Mandodari

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Mandodari (Sanskrit: मंदोदरी mandodarī f.) ist im hinduistischen Epos Ramayana die Frau von Ravana, dem Dämonenkönig von Lanka. Sie wird als hübsch, gläubig und rechtschaffen beschrieben. Sie ist eine der Panchakanya (fünf Jungfrauen). Die Rezitation der Namen der fünf, so heißt es, vertreibt die schlechten Eigenschaften.

Hanuman erhält Mandodaris Waffe.

Mandodari war die Tochter von Mayasura, dem König der Dämonen, und Hema, einer Apsara (Himmlische Musikantin). Mandodari hatte drei Söhne, Meghanada (Indrajit), Atikaya und Akshayakumara. In manchen Erläuterungen der Ramayana ist sie ebenso die Mutter von Ramas Frau Sita, die von Ravana entführt wurde. Trotz Ravanas Fehlverhalten liebt sie ihn und versucht immer wieder ihn auf den Pfad der Tugend zu führen. Sie bat ihn mehrmals, Sita zurückzugeben, doch ihr Rat stieß auf taube Ohren. Ihre Liebe und Loyalität zu Ravana wird in der Ramayana gepriesen.

Über Mandodari gibt es viele Versionen in der Ramayana. Sie sei von Generälen der Affenarme missbraucht worden. Sie nahmen ihr die Tugendhaftigkeit, durch die Ravana am Leben gehalten wurde. Hanuman brachte sie durch einen Trick dazu, den Ort zu verraten, an dem sich der magische Bogen befand, mit dem Rama Ravana tötete. Vibhishana, der jüngere Bruder von Ravana, unterstützte die Armee Ramas und war maßgeblich für den Tod Ravanas verantwortlich. Auf Wunsch Ramas heiratete er Mandodari.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Multimedia

Geschichten aus der Ramayana