Lalita Puja – der göttlichen Mutter mit Herz und Gaben begegnen

Aus Yogawiki

Lalita Puja – der göttlichen Mutter mit Herz und Gaben begegnen ist eine vollständige häusliche Verehrung für Menschen, die ihre Beziehung zur göttlichen Mutter vertiefen und ihr tägliches Wünschen und Handeln in Hingabe verwandeln möchten. Lalita, die freundliche königliche Gestalt Tripurasundaris, wird mit Schlinge, Haken, Blumenpfeilen und Zuckerrohrbogen betrachtet. Die vorliegende Lalita Puja aus dem Shri-Vidya-Umfeld folgt der Shri Sukta-Fassung von Stotra Nidhi. Ein ruhiger regelmäßiger Verehrungstag am Hausaltar ist eine praktische Möglichkeit; die Quelle schreibt keinen bestimmten Festtag vor. Die leitende Person sollte mit Aussprache und Gabenfolge vertraut sein; Unterweisung für die eigene Mantrapraxis wird vorher mit dem Guru geklärt.

Die Betrachtung beginnt mit Lalita als dem innersten Selbst. Der reich geschmückte Empfang entfaltet sich von Wasser und Gewändern bis zu 108 langen Namensanrufungen, Speise und königlichen Diensten. Im letzten Blumengebet wird die äußere Gabe zur Freude im Lotus des eigenen Herzens. Vergebung, Tirtha und Prasad schließen diese Begegnung ab.

Durga als Symbolbild für die Verehrung der göttlichen Mutter.

Vorbereitung

Bereite den sauberen Altar, den eigenen Sitz und alle Gaben vor. Stelle die Hauptgestalt auf eine kleine Unterlage mit Auffangschale; ein nicht abwaschbares Bild empfängt die Badegaben in einem davorstehenden Schälchen. Forme für die vorbereitende Ganapati-Verehrung eine kleine Kurkuma-Gestalt und stelle sie daneben. Die ausführende Person spricht und reicht die Gaben; in einer Gruppe können andere die Schalen reichen.

Vor dem Beginn trägst du mit einer kundigen Person die zutreffenden Kalender-, Namens- und Ortsangaben in die persönlichen Felder des vollständigen Sankalpa ein. Bei Kalenderangaben wird der verwendete hinduistische Kalender vorher bestimmt. Der Teil zur Ehepartnerin wird nur gesprochen, wenn er zutrifft. Für einen Ort außerhalb Indiens steht unmittelbar beim Sankalpa eine ausdrücklich heutige deutsche Ortsansage. Die Sanskritrezitationen werden ruhig und in der gelernten Aussprache gesprochen; die vedischen Tonzeichen sind im Lesetext nicht wiedergegeben.

Bereitlegen:

  • Hauptbild oder abwaschbare Hauptgestalt, Kurkuma für Ganapati, kleine Unterlagen und Auffangschalen.
  • Sauberes Wasser in einem Kalasha, Löffel, mehrere kleine Schalen, eigenes Trinkwasser für Achamana und Tirtha, Muschel und Tulasi-Blatt sowie Glocke.
  • Ganze Reiskörner, Kurkuma, Kumkum, pflanzliche Sandelpaste; frische Blüten und Blütenblätter für alle Gaben, zusätzlich mindestens 108 einzelne Gaben für die Namen, eine Girlande und eine Münze.
  • Kleine saubere Tücher, Schmuck, pflanzlicher Kajal und ein Tuch zum Trocknen.
  • Eine Standlampe, eine dreidochtige Ganapati-Lampe und eine separate Darbringungslampe für die Hauptpuja, passende Dochte und Ghee (bzw. Pflanzenöl), Feuerzeug sowie pflanzliches Räucherwerk. Alle Lampen werden vor Beginn gefüllt und bestückt; die Darbringungslampe für die Hauptpuja erhält einen Docht.
  • Frische vegetarische Speise und Obst auf getrennten Tellern für Ganapati und die Hauptgottheit; Betelblätter und Arekanuss für die Mundgaben.
  • Für Arghya und Duftwasser: Durva- und Kusha-Gras, Gerste, Senfsamen, Sesam, etwas Muskat, Takkola beziehungsweise Sternanis, Nelken, Kardamom und Vetiver. Die kostbaren Gold- und Edelsteingefäße der Verse werden durch die vorhandenen sauberen Gefäße vertreten.
  • Für das fünffache Bad: kleine Mengen Milch (bzw. Pflanzenmilch), Joghurt (bzw. Pflanzenjoghurt), Ghee (bzw. Pflanzenöl), Honig (bzw. Pflanzensirup) und Zucker. Die Schale für dieses Bad bleibt von den Speisegaben getrennt.
  • Eine weitere kleine Mischung aus Joghurt (bzw. Pflanzenjoghurt) und Honig (bzw. Pflanzensirup) für Madhuparka.
  • Kardamom und Nelken für die Haupt-Tambula-Gabe.

Pflanzliche Milch-, Joghurt-, Fett- und Honigalternativen sind heutige Praxisanpassungen. Moschus und tierische Duftstoffe in einzelnen Quellversen werden durch Pflanzendüfte vertreten. Die Tambula-Gaben werden als Blätter und Nüsse niedergelegt und nicht verzehrt; wo die Verse Kampfer und Perlenkalk nennen, werden diese Bestandteile in dieser heutigen Fassung innerlich dargebracht. Die überlieferten Worte und ihre Übersetzungen bleiben erhalten. Königlicher Luxus, Tanz, Gesang und Reittiere werden als innere Gaben vergegenwärtigt.

Stelle Lampen standsicher auf. Die schon brennende Ganapati-Lampe bleibt unberührt; für die Hauptpuja wird ausdrücklich die zweite vorbereitete Darbringungslampe benutzt. Eine brennende Lampe wird nicht nachgefüllt.

Vollständiger Ablauf

Die allgemeinen Vorriten und Ganapati-Gaben werden einmal vollständig ausgeführt. Danach folgt die Hauptpuja. Jeder Sanskritblock wird beim zugehörigen Schritt gesprochen; die drei Anhänge dienen dem zusammenhängenden Nachlesen.

1. Anfang und Reinigung
Setze dich vor die vorbereiteten Gottesbilder. Sprich den Gruß und benetze danach Kopf und Körper leicht mit sauberem Wasser. Das ist die vorbereitende Shuddhi.

śrī mahāgaṇādhipataye namaḥ |
śrī gurubhyo namaḥ |
hariḥ om |
apavitraḥ pavitro vā sarvāvasthāṃ gato'pi vā |
yaḥ smaret puṇḍarīkākṣaṃ sa bāhyābhyantaraḥ śuciḥ ||
puṇḍarīkākṣa puṇḍarīkākṣa puṇḍarīkākṣāya namaḥ ||

Bedeutung: Verehrung dem großen Herrn der Scharen, Verehrung den Lehrern. Hari, Om. Ob unrein oder rein, in welchem Zustand man auch sei: Wer des Lotusäugigen gedenkt, ist außen und innen rein. Lotusäugiger, Lotusäugiger, Verehrung dem Lotusäugigen.

2. Gebete und Ehrung der Überlieferung
Falte die Hände zur Prarthana. Die folgenden Gebete verbinden die Bitte um Hindernisfreiheit mit der Verehrung von Vach, Shiva, Vishnu, der Devi und des Guru.

śuklāmbaradharaṃ viṣṇuṃ śaśivarṇaṃ caturbhujam |
prasannavadanaṃ dhyāyet sarvavighnopaśāntaye ||
agajānana padmārkaṃ gajānanamaharniśam |
anekadaṃ taṃ bhaktānāṃ ekadantamupāsmahe ||
devīṃ vācamajanayanta devāstāṃ viśvarūpāḥ paśavo vadanti |
sā no mandreṣamūrjaṃ duhānā dhenurvāgasmānupa suṣṭutaitu ||
yaḥ śivo nāma rūpābhyāṃ yā devī sarvamaṅgalā |
tayoḥ saṃsmaraṇānnityaṃ sarvadā jaya maṅgalam ||
tadeva lagnaṃ sudinaṃ tadeva
tārābalaṃ candrabalaṃ tadeva |
vidyābalaṃ daivabalaṃ tadeva
lakṣmīpate te'ṅghriyugaṃ smarāmi ||
gururbrahmā gururviṣṇuḥ gururdevo maheśvaraḥ |
guruḥ sākṣāt parabrahma tasmai śrīgurave namaḥ ||
lābhasteṣāṃ jayasteṣāṃ kutasteṣāṃ parābhavaḥ |
eṣāmindīvaraśyāmo hṛdayastho janārdanaḥ ||
sarvamaṅgala māṅgalye śive sarvārthasādhike |
śaraṇye tryambake gaurī nārāyaṇi namo'stu te ||
śrīlakṣmīnārāyaṇābhyāṃ namaḥ |
umāmaheśvarābhyāṃ namaḥ |
vāṇīhiraṇyagarbhābhyāṃ namaḥ |
śacīpurandarābhyāṃ namaḥ |
arundhatīvasiṣṭhābhyāṃ namaḥ |
śrīsītārāmābhyāṃ namaḥ |
mātāpitṛbhyo namaḥ |
sarvebhyo mahājanebhyo namaḥ |

Bedeutung: Man vergegenwärtige sich den weiß Gekleideten, Allgegenwärtigen, Mondfarbenen, Vierarmigen mit freundlichem Antlitz, damit alle Hindernisse zur Ruhe kommen. Tag und Nacht verehren wir den Elefantengesichtigen, die Sonne für den Lotus des Antlitzes der Bergtochter, den Einzähnigen, der den Verehrenden viel gewährt. Die Götter brachten die Göttin Sprache hervor; vielgestaltige Wesen sprechen sie. Möge diese wohllautende, nährende Kuh, die Sprache, uns mit gutem Lob nahekommen. Wer durch Namen und Gestalt der Gütige ist, und die Göttin, die alles Glück verkörpert: Ihr beständiges Gedenken bringt Gelingen und Segen. Jener Augenblick ist günstig, jener Tag ist gut; darin liegen Sternen-, Mond-, Wissens- und Götterkraft: Herr der Lakshmi, ich gedenke deiner beiden Füße. Der Guru ist Brahma, Vishnu und Maheshvara; der Guru ist unmittelbar das höchste Brahman: Verehrung diesem heiligen Guru. Gewinn und Sieg gehören denen, in deren Herzen der dunkelblaue Janardana wohnt; woher könnte ihre Niederlage kommen? Glückbringendste unter allem Glück, Gütige, die alle Ziele erfüllt, Zuflucht, Dreiäugige, Gauri, Narayani: Verehrung dir. Verehrung Lakshmi und Narayana, Uma und Maheshvara, Vani und Hiranyagarbha, Shachi und Purandara, Arundhati und Vasishtha, Sita und Rama, Mutter und Vater sowie allen ehrwürdigen Menschen.

3. Achamana mit Vishnus Namen
Gib etwas Trinkwasser in die rechte Hand und trinke zu den ersten drei Formeln je einen kleinen Schluck. Sprich danach die übrigen Namen. Die Quelle schreibt hier keine einzelnen Körperberührungen vor. Halte das Trinkwasser von dem für andere Gaben bestimmten Wasser getrennt.

oṃ keśavāya svāhā |
oṃ nārāyaṇāya svāhā |
oṃ mādhavāya svāhā |
oṃ govindāya namaḥ |
oṃ viṣṇave namaḥ |
oṃ madhusūdanāya namaḥ |
oṃ trivikramāya namaḥ |
oṃ vāmanāya namaḥ |
oṃ śrīdharāya namaḥ |
oṃ hṛṣīkeśāya namaḥ |
oṃ padmanābhāya namaḥ |
oṃ dāmodarāya namaḥ |
oṃ saṅkarṣaṇāya namaḥ |
oṃ vāsudevāya namaḥ |
oṃ pradyumnāya namaḥ |
oṃ aniruddhāya namaḥ |
oṃ puruṣottamāya namaḥ |
oṃ adhokṣajāya namaḥ |
oṃ nārasiṃhāya namaḥ |
oṃ acyutāya namaḥ |
oṃ janārdanāya namaḥ |
oṃ upendrāya namaḥ |
oṃ haraye namaḥ |
oṃ śrīkṛṣṇāya namaḥ |

Bedeutung: Om, Keśava, Nārāyaṇa und Mādhava: euch sei diese Gabe geweiht. Om, Verehrung Govinda, Vishnu, Madhusudana, Trivikrama, Vamana, Shridhara, Hrishikesha, Padmanabha, Damodara, Sankarshana, Vasudeva, Pradyumna, Aniruddha, Purushottama, Adhokshaja, Narasimha, Achyuta, Janardana, Upendra, Hari und Shri Krishna. Diese Namen ehren Vishnu als Bewahrer, Herrn der Sinne, Lotusnabeligen, Unvergänglichen und Zuflucht aller Wesen.

4. Die Lampe entzünden
Entzünde den Docht der bereits mit Ghee (bzw. Pflanzenöl) vorbereiteten Standlampe. Verehre die brennende Lampe mit Kurkuma und Kumkum am Lampenfuß. Die Lampe bleibt während der Verehrung an einem standsicheren Platz.

dīpastvaṃ brahmarūpo'si jyotiṣāṃ prabhuravyayaḥ |
saubhāgyaṃ dehi putrāṃśca sarvānkāmāṃśca dehi me ||
bho dīpa devi rūpastvaṃ karmasākṣī hyavighnakṛt |
yāvatpūjāṃ kariṣyāmi tāvattvaṃ susthiro bhava ||
dīpārādhana muhūrtaḥ sumuhūrto'stu ||
pūjārthe haridrā kuṅkuma vilepanaṃ kariṣye ||

Bedeutung: Du Lampe bist Brahmans Gestalt, unvergänglicher Herr der Lichter. Gib mir Wohlergehen, Kinder und die Erfüllung guter Wünsche. O Lampe, du bist göttliche Gestalt, Zeugin der Handlung und Beseitigerin von Hindernissen. Bleibe fest, solange ich die Puja ausführe. Möge der Augenblick der Lichtverehrung günstig sein. Zur Verehrung werde ich Kurkuma und Kumkum auftragen.

5. Den Ritualraum freigeben
Sprich das Gebet zum Weichen störender Wesen. Die Handlung ist eine Bitte um einen ungestörten heiligen Raum; zusätzliche aggressive Gesten schreibt diese Quelle nicht vor.

uttiṣṭhantu bhūtapiśācāḥ ya ete bhūmi bhārakāḥ |
eteṣāmavirodhena brahmakarma samārabhe ||
apasarpantu te bhūtā ye bhūtā bhūmisaṃsthitāḥ |
ye bhūtā vighnakartāraste gacchantu śivā'jñayā ||

Bedeutung: Mögen die Geister und ruhelosen Wesen, die auf der Erde lasten, aufstehen und fortgehen. Ohne Widerstreit mit ihnen beginne ich die heilige Handlung. Die Wesen, die sich hier auf der Erde aufhalten und Hindernisse bereiten, sollen auf Shivas Geheiß weichen.

6. Atem und Gayatri sammeln
Vollziehe Pranayama entsprechend deiner Einweisung und sprich die Formel ruhig. Die Quelle legt hier keine Atemzählung fest; erzwinge keine langen Atempausen.

oṃ bhūḥ oṃ bhuvaḥ ogṃ suvaḥ oṃ mahaḥ oṃ janaḥ oṃ tapaḥ ogṃ satyam |
oṃ tatsaviturvareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi |
dhiyo yo naḥ pracodayāt |
omāpo jyotī raso'mṛtaṃ brahma bhūrbhuvassuvarom ||

Bedeutung: Om: Erde, Zwischenraum, Himmel, die große Welt, die Welt der Geschöpfe, die Welt der Glut und die Welt der Wahrheit. Wir versenken uns in den erwählenswerten Glanz des göttlichen Savitri; möge er unsere Einsicht anregen. Om, Wasser, Licht, Wesenhaftigkeit, Unsterblichkeit und Brahman; Erde, Zwischenraum und Himmel, Om.

7. Sankalpa – Ort, Zeit, Person und Anliegen
Nenne mit Wasser und einer Blüte in der Hand den vorbereiteten Sankalpa. Alle Einsetzfelder werden vor Beginn mit der Ritualleitung passend zu Ort, Kalender und Person ausgefüllt. Die Ortsformel der südindischen Vorlage lautet für ihren ursprünglichen Rahmen: „jambūdvīpe bhāratavarṣe bharatakhaṇḍe meroḥ dakṣiṇa digbhāge śrīśailasya … pradeśe … nadyoḥ madhyapradeśe lakṣmīnivāsagṛhe“. Die Felder Richtung, Region und beide Flussnamen müssen zum tatsächlichen indischen Ort passen. Für einen Ort außerhalb Indiens wird als ausdrücklich heutige Anpassung dieser gesamte geografische Teilsatz durch die wahrheitsgemäße deutsche Ansage ersetzt: „Auf der Erde, in {Land}, in {Region}, in {Ort}, in diesem Haus.“ Der anschließende Sanskrittext wird danach fortgesetzt. So wird keine unzutreffende indische Ortsangabe gesprochen. Der Klammerteil zur Ehepartnerin wird nur verwendet, wenn er zutrifft. Verwende als Gottheitsnamen in diesem gemeinsamen Anfang „mahāgaṇapati“; der besondere Hauptentschluss folgt vor der Hauptpuja. Gib am Ende das Wasser in die Auffangschale und die Blüte auf den Altar.

mama upātta samasta duritakṣaya dvārā śrīparameśvaramuddiśya śrīparameśvara prītyarthaṃ śubhābhyāṃ śubhe śobhane muhūrte śrīmahāviṣṇorājñayā pravartamānasya adya brahmaṇaḥ dvitīyaparārthe śvetavarāhakalpe vaivasvatamanvantare kaliyuge prathamapāde jambūdvīpe bhāratavarṣe bharatakhaṇḍe meroḥ {Richtung} digbhāge śrīśailasya {Region} pradeśe {Fluss eins}, {Fluss zwei} nadyoḥ madhyapradeśe lakṣmīnivāsagṛhe samasta devatā brāhmaṇa ācārya hari hara guru caraṇa sannidhau asmin vartamane vyāvaharika cāndramānena śrī {Jahresname} nāma saṃvatsare {Halbjahr} ayane {Jahreszeit} ṛtau {Monat} māse {Mondhälfte} pakṣe {Mondtag} tithau {Wochentag} vāsare {Nakshatra} nakṣatre {Yoga} yoge {Karana} karaṇa evaṃ guṇa viśeṣaṇa viśiṣṭāyāṃ śubhatithau śrīmān {Gotra} gotrodbhavasya {Name} nāmadheyasya (mama dharmapatnī śrīmataḥ {Gotra der Partnerin} gotrasya {Name der Partnerin} nāmadheyaḥ sametasya) mama sahakuṭumbasya kṣema sthairya dhairya vīrya vijaya abhaya āyuḥ ārogya aiśvara abhivṛddhyarthaṃ dharma artha kāma mokṣa caturvidha puruṣārtha phala siddhyarthaṃ dhana kanaka vastu vāhana samṛddhyarthaṃ sarvābhīṣṭa siddhyarthaṃ śrī mahāgaṇapati uddiśya śrī mahāgaṇapati prītyarthaṃ sambhavadbhiḥ dravyaiḥ sambhavadbhiḥ upacāraiśca sambhavatā niyamena sambhavitā prakāreṇa yāvacchakti dhyāna āvāhanādi ṣoḍaśopacāra pūjāṃ kariṣye ||
nirvighna pūjā parisamāptyarthaṃ ādau śrīmahāgaṇapati pūjāṃ kariṣye |
tadaṅga kalaśārādhanaṃ kariṣye |

Bedeutung: Zur Aufhebung meiner angesammelten Verfehlungen richte ich mich auf den höchsten Herrn und handle zu seinem Wohlgefallen. In diesem günstigen Augenblick, unter der Ordnung Mahavishnus, im zweiten Parardha Brahmas, im Shvetavaraha-Kalpa, im Vaivasvata-Manvantara, im ersten Abschnitt des Kali-Yuga, am genannten Ort, in Gegenwart der Gottheiten, Brahmanen, Lehrer, Haris, Haras und des Guru: Im genannten Jahr, Halbjahr, in Jahreszeit, Monat, Mondhälfte, Mondtag, Wochentag, Nakshatra, Yoga und Karana, mit den genannten persönlichen Angaben, gegebenenfalls zusammen mit meiner Ehepartnerin, vollziehe ich mit meiner Familie diese Verehrung. Sie dient Wohlergehen, Beständigkeit, Mut, Kraft, Gelingen, Furchtlosigkeit, Leben, Gesundheit und Gedeihen; der Erfüllung von Dharma, Artha, Kama und Moksha; guter Versorgung und der Erfüllung guter Anliegen. Mit verfügbaren Materialien und Diensten, nach meinen Möglichkeiten, werde ich die sechzehnteilige Puja von Vergegenwärtigung und Anrufung an ausführen. Zur hindernisfreien Vollendung beginne ich mit der Verehrung Mahaganapatis; dazu werde ich das Wassergefäß verehren.

8. Kalasha und Wasser segnen
Fülle den Kalasha mit sauberem Wasser. Gib Sandelpaste, Blüte und ungebrochene Reiskörner hinzu; lege die Hand über die Öffnung. Sprich die Verse; in der Flussanrufung ist Mahaganapati als Gottheit des vorbereitenden Dienstes eingesetzt. Sprich zuletzt dreimal Om und besprenge mit wenig Gefäßwasser die Materialien, das Gottesbild und dich selbst.

kalaśasya mukhe viṣṇuḥ kaṇṭhe rudraḥ samāśritaḥ |
mūle tvasya sthito brahmā madhye mātṛgaṇāḥ smṛtā ||
kukṣau tu sāgarāḥ sarve saptadvīpā vasundharā |
ṛgvedo'tha yajurvedo sāmavedo hyatharvaṇaḥ ||
aṅgaiśca sahitāḥ sarve kalaśāmbu samāśritāḥ |
oṃ ākalaśeṣu dhāvati pavitre pariṣicyate |
ukthairyajñeṣu vardhate |
āpo vā idagṃ sarvaṃ viśvā bhūtānyāpaḥ
prāṇā vā āpaḥ paśava āpo'nnamāpo'mṛtamāpaḥ
samrāḍāpo virāḍāpaḥ svarāḍāpaśchandāgsyāpo
jyotīgṣyāpo yajūgṣyāpaḥ satyamāpaḥ
sarvā devatā āpo bhūrbhuvaḥ suvarāpa om ||
gaṅge ca yamune caiva godāvarī sarasvatī |
narmade sindhu kāverī jale'smin sannidhiṃ kuru ||
kāverī tuṅgabhadrā ca kṛṣṇaveṇī ca gautamī |
bhāgīrathīti vikhyātāḥ pañcagaṅgāḥ prakīrtitāḥ ||
āyāntu śrī mahāgaṇapati pūjārthaṃ mama duritakṣayakārakāḥ |
oṃ oṃ oṃ |

Bedeutung: An der Öffnung des Gefäßes ist Vishnu, am Hals Rudra, am Fuß Brahma und in der Mitte die Schar der Mütter. In seinem Inneren sind alle Meere und die Erde mit ihren sieben Weltteilen. Rigveda, Yajurveda, Samaveda und Atharvaveda mit ihren Gliedern sind im Wasser gegenwärtig. Om, er strömt in die Gefäße, wird über das Reinigungssieb gegossen und wächst durch Lobgesänge in den Opfern. Alles dieses ist Wasser: alle Wesen, Lebenskräfte, Tiere, Nahrung und Unsterblichkeit; Herrschaft, Strahlkraft, Selbstherrschaft, Versmaße, Lichter, Opferformeln und Wahrheit. Alle Gottheiten sind Wasser: Erde, Zwischenraum und Himmel, Om. Ganga, Yamuna, Godavari, Sarasvati, Narmada, Sindhu und Kaveri, seid in diesem Wasser gegenwärtig. Kaveri, Tungabhadra, Krishnaveni, Gautami und Bhagirathi heißen die fünf Gangas. Mögen sie zur Verehrung Mahaganapatis kommen und meine Verfehlungen tilgen. Om, Om, Om.

9. Muschel verehren
Fülle die Ritualmuschel mit etwas Kalasha-Wasser. Schmücke ihren Rand mit Sandelpaste, Kumkum, einer Blüte und einem Tulasi-Blatt. Sprich die Verse und Namen und gib zum Abschluss einige Reiskörner als gemeinsame Verehrung. Reserviere weitere Blüten für die folgenden Gaben.

śaṅkhaṃ candrārka daivataṃ madhye varuṇa devatām |
pṛṣṭhe prajāpatiṃ vindyādagre gaṅgā sarasvatīm ||
trailokyeyāni tīrthāni vāsudevasya cājñayā |
śaṅkhe tiṣṭhantu viprendrā tasmāt śaṅkhaṃ prapūjayet ||
tvaṃ purā sāgarotpanno viṣṇunā vidhṛtaḥ kare |
pūjitaḥ sarvadevaiśca pāñcajanya namo'stu te ||
garbhādevārinārīṇāṃ viśīryante sahasradhā |
navanādenapātāle pāñcajanya namo'stu te ||
oṃ śaṅkhāya namaḥ |
oṃ dhavalāya namaḥ |
oṃ pāñcajanyāya namaḥ |
oṃ śaṅkhadevatābhyo namaḥ |
sakalapūjārthe akṣatān samarpayāmi ||

Bedeutung: An der Muschel sind Mond und Sonne göttlich gegenwärtig, in ihrer Mitte Varuna, am Rücken Prajapati, vorn Ganga und Sarasvati. Mögen die heiligen Badeorte der drei Welten auf Vasudevas Geheiß in der Muschel bleiben; darum soll man sie verehren. Einst aus dem Meer geboren, von Vishnu in seiner Hand gehalten und von allen Göttern verehrt: Panchajanya, Verehrung dir. Die folgende überlieferte Zeile beschreibt die erschütternde Macht ihres Tones mit dem Bild, dass die Leibesfrüchte der Frauen der Feinde zerfallen; sie ist ein altes Siegesbild und keine Handlungsanweisung gegen Menschen. Panchajanya, Verehrung dir. Om, Verehrung der Muschel, der Weißen, Panchajanya und den Muschelgottheiten. Als gemeinsame Verehrung bringe ich Reiskörner dar.

10. Glocke und Ruf zur Verehrung
Gib Reiskörner an den Fuß der Glocke. Sprich das erste Gebet, dann läute sie während des zweiten Verses. Stelle sie griffbereit für weitere Gaben ab.

oṃ jayadhvani mantramātaḥ svāhā |
ghaṇṭadevatābhyo namaḥ |
sakalopacāra pūjārthe akṣatān samarpayāmi |
āgamārthaṃ tu devānāṃ gamanārthaṃ tu rākṣasām |
ghaṇṭāravaṃ karomyādau devatāhvāna lāñchanam ||

Bedeutung: Om, Siegesklang, Mutter der Mantras: Svaha. Verehrung den Gottheiten der Glocke. Als Verehrung mit allen Diensten bringe ich Reiskörner dar. Zum Kommen der Götter und zum Fortgehen störender Mächte lasse ich zu Beginn die Glocke erklingen: Sie ist das Zeichen der Einladung der Gottheiten.

11. Ganapati in der Kurkuma-Gestalt willkommen heißen
Wende dich der vorbereiteten Ganapati-Gestalt aus Kurkuma auf ihrem eigenen Teller zu. Rufe ihn an und berühre die Gestalt behutsam beim Gebet der Prana Pratishtha.

asmin haridrābimbe śrīmahāgaṇapatiṃ āvāhayāmi, sthāpayāmi, pūjayāmi ||
oṃ asunīte punarasmāsu cakṣuḥ
punaḥ prāṇamiha no dhehi bhogam |
jyokpaśyema sūryamuccaranta
manumate mṛḍayā naḥ svasti ||
amṛtaṃ vai prāṇā amṛtamāpaḥ
prāṇāneva yathāsthānamupahvayate ||
śrī mahāgaṇapataye namaḥ |
sthiro bhava varado bhava |
sumukho bhava suprasanno bhava |
sthirāsanaṃ kuru |

Bedeutung: In dieser Kurkuma-Gestalt rufe ich Shri Mahaganapati an, stelle ihn auf und verehre ihn. O Lebensspenderin, gib uns wieder Sehvermögen, Lebenskraft und Freude; mögen wir die Sonne lange aufgehen sehen. Wohlgesinnte, gewähre uns Wohlergehen. Unsterblich sind die Lebenskräfte, unsterblich ist das Wasser; man ruft die Lebenskräfte an ihren jeweiligen Ort. Verehrung Mahaganapati. Bleibe fest, gewähre Segen, sei freundlich und sehr gnädig; nimm deinen Sitz beständig ein.

12. Ganapati vergegenwärtigen und anrufen
Betrachte Ganapati innerlich in der goldgelben Kurkuma-Farbe. Falte die Hände zu Dhyana und Avahana.

haridrābhaṃ caturbāhuṃ haridrāvadanaṃ prabhum |
pāśāṅkuśadharaṃ devaṃ modakaṃ dantameva ca |
bhaktā'bhayapradātāraṃ vande vighnavināśanam |
oṃ haridrā gaṇapataye namaḥ |
agajānana padmārkaṃ gajānanamaharniśaṃ
anekadaṃ taṃ bhaktānāṃ ekadantamupāsmahe ||
oṃ gaṇānāṃ tvā gaṇapatigṃ havāmahe
kaviṃ kavīnāmupamaśravastamam |
jyeṣṭharājaṃ brahmaṇāṃ brahmaṇaspata
ā naḥ śṛṇvannūtibhissīda sādanam ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
dhyāyāmi | dhyānam samarpayāmi | 1 ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
āvāhayāmi | āvāhanaṃ samarpayāmi | 2 ||

Bedeutung: Ich verehre den kurkumafarbenen, vierarmigen Herrn mit goldenem Gesicht, der Schlinge, Stachelstock, Modaka und Stoßzahn trägt, den Verehrenden Furchtlosigkeit schenkt und Hindernisse zerstört. Verehrung Haridra Ganapati. Tag und Nacht verehren wir den Elefantengesichtigen, die Sonne für den Lotus des Antlitzes der Bergtochter, den Einzähnigen, der seinen Verehrenden vieles schenkt. Wir rufen dich als Herrn der Scharen an, als Seher unter Sehern, dessen Ruhm unvergleichlich ist, den ältesten König der heiligen Worte: Brahmanaspati, höre uns und setze dich mit deiner Hilfe hier nieder. Verehrung Mahaganapati; ich vergegenwärtige dich und bringe die Sammlung dar. Ich rufe dich an und bringe die Einladung dar.

13. Sitz und drei Wassergaben
Gib eine Blüte als Sitzgabe vor die Gestalt. Reiche dann je etwas Wasser in einem kleinen Löffel und gieße es in die Auffangschale: für die Füße, die Hände und den Mund. Diese Gastdienste werden als Padya, Arghya und Achamaniya dargebracht.

oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
navaratnakhacita divya hema siṃhāsanaṃ samarpayāmi | 3 ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi | 4 ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
hastayoḥ arghyaṃ samarpayāmi | 5 ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
mukhe ācamanīyaṃ samarpayāmi | 6 ||

Bedeutung: Om, Verehrung Mahaganapati. Ich bringe den göttlichen goldenen Thron dar, mit neun Edelsteinen besetzt. Ich bringe Wasser für deine Füße, ehrendes Wasser für deine Hände und Wasser zum Mundspülen dar.

14. Bad und frisches Mundwasser
Sprenge wenig sauberes Wasser auf die Kurkuma-Gestalt, ohne sie zu zerstören, und fange ablaufendes Wasser auf. Sprich den Wasserhymnus. Gib danach gesondert Wasser zum Mundspülen in die Auffangschale.

āpo hiṣṭhā mayobhuvastā na ūrje dadhātana |
mahe raṇāya cakṣase ||
yo vaḥ śivatamo rasastasya bhājayateha naḥ |
uśatīriva mātaraḥ ||
tasmā araṃ gamāma vo yasya kṣayāya jinvatha |
āpo janayathā ca naḥ ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
śuddhodaka snānaṃ samarpayāmi | 7 ||
snānānantaraṃ ācamanīyaṃ samarpayāmi |

Bedeutung: Ihr Wasser seid Quellen der Freude; gebt uns Kraft und großes, klares Schauen. Lasst uns an eurem segensreichsten Saft teilhaben wie liebende Mütter. Zu eurem belebenden Bereich wollen wir gelangen; ihr Wasser, bringt uns neu hervor. Om, Verehrung Mahaganapati. Ich bringe das Bad mit reinem Wasser dar; nach dem Bad reiche ich Mundwasser.

15. Gewand und heilige Schnur
Lege ein kleines sauberes Tuch zur Gestalt. Bringe danach ausdrücklich Reiskörner als Ersatz für eine heilige Schnur dar, wie die Quelle es vorsieht.

abhi vastrā suvasanānyarṣābhi dhenūḥ sudughāḥ pūyamānaḥ |
abhi candrā bhartave no hiraṇyābhyaśvānrathino deva soma ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
vastraṃ samarpayāmi | 8 ||
oṃ yajñopavītaṃ paramaṃ pavitraṃ
prajāpateryatsahajaṃ purastāt |
āyuṣyamagryaṃ prati muñca śubhraṃ
yajñopavītaṃ balamastu tejaḥ ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
yajñopavītārthaṃ akṣatān samarpayāmi | |

Bedeutung: Ströme uns gute Gewänder zu und reichlich Milch spendende Kühe, du dich läuternder Soma; bringe strahlendes Gold zur Erhaltung und Rosse, die den Wagen ziehen. Om, Verehrung Mahaganapati; ich bringe ein Gewand dar. Lege die höchste heilige Schnur an, die einst mit Prajapati zugleich entstand, die reine, ausgezeichnete und lebensfördernde; möge diese Schnur Kraft und Glanz sein. Verehrung Mahaganapati; für die heilige Schnur bringe ich Reiskörner dar.

16. Duft und Schmuck
Gib etwas Sandelpaste an die Gestalt und lege ein kleines Schmuckstück dazu. Diese Gegenstände werden als Gandha und Abharana verehrt.

gandhadvārāṃ durādharṣāṃ nityapuṣṭāṃ karīṣiṇīm |
īśvarīgṃ sarvabhūtānāṃ tāmihopahvaye śriyam ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
divya śrī gandhaṃ samarpayāmi | 9 ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
ābharaṇaṃ samarpayāmi | 10 ||

Bedeutung: Ich rufe hier Shri an, die durch Duft zugänglich ist, die Unüberwindliche, stets Genährte, Fruchtbare, Herrin aller Wesen. Om, Verehrung Mahaganapati; ich bringe heiligen Duft und Schmuck dar.

17. Ganapati mit Namen und Blüten ehren
Sprich jeden Namen und lege jeweils eine frische Blüte, ein Blatt oder einige Reiskörner vor die Gestalt. Die Quelle nennt sechzehn bekannte Namen und anschließend Sarvasiddhiprada sowie Mahaganapati; alle achtzehn Anrufungen bleiben erhalten.

puṣpaiḥ pūjayāmi |
oṃ sumukhāya namaḥ | oṃ ekadantāya namaḥ |
oṃ kapilāyanamaḥ | oṃ gajakarṇakāya namaḥ |
oṃ lambodarāyanamaḥ | oṃ vikaṭāya namaḥ |
oṃ vighnarājāya namaḥ | oṃ gaṇādhipāyanamaḥ |
oṃ dhūmaketave namaḥ | oṃ gaṇādhyakṣāya namaḥ |
oṃ phālacandrāya namaḥ | oṃ gajānanāya namaḥ |
oṃ vakratuṇḍāya namaḥ | oṃ śūrpakarṇāya namaḥ |
oṃ herambāya namaḥ | oṃ skandapūrvajāya namaḥ |
oṃ sarvasiddhipradāya namaḥ |
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
nānāvidha parimala patra puṣpāṇi samarpayāmi | 11 ||

Bedeutung: Mit Blüten verehre ich dich. Om, Verehrung dem Freundlichgesichtigen, Einzähnigen, Goldbraunen, Elefantenohrigen, Großbäuchigen, Außergewöhnlichen, König der Hindernisse, Herrn der Scharen, Rauchbannertragenden, Aufseher der Scharen, Mondgeschmückten, Elefantengesichtigen, mit gebogenem Rüssel, mit Ohren wie Worfelschwingen, Heramba, älteren Bruder Skandas, Geber aller Vollkommenheiten und großen Herrn der Scharen. Verschiedene duftende Blätter und Blüten bringe ich dar.

18. Räucherduft, dreidochtiges Licht und Mundwasser
Entzünde Räucherwerk und zeige den Duft. Nimm danach die vorbereitete Ganapati-Lampe mit drei Dochten und Ghee (bzw. Pflanzenöl), entzünde alle Dochte und zeige das Licht vor Ganapati. Reiche anschließend wieder wenig Mundwasser in die Auffangschale.

vanaspatyudbhavirdivyaiḥ nānā gandhaiḥ susamyutaḥ |
āghreyaḥ sarvadevānāṃ dhūpo'yaṃ pratigṛhyatām ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
dhūpaṃ āghrāpayāmi | 12 ||
sājyaṃ trivarti samyuktaṃ vahninā yojitaṃ priyam |
gṛhāṇa maṅgalaṃ dīpaṃ trailokya timirāpaha ||
bhaktyā dīpaṃ prayacchāmi devāya paramātmane |
trāhimāṃ narakādghorāt divya jyotirnamo'stu te ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
pratyakṣa dīpaṃ samarpayāmi | 13 ||
dhūpa dīpānantaraṃ ācamanīyaṃ samarpayāmi |

Bedeutung: Dieser aus Pflanzen hervorgebrachte, mit verschiedenen Düften verbundene Weihrauch möge als Duft für alle Gottheiten angenommen werden. Om, Verehrung Mahaganapati; ich reiche Räucherduft. Nimm das segensreiche Licht an, mit Ghee und drei Dochten versehen, durch Feuer entzündet, du Vertreiber der Finsternis der drei Welten. Mit Hingabe bringe ich dem höchsten göttlichen Selbst dieses Licht dar. Bewahre mich vor schrecklichem Unheil; Verehrung dem göttlichen Licht. Verehrung Mahaganapati; ich bringe sichtbares Licht dar und danach Mundwasser.

19. Speise und Wasser darbringen
Stelle eine kleine Portion vegetarischer Speise auf einem eigenen Teller vor Ganapati. Sprich die Gayatri und sprenge etwas Wasser um den Speiseteller. Wähle die unten ausdrücklich bezeichnete Tages- oder Abendformel. Reiche danach mit den fünf Svaha-Formeln die Speise innerlich den Lebenskräften und lasse sie einen stillen Augenblick stehen. Gib Wasser zum Trinken, zum Abschluss der Mahlzeit, für Hände und Füße und zum Mundspülen jeweils gesondert in die Auffangschale. Trinkwasser zum späteren Verzehr bleibt in einem eigenen sauberen Gefäß.

oṃ bhūrbhuvassuvaḥ | tatsaviturvareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi |
dhiyo yo naḥ pracodayāt ||
satyaṃ tvā ṛtena pariṣiñcāmi |
(sāyaṅkāle – ṛtaṃ tvā satyena pariṣiñcāmi)
amṛtamastu | amṛtopastaraṇamasi |
śrī mahāgaṇapataye namaḥ naivedyaṃ samarpayāmi |
oṃ prāṇāya svāhā | oṃ apānāya svāhā |
oṃ vyānāya svāhā | oṃ udānāya svāhā |
oṃ samānāya svāhā |
madhye madhye pānīyaṃ samarpayāmi |
amṛtāpidhānamasi | uttarāpośanaṃ samarpayāmi |
hastau prakṣālayāmi | pādau prakṣālayāmi |
śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
naivedyaṃ samarpayāmi | 14 ||

Bedeutung: Om, Erde, Zwischenraum, Himmel. Wir versenken uns in den erwählenswerten Glanz des göttlichen Savitri; möge er unsere Einsicht anregen. Tagsüber: Ich umgieße dich, die Wahrheit, mit der rechten Ordnung. Abends: Ich umgieße dich, die rechte Ordnung, mit der Wahrheit. Möge es unsterblicher Nektar sein; du bist die Unterlage des Nektars. Verehrung Mahaganapati; ich bringe Speise dar. Om, geweiht Prana, Apana, Vyana, Udana und Samana. Zwischendurch reiche ich Trinkwasser. Du bist die schützende Decke des Nektars. Ich reiche Wasser nach der Mahlzeit, wasche Hände und Füße und reiche reines Mundwasser. Verehrung Mahaganapati; ich bringe die Speisegabe dar.

20. Tambula und abschließendes Licht
Lege ein Betelblatt mit Arekanuss als rituelle Tambula-Gabe vor Ganapati; sie wird nicht verzehrt. Kalk und Kampfer werden im überlieferten Vers genannt; die heutige praktische Gabe beschränkt sich auf Blatt und Nuss. Zeige anschließend das brennende Licht zur Nirajana.

pūgīphalaśca karpūraiḥ nāgavallīdalairyutam |
muktācūrṇasamyuktaṃ tāmbūlaṃ pratigṛhyatām ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
tāmbūlaṃ samarpayāmi | 15 ||
vedāhametaṃ puruṣaṃ mahāntam |
ādityavarṇaṃ tamasastu pāre |
sarvāṇi rūpāṇi vicitya dhīraḥ |
nāmāni kṛtvā'bhivadan, yadāste |
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
nīrājanaṃ samarpayāmi | 16 ||

Bedeutung: Nimm die Mundgabe an: Arekanuss mit Kampfer, Betelblättern und Perlenkalk. Verehrung Mahaganapati; ich bringe Tambula dar. Ich kenne diesen großen Purusha, sonnenfarben jenseits der Dunkelheit, den Weisen, der alle Gestalten gestaltet, Namen gibt und sie anspricht. Verehrung Mahaganapati; ich bringe die Lichtverehrung dar.

21. Blumengebet und Umrundung
Nimm eine neue Blüte und eine Münze als sinnbildliche Goldgabe in die Hände; lege beide nach dem Mantrapushpa vor Ganapati. Vollziehe danach eine achtsame Umrundung im Uhrzeigersinn und verneige dich. Die Quelle legt keine Wiederholungszahl fest.

sumukhaścaikadantaśca kapilo gajakarṇakaḥ
lambodaraśca vikaṭo vighnarājo gaṇādhipaḥ ||
dhūmaketurgaṇādhyakṣaḥ phālacandro gajānanaḥ
vakratuṇḍaśśūrpakarṇo herambasskandapūrvajaḥ ||
ṣoḍaśaitāni nāmāni yaḥ paṭhecchṛṇuyādapi
vidyārambhe vivāhe ca praveśe nirgame tathā
saṅgrāme sarvakāryeṣu vighnastasya na jāyate ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
suvarṇa mantrapuṣpaṃ samarpayāmi |
yānikāni ca pāpāni janmāntarakṛtāni ca |
tāni tāni praṇaśyanti pradakṣiṇa pade pade ||
pāpo'haṃ pāpakarmā'haṃ pāpātmā pāpasambhavaḥ |
trāhi māṃ kṛpayā deva śaraṇāgatavatsala ||
anyadhā śaraṇaṃ nāsti tvameva śaraṇaṃ mama |
tasmātkāruṇya bhāvena rakṣa rakṣa gaṇādhipa ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
pradakṣiṇā namaskārān samarpayāmi |

Bedeutung: Sumukha, Ekadanta, Kapila, Gajakarna, Lambodara, Vikata, Vighnaraja, Ganadhipa, Dhumaketu, Ganadhyaksha, Phalachandra, Gajanana, Vakratunda, Shurpakarna, Heramba und Skandapurvaja: Wer diese sechzehn Namen liest oder hört, erfährt beim Lernbeginn, bei der Hochzeit, beim Eintreten, Fortgehen, im Kampf und in seinen Tätigkeiten keine Hindernisse. Verehrung Mahaganapati; ich bringe Gold und das Blumengebet dar. Was immer in früheren Geburten an Verfehlungen entstand, möge mit jedem Schritt der Umrundung vergehen. Ich bin mit Verfehlungen und ihren Folgen belastet: Bewahre mich in deiner Güte, du Freund der Zufluchtsuchenden. Eine andere Zuflucht habe ich nicht; du bist meine Zuflucht. Darum schütze mich mit Mitgefühl, Herr der Scharen. Verehrung Mahaganapati; ich bringe Umrundung und Verneigung dar.

22. Königliche Dienste, Vergebung und Segen
Vergegenwärtige dir Schirm und Wedel als königliche Dienste. Sprich das Vergebungsgebet. Bei gemeinsamem Ritual bittet die Leitung um den Segen für den folgenden Hauptdienst; die anderen antworten mit der letzten Zeile. Allein sprichst du Bitte und Antwort.

oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
chatra cāmarādi samasta rājopacārān samarpayāmi ||
kṣamāprārthana –
yasya smṛtyā ca nāmoktyā tapaḥ pūjā kriyādiṣu |
nyūnaṃ sampūrṇatāṃ yāti sadyo vande gajānanam ||
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ gaṇādhipa |
yatpūjitaṃ mayādeva paripūrṇaṃ tadastu te ||
oṃ vakratuṇḍa mahākāya sūrya koṭi samaprabha |
nirvighnaṃ kuru me deva sarva kāryeṣu sarvadā ||
anayā dhyāna āvāhanādi ṣoḍaśopacāra pūjayā bhagavān sarvātmakaḥ śrī mahāgaṇapati suprīto suprasanno varado bhavantu ||
uttare śubhakarmaṇyavighnamastu iti bhavanto bruvantu |
uttare śubhakarmaṇi avighnamastu ||

Bedeutung: Verehrung Mahaganapati; alle königlichen Dienste, Schirm und Wedel, bringe ich dar. Ich verehre den Elefantengesichtigen, durch dessen Gedenken und Namensnennung Mangel in Askese, Puja und Handlung vollständig wird. Herr der Scharen, was ich ohne vollkommene Mantras, Handlung oder Hingabe verehrt habe, möge für dich vollständig werden. Du mit gebogenem Rüssel und mächtigem Leib, strahlend wie Millionen Sonnen: Mache stets alle meine Handlungen frei von Hindernissen. Möge der alles beseelende Mahaganapati durch diese sechzehnteilige Verehrung erfreut, gnädig und segenspendend sein. Sprecht: Möge das folgende glückverheißende Werk ohne Hindernis sein. Antwort: Möge das folgende glückverheißende Werk ohne Hindernis sein.

23. Tirtha, Prasad und Verabschiedung
Berühre den Kopf ehrfürchtig mit etwas sauberem, zum Verzehr geeignetem heiligem Wasser oder nimm einen kleinen Schluck. Trinke kein mit Kurkumagestalt, Schmuck, Duftstoffen oder Räucherresten verunreinigtes Wasser; für die Annahme ist ein eigenes sauberes Trinkgefäß vorgesehen. Nimm Ganapatis Prasad ehrfürchtig an und stelle die Speise zum späteren Teilen beiseite. Verabschiede die angerufene Gegenwart mit Udvasana und bewege die Kurkuma-Gestalt leicht. Sie wird nach dem gesamten Ritual mit den pflanzlichen Gaben an einem sauberen geeigneten Platz der Erde übergeben.

akālamṛtyuharaṇaṃ sarvavyādhinivāraṇam |
samastapāpakṣayakaraṃ śrī mahāgaṇapati pādodakaṃ pāvanaṃ śubham ||
śrī mahāgaṇapati prasādaṃ śirasā gṛhṇāmi ||
oṃ yajñena yajñamayajanta devāḥ |
tāni dharmāṇi prathamānyāsan |
te ha nākaṃ mahimānassacante |
yatra pūrve sādhyāssanti devāḥ ||
oṃ śrī mahāgaṇapati namaḥ yathāsthānaṃ udvāsayāmi ||
śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca |
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ |

Bedeutung: Das heilige Fußwasser Mahaganapatis gilt als reinigend und glückverheißend, als Abwehr unzeitigen Todes, von Krankheit und Verfehlung. Ich nehme Shri Mahaganapatis Gnade ehrfürchtig mit dem Haupt an. Durch das Opfer verehrten die Götter das Opfer; dies waren die ersten heiligen Ordnungen. Durch diese Größe erreichten sie den Himmel, wo die früheren Sadhya-Götter wohnen. Om, Verehrung Shri Mahaganapati; ich verabschiede dich an deinen eigenen Ort: zum Segen, zum Wohlergehen und zur Wiederkehr. Om, Frieden, Frieden, Frieden.

24. Der besondere Entschluss
Sprich den besonderen Sankalpa vor der Hauptgestalt. Die Zeit- und Personenangaben beziehen sich auf den bereits vollständig gesprochenen Anfang.

pūrvokta evaṃ guṇa viśeṣaṇa viśiṣṭāyāṃ śubha tithau śrī lalitā parameśvarī devatāmuddiśya śrī lalitā parameśvarī prītyarthaṃ sambhavadbhiḥ dravyaiḥ sambhavadbhiḥ upacāraiśca sambhavitā niyamena sambhavitā prakāreṇa śrīsūkta vidhānena yāvacchakti dhyānāvāhanādi ṣoḍaśopacāra pūjāṃ kariṣye ||

Bedeutung: An dem bereits mit seinen besonderen Merkmalen genannten glücklichen Mondtag werde ich zur Freude der göttlichen Lalita, mit den verfügbaren Materialien und Diensten, in angemessener Ordnung und nach meinen Kräften, gemäß dem Shri Sukta die sechzehnteilige Puja von Betrachtung und Anrufung an ausführen.

25. Die Gegenwart beleben
Berühre die Hauptgestalt behutsam mit einer Blüte. Sprich die Pranapratishtha als Bitte um lebendige Gegenwart während der Verehrung.

oṃ asunīte punarasmāsu cakṣuḥ
punaḥ prāṇamiha no dhehi bhogam |
jyokpaśyema sūryamuccaranta
manumate mṛḍayā naḥ svasti |
amṛtaṃ vai prāṇā amṛtamāpaḥ
prāṇāneva yathāsthānamupahvayate ||
āvāhitā bhava sthāpitā bhava |
suprasanno bhava varadā bhava |
sthirāsanaṃ kuru prasīda prasīda |

Bedeutung: Om, Lebensführende, gib uns wieder Sehvermögen, Lebenskraft und Lebensgenuss. Lange mögen wir die aufgehende Sonne sehen. Gütige Anumati, schenke uns Wohlergehen. Unsterblich sind die Lebenskräfte, unsterblich die Wasser; die Lebenskräfte werden an ihren eigenen Platz gerufen. Sei angerufen, sei gegründet, freundlich und segenspendend. Nimm einen festen Sitz ein; sei gnädig, sei gnädig.

26. Lalita im Herzen betrachten
Vergegenwärtige die freundliche Lalita mit Schlinge, Haken, Blumenpfeilen und Zuckerrohrbogen. In ihrer Nähe werden Wunsch, Aufmerksamkeit und Handeln zu Kräften der Hingabe.

aruṇāṃ karuṇātaraṅgitākṣīṃ
dhṛtapāśāṅkuśapuṣpabāṇacāpām |
aṇimādibhirāvṛtāṃ mayūkhairahamityeva vibhāvaye bhavānīm ||
dhyāyetpadmāsanasthāṃ vikasitavadanāṃ padmapatrāyatākṣīṃ
hemābhāṃ pītavastrāṃ karakalitalasaddhemapadmāṃ varāṅgīm |
sarvālaṅkārayuktāṃ satatamabhayadāṃ bhaktanamrāṃ bhavānīṃ
śrīvidyāṃ śāntamūrtiṃ sakalasuranutāṃ sarvasampatpradātrīm ||
sakuṅkumavilepanāmalikacumbikastūrikāṃ
samandahasitekṣaṇāṃ saśaracāpapāśāṅkuśām |
aśeṣajanamohinīṃ aruṇamālyabhūṣāmbarāṃ
japākusumabhāsurāṃ japavidhau smaredambikām ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ dhyāyāmi |

Bedeutung: Ich vergegenwärtige Bhavani als mein eigenes tiefstes Ich: rötlich, mit Augen voller Wellen des Mitgefühls, mit Schlinge, Haken, Blumenpfeilen und Bogen, umgeben von Strahlen der Kräfte wie Anima. Man betrachte sie auf dem Lotus, mit geöffnetem freundlichem Antlitz, lotusblattweiten Augen, goldglänzend, gelbgewandet, mit goldenem Lotus in der Hand, schön, ganz geschmückt, stets Furchtlosigkeit schenkend und den Verehrenden zugewandt: Bhavani, Shri Vidya, friedvolle Gestalt, von allen Göttern gepriesen, Geberin aller Fülle. Bei der Wiederholung gedenke man Ambikas: mit Kumkum gesalbt, Moschus an der Stirn, sanft lächelnden Augen, mit Pfeil, Bogen, Schlinge und Haken, alle Wesen bezaubernd, in roten Girlanden, Schmuck und Gewand, leuchtend wie Hibiskus. Verehrung Lalita; ich vergegenwärtige sie.

27. Avahana – die Mutter begrüßen
Lege eine Blüte vor die Gottheit und bitte sie um Annahme der Verehrung. Stelle dir den Edelsteinpavillon mit goldenen Gefäßen lebendig vor.

oṃ hiraṇyavarṇāṃ hariṇīṃ suvarṇarajatasrajām |
candrāṃ hiraṇmayīṃ lakṣmīṃ jātavedo ma āvaha ||
kanakamayavitardiśobhamānaṃ
diśi diśi pūrṇasuvarṇakumbhayuktam |
maṇimayamaṇṭapamadhyamehi mātarmayi kṛpayāśu samarcanaṃ grahītum ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ āvāhayāmi |

Bedeutung: Agni, du Kenner aller Geburten, führe die goldfarbene, anmutige Lakshmi herbei, mit Gold- und Silberkränzen, mondhell und golden. Mutter, komm aus Mitgefühl rasch in den Edelsteinpavillon, dessen goldener Sockel glänzt und den in allen Richtungen volle goldene Krüge schmücken, um meine Verehrung anzunehmen. Verehrung; ich rufe dich herbei.

28. Asana – einen würdigen Sitz anbieten
Lege einige Reiskörner am Sockel der Gestalt ab. In der Vorstellung wird der vorbereitete Altar zum königlichen Sitz.

tāṃ ma āvaha jātavedo lakṣmīmanapagāminīm |
yasyāṃ hiraṇyaṃ vindeyaṃ gāmaśvaṃ puruṣānaham ||
kanakakalaśaśobhamānaśīrṣaṃ
jaladharalambi samullasatpatākam |
bhagavati tava sannivāsahetormaṇimayamandirametadarpayāmi ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ navaratnakhacita suvarṇa siṃhāsanaṃ samarpayāmi |

Bedeutung: Agni, führe jene beständige Lakshmi zu mir, bei der ich Gold, Rinder, Pferde und Menschen gewinnen möge. Göttin, zu deinem Wohnen übergebe ich dieses Edelsteinhaus, mit goldenen Krügen auf dem Dach und weithin flatternden Bannern. Ich bringe den mit neun Edelsteinen besetzten goldenen Löwenthron dar.

29. Padya – Wasser für die Füße
Reiche mit dem Löffel etwas Wasser zur symbolischen Waschung; gieße es vor der Gestalt in die Auffangschale. Gib eine Blüte und etwas Durva-Gras dazu.

aśvapūrvāṃ rathamadhyāṃ hastinādaprabodhinīm |
śriyaṃ devīmupahvaye śrīrmādevīrjuṣatām ||
dūrvayā sarasijānvitaviṣṇukrāntayā ca sahitaṃ kusumāḍhyam |
padmayugmasadṛśe padayugme
pādyametadurarīkuru mātaḥ ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi |

Bedeutung: Ich rufe die Göttin Shri, der Pferde vorangehen, die inmitten des Wagens ist und durch Elefantenrufe geweckt wird. Möge die Göttin Shri mir zugewandt sein. Mutter, nimm an deinen beiden lotusgleichen Füßen dieses Fußwasser mit Durva, Lotus, Vishnukranta und vielen Blüten an. Ich reiche Wasser für die Füße.

30. Arghya – die Ehrengabe
Gib in die vorbereitete Arghya-Schale Wasser, etwas Sandel, eine Blüte, Gerste, Senfsamen, Durva, Sesam, Kusha und einige ganze Reiskörner. Zeige die Schale vor der Gestalt; Edelsteine und Goldgefäß werden innerlich vorgestellt.

kāṃ sosmitāṃ hiraṇyaprākārāmārdrāṃ jvalantīṃ tṛptāṃ tarpayantīm |
padme sthitāṃ padmavarṇāṃ
tāmihopahvaye śriyam ||
gandhapuṣpayavasarṣapadūrvāsamyutaṃ tilakuśākṣatamiśram |
hemapātranihitaṃ saha ratnairarghyametadurarīkuru mātaḥ ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ hastayoḥ arghyaṃ samarpayāmi |

Bedeutung: Ich rufe hier Shri, die freundlich Lächelnde, von goldenen Mauern Umgebene, Milde, Leuchtende, Erfüllte und Erfüllung Schenkende, auf dem Lotus Stehende und Lotusfarbene. Mutter, nimm diese Ehrengabe an: mit Duft, Blüten, Gerste, Senf und Durva, mit Sesam, Kusha und ganzen Reiskörnern, im goldenen Gefäß zusammen mit Edelsteinen. Ich reiche Arghya für die Hände.

31. Achamaniya – Mundwasser
Zeige etwas sauberes Wasser vor dem Mund der Gestalt und gib es mit dem Löffel in die Auffangschale.

candrāṃ prabhāsāṃ yaśasā jvalantīṃ
śriyaṃ loke devajuṣṭāmudārām |
tāṃ padminīmīṃ śaraṇamahaṃ prapadye'lakṣmīrme naśyatāṃ tvāṃ vṛṇe ||
jalajadyutinā kareṇa jātīphalatakkolalavaṅgagandhayuktaiḥ |
amṛtairamṛtairivātiśītairbhagavatyācamanaṃ vidhīyatām ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ mukhe ācamanīyaṃ samarpayāmi |

Bedeutung: Zur mondhellen, ruhmvoll leuchtenden, großzügigen, von den Göttern geliebten Shri nehme ich Zuflucht. Möge mein Unglück verschwinden; dich, Lotusfrau, wähle ich. Mit deiner lotusglänzenden Hand, Göttin, nimm das Mundwasser, kühl wie Nektar und duftend nach Muskat, Takkola und Nelken. Ich reiche Mundwasser.

32. Madhuparka – süßer Empfang
Stelle eine kleine Schale aus Joghurt und Honig als Madhuparka vor die Gestalt. Pflanzenjoghurt und Pflanzensirup sind heutige Praxisalternativen. Das goldene Kästchen des Verses wird vorgestellt.

nihitaṃ kanakasya sampuṭe
pihitaṃ ratnapidhānakena yat |
tadidaṃ jagadamba te'rpitaṃ
madhuparkaṃ janani pragṛhyatām ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ madhuparkaṃ samarpayāmi |

Bedeutung: Mutter der Welt, nimm diesen dir dargebrachten süßen Empfangstrank an, im goldenen Kästchen unter einem Edelsteindeckel. Verehrung; ich reiche Madhuparka.

33. Panchamrita – das fünffache Bad
Gieße etwas Panchamrita aus Milch (bzw. Pflanzenmilch), Joghurt (bzw. Pflanzenjoghurt), Ghee (bzw. Pflanzenöl), Honig (bzw. Pflanzensirup) und Zucker über die abwaschbare Gestalt in ihrer Auffangschale. Bei einem Bild reiche die Schale davor; benetze kein Papier.

dadhidugdhaghṛtaiḥ samākṣikaiḥ
sitayā śarkarayā samanvitaiḥ |
snapayāmi tavāhamādarājjanani tvāṃ punaruṣṇavāribhiḥ ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ pañcāmṛta snānaṃ samarpayāmi |

Bedeutung: Mutter, ehrfürchtig bade ich dich mit Joghurt, Milch, Ghee und Honig, verbunden mit weißem Zucker; danach erneut mit warmem Wasser. Verehrung; ich bringe das Panchamrita-Bad dar.

34. Mit reinem Wasser nachbaden
Spüle die Gestalt mit klarem, angenehm warmem Wasser nach, das mit wenig Kardamom und Vetiver beduftet sein kann. Trockne sie sanft. Reiche danach gesondert Mundwasser. Die im Vers genannten vedischen und tantrischen Mantras sind in dieser Puja ausgeschrieben; eine weitere unbekannte Rezitation wird hier nicht vorausgesetzt.

ādityavarṇe tapaso'dhijāto
vanaspatistava vṛkṣo'tha bilvaḥ |
tasya phalāni tapasā nudantu
māyāntarāyāśca bāhyā alakṣmīḥ ||
elośīrasuvāsitaiḥ sakusumairgaṅgāditīrthodakairmāṇikyāmalamauktikāmṛtarasaiḥ svacchaiḥ suvarṇodakaiḥ |
mantrānvaidikatāntrikānparipaṭhansānandamatyādarātsnānaṃ te parikalpayāmi janani snehāttvamaṅgīkuru ||
oṃ śrī lalita devyai namaḥ śuddhodaka snānaṃ samarpayāmi |
snānānantaraṃ śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |

Bedeutung: Sonnenfarbene, durch deine geistige Glut entstand der heilige Bilva-Baum. Seine Früchte mögen durch diese Glut innere Hindernisse und äußeres Unglück vertreiben. Mit nach Kardamom und Vetiver duftendem Blütenwasser der Ganga und anderer heiliger Stätten, klar wie Rubine, reine Perlen und Nektar, goldenem Wasser, unter froher, ehrfürchtiger Rezitation vedischer und tantrischer Mantras bereite ich dir das Bad. Mutter, nimm es in Liebe an. Ich reiche reines Wasser zum Bad und danach reines Mundwasser.

35. Vastra – Gewänder anbieten
Lege zwei kleine saubere Tücher vor die Göttin oder kleide die trockene Gestalt damit. Vergegenwärtige das rote Kleid, die gelbe Bluse und den goldenen Umhang des Verses.

upaitu māṃ devasakhaḥ kīrtiśca maṇinā saha |
prādurbhūto'smi rāṣṭre'smin kīrtimṛddhiṃ dadātu me ||
bālārkadyuti dāḍimīyakusumapraspardhi sarvottamaṃ
mātastvaṃ paridhehi divyavasanaṃ bhaktyā mayā kalpitam |
muktābhirgrathitaṃ sukañcukamidaṃ svīkṛtya pītaprabhaṃ
taptasvarṇasamānavarṇamatulaṃ prāvarṇamaṅgīkuru ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ vastrayugmaṃ samarpayāmi |

Bedeutung: Möge der Freund der Götter mit Ruhm und Juwel zu mir kommen. In diesem Land bin ich geboren; er gebe mir Ansehen und Gedeihen. Mutter, trage das göttliche Gewand, das ich hingebungsvoll bereitet habe: wie junge Sonne und Granatapfelblüte strahlend. Nimm die perlengeschmückte gelbleuchtende Bluse und den einzigartigen Umhang in der Farbe geschmolzenen Goldes an. Ich bringe zwei Gewänder dar.

36. Alankara – Schmuck darbringen
Lege den bereitgestellten Schmuck an oder vor die Gestalt. Die im Vers genannten kostbaren Stücke kannst du als Gesamtschmuck innerlich vor ihr ausbreiten.

kṣutpipāsāmalāṃ jyeṣṭhāmalakṣmīṃ nāśayāmyaham |
abhūtimasamṛddhiṃ ca sarvāṃ nirṇuda me gṛhāt ||
mañjīre padayornidhāya rucirāṃ vinyasya kāñcīṃ kaṭau
muktāhāramurojayoranupamāṃ nakṣatramālāṃ gale |
keyūrāṇi bhujeṣu ratnavalayaśreṇīṃ kareṣu kramāttāṭaṅke tava karṇayorvinidadhe śīrṣe ca cūḍāmaṇim ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ sarvābharaṇāni samarpayāmi |

Bedeutung: Hunger und Durst, die unreine ältere Schwester Alakshmi, vertreibe ich. Entferne Mangel und jede Armut aus meinem Haus. Ich lege Fußreifen an deine Füße, den schönen Gürtel an die Hüften, eine Perlenkette an die Brust und eine unvergleichliche Sternengirlande an den Hals, Oberarmspangen und Edelsteinarmreifen an die Arme und Hände, Ohrringe an die Ohren und das Kronjuwel auf das Haupt. Allen Schmuck bringe ich dar.

37. Gandha – duftende Salbung
Trage wenig pflanzliche Sandelpaste sowie Kurkuma und Kumkum auf die Gestalt oder ihren Sockel auf. Die Quelle nennt auch Moschus und Gorochana; in dieser vegetarischen Fassung treten pflanzliche Duftstoffe an ihre Stelle. Kajal nur an unempfindlichem Material sinnbildlich darreichen.

gandhadvārāṃ durādharṣāṃ nityapuṣṭāṃ karīṣiṇīm |
īśvarīgṃ sarvabhūtānāṃ tāmihopahvaye śriyam ||
mātaḥ phālatale tavātivimale kāśmīrakastūrikākarpūrāgarubhiḥ karomi tilakaṃ dehe'ṅgarāgaṃ tataḥ |
vakṣojādiṣu yakṣakardamarasaṃ siktvā ca puṣpadravaṃ
pādau candanalepanādibhirahaṃ sampūjayāmi kramāt ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ śrī gandhān dhārayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ haridrā kuṅkuma kajjala kastūrī gorojanādi sugandha dravyāṇi samarpayāmi |

Bedeutung: Die durch Wohlgeruch Zugängliche, Unbezwingbare, stets Wohlgenährte, an fruchtbarem Dung Reiche, Herrin aller Wesen, diese Shri rufe ich herbei. Mutter, auf deiner reinen Stirn zeichne ich mit Safran, Moschus, Kampfer und Agaru das Tilaka; danach salbe ich den Körper. Auf die Brust träufle ich Yakshakardama-Duft und Blütenwasser; die Füße verehre ich mit Sandelsalbung. Ich trage heilige Düfte auf und bringe Kurkuma, Kumkum, Kajal, Moschus, Gorochana und weitere Duftstoffe dar.

38. Akshata – ganze Reiskörner
Lege einige mit Kumkum oder Safran gefärbte ganze Reiskörner vor die Göttin.

ratnākṣataistvāṃ paripūjayāmi
muktāphalairvā rucirairaviddhaiḥ |
akhaṇḍitairdevi yavādibhirvā
kāśmīrapaṅkāṅkitataṇḍulairvā ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ akṣatān samarpayāmi |

Bedeutung: Göttin, ich verehre dich mit Edelsteinkörnern, mit schönen ungebohrten Perlen, mit ungebrochener Gerste oder mit safrangefärbtem Reis. Ich bringe ganze Reiskörner dar.

39. Pushpa – frische Blüten
Lege die vorbereitete Girlande und einige duftende Blüten vor die Göttin. Die vielen im Vers genannten Arten werden durch die verfügbaren geeigneten Blüten vertreten, wie der Entschluss es ausdrücklich zulässt.

manasaḥ kāmamākūtiṃ vācaḥ satyamaśīmahi |
paśūnāṃ rūpamannasya mayi śrīḥ śrayatāṃ yaśaḥ ||
pārijātaśatapatrapāṭalairmallikāvakulacampakādibhiḥ |
ambujaiḥ sukusumaiśca sādaraṃ
pūjayāmi jagadamba te vapuḥ ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ nānāvidha parimala patra puṣpāṇi samarpayāmi |

Bedeutung: Mögen wir das Verlangen und den guten Entschluss des Herzens sowie wahrhaftige Sprache erlangen. Fülle an Vieh und Nahrung, Shri und Ansehen mögen bei mir wohnen. Mutter der Welt, ehrfürchtig verehre ich deinen Leib mit Parijata, Rosen, Patala, Jasmin, Vakula, Champaka, Lotussen und schönen Blüten. Verschieden duftende Blätter und Blüten bringe ich dar.

40. Die 108 Namen
Sprich die vollständige Ashtottara Shatanamavali ruhig. Lege bei jeder der 108 Anrufungen eine frische Blüte, ein Blütenblatt oder wenige Reiskörner vor die Gottheit. Die Namensliste ist eine einzige zusammenhängende Gabe; ihre mitgedruckten Zahlen erleichtern das Mitlesen.

oṃ aiṃ hrīṃ śrīm |
rajatācalaśṛṅgāgramadhyasthāyai namo namaḥ |
himācalamahāvaṃśapāvanāyai namo namaḥ |
śaṅkarārdhāṅgasaundaryaśarīrāyai namo namaḥ |
lasanmarakatasvacchavigrahāyai namo namaḥ |
mahātiśayasaundaryalāvaṇyāyai namo namaḥ |
śaśāṅkaśekharaprāṇavallabhāyai namo namaḥ |
sadāpañcadaśātmaikyasvarūpāyai namo namaḥ |
vajramāṇikyakaṭakakirīṭāyai namo namaḥ |
kastūrītilakollāsiniṭilāyai namo namaḥ | 9
bhasmarekhāṅkitalasanmastakāyai namo namaḥ |
vikacāmbhoruhadalalocanāyai namo namaḥ |
śaraccāmpeyapuṣpābhanāsikāyai namo namaḥ |
lasatkāñcanatāṭaṅkayugalāyai namo namaḥ |
maṇidarpaṇasaṅkāśakapolāyai namo namaḥ |
tāmbūlapūritasmeravadanāyai namo namaḥ |
supakvadāḍimībījaradanāyai namo namaḥ |
kambupūgasamacchāyakandharāyai namo namaḥ |
sthūlamuktāphalodārasuhārāyai namo namaḥ | 18
girīśabaddhamāṅgalyamaṅgalāyai namo namaḥ |
padmapāśāṅkuśalasatkarābjāyai namo namaḥ |
padmakairavamandārasumālinyai namo namaḥ |
suvarṇakumbhayugmābhasukucāyai namo namaḥ |
ramaṇīyacaturbāhusamyuktāyai namo namaḥ |
kanakāṅgadakeyūrabhūṣitāyai namo namaḥ |
bṛhatsauvarṇasaundaryavasanāyai namo namaḥ |
bṛhannitambavilasajjaghanāyai namo namaḥ |
saubhāgyajātaśṛṅgāramadhyamāyai namo namaḥ | 27
divyabhūṣaṇasandoharañjitāyai namo namaḥ |
pārijātaguṇādhikyapadābjāyai namo namaḥ |
supadmarāgasaṅkāśacaraṇāyai namo namaḥ |
kāmakoṭimahāpadmapīṭhasthāyai namo namaḥ |
śrīkaṇṭhanetrakumudacandrikāyai namo namaḥ |
sacāmararamāvāṇīvījitāyai namo namaḥ |
bhaktarakṣaṇadākṣiṇyakaṭākṣāyai namo namaḥ |
bhūteśāliṅganodbhūtapulakāṅgyai namo namaḥ |
anaṅgajanakāpāṅgavīkṣaṇāyai namo namaḥ | 36
brahmopendraśiroratnarañjitāyai namo namaḥ |
śacīmukhyāmaravadhūsevitāyai namo namaḥ |
līlākalpitabrahmāṇḍamaṇḍalāyai namo namaḥ |
amṛtādimahāśaktisaṃvṛtāyai namo namaḥ |
ekātapatrasāmrājyadāyikāyai namo namaḥ |
sanakādisamārādhyapādukāyai namo namaḥ |
devarṣibhiḥstūyamānavaibhavāyai namo namaḥ |
kalaśodbhavadurvāsaḥpūjitāyai namo namaḥ |
mattebhavaktraṣaḍvaktravatsalāyai namo namaḥ | 45
cakrarājamahāyantramadhyavartyai namo namaḥ |
cidagnikuṇḍasambhūtasudehāyai namo namaḥ |
śaśāṅkakhaṇḍasamyuktamakuṭāyai namo namaḥ |
mattahaṃsavadhūmandagamanāyai namo namaḥ |
vandārujanasandohavanditāyai namo namaḥ |
antarmukhajanānandaphaladāyai namo namaḥ |
pativratāṅganābhīṣṭaphaladāyai namo namaḥ |
avyājakaruṇāpūrapūritāyai namo namaḥ |
nitāntasaccidānandasamyuktāyai namo namaḥ | 54
sahasrasūryasamyuktaprakāśāyai namo namaḥ |
ratnacintāmaṇigṛhamadhyasthāyai namo namaḥ |
hānivṛddhiguṇādhikyarahitāyai namo namaḥ |
mahāpadmāṭavīmadhyanivāsāyai namo namaḥ |
jāgratsvapnasuṣuptīnāṃ sākṣibhūtyai namo namaḥ |
mahāpāpaughapāpānāṃ vināśinyai namo namaḥ |
duṣṭabhītimahābhītibhañjanāyai namo namaḥ |
samastadevadanujaprerakāyai namo namaḥ |
samastahṛdayāmbhojanilayāyai namo namaḥ | 63
anāhatamahāpadmamandirāyai namo namaḥ |
sahasrārasarojātavāsitāyai namo namaḥ |
punarāvṛttirahitapurasthāyai namo namaḥ |
vāṇīgāyatrīsāvitrīsannutāyai namo namaḥ |
ramābhūmisutārādhyapadābjāyai namo namaḥ |
lopāmudrārcitaśrīmaccaraṇāyai namo namaḥ |
sahasraratisaundaryaśarīrāyai namo namaḥ |
bhāvanāmātrasantuṣṭahṛdayāyai namo namaḥ |
satyasampūrṇavijñānasiddhidāyai namo namaḥ | 72
śrīlocanakṛtollāsaphaladāyai namo namaḥ |
śrīsudhābdhimaṇidvīpamadhyagāyai namo namaḥ |
dakṣādhvaravinirbhedasādhanāyai namo namaḥ |
śrīnāthasodarībhūtaśobhitāyai namo namaḥ |
candraśekharabhaktārtibhañjanāyai namo namaḥ |
sarvopādhivinirmuktacaitanyāyai namo namaḥ |
nāmapārāyaṇābhīṣṭaphaladāyai namo namaḥ |
sṛṣṭisthititirodhānasaṅkalpāyai namo namaḥ |
śrīṣoḍaśākṣarīmantramadhyagāyai namo namaḥ | 81
anādyantasvayambhūtadivyamūrtyai namo namaḥ |
bhaktahaṃsaparīmukhyaviyogāyai namo namaḥ |
mātṛmaṇḍalasamyuktalalitāyai namo namaḥ |
bhaṇḍadaityamahāsattvanāśanāyai namo namaḥ |
krūrabhaṇḍaśiraśchedanipuṇāyai namo namaḥ |
dhātryacyutasurādhīśasukhadāyai namo namaḥ |
caṇḍamuṇḍaniśumbhādikhaṇḍanāyai namo namaḥ |
raktākṣaraktajihvādiśikṣaṇāyai namo namaḥ |
mahiṣāsuradorvīryanigrahāyai namo namaḥ | 90
abhrakeśamahotsāhakāraṇāyai namo namaḥ |
maheśayuktanaṭanatatparāyai namo namaḥ |
nijabhartṛmukhāmbhojacintanāyai namo namaḥ |
vṛṣabhadhvajavijñānabhāvanāyai namo namaḥ |
janmamṛtyujarārogabhañjanāyai namo namaḥ |
vidheyamuktavijñānasiddhidāyai namo namaḥ |
kāmakrodhādiṣaḍvarganāśanāyai namo namaḥ |
rājarājārcitapadasarojāyai namo namaḥ |
sarvavedāntasaṃsiddhasutattvāyai namo namaḥ | 99
śrīvīrabhaktavijñānanidhānāyai namo namaḥ |
aśeṣaduṣṭadanujasūdanāyai namo namaḥ |
sākṣācchrīdakṣiṇāmūrtimanojñāyai namo namaḥ |
hayamedhāgrasampūjyamahimāyai namo namaḥ |
dakṣaprajāpatisutāveṣāḍhyāyai namo namaḥ |
sumabāṇekṣukodaṇḍamaṇḍitāyai namo namaḥ |
nityayauvanamāṅgalyamaṅgalāyai namo namaḥ |
mahādevasamāyuktaśarīrāyai namo namaḥ |
mahādevaratautsukyamahādevyai namo namaḥ | 108
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ aṣṭottaraśatanāma pujāṃ samarpayāmi |

Bedeutung: Om, Aim, Hrim, Shrim: heilige Keimsilben der göttlichen Erkenntnis, Kraft und Fülle.
Wiederholte Verehrung: inmitten des Gipfels des Silberbergs Wohnende.
Wiederholte Verehrung: Reinigerin des großen Himalaya-Geschlechts.
Wiederholte Verehrung: deren schöner Leib die Hälfte Shankaras ist.
Wiederholte Verehrung: mit klarer, smaragdstrahlender Gestalt.
Wiederholte Verehrung: von außerordentlicher Schönheit und Anmut.
Wiederholte Verehrung: Lebensgeliebte des Mondgekrönten.
Wiederholte Verehrung: stets eins mit dem Fünfzehnsilbigen.
Wiederholte Verehrung: mit Diamant- und Rubinarmreifen und Krone.
Wiederholte Verehrung: mit von Moschuszeichen leuchtender Stirn.
Wiederholte Verehrung: mit strahlendem, aschegezeichnetem Haupt.
Wiederholte Verehrung: mit Augen wie entfaltete Lotusblätter.
Wiederholte Verehrung: mit Nase wie herbstliche Champakablüte.
Wiederholte Verehrung: mit zwei glänzenden Goldohrringen.
Wiederholte Verehrung: mit Wangen wie Edelsteinspiegel.
Wiederholte Verehrung: mit lächelndem, von Betel erfülltem Gesicht.
Wiederholte Verehrung: mit Zähnen wie reife Granatapfelkerne.
Wiederholte Verehrung: mit Hals von Muschel- und Arekastammglanz.
Wiederholte Verehrung: mit schönem Geschmeide aus großen Perlen.
Wiederholte Verehrung: deren Glücksband Girisha knüpfte.
Wiederholte Verehrung: mit Lotus, Schlinge und Haken in den Lotushänden.
Wiederholte Verehrung: mit Lotus-, Wasserlilien- und Mandara-Girlande.
Wiederholte Verehrung: mit Brüsten wie zwei goldene Krüge.
Wiederholte Verehrung: mit vier schönen Armen.
Wiederholte Verehrung: mit goldenen Armreifen und Oberarmspangen.
Wiederholte Verehrung: in prächtigem goldenem Gewand.
Wiederholte Verehrung: mit glänzenden breiten Hüften.
Wiederholte Verehrung: deren Mitte mit Glück und Schönheit geschmückt ist.
Wiederholte Verehrung: mit vielfältigem göttlichem Schmuck.
Wiederholte Verehrung: mit Lotusfüßen, herrlicher als Parijata.
Wiederholte Verehrung: mit rubingleichen Füßen.
Wiederholte Verehrung: auf dem großen Lotusthron Kamakotis.
Wiederholte Verehrung: Mondlicht für die Augenlotusse Shrikanthas.
Wiederholte Verehrung: von Rama und Vani mit Wedeln befächelt.
Wiederholte Verehrung: mit gütigem, die Verehrenden schützendem Blick.
Wiederholte Verehrung: deren Leib bei der Umarmung Bhuteshas erschauert.
Wiederholte Verehrung: deren Seitenblick den Liebesgott hervorbringt.
Wiederholte Verehrung: geschmückt vom Kronenjuwel Brahmas und Upendras.
Wiederholte Verehrung: von Shachi und den Götterfrauen bedient.
Wiederholte Verehrung: die im Spiel die Weltenkugel gestaltet.
Wiederholte Verehrung: von Amrita und den großen Kräften umgeben.
Wiederholte Verehrung: Geberin ungeteilter Königsherrschaft.
Wiederholte Verehrung: deren Sandalen Sanaka und die Weisen verehren.
Wiederholte Verehrung: deren Herrlichkeit die göttlichen Seher preisen.
Wiederholte Verehrung: von Agastya und Durvasas verehrt.
Wiederholte Verehrung: liebevoll zur Elefantengesichtigen und Sechsgesichtigen Gestalt.
Wiederholte Verehrung: in der Mitte des königlichen großen Yantras.
Wiederholte Verehrung: deren schöner Leib dem Bewusstseinsfeuer entspringt.
Wiederholte Verehrung: mit mondsichelgeschmückter Krone.
Wiederholte Verehrung: mit sanftem Gang einer berauschten Schwanenfrau.
Wiederholte Verehrung: von den Scharen der Verehrenden verehrt.
Wiederholte Verehrung: Geberin der Freude an innerer Einkehr.
Wiederholte Verehrung: Erfüllerin der Wünsche treuer Ehefrauen.
Wiederholte Verehrung: erfüllt von unbedingtem Mitgefühl.
Wiederholte Verehrung: ganz mit Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit verbunden.
Wiederholte Verehrung: mit dem Licht von tausend Sonnen.
Wiederholte Verehrung: im Haus aus dem Wunschjuwel.
Wiederholte Verehrung: jenseits von Verlust, Zuwachs und Eigenschaften.
Wiederholte Verehrung: im großen Lotuswald.
Wiederholte Verehrung: Zeugin von Wachen, Traum und Tiefschlaf.
Wiederholte Verehrung: Vernichterin der Menge schwerer Verfehlungen.
Wiederholte Verehrung: Vertreiberin der Furcht vor Bösen und großer Angst.
Wiederholte Verehrung: Bewegerin aller Gottheiten und Dämonen.
Wiederholte Verehrung: im Herzlotus aller.
Wiederholte Verehrung: im Tempel des großen Anahata-Lotus.
Wiederholte Verehrung: im Sahasrara-Lotus.
Wiederholte Verehrung: in der Stätte ohne Wiederkehr.
Wiederholte Verehrung: von Vani, Gayatri und Savitri gepriesen.
Wiederholte Verehrung: deren Lotusfüße Rama und die Erdentochter verehren.
Wiederholte Verehrung: deren heilige Füße Lopamudra verehrt.
Wiederholte Verehrung: mit der Schönheit tausender Ratis.
Wiederholte Verehrung: deren Herz durch bloße innere Vergegenwärtigung erfreut wird.
Wiederholte Verehrung: Geberin vollkommener wahrer Erkenntnis.
Wiederholte Verehrung: Geberin der Freude ihres heiligen Blickes.
Wiederholte Verehrung: auf der Edelsteininsel im Nektarozean.
Wiederholte Verehrung: Ursache der Zerstörung von Dakshas Opfer.
Wiederholte Verehrung: strahlende Schwester Shrinathas.
Wiederholte Verehrung: Vertreiberin der Not der Verehrenden Chandrashekharas.
Wiederholte Verehrung: Bewusstsein, frei von allen Begrenzungen.
Wiederholte Verehrung: Geberin der gewünschten Frucht der Namensrezitation.
Wiederholte Verehrung: deren Entschluss Schöpfung, Erhaltung und Verhüllung ist.
Wiederholte Verehrung: im sechzehnsilbigen heiligen Mantra.
Wiederholte Verehrung: anfangs- und endlose selbstentstandene göttliche Gestalt.
Wiederholte Verehrung: den ihr zugewandten Schwanengleichen verbunden – Lesart unklar.
Wiederholte Verehrung: Lalita, vom Kreis der Mütter umgeben.
Wiederholte Verehrung: Vernichterin der großen Stärke des Dämons Bhanda.
Wiederholte Verehrung: geschickt im Abschlagen des grausamen Bhanda-Hauptes.
Wiederholte Verehrung: Freudengeberin Brahmas, Achyutas und des Götterherrn.
Wiederholte Verehrung: Bezwingerin Chandas, Mundas und Nishumbhas.
Wiederholte Verehrung: Bändigerin Raktakshas, Raktajihvas und weiterer Dämonen.
Wiederholte Verehrung: Bezwingerin der Armkraft Mahishasuras.
Wiederholte Verehrung: Ursache des großen Eifers Abhrakeshas.
Wiederholte Verehrung: ganz dem gemeinsamen Tanz mit Mahesha hingegeben.
Wiederholte Verehrung: Betrachterin des Lotusantlitzes ihres Gemahls.
Wiederholte Verehrung: Vergegenwärtigung der Erkenntnis des Stierbannerträgers.
Wiederholte Verehrung: Vertreiberin von Geburt, Tod, Alter und Krankheit.
Wiederholte Verehrung: Geberin befreiender Erkenntnis den Ergebenen.
Wiederholte Verehrung: Vernichterin der sechs Feinde wie Begierde und Zorn.
Wiederholte Verehrung: deren Lotusfüße der König der Könige verehrt.
Wiederholte Verehrung: durch alle Vedanta-Lehren erwiesenes wahres Wesen.
Wiederholte Verehrung: Schatz der Erkenntnis heldenhafter Verehrender.
Wiederholte Verehrung: Vernichterin aller bösen Dämonen.
Wiederholte Verehrung: die Dakshinamurti unmittelbar erfreut.
Wiederholte Verehrung: deren Herrlichkeit an erster Stelle beim Pferdeopfer verehrt wird.
Wiederholte Verehrung: in der Gestalt von Daksha Prajapatis Tochter.
Wiederholte Verehrung: mit Blumenpfeilen und Zuckerrohrbogen.
Wiederholte Verehrung: ewig jugendliche, glückverheißende Gütige.
Wiederholte Verehrung: deren Leib mit Mahadeva vereint ist.
Wiederholte Verehrung: Große Göttin, voll Verlangen nach Liebe mit Mahadeva.
Verehrung der Göttin; ich bringe die Verehrung mit 108 Namen dar.

41. Dhupa – Räucherduft
Entzünde das bereitgestellte pflanzliche Räucherwerk und zeige den Duft vor der Göttin. Der aufwendige Quellvers bleibt erhalten; eine Mischung aus Sandel, Agaru oder Guggulu vertritt die verfügbaren Düfte.

kardamena prajābhūtā mayi sambhava kardama |
śriyaṃ vāsaya me kule mātaraṃ padmamālinīm ||
lākṣāsaṃmilitaiḥ sitābhrasahitaiḥ śrīvāsasaṃmiśritaiḥ
karpūrākalitaiḥ śirairmadhuyutairgosarpiṣā loḍitaiḥ |
śrīkhaṇḍāgarugugguluprabhṛtibhirnānāvidhairvastubhirdhūpaṃ te parikalpayāmi janani snehāttvamaṅgīkuru ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ dhūpaṃ āghrāpayāmi |

Bedeutung: Durch Kardama wurde Nachkommenschaft. Kardama, sei bei mir gegenwärtig. Lass die lotusbekränzte Mutter Shri in meiner Familie wohnen. Mutter, aus Lack, weißem Glimmer, Shrivasa-Harz, Kampfer, Wurzeln, Honig und Kuhghee, mit Sandel, Agaru, Guggulu und vielerlei Stoffen bereite ich dir Räucherduft. Nimm ihn in Liebe an. Ich lasse dich den Duft einatmen.

42. Dipa – das Licht zeigen
Nimm die separate, noch unbenutzte Darbringungslampe für die Hauptpuja, die mit Ghee (bzw. Pflanzenöl) und einem Docht vorbereitet wurde, und entzünde sie. Zeige das Licht vor der Göttin. Vergegenwärtige darin die vielen kostbaren Lampen des Verses.

āpaḥ sṛjantu snigdhāni ciklīta vasa me gṛhe |
ni ca devīṃ mātaraṃ śriyaṃ vāsaya me kule ||
ratnālaṅkṛtahemapātranihitairgosarpiṣā loḍitairdīpairdīrghatarāndhakārabhidurairbālārkakoṭiprabhaiḥ |
ātāmrajvaladujjvalapravilasadratnapradīpaistathā
mātastvāmahamādarādanudinaṃ nīrājayāmyuccakaiḥ ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ dīpaṃ samarpayāmi |

Bedeutung: Die Wasser mögen Nahrung und Geschmeidigkeit hervorbringen. Chiklita, wohne in meinem Haus. Lass die göttliche Mutter Shri in meiner Familie wohnen. Mutter, täglich verehre ich dich ehrfürchtig mit Lichtern in edelsteingeschmückten Goldgefäßen, mit Kuhghee gespeist, die lange Dunkelheit durchbrechen und wie Millionen junger Sonnen leuchten, mit rötlich aufglänzenden Edelsteinlampen. Ich bringe Licht dar.

43. Naivedya – Speise und Lebenskräfte
Stelle die frische vegetarische Mahlzeit vor die Göttin: Reis, Gemüse und eine Süßspeise aus Milch (bzw. Pflanzenmilch) mit Ghee (bzw. Pflanzenöl). Sprenge Wasser um den Teller. Sprich tagsüber die erste Umgießungsformel, abends die ausdrücklich bezeichnete Alternative. Nach den fünf Svaha-Formeln lasse die Gabe still stehen; reiche nacheinander Trinkwasser, Abschlusswasser, Wasser für Hände und Füße und reines Mundwasser in die Auffangschale.

ārdrāṃ puṣkariṇīṃ puṣṭiṃ piṅgalāṃ padmamālinīm|
candrāṃ hiraṇmayīṃ lakṣmīṃ jātavedo ma āvaha ||
sāpūpasūpadadhidugdhasitāghṛtāni
susvādubhaktaparamānnapuraḥsarāṇi |
śākollasanmaricijīrakabāhlikāni
bhakṣyāṇi bhuṅkṣva jagadamba mayārpitāni ||
oṃ bhūrbhuvassuvaḥ | tatsaviturvareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi |
dhiyo yo naḥ pracodayāt ||
satyaṃ tvā ṛtena pariṣiñcāmi |
(sāyaṅkāle – ṛtaṃ tvā satyena pariṣiñcāmi)
amṛtamastu | amṛtopastaraṇamasi |
oṃ prāṇāya svāhā | oṃ apānāya svāhā |
oṃ vyānāya svāhā | oṃ udānāya svāhā |
oṃ samānāya svāhā |
madhye madhye pānīyaṃ samarpayāmi |
amṛtāpidhānamasi | uttarāpośanaṃ samarpayāmi |
hastau prakṣālayāmi | pādau prakṣālayāmi |
śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ naivedyaṃ samarpayāmi |

Bedeutung: Agni, führe die milde, lotusreiche, nährende, goldbraune, lotusbekränzte, mondhelle, goldene Lakshmi zu mir. Mutter der Welt, genieße die von mir dargebrachten Kuchen, Suppen, Joghurt, Milch, Zucker und Ghee, wohlschmeckenden Reis und Milchspeisen sowie Gemüse mit Pfeffer, Kreuzkümmel und Safran. Om, Erde, Zwischenraum, Himmel. Wir versenken uns in den erwählenswerten Glanz des göttlichen Savitri; möge er unsere Einsicht anregen. Tagsüber: Ich umgieße dich, die Wahrheit, mit der rechten Ordnung. Abends: Ich umgieße dich, die rechte Ordnung, mit der Wahrheit. Möge es Nektar sein; du bist die Unterlage des Nektars. Om, geweiht Prana, Apana, Vyana, Udana und Samana. Zwischendurch reiche ich Trinkwasser. Du bist die schützende Decke des Nektars. Ich reiche Wasser nach der Mahlzeit, wasche Hände und Füße und reiche reines Mundwasser. Verehrung; ich bringe Speise dar.

44. Tambula – die Mundgabe
Lege ein Betelblatt mit Arekanuss, Kardamom und Nelke vor die Göttin. Die Gabe wird nicht verzehrt; der Kampfer der überlieferten Rezitation wird nur innerlich dargebracht.

ārdrāṃ yaḥ kariṇīṃ yaṣṭiṃ suvarṇāṃ hemamālinīm |
sūryāṃ hiraṇmayīṃ lakṣmīṃ jātavedo ma āvaha ||
elālavaṅgādisamanvitāni
takkolakarpūravimiśritāni |
tāmbūlavallīdalasamyutāni
pūgāni te devi samarpayāmi ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi |

Bedeutung: Agni, führe die milde, wirkende, stützende, goldfarbene, goldbekränzte, sonnenhelle, goldene Lakshmi zu mir. Göttin, ich bringe dir Arekanüsse mit Kardamom, Nelken, Takkola und Kampfer, verbunden mit Betelblättern. Ich bringe Tambula dar.

45. Nirajana – die leuchtende Verehrung
Zeige die brennende Darbringungslampe in ruhigen Kreisen vor der Göttin. Die tausend Lichter werden in diesem einen Licht innerlich mitdargebracht. Reiche anschließend etwas Mundwasser.

tāṃ ma āvaha jātavedo lakṣmīmanapagāminīm |
yasyāṃ hiraṇyaṃ prabhūtaṃ gāvo dāsyo'śvānvindeyaṃ puruṣānaham ||
indrādayo natinatairmakuṭapradīpairnīrājayanti satataṃ tava pādapīṭham |
tasmādahaṃ tava samastaśarīrametannīrājayāmi jagadamba sahasradīpaiḥ ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ nīrājanaṃ samarpayāmi |
nīrājanānantaraṃ śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |

Bedeutung: Agni, führe jene beständige Lakshmi zu mir, bei der ich reichlich Gold, Kühe, Dienerinnen, Pferde und Menschen gewinnen möge. Indra und die Götter verehren deine Fußbank immerfort mit den Lichtern ihrer tief geneigten Kronen. Darum verehre auch ich, Mutter der Welt, deine ganze Gestalt mit tausend Lichtern. Ich bringe Lichtverehrung dar und danach reines Mundwasser.

46. Pradakshina – sich ganz zuwenden
Gehe achtsam im Uhrzeigersinn um den Altar; bei wenig Platz wende dich an deinem Ort im Uhrzeigersinn. Verneige dich anschließend. Die Quelle legt keine Anzahl fest.

pade pade yatparipūjakebhyaḥ
sadyo'śvamedhādiphalaṃ dadāti |
tatsarvapāpakṣaya hetubhūtaṃ
pradakṣiṇaṃ te paritaḥ karomi ||
yāni kāni ca pāpāni janmāntarakṛtāni ca |
tāni tāni praṇaśyanti pradakṣiṇa pade pade ||
pāpo'haṃ pāpakarmā'haṃ pāpātmā pāpasambhava |
trāhi māṃ kṛpayā devī śaraṇāgatavatsale ||
anyathā śaraṇaṃ nāsti tvameva śaraṇaṃ mama |
tasmātkāruṇya bhāvena rakṣa rakṣa maheśvarī ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ pradakṣiṇa namaskārān samarpayāmi |

Bedeutung: Ich umrunde dich: Diese Umrundung schenkt den Verehrenden mit jedem Schritt die Frucht von Pferdeopfer und anderen heiligen Werken und dient dem Aufheben aller Verfehlungen. Welche Verfehlungen auch immer in früheren Geburten entstanden, sie mögen mit jedem Schritt der Umrundung vergehen. Mit Verfehlungen, ihren Handlungen und Folgen belastet, nehme ich Zuflucht: Bewahre mich in deiner Güte, du Freundin der Zufluchtsuchenden. Eine andere Zuflucht habe ich nicht; du bist meine Zuflucht. Schütze mich in deinem Mitgefühl, große Herrin. Ich bringe Umrundung und Verneigung dar.

47. Pushpanjali – die Blüte des Herzens
Nimm frische Blüten in beide Hände, hebe sie ehrfürchtig zum Herzen und lege sie vor die Göttin. Den Schmuck aus goldenen Lotussen und Edelsteinblüten vergegenwärtigst du innerlich.

caraṇanalinayugmaṃ paṅkajaiḥ pūjayitvā
kanakakamalamālāṃ kaṇṭhadeśe'rpayitvā |
śirasi vinihito'yaṃ ratnapuṣpāñjaliste
hṛdayakamalamadhye devi harṣaṃ tanotu ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ puṣpāñjaliṃ samarpayāmi |

Bedeutung: Nachdem ich deine beiden Lotusfüße mit Lotussen verehrt und die goldene Lotusgirlande um deinen Hals gelegt habe, möge diese Gabe von Edelsteinblüten auf deinem Haupt, Göttin, Freude im Lotus meines Herzens entfalten. Ich bringe die Blütengabe dar.

48. Königliche Dienste
Biete die königlichen Dienste innerlich dar: Schirm, Wedel, Tanz, Gesang, Schaukel und Reittiere. Nimm dafür eine weitere frische Blüte und lege sie als gemeinsame Gabe vor die Göttin.

oṃ śrī lalitā devyai namaḥ chatraṃ ācchādayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ cāmarairvījayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ nṛtyaṃ darśayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ gītaṃ śrāvayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ āndolikānnārohayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ aśvānārohayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ gajānārohayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ samasta rājñīyopacārān devyopacārān samarpayāmi |

Bedeutung: Ich breite den Schirm über dir aus, fächle mit Wedeln, zeige Tanz und lasse Gesang erklingen. Ich lasse dich eine Schaukel, Pferde und Elefanten besteigen. Alle königlichen und göttlichen Dienste bringe ich dar.

49. Namaskara – die Mutter der drei Welten
Verneige dich und vergegenwärtige noch einmal die hell strahlende, freundliche Mutter.

muktākundendugaurāṃ maṇimayamakuṭāṃ ratnatāṭaṅkayuktāmakṣasrakpuṣpahastāmabhayavarakarāṃ candracūḍāṃ trinetrām |
nānālaṅkārayuktāṃ suramakuṭamaṇidyotitasvarṇapīṭhāṃ
sānandāṃ suprasannāṃ tribhuvanajananīṃ cetasā cintayāmi ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ prārthanānamaskārān samarpayāmi |

Bedeutung: Im Geist betrachte ich die Mutter der drei Welten: weiß wie Perle, Jasmin und Mond, mit Edelsteinkrone und Juwelenohrringen, Gebetskette und Blüten in den Händen, Furchtlosigkeit und Segen gebend, mondgekrönt und dreiäugig, vielfach geschmückt, auf einem goldenen Sitz, den die Kronjuwelen der Götter erhellen, voll Freude und freundlich. Ich bringe Gebet und Verneigung dar.

50. Kshamapana – die Verehrung anvertrauen
Falte die Hände. Vertraue die vollzogene Puja der Gnade der Göttin an.

aparādha sahasrāṇi kriyante'harniśaṃ mayā |
dāso'yamiti māṃ matvā kṣamasva parameśvarī |
āvāhanaṃ na jānāmi na jānāmi visarjanam |
pūjāvidhiṃ na jānāmi kṣamasva parameśvarī |
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ maheśvarī |
yatpūjitaṃ mayā devī paripūrṇaṃ tadastute |
anayā śrīsūkta vidhāna pūrvaka dhyāna āvāhanādi ṣoḍaśopacāra pūjanena bhagavatī sarvātmikā śrī lalitā devī suprītā suprasannā varadā bhavantu ||

Bedeutung: Tag und Nacht begehe ich tausend Verfehlungen. Sieh mich als deinen Diener an und vergib, höchste Herrin. Ich verstehe die Anrufung nicht, ich verstehe die Verabschiedung nicht, ich kenne die rechte Weise der Puja nicht: Vergib, höchste Herrin. Was ohne vollkommene Mantras, Handlung und Hingabe von mir verehrt wurde, möge für dich vollständig werden. Möge die alles beseelende Lalita durch diese mit dem Shri Sukta vollzogene sechzehnteilige Verehrung erfreut, gnädig und segenspendend sein.

51. Tirtha, Prasad und Frieden
Nimm einen kleinen Schluck aus dem eigens sauber gehaltenen Tirtha-Gefäß oder berühre damit ehrfürchtig dein Haupt. Das zum Waschen und Salben verwendete Wasser wird nicht getrunken. Nimm Prasad ehrfürchtig an und teile die Speise nach dem Ritual. Schließe mit dem Friedensruf.

akālamṛtyaharaṇaṃ sarvavyādhinivāraṇam |
samastapāpakṣayakaraṃ śrī lalitā devī pādodakaṃ pāvanaṃ śubham ||
oṃ śrī lalita devyai namaḥ prasādaṃ śirasā gṛhṇāmi |
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ||

Bedeutung: Das heilige Fußwasser der Göttin gilt als Abwehr unzeitigen Todes und aller Krankheiten, als Aufhebung von Verfehlungen, als reinigend und segensreich. Ich nehme ihre Gnade ehrfürchtig mit dem Haupt an. Om, Frieden, Frieden, Frieden.

Innerer und äußerer Abschluss

Bleibe nach der Verehrung einen stillen Augenblick bei der Freude im Herzen. Wähle dann eine alltägliche Handlung, die du mit derselben Sorgfalt tun möchtest wie das Darreichen einer Blüte. Das ist eine heutige Anregung zur Fortsetzung der Hingabe.

Lasse die Speisegaben gemeinsam als Prasad annehmen. Lege verwelkte pflanzliche Gaben an einen sauberen geeigneten Platz zur Erde; Wasser mit Duft- oder Farbstoffen wird nicht getrunken. Reinige Schalen und Altar erst nach dem stillen Abschluss. Stelle sicher, dass alle Flammen vor dem Verlassen des Platzes gelöscht sind. Diese Hinweise zur Nachbereitung ergänzen die rituelle Quelle praktisch.

Rezitationsanhang IAST

1. Anfang und Reinigung
śrī mahāgaṇādhipataye namaḥ |
śrī gurubhyo namaḥ |
hariḥ om |
apavitraḥ pavitro vā sarvāvasthāṃ gato'pi vā |
yaḥ smaret puṇḍarīkākṣaṃ sa bāhyābhyantaraḥ śuciḥ ||
puṇḍarīkākṣa puṇḍarīkākṣa puṇḍarīkākṣāya namaḥ ||

2. Gebete und Ehrung der Überlieferung
śuklāmbaradharaṃ viṣṇuṃ śaśivarṇaṃ caturbhujam |
prasannavadanaṃ dhyāyet sarvavighnopaśāntaye ||
agajānana padmārkaṃ gajānanamaharniśam |
anekadaṃ taṃ bhaktānāṃ ekadantamupāsmahe ||
devīṃ vācamajanayanta devāstāṃ viśvarūpāḥ paśavo vadanti |
sā no mandreṣamūrjaṃ duhānā dhenurvāgasmānupa suṣṭutaitu ||
yaḥ śivo nāma rūpābhyāṃ yā devī sarvamaṅgalā |
tayoḥ saṃsmaraṇānnityaṃ sarvadā jaya maṅgalam ||
tadeva lagnaṃ sudinaṃ tadeva
tārābalaṃ candrabalaṃ tadeva |
vidyābalaṃ daivabalaṃ tadeva
lakṣmīpate te'ṅghriyugaṃ smarāmi ||
gururbrahmā gururviṣṇuḥ gururdevo maheśvaraḥ |
guruḥ sākṣāt parabrahma tasmai śrīgurave namaḥ ||
lābhasteṣāṃ jayasteṣāṃ kutasteṣāṃ parābhavaḥ |
eṣāmindīvaraśyāmo hṛdayastho janārdanaḥ ||
sarvamaṅgala māṅgalye śive sarvārthasādhike |
śaraṇye tryambake gaurī nārāyaṇi namo'stu te ||
śrīlakṣmīnārāyaṇābhyāṃ namaḥ |
umāmaheśvarābhyāṃ namaḥ |
vāṇīhiraṇyagarbhābhyāṃ namaḥ |
śacīpurandarābhyāṃ namaḥ |
arundhatīvasiṣṭhābhyāṃ namaḥ |
śrīsītārāmābhyāṃ namaḥ |
mātāpitṛbhyo namaḥ |
sarvebhyo mahājanebhyo namaḥ |

3. Achamana mit Vishnus Namen
oṃ keśavāya svāhā |
oṃ nārāyaṇāya svāhā |
oṃ mādhavāya svāhā |
oṃ govindāya namaḥ |
oṃ viṣṇave namaḥ |
oṃ madhusūdanāya namaḥ |
oṃ trivikramāya namaḥ |
oṃ vāmanāya namaḥ |
oṃ śrīdharāya namaḥ |
oṃ hṛṣīkeśāya namaḥ |
oṃ padmanābhāya namaḥ |
oṃ dāmodarāya namaḥ |
oṃ saṅkarṣaṇāya namaḥ |
oṃ vāsudevāya namaḥ |
oṃ pradyumnāya namaḥ |
oṃ aniruddhāya namaḥ |
oṃ puruṣottamāya namaḥ |
oṃ adhokṣajāya namaḥ |
oṃ nārasiṃhāya namaḥ |
oṃ acyutāya namaḥ |
oṃ janārdanāya namaḥ |
oṃ upendrāya namaḥ |
oṃ haraye namaḥ |
oṃ śrīkṛṣṇāya namaḥ |

4. Die Lampe entzünden
dīpastvaṃ brahmarūpo'si jyotiṣāṃ prabhuravyayaḥ |
saubhāgyaṃ dehi putrāṃśca sarvānkāmāṃśca dehi me ||
bho dīpa devi rūpastvaṃ karmasākṣī hyavighnakṛt |
yāvatpūjāṃ kariṣyāmi tāvattvaṃ susthiro bhava ||
dīpārādhana muhūrtaḥ sumuhūrto'stu ||
pūjārthe haridrā kuṅkuma vilepanaṃ kariṣye ||

5. Den Ritualraum freigeben
uttiṣṭhantu bhūtapiśācāḥ ya ete bhūmi bhārakāḥ |
eteṣāmavirodhena brahmakarma samārabhe ||
apasarpantu te bhūtā ye bhūtā bhūmisaṃsthitāḥ |
ye bhūtā vighnakartāraste gacchantu śivā'jñayā ||

6. Atem und Gayatri sammeln
oṃ bhūḥ oṃ bhuvaḥ ogṃ suvaḥ oṃ mahaḥ oṃ janaḥ oṃ tapaḥ ogṃ satyam |
oṃ tatsaviturvareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi |
dhiyo yo naḥ pracodayāt |
omāpo jyotī raso'mṛtaṃ brahma bhūrbhuvassuvarom ||

7. Sankalpa – Ort, Zeit, Person und Anliegen
mama upātta samasta duritakṣaya dvārā śrīparameśvaramuddiśya śrīparameśvara prītyarthaṃ śubhābhyāṃ śubhe śobhane muhūrte śrīmahāviṣṇorājñayā pravartamānasya adya brahmaṇaḥ dvitīyaparārthe śvetavarāhakalpe vaivasvatamanvantare kaliyuge prathamapāde jambūdvīpe bhāratavarṣe bharatakhaṇḍe meroḥ {Richtung} digbhāge śrīśailasya {Region} pradeśe {Fluss eins}, {Fluss zwei} nadyoḥ madhyapradeśe lakṣmīnivāsagṛhe samasta devatā brāhmaṇa ācārya hari hara guru caraṇa sannidhau asmin vartamane vyāvaharika cāndramānena śrī {Jahresname} nāma saṃvatsare {Halbjahr} ayane {Jahreszeit} ṛtau {Monat} māse {Mondhälfte} pakṣe {Mondtag} tithau {Wochentag} vāsare {Nakshatra} nakṣatre {Yoga} yoge {Karana} karaṇa evaṃ guṇa viśeṣaṇa viśiṣṭāyāṃ śubhatithau śrīmān {Gotra} gotrodbhavasya {Name} nāmadheyasya (mama dharmapatnī śrīmataḥ {Gotra der Partnerin} gotrasya {Name der Partnerin} nāmadheyaḥ sametasya) mama sahakuṭumbasya kṣema sthairya dhairya vīrya vijaya abhaya āyuḥ ārogya aiśvara abhivṛddhyarthaṃ dharma artha kāma mokṣa caturvidha puruṣārtha phala siddhyarthaṃ dhana kanaka vastu vāhana samṛddhyarthaṃ sarvābhīṣṭa siddhyarthaṃ śrī mahāgaṇapati uddiśya śrī mahāgaṇapati prītyarthaṃ sambhavadbhiḥ dravyaiḥ sambhavadbhiḥ upacāraiśca sambhavatā niyamena sambhavitā prakāreṇa yāvacchakti dhyāna āvāhanādi ṣoḍaśopacāra pūjāṃ kariṣye ||
nirvighna pūjā parisamāptyarthaṃ ādau śrīmahāgaṇapati pūjāṃ kariṣye |
tadaṅga kalaśārādhanaṃ kariṣye |

8. Kalasha und Wasser segnen
kalaśasya mukhe viṣṇuḥ kaṇṭhe rudraḥ samāśritaḥ |
mūle tvasya sthito brahmā madhye mātṛgaṇāḥ smṛtā ||
kukṣau tu sāgarāḥ sarve saptadvīpā vasundharā |
ṛgvedo'tha yajurvedo sāmavedo hyatharvaṇaḥ ||
aṅgaiśca sahitāḥ sarve kalaśāmbu samāśritāḥ |
oṃ ākalaśeṣu dhāvati pavitre pariṣicyate |
ukthairyajñeṣu vardhate |
āpo vā idagṃ sarvaṃ viśvā bhūtānyāpaḥ
prāṇā vā āpaḥ paśava āpo'nnamāpo'mṛtamāpaḥ
samrāḍāpo virāḍāpaḥ svarāḍāpaśchandāgsyāpo
jyotīgṣyāpo yajūgṣyāpaḥ satyamāpaḥ
sarvā devatā āpo bhūrbhuvaḥ suvarāpa om ||
gaṅge ca yamune caiva godāvarī sarasvatī |
narmade sindhu kāverī jale'smin sannidhiṃ kuru ||
kāverī tuṅgabhadrā ca kṛṣṇaveṇī ca gautamī |
bhāgīrathīti vikhyātāḥ pañcagaṅgāḥ prakīrtitāḥ ||
āyāntu śrī mahāgaṇapati pūjārthaṃ mama duritakṣayakārakāḥ |
oṃ oṃ oṃ |

9. Muschel verehren
śaṅkhaṃ candrārka daivataṃ madhye varuṇa devatām |
pṛṣṭhe prajāpatiṃ vindyādagre gaṅgā sarasvatīm ||
trailokyeyāni tīrthāni vāsudevasya cājñayā |
śaṅkhe tiṣṭhantu viprendrā tasmāt śaṅkhaṃ prapūjayet ||
tvaṃ purā sāgarotpanno viṣṇunā vidhṛtaḥ kare |
pūjitaḥ sarvadevaiśca pāñcajanya namo'stu te ||
garbhādevārinārīṇāṃ viśīryante sahasradhā |
navanādenapātāle pāñcajanya namo'stu te ||
oṃ śaṅkhāya namaḥ |
oṃ dhavalāya namaḥ |
oṃ pāñcajanyāya namaḥ |
oṃ śaṅkhadevatābhyo namaḥ |
sakalapūjārthe akṣatān samarpayāmi ||

10. Glocke und Ruf zur Verehrung
oṃ jayadhvani mantramātaḥ svāhā |
ghaṇṭadevatābhyo namaḥ |
sakalopacāra pūjārthe akṣatān samarpayāmi |
āgamārthaṃ tu devānāṃ gamanārthaṃ tu rākṣasām |
ghaṇṭāravaṃ karomyādau devatāhvāna lāñchanam ||

11. Ganapati in der Kurkuma-Gestalt willkommen heißen
asmin haridrābimbe śrīmahāgaṇapatiṃ āvāhayāmi, sthāpayāmi, pūjayāmi ||
oṃ asunīte punarasmāsu cakṣuḥ
punaḥ prāṇamiha no dhehi bhogam |
jyokpaśyema sūryamuccaranta
manumate mṛḍayā naḥ svasti ||
amṛtaṃ vai prāṇā amṛtamāpaḥ
prāṇāneva yathāsthānamupahvayate ||
śrī mahāgaṇapataye namaḥ |
sthiro bhava varado bhava |
sumukho bhava suprasanno bhava |
sthirāsanaṃ kuru |

12. Ganapati vergegenwärtigen und anrufen
haridrābhaṃ caturbāhuṃ haridrāvadanaṃ prabhum |
pāśāṅkuśadharaṃ devaṃ modakaṃ dantameva ca |
bhaktā'bhayapradātāraṃ vande vighnavināśanam |
oṃ haridrā gaṇapataye namaḥ |
agajānana padmārkaṃ gajānanamaharniśaṃ
anekadaṃ taṃ bhaktānāṃ ekadantamupāsmahe ||
oṃ gaṇānāṃ tvā gaṇapatigṃ havāmahe
kaviṃ kavīnāmupamaśravastamam |
jyeṣṭharājaṃ brahmaṇāṃ brahmaṇaspata
ā naḥ śṛṇvannūtibhissīda sādanam ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
dhyāyāmi | dhyānam samarpayāmi | 1 ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
āvāhayāmi | āvāhanaṃ samarpayāmi | 2 ||

13. Sitz und drei Wassergaben
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
navaratnakhacita divya hema siṃhāsanaṃ samarpayāmi | 3 ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi | 4 ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
hastayoḥ arghyaṃ samarpayāmi | 5 ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
mukhe ācamanīyaṃ samarpayāmi | 6 ||

14. Bad und frisches Mundwasser
āpo hiṣṭhā mayobhuvastā na ūrje dadhātana |
mahe raṇāya cakṣase ||
yo vaḥ śivatamo rasastasya bhājayateha naḥ |
uśatīriva mātaraḥ ||
tasmā araṃ gamāma vo yasya kṣayāya jinvatha |
āpo janayathā ca naḥ ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
śuddhodaka snānaṃ samarpayāmi | 7 ||
snānānantaraṃ ācamanīyaṃ samarpayāmi |

15. Gewand und heilige Schnur
abhi vastrā suvasanānyarṣābhi dhenūḥ sudughāḥ pūyamānaḥ |
abhi candrā bhartave no hiraṇyābhyaśvānrathino deva soma ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
vastraṃ samarpayāmi | 8 ||
oṃ yajñopavītaṃ paramaṃ pavitraṃ
prajāpateryatsahajaṃ purastāt |
āyuṣyamagryaṃ prati muñca śubhraṃ
yajñopavītaṃ balamastu tejaḥ ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
yajñopavītārthaṃ akṣatān samarpayāmi | |

16. Duft und Schmuck
gandhadvārāṃ durādharṣāṃ nityapuṣṭāṃ karīṣiṇīm |
īśvarīgṃ sarvabhūtānāṃ tāmihopahvaye śriyam ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
divya śrī gandhaṃ samarpayāmi | 9 ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
ābharaṇaṃ samarpayāmi | 10 ||

17. Ganapati mit Namen und Blüten ehren
puṣpaiḥ pūjayāmi |
oṃ sumukhāya namaḥ | oṃ ekadantāya namaḥ |
oṃ kapilāyanamaḥ | oṃ gajakarṇakāya namaḥ |
oṃ lambodarāyanamaḥ | oṃ vikaṭāya namaḥ |
oṃ vighnarājāya namaḥ | oṃ gaṇādhipāyanamaḥ |
oṃ dhūmaketave namaḥ | oṃ gaṇādhyakṣāya namaḥ |
oṃ phālacandrāya namaḥ | oṃ gajānanāya namaḥ |
oṃ vakratuṇḍāya namaḥ | oṃ śūrpakarṇāya namaḥ |
oṃ herambāya namaḥ | oṃ skandapūrvajāya namaḥ |
oṃ sarvasiddhipradāya namaḥ |
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
nānāvidha parimala patra puṣpāṇi samarpayāmi | 11 ||

18. Räucherduft, dreidochtiges Licht und Mundwasser
vanaspatyudbhavirdivyaiḥ nānā gandhaiḥ susamyutaḥ |
āghreyaḥ sarvadevānāṃ dhūpo'yaṃ pratigṛhyatām ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
dhūpaṃ āghrāpayāmi | 12 ||
sājyaṃ trivarti samyuktaṃ vahninā yojitaṃ priyam |
gṛhāṇa maṅgalaṃ dīpaṃ trailokya timirāpaha ||
bhaktyā dīpaṃ prayacchāmi devāya paramātmane |
trāhimāṃ narakādghorāt divya jyotirnamo'stu te ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
pratyakṣa dīpaṃ samarpayāmi | 13 ||
dhūpa dīpānantaraṃ ācamanīyaṃ samarpayāmi |

19. Speise und Wasser darbringen
oṃ bhūrbhuvassuvaḥ | tatsaviturvareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi |
dhiyo yo naḥ pracodayāt ||
satyaṃ tvā ṛtena pariṣiñcāmi |
(sāyaṅkāle – ṛtaṃ tvā satyena pariṣiñcāmi)
amṛtamastu | amṛtopastaraṇamasi |
śrī mahāgaṇapataye namaḥ naivedyaṃ samarpayāmi |
oṃ prāṇāya svāhā | oṃ apānāya svāhā |
oṃ vyānāya svāhā | oṃ udānāya svāhā |
oṃ samānāya svāhā |
madhye madhye pānīyaṃ samarpayāmi |
amṛtāpidhānamasi | uttarāpośanaṃ samarpayāmi |
hastau prakṣālayāmi | pādau prakṣālayāmi |
śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
naivedyaṃ samarpayāmi | 14 ||

20. Tambula und abschließendes Licht
pūgīphalaśca karpūraiḥ nāgavallīdalairyutam |
muktācūrṇasamyuktaṃ tāmbūlaṃ pratigṛhyatām ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
tāmbūlaṃ samarpayāmi | 15 ||
vedāhametaṃ puruṣaṃ mahāntam |
ādityavarṇaṃ tamasastu pāre |
sarvāṇi rūpāṇi vicitya dhīraḥ |
nāmāni kṛtvā'bhivadan, yadāste |
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
nīrājanaṃ samarpayāmi | 16 ||

21. Blumengebet und Umrundung
sumukhaścaikadantaśca kapilo gajakarṇakaḥ
lambodaraśca vikaṭo vighnarājo gaṇādhipaḥ ||
dhūmaketurgaṇādhyakṣaḥ phālacandro gajānanaḥ
vakratuṇḍaśśūrpakarṇo herambasskandapūrvajaḥ ||
ṣoḍaśaitāni nāmāni yaḥ paṭhecchṛṇuyādapi
vidyārambhe vivāhe ca praveśe nirgame tathā
saṅgrāme sarvakāryeṣu vighnastasya na jāyate ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
suvarṇa mantrapuṣpaṃ samarpayāmi |
yānikāni ca pāpāni janmāntarakṛtāni ca |
tāni tāni praṇaśyanti pradakṣiṇa pade pade ||
pāpo'haṃ pāpakarmā'haṃ pāpātmā pāpasambhavaḥ |
trāhi māṃ kṛpayā deva śaraṇāgatavatsala ||
anyadhā śaraṇaṃ nāsti tvameva śaraṇaṃ mama |
tasmātkāruṇya bhāvena rakṣa rakṣa gaṇādhipa ||
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
pradakṣiṇā namaskārān samarpayāmi |

22. Königliche Dienste, Vergebung und Segen
oṃ mahāgaṇapataye namaḥ |
chatra cāmarādi samasta rājopacārān samarpayāmi ||
kṣamāprārthana –
yasya smṛtyā ca nāmoktyā tapaḥ pūjā kriyādiṣu |
nyūnaṃ sampūrṇatāṃ yāti sadyo vande gajānanam ||
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ gaṇādhipa |
yatpūjitaṃ mayādeva paripūrṇaṃ tadastu te ||
oṃ vakratuṇḍa mahākāya sūrya koṭi samaprabha |
nirvighnaṃ kuru me deva sarva kāryeṣu sarvadā ||
anayā dhyāna āvāhanādi ṣoḍaśopacāra pūjayā bhagavān sarvātmakaḥ śrī mahāgaṇapati suprīto suprasanno varado bhavantu ||
uttare śubhakarmaṇyavighnamastu iti bhavanto bruvantu |
uttare śubhakarmaṇi avighnamastu ||

23. Tirtha, Prasad und Verabschiedung
akālamṛtyuharaṇaṃ sarvavyādhinivāraṇam |
samastapāpakṣayakaraṃ śrī mahāgaṇapati pādodakaṃ pāvanaṃ śubham ||
śrī mahāgaṇapati prasādaṃ śirasā gṛhṇāmi ||
oṃ yajñena yajñamayajanta devāḥ |
tāni dharmāṇi prathamānyāsan |
te ha nākaṃ mahimānassacante |
yatra pūrve sādhyāssanti devāḥ ||
oṃ śrī mahāgaṇapati namaḥ yathāsthānaṃ udvāsayāmi ||
śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca |
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ |

24. Der besondere Entschluss
pūrvokta evaṃ guṇa viśeṣaṇa viśiṣṭāyāṃ śubha tithau śrī lalitā parameśvarī devatāmuddiśya śrī lalitā parameśvarī prītyarthaṃ sambhavadbhiḥ dravyaiḥ sambhavadbhiḥ upacāraiśca sambhavitā niyamena sambhavitā prakāreṇa śrīsūkta vidhānena yāvacchakti dhyānāvāhanādi ṣoḍaśopacāra pūjāṃ kariṣye ||

25. Die Gegenwart beleben
oṃ asunīte punarasmāsu cakṣuḥ
punaḥ prāṇamiha no dhehi bhogam |
jyokpaśyema sūryamuccaranta
manumate mṛḍayā naḥ svasti |
amṛtaṃ vai prāṇā amṛtamāpaḥ
prāṇāneva yathāsthānamupahvayate ||
āvāhitā bhava sthāpitā bhava |
suprasanno bhava varadā bhava |
sthirāsanaṃ kuru prasīda prasīda |

26. Lalita im Herzen betrachten
aruṇāṃ karuṇātaraṅgitākṣīṃ
dhṛtapāśāṅkuśapuṣpabāṇacāpām |
aṇimādibhirāvṛtāṃ mayūkhairahamityeva vibhāvaye bhavānīm ||
dhyāyetpadmāsanasthāṃ vikasitavadanāṃ padmapatrāyatākṣīṃ
hemābhāṃ pītavastrāṃ karakalitalasaddhemapadmāṃ varāṅgīm |
sarvālaṅkārayuktāṃ satatamabhayadāṃ bhaktanamrāṃ bhavānīṃ
śrīvidyāṃ śāntamūrtiṃ sakalasuranutāṃ sarvasampatpradātrīm ||
sakuṅkumavilepanāmalikacumbikastūrikāṃ
samandahasitekṣaṇāṃ saśaracāpapāśāṅkuśām |
aśeṣajanamohinīṃ aruṇamālyabhūṣāmbarāṃ
japākusumabhāsurāṃ japavidhau smaredambikām ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ dhyāyāmi |

27. Avahana – die Mutter begrüßen
oṃ hiraṇyavarṇāṃ hariṇīṃ suvarṇarajatasrajām |
candrāṃ hiraṇmayīṃ lakṣmīṃ jātavedo ma āvaha ||
kanakamayavitardiśobhamānaṃ
diśi diśi pūrṇasuvarṇakumbhayuktam |
maṇimayamaṇṭapamadhyamehi mātarmayi kṛpayāśu samarcanaṃ grahītum ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ āvāhayāmi |

28. Asana – einen würdigen Sitz anbieten
tāṃ ma āvaha jātavedo lakṣmīmanapagāminīm |
yasyāṃ hiraṇyaṃ vindeyaṃ gāmaśvaṃ puruṣānaham ||
kanakakalaśaśobhamānaśīrṣaṃ
jaladharalambi samullasatpatākam |
bhagavati tava sannivāsahetormaṇimayamandirametadarpayāmi ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ navaratnakhacita suvarṇa siṃhāsanaṃ samarpayāmi |

29. Padya – Wasser für die Füße
aśvapūrvāṃ rathamadhyāṃ hastinādaprabodhinīm |
śriyaṃ devīmupahvaye śrīrmādevīrjuṣatām ||
dūrvayā sarasijānvitaviṣṇukrāntayā ca sahitaṃ kusumāḍhyam |
padmayugmasadṛśe padayugme
pādyametadurarīkuru mātaḥ ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi |

30. Arghya – die Ehrengabe
kāṃ sosmitāṃ hiraṇyaprākārāmārdrāṃ jvalantīṃ tṛptāṃ tarpayantīm |
padme sthitāṃ padmavarṇāṃ
tāmihopahvaye śriyam ||
gandhapuṣpayavasarṣapadūrvāsamyutaṃ tilakuśākṣatamiśram |
hemapātranihitaṃ saha ratnairarghyametadurarīkuru mātaḥ ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ hastayoḥ arghyaṃ samarpayāmi |

31. Achamaniya – Mundwasser
candrāṃ prabhāsāṃ yaśasā jvalantīṃ
śriyaṃ loke devajuṣṭāmudārām |
tāṃ padminīmīṃ śaraṇamahaṃ prapadye'lakṣmīrme naśyatāṃ tvāṃ vṛṇe ||
jalajadyutinā kareṇa jātīphalatakkolalavaṅgagandhayuktaiḥ |
amṛtairamṛtairivātiśītairbhagavatyācamanaṃ vidhīyatām ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ mukhe ācamanīyaṃ samarpayāmi |

32. Madhuparka – süßer Empfang
nihitaṃ kanakasya sampuṭe
pihitaṃ ratnapidhānakena yat |
tadidaṃ jagadamba te'rpitaṃ
madhuparkaṃ janani pragṛhyatām ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ madhuparkaṃ samarpayāmi |

33. Panchamrita – das fünffache Bad
dadhidugdhaghṛtaiḥ samākṣikaiḥ
sitayā śarkarayā samanvitaiḥ |
snapayāmi tavāhamādarājjanani tvāṃ punaruṣṇavāribhiḥ ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ pañcāmṛta snānaṃ samarpayāmi |

34. Mit reinem Wasser nachbaden
ādityavarṇe tapaso'dhijāto
vanaspatistava vṛkṣo'tha bilvaḥ |
tasya phalāni tapasā nudantu
māyāntarāyāśca bāhyā alakṣmīḥ ||
elośīrasuvāsitaiḥ sakusumairgaṅgāditīrthodakairmāṇikyāmalamauktikāmṛtarasaiḥ svacchaiḥ suvarṇodakaiḥ |
mantrānvaidikatāntrikānparipaṭhansānandamatyādarātsnānaṃ te parikalpayāmi janani snehāttvamaṅgīkuru ||
oṃ śrī lalita devyai namaḥ śuddhodaka snānaṃ samarpayāmi |
snānānantaraṃ śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |

35. Vastra – Gewänder anbieten
upaitu māṃ devasakhaḥ kīrtiśca maṇinā saha |
prādurbhūto'smi rāṣṭre'smin kīrtimṛddhiṃ dadātu me ||
bālārkadyuti dāḍimīyakusumapraspardhi sarvottamaṃ
mātastvaṃ paridhehi divyavasanaṃ bhaktyā mayā kalpitam |
muktābhirgrathitaṃ sukañcukamidaṃ svīkṛtya pītaprabhaṃ
taptasvarṇasamānavarṇamatulaṃ prāvarṇamaṅgīkuru ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ vastrayugmaṃ samarpayāmi |

36. Alankara – Schmuck darbringen
kṣutpipāsāmalāṃ jyeṣṭhāmalakṣmīṃ nāśayāmyaham |
abhūtimasamṛddhiṃ ca sarvāṃ nirṇuda me gṛhāt ||
mañjīre padayornidhāya rucirāṃ vinyasya kāñcīṃ kaṭau
muktāhāramurojayoranupamāṃ nakṣatramālāṃ gale |
keyūrāṇi bhujeṣu ratnavalayaśreṇīṃ kareṣu kramāttāṭaṅke tava karṇayorvinidadhe śīrṣe ca cūḍāmaṇim ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ sarvābharaṇāni samarpayāmi |

37. Gandha – duftende Salbung
gandhadvārāṃ durādharṣāṃ nityapuṣṭāṃ karīṣiṇīm |
īśvarīgṃ sarvabhūtānāṃ tāmihopahvaye śriyam ||
mātaḥ phālatale tavātivimale kāśmīrakastūrikākarpūrāgarubhiḥ karomi tilakaṃ dehe'ṅgarāgaṃ tataḥ |
vakṣojādiṣu yakṣakardamarasaṃ siktvā ca puṣpadravaṃ
pādau candanalepanādibhirahaṃ sampūjayāmi kramāt ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ śrī gandhān dhārayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ haridrā kuṅkuma kajjala kastūrī gorojanādi sugandha dravyāṇi samarpayāmi |

38. Akshata – ganze Reiskörner
ratnākṣataistvāṃ paripūjayāmi
muktāphalairvā rucirairaviddhaiḥ |
akhaṇḍitairdevi yavādibhirvā
kāśmīrapaṅkāṅkitataṇḍulairvā ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ akṣatān samarpayāmi |

39. Pushpa – frische Blüten
manasaḥ kāmamākūtiṃ vācaḥ satyamaśīmahi |
paśūnāṃ rūpamannasya mayi śrīḥ śrayatāṃ yaśaḥ ||
pārijātaśatapatrapāṭalairmallikāvakulacampakādibhiḥ |
ambujaiḥ sukusumaiśca sādaraṃ
pūjayāmi jagadamba te vapuḥ ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ nānāvidha parimala patra puṣpāṇi samarpayāmi |

40. Die 108 Namen
oṃ aiṃ hrīṃ śrīm |
rajatācalaśṛṅgāgramadhyasthāyai namo namaḥ |
himācalamahāvaṃśapāvanāyai namo namaḥ |
śaṅkarārdhāṅgasaundaryaśarīrāyai namo namaḥ |
lasanmarakatasvacchavigrahāyai namo namaḥ |
mahātiśayasaundaryalāvaṇyāyai namo namaḥ |
śaśāṅkaśekharaprāṇavallabhāyai namo namaḥ |
sadāpañcadaśātmaikyasvarūpāyai namo namaḥ |
vajramāṇikyakaṭakakirīṭāyai namo namaḥ |
kastūrītilakollāsiniṭilāyai namo namaḥ | 9
bhasmarekhāṅkitalasanmastakāyai namo namaḥ |
vikacāmbhoruhadalalocanāyai namo namaḥ |
śaraccāmpeyapuṣpābhanāsikāyai namo namaḥ |
lasatkāñcanatāṭaṅkayugalāyai namo namaḥ |
maṇidarpaṇasaṅkāśakapolāyai namo namaḥ |
tāmbūlapūritasmeravadanāyai namo namaḥ |
supakvadāḍimībījaradanāyai namo namaḥ |
kambupūgasamacchāyakandharāyai namo namaḥ |
sthūlamuktāphalodārasuhārāyai namo namaḥ | 18
girīśabaddhamāṅgalyamaṅgalāyai namo namaḥ |
padmapāśāṅkuśalasatkarābjāyai namo namaḥ |
padmakairavamandārasumālinyai namo namaḥ |
suvarṇakumbhayugmābhasukucāyai namo namaḥ |
ramaṇīyacaturbāhusamyuktāyai namo namaḥ |
kanakāṅgadakeyūrabhūṣitāyai namo namaḥ |
bṛhatsauvarṇasaundaryavasanāyai namo namaḥ |
bṛhannitambavilasajjaghanāyai namo namaḥ |
saubhāgyajātaśṛṅgāramadhyamāyai namo namaḥ | 27
divyabhūṣaṇasandoharañjitāyai namo namaḥ |
pārijātaguṇādhikyapadābjāyai namo namaḥ |
supadmarāgasaṅkāśacaraṇāyai namo namaḥ |
kāmakoṭimahāpadmapīṭhasthāyai namo namaḥ |
śrīkaṇṭhanetrakumudacandrikāyai namo namaḥ |
sacāmararamāvāṇīvījitāyai namo namaḥ |
bhaktarakṣaṇadākṣiṇyakaṭākṣāyai namo namaḥ |
bhūteśāliṅganodbhūtapulakāṅgyai namo namaḥ |
anaṅgajanakāpāṅgavīkṣaṇāyai namo namaḥ | 36
brahmopendraśiroratnarañjitāyai namo namaḥ |
śacīmukhyāmaravadhūsevitāyai namo namaḥ |
līlākalpitabrahmāṇḍamaṇḍalāyai namo namaḥ |
amṛtādimahāśaktisaṃvṛtāyai namo namaḥ |
ekātapatrasāmrājyadāyikāyai namo namaḥ |
sanakādisamārādhyapādukāyai namo namaḥ |
devarṣibhiḥstūyamānavaibhavāyai namo namaḥ |
kalaśodbhavadurvāsaḥpūjitāyai namo namaḥ |
mattebhavaktraṣaḍvaktravatsalāyai namo namaḥ | 45
cakrarājamahāyantramadhyavartyai namo namaḥ |
cidagnikuṇḍasambhūtasudehāyai namo namaḥ |
śaśāṅkakhaṇḍasamyuktamakuṭāyai namo namaḥ |
mattahaṃsavadhūmandagamanāyai namo namaḥ |
vandārujanasandohavanditāyai namo namaḥ |
antarmukhajanānandaphaladāyai namo namaḥ |
pativratāṅganābhīṣṭaphaladāyai namo namaḥ |
avyājakaruṇāpūrapūritāyai namo namaḥ |
nitāntasaccidānandasamyuktāyai namo namaḥ | 54
sahasrasūryasamyuktaprakāśāyai namo namaḥ |
ratnacintāmaṇigṛhamadhyasthāyai namo namaḥ |
hānivṛddhiguṇādhikyarahitāyai namo namaḥ |
mahāpadmāṭavīmadhyanivāsāyai namo namaḥ |
jāgratsvapnasuṣuptīnāṃ sākṣibhūtyai namo namaḥ |
mahāpāpaughapāpānāṃ vināśinyai namo namaḥ |
duṣṭabhītimahābhītibhañjanāyai namo namaḥ |
samastadevadanujaprerakāyai namo namaḥ |
samastahṛdayāmbhojanilayāyai namo namaḥ | 63
anāhatamahāpadmamandirāyai namo namaḥ |
sahasrārasarojātavāsitāyai namo namaḥ |
punarāvṛttirahitapurasthāyai namo namaḥ |
vāṇīgāyatrīsāvitrīsannutāyai namo namaḥ |
ramābhūmisutārādhyapadābjāyai namo namaḥ |
lopāmudrārcitaśrīmaccaraṇāyai namo namaḥ |
sahasraratisaundaryaśarīrāyai namo namaḥ |
bhāvanāmātrasantuṣṭahṛdayāyai namo namaḥ |
satyasampūrṇavijñānasiddhidāyai namo namaḥ | 72
śrīlocanakṛtollāsaphaladāyai namo namaḥ |
śrīsudhābdhimaṇidvīpamadhyagāyai namo namaḥ |
dakṣādhvaravinirbhedasādhanāyai namo namaḥ |
śrīnāthasodarībhūtaśobhitāyai namo namaḥ |
candraśekharabhaktārtibhañjanāyai namo namaḥ |
sarvopādhivinirmuktacaitanyāyai namo namaḥ |
nāmapārāyaṇābhīṣṭaphaladāyai namo namaḥ |
sṛṣṭisthititirodhānasaṅkalpāyai namo namaḥ |
śrīṣoḍaśākṣarīmantramadhyagāyai namo namaḥ | 81
anādyantasvayambhūtadivyamūrtyai namo namaḥ |
bhaktahaṃsaparīmukhyaviyogāyai namo namaḥ |
mātṛmaṇḍalasamyuktalalitāyai namo namaḥ |
bhaṇḍadaityamahāsattvanāśanāyai namo namaḥ |
krūrabhaṇḍaśiraśchedanipuṇāyai namo namaḥ |
dhātryacyutasurādhīśasukhadāyai namo namaḥ |
caṇḍamuṇḍaniśumbhādikhaṇḍanāyai namo namaḥ |
raktākṣaraktajihvādiśikṣaṇāyai namo namaḥ |
mahiṣāsuradorvīryanigrahāyai namo namaḥ | 90
abhrakeśamahotsāhakāraṇāyai namo namaḥ |
maheśayuktanaṭanatatparāyai namo namaḥ |
nijabhartṛmukhāmbhojacintanāyai namo namaḥ |
vṛṣabhadhvajavijñānabhāvanāyai namo namaḥ |
janmamṛtyujarārogabhañjanāyai namo namaḥ |
vidheyamuktavijñānasiddhidāyai namo namaḥ |
kāmakrodhādiṣaḍvarganāśanāyai namo namaḥ |
rājarājārcitapadasarojāyai namo namaḥ |
sarvavedāntasaṃsiddhasutattvāyai namo namaḥ | 99
śrīvīrabhaktavijñānanidhānāyai namo namaḥ |
aśeṣaduṣṭadanujasūdanāyai namo namaḥ |
sākṣācchrīdakṣiṇāmūrtimanojñāyai namo namaḥ |
hayamedhāgrasampūjyamahimāyai namo namaḥ |
dakṣaprajāpatisutāveṣāḍhyāyai namo namaḥ |
sumabāṇekṣukodaṇḍamaṇḍitāyai namo namaḥ |
nityayauvanamāṅgalyamaṅgalāyai namo namaḥ |
mahādevasamāyuktaśarīrāyai namo namaḥ |
mahādevaratautsukyamahādevyai namo namaḥ | 108
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ aṣṭottaraśatanāma pujāṃ samarpayāmi |

41. Dhupa – Räucherduft
kardamena prajābhūtā mayi sambhava kardama |
śriyaṃ vāsaya me kule mātaraṃ padmamālinīm ||
lākṣāsaṃmilitaiḥ sitābhrasahitaiḥ śrīvāsasaṃmiśritaiḥ
karpūrākalitaiḥ śirairmadhuyutairgosarpiṣā loḍitaiḥ |
śrīkhaṇḍāgarugugguluprabhṛtibhirnānāvidhairvastubhirdhūpaṃ te parikalpayāmi janani snehāttvamaṅgīkuru ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ dhūpaṃ āghrāpayāmi |

42. Dipa – das Licht zeigen
āpaḥ sṛjantu snigdhāni ciklīta vasa me gṛhe |
ni ca devīṃ mātaraṃ śriyaṃ vāsaya me kule ||
ratnālaṅkṛtahemapātranihitairgosarpiṣā loḍitairdīpairdīrghatarāndhakārabhidurairbālārkakoṭiprabhaiḥ |
ātāmrajvaladujjvalapravilasadratnapradīpaistathā
mātastvāmahamādarādanudinaṃ nīrājayāmyuccakaiḥ ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ dīpaṃ samarpayāmi |

43. Naivedya – Speise und Lebenskräfte
ārdrāṃ puṣkariṇīṃ puṣṭiṃ piṅgalāṃ padmamālinīm|
candrāṃ hiraṇmayīṃ lakṣmīṃ jātavedo ma āvaha ||
sāpūpasūpadadhidugdhasitāghṛtāni
susvādubhaktaparamānnapuraḥsarāṇi |
śākollasanmaricijīrakabāhlikāni
bhakṣyāṇi bhuṅkṣva jagadamba mayārpitāni ||
oṃ bhūrbhuvassuvaḥ | tatsaviturvareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi |
dhiyo yo naḥ pracodayāt ||
satyaṃ tvā ṛtena pariṣiñcāmi |
(sāyaṅkāle – ṛtaṃ tvā satyena pariṣiñcāmi)
amṛtamastu | amṛtopastaraṇamasi |
oṃ prāṇāya svāhā | oṃ apānāya svāhā |
oṃ vyānāya svāhā | oṃ udānāya svāhā |
oṃ samānāya svāhā |
madhye madhye pānīyaṃ samarpayāmi |
amṛtāpidhānamasi | uttarāpośanaṃ samarpayāmi |
hastau prakṣālayāmi | pādau prakṣālayāmi |
śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ naivedyaṃ samarpayāmi |

44. Tambula – die Mundgabe
ārdrāṃ yaḥ kariṇīṃ yaṣṭiṃ suvarṇāṃ hemamālinīm |
sūryāṃ hiraṇmayīṃ lakṣmīṃ jātavedo ma āvaha ||
elālavaṅgādisamanvitāni
takkolakarpūravimiśritāni |
tāmbūlavallīdalasamyutāni
pūgāni te devi samarpayāmi ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ tāmbūlaṃ samarpayāmi |

45. Nirajana – die leuchtende Verehrung
tāṃ ma āvaha jātavedo lakṣmīmanapagāminīm |
yasyāṃ hiraṇyaṃ prabhūtaṃ gāvo dāsyo'śvānvindeyaṃ puruṣānaham ||
indrādayo natinatairmakuṭapradīpairnīrājayanti satataṃ tava pādapīṭham |
tasmādahaṃ tava samastaśarīrametannīrājayāmi jagadamba sahasradīpaiḥ ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ nīrājanaṃ samarpayāmi |
nīrājanānantaraṃ śuddhācamanīyaṃ samarpayāmi |

46. Pradakshina – sich ganz zuwenden
pade pade yatparipūjakebhyaḥ
sadyo'śvamedhādiphalaṃ dadāti |
tatsarvapāpakṣaya hetubhūtaṃ
pradakṣiṇaṃ te paritaḥ karomi ||
yāni kāni ca pāpāni janmāntarakṛtāni ca |
tāni tāni praṇaśyanti pradakṣiṇa pade pade ||
pāpo'haṃ pāpakarmā'haṃ pāpātmā pāpasambhava |
trāhi māṃ kṛpayā devī śaraṇāgatavatsale ||
anyathā śaraṇaṃ nāsti tvameva śaraṇaṃ mama |
tasmātkāruṇya bhāvena rakṣa rakṣa maheśvarī ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ pradakṣiṇa namaskārān samarpayāmi |

47. Pushpanjali – die Blüte des Herzens
caraṇanalinayugmaṃ paṅkajaiḥ pūjayitvā
kanakakamalamālāṃ kaṇṭhadeśe'rpayitvā |
śirasi vinihito'yaṃ ratnapuṣpāñjaliste
hṛdayakamalamadhye devi harṣaṃ tanotu ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ puṣpāñjaliṃ samarpayāmi |

48. Königliche Dienste
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ chatraṃ ācchādayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ cāmarairvījayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ nṛtyaṃ darśayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ gītaṃ śrāvayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ āndolikānnārohayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ aśvānārohayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ gajānārohayāmi |
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ samasta rājñīyopacārān devyopacārān samarpayāmi |

49. Namaskara – die Mutter der drei Welten
muktākundendugaurāṃ maṇimayamakuṭāṃ ratnatāṭaṅkayuktāmakṣasrakpuṣpahastāmabhayavarakarāṃ candracūḍāṃ trinetrām |
nānālaṅkārayuktāṃ suramakuṭamaṇidyotitasvarṇapīṭhāṃ
sānandāṃ suprasannāṃ tribhuvanajananīṃ cetasā cintayāmi ||
oṃ śrī lalitā devyai namaḥ prārthanānamaskārān samarpayāmi |

50. Kshamapana – die Verehrung anvertrauen
aparādha sahasrāṇi kriyante'harniśaṃ mayā |
dāso'yamiti māṃ matvā kṣamasva parameśvarī |
āvāhanaṃ na jānāmi na jānāmi visarjanam |
pūjāvidhiṃ na jānāmi kṣamasva parameśvarī |
mantrahīnaṃ kriyāhīnaṃ bhaktihīnaṃ maheśvarī |
yatpūjitaṃ mayā devī paripūrṇaṃ tadastute |
anayā śrīsūkta vidhāna pūrvaka dhyāna āvāhanādi ṣoḍaśopacāra pūjanena bhagavatī sarvātmikā śrī lalitā devī suprītā suprasannā varadā bhavantu ||

51. Tirtha, Prasad und Frieden
akālamṛtyaharaṇaṃ sarvavyādhinivāraṇam |
samastapāpakṣayakaraṃ śrī lalitā devī pādodakaṃ pāvanaṃ śubham ||
oṃ śrī lalita devyai namaḥ prasādaṃ śirasā gṛhṇāmi |
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ||

Rezitationsanhang Devanagari

1. Anfang und Reinigung
श्री महागणाधिपतये नमः ।
श्री गुरुभ्यो नमः ।
हरिः ॐ ।
अपवित्रः पवित्रो वा सर्वावस्थां गतोऽपि वा ।
यः स्मरेत् पुण्डरीकाक्षं स बाह्याभ्यन्तरः शुचिः ॥
पुण्डरीकाक्ष पुण्डरीकाक्ष पुण्डरीकाक्षाय नमः ॥

2. Gebete und Ehrung der Überlieferung
शुक्लाम्बरधरं विष्णुं शशिवर्णं चतुर्भुजम् ।
प्रसन्नवदनं ध्यायेत् सर्वविघ्नोपशान्तये ॥
अगजानन पद्मार्कं गजाननमहर्निशम् ।
अनेकदं तं भक्तानां एकदन्तमुपास्महे ॥
देवीं वाचमजनयन्त देवास्तां विश्वरूपाः पशवो वदन्ति ।
सा नो मन्द्रेषमूर्जं दुहाना धेनुर्वागस्मानुप सुष्टुतैतु ॥
यः शिवो नाम रूपाभ्यां या देवी सर्वमङ्गला ।
तयोः संस्मरणान्नित्यं सर्वदा जय मङ्गलम् ॥
तदेव लग्नं सुदिनं तदेव
ताराबलं चन्द्रबलं तदेव ।
विद्याबलं दैवबलं तदेव
लक्ष्मीपते तेऽङ्घ्रियुगं स्मरामि ॥
गुरुर्ब्रह्मा गुरुर्विष्णुः गुरुर्देवो महेश्वरः ।
गुरुः साक्षात् परब्रह्म तस्मै श्रीगुरवे नमः ॥
लाभस्तेषां जयस्तेषां कुतस्तेषां पराभवः ।
एषामिन्दीवरश्यामो हृदयस्थो जनार्दनः ॥
सर्वमङ्गल माङ्गल्ये शिवे सर्वार्थसाधिके ।
शरण्ये त्र्यम्बके गौरी नारायणि नमोऽस्तु ते ॥
श्रीलक्ष्मीनारायणाभ्यां नमः ।
उमामहेश्वराभ्यां नमः ।
वाणीहिरण्यगर्भाभ्यां नमः ।
शचीपुरन्दराभ्यां नमः ।
अरुन्धतीवसिष्ठाभ्यां नमः ।
श्रीसीतारामाभ्यां नमः ।
मातापितृभ्यो नमः ।
सर्वेभ्यो महाजनेभ्यो नमः ।

3. Achamana mit Vishnus Namen
ॐ केशवाय स्वाहा ।
ॐ नारायणाय स्वाहा ।
ॐ माधवाय स्वाहा ।
ॐ गोविन्दाय नमः ।
ॐ विष्णवे नमः ।
ॐ मधुसूदनाय नमः ।
ॐ त्रिविक्रमाय नमः ।
ॐ वामनाय नमः ।
ॐ श्रीधराय नमः ।
ॐ हृषीकेशाय नमः ।
ॐ पद्मनाभाय नमः ।
ॐ दामोदराय नमः ।
ॐ सङ्कर्षणाय नमः ।
ॐ वासुदेवाय नमः ।
ॐ प्रद्युम्नाय नमः ।
ॐ अनिरुद्धाय नमः ।
ॐ पुरुषोत्तमाय नमः ।
ॐ अधोक्षजाय नमः ।
ॐ नारसिंहाय नमः ।
ॐ अच्युताय नमः ।
ॐ जनार्दनाय नमः ।
ॐ उपेन्द्राय नमः ।
ॐ हरये नमः ।
ॐ श्रीकृष्णाय नमः ।

4. Die Lampe entzünden
दीपस्त्वं ब्रह्मरूपोऽसि ज्योतिषां प्रभुरव्ययः ।
सौभाग्यं देहि पुत्रांश्च सर्वान्कामांश्च देहि मे ॥
भो दीप देवि रूपस्त्वं कर्मसाक्षी ह्यविघ्नकृत् ।
यावत्पूजां करिष्यामि तावत्त्वं सुस्थिरो भव ॥
दीपाराधन मुहूर्तः सुमुहूर्तोऽस्तु ॥
पूजार्थे हरिद्रा कुङ्कुम विलेपनं करिष्ये ॥

5. Den Ritualraum freigeben
उत्तिष्ठन्तु भूतपिशाचाः य एते भूमि भारकाः ।
एतेषामविरोधेन ब्रह्मकर्म समारभे ॥
अपसर्पन्तु ते भूता ये भूता भूमिसंस्थिताः ।
ये भूता विघ्नकर्तारस्ते गच्छन्तु शिवाऽज्ञया ॥

6. Atem und Gayatri sammeln
ॐ भूः ॐ भुवः ओग्ं सुवः ॐ महः ॐ जनः ॐ तपः ओग्ं सत्यम् ।
ॐ तत्सवितुर्वरेण्यं भर्गो देवस्य धीमहि ।
धियो यो नः प्रचोदयात् ।
ओमापो ज्योती रसोऽमृतं ब्रह्म भूर्भुवस्सुवरोम् ॥

7. Sankalpa – Ort, Zeit, Person und Anliegen
मम उपात्त समस्त दुरितक्षय द्वारा श्रीपरमेश्वरमुद्दिश्य श्रीपरमेश्वर प्रीत्यर्थं शुभाभ्यां शुभे शोभने मुहूर्ते श्रीमहाविष्णोराज्ञया प्रवर्तमानस्य अद्य ब्रह्मणः द्वितीयपरार्थे श्वेतवराहकल्पे वैवस्वतमन्वन्तरे कलियुगे प्रथमपादे जम्बूद्वीपे भारतवर्षे भरतखण्डे मेरोः {Richtung} दिग्भागे श्रीशैलस्य {Region} प्रदेशे {Fluss eins}, {Fluss zwei} नद्योः मध्यप्रदेशे लक्ष्मीनिवासगृहे समस्त देवता ब्राह्मण आचार्य हरि हर गुरु चरण सन्निधौ अस्मिन् वर्तमने व्यावहरिक चान्द्रमानेन श्री {Jahresname} नाम संवत्सरे {Halbjahr} अयने {Jahreszeit} ऋतौ {Monat} मासे {Mondhälfte} पक्षे {Mondtag} तिथौ {Wochentag} वासरे {Nakshatra} नक्षत्रे {Yoga} योगे {Karana} करण एवं गुण विशेषण विशिष्टायां शुभतिथौ श्रीमान् {Gotra} गोत्रोद्भवस्य {Name} नामधेयस्य (मम धर्मपत्नी श्रीमतः {Gotra der Partnerin} गोत्रस्य {Name der Partnerin} नामधेयः समेतस्य) मम सहकुटुम्बस्य क्षेम स्थैर्य धैर्य वीर्य विजय अभय आयुः आरोग्य ऐश्वर अभिवृद्ध्यर्थं धर्म अर्थ काम मोक्ष चतुर्विध पुरुषार्थ फल सिद्ध्यर्थं धन कनक वस्तु वाहन समृद्ध्यर्थं सर्वाभीष्ट सिद्ध्यर्थं श्री महागणपति उद्दिश्य श्री महागणपति प्रीत्यर्थं सम्भवद्भिः द्रव्यैः सम्भवद्भिः उपचारैश्च सम्भवता नियमेन सम्भविता प्रकारेण यावच्छक्ति ध्यान आवाहनादि षोडशोपचार पूजां करिष्ये ॥
निर्विघ्न पूजा परिसमाप्त्यर्थं आदौ श्रीमहागणपति पूजां करिष्ये ।
तदङ्ग कलशाराधनं करिष्ये ।

8. Kalasha und Wasser segnen
कलशस्य मुखे विष्णुः कण्ठे रुद्रः समाश्रितः ।
मूले त्वस्य स्थितो ब्रह्मा मध्ये मातृगणाः स्मृता ॥
कुक्षौ तु सागराः सर्वे सप्तद्वीपा वसुन्धरा ।
ऋग्वेदोऽथ यजुर्वेदो सामवेदो ह्यथर्वणः ॥
अङ्गैश्च सहिताः सर्वे कलशाम्बु समाश्रिताः ।
ॐ आकलशेषु धावति पवित्रे परिषिच्यते ।
उक्थैर्यज्ञेषु वर्धते ।
आपो वा इदग्ं सर्वं विश्वा भूतान्यापः
प्राणा वा आपः पशव आपोऽन्नमापोऽमृतमापः
सम्राडापो विराडापः स्वराडापश्छन्दाग्स्यापो
ज्योतीग्ष्यापो यजूग्ष्यापः सत्यमापः
सर्वा देवता आपो भूर्भुवः सुवराप ॐ ॥
गङ्गे च यमुने चैव गोदावरी सरस्वती ।
नर्मदे सिन्धु कावेरी जलेऽस्मिन् सन्निधिं कुरु ॥
कावेरी तुङ्गभद्रा च कृष्णवेणी च गौतमी ।
भागीरथीति विख्याताः पञ्चगङ्गाः प्रकीर्तिताः ॥
आयान्तु श्री महागणपति पूजार्थं मम दुरितक्षयकारकाः ।
ॐ ॐ ॐ ।

9. Muschel verehren
शङ्खं चन्द्रार्क दैवतं मध्ये वरुण देवताम् ।
पृष्ठे प्रजापतिं विन्द्यादग्रे गङ्गा सरस्वतीम् ॥
त्रैलोक्येयानि तीर्थानि वासुदेवस्य चाज्ञया ।
शङ्खे तिष्ठन्तु विप्रेन्द्रा तस्मात् शङ्खं प्रपूजयेत् ॥
त्वं पुरा सागरोत्पन्नो विष्णुना विधृतः करे ।
पूजितः सर्वदेवैश्च पाञ्चजन्य नमोऽस्तु ते ॥
गर्भादेवारिनारीणां विशीर्यन्ते सहस्रधा ।
नवनादेनपाताले पाञ्चजन्य नमोऽस्तु ते ॥
ॐ शङ्खाय नमः ।
ॐ धवलाय नमः ।
ॐ पाञ्चजन्याय नमः ।
ॐ शङ्खदेवताभ्यो नमः ।
सकलपूजार्थे अक्षतान् समर्पयामि ॥

10. Glocke und Ruf zur Verehrung
ॐ जयध्वनि मन्त्रमातः स्वाहा ।
घण्टदेवताभ्यो नमः ।
सकलोपचार पूजार्थे अक्षतान् समर्पयामि ।
आगमार्थं तु देवानां गमनार्थं तु राक्षसाम् ।
घण्टारवं करोम्यादौ देवताह्वान लाञ्छनम् ॥

11. Ganapati in der Kurkuma-Gestalt willkommen heißen
अस्मिन् हरिद्राबिम्बे श्रीमहागणपतिं आवाहयामि, स्थापयामि, पूजयामि ॥
ॐ असुनीते पुनरस्मासु चक्षुः
पुनः प्राणमिह नो धेहि भोगम् ।
ज्योक्पश्येम सूर्यमुच्चरन्त
मनुमते मृडया नः स्वस्ति ॥
अमृतं वै प्राणा अमृतमापः
प्राणानेव यथास्थानमुपह्वयते ॥
श्री महागणपतये नमः ।
स्थिरो भव वरदो भव ।
सुमुखो भव सुप्रसन्नो भव ।
स्थिरासनं कुरु ।

12. Ganapati vergegenwärtigen und anrufen
हरिद्राभं चतुर्बाहुं हरिद्रावदनं प्रभुम् ।
पाशाङ्कुशधरं देवं मोदकं दन्तमेव च ।
भक्ताऽभयप्रदातारं वन्दे विघ्नविनाशनम् ।
ॐ हरिद्रा गणपतये नमः ।
अगजानन पद्मार्कं गजाननमहर्निशं
अनेकदं तं भक्तानां एकदन्तमुपास्महे ॥
ॐ गणानां त्वा गणपतिग्ं हवामहे
कविं कवीनामुपमश्रवस्तमम् ।
ज्येष्ठराजं ब्रह्मणां ब्रह्मणस्पत
आ नः शृण्वन्नूतिभिस्सीद सादनम् ॥
ॐ महागणपतये नमः ।
ध्यायामि । ध्यानम् समर्पयामि । १ ॥
ॐ महागणपतये नमः ।
आवाहयामि । आवाहनं समर्पयामि । २ ॥

13. Sitz und drei Wassergaben
ॐ महागणपतये नमः ।
नवरत्नखचित दिव्य हेम सिंहासनं समर्पयामि । ३ ॥
ॐ महागणपतये नमः ।
पादयोः पाद्यं समर्पयामि । ४ ॥
ॐ महागणपतये नमः ।
हस्तयोः अर्घ्यं समर्पयामि । ५ ॥
ॐ महागणपतये नमः ।
मुखे आचमनीयं समर्पयामि । ६ ॥

14. Bad und frisches Mundwasser
आपो हिष्ठा मयोभुवस्ता न ऊर्जे दधातन ।
महे रणाय चक्षसे ॥
यो वः शिवतमो रसस्तस्य भाजयतेह नः ।
उशतीरिव मातरः ॥
तस्मा अरं गमाम वो यस्य क्षयाय जिन्वथ ।
आपो जनयथा च नः ॥
ॐ महागणपतये नमः ।
शुद्धोदक स्नानं समर्पयामि । ७ ॥
स्नानानन्तरं आचमनीयं समर्पयामि ।

15. Gewand und heilige Schnur
अभि वस्त्रा सुवसनान्यर्षाभि धेनूः सुदुघाः पूयमानः ।
अभि चन्द्रा भर्तवे नो हिरण्याभ्यश्वान्रथिनो देव सोम ॥
ॐ महागणपतये नमः ।
वस्त्रं समर्पयामि । ८ ॥
ॐ यज्ञोपवीतं परमं पवित्रं
प्रजापतेर्यत्सहजं पुरस्तात् ।
आयुष्यमग्र्यं प्रति मुञ्च शुभ्रं
यज्ञोपवीतं बलमस्तु तेजः ॥
ॐ महागणपतये नमः ।
यज्ञोपवीतार्थं अक्षतान् समर्पयामि । ।

16. Duft und Schmuck
गन्धद्वारां दुराधर्षां नित्यपुष्टां करीषिणीम् ।
ईश्वरीग्ं सर्वभूतानां तामिहोपह्वये श्रियम् ॥
ॐ महागणपतये नमः ।
दिव्य श्री गन्धं समर्पयामि । ९ ॥
ॐ महागणपतये नमः ।
आभरणं समर्पयामि । १० ॥

17. Ganapati mit Namen und Blüten ehren
पुष्पैः पूजयामि ।
ॐ सुमुखाय नमः । ॐ एकदन्ताय नमः ।
ॐ कपिलायनमः । ॐ गजकर्णकाय नमः ।
ॐ लम्बोदरायनमः । ॐ विकटाय नमः ।
ॐ विघ्नराजाय नमः । ॐ गणाधिपायनमः ।
ॐ धूमकेतवे नमः । ॐ गणाध्यक्षाय नमः ।
ॐ फालचन्द्राय नमः । ॐ गजाननाय नमः ।
ॐ वक्रतुण्डाय नमः । ॐ शूर्पकर्णाय नमः ।
ॐ हेरम्बाय नमः । ॐ स्कन्दपूर्वजाय नमः ।
ॐ सर्वसिद्धिप्रदाय नमः ।
ॐ महागणपतये नमः ।
नानाविध परिमल पत्र पुष्पाणि समर्पयामि । ११ ॥

18. Räucherduft, dreidochtiges Licht und Mundwasser
वनस्पत्युद्भविर्दिव्यैः नाना गन्धैः सुसम्युतः ।
आघ्रेयः सर्वदेवानां धूपोऽयं प्रतिगृह्यताम् ॥
ॐ महागणपतये नमः ।
धूपं आघ्रापयामि । १२ ॥
साज्यं त्रिवर्ति सम्युक्तं वह्निना योजितं प्रियम् ।
गृहाण मङ्गलं दीपं त्रैलोक्य तिमिरापह ॥
भक्त्या दीपं प्रयच्छामि देवाय परमात्मने ।
त्राहिमां नरकाद्घोरात् दिव्य ज्योतिर्नमोऽस्तु ते ॥
ॐ महागणपतये नमः ।
प्रत्यक्ष दीपं समर्पयामि । १३ ॥
धूप दीपानन्तरं आचमनीयं समर्पयामि ।

19. Speise und Wasser darbringen
ॐ भूर्भुवस्सुवः । तत्सवितुर्वरेण्यं भर्गो देवस्य धीमहि ।
धियो यो नः प्रचोदयात् ॥
सत्यं त्वा ऋतेन परिषिञ्चामि ।
(सायङ्काले – ऋतं त्वा सत्येन परिषिञ्चामि)
अमृतमस्तु । अमृतोपस्तरणमसि ।
श्री महागणपतये नमः नैवेद्यं समर्पयामि ।
ॐ प्राणाय स्वाहा । ॐ अपानाय स्वाहा ।
ॐ व्यानाय स्वाहा । ॐ उदानाय स्वाहा ।
ॐ समानाय स्वाहा ।
मध्ये मध्ये पानीयं समर्पयामि ।
अमृतापिधानमसि । उत्तरापोशनं समर्पयामि ।
हस्तौ प्रक्षालयामि । पादौ प्रक्षालयामि ।
शुद्धाचमनीयं समर्पयामि ।
ॐ महागणपतये नमः ।
नैवेद्यं समर्पयामि । १४ ॥

20. Tambula und abschließendes Licht
पूगीफलश्च कर्पूरैः नागवल्लीदलैर्युतम् ।
मुक्ताचूर्णसम्युक्तं ताम्बूलं प्रतिगृह्यताम् ॥
ॐ महागणपतये नमः ।
ताम्बूलं समर्पयामि । १५ ॥
वेदाहमेतं पुरुषं महान्तम् ।
आदित्यवर्णं तमसस्तु पारे ।
सर्वाणि रूपाणि विचित्य धीरः ।
नामानि कृत्वाऽभिवदन्, यदास्ते ।
ॐ महागणपतये नमः ।
नीराजनं समर्पयामि । १६ ॥

21. Blumengebet und Umrundung
सुमुखश्चैकदन्तश्च कपिलो गजकर्णकः
लम्बोदरश्च विकटो विघ्नराजो गणाधिपः ॥
धूमकेतुर्गणाध्यक्षः फालचन्द्रो गजाननः
वक्रतुण्डश्शूर्पकर्णो हेरम्बस्स्कन्दपूर्वजः ॥
षोडशैतानि नामानि यः पठेच्छृणुयादपि
विद्यारम्भे विवाहे च प्रवेशे निर्गमे तथा
सङ्ग्रामे सर्वकार्येषु विघ्नस्तस्य न जायते ॥
ॐ महागणपतये नमः ।
सुवर्ण मन्त्रपुष्पं समर्पयामि ।
यानिकानि च पापानि जन्मान्तरकृतानि च ।
तानि तानि प्रणश्यन्ति प्रदक्षिण पदे पदे ॥
पापोऽहं पापकर्माऽहं पापात्मा पापसम्भवः ।
त्राहि मां कृपया देव शरणागतवत्सल ॥
अन्यधा शरणं नास्ति त्वमेव शरणं मम ।
तस्मात्कारुण्य भावेन रक्ष रक्ष गणाधिप ॥
ॐ महागणपतये नमः ।
प्रदक्षिणा नमस्कारान् समर्पयामि ।

22. Königliche Dienste, Vergebung und Segen
ॐ महागणपतये नमः ।
छत्र चामरादि समस्त राजोपचारान् समर्पयामि ॥
क्षमाप्रार्थन –
यस्य स्मृत्या च नामोक्त्या तपः पूजा क्रियादिषु ।
न्यूनं सम्पूर्णतां याति सद्यो वन्दे गजाननम् ॥
मन्त्रहीनं क्रियाहीनं भक्तिहीनं गणाधिप ।
यत्पूजितं मयादेव परिपूर्णं तदस्तु ते ॥
ॐ वक्रतुण्ड महाकाय सूर्य कोटि समप्रभ ।
निर्विघ्नं कुरु मे देव सर्व कार्येषु सर्वदा ॥
अनया ध्यान आवाहनादि षोडशोपचार पूजया भगवान् सर्वात्मकः श्री महागणपति सुप्रीतो सुप्रसन्नो वरदो भवन्तु ॥
उत्तरे शुभकर्मण्यविघ्नमस्तु इति भवन्तो ब्रुवन्तु ।
उत्तरे शुभकर्मणि अविघ्नमस्तु ॥

23. Tirtha, Prasad und Verabschiedung
अकालमृत्युहरणं सर्वव्याधिनिवारणम् ।
समस्तपापक्षयकरं श्री महागणपति पादोदकं पावनं शुभम् ॥
श्री महागणपति प्रसादं शिरसा गृह्णामि ॥
ॐ यज्ञेन यज्ञमयजन्त देवाः ।
तानि धर्माणि प्रथमान्यासन् ।
ते ह नाकं महिमानस्सचन्ते ।
यत्र पूर्वे साध्यास्सन्ति देवाः ॥
ॐ श्री महागणपति नमः यथास्थानं उद्वासयामि ॥
शोभनार्थे क्षेमाय पुनरागमनाय च ।
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः ।

24. Der besondere Entschluss
पूर्वोक्त एवं गुण विशेषण विशिष्टायां शुभ तिथौ श्री ललिता परमेश्वरी देवतामुद्दिश्य श्री ललिता परमेश्वरी प्रीत्यर्थं सम्भवद्भिः द्रव्यैः सम्भवद्भिः उपचारैश्च सम्भविता नियमेन सम्भविता प्रकारेण श्रीसूक्त विधानेन यावच्छक्ति ध्यानावाहनादि षोडशोपचार पूजां करिष्ये ॥

25. Die Gegenwart beleben
ॐ असुनीते पुनरस्मासु चक्षुः
पुनः प्राणमिह नो धेहि भोगम् ।
ज्योक्पश्येम सूर्यमुच्चरन्त
मनुमते मृडया नः स्वस्ति ।
अमृतं वै प्राणा अमृतमापः
प्राणानेव यथास्थानमुपह्वयते ॥
आवाहिता भव स्थापिता भव ।
सुप्रसन्नो भव वरदा भव ।
स्थिरासनं कुरु प्रसीद प्रसीद ।

26. Lalita im Herzen betrachten
अरुणां करुणातरङ्गिताक्षीं
धृतपाशाङ्कुशपुष्पबाणचापाम् ।
अणिमादिभिरावृतां मयूखैरहमित्येव विभावये भवानीम् ॥
ध्यायेत्पद्मासनस्थां विकसितवदनां पद्मपत्रायताक्षीं
हेमाभां पीतवस्त्रां करकलितलसद्धेमपद्मां वराङ्गीम् ।
सर्वालङ्कारयुक्तां सततमभयदां भक्तनम्रां भवानीं
श्रीविद्यां शान्तमूर्तिं सकलसुरनुतां सर्वसम्पत्प्रदात्रीम् ॥
सकुङ्कुमविलेपनामलिकचुम्बिकस्तूरिकां
समन्दहसितेक्षणां सशरचापपाशाङ्कुशाम् ।
अशेषजनमोहिनीं अरुणमाल्यभूषाम्बरां
जपाकुसुमभासुरां जपविधौ स्मरेदम्बिकाम् ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः ध्यायामि ।

27. Avahana – die Mutter begrüßen
ॐ हिरण्यवर्णां हरिणीं सुवर्णरजतस्रजाम् ।
चन्द्रां हिरण्मयीं लक्ष्मीं जातवेदो म आवह ॥
कनकमयवितर्दिशोभमानं
दिशि दिशि पूर्णसुवर्णकुम्भयुक्तम् ।
मणिमयमण्टपमध्यमेहि मातर्मयि कृपयाशु समर्चनं ग्रहीतुम् ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः आवाहयामि ।

28. Asana – einen würdigen Sitz anbieten
तां म आवह जातवेदो लक्ष्मीमनपगामिनीम् ।
यस्यां हिरण्यं विन्देयं गामश्वं पुरुषानहम् ॥
कनककलशशोभमानशीर्षं
जलधरलम्बि समुल्लसत्पताकम् ।
भगवति तव सन्निवासहेतोर्मणिमयमन्दिरमेतदर्पयामि ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः नवरत्नखचित सुवर्ण सिंहासनं समर्पयामि ।

29. Padya – Wasser für die Füße
अश्वपूर्वां रथमध्यां हस्तिनादप्रबोधिनीम् ।
श्रियं देवीमुपह्वये श्रीर्मादेवीर्जुषताम् ॥
दूर्वया सरसिजान्वितविष्णुक्रान्तया च सहितं कुसुमाढ्यम् ।
पद्मयुग्मसदृशे पदयुग्मे
पाद्यमेतदुररीकुरु मातः ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः पादयोः पाद्यं समर्पयामि ।

30. Arghya – die Ehrengabe
कां सोस्मितां हिरण्यप्राकारामार्द्रां ज्वलन्तीं तृप्तां तर्पयन्तीम् ।
पद्मे स्थितां पद्मवर्णां
तामिहोपह्वये श्रियम् ॥
गन्धपुष्पयवसर्षपदूर्वासम्युतं तिलकुशाक्षतमिश्रम् ।
हेमपात्रनिहितं सह रत्नैरर्घ्यमेतदुररीकुरु मातः ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः हस्तयोः अर्घ्यं समर्पयामि ।

31. Achamaniya – Mundwasser
चन्द्रां प्रभासां यशसा ज्वलन्तीं
श्रियं लोके देवजुष्टामुदाराम् ।
तां पद्मिनीमीं शरणमहं प्रपद्येऽलक्ष्मीर्मे नश्यतां त्वां वृणे ॥
जलजद्युतिना करेण जातीफलतक्कोललवङ्गगन्धयुक्तैः ।
अमृतैरमृतैरिवातिशीतैर्भगवत्याचमनं विधीयताम् ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः मुखे आचमनीयं समर्पयामि ।

32. Madhuparka – süßer Empfang
निहितं कनकस्य सम्पुटे
पिहितं रत्नपिधानकेन यत् ।
तदिदं जगदम्ब तेऽर्पितं
मधुपर्कं जननि प्रगृह्यताम् ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः मधुपर्कं समर्पयामि ।

33. Panchamrita – das fünffache Bad
दधिदुग्धघृतैः समाक्षिकैः
सितया शर्करया समन्वितैः ।
स्नपयामि तवाहमादराज्जननि त्वां पुनरुष्णवारिभिः ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः पञ्चामृत स्नानं समर्पयामि ।

34. Mit reinem Wasser nachbaden
आदित्यवर्णे तपसोऽधिजातो
वनस्पतिस्तव वृक्षोऽथ बिल्वः ।
तस्य फलानि तपसा नुदन्तु
मायान्तरायाश्च बाह्या अलक्ष्मीः ॥
एलोशीरसुवासितैः सकुसुमैर्गङ्गादितीर्थोदकैर्माणिक्यामलमौक्तिकामृतरसैः स्वच्छैः सुवर्णोदकैः ।
मन्त्रान्वैदिकतान्त्रिकान्परिपठन्सानन्दमत्यादरात्स्नानं ते परिकल्पयामि जननि स्नेहात्त्वमङ्गीकुरु ॥
ॐ श्री ललित देव्यै नमः शुद्धोदक स्नानं समर्पयामि ।
स्नानानन्तरं शुद्धाचमनीयं समर्पयामि ।

35. Vastra – Gewänder anbieten
उपैतु मां देवसखः कीर्तिश्च मणिना सह ।
प्रादुर्भूतोऽस्मि राष्ट्रेऽस्मिन् कीर्तिमृद्धिं ददातु मे ॥
बालार्कद्युति दाडिमीयकुसुमप्रस्पर्धि सर्वोत्तमं
मातस्त्वं परिधेहि दिव्यवसनं भक्त्या मया कल्पितम् ।
मुक्ताभिर्ग्रथितं सुकञ्चुकमिदं स्वीकृत्य पीतप्रभं
तप्तस्वर्णसमानवर्णमतुलं प्रावर्णमङ्गीकुरु ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः वस्त्रयुग्मं समर्पयामि ।

36. Alankara – Schmuck darbringen
क्षुत्पिपासामलां ज्येष्ठामलक्ष्मीं नाशयाम्यहम् ।
अभूतिमसमृद्धिं च सर्वां निर्णुद मे गृहात् ॥
मञ्जीरे पदयोर्निधाय रुचिरां विन्यस्य काञ्चीं कटौ
मुक्ताहारमुरोजयोरनुपमां नक्षत्रमालां गले ।
केयूराणि भुजेषु रत्नवलयश्रेणीं करेषु क्रमात्ताटङ्के तव कर्णयोर्विनिदधे शीर्षे च चूडामणिम् ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः सर्वाभरणानि समर्पयामि ।

37. Gandha – duftende Salbung
गन्धद्वारां दुराधर्षां नित्यपुष्टां करीषिणीम् ।
ईश्वरीग्ं सर्वभूतानां तामिहोपह्वये श्रियम् ॥
मातः फालतले तवातिविमले काश्मीरकस्तूरिकाकर्पूरागरुभिः करोमि तिलकं देहेऽङ्गरागं ततः ।
वक्षोजादिषु यक्षकर्दमरसं सिक्त्वा च पुष्पद्रवं
पादौ चन्दनलेपनादिभिरहं सम्पूजयामि क्रमात् ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः श्री गन्धान् धारयामि ।
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः हरिद्रा कुङ्कुम कज्जल कस्तूरी गोरोजनादि सुगन्ध द्रव्याणि समर्पयामि ।

38. Akshata – ganze Reiskörner
रत्नाक्षतैस्त्वां परिपूजयामि
मुक्ताफलैर्वा रुचिरैरविद्धैः ।
अखण्डितैर्देवि यवादिभिर्वा
काश्मीरपङ्काङ्किततण्डुलैर्वा ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः अक्षतान् समर्पयामि ।

39. Pushpa – frische Blüten
मनसः काममाकूतिं वाचः सत्यमशीमहि ।
पशूनां रूपमन्नस्य मयि श्रीः श्रयतां यशः ॥
पारिजातशतपत्रपाटलैर्मल्लिकावकुलचम्पकादिभिः ।
अम्बुजैः सुकुसुमैश्च सादरं
पूजयामि जगदम्ब ते वपुः ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः नानाविध परिमल पत्र पुष्पाणि समर्पयामि ।

40. Die 108 Namen
ॐ ऐं ह्रीं श्रीम् ।
रजताचलशृङ्गाग्रमध्यस्थायै नमो नमः ।
हिमाचलमहावंशपावनायै नमो नमः ।
शङ्करार्धाङ्गसौन्दर्यशरीरायै नमो नमः ।
लसन्मरकतस्वच्छविग्रहायै नमो नमः ।
महातिशयसौन्दर्यलावण्यायै नमो नमः ।
शशाङ्कशेखरप्राणवल्लभायै नमो नमः ।
सदापञ्चदशात्मैक्यस्वरूपायै नमो नमः ।
वज्रमाणिक्यकटककिरीटायै नमो नमः ।
कस्तूरीतिलकोल्लासिनिटिलायै नमो नमः । ९
भस्मरेखाङ्कितलसन्मस्तकायै नमो नमः ।
विकचाम्भोरुहदललोचनायै नमो नमः ।
शरच्चाम्पेयपुष्पाभनासिकायै नमो नमः ।
लसत्काञ्चनताटङ्कयुगलायै नमो नमः ।
मणिदर्पणसङ्काशकपोलायै नमो नमः ।
ताम्बूलपूरितस्मेरवदनायै नमो नमः ।
सुपक्वदाडिमीबीजरदनायै नमो नमः ।
कम्बुपूगसमच्छायकन्धरायै नमो नमः ।
स्थूलमुक्ताफलोदारसुहारायै नमो नमः । १८
गिरीशबद्धमाङ्गल्यमङ्गलायै नमो नमः ।
पद्मपाशाङ्कुशलसत्कराब्जायै नमो नमः ।
पद्मकैरवमन्दारसुमालिन्यै नमो नमः ।
सुवर्णकुम्भयुग्माभसुकुचायै नमो नमः ।
रमणीयचतुर्बाहुसम्युक्तायै नमो नमः ।
कनकाङ्गदकेयूरभूषितायै नमो नमः ।
बृहत्सौवर्णसौन्दर्यवसनायै नमो नमः ।
बृहन्नितम्बविलसज्जघनायै नमो नमः ।
सौभाग्यजातशृङ्गारमध्यमायै नमो नमः । २७
दिव्यभूषणसन्दोहरञ्जितायै नमो नमः ।
पारिजातगुणाधिक्यपदाब्जायै नमो नमः ।
सुपद्मरागसङ्काशचरणायै नमो नमः ।
कामकोटिमहापद्मपीठस्थायै नमो नमः ।
श्रीकण्ठनेत्रकुमुदचन्द्रिकायै नमो नमः ।
सचामररमावाणीवीजितायै नमो नमः ।
भक्तरक्षणदाक्षिण्यकटाक्षायै नमो नमः ।
भूतेशालिङ्गनोद्भूतपुलकाङ्ग्यै नमो नमः ।
अनङ्गजनकापाङ्गवीक्षणायै नमो नमः । ३६
ब्रह्मोपेन्द्रशिरोरत्नरञ्जितायै नमो नमः ।
शचीमुख्यामरवधूसेवितायै नमो नमः ।
लीलाकल्पितब्रह्माण्डमण्डलायै नमो नमः ।
अमृतादिमहाशक्तिसंवृतायै नमो नमः ।
एकातपत्रसाम्राज्यदायिकायै नमो नमः ।
सनकादिसमाराध्यपादुकायै नमो नमः ।
देवर्षिभिःस्तूयमानवैभवायै नमो नमः ।
कलशोद्भवदुर्वासःपूजितायै नमो नमः ।
मत्तेभवक्त्रषड्वक्त्रवत्सलायै नमो नमः । ४५
चक्रराजमहायन्त्रमध्यवर्त्यै नमो नमः ।
चिदग्निकुण्डसम्भूतसुदेहायै नमो नमः ।
शशाङ्कखण्डसम्युक्तमकुटायै नमो नमः ।
मत्तहंसवधूमन्दगमनायै नमो नमः ।
वन्दारुजनसन्दोहवन्दितायै नमो नमः ।
अन्तर्मुखजनानन्दफलदायै नमो नमः ।
पतिव्रताङ्गनाभीष्टफलदायै नमो नमः ।
अव्याजकरुणापूरपूरितायै नमो नमः ।
नितान्तसच्चिदानन्दसम्युक्तायै नमो नमः । ५४
सहस्रसूर्यसम्युक्तप्रकाशायै नमो नमः ।
रत्नचिन्तामणिगृहमध्यस्थायै नमो नमः ।
हानिवृद्धिगुणाधिक्यरहितायै नमो नमः ।
महापद्माटवीमध्यनिवासायै नमो नमः ।
जाग्रत्स्वप्नसुषुप्तीनां साक्षिभूत्यै नमो नमः ।
महापापौघपापानां विनाशिन्यै नमो नमः ।
दुष्टभीतिमहाभीतिभञ्जनायै नमो नमः ।
समस्तदेवदनुजप्रेरकायै नमो नमः ।
समस्तहृदयाम्भोजनिलयायै नमो नमः । ६३
अनाहतमहापद्ममन्दिरायै नमो नमः ।
सहस्रारसरोजातवासितायै नमो नमः ।
पुनरावृत्तिरहितपुरस्थायै नमो नमः ।
वाणीगायत्रीसावित्रीसन्नुतायै नमो नमः ।
रमाभूमिसुताराध्यपदाब्जायै नमो नमः ।
लोपामुद्रार्चितश्रीमच्चरणायै नमो नमः ।
सहस्ररतिसौन्दर्यशरीरायै नमो नमः ।
भावनामात्रसन्तुष्टहृदयायै नमो नमः ।
सत्यसम्पूर्णविज्ञानसिद्धिदायै नमो नमः । ७२
श्रीलोचनकृतोल्लासफलदायै नमो नमः ।
श्रीसुधाब्धिमणिद्वीपमध्यगायै नमो नमः ।
दक्षाध्वरविनिर्भेदसाधनायै नमो नमः ।
श्रीनाथसोदरीभूतशोभितायै नमो नमः ।
चन्द्रशेखरभक्तार्तिभञ्जनायै नमो नमः ।
सर्वोपाधिविनिर्मुक्तचैतन्यायै नमो नमः ।
नामपारायणाभीष्टफलदायै नमो नमः ।
सृष्टिस्थितितिरोधानसङ्कल्पायै नमो नमः ।
श्रीषोडशाक्षरीमन्त्रमध्यगायै नमो नमः । ८१
अनाद्यन्तस्वयम्भूतदिव्यमूर्त्यै नमो नमः ।
भक्तहंसपरीमुख्यवियोगायै नमो नमः ।
मातृमण्डलसम्युक्तललितायै नमो नमः ।
भण्डदैत्यमहासत्त्वनाशनायै नमो नमः ।
क्रूरभण्डशिरश्छेदनिपुणायै नमो नमः ।
धात्र्यच्युतसुराधीशसुखदायै नमो नमः ।
चण्डमुण्डनिशुम्भादिखण्डनायै नमो नमः ।
रक्ताक्षरक्तजिह्वादिशिक्षणायै नमो नमः ।
महिषासुरदोर्वीर्यनिग्रहायै नमो नमः । ९०
अभ्रकेशमहोत्साहकारणायै नमो नमः ।
महेशयुक्तनटनतत्परायै नमो नमः ।
निजभर्तृमुखाम्भोजचिन्तनायै नमो नमः ।
वृषभध्वजविज्ञानभावनायै नमो नमः ।
जन्ममृत्युजरारोगभञ्जनायै नमो नमः ।
विधेयमुक्तविज्ञानसिद्धिदायै नमो नमः ।
कामक्रोधादिषड्वर्गनाशनायै नमो नमः ।
राजराजार्चितपदसरोजायै नमो नमः ।
सर्ववेदान्तसंसिद्धसुतत्त्वायै नमो नमः । ९९
श्रीवीरभक्तविज्ञाननिधानायै नमो नमः ।
अशेषदुष्टदनुजसूदनायै नमो नमः ।
साक्षाच्छ्रीदक्षिणामूर्तिमनोज्ञायै नमो नमः ।
हयमेधाग्रसम्पूज्यमहिमायै नमो नमः ।
दक्षप्रजापतिसुतावेषाढ्यायै नमो नमः ।
सुमबाणेक्षुकोदण्डमण्डितायै नमो नमः ।
नित्ययौवनमाङ्गल्यमङ्गलायै नमो नमः ।
महादेवसमायुक्तशरीरायै नमो नमः ।
महादेवरतौत्सुक्यमहादेव्यै नमो नमः । १०८
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः अष्टोत्तरशतनाम पुजां समर्पयामि ।

41. Dhupa – Räucherduft
कर्दमेन प्रजाभूता मयि सम्भव कर्दम ।
श्रियं वासय मे कुले मातरं पद्ममालिनीम् ॥
लाक्षासंमिलितैः सिताभ्रसहितैः श्रीवाससंमिश्रितैः
कर्पूराकलितैः शिरैर्मधुयुतैर्गोसर्पिषा लोडितैः ।
श्रीखण्डागरुगुग्गुलुप्रभृतिभिर्नानाविधैर्वस्तुभिर्धूपं ते परिकल्पयामि जननि स्नेहात्त्वमङ्गीकुरु ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः धूपं आघ्रापयामि ।

42. Dipa – das Licht zeigen
आपः सृजन्तु स्निग्धानि चिक्लीत वस मे गृहे ।
नि च देवीं मातरं श्रियं वासय मे कुले ॥
रत्नालङ्कृतहेमपात्रनिहितैर्गोसर्पिषा लोडितैर्दीपैर्दीर्घतरान्धकारभिदुरैर्बालार्ककोटिप्रभैः ।
आताम्रज्वलदुज्ज्वलप्रविलसद्रत्नप्रदीपैस्तथा
मातस्त्वामहमादरादनुदिनं नीराजयाम्युच्चकैः ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः दीपं समर्पयामि ।

43. Naivedya – Speise und Lebenskräfte
आर्द्रां पुष्करिणीं पुष्टिं पिङ्गलां पद्ममालिनीम्।
चन्द्रां हिरण्मयीं लक्ष्मीं जातवेदो म आवह ॥
सापूपसूपदधिदुग्धसिताघृतानि
सुस्वादुभक्तपरमान्नपुरःसराणि ।
शाकोल्लसन्मरिचिजीरकबाह्लिकानि
भक्ष्याणि भुङ्क्ष्व जगदम्ब मयार्पितानि ॥
ॐ भूर्भुवस्सुवः । तत्सवितुर्वरेण्यं भर्गो देवस्य धीमहि ।
धियो यो नः प्रचोदयात् ॥
सत्यं त्वा ऋतेन परिषिञ्चामि ।
(सायङ्काले – ऋतं त्वा सत्येन परिषिञ्चामि)
अमृतमस्तु । अमृतोपस्तरणमसि ।
ॐ प्राणाय स्वाहा । ॐ अपानाय स्वाहा ।
ॐ व्यानाय स्वाहा । ॐ उदानाय स्वाहा ।
ॐ समानाय स्वाहा ।
मध्ये मध्ये पानीयं समर्पयामि ।
अमृतापिधानमसि । उत्तरापोशनं समर्पयामि ।
हस्तौ प्रक्षालयामि । पादौ प्रक्षालयामि ।
शुद्धाचमनीयं समर्पयामि ।
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः नैवेद्यं समर्पयामि ।

44. Tambula – die Mundgabe
आर्द्रां यः करिणीं यष्टिं सुवर्णां हेममालिनीम् ।
सूर्यां हिरण्मयीं लक्ष्मीं जातवेदो म आवह ॥
एलालवङ्गादिसमन्वितानि
तक्कोलकर्पूरविमिश्रितानि ।
ताम्बूलवल्लीदलसम्युतानि
पूगानि ते देवि समर्पयामि ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः ताम्बूलं समर्पयामि ।

45. Nirajana – die leuchtende Verehrung
तां म आवह जातवेदो लक्ष्मीमनपगामिनीम् ।
यस्यां हिरण्यं प्रभूतं गावो दास्योऽश्वान्विन्देयं पुरुषानहम् ॥
इन्द्रादयो नतिनतैर्मकुटप्रदीपैर्नीराजयन्ति सततं तव पादपीठम् ।
तस्मादहं तव समस्तशरीरमेतन्नीराजयामि जगदम्ब सहस्रदीपैः ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः नीराजनं समर्पयामि ।
नीराजनानन्तरं शुद्धाचमनीयं समर्पयामि ।

46. Pradakshina – sich ganz zuwenden
पदे पदे यत्परिपूजकेभ्यः
सद्योऽश्वमेधादिफलं ददाति ।
तत्सर्वपापक्षय हेतुभूतं
प्रदक्षिणं ते परितः करोमि ॥
यानि कानि च पापानि जन्मान्तरकृतानि च ।
तानि तानि प्रणश्यन्ति प्रदक्षिण पदे पदे ॥
पापोऽहं पापकर्माऽहं पापात्मा पापसम्भव ।
त्राहि मां कृपया देवी शरणागतवत्सले ॥
अन्यथा शरणं नास्ति त्वमेव शरणं मम ।
तस्मात्कारुण्य भावेन रक्ष रक्ष महेश्वरी ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः प्रदक्षिण नमस्कारान् समर्पयामि ।

47. Pushpanjali – die Blüte des Herzens
चरणनलिनयुग्मं पङ्कजैः पूजयित्वा
कनककमलमालां कण्ठदेशेऽर्पयित्वा ।
शिरसि विनिहितोऽयं रत्नपुष्पाञ्जलिस्ते
हृदयकमलमध्ये देवि हर्षं तनोतु ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः पुष्पाञ्जलिं समर्पयामि ।

48. Königliche Dienste
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः छत्रं आच्छादयामि ।
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः चामरैर्वीजयामि ।
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः नृत्यं दर्शयामि ।
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः गीतं श्रावयामि ।
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः आन्दोलिकान्नारोहयामि ।
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः अश्वानारोहयामि ।
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः गजानारोहयामि ।
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः समस्त राज्ञीयोपचारान् देव्योपचारान् समर्पयामि ।

49. Namaskara – die Mutter der drei Welten
मुक्ताकुन्देन्दुगौरां मणिमयमकुटां रत्नताटङ्कयुक्तामक्षस्रक्पुष्पहस्तामभयवरकरां चन्द्रचूडां त्रिनेत्राम् ।
नानालङ्कारयुक्तां सुरमकुटमणिद्योतितस्वर्णपीठां
सानन्दां सुप्रसन्नां त्रिभुवनजननीं चेतसा चिन्तयामि ॥
ॐ श्री ललिता देव्यै नमः प्रार्थनानमस्कारान् समर्पयामि ।

50. Kshamapana – die Verehrung anvertrauen
अपराध सहस्राणि क्रियन्तेऽहर्निशं मया ।
दासोऽयमिति मां मत्वा क्षमस्व परमेश्वरी ।
आवाहनं न जानामि न जानामि विसर्जनम् ।
पूजाविधिं न जानामि क्षमस्व परमेश्वरी ।
मन्त्रहीनं क्रियाहीनं भक्तिहीनं महेश्वरी ।
यत्पूजितं मया देवी परिपूर्णं तदस्तुते ।
अनया श्रीसूक्त विधान पूर्वक ध्यान आवाहनादि षोडशोपचार पूजनेन भगवती सर्वात्मिका श्री ललिता देवी सुप्रीता सुप्रसन्ना वरदा भवन्तु ॥

51. Tirtha, Prasad und Frieden
अकालमृत्यहरणं सर्वव्याधिनिवारणम् ।
समस्तपापक्षयकरं श्री ललिता देवी पादोदकं पावनं शुभम् ॥
ॐ श्री ललित देव्यै नमः प्रसादं शिरसा गृह्णामि ।
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः ॥

Rezitationsanhang Deutsch

1. Anfang und Reinigung
Verehrung dem großen Herrn der Scharen, Verehrung den Lehrern. Hari, Om. Ob unrein oder rein, in welchem Zustand man auch sei: Wer des Lotusäugigen gedenkt, ist außen und innen rein. Lotusäugiger, Lotusäugiger, Verehrung dem Lotusäugigen.

2. Gebete und Ehrung der Überlieferung
Man vergegenwärtige sich den weiß Gekleideten, Allgegenwärtigen, Mondfarbenen, Vierarmigen mit freundlichem Antlitz, damit alle Hindernisse zur Ruhe kommen. Tag und Nacht verehren wir den Elefantengesichtigen, die Sonne für den Lotus des Antlitzes der Bergtochter, den Einzähnigen, der den Verehrenden viel gewährt. Die Götter brachten die Göttin Sprache hervor; vielgestaltige Wesen sprechen sie. Möge diese wohllautende, nährende Kuh, die Sprache, uns mit gutem Lob nahekommen. Wer durch Namen und Gestalt der Gütige ist, und die Göttin, die alles Glück verkörpert: Ihr beständiges Gedenken bringt Gelingen und Segen. Jener Augenblick ist günstig, jener Tag ist gut; darin liegen Sternen-, Mond-, Wissens- und Götterkraft: Herr der Lakshmi, ich gedenke deiner beiden Füße. Der Guru ist Brahma, Vishnu und Maheshvara; der Guru ist unmittelbar das höchste Brahman: Verehrung diesem heiligen Guru. Gewinn und Sieg gehören denen, in deren Herzen der dunkelblaue Janardana wohnt; woher könnte ihre Niederlage kommen? Glückbringendste unter allem Glück, Gütige, die alle Ziele erfüllt, Zuflucht, Dreiäugige, Gauri, Narayani: Verehrung dir. Verehrung Lakshmi und Narayana, Uma und Maheshvara, Vani und Hiranyagarbha, Shachi und Purandara, Arundhati und Vasishtha, Sita und Rama, Mutter und Vater sowie allen ehrwürdigen Menschen.

3. Achamana mit Vishnus Namen
Om, Keśava, Nārāyaṇa und Mādhava: euch sei diese Gabe geweiht. Om, Verehrung Govinda, Vishnu, Madhusudana, Trivikrama, Vamana, Shridhara, Hrishikesha, Padmanabha, Damodara, Sankarshana, Vasudeva, Pradyumna, Aniruddha, Purushottama, Adhokshaja, Narasimha, Achyuta, Janardana, Upendra, Hari und Shri Krishna. Diese Namen ehren Vishnu als Bewahrer, Herrn der Sinne, Lotusnabeligen, Unvergänglichen und Zuflucht aller Wesen.

4. Die Lampe entzünden
Du Lampe bist Brahmans Gestalt, unvergänglicher Herr der Lichter. Gib mir Wohlergehen, Kinder und die Erfüllung guter Wünsche. O Lampe, du bist göttliche Gestalt, Zeugin der Handlung und Beseitigerin von Hindernissen. Bleibe fest, solange ich die Puja ausführe. Möge der Augenblick der Lichtverehrung günstig sein. Zur Verehrung werde ich Kurkuma und Kumkum auftragen.

5. Den Ritualraum freigeben
Mögen die Geister und ruhelosen Wesen, die auf der Erde lasten, aufstehen und fortgehen. Ohne Widerstreit mit ihnen beginne ich die heilige Handlung. Die Wesen, die sich hier auf der Erde aufhalten und Hindernisse bereiten, sollen auf Shivas Geheiß weichen.

6. Atem und Gayatri sammeln
Om: Erde, Zwischenraum, Himmel, die große Welt, die Welt der Geschöpfe, die Welt der Glut und die Welt der Wahrheit. Wir versenken uns in den erwählenswerten Glanz des göttlichen Savitri; möge er unsere Einsicht anregen. Om, Wasser, Licht, Wesenhaftigkeit, Unsterblichkeit und Brahman; Erde, Zwischenraum und Himmel, Om.

7. Sankalpa – Ort, Zeit, Person und Anliegen
Zur Aufhebung meiner angesammelten Verfehlungen richte ich mich auf den höchsten Herrn und handle zu seinem Wohlgefallen. In diesem günstigen Augenblick, unter der Ordnung Mahavishnus, im zweiten Parardha Brahmas, im Shvetavaraha-Kalpa, im Vaivasvata-Manvantara, im ersten Abschnitt des Kali-Yuga, am genannten Ort, in Gegenwart der Gottheiten, Brahmanen, Lehrer, Haris, Haras und des Guru: Im genannten Jahr, Halbjahr, in Jahreszeit, Monat, Mondhälfte, Mondtag, Wochentag, Nakshatra, Yoga und Karana, mit den genannten persönlichen Angaben, gegebenenfalls zusammen mit meiner Ehepartnerin, vollziehe ich mit meiner Familie diese Verehrung. Sie dient Wohlergehen, Beständigkeit, Mut, Kraft, Gelingen, Furchtlosigkeit, Leben, Gesundheit und Gedeihen; der Erfüllung von Dharma, Artha, Kama und Moksha; guter Versorgung und der Erfüllung guter Anliegen. Mit verfügbaren Materialien und Diensten, nach meinen Möglichkeiten, werde ich die sechzehnteilige Puja von Vergegenwärtigung und Anrufung an ausführen. Zur hindernisfreien Vollendung beginne ich mit der Verehrung Mahaganapatis; dazu werde ich das Wassergefäß verehren.

8. Kalasha und Wasser segnen
An der Öffnung des Gefäßes ist Vishnu, am Hals Rudra, am Fuß Brahma und in der Mitte die Schar der Mütter. In seinem Inneren sind alle Meere und die Erde mit ihren sieben Weltteilen. Rigveda, Yajurveda, Samaveda und Atharvaveda mit ihren Gliedern sind im Wasser gegenwärtig. Om, er strömt in die Gefäße, wird über das Reinigungssieb gegossen und wächst durch Lobgesänge in den Opfern. Alles dieses ist Wasser: alle Wesen, Lebenskräfte, Tiere, Nahrung und Unsterblichkeit; Herrschaft, Strahlkraft, Selbstherrschaft, Versmaße, Lichter, Opferformeln und Wahrheit. Alle Gottheiten sind Wasser: Erde, Zwischenraum und Himmel, Om. Ganga, Yamuna, Godavari, Sarasvati, Narmada, Sindhu und Kaveri, seid in diesem Wasser gegenwärtig. Kaveri, Tungabhadra, Krishnaveni, Gautami und Bhagirathi heißen die fünf Gangas. Mögen sie zur Verehrung Mahaganapatis kommen und meine Verfehlungen tilgen. Om, Om, Om.

9. Muschel verehren
An der Muschel sind Mond und Sonne göttlich gegenwärtig, in ihrer Mitte Varuna, am Rücken Prajapati, vorn Ganga und Sarasvati. Mögen die heiligen Badeorte der drei Welten auf Vasudevas Geheiß in der Muschel bleiben; darum soll man sie verehren. Einst aus dem Meer geboren, von Vishnu in seiner Hand gehalten und von allen Göttern verehrt: Panchajanya, Verehrung dir. Die folgende überlieferte Zeile beschreibt die erschütternde Macht ihres Tones mit dem Bild, dass die Leibesfrüchte der Frauen der Feinde zerfallen; sie ist ein altes Siegesbild und keine Handlungsanweisung gegen Menschen. Panchajanya, Verehrung dir. Om, Verehrung der Muschel, der Weißen, Panchajanya und den Muschelgottheiten. Als gemeinsame Verehrung bringe ich Reiskörner dar.

10. Glocke und Ruf zur Verehrung
Om, Siegesklang, Mutter der Mantras: Svaha. Verehrung den Gottheiten der Glocke. Als Verehrung mit allen Diensten bringe ich Reiskörner dar. Zum Kommen der Götter und zum Fortgehen störender Mächte lasse ich zu Beginn die Glocke erklingen: Sie ist das Zeichen der Einladung der Gottheiten.

11. Ganapati in der Kurkuma-Gestalt willkommen heißen
In dieser Kurkuma-Gestalt rufe ich Shri Mahaganapati an, stelle ihn auf und verehre ihn. O Lebensspenderin, gib uns wieder Sehvermögen, Lebenskraft und Freude; mögen wir die Sonne lange aufgehen sehen. Wohlgesinnte, gewähre uns Wohlergehen. Unsterblich sind die Lebenskräfte, unsterblich ist das Wasser; man ruft die Lebenskräfte an ihren jeweiligen Ort. Verehrung Mahaganapati. Bleibe fest, gewähre Segen, sei freundlich und sehr gnädig; nimm deinen Sitz beständig ein.

12. Ganapati vergegenwärtigen und anrufen
Ich verehre den kurkumafarbenen, vierarmigen Herrn mit goldenem Gesicht, der Schlinge, Stachelstock, Modaka und Stoßzahn trägt, den Verehrenden Furchtlosigkeit schenkt und Hindernisse zerstört. Verehrung Haridra Ganapati. Tag und Nacht verehren wir den Elefantengesichtigen, die Sonne für den Lotus des Antlitzes der Bergtochter, den Einzähnigen, der seinen Verehrenden vieles schenkt. Wir rufen dich als Herrn der Scharen an, als Seher unter Sehern, dessen Ruhm unvergleichlich ist, den ältesten König der heiligen Worte: Brahmanaspati, höre uns und setze dich mit deiner Hilfe hier nieder. Verehrung Mahaganapati; ich vergegenwärtige dich und bringe die Sammlung dar. Ich rufe dich an und bringe die Einladung dar.

13. Sitz und drei Wassergaben
Om, Verehrung Mahaganapati. Ich bringe den göttlichen goldenen Thron dar, mit neun Edelsteinen besetzt. Ich bringe Wasser für deine Füße, ehrendes Wasser für deine Hände und Wasser zum Mundspülen dar.

14. Bad und frisches Mundwasser
Ihr Wasser seid Quellen der Freude; gebt uns Kraft und großes, klares Schauen. Lasst uns an eurem segensreichsten Saft teilhaben wie liebende Mütter. Zu eurem belebenden Bereich wollen wir gelangen; ihr Wasser, bringt uns neu hervor. Om, Verehrung Mahaganapati. Ich bringe das Bad mit reinem Wasser dar; nach dem Bad reiche ich Mundwasser.

15. Gewand und heilige Schnur
Ströme uns gute Gewänder zu und reichlich Milch spendende Kühe, du dich läuternder Soma; bringe strahlendes Gold zur Erhaltung und Rosse, die den Wagen ziehen. Om, Verehrung Mahaganapati; ich bringe ein Gewand dar. Lege die höchste heilige Schnur an, die einst mit Prajapati zugleich entstand, die reine, ausgezeichnete und lebensfördernde; möge diese Schnur Kraft und Glanz sein. Verehrung Mahaganapati; für die heilige Schnur bringe ich Reiskörner dar.

16. Duft und Schmuck
Ich rufe hier Shri an, die durch Duft zugänglich ist, die Unüberwindliche, stets Genährte, Fruchtbare, Herrin aller Wesen. Om, Verehrung Mahaganapati; ich bringe heiligen Duft und Schmuck dar.

17. Ganapati mit Namen und Blüten ehren
Mit Blüten verehre ich dich. Om, Verehrung dem Freundlichgesichtigen, Einzähnigen, Goldbraunen, Elefantenohrigen, Großbäuchigen, Außergewöhnlichen, König der Hindernisse, Herrn der Scharen, Rauchbannertragenden, Aufseher der Scharen, Mondgeschmückten, Elefantengesichtigen, mit gebogenem Rüssel, mit Ohren wie Worfelschwingen, Heramba, älteren Bruder Skandas, Geber aller Vollkommenheiten und großen Herrn der Scharen. Verschiedene duftende Blätter und Blüten bringe ich dar.

18. Räucherduft, dreidochtiges Licht und Mundwasser
Dieser aus Pflanzen hervorgebrachte, mit verschiedenen Düften verbundene Weihrauch möge als Duft für alle Gottheiten angenommen werden. Om, Verehrung Mahaganapati; ich reiche Räucherduft. Nimm das segensreiche Licht an, mit Ghee und drei Dochten versehen, durch Feuer entzündet, du Vertreiber der Finsternis der drei Welten. Mit Hingabe bringe ich dem höchsten göttlichen Selbst dieses Licht dar. Bewahre mich vor schrecklichem Unheil; Verehrung dem göttlichen Licht. Verehrung Mahaganapati; ich bringe sichtbares Licht dar und danach Mundwasser.

19. Speise und Wasser darbringen
Om, Erde, Zwischenraum, Himmel. Wir versenken uns in den erwählenswerten Glanz des göttlichen Savitri; möge er unsere Einsicht anregen. Tagsüber: Ich umgieße dich, die Wahrheit, mit der rechten Ordnung. Abends: Ich umgieße dich, die rechte Ordnung, mit der Wahrheit. Möge es unsterblicher Nektar sein; du bist die Unterlage des Nektars. Verehrung Mahaganapati; ich bringe Speise dar. Om, geweiht Prana, Apana, Vyana, Udana und Samana. Zwischendurch reiche ich Trinkwasser. Du bist die schützende Decke des Nektars. Ich reiche Wasser nach der Mahlzeit, wasche Hände und Füße und reiche reines Mundwasser. Verehrung Mahaganapati; ich bringe die Speisegabe dar.

20. Tambula und abschließendes Licht
Nimm die Mundgabe an: Arekanuss mit Kampfer, Betelblättern und Perlenkalk. Verehrung Mahaganapati; ich bringe Tambula dar. Ich kenne diesen großen Purusha, sonnenfarben jenseits der Dunkelheit, den Weisen, der alle Gestalten gestaltet, Namen gibt und sie anspricht. Verehrung Mahaganapati; ich bringe die Lichtverehrung dar.

21. Blumengebet und Umrundung
Sumukha, Ekadanta, Kapila, Gajakarna, Lambodara, Vikata, Vighnaraja, Ganadhipa, Dhumaketu, Ganadhyaksha, Phalachandra, Gajanana, Vakratunda, Shurpakarna, Heramba und Skandapurvaja: Wer diese sechzehn Namen liest oder hört, erfährt beim Lernbeginn, bei der Hochzeit, beim Eintreten, Fortgehen, im Kampf und in seinen Tätigkeiten keine Hindernisse. Verehrung Mahaganapati; ich bringe Gold und das Blumengebet dar. Was immer in früheren Geburten an Verfehlungen entstand, möge mit jedem Schritt der Umrundung vergehen. Ich bin mit Verfehlungen und ihren Folgen belastet: Bewahre mich in deiner Güte, du Freund der Zufluchtsuchenden. Eine andere Zuflucht habe ich nicht; du bist meine Zuflucht. Darum schütze mich mit Mitgefühl, Herr der Scharen. Verehrung Mahaganapati; ich bringe Umrundung und Verneigung dar.

22. Königliche Dienste, Vergebung und Segen
Verehrung Mahaganapati; alle königlichen Dienste, Schirm und Wedel, bringe ich dar. Ich verehre den Elefantengesichtigen, durch dessen Gedenken und Namensnennung Mangel in Askese, Puja und Handlung vollständig wird. Herr der Scharen, was ich ohne vollkommene Mantras, Handlung oder Hingabe verehrt habe, möge für dich vollständig werden. Du mit gebogenem Rüssel und mächtigem Leib, strahlend wie Millionen Sonnen: Mache stets alle meine Handlungen frei von Hindernissen. Möge der alles beseelende Mahaganapati durch diese sechzehnteilige Verehrung erfreut, gnädig und segenspendend sein. Sprecht: Möge das folgende glückverheißende Werk ohne Hindernis sein. Antwort: Möge das folgende glückverheißende Werk ohne Hindernis sein.

23. Tirtha, Prasad und Verabschiedung
Das heilige Fußwasser Mahaganapatis gilt als reinigend und glückverheißend, als Abwehr unzeitigen Todes, von Krankheit und Verfehlung. Ich nehme Shri Mahaganapatis Gnade ehrfürchtig mit dem Haupt an. Durch das Opfer verehrten die Götter das Opfer; dies waren die ersten heiligen Ordnungen. Durch diese Größe erreichten sie den Himmel, wo die früheren Sadhya-Götter wohnen. Om, Verehrung Shri Mahaganapati; ich verabschiede dich an deinen eigenen Ort: zum Segen, zum Wohlergehen und zur Wiederkehr. Om, Frieden, Frieden, Frieden.

24. Der besondere Entschluss
An dem bereits mit seinen besonderen Merkmalen genannten glücklichen Mondtag werde ich zur Freude der göttlichen Lalita, mit den verfügbaren Materialien und Diensten, in angemessener Ordnung und nach meinen Kräften, gemäß dem Shri Sukta die sechzehnteilige Puja von Betrachtung und Anrufung an ausführen.

25. Die Gegenwart beleben
Om, Lebensführende, gib uns wieder Sehvermögen, Lebenskraft und Lebensgenuss. Lange mögen wir die aufgehende Sonne sehen. Gütige Anumati, schenke uns Wohlergehen. Unsterblich sind die Lebenskräfte, unsterblich die Wasser; die Lebenskräfte werden an ihren eigenen Platz gerufen. Sei angerufen, sei gegründet, freundlich und segenspendend. Nimm einen festen Sitz ein; sei gnädig, sei gnädig.

26. Lalita im Herzen betrachten
Ich vergegenwärtige Bhavani als mein eigenes tiefstes Ich: rötlich, mit Augen voller Wellen des Mitgefühls, mit Schlinge, Haken, Blumenpfeilen und Bogen, umgeben von Strahlen der Kräfte wie Anima. Man betrachte sie auf dem Lotus, mit geöffnetem freundlichem Antlitz, lotusblattweiten Augen, goldglänzend, gelbgewandet, mit goldenem Lotus in der Hand, schön, ganz geschmückt, stets Furchtlosigkeit schenkend und den Verehrenden zugewandt: Bhavani, Shri Vidya, friedvolle Gestalt, von allen Göttern gepriesen, Geberin aller Fülle. Bei der Wiederholung gedenke man Ambikas: mit Kumkum gesalbt, Moschus an der Stirn, sanft lächelnden Augen, mit Pfeil, Bogen, Schlinge und Haken, alle Wesen bezaubernd, in roten Girlanden, Schmuck und Gewand, leuchtend wie Hibiskus. Verehrung Lalita; ich vergegenwärtige sie.

27. Avahana – die Mutter begrüßen
Agni, du Kenner aller Geburten, führe die goldfarbene, anmutige Lakshmi herbei, mit Gold- und Silberkränzen, mondhell und golden. Mutter, komm aus Mitgefühl rasch in den Edelsteinpavillon, dessen goldener Sockel glänzt und den in allen Richtungen volle goldene Krüge schmücken, um meine Verehrung anzunehmen. Verehrung; ich rufe dich herbei.

28. Asana – einen würdigen Sitz anbieten
Agni, führe jene beständige Lakshmi zu mir, bei der ich Gold, Rinder, Pferde und Menschen gewinnen möge. Göttin, zu deinem Wohnen übergebe ich dieses Edelsteinhaus, mit goldenen Krügen auf dem Dach und weithin flatternden Bannern. Ich bringe den mit neun Edelsteinen besetzten goldenen Löwenthron dar.

29. Padya – Wasser für die Füße
Ich rufe die Göttin Shri, der Pferde vorangehen, die inmitten des Wagens ist und durch Elefantenrufe geweckt wird. Möge die Göttin Shri mir zugewandt sein. Mutter, nimm an deinen beiden lotusgleichen Füßen dieses Fußwasser mit Durva, Lotus, Vishnukranta und vielen Blüten an. Ich reiche Wasser für die Füße.

30. Arghya – die Ehrengabe
Ich rufe hier Shri, die freundlich Lächelnde, von goldenen Mauern Umgebene, Milde, Leuchtende, Erfüllte und Erfüllung Schenkende, auf dem Lotus Stehende und Lotusfarbene. Mutter, nimm diese Ehrengabe an: mit Duft, Blüten, Gerste, Senf und Durva, mit Sesam, Kusha und ganzen Reiskörnern, im goldenen Gefäß zusammen mit Edelsteinen. Ich reiche Arghya für die Hände.

31. Achamaniya – Mundwasser
Zur mondhellen, ruhmvoll leuchtenden, großzügigen, von den Göttern geliebten Shri nehme ich Zuflucht. Möge mein Unglück verschwinden; dich, Lotusfrau, wähle ich. Mit deiner lotusglänzenden Hand, Göttin, nimm das Mundwasser, kühl wie Nektar und duftend nach Muskat, Takkola und Nelken. Ich reiche Mundwasser.

32. Madhuparka – süßer Empfang
Mutter der Welt, nimm diesen dir dargebrachten süßen Empfangstrank an, im goldenen Kästchen unter einem Edelsteindeckel. Verehrung; ich reiche Madhuparka.

33. Panchamrita – das fünffache Bad
Mutter, ehrfürchtig bade ich dich mit Joghurt, Milch, Ghee und Honig, verbunden mit weißem Zucker; danach erneut mit warmem Wasser. Verehrung; ich bringe das Panchamrita-Bad dar.

34. Mit reinem Wasser nachbaden
Sonnenfarbene, durch deine geistige Glut entstand der heilige Bilva-Baum. Seine Früchte mögen durch diese Glut innere Hindernisse und äußeres Unglück vertreiben. Mit nach Kardamom und Vetiver duftendem Blütenwasser der Ganga und anderer heiliger Stätten, klar wie Rubine, reine Perlen und Nektar, goldenem Wasser, unter froher, ehrfürchtiger Rezitation vedischer und tantrischer Mantras bereite ich dir das Bad. Mutter, nimm es in Liebe an. Ich reiche reines Wasser zum Bad und danach reines Mundwasser.

35. Vastra – Gewänder anbieten
Möge der Freund der Götter mit Ruhm und Juwel zu mir kommen. In diesem Land bin ich geboren; er gebe mir Ansehen und Gedeihen. Mutter, trage das göttliche Gewand, das ich hingebungsvoll bereitet habe: wie junge Sonne und Granatapfelblüte strahlend. Nimm die perlengeschmückte gelbleuchtende Bluse und den einzigartigen Umhang in der Farbe geschmolzenen Goldes an. Ich bringe zwei Gewänder dar.

36. Alankara – Schmuck darbringen
Hunger und Durst, die unreine ältere Schwester Alakshmi, vertreibe ich. Entferne Mangel und jede Armut aus meinem Haus. Ich lege Fußreifen an deine Füße, den schönen Gürtel an die Hüften, eine Perlenkette an die Brust und eine unvergleichliche Sternengirlande an den Hals, Oberarmspangen und Edelsteinarmreifen an die Arme und Hände, Ohrringe an die Ohren und das Kronjuwel auf das Haupt. Allen Schmuck bringe ich dar.

37. Gandha – duftende Salbung
Die durch Wohlgeruch Zugängliche, Unbezwingbare, stets Wohlgenährte, an fruchtbarem Dung Reiche, Herrin aller Wesen, diese Shri rufe ich herbei. Mutter, auf deiner reinen Stirn zeichne ich mit Safran, Moschus, Kampfer und Agaru das Tilaka; danach salbe ich den Körper. Auf die Brust träufle ich Yakshakardama-Duft und Blütenwasser; die Füße verehre ich mit Sandelsalbung. Ich trage heilige Düfte auf und bringe Kurkuma, Kumkum, Kajal, Moschus, Gorochana und weitere Duftstoffe dar.

38. Akshata – ganze Reiskörner
Göttin, ich verehre dich mit Edelsteinkörnern, mit schönen ungebohrten Perlen, mit ungebrochener Gerste oder mit safrangefärbtem Reis. Ich bringe ganze Reiskörner dar.

39. Pushpa – frische Blüten
Mögen wir das Verlangen und den guten Entschluss des Herzens sowie wahrhaftige Sprache erlangen. Fülle an Vieh und Nahrung, Shri und Ansehen mögen bei mir wohnen. Mutter der Welt, ehrfürchtig verehre ich deinen Leib mit Parijata, Rosen, Patala, Jasmin, Vakula, Champaka, Lotussen und schönen Blüten. Verschieden duftende Blätter und Blüten bringe ich dar.

40. Die 108 Namen
Om, Aim, Hrim, Shrim: heilige Keimsilben der göttlichen Erkenntnis, Kraft und Fülle.
Wiederholte Verehrung: inmitten des Gipfels des Silberbergs Wohnende.
Wiederholte Verehrung: Reinigerin des großen Himalaya-Geschlechts.
Wiederholte Verehrung: deren schöner Leib die Hälfte Shankaras ist.
Wiederholte Verehrung: mit klarer, smaragdstrahlender Gestalt.
Wiederholte Verehrung: von außerordentlicher Schönheit und Anmut.
Wiederholte Verehrung: Lebensgeliebte des Mondgekrönten.
Wiederholte Verehrung: stets eins mit dem Fünfzehnsilbigen.
Wiederholte Verehrung: mit Diamant- und Rubinarmreifen und Krone.
Wiederholte Verehrung: mit von Moschuszeichen leuchtender Stirn.
Wiederholte Verehrung: mit strahlendem, aschegezeichnetem Haupt.
Wiederholte Verehrung: mit Augen wie entfaltete Lotusblätter.
Wiederholte Verehrung: mit Nase wie herbstliche Champakablüte.
Wiederholte Verehrung: mit zwei glänzenden Goldohrringen.
Wiederholte Verehrung: mit Wangen wie Edelsteinspiegel.
Wiederholte Verehrung: mit lächelndem, von Betel erfülltem Gesicht.
Wiederholte Verehrung: mit Zähnen wie reife Granatapfelkerne.
Wiederholte Verehrung: mit Hals von Muschel- und Arekastammglanz.
Wiederholte Verehrung: mit schönem Geschmeide aus großen Perlen.
Wiederholte Verehrung: deren Glücksband Girisha knüpfte.
Wiederholte Verehrung: mit Lotus, Schlinge und Haken in den Lotushänden.
Wiederholte Verehrung: mit Lotus-, Wasserlilien- und Mandara-Girlande.
Wiederholte Verehrung: mit Brüsten wie zwei goldene Krüge.
Wiederholte Verehrung: mit vier schönen Armen.
Wiederholte Verehrung: mit goldenen Armreifen und Oberarmspangen.
Wiederholte Verehrung: in prächtigem goldenem Gewand.
Wiederholte Verehrung: mit glänzenden breiten Hüften.
Wiederholte Verehrung: deren Mitte mit Glück und Schönheit geschmückt ist.
Wiederholte Verehrung: mit vielfältigem göttlichem Schmuck.
Wiederholte Verehrung: mit Lotusfüßen, herrlicher als Parijata.
Wiederholte Verehrung: mit rubingleichen Füßen.
Wiederholte Verehrung: auf dem großen Lotusthron Kamakotis.
Wiederholte Verehrung: Mondlicht für die Augenlotusse Shrikanthas.
Wiederholte Verehrung: von Rama und Vani mit Wedeln befächelt.
Wiederholte Verehrung: mit gütigem, die Verehrenden schützendem Blick.
Wiederholte Verehrung: deren Leib bei der Umarmung Bhuteshas erschauert.
Wiederholte Verehrung: deren Seitenblick den Liebesgott hervorbringt.
Wiederholte Verehrung: geschmückt vom Kronenjuwel Brahmas und Upendras.
Wiederholte Verehrung: von Shachi und den Götterfrauen bedient.
Wiederholte Verehrung: die im Spiel die Weltenkugel gestaltet.
Wiederholte Verehrung: von Amrita und den großen Kräften umgeben.
Wiederholte Verehrung: Geberin ungeteilter Königsherrschaft.
Wiederholte Verehrung: deren Sandalen Sanaka und die Weisen verehren.
Wiederholte Verehrung: deren Herrlichkeit die göttlichen Seher preisen.
Wiederholte Verehrung: von Agastya und Durvasas verehrt.
Wiederholte Verehrung: liebevoll zur Elefantengesichtigen und Sechsgesichtigen Gestalt.
Wiederholte Verehrung: in der Mitte des königlichen großen Yantras.
Wiederholte Verehrung: deren schöner Leib dem Bewusstseinsfeuer entspringt.
Wiederholte Verehrung: mit mondsichelgeschmückter Krone.
Wiederholte Verehrung: mit sanftem Gang einer berauschten Schwanenfrau.
Wiederholte Verehrung: von den Scharen der Verehrenden verehrt.
Wiederholte Verehrung: Geberin der Freude an innerer Einkehr.
Wiederholte Verehrung: Erfüllerin der Wünsche treuer Ehefrauen.
Wiederholte Verehrung: erfüllt von unbedingtem Mitgefühl.
Wiederholte Verehrung: ganz mit Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit verbunden.
Wiederholte Verehrung: mit dem Licht von tausend Sonnen.
Wiederholte Verehrung: im Haus aus dem Wunschjuwel.
Wiederholte Verehrung: jenseits von Verlust, Zuwachs und Eigenschaften.
Wiederholte Verehrung: im großen Lotuswald.
Wiederholte Verehrung: Zeugin von Wachen, Traum und Tiefschlaf.
Wiederholte Verehrung: Vernichterin der Menge schwerer Verfehlungen.
Wiederholte Verehrung: Vertreiberin der Furcht vor Bösen und großer Angst.
Wiederholte Verehrung: Bewegerin aller Gottheiten und Dämonen.
Wiederholte Verehrung: im Herzlotus aller.
Wiederholte Verehrung: im Tempel des großen Anahata-Lotus.
Wiederholte Verehrung: im Sahasrara-Lotus.
Wiederholte Verehrung: in der Stätte ohne Wiederkehr.
Wiederholte Verehrung: von Vani, Gayatri und Savitri gepriesen.
Wiederholte Verehrung: deren Lotusfüße Rama und die Erdentochter verehren.
Wiederholte Verehrung: deren heilige Füße Lopamudra verehrt.
Wiederholte Verehrung: mit der Schönheit tausender Ratis.
Wiederholte Verehrung: deren Herz durch bloße innere Vergegenwärtigung erfreut wird.
Wiederholte Verehrung: Geberin vollkommener wahrer Erkenntnis.
Wiederholte Verehrung: Geberin der Freude ihres heiligen Blickes.
Wiederholte Verehrung: auf der Edelsteininsel im Nektarozean.
Wiederholte Verehrung: Ursache der Zerstörung von Dakshas Opfer.
Wiederholte Verehrung: strahlende Schwester Shrinathas.
Wiederholte Verehrung: Vertreiberin der Not der Verehrenden Chandrashekharas.
Wiederholte Verehrung: Bewusstsein, frei von allen Begrenzungen.
Wiederholte Verehrung: Geberin der gewünschten Frucht der Namensrezitation.
Wiederholte Verehrung: deren Entschluss Schöpfung, Erhaltung und Verhüllung ist.
Wiederholte Verehrung: im sechzehnsilbigen heiligen Mantra.
Wiederholte Verehrung: anfangs- und endlose selbstentstandene göttliche Gestalt.
Wiederholte Verehrung: den ihr zugewandten Schwanengleichen verbunden – Lesart unklar.
Wiederholte Verehrung: Lalita, vom Kreis der Mütter umgeben.
Wiederholte Verehrung: Vernichterin der großen Stärke des Dämons Bhanda.
Wiederholte Verehrung: geschickt im Abschlagen des grausamen Bhanda-Hauptes.
Wiederholte Verehrung: Freudengeberin Brahmas, Achyutas und des Götterherrn.
Wiederholte Verehrung: Bezwingerin Chandas, Mundas und Nishumbhas.
Wiederholte Verehrung: Bändigerin Raktakshas, Raktajihvas und weiterer Dämonen.
Wiederholte Verehrung: Bezwingerin der Armkraft Mahishasuras.
Wiederholte Verehrung: Ursache des großen Eifers Abhrakeshas.
Wiederholte Verehrung: ganz dem gemeinsamen Tanz mit Mahesha hingegeben.
Wiederholte Verehrung: Betrachterin des Lotusantlitzes ihres Gemahls.
Wiederholte Verehrung: Vergegenwärtigung der Erkenntnis des Stierbannerträgers.
Wiederholte Verehrung: Vertreiberin von Geburt, Tod, Alter und Krankheit.
Wiederholte Verehrung: Geberin befreiender Erkenntnis den Ergebenen.
Wiederholte Verehrung: Vernichterin der sechs Feinde wie Begierde und Zorn.
Wiederholte Verehrung: deren Lotusfüße der König der Könige verehrt.
Wiederholte Verehrung: durch alle Vedanta-Lehren erwiesenes wahres Wesen.
Wiederholte Verehrung: Schatz der Erkenntnis heldenhafter Verehrender.
Wiederholte Verehrung: Vernichterin aller bösen Dämonen.
Wiederholte Verehrung: die Dakshinamurti unmittelbar erfreut.
Wiederholte Verehrung: deren Herrlichkeit an erster Stelle beim Pferdeopfer verehrt wird.
Wiederholte Verehrung: in der Gestalt von Daksha Prajapatis Tochter.
Wiederholte Verehrung: mit Blumenpfeilen und Zuckerrohrbogen.
Wiederholte Verehrung: ewig jugendliche, glückverheißende Gütige.
Wiederholte Verehrung: deren Leib mit Mahadeva vereint ist.
Wiederholte Verehrung: Große Göttin, voll Verlangen nach Liebe mit Mahadeva.
Verehrung der Göttin; ich bringe die Verehrung mit 108 Namen dar.

41. Dhupa – Räucherduft
Durch Kardama wurde Nachkommenschaft. Kardama, sei bei mir gegenwärtig. Lass die lotusbekränzte Mutter Shri in meiner Familie wohnen. Mutter, aus Lack, weißem Glimmer, Shrivasa-Harz, Kampfer, Wurzeln, Honig und Kuhghee, mit Sandel, Agaru, Guggulu und vielerlei Stoffen bereite ich dir Räucherduft. Nimm ihn in Liebe an. Ich lasse dich den Duft einatmen.

42. Dipa – das Licht zeigen
Die Wasser mögen Nahrung und Geschmeidigkeit hervorbringen. Chiklita, wohne in meinem Haus. Lass die göttliche Mutter Shri in meiner Familie wohnen. Mutter, täglich verehre ich dich ehrfürchtig mit Lichtern in edelsteingeschmückten Goldgefäßen, mit Kuhghee gespeist, die lange Dunkelheit durchbrechen und wie Millionen junger Sonnen leuchten, mit rötlich aufglänzenden Edelsteinlampen. Ich bringe Licht dar.

43. Naivedya – Speise und Lebenskräfte
Agni, führe die milde, lotusreiche, nährende, goldbraune, lotusbekränzte, mondhelle, goldene Lakshmi zu mir. Mutter der Welt, genieße die von mir dargebrachten Kuchen, Suppen, Joghurt, Milch, Zucker und Ghee, wohlschmeckenden Reis und Milchspeisen sowie Gemüse mit Pfeffer, Kreuzkümmel und Safran. Om, Erde, Zwischenraum, Himmel. Wir versenken uns in den erwählenswerten Glanz des göttlichen Savitri; möge er unsere Einsicht anregen. Tagsüber: Ich umgieße dich, die Wahrheit, mit der rechten Ordnung. Abends: Ich umgieße dich, die rechte Ordnung, mit der Wahrheit. Möge es Nektar sein; du bist die Unterlage des Nektars. Om, geweiht Prana, Apana, Vyana, Udana und Samana. Zwischendurch reiche ich Trinkwasser. Du bist die schützende Decke des Nektars. Ich reiche Wasser nach der Mahlzeit, wasche Hände und Füße und reiche reines Mundwasser. Verehrung; ich bringe Speise dar.

44. Tambula – die Mundgabe
Agni, führe die milde, wirkende, stützende, goldfarbene, goldbekränzte, sonnenhelle, goldene Lakshmi zu mir. Göttin, ich bringe dir Arekanüsse mit Kardamom, Nelken, Takkola und Kampfer, verbunden mit Betelblättern. Ich bringe Tambula dar.

45. Nirajana – die leuchtende Verehrung
Agni, führe jene beständige Lakshmi zu mir, bei der ich reichlich Gold, Kühe, Dienerinnen, Pferde und Menschen gewinnen möge. Indra und die Götter verehren deine Fußbank immerfort mit den Lichtern ihrer tief geneigten Kronen. Darum verehre auch ich, Mutter der Welt, deine ganze Gestalt mit tausend Lichtern. Ich bringe Lichtverehrung dar und danach reines Mundwasser.

46. Pradakshina – sich ganz zuwenden
Ich umrunde dich: Diese Umrundung schenkt den Verehrenden mit jedem Schritt die Frucht von Pferdeopfer und anderen heiligen Werken und dient dem Aufheben aller Verfehlungen. Welche Verfehlungen auch immer in früheren Geburten entstanden, sie mögen mit jedem Schritt der Umrundung vergehen. Mit Verfehlungen, ihren Handlungen und Folgen belastet, nehme ich Zuflucht: Bewahre mich in deiner Güte, du Freundin der Zufluchtsuchenden. Eine andere Zuflucht habe ich nicht; du bist meine Zuflucht. Schütze mich in deinem Mitgefühl, große Herrin. Ich bringe Umrundung und Verneigung dar.

47. Pushpanjali – die Blüte des Herzens
Nachdem ich deine beiden Lotusfüße mit Lotussen verehrt und die goldene Lotusgirlande um deinen Hals gelegt habe, möge diese Gabe von Edelsteinblüten auf deinem Haupt, Göttin, Freude im Lotus meines Herzens entfalten. Ich bringe die Blütengabe dar.

48. Königliche Dienste
Ich breite den Schirm über dir aus, fächle mit Wedeln, zeige Tanz und lasse Gesang erklingen. Ich lasse dich eine Schaukel, Pferde und Elefanten besteigen. Alle königlichen und göttlichen Dienste bringe ich dar.

49. Namaskara – die Mutter der drei Welten
Im Geist betrachte ich die Mutter der drei Welten: weiß wie Perle, Jasmin und Mond, mit Edelsteinkrone und Juwelenohrringen, Gebetskette und Blüten in den Händen, Furchtlosigkeit und Segen gebend, mondgekrönt und dreiäugig, vielfach geschmückt, auf einem goldenen Sitz, den die Kronjuwelen der Götter erhellen, voll Freude und freundlich. Ich bringe Gebet und Verneigung dar.

50. Kshamapana – die Verehrung anvertrauen
Tag und Nacht begehe ich tausend Verfehlungen. Sieh mich als deinen Diener an und vergib, höchste Herrin. Ich verstehe die Anrufung nicht, ich verstehe die Verabschiedung nicht, ich kenne die rechte Weise der Puja nicht: Vergib, höchste Herrin. Was ohne vollkommene Mantras, Handlung und Hingabe von mir verehrt wurde, möge für dich vollständig werden. Möge die alles beseelende Lalita durch diese mit dem Shri Sukta vollzogene sechzehnteilige Verehrung erfreut, gnädig und segenspendend sein.

51. Tirtha, Prasad und Frieden
Das heilige Fußwasser der Göttin gilt als Abwehr unzeitigen Todes und aller Krankheiten, als Aufhebung von Verfehlungen, als reinigend und segensreich. Ich nehme ihre Gnade ehrfürchtig mit dem Haupt an. Om, Frieden, Frieden, Frieden.

Quellen und Einordnung


Die 108 Namen folgen der von der Hauptpuja verlinkten längeren Namavali mit dem Eingang Om Aim Hrim Shrim. Die Namensform bhaktahaṃsaparīmukhyaviyogā ist textlich unklar; sie bleibt im Sanskrit erhalten und wird im Deutschen ausdrücklich als unsichere sinngemäße Lesart gekennzeichnet. Auch śrī lalita und āndolikānnārohayāmi bleiben als Lesarten der Hauptquelle erhalten. Die veröffentlichte Puja nennt keine pauschale Einweihungspflicht; persönliche Vorgaben zur Shri-Vidya-Mantrapraxis werden vor Beginn mit dem eigenen Guru geklärt.

Im Muschelgebet wird die unklare Wortfolge der Stotra-Nidhi-Ausgabe anhand der Sanskrit- und IAST-Parallele im Puja Sangraha, S. 13, Abschnitt 21, als „vāsudevasya cājñayā“ gelesen: „auf Vasudevas Geheiß“. Die übrige Gabenfolge bleibt die hier angegebene Stotra-Nidhi-Fassung.

Die deutschen Bedeutungen sind eigene Übersetzungen. Schreibungen mit ē und ō wurden für die IAST-Lesefassung zu e und o normalisiert, vedische Akzentzeichen weggelassen; die Rezitationsanhänge enthalten denselben Wortlaut wie der Ablauf. Die Devanagari-Fassung ist aus diesem Lesetext gesetzt. Sanskritformeln nennen wiederholt Lakshmi, weil der Shri Sukta die einzelnen Gaben begleitet; Hauptgottheit dieser Puja bleibt die in der Einleitung genannte Gestalt.

Siehe auch und Seminare

Mantras und Musik

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