Ellam Ondre

Aus Yogawiki

Ellam Ondre (Tamil: எல்லாம் ஒன்றே, Umschrift: Ellām oṉṟē) bedeutet „Alles ist eins“. Diese tamilische Lehrschrift des Advaita Vedanta führt zu einer Frage, die jeden spirituellen Weg vertiefen kann: Wer bin ich im Innersten – und wie verändert diese Erkenntnis mein Leben? In sechs kurzen Kapiteln verbindet Ellam Ondre die Erforschung des Selbst mit Gottesliebe, innerem Frieden und der Liebe zu allen Wesen.

Vielleicht kennst du aus der Meditation einen Augenblick, in dem die Gedanken leiser werden und das Leben weit und friedvoll erscheint. Wie kann eine solche Sammlung auch dann tragen, wenn Aufgaben, Sorgen und Begegnungen deine Aufmerksamkeit fordern? Genau hier wird Ellam Ondre zu einem anregenden Begleiter. Der Text lädt dich ein, den Grund deines Bewusstseins zu erforschen und mit wachem Herzen in der Welt zu handeln.

Ramana Maharshi empfahl Ellam Ondre zur spirituellen Vertiefung. Die Schrift verbindet Selbsterforschung mit Hingabe und selbstlosem Handeln.

Für Yoga- und Vedanta-Aspiranten liegt der besondere Reiz von Ellam Ondre darin, dass Erkenntnis, Liebe und gelebte Verantwortung zusammenfinden. Die Frage „Wer bin ich?“ führt nach innen; die Einsicht „Alles ist eins“ öffnet den Blick für andere. Wie Blätter, Blüten und Früchte zu einem Baum gehören, so betrachtet das Werk die Vielfalt des Lebens als Ausdruck einer Wirklichkeit. Aus dieser Sicht erwächst seine Einladung: Begegne den Wesen mit der Sorgfalt, die du deinem eigenen Leben schenkst.

Lies Ellam Ondre in Ruhe. Lass eine Frage nachklingen, betrachte eines seiner anschaulichen Bilder und nimm einen Gedanken mit in deinen Tag. Ob du dich besonders zum Weg der Erkenntnis, zur Hingabe oder zum selbstlosen Dienen hingezogen fühlst: Diese Schrift bietet dir Anregungen, deine Praxis zu vertiefen und die Verbindung zwischen innerer Klarheit und einem liebevollen Leben zu entdecken.

Die hier wiedergegebene Ausgabe enthält alle 60 nummerierten Lehrabschnitte sowie das Vorwort des Verfassers: jeweils den tamilischen Text, eine römische Transliteration, eine eigene deutsche Übersetzung und eine kurze Erläuterung. Als Grundlage dient die digitalisierte tamilische Druckausgabe von 1935.[1]

Ellam Ondre: Bedeutung, Autor und Überlieferung

Titel und Namensvarianten

Ellām bedeutet „alles“, oṉṟu „eins“; die Form oṉṟē betont dieses Einssein. Neben Ellam Ondre begegnen die Schreibweisen Ellam Onre, Ellam Ondru und Ellam Onru. Der englische Titel lautet All Is One. Der tamilische Titel lässt sich deshalb als „Alles ist eins“ oder, mit stärkerer Betonung, „Alles ist ein und dasselbe“ verstehen.

Wer hat Ellam Ondre geschrieben?

Das Titelblatt der Ausgabe von 1935 nennt Vaiyai R. Subramaniya Aiyar (வையை R. சுப்பிரமணிய ஐயர்). In lateinischer Schrift erscheinen auch Formen wie Vaiyai R. Subramaniam und Subramanian. Über sein Leben geben die hier verwendeten Quellen nur wenig gesicherte Auskunft. Manche englischsprachigen Darstellungen bezeichnen den Verfasser lediglich als einen unbekannten Autor des 19. Jahrhunderts. Die namentliche Angabe auf dem tamilischen Titelblatt sollte dabei nicht übergangen werden. Ein genaues Jahr der Erstveröffentlichung wird hier nicht festgelegt.[1][2]

Ellam Ondre und Ramana Maharshi

Ramana Maharshi schätzte Ellam Ondre als Anleitung zur Verwirklichung. Nach einem von Sundaram Swami überlieferten Bericht gab er Annamalai Swami 1932 ein Exemplar zum Abschreiben und korrigierte die Abschrift. Dieser Bericht schreibt Ramana auch die Benennung der sechs Kapitel zu. Diese Überlieferung erklärt die besondere Bedeutung des Werkes im Umfeld von Arunachala. Ramana war ein Förderer und Vermittler von Ellam Ondre; als Verfasser nennt die tamilische Ausgabe Vaiyai R. Subramaniya Aiyar.[3]

Zu welcher Tradition gehört Ellam Ondre?

Ellam Ondre vertritt eine nichtduale, an den Upanishaden orientierte Lehre. Der Verfasser erklärt bereits im Vorwort, dass er deren Einsicht weitergeben möchte. Besonders deutlich wird die Zuordnung zum Advaita Vedanta in der Untersuchung von Wachen, Traum, Tiefschlaf und Turiya sowie in der Lehre, dass die eine Wirklichkeit als alles erscheint.

Die Verehrung Gottes, Gnade und geistige Führung behalten dabei ihren Platz. Sie werden im Horizont der Einheit verstanden. Ellam Ondre ist keine der vierzehn klassischen Lehrschriften des Shaiva Siddhanta. Werke wie Unmai Neri Vilakkam, Kodikkavi und Vina Venba gehören in einen anderen tamilischen Lehrzusammenhang. Ein Vergleich kann fruchtbar sein, sollte aber ihre jeweiligen Aussagen über Gott, Seele und Befreiung auseinanderhalten.

Aufbau der sechs Kapitel

Kapitel Thema Leitfrage
1 Einheit Was bedeutet „Alles ist eins“ für unser Zusammenleben?
2 Du Wer bin ich jenseits wechselnder Erfahrungen?
3 Gott Wie lässt sich das Göttliche erkennen und verehren?
4 Frieden Wie wird innere Ruhe zur tragenden Kraft im Leben?
5 Handeln Wie können wir handeln und zugleich das Ergebnis loslassen?
6 Ichbewusstsein Wie wandelt sich Selbstbezogenheit in umfassende Verbundenheit?

Ellam Ondre vollständig: Tamil, Transliteration und deutsche Übersetzung

Ellam Ondre ist ein Prosatext. Die folgenden Einheiten werden deshalb als Lehrabschnitte bezeichnet. Die Kapitel enthalten je zehn Abschnitte. Die zusätzliche Gliederung des Vorworts dient der Lesbarkeit. Der fett gedruckte deutsche Text ist die Übersetzung; die kursiven Absätze sind eigene Erläuterungen.

Die Umschrift folgt den tamilischen Buchstaben und ist keine vereinfachte Aussprachehilfe. Lange Vokale sind mit ā, ī, ū, ē und ō bezeichnet; ṭ, ṇ, ḷ, ḻ, ṟ und ṉ unterscheiden tamilische Konsonanten. Sanskritwörter erscheinen innerhalb der Umschrift in ihrer tamilischen Schreibgestalt. Im erläuternden deutschen Text werden geläufige Formen wie Brahman, Turiya und Satchidananda verwendet. Die unmittelbare Anrede „du“ bleibt erhalten. Du kannst zunächst nur die fett gedruckte deutsche Übersetzung lesen und danach die Erläuterungen hinzunehmen. So lässt sich der Gedankengang auch ohne Tamilkenntnisse gut verfolgen.

Vorwort des Verfassers

Vom rechten Handeln

மனிதர்கள் விரும்புவது இன்பம்; வெறுப்பது துன்பம். இதையே மற்றப் பிராணிகளும் செய்கின்றன. ஆகையால், இவ்வளவோடு நின்றுவிட்டவர்கள் சாதாரண மனிதர்கள். ஆனால், மனிதர்களுக்குள் உயர்ந்த நிலையைப் பெற்றவர்கள் கொள்கை என்னவென்றால்—நியாய வழியில் நடக்கவேண்டும்; அப்பொழுது வரும் இன்பமோ துன்பமோ இரண்டையும் பொறுமையோடு ஏற்றுக்கொள்ளவேண்டும்—என்பதுதான். இந்த உணர்ச்சி உள்ளவர்களுடைய ஒற்றுமை நீடித்து நிற்குமேயொழிய, மேற்சொன்ன சாதாரண மனிதர்களுடைய ஒற்றுமை நீடித்து நிற்காது. இவ்வுணர்ச்சி உடையவர்களுடைய ஒற்றுமையினாலேயே உலகத்துக்கு நன்மை உண்டாகவேண்டியிருக்கின்றது. இதில், “நியாயம்” என்றால் என்ன?—என்ற ஒரு கேள்வி மிக அவசியமானது. அதற்குப் பதில் எழுதி முடிந்தபாடு எப்பொழுதும் இல்லை; ஏன்? நியாயம் என்பது அந்த அந்த இடம் நோக்கி உணரவேண்டியிருக்கிறது. யார் எவ்வளவு எழுதி வைத்தாலும், அவர்களாலும் விடப்பட்டுப்போன ஒரு இடம் உலகத்தில் நேரிடாமல் இராது. ஆகையால், எந்த ஒரு உணர்ச்சியை அடைந்தால் “நியாயம் என்பது இன்னது” என அந்தந்த இடத்துக்குத் தக்கபடி ஒருவனுக்குத் தோற்றுமோ, அந்த ஒரு உணர்ச்சியை ஒவ்வொருவரும் அடையவேண்டியது இன்றியமையாததாக இருக்கிறது.
maṉitarkaḷ virumpuvatu iṉpam; veṟuppatu tuṉpam. itaiyē maṟṟap pirāṇikaḷum ceykiṉṟaṉa. ākaiyāl, ivvaḷavōṭu niṉṟuviṭṭavarkaḷ cātāraṇa maṉitarkaḷ. āṉāl, maṉitarkaḷukkuḷ uyarnta nilaiyaip peṟṟavarkaḷ koḷkai eṉṉaveṉṟāl—niyāya vaḻiyil naṭakkavēṇṭum; appoḻutu varum iṉpamō tuṉpamō iraṇṭaiyum poṟumaiyōṭu ēṟṟukkoḷḷavēṇṭum—eṉpatutāṉ. inta uṇarcci uḷḷavarkaḷuṭaiya oṟṟumai nīṭittu niṟkumēyoḻiya, mēṟcoṉṉa cātāraṇa maṉitarkaḷuṭaiya oṟṟumai nīṭittu niṟkātu. ivvuṇarcci uṭaiyavarkaḷuṭaiya oṟṟumaiyiṉālēyē ulakattukku naṉmai uṇṭākavēṇṭiyirukkiṉṟatu. itil, “niyāyam” eṉṟāl eṉṉa?—eṉṟa oru kēḷvi mika avaciyamāṉatu. ataṟkup patil eḻuti muṭintapāṭu eppoḻutum illai; ēṉ? niyāyam eṉpatu anta anta iṭam nōkki uṇaravēṇṭiyirukkiṟatu. yār evvaḷavu eḻuti vaittālum, avarkaḷālum viṭappaṭṭuppōṉa oru iṭam ulakattil nēriṭāmal irātu. ākaiyāl, enta oru uṇarcciyai aṭaintāl “niyāyam eṉpatu iṉṉatu” eṉa antanta iṭattukkut takkapaṭi oruvaṉukkut tōṟṟumō, anta oru uṇarcciyai ovvoruvarum aṭaiyavēṇṭiyatu iṉṟiyamaiyātatāka irukkiṟatu.

Die Menschen wünschen Freude und meiden Leid. Dasselbe tun auch die anderen Lebewesen. Wer es dabei bewenden lässt, bleibt deshalb ein gewöhnlicher Mensch. Diejenigen aber, die unter den Menschen einen höheren Stand erreicht haben, folgen diesem Grundsatz: Man soll den Weg des Rechten gehen und Freude wie Leid, die sich dabei einstellen, mit Geduld annehmen. Die Gemeinschaft von Menschen mit dieser Einsicht hat Bestand; die Gemeinschaft der zuvor beschriebenen gewöhnlichen Menschen hat keinen dauerhaften Bestand. Durch das Zusammenwirken von Menschen mit dieser Einsicht soll der Welt Gutes erwachsen. Dabei ist eine Frage unerlässlich: Was ist „das Rechte“? Eine schriftliche Antwort darauf lässt sich niemals abschließen. Warum? Was recht ist, muss jeweils im Hinblick auf die konkrete Situation erkannt werden. Wie viel jemand auch niederschreibt: Es wird immer eine Situation in der Welt eintreten, die dabei unberücksichtigt blieb. Darum muss jeder jene eine Einsicht gewinnen, durch die sich ihm situationsgemäß zeigt: Dies ist das Rechte.

Das Vorwort beginnt bei der Ethik. Spirituelle Einsicht soll die Fähigkeit vertiefen, in konkreten Situationen verantwortlich zu handeln. Geduld bedeutet hier, sich auch bei Schwierigkeiten am Guten zu orientieren.

Die eine Einsicht

அது ஒரே உணர்ச்சிதான். அப்படிப்பட்ட உணர்ச்சிகள் பல இல்லை. அது ஒன்றாகவே இருந்தும் அதை உலகத்தார் உணர்வது மிக அருமையாக இருப்பதுதான் இவ்வுலகத்தில் வியப்பை உண்டுபண்ணுகிறது. இதையன்றி வேறு வியப்பு உலகத்தில் இருப்பதாக எனக்குத் தோற்றவில்லை. அந்த ஒரு உணர்ச்சியை “உபநிஷத்துக்கள்” மிக வெளிப்படையாய்ப் போதிக்கின்றன. இந்நூலில், எனக்குத் தோற்றின ஒரு முறையில், அந்தக் கருத்தை வெளியிட்டிருக்கிறேனேயொழிய, நான் புதிதாக எழுதினது ஒன்றுமில்லை. ஆயினும், இது என் கடமைகளில் ஒன்றாயிருக்கிறது.
atu orē uṇarccitāṉ. appaṭippaṭṭa uṇarccikaḷ pala illai. atu oṉṟākavē iruntum atai ulakattār uṇarvatu mika arumaiyāka iruppatutāṉ ivvulakattil viyappai uṇṭupaṇṇukiṟatu. itaiyaṉṟi vēṟu viyappu ulakattil iruppatāka eṉakkut tōṟṟavillai. anta oru uṇarcciyai “upaniṣattukkaḷ” mika veḷippaṭaiyāyp pōtikkiṉṟaṉa. innūlil, eṉakkut tōṟṟiṉa oru muṟaiyil, antak karuttai veḷiyiṭṭirukkiṟēṉēyoḻiya, nāṉ putitāka eḻutiṉatu oṉṟumillai. āyiṉum, itu eṉ kaṭamaikaḷil oṉṟāyirukkiṟatu.

Es ist eine einzige Einsicht; es gibt nicht viele Einsichten dieser Art. Obwohl sie eine ist, erkennen die Menschen sie nur sehr selten. Das ist es, was in dieser Welt Erstaunen weckt. Mir scheint, dass es darüber hinaus nichts Erstaunliches in der Welt gibt. Die Upanishaden lehren diese eine Einsicht ganz deutlich. In diesem Buch habe ich diesen Gedanken lediglich so dargelegt, wie er sich mir erschlossen hat. Etwas Neues habe ich nicht geschrieben. Dennoch gehört dies zu meinen Aufgaben.

Der Verfasser stellt Ellam Ondre ausdrücklich in die Überlieferung der Upanishaden. Er versteht seine Darstellung als Weitergabe einer Einsicht, nicht als Erfindung einer neuen Lehre.

Wie dieses Buch zu lesen ist

இதில் உள்ள அத்தியாயங்கள் ஒன்றுக்கொன்று தொடர்புடையனவாய் இருக்கையினாலே, ஒன்றில் விடுபட்டுப்போனதாகத் தோற்றும் ஒருவிஷயம் மற்றொன்றில் சொல்லப்பட்டிருக்கும்; வெளிப்படையாய்த் தோற்றாத ஒரு விஷயம், ஆழ்ந்து கவனித்தால் தோற்றும். அதிலும் விளங்காததை மற்ற நூல்களாலும் பெரியோர்களாலும் உணரவேண்டியது வாசிப்போர் கடமைகளில் ஒன்றாயிருக்கிறது.
itil uḷḷa attiyāyaṅkaḷ oṉṟukkoṉṟu toṭarpuṭaiyaṉavāy irukkaiyiṉālē, oṉṟil viṭupaṭṭuppōṉatākat tōṟṟum oruviṣayam maṟṟoṉṟil collappaṭṭirukkum; veḷippaṭaiyāyt tōṟṟāta oru viṣayam, āḻntu kavaṉittāl tōṟṟum. atilum viḷaṅkātatai maṟṟa nūlkaḷālum periyōrkaḷālum uṇaravēṇṭiyatu vācippōr kaṭamaikaḷil oṉṟāyirukkiṟatu.

Da die Kapitel dieses Buches miteinander verbunden sind, wird ein Gegenstand, der in einem Kapitel zu fehlen scheint, in einem anderen behandelt. Was nicht auf Anhieb deutlich wird, kann sich bei gründlicher Betrachtung erschließen. Was auch dann unverständlich bleibt, mithilfe anderer Schriften und erfahrener Menschen zu verstehen, gehört zu den Aufgaben der Lesenden.

Das Vorwort empfiehlt eine geduldige, zusammenhängende Lektüre. Einzelne zugespitzte Aussagen sollten im Licht des ganzen Werkes gelesen werden. Studium und der Austausch mit erfahrenen Lehrenden ergänzen einander.

Anrufung

ஜகஜ்ஜனநீ ஸத்குரோபாஹி.
jakajjaṉanī satkurōpāhi.

Mutter der Welt, wahrer Guru, beschütze uns!

Diese Anrufung ist Sanskrit in tamilischer Schrift. „Beschütze uns“ ergänzt das im Ausdruck pāhi nicht ausdrücklich genannte Objekt; ebenso wäre „beschütze mich“ möglich. Die Anrufung verbindet die Lehre von der Einheit mit ehrfürchtiger Hingabe.

Kapitel 1: Einheit – ஒன்றே

Ellam Ondre beginnt bei unserer Beziehung zur Welt. Das Bild des einen Lebens führt Schritt für Schritt zu der Frage, wie wir anderen begegnen und nach welchem Maßstab wir handeln.

1.1

உன்னால் காணப்பட்ட இவ்வுலகமும், இவ்வுலகத்தைக் காண்கிற நீயும் எல்லாம் ஒன்றே.
uṉṉāl kāṇappaṭṭa ivvulakamum, ivvulakattaik kāṇkiṟa nīyum ellām oṉṟē.

Die Welt, die du wahrnimmst, und du, der diese Welt wahrnimmt: Alles ist eins.

Ellam Ondre beginnt mit seiner Grundthese: Wahrnehmender und Wahrgenommenes haben einen gemeinsamen Wirklichkeitsgrund. Die folgenden Abschnitte entfalten, was diese Einsicht für das Leben bedeutet.

1.2

நான் என்றும், நீ என்றும், அவன் என்றும், அவள் என்றும், அது என்றும் நீ எண்ணுகிற எல்லாம் ஒன்றே.
nāṉ eṉṟum, nī eṉṟum, avaṉ eṉṟum, avaḷ eṉṟum, atu eṉṟum nī eṇṇukiṟa ellām oṉṟē.

Alles, was du als „ich“, „du“, „er“, „sie“ oder „es“ denkst, ist eins.

Worte helfen uns, Personen und Dinge zu unterscheiden. Ellam Ondre lädt dazu ein, zugleich ihre Verbundenheit wahrzunehmen: Das eine Leben begegnet uns in vielen Gestalten.

1.3

சித்து — அதாவது அறிவுடையது என்று நீ எண்ணுகிற உயிர்களும், ஜடம் — அதாவது அறிவற்றது என்று நீ எண்ணுகிற பூமி, ஜலம், நெருப்பு, காற்று முதலியவைகளும் எல்லாம் ஒன்றே.
cittu — atāvatu aṟivuṭaiyatu eṉṟu nī eṇṇukiṟa uyirkaḷum, jaṭam — atāvatu aṟivaṟṟatu eṉṟu nī eṇṇukiṟa pūmi, jalam, neruppu, kāṟṟu mutaliyavaikaḷum ellām oṉṟē.

Die Lebewesen, die du als bewusst, also als mit Erkenntnis begabt ansiehst, und Erde, Wasser, Feuer, Luft und alles Weitere, das du als unbewusst, also als ohne Erkenntnis ansiehst: Alles ist eins.

Auch die Unterscheidung von Bewusstsein und Materie wird hier in eine umfassende Einheit hineingenommen. Das entspricht der nichtdualen Ausrichtung des Werkes.

1.4

“எல்லாம் ஒன்று” என்று நீ எண்ணுவதனால் உண்டாகும் நன்மை, “வேறு, வேறு” என்று எண்ணுவதனால் உண்டாவதில்லை. ஆகையால் எல்லாம் ஒன்றே.
“ellām oṉṟu” eṉṟu nī eṇṇuvataṉāl uṇṭākum naṉmai, “vēṟu, vēṟu” eṉṟu eṇṇuvataṉāl uṇṭāvatillai. ākaiyāl ellām oṉṟē.

Das Gute, das daraus entsteht, dass du „Alles ist eins“ denkst, entsteht nicht, wenn du immer nur „getrennt, getrennt“ denkst. Deshalb: Alles ist eins.

Der Autor verbindet seine Lehre mit einer ethischen Frage: Welche Sichtweise hilft, das Leben anderer ebenso ernst zu nehmen wie das eigene?

1.5

“எல்லாம் ஒன்று” என்று எண்ணுவதனால், உனக்கும் நன்மை; பிறருக்கும் நன்மை. ஆகையால் எல்லாம் ஒன்றே.
“ellām oṉṟu” eṉṟu eṇṇuvataṉāl, uṉakkum naṉmai; piṟarukkum naṉmai. ākaiyāl ellām oṉṟē.

Der Gedanke „Alles ist eins“ bringt dir Gutes und auch den anderen. Deshalb: Alles ist eins.

Einheit zeigt sich als Wohlwollen. Die eigene spirituelle Entwicklung gewinnt an Tiefe, wenn auch andere durch sie mehr Verständnis und Güte erfahren.

1.6

நான் வேறு, நீ வேறு, அவன் வேறு என்று இவ்வாறு எண்ணுகிறவன், தனக்கு ஒருவிதம் நடப்பான்; பிறருக்கு ஒருவிதம் நடப்பான். அவ்வாறு நடக்காமலிருக்க அவனால் முடியாது. நான் வேறு, பிறர் வேறு என்று எண்ணிக்கொண்டிருக்கும் எண்ணம் ஒரு விதையாயிருந்து, தனக்கு வேறு, பிறருக்கு வேறாக நடக்கிற பக்ஷபாதமாகிய மரத்தைத் தோற்றுவிக்கின்றது. நானும் பிறரும் எல்லாமும் ஒன்றே என்று அறிந்தவன், எப்படி நியாயம் தவறி நடப்பான்? பேதம் என்கிற விதை உள்ள வரையில் உன்னையறியாமலே நீ தீமையில், பக்ஷபாதமாய் நடத்தலில் இறங்கிவிடுவாய். ஆதலால், பேதபுத்தியை விட்டுவிடு. எல்லாம் ஒன்றே.
nāṉ vēṟu, nī vēṟu, avaṉ vēṟu eṉṟu ivvāṟu eṇṇukiṟavaṉ, taṉakku oruvitam naṭappāṉ; piṟarukku oruvitam naṭappāṉ. avvāṟu naṭakkāmalirukka avaṉāl muṭiyātu. nāṉ vēṟu, piṟar vēṟu eṉṟu eṇṇikkoṇṭirukkum eṇṇam oru vitaiyāyiruntu, taṉakku vēṟu, piṟarukku vēṟāka naṭakkiṟa pakṣapātamākiya marattait tōṟṟuvikkiṉṟatu. nāṉum piṟarum ellāmum oṉṟē eṉṟu aṟintavaṉ, eppaṭi niyāyam tavaṟi naṭappāṉ? pētam eṉkiṟa vitai uḷḷa varaiyil uṉṉaiyaṟiyāmalē nī tīmaiyil, pakṣapātamāy naṭattalil iṟaṅkiviṭuvāy. ātalāl, pētaputtiyai viṭṭuviṭu. ellām oṉṟē.

Wer denkt: „Ich bin getrennt, du bist getrennt, jener ist getrennt“, wird sich selbst gegenüber auf eine Weise und anderen gegenüber auf eine andere Weise verhalten. Er kann kaum anders. Der Gedanke „Ich bin etwas anderes als die anderen“ ist ein Same. Aus ihm wächst der Baum der Parteilichkeit, der für sich selbst und für andere verschiedene Maßstäbe anlegt. Wie könnte jemand ungerecht handeln, der erkannt hat: „Ich, die anderen und alles sind eins“? Solange der Same der Trennung besteht, wirst du, ohne es zu bemerken, in schädliches und parteiisches Handeln geraten. Lass deshalb das trennende Denken los. Alles ist eins.

Das Bild von Same und Baum macht die Verbindung zwischen innerer Haltung und äußerem Verhalten deutlich. Die Frage an die eigene Praxis lautet: Messe ich mit zweierlei Maß?

1.7

இவ்வுலகத்தில் பொருள்களெல்லாம் வேறு வேறாகத் தோன்றுகின்றனவே, ஒன்று என்று எப்படி எண்ணுவேன், அதற்கு ஒரு வழி உண்டா? என்று கேள்; சொல்லுகிறேன்: ஒரு மரத்தில் இலை வேறு, பூ வேறு, காய் வேறு, கிளை வேறு — இப்படிக் காண்கிறோமே. ஆனாலும் அவையெல்லாம் ஒன்றே. மரம் என்ற சொல்லில் அவ்வளவும் அடங்கியது. அவ்வளவுக்கும் மூலம் ஒன்று, உயிர் ஒன்று; அதுபோலவே, இவ்வுலகில் வேறு வேறாகக் காணப்படும் எல்லாப் பொருள், எல்லா உடல், எல்லா உயிர்களுக்கும் — மூலம் ஒன்றே. உயிர் ஒன்றே. ஆகையால் எல்லாம் ஒன்றே.
ivvulakattil poruḷkaḷellām vēṟu vēṟākat tōṉṟukiṉṟaṉavē, oṉṟu eṉṟu eppaṭi eṇṇuvēṉ, ataṟku oru vaḻi uṇṭā? eṉṟu kēḷ; collukiṟēṉ: oru marattil ilai vēṟu, pū vēṟu, kāy vēṟu, kiḷai vēṟu — ippaṭik kāṇkiṟōmē. āṉālum avaiyellām oṉṟē. maram eṉṟa collil avvaḷavum aṭaṅkiyatu. avvaḷavukkum mūlam oṉṟu, uyir oṉṟu; atupōlavē, ivvulakil vēṟu vēṟākak kāṇappaṭum ellāp poruḷ, ellā uṭal, ellā uyirkaḷukkum — mūlam oṉṟē. uyir oṉṟē. ākaiyāl ellām oṉṟē.

Frage ruhig: „In dieser Welt erscheinen alle Dinge verschieden. Wie soll ich sie als eins verstehen? Gibt es dafür einen Weg?“ Ich will es dir sagen. An einem Baum sehen wir Blatt, Blüte, Frucht und Zweig als verschieden. Dennoch gehören sie alle zu einem Ganzen. Das Wort „Baum“ umfasst sie alle. Ihr Ursprung ist einer, ihr Leben ist eines. Ebenso haben alle Dinge, alle Körper und alle Lebewesen, die in dieser Welt verschieden erscheinen, einen gemeinsamen Ursprung und ein gemeinsames Leben. Deshalb ist alles eins.

Einheit bedeutet in diesem Gleichnis nicht, dass Blatt und Frucht gleich aussehen oder dieselbe Aufgabe haben. Ihre Verschiedenheit besteht innerhalb des einen lebendigen Ganzen.

1.8

ஓ நல்லவனே! எல்லாம் ஒன்றென்பது நன்மைக்கோ தீமைக்கோ, நீயே கவனி. தன்னைப்போலப் பிறரையும் பிறரைப்போலத் தன்னையும் பார்க்கிறவனே நன்மையில் நடப்பான் என்றால், தானாகவே பிறரையும் பிறராகவே தன்னையும் காண்கிறவனுக்குத் தீமை எப்படி வரும்? ஒன்றென்று எண்ணுவதைக் காட்டிலும் உயர்ந்த வழி உன்மனது வேறு இருந்தால் சொல். ஒருநாளும் வேறு வழிகள் இவ்வளவு நன்மையைத் தரமாட்டா. ஒன்றென்று எண்ணுவதைவிட அதிகமாக எப்படி மற்ற உயிர்களிடத்தில் ஒருவன் அன்பாயிருக்க முடியும். ஒன்றென்றே எண்ணு; ஒன்றென்றே நேசி. உண்மையில் எல்லாம் ஒன்றே.
ō nallavaṉē! ellām oṉṟeṉpatu naṉmaikkō tīmaikkō, nīyē kavaṉi. taṉṉaippōlap piṟaraiyum piṟaraippōlat taṉṉaiyum pārkkiṟavaṉē naṉmaiyil naṭappāṉ eṉṟāl, tāṉākavē piṟaraiyum piṟarākavē taṉṉaiyum kāṇkiṟavaṉukkut tīmai eppaṭi varum? oṉṟeṉṟu eṇṇuvataik kāṭṭilum uyarnta vaḻi uṉmaṉatu vēṟu iruntāl col. orunāḷum vēṟu vaḻikaḷ ivvaḷavu naṉmaiyait taramāṭṭā. oṉṟeṉṟu eṇṇuvataiviṭa atikamāka eppaṭi maṟṟa uyirkaḷiṭattil oruvaṉ aṉpāyirukka muṭiyum. oṉṟeṉṟē eṇṇu; oṉṟeṉṟē nēci. uṇmaiyil ellām oṉṟē.

Guter Mensch, prüfe selbst: Führt die Einsicht „Alles ist eins“ zum Guten oder zum Schlechten? Wenn schon derjenige gut handelt, der die anderen wie sich selbst und sich selbst wie die anderen betrachtet, wie sollte dann aus dem Menschen Schlechtes hervorgehen, der die anderen als sich selbst und sich selbst als die anderen erkennt? Wenn du einen höheren Weg kennst als dieses Erkennen der Einheit, nenne ihn. Andere Wege können kein größeres Gut schenken. Wie könnte jemand die übrigen Lebewesen tiefer lieben, als indem er sie als eins mit sich erkennt? Denke in Einheit; liebe in Einheit. In Wahrheit ist alles eins.

Hier wird die Einsicht der Einheit zu einer Einladung zur Liebe. Der Satz „Denke in Einheit; liebe in Einheit“ eignet sich zum stillen Nachsinnen und als Erinnerung im Alltag.

1.9

ஒன்றென்று அறிந்தவன் மனது அடைந்த சாந்தம், ஆறுதல் யாருக்கு உண்டு! அவனுக்குக் கவலையில்லை. எல்லாருடைய நன்மையும் அவனுடைய நன்மையாயிருக்கிறது. பிள்ளைகளினுடைய நன்மையை, தாய் தனது நன்மையாகக் கருதுகிறாள். ஆயினும், தான் வேறு, அந்தப் பிள்ளைகள் வேறு என்ற ஒரு எண்ணம் அவளுக்கு இருப்பதினாலே, அவள் அன்பும் பரிபூரண அன்பு அன்று. எல்லாம் ஒன்று என்று அறிந்த ஞானியின் அன்போ, தாய் அன்பிலும் மேலான அன்பு. ஒன்றென்று அறிந்துகொள்வதைவிட இவ்வன்பு வருவதற்கு வேறுவழி இல்லை. ஆதலால் எல்லாம் ஒன்றே.
oṉṟeṉṟu aṟintavaṉ maṉatu aṭainta cāntam, āṟutal yārukku uṇṭu! avaṉukkuk kavalaiyillai. ellāruṭaiya naṉmaiyum avaṉuṭaiya naṉmaiyāyirukkiṟatu. piḷḷaikaḷiṉuṭaiya naṉmaiyai, tāy taṉatu naṉmaiyākak karutukiṟāḷ. āyiṉum, tāṉ vēṟu, antap piḷḷaikaḷ vēṟu eṉṟa oru eṇṇam avaḷukku iruppatiṉālē, avaḷ aṉpum paripūraṇa aṉpu aṉṟu. ellām oṉṟu eṉṟu aṟinta ñāṉiyiṉ aṉpō, tāy aṉpilum mēlāṉa aṉpu. oṉṟeṉṟu aṟintukoḷvataiviṭa ivvaṉpu varuvataṟku vēṟuvaḻi illai. ātalāl ellām oṉṟē.

Wer besitzt den Frieden und den Trost eines Geistes, der die Einheit erkannt hat! Ein solcher Mensch ist frei von Sorge. Das Wohl aller ist sein eigenes Wohl. Eine Mutter betrachtet das Wohl ihrer Kinder als ihr eigenes. Solange aber der Gedanke bleibt: „Ich bin eines, meine Kinder sind etwas anderes“, ist auch diese Liebe noch nicht vollkommen. Die Liebe des Weisen, der alles als eins erkannt hat, reicht selbst über die Mutterliebe hinaus. Zu dieser Liebe führt die Erkenntnis der Einheit. Deshalb ist alles eins.

Die Mutterliebe dient als starkes Bild fürsorglicher Nähe. Der Autor weitet dieses Bild auf alle Wesen aus; sein Ziel ist eine Liebe ohne ausschließende Grenze.

1.10

இவ்வுலகமெல்லாம் உன்னுடைய அழியாத உடம்பாகவும், நீ இவ்வுலகத்துக்கெல்லாம் அழியாத உயிராகவும் பார். இவ்வாறு நீ பார்ப்பதில் தீமை உண்டானால் சொல். தீமை யில்லாத வழியில் நடப்பதற்கு யார்தான் அஞ்சுவார்கள்? தைரியங்கொள். வேதம் இந்த உண்மையைத்தான் சொல்லுகிறது. உன்னைத் தவிர ஒன்றும் இல்லை. எல்லா நன்மையும் உனக்கு உண்டு. நீ நன்மையே வடிவாகிறாய். உன்னால் பிறர் அடைவதெல்லாம் நன்மையே. தன் உயிருக்கும் தன் உடலுக்கும் தீமை செய்வார் யார்? உடலில் புண் உண்டானால் சிகிச்சை செய்கிறோம்; அதில் உடலுக்குச் சிறிது துன்பம் உண்டாயினும் அது நன்மையின் பொருட்டே. அவ்வாறே நீ செய்கிற சில செய்கைகளும் இருக்கும்; அதுவும் உலக நன்மையின் பொருட்டே. அதனால் நீ பேதபுத்தியுடையவனாகமாட்டாய். சுருக்கமாய்ச் சொல்லுகிறேன்: ஒன்று என்று உணர்ந்தவன், எப்படி நடக்கவேண்டுமோ அப்படி நடப்பான். ஒன்று என்ற உணர்ச்சி, அவனை உண்மையில் நடத்துகிறது. அவனுக்குத் தவறுதல் என்பது கிடையாது. அவன்தான் உலகத்தில் கண்காணவந்த தெய்வம். எல்லாம் ஒன்றே.
ivvulakamellām uṉṉuṭaiya aḻiyāta uṭampākavum, nī ivvulakattukkellām aḻiyāta uyirākavum pār. ivvāṟu nī pārppatil tīmai uṇṭāṉāl col. tīmai yillāta vaḻiyil naṭappataṟku yārtāṉ añcuvārkaḷ? tairiyaṅkoḷ. vētam inta uṇmaiyaittāṉ collukiṟatu. uṉṉait tavira oṉṟum illai. ellā naṉmaiyum uṉakku uṇṭu. nī naṉmaiyē vaṭivākiṟāy. uṉṉāl piṟar aṭaivatellām naṉmaiyē. taṉ uyirukkum taṉ uṭalukkum tīmai ceyvār yār? uṭalil puṇ uṇṭāṉāl cikiccai ceykiṟōm; atil uṭalukkuc ciṟitu tuṉpam uṇṭāyiṉum atu naṉmaiyiṉ poruṭṭē. avvāṟē nī ceykiṟa cila ceykaikaḷum irukkum; atuvum ulaka naṉmaiyiṉ poruṭṭē. ataṉāl nī pētaputtiyuṭaiyavaṉākamāṭṭāy. curukkamāyc collukiṟēṉ: oṉṟu eṉṟu uṇarntavaṉ, eppaṭi naṭakkavēṇṭumō appaṭi naṭappāṉ. oṉṟu eṉṟa uṇarcci, avaṉai uṇmaiyil naṭattukiṟatu. avaṉukkut tavaṟutal eṉpatu kiṭaiyātu. avaṉtāṉ ulakattil kaṇkāṇavanta teyvam. ellām oṉṟē.

Betrachte die ganze Welt als deinen unvergänglichen Leib und dich als das unvergängliche Leben der ganzen Welt. Sage mir, welches Übel aus einer solchen Sicht entstehen sollte. Wer müsste sich fürchten, einen Weg ohne schädigende Absicht zu gehen? Fasse Mut. Eben diese Wahrheit verkündet der Veda. Außer dir gibt es nichts. Alles Gute ist dein; du wirst selbst zur Gestalt des Guten. Was andere durch dich empfangen, dient ihrem Wohl. Wer würde seinem eigenen Leben oder Leib Schaden zufügen? Entsteht am Körper eine Wunde, behandeln wir sie. Auch wenn die Behandlung etwas schmerzt, geschieht sie um des Wohles willen. Ebenso können einige deiner Handlungen beschaffen sein; auch sie dienen dem Wohl der Welt. Dadurch wirst du nicht zu jemandem mit trennendem Denken. Kurz gesagt: Wer die Einheit erkannt hat, handelt so, wie es recht ist. Die Erkenntnis der Einheit führt ihn in der Wahrheit. Er verfehlt den Weg nicht. Er ist das in dieser Welt sichtbar gewordene Göttliche. Alles ist eins.

Der Abschnitt zeichnet das Ideal eines vollständig Verwirklichten. Seine Aussagen über fehlerfreies Handeln sind aus diesem Ideal zu verstehen; bloße Überzeugung von der eigenen Erleuchtung ersetzt weder Selbstprüfung noch Rücksicht auf andere.

Kapitel 2: Du – நீ

Nun wendet sich die Untersuchung nach innen. Wachen, Traum und Tiefschlaf werden zu Ausgangspunkten der Selbsterforschung. Lass die Frage „Wer bist du?“ beim Lesen auch zu deiner eigenen Frage werden.

2.1

நீ யார்? இந்த உடல் நீயா? இந்த உடல் நீயாயின்: நீ தூங்கும்பொழுது இவ்வுடலில் ஒரு பாம்பு ஊர்ந்தாலும் நீ அறியமாட்டாயே. அப்படியிருக்க நீ இவ்வுடம்பு ஆவாயா? ஒருநாளும் நீ இவ்வுடம்பு ஆகாய். ஆகையால் இவ்வுடம்புக்கு வேறாயுள்ளவன் நீ.
nī yār? inta uṭal nīyā? inta uṭal nīyāyiṉ: nī tūṅkumpoḻutu ivvuṭalil oru pāmpu ūrntālum nī aṟiyamāṭṭāyē. appaṭiyirukka nī ivvuṭampu āvāyā? orunāḷum nī ivvuṭampu ākāy. ākaiyāl ivvuṭampukku vēṟāyuḷḷavaṉ nī.

Wer bist du? Bist du dieser Körper? Wenn du dieser Körper wärst, wie könnte es dann sein, dass du im Schlaf selbst eine Schlange nicht bemerkst, die über ihn kriecht? Wie könntest du also dieser Körper sein? Du bist niemals bloß dieser Körper. Du bist von ihm verschieden.

Die Frage „Wer bist du?“ führt zur Selbsterforschung. Das Schlafbeispiel ist ein philosophisches Gedankenbild: Das Selbst wird nicht mit der wechselnden Wahrnehmung des Körpers gleichgesetzt.

2.2

நீ தூங்கும்போது கனாக் காண்கிறாயே; அந்தக் கனாவில் நீ உன்னை ஏதோ ஒருவனாக எண்ணிக்கொள்கிறாயே; அவ் வொருவன் நீயா? அல்ல. அவ் வொருவன் நீயாயிருந்தால், நீ விழித்துக்கொண்டவுடன் அவ் வொருவன் எங்கே? அவ் வொருவன் நீ ஆகாமற்போனதோடு அவ் வொருவனாக உன்னை நீ எண்ணியிருந்ததற்காக நீயே வெட்கப்படுகிறாய். ஆகையால், அவ் வொருவனும் நீ அல்ல. அவ்வடிவத்துக்கு வேறாயுள்ளவன் நீ.
nī tūṅkumpōtu kaṉāk kāṇkiṟāyē; antak kaṉāvil nī uṉṉai ētō oruvaṉāka eṇṇikkoḷkiṟāyē; av voruvaṉ nīyā? alla. av voruvaṉ nīyāyiruntāl, nī viḻittukkoṇṭavuṭaṉ av voruvaṉ eṅkē? av voruvaṉ nī ākāmaṟpōṉatōṭu av voruvaṉāka uṉṉai nī eṇṇiyiruntataṟkāka nīyē veṭkappaṭukiṟāy. ākaiyāl, av voruvaṉum nī alla. avvaṭivattukku vēṟāyuḷḷavaṉ nī.

Wenn du schläfst, träumst du manchmal. Im Traum hältst du dich für irgendeine Person. Bist du diese Person? Nein. Wenn du sie wärst, wo wäre sie dann, sobald du erwachst? Nicht nur zeigt sich, dass du diese Person nicht bist; du schämst dich sogar darüber, dich für sie gehalten zu haben. Also bist du auch diese Traumgestalt nicht. Du bist von ihr verschieden.

Wie der Wachkörper wird auch die Traumidentität untersucht. Die wechselnden Rollen des Erlebens können das bleibende Selbst nicht vollständig bestimmen.

2.3

கனவுங் காணாமல் நீ அயர்ந்து தூங்கினாயே; அப்பொழுது உன் நிலைமை என்ன? அந்த நிலைமைதான் உனக்கு வடிவமோ என்னில், அந்த நிலைமையை உனது வடிவமாக ஒப்புக்கொள்ள உனக்கு ஒருநாளும் சம்மதமிராது. ஏன்? உன் நிலைமை இன்னதென உனக்கே உணர வராத ஒரு அந்தகாரத்தை நீயாக வைத்துக்கொள்ள, நீ அவ்வளவு அறிவற்றவனல்லவே. அறிவினால் மற்றப் பொருள்களைவிடப் பெருமைபெற்ற நீ, அறிவற்ற அதாவது தன் உணர்ச்சியற்ற ஒரு நிலையை நீயென எப்படி ஒப்புக்கொள்வாய்? அதுதான் எப்படி உண்மையில் உன்னுடைய வடிவமாயிருக்கும்? இருக்காது. “இந்த நிலை, தன்னைத்தான் அறியாத அந்தகார நிலை” என்று அறிகிற அறிவாளி நீயாயிருக்க, உன்னால் உணர்ந்த இகழப்பட்ட ஒரு நிலை நீ ஆவாயா? ஆகையால், இந்த அந்தகார நிலையும் நீ அல்ல. அதற்கு வேறானவன் நீ.
kaṉavuṅ kāṇāmal nī ayarntu tūṅkiṉāyē; appoḻutu uṉ nilaimai eṉṉa? anta nilaimaitāṉ uṉakku vaṭivamō eṉṉil, anta nilaimaiyai uṉatu vaṭivamāka oppukkoḷḷa uṉakku orunāḷum cammatamirātu. ēṉ? uṉ nilaimai iṉṉateṉa uṉakkē uṇara varāta oru antakārattai nīyāka vaittukkoḷḷa, nī avvaḷavu aṟivaṟṟavaṉallavē. aṟiviṉāl maṟṟap poruḷkaḷaiviṭap perumaipeṟṟa nī, aṟivaṟṟa atāvatu taṉ uṇarcciyaṟṟa oru nilaiyai nīyeṉa eppaṭi oppukkoḷvāy? atutāṉ eppaṭi uṇmaiyil uṉṉuṭaiya vaṭivamāyirukkum? irukkātu. “inta nilai, taṉṉaittāṉ aṟiyāta antakāra nilai” eṉṟu aṟikiṟa aṟivāḷi nīyāyirukka, uṉṉāl uṇarnta ikaḻappaṭṭa oru nilai nī āvāyā? ākaiyāl, inta antakāra nilaiyum nī alla. ataṟku vēṟāṉavaṉ nī.

Du schläfst auch tief, ohne zu träumen. Wie ist dann dein Zustand? Ist dieser Zustand dein wahres Wesen? Du wirst ihn nicht als dein eigenes Wesen anerkennen wollen. Warum? Du bist nicht so unwissend, dich mit einer Dunkelheit gleichzusetzen, in der du deinen eigenen Zustand nicht erkennst. Du, der du durch Erkenntnis gegenüber unbewussten Dingen ausgezeichnet bist: Wie könntest du einen Zustand ohne Wissen, ohne Selbstbewusstsein, als dich selbst anerkennen? Wie könnte er dein wahres Wesen sein? Das kann er nicht. Du bist doch der Erkennende, der feststellt: „Dies ist eine Dunkelheit, die sich selbst nicht kennt.“ Kannst du ein Zustand sein, den du erkennst und als unzureichend zurückweist? Deshalb bist du auch diese Dunkelheit nicht. Du bist von ihr verschieden.

Auch die Abwesenheit von Gedanken ist für Ellam Ondre noch keine Selbsterkenntnis. Entscheidend ist bewusstes Erkennen, nicht bloße Bewusstlosigkeit oder Leere.

2.4

உன்னுடைய இந்த ஸ்தூல உடம்பே நீ அல்ல என்னும்பொழுது, இதற்கும் புறம்பான ஒரு பொருள் நீ ஆவாயா? ஆகவே, இவ்வுடம்பு நீ அல்லாதது போலவே, இவ்வுடம்புக்குப் புறம்பான பொருள்களும் நீ அல்ல; இவ்வுடம்பினுள் நீ கண்ட கனவாகிய மற்றொரு உடம்பும் நீ அல்ல; ஒன்றும் அறியாத அறியாமை வடிவாகிய ஸுஷுப்தியும் நீ அல்ல; இம் மூவகை வடிவத்துக்கும் இவ்வுலகத்துக்கும் வேறாயிருப்பவன் நீ.
uṉṉuṭaiya inta stūla uṭampē nī alla eṉṉumpoḻutu, itaṟkum puṟampāṉa oru poruḷ nī āvāyā? ākavē, ivvuṭampu nī allātatu pōlavē, ivvuṭampukkup puṟampāṉa poruḷkaḷum nī alla; ivvuṭampiṉuḷ nī kaṇṭa kaṉavākiya maṟṟoru uṭampum nī alla; oṉṟum aṟiyāta aṟiyāmai vaṭivākiya suṣuptiyum nī alla; im mūvakai vaṭivattukkum ivvulakattukkum vēṟāyiruppavaṉ nī.

Wenn schon dieser grobstoffliche Körper nicht dein Selbst ist, wie könnte dann ein noch weiter außerhalb liegender Gegenstand dein Selbst sein? So wie du dieser Körper nicht bist, bist du auch die Dinge außerhalb des Körpers nicht. Du bist ebenso wenig der andere Körper, den du innerlich im Traum siehst, oder der Tiefschlaf, dessen Gestalt das Nichtwissen ist. Von diesen drei Erscheinungsweisen und von dieser Welt bist du verschieden.

Die Untersuchung löst vertraute Gleichsetzungen auf. Das scheinbare Gegenüber zu Kapitel 1 ist beabsichtigt: Zuerst wird die begrenzte Identität untersucht, dann die Einheit tiefer verstanden.

2.5

இம் மூவகை வடிவமும் இருவகையில் அடங்கும். ஒன்று — மற்றொரு பொருளைச் சுட்டியறிந்துகொண்டிருக்கும் நிலைமை; மற்றொன்று — தன்னைக்கூடத் தான் அறியாத நிலைமை. ஜாகரத்திலும் சொப்பனத்திலும் நீ ஏதாவது ஒரு பொருளை முன்னிலையாகக்கொண்டு, சுட்டறிவுடையவனாயிருக்கிறாய். ஸுஷுப்தியில் நீ ஒன்றையும் அறியாத, அதாவது உன்னைக்கூட நீ அறியாத நிலைமையில் இருக்கிறாய். இவ்விரண்டு நிலைமையில் உன்னுடைய சகல அனுபவங்களும் அடங்கும். இவ்விரண்டு நிலைமையும் உன் சொந்த நிலை அல்ல. இந்த இரண்டு நிலைமைக்கும் வேறாயுள்ள மற்றொரு நிலைமையை உடையவன் நீ.
im mūvakai vaṭivamum iruvakaiyil aṭaṅkum. oṉṟu — maṟṟoru poruḷaic cuṭṭiyaṟintukoṇṭirukkum nilaimai; maṟṟoṉṟu — taṉṉaikkūṭat tāṉ aṟiyāta nilaimai. jākarattilum coppaṉattilum nī ētāvatu oru poruḷai muṉṉilaiyākakkoṇṭu, cuṭṭaṟivuṭaiyavaṉāyirukkiṟāy. suṣuptiyil nī oṉṟaiyum aṟiyāta, atāvatu uṉṉaikkūṭa nī aṟiyāta nilaimaiyil irukkiṟāy. ivviraṇṭu nilaimaiyil uṉṉuṭaiya cakala aṉupavaṅkaḷum aṭaṅkum. ivviraṇṭu nilaimaiyum uṉ conta nilai alla. inta iraṇṭu nilaimaikkum vēṟāyuḷḷa maṟṟoru nilaimaiyai uṭaiyavaṉ nī.

Diese drei Erscheinungsweisen lassen sich auf zwei zurückführen. Die eine besteht darin, etwas anderes als Gegenstand zu erkennen; die andere darin, nicht einmal sich selbst zu erkennen. Im Wachen und im Traum hast du jeweils einen Gegenstand vor dir und erkennst ihn als etwas Bestimmtes. Im Tiefschlaf erkennst du nichts, nicht einmal dich selbst. In diesen beiden Weisen sind deine gewöhnlichen Erfahrungen enthalten. Keine von beiden ist dein eigentlicher Zustand. Dir kommt eine andere Wirklichkeit zu, die von beiden verschieden ist.

Der Text unterscheidet gegenständliches Wissen und Nichtwissen. Er fragt nach dem Bewusstsein, das nicht auf diese beiden Möglichkeiten beschränkt ist.

2.6

அந்த நிலைதான் என்னவெனில், அதுவே துரீயம் எனப்படும். துரீயம் என்றால், நான்காவது நிலை. ஏன் இப்பெயர் வந்ததென்றால், “நீ கண்ட ஜாகரம், சொப்பனம், ஸுஷுப்தி என்னும் மூன்றும் உன் நிலை அல்ல; இதற்கு வேறாகிய நான்காவது நிலைமையையுடையவன் நீ” என்பதற்காக அந்த நிலைக்குத் துரீயம் என்று பெயர் வைக்கப்பட்டது. ஜாகரம், சொப்பனம், சுழுத்தி என்னும் மூன்றையும் ஒரு சொப்பனமாக வைத்துக்கொண்டால், அம்மூன்றினின்றும் விழித்த ஜாகரம் துரீயமாகும். ஆகவே, துரீயமானது, ஒடுக்கத்தில் ஸுஷுப்தியைக் காட்டிலும் ஒடுக்கமுள்ளதாயும், விழிப்பில் ஜாகரத்தைக் காட்டிலும் விழிப்புள்ளதாயும் இருக்கிறது. ஆகையால், ஜாகர சொப்பன சுழுத்திகளுக்கு வேறாயுள்ள அந்தத் துரிய நிலையே உன் சொந்த நிலை. அதுவே நீ.
anta nilaitāṉ eṉṉaveṉil, atuvē turīyam eṉappaṭum. turīyam eṉṟāl, nāṉkāvatu nilai. ēṉ ippeyar vantateṉṟāl, “nī kaṇṭa jākaram, coppaṉam, suṣupti eṉṉum mūṉṟum uṉ nilai alla; itaṟku vēṟākiya nāṉkāvatu nilaimaiyaiyuṭaiyavaṉ nī” eṉpataṟkāka anta nilaikkut turīyam eṉṟu peyar vaikkappaṭṭatu. jākaram, coppaṉam, cuḻutti eṉṉum mūṉṟaiyum oru coppaṉamāka vaittukkoṇṭāl, ammūṉṟiṉiṉṟum viḻitta jākaram turīyamākum. ākavē, turīyamāṉatu, oṭukkattil suṣuptiyaik kāṭṭilum oṭukkamuḷḷatāyum, viḻippil jākarattaik kāṭṭilum viḻippuḷḷatāyum irukkiṟatu. ākaiyāl, jākara coppaṉa cuḻuttikaḷukku vēṟāyuḷḷa antat turiya nilaiyē uṉ conta nilai. atuvē nī.

Was ist diese Wirklichkeit? Sie heißt Turiya. Turiya bedeutet „das Vierte“. Der Name besagt: Wachen, Traum und Tiefschlaf, die du kennst, sind nicht dein eigentliches Wesen; dein Wesen ist das von ihnen verschiedene Vierte. Betrachtet man Wachen, Traum und Tiefschlaf zusammen wie einen einzigen Traum, dann ist Turiya das Erwachen aus diesem Traum. In seiner Sammlung ist es tiefer als der Tiefschlaf, in seiner Wachheit wacher als das gewöhnliche Wachen. Deshalb ist dieses von Wachen, Traum und Tiefschlaf verschiedene Turiya dein eigentlicher Zustand. Das bist du.

Turiya verbindet Stille und Wachheit. Gemeint ist keine besonders lebhafte Traumerfahrung, sondern die Erkenntnis des Bewusstseinsgrundes.

2.7

அத்துரீயம் எப்படிப்பட்டதெனில், அறிவானது ஒன்றையும் சுட்டியறியாது; அவ்வறிவு தன்னையறியாமலும் இராது. அதாவது வேறொரு பொருளையும் அறியாததாயும், ஆனால் ஜடத்தன்மையில்லாததாயும் இருக்கிற அந்த அறிவே துரீயமாகும். அதை ஒரு க்ஷணமாவது கண்டவன், உண்மையைக் கண்டவன். அதுவே நீ.
atturīyam eppaṭippaṭṭateṉil, aṟivāṉatu oṉṟaiyum cuṭṭiyaṟiyātu; avvaṟivu taṉṉaiyaṟiyāmalum irātu. atāvatu vēṟoru poruḷaiyum aṟiyātatāyum, āṉāl jaṭattaṉmaiyillātatāyum irukkiṟa anta aṟivē turīyamākum. atai oru kṣaṇamāvatu kaṇṭavaṉ, uṇmaiyaik kaṇṭavaṉ. atuvē nī.

Wie ist Turiya beschaffen? Das Bewusstsein erkennt dabei nichts als gesonderten Gegenstand; dennoch ist es sich selbst nicht unbekannt. Dieses Bewusstsein, das kein anderes Objekt erkennt und doch nicht unbewusst ist, ist Turiya. Wer es auch nur einen Augenblick erkennt, hat die Wahrheit erkannt. Das bist du.

Bewusstsein ist sich gegenwärtig, ohne sich selbst zu einem gegenüberstehenden Ding zu machen. Diese feine Unterscheidung lädt zu ruhiger Betrachtung ein: Was bleibt, wenn die Aufmerksamkeit für einen Moment nicht an einem einzelnen Gedanken haftet?

2.8

இந்தத் துரீயத்தைக் கண்டவனுடைய மேல் நிலை என்னவெனில் — அவன் அதே நிலையில், அதாவது ஒரு பொருளையும் சுட்டியறியாத நிலையில் எப்பொழுதும் இருப்பான் என்பது ஒருவருடைய அனுபவமும் அன்று. இந்தத் துரீயத்தைக் கண்டவன் அந்த நிலைமையிலிருந்து இவ்வுலகில் விழிக்கிறான். ஆனால், அவனுக்கு இவ்வுலகம் பழைய உலகம் அன்று; தான் கண்ட அந்த ஏகமான துரிய அறிவு எதுவோ அதுவே இந்த எல்லாமாய் விளங்குகிறதெனக் காண்கிறான். அந்த அறிவையன்றி இவ்வுலகத்திற்கு அவன் வேறு வடிவம் கற்பித்துக்கொள்ளமாட்டான். ஆகவே, அவன் தனக்குள் கண்ட அதையே புறம்பில் வேறு வடிவமாகக் காண்கிறான். பழைய பேதமொழிந்து அபேத நிலையை இப்பொழுது அவன் எங்கும் காண்கிறான். இப்பொழுது எல்லாம் அவன். அவனையன்றி ஒன்றும் இல்லை. கண் மூடினும் விழிக்கினும் எது எவ்வாறாயினும் எல்லாம் அவனுக்கு ஒரே நிலை. அதுவே பிரம்ம நிலை. அதுவே உள்ளபடி உள்ள நிலை. அவ்வுண்மை நிலையே நீ.
intat turīyattaik kaṇṭavaṉuṭaiya mēl nilai eṉṉaveṉil — avaṉ atē nilaiyil, atāvatu oru poruḷaiyum cuṭṭiyaṟiyāta nilaiyil eppoḻutum iruppāṉ eṉpatu oruvaruṭaiya aṉupavamum aṉṟu. intat turīyattaik kaṇṭavaṉ anta nilaimaiyiliruntu ivvulakil viḻikkiṟāṉ. āṉāl, avaṉukku ivvulakam paḻaiya ulakam aṉṟu; tāṉ kaṇṭa anta ēkamāṉa turiya aṟivu etuvō atuvē inta ellāmāy viḷaṅkukiṟateṉak kāṇkiṟāṉ. anta aṟivaiyaṉṟi ivvulakattiṟku avaṉ vēṟu vaṭivam kaṟpittukkoḷḷamāṭṭāṉ. ākavē, avaṉ taṉakkuḷ kaṇṭa ataiyē puṟampil vēṟu vaṭivamākak kāṇkiṟāṉ. paḻaiya pētamoḻintu apēta nilaiyai ippoḻutu avaṉ eṅkum kāṇkiṟāṉ. ippoḻutu ellām avaṉ. avaṉaiyaṉṟi oṉṟum illai. kaṇ mūṭiṉum viḻikkiṉum etu evvāṟāyiṉum ellām avaṉukku orē nilai. atuvē piramma nilai. atuvē uḷḷapaṭi uḷḷa nilai. avvuṇmai nilaiyē nī.

Was folgt für den Menschen, der Turiya erkannt hat? Niemand erfährt, dass er für immer in einem Zustand ohne jedes gegenständliche Erkennen verbleibt. Wer Turiya erkannt hat, erwacht aus dieser Versenkung wieder zur Welt. Doch die Welt ist für ihn nicht mehr dieselbe. Er sieht: Das eine Bewusstsein, das ich als Turiya erkannt habe, erscheint als all dies. Er schreibt der Welt keine von diesem Bewusstsein getrennte Wirklichkeit zu. Was er in sich erkannt hat, erkennt er nun außerhalb in anderer Gestalt. Die frühere Trennung ist geschwunden; überall sieht er Nichtgetrenntheit. Jetzt ist er alles, und nichts ist außerhalb von ihm. Ob seine Augen geschlossen oder geöffnet sind, wie immer die Dinge sich zeigen: Für ihn bleibt es dieselbe Wirklichkeit. Dies ist der Zustand Brahmans, das Sein, wie es wirklich ist. Diese wahre Wirklichkeit bist du.

Ellam Ondre führt ausdrücklich in die wahrgenommene Welt zurück. Erkenntnis soll auch bei offenen Augen Bestand haben und den Alltag durchdringen.

2.9

இதற்குமேல் யாதொரு நிலையுமில்லை. உள் என்றும் புறம்பு என்றும் சொல்லும் சொல்லுக்கு அவனுக்குப் பொருள் இல்லை. எல்லாம் ஒன்று. அவன் உடம்பும் சொல்லும் எண்ணமும், அவனுக்கென்று சுயநயத்தோடு உழைத்தலை மறந்துவிடும். அவற்றின் உழைப்பெல்லாம் எல்லாருக்கும் எல்லாப் பொருளுக்கும் பொதுவான அருள் உழைப்பு. “தான்” என்ற துண்டு, போனது போனதுதான். அந்த அகம்பாவத்துக்கு மறுபடி உயிர்த்தெழுதல் ஒருநாளும் கிடையாது. இதனால் இவன் அப்பொழுதே முக்தன் என்று சொல்லப்படுகிறான். இந்த ஸ்தூல உடம்பு இருந்தாலும், அது அவன் இருப்பு அன்று. இந்த ஸ்தூல உடம்பு இறந்தாலும், அது அவன் இறப்பு அன்று. அவன் நித்யன். அவனைத் தவிர ஒன்றும் இல்லை. அவனே நீ.
itaṟkumēl yātoru nilaiyumillai. uḷ eṉṟum puṟampu eṉṟum collum collukku avaṉukkup poruḷ illai. ellām oṉṟu. avaṉ uṭampum collum eṇṇamum, avaṉukkeṉṟu cuyanayattōṭu uḻaittalai maṟantuviṭum. avaṟṟiṉ uḻaippellām ellārukkum ellāp poruḷukkum potuvāṉa aruḷ uḻaippu. “tāṉ” eṉṟa tuṇṭu, pōṉatu pōṉatutāṉ. anta akampāvattukku maṟupaṭi uyirtteḻutal orunāḷum kiṭaiyātu. itaṉāl ivaṉ appoḻutē muktaṉ eṉṟu collappaṭukiṟāṉ. inta stūla uṭampu iruntālum, atu avaṉ iruppu aṉṟu. inta stūla uṭampu iṟantālum, atu avaṉ iṟappu aṉṟu. avaṉ nityaṉ. avaṉait tavira oṉṟum illai. avaṉē nī.

Darüber hinaus gibt es keinen weiteren Zustand. Die Wörter „innen“ und „außen“ bezeichnen für ihn keine Trennung mehr. Alles ist eins. Sein Körper, seine Rede und sein Denken haben aufgehört, aus Eigennutz allein für ihn zu arbeiten. Ihr ganzes Wirken wird zu einem allen Wesen und Dingen gemeinsamen Wirken der Gnade. Das abgesonderte Stück namens „Ich“ ist verschwunden und bleibt verschwunden. Dieses Ichbewusstsein ersteht nicht wieder. Deshalb nennt man ihn schon jetzt einen Befreiten. Dass sein grobstofflicher Körper besteht, macht nicht sein wahres Dasein aus. Dass dieser Körper stirbt, bedeutet nicht seinen Tod. Er ist ewig. Außer ihm gibt es nichts. Er bist du.

Die Befreiung zu Lebzeiten wird an selbstlosem Handeln erkennbar. Die Sprache des Ewigen bezieht sich auf das Selbst, nicht auf eine Unsterblichkeit des Körpers.

2.10

தெய்வம் என்பது எது? அருள் வடிவமானது. அருள் என்பது எது? தான் என்ற துண்டான எண்ணம் அற்றது. இந்நிலைமையொன்று உண்டு என்பதை ஒருவன் உணர்வது எப்படி? தான் அந்த நிலையைப் பெற்றால்தான். அந்த நிலையைப் பெற்றவன் “தெய்வத்தோடு ஒன்றாகத் தெய்வத்தை அறிந்தான்” என்று வேதத்தில் புகழப்படுகிறான். ஆதலின், ஒருவன் இவ்வுலகத்தில் அடையக்கூடிய நன்மையும், உலகத்துக்குச் செய்யக்கூடிய நன்மையும் இந்த அபேத நிலையைப் பெறுதலே. உண்மையில் இதையன்றி வேறு நிலைகள் இல்லை. வேறு நிலைகளெல்லாம் அறியாக் காலத்தில் தோற்றுபவை. அறிந்தவனுக்கு இருப்பது ஒரே நிலைதான். அதுவே நீ.
teyvam eṉpatu etu? aruḷ vaṭivamāṉatu. aruḷ eṉpatu etu? tāṉ eṉṟa tuṇṭāṉa eṇṇam aṟṟatu. innilaimaiyoṉṟu uṇṭu eṉpatai oruvaṉ uṇarvatu eppaṭi? tāṉ anta nilaiyaip peṟṟāltāṉ. anta nilaiyaip peṟṟavaṉ “teyvattōṭu oṉṟākat teyvattai aṟintāṉ” eṉṟu vētattil pukaḻappaṭukiṟāṉ. ātaliṉ, oruvaṉ ivvulakattil aṭaiyakkūṭiya naṉmaiyum, ulakattukkuc ceyyakkūṭiya naṉmaiyum inta apēta nilaiyaip peṟutalē. uṇmaiyil itaiyaṉṟi vēṟu nilaikaḷ illai. vēṟu nilaikaḷellām aṟiyāk kālattil tōṟṟupavai. aṟintavaṉukku iruppatu orē nilaitāṉ. atuvē nī.

Was ist das Göttliche? Die Gestalt der Gnade. Was ist Gnade? Das Freisein vom Gedanken eines abgesonderten „Ich“. Wie erkennt jemand, dass es eine solche Wirklichkeit gibt? Indem er sie selbst verwirklicht. Von einem solchen Menschen sagt der Veda rühmend: „Eins mit dem Göttlichen hat er das Göttliche erkannt.“ Deshalb besteht sowohl das Gute, das ein Mensch in dieser Welt erlangen kann, als auch das Gute, das er der Welt schenken kann, in der Verwirklichung dieser Nichtgetrenntheit. In Wahrheit gibt es keine andere Wirklichkeit. Die verschiedenen Zustände erscheinen in der Zeit des Nichtwissens. Für den Erkennenden gibt es nur die eine Wirklichkeit. Das bist du.

Gnade wird hier ausdrücklich nichtdual verstanden. Selbsterkenntnis und Wohltun für die Welt gehören zusammen, weil das trennende Eigeninteresse seine Grundlage verliert.

Kapitel 3: Gott – கடவுள்

Die Erforschung des Selbst verbindet sich in diesem Kapitel mit der Hinwendung zu Gott. Ellam Ondre führt von Namen und Formen der Verehrung zur Liebe gegenüber allen Wesen und zur Bedeutung geistiger Führung.

3.1

கடவுள் யார்? நம்மால் காணப்பட்ட இவ்வளவையும் கடந்தவர் கடவுள். இவ்வுலகத்தைக் கடந்தவர் என்றதனால், இவ்வுலகத்துக்கும் அவருக்கும் ஸம்பந்தம் இல்லையோ என்றால், அவருடைய ஸம்பந்தம் இல்லாத ஒரு அணுவாவது இங்கே கிடையாது. பின்னை, உலகத்தைக் கடந்தவர் என்றதன் கருத்துத்தான் என்னவென்றால் — உலகம் என்பது, நாமும் நம்மால் அறியப்படும் பொருள்களும் அல்லவா? அதாவது, சித்தும் ஜடமும் உலகமென்று சொல்லலாம். இந்த சித்து, ஜடம் என்னும் இரண்டையும் படைத்தவரை நாம் என்னவென்று சொல்லலாம்? இந்த இரண்டுக்குள்ளும் உயர்ந்தது “சித்து” என்கிறோம். நாம் கண்ட பொருள்களுக்குள் உயர்ந்த ஒரு பொருளின் இனத்தைச் சேர்ந்தவொன்றுதான் நம்மால் எண்ண முடியுமேயொழிய, அதைவிட வேறெண்ண நமது அறிவு சக்தியற்றதாகின்றதல்லவா? ஆகவே — நம்மைப் படைத்தவர் நமது சக்திக்கு மேற்பட்ட நிலைமையையுடையவர்; நமது சக்தியால் அவரை அறிந்து சொல்வதற்கு அவர் அடங்குபவரல்லர்; அவ்வறிவைக் கடந்தவர் — என்பதற்காகவே, அவர் எல்லாவற்றையும் கடந்தவர் என்று சொல்லப்பட்டது. அதனாலேயே அவருக்கு வைக்கப்பெற்ற பெயர் “கடவுள்”.
kaṭavuḷ yār? nammāl kāṇappaṭṭa ivvaḷavaiyum kaṭantavar kaṭavuḷ. ivvulakattaik kaṭantavar eṉṟataṉāl, ivvulakattukkum avarukkum sampantam illaiyō eṉṟāl, avaruṭaiya sampantam illāta oru aṇuvāvatu iṅkē kiṭaiyātu. piṉṉai, ulakattaik kaṭantavar eṉṟataṉ karuttuttāṉ eṉṉaveṉṟāl — ulakam eṉpatu, nāmum nammāl aṟiyappaṭum poruḷkaḷum allavā? atāvatu, cittum jaṭamum ulakameṉṟu collalām. inta cittu, jaṭam eṉṉum iraṇṭaiyum paṭaittavarai nām eṉṉaveṉṟu collalām? inta iraṇṭukkuḷḷum uyarntatu “cittu” eṉkiṟōm. nām kaṇṭa poruḷkaḷukkuḷ uyarnta oru poruḷiṉ iṉattaic cērntavoṉṟutāṉ nammāl eṇṇa muṭiyumēyoḻiya, ataiviṭa vēṟeṇṇa namatu aṟivu caktiyaṟṟatākiṉṟatallavā? ākavē — nammaip paṭaittavar namatu caktikku mēṟpaṭṭa nilaimaiyaiyuṭaiyavar; namatu caktiyāl avarai aṟintu colvataṟku avar aṭaṅkupavarallar; avvaṟivaik kaṭantavar — eṉpataṟkākavē, avar ellāvaṟṟaiyum kaṭantavar eṉṟu collappaṭṭatu. ataṉālēyē avarukku vaikkappeṟṟa peyar “kaṭavuḷ”.

Wer ist Gott? Gott ist derjenige, der alles übersteigt, was wir wahrnehmen. Bedeutet das, dass zwischen ihm und der Welt keine Verbindung besteht? Keineswegs: Hier gibt es nicht ein einziges Atom ohne Beziehung zu ihm. Was bedeutet also „jenseits der Welt“? Die Welt besteht doch aus uns und den Dingen, die wir erkennen; wir können sie als Bewusstes und Unbewusstes bezeichnen. Wie sollen wir den benennen, der beides hervorgebracht hat? Von diesen beiden halten wir das Bewusste für das Höhere. Wir können uns jedoch nur etwas vorstellen, das zur Art des Höchsten gehört, das wir schon kennen. Etwas darüber hinaus zu denken, übersteigt unser Vermögen. Unser Schöpfer besitzt daher eine Wirklichkeit, die unsere Fähigkeiten überragt. Er lässt sich nicht in das Wissen und die Beschreibungen unseres begrenzten Verstandes einschließen. Weil er dieses Erkennen übersteigt, heißt es, er übersteige alles. Deshalb trägt er den Namen „Kadavul“, Gott.

Der Text verbindet Gottes Transzendenz mit seiner Gegenwart in allem. Die Deutung des tamilischen Namens Kadavul aus dem „Überschreiten“ gehört hier zur religiösen Erklärung des Autors.

3.2

அந்தக் கடவுள் நம்மால் ஒருவகையிலும் அறியப்படாதவரா என்றால், அப்படி முழுவதும் அறியப்படாதவர் அல்லர். நம்மால் ஒருவாறு அறியப்பட்டிருக்கிறார். அவ்வளவு அவர் அருள் செய்திருப்பதே நமக்குப் போதுமானது. அவர் எவ்வளவு மகிமையை உடையவராயிருந்தாலும், அவையெல்லாம் நமக்கு வேண்டாம். அவருடைய எந்த மகிமைகளைத் தெரிந்துகொள்வதனால் நமக்குத் துன்ப நிவிர்த்தி உண்டாகுமோ, அவ்வளவு மகிமைகளை அவர் நமக்குத் தெரிவிக்கிறார். நமது நிலைமைக்கு, அதாவது நம்முடைய குறைகளை நீக்கிக்கொள்வதற்கு எவ்வளவு அறிவு அந்தக் கடவுள் விஷயமாக நமக்கு வேண்டுமோ, அதற்குமேல் ஒரு அணுவைக்கூட நமக்கு அவர் அறிவிக்க நியாயமில்லை. ஆகையால், அந்தக் கடவுள் நமக்கு வேண்டிய அளவு அறியப்பட்டவர். நமக்குள் அகப்பட்டவர். எவ்வளவு கரையற்ற மகிமையுடையவரானாலும் நம்மால் அறியப்பட்ட ஒரு கரையை உடையவரே கடவுள்.
antak kaṭavuḷ nammāl oruvakaiyilum aṟiyappaṭātavarā eṉṟāl, appaṭi muḻuvatum aṟiyappaṭātavar allar. nammāl oruvāṟu aṟiyappaṭṭirukkiṟār. avvaḷavu avar aruḷ ceytiruppatē namakkup pōtumāṉatu. avar evvaḷavu makimaiyai uṭaiyavarāyiruntālum, avaiyellām namakku vēṇṭām. avaruṭaiya enta makimaikaḷait terintukoḷvataṉāl namakkut tuṉpa nivirtti uṇṭākumō, avvaḷavu makimaikaḷai avar namakkut terivikkiṟār. namatu nilaimaikku, atāvatu nammuṭaiya kuṟaikaḷai nīkkikkoḷvataṟku evvaḷavu aṟivu antak kaṭavuḷ viṣayamāka namakku vēṇṭumō, ataṟkumēl oru aṇuvaikkūṭa namakku avar aṟivikka niyāyamillai. ākaiyāl, antak kaṭavuḷ namakku vēṇṭiya aḷavu aṟiyappaṭṭavar. namakkuḷ akappaṭṭavar. evvaḷavu karaiyaṟṟa makimaiyuṭaiyavarāṉālum nammāl aṟiyappaṭṭa oru karaiyai uṭaiyavarē kaṭavuḷ.

Ist Gott dann für uns in jeder Hinsicht unerkennbar? Nein, völlig unbekannt ist er nicht. Wir kennen ihn in gewisser Weise. Schon dass er uns so weit seine Gnade gewährt, genügt uns. Wie grenzenlos seine Herrlichkeit auch sein mag: Wir müssen nicht alles davon wissen. Er offenbart uns so viel von seinem Wesen, wie wir erkennen müssen, damit unser Leiden endet. Für unsere Lage, für die Überwindung unserer Unvollkommenheiten, brauchen wir ein bestimmtes Maß an Gotteserkenntnis; darüber hinaus muss er uns nicht noch das Geringste enthüllen. Gott ist also so weit erkennbar, wie es für uns notwendig ist. Er lässt sich in uns finden. Mag seine Herrlichkeit auch uferlos sein: Für uns hat dieses Meer ein Ufer, das wir erreichen können.

Das Bild des erreichbaren Ufers ermutigt zur Praxis. Die Befreiung verlangt nicht, jedes Geheimnis des Universums erklären zu können.

3.3

நம்மால் கடவுள் விஷயத்தில் தெரிந்துகொள்ளப்பட்ட கரை என்னவென்றால், அவர் ஸத், சித், ஆனந்தம் என்னும் லக்ஷணத்தையுடையவர் என்பதே. ஸத் என்றால் அழிவற்றது, எக்காலத்திலும் உள்ளது என்பது பொருள். ஒருகாலத்தில் அவர் இல்லாமற்போவது உண்டானால், அவரை அழித்தவர் யார்? அவரைப் படைத்தவர் யார்? என்ற கேள்வி வரும். ஆகவே, அழியக்கூடிய எல்லாப் பொருள்களுக்கும் தலைவனாய் அழியாதவனொருவன் வேண்டுமாதலால் அந்த அழியாமையை உடையவரே கடவுள். அந்த அழியாமை “ஸத்” என்று சொல்லப்படும். இனி, சித் என்பது என்னவென்றால், அறிவுள்ளது என்பது. இந்த அறிவென்பது, தடையற்ற அறிவு; நம்மறிவுபோல் தடுமாற்றமுடையதன்று. அவ்வறிவால் செய்யப்பட்ட காரியங்களில் ஒழுங்கீனம், தவறுதல் — இவற்றின் கலப்பு இல்லை. அறிவு என்பது அதுதான். நம்முடைய அறிவோ, அவரால் தூண்டப்படவேண்டியதாயும் அவ்வாறு தூண்டப்படாதவரையில் ஒழுங்கீனமும் தவறுதலும் உடையதாயும் இருக்கும். “உங்கள் அறிவு, ஒழுங்கீனமும் தவறுதலும் உடையது” என்று பலதடவை அவர் நமக்குப் புத்தி கற்பிக்கிறார். ஜடமாகிய இவ்வுலகப் பொருள்களை எவ்வளவு ஒழுங்குள்ளதாக அவர் படைத்திருக்கிறார்! “இவ்வளவு பெரிய ஆலமரத்துக்கு இவ்வளவு சிறிய பழத்தை ஏன் படைத்தீர்?” என்று குற்றம் கூறிய நாஸ்திகனுக்குப் புத்திவந்த கதையைப் பலரும் கேட்டிருக்கலாம். ஒரு ஜடப்பொருள் ஒழுங்கான நிலைமையில் வந்து பயன்பட வேண்டுமானால், அதற்குமுன் ஒரு “சித்” இருந்தல்லவோ அதனைச் செய்யவேண்டும். தடையற்ற அறிவால் ஆக்கக்கூடிய ஒரு வேலை, அறிவே அற்ற ஜடப்பொருளால்தான் ஆகுமா? அல்லது, தடையுள்ள நம்முடைய அறிவால்தான் ஆகுமா? ஒருபோதும் ஆகாது. ஆகையால், அந்தக் கடவுள் “சித்” என்றும் சொல்லப்படுகிறார். இனி, ஆனந்தம் என்பது என்ன? — தனக்கு மற்றொன்று வேண்டும் என்ற ஆசை அற்ற நிலைமை. அது எப்போதும் நிறைந்த சாந்தமாயிருக்கிறது. அவருக்கு ஒன்று வேண்டும் என்று வந்துவிட்டால், நம்மைவிட அவர் பெரியவராவது எப்படி? அவரால் நாம் இன்பம் அடைவது எப்படி? அவருடைய குறைகளை நிரப்புவதற்கு வேறொருவரல்லவோ ஆளாகவேண்டும். அப்படிப்பட்டவராக அவரை யார் சொல்லுவார்? தனக்குத் தன்னிலேயே திருப்தியான அந்த நிலையே ஆனந்தமாம். ஆகவே, அவர் “ஆனந்தம்” என்றும் சொல்லப்படுகிறார். இம்மூன்றும் (ஸத், சித், ஆனந்தம்) ஒன்றைவிட்டு ஒன்று பிரிந்தால் ஒன்றும் நில்லாமற் போய்விடும். ஆதலால், அவர் “ஸச்சிதானந்த ரூபி” என்று நம்மால் அறியப்பட்டிருக்கிறார். ஆகவே, ஸச்சிதானந்தம் என்று நம்மால் அறியப்பட்ட ஒரு கரையையுடையவரே கடவுள்.
nammāl kaṭavuḷ viṣayattil terintukoḷḷappaṭṭa karai eṉṉaveṉṟāl, avar sat, cit, āṉantam eṉṉum lakṣaṇattaiyuṭaiyavar eṉpatē. sat eṉṟāl aḻivaṟṟatu, ekkālattilum uḷḷatu eṉpatu poruḷ. orukālattil avar illāmaṟpōvatu uṇṭāṉāl, avarai aḻittavar yār? avaraip paṭaittavar yār? eṉṟa kēḷvi varum. ākavē, aḻiyakkūṭiya ellāp poruḷkaḷukkum talaivaṉāy aḻiyātavaṉoruvaṉ vēṇṭumātalāl anta aḻiyāmaiyai uṭaiyavarē kaṭavuḷ. anta aḻiyāmai “sat” eṉṟu collappaṭum. iṉi, cit eṉpatu eṉṉaveṉṟāl, aṟivuḷḷatu eṉpatu. inta aṟiveṉpatu, taṭaiyaṟṟa aṟivu; nammaṟivupōl taṭumāṟṟamuṭaiyataṉṟu. avvaṟivāl ceyyappaṭṭa kāriyaṅkaḷil oḻuṅkīṉam, tavaṟutal — ivaṟṟiṉ kalappu illai. aṟivu eṉpatu atutāṉ. nammuṭaiya aṟivō, avarāl tūṇṭappaṭavēṇṭiyatāyum avvāṟu tūṇṭappaṭātavaraiyil oḻuṅkīṉamum tavaṟutalum uṭaiyatāyum irukkum. “uṅkaḷ aṟivu, oḻuṅkīṉamum tavaṟutalum uṭaiyatu” eṉṟu palataṭavai avar namakkup putti kaṟpikkiṟār. jaṭamākiya ivvulakap poruḷkaḷai evvaḷavu oḻuṅkuḷḷatāka avar paṭaittirukkiṟār! “ivvaḷavu periya ālamarattukku ivvaḷavu ciṟiya paḻattai ēṉ paṭaittīr?” eṉṟu kuṟṟam kūṟiya nāstikaṉukkup puttivanta kataiyaip palarum kēṭṭirukkalām. oru jaṭapporuḷ oḻuṅkāṉa nilaimaiyil vantu payaṉpaṭa vēṇṭumāṉāl, ataṟkumuṉ oru “cit” iruntallavō ataṉaic ceyyavēṇṭum. taṭaiyaṟṟa aṟivāl ākkakkūṭiya oru vēlai, aṟivē aṟṟa jaṭapporuḷāltāṉ ākumā? allatu, taṭaiyuḷḷa nammuṭaiya aṟivāltāṉ ākumā? orupōtum ākātu. ākaiyāl, antak kaṭavuḷ “cit” eṉṟum collappaṭukiṟār. iṉi, āṉantam eṉpatu eṉṉa? — taṉakku maṟṟoṉṟu vēṇṭum eṉṟa ācai aṟṟa nilaimai. atu eppōtum niṟainta cāntamāyirukkiṟatu. avarukku oṉṟu vēṇṭum eṉṟu vantuviṭṭāl, nammaiviṭa avar periyavarāvatu eppaṭi? avarāl nām iṉpam aṭaivatu eppaṭi? avaruṭaiya kuṟaikaḷai nirappuvataṟku vēṟoruvarallavō āḷākavēṇṭum. appaṭippaṭṭavarāka avarai yār colluvār? taṉakkut taṉṉilēyē tiruptiyāṉa anta nilaiyē āṉantamām. ākavē, avar “āṉantam” eṉṟum collappaṭukiṟār. immūṉṟum (sat, cit, āṉantam) oṉṟaiviṭṭu oṉṟu pirintāl oṉṟum nillāmaṟ pōyviṭum. ātalāl, avar “saccitāṉanta rūpi” eṉṟu nammāl aṟiyappaṭṭirukkiṟār. ākavē, saccitāṉantam eṉṟu nammāl aṟiyappaṭṭa oru karaiyaiyuṭaiyavarē kaṭavuḷ.

Was ist dieses Ufer unserer Gotteserkenntnis? Wir kennen Gott als Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit: Sat, Chit und Ananda. Sat bedeutet das Unvergängliche, das zu jeder Zeit besteht. Könnte Gott irgendwann aufhören zu sein, würde sich die Frage stellen: Wer hat ihn vernichtet, wer hat ihn hervorgebracht? Über allem Vergänglichen muss deshalb ein Unvergänglicher als Herr stehen. Dieser Unvergängliche ist Gott; seine Unvergänglichkeit heißt Sat. Was bedeutet Chit? Bewusstsein. Dieses Erkennen ist ungehindert; es schwankt nicht wie unser Wissen. In dem, was durch dieses Erkennen entsteht, mischen sich weder Unordnung noch Irrtum. Das ist wahres Erkennen. Unser Wissen dagegen bedarf seines Anstoßes; solange dieser fehlt, bleibt es von Unordnung und Irrtum geprägt. Immer wieder belehrt er uns darüber, wie fehlbar unser Wissen ist. Wie geordnet hat er selbst die unbewussten Dinge dieser Welt geschaffen! Vielleicht kennst du die Geschichte des Gottesleugners, der fragte: „Warum hast du an einem so großen Banyanbaum so kleine Früchte geschaffen?“ und dadurch eines Besseren belehrt wurde. Soll ein unbewusster Gegenstand geordnet und nützlich entstehen, muss ihm doch Bewusstsein vorausgehen, das ihn hervorbringt. Könnte eine Leistung ungehinderten Erkennens allein aus unbewusster Materie entstehen? Oder aus unserem begrenzten Wissen? Niemals. Deshalb heißt Gott auch Chit. Was ist Ananda? Der Zustand, in dem kein Verlangen nach etwas Weiterem besteht. Er ist immer von Frieden erfüllt. Wenn Gott noch etwas fehlte, wie wäre er dann größer als wir? Wie könnte er uns Glück schenken? Es müsste ja jemand anderen geben, der seinen Mangel behebt. Wer würde Gott so beschreiben? Das vollkommene Genügen in sich selbst heißt Ananda. Deshalb wird Gott auch Glückseligkeit genannt. Diese drei – Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit – können nicht voneinander getrennt werden; getrennt hätte keines Bestand. Darum kennen wir ihn als Satchidananda, als Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit. So ist Gott derjenige, dessen uns zugängliches Ufer Satchidananda heißt.

Ellam Ondre entfaltet hier seine eigene religiös-philosophische Begründung von Satchidananda. Das Gleichnis vom Banyanbaum wird im Original nur angedeutet. Die drei Begriffe beschreiben keine voneinander getrennten Bestandteile Gottes.

3.4

எவன் துரியநிலையைப் பெற்றானோ, எல்லாப் பொருளையும் ஒன்றாகப் பார்த்தானோ, அவனே அக்கடவுளின் ஸச்சிதானந்த நிலையை உள்ளபடி உணர்ந்தான். உணர்ந்தவன் அக்கடவுளிடம் எப்படி ஒற்றுமைப்பட்டிருக்கிறான் என்பது, வாய்ப்பேச்சால் சொல்லக்கூடியதன்று; காதுகளால் கேட்கத்தக்கதன்று; உணர்ச்சியால் உணரத்தக்கது. ஆனால், அவ்வுணர்ச்சியை ஒருவன் பெற வழிகள் உண்டு. அவ்வழிகளைச் சொல்லலாம்; கேட்கலாம்; சொல்லுவதைக் கேட்டு நடந்தால் உணரலாம். அவ்வாறு நம்மால் உணரக்கூடியவரே கடவுள்.
evaṉ turiyanilaiyaip peṟṟāṉō, ellāp poruḷaiyum oṉṟākap pārttāṉō, avaṉē akkaṭavuḷiṉ saccitāṉanta nilaiyai uḷḷapaṭi uṇarntāṉ. uṇarntavaṉ akkaṭavuḷiṭam eppaṭi oṟṟumaippaṭṭirukkiṟāṉ eṉpatu, vāyppēccāl collakkūṭiyataṉṟu; kātukaḷāl kēṭkattakkataṉṟu; uṇarcciyāl uṇarattakkatu. āṉāl, avvuṇarcciyai oruvaṉ peṟa vaḻikaḷ uṇṭu. avvaḻikaḷaic collalām; kēṭkalām; colluvataik kēṭṭu naṭantāl uṇaralām. avvāṟu nammāl uṇarakkūṭiyavarē kaṭavuḷ.

Wer Turiya verwirklicht und alle Dinge als eins sieht, erkennt Gottes Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit so, wie es ist. Wie der Erkennende mit Gott eins ist, lässt sich nicht in Worten aussprechen und nicht bloß mit den Ohren hören. Es muss unmittelbar erfahren werden. Es gibt jedoch Wege zu dieser Erfahrung. Diese Wege lassen sich beschreiben und anhören. Wer die Unterweisung hört und ihr folgt, kann selbst erkennen. Gott ist derjenige, den wir auf diese Weise erfahren können.

Unterweisung weist den Weg; eigene Einsicht erfüllt ihn. Ein gelesener Satz kann zum Begleiter der Meditation werden und sich im aufmerksamen Leben weiter erschließen.

3.5

அவருக்குப் பெயர் இல்லை; நாம் வைத்த பெயர்தான். அவருக்கு வடிவம் இல்லை; நாம் வைத்த வடிவந்தான். அதில் குற்றமென்ன? எந்தப்பெயர் அவர் பெயர் அல்ல; எந்தவடிவம் அவர் வடிவம் அல்ல, அவர் இல்லாத சத்தமும் அவர் இல்லாத வடிவமும் எது? ஆகையால், அவர் உண்மையை நீ தெரிந்துகொள்ளுவதற்குமுன், உனக்கு இஷ்டமான ஒருபெயரை அவருக்கு நீ வைத்துக்கொண்டு அவரைப்பற்றி ஞாபகப்படுத்தலாம்; உனக்கு இஷ்டமான ஒரு வடிவத்தை வைத்துக்கொண்டு அவரைப்பற்றி ஞாபகப்படுத்தலாம். உன் முயற்சி இன்றி அவர் அருளை நீ எதிர்பார்ப்பது ஒருநாளும் பலிக்காத காரியம். உன் முயற்சி இன்றி அவர் அருள் பலிப்பது உண்டானால், இப்பொழுது எல்லாரும் ஒரே நிலையில் இருக்கவேண்டியவர்கள். வேறுபாடு காணப்பட நியாயம் இல்லை. அவர் நமக்கு வழிகளைக் கற்பித்திருக்கிறார். உன் முயற்சியால் நட; குறித்த இடத்தை அடை; சுகி. இதைத்தவிர நீ அவரிடத்திலிருந்து வேறொன்று எதிர்பார்ப்பது, உன் சோம்பலையும் உன் சுயநயத்தையும் காட்டுகின்றது. எல்லாருக்கும் உள்ள வழிதான் உனக்கு. முயற்சியை விடாதே. முயற்சியாலேயே அறிய அடையத் தகுந்தவர் கடவுள்.
avarukkup peyar illai; nām vaitta peyartāṉ. avarukku vaṭivam illai; nām vaitta vaṭivantāṉ. atil kuṟṟameṉṉa? entappeyar avar peyar alla; entavaṭivam avar vaṭivam alla, avar illāta cattamum avar illāta vaṭivamum etu? ākaiyāl, avar uṇmaiyai nī terintukoḷḷuvataṟkumuṉ, uṉakku iṣṭamāṉa orupeyarai avarukku nī vaittukkoṇṭu avaraippaṟṟi ñāpakappaṭuttalām; uṉakku iṣṭamāṉa oru vaṭivattai vaittukkoṇṭu avaraippaṟṟi ñāpakappaṭuttalām. uṉ muyaṟci iṉṟi avar aruḷai nī etirpārppatu orunāḷum palikkāta kāriyam. uṉ muyaṟci iṉṟi avar aruḷ palippatu uṇṭāṉāl, ippoḻutu ellārum orē nilaiyil irukkavēṇṭiyavarkaḷ. vēṟupāṭu kāṇappaṭa niyāyam illai. avar namakku vaḻikaḷaik kaṟpittirukkiṟār. uṉ muyaṟciyāl naṭa; kuṟitta iṭattai aṭai; cuki. itaittavira nī avariṭattiliruntu vēṟoṉṟu etirpārppatu, uṉ cōmpalaiyum uṉ cuyanayattaiyum kāṭṭukiṉṟatu. ellārukkum uḷḷa vaḻitāṉ uṉakku. muyaṟciyai viṭātē. muyaṟciyālēyē aṟiya aṭaiyat takuntavar kaṭavuḷ.

Gott hat keinen Namen; wir geben ihm Namen. Er hat keine Gestalt; wir geben ihm Gestalten. Was wäre daran verkehrt? Welcher Name wäre nicht sein Name, welche Gestalt nicht seine Gestalt? Welcher Klang, welche Form könnte ohne ihn sein? Bevor du seine Wahrheit erkennst, darfst du ihm daher einen Namen geben, der dir lieb ist, und dich mit diesem Namen an ihn erinnern. Du darfst ebenso eine dir liebe Gestalt wählen und durch sie an ihn denken. Seine Gnade ohne eigenes Bemühen zu erwarten, wird nicht zum Ziel führen. Wirkte seine Gnade ohne jede eigene Bemühung auf diese Weise, müssten bereits alle Menschen denselben Zustand erreicht haben; Unterschiede wären nicht zu erklären. Er hat uns Wege gewiesen. Gehe sie mit eigener Anstrengung, erreiche das Ziel und sei glücklich. Darüber hinaus etwas anderes von ihm zu erwarten, zeigt nur Trägheit und Eigennutz. Dir steht derselbe Weg offen wie allen. Lass in deinem Bemühen nicht nach. Gott ist durch solches Bemühen zu erkennen und zu erreichen.

Name und Gestalt werden als Hilfen der Hingabe gewürdigt. Die deutliche Betonung eigener Anstrengung gehört zu diesem Abschnitt; sie ergänzt die zuvor beschriebene Gnade.

3.6

எல்லாவற்றிலும் சிறந்த மற்றொரு முயற்சி உண்டு. நீ அந்தக் கடவுளை நாமரூபங்களால் வழிபடுவதைக்காட்டிலும் இது குறைவாய்த் தோன்றும். ஆனால், இப்படியிது சொல்லப்போனதே அதனிலும் சிறந்த வழிபாடு. அதாவது, உன்னால் நன்மையடையவோ தீமையடையவோ பாத்தியமுள்ள ஸகல உயிர்களிடத்தும் நீ காட்டும் அன்புதான். அந்த அன்பை மற்ற உயிர்களிடம் காட்டாது நீ செய்கிற எந்த வழிபாடும், நீ கடவுளை இகழ்தலாகவே முடியும். கடவுளுக்கு உன்னால் ஆகவேண்டியது என்ன? உன்னால் யாராருக்கு என்னென்ன ஆகவேண்டுமோ அவற்றைச் செய்யாது நீ கடவுளால் உனக்கு ஆகவேண்டியதை எதிர்பார்ப்பது, சுயநயம் பாராட்டும் தீக்குணத்திலேயே அடங்கும். அப்படிப்பட்ட சுயநயம் உள்ளவருக்குக் கடவுள் ஸந்நிதியில் வேலை இல்லை. அங்கு நடக்கும் வேலையெல்லாம், சுயநயம் முற்றும் ஒழிந்த வேலை. ஆதலால், எங்கும் கடவுளுடைய இடமாகவும், அவ்விடங்களிலெல்லாம் இருப்பவரைக் கடவுளாகவும் கண்டு வழிபடு. அப்படிப்பட்ட உயர்ந்த வழிபாட்டுக்குத்தான் உள்ளபடி கட்டுப்படுகிறவர் கடவுள்.
ellāvaṟṟilum ciṟanta maṟṟoru muyaṟci uṇṭu. nī antak kaṭavuḷai nāmarūpaṅkaḷāl vaḻipaṭuvataikkāṭṭilum itu kuṟaivāyt tōṉṟum. āṉāl, ippaṭiyitu collappōṉatē ataṉilum ciṟanta vaḻipāṭu. atāvatu, uṉṉāl naṉmaiyaṭaiyavō tīmaiyaṭaiyavō pāttiyamuḷḷa sakala uyirkaḷiṭattum nī kāṭṭum aṉputāṉ. anta aṉpai maṟṟa uyirkaḷiṭam kāṭṭātu nī ceykiṟa enta vaḻipāṭum, nī kaṭavuḷai ikaḻtalākavē muṭiyum. kaṭavuḷukku uṉṉāl ākavēṇṭiyatu eṉṉa? uṉṉāl yārārukku eṉṉeṉṉa ākavēṇṭumō avaṟṟaic ceyyātu nī kaṭavuḷāl uṉakku ākavēṇṭiyatai etirpārppatu, cuyanayam pārāṭṭum tīkkuṇattilēyē aṭaṅkum. appaṭippaṭṭa cuyanayam uḷḷavarukkuk kaṭavuḷ sannitiyil vēlai illai. aṅku naṭakkum vēlaiyellām, cuyanayam muṟṟum oḻinta vēlai. ātalāl, eṅkum kaṭavuḷuṭaiya iṭamākavum, avviṭaṅkaḷilellām iruppavaraik kaṭavuḷākavum kaṇṭu vaḻipaṭu. appaṭippaṭṭa uyarnta vaḻipāṭṭukkuttāṉ uḷḷapaṭi kaṭṭuppaṭukiṟavar kaṭavuḷ.

Es gibt noch eine andere Bemühung, die alles überragt. Gegenüber der Verehrung Gottes durch Namen und Gestalten mag sie gering erscheinen. Doch gerade sie ist die höhere Verehrung: die Liebe, die du allen Lebewesen zeigst, denen du nützen oder schaden kannst. Jede Verehrung, die du ohne diese Liebe zu den anderen Wesen vollziehst, läuft auf eine Missachtung Gottes hinaus. Was müsste Gott durch dich erhalten? Wenn du nicht tust, was du für andere tun kannst, und dennoch von Gott erwartest, dass er alles für dich tut, bleibst du im Eigennutz befangen. Ein solcher Eigennutz hat in Gottes Gegenwart keine Aufgabe. Alles Wirken dort ist von Eigennutz frei. Sieh deshalb jeden Ort als Gottes Wohnstatt und die dort Lebenden als Gott und verehre ihn so. Einer solchen hohen Verehrung gibt Gott sich wahrhaft hin.

Dieser Abschnitt bildet ein ethisches Herzstück des Werkes. Gottesdienst und Fürsorge werden unmittelbar verbunden: Die Liebe zu den erreichbaren Lebewesen ist selbst Verehrung. Die Lesung am Seitenwechsel ist unsicher; siehe den Editionshinweis.

3.7

இவ்வாறு நீ அந்தக் கடவுளுக்கு நாமரூபங்களைக் கற்பித்துக்கொண்டும், எல்லா நாமமும் ரூபமும் அவருடையதாகக் கண்டு அன்பு காட்டியும் வந்தால், உன் மனம் வரவரப் பழுக்கும். காய் பழுக்கப் பழுக்க அதற்குச் சுவை முதிர்வதுபோல, உன்னிடத்திலும் நன்மைவளர்ந்து தீமை சுருங்குவதை நீயே தெரிந்துகொள்ளுவாய். இப்படி உன் மனம் பக்குவப்பட்டுக்கொண்டு வருகையில், நீ குருநாதனைச் சந்திக்கிற ஒரு பக்குவமும் வரும். அது, நீ அவரைத் தேடிச் செல்வதும் அல்ல; அவர் உன்னைத் தேடி வருவதும் அல்ல; உரிய காலத்தில், உங்களுடைய ஸந்திப்பு ஏற்படும். அவரவர்கள் வழியில் அவரவர்கள் வந்துகொண்டிருக்கிறார்கள். உன் பக்குவம் அவரைச் சந்திக்கச் செய்கிறது; அவரை நம்பச் செய்கிறது; அவரை உனக்கு ஒரு வழி சொல்லவும் தூண்டி, உன்னை அதைக் கேட்கவும் தூண்டுகிறது. அவ்வழியே கடவுளுக்கு, அதாவது துரியநிலைக்குச் செல்லும் நேர்வழி. அவ்வழியில் நீ நடப்பாய். குறித்த பொருளை அடைவாய். அந்தப் பொருளே ஸச்சிதானந்தம்; எல்லாப் பொருளுக்கும் உயிர்ப்பொருள். அதே கடவுள்.
ivvāṟu nī antak kaṭavuḷukku nāmarūpaṅkaḷaik kaṟpittukkoṇṭum, ellā nāmamum rūpamum avaruṭaiyatākak kaṇṭu aṉpu kāṭṭiyum vantāl, uṉ maṉam varavarap paḻukkum. kāy paḻukkap paḻukka ataṟkuc cuvai mutirvatupōla, uṉṉiṭattilum naṉmaivaḷarntu tīmai curuṅkuvatai nīyē terintukoḷḷuvāy. ippaṭi uṉ maṉam pakkuvappaṭṭukkoṇṭu varukaiyil, nī kurunātaṉaic cantikkiṟa oru pakkuvamum varum. atu, nī avarait tēṭic celvatum alla; avar uṉṉait tēṭi varuvatum alla; uriya kālattil, uṅkaḷuṭaiya santippu ēṟpaṭum. avaravarkaḷ vaḻiyil avaravarkaḷ vantukoṇṭirukkiṟārkaḷ. uṉ pakkuvam avaraic cantikkac ceykiṟatu; avarai nampac ceykiṟatu; avarai uṉakku oru vaḻi collavum tūṇṭi, uṉṉai ataik kēṭkavum tūṇṭukiṟatu. avvaḻiyē kaṭavuḷukku, atāvatu turiyanilaikkuc cellum nērvaḻi. avvaḻiyil nī naṭappāy. kuṟitta poruḷai aṭaivāy. antap poruḷē saccitāṉantam; ellāp poruḷukkum uyirpporuḷ. atē kaṭavuḷ.

Wenn du Gott auf diese Weise mit Namen und Gestalten verehrst und zugleich alle Namen und Gestalten als die seinen erkennst und liebst, wird dein Geist allmählich reif. Wie eine Frucht beim Reifen ihren Geschmack entfaltet, wirst du selbst bemerken, wie das Gute in dir wächst und das Schlechte abnimmt. Während dein Geist so reift, kommt auch die Reife, einem Guru zu begegnen. Das geschieht nicht einfach dadurch, dass du ihn suchst oder er dich sucht; zur rechten Zeit kommt die Begegnung zustande. Jeder geht seinen Weg. Deine Reife lässt dich ihm begegnen und Vertrauen fassen. Sie bewegt ihn, dir einen Weg zu weisen, und dich, auf ihn zu hören. Dieser Weg führt unmittelbar zu Gott, das heißt zu Turiya. Du wirst ihn gehen und das Ziel erreichen. Dieses Ziel ist Satchidananda, das Leben in allem, was ist. Eben dies ist Gott.

Das Reifen der Frucht steht für eine Entwicklung durch Hingabe und Liebe. Die Begegnung mit dem Guru wird als Teil dieses Reifens beschrieben, nicht als bloße Suche nach einer beeindruckenden Persönlichkeit.

3.8

குருநாதனால் காட்டப்பட்ட வழி — முடிவான வழி; நேர்வழி; யோக வழி; அனுபவ வழி; இயற்கைவழி; கற்பனையற்ற வழி; சந்தேகமற்ற வழி. அவ்வழியில் நீ செல்லும்பொழுது உனக்கு அதில் யாதொரு ஸந்தேகமும் உண்டாகாது. அவ்வழியில் உனக்கு அச்சமும் உண்டாகாது. அச்சமும் ஸந்தேகமும் இருள்வழியில் அல்லவா? குருநாதன் காட்டிய உண்மை வழியில் அவை எப்படி உண்டாகும்? ஆகையால், அவ்வழிதான் உண்மை வழியென்பதை, அவ்வழியே உனக்குச் சொல்லும். உன் குருநாதனை நீ கண்டு கேட்கவேண்டிய காரியம் உனக்கு ஒன்றும் அவ்வழியில் இல்லை. அந்தவழி உன் குருநாதனுக்கும் உனக்கும் பொதுவாய்க் கடவுள் படைத்திருக்கிற வழி. உனக்குமுன் அவ்வழியில் சென்றவர் அவர்; அவரால் காட்டப்பட்டு அவ்வழியில் அவருக்குப் பிறகு செல்லுகிறவன் நீ; உன்னால் காட்டப்பட்டு அவ்வழியில் செல்லுகிறவர் இனி எத்தனைபேரோ. ஆகலின், ஸந்தேகமும் பயமும் உண்மை வழியின் லக்ஷணம் அல்ல. ஒரு அடி அவ்வழியில் வைத்ததும், அவ்வழியை நீ விடமாட்டாய். அந்த ஒரு அடி வைப்பதற்குத்தான் குருநாதன் உதவி. அந்த உண்மை வழியை நீ குருநாதனால் பெறுவதற்கு, அவருக்கு நீ செய்யவேண்டியது ஒன்றும் இல்லை. மேற்சொன்ன இருவகை முயற்சி உள்ளவர்களுக்கு, அவர்கள் பக்குவ நிலையில், அவ்வழியைத் திறக்கக் கடவுளால் அனுப்பப்பட்ட ஒரு தேவதூதன் அவரென்பதை நீ அறி. அந்த தேவதூதனை உன் பக்குவத்தில் அனுப்புவர் அந்தக் கடவுள்.
kurunātaṉāl kāṭṭappaṭṭa vaḻi — muṭivāṉa vaḻi; nērvaḻi; yōka vaḻi; aṉupava vaḻi; iyaṟkaivaḻi; kaṟpaṉaiyaṟṟa vaḻi; cantēkamaṟṟa vaḻi. avvaḻiyil nī cellumpoḻutu uṉakku atil yātoru santēkamum uṇṭākātu. avvaḻiyil uṉakku accamum uṇṭākātu. accamum santēkamum iruḷvaḻiyil allavā? kurunātaṉ kāṭṭiya uṇmai vaḻiyil avai eppaṭi uṇṭākum? ākaiyāl, avvaḻitāṉ uṇmai vaḻiyeṉpatai, avvaḻiyē uṉakkuc collum. uṉ kurunātaṉai nī kaṇṭu kēṭkavēṇṭiya kāriyam uṉakku oṉṟum avvaḻiyil illai. antavaḻi uṉ kurunātaṉukkum uṉakkum potuvāyk kaṭavuḷ paṭaittirukkiṟa vaḻi. uṉakkumuṉ avvaḻiyil ceṉṟavar avar; avarāl kāṭṭappaṭṭu avvaḻiyil avarukkup piṟaku cellukiṟavaṉ nī; uṉṉāl kāṭṭappaṭṭu avvaḻiyil cellukiṟavar iṉi ettaṉaipērō. ākaliṉ, santēkamum payamum uṇmai vaḻiyiṉ lakṣaṇam alla. oru aṭi avvaḻiyil vaittatum, avvaḻiyai nī viṭamāṭṭāy. anta oru aṭi vaippataṟkuttāṉ kurunātaṉ utavi. anta uṇmai vaḻiyai nī kurunātaṉāl peṟuvataṟku, avarukku nī ceyyavēṇṭiyatu oṉṟum illai. mēṟcoṉṉa iruvakai muyaṟci uḷḷavarkaḷukku, avarkaḷ pakkuva nilaiyil, avvaḻiyait tiṟakkak kaṭavuḷāl aṉuppappaṭṭa oru tēvatūtaṉ avareṉpatai nī aṟi. anta tēvatūtaṉai uṉ pakkuvattil aṉuppuvar antak kaṭavuḷ.

Der vom Guru gewiesene Weg ist der endgültige und unmittelbare Weg, der Weg des Yoga und der Erfahrung, der natürliche Weg ohne bloße Vorstellung und ohne Zweifel. Wenn du ihn gehst, entstehen auf ihm weder Zweifel noch Furcht. Gehören Furcht und Zweifel nicht zum Weg durch die Dunkelheit? Wie sollten sie auf dem vom Guru gewiesenen Weg der Wahrheit entstehen? Der Weg selbst zeigt dir, dass er wahr ist. Auf ihm bleibt nichts, wozu du erst wieder deinen Guru aufsuchen und befragen müsstest. Gott hat diesen Weg für deinen Guru und dich gleichermaßen geschaffen. Er ist ihn vor dir gegangen; du gehst ihn nach ihm, weil er ihn dir gezeigt hat. Wie viele werden ihn später gehen, weil du ihn ihnen zeigst! Zweifel und Furcht sind daher nicht die Kennzeichen dieses Weges der Wahrheit. Hast du den ersten Schritt darauf gesetzt, wirst du ihn nicht verlassen. Für diesen ersten Schritt ist die Hilfe des Gurus da. Um durch ihn diesen wahren Weg zu empfangen, musst du ihm keine Gegenleistung erbringen. Erkenne ihn als einen Boten Gottes: Menschen, die die beiden zuvor beschriebenen Bemühungen üben, öffnet er im Augenblick ihrer Reife den Weg. Gott sendet diesen Boten, wenn du dazu reif bist.

Beschrieben wird das Ideal einer unmittelbar einleuchtenden Unterweisung. Der Guru eröffnet einen Weg, der auch ihm selbst gemeinsam mit dem Schüler gegeben ist. Besonders deutlich lehnt der Text eine Gegenleistung als Voraussetzung der Erkenntnis ab.

3.9

அறியாத காலத்தில் நம்பிச் செய்வதெல்லாம் பக்தி என்றும், அறிந்து செய்வதெல்லாம் ஞானம் என்றும் சொல்லப்படும். பக்தியின் இரண்டு பிரிவுகளில், நாமரூபங்களால் அவரை வழிபடுவதை “பக்தி” என்றும், உலகில் காட்டும் அன்பைக் “கர்மம்” என்றும், சொல்லுதலும் உண்டு. ஞானத்தின் இரண்டு பிரிவுகளில், குருநாதன் காட்டிய கற்பனையற்ற வழியில் நடப்பதை “யோகம்” என்றும், அவ்வழியின் முடிவை “ஞானம்” என்றும் சொல்லுதலும் உண்டு. ஒரு பொருளைக் காணுமளவிருந்தும் அதை முதலில் நம்புவதும், பிறகு அதைக் காண்பதும் உலக இயல்பு. அப்படி நம்பாதவர் அதைக் காண்பது எப்போதும் இல்லை. ஆகையால், நம்புகிறவர்களுக்கு ஒரு காலம் இல்லாவிட்டாலும் ஒருகாலம் உண்டு. நம்பாதவர்களுக்கு ஒருகாலத்தும் இல்லை. இந்தத் தெய்வ நம்பிக்கையில் தீமையில்லை என்ற ஒன்றைக் கொண்டாவது நம்பு. நீ நன்மைக்கு உரியவன் ஆவாய். நம்பிக்கையைக் கொடுத்துவந்ததுதான் இந்த உலகம். உலகம் படைக்கப்பட்டதன் பயன் அதுதான். நம்பு; உன்னால் அடையப்படுவார் கடவுள்.
aṟiyāta kālattil nampic ceyvatellām pakti eṉṟum, aṟintu ceyvatellām ñāṉam eṉṟum collappaṭum. paktiyiṉ iraṇṭu pirivukaḷil, nāmarūpaṅkaḷāl avarai vaḻipaṭuvatai “pakti” eṉṟum, ulakil kāṭṭum aṉpaik “karmam” eṉṟum, collutalum uṇṭu. ñāṉattiṉ iraṇṭu pirivukaḷil, kurunātaṉ kāṭṭiya kaṟpaṉaiyaṟṟa vaḻiyil naṭappatai “yōkam” eṉṟum, avvaḻiyiṉ muṭivai “ñāṉam” eṉṟum collutalum uṇṭu. oru poruḷaik kāṇumaḷaviruntum atai mutalil nampuvatum, piṟaku ataik kāṇpatum ulaka iyalpu. appaṭi nampātavar ataik kāṇpatu eppōtum illai. ākaiyāl, nampukiṟavarkaḷukku oru kālam illāviṭṭālum orukālam uṇṭu. nampātavarkaḷukku orukālattum illai. intat teyva nampikkaiyil tīmaiyillai eṉṟa oṉṟaik koṇṭāvatu nampu. nī naṉmaikku uriyavaṉ āvāy. nampikkaiyaik koṭuttuvantatutāṉ inta ulakam. ulakam paṭaikkappaṭṭataṉ payaṉ atutāṉ. nampu; uṉṉāl aṭaiyappaṭuvār kaṭavuḷ.

Was man vor der Erkenntnis im Vertrauen tut, heißt Bhakti; was man aus Erkenntnis tut, heißt Jnana. Innerhalb der Bhakti unterscheidet man wiederum die Verehrung Gottes durch Namen und Gestalten, die ebenfalls Bhakti genannt wird, und die Liebe, die man der Welt zeigt, die Karma genannt wird. Auch innerhalb der Erkenntnis unterscheidet man zwei Aspekte: Den vom Guru gewiesenen, von bloßer Vorstellung freien Weg zu gehen, heißt Yoga; sein Ziel heißt Jnana. Selbst bei Dingen, die sichtbar werden können, ist es im Leben gewöhnlich so, dass man zunächst auf ihre Wirklichkeit vertraut und sie erst danach selbst sieht. Wer dieses Vertrauen nicht aufbringt, wird sie nicht sehen. Für die Vertrauenden kommt deshalb ihre Zeit, wenn nicht jetzt, dann später; für die Nichtvertrauenden kommt sie nicht. Vertraue wenigstens deshalb, weil dieses Vertrauen in Gott nichts Schädliches enthält. Du wirst für das Gute empfänglich. Die Welt hat solches Vertrauen genährt; darin liegt der Zweck ihrer Entstehung. Vertraue: Gott lässt sich von dir erreichen.

Der Autor verwendet Bhakti, Karma, Yoga und Jnana als zusammengehörige Stufen und Aspekte. Seine Aufforderung zum Vertrauen soll zum Erproben des Weges bewegen; die angestrebte Gewissheit beruht schließlich auf eigener Erkenntnis.

3.10

கடவுளைப்பற்றிய வேறு கொள்கைகளை நீ நம்பாவிட்டாலும், “அவர் ஒருவர் உண்டு” என்ற அவ்வளவு நம்பு. அந்த விதை தன் வளர்ச்சியில் மிக ஊக்கமுள்ளது. எல்லாவற்றையும் இல்லையாக்கி, தன்னைமாத்திரம் எங்கும் நிறைத்துவிடுகிறது. அவ்வளவு மகிமையுள்ளது அந்த விதை. அந்தக் கடவுளைத் தவிர நீ ஒன்றையும் காணாமல், உன்னைக்கூட நீ காணாமல் பண்ணிவிடும் மஹா மகிமையுள்ளது அந்த விதை. உண்மையில் எல்லாம் கடவுள்.
kaṭavuḷaippaṟṟiya vēṟu koḷkaikaḷai nī nampāviṭṭālum, “avar oruvar uṇṭu” eṉṟa avvaḷavu nampu. anta vitai taṉ vaḷarcciyil mika ūkkamuḷḷatu. ellāvaṟṟaiyum illaiyākki, taṉṉaimāttiram eṅkum niṟaittuviṭukiṟatu. avvaḷavu makimaiyuḷḷatu anta vitai. antak kaṭavuḷait tavira nī oṉṟaiyum kāṇāmal, uṉṉaikkūṭa nī kāṇāmal paṇṇiviṭum mahā makimaiyuḷḷatu anta vitai. uṇmaiyil ellām kaṭavuḷ.

Auch wenn du andere Lehren über Gott nicht annehmen kannst, vertraue wenigstens darauf: „Es gibt ihn.“ Dieser Same besitzt eine mächtige Kraft zu wachsen. Er lässt alles andere als getrennte Wirklichkeit verschwinden und erfüllt alles mit sich allein. So groß ist seine Kraft. Sie kann bewirken, dass du nichts mehr außer Gott siehst – nicht einmal dich selbst als etwas von ihm Getrenntes. In Wahrheit ist alles Gott.

Das Ende des Kapitels kehrt zur Einheit zurück. Die Auflösung des getrennten Ich meint hier eine veränderte Erkenntnis, nicht die Vernichtung des Menschen.

Kapitel 4: Frieden – சாந்தம்

Wie kann Frieden mitten im Leben bestehen? Die folgenden Abschnitte zeigen ihn als Quelle von Klarheit, Mut und tätigem Mitgefühl. Besonders einprägsam ist das Gleichnis von der Lampe in Abschnitt 4.5.

4.1

சாந்தம் என்பது என்ன? — ஒருவன் சுழுத்தி அவஸ்தையை அடைந்திருக்கும்பொழுது, அதாவது அயர்ந்து தூங்கும்பொழுது, இவ்வுலகமிருந்தும் இதைப்பற்றிய கவலை ஏதாவது அவனுக்கு உண்டா? அவன் மனது ஆறுதல் அடைந்து குளிர்ந்திருந்தது. இவ்வாறே ஒருவன் இவ்வுலகத்தைக் காணும்பொழுதும், இவ்வுலக ஸம்பந்தமான வேலைகளைச் செய்யும்பொழுதும், அவன் மனது கவலையற்றுக் குளிர்ந்திருக்குமானால் அதுவே சாந்தம்.
cāntam eṉpatu eṉṉa? — oruvaṉ cuḻutti avastaiyai aṭaintirukkumpoḻutu, atāvatu ayarntu tūṅkumpoḻutu, ivvulakamiruntum itaippaṟṟiya kavalai ētāvatu avaṉukku uṇṭā? avaṉ maṉatu āṟutal aṭaintu kuḷirntiruntatu. ivvāṟē oruvaṉ ivvulakattaik kāṇumpoḻutum, ivvulaka sampantamāṉa vēlaikaḷaic ceyyumpoḻutum, avaṉ maṉatu kavalaiyaṟṟuk kuḷirntirukkumāṉāl atuvē cāntam.

Was ist Frieden? Wenn jemand tief schläft, besteht die Welt weiter. Hat er dann irgendeine Sorge um sie? Sein Geist ist beruhigt und kühl geworden. Wenn ein Mensch ebenso frei von Sorge und innerlich kühl bleibt, während er die Welt wahrnimmt und seine Aufgaben in ihr erfüllt, dann ist das Frieden.

Frieden wird mitten im tätigen Leben gesucht. Die Ruhe des Schlafes dient als Vergleich, doch im Frieden bleibt der Mensch wach und handlungsfähig.

4.2

இவ்வுலகம் தோற்றிக்கொண்டிருக்கும்பொழுதும் மனது அப்படிக் குளிர்ந்திருக்குமா என்றால், அது இவ்வுலகத்தில் நாம் வைத்திருக்கும் மதிப்பைப் பொறுத்ததாயிருக்கிறது. பிறர் சொத்துக் கொள்ளைபோகும்போது அதில் நமது மனது அடைகிற சூட்டைவிட, நமது சொத்துக் கொள்ளைபோனால் அடைகிற சூடு மிகுதியாயிருக்கிறது; நம்முடைய பொருளிலேயே, ஒரு பொருளுக்குக் கஷ்டம் வந்தால் உண்டாகும் வருத்தம், மற்றொரு பொருளில் உண்டாவதில்லை. ஏன்? அந்தப் பொருளில் நாம் வைத்திருக்கும் மதிப்பைப் பொறுத்தே நமது மனதின் குளிர்ச்சியும் சூடும் உண்டாகிறது. ஆகையாலே, எல்லாப் பொருளுக்கும் ஒரே மதிப்பை ஒருவன் தெரிந்துகொள்ளுவானாயின் அவன் மனது பரம சாந்த நிலையை அடையும். எல்லாவற்றையும் தனதாகவும் மிகச்சிறந்ததாகவும் வைத்துக்கொண்டாலும், இவனுக்குத் துன்பம் வாராமலில்லை; ஏன்? எதற்கென்று இவன் துன்பப்படுகிறது? தன்னால் துன்பப்பட்டு முடியாதென்பதை அறிந்த மனதும் சாந்தத்தைத்தான் அடைகிறது. எல்லாவற்றையும் தன்னுடையதல்லவென்றும் அழியக்கூடிய பொய்ப்பொருளென்றும் ஒருவன் உணர்ந்தாலும், அப்பொழுதும் இவன் மனது குளிர்ச்சியில்தான் இருக்கும். ஆகவே, எல்லாப் பொருளுக்கும் ஒரே மதிப்பை ஒருவன் ஏற்படுத்திக்கொள்ளுவானாயின், சாந்தம் நிலைக்கும். இவன் மனக்கொள்கையால் இவனுக்கு உண்டாவது சாந்தம்.
ivvulakam tōṟṟikkoṇṭirukkumpoḻutum maṉatu appaṭik kuḷirntirukkumā eṉṟāl, atu ivvulakattil nām vaittirukkum matippaip poṟuttatāyirukkiṟatu. piṟar cottuk koḷḷaipōkumpōtu atil namatu maṉatu aṭaikiṟa cūṭṭaiviṭa, namatu cottuk koḷḷaipōṉāl aṭaikiṟa cūṭu mikutiyāyirukkiṟatu; nammuṭaiya poruḷilēyē, oru poruḷukkuk kaṣṭam vantāl uṇṭākum varuttam, maṟṟoru poruḷil uṇṭāvatillai. ēṉ? antap poruḷil nām vaittirukkum matippaip poṟuttē namatu maṉatiṉ kuḷircciyum cūṭum uṇṭākiṟatu. ākaiyālē, ellāp poruḷukkum orē matippai oruvaṉ terintukoḷḷuvāṉāyiṉ avaṉ maṉatu parama cānta nilaiyai aṭaiyum. ellāvaṟṟaiyum taṉatākavum mikacciṟantatākavum vaittukkoṇṭālum, ivaṉukkut tuṉpam vārāmalillai; ēṉ? etaṟkeṉṟu ivaṉ tuṉpappaṭukiṟatu? taṉṉāl tuṉpappaṭṭu muṭiyāteṉpatai aṟinta maṉatum cāntattaittāṉ aṭaikiṟatu. ellāvaṟṟaiyum taṉṉuṭaiyatallaveṉṟum aḻiyakkūṭiya poypporuḷeṉṟum oruvaṉ uṇarntālum, appoḻutum ivaṉ maṉatu kuḷircciyiltāṉ irukkum. ākavē, ellāp poruḷukkum orē matippai oruvaṉ ēṟpaṭuttikkoḷḷuvāṉāyiṉ, cāntam nilaikkum. ivaṉ maṉakkoḷkaiyāl ivaṉukku uṇṭāvatu cāntam.

Kann der Geist so ruhig bleiben, obwohl die Welt weiterhin erscheint? Das hängt davon ab, welchen Wert wir ihr beimessen. Wird das Eigentum eines anderen gestohlen, erhitzt sich unser Geist weniger, als wenn unser eigenes Eigentum betroffen ist. Selbst unter unseren eigenen Dingen schmerzt uns der Verlust des einen mehr als der eines anderen. Warum? Die Ruhe oder Erregung unseres Geistes richtet sich nach der Bedeutung, die wir dem jeweiligen Gegenstand geben. Wer allen Dingen denselben Wert zuerkennt, gelangt zu tiefem Frieden. Selbst wenn jemand alles als sein Eigenes und als höchst kostbar ansieht, bleibt ihm Leid zunächst nicht erspart. Doch worüber sollte er im Einzelnen noch klagen? Erkennt der Geist, dass er sich unmöglich um alles zugleich leidend sorgen kann, findet auch er Frieden. Erkennt jemand dagegen alle Dinge als nicht sein Eigentum, als vergänglich und nicht letztgültig wirklich, so wird sein Geist ebenfalls ruhig. Wenn er somit allen Dingen denselben Wert gibt, bleibt Frieden bestehen. Dieser Frieden entsteht aus der Haltung seines Geistes.

Die beiden Wege – alles als das eigene Selbst oder nichts als persönlichen Besitz ansehen – lösen die enge Bevorzugung des „Meinen“. Das Ziel ist Gleichmut, nicht Gleichgültigkeit gegenüber Leid.

4.3

இதற்கு ஒரு உபமானம் சொல்லுவோம். ஒருவன் ஒரு கனாக்கண்டு விழிக்கிறான். அந்தக் கனவைக் காணும்பொழுது, இவன் அந்தப் பொருளுக்கு வெவ்வேறான மதிப்பை வைத்திருந்ததனாலே, இவன் மனதும் பலவாறாகக் குளிர்ச்சியையும் சூட்டையும் அடைந்தது. கனவிலிருந்து விழித்தபிறகோ, அந்தக்கனவில் நடந்த அவ்வளவு செய்திக்கும் அவன் மனது அடையும் மாறுபாடு ஒன்றுமில்லை; ஒரே தன்மையை அடைகிறது. ஏன்? இப்பொழுதுதான் அவன் மனது கனவில்கண்ட அவ்வளவு பொருளுக்கும் ஒரே மதிப்பு என்பதைத் தெரிந்துகொண்டது. அந்தக் கனவு போனதற்கு அவன் வருந்தவில்லை; ஏன்? கனவையே ஒருவன் எப்பொழுதும் கண்டுகொண்டிருக்க முடியாது. ஒருகாலம் விழித்துத்தான் தீரவேண்டும் என்பதனை அவன் நன்கு உணர்ந்திருக்கிறான். இவ்வாறு, இவ்வுலகமாகிய கனவிலிருந்து இவன் ஒருகாலம் விழிக்காமல் முடியாது என்பதை உணர்ந்த ஒருவன் மனது எப்போதும் ஒரேநிலையில்தான் இருக்கும். அது குளிர்ச்சியான நிலைதான். அந்த நிலையே சாந்தம்.
itaṟku oru upamāṉam colluvōm. oruvaṉ oru kaṉākkaṇṭu viḻikkiṟāṉ. antak kaṉavaik kāṇumpoḻutu, ivaṉ antap poruḷukku vevvēṟāṉa matippai vaittiruntataṉālē, ivaṉ maṉatum palavāṟākak kuḷircciyaiyum cūṭṭaiyum aṭaintatu. kaṉaviliruntu viḻittapiṟakō, antakkaṉavil naṭanta avvaḷavu ceytikkum avaṉ maṉatu aṭaiyum māṟupāṭu oṉṟumillai; orē taṉmaiyai aṭaikiṟatu. ēṉ? ippoḻututāṉ avaṉ maṉatu kaṉavilkaṇṭa avvaḷavu poruḷukkum orē matippu eṉpatait terintukoṇṭatu. antak kaṉavu pōṉataṟku avaṉ varuntavillai; ēṉ? kaṉavaiyē oruvaṉ eppoḻutum kaṇṭukoṇṭirukka muṭiyātu. orukālam viḻittuttāṉ tīravēṇṭum eṉpataṉai avaṉ naṉku uṇarntirukkiṟāṉ. ivvāṟu, ivvulakamākiya kaṉaviliruntu ivaṉ orukālam viḻikkāmal muṭiyātu eṉpatai uṇarnta oruvaṉ maṉatu eppōtum orēnilaiyiltāṉ irukkum. atu kuḷircciyāṉa nilaitāṉ. anta nilaiyē cāntam.

Ein Gleichnis: Ein Mensch erwacht aus einem Traum. Während er träumte, maß er den Dingen verschiedene Bedeutung bei. Deshalb wurde sein Geist auf unterschiedliche Weise ruhig oder erregt. Nach dem Erwachen verändert sich sein Geist wegen der Ereignisse dieses Traumes nicht mehr ständig; er hat eine einheitliche Haltung zu ihnen gewonnen. Warum? Jetzt hat er erkannt, dass die Dinge des Traumes alle denselben Wirklichkeitswert besitzen. Er bedauert nicht, dass der Traum vorbei ist. Er weiß, dass niemand immer weiter denselben Traum träumen kann; irgendwann muss man erwachen. Ebenso bleibt der Geist eines Menschen beständig, der erkennt, dass er eines Tages aus dem Traum dieser Welt erwachen muss. Diese Beständigkeit ist eine kühle, ruhige Verfassung. Sie heißt Frieden.

Der Traumvergleich zeigt, wie eine veränderte Sicht die Macht einzelner Ereignisse mindern kann. Er soll zur Freiheit von Verstrickung führen.

4.4

இதனால் அவன் இவ்வுலகத்தோடு ஸம்பந்தமற்று இருப்பான் என்பதில்லை. அவன் சாந்தமும் குளிர்ச்சியும் அவன் மனதிலேதான். அவன் செய்கையில் சமயத்துக்குத் தகுந்த ஒரு மாறுதல் காட்டாமல் முடியாது. மனது சாந்தமடைந்ததன் பயன் இந்த மாறுதல்தான். அவன் மனது உண்மையை உணர்ந்து பற்றற்று சாந்தமடைந்திருப்பதனாலே, அவன் செய்கையில் உண்டாகும் மாறுதலெல்லாம் “நடுவுநிலை” என்னும் வரம்பை மீறாததாயிருக்கும். ஆனால், சாந்தம் அடையாதவனுடைய செய்கையில் உண்டாகும் மாறுதல்களோ, வரம்பை மீறினவைகளாயிருக்கும். ஆகலின், மனக்குளிர்ச்சியானது இவனுக்கே அன்றி உலகத்துக்கும் பெரிய நன்மையை உண்டுபண்ணுகிறது. உண்மையாய் நடக்கவேண்டிய வழியைக் காண்பிப்பது சாந்தம்.
itaṉāl avaṉ ivvulakattōṭu sampantamaṟṟu iruppāṉ eṉpatillai. avaṉ cāntamum kuḷircciyum avaṉ maṉatilētāṉ. avaṉ ceykaiyil camayattukkut takunta oru māṟutal kāṭṭāmal muṭiyātu. maṉatu cāntamaṭaintataṉ payaṉ inta māṟutaltāṉ. avaṉ maṉatu uṇmaiyai uṇarntu paṟṟaṟṟu cāntamaṭaintiruppataṉālē, avaṉ ceykaiyil uṇṭākum māṟutalellām “naṭuvunilai” eṉṉum varampai mīṟātatāyirukkum. āṉāl, cāntam aṭaiyātavaṉuṭaiya ceykaiyil uṇṭākum māṟutalkaḷō, varampai mīṟiṉavaikaḷāyirukkum. ākaliṉ, maṉakkuḷircciyāṉatu ivaṉukkē aṉṟi ulakattukkum periya naṉmaiyai uṇṭupaṇṇukiṟatu. uṇmaiyāy naṭakkavēṇṭiya vaḻiyaik kāṇpippatu cāntam.

Das bedeutet nicht, dass er ohne Beziehung zur Welt lebt. Sein Frieden und seine Ruhe liegen im Inneren. Sein Handeln muss sich weiterhin den Umständen entsprechend verändern. Gerade darin zeigt sich die Frucht eines friedvollen Geistes. Weil sein Geist die Wahrheit erkannt hat, ohne Anhaftung und ruhig geworden ist, bleiben die Veränderungen seines Handelns innerhalb des rechten Maßes. Bei einem Menschen ohne inneren Frieden überschreiten solche Veränderungen dagegen leicht dieses Maß. Innere Ruhe bringt deshalb nicht nur ihm selbst, sondern auch der Welt großen Nutzen. Frieden zeigt den Weg zu wahrhaftigem Handeln.

Der Text widerspricht ausdrücklich dem Missverständnis, Frieden bedeute Untätigkeit. Ruhige Klarheit ermöglicht angemessene und bewegliche Antworten auf das Leben.

4.5

ஒருவன், கையில் விளக்கு வைத்துக்கொண்டு நடக்கிறான். அந்த விளக்குக்கும் இவ்வுலகிலுள்ள மேடுபள்ளங்களுக்கும் ஏதாவது பகை உண்டா? இல்லை. ஆனால், விளக்குக்கும் இருட்டுக்குமே பகை. விளக்கு, இருட்டை ஓட்டி, மேடுபள்ளங்களின் நிலைமையை அறிவித்து, விளக்குக்கு உடையவனை ஏறியும், இறங்கியும், ஒதுங்கியும் ஜாக்கிரதையாய்ப் போகச்செய்கிறது; “மேடு என்கால் இடறிற்று” என்றும் “பள்ளம் என்னைக் கீழே தள்ளிற்று” என்றும் வீணும் அவைகள்மீது உண்டாகும் அபராதத்தை விலக்கிறது. இதுபோலவே, ஒருவனுக்குச் சாந்தம் உண்டாயிருக்குமாயின், அந்தச் சாந்தநிலை, இவ்வுலகத்தை வெறுக்கவாவது பகைக்கவாவது செய்கிறதில்லை. ஆனால், இவ்வுலக இயல்பு அறியாது இடர்ப்படுகிற ஓர் இருட்டை நீக்குகிறது. எந்தச் சமயம் எவ்வளவு மாறுபாடு அவசியமோ அந்தச் சமயத்தில் அவ்வளவு மாறுபாட்டை அடையச்செய்கிற சாந்தம் என்கிற விளக்கு இல்லாமையாலன்றோ, “இவ்வுலகம் துன்பமயமானது” என்று, மேடுபள்ளங்களை இகழுவதுபோல் இகழ்கின்றனர். ஆதலின், இவ்வுலகம் முழுவதையும் ஒரு கனவாக ஒருவன் கருதி மகா சாந்தத்தை அடைந்திருப்பினும், அவன் இவ்வுலக ஸம்பந்தம் அற்றவன் என்றாவது இவ்வுலக காரியங்களில் தலையிடாதவன் என்றாவது கருதவேண்டாம்; அவனே இவ்வுலகத்துக்குப் பிரதானமான ஸம்பந்தமுள்ளவன். அவனே இவ்வுலக காரியங்களில் தலையிடுவதற்கு அதிகாரி. ஆகையால், தன் கடமைகளை ஒழுங்குபடுத்துவது சாந்தம்.
oruvaṉ, kaiyil viḷakku vaittukkoṇṭu naṭakkiṟāṉ. anta viḷakkukkum ivvulakiluḷḷa mēṭupaḷḷaṅkaḷukkum ētāvatu pakai uṇṭā? illai. āṉāl, viḷakkukkum iruṭṭukkumē pakai. viḷakku, iruṭṭai ōṭṭi, mēṭupaḷḷaṅkaḷiṉ nilaimaiyai aṟivittu, viḷakkukku uṭaiyavaṉai ēṟiyum, iṟaṅkiyum, otuṅkiyum jākkirataiyāyp pōkacceykiṟatu; “mēṭu eṉkāl iṭaṟiṟṟu” eṉṟum “paḷḷam eṉṉaik kīḻē taḷḷiṟṟu” eṉṟum vīṇum avaikaḷmītu uṇṭākum aparātattai vilakkiṟatu. itupōlavē, oruvaṉukkuc cāntam uṇṭāyirukkumāyiṉ, antac cāntanilai, ivvulakattai veṟukkavāvatu pakaikkavāvatu ceykiṟatillai. āṉāl, ivvulaka iyalpu aṟiyātu iṭarppaṭukiṟa ōr iruṭṭai nīkkukiṟatu. entac camayam evvaḷavu māṟupāṭu avaciyamō antac camayattil avvaḷavu māṟupāṭṭai aṭaiyacceykiṟa cāntam eṉkiṟa viḷakku illāmaiyālaṉṟō, “ivvulakam tuṉpamayamāṉatu” eṉṟu, mēṭupaḷḷaṅkaḷai ikaḻuvatupōl ikaḻkiṉṟaṉar. ātaliṉ, ivvulakam muḻuvataiyum oru kaṉavāka oruvaṉ karuti makā cāntattai aṭaintiruppiṉum, avaṉ ivvulaka sampantam aṟṟavaṉ eṉṟāvatu ivvulaka kāriyaṅkaḷil talaiyiṭātavaṉ eṉṟāvatu karutavēṇṭām; avaṉē ivvulakattukkup piratāṉamāṉa sampantamuḷḷavaṉ. avaṉē ivvulaka kāriyaṅkaḷil talaiyiṭuvataṟku atikāri. ākaiyāl, taṉ kaṭamaikaḷai oḻuṅkupaṭuttuvatu cāntam.

Ein Mensch geht mit einer Lampe in der Hand. Ist die Lampe den Erhebungen und Vertiefungen des Weges feind? Nein. Ihr Gegenüber ist nur die Dunkelheit. Sie vertreibt die Dunkelheit, zeigt Höhen und Tiefen und lässt ihren Träger aufmerksam hinaufsteigen, hinabsteigen oder ausweichen. So verhindert sie, dass er nutzlos den Hügel beschuldigt, ihn zum Stolpern gebracht zu haben, oder die Grube, ihn hinabgestoßen zu haben. Ebenso führt innerer Frieden nicht dazu, die Welt zu hassen oder abzulehnen. Er vertreibt die Dunkelheit, in der man die Natur der Welt nicht erkennt und deshalb in Schwierigkeiten gerät. Frieden ist die Lampe, die uns befähigt, uns im jeweiligen Augenblick genau so weit anzupassen, wie es nötig ist. Weil diese Lampe fehlt, schmähen Menschen die Welt als voller Leid, so wie sie die Unebenheiten des Weges beschuldigen. Deshalb halte einen Menschen, der die ganze Welt wie einen Traum betrachtet und großen Frieden gefunden hat, nicht für beziehungslos zur Welt oder unfähig, in ihren Angelegenheiten zu handeln. Gerade er steht in einer wesentlichen Beziehung zu ihr; gerade er ist zum Handeln in ihr befähigt. Frieden bringt die eigenen Pflichten in Ordnung.

Die Lampe ist eines der anschaulichsten Bilder in Ellam Ondre. Ihre Helligkeit hilft, auf einem unebenen Weg den nächsten Schritt zu erkennen. Ebenso kann innerer Frieden uns befähigen, einer schwierigen Situation klar und besonnen zu begegnen.

4.6

சாந்தமுடையவன் உலகத்தில் தலையிடுவது இவ்வுலகத்திலுள்ள கோணலை நிமிர்த்தவேயாம். அவனே இவ்வுலகத்தைக் கண்டு அஞ்சுவானாயின், இவ்வுலகத்தை ஒரு பொருளாக்கிக்கொண்டு எனக்கு உனக்கு என்று போராடுகிறவர்கள் எப்படி உலகத்தைச் சீர்திருத்துவார்? அவர்களுக்குச் சுயநயமே மேலிட்டு, நடுவுநிலை என்னும் கண் குருடாயிருக்கும். குருடர்களை வழிநடத்துபவனும், அவர்களுக்கு வைத்தியம் செய்பவனும் கண்ணுள்ளவனல்லவா! அதுபோல, இவ்வுலக இயல்பையும் இவ்வுலகுக்கு வேறான தம் இயல்பையும் உணர்ந்து பரம சாந்தத்தை அடைந்தவர்களே இவ்வுலகின் நன்மைக்குப் பாடுபடும் கடமை பூண்டவர்கள். அவ்வாறு நன்மை செய்யாமலிருக்க அவர்களால் முடியாது; ஏன்? ஒரு குழந்தை தவறிக் கீழேவிழும் சமயத்தில் அதைத் தூக்காமலிருந்து எந்தக் கல்லினெஞ்சனால்தான் முடியும்! அதுபோல, உலகத்தாரின் துன்பத்தை உள்ளபடி உணரும் ஞானக்கண் பெற்றவனன்றி, இவ்வுலகத்தாரை ஆதரிப்பார் யார்? ஆதலின், ஒருவன் இறந்தபிறகு அவன் பிரேதத்தில் எத்தனை வண்டிகள் ஏறிச் சென்றாலும் அந்த உயிருக்கு எப்படி அதில் வருத்தமில்லையோ, அதுபோல, நமதல்ல என்று ஒதுக்கிய இந்த உடலும் உள்ளமும் இந்த உலகத்தாரின் உபகாரத்தின்பொருட்டு, எவ்வளவு வருந்தினாலும், அதில், அவ்வுடம்புக்கும் உள்ளத்துக்கும் உரியவனாகிய ஞானிக்குச் சிறிதும் கவலையில்லை. அவன், உழைப்புக்கு அஞ்சான்; துன்பத்துக்கு அஞ்சான். இவ்வளவு தைரியத்தையும் குளிர்ச்சியையும் கொடுப்பது, உண்மையுணர்ச்சியாகிய சாந்தம்.
cāntamuṭaiyavaṉ ulakattil talaiyiṭuvatu ivvulakattiluḷḷa kōṇalai nimirttavēyām. avaṉē ivvulakattaik kaṇṭu añcuvāṉāyiṉ, ivvulakattai oru poruḷākkikkoṇṭu eṉakku uṉakku eṉṟu pōrāṭukiṟavarkaḷ eppaṭi ulakattaic cīrtiruttuvār? avarkaḷukkuc cuyanayamē mēliṭṭu, naṭuvunilai eṉṉum kaṇ kuruṭāyirukkum. kuruṭarkaḷai vaḻinaṭattupavaṉum, avarkaḷukku vaittiyam ceypavaṉum kaṇṇuḷḷavaṉallavā! atupōla, ivvulaka iyalpaiyum ivvulakukku vēṟāṉa tam iyalpaiyum uṇarntu parama cāntattai aṭaintavarkaḷē ivvulakiṉ naṉmaikkup pāṭupaṭum kaṭamai pūṇṭavarkaḷ. avvāṟu naṉmai ceyyāmalirukka avarkaḷāl muṭiyātu; ēṉ? oru kuḻantai tavaṟik kīḻēviḻum camayattil atait tūkkāmaliruntu entak kalliṉeñcaṉāltāṉ muṭiyum! atupōla, ulakattāriṉ tuṉpattai uḷḷapaṭi uṇarum ñāṉakkaṇ peṟṟavaṉaṉṟi, ivvulakattārai ātarippār yār? ātaliṉ, oruvaṉ iṟantapiṟaku avaṉ pirētattil ettaṉai vaṇṭikaḷ ēṟic ceṉṟālum anta uyirukku eppaṭi atil varuttamillaiyō, atupōla, namatalla eṉṟu otukkiya inta uṭalum uḷḷamum inta ulakattāriṉ upakārattiṉporuṭṭu, evvaḷavu varuntiṉālum, atil, avvuṭampukkum uḷḷattukkum uriyavaṉākiya ñāṉikkuc ciṟitum kavalaiyillai. avaṉ, uḻaippukku añcāṉ; tuṉpattukku añcāṉ. ivvaḷavu tairiyattaiyum kuḷircciyaiyum koṭuppatu, uṇmaiyuṇarcciyākiya cāntam.

Wenn der friedvolle Mensch in der Welt handelt, dann um zurechtzubringen, was in ihr verkehrt ist. Wenn selbst er vor der Welt zurückschreckte, wie sollten jene sie verbessern, die um „meins“ und „deins“ streiten? Bei ihnen gewinnt der Eigennutz die Oberhand und blendet das Auge der Unparteilichkeit. Ist es nicht ein Sehender, der Blinde führt und behandelt? Ebenso übernehmen jene die Aufgabe, für das Wohl der Welt zu arbeiten, die sowohl die Natur der Welt als auch ihr von ihr verschiedenes wahres Wesen erkannt und höchsten Frieden erreicht haben. Sie können gar nicht aufhören, Gutes zu tun. Welcher noch so hartherzige Mensch könnte tatenlos bleiben, wenn ein Kind strauchelt und fällt, statt es aufzufangen? Wer sollte die Menschen unterstützen, wenn nicht derjenige, dessen Auge der Weisheit ihr Leiden wirklich erkennt? Wenn nach dem Tod Wagen über einen Leichnam führen, erleidet das Leben selbst dadurch keinen Schmerz. Ebenso wird der Weise nicht innerlich bekümmert, wenn Körper und Geist, die er nicht länger als sein persönliches Selbst beansprucht, bei der Hilfe für die Menschen Mühen ertragen. Er fürchtet weder Arbeit noch Leiden. Diesen Mut und diese innere Ruhe schenkt der Frieden wahrer Erkenntnis.

Der Vergleich mit dem Leichnam ist drastisch und im Original vorhanden. Er betont Loslösung, während das auffangende Kind die praktische Richtung zeigt: tätiges Mitgefühl. Der Abschnitt ist keine Aufforderung, den Körper zu vernachlässigen.

4.7

சாந்தம் என்பது, பார்த்தால் ஏழைபோல் இருக்கும்; அதாவது ஒருசக்தியும் அற்றதுபோல் இருக்கும். அது செய்யும் வேலை எதுவும் செய்யாது. அதற்கு உள்ள பிடிவாதமும் தைரியமும் எதற்கும் இருக்காது. ஸர்வஸித்திகளும் இதனிலே அடைபட்டவைகளாம். மேருமலை சரிந்து விழுந்தால்கூடவும் அங்கே உண்டாகும் விகாரம் ஒரு புன்சிரிப்புத்தான். ஒருசமயம் அதுவும் இல்லாமலுமிருக்கும். இந்த நிலை லௌகிகம் வைதிகம் ஆகிய இரண்டிற்கும் ஸாதகம். இவனுக்கே உண்மையான உலக இன்பம்; இவனுக்கே உண்மையான மோக்ஷ இன்பம். எவ்விதத்திலும் ஒருவனுக்கு நன்மை செய்வது சாந்தம்.
cāntam eṉpatu, pārttāl ēḻaipōl irukkum; atāvatu orucaktiyum aṟṟatupōl irukkum. atu ceyyum vēlai etuvum ceyyātu. ataṟku uḷḷa piṭivātamum tairiyamum etaṟkum irukkātu. sarvasittikaḷum itaṉilē aṭaipaṭṭavaikaḷām. mērumalai carintu viḻuntālkūṭavum aṅkē uṇṭākum vikāram oru puṉciripputtāṉ. orucamayam atuvum illāmalumirukkum. inta nilai laukikam vaitikam ākiya iraṇṭiṟkum sātakam. ivaṉukkē uṇmaiyāṉa ulaka iṉpam; ivaṉukkē uṇmaiyāṉa mōkṣa iṉpam. evvitattilum oruvaṉukku naṉmai ceyvatu cāntam.

Frieden wirkt, von außen betrachtet, unscheinbar, als besäße er keinerlei Kraft. Doch nichts anderes vollbringt, was er vollbringt. Nichts besitzt eine solche Standfestigkeit und einen solchen Mut. Alle Vollkommenheiten sind in ihm enthalten. Selbst wenn der Weltenberg Meru einstürzte, wäre die einzige Regung vielleicht ein leises Lächeln; vielleicht nicht einmal das. Dieser Zustand dient sowohl dem weltlichen als auch dem geistlichen Leben. Ein solcher Mensch kennt wahre Freude in der Welt und wahre Freude der Befreiung. Frieden bringt einem Menschen in jeder Hinsicht Gutes.

Die Übertreibung vom einstürzenden Meru veranschaulicht unerschütterliche innere Festigkeit. Die Stille erscheint äußerlich schwach und wird doch als Quelle großer Kraft beschrieben.

4.8

இந்த சாந்தத்துக்கு எதிரிடையான விகாரங்களுக்குப் பல பெயர் இட்டிருக்கின்றனர். அவ்விகாரங்களோ மனிதனைப் பரீக்ஷிப்பன. அவை நம்மைப் பரீக்ஷிக்கவரும் காலத்தில், நாம் விழிப்பாயிருந்து, அந்த விகாரங்களின் ஒரு நிழல்கூட நம்முடைய மனச்சாந்தமாகிய புஷ்பத்தில் விழாதபடி காத்துக்கொள்ளவேண்டும். உன் மனமாகிய புஷ்பம் கசக்கப்பட்டால்: வாசனை குறையும், குளிர்ச்சி குறையும், நிறம் குறையும்; உனக்கும் பயனில்லை, பிறருக்கும் கொடுக்கமுடியாது, கடவுளுக்குப் பூசிக்கவும் தகாது. உன் மனதை புஷ்பத்திலும் சிறந்ததென்று அறி. உனக்கும் பிறருக்கும் கடவுளுக்கும் நீ செலுத்தவேண்டிய கடமைகளெல்லாம், இந்த மனப்புஷ்பத்தினாலேயே ஆகவேண்டியவைகள். உன் மனம் ஒரேநிலையில் குளிர்ந்து இருக்கட்டும். மனதினுடைய ஸர்வ பாக்கியங்களுமாயிருப்பது அந்த சாந்தம்.
inta cāntattukku etiriṭaiyāṉa vikāraṅkaḷukkup pala peyar iṭṭirukkiṉṟaṉar. avvikāraṅkaḷō maṉitaṉaip parīkṣippaṉa. avai nammaip parīkṣikkavarum kālattil, nām viḻippāyiruntu, anta vikāraṅkaḷiṉ oru niḻalkūṭa nammuṭaiya maṉaccāntamākiya puṣpattil viḻātapaṭi kāttukkoḷḷavēṇṭum. uṉ maṉamākiya puṣpam kacakkappaṭṭāl: vācaṉai kuṟaiyum, kuḷircci kuṟaiyum, niṟam kuṟaiyum; uṉakkum payaṉillai, piṟarukkum koṭukkamuṭiyātu, kaṭavuḷukkup pūcikkavum takātu. uṉ maṉatai puṣpattilum ciṟantateṉṟu aṟi. uṉakkum piṟarukkum kaṭavuḷukkum nī celuttavēṇṭiya kaṭamaikaḷellām, inta maṉappuṣpattiṉālēyē ākavēṇṭiyavaikaḷ. uṉ maṉam orēnilaiyil kuḷirntu irukkaṭṭum. maṉatiṉuṭaiya sarva pākkiyaṅkaḷumāyiruppatu anta cāntam.

Die Regungen, die diesem Frieden entgegenstehen, tragen viele Namen. Sie stellen den Menschen auf die Probe. Wenn sie zu uns kommen, müssen wir wach bleiben und die Blüte unseres inneren Friedens davor schützen, dass selbst ihr Schatten auf sie fällt. Wird die Blume deines Geistes zerdrückt, verliert sie Duft, Frische und Farbe. Sie nützt dir nicht mehr, du kannst sie keinem anderen schenken und sie eignet sich nicht als Opfergabe an Gott. Erkenne deinen Geist als kostbarer noch als eine Blume. Alles, was du dir selbst, anderen und Gott gegenüber zu erfüllen hast, muss durch diese Blüte des Geistes geschehen. Lass deinen Geist beständig und kühl bleiben. Frieden ist der Inbegriff all seines Segens.

Die Blüte steht für einen klaren und empfindsamen Geist. Bewahre diese Empfindsamkeit mit Achtsamkeit: Sie lässt dich aufrichtig handeln, anderen freundlich begegnen und dich dem Göttlichen öffnen.

4.9

உன் ஆத்மாவாகிய தேவதையை சாந்தமாகிய பூவினால் இடைவிடாது அர்ச்சனை பண்ணு. அந்தப் பூஜையை விகாரங்களாகிய குழந்தைகளெல்லாம் பார்த்துக்கொண்டிருக்கட்டும். நாளடைவில் அந்தக் குழந்தைகளுக்குப் புத்திவரும். தம்முடைய குழந்தைச்சேஷ்டைகளை விட்டு உன்போல் மகிழ அவைகளுக்கும் ஆசை உண்டாம். உன் சாந்த நிலையைப் பார்க்கப்பார்க்க, அந்த விகாரங்களுக்கெல்லாம் தம்நிலையில் தமக்கே வெறுப்புண்டாய்விடும். நீ பொறுமையோடு உன் பூஜையைச் செய். விகாரத்தைக் கண்டு நீ விகாரத்தை அடையாதே. உன் சாந்தத்தைக் கண்டு அவர்கள் சாந்தமடையட்டும். எல்லாருக்கும் உண்டாகவேண்டியது சாந்தம்.
uṉ ātmāvākiya tēvataiyai cāntamākiya pūviṉāl iṭaiviṭātu arccaṉai paṇṇu. antap pūjaiyai vikāraṅkaḷākiya kuḻantaikaḷellām pārttukkoṇṭirukkaṭṭum. nāḷaṭaivil antak kuḻantaikaḷukkup puttivarum. tammuṭaiya kuḻantaiccēṣṭaikaḷai viṭṭu uṉpōl makiḻa avaikaḷukkum ācai uṇṭām. uṉ cānta nilaiyaip pārkkappārkka, anta vikāraṅkaḷukkellām tamnilaiyil tamakkē veṟuppuṇṭāyviṭum. nī poṟumaiyōṭu uṉ pūjaiyaic cey. vikārattaik kaṇṭu nī vikārattai aṭaiyātē. uṉ cāntattaik kaṇṭu avarkaḷ cāntamaṭaiyaṭṭum. ellārukkum uṇṭākavēṇṭiyatu cāntam.

Verehre ohne Unterlass die Gottheit, die dein eigenes Selbst ist, mit der Blume des Friedens. Lass die Kinder namens Unruhe und Erregung bei dieser Verehrung zuschauen. Mit der Zeit werden diese Kinder verständiger. Sie werden ihre kindlichen Streiche aufgeben und sich wünschen, so glücklich zu sein wie du. Je länger sie deinen Frieden sehen, desto weniger wird ihnen ihr eigener unruhiger Zustand gefallen. Vollziehe deine Verehrung geduldig. Lass dich von der Erregung nicht selbst erregen. Lass die anderen durch deinen Frieden ruhig werden. Frieden ist das, was allen zuteilwerden soll.

Das Bild der unruhigen Kinder verbindet Entschlossenheit mit Geduld. Innere Regungen werden nicht verhasst; sie dürfen sich an beständiger Ruhe wandeln.

4.10

ஒரே வார்த்தை சொல்லுகிறேன்: வேதத்தின் முடிவு சாந்தம்.
orē vārttai collukiṟēṉ: vētattiṉ muṭivu cāntam.

Ich sage es in einem einzigen Wort: Das Ziel des Veda ist Frieden.

Das Kapitel mündet in eine schlichte und weitreichende Aussage: Erkenntnis soll in Frieden reifen. Nimm diesen Satz für einen Augenblick mit in die Stille.

Kapitel 5: Handeln – செயல்

Zwischen unserer Absicht und dem Ergebnis einer Handlung liegt vieles, das wir nicht allein bestimmen. Ellam Ondre betrachtet diese Erfahrung im Licht göttlichen Wirkens und fragt nach einem Handeln ohne Eigennutz und Hass.

5.1

எல்லாம் கடவுள் செயல். அது அது, அதை அதைச் செய்யுமாறு அமைக்கப்பட்டிருப்பது அவர் செயலாலேயே. ஜடப்பொருள்கள் அவற்றிற்குரிய செயலைச் செய்வது அவராலே. சித்துப்பொருளாகிய உயிர்களும் அவற்றிற்குரிய செயலைச் செய்வது அவராலே. எல்லாம் அவர் செயல்.
ellām kaṭavuḷ ceyal. atu atu, atai ataic ceyyumāṟu amaikkappaṭṭiruppatu avar ceyalālēyē. jaṭapporuḷkaḷ avaṟṟiṟkuriya ceyalaic ceyvatu avarālē. cittupporuḷākiya uyirkaḷum avaṟṟiṟkuriya ceyalaic ceyvatu avarālē. ellām avar ceyal.

Alles ist Gottes Wirken. Dass jedes Ding so beschaffen ist, dass es seine jeweilige Tätigkeit ausübt, geschieht durch ihn. Durch ihn erfüllen die unbewussten Dinge ihre Aufgaben. Durch ihn handeln auch die bewussten Lebewesen entsprechend ihrer Natur. Alles ist sein Wirken.

Das Kapitel betrachtet die Grenzen persönlicher Urheberschaft. Zugleich bleibt, wie die folgenden Abschnitte zeigen, die Verantwortung für angemessenes Handeln bestehen.

5.2

அவையவை தாமே தம் தொழிலைச் செய்கின்றன; அவ்வாறிருக்க அவரால் என்பது எதற்காக — எனில்: ஜடப்பொருளைப்பற்றிப் பின்பு பேசுவோம். சித்துப்பொருளாகிய நம் செயல் யார்செயல் என்று பார்ப்போம். எந்த மனிதனும் தான் நல்ல நிலையிலே இருக்கவேண்டுமென்று கருதுகிறான். அதற்கென்று சில தொழில்களைச் செய்கிறான். ஆயினும், அத்தொழில்களின் பயனெல்லாம் ஒரே தன்மையுடையனவாய் இருக்கவில்லை. எல்லாருடைய நோக்கமும் தொழிலும் ஒன்றாயிருக்க, ஏன் அதன் பயன் வேறுபடுகின்றது? அங்கே கடவுள் தம் செயல் என்று அறிவை அளிக்கிறார். அவர் செயலன்றி இவன் செயலென்பது உண்மையாயின், எல்லாரும் ஒரேநிலையில் இருக்கவேண்டும். நிலைமையில் வேறுபாடு காணப்பட நியாயம் இல்லை. எவர்தான் தாம் முன்னுக்கு வருவதில் ஆசையில்லாதவர். பிறர் விஷயத்தில் அவர்களுடைய நோக்கங்கள் எப்படியிருந்தாலும் தம் விஷயத்தில் அவர்களுடைய நோக்கம் வஞ்சனையற்ற நோக்கமே. ஆகவே, ஒரே நோக்கமுடைய ஜீவர்களுடைய நிலையில் வேறுபாடு காணப்படுவதால், எல்லாம் கடவுள் செயல்.
avaiyavai tāmē tam toḻilaic ceykiṉṟaṉa; avvāṟirukka avarāl eṉpatu etaṟkāka — eṉil: jaṭapporuḷaippaṟṟip piṉpu pēcuvōm. cittupporuḷākiya nam ceyal yārceyal eṉṟu pārppōm. enta maṉitaṉum tāṉ nalla nilaiyilē irukkavēṇṭumeṉṟu karutukiṟāṉ. ataṟkeṉṟu cila toḻilkaḷaic ceykiṟāṉ. āyiṉum, attoḻilkaḷiṉ payaṉellām orē taṉmaiyuṭaiyaṉavāy irukkavillai. ellāruṭaiya nōkkamum toḻilum oṉṟāyirukka, ēṉ ataṉ payaṉ vēṟupaṭukiṉṟatu? aṅkē kaṭavuḷ tam ceyal eṉṟu aṟivai aḷikkiṟār. avar ceyalaṉṟi ivaṉ ceyaleṉpatu uṇmaiyāyiṉ, ellārum orēnilaiyil irukkavēṇṭum. nilaimaiyil vēṟupāṭu kāṇappaṭa niyāyam illai. evartāṉ tām muṉṉukku varuvatil ācaiyillātavar. piṟar viṣayattil avarkaḷuṭaiya nōkkaṅkaḷ eppaṭiyiruntālum tam viṣayattil avarkaḷuṭaiya nōkkam vañcaṉaiyaṟṟa nōkkamē. ākavē, orē nōkkamuṭaiya jīvarkaḷuṭaiya nilaiyil vēṟupāṭu kāṇappaṭuvatāl, ellām kaṭavuḷ ceyal.

„Die Dinge üben ihre Tätigkeiten doch selbst aus. Warum soll es dann durch Gott geschehen?“ Über die unbewussten Dinge sprechen wir später. Betrachten wir zunächst unser eigenes Handeln als bewusste Wesen: Wessen Wirken ist es? Jeder Mensch wünscht, in guten Verhältnissen zu leben, und unternimmt dafür bestimmte Schritte. Doch ihre Ergebnisse sind nicht gleich. Wenn Absicht und Tätigkeit der Menschen auf dasselbe zielen, weshalb fallen die Früchte verschieden aus? Hier lässt Gott uns erkennen: Es ist sein Wirken. Wäre es ausschließlich unser eigenes Wirken, müssten alle denselben Zustand erreichen; für die Unterschiede gäbe es keinen Grund. Wer wünscht sich nicht, voranzukommen? Wie die Absichten gegenüber anderen auch beschaffen sein mögen, beim eigenen Fortkommen täuscht sich niemand absichtlich über seinen Wunsch. Weil also Wesen mit demselben Ziel unterschiedliche Ergebnisse erreichen, ist alles Gottes Wirken.

Die Begründung des Autors setzt beim Abstand zwischen Wunsch und Ergebnis an. Sie ist eine spirituelle Deutung begrenzter Verfügungsmacht, keine vollständige Erklärung sozialer oder natürlicher Ursachen.

5.3

எல்லா ஜீவர்களுடைய நோக்கமும் ஒன்றுதான்; ஆயினும், அவரவர் முயற்சி வேறுபாட்டினாலே நிலைமை வேறுபாடு உண்டானது என்றால்: முயற்சி என்ன? அந்த ஜீவர்களின் உள்ளத்தில் தோன்றும் கற்பனைதானே. அந்தக் கற்பனைகளுக்கு மூலமாகிய நோக்கம் ஒன்றாயிருந்தும், முயற்சியாகிய கற்பனை வேறுபடுவானேன்? அங்கும் கடவுள் தம் செயல் என்பதனைக் காட்டுகின்றார். ஆகையால் எல்லாம் கடவுள் செயல்.
ellā jīvarkaḷuṭaiya nōkkamum oṉṟutāṉ; āyiṉum, avaravar muyaṟci vēṟupāṭṭiṉālē nilaimai vēṟupāṭu uṇṭāṉatu eṉṟāl: muyaṟci eṉṉa? anta jīvarkaḷiṉ uḷḷattil tōṉṟum kaṟpaṉaitāṉē. antak kaṟpaṉaikaḷukku mūlamākiya nōkkam oṉṟāyiruntum, muyaṟciyākiya kaṟpaṉai vēṟupaṭuvāṉēṉ? aṅkum kaṭavuḷ tam ceyal eṉpataṉaik kāṭṭukiṉṟār. ākaiyāl ellām kaṭavuḷ ceyal.

„Das Ziel aller Wesen ist gleich, doch ihre Lage unterscheidet sich, weil ihre Bemühungen verschieden sind.“ Was ist dann eine Bemühung? Zunächst doch eine Vorstellung, die im Inneren der Wesen entsteht. Wenn die zugrunde liegende Absicht dieselbe ist, warum unterscheiden sich dann die Vorstellungen, aus denen ihre Bemühungen hervorgehen? Auch hier zeigt Gott sein Wirken. Deshalb ist alles Gottes Wirken.

Woher kommen die Gedanken, aus denen unsere Handlungen entstehen? Ellam Ondre lädt dazu ein, auch die eigenen Absichten im größeren Zusammenhang des Lebens zu betrachten. Diese Einsicht kann Demut wachsen lassen.

5.4

ஒரே நோக்கமாயினும், அவரவர் சக்திக்குத் தக்கபடி முயற்சி எடுத்துக்கொள்ளுகிறார்கள் என்றால்: சக்தி என்பது எதனால் வந்தது? அவரவர் உடம்பு மனம் இவற்றைப் பற்றியதுதானே. உடம்பிற்கும் வேறாயுள்ள பொருள்களினாலும் இவன் சக்திகளுக்கு ஏற்றக்குறைவு உண்டாவதும் உண்டு. இவற்றையெல்லாம் எண்ணித்து ஒருவன் முயற்சி செய்யவேண்டியதுதான். ஆயினும், இவன் எவ்வளவு சிறந்த முயற்சியைத்தான் செய்யினும், தனது நலம் என்று எண்ணுகிறானே அவ்வளவு சிறந்த முயற்சிக்கு உரியதாக, தன்னுடைய மனம் உடம்பு முதலியவைகளையும் அவற்றின் சக்திகளையும் வேறுபடுத்திக்கொள்ள, இவனுக்குச் சக்தியில்லையல்லவா! ஆகையினன்றே எல்லாம் கடவுள் செயல்.
orē nōkkamāyiṉum, avaravar caktikkut takkapaṭi muyaṟci eṭuttukkoḷḷukiṟārkaḷ eṉṟāl: cakti eṉpatu etaṉāl vantatu? avaravar uṭampu maṉam ivaṟṟaip paṟṟiyatutāṉē. uṭampiṟkum vēṟāyuḷḷa poruḷkaḷiṉālum ivaṉ caktikaḷukku ēṟṟakkuṟaivu uṇṭāvatum uṇṭu. ivaṟṟaiyellām eṇṇittu oruvaṉ muyaṟci ceyyavēṇṭiyatutāṉ. āyiṉum, ivaṉ evvaḷavu ciṟanta muyaṟciyaittāṉ ceyyiṉum, taṉatu nalam eṉṟu eṇṇukiṟāṉē avvaḷavu ciṟanta muyaṟcikku uriyatāka, taṉṉuṭaiya maṉam uṭampu mutaliyavaikaḷaiyum avaṟṟiṉ caktikaḷaiyum vēṟupaṭuttikkoḷḷa, ivaṉukkuc caktiyillaiyallavā! ākaiyiṉaṉṟē ellām kaṭavuḷ ceyal.

„Bei gleichem Ziel bemüht sich jeder eben entsprechend seinen Kräften.“ Woher kommen diese Kräfte? Sie hängen doch von Körper und Geist ab. Auch Dinge außerhalb des Körpers können unsere Fähigkeiten vergrößern oder verringern. All dies muss ein Mensch bei seinen Bemühungen berücksichtigen. Doch wie sehr er sich auch anstrengt: Er vermag seinen Geist, seinen Körper und ihre Kräfte nicht nach Belieben so umzugestalten, dass sie genau zu dem höchsten Wohlergehen führen, das er sich vorstellt. Deshalb ist alles Gottes Wirken.

Körper, Geist und Umstände bilden Bedingungen des Handelns. Ihre Anerkennung kann übermäßigen Stolz und lähmende Selbstvorwürfe gleichermaßen lösen.

5.5

நாளடைவில் தன் மனம், உடம்பு முதலியவற்றைச் செவ்வைப்படுத்திக்கொள்ளுகிறான் என்றால் — ஏன் நாளடைவில், இவன் எண்ணினபொழுதே செவ்வைப்படுத்திக்கொள்ள முடியாமையால்தானே. அங்கேயும் இவனுடைய முடியாமை வெளிப்படுகின்றதன்றோ? ஆகையால் எல்லாம் கடவுள் செயல்.
nāḷaṭaivil taṉ maṉam, uṭampu mutaliyavaṟṟaic cevvaippaṭuttikkoḷḷukiṟāṉ eṉṟāl — ēṉ nāḷaṭaivil, ivaṉ eṇṇiṉapoḻutē cevvaippaṭuttikkoḷḷa muṭiyāmaiyāltāṉē. aṅkēyum ivaṉuṭaiya muṭiyāmai veḷippaṭukiṉṟataṉṟō? ākaiyāl ellām kaṭavuḷ ceyal.

„Mit der Zeit kann der Mensch seinen Geist, seinen Körper und seine Fähigkeiten vervollkommnen.“ Warum erst mit der Zeit? Weil er sie nicht schon in dem Augenblick vollenden kann, in dem er es sich wünscht. Zeigt sich darin nicht wiederum die Grenze seines Vermögens? Deshalb ist alles Gottes Wirken.

Reifung braucht Zeit. Ellam Ondre deutet diese Erfahrung als Erinnerung daran, dass Entwicklung nicht dem persönlichen Willen allein untersteht. Einzelne Wörter sind im Digitalisat durch einen Stempel verdeckt und hier aus dem Zusammenhang ergänzt.

5.6

இங்ஙனம் ஜீவர்களால் தாம் எண்ணியபடி முடியாமை நன்மைக்கோ தீமைக்கோ? நன்மைக்குத்தான். ஏன்? பெரும்பாலாரும் சுயநயம் உள்ளவர்களே; சுயநயம் உள்ளவர்கள் தாம் கருதிய பதவிக்கு வந்துவிட்டால், உலகத்துக்கு நன்மையோ தீமையோ நீயே பார். இனி சுயநயம் இல்லாதவர்கள் காரியங்களாவது பலிக்கக்கூடாதா என்றால், சுயநயம் இல்லாதவர்போல் வெளியில் தோன்றினும், அவர்களுக்குள்ளூர் வேறுபாடு இருக்கிறது. அந்த வேறுபாடு, அவரவர் அகந்தையால் உண்டாவது. அங்கே “நாம்” என்ற எண்ணம், அதாவது — சுயநயம் அற்றதனாலே மற்றவரிலும் நாம் சிறந்தவர் — என்ற எண்ணம் உண்டாயிருப்பின், அங்கும் கடவுள் அவர் காரியம் கைகூடாததாக்கி, “மற்றவரைப்போலவே நீயும் ஒருவன், உன்னை நான் நடத்துகிறேன்” என்று தம்மை வெளிப்படுத்துகிறார். சுயநயம் அற்று அதோடு நாம் என்ற அகம்பாவமும் அற்றவர் எவரோ அவரே கடவுளின் பிரதிநிதி. அவரிடத்துக் கடவுள் எப்பொழுதும் விளங்கிக்கொண்டிருப்பதனாலே, அதாவது, அவரிடம் “நாம்” என்ற அகந்தை உண்டாகிக் கடவுளை மறைக்காததனாலே, அவர் எண்ணுகிற எண்ணங்கள் பலிக்கின்றன. அவரே “சத்திய சங்கல்பர்” என்று கூறப்படுவர். அவரிடம் விளங்குவது கடவுளின் நேர் ஒளி. அங்கு இருட்டு இல்லை. அவரே கடவுளின் செயலை வஞ்சகமற்று அறிந்தவர். அவரிடமிருந்து கடவுள் தமது சிருஷ்டியின் நோக்கத்தை நிறைவேற்றுகிறார். எல்லாம் கடவுள் செயல்.
iṅṅaṉam jīvarkaḷāl tām eṇṇiyapaṭi muṭiyāmai naṉmaikkō tīmaikkō? naṉmaikkuttāṉ. ēṉ? perumpālārum cuyanayam uḷḷavarkaḷē; cuyanayam uḷḷavarkaḷ tām karutiya patavikku vantuviṭṭāl, ulakattukku naṉmaiyō tīmaiyō nīyē pār. iṉi cuyanayam illātavarkaḷ kāriyaṅkaḷāvatu palikkakkūṭātā eṉṟāl, cuyanayam illātavarpōl veḷiyil tōṉṟiṉum, avarkaḷukkuḷḷūr vēṟupāṭu irukkiṟatu. anta vēṟupāṭu, avaravar akantaiyāl uṇṭāvatu. aṅkē “nām” eṉṟa eṇṇam, atāvatu — cuyanayam aṟṟataṉālē maṟṟavarilum nām ciṟantavar — eṉṟa eṇṇam uṇṭāyiruppiṉ, aṅkum kaṭavuḷ avar kāriyam kaikūṭātatākki, “maṟṟavaraippōlavē nīyum oruvaṉ, uṉṉai nāṉ naṭattukiṟēṉ” eṉṟu tammai veḷippaṭuttukiṟār. cuyanayam aṟṟu atōṭu nām eṉṟa akampāvamum aṟṟavar evarō avarē kaṭavuḷiṉ piratiniti. avariṭattuk kaṭavuḷ eppoḻutum viḷaṅkikkoṇṭiruppataṉālē, atāvatu, avariṭam “nām” eṉṟa akantai uṇṭākik kaṭavuḷai maṟaikkātataṉālē, avar eṇṇukiṟa eṇṇaṅkaḷ palikkiṉṟaṉa. avarē “cattiya caṅkalpar” eṉṟu kūṟappaṭuvar. avariṭam viḷaṅkuvatu kaṭavuḷiṉ nēr oḷi. aṅku iruṭṭu illai. avarē kaṭavuḷiṉ ceyalai vañcakamaṟṟu aṟintavar. avariṭamiruntu kaṭavuḷ tamatu ciruṣṭiyiṉ nōkkattai niṟaivēṟṟukiṟār. ellām kaṭavuḷ ceyal.

Ist es gut oder schlecht, dass die Wesen nicht alles genau nach ihrem Willen vollbringen können? Es ist gut. Die meisten Menschen handeln aus Eigennutz. Überlege selbst, ob es der Welt nützen oder schaden würde, wenn jeder eigennützige Mensch die von ihm gewünschte Machtstellung erreichte. „Sollten dann wenigstens die Vorhaben selbstloser Menschen gelingen?“ Auch Menschen, die äußerlich selbstlos erscheinen, unterscheiden sich innerlich. Der Unterschied entsteht aus ihrem jeweiligen Ichbewusstsein. Besteht noch der Gedanke „Wir sind besser als die anderen, weil wir selbstlos sind“, lässt Gott auch ihre Vorhaben scheitern und offenbart damit: „Du bist ein Mensch wie die anderen; ich führe dich.“ Wer sowohl Eigennutz als auch den Stolz des abgesonderten Ich aufgegeben hat, ist Gottes Vertreter. Weil Gott in ihm beständig aufleuchtet und das Ich ihn nicht verdeckt, gelangen seine Absichten zur Erfüllung. Ein solcher Mensch wird Satyasankalpa genannt, einer, dessen Entschluss wahr wird. In ihm leuchtet Gottes unmittelbares Licht; dort ist keine Dunkelheit. Er erkennt Gottes Wirken ohne Selbsttäuschung. Durch ihn erfüllt Gott den Sinn seiner Schöpfung. Alles ist Gottes Wirken.

Der Abschnitt richtet sich besonders gegen spirituellen Überlegenheitsstolz. Die Aussage über erfüllte Entschlüsse beschreibt ein religiöses Ideal und ist kein Maßstab, mit dem jeder weltliche Erfolg Erleuchtung beweisen würde.

5.7

நாம் என்ற எண்ணம் அற்ற ஸத்யஸங்கல்பர் ஒருவராவது இல்லையா? ஏன் உலகம் ஸர்வநன்மையையும் அடைந்திருக்கக்கூடாது என்றும்: இதில் ஒரு நுட்பம் இருக்கிறது. “கடவுள் செயல்” என்று அறிந்த மகான்கள் அவர் செயல் என்பதைப் பிறருக்கு அறிவிப்பதில் நோக்கமுடையாராகின்றனர். இவ்வாறு “கடவுள் செயல்” “தம் செயலல்ல” என்று உணர்வதைக் காட்டிலும் வேறு நன்மை உலகத்தாருக்கு இல்லை. இவ்வாறு உணர்வதிலே எல்லா நன்மைகளும் அடங்கியிருக்கின்றன. ஆதலால், அவர்களுடைய நோக்கமெல்லாம் தாங்கள் உணர்ந்த கடவுளையும் அவர் செயலையும் மற்றவர்களுக்குப் போதிப்பதுதான். அவ்வாறு போதிப்பதிலும், “இப்பொழுதே நீங்கள் கடவுளை உணர்ந்துவிடுங்கள்” என்று போதிப்பதில்லை. தாங்கள் வந்த நல்லவழிகளை விளக்குவார்கள். அதில் ஜனங்களை நடக்கும்படி தூண்டுவார்கள். அவ்வளவேயொழிய, “இப்பொழுதே நீங்கள் முக்தியில் இருங்கள்” என்று சொல்லார். ஏன்? ஜீவர்களால் ஒன்றும் முடியாது. கடவுளை நோக்கி, “இப்பொழுதே இவர்களை முக்தியில் வையும்” என்றும் சொல்லார்; ஏன்? அகம்பாவம் இல்லை. அவர் செயல் அந்தக் கடவுள் செய்கிறார்; நாம் ஏன் ஏவுகிறது — என்று தோன்றும். ஆகவே, தம் கடமையைத் தாம் செய்வதைத் தவிர, பயனைத் தாம் கற்பிக்கமாட்டார். அதற்கு அதிகாரி கடவுளே என்று அவர்கள் அறிவார்கள். ஆகையால், உலகின் நடப்பதைத் தாம் பார்ப்பதும், தம் கடமையைத் தாம் செய்வதும் தவிர, தாமாய்த் தனி உலகம் படைக்க அவர்கள் ஸங்கல்பிக்கமாட்டார்கள். ஏன்? அதுவும் ஒரு அகம்பாவம். சிருஷ்டி அதன் கிரமத்தை அனுசரித்தே இருக்கும். எதெது எப்படி நடக்கவேண்டுமோ அப்படி நடக்கிறது. எல்லாம் கடவுள் செயல்.
nām eṉṟa eṇṇam aṟṟa satyasaṅkalpar oruvarāvatu illaiyā? ēṉ ulakam sarvanaṉmaiyaiyum aṭaintirukkakkūṭātu eṉṟum: itil oru nuṭpam irukkiṟatu. “kaṭavuḷ ceyal” eṉṟu aṟinta makāṉkaḷ avar ceyal eṉpataip piṟarukku aṟivippatil nōkkamuṭaiyārākiṉṟaṉar. ivvāṟu “kaṭavuḷ ceyal” “tam ceyalalla” eṉṟu uṇarvataik kāṭṭilum vēṟu naṉmai ulakattārukku illai. ivvāṟu uṇarvatilē ellā naṉmaikaḷum aṭaṅkiyirukkiṉṟaṉa. ātalāl, avarkaḷuṭaiya nōkkamellām tāṅkaḷ uṇarnta kaṭavuḷaiyum avar ceyalaiyum maṟṟavarkaḷukkup pōtippatutāṉ. avvāṟu pōtippatilum, “ippoḻutē nīṅkaḷ kaṭavuḷai uṇarntuviṭuṅkaḷ” eṉṟu pōtippatillai. tāṅkaḷ vanta nallavaḻikaḷai viḷakkuvārkaḷ. atil jaṉaṅkaḷai naṭakkumpaṭi tūṇṭuvārkaḷ. avvaḷavēyoḻiya, “ippoḻutē nīṅkaḷ muktiyil iruṅkaḷ” eṉṟu collār. ēṉ? jīvarkaḷāl oṉṟum muṭiyātu. kaṭavuḷai nōkki, “ippoḻutē ivarkaḷai muktiyil vaiyum” eṉṟum collār; ēṉ? akampāvam illai. avar ceyal antak kaṭavuḷ ceykiṟār; nām ēṉ ēvukiṟatu — eṉṟu tōṉṟum. ākavē, tam kaṭamaiyait tām ceyvatait tavira, payaṉait tām kaṟpikkamāṭṭār. ataṟku atikāri kaṭavuḷē eṉṟu avarkaḷ aṟivārkaḷ. ākaiyāl, ulakiṉ naṭappatait tām pārppatum, tam kaṭamaiyait tām ceyvatum tavira, tāmāyt taṉi ulakam paṭaikka avarkaḷ saṅkalpikkamāṭṭārkaḷ. ēṉ? atuvum oru akampāvam. ciruṣṭi ataṉ kiramattai aṉucarittē irukkum. etetu eppaṭi naṭakkavēṇṭumō appaṭi naṭakkiṟatu. ellām kaṭavuḷ ceyal.

„Gibt es denn keinen einzigen solchen Menschen, der ohne Ichgedanken lebt und dessen Entschluss sich erfüllt? Warum ist dann nicht schon alles in der Welt gut geworden?“ Hier liegt eine feine Unterscheidung. Die Großen, die Gottes Wirken erkannt haben, wollen diese Einsicht anderen mitteilen. Für die Menschen gibt es kein größeres Gut, als zu erkennen: „Es ist Gottes Wirken, nicht mein unabhängiges Werk.“ In dieser Einsicht ist alles Gute enthalten. Daher lehren diese Weisen über Gott und sein Wirken, wie sie es selbst erkannt haben. Doch sie befehlen nicht: „Erkennt Gott sofort!“ Sie erläutern die guten Wege, die sie selbst gegangen sind, und ermutigen die Menschen, sie zu gehen. Sie sagen nicht: „Seid augenblicklich befreit!“, denn dies liegt nicht einfach in der Macht des einzelnen Wesens. Ebenso befehlen sie Gott nicht: „Befreie diese Menschen sofort!“ Ihnen fehlt der entsprechende Ichstolz. Sie denken: „Gott vollbringt sein Wirken. Warum sollten wir ihm Anweisungen geben?“ Sie erfüllen ihre Aufgabe, schreiben aber die Frucht nicht selbst vor. Sie wissen, dass Gott darüber verfügt. Sie achten deshalb auf das Geschehen der Welt und tun ihre Pflicht, statt nach eigenem Entschluss eine besondere Welt erschaffen zu wollen. Auch dies wäre Ichstolz. Die Schöpfung folgt ihrer Ordnung. Was geschieht, geschieht auf die ihm entsprechende Weise. Alles ist Gottes Wirken.

Die Passage unterscheidet Unterweisung und Verfügung über ihr Ergebnis. Helfen und lehren bleiben Aufgaben; die Befreiung eines anderen wird nicht zum persönlichen Machtprojekt.

5.8

தம் செயலுக்கு மிஞ்சி ஒன்று இருக்கிறதை உணர்ந்தவர், எப்படி ஒன்றை இப்படித்தான் ஆகவேண்டும் என்று எண்ணுவார்கள்? எண்ணமாட்டார்கள். தம் கடமை என்று எதையும் செய்வார்கள். பயன் உத்தேசிக்காமல் கருமம் செய் என்று வேதம் சொல்லுகிறது. எப்போதும் கோபமே கூடாது, சாந்தமாயிருக்கவேண்டும் என்று எண்ணிக்கொண்டிருக்கும் ஒருவனுக்கு, ஒருசமயம் அவனையறியாமலே கோபம் ஸம்பவித்தல் போல, இந்த ஸத்யஸங்கல்பர்களுக்கும், ஒரு சமயம், உலகில் நடக்கும் அநியாயம் பொறுக்காமல் “கடவுளே! இப்படி ஆனால் நல்லதே” என்ற எண்ணம் வந்துவிடும். அப்பொழுது அப்படியே நடக்கும். அதுதான் உலகத்தில் நடக்கும் அருமையான காரியங்களுக்கெல்லாம் வேர். அப்படி நல்லமனது தன்னுமீறி ஒருபலன் இச்சிக்க வந்துவிடும் காலம், உலகத்தில் பெரிய மாறுதல் உண்டாகிறது. இது உலக நியதியாயிருக்கிறது. இதை யார் மாற்றுகிறது? எல்லாம் கடவுள் செயல்.
tam ceyalukku miñci oṉṟu irukkiṟatai uṇarntavar, eppaṭi oṉṟai ippaṭittāṉ ākavēṇṭum eṉṟu eṇṇuvārkaḷ? eṇṇamāṭṭārkaḷ. tam kaṭamai eṉṟu etaiyum ceyvārkaḷ. payaṉ uttēcikkāmal karumam cey eṉṟu vētam collukiṟatu. eppōtum kōpamē kūṭātu, cāntamāyirukkavēṇṭum eṉṟu eṇṇikkoṇṭirukkum oruvaṉukku, orucamayam avaṉaiyaṟiyāmalē kōpam sampavittal pōla, inta satyasaṅkalparkaḷukkum, oru camayam, ulakil naṭakkum aniyāyam poṟukkāmal “kaṭavuḷē! ippaṭi āṉāl nallatē” eṉṟa eṇṇam vantuviṭum. appoḻutu appaṭiyē naṭakkum. atutāṉ ulakattil naṭakkum arumaiyāṉa kāriyaṅkaḷukkellām vēr. appaṭi nallamaṉatu taṉṉumīṟi orupalaṉ iccikka vantuviṭum kālam, ulakattil periya māṟutal uṇṭākiṟatu. itu ulaka niyatiyāyirukkiṟatu. itai yār māṟṟukiṟatu? ellām kaṭavuḷ ceyal.

Wie sollte jemand, der eine Macht über sein eigenes Handeln hinaus erkannt hat, darauf bestehen: „Es muss genau so geschehen“? Das tut er nicht. Er handelt, weil es seine Aufgabe ist. Der Veda sagt: Handle, ohne die Frucht für dich zu beanspruchen. Dennoch kann einem Menschen, der immer friedlich bleiben und niemals zornig werden möchte, unvermittelt Zorn aufsteigen. Ebenso kann in einem Satyasankalpa angesichts unerträglicher Ungerechtigkeit plötzlich der Gedanke entstehen: „Gott, wäre es nicht gut, wenn dies anders würde!“ Dann geschieht es entsprechend. Darin liegt die Wurzel der wunderbaren Ereignisse in der Welt. Wenn einem solchen guten Herzen ein Wunsch gleichsam ohne persönliche Absicht entspringt, kann eine große Veränderung in der Welt entstehen. Dies ist die Ordnung der Welt. Wer könnte sie ändern? Alles ist Gottes Wirken.

Der Text lässt innerhalb seiner Lehre Raum für außergewöhnliche göttliche Wirkungen. Diese Darstellung gehört zu seiner spirituellen Weltdeutung; sie ersetzt keine Prüfung konkreter Wunderbehauptungen.

5.9

இப்பொழுது எது நடக்கிறதோ அது ஒரு நியாயத்தில் அகப்பட்டதுதான். அதுதான் நியாயம். எது எது எப்படி இருக்கிறதோ அது அது அவர் செயலால்தான். உள்ளபடி நோக்கினால், “திருடுகிறவனைத் திருடத் தூண்டுகிறதும் அது” என்று எண்ணுவதிலும் குற்றத்தைக் காணோம்; ஏன்? “திருடுகிறவனைத் தகுந்தபடி சிக்ஷிக்கத் தூண்டுவதும் அது” என்று தகுந்த சிக்ஷை செய்யலாம். இவ்வாறன்றி, திருடன்மீது நாம் பகை பாராட்டலாகாது என்பது கடவுள் செயல் என்று அறிந்ததன் பயன். திருடன்மீது பகையில்லாவிட்டாலும், அவன் திருட்டுக்கும் நமக்கும் பகை உண்டு என்பதும், கடவுள் செயல் என்று அறிந்ததன் பயன்தான். ஏனெனில், அந்தத் திருடனுக்கும் அந்தத் திருட்டுக்குமே பகை உண்டு. எப்படி அறிகிறோமென்றால், அந்தத் திருடன் வீட்டில் ஒருவன் திருடும்பொழுது அவன் சும்மா இருக்கிறானா? இல்லையே. ஆகையால், தீமை கூடாது என்பதையும் நன்மை கூடும் என்பதையும் உணராதவர் யார்? ஆதலின், கடவுள் செயல் என்ற எண்ணம் வந்தால் உலகத்தின் கடமைகள் ஒழுங்காய் நடக்கும். இதைத் தவிர வேறு நமக்கு ஒன்றும் தெரியாது. தெரிந்ததைத்தான் சொல்லலாம். தெரியாததைக் குறித்துக் கவலை வேண்டாம். அதுவும் கடவுள் செயல்.
ippoḻutu etu naṭakkiṟatō atu oru niyāyattil akappaṭṭatutāṉ. atutāṉ niyāyam. etu etu eppaṭi irukkiṟatō atu atu avar ceyalāltāṉ. uḷḷapaṭi nōkkiṉāl, “tiruṭukiṟavaṉait tiruṭat tūṇṭukiṟatum atu” eṉṟu eṇṇuvatilum kuṟṟattaik kāṇōm; ēṉ? “tiruṭukiṟavaṉait takuntapaṭi cikṣikkat tūṇṭuvatum atu” eṉṟu takunta cikṣai ceyyalām. ivvāṟaṉṟi, tiruṭaṉmītu nām pakai pārāṭṭalākātu eṉpatu kaṭavuḷ ceyal eṉṟu aṟintataṉ payaṉ. tiruṭaṉmītu pakaiyillāviṭṭālum, avaṉ tiruṭṭukkum namakkum pakai uṇṭu eṉpatum, kaṭavuḷ ceyal eṉṟu aṟintataṉ payaṉtāṉ. ēṉeṉil, antat tiruṭaṉukkum antat tiruṭṭukkumē pakai uṇṭu. eppaṭi aṟikiṟōmeṉṟāl, antat tiruṭaṉ vīṭṭil oruvaṉ tiruṭumpoḻutu avaṉ cummā irukkiṟāṉā? illaiyē. ākaiyāl, tīmai kūṭātu eṉpataiyum naṉmai kūṭum eṉpataiyum uṇarātavar yār? ātaliṉ, kaṭavuḷ ceyal eṉṟa eṇṇam vantāl ulakattiṉ kaṭamaikaḷ oḻuṅkāy naṭakkum. itait tavira vēṟu namakku oṉṟum teriyātu. terintataittāṉ collalām. teriyātataik kuṟittuk kavalai vēṇṭām. atuvum kaṭavuḷ ceyal.

Was jetzt geschieht, steht innerhalb einer Ordnung; darin liegt seine Gesetzmäßigkeit. Alles, was wie auch immer beschaffen ist, besteht durch Gottes Wirken. Von diesem Standpunkt aus wäre selbst der Gedanke nicht falsch: „Auch das, was den Dieb zum Stehlen bewegt, gehört dazu.“ Warum? Weil ebenso gilt: „Auch der Antrieb, den Dieb angemessen zur Verantwortung zu ziehen, gehört dazu.“ Eine angemessene Ahndung bleibt also möglich. Die Frucht der Erkenntnis von Gottes Wirken besteht vielmehr darin, dem Dieb keinen persönlichen Hass entgegenzubringen. Auch ohne Hass gegen den Menschen können wir seine Tat ablehnen; auch das gehört zu dieser Erkenntnis. Sogar der Dieb selbst lehnt Diebstahl ab. Woher wissen wir das? Bleibt er etwa gleichgültig, wenn jemand in seinem eigenen Haus stiehlt? Nein. Wer versteht also nicht, dass Schädliches zu unterlassen und Gutes zu tun ist? Wenn die Einsicht „Alles ist Gottes Wirken“ entsteht, können die Aufgaben der Welt in rechter Ordnung erfüllt werden. Darüber hinaus wissen wir nichts. Wir können nur aussprechen, was wir erkennen. Sorge dich nicht um das Unbekannte. Auch das gehört zu Gottes Wirken.

Der Abschnitt bejaht ausdrücklich die Unterscheidung zwischen schädlichem und gutem Handeln. Seine Pointe ist Verantwortlichkeit ohne persönlichen Hass; „Gottes Wirken“ wird nicht als Freibrief für Diebstahl gebraucht.

5.10

கடவுளால் நமக்குக் கொடுக்கப்பட்டிருக்கும் ஞானத்தின் பயன்களில், கடவுள் செயல் என்று அறிவதும் ஒன்று. கடவுளை, நீர் ஏன் இப்படிச் செய்கிறீர் என்று கேட்க நமக்கு வாய் இல்லை. இப்படி வாயில்லாத இடங்கள் எந்த மதத்திலும் உண்டு. நம் செயல் நாம் எண்ணியபடி பலிப்பதில்லாததனாலே, அதாவது நம்முடைய வல்லமை பரிபூரணமாயிராததனாலே, நாம், “கடவுள்” செயல் என்று சொல்லாமல் முடியாது. நமக்குள்ளதுதான் ஜடப்பொருள்களுக்கும். ஜடப்பொருளைவிட நம்முடைய நியாயம் ஒன்றும் உயர்ந்துவிடவில்லை. எல்லாம் ஒன்றுதான். கடவுள் செயல் என்பதை ஒருவன் ஒப்புக்கொள்ளாவிட்டாலும், தன் சக்திக் குறைவை அவன் ஒப்புக்கொள்ளுகிறான். அதுவே கடவுள் செயல்.
kaṭavuḷāl namakkuk koṭukkappaṭṭirukkum ñāṉattiṉ payaṉkaḷil, kaṭavuḷ ceyal eṉṟu aṟivatum oṉṟu. kaṭavuḷai, nīr ēṉ ippaṭic ceykiṟīr eṉṟu kēṭka namakku vāy illai. ippaṭi vāyillāta iṭaṅkaḷ enta matattilum uṇṭu. nam ceyal nām eṇṇiyapaṭi palippatillātataṉālē, atāvatu nammuṭaiya vallamai paripūraṇamāyirātataṉālē, nām, “kaṭavuḷ” ceyal eṉṟu collāmal muṭiyātu. namakkuḷḷatutāṉ jaṭapporuḷkaḷukkum. jaṭapporuḷaiviṭa nammuṭaiya niyāyam oṉṟum uyarntuviṭavillai. ellām oṉṟutāṉ. kaṭavuḷ ceyal eṉpatai oruvaṉ oppukkoḷḷāviṭṭālum, taṉ caktik kuṟaivai avaṉ oppukkoḷḷukiṟāṉ. atuvē kaṭavuḷ ceyal.

Eine der Früchte der von Gott geschenkten Erkenntnis ist die Einsicht in sein Wirken. Wir haben keinen Standpunkt, von dem aus wir Gott zur Rede stellen könnten: „Warum handelst du so?“ Solche Grenzen des Erklärens gibt es in jeder Religion. Weil unser Handeln nicht genau die von uns gedachten Ergebnisse hervorbringt, weil unser Vermögen also nicht vollkommen ist, können wir nicht umhin, von Gottes Wirken zu sprechen. Was für uns gilt, gilt auch für die unbewussten Dinge. In dieser Hinsicht stehen wir nicht über ihnen. Alles ist eins. Selbst wer die Rede von Gottes Wirken nicht anerkennt, erkennt doch die Begrenztheit seiner eigenen Kraft an. Eben dies bezeichnet hier Gottes Wirken.

Am Ende kehrt das Kapitel zur gemeinsamen Abhängigkeit aller Erscheinungen zurück. Die religiöse Deutung bleibt deutlich als Stimme des Autors erkennbar.

Kapitel 6: Ichbewusstsein – அகம்பாவம்

Im Schlusskapitel spricht der Verfasser das Ego unmittelbar an. Seine eindringlichen Worte laden dazu ein, den engen Anspruch des „Ich“ und „Mein“ loszulassen und sich dem umfassenden Selbst anzuvertrauen.

6.1

ஏ! அகம்பாவமே! இவ்வுலகில் விளையும் தீமையெல்லாம் உன்னாலேயே. எல்லா அரசர்களும் எல்லா ஞானிகளும், உன்னை அழிக்கவேண்டியே பலபல சட்டங்களும் தத்துவ உபதேசங்களும் செய்கிறார்கள். இவ்வாறு அவர்களெல்லாரும் எத்தனையோ காலமாய் முயற்சி செய்தும், ஐயோ! நீ இன்னும் அழியாமல் ஒளிந்து ஒளிந்து புறப்படுகிறாயே! உனக்கு ஒரு அழிவுகாலம் வாராதா! ஏன்? வந்துகொண்டுதானிருக்கிறது. உன்னைக் கொல்ல மற்றொரு அகம்பாவம் புறப்பட்டிருக்கிறது. அதுதான் பிரம்மாகம்பாவம்.
ē! akampāvamē! ivvulakil viḷaiyum tīmaiyellām uṉṉālēyē. ellā aracarkaḷum ellā ñāṉikaḷum, uṉṉai aḻikkavēṇṭiyē palapala caṭṭaṅkaḷum tattuva upatēcaṅkaḷum ceykiṟārkaḷ. ivvāṟu avarkaḷellārum ettaṉaiyō kālamāy muyaṟci ceytum, aiyō! nī iṉṉum aḻiyāmal oḷintu oḷintu puṟappaṭukiṟāyē! uṉakku oru aḻivukālam vārātā! ēṉ? vantukoṇṭutāṉirukkiṟatu. uṉṉaik kolla maṟṟoru akampāvam puṟappaṭṭirukkiṟatu. atutāṉ pirammākampāvam.

O Ego! Alles Unheil, das in dieser Welt entsteht, geht auf dich zurück. Alle Könige und alle Weisen erlassen Gesetze und geben philosophische Unterweisungen, um dich zu überwinden. Obwohl sie sich so lange darum bemühen: Ach, du bleibst bestehen, versteckst dich und tauchst immer wieder auf! Wird niemals die Zeit deines Endes kommen? Doch, sie kommt bereits. Ein anderes Ichbewusstsein ist aufgebrochen, um dich zu vernichten. Es ist das Brahman-Ichbewusstsein.

Der Text spricht das trennende Ego wie eine Person an. „Brahman-Ichbewusstsein“ bezeichnet hier die Erkenntnis der Einheit mit Brahman, keine Steigerung persönlichen Stolzes. Das dramatische Bild richtet sich gegen Selbstbezogenheit.

6.2

ஏ! அகம்பாவமே! உன்னைப்போல் உன் பகைவனையும் ஸாமானியனாகக் கருதாதே. நீ, அழியக்கூடியவன்; அவனோ, அழியாதவன். நீ, “நான்” என்ற கர்வம் உள்ளவன்; ஏனெனில், “நான்” என்றும் “நீ” என்றும் “அவன்” என்றும் இவ்வாறு பலவாகப் பேதப்படுத்திக்கொண்டு போவதனாலே. உன் பகைவனோ, “நான்” என்ற கர்வம் அற்றவன்: ஏன்? அவன் பேதத்தையெல்லாம் ஒன்றுபடுத்துகிறவன்; எல்லாரையும் தானாகச் செய்துகொள்ளுகிறவன். அன்றியும், உனக்கு அவன்மீது பகை உண்டு: ஏன்? நம்மை அழிக்கவந்தவன் என்று. அவனுக்கோ உன்மீது பகை இல்லை: ஏன்? அவன் ஸந்நிதியில் உன்னைக் காணோம். உன்னையும் தன் அவயவங்களில் ஒன்றாகப் பார்க்கிறான். அவன் ஸந்நிதியில் உன் பொய்ம்மை உன்னை அழிக்கிறதேயொழிய, உன்னை அவன் அழிக்க நீ ஒரு பொருளாகவே அவனுக்குத் தோற்றமாட்டாய். ஆகையால், அகம்பாவமே! உனக்கு அவன் சத்துருவேயொழிய அவனுக்கு நீ சத்துரு அல்ல. இவ்வாறு சொல்வதைவிட இன்னம் சுருக்கமாய்ச் சொல்லலாம்: அதாவது, உனக்கு நீயே சத்துரு. எப்படியெனில், உன் பேராசையால் நீ மற்ற இடங்களில் போனதுபோல் அந்தப் பெரியவன் முன்பும் போவாய்; அன்றுமுதல் நீ கெட்டாய். ஆகையால், உன்னை விழுங்கி இருளாக்கி, ஒங்கிப்பரந்த ஒளியாயுள்ளது பிரம்மாகம்பாவம்.
ē! akampāvamē! uṉṉaippōl uṉ pakaivaṉaiyum sāmāṉiyaṉākak karutātē. nī, aḻiyakkūṭiyavaṉ; avaṉō, aḻiyātavaṉ. nī, “nāṉ” eṉṟa karvam uḷḷavaṉ; ēṉeṉil, “nāṉ” eṉṟum “nī” eṉṟum “avaṉ” eṉṟum ivvāṟu palavākap pētappaṭuttikkoṇṭu pōvataṉālē. uṉ pakaivaṉō, “nāṉ” eṉṟa karvam aṟṟavaṉ: ēṉ? avaṉ pētattaiyellām oṉṟupaṭuttukiṟavaṉ; ellāraiyum tāṉākac ceytukoḷḷukiṟavaṉ. aṉṟiyum, uṉakku avaṉmītu pakai uṇṭu: ēṉ? nammai aḻikkavantavaṉ eṉṟu. avaṉukkō uṉmītu pakai illai: ēṉ? avaṉ sannitiyil uṉṉaik kāṇōm. uṉṉaiyum taṉ avayavaṅkaḷil oṉṟākap pārkkiṟāṉ. avaṉ sannitiyil uṉ poymmai uṉṉai aḻikkiṟatēyoḻiya, uṉṉai avaṉ aḻikka nī oru poruḷākavē avaṉukkut tōṟṟamāṭṭāy. ākaiyāl, akampāvamē! uṉakku avaṉ catturuvēyoḻiya avaṉukku nī catturu alla. ivvāṟu colvataiviṭa iṉṉam curukkamāyc collalām: atāvatu, uṉakku nīyē catturu. eppaṭiyeṉil, uṉ pērācaiyāl nī maṟṟa iṭaṅkaḷil pōṉatupōl antap periyavaṉ muṉpum pōvāy; aṉṟumutal nī keṭṭāy. ākaiyāl, uṉṉai viḻuṅki iruḷākki, oṅkipparanta oḷiyāyuḷḷatu pirammākampāvam.

O Ego! Halte deinen Gegner nicht für so gewöhnlich wie dich selbst. Du kannst vergehen; er ist unvergänglich. Du trägst den Stolz des „Ich“, denn du unterscheidest fortwährend zwischen „ich“, „du“, „er“ und vielem anderen. Dein Gegner dagegen kennt diesen Ichstolz nicht. Warum? Er vereint alle Unterschiede und erkennt alle als sich selbst. Außerdem hegst du Feindschaft gegen ihn, weil du denkst, er sei gekommen, dich zu vernichten. Er aber hegt keine Feindschaft gegen dich. Warum? In seiner Gegenwart findet sich kein eigenständiges Du. Auch dich betrachtet er als eines seiner Glieder. In seiner Gegenwart lässt deine eigene Unwirklichkeit dich vergehen; du erscheinst ihm gar nicht als ein gesondertes Wesen, das er vernichten müsste. Darum, o Ego: Er ist dein Feind, doch du bist nicht sein Feind. Noch kürzer gesagt: Du bist dir selbst der Feind. Aus deiner Gier wirst du, wie du anderswohin gegangen bist, auch vor diesen Großen treten. Von diesem Augenblick an gehst du unter. Das Brahman-Ichbewusstsein verschlingt dich, lässt dich im Dunkel verschwinden und bleibt als hoch aufstrahlendes, grenzenloses Licht.

Einheit braucht keinen Gegner. Die Erkenntnis des Selbst beseitigt nach Ellam Ondre die vermeintliche Eigenständigkeit des Ego, ohne etwas Fremdes bekämpfen zu müssen. Die Lichtmetapher beschreibt diesen Erkenntniswandel.

6.3

ஓ! அகம்பாவமே! நீ செய்யும் தீமைக்கு அளவில்லை. மற்றவரைவிட உன்னை உயர்த்திக்கொண்டாலொழிய உனக்குத் திருப்தி இல்லை. உன்னைவிடப் பிறரைத் தாழ்த்தினாலொழிய உனக்குத் திருப்தி இல்லை. உனக்கு என்னபெயர் வைத்துக்கொண்டால் பெருமை என்றும் உனக்கு என்ன வடிவம் வைத்துக்கொண்டால் அழகு என்றும் உன்னை எல்லாரும் வணங்குகிறார்களா என்றும், உன் பேச்சுக்கு மறுபேச்சு ஒருவரும் சொல்லாமலிருக்கிறார்களா என்றும், உன்னிலும் மேலான பொருள் இல்லை என்று அவர்கள் பேசிக்கொள்ளுகிறார்களா என்றும்—இவ்வாறு நீ எண்ணுகிற எண்ணங்களுக்குக் கணக்கில்லை, ஐயோ! உன் வாழ்வு எவ்வளவு அற்பம்! இப்படியிருக்க, நீ செய்கிற யோசனை எவ்வளவு, நீ செய்கிற தீமை எவ்வளவு! இந்த உன் எண்ணங்களிலும், பிறரினின்றும் உன்னைப் பிரித்துக்கொள்வதிலும் உனக்கு இன்பம் இருக்கிறதென்று நீ மயங்கியிருக்கிறாய். இவையெல்லாம் உனக்குப் பெருமை செய்வன அல்ல. ஏன்? இப்படி நினைக்க ஒவ்வொருவனும் பாத்யமுள்ளவனல்லவா? கோடானுகோடிப் பேர்களுக்குப் பாத்யமுள்ள ஒரு பொருளில், உனக்கு வீதம் எவ்வளவு? இப்படியிருக்க, நீயே முழுதும் கட்டியாள எண்ணும் வீண் எண்ணம் வேண்டாம். இதனால் உனக்குந் தீமை செய்துகொண்டு, பிறருக்குந் தீமை விளைக்கிறாய். என் அன்பான யோசனையைக் கேள். நீ பகைவனென்று யாரை எண்ணியிருக்கிறாயோ, அவனே உள்ளபடி உனக்கு நண்பன். உன்னை உண்மையான பெருமைக்கும் நன்மைக்கும் ஆளாக்க அவனுக்குத் தெரியும். அவனிடம் அடைக்கலம் புகு. உன்னைப் பகைவனென்று கருதாத கருணையாளி அந்தப் பிரம்மாகம்பாவம்.
ō! akampāvamē! nī ceyyum tīmaikku aḷavillai. maṟṟavaraiviṭa uṉṉai uyarttikkoṇṭāloḻiya uṉakkut tirupti illai. uṉṉaiviṭap piṟarait tāḻttiṉāloḻiya uṉakkut tirupti illai. uṉakku eṉṉapeyar vaittukkoṇṭāl perumai eṉṟum uṉakku eṉṉa vaṭivam vaittukkoṇṭāl aḻaku eṉṟum uṉṉai ellārum vaṇaṅkukiṟārkaḷā eṉṟum, uṉ pēccukku maṟupēccu oruvarum collāmalirukkiṟārkaḷā eṉṟum, uṉṉilum mēlāṉa poruḷ illai eṉṟu avarkaḷ pēcikkoḷḷukiṟārkaḷā eṉṟum—ivvāṟu nī eṇṇukiṟa eṇṇaṅkaḷukkuk kaṇakkillai, aiyō! uṉ vāḻvu evvaḷavu aṟpam! ippaṭiyirukka, nī ceykiṟa yōcaṉai evvaḷavu, nī ceykiṟa tīmai evvaḷavu! inta uṉ eṇṇaṅkaḷilum, piṟariṉiṉṟum uṉṉaip pirittukkoḷvatilum uṉakku iṉpam irukkiṟateṉṟu nī mayaṅkiyirukkiṟāy. ivaiyellām uṉakkup perumai ceyvaṉa alla. ēṉ? ippaṭi niṉaikka ovvoruvaṉum pātyamuḷḷavaṉallavā? kōṭāṉukōṭip pērkaḷukkup pātyamuḷḷa oru poruḷil, uṉakku vītam evvaḷavu? ippaṭiyirukka, nīyē muḻutum kaṭṭiyāḷa eṇṇum vīṇ eṇṇam vēṇṭām. itaṉāl uṉakkun tīmai ceytukoṇṭu, piṟarukkun tīmai viḷaikkiṟāy. eṉ aṉpāṉa yōcaṉaiyaik kēḷ. nī pakaivaṉeṉṟu yārai eṇṇiyirukkiṟāyō, avaṉē uḷḷapaṭi uṉakku naṇpaṉ. uṉṉai uṇmaiyāṉa perumaikkum naṉmaikkum āḷākka avaṉukkut teriyum. avaṉiṭam aṭaikkalam puku. uṉṉaip pakaivaṉeṉṟu karutāta karuṇaiyāḷi antap pirammākampāvam.

O Ego! Das Unheil, das du anrichtest, kennt kein Maß. Du bist erst zufrieden, wenn du dich über andere erhebst und sie unter dich drückst. Welcher Name könnte dir Ansehen geben? Welche Gestalt könnte dich schön machen? Verehren dich alle? Wagt niemand, dir zu widersprechen? Sagen die Menschen untereinander, es gebe nichts Höheres als dich? Deine Gedanken dieser Art sind unzählig. Ach, wie gering ist dein Leben! Und doch: Wie viel grübelst du, wie viel Unheil richtest du an! Du bildest dir ein, in solchen Gedanken und in deiner Absonderung von anderen liege dein Glück. All das verleiht dir keine Größe. Warum? Hat nicht jeder das gleiche Recht, so zu denken? Wie groß ist dein Anteil an etwas, auf das viele Millionen denselben Anspruch haben? Gib deshalb den vergeblichen Gedanken auf, alles allein beherrschen zu wollen. Damit schadest du dir selbst und anderen. Höre meinen liebevollen Rat: Gerade derjenige, den du für deinen Feind hältst, ist in Wahrheit dein Freund. Er weiß, wie er dich zu wahrer Größe und zum Guten führen kann. Suche Zuflucht bei ihm. Dieses Brahman-Ichbewusstsein ist voller Mitgefühl und betrachtet dich nicht als Feind.

Der Wunsch nach Anerkennung wird dort leidvoll, wo er von der Erniedrigung anderer abhängt. Die Alternative ist eine Würde, die niemandem etwas wegnimmt. Hingabe öffnet hier den Weg aus dem ständigen Vergleichen.

6.4

அந்தப் பிரம்மாகம்பாவத்தை நீ அடைக்கலம் புகுந்தால், உன்னை அது என்ன பெருமையில் வைக்கப்போகிறதென்பதை இப்பொழுது நீ என்ன பாடுபட்டாலும் அறியமாட்டாய். யான் எவ்வளவு சொன்னாலும் நீ அறியமாட்டாய். அவனை அடைக்கலம் புகுந்து, அதனால் கிடைக்கும் உன் சொந்த அனுபவத்தால் அறியவேண்டிய விஷயம். தன் பதவியே உனக்கும் பதவியாக அவன் உன்னை வைப்பானேயொழிய, வேறெந்தச் சிறிய பதவியிலும் உன்னை வைக்கமாட்டான். ஆகையால், உன் கதியைக் குறித்து நீ சிறிதும் ஸந்தேகப்படாதபடி சரணம் அடை. சரணமடைந்த அந்தக்ஷணம் முதலே உனக்கு இன்பம் தோற்றாவிட்டால், உடனே திரும்பிவிடு. பால் உண்ணுபவனுக்கு உண்ணத் தொடங்கியதுமுதலே சுவையும், உண்டு முடிந்ததும் பசியாறுதல் என்ற பரம திருப்தியும் உண்டாவதுபோல, நீ அவனைச் சரணமடைந்தது முதலே இன்பமும், அச்சரணாகதியின் பயனாக இன்பம் துன்பம் என்னும் பேதமற்ற பரமானந்தமும் நீ பெறுவை. ஆகையால் ஸந்தேகமற்று உன்னுள் அடையத்தக்கவன் அந்தப் பிரம்மாகம்பாவம்.
antap pirammākampāvattai nī aṭaikkalam pukuntāl, uṉṉai atu eṉṉa perumaiyil vaikkappōkiṟateṉpatai ippoḻutu nī eṉṉa pāṭupaṭṭālum aṟiyamāṭṭāy. yāṉ evvaḷavu coṉṉālum nī aṟiyamāṭṭāy. avaṉai aṭaikkalam pukuntu, ataṉāl kiṭaikkum uṉ conta aṉupavattāl aṟiyavēṇṭiya viṣayam. taṉ pataviyē uṉakkum pataviyāka avaṉ uṉṉai vaippāṉēyoḻiya, vēṟentac ciṟiya pataviyilum uṉṉai vaikkamāṭṭāṉ. ākaiyāl, uṉ katiyaik kuṟittu nī ciṟitum santēkappaṭātapaṭi caraṇam aṭai. caraṇamaṭainta antakṣaṇam mutalē uṉakku iṉpam tōṟṟāviṭṭāl, uṭaṉē tirumpiviṭu. pāl uṇṇupavaṉukku uṇṇat toṭaṅkiyatumutalē cuvaiyum, uṇṭu muṭintatum paciyāṟutal eṉṟa parama tiruptiyum uṇṭāvatupōla, nī avaṉaic caraṇamaṭaintatu mutalē iṉpamum, accaraṇākatiyiṉ payaṉāka iṉpam tuṉpam eṉṉum pētamaṟṟa paramāṉantamum nī peṟuvai. ākaiyāl santēkamaṟṟu uṉṉuḷ aṭaiyattakkavaṉ antap pirammākampāvam.

Wenn du beim Brahman-Ichbewusstsein Zuflucht suchst, kannst du jetzt noch nicht ermessen, zu welcher Größe es dich führen wird, wie sehr du dich auch bemühst. Auch wenn ich noch so viel darüber sage, wirst du es dadurch nicht erkennen. Du musst Zuflucht nehmen und es durch die eigene Erfahrung erkennen, die daraus erwächst. Es wird dir seinen eigenen Stand schenken und dich in keinen geringeren versetzen. Nimm deshalb Zuflucht, ohne an deinem Weg zu zweifeln. Wenn sich nicht schon im Augenblick der Hingabe Freude zeigt, kehre sogleich um. Wer Milch trinkt, schmeckt sie schon beim ersten Schluck und erfährt am Ende die tiefe Befriedigung des gestillten Hungers. Ebenso wirst du vom Beginn deiner Hingabe an Freude erfahren und als ihre Frucht höchste Glückseligkeit jenseits des Gegensatzes von Lust und Leid. Das Brahman-Ichbewusstsein ist also das, was du ohne Zweifel in dir selbst finden sollst.

Das Milchbild unterscheidet den ersten Geschmack von der Erfüllung. Der Text wirbt mit dieser unmittelbaren Erfahrbarkeit für Hingabe. Seine Zusage beschreibt eine spirituelle Überzeugung; sie ist kein Maßstab, an dem einzelne Meditationserfahrungen erzwungen werden müssten.

6.5

அவனைச் சரணமடைந்த பிறகு உன் பெயர் என்ன?—உன் பெயரன்றி வேறு பெயரே இல்லை. வேதம் புகழ்வது உன்னைக் குறித்து: உலகத்தார் புகழ்வதெல்லாம் உன்னைக் குறித்து: மதங்கள் அருமையாய் உபதேசிப்பதெல்லாம் உன் பெயரே. உன் வடிவம் அப்பொழுது என்ன?—எல்லாம் உன் வடிவம். உன் வடிவையன்றி ஒருவருக்கும் வடிவம் இல்லை. கோவிலில் வைத்துவணங்கப்படுபவன் நீ: வேதத்தில் வர்ணிக்கப்படுபவன் நீ: திருவிழாக் கொண்டாடப்படுவது உனக்கு. உன் சக்திதான் என்ன?—உன் ஸந்நிதானத்தாலேயே உலகம் நடக்கிறது. அதுஅது அப்படிஅப்படி விளங்குகிறது உன்னாலேயே. சுருக்கமாய்ச் சொல்லுமிடத்து, எல்லாப் பொருள்களும் உன்னைப்பற்றிப் புகழ்ந்து உனது இருப்புக்குச் சாக்ஷி சொல்லுகின்றன. இதே அவைகளுடைய வேலை. இவ்வாறான ஒருபுகழ் உனக்கு வரும் என்று நீ கனவிலும் கண்டிருக்கமாட்டாய். இப்பொழுதே புறப்படு. அபிமானத்தை விடு. உன் வரவிற்கு எதிர்பார்த்திருக்கிறான் பிரம்மாகம்பாவம்.
avaṉaic caraṇamaṭainta piṟaku uṉ peyar eṉṉa?—uṉ peyaraṉṟi vēṟu peyarē illai. vētam pukaḻvatu uṉṉaik kuṟittu: ulakattār pukaḻvatellām uṉṉaik kuṟittu: mataṅkaḷ arumaiyāy upatēcippatellām uṉ peyarē. uṉ vaṭivam appoḻutu eṉṉa?—ellām uṉ vaṭivam. uṉ vaṭivaiyaṉṟi oruvarukkum vaṭivam illai. kōvilil vaittuvaṇaṅkappaṭupavaṉ nī: vētattil varṇikkappaṭupavaṉ nī: tiruviḻāk koṇṭāṭappaṭuvatu uṉakku. uṉ caktitāṉ eṉṉa?—uṉ sannitāṉattālēyē ulakam naṭakkiṟatu. atuatu appaṭiappaṭi viḷaṅkukiṟatu uṉṉālēyē. curukkamāyc collumiṭattu, ellāp poruḷkaḷum uṉṉaippaṟṟip pukaḻntu uṉatu iruppukkuc cākṣi collukiṉṟaṉa. itē avaikaḷuṭaiya vēlai. ivvāṟāṉa orupukaḻ uṉakku varum eṉṟu nī kaṉavilum kaṇṭirukkamāṭṭāy. ippoḻutē puṟappaṭu. apimāṉattai viṭu. uṉ varaviṟku etirpārttirukkiṟāṉ pirammākampāvam.

Wie heißt du, nachdem du bei ihm Zuflucht genommen hast? Es gibt keinen Namen außer deinem Namen. Was die Veden preisen, gilt dir; was die Menschen in der Welt preisen, gilt dir. Alles, was die Religionen als kostbare Lehre verkünden, ist dein Name. Welche Gestalt hast du dann? Alles ist deine Gestalt. Niemand hat eine Gestalt außerhalb deiner Gestalt. Du bist es, den man im Tempel verehrt, den die Veden beschreiben und zu dessen Ehren Feste gefeiert werden. Und worin besteht deine Kraft? Allein durch deine Gegenwart bewegt sich die Welt. Durch dich erscheint jedes Ding auf seine Weise. Kurz gesagt: Alle Dinge verkünden deinen Ruhm und bezeugen dein Sein. Das ist ihre Aufgabe. Von einem solchen Ruhm hättest du nicht einmal zu träumen gewagt. Brich jetzt auf. Lass deine Anhaftung an das persönliche Ich los. Das Brahman-Ichbewusstsein wartet auf dein Kommen.

Das angesprochene „Du“ meint jetzt das universale Selbst. Auf die einzelne Persönlichkeit bezogen würden diese Sätze ihren Sinn verlieren. Der Abschnitt entfaltet die nichtduale Deutung von Gottesverehrung: Verehrer, verehrte Gestalt und göttlicher Grund sind letztlich nicht getrennt.

6.6

கனவினின்றும் விழிக்க உனக்கு எண்ணமோ, இன்னம் கனவு கண்டுகொண்டிருக்கவே எண்ணமோ? கனவில் கண்டபொருள் எத்தனை நேரம் நிலைக்கும். சோம்பலையும் தூக்கத்தையும் விடு விழித்துக்கொள். உன் தோற்றங்களை நீயாகக்கண்டு ஏன் வீண் கற்பனைகள் செய்துகொண்டிருக்கிறாய்? உன் தோற்றங்களைக் காண்கிற உன்னை யார் என்று நீ பார். உன்னிடத்தில் தோன்றி உன்னிடத்தில் லயிக்கக்கூடியவைகளை நீயாக மயங்காதே; விழி. இந்தக் கனவிலும் உன் விழிப்பு மேலானதென்று, விழித்த மறுக்ஷணமே நீ உணரப்போவாய். எழுந்திரு. உன் விழிப்பைக் கண்டு மகிழக் காத்திருக்கிறது பிரம்மாகம்பாவம்.
kaṉaviṉiṉṟum viḻikka uṉakku eṇṇamō, iṉṉam kaṉavu kaṇṭukoṇṭirukkavē eṇṇamō? kaṉavil kaṇṭaporuḷ ettaṉai nēram nilaikkum. cōmpalaiyum tūkkattaiyum viṭu viḻittukkoḷ. uṉ tōṟṟaṅkaḷai nīyākakkaṇṭu ēṉ vīṇ kaṟpaṉaikaḷ ceytukoṇṭirukkiṟāy? uṉ tōṟṟaṅkaḷaik kāṇkiṟa uṉṉai yār eṉṟu nī pār. uṉṉiṭattil tōṉṟi uṉṉiṭattil layikkakkūṭiyavaikaḷai nīyāka mayaṅkātē; viḻi. intak kaṉavilum uṉ viḻippu mēlāṉateṉṟu, viḻitta maṟukṣaṇamē nī uṇarappōvāy. eḻuntiru. uṉ viḻippaik kaṇṭu makiḻak kāttirukkiṟatu pirammākampāvam.

Willst du aus dem Traum erwachen, oder willst du weiterträumen? Wie lange besteht, was du im Traum gesehen hast? Lass Trägheit und Schlaf hinter dir und erwache. Warum hältst du deine Erscheinungen für dich selbst und verlierst dich in leeren Vorstellungen? Erforsche, wer du bist, der diese Erscheinungen wahrnimmt. Verwechsle dich nicht mit dem, was in dir auftaucht und wieder in dir aufgeht. Erwache! Gleich nach dem Erwachen wirst du erkennen, dass dein Wachsein diesem Traum überlegen ist. Steh auf. Das Brahman-Ichbewusstsein wartet darauf, sich an deinem Erwachen zu erfreuen.

Hier führt Ellam Ondre zur Selbsterforschung: Wer nimmt die wechselnden Erfahrungen wahr? Erwachen bedeutet in diesem Zusammenhang, sich nicht mehr ausschließlich mit Gedanken, Empfindungen und Rollen zu verwechseln.

6.7

உன் கனவு போய்விடுமே என்று நீ பயப்பட வேண்டாம். இதே கனவை நீ நன்றாய்ப் பார்க்கலாம். ஆனால், இப்பொழுது நீ பார்ப்பதுபோல மயங்கிக்கொண்டு பார்க்கவேண்டாம். மிகுந்த தெளிவோடும் புன்சிரிப்போடும் உன்னாலே நீ காணலாம். அது உனக்கு ஒரு வேடிக்கையாயிருக்கும். பழுவாயிருக்காது. நீ கனவு கண்ட நினைப்பில் அவ்வளவும் உனக்கு உருவமாய்த் தோற்றும். விழித்துக்கொண்டு, உன் கனவைக் கனவென்று உணர்ந்து பார். கனவை நனவென்று எண்ணிக்கொண்டு பார்க்கிற அந்த மயக்கந்தான் உனக்குக் கூடாது. கனவைக் கனவென்று பார். அதற்காக நீ அடையவேண்டிய இடம் பிரம்மாகம்பாவம்.
uṉ kaṉavu pōyviṭumē eṉṟu nī payappaṭa vēṇṭām. itē kaṉavai nī naṉṟāyp pārkkalām. āṉāl, ippoḻutu nī pārppatupōla mayaṅkikkoṇṭu pārkkavēṇṭām. mikunta teḷivōṭum puṉcirippōṭum uṉṉālē nī kāṇalām. atu uṉakku oru vēṭikkaiyāyirukkum. paḻuvāyirukkātu. nī kaṉavu kaṇṭa niṉaippil avvaḷavum uṉakku uruvamāyt tōṟṟum. viḻittukkoṇṭu, uṉ kaṉavaik kaṉaveṉṟu uṇarntu pār. kaṉavai naṉaveṉṟu eṇṇikkoṇṭu pārkkiṟa anta mayakkantāṉ uṉakkuk kūṭātu. kaṉavaik kaṉaveṉṟu pār. ataṟkāka nī aṭaiyavēṇṭiya iṭam pirammākampāvam.

Fürchte nicht, dein Traum müsse verschwinden. Du kannst denselben Traum weiterhin gut betrachten. Doch betrachte ihn nicht mehr in der Verwirrung, in der du ihn jetzt siehst. Du kannst ihn selbst mit großer Klarheit und einem leisen Lächeln anschauen. Er wird für dich zu einem Schauspiel und nicht zu einer Last. In der Erinnerung an deinen Traum kann dir das Ganze bildhaft erscheinen. Erwache und betrachte deinen Traum im Wissen, dass er ein Traum ist. Nur die Verwirrung soll aufhören, in der du den Traum für Wachwirklichkeit hältst. Sieh den Traum als Traum. Der Stand, den du dafür erreichen sollst, ist das Brahman-Ichbewusstsein.

Die Welt muss nicht verschwinden, damit sich die Beziehung zu ihr wandelt. Das „leise Lächeln“ steht für Klarheit und Entlastung. Es hebt die zuvor geforderte Verantwortung gegenüber anderen nicht auf.

6.8

உன் நன்மைக்கு இது சொன்னேன். எனக்கு இதில் என்ன லாபம்? நம்பிப் பார்த்து, நன்மையில்லாவிட்டால் திரும்பலாகாதா! எத்தனை பெரியோர்களுடைய சொல்லும் உனக்குப் பயனற்றதாகுமானால், நான் செய்வதென்ன! இதனிலும் மேலான பதவி இல்லை. உனக்கும் நன்மை: உன்னால் மற்றவருக்கும் நன்மை. உன் அகம்பாவத்தை இப்பொழுது இதிலும் காட்டவேண்டாம். புறப்படு. உன் சொந்த மனுஷன் பிரம்மாகம்பாவம்.
uṉ naṉmaikku itu coṉṉēṉ. eṉakku itil eṉṉa lāpam? nampip pārttu, naṉmaiyillāviṭṭāl tirumpalākātā! ettaṉai periyōrkaḷuṭaiya collum uṉakkup payaṉaṟṟatākumāṉāl, nāṉ ceyvateṉṉa! itaṉilum mēlāṉa patavi illai. uṉakkum naṉmai: uṉṉāl maṟṟavarukkum naṉmai. uṉ akampāvattai ippoḻutu itilum kāṭṭavēṇṭām. puṟappaṭu. uṉ conta maṉuṣaṉ pirammākampāvam.

Ich habe dies zu deinem Wohl gesagt. Welchen Gewinn hätte ich selbst davon? Könntest du nicht vertrauen, es erproben und, falls es dir nicht zum Guten gereicht, wieder umkehren? Wenn die Worte so vieler großer Menschen für dich ohne Nutzen bleiben, was kann ich dann tun? Einen höheren Stand als diesen gibt es nicht. Er dient deinem Wohl und durch dich auch dem Wohl anderer. Zeige nun nicht auch hierin deinen Ichstolz. Brich auf. Das Brahman-Ichbewusstsein ist dir zutiefst verwandt.

Die Einladung verbindet Vertrauen mit eigener Prüfung. Als Frucht nennt der Text das Wohl des Übenden und seiner Mitmenschen. Betrachte deine Praxis in diesem Licht: Werden Verständnis, Geduld und Großherzigkeit lebendiger?

6.9

ஏ! அகம்பாவமே! உலகத்துக்கெல்லாம் நீ அடிமையாகி உழல்வதைப் பார்! உன் நிலைமை எவ்வளவு பரிதாபம்! ஒவ்வொருவனும் உன்னை எதிர்க்கிறான். நீ “எனக்குத்தான்” என்றால் மற்றவரெல்லாரும் “எனக்குத்தான், எனக்குத்தான்” என்கிறார்கள். நீ “நான்தான் பெரியவன்” என்றால், “ஏன்? நாங்கள்தான்” என்கிறார்கள் மற்றவர்கள். உன்னையொழிய மற்ற எல்லாம் உனக்குப் பகையே. அவர்கள் படுத்தும் துன்பத்தால், உன் கற்பனை கோடானு கோடியாய் வளருகிறது! ஒருவனைச் சரணமாக அடைந்து உயர்பதவி பெறலாகாதா! உன் பகைவரெல்லாரும் உன்னை வணங்கி நேசிப்பார்களே! “எல்லாம் உங்களுக்கே”—என்று நீ சொல்லிவிட்டால், உனக்கு எல்லாரும் நண்பர்தான். அவ்வளவு பெருந்தன்மையை உனக்குக் கொடுக்கும் ஒரு மனிதன் இருக்கிறான்; அவனே பிரம்மாகம்பாவம்.
ē! akampāvamē! ulakattukkellām nī aṭimaiyāki uḻalvataip pār! uṉ nilaimai evvaḷavu paritāpam! ovvoruvaṉum uṉṉai etirkkiṟāṉ. nī “eṉakkuttāṉ” eṉṟāl maṟṟavarellārum “eṉakkuttāṉ, eṉakkuttāṉ” eṉkiṟārkaḷ. nī “nāṉtāṉ periyavaṉ” eṉṟāl, “ēṉ? nāṅkaḷtāṉ” eṉkiṟārkaḷ maṟṟavarkaḷ. uṉṉaiyoḻiya maṟṟa ellām uṉakkup pakaiyē. avarkaḷ paṭuttum tuṉpattāl, uṉ kaṟpaṉai kōṭāṉu kōṭiyāy vaḷarukiṟatu! oruvaṉaic caraṇamāka aṭaintu uyarpatavi peṟalākātā! uṉ pakaivarellārum uṉṉai vaṇaṅki nēcippārkaḷē! “ellām uṅkaḷukkē”—eṉṟu nī colliviṭṭāl, uṉakku ellārum naṇpartāṉ. avvaḷavu peruntaṉmaiyai uṉakkuk koṭukkum oru maṉitaṉ irukkiṟāṉ; avaṉē pirammākampāvam.

O Ego! Sieh, wie du dich abmühst und zum Sklaven der ganzen Welt wirst! Wie bedauernswert ist deine Lage! Jeder widerspricht dir. Sagst du: „Mir allein!“, antworten alle anderen: „Mir allein, mir allein!“ Sagst du: „Ich bin der Größte“, antworten die anderen: „Wieso? Wir sind es!“ Alles außer dir selbst erscheint dir feindlich. Durch das Leid, das sie dir zufügen, wachsen deine Vorstellungen ins Unermessliche. Könntest du nicht bei dem Einen Zuflucht suchen und dadurch einen höheren Stand gewinnen? Dann würden alle deine Feinde dich achten und lieben. Wenn du sagst: „Alles sei euch gegeben“, werden alle zu deinen Freunden. Es gibt einen, der dir solche Großherzigkeit schenken kann: das Brahman-Ichbewusstsein.

Die zugespitzte Sprache stellt Besitzdenken und Großzügigkeit gegenüber. Ihr praktischer Kern ist die Bereitschaft, anderen Gutes zu gönnen. Sie verlangt nicht, notwendige persönliche Grenzen aufzugeben, und garantiert nicht das Verhalten anderer Menschen.

6.10

ஒரே வார்த்தை சொல்லுகிறேன். இது என் அகம்பாவத்தால் நான் சொன்ன வார்த்தை அல்ல. இது என் கடமைகளில் ஒன்று. என் நன்மைக்கு உன் நன்மைக்கு இந்த வார்த்தை நான் சொல்லவில்லை. எல்லாருடைய நன்மைக்கும் சொன்னேன். உண்மை பிரம்மாகம்பாவம்.
orē vārttai collukiṟēṉ. itu eṉ akampāvattāl nāṉ coṉṉa vārttai alla. itu eṉ kaṭamaikaḷil oṉṟu. eṉ naṉmaikku uṉ naṉmaikku inta vārttai nāṉ collavillai. ellāruṭaiya naṉmaikkum coṉṉēṉ. uṇmai pirammākampāvam.

Ein einziges Wort will ich sagen. Ich spreche es nicht aus meinem Ego heraus. Es gehört zu meinen Aufgaben, es auszusprechen. Ich sage dieses Wort nicht um meines eigenen Wohles oder allein um deines Wohles willen. Ich sage es zum Wohl aller: Wahrheit ist Brahman-Ichbewusstsein.

Ellam Ondre endet mit dem Wohl aller. Damit kehrt das Werk zu seinem Anfang zurück: Erkenntnis der Einheit wird dort lebendig, wo Selbstbezogenheit nachlässt und umfassende Anteilnahme wächst. Die im Scan teilweise überdeckten Anfangszeilen dieses Abschnitts sind sinngemäß erschlossen; siehe den Editionshinweis.

Schlussruf der Druckausgabe

அருட்பெருஞ்ஜோதி தனிப்பெருங்கருணை துணை. சாந்தி! சாந்தி!! சாந்தி!!!
aruṭperuñjōti taṉipperuṅkaruṇai tuṇai. cānti! cānti!! cānti!!!

Das große Licht der Gnade, das einzigartige große Mitgefühl sei Beistand. Frieden! Frieden! Frieden!

Dieser Schlussruf steht nach dem sechsten Kapitel in der Druckausgabe. Die ersten Wörter sind teilweise überdeckt; die Lesung ist ergänzt. Der dreifache Friedensruf beschließt die Unterweisung.

Die zentralen Lehren von Ellam Ondre

Einheit wird als Liebe erfahrbar

Ellam Ondre entfaltet „Alles ist eins“ als eine Einsicht, die unser Verhalten berührt. Kapitel 1 verbindet sie unmittelbar mit Gerechtigkeit und Liebe. Wer andere als grundsätzlich fremd betrachtet, legt leicht unterschiedliche Maßstäbe an. Wer sich ihnen verbunden weiß, fragt aufrichtiger nach ihrem Wohl. Das Bild des Baumes hilft dabei: Blätter, Blüten und Früchte sind verschieden und gehören doch demselben Leben an.

Für Yoga-Übende liegt darin eine praktische Einladung. Nichtverletzen, Mitgefühl und Dienen werden Ausdruck der Einsicht, dass das eigene Leben nicht isoliert besteht. Gerade weil Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben, verlangt solche Verbundenheit aufmerksames Zuhören. Das gemeinsame Leben zu achten heißt auch, den einzelnen Menschen wahrzunehmen.

Selbsterforschung und Turiya

Kapitel 2 untersucht, ob Körper, Traumgestalt oder unbewusster Tiefschlaf das wahre Selbst sein können. Es verweist auf Turiya, das „Vierte“, als den Bewusstseinsgrund, der sich nicht auf diese wechselnden Zustände reduzieren lässt. Darin berührt sich Ellam Ondre mit der Fragestellung der Mandukya Upanishad und mit der Selbsterforschung im Umfeld Ramana Maharshis.

Abschnitt 2.8 führt diese Erkenntnis in das alltägliche Erleben zurück: Die Welt erscheint wieder, und der Erkennende sieht in ihr dieselbe Wirklichkeit, die er in der Versenkung erkannt hat. Ellam Ondre lädt dazu ein, die Einsicht der Meditation auch bei offenen Augen zu bewahren – beim Sprechen, Zuhören und Handeln.

Gott, Gnade und eigene Bemühung

Kapitel 3 beschreibt Gott als Sat, Chit und Ananda: Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit. Es würdigt Namen und Formen der Verehrung und führt zugleich zu einer umfassenden Gottesliebe. Anderen Wesen zu helfen gehört nach Abschnitt 3.6 selbst zur Gottesverehrung.

Gnade und Bemühung werden dabei zusammen gedacht. Ellam Ondre ermutigt, den erkannten Weg tatsächlich zu gehen. Für die eigene Praxis ergibt sich daraus eine tragfähige Haltung: Übe aufrichtig, bleibe empfänglich und gib deiner Entwicklung Zeit. Das Reifen einer Frucht, von dem Abschnitt 3.7 spricht, ist dafür ein einprägsames Bild.

Frieden trägt das Handeln

Das Friedenskapitel gehört zu den besonders zugänglichen Teilen des Werkes. Sein Lampenbild zeigt: Licht ebnet einen unregelmäßigen Weg nicht ein; es macht ihn sichtbar und hilft, sicher zu gehen. Entsprechend ermöglicht innerer Frieden ein klareres Handeln auch unter schwierigen Bedingungen. Diese Ruhe schließt Entschlossenheit und Anteilnahme ein.

Kapitel 5 betrachtet das Handeln aus der Perspektive göttlichen Wirkens. Die Grenzen unserer Verfügungsmacht sollen Eigennutz und Hass lösen. Dass eine schädliche Tat zurückgewiesen werden darf, wird ausdrücklich festgehalten: Abschnitt 5.9 unterscheidet die Verantwortung für eine Tat vom Hass gegen den Täter. Hier bietet sich ein Vergleich mit dem Karma Yoga der Bhagavad Gita an.

Was bedeutet Brahman-Ichbewusstsein?

Im letzten Kapitel stellt Ellam Ondre dem begrenzten Ichgefühl das pirammākampāvam gegenüber, hier „Brahman-Ichbewusstsein“ genannt. Gemeint ist die Erkenntnis des einen, umfassenden Selbst. Der Verfasser spricht das trennende Ego unmittelbar an und weist es auf dieses universale Bewusstsein hin. Seine kraftvolle Sprache zielt auf das Aufgeben von Besitzanspruch und Überlegenheitsdenken.

Das abschließende Kriterium ist das Wohl aller. Der Sinn der Erkenntnis zeigt sich in Großherzigkeit und einer Freiheit, die andere nicht herabsetzt.

Ellam Ondre lesen und im Alltag vertiefen

Arunachala bei Tiruvannamalai: Mit diesem Ort ist die spätere Verbreitung von Ellam Ondre im Umfeld Ramana Maharshis eng verbunden.

Die folgenden eigenen Praxisanregungen greifen zentrale Gedanken von Ellam Ondre auf. Sie verbinden das Studium mit Yoga, Meditation und dem täglichen Leben. Wähle zunächst eine Anregung, die dich anspricht, und gib ihr für einige Tage Raum.

Einen Abschnitt langsam lesen

Wähle einen kurzen Abschnitt und lies ihn langsam, vielleicht zweimal. Lass anschließend einen Moment Stille entstehen. Welcher Satz berührt dich? Welche Frage möchtest du weiter betrachten? Besonders geeignet für den Einstieg sind 1.7 über den Baum, 2.6–2.8 über Bewusstsein und 4.5 über die Lampe des Friedens. Lies später das jeweilige Kapitel im Zusammenhang; so gewinnen die einzelnen Aussagen an Tiefe.

In der Stille nach innen lauschen

Setze dich für einige Minuten bequem und aufrecht hin. Lass den Atem natürlich fließen. Nimm wahr, wie Empfindungen und Gedanken auftauchen und wieder vergehen. Wende dich behutsam der Frage zu: Wer nimmt dies wahr? Es geht nicht darum, rasch eine gedankliche Antwort zu finden. Bleibe aufmerksam und offen. Diese Einladung greift die Selbsterforschung des Textes auf.

Einheit in einer Begegnung üben

Erinnere dich bei einer alltäglichen Begegnung daran, dass dein Gegenüber Freude sucht und Leid vermeiden möchte, ebenso wie du. Höre einen Moment länger zu. Prüfe, ob du fair urteilst. Vielleicht wird gerade eine kleine Handlung – Hilfe, Geduld oder ein versöhnliches Wort – zum Ausdruck dessen, was Ellam Ondre mit Einheit verbindet.

Aufrichtig handeln und die Frucht loslassen

Überlege vor einer Aufgabe, was du sorgfältig und verantwortlich tun kannst. Führe es so gut aus, wie es dir möglich ist. Würdige anschließend deine aufrichtige Bemühung und lass los, was außerhalb deiner Verfügung liegt. Wenn du möchtest, widme dein Handeln dem Göttlichen oder dem Wohl aller. Diese Übung verbindet Karma Yoga mit der Unterweisung des fünften Kapitels.

Vertiefende Videos

Die folgenden Yoga-Vidya-Vorträge erläutern den philosophischen Hintergrund. Sie sind keine Lesungen oder Einzelkommentare zu Ellam Ondre. Titel und Verfügbarkeit wurden am 27. September 2026 geprüft.

Advaita Vedanta – die Philosophie der Einheit · Deutsch · Yoga Vortrag – Yoga Vidya

What is Advaita Vedanta? · Englisch · Yoga Talk – Yoga Vidya

Ellam Ondre: Die Einheit im Leben entdecken

Ellam Ondre beginnt mit der Einheit und endet mit dem Wohl aller. In dieser Bewegung liegt die Schönheit seiner Lehre: Die Suche nach dem eigenen wahren Wesen öffnet sich zur Liebe. Je weniger wir an der Vorstellung eines abgesonderten Ich festhalten, desto mehr Raum kann entstehen – für Klarheit, Vertrauen und Anteilnahme.

Du kannst heute mit einem einfachen Schritt beginnen. Verweile einige Atemzüge in Stille. Begegne einem Menschen mit ungeteilter Aufmerksamkeit. Erfülle eine Aufgabe mit Hingabe. Lass die Frage „Wer bin ich?“ offen und lebendig bleiben. So begleitet Ellam Ondre dich vom Lesen zum Betrachten und vom Betrachten zum Leben.

Möge aus deinem Studium Klarheit wachsen, aus deiner Meditation Frieden und aus deiner Erkenntnis Liebe zu allem, was lebt.

Siehe auch

Verwandte tamilische Schriften

Weitere Texte und Begriffe

Quellen und Hinweise zur Ausgabe

  1. ↑ 1,0 1,1 எல்லாம் ஒன்றே — Ellam Ondre, tamilische Druckausgabe 1935, Digitalisat aus der Koviloor Andavar Library, Internet Archive, Kennung Acc.No.8540. Titelblatt: வையை R. சுப்பிரமணிய ஐயர்; gedruckte Textseiten 1–36. Siehe die Hinweise zur Textgestalt und zu unsicheren Lesungen am Ende dieses Artikels.
  2. ↑ Arunachala Ashrama: Ellam Ondre. Angaben zur englischen Übersetzung von 1951 und zur Empfehlung des Werkes durch Ramana Maharshi. Die begleitende Überlieferung bezeichnet den Verfasser teils als anonymen Autor des 19. Jahrhunderts.
  3. ↑ Sri Annamalai Swami: Ellam Ondre. Überlieferungsbericht zur Abschrift von 1932, zu Ramana Maharshis Beteiligung und zur späteren Verbreitung durch Annamalai Swami. Die dortige moderne englische Übersetzung ist nicht die Grundlage der hier gebotenen deutschen Vollübersetzung.

Textgrundlage und Übersetzung

Die tamilische Wiedergabe folgt dem Digitalisat der Druckausgabe von 1935, Textseiten 1–36. Sie umfasst das Vorwort des Verfassers, alle sechs Kapitel mit insgesamt 60 Lehrabschnitten sowie den nachgestellten Schlussruf. Das separate Vorwort des damaligen Herausgebers und die Verlagswerbung werden nicht als Teil des Lehrtextes wiedergegeben. Die deutsche Übersetzung wurde für diesen Artikel unmittelbar am tamilischen Text erarbeitet; die kurzen Erläuterungen und Praxisanregungen sind redaktionelle Ergänzungen.

Diese Ausgabe bietet eine lesbare Studienfassung, keine textkritische Edition. Zeilenumbrüche und druckbedingte Worttrennungen sind aufgelöst, Abstände und Interpunktion behutsam vereinheitlicht. Die Nummerierung Kapitel.Abschnitt dient dem Auffinden einzelner Stellen. Die römische Transliteration gibt die hier abgedruckte tamilische Fassung wieder.

Unsichere und ergänzte Lesungen

  • 3.6: Die undeutliche Wortgruppe zu Beginn der gedruckten Seite 16 wird als இருப்பவரைக் கடவுளாகவும் gelesen: die an diesen Orten Lebenden ebenfalls als Gott betrachten. Die Kasusendung ist im Scan nicht sicher erkennbar; die deutsche Wiedergabe folgt dem Satzzusammenhang.
  • 5.5: Einzelne Wörter am Anfang der gedruckten Seite 27 sind vom Bibliotheksstempel überdeckt. Die Wiedergabe des Arguments – zeitliche Entwicklung zeigt die Grenze sofortiger Willensverfügung – ist aus dem lesbaren Zusammenhang ergänzt.
  • 6.10: Der Bibliotheksstempel überdeckt Teile der Anfangszeilen auf Seite 36. Die Lesung zu Pflicht und gemeinsamem Wohl ist teilweise erschlossen. Der Schlusssatz உண்மை பிரம்மாகம்பாவம் ist lesbar.
  • Anrufungen: Im Vorwort ist Sanskrit in tamilischer Schrift gesetzt. Beim Schlussruf wird der im Druck durch den Stempel teilweise verdeckte Beginn als அருட்பெருஞ்ஜோதி gelesen. Solche Ergänzungen sind nicht als zweifelsfrei überlieferter Buchstabenbestand zu verstehen.

Weiterführende Lektüre

Bilder und Videos

Die Bilddateien Datei:RamanaMaha.jpg und Datei:Arunachala.jpg sind im Yoga-Vidya-Wiki vorhanden; Motiv und Dateiverfügbarkeit wurden geprüft. Die Einbindung verweist auf die jeweiligen Dateibeschreibungsseiten. Die Videos stammen von den Yoga-Vidya-Kanälen „Yoga Vortrag“ beziehungsweise „Yoga Talk“ und dienen der Einführung in Advaita Vedanta.

Yoga-Vidya-Seminare zu Schriften und Meditation

Wer die Anregungen von Ellam Ondre gemeinsam mit anderen vertiefen möchte, findet in Seminaren zu indischen Schriften und Meditation passende Zugänge. Die folgenden aktuellen Angebote betreffen diese Themen im weiteren Sinn; sie sind keine eigens Ellam Ondre gewidmeten Veranstaltungen.

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