Spirituelle Namensgebung Nama Diksha
Spirituelle Namensgebung Nama Diksha gibt einer neuen inneren Ausrichtung einen hörbaren Ausdruck. Ein spiritueller Name erinnert an eine göttliche Eigenschaft und kann im Alltag zu einer beständigen Einladung werden, diese Qualität zu entfalten. In der Yoga-Vidya-Tradition wird er gewöhnlich in Beziehung zum persönlichen Mantra gewählt. Die Feier kann öffentlich stattfinden und wird von einer dafür autorisierten Person geleitet.
Vorbereitung
Einen Altar mit Guru- oder Götterbild, eine standsichere Kerze, Wasser mit Löffel, Asche, Sandelholzpaste, Kumkum und Blüten vorbereiten. Eine ruhige Sitzmöglichkeit für die zu segnende Person und Begleitende schaffen. Den Ablauf vorher erklären und gegebenenfalls vereinbaren, wer persönliche Worte sprechen möchte. Papier und Stift bereitlegen, um den neuen Namen gut lesbar aufzuschreiben. Die Leitung kennt den bisherigen Namen und das persönliche Mantra. Die empfangende Person trägt nach Möglichkeit weiße Kleidung; Gaben sind bei dieser Feier möglich, aber nicht erforderlich.
Das Handbuch sieht gewöhnlich eine bereits empfangene Mantraweihe vor. Es nennt auch Menschen, die seit langer Zeit sicher mit einem Mantra meditieren oder in einer anderen Tradition eingeweiht wurden. Die Leitung bespricht dies vorher. Der Name kann anhand verlässlicher Namenslisten vorbereitet oder im Moment der Feier intuitiv gewählt werden; Bedeutung und Aussprache müssen der Leitung klar sein.
Gemeinsamer Beginn
1. Einstimmen und dreimal Om
Die Ritualleitung verneigt sich vor dem Altar. Eine Assistenz kann die Glocke läuten und, wenn vorhanden, das Muschelhorn blasen. Alle singen gemeinsam:
oṃ oṃ oṃ
Übersetzung: Om, der heilige Urklang; dreimal zur Sammlung gesungen.
2. Achamana – innere und äußere Reinigung
Für Achamana mit dem Löffel jeweils eine kleine Menge Trinkwasser in die rechte Hand geben. Die Ritualleitung spricht die folgenden Anrufungen und führt die jeweils beschriebene Handlung aus. Die Geste macht die innere Ausrichtung auch körperlich erfahrbar.
Einen kleinen Schluck aus der rechten Hand trinken.
oṃ keśavāya namaḥ
Übersetzung: Verehrung Keshava.
Einen kleinen Schluck aus der rechten Hand trinken.
oṃ acyutāya namaḥ
Übersetzung: Verehrung Achyuta, dem Unvergänglichen.
Einen kleinen Schluck trinken; danach mit der Hand über den Scheitel, das Sahasrara Chakra, streichen.
oṃ anantāya namaḥ
Übersetzung: Verehrung Ananta, dem Unendlichen.
Wasser in die rechte Hand geben und nach oben und unten sprenkeln.
oṃ govindāya namaḥ
Übersetzung: Verehrung Govinda.
Wasser in die rechte Hand geben und in die vier Himmelsrichtungen sprenkeln.
oṃ nārāyaṇāya namaḥ
Übersetzung: Verehrung Narayana.
Nochmals etwas Wasser in die rechte Hand geben, die Hand über dem Kopf kreisen lassen und anschließend mit den Fingern schnippen. Dazu das Gebet an die heiligen Flüsse sprechen:
oṃ gaṅge ca yamune caiva godāvari sarasvati /
narmade sindhu kāveri namas tubhyaṃ namo namaḥ //
Übersetzung: O Ganga, Yamuna, Godavari, Saraswati, Narmada, Sindhu und Kaveri: Verehrung euch, immer wieder Verehrung.
3. Tilaka – die heiligen Zeichen auftragen
Beim Tilaka zuerst mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger der rechten Hand drei Streifen Asche auf die Stirn auftragen:
oṃ tatpuruṣāya vidmahe mahādevāya dhīmahi /
tan no rudraḥ pracodayāt //
Übersetzung: Om. Wir wollen jenes höchste Wesen erkennen und über den großen Gott meditieren. Möge Rudra unseren Geist anregen und erleuchten.
Mit dem rechten Ringfinger etwas Sandelholzpaste zwischen den Augenbrauen auftragen, am Ajna Chakra:
oṃ gandha-dvārāṃ durādharṣāṃ nitya-puṣṭāṃ karīṣiṇīm /
īśvarīṃ sarva-bhūtānāṃ tām ihopahvaye śriyam //
gandhān dhārayāmi
Übersetzung: Ich rufe hier Shri, die Herrin aller Wesen, herbei: durch Duft zugänglich, unüberwindlich, stets genährt und Fruchtbarkeit spendend. Ich trage die duftende Gabe auf.
Mit dem rechten Ringfinger einen Punkt Kumkum auf die Sandelholzpaste setzen:
oṃ aiṃ tripurā-devyai ca vidmahe klīṃ kāmeśvaryai ca dhīmahi /
sauṃ tan naḥ klinne pracodayāt //
Übersetzung: Om. Mit den Keimsilben aiṃ, klīṃ und sauṃ verehren wir Tripura Devi und meditieren über Kameshvari. Möge die von göttlicher Liebe erfüllte Göttin unseren Geist anregen. Die Keimsilben sind heilige Laute und werden nicht wie gewöhnliche Wörter übersetzt.
4. Avahana – Gottheiten und Lehrer begrüßen
Zur Avahana die Glocke läuten und zu jeder der folgenden Anrufungen eine Blüte darbringen. Die Anrufung öffnet die Verehrung für die verschiedenen göttlichen Kräfte und die Lehrer der Sivananda Tradition.
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ
Übersetzung: Verehrung Ganesha, dem Herrn der Scharen.
oṃ śaravaṇabhavāya namaḥ
Übersetzung: Verehrung Subrahmanya, dem im Schilfwald Geborenen.
oṃ aiṃ sarasvatyai namaḥ
Übersetzung: Verehrung Saraswati, mit der Keimsilbe aiṃ.
oṃ guṃ gurubhyo namaḥ
Übersetzung: Verehrung den spirituellen Lehrern, mit der Keimsilbe guṃ.
oṃ namo bhagavate śivānandāya
Übersetzung: Verehrung dem erhabenen Swami Sivananda.
oṃ namo bhagavate viṣṇu-devānandāya
Übersetzung: Verehrung dem erhabenen Swami Vishnudevananda.
oṃ ādi-śaktyai namaḥ
Übersetzung: Verehrung der ursprünglichen göttlichen Kraft, Adi Shakti.
5. Gajananam – Ganesha, Subrahmanya, Saraswati, Guru und Devi
gajānanaṃ bhūta-gaṇādi-sevitaṃ kapittha-jambū-phala-sāra-bhakṣitam /
umā-sutaṃ śoka-vināśa-kāraṇaṃ namāmi vighneśvara-pāda-paṅkajam //
Übersetzung: Ich verneige mich vor den Lotusfüßen des Herrn der Hindernisse: elefantengesichtig, von den Scharen der Wesen verehrt, der das Fruchtfleisch von Kapittha und Jambu genießt, Sohn Umas und Ursache der Auflösung des Kummers.
ṣaḍ-ānanaṃ kuṅkuma-rakta-varṇaṃ mahā-matiṃ divya-mayūra-vāhanam /
rudrasya sūnuṃ sura-sainya-nāthaṃ guhaṃ sadāhaṃ śaraṇaṃ prapadye //
Übersetzung: Stets nehme ich Zuflucht bei Guha: sechsgesichtig, rot wie Kumkum, von großer Weisheit, auf einem göttlichen Pfau reitend, Sohn Rudras und Heerführer der Götter.
yā kundendu-tuṣāra-hāra-dhavalā yā śubhra-vastrāvṛtā /
yā vīṇā-vara-daṇḍa-maṇḍita-karā yā śveta-padmāsanā /
yā brahmācyuta-śaṅkara-prabhṛtibhir devaiḥ sadā pūjitā /
sā māṃ pātu sarasvatī bhagavatī niḥśeṣa-jāḍyāpahā //
Übersetzung: Möge die erhabene Saraswati mich beschützen und alle Trägheit der Erkenntnis beseitigen: weiß wie Jasmin, Mond, Schnee und eine helle Girlande, in weiße Gewänder gehüllt, mit der schönen Vina in den Händen, auf einem weißen Lotus sitzend und stets von Brahma, Achyuta, Shankara und den anderen Göttern verehrt.
oṃ namaḥ śivāya gurave sac-cid-ānanda-mūrtaye /
niṣ-prapañcāya śāntāya śivānandāya te namaḥ //
Übersetzung: Verehrung dem glückverheißenden Guru, der Verkörperung von Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit, jenseits der Welt der Vielheit, friedvoll: Verehrung dir, Sivananda.
sarva-maṅgala-māṅgalye śive sarvārtha-sādhike /
śaraṇye tryambake gauri nārāyaṇi namo 'stu te //
Übersetzung: Du Heil unter allem Heilsamen, Glückverheißende, die alle guten Ziele verwirklicht, Zuflucht, Dreiäugige, Gauri, Narayani: Dir sei Verehrung.
6. Sinn des Namens
Die Leitung erläutert: „Der neue Name drückt aus, dass eine neue Stufe deines spirituellen Weges begonnen hat. Er gibt dir ein Ideal, an das du dich immer wieder erinnern kannst. Wenn du dich selbst so nennst und andere dich mit diesem Namen ansprechen, kann seine Bedeutung in dir lebendig werden. Mit der Annahme des Namens vertiefst du auch deine Verbindung mit unserer spirituellen Gemeinschaft.“
oṃ oṃ oṃ
Übersetzung: Om, der heilige Urklang; dreimal zur Sammlung gesungen.
oṃ nārāyaṇaṃ padma-bhavaṃ vasiṣṭhaṃ śaktiṃ ca tat-putra-parāśaraṃ ca /
vyāsaṃ śukaṃ gauḍa-padaṃ mahāntaṃ govinda-yogīndram athāsya śiṣyam //
śrī-śaṅkarācāryam athāsya padmapādaṃ ca hastāmalakaṃ ca śiṣyam /
taṃ toṭakaṃ vārttika-kāram anyān asmad-gurūn santatam ānato 'smi //
śruti-smṛti-purāṇānām ālayaṃ karuṇālayam /
namāmi bhagavat-pādaṃ śaṅkaraṃ loka-śaṅkaram //
śaṅkaraṃ śaṅkarācāryaṃ keśavaṃ bādarāyaṇam /
sūtra-bhāṣya-kṛtau vande bhagavantau punaḥ punaḥ //
īśvaro gurur ātmeti mūrti-bheda-vibhāgine /
vyomavad-vyāpta-dehāya dakṣiṇā-mūrtaye namaḥ //
śrī-śivānandāya te namaḥ //
Übersetzung: Immer wieder verneige ich mich vor unserer Lehrerfolge: Narayana, dem Lotusgeborenen Brahma, Vasishtha, Shakti, dessen Sohn Parashara, Vyasa, Shuka, dem großen Gaudapada, Govindapada, Shankaracharya und seinen Schülern Padmapada, Hastamalaka, Totaka, dem Verfasser der Varttikas und den anderen Lehrern. Ich verehre Shankara, Heimat der heiligen Überlieferung und des Mitgefühls, Wohltäter der Welt. Immer wieder verehre ich die erhabenen Verfasser von Sutra und Kommentar: Badarayana als Keshava und Shankaracharya als Shankara. Verehrung Dakshinamurti, der als Gott, Lehrer und Selbst erscheint und alles wie der Raum durchdringt. Verehrung dir, Swami Sivananda.
Persönliche Namensvergabe
7. Aufrufen und Wasser
Die Person mit ihrem bisherigen Namen aufrufen. Sie verneigt sich vor dem Altar; Leitung und empfangende Person grüßen einander mit gefalteten Händen. Die Leitung lässt dreimal etwas Wasser aus der rechten Hand über den Scheitel fließen und rezitiert dabei das Flussgebet:
oṃ gaṅge ca yamune caiva godāvari sarasvati /
narmade sindhu kāveri namas tubhyaṃ namo namaḥ //
Übersetzung: O Ganga, Yamuna, Godavari, Saraswati, Narmada, Sindhu und Kaveri: Verehrung euch, immer wieder Verehrung.
8. Tilaka
Kumkum auf den Punkt zwischen den Augenbrauen auftragen. Die Vorlage erlaubt im persönlichen Teil auch alle drei Zeichen. Dazu die vorgesehene Mahavidya-Gayatri rezitieren:
oṃ aiṃ tripurā-devyai ca vidmahe klīṃ kāmeśvaryai ca dhīmahi /
sauṃ tan naḥ klinne pracodayāt //
Übersetzung: Om. Mit den Keimsilben aiṃ, klīṃ und sauṃ verehren wir Tripura Devi und meditieren über Kameshvari. Möge die von göttlicher Liebe erfüllte Göttin unseren Geist anregen. Die Keimsilben sind heilige Laute und werden nicht wie gewöhnliche Wörter übersetzt.
9. Den Namen aussprechen
Einen Moment in Stille bleiben. Dann sagen: „Dein spiritueller Name ist …“. Den gewählten Namen deutlich aussprechen, seine Bedeutung erklären und schriftlich überreichen. Die Person wiederholt den Namen, damit Aussprache und Verständnis gesichert sind.
Beispiel aus dem Handbuch: „Dein Name ist Shankari. Er erinnert an die Göttliche Mutter als diejenige, die Gutes und Segen bringt. Mögest du dich dafür öffnen, dass durch dich Gutes in die Welt kommt.“ Zum freudigen Gruß kann die Leitung den Namen in den überlieferten Ruf einsetzen; für dieses Beispiel lautet er:
oṃ bolo śrī śaṅkarī mātājī kī jay
Übersetzung: Lasst uns die ehrwürdige Shankari grüßen und preisen. Der Ruf ist eine Hindi-geprägte Ehrenformel.
Für einen männlichen Namen verwendet die Quelle mahārāja, für einen weiblichen mātājī. Der Ruf wird mit dem tatsächlich vergebenen Namen gesprochen. Danach verneigt sich die Person vor dem Altar und kehrt an ihren Platz zurück.
Abschluss und Umgang mit dem Namen
oṃ oṃ oṃ
Übersetzung: Om, der heilige Urklang; dreimal zur Sammlung gesungen.
sarva-maṅgala-māṅgalye śive sarvārtha-sādhike /
śaraṇye tryambake gauri nārāyaṇi namo 'stu te //
Übersetzung: Du Heil unter allem Heilsamen, Glückverheißende, die alle guten Ziele verwirklicht, Zuflucht, Dreiäugige, Gauri, Narayani: Dir sei Verehrung.
oṃ saha nāv avatu /
saha nau bhunaktu /
saha vīryaṃ karavāvahai /
tejasvi nāv adhītam astu mā vidviṣāvahai /
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ //
Übersetzung: Möge das Göttliche uns beide beschützen und nähren. Mögen wir gemeinsam kraftvoll wirken. Möge unser Lernen lichtvoll sein; mögen wir einander nicht feind sein. Om. Frieden, Frieden, Frieden.
kāyena vācā manasendriyair vā buddhyātmanā vā prakṛteḥ svabhāvāt /
karomi yad yat sakalaṃ parasmai nārāyaṇāyeti samarpayāmi //
Übersetzung: Was immer ich mit Körper, Sprache, Geist und Sinnen, mit Vernunft und innerem Wesen oder aus meiner natürlichen Veranlagung heraus tue: All dies bringe ich dem höchsten Narayana dar.
oṃ tryambakaṃ yajāmahe sugandhiṃ puṣṭi-vardhanam /
urvārukam iva bandhanān mṛtyor mukṣīya māmṛtāt //
Übersetzung: Wir verehren den Dreiäugigen, der duftet und Gedeihen fördert. Wie eine reife Frucht sich von ihrem Stiel löst, möge ich von der Bindung des Todes frei werden, nicht aber von der Unsterblichkeit.
oṃ bolo sadguru śivānanda mahārāja jī kī jay /
oṃ bolo śrī guru viṣṇu-devānanda mahārāja jī kī jay /
sarva santana kī jay //
Übersetzung: Lasst uns den ehrwürdigen wahren Guru Sivananda und den ehrwürdigen Guru Vishnudevananda preisen. Ehre allen Heiligen und Meistern. Diese Rufe enthalten Hindi-Ausdrücke; sie gehören zur überlieferten gesungenen Fassung.
Die Leitung gratuliert und ermutigt dazu, den Namen in Yogakreisen bewusst zu verwenden und seine Bedeutung im Alltag zu erinnern. Im Familien- und Berufsleben mit Unterscheidungskraft damit umgehen; niemand muss andere zur Verwendung zwingen. Ein spiritueller Name ist eine Einladung zur Entwicklung, keine Behauptung, dass die bezeichnete Eigenschaft bereits vollkommen verwirklicht sei.
Namensgebung im Anschluss an Puja oder Homa
Wenn unmittelbar zuvor eine Puja oder ein Homa gefeiert wurde, können nach dem Dikshaka-Handbuch die bereits vollzogenen gemeinsamen Anfangsteile entfallen. Dann nach einer kurzen Erläuterung mit dem persönlichen Wasser- und Tilaka-Segen beginnen und anschließend den Namen übergeben. Die persönliche Namensvergabe und die Erklärung ihrer Bedeutung bleiben vollständig erhalten.
Siehe auch
Quellen
- Mantraweihe und Namensgebung – Handbuch für Dikshakas, Yoga Vidya.
Rezitationen in Devanagari
Die folgenden Texte entsprechen den ausgeschriebenen IAST-Rezitationen der Anleitung. Wiederholungszahlen und gleichzeitige Handlungen stehen beim jeweiligen Ritualschritt. Die Schriftübertragung enthält keine zusätzlichen vedischen Tonzeichen.
Om
ॐ ॐ ॐ
Achamana: Keshava
ॐ केशवाय नमः
Achamana: Achyuta, dem Unvergänglichen
ॐ अच्युताय नमः
Achamana: Ananta, dem Unendlichen
ॐ अनन्ताय नमः
Achamana: Govinda
ॐ गोविन्दाय नमः
Achamana: Narayana
ॐ नारायणाय नमः
Flussgebet
ॐ गङ्गे च यमुने चैव गोदावरि सरस्वति /
नर्मदे सिन्धु कावेरि नमस् तुभ्यं नमो नमः //
Shiva Gayatri
ॐ तत्पुरुषाय विद्महे महादेवाय धीमहि /
तन् नो रुद्रः प्रचोदयात् //
Sandelholzgebet
ॐ गन्ध-द्वारां दुराधर्षां नित्य-पुष्टां करीषिणीम् /
ईश्वरीं सर्व-भूतानां ताम् इहोपह्वये श्रियम् //
गन्धान् धारयामि
Tripura Gayatri
ॐ ऐं त्रिपुरा-देव्यै च विद्महे क्लीं कामेश्वर्यै च धीमहि /
सौं तन् नः क्लिन्ने प्रचोदयात् //
Anrufung 1
ॐ गं गणपतये नमः
Anrufung 2
ॐ शरवणभवाय नमः
Anrufung 3
ॐ ऐं सरस्वत्यै नमः
Anrufung 4
ॐ गुं गुरुभ्यो नमः
Anrufung 5
ॐ नमो भगवते शिवानन्दाय
Anrufung 6
ॐ नमो भगवते विष्णु-देवानन्दाय
Anrufung 7
ॐ आदि-शक्त्यै नमः
Ganesha – Gajananam
गजाननं भूत-गणादि-सेवितं कपित्थ-जम्बू-फल-सार-भक्षितम् /
उमा-सुतं शोक-विनाश-कारणं नमामि विघ्नेश्वर-पाद-पङ्कजम् //
Subrahmanya – Gajananam
षड्-आननं कुङ्कुम-रक्त-वर्णं महा-मतिं दिव्य-मयूर-वाहनम् /
रुद्रस्य सूनुं सुर-सैन्य-नाथं गुहं सदाहं शरणं प्रपद्ये //
Saraswati – Gajananam
या कुन्देन्दु-तुषार-हार-धवला या शुभ्र-वस्त्रावृता /
या वीणा-वर-दण्ड-मण्डित-करा या श्वेत-पद्मासना /
या ब्रह्माच्युत-शङ्कर-प्रभृतिभिर् देवैः सदा पूजिता /
सा मां पातु सरस्वती भगवती निःशेष-जाड्यापहा //
Sivananda Guru
ॐ नमः शिवाय गुरवे सच्-चिद्-आनन्द-मूर्तये /
निष्-प्रपञ्चाय शान्ताय शिवानन्दाय ते नमः //
Sarva Mangala
सर्व-मङ्गल-माङ्गल्ये शिवे सर्वार्थ-साधिके /
शरण्ये त्र्यम्बके गौरि नारायणि नमो ऽस्तु ते //
Guru Parampara
ॐ नारायणं पद्म-भवं वसिष्ठं शक्तिं च तत्-पुत्र-पराशरं च /
व्यासं शुकं गौड-पदं महान्तं गोविन्द-योगीन्द्रम् अथास्य शिष्यम् //
श्री-शङ्कराचार्यम् अथास्य पद्मपादं च हस्तामलकं च शिष्यम् /
तं तोटकं वार्त्तिक-कारम् अन्यान् अस्मद्-गुरून् सन्ततम् आनतो ऽस्मि //
श्रुति-स्मृति-पुराणानाम् आलयं करुणालयम् /
नमामि भगवत्-पादं शङ्करं लोक-शङ्करम् //
शङ्करं शङ्कराचार्यं केशवं बादरायणम् /
सूत्र-भाष्य-कृतौ वन्दे भगवन्तौ पुनः पुनः //
ईश्वरो गुरुर् आत्मेति मूर्ति-भेद-विभागिने /
व्योमवद्-व्याप्त-देहाय दक्षिणा-मूर्तये नमः //
श्री-शिवानन्दाय ते नमः //
Namensgruß – Beispiel Shankari
ॐ बोलो श्री शङ्करी माताजी की जय्
Saha Navavatu
ॐ सह नाव् अवतु /
सह नौ भुनक्तु /
सह वीर्यं करवावहै /
तेजस्वि नाव् अधीतम् अस्तु मा विद्विषावहै /
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः //
Kayena Vacha
कायेन वाचा मनसेन्द्रियैर् वा बुद्ध्यात्मना वा प्रकृतेः स्वभावात् /
करोमि यद् यत् सकलं परस्मै नारायणायेति समर्पयामि //
Tryambakam
ॐ त्र्यम्बकं यजामहे सुगन्धिं पुष्टि-वर्धनम् /
उर्वारुकम् इव बन्धनान् मृत्योर् मुक्षीय मामृतात् //
Gruß an die Lehrer
ॐ बोलो सद्गुरु शिवानन्द महाराज जी की जय् /
ॐ बोलो श्री गुरु विष्णु-देवानन्द महाराज जी की जय् /
सर्व सन्तन की जय् //