Ramanuja Nurrantati

Aus Yogawiki

Ramanuja Nurrantati (Tamil: இராமானுச நூற்றந்தாதி, wissenschaftliche Umschrift: Irāmāṉuca Nūṟṟantāti; auch Rāmānuja Nūṟṟantādi, Ramanuja Nootrandadhi, Ramanusa Noorandhadhi) ist eines der bedeutendsten tamilischen Lobgedichte auf Ramanuja, den großen Lehrer des Viśiṣṭādvaita Vedānta. Das Werk umfasst 108 Pāsurams und stammt von Tiruvaraṅgattamutaṉār (திருவரங்கத்தமுதனார்). In einer verbreiteten Zählung bildet das Ramanuja Nurrantati mit den Versen 3893–4000 den Abschluss des Nalayira Divya Prabandham.

Das Ramanuja Nurrantati besingt Ramanuja als Acharya, der den Menschen zu Narayana und den Lehren der Āḻvārs führt.

Dieser Artikel enthält die vollständige deutsche Übersetzung aller 108 Verse, den vollständigen Tamiltext, eine wissenschaftliche Umschrift sowie ausführliche Erläuterungen zu Ramanuja, Śrīvaiṣṇavismus, Guru Bhakti, Prapatti, Nammalvar, Tiruvaymoli und der spirituellen Bedeutung des Werkes.

Das Ramanuja Nurrantati ist weit mehr als ein Lobgedicht auf eine historische Persönlichkeit. Es beschreibt, was geschehen kann, wenn ein geistiger Lehrer für einen Menschen zum Tor zum Göttlichen wird. Tiruvaraṅgattamutaṉār verehrt Ramanuja nicht als Ersatz für Gott. Er liebt ihn, weil Ramanuja ihn zu Narayana, zu Śrīraṅganātha, zum Veda, zur Bhagavad Gita und zu den Hymnen der Āḻvārs führt.

Darin liegt die besondere spirituelle Schönheit des Werkes: Der Schüler liebt den Lehrer, weil der Lehrer ihm hilft, das Göttliche klarer zu erkennen. Ramanuja wiederum steht nicht isoliert da, sondern verneigt sich vor Nammalvar, Nathamuni, Yamunacharya und der heiligen Überlieferung. So entsteht eine lebendige Kette der Weitergabe: Gott – die Heiligen – der Acharya – die Schüler – und schließlich der heutige Leser.

Für tamilische Hindus in Deutschland kann das Ramanuja Nurrantati eine Brücke zu Sprache, Tempeltradition und religiösem Erbe sein. Für Yoga-Aspiranten öffnet es einen tiefen Zugang zu Bhakti Yoga, Guru Bhakti, Prapatti, Seva, Mantra, Vedanta und der Frage, wie Dankbarkeit gegenüber einem Lehrer zu größerer Gottesliebe, Demut und verantwortlichem Handeln führen kann.

Ramanuja Nurrantati auf einen Blick

Das Ramanuja Nurrantati ist ein tamilisches Śrīvaiṣṇava-Werk mit 108 Versen über Ramanuja. Es verbindet Acharya-Verehrung, Bhakti, Vedanta, Prapatti und die Liebe zu den Hymnen der Āḻvārs. Besonders wichtig sind die enge Beziehung zu Nammalvar und der Tiruvaymoli, die Betonung der göttlichen Gnade und das Ideal des kainkarya – des hingebungsvollen Dienstes.

Der Text ist zugleich Literatur, Theologie und spirituelle Praxis. Wer das Werk rezitiert oder studiert, begegnet nicht nur Aussagen über Ramanuja, sondern einer ganzen geistigen Welt: Srirangam, Narayana, Lakshmi, die Āḻvārs, die Bhagavad Gita, der Veda und die lebendige Lehrer-Schüler-Tradition des Śrīvaiṣṇavismus.

Bedeutung des Namens Ramanuja Nurrantati

Nūṟṟantāti setzt sich aus nūṟu – „hundert“ – und antāti zusammen. Ein antāti ist eine klassische tamilische Kettengedichtform: Das Ende eines Verses greift sprachlich oder gedanklich in den Beginn des nächsten über. Dadurch entsteht kein bloßes Nebeneinander einzelner Hymnen, sondern ein fortlaufender Kranz.

Obwohl der Titel wörtlich auf „hundert“ verweist, umfasst das Werk 108 Pāsurams. Die heilige Zahl 108 ist in indischen Traditionen vielfältig belegt – etwa in Japa-Mālās mit 108 Perlen oder in Listen heiliger Namen. In der Śrīvaiṣṇava-Tradition wird das Werk daher auch ehrend als Prapanna Gāyatrī beziehungsweise Prapanna Sāvitrī bezeichnet: als eine Art 108-gliedrige heilige Rezitation für diejenigen, die den Weg der Zuflucht – Prapatti – gehen.

Ramanuja Nurrantati im Nalayira Divya Prabandham

Das Ramanuja Nurrantati bildet in einer verbreiteten kanonischen Ordnung den Abschluss des Nalayira Divya Prabandham. Die 108 Pāsurams werden als Nr. 3893–4000 gezählt. Dass eine Hymnensammlung an Vishnu ausgerechnet mit einem Werk über einen späteren Acharya endet, ist theologisch bedeutsam: Die Tradition versteht den Acharya nicht als Konkurrenz zu Gott, sondern als lebendige Vermittlung der Offenbarung der Āḻvārs.

Besonders eng ist das Werk mit Tiruvaymoli und Nammalvar verbunden. Schon der erste Pāsuram führt zu Nammalvars Füßen. Auch Nathamuni, Yāmunācārya, Kūrattāḻvān, Periyalvar, Andal, Tirumangai Alvar, Tirumazhisai Alvar, Poigai, Bhutatt und Pey Āḻvār sowie Tiruppāṇ Āḻvār erscheinen als Glieder einer geistigen Überlieferungskette.

In dieser Hinsicht steht das Werk in einer bemerkenswerten Nähe zum Kanninun Sirutambu des Madhurakavi Āḻvār: Auch dort wird der eigene Lehrer – Nammalvar – zum Mittelpunkt einer Dichtung, die gerade dadurch zu Gott führt.

Tiruvarangattu Amudanar – Autor des Ramanuja Nurrantati

Tiruvaraṅgattamutaṉār – häufig deutsch als Tiruvarangattu Amudanar geschrieben – gehört in der Tradition in den unmittelbaren Umkreis Ramanujas in Srirangam. Die Tamil Virtual Academy nennt ihn ausdrücklich als Autor des 108 Verse umfassenden Irāmāṉuca Nūṟṟantāti. In der Überlieferung wird er auch mit dem Namen Periya Koyil Nambi verbunden.

Sein Werk ist keine nüchterne Biografie Ramanujas. Es ist eine devotional-poetische Erfahrung. Der Dichter spricht davon, dass Ramanuja in sein Herz eingetreten sei, sein Karma an der Wurzel durchtrennt habe, ihm Erkenntnis gegeben und ihn an die Füße der Diener Gottes gebunden habe. Dabei wird die Verehrung des Acharya immer wieder in eine größere Ordnung eingebettet: Ramanuja verehrt Nammalvar; Nammalvar offenbart Narayana; der Schüler wiederum findet durch Ramanuja zurück zu Narayana.

Ramanuja – Lehrer des Vishishtadvaita und geistiger Wegweiser

Ramanuja (traditionell 1017–1137) ist einer der einflussreichsten Lehrer des Vedanta. Mit ihm wird vor allem der Viśiṣṭādvaita Vedānta – der „qualifizierte Nicht-Dualismus“ – verbunden. Nach dieser Sicht sind Gott, die individuellen Seelen und die Welt wirklich. Sie sind nicht voneinander völlig unabhängig, aber auch nicht einfach identisch. Narayana ist die umfassende göttliche Wirklichkeit; die Seelen und die Welt gehören zu ihm und sind in ihm getragen.

Im Ramanuja Nurrantati erscheint diese Philosophie nicht als trockenes System. Sie wird Beziehung. Die Seele erkennt: Ich bin nicht isoliert; ich gehöre dem Göttlichen. Aus dieser Erkenntnis erwachsen Bhakti, Zuflucht und Dienst.

Das Yoga-Vidya-Wiki erinnert in seinem Artikel über Ramanuja besonders an dessen Verbindung von Vedānta und Bhakti. In der Yoga-Vidya-Tradition wird die bekannte Erzählung hervorgehoben, nach der Ramanuja bereit war, die Folgen auf sich zu nehmen, um das Mantra Oṃ Namo Nārāyaṇāya anderen zugänglich zu machen. Historisch gehört diese Erzählung zur hagiographischen Überlieferung; spirituell drückt sie das Ideal aus, Erkenntnis nicht eifersüchtig zu besitzen, sondern zum Wohl anderer weiterzugeben.

Oben: Yoga Vidya über Aussprache und Bedeutung von „Om Namo Narayanaya“ – ein zentrales Nārāyaṇa-Mantra in der Tradition Ramanujas.

Acharya-Bhakti im Ramanuja Nurrantati

Für Leser, die eine solche Form der Guru-Verehrung nicht kennen, können einzelne Verse überraschend wirken. Amudanar sagt wiederholt, er wolle nichts anderes als Ramanujas Füße, Ramanujas Namen und die Gemeinschaft seiner Diener.

Die innere Logik ist jedoch klar: Der wahre Acharya bindet den Schüler nicht an seine Person, sondern an das Göttliche. Ramanuja wird gerade deshalb verehrt, weil er nach Auffassung des Dichters den Veda, die Tiruvaymoli und die Bhagavad Gita verständlich macht, Nārāyaṇa als höchsten Herrn verkündet und den Schüler in den Dienst Gottes führt.

Acharya-Bhakti ist damit vor allem eine Form tiefer Dankbarkeit: „Durch diesen Menschen ist der Weg für mich lebendig geworden.“ Ein wahrer Lehrer nimmt dem Schüler die Freiheit nicht, sondern hilft ihm, klarer zu sehen, tiefer zu lieben und bewusster zu handeln. Deshalb gehören in einem gesunden spirituellen Verhältnis Hingabe, Dharma, Unterscheidungsvermögen und die Ausrichtung auf Gott zusammen.

Prapatti, Gnade und Zuflucht

Ein zweites Hauptthema ist Prapatti – Zuflucht. Amudanar betont immer wieder, wie wenig er aus eigener Kraft vorzuweisen habe: kein außergewöhnliches Verdienst, keine gewaltige Askese, keine vollkommene Gelehrsamkeit. Gerade deshalb wird die Gnade Ramanujas für ihn so überwältigend.

Besonders eindrucksvoll formuliert Pāsuram 45: Es gibt für den Dichter keinen anderen höchsten Gewinn als die Zuflucht, und keinen anderen Weg zu diesem Gewinn als eben diese Zuflucht. Pāsuram 98 steigert die Haltung noch: Ob Himmel, Hölle oder erneute Geburt – seit er „Śaraṇam“, Zuflucht, gesagt hat, vertraut er darauf, nicht mehr sich selbst überlassen zu werden.

Das ist keine Einladung zur Passivität. Das Werk ist voller Lernen, Rezitation, Dienst, Erinnerung und innerer Ausrichtung. Gnade und Praxis stehen nicht gegeneinander. Der Mensch übt, dient, erinnert und öffnet sich – doch das tiefste Geschenk lässt sich nicht erzwingen. Gerade diese Verbindung von Bemühung und Vertrauen macht die Spiritualität des Werkes so menschlich.

Von den Alvars zu Ramanuja – die Kette der Überlieferung

Ein großer Teil der ersten Pāsurams ist den Āḻvārs gewidmet. Amudanar zeigt Ramanuja als jemanden, dessen Herz von ihren Füßen und ihren Liedern erfüllt ist. Besonders Nammalvar und die Tiruvaymoli stehen im Zentrum, aber auch Periyalvar, Andal, Tirumangai Alvar, Tirumazhisai Alvar, Tiruppāṇ Āḻvār sowie die drei ersten Āḻvārs werden genannt.

So wird deutlich: Ramanujas Autorität entsteht in der Dichtung nicht dadurch, dass er sich über die Tradition stellt. Sie entsteht dadurch, dass er sich tief in sie hineinbeugt.

Krishna als göttlicher Lehrer der Bhagavad Gita: Das Ramanuja Nurrantati preist Ramanuja dafür, den Sinn der Gita und der vedischen Überlieferung verständlich gemacht zu haben.

Polemische Verse im historischen Kontext

Mehrere Verse – besonders 24, 46, 52, 54, 58, 64–65, 72, 74, 79, 87–88, 91, 93 und vor allem 99 – verwenden die scharfe Sprache vormoderner religiöser Kontroversen. Andere Lehrsysteme werden dort als falsch, dunkel oder unterlegen bezeichnet.

Diese deutsche Ausgabe verschweigt solche Stellen nicht. Sie übersetzt ihren Sinn, ordnet die Wertungen aber als Stimme eines engagierten mittelalterlichen Śrīvaiṣṇava-Dichters ein und übernimmt sie nicht als allgemeingültiges Urteil über andere hinduistische, jainistische oder buddhistische Traditionen.

Für heutige Yoga-Aspiranten kann die positive Mitte bewahrt werden: Amudanar will mit ungeteilter Klarheit seinem eigenen Weg folgen. Eine solche Entschiedenheit muss nicht mit Geringschätzung anderer Wege verbunden werden.

Ramanuja Nurrantati – vollständige deutsche Übersetzung

Die folgende Fassung gibt alle 108 Pāsurams in ihrer Reihenfolge wieder. Sie ist als flüssige, sinngenaue deutsche Übertragung angelegt; stark verdichtete theologische und polemische Stellen werden so formuliert, dass sowohl der historische Sinn als auch der Kontext verständlich bleiben.

Vier traditionelle Taniyans

Taniyan 1. Damit die früheren karmischen Belastungen weichen, so sagt der Lobvers, setze ich die beiden goldenen Lotusfüße Amudanars aus Muṅgiṟkuṭi wie einen Schmuck auf mein Haupt. Wer sie trägt, braucht vor den Mächten des Todes nicht zu fürchten.

Taniyan 2. O Herz, rezitiere diese Kalitturai-Antāti! Sie ist aus überströmender Liebe des hochgesinnten Tiruvaraṅgattamutaṉār zu den beiden Füßen des großen Weisen Ramanuja entstanden, dessen Ruhm denen Sieg schenkt, die vergängliche Freuden hinter sich lassen.

Taniyan 3. O Ramanuja, der die sechs rivalisierenden Systeme überwindet: Gewähre mir, dass die heiligen Namen, die deine guten Liebenden preisen, Tag und Nacht auf meiner Zunge wohnen, damit ich mit Worten deinen Lotusfüßen dienen kann. Das ist meine Bitte.

Taniyan 4. Was könnte uns noch fehlen? Durch den heiligen Namen unseres Emperumanar schenkte der heilige Tiruvaraṅgattamutaṉār die feine Bedeutung einer „Sāvitrī für die Zufluchtnehmenden“ in 108 Versen als süßes Kalitturai-Antāti.

Pāsurams 1–18 – Die Alvars und die Überlieferung

1. O mein Herz, lass uns die Namen Ramanujas aussprechen und an seinen Lotusfüßen leben. Er ist der große Gelehrte, der durch die Verehrung der Füße Nammalvars – des Dichters, der den Herrn mit Lakshmi auf seiner Brust besang – Heil fand.

2. Mein Herz wendet sich von denen ab, die die Lotusfüße des Herrn von Süd-Srirangam nicht in sich tragen. Es kennt nichts lieber als den edlen Charakter Ramanujas, der mit unerschütterlicher Liebe an den Füßen Tirumangai Alvars festhält.

3. O mein großes Herz, ich verneige mich vor dir: Du hast die dunklen Bindungen an verwirrende Gemeinschaften gelöst und mich unter die Füße jener Seligen gebracht, die Ramanuja, den edlen großen Lehrer, lieben.

4. Ramanuja machte aus mir, der ich in Verblendung lebte, einen Menschen mit Sinn; er schnitt die Wurzel meines alten Karmas ab, ließ mich den Urherrn preisen und setzte dessen Füße auf mein Haupt. Was könnte mich nun noch zerstören?

5. Ramanuja ist der Reichtum, der mir zuteilgeworden ist. Wenn Menschen, die dies nicht verstehen, mich tadeln, wird ihr Tadel zum Lob; die Liebenden Ramanujas erkennen in meinen Versen nur die Natur der Hingabe.

6. Ich, dessen Herz weder Gelehrsamkeit noch rechte Bhakti besitzt, wage dennoch, den Ruhm Ramanujas zu besingen – jenes Lehrers, den wahre Dichter mit Sinn, Form und Liebe preisen. Seine Größe zieht selbst ein unzulängliches Herz zum Lob.

7. Nachdem ich Zuflucht bei Kurattalvan gefunden habe, dessen Ruhm über Worte hinausgeht und der die Grube von Täuschung, Stolz und Verblendung überschreiten hilft, ist es mir leicht geworden, Ramanujas Ruhm zu singen und falsche Wege hinter mir zu lassen.

8. Ramanuja trägt in seinem Herzen das heilige Licht Poigai Alvars, das vedische Wahrheit und schönes Tamil vereint und die äußere Dunkelheit vertreibt. Er ist mein Herr.

9. Ramanuja bewahrt in seinem Herzen die Füße Bhutattalvars, der die volle Lampe der Erkenntnis entzündete, damit die Dunkelheit weicht und Gott geschaut werden kann. Die Guten, die Ramanujas Ruhm verkünden, bewahren den Veda lebendig in dieser Welt.

10. Nachdem die große Dunkelheit gewichen war, zeigte Pey Alvar, wie der wunderbare Herr mit der großen Lotusgöttin geschaut wird. Gesegnet sind jene, die die Füße der Liebenden Ramanujas – der Pey Alvars goldene Füße verehrt – auf ihrem Haupt tragen.

11. Tiruppan Alvar schenkte in Tamil den kostbaren Sinn der vier Veden. Ramanuja trägt dessen lotusgleiche Füße auf seinem Haupt. Die Größe derer, die sich Ramanuja anschließen, vermag ich in dieser vom Meer umgebenen Welt nicht auszureden.

12. Ramanuja trägt die Füße Tirumazhisai Alvars, dessen Ruhm weit reicht, in seinem Herzen. Meine Liebe gilt den standhaften Weisen, die Ramanujas goldene Füße beständig verehren und sich keinem anderen Halt zuwenden.

13. Ramanuja liebt allein die Füße des Höchsten, der dem Herrn von Srirangam Girlanden aus frischer Tulasi und Girlanden aus vedengleichem Tamil darbringt. Ramanujas Zuflucht ist für mich der Weg; einen anderen kenne ich nicht.

14. Ich besitze nicht die Kraft zu harten Askesen in Wald, Fels und Meer. Ramanuja, der die Füße jener Großen verehrt, die die kunstvollen Verse Kulasekhara Alvars singen, lässt mich dennoch nicht verzweifeln.

15. Ramanujas Herz weicht nie von den Füßen Periyalvars, der aus überströmender Liebe selbst dem ewigen Herrn „Pallandu“ – langes Heil – zurief. Menschen, die Ramanujas leuchtenden Ruhm nicht suchen, will ich nicht zu meiner Gemeinschaft machen; was könnte mir dann noch fehlen?

16. Als der unvergängliche Veda in den Hintergrund trat und Kali die Welt beherrschte, erschien Ramanuja. Er lebt durch die alte Gnade Andals, die dem Herrn von Srirangam die von ihr getragenen Girlanden schenkte – seht diesen freigebigen großen Weisen!

17. Wer unseren Ramanuja erreicht – den, der Tirumangai Alvar innig liebt, den kühlen Tamil-Dichter des Herrn von Tirukkannamangai –, bleibt im Herzen ausgeglichen, ob Leid vorausgeht oder Freude in Fülle kommt.

18. Ramanuja trägt Nammalvar im Herzen, der die schwer zugänglichen Veden in tausend süßen Tamil-Versen offenbarte. Er hilft allen Lebewesen, die Größe jener Meister aufzunehmen und auf dem Weg des Heils voranzugehen; er ist unser fester Beistand.

Pāsurams 19–36 – Ramanuja als Reichtum, Zuflucht und Lehrer

19. Für mich ist Ramanuja großer Reichtum, Vater, Mutter und erhabener Guru. Er machte der weiten Welt verständlich, dass Nammalvars herrliches Tamil der Wegweisung wie ein Tamil-Veda ist und zum Herrn Lakshmis führt. Ramanuja ist mir süßer Nektar.

20. Ramanuja schöpft mit seinem Herzen aus der Größe Nathamunis, der sich an denen erfreute, die den süßen Klang der Tiruvaymoli des Herrn von Kurugur verstanden. Ramanuja ist mein großer Schatz.

21. Ich werde nicht länger vor den Türen unwürdiger Menschen stehen und sie als „Wolken, die Reichtum regnen“ besingen. Ramanuja hat mich gerettet: Er besitzt als Weg die beiden Füße Yamunacharyas, des Herrn der reinen Asketen.

22. Ramanuja verehrt den heiligen Herrn, der Banas Verfehlung vergab, nachdem sich selbst mächtige göttliche Kräfte vor dem Kampf zurückzogen. Ramanuja ist mein sicher verwahrter Schatz.

23. Gute Liebende bewahren Ramanuja wie einen himmlischen Schatz ständig im Herzen. Und ich, dessen Karma unermesslich ist, wage es, ihn in meinem täuschungsanfälligen Herzen zu tragen und dreimal täglich zu preisen – was vermag dies seinem überströmenden Ruhm hinzuzufügen?

24. Durch dichtes, schweres Karma bin ich in vielen Körpern gealtert und erschöpft worden. Heute aber bin ich erhoben, denn ich habe Ramanuja gesehen – die dunkle Regenwolke wahrer Erkenntnis, vor der die vom Dichter verworfenen falschen Askesewege weichen.

25. O Ramanuja, Wolke der Barmherzigkeit! Wer in dieser vom Meer umgebenen Welt könnte die Natur deiner Gnade ermessen? Ich war selbst ein Wohnort des Leids; nachdem du mich erhoben hast, schmeckt mir dein Ruhm wie das Leben meines Lebens.

26. Wer Ramanuja liebt – die leuchtende Wolke, die die wirkliche Schuld meiner Taten entfernt –, mag äußerlich aus welcher Geburt, Lebensform oder Vorgeschichte auch immer kommen: Gerade diese Menschen werden zu denen, die uns geistig führen dürfen.

27. Aus deiner Freigebigkeit bist du in mein vom schweren Karma gezeichnetes Herz eingetreten, Ramanuja. Mein einsames Herz erschrickt beinahe: Wird die Reinheit deiner grenzenlosen Größe dadurch nicht herabgesetzt, dass du in mir wohnst?

28. Mein Mund kann nun nichts anderes lieblich preisen als Ramanujas Ruhm. Er ist schwer erreichbar für Menschen, die die Füße des makellosen Krishna – des Geliebten Nappinnais, der Kamsa bezwang – nicht suchen. Welch neues Leben ist mir dadurch zuteilgeworden!

29. Wird mir das Schicksal gewähren, mit eigenen Augen die Gemeinschaft jener zu sehen und mich an ihr zu freuen, die Ramanujas Ruhm wahrhaft erkennen – Ramanujas, der Nammalvars vedengleichen Tamil in das Haus seiner Bhakti aufgenommen hat?

30. Was wäre es, wenn ich die große befreiende Heimat erreiche? Was wäre es, wenn zahllose Höllen mich umgäben? Ramanuja – der reine Liebende, der verkündet, dass der wunderbare Herr der Herr aller Wesen ist – hat mich zu seinem Diener gemacht.

31. O Herz, über Jahre, Tage und Monate sind wir ohne Zahl durch viele Geburtsformen gewandert. Heute haben wir Ramanuja erreicht, dessen Liebe unter den Füßen des Herrn von Kanchipuram fest verwurzelt ist.

32. Glanz, Geduld, Stärke, Ruhm, reine Erkenntnis und geistiger Reichtum kommen zu denen, die unseren Ramanuja erreichen – den großen Asketen, der die vom Kali bedrängte Welt durch seine Freigebigkeit aufrichtete.

33. Der Herr Lakshmis trägt Diskus, Nandaka-Schwert, Keule, Sarnga-Bogen und Muschel, um die Welt zu schützen. Der Dichter sieht Ramanuja bildhaft als jene schützende göttliche Macht, die auf Erden in der Gestalt eines großen Weisen erschienen ist.

34. Nicht einmal die schreckliche Kraft des Kali konnte mich so treffen wie mein eigenes angesammeltes Karma. Doch nachdem dessen Eintrag gleichsam aus dem Buch des Südreichs entfernt war, trug mich der liebenswerte Ruhm Ramanujas in das Gute.

35. Ich will auf dieser Erde keinen anderen als höchsten Halt wählen und keine Menschen aus Gewinnsucht als Regenwolken preisen. Mein Herz wird von Srirangam ergriffen; von Ramanujas großen Lotusfüßen werde ich nicht müde. Wie sollte altes Karma mich jetzt noch überwältigen?

36. Der Herr mit dem machtvollen Diskus erschloss einst den leuchtenden Sinn des Ozeans vedischer Worte. Als die Menschen dennoch in Not gerieten, folgte Ramanuja ihnen mit eben diesem kostbaren Sinn nach. Das ist seine mitfühlende Natur.

Pāsurams 37–54 – Von Ramayana und Srirangam zur theologischen Klarheit

37. Das Ramayana ist ein großer Strom der Bhakti; Ramanujas Herz ist ein Tempel, in dem dieser Strom wohnt. Gute Menschen reifen innerlich an den duftenden Lotusfüßen derer, die Ramanujas Eigenschaften besingen – und sie nahmen auch mich in ihren Dienst.

38. Heute hast du mich geschaffen, mich im Dienst gefestigt und mein nutzloses Leben beendet. O Ramanuja, dessen Name von den Worten der Heiligen nicht weicht: Die Weise deiner Gnade ist so fein, dass ich sie nicht begreifen kann – erkläre mir dieses Geheimnis.

39. O Herz, wir ermüden in Verblendung über Besitz, Kinder, Land und Schönheit. Wer könnte uns Vergleichbares schenken wie Ramanuja, der die dunkle Not vertreibt, klares Verstehen gibt und uns seinen grenzenlosen Ruhm erkennen lässt?

40. Menschen sprechen von vier Zielen: Dharma, Wohlstand, Liebe und Befreiung. Ramanuja lehrt, dass sie ihre rechte Ordnung gewinnen, wenn selbst die Liebe auf Krishna ausgerichtet wird; so verband der tugendhafte Lehrer die Lebensziele mit Gotteshingabe.

41. Obwohl Madhava in vielen Geburten den Wesen sichtbar nahekommt, erkennen ihn die Menschen oft nicht. Als Ramanuja erschien, ging ihnen schwer erreichbares Wissen auf, und sie wandten sich Narayana zu.

42. Meine Seele versank im Sumpf sinnlicher Begierde. Heute hob mich die alte Gnade des makellosen Ramanuja heraus – des Lehrers, der Sriranganatha, den Herrn Lakshmis und aller Wesen, als den reinen Höchsten verehrt.

43. Reichtum und klares Erkennen mögen überströmen; die Bindungen der beiden Arten von Karma mögen fliehen. Ihr Menschen: Sprecht „Ramanuja“ – den Namen dessen, dessen Größe selbst den heftigen Einfluss des Kali vertreibt. Schon das Aussprechen wird dem Mund zu Nektar.

44. Ramanuja kennt die drei Tamil-Traditionen, die vier Shrutis und die grenzenlosen Wege des Dharma. Wenn die Menschen seinem von den Guten gepriesenen heiligen Namen vertrauen, welche andere Errungenschaft sollten sie noch begehren?

45. Es gibt für mich keinen anderen höchsten Gewinn als deine Zuflucht; und auch keinen anderen Weg zu diesem Gewinn als eben diese Zuflucht. Du hast dich den Einsichtigen und mir selbst geschenkt – Ramanuja, deine Wahrheit übersteigt, was Worte aussagen können.

46. Ramanuja verstand die vedengleiche Offenbarung Nammalvars und trat in mein unwissendes Herz, damit auch ich begreifen konnte. Seine Eigenschaften steigen in alle Richtungen auf. Vor ihm verneige ich mich.

47. Ramanuja verkündet in dieser Welt: Der höchste, zu verehrende Herr ist Sriranganatha. Er besiegte die Macht meines schweren Karmas und erfüllt Tag und Nacht ohne Unterbrechung mein Denken. Wer wäre mir nun gleich?

48. Für meine beispiellose Niedrigkeit gibt es keine andere Zuflucht als deine Gnade; selbst deine Gnade scheint keine andere Zuflucht zu haben, als sich über solche wie mich zu ergießen. O Ramanuja, nachdem wir einander so zum „Nutzen“ geworden sind – wie könnten wir uns noch voneinander trennen?

49. Als Ramanuja in dieser Welt erschien, fest auf die Füße des Herrn von Süd-Srirangam ausgerichtet, blühte der rechte Dharma auf, die vom Dichter bestrittenen falschen Wege verloren ihre Macht und die Härte des Kali wurde gebrochen.

50. Ramanujas beiden Füße steigen in den Herzen der Edlen auf; feindselige Herzen erschrecken und weichen. Selbst meine unvollkommenen Verse haben diese uralten, ruhmreichen Füße als Schmuck angenommen.

51. Ramanuja erkannte den Herrn vollständig, der im Bharata-Krieg für die fünf Pandavas den großen Wagen lenkte. Für seine Verehrer ist Ramanuja Nektar. Wenn man nach dem Grund seiner Geburt auf Erden fragt, scheint er gekommen zu sein, um mich in seinen Dienst zu nehmen.

52. Er ließ die konkurrierenden Lehrsysteme erzittern, bedeckte die Welt mit seinem Ruhm, trat in mich Unwürdigen ein, löste die beiden karmischen Bindungen und verband mich mit den roten Füßen Ranganathas. Solche Wunder vollbringt unser Ramanuja.

53. Ramanuja, der wunderbare und lautere Lehrer, kam wie ein Wunschbaum, um mich zu führen. Er stellte in dieser Welt die tiefe Wahrheit auf: die zahllosen Seelen und alle Welten gehören dem Höchsten und stehen in Beziehung zu ihm.

54. Als Ramanujas Wesen sichtbar wurde, freute sich der Veda, der Narayana offenbart; Nammalvars unvergänglicher Tamil-Veda erblühte, und die vom Dichter zurückgewiesenen irreführenden Systeme verloren ihre Macht. So beschreibt der Vers die Erneuerung der eigenen Tradition.

Pāsurams 55–72 – Vedanta, Gita, Gnade und geistige Führung

55. Unsere Gemeinschaft verehrt Ramanuja, der unter den Dienern des duftenden Süd-Srirangam lebt. Er ist wie eine Regenwolke, die dafür sorgt, dass die zahllosen melodischen Veden auf Erden fortbestehen und Frucht tragen.

56. Nachdem ich Ramanuja erreicht habe – den heiligen Lehrer, dessen Ruhm die ganze Welt erfüllt und der den Gott preist, der einst mit der scharfen Axt die stolzen Könige bezwang –, will meine Zunge nichts anderes sprechen und mein Geist nichts anderes denken.

57. Ramanuja hält jene für die Seinen, die nichts anderes begehren als Dienst an den Lotusfüßen Ranganathas. Diesen von den Guten verehrten höchsten Menschen habe ich hier auf Erden gefunden; seitdem kenne ich keine andere Torheit mehr, der ich nachlaufen wollte.

58. Ramanuja, ein Ozean wahrer Einsicht, widerlegte die Auffassung, Brahman allein sei wirklich und alle individuellen Seelen würden nach dem Verlassen des Körpers unterschiedslos mit ihm identisch. Der Vers bekennt damit ausdrücklich die Sicht des Viśiṣṭādvaita auf die bleibende Wirklichkeit von Gott, Seele und Welt.

59. Als in allen acht Richtungen die Dunkelheit des Kali überhandnahm, vertrieb Ramanuja sie mit dem Licht der vier Veden. Ohne diese Lehre, sagt der Dichter, hätten die Menschen kaum erkannt, dass Narayana der innere Herr des Lebens ist.

60. Ramanuja ist wie eine leuchtende Regenwolke: Er verweilt überall dort, wo wahre Wissende Yoga üben, wo der süße Duft und Klang der Tiruvaymoli lebt und wo der goldbrüstige Herr mit Lakshmi in seinen heiligen Wohnstätten verehrt wird. Er ist der junge Spross unserer geistigen Familie.

61. Mein schweres Karma wuchs wie ein wuchernder Trieb und zog mich in leidvolle Tiefen. Ramanuja nahm mich dennoch an; zugleich erhob sich sein uralter Ruhm immer heller – ein Wunder, das Erde und Himmel staunen lässt.

62. Nachdem ich die Fessel der beiden Arten von Karma abgelegt habe, kenne ich kaum noch Sorge. Ich halte mich an die Füße jener Großen, die Ramanujas beständige Lotusfüße suchen und sich nicht von bloßen, begrenzten Mächten als letztem Ziel ablenken lassen.

63. Wie ein Elefant seiner Leitkuh folgt, so möchte ich deinen weithin leuchtenden Füßen folgen. Schenke mir diese Gnade, Ramanuja, großer Gelehrter, vor dessen Lehre die vom Dichter bekämpften Irrwege auseinanderweichen.

64. Nammalvars grüner, melodischer Tamil strömt wie berauschender Nektar. Ramanuja erscheint darin wie ein mächtiger Elefant, der den festen Stab wahrer vedischer Erkenntnis trägt. So ruft der Dichter seinen theologischen Gegnern zu: Eure alte Sicherheit kann diesem Ansturm nicht standhalten.

65. Mit Ramanujas Erkenntnis, sagt der Vers, verloren alte Streitpositionen ihre Macht, die Würde der Veda-Kenner wurde wieder aufgerichtet, Askese gewann festen Boden und spekulative Systeme wurden geprüft. Für Menschen, in denen Fehler tief eingewurzelt waren, brach ein neuer Tag an.

66. Madhava schenkt denen die himmlische Heimat, deren Erkenntnis in täglicher Hingabe gereift ist. Ramanuja aber, der die Niedrigkeit aus meinem Herzen nahm, schenkt denen, die ihn erreichen, zuerst seine eigene mitfühlende Zuflucht – gerade darin zeigt sich seine Größe.

67. Für den Dharma-König Yudhishthira brachte der wunderbare Krishna einst die hundert Kauravas zu Fall. Ramanuja lenkte unsere Sinne darauf, diesen Herrn zu verehren. Hätte er den Lebewesen nicht eine solche schützende Festung errichtet – wer wäre dann ihr Schutz?

68. Wer könnte mir heute gleich sein? Meine Seele und mein Denken haben sich der Größe jener Guten gebeugt, die Ramanuja dienen – Ramanuja, der auf Erden den wahren Sinn der Bhagavad Gita erklärte, die Krishna auf dem göttlichen Wagen der fünf Pandavas sprach.

69. Früher gingen Geist und Sinne ihrem Ende entgegen und versanken. Ranganatha hatte mir zwar diese Fähigkeiten aus Gnade gegeben, doch nicht seine eigene Zuflucht. Heute kam mein Vater Ramanuja, schenkte mir eben diese Zuflucht und hob mich selbst empor.

70. Wenn du mich und meine Natur ansiehst und daneben deine zahllosen Eigenschaften, Ramanuja, gibt es nur eine angemessene Antwort: Gnade. Wenn du nach irgendeinem Verdienst auf meiner Seite suchtest – was solltest du dort finden? Deine Anhänger erkennen gerade daran die Größe deiner Barmherzigkeit.

71. Mein Denken hat sich unter deine beiden Füße gestellt; die Liebe zu diesen Lotusfüßen ist immer schärfer geworden. Mein Tun richtet sich auf deine Eigenschaften. Frühere Taten verlieren ihre Macht, und all dies geschieht durch deine Freigebigkeit, großer Ramanuja.

72. Ramanuja beseitigte nach der Sprache des Gedichts die Unruhe falscher Streitwege und stellte den reinen vedischen Pfad wieder auf. Aus großer Freigebigkeit hat er mich mitten unter jene gestellt, die dies mit schmelzender Liebe erkennen und ihn preisen.

Pāsurams 73–90 – Die Füße des Acharya und der Dienst an seinen Dienern

73. Durch Freigebigkeit, große Barmherzigkeit und mondgleiche Kühle wurde Ramanuja selbst zur Zuflucht für die Menschen der Erde und lehrte wahre, gute Erkenntnis. Außer der festen Erinnerung an ihn kenne ich, wenn ich ehrlich prüfe, keinen anderen sicheren Stand.

74. Wie der wunderbare Herr mit seinem scharfen Diskus die Bösen zurückdrängt, so bekämpft Ramanuja in diesem Vers die Deutungen, die nach seiner Überzeugung nicht mit dem schönen Veda übereinstimmen. Die kriegerische Metapher gehört zur polemischen Sprache mittelalterlicher Lehrdebatten.

75. Selbst wenn der Herr von Srirangam mit Diskus und Muschel sichtbar vor mir stünde und sagte: „Ich lasse dich nicht los“, würde doch dein Ruhm, Ramanuja, von allen Seiten kommen und mein ganzes Inneres erfüllen.

76. Welches Glück schenken dir dein fortdauernder Ruhm, die heiligen Wasser, der goldene Berg Veṅkaṭam, Vaikuntha und der Milchozean? Ramanuja, schenke auch mir jene Freude, die du selbst an deinen beiden Lotusfüßen erfährst.

77. Du hast eine Gnade gegeben, die niemand sonst geben konnte; du durchdrangst die schwer zugänglichen Geheimnisse der zahllosen Veden und ordnetest ihre vielen Bedeutungen. Mit deinem Ruhm rissest du mein Karma an der Wurzel aus. Was könnte mein Geist noch anderes wollen als dich?

78. Du tratest in mein Denken, entferntest die Täuschung im Innern und formtest mich durch eine kaum begreifliche, strenge Barmherzigkeit neu. Nachdem du mich dem Herrn Lakshmis zugeordnet hast, kann sich keine andere falsche Vorstellung mehr in meinem Herzen festsetzen.

79. Ramanuja steht in dieser Welt und verkündet die Wahrheit, während er das Falsche zurückweist. Warum sollten Menschen, denen klares Wissen fehlt, noch ratlos nach einem anderen Gott oder Mittel fragen, das sie retten könne? So spricht die ausschließliche Hingabe des Dichters.

80. Wer denen gegenüber niemals vergisst, die dem heiligen Namen Ramanujas vertrauen, dem will auch ich überall, immer und in jeder Weise dienen – mit Wort, Geist und Tat, ohne müde zu werden.

81. Ich stand fern von denen, die unermüdlich unter deinen beiden Füßen dienen. Heute hast du mir, Ramanuja, die roten Füße Ranganathas so gegeben, dass sie nicht mehr von mir weichen. Für deine von Herrlichkeit erfüllte Barmherzigkeit gibt es keine Gegenleistung.

82. Durch mein schweres Karma fand ich keine klare Erkenntnis und irrte in formloser Verwirrung. In einem einzigen Augenblick machte mich Ramanuja zu einem Menschen mit unvergleichlichem Hören und Verstehen. Welches Verdienst könnte dies erklären – außer der Gnade dieser ruhmreichen Wolke?

83. Ich gehöre nicht zu jenen Großen, die durch gewaltigen Dharma meinen, die höchste Heimat zu erlangen. Und doch werde ich die schöne Heimat deiner beiden Füße leicht erreichen – allein durch deine wolkengleiche Freigebigkeit, Ramanuja. Erkenne darin dein eigenes Werk.

84. Ich habe unseren Ramanuja gesehen. Im selben Augenblick nahm ich den Dienst an; an den goldenen Füßen seiner Diener zerbrach meine alte schwere Krankheit. Heute trinke ich aus dem breiten Strom seiner Eigenschaften – und könnte ohne Ende erzählen, was mir dadurch widerfahren ist.

85. Die höchste Wirklichkeit, das innere Licht und die Spitze der Veden, wird von vielen Suchenden nicht als ihr Herr erkannt. Ramanuja nahm diese Verwirrung. Außer den Füßen der Großen, die ihn verehren, hat meine kostbare Seele keinen anderen Halt.

86. Ich will nicht länger Menschen ohne wahren Halt nachlaufen und an ihrer Bindung festhalten, als seien sie meine eigentlichen Verwandten. Diejenigen, deren Herz Ramanuja betrachtet – den von den Kennern der klaren Schriften gepriesenen Lehrer –, sollen von nun an meine großen Herren sein.

87. Ob Gelehrte oder einfache Menschen über Ramanuja sprechen: Die Reinen erkennen, dass Worte über seine Eigenschaften immer angemessen bleiben, weil seine Güte unerschöpflich ist. Sein vedisches Wissen bekämpft in der Welt die Verwirrung, die dieser guten Erkenntnis entgegensteht.

88. Ramanuja nahm die klangvollen Lieder Tirumangai Alvars aus dem reichen Kuraiyal tief in sein Herz auf. Dadurch wurde er wie ein mächtiger Löwe, der in diese Welt kam; die theologischen Gegner erscheinen im Bild des Verses wie Tiger, denen nun ein stärkerer Gegner begegnet.

89. O Ramanuja, dessen Charakter kaum genug gepriesen werden kann: Wenn ich deinen Ruhm zu beschreiben versuche, mache ich ihn vielleicht kleiner; wenn ich schweige, scheint ihm mein Lob zu fehlen. Mein Herz kann dennoch nicht aufhören, dich zu preisen – und ich frage mich ehrfürchtig, wie ich damit umgehen soll.

90. Ramanuja, der Herr, der die Geburtskette derjenigen beendet, die an ihn denken, kam auf diese weite Erde, um mich zu führen. Menschen, die nicht einmal Girlanden aus Versen für die Füße der Großen flechten, die ihn mit mächtiger Dichtung besingen, bleiben nach Aussage des Dichters in verwirrter Wiedergeburt gefangen.

Pāsurams 91–108 – Das Herz wird zum Wohnort der Gnade

91. Die Welt war nach Ansicht des Dichters von dunklen, irreführenden Deutungen religiöser Texte bedeckt. Ramanuja ließ durch seine Gnade die Aussage aufleuchten: Der Herr von Srirangam ist der Herr aller Wesen. Darin sieht Amudanar sein großes Verdienst.

92. Ich habe keine verdienstvolle Askese vollbracht und keine feine, schwer zu erlernende Gelehrsamkeit gemeistert. O Ramanuja, dessen Ruhm selbst für die Kenner edler Schriften unermesslich ist: Warum bist du heute in meine Augen und mein Herz eingetreten? Sage mir den Grund.

93. Ramanuja zerstörte die Deutungen, die nach seiner Sicht Verhülltes als vedische Wahrheit ausgaben. Noch größer für mich: Er kam meinem gewaltigen Karma nahe, zog das leuchtende Schwert seiner Gnade und schnitt es mitsamt der Wurzel ab. Er ist der wahrhaftige Asket.

94. Die Verbindung mit dem makellosen Ramanuja schenkt Askese, geistigen Reichtum und gute Eigenschaften; sie zerbricht die schweren Wirkungen des endlosen Geburtenstroms und öffnet die höchste Heimat. Ich freue mich an nichts so sehr wie am Honig seines Ruhmes.

95. Der Höchste wirkt im Innern der Wesen und tut, was ihrem Heil dient. Doch Ramanuja erscheint dem Dichter in seiner Fürsorge beinahe noch unmittelbarer: Er kam auf die Erde, um vielen Wesen die höchste Heimat zu öffnen und die vier rettenden Veden zu stärken.

96. Durch mein wachsendes, krankhaft bindendes Karma fand ich selbst in guten Taten keine feste Entschlossenheit. Während dieser Körper altert, fällt und ich einsam umherirre, bleiben mir als wahre Herren jene, die Ramanuja erreicht haben.

97. Ramanuja kam aus eigener Barmherzigkeit zu mir und ließ mich den beständigen Lotusfüßen derer dienen, die ihm selbst dienen. Er weiß: Niemand gehört wirklich ihm, ohne zugleich zu seinen Dienern zu gehören. Deshalb preist das Gedicht gerade die Menschen, die sich ihm hingegeben haben.

98. Wird er uns in einen lieblichen Himmel setzen, in eine Hölle werfen oder erneut in den alten Kreislauf der Geburt stellen? O Herz, betrübe dich nicht: Nachdem wir zu Ramanuja „Zuflucht“ gesagt haben, wird er uns nicht wieder uns selbst überlassen.

99. Der Vers 99 gehört zu den schärfsten polemischen Stellen des Werkes. Jainas, Buddhisten, Shaivas, Vertreter des Leere-Denkens und andere Gegner der eigenen Vedenauslegung werden in der Sprache des damaligen Religionsstreits abgewertet; der Dichter feiert ihr theologisches Zurückweichen nach dem Erscheinen Ramanujas. Diese historische Polemik ist nicht als heutiges Urteil über diese Traditionen zu übernehmen.

100. Mein Herz ist wie eine goldene Biene, die zu deinen Lotusfüßen geflogen ist, um dort den klaren Honig deiner strahlenden Eigenschaften zu trinken und zu verweilen. Ramanuja, schenke mir nur dies; zeige mir nichts anderes, das mich wieder verwirren könnte.

101. Ich war in die rankende Fessel von gutem und schlechtem Karma verstrickt, verwirrt und in leidvoller Geburt erschienen. Ramanuja nahm meine Not und erhob mich. Gute Menschen mögen sagen, es sei fast eine Zumutung, dass ein so großer Lehrer sich um einen Menschen wie mich kümmert – und ich selbst staune darüber.

102. Mein Herz schmilzt beim Denken an deine Eigenschaften; meine Zunge ruft: „Unser Herr Ramanuja!“ Meine Hände falten sich, meine Augen sehnen sich nach deinem Anblick. Wie konnte deine Freigebigkeit in dieser vom Meer umgebenen Welt ausgerechnet an mir so groß werden?

103. Im Herzen Ramanujas wächst der Ruhm jenes Herrn, der als gewaltiger Narasimha erschien und den goldglänzenden Leib des Dämons zerriss. Ramanuja entfernte die Krankheit meines wirklichen Karmas und gab mir gute Erkenntnis – klar und unmittelbar wie eine Frucht in der Hand.

104. Selbst wenn man mir Krishna so deutlich zeigte wie eine Frucht in der Hand, begehre ich nichts außer den Eigenschaften, die in dir leuchten. Ob ich im Schlamm der Hölle liege oder in strahlenden Himmel gelange: Wenn du mir diese Gnade schenkst, Ramanuja, kann ich bestehen.

105. Ramanuja ist der gute Weise, der im Herzen derer wohnt, die sich unter die Füße des wunderbaren Herrn im Milchozean geworfen haben; seine heiligen Füße werden von guten Veda-Kennern verehrt. Wo die Großen, die Ramanuja verehren, sich erheben und jubelnd tanzen, dort ist mein Wohnort.

106. Die Guten nennen Vaikuntha, Veṅkaṭam und den Berg Tirumalirunjolai als Wohnorte des wunderbaren Herrn. Mit all diesen Wohnorten kam derselbe Herr auch in Ramanujas Herz; und heute ist Ramanuja in mein eigenes Herz gekommen, um dort freudig zu wohnen.

107. O Ramanuja von seligem Charakter: Selbst wenn ich überall und immer in schmerzhaften Körpern geboren werde, sterbe und unzählige Leiden ertrage, bitte ich nur um eines – mache mich zu einem Menschen, der deine Diener liebt, und nimm mich dort in Dienst.

108. O Herz, lasst uns die große Lotusgöttin preisen, die auf der schönen Brust des Herrn von Süd-Srirangam wohnt. Mögen die blumenhaften Füße Ramanujas, deren Ruhm überströmt und in denen alle Bhakti aufgeblüht scheint, für immer auf unserem Haupt ruhen.

Ramanuja Nurrantati – vollständiger Tamiltext

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Taniyans

Taniyan 1
முன்னை வினையகல மூங்கிற் குடியமுதன்
பொன்னங் கழற்கமலப் போதிரண்டும் என்னுடைய
சென்னிக் கணியாகச் சேர்த்தினேன் தென்புலத்தார்க்கு
என்னுக் கடவுடையேன் யான்.

Taniyan 2
நயந்தரு பேரின்பம் எல்லாம் பழுதென்று நண்ணினர்பால்
சயந்தரு கீர்த்தி இராமானுச முனி தாளிணைமேல்
உயர்ந்த குணத்துத் திருவரங்கத்து அமுது ஓங்கும் அன்பால்
இயம்பும் கலித்துறை அந்தாதி ஓத இசை நெஞ்சமே!

Taniyan 3
சொல்லின் தொகைகொண்டு உனதடிப் போதுக்குத் தொண்டு செய்யும்
நல்லன்பர் ஏத்தும் உன் நாமமெல்லாம் என்றன் நாவினுள்ளே
அல்லும் பகலும் அமரும்படி நல்கு அறுசமயம்
வெல்லும் பரம இராமானுச! இதென் விண்ணப்பமே.

Taniyan 4
இனி என் குறை நமக்கு எம்பெருமானார் திருநாமத்தால்
முனி தந்த நூற்றெட்டுச் சாவித்திரி என்னும் நுண்பொருளைக்
கனி தந்த செஞ்சொல் கலித்துறை அந்தாதி பாடித்தந்தான்
புனிதன் திருவரங்கத்து அமுதாகிய புண்ணியனே.

Ramanuja Nurrantati – alle 108 Pāsurams

1
பூ மன்னு மாது பொருந்திய மார்பன் புகழ் மலிந்த
பா மன்னு மாறன் அடி பணிந்து உய்ந்தவன் பல் கலையோர்
தாம் மன்ன வந்த இராமாநுசன் சரணாரவிந்தம்
நாம் மன்னி வாழ நெஞ்சே சொல்லுவோம் அவன் நாமங்களே

2
கள் ஆர் பொழில் தென் அரங்கன் கமலப் பதங்கள் நெஞ்சில்
கொள்ளா மனிசரை நீங்கி குறையல் பிரான் அடிக்கீழ்
விள்ளாத அன்பன் இராமாநுசன் மிக்க சீலம் அல்லால்
உள்ளாது என் நெஞ்சு ஒன்று அறியேன் எனக்கு உற்ற பேர் இயல்வே

3
பேர் இயல் நெஞ்சே அடி பணிந்தேன் உன்னை பேய்ப் பிறவிப்
பூரியரோடு உள்ள சுற்றம் புலர்த்தி பொருவு அரும் சீர்
ஆரியன் செம்மை இராமாநுசமுனிக்கு அன்பு செய்யும்
சீரிய பேறு உடையார் அடிக்கீழ் என்னைச் சேர்த்ததற்கே

4
என்னைப் புவியில் ஒரு பொருள் ஆக்கி மருள் சுரந்த
முன்னைப் பழவினை வேர் அறுத்து ஊழி முதல்வனையே
பன்னப் பணித்த இராமாநுசன் பரன் பாதமும் என்
சென்னித் தரிக்க வைத்தான் எனக்கு ஏதும் சிதைவு இல்லையே

5
எனக்கு உற்ற செல்வம் இராமாநுசன் என்று இசையகில்லா
மனக் குற்ற மாந்தர் பழிக்கில் புகழ் அவன் மன்னிய சீர்
தனக்கு உற்ற அன்பர் அவன் திருநாமங்கள் சாற்றும் என் பா
இனக் குற்றம் காணகில்லார் பத்தி ஏய்ந்த இயல் இது என்றே

6
இயலும் பொருளும் இசையத் தொடுத்து ஈன் கவிகள் அன்பால்
மயல் கொண்டு வாழ்த்தும் இராமாநுசனை மதி இன்மையால்
பயிலும் கவிகளில் பத்தி இல்லாத என் பாவி நெஞ்சால்
முயல்கின்றனன் அவன் தன் பெருங் கீர்த்தி மொழிந்திடவே

7
மொழியைக் கடக்கும் பெரும் புகழான் வஞ்ச முக்குறும்பு ஆம்
குழியைக் கடக்கும் நம் கூரத்தாழ்வான் சரண் கூடியபின்
பழியைக் கடத்தும் இராமாநுசன் புகழ் பாடி அல்லா
வழியைக் கடத்தல் எனக்கு இனியாதும் வருத்தம் அன்றே

8
வருத்தும் புற இருள் மாற்ற எம் பொய்கைப் பிரான் மறையின்
குருத்தின் பொருளையும் செந்தமிழ் தன்னையும் கூட்டி ஒன்றத்
திரித்து அன்று எரித்த திருவிளக்கைத் தன் திருவுளத்தே
இருத்தும் பரமன் இராமாநுசன் எம் இறையவனே

9
இறைவனைக் காணும் இதயத்து இருள் கெட ஞானம் என்னும்
நிறை விளக்கு ஏற்றிய பூதத் திருவடி தாள்கள் நெஞ்சத்து
உறைய வைத்து ஆளும் இராமாநுசன் புகழ் ஓதும் நல்லோர்
மறையினைக் காத்து இந்த மண்ணகத்தே மன்ன வைப்பவரே

10
மன்னிய பேர் இருள் மாண்டபின் கோவலுள் மா மலராள்
தன்னொடும் ஆயனைக் கண்டமை காட்டும் தமிழ்த் தலைவன்
பொன் அடி போற்றும் இராமாநுசற்கு அன்பு பூண்டவர் தாள்
சென்னியில் சூடும் திருவுடையார் என்றும் சீரியரே

11
சீரிய நான்மறைச் செம்பொருள் செந்தமிழால் அளித்த
பார் இயலும் புகழப் பாண்பெருமாள் சரண் ஆம் பதுமத்
தார் இயல் சென்னி இராமாநுசன் தன்னைச் சார்ந்தவர் தம்
கார் இய வண்மை என்னால் சொல்லொணாது இக் கடல் இடத்தே

12
இடம் கொண்ட கீர்த்தி மழிசைக்கு இறைவன் இணை அடிப்போது
அடங்கும் இதயத்து இராமாநுசன் அம் பொன் பாதம் என்றும்
கடம் கொண்டு இறைஞ்சும் திரு முனிவர்க்கு அன்றி காதல் செய்யாத்
திடம் கொண்ட ஞானியர்க்கே அடியேன் அன்பு செய்வதுவே

13
செய்யும் பசுந் துளபத் தொழில் மாலையும் செந்தமிழில்
பெய்யும் மறைத் தமிழ் மாலையும் பேராத சீர் அரங்கத்து
ஐயன் கழற்கு அணியும் பரன் தாள் அன்றி ஆதரியா
மெய்யன் இராமாநுசன் சரணே கதி வேறு எனக்கே

14
கதிக்குப் பதறி வெம் கானமும் கல்லும் கடலும் எல்லாம்
கொதிக்கத் தவம் செய்யும் கொள்கை அற்றேன் கொல்லி காவலன் சொல்
பதிக்கும் கலைக் கவி பாடும் பெரியவர் பாதங்களே
துதிக்கும் பரமன் இராமாநுசன் என்னைச் சோர்விலனே

15
சோராத காதல் பெருஞ் சுழிப்பால் தொல்லை மாலை ஒன்றும்
பாராது அவனைப் பல்லாண்டு என்று காப்பிடும் பான்மையன் தாள்
பேராத உள்ளத்து இராமாநுசன் தன் பிறங்கிய சீர்
சாரா மனிசரைச் சேரேன் எனக்கு என்ன தாழ்வு இனியே

16
தாழ்வு ஒன்று இல்லா மறை தாழ்ந்து தலம் முழுதும் கலியே
ஆள்கின்ற நாள் வந்து அளித்தவன் காண்மின் அரங்கர் மௌலி
சூழ்கின்ற மாலையைச் சூடிக் கொடுத்தவள் தொல் அருளால்
வாழ்கின்ற வள்ளல் இராமாநுசன் என்னும் மா முனியே

17
முனியார் துயரங்கள் முந்திலும் இன்பங்கள் மொய்த்திடினும்
கனியார் மனம் கண்ணமங்கை நின்றானை கலை பரவும்
தனி ஆனையைத் தண் தமிழ் செய்த நீலன் தனக்கு உலகில்
இனியானை எங்கள் இராமாநுசனை வந்து எய்தினரே

18
எய்தற்கு அரிய மறைகளை ஆயிரம் இன் தமிழால்
செய்தற்கு உலகில் வரும் சடகோபனை சிந்தையுள்ளே
பெய்தற்கு இசையும் பெரியவர் சீரை உயிர்கள் எல்லாம்
உய்தற்கு உதவும் இராமாநுசன் எம் உறுதுணையே

19
உறு பெருஞ் செல்வமும் தந்தையும் தாயும் உயர் குருவும்
வெறி தரு பூமகள் நாதனும் மாறன் விளங்கிய சீர்
நெறி தரும் செந்தமிழ் ஆரணமே என்று இந் நீள் நிலத்தோர்
அறிதர நின்ற இராமாநுசன் எனக்கு ஆர் அமுதே

20
ஆரப் பொழில் தென் குருகைப்பிரான் அமுதத் திருவாய்
ஈரத் தமிழின் இசை உணர்ந்தோர்கட்கு இனியவர் தம்
சீரைப் பயின்று உய்யும் சீலம்கொள் நாதமுனியை நெஞ்சால்
வாரிப் பருகும் இராமாநுசன் என் தன் மா நிதியே

21
நிதியைப் பொழியும் முகில் என்று நீசர் தம் வாசல் பற்றித்
துதி கற்று உலகில் துவள்கின்றிலேன் இனி தூய் நெறி சேர்
எதிகட்கு இறைவன் யமுனைத்துறைவன் இணை அடியாம்
கதி பெற்றுடைய இராமாநுசன் என்னைக் காத்தனனே

22
கார்த்திகையானும் கரிமுகத்தானும் கனலும் முக்கண்
மூர்த்தியும் மோடியும் வெப்பும் முதுகிட்டு மூவுலகும்
பூத்தவனே என்று போற்றிட வாணன் பிழை பொறுத்த
தீர்த்தனை ஏத்தும் இராமாநுசன் என் தன் சேம வைப்பே

23
வைப்பு ஆய வான் பொருள் என்று நல் அன்பர் மனத்தகத்தே
எப்போதும் வைக்கும் இராமாநுசனை இரு நிலத்தில்
ஒப்பார் இலாத உறு வினையேன் வஞ்ச நெஞ்சில் வைத்து
முப்போதும் வாழ்த்துவன் என் ஆம் இது அவன் மொய் புகழ்க்கே

24
மொய்த்த வெம் தீவினையால் பல் உடல்தொறும் மூத்து அதனால்
எய்த்து ஒழிந்தேன் முனை நாள்கள் எல்லாம் இன்று கண்டு உயர்ந்தேன்
பொய்த் தவம் போற்றும் புலைச் சமயங்கள் நிலத்து அவியக்
கைத்த மெய்ஞ்ஞானத்து இராமாநுசன் என்னும் கார் தன்னையே

25
கார் ஏய் கருணை இராமாநுச இக் கடலிடத்தில்
ஆரே அறிபவர் நின் அருளின் தன்மை அல்லலுக்கு
நேரே உறைவிடம் நான் வந்து நீ என்னை உய்த்தபின் உன்
சீரே உயிர்க்கு உயிராய் அடியேற்கு இன்று தித்திக்குமே

26
திக்கு உற்ற கீர்த்தி இராமாநுசனை என் செய் வினை ஆம்
மெய்க் குற்றம் நீக்கி விளங்கிய மேகத்தை மேவும் நல்லோர்
எக் குற்றவாளர் எது பிறப்பு ஏது இயல்வு ஆக நின்றோர்
அக் குற்றம் அப் பிறப்பு அவ் இயல்வே நம்மை ஆட்கொள்ளுமே

27
கொள்ளக் குறைவு அற்று இலங்கி கொழுந்து விட்டு ஓங்கிய உன்
வள்ளல் தனத்தினால் வல்வினையேன் மனம் நீ புகுந்தாய்
வெள்ளைச் சுடர் விடும் உன் பெரு மேன்மைக்கு இழுக்கு இது என்று
தள்ளுற்று இரங்கும் இராமாநுச என் தனி நெஞ்சமே

28
நெஞ்சில் கறை கொண்ட கஞ்சனைக் காய்ந்த நிமலன் நங்கள்
பஞ்சித் திருவடிப் பின்னை தன் காதலன் பாதம் நண்ணா
வஞ்சர்க்கு அரிய இராமாநுசன் புகழ் அன்றி என் வாய்
கொஞ்சிப் பரவகில்லாது என்ன வாழ்வு இன்று கூடியதே

29
கூட்டும் விதி என்று கூடுங்கொலோ தென் குருகைப்பிரான்
பாட்டு என்னும் வேதப் பசுந்தமிழ் தன்னை தன் பத்தி என்னும்
வீட்டின் கண் வைத்த இராமாநுசன் புகழ் மெய் உணர்ந்தோர்
ஈட்டங்கள் தன்னை என் நாட்டங்கள் கண்டு இன்பம் எய்திடவே

30
இன்பம் தரு பெரு வீடு வந்து எய்தில் என் எண் இறந்த
துன்பம் தரு நிரயம் பல சூழில் என் தொல் உலகில்
மன் பல் உயிர்கட்கு இறையவன் மாயன் என மொழிந்த
அன்பன் அனகன் இராமாநுசன் என்னை ஆண்டனனே

31
ஆண்டுகள் நாள் திங்கள் ஆய் நிகழ் காலம் எல்லாம் மனமே
ஈண்டு பல் யோனிகள்தோறு உழல்வோம் இன்று ஓர் எண் இன்றியே
காண் தகு தோள் அண்ணல் தென் அத்தி ஊரர் கழல் இணைக்கீழ்ப்
பூண்ட அன்பாளன் இராமாநுசனைப் பொருந்தினமே

32
பொருந்திய தேசும் பொறையும் திறலும் புகழும் நல்ல
திருந்திய ஞானமும் செல்வமும் சேரும் செறு கலியால்
வருந்திய ஞாலத்தை வண்மையினால் வந்து எடுத்து அளித்த
அருந் தவன் எங்கள் இராமாநுசனை அடைபவர்க்கே

33
அடை ஆர் கமலத்து அலர்மகள் கேள்வன் கை ஆழி என்னும்
படையோடு நாந்தகமும் படர் தண்டும் ஒண் சார்ங்க வில்லும்
புடை ஆர் புரி சங்கமும் இந்தப் பூதலம் காப்பதற்கு என்று
இடையே இராமாநுசமுனி ஆயின இந் நிலத்தே

34
நிலத்தைச் செறுத்து உண்ணும் நீசக் கலியை நினைப்பு அரிய
பலத்தைச் செறுத்தும் பிறங்கியது இல்லை என் பெய் வினை தென்
புலத்தில் பொறித்த அப் புத்தகச் சும்மை பொறுக்கிய பின்
நலத்தைப் பொறுத்தது இராமாநுசன் தன் நயப் புகழே

35
நயவேன் ஒரு தெய்வம் நானிலத்தே சில மானிடத்தைப்
புயலே எனக் கவி போற்றி செய்யேன் பொன் அரங்கம் என்னில்
மயலே பெருகும் இராமாநுசன் மன்னு மா மலர்த்தாள்
அயரேன் அருவினை என்னை எவ்வாறு இன்று அடர்ப்பதுவே

36
அடல் கொண்ட நேமியன் ஆர் உயிர் நாதன் அன்று ஆரணச் சொல்
கடல் கொண்ட ஒண் பொருள் கண்டு அளிப்ப பின்னும் காசினியோர்
இடரின்கண் வீழ்ந்திடத் தானும் அவ் ஒண்பொருள் கொண்டு அவர் பின்
படரும் குணன் எம் இராமாநுசன் தன் படி இதுவே

37
படி கொண்ட கீர்த்தி இராமாயணம் என்னும் பத்திவெள்ளம்
குடி கொண்ட கோயில் இராமாநுசன் குணம் கூறும் அன்பர்
கடி கொண்ட மா மலர்த் தாள் கலந்து உள்ளம் கனியும் நல்லோர்
அடி கண்டு கொண்டு உகந்து என்னையும் ஆள் அவர்க்கு ஆக்கினரே

38
ஆக்கி அடிமை நிலைப்பித்தனை என்னை இன்று அவமே
போக்கிப் புறத்திட்டது என் பொருளா முன்பு புண்ணியர் தம்
வாக்கில் பிரியா இராமாநுச நின் அருளின் வண்ணம்
நோக்கில் தெரிவு அரிதால் உரையாய் இந்த நுண் பொருளே

39
பொருளும் புதல்வரும் பூமியும் பூங்குழலாரும் என்றே
மருள் கொண்டு இளைக்கும் நமக்கு நெஞ்சே மற்று உளார் தரமோ
இருள் கொண்ட வெம் துயர் மாற்றித் தன் ஈறு இல் பெரும் புகழே
தெருளும் தெருள் தந்து இராமாநுசன் செய்யும் சேமங்களே

40
சேம நல் வீடும் பொருளும் தருமமும் சீரிய நல்
காமமும் என்று இவை நான்கு என்பர் நான்கினும் கண்ணனுக்கே
ஆம் அது காமம் அறம் பொருள் வீடு இதற்கு என்று உரைத்தான்
வாமனன் சீலன் இராமாநுசன் இந்த மண்மிசையே

41
மண்மிசை யோனிகள்தோறும் பிறந்து எங்கள் மாதவனே
கண் உற நிற்கிலும் காணகில்லா உலகோர்கள் எல்லாம்
அண்ணல் இராமாநுசன் வந்து தோன்றிய அப் பொழுதே
நண்ணரும் ஞானம் தலைக்கொண்டு நாரணற்கு ஆயினரே

42
ஆயிழையார் கொங்கை தங்கும் அக் காதல் அளற்று அழுந்தி
மாயும் என் ஆவியை வந்து எடுத்தான் இன்று மா மலராள்
நாயகன் எல்லா உயிர்கட்கும் நாதன் அரங்கன் என்னும்
தூயவன் தீது இல் இராமாநுசன் தொல் அருள் சுரந்தே

43
சுரக்கும் திருவும் உணர்வும் சொலப்புகில் வாய் அமுதம்
பரக்கும் இரு வினை பற்று அற ஓடும் படியில் உள்ளீர்
உரைக்கின்றனன் உமக்கு யான் அறம் சீறும் உறு கலியைத்
துரக்கும் பெருமை இராமாநுசன் என்று சொல்லுமினே

44
சொல் ஆர் தமிழ் ஒரு மூன்றும் சுருதிகள் நான்கும் எல்லை
இல்லா அறநெறி யாவும் தெரிந்தவன் எண் அரும் சீர்
நல்லார் பரவும் இராமாநுசன் திருநாமம் நம்பிக்
கல்லார் அகல் இடத்தோர் எது பேறு என்று காமிப்பரே

45
பேறு ஒன்று மற்று இல்லை நின் சரண் அன்றி அப் பேறு அளித்தற்கு
ஆறு ஒன்றும் இல்லை மற்று அச் சரண் அன்றி என்று இப் பொருளைத்
தேறும் அவர்க்கும் எனக்கும் உனைத் தந்த செம்மை சொல்லால்
கூறும் பரம் அன்று இராமாநுச மெய்ம்மை கூறிடிலே

46
கூறும் சமயங்கள் ஆறும் குலைய குவலயத்தே
மாறன் பணித்த மறை உணர்ந்தோனை மதியிலியேன்
தேறும்படி என் மனம் புகுந்தானைத் திசை அனைத்தும்
ஏறும் குணனை இராமாநுசனை இறைஞ்சினமே

47
இறைஞ்சப் படும் பரன் ஈசன் அரங்கன் என்று இவ் உலகத்து
அறம் செப்பும் அண்ணல் இராமாநுசன் என் அருவினையின்
திறம் செற்று இரவும் பகலும் விடாது என் தன் சிந்தையுள்ளே
நிறைந்து ஒப்பு அற இருந்தான் எனக்கு ஆரும் நிகர் இல்லையே

48
நிகர் இன்றி நின்ற என் நீசதைக்கு உன் அருளின்கண் அன்றிப்
புகல் ஒன்றும் இல்லை அருட்கும் அஃதே புகல் புன்மையிலோர்
பகரும் பெருமை இராமாநுச இனி நாம் பழுதே
அகலும் பொருள் என் பயன் இருவோமுக்கும் ஆன பின்னே

49
ஆனது செம்மை அறநெறி பொய்ம்மை அறு சமயம்
போனது பொன்றி இறந்தது வெம் கலி பூங் கமலத்
தேன் நதி பாய் வயல் தென் அரங்கன் கழல் சென்னி வைத்துத்
தான் அதில் மன்னும் இராமாநுசன் இத் தலத்து உதித்தே

50
உதிப்பன உத்தமர் சிந்தையுள் ஒன்னலர் நெஞ்சம் அஞ்சிக்
கொதித்திட மாறி நடப்பன கொள்ளை வன் குற்றம் எல்லாம்
பதித்த என் புன் கவிப் பா இனம் பூண்டன பாவு தொல் சீர்
எதித் தலை நாதன் இராமாநுசன் தன் இணை அடியே

51
அடியைத் தொடர்ந்து எழும் ஐவர்கட்காய் அன்று பாரதப் போர்
முடியப் பரி நெடுந் தேர் விடும் கோனை முழுது உணர்ந்த
அடியர்க்கு அமுதம் இராமாநுசன் என்னை ஆள வந்து இப்
படியில் பிறந்தது மற்று இல்லை காரணம் பார்த்திடிலே

52
பார்த்தான் அறு சமயங்கள் பதைப்ப இப் பார் முழுதும்
போர்த்தான் புகழ்கொண்டு புன்மையினேனிடைத் தான் புகுந்து
தீர்த்தான் இரு வினை தீர்த்து அரங்கன் செய்ய தாள் இணையோடு
ஆர்த்தான் இவை எம் இராமாநுசன் செய்யும் அற்புதமே

53
அற்புதன் செம்மை இராமாநுசன் என்னை ஆள வந்த
கற்பகம் கற்றவர் காமுறு சீலன் கருது அரிய
பற்பல் உயிர்களும் பல் உலகு யாவும் பரனது என்னும்
நற்பொருள் தன்னை இந் நானிலத்தே வந்து நாட்டினனே

54
நாட்டிய நீசச் சமயங்கள் மாண்டன நாரணனைக்
காட்டிய வேதம் களிப்புற்றது தென் குருகை வள்ளல்
வாட்டம் இலா வண் தமிழ் மறை வாழ்ந்தது மண்ணுலகில்
ஈட்டிய சீலத்து இராமாநுசன் தன் இயல்வு கண்டே

55
கண்டவர் சிந்தை கவரும் கடி பொழில் தென் அரங்கன்
தொண்டர் குலாவும் இராமாநுசனை தொகை இறந்த
பண் தரு வேதங்கள் பார்மேல் நிலவிடப் பார்த்தருளும்
கொண்டலை மேவித்தொழும் குடி ஆம் எங்கள் கோக்குடியே

56
கோக் குல மன்னரை மூவெழு கால் ஒரு கூர் மழுவால்
போக்கிய தேவனைப் போற்றும் புனிதன் புவனம் எங்கும்
ஆக்கிய கீர்த்தி இராமாநுசனை அடைந்தபின் என்
வாக்கு உரையாது என் மனம் நினையாது இனி மற்று ஒன்றையே

57
மற்று ஒரு பேறு மதியாது அரங்கன் மலர் அடிக்கு ஆள்
உற்றவரே தனக்கு உற்றவராக் கொள்ளும் உத்தமனை
நல் தவர் போற்றும் இராமாநுசனை இந் நானிலத்தே
பெற்றனன் பெற்றபின் மற்று அறியேன் ஒரு பேதைமையே

58
பேதையர் வேதப் பொருள் இது என்று உன்னி பிரமம் நன்று என்று
ஓதி மற்று எல்லா உயிரும் அஃது என்று உயிர்கள் மெய்விட்டு
ஆதிப் பரனோடு ஒன்று ஆம் என்று சொல்லும் அவ் அல்லல் எல்லாம்
வாதில் வென்றான் எம் இராமாநுசன் மெய்ம் மதிக்கடலே

59
கடல் அளவு ஆய திசை எட்டினுள்ளும் கலி இருளே
மிடைதரு காலத்து இராமாநுசன் மிக்க நான்மறையின்
சுடர் ஒளியால் அவ் இருளைத் துரந்திலனேல் உயிரை
உடையவன் நாரணன் என்று அறிவார் இல்லை உற்று உணர்ந்தே

60
உணர்ந்த மெய்ஞ்ஞானியர் யோகம்தொறும் திருவாய்மொழியின்
மணம் தரும் இன் இசை மன்னும் இடம்தொறும் மா மலராள்
புணர்ந்த பொன் மார்பன் பொருந்தும் பதிதொறும் புக்கு நிற்கும்
குணம் திகழ் கொண்டல் இராமாநுசன் எம் குலக் கொழுந்தே

61
கொழுந்துவிட்டு ஓடிப் படரும் வெம் கோள் வினையால் நிரயத்து
அழுந்தியிட்டேனை வந்து ஆட்கொண்ட பின்னும் அரு முனிவர்
தொழும் தவத்தோன் எம் இராமாநுசன் தொல் புகழ் சுடர் மிக்கு
எழுந்தது அத்தால் நல் அதிசயம் கண்டது இருநிலமே

62
இருந்தேன் இரு வினைப் பாசம் கழற்றி இன்று யான் இறையும்
வருந்தேன் இனி எம் இராமாநுசன் மன்னு மா மலர்த் தாள்
பொருந்தா நிலை உடைப் புன்மையினோர்க்கு ஒன்றும் நன்மை செய்யாப்
பெருந் தேவரைப்பரவும் பெரியோர் தம் கழல் பிடித்தே

63
பிடியைத் தொடரும் களிறு என்ன யான் உன் பிறங்கிய சீர்
அடியைத் தொடரும்படி நல்க வேண்டும் அறு சமயச்
செடியைத் தொடரும் மருள் செறிந்தோர் சிதைந்து ஓட வந்து இப்
படியைத் தொடரும் இராமாநுச மிக்க பண்டிதனே

64
பண் தரு மாறன் பசுந் தமிழ் ஆனந்தம் பாய் மதமாய்
விண்டிட எங்கள் இராமாநுசமுனி வேழம் மெய்ம்மை
கொண்ட நல் வேதக் கொழுந் தண்டம் ஏந்திக் குவலயத்தே
மண்டி வந்து ஏன்றது வாதியர்காள் உங்கள் வாழ்வு அற்றதே

65
வாழ்வு அற்றது தொல்லை வாதியர்க்கு என்றும் மறையவர் தம்
தாழ்வு அற்றது தவம் தாரணி பெற்றது தத்துவ நூல்
கூழ் அற்றது குற்றம் எல்லாம் பதித்த குணத்தினர்க்கு அந்
நாழ் அற்றது நம் இராமாநுசன் தந்த ஞானத்திலே

66
ஞானம் கனிந்த நலம் கொண்டு நாள்தொறும் நைபவர்க்கு
வானம் கொடுப்பது மாதவன் வல்வினையேன் மனத்தில்
ஈனம் கடிந்த இராமாநுசன் தன்னை எய்தினர்க்கு அத்
தானம் கொடுப்பது தன் தகவு என்னும் சரண் கொடுத்தே

67
சரணம் அடைந்த தருமனுக்காப் பண்டு நூற்றுவரை
மரணம் அடைவித்த மாயவன் தன்னை வணங்க வைத்த
கரணம் இவை உமக்கு அன்று என்று இராமாநுசன் உயிர்கட்கு
அரண் அங்கு அமைத்திலனேல் அரண் ஆர் மற்று இவ் ஆர் உயிர்க்கே

68
ஆர் எனக்கு இன்று நிகர் சொல்லில் மாயன் அன்று ஐவர் தெய்வத்
தேரினில் செப்பிய கீதையின் செம்மைப் பொருள் தெரியப்
பாரினில் சொன்ன இராமாநுசனைப் பணியும் நல்லோர்
சீரினில் சென்று பணிந்தது என் ஆவியும் சிந்தையுமே

69
சிந்தையினோடு கரணங்கள் யாவும் சிதைந்து முன் நாள்
அந்தம் உற்று ஆழ்ந்தது கண்டு அவை என் தனக்கு அன்று அருளால்
தந்த அரங்கனும் தன் சரண் தந்திலன் தான் அது தந்து
எந்தை இராமாநுசன் வந்து எடுத்தனன் இன்று என்னையே

70
என்னையும் பார்த்து என் இயல்வையும் பார்த்து எண் இல் பல் குணத்த
உன்னையும் பார்க்கில் அருள் செய்வதே நலம் அன்றி என்பால்
பின்னையும் பார்க்கில் நலம் உளதே உன் பெருங் கருணை
தன்னை என் பார்ப்பர் இராமாநுச உன்னைச் சார்ந்தவரே

71
சார்ந்தது என் சிந்தை உன் தாள் இணைக்கீழ் அன்பு தான் மிகவும்
கூர்ந்தது அத் தாமரைத் தாள்களுக்கு உன் தன் குணங்களுக்கே
தீர்ந்தது என் செய்கை முன் செய்வினை நீ செய்வினை அதனால்
பேர்ந்தது வண்மை இராமாநுச எம் பெருந்தகையே

72
கைத்தனன் தீய சமயக் கலகரை காசினிக்கே
உய்த்தனன் தூய மறைநெறி தன்னை என்று உன்னி உள்ளம்
நெய்த்த அன்போடு இருந்து ஏத்தும் நிறை புகழோருடனே
வைத்தனன் என்னை இராமாநுசன் மிக்க வண்மை செய்தே

73
வண்மையினாலும் தன் மா தகவாலும் மதி புரையும்
தண்மையினாலும் இத் தாரணியோர்கட்கு தான் சரணாய்
உண்மை நல் ஞானம் உரைத்த இராமாநுசனை உன்னும்
திண்மை அல்லால் எனக்கு இல்லை மற்று ஓர் நிலை தேர்ந்திடிலே

74
தேரார் மறையின் திறம் என்று மாயவன் தீயவரைக்
கூர் ஆழி கொண்டு குறைப்பது கொண்டல் அனைய வண்மை
ஏர் ஆர் குணத்து எம் இராமாநுசன் அவ் எழில் மறையில்
சேராதவரைச் சிதைப்பது அப்போது ஒரு சிந்தைசெய்தே

75
செய்த்தலைச் சங்கம் செழு முத்தம் ஈனும் திரு அரங்கர்
கைத்தலத்து ஆழியும் சங்கமும் ஏந்தி நம் கண்முகப்பே
மொய்த்து அலைத்து உன்னை விடேன் என்று இருக்கிலும் நின் புகழே
மொய்த்து அலைக்கும் வந்து இராமாநுச என்னை முற்றும் நின்றே

76
நின்ற வண் கீர்த்தியும் நீள் புனலும் நிறை வேங்கடப் பொன்
குன்றமும் வைகுந்த நாடும் குலவிய பாற்கடலும்
உன் தனக்கு எத்தனை இன்பம் தரும் உன் இணைமலர்த் தாள்
என் தனக்கும் அது இராமாநுச இவை ஈய்ந்து அருளே

77
ஈய்ந்தனன் ஈயாத இன்னருள் எண் இல் மறைக் குறும்பைப்
பாய்ந்தனன் அம் மறைப் பல் பொருளால் இப்படி அனைத்தும்
ஏய்ந்தனன் கீர்த்தியினால் என் வினைகளை வேர் பறியக்
காய்ந்தனன் வண்மை இராமாநுசற்கு என் கருத்து இனியே

78
கருத்தில் புகுந்து உள்ளில் கள்ளம் கழற்றி கருது அரிய
வருத்தத்தினால் மிக வஞ்சித்து நீ இந்த மண்ணகத்தே
திருத்தித் திருமகள் கேள்வனுக்கு ஆக்கிய பின் என் நெஞ்சில்
பொருத்தப்படாது எம் இராமாநுச மற்று ஓர் பொய்ப்பொருளே

79
பொய்யைச் சுரக்கும் பொருளைத் துரந்து இந்தப் பூதலத்தே
மெய்யைப் புரக்கும் இராமாநுசன் நிற்க வேறு நம்மை
உய்யக் கொள்ள வல்ல தெய்வம் இங்கு யாது என்று உலர்ந்து அவமே
ஐயப்படா நிற்பர் வையத்துள்ளோர் நல் அறிவு இழந்தே

80
நல்லார் பரவும் இராமாநுசன் திருநாமம் நம்ப
வல்லார் திறத்தை மறவாதவர்கள் எவர் அவர்க்கே
எல்லா இடத்திலும் என்றும் எப்போதிலும் எத் தொழும்பும்
சொல்லால் மனத்தால் கருமத்தினால் செய்வன் சோர்வு இன்றியே

81
சோர்வு இன்றி உன் தன் துணை அடிக்கீழ் தொண்டுபட்டவர்பால்
சார்வு இன்றி நின்ற எனக்கு அரங்கன் செய்ய தாள் இணைகள்
பேர்வு இன்றி இன்று பெறுத்தும் இராமாநுச இனி உன்
சீர் ஒன்றிய கருணைக்கு இல்லை மாறு தெரிவுறிலே

82
தெரிவு உற்ற ஞானம் செறியப் பெறாது வெம் தீவினையால்
உரு அற்ற ஞானத்து உழல்கின்ற என்னை ஒரு பொழுதில்
பொரு அற்ற கேள்வியன் ஆக்கி நின்றான் என்ன புண்ணியனோ
தெரிவு உற்ற கீர்த்தி இராமாநுசன் என்னும் சீர் முகிலே

83
சீர் கொண்டு பேர் அறம் செய்து நல் வீடு செறிதும் என்னும்
பார் கொண்ட மேன்மையர் கூட்டன் அல்லேன் உன் பத யுகம் ஆம்
ஏர் கொண்ட வீட்டை எளிதினில் எய்துவன் உன்னுடைய
கார் கொண்ட வண்மை இராமாநுச இது கண்டு கொள்ளே

84
கண்டுகொண்டேன் எம் இராமாநுசன் தன்னை காண்டலுமே
தொண்டுகொண்டேன் அவன் தொண்டர் பொன் தாளில் என் தொல்லை வெம்நோய்
விண்டுகொண்டேன் அவன் சீர் வெள்ள வாரியை வாய்மடுத்து இன்று
உண்டுகொண்டேன் இன்னம் உற்றன ஓதில் உலப்பு இல்லையே

85
ஓதிய வேதத்தின் உட்பொருளாய் அதன் உச்சி மிக்க
சோதியை நாதன் என அறியாது உழல்கின்ற தொண்டர்
பேதைமை தீர்த்த இராமாநுசனைத் தொழும் பெரியோர்
பாதம் அல்லால் என் தன் ஆர் உயிர்க்கு யாதொன்றும் பற்று இல்லையே

86
பற்றா மனிசரைப் பற்றி அப் பற்று விடாதவரே
உற்றார் என உழன்று ஓடி நையேன் இனி ஒள்ளிய நூல்
கற்றார் பரவும் இராமாநுசனை கருதும் உள்ளம்
பெற்றார் எவர் அவர் எம்மை நின்று ஆளும் பெரியவரே

87
பெரியவர் பேசிலும் பேதையர் பேசிலும் தன் குணங்கட்கு
உரியசொல் என்றும் உடையவன் என்று என்று உணர்வில் மிக்கோர்
தெரியும் வண் கீர்த்தி இராமாநுசன் மறை தேர்ந்து உலகில்
புரியும் நல் ஞானம் பொருந்தாதவரை பொரும் கலியே

88
கலி மிக்க செந்நெல் கழனிக் குறையல் கலைப் பெருமான்
ஒலி மிக்க பாடலை உண்டு தன் உள்ளம் தடித்து அதனால்
வலி மிக்க சீயம் இராமாநுசன் மறைவாதியர் ஆம்
புலி மிக்கது என்று இப் புவனத்தில் வந்தமை போற்றுவனே

89
போற்று அரும் சீலத்து இராமாநுச நின் புகழ் தெரிந்து
சாற்றுவனேல் அது தாழ்வு அது தீரில் உன் சீர் தனக்கு ஓர்
ஏற்றம் என்றே கொண்டு இருக்கிலும் என் மனம் ஏத்தி அன்றி
ஆற்றகில்லாது இதற்கு என் நினைவாய் என்றிட்டு அஞ்சுவனே

90
நினையார் பிறவியை நீக்கும் பிரானை இந் நீள் நிலத்தே
எனை ஆள வந்த இராமாநுசனை இருங் கவிகள்
புனையார் புனையும் பெரியவர் தாள்களில் பூந்தொடையல்
வனையார் பிறப்பில் வருந்துவர் மாந்தர் மருள் சுரந்தே

91
மருள் சுரந்து ஆகமவாதியர் கூறும் அவப் பொருள் ஆம்
இருள் சுரந்து எய்த்த உலகு இருள் நீங்க தன் ஈண்டிய சீர்
அருள் சுரந்து எல்லா உயிர்கட்கும் நாதன் அரங்கன் என்னும்
பொருள் சுரந்தான் எம் இராமாநுசன் மிக்க புண்ணியனே

92
புண்ணிய நோன்பு புரிந்தும் இலேன் அடி போற்றி செய்யும்
நுண் அரும் கேள்வி நுவன்றும் இலேன் செம்மை நூல் புலவர்க்கு
எண் அரும் கீர்த்தி இராமாநுச இன்று நீ புகுந்து என்
கண்ணுள்ளும் நெஞ்சுள்ளும் நின்ற இக் காரணம் கட்டுரையே

93
கட்டப் பொருளை மறைப் பொருள் என்று கயவர் சொல்லும்
பெட்டைக் கெடுக்கும் பிரான் அல்லனே என் பெரு வினையைக்
கிட்டி கிழங்கொடு தன் அருள் என்னும் ஒள் வாள் உருவி
வெட்டிக் களைந்த இராமாநுசன் என்னும் மெய்த்தவனே

94
தவம் தரும் செல்வம் தகவும் தரும் சலியாப் பிறவிப்
பவம் தரும் தீவினை பாற்றித் தரும் பரந் தாமம் என்னும்
திவம் தரும் தீது இல் இராமாநுசன் தன்னைச் சார்ந்தவர்கட்கு
உவந்து அருந்தேன் அவன் சீர் அன்றி யான் ஒன்றும் உள் மகிழ்ந்தே

95
உள் நின்று உயிர்களுக்கு உற்றனவே செய்து அவர்க்கு உயவே
பண்ணும் பரனும் பரிவிலன் ஆம்படி பல் உயிர்க்கும்
விண்ணின்தலை நின்று வீடு அளிப்பான் எம் இராமாநுசன்
மண்ணின் தலத்து உதித்து உய்மறை நாலும் வளர்த்தனனே

96
வளரும் பிணிகொண்ட வல்வினையால் மிக்க நல்வினையில்
கிளரும் துணிவு கிடைத்தறியாது முடைத்தலை ஊன்
தளரும் அளவும் தரித்தும் விழுந்தும் தனி திரிவேற்கு
உளர் எம் இறைவர் இராமாநுசன் தன்னை உற்றவரே

97
தன்னை உற்று ஆட்செய்யும் தன்மையினோர் மன்னு தாமரைத் தாள்
தன்னை உற்று ஆட்செய்ய என்னை உற்றான் இன்று தன் தகவால்
தன்னை உற்றார் அன்றி தன்மை உற்றார் இல்லை என்று அறிந்து
தன்னை உற்றாரை இராமாநுசன் குணம் சாற்றிடுமே

98
இடுமே இனிய சுவர்க்கத்தில் இன்னும் நரகில் இட்டுச்
சுடுமே அவற்றைத் தொடர் தரு தொல்லை சுழல் பிறப்பில்
நடுமே இனி நம் இராமாநுசன் நம்மை நம் வசத்தே
விடுமே சரணம் என்றால் மனமே நையல் மேவுதற்கே

99
தற்கச் சமணரும் சாக்கியப் பேய்களும் தாழ்சடையோன்
சொல் கற்ற சோம்பரும் சூனியவாதரும் நான்மறையும்
நிற்கக் குறும்பு செய் நீசரும் மாண்டனர் நீள் நிலத்தே
பொன் கற்பகம் எம் இராமாநுச முனி போந்த பின்னே

100
போந்தது என் நெஞ்சு என்னும் பொன் வண்டு உனது அடிப்போதில்
ஒண் சீர் ஆம் தெளி தேன் உண்டு அமர்ந்திட வேண்டி நின்பால் அதுவே
ஈந்திட வேண்டும் இராமாநுச இது அன்றி ஒன்றும்
மாந்தகில்லாது இனி மற்று ஒன்று காட்டி மயக்கிடலே

101
மயக்கும் இரு வினை வல்லியில் பூண்டு மதி மயங்கித்
துயக்கும் பிறவியில் தோன்றிய என்னை துயர் அகற்றி
உயக்கொண்டு நல்கும் இராமாநுச என்றது உன்னை உன்னி
நயக்கும் அவர்க்கு இது இழுக்கு என்பர் நல்லவர் என்றும் நைந்தே

102
நையும் மனம் உன் குணங்களை உன்னி என் நாவிருந்து எம்
ஐயன் இராமாநுசன் என்று அழைக்கும் அருவினையேன்
கையும் தொழும் கண் கருதிடும் காண கடல் புடை சூழ்
வையம் இதனில் உன் வண்மை என்பால் என் வளர்ந்ததுவே

103
வளர்ந்த வெம் கோப மடங்கல் ஒன்று ஆய் அன்று வாள் அவுணன்
கிளர்ந்த பொன் ஆகம் கிழித்தவன் கீர்த்திப் பயிர் எழுந்து
விளைந்திடும் சிந்தை இராமாநுசன் என் தன் மெய்வினை நோய்
களைந்து நல் ஞானம் அளித்தனன் கையில் கனி என்னவே

104
கையில் கனி என்னக் கண்ணனைக் காட்டித் தரிலும் உன் தன்
மெய்யில் பிறங்கிய சீர் அன்றி வேண்டிலன் யான் நிரயத்
தொய்யில் கிடக்கிலும் சோதி விண் சேரிலும் இவ் அருள் நீ
செய்யில் தரிப்பன் இராமாநுச என் செழுங் கொண்டலே

105
செழுந்திரைப் பாற்கடல் கண் துயில் மாயன் திருவடிக்கீழ்
விழுந்திருப்பார் நெஞ்சில் மேவு நல் ஞானி நல் வேதியர்கள்
தொழும் திருப் பாதன் இராமாநுசனைத் தொழும் பெரியோர்
எழுந்து இரைத்து ஆடும் இடம் அடியேனுக்கு இருப்பிடமே

106
இருப்பிடம் வைகுந்தம் வேங்கடம் மாலிருஞ்சோலை என்னும்
பொருப்பிடம் மாயனுக்கு என்பர் நல்லோர் அவை தம்மொடும் வந்து
இருப்பிடம் மாயன் இராமாநுசன் மனத்து இன்று அவன் வந்து
இருப்பிடம் என் தன் இதயத்துள்ளே தனக்கு இன்புறவே

107
இன்பு உற்ற சீலத்து இராமாநுச என்றும் எவ்விடத்தும்
என்பு உற்ற நோய் உடல்தோறும் பிறந்து இறந்து எண் அரிய
துன்பு உற்று வீயினும் சொல்லுவது ஒன்று உண்டு உன் தொண்டர்கட்கே
அன்பு உற்று இருக்கும்படி என்னை ஆக்கி அங்கு ஆட்படுத்தே

108
அம் கயல் பாய் வயல் தென் அரங்கன் அணி ஆகம் மன்னும்
பங்கய மா மலர்ப் பாவையைப் போற்றுதும் பத்தி எல்லாம்
தங்கிய தென்னத் தழைத்து நெஞ்சே நம் தலைமிசையே
பொங்கிய கீர்த்தி இராமாநுசன் அடிப் பூ மன்னவே

Ramanuja Nurrantati – vollständige wissenschaftliche Umschrift

Die Umschrift ist ISO-15919-orientiert und folgt der hier wiedergegebenen Tamilfassung. Auch hier endet jede Zeile mit <br>; <poem> wird nicht verwendet.

Taniyans in Umschrift

Taniyan 1
muṉṉai viṉaiyakala mūṅkiṟ kuṭiyamutaṉ
poṉṉaṅ kaḻaṟkamalap pōtiraṇṭum eṉṉuṭaiya
ceṉṉik kaṇiyākac cērttiṉēṉ teṉpulattārkku
eṉṉuk kaṭavuṭaiyēṉ yāṉ.

Taniyan 2
nayantaru pēriṉpam ellām paḻuteṉṟu naṇṇiṉarpāl
cayantaru kīrtti irāmāṉuca muṉi tāḷiṇaimēl
uyarnta kuṇattut tiruvaraṅkattu amutu ōṅkum aṉpāl
iyampum kalittuṟai antāti ōta icai neñcamē!

Taniyan 3
colliṉ tokaikoṇṭu uṉataṭip pōtukkut toṇṭu ceyyum
nallaṉpar ēttum uṉ nāmamellām eṉṟaṉ nāviṉuḷḷē
allum pakalum amarumpaṭi nalku aṟucamayam
vellum parama irāmāṉuca! iteṉ viṇṇappamē.

Taniyan 4
iṉi eṉ kuṟai namakku emperumāṉār tirunāmattāl
muṉi tanta nūṟṟeṭṭuc cāvittiri eṉṉum nuṇporuḷaik
kaṉi tanta ceñcol kalittuṟai antāti pāṭittantāṉ
puṉitaṉ tiruvaraṅkattu amutākiya puṇṇiyaṉē.

Ramanuja Nurrantati – vollständige Umschrift

1
pū maṉṉu mātu poruntiya mārpaṉ pukaḻ malinta
pā maṉṉu māṟaṉ aṭi paṇintu uyntavaṉ pal kalaiyōr
tām maṉṉa vanta irāmānucaṉ caraṇāravintam
nām maṉṉi vāḻa neñcē colluvōm avaṉ nāmaṅkaḷē

2
kaḷ ār poḻil teṉ araṅkaṉ kamalap pataṅkaḷ neñcil
koḷḷā maṉicarai nīṅki kuṟaiyal pirāṉ aṭikkīḻ
viḷḷāta aṉpaṉ irāmānucaṉ mikka cīlam allāl
uḷḷātu eṉ neñcu oṉṟu aṟiyēṉ eṉakku uṟṟa pēr iyalvē

3
pēr iyal neñcē aṭi paṇintēṉ uṉṉai pēyp piṟavip
pūriyarōṭu uḷḷa cuṟṟam pulartti poruvu arum cīr
āriyaṉ cemmai irāmānucamuṉikku aṉpu ceyyum
cīriya pēṟu uṭaiyār aṭikkīḻ eṉṉaic cērttataṟkē

4
eṉṉaip puviyil oru poruḷ ākki maruḷ curanta
muṉṉaip paḻaviṉai vēr aṟuttu ūḻi mutalvaṉaiyē
paṉṉap paṇitta irāmānucaṉ paraṉ pātamum eṉ
ceṉṉit tarikka vaittāṉ eṉakku ētum citaivu illaiyē

5
eṉakku uṟṟa celvam irāmānucaṉ eṉṟu icaiyakillā
maṉak kuṟṟa māntar paḻikkil pukaḻ avaṉ maṉṉiya cīr
taṉakku uṟṟa aṉpar avaṉ tirunāmaṅkaḷ cāṟṟum eṉ pā
iṉak kuṟṟam kāṇakillār patti ēynta iyal itu eṉṟē

6
iyalum poruḷum icaiyat toṭuttu īṉ kavikaḷ aṉpāl
mayal koṇṭu vāḻttum irāmānucaṉai mati iṉmaiyāl
payilum kavikaḷil patti illāta eṉ pāvi neñcāl
muyalkiṉṟaṉaṉ avaṉ taṉ peruṅ kīrtti moḻintiṭavē

7
moḻiyaik kaṭakkum perum pukaḻāṉ vañca mukkuṟumpu ām
kuḻiyaik kaṭakkum nam kūrattāḻvāṉ caraṇ kūṭiyapiṉ
paḻiyaik kaṭattum irāmānucaṉ pukaḻ pāṭi allā
vaḻiyaik kaṭattal eṉakku iṉiyātum varuttam aṉṟē

8
varuttum puṟa iruḷ māṟṟa em poykaip pirāṉ maṟaiyiṉ
kuruttiṉ poruḷaiyum centamiḻ taṉṉaiyum kūṭṭi oṉṟat
tirittu aṉṟu eritta tiruviḷakkait taṉ tiruvuḷattē
iruttum paramaṉ irāmānucaṉ em iṟaiyavaṉē

9
iṟaivaṉaik kāṇum itayattu iruḷ keṭa ñāṉam eṉṉum
niṟai viḷakku ēṟṟiya pūtat tiruvaṭi tāḷkaḷ neñcattu
uṟaiya vaittu āḷum irāmānucaṉ pukaḻ ōtum nallōr
maṟaiyiṉaik kāttu inta maṇṇakattē maṉṉa vaippavarē

10
maṉṉiya pēr iruḷ māṇṭapiṉ kōvaluḷ mā malarāḷ
taṉṉoṭum āyaṉaik kaṇṭamai kāṭṭum tamiḻt talaivaṉ
poṉ aṭi pōṟṟum irāmānucaṟku aṉpu pūṇṭavar tāḷ
ceṉṉiyil cūṭum tiruvuṭaiyār eṉṟum cīriyarē

11
cīriya nāṉmaṟaic cemporuḷ centamiḻāl aḷitta
pār iyalum pukaḻap pāṇperumāḷ caraṇ ām patumat
tār iyal ceṉṉi irāmānucaṉ taṉṉaic cārntavar tam
kār iya vaṇmai eṉṉāl colloṇātu ik kaṭal iṭattē

12
iṭam koṇṭa kīrtti maḻicaikku iṟaivaṉ iṇai aṭippōtu
aṭaṅkum itayattu irāmānucaṉ am poṉ pātam eṉṟum
kaṭam koṇṭu iṟaiñcum tiru muṉivarkku aṉṟi kātal ceyyāt
tiṭam koṇṭa ñāṉiyarkkē aṭiyēṉ aṉpu ceyvatuvē

13
ceyyum pacun tuḷapat toḻil mālaiyum centamiḻil
peyyum maṟait tamiḻ mālaiyum pērāta cīr araṅkattu
aiyaṉ kaḻaṟku aṇiyum paraṉ tāḷ aṉṟi ātariyā
meyyaṉ irāmānucaṉ caraṇē kati vēṟu eṉakkē

14
katikkup pataṟi vem kāṉamum kallum kaṭalum ellām
kotikkat tavam ceyyum koḷkai aṟṟēṉ kolli kāvalaṉ col
patikkum kalaik kavi pāṭum periyavar pātaṅkaḷē
tutikkum paramaṉ irāmānucaṉ eṉṉaic cōrvilaṉē

15
cōrāta kātal peruñ cuḻippāl tollai mālai oṉṟum
pārātu avaṉaip pallāṇṭu eṉṟu kāppiṭum pāṉmaiyaṉ tāḷ
pērāta uḷḷattu irāmānucaṉ taṉ piṟaṅkiya cīr
cārā maṉicaraic cērēṉ eṉakku eṉṉa tāḻvu iṉiyē

16
tāḻvu oṉṟu illā maṟai tāḻntu talam muḻutum kaliyē
āḷkiṉṟa nāḷ vantu aḷittavaṉ kāṇmiṉ araṅkar mauli
cūḻkiṉṟa mālaiyaic cūṭik koṭuttavaḷ tol aruḷāl
vāḻkiṉṟa vaḷḷal irāmānucaṉ eṉṉum mā muṉiyē

17
muṉiyār tuyaraṅkaḷ muntilum iṉpaṅkaḷ moyttiṭiṉum
kaṉiyār maṉam kaṇṇamaṅkai niṉṟāṉai kalai paravum
taṉi āṉaiyait taṇ tamiḻ ceyta nīlaṉ taṉakku ulakil
iṉiyāṉai eṅkaḷ irāmānucaṉai vantu eytiṉarē

18
eytaṟku ariya maṟaikaḷai āyiram iṉ tamiḻāl
ceytaṟku ulakil varum caṭakōpaṉai cintaiyuḷḷē
peytaṟku icaiyum periyavar cīrai uyirkaḷ ellām
uytaṟku utavum irāmānucaṉ em uṟutuṇaiyē

19
uṟu peruñ celvamum tantaiyum tāyum uyar kuruvum
veṟi taru pūmakaḷ nātaṉum māṟaṉ viḷaṅkiya cīr
neṟi tarum centamiḻ āraṇamē eṉṟu in nīḷ nilattōr
aṟitara niṉṟa irāmānucaṉ eṉakku ār amutē

20
ārap poḻil teṉ kurukaippirāṉ amutat tiruvāy
īrat tamiḻiṉ icai uṇarntōrkaṭku iṉiyavar tam
cīraip payiṉṟu uyyum cīlamkoḷ nātamuṉiyai neñcāl
vārip parukum irāmānucaṉ eṉ taṉ mā nitiyē

21
nitiyaip poḻiyum mukil eṉṟu nīcar tam vācal paṟṟit
tuti kaṟṟu ulakil tuvaḷkiṉṟilēṉ iṉi tūy neṟi cēr
etikaṭku iṟaivaṉ yamuṉaittuṟaivaṉ iṇai aṭiyām
kati peṟṟuṭaiya irāmānucaṉ eṉṉaik kāttaṉaṉē

22
kārttikaiyāṉum karimukattāṉum kaṉalum mukkaṇ
mūrttiyum mōṭiyum veppum mutukiṭṭu mūvulakum
pūttavaṉē eṉṟu pōṟṟiṭa vāṇaṉ piḻai poṟutta
tīrttaṉai ēttum irāmānucaṉ eṉ taṉ cēma vaippē

23
vaippu āya vāṉ poruḷ eṉṟu nal aṉpar maṉattakattē
eppōtum vaikkum irāmānucaṉai iru nilattil
oppār ilāta uṟu viṉaiyēṉ vañca neñcil vaittu
muppōtum vāḻttuvaṉ eṉ ām itu avaṉ moy pukaḻkkē

24
moytta vem tīviṉaiyāl pal uṭaltoṟum mūttu ataṉāl
eyttu oḻintēṉ muṉai nāḷkaḷ ellām iṉṟu kaṇṭu uyarntēṉ
poyt tavam pōṟṟum pulaic camayaṅkaḷ nilattu aviyak
kaitta meyññāṉattu irāmānucaṉ eṉṉum kār taṉṉaiyē

25
kār ēy karuṇai irāmānuca ik kaṭaliṭattil
ārē aṟipavar niṉ aruḷiṉ taṉmai allalukku
nērē uṟaiviṭam nāṉ vantu nī eṉṉai uyttapiṉ uṉ
cīrē uyirkku uyirāy aṭiyēṟku iṉṟu tittikkumē

26
tikku uṟṟa kīrtti irāmānucaṉai eṉ cey viṉai ām
meyk kuṟṟam nīkki viḷaṅkiya mēkattai mēvum nallōr
ek kuṟṟavāḷar etu piṟappu ētu iyalvu āka niṉṟōr
ak kuṟṟam ap piṟappu av iyalvē nammai āṭkoḷḷumē

27
koḷḷak kuṟaivu aṟṟu ilaṅki koḻuntu viṭṭu ōṅkiya uṉ
vaḷḷal taṉattiṉāl valviṉaiyēṉ maṉam nī pukuntāy
veḷḷaic cuṭar viṭum uṉ peru mēṉmaikku iḻukku itu eṉṟu
taḷḷuṟṟu iraṅkum irāmānuca eṉ taṉi neñcamē

28
neñcil kaṟai koṇṭa kañcaṉaik kāynta nimalaṉ naṅkaḷ
pañcit tiruvaṭip piṉṉai taṉ kātalaṉ pātam naṇṇā
vañcarkku ariya irāmānucaṉ pukaḻ aṉṟi eṉ vāy
koñcip paravakillātu eṉṉa vāḻvu iṉṟu kūṭiyatē

29
kūṭṭum viti eṉṟu kūṭuṅkolō teṉ kurukaippirāṉ
pāṭṭu eṉṉum vētap pacuntamiḻ taṉṉai taṉ patti eṉṉum
vīṭṭiṉ kaṇ vaitta irāmānucaṉ pukaḻ mey uṇarntōr
īṭṭaṅkaḷ taṉṉai eṉ nāṭṭaṅkaḷ kaṇṭu iṉpam eytiṭavē

30
iṉpam taru peru vīṭu vantu eytil eṉ eṇ iṟanta
tuṉpam taru nirayam pala cūḻil eṉ tol ulakil
maṉ pal uyirkaṭku iṟaiyavaṉ māyaṉ eṉa moḻinta
aṉpaṉ aṉakaṉ irāmānucaṉ eṉṉai āṇṭaṉaṉē

31
āṇṭukaḷ nāḷ tiṅkaḷ āy nikaḻ kālam ellām maṉamē
īṇṭu pal yōṉikaḷtōṟu uḻalvōm iṉṟu ōr eṇ iṉṟiyē
kāṇ taku tōḷ aṇṇal teṉ atti ūrar kaḻal iṇaikkīḻp
pūṇṭa aṉpāḷaṉ irāmānucaṉaip poruntiṉamē

32
poruntiya tēcum poṟaiyum tiṟalum pukaḻum nalla
tiruntiya ñāṉamum celvamum cērum ceṟu kaliyāl
varuntiya ñālattai vaṇmaiyiṉāl vantu eṭuttu aḷitta
arun tavaṉ eṅkaḷ irāmānucaṉai aṭaipavarkkē

33
aṭai ār kamalattu alarmakaḷ kēḷvaṉ kai āḻi eṉṉum
paṭaiyōṭu nāntakamum paṭar taṇṭum oṇ cārṅka villum
puṭai ār puri caṅkamum intap pūtalam kāppataṟku eṉṟu
iṭaiyē irāmānucamuṉi āyiṉa in nilattē

34
nilattaic ceṟuttu uṇṇum nīcak kaliyai niṉaippu ariya
palattaic ceṟuttum piṟaṅkiyatu illai eṉ pey viṉai teṉ
pulattil poṟitta ap puttakac cummai poṟukkiya piṉ
nalattaip poṟuttatu irāmānucaṉ taṉ nayap pukaḻē

35
nayavēṉ oru teyvam nāṉilattē cila māṉiṭattaip
puyalē eṉak kavi pōṟṟi ceyyēṉ poṉ araṅkam eṉṉil
mayalē perukum irāmānucaṉ maṉṉu mā malarttāḷ
ayarēṉ aruviṉai eṉṉai evvāṟu iṉṟu aṭarppatuvē

36
aṭal koṇṭa nēmiyaṉ ār uyir nātaṉ aṉṟu āraṇac col
kaṭal koṇṭa oṇ poruḷ kaṇṭu aḷippa piṉṉum kāciṉiyōr
iṭariṉkaṇ vīḻntiṭat tāṉum av oṇporuḷ koṇṭu avar piṉ
paṭarum kuṇaṉ em irāmānucaṉ taṉ paṭi ituvē

37
paṭi koṇṭa kīrtti irāmāyaṇam eṉṉum pattiveḷḷam
kuṭi koṇṭa kōyil irāmānucaṉ kuṇam kūṟum aṉpar
kaṭi koṇṭa mā malart tāḷ kalantu uḷḷam kaṉiyum nallōr
aṭi kaṇṭu koṇṭu ukantu eṉṉaiyum āḷ avarkku ākkiṉarē

38
ākki aṭimai nilaippittaṉai eṉṉai iṉṟu avamē
pōkkip puṟattiṭṭatu eṉ poruḷā muṉpu puṇṇiyar tam
vākkil piriyā irāmānuca niṉ aruḷiṉ vaṇṇam
nōkkil terivu aritāl uraiyāy inta nuṇ poruḷē

39
poruḷum putalvarum pūmiyum pūṅkuḻalārum eṉṟē
maruḷ koṇṭu iḷaikkum namakku neñcē maṟṟu uḷār taramō
iruḷ koṇṭa vem tuyar māṟṟit taṉ īṟu il perum pukaḻē
teruḷum teruḷ tantu irāmānucaṉ ceyyum cēmaṅkaḷē

40
cēma nal vīṭum poruḷum tarumamum cīriya nal
kāmamum eṉṟu ivai nāṉku eṉpar nāṉkiṉum kaṇṇaṉukkē
ām atu kāmam aṟam poruḷ vīṭu itaṟku eṉṟu uraittāṉ
vāmaṉaṉ cīlaṉ irāmānucaṉ inta maṇmicaiyē

41
maṇmicai yōṉikaḷtōṟum piṟantu eṅkaḷ mātavaṉē
kaṇ uṟa niṟkilum kāṇakillā ulakōrkaḷ ellām
aṇṇal irāmānucaṉ vantu tōṉṟiya ap poḻutē
naṇṇarum ñāṉam talaikkoṇṭu nāraṇaṟku āyiṉarē

42
āyiḻaiyār koṅkai taṅkum ak kātal aḷaṟṟu aḻunti
māyum eṉ āviyai vantu eṭuttāṉ iṉṟu mā malarāḷ
nāyakaṉ ellā uyirkaṭkum nātaṉ araṅkaṉ eṉṉum
tūyavaṉ tītu il irāmānucaṉ tol aruḷ curantē

43
curakkum tiruvum uṇarvum colappukil vāy amutam
parakkum iru viṉai paṟṟu aṟa ōṭum paṭiyil uḷḷīr
uraikkiṉṟaṉaṉ umakku yāṉ aṟam cīṟum uṟu kaliyait
turakkum perumai irāmānucaṉ eṉṟu collumiṉē

44
col ār tamiḻ oru mūṉṟum curutikaḷ nāṉkum ellai
illā aṟaneṟi yāvum terintavaṉ eṇ arum cīr
nallār paravum irāmānucaṉ tirunāmam nampik
kallār akal iṭattōr etu pēṟu eṉṟu kāmipparē

45
pēṟu oṉṟu maṟṟu illai niṉ caraṇ aṉṟi ap pēṟu aḷittaṟku
āṟu oṉṟum illai maṟṟu ac caraṇ aṉṟi eṉṟu ip poruḷait
tēṟum avarkkum eṉakkum uṉait tanta cemmai collāl
kūṟum param aṉṟu irāmānuca meymmai kūṟiṭilē

46
kūṟum camayaṅkaḷ āṟum kulaiya kuvalayattē
māṟaṉ paṇitta maṟai uṇarntōṉai matiyiliyēṉ
tēṟumpaṭi eṉ maṉam pukuntāṉait ticai aṉaittum
ēṟum kuṇaṉai irāmānucaṉai iṟaiñciṉamē

47
iṟaiñcap paṭum paraṉ īcaṉ araṅkaṉ eṉṟu iv ulakattu
aṟam ceppum aṇṇal irāmānucaṉ eṉ aruviṉaiyiṉ
tiṟam ceṟṟu iravum pakalum viṭātu eṉ taṉ cintaiyuḷḷē
niṟaintu oppu aṟa iruntāṉ eṉakku ārum nikar illaiyē

48
nikar iṉṟi niṉṟa eṉ nīcataikku uṉ aruḷiṉkaṇ aṉṟip
pukal oṉṟum illai aruṭkum aḵtē pukal puṉmaiyilōr
pakarum perumai irāmānuca iṉi nām paḻutē
akalum poruḷ eṉ payaṉ iruvōmukkum āṉa piṉṉē

49
āṉatu cemmai aṟaneṟi poymmai aṟu camayam
pōṉatu poṉṟi iṟantatu vem kali pūṅ kamalat
tēṉ nati pāy vayal teṉ araṅkaṉ kaḻal ceṉṉi vaittut
tāṉ atil maṉṉum irāmānucaṉ it talattu utittē

50
utippaṉa uttamar cintaiyuḷ oṉṉalar neñcam añcik
kotittiṭa māṟi naṭappaṉa koḷḷai vaṉ kuṟṟam ellām
patitta eṉ puṉ kavip pā iṉam pūṇṭaṉa pāvu tol cīr
etit talai nātaṉ irāmānucaṉ taṉ iṇai aṭiyē

51
aṭiyait toṭarntu eḻum aivarkaṭkāy aṉṟu pāratap pōr
muṭiyap pari neṭun tēr viṭum kōṉai muḻutu uṇarnta
aṭiyarkku amutam irāmānucaṉ eṉṉai āḷa vantu ip
paṭiyil piṟantatu maṟṟu illai kāraṇam pārttiṭilē

52
pārttāṉ aṟu camayaṅkaḷ pataippa ip pār muḻutum
pōrttāṉ pukaḻkoṇṭu puṉmaiyiṉēṉiṭait tāṉ pukuntu
tīrttāṉ iru viṉai tīrttu araṅkaṉ ceyya tāḷ iṇaiyōṭu
ārttāṉ ivai em irāmānucaṉ ceyyum aṟputamē

53
aṟputaṉ cemmai irāmānucaṉ eṉṉai āḷa vanta
kaṟpakam kaṟṟavar kāmuṟu cīlaṉ karutu ariya
paṟpal uyirkaḷum pal ulaku yāvum paraṉatu eṉṉum
naṟporuḷ taṉṉai in nāṉilattē vantu nāṭṭiṉaṉē

54
nāṭṭiya nīcac camayaṅkaḷ māṇṭaṉa nāraṇaṉaik
kāṭṭiya vētam kaḷippuṟṟatu teṉ kurukai vaḷḷal
vāṭṭam ilā vaṇ tamiḻ maṟai vāḻntatu maṇṇulakil
īṭṭiya cīlattu irāmānucaṉ taṉ iyalvu kaṇṭē

55
kaṇṭavar cintai kavarum kaṭi poḻil teṉ araṅkaṉ
toṇṭar kulāvum irāmānucaṉai tokai iṟanta
paṇ taru vētaṅkaḷ pārmēl nilaviṭap pārttaruḷum
koṇṭalai mēvittoḻum kuṭi ām eṅkaḷ kōkkuṭiyē

56
kōk kula maṉṉarai mūveḻu kāl oru kūr maḻuvāl
pōkkiya tēvaṉaip pōṟṟum puṉitaṉ puvaṉam eṅkum
ākkiya kīrtti irāmānucaṉai aṭaintapiṉ eṉ
vākku uraiyātu eṉ maṉam niṉaiyātu iṉi maṟṟu oṉṟaiyē

57
maṟṟu oru pēṟu matiyātu araṅkaṉ malar aṭikku āḷ
uṟṟavarē taṉakku uṟṟavarāk koḷḷum uttamaṉai
nal tavar pōṟṟum irāmānucaṉai in nāṉilattē
peṟṟaṉaṉ peṟṟapiṉ maṟṟu aṟiyēṉ oru pētaimaiyē

58
pētaiyar vētap poruḷ itu eṉṟu uṉṉi piramam naṉṟu eṉṟu
ōti maṟṟu ellā uyirum aḵtu eṉṟu uyirkaḷ meyviṭṭu
ātip paraṉōṭu oṉṟu ām eṉṟu collum av allal ellām
vātil veṉṟāṉ em irāmānucaṉ meym matikkaṭalē

59
kaṭal aḷavu āya ticai eṭṭiṉuḷḷum kali iruḷē
miṭaitaru kālattu irāmānucaṉ mikka nāṉmaṟaiyiṉ
cuṭar oḷiyāl av iruḷait turantilaṉēl uyirai
uṭaiyavaṉ nāraṇaṉ eṉṟu aṟivār illai uṟṟu uṇarntē

60
uṇarnta meyññāṉiyar yōkamtoṟum tiruvāymoḻiyiṉ
maṇam tarum iṉ icai maṉṉum iṭamtoṟum mā malarāḷ
puṇarnta poṉ mārpaṉ poruntum patitoṟum pukku niṟkum
kuṇam tikaḻ koṇṭal irāmānucaṉ em kulak koḻuntē

61
koḻuntuviṭṭu ōṭip paṭarum vem kōḷ viṉaiyāl nirayattu
aḻuntiyiṭṭēṉai vantu āṭkoṇṭa piṉṉum aru muṉivar
toḻum tavattōṉ em irāmānucaṉ tol pukaḻ cuṭar mikku
eḻuntatu attāl nal aticayam kaṇṭatu irunilamē

62
iruntēṉ iru viṉaip pācam kaḻaṟṟi iṉṟu yāṉ iṟaiyum
varuntēṉ iṉi em irāmānucaṉ maṉṉu mā malart tāḷ
poruntā nilai uṭaip puṉmaiyiṉōrkku oṉṟum naṉmai ceyyāp
perun tēvaraipparavum periyōr tam kaḻal piṭittē

63
piṭiyait toṭarum kaḷiṟu eṉṉa yāṉ uṉ piṟaṅkiya cīr
aṭiyait toṭarumpaṭi nalka vēṇṭum aṟu camayac
ceṭiyait toṭarum maruḷ ceṟintōr citaintu ōṭa vantu ip
paṭiyait toṭarum irāmānuca mikka paṇṭitaṉē

64
paṇ taru māṟaṉ pacun tamiḻ āṉantam pāy matamāy
viṇṭiṭa eṅkaḷ irāmānucamuṉi vēḻam meymmai
koṇṭa nal vētak koḻun taṇṭam ēntik kuvalayattē
maṇṭi vantu ēṉṟatu vātiyarkāḷ uṅkaḷ vāḻvu aṟṟatē

65
vāḻvu aṟṟatu tollai vātiyarkku eṉṟum maṟaiyavar tam
tāḻvu aṟṟatu tavam tāraṇi peṟṟatu tattuva nūl
kūḻ aṟṟatu kuṟṟam ellām patitta kuṇattiṉarkku an
nāḻ aṟṟatu nam irāmānucaṉ tanta ñāṉattilē

66
ñāṉam kaṉinta nalam koṇṭu nāḷtoṟum naipavarkku
vāṉam koṭuppatu mātavaṉ valviṉaiyēṉ maṉattil
īṉam kaṭinta irāmānucaṉ taṉṉai eytiṉarkku at
tāṉam koṭuppatu taṉ takavu eṉṉum caraṇ koṭuttē

67
caraṇam aṭainta tarumaṉukkāp paṇṭu nūṟṟuvarai
maraṇam aṭaivitta māyavaṉ taṉṉai vaṇaṅka vaitta
karaṇam ivai umakku aṉṟu eṉṟu irāmānucaṉ uyirkaṭku
araṇ aṅku amaittilaṉēl araṇ ār maṟṟu iv ār uyirkkē

68
ār eṉakku iṉṟu nikar collil māyaṉ aṉṟu aivar teyvat
tēriṉil ceppiya kītaiyiṉ cemmaip poruḷ teriyap
pāriṉil coṉṉa irāmānucaṉaip paṇiyum nallōr
cīriṉil ceṉṟu paṇintatu eṉ āviyum cintaiyumē

69
cintaiyiṉōṭu karaṇaṅkaḷ yāvum citaintu muṉ nāḷ
antam uṟṟu āḻntatu kaṇṭu avai eṉ taṉakku aṉṟu aruḷāl
tanta araṅkaṉum taṉ caraṇ tantilaṉ tāṉ atu tantu
entai irāmānucaṉ vantu eṭuttaṉaṉ iṉṟu eṉṉaiyē

70
eṉṉaiyum pārttu eṉ iyalvaiyum pārttu eṇ il pal kuṇatta
uṉṉaiyum pārkkil aruḷ ceyvatē nalam aṉṟi eṉpāl
piṉṉaiyum pārkkil nalam uḷatē uṉ peruṅ karuṇai
taṉṉai eṉ pārppar irāmānuca uṉṉaic cārntavarē

71
cārntatu eṉ cintai uṉ tāḷ iṇaikkīḻ aṉpu tāṉ mikavum
kūrntatu at tāmarait tāḷkaḷukku uṉ taṉ kuṇaṅkaḷukkē
tīrntatu eṉ ceykai muṉ ceyviṉai nī ceyviṉai ataṉāl
pērntatu vaṇmai irāmānuca em peruntakaiyē

72
kaittaṉaṉ tīya camayak kalakarai kāciṉikkē
uyttaṉaṉ tūya maṟaineṟi taṉṉai eṉṟu uṉṉi uḷḷam
neytta aṉpōṭu iruntu ēttum niṟai pukaḻōruṭaṉē
vaittaṉaṉ eṉṉai irāmānucaṉ mikka vaṇmai ceytē

73
vaṇmaiyiṉālum taṉ mā takavālum mati puraiyum
taṇmaiyiṉālum it tāraṇiyōrkaṭku tāṉ caraṇāy
uṇmai nal ñāṉam uraitta irāmānucaṉai uṉṉum
tiṇmai allāl eṉakku illai maṟṟu ōr nilai tērntiṭilē

74
tērār maṟaiyiṉ tiṟam eṉṟu māyavaṉ tīyavaraik
kūr āḻi koṇṭu kuṟaippatu koṇṭal aṉaiya vaṇmai
ēr ār kuṇattu em irāmānucaṉ av eḻil maṟaiyil
cērātavaraic citaippatu appōtu oru cintaiceytē

75
ceyttalaic caṅkam ceḻu muttam īṉum tiru araṅkar
kaittalattu āḻiyum caṅkamum ēnti nam kaṇmukappē
moyttu alaittu uṉṉai viṭēṉ eṉṟu irukkilum niṉ pukaḻē
moyttu alaikkum vantu irāmānuca eṉṉai muṟṟum niṉṟē

76
niṉṟa vaṇ kīrttiyum nīḷ puṉalum niṟai vēṅkaṭap poṉ
kuṉṟamum vaikunta nāṭum kulaviya pāṟkaṭalum
uṉ taṉakku ettaṉai iṉpam tarum uṉ iṇaimalart tāḷ
eṉ taṉakkum atu irāmānuca ivai īyntu aruḷē

77
īyntaṉaṉ īyāta iṉṉaruḷ eṇ il maṟaik kuṟumpaip
pāyntaṉaṉ am maṟaip pal poruḷāl ippaṭi aṉaittum
ēyntaṉaṉ kīrttiyiṉāl eṉ viṉaikaḷai vēr paṟiyak
kāyntaṉaṉ vaṇmai irāmānucaṟku eṉ karuttu iṉiyē

78
karuttil pukuntu uḷḷil kaḷḷam kaḻaṟṟi karutu ariya
varuttattiṉāl mika vañcittu nī inta maṇṇakattē
tiruttit tirumakaḷ kēḷvaṉukku ākkiya piṉ eṉ neñcil
poruttappaṭātu em irāmānuca maṟṟu ōr poypporuḷē

79
poyyaic curakkum poruḷait turantu intap pūtalattē
meyyaip purakkum irāmānucaṉ niṟka vēṟu nammai
uyyak koḷḷa valla teyvam iṅku yātu eṉṟu ularntu avamē
aiyappaṭā niṟpar vaiyattuḷḷōr nal aṟivu iḻantē

80
nallār paravum irāmānucaṉ tirunāmam nampa
vallār tiṟattai maṟavātavarkaḷ evar avarkkē
ellā iṭattilum eṉṟum eppōtilum et toḻumpum
collāl maṉattāl karumattiṉāl ceyvaṉ cōrvu iṉṟiyē

81
cōrvu iṉṟi uṉ taṉ tuṇai aṭikkīḻ toṇṭupaṭṭavarpāl
cārvu iṉṟi niṉṟa eṉakku araṅkaṉ ceyya tāḷ iṇaikaḷ
pērvu iṉṟi iṉṟu peṟuttum irāmānuca iṉi uṉ
cīr oṉṟiya karuṇaikku illai māṟu terivuṟilē

82
terivu uṟṟa ñāṉam ceṟiyap peṟātu vem tīviṉaiyāl
uru aṟṟa ñāṉattu uḻalkiṉṟa eṉṉai oru poḻutil
poru aṟṟa kēḷviyaṉ ākki niṉṟāṉ eṉṉa puṇṇiyaṉō
terivu uṟṟa kīrtti irāmānucaṉ eṉṉum cīr mukilē

83
cīr koṇṭu pēr aṟam ceytu nal vīṭu ceṟitum eṉṉum
pār koṇṭa mēṉmaiyar kūṭṭaṉ allēṉ uṉ pata yukam ām
ēr koṇṭa vīṭṭai eḷitiṉil eytuvaṉ uṉṉuṭaiya
kār koṇṭa vaṇmai irāmānuca itu kaṇṭu koḷḷē

84
kaṇṭukoṇṭēṉ em irāmānucaṉ taṉṉai kāṇṭalumē
toṇṭukoṇṭēṉ avaṉ toṇṭar poṉ tāḷil eṉ tollai vemnōy
viṇṭukoṇṭēṉ avaṉ cīr veḷḷa vāriyai vāymaṭuttu iṉṟu
uṇṭukoṇṭēṉ iṉṉam uṟṟaṉa ōtil ulappu illaiyē

85
ōtiya vētattiṉ uṭporuḷāy ataṉ ucci mikka
cōtiyai nātaṉ eṉa aṟiyātu uḻalkiṉṟa toṇṭar
pētaimai tīrtta irāmānucaṉait toḻum periyōr
pātam allāl eṉ taṉ ār uyirkku yātoṉṟum paṟṟu illaiyē

86
paṟṟā maṉicaraip paṟṟi ap paṟṟu viṭātavarē
uṟṟār eṉa uḻaṉṟu ōṭi naiyēṉ iṉi oḷḷiya nūl
kaṟṟār paravum irāmānucaṉai karutum uḷḷam
peṟṟār evar avar emmai niṉṟu āḷum periyavarē

87
periyavar pēcilum pētaiyar pēcilum taṉ kuṇaṅkaṭku
uriyacol eṉṟum uṭaiyavaṉ eṉṟu eṉṟu uṇarvil mikkōr
teriyum vaṇ kīrtti irāmānucaṉ maṟai tērntu ulakil
puriyum nal ñāṉam poruntātavarai porum kaliyē

88
kali mikka cennel kaḻaṉik kuṟaiyal kalaip perumāṉ
oli mikka pāṭalai uṇṭu taṉ uḷḷam taṭittu ataṉāl
vali mikka cīyam irāmānucaṉ maṟaivātiyar ām
puli mikkatu eṉṟu ip puvaṉattil vantamai pōṟṟuvaṉē

89
pōṟṟu arum cīlattu irāmānuca niṉ pukaḻ terintu
cāṟṟuvaṉēl atu tāḻvu atu tīril uṉ cīr taṉakku ōr
ēṟṟam eṉṟē koṇṭu irukkilum eṉ maṉam ētti aṉṟi
āṟṟakillātu itaṟku eṉ niṉaivāy eṉṟiṭṭu añcuvaṉē

90
niṉaiyār piṟaviyai nīkkum pirāṉai in nīḷ nilattē
eṉai āḷa vanta irāmānucaṉai iruṅ kavikaḷ
puṉaiyār puṉaiyum periyavar tāḷkaḷil pūntoṭaiyal
vaṉaiyār piṟappil varuntuvar māntar maruḷ curantē

91
maruḷ curantu ākamavātiyar kūṟum avap poruḷ ām
iruḷ curantu eytta ulaku iruḷ nīṅka taṉ īṇṭiya cīr
aruḷ curantu ellā uyirkaṭkum nātaṉ araṅkaṉ eṉṉum
poruḷ curantāṉ em irāmānucaṉ mikka puṇṇiyaṉē

92
puṇṇiya nōṉpu purintum ilēṉ aṭi pōṟṟi ceyyum
nuṇ arum kēḷvi nuvaṉṟum ilēṉ cemmai nūl pulavarkku
eṇ arum kīrtti irāmānuca iṉṟu nī pukuntu eṉ
kaṇṇuḷḷum neñcuḷḷum niṉṟa ik kāraṇam kaṭṭuraiyē

93
kaṭṭap poruḷai maṟaip poruḷ eṉṟu kayavar collum
peṭṭaik keṭukkum pirāṉ allaṉē eṉ peru viṉaiyaik
kiṭṭi kiḻaṅkoṭu taṉ aruḷ eṉṉum oḷ vāḷ uruvi
veṭṭik kaḷainta irāmānucaṉ eṉṉum meyttavaṉē

94
tavam tarum celvam takavum tarum caliyāp piṟavip
pavam tarum tīviṉai pāṟṟit tarum paran tāmam eṉṉum
tivam tarum tītu il irāmānucaṉ taṉṉaic cārntavarkaṭku
uvantu aruntēṉ avaṉ cīr aṉṟi yāṉ oṉṟum uḷ makiḻntē

95
uḷ niṉṟu uyirkaḷukku uṟṟaṉavē ceytu avarkku uyavē
paṇṇum paraṉum parivilaṉ āmpaṭi pal uyirkkum
viṇṇiṉtalai niṉṟu vīṭu aḷippāṉ em irāmānucaṉ
maṇṇiṉ talattu utittu uymaṟai nālum vaḷarttaṉaṉē

96
vaḷarum piṇikoṇṭa valviṉaiyāl mikka nalviṉaiyil
kiḷarum tuṇivu kiṭaittaṟiyātu muṭaittalai ūṉ
taḷarum aḷavum tarittum viḻuntum taṉi tirivēṟku
uḷar em iṟaivar irāmānucaṉ taṉṉai uṟṟavarē

97
taṉṉai uṟṟu āṭceyyum taṉmaiyiṉōr maṉṉu tāmarait tāḷ
taṉṉai uṟṟu āṭceyya eṉṉai uṟṟāṉ iṉṟu taṉ takavāl
taṉṉai uṟṟār aṉṟi taṉmai uṟṟār illai eṉṟu aṟintu
taṉṉai uṟṟārai irāmānucaṉ kuṇam cāṟṟiṭumē

98
iṭumē iṉiya cuvarkkattil iṉṉum narakil iṭṭuc
cuṭumē avaṟṟait toṭar taru tollai cuḻal piṟappil
naṭumē iṉi nam irāmānucaṉ nammai nam vacattē
viṭumē caraṇam eṉṟāl maṉamē naiyal mēvutaṟkē

99
taṟkac camaṇarum cākkiyap pēykaḷum tāḻcaṭaiyōṉ
col kaṟṟa cōmparum cūṉiyavātarum nāṉmaṟaiyum
niṟkak kuṟumpu cey nīcarum māṇṭaṉar nīḷ nilattē
poṉ kaṟpakam em irāmānuca muṉi pōnta piṉṉē

100
pōntatu eṉ neñcu eṉṉum poṉ vaṇṭu uṉatu aṭippōtil
oṇ cīr ām teḷi tēṉ uṇṭu amarntiṭa vēṇṭi niṉpāl atuvē
īntiṭa vēṇṭum irāmānuca itu aṉṟi oṉṟum
māntakillātu iṉi maṟṟu oṉṟu kāṭṭi mayakkiṭalē

101
mayakkum iru viṉai valliyil pūṇṭu mati mayaṅkit
tuyakkum piṟaviyil tōṉṟiya eṉṉai tuyar akaṟṟi
uyakkoṇṭu nalkum irāmānuca eṉṟatu uṉṉai uṉṉi
nayakkum avarkku itu iḻukku eṉpar nallavar eṉṟum naintē

102
naiyum maṉam uṉ kuṇaṅkaḷai uṉṉi eṉ nāviruntu em
aiyaṉ irāmānucaṉ eṉṟu aḻaikkum aruviṉaiyēṉ
kaiyum toḻum kaṇ karutiṭum kāṇa kaṭal puṭai cūḻ
vaiyam itaṉil uṉ vaṇmai eṉpāl eṉ vaḷarntatuvē

103
vaḷarnta vem kōpa maṭaṅkal oṉṟu āy aṉṟu vāḷ avuṇaṉ
kiḷarnta poṉ ākam kiḻittavaṉ kīrttip payir eḻuntu
viḷaintiṭum cintai irāmānucaṉ eṉ taṉ meyviṉai nōy
kaḷaintu nal ñāṉam aḷittaṉaṉ kaiyil kaṉi eṉṉavē

104
kaiyil kaṉi eṉṉak kaṇṇaṉaik kāṭṭit tarilum uṉ taṉ
meyyil piṟaṅkiya cīr aṉṟi vēṇṭilaṉ yāṉ nirayat
toyyil kiṭakkilum cōti viṇ cērilum iv aruḷ nī
ceyyil tarippaṉ irāmānuca eṉ ceḻuṅ koṇṭalē

105
ceḻuntiraip pāṟkaṭal kaṇ tuyil māyaṉ tiruvaṭikkīḻ
viḻuntiruppār neñcil mēvu nal ñāṉi nal vētiyarkaḷ
toḻum tirup pātaṉ irāmānucaṉait toḻum periyōr
eḻuntu iraittu āṭum iṭam aṭiyēṉukku iruppiṭamē

106
iruppiṭam vaikuntam vēṅkaṭam māliruñcōlai eṉṉum
poruppiṭam māyaṉukku eṉpar nallōr avai tammoṭum vantu
iruppiṭam māyaṉ irāmānucaṉ maṉattu iṉṟu avaṉ vantu
iruppiṭam eṉ taṉ itayattuḷḷē taṉakku iṉpuṟavē

107
iṉpu uṟṟa cīlattu irāmānuca eṉṟum evviṭattum
eṉpu uṟṟa nōy uṭaltōṟum piṟantu iṟantu eṇ ariya
tuṉpu uṟṟu vīyiṉum colluvatu oṉṟu uṇṭu uṉ toṇṭarkaṭkē
aṉpu uṟṟu irukkumpaṭi eṉṉai ākki aṅku āṭpaṭuttē

108
am kayal pāy vayal teṉ araṅkaṉ aṇi ākam maṉṉum
paṅkaya mā malarp pāvaiyaip pōṟṟutum patti ellām
taṅkiya teṉṉat taḻaittu neñcē nam talaimicaiyē
poṅkiya kīrtti irāmānucaṉ aṭip pū maṉṉavē

Antati – ein Kranz ohne Anfang und Ende

Die Form des Antāti ist mehr als ein literarischer Kunstgriff. Das Schlusswort oder der Schlussgedanke eines Pāsurams führt zum nächsten. Das Gedicht wirkt dadurch wie eine Girlande, deren Blüten ineinandergreifen.

Spirituell passt diese Form ausgezeichnet zum Inhalt. Guru, Schüler, Āḻvārs und Gott stehen nicht isoliert nebeneinander. Einer führt zum anderen. Empfangene Gnade wird zur weitergegebenen Gnade. Erinnerung führt zu Dienst; Dienst zu Liebe; Liebe erneut zu Erinnerung.

So ist das Antāti selbst ein Bild der Tradition: Was ein Herz empfangen hat, reicht es an das nächste weiter.

Prapanna Gayatri – warum 108 Verse?

Die traditionelle Bezeichnung Prapanna Gāyatrī oder Prapanna Sāvitrī macht den besonderen Rang des Werkes deutlich. Die 108 Verse werden wie eine geistige Girlande um den Namen Ramanujas verstanden. Ein Taniyan sagt ausdrücklich, dass diese „108-fache Sāvitrī“ durch den heiligen Namen Emperumanars geschenkt wurde.

Die Zahl 108 verbindet das Werk zugleich mit der Praxis des Japa. Eine Mala mit 108 Perlen macht Wiederholung körperlich und rhythmisch erfahrbar. Das Ramanuja Nurrantati kann auf ähnliche Weise gelesen werden: nicht nur um Informationen über Ramanuja zu erhalten, sondern um eine Haltung von Dankbarkeit, Zuflucht und geistiger Ausrichtung einzuüben.

Der Name Ramanuja als spirituelle Erinnerung

Pāsuram 43 fordert geradezu auf: „Sagt: Ramanuja!“ Der Name wird als Nektar beschrieben. Im Werk bedeutet Namensrezitation nicht, Ramanuja an die Stelle Nārāyaṇas zu setzen. Der Name des Acharya erinnert an die Lehre, an die Überlieferung und an die Zuflucht zu Gott.

Für Yoga-Aspiranten lässt sich daraus ein allgemeiner Impuls gewinnen: Der Name eines großen Lehrers kann eine ganze Welt geistiger Werte wachrufen. Wer „Sivananda“, „Ramanuja“ oder den Namen des eigenen Lehrers erinnert, kann sich fragen: Welche Haltung möchte ich jetzt verkörpern? Welche Lehre soll in meinem Leben lebendig werden?

Oben: „Om Namo Narayanaya“ im Yoga-Vidya-Satsang – die Ausrichtung auf Nārāyaṇa, zu der Ramanujas Tradition immer wieder führt.

Spirituelle Inspiration des Ramanuja Nurrantati für Yoga-Aspiranten

Das Ramanuja Nurrantati kann helfen, Guru Bhakti differenziert zu verstehen.

1. Dankbarkeit. Der Lehrer wird geliebt, weil durch ihn etwas Kostbares erkannt wurde.

2. Weitergabe. Ramanuja steht selbst in einer Linie. Er verehrt Nammalvar, Nathamuni und Yamunacharya. Ein guter Lehrer beginnt die Tradition nicht bei sich selbst.

3. Ausrichtung auf Gott. Der Acharya führt zu Nārāyaṇa, zur Bhagavad Gita, zum Veda und zur Tiruvaymoli.

4. Dienst statt Selbstüberhöhung. Amudanar möchte nicht nur Ramanuja dienen, sondern sogar den Menschen, die Ramanuja dienen. Die Bewegung geht nach unten in Demut, nicht nach oben in Status.

5. Gnade und Eigenbemühung. Der Schüler übt, lernt, rezitiert und dient – und erkennt gleichzeitig an, dass das Entscheidende nicht erzwungen werden kann.

6. Unterscheidungsvermögen. Die Intensität alter Guru-Bhakti sollte nicht als Freibrief für blinden Gehorsam missverstanden werden. Im modernen spirituellen Leben gehören Hingabe, ethische Verantwortung und klares Denken zusammen.

Kainkarya – Spiritualität als Dienst

Ein Schlüsselbegriff der Śrīvaiṣṇava-Tradition ist kainkarya: liebevoller Dienst. Im Werk zeigt sich dieser Gedanke immer wieder. Der Dichter will mit Wort, Geist und Handlung dienen; er will den Dienern des Acharya dienen; und der Acharya selbst dient den Āḻvārs und dem Herrn.

Das berührt unmittelbar das Ideal von Seva und Karma Yoga. Spirituelle Entwicklung besteht nicht nur aus inneren Erfahrungen. Sie zeigt sich darin, wie Wissen, Zeit und Fähigkeiten zum Wohl anderer eingesetzt werden.

Pāsuram 80 formuliert dies besonders klar: an jedem Ort, zu jeder Zeit, mit Wort, Geist und Tat dienen. Diese Aussage kann weit über ihren historischen Śrīvaiṣṇava-Kontext hinaus inspirieren. Sie erinnert an Karma Yoga: Spiritualität zeigt sich nicht nur darin, was ein Mensch glaubt oder während einer Meditation empfindet, sondern auch darin, wie er spricht, wie er denkt und was er für andere tut.

Wie kann man das Ramanuja Nurrantati lesen oder rezitieren?

Das Werk muss nicht in einem einzigen Durchgang gelesen werden. Die 108 Pāsurams eignen sich auch für eine langsame, meditative Lektüre.

Eine einfache Form kann sein:

  • zunächst einen Pāsuram im Tamil lesen oder hören;
  • danach die Umschrift langsam sprechen;
  • anschließend die deutsche Übersetzung betrachten;
  • einen Namen oder ein Bild auswählen, das besonders berührt;
  • einige Minuten still sitzen oder ein Mantra wie Oṃ Namo Nārāyaṇāya wiederholen;
  • zum Schluss überlegen: Welche Haltung dieses Verses kann heute in meinem Handeln sichtbar werden?

So wird aus Textstudium eine spirituelle Übung. Gerade beim Ramanuja Nurrantati bietet es sich an, die Lektüre mit Dankbarkeit zu verbinden – gegenüber Lehrern, Menschen, Büchern oder Erfahrungen, durch die der eigene Weg klarer geworden ist.

Ramanujas Herz – und Amudanars Herz

Pāsuram 106 gehört zu den schönsten Versen des gesamten Werkes. Die Guten nennen Vaikuntha, Veṅkaṭam und Tirumalirunjolai als Wohnstätten des wunderbaren Herrn. Doch der Herr wohnt auch in Ramanujas Herz.

Dann geschieht die letzte Verinnerlichung:

Ramanuja kommt in Amudanars Herz und wohnt dort in Freude.

Die heilige Geographie verschwindet dadurch nicht. Sie wird nach innen erweitert. Was in Vaikuntha, auf dem heiligen Berg und im Tempel verehrt wird, soll auch das Herz verwandeln.

Für Meditation ist dies ein kraftvolles Bild: Das Herz kann zum inneren Tempel werden, wenn Erinnerung, Liebe und ethische Ausrichtung darin beständig wohnen.

Der letzte Pāsuram – Lakshmi, Ranganatha und Ramanujas Füße

Das Werk endet nicht bei Ramanuja allein. Pāsuram 108 ruft zuerst die Lotusgöttin Lakshmi auf der Brust des Herrn von Süd-Srirangam in Erinnerung. Dann bittet der Dichter darum, dass die blumenhaften Füße Ramanujas, in denen alle Bhakti aufgeblüht scheint, auf dem Haupt ruhen mögen.

Damit schließt sich der Kreis:

Lakshmi und Narayana → die Alvars → Ramanuja → Amudanar → das eigene Herz des Rezitierenden.

Die Überlieferung wird zur lebendigen Beziehung.

Ramanuja Nurrantati für tamilische Hindus in Deutschland

Für tamilische Hindus in Deutschland kann das Ramanuja Nurrantati besonders wertvoll sein, weil es Religion, Sprache und geistige Erinnerung verbindet. Familien, deren Alltag überwiegend deutschsprachig geworden ist, können über die drei parallelen Ebenen dieses Artikels wieder Zugang finden:

  • Tamilische Schrift bewahrt Klang und liturgische Verbindung;
  • wissenschaftliche Umschrift erleichtert das Mitlesen und Rezitieren;
  • deutsche Übersetzung erschließt Gedanken, Bilder und Theologie auch Menschen, die klassisches Tamil nicht sicher verstehen.

Das Werk kann außerdem ein Gespräch zwischen Generationen eröffnen: Was bedeutet ein Acharya? Was bedeutet Zuflucht? Wie kann man Tradition weitergeben, ohne sie nur äußerlich zu wiederholen? Wie lassen sich große historische Lehrer ehren und zugleich verantwortungsvoll in einer modernen europäischen Gesellschaft leben?

Ramanuja Nurrantati und andere tamilische Schriften

Besonders eng verwandt ist das Ramanuja Nurrantati mit:

Im weiteren tamilischen Hinduismus lohnt auch der Vergleich mit Tevaram, Tiruvasagam, Tirumantiram und Periya Puranam. Diese Werke gehören einer anderen, shaivischen theologischen Welt an, zeigen aber ebenfalls, wie Tamil zur Sprache tiefster Gottesbeziehung, Guru-Verehrung und religiöser Erfahrung wurde.

Schluss – empfangene Gnade weitergeben

Das Ramanuja Nurrantati beginnt als Lobpreis eines großen Lehrers und entfaltet sich zu einer tiefen Meditation über Gnade, Dankbarkeit und geistige Überlieferung.

Ramanuja steht dabei niemals allein. Hinter ihm stehen die Āḻvārs, Nammalvar, Nathamuni, Yamunacharya, der Veda, die Bhagavad Gita und letztlich Narayana selbst. Vor ihm steht Tiruvaraṅgattamutaṉār, der das Empfangene in 108 Versen weitergibt. Und vor Amudanar steht jeder Mensch, der diese Verse heute liest oder rezitiert.

Darin liegt eine zeitlose Botschaft:

Was wir an Wahrheit, Liebe, Mut und spiritueller Klarheit empfangen, soll nicht bei uns enden.

Ein guter Lehrer hilft dem Schüler, tiefer zu sehen und freier zu werden. Ein guter Schüler ehrt den Lehrer nicht nur durch Worte, sondern dadurch, dass die empfangene Weisheit im eigenen Leben Gestalt annimmt – in Mitgefühl, Wahrhaftigkeit, Dienst, Gebet und verantwortlichem Handeln.

So wird Tradition lebendig. Sie ist nicht bloß das Bewahren alter Formen. Sie ist ein Strom: Einer empfängt, einer erinnert, einer dient, einer gibt weiter.

Das Ramanuja Nurrantati endet mit dem Bild der Füße Ramanujas auf dem Haupt – einem alten indischen Ausdruck tiefster Ehrfurcht. Innerlich lässt sich dieses Bild so lesen: Möge das, was wahr, heilsam und heilig ist, mein Denken führen.

Und so kann der letzte Impuls dieses großen tamilischen Werkes ganz einfach lauten:

Empfange mit Dankbarkeit. Erinnere mit Liebe. Diene mit Demut. Gib das Gute weiter.

Siehe auch

Quellen und Textgrundlage

Editionshinweis: Der Tamiltext wurde für diese Wiki-Fassung aus mehreren elektronischen Textzeugen gegengeprüft und mit moderater moderner Worttrennung wiedergegeben. Die traditionelle Korpuszählung 3893–4000 ist zusätzlich in der Einleitung genannt; im Text selbst wird zur besseren Lesbarkeit ausschließlich die werkinterne Zählung 1–108 verwendet. Varianten in Sandhi-Trennung und Orthographie können zwischen Ausgaben vorkommen.

Weblinks zu Ramanuja, Bhakti und Yoga