Partnerliebe

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Partnerliebe ist die Liebe zu einem Partner, insbesondere zu einem Liebespartner. Partnerliebe ist die Liebe eines Liebespaars. Oft wird umgangssprachlich Liebe mit Partnerliebe gleichgesetzt. Was ist Partnerliebe? Da gibt es die unterschiedlichsten Interpretationen: Respekt, Wertschätzung, Vertrauen, empathisches Zuhören-Können, befriedigende Sexualität, körperliche Nähe und Zärtlichkeit, Verlässlichkeit, gemeinsame Hobbys, ähnliche Wertesysteme, Gefühle/Gedanken/schöne Momente mit dem Partner teilen - das sind einige Aspekte der Partnerliebe. Letztlich ist Partnerliebe aber ein intensives Gefühl der Verbundenheit, der gegenseitigen Anziehung, eine [Gewissheit], füreinander bestimmt zu sein.

Liebesstile in der Partnerliebe

Es gibt verschiedene Liebesstile in der Partnerliebe. Intensive Liebe ist Charakteristikum mancher Formen der Partnerliebe, sanfte Liebe ist charakteristisch für andere Manifestationen von Partnerliebe. Hier sei dem System der Sechs Liebesstile von John Alan Lee gefolgt:

Intensive Formen der Partnerliebe

Intensive Formen der Partnerliebe sind davon geprägt, dass die Liebe zum Partner besonders wichtig ist, besonders emotional erlebt wird. Hierzu gehören:

Sanftere Formen der Partnerliebe

Sanftere Formen der Partnerliebe können sein:

Partnerliebe mittlerer Intensität

Mittlere Intensität haben folgende beiden Formen der Partnerliebe:

Mehr zu diesen Stilen, Formen der Partnerliebe unter dem Hauptstichwort Sechs Liebesstile.

Partnerliebe und Spiritualität

Partnerliebe ist für die meisten Menschen ein wichtiger Teil des Lebens. Partnerliebe ist Teil des spirituellen Weges. Es gibt so viele Aspekte von Partnerliebe und Spiritualität. Hier seien ein paar Aspekte herausgegriffen:

Liebe als Gotteserfahrung

Gott ist die Liebe - darin stimmen die meisten Religionen überein. Gott ist in der Liebe erfahrbar. Gott ist auch und gerade in der Partnerliebe erfahrbar. Alles ist eine Manifestation Gottes. Gerade im Partner, in der Partnerin, ist Gott spürbar. Wenn du dich der Liebe hingibst, ist dort Gott spürbar. Indem du erfährst, dass Gott in deinem Partner wohnt und sich dir im Partner offenbart, wird auch deine Partnerliebe tiefer und beständiger bleiben.

Partnerliebe als karmische Erfahrung

In der Partnerschaft, in der Partnerliebe, kann sich dein Karma offenbaren und manifestieren. Gerade in der Partnerliebe sind intensive Erfahrungen möglich. Durch intensive Erfahrungen wächst du. Wenn du akzeptierst, dass du durch schöne und weniger schöne Erfahrungen wächst, und dein Partner Teil von Gottes Lila, Gottes Spiel ist, in dem du wächst, kannst du die Höhen und Tiefen des Lebens, die Höhen und Tiefen der Partnerliebe akzeptieren.

Partnerliebe als spirituelle Praxis

In der Partnerliebe gehst du jenseits deines Ego. Im Dasein für einen anderen, in der gemeinsamen Gestaltung des Lebens, musst du dich öfter zurücknehmen. Wer mit einem anderen Menschen zusammen lebt, muss Egoismus und Ichzentriertheit zurücknehmen. In einer Partnerschaft, in der Partnerliebe, kann man seinen eigenen Themen nicht ausweichen. Der andere holt die Emotionalität aus einem heraus und trifft manchmal die wunden Punkte. Partnerliebe ist deshalb spirituelle Praxis.

In der Partnerliebe geht es aber nicht nur darum, sich selbst zurückzunehmen. Vielmehr gilt es, ein gutes Gleichgewicht zu finden, oder auch einen Rhythmus:

Diese Polarität zwischen Du und Ich ist Charakteristikum der Partnerliebe. Diese Polarität betrifft alle Aspekte des Lebens in einer Partnerschaft:

  • Sexualität: es gilt, seine eigenen sexuellen Bedürfnisse zu leben - und auf die Bedürfnisse des anderen einzugehen
  • Zärtlichkeit: es gilt herauszufinden, was der andere braucht - und dem anderen zu verstehen geben, was man selbst will
  • Gestaltung des Zusammenlebens: Man muss sich an den anderen anpassen - und manchmal darum kämpfen, dass die eigenen Bedürfnisse gelebt werden
  • Lebensstil: es gilt konsequent zu sein in seiner Lebensgestaltung (z.B. Vegane Ernährung, ökologischer Lebensstil) - ohne den anderen zu intensiv missionieren zu wollen
  • Beruf: Man muss darauf bestehen, dass man Erfolg in seinem Beruf haben kann, um Unterstützung beim anderen werben - und dem Partner behilflich sein in seinem Beruf, seiner Berufung
  • Spirituelle Praxis: Man muss lernen, in seiner eigenen spirituellen Praxis regelmäßig zu sein. Ideal ist es, wenn beide Partner zusammen praktizieren. Nicht immer ist das möglich - dann gilt es, für sich selbst konsequent zu sein und gegenüber dem anderen Toleranz und Verständnis zu üben
  • Freizeitgestaltung: Auch hier gilt es, dass man eine gemeinsame Freizeitgestaltung findet, in welcher die Liebe aufleuchten kann, aber auch dass beide Partner ihren eigenen Raum finden


Siehe auch

Weblinks

  • Yoga und Sexualität - Artikel von Sukadev Bretz, indem es um spirituelle Partnerschaft und Sexualität geht