Verehrung des eigenen Linga nach dem Brihat Tantrasara
Verehrung des eigenen Linga nach dem Brihat Tantrasara bezeichnet die rituelle Anerkennung des männlichen Geschlechtsorgans als Erscheinungsform Shivas. Der Brihat Tantrasara enthält dafür einen ausdrücklichen Beleg innerhalb seines Duti-Yaga. Dieser Artikel erläutert die Stelle und arbeitet daraus eine heutige selbstständige Einzel-Puja aus. Die Ausgliederung aus dem historischen Paarritual und die vereinfachte Darbringung der Gaben werden als Anpassung kenntlich gemacht.

Die Andacht richtet sich an erwachsene Praktizierende, die körperbezogene Verehrung mit Mantra, Bhakti und Meditation verbinden möchten. Sie setzt weder eine Partnerperson noch einen bestimmten sexuellen Erregungszustand voraus. Die Verehrung des eigenen Linga und Selbstbefriedigung sind unterschiedliche Handlungen; Letztere wird durch die zitierte Passage nicht vorgeschrieben.
Der direkte Quellenbeleg
Nach der Verehrung der Partnerin heißt es im Duti-Yaga:
Quellenstelle zur Verehrung des eigenen Linga
tataḥ svaliṅgaṃ pūjayet |
arcayedgandhapuṣpādyaiḥ svaśivaṃ tadanantaram |
mūlamantraṃ oṃ namaḥ śivāya tataḥ param |
yajettatpuruṣāghorasadyojātakasaṃjñakaiḥ ||
Übersetzung: Danach soll er sein eigenes Linga verehren. Anschließend soll er seinen eigenen Shiva mit Duftstoffen, Blüten und weiteren Gaben verehren. [Genannt wird] der Grundmantra Om Namah Shivaya; danach soll er mit den als Tatpurusha, Aghora und Sadyojata bezeichneten [Mantras] verehren.
Fundstelle: Brihat Tantrasara, Duti-Yaga, unnummerierte Passage nach der Yoni-Verehrung, zwischen dem lokalen Vers 18 und 18-ka.
Die eckigen Klammern ergänzen den knappen Satzbau. Die Passage steht in einem Paarritual; sie belegt weder eine selbstständige Einzel-Paddhati noch eine Vorschrift zur Selbstbefriedigung.
Das Wort svalinga bedeutet „eigenes Linga“. Im Zusammenhang dieser Passage ist der leibliche Bezug deutlich; die folgenden Handlungen gehören zum Paarritual. Eine ausschließlich auf einen steinernen Shiva-Lingam bezogene Auslegung würde diesen Zusammenhang verfehlen.
Die Stelle nennt den Shiva-Grundmantra und drei weitere Mantras nur mit ihren Bezeichnungen. Der frühere Shiva-Abschnitt desselben Werks schreibt diese Formeln aus. Sie werden unten vollständig nach dieser Aufzählung wiedergegeben. Weitere, im Umfeld beschriebene Sri-Vidya-Handlungen werden nicht stillschweigend zu einem vereinfachten universellen Nyasa zusammengezogen.
Zweck und rituelle Haltung
Die Verehrung kann helfen, den eigenen Körper mit Würde wahrzunehmen und seine schöpferische Kraft in die Gottesverehrung einzubeziehen. Das Linga steht in dieser Betrachtung nicht für persönliche Macht über andere. Es wird als Teil eines lebendigen, vergänglichen und zugleich verehrungswürdigen Körpers betrachtet.
Der Name Shiva erinnert an Glückverheißung und an die stille Gegenwart des Bewusstseins. Die drei zusätzlichen Mantras bringen Aspekte von Erkenntnis, umfassender Verehrung und Zuflucht hinzu. Religiöse Bedeutungen werden nicht als Zusagen körperlicher Leistungsfähigkeit oder Fruchtbarkeit ausgegeben.
Vorbereitung
Wähle einen privaten, ungestörten Raum und plane 35 bis 50 Minuten. Benötigt werden ein bequemer Sitz, ein sauberes Tuch, klares Wasser, eine Blüte, ein Gabenteller, ein Shiva-Bild und ein Licht. Obst kann als Speisegabe hinzukommen. Alle Gaben bleiben in dieser Fassung auf dem Teller beziehungsweise beim Bild. Die historische Duftstoffdarbringung wird durch einen Duftgegenstand neben dem Bild ersetzt.
Wasche dich wie gewöhnlich und richte den Platz her. Wähle Haltung und Kleidung so, dass du die Andacht ruhig und ungestört vollziehen kannst. Der rituelle Bezug auf den leiblichen Linga bleibt auch dann bewusst, wenn er mit einem Tuch bedeckt ist.

Durchführung
1. Sankalpa
Sage: „Ich verehre Shiva in meiner Verkörperung. Möge diese Puja Achtung vor meinem Körper, Klarheit und einen verantwortlichen Umgang mit meiner Lebenskraft stärken.“ Diese Absichtserklärung gehört zur heutigen Einzelpraxis.
2. Sitz und Guru-Gruß
Berühre die Unterlage und rezitiere:
Gebet an die tragende Erde
oṃ pṛthvi tvayā dhṛtā lokā devi tvaṃ viṣṇunā dhṛtā |
tvañca dhāraya māṃ nityaṃ pavitraṃ kuru cāsanam ||
Übersetzung: Om. Erde, von dir werden die Welten getragen; Göttin, du wirst von Vishnu getragen. Trage auch mich beständig und mache meinen Sitz rein.
Fundstelle: Brihat Tantrasara, allgemeine Puja, Asana-Vorbereitung, Vers 6 und Prosa.
Führe die Hände vor dem Herzen zusammen:
Gruß an die Lehrer und Ganesha
oṃ gurubhyo namaḥ |
oṃ paramagurubhyo namaḥ |
oṃ parāparagurubhyo namaḥ |
oṃ gaṇeśāya namaḥ ||
Übersetzung: Om. Verehrung den Lehrern. Verehrung den übergeordneten Lehrern. Verehrung den Lehrern der höheren und weiteren Überlieferung. Verehrung Ganesha.
Fundstelle: Brihat Tantrasara, allgemeine Puja, Prosa beim Guru-Gruß vor Vers 11.
Die vier in der Quelle nacheinander genannten Grüße werden hier als zusammenhängende Eingangsrezitation gesetzt.
3. Die Quelle bewusst lesen
Lies den oben ausgeschriebenen Quellenabschnitt einmal auf Sanskrit oder Deutsch. Erinnere dich daran, dass die folgende Einzel-Puja aus einem Teil eines größeren Paarrituals entwickelt ist. Damit ist der Umfang dieser Fassung bestimmt.
4. Den eigenen Linga verehren
Richte die Aufmerksamkeit auf den eigenen leiblichen Linga und betrachte ihn als Ort der Verehrung Shivas. Die Hände können dabei vor dem Herzen bleiben. Sprich dreimal:
Shiva-Mantra
oṃ namaḥ śivāya |
Übersetzung: Om. Verehrung Shiva, dem Glückverheißenden.
Fundstelle: Brihat Tantrasara, Duti-Yaga, Passage zur Verehrung des eigenen Linga vor dem lokal nummerierten Vers 18-ka.
In diesem Abschnitt wird die Formel ausdrücklich genannt. Ihre Zählung und Zuordnung zu den einzelnen Gaben der heutigen Fassungen werden jeweils im Ablauf bestimmt.
Lass zwischen den Wiederholungen jeweils einen ruhigen Atemzug. Die Handlung besteht in bewusster Hinwendung und Anrufung. Körperliche Stimulation ist dafür nicht erforderlich und gehört nicht zu den folgenden Vorschriften.
5. Duft und Blüte
Lege einen Duftgegenstand und die Blüte auf den Gabenteller. Rezitiere bei jeder Gabe einmal den Shiva-Mantra. Widme die Gaben ausdrücklich „Shiva in dieser Verkörperung“. In der Quelle werden Duftstoffe und Blüten genannt; ihre ausschließlich mittelbare Darbringung über den Teller ist die gewählte Anpassung. Eine Salbung des Geschlechtsorgans wird in dieser Fassung nicht ausgeführt.
6. Tatpurusha-Mantra
Vergegenwärtige Shiva als wache, klare Gegenwart und rezitiere:
Tatpurusha-Mantra
oṃ tatpuruṣāya vidmahe mahādevāya dhīmahi |
tanno rudraḥ pracodayāt ||
Übersetzung: Om. Mögen wir Tatpurusha erkennen; auf Mahadeva meditieren wir. Möge Rudra uns anregen und führen.
Fundstelle: Brihat Tantrasara, Abschnitt „atha śivamantrāḥ“, Prosa nach dem lokalen Vers 8, Aufzählung der fünf Brahma-Formeln.
Tatpurusha bedeutet „jener Purusha“ und bezeichnet hier einen Aspekt Shivas. Die Formeln werden aus der ausdrücklichen Aufzählung genommen, auf die der spätere Duti-Yaga-Abschnitt zurückverweist.
Verweile danach etwa eine Minute. Richte die Aufmerksamkeit auf das Bewusstsein, in dem Körperempfindungen wahrgenommen werden.
7. Aghora-Mantra
Lies die folgende Formel langsam:
Aghora-Mantra
oṃ aghorebhyo'tha ghorebhyo ghoraghoratarebhyaḥ sarvataḥ sarvasarvebhyo |
namaste'stu rudrarūpebhyaḥ ||
Übersetzung: Om. Den nicht furchterregenden, den furchterregenden und den überaus furchterregenden Gestalten, von allen Seiten, allen insgesamt: Verehrung sei dir in den Gestalten Rudras.
Fundstelle: Brihat Tantrasara, „atha śivamantrāḥ“, Prosa nach dem lokalen Vers 8.
Die Formel würdigt unterschiedliche Erscheinungsweisen Rudras. Sie enthält keine Aufforderung, einen Menschen zu erschrecken oder zu verletzen.
Betrachte anschließend, dass angenehme und unangenehme Empfindungen wahrgenommen werden können, ohne den Körper dafür abzuwerten. Diese kurze Deutung verbindet den weiten Verehrungsgedanken der Formel mit der heutigen Andacht.
8. Sadyojata-Mantra
Rezitiere:
Sadyojata-Mantra
oṃ sadyojātaṃ prapadyāmi sadyojātāya vai namaḥ |
bhave'bhave'nādibhave bhajasva māṃ bhavodbhavāya namaḥ ||
Übersetzung: Om. Ich nehme Zuflucht zu Sadyojata, dem eben Geborenen; Verehrung sei Sadyojata. Im Werden, im Nichtwerden, im anfanglosen Werden: Nimm dich meiner an. Verehrung dem Ursprung des Werdens.
Fundstelle: Brihat Tantrasara, „atha śivamantrāḥ“, Prosa nach dem lokalen Vers 8.
Die Übersetzung folgt der hier überlieferten Wortfolge bhave, abhave, anādibhave. Die abweichende Fassung im Abschnitt zur Mala-Reinigung wird nicht stillschweigend damit vermischt.
Verweile bei der Vorstellung von Leben als fortwährendem Werden. Die Andacht richtet sich damit auf etwas Umfassenderes als auf die Bewertung einzelner Körperfunktionen.
9. Wasser, Licht und Speise
Stelle Wasser vor das Shiva-Bild, zeige das Licht und bringe gegebenenfalls Obst dar. Sprich bei jeder Gabe einmal Om Namah Shivaya. Verwende dafür die bereits bereitgestellten Gaben und den ausgeschriebenen Mantra.
10. Japa und Stille
Rezitiere den Shiva-Mantra 108-mal. Diese Zahl ist die heutige Wahl für eine überschaubare Andacht. Danach lass die besondere Konzentration auf einen Körperbereich los und nimm den ganzen Körper im Sitzen wahr. Verweile drei bis fünf Minuten still.
11. Abschluss
Verneige dich vor dem Bild und sprich:
Bitte um Nachsicht
kṣamasva |
Übersetzung: Verzeihe; sieh mir Unvollkommenheiten nach.
Fundstelle: Brihat Tantrasara, Ucchishta-Ganesha-Puja, Ende der Prosa zu Vers 20.
Die Übertragung als kurzer Abschluss auch anderer angepasster Rituale ist redaktionell.
Beende die besondere Ritualhaltung, ordne Kleidung und Gegenstände und teile oder verzehre die frische Speise. Der Abschluss besteht in Dank und in der Rückkehr zum gewöhnlichen Alltag.
Varianten und Abgrenzung
Eine kurze Fassung enthält Sankalpa, Guru-Gruß, Quellenlesung, Shiva-Mantra, die drei genannten Formeln, Blüte und Abschluss. Auch diese Kürzung ist eine heutige Auswahl. Wer eine gewöhnliche Puja an einem Shiva Lingam ausführt, verehrt einen Kultgegenstand; der leibliche Bezug des hier behandelten Rituals bleibt als eigene Form kenntlich.
Linga Puja am männlichen Partner überträgt die Verehrung auf eine Begegnung zu zweit. Sexuelle Selbstverehrung als moderne tantrische Anpassung behandelt einen anderen, ausdrücklich modernen Zusammenhang mit Selbstbefriedigung. Der Quellenbeleg dieses Artikels wird dort nicht zu einer Masturbationsvorschrift umgedeutet.
Begleitvideo
Shiva als spiritueller Name. Das Video ist im Yoga-Vidya-Wiki beim zugehörigen Thema eingebunden und ergänzt die religiöse Einordnung. Es zeigt nicht die Durchführung der hier ausgearbeiteten Ritualfassung.
Sanskrittexte und vollständige Übersetzungen
Die folgenden Abschnitte enthalten sämtliche in dieser Artikelfassung ausgeschriebenen Rezitationen und Quellstellen. Handlungsverse und historische Belege sind keine zusätzlichen Pflichtmantras. Die Vollständigkeit bezieht sich auf diese Auswahl; eine vollständige Ausgabe der zugrunde liegenden Tantras ist damit nicht gemeint.
Sanskrit in IAST
Quellenstelle zur Verehrung des eigenen Linga
tataḥ svaliṅgaṃ pūjayet |
arcayedgandhapuṣpādyaiḥ svaśivaṃ tadanantaram |
mūlamantraṃ oṃ namaḥ śivāya tataḥ param |
yajettatpuruṣāghorasadyojātakasaṃjñakaiḥ ||
Gebet an die tragende Erde
oṃ pṛthvi tvayā dhṛtā lokā devi tvaṃ viṣṇunā dhṛtā |
tvañca dhāraya māṃ nityaṃ pavitraṃ kuru cāsanam ||
Gruß an die Lehrer und Ganesha
oṃ gurubhyo namaḥ |
oṃ paramagurubhyo namaḥ |
oṃ parāparagurubhyo namaḥ |
oṃ gaṇeśāya namaḥ ||
Shiva-Mantra
oṃ namaḥ śivāya |
Tatpurusha-Mantra
oṃ tatpuruṣāya vidmahe mahādevāya dhīmahi |
tanno rudraḥ pracodayāt ||
Aghora-Mantra
oṃ aghorebhyo'tha ghorebhyo ghoraghoratarebhyaḥ sarvataḥ sarvasarvebhyo |
namaste'stu rudrarūpebhyaḥ ||
Sadyojata-Mantra
oṃ sadyojātaṃ prapadyāmi sadyojātāya vai namaḥ |
bhave'bhave'nādibhave bhajasva māṃ bhavodbhavāya namaḥ ||
Bitte um Nachsicht
kṣamasva |
Sanskrit in Devanagari
Die Devanagari-Fassung ist aus den dokumentierten IAST-Lesungen transliteriert; sie stellt keine unabhängig kollationierte Edition dar.
Quellenstelle zur Verehrung des eigenen Linga
ततः स्वलिङ्गं पूजयेत् ।
अर्चयेद्गन्धपुष्पाद्यैः स्वशिवं तदनन्तरम् ।
मूलमन्त्रं ॐ नमः शिवाय ततः परम् ।
यजेत्तत्पुरुषाघोरसद्योजातकसंज्ञकैः ॥
Gebet an die tragende Erde
ॐ पृथ्वि त्वया धृता लोका देवि त्वं विष्णुना धृता ।
त्वञ्च धारय मां नित्यं पवित्रं कुरु चासनम् ॥
Gruß an die Lehrer und Ganesha
ॐ गुरुभ्यो नमः ।
ॐ परमगुरुभ्यो नमः ।
ॐ परापरगुरुभ्यो नमः ।
ॐ गणेशाय नमः ॥
Shiva-Mantra
ॐ नमः शिवाय ।
Tatpurusha-Mantra
ॐ तत्पुरुषाय विद्महे महादेवाय धीमहि ।
तन्नो रुद्रः प्रचोदयात् ॥
Aghora-Mantra
ॐ अघोरेभ्योऽथ घोरेभ्यो घोरघोरतरेभ्यः सर्वतः सर्वसर्वेभ्यो ।
नमस्तेऽस्तु रुद्ररूपेभ्यः ॥
Sadyojata-Mantra
ॐ सद्योजातं प्रपद्यामि सद्योजाताय वै नमः ।
भवेऽभवेऽनादिभवे भजस्व मां भवोद्भवाय नमः ॥
Bitte um Nachsicht
क्षमस्व ।
Vollständige deutsche Übersetzung der Auswahl
Quellenstelle zur Verehrung des eigenen Linga
Danach soll er sein eigenes Linga verehren. Anschließend soll er seinen eigenen Shiva mit Duftstoffen, Blüten und weiteren Gaben verehren. [Genannt wird] der Grundmantra Om Namah Shivaya; danach soll er mit den als Tatpurusha, Aghora und Sadyojata bezeichneten [Mantras] verehren.
Gebet an die tragende Erde
Om. Erde, von dir werden die Welten getragen; Göttin, du wirst von Vishnu getragen. Trage auch mich beständig und mache meinen Sitz rein.
Gruß an die Lehrer und Ganesha
Om. Verehrung den Lehrern. Verehrung den übergeordneten Lehrern. Verehrung den Lehrern der höheren und weiteren Überlieferung. Verehrung Ganesha.
Shiva-Mantra
Om. Verehrung Shiva, dem Glückverheißenden.
Tatpurusha-Mantra
Om. Mögen wir Tatpurusha erkennen; auf Mahadeva meditieren wir. Möge Rudra uns anregen und führen.
Aghora-Mantra
Om. Den nicht furchterregenden, den furchterregenden und den überaus furchterregenden Gestalten, von allen Seiten, allen insgesamt: Verehrung sei dir in den Gestalten Rudras.
Sadyojata-Mantra
Om. Ich nehme Zuflucht zu Sadyojata, dem eben Geborenen; Verehrung sei Sadyojata. Im Werden, im Nichtwerden, im anfanglosen Werden: Nimm dich meiner an. Verehrung dem Ursprung des Werdens.
Bitte um Nachsicht
Verzeihe; sieh mir Unvollkommenheiten nach.
Quellen und Bearbeitung
- Brihat Tantrasara, Muktabodha Digital Library, M00013, Abschnitt atha dūtīyāgo nirūpyate, Passage nach der Yoni-Verehrung, zwischen den lokalen Nummern 18 und 18-ka: ausdrückliche Verehrung des eigenen Linga und Mantranennungen.
- Ebenda, atha śivamantrāḥ, Prosa nach lokalem Vers 8: ausgeschriebene Tatpurusha-, Aghora- und Sadyojata-Formeln. Es wird dieser zusammenhängende Textstand verwendet, nicht die abweichende Fassung bei der Mala-Reinigung.
- Ebenda, allgemeine Puja: Sitzgebet und Guru-Gruß; kurze Bitte um Nachsicht aus der Ucchishta-Ganesha-Puja.
- Eigenständige Einzelpraxis, Gaben auf einem gesonderten Teller und der kurze Japa-Umfang sind heutige Anpassungen.
Sanskrit nach den genannten elektronischen Texten, deutsche Arbeitsübersetzungen dieser Artikelfassung. Zeitangaben, heutige Absichtserklärungen und nicht ausdrücklich belegte Zählumfänge gehören zur gekennzeichneten Anpassung. Ungeklärte Lesungen werden beim jeweiligen Text benannt.
Siehe auch
- Shiva Puja am männlichen Ritualpartner
- Linga Puja am männlichen Partner
- Samenopfer an Kali nach dem Karpuradi Stotra
- Sexuelle Selbstverehrung als moderne tantrische Anpassung
- Duti Puja und Shakti Puja
- Yoni Puja nach dem Kamakhya Tantra
- Maithuna im Kaula Tantra
- Yamala Yaga nach dem Tantraloka
- Inneres Kula Yaga
- Nagna Sadhana
- Shmashana Sadhana
- Meditation über die erinnerte Vereinigung
- Brihat Tantrasara
- Tantraloka
- Vijnana Bhairava Tantra
- Karpuradi Stotra
- Kategorie:Tantra Rituale
- Kategorie:Puja
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