Meer

Aus Yogawiki

Meer bezeichnet große zusammenhängende Salzwasserflächen der Erde und ist ein wesentlicher Bestandteil des globalen Wasserkreislaufs, des Klimas und der Lebensräume unseres Planeten. Im Yoga und Vedanta steht das Meer zugleich als kraftvolles Symbol für Unendlichkeit, Einheit und das eine Bewusstsein, aus dem die Vielfalt des Lebens wie Wellen auf einem Ozean erscheint.

Meer – Lebensraum, Naturkraft und Symbol der Unendlichkeit

Was ist ein Meer?

Ein Meer ist eine große zusammenhängende Salzwasserfläche der Erde. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe Meer und Ozean teilweise gleichbedeutend verwendet, geografisch lässt sich jedoch unterscheiden: Ozeane bilden die größten zusammenhängenden Wasserräume der Erde, während Meere häufig kleinere Teilgebiete eines Ozeans sind oder stärker von Land umschlossen werden.

Die Weltmeere bilden dennoch keine voneinander isolierten Gewässer. Sie sind miteinander verbunden und bilden einen gewaltigen zusammenhängenden Wasserkörper, den Weltozean.

Heute werden gewöhnlich fünf Ozeane unterschieden: der Pazifische Ozean, der Atlantische Ozean, der Indische Ozean, der Arktische Ozean und der Südliche Ozean. Daneben gibt es zahlreiche Nebenmeere wie die Nordsee, die Ostsee, das Mittelmeer, das Schwarze Meer, das Rote Meer oder das Arabische Meer.

Meere können je nach ihrer Lage und Verbindung zum Ozean unterschiedlich eingeordnet werden. Randmeere liegen am Rand eines Ozeans und sind teilweise durch Inseln oder Halbinseln begrenzt. Mittelmeere sind weitgehend von Land umschlossen, besitzen jedoch eine Verbindung zum Weltmeer. Auch der Begriff Binnenmeer wird für stark von Land eingeschlossene Meere verwendet.

Davon zu unterscheiden sind große abflusslose Seen, die aus historischen Gründen ebenfalls „Meer“ genannt werden können. Das Kaspische Meer ist hierfür das bekannteste Beispiel.

Die Weltmeere bedecken den größten Teil der Erde

Rund 71 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Der weitaus größte Teil davon befindet sich in den Ozeanen und Meeren. Von oben betrachtet ist die Erde deshalb eigentlich stärker ein Wasserplanet als ein Landplanet.

Das Meer prägt die Gestalt der Kontinente und Küsten und beeinflusst das Leben weit über die unmittelbaren Küstenregionen hinaus. Wasser verdunstet über den Meeren, gelangt in die Atmosphäre, bildet Wolken und fällt an anderer Stelle als Niederschlag wieder zur Erde. Damit sind die Weltmeere ein zentraler Bestandteil des globalen Wasserkreislaufs.

Auch das Klima wird wesentlich durch die Meere beeinflusst. Wasser kann große Mengen Wärme aufnehmen, speichern und wieder abgeben. Meeresströmungen transportieren Wärme über große Entfernungen und tragen dadurch dazu bei, regionale und globale Klimaverhältnisse zu bestimmen.

Warum ist Meerwasser salzig?

Meerwasser enthält gelöste Salze und Mineralstoffe. Ein Teil dieser Stoffe stammt aus Gesteinen an Land. Durch Verwitterung werden Mineralien gelöst, über Flüsse transportiert und schließlich in die Meere eingetragen. Weitere Stoffe gelangen unter anderem durch Prozesse am Meeresboden in das Wasser.

Wenn Meerwasser verdunstet, bleibt das darin gelöste Salz zurück. Über sehr lange geologische Zeiträume entstand dadurch die charakteristische Zusammensetzung des Meerwassers.

Der Salzgehalt ist jedoch nicht überall gleich. Er hängt unter anderem von Verdunstung, Niederschlag, Zufluss von Süßwasser, Meeresströmungen und dem Wasseraustausch mit anderen Meeren ab.

Besonders deutlich zeigt dies die Ostsee. Sie erhält viel Süßwasser aus Flüssen und besitzt nur eine schmale Verbindung zur salzreicheren Nordsee. Deshalb ist sie überwiegend ein Brackwassermeer.

Bewegung des Meeres – Wellen, Gezeiten und Strömungen

Das Meer befindet sich ständig in Bewegung. Besonders sichtbar wird dies in den Wellen. Die meisten Wellen entstehen durch Wind, der Energie auf die Wasseroberfläche überträgt. Ihre Größe und Kraft hängen unter anderem von Windstärke, Winddauer und der Strecke ab, über die der Wind auf das Wasser einwirken kann.

Daneben verändern Ebbe und Flut regelmäßig den Wasserstand vieler Küsten. Diese Gezeiten entstehen hauptsächlich durch die Anziehungskraft von Mond und Sonne sowie durch die Bewegung des Systems Erde-Mond.

Eine weitere Form der Bewegung sind Meeresströmungen. Sie transportieren gewaltige Wassermengen durch die Ozeane und entstehen unter anderem durch Wind, Temperatur- und Salzgehaltsunterschiede sowie die Erdrotation.

Wellen, Gezeiten und Strömungen formen zugleich die Küsten. Sie tragen Gestein und Sand ab, transportieren Sedimente und lagern sie an anderen Stellen wieder ab. Strände, Dünen, Klippen, Sandbänke und andere Küstenformen sind deshalb keine unveränderlichen Landschaften, sondern Teil eines fortwährenden natürlichen Prozesses.

Die Tiefe des Meeres

Nur ein kleiner Teil des Meeres ist die unmittelbar sichtbare Wasseroberfläche. Darunter erstreckt sich ein gewaltiger Lebensraum, der von lichtdurchfluteten Küstengewässern bis in mehrere Kilometer tiefe Bereiche reicht.

Mit zunehmender Tiefe nimmt das Sonnenlicht ab. Schließlich herrscht vollständige Dunkelheit. Gleichzeitig steigt der Wasserdruck erheblich. Dennoch existiert auch in großen Tiefen Leben.

Der Meeresboden ist keineswegs eine gleichförmige Ebene. Dort befinden sich unter anderem Ebenen, Gräben, unterseeische Gebirge und Vulkane. Der Marianengraben im westlichen Pazifik enthält die tiefsten bekannten Bereiche des Weltozeans und reicht fast elf Kilometer unter die Meeresoberfläche.

Damit gehören die Tiefseegebiete zu den größten und zugleich am wenigsten unmittelbar erfahrbaren Lebensräumen der Erde.

Das Meer als Lebensraum

Die Meere beherbergen eine außerordentliche Vielfalt von Lebewesen. Winzige Organismen des Planktons bilden ebenso einen Teil dieses Ökosystems wie Algen, Seegräser, Korallen, Muscheln, Krebse, Fische, Meeresschildkröten, Robben, Delfine und Wale.

Viele Meerestiere sind an sehr spezielle Lebensbedingungen angepasst. Einige leben in lichtreichen Küstenregionen, andere im offenen Ozean oder in der Tiefsee. Manche Arten wandern über Tausende Kilometer durch die Weltmeere.

Eine besondere Bedeutung besitzt das Phytoplankton. Diese mikroskopisch kleinen Organismen betreiben Fotosynthese, binden Kohlendioxid und bilden die Grundlage zahlreicher mariner Nahrungsketten. Gemeinsam mit anderen photosynthetisch aktiven Organismen der Meere haben sie große Bedeutung für die Stoffkreisläufe der Erde.

Zu den besonders artenreichen Lebensräumen gehören Korallenriffe. Sie bedecken nur einen kleinen Teil des Meeresbodens, bieten jedoch einer großen Vielfalt von Lebewesen Nahrung, Schutz und Fortpflanzungsräume.

Auch Seegraswiesen, Mangroven, Wattgebiete und andere Küstenökosysteme sind wichtige Lebensräume und Kinderstuben zahlreicher Arten.

Meer und Küste

An der Küste begegnen sich Land und Wasser. Dieser Übergangsraum gehört zu den dynamischsten Landschaften der Erde.

Küsten können völlig unterschiedlich aussehen: als langer Sandstrand, felsige Steilküste, Wattlandschaft, Mangrovenküste, Koralleninsel, Schärenlandschaft oder von Dünen geprägte Küste.

Auch Inseln sind eng mit den Meeren verbunden. Einige sind Teile kontinentaler Landmassen, andere entstanden durch vulkanische Prozesse oder durch den Aufbau von Korallenriffen. Inseln können eigene, teilweise hoch spezialisierte Ökosysteme besitzen.

An der deutschen Küste zeigen Nordsee und Ostsee zwei sehr unterschiedliche Meereslandschaften. Während die Nordsee stark von den Gezeiten geprägt ist, besitzt die Ostsee aufgrund ihres geringen Wasseraustausches und des starken Süßwasserzuflusses einen deutlich niedrigeren Salzgehalt. Inseln wie Rügen wiederum zeigen, wie eng Meer, Küstenentwicklung, Landschaft und menschliche Kultur miteinander verbunden sind.

Bedeutung des Meeres für den Menschen

Seit frühester Zeit prägen Meere die menschliche Geschichte. Sie lieferten Nahrung, ermöglichten Handel und Reisen und verbanden Kulturen, die über Land weit voneinander entfernt lagen.

Bis heute gehören Schifffahrt, Fischerei und Küstentourismus zu wichtigen Formen der Meeresnutzung. Gleichzeitig gewinnen weitere Nutzungen wie Offshore-Windenergie und die Verlegung von Leitungen und Kommunikationskabeln auf dem Meeresboden an Bedeutung.

Für viele Menschen besitzt das Meer jedoch auch einen persönlichen Wert, der sich nicht wirtschaftlich ausdrücken lässt. Der Blick über das Wasser, das Geräusch der Brandung, Wind und salzhaltige Luft können als Gegenpol zu einem von Terminen und Reizen bestimmten Alltag erlebt werden.

Das Meer ist damit zugleich Lebensraum, Verkehrsweg, Wirtschaftsraum, Erholungsraum und ein Teil des kulturellen Gedächtnisses vieler Gesellschaften.

Gefährdung und Schutz der Meere

Trotz ihrer gewaltigen Größe sind die Weltmeere empfindliche Ökosysteme. Menschliche Aktivitäten beeinflussen inzwischen selbst weit entfernte Meeresgebiete.

Zu den Belastungen gehören Plastikmüll und Mikroplastik, Schadstoffeinträge, Überfischung, Beifang, Lärm, die Zerstörung von Lebensräumen und die Folgen des Klimawandels.

Die Meere nehmen einen erheblichen Teil der zusätzlichen Wärme auf, die durch die globale Erwärmung im Erdsystem verbleibt. Gleichzeitig führt die Aufnahme von Kohlendioxid zu Veränderungen der Meereschemie. Der steigende Meeresspiegel bedroht insbesondere tief gelegene Küstenregionen und Inseln.

Der Schutz der Meere ist deshalb eng mit Umweltschutz, Klimaschutz und dem Erhalt der Biodiversität verbunden. Meeresschutzgebiete, nachhaltigere Fischerei, die Verringerung von Schadstoff- und Nährstoffeinträgen sowie die Vermeidung unnötiger Kunststoffabfälle können dazu beitragen, marine Lebensräume zu bewahren.

Aus yogischer Sicht kann der verantwortungsvolle Umgang mit dem Meer auch mit Ahimsa, dem Prinzip des Nichtverletzens, verbunden werden. Die Erkenntnis, dass menschliches Leben von funktionierenden natürlichen Kreisläufen abhängig ist, erweitert Verantwortung über den unmittelbaren persönlichen Bereich hinaus.

Yoga am Meer

Von besonderer Schönheit kann es sein, Yoga am Meer zu üben. Der weite Horizont, das Licht, der Wind und der Rhythmus der Wellen schaffen eine Umgebung, in der sich Weite und Naturverbundenheit unmittelbar erfahren lassen.

Asanas am Strand können mit einer bewussten Wahrnehmung des Bodens, des Windes und der Umgebung verbunden werden. Bei Pranayama lässt sich der eigene Atem besonders deutlich als Teil eines größeren rhythmischen Geschehens wahrnehmen. Das Kommen und Gehen der Wellen kann dabei an Einatmung und Ausatmung erinnern.

Auch eine stille Meditation am Meer kann eine besondere Tiefe entwickeln. Der Blick auf den Horizont ermöglicht es, die Aufmerksamkeit aus der Enge alltäglicher Gedanken herauszuführen. Das gleichmäßige Geräusch der Wellen kann helfen, Gedanken wahrzunehmen, ohne ihnen ständig zu folgen.

So kann Yoga am Meer mehr sein als eine Yogastunde an einem schönen Ort. Die Natur selbst wird Teil der Praxis.

Das Meer als Symbol für Weite und Unendlichkeit

Seit alters her wird das Meer mit Weite, Tiefe, Kraft und Unendlichkeit verbunden. Vom Ufer aus reicht der Blick bis zum Horizont, während ein großer Teil dessen, was sich unter der Wasseroberfläche befindet, verborgen bleibt.

Auch in spirituellen Traditionen wird das Meer deshalb als Symbol verwendet. Die sichtbare Oberfläche kann für die wechselnden Erscheinungen des Lebens stehen, während die Tiefe auf eine Wirklichkeit verweist, die von den Bewegungen an der Oberfläche nicht in gleicher Weise betroffen ist.

Im Vedanta erhält dieses Bild eine besonders tiefe Bedeutung.

Meer und Welle als Analogie im Vedanta

Im Vedanta werden Analogien, sogenannte Nyayas, verwendet, um philosophische Zusammenhänge anschaulich zu machen. Eine der bekanntesten ist die Analogie von Meer und Welle.

Auf dem Meer entstehen unzählige Wellen. Jede besitzt für eine gewisse Zeit eine eigene Form. Eine Welle kann klein oder groß, ruhig oder stürmisch sein. Sie entsteht, verändert sich und vergeht wieder.

Doch keine Welle besteht jemals aus etwas anderem als Wasser.

Ähnlich erscheinen die einzelnen Wesen als voneinander getrennte Individuen. Aus Sicht des Advaita Vedanta ist ihre tiefste Wirklichkeit jedoch nicht voneinander verschieden. Hinter den unterschiedlichen Namen und Formen steht das eine unendliche Brahman.

Die Welle muss also nicht erst zum Meer werden. Sie war niemals etwas anderes als Wasser.

Diese Analogie kann helfen, eine zentrale Aussage des Vedanta zu verstehen: Die Erfahrung von Trennung gehört zur Ebene der unterschiedlichen Erscheinungsformen. In der Tiefe des Seins besteht Einheit.

Wer am Meer sitzt und die Wellen betrachtet, kann diese philosophische Aussage unmittelbar als Gegenstand der Kontemplation verwenden. Welle um Welle entsteht und vergeht – doch das Wasser bleibt.

Das Meer als Bild für den menschlichen Geist

Das Meer kann zugleich als Bild für den menschlichen Geist verstanden werden. An seiner Oberfläche entstehen ständig Bewegungen. Gedanken, Gefühle, Wünsche, Erinnerungen, Hoffnungen und Sorgen kommen und gehen wie Wellen.

Wer sich ausschließlich mit diesen Bewegungen identifiziert, kann den Eindruck gewinnen, selbst ständig von ihnen hin- und hergetragen zu werden.

Meditation bedeutet aus dieser Perspektive nicht unbedingt, sämtliche Wellen zum Verschwinden zu bringen. Vielmehr kann der Übende lernen, die Bewegungen des Geistes zu beobachten und zugleich eine tiefere Ebene von Stille wahrzunehmen.

Das Meer bleibt Meer, auch wenn seine Oberfläche bewegt ist.

Diese Vorstellung führt unmittelbar zu einer Betrachtung, die Shankara im Viveka Chudamani verwendet: Hinter den wechselnden Erscheinungen liegt die unveränderliche Wirklichkeit des Selbst.

Meer – Video

Hier findest du einen Videovortrag zum Thema Meer:

Sukadev betrachtet das Meer aus yogischer und spiritueller Sicht. Dabei geht es auch um die besondere Erfahrung von Weite am Meer und um seine symbolische Bedeutung im Yoga und Vedanta.

Viveka Chudamani – Brahman ist wie das stille Meer

Brahman durchdringt alles – gehe in die Tiefe und entdecke dort Stille.

– Kommentar zum Viveka Chudamani Vers 411 von Sukadev Bretz –

Nicht alternd, unsterblich, vom Wesen der unvergänglichen Wirklichkeit, gleich dem stillen Meer, namenlos, frei von Wandel und Kennzeichen, immerwährend, friedvoll, Eins – das ist Brahman. Diese vollendete Absolute Wirklichkeit erfährt der Weise im Herzen in tiefer Meditation/in Samadhi.

Analogie von Welle und Meer

Eine wunderschöne Analogie, die Shankara immer wieder gebraucht, ist das Meer. An der Oberfläche des Meeres gibt es die verschiedenen Wellen. So gibt es verschiedene Gedanken, die hoch und runtergehen. Es gibt verschiedene Emotionen und Gefühle, Wünsche und Enttäuschungen. In der Tiefe ist das reine Meer.

Sei dir ab und zu bewusst, dass es an der Oberfläche deines Geistes die verschiedensten Gedanken gibt. Sei dir bewusst, da sind die verschiedensten Emotionen. Es gibt Höhen und Tiefen. Aber in der Tiefe deines Wesens ist Stille und Ruhe.

Im Alltag über die Gedanken lächeln – in die Stille gehen

So kannst du dich im Alltag immer wieder zu dem zurückziehen, was durch die Tiefe des Meeres symbolisiert wird. Gehe nach innen. Lächle über all diese Gedanken, über Emotionen, Wünsche, Enttäuschungen und Kränkungen. Sie sind wie die Wellen: Sie kommen und sie gehen.

Gehe in die Tiefe zurück. Höre auf, dich ausschließlich mit den Wellen zu identifizieren, und versuche nicht, eine einzelne Welle festzuhalten. Sie wird verschwinden. Gehe in die Tiefe deines Herzens und erfahre dort Brahman, Ewigkeit und Unendlichkeit.

Natürlich hast du dein Karma, dein Dharma und deine Aufgaben im Leben. Doch zwischendurch kannst du immer wieder in die Tiefe deines Herzens gehen und dort die Einheit erfahren.

Meer als Meditation über Einheit

Das Meer kann so zu einem unmittelbaren Meditationsobjekt werden. Man kann die einzelnen Wellen wahrnehmen und gleichzeitig wissen, dass keine von ihnen vom Meer getrennt ist.

Ebenso kann man die Vielfalt der Menschen, Tiere, Pflanzen und Erscheinungen der Welt wahrnehmen, ohne dabei ihre grundlegende Verbundenheit aus den Augen zu verlieren.

In diesem Sinne kann der Blick auf das Meer an eine der grundlegenden Einsichten des Yoga und Vedanta erinnern: Hinter der Erfahrung von Verschiedenheit kann Einheit erkannt werden.

Das Meer wird dadurch nicht nur zum Gegenstand naturwissenschaftlicher Betrachtung und nicht nur zu einer schönen Landschaft. Es kann zugleich ein Symbol dafür sein, die Oberfläche wahrzunehmen und dennoch die Tiefe nicht zu vergessen.

Siehe auch