Übel: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Übel''' ist ein Missstand, eine Misere, ein unerfreulicher Zustand, ein ungünstiger Zustand. Übel hat als Zweitbedeutung Krankheit, Leiden. Manche Krankheit ist ein langwieriges Übel. Manchmal muss man das kleinere Übel wählen. Und manches das nicht gut ist, ist von übel. Übel ist sowohl Substantiv als auch Adjektiv. Das Übel, also Übel Substantiv, ist nicht immer abstellbar. Man kann nicht alle Übel dieser Welt abstellen. Man kann sich nicht um alle Übel dieser Welt kümmern. Und man ist auch nicht für alle Übel seiner Familie, Freunde und Kollegen verantwortlich. Man kann darauf vertrauen, dass vor dem Hintergrund des Gesetzes des [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] alle scheinbaren Übel ihre Funktion, ihre Aufgabe, ihren Sinn haben. Man kann soviel helfen, wie möglich, ja man sollte sich engagieren. Schließlich muss man aber alles an [[Gott]] abgeben. Letztlich ist die Verhaftung an Wünsche von Übel, die Quelle allen Übels. Wenn man Wünsche, Identifikationen überwindet, überwindet man auch alles Übel dieser Welt. Übel als Adjektiv kann heißen  körperlich unwohl, moralisch schlecht, unerfreulich, unheilvoll. Das Adjektiv übel stammt vom althochdeutschen ubil ab, welches ab dem 8. Jahrhundert nachweisbar ist. Auch das Substantiv Übel in der Bedeutung Missstand, langwierige schwere Krankheit, das Böse gibt es seit dem 8. Jahrhundert. Und auch hier ist die althochdeutsche Schreibweise ubil.
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'''Übel''' ist ein Missstand, eine Misere, ein unerfreulicher Zustand, ein ungünstiger Zustand. Übel hat als Zweitbedeutung Krankheit, Leiden. Manche Krankheit ist ein langwieriges Übel. Manchmal muss man das kleinere Übel wählen. Und manches das nicht gut ist, ist von übel. Übel ist sowohl Substantiv als auch Adjektiv. Das Übel, also Übel Substantiv, ist nicht immer abstellbar. Man kann nicht alle Übel dieser Welt abstellen. Man kann sich nicht um alle Übel dieser Welt kümmern. Und man ist auch nicht für alle Übel seiner Familie, Freunde und Kollegen verantwortlich. Man kann darauf vertrauen, dass vor dem Hintergrund des Gesetzes des [https://www.yoga-vidya.de/karma/ Karma] alle scheinbaren Übel ihre Funktion, ihre Aufgabe, ihren Sinn haben. Man kann soviel helfen, wie möglich, ja man sollte sich engagieren. Schließlich muss man aber alles an [[Gott]] abgeben. Letztlich ist die Verhaftung an Wünsche von Übel, die Quelle allen Übels. Wenn man Wünsche, Identifikationen überwindet, überwindet man auch alles Übel dieser Welt. Übel als Adjektiv kann heißen  körperlich unwohl, moralisch schlecht, unerfreulich, unheilvoll. Das Adjektiv übel stammt vom althochdeutschen ubil ab, welches ab dem 8. Jahrhundert nachweisbar ist. Wenn etwas übel ist, kann dies mehrere Bedeutungen haben. Zum einen können Lebensmittel übel werden, d.h. sie sind verdorben oder am Verderben. Zum anderen kann einem übel - im Sinne von schlecht im Magen – werden oder etwas ist im übertragenen Sinne übel. Letztgenanntes bedeutet, dass etwas schlecht oder ungut ist. In manchen Regionen in Deutschland, z.B. in Sachsen, wird das umgangssprachliche "übelst" auch synonym mit "sehr", d.h. als Steigerung, verwendet. Auch das Substantiv Übel in der Bedeutung Missstand, langwierige schwere Krankheit, das Böse gibt es seit dem 8. Jahrhundert. Und auch hier ist die althochdeutsche Schreibweise ubil.
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== Übel in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen==
 
== Übel in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen==

Version vom 25. März 2016, 11:50 Uhr

Übel ist ein Missstand, eine Misere, ein unerfreulicher Zustand, ein ungünstiger Zustand. Übel hat als Zweitbedeutung Krankheit, Leiden. Manche Krankheit ist ein langwieriges Übel. Manchmal muss man das kleinere Übel wählen. Und manches das nicht gut ist, ist von übel. Übel ist sowohl Substantiv als auch Adjektiv. Das Übel, also Übel Substantiv, ist nicht immer abstellbar. Man kann nicht alle Übel dieser Welt abstellen. Man kann sich nicht um alle Übel dieser Welt kümmern. Und man ist auch nicht für alle Übel seiner Familie, Freunde und Kollegen verantwortlich. Man kann darauf vertrauen, dass vor dem Hintergrund des Gesetzes des Karma alle scheinbaren Übel ihre Funktion, ihre Aufgabe, ihren Sinn haben. Man kann soviel helfen, wie möglich, ja man sollte sich engagieren. Schließlich muss man aber alles an Gott abgeben. Letztlich ist die Verhaftung an Wünsche von Übel, die Quelle allen Übels. Wenn man Wünsche, Identifikationen überwindet, überwindet man auch alles Übel dieser Welt. Übel als Adjektiv kann heißen körperlich unwohl, moralisch schlecht, unerfreulich, unheilvoll. Das Adjektiv übel stammt vom althochdeutschen ubil ab, welches ab dem 8. Jahrhundert nachweisbar ist. Wenn etwas übel ist, kann dies mehrere Bedeutungen haben. Zum einen können Lebensmittel übel werden, d.h. sie sind verdorben oder am Verderben. Zum anderen kann einem übel - im Sinne von schlecht im Magen – werden oder etwas ist im übertragenen Sinne übel. Letztgenanntes bedeutet, dass etwas schlecht oder ungut ist. In manchen Regionen in Deutschland, z.B. in Sachsen, wird das umgangssprachliche "übelst" auch synonym mit "sehr", d.h. als Steigerung, verwendet. Auch das Substantiv Übel in der Bedeutung Missstand, langwierige schwere Krankheit, das Böse gibt es seit dem 8. Jahrhundert. Und auch hier ist die althochdeutsche Schreibweise ubil.

Lebensfreude, der Gegenpol zu Übel


Übel in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Übel gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Übel - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Übel sind zum Beispiel Plage, Unheil, Leiden, Mangel, Qual, Unglück, Gebrechen, Kreuz, Bedürftigkeit .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Übel - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Übel sind zum Beispiel Gesundheit, Bewunderung, Schätzenswert, Anstand, Ehre, Gut, Keuschheit . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Übel, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Übel, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Übel stehen:

Eigenschaftsgruppe

Übel kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

  • Schattenseiten-Kategorie Leiden

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Übel sind zum Beispiel das Adjektiv übel, das Verb verübeln..

Wer Übel hat, der ist übel .

Siehe auch

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