Gelähmtheit

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Gelähmtheit - Umgang mit einer der Schattenseiten der menschlichen Existenz. Gelähmtheit ist ein Zustand innerer Lähmung, ein Zustand der Handlungsunfähigkeit und Antriebslosigkeit. Lahm bedeutet langsam und bedächtig, auch behindert, bewegungsunfähig. Auch bewegungsunfähig. Wenn ein Pferd lahmt, dann hinkt es, kann ein Bein nicht mehr richtig gebrauchen.

Sehnsucht steckt manchmal hinter Gelähmtheit

Es gibt das Adjektiv gelähmt, welches für bewegungsunfähig steht. Nach einem Schlaganfall kann jemand z.B. halbseitig gelähmt sein, also auf einer Körperhälfte weder Arm noch Bein bewegen. Man kann auch innerlich wie gelähmt sein, also handlungsunfähig sein, nicht in der Lage sein einen klaren Gedanken zu fassen. Auch eine Firma kann wie gelähmt sein, wenn z.B. im Vorstand ein Patt verhindert, dass Entscheidungen getroffen werden. Auch eine ganze Gesellschaft kann auf Grund von verkrusteten Strukturen unter Gelähmtheit leiden, sich nicht mehr fortentwickeln. Menschen können unter apathischer Gelähmtheit leiden nach einem Trauma, und manchmal muss man lernen, aus seiner Gelähmtheit wieder raus zu kommen.

Umgang mit Gelähmtheit Anderer

Es gibt natürlich physische Lähmungen wie Nervenerkrankungen oder wegen Verletzungen des Rückenmarkskanals, darüber möchte ich jetzt weniger sprechen. Es gibt aber auch innere Gelähmtheit, psychische Gelähmtheit, was aus einer Schocksituation heraus kommen kann. Was kommen kann, wenn jemand aus starker Frustration nicht aufwachen kann oder auch wenn jemand etwas erlebt hat, was ihn so stark berührt hat, so stark erschüttert hat, dass er erst einmal nichts machen kann.

In vielen solchen Fällen ist es erstmal hilfreich, dem Anderen Zeit zu geben. Vielleicht ihm etwas Unterstützung zu geben, einzuspringen, was er nicht machen kann. Zu zeigen, dass du für ihn da bist. Manchmal ist es hilfreich dem Anderen dein Ohr zu leihen und ihm oder ihr zuzuhören. Viele Menschen kommen aus ihrer Gelähmtheit und Erstarrung heraus, wenn sie jemand haben mit dem sie sprechen können.

Manchmal muss man den Menschen aus seinem Schneckenhaus wieder herausholen, zum Beispiel indem man ihn um Rat bittet. Zum Beispiel indem man um Hilfe bittet. Zum Beispiel indem man Hilfe anbietet. Manchmal hilft es den Menschen zu Yoga und Meditation zu motivieren. Wenn man anfängt Yoga und Meditation zu üben oder seine Yoga und Meditationspraxis zu intensivieren, dann kommt neue Kraft und neue Energie. Die Erstarrung verschwindet wenn man anfängt Yoga zu üben. Und dann verschwindet auch die innere Lähmung wenn das Prana, die Lebensenergie wieder fließt.

Gelähmtheit in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Gelähmtheit gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Gelähmtheit - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Gelähmtheit sind zum Beispiel Schockstarre, Unbewegtheit, Unbeweglichkeit, Befangenheit, Festigkeit, Loyalität .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Gelähmtheit - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Gelähmtheit sind zum Beispiel Beweglichkeit, Weichheit, Geschicktheit, Wendigkeit, Gewandtheit, Unbefangenheit, Hyperflexibilität, Schlaffheit, Nachgiebigkeit . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Gelähmtheit, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Gelähmtheit, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Gelähmtheit stehen:

Eigenschaftsgruppe

Gelähmtheit kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Gelähmtheit sind zum Beispiel das Adjektiv gelähmt, das Verb lähmen, sowie das Substantiv Lahmer.

Wer Gelähmtheit hat, der ist gelähmt beziehungsweise ein Lahmer.

Siehe auch

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