Sport und Yoga

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Die Fußballweltmeisterschaft 2014 hat es endgültig bewiesen: Sport und Yoga fließen zusammen, unterstützen sich, lassen beste Ergebnisse zu. Yoga stärkt die Willenskraft, die Konzentration, Klarheit, Ausdauer und Ausgeglichenheit. Der Körper kommt mit Yoga in Harmonie, der Geist wird ruhiger, aus diesem inneren Frieden heraus werden Weltmeister geboren. Sport und Yoga - in Zukunft werden wohl immer mehr Menschen die positiven Wirkungen dieser Kombination entdecken!

Yoga-Übungen ergänzen das Training

Warum Sport und Yoga?

Patrick Broome, Yogalehrer der deutschen Fußballnationalmannschaft, meint dazu: "Immer mehr Sportler und Hochleistungssportler erkennen Yoga als sinnvolle Ergänzung. Durch regelmäßige Praxis lernen Sportler ihre Kräfte zu bündeln und zielgerichtet einzusetzen. Anspannungen und Verhärtungen der Muskeln werden abgebaut, die Flexibilität gesteigert. Dadurch erhöht sich die gesamte körperliche Leistungsfähigkeit. Außerdem haben wissenschaftliche Untersuchungen erwiesen, dass Yoga in der Lage ist, einen erhöhten Blutdruck zu senken, Herz- und Pulsschlag zu beruhigen und die Ausschüttung von Stresshormonen, wie Adrenalin, zu bremsen. Durch Stress verspannte Muskeln, Sehnen und Bänder können sich entspannen."

Fußball und Yoga

Auf dem Fußballrasen wird immer häufiger Yoga praktiziert.

Yoga schützt durch das Dehnen der Muskeln und die Verbesserung der Beweglichkeit des Körpers nicht nur vor Verletzungen, Yoga bringt auch den Geist zur Ruhe, steigert das Wohlbefinden, fokusiert und stärkt den Willen. Yoga bringt Harmonie - und "Harmonie, übersetzt "(Zusammen)fügung", ist die Vereinigung von Entgegengesetztem zu einem Ganzen. (...) Geht es bei einer Weltmeisterschaft nicht genau darum? Um ein Einschwören auf ein gemeinsames Ziel, eine Überwindung der Egozentrik und die Unterordnung der eigenen Bedürfnisse und Wünsche auf ein größeres gemeinsames Ziel hin? Ich persönlich bin der Meinung, dass nur ein harmonisches Gefüge wirklich zu Großem fähig ist." (Patrick Broome, Yogalehrer der deutschen Fußballnationalmannschaft, im Interview; Yoga Journal 03/2014)

Seit 2005 unterrichtet Patrick Broome die deutsche Fußballnationalmannschaft vor allem bei den großen Turnieren, der Europa- und Fußballweltmeisterschaft. Oliver Bierhoff, der selbst schon seit einigen Jahren Yoga praktizierte, vermittelte den Kontakt zwischen dem damaligen Bundestrainer Jürgen Klinsmann und Patrick Broome. Nach einer Probestunde, in der Patrick Broome den Trainerstab des deutschen Fußballteams unterrichtete, kam das "Okay" für die Nationalelf. Seitdem stößt Yoga - auch im "Männersport" Fußball - auf mehr und mehr Akzeptanz. Einige Spieler praktizieren mittlerweile ein- bis zweimal wöchentlich Yoga und sind auch in der Öffentlichkeit "bekennende Yogis". Mario Götze zum Beispiel, der Torschütze im Endspiel der Fußballweltmeisterschaft 2014 gegen Argentinien.

Der Held verbessert die Beweglichkeit der Hüften.

Oliver Bierhoff, der nach Ende seiner Karriere als Profifußballer mit Yoga begann, erzählt in einem Interview, in Yoga Journal 03/2014: "Ich musste schon in jungen Jahren lernen, mit Sieg und Niederlage, dem öffentlichen Druck und der Kritik umzugehen. Im Nachhinein hätte ich mir natürlich Ansätze gewünscht, damit besser umzugehen. Das Ausüben von Yoga halte ich für jeden Spieler für sehr sinnvoll."

Klettern und Yoga

Klettern & Yoga - Konzentration auf das Hier-und-Jetzt

Yoga ist für Kletterer die ideale Ergänzung. Yoga kräftigt die Muskulatur, entspannt, verbessert die Konzentration und hilft außerdem dem Kletterer durch die Zentrierung in der eigenen Mitte, gezielt Angst, Zweifel und Nervosität zu überwinden. Yoga stärkt den gesamten Bewegungsapparat, macht ihn geschmeidig und fördert die Koordination, Genauigkeit und Körperkontrolle. Auch die Atmung kann ruhiger und gleichmäßiger fließen. Atmung und Bewegung finden durch Yoga in ein Gleichgewicht, wodurch die Bewegungen beim Klettern besser fließen können. Man wird flexibler und sicherer. Genaues in den Körper Hineinspüren beim Yoga lässt beim Kletterer ein intensiveres Körpergefühl entstehen. Und durch gezieltes Dehnen sowie Ausgleichsübungen können langfristige Probleme wie verkürzte Muskeln oder Rückenschmerzen nicht mehr auftreten.

Der Baum trainiert den Gleichgewichtssinn

Viele Yogastellungen (Asanas) sind entweder zum Aufwärmen vor dem Klettern, als Lockerungsübungen zwischendurch, zum Dehnen nach dem Klettern oder auch für das individuelle Ausgleichstraining zu Hause bestens geeignet. Die Schiefe Ebene zum Beispiel verbessert die Körperspannung und dehnt Schulter- und Brustmuskulatur. Der Held kräftigt die Beine und verbessert die Beweglichkeit der Hüften. Der Hund stärkt die Schulter- und Armmuskulatur und dehnt die gesamte Körperrückseite. Die Kobra öffnet den Brustkorb und kräftigt die Körpervorderseite. Das Dreieck dehnt die Flanken und die Oberschenkelmuskeln. Die Vorwärtsbeuge ist die geeignete Entspannungsübung nach dem Klettern, denn sie dehnt sowohl die hintere Beinmuskulatur als auch die Gesäß- und die Lendenmuskulatur. Außerdem fördert die Vorwärtsbeuge die Beweglichkeit in der Hüfte. Der Baum trainiert den Gleichgewichtssinn und fördert die Stabilität.

Basketball und Yoga

Der Drehsitz - Vorbereitung für einen siegreichen Golfschlag

Der deutsche NBA-Basketballstar Dirk Nowitzki macht Pilates und Yoga. Er nutzt die positiven Wirkungen des Yoga insbesondere, um weiterhin in der NBA erfolgreich zu sein - indem er durch Yoga lernt, sein Energieniveau zu halten. "Energie zu sparen wird in Zukunft immer wichtiger werden für mich", sagt Dirk Nowitzki .

Golf und Yoga

Golf erfordert vor allem höchste Konzentration und Genauigkeit. Deshalb üben etwa Tiger Woods und der beste deutsche Golfer Martin Kaymer Yoga, um geistige Stärke zu entwickeln. Auch die körperliche Flexibilität ist ein Schwerpunkt des Trainings. Außerdem sind rückenstärkende Asanas fester Bestandteil der yogischen Vorbereitungspraxis .

Siehe auch

Literatur

  • Patrick Broome, mit einem Vorwort von Oliver Bierhoff, Yoga für den Mann (2009)

Weblinks

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03. Feb 2019 - 08. Feb 2019 - Asana Intensiv - Tipps und Details für eine tiefere Praxis
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