Dünnhäutig: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Ein Vortrag von Sukadev Bretz'''
'''Ein Vortrag von Sukadev Bretz'''


Dünnhäutigkeit ist ein interessanter Ausdruck. Dünnhäutig heißt im übertragenen Sinn, dass du schnell die Geduld verlierst, schnell ärgerlich bist, schnell gekränkt bist.  
Dünnhäutigkeit ist ein interessanter Ausdruck. Dünnhäutig heißt im übertragenen Sinne, dass du schnell die [[Geduld]] verlierst, schnell ärgerlich bist oder schnell gekränkt bist. Es ist der Unterschied zu einer Dickhäutigkeit. Dickhäutigkeit heißt: Du kannst mehr aushalten, du kannst mehr Kränkungen ertragen, du wirst nicht so schnell ungeduldig, du verlierst nicht so schnell die Fassung. Natürlich, auf dem spirituellen Gebiet, wollen wir lernen [[Ärger]] zu überwinden, [[Kränkungen]] zu überwinden.  
Unterschied zu einer Dickhäutigkeit. Dickhäutigkeit heißt: Du kannst mehr aushalten, du kannst mehr Kränkungen ertragen, du wirst nicht so schnell ungeduldig, du verlierst nicht so schnell die Fassung. Natürlich, auf dem spirituellen Gebiet, wollen wir lernen Ärger zu überwinden, Kränkungen zu überwinden.  
[[Swami Sivananda]] hat mal gesagt: ''„Wenn du [[Ärger]] überwunden hast, hast du 80 % des spirituellen Weges hinter dir“''. So ist natürlich Dünnhäutigkeit etwas, was man überwinden kann.  
Swami Sivananda hat mal gesagt: „Wenn du Ärger überwunden hast, hast du 80 % des spirituellen Weges hinter dir“. So ist natürlich Dünnhäutigkeit etwas, was man überwinden kann.  


Wie überwindest Du Dünnhäutigkeit?
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Im Shankaras Vivekachudamani gibt es interessante Empfehlungen.
Das sind die sogenannten Shatsampat - die sechs edlen Tugenden zur Gelassenheit.
Er sagt als erstes: Übe Sama, bleibe ruhig. Also angenommen jemand kränkt dich oder jemand sagt etwas was dich ärgert. Bleibe ruhig. Sage deinem Geist: Ruhe und Gelassenheit.
Wenn das geht – toll! Wenn das nicht geht, probiere das zweite: Dharma.
Dharma heißt, Sinnesbeherrschung. Wenigstens beherrsche deine Sinne d. h. angenommen du ärgerst dich, dann schimpfe nicht gleich und gestikuliere nicht gleich wild, sondern (mindestens äußerlich) wahre die Haltung, wahre Kontenance, bleibe ruhig sitzen. Wenn du bemerkst, das gelingt dir vermutlich nicht, dann übe Uparati.
Uparati heißt: Meiden d. h. wenn du merkst, du explodierst gleich, dann finde einen klugen Abgang. Nicht gleich wegrennen, das ist Mangel an Dharma – Sinnesbeherrschung, sondern einen Moment überlegen. Wie kann ich hier jetzt rausgehen? Du könntest sagen: „Ich muss kurz raus“ oder du könntest sagen: „Können wir darüber in Ruhe nochmal sprechen“ oder „Momentan können wir das Gespräch leider nicht fortsetzen“. Uparati – das meiden von nichtbeherrschbaren Situationen.
Als nächstes spricht Shankaracharya von Titiksha. Titiksha, heißt etwas aushalten können. Was auch heißen kann, mal die eigene Niederlage aushalten können. Angenommen du warst doch zu dünnhäutig, hast doch die Fassung verloren oder du bist doch einfach abgehauen und hast die Türe hinter dir zu geschlagen, gut, dann weißt du, ich habe mich nicht richtig verhalten es war halt ein Fehler. Evtl. musst du das nachher zugeben und sagen: „Tut mir leid, was ich gestern gemacht habe, das war nicht gut“. Auch das ist Titiksha – das aushalten können, dass du dich nicht richtig verhalten hast und um Entschuldigung bittest. Also wenn du dünnhäutig warst und am nächsten Tag feststellst, ja, ich war dünnhäutig, es war nicht richtig, dann gib es zu. Titiksha – etwas aushalten können.
Das nächste ist Shraddha und heißt vertrauen und glauben. Du kannst dir immer wieder bewusst machen, langfristig wird es dir gelingen. Shraddha heißt auch spirituelles Vertrauen. Es wird dir, wenn du dich bemühst, gelingen deine Dünnhäutigkeit zu überwinden. Aber du musst es immer wieder probieren. Nicht einfach gleich schreiend weglaufen oder einfach so abhauen. Uparati heißt eben nicht einfach so abhauen, sondern du sollst einen klugen Abgang finden. Und Titikha kann dann eben heißen, es auszuhalten wenn du es nicht richtig gemacht hast und um Entschuldigung zu bitten. Shraddha heißt darauf zu vertrauen, auch wenn ich es bisher noch nicht gut gemacht habe, langfristig wird es mir gelingen. Und dann folgt natürlich der letzte der sechs Shatsampat, der sechs edlen Tugenden, der sechs Schätze, das ist dann Samadhana. Und Samadhana heißt dann Gelassenheit und Ruhe.
Also aus Sama, Dharma, Uparati, Titiksha, Shraddha kommt irgendwann Samadhana - Ein Zustand der Gelassenheit.
Es ist also möglich langfristig Dünnhäutigkeit zu überwinden. Du kriegst das auch hin. Du kannst das hinkriegen. Aber es ist eine Frage der Übung und der Praxis und es dauert auch eine Weile. Aber es ist möglich und es ist es Wert es tatsächlich zu probieren.


Mehr Informationen über Dünnhäutigkeit überwinden auf unseren Internetseiten www.yoga-vidya.de und am besten suchst du dort nach dem Begriff Gelassenheit, denn Gelassenheit ist das Gegenteil von Dünnhäutigkeit. Es gibt mehrere wunderschöne Artikel über Gelassenheit. Und ich habe auch ein ganzes Buch darüber geschrieben „Der Königsweg zur Gelassenheit“ und es gibt auch eine Hörsendung mit 235 Folgen, 235 Tipps wie du Gelassenheit entwickeln kannst.  
===Wie überwindest Du Dünnhäutigkeit?===
Im Shankaras [[Vivekachudamani]] gibt es interessante Empfehlungen. Das sind die sogenannten [[Shatsampat]] - die sechs edlen [[Tugenden]] zur Gelassenheit.
Er sagt als erstes: Übe Sama, bleibe ruhig. Also angenommen jemand kränkt dich oder jemand sagt etwas was dich ärgert. Bleibe ruhig. Sage deinem Geist: Ruhe und Gelassenheit. Wenn das geht – toll! Wenn das nicht geht, probiere das zweite: [[Dharma]]. Dharma heißt, Sinnesbeherrschung. Wenigstens beherrsche deine Sinne d. h. angenommen du ärgerst dich, dann schimpfe nicht gleich und gestikuliere nicht gleich wild, sondern (mindestens äußerlich) wahre die Haltung, wahre Contenance, bleibe ruhig sitzen. Wenn du bemerkst, das gelingt dir vermutlich nicht, dann übe [[Uparati]]. Uparati heißt: Meiden d. h. wenn du merkst, du explodierst gleich, dann finde einen klugen Abgang. Nicht gleich wegrennen, das ist Mangel an [[Dharma]] – Sinnesbeherrschung, sondern einen Moment überlegen. Wie kann ich hier jetzt rausgehen? Du könntest sagen: „Ich muss kurz raus“ oder du könntest sagen: „Können wir darüber in Ruhe nochmal sprechen“ oder „Momentan können wir das Gespräch leider nicht fortsetzen“. Uparati – das meiden von nichtbeherrschbaren Situationen.  


[[Datei:Elefant.JPG|thumb| Der Elefant gilt nicht als dünnhäutiges Tier und kann uns Vorbild sein]]


'''Ein Vortrag von Sukadev Bretz'''
Als nächstes spricht [[Shankaracharya]] von [[Titiksha]]. Titiksha, heißt etwas aushalten können. Was auch heißen kann, mal die eigene Niederlage aushalten können. Angenommen du warst doch zu dünnhäutig, hast doch die Fassung verloren oder du bist doch einfach abgehauen und hast die Türe hinter dir zu geschlagen, gut, dann weißt du, ich habe mich nicht richtig verhalten es war halt ein Fehler. Evtl. musst du das nachher zugeben und sagen: „Tut mir leid, was ich gestern gemacht habe, das war nicht gut“. Auch das ist Titiksha – das aushalten können, dass du dich nicht richtig verhalten hast und um Entschuldigung bittest. Also wenn du dünnhäutig warst und am nächsten Tag feststellst, ja, ich war dünnhäutig, es war nicht richtig, dann gib es zu. Titiksha bedeutet etwas aushalten können.


Das nächste ist [[Shraddha]] und heißt vertrauen und glauben. Du kannst dir immer wieder bewusst machen, langfristig wird es dir gelingen. Shraddha heißt auch spirituelles Vertrauen. Es wird dir, wenn du dich bemühst, gelingen deine Dünnhäutigkeit zu überwinden. Aber du musst es immer wieder probieren. Nicht einfach gleich schreiend weglaufen oder einfach so abhauen. Uparati heißt eben nicht einfach so abhauen, sondern du sollst einen klugen Abgang finden. Und Titikha kann dann eben heißen, es auszuhalten wenn du es nicht richtig gemacht hast und um Entschuldigung zu bitten. Shraddha heißt darauf zu vertrauen, auch wenn ich es bisher noch nicht gut gemacht habe, langfristig wird es mir gelingen. Und dann folgt natürlich der letzte der sechs Shatsampat, der sechs edlen Tugenden, der sechs Schätze, das ist dann Samadhana. Und Samadhana heißt dann Gelassenheit und Ruhe.
===Gelassenheit ist das Ziel===
Also aus Sama, Dharma, Uparati, Titiksha, Shraddha kommt irgendwann [[Samadhana]] - Ein Zustand der Gelassenheit.
Es ist also möglich langfristig Dünnhäutigkeit zu überwinden. Du kriegst das auch hin. Du kannst das hinkriegen. Aber es ist eine Frage der [[Übung]] und der Praxis und es dauert auch eine Weile. Aber es ist möglich und es ist es Wert es tatsächlich zu probieren.
Mehr Informationen über Dünnhäutigkeit überwinden auf unseren [https://www.yoga-vidya.de/: Internetseiten]  und am besten suchst du dort nach dem Begriff [[Gelassenheit]], denn Gelassenheit ist das Gegenteil von Dünnhäutigkeit. Es gibt mehrere wunderschöne Artikel über Gelassenheit. Und ich habe auch ein ganzes [https://www.randomhouse.de/Buch/Der-Koenigsweg-zur-Gelassenheit/Sukadev-Volker-Bretz/Kailash/e432986.rhd: Buch] darüber geschrieben '''„Der Königsweg zur Gelassenheit“'''.


== Dünnhäutig in Beziehung zu anderen Eigenschaften==
== Dünnhäutig in Beziehung zu anderen Eigenschaften==
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* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-urlaub/yoga-reisen/ Yoga Reisen]
* [https://www.yoga-vidya.de/yoga-urlaub/yoga-reisen/ Yoga Reisen]


* [http://tugenden.podspot.de/ Tugenden Podcast] - Kurzvorträge zur Kultivierung von [[Tugend]]en und Positiven Eigenschaften
* [https://tugenden.podcaster.de/ Tugenden Podcast] - Kurzvorträge zur Kultivierung von [[Tugend]]en und Positiven Eigenschaften
* [http://mein.yoga-vidya.de/video/video/listTagged?tag=vidya-vortr%C3%A4ge Yoga Vorträge] - Inspirationen zu allen Aspekten von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda], Persönlichkeitsentwicklung und [[Spiritualität]]
* [http://mein.yoga-vidya.de/video/video/listTagged?tag=vidya-vortr%C3%A4ge Yoga Vorträge] - Inspirationen zu allen Aspekten von [https://www.yoga-vidya.de/yoga/ Yoga], [https://www.yoga-vidya.de/meditation/ Meditation], [https://www.yoga-vidya.de/ayurveda/ Ayurveda], Persönlichkeitsentwicklung und [[Spiritualität]]
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung/kopfschmerz-massage-ausbildung/ Kopfschmerz Massage Ausbildung]
* [https://www.yoga-vidya.de/ausbildung-weiterbildung/massage-ausbildung/kopfschmerz-massage-ausbildung/ Kopfschmerz Massage Ausbildung]
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* Ein Substantivus Agens ist Dünnhäutiger
* Ein Substantivus Agens ist Dünnhäutiger


=== Angst umwandeln in Mut und Vertrauen Yoga Vidya Seminare===
==Yoga Vidya Seminare==
'''[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst/ Seminare zum Thema Angst überwinden]:'''
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/angst/ Seminare zum Thema Angst überwinden]:===
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===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/raja-yoga-positives-denken-gedankenkraft/Raja Yoga, positives Denken, Gedankenkraft]===
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[[Kategorie:Adjektiv Laster und Schattenseiten]]
[[Kategorie:Adjektiv Laster und Schattenseiten]]
[[Kategorie:Ärger]]
[[Kategorie:Ärger]]

Aktuelle Version vom 29. Juli 2023, 15:43 Uhr

Dünnhäutig - Synonyme, Antonyme, verwandte Begriffe. Dünnhäutig zu sein bedeutet, wenig aushalten zu können. Wer keine Kritik verträgt, schnell aus der Rolle fällt oder unter Druck schnell zusammenbricht, ist dünnhäutig. Solche Menschen sind oft sehr sensibel, sie haben ein höheres Feingefühl und können mehr wahrnehmen als andere. Dadurch wird schneller etwas als Belastung empfunden.

Barmherzigkeit ist oft, aber nicht immer, möglich, wenn jemand dünnhäutig ist oder so erscheint.

Dünnhäutig ist ein Adjektiv zu Dünnhäutigkeit. Mehr zu dieser Eigenschaft, auch mit Tipps im Umgang mit Dünnhäutigkeit in dir selbst oder anderen, auch mit Video-Vortrag, findest du unter dem Hauptstichwort Dünnhäutigkeit.

Dünnhäutigkeit überwinden

Ein Vortrag von Sukadev Bretz

Dünnhäutigkeit ist ein interessanter Ausdruck. Dünnhäutig heißt im übertragenen Sinne, dass du schnell die Geduld verlierst, schnell ärgerlich bist oder schnell gekränkt bist. Es ist der Unterschied zu einer Dickhäutigkeit. Dickhäutigkeit heißt: Du kannst mehr aushalten, du kannst mehr Kränkungen ertragen, du wirst nicht so schnell ungeduldig, du verlierst nicht so schnell die Fassung. Natürlich, auf dem spirituellen Gebiet, wollen wir lernen Ärger zu überwinden, Kränkungen zu überwinden. Swami Sivananda hat mal gesagt: „Wenn du Ärger überwunden hast, hast du 80 % des spirituellen Weges hinter dir“. So ist natürlich Dünnhäutigkeit etwas, was man überwinden kann.

Wie überwindest Du Dünnhäutigkeit?

Im Shankaras Vivekachudamani gibt es interessante Empfehlungen. Das sind die sogenannten Shatsampat - die sechs edlen Tugenden zur Gelassenheit. Er sagt als erstes: Übe Sama, bleibe ruhig. Also angenommen jemand kränkt dich oder jemand sagt etwas was dich ärgert. Bleibe ruhig. Sage deinem Geist: Ruhe und Gelassenheit. Wenn das geht – toll! Wenn das nicht geht, probiere das zweite: Dharma. Dharma heißt, Sinnesbeherrschung. Wenigstens beherrsche deine Sinne d. h. angenommen du ärgerst dich, dann schimpfe nicht gleich und gestikuliere nicht gleich wild, sondern (mindestens äußerlich) wahre die Haltung, wahre Contenance, bleibe ruhig sitzen. Wenn du bemerkst, das gelingt dir vermutlich nicht, dann übe Uparati. Uparati heißt: Meiden d. h. wenn du merkst, du explodierst gleich, dann finde einen klugen Abgang. Nicht gleich wegrennen, das ist Mangel an Dharma – Sinnesbeherrschung, sondern einen Moment überlegen. Wie kann ich hier jetzt rausgehen? Du könntest sagen: „Ich muss kurz raus“ oder du könntest sagen: „Können wir darüber in Ruhe nochmal sprechen“ oder „Momentan können wir das Gespräch leider nicht fortsetzen“. Uparati – das meiden von nichtbeherrschbaren Situationen.

Der Elefant gilt nicht als dünnhäutiges Tier und kann uns Vorbild sein

Als nächstes spricht Shankaracharya von Titiksha. Titiksha, heißt etwas aushalten können. Was auch heißen kann, mal die eigene Niederlage aushalten können. Angenommen du warst doch zu dünnhäutig, hast doch die Fassung verloren oder du bist doch einfach abgehauen und hast die Türe hinter dir zu geschlagen, gut, dann weißt du, ich habe mich nicht richtig verhalten es war halt ein Fehler. Evtl. musst du das nachher zugeben und sagen: „Tut mir leid, was ich gestern gemacht habe, das war nicht gut“. Auch das ist Titiksha – das aushalten können, dass du dich nicht richtig verhalten hast und um Entschuldigung bittest. Also wenn du dünnhäutig warst und am nächsten Tag feststellst, ja, ich war dünnhäutig, es war nicht richtig, dann gib es zu. Titiksha bedeutet etwas aushalten können.

Das nächste ist Shraddha und heißt vertrauen und glauben. Du kannst dir immer wieder bewusst machen, langfristig wird es dir gelingen. Shraddha heißt auch spirituelles Vertrauen. Es wird dir, wenn du dich bemühst, gelingen deine Dünnhäutigkeit zu überwinden. Aber du musst es immer wieder probieren. Nicht einfach gleich schreiend weglaufen oder einfach so abhauen. Uparati heißt eben nicht einfach so abhauen, sondern du sollst einen klugen Abgang finden. Und Titikha kann dann eben heißen, es auszuhalten wenn du es nicht richtig gemacht hast und um Entschuldigung zu bitten. Shraddha heißt darauf zu vertrauen, auch wenn ich es bisher noch nicht gut gemacht habe, langfristig wird es mir gelingen. Und dann folgt natürlich der letzte der sechs Shatsampat, der sechs edlen Tugenden, der sechs Schätze, das ist dann Samadhana. Und Samadhana heißt dann Gelassenheit und Ruhe.

Gelassenheit ist das Ziel

Also aus Sama, Dharma, Uparati, Titiksha, Shraddha kommt irgendwann Samadhana - Ein Zustand der Gelassenheit. Es ist also möglich langfristig Dünnhäutigkeit zu überwinden. Du kriegst das auch hin. Du kannst das hinkriegen. Aber es ist eine Frage der Übung und der Praxis und es dauert auch eine Weile. Aber es ist möglich und es ist es Wert es tatsächlich zu probieren.

Mehr Informationen über Dünnhäutigkeit überwinden auf unseren Internetseiten und am besten suchst du dort nach dem Begriff Gelassenheit, denn Gelassenheit ist das Gegenteil von Dünnhäutigkeit. Es gibt mehrere wunderschöne Artikel über Gelassenheit. Und ich habe auch ein ganzes Buch darüber geschrieben „Der Königsweg zur Gelassenheit“.

Dünnhäutig in Beziehung zu anderen Eigenschaften

Dünnhäutig ist ein Adjektiv, das ein Persönlichkeitsmerkmal, eine Eigenschaft beschreibt, die oft zu den Schattenseiten oder gar zu den Lastern gezählt wird. Am besten versteht man eine Eigenschaft, wenn man sie in Beziehung setzt zu anderen Eigenschaften, zu ähnlichen Eigenschaften (Synonymen) und Gegenteilen (Antonymen).

Synonyme dünnhäutig - ähnliche Eigenschaften

Synonyme zum Adjektiv dünnhäutig sind zum Beispiel mimosenhaft, überempfindlich, hypersensibel, empfindsam, sensibel, feinfühlig, einfühlsam, mitfühlend. Und es gibt Synonyme dieser Eigenschaft, die als positiv gelten, also z.B. empfindsam, sensibel, feinfühlig, einfühlsam, mitfühlend.

Gegenteile von dünnhäutig - Antonyme

Gegenteile, also Antonyme, von dünnhäutig sind zum Beispiel rational, vernunftmäßig, kritikoffen, unachtsam, flüchtig, grob, ignorant.

Auch die Antonyme kann man unterteilen in solche mit positiver Bedeutung, die für Tugenden stehen, und solche mit negativer Bedeutung. Gegenteile zu dünnhäutig mit positiver Bedeutung sind z.B. rational, vernunftmäßig, kritikoffen. Man kann auch sagen: Ein wichtiger Gegenpol beziehungsweise wichtige Gegenpole zu Dünnhäutigkeit sind Einfältigkeit, Ignorantentum, Grobheit.

Gegenteile, Antonyme, die selbst auch wieder negative Konnotation haben oder haben können, sind unter anderem unachtsam, flüchtig, grob, ignorant.

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach dünnhäutig kommen:

Siehe auch

Wörter, die in Beziehung stehen zu Dünnhäutigkeit und dünnhäutig

Hier findest du einige Wörter, die in Beziehung stehen zu dünnhäutig und Dünnhäutigkeit.

Yoga Vidya Seminare

Seminare zum Thema Angst überwinden:

13.03.2026 - 13.03.2026 Umgang mit Ärger, Angst und Depression - Online Workshop

Uhrzeit: 18:00 – 21:00 Uhr

Du lernst den Ursprung dieser Gefühle kennen und bekommst dadurch Mut, diese Gefühle wirklich zu fühlen, anstatt sie zu…
Shantyananda Newiger
13.03.2026 - 15.03.2026 Blockaden lösen - Befreie dein Potenzial

Mit Yoga, Meditation, Bewusstseinsübungen und Körpertherapie Blockaden und Krankheiten im Körper verstehen und auflösen. Befreie dich von Altem und …
Beate Menkarski

Yoga, positives Denken, Gedankenkraft

15.03.2026 - 20.03.2026 Mentales Training und Gedankenkraft Kursleiter Ausbildung

Der Alltag wird immer komplexer, die persönliche und wirtschaftliche Unsicherheit nimmt zu. Menschen leiden mehr und mehr unter Stress, Sinn- und Bezie…
Beate Menkarski
20.03.2026 - 22.03.2026 Zum Glück mit Kopf und Herz - Was wir für unser Wohlergehen tun können

Was ist Glück - gemeint ist dein eigenes Glück - kannst du etwas dafür tun? Wenn ja, wäre es sehr hilfreich, heraus zu finden, welcher Beitrag dir …
Eva Schlüter