Shanmukha

Aus Yogawiki
Shanmukha

1. Shanmukha (Sanskrit: षण्मुख ṣaṇ-mukha adj. u. m.) sechs (Shash) Münder bzw. Gesichter (Mukha) habend, sechsmündig, sechsgesichtig; ein Beiname Skandas. Shanmukha ist der Herr der sechs Gesichter.

2. Shanmukha (Sanskrit: षण्मुखा ṣaṇ-mukhā f.) Wassermelone (Citrullus lanatus, Kharbuja).

3. Shanmukha, (Sanskrit षण्मुख ṣaṇ-mukha m), ist ein Spiritueller Name und bedeutet Der Sechsgesichtige; Beiname von Sharavanabhava, des Sohnes von Shiva. Shanmukha kann Aspiranten gegeben werden mit Shiva Mantra, Sharavanabhava Mantra.

Bilder zu Shanmukha (Wassermelone)

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Über Shanmukha

Die Geschichte erzählt uns, wie vom Trikuti, dem dritten Auge von Gott Shiva, die Göttlichen Funken aufblitzten und wie Agni und Vayu sie auffingen, sie zu Ganga, dem Fluss Ganges, trugen und dort hineinwarfen. Ganga nahm die göttlichen Strahlen dann mit nach Saravanappoigai. Auf diese Weise können wir die Kombination aller fünf Elemente in dem Gott-Avatar Shamukha erkennen. Das Licht, welches für den Göttlichen Geist und die Quelle allen Lebens steht, dringt von seiner Wohnstätte im Herrn, Gott Shivas Trikuti, in den Akasa, Raum, Weltall, ein. Nach Eintritt in Akasa wurde es von Agni - in den Puranas als Gott des Feuers verkörpert - und Vayu (Gott des Windes) in Empfang genommen und letzterer trug die Funken dann zur Mutter Ganga. Ganga repräsentiert hier das Element Wasser. Sie nahm diese Funken mit und hinterlässt sie in Saravanappoigai, was hier für das Element Erde, Prithvi, steht.

Demzufolge ist also der Avatar von Gott Shanmukha der Indikator der Kombination "Fünf Elemente und Göttlicher Geist", wie es in jedem Lebewesen auf der Erde der Fall ist. Um aber das Wesen und die Leistung des Herrn, der gekommen war, um die leidenden Seelen zu erretten und die Bösen zu bestrafen, zu rühmen und hervorzuheben, wurde hier jedes Element durch ein Gesicht repräsentiert. Das sechste Gesicht steht für das Lebensprinzip oder den Göttlichen Geist. Auf diese Weise wurden Allwissenheit, Allmacht und Allgegenwärtigkeit Gottes glorreich charakterisiert und für jedermann nachvollziehbar und leicht zugänglich gemacht.

Verschiedene Schreibweisen für Shanmukha

Sanskrit Wörter werden in Indien auf Devanagari geschrieben. Damit Europäer das lesen können, wird Devanagari transkribiert in die Römische Schrift. Es gibt verschiedene Konventionen, wie Devanagari in römische Schrift transkribiert werden kann Shanmukha auf Devanagari wird geschrieben " षण्मुख ", in IAST wissenschaftliche Transkription mit diakritischen Zeichen " ṣaṇmukha ", in der Harvard-Kyoto Umschrift " SaNmukha ", in der Velthuis Transkription " .sa.nmukha ", in der modernen Internet Itrans Transkription " ShaNmukha ".

Video zum Thema Shanmukha

Shanmukha ist ein Sanskritwort. Sanskrit ist die Sprache des Yoga . Hier ein Vortrag zum Thema Yoga, Meditation und Spiritualität

Der spirituelle Name Shanmukha

Shanmukha ist ein spiritueller Name für Meditierende mit Shiva oder Sharavanabhava Mantra

Der spirituelle Name Shanmukha ist für Aspiranten mit Shiva- oder Sharavanabhavana-Mantra. Shanmukha bedeutet der Sechsgesichtige. Dies bedeutet, dass Gott in alle Richtungen schaut und dass du in allen Richtungen Gott siehst. Sechs Gesichter sind die vier Himmelsrichtungen sowie Oben und Unten. Mukha heißt Gesicht, Shanmukha ist der Sechsgesichtige. Es gibt unzählige Mythen um Sharavanabhavana, den Sohn Shivas, und so hatte er auch mal für einige Zeit sechs Gesichter. Wenn du Shanmukha heißt willst du überall Gott sehen, in deiner Vergangenheit in der Zukunft, in Oben und Unten. Gott wirkt auf allen Ebenen und zu jeder Zeit. Gott ist immer und überall erfahrbar so auch in diesen Moment.

Zusammenfassung Deutsch Sanskrit - Sanskrit Deutsch

Deutsch sechsmündig, o. -antlitzig, (Shiva 0. Skanda). Sanskrit Shanmukha
Sanskrit Shanmukha Deutsch sechsmündig, o. -antlitzig, (Shiva 0. Skanda).

Ähnliche Spirituelle Namen

Ähnliche Sanskrit Wörter wie Shanmukha

Siehe auch

Ganesha mit großen Ohren hört die Gebete seiner Verehrer

Weitere Informationen zu Sanskrit und Indische Sprachen

Quelle

Literatur

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