Psychosomatik

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Psychosomatik

Psychosomtatik ist die Lehre von der Wechselwirkung des Körpers mit der Psyche. Psyche ist der Geist und damit die Emotionen, Gefühle und das Denken. Soma ist der Körper. Psychosomatik ist die Lehre von den Wechselwirkungen zwischen Körper und Psyche. Psychosomatik sagt, dass der Geist den Körper krank macht und der Geist auch den Körper auch gesund machen kann. Durch bestimmte geistige Fehlhaltungen wird auch der Körper geschädigt. Dies geschieht meistens unbewusst. Man missachtet bestimmte gesunde Bedürfnisse des Körpers. Und auch indem man sich ärgert, stresst, Ängste hat, indem man deprimiert ist, kommen die verschiedensten Erkrankungen. Manche Ärzte sagen, dass 80 % aller Krankheiten durch die Psyche erzeugt sind oder mit erzeugt werden. Andere sagen, dass es nur 20 % sind.

In jedem Fall hat die Psyche eine Auswirkung auf den Körper, wie auch umgekehrt der Körper eine Auswirkung auf die Psyche hat. Und gar nicht mal selten entstehen dann Teufelskreise, z.B.: Angenommen, jemand hat sich verhoben und er hat Rückenschmerzen. Die Rückenschmerzen sind natürlich Schmerzen. Schmerzen sind Stress. Stress führt zu Verspannung. Verspannung führt zu Verspannung der Rückenmuskeln. Die Verspannung der Rückenmuskeln führt wiederum zu stärkeren Rückenschmerzen. Stärkere Rückenschmerzen führen wieder zu geistigem Stress. Das wiederum führt zu Verspannungen und weiteren Rückenschmerzen.

Oder ein anderes Beispiel, welches vom Pittipras, vom kleinen Prinzen, beschrieben wird: Jemand trinkt Alkohol. Deshalb fühlt er sich schlecht. Weil er sich schlecht fühlt, trinkt er noch mehr Alkohol, weil er Alkohol trinkt, fühlt er sich noch schlechter. Hier wird also durch einen psychischen Mechanismus ein Teufelskreis in die Wege geleitet.

Psychosomatik - erläutert vom Yoga Standpunkt aus

Psychosomatik als Heilwirkung oder als Heilmethode

Wenn man weiß, dass viele Erkrankungen von der Psyche ausgehen oder durch die Psyche verstärkt werden, kann man auch schauen, dass man auch den Körper wieder heilt. Man könnte herausfinden, welche psychische Situation da ist, wenn eine bestimmte Erkrankung aufgetreten ist oder immer wieder auftritt. Dann kann man überlegen, wie man auf diese psychische Situation anders reagiert als mit Krankheit.

Es gibt z.B. Menschen, die in einer bestimmten Anspannung immer zu Migräne neigen. Sie könnten lernen, die Vorsignale ernst zu nehmen und dann vorher etwas tun, um nicht in die Migräne hineinzufallen. Oder es gibt Menschen, die die Liebe von ihren Mitmenschen bekommen wollen, indem sie krank werden. Sie könnten lernen, die Liebe ihrer Mitmenschen auf andere Weise zu gewinnen.

Man kann durch positives Denken, positive Affirmation oder Lachen, Lächeln und Kontakte mit anderen Menschen viele Heilwirkungen haben.

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Yoga als Therapie für chronisch Kranke

In der Essener Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin gehört Yoga fest zum Programm und bildet gemeinsam mit schulmedizinischen und naturheilkundlichen Anwendungen sowie Anleitungen zur Selbsthilfe die Therapiebestandteile für chronisch kranke Schmerzpatienten. Das Konzept hier basiert auf möglichst ganzheitlicher Heilung: Sogar die Einrichtung ist freundlich gestaltet und wirkt mit ihren Holzböden, gelben Wänden, hellen Tageslicht-Räumen und Grünpflanzen sehr einladend. Im Klinik-Bereich Mind-Body-Medizin unterstützen fünf Säulen die Regeneration: richtige vegetarische, zuckerfreie Ernährung, genügend Bewegung, Atmungstechniken, Tiefenentspannung sowie Anleitung zur Selbsthilfe.

Die drei Säulen Bewegung, Atmung und Entspannung werden durch die dort praktizierte Form des Yoga abgedeckt. Überdies fördert Yoga das positive Denken und gibt den Patienten eine Methode an die Hand, den Schmerz auslösenden Stressor zu kontrollieren. Sogenannte „Drehtürpatienten“, die bereits viele Praxen, Ärztehäuser und Kliniken gesehen und immer wieder neue Medikamente verordnet bekommen haben, leiden häufig an Nebenwirkungen ihrer Arzneien oder an der körperlichen Verlagerung ihrer Symptome. Oftmals finden sie hier erstmalig Linderung und Heilung ihrer Krankheiten und sind sogar überrascht, wie schnell insbesondere therapeutisches Yoga die längst als Unbeweglichkeit abgeschriebenen körperlichen Blockaden lösen kann. Yoga als Therapie: Die Kunst des Biegens, 12/2011

Psychosomatik Video

Hier findest du ein Video zu Psychosomatik mit einigen Informationen und Anregungen:

Psychosomatik ist die Lehre von der Wechselwirkung des Körpers mit der Psyche. Die Psyche ist der Geist und damit die Emotionen, die Gefühle und das Denken. Soma ist der Körper. Psychosomatik ist die Lehre von den Wechselwirkungen zwischen Körper und Psyche. Psychosomatik sagt, dass der Geist den Körper krank macht und der Geist den Körper auch gesund machen kann. Durch bestimmte geistige Fehlhaltungen wird der Körper geschädigt. Dies geschieht meistens unbewusst. Man missachtet bestimmte gesunde Bedürfnisse des Körpers. Und auch indem man sich ärgert, stresst, Ängste hat, deprimiert ist, kommen die verschiedensten Erkrankungen. Manche Ärzte sagen, dass 80 % aller Krankheiten durch die Psyche erzeugt sind oder mit erzeugt werden. Andere sagen, dass es nur 20 % sind.

In jedem Fall hat die Psyche eine Auswirkung auf den Körper, wie auch umgekehrt der Körper eine Auswirkung auf die Psyche hat. Und gar nicht einmal selten entstehen dann Teufelskreise. Ein Beispiel: Angenommen, jemand hat sich etwas verhoben und er hat Rückenschmerzen. Die Rückenschmerzen sind natürlich Schmerzen. Schmerzen sind Stress. Stress führt zu Verspannung. Verspannung führt auch zur Verspannung der Rückenmuskeln. Die Verspannung der Rückenmuskeln führt wiederum zu stärkeren Rückenschmerzen. Stärkere Rückenschmerzen führen wieder zu geistigem Stress. Das führt zu neuen Verspannungen und weiteren Rückenschmerzen.

Ein anderes Beispiel, welches vom Petit Prince, vom kleinen Prinzen, beschrieben wird: Jemand trinkt Alkohol, Er fühlt sich deshalb schlecht. Weil er sich schlecht fühlt, trinkt er noch mehr Alkohol, weil er Alkohol trinkt, fühlt er sich noch schlechter. Hier wird also durch einen psychischen Mechanismus ein Teufelskreis in die Wege geleitet.

Psychosomatik als Heilwirkung oder als Heilmethode

Wenn man weiß, dass viele Erkrankungen von der Psyche ausgehen oder durch die Psyche verstärkt werden, kann man schauen, dass man den Körper wieder heilt. Man könnte herausfinden, welche psychische Situation da ist, wenn eine bestimmte Erkrankung aufgetreten ist oder immer wieder auftritt. Dann kann man überlegen, wie man auf diese psychische Situation anders reagiert als mit Krankheit.

Es gibt z. B. Menschen, die bei einer bestimmten Anspannung immer zu Migräne neigen. Sie könnten lernen, die Vorsignale ernst zu nehmen und dann vorher etwas tun, um nicht in die Migräne hineinzufallen. Oder es gibt Menschen, die die Liebe von ihren Mitmenschen bekommen wollen, indem sie krank werden. Sie könnten lernen, auf andere Weise, die Liebe ihrer Mitmenschen zu gewinnen.

Man kann durch positives Denken, positive Affirmationen oder Lachen, Lächeln und Kontakte mit anderen Menschen viele Heilwirkungen erzeugen.

Audiovortrag zu Psychosomatik

Hier kannst du die Tonspur des Videos zu Psychosomatik anhören:


Siehe auch