Kleine Ganesha Puja

Aus Yogawiki

Kleine Ganesha Puja ist eine vollständige kurze Puja zu Ganesha für einen guten Beginn. Menschen, die eine neue Aufgabe aufnehmen, einen Lernweg beginnen oder vor einer Entscheidung stehen, können darin um Klarheit und das Überwinden von Hindernissen bitten. Sie kann am Hausaltar, im Yogacenter oder anlässlich einer kleineren Feier zu Ganesha Chaturthi geleitet werden.

Die Anleitung folgt der Yoga Vidya-Praxis in der Sivananda Tradition. Eine mit dem Ablauf vertraute Person übernimmt die Leitung; weitere Teilnehmende können Wasser und Blüten darbringen. Für die gewöhnliche Andacht ist keine feste Tageszeit vorgeschrieben.

Vorbereitung und Materialien

Vor Beginn baden oder duschen, zumindest Hände, Füße und Gesicht waschen und frische, saubere Kleidung anziehen. Den Altar ruhig und sorgfältig vorbereiten. Gemeinsamer Kirtan kann einstimmen. Für die folgenden Darbringungen alles griffbereit anordnen:

  • Eine wasserfeste Murti oder ein anderes geeignetes Symbol für Ganesha.
  • Ein bis zwei Kerzen oder Öllampen, Feuerzeug und standsichere Unterlagen.
  • Ein eigenes Glas mit Trinkwasser und Löffel für die Reinigung sowie eine Schale mit Wasser und Löffel für das rituelle Bad.
  • Tablett mit Auffangschale und saubere Tücher zum Trocknen.
  • Asche, Sandelholzpaste und Kumkum für das Tilaka.
  • Blüten, Blütenblätter oder Reis; nach Möglichkeit eine Blumengirlande oder anderer Schmuck.
  • Räucherstäbchen mit Halter sowie Obst oder Süßigkeiten für Prasad.
  • Nach Möglichkeit Glocke und Muschelhorn.

Die Hauptfassung verwendet Wasser für das rituelle Bad. Nur Gegenstände übergießen, deren Material dies verträgt. (Eventuell ergänzen: Bei einem empfindlichen Bild ein wasserfestes Symbol davor verwenden.) Die Leitung spricht die Rezitationen und führt die Handlungen aus; eine Assistenz kann Gefäße reichen und darauf achten, dass alle in Ruhe teilnehmen können.

Durchführung

1. Einstimmen und dreimal Om

Die Ritualleitung verneigt sich vor dem Altar. Eine Assistenz kann die Glocke läuten und, wenn vorhanden, das Muschelhorn blasen. Alle singen gemeinsam:

oṃ oṃ oṃ

Übersetzung: Om, der heilige Urklang; dreimal zur Sammlung gesungen.

2. Achamana – innere und äußere Reinigung

Für Achamana mit dem Löffel jeweils eine kleine Menge Trinkwasser in die rechte Hand geben. Die Ritualleitung spricht die folgenden Anrufungen und führt die jeweils beschriebene Handlung aus. Die Geste macht die innere Ausrichtung auch körperlich erfahrbar.

Einen kleinen Schluck aus der rechten Hand trinken.

oṃ keśavāya namaḥ

Übersetzung: Verehrung Keshava.

Einen kleinen Schluck aus der rechten Hand trinken.

oṃ acyutāya namaḥ

Übersetzung: Verehrung Achyuta, dem Unvergänglichen.

Einen kleinen Schluck trinken; danach mit der Hand über den Scheitel, das Sahasrara Chakra, streichen.

oṃ anantāya namaḥ

Übersetzung: Verehrung Ananta, dem Unendlichen.

Wasser in die rechte Hand geben und nach oben und unten sprenkeln.

oṃ govindāya namaḥ

Übersetzung: Verehrung Govinda.

Wasser in die rechte Hand geben und in die vier Himmelsrichtungen sprenkeln.

oṃ nārāyaṇāya namaḥ

Übersetzung: Verehrung Narayana.

Nochmals etwas Wasser in die rechte Hand geben, die Hand über dem Kopf kreisen lassen und anschließend mit den Fingern schnippen. Dazu das Gebet an die heiligen Flüsse sprechen:

oṃ gaṅge ca yamune caiva godāvari sarasvati /
narmade sindhu kāveri namas tubhyaṃ namo namaḥ //

Übersetzung: O Ganga, Yamuna, Godavari, Saraswati, Narmada, Sindhu und Kaveri: Verehrung euch, immer wieder Verehrung.

3. Tilaka – die heiligen Zeichen auftragen

Beim Tilaka zuerst mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger der rechten Hand drei Streifen Asche auf die Stirn auftragen:

oṃ tatpuruṣāya vidmahe mahādevāya dhīmahi /
tan no rudraḥ pracodayāt //

Übersetzung: Om. Wir wollen jenes höchste Wesen erkennen und über den großen Gott meditieren. Möge Rudra unseren Geist anregen und erleuchten.

Mit dem rechten Ringfinger etwas Sandelholzpaste zwischen den Augenbrauen auftragen, am Ajna Chakra:

oṃ gandha-dvārāṃ durādharṣāṃ nitya-puṣṭāṃ karīṣiṇīm /
īśvarīṃ sarva-bhūtānāṃ tām ihopahvaye śriyam //
gandhān dhārayāmi

Übersetzung: Ich rufe hier Shri, die Herrin aller Wesen, herbei: durch Duft zugänglich, unüberwindlich, stets genährt und Fruchtbarkeit spendend. Ich trage die duftende Gabe auf.

Mit dem rechten Ringfinger einen Punkt Kumkum auf die Sandelholzpaste setzen:

oṃ aiṃ tripurā-devyai ca vidmahe klīṃ kāmeśvaryai ca dhīmahi /
sauṃ tan naḥ klinne pracodayāt //

Übersetzung: Om. Mit den Keimsilben aiṃ, klīṃ und sauṃ verehren wir Tripura Devi und meditieren über Kameshvari. Möge die von göttlicher Liebe erfüllte Göttin unseren Geist anregen. Die Keimsilben sind heilige Laute und werden nicht wie gewöhnliche Wörter übersetzt.

4. Avahana – Gottheiten und Lehrer begrüßen

Zur Avahana die Glocke läuten und zu jeder der folgenden Anrufungen eine Blüte darbringen. Die Anrufung öffnet die Verehrung für die verschiedenen göttlichen Kräfte und die Lehrer der Sivananda Tradition.

oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ

Übersetzung: Verehrung Ganesha, dem Herrn der Scharen.

oṃ śaravaṇabhavāya namaḥ

Übersetzung: Verehrung Subrahmanya, dem im Schilfwald Geborenen.

oṃ aiṃ sarasvatyai namaḥ

Übersetzung: Verehrung Saraswati, mit der Keimsilbe aiṃ.

oṃ guṃ gurubhyo namaḥ

Übersetzung: Verehrung den spirituellen Lehrern, mit der Keimsilbe guṃ.

oṃ namo bhagavate śivānandāya

Übersetzung: Verehrung dem erhabenen Swami Sivananda.

oṃ namo bhagavate viṣṇu-devānandāya

Übersetzung: Verehrung dem erhabenen Swami Vishnudevananda.

oṃ ādi-śaktyai namaḥ

Übersetzung: Verehrung der ursprünglichen göttlichen Kraft, Adi Shakti.

5. Die Hauptverehrung eröffnen und das Anliegen sammeln

Die folgende Anrufung neunmal sprechen. Eine Blüte darbringen, sich verneigen und ein bis zwei Minuten mit geschlossenen Augen in Dhyana verweilen. Sich die Gegenwart des Göttlichen vergegenwärtigen. Beim Sankalpa das eigene Anliegen innerlich darbringen oder die Puja aus reiner Hingabe widmen. Avahana, Anbieten eines Sitzes und Meditation sind in dieser Kurzform zusammengefasst.

oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ

Übersetzung: Verehrung Ganesha, dem Herrn der Scharen, mit der Keimsilbe gaṃ.

6. Abhisheka – das rituelle Bad

Bereits dargebrachte Blüten vom Tablett nehmen und auf einen eigenen Platz am Altar legen. Mit dem Löffel Wasser über die wasserfeste Darstellung geben und es in der Schale auffangen. Die Teilnehmenden dürfen nacheinander nach vorn kommen, sich verneigen, einige Löffel darbringen und den nächsten Platz machen. Währenddessen das folgende Mantra wiederholen. Vor Beginn neun, 27 oder 108 Wiederholungen wählen; bei längerer Teilnahme kann weiterrezitiert werden.

oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ

Übersetzung: Verehrung Ganesha, dem Herrn der Scharen, mit der Keimsilbe gaṃ.

Nach der letzten Darbringung die Darstellung achtsam mit einem sauberen Tuch trocknen und auf das trockene Tablett stellen. Die aufgefangene Flüssigkeit beiseitestellen.

7. Alankara – Zeichen, Blüten und Schmuck

Bei Alankara die gereinigte Darstellung mit den heiligen Zeichen versehen. Asche mit den mittleren drei Fingern auftragen:

oṃ tatpuruṣāya vidmahe mahādevāya dhīmahi /
tan no rudraḥ pracodayāt //

Übersetzung: Om. Wir wollen jenes höchste Wesen erkennen und über den großen Gott meditieren. Möge Rudra unseren Geist anregen und erleuchten.

Sandelholzpaste mit dem Ringfinger auftragen:

oṃ gandha-dvārāṃ durādharṣāṃ nitya-puṣṭāṃ karīṣiṇīm /
īśvarīṃ sarva-bhūtānāṃ tām ihopahvaye śriyam //
gandhān dhārayāmi

Übersetzung: Ich rufe hier Shri, die Herrin aller Wesen, herbei: durch Duft zugänglich, unüberwindlich, stets genährt und Fruchtbarkeit spendend. Ich trage die duftende Gabe auf.

Darauf mit dem Ringfinger einen Kumkum-Punkt setzen. In dieser Stufe der Puja wird gemäß den Einzelanleitungen das folgende Chamunda-Mantra gesprochen:

oṃ aiṃ hrīṃ klīṃ cāmuṇḍāyai vicce namaḥ

Übersetzung: Verehrung der Göttin Chamunda mit den heiligen Mantrasilben aiṃ hrīṃ klīṃ und vicce.

Anschließend die Darstellung mit der Girlande, Blüten und gegebenenfalls einer Mala schmücken. Dazu gemeinsam das folgende Gebet rezitieren. Wenn das Schmücken länger dauert, darf das Hauptmantra weitergesungen werden.

oṃ eka-dantāya vidmahe vakra-tuṇḍāya dhīmahi /
tan no dantī pracodayāt //
oṃ śrī-gaṇeśāya namaḥ puṣpamālāṃ samarpayāmi //

Übersetzung: Wir wollen den Einzähnigen erkennen und über den mit dem gebogenen Rüssel meditieren. Möge der Träger des Stoßzahns uns anregen. Verehrung Ganesha; ich bringe die Blumengirlande dar.

8. Archana – Blüten oder Reis darbringen

Für Archanam eine Blüte, ein Blütenblatt oder etwas Reis mit der rechten Hand zum Herzen führen und dann auf die Darstellung legen. Zu jeder Anrufung eine Gabe darbringen. Die Hauptfassung verwendet neun, 27 oder 108 Wiederholungen des folgenden Mantras; auch die Teilnehmenden können nacheinander ihre Gaben darbringen.

oṃ śrī-mahā-gaṇapataye namaḥ

Übersetzung: Verehrung dem großen Herrn der Scharen, Ganesha.

9. Dhupa – Räucherwerk darbringen

Für Dhupa ein Räucherstäbchen entzünden, im Uhrzeigersinn vor der Darstellung schwenken und in den Halter stellen. Dabei die Glocke läuten.

oṃ śrī-gaṇeśāya namaḥ /
dhūpaṃ samarpayāmi //

Übersetzung: Verehrung Ganesha. Ich bringe Räucherwerk dar.

10. Dipa – Licht darbringen

Für Dipa die brennende Kerze oder Öllampe im Uhrzeigersinn vor der Darstellung schwenken, dazu klingeln und sie anschließend sicher abstellen.

oṃ śrī-gaṇeśāya namaḥ /
dīpaṃ samarpayāmi //

Übersetzung: Verehrung Ganesha. Ich bringe Licht dar.

11. Naivedya – die Speise weihen

Die Schale mit Obst oder Süßigkeiten vor den Altar stellen. Bei Naivedya mit einer Blüte oder der rechten Hand etwas sauberes Wasser im Uhrzeigersinn über die Speise sprenkeln und den Gayatri Mantra dreimal vollständig rezitieren.

oṃ bhūr bhuvaḥ svaḥ /
tat savitur vareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi /
dhiyo yo naḥ pracodayāt //

Übersetzung: Om. Erde, Zwischenraum und Himmelswelt. Wir meditieren über den verehrungswürdigen Glanz des göttlichen Savitar. Möge er unsere Einsicht anregen und erleuchten.

oṃ śrī-gaṇeśāya namaḥ /
naivedyaṃ samarpayāmi //

Übersetzung: Verehrung Ganesha. Ich bringe die Speise dar.

Ein oder mehrere Stücke der Speise auf einer eigenen kleinen Schale am Altar darbringen. Die übrige Gabe wird nach der Feier als Prasad geteilt.

12. Arati – die Lichtzeremonie

Alle stehen, soweit dies gut möglich ist. Die Ritualleitung oder eine Assistenz schwenkt die Lampe im Uhrzeigersinn vor dem Altar. Dazu kann die Glocke erklingen und das Muschelhorn geblasen werden. Die folgende Arati-Fassung gemeinsam singen:

jaya jaya āratī vighna-vināyaka, vighna-vināyaka śrī-gaṇeśa //
jaya jaya āratī veṇu-gopāla, veṇu-gopāla veṇu-lola,
pāpa-vidūra navanīta-cora //
jaya jaya āratī sad-guru-nātha, sad-guru-nātha śivānanda //
jaya jaya āratī veṇu-gopāla //

Übersetzung: Ehre sei der Lichtverehrung: Ganesha, der Hindernisse beseitigt; Krishna, dem Flötenspieler und Butterdieb, der Verfehlungen fernhält; dem wahren Lehrer Sivananda. Ehre der Lichtverehrung des Flöte spielenden Gopala.

Nach dem Gesang mit der rechten Hand dreimal die Lichtkraft zum Altar hin zuwenden. Dann das Licht den Anwesenden reichen. Sie führen die Hände mit Abstand über die Flamme und streichen die empfangene Wärme symbolisch über Kopf oder Gesicht. Die Lampe bleibt dabei unter sicherer Führung.

13. Segenswünsche und Widmung

Den Segen der Verehrung allen Wesen widmen. Dreimal gemeinsam sprechen:

lokāḥ samastāḥ sukhino bhavantu

Übersetzung: Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.

tvam eva mātā ca pitā tvam eva /
tvam eva bandhuś ca sakhā tvam eva /
tvam eva vidyā draviṇaṃ tvam eva /
tvam eva sarvaṃ mama deva-deva //

Übersetzung: Du allein bist Mutter und Vater; du bist Verwandter und Freund. Du bist Wissen und Reichtum; du bist mein Alles, o Gott der Götter.

Vor dem Altar verneigen und einige Minuten in Stille sitzen. Die Ritualleitung kündigt die Meditation kurz an und lässt ausreichend Zeit, damit die Verehrung nachklingen kann.

oṃ tat sat /
brahmārpaṇam astu //

Übersetzung: Om, Das ist die Wahrheit. Möge alles Brahman dargebracht sein.

Abschluss und Weiterführung

Die geweihten Speisen als Prasad an alle verteilen, Helfenden danken und den Altar gemeinsam ordnen. (Eventuell ergänzen: Blüten kompostieren oder an einem geeigneten Platz dem Garten zurückgeben; Wasser aus einem Bad mit Pulver- oder Materialresten nicht als Trinkwasser verwenden.) Nach der Puja einen überschaubaren ersten Schritt für das anvertraute Vorhaben tun. So verbinden sich Gebet und verantwortliches Handeln.

Kleine und große Fassung

Diese kleine Puja bildet eine in sich abgeschlossene Feier. Die Große Ganesha Puja entfaltet die Verehrung mit weiteren Gaben und Gebeten. Die hier verwendete Blütenverehrung durch Wiederholung des Hauptmantras ist eine ausdrücklich zugelassene Form; eine Namensliste ist für diesen Ablauf nicht erforderlich.

Siehe auch

Quellen

  • Yoga Vidya Purohita Handbuch, 3. erweiterte Auflage, Januar 2025, Teil 2: Durchführung von allgemeinen Ritualen, Abschnitt „Puja“.
  • Ganeshapuja – Kurzform, Yoga Vidya, Einzelanleitung in IAST.

Rezitationen in Devanagari

Die folgenden Texte entsprechen den ausgeschriebenen IAST-Rezitationen der Anleitung. Wiederholungszahlen und gleichzeitige Handlungen stehen beim jeweiligen Ritualschritt. Die Schriftübertragung enthält keine zusätzlichen vedischen Tonzeichen.

Om

ॐ ॐ ॐ

Achamana: Keshava

ॐ केशवाय नमः

Achamana: Achyuta, dem Unvergänglichen

ॐ अच्युताय नमः

Achamana: Ananta, dem Unendlichen

ॐ अनन्ताय नमः

Achamana: Govinda

ॐ गोविन्दाय नमः

Achamana: Narayana

ॐ नारायणाय नमः

Flussgebet

ॐ गङ्गे च यमुने चैव गोदावरि सरस्वति /
नर्मदे सिन्धु कावेरि नमस् तुभ्यं नमो नमः //

Shiva Gayatri

ॐ तत्पुरुषाय विद्महे महादेवाय धीमहि /
तन् नो रुद्रः प्रचोदयात् //

Sandelholzgebet

ॐ गन्ध-द्वारां दुराधर्षां नित्य-पुष्टां करीषिणीम् /
ईश्वरीं सर्व-भूतानां ताम् इहोपह्वये श्रियम् //
गन्धान् धारयामि

Tripura Gayatri

ॐ ऐं त्रिपुरा-देव्यै च विद्महे क्लीं कामेश्वर्यै च धीमहि /
सौं तन् नः क्लिन्ने प्रचोदयात् //

Anrufung 1

ॐ गं गणपतये नमः

Anrufung 2

ॐ शरवणभवाय नमः

Anrufung 3

ॐ ऐं सरस्वत्यै नमः

Anrufung 4

ॐ गुं गुरुभ्यो नमः

Anrufung 5

ॐ नमो भगवते शिवानन्दाय

Anrufung 6

ॐ नमो भगवते विष्णु-देवानन्दाय

Anrufung 7

ॐ आदि-शक्त्यै नमः

Chamunda Mantra

ॐ ऐं ह्रीं क्लीं चामुण्डायै विच्चे नमः

Ganesha – Schmücken

ॐ एक-दन्ताय विद्महे वक्र-तुण्डाय धीमहि /
तन् नो दन्ती प्रचोदयात् //
ॐ श्री-गणेशाय नमः पुष्पमालां समर्पयामि //

Ganesha – Blütenverehrung

ॐ श्री-महा-गणपतये नमः

Ganesha – Räucherwerk

ॐ श्री-गणेशाय नमः /
धूपं समर्पयामि //

Ganesha – Licht

ॐ श्री-गणेशाय नमः /
दीपं समर्पयामि //

Gayatri

ॐ भूर् भुवः स्वः /
तत् सवितुर् वरेण्यं भर्गो देवस्य धीमहि /
धियो यो नः प्रचोदयात् //

Ganesha – Speisegabe

ॐ श्री-गणेशाय नमः /
नैवेद्यं समर्पयामि //

Ganesha – Arati

जय जय आरती विघ्न-विनायक, विघ्न-विनायक श्री-गणेश //
जय जय आरती वेणु-गोपाल, वेणु-गोपाल वेणु-लोल,
पाप-विदूर नवनीत-चोर //
जय जय आरती सद्-गुरु-नाथ, सद्-गुरु-नाथ शिवानन्द //
जय जय आरती वेणु-गोपाल //

Lokah Samastah

लोकाः समस्ताः सुखिनो भवन्तु

Tvam Eva

त्वम् एव माता च पिता त्वम् एव /
त्वम् एव बन्धुश् च सखा त्वम् एव /
त्वम् एव विद्या द्रविणं त्वम् एव /
त्वम् एव सर्वं मम देव-देव //

Om Tat Sat

ॐ तत् सत् /
ब्रह्मार्पणम् अस्तु //