Unangreifbarkeit

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Unangreifbarkeit - was ist das? Wie geht man damit um? Unangreifbarkeit ist eine Form der Arroganz. Wer sich auf einen hohen moralischen Hochsitz begibt, aber selbst nichts von sich preisgibt, der mag unangreifbar erscheinen. Auch wer sich immer bemüht, nur das Glänzende von sich zu zeigen, dem mag man Unangreifbarkeit zuschreiben. Aber Irren ist menschlich. Jeder Mensch macht Fehler. Jeder Mensch hat seine Schwächen. Diese zu kaschieren, um Unangreifbarkeit zu signalisieren, macht einen eher unsympathisch. Man spricht von Unangreifbarkeit auch im Kontext von mittelalterlichen Festungen: Aber oft genug wurden Festungen und Burgen, denen man Unangreifbarkeit attestiert hatte, doch vom Feind eingenommen. Man wird respektiert für seine Stärken, man wird geliebt für seine Schwächen. So ist es durchaus gut, auch seine Schwächen zu zeigen, sich schwach und verletzlich zu zeigen. Es gibt eine höhere Form der Unangreifbarkeit, die auch der Yogameister Patanjali erwähnt: Ist man fest verankert in Ahimsa (Nichtverletzen), dann trifft einen keine Feindschaft mehr. Wer voller Mitgefühl zu anderen ist, weiß, dass jeder tief im Inneren das Gute will, auch wenn er Schlimmes tut, der fühlt sich nie angegriffen, selbst wenn er wie Jesus Christus ans Kreuz genagelt wird. Diese innere Unangreifbarkeit aus Liebe und auch aus der Erfahrung des Göttlichen ist ein hohes Ideal - das aber laut Aussagen der großen Meister auch erreichbar ist.

Demut ist ein Gegenpol zu Unangreifbarkeit

Unangreifbarkeit in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Unangreifbarkeit gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Unangreifbarkeit - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Unangreifbarkeit sind zum Beispiel Unfehlbarkeit, Hochmut, Hybris, Arroganz, Schutzmauer, Päpstlichkeit, Gewissheit, Gewähr, Kenntnis, Klarheit, Prägnanz, Sekurität, Stichhaltigkeit, Unanfechtbarkeit, Überzeugung, Unwiderlegbarkeit, Wahrheit, Wirklichkeit, Bestimmtheit, Vertrauen, Sicherheit, abwehrbereit, verteidigungsbereit .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Unangreifbarkeit - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Unangreifbarkeit sind zum Beispiel Verletzlichkeit, Offenheit, Vertrauen, Gutgläubigkeit, Angreifbarkeit, Kampffähigkeit, sündhaft, schuldhaft, Schuldigkeit, verlogen, Naivität . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Unangreifbarkeit, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Unangreifbarkeit, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Unangreifbarkeit stehen:

Eigenschaftsgruppe

Unangreifbarkeit kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Unangreifbarkeit sind zum Beispiel das Adjektiv unangreifbar, das Verb angreifen, sowie das Substantiv Unangreifbarer.

Wer Unangreifbarkeit hat, der ist unangreifbar beziehungsweise ein Unangreifbarer.

Siehe auch

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