Taoismus: Unterschied zwischen den Versionen
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''"Als der [[Buddhismus]] im 2. Jahrhundert nach [[China]] kam, wurde er zunächst als eine seltsam verzerrte Variante des [[Tao|Dao]]ismus wahrgenommen, weil die ersten Übersetzer von buddhistischen Konzepten Begriffe aus der daoistischen Lehre verwendeten. Außerdem besagte eine daoistische Legende, die Gründerfigur [[Laozi]] sei nach Westen ausgewandert. In China erklärte man daher einfach, [[Laotse]] sei nach [[Indie]]n gekommen und habe als [[Buddha]] die „Barbaren“ zum Daoismus bekehrt; diese hätten nicht vollkommen begriffen, und so sei der Buddhismus entstanden. (...) gegenseitige Beeinflussung von Daoismus und Buddhismus... Japanisch: 禅 ''[[zen]]''; Koreanisch: 선 ''seon;'' Vietnamesisch: 禅 „Thiền“... | |||
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:Die AMRITA SIDDHI ("Erlangung der Unsterblichkeit") ist ein bisher noch wenig bekannter Ur-Text zum Hatha Yoga, der aus einem asketisch orientierten buddhistischen Umfeld stammt. Niedergeschrieben wurde er vermutlich im 11. Jahrhundert in Indien von Madhava Chandra. Der Verfasser lehrt in 35 kurzen Kapiteln die praktischen und theoretischen Grundlagen … | |||
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Aktuelle Version vom 3. Februar 2026, 15:44 Uhr
Taoismus Taoismus gilt als eine der großen Weltreligionen. Taoismus hat seinen Ursprung in China. Der bekannteste Lehrer des Taoismus ist Laotse, der manchmal auch als der Begründer des Taoismus bezeichnet wird. Dies ist jedoch nicht von Richtigkeit, denn Taoismus hat keinen konkreten Begründer. Vielmehr ist der Taoismus tausende von Jahren alt und die vermutlich, die sich entwickelnde, spirituell und religiöse Kultur in China gewesen.

Der Begriff Taoismus
"Tao" wörtlich heißt: der Weg, die Ordnung, die Geschehnisse, der Wandel. Tao bezeichnet letztlich die höchste Wahrheit. Es ist auch der Weg zur Wahrheit und die Essenz hinter allem. Bekannt im Taoismus ist das Taijitu Zeichen und das Yin-Yang Zeichen. Diese beschreiben die Polarität von männlich und weiblich, welche sich in einem ständigen Wandel befinden. Im Taoismus ist die Betrachtung des Wandelns und des Fließens besonders wichtig. Im Taoismus wird gesagt: Der Weg des Menschens zum Glück ist, wenn er sich einfügt in das kosmische Geschehen und sich als Teil sieht von Allem. Taoismus sagt: Es geht nicht darum etwas konkretes zu erreichen, es geht darum, im Fluss zu sein, mit dem Ganzen zu Fließen.
Übungen im Taoismus
Im Taoismus gibt es konkrete Übungen, die helfen im Fluss zu bleiben und dieses fördern. Qi Gong und Tai-Chi. Diese beruhen auf Atem-, Energie- und Körperübungen. Sie aktivieren die Energie, machen den Geist klarer, helfen der Gesundheit und tragen dazu bei, sich besser einfügen zu können, was geschieht. Taoismus kennt auch Götter, Engelswesen und kennt die religiöse Praxis als Verehrrungspraxis. Im Taoismus gibt es das Konzept von Einsiedlern, die sich in den Wald zurückziehen. Taoismus kennt zudem das Konzept des Lebens in Harmonie in Städten und Dörfern. Im Taoismus spielt Naturspiritualität eine Rolle. Flüsse, Bäume, Seen, Wälder und Naturwesen finden wir in dieser Weltreligion.
Taoismus Konfuzianismus und Buddhismus
In China gibt es drei große Religionen. Man könnte sagen, dies gab es auf jeden Fall bis vor der großen kommunistischen Revolution. Seit dem Tod von Mao werden auch diese drei Religionen wieder stärker. Diese drei großen Religionen sind: Taoismus, Konfuzianismus und Buddhismus.
- 1. Konfuzianismus ist die Religion der Ethik. Sie umfasst das Staatswesen, was die Familie, das Verhältnis der Menschen untereinander regelt. Dazu gehört auch die Ausbildung, das Schulwesen und so weiter.
- 2. Taoismus ist das Leben im Einklang mit der Natur, Energiebewusstsein, Gesundheitsübungen und Erfahrungen des Göttlichen, Gottesverehrung. Diese Bereiche werden im Taoismus angesprochen.
- 3. Buddhismus ist die persönliche Disziplin, Mitgefühl zu haben zu anderen Menschen, Meditation um anschließend zum Nirvana zu kommen, zur Befreiung.
In China war es durchaus üblich sowohl Konfuzianer, Taoianer und zugleich Buddhist zu sein. Manche Menschen waren hauptsächlich Konfuzianer, ausschließlich Buddhisten oder nur Taoianer. Die Mehrheit der Menschen in China haben alles zusammen praktiziert. Manchmal wird gesagt, dass man als Kind ins Tao geboren wird. Als Jugendlicher wird man Konfuzianer sein und als Erwachsener wird man im Berufsleben und im Alltag ein Konfuzianer sein. Für Gesundheit, Entspannung und Natur ein Taoianer. Im Alter wird man zum Buddhist um mit Meditation zur Befreiung zu kommen.
Video Taoismus
Hier findest du ein Vortragsvideo mit dem Thema Taoismus :
Autor/Sprecher: Sukadev Bretz, Seminarleiter zu Kundalini Yoga und Chakras.
Taoismus Audio Vortrag
Hier die Audiospur des oberen Videos zu Taoismus :
Siehe auch
Weitere interessante Vorträge und Artikel zum Thema
Wenn du dich interessierst für Taoismus, dann sind für dich vielleicht auch Artikel und Vorträge interessant zu den Themen Tao Te King, Tantra, Systemisches Coaching, Tattwa Shuddhi, Tausendblättriger Lotus, Temperamentvoll.
"Als der Buddhismus im 2. Jahrhundert nach China kam, wurde er zunächst als eine seltsam verzerrte Variante des Daoismus wahrgenommen, weil die ersten Übersetzer von buddhistischen Konzepten Begriffe aus der daoistischen Lehre verwendeten. Außerdem besagte eine daoistische Legende, die Gründerfigur Laozi sei nach Westen ausgewandert. In China erklärte man daher einfach, Laotse sei nach Indien gekommen und habe als Buddha die „Barbaren“ zum Daoismus bekehrt; diese hätten nicht vollkommen begriffen, und so sei der Buddhismus entstanden. (...) gegenseitige Beeinflussung von Daoismus und Buddhismus... Japanisch: 禅 zen; Koreanisch: 선 seon; Vietnamesisch: 禅 „Thiền“...
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