Bewusstlosigkeit

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Bewusstlosigkeit - Umgang mit einer der Schattenseiten der menschlichen Existenz. Bewusstlosigkeit bedeutet, dass man vorübergehend geistig abwesend ist. Der Ausdruck Bewusstlosigkeit macht vom Yoga aus gesehen keinen Sinn: Der Mensch ist Bewusstsein, er kann gar nicht bewusstlos sein. Bewusstlosigkeit bedeutet vielmehr, dass sich das Bewusstsein aus dem Körper und aus der Wahrnehmung der Welt um den Körper herum zurückgezogen hat. Diese Art der Bewusstlosigkeit ist also eingeschränkte Reaktionsfähigkeit bei erhaltenen körperlichen Funktionen. Es gibt keine sinnliche Wahrnehmung, kein psychisches Erleben, keine Reaktion - mindestens soweit man das von außen beurteilen kann. Meist ist diese Art von Bewusstlosigkeit kurz. Wenn die Bewusstlosigkeit länger andauert, spricht man von Koma.

Fleiß, ein Gegenpol zu Bewusstlosigkeit

Umgang mit Bewusstlosigkeit Anderer

Angenommen jemand ist bewusstlos geworden, dann gilt es schnell zu überlegen, was der Grund ist. Wenn du merkst, dass auch der Puls nicht mehr normal ist, dann rufe schnell den Notarzt. Eventuell musst du jetzt Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten oder einfach den Puls in Gang halten durch die Herzmassage. Wie das geht erfährst du in anderen Hörsendungen oder du kannst es auf vielen Internetseiten sehen. Aber es gibt auch Menschen, die in Bewusstlosigkeit geraten ohne, dass es gleich ein medizinischer Notfall ist. Ist der Puls in Ordnung, dann ist es nicht notwendigerweise wirklich schlimm. Dann gilt es nur zu schauen, ob der Andere sich verletzt hat oder nicht. Es ist manchmal auch so, dass Menschen vorrübergehend das Bewusstsein verlieren und dann wieder in den Normalzustand kommen. Das muss einen nicht weiter beeindrucken, das muss einen nicht übermäßig in Sorge bringen. Natürlich würde man sagen im Zweifelsfall den Notdienst rufen, der schauen kann, ob das eine harmlose Bewusstlosigkeit ist oder eine, die medizinische Behandlung braucht.

Bewusstlosigkeit, spirituelle Erfahrungen und Überbewusstsein

Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2016

Bewusstlosigkeit, spirituelle Erfahrungen und Überbewusstsein. Bewusstlosigkeit ist ein interessanter Ausdruck. Bewusstlosigkeit heißt, man hat kein Bewusstsein mehr. Das ist vom spirituellen aus gesehen ein Widerspruch, denn es geht gar nicht, dass es gar kein Bewusstsein gibt. Alles hat Bewusstsein, alles ist sogar Bewusstsein. Aber es kann einem zwischendurch nicht so stark bewusst sein. Auf eine gewisse Weise kann man sagen, das Alltagsbewusstsein ist eine Form der Bewusstlosigkeit. Du weißt nicht, wer Du wirklich bist. Du nimmst nicht das göttliche Bewusstsein überall wahr. Auf eine gewisse Weise laufen die meisten Menschen sehr unbewusst durch die Welt. Es gilt aus diesem Unbewusstsein hinaus zu kommen um zu erfahren, ich bin Bewusstsein. Nicht individuelles Bewusstsein, ich bin kosmisches Bewusstsein. Und so kannst Du sagen, das Normalbewusstsein ist ein beschränktes Bewusstsein.

Meditation kann zu mehr Bewusstheit führen

Bewusstlosigkeit

Natürlich, es gibt auch die volle Bewusstlosigkeit im Sinne von, wenn Du in Ohnmacht fällst. Vorrübergehend ist Dein Bewusstsein gar nicht erfahrbar. Trotzdem: Du bleibst weiter Bewusstsein, nur vorrübergehend ist dem Bewusstsein überhaupt nichts bewusst. Dann gibt es das Spektrum des Alltagsbewusstseins. Was eine relative Bewusstheit ist. Man könnte eben auch sagen, in einem Spektrum zwischen völliger Bewusstlosigkeit und vollständiger Bewusstheit ist das Alltagsbewusstsein der Bewusstlosigkeit letztendlich näher. Spirituelle Erfahrung heißt intensivere Bewusstheit. Spirituelle Erfahrung heißt intensiveres erleben, heißt auch Freude, heißt Liebe, heißt Verbindung. Spirituelle Erfahrung heißt Verbundenheit. Spirituelle Erfahrung heißt weg kommen vom Alltagsbewusstsein.

Spirituelle Erfahrung beweist sich auch darin, dass Du nicht so schnell kränkbar bist. Es gibt ja auch Menschen, die erzählen was von spiritueller Erfahrung, aber wehe man beachtet sie nicht, oder man verhält sich ihnen gegenüber nicht so, wie sie es gerne hätten. Spätestens dann merkt man, mit der spirituellen Erfahrung war es nicht so weit her. Allerdings, es gibt auch Menschen, die haben Momente der spirituellen Erfahrung. Und sind dann sehr intensiv, aber sie können wieder daraus heraus rutschen. Spirituelle Erfahrung ist immer eine des Überwusstseins. Aber, es gibt tiefere oder einfachere spirituellen Erfahrungen und höhere spirituelle Erfahrungen. Die höchste spirituelle Erfahrung ist die höchste Erfahrung des Überbewusstseins. Es gibt verschiedene Stufen des Überbewusstseins. In der höchsten Stufe des Überbewusstseins erkennst Du, ich bin eins mit dem Unendlichen, reines Bewusstsein. Und jetzt kannst Du kurz überlegen, könntest Du vielleicht Deine Bewusstheit etwas hoch fahren? Weg gehen vom Alltagsbewusstsein, immer wieder Deine Bewusstheit erhöhen, stärker vom Herzen spüren. Mehr Verbindung spüren. Dich mehr öffnen in alle Richtungen, Göttlichkeit erfahren. Überlege und abstrahiere, ziehe Dich immer wieder zurück von der persönlichen Individualität, der persönlichen Gekränkbarkeit, der persönlichen Reiz-Reaktions-Aufregung, usw. Lerne es immer wieder, von diesen Beschränkungen zu lösen, Dein Bewusstsein zu erweitern. So machst Du immer mehr spirituelle Erfahrungen, voll Freude und Liebe, voll Überwusstsein und schließlich Erleuchtung. Das waren ein paar Gedanken zum Thema „Bewusstlosigkeit, spirituellen Erfahrungen und Überbewusstsein“. Mehr Informationen im Internet.

Bewusstlosigkeit in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Bewusstlosigkeit gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Bewusstlosigkeit - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Bewusstlosigkeit sind zum Beispiel Benommenheit, Ohnmacht, Besinnungslosigkeit, Versehentlichkeit, Unbewusstheit, Ungewolltheit .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Bewusstlosigkeit - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Bewusstlosigkeit sind zum Beispiel Allmächtigkeit, Wachheit, Lebendigkeit, Hyperaktivität, Ruhelosigkeit, Angespanntheit . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Bewusstlosigkeit, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Bewusstlosigkeit, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Bewusstlosigkeit stehen:

Eigenschaftsgruppe

Bewusstlosigkeit kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Bewusstlosigkeit sind zum Beispiel das Adjektiv bewusstlos , sowie das Substantiv Bewusstloser.

Wer Bewusstlosigkeit hat, der ist bewusstlos beziehungsweise ein Bewusstloser.

Siehe auch

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16. Jun 2017 - 18. Jun 2017 - Liebe, Mitgefühl, Freude und Gleichmut
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