Meditation Hamburg

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Meditation Hamburg - Informationen, wo du in Hamburg Meditation lernen und praktizieren kannst. Meditation ist einfach zu lernen, einfach zu praktizieren und zeigt schnell positive Wirkungen. Schon ein paar Minuten täglicher Meditation verhelfen zu innerer Ruhe, zu einem Gefühl von Gelassenheit und Freude, woraus du neue Kraft für den Alltag bekommen kannst.

Die gelben Punkte zeigen an, wo sich in Hamburg Yoga Vidya Zentren befinden

Wer regelmäßig meditiert, hat einen offeneren Geist, wird kreativer, kann sich besser in andere hineinversetzen, kann Schönheit mehr genießen. Meditation verhilft auch, sich für eine höhere Wirklichkeit zu öffnen und ein Grundgefühl der Geborgenheit, der Verbundenheit zu entwickeln. Gerade wer in einer hektischen Großstadt wie Hamburg lebt, profitiert sehr von regelmäßiger Meditation.

Wo kannst du Meditation in Hamburg lernen?

Es gibt verschiedene Hamburger Yoga Zentren und buddhistische Zentren, die Meditation anbieten. Auch viele Volkshochschulen in Hamburg bieten Meditationskurse an. Es gibt auch Meditationskurse in den Hamburger Kirchengemeinden, die christliche Meditation vermitteln - oder einfach die fernöstlichen Meditationstechniken ohne ihren spirituellen Überbau vermitteln. In zeiten des Internets kann man natürlich auch in Hamburg Meditation über das Internet lernen. Zum Beispiel bietet Yoga Vidya einen kostenlosen Meditationskurs für Anfänger als Videokurs an.

Meditation in den Hamburger Yoga Vidya Zentren

Yoga Vidya Hamburg Harburg

Yoga Vidya ist Deutschlands führender Anbieter für Yoga , Meditation und Ayurveda. Alle drei Hamburger Yoga Vidya Zentren bieten auch die Möglichkeit, Meditation in Hamburg zu lernen:

Geschichte Meditation in Hamburg

Hamburg war kein Bischofssitz, kein Zentrum christlicher Mystik. Die Hamburger waren als Bewohner einer Kaufmannsstadt, einer Hansestadt, einer freien Bürgerstadt, diesseitsorientierter. Als Menschen mit offenem Geist waren die Hamburger aber auch offen für Anregungen aus anderen Kulturen. So gab es schon im 19. Jahrhundert einige Intellektuelle in Hamburg, die sich von fernöstlicher Mystik, von Yoga und Buddhismus, zu eigenen Meditationsexperimenten anregen ließen. So gab es schon im Jahr 1879 eine Zweigstelle der Theosoophischen Gesellschaft in Hamburg, wo auch Meditation geübt wurde.

Meditation in Hamburg ist sehr stark mit Buddhismus verbunden. Hamburg ist eine der Städte in Deutschland, in denen buddhistische Meditation schon recht früh eine gewisse Verbreitung gefunden hat. Bis heute bereisen buddhistische Lehrer Hamburg recht gerne, und sind buddhistische Zentren in Hamburg recht aktiv. 1906 wurde in Hamburg die erste buddhistische Vereinigung, nämlich die "Buddhistische Gesellschaft in Deutschland", gegründet. Sie war eine der ersten in Europa, in der regelmäßig Meditationen stattfanden. Kurz danach gab es die "Deutsche Pali-Gesellschaft" mit einem Herrn Erich, der auch Verbindung mit Ärzten aufnahm. 1914 gab es eine recht aktive Hamburger Gruppe des "Bundes für buddhistisches Leben".

In Hamburg gibt es in den 1920er Jahren zwei sehr aktive buddhistische Zirkel, die jedoch im engen geistigen Klima der NS-Diktatur einschlafen. Für die Jahre ab 1936 sind keine buddhistischen Aktivitäten bekannt. Im Allgemeinen verhalten sich deutsche Buddhismus-Anhänger in der Zeit des „Dritten Reichs“ unauffällig und sind – mit Ausnahme von Buddhisten jüdischer Herkunft – nur in Einzelfällen von politischen Repressionen betroffen.

Nach 1945 gab es einen Neubeginn des Buddhismus und damit der fernöstlichen Meditation in Hamburg:

Meditation hat viele positive Nebeneffekte

„Der generelle Ausblick der Deutschen hat sich nach dem Krieg sehr verändert. Die bitteren Erfahrungen aus zwei großen Kriegen haben ihnen mindestens diese Lektion beigebracht: 'Alles bedingt Entstandene ist unbeständig.' Wenn man anhielte und sie über den letzten Krieg befragte, ein Deutscher hätte nichts weiter zu sagen als 'Alles kaputt'.“ So beschreibt ein wohlhabender Buddhist aus Sri Lanka, der Edelsteinhändler Ashoka Weeraratna, Anfang der 1950er Jahre seine Reiseeindrücke aus dem immer noch in Trümmern liegenden Deutschland. 1952 gehört er zu den Gründern der “German Dharmaduta Society“, einer Gesellschaft, die es sich zum Ziel gesetzt hat die Verbreitung des Theravada-Buddhismus in Deutschland zu fördern. Hamburg liegt Weeraratna am Herzen. Schon kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs hatten sich frühere Mitglieder aus der vormaligen Buddhistischen Gemeinde Hamburg neu zusammengefunden und trotz schwieriger Bedingungen bemerkenswerte Aktivität entfaltet. Bald nach der Währungsreform im Juni 1948 war die erste Ausgabe eines regelmäßig erscheinenden Mitteilungsblattes erschienen mit dem Titel „Wissen und Wandel“.

Sehr engagiert ist in dieser Zeit der frühere Kaufmann Paul Debes (1906-2004). Er hält seit dem Frühjahr 1948 an der Universität und anderen Stellen Vortragsreihen zum Buddhismus und begründet das „Buddhistische Seminar“, das sich bis in die 1970er Jahre regelmäßig trifft. Er betreut buddhistische Freundeskreise in mehreren norddeutschen Städten und vernetzt sie miteinander. 1953 ermöglicht die “German Dharmaduta Society” einem Hamburger Gymnasiallehrer einen 2½jährigen Studienaufenthalt in Sri Lanka. Ein Jahr später kommt der ceylonesische Mönch Narada Mahathera nach Hamburg und regt die Gründung eines Vereins an. Die bestehenden Kleingruppen fusionieren und rufen im Oktober 1954 die Buddhistische Gesellschaft Hamburg (BGH) ins Leben. Sie ist die erste buddhistische Vereinigung, die in der Bundesrepublik Deutschland als gemeinnützig anerkannt wird. Nahe dem Berliner Tor errichten die Mitglieder der BGH ein Holzhaus, in dem man sich in den nächsten 15 Jahren trifft und prominente Lehrer empfängt. In ihrer Satzung ist zu lesen: „Aus der Erkenntnis der unterschiedlichen Mentalität der Menschen lässt die BGH in Wort und Schrift alle buddhistischen Richtungen sprechen, die das gleiche Ziel haben, aber unterschiedliche Wege gehen.“

Noch heute beherbergt die BGH an ihrem Sitz in Steilshoop buddhistische Gruppen verschiedener Richtungen.

(Dieser Teil über Buddhismus und damit buddhistische Meditation in Hamburg bezieht sich aus Informationen vom VESAKH Hamburg).

Seit den 1960er und 1970er Jahren gibt es immer mehr Kreise in Hamburg, in denen Meditation gelehrt und gelebt wird. Zen, Vipassana und tibetischer Buddhismus gehören heute zu den führenden buddhistischen Richtungen auch in Hamburg, die Meditation lehren. Und seit in den 1970er Jahren die TM (Transzendentale Meditation) und andere indische Bewegungen auch in Hamburg bekannter wurden, werden auch die Yoga Meditationen in Hamburg populärer. Seit ab der Jahrtausendwende Yoga eine immer größere Verbreitung auch in der Hansestadt Hamburg findet, üben immer mehr Menschen Meditation als Teil ihrer Yoga Praxis. Gerade die Eröffnung der Yoga Vidya Zentren, zu deren Grundpraktiken auch die Meditation gehört, hat weitere Impulse gegeben.

Siehe auch

Swami Sivananda - ein verwirklichter Yogameister

Weblinks

Seminare

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