Todesangst

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Todesangst Todesangst kann Menschen plötzlich überkommen. Der Mensch weiß, dass er sterben wird. So wohnt dem Menschen unterbewusst eine Todesangst inne.

Todesangst - erläutert vom Yoga Standpunkt aus

Beschäftigung mit dem Tod

Insbesondere wenn der Mensch keine klare Vorstellung hat, was nach dem Tod kommt oder kommen wird, dann wird er*sie von der Todesangst gewissermaßen beherrscht. Eine Theorie, warum Menschen in der modernen Gesellschaft immer mehr von Todesangst beherrscht werden, obwohl sie ein immer sichereres Leben führen, ist, dass die meisten Menschen keine Vorstellung von einem Leben nach dem Tod haben und deshalb eine unterbewusste Todesangst haben. Beschäftige dich mit dem Leben nach dem Tod. Lies Bücher wie zum Beispiel „Karma und Reinkarnation“, welches ich geschrieben habe. Oder beschäftige dich im Zuge der Reinkarnation zum Beispiel mit Nahtoderfahrungen. Wenn du eine klarere Vorstellung hast, was nach dem Tod passiert, belastet dich die unterbewusste Todesangst nicht mehr und du kannst dann Stressfrei leben.

Video Todesangst

Hier findest du ein Vortragsvideo zum Thema Todesangst :

Sprecher/Autor: Sukadev Bretz, Gründer von Yoga Vidya, Ausbildungsleiter zu Yoga und Meditation.

Todesangst Audio Vortrag

Hier die Audiospur des oberen Videos zu Todesangst :

Viveka Chudamani - Überwinde die Angst vor dem Tod

Tod ist nur das Loslassen des Körpers - die Seele ist unsterblich

- Kommentar zum Viveka Chudamani Vers 558 von Sukadev Bretz -

Ist jemand in deiner Umgebung gestorben und du bist dir der Endlichkeit deines Körpers bewusst? Trauerst du um jemanden? Weißt du schmerzlich solange dauert es nicht mehr, bis du stirbst? Denkst du, dass deine Uhr jetzt tickt und du nicht mehr so lange lebst? Dass du die vielen Anliegen, die du hast, die vielen Sehnsüchte, die du hast nicht umsetzen kannst?

Lausche, was Shankara dazu sagt. Vers 558 des Viveka Chudamani:

sad-ātmani brahmaṇi tiṣṭhato muneḥ
pūrṇādvayānanda-mayātmanā sadā |
na deśa-kālādy-ucita-pratīkṣā
tvaṅ-māṃsa-viṭ-piṇḍa-visarjanāya || 558 ||

„Der Weise, der in der ewigen Wirklichkeit, in Brahman, als unendliche, nicht-duale Glückseligkeit fest verankert ist, hängt nicht von der üblichen Berücksichtigung von Ort, Zeit ecetera ab, um dieses Bündel von Haut, Fleisch und Kot aufzugeben.“

Du bist das Absolute - Sat Chid Ananda

Du bist das unsterbliche Selbst. Sad-atmani, du bist das einzig Wahre (sad). Du bist Atman (das reine Selbst). Brahmani (du bist im Absoluten). Bleibe dort (stah). So bist du ein Weiser (Muni). Du bist im Selbst (Atman) und dieses Atman Maya besteht nur aus Purna (aus Fülle), aus Advaya (Non-dualem), aus Ananda (Glückseligkeit) und zwar immer (sada) und wenn du das verwirklicht hast, dann spielt alles andere keine Rolle. Es spielt keine Rolle die angemessene (Uchita) Berücksichtigung (Pratiksha). Der Ort (Desha), die Zeit (Kala) und auch nichts anderes spielen eine Rolle (Adi). Der Körper (Pinda) besteht aus Haut (Tvach), Fleisch (Mamsa) und Kot (Vish).

Die Seele überlebt den physischen Tod

Diesen Körper kannst du jederzeit aufgeben (visarjana). Es spielt nicht die große Rolle. Und auch die Menschen in deiner Umgebung sind nicht deshalb wichtig, weil sie einen Körper haben. Das wichtigste ist das Selbst. Yajnavalkya sagt in einer der Upanischade:

„Nicht wegen der Frau ist die Frau einem lieb, sondern wegen dem Selbst ist die Frau einem lieb.
Nicht wegen dem Mann ist der Mann einem lieb, sondern wegen dem Selbst der Mann einem lieb.
Nicht wegen dem Kind ist das Kind einem lieb, sondern wegen dem Selbst ist das Kind einem lieb.
Nicht wegen den Eltern sind die Eltern einem lieb, sondern wegen dem Selbst sind die Eltern einem lieb.“

In diesem Sinne spielt der Körper keine große Rolle. Die Seele überlebt den physischen Tod. Wann der Körper stirbt ist nicht so erheblich. Manche sterben früher, manche sterben später. Aber es sind die Körper die sterben. Das Selbst bleibt unverändert und mit diesem Selbst kannst du dich umso stärker spüren, wenn ein Körper stirbt. Tat tvam asi – du bist das unsterbliche Selbst. Sat Chid Ananda-Swarupoham – Meine wahre Natur ist Sein Wissen Glückseligkeit.

Siehe auch

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