Mirabai

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Mirabai (Hindi: मीरा बाई Mīrā Bāī f.) war eine indische Heilige (1498-1547) und mystische Dichterin, die sehr leidenschaftlich in ihrer Liebe zu Krishna war und viele Bhajans verfasste.

Krishna mit den Gopis im Wald von Vrindavan

Mirabai war eine Prinzessin, die nach dem Tode ihres Mannes schlecht behandelt wurde. Durch ihren Guru Ramanandi wurde sie eine tiefe Verehrerin von Krishna und dichtete viele heilige Liebeslieder an Krishna, die noch heute gesungen werden.

Mirabai und ihr Geliebter

In Rajasthan schrieb Mirabai Verse der Verehrung für Krishna, der sowohl ihr Gott als auch ihr Geliebter war, und trug die Poesie so zu neuen Höhen. Mirabai gehört zur Saguna (Sanskrit: mit Eigenschaften) Klasse der Verehrer des Brahman. Aus theologischer Sicht glaubten sie, dass zwischen Atman (unsere Seele/Selbst) und dem Paramatman (der höchste Atman oder Gott) dieser physische Körper die einzige Barriere ist und dass sich mit dem Tod Atman und Paramatman vereinigen werden. Vergleichbar mit dem Wasser in einem Tongefäß (Atman), das sich, wenn das Gefäß in einen See gesetzt wurde, mit dem Wasser außerhalb (Paramatma) vermengt, sobald das Gefäß zerbricht.

Mirabais Poesie stellt die Liebe für Krishna über die Liebe zu Freunden und Familie. Sie sah Krishna als ihren Ehemann, Liebhaber, Herrn und Meister. Das unverwechselbare Kennzeichen Mirabais Poesie ist der Einsatz völliger Hingabe in ihrer Liebe zu Krishna, begleitet mit einer subtilen erotischen Symbolik. Die Sehnsucht nach Vereinigung mit Krishna ist bestimmend in Mirabais Poesie, die ausdrückt, dass sie mit der Farbe der Dämmerung gefärbt sein will. (Dämmerung gilt als symbolische Farbe Krishnas)

Mirabai war überzeugt, in ihrem vorherigen Leben eine der Gopis in Vrindavan gewesen zu sein, die Krishna liebten. Ähnlich wie es über die Gopis in den Geschichten über Krishna erwähnt wird, betrachtete Mirabai Krishna als ihren Geliebten und suchte nach spiritueller und körperlicher Einheit mit ihm. Ihre Schriften sind zugleich spirituell und sinnlich. Mirabais Lieder zeichnen einen persönlichen Kosmos, in dem die einzige Existenz die von Krishna ist - ihr alleiniges Objekt der Begierde.

Gedichte und Verse

Ein Mirabai Gedicht wird traditionell Pada genannt, ein Begriff, den Prediger im 14. Jahrhundert für kleine spirituelle Lieder verwendeten. Diese sind gewöhnlich in einfachen Rhythmen verfasst und enthalten einen Refrain. Die Sammlung ihrer Lieder wird Padavali genannt. Mirabai verwendete die typischen Besonderheiten der indischen Liebes-Poesie dieser Tage, aber als Mittel um ihre tiefsten Emotionen auszudrücken, die sie für ihren Herrn empfand. Die übliche Sprache ihrer Lieder war Vraja-bhasha, ein Hindi-Dialekt, der in und um Vrindavan gesprochen wurde (der Heimat Krishnas in seiner Kindheit), manchmal gemischt mit Rajasthani.

Ein berühmter Vers von Mirabai lautet wie folgt:

Das Leben ohne dich ist unerträglich, wie
ein Lotus ohne Wasser und wie eine Nacht ohne Mond,
so bin ich ohne dich, mein Geliebter!

Nach der Legende verschmolz sie mit dem Krishnabild in einem Tempel in Dvaraka.

Multimedia

Vishwanath spricht über Mirabai - eine große Heilige, Mystikerin, Dichterin, Komponistin und Musikerin. Mirabai lebte 1498-1546. Große Krishna-Bhakta, eine der großen Bhakti Yoginis aller Zeiten. Vortrag nach einer Meditation im Rahmen des Satsangs bei Yoga Vidya Bad Meinberg.

Der Spirituelle Name Mirabai

Mirabai, Sanskrit मीराबाई mīrābāī f, ist ein Spiritueller Name und bedeutet Mirabai ist der Name einer Rajput Prinzessin, einer der berühmtesten Bhakti-Dichterinnen Indiens, die gegen größte Widerstände seitens ihrer schwiegerelterlichen Familie Verehrerin Krishnas blieb, deren Lieder heute noch gesungen werde. Mirabai kann Aspirantinnen gegeben werden mit Krishna Mantra.

Mirabai war eine der ganz großen Indischen Heiligen. Sie lebte um 1500 herum. Sie war bekannt für ihre intensive Hingabe zu Krishna. Mira heißt auch Ozean. Mirabai, diejenige, deren Hingabe und Liebe unendlich ist wie der Ozean.

Wenn du den Namen Mirabai hast, dann kannst du Krishna jederzeit verehren, Krishna spüren, Krishnas Gegenwart fühlen und du kannst wissen, das inmitten von allem stets Krishna bei dir ist und durch dich wirken wird.

Siehe auch

Literatur

  • Jan Gonda: Der jüngere Hinduismus. (Die Religionen der Menschheit Bd.12). Stuttgart: W. Kohlhammer Verlag (1963)
  • Paramahamsa Yogananda: Autobiographie eines Yogi. ISBN: 978-087612-087-3

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