Aphrodite

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Aphrodite ist die griechische Göttin der Liebe. Aphrodite entspricht der römischen Liebesgöttin Venus. Aphrodite ist auch der Göttin der Schönheit und der sinnlichen Begierde. Aphrodite gilt als die schönste der griechischen Göttinnen. Aphrodite gehört zu den zwölf olympischen Gottheiten des griechischen Pantheons. Ursprünglich war Aphrodite zuständig für Wachstum und entstehen. Erst später wurde sie zur Liebesgöttin.

Aphrodite aus dem Archäologischen Museum in Athen

Aphrodite war die Tochter von Zeus und der Dione oder aus dem Schaum des Samens von Kronos geboren. Urania die Himmlische, Pandemos die Irdische, Anadyomene die Schaumgeborene; Venus genetrix als Stammmutter des julischen Kaiserhauses. Sie war die Gattin des Hephaistos. Dem Liebesbund mit ihr entstammen Eros, Anteros und Hermione (Harmonia). Von Paris erhielt sie den Apfel der Eris. Ihre Lieblinge: Adonis, Kinyras von Zypern (16o Jahre lang ihr Gatte), Phaethon, Anchises, Phaon (der Fährmann von Lesbos). Von den Frauen erlagen ihrer Rede: Helena, Medea, Pasiphae, Ariadne, Phaedra, Hippodameia.

Geburt von Aphrodite

Venus - die Aphrodite der römischen Mythologie

Es gibt verschiedene Mythen um die Geburt der Aphrodite:

  • Laut Hesiod ist Aphrodite die Tochter von Uranus. Der Sohn von Uranus, Kronos, schnitt seinem Vater die Geschlechtsteile ab und warf sie ins Meer. Der Samen aus den Geschlechtsteilen vermischte sich mit dem Meer. Dieses schäumte auf - und so wurde Aphrodite im Meeresschaum vor Zypern geboren. So wird gesagt, dass der Name Aphrodite "die Schaumgeborene" bedeutet, von ἀφρός (aphrós) "Schaum".
  • Laut Hyginus Mythographus schlüpfte Aphrodite aus dem Ei.
  • Laut Nonnos und Pausanias empfing die Meeresgöttin Thalassa den Samen von Kronos und gebar Aphrodite. Zeus adoptierte die Aphrodite.

Aphrodites Liebschaften

Die Venus von Milo

Wie es sich für eine Liebesgöttin gehört, hatte Aphrodite zahllose Liebschaften.

Aphrodite war verheiratet mit Hephaistos, dem Feuergott, dem Gott der Schmiedekunst. Aphrodite betrog diesen jedoch ständig und hatte ständig Affären, sowohl mit Menschen als auch mit Göttern. Hier einige ihrer Liebhaber:

Aphrodite in Kunst und Kultur

Aphrodite spielte im alten Griechenland eine große Rolle. Die Griechen kannten Philosophie und Kunst - aber auch die Liebe.

Bei den Römern spielte Aphrodite eine noch größere Rolle. Unter dem Namen Venus wurden ihr viele Liebesgedichte gewidmet - und sie wurde immer wieder dargestellt.

Bis heute ist Aphrodite Namensgeberin für Verschiedenes, was mit Sexualität in Verbindung steht. Unter ihrem Namen Venus ist sie aber sehr viel bekannter.

Aphrodite aus yogischer Sicht

Aphrodite ist die griechische Göttin der Schönheit und auch der Liebe. Aphrodite wird bei den Römern als Venus bezeichnet. Aphrodite war die Tochter des Zeus und der Dione. Sie war mit Hephaistos verheiratet. Aphrodite war die schönste aller Göttinnen, aber Hephaistos als der Schmied war kein besonders schöner. Und so heißt es auch, dass die Aphrodite ihm keine besonders treue Gattin war. Und damit symbolisiert Aphrodite – Venus – eher die sinnlichen Leidenschaften, weniger das Bündnis der Ehe. Aphrodite wurde im Nahen Osten verehrt wie auch in Zypern. Es wird gesagt, dass sie auf Zypern geboren wurde. (Es gibt die Geburt der Venus.) Einer der vielen Namen für Zypern ist auch der Geburtsort der Venus – der Aphrodite. Es gibt viele Darstellungen der Aphrodite. Aphrodite entspricht zum Teil der Lakshmi, zum Teil aber auch der Frau von Kama, dem indischen Liebesgott, die auch als Rati bezeichnet wird.

Vortrag über Aphrodite als Video und Audio

Hier findest du ein Video zu Aphrodite mit einigen Informationen und Anregungen:

Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Aphrodite anhören:


Siehe auch

Literatur

  • Stephan Hachtmann, Berührt vom Klang der Liebe: Wege zum Herzensgebet (2012)
  • Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)
  • Johannes XXIII., Das Herz muss voll Liebe sein (2013)
  • Swami Sivananda, Götter und Göttinnen im Hinduismus (2008)
  • Christopher West u.a., Die Liebe, die erfüllt: Gedanken zu Eros & Agape - Papst Benedikt XVI. und die menschliche Liebe (2011)

Weblinks

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