Blindheit

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Blindheit - was ist das? Wie geht man damit um? Blindheit kann körperlich und geistig sein. Blindheit ist zunächst ein medizinischer Ausdruck und bedeutet, dass man nichts sehen kann. Fehlendes Sehvermögen ist Blindheit. Blindheit kann angeboren sein, kann durch einen Unfall oder ein Verbrechen verursacht sein. Und es gibt Erkrankungen, die schrittweise zur Blindheit führen können, insbesondere im Alter.

Weisheit - ein Gegenpol zu Blindheit

Der Ausdruck Blindheit kann aber auch figurativ für geistige Blindheit stehen. Man kann mit Blindheit geschlagen sein - das bedeutet, dass man etwas nicht sieht, nicht einsieht. So gibt es z.B. politische Blindheit. Man kann, im übertragenen Sinne, auf einem Auge blind sein. Man kann gegenüber den Fehlern eines anderen blind sein. So ist geistige Blindheit oft eine innere Weigerung, den Dingen ins Auge zu sehen. Andererseits ist es etwas Gutes, wenn man auch mal ein Auge zudrücken kann.

Umgang mit geistiger Blindheit bei Anderen

Angenommen du bist mit einem Menschen zusammen oder in deiner Umgebung ist ein Mensch, den du als geistig blind empfindest. Er sieht nicht, was um ihn herum geschieht. Er sieht vielleicht nicht, wie er ausgenutzt wird. Er sieht nicht, wie die Menschen um ihn herum ihn vielleicht belügen und betrügen und er sieht auch nicht, dass er so wie er gerade die Dinge langfristig angeht, es nicht gut gehen kann. Er ist mit Blindheit geschlagen und du überlegst, was du tun sollst. Zunächst musst du überlegen, ob der Andere wirklich mit Blindheit geschlagen ist, oder einfach nur eine andere Sichtweise hat als du und seine Sichtweise genauso korrekt ist wie deine.

Das sollte man als Erstes ergründen. Als zweites frage dich, ob es dich wirklich etwas angeht. Es geht dich zum Beispiel wenig an, wenn die Sache nicht so von Bedeutung ist und es geht dich auch wenig an, wenn du nicht so viel damit zu tun hast. Angenommen die Sache ist von Bedeutung und Leib und Leben ist in Gefahr oder die ganze wirtschaftliche Existenz einer ganzen Familie, dann müsstest du vielleicht warnen.

Wenn es aber nur etwas Kleines ist, was zu einem Scheitern führt, dann musst du nicht unbedingt etwas sagen. Eventuell muss er eine Erfahrung machen, um daran zu wachsen. Menschen lernen nicht nur dadurch, dass sie gewarnt werden, manchmal lernen Menschen dadurch, dass sie Fehler machen. Und kleine Fehler aus Blindheit begangen machen vielleicht sehender und wachsamer in der Zukunft. In jedem Fall kannst du dem Anderen Lichtgedanken schicken und alles Gute wünschen. Und eventuell kannst du ihm kurz sagen, dass er von etwas überzeugt ist und du meinst, dass es noch eine andere Sichtweise darauf gäbe und wenn er will sie du ihm mitteilen könntest und wenn nicht, dann wünschst du ihm alles Gute.

Blindheit in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Blindheit gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Blindheit - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Blindheit sind zum Beispiel Augenlos, Achtlosigkeit, Unüberlegtheit, Unbewusstheit, Unbeabsichtigt, Unvorsichtigkeit .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Blindheit - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Blindheit sind zum Beispiel Durchdacht, Überlegt, Ausgereift, Berechnend, Sturheit, Überheblichkeit . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Blindheit, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Blindheit, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Blindheit stehen:

Eigenschaftsgruppe

Blindheit kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Blindheit sind zum Beispiel das Adjektiv blind, das Verb erblinden, sowie das Substantiv Blinder.

Wer Blindheit hat, der ist blind beziehungsweise ein Blinder.

Siehe auch

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