Ananta Padmanabha Vrata
Ananta Padmanabha Vrata ist ein Gelübde zu Ehren Vishnus als des Unendlichen. Es wird traditionell an Ananta Chaturdashi begangen, dem vierzehnten Mondtag der hellen Monatshälfte im Monat Bhadrapada. Sein innerer Sinn liegt im Gebet beim Anlegen des geweihten Fadens: „Hebe mich aus dem großen Ozean des endlosen Samsara empor, Vasudeva, und wohne in meiner Hand.“ Zuerst empfängt Yamuna die Gaben der Puja. Dann wird Ananta als geflochtene, siebenköpfige Schlange über ihrem Wassergefäß eingesetzt und mit 108 Namen verehrt. Ein Faden mit vierzehn Knoten wird geweiht und am rechten Arm getragen, als sichtbares Zeichen der Verbundenheit mit dem Unendlichen.

Die Anleitung entfaltet die südindisch geprägte Fassung des Anantavrata bei Vaidhika Dharma. Sie umfasst die vorbereitende Verehrung, die Yamuna- und Ananta-Puja, die vierzehn Knoten, die Fadenbindung und den Abschluss mit Gaben und gemeinsamem Essen. Die Mantras stehen unmittelbar bei den Handlungen; drei zusammenhängende Rezitationsfassungen folgen am Ende.
Zeitpunkt und Vorbereitung
Der Festtag und die innere Ausrichtung
Die Feier findet bei Tageslicht an Ananta Chaturdashi, dem vierzehnten Tithi der hellen Hälfte des Monats Bhadrapada, statt. Bestimme diesen Mondtag für deinen Ort mit einem Panchanga. Bereite die im Sankalpa benötigten Kalenderangaben vor. Vollziehe die vollständige Festpuja an diesem Tag. Wer ein bereits übernommenes Familiengelübde fortsetzt, verbindet damit dessen Fastenregel und die zugesagte Dauer des Vrata.
Ananta bedeutet „der Unendliche“. In den Gebeten gehen Vishnu und sein Schlangenlager Shesha ineinander über: Derjenige, der die Welt trägt, ist zugleich derjenige, bei dem das Herz Zuflucht findet. Nimm dir Zeit, das Ritual mit dieser Bhakti zu erfüllen. Der Faden wird zu einem sichtbaren Erinnerungszeichen: Meine Hände mögen im Bewusstsein des Göttlichen handeln.
Teilnehmende und Platz
Eine Person führt die Handlungen und Rezitationen aus; weitere können antworten, die Gaben reichen und bei der Fadenbindung helfen. Bereite einen sauberen Altar, einen Sitz und genügend freie Fläche für die Umrundung vor. Die Quelle schließt die Bewirtung von Brahmanen und verheirateten Frauen ein. Lade die vorgesehenen Gäste vorher ein und bereite die Gabe an den Brahmanen tatsächlich vor. Ein gemeinsames Essen für weitere Angehörige und Gäste lässt sich daran anschließen.
Bereitzulegen
- Ein Wassergefäß als Yamuna-Kalasha, ein gesondertes Gefäß mit frischem Wasser für die vorbereitende Kalasha-Puja, ein sauberer Shankha, Löffel, kleine Darbringungsschalen, Auffangschale und Tuch; Trinkwasser zum eigenen Achamana separat.
- Vierzehn Halme Darbha beziehungsweise Kusha, ein kleiner Teller als Auflage über dem Yamuna-Kalasha und ein neuer Baumwollfaden mit vierzehn deutlich ertastbaren Knoten. Der Faden muss lang genug sein, um nach der Verehrung bequem am rechten Arm befestigt zu werden. Falls vorhanden, der bisher getragene Ananta-Faden für seinen eigenen Abschluss.
- Kurkuma mit wenig Wasser für eine kleine Ganesha-Gestalt, ein eigener Teller dafür, Blumen, Blütenblätter und ungebrochene Reiskörner; genügend Blüten oder Blätter für die Gliederverehrungen und alle 108 Namen.
- Sandelpaste, Kumkum und pflanzlicher Duft; die in den Versen genannten tierischen Duftstoffe können für die heutige Durchführung durch rein pflanzliche Sandel- oder Blütenzubereitungen vertreten werden.
- Zwei kleine Tücher für Yamuna, ein zusätzliches Obergewand, Schmuck oder dafür bestimmte Schmuckstücke; zwei gelbe Tücher und ein Opferfaden für Ananta; kleine Stoffstücke und ein Faden für Ganesha.
- Madhuparka aus Joghurt (bzw. Pflanzenjoghurt), Milch (bzw. Pflanzenmilch), Ghee (bzw. Pflanzenöl), Zucker und Honig (bzw. Pflanzensirup), in kleinen getrennten Portionen für die jeweiligen Gottheiten.
- Eine Glocke, Weihrauch, beispielsweise eine pflanzliche Mischung mit Guggulu, Halter, eine Lampe mit drei Dochten, eine Lampe mit fünf Dochten und eine Arati-Schale für Kampfer; Ghee (bzw. Pflanzenöl), Dochte und Zündhölzer. Die fünf Dochte gehören zur Yamuna-Arati, die drei Dochte zur Lichtgabe an Ananta.
- Frische vegetarische, nach Wunsch vegane Speisen, gekochter Reis, Suppe oder Hülsenfrüchte, Obst und eine Süßspeise; Wasser als Getränk. Richte die Speisegaben so an, dass sie anschließend als Prasad geteilt werden können.
- Betelblätter und Arekanuss für Tambula, auf einem eigenen Teller; der im Mantra genannte Kampfer bleibt als rituelle Gabe vom später verteilten Essen getrennt. Eine örtlich übliche Tambula-Gabe kann vorbereitet werden, ohne ihre Bestandteile zu verzehren.
- Obst, Speise und Dakshina für die abschließende Gabe sowie das Essen für die eingeladenen Gäste.
Die pflanzlichen Alternativen sind heutige praktische Möglichkeiten. Der Sanskritwortlaut und seine deutsche Bedeutung nennen weiterhin die traditionellen Stoffe. Bei Wasser, Duft, Kleidung und Schmuck genügt jeweils eine sorgfältig dargebrachte kleine Gabe; die zerbrechliche Grasgestalt wird nicht mit größeren Flüssigkeitsmengen übergossen.
Die siebenköpfige Ananta-Gestalt und der Faden
Lege die vierzehn Darbha-Halme paarweise zusammen. Verbinde die vorderen Enden zu sieben erkennbaren Paaren als Schlangenhauben, fasse die längeren Halme in drei Stränge und flechte daraus den Körper. Die Quelle beschreibt genau dieses Flechten aus vierzehn Halmen; fertige die Gestalt vor Beginn in Ruhe an. Halte sie auf einem sauberen Teller bereit. Sie wird erst nach der Yamuna-Puja über deren Kalasha aufgestellt. Knüpfe auch die vierzehn Knoten des neuen Fadens bereits vorab; bei der Knotenverehrung werden sie nacheinander berührt und mit Blumen bedacht.
Wie die Gaben dargebracht werden
Bei jeder Wasserformel gibst du mit dem Löffel eine kleine Menge in die Schale vor der jeweils verehrten Gestalt. Padya ist Wasser für die Füße, Arghya die ehrende Wasserbegrüßung, Achamaniya Wasser für den Mund. Blumen und Reiskörner legst du vor oder an die Gestalt; Tücher und Schmuck ordnest du behutsam darum. Für das Bad beträufelst du die Gestalt leicht und fängst das Wasser auf. Eine Kurkuma- oder Grasgestalt kann durch einige Tropfen vor ihrer Auflage gebadet werden. Das sind praktische Erläuterungen für diese vergänglichen Materialien. Wenn die folgenden Zeilen von göttlichen Füßen, Händen oder Augen sprechen, verehrst du diese Körperbereiche in der inneren Visualisierung und legst die jeweilige Blüte vor das Bildzeichen.
Vollständige Zeremonie
1. Achamana: die eigene Sammlung
Setze dich vor den Altar. Nimm dreimal eine kleine Menge sauberes Trinkwasser mit dem Löffel in die rechte Hand und trinke sie mit jeweils einem der folgenden Namen. Das zu Beginn nur benannte Achamana wird hier mit der ausdrücklich beschriebenen Parallelfassung desselben Ritualportals ausgeführt.
oṃ acyutāya namaḥ |
oṃ anantāya namaḥ |
oṃ govindāya namaḥ |
Bedeutung:
Om, Verehrung dem Unerschütterlichen.
Om, Verehrung dem Unendlichen.
Om, Verehrung Govinda.
2. Die zwölf Namen am eigenen Körper
Berühre mit den Fingern der rechten Hand die zugeordneten Körperstellen. Sprich den jeweiligen Namen; die Parallelfassung nennt hier die Namen ohne zusätzliche Darbringungsformel.
- Keshava: mit Daumen – rechte Wange.
- Narayana: mit Daumen – linke Wange.
- Madhava: mit Ringfinger – rechtes Auge.
- Govinda: mit Ringfinger – linkes Auge.
- Vishnu: mit Zeigefinger – rechtes Nasenloch.
- Madhusudana: mit Zeigefinger – linkes Nasenloch.
- Trivikrama: mit dem kleinen Finger – rechtes Ohr.
- Vamana: mit dem kleinen Finger – linkes Ohr.
- Shridhara: mit Mittelfinger – rechte Schulter.
- Hrishikesha: mit Mittelfinger – linke Schulter.
- Padmanabha: mit vier Fingern – Brust.
- Damodara: mit allen fünf Fingern – Kopf.
| Sanskrit | Deutsche Bedeutung |
|---|---|
| keśava | |
Keshava, der Schönhaarige. |
| nārāyaṇa | |
Narayana, die Zuflucht der Wesen. |
| mādhava | |
Madhava, der Herr der Lakshmi. |
| govinda | |
Govinda, der Hüter der Kühe. |
| viṣṇu | |
Vishnu, der Alldurchdringende. |
| madhusūdana | |
Madhusudana, der Überwinder Madhus. |
| trivikrama | |
Trivikrama, der mit den drei Schritten. |
| vāmana | |
Vamana, der Zwerg. |
| śrīdhara | |
Shridhara, der Träger der Shri. |
| hṛṣīkeśa | |
Hrishikesha, der Herr der Sinne. |
| padmanābha | |
Padmanabha, der Lotusnabelige. |
| dāmodara | |
Damodara, der mit einem Seil um den Leib Gebundene. |
3. Ganesha im Herzen
Sammle den Blick nach innen. Betrachte den weiß gekleideten, freundlichen Ganesha, der die beginnende Verehrung segnet.
śuklāmbaradharaṃ viṣṇuṃ śaśivarṇaṃ caturbhujam|
prasannavadanaṃ dhyāyet sarvavighnopaśāntaye ||
Bedeutung:
Meditiere über den weiß Gekleideten, den alldurchdringenden, mondfarbenen, vierarmigen mit freundlichem Antlitz, damit alle Hindernisse zur Ruhe kommen.
4. Pranayama und Gayatri
Führe einen ruhigen Atemzug durch: Verschließe mit dem rechten Daumen das rechte Nasenloch und atme links ein; verschließe dann links mit dem Ringfinger und atme rechts aus. Verbinde den ruhigen Atem mit der inneren Rezitation. Die vollständig ausgeschriebene Formel ergänzt die knappe Pranayama-Anweisung der Hauptfassung aus der Parallelquelle. Langes Atemanhalten wird hier nicht verlangt.
oṃ bhūḥ oṃ bhuvaḥ oṃ suvaḥ oṃ mahaḥ oṃ janaḥ oṃ tapaḥ oṃ satyam |
oṃ tatsaviturvareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi |
dhiyo yo naḥ pracodayāt ||
oṃ āpo jyotī raso’mṛtaṃ brahma bhūrbhuvassuvarom |
Bedeutung:
Om, Erde; Om, Zwischenraum; Om, Himmelswelt; Om, die große Welt; Om, die Welt der Wesen; Om, die Welt der geistigen Glut; Om, die Welt der Wahrheit.
Om. Wir meditieren über das erwählenswerte Leuchten des göttlichen Savitri.
Möge er unsere Erkenntniskräfte anregen.
Om. Wasser, Licht, Lebensessenz und Unsterblichkeit sind Brahman – Erde, Zwischenraum und Himmelswelt: Om.
5. Vorsatz zur vorbereitenden Ganesha-Puja
Berühre frisches Wasser mit den Fingerspitzen. Erkläre deine Absicht, die folgenden Handlungen ungehindert und mit Hingabe zu vollenden.
mamopāttasamastaduritakṣayadvārā śrīparameśvaraprītyarthaṃ kariṣyamāṇasya karmaṇaḥ nirvighnena parisamāptyarthaṃ ādau vighneśvarapūjāṃ kariṣye|
Bedeutung:
Zur Tilgung aller von mir angesammelten Verfehlungen und zur Freude des höchsten Herrn werde ich zuerst Vighneshvara verehren, damit die bevorstehende Handlung ohne Hindernis vollendet werde.
6. Verehrung der Erhabenen
Falte die Hände und ehre die göttlichen Wesen und die Träger der heiligen Überlieferung.
ābrahmalokādārohāt ālokāt lokaparvatāt|
ye vasanti dvijā devāstebhyo nityaṃ namo namaḥ ||
Bedeutung:
Vom Aufstieg zur Brahma-Welt bis zu den Bereichen des Weltgebirges: Den göttlichen und zweimalgeborenen Wesen, die dort wohnen, sei immer wieder Verehrung.
7. Den Sitz ehren
Berühre deinen Sitz und lege eine Blüte oder einige Reiskörner davor. Spüre, wie die Erde dich trägt.
pṛthivyā merupṛṣṭha ṛṣiḥ| sutalaṃ chandaḥ| kūrmo devatā| āsane viniyogaḥ|
pṛthivi tvayā dhṛtā lokā devi tvaṃ viṣṇunā dhṛtā|
tvaṃ ca dhāraya māṃ devi pavitraṃ cāsanaṃ kuru ||
Bedeutung:
Für die Anrufung der Erde ist Meruprishtha der Seher, Sutala das Versmaß, Kurma die Gottheit; ihre Anwendung gilt dem Sitz.
Erde, von dir werden die Welten getragen; Göttin, du wirst von Vishnu getragen. Trage auch mich, Göttin, und mache diesen Sitz rein.
8. Die Glocke erklingen lassen
Lass die Glocke erklingen und rezitiere ihren Vers. Ihr Klang lädt zur Sammlung in der göttlichen Gegenwart ein.
āgamārthaṃ tu devānāṃ gamanārthaṃ tu rakṣasām|
ghaṇṭāravaṃ karomyādau devatāhvānakāraṇam ||
Bedeutung:
Damit die Gottheiten herbeikommen und störende Wesen fortgehen, lasse ich zu Beginn die Glocke als Einladung der Gottheiten erklingen.
9. Ganesha in der Kurkuma-Gestalt empfangen
Forme beziehungsweise stelle die vorbereitete Kurkuma-Gestalt auf ihren Teller. Verehre sie mit den folgenden Gaben in genau dieser Reihenfolge: innere Betrachtung, Einladung, Sitz, Fußwasser, Arghya, Mundwasser, Madhuparka, Bad, nochmals Mundwasser, Stoff, Opferfaden, Duft, Reis und Blumen. Gib bei jeder entsprechenden Formel die kleine Gabe. Das Bad der Kurkuma-Gestalt wird mit wenigen Tropfen vor ihrem Teller dargestellt.
asmin haridrābimbe śrīvighneśvaraṃ dhyāyāmi|
āvāhayāmi| āsanaṃ samarpayāmi| pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi| arghyaṃ samarpayāmi| ācamanīyaṃ samarpayāmi| madhuparkaṃ samarpayāmi| snānaṃ samarpayāmi| ācamanīyaṃ samarpayāmi| vastraṃ samarpayāmi| upavītaṃ samarpayāmi| divyaparimalagandhān dhārayāmi| akṣatān samarpayāmi| puṣpaiḥ pūjayāmi|
Bedeutung:
In dieser Kurkuma-Gestalt meditiere ich über Shri Vighneshvara.
Ich lade dich ein. Ich bringe einen Sitz dar. Ich bringe Wasser für deine Füße dar. Ich bringe die ehrende Wassergabe dar. Ich bringe Mundwasser dar. Ich bringe Madhuparka dar. Ich bringe ein Bad dar. Ich bringe Mundwasser dar. Ich bringe Kleidung dar. Ich bringe den Opferfaden dar. Ich trage göttlich duftende Paste auf. Ich bringe ungebrochene Reiskörner dar. Ich verehre dich mit Blumen.
10. Die Namen Ganeshas
Lege bei jedem Namen eine Blüte oder einige Reiskörner vor die Kurkuma-Gestalt.
| Sanskrit | Deutsche Bedeutung |
|---|---|
| sumukhāya namaḥ | |
Verehrung dem Schönangesichtigen. |
| ekadantāya namaḥ | |
Verehrung dem Einzähnigen. |
| kapilāya namaḥ | |
Verehrung dem Goldbraunen. |
| gajakarṇikāya namaḥ | |
Verehrung dem Elefantenohrigen. |
| lambodarāya namaḥ | |
Verehrung dem Hängebäuchigen. |
| vikaṭāya namaḥ | |
Verehrung dem Gewaltigen. |
| vighnarājāya namaḥ | |
Verehrung dem Herrn der Hindernisse. |
| vināyakāya namaḥ | |
Verehrung Vinayaka, dem Führer. |
| dhūmaketave namaḥ | |
Verehrung dem Rauchbannerträger. |
| gaṇādhyakṣāya namaḥ | |
Verehrung dem Oberhaupt der Scharen. |
| phālacandrāya namaḥ | |
Verehrung dem mit dem Mond an der Stirn. |
| gajānanāya namaḥ | |
Verehrung dem Elefantengesichtigen. |
| vakratuṇḍāya namaḥ | |
Verehrung dem mit dem gebogenen Rüssel. |
| śūrpakarṇāya namaḥ | |
Verehrung dem mit den Ohren wie Worfelkörbe. |
| herambāya namaḥ | |
Verehrung Heramba. |
| skandapūrvajāya namaḥ | |
Verehrung dem älteren Bruder Skandas. |
| siddhivināyakāya namaḥ | |
Verehrung Siddhivinayaka, dem Vollendung schenkenden Führer. |
| śrīmahāgaṇapataye namaḥ | |
Verehrung dem ehrwürdigen großen Herrn der Scharen. |
11. Ganeshas Gaben vollenden
Schwenke Weihrauch, zeige die Lampe, stelle eine kleine Speisegabe hin und führe mit der Arati-Schale ein Licht vor Ganesha. Stelle jedes Gerät anschließend auf seine sichere Unterlage zurück.
dhūpamāghrāpayāmi| dīpaṃ darśayāmi| nivedayāmi| karpūranīrājanaṃ darśayāmi| samastopacārapūjāṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Ich lasse dich den Weihrauchduft aufnehmen. Ich zeige dir das Licht. Ich bringe die Speise dar. Ich zeige das Kampferlicht. Ich bringe die Verehrung mit allen Ehrengaben dar.
12. Um einen freien Weg bitten
Verneige dich vor Vighneshvara.
vakratuṇḍa mahākāya sūryakoṭisamaprabha|
nirvighnaṃ kuru me deva sarvakāryeṣu sarvadā ||
Bedeutung:
Du mit dem gebogenen Rüssel, mit mächtigem Körper und dem Glanz von Millionen Sonnen: O Gott, lass alle meine Handlungen jederzeit ohne Hindernisse sein.
13. Erneute Atemsammlung
Führe einen ruhigen Atemzug durch: Verschließe mit dem rechten Daumen das rechte Nasenloch und atme links ein; verschließe dann links mit dem Ringfinger und atme rechts aus. Verbinde den ruhigen Atem mit der inneren Rezitation. Die vollständig ausgeschriebene Formel ergänzt die knappe Pranayama-Anweisung der Hauptfassung aus der Parallelquelle. Langes Atemanhalten wird hier nicht verlangt.
oṃ bhūḥ oṃ bhuvaḥ oṃ suvaḥ oṃ mahaḥ oṃ janaḥ oṃ tapaḥ oṃ satyam |
oṃ tatsaviturvareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi |
dhiyo yo naḥ pracodayāt ||
oṃ āpo jyotī raso’mṛtaṃ brahma bhūrbhuvassuvarom |
Bedeutung:
Om, Erde; Om, Zwischenraum; Om, Himmelswelt; Om, die große Welt; Om, die Welt der Wesen; Om, die Welt der geistigen Glut; Om, die Welt der Wahrheit.
Om. Wir meditieren über das erwählenswerte Leuchten des göttlichen Savitri.
Möge er unsere Erkenntniskräfte anregen.
Om. Wasser, Licht, Lebensessenz und Unsterblichkeit sind Brahman – Erde, Zwischenraum und Himmelswelt: Om.
14. Sankalpa für das Ananta-Vrata
Nimm einige Reiskörner und eine Blüte in die Hand. Sprich den vorbereiteten Sankalpa und lege die Gabe ab. Die Formularfelder werden vor Beginn ausgefüllt: Samvatsara ist der Jahresname im sechzigjährigen Kalenderzyklus, Ayana die Sonnenhalbjahrsphase, Ritu die Jahreszeit, Monat hier Bhadrapada, Mondhälfte hier Shukla, Tithi hier Chaturdashi; dazu kommen Wochentag und Nakshatra. Trage anstelle der Indien-Ortsangabe der Vorlage deinen wirklichen Ort ein; diesen kannst du auf Deutsch nennen. Die Formularfelder erscheinen in allen drei Textfassungen identisch.
śubhe śobhane muhūrte ādyabrahmaṇaḥ dvitīyaparārdhe śvetavarāhakalpe vaivasvatamanvantare aṣṭāviṃśatitame kaliyuge prathame pāde jambūdvīpe [Land und Ort] asmin vartamāne vyāvahārike prabhavādiṣaṣṭisaṃvatsarāṇāṃ madhye [Samvatsara] nāma saṃvatsare [Ayana] ayane [Ritu] ṛtau [Monat] māse [Mondhälfte] pakṣe [Tithi] śubhatithau [Wochentag] vāsarayuktāyāṃ [Nakshatra] nakṣatrayuktāyāṃ śubhayogaśubhakaraṇasakalaviśeṣaṇaviśiṣṭāyāmasyāṃ śubhatithau mamopāttasamastaduritakṣayadvārā śrīparameśvaraprītyarthaṃ anantapadmanābhaprītyarthaṃ anantavratārambhaṃ kariṣye|
Bedeutung:
In diesem glückverheißenden Augenblick, in der zweiten Hälfte des Lebens des ursprünglichen Brahma, im Shvetavaraha-Kalpa, im Vaivasvata-Manvantara, im achtundzwanzigsten Kali-Yuga, in dessen erstem Viertel, auf Jambudvipa, an [Land und Ort], im gegenwärtigen gebräuchlichen Kalender innerhalb der sechzig mit Prabhava beginnenden Jahre, im Jahr [Samvatsara], im Sonnenhalbjahr [Ayana], in der Jahreszeit [Ritu], im Monat [Monat], in der Mondhälfte [Mondhälfte], an der glückverheißenden Tithi [Tithi], verbunden mit dem Wochentag [Wochentag] und dem Mondhaus [Nakshatra], mit günstigem Yoga, Karana und allen weiteren Merkmalen: Zur Tilgung aller von mir angesammelten Verfehlungen, zur Freude des höchsten Herrn und zur Freude Ananta Padmanabhas beginne ich das Ananta-Vrata.
15. Ganesha danken und die Vorbereitung weiterführen
Berühre Wasser. Verneige dich vor Ganesha und versetze die Kurkuma-Gestalt behutsam an ihren vorbereiteten Platz am Rand des Altars. Die folgende Formel beendet ihre besondere Einladung für den Vorritus.
śrīvighneśvarāya namaḥ yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi |
śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca |
Bedeutung:
Verehrung Shri Vighneshvara. Ich geleite dich an deinen angestammten Ort – um des Guten, des Wohlergehens und deiner Wiederkehr willen.
16. Das vorbereitende Wassergefäß verehren
Fülle das vorbereitende Kalasha-Gefäß mit Wasser. Gib Duft, Blumen und Reiskörner daran; rufe die sieben heiligen Flüsse in diesem Wasser an. Besprenge anschließend die Puja-Gaben und dich selbst mit einigen Tropfen. Das Yamuna-Gefäß der Hauptpuja bleibt ebenfalls bereitgestellt.
gaṅge ca yamune caiva godāvari sarasvati|
narmade sindhu kāveri jale’smin sannidhiṃ kuru ||
gaṅgāyai namaḥ
yamunāyai namaḥ
godāvaryai namaḥ
sarasvatyai namaḥ
narmadāyai namaḥ
sindhave namaḥ
kāveryai namaḥ
puṣpaiḥ pūjayāmi|
Bedeutung:
Ganga, Yamuna, Godavari, Sarasvati, Narmada, Sindhu und Kaveri: Seid in diesem Wasser gegenwärtig.
Verehrung Ganga. Verehrung Yamuna. Verehrung Godavari. Verehrung Sarasvati. Verehrung Narmada. Verehrung Sindhu. Verehrung Kaveri. Ich verehre euch mit Blumen.
17. Den Shankha verehren
Fülle den sauberen Shankha mit Wasser aus dem vorbereitenden Kalasha. Sprich seinen Vers. Besprenge die Geräte, Gaben und dich selbst dreimal mit etwas Shankha-Wasser und fülle ihn danach erneut.
tvaṃ purā sāgarotpanno viṣṇunā vidhṛtaḥ kare|
devaiśca pūjitaḥ sarvaiḥ pāñcajanya namo’stu te ||
Bedeutung:
Du bist einst aus dem Ozean hervorgegangen und wirst von Vishnu in seiner Hand getragen. Von allen Gottheiten wirst du verehrt. Panchajanya, dir sei Verehrung.
18. Atma-Puja: den inneren Tempel erkennen
Lege eine Hand an dein Herz. Lass für einen Augenblick alle äußeren Vorbereitungen still werden und erkenne die göttliche Gegenwart auch im eigenen Inneren.
deho devālayaḥ prokto jīvo devaḥ sanātanaḥ|
tyajāmyajñānanirmālyaṃ so’haṃbhāvena pūjaye ||
Bedeutung:
Der Körper wird ein Tempel genannt; das individuelle Leben ist die ewige Gottheit. Ich lege den verwelkten Blumenschmuck der Unwissenheit ab und verehre mit dem Bewusstsein: Ich bin Das.
19. Den göttlichen Sitz verehren
Lege bei jeder Anrufung eine Blüte oder einige Reiskörner auf die Altargrundlage. Die Anrufungen entfalten den Sitz von der tragenden Kraft bis zu den Weltenhütern.
oṃ sakalaguṇātmaśaktiyuktāya yogapīṭhāya namaḥ
ādhāraśaktyai namaḥ
mūlaprakṛtyai namaḥ
ādivarāhāya namaḥ
ādikūrmāya namaḥ
anantāya namaḥ
pṛthivyai namaḥ
ādityādinavagrahadevatābhyo namaḥ
daśadikpālebhyo namaḥ
Bedeutung:
Om, Verehrung dem Yoga-Sitz, der mit der Kraft aller Eigenschaften verbunden ist.
Verehrung der tragenden Kraft.
Verehrung der Urnatur.
Verehrung dem ursprünglichen Varaha.
Verehrung dem ursprünglichen Kurma.
Verehrung Ananta.
Verehrung der Erde.
Verehrung den neun Planetengottheiten, beginnend mit Aditya.
Verehrung den Hütern der zehn Richtungen.
20. Den Guru im Herzen ehren
Falte die Hände. Vergegenwärtige dir voller Dankbarkeit den Guru und die Kraft der Unterweisung, durch die das Göttliche erkannt wird.
gururbrahmā gururviṣṇurgururdevo maheśvaraḥ|
guruḥ sākṣāt paraṃ brahma tasmai śrīgurave namaḥ ||
śrīguruṃ dhyāyāmi|
Bedeutung:
Der Guru ist Brahma, der Guru ist Vishnu, der Guru ist der Gott Maheshvara. Der Guru ist unmittelbar das höchste Brahman. Diesem ehrwürdigen Guru sei Verehrung.
Ich meditiere über den ehrwürdigen Guru.
21. Pranapratistha: die Gegenwart einladen
Richte die nun folgende Einsetzung der lebendigen Gegenwart auf die für Yamuna bereitgestellte Kultgestalt im Kalasha. Die gleiche vollständige Folge wird später ausdrücklich für die über dem Kalasha aufgestellte Ananta-Gestalt wiederholt. Sprich zunächst die Zuordnung des Mantras.
asya śrīprāṇapratiṣṭhāmahāmantrasya brahmaviṣṇumaheśvarā ṛṣayaḥ| ṛgyajussāmātharvāṇi chandāṃsi| sakalajagatsṛṣṭisthitisaṃhārakāriṇī prāṇaśaktiḥ parā devatā| oṃ bījam| hrīṃ śaktiḥ| kroṃ kīlakam| prāṇapratiṣṭhāyāṃ viniyogaḥ|
Bedeutung:
Die Seher dieses großen Mantras zur Einsetzung der Lebenskraft sind Brahma, Vishnu und Maheshvara. Seine Versmaße sind Rig-, Yajur-, Sama- und Atharvaveda. Seine Gottheit ist die höchste Pranashakti, die das gesamte Weltall hervorbringt, erhält und auflöst. Om ist der Keimlaut, Hrim die Kraft, Krom der verschließende Schlüssel. Seine Anwendung gilt der Einsetzung der lebendigen Gegenwart.
22. Karanyasa: die Hände durchlichten
Berühre bei den ersten fünf Formeln nacheinander Daumen, Zeige-, Mittel-, Ring- und kleine Finger beider Hände; bei der sechsten streiche über die Handflächen und Handrücken. Die Handstellungen sind die praktische Entfaltung der im Mantra genannten Orte.
oṃ aṅguṣṭhābhyāṃ namaḥ
hrīṃ tarjanībhyāṃ namaḥ
kroṃ madhyamābhyāṃ namaḥ
oṃ anāmikābhyāṃ namaḥ
hrīṃ kaniṣṭhābhyāṃ namaḥ
kroṃ karatalakarapṛṣṭhābhyāṃ namaḥ
Bedeutung:
Om, Verehrung den beiden Daumen.
Hrim, Verehrung den beiden Zeigefingern.
Krom, Verehrung den beiden Mittelfingern.
Om, Verehrung den beiden Ringfingern.
Hrim, Verehrung den beiden kleinen Fingern.
Krom, Verehrung den Handflächen und Handrücken.
23. Anganyasa und Schutz der Richtungen
Ziehe bei der ersten Formel mit der rechten Hand einen Kreis um deinen Sitz als Digbandha. Berühre dann in der Reihenfolge der Mantras Herz, Kopf, Scheitel, beide Oberarme als Panzer und den Bereich der beiden Augen und der Stirnmitte als „drei Augen“. Bei der letzten Formel vollziehe eine kurze wegweisende Handbewegung als Schutzwaffe.
bhūrbhuvassuvarom |
oṃ hṛdayāya namaḥ
hrīṃ śirase svāhā
kroṃ śikhāyai vaṣaṭ
oṃ kavacāya hum
hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ
kroṃ astrāya phaṭ
Bedeutung:
Erde, Zwischenraum, Himmelswelt: Om.
Om, Verehrung dem Herzen.
Hrim, Svaha dem Kopf.
Krom, Vashat dem Scheitel.
Om, Hum dem Schutzpanzer.
Hrim, Vaushat den drei Augen.
Krom, Phat der Waffe.
24. Pranashakti betrachten
Meditiere über Shakti als die göttliche Lebenskraft. Für diesen Vers wird die vollständig lesbare Parallelfassung aus Puja-Vidhanam verwendet.
raktāmbhodhisthapotollasadaruṇasarojādhirūḍhā karābjaiḥ
pāśaṃ kodaṇḍamikṣūdbhavamaḷiguṇamapyaṅkuśaṃ pañcabāṇān|
bibhrāṇāsṛk kapālaṃ trinayanalasitā pīnavakṣoruhāḍhyā
devī bālārkavarṇā bhavatu sukhakarī prāṇaśaktiḥ parā naḥ||
Bedeutung:
Auf einem rötlichen Lotus, der auf einem Schiff im roten Ozean erstrahlt, thront sie. In ihren Lotushänden trägt sie Schlinge, einen Zuckerrohrbogen mit einer Bienenschnur, einen Stachelstock, fünf Pfeile und eine blutgefüllte Schädelschale. Sie leuchtet mit drei Augen, ihre Gestalt besitzt volle Brüste, ihre Farbe gleicht der jungen Sonne. Möge die Göttin, die höchste Pranashakti, uns Glück schenken.
25. Die Elemente als Gaben
Bringe bei Lam Duft, bei Ham eine Blüte, bei Yam Weihrauch, bei Ram Licht und bei Vam eine kleine Speisegabe dar. Bei Sam lege die Hände zusammen und schenke die Gesamtheit deiner Verehrung. Die Gaben gelten Pranashakti.
laṃ pṛthivyātmikāyai
gandhaṃ samarpayāmi|
haṃ ākāśātmikāyai
puṣpaiḥ pūjayāmi|
yaṃ vāyvātmikāyai
dhūpamāghrāpayāmi|
raṃ agnyātmikāyai
dīpaṃ darśayāmi|
vaṃ amṛtātmikāyai
amṛtaṃ mahānaivedyaṃ nivedayāmi|
saṃ sarvātmikāyai
sarvopacārapūjāṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Lam. Derjenigen, deren Wesen die Erde ist, bringe ich Duft dar.
Ham. Diejenige, deren Wesen der Raum ist, verehre ich mit Blumen.
Yam. Derjenigen, deren Wesen die Luft ist, lasse ich Weihrauchduft zukommen.
Ram. Derjenigen, deren Wesen Feuer ist, zeige ich Licht.
Vam. Derjenigen, deren Wesen Nektar ist, bringe ich die große Speisegabe als Nektar dar.
Sam. Derjenigen, deren Wesen alles ist, bringe ich die Verehrung mit allen Ehrengaben dar.
26. Die Lebenskraft in der Gestalt vergegenwärtigen
Sprich zuerst fünfzehnmal Om, wie die Quelle es für die fünfzehn Samskaras der Einsetzung verlangt. Berühre danach die Unterlage der verehrten Gestalt und rezitiere die anschließenden Formeln. Die Silben werden klanglich rezitiert; sie werden nicht durch ihre deutsche Erklärung ersetzt.
oṃ |
oṃ |
oṃ |
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oṃ |
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oṃ |
oṃ |
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oṃ |
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oṃ |
oṃ hrīṃ kroṃ kroṃ hrīṃ āṃ| yaṃ raṃ laṃ vaṃ śaṃ ṣaṃ saṃ hoṃ| haṃsaso’haṃ so’haṃ haṃsaḥ| asyāṃ mūrtau jīvastiṣṭhatu| asyāṃ mūrtau sarvendriyāṇi manastvakcakṣuḥśrotrajihvāghrāṇavākpāṇipādapāyūpasthākhyāni prāṇāpānavyānodānasamānāścāgatya sukhaṃ ciraṃ tiṣṭhantu svāhā ||
asunīte punarasmāsu cakṣuḥ punaḥ prāṇamiha no dhehi bhogam| jyok paśyema sūryamuccarantamanumate mṛḷayā naḥ svasti ||
Bedeutung:
Fünfzehnmal Om.
Om, Hrim, Krom, Krom, Hrim, Am; Yam, Ram, Lam, Vam, Sham, Sham, Sam, Hom. Hamsa – Ich bin Das; Ich bin Das – Hamsa. Möge das lebendige Wesen in dieser Gestalt gegenwärtig sein. Mögen in dieser Gestalt alle Sinne und Fähigkeiten – Denken, Haut, Auge, Ohr, Zunge, Geruch, Sprache, Hände, Füße, Ausscheidung und Fortpflanzung – sowie die Lebenskräfte Prana, Apana, Vyana, Udana und Samana herbeikommen und lange glücklich verweilen. Svaha.
Asuniti, führe das Sehen zu uns zurück; gib uns hier wieder Lebensatem und Lebensgenuss. Mögen wir lange die aufgehende Sonne sehen. Anumati, sei uns gnädig zum Wohlergehen.
27. Die eingeladene Gegenwart willkommen heißen
Öffne die Hände einladend zur Gestalt und verweile einen Augenblick in ihrem Darshan. Die Bitte bezieht sich ausdrücklich auf die Dauer der Puja.
āvāhito bhava| sthāpito bhava| sannihito bhava| sanniruddho bhava| avakuṇṭhito bhava| suprīto bhava| suprasanno bhava| sumukho bhava| varado bhava| prasīda prasīda| svāmin sarvajagannātha yāvatpūjāvasānakam tāvattvaṃ prītibhāvena bimbe’smin sannidhiṃ kuru ||
Bedeutung:
Sei eingeladen. Sei eingesetzt. Sei nahe gegenwärtig. Sei fest anwesend. Sei umhüllt und geschützt. Sei erfreut. Sei ganz heiter. Sei uns freundlich zugewandt. Sei Segen spendend. Sei gnädig, sei gnädig. Herr, Herr der ganzen Welt, bleibe bis zum Ende der Puja in liebevoller Gegenwart in diesem Bild.
28. Den Beginn der Yamuna-Puja sammeln
Wende dich nun dem Yamuna-Kalasha zu. Sprich noch einmal den im Hauptteil ausdrücklich wiederholten Dhyana-Vers.
śuklāmbaradharaṃ viṣṇuṃ śaśivarṇaṃ caturbhujam|
prasannavadanaṃ dhyāyet sarvavighnopaśāntaye ||
Bedeutung:
Meditiere über den weiß Gekleideten, den alldurchdringenden, mondfarbenen, vierarmigen mit freundlichem Antlitz, damit alle Hindernisse zur Ruhe kommen.
29. Varuna im Wasser, Yamuna im Kalasha
Lade Varuna in das Wassergefäß ein. Bringe einen Tropfen Duftwasser, eine Blüte und einige Reiskörner dar und wende die Verehrung anschließend ausdrücklich Yamuna zu.
varuṇāya namaḥ | sakalārādhanaiḥ svarcitam |
kumbhe yamunāṃ pūjayāmi ||
Bedeutung:
Verehrung Varuna. Möge die Verehrung mit allen Ehrengaben wohl vollzogen sein.
Ich verehre Yamuna im Wassergefäß.
30. Yamuna betrachten
Betrachte die Göttin im Wassergefäß. Das helle, reine Wasser trägt deine liebevolle Aufmerksamkeit.
kṣīrodārṇavasambhūte kṣīravarṇasamaprabhe|
prasādaṃ kuru me devi yamunāyai namo namaḥ||
yamunāṃ dhyāyāmi||
Bedeutung:
Du aus dem Milchozean Hervorgegangene, deren Glanz der Farbe von Milch gleicht: Sei mir gnädig, Göttin. Yamuna sei wieder und wieder verehrt.
Ich meditiere über Yamuna.
31. Yamuna einladen
Lege eine Blüte auf die Unterlage des Kalasha und lade Yamuna ein.
viṣṇupādasamudbhūte sarvakāmapradāyini|
sarvasaubhāgyade devi yamunāyai namo’stu te||
yamunāṃ āvāhayāmi||
Bedeutung:
Du aus Vishnus Füßen Hervorgegangene, die alle Wünsche gewährt und alles Wohlergehen schenkt: Göttin Yamuna, dir sei Verehrung.
Ich lade Yamuna ein.
32. Einen Sitz darbringen
Lege einige Reiskörner oder eine Blüte unter beziehungsweise vor das Gefäß. In diesen Yamuna-Versen werden auch andere heilige Flussgestalten angerufen; ihre Namen bleiben in der überlieferten Folge erhalten.
sūryapādābjasambhūte sarvalokahitapriye|
sarvapāpavinirmukte tuṅgāyai ca namo’stu te||
yamunāyai namaḥ| āsanaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Du aus den Lotusfüßen der Sonne Hervorgegangene, die das Wohl aller Welten liebt und von aller Sünde frei ist: Auch dir, Tunga, sei Verehrung.
Verehrung Yamuna. Ich bringe einen Sitz dar.
33. Fußwasser
Gib einen Löffel Wasser in die Darbringungsschale.
garuḍāsanasambhūte sarvalakṣaṇasaṃyute|
sarvavrate mahādevi bhadrāyai ca namo’stu te||
yamunāyai namaḥ| pādyaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Du aus dem Garuda-Sitz Hervorgegangene, mit allen glückverheißenden Merkmalen Versehene, große Göttin aller Gelübde: Auch dir, Bhadra, sei Verehrung.
Verehrung Yamuna. Ich bringe Wasser für die Füße dar.
34. Arghya
Bringe einen Löffel Wasser mit einer Blüte oder einem Reiskorn als ehrende Begrüßung dar.
kṛṣṇaveṇyai namastubhyaṃ kṛṣṇavarṇe sulakṣaṇe|
viṣṇupriye mahādevi bhāgīrathyai namo namaḥ||
yamunāyai namaḥ| arghyaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Krishnaveni, dir sei Verehrung, du Dunkelfarbene mit schönen Merkmalen, von Vishnu Geliebte, große Göttin. Bhagirathi sei wieder und wieder verehrt.
Verehrung Yamuna. Ich bringe die ehrende Wassergabe dar.
35. Mundwasser für Yamuna
Gib frisches Wasser in die kleine Schale.
nandipāde namastubhyaṃ śaṅkarārdhaśarīriṇi|
sarvalokādhipe devi bhāgīrathyai namo namaḥ||
yamunāyai namaḥ| ācamanīyaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Dir an Nandis Fuß sei Verehrung, die du die Hälfte von Shankaras Körper bildest, Göttin und Herrin aller Welten. Bhagirathi sei wieder und wieder verehrt.
Verehrung Yamuna. Ich bringe Mundwasser dar.
36. Madhuparka für Yamuna
Stelle eine kleine Portion der vorbereiteten Madhuparka-Mischung vor den Kalasha.
giripāde namastubhyaṃ sarvalakṣaṇasaṃyute|
sarvaprade mahādevi bhadrāyai ca namo’stu te||
yamunāyai namaḥ| madhuparkaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Dir am Fuß des Berges sei Verehrung, die du alle glückverheißenden Merkmale besitzt und alles gewährst, große Göttin. Auch dir, Bhadra, sei Verehrung.
Verehrung Yamuna. Ich bringe Madhuparka dar.
37. Das Bad
Beträufle das Gefäß oder seine Auflage leicht mit sauberem Wasser; fange ablaufendes Wasser auf.
siṃhapāde namastubhyaṃ narasiṃhasamanvite|
sarvalakṣaṇasampūrṇe bhavanāśini te namaḥ||
yamunāyai namaḥ| snānaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Dir am Fuß des Löwen sei Verehrung, mit Narasimha Verbundene, mit allen glückverheißenden Merkmalen Erfüllte, Vernichterin des weltlichen Gebundenseins. Dir sei Verehrung.
Verehrung Yamuna. Ich bringe ein Bad dar.
38. Yamunas Gewänder
Lege die zwei vorbereiteten kleinen Tücher um die Unterlage beziehungsweise vor den Kalasha.
devānāmuttame devi sūkṣmatantuvinirmitam|
vastrayugmaṃ mayā dattaṃ gṛhāṇa surapūjite||
yamunāyai namaḥ| vastraṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Höchste unter den Gottheiten, Göttin: Nimm das von mir dargebrachte Gewänderpaar aus feinen Fäden an, du von den Göttern Verehrte.
Verehrung Yamuna. Ich bringe Kleidung dar.
39. Das Obergewand
Lege das zusätzlich bereitgelegte Stoffstück als Obergewand dazu.
godāvari namastubhyaṃ sarvābhīṣṭapradāyini|
sarvapāpavinirmukte vṛddhagaṅge namo namaḥ||
yamunāyai namaḥ| kañcukaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Godavari, dir sei Verehrung, die du alle ersehnten Güter gewährst und von aller Sünde frei bist. Ehrwürdige alte Ganga, dir sei wieder und wieder Verehrung.
Verehrung Yamuna. Ich bringe ein Obergewand dar.
40. Schmuck
Lege den bereitgelegten Schmuck vor das Gefäß oder ordne ihn behutsam daran an.
ratnatāṭaṅkakaṭakabhūṣaṇāni raviprabhe|
dadāmi te ravisute sarvaiśvaryapradāyini||
yamunāyai namaḥ| ābharaṇāni samarpayāmi||
Bedeutung:
Sonnenhelle, Tochter der Sonne, Geberin aller Herrlichkeit: Ich schenke dir Edelsteinohrschmuck, Armreifen und weitere Schmuckstücke.
Verehrung Yamuna. Ich bringe Schmuck dar.
41. Duft
Trage einen kleinen Punkt der vorbereiteten Sandelpaste am Gefäß auf oder lege Duft auf einen kleinen Gabenteller. Pflanzliche Düfte vertreten bei der heutigen Durchführung die im Vers genannten traditionellen Mischstoffe.
candanāgarukarpūragorocanasamanvitam|
kastūryādiyutaṃ devi gandhaṃ dāsyāmi bhaktitaḥ||
yamunāyai namaḥ| gandhaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Göttin, in Hingabe bringe ich dir Duft aus Sandel, Agarholz, Kampfer, Gorochana und Moschus und weiteren Duftstoffen dar.
Verehrung Yamuna. Ich bringe Duft dar.
42. Blumen
Lege frische Blumen vor Yamuna. Verwende für die heutige Hauspuja die bereitgelegten, gut verfügbaren Blüten; der Vers bewahrt die traditionelle Blütenreihe.
mandārapārijātādyaiḥ ketakīpāṭalādibhiḥ|
tvāṃ pūjayāmi yamune varade bhaktavatsale||
yamunāyai namaḥ| puṣpāṇi samarpayāmi||
Bedeutung:
Mit Mandara, Parijata, Ketaki, Patala und anderen Blumen verehre ich dich, Yamuna, Segensgeberin, die ihre Verehrer liebt.
Verehrung Yamuna. Ich bringe Blumen dar.
43. Yamunas Glieder verehren
Lege bei jeder Zeile eine Blüte oder einige Reiskörner vor den Kalasha und vergegenwärtige dir den im Mantra genannten Körperbereich Yamunas.
| Sanskrit | Deutsche Bedeutung |
|---|---|
| yamunāyai namaḥ pādau pūjayāmi| |
Verehrung Yamuna; ich verehre die Füße. |
| kālindyai namaḥ jānunī pūjayāmi| |
Verehrung Kalindi; ich verehre die Knie. |
| sūryatanayāyai namaḥ ūrū pūjayāmi| |
Verehrung der Tochter der Sonne; ich verehre die Oberschenkel. |
| śamanasvasre namaḥ kaṭiṃ pūjayāmi| |
Verehrung der Schwester Yamas; ich verehre die Hüfte. |
| gaṅgāyai namaḥ nābhiṃ pūjayāmi| |
Verehrung Ganga; ich verehre den Nabel. |
| taraṅgiṇyai namaḥ stanau pūjayāmi| |
Verehrung der Wogenreichen; ich verehre die Brüste. |
| hlādinyai namaḥ bhujān pūjayāmi| |
Verehrung der Freudenschenkenden; ich verehre die Arme. |
| unnatakaṇṭhyai namaḥ kaṇṭhaṃ pūjayāmi| |
Verehrung der mit dem erhabenen Hals; ich verehre den Hals. |
| sarasvatyai namaḥ mukhaṃ pūjayāmi| |
Verehrung Sarasvati; ich verehre das Antlitz. |
| trilokajananyai namaḥ lalāṭaṃ pūjayāmi| |
Verehrung der Mutter der drei Welten; ich verehre die Stirn. |
| bhīmarathyai namaḥ śiraḥ pūjayāmi| |
Verehrung Bhimarathi; ich verehre den Kopf. |
| yamunāyai namaḥ sarvāṇyaṅgāni pūjayāmi|| |
Verehrung Yamuna; ich verehre alle Körperglieder. |
44. Weihrauch und Licht für Yamuna
Schwenke den Weihrauch vor Yamuna und stelle ihn zurück. Zeige ihr anschließend die brennende Lampe.
yamunāyai namaḥ| dhūpamāghrāpayāmi||
yamunāyai namaḥ| dīpaṃ darśayāmi||
Bedeutung:
Verehrung Yamuna. Ich lasse dich den Weihrauchduft aufnehmen.
Verehrung Yamuna. Ich zeige dir das Licht.
45. Yamunas Speisegabe
Stelle die Speisen vor den Kalasha. Bringe zwischendurch Wasser als Getränk dar und lege anschließend die vorbereitete Tambula-Gabe auf ihren eigenen Teller. Bewahre die zum Teilen bestimmten Speisen rein.
sarvabhakṣyaiśca bhojyaiśca rasaiḥ ṣaḍbhiḥ samanvitam|
naivedyaṃ gṛhyatāṃ devi yamunāyai namo’stu te||
yamunāyai namaḥ| amṛtopahāraṃ nivedayāmi|| madhye madhye amṛtapānīyaṃ samarpayāmi|| karpūratāmbūlaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Mit allen festen Speisen und Gerichten, versehen mit den sechs Geschmacksrichtungen, sei diese Speisegabe angenommen, Göttin. Yamuna, dir sei Verehrung.
Verehrung Yamuna. Ich bringe die nektargleiche Speisegabe dar. Zwischendurch bringe ich nektargleiches Trinkwasser dar. Ich bringe Tambula mit Kampfer dar.
46. Yamunas Arati mit fünf Dochten
Zünde die vorbereitete Fünfdochtlampe an und führe sie in ruhigen kreisenden Bewegungen vor Yamuna. Die Quelle verbindet den Vers über fünf Dochte mit einer Kampferlicht-Formel; zeige daher anschließend auch das Kampferlicht in der vorbereiteten Arati-Schale.
pañcavartisamāyuktaṃ sarvamaṅgalakārakam|
nīrājanaṃ pradāsyāmi kalyāṇaṃ kuru maṅgale||
yamunāyai namaḥ| karpūranīrājanaṃ darśayāmi||
Bedeutung:
Ich bringe dir das Licht mit fünf Dochten dar, das alles Gute bewirkt. Du Glückverheißende, schenke Wohlergehen.
Verehrung Yamuna. Ich zeige dir das Kampferlicht.
47. Yamuna danken
Lege Blumen dar. Umrunde den Altar im Uhrzeigersinn, sodass er zu deiner rechten Seite bleibt, und verneige dich. Die Quelle gibt für diese Umrundung keine Wiederholungszahl an.
kṣīrodārṇavasambhūte kṣīrārṇavaniṣevite|
iha bhogān varān dehi paratra ca parāṃ gatim||
yamunāyai namaḥ| mantrapuṣpaṃ samarpayāmi| pradakṣiṇanamaskārān samarpayāmi|
Bedeutung:
Du aus dem Milchozean Hervorgegangene, im Milchozean Verehrte: Schenke hier gute Lebensfreuden und jenseits das höchste Ziel.
Verehrung Yamuna. Ich bringe die von Mantra begleiteten Blumen dar. Ich bringe Umrundung und Verneigungen dar.
48. Ananta aufstellen und seine Pranapratistha beginnen
Stelle nun die vorbereitete siebenköpfige Darbha-Gestalt Anantas auf ihrer Auflage über dem Yamuna-Kalasha auf. Die Quelle verlangt hier ausdrücklich die Pranapratistha. Vollziehe deshalb die folgende, nochmals vollständig ausgeschriebene Einsetzung jetzt für Ananta. Die Gestalt empfängt deine Bhakti als lebendige Gegenwart des Unendlichen.
asya śrīprāṇapratiṣṭhāmahāmantrasya brahmaviṣṇumaheśvarā ṛṣayaḥ| ṛgyajussāmātharvāṇi chandāṃsi| sakalajagatsṛṣṭisthitisaṃhārakāriṇī prāṇaśaktiḥ parā devatā| oṃ bījam| hrīṃ śaktiḥ| kroṃ kīlakam| prāṇapratiṣṭhāyāṃ viniyogaḥ|
Bedeutung:
Die Seher dieses großen Mantras zur Einsetzung der Lebenskraft sind Brahma, Vishnu und Maheshvara. Seine Versmaße sind Rig-, Yajur-, Sama- und Atharvaveda. Seine Gottheit ist die höchste Pranashakti, die das gesamte Weltall hervorbringt, erhält und auflöst. Om ist der Keimlaut, Hrim die Kraft, Krom der verschließende Schlüssel. Seine Anwendung gilt der Einsetzung der lebendigen Gegenwart.
49. Anantas Pranapratistha: Karanyasa: die Hände durchlichten
Berühre bei den ersten fünf Formeln nacheinander Daumen, Zeige-, Mittel-, Ring- und kleine Finger beider Hände; bei der sechsten streiche über die Handflächen und Handrücken. Die Handstellungen sind die praktische Entfaltung der im Mantra genannten Orte.
oṃ aṅguṣṭhābhyāṃ namaḥ
hrīṃ tarjanībhyāṃ namaḥ
kroṃ madhyamābhyāṃ namaḥ
oṃ anāmikābhyāṃ namaḥ
hrīṃ kaniṣṭhābhyāṃ namaḥ
kroṃ karatalakarapṛṣṭhābhyāṃ namaḥ
Bedeutung:
Om, Verehrung den beiden Daumen.
Hrim, Verehrung den beiden Zeigefingern.
Krom, Verehrung den beiden Mittelfingern.
Om, Verehrung den beiden Ringfingern.
Hrim, Verehrung den beiden kleinen Fingern.
Krom, Verehrung den Handflächen und Handrücken.
50. Anantas Pranapratistha: Anganyasa und Schutz der Richtungen
Ziehe bei der ersten Formel mit der rechten Hand einen Kreis um deinen Sitz als Digbandha. Berühre dann in der Reihenfolge der Mantras Herz, Kopf, Scheitel, beide Oberarme als Panzer und den Bereich der beiden Augen und der Stirnmitte als „drei Augen“. Bei der letzten Formel vollziehe eine kurze wegweisende Handbewegung als Schutzwaffe.
bhūrbhuvassuvarom |
oṃ hṛdayāya namaḥ
hrīṃ śirase svāhā
kroṃ śikhāyai vaṣaṭ
oṃ kavacāya hum
hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ
kroṃ astrāya phaṭ
Bedeutung:
Erde, Zwischenraum, Himmelswelt: Om.
Om, Verehrung dem Herzen.
Hrim, Svaha dem Kopf.
Krom, Vashat dem Scheitel.
Om, Hum dem Schutzpanzer.
Hrim, Vaushat den drei Augen.
Krom, Phat der Waffe.
51. Anantas Pranapratistha: Pranashakti betrachten
Meditiere über Shakti als die göttliche Lebenskraft. Für diesen Vers wird die vollständig lesbare Parallelfassung aus Puja-Vidhanam verwendet.
raktāmbhodhisthapotollasadaruṇasarojādhirūḍhā karābjaiḥ
pāśaṃ kodaṇḍamikṣūdbhavamaḷiguṇamapyaṅkuśaṃ pañcabāṇān|
bibhrāṇāsṛk kapālaṃ trinayanalasitā pīnavakṣoruhāḍhyā
devī bālārkavarṇā bhavatu sukhakarī prāṇaśaktiḥ parā naḥ||
Bedeutung:
Auf einem rötlichen Lotus, der auf einem Schiff im roten Ozean erstrahlt, thront sie. In ihren Lotushänden trägt sie Schlinge, einen Zuckerrohrbogen mit einer Bienenschnur, einen Stachelstock, fünf Pfeile und eine blutgefüllte Schädelschale. Sie leuchtet mit drei Augen, ihre Gestalt besitzt volle Brüste, ihre Farbe gleicht der jungen Sonne. Möge die Göttin, die höchste Pranashakti, uns Glück schenken.
52. Anantas Pranapratistha: Die Elemente als Gaben
Bringe bei Lam Duft, bei Ham eine Blüte, bei Yam Weihrauch, bei Ram Licht und bei Vam eine kleine Speisegabe dar. Bei Sam lege die Hände zusammen und schenke die Gesamtheit deiner Verehrung. Die Gaben gelten Pranashakti.
laṃ pṛthivyātmikāyai
gandhaṃ samarpayāmi|
haṃ ākāśātmikāyai
puṣpaiḥ pūjayāmi|
yaṃ vāyvātmikāyai
dhūpamāghrāpayāmi|
raṃ agnyātmikāyai
dīpaṃ darśayāmi|
vaṃ amṛtātmikāyai
amṛtaṃ mahānaivedyaṃ nivedayāmi|
saṃ sarvātmikāyai
sarvopacārapūjāṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Lam. Derjenigen, deren Wesen die Erde ist, bringe ich Duft dar.
Ham. Diejenige, deren Wesen der Raum ist, verehre ich mit Blumen.
Yam. Derjenigen, deren Wesen die Luft ist, lasse ich Weihrauchduft zukommen.
Ram. Derjenigen, deren Wesen Feuer ist, zeige ich Licht.
Vam. Derjenigen, deren Wesen Nektar ist, bringe ich die große Speisegabe als Nektar dar.
Sam. Derjenigen, deren Wesen alles ist, bringe ich die Verehrung mit allen Ehrengaben dar.
53. Anantas Pranapratistha: Die Lebenskraft in der Gestalt vergegenwärtigen
Sprich zuerst fünfzehnmal Om, wie die Quelle es für die fünfzehn Samskaras der Einsetzung verlangt. Berühre danach die Unterlage der verehrten Gestalt und rezitiere die anschließenden Formeln. Die Silben werden klanglich rezitiert; sie werden nicht durch ihre deutsche Erklärung ersetzt.
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oṃ hrīṃ kroṃ kroṃ hrīṃ āṃ| yaṃ raṃ laṃ vaṃ śaṃ ṣaṃ saṃ hoṃ| haṃsaso’haṃ so’haṃ haṃsaḥ| asyāṃ mūrtau jīvastiṣṭhatu| asyāṃ mūrtau sarvendriyāṇi manastvakcakṣuḥśrotrajihvāghrāṇavākpāṇipādapāyūpasthākhyāni prāṇāpānavyānodānasamānāścāgatya sukhaṃ ciraṃ tiṣṭhantu svāhā ||
asunīte punarasmāsu cakṣuḥ punaḥ prāṇamiha no dhehi bhogam| jyok paśyema sūryamuccarantamanumate mṛḷayā naḥ svasti ||
Bedeutung:
Fünfzehnmal Om.
Om, Hrim, Krom, Krom, Hrim, Am; Yam, Ram, Lam, Vam, Sham, Sham, Sam, Hom. Hamsa – Ich bin Das; Ich bin Das – Hamsa. Möge das lebendige Wesen in dieser Gestalt gegenwärtig sein. Mögen in dieser Gestalt alle Sinne und Fähigkeiten – Denken, Haut, Auge, Ohr, Zunge, Geruch, Sprache, Hände, Füße, Ausscheidung und Fortpflanzung – sowie die Lebenskräfte Prana, Apana, Vyana, Udana und Samana herbeikommen und lange glücklich verweilen. Svaha.
Asuniti, führe das Sehen zu uns zurück; gib uns hier wieder Lebensatem und Lebensgenuss. Mögen wir lange die aufgehende Sonne sehen. Anumati, sei uns gnädig zum Wohlergehen.
54. Anantas Pranapratistha: Die eingeladene Gegenwart willkommen heißen
Öffne die Hände einladend zur Gestalt und verweile einen Augenblick in ihrem Darshan. Die Bitte bezieht sich ausdrücklich auf die Dauer der Puja.
āvāhito bhava| sthāpito bhava| sannihito bhava| sanniruddho bhava| avakuṇṭhito bhava| suprīto bhava| suprasanno bhava| sumukho bhava| varado bhava| prasīda prasīda| svāmin sarvajagannātha yāvatpūjāvasānakam tāvattvaṃ prītibhāvena bimbe’smin sannidhiṃ kuru ||
Bedeutung:
Sei eingeladen. Sei eingesetzt. Sei nahe gegenwärtig. Sei fest anwesend. Sei umhüllt und geschützt. Sei erfreut. Sei ganz heiter. Sei uns freundlich zugewandt. Sei Segen spendend. Sei gnädig, sei gnädig. Herr, Herr der ganzen Welt, bleibe bis zum Ende der Puja in liebevoller Gegenwart in diesem Bild.
55. Ananta Padmanabha betrachten
Lass das Bild Anantas in dir lebendig werden: Vishnu und der Welten tragende Schlangenkönig werden in dieser Gestalt gemeinsam verehrt.
dhyāyāmyanantaṃ deveśaṃ pītavāsasamacyutam|
navāmrapallavanibhaṃ piṅgabhrūśmaśrulocanam||
pītāmbaradharaṃ devaṃ śaṅkhacakragadādharam|
viśvākāraṃ viśvayoniṃ viśvādhāraṃ hariṃ param||
sahasraśirasaṃ viṣṇuṃ śeṣasaṃjñaṃ ramāpatim|
alaṅkṛtaṃ samudrasthaṃ viśvarūpaṃ vibhāvaye||
anantaṃ dhyāyāmi||
Bedeutung:
Ich meditiere über Ananta, den Herrn der Götter, den Unerschütterlichen in gelben Gewändern, dessen Erscheinung jungen Mangosprossen gleicht, mit goldbraunen Brauen, Bart und Augen.
Ich vergegenwärtige mir den gelb gekleideten Gott, der Muschel, Rad und Keule trägt, dessen Form die Welt ist, den Ursprung und die Grundlage der Welt, den höchsten Hari.
Ich betrachte den tausendköpfigen Vishnu, der Shesha genannt wird, den Gemahl der Göttin Lakshmi, geschmückt, im Ozean ruhend, dessen Gestalt das All ist.
Ich meditiere über Ananta.
56. Ananta einladen
Lege eine Blüte vor die Ananta-Gestalt und empfange ihn mit geöffnetem Herzen.
āgacchānanta deveśa tejorāśe jagatpate|
imāṃ mayā kṛtāṃ pūjāṃ gṛhāṇa puruṣottama||
anantaṃ āvāhayāmi||
Bedeutung:
Komm, Ananta, Herr der Götter, Fülle des Lichtes, Herr der Welt. Nimm diese von mir vollzogene Verehrung an, höchster Purusha.
Ich lade Ananta ein.
57. Anantas Sitz
Lege einige Reiskörner oder eine Blüte an die Unterlage der Grasgestalt.
viṣṭaro’yaṃ vicitrātman govardhanadhara prabho|
ananta dīyate tasmin ratnasiṃhāsane viśa||
anantāya namaḥ| āsanaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Hier ist der ausgebreitete Sitz, du von wunderbarem Wesen, Herr, der den Govardhana trägt. Ananta, dieser edelsteinbesetzte Thron wird dir gegeben; nimm darauf Platz.
Verehrung Ananta. Ich bringe einen Sitz dar.
58. Wasser für Anantas Füße
Gib eine kleine Menge Wasser in die Schale vor Ananta.
yathā tvaṃ sarvadevānāṃ indrādīnāṃ ca rakṣakaḥ|
tathā māṃ pālayānanta tvadaṅghriśaraṇāgatam||
anantāya namaḥ| pādyaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Wie du der Beschützer aller Götter, Indras und der übrigen, bist, so behüte auch mich, Ananta, der ich bei deinen Füßen Zuflucht genommen habe.
Verehrung Ananta. Ich bringe Wasser für die Füße dar.
59. Die ehrende Wassergabe
Bringe Wasser mit einer Blüte oder einem Reiskorn als Arghya dar.
anantānantadeveśa anantaphaladāyaka|
anantānandarūpo’si gṛhāṇārghyaṃ namo’stu te||
anantāya namaḥ| arghyaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Unendlicher Ananta, Herr der Götter, Geber unendlicher Früchte: Dein Wesen ist unendliche Freude. Nimm die ehrende Wassergabe an; dir sei Verehrung.
Verehrung Ananta. Ich bringe Arghya dar.
60. Wasser für den Mund
Bringe frisches Wasser dar. Das im Vers genannte Ganga-Wasser wird in der Hauspuja durch das zuvor mit den Flussanrufungen geweihte Wasser vertreten.
gaṅgodakaṃ mayānītaṃ suvarṇakalaśasthitam|
ācamyatāṃ hṛṣīkeśa prasīda puruṣottama||
anantāya namaḥ| ācamanīyaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Ich habe Ganga-Wasser in einem goldenen Gefäß gebracht. Nimm Wasser für den Mund, Hrishikesha; sei gnädig, höchster Purusha.
Verehrung Ananta. Ich bringe Mundwasser dar.
61. Madhuparka für Ananta
Stelle die vorbereitete kleine Portion vor Ananta. Die traditionelle Fünferzusammensetzung des Verses bleibt auch bei Verwendung der genannten pflanzlichen Alternativen im Gebet erhalten.
dadhi kṣīraṃ ghṛtaṃ caiva śarkarāmadhusaṃyutam|
tuṣṭyarthaṃ devadeveśa madhuparkaṃ dadāmi te||
anantāya namaḥ| madhuparkaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Joghurt, Milch und Ghee, vereint mit Zucker und Honig: Zu deiner Freude, Herr der Götter, gebe ich dir dieses Madhuparka.
Verehrung Ananta. Ich bringe Madhuparka dar.
62. Anantas Bad
Beträufle die Grasgestalt leicht mit dem vorbereiteten Wasser, oder bringe die Tropfen vor ihrer Auflage dar. Bewahre die sieben Hauben und den geflochtenen Körper.
gaṅgādibhyaḥ samānītaṃ śītalaṃ vimalaṃ jalam|
snānārthaṃ gṛhyatāṃ deva sarparāja namo’stu te||
anantāya namaḥ| snānaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Dieses kühle, klare Wasser, von Ganga und den anderen heiligen Flüssen herbeigebracht, nimm zum Bad an, Gott. Schlangenkönig, dir sei Verehrung.
Verehrung Ananta. Ich bringe ein Bad dar.
63. Die gelben Gewänder
Lege die zwei kleinen gelben Tücher an die Unterlage oder neben die Gestalt.
taptakāñcanasaṅkāśaṃ pītāmbarayugaṃ śubham|
gṛhāṇa devadeveśa lakṣmīnātha namo’stu te||
anantāya namaḥ| vastraṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Nimm dieses glückverheißende gelbe Gewänderpaar an, das wie glühendes Gold erstrahlt, Herr der Götter. Herr der Lakshmi, dir sei Verehrung.
Verehrung Ananta. Ich bringe Kleidung dar.
64. Der heilige Faden für die Gottheit
Lege den vorbereiteten Opferfaden vor oder behutsam an die Ananta-Gestalt. Dieser Upavita-Faden ist eine Gabe an die Gottheit; der vierzehnknotige Vrata-Faden bleibt für seine eigene Verehrung liegen.
brahmasūtramidaṃ śubhraṃ gṛhāṇa puruṣottama|
dāmodara namaste’stu trāhi māṃ bhavasāgarāt||
anantāya namaḥ| upavītaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Nimm diesen reinen Brahma-Faden an, höchster Purusha. Damodara, dir sei Verehrung. Rette mich aus dem Ozean des weltlichen Gebundenseins.
Verehrung Ananta. Ich bringe den Opferfaden dar.
65. Duft für Ananta
Bringe etwas Sandelpaste mit Kumkum dar. Für die tatsächliche Mischung kannst du den in der Materialliste genannten rein pflanzlichen Duft verwenden.
gandhaṃ kuṅkumasaṃyuktaṃ kastūryādisamanvitam|
gṛhāṇānanta deveśa guṇaratnamahārṇava||
anantāya namaḥ| gandhaṃ samarpayāmi||
Bedeutung:
Nimm den mit Kumkum, Moschus und weiteren Stoffen verbundenen Duft an, Ananta, Herr der Götter, großer Ozean kostbarer Eigenschaften.
Verehrung Ananta. Ich bringe Duft dar.
66. Anantas Blumen
Lege die vorbereiteten frischen Blumen dar. Schenke jede Blüte mit dem inneren Gefühl, auch einen Gedanken der Liebe hinzugeben.
mallīcampakapunnāgamālatyādīni ca prabho|
mayā hṛtāni puṣpāṇi svīkuruṣva sadarcita||
anantāya namaḥ| puṣpāṇi samarpayāmi||
Bedeutung:
Jasmin, Champaka, Punnaga, Malati und andere Blumen habe ich gebracht, Herr. Nimm sie an, du von den Guten Verehrter.
Verehrung Ananta. Ich bringe Blumen dar.
67. Anantas Glieder verehren
Lege zu jeder Zeile eine Blüte oder einige Reiskörner vor die Gestalt. Sieben Schlangenhauben können die Grundlage der Betrachtung sein; die Mantras entfalten zugleich die menschenförmige Gestalt Vishnus.
| Sanskrit | Deutsche Bedeutung |
|---|---|
| anantāya namaḥ| pādau pūjayāmi| |
Verehrung Ananta; ich verehre die Füße. |
| śeṣāya namaḥ| gulphau pūjayāmi| |
Verehrung Shesha; ich verehre die Knöchel. |
| kālātmane namaḥ| jaṅghe pūjayāmi| |
Verehrung dem, dessen Wesen die Zeit ist; ich verehre die Unterschenkel. |
| viśvarūpāya namaḥ| jānunī pūjayāmi| |
Verehrung dem, dessen Gestalt das All ist; ich verehre die Knie. |
| upamāhīnāya namaḥ| ūrū pūjayāmi| |
Verehrung dem Unvergleichlichen; ich verehre die Oberschenkel. |
| kālātmane namaḥ| kaṭiṃ pūjayāmi| |
Verehrung dem, dessen Wesen die Zeit ist; ich verehre die Hüfte. |
| jagannāthāya namaḥ| guhyaṃ pūjayāmi| |
Verehrung dem Herrn der Welt; ich verehre den verborgenen Körperbereich. |
| padmanābhāya namaḥ| nābhiṃ pūjayāmi| |
Verehrung dem Lotusnabeligen; ich verehre den Nabel. |
| sarvātmane namaḥ| kukṣiṃ pūjayāmi| |
Verehrung dem Selbst aller; ich verehre den Bauch. |
| śrīvatsavate namaḥ| vakṣaḥ pūjayāmi| |
Verehrung dem Träger des Shrivatsa-Zeichens; ich verehre die Brust. |
| cakrahastāya namaḥ| hastān pūjayāmi| |
Verehrung dem mit dem Rad in der Hand; ich verehre die Hände. |
| ājānubāhave namaḥ| bāhūn pūjayāmi| |
Verehrung dem, dessen Arme bis zu den Knien reichen; ich verehre die Arme. |
| vācaspataye namaḥ| vaktraṃ pūjayāmi| |
Verehrung dem Herrn der Rede; ich verehre das Antlitz. |
| keśavāya namaḥ| nāsikāṃ pūjayāmi| |
Verehrung Keshava; ich verehre die Nase. |
| nārāyaṇāya namaḥ| netre pūjayāmi| |
Verehrung Narayana; ich verehre die Augen. |
| govindāya namaḥ| śrotre pūjayāmi| |
Verehrung Govinda; ich verehre die Ohren. |
| anantapadmanābhāya namaḥ| śiraḥ pūjayāmi| |
Verehrung Ananta Padmanabha; ich verehre den Kopf. |
| viṣṇave namaḥ| sarvāṇyaṅgāni pūjayāmi|| |
Verehrung Vishnu; ich verehre alle Körperglieder. |
68. Gliederverehrung mit den Avatara-Namen
Die Hauptfassung fügt eine zweite Gliederverehrung mit Avatara-Namen an. Vollziehe auch diese Folge und lege bei jeder Zeile eine Blüte dar.
| Sanskrit | Deutsche Bedeutung |
|---|---|
| matsyāya namaḥ| pādau pūjayāmi| |
Verehrung Matsya, dem Fisch; ich verehre die Füße. |
| kūrmāya namaḥ| gulphau pūjayāmi| |
Verehrung Kurma, der Schildkröte; ich verehre die Knöchel. |
| varāhāya namaḥ| jānunī pūjayāmi| |
Verehrung Varaha, dem Eber; ich verehre die Knie. |
| nārasiṃhāya namaḥ| ūrū pūjayāmi| |
Verehrung Narasimha, dem Mensch-Löwen; ich verehre die Oberschenkel. |
| vāmanāya namaḥ| kaṭiṃ pūjayāmi| |
Verehrung Vamana, dem Zwerg; ich verehre die Hüfte. |
| bhārgavāya namaḥ| udaraṃ pūjayāmi| |
Verehrung Bhargava, Parashurama; ich verehre den Bauch. |
| rāmāya namaḥ| hṛdayaṃ pūjayāmi| |
Verehrung Rama; ich verehre das Herz. |
| kṛṣṇāya namaḥ| mukhaṃ pūjayāmi| |
Verehrung Krishna; ich verehre das Antlitz. |
| sahasraśirase namaḥ| śiraḥ pūjayāmi| |
Verehrung dem Tausendköpfigen; ich verehre den Kopf. |
| śrīmadanantāya namaḥ| sarvāṇyaṅgāni pūjayāmi|| |
Verehrung dem herrlichen Ananta; ich verehre alle Körperglieder. |
69. Die 108 Namen Ananta Padmanabhas
Bringe zu jedem Namen eine Blüte, ein Blatt oder einige Reiskörner dar. Verweile in dem Bewusstsein, dass du den Unendlichen in seinen vielen Gestalten ehrst. Die Reihe verbindet Ananta, Vishnu, Shesha und Balarama. Drei überlieferte Namen werden als Namen bewahrt; ihre unklare Wortbedeutung wird unten ausdrücklich benannt.
| Sanskrit | Deutsche Bedeutung |
|---|---|
| 1. oṃ anantāya namaḥ | |
1. Om, Verehrung dem Unendlichen. |
| 2. oṃ padmanābhāya namaḥ | |
2. Om, Verehrung dem Lotusnabeligen. |
| 3. oṃ śeṣāya namaḥ | |
3. Om, Verehrung Shesha, dem Verbleibenden. |
| 4. oṃ saptaphaṇānvitāya namaḥ | |
4. Om, Verehrung dem mit sieben Schlangenhauben. |
| 5. oṃ talpātmakāya namaḥ | |
5. Om, Verehrung dem, dessen Wesen das Ruhelager ist. |
| 6. oṃ padmakarāya namaḥ | |
6. Om, Verehrung dem mit dem Lotus in der Hand. |
| 7. oṃ piṅgaprasannalocanāya namaḥ | |
7. Om, Verehrung dem mit freundlichen goldbraunen Augen. |
| 8. oṃ gadādharāya namaḥ | |
8. Om, Verehrung dem Keulenträger. |
| 9. oṃ caturbāhave namaḥ | |
9. Om, Verehrung dem Vierarmigen. |
| 10. oṃ śaṅkhacakradharāya namaḥ | |
10. Om, Verehrung dem Träger von Muschel und Rad. |
| 11. oṃ avyayāya namaḥ | |
11. Om, Verehrung dem Unvergänglichen. |
| 12. oṃ navāmrapallavābhāsāya namaḥ | |
12. Om, Verehrung dem, der wie junge Mangosprossen erscheint. |
| 13. oṃ brahmasūtravirājitāya namaḥ | |
13. Om, Verehrung dem, der mit dem heiligen Faden erstrahlt. |
| 14. oṃ śilāsupūjitāya namaḥ | |
14. Om, Verehrung dem im Stein verehrten Herrn. |
| 15. oṃ devāya namaḥ | |
15. Om, Verehrung dem göttlich Leuchtenden. |
| 16. oṃ kauṇḍinyavratatoṣitāya namaḥ | |
16. Om, Verehrung dem durch Kaundinyas Gelübde Erfreuten. |
| 17. oṃ nabhasyaśuklasthacaturdaśīpūjyāya namaḥ | |
17. Om, Verehrung dem, der am vierzehnten Tag der hellen Bhadrapada-Hälfte verehrt wird. |
| 18. oṃ phaṇeśvarāya namaḥ | |
18. Om, Verehrung dem Herrn der Schlangenhauben. |
| 19. oṃ saṅkarṣaṇāya namaḥ | |
19. Om, Verehrung Sankarshana. |
| 20. oṃ citsvarūpāya namaḥ | |
20. Om, Verehrung dem, dessen Wesen Bewusstsein ist. |
| 21. oṃ sūtragranthisusaṃsthitāya namaḥ | |
21. Om, Verehrung dem in den Fadenknoten wohl Gegenwärtigen. |
| 22. oṃ kauṇḍinyavaradāya namaḥ | |
22. Om, Verehrung dem Segensgeber Kaundinyas. |
| 23. oṃ pṛthvīdhāriṇe namaḥ | |
23. Om, Verehrung dem Träger der Erde. |
| 24. oṃ pātālanāyakāya namaḥ | |
24. Om, Verehrung dem Herrn von Patala. |
| 25. oṃ sahasrākṣāya namaḥ | |
25. Om, Verehrung dem Tausendäugigen. |
| 26. oṃ akhilādhārāya namaḥ | |
26. Om, Verehrung der Grundlage von allem. |
| 27. oṃ sarvayogikṛpākarāya namaḥ | |
27. Om, Verehrung dem Gnadenspender aller Yogis. |
| 28. oṃ sahasrapadmasampūjyāya namaḥ | |
28. Om, Verehrung dem mit tausend Lotussen Verehrten. |
| 29. oṃ ketakīkusumapriyāya namaḥ | |
29. Om, Verehrung dem Liebhaber der Ketaki-Blüten. |
| 30. oṃ sahasrabāhave namaḥ | |
30. Om, Verehrung dem Tausendarmigen. |
| 31. oṃ sahasraśirase namaḥ | |
31. Om, Verehrung dem Tausendköpfigen. |
| 32. oṃ śritajanapriyāya namaḥ | |
32. Om, Verehrung dem, der die Schutzsuchenden liebt. |
| 33. oṃ bhaktaduḥkhaharāya namaḥ | |
33. Om, Verehrung dem Beseitiger des Leidens seiner Verehrer. |
| 34. oṃ śrīmate namaḥ | |
34. Om, Verehrung dem Herrlichen. |
| 35. oṃ bhavasāgaratārakāya namaḥ | |
35. Om, Verehrung dem, der über den Ozean des weltlichen Gebundenseins hinüberführt. |
| 36. oṃ yamunātīrasadṛṣṭāya namaḥ | |
36. Om, Verehrung dem am Ufer der Yamuna Geschauten. |
| 37. oṃ sarvanāgendravanditāya namaḥ | |
37. Om, Verehrung dem von allen Schlangenkönigen Gegrüßten. |
| 38. oṃ yamunārādhyapādābjāya namaḥ | |
38. Om, Verehrung dem, dessen Lotusfüße von Yamuna verehrt werden. |
| 39. oṃ yudhiṣṭhirasupūjitāya namaḥ | |
39. Om, Verehrung dem von Yudhishthira Wohlverehrten. |
| 40. oṃ dhyeyāya namaḥ | |
40. Om, Verehrung dem Gegenstand der Meditation. |
| 41. oṃ viṣṇuparyaṅkāya namaḥ | |
41. Om, Verehrung dem Ruhelager Vishnus. |
| 42. oṃ cakṣuśravaṇavallabhāya namaḥ | |
42. Om, Verehrung dem Geliebten der „mit den Augen Hörenden“, der Schlangen. |
| 43. oṃ sarvakāmapradāya namaḥ | |
43. Om, Verehrung dem Geber aller ersehnten Güter. |
| 44. oṃ sevyāya namaḥ | |
44. Om, Verehrung dem, dem zu dienen ist. |
| 45. oṃ bhīmasenāmṛtapradāya namaḥ | |
45. Om, Verehrung dem, der Bhimasena Nektar schenkte. |
| 46. oṃ surāsurendrasampūjyāya namaḥ | |
46. Om, Verehrung dem von den Herrschern der Götter und Asuras Verehrten. |
| 47. oṃ phaṇāmaṇivibhūṣitāya namaḥ | |
47. Om, Verehrung dem mit Edelsteinen an den Schlangenhauben Geschmückten. |
| 48. oṃ satyamūrtaye namaḥ | |
48. Om, Verehrung der Verkörperung der Wahrheit. |
| 49. oṃ śuklatanave namaḥ | |
49. Om, Verehrung dem mit weißem Körper. |
| 50. oṃ nīlavāsase namaḥ | |
50. Om, Verehrung dem in blauen Gewändern. |
| 51. oṃ jagadgurave namaḥ | |
51. Om, Verehrung dem Lehrer der Welt. |
| 52. oṃ avyaktapādāya namaḥ | |
52. Om, Verehrung dem, dessen Füße unmanifest sind. |
| 53. oṃ brahmaṇyāya namaḥ | |
53. Om, Verehrung dem dem heiligen Wissen Zugewandten. |
| 54. oṃ subrahmaṇyanivāsabhuve namaḥ | |
54. Om, Verehrung dem, der Subrahmanya einen Wohnort gibt. |
| 55. oṃ anantabhogaśayanāya namaḥ | |
55. Om, Verehrung dem auf Anantas Windungen Ruhenden. |
| 56. oṃ divākaramunīḍitāya namaḥ | |
56. Om, Verehrung dem von dem Weisen Divakara Gepriesenen. |
| 57. oṃ madhukavṛkṣasaṃsthānāya namaḥ | |
57. Om, Verehrung dem beim Madhuka-Baum Gegenwärtigen. |
| 58. oṃ divākaravarapradāya namaḥ | |
58. Om, Verehrung dem Segensgeber Divakaras. |
| 59. oṃ dakṣahastasadāpūjyāya namaḥ | |
59. Om, Verehrung dem stets an seiner rechten Hand Verehrten. |
| 60. oṃ śivaliṅganiviṣṭadhiye namaḥ | |
60. Om, Verehrung dem, dessen Denken im Shiva-Linga ruht. |
| 61. oṃ tripratīhārasandṛśyāya namaḥ | |
61. Om, Verehrung dem durch drei Tore Geschauten. |
| 62. oṃ mukhadāpipadāmbujāya namaḥ | |
62. Om, Verehrung dem unter dem überlieferten Namen Mukhadāpipadāmbuja Angerufenen; die Wortbedeutung ist ungeklärt. |
| 63. oṃ nṛsiṃhakṣetranilayāya namaḥ | |
63. Om, Verehrung dem im Narasimha-Heiligtum Wohnenden. |
| 64. oṃ durgāsamanvitāya namaḥ | |
64. Om, Verehrung dem mit Durga Verbundenen. |
| 65. oṃ matsyatīrthavihāriṇe namaḥ | |
65. Om, Verehrung dem am Matsya-Tirtha Weilenden. |
| 66. oṃ dharmādharmādirūpavate namaḥ | |
66. Om, Verehrung dem, der Dharma, Adharma und weitere Erscheinungsformen umfasst. |
| 67. oṃ mahārogāyudhāya namaḥ | |
67. Om, Verehrung dem unter dem überlieferten Namen Mahārogāyudha Angerufenen; die Wortbedeutung ist ungeklärt. |
| 68. oṃ vārdhitīrasthāya namaḥ | |
68. Om, Verehrung dem am Meeresufer Weilenden. |
| 69. oṃ karuṇānidhaye namaḥ | |
69. Om, Verehrung dem Schatzhaus des Mitgefühls. |
| 70. oṃ tāmraparṇīpārśvavartine namaḥ | |
70. Om, Verehrung dem an der Seite der Tamraparni Weilenden. |
| 71. oṃ dharmaparāyaṇāya namaḥ | |
71. Om, Verehrung dem dem Dharma Ergebenen. |
| 72. oṃ mahākāvyapraṇetre namaḥ | |
72. Om, Verehrung dem Hervorbringer großer Dichtung. |
| 73. oṃ nāgalokeśvarāya namaḥ | |
73. Om, Verehrung dem Herrn der Schlangenwelt. |
| 74. oṃ svabhuve namaḥ | |
74. Om, Verehrung dem aus sich selbst Seienden. |
| 75. oṃ ratnasiṃhāsanāsīnāya namaḥ | |
75. Om, Verehrung dem auf dem Edelsteinthron Sitzenden. |
| 76. oṃ sphuranmakarakuṇḍalāya namaḥ | |
76. Om, Verehrung dem mit strahlenden Makara-Ohrringen. |
| 77. oṃ sahasrādityasaṅkāśāya namaḥ | |
77. Om, Verehrung dem, der tausend Sonnen gleicht. |
| 78. oṃ purāṇapuruṣāya namaḥ | |
78. Om, Verehrung dem uranfänglichen Purusha. |
| 79. oṃ jvaladratnakirīṭāḍhyāya namaḥ | |
79. Om, Verehrung dem mit einer flammenden Edelsteinkrone Geschmückten. |
| 80. oṃ sarvābharaṇabhūṣitāya namaḥ | |
80. Om, Verehrung dem mit allen Schmuckstücken Gezierten. |
| 81. oṃ nāgakanyāṣṭataprāntāya namaḥ | |
81. Om, Verehrung dem unter dem überlieferten Namen Nāgakanyāṣṭataprānta Angerufenen; die Wortbedeutung ist ungeklärt. |
| 82. oṃ dikpālakaparipūjitāya namaḥ | |
82. Om, Verehrung dem von den Hütern der Richtungen Verehrten. |
| 83. oṃ gandharvagānasantuṣṭāya namaḥ | |
83. Om, Verehrung dem durch den Gesang der Gandharvas Erfreuten. |
| 84. oṃ yogaśāstrapravartakāya namaḥ | |
84. Om, Verehrung dem Begründer der Yoga-Lehre. |
| 85. oṃ devavaiṇikasampūjyāya namaḥ | |
85. Om, Verehrung dem von göttlichen Vina-Spielern Verehrten. |
| 86. oṃ vaikuṇṭhāya namaḥ | |
86. Om, Verehrung Vaikuntha. |
| 87. oṃ sarvatomukhāya namaḥ | |
87. Om, Verehrung dem nach allen Seiten Gewandten. |
| 88. oṃ ratnāṅgadalasadbāhave namaḥ | |
88. Om, Verehrung dem, dessen Arme mit edelsteinbesetzten Armreifen leuchten. |
| 89. oṃ balabhadrāya namaḥ | |
89. Om, Verehrung Balabhadra, dem glückverheißend Starken. |
| 90. oṃ pralambaghne namaḥ | |
90. Om, Verehrung dem Überwinder Pralambas. |
| 91. oṃ kāntīkarṣaṇāya namaḥ | |
91. Om, Verehrung dem durch Schönheit Anziehenden. |
| 92. oṃ bhaktavatsalāya namaḥ | |
92. Om, Verehrung dem, der seine Verehrer liebt. |
| 93. oṃ revatīpriyāya namaḥ | |
93. Om, Verehrung dem Geliebten Revatis. |
| 94. oṃ nirādhārāya namaḥ | |
94. Om, Verehrung dem, der keiner Grundlage bedarf. |
| 95. oṃ kapilāya namaḥ | |
95. Om, Verehrung Kapila, dem Goldbraunen. |
| 96. oṃ kāmapālāya namaḥ | |
96. Om, Verehrung dem Hüter der Wünsche. |
| 97. oṃ acyutāgrajāya namaḥ | |
97. Om, Verehrung dem älteren Bruder Achyutas. |
| 98. oṃ avyagrāya namaḥ | |
98. Om, Verehrung dem Unbeirrten. |
| 99. oṃ baladevāya namaḥ | |
99. Om, Verehrung Baladeva. |
| 100. oṃ mahābalāya namaḥ | |
100. Om, Verehrung dem überaus Starken. |
| 101. oṃ ajāya namaḥ | |
101. Om, Verehrung dem Ungeborenen. |
| 102. oṃ vātāśanādhīśāya namaḥ | |
102. Om, Verehrung dem Herrn der Luftesser, der Schlangen. |
| 103. oṃ mahātejase namaḥ | |
103. Om, Verehrung dem überaus Strahlenden. |
| 104. oṃ nirañjanāya namaḥ | |
104. Om, Verehrung dem Unbefleckten. |
| 105. oṃ sarvalokapratāpanāya namaḥ | |
105. Om, Verehrung dem, dessen Glut alle Welten erfüllt. |
| 106. oṃ sajvālapralayāgnimukhe namaḥ | |
106. Om, Verehrung dem, dessen Mund das flammende Feuer der Weltauflösung ist. |
| 107. oṃ sarvalokaikasaṃhartre namaḥ | |
107. Om, Verehrung dem einzigen Auflöser aller Welten. |
| 108. oṃ sarveṣṭārthapradāyakāya namaḥ | |
108. Om, Verehrung dem Geber aller ersehnten Ziele. |
70. Die vierzehn Knoten verehren
Lege den neuen Faden vor Ananta aus. Beginne an einem Ende und berühre bei jeder Formel den nächsten Knoten; lege dazu eine Blüte. Die hier überlieferte Reihe ruft weibliche göttliche Namen an und endet mit Mahalakshmi. So wird der Faden Knoten für Knoten mit Hingabe geweiht.
| Sanskrit | Deutsche Bedeutung |
|---|---|
| śriyai namaḥ| prathamagranthiṃ pūjayāmi| |
Verehrung Shri, der glückverheißenden Fülle; ich verehre den ersten Knoten. |
| mohinyai namaḥ| dvitīyagranthiṃ pūjayāmi| |
Verehrung Mohini, der Bezaubernden; ich verehre den zweiten Knoten. |
| mahābalāyai namaḥ| tṛtīyagranthiṃ pūjayāmi| |
Verehrung der überaus Starken; ich verehre den dritten Knoten. |
| ajayāyai namaḥ| caturthagranthiṃ pūjayāmi| |
Verehrung der Unbesiegten; ich verehre den vierten Knoten. |
| maṅgalāyai namaḥ| pañcamagranthiṃ pūjayāmi| |
Verehrung der Glückverheißenden; ich verehre den fünften Knoten. |
| śubhāyai namaḥ| ṣaṣṭhagranthiṃ pūjayāmi| |
Verehrung der Guten und Schönen; ich verehre den sechsten Knoten. |
| jayāyai namaḥ| saptamagranthiṃ pūjayāmi| |
Verehrung der Siegreichen; ich verehre den siebten Knoten. |
| vijayāyai namaḥ| aṣṭamagranthiṃ pūjayāmi| |
Verehrung der Triumphierenden; ich verehre den achten Knoten. |
| jayantyai namaḥ| navamagranthiṃ pūjayāmi| |
Verehrung der Siegbringenden; ich verehre den neunten Knoten. |
| pāpanāśinyai namaḥ| daśamagranthiṃ pūjayāmi| |
Verehrung der Vernichterin der Verfehlungen; ich verehre den zehnten Knoten. |
| viśvarūpāyai namaḥ| ekādaśagranthiṃ pūjayāmi| |
Verehrung der, deren Gestalt das All ist; ich verehre den elften Knoten. |
| sarvamaṅgalāyai namaḥ| dvādaśagranthiṃ pūjayāmi| |
Verehrung der in allem Glückverheißenden; ich verehre den zwölften Knoten. |
| mahanīyāyai namaḥ| trayodaśagranthiṃ pūjayāmi| |
Verehrung der Hochzuehrenden; ich verehre den dreizehnten Knoten. |
| mahālakṣmyai namaḥ| caturdaśagranthiṃ pūjayāmi|| |
Verehrung Mahalakshmi; ich verehre den vierzehnten Knoten. |
71. Anantas Weihrauch
Schwenke den vorbereiteten Weihrauch vor Ananta. Stelle den Halter zurück und bringe danach einen Löffel Mundwasser in der Darbringungsschale dar.
daśāṅgo guggulūpetaḥ sugandhaḥ sumanoharaḥ|
āghreyaḥ sarvadevānāṃ dhūpo’yaṃ pratigṛhyatām ||
anantāya namaḥ| dhūpaṃ samarpayāmi| ācamanīyaṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Dieser liebliche, herrlich duftende Weihrauch aus zehn Bestandteilen mit Guggulu, dessen Duft allen Gottheiten dargebracht wird, möge angenommen werden.
Verehrung Ananta. Ich bringe Weihrauch dar. Ich bringe Mundwasser dar.
72. Das Licht mit drei Dochten
Zeige Ananta die brennende Dreidochtlampe. Bringe danach Mundwasser dar. Die Lampe enthält Ghee (bzw. Pflanzenöl).
sājyaṃ trivartisaṃyuktaṃ vahninā yojitaṃ mayā|
gṛhāṇa maṅgalaṃ dīpaṃ trailokyatimirāpaham ||
anantāya namaḥ| dīpaṃ samarpayāmi| ācamanīyaṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Nimm dieses glückverheißende Licht an, das mit Ghee und drei Dochten versehen und von mir entzündet worden ist und die Dunkelheit der drei Welten vertreibt.
Verehrung Ananta. Ich bringe das Licht dar. Ich bringe Mundwasser dar.
73. Die große Speisegabe an Ananta
Stelle die vorbereiteten Speisen vor Ananta und lass einen Augenblick der stillen Darbringung. Reiche zwischendurch Wasser als Getränk und anschließend Mundwasser. Die vier Arten von Nahrung umfassen unterschiedliche Weisen des Essens und Trinkens; du kannst dafür Reis, Hülsenfruchtgericht, Obst, eine Süßspeise und ein Getränk vorbereiten. Joghurt (bzw. Pflanzenjoghurt), Honig (bzw. Pflanzensirup) und Ghee (bzw. Pflanzenöl) können die Gaben ergänzen.
annaṃ caturvidhaṃ sūpaphalabhakṣyasamanvitam|
dadhimadhvājyasaṃyuktaṃ naivedyaṃ pratigṛhyatām ||
anantāya namaḥ| amṛtaṃ mahānaivedyaṃ samarpayāmi| madhye madhye pānīyaṃ samarpayāmi| ācamanīyaṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Nimm diese vierfältige Nahrung an, verbunden mit Suppe, Früchten und festen Speisen, versehen mit Joghurt, Honig und Ghee.
Verehrung Ananta. Ich bringe die nektargleiche große Speisegabe dar. Zwischendurch bringe ich Trinkwasser dar. Ich bringe Mundwasser dar.
74. Tambula für Ananta
Lege das vorbereitete Tambula auf seinem eigenen Teller vor Ananta.
pūgīphalasamāyuktaṃ nāgavallīdalairyutam|
karpūracūrṇasaṃyuktaṃ tāmbūlaṃ pratigṛhyatām ||
anantāya namaḥ| karpūratāmbūlaṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Nimm dieses Tambula an, verbunden mit Arekanuss, Betelblättern und Kampferpulver.
Verehrung Ananta. Ich bringe Tambula mit Kampfer dar.
75. Anantas Arati
Führe das brennende Kampferlicht in ruhigen Kreisbewegungen vor Ananta. Stelle dir vor, dass alles Licht der Welt aus seiner Gegenwart leuchtet. Stelle die Arati-Schale danach ab und bringe Mundwasser dar.
candrādityau ca nakṣatraṃ vidyudagnistvameva ca|
tvameva sarvajyotīṃṣi kuryāṃ nīrājanaṃ tava ||
anantāya namaḥ| sarvamaṅgalaprāptyarthaṃ sarvāparādhakṣamāpaṇārthaṃ karpūranīrājanaṃ darśayāmi| ācamanīyaṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Mond, Sonne, Sterne, Blitz und Feuer bist du selbst. Du bist alles Leuchten. Dir vollziehe ich die Lichtverehrung.
Verehrung Ananta. Zur Erlangung alles Guten und mit der Bitte um Vergebung aller Verfehlungen zeige ich dir das Kampferlicht. Ich bringe Mundwasser dar.
76. Die Hände voller Blumen
Nimm die vorbereiteten Blumen und, soweit vorhanden, Tulsi- und Bilvablätter zwischen die Hände. Bringe sie gesammelt zu Füßen Anantas dar. Die traditionelle Blütenreihe bleibt im Mantra erhalten.
mandāranīlotpalakundajātīpunnāgamallīkaravīrapaṅkajaiḥ|
puṣpāñjaliṃ bilvadalaistulasyā deva tvadaṃghrau viniveśayāmi ||
anantāya namaḥ| mantrapuṣpāñjaliṃ samarpayāmi|
Bedeutung:
Mit Mandara, blauem Lotus, Kunda, Jati, Punnaga, Jasmin, Karavira und Lotusblumen, mit Bilvablättern und Tulsi lege ich diese Handvoll Blumen zu deinen Füßen nieder, Gott.
Verehrung Ananta. Ich bringe die von Mantra begleitete Handvoll Blumen dar.
77. Den geweihten Faden grüßen
Falte die Hände vor dem verehrten vierzehnknotigen Faden. Er wird jetzt als Gegenwart Anantas empfangen.
anantāya namastubhyaṃ sahasraśirase namaḥ|
namo’stu padmanābhāya nāgānāṃ pataye namaḥ||
Bedeutung:
Ananta, dir sei Verehrung; dem Tausendköpfigen sei Verehrung. Dem Lotusnabeligen sei Verehrung; dem Herrn der Schlangen sei Verehrung.
78. Den Faden in die Hand nehmen
Nimm den geweihten Faden mit beiden Händen auf und halte ihn ehrfürchtig vor dein Herz. Das Gebet schließt die Kontinuität der Familie in den Segen ein.
anantaḥ kāmadaḥ śrīmānanantyaṃ me prayacchatu|
ananto dorarūpeṇa putrapautrān pravardhayet||
Bedeutung:
Möge der herrliche Ananta, der die ersehnten Güter schenkt, mir Unendlichkeit gewähren. Möge Ananta in Gestalt des Fadens Kinder und Enkel gedeihen lassen.
79. Zuflucht beim Unendlichen
Sprich das Gebet mit Hingabe. Übergib Ananta das, woran dein Herz schwer trägt, und bitte ihn, auch in deinen Handlungen gegenwärtig zu sein.
anantasaṃsāramahāsamudre magnaṃ samabhyuddhara vāsudeva|
anantarūpo vasa me kare tvamanantasūtrāya namo namaste||
Bedeutung:
Vasudeva, hebe mich ganz empor, der ich im großen Ozean des endlosen Samsara versunken bin. Wohne du in deiner unendlichen Gestalt in meiner Hand. Dem Ananta-Faden sei wieder und wieder Verehrung.
80. Den Faden am rechten Arm binden
Lass dir den Faden am rechten Arm binden oder befestige ihn selbst, so dass alle vierzehn Knoten erhalten bleiben und der Arm sich frei bewegen kann. Diese Hauptfassung bestimmt ausdrücklich den rechten Arm. Der Vers spricht den aus dem Kuru-Geschlecht stammenden Hörer an; seine Worte werden unverändert rezitiert.
saṃsāragahvaraguhāsu sukhaṃ vihartuṃ vāñchanti ye kurukulodbhava śuddhasattvāḥ|
saṃpūjya ca tribhuvaneśamanantadevaṃ badhnanti dakṣiṇakare varadorakaṃ te||
Bedeutung:
Die reinen Herzens sind und sich in den tiefen Höhlen des weltlichen Daseins glücklich bewegen möchten, o Spross des Kuru-Geschlechts, verehren Anantadeva, den Herrn der drei Welten, und binden den vorzüglichen Faden an ihre rechte Hand beziehungsweise ihren rechten Arm.
81. Den bisherigen Faden würdig verabschieden
Falls du einen bisherigen Ananta-Faden hast, löse ihn jetzt und lege ihn sauber auf einen kleinen Teller. Sprich die folgende Formel. Bei der erstmaligen Feier entfällt allein dieser auf den alten Faden bezogene Schritt. Die Quelle übergibt ihn anschließend zusammen mit der Gabe an den Brahmanen.
namaḥ sarvahitānanta jagadānandakāraka|
jīrṇadoraṃ vāsudeva visṛjāmi tvadājñayā||
Bedeutung:
Verehrung dir, Ananta, dem Wohl aller Dienenden, der du die Welt mit Freude erfüllst. Vasudeva, deinem Willen gemäß entlasse ich den alten Faden.
82. Gabe, Dakshina und Hingabe an Brahman
Ehre den eingeladenen Brahmanen und überreiche die vorbereitete Gabe mit Obst und Dakshina. Übergebe, wenn vorhanden, auch den zuvor verabschiedeten alten Faden. Sprich die folgenden Verse; sie erkennen den Geber, den Empfänger und die tragende Kraft als Ananta.
upāyanamidaṃ vipra saphalaṃ dakṣiṇāyutam|
gṛhāṇa karuṇāsindhuḥ prīyatāṃ ca janārdanaḥ||
anantaḥ pratigṛhṇīyādananto vai dadāti ca|
anantastārayeddvābhyāmanantāya namo namaḥ||
tatsat brahmārpaṇamastu||
Bedeutung:
Brahmane, nimm diese Gabe mit Frucht und Dakshina an. Möge Janardana, der Ozean des Mitgefühls, erfreut sein.
Ananta möge empfangen; Ananta ist es, der gibt. Ananta möge Geber und Empfänger zum anderen Ufer führen. Dem Unendlichen sei wieder und wieder Verehrung.
Das ist die Wirklichkeit. Alles sei Brahman dargebracht.
Abschluss und Weitertragen des Segens
Die Puja vollenden
Verneige dich vor Ananta und Yamuna. Die Anrufung hatte ihre besondere Gegenwart bis zum Ende der Puja erbeten; die Schlussformel widmet das Ganze Brahman. Beende diese besondere Einladung nun bewusst mit Dank. Als eigene deutsche Abschlussworte kannst du sprechen: „Ananta, Yamuna und Varuna, ich danke euch für eure Gegenwart. Die äußere Feier ist vollendet; eure Gegenwart möge in meinem Herzen und in meinen Handlungen weiterleuchten.“ Diese frei formulierten Worte erläutern den häuslichen Abschluss; sie sind kein zusätzlicher Sanskritvers der Vorlage.
Lass das Arati-Licht auf seiner feuerfesten Unterlage ausbrennen und beaufsichtige die Lampen bis zum Schluss. Teile die reinen Speisegaben als Prasad und bewirte die eingeladenen Brahmanen und verheirateten Frauen, wie die Quelle es vorsieht. Die Freude der Feier darf sich im Geben, im gemeinsamen Essen und in liebevoller Aufmerksamkeit fortsetzen.
Kalasha, Grasgestalt und Faden
Für das anschließende Aufräumen nennt die Vorlage keinen eigenen langen Ritus. Praktisch kannst du das reine, nicht mit Duftstoffen vermischte Kalasha-Wasser achtsam zu einer Pflanze geben. Bereits aufgefangene Bade- und Darbringungsflüssigkeiten bleiben von Trinkwasser und Prasad getrennt. Nimm die vergängliche Darbha-Gestalt nach dem bewussten Abschluss ehrfürchtig von ihrer Auflage; unvermischte Gräser und Blumen können an einem sauberen Ort der Erde übergeben werden. Reinige die Gefäße, bewahre Tücher und Schmuck für die nächste Verehrung auf und behandle die Kurkuma-Gestalt ebenso respektvoll. Diese Angaben erläutern den Umgang mit den Materialien im heutigen Haushalt.
Trage den neuen Ananta-Faden als Erinnerung an dein Vrata. Die vorliegende Quelle bestimmt keine eigene Anzahl von Tragetagen; folge bei einer fortgesetzten Familienpraxis deren Gewohnheit. Wenn der Faden später abgelegt wird, bewahre ihn sauber für den nächsten vorgesehenen Abschluss auf. Seine vierzehn Knoten können dich immer wieder zu demselben inneren Vorsatz zurückrufen: mit Wahrhaftigkeit, Mitgefühl und Gottvertrauen zu handeln.
Eine Anregung für die persönliche Praxis
Nach der überlieferten Feier kannst du einige Minuten Meditation anschließen. Spüre bei jedem ruhigen Atemzug: Die Hände ruhen, das Herz bleibt bei Ananta. Als persönliche Ergänzung im Geist des Yoga mag eine konkrete Tat folgen – jemanden bewirten, eine Last mittragen, ein gegebenes Wort halten. So verbindet sich das Zeichen am Arm mit gelebter Hingabe.
Zusammenhängende Rezitationsfassungen
IAST
Die Nummern entsprechen dem Ablauf. Handlungen, Wiederholungen und gegebenenfalls auszulassende Abschnitte bleiben an die dortigen Anweisungen gebunden.
1. Achamana: die eigene Sammlung
oṃ acyutāya namaḥ |
oṃ anantāya namaḥ |
oṃ govindāya namaḥ |
2. Die zwölf Namen am eigenen Körper
keśava |
nārāyaṇa |
mādhava |
govinda |
viṣṇu |
madhusūdana |
trivikrama |
vāmana |
śrīdhara |
hṛṣīkeśa |
padmanābha |
dāmodara |
3. Ganesha im Herzen
śuklāmbaradharaṃ viṣṇuṃ śaśivarṇaṃ caturbhujam|
prasannavadanaṃ dhyāyet sarvavighnopaśāntaye ||
4. Pranayama und Gayatri
oṃ bhūḥ oṃ bhuvaḥ oṃ suvaḥ oṃ mahaḥ oṃ janaḥ oṃ tapaḥ oṃ satyam |
oṃ tatsaviturvareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi |
dhiyo yo naḥ pracodayāt ||
oṃ āpo jyotī raso’mṛtaṃ brahma bhūrbhuvassuvarom |
5. Vorsatz zur vorbereitenden Ganesha-Puja
mamopāttasamastaduritakṣayadvārā śrīparameśvaraprītyarthaṃ kariṣyamāṇasya karmaṇaḥ nirvighnena parisamāptyarthaṃ ādau vighneśvarapūjāṃ kariṣye|
6. Verehrung der Erhabenen
ābrahmalokādārohāt ālokāt lokaparvatāt|
ye vasanti dvijā devāstebhyo nityaṃ namo namaḥ ||
7. Den Sitz ehren
pṛthivyā merupṛṣṭha ṛṣiḥ| sutalaṃ chandaḥ| kūrmo devatā| āsane viniyogaḥ|
pṛthivi tvayā dhṛtā lokā devi tvaṃ viṣṇunā dhṛtā|
tvaṃ ca dhāraya māṃ devi pavitraṃ cāsanaṃ kuru ||
8. Die Glocke erklingen lassen
āgamārthaṃ tu devānāṃ gamanārthaṃ tu rakṣasām|
ghaṇṭāravaṃ karomyādau devatāhvānakāraṇam ||
9. Ganesha in der Kurkuma-Gestalt empfangen
asmin haridrābimbe śrīvighneśvaraṃ dhyāyāmi|
āvāhayāmi| āsanaṃ samarpayāmi| pādayoḥ pādyaṃ samarpayāmi| arghyaṃ samarpayāmi| ācamanīyaṃ samarpayāmi| madhuparkaṃ samarpayāmi| snānaṃ samarpayāmi| ācamanīyaṃ samarpayāmi| vastraṃ samarpayāmi| upavītaṃ samarpayāmi| divyaparimalagandhān dhārayāmi| akṣatān samarpayāmi| puṣpaiḥ pūjayāmi|
10. Die Namen Ganeshas
sumukhāya namaḥ |
ekadantāya namaḥ |
kapilāya namaḥ |
gajakarṇikāya namaḥ |
lambodarāya namaḥ |
vikaṭāya namaḥ |
vighnarājāya namaḥ |
vināyakāya namaḥ |
dhūmaketave namaḥ |
gaṇādhyakṣāya namaḥ |
phālacandrāya namaḥ |
gajānanāya namaḥ |
vakratuṇḍāya namaḥ |
śūrpakarṇāya namaḥ |
herambāya namaḥ |
skandapūrvajāya namaḥ |
siddhivināyakāya namaḥ |
śrīmahāgaṇapataye namaḥ |
11. Ganeshas Gaben vollenden
dhūpamāghrāpayāmi| dīpaṃ darśayāmi| nivedayāmi| karpūranīrājanaṃ darśayāmi| samastopacārapūjāṃ samarpayāmi|
12. Um einen freien Weg bitten
vakratuṇḍa mahākāya sūryakoṭisamaprabha|
nirvighnaṃ kuru me deva sarvakāryeṣu sarvadā ||
13. Erneute Atemsammlung
oṃ bhūḥ oṃ bhuvaḥ oṃ suvaḥ oṃ mahaḥ oṃ janaḥ oṃ tapaḥ oṃ satyam |
oṃ tatsaviturvareṇyaṃ bhargo devasya dhīmahi |
dhiyo yo naḥ pracodayāt ||
oṃ āpo jyotī raso’mṛtaṃ brahma bhūrbhuvassuvarom |
14. Sankalpa für das Ananta-Vrata
śubhe śobhane muhūrte ādyabrahmaṇaḥ dvitīyaparārdhe śvetavarāhakalpe vaivasvatamanvantare aṣṭāviṃśatitame kaliyuge prathame pāde jambūdvīpe [Land und Ort] asmin vartamāne vyāvahārike prabhavādiṣaṣṭisaṃvatsarāṇāṃ madhye [Samvatsara] nāma saṃvatsare [Ayana] ayane [Ritu] ṛtau [Monat] māse [Mondhälfte] pakṣe [Tithi] śubhatithau [Wochentag] vāsarayuktāyāṃ [Nakshatra] nakṣatrayuktāyāṃ śubhayogaśubhakaraṇasakalaviśeṣaṇaviśiṣṭāyāmasyāṃ śubhatithau mamopāttasamastaduritakṣayadvārā śrīparameśvaraprītyarthaṃ anantapadmanābhaprītyarthaṃ anantavratārambhaṃ kariṣye|
15. Ganesha danken und die Vorbereitung weiterführen
śrīvighneśvarāya namaḥ yathāsthānaṃ pratiṣṭhāpayāmi |
śobhanārthe kṣemāya punarāgamanāya ca |
16. Das vorbereitende Wassergefäß verehren
gaṅge ca yamune caiva godāvari sarasvati|
narmade sindhu kāveri jale’smin sannidhiṃ kuru ||
gaṅgāyai namaḥ
yamunāyai namaḥ
godāvaryai namaḥ
sarasvatyai namaḥ
narmadāyai namaḥ
sindhave namaḥ
kāveryai namaḥ
puṣpaiḥ pūjayāmi|
17. Den Shankha verehren
tvaṃ purā sāgarotpanno viṣṇunā vidhṛtaḥ kare|
devaiśca pūjitaḥ sarvaiḥ pāñcajanya namo’stu te ||
18. Atma-Puja: den inneren Tempel erkennen
deho devālayaḥ prokto jīvo devaḥ sanātanaḥ|
tyajāmyajñānanirmālyaṃ so’haṃbhāvena pūjaye ||
19. Den göttlichen Sitz verehren
oṃ sakalaguṇātmaśaktiyuktāya yogapīṭhāya namaḥ
ādhāraśaktyai namaḥ
mūlaprakṛtyai namaḥ
ādivarāhāya namaḥ
ādikūrmāya namaḥ
anantāya namaḥ
pṛthivyai namaḥ
ādityādinavagrahadevatābhyo namaḥ
daśadikpālebhyo namaḥ
20. Den Guru im Herzen ehren
gururbrahmā gururviṣṇurgururdevo maheśvaraḥ|
guruḥ sākṣāt paraṃ brahma tasmai śrīgurave namaḥ ||
śrīguruṃ dhyāyāmi|
21. Pranapratistha: die Gegenwart einladen
asya śrīprāṇapratiṣṭhāmahāmantrasya brahmaviṣṇumaheśvarā ṛṣayaḥ| ṛgyajussāmātharvāṇi chandāṃsi| sakalajagatsṛṣṭisthitisaṃhārakāriṇī prāṇaśaktiḥ parā devatā| oṃ bījam| hrīṃ śaktiḥ| kroṃ kīlakam| prāṇapratiṣṭhāyāṃ viniyogaḥ|
22. Karanyasa: die Hände durchlichten
oṃ aṅguṣṭhābhyāṃ namaḥ
hrīṃ tarjanībhyāṃ namaḥ
kroṃ madhyamābhyāṃ namaḥ
oṃ anāmikābhyāṃ namaḥ
hrīṃ kaniṣṭhābhyāṃ namaḥ
kroṃ karatalakarapṛṣṭhābhyāṃ namaḥ
23. Anganyasa und Schutz der Richtungen
bhūrbhuvassuvarom |
oṃ hṛdayāya namaḥ
hrīṃ śirase svāhā
kroṃ śikhāyai vaṣaṭ
oṃ kavacāya hum
hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ
kroṃ astrāya phaṭ
24. Pranashakti betrachten
raktāmbhodhisthapotollasadaruṇasarojādhirūḍhā karābjaiḥ
pāśaṃ kodaṇḍamikṣūdbhavamaḷiguṇamapyaṅkuśaṃ pañcabāṇān|
bibhrāṇāsṛk kapālaṃ trinayanalasitā pīnavakṣoruhāḍhyā
devī bālārkavarṇā bhavatu sukhakarī prāṇaśaktiḥ parā naḥ||
25. Die Elemente als Gaben
laṃ pṛthivyātmikāyai
gandhaṃ samarpayāmi|
haṃ ākāśātmikāyai
puṣpaiḥ pūjayāmi|
yaṃ vāyvātmikāyai
dhūpamāghrāpayāmi|
raṃ agnyātmikāyai
dīpaṃ darśayāmi|
vaṃ amṛtātmikāyai
amṛtaṃ mahānaivedyaṃ nivedayāmi|
saṃ sarvātmikāyai
sarvopacārapūjāṃ samarpayāmi|
26. Die Lebenskraft in der Gestalt vergegenwärtigen
oṃ |
oṃ |
oṃ |
oṃ |
oṃ |
oṃ |
oṃ |
oṃ |
oṃ |
oṃ |
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oṃ |
oṃ |
oṃ |
oṃ hrīṃ kroṃ kroṃ hrīṃ āṃ| yaṃ raṃ laṃ vaṃ śaṃ ṣaṃ saṃ hoṃ| haṃsaso’haṃ so’haṃ haṃsaḥ| asyāṃ mūrtau jīvastiṣṭhatu| asyāṃ mūrtau sarvendriyāṇi manastvakcakṣuḥśrotrajihvāghrāṇavākpāṇipādapāyūpasthākhyāni prāṇāpānavyānodānasamānāścāgatya sukhaṃ ciraṃ tiṣṭhantu svāhā ||
asunīte punarasmāsu cakṣuḥ punaḥ prāṇamiha no dhehi bhogam| jyok paśyema sūryamuccarantamanumate mṛḷayā naḥ svasti ||
27. Die eingeladene Gegenwart willkommen heißen
āvāhito bhava| sthāpito bhava| sannihito bhava| sanniruddho bhava| avakuṇṭhito bhava| suprīto bhava| suprasanno bhava| sumukho bhava| varado bhava| prasīda prasīda| svāmin sarvajagannātha yāvatpūjāvasānakam tāvattvaṃ prītibhāvena bimbe’smin sannidhiṃ kuru ||
28. Den Beginn der Yamuna-Puja sammeln
śuklāmbaradharaṃ viṣṇuṃ śaśivarṇaṃ caturbhujam|
prasannavadanaṃ dhyāyet sarvavighnopaśāntaye ||
29. Varuna im Wasser, Yamuna im Kalasha
varuṇāya namaḥ | sakalārādhanaiḥ svarcitam |
kumbhe yamunāṃ pūjayāmi ||
30. Yamuna betrachten
kṣīrodārṇavasambhūte kṣīravarṇasamaprabhe|
prasādaṃ kuru me devi yamunāyai namo namaḥ||
yamunāṃ dhyāyāmi||
31. Yamuna einladen
viṣṇupādasamudbhūte sarvakāmapradāyini|
sarvasaubhāgyade devi yamunāyai namo’stu te||
yamunāṃ āvāhayāmi||
32. Einen Sitz darbringen
sūryapādābjasambhūte sarvalokahitapriye|
sarvapāpavinirmukte tuṅgāyai ca namo’stu te||
yamunāyai namaḥ| āsanaṃ samarpayāmi||
33. Fußwasser
garuḍāsanasambhūte sarvalakṣaṇasaṃyute|
sarvavrate mahādevi bhadrāyai ca namo’stu te||
yamunāyai namaḥ| pādyaṃ samarpayāmi||
34. Arghya
kṛṣṇaveṇyai namastubhyaṃ kṛṣṇavarṇe sulakṣaṇe|
viṣṇupriye mahādevi bhāgīrathyai namo namaḥ||
yamunāyai namaḥ| arghyaṃ samarpayāmi||
35. Mundwasser für Yamuna
nandipāde namastubhyaṃ śaṅkarārdhaśarīriṇi|
sarvalokādhipe devi bhāgīrathyai namo namaḥ||
yamunāyai namaḥ| ācamanīyaṃ samarpayāmi||
36. Madhuparka für Yamuna
giripāde namastubhyaṃ sarvalakṣaṇasaṃyute|
sarvaprade mahādevi bhadrāyai ca namo’stu te||
yamunāyai namaḥ| madhuparkaṃ samarpayāmi||
37. Das Bad
siṃhapāde namastubhyaṃ narasiṃhasamanvite|
sarvalakṣaṇasampūrṇe bhavanāśini te namaḥ||
yamunāyai namaḥ| snānaṃ samarpayāmi||
38. Yamunas Gewänder
devānāmuttame devi sūkṣmatantuvinirmitam|
vastrayugmaṃ mayā dattaṃ gṛhāṇa surapūjite||
yamunāyai namaḥ| vastraṃ samarpayāmi||
39. Das Obergewand
godāvari namastubhyaṃ sarvābhīṣṭapradāyini|
sarvapāpavinirmukte vṛddhagaṅge namo namaḥ||
yamunāyai namaḥ| kañcukaṃ samarpayāmi||
40. Schmuck
ratnatāṭaṅkakaṭakabhūṣaṇāni raviprabhe|
dadāmi te ravisute sarvaiśvaryapradāyini||
yamunāyai namaḥ| ābharaṇāni samarpayāmi||
41. Duft
candanāgarukarpūragorocanasamanvitam|
kastūryādiyutaṃ devi gandhaṃ dāsyāmi bhaktitaḥ||
yamunāyai namaḥ| gandhaṃ samarpayāmi||
42. Blumen
mandārapārijātādyaiḥ ketakīpāṭalādibhiḥ|
tvāṃ pūjayāmi yamune varade bhaktavatsale||
yamunāyai namaḥ| puṣpāṇi samarpayāmi||
43. Yamunas Glieder verehren
yamunāyai namaḥ pādau pūjayāmi|
kālindyai namaḥ jānunī pūjayāmi|
sūryatanayāyai namaḥ ūrū pūjayāmi|
śamanasvasre namaḥ kaṭiṃ pūjayāmi|
gaṅgāyai namaḥ nābhiṃ pūjayāmi|
taraṅgiṇyai namaḥ stanau pūjayāmi|
hlādinyai namaḥ bhujān pūjayāmi|
unnatakaṇṭhyai namaḥ kaṇṭhaṃ pūjayāmi|
sarasvatyai namaḥ mukhaṃ pūjayāmi|
trilokajananyai namaḥ lalāṭaṃ pūjayāmi|
bhīmarathyai namaḥ śiraḥ pūjayāmi|
yamunāyai namaḥ sarvāṇyaṅgāni pūjayāmi||
44. Weihrauch und Licht für Yamuna
yamunāyai namaḥ| dhūpamāghrāpayāmi||
yamunāyai namaḥ| dīpaṃ darśayāmi||
45. Yamunas Speisegabe
sarvabhakṣyaiśca bhojyaiśca rasaiḥ ṣaḍbhiḥ samanvitam|
naivedyaṃ gṛhyatāṃ devi yamunāyai namo’stu te||
yamunāyai namaḥ| amṛtopahāraṃ nivedayāmi|| madhye madhye amṛtapānīyaṃ samarpayāmi|| karpūratāmbūlaṃ samarpayāmi||
46. Yamunas Arati mit fünf Dochten
pañcavartisamāyuktaṃ sarvamaṅgalakārakam|
nīrājanaṃ pradāsyāmi kalyāṇaṃ kuru maṅgale||
yamunāyai namaḥ| karpūranīrājanaṃ darśayāmi||
47. Yamuna danken
kṣīrodārṇavasambhūte kṣīrārṇavaniṣevite|
iha bhogān varān dehi paratra ca parāṃ gatim||
yamunāyai namaḥ| mantrapuṣpaṃ samarpayāmi| pradakṣiṇanamaskārān samarpayāmi|
48. Ananta aufstellen und seine Pranapratistha beginnen
asya śrīprāṇapratiṣṭhāmahāmantrasya brahmaviṣṇumaheśvarā ṛṣayaḥ| ṛgyajussāmātharvāṇi chandāṃsi| sakalajagatsṛṣṭisthitisaṃhārakāriṇī prāṇaśaktiḥ parā devatā| oṃ bījam| hrīṃ śaktiḥ| kroṃ kīlakam| prāṇapratiṣṭhāyāṃ viniyogaḥ|
49. Anantas Pranapratistha: Karanyasa: die Hände durchlichten
oṃ aṅguṣṭhābhyāṃ namaḥ
hrīṃ tarjanībhyāṃ namaḥ
kroṃ madhyamābhyāṃ namaḥ
oṃ anāmikābhyāṃ namaḥ
hrīṃ kaniṣṭhābhyāṃ namaḥ
kroṃ karatalakarapṛṣṭhābhyāṃ namaḥ
50. Anantas Pranapratistha: Anganyasa und Schutz der Richtungen
bhūrbhuvassuvarom |
oṃ hṛdayāya namaḥ
hrīṃ śirase svāhā
kroṃ śikhāyai vaṣaṭ
oṃ kavacāya hum
hrīṃ netratrayāya vauṣaṭ
kroṃ astrāya phaṭ
51. Anantas Pranapratistha: Pranashakti betrachten
raktāmbhodhisthapotollasadaruṇasarojādhirūḍhā karābjaiḥ
pāśaṃ kodaṇḍamikṣūdbhavamaḷiguṇamapyaṅkuśaṃ pañcabāṇān|
bibhrāṇāsṛk kapālaṃ trinayanalasitā pīnavakṣoruhāḍhyā
devī bālārkavarṇā bhavatu sukhakarī prāṇaśaktiḥ parā naḥ||
52. Anantas Pranapratistha: Die Elemente als Gaben
laṃ pṛthivyātmikāyai
gandhaṃ samarpayāmi|
haṃ ākāśātmikāyai
puṣpaiḥ pūjayāmi|
yaṃ vāyvātmikāyai
dhūpamāghrāpayāmi|
raṃ agnyātmikāyai
dīpaṃ darśayāmi|
vaṃ amṛtātmikāyai
amṛtaṃ mahānaivedyaṃ nivedayāmi|
saṃ sarvātmikāyai
sarvopacārapūjāṃ samarpayāmi|
53. Anantas Pranapratistha: Die Lebenskraft in der Gestalt vergegenwärtigen
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oṃ hrīṃ kroṃ kroṃ hrīṃ āṃ| yaṃ raṃ laṃ vaṃ śaṃ ṣaṃ saṃ hoṃ| haṃsaso’haṃ so’haṃ haṃsaḥ| asyāṃ mūrtau jīvastiṣṭhatu| asyāṃ mūrtau sarvendriyāṇi manastvakcakṣuḥśrotrajihvāghrāṇavākpāṇipādapāyūpasthākhyāni prāṇāpānavyānodānasamānāścāgatya sukhaṃ ciraṃ tiṣṭhantu svāhā ||
asunīte punarasmāsu cakṣuḥ punaḥ prāṇamiha no dhehi bhogam| jyok paśyema sūryamuccarantamanumate mṛḷayā naḥ svasti ||
54. Anantas Pranapratistha: Die eingeladene Gegenwart willkommen heißen
āvāhito bhava| sthāpito bhava| sannihito bhava| sanniruddho bhava| avakuṇṭhito bhava| suprīto bhava| suprasanno bhava| sumukho bhava| varado bhava| prasīda prasīda| svāmin sarvajagannātha yāvatpūjāvasānakam tāvattvaṃ prītibhāvena bimbe’smin sannidhiṃ kuru ||
55. Ananta Padmanabha betrachten
dhyāyāmyanantaṃ deveśaṃ pītavāsasamacyutam|
navāmrapallavanibhaṃ piṅgabhrūśmaśrulocanam||
pītāmbaradharaṃ devaṃ śaṅkhacakragadādharam|
viśvākāraṃ viśvayoniṃ viśvādhāraṃ hariṃ param||
sahasraśirasaṃ viṣṇuṃ śeṣasaṃjñaṃ ramāpatim|
alaṅkṛtaṃ samudrasthaṃ viśvarūpaṃ vibhāvaye||
anantaṃ dhyāyāmi||
56. Ananta einladen
āgacchānanta deveśa tejorāśe jagatpate|
imāṃ mayā kṛtāṃ pūjāṃ gṛhāṇa puruṣottama||
anantaṃ āvāhayāmi||
57. Anantas Sitz
viṣṭaro’yaṃ vicitrātman govardhanadhara prabho|
ananta dīyate tasmin ratnasiṃhāsane viśa||
anantāya namaḥ| āsanaṃ samarpayāmi||
58. Wasser für Anantas Füße
yathā tvaṃ sarvadevānāṃ indrādīnāṃ ca rakṣakaḥ|
tathā māṃ pālayānanta tvadaṅghriśaraṇāgatam||
anantāya namaḥ| pādyaṃ samarpayāmi||
59. Die ehrende Wassergabe
anantānantadeveśa anantaphaladāyaka|
anantānandarūpo’si gṛhāṇārghyaṃ namo’stu te||
anantāya namaḥ| arghyaṃ samarpayāmi||
60. Wasser für den Mund
gaṅgodakaṃ mayānītaṃ suvarṇakalaśasthitam|
ācamyatāṃ hṛṣīkeśa prasīda puruṣottama||
anantāya namaḥ| ācamanīyaṃ samarpayāmi||
61. Madhuparka für Ananta
dadhi kṣīraṃ ghṛtaṃ caiva śarkarāmadhusaṃyutam|
tuṣṭyarthaṃ devadeveśa madhuparkaṃ dadāmi te||
anantāya namaḥ| madhuparkaṃ samarpayāmi||
62. Anantas Bad
gaṅgādibhyaḥ samānītaṃ śītalaṃ vimalaṃ jalam|
snānārthaṃ gṛhyatāṃ deva sarparāja namo’stu te||
anantāya namaḥ| snānaṃ samarpayāmi||
63. Die gelben Gewänder
taptakāñcanasaṅkāśaṃ pītāmbarayugaṃ śubham|
gṛhāṇa devadeveśa lakṣmīnātha namo’stu te||
anantāya namaḥ| vastraṃ samarpayāmi||
64. Der heilige Faden für die Gottheit
brahmasūtramidaṃ śubhraṃ gṛhāṇa puruṣottama|
dāmodara namaste’stu trāhi māṃ bhavasāgarāt||
anantāya namaḥ| upavītaṃ samarpayāmi||
65. Duft für Ananta
gandhaṃ kuṅkumasaṃyuktaṃ kastūryādisamanvitam|
gṛhāṇānanta deveśa guṇaratnamahārṇava||
anantāya namaḥ| gandhaṃ samarpayāmi||
66. Anantas Blumen
mallīcampakapunnāgamālatyādīni ca prabho|
mayā hṛtāni puṣpāṇi svīkuruṣva sadarcita||
anantāya namaḥ| puṣpāṇi samarpayāmi||
67. Anantas Glieder verehren
anantāya namaḥ| pādau pūjayāmi|
śeṣāya namaḥ| gulphau pūjayāmi|
kālātmane namaḥ| jaṅghe pūjayāmi|
viśvarūpāya namaḥ| jānunī pūjayāmi|
upamāhīnāya namaḥ| ūrū pūjayāmi|
kālātmane namaḥ| kaṭiṃ pūjayāmi|
jagannāthāya namaḥ| guhyaṃ pūjayāmi|
padmanābhāya namaḥ| nābhiṃ pūjayāmi|
sarvātmane namaḥ| kukṣiṃ pūjayāmi|
śrīvatsavate namaḥ| vakṣaḥ pūjayāmi|
cakrahastāya namaḥ| hastān pūjayāmi|
ājānubāhave namaḥ| bāhūn pūjayāmi|
vācaspataye namaḥ| vaktraṃ pūjayāmi|
keśavāya namaḥ| nāsikāṃ pūjayāmi|
nārāyaṇāya namaḥ| netre pūjayāmi|
govindāya namaḥ| śrotre pūjayāmi|
anantapadmanābhāya namaḥ| śiraḥ pūjayāmi|
viṣṇave namaḥ| sarvāṇyaṅgāni pūjayāmi||
68. Gliederverehrung mit den Avatara-Namen
matsyāya namaḥ| pādau pūjayāmi|
kūrmāya namaḥ| gulphau pūjayāmi|
varāhāya namaḥ| jānunī pūjayāmi|
nārasiṃhāya namaḥ| ūrū pūjayāmi|
vāmanāya namaḥ| kaṭiṃ pūjayāmi|
bhārgavāya namaḥ| udaraṃ pūjayāmi|
rāmāya namaḥ| hṛdayaṃ pūjayāmi|
kṛṣṇāya namaḥ| mukhaṃ pūjayāmi|
sahasraśirase namaḥ| śiraḥ pūjayāmi|
śrīmadanantāya namaḥ| sarvāṇyaṅgāni pūjayāmi||
69. Die 108 Namen Ananta Padmanabhas
1. oṃ anantāya namaḥ |
2. oṃ padmanābhāya namaḥ |
3. oṃ śeṣāya namaḥ |
4. oṃ saptaphaṇānvitāya namaḥ |
5. oṃ talpātmakāya namaḥ |
6. oṃ padmakarāya namaḥ |
7. oṃ piṅgaprasannalocanāya namaḥ |
8. oṃ gadādharāya namaḥ |
9. oṃ caturbāhave namaḥ |
10. oṃ śaṅkhacakradharāya namaḥ |
11. oṃ avyayāya namaḥ |
12. oṃ navāmrapallavābhāsāya namaḥ |
13. oṃ brahmasūtravirājitāya namaḥ |
14. oṃ śilāsupūjitāya namaḥ |
15. oṃ devāya namaḥ |
16. oṃ kauṇḍinyavratatoṣitāya namaḥ |
17. oṃ nabhasyaśuklasthacaturdaśīpūjyāya namaḥ |
18. oṃ phaṇeśvarāya namaḥ |
19. oṃ saṅkarṣaṇāya namaḥ |
20. oṃ citsvarūpāya namaḥ |
21. oṃ sūtragranthisusaṃsthitāya namaḥ |
22. oṃ kauṇḍinyavaradāya namaḥ |
23. oṃ pṛthvīdhāriṇe namaḥ |
24. oṃ pātālanāyakāya namaḥ |
25. oṃ sahasrākṣāya namaḥ |
26. oṃ akhilādhārāya namaḥ |
27. oṃ sarvayogikṛpākarāya namaḥ |
28. oṃ sahasrapadmasampūjyāya namaḥ |
29. oṃ ketakīkusumapriyāya namaḥ |
30. oṃ sahasrabāhave namaḥ |
31. oṃ sahasraśirase namaḥ |
32. oṃ śritajanapriyāya namaḥ |
33. oṃ bhaktaduḥkhaharāya namaḥ |
34. oṃ śrīmate namaḥ |
35. oṃ bhavasāgaratārakāya namaḥ |
36. oṃ yamunātīrasadṛṣṭāya namaḥ |
37. oṃ sarvanāgendravanditāya namaḥ |
38. oṃ yamunārādhyapādābjāya namaḥ |
39. oṃ yudhiṣṭhirasupūjitāya namaḥ |
40. oṃ dhyeyāya namaḥ |
41. oṃ viṣṇuparyaṅkāya namaḥ |
42. oṃ cakṣuśravaṇavallabhāya namaḥ |
43. oṃ sarvakāmapradāya namaḥ |
44. oṃ sevyāya namaḥ |
45. oṃ bhīmasenāmṛtapradāya namaḥ |
46. oṃ surāsurendrasampūjyāya namaḥ |
47. oṃ phaṇāmaṇivibhūṣitāya namaḥ |
48. oṃ satyamūrtaye namaḥ |
49. oṃ śuklatanave namaḥ |
50. oṃ nīlavāsase namaḥ |
51. oṃ jagadgurave namaḥ |
52. oṃ avyaktapādāya namaḥ |
53. oṃ brahmaṇyāya namaḥ |
54. oṃ subrahmaṇyanivāsabhuve namaḥ |
55. oṃ anantabhogaśayanāya namaḥ |
56. oṃ divākaramunīḍitāya namaḥ |
57. oṃ madhukavṛkṣasaṃsthānāya namaḥ |
58. oṃ divākaravarapradāya namaḥ |
59. oṃ dakṣahastasadāpūjyāya namaḥ |
60. oṃ śivaliṅganiviṣṭadhiye namaḥ |
61. oṃ tripratīhārasandṛśyāya namaḥ |
62. oṃ mukhadāpipadāmbujāya namaḥ |
63. oṃ nṛsiṃhakṣetranilayāya namaḥ |
64. oṃ durgāsamanvitāya namaḥ |
65. oṃ matsyatīrthavihāriṇe namaḥ |
66. oṃ dharmādharmādirūpavate namaḥ |
67. oṃ mahārogāyudhāya namaḥ |
68. oṃ vārdhitīrasthāya namaḥ |
69. oṃ karuṇānidhaye namaḥ |
70. oṃ tāmraparṇīpārśvavartine namaḥ |
71. oṃ dharmaparāyaṇāya namaḥ |
72. oṃ mahākāvyapraṇetre namaḥ |
73. oṃ nāgalokeśvarāya namaḥ |
74. oṃ svabhuve namaḥ |
75. oṃ ratnasiṃhāsanāsīnāya namaḥ |
76. oṃ sphuranmakarakuṇḍalāya namaḥ |
77. oṃ sahasrādityasaṅkāśāya namaḥ |
78. oṃ purāṇapuruṣāya namaḥ |
79. oṃ jvaladratnakirīṭāḍhyāya namaḥ |
80. oṃ sarvābharaṇabhūṣitāya namaḥ |
81. oṃ nāgakanyāṣṭataprāntāya namaḥ |
82. oṃ dikpālakaparipūjitāya namaḥ |
83. oṃ gandharvagānasantuṣṭāya namaḥ |
84. oṃ yogaśāstrapravartakāya namaḥ |
85. oṃ devavaiṇikasampūjyāya namaḥ |
86. oṃ vaikuṇṭhāya namaḥ |
87. oṃ sarvatomukhāya namaḥ |
88. oṃ ratnāṅgadalasadbāhave namaḥ |
89. oṃ balabhadrāya namaḥ |
90. oṃ pralambaghne namaḥ |
91. oṃ kāntīkarṣaṇāya namaḥ |
92. oṃ bhaktavatsalāya namaḥ |
93. oṃ revatīpriyāya namaḥ |
94. oṃ nirādhārāya namaḥ |
95. oṃ kapilāya namaḥ |
96. oṃ kāmapālāya namaḥ |
97. oṃ acyutāgrajāya namaḥ |
98. oṃ avyagrāya namaḥ |
99. oṃ baladevāya namaḥ |
100. oṃ mahābalāya namaḥ |
101. oṃ ajāya namaḥ |
102. oṃ vātāśanādhīśāya namaḥ |
103. oṃ mahātejase namaḥ |
104. oṃ nirañjanāya namaḥ |
105. oṃ sarvalokapratāpanāya namaḥ |
106. oṃ sajvālapralayāgnimukhe namaḥ |
107. oṃ sarvalokaikasaṃhartre namaḥ |
108. oṃ sarveṣṭārthapradāyakāya namaḥ |
70. Die vierzehn Knoten verehren
śriyai namaḥ| prathamagranthiṃ pūjayāmi|
mohinyai namaḥ| dvitīyagranthiṃ pūjayāmi|
mahābalāyai namaḥ| tṛtīyagranthiṃ pūjayāmi|
ajayāyai namaḥ| caturthagranthiṃ pūjayāmi|
maṅgalāyai namaḥ| pañcamagranthiṃ pūjayāmi|
śubhāyai namaḥ| ṣaṣṭhagranthiṃ pūjayāmi|
jayāyai namaḥ| saptamagranthiṃ pūjayāmi|
vijayāyai namaḥ| aṣṭamagranthiṃ pūjayāmi|
jayantyai namaḥ| navamagranthiṃ pūjayāmi|
pāpanāśinyai namaḥ| daśamagranthiṃ pūjayāmi|
viśvarūpāyai namaḥ| ekādaśagranthiṃ pūjayāmi|
sarvamaṅgalāyai namaḥ| dvādaśagranthiṃ pūjayāmi|
mahanīyāyai namaḥ| trayodaśagranthiṃ pūjayāmi|
mahālakṣmyai namaḥ| caturdaśagranthiṃ pūjayāmi||
71. Anantas Weihrauch
daśāṅgo guggulūpetaḥ sugandhaḥ sumanoharaḥ|
āghreyaḥ sarvadevānāṃ dhūpo’yaṃ pratigṛhyatām ||
anantāya namaḥ| dhūpaṃ samarpayāmi| ācamanīyaṃ samarpayāmi|
72. Das Licht mit drei Dochten
sājyaṃ trivartisaṃyuktaṃ vahninā yojitaṃ mayā|
gṛhāṇa maṅgalaṃ dīpaṃ trailokyatimirāpaham ||
anantāya namaḥ| dīpaṃ samarpayāmi| ācamanīyaṃ samarpayāmi|
73. Die große Speisegabe an Ananta
annaṃ caturvidhaṃ sūpaphalabhakṣyasamanvitam|
dadhimadhvājyasaṃyuktaṃ naivedyaṃ pratigṛhyatām ||
anantāya namaḥ| amṛtaṃ mahānaivedyaṃ samarpayāmi| madhye madhye pānīyaṃ samarpayāmi| ācamanīyaṃ samarpayāmi|
74. Tambula für Ananta
pūgīphalasamāyuktaṃ nāgavallīdalairyutam|
karpūracūrṇasaṃyuktaṃ tāmbūlaṃ pratigṛhyatām ||
anantāya namaḥ| karpūratāmbūlaṃ samarpayāmi|
75. Anantas Arati
candrādityau ca nakṣatraṃ vidyudagnistvameva ca|
tvameva sarvajyotīṃṣi kuryāṃ nīrājanaṃ tava ||
anantāya namaḥ| sarvamaṅgalaprāptyarthaṃ sarvāparādhakṣamāpaṇārthaṃ karpūranīrājanaṃ darśayāmi| ācamanīyaṃ samarpayāmi|
76. Die Hände voller Blumen
mandāranīlotpalakundajātīpunnāgamallīkaravīrapaṅkajaiḥ|
puṣpāñjaliṃ bilvadalaistulasyā deva tvadaṃghrau viniveśayāmi ||
anantāya namaḥ| mantrapuṣpāñjaliṃ samarpayāmi|
77. Den geweihten Faden grüßen
anantāya namastubhyaṃ sahasraśirase namaḥ|
namo’stu padmanābhāya nāgānāṃ pataye namaḥ||
78. Den Faden in die Hand nehmen
anantaḥ kāmadaḥ śrīmānanantyaṃ me prayacchatu|
ananto dorarūpeṇa putrapautrān pravardhayet||
79. Zuflucht beim Unendlichen
anantasaṃsāramahāsamudre magnaṃ samabhyuddhara vāsudeva|
anantarūpo vasa me kare tvamanantasūtrāya namo namaste||
80. Den Faden am rechten Arm binden
saṃsāragahvaraguhāsu sukhaṃ vihartuṃ vāñchanti ye kurukulodbhava śuddhasattvāḥ|
saṃpūjya ca tribhuvaneśamanantadevaṃ badhnanti dakṣiṇakare varadorakaṃ te||
81. Den bisherigen Faden würdig verabschieden
namaḥ sarvahitānanta jagadānandakāraka|
jīrṇadoraṃ vāsudeva visṛjāmi tvadājñayā||
82. Gabe, Dakshina und Hingabe an Brahman
upāyanamidaṃ vipra saphalaṃ dakṣiṇāyutam|
gṛhāṇa karuṇāsindhuḥ prīyatāṃ ca janārdanaḥ||
anantaḥ pratigṛhṇīyādananto vai dadāti ca|
anantastārayeddvābhyāmanantāya namo namaḥ||
tatsat brahmārpaṇamastu||
Devanagari
Die Nummern entsprechen dem Ablauf. Handlungen, Wiederholungen und gegebenenfalls auszulassende Abschnitte bleiben an die dortigen Anweisungen gebunden.
1. Achamana: die eigene Sammlung
ॐ अच्युताय नमः ।
ॐ अनन्ताय नमः ।
ॐ गोविन्दाय नमः ।
2. Die zwölf Namen am eigenen Körper
केशव ।
नारायण ।
माधव ।
गोविन्द ।
विष्णु ।
मधुसूदन ।
त्रिविक्रम ।
वामन ।
श्रीधर ।
हृषीकेश ।
पद्मनाभ ।
दामोदर ।
3. Ganesha im Herzen
शुक्लाम्बरधरं विष्णुं शशिवर्णं चतुर्भुजम्।
प्रसन्नवदनं ध्यायेत् सर्वविघ्नोपशान्तये ॥
4. Pranayama und Gayatri
ॐ भूः ॐ भुवः ॐ सुवः ॐ महः ॐ जनः ॐ तपः ॐ सत्यम् ।
ॐ तत्सवितुर्वरेण्यं भर्गो देवस्य धीमहि ।
धियो यो नः प्रचोदयात् ॥
ॐ आपो ज्योती रसोऽमृतं ब्रह्म भूर्भुवस्सुवरोम् ।
5. Vorsatz zur vorbereitenden Ganesha-Puja
ममोपात्तसमस्तदुरितक्षयद्वारा श्रीपरमेश्वरप्रीत्यर्थं करिष्यमाणस्य कर्मणः निर्विघ्नेन परिसमाप्त्यर्थं आदौ विघ्नेश्वरपूजां करिष्ये।
6. Verehrung der Erhabenen
आब्रह्मलोकादारोहात् आलोकात् लोकपर्वतात्।
ये वसन्ति द्विजा देवास्तेभ्यो नित्यं नमो नमः ॥
7. Den Sitz ehren
पृथिव्या मेरुपृष्ठ ऋषिः। सुतलं छन्दः। कूर्मो देवता। आसने विनियोगः।
पृथिवि त्वया धृता लोका देवि त्वं विष्णुना धृता।
त्वं च धारय मां देवि पवित्रं चासनं कुरु ॥
8. Die Glocke erklingen lassen
आगमार्थं तु देवानां गमनार्थं तु रक्षसाम्।
घण्टारवं करोम्यादौ देवताह्वानकारणम् ॥
9. Ganesha in der Kurkuma-Gestalt empfangen
अस्मिन् हरिद्राबिम्बे श्रीविघ्नेश्वरं ध्यायामि।
आवाहयामि। आसनं समर्पयामि। पादयोः पाद्यं समर्पयामि। अर्घ्यं समर्पयामि। आचमनीयं समर्पयामि। मधुपर्कं समर्पयामि। स्नानं समर्पयामि। आचमनीयं समर्पयामि। वस्त्रं समर्पयामि। उपवीतं समर्पयामि। दिव्यपरिमलगन्धान् धारयामि। अक्षतान् समर्पयामि। पुष्पैः पूजयामि।
10. Die Namen Ganeshas
सुमुखाय नमः ।
एकदन्ताय नमः ।
कपिलाय नमः ।
गजकर्णिकाय नमः ।
लम्बोदराय नमः ।
विकटाय नमः ।
विघ्नराजाय नमः ।
विनायकाय नमः ।
धूमकेतवे नमः ।
गणाध्यक्षाय नमः ।
फालचन्द्राय नमः ।
गजाननाय नमः ।
वक्रतुण्डाय नमः ।
शूर्पकर्णाय नमः ।
हेरम्बाय नमः ।
स्कन्दपूर्वजाय नमः ।
सिद्धिविनायकाय नमः ।
श्रीमहागणपतये नमः ।
11. Ganeshas Gaben vollenden
धूपमाघ्रापयामि। दीपं दर्शयामि। निवेदयामि। कर्पूरनीराजनं दर्शयामि। समस्तोपचारपूजां समर्पयामि।
12. Um einen freien Weg bitten
वक्रतुण्ड महाकाय सूर्यकोटिसमप्रभ।
निर्विघ्नं कुरु मे देव सर्वकार्येषु सर्वदा ॥
13. Erneute Atemsammlung
ॐ भूः ॐ भुवः ॐ सुवः ॐ महः ॐ जनः ॐ तपः ॐ सत्यम् ।
ॐ तत्सवितुर्वरेण्यं भर्गो देवस्य धीमहि ।
धियो यो नः प्रचोदयात् ॥
ॐ आपो ज्योती रसोऽमृतं ब्रह्म भूर्भुवस्सुवरोम् ।
14. Sankalpa für das Ananta-Vrata
शुभे शोभने मुहूर्ते आद्यब्रह्मणः द्वितीयपरार्धे श्वेतवराहकल्पे वैवस्वतमन्वन्तरे अष्टाविंशतितमे कलियुगे प्रथमे पादे जम्बूद्वीपे [Land und Ort] अस्मिन् वर्तमाने व्यावहारिके प्रभवादिषष्टिसंवत्सराणां मध्ये [Samvatsara] नाम संवत्सरे [Ayana] अयने [Ritu] ऋतौ [Monat] मासे [Mondhälfte] पक्षे [Tithi] शुभतिथौ [Wochentag] वासरयुक्तायां [Nakshatra] नक्षत्रयुक्तायां शुभयोगशुभकरणसकलविशेषणविशिष्टायामस्यां शुभतिथौ ममोपात्तसमस्तदुरितक्षयद्वारा श्रीपरमेश्वरप्रीत्यर्थं अनन्तपद्मनाभप्रीत्यर्थं अनन्तव्रतारम्भं करिष्ये।
15. Ganesha danken und die Vorbereitung weiterführen
श्रीविघ्नेश्वराय नमः यथास्थानं प्रतिष्ठापयामि ।
शोभनार्थे क्षेमाय पुनरागमनाय च ।
16. Das vorbereitende Wassergefäß verehren
गङ्गे च यमुने चैव गोदावरि सरस्वति।
नर्मदे सिन्धु कावेरि जलेऽस्मिन् सन्निधिं कुरु ॥
गङ्गायै नमः
यमुनायै नमः
गोदावर्यै नमः
सरस्वत्यै नमः
नर्मदायै नमः
सिन्धवे नमः
कावेर्यै नमः
पुष्पैः पूजयामि।
17. Den Shankha verehren
त्वं पुरा सागरोत्पन्नो विष्णुना विधृतः करे।
देवैश्च पूजितः सर्वैः पाञ्चजन्य नमोऽस्तु ते ॥
18. Atma-Puja: den inneren Tempel erkennen
देहो देवालयः प्रोक्तो जीवो देवः सनातनः।
त्यजाम्यज्ञाननिर्माल्यं सोऽहंभावेन पूजये ॥
19. Den göttlichen Sitz verehren
ॐ सकलगुणात्मशक्तियुक्ताय योगपीठाय नमः
आधारशक्त्यै नमः
मूलप्रकृत्यै नमः
आदिवराहाय नमः
आदिकूर्माय नमः
अनन्ताय नमः
पृथिव्यै नमः
आदित्यादिनवग्रहदेवताभ्यो नमः
दशदिक्पालेभ्यो नमः
20. Den Guru im Herzen ehren
गुरुर्ब्रह्मा गुरुर्विष्णुर्गुरुर्देवो महेश्वरः।
गुरुः साक्षात् परं ब्रह्म तस्मै श्रीगुरवे नमः ॥
श्रीगुरुं ध्यायामि।
21. Pranapratistha: die Gegenwart einladen
अस्य श्रीप्राणप्रतिष्ठामहामन्त्रस्य ब्रह्मविष्णुमहेश्वरा ऋषयः। ऋग्यजुस्सामाथर्वाणि छन्दांसि। सकलजगत्सृष्टिस्थितिसंहारकारिणी प्राणशक्तिः परा देवता। ॐ बीजम्। ह्रीं शक्तिः। क्रों कीलकम्। प्राणप्रतिष्ठायां विनियोगः।
22. Karanyasa: die Hände durchlichten
ॐ अङ्गुष्ठाभ्यां नमः
ह्रीं तर्जनीभ्यां नमः
क्रों मध्यमाभ्यां नमः
ॐ अनामिकाभ्यां नमः
ह्रीं कनिष्ठाभ्यां नमः
क्रों करतलकरपृष्ठाभ्यां नमः
23. Anganyasa und Schutz der Richtungen
भूर्भुवस्सुवरोम् ।
ॐ हृदयाय नमः
ह्रीं शिरसे स्वाहा
क्रों शिखायै वषट्
ॐ कवचाय हुम्
ह्रीं नेत्रत्रयाय वौषट्
क्रों अस्त्राय फट्
24. Pranashakti betrachten
रक्ताम्भोधिस्थपोतोल्लसदरुणसरोजाधिरूढा कराब्जैः
पाशं कोदण्डमिक्षूद्भवमळिगुणमप्यङ्कुशं पञ्चबाणान्।
बिभ्राणासृक् कपालं त्रिनयनलसिता पीनवक्षोरुहाढ्या
देवी बालार्कवर्णा भवतु सुखकरी प्राणशक्तिः परा नः॥
25. Die Elemente als Gaben
लं पृथिव्यात्मिकायै
गन्धं समर्पयामि।
हं आकाशात्मिकायै
पुष्पैः पूजयामि।
यं वाय्वात्मिकायै
धूपमाघ्रापयामि।
रं अग्न्यात्मिकायै
दीपं दर्शयामि।
वं अमृतात्मिकायै
अमृतं महानैवेद्यं निवेदयामि।
सं सर्वात्मिकायै
सर्वोपचारपूजां समर्पयामि।
26. Die Lebenskraft in der Gestalt vergegenwärtigen
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ह्रीं क्रों क्रों ह्रीं आं। यं रं लं वं शं षं सं हों। हंससोऽहं सोऽहं हंसः। अस्यां मूर्तौ जीवस्तिष्ठतु। अस्यां मूर्तौ सर्वेन्द्रियाणि मनस्त्वक्चक्षुःश्रोत्रजिह्वाघ्राणवाक्पाणिपादपायूपस्थाख्यानि प्राणापानव्यानोदानसमानाश्चागत्य सुखं चिरं तिष्ठन्तु स्वाहा ॥
असुनीते पुनरस्मासु चक्षुः पुनः प्राणमिह नो धेहि भोगम्। ज्योक् पश्येम सूर्यमुच्चरन्तमनुमते मृळया नः स्वस्ति ॥
27. Die eingeladene Gegenwart willkommen heißen
आवाहितो भव। स्थापितो भव। सन्निहितो भव। सन्निरुद्धो भव। अवकुण्ठितो भव। सुप्रीतो भव। सुप्रसन्नो भव। सुमुखो भव। वरदो भव। प्रसीद प्रसीद। स्वामिन् सर्वजगन्नाथ यावत्पूजावसानकम् तावत्त्वं प्रीतिभावेन बिम्बेऽस्मिन् सन्निधिं कुरु ॥
28. Den Beginn der Yamuna-Puja sammeln
शुक्लाम्बरधरं विष्णुं शशिवर्णं चतुर्भुजम्।
प्रसन्नवदनं ध्यायेत् सर्वविघ्नोपशान्तये ॥
29. Varuna im Wasser, Yamuna im Kalasha
वरुणाय नमः । सकलाराधनैः स्वर्चितम् ।
कुम्भे यमुनां पूजयामि ॥
30. Yamuna betrachten
क्षीरोदार्णवसम्भूते क्षीरवर्णसमप्रभे।
प्रसादं कुरु मे देवि यमुनायै नमो नमः॥
यमुनां ध्यायामि॥
31. Yamuna einladen
विष्णुपादसमुद्भूते सर्वकामप्रदायिनि।
सर्वसौभाग्यदे देवि यमुनायै नमोऽस्तु ते॥
यमुनां आवाहयामि॥
32. Einen Sitz darbringen
सूर्यपादाब्जसम्भूते सर्वलोकहितप्रिये।
सर्वपापविनिर्मुक्ते तुङ्गायै च नमोऽस्तु ते॥
यमुनायै नमः। आसनं समर्पयामि॥
33. Fußwasser
गरुडासनसम्भूते सर्वलक्षणसंयुते।
सर्वव्रते महादेवि भद्रायै च नमोऽस्तु ते॥
यमुनायै नमः। पाद्यं समर्पयामि॥
34. Arghya
कृष्णवेण्यै नमस्तुभ्यं कृष्णवर्णे सुलक्षणे।
विष्णुप्रिये महादेवि भागीरथ्यै नमो नमः॥
यमुनायै नमः। अर्घ्यं समर्पयामि॥
35. Mundwasser für Yamuna
नन्दिपादे नमस्तुभ्यं शङ्करार्धशरीरिणि।
सर्वलोकाधिपे देवि भागीरथ्यै नमो नमः॥
यमुनायै नमः। आचमनीयं समर्पयामि॥
36. Madhuparka für Yamuna
गिरिपादे नमस्तुभ्यं सर्वलक्षणसंयुते।
सर्वप्रदे महादेवि भद्रायै च नमोऽस्तु ते॥
यमुनायै नमः। मधुपर्कं समर्पयामि॥
37. Das Bad
सिंहपादे नमस्तुभ्यं नरसिंहसमन्विते।
सर्वलक्षणसम्पूर्णे भवनाशिनि ते नमः॥
यमुनायै नमः। स्नानं समर्पयामि॥
38. Yamunas Gewänder
देवानामुत्तमे देवि सूक्ष्मतन्तुविनिर्मितम्।
वस्त्रयुग्मं मया दत्तं गृहाण सुरपूजिते॥
यमुनायै नमः। वस्त्रं समर्पयामि॥
39. Das Obergewand
गोदावरि नमस्तुभ्यं सर्वाभीष्टप्रदायिनि।
सर्वपापविनिर्मुक्ते वृद्धगङ्गे नमो नमः॥
यमुनायै नमः। कञ्चुकं समर्पयामि॥
40. Schmuck
रत्नताटङ्ककटकभूषणानि रविप्रभे।
ददामि ते रविसुते सर्वैश्वर्यप्रदायिनि॥
यमुनायै नमः। आभरणानि समर्पयामि॥
41. Duft
चन्दनागरुकर्पूरगोरोचनसमन्वितम्।
कस्तूर्यादियुतं देवि गन्धं दास्यामि भक्तितः॥
यमुनायै नमः। गन्धं समर्पयामि॥
42. Blumen
मन्दारपारिजाताद्यैः केतकीपाटलादिभिः।
त्वां पूजयामि यमुने वरदे भक्तवत्सले॥
यमुनायै नमः। पुष्पाणि समर्पयामि॥
43. Yamunas Glieder verehren
यमुनायै नमः पादौ पूजयामि।
कालिन्द्यै नमः जानुनी पूजयामि।
सूर्यतनयायै नमः ऊरू पूजयामि।
शमनस्वस्रे नमः कटिं पूजयामि।
गङ्गायै नमः नाभिं पूजयामि।
तरङ्गिण्यै नमः स्तनौ पूजयामि।
ह्लादिन्यै नमः भुजान् पूजयामि।
उन्नतकण्ठ्यै नमः कण्ठं पूजयामि।
सरस्वत्यै नमः मुखं पूजयामि।
त्रिलोकजनन्यै नमः ललाटं पूजयामि।
भीमरथ्यै नमः शिरः पूजयामि।
यमुनायै नमः सर्वाण्यङ्गानि पूजयामि॥
44. Weihrauch und Licht für Yamuna
यमुनायै नमः। धूपमाघ्रापयामि॥
यमुनायै नमः। दीपं दर्शयामि॥
45. Yamunas Speisegabe
सर्वभक्ष्यैश्च भोज्यैश्च रसैः षड्भिः समन्वितम्।
नैवेद्यं गृह्यतां देवि यमुनायै नमोऽस्तु ते॥
यमुनायै नमः। अमृतोपहारं निवेदयामि॥ मध्ये मध्ये अमृतपानीयं समर्पयामि॥ कर्पूरताम्बूलं समर्पयामि॥
46. Yamunas Arati mit fünf Dochten
पञ्चवर्तिसमायुक्तं सर्वमङ्गलकारकम्।
नीराजनं प्रदास्यामि कल्याणं कुरु मङ्गले॥
यमुनायै नमः। कर्पूरनीराजनं दर्शयामि॥
47. Yamuna danken
क्षीरोदार्णवसम्भूते क्षीरार्णवनिषेविते।
इह भोगान् वरान् देहि परत्र च परां गतिम्॥
यमुनायै नमः। मन्त्रपुष्पं समर्पयामि। प्रदक्षिणनमस्कारान् समर्पयामि।
48. Ananta aufstellen und seine Pranapratistha beginnen
अस्य श्रीप्राणप्रतिष्ठामहामन्त्रस्य ब्रह्मविष्णुमहेश्वरा ऋषयः। ऋग्यजुस्सामाथर्वाणि छन्दांसि। सकलजगत्सृष्टिस्थितिसंहारकारिणी प्राणशक्तिः परा देवता। ॐ बीजम्। ह्रीं शक्तिः। क्रों कीलकम्। प्राणप्रतिष्ठायां विनियोगः।
49. Anantas Pranapratistha: Karanyasa: die Hände durchlichten
ॐ अङ्गुष्ठाभ्यां नमः
ह्रीं तर्जनीभ्यां नमः
क्रों मध्यमाभ्यां नमः
ॐ अनामिकाभ्यां नमः
ह्रीं कनिष्ठाभ्यां नमः
क्रों करतलकरपृष्ठाभ्यां नमः
50. Anantas Pranapratistha: Anganyasa und Schutz der Richtungen
भूर्भुवस्सुवरोम् ।
ॐ हृदयाय नमः
ह्रीं शिरसे स्वाहा
क्रों शिखायै वषट्
ॐ कवचाय हुम्
ह्रीं नेत्रत्रयाय वौषट्
क्रों अस्त्राय फट्
51. Anantas Pranapratistha: Pranashakti betrachten
रक्ताम्भोधिस्थपोतोल्लसदरुणसरोजाधिरूढा कराब्जैः
पाशं कोदण्डमिक्षूद्भवमळिगुणमप्यङ्कुशं पञ्चबाणान्।
बिभ्राणासृक् कपालं त्रिनयनलसिता पीनवक्षोरुहाढ्या
देवी बालार्कवर्णा भवतु सुखकरी प्राणशक्तिः परा नः॥
52. Anantas Pranapratistha: Die Elemente als Gaben
लं पृथिव्यात्मिकायै
गन्धं समर्पयामि।
हं आकाशात्मिकायै
पुष्पैः पूजयामि।
यं वाय्वात्मिकायै
धूपमाघ्रापयामि।
रं अग्न्यात्मिकायै
दीपं दर्शयामि।
वं अमृतात्मिकायै
अमृतं महानैवेद्यं निवेदयामि।
सं सर्वात्मिकायै
सर्वोपचारपूजां समर्पयामि।
53. Anantas Pranapratistha: Die Lebenskraft in der Gestalt vergegenwärtigen
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ।
ॐ ह्रीं क्रों क्रों ह्रीं आं। यं रं लं वं शं षं सं हों। हंससोऽहं सोऽहं हंसः। अस्यां मूर्तौ जीवस्तिष्ठतु। अस्यां मूर्तौ सर्वेन्द्रियाणि मनस्त्वक्चक्षुःश्रोत्रजिह्वाघ्राणवाक्पाणिपादपायूपस्थाख्यानि प्राणापानव्यानोदानसमानाश्चागत्य सुखं चिरं तिष्ठन्तु स्वाहा ॥
असुनीते पुनरस्मासु चक्षुः पुनः प्राणमिह नो धेहि भोगम्। ज्योक् पश्येम सूर्यमुच्चरन्तमनुमते मृळया नः स्वस्ति ॥
54. Anantas Pranapratistha: Die eingeladene Gegenwart willkommen heißen
आवाहितो भव। स्थापितो भव। सन्निहितो भव। सन्निरुद्धो भव। अवकुण्ठितो भव। सुप्रीतो भव। सुप्रसन्नो भव। सुमुखो भव। वरदो भव। प्रसीद प्रसीद। स्वामिन् सर्वजगन्नाथ यावत्पूजावसानकम् तावत्त्वं प्रीतिभावेन बिम्बेऽस्मिन् सन्निधिं कुरु ॥
55. Ananta Padmanabha betrachten
ध्यायाम्यनन्तं देवेशं पीतवाससमच्युतम्।
नवाम्रपल्लवनिभं पिङ्गभ्रूश्मश्रुलोचनम्॥
पीताम्बरधरं देवं शङ्खचक्रगदाधरम्।
विश्वाकारं विश्वयोनिं विश्वाधारं हरिं परम्॥
सहस्रशिरसं विष्णुं शेषसंज्ञं रमापतिम्।
अलङ्कृतं समुद्रस्थं विश्वरूपं विभावये॥
अनन्तं ध्यायामि॥
56. Ananta einladen
आगच्छानन्त देवेश तेजोराशे जगत्पते।
इमां मया कृतां पूजां गृहाण पुरुषोत्तम॥
अनन्तं आवाहयामि॥
57. Anantas Sitz
विष्टरोऽयं विचित्रात्मन् गोवर्धनधर प्रभो।
अनन्त दीयते तस्मिन् रत्नसिंहासने विश॥
अनन्ताय नमः। आसनं समर्पयामि॥
58. Wasser für Anantas Füße
यथा त्वं सर्वदेवानां इन्द्रादीनां च रक्षकः।
तथा मां पालयानन्त त्वदङ्घ्रिशरणागतम्॥
अनन्ताय नमः। पाद्यं समर्पयामि॥
59. Die ehrende Wassergabe
अनन्तानन्तदेवेश अनन्तफलदायक।
अनन्तानन्दरूपोऽसि गृहाणार्घ्यं नमोऽस्तु ते॥
अनन्ताय नमः। अर्घ्यं समर्पयामि॥
60. Wasser für den Mund
गङ्गोदकं मयानीतं सुवर्णकलशस्थितम्।
आचम्यतां हृषीकेश प्रसीद पुरुषोत्तम॥
अनन्ताय नमः। आचमनीयं समर्पयामि॥
61. Madhuparka für Ananta
दधि क्षीरं घृतं चैव शर्करामधुसंयुतम्।
तुष्ट्यर्थं देवदेवेश मधुपर्कं ददामि ते॥
अनन्ताय नमः। मधुपर्कं समर्पयामि॥
62. Anantas Bad
गङ्गादिभ्यः समानीतं शीतलं विमलं जलम्।
स्नानार्थं गृह्यतां देव सर्पराज नमोऽस्तु ते॥
अनन्ताय नमः। स्नानं समर्पयामि॥
63. Die gelben Gewänder
तप्तकाञ्चनसङ्काशं पीताम्बरयुगं शुभम्।
गृहाण देवदेवेश लक्ष्मीनाथ नमोऽस्तु ते॥
अनन्ताय नमः। वस्त्रं समर्पयामि॥
64. Der heilige Faden für die Gottheit
ब्रह्मसूत्रमिदं शुभ्रं गृहाण पुरुषोत्तम।
दामोदर नमस्तेऽस्तु त्राहि मां भवसागरात्॥
अनन्ताय नमः। उपवीतं समर्पयामि॥
65. Duft für Ananta
गन्धं कुङ्कुमसंयुक्तं कस्तूर्यादिसमन्वितम्।
गृहाणानन्त देवेश गुणरत्नमहार्णव॥
अनन्ताय नमः। गन्धं समर्पयामि॥
66. Anantas Blumen
मल्लीचम्पकपुन्नागमालत्यादीनि च प्रभो।
मया हृतानि पुष्पाणि स्वीकुरुष्व सदर्चित॥
अनन्ताय नमः। पुष्पाणि समर्पयामि॥
67. Anantas Glieder verehren
अनन्ताय नमः। पादौ पूजयामि।
शेषाय नमः। गुल्फौ पूजयामि।
कालात्मने नमः। जङ्घे पूजयामि।
विश्वरूपाय नमः। जानुनी पूजयामि।
उपमाहीनाय नमः। ऊरू पूजयामि।
कालात्मने नमः। कटिं पूजयामि।
जगन्नाथाय नमः। गुह्यं पूजयामि।
पद्मनाभाय नमः। नाभिं पूजयामि।
सर्वात्मने नमः। कुक्षिं पूजयामि।
श्रीवत्सवते नमः। वक्षः पूजयामि।
चक्रहस्ताय नमः। हस्तान् पूजयामि।
आजानुबाहवे नमः। बाहून् पूजयामि।
वाचस्पतये नमः। वक्त्रं पूजयामि।
केशवाय नमः। नासिकां पूजयामि।
नारायणाय नमः। नेत्रे पूजयामि।
गोविन्दाय नमः। श्रोत्रे पूजयामि।
अनन्तपद्मनाभाय नमः। शिरः पूजयामि।
विष्णवे नमः। सर्वाण्यङ्गानि पूजयामि॥
68. Gliederverehrung mit den Avatara-Namen
मत्स्याय नमः। पादौ पूजयामि।
कूर्माय नमः। गुल्फौ पूजयामि।
वराहाय नमः। जानुनी पूजयामि।
नारसिंहाय नमः। ऊरू पूजयामि।
वामनाय नमः। कटिं पूजयामि।
भार्गवाय नमः। उदरं पूजयामि।
रामाय नमः। हृदयं पूजयामि।
कृष्णाय नमः। मुखं पूजयामि।
सहस्रशिरसे नमः। शिरः पूजयामि।
श्रीमदनन्ताय नमः। सर्वाण्यङ्गानि पूजयामि॥
69. Die 108 Namen Ananta Padmanabhas
१. ॐ अनन्ताय नमः ।
२. ॐ पद्मनाभाय नमः ।
३. ॐ शेषाय नमः ।
४. ॐ सप्तफणान्विताय नमः ।
५. ॐ तल्पात्मकाय नमः ।
६. ॐ पद्मकराय नमः ।
७. ॐ पिङ्गप्रसन्नलोचनाय नमः ।
८. ॐ गदाधराय नमः ।
९. ॐ चतुर्बाहवे नमः ।
१०. ॐ शङ्खचक्रधराय नमः ।
११. ॐ अव्ययाय नमः ।
१२. ॐ नवाम्रपल्लवाभासाय नमः ।
१३. ॐ ब्रह्मसूत्रविराजिताय नमः ।
१४. ॐ शिलासुपूजिताय नमः ।
१५. ॐ देवाय नमः ।
१६. ॐ कौण्डिन्यव्रततोषिताय नमः ।
१७. ॐ नभस्यशुक्लस्थचतुर्दशीपूज्याय नमः ।
१८. ॐ फणेश्वराय नमः ।
१९. ॐ सङ्कर्षणाय नमः ।
२०. ॐ चित्स्वरूपाय नमः ।
२१. ॐ सूत्रग्रन्थिसुसंस्थिताय नमः ।
२२. ॐ कौण्डिन्यवरदाय नमः ।
२३. ॐ पृथ्वीधारिणे नमः ।
२४. ॐ पातालनायकाय नमः ।
२५. ॐ सहस्राक्षाय नमः ।
२६. ॐ अखिलाधाराय नमः ।
२७. ॐ सर्वयोगिकृपाकराय नमः ।
२८. ॐ सहस्रपद्मसम्पूज्याय नमः ।
२९. ॐ केतकीकुसुमप्रियाय नमः ।
३०. ॐ सहस्रबाहवे नमः ।
३१. ॐ सहस्रशिरसे नमः ।
३२. ॐ श्रितजनप्रियाय नमः ।
३३. ॐ भक्तदुःखहराय नमः ।
३४. ॐ श्रीमते नमः ।
३५. ॐ भवसागरतारकाय नमः ।
३६. ॐ यमुनातीरसदृष्टाय नमः ।
३७. ॐ सर्वनागेन्द्रवन्दिताय नमः ।
३८. ॐ यमुनाराध्यपादाब्जाय नमः ।
३९. ॐ युधिष्ठिरसुपूजिताय नमः ।
४०. ॐ ध्येयाय नमः ।
४१. ॐ विष्णुपर्यङ्काय नमः ।
४२. ॐ चक्षुश्रवणवल्लभाय नमः ।
४३. ॐ सर्वकामप्रदाय नमः ।
४४. ॐ सेव्याय नमः ।
४५. ॐ भीमसेनामृतप्रदाय नमः ।
४६. ॐ सुरासुरेन्द्रसम्पूज्याय नमः ।
४७. ॐ फणामणिविभूषिताय नमः ।
४८. ॐ सत्यमूर्तये नमः ।
४९. ॐ शुक्लतनवे नमः ।
५०. ॐ नीलवाससे नमः ।
५१. ॐ जगद्गुरवे नमः ।
५२. ॐ अव्यक्तपादाय नमः ।
५३. ॐ ब्रह्मण्याय नमः ।
५४. ॐ सुब्रह्मण्यनिवासभुवे नमः ।
५५. ॐ अनन्तभोगशयनाय नमः ।
५६. ॐ दिवाकरमुनीडिताय नमः ।
५७. ॐ मधुकवृक्षसंस्थानाय नमः ।
५८. ॐ दिवाकरवरप्रदाय नमः ।
५९. ॐ दक्षहस्तसदापूज्याय नमः ।
६०. ॐ शिवलिङ्गनिविष्टधिये नमः ।
६१. ॐ त्रिप्रतीहारसन्दृश्याय नमः ।
६२. ॐ मुखदापिपदाम्बुजाय नमः ।
६३. ॐ नृसिंहक्षेत्रनिलयाय नमः ।
६४. ॐ दुर्गासमन्विताय नमः ।
६५. ॐ मत्स्यतीर्थविहारिणे नमः ।
६६. ॐ धर्माधर्मादिरूपवते नमः ।
६७. ॐ महारोगायुधाय नमः ।
६८. ॐ वार्धितीरस्थाय नमः ।
६९. ॐ करुणानिधये नमः ।
७०. ॐ ताम्रपर्णीपार्श्ववर्तिने नमः ।
७१. ॐ धर्मपरायणाय नमः ।
७२. ॐ महाकाव्यप्रणेत्रे नमः ।
७३. ॐ नागलोकेश्वराय नमः ।
७४. ॐ स्वभुवे नमः ।
७५. ॐ रत्नसिंहासनासीनाय नमः ।
७६. ॐ स्फुरन्मकरकुण्डलाय नमः ।
७७. ॐ सहस्रादित्यसङ्काशाय नमः ।
७८. ॐ पुराणपुरुषाय नमः ।
७९. ॐ ज्वलद्रत्नकिरीटाढ्याय नमः ।
८०. ॐ सर्वाभरणभूषिताय नमः ।
८१. ॐ नागकन्याष्टतप्रान्ताय नमः ।
८२. ॐ दिक्पालकपरिपूजिताय नमः ।
८३. ॐ गन्धर्वगानसन्तुष्टाय नमः ।
८४. ॐ योगशास्त्रप्रवर्तकाय नमः ।
८५. ॐ देववैणिकसम्पूज्याय नमः ।
८६. ॐ वैकुण्ठाय नमः ।
८७. ॐ सर्वतोमुखाय नमः ।
८८. ॐ रत्नाङ्गदलसद्बाहवे नमः ।
८९. ॐ बलभद्राय नमः ।
९०. ॐ प्रलम्बघ्ने नमः ।
९१. ॐ कान्तीकर्षणाय नमः ।
९२. ॐ भक्तवत्सलाय नमः ।
९३. ॐ रेवतीप्रियाय नमः ।
९४. ॐ निराधाराय नमः ।
९५. ॐ कपिलाय नमः ।
९६. ॐ कामपालाय नमः ।
९७. ॐ अच्युताग्रजाय नमः ।
९८. ॐ अव्यग्राय नमः ।
९९. ॐ बलदेवाय नमः ।
१००. ॐ महाबलाय नमः ।
१०१. ॐ अजाय नमः ।
१०२. ॐ वाताशनाधीशाय नमः ।
१०३. ॐ महातेजसे नमः ।
१०४. ॐ निरञ्जनाय नमः ।
१०५. ॐ सर्वलोकप्रतापनाय नमः ।
१०६. ॐ सज्वालप्रलयाग्निमुखे नमः ।
१०७. ॐ सर्वलोकैकसंहर्त्रे नमः ।
१०८. ॐ सर्वेष्टार्थप्रदायकाय नमः ।
70. Die vierzehn Knoten verehren
श्रियै नमः। प्रथमग्रन्थिं पूजयामि।
मोहिन्यै नमः। द्वितीयग्रन्थिं पूजयामि।
महाबलायै नमः। तृतीयग्रन्थिं पूजयामि।
अजयायै नमः। चतुर्थग्रन्थिं पूजयामि।
मङ्गलायै नमः। पञ्चमग्रन्थिं पूजयामि।
शुभायै नमः। षष्ठग्रन्थिं पूजयामि।
जयायै नमः। सप्तमग्रन्थिं पूजयामि।
विजयायै नमः। अष्टमग्रन्थिं पूजयामि।
जयन्त्यै नमः। नवमग्रन्थिं पूजयामि।
पापनाशिन्यै नमः। दशमग्रन्थिं पूजयामि।
विश्वरूपायै नमः। एकादशग्रन्थिं पूजयामि।
सर्वमङ्गलायै नमः। द्वादशग्रन्थिं पूजयामि।
महनीयायै नमः। त्रयोदशग्रन्थिं पूजयामि।
महालक्ष्म्यै नमः। चतुर्दशग्रन्थिं पूजयामि॥
71. Anantas Weihrauch
दशाङ्गो गुग्गुलूपेतः सुगन्धः सुमनोहरः।
आघ्रेयः सर्वदेवानां धूपोऽयं प्रतिगृह्यताम् ॥
अनन्ताय नमः। धूपं समर्पयामि। आचमनीयं समर्पयामि।
72. Das Licht mit drei Dochten
साज्यं त्रिवर्तिसंयुक्तं वह्निना योजितं मया।
गृहाण मङ्गलं दीपं त्रैलोक्यतिमिरापहम् ॥
अनन्ताय नमः। दीपं समर्पयामि। आचमनीयं समर्पयामि।
73. Die große Speisegabe an Ananta
अन्नं चतुर्विधं सूपफलभक्ष्यसमन्वितम्।
दधिमध्वाज्यसंयुक्तं नैवेद्यं प्रतिगृह्यताम् ॥
अनन्ताय नमः। अमृतं महानैवेद्यं समर्पयामि। मध्ये मध्ये पानीयं समर्पयामि। आचमनीयं समर्पयामि।
74. Tambula für Ananta
पूगीफलसमायुक्तं नागवल्लीदलैर्युतम्।
कर्पूरचूर्णसंयुक्तं ताम्बूलं प्रतिगृह्यताम् ॥
अनन्ताय नमः। कर्पूरताम्बूलं समर्पयामि।
75. Anantas Arati
चन्द्रादित्यौ च नक्षत्रं विद्युदग्निस्त्वमेव च।
त्वमेव सर्वज्योतींषि कुर्यां नीराजनं तव ॥
अनन्ताय नमः। सर्वमङ्गलप्राप्त्यर्थं सर्वापराधक्षमापणार्थं कर्पूरनीराजनं दर्शयामि। आचमनीयं समर्पयामि।
76. Die Hände voller Blumen
मन्दारनीलोत्पलकुन्दजातीपुन्नागमल्लीकरवीरपङ्कजैः।
पुष्पाञ्जलिं बिल्वदलैस्तुलस्या देव त्वदंघ्रौ विनिवेशयामि ॥
अनन्ताय नमः। मन्त्रपुष्पाञ्जलिं समर्पयामि।
77. Den geweihten Faden grüßen
अनन्ताय नमस्तुभ्यं सहस्रशिरसे नमः।
नमोऽस्तु पद्मनाभाय नागानां पतये नमः॥
78. Den Faden in die Hand nehmen
अनन्तः कामदः श्रीमाननन्त्यं मे प्रयच्छतु।
अनन्तो दोररूपेण पुत्रपौत्रान् प्रवर्धयेत्॥
79. Zuflucht beim Unendlichen
अनन्तसंसारमहासमुद्रे मग्नं समभ्युद्धर वासुदेव।
अनन्तरूपो वस मे करे त्वमनन्तसूत्राय नमो नमस्ते॥
80. Den Faden am rechten Arm binden
संसारगह्वरगुहासु सुखं विहर्तुं वाञ्छन्ति ये कुरुकुलोद्भव शुद्धसत्त्वाः।
संपूज्य च त्रिभुवनेशमनन्तदेवं बध्नन्ति दक्षिणकरे वरदोरकं ते॥
81. Den bisherigen Faden würdig verabschieden
नमः सर्वहितानन्त जगदानन्दकारक।
जीर्णदोरं वासुदेव विसृजामि त्वदाज्ञया॥
82. Gabe, Dakshina und Hingabe an Brahman
उपायनमिदं विप्र सफलं दक्षिणायुतम्।
गृहाण करुणासिन्धुः प्रीयतां च जनार्दनः॥
अनन्तः प्रतिगृह्णीयादनन्तो वै ददाति च।
अनन्तस्तारयेद्द्वाभ्यामनन्ताय नमो नमः॥
तत्सत् ब्रह्मार्पणमस्तु॥
Deutsche Bedeutung
Die Nummern entsprechen dem Ablauf. Handlungen, Wiederholungen und gegebenenfalls auszulassende Abschnitte bleiben an die dortigen Anweisungen gebunden.
1. Achamana: die eigene Sammlung
Om, Verehrung dem Unerschütterlichen.
Om, Verehrung dem Unendlichen.
Om, Verehrung Govinda.
2. Die zwölf Namen am eigenen Körper
Keshava, der Schönhaarige.
Narayana, die Zuflucht der Wesen.
Madhava, der Herr der Lakshmi.
Govinda, der Hüter der Kühe.
Vishnu, der Alldurchdringende.
Madhusudana, der Überwinder Madhus.
Trivikrama, der mit den drei Schritten.
Vamana, der Zwerg.
Shridhara, der Träger der Shri.
Hrishikesha, der Herr der Sinne.
Padmanabha, der Lotusnabelige.
Damodara, der mit einem Seil um den Leib Gebundene.
3. Ganesha im Herzen
Meditiere über den weiß Gekleideten, den alldurchdringenden, mondfarbenen, vierarmigen mit freundlichem Antlitz, damit alle Hindernisse zur Ruhe kommen.
4. Pranayama und Gayatri
Om, Erde; Om, Zwischenraum; Om, Himmelswelt; Om, die große Welt; Om, die Welt der Wesen; Om, die Welt der geistigen Glut; Om, die Welt der Wahrheit.
Om. Wir meditieren über das erwählenswerte Leuchten des göttlichen Savitri.
Möge er unsere Erkenntniskräfte anregen.
Om. Wasser, Licht, Lebensessenz und Unsterblichkeit sind Brahman – Erde, Zwischenraum und Himmelswelt: Om.
5. Vorsatz zur vorbereitenden Ganesha-Puja
Zur Tilgung aller von mir angesammelten Verfehlungen und zur Freude des höchsten Herrn werde ich zuerst Vighneshvara verehren, damit die bevorstehende Handlung ohne Hindernis vollendet werde.
6. Verehrung der Erhabenen
Vom Aufstieg zur Brahma-Welt bis zu den Bereichen des Weltgebirges: Den göttlichen und zweimalgeborenen Wesen, die dort wohnen, sei immer wieder Verehrung.
7. Den Sitz ehren
Für die Anrufung der Erde ist Meruprishtha der Seher, Sutala das Versmaß, Kurma die Gottheit; ihre Anwendung gilt dem Sitz.
Erde, von dir werden die Welten getragen; Göttin, du wirst von Vishnu getragen. Trage auch mich, Göttin, und mache diesen Sitz rein.
8. Die Glocke erklingen lassen
Damit die Gottheiten herbeikommen und störende Wesen fortgehen, lasse ich zu Beginn die Glocke als Einladung der Gottheiten erklingen.
9. Ganesha in der Kurkuma-Gestalt empfangen
In dieser Kurkuma-Gestalt meditiere ich über Shri Vighneshvara.
Ich lade dich ein. Ich bringe einen Sitz dar. Ich bringe Wasser für deine Füße dar. Ich bringe die ehrende Wassergabe dar. Ich bringe Mundwasser dar. Ich bringe Madhuparka dar. Ich bringe ein Bad dar. Ich bringe Mundwasser dar. Ich bringe Kleidung dar. Ich bringe den Opferfaden dar. Ich trage göttlich duftende Paste auf. Ich bringe ungebrochene Reiskörner dar. Ich verehre dich mit Blumen.
10. Die Namen Ganeshas
Verehrung dem Schönangesichtigen.
Verehrung dem Einzähnigen.
Verehrung dem Goldbraunen.
Verehrung dem Elefantenohrigen.
Verehrung dem Hängebäuchigen.
Verehrung dem Gewaltigen.
Verehrung dem Herrn der Hindernisse.
Verehrung Vinayaka, dem Führer.
Verehrung dem Rauchbannerträger.
Verehrung dem Oberhaupt der Scharen.
Verehrung dem mit dem Mond an der Stirn.
Verehrung dem Elefantengesichtigen.
Verehrung dem mit dem gebogenen Rüssel.
Verehrung dem mit den Ohren wie Worfelkörbe.
Verehrung Heramba.
Verehrung dem älteren Bruder Skandas.
Verehrung Siddhivinayaka, dem Vollendung schenkenden Führer.
Verehrung dem ehrwürdigen großen Herrn der Scharen.
11. Ganeshas Gaben vollenden
Ich lasse dich den Weihrauchduft aufnehmen. Ich zeige dir das Licht. Ich bringe die Speise dar. Ich zeige das Kampferlicht. Ich bringe die Verehrung mit allen Ehrengaben dar.
12. Um einen freien Weg bitten
Du mit dem gebogenen Rüssel, mit mächtigem Körper und dem Glanz von Millionen Sonnen: O Gott, lass alle meine Handlungen jederzeit ohne Hindernisse sein.
13. Erneute Atemsammlung
Om, Erde; Om, Zwischenraum; Om, Himmelswelt; Om, die große Welt; Om, die Welt der Wesen; Om, die Welt der geistigen Glut; Om, die Welt der Wahrheit.
Om. Wir meditieren über das erwählenswerte Leuchten des göttlichen Savitri.
Möge er unsere Erkenntniskräfte anregen.
Om. Wasser, Licht, Lebensessenz und Unsterblichkeit sind Brahman – Erde, Zwischenraum und Himmelswelt: Om.
14. Sankalpa für das Ananta-Vrata
In diesem glückverheißenden Augenblick, in der zweiten Hälfte des Lebens des ursprünglichen Brahma, im Shvetavaraha-Kalpa, im Vaivasvata-Manvantara, im achtundzwanzigsten Kali-Yuga, in dessen erstem Viertel, auf Jambudvipa, an [Land und Ort], im gegenwärtigen gebräuchlichen Kalender innerhalb der sechzig mit Prabhava beginnenden Jahre, im Jahr [Samvatsara], im Sonnenhalbjahr [Ayana], in der Jahreszeit [Ritu], im Monat [Monat], in der Mondhälfte [Mondhälfte], an der glückverheißenden Tithi [Tithi], verbunden mit dem Wochentag [Wochentag] und dem Mondhaus [Nakshatra], mit günstigem Yoga, Karana und allen weiteren Merkmalen: Zur Tilgung aller von mir angesammelten Verfehlungen, zur Freude des höchsten Herrn und zur Freude Ananta Padmanabhas beginne ich das Ananta-Vrata.
15. Ganesha danken und die Vorbereitung weiterführen
Verehrung Shri Vighneshvara. Ich geleite dich an deinen angestammten Ort – um des Guten, des Wohlergehens und deiner Wiederkehr willen.
16. Das vorbereitende Wassergefäß verehren
Ganga, Yamuna, Godavari, Sarasvati, Narmada, Sindhu und Kaveri: Seid in diesem Wasser gegenwärtig.
Verehrung Ganga. Verehrung Yamuna. Verehrung Godavari. Verehrung Sarasvati. Verehrung Narmada. Verehrung Sindhu. Verehrung Kaveri. Ich verehre euch mit Blumen.
17. Den Shankha verehren
Du bist einst aus dem Ozean hervorgegangen und wirst von Vishnu in seiner Hand getragen. Von allen Gottheiten wirst du verehrt. Panchajanya, dir sei Verehrung.
18. Atma-Puja: den inneren Tempel erkennen
Der Körper wird ein Tempel genannt; das individuelle Leben ist die ewige Gottheit. Ich lege den verwelkten Blumenschmuck der Unwissenheit ab und verehre mit dem Bewusstsein: Ich bin Das.
19. Den göttlichen Sitz verehren
Om, Verehrung dem Yoga-Sitz, der mit der Kraft aller Eigenschaften verbunden ist.
Verehrung der tragenden Kraft.
Verehrung der Urnatur.
Verehrung dem ursprünglichen Varaha.
Verehrung dem ursprünglichen Kurma.
Verehrung Ananta.
Verehrung der Erde.
Verehrung den neun Planetengottheiten, beginnend mit Aditya.
Verehrung den Hütern der zehn Richtungen.
20. Den Guru im Herzen ehren
Der Guru ist Brahma, der Guru ist Vishnu, der Guru ist der Gott Maheshvara. Der Guru ist unmittelbar das höchste Brahman. Diesem ehrwürdigen Guru sei Verehrung.
Ich meditiere über den ehrwürdigen Guru.
21. Pranapratistha: die Gegenwart einladen
Die Seher dieses großen Mantras zur Einsetzung der Lebenskraft sind Brahma, Vishnu und Maheshvara. Seine Versmaße sind Rig-, Yajur-, Sama- und Atharvaveda. Seine Gottheit ist die höchste Pranashakti, die das gesamte Weltall hervorbringt, erhält und auflöst. Om ist der Keimlaut, Hrim die Kraft, Krom der verschließende Schlüssel. Seine Anwendung gilt der Einsetzung der lebendigen Gegenwart.
22. Karanyasa: die Hände durchlichten
Om, Verehrung den beiden Daumen.
Hrim, Verehrung den beiden Zeigefingern.
Krom, Verehrung den beiden Mittelfingern.
Om, Verehrung den beiden Ringfingern.
Hrim, Verehrung den beiden kleinen Fingern.
Krom, Verehrung den Handflächen und Handrücken.
23. Anganyasa und Schutz der Richtungen
Erde, Zwischenraum, Himmelswelt: Om.
Om, Verehrung dem Herzen.
Hrim, Svaha dem Kopf.
Krom, Vashat dem Scheitel.
Om, Hum dem Schutzpanzer.
Hrim, Vaushat den drei Augen.
Krom, Phat der Waffe.
24. Pranashakti betrachten
Auf einem rötlichen Lotus, der auf einem Schiff im roten Ozean erstrahlt, thront sie. In ihren Lotushänden trägt sie Schlinge, einen Zuckerrohrbogen mit einer Bienenschnur, einen Stachelstock, fünf Pfeile und eine blutgefüllte Schädelschale. Sie leuchtet mit drei Augen, ihre Gestalt besitzt volle Brüste, ihre Farbe gleicht der jungen Sonne. Möge die Göttin, die höchste Pranashakti, uns Glück schenken.
25. Die Elemente als Gaben
Lam. Derjenigen, deren Wesen die Erde ist, bringe ich Duft dar.
Ham. Diejenige, deren Wesen der Raum ist, verehre ich mit Blumen.
Yam. Derjenigen, deren Wesen die Luft ist, lasse ich Weihrauchduft zukommen.
Ram. Derjenigen, deren Wesen Feuer ist, zeige ich Licht.
Vam. Derjenigen, deren Wesen Nektar ist, bringe ich die große Speisegabe als Nektar dar.
Sam. Derjenigen, deren Wesen alles ist, bringe ich die Verehrung mit allen Ehrengaben dar.
26. Die Lebenskraft in der Gestalt vergegenwärtigen
Fünfzehnmal Om.
Om, Hrim, Krom, Krom, Hrim, Am; Yam, Ram, Lam, Vam, Sham, Sham, Sam, Hom. Hamsa – Ich bin Das; Ich bin Das – Hamsa. Möge das lebendige Wesen in dieser Gestalt gegenwärtig sein. Mögen in dieser Gestalt alle Sinne und Fähigkeiten – Denken, Haut, Auge, Ohr, Zunge, Geruch, Sprache, Hände, Füße, Ausscheidung und Fortpflanzung – sowie die Lebenskräfte Prana, Apana, Vyana, Udana und Samana herbeikommen und lange glücklich verweilen. Svaha.
Asuniti, führe das Sehen zu uns zurück; gib uns hier wieder Lebensatem und Lebensgenuss. Mögen wir lange die aufgehende Sonne sehen. Anumati, sei uns gnädig zum Wohlergehen.
27. Die eingeladene Gegenwart willkommen heißen
Sei eingeladen. Sei eingesetzt. Sei nahe gegenwärtig. Sei fest anwesend. Sei umhüllt und geschützt. Sei erfreut. Sei ganz heiter. Sei uns freundlich zugewandt. Sei Segen spendend. Sei gnädig, sei gnädig. Herr, Herr der ganzen Welt, bleibe bis zum Ende der Puja in liebevoller Gegenwart in diesem Bild.
28. Den Beginn der Yamuna-Puja sammeln
Meditiere über den weiß Gekleideten, den alldurchdringenden, mondfarbenen, vierarmigen mit freundlichem Antlitz, damit alle Hindernisse zur Ruhe kommen.
29. Varuna im Wasser, Yamuna im Kalasha
Verehrung Varuna. Möge die Verehrung mit allen Ehrengaben wohl vollzogen sein.
Ich verehre Yamuna im Wassergefäß.
30. Yamuna betrachten
Du aus dem Milchozean Hervorgegangene, deren Glanz der Farbe von Milch gleicht: Sei mir gnädig, Göttin. Yamuna sei wieder und wieder verehrt.
Ich meditiere über Yamuna.
31. Yamuna einladen
Du aus Vishnus Füßen Hervorgegangene, die alle Wünsche gewährt und alles Wohlergehen schenkt: Göttin Yamuna, dir sei Verehrung.
Ich lade Yamuna ein.
32. Einen Sitz darbringen
Du aus den Lotusfüßen der Sonne Hervorgegangene, die das Wohl aller Welten liebt und von aller Sünde frei ist: Auch dir, Tunga, sei Verehrung.
Verehrung Yamuna. Ich bringe einen Sitz dar.
33. Fußwasser
Du aus dem Garuda-Sitz Hervorgegangene, mit allen glückverheißenden Merkmalen Versehene, große Göttin aller Gelübde: Auch dir, Bhadra, sei Verehrung.
Verehrung Yamuna. Ich bringe Wasser für die Füße dar.
34. Arghya
Krishnaveni, dir sei Verehrung, du Dunkelfarbene mit schönen Merkmalen, von Vishnu Geliebte, große Göttin. Bhagirathi sei wieder und wieder verehrt.
Verehrung Yamuna. Ich bringe die ehrende Wassergabe dar.
35. Mundwasser für Yamuna
Dir an Nandis Fuß sei Verehrung, die du die Hälfte von Shankaras Körper bildest, Göttin und Herrin aller Welten. Bhagirathi sei wieder und wieder verehrt.
Verehrung Yamuna. Ich bringe Mundwasser dar.
36. Madhuparka für Yamuna
Dir am Fuß des Berges sei Verehrung, die du alle glückverheißenden Merkmale besitzt und alles gewährst, große Göttin. Auch dir, Bhadra, sei Verehrung.
Verehrung Yamuna. Ich bringe Madhuparka dar.
37. Das Bad
Dir am Fuß des Löwen sei Verehrung, mit Narasimha Verbundene, mit allen glückverheißenden Merkmalen Erfüllte, Vernichterin des weltlichen Gebundenseins. Dir sei Verehrung.
Verehrung Yamuna. Ich bringe ein Bad dar.
38. Yamunas Gewänder
Höchste unter den Gottheiten, Göttin: Nimm das von mir dargebrachte Gewänderpaar aus feinen Fäden an, du von den Göttern Verehrte.
Verehrung Yamuna. Ich bringe Kleidung dar.
39. Das Obergewand
Godavari, dir sei Verehrung, die du alle ersehnten Güter gewährst und von aller Sünde frei bist. Ehrwürdige alte Ganga, dir sei wieder und wieder Verehrung.
Verehrung Yamuna. Ich bringe ein Obergewand dar.
40. Schmuck
Sonnenhelle, Tochter der Sonne, Geberin aller Herrlichkeit: Ich schenke dir Edelsteinohrschmuck, Armreifen und weitere Schmuckstücke.
Verehrung Yamuna. Ich bringe Schmuck dar.
41. Duft
Göttin, in Hingabe bringe ich dir Duft aus Sandel, Agarholz, Kampfer, Gorochana und Moschus und weiteren Duftstoffen dar.
Verehrung Yamuna. Ich bringe Duft dar.
42. Blumen
Mit Mandara, Parijata, Ketaki, Patala und anderen Blumen verehre ich dich, Yamuna, Segensgeberin, die ihre Verehrer liebt.
Verehrung Yamuna. Ich bringe Blumen dar.
43. Yamunas Glieder verehren
Verehrung Yamuna; ich verehre die Füße.
Verehrung Kalindi; ich verehre die Knie.
Verehrung der Tochter der Sonne; ich verehre die Oberschenkel.
Verehrung der Schwester Yamas; ich verehre die Hüfte.
Verehrung Ganga; ich verehre den Nabel.
Verehrung der Wogenreichen; ich verehre die Brüste.
Verehrung der Freudenschenkenden; ich verehre die Arme.
Verehrung der mit dem erhabenen Hals; ich verehre den Hals.
Verehrung Sarasvati; ich verehre das Antlitz.
Verehrung der Mutter der drei Welten; ich verehre die Stirn.
Verehrung Bhimarathi; ich verehre den Kopf.
Verehrung Yamuna; ich verehre alle Körperglieder.
44. Weihrauch und Licht für Yamuna
Verehrung Yamuna. Ich lasse dich den Weihrauchduft aufnehmen.
Verehrung Yamuna. Ich zeige dir das Licht.
45. Yamunas Speisegabe
Mit allen festen Speisen und Gerichten, versehen mit den sechs Geschmacksrichtungen, sei diese Speisegabe angenommen, Göttin. Yamuna, dir sei Verehrung.
Verehrung Yamuna. Ich bringe die nektargleiche Speisegabe dar. Zwischendurch bringe ich nektargleiches Trinkwasser dar. Ich bringe Tambula mit Kampfer dar.
46. Yamunas Arati mit fünf Dochten
Ich bringe dir das Licht mit fünf Dochten dar, das alles Gute bewirkt. Du Glückverheißende, schenke Wohlergehen.
Verehrung Yamuna. Ich zeige dir das Kampferlicht.
47. Yamuna danken
Du aus dem Milchozean Hervorgegangene, im Milchozean Verehrte: Schenke hier gute Lebensfreuden und jenseits das höchste Ziel.
Verehrung Yamuna. Ich bringe die von Mantra begleiteten Blumen dar. Ich bringe Umrundung und Verneigungen dar.
48. Ananta aufstellen und seine Pranapratistha beginnen
Die Seher dieses großen Mantras zur Einsetzung der Lebenskraft sind Brahma, Vishnu und Maheshvara. Seine Versmaße sind Rig-, Yajur-, Sama- und Atharvaveda. Seine Gottheit ist die höchste Pranashakti, die das gesamte Weltall hervorbringt, erhält und auflöst. Om ist der Keimlaut, Hrim die Kraft, Krom der verschließende Schlüssel. Seine Anwendung gilt der Einsetzung der lebendigen Gegenwart.
49. Anantas Pranapratistha: Karanyasa: die Hände durchlichten
Om, Verehrung den beiden Daumen.
Hrim, Verehrung den beiden Zeigefingern.
Krom, Verehrung den beiden Mittelfingern.
Om, Verehrung den beiden Ringfingern.
Hrim, Verehrung den beiden kleinen Fingern.
Krom, Verehrung den Handflächen und Handrücken.
50. Anantas Pranapratistha: Anganyasa und Schutz der Richtungen
Erde, Zwischenraum, Himmelswelt: Om.
Om, Verehrung dem Herzen.
Hrim, Svaha dem Kopf.
Krom, Vashat dem Scheitel.
Om, Hum dem Schutzpanzer.
Hrim, Vaushat den drei Augen.
Krom, Phat der Waffe.
51. Anantas Pranapratistha: Pranashakti betrachten
Auf einem rötlichen Lotus, der auf einem Schiff im roten Ozean erstrahlt, thront sie. In ihren Lotushänden trägt sie Schlinge, einen Zuckerrohrbogen mit einer Bienenschnur, einen Stachelstock, fünf Pfeile und eine blutgefüllte Schädelschale. Sie leuchtet mit drei Augen, ihre Gestalt besitzt volle Brüste, ihre Farbe gleicht der jungen Sonne. Möge die Göttin, die höchste Pranashakti, uns Glück schenken.
52. Anantas Pranapratistha: Die Elemente als Gaben
Lam. Derjenigen, deren Wesen die Erde ist, bringe ich Duft dar.
Ham. Diejenige, deren Wesen der Raum ist, verehre ich mit Blumen.
Yam. Derjenigen, deren Wesen die Luft ist, lasse ich Weihrauchduft zukommen.
Ram. Derjenigen, deren Wesen Feuer ist, zeige ich Licht.
Vam. Derjenigen, deren Wesen Nektar ist, bringe ich die große Speisegabe als Nektar dar.
Sam. Derjenigen, deren Wesen alles ist, bringe ich die Verehrung mit allen Ehrengaben dar.
53. Anantas Pranapratistha: Die Lebenskraft in der Gestalt vergegenwärtigen
Fünfzehnmal Om.
Om, Hrim, Krom, Krom, Hrim, Am; Yam, Ram, Lam, Vam, Sham, Sham, Sam, Hom. Hamsa – Ich bin Das; Ich bin Das – Hamsa. Möge das lebendige Wesen in dieser Gestalt gegenwärtig sein. Mögen in dieser Gestalt alle Sinne und Fähigkeiten – Denken, Haut, Auge, Ohr, Zunge, Geruch, Sprache, Hände, Füße, Ausscheidung und Fortpflanzung – sowie die Lebenskräfte Prana, Apana, Vyana, Udana und Samana herbeikommen und lange glücklich verweilen. Svaha.
Asuniti, führe das Sehen zu uns zurück; gib uns hier wieder Lebensatem und Lebensgenuss. Mögen wir lange die aufgehende Sonne sehen. Anumati, sei uns gnädig zum Wohlergehen.
54. Anantas Pranapratistha: Die eingeladene Gegenwart willkommen heißen
Sei eingeladen. Sei eingesetzt. Sei nahe gegenwärtig. Sei fest anwesend. Sei umhüllt und geschützt. Sei erfreut. Sei ganz heiter. Sei uns freundlich zugewandt. Sei Segen spendend. Sei gnädig, sei gnädig. Herr, Herr der ganzen Welt, bleibe bis zum Ende der Puja in liebevoller Gegenwart in diesem Bild.
55. Ananta Padmanabha betrachten
Ich meditiere über Ananta, den Herrn der Götter, den Unerschütterlichen in gelben Gewändern, dessen Erscheinung jungen Mangosprossen gleicht, mit goldbraunen Brauen, Bart und Augen.
Ich vergegenwärtige mir den gelb gekleideten Gott, der Muschel, Rad und Keule trägt, dessen Form die Welt ist, den Ursprung und die Grundlage der Welt, den höchsten Hari.
Ich betrachte den tausendköpfigen Vishnu, der Shesha genannt wird, den Gemahl der Göttin Lakshmi, geschmückt, im Ozean ruhend, dessen Gestalt das All ist.
Ich meditiere über Ananta.
56. Ananta einladen
Komm, Ananta, Herr der Götter, Fülle des Lichtes, Herr der Welt. Nimm diese von mir vollzogene Verehrung an, höchster Purusha.
Ich lade Ananta ein.
57. Anantas Sitz
Hier ist der ausgebreitete Sitz, du von wunderbarem Wesen, Herr, der den Govardhana trägt. Ananta, dieser edelsteinbesetzte Thron wird dir gegeben; nimm darauf Platz.
Verehrung Ananta. Ich bringe einen Sitz dar.
58. Wasser für Anantas Füße
Wie du der Beschützer aller Götter, Indras und der übrigen, bist, so behüte auch mich, Ananta, der ich bei deinen Füßen Zuflucht genommen habe.
Verehrung Ananta. Ich bringe Wasser für die Füße dar.
59. Die ehrende Wassergabe
Unendlicher Ananta, Herr der Götter, Geber unendlicher Früchte: Dein Wesen ist unendliche Freude. Nimm die ehrende Wassergabe an; dir sei Verehrung.
Verehrung Ananta. Ich bringe Arghya dar.
60. Wasser für den Mund
Ich habe Ganga-Wasser in einem goldenen Gefäß gebracht. Nimm Wasser für den Mund, Hrishikesha; sei gnädig, höchster Purusha.
Verehrung Ananta. Ich bringe Mundwasser dar.
61. Madhuparka für Ananta
Joghurt, Milch und Ghee, vereint mit Zucker und Honig: Zu deiner Freude, Herr der Götter, gebe ich dir dieses Madhuparka.
Verehrung Ananta. Ich bringe Madhuparka dar.
62. Anantas Bad
Dieses kühle, klare Wasser, von Ganga und den anderen heiligen Flüssen herbeigebracht, nimm zum Bad an, Gott. Schlangenkönig, dir sei Verehrung.
Verehrung Ananta. Ich bringe ein Bad dar.
63. Die gelben Gewänder
Nimm dieses glückverheißende gelbe Gewänderpaar an, das wie glühendes Gold erstrahlt, Herr der Götter. Herr der Lakshmi, dir sei Verehrung.
Verehrung Ananta. Ich bringe Kleidung dar.
64. Der heilige Faden für die Gottheit
Nimm diesen reinen Brahma-Faden an, höchster Purusha. Damodara, dir sei Verehrung. Rette mich aus dem Ozean des weltlichen Gebundenseins.
Verehrung Ananta. Ich bringe den Opferfaden dar.
65. Duft für Ananta
Nimm den mit Kumkum, Moschus und weiteren Stoffen verbundenen Duft an, Ananta, Herr der Götter, großer Ozean kostbarer Eigenschaften.
Verehrung Ananta. Ich bringe Duft dar.
66. Anantas Blumen
Jasmin, Champaka, Punnaga, Malati und andere Blumen habe ich gebracht, Herr. Nimm sie an, du von den Guten Verehrter.
Verehrung Ananta. Ich bringe Blumen dar.
67. Anantas Glieder verehren
Verehrung Ananta; ich verehre die Füße.
Verehrung Shesha; ich verehre die Knöchel.
Verehrung dem, dessen Wesen die Zeit ist; ich verehre die Unterschenkel.
Verehrung dem, dessen Gestalt das All ist; ich verehre die Knie.
Verehrung dem Unvergleichlichen; ich verehre die Oberschenkel.
Verehrung dem, dessen Wesen die Zeit ist; ich verehre die Hüfte.
Verehrung dem Herrn der Welt; ich verehre den verborgenen Körperbereich.
Verehrung dem Lotusnabeligen; ich verehre den Nabel.
Verehrung dem Selbst aller; ich verehre den Bauch.
Verehrung dem Träger des Shrivatsa-Zeichens; ich verehre die Brust.
Verehrung dem mit dem Rad in der Hand; ich verehre die Hände.
Verehrung dem, dessen Arme bis zu den Knien reichen; ich verehre die Arme.
Verehrung dem Herrn der Rede; ich verehre das Antlitz.
Verehrung Keshava; ich verehre die Nase.
Verehrung Narayana; ich verehre die Augen.
Verehrung Govinda; ich verehre die Ohren.
Verehrung Ananta Padmanabha; ich verehre den Kopf.
Verehrung Vishnu; ich verehre alle Körperglieder.
68. Gliederverehrung mit den Avatara-Namen
Verehrung Matsya, dem Fisch; ich verehre die Füße.
Verehrung Kurma, der Schildkröte; ich verehre die Knöchel.
Verehrung Varaha, dem Eber; ich verehre die Knie.
Verehrung Narasimha, dem Mensch-Löwen; ich verehre die Oberschenkel.
Verehrung Vamana, dem Zwerg; ich verehre die Hüfte.
Verehrung Bhargava, Parashurama; ich verehre den Bauch.
Verehrung Rama; ich verehre das Herz.
Verehrung Krishna; ich verehre das Antlitz.
Verehrung dem Tausendköpfigen; ich verehre den Kopf.
Verehrung dem herrlichen Ananta; ich verehre alle Körperglieder.
69. Die 108 Namen Ananta Padmanabhas
1. Om, Verehrung dem Unendlichen.
2. Om, Verehrung dem Lotusnabeligen.
3. Om, Verehrung Shesha, dem Verbleibenden.
4. Om, Verehrung dem mit sieben Schlangenhauben.
5. Om, Verehrung dem, dessen Wesen das Ruhelager ist.
6. Om, Verehrung dem mit dem Lotus in der Hand.
7. Om, Verehrung dem mit freundlichen goldbraunen Augen.
8. Om, Verehrung dem Keulenträger.
9. Om, Verehrung dem Vierarmigen.
10. Om, Verehrung dem Träger von Muschel und Rad.
11. Om, Verehrung dem Unvergänglichen.
12. Om, Verehrung dem, der wie junge Mangosprossen erscheint.
13. Om, Verehrung dem, der mit dem heiligen Faden erstrahlt.
14. Om, Verehrung dem im Stein verehrten Herrn.
15. Om, Verehrung dem göttlich Leuchtenden.
16. Om, Verehrung dem durch Kaundinyas Gelübde Erfreuten.
17. Om, Verehrung dem, der am vierzehnten Tag der hellen Bhadrapada-Hälfte verehrt wird.
18. Om, Verehrung dem Herrn der Schlangenhauben.
19. Om, Verehrung Sankarshana.
20. Om, Verehrung dem, dessen Wesen Bewusstsein ist.
21. Om, Verehrung dem in den Fadenknoten wohl Gegenwärtigen.
22. Om, Verehrung dem Segensgeber Kaundinyas.
23. Om, Verehrung dem Träger der Erde.
24. Om, Verehrung dem Herrn von Patala.
25. Om, Verehrung dem Tausendäugigen.
26. Om, Verehrung der Grundlage von allem.
27. Om, Verehrung dem Gnadenspender aller Yogis.
28. Om, Verehrung dem mit tausend Lotussen Verehrten.
29. Om, Verehrung dem Liebhaber der Ketaki-Blüten.
30. Om, Verehrung dem Tausendarmigen.
31. Om, Verehrung dem Tausendköpfigen.
32. Om, Verehrung dem, der die Schutzsuchenden liebt.
33. Om, Verehrung dem Beseitiger des Leidens seiner Verehrer.
34. Om, Verehrung dem Herrlichen.
35. Om, Verehrung dem, der über den Ozean des weltlichen Gebundenseins hinüberführt.
36. Om, Verehrung dem am Ufer der Yamuna Geschauten.
37. Om, Verehrung dem von allen Schlangenkönigen Gegrüßten.
38. Om, Verehrung dem, dessen Lotusfüße von Yamuna verehrt werden.
39. Om, Verehrung dem von Yudhishthira Wohlverehrten.
40. Om, Verehrung dem Gegenstand der Meditation.
41. Om, Verehrung dem Ruhelager Vishnus.
42. Om, Verehrung dem Geliebten der „mit den Augen Hörenden“, der Schlangen.
43. Om, Verehrung dem Geber aller ersehnten Güter.
44. Om, Verehrung dem, dem zu dienen ist.
45. Om, Verehrung dem, der Bhimasena Nektar schenkte.
46. Om, Verehrung dem von den Herrschern der Götter und Asuras Verehrten.
47. Om, Verehrung dem mit Edelsteinen an den Schlangenhauben Geschmückten.
48. Om, Verehrung der Verkörperung der Wahrheit.
49. Om, Verehrung dem mit weißem Körper.
50. Om, Verehrung dem in blauen Gewändern.
51. Om, Verehrung dem Lehrer der Welt.
52. Om, Verehrung dem, dessen Füße unmanifest sind.
53. Om, Verehrung dem dem heiligen Wissen Zugewandten.
54. Om, Verehrung dem, der Subrahmanya einen Wohnort gibt.
55. Om, Verehrung dem auf Anantas Windungen Ruhenden.
56. Om, Verehrung dem von dem Weisen Divakara Gepriesenen.
57. Om, Verehrung dem beim Madhuka-Baum Gegenwärtigen.
58. Om, Verehrung dem Segensgeber Divakaras.
59. Om, Verehrung dem stets an seiner rechten Hand Verehrten.
60. Om, Verehrung dem, dessen Denken im Shiva-Linga ruht.
61. Om, Verehrung dem durch drei Tore Geschauten.
62. Om, Verehrung dem unter dem überlieferten Namen Mukhadāpipadāmbuja Angerufenen; die Wortbedeutung ist ungeklärt.
63. Om, Verehrung dem im Narasimha-Heiligtum Wohnenden.
64. Om, Verehrung dem mit Durga Verbundenen.
65. Om, Verehrung dem am Matsya-Tirtha Weilenden.
66. Om, Verehrung dem, der Dharma, Adharma und weitere Erscheinungsformen umfasst.
67. Om, Verehrung dem unter dem überlieferten Namen Mahārogāyudha Angerufenen; die Wortbedeutung ist ungeklärt.
68. Om, Verehrung dem am Meeresufer Weilenden.
69. Om, Verehrung dem Schatzhaus des Mitgefühls.
70. Om, Verehrung dem an der Seite der Tamraparni Weilenden.
71. Om, Verehrung dem dem Dharma Ergebenen.
72. Om, Verehrung dem Hervorbringer großer Dichtung.
73. Om, Verehrung dem Herrn der Schlangenwelt.
74. Om, Verehrung dem aus sich selbst Seienden.
75. Om, Verehrung dem auf dem Edelsteinthron Sitzenden.
76. Om, Verehrung dem mit strahlenden Makara-Ohrringen.
77. Om, Verehrung dem, der tausend Sonnen gleicht.
78. Om, Verehrung dem uranfänglichen Purusha.
79. Om, Verehrung dem mit einer flammenden Edelsteinkrone Geschmückten.
80. Om, Verehrung dem mit allen Schmuckstücken Gezierten.
81. Om, Verehrung dem unter dem überlieferten Namen Nāgakanyāṣṭataprānta Angerufenen; die Wortbedeutung ist ungeklärt.
82. Om, Verehrung dem von den Hütern der Richtungen Verehrten.
83. Om, Verehrung dem durch den Gesang der Gandharvas Erfreuten.
84. Om, Verehrung dem Begründer der Yoga-Lehre.
85. Om, Verehrung dem von göttlichen Vina-Spielern Verehrten.
86. Om, Verehrung Vaikuntha.
87. Om, Verehrung dem nach allen Seiten Gewandten.
88. Om, Verehrung dem, dessen Arme mit edelsteinbesetzten Armreifen leuchten.
89. Om, Verehrung Balabhadra, dem glückverheißend Starken.
90. Om, Verehrung dem Überwinder Pralambas.
91. Om, Verehrung dem durch Schönheit Anziehenden.
92. Om, Verehrung dem, der seine Verehrer liebt.
93. Om, Verehrung dem Geliebten Revatis.
94. Om, Verehrung dem, der keiner Grundlage bedarf.
95. Om, Verehrung Kapila, dem Goldbraunen.
96. Om, Verehrung dem Hüter der Wünsche.
97. Om, Verehrung dem älteren Bruder Achyutas.
98. Om, Verehrung dem Unbeirrten.
99. Om, Verehrung Baladeva.
100. Om, Verehrung dem überaus Starken.
101. Om, Verehrung dem Ungeborenen.
102. Om, Verehrung dem Herrn der Luftesser, der Schlangen.
103. Om, Verehrung dem überaus Strahlenden.
104. Om, Verehrung dem Unbefleckten.
105. Om, Verehrung dem, dessen Glut alle Welten erfüllt.
106. Om, Verehrung dem, dessen Mund das flammende Feuer der Weltauflösung ist.
107. Om, Verehrung dem einzigen Auflöser aller Welten.
108. Om, Verehrung dem Geber aller ersehnten Ziele.
70. Die vierzehn Knoten verehren
Verehrung Shri, der glückverheißenden Fülle; ich verehre den ersten Knoten.
Verehrung Mohini, der Bezaubernden; ich verehre den zweiten Knoten.
Verehrung der überaus Starken; ich verehre den dritten Knoten.
Verehrung der Unbesiegten; ich verehre den vierten Knoten.
Verehrung der Glückverheißenden; ich verehre den fünften Knoten.
Verehrung der Guten und Schönen; ich verehre den sechsten Knoten.
Verehrung der Siegreichen; ich verehre den siebten Knoten.
Verehrung der Triumphierenden; ich verehre den achten Knoten.
Verehrung der Siegbringenden; ich verehre den neunten Knoten.
Verehrung der Vernichterin der Verfehlungen; ich verehre den zehnten Knoten.
Verehrung der, deren Gestalt das All ist; ich verehre den elften Knoten.
Verehrung der in allem Glückverheißenden; ich verehre den zwölften Knoten.
Verehrung der Hochzuehrenden; ich verehre den dreizehnten Knoten.
Verehrung Mahalakshmi; ich verehre den vierzehnten Knoten.
71. Anantas Weihrauch
Dieser liebliche, herrlich duftende Weihrauch aus zehn Bestandteilen mit Guggulu, dessen Duft allen Gottheiten dargebracht wird, möge angenommen werden.
Verehrung Ananta. Ich bringe Weihrauch dar. Ich bringe Mundwasser dar.
72. Das Licht mit drei Dochten
Nimm dieses glückverheißende Licht an, das mit Ghee und drei Dochten versehen und von mir entzündet worden ist und die Dunkelheit der drei Welten vertreibt.
Verehrung Ananta. Ich bringe das Licht dar. Ich bringe Mundwasser dar.
73. Die große Speisegabe an Ananta
Nimm diese vierfältige Nahrung an, verbunden mit Suppe, Früchten und festen Speisen, versehen mit Joghurt, Honig und Ghee.
Verehrung Ananta. Ich bringe die nektargleiche große Speisegabe dar. Zwischendurch bringe ich Trinkwasser dar. Ich bringe Mundwasser dar.
74. Tambula für Ananta
Nimm dieses Tambula an, verbunden mit Arekanuss, Betelblättern und Kampferpulver.
Verehrung Ananta. Ich bringe Tambula mit Kampfer dar.
75. Anantas Arati
Mond, Sonne, Sterne, Blitz und Feuer bist du selbst. Du bist alles Leuchten. Dir vollziehe ich die Lichtverehrung.
Verehrung Ananta. Zur Erlangung alles Guten und mit der Bitte um Vergebung aller Verfehlungen zeige ich dir das Kampferlicht. Ich bringe Mundwasser dar.
76. Die Hände voller Blumen
Mit Mandara, blauem Lotus, Kunda, Jati, Punnaga, Jasmin, Karavira und Lotusblumen, mit Bilvablättern und Tulsi lege ich diese Handvoll Blumen zu deinen Füßen nieder, Gott.
Verehrung Ananta. Ich bringe die von Mantra begleitete Handvoll Blumen dar.
77. Den geweihten Faden grüßen
Ananta, dir sei Verehrung; dem Tausendköpfigen sei Verehrung. Dem Lotusnabeligen sei Verehrung; dem Herrn der Schlangen sei Verehrung.
78. Den Faden in die Hand nehmen
Möge der herrliche Ananta, der die ersehnten Güter schenkt, mir Unendlichkeit gewähren. Möge Ananta in Gestalt des Fadens Kinder und Enkel gedeihen lassen.
79. Zuflucht beim Unendlichen
Vasudeva, hebe mich ganz empor, der ich im großen Ozean des endlosen Samsara versunken bin. Wohne du in deiner unendlichen Gestalt in meiner Hand. Dem Ananta-Faden sei wieder und wieder Verehrung.
80. Den Faden am rechten Arm binden
Die reinen Herzens sind und sich in den tiefen Höhlen des weltlichen Daseins glücklich bewegen möchten, o Spross des Kuru-Geschlechts, verehren Anantadeva, den Herrn der drei Welten, und binden den vorzüglichen Faden an ihre rechte Hand beziehungsweise ihren rechten Arm.
81. Den bisherigen Faden würdig verabschieden
Verehrung dir, Ananta, dem Wohl aller Dienenden, der du die Welt mit Freude erfüllst. Vasudeva, deinem Willen gemäß entlasse ich den alten Faden.
82. Gabe, Dakshina und Hingabe an Brahman
Brahmane, nimm diese Gabe mit Frucht und Dakshina an. Möge Janardana, der Ozean des Mitgefühls, erfreut sein.
Ananta möge empfangen; Ananta ist es, der gibt. Ananta möge Geber und Empfänger zum anderen Ufer führen. Dem Unendlichen sei wieder und wieder Verehrung.
Das ist die Wirklichkeit. Alles sei Brahman dargebracht.
Quellen und verwandte Praxis
- Vaidhika Dharma: Anantavrata, IAST und Devanagari-Fassung. Hauptquelle: vollständige vorbereitende Puja sowie Varuna-/Yamuna-Verehrung, Ananta-Puja, beide Gliederverehrungen, 108 Namen, vierzehn Knoten, Fadenriten und abschließende Gabe. Sämtliche in dieser Hauptfolge verlangten Rezitationen sind hier ausgeschrieben.
- Vaidhika Dharma: Apastamba Samidadhanam, ausschließlich die vollständig ausgeführte Anfangsform von Achamana mit den zwölf Körperberührungen und die Pranayama-Formel. Diese ergänzen die in der Hauptquelle nur knapp benannten Vorhandlungen.
- Puja-Vidhanam, Abschnitt „Shodashopachara-Puja“, gedruckte S. 116–117: klar lesbare Parallelfassung des vollständigen Pranashakti-Dhyana und des vedischen Verses asunīte; außerdem Vergleich der Aufzählung der Sinne. Entsprechend stehen hier ghrāṇa (Geruchssinn) anstelle des dortigen prāṇa und asunīte anstelle der getrennten Schreibung asuṃ nīte. Beim Dhyana wird diese ganze Parallelfassung verwendet. Die Bija-Folge der übrigen Einsetzung folgt weiterhin der Ananta-Hauptquelle.
- Amritanandanatha Sarasvati: Guru Stotram, Vers 9, S. 3: Beleg für ajñānanirmālya, den verwelkten Blumenschmuck der Unwissenheit, im Atmapuja-Vers. Die Ich-Form der Hauptquelle bleibt erhalten.
- Ananta-Padmanabha-Namavali und Stotra Nidhi: parallele Sanskrit-Namensliste. Die Namensformen 62, 67 und 81 sind in diesen Textzeugen gleich, aber sprachlich nicht eindeutig; sie bleiben erhalten und werden als überlieferte Namen ohne erfundene Wortbedeutung wiedergegeben. Die mehrfachen Flussnamen in Yamunas Gabenversen gehören ebenfalls zur gewählten Vorlage. Die deutsche Bedeutung stammt aus eigener Übertragung; die praktischen Erläuterungen und pflanzlichen Alternativen sind als heutige Durchführungshilfen erkennbar.
Siehe auch Vishnu, Ananta, Shesha, Yamuna, Vrata, Kalasha, Puja, Bhakti Yoga und Sankalpa.
Video und Seminare
Sukadev über Vishnu, den Alldurchdringenden.
Indische und andere Festtage
- 20.12.2026 - 20.12.2026 Gita Jayanti
Die Bhagavad Gita hat Geburtstag. Immer Ende November bis Mitte Dezember, abhängig von der Mondphase, wird Gita Jayanti gefeiert. Wir wollen den Geburt…- Vani Devi Beldzik
- 24.12.2026 - 25.12.2026 Weihnachtsfeier
Vielseitiges Programm: Yoga-Stunde, Festessen, Mantra-Singen, Weihnachtslieder, spiritueller Kurz-Vortrag, Mantra-Konzert, Kerzenlicht-Zeremonie, Mitte…
Bhakti Yoga
- 10.11.2026 - 10.11.2026 Mantra-Konzert
Aleah Gandarvika & Friends
18:45-19:45 Uhr- Aleah Gandarvika
- 15.11.2026 - 20.11.2026 HerzKraft - Mantrasingen, Harmoniumspiel und Trommeln lernen
Wir begehen den uralten Pfad des Bhakti-Yoga, den Yoga der Hingabe, und singen gemeinschaftlich herzstärkende Mantren aus eigener Komposition sowie and…- Shankara Stefan Maune, Sven Helbig