Unbequemlichkeit

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Unbequemlichkeit - was ist das? Wie geht man damit um? Unbequemlichkeit beschreibt etwas Unangenehmes. Unbequemlichkeit gibt es in verschiedenen Kontexten: (1) Unbequemlichkeit kann heißen Ungemütlichkeit. Man kann einer Sache eine Unbequemlichkeit attestieren. Z.B. kann man sich über die Unbequemlichkeit eines Möbelstücks beklagen, in dem man nicht gut sitzen kann. Oder man attestiert einem Hotelzimmer Unbequemlichkeit und würde am liebsten gleich umbuchen.

lebensfreude, der Gegenpol zu Unbequemlichkeit

Der Mensch, mindestens ab einem gewissen Alter, insbesondere der Mensch mit Kapha-Temperament, sucht auch nach Bequemlichkeit, wo er sich wohl fühlen kann. (2) Unbequemlichkeit kann auch etwas sein, was viel Arbeit macht. Z.B. kann man feststellen, dass einen Garten zu haben, auch unbequem ist. Man muss eine Menge tun. Man kann sich auch beklagen über die Unbequemlichkeit einer Küche und damit meinen, dass sie viel Arbeit bereitet, nicht sehr zweckdienlich eingerichtet ist. Heutzutage gibt es viele Haushaltsgeräte, die dazu da sind, das Leben etwas bequemer zu machen.

(3) Man kann auch einem Menschen Unbequemlichkeit attestieren. Es gibt Menschen, die immer wieder auf Missstände hinweisen, die immer wieder sich anders verhalten als man es von ihnen verhofft, die immer wieder ihre Finger in offene Wunden legen. Diesen Menschen bescheinigt man Unbequemlichkeit. Es gibt die unbequemen Kritiker. Es gibt unbequeme Politiker, die auch für die eigene Partei unbequem sind. Unbequeme Menschen nerven manchmal, können einem aber auch sehr weiterhelfen. (4) Es gibt auch unbequeme Wahrheiten, die oft unter den Teppich gekehrt werden. Wenn jemand unbequemen Wahrheiten ausspricht, wird ihm zunächst Widerstand entgegengebracht - oft wird er aber anschließend Dankbarkeit geerntet.

(5) Auch eine Situation, eine Lage, kann Unbequemlichkeit haben. Man kann versuchen, Unbequemlichkeiten aus dem Weg zu gehen. Andere bereiten jemandem Unbequemlichkeiten. Und man kann sagen: Unsere Aufgabe ist momentan zwar nicht bequem, unsere Situation ist sogar ziemlich unbequem. Aber wir werden daran wachsen. Lasst und alle Unbequemlichkeiten in Kauf nehmen, wir werden viel bewirken. Andere werden uns dankbar sein.

Umgang mit Unbequemlichkeit

Vielleicht ist in deiner Umgebung jemand der für dich unbequemlich ist. Er nervt dich oder fordert dich immer heraus oder vieles Andere. Zunächst einmal kannst du dir sagen, dass er eine Lernaufgabe für dich ist. Das ist etwas Gutes. Es ist gut aus der Komfortzone herauszukommen. Lerne anders mit dem Menschen umzugehen. Lerne es zu schauen, wie du auf ihn eingehen kannst. Manchmal sind unbequeme Menschen solche, an denen man am besten wachsen kann und mit denen man aus seiner Gemütlichkeitszone herauskommt, um neue Fähigkeiten in sich zu kultivieren. Es gibt aber auch Grenzen. Und manchmal kann die Lektion sein, dass wenn Andere einem immer das Leben schwermachen, dass man sagt, dass man sich das nicht weiter antut.

Unbequemlichkeit in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Unbequemlichkeit gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Unbequemlichkeit - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Unbequemlichkeit sind zum Beispiel Ungemütlichkeit, Unbehaglichkeit, Leistungsorientiert, Diszipliniert .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Unbequemlichkeit - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Unbequemlichkeit sind zum Beispiel Bequemlichkeit, Gelassenheit, Ausschweifung, Unbeherrschtheit . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Unbequemlichkeit, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Unbequemlichkeit, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Unbequemlichkeit stehen:

Eigenschaftsgruppe

Unbequemlichkeit kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

  • Schattenseiten-Kategorie Leiden

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Unbequemlichkeit sind zum Beispiel das Adjektiv unbequem, das Verb bequemen, sowie das Substantiv Unbequemlicher.

Wer Unbequemlichkeit hat, der ist unbequem beziehungsweise ein Unbequemlicher.

Siehe auch

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