Shri Sukta

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Shri Sukta (Sanskrit: श्रीसूक्तम्, IAST: śrīsūktam, n.) – ein vedisches Lobgebet an Shri, die als Lakshmi verehrte Göttin des Gedeihens. Die Kernverse gehören zu den Ergänzungshymnen des Rigveda. Gold und Lotus stehen hier neben Wasser, fruchtbarer Erde und Nahrung: Wer um Fülle bittet, betet auch um das, wovon andere leben.

Shri Sukta gehört zu den Sanskrit Stotras, Shlokas und Mantras für die Rezitation

Shri ist ein Name Lakshmis. Die Rezitation ist eine Einladung zu Freude und Hingabe. Einen umfangreichen Artikel mit dem vollen Text sowie Rezitationen vom Shri Sukta findest du auf mein.yoga-vidya.de im Yoga Vidya Kirtanheft Stichwort Shri Sukta.

Immer schön im Gleichgewicht bleiben auch in der Fülle

Shri Sukta gehört zu den Sanskrit-Mantras, Stotras und Shlokas für die Rezitation. Hier findest du Videos und mp3s zum Shri Sukta.

Hier der Beginn dieses Liedes, Kirtans bzw. Mantras in vereinfachter Umschrift:

Hiranyavarnam Harinim Suvarnarajatasrajam. Chandram Hiranmayim Lakshmim Jatavedo Ma A Vaha

in der wissenschaftlichen Transkription mit diakritischen Zeichen hiraṇya-varṇāṃ hariṇīṃ suvarṇa-rajata-srajām candrāṃ hiraṇ-mayīṃ lakṣmīṃ jātavedo ma ā vaha in der Devanagari Schrift

हिरण्यवर्णां हरिणीं सुवर्णरजतस्रजाम् | चन्द्रां हिरण्मयीं लक्ष्मीं जातवेदो म आ वह

Im Yoga Vidya Kirtanheft findest du das Shri Sukta unter der Nummer 694.

Shri Sukta, Hymne an die Göttin Lakshmi

Lakshmi

Shri Sukta ist eine andächtige Hymne in Sanskrit mit mehreren Slokas, die Shri beziehungsweise Lakshmi, die Hindu-Göttin für Wohlstand, Gedeihen und Fruchtbarkeit, verehren. Shri Sukta, auch Shri Suktam genannt, ist eine vedische Hymne bzw. eine andächtige Hymne in Sanskrit an die Göttin Lakshmi, die Hindu-Göttin für Wohlstand, Gedeihen und Fruchtbarkeit und ewige Gemahlin von Gott Narayana. Die Shlokas vom Shri Sukta werden rezitiert, um den Segen der Göttin zu erflehen.

Bedeutung von Shri Sukta

Die Göttin Lakshmi zusammen mit Gott Vishnu repräsentieren das Sein und das Werden. Die Göttin Lakshmi steht für die Pracht, den Reichtum und die Erhabenheit von Narayana.

Die vier Typen der Purusharthas - Dharma, Artha, Kama und Moksha -, die in den Schriften erwähnt werden, beschreiben die Prinzipien der Existenz, die es einem ermöglichen, angemessen verbunden zu sein, sowohl innerlich in Körper, Geist und Seele als auch äußerlich in Beziehung zu den vielfältigen Erscheinungen der Schöpfung, belebt und unbelebt, organisch und anorganisch. In dem Shri Sukta ist das Gebet an Lakshmi eine Bitte an Gott durch die sichtbare Form seiner Pracht und seiner Herrlichkeit, die im Universum sichtbar werden.

Die Göttin Lakshmi ist Gedeihen und wird als der Wohlstand des Lebens angesehen. Ihr Wohlstand bedeutet nicht nur schieres Gold und Silber, er steht auch für alle Formen von Glücklichkeit, Zufriedenheit, Reichtum und Status. Das Shri Sukta ist die Anrufung an Gott Selbst als die Große Pracht von Seiner Schöpfung, Seines Großmutes, Seiner Herrschaft und seiner höchsten Oberhoheit. Das Shri Sukta aus den Veden wird besonders an Freitagen mit großem Nutzen rezitiert, zusammen mit dem offiziellen Gottesdienst für die Göttin, für Frieden, Fülle und allseitiges Gedeihen.

Text und Symbolik

Lakshmi Yantra

Raja Ravi Varmas Gemälde von Lakshmi, die Motive von Lotus und Elefant zeigend, die im Shri Sukta erwähnt werden

Die Göttin Shrī taucht in verschiedenen frühen vedischen Hymnen auf und ist die Personifizierung von glückverheißenden und königlichen Qualitäten. Shri Sukta ist vielleicht der erste Text, in dem eine Entsprechung zwischen Shri und Lakshmi hergestellt wird und die Göttinnen weiter auch mit dem Gott des Feuers, Agni, assoziiert werden. Seit dem letzten epischen Zeitraum (ca. 400 n.Chr.) wird Shri-Lakshmi insbesondere mit Vishnu als seine Frau bzw. Gemahlin verbunden.

Shri Sukta ruft die Göttin Lakshmi an, die wie Gold strahlt, goldene und silberne Girlanden und Blüten wie der Mond trägt. Sie ist die Verkörperung von Wohlstand. Durch ihren Segen kann man Wohlstand, Vieh, Pferde und Männer bekommen.

Das zweite Stotra vom Shri Sukta ruft Shri bzw. Lakshmi an, die eine Reihe von Pferden vor ihr hat, eine Folge von Triumphwagen in der Mitte und die durch das Trompeten von Elefanten erweckt wurde. Hier wird die Göttin als die Verkörperung der Absoluten Glückseligkeit gesehen. Sie hat ein freundliches Lächeln auf ihrem Gesicht und einen Glanz wie poliertes Gold. Die Göttin sitzt auf einem Lotus und ist so schön wie ein Lotus.

Das dritte Stotra vom Shri Sukta erfleht von Shri Zuflucht von dieser Welt. Die Göttin wird hier als göttlich angesehen, die glänzend strahlt und die von den Göttern bewundert wird.

Im vierten Stotra vom Shri Sukta betet der Anhänger zu Lakshmi, damit sie ihn aus allem Unglück und aller Armut herauszieht. Dafür betet er auch zu Kubera und Kirti um Hilfe.

Im fünften Stotra vom Shri Sukta betet der Verehrer zu Lakshmi, damit sie ihn segnet und ihm dabei hilft, das Erfüllen von Wünschen, die Wahrheit von unseren Reden, die Gesundheit des Viehs und die Fülle einer Vielzahl an Speisen zu erreichen und zu genießen.

Das sechste Stotra vom Shri Sukta erzählt, dass die Göttin Lakshmi Nachfahren in Kardama hat. Daher bittet der Anhänger sie, in ihm zu wohnen. Er fertigt Lotus-Girlanden für Mutter Shri an und betet zu ihr, bei ihm und seinen Nachkommen zu wohnen.

Das siebte Mantra vom Shri Sukta ruft Lakshmi an, die wie Gold glänzt, strahlend wie die Sonne ist, die kraftvoll wohlriechend ist, die den Stab der Oberhoheit handhabt, die von der Form der allerhöchsten Herrschaft ist, die in ihrem Schmuck strahlt und die Göttin des Wohlstands ist.

Schließlich hält der Anbetende Zwiesprache mit der großen Göttin und meditiert über die Gemahlin von Vishnu und wünscht, dass überall Frieden herrscht.

Śrī-sūkta - Text

Vidya Lakshmi - Die Glücksgöttin des Wissens - Eine der acht Formen von Lakshmi

Lakshmi Devi

om
hiraṇya-varṇāṃ hariṇīṃ ' suvarṇa-rajata-srajām /
candrāṃ hiraṇ-mayīṃ lakṣmīṃ ' jātavedo ma ā vaha // 1 //
tāṃ ma ā vaha jātavedo ' lakṣmīm anapagāminīṃ /
yasyāṃ hiraṇyaṃ vindeyaṃ ' gām aśvaṃ puruṣān aham // 2 //
aśva-pūrvāṃ ratha-madhyāṃ ' hasti-nāda-prabodhinīm /
śriyaṃ devīm upahvaye ' śrīr mā devī juṣatām // 3 //
kāṃso 'smi tāṃ hiraṇya-prākārām ' ārdrāṃ jvalantīṃ tṛptāṃ tarpayantīm /
padme sthitāṃ padma-varṇāṃ ' tām ihopa hvaye śriyam // 4 //
candrāṃ prabhāsāṃ yaśasā jvalantīṃ ' śriyaṃ lloke deva-juṣṭām udārām /
tāṃ padminīm īṃ śaraṇam ahaṃ prapadye ' [a]lakṣmīr me naśyatāṃ tvāṃ vṛṇe // 5 //
āditya-varṇe tapaso 'dhi jāto ' vanas-patis tava vṛkṣo 'tha bilvaḥ /
tasya phalāni tapasā nudantu ' māyāntarā yāś ca bāhyā alakṣmīḥ // 6 //
upaitu māṃ deva-sakhaḥ ' kīrtiś ca maṇinā saha /
prādur-bhūto 'smi rāṣṭre 'smiṃ ' kīrtim ṛddhiṃ dadātu me / 7//
kṣut-pipāsā-malāṃ jyeṣṭhām ' alakṣmīṃ nāśayāmy aham /
abhūtim asamṛddhiṃ ca ' sarvān nirnuda me gṛhāt // 8 //
gandha-dvārāṃ durādharṣāṃ ' nitya-puṣṭāṃ karīṣiṇīm /
īśvarīṃ sarva-bhūtānāṃ ' tām ihopahvaye śriyam // 9 //
manasaḥ kāmam ākūtiṃ ' vācaḥ satyam aśīmahi /
paśūnāṃ rūpam annasya ' mayi śrīḥ śrayatāṃ yaśaḥ // 10 //
kardamena prajā bhūtā ' mayi sambhava kardama /
śriyaṃ vāsaya me kule ' mātaraṃ padma-mālinīm // 11 //
āpaḥ sṛjantu snigdhāni ' ciklīta vasa me gṛhe /
ni ca devīṃ mātaraṃ ' śriyaṃ vāsaya me kule // 12 //
ārdrāṃ puṣkariṇīṃ puṣṭiṃ ' piṅgalāṃ padma-mālinīm /
candrāṃ hiraṇ-mayīṃ lakṣmīṃ ' jātavedo ma ā vaha // 13 //
ārdrāṃ yaḥ-kariṇīṃ yaṣṭiṃ ' suvarṇāṃ hema-mālinīm /
sūryāṃ hiraṇ-mayīṃ lakṣmīṃ ' jātavedo ma ā vaha // 14 //
tāṃ ma ā vaha jātavedo ' lakṣmīm an-apa-gāminīm /
yasyāṃ hiraṇyaṃ prabhūtaṃ ' gāvo dāsyo 'śvān vindeyaṃ puruṣān aham // 15 //
yaḥ śuciḥ prayato bhūtvā ' juhuyād ājyam anv aham /
sūktaṃ pañca-daśarcaṃ ca ' śrī-kāmaḥ satataṃ japet // 16 //
padmānane padma-ūrū ' padmākṣī padma-sambhave /
tan me bhajasi padmākṣī ' yena saukhyaṃ labhāmy aham /17/
aśva-dāyī go-dāyī ' dhana-dāyī mahā-dhane /
dhanaṃ me juṣatāṃ devi ' sarva-kāmāṃś ca dehi me // 18 //
padmānane padmavi padma-patre ' padma-priye padma-dalāyatākṣi /
viśva-priye viśva-mano 'nukūle ' tvat-pāda-padmaṃ mayi saṃ ni dhatsva // 19 //
putra-pautraṃ dhanaṃ dhānyaṃ ' hasty-aśvādi-gave ratham /
prajānāṃ bhavasi mātā ' āyuṣmantaṃ karotu me // 20 //
dhanam agnir dhanaṃ vāyur ' dhanaṃ sūryo dhanaṃ vasuḥ /
dhanam indro bṛhaspatir ' varuṇaṃ dhanam astu me // 21 //
vainateya somaṃ piba ' somaṃ pibatu vṛtra-hā /
somaṃ dhanasya somino ' mahyaṃ dadātu sominaḥ // 22 //
na krodho na ca mātsaryaṃ ' na lobho nāśubhā matiḥ /
bhavanti kṛta-puṇyānāṃ ' bhaktānāṃ śrī-sūktaṃ japet // 23 //
sarasija-nilaye saroja-haste dhavalatarāṃśuka-gandha-mālya-śobhe /
bhagavati hari-vallabhe mano-jñe ' tri-bhuvana-bhūti-kari prasīda mahyam // 24 //
viṣṇu-patnīṃ kṣamāṃ devīṃ ' mādhavīṃ mādhava-priyām /
lakṣmīṃ priya-sakhīṃ devīṃ ' namāmy acyuta-vallabhām /25/
mahā-lakṣmī ca vidmahe ' viṣṇu-patnī ca dhīmahi /
tan no lakṣmīḥ pracodayāt // 26 //
śrī-varcasvam āyuṣyam ārogyam ' āvidhāc chobhamānaṃ mahīyate /
dhānyaṃ dhanaṃ paśuṃ bahu-putra-lābhaṃ ' śata-saṃvatsaraṃ dīrgham āyuḥ // 27 //
padma-priye padmini padma-haste ' padmālaye padma-dalāyatākṣi /
viśva-priye viṣṇu-mano'nukūle ' tvat-pāda-padmaṃ mayi san-ni-dhatsva // 28 //
śriye jāta[ḥ] śriya ā nir[i]yāya ' śriyaṃ vayo janitṛbhyo dadhātu /
śriyaṃ vasānā amṛtatvam āyan ' bhajanti sadyaḥ savitā vidadhyūn // 29 //
śriya evainaṃ tac-chriyām ādadhāti /
santatam ṛcā vaṣaṭ-kṛtyaṃ sandhattaṃ /
sandhīyate prajayā paśubhiḥ / ya evaṃ veda // 30 //
om
mahā-devyai ca vidmahe ' viṣṇu-patnyai ca dhīmahi /
tan no lakṣmīḥ pracodayāt // 31 //
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ // 32 //
oṃ tacchaṃyor ā vṛṇīmahe
gātuṃ yajñāya gātuṃ yajñpataye
daivī svastir astu naḥ
svastir mānuṣebhyaḥ
ūrdhvam jigātu bheṣasjam
śanno astu dvipade śam catusṣpade
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śantiḥ
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ

Ergänzende Rezitationsfassung aus „Hymnen aus den Veden“

Wer beide Rezitationen des Shri Sukta hört, wird einige Schlussgebete an anderer Stelle wiedererkennen. Die folgende Fassung aus „Hymnen aus den Veden“ hat eine eigene Zählung.

Rigveda-Khilani 2.6: die fünfzehn Mantras des Shri Sukta. Die hier abgedruckte Rezitationsfolge umfasst 32 Einheiten einschließlich Lobgebeten, Lakshmi-Gayatris und Friedensgebet; sie folgt dem Shri-Sukta-Abschnitt im Großen Yoga Vidya Puja Buch. Die Nummern 16–32 bezeichnen die Anschlussgebete dieser Folge. Der letzte Satz von Vers 29 wird wegen seiner sprachlich unklaren Überlieferung als freies Gebet übertragen.

Die fünfzehn Kernmantras gehören zur Khila-Überlieferung des Rigveda; die weiteren Gebete sind liturgische Erweiterungen. Die vorliegende Fassung umfasst alle 32 Rezitationseinheiten der Sammlung. Sie wird nicht als einheitliche Hymne des regulären Shakala-Rigveda ausgegeben.

Vollständiger Sanskrittext in IAST – Sammlungsfassung

oṃ hiraṇyavarṇāṃ hariṇīṃ suvarṇarajatasrajām |
candrāṃ hiraṇmayīṃ lakṣmīṃ jātavedo ma āvaha || 1 ||

tāṃ ma āvaha jātavedo lakṣmīmanapagāminīm |
yasyāṃ hiraṇyaṃ vindeyaṃ gāmaśvaṃ puruṣānaham || 2 ||

aśvapūrvāṃ rathamadhyāṃ hastinādaprabodhinīm |
śriyaṃ devīmupahvaye śrīrmā devīrjuṣatām || 3 ||

kāṃ sosmitāṃ hiraṇyaprākārāmārdrāṃ jvalantīṃ tṛptāṃ tarpayantīm |
padme sthitāṃ padmavarṇāṃ tāmihopahvaye śriyam || 4 ||

candrāṃ prabhāsāṃ yaśasā jvalantīṃ śriyaṃ loke devajuṣṭāmudārām |
tāṃ padminīmīṃ śaraṇamahaṃ prapadye'lakṣmīrme naśyatāṃ tvāṃ vṛṇe || 5 ||

ādityavarṇe tapaso'dhijāto vanaspatistava vṛkṣo'tha bilvaḥ |
tasya phalāni tapasā nudantu māyāntarāyāśca bāhyā alakṣmīḥ || 6 ||

upaitu māṃ devasakhaḥ kīrtiśca maṇinā saha |
prādurbhūto'smi rāṣṭre'smin kīrtimṛddhiṃ dadātu me || 7 ||

kṣutpipāsāmalāṃ jyeṣṭhāmalakṣmīṃ nāśayāmyaham |
abhūtimasamṛddhiṃ ca sarvāṃ nirṇuda me gṛhāt || 8 ||

gandhadvārāṃ durādharṣāṃ nityapuṣṭāṃ karīṣiṇīm |
īśvarīṃ sarvabhūtānāṃ tāmihopahvaye śriyam || 9 ||

manasaḥ kāmamākūtiṃ vācaḥ satyamaśīmahi |
paśūnāṃ rūpamannasya mayi śrīḥ śrayatāṃ yaśaḥ || 10 ||

kardamena prajābhūtā mayi sambhava kardama |
śriyaṃ vāsaya me kule mātaraṃ padmamālinīm || 11 ||

āpaḥ sṛjantu snigdhāni ciklīta vasa me gṛhe |
ni ca devīṃ mātaraṃ śriyaṃ vāsaya me kule || 12 ||

ārdrāṃ puṣkariṇīṃ puṣṭiṃ piṅgalāṃ padmamālinīm |
candrāṃ hiraṇmayīṃ lakṣmīṃ jātavedo ma āvaha || 13 ||

ārdrāṃ yaḥ kariṇīṃ yaṣṭiṃ suvarṇāṃ hemamālinīm |
sūryāṃ hiraṇmayīṃ lakṣmīṃ jātavedo ma āvaha || 14 ||

tāṃ ma āvaha jātavedo lakṣmīmanapagāminīm |
yasyāṃ hiraṇyaṃ prabhūtaṃ gāvo dāsyo'śvān, vindeyaṃ puruṣānaham || 15 ||

yaḥ śuciḥ prayato bhūtvā juhuyād ājyam anvaham |
sūktaṃ pañcadaśarcaṃ ca śrīkāmaḥ satataṃ japet || 16 ||

padmānane padmaūrū padmākṣī padmasambhave |
tan me bhajasi padmākṣī yena saukhyaṃ labhāmyaham || 17 ||

aśvadāyī godāyī dhanadāyī mahādhane |
dhanaṃ me juṣatāṃ devi sarvakāmāṃśca dehi me || 18 ||

padmānane padmini padmapatre padmapriye padmadalāyatākṣi |
viśvapriye viśvamano'nukūle tvatpādapadmaṃ mayi sannidhatsva || 19 ||

putrapautraṃ dhanaṃ dhānyaṃ hastyaśvādigave ratham |
prajānāṃ bhavasi mātā āyuṣmantaṃ karotu me || 20 ||

dhanam agnir dhanaṃ vāyur dhanaṃ sūryo dhanaṃ vasuḥ |
dhanam indro bṛhaspatir varuṇaṃ dhanam astu me || 21 ||

vainateya somaṃ piba somaṃ pibatu vṛtrahā |
somaṃ dhanasya somino mahyaṃ dadātu sominaḥ || 22 ||

na krodho na ca mātsaryaṃ na lobho nāśubhā matiḥ |
bhavanti kṛtapuṇyānāṃ bhaktānāṃ śrīsūktaṃ japet || 23 ||

sarasijanilaye sarojahaste dhavalatarāṃśukagandhamālyaśobhe |
bhagavati harivallabhe manojñe tribhuvanabhūtikari prasīda mahyam || 24 ||

viṣṇupatnīṃ kṣamāṃ devīṃ mādhavīṃ mādhavapriyām |
lakṣmīṃ priyasakhīṃ devīṃ namāmyacyutavallabhām || 25 ||

mahālakṣmyai ca vidmahe viṣṇupatnyai ca dhīmahi |
tanno lakṣmīḥ pracodayāt || 26 ||

śrīvarcasvam āyuṣyam ārogyam āvidhāc chobhamānaṃ mahīyate |
dhānyaṃ dhanaṃ paśuṃ bahuputralābhaṃ śatasaṃvatsaraṃ dīrgham āyuḥ || 27 ||

padmapriye padmini padmahaste padmālaye padmadalāyatākṣi |
viśvapriye viṣṇumano'nukūle tvatpādapadmaṃ mayi sannidhatsva || 28 ||

śriye jāta śriya ā niryāya śriyaṃ vayo janitṛbhyo dadhātu |
śriyaṃ vasānā amṛtatvam āyan bhajanti sadyaḥ savitā vidadhyūn || 29 ||

śriya evainaṃ tacchriyām ādadhāti |
santatam ṛcā vaṣaṭkṛtyaṃ sandhattaṃ |
sandhīyate prajayā paśubhiḥ |
ya evaṃ veda || 30 ||

oṃ mahādevyai ca vidmahe viṣṇupatnyai ca dhīmahi |
tanno lakṣmīḥ pracodayāt || 31 ||

oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ||

oṃ tacchaṃyor āvṛṇīmahe |
gātuṃ yajñāya |
gātuṃ yajñapataye |
daivīḥ svastir astu naḥ |
svastir mānuṣebhyaḥ |
ūrdhvaṃ jigātu bheṣajam |
śaṃ no astu dvipade |
śaṃ catuṣpade || 32 ||

oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ||

Vollständige deutsche Übersetzung – Sammlungsfassung

Die Anrufung Lakshmis

1 Om. Jatavedas, Agni, führe Lakshmi zu mir: die goldfarben Leuchtende, die Strahlende, mit Girlanden aus Gold und Silber, die Mondhelle, die Goldene.

2 Jatavedas, führe Lakshmi zu mir, die bei mir bleibt und mich nicht verlässt. Durch sie möge ich Gold gewinnen, Kühe, Pferde und Menschen an meiner Seite.

3 Die Göttin Shri rufe ich an: Pferde schreiten vor ihr, in ihrer Mitte fährt der Wagen, das Rufen der Elefanten kündet ihr Erwachen. Möge die Göttin Shri mir gewogen sein.

4 Sie, die freundlich lächelt, von goldenen Mauern umgeben, von Feuchtigkeit erfüllt, leuchtend, selbst erfüllt und Erfüllung schenkend, auf dem Lotus sitzend, lotusfarben: Diese Shri rufe ich hierher.

5 Zu ihr nehme ich Zuflucht: zur Mondhellen, Strahlenden, von Ruhm Erglühenden, zur großzügigen Shri, die in der Welt von den Devas geliebt wird, zur Lotusgöttin. Alakshmi, das Unglück, möge von mir weichen. Dich erwähle ich.

6 Du Sonnenfarbene! Aus deinem Tapas ging unter den Bäumen der Bilva hervor. Seine Früchte mögen durch die Kraft des Tapas innere Hemmnisse und das äußere Unglück vertreiben.

7 Der Freund der Devas komme zu mir, mit ihm Kirti, der Ruhm, und Mani, das Juwel. In diesem Land bin ich geboren. Er schenke mir Ansehen und Gedeihen.

8 Alakshmi, die ältere Schwester, von Hunger und Durst gezeichnet, vertreibe ich. Mangel und Not in jeder Gestalt weise aus meinem Haus hinaus.

9 Die uns durch ihren Duft begegnet, die Unbezwingbare, stets Gedeihende, die Fruchtbarkeit des gedüngten Bodens trägt, die Herrin aller Wesen: Diese Shri rufe ich hierher.

10 Mögen sich der Wunsch und das Streben unseres Herzens erfüllen. Mögen unsere Worte wahr sein. Mögen wir Vieh und Nahrung in ihrer Fülle empfangen. In mir mögen Shri und guter Ruf wohnen.

11 Durch Kardama kam Leben hervor. Kardama, werde auch bei mir gegenwärtig. Lass Shri in meiner Familie wohnen, die Mutter mit der Lotusgirlande.

12 Die Wasser mögen nährende Fülle hervorbringen. Chiklita, wohne in meinem Haus. Lass die Göttin, die Mutter Shri, in meiner Familie ihren Platz finden.

13 Jatavedas, führe Lakshmi zu mir: die Feuchte, im Lotusteich Wohnende, Nahrung Schenkende, die Goldbraune mit der Lotusgirlande, die Mondhelle, die Goldene.

14 Jatavedas, führe Lakshmi zu mir: die Feuchte, Tätige, die uns Halt gibt, die Goldene mit der goldenen Girlande, die Sonnenhelle, die Goldene.

15 Jatavedas, führe Lakshmi zu mir, die bei mir bleibt und mich nicht verlässt. Durch sie möge ich reichlich Gold gewinnen, Kühe, Dienerinnen, Pferde und Menschen an meiner Seite.

Lobgebete und Segen

16 Wer Shri ersehnt, möge sich reinigen und sammeln, täglich Ghee als Opfergabe darbringen und dieses Sukta mit seinen fünfzehn Versen mit Beständigkeit rezitieren.

17 Du mit dem Lotusantlitz, den lotusschönen Schenkeln, den Lotusaugen, aus dem Lotus Geborene: Schenke mir deine Gunst, du Lotusäugige, damit ich Glück empfange.

18 Du schenkst Pferde, Kühe und Reichtum, du selbst bist der große Schatz. Göttin, lass Wohlstand zu mir kommen und erfülle meine Wünsche.

19 Du Lotusgesichtige, Lotusreiche, mit Lotusblättern Geschmückte, du Lotusliebende, mit Augen weit wie Lotusblätter, von der Welt Geliebte, dem Herzen der Welt Zugewandte: Lass deine Lotusfüße in mir gegenwärtig sein.

20 Söhne und Enkel, Reichtum und Getreide, Elefanten, Pferde, Rinder und Wagen schenke mir. Du bist die Mutter aller Geschöpfe. Gewähre mir ein langes Leben.

21 Agni ist Reichtum, Vayu ist Reichtum, Surya ist Reichtum, der Vasu ist Reichtum. Indra und Brihaspati sind Reichtum. Auch Varuna werde mir zum Reichtum.

22 Vainateya, Garuda, trinke Soma. Auch der Bezwinger Vritras trinke Soma. Die Besitzer des Soma mögen mir Soma aus ihrem Reichtum schenken.

23 Zorn, Neid und Gier, auch unheilvolles Denken, finden keinen Raum bei den Bhaktas, die Gutes getan haben und das Shri Sukta rezitieren.

24 Du wohnst im Lotus, hältst einen Lotus in der Hand, strahlst in hellstem Gewand, mit Duft und Girlanden geschmückt. Bhagavati, Geliebte Haris, du bezaubernde Göttin, die du den drei Welten Gedeihen schenkst: Sei mir gnädig.

25 Ich verneige mich vor Lakshmi, Vishnus Gemahlin, der Göttin der Geduld, Madhavi, der Geliebten Madhavas, der lieben Gefährtin, der Geliebten Achyutas.

26 Mögen wir Mahalakshmi erkennen. Über Vishnus Gemahlin meditieren wir. Möge Lakshmi unseren Geist erleuchten und führen.

27 Shri schenkt strahlendes Ansehen, Lebenskraft und Gesundheit; in ihrem Glanz wächst das Gedeihen. Getreide, Reichtum, Vieh und viele Kinder, ein langes Leben von hundert Jahren sei uns gegeben.

28 Du Lotusliebende, Lotusreiche, mit dem Lotus in der Hand, im Lotus Wohnende, mit Augen weit wie Lotusblätter, von der Welt Geliebte, Vishnus Herzen Zugewandte: Lass deine Lotusfüße in mir gegenwärtig sein.

29 Für den Glanz geboren, zum Glanz hervorgegangen, möge er denen, die ihn hervorbringen, Glanz und Lebenskraft schenken. In Glanz gehüllt gelangten sie zur Unsterblichkeit. Sogleich mögen uns die Gaben zufließen, die Savitri zuteilt.

30 Für Shri setzt er ihn in ihren Glanz hinein. Ihr beide, verbindet den Rik-Vers ohne Unterbrechung mit dem Vollzug des Opferrufes Vashat. Wer dies so weiß, wird mit Nachkommen und Vieh verbunden.

31 Om. Mögen wir die große Göttin erkennen. Über Vishnus Gemahlin meditieren wir. Möge Lakshmi unseren Geist erleuchten und führen.

Om. Shanti, Shanti, Shanti. Frieden, Frieden, Frieden.

32 Om. Wir erbitten Heil und Segen, um zum Yajna zu gelangen, um zum Herrn des Yajna zu gelangen. Göttlicher Segen sei mit uns. Segen sei mit den Menschen. Mögen die Heilpflanzen emporwachsen. Heil sei den Zweifüßern, Heil den Vierfüßern.

Om. Shanti, Shanti, Shanti. Frieden, Frieden, Frieden.

Vollständiger Sanskrittext in Devanagari – Sammlungsfassung

ॐ हिरण्यवर्णां हरिणीं सुवर्णरजतस्रजाम् ।
चन्द्रां हिरण्मयीं लक्ष्मीं जातवेदो म आवह ॥ १ ॥

तां म आवह जातवेदो लक्ष्मीमनपगामिनीम् ।
यस्यां हिरण्यं विन्देयं गामश्वं पुरुषानहम् ॥ २ ॥

अश्वपूर्वां रथमध्यां हस्तिनादप्रबोधिनीम् ।
श्रियं देवीमुपह्वये श्रीर्मा देवीर्जुषताम् ॥ ३ ॥

कां सोस्मितां हिरण्यप्राकारामार्द्रां ज्वलन्तीं तृप्तां तर्पयन्तीम् ।
पद्मे स्थितां पद्मवर्णां तामिहोपह्वये श्रियम् ॥ ४ ॥

चन्द्रां प्रभासां यशसा ज्वलन्तीं श्रियं लोके देवजुष्टामुदाराम् ।
तां पद्मिनीमीं शरणमहं प्रपद्येऽलक्ष्मीर्मे नश्यतां त्वां वृणे ॥ ५ ॥

आदित्यवर्णे तपसोऽधिजातो वनस्पतिस्तव वृक्षोऽथ बिल्वः ।
तस्य फलानि तपसा नुदन्तु मायान्तरायाश्च बाह्या अलक्ष्मीः ॥ ६ ॥

उपैतु मां देवसखः कीर्तिश्च मणिना सह ।
प्रादुर्भूतोऽस्मि राष्ट्रेऽस्मिन् कीर्तिमृद्धिं ददातु मे ॥ ७ ॥

क्षुत्पिपासामलां ज्येष्ठामलक्ष्मीं नाशयाम्यहम् ।
अभूतिमसमृद्धिं च सर्वां निर्णुद मे गृहात् ॥ ८ ॥

गन्धद्वारां दुराधर्षां नित्यपुष्टां करीषिणीम् ।
ईश्वरीं सर्वभूतानां तामिहोपह्वये श्रियम् ॥ ९ ॥

मनसः काममाकूतिं वाचः सत्यमशीमहि ।
पशूनां रूपमन्नस्य मयि श्रीः श्रयतां यशः ॥ १० ॥

कर्दमेन प्रजाभूता मयि सम्भव कर्दम ।
श्रियं वासय मे कुले मातरं पद्ममालिनीम् ॥ ११ ॥

आपः सृजन्तु स्निग्धानि चिक्लीत वस मे गृहे ।
नि च देवीं मातरं श्रियं वासय मे कुले ॥ १२ ॥

आर्द्रां पुष्करिणीं पुष्टिं पिङ्गलां पद्ममालिनीम् ।
चन्द्रां हिरण्मयीं लक्ष्मीं जातवेदो म आवह ॥ १३ ॥

आर्द्रां यः करिणीं यष्टिं सुवर्णां हेममालिनीम् ।
सूर्यां हिरण्मयीं लक्ष्मीं जातवेदो म आवह ॥ १४ ॥

तां म आवह जातवेदो लक्ष्मीमनपगामिनीम् ।
यस्यां हिरण्यं प्रभूतं गावो दास्योऽश्वान्, विन्देयं पुरुषानहम् ॥ १५ ॥

यः शुचिः प्रयतो भूत्वा जुहुयाद् आज्यम् अन्वहम् ।
सूक्तं पञ्चदशर्चं च श्रीकामः सततं जपेत् ॥ १६ ॥

पद्मानने पद्मऊरू पद्माक्षी पद्मसम्भवे ।
तन् मे भजसि पद्माक्षी येन सौख्यं लभाम्यहम् ॥ १७ ॥

अश्वदायी गोदायी धनदायी महाधने ।
धनं मे जुषतां देवि सर्वकामांश्च देहि मे ॥ १८ ॥

पद्मानने पद्मिनि पद्मपत्रे पद्मप्रिये पद्मदलायताक्षि ।
विश्वप्रिये विश्वमनोऽनुकूले त्वत्पादपद्मं मयि सन्निधत्स्व ॥ १९ ॥

पुत्रपौत्रं धनं धान्यं हस्त्यश्वादिगवे रथम् ।
प्रजानां भवसि माता आयुष्मन्तं करोतु मे ॥ २० ॥

धनम् अग्निर् धनं वायुर् धनं सूर्यो धनं वसुः ।
धनम् इन्द्रो बृहस्पतिर् वरुणं धनम् अस्तु मे ॥ २१ ॥

वैनतेय सोमं पिब सोमं पिबतु वृत्रहा ।
सोमं धनस्य सोमिनो मह्यं ददातु सोमिनः ॥ २२ ॥

न क्रोधो न च मात्सर्यं न लोभो नाशुभा मतिः ।
भवन्ति कृतपुण्यानां भक्तानां श्रीसूक्तं जपेत् ॥ २३ ॥

सरसिजनिलये सरोजहस्ते धवलतरांशुकगन्धमाल्यशोभे ।
भगवति हरिवल्लभे मनोज्ञे त्रिभुवनभूतिकरि प्रसीद मह्यम् ॥ २४ ॥

विष्णुपत्नीं क्षमां देवीं माधवीं माधवप्रियाम् ।
लक्ष्मीं प्रियसखीं देवीं नमाम्यच्युतवल्लभाम् ॥ २५ ॥

महालक्ष्म्यै च विद्महे विष्णुपत्न्यै च धीमहि ।
तन्नो लक्ष्मीः प्रचोदयात् ॥ २६ ॥

श्रीवर्चस्वम् आयुष्यम् आरोग्यम् आविधाच् छोभमानं महीयते ।
धान्यं धनं पशुं बहुपुत्रलाभं शतसंवत्सरं दीर्घम् आयुः ॥ २७ ॥

पद्मप्रिये पद्मिनि पद्महस्ते पद्मालये पद्मदलायताक्षि ।
विश्वप्रिये विष्णुमनोऽनुकूले त्वत्पादपद्मं मयि सन्निधत्स्व ॥ २८ ॥

श्रिये जात श्रिय आ निर्याय श्रियं वयो जनितृभ्यो दधातु ।
श्रियं वसाना अमृतत्वम् आयन् भजन्ति सद्यः सविता विदध्यून् ॥ २९ ॥

श्रिय एवैनं तच्छ्रियाम् आदधाति ।
सन्ततम् ऋचा वषट्कृत्यं सन्धत्तं ।
सन्धीयते प्रजया पशुभिः ।
य एवं वेद ॥ ३० ॥

ॐ महादेव्यै च विद्महे विष्णुपत्न्यै च धीमहि ।
तन्नो लक्ष्मीः प्रचोदयात् ॥ ३१ ॥

ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः ॥

ॐ तच्छंयोर् आवृणीमहे ।
गातुं यज्ञाय ।
गातुं यज्ञपतये ।
दैवीः स्वस्तिर् अस्तु नः ।
स्वस्तिर् मानुषेभ्यः ।
ऊर्ध्वं जिगातु भेषजम् ।
शं नो अस्तु द्विपदे ।
शं चतुष्पदे ॥ ३२ ॥

ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः ॥

Shri Sukta Videos

Hier findest du ein oder mehrere Shri Sukta Videos:

Video

Hier einige Videos zur Inspiration, zum Mitsingen, zum Genießen:

Erläuterungsvideo zum Shri Sukta

Hier ein Video mit Erläuterungen, Hintergrundinformationen und Übersetzungen zum Shri Sukta:

Shri Sukta Audio mp3s

Hier findest du einige Audio mp3 Dateien zum Shri Sukta:

Audio mp3 Erläuterungen

Hier findest du einen Kurzvortrag von Sukadev Bretz zum Shri Sukta:

Ergänzende Betrachtungen zur Rezitation

Die Anrufung Lakshmis

Lakshmi wird mit sehr konkreten Bildern angerufen. Nahrung, Tiere, Gold und ein gedeihendes Haus gehören zur Lebenswelt der Hymne. Auch die Dienerinnen im fünfzehnten Vers stehen in dieser alten gesellschaftlichen Ordnung. Für unser Zusammenleben ist maßgeblich, dass jeder Mensch Würde besitzt und Zuwendung verdient.

Die Bitte um Fülle darfst du aussprechen. Du brauchst Kraft, einen Ort zum Leben und Mittel, um deine Aufgaben zu erfüllen. Der zehnte Vers verbindet diese Wünsche mit wahrhaftiger Sprache. Darin liegt eine Orientierung für den Umgang mit Wohlstand: Wie wurde er erworben? Was bewirkt er? Wem kommt er zugute?

Lakshmi trägt eine Lotusgirlande und ist zugleich im fruchtbaren Boden gegenwärtig. Ihre Schönheit steht mit dem zusammen, was uns ernährt. Wenn du Essen zubereitest, einen Garten pflegst oder etwas mit anderen teilst, kannst du darin einen Dienst an Lakshmi sehen.

Lobgebete und Segen

„Lass deine Lotusfüße in mir gegenwärtig sein“ gibt den vielen Bitten eine innere Mitte. Die Gegenwart der Göttin selbst wird zum ersehnten Geschenk. Du kannst diesen Vers nach der Rezitation noch eine Weile im Herzen tragen.

Zorn, Neid und Gier werden ausdrücklich genannt. Die Verheißung der Hymne lädt uns ein, die Wirkung der Praxis im eigenen Verhalten zu erkennen. Wird es dir leichter, dich am Glück eines anderen zu freuen? Kannst du geben, ohne sofort etwas zurückzuerwarten? Ein Mantra kann diese Bereitschaft nähren. Im Alltag erhält sie Gestalt.

Das abschließende Friedensgebet weitet den Segen auf Menschen, Tiere und Pflanzen aus. So darf auch unsere Bitte an Lakshmi weit werden. Möge Nahrung dort ankommen, wo Menschen hungern. Mögen die Mittel vorhanden sein, um zu helfen. Möge das Gute wachsen, das wir gemeinsam tun können.

Ergänzende Anregungen für die Praxis

  1. Wende dich in einem kurzen Gebet an die göttliche Mutter und benenne deine tatsächliche Freude oder Sorge.
  2. Lies die Bilder der Hymne aufmerksam; lasse auch ihre kraftvollen oder ungewohnten Seiten stehen.
  3. Wähle ein Bild des Schutzes oder des Nährens für einige Minuten stiller Betrachtung.
  4. Bringe deine Dankbarkeit in einer fürsorglichen Handlung zum Ausdruck, etwa durch Teilen einer Mahlzeit.
  5. Schließe mit einem Friedenswunsch, der auch andere Menschen, Tiere und ihre Lebensräume einschließt.

Nach der Rezitation

Die Hymne verbindet den Wunsch nach Fülle mit der Bitte um wahre Worte. Welcher deiner heutigen Wünsche hält beidem stand?

Siehe auch

Vishnu und Lakshmi

Das waren einige Audios und Videos zum Shri Sukta. Hier einige weitere Infos dazu sowie Links zu weiteren Mantras, Kirtans, Shlokas, Stotras und spirituellen Liedern:

Lieder und Mantras hier im Yoga Wiki

Yoga Vidya Kirtanheft

Weitere Links zu Mantras, Kirtans, spirituelle Lieder

Lakshmi

Weitere Bezüge zur vedischen Rezitation

Literatur

Ergänzende Quellen zur Rezitationssammlung

  • Sukadev Bretz (Hrsg.): Veden – Offenbarungen der Rishis. Hymnen zur Rezitation, Übersetzungen, Erläuterungen. Yoga Vidya Verlag, Bad Meinberg, Abschnitt „Shri Sukta“.
  • Hymnen aus den Veden, IAST-Rezitationssammlung, Text 20: „Śrī Sūktam“.
  • Frühere Fassung im Yoga Vidya Wiki.

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