Hormonyogastunde

Aus Yogawiki
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Hormonyogastunde Diese Seite liefert dir eine Reihe von Pranayamas und Asanas, mit denen du eine Hormonyogastunde aufbauen kannst. Wie du weißt, beginnt und endet jede Yogastunde mit der Tiefenentspannung. Was könnten typische Situationen in einem Hormonyogakurs sein? Die Frauen werden ganz unterschiedliche Vorerfahrungen im Bereich Yoga haben. Sie werden ganz unterschiedlich in ihrer Flexibilität und in ihren körperlichen Fähigkeiten sein. Sie werden ganz unterschiedliche Beschwerden haben und ihr Redebedürfnis wird auch sehr stark variieren. In ihrem Bedürfnis nach Spiritualität werden sie sich sicherlich auch sehr stark voneinander unterscheiden. Nicht jede Frau wird immer für jede Übung offen sein. Es kann sein, dass Frauen da sind, die sehr wenig Selbstbewusstsein haben und sich die Asanas kaum zutrauen. Und dann wird es auch jene Frauen geben, die sehr stark in die Asanas gehen und ihre Grenzen überschreiten.

Pranayama

Kapalabhati

Atme tief und vollständig ein und aus, dann stoßweise ausatmen (durch die Nase), dabei wird der Bauch nach hinten oben an die Wirbelsäule gezogen. Das Einatmen (ebenfalls durch die Nase) erfolgt passiv, indem sich der Bauch wieder entspannt. Die Betonung der Atmung liegt auf dem Ausatmen. Tief ein- und ausatmen, die Luft zwischen den Runden 45 bis 60 Sekunden lang anhalten. In jeder Runde 20 Ausatmungen mehr, beginnend mit 40 Ausatmungen.

Wirkungen:

  • Aktivierung der Energie,
  • Reinigung der Lungen und Stärkung der inneren Organe

5x Anuloma Viloma

Anuloma Viloma

Vishnu Mudra, Zeigefinger und Mittelfinger der rechten Hand sind eingeknickt, der Daumen hält sie dabei unten. Ringfinger und kleiner Finger bleiben ausgestreckt. Die linke Hand liegt im Chin Mudra, wobei der Daumen und der Zeigefinger sich berühren und die anderen Finger ausgestreckt sind. Atme tief ein und aus, schließe mit dem Damen das rechte Nasenloch kurz oberhalb des Nasenflügels, atme links 4 Sekunden lang ein, schließe mit dem Ringfinger das linke Nasenloch, halte die Luft 16 Sekunden lang an, öffne das rechte Nasenloch, atme 8 Sekunden lang aus. Links 4 Sekunden einatmen, 16 Sekunden anhalten, 8 Sekunden links ausatmen. Wiederhole diese Runde noch 4 mal. Deine Konzentration ist im Muladhara Chakra.

Wirkungen:

Sitali/Sitkari

Sitali: Zunge rollen, mit Zischlaut über die Zungenunterseite einatmen, durch die Nase ausatmen, dabei die Kühle im ganzen Körper verstromen lassen. Sitkari: Zungenspitze von innen gegen die unteren Zähne, über die Zungenunterseite mit Zischlaut einatmen, über die Nase ausatmen, dabei die Kühle im ganzen Körper verströmen lassen.

Wirkungen:Kühlt den Organismus und ist gut gegen Hitzewallungen.

Aktivierungsatmung

Gleichmäßige Betonung von ein- und ausatmen, etwas intensiveres ein- und ausatmen wie normal. Beim Ausatmen Bauch nach hinten oben an die Wirbelsäule pressen, beim Einatmen Bauch entspannen. Nach 7 Atemzügen: Konzentration auf die Nasenspitze, Einrollen der Zunge mit Zungenspitze an den weichen Teil des Gaumens, Luft anhalten, Muhla Bandha. Ausatmen Energie zu den Eierstöcken (oder anderem gewünschten Körperteil) lenken.

Wirkung:

  • Energie aktivierende Übung,
  • Konzentrationsübung,
  • Lenkung der Aufmerksamkeit im Körper,
  • Lenkung der Energie im Körper,
  • Einübung der Atemtechnik für die Hormonyogaübungen. Wichtig, um die Aktivierungsatmung in den Übungen richtig ausführen zu können. Fortgeschrittene können intensiver atmen.

Surya Bedhana

Linkes Nasenloch mit dem Ringfinger der rechten Hand verschließen. Rechts tief einatmen, beide Nasenlöcher verschließen, anhalten, solange es bequem ist, rechtes Nasenloch mit dem rechten Daumen geschlossen halten, links langsam ausatmen. Um die solare energie zu aktivieren macht man die Aktivierungsübung über das rechte Nasenloch. Nach 7 Atemzügen Luft anhalten, Mula Bandha, Zunge an den weichen Teil des Gaumens, Konzentration auf die Nasenspitze, ausatmen über das rechte Nasenloch mit Energielenkung, je nach Asana, z.B. in die Eierstöcke, ohne Asana in ein Chakra. Sowohl als reine Atemübung als auch in einer Asana ist eine Intensivierung der Wirkung möglich, wenn im Anschluss an das Ausatmen Uddiyana Bandha gesetzt wird.

Quadratische Atmung

Die Atmung wird in vier gleich lange Phasen eingeteilt: Einatmen, mit gefüllten Lungen die Luft anhalten, Ausatmen, mit leeren Lungen die Luft anhalten. Prinzipiell kann die Dauer der einzelnen Phasen an die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Schülerinnen angepasst werden. In den Anhaltephasen kann die Konzentration je nach Bedarf dahin gelenkt werden, wo Energie gebraucht wird. Eine neutrale Ansage ist: “Lenke die Energie in das Herzchakra in der Mitte der Brust, um dein Herz zu öffnen und alle Energien zum Fließen zu bringen.“ Soll spirituelle Energie aufgebaut werden, können die Energien, die im Körper spürbar sind, im Muladhara Chakra gesammelt werden und von hier aus in der letzten Anhaltephase in die Sushumna gelenkt werden.

Asanas

5 Prana- Wellen

1. Welle: Beine anwinkeln, Arme unter den Knien verschränken. 7 Aktivierungsatmungen, Energielenkung ins Gesicht, zur Kopfhaut, zu den Haaren.

2. und 3. Welle: Beine anwinkeln, Arme lang machen, Hände unter das Gesäß. 7 Aktivierungsatmungen, mit der Einatmung in der 2. Welle rechtes Bein über den Boden ausstrecken, einatmend Knie beugen und linkes Bein ausstrecken; in der 3. Welle mit dem linken Fuß beginnen. Energielenkung jeweils ins Gesicht, zur Kopfhaut, zu den Haaren. Hände für die folgenden Wellen unter dem Gesäß halten.

4. und 5. Welle: Knie angewinkelt lassen, 7 Aktivierungsatmungen, beginnend mit der rechten Ferse mit jedem Ausatmen Fersen ans Gesäß schlagen, einatmen entspannen, in der 5. Welle mit dem linken Fuß beginnen; Energielenkung ins Gesicht, zur Kopfhaut, zu den Haaren. Für Ungeübte ist die Übung am Anfang sehr anstrengend, dann zwischendurch für einen tiefen Atemzug absetzen, Hände aber unter dem Gesäß lassen.

Wirkungen:

  • Trainiert die Bauchmuskeln,
  • stärkt die Beinmuskeln,
  • fördert die Durchblutung der Gesichtshaut,
  • energetisiert die Gesichtshaut und die Kopfhaut,
  • mildert Falten,
  • stärkt die Haare,
  • fördert ein frisches Aussehen,
  • fördert das allgemeine Wohlbefinden.
Schulterstand

Viparita 2 – 3 Variationen nach Wahl

Dynamische Version des Schulterstandes, Beine leicht abgewinkelt, Daumen in oberhalb der Beckenknochen, Finger Richtung Rücken. Dann in den verschiedenen Haltungen jeweils 7 Aktivierungsatmungen mit der Energielenkung zur Schilddrüse und dann zur Hypophyse.

  1. ruhige Haltung, 7x Aktivierungsatmung und Energielenkung
  2. linkes Knie neben das Ohr, 7x Aktivierungsatmung und Energielenkung
  3. rechtes Knie neben das Ohr, 7x Aktivierungsatmung und Energielenkung
  4. Beine gekrätscht, 7x Aktivierungsatmung und Energielenkung
  5. abwechselnd rechter und linker Fuß anziehen und strecken, dabei 7x Aktivierungsatmung und Energielenkung
  6. abwechselnd das rechte und das linke Bein hinter den Kopf auf den Boden geben, dabei 7x Aktivierungsatmung und Energielenkung

Wirkungen:

  • Klassische Wirkungen von Sarvangasana,
  • Kräftigung der Haare und der Haut
  • Hilfe bei Migräne, Reizbarkeit und Depression
  • Harmonisierung des Hormonsystems
  • Energetisches Auftanken

Vilomasana - Schulterbrücke

Die Beine hüftbreit auseinander aufstellen, Fersen Richtung Gesäß. Arme flach am Boden, Handflächen zum Boden. Beginnend am unteren Ende der Wirbelsäule die Wirbelsäule Wirbel für Wirbel aufrichten; beginnend an der Halswirbelsäule die Wirbelsäule wieder Wirbel für Wirbel absenken, vor der Ablage des Gesäßes Schambein ganz leicht nach oben ziehen, um den unteren Rücken flach zu machen. Nach dem 7. Mal oben bleiben, Hüften von unten mit den Händen abstützen. 7 Aktivierungsatmungen, Energielenkung zu der Schilddrüse.

Wirkung:

  • Aktivierung der Schilddrüse
  • Aktivierung der Nieren
  • Aktivierung der Nebennieren

Supta Vajrasana - Diamantschlaf

Zwischen die Fersen setzen, über die Ellenbogen nach unten kommen und flach ablegen. Arme gestreckt nach hinten geben, 15 x Aktivierungsatmung, Energielenkung zu den Eierstöcken. Abschließend Arme nach unten, ein tiefer Atemzug, mit leeren Lungen die Arme nach oben und die passive Bauchmuskelkontraktion genießen.

Wirkung:

  • Aktivierung der Eierstöcke

Sthambasana

Auf den Rücken legen, die Beine ausstrecken. Rechtes Bein ausgestreckt lassen, rechte Hand auf den Oberschenkel, das rechte Bein ein paar Zentimeter über dem Boden halten. Die linke Hand fasst den linken Knöchel von der Außenseite, das linke Knie anwinkeln, der Unterschenkel bleibt nach oben ausgestreckt; 3 x Aktivierungsatmung, dabei beim Ausatmen das linke Knie aktiv mit der Hand am linken Fuß Richtung Boden drücken. Energielenkung zum linken Eierstock. Wiederholung mit ausgestrecktem linken Bein und angewinkeltem rechten Bein. Energielenkung dann zum rechten Eierstock.

Wirkung:

  • Aktivierung der Eierstöcke
  • gut gegen Lordose (Hohlkreuz)

Surya Bedhana

Gerade auf dem Rücken liegen. Beine anstellen. Rechten Fuß zum Gesäß schieben, rechtes Knie auf den Boden. Linker Fuß auf das rechte Knie. Arme nach hinten über den Kopf legen. Die linke Hand greift das rechte Handgelenk, Dehnung der rechten Körperseite. Linke Hand lösen; der linke Ringfinger verschließt das linke Nasenloch. 3 Mal je 7 Aktivierungsatmungen, Mula Bandha, Zunge an den weichen Teil des Gaumens, Luft anhalten, Konzentration auf der Nasenspitze, linke Hand greift das rechte Handgelenk, Dehnung der rechten Seite; linke Hand lösen, linker Ringfinger verschließt das linke Nasenloch, rechts ausatmen, Energielenkung zum rechten Eierstock. Abschließend eine Bauchkontraktion, d.h. die Arme nach unten nehmen, einen tiefen Atemzug nehmen, mit leeren Lungen die Luft anhalten, die Arme nach hinten hinter den Kopf legen, einatmend Arme wieder über den Bauch senken. Wiederholung mit der anderen Seite.

Wirkungen:

  • Aktivierung der Eierstöcke
  • Aktivierung des Stoffwechsels

Muslimische Gebetshaltung

Auf die Fersen setzen, das linke Bein nach hinten ausstrecken, über das rechte Knie mit ausgestreckten Armen nach vorne beugen. 3 x 7 Aktivierungsatmungen machen, Energielenkung in den rechten Eierstock. Die Übung über dem linken Knie wiederholen.

Wirkungen:

  • Aktivierung der Eierstöcke,
  • sehr angenehme Haltung, die auch die Hüften dehnt
  • Für Fortgeschrittene kann die Hüftdehnung durch das nach oben Ziehen des vorderen Fußes und Unterschenkels intensiviert werden. Unterschenkel und Oberschenkel bilden in der Endhaltung einen rechten Winkel; ggfl. jede Seite einmal mit, einmal ohne intensive Hüftdehnung praktizieren.
Hüftöffnende Vorwärtsbeuge

Hüftöffnende Vorwärtsbeuge

ACHTUNG: Vorsichtige Ausführung, stufenweise intensivieren! Langsitz; linkes Bein zur Seite geben und nicht beachten; rechten Unterschenkel in einen rechten Winkel zum Oberschenkel bringen, der rechte Unterschenkel liegt somit parallel zur vorderen Mattenkante. ACHTUNG: Der Oberschenkel und das Knie liegen ganz gerade vor der Hüfte, der Oberschenkel liegt parallel zur seitlichen Mattenkante, das Knie darf nicht in einem spitzen Winkel zur Seite schauen. Linken Fuß vor bzw. unter das rechte Knie bringen, beide Unterschenkel liegen parallel zur vorderen Mattenkante, beide Oberschenkel liegen parallel zur seitlichen Mattenkante.

Körper ganz gerade aufrichten, aus der Hüfte mit langem Rücken nach vorne beugen. Zunächst die Ellenbogen auf den Knien abstützen, allmählich die Ellenbogen vor den Knien auf den Boden sinken lassen, wenn möglich die Arme lang nach vorne strecken. 7 Aktivierungsatmungen; Energielenkung in beide Eierstöcke, wahlweise in die Hüftöffnung. Zweite Runde mit dem linken Bein beginnen.

Intensivierung: Nach der Ausrichtung des ersten Unterschenkels den zweiten Fuß auf das erste Knie bringen und dann allmählich nach vorne beugen. Es können verschiedene Oberkörperhaltungen zur Öffnung des Brustkorbes, zur Streckung der Wirbelsäule und zur Flexibiliserung der Körpervorderseite gleichzeitig gemacht werden: Hände fassen über dem Kopf die Ellenbogen; eine Hand liegt im Rücken, die andere Hand greift von unten die erste Hand usw.

Wirkungen:

  • Aktivierung der Eierstöcke
  • Aktivierung des Stoffwechsels
  • Öffnung des Beckens
  • Dehnung der Beckenhaltemuskulatur
  • Stärkung des freien Energieflusses im Beckenraum

Dhanurasana - Bogen

Bauchlage; mit den Händen die Fersen greifen und die Beine vordehnen, indem die Fersen Richtung Gesäß gedehnt werden. Oberkörper und Oberschenkel abheben; tiefe, gleichmäßige Atmung; einatmen in den Unterlaib, Gebärmutter spüren, Licht und Energie über den Muttermund in die Gebärmutter strahlen lassen; ausatmen, die Energie in der Gebärmutter verströmen lassen.

Wirkungen:

  • Wahrnehmung der Gebärmutter
  • Energetisierung der Gebärmutter
  • Stärkung der Rückenmuskulatur
  • Aktivierung der Eierstöcke, aller Chakren
Drehsitz

Ardha Matsyendrasana – Drehsitz

Stufenweise intensivieren, Ausführung mit gestreckten Beinen. Rechtes Bein anwinkeln, Fuß neben das linke Knie, rechtes Knie in der linken Ellenbogenbeuge, Drehung nach rechts, 7 x Aktivierungsatmung, Energielenkung zum rechten Eierstock. Rechten Fuß über das linke Knie stellen, 7x Aktivierungsatmung, Energielenkung zum rechten Eierstock. Linker Ellenbogen an die Außenseite des rechten Knies, 7 x Aktivierungsatmung, Energielenkung zum rechten Eierstock. Linkes Bein anwinkeln und alle Stufen der Drehung mit Atmung, Energielenkung jeweils zum linken Eierstock.

Wirkungen:

  • Aktivierung der Eierstöcke, aller Chakren

Stuhl

Beine mehr als hüftbreit öffnen, Zehen zeigen nach außen. Einatmen Arme über den Kopf nehmen, Rücken und Arme lang, Kopf verlängert die Wirbelsäule, ausatmen in die Tischposition kommen einatmen, ausatmen mit geradem Rücken in die Knie gehen, Rücken bleibt gerade, Gesäß und Rücken eine Linie. Einatmen und mit dem Ausatmen die Hände hinter den Fersen auf den Boden geben, tief und gleichmäßig weiteratmen, Mula Bandha setzen, die Oberarme drücken die Oberschenkel sanft auseinander. Einatmen, die Hände lösen und die Arme gerade nach vorne austrecken, Oberarme neben den Ohren ausatmen, mit dem nächsten einatmen aus den Knien nach oben in die Tischposition kommen, ausatmen, mit dem nächsten Einatmen aufrichten, ausatmen, die Arme senken, spätestens jetzt Mula Bandha lösen.

Wirkungen:

  • Das gesamte Becken, Gebärmutter und Eierstöcke werden mit Energie versorgt.
  • Durchblutung des Beckens wird gefördert.
  • Hüften werden geöffnet,
  • Beinmuskeln werden gestärkt.
  • Energie der ersten drei Chakren wird aktiviert.
  • Fördert das emotionale Gelichgewicht.

Hüftöffnende Hocke

Beine mehr als hüftbreit öffnen, Zehen leicht nach außen. Körper gerade aufrichten, Mula Bandha. Tief einatmen, mit dem Ausatmen rechten Ellenbogen in den linken Ellenbogen legen, linke Hand greift in die rechte Hand. Beide Ellenbogen nach oben ziehen, Rücken gerade, mit dem nächsten Ausatmen in die tiefe Hocke kommen, Rücken gerade lassen, Mula Bandha halten. Zwischen 5 und 10, gerne mehr, tiefe Atmenzüge halten. Einatmend nach oben kommen ausatmen die Armhaltung lösen, kurz nachspüren, Seite wechseln, indem der linke Ellenbogen in den rechten Ellenbogen gelegt wird.

Wirkungen:

  • Energetisierung des Beckenraums,
  • Stärkung der Beinmuskeln,
  • Öffnung der Hüfte,
  • Steigerung der Vitalität

Hüftöffnende Aufladeübung

Beine geschlossen, Körper ganz aufrecht, Schambein nach oben, Beckenboden aktiviert (Mula Bandha). Zehen des rechten Fußes an die Außenseite des linken Fußes bringen, rechte Zehen möglichst an die Außenseite des linken kleinen Zehs. Rechte Ferse nach vorne schieben. Öffnung der Hüfte spüren, Schambein oben halten, Mula Bandha halten. Einatmen, Arme heben und die Ellenbogen greifen, ausatmen nach links beugen, rechte Körperseite öffnen, weiteratmen, sanft die Dehnung verstärken. Dabei Schultern nach hinten unten ziehen, Körper in einer Ebene halten. Einatmen wieder in die Mitte kommen, ausatmen Druck auf die rechten Zehen verstärken, nach rechts beugen, linke Seite öffnen, tief weiteratmen. Einatmen in die Mitte kommen, ausatmen Arme senken und Stellung auflösen. Mit den linken Zehen an der Außenseite des rechten kleinen Zehs wiederholen, dabei die Arme anders herum greifen lassen.

Wirkungen:

  • Sanfte Hüftöffnung
  • Dehnung der Körpervorderseite und der Seiten des Körpers
  • Harmonisierung der Energien
  • Förderung des inneren und äußeren Gleichgewichts

Hüftöffnende Vorwärtsbeugen im Stehen

Vorübung: Beine geschlossen, Körper ganz aufrecht. Schambein nach oben, Mula Bandha. Rechten Fuß neben die Außenseite des linken Fußes bringen, beide Füße eng aneinander. Leicht ins linke Knie kommen. Einatmen, Arme heben, ausatmen mit geradem Rücken in die stehende Vorwärtsbeuge kommen. Hände fassen dann die Ellenbogen, Ellenbogen nach oben ziehen, Schultern weg von den Ohren ziehen, Rücken ganz gerade, Brustbein öffnen und vorsichtig die Knie durchdrücken. Tief und gleichmäßig atmen. Tief in die Knie gehen und einatmend aus den Knien mit geradem Rücken nach oben kommen, ausatmen die Arme lösen und senken, Fußstellung lösen, kurz nachspüren, mit dem linken Fuß an der Außenkante des rechten Fußes wiederholen.

Vorwärtsbeuge im halben Lotus: Beine geschlossen, Körper gerade, Mula Bandha, Schambein nach oben gezogen. Rechten Fuß auf den linken Oberschenkel bringen. Tief einatmen, Arme heben, ausatmen mit geradem Rücken nach unten kommen, Hände neben den Füßen absetzen, tief und gleichmäßig atmen. Einatmend nach oben kommen, ausatmend Arme senken und Beinhaltung auflösen. Wiederholen mit dem linken Fuß im halben Lotus auf dem rechten Oberschenkel.

Wirkungen:

  • Öffnung der Hüfte
  • Aktivierung der Energien der unteren drei Chakren
  • Stärkung der Beckenbodenmuskulatur,
  • Dehnung der Beinmuskulatur
  • Dehnung der Wirbelsäule
  • Öffnung der Brust
  • Förderung von Selbstvertrauen und Stabilität

Weibliche Tatasana – Beckenbodenstärkende Variante

Gerade stehen, Füße sind maximal hüftbreit auseinander. Wirbelsäule aufrecht, Kopf verlängert die Wirbelsäule. Fußsohlen spüren, Verbindung mit Mutter Erde spüren, Beine, Hüften und Schambein, Wirbelsäule, Schultern, Brust, Hals und Kopf spüren, über den Scheitel Verbindung zum Himmel spüren, Körper als Ganzes spüren, in die Verbindung zwischen Erde und Himmel spüren. Innenseite der Fußknöchel spüren. Innenseite der Fußknöchel zu den Außenkanten der Knie ziehen, dabei große Zehen bewusst in den Boden drücken. Innenseiten der Knie zu den Außenhüften ziehen, Schambein heben, leichtes Mula Bandha, Brustbein hebt sich, Oberbauch geht automatisch leicht nach innen. In den Körper spüren, Veränderungen wahrnehmen, insbesondere die Entlastung der Schultern spüren und die Weite im Becken spüren,

Wirkungen:

  • Stärkung des gesmaten Halteapparates
  • Verbesserung der Körperhaltung
  • Aktivierung und Stärkung aller Haltemuskeln
  • Befreiung und Harmonisierung des Energieflusses durch den Körper
  • energetisches Auftanken
Warnung

Ohne ein vorheriges und fundiertes Erlernen der Praktiken und Übungen von einer zertifizierten Fachkraft (z.B. Yogalehrer/in),
kann das Ausführen dieser Praktiken dazu führen, das die erwünschte Wirkung nicht eintritt, oder sogar gesundheitliche Schäden verursachen!
Diese Ausführungen sind nicht zum Erlernen der Übungen gedacht, sondern dienen als Erinnerungsstütze
für Menschen, die diese Übungen bereits erlernt haben und sollen ferner schlicht das theorethisches Wissen
über Ausführung, Varianten und Wirkungen, etc. vermitteln.

Yoga Übungen und ihre Wirkungen

Yoga Übungen zum Abbau geistiger und emotionaler Spannungen

Yoga Übungen bei Hitzewallungen

Übungen zur Unterstützuung seelischer Veränderungen

Yoga Übungen bei Migräne

  • Vorwärtsbeuge

Yoga Übungen zum Abnehmen

  • 3-3-6-6 Atmung
  • Tisch mit quadratischer Atmung

Yoga Übungen zur Anregung des endokrinen Systems

Siehe auch

Literatur

  • Shivapriya Große-Lohmann und Amba Popiel-Hoffmann: „Schmetterlinge fliegen wieder“
  • Hormonyoga - Energien transformieren, CD von Yoga Vidya
  • Dinah Rodrigues - Hormonyoga
  • Northrup, Christiane (2010):Weisheit der Wechseljahre: Selbstheilung, Veränderung und Neuanfang in der zweiten Lebenshälfte. Goldmann Verlag. ISBN-10: 3442219078
  • Rodriques, Dinah (2005): Hormon-Yoga. Das Standardwerk zur hormonellen Balance in den Wechseljahren. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843402205.
  • Schostak, Monika (2011): Praxisbuch Hormon-Yoga - nach Dinah Rodrigues. Schirner Verlag. ISBN-10: 3843410046.
  • Byron Katie, Lieben was ist
  • Tiefenentspannung: CD Yoga Nidra I
  • Kleine-Gun, Bernd: Phyto-Östrogene: Die sanfte Alternative während der Wechseljahre
  • Keinan-Boker, Lital; van der Schouw, Yvonne; Grobbee, Diederick E.; Peeters Petra (2004): Dietary phytoestrogens and breast cancer risk. In: American Society for Clinical Nutrition, Vol. 79 no. 2, 282-288
  • Watzl, Bernhard; Leitzmann, Claus (2005): Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln. 3. Auflage, Hippokrates Verlag
  • Ornish, Dean (2007): The Spectrum
  • Ornish, Dean: www.ornish.com
  • Rhoden, Ernani Luis; Morgentaler, Abraham (2004): Risks of Testosterone-Replacement Therapy and Recommendations for Monitoring. In: The New England Journal of Medicine, 350:482-492, 29. Januar 2004

Weblinks

Seminare