Shmashana Sadhana
Shmashana Sadhana ist spirituelle Praxis am Shmashana, dem Verbrennungsplatz. Im Shakta-Tantra kann sie Verehrung, Japa, Meditation und besondere Opferhandlungen umfassen. Die Konfrontation mit Vergänglichkeit wird mit der Verehrung von Kali, Bhairava oder anderen Gottheiten verbunden. Dieser Artikel beschreibt den historischen Rahmen und eine vegetarische, alkoholfreie Gedenk- und Meditationsfassung, die an einem ruhigen Erinnerungsort oder an einem häuslichen Altar ausgeführt werden kann.

Historische Grundlage
Kaulavali Nirnaya 14.1–38 ordnet die Praxis bestimmten Zeiten zu, beschreibt den Eintritt in den Ritualraum, die Verehrung von Lehrern und Schutzmächten, Gaben an die Wesen des Ortes, Mantra-Handlungen, Nyasa und nächtliches Japa. Dabei nennt der Text auch Substanzen, die in der heutigen Fassung nicht verwendet werden. Die Auswahl von Ort und Zeit gehört zur historischen Ritualtechnik und ist nicht bloß romantische Todeskulisse.
Shmashana-Sadhana ist von Shava Sadhana zu unterscheiden. Der Verbrennungsplatz ist im ersten Fall der Praxisort; ein Leichnam als ritueller Sitz ist kein notwendiger Bestandteil jeder Shmashana-Praxis.
Die hier gewählte Fassung ist kein Nachvollzug einer laufenden Einäscherung. An einem öffentlich zugänglichen Gedenkort bleibt die Praxis still und nimmt auf Trauernde und die Nutzung des Ortes Rücksicht. Wo eine solche Praxis nicht passend oder nicht gestattet ist, wird ein häuslicher Altar gewählt. Dafür genügen ein Stein als Zeichen der Vergänglichkeit, ein Licht und eine Blüte.
Innere Bedeutung
Die äußere Begegnung mit Tod und Vergehen kann die Vorstellung erschüttern, der eigene Körper und die gewohnten Rollen seien unveränderlich. Das Tantraloka kennt außerdem eine innere Deutung des Auflösungsortes: Das Bewusstsein wird als der Ort betrachtet, an dem die Tattvas zur Auflösung kommen.
Darbringung von Bewusstsein – 29.181–182
saṃvinmātrasthitaṃ devīcakraṃ vā saṃvidarpaṇāt |
viśvābhogaprayogeṇa tarpaṇīyaṃ vipaścitā || 181 ||
yatra sarve layaṃ yānti dahyante tattvasañcayāḥ |
tāṃ citiṃ paśya kāyasthāṃ kālānalasamaprabhām || 182 ||
Übersetzung: Oder der Einsichtige soll den Göttinnenkreis, der allein im Bewusstsein ruht, durch Darbringung von Bewusstsein und durch die Hinwendung zur gesamten Erfahrungswelt sättigen. Betrachte dieses im Körper gegenwärtige Bewusstsein, in dem alles zur Auflösung kommt und die Gesamtheit der Tattvas verbrennt: Es leuchtet wie das Feuer am Ende der Zeit.
Fundstelle: Tantraloka 29.181–182, GRETIL.
Das Verbrennen ist hier eine innere Bewusstseinsmetapher, kein körperlicher Feuerritus.
Diese innere Deutung wird ergänzend herangezogen. Sie beweist nicht, dass die äußeren Verbrennungsplatzrituale ursprünglich nur geistige Metaphern gewesen wären.
Vorbereitung
Plane 40 bis 60 Minuten bei Tageslicht oder in einem vertrauten Innenraum. Benötigt werden eine Sitzunterlage, Trinkwasser, eine Blüte und gegebenenfalls ein LED-Licht. Speisegaben werden auf einem privaten Altar bereitgestellt; an öffentlichen Gedenkorten bleiben keine Lebensmittel, Flüssigkeiten oder anderen Rückstände zurück.
Für die häusliche Fassung können zusätzlich drei kleine Schalen für Wasser, Traubensaft und Obst aufgestellt werden. Die historischen Tier- und Alkoholgaben werden damit nicht wörtlich nachvollzogen. Eine vertraute erwachsene Begleitperson kann in stiller Entfernung bleiben. Die Begrenzung der Zeit, die Wahl des Tageslichts und diese Begleitung sind heutige Anpassungen.

Durchführung
1. Den Ort wahrnehmen
Setze dich und schaue dich ruhig um. Nimm die tatsächlich vorhandenen Geräusche, den Boden und deinen Atem wahr. Sage leise: „Ich betrachte Vergänglichkeit, um bewusster und mitfühlender zu leben.“ Verzichte darauf, dir beängstigende Bilder absichtlich vorzustellen.
Shmashana Sadhana ist spirituelle Praxis am Shmashana, dem Verbrennungsplatz. Im Shakta-Tantra kann sie Verehrung, Japa, Meditation und besondere Opferhandlungen umfassen. Die Konfrontation mit Vergänglichkeit wird mit der Verehrung von Kali, Bhairava oder anderen Gottheiten verbunden. Dieser Artikel beschreibt den historischen Rahmen und eine vegetarische, alkoholfreie Gedenk- und Meditationsfassung, die an einem ruhigen Erinnerungsort oder an einem häuslichen Altar ausgeführt werden kann.

Historische Grundlage
Kaulavali Nirnaya 14.1–38 ordnet die Praxis bestimmten Zeiten zu, beschreibt den Eintritt in den Ritualraum, die Verehrung von Lehrern und Schutzmächten, Gaben an die Wesen des Ortes, Mantra-Handlungen, Nyasa und nächtliches Japa. Dabei nennt der Text auch Substanzen, die in der heutigen Fassung nicht verwendet werden. Die Auswahl von Ort und Zeit gehört zur historischen Ritualtechnik und ist nicht bloß romantische Todeskulisse.
Shmashana-Sadhana ist von Shava Sadhana zu unterscheiden. Der Verbrennungsplatz ist im ersten Fall der Praxisort; ein Leichnam als ritueller Sitz ist kein notwendiger Bestandteil jeder Shmashana-Praxis.
Die hier gewählte Fassung ist kein Nachvollzug einer laufenden Einäscherung. An einem öffentlich zugänglichen Gedenkort bleibt die Praxis still und nimmt auf Trauernde und die Nutzung des Ortes Rücksicht. Wo eine solche Praxis nicht passend oder nicht gestattet ist, wird ein häuslicher Altar gewählt. Dafür genügen ein Stein als Zeichen der Vergänglichkeit, ein Licht und eine Blüte.
Innere Bedeutung
Die äußere Begegnung mit Tod und Vergehen kann die Vorstellung erschüttern, der eigene Körper und die gewohnten Rollen seien unveränderlich. Das Tantraloka kennt außerdem eine innere Deutung des Auflösungsortes: Das Bewusstsein wird als der Ort betrachtet, an dem die Tattvas zur Auflösung kommen.
Darbringung von Bewusstsein – 29.181–182
saṃvinmātrasthitaṃ devīcakraṃ vā saṃvidarpaṇāt |
viśvābhogaprayogeṇa tarpaṇīyaṃ vipaścitā || 181 ||
yatra sarve layaṃ yānti dahyante tattvasañcayāḥ |
tāṃ citiṃ paśya kāyasthāṃ kālānalasamaprabhām || 182 ||
Übersetzung: Oder der Einsichtige soll den Göttinnenkreis, der allein im Bewusstsein ruht, durch Darbringung von Bewusstsein und durch die Hinwendung zur gesamten Erfahrungswelt sättigen. Betrachte dieses im Körper gegenwärtige Bewusstsein, in dem alles zur Auflösung kommt und die Gesamtheit der Tattvas verbrennt: Es leuchtet wie das Feuer am Ende der Zeit.
Fundstelle: Tantraloka 29.181–182, GRETIL.
Das Verbrennen ist hier eine innere Bewusstseinsmetapher, kein körperlicher Feuerritus.
Diese innere Deutung wird ergänzend herangezogen. Sie beweist nicht, dass die äußeren Verbrennungsplatzrituale ursprünglich nur geistige Metaphern gewesen wären.
Vorbereitung
Plane 40 bis 60 Minuten bei Tageslicht oder in einem vertrauten Innenraum. Benötigt werden eine Sitzunterlage, Trinkwasser, eine Blüte und gegebenenfalls ein LED-Licht. Speisegaben werden auf einem privaten Altar bereitgestellt; an öffentlichen Gedenkorten bleiben keine Lebensmittel, Flüssigkeiten oder anderen Rückstände zurück.
Für die häusliche Fassung können zusätzlich drei kleine Schalen für Wasser, Traubensaft und Obst aufgestellt werden. Die historischen Tier- und Alkoholgaben werden damit nicht wörtlich nachvollzogen. Eine vertraute erwachsene Begleitperson kann in stiller Entfernung bleiben. Die Begrenzung der Zeit, die Wahl des Tageslichts und diese Begleitung sind heutige Anpassungen.

Durchführung
1. Den Ort wahrnehmen
Setze dich und schaue dich ruhig um. Nimm die tatsächlich vorhandenen Geräusche, den Boden und deinen Atem wahr. Sage leise: „Ich betrachte Vergänglichkeit, um bewusster und mitfühlender zu leben.“ Verzichte darauf, dir beängstigende Bilder absichtlich vorzustellen.
2. Sitz und Lehrer verehren
Berühre die Sitzunterlage und rezitiere:
Gebet an die tragende Erde
oṃ pṛthvi tvayā dhṛtā lokā devi tvaṃ viṣṇunā dhṛtā |
tvañca dhāraya māṃ nityaṃ pavitraṃ kuru cāsanam ||
Übersetzung: Om. Erde, von dir werden die Welten getragen; Göttin, du wirst von Vishnu getragen. Trage auch mich beständig und mache meinen Sitz rein.
Fundstelle: Brihat Tantrasara, allgemeine Puja, Asana-Vorbereitung, Vers 6 und Prosa.
Führe danach die Hände zusammen:
Gruß an die Lehrer und Ganesha
oṃ gurubhyo namaḥ |
oṃ paramagurubhyo namaḥ |
oṃ parāparagurubhyo namaḥ |
oṃ gaṇeśāya namaḥ ||
Übersetzung: Om. Verehrung den Lehrern. Verehrung den übergeordneten Lehrern. Verehrung den Lehrern der höheren und weiteren Überlieferung. Verehrung Ganesha.
Fundstelle: Brihat Tantrasara, allgemeine Puja, Prosa beim Guru-Gruß vor Vers 11.
Die vier in der Quelle nacheinander genannten Grüße werden hier als zusammenhängende Eingangsrezitation gesetzt.
3. Anerkennung der Wesen des Ortes
Die Quelle richtet sich an die sichtbaren und unsichtbaren Bewohner des Ritualortes. Als historische Gebetsform kann folgender Abschnitt einmal rezitiert werden:
Bitte an die Wesen des Ritualortes – 14.11–12
ye cātra saṃsthitā devā rākṣasāśca bhayānakāḥ |
piśācayakṣasiddhāśca gandharvāpsarasāṃ gaṇāḥ || 11 ||
yoginyo mātaro bhūtā sarvāśca khecarāḥ striyaḥ |
siddhidāstā bhavantvatra tathā ca mama rakṣakāḥ || 12 ||
Übersetzung: Die hier anwesenden Götter, die furchterregenden Rakshasas, Pishachas, Yakshas und Siddhas, die Scharen der Gandharvas und Apsaras, die Yoginis, Mütter, Wesen und alle im Raum wandelnden weiblichen Mächte: Mögen sie hier Vollendung schenken und meine Beschützer sein.
Fundstelle: Kaulavali Nirnaya 14.11–12; im Brihat Tantrasara wieder aufgenommen.
Die Rezitation drückt die kosmologische Sicht der Quelle aus; ihre Schutzwirkung wird nicht als empirische Garantie behauptet.
In der heutigen Fassung schließt die Anerkennung ausdrücklich auch die Menschen ein, die um Verstorbene trauern. Die rituelle Sprache über Yoginis, Mütter und andere Wesen wird als religiöse Vorstellung der Quelle kenntlich gemacht.
4. Schutzgebet und Ausrichtung
Rezitiere dreimal:
Durga-Schutzformel
oṃ durge durge rakṣaṇi svāhā |
Übersetzung: Om. Durga, Durga, Beschützerin, Svaha.
Fundstelle: Ausleitung aus Kaulavali Nirnaya 14.108: oṃ durge durge rakṣaṇi, mit vahnijāyā = svāhā.
Die Ausleitung ersetzt lediglich das ausdrücklich genannte Codewort für svāhā. Sie ist kein aus anderen Quellen ergänzter Geheimmantra.
Berühre anschließend den Boden und richte den Oberkörper entspannt auf. Die Formel begleitet die innere Sammlung. Sie ersetzt nicht die Aufmerksamkeit für den tatsächlichen Ort und die eigenen Grenzen.
5. Blüte und Licht
Lege am privaten Altar eine Blüte vor den Stein oder das Göttinnenbild. Zeige das Licht oder schalte das LED-Licht ein. Wasser, Obst und Traubensaft können danebenstehen. An einem Gedenkort genügt die geistige Darbringung derselben Gaben. Diese innere Ersatzhandlung gehört zur Anpassung.
Sprich dabei einmal den Namensgruß an Kali:
Namensgruß an Kali
oṃ kālyai namaḥ |
Übersetzung: Om. Verehrung Kali.
Fundstelle: Brihat Tantrasara, Shyama-Prakarana, Mantra-Achamana, Vers 11ka.
Die Formel ist dort als Namensgruß belegt; ihre Verwendung als durchgehendes Japa in den folgenden angepassten Ritualen ist eine redaktionelle Auswahl.
6. Betrachtung der Vergänglichkeit
Verweile fünf Minuten bei drei schlichten Betrachtungen: „Mein Körper verändert sich. Jeder Mensch, dem ich begegne, ist verletzlich. Gerade deshalb ist meine Weise zu handeln bedeutsam.“ Lasse zwischen den Sätzen jeweils mehrere Atemzüge Stille.
Der Gegenstand der Meditation ist die Vergänglichkeit, nicht das Erzeugen eines Schreckenszustandes. Wenn Furcht zunimmt, öffne die Augen, spüre die Füße und orientiere dich erneut im Raum. Die Betrachtung kann damit beendet werden.
7. Japa
Rezitiere den Kali-Namensgruß 108-mal. Das ist eine heutige, überschaubare Auswahl. Sie wird nicht mit den umfangreichen nächtlichen Japa-Zahlen der historischen Quelle gleichgesetzt. Die Aufmerksamkeit kann abwechselnd auf dem Klang und auf dem stillen Raum nach der Rezitation ruhen.
8. Innerer Auflösungsort
Lies die oben ausgeschriebenen Verse Tantraloka 29.181–182 auf Deutsch oder Sanskrit. Beobachte einige Minuten, wie Gedanken erscheinen und wieder verschwinden. Übertrage dieses natürliche Vergehen nicht auf eine Vorstellung von Selbstvernichtung. Gemeint ist das Nachlassen des Festhaltens an wechselnden Inhalten.
9. Mitgefühl und Abschluss
Erinnere dich an einen verstorbenen Menschen oder an die Verstorbenen allgemein. Sprich auf Deutsch: „Mögen meine Handlungen den Lebenden dienen. Möge die Erinnerung an die Toten mich achtsam machen.“ Schließe mit:
Bitte um Nachsicht
kṣamasva |
Übersetzung: Verzeihe; sieh mir Unvollkommenheiten nach.
Fundstelle: Brihat Tantrasara, Ucchishta-Ganesha-Puja, Ende der Prosa zu Vers 20.
Die Übertragung als kurzer Abschluss auch anderer angepasster Rituale ist redaktionell.
Verneige dich und stehe langsam auf. Nimm alle mitgebrachten Gegenstände wieder mit. Zu Hause können die unberührten Speisen geteilt werden.
Nachwirkung
Notiere bei Bedarf einen konkreten Entschluss für den Alltag: einen aufgeschobenen Dank aussprechen, einen Konflikt behutsam angehen oder jemandem Zeit schenken. Damit wird die Betrachtung der Endlichkeit in eine lebenszugewandte Handlung übersetzt. Für eine verwandte, ausschließlich innere Verehrung siehe Inneres Kula Yaga.
Begleitvideo
Die Göttin Kali. Das Video ist im Yoga-Vidya-Wiki beim zugehörigen Thema eingebunden. Es dient der ergänzenden Einordnung, nicht als Dokumentation der hier zusammengestellten Ritualfassung.
Vollständige Rezitationstexte und ausgewählte Quellverse
Die folgenden Abschnitte enthalten sämtliche in dieser Artikelfassung ausgeschriebenen Sanskritrezitationen und die zur Lesung aufgenommenen Quellverse. Lehrverse und Handlungsbeschreibungen sind als solche kenntlich gemacht; sie sind nicht automatisch zusätzliche Mantras. Der Sanskritanhang ist vollständig für diese Auswahl, nicht eine Vollausgabe der genannten Tantras. Deutsche Absichtserklärungen und praktische Regieanweisungen stehen im Ablauf.
Sanskrit in IAST
Darbringung von Bewusstsein – 29.181–182
saṃvinmātrasthitaṃ devīcakraṃ vā saṃvidarpaṇāt |
viśvābhogaprayogeṇa tarpaṇīyaṃ vipaścitā || 181 ||
yatra sarve layaṃ yānti dahyante tattvasañcayāḥ |
tāṃ citiṃ paśya kāyasthāṃ kālānalasamaprabhām || 182 ||
Gebet an die tragende Erde
oṃ pṛthvi tvayā dhṛtā lokā devi tvaṃ viṣṇunā dhṛtā |
tvañca dhāraya māṃ nityaṃ pavitraṃ kuru cāsanam ||
Gruß an die Lehrer und Ganesha
oṃ gurubhyo namaḥ |
oṃ paramagurubhyo namaḥ |
oṃ parāparagurubhyo namaḥ |
oṃ gaṇeśāya namaḥ ||
Bitte an die Wesen des Ritualortes – 14.11–12
ye cātra saṃsthitā devā rākṣasāśca bhayānakāḥ |
piśācayakṣasiddhāśca gandharvāpsarasāṃ gaṇāḥ || 11 ||
yoginyo mātaro bhūtā sarvāśca khecarāḥ striyaḥ |
siddhidāstā bhavantvatra tathā ca mama rakṣakāḥ || 12 ||
Durga-Schutzformel
oṃ durge durge rakṣaṇi svāhā |
Namensgruß an Kali
oṃ kālyai namaḥ |
Bitte um Nachsicht
kṣamasva |
Sanskrit in Devanagari
Diese Schriftfassung wurde aus den oben dokumentierten IAST-Lesungen transliteriert. Sie ist keine unabhängig kollationierte Sanskritedition.
Darbringung von Bewusstsein – 29.181–182
संविन्मात्रस्थितं देवीचक्रं वा संविदर्पणात् ।
विश्वाभोगप्रयोगेण तर्पणीयं विपश्चिता ॥ १८१ ॥
यत्र सर्वे लयं यान्ति दह्यन्ते तत्त्वसञ्चयाः ।
तां चितिं पश्य कायस्थां कालानलसमप्रभाम् ॥ १८२ ॥
Gebet an die tragende Erde
ॐ पृथ्वि त्वया धृता लोका देवि त्वं विष्णुना धृता ।
त्वञ्च धारय मां नित्यं पवित्रं कुरु चासनम् ॥
Gruß an die Lehrer und Ganesha
ॐ गुरुभ्यो नमः ।
ॐ परमगुरुभ्यो नमः ।
ॐ परापरगुरुभ्यो नमः ।
ॐ गणेशाय नमः ॥
Bitte an die Wesen des Ritualortes – 14.11–12
ये चात्र संस्थिता देवा राक्षसाश्च भयानकाः ।
पिशाचयक्षसिद्धाश्च गन्धर्वाप्सरसां गणाः ॥ ११ ॥
योगिन्यो मातरो भूता सर्वाश्च खेचराः स्त्रियः ।
सिद्धिदास्ता भवन्त्वत्र तथा च मम रक्षकाः ॥ १२ ॥
Durga-Schutzformel
ॐ दुर्गे दुर्गे रक्षणि स्वाहा ।
Namensgruß an Kali
ॐ काल्यै नमः ।
Bitte um Nachsicht
क्षमस्व ।
Vollständige deutsche Übersetzung der Rezitationstexte
Darbringung von Bewusstsein – 29.181–182
Oder der Einsichtige soll den Göttinnenkreis, der allein im Bewusstsein ruht, durch Darbringung von Bewusstsein und durch die Hinwendung zur gesamten Erfahrungswelt sättigen. Betrachte dieses im Körper gegenwärtige Bewusstsein, in dem alles zur Auflösung kommt und die Gesamtheit der Tattvas verbrennt: Es leuchtet wie das Feuer am Ende der Zeit.
Gebet an die tragende Erde
Om. Erde, von dir werden die Welten getragen; Göttin, du wirst von Vishnu getragen. Trage auch mich beständig und mache meinen Sitz rein.
Gruß an die Lehrer und Ganesha
Om. Verehrung den Lehrern. Verehrung den übergeordneten Lehrern. Verehrung den Lehrern der höheren und weiteren Überlieferung. Verehrung Ganesha.
Bitte an die Wesen des Ritualortes – 14.11–12
Die hier anwesenden Götter, die furchterregenden Rakshasas, Pishachas, Yakshas und Siddhas, die Scharen der Gandharvas und Apsaras, die Yoginis, Mütter, Wesen und alle im Raum wandelnden weiblichen Mächte: Mögen sie hier Vollendung schenken und meine Beschützer sein.
Durga-Schutzformel
Om. Durga, Durga, Beschützerin, Svaha.
Namensgruß an Kali
Om. Verehrung Kali.
Bitte um Nachsicht
Verzeihe; sieh mir Unvollkommenheiten nach.
Quellen, Textstand und Bearbeitung
- Kaulavali Nirnaya, Muktabodha Digital Library, M00231, 14.1–38 sowie 14.108: Verbrennungsplatzpraxis und Schutzformel. Die Schutzformel steht im weiteren Zusammenhang desselben Kapitels und wird für die Anpassung herangezogen.
- Abhinavagupta: Tantraloka, Sanskrit bei GRETIL, 29.181–185: innere Verehrung und Bewusstsein als Auflösungsort.
- Brihat Tantrasara, Muktabodha M00013: allgemeine Puja und Shyama-Prakarana, Vers 11ka.
- Gedenkort, Tageslicht, kurze Japa-Dauer und rückstandsfreie geistige Gaben sind heutige Anpassungen.
Die Herkunft jeder Rezitation ist zusätzlich unmittelbar beim Text angegeben. Moderne Ablaufentscheidungen, Zeitangaben, Zählumfänge und Ersatzgaben gelten nur dort als Quellenangaben, wo dies ausdrücklich vermerkt ist. Sonst gehören sie zur gekennzeichneten heutigen Anpassung. Bija-Silben erhalten keine erfundene Wortübersetzung. Religiöse Fruchtverheißungen werden als Aussagen der Überlieferung wiedergegeben.
Siehe auch
- Yoni Puja nach dem Kamakhya Tantra
- Duti Puja und Shakti Puja
- Maithuna im Kaula Tantra
- Shava Sadhana
- Inneres Kula Yaga
- Ucchishta Ganapati Sadhana
- Ucchishta Matangi Puja
- Nagna Sadhana
- Panchamundi Asana Sadhana
- Ambubachi Rituale der Kamakhya
- Maithuna Dharana nach dem Vijnana Bhairava
- Meditation über die erinnerte Vereinigung
- Yamala Yaga nach dem Tantraloka
- Kaulavali Nirnaya
- Kamakhya Tantra
- Brihat Tantrasara
- Tantraloka
- Vijnana Bhairava Tantra
- Weitere tantrische Rituale
- Weitere Pujas
Seminare
Die folgenden Angebote betreffen allgemeine Ritual-, Meditations- und Bhakti-Praxis. Die Verlinkung bezeichnet kein Seminarangebot zu den historischen Sonderritualen dieses Artikels.
Hinduistische Rituale
- 08.11.2026 - 08.11.2026 Diwali - das Fest des Lichts
Diwali ist eines der wichtigsten Feste in Indien. Diwali ist das Lichterfest zur Öffnung des Herzens und der Entfaltung allumfassender Liebe. 20:00 Uhr…- Sukadev Bretz
- 08.11.2026 - 08.11.2026 Diwali - das Fest des Lichts
Diwali ist eines der wichtigsten Feste in Indien. Diwali ist das Lichterfest zur Öffnung des Herzens und der Entfaltung allumfassender Liebe. 20:00 Uhr…
Bhakti Yoga
- 08.11.2026 - 08.11.2026 Diwali - das Fest des Lichts
Diwali ist eines der wichtigsten Feste in Indien. Diwali ist das Lichterfest zur Öffnung des Herzens und der Entfaltung allumfassender Liebe. 20:00 Uhr…- Sukadev Bretz
- 08.11.2026 - 08.11.2026 Diwali - das Fest des Lichts
Diwali ist eines der wichtigsten Feste in Indien. Diwali ist das Lichterfest zur Öffnung des Herzens und der Entfaltung allumfassender Liebe. 20:00 Uhr…
3. Anerkennung der Wesen des Ortes
Die Quelle richtet sich an die sichtbaren und unsichtbaren Bewohner des Ritualortes. Als historische Gebetsform kann folgender Abschnitt einmal rezitiert werden:
Bitte an die Wesen des Ritualortes – 14.11–12
ye cātra saṃsthitā devā rākṣasāśca bhayānakāḥ |
piśācayakṣasiddhāśca gandharvāpsarasāṃ gaṇāḥ || 11 ||
yoginyo mātaro bhūtā sarvāśca khecarāḥ striyaḥ |
siddhidāstā bhavantvatra tathā ca mama rakṣakāḥ || 12 ||
Übersetzung: Die hier anwesenden Götter, die furchterregenden Rakshasas, Pishachas, Yakshas und Siddhas, die Scharen der Gandharvas und Apsaras, die Yoginis, Mütter, Wesen und alle im Raum wandelnden weiblichen Mächte: Mögen sie hier Vollendung schenken und meine Beschützer sein.
Fundstelle: Kaulavali Nirnaya 14.11–12; im Brihat Tantrasara wieder aufgenommen.
Die Rezitation drückt die kosmologische Sicht der Quelle aus; ihre Schutzwirkung wird nicht als empirische Garantie behauptet.
In der heutigen Fassung schließt die Anerkennung ausdrücklich auch die Menschen ein, die um Verstorbene trauern. Die rituelle Sprache über Yoginis, Mütter und andere Wesen wird als religiöse Vorstellung der Quelle kenntlich gemacht.
4. Schutzgebet und Ausrichtung
Rezitiere dreimal:
Durga-Schutzformel
oṃ durge durge rakṣaṇi svāhā |
Übersetzung: Om. Durga, Durga, Beschützerin, Svaha.
Fundstelle: Ausleitung aus Kaulavali Nirnaya 14.108: oṃ durge durge rakṣaṇi, mit vahnijāyā = svāhā.
Die Ausleitung ersetzt lediglich das ausdrücklich genannte Codewort für svāhā. Sie ist kein aus anderen Quellen ergänzter Geheimmantra.
Berühre anschließend den Boden und richte den Oberkörper entspannt auf. Die Formel begleitet die innere Sammlung. Sie ersetzt nicht die Aufmerksamkeit für den tatsächlichen Ort und die eigenen Grenzen.
5. Blüte und Licht
Lege am privaten Altar eine Blüte vor den Stein oder das Göttinnenbild. Zeige das Licht oder schalte das LED-Licht ein. Wasser, Obst und Traubensaft können danebenstehen. An einem Gedenkort genügt die geistige Darbringung derselben Gaben. Diese innere Ersatzhandlung gehört zur Anpassung.
Sprich dabei einmal den Namensgruß an Kali:
Namensgruß an Kali
oṃ kālyai namaḥ |
Übersetzung: Om. Verehrung Kali.
Fundstelle: Brihat Tantrasara, Shyama-Prakarana, Mantra-Achamana, Vers 11ka.
Die Formel ist dort als Namensgruß belegt; ihre Verwendung als durchgehendes Japa in den folgenden angepassten Ritualen ist eine redaktionelle Auswahl.
6. Betrachtung der Vergänglichkeit
Verweile fünf Minuten bei drei schlichten Betrachtungen: „Mein Körper verändert sich. Jeder Mensch, dem ich begegne, ist verletzlich. Gerade deshalb ist meine Weise zu handeln bedeutsam.“ Lasse zwischen den Sätzen jeweils mehrere Atemzüge Stille.
Der Gegenstand der Meditation ist die Vergänglichkeit, nicht das Erzeugen eines Schreckenszustandes. Wenn Furcht zunimmt, öffne die Augen, spüre die Füße und orientiere dich erneut im Raum. Die Betrachtung kann damit beendet werden.
7. Japa
Rezitiere den Kali-Namensgruß 108-mal. Das ist eine heutige, überschaubare Auswahl. Sie wird nicht mit den umfangreichen nächtlichen Japa-Zahlen der historischen Quelle gleichgesetzt. Die Aufmerksamkeit kann abwechselnd auf dem Klang und auf dem stillen Raum nach der Rezitation ruhen.
8. Innerer Auflösungsort
Lies die oben ausgeschriebenen Verse Tantraloka 29.181–182 auf Deutsch oder Sanskrit. Beobachte einige Minuten, wie Gedanken erscheinen und wieder verschwinden. Übertrage dieses natürliche Vergehen nicht auf eine Vorstellung von Selbstvernichtung. Gemeint ist das Nachlassen des Festhaltens an wechselnden Inhalten.
9. Mitgefühl und Abschluss
Erinnere dich an einen verstorbenen Menschen oder an die Verstorbenen allgemein. Sprich auf Deutsch: „Mögen meine Handlungen den Lebenden dienen. Möge die Erinnerung an die Toten mich achtsam machen.“ Schließe mit:
Bitte um Nachsicht
kṣamasva |
Übersetzung: Verzeihe; sieh mir Unvollkommenheiten nach.
Fundstelle: Brihat Tantrasara, Ucchishta-Ganesha-Puja, Ende der Prosa zu Vers 20.
Die Übertragung als kurzer Abschluss auch anderer angepasster Rituale ist redaktionell.
Verneige dich und stehe langsam auf. Nimm alle mitgebrachten Gegenstände wieder mit. Zu Hause können die unberührten Speisen geteilt werden.
Nachwirkung
Notiere bei Bedarf einen konkreten Entschluss für den Alltag: einen aufgeschobenen Dank aussprechen, einen Konflikt behutsam angehen oder jemandem Zeit schenken. Damit wird die Betrachtung der Endlichkeit in eine lebenszugewandte Handlung übersetzt. Für eine verwandte, ausschließlich innere Verehrung siehe Inneres Kula Yaga.
Begleitvideo
Die Göttin Kali. Das Video ist im Yoga-Vidya-Wiki beim zugehörigen Thema eingebunden. Es dient der ergänzenden Einordnung, nicht als Dokumentation der hier zusammengestellten Ritualfassung.
Vollständige Rezitationstexte und ausgewählte Quellverse
Die folgenden Abschnitte enthalten sämtliche in dieser Artikelfassung ausgeschriebenen Sanskritrezitationen und die zur Lesung aufgenommenen Quellverse. Lehrverse und Handlungsbeschreibungen sind als solche kenntlich gemacht; sie sind nicht automatisch zusätzliche Mantras. Der Sanskritanhang ist vollständig für diese Auswahl, nicht eine Vollausgabe der genannten Tantras. Deutsche Absichtserklärungen und praktische Regieanweisungen stehen im Ablauf.
Sanskrit in IAST
Darbringung von Bewusstsein – 29.181–182
saṃvinmātrasthitaṃ devīcakraṃ vā saṃvidarpaṇāt |
viśvābhogaprayogeṇa tarpaṇīyaṃ vipaścitā || 181 ||
yatra sarve layaṃ yānti dahyante tattvasañcayāḥ |
tāṃ citiṃ paśya kāyasthāṃ kālānalasamaprabhām || 182 ||
Gebet an die tragende Erde
oṃ pṛthvi tvayā dhṛtā lokā devi tvaṃ viṣṇunā dhṛtā |
tvañca dhāraya māṃ nityaṃ pavitraṃ kuru cāsanam ||
Gruß an die Lehrer und Ganesha
oṃ gurubhyo namaḥ |
oṃ paramagurubhyo namaḥ |
oṃ parāparagurubhyo namaḥ |
oṃ gaṇeśāya namaḥ ||
Bitte an die Wesen des Ritualortes – 14.11–12
ye cātra saṃsthitā devā rākṣasāśca bhayānakāḥ |
piśācayakṣasiddhāśca gandharvāpsarasāṃ gaṇāḥ || 11 ||
yoginyo mātaro bhūtā sarvāśca khecarāḥ striyaḥ |
siddhidāstā bhavantvatra tathā ca mama rakṣakāḥ || 12 ||
Durga-Schutzformel
oṃ durge durge rakṣaṇi svāhā |
Namensgruß an Kali
oṃ kālyai namaḥ |
Bitte um Nachsicht
kṣamasva |
Sanskrit in Devanagari
Diese Schriftfassung wurde aus den oben dokumentierten IAST-Lesungen transliteriert. Sie ist keine unabhängig kollationierte Sanskritedition.
Darbringung von Bewusstsein – 29.181–182
संविन्मात्रस्थितं देवीचक्रं वा संविदर्पणात् ।
विश्वाभोगप्रयोगेण तर्पणीयं विपश्चिता ॥ १८१ ॥
यत्र सर्वे लयं यान्ति दह्यन्ते तत्त्वसञ्चयाः ।
तां चितिं पश्य कायस्थां कालानलसमप्रभाम् ॥ १८२ ॥
Gebet an die tragende Erde
ॐ पृथ्वि त्वया धृता लोका देवि त्वं विष्णुना धृता ।
त्वञ्च धारय मां नित्यं पवित्रं कुरु चासनम् ॥
Gruß an die Lehrer und Ganesha
ॐ गुरुभ्यो नमः ।
ॐ परमगुरुभ्यो नमः ।
ॐ परापरगुरुभ्यो नमः ।
ॐ गणेशाय नमः ॥
Bitte an die Wesen des Ritualortes – 14.11–12
ये चात्र संस्थिता देवा राक्षसाश्च भयानकाः ।
पिशाचयक्षसिद्धाश्च गन्धर्वाप्सरसां गणाः ॥ ११ ॥
योगिन्यो मातरो भूता सर्वाश्च खेचराः स्त्रियः ।
सिद्धिदास्ता भवन्त्वत्र तथा च मम रक्षकाः ॥ १२ ॥
Durga-Schutzformel
ॐ दुर्गे दुर्गे रक्षणि स्वाहा ।
Namensgruß an Kali
ॐ काल्यै नमः ।
Bitte um Nachsicht
क्षमस्व ।
Vollständige deutsche Übersetzung der Rezitationstexte
Darbringung von Bewusstsein – 29.181–182
Oder der Einsichtige soll den Göttinnenkreis, der allein im Bewusstsein ruht, durch Darbringung von Bewusstsein und durch die Hinwendung zur gesamten Erfahrungswelt sättigen. Betrachte dieses im Körper gegenwärtige Bewusstsein, in dem alles zur Auflösung kommt und die Gesamtheit der Tattvas verbrennt: Es leuchtet wie das Feuer am Ende der Zeit.
Gebet an die tragende Erde
Om. Erde, von dir werden die Welten getragen; Göttin, du wirst von Vishnu getragen. Trage auch mich beständig und mache meinen Sitz rein.
Gruß an die Lehrer und Ganesha
Om. Verehrung den Lehrern. Verehrung den übergeordneten Lehrern. Verehrung den Lehrern der höheren und weiteren Überlieferung. Verehrung Ganesha.
Bitte an die Wesen des Ritualortes – 14.11–12
Die hier anwesenden Götter, die furchterregenden Rakshasas, Pishachas, Yakshas und Siddhas, die Scharen der Gandharvas und Apsaras, die Yoginis, Mütter, Wesen und alle im Raum wandelnden weiblichen Mächte: Mögen sie hier Vollendung schenken und meine Beschützer sein.
Durga-Schutzformel
Om. Durga, Durga, Beschützerin, Svaha.
Namensgruß an Kali
Om. Verehrung Kali.
Bitte um Nachsicht
Verzeihe; sieh mir Unvollkommenheiten nach.
Quellen, Textstand und Bearbeitung
- Kaulavali Nirnaya, Muktabodha Digital Library, M00231, 14.1–38 sowie 14.108: Verbrennungsplatzpraxis und Schutzformel. Die Schutzformel steht im weiteren Zusammenhang desselben Kapitels und wird für die Anpassung herangezogen.
- Abhinavagupta: Tantraloka, Sanskrit bei GRETIL, 29.181–185: innere Verehrung und Bewusstsein als Auflösungsort.
- Brihat Tantrasara, Muktabodha M00013: allgemeine Puja und Shyama-Prakarana, Vers 11ka.
- Gedenkort, Tageslicht, kurze Japa-Dauer und rückstandsfreie geistige Gaben sind heutige Anpassungen.
Die Herkunft jeder Rezitation ist zusätzlich unmittelbar beim Text angegeben. Moderne Ablaufentscheidungen, Zeitangaben, Zählumfänge und Ersatzgaben gelten nur dort als Quellenangaben, wo dies ausdrücklich vermerkt ist. Sonst gehören sie zur gekennzeichneten heutigen Anpassung. Bija-Silben erhalten keine erfundene Wortübersetzung. Religiöse Fruchtverheißungen werden als Aussagen der Überlieferung wiedergegeben.
Siehe auch
- Yoni Puja nach dem Kamakhya Tantra
- Duti Puja und Shakti Puja
- Maithuna im Kaula Tantra
- Shava Sadhana
- Inneres Kula Yaga
- Ucchishta Ganapati Sadhana
- Ucchishta Matangi Puja
- Nagna Sadhana
- Panchamundi Asana Sadhana
- Ambubachi Rituale der Kamakhya
- Maithuna Dharana nach dem Vijnana Bhairava
- Meditation über die erinnerte Vereinigung
- Yamala Yaga nach dem Tantraloka
- Kaulavali Nirnaya
- Kamakhya Tantra
- Brihat Tantrasara
- Tantraloka
- Vijnana Bhairava Tantra
- Weitere tantrische Rituale
- Weitere Pujas
Seminare
Die folgenden Angebote betreffen allgemeine Ritual-, Meditations- und Bhakti-Praxis. Die Verlinkung bezeichnet kein Seminarangebot zu den historischen Sonderritualen dieses Artikels.
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