Shuddhodana

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Shuddhodana, Sanskrit शुद्धोदन śuddhodana, Name des Vaters des Buddha.

Shuddhodana war der Vater von Buddha Siddhartha Gautama

König Shuddhodana war der Herrscher von Kapilavastu und repräsentierte den Sakya Klan, er war auch der Vater des Buddha.

Die Legende von König Shuddhodana

Überreste von Häuserfundamenten in Tilaurakot, eventuell wirklich Kapilavastu in Nepal Copyright

König Shuddhodana war der Vater von Siddhartha Gautama, der später zum Buddha wurde. Shuddhodana war der König von Kapilavastu und der Herrscher des Sakya Volkes. Gemäß der Jataka Geschichten war Shuddhodana bereits der Vater des Buddhas in vielen anderen Geburten. Und in den vielen anderen Geburten hieß Shuddhodana unter anderem: Kattahari, Susimaa, Alinachitta, Bandhanagara, Mahadhammapala, Kosambi, Dasaratha, Maha-Umagga, Hatthipala und Vessantara Jatakas.

Shuddhodana gehörte der Dynastie von Sakyan an. Seine Eltern waren der König Sihahanu und die Königin Kacchanaa. Shuddhodana hatte vier Brüder mit den Namen: Dhotadana, Sukkodana, Sakkodana und Amitodana. Die Namen seiner beiden Schwestern waren Amitaa und Pamitaa. Maya, die Mutter von Siddhartha Gautama war die Hauptgemahlin von König Shuddhodana. Nach dem Tod von Maya wurde deren Schwester Prajapati die Hauptgattin des Königs.

Als Gautama Siddhartha geboren wurde, besuchte der Weise Asita das neugeborene Kind am Königshof. Er setzte den Fuß des Kleinkindes auf seinen eigenen Kopf und betete das Kind an. Während der folgenden Feierlichkeiten wurde Gautama unter den Jambu-Baum gesetzt und dort bete ihn der Weise Asita nochmals ein zweites Mal an.

Und so wie die Astrologen es vorhersagten, sollte aus dem Baby später einmal entweder ein Heiliger oder ein großartiger Herrscher werden. Und sie sagten voraus, dass Siddhartha eines Tages einen Alten, einen Kranken, einen Toten und einen Mönch sehen würde und im Anschluss sein materielles Leben aufgeben würde, um sich ganz dem spirituellen Leben zu widmen. Shuddhodana tat nun sein bestes, um seinen Sohn vor genau diesen Anblicken zu bewahren. Damit wollte er sicherstellen, dass dieser ein weltliches Leben führen würde.

Gautama wurde schließlich doch ein Heiliger und erlangte die Erleuchtung. Als Shuddhodana dies hörte, schickte er einen Boten mit insgesamt zehntausend Begleitern, um den Buddha in dessen Heimatland Kapilavastu zurückzubringen. Aber sowohl der Bote als auch alle Begleiter wurden zu Mönchen, als sie dem Buddha begegneten. Und sie alle kehrten niemals mehr zurück in ihr Herkunftsland. Der König Shuddhodana schickte daraufhin nochmals neun weitere Boten zu neun verschiedenen Gelegenheiten los, doch auch von diesen neun Boten kehrte keiner zu des Königs Palast zurück. Denn auch diese neun Boten wurden alle zu Anhängern und Schülern des Buddhas. Schließlich schickte der König dann Kaludayi, welcher ein enger Freund von Gautama war und der an demselben Tag wie dieser geboren war, los. Doch auch er wurde, als er dem Buddha begegnete, zum Mönch, hielt jedoch sein Versprechen und überbrachte die Nachricht von König Shuddhodana schließlich dem Buddha.

Buddha akzeptierte die Einladung von Suddhodana. Und als er dann Kapilavastu besuchte, weilte er in Nigrodha Arama. Buddha bettelte auch hier wie bisher jeden Tag um seine Almosen. Es wird berichtet, dass als der König Shuddhodana dies hörte, er sehr ungehalten darüber war, dass sein Sohn in den Straßen des Königreiches bettelte, in dem sein Vater der allmächtige Herrscher war. Shuddhodana traf Buddha und forderte eine Erklärung von ihm für sein Verhalten. Buddha überzeugte ihn schließlich und sagte, dass es für einen Buddha ganz normal sei zu betteln. Shuddhodana war mit dieser Antwort zufrieden. Diese Zufriedenheit und Akzeptanz machte aus dem König Shuddhodana einen "Sotapanna", d.h. wörtlich "einen Eintaucher in den Strom", der noch maximal sieben Mal wiedergeboren wird. Während der Belehrungen und Lehrreden bei den Mahlzeiten im Palast wurde Shuddhodana ein "Sakidagami", d.h. jemand, der maximal noch ein einziges Mal wiedergeboren wird. Und zuletzt wurde er dann ein "Anagami" (jemand, der nicht mehr wiedergeboren wird), als er Buddhas Mahadhammapala Jataka lauschte. Letztendlich wurde Shuddhodana auf seinem Totenbett dann noch ein "Arahant", als Buddha zu ihm kam und ihn dabei nochmals unterrichtete. Und so starb Suddhodana, nachdem er schließlich ein Arahant geworden war.

Verschiedene Schreibweisen für Shuddhodana

Sanskrit Wörter werden in Indien auf Devanagari geschrieben. Damit Europäer das lesen können, wird Devanagari transkribiert in die Römische Schrift. Es gibt verschiedene Konventionen, wie Devanagari in römische Schrift transkribiert werden kann. Shuddhodana auf Devanagari wird geschrieben " शुद्धोदन ", in IAST wissenschaftliche Transkription mit diakritischen Zeichen " śuddhodana ", in der Harvard-Kyoto Umschrift " zuddhodana ", in der Velthuis Transkription " "suddhodana ", in der modernen Internet Itrans Transkription " shuddhodana ".

Video zum Thema Shuddhodana

Shuddhodana ist ein Sanskritwort. Sanskrit ist die Sprache des Yoga . Hier ein Vortrag zum Thema Yoga, Meditation und Spiritualität

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