Ungeschicklichkeit

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Ungeschicklichkeit - was ist das? Wie geht man damit um? Ungeschicklichkeit ist eine Art Tollpatschigkeit, Unbeholfenheit. Man kann z.B. sprechen von der Ungeschicklichkeit seiner Hände oder Finger und meint damit, dass man für Hausarbeit und künstlerische Arbeit kein Talent hat. Man kann sich auch ungeschickt anstellen, indem man zwar gute Absichten hat, aber diese nicht erreichen kann.

Weisheit - ein Gegenpol zu Ungeschicklichkeit

Ungeschicklichkeit kann man auch als Ungewandtheit bezeichnen. Meistens verwendet man den Ausdruck Ungeschicklichkeit in Bezug auf manuelle Tätigkeiten. Manchmal spricht man auch davon, dass jemand sich ungeschickt ausgedrückt hat, was dann ein Euphemismus dafür ist: Er hat es zwar gut gemeint, aber Blödsinn geredet. Ungeschickte Ausdrucksweise kann auch heißen, dass keiner verstanden hat, was der andere will. Ungeschicklichkeit kann auch heißen, dass man durch Handeln oder Sprache jemand anderes verletzt hat ohne es zu wollen. Ungeschicktheit kann auch heißen etwas tun zum falschen Zeitpunkt. Ungeschicklichkeit kommt vom Adjektiv ungeschickt. Dieses ist das Gegenteil, die Verneinung von geschickt mit der Bedeutung befähigt, gewandt. Es kommt vom mittelhochdeutschen Wort "geschicket" mit der ursprünglichen Bedeutung gestaltet, geordnet, fertig, bereit, passend, gerüstet.

Umgang mit Ungeschicklichkeit anderer

Aus einem Vortrag von Sukadev Bretz

Manche Menschen stellen sich manchmal etwas ungeschickt an, trotzdem kannst du nicht sagen, dieser Mensch sei grundsätzlich ungeschickt. Jeder Mensch hat etwas wo er besonders gut er ist, in anderer Hinsicht ist er vielleicht nicht so gut. Daher sprich nicht davon, dass dieser Mensch sehr viel Ungeschicklichkeit hat. Sondern wenn du siehst, dass jemand etwas nicht so gut macht, dann formuliere das temporär und speziell.

Du kannst zum Beispiel feststellen, der Mensch hat sich heute etwas ungeschickt angestellt, als er die PowerPoint-Präsentation gemacht hat und dann ist es spezifisch und es ist temporär heute bei diesem konkreten Fall. Vielleicht war er heute Morgen im Umgang mit seinen Kindern sehr großartig, vielleicht war er sehr gut, als er ein Computerproblem gelöst hat. Vielleicht war er sehr geschickt als er eingeparkt ist. Vielleicht hat er große Geschicklichkeit bewiesen, als es um irgendein Rätsel ging. Menschen sind nicht allgemein geschickt oder ungeschickt, sondern in einem konkreten Kontext. Daher ein Tipp: Formuliere niemals so allgemein, weder bezüglich dir selbst noch für andere und wenn jemand sagt, er sei so ungeschickt. Dann sage ihm, in diesem Kontext hast du dich nicht so gut angestellt, aber es gibt sehr viele andere Kontexte in denen du sehr geschickt bist sehr gut bist und schon vieles bewirkt hast.

Ungeschicklichkeit in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Ungeschicklichkeit gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Ungeschicklichkeit - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Ungeschicklichkeit sind zum Beispiel Unbeholfenheit, Trotteligkeit, Ungeschick, Nachholbedürftigkeit.

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Ungeschicklichkeit - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Ungeschicklichkeit sind zum Beispiel Yoga, Schicksal, Geschick, Erbgut, Talent, Begabung, Fähigkeit, Fertigkeit, Tugend, Eignung, Übung, Los, Routine, Takt, Technik, Verhängnis . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Ungeschicklichkeit, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Ungeschicklichkeit, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Ungeschicklichkeit stehen:

Eigenschaftsgruppe

Ungeschicklichkeit kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Ungeschicklichkeit sind zum Beispiel das Adjektiv ungeschickt , sowie das Substantiv Ungeschickter.

Wer Ungeschicklichkeit hat, der ist ungeschickt beziehungsweise ein Ungeschickter.

Siehe auch

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