Sexuelle Selbstverehrung als moderne tantrische Anpassung

Aus Yogawiki

Sexuelle Selbstverehrung als moderne tantrische Anpassung ist ein zeitgenössischer Ritualrahmen, der freiwillige Selbstbefriedigung erwachsener Menschen mit Andacht, Körperachtsamkeit und anschließender Meditation verbindet. Der nachfolgende Ablauf wird ausdrücklich als neu gestaltete Praxis beschrieben. In den dafür geprüften Stellen der klassischen Quellen ist keine vollständige entsprechende Selbstbefriedigungs-Paddhati nachgewiesen.

Ein Yantra kann die Sammlung vor der persönlichen Andacht unterstützen.

Die verwendeten Mantras und Lehrverse sind überliefert; ihre Verbindung mit dieser persönlichen sexuellen Handlung ist modern. Der Artikel beschreibt den zeremoniellen Ablauf sachlich. Er gibt keine körperlichen Stimulationstechniken vor und macht aus der Praxis keine Voraussetzung spiritueller Entwicklung.

Quellenbezug und Eigenständigkeit

Der Vijnana Bhairava eröffnet mehrere Zugänge zur Meditation über Körper und Freude. Vers 63 vergegenwärtigt Körper beziehungsweise Welt als Bewusstsein:

Der Körper als Bewusstsein – Vijnana Bhairava 63
sarvaṃ dehaṃ cinmayaṃ hi jagad vā paribhāvayet |
yugapan nirvikalpena manasā paramodayaḥ || 63 ||

Übersetzung: Man vergegenwärtige den ganzen Körper oder die Welt als aus Bewusstsein bestehend. Mit einem zugleich nicht unterscheidenden Geist [geschieht] das höchste Aufleuchten.

Fundstelle: Vijnana Bhairava 63, GRETIL.

Der Vers lehrt eine allgemeine Bewusstseinsmeditation. Die Einfügung in eine heutige körperbezogene Andacht ist eine ausdrücklich benannte Übertragung.

Vers 74 richtet die Aufmerksamkeit auf gegenwärtige Zufriedenheit:

Freude als Ausgangspunkt der Sammlung – Vers 74
yatra yatra manas tuṣṭir manas tatraiva dhārayet |
tatra tatra parānandasvārūpaṃ sampravartate || 74 ||

Übersetzung: Wo immer der Geist Zufriedenheit findet, dorthin soll man den Geist gesammelt richten. Dort entfaltet sich jeweils die eigene Natur höchster Freude.

Fundstelle: Vijnana Bhairava 74, GRETIL.

Der Vers erweitert den Blick auf Freude insgesamt. Er macht eine Paarpraxis nicht zur Voraussetzung der Erkenntnis.

Beide Verse sind allgemeine Unterweisungen. Sie schreiben keine Selbstbefriedigung vor. In der heutigen Fassung dienen sie als Anregung, auch körperliches Erleben achtsam und ohne vorschnelle Abwertung wahrzunehmen.

Der häufig in diesem Zusammenhang genannte Vers 70 beschreibt die Erinnerung an partnerschaftliche Freude ohne anwesende Partnerin. Eine solche Erinnerung wird im eigenen Artikel Meditation über die erinnerte Vereinigung behandelt. Sie ist nicht automatisch ein Beleg für manuelle Selbststimulation. Ebenso belegt die Verehrung des eigenen Linga nach dem Brihat Tantrasara zunächst eine Puja, nicht schon die hier behandelte sexuelle Handlung.

Absicht und mögliche Bedeutung

Der Rahmen kann gewählt werden, um eine persönliche intime Handlung bewusst mit Selbstachtung, Dankbarkeit und innerer Sammlung zu verbinden. Er wird nicht mit Behauptungen über garantierte Heilung, Energieübertragung oder besondere Siddhis verbunden. Die Freiwilligkeit schließt ein, die sexuelle Phase auszulassen und bei einer gewöhnlichen Andacht zu bleiben.

Die Praxis ist weder ein Gelübde, das erfüllt werden müsste, noch ein Maßstab für die Offenheit eines Menschen. Wer einer persönlichen Disziplin sexueller Enthaltsamkeit folgt, kann die allgemeine Körpermeditation unabhängig davon verwenden. Beide Entscheidungen können im eigenen spirituellen Weg stimmig sein.

Vorbereitung

Wähle einen privaten, ungestörten Raum. Bereite ein bequemes Sitzkissen oder einen Stuhl, ein sauberes Tuch, Wasser, eine Blüte und gegebenenfalls ein Shiva- oder Kali-Bild vor. Ein kleines Licht kann den Andachtsplatz markieren. Speisegaben sind optional; falls gewünscht, genügt Obst. Alkohol und andere berauschende Mittel werden nicht verwendet.

Für Eröffnung und Abschluss sind jeweils etwa zehn Minuten vorgesehen. Die private sexuelle Phase erhält keine rituell vorgeschriebene Dauer. Wähle vor Beginn einen der beiden unten vollständig ausgeschriebenen Namensgrüße: den Shiva-Mantra oder den Kali-Namensgruß. Verwende den gewählten Gruß innerhalb dieses Ablaufs durchgehend.

Shiva als Gegenstand einer persönlichen Andacht über Bewusstsein und Verkörperung.

Durchführung

1. Sankalpa
Setze dich und nimm einige natürliche Atemzüge wahr. Formuliere: „Ich begegne meinem Körper mit Achtung. Ich widme diese persönliche Praxis Achtsamkeit, Freiheit und einem verantwortlichen Umgang mit meiner Lebenskraft.“ Dieser Sankalpa ist eine heutige Formulierung.

2. Den Andachtsplatz anerkennen
Berühre die Unterlage und rezitiere:

Gebet an die tragende Erde
oṃ pṛthvi tvayā dhṛtā lokā devi tvaṃ viṣṇunā dhṛtā |
tvañca dhāraya māṃ nityaṃ pavitraṃ kuru cāsanam ||

Übersetzung: Om. Erde, von dir werden die Welten getragen; Göttin, du wirst von Vishnu getragen. Trage auch mich beständig und mache meinen Sitz rein.

Fundstelle: Brihat Tantrasara, allgemeine Puja, Asana-Vorbereitung, Vers 6 und Prosa.

Richte dich bequem auf. Nimm den Körperkontakt zur Unterlage wahr und lasse den Atem ohne besondere Technik fließen.

3. Gruß an die Überlieferung
Rezitiere:

Gruß an die Lehrer und Ganesha
oṃ gurubhyo namaḥ |
oṃ paramagurubhyo namaḥ |
oṃ parāparagurubhyo namaḥ |
oṃ gaṇeśāya namaḥ ||

Übersetzung: Om. Verehrung den Lehrern. Verehrung den übergeordneten Lehrern. Verehrung den Lehrern der höheren und weiteren Überlieferung. Verehrung Ganesha.

Fundstelle: Brihat Tantrasara, allgemeine Puja, Prosa beim Guru-Gruß vor Vers 11.

Die vier in der Quelle nacheinander genannten Grüße werden hier als zusammenhängende Eingangsrezitation gesetzt.

Der Gruß würdigt die Quellen der verwendeten Texte. Er behauptet nicht, historische Lehrer hätten den hier neu zusammengestellten Ablauf gelehrt.

4. Blüte, Wasser und gewählter Namensgruß
Lege die Blüte auf den Gabenteller und stelle Wasser dazu. Sprich bei jeder Gabe einmal den vorab gewählten Mantra.

Als Shiva-Namensgruß steht zur Verfügung:

Shiva-Mantra
oṃ namaḥ śivāya |

Übersetzung: Om. Verehrung Shiva, dem Glückverheißenden.

Fundstelle: Brihat Tantrasara, Duti-Yaga, Passage zur Verehrung des eigenen Linga vor dem lokal nummerierten Vers 18-ka.

In diesem Abschnitt wird die Formel ausdrücklich genannt. Ihre Zählung und Zuordnung zu den einzelnen Gaben der heutigen Fassungen werden jeweils im Ablauf bestimmt.

Alternativ kann der Kali-Namensgruß verwendet werden:

Namensgruß an Kali
oṃ kālyai namaḥ |

Übersetzung: Om. Verehrung Kali.

Fundstelle: Brihat Tantrasara, Shyama-Prakarana, Mantra-Achamana, Vers 11ka.

Die Formel ist dort als Namensgruß belegt; ihre Verwendung als durchgehendes Japa in dieser Ritualfassung ist eine redaktionelle Auswahl.

Diese Formeln begleiten die Andacht. Sie werden nicht zu angeblichen historischen „Selbstbefriedigungs-Mantras“ erklärt.

5. Körpermeditation
Lies Vers 63 einmal auf Sanskrit oder Deutsch. Schließe danach für zwei Minuten die Augen und nimm den Körper als Ganzes wahr: Sitzkontakt, Hände, Gesicht und natürlichen Atem. Die Aufmerksamkeit darf ebenso bei angenehmen wie bei neutralen Empfindungen verweilen.

6. Kurzes Japa
Rezitiere den gewählten Namensgruß 27-mal. Die Zahl ist eine heutige Gliederungshilfe. Verweile anschließend einen Augenblick still und prüfe, ob die private sexuelle Phase weiterhin gewünscht ist. Wenn du dich anders entscheidest, lasse Schritt 7 aus und gehe zur Nachmeditation über.

7. Private sexuelle Phase
Wenn sie gewählt wird, folgt die selbstbestimmte Selbstbefriedigung. Der rituelle Bezug besteht in der zuvor formulierten Absicht und in einer aufmerksamen Wahrnehmung des gegenwärtigen Erlebens. Der Ablauf schreibt weder bestimmte Berührungen noch eine bestimmte Intensität oder einen Orgasmus vor.

Die Rezitation kann in dieser Phase ruhen. Wahrgenommen werden können wechselnde Empfindungen, Gefühle und der eigene Wunsch nach Fortsetzung oder Beendigung. Die persönliche sexuelle Handlung wird nicht zum Test, ob ein besonderer spiritueller Zustand erreicht wird. Sie kann jederzeit beendet werden.

Ein Auffangen, Darbringen oder Verzehren von Körperflüssigkeiten gehört nicht zu dieser heutigen Fassung. Die historische Praxis des Samenopfers an Kali wird in einem eigenen Artikel erläutert.

8. Übergang in die Nachmeditation
Beende die private Handlung und richte dich wieder bequem zum Sitzen ein. Nimm dir Zeit für die gewöhnliche persönliche Reinigung und ordne das Tuch beziehungsweise die Kleidung. Kehre dann zum Andachtsplatz zurück. Diese deutliche Unterbrechung markiert den Übergang zur Meditation.

9. Den gegenwärtigen Nachklang wahrnehmen
Lies Vers 74 einmal auf Sanskrit oder Deutsch. Verweile drei bis fünf Minuten bei dem, was tatsächlich gegenwärtig ist: Ruhe, Freude, Müdigkeit, Neutralität oder ein anderes Gefühl. Ein angenehmer Nachklang darf wahrgenommen werden, ohne ihn festhalten zu müssen. Fehlt er, genügt die einfache Wahrnehmung des Atems und des Sitzens.

Die Erfahrung wird nicht nachträglich zu einer Erkenntnis erklärt, nur weil ihr eine Puja vorausging. Die Meditation bleibt eine offene Betrachtung des gegenwärtigen Zustandes.

10. Abschlussrezitation
Sprich den gewählten Namensgruß dreimal. Verneige dich und schließe mit:

Bitte um Nachsicht
kṣamasva |

Übersetzung: Verzeihe; sieh mir Unvollkommenheiten nach.

Fundstelle: Brihat Tantrasara, Ucchishta-Ganesha-Puja, Ende der Prosa zu Vers 20.

Die Übertragung als kurzer Abschluss auch anderer angepasster Rituale ist redaktionell.

Die Bitte um Nachsicht betrifft die Unvollkommenheit der Andacht. Sie setzt weder eine religiöse Verurteilung der sexuellen Handlung noch eine Pflicht zur Selbstanklage voraus.

11. Rückkehr in den Alltag
Trinke Wasser und räume den Platz auf. Wenn Obst dargebracht wurde, kann es als Prasad verzehrt werden. Ein kurzer innerer Rückblick kann fragen: War die Erfahrung freiwillig? Habe ich meine Grenzen wahrgenommen? Welche Haltung möchte ich in den Alltag mitnehmen? Es ist keine Verpflichtung zu Wiederholung oder Steigerung vorgesehen.

Varianten und Grenzen der Benennung

Die rein meditative Variante lässt Schritt 7 aus und verbindet Körperwahrnehmung, Japa und Nachmeditation. Sie ist eine Andacht über verkörpertes Bewusstsein. Die sexuelle Variante fügt die ausdrücklich benannte persönliche Handlung hinzu. Beide Abläufe werden durch ihre tatsächlichen Handlungen bezeichnet.

Die Bezeichnung „tantrische Anpassung“ bezieht sich auf die ausgewählten theologischen und meditativen Anregungen. Sie begründet weder eine neue historische Überlieferung noch eine besondere Einweihungslinie. Ein traditioneller Sanskritname wird für diese neu entworfene Praxis nicht erfunden.

Begleitvideo

Shiva und die Erfahrung göttlicher Gegenwart. Das Video ist im Yoga-Vidya-Wiki beim zugehörigen Thema eingebunden und ergänzt die religiöse Einordnung. Es zeigt nicht die Durchführung der hier ausgearbeiteten Ritualfassung.

Sanskrittexte und vollständige Übersetzungen

Die folgenden Abschnitte enthalten sämtliche in dieser Artikelfassung ausgeschriebenen Rezitationen und Quellstellen. Handlungsverse und historische Belege sind keine zusätzlichen Pflichtmantras. Die Vollständigkeit bezieht sich auf diese Auswahl; eine vollständige Ausgabe der zugrunde liegenden Tantras ist damit nicht gemeint.

Sanskrit in IAST

Der Körper als Bewusstsein – Vijnana Bhairava 63
sarvaṃ dehaṃ cinmayaṃ hi jagad vā paribhāvayet |
yugapan nirvikalpena manasā paramodayaḥ || 63 ||

Freude als Ausgangspunkt der Sammlung – Vers 74
yatra yatra manas tuṣṭir manas tatraiva dhārayet |
tatra tatra parānandasvārūpaṃ sampravartate || 74 ||

Gebet an die tragende Erde
oṃ pṛthvi tvayā dhṛtā lokā devi tvaṃ viṣṇunā dhṛtā |
tvañca dhāraya māṃ nityaṃ pavitraṃ kuru cāsanam ||

Gruß an die Lehrer und Ganesha
oṃ gurubhyo namaḥ |
oṃ paramagurubhyo namaḥ |
oṃ parāparagurubhyo namaḥ |
oṃ gaṇeśāya namaḥ ||

Shiva-Mantra
oṃ namaḥ śivāya |

Namensgruß an Kali
oṃ kālyai namaḥ |

Bitte um Nachsicht
kṣamasva |

Sanskrit in Devanagari

Die Devanagari-Fassung ist aus den dokumentierten IAST-Lesungen transliteriert; sie stellt keine unabhängig kollationierte Edition dar.

Der Körper als Bewusstsein – Vijnana Bhairava 63
सर्वं देहं चिन्मयं हि जगद् वा परिभावयेत् ।
युगपन् निर्विकल्पेन मनसा परमोदयः ॥ ६३ ॥

Freude als Ausgangspunkt der Sammlung – Vers 74
यत्र यत्र मनस् तुष्टिर् मनस् तत्रैव धारयेत् ।
तत्र तत्र परानन्दस्वारूपं सम्प्रवर्तते ॥ ७४ ॥

Gebet an die tragende Erde
ॐ पृथ्वि त्वया धृता लोका देवि त्वं विष्णुना धृता ।
त्वञ्च धारय मां नित्यं पवित्रं कुरु चासनम् ॥

Gruß an die Lehrer und Ganesha
ॐ गुरुभ्यो नमः ।
ॐ परमगुरुभ्यो नमः ।
ॐ परापरगुरुभ्यो नमः ।
ॐ गणेशाय नमः ॥

Shiva-Mantra
ॐ नमः शिवाय ।

Namensgruß an Kali
ॐ काल्यै नमः ।

Bitte um Nachsicht
क्षमस्व ।

Vollständige deutsche Übersetzung der Auswahl

Der Körper als Bewusstsein – Vijnana Bhairava 63
Man vergegenwärtige den ganzen Körper oder die Welt als aus Bewusstsein bestehend. Mit einem zugleich nicht unterscheidenden Geist [geschieht] das höchste Aufleuchten.

Freude als Ausgangspunkt der Sammlung – Vers 74
Wo immer der Geist Zufriedenheit findet, dorthin soll man den Geist gesammelt richten. Dort entfaltet sich jeweils die eigene Natur höchster Freude.

Gebet an die tragende Erde
Om. Erde, von dir werden die Welten getragen; Göttin, du wirst von Vishnu getragen. Trage auch mich beständig und mache meinen Sitz rein.

Gruß an die Lehrer und Ganesha
Om. Verehrung den Lehrern. Verehrung den übergeordneten Lehrern. Verehrung den Lehrern der höheren und weiteren Überlieferung. Verehrung Ganesha.

Shiva-Mantra
Om. Verehrung Shiva, dem Glückverheißenden.

Namensgruß an Kali
Om. Verehrung Kali.

Bitte um Nachsicht
Verzeihe; sieh mir Unvollkommenheiten nach.

Quellen und Bearbeitung

  • Vijnana Bhairava, Sanskrit bei GRETIL, Verse 63 und 74: allgemeine Körper- und Freudebetrachtung. Vers 70 wird nur zur Abgrenzung herangezogen. Keiner dieser Verse wird als Masturbationsvorschrift ausgegeben.
  • Brihat Tantrasara, Muktabodha Digital Library, M00013: allgemeine Sitzvorbereitung und Guru-Gruß; Duti-Yaga für Om Namah Shivaya; Shyama-Prakarana 11ka für Om Kalyai Namah; Ucchishta-Ganesha-Puja für die kurze Bitte um Nachsicht.
  • Der gesamte Zusammenhang mit Selbstbefriedigung, die Schrittfolge und die gewählten Zählumfänge sind eine heutige redaktionelle Gestaltung. In den dafür geprüften Quellstellen ist keine entsprechende vollständige klassische Ritual-Paddhati nachgewiesen.

Sanskrit nach den genannten elektronischen Texten, deutsche Arbeitsübersetzungen dieser Artikelfassung. Zeitangaben, heutige Absichtserklärungen und nicht ausdrücklich belegte Zählumfänge gehören zur gekennzeichneten Anpassung. Ungeklärte Lesungen werden beim jeweiligen Text benannt.

Siehe auch

Seminare

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