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:Die AMRITA SIDDHI ("Erlangung der Unsterblichkeit") ist ein bisher noch wenig bekannter Ur-Text zum Hatha Yoga, der aus einem asketisch orientierten buddhistischen Umfeld stammt. Niedergeschrieben wurde er vermutlich im 11. Jahrhundert in Indien von Madhava Chandra. Der Verfasser lehrt in 35 kurzen Kapiteln die praktischen und theoretischen Grundlagen … | |||
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:Dr phil Oliver Hahn | :Dr phil Oliver Hahn | ||
Aktuelle Version vom 29. Dezember 2025, 11:59 Uhr
Tejas (Sanskrit: तेजस् tejas n.) Schärfe, Spitze einer Flamme, Stärke, Mut, Majestät, Feuer, Glanz, Licht, Glut, Hitze; Kraft, Wirksamkeit, Energie, Lebenskraft, Ausstrahlungskraft, Charisma; Einfluss, Ansehen, Würde; eine glanzvolle Erscheinung, eine bedeutende Persönlichkeit; der männliche Same (Shukra).

Tejas ist das Feuer (Agni), das dritte der fünf (grobstofflichen) Elemente (Tanmatra) in der Sankhyaphilosophie. Es ist das innere Feuer, die inneres Strahlung - die feinstoffliche Energie des Feuers, durch die wir Eindrücke und Gedanken verarbeiten. Auf der inneren Ebene bestimmt sie die Entwicklung einer gesteigerten Wahrnehmungsfähigkeit.
Tejas bezeichnet auch intensive Kraft, auch spirituelle Kraft. In einer Ayurveda Lehre wird Tejas als das sublimierte Pitta bezeichnet, so wie Prana das sublimierte Vata und Ojas das sublimierte Kapha ist.
Sukadev über Tejas
Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Tejas
Tejas heißt Feuer, Hitze, Glanz, Kraft, Schärfe. Tejas heißt auch Schönheit, Strahlen, Leuchten. Tejas ist zum einen eines der fünf Elemente, der fünf Mahabhutas: Erde, Wasser, Feuer, Luft und Äther. Tejas ist hier Feuer. Tejas heißt aber auch strahlend und leuchtend. Z.B. findet man in einem der Shanti Mantras: "Om Saha Navavatu, Saha Nau Bhunaktu, Saha Viryam Karavavahai, Tejas Vina Vadhi Tamastu, Ma Vidvishavahai. Möge unser Lernen, möge unser Studium der Upanishaden, Tejas sein, leuchtend und strahlend." Tejas ist auch das Leuchten einer Aura, Tejas ist auch die Ausstrahlung eines Menschen. Wenn man von Charisma spricht, kann man auch von Tejas sprechen.

Tejas im Ayurveda ist die Sublimierung vom Pitta-Element. Im Ayurveda-System ist Ojas die Sublimierung des Kapha-Elementes, ist Tejas die Sublimierung des Pitta-Elementes, und Prana die Sublimierung des Vata-Elementes. Ein spiritueller Aspirant kann Tejas gewinnen, Strahlen und Ausstrahlen. Man findet manchmal in den Upanishaden, wo ein Meister zum Schüler sagt: "Ich sehe Tejas um dich herum. Ich sehe Strahlen und Leuchten um dich herum. Ich sehe das Tejas der Brahman-Verwirklichung."
Als spiritueller Aspirant, praktiziere regelmäßig und lasse diese Energie, die du spürst, ausstrahlen, Tejas. Und gehe mit Tejas, mit Feuer und Enthusiasmus, den spirituellen Weg an. Zum einen, praktiziere mit Tejas und gib es auch mit Tejas weiter. So viele Aspiranten werden so ein bisschen gemildert. Sie haben immer Angst, dass es zu viel wird, dass sie zu viel tun und dass alles zu viel wird und alles so anstrengend ist und die Welt ist so schwierig und alles ist schwierig.
Wenn du nur ausreichend oft denkst, dass alles schwierig ist, dann willst du nur noch Ruhe haben, so viele Menschen wollen einfach Ruhe haben. Swami Vishnu hat gerne gesagt: "Ruhe findest du in Brahman. Ruhe findest du in der Meditation. Aber dein Leben gehe an mit Tejas, mit Enthusiasmus, mit Begeisterung, mit Feuer." Natürlich, auch Gelassenheit gehört dazu. Man kann sagen, zum Alltag gehört Tejas und es gehört Samatva. Samatva heißt Gelassenheit, Tejas heißt Enthusiasmus, Strahlen und Feuer.
Leela Mata im Video über Tejas, Prana, Ojas
Der Spirituelle Name Tejas
Tejas, Sanskrit तेजस् tejas m, ist ein Spiritueller Name und bedeutet Feuer, Glanz, Kraft, Energie, Ausstrahlung, Charisma. Tejas kann Aspiranten gegeben werden mit Soham Mantra, Ganesha Mantra, Gayatri Mantra.
Tejas, derjenige, der voller Feuer, Glanz, Energie ist, derjenige der leuchtend und strahlend ist und auch derjenige, der in allen Leuchten und Strahlen Gott sieht und derjenige, der weiß dass hinter allem in diesem Universum letztlich das Strahlen Gottes ist
Siehe auch
- Tejasvin
- Tejasvini
- Tejovati
- Tejohva
- Tejahva
- Tejavalli
- Suteja
- Amrita Siddhi Sanskrittext und Übersetzung
- Goraksha Paddhati Vers 2.56
- HYP Jahresgruppe
- Sanskrit Kurs Lektion 72
Literatur
- Swami Sivananda: "Göttliche Erkenntnis"
- "Swami Sivananda - ein Comic für Groß und Klein", Yoga Vidya Verlag
Weblinks
Seminare
Bhakti Yoga, Yoga der Hingabe
- 13.03.2026 - 15.03.2026 Trimurti - Ein Wochenende mit Göttern
Du wirst mitgenommen auf eine spannende Reise zu den Göttern. Die Götter werden lebendig durch die Geschichten, die erzählt werden. Du wirst erfahren…- Divya Jyoti van Neerbos
- 17.03.2026 - 17.03.2026 Mantra-Konzert mit Gruppe Mudita
Herzöffnung pur
21:10 - 22:00 Uhr- Gruppe Mudita
Fähigkeiten erweitern
- 29.03.2026 - 03.04.2026 Yoga für ein resilientes Nervensystem - Yogalehrer Weiterbildung
Unser Wohlbefinden hängt von einem funktionierenden und anpassungsfähigen Nervensystem ab. Im Mittelpunkt unserer Anpassungsfähigkeit, insbesondere i…- Premajyoti Schumann, Helena Horsch
- 24.04.2026 - 26.04.2026 Yoga auf und mit dem Stuhl
Yoga für alle, die nicht mehr runter auf die Matte können oder möchten
Einschränkungen in der Beweglichkeit sind kein Grund auf Yoga zu verzichten. …- Savitri Silvia Kutsch
Kundalini Yoga
- 13.03.2026 - 15.03.2026 Kundalini Yoga Einführung
Gründliche Einführung in die Theorie und Praxis des Kundalini Yoga, Yoga der Energie. Die praktischen Übungen des Kundalini Yoga umfassen Pranayama (…- 20.03.2026 - 22.03.2026 Schamanischer Weg zu deiner Kundalini
Du möchtest mehr mit deiner Kundalini in Kontakt treten und sie erfahren? In diesem Seminar nutzen wir die Kräfte in der Natur und eine schamanische R…- Satyadevi Bretz, Yogita Sari
Jahresgruppe Sanskrit - Lektüre der AMRITA SIDDHI - Online
07.01.2026 - 16.12.2026 - Jahresgruppe Sanskrit - Lektüre der AMRITA SIDDHI - Online
- Die AMRITA SIDDHI ("Erlangung der Unsterblichkeit") ist ein bisher noch wenig bekannter Ur-Text zum Hatha Yoga, der aus einem asketisch orientierten buddhistischen Umfeld stammt. Niedergeschrieben wurde er vermutlich im 11. Jahrhundert in Indien von Madhava Chandra. Der Verfasser lehrt in 35 kurzen Kapiteln die praktischen und theoretischen Grundlagen …
- Dr phil Oliver Hahn