Kleine Tripurasundari Puja

Aus Yogawiki

Kleine Tripurasundari Puja ist eine Puja zur Verehrung von Tripurasundari, der göttlichen Mutter als Schönheit der drei Welten. Als Lalita und Rajarajeshwari wird sie mit Liebe, Mitgefühl und spiritueller Erkenntnis verbunden. Diese Feier kann am Hausaltar, im Yogacenter oder während Navaratri angeleitet werden.

Die Anleitung ist eine Ausarbeitung nach dem Puja-Grundablauf von Yoga Vidya im Purohita-Handbuch. Die für diese Verehrung ausgewählten Mantras und die zugehörigen Darbringungsformeln sind im Ablauf vollständig ausgeschrieben. Eine mit den Handlungen vertraute Person kann die Leitung übernehmen; weitere Teilnehmende können sich an Rezitation und Gaben beteiligen.

Das Hauptmantra verbindet aiṃ, klīṃ und sauḥ mit dem Namen Tripurasundaris. Diese Keimsilbenfolge ist besonders auch mit Bala Tripurasundari verbunden. Beim Tilaka bleibt die Tripura-Gayatri in der im Yoga-Vidya-Handbuch verwendeten Fassung erhalten.

Vorbereitung und Materialien

Vor Beginn baden oder duschen, zumindest Hände, Füße und Gesicht waschen und frische, saubere Kleidung anziehen. Den Altar ruhig und sorgfältig vorbereiten. Gemeinsamer Kirtan kann einstimmen. Für die folgenden Darbringungen alles griffbereit anordnen:

  • Eine Murti oder ein Bild von Tripurasundari; auch ein Shri Yantra kann die Verehrung tragen. Für das Bad eine wasserfeste Darstellung oder ein geeignetes wasserfestes Symbol vor einem empfindlichen Bild verwenden.
  • Ein bis zwei Kerzen oder Öllampen, Feuerzeug und standsichere Unterlagen.
  • Ein eigenes Glas mit Trinkwasser und Löffel für die Reinigung sowie eine Schale mit Wasser und Löffel für das rituelle Bad.
  • Tablett mit Auffangschale und saubere Tücher zum Trocknen.
  • Asche, Sandelholzpaste und Kumkum für das Tilaka.
  • Blüten, Blütenblätter oder Reis; nach Möglichkeit eine Blumengirlande oder anderer Schmuck.
  • Räucherstäbchen mit Halter sowie Obst oder pflanzliche Süßigkeiten für Prasad.
  • Nach Möglichkeit Glocke und Muschelhorn.

Die Hauptfassung verwendet Wasser für das rituelle Bad. Nur Gegenstände übergießen, deren Material dies verträgt. Bei einem empfindlichen Bild ein wasserfestes Symbol davor verwenden. Die Leitung spricht die Rezitationen und führt die Handlungen aus; eine Assistenz kann Gefäße reichen und darauf achten, dass alle in Ruhe teilnehmen können.

Durchführung

1. Einstimmen und dreimal Om

Die Ritualleitung verneigt sich vor dem Altar. Eine Assistenz kann die Glocke läuten und, wenn vorhanden, das Muschelhorn blasen. Alle singen gemeinsam:

oṃ oṃ oṃ

Übersetzung: Om, der heilige Urklang; dreimal zur Sammlung gesungen.

2. Achamana – innere und äußere Reinigung

Für Achamana mit dem Löffel jeweils eine kleine Menge Trinkwasser in die rechte Hand geben. Die Ritualleitung spricht die folgenden Anrufungen und führt die jeweils beschriebene Handlung aus. Die Geste macht die innere Ausrichtung auch körperlich erfahrbar.

Einen kleinen Schluck aus der rechten Hand trinken.

oṃ keśavāya namaḥ

Übersetzung: Verehrung Keshava.

Einen kleinen Schluck aus der rechten Hand trinken.

oṃ acyutāya namaḥ

Übersetzung: Verehrung Achyuta, dem Unvergänglichen.

Einen kleinen Schluck trinken; danach mit der Hand über den Scheitel, das Sahasrara Chakra, streichen.

oṃ anantāya namaḥ

Übersetzung: Verehrung Ananta, dem Unendlichen.

Wasser in die rechte Hand geben und nach oben und unten sprenkeln.

oṃ govindāya namaḥ

Übersetzung: Verehrung Govinda.

Wasser in die rechte Hand geben und in die vier Himmelsrichtungen sprenkeln.

oṃ nārāyaṇāya namaḥ

Übersetzung: Verehrung Narayana.

Nochmals etwas Wasser in die rechte Hand geben, die Hand über dem Kopf kreisen lassen und anschließend mit den Fingern schnippen. Dazu das Gebet an die heiligen Flüsse sprechen:

oṃ gaṅge ca yamune caiva godāvari sarasvati /
narmade sindhu kāveri namas tubhyaṃ namo namaḥ //

Übersetzung: O Ganga, Yamuna, Godavari, Saraswati, Narmada, Sindhu und Kaveri: Verehrung euch, immer wieder Verehrung.

3. Tilaka – die heiligen Zeichen auftragen

Beim Tilaka zuerst mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger der rechten Hand drei Streifen Asche auf die Stirn auftragen:

oṃ tatpuruṣāya vidmahe mahādevāya dhīmahi /
tan no rudraḥ pracodayāt //

Übersetzung: Om. Wir wollen jenes höchste Wesen erkennen und über den großen Gott meditieren. Möge Rudra unseren Geist anregen und erleuchten.

Mit dem rechten Ringfinger etwas Sandelholzpaste zwischen den Augenbrauen auftragen, am Ajna Chakra:

oṃ gandha-dvārāṃ durādharṣāṃ nitya-puṣṭāṃ karīṣiṇīm /
īśvarīṃ sarva-bhūtānāṃ tām ihopahvaye śriyam //
gandhān dhārayāmi

Übersetzung: Ich rufe hier Shri, die Herrin aller Wesen, herbei: durch Duft zugänglich, unüberwindlich, stets genährt und Fruchtbarkeit spendend. Ich trage die duftende Gabe auf.

Mit dem rechten Ringfinger einen Punkt Kumkum auf die Sandelholzpaste setzen:

oṃ aiṃ tripurā-devyai ca vidmahe klīṃ kāmeśvaryai ca dhīmahi /
sauṃ tan naḥ klinne pracodayāt //

Übersetzung: Om. Mit den Keimsilben aiṃ, klīṃ und sauṃ verehren wir Tripura Devi und meditieren über Kameshvari. Möge die von göttlicher Liebe erfüllte Göttin unseren Geist anregen. Die Keimsilben sind heilige Laute und werden nicht wie gewöhnliche Wörter übersetzt.

4. Avahana – Gottheiten und Lehrer begrüßen

Zur Avahana die Glocke läuten und zu jeder der folgenden Anrufungen eine Blüte darbringen. Die Anrufung öffnet die Verehrung für die verschiedenen göttlichen Kräfte und die Lehrer der Sivananda Tradition.

oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ

Übersetzung: Verehrung Ganesha, dem Herrn der Scharen.

oṃ śaravaṇabhavāya namaḥ

Übersetzung: Verehrung Subrahmanya, dem im Schilfwald Geborenen.

oṃ aiṃ sarasvatyai namaḥ

Übersetzung: Verehrung Saraswati, mit der Keimsilbe aiṃ.

oṃ guṃ gurubhyo namaḥ

Übersetzung: Verehrung den spirituellen Lehrern, mit der Keimsilbe guṃ.

oṃ namo bhagavate śivānandāya

Übersetzung: Verehrung dem erhabenen Swami Sivananda.

oṃ namo bhagavate viṣṇu-devānandāya

Übersetzung: Verehrung dem erhabenen Swami Vishnudevananda.

oṃ ādi-śaktyai namaḥ

Übersetzung: Verehrung der ursprünglichen göttlichen Kraft, Adi Shakti.

5. Die Hauptverehrung eröffnen und das Anliegen sammeln

Die folgende Anrufung neunmal sprechen. Eine Blüte darbringen, sich verneigen und ein bis zwei Minuten mit geschlossenen Augen in Dhyana verweilen. Sich die Gegenwart des Göttlichen vergegenwärtigen. Beim Sankalpa das eigene Anliegen innerlich darbringen oder die Puja aus reiner Hingabe widmen. Avahana, Anbieten eines Sitzes und Meditation sind in dieser Kurzform zusammengefasst.

oṃ aiṃ klīṃ sauḥ tripurasundaryai namaḥ

Übersetzung: Om. Mit den Keimsilben aiṃ, klīṃ und sauḥ verehre ich Tripurasundari, die Schöne der drei Welten. Die Keimsilben werden als heilige Laute rezitiert.

6. Abhisheka – das rituelle Bad

Bereits dargebrachte Blüten vom Tablett nehmen und auf einen eigenen Platz am Altar legen. Mit dem Löffel Wasser über die wasserfeste Darstellung geben und es in der Schale auffangen. Die Teilnehmenden dürfen nacheinander nach vorn kommen, sich verneigen, einige Löffel darbringen und den nächsten Platz machen. Währenddessen das folgende Mantra wiederholen. Vor Beginn neun, 27 oder 108 Wiederholungen wählen; bei längerer Teilnahme kann weiterrezitiert werden.

oṃ aiṃ klīṃ sauḥ tripurasundaryai namaḥ

Übersetzung: Om. Mit den Keimsilben aiṃ, klīṃ und sauḥ verehre ich Tripurasundari, die Schöne der drei Welten. Die Keimsilben werden als heilige Laute rezitiert.

Nach der letzten Darbringung die Darstellung achtsam mit einem sauberen Tuch trocknen und auf das trockene Tablett stellen. Die aufgefangene Flüssigkeit beiseitestellen.

7. Alankara – Zeichen, Blüten und Schmuck

Bei Alankara die gereinigte Darstellung mit den heiligen Zeichen versehen. Asche mit den mittleren drei Fingern auftragen:

oṃ tatpuruṣāya vidmahe mahādevāya dhīmahi /
tan no rudraḥ pracodayāt //

Übersetzung: Om. Wir wollen jenes höchste Wesen erkennen und über den großen Gott meditieren. Möge Rudra unseren Geist anregen und erleuchten.

Sandelholzpaste mit dem Ringfinger auftragen:

oṃ gandha-dvārāṃ durādharṣāṃ nitya-puṣṭāṃ karīṣiṇīm /
īśvarīṃ sarva-bhūtānāṃ tām ihopahvaye śriyam //
gandhān dhārayāmi

Übersetzung: Ich rufe hier Shri, die Herrin aller Wesen, herbei: durch Duft zugänglich, unüberwindlich, stets genährt und Fruchtbarkeit spendend. Ich trage die duftende Gabe auf.

Mit dem Ringfinger einen Kumkum-Punkt setzen und dabei die Tripura-Gayatri der Yoga-Vidya-Grundfassung rezitieren:

oṃ aiṃ tripurā-devyai ca vidmahe klīṃ kāmeśvaryai ca dhīmahi /
sauṃ tan naḥ klinne pracodayāt //

Übersetzung: Om. Mit den Keimsilben aiṃ, klīṃ und sauṃ verehren wir Tripura Devi und meditieren über Kameshvari. Möge die von göttlicher Liebe erfüllte Göttin unseren Geist anregen. Die Keimsilben sind heilige Laute und werden nicht wie gewöhnliche Wörter übersetzt.

Die Darstellung mit Blüten und nach Möglichkeit einer Girlande schmücken. Dazu das Hauptmantra singen:

oṃ aiṃ klīṃ sauḥ tripurasundaryai namaḥ

Übersetzung: Om. Mit den Keimsilben aiṃ, klīṃ und sauḥ verehre ich Tripurasundari, die Schöne der drei Welten. Die Keimsilben werden als heilige Laute rezitiert.

Dauert das Schmücken länger, das Hauptmantra weiterrezitieren.

8. Archana – Blüten oder Reis darbringen

Für Archanam eine Blüte, ein Blütenblatt oder etwas Reis mit der rechten Hand zum Herzen führen und dann der Darstellung darbringen. Vor Beginn neun, 27 oder 108 Wiederholungen des folgenden Hauptmantras wählen und bei jeder Wiederholung eine Gabe niederlegen. Auch die Teilnehmenden können nacheinander ihre Gaben darbringen. Bei größerer Teilnehmerzahl so lange weiterrezitieren, bis alle Gelegenheit dazu hatten.

oṃ aiṃ klīṃ sauḥ tripurasundaryai namaḥ

Übersetzung: Om. Mit den Keimsilben aiṃ, klīṃ und sauḥ verehre ich Tripurasundari, die Schöne der drei Welten. Die Keimsilben werden als heilige Laute rezitiert.

9. Dhupa – Räucherwerk darbringen

Für Dhupa ein Räucherstäbchen entzünden, im Uhrzeigersinn vor der Darstellung schwenken und in den Halter stellen. Dabei die Glocke läuten.

oṃ tripurasundaryai namaḥ /
dhūpaṃ samarpayāmi //

Übersetzung: Verehrung Tripurasundari. Ich bringe Räucherwerk dar.

10. Dipa – Licht darbringen

Für Dipa die brennende Kerze oder Öllampe im Uhrzeigersinn vor der Darstellung schwenken, dazu klingeln und sie anschließend sicher abstellen.

oṃ tripurasundaryai namaḥ /
dīpaṃ samarpayāmi //

Übersetzung: Verehrung Tripurasundari. Ich bringe Licht dar.

11. Naivedya – die Speise weihen

Die Schale mit Obst oder pflanzlichen Süßigkeiten vor den Altar stellen. Bei Naivedya mit einer Blüte oder der rechten Hand etwas sauberes Wasser im Uhrzeigersinn über die Speise sprenkeln und den Gayatri Mantra dreimal vollständig rezitieren.

oṃ bhūr bhuvaḥ svaḥ /
tat savitur vareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi /
dhiyo yo naḥ pracodayāt //

Übersetzung: Om. Erde, Zwischenraum und Himmelswelt. Wir meditieren über den verehrungswürdigen Glanz des göttlichen Savitar. Möge er unsere Einsicht anregen und erleuchten.

oṃ tripurasundaryai namaḥ /
naivedyaṃ samarpayāmi //

Übersetzung: Verehrung Tripurasundari. Ich bringe die Speise dar.

Ein oder mehrere Stücke der Speise auf einer eigenen kleinen Schale am Altar darbringen. Die übrige Gabe wird nach der Feier als Prasad geteilt.

12. Arati – die Lichtzeremonie

Alle stehen, soweit dies gut möglich ist. Die Ritualleitung oder eine Assistenz schwenkt die Lampe im Uhrzeigersinn vor dem Altar. Dazu kann die Glocke erklingen und das Muschelhorn geblasen werden. Gemeinsam diese Strophenauswahl aus dem Yoga-Vidya-Arati singen. Die Rajarajeshwari-Strophe nennt Tripurasundari ausdrücklich.

jaya jaya āratī vighna-vināyaka, vighna-vināyaka śrī-gaṇeśa //
jaya jaya āratī rāja-rājeśvarī,
rāja-rājeśvarī tripura-sundarī,
mahālakṣmī mahāsarasvatī,
mahākālī mahāśakti //
jaya jaya āratī sad-guru-nātha, sad-guru-nātha śivānanda //
jaya jaya āratī veṇu-gopāla //

Übersetzung: Ehre sei der Lichtverehrung: Ganesha, der Hindernisse beseitigt; Rajarajeshwari, der höchsten Königin, Tripurasundari, der Schönen der drei Welten, und der göttlichen Mutter als Mahalakshmi, Mahasaraswati, Mahakali und Mahashakti; dem wahren Lehrer Sivananda und dem Flöte spielenden Gopala.

Nach dem Gesang mit der rechten Hand dreimal die Lichtkraft zum Altar hin zuwenden. Dann das Licht den Anwesenden reichen. Sie führen die Hände mit Abstand über die Flamme und streichen die empfangene Wärme symbolisch über Kopf oder Gesicht. Die Lampe bleibt dabei unter sicherer Führung.

13. Segenswünsche und Widmung

Den Segen der Verehrung allen Wesen widmen. Dreimal gemeinsam sprechen:

lokāḥ samastāḥ sukhino bhavantu

Übersetzung: Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.

yan mayā kriyate karma jāgrat-svapna-suṣuptiṣu /
tat sarvaṃ tāvakī pūjā bhūyāt bhūtyai ca me śive //

Übersetzung: Welche Handlung ich im Wachen, Träumen und Tiefschlaf vollbringe: Möge all dies deine Verehrung sein und mir zum Gedeihen gereichen, o Glückverheißende.

Vor dem Altar verneigen und einige Minuten in Stille sitzen. Die Ritualleitung kündigt die Meditation kurz an und lässt ausreichend Zeit, damit die Verehrung nachklingen kann.

oṃ tat sat /
brahmārpaṇam astu //

Übersetzung: Om, Das ist die Wahrheit. Möge alles Brahman dargebracht sein.

Abschluss und Weiterführung

Die geweihten Speisen als Prasad teilen, den Helfenden danken und den Altar gemeinsam ordnen. Blüten können anschließend kompostiert oder an einem geeigneten Platz dem Garten zurückgegeben werden. Die Verehrung kann im Alltag weitergehen, indem man Schönheit achtsam wahrnimmt, mitfühlend handelt und in stillen Momenten nach dem Grund des eigenen Bewusstseins fragt.

Die Große Tripurasundari Puja bietet die ergänzende ausführliche Form. Diese Anleitung enthält alle für ihren Ablauf vorgesehenen Rezitationen.

Siehe auch

Quellen

  • Yoga Vidya: Purohita Handbuch, 3. erweiterte Auflage, Januar 2025, Teil 2, Abschnitt „Puja“: Grundablauf, kleine und große Durchführung, zulässige Hauptmantra-Wiederholung; außerdem Abschnitte „Arati“ und „Arati Mantras“.
  • Yoga Vidya: Om Aim Klim Sauh Tripurasundaryai Namaha – Hauptmantra in IAST und Devanagari.

Die Zusammenstellung überträgt die Yoga-Vidya-Grundform auf die genannte Verehrung. Die kurzen Formeln der einzelnen Darbringungen sind der angerufenen Gottheit beziehungsweise dem Guru grammatisch angepasst. Die Wiederholungszahlen werden als praktische Wahl innerhalb des im Handbuch zugelassenen Rahmens verwendet. Onlinequellen abgeglichen am 11. Oktober 2026.

Rezitationen in Devanagari

Die Texte folgen dem Ablauf. Jede ausgeschriebene Rezitation der Anleitung erscheint hier in Devanagari; Wiederholungszahlen und Handlungen stehen beim entsprechenden Ritualschritt. Die Übertragung enthält keine vedischen Tonzeichen.

1. Einstimmen und dreimal Om

ॐ ॐ ॐ

2. Achamana – innere und äußere Reinigung

ॐ केशवाय नमः

ॐ अच्युताय नमः

ॐ अनन्ताय नमः

ॐ गोविन्दाय नमः

ॐ नारायणाय नमः

ॐ गङ्गे च यमुने चैव गोदावरि सरस्वति /
नर्मदे सिन्धु कावेरि नमस् तुभ्यं नमो नमः //

3. Tilaka – die heiligen Zeichen auftragen

ॐ तत्पुरुषाय विद्महे महादेवाय धीमहि /
तन् नो रुद्रः प्रचोदयात् //

ॐ गन्ध-द्वारां दुराधर्षां नित्य-पुष्टां करीषिणीम् /
ईश्वरीं सर्व-भूतानां ताम् इहोपह्वये श्रियम् //
गन्धान् धारयामि

ॐ ऐं त्रिपुरा-देव्यै च विद्महे क्लीं कामेश्वर्यै च धीमहि /
सौं तन् नः क्लिन्ने प्रचोदयात् //

4. Avahana – Gottheiten und Lehrer begrüßen

ॐ गं गणपतये नमः

ॐ शरवणभवाय नमः

ॐ ऐं सरस्वत्यै नमः

ॐ गुं गुरुभ्यो नमः

ॐ नमो भगवते शिवानन्दाय

ॐ नमो भगवते विष्णु-देवानन्दाय

ॐ आदि-शक्त्यै नमः

5. Die Hauptverehrung eröffnen und das Anliegen sammeln

ॐ ऐं क्लीं सौः त्रिपुरसुन्दर्यै नमः

6. Abhisheka – das rituelle Bad

ॐ ऐं क्लीं सौः त्रिपुरसुन्दर्यै नमः

7. Alankara – Zeichen, Blüten und Schmuck

ॐ तत्पुरुषाय विद्महे महादेवाय धीमहि /
तन् नो रुद्रः प्रचोदयात् //

ॐ गन्ध-द्वारां दुराधर्षां नित्य-पुष्टां करीषिणीम् /
ईश्वरीं सर्व-भूतानां ताम् इहोपह्वये श्रियम् //
गन्धान् धारयामि

ॐ ऐं त्रिपुरा-देव्यै च विद्महे क्लीं कामेश्वर्यै च धीमहि /
सौं तन् नः क्लिन्ने प्रचोदयात् //

ॐ ऐं क्लीं सौः त्रिपुरसुन्दर्यै नमः

8. Archanam|Archana – Blüten oder Reis darbringen

ॐ ऐं क्लीं सौः त्रिपुरसुन्दर्यै नमः

9. Dhupa – Räucherwerk darbringen

ॐ त्रिपुरसुन्दर्यै नमः /
धूपं समर्पयामि //

10. Dipa – Licht darbringen

ॐ त्रिपुरसुन्दर्यै नमः /
दीपं समर्पयामि //

11. Naivedya – die Speise weihen

ॐ भूर् भुवः स्वः /
तत् सवितुर् वरेण्यं भर्गो देवस्य धीमहि /
धियो यो नः प्रचोदयात् //

ॐ त्रिपुरसुन्दर्यै नमः /
नैवेद्यं समर्पयामि //

12. Arati – die Lichtzeremonie

जय जय आरती विघ्न-विनायक, विघ्न-विनायक श्री-गणेश //
जय जय आरती राज-राजेश्वरी,
राज-राजेश्वरी त्रिपुर-सुन्दरी,
महालक्ष्मी महासरस्वती,
महाकाली महाशक्ति //
जय जय आरती सद्-गुरु-नाथ, सद्-गुरु-नाथ शिवानन्द //
जय जय आरती वेणु-गोपाल //

13. Segenswünsche und Widmung

लोकाः समस्ताः सुखिनो भवन्तु

यन् मया क्रियते कर्म जाग्रत्-स्वप्न-सुषुप्तिषु /
तत् सर्वं तावकी पूजा भूयात् भूत्यै च मे शिवे //

ॐ तत् सत् /
ब्रह्मार्पणम् अस्तु //