Janmashtami Vrata nach ISKCON Bangalore

Aus Yogawiki

Janmashtami Vrata nach ISKCON Bangalore führt vom Erwachen vor Sonnenaufgang bis zur Lichtdarbringung um Mitternacht durch Krishnas Erscheinungstag. Kleine Fußspuren weisen den Weg zum Hausaltar; dort wird die Krishna-Murti gebadet, festlich gekleidet, mit 108 Namen verehrt und mit selbst bereiteten Speisen beschenkt. Das Fasten und die wiederkehrende Rezitation des Hare-Krishna-Mantras halten den Tag für die Begegnung mit Krishna frei.

Krishna als Kind mit Flöte und Butter; Janmashtami feiert sein Erscheinen.

Diese Anleitung folgt der ausführlichen Sampurna-Fassung des Hausritual-Handbuchs von ISKCON Bangalore. Sie gehört zur Gaudiya-Vaishnava-Tradition und erhält deren Verehrung A. C. Bhaktivedanta Swami Prabhupadas, Krishna Chaitanyas und Krishnas. Die schlichtere Sarala-Fassung wird am Ende getrennt erläutert.

Sinn, Teilnahme und gewählte Hausfassung

Im Bhakti Yoga wird Verehrung konkret: Wasser fließt über die Murti, Hände legen Blumen nieder, die Stimme ruft den Namen, und eine Speise wird zuerst dem Geliebten angeboten. In dieser Gaudiya-Vaishnava-Praxis ist die Murti nicht bloß Erinnerungshilfe, sondern die verehrte Gegenwart Krishnas. Das Handbuch stellt das Erinnern an Krishna in den Mittelpunkt aller Teile des Vrata.

Das Hausritual ist im Handbuch für Männer, Frauen und Kinder geöffnet. Eine Person übernimmt die Darbringungen und spricht die Gebete vor; weitere Personen können Gegenstände reichen, die Namen mitsingen oder abwechselnd rezitieren. Allein ausgeführt, werden die Gegenstände nacheinander aufgenommen und wieder sicher abgestellt. Die deutschen Bedeutungen dienen dem Verstehen; sie müssen nicht zusätzlich bei jeder Gabe gesprochen werden.

Hier wird die Sampurna-Fassung mit einer kleinen, für Wasser, Milchprodukte und die vorgesehene Reinigung geeigneten Bala-Gopala-Murti durchgeführt. Eine empfindliche bemalte Figur oder ein Papierbild wird nicht gebadet. Wer ausschließlich ein Bild verehrt, verwendet die am Ende beschriebene Sarala-Fassung. Die Quelle nennt auch Radha-Krishna, Balarama und Shalagrama; deren besondere Pflege wird in dieser Anleitung nicht auf eine beliebige Figur übertragen.

Übernimm den Festtag aus der Feierordnung der eigenen Gaudiya-Gemeinschaft. Der hier beschriebene Tagesbogen folgt dem Bangalore-Handbuch: Beginn vor Sonnenaufgang, Arati am Morgen und zum Abschluss um Mitternacht, 00:00 Uhr. Das ist seine Hauspraxis; andere kalendarische Regeln für das Fastenbrechen werden damit nicht vereinheitlicht.

Für den Tagesplan unten wird die im Handbuch ausdrücklich zugelassene Fastenform mit Wasser, Obst und Milch gewählt. Getreide und Hülsenfrüchte werden in dieser Quellenfassung erst am Folgetag gegessen. Diese Fastenform gehört auch zur Sampurna-Praxis; der Unterschied zur Sarala-Fassung liegt im Abhisheka. Die strengeren Formen des Handbuchs sind keine Voraussetzung für diesen Ablauf.

Alles vor Beginn bereitlegen

Altar, Teilnehmende und wiederkehrende Gaben

  • Eine geeignete Bala-Gopala-Murti, ein sauberer fester Altarplatz und ein Bild Prabhupadas; Sitzplätze für die Mitfeiernden.
  • Trinkwasser, ein Acamana-Gefäß mit Löffel und eine kleine Auffangschale; ein eigener Vorrat zum Reinigen der Hände und Gegenstände. Trinkwasser und bereits benutztes Badewasser bleiben getrennt.
  • Tilaka-Erde beziehungsweise die im eigenen Vaishnava-Gebrauch verwendete Tilaka-Paste, etwas sauberes Wasser und ein Spiegel.
  • Eine Mala für das Japa, Blüten für Guru-Puja, Archana, Altar und Arati sowie Girlanden, Festkleidung und geeignete Schmuckstücke für die Murti.
  • 108 Tulasi-Blätter eigens für die 108 Namensdarbringungen; weitere Blätter für jedes Badegefäß und für jede Speise. Die Blätter für die Archana werden also nicht schon beim Vorbereiten der Bäder aufgebraucht.
  • Drei oder fünf Räucherstäbchen für die Guru-Puja; zusätzlich Räucherwerk für Morgen- und Mitternachts-Arati. Eine Lampe mit einem Docht für den Guru; eine Arati-Lampe mit Ghee-Dochten für Krishna; Brennmaterial und Zündmittel. Für die gesonderte Kampfer-Arati während des Bades ein geeigneter kleiner Kampferhalter und Kampfer.
  • Glocke, Muschel für die Wasserdarbringung samt Muschelständer, sauberes kleines Tuch, Blumenteller, Chamara und Pfauenfederfächer. Auf einem großen Tablett bleibt alles in der Reihenfolge des Gebrauchs erreichbar.
  • Rangoli-Farbe oder eine andere geeignete, leicht entfernbare Gestaltung für Krishnas Fußspuren. Blumen und standsichere kleine Lampen können sie begleiten.
  • Frische vegetarische Speisen ohne Zwiebeln und Knoblauch, eigenes Darbringungsgeschirr und Tulasi für jeden Teller; gesondert getreidefreie Speisen für das Fastenbrechen.

Die Vorbereitungs- und Darbringungsschritte werden so verteilt, dass niemand zugleich eine gefüllte Badeschale, ein offenes Feuer und die Glocke halten muss. Bei mehreren Personen gießt die leitende Person, eine helfende Person reicht die Gefäße, eine weitere kann läuten und den Kirtan führen. Diese Rollenverteilung ist eine praktische redaktionelle Ausgestaltung, keine zusätzliche liturgische Vorschrift.

Die Badegefäße

Stelle die gereinigten Gefäße in dieser Reihenfolge bereit. Die Quelle schreibt Gefäße, aber keine Literzahlen vor; wähle Mengen, die zur kleinen Murti und zur Auffangschale passen.

  1. Ein Gefäß klares Wasser für das erste Bad.
  2. Ein Gefäß Milch.
  3. Ein Gefäß ungesüßten Naturjoghurt; der englisch-indische Ausdruck curd bezeichnet hier die gesäuerte Milchzubereitung.
  4. Ein kleines Gefäß Ghee.
  5. Ein Gefäß Honig.
  6. Ein Gefäß Wasser mit aufgelöstem Jaggery oder Zucker.
  7. Geeignete Fruchtsäfte für das Fruchtbad, jeweils in eigenen Gefäßen; die Quelle lässt deren Auswahl offen.
  8. Ein Gefäß lauwarmes Wasser.
  9. Ein Gefäß Wasser mit Kurkuma sowie etwas Kurkumapulver für die in der Quelle genannte Bestreichung.
  10. Ein zweites Gefäß klares Wasser für das Schlussbad.

Lege zusätzlich ein Badetuch, das gelbe Badegewand Krishnas, eine große Abhisheka-Schale, weiche saubere Tücher, eine entkernte Zitrone sowie weiteres klares Wasser für das anschließende Reinigen bereit. Die Zitrone gehört im Handbuch zur materiellen Nachreinigung; sie ist keine Trinkgabe. Vor der Durchführung muss feststehen, dass die verwendete Murti für diese Behandlung geeignet ist.

Der Morgen: den ganzen Tag Krishna widmen

1. Erwachen und Guru-Gedenken

Das Handbuch empfiehlt das Erwachen in der Brahma Muhurta, hier als etwa eineinhalb Stunden vor Sonnenaufgang beschrieben. Erinnere dich zunächst an den Guru und sprich das vollständige Prabhupada-Gebet:

Verehrung Prabhupadas
nama oṃ viṣṇupādāya kṛṣṇapreṣṭhāya bhūtale
śrīmate bhaktivedāntasvāmin iti nāmine
namas te sārasvate deve gauravāṇīpracāriṇe
nirviśeṣaśūnyavādipāścātyadeśatāriṇe

Bedeutung: Verehrung dem ehrwürdigen Bhaktivedanta Swami, der auf Erden Krishna besonders lieb ist und bei Vishnus Füßen Zuflucht gefunden hat. Dir, dem verehrten Schüler Sarasvatis, gilt mein Gruß: Du verbreitest Gauras Botschaft und führst die westlichen Länder über die Lehren von Unpersönlichkeit und Leere hinaus.

Der zweite Vers spricht aus der konkreten theologischen Haltung Prabhupadas. Er wird als überliefertes Gebet dieser Linie wiedergegeben; daraus folgt keine pauschale Abwertung anderer spiritueller Wege.

Rezitiere anschließend den Mahamantra:

Hare-Krishna-Mahamantra
hare kṛṣṇa hare kṛṣṇa kṛṣṇa kṛṣṇa hare hare
hare rāma hare rāma rāma rāma hare hare

Bedeutung: O Hare, o Krishna! O Hare, o Rama! In der Gaudiya-Vaishnava-Deutung ruft Hare die göttliche Energie, Radha, an; Krishna und Rama sind Namen des Herrn. Als Gebet ausgedrückt: Nimm mich in deinen liebevollen Dienst auf. Diese Bitte erläutert den Sinn der Namensanrufung und ist kein zusätzlicher Sanskritsatz.

2. Acamana, Körperpflege und Tilaka

Wasche die Hände. Setze dich an einen sauberen Platz. Für das im Hauptheft genannte Acamana wird die ausdrücklich als vollständig zulässige Grundform des ISKCON Deity Worship Ministry verwendet: Halte den Löffel links, gib wenige Tropfen frisches Trinkwasser in die rechte Handfläche, sprich den jeweiligen Namen und nippe das Wasser lautlos an der Daumenwurzel auf. Führe die drei Schritte nacheinander aus:

  1. oṃ keśavāya namaḥ
    Om. Verehrung Keshava. Danach einen kleinen Schluck nehmen.
  2. oṃ nārāyaṇāya namaḥ
    Om. Verehrung Narayana. Frisches Wasser eingeben und einen kleinen Schluck nehmen.
  3. oṃ mādhavāya namaḥ
    Om. Verehrung Madhava. Frisches Wasser eingeben und einen kleinen Schluck nehmen.

Danach folgen Zähneputzen, Bad beziehungsweise gründliche Körperreinigung und saubere Kleidung. Bereite mit wenig Wasser in der linken Handfläche eine glatte Tilaka-Paste. Für das Stirnzeichen trage mit dem rechten Ringfinger einen senkrechten Streifen von der Nasenwurzel zum Haaransatz auf. Ziehe mit einem anderen sauberen Finger die Mitte frei, so dass zwei schmale senkrechte Linien stehen bleiben. Unterhalb ihrer Verbindung ergänze auf dem Nasenrücken die blattförmige Markierung. Die oberen Linien werden als Krishnas Fußspur, die untere Form als Tulasi-Blatt verstanden. Diese konkrete Anwendung ergänzt das Handbuch nach der Anleitung des Bhaktivedanta Book Trust auf Krishna.com.

Setze anschließend die weiteren elf Tilaka-Zeichen an die in der Tabelle genannten Stellen. Die rechte beziehungsweise linke Seite meint stets deine eigene Körperseite. Sprich bei jedem Zeichen den zugeordneten Namen einmal:

Körperstelle Rezitation Bedeutung
Stirn oṃ keśavāya namaḥ
Om. Verehrung Keshava.
Bauch oṃ nārāyaṇāya namaḥ
Om. Verehrung Narayana.
Brust oṃ mādhavāya namaḥ
Om. Verehrung Madhava.
Halsgrube oṃ govindāya namaḥ
Om. Verehrung Govinda.
rechte Bauchseite oṃ viṣṇave namaḥ
Om. Verehrung Vishnu.
rechter Oberarm oṃ madhusūdanāya namaḥ
Om. Verehrung Madhusudana.
rechte Schulter oṃ trivikramāya namaḥ
Om. Verehrung Trivikrama.
linke Bauchseite oṃ vāmanāya namaḥ
Om. Verehrung Vamana.
linker Oberarm oṃ śrīdharāya namaḥ
Om. Verehrung Shridhara.
linke Schulter oṃ hṛṣīkeśāya namaḥ
Om. Verehrung Hrishikesha.
oberer Rücken oṃ padmanābhāya namaḥ
Om. Verehrung Padmanabha.
unterer Rücken oṃ dāmodarāya namaḥ
Om. Verehrung Damodara.

Die zwölf Namen nehmen den ganzen Körper in die Gottesverehrung hinein. Für die in dieser Hausanleitung tatsächlich gesprochenen Tilaka-Mantras genügt diese vollständige Zwölf-Namen-Folge; der erklärende Merkvers des Quellenanhangs ist kein zusätzlich geforderter Gebetsteil.

3. Das Fastengelöbnis

Falte vor Krishna die Hände. Erinnere dich an die gewählte Form: Wasser, Obst und Milch sind erlaubt; Getreide und Hülsenfrüchte werden erst am Folgetag gegessen. Sprich einmal:

Fastengelöbnis
vāsudevaṃ samuddiśya sarvapāpapraśāntaye
upavāsaṃ kariṣyāmi kṛṣṇāṣṭamyāṃ nabhasy aham

Bedeutung: Auf Vasudeva ausgerichtet werde ich an Krishna-Ashtami im Monat Nabhas fasten, damit alles schuldhafte Handeln zur Ruhe komme.

Der Vorsatz richtet den Tag auf Vasudeva aus. Das Fasten ist hier Dienst und Sammlung. Kinder können beim Singen, Schmücken und Darbringen mitwirken, ohne die Fastenleistung Erwachsener nachzuahmen.

4. Krishnas Fußspuren zum Altar gestalten

Zeichne kleine Fußspuren vom Hauseingang zum Altarraum, so dass ihre Richtung das Eintreten Krishnas anzeigt. Gestalte sie mit Rangoli-Farbe und Blumen; stelle Lampen nur dort auf, wo der Weg frei und die Flamme von Stoff und Papier entfernt bleibt. Die Quelle verbindet diese Vorbereitung mit dem Bild von Vishnus höchster Stätte. Du kannst dazu die beiden dort angeführten Rigveda-Verse sprechen:

Vishnus höchste Stätte, Rigveda 1.22.20–21
oṃ tad viṣṇoḥ paramaṃ padaṃ sadā paśyanti sūrayaḥ
divīva cakṣur ātatam
tad viprāso vipanyavo jāgṛvāṃsaḥ samindhate
viṣṇor yat paramaṃ padam

Bedeutung: Om. Die Weisen schauen stets Vishnus höchste Stätte, wie ein Auge, das sich am Himmel weit ausspannt. Die inspirierten, wachen Sänger lassen jene höchste Stätte Vishnus erstrahlen.

Die Fußspuren laden dich ein, die äußere Wohnung und die innere Aufmerksamkeit gemeinsam auszurichten. Bleibe einen Moment am Altar stehen, bevor du zur nächsten Handlung übergehst.

Die Puja: Guru-Verehrung, Bad und Darbringungen

Der folgende Hauptteil wird für den durchgehenden Tagesplan am Morgen ausgeführt. Die Quelle lässt ihn auch zu einer späteren Tageszeit vor der Mitternachts-Arati zu. Entscheidend ist, dass Badefolge, Schmücken, Speisegabe und Namensverehrung in Ruhe beendet werden.

5. Speisen und Altar vorbereiten

Bereite die vegetarischen Naivedya-Speisen ohne Zwiebeln und Knoblauch. Für diesen konkreten Ablauf kannst du Obst, Milch und getreidefreie Süßspeisen so wählen, dass die späteren Nachtportionen zu den Fastenregeln passen. Eine zusätzliche Getreide- oder Hülsenfruchtgabe für Krishna wird nach der Darbringung aufbewahrt und erst am Folgetag als Prasad gegessen. Die Quelle erlaubt beides und unterscheidet Krishnas Speisegabe von der eigenen Fastenmahlzeit.

Bei der Zubereitung kannst du die Haltung aus der Bhagavad Gita erinnern:

Die Gabe der Hingabe, Bhagavad Gita 9.26
patraṃ puṣpaṃ phalaṃ toyaṃ yo me bhaktyā prayacchati
tad ahaṃ bhaktyupahṛtam aśnāmi prayatātmanaḥ

Bedeutung: Wer mir mit Hingabe ein Blatt, eine Blüte, eine Frucht oder Wasser darbringt: Diese mit Hingabe dargebrachte Gabe eines aufrichtigen Menschen nehme ich an.

Reinige den Altarplatz mit klarem Wasser. Das ist im Bangalore-Handbuch ausdrücklich als Alternative zur dort ebenfalls genannten Reinigung mit Kuhdung und Kuhurin zugelassen und wird in dieser Hausfassung durchgehend verwendet. Reinige die Badegefäße und lege in jedes ein zusätzliches Tulasi-Blatt, wie im Handbuch vorgesehen. Die 108 vorbereiteten Blätter für die Namensverehrung bleiben auf einem eigenen Teller.

Stelle die Murti in das gelbe Badegewand und auf die Abhisheka-Schale. Stelle Prabhupadas Bild daneben. Prüfe, dass die Auffangschale die vorgesehenen Flüssigkeiten aufnehmen kann. Nach Unterbrechungen oder dem Gang in die Küche wasche die Hände und vollziehe vor dem Altar wieder die drei Acamana-Schlucke:

oṃ keśavāya namaḥ
oṃ nārāyaṇāya namaḥ
oṃ mādhavāya namaḥ

Bedeutung: Om. Verehrung Keshava; Verehrung Narayana; Verehrung Madhava. Bei jedem Namen wird frisches Wasser eingegeben und ein kleiner Schluck genommen.

6. Guru-Puja

Biete vor Prabhupadas Bild zuerst drei oder fünf Räucherstäbchen, dann die Lampe mit einem Docht, dann Blumen dar. Die Quelle legt für diese Guru-Puja keine Kreiszahl fest. Halte das jeweilige Opfer sichtbar vor dem Bild und stelle es danach an seinen vorgesehenen Platz. Währenddessen sprich nacheinander die folgenden drei vollständigen Gebete. Bei gemeinsamer Feier rezitiert die Gruppe, während eine Person die Gaben zeigt:

Dank an den Guru
oṃ ajñānatimirāndhasya jñānāñjanaśalākayā
cakṣur unmīlitaṃ yena tasmai śrīgurave namaḥ

Bedeutung: Om. Verehrung dem erhabenen Guru, der mir, geblendet von der Finsternis des Nichtwissens, mit dem Stäbchen der Erkenntnissalbe die Augen geöffnet hat.

Verehrung Prabhupadas
nama oṃ viṣṇupādāya kṛṣṇapreṣṭhāya bhūtale
śrīmate bhaktivedāntasvāmin iti nāmine
namas te sārasvate deve gauravāṇīpracāriṇe
nirviśeṣaśūnyavādipāścātyadeśatāriṇe

Bedeutung: Verehrung dem ehrwürdigen Bhaktivedanta Swami, der auf Erden Krishna besonders lieb ist und bei Vishnus Füßen Zuflucht gefunden hat. Dir, dem verehrten Schüler Sarasvatis, gilt mein Gruß: Du verbreitest Gauras Botschaft und führst die westlichen Länder über die Lehren von Unpersönlichkeit und Leere hinaus.

Hare-Krishna-Mahamantra
hare kṛṣṇa hare kṛṣṇa kṛṣṇa kṛṣṇa hare hare
hare rāma hare rāma rāma rāma hare hare

Bedeutung: O Hare, o Krishna! O Hare, o Rama! In der Gaudiya-Vaishnava-Deutung ruft Hare die göttliche Energie, Radha, an; Krishna und Rama sind Namen des Herrn. Als Gebet ausgedrückt: Nimm mich in deinen liebevollen Dienst auf. Diese Bitte erläutert den Sinn der Namensanrufung und ist kein zusätzlicher Sanskritsatz.

Lege die Blumen vor das Guru-Bild. Stelle es danach an seinen sicheren Altarplatz, so dass es bei der folgenden Badehandlung trocken bleibt.

7. Janmashtami-Abhisheka

Während des ganzen Abhisheka wird der Mahamantra wiederholt. Die Quelle erlaubt ihn ausdrücklich als alleinige Begleitrezitation; eine zusätzliche Brahma-Samhita-Rezitation ist daher für diese Hauptfassung nicht nötig. Eine helfende Person kann die Glocke läuten. Ohne Hilfe wird sie zwischen den Gaben geläutet und zum Gießen wieder abgestellt.

Hare-Krishna-Mahamantra
hare kṛṣṇa hare kṛṣṇa kṛṣṇa kṛṣṇa hare hare
hare rāma hare rāma rāma rāma hare hare

Bedeutung: O Hare, o Krishna! O Hare, o Rama! In der Gaudiya-Vaishnava-Deutung ruft Hare die göttliche Energie, Radha, an; Krishna und Rama sind Namen des Herrn. Als Gebet ausgedrückt: Nimm mich in deinen liebevollen Dienst auf. Diese Bitte erläutert den Sinn der Namensanrufung und ist kein zusätzlicher Sanskritsatz.

Führe jetzt die Badefolge in der angegebenen Reihenfolge aus. Übergieße die geeignete kleine Murti sanft; halte den Guss so, dass die Figur stabil bleibt und die Flüssigkeit in die Schale läuft.

  1. Shuddhodaka-Snana: Übergieße Krishna mit dem ersten Gefäß klaren Wassers.
  2. Panchamrita-Snana: Gib nacheinander Milch, Joghurt, Ghee, Honig und das Jaggery- oder Zuckerwasser über die Murti. Das sind die fünf Bestandteile dieser Quellenfassung; sie werden in der angegebenen Folge dargebracht.
  3. Phalodaka-Snana: Gib die vorbereiteten Fruchtsäfte nacheinander darüber. Die Quelle bestimmt keine feste Zahl von Fruchtsorten.
  4. Ushnodaka-Snana: Lass das lauwarme Wasser über die Figur fließen.
  5. Churna-Snana: Bestreiche die geeignete Figur entsprechend der Quellenanweisung behutsam mit Kurkuma und gieße das vorbereitete Kurkumawasser darüber.
  6. Kampfer-Arati: Stelle alle Badegefäße ab. Entzünde den Kampfer im geeigneten Halter, zeige das Licht vor Krishna und stelle den Halter wieder auf seine feuerfeste Unterlage. Das Handbuch nennt hier keine Kreiszahl. Der Mahamantra begleitet auch diese Lichtgabe.
  7. Shuddhodaka-Snana: Verwende jetzt das zweite, bis dahin unbenutzte Gefäß klaren Wassers als Schlussbad.
  8. Pushpa-Vrishti, optional: Streue die dafür gesondert bereitgelegten Blüten über die Murti. Das Handbuch kennzeichnet den Blütenregen ausdrücklich als freiwillig.
  9. Fächerdienst, optional: Fächle der Murti mit Chamara und Pfauenfederfächer zu. Die Quelle nennt dafür keine feste Zahl.

Danach folgt die im Handbuch genannte Reinigung mit der entkernten Zitrone und klarem Wasser. Sie wird nur an der hierfür vorgesehenen geeigneten Murti ausgeführt: Entferne anhaftende Baderückstände vorsichtig, spüle mit frischem Wasser nach und trockne die Figur mit einem weichen Tuch. Stelle Krishna auf den festen Altarplatz zurück. Das Bad ist damit beendet; es wird bei der späteren Mitternachts-Arati nicht nochmals begonnen.

Das sorgfältige Trocknen und Zurückstellen gehören zum Dienst. Die Freude über das göttliche Kind zeigt sich auch darin, dass kein nasses Kleid und kein klebriger Baderest zurückbleiben.

8. Shringara: Krishna festlich kleiden

Lege der trockenen Murti frische Festkleidung an und schmücke sie mit den vorbereiteten Blumen, Girlanden und geeigneten Schmuckstücken. Richte den Sitz und den Raum um die Figur so, dass die anschließenden Gaben gut erreichbar sind. Shringara ist hier eine eigene Handlung nach dem Bad: Krishna wird als verehrter Gast und geliebtes Kind versorgt.

9. Bhoga: die Speisen darbringen

Stelle die Speiseteller vor Krishna. Lege auf jede Speise ein Tulasi-Blatt. Läute die Glocke mit der linken Hand. Sprich jeden der folgenden drei vollständigen Gebetsblöcke dreimal: zuerst das ganze Prabhupada-Gebet dreimal, dann das Chaitanya-Gebet dreimal, dann das Govinda-Gebet dreimal.

Verehrung Prabhupadas
nama oṃ viṣṇupādāya kṛṣṇapreṣṭhāya bhūtale
śrīmate bhaktivedāntasvāmin iti nāmine
namas te sārasvate deve gauravāṇīpracāriṇe
nirviśeṣaśūnyavādipāścātyadeśatāriṇe

Bedeutung: Verehrung dem ehrwürdigen Bhaktivedanta Swami, der auf Erden Krishna besonders lieb ist und bei Vishnus Füßen Zuflucht gefunden hat. Dir, dem verehrten Schüler Sarasvatis, gilt mein Gruß: Du verbreitest Gauras Botschaft und führst die westlichen Länder über die Lehren von Unpersönlichkeit und Leere hinaus.

Verehrung Krishna Chaitanyas
namo mahāvadānyāya kṛṣṇapremapradāya te
kṛṣṇāya kṛṣṇacaitanyanāmne gauratviṣe namaḥ

Bedeutung: Verehrung dir, dem überaus Freigebigen, der Liebe zu Krishna schenkt. Verehrung Krishna, der den Namen Krishna Chaitanya trägt und golden leuchtet.

Verehrung Govindas
namo brahmaṇyadevāya gobrāhmaṇahitāya ca
jagaddhitāya kṛṣṇāya govindāya namo namaḥ

Bedeutung: Verehrung dem göttlichen Beschützer des heiligen Wissens, der für Kühe und Brahmanen sorgt. Wieder und wieder Verehrung Krishna, Govinda, der dem Wohl der Welt dient.

Stelle die Glocke ab und lasse die Speisen 15 Minuten vor Krishna stehen. Das Handbuch nennt zunächst zehn bis fünfzehn Minuten und beim Wiedereintreten fünfzehn; die hier festgelegten fünfzehn Minuten machen den Ablauf eindeutig. Verlasse in dieser Zeit den Altarraum beziehungsweise ziehe dich vom Altar zurück. Klatsche beim Zurückkommen leise in die Hände, läute die Glocke und nimm die Speiseteller weg.

Die Speisen werden nun als Prasad aufbewahrt und geteilt. Für das eigene Fastenbrechen bleiben getreidefreie Portionen gesondert bereit; getreidehaltige Speisen werden in dieser Ordnung erst am nächsten Tag gegessen. Verderbliche Speisen werden nach der Darbringung zeitnah gekühlt; dies ist eine praktische redaktionelle Ergänzung.

10. Archana mit 108 Namen

Lege den Teller mit den 108 Tulasi-Blättern und die dazu bestimmten Blüten neben dich. Nimm für jeden Namensruf ein Blatt zusammen mit einer Blüte und lege beides respektvoll vor Krishna beziehungsweise an seine Füße. Sprich jede der folgenden Formeln genau einmal. So entstehen 108 Namensdarbringungen. Eine andere Person kann die nächste Formel ansagen; die darbringende Person oder die Gruppe spricht sie vollständig.

Die Liste folgt in Anzahl und Reihenfolge dem Bangalore-Handbuch. Lesbare Schreibungen aus dem offiziellen Bangalore-Webtext sind übernommen. Die zwei dort eigentümlichen Formen bei Nr. 22 und 63 bleiben erkennbar; ihre freien Sinnangaben sind keine behaupteten eindeutigen Wortübersetzungen.

Nr. Vollständiger Namensruf Deutsche Bedeutung
1 oṃ śrīkṛṣṇāya namaḥ
Om. Verehrung dem erhabenen Krishna.
2 oṃ kamalānāthāya namaḥ
Om. Verehrung dem Gemahl Kamalas, der Göttin Lakshmi.
3 oṃ vāsudevāya namaḥ
Om. Verehrung Vasudeva, dem Sohn Vasudevas.
4 oṃ sanātanāya namaḥ
Om. Verehrung dem Ewigen.
5 oṃ vasudevātmajāya namaḥ
Om. Verehrung dem aus Vasudeva Geborenen.
6 oṃ puṇyāya namaḥ
Om. Verehrung dem Heiligen.
7 oṃ līlāmānuṣavigrahāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der im göttlichen Spiel Menschengestalt annimmt.
8 oṃ śrīvatsakaustubhadharāya namaḥ
Om. Verehrung dem Träger des Shrivatsa-Zeichens und des Kaustubha-Juwels.
9 oṃ yaśodāvatsalāya namaḥ
Om. Verehrung dem Liebling Yashodas.
10 oṃ haraye namaḥ
Om. Verehrung Hari, der Leid und Verstrickung hinwegnimmt.
11 oṃ caturbhujāttacakrāsigadāśaṅkhādyāyudhāya namaḥ
Om. Verehrung dem Vierarmigen mit Diskus, Schwert, Keule, Muschel und weiteren Attributen.
12 oṃ devakīnandanāya namaḥ
Om. Verehrung dem Sohn und der Freude Devakis.
13 oṃ śrīśāya namaḥ
Om. Verehrung dem Herrn Shris.
14 oṃ nandagopapriyātmajāya namaḥ
Om. Verehrung dem geliebten Sohn des Hirten Nanda.
15 oṃ yamunāvegasaṃhāriṇe namaḥ
Om. Verehrung dem, der die Strömung der Yamuna besänftigte.
16 oṃ balabhadrapriyānujāya namaḥ
Om. Verehrung dem geliebten jüngeren Bruder Balabhadras.
17 oṃ pūtanājīvitāpaharāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der Putana das Leben nahm.
18 oṃ śakaṭāsurabhañjanāya namaḥ
Om. Verehrung dem Überwinder des Wagen-Dämons Shakatasura.
19 oṃ nandavrajajanānandine namaḥ
Om. Verehrung dem, der Nanda und die Menschen von Vraja erfreut.
20 oṃ saccidānandavigrahāya namaḥ
Om. Verehrung dem, dessen Gestalt Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit ist.
21 oṃ navanītaviliptāṅgāya namaḥ
Om. Verehrung dem, dessen Glieder mit frischer Butter bestrichen sind.
22 oṃ navanītavarāya namaḥ
Om. Verehrung dem Liebenswerten der Butterspiele; die besondere Quellenlesart wird unten erläutert.
23 oṃ anaghāya namaḥ
Om. Verehrung dem Schuldlosen.
24 oṃ navanītanavāhāriṇe namaḥ
Om. Verehrung dem, der immer wieder frische Butter genießt.
25 oṃ mucukundaprasādakāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der Muchukunda seine Gnade schenkte.
26 oṃ ṣoḍaśastrīsahasreśāya namaḥ
Om. Verehrung dem Herrn der sechzehntausend Frauen.
27 oṃ tribhaṅgine namaḥ
Om. Verehrung dem in dreifach gebogener Haltung Stehenden.
28 oṃ madhurākṛtaye namaḥ
Om. Verehrung dem von bezaubernder Gestalt.
29 oṃ śukavāgamṛtābdhīndave namaḥ
Om. Verehrung dem Mond über dem Nektarmeer von Shukas Worten.
30 oṃ govindāya namaḥ
Om. Verehrung Govinda, der die Kühe erfreut.
31 oṃ yogināṃ pataye namaḥ
Om. Verehrung dem Herrn der Yogis.
32 oṃ vatsavāṭacarāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der auf den Kälberweiden umhergeht.
33 oṃ anantāya namaḥ
Om. Verehrung dem Unendlichen.
34 oṃ dhenukāsurabhañjanāya namaḥ
Om. Verehrung dem Überwinder Dhenukasuras.
35 oṃ tṛṇīkṛtatṛṇāvartāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der Trinavarta wie einen Grashalm gering machte.
36 oṃ yamalārjunabhañjanāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der die beiden Arjuna-Bäume zerbrach.
37 oṃ uttālatālabhetre namaḥ
Om. Verehrung dem Spalter der hohen Palmbäume.
38 oṃ gopagopīśvarāya namaḥ
Om. Verehrung dem Herrn der Hirten und Hirtinnen.
39 oṃ yogine namaḥ
Om. Verehrung dem Yogi.
40 oṃ koṭisūryasamaprabhāya namaḥ
Om. Verehrung dem, dessen Glanz dem von Millionen Sonnen gleicht.
41 oṃ ilāpataye namaḥ
Om. Verehrung dem Herrn der Erde.
42 oṃ paraṃjyotiṣe namaḥ
Om. Verehrung dem höchsten Licht.
43 oṃ yādavendrāya namaḥ
Om. Verehrung dem Herrn der Yadavas.
44 oṃ yadūdvahāya namaḥ
Om. Verehrung dem hervorragenden Träger des Yadu-Geschlechts.
45 oṃ vanamāline namaḥ
Om. Verehrung dem mit einer Waldblumengirlande Geschmückten.
46 oṃ pītavāsine namaḥ
Om. Verehrung dem Gelbgekleideten.
47 oṃ pārijātāpahārakāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der den Parijata-Baum herbeiholte.
48 oṃ govardhanācaloddhartre namaḥ
Om. Verehrung dem Träger des Govardhana-Berges.
49 oṃ gopālāya namaḥ
Om. Verehrung Gopala, dem Hüter der Kühe.
50 oṃ sarvapālakāya namaḥ
Om. Verehrung dem Beschützer aller.
51 oṃ ajāya namaḥ
Om. Verehrung dem Ungeborenen.
52 oṃ nirañjanāya namaḥ
Om. Verehrung dem Unbefleckten.
53 oṃ kāmajanakāya namaḥ
Om. Verehrung dem Vater Kamas.
54 oṃ kañjalocanāya namaḥ
Om. Verehrung dem Lotusäugigen.
55 oṃ madhughne namaḥ
Om. Verehrung dem Bezwinger Madhus.
56 oṃ mathurānāthāya namaḥ
Om. Verehrung dem Herrn Mathuras.
57 oṃ dvārakānāyakāya namaḥ
Om. Verehrung dem Herrn Dvarakas.
58 oṃ baline namaḥ
Om. Verehrung dem Starken.
59 oṃ vṛndāvanāntasañcāriṇe namaḥ
Om. Verehrung dem, der in Vrindavans Hainen wandert.
60 oṃ tulasīdāmabhūṣaṇāya namaḥ
Om. Verehrung dem mit einer Tulasi-Girlande Geschmückten.
61 oṃ syamantakamaṇihartre namaḥ
Om. Verehrung dem, der das Syamantaka-Juwel zurückbrachte.
62 oṃ naranārāyaṇātmakāya namaḥ
Om. Verehrung dem, dessen Wesen Nara und Narayana umfasst.
63 oṃ kubjākṛṣṇāmbaradharāya namaḥ
Om. Verehrung Krishna in der Begegnung mit Kubja; die besondere Quellenlesart wird unten erläutert.
64 oṃ māyine namaḥ
Om. Verehrung dem Herrn der göttlichen Gestaltungskraft.
65 oṃ paramapuruṣāya namaḥ
Om. Verehrung dem höchsten Purusha.
66 oṃ muṣṭikāsuracāṇūramallayuddhaviśāradāya namaḥ
Om. Verehrung dem geschickten Kämpfer gegen die Ringer Mushtika und Chanura.
67 oṃ saṃsāravairiṇe namaḥ
Om. Verehrung dem Feind der Verstrickung in Samsara.
68 oṃ kaṃsāraye namaḥ
Om. Verehrung dem Gegner Kamsas.
69 oṃ murāraye namaḥ
Om. Verehrung dem Gegner Muras.
70 oṃ narakāntakāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der Naraka ein Ende bereitete.
71 oṃ anādibrahmacāriṇe namaḥ
Om. Verehrung dem anfangslos in Brahman Lebenden.
72 oṃ kṛṣṇāvyasanakarṣakāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der Krishnaa, Draupadi, aus ihrer Not befreit.
73 oṃ śiśupālaśiraśchetre namaḥ
Om. Verehrung dem, der Shishupalas Haupt abtrennte.
74 oṃ duryodhanakulāntakāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der Duryodhanas Geschlecht ein Ende bereitete.
75 oṃ vidurākrūravaradāya namaḥ
Om. Verehrung dem Segensspender für Vidura und Akrura.
76 oṃ viśvarūpapradarśakāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der seine universale Gestalt offenbarte.
77 oṃ satyavāce namaḥ
Om. Verehrung dem Wahrhaftigen in seiner Rede.
78 oṃ satyasaṅkalpāya namaḥ
Om. Verehrung dem, dessen Entschluss wahr wird.
79 oṃ satyabhāmāratāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der Satyabhama liebt.
80 oṃ jayine namaḥ
Om. Verehrung dem Siegreichen.
81 oṃ subhadrāpūrvajāya namaḥ
Om. Verehrung dem älteren Bruder Subhadras.
82 oṃ jiṣṇave namaḥ
Om. Verehrung dem Überwinder.
83 oṃ bhīṣmamuktipradāyakāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der Bhishma Befreiung schenkte.
84 oṃ jagadgurave namaḥ
Om. Verehrung dem Lehrer der Welt.
85 oṃ jagannāthāya namaḥ
Om. Verehrung dem Herrn der Welt.
86 oṃ veṇunādaviśāradāya namaḥ
Om. Verehrung dem Meister des Flötenspiels.
87 oṃ vṛṣabhāsuravidhvaṃsine namaḥ
Om. Verehrung dem Bezwinger des Stierdämons.
88 oṃ bāṇāsurakarāntakāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der Banasuras Arme abtrennte.
89 oṃ yudhiṣṭhirapratiṣṭhātre namaḥ
Om. Verehrung dem, der Yudhishthira in seine Königsherrschaft einsetzte.
90 oṃ barhibarhāvataṃsakāya namaḥ
Om. Verehrung dem mit Pfauenfedern Geschmückten.
91 oṃ pārthasārathaye namaḥ
Om. Verehrung dem Wagenlenker Parthas, Arjunas.
92 oṃ avyaktāya namaḥ
Om. Verehrung dem Unmanifesten.
93 oṃ gītāmṛtamahodadhaye namaḥ
Om. Verehrung dem großen Meer des Nektars der Gita.
94 oṃ kālīyaphaṇimāṇikyarañjitaśrīpadāmbujāya namaḥ
Om. Verehrung dem, dessen glückverheißende Lotusfüße von den Juwelen auf Kaliyas Hauben erstrahlen.
95 oṃ dāmodarāya namaḥ
Om. Verehrung Damodara, dem mit einem Seil um den Leib Gebundenen.
96 oṃ yajñabhoktre namaḥ
Om. Verehrung dem Empfänger des Opfers.
97 oṃ dānavendravināśakāya namaḥ
Om. Verehrung dem Vernichter der Dämonenfürsten.
98 oṃ nārāyaṇāya namaḥ
Om. Verehrung Narayana, der Zuflucht aller Wesen.
99 oṃ parabrahmaṇe namaḥ
Om. Verehrung dem höchsten Brahman.
100 oṃ pannagāśanavāhanāya namaḥ
Om. Verehrung dem, dessen Reittier Garuda ist, der Schlangenverzehrer.
101 oṃ jalakrīḍāsamāsaktagopīvastrāpahārakāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der die Gewänder der im Wasser spielenden Gopis entwendete.
102 oṃ puṇyaślokāya namaḥ
Om. Verehrung dem, dessen Lobpreis heiligt.
103 oṃ tīrthapādāya namaḥ
Om. Verehrung dem, dessen Füße eine heilige Zuflucht sind.
104 oṃ vedavedyāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der durch die Veden erkannt werden soll.
105 oṃ dayānidhaye namaḥ
Om. Verehrung dem Schatz der Barmherzigkeit.
106 oṃ sarvatīrthātmakāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der das Wesen aller heiligen Orte ist.
107 oṃ sarvagraharūpiṇe namaḥ
Om. Verehrung dem, der die Gestalt aller Grahas umfasst.
108 oṃ parātparāya namaḥ
Om. Verehrung dem, der höher als das Höchste ist.

Zu Nr. 22: Das Handbuch und der offizielle Bangalore-Webtext lesen navanītavarāya. Andere Namenslisten lesen navanītanaṭāya, „dem für Butter Tanzenden“. Dieser Artikel lässt die Bangalore-Form stehen; „Liebenswerter der Butterspiele“ ist eine behutsame Sinnannäherung.

Zu Nr. 63: Die Quellenform kubjākṛṣṇāmbaradharāya ist sprachlich nicht eindeutig. Der bekannte Erzählbezug ist Krishnas Begegnung mit Kubja; deshalb benennt die deutsche Zeile diesen Bezug, statt eine gesicherte wörtliche Übersetzung vorzutäuschen. Der Wortlaut wird nicht aus einer Vermutung umgeschrieben.

Nachdem der 108. Name und die letzte Gabe beendet sind, lege den leeren Blattteller zur Seite und falte die Hände. Betrachte kurz die Blumen und Tulasi vor Krishna. Die Folge hat Kindheitsgeschichten, Schutz, göttliche Gestalt und Lehrertum zusammengeführt: Die Hände haben etwas anderes getan als beim bloßen Lesen derselben Namen.

11. Morgen-Arati

Die Quelle sieht Arati morgens und um Mitternacht vor. Nach der morgendlichen Puja liegen die sieben Gaben auf dem Tablett bereit. Halte jeweils den Gegenstand vor Krishna und bewege ihn in ruhigen, vollständigen Kreisen; diese Hausanleitung übernimmt die sieben Runden des Handbuchs, ohne die andere in manchen Tempeln verwendete Unterteilung nach Füßen, Bauch und Gesicht hinzuzufügen. Das Räuchern und die Lichtgabe können von der Glocke begleitet werden.

Der Mahamantra ist die durchgängige Gesangsform dieser Hauptfassung:

Hare-Krishna-Mahamantra
hare kṛṣṇa hare kṛṣṇa kṛṣṇa kṛṣṇa hare hare
hare rāma hare rāma rāma rāma hare hare

Bedeutung: O Hare, o Krishna! O Hare, o Rama! In der Gaudiya-Vaishnava-Deutung ruft Hare die göttliche Energie, Radha, an; Krishna und Rama sind Namen des Herrn. Als Gebet ausgedrückt: Nimm mich in deinen liebevollen Dienst auf. Diese Bitte erläutert den Sinn der Namensanrufung und ist kein zusätzlicher Sanskritsatz.

  1. Dhupa: Zeige das entzündete Räucherwerk in sieben Kreisen und stelle es ab.
  2. Dipa: Zeige die Ghee-Lampe in sieben Kreisen und stelle sie ab.
  3. Arghya: Zeige die mit sauberem Wasser gefüllte Muschel in sieben Kreisen und setze sie auf den Muschelständer. Das Wasser bleibt während der Kreise in der Muschel.
  4. Vastra: Zeige das saubere kleine Tuch in sieben Kreisen und lege es ab.
  5. Pushpa: Zeige die duftenden Blumen in sieben Kreisen und lege sie anschließend zu Krishnas Füßen.
  6. Chamara: Fächle Krishna in ruhigen Bewegungen zu. Das Handbuch bestimmt hierfür keine Zahl.
  7. Vyajana: Fächle anschließend mit dem Pfauenfederfächer zu, ebenfalls ohne zusätzliche erfundene Zählvorgabe.

Verbeuge dich danach und bitte Krishna um Vergebung für unbemerkte Fehler im Dienst. Das Handbuch schreibt hierfür keinen Sanskritvers vor. Du kannst zum Beispiel auf Deutsch sagen: „Krishna, nimm meine Verehrung an. Vergib mir, was ich aus Unachtsamkeit versäumt oder unpassend getan habe.“ Dieser Wortlaut ist eine redaktionelle Gebetshilfe.

Durch den Tag und in die Geburtsnacht

12. Japa und Krishna-Gedenken

Nimm dir im Tagesverlauf wiederholt Zeit für Japa. Ein vollständiger Hare-Krishna-Mahamantra pro Perle ergibt bei 108 Perlen eine Runde. Das Handbuch erinnert an Prabhupadas Empfehlung von sechzehn täglichen Runden und fordert für Janmashtami möglichst viel aufmerksame Namensrezitation; für die einzelnen Abschnitte dieses Hausrituals setzt es keine weitere feste Rundenzahl fest.

Hare-Krishna-Mahamantra
hare kṛṣṇa hare kṛṣṇa kṛṣṇa kṛṣṇa hare hare
hare rāma hare rāma rāma rāma hare hare

Bedeutung: O Hare, o Krishna! O Hare, o Rama! In der Gaudiya-Vaishnava-Deutung ruft Hare die göttliche Energie, Radha, an; Krishna und Rama sind Namen des Herrn. Als Gebet ausgedrückt: Nimm mich in deinen liebevollen Dienst auf. Diese Bitte erläutert den Sinn der Namensanrufung und ist kein zusätzlicher Sanskritsatz.

Wende dich nach jeder Unterbrechung wieder bewusst dem Namen zu. Meditation bedeutet hier vor allem, den gerufenen Namen zu hören und sich Krishna zuzuwenden. Zählen unterstützt die Sammlung; es ersetzt das Hören nicht.

Zum Krishna-Gedenken empfiehlt das Handbuch besonders die ersten drei Kapitel des zehnten Buches des Bhagavata Purana oder die entsprechende Darstellung in Prabhupadas Krishna-Buch. Eine solche Lesung ist eine zusätzliche Schriftbetrachtung, keine im Folgenden nur mit Anfangsworten angedeutete Pflichtrezitation. Wenn ihr eine Lesung wählt, legt das Buch bereits vor der Feier bereit und bestimmt einen Vorleser. Für die hier vollständig ausgeschriebene Hauptfolge werden die 108 Namen und der Mahamantra auch als Abendprogramm verwendet; damit ist kein externes Buch zum Vervollständigen eines Mantras erforderlich.

13. Jagaran: bis Mitternacht wach bleiben

Versammelt euch am Abend wieder vor dem geschmückten Altar. Singt den ausgeschriebenen Mahamantra gemeinsam und wiederholt nach Wunsch die vollständige 108-Namen-Folge. Zwischen zwei Gesangsabschnitten darf Stille entstehen. Das Handbuch lässt verschiedene Formen des Wachens zu: Krishna-Bhajans, Schriftlesung, Hören einer Unterweisung und Namensrezitation. Hier bilden Mahamantra und Namavali die verbindlich vollständig vorliegende Form.

Halte vor Mitternacht frisches Räucherwerk, eine vorbereitete Ghee-Lampe, die Muschel mit frischem Wasser, ein sauberes Tuch, frische Blumen und beide Fächer bereit. Prüfe auch die getreidefreien Prasad-Portionen für den Abschluss. Gebrauchte Badeflüssigkeiten stehen zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zwischen den Speisen.

14. Die Mitternachts-Arati

Um 00:00 Uhr wird Krishna mit der festlichen Arati willkommen geheißen. Das Handbuch verbindet diese Zeit mit seinem göttlichen Erscheinen. Alle können den Mahamantra mitsingen:

Hare-Krishna-Mahamantra
hare kṛṣṇa hare kṛṣṇa kṛṣṇa kṛṣṇa hare hare
hare rāma hare rāma rāma rāma hare hare

Bedeutung: O Hare, o Krishna! O Hare, o Rama! In der Gaudiya-Vaishnava-Deutung ruft Hare die göttliche Energie, Radha, an; Krishna und Rama sind Namen des Herrn. Als Gebet ausgedrückt: Nimm mich in deinen liebevollen Dienst auf. Diese Bitte erläutert den Sinn der Namensanrufung und ist kein zusätzlicher Sanskritsatz.

Führe die vollständige Folge erneut aus:

  1. Räucherwerk: sieben Kreise vor Krishna, dann sicher abstellen.
  2. Ghee-Lampe: sieben Kreise, dann sicher abstellen.
  3. Wasser in der Muschel: sieben Kreise, dann auf den Ständer setzen.
  4. Sauberes Tuch: sieben Kreise, dann ablegen.
  5. Duftende Blumen: sieben Kreise, dann zu Krishnas Füßen legen.
  6. Chamara: in ruhigen Bewegungen zufächeln.
  7. Pfauenfederfächer: in ruhigen Bewegungen zufächeln.

Beende den Gesang gemeinsam, verbeuge dich und bitte nochmals in eigenen Worten um Vergebung für unbewusste Fehler. Bleibe anschließend einen Moment still bei Krishna. Mit dieser Arati ist das Vrata in der gewählten Bangalore-Hausordnung abgeschlossen.

15. Fastenbrechen, Prasad und Aufräumen

Teile nach der Mitternachts-Arati die bereits dargebrachten getreidefreien Speisen, etwa Obst oder eine geeignete Milchzubereitung. Die Quelle nennt Früchte, Wurzeln und Milch als Anukalpa. Getreide- und Hülsenfruchtspeisen werden erst am Folgetag als Prasad gegessen. Trinke Wasser und iss in Ruhe.

Die Murti bleibt getrocknet, gekleidet und geschmückt auf ihrem Hausaltar. Diese Quelle enthält keine Entlassungsformel für eine nur vorübergehend herbeigerufene Gottheit; deshalb wird keine zusätzliche Visarjana aus einer anderen Puja eingefügt.

Praktischer Nachabschluss, redaktionell ergänzt: Bewahre genießbare Speisereste sauber und gekühlt auf. Sammle gebrauchte Blüten und Tulasi gesondert und führe pflanzliche Reste einer sauberen Kompostierung zu. Wasser aus der Arati-Muschel kann an einem geeigneten sauberen Ort ausgegossen werden. Milch, Ghee, Honig, Zucker, Kurkuma und Zitronenreste aus dem Murti-Bad sind von den Speisegaben getrennt; gieße diese Mischung nicht in natürliche Gewässer und gib sie nicht als Trink-Prasad aus. Reinige Schalen und Werkzeuge. Lösche die noch brennenden Lampen und lege gebrauchte Dochte und Räucherstäbchen erst nach dem vollständigen Erkalten beiseite.

Spirituelle Anregung für die Yoga-Praxis: Schaue am nächsten Morgen nochmals auf die Fußspuren. Wähle eine kleine Handlung des vergangenen Tages, die du weitertragen möchtest: vor einer Mahlzeit danken, einige Minuten Krishnas Namen wiederholen oder einen Menschen sorgfältig bewirten. So bleibt die Aufmerksamkeit, mit der du Krishna gebadet und versorgt hast, auch in einer alltäglichen Begegnung lebendig. Diese Übertragung ist eine redaktionelle Yoga-Vidya-Anregung, keine weitere Vorschrift des Handbuchs.

Die einfachere Sarala-Fassung

Die Quelle bietet neben Sampurna ausdrücklich eine Sarala-Fassung an. Darin entfallen die als „Sampurna only“ gekennzeichnete Vorbereitung des Bades und der gesamte Abhisheka-Abschnitt. Ein Krishna-Bild kann geschmückt werden. Guru-Puja, Speisedarbringung, 108-Namen-Archana, Morgen- und Mitternachts-Arati, Tagesgedenken und der gewählte Fastenrahmen bleiben erhalten. Es wird also nicht bloß die Murti symbolisch mit einem Tropfen besprengt und dieses verkürzte Bad als vollständige Sampurna-Badefolge ausgegeben.

Eine andere, eigenständig redigierte Hausfeier mit Geburtslesung und Wiegenhandlung findest du unter Krishna Janmashtami mit Mitternachtspuja und Geburtslesung. Sie ist eine andere Festgestaltung; ihre einzelnen Schritte werden nicht unbemerkt in das Bangalore-Vrata eingefügt.

Vollständiger Rezitationsteil in IAST

Die Texte stehen in der Reihenfolge ihres ersten Auftretens. Die Zahl ihrer Wiederholungen und die jeweilige Handlung sind im Ablauf angegeben; die 108 Namen werden hier vollständig wiederholt.

Verehrung Prabhupadas
nama oṃ viṣṇupādāya kṛṣṇapreṣṭhāya bhūtale
śrīmate bhaktivedāntasvāmin iti nāmine
namas te sārasvate deve gauravāṇīpracāriṇe
nirviśeṣaśūnyavādipāścātyadeśatāriṇe

Hare-Krishna-Mahamantra
hare kṛṣṇa hare kṛṣṇa kṛṣṇa kṛṣṇa hare hare
hare rāma hare rāma rāma rāma hare hare

Acamana und zwölf Tilaka-Namen

oṃ keśavāya namaḥ

oṃ nārāyaṇāya namaḥ

oṃ mādhavāya namaḥ

oṃ govindāya namaḥ

oṃ viṣṇave namaḥ

oṃ madhusūdanāya namaḥ

oṃ trivikramāya namaḥ

oṃ vāmanāya namaḥ

oṃ śrīdharāya namaḥ

oṃ hṛṣīkeśāya namaḥ

oṃ padmanābhāya namaḥ

oṃ dāmodarāya namaḥ

Fastengelöbnis
vāsudevaṃ samuddiśya sarvapāpapraśāntaye
upavāsaṃ kariṣyāmi kṛṣṇāṣṭamyāṃ nabhasy aham

Vishnus höchste Stätte, Rigveda 1.22.20–21
oṃ tad viṣṇoḥ paramaṃ padaṃ sadā paśyanti sūrayaḥ
divīva cakṣur ātatam
tad viprāso vipanyavo jāgṛvāṃsaḥ samindhate
viṣṇor yat paramaṃ padam

Die Gabe der Hingabe, Bhagavad Gita 9.26
patraṃ puṣpaṃ phalaṃ toyaṃ yo me bhaktyā prayacchati
tad ahaṃ bhaktyupahṛtam aśnāmi prayatātmanaḥ

Dank an den Guru
oṃ ajñānatimirāndhasya jñānāñjanaśalākayā
cakṣur unmīlitaṃ yena tasmai śrīgurave namaḥ

Verehrung Krishna Chaitanyas
namo mahāvadānyāya kṛṣṇapremapradāya te
kṛṣṇāya kṛṣṇacaitanyanāmne gauratviṣe namaḥ

Verehrung Govindas
namo brahmaṇyadevāya gobrāhmaṇahitāya ca
jagaddhitāya kṛṣṇāya govindāya namo namaḥ

Die vollständigen 108 Namen Krishnas

1. oṃ śrīkṛṣṇāya namaḥ

2. oṃ kamalānāthāya namaḥ

3. oṃ vāsudevāya namaḥ

4. oṃ sanātanāya namaḥ

5. oṃ vasudevātmajāya namaḥ

6. oṃ puṇyāya namaḥ

7. oṃ līlāmānuṣavigrahāya namaḥ

8. oṃ śrīvatsakaustubhadharāya namaḥ

9. oṃ yaśodāvatsalāya namaḥ

10. oṃ haraye namaḥ

11. oṃ caturbhujāttacakrāsigadāśaṅkhādyāyudhāya namaḥ

12. oṃ devakīnandanāya namaḥ

13. oṃ śrīśāya namaḥ

14. oṃ nandagopapriyātmajāya namaḥ

15. oṃ yamunāvegasaṃhāriṇe namaḥ

16. oṃ balabhadrapriyānujāya namaḥ

17. oṃ pūtanājīvitāpaharāya namaḥ

18. oṃ śakaṭāsurabhañjanāya namaḥ

19. oṃ nandavrajajanānandine namaḥ

20. oṃ saccidānandavigrahāya namaḥ

21. oṃ navanītaviliptāṅgāya namaḥ

22. oṃ navanītavarāya namaḥ

23. oṃ anaghāya namaḥ

24. oṃ navanītanavāhāriṇe namaḥ

25. oṃ mucukundaprasādakāya namaḥ

26. oṃ ṣoḍaśastrīsahasreśāya namaḥ

27. oṃ tribhaṅgine namaḥ

28. oṃ madhurākṛtaye namaḥ

29. oṃ śukavāgamṛtābdhīndave namaḥ

30. oṃ govindāya namaḥ

31. oṃ yogināṃ pataye namaḥ

32. oṃ vatsavāṭacarāya namaḥ

33. oṃ anantāya namaḥ

34. oṃ dhenukāsurabhañjanāya namaḥ

35. oṃ tṛṇīkṛtatṛṇāvartāya namaḥ

36. oṃ yamalārjunabhañjanāya namaḥ

37. oṃ uttālatālabhetre namaḥ

38. oṃ gopagopīśvarāya namaḥ

39. oṃ yogine namaḥ

40. oṃ koṭisūryasamaprabhāya namaḥ

41. oṃ ilāpataye namaḥ

42. oṃ paraṃjyotiṣe namaḥ

43. oṃ yādavendrāya namaḥ

44. oṃ yadūdvahāya namaḥ

45. oṃ vanamāline namaḥ

46. oṃ pītavāsine namaḥ

47. oṃ pārijātāpahārakāya namaḥ

48. oṃ govardhanācaloddhartre namaḥ

49. oṃ gopālāya namaḥ

50. oṃ sarvapālakāya namaḥ

51. oṃ ajāya namaḥ

52. oṃ nirañjanāya namaḥ

53. oṃ kāmajanakāya namaḥ

54. oṃ kañjalocanāya namaḥ

55. oṃ madhughne namaḥ

56. oṃ mathurānāthāya namaḥ

57. oṃ dvārakānāyakāya namaḥ

58. oṃ baline namaḥ

59. oṃ vṛndāvanāntasañcāriṇe namaḥ

60. oṃ tulasīdāmabhūṣaṇāya namaḥ

61. oṃ syamantakamaṇihartre namaḥ

62. oṃ naranārāyaṇātmakāya namaḥ

63. oṃ kubjākṛṣṇāmbaradharāya namaḥ

64. oṃ māyine namaḥ

65. oṃ paramapuruṣāya namaḥ

66. oṃ muṣṭikāsuracāṇūramallayuddhaviśāradāya namaḥ

67. oṃ saṃsāravairiṇe namaḥ

68. oṃ kaṃsāraye namaḥ

69. oṃ murāraye namaḥ

70. oṃ narakāntakāya namaḥ

71. oṃ anādibrahmacāriṇe namaḥ

72. oṃ kṛṣṇāvyasanakarṣakāya namaḥ

73. oṃ śiśupālaśiraśchetre namaḥ

74. oṃ duryodhanakulāntakāya namaḥ

75. oṃ vidurākrūravaradāya namaḥ

76. oṃ viśvarūpapradarśakāya namaḥ

77. oṃ satyavāce namaḥ

78. oṃ satyasaṅkalpāya namaḥ

79. oṃ satyabhāmāratāya namaḥ

80. oṃ jayine namaḥ

81. oṃ subhadrāpūrvajāya namaḥ

82. oṃ jiṣṇave namaḥ

83. oṃ bhīṣmamuktipradāyakāya namaḥ

84. oṃ jagadgurave namaḥ

85. oṃ jagannāthāya namaḥ

86. oṃ veṇunādaviśāradāya namaḥ

87. oṃ vṛṣabhāsuravidhvaṃsine namaḥ

88. oṃ bāṇāsurakarāntakāya namaḥ

89. oṃ yudhiṣṭhirapratiṣṭhātre namaḥ

90. oṃ barhibarhāvataṃsakāya namaḥ

91. oṃ pārthasārathaye namaḥ

92. oṃ avyaktāya namaḥ

93. oṃ gītāmṛtamahodadhaye namaḥ

94. oṃ kālīyaphaṇimāṇikyarañjitaśrīpadāmbujāya namaḥ

95. oṃ dāmodarāya namaḥ

96. oṃ yajñabhoktre namaḥ

97. oṃ dānavendravināśakāya namaḥ

98. oṃ nārāyaṇāya namaḥ

99. oṃ parabrahmaṇe namaḥ

100. oṃ pannagāśanavāhanāya namaḥ

101. oṃ jalakrīḍāsamāsaktagopīvastrāpahārakāya namaḥ

102. oṃ puṇyaślokāya namaḥ

103. oṃ tīrthapādāya namaḥ

104. oṃ vedavedyāya namaḥ

105. oṃ dayānidhaye namaḥ

106. oṃ sarvatīrthātmakāya namaḥ

107. oṃ sarvagraharūpiṇe namaḥ

108. oṃ parātparāya namaḥ

Vollständiger Rezitationsteil in Devanagari

Die Texte stehen in der Reihenfolge ihres ersten Auftretens. Die Zahl ihrer Wiederholungen und die jeweilige Handlung sind im Ablauf angegeben; die 108 Namen werden hier vollständig wiederholt.

Verehrung Prabhupadas
नम ॐ विष्णुपादाय कृष्णप्रेष्ठाय भूतले
श्रीमते भक्तिवेदान्तस्वामिन् इति नामिने
नमस् ते सारस्वते देवे गौरवाणीप्रचारिणे
निर्विशेषशून्यवादिपाश्चात्यदेशतारिणे

Hare-Krishna-Mahamantra
हरे कृष्ण हरे कृष्ण कृष्ण कृष्ण हरे हरे
हरे राम हरे राम राम राम हरे हरे

Acamana und zwölf Tilaka-Namen

ॐ केशवाय नमः

ॐ नारायणाय नमः

ॐ माधवाय नमः

ॐ गोविन्दाय नमः

ॐ विष्णवे नमः

ॐ मधुसूदनाय नमः

ॐ त्रिविक्रमाय नमः

ॐ वामनाय नमः

ॐ श्रीधराय नमः

ॐ हृषीकेशाय नमः

ॐ पद्मनाभाय नमः

ॐ दामोदराय नमः

Fastengelöbnis
वासुदेवं समुद्दिश्य सर्वपापप्रशान्तये
उपवासं करिष्यामि कृष्णाष्टम्यां नभस्य् अहम्

Vishnus höchste Stätte, Rigveda 1.22.20–21
ॐ तद् विष्णोः परमं पदं सदा पश्यन्ति सूरयः
दिवीव चक्षुर् आततम्
तद् विप्रासो विपन्यवो जागृवांसः समिन्धते
विष्णोर् यत् परमं पदम्

Die Gabe der Hingabe, Bhagavad Gita 9.26
पत्रं पुष्पं फलं तोयं यो मे भक्त्या प्रयच्छति
तद् अहं भक्त्युपहृतम् अश्नामि प्रयतात्मनः

Dank an den Guru
ॐ अज्ञानतिमिरान्धस्य ज्ञानाञ्जनशलाकया
चक्षुर् उन्मीलितं येन तस्मै श्रीगुरवे नमः

Verehrung Krishna Chaitanyas
नमो महावदान्याय कृष्णप्रेमप्रदाय ते
कृष्णाय कृष्णचैतन्यनाम्ने गौरत्विषे नमः

Verehrung Govindas
नमो ब्रह्मण्यदेवाय गोब्राह्मणहिताय च
जगद्धिताय कृष्णाय गोविन्दाय नमो नमः

Die vollständigen 108 Namen Krishnas

1. ॐ श्रीकृष्णाय नमः

2. ॐ कमलानाथाय नमः

3. ॐ वासुदेवाय नमः

4. ॐ सनातनाय नमः

5. ॐ वसुदेवात्मजाय नमः

6. ॐ पुण्याय नमः

7. ॐ लीलामानुषविग्रहाय नमः

8. ॐ श्रीवत्सकौस्तुभधराय नमः

9. ॐ यशोदावत्सलाय नमः

10. ॐ हरये नमः

11. ॐ चतुर्भुजात्तचक्रासिगदाशङ्खाद्यायुधाय नमः

12. ॐ देवकीनन्दनाय नमः

13. ॐ श्रीशाय नमः

14. ॐ नन्दगोपप्रियात्मजाय नमः

15. ॐ यमुनावेगसंहारिणे नमः

16. ॐ बलभद्रप्रियानुजाय नमः

17. ॐ पूतनाजीवितापहराय नमः

18. ॐ शकटासुरभञ्जनाय नमः

19. ॐ नन्दव्रजजनानन्दिने नमः

20. ॐ सच्चिदानन्दविग्रहाय नमः

21. ॐ नवनीतविलिप्ताङ्गाय नमः

22. ॐ नवनीतवराय नमः

23. ॐ अनघाय नमः

24. ॐ नवनीतनवाहारिणे नमः

25. ॐ मुचुकुन्दप्रसादकाय नमः

26. ॐ षोडशस्त्रीसहस्रेशाय नमः

27. ॐ त्रिभङ्गिने नमः

28. ॐ मधुराकृतये नमः

29. ॐ शुकवागमृताब्धीन्दवे नमः

30. ॐ गोविन्दाय नमः

31. ॐ योगिनां पतये नमः

32. ॐ वत्सवाटचराय नमः

33. ॐ अनन्ताय नमः

34. ॐ धेनुकासुरभञ्जनाय नमः

35. ॐ तृणीकृततृणावर्ताय नमः

36. ॐ यमलार्जुनभञ्जनाय नमः

37. ॐ उत्तालतालभेत्रे नमः

38. ॐ गोपगोपीश्वराय नमः

39. ॐ योगिने नमः

40. ॐ कोटिसूर्यसमप्रभाय नमः

41. ॐ इलापतये नमः

42. ॐ परंज्योतिषे नमः

43. ॐ यादवेन्द्राय नमः

44. ॐ यदूद्वहाय नमः

45. ॐ वनमालिने नमः

46. ॐ पीतवासिने नमः

47. ॐ पारिजातापहारकाय नमः

48. ॐ गोवर्धनाचलोद्धर्त्रे नमः

49. ॐ गोपालाय नमः

50. ॐ सर्वपालकाय नमः

51. ॐ अजाय नमः

52. ॐ निरञ्जनाय नमः

53. ॐ कामजनकाय नमः

54. ॐ कञ्जलोचनाय नमः

55. ॐ मधुघ्ने नमः

56. ॐ मथुरानाथाय नमः

57. ॐ द्वारकानायकाय नमः

58. ॐ बलिने नमः

59. ॐ वृन्दावनान्तसञ्चारिणे नमः

60. ॐ तुलसीदामभूषणाय नमः

61. ॐ स्यमन्तकमणिहर्त्रे नमः

62. ॐ नरनारायणात्मकाय नमः

63. ॐ कुब्जाकृष्णाम्बरधराय नमः

64. ॐ मायिने नमः

65. ॐ परमपुरुषाय नमः

66. ॐ मुष्टिकासुरचाणूरमल्लयुद्धविशारदाय नमः

67. ॐ संसारवैरिणे नमः

68. ॐ कंसारये नमः

69. ॐ मुरारये नमः

70. ॐ नरकान्तकाय नमः

71. ॐ अनादिब्रह्मचारिणे नमः

72. ॐ कृष्णाव्यसनकर्षकाय नमः

73. ॐ शिशुपालशिरश्छेत्रे नमः

74. ॐ दुर्योधनकुलान्तकाय नमः

75. ॐ विदुराक्रूरवरदाय नमः

76. ॐ विश्वरूपप्रदर्शकाय नमः

77. ॐ सत्यवाचे नमः

78. ॐ सत्यसङ्कल्पाय नमः

79. ॐ सत्यभामारताय नमः

80. ॐ जयिने नमः

81. ॐ सुभद्रापूर्वजाय नमः

82. ॐ जिष्णवे नमः

83. ॐ भीष्ममुक्तिप्रदायकाय नमः

84. ॐ जगद्गुरवे नमः

85. ॐ जगन्नाथाय नमः

86. ॐ वेणुनादविशारदाय नमः

87. ॐ वृषभासुरविध्वंसिने नमः

88. ॐ बाणासुरकरान्तकाय नमः

89. ॐ युधिष्ठिरप्रतिष्ठात्रे नमः

90. ॐ बर्हिबर्हावतंसकाय नमः

91. ॐ पार्थसारथये नमः

92. ॐ अव्यक्ताय नमः

93. ॐ गीतामृतमहोदधये नमः

94. ॐ कालीयफणिमाणिक्यरञ्जितश्रीपदाम्बुजाय नमः

95. ॐ दामोदराय नमः

96. ॐ यज्ञभोक्त्रे नमः

97. ॐ दानवेन्द्रविनाशकाय नमः

98. ॐ नारायणाय नमः

99. ॐ परब्रह्मणे नमः

100. ॐ पन्नगाशनवाहनाय नमः

101. ॐ जलक्रीडासमासक्तगोपीवस्त्रापहारकाय नमः

102. ॐ पुण्यश्लोकाय नमः

103. ॐ तीर्थपादाय नमः

104. ॐ वेदवेद्याय नमः

105. ॐ दयानिधये नमः

106. ॐ सर्वतीर्थात्मकाय नमः

107. ॐ सर्वग्रहरूपिणे नमः

108. ॐ परात्पराय नमः

Vollständiger Rezitationsteil in deutscher Bedeutung

Die Texte stehen in der Reihenfolge ihres ersten Auftretens. Die Zahl ihrer Wiederholungen und die jeweilige Handlung sind im Ablauf angegeben; die 108 Namen werden hier vollständig wiederholt.

Verehrung Prabhupadas
Verehrung dem ehrwürdigen Bhaktivedanta Swami, der auf Erden Krishna besonders lieb ist und bei Vishnus Füßen Zuflucht gefunden hat. Dir, dem verehrten Schüler Sarasvatis, gilt mein Gruß: Du verbreitest Gauras Botschaft und führst die westlichen Länder über die Lehren von Unpersönlichkeit und Leere hinaus.

Hare-Krishna-Mahamantra
O Hare, o Krishna! O Hare, o Rama! In der Gaudiya-Vaishnava-Deutung ruft Hare die göttliche Energie, Radha, an; Krishna und Rama sind Namen des Herrn. Als Gebet ausgedrückt: Nimm mich in deinen liebevollen Dienst auf. Diese Bitte erläutert den Sinn der Namensanrufung und ist kein zusätzlicher Sanskritsatz.

Acamana und zwölf Tilaka-Namen

Om. Verehrung Keshava. (Stirn; die ersten drei Namen werden außerdem beim Acamana verwendet.)

Om. Verehrung Narayana. (Bauch; die ersten drei Namen werden außerdem beim Acamana verwendet.)

Om. Verehrung Madhava. (Brust; die ersten drei Namen werden außerdem beim Acamana verwendet.)

Om. Verehrung Govinda. (Halsgrube; die ersten drei Namen werden außerdem beim Acamana verwendet.)

Om. Verehrung Vishnu. (rechte Bauchseite; die ersten drei Namen werden außerdem beim Acamana verwendet.)

Om. Verehrung Madhusudana. (rechter Oberarm; die ersten drei Namen werden außerdem beim Acamana verwendet.)

Om. Verehrung Trivikrama. (rechte Schulter; die ersten drei Namen werden außerdem beim Acamana verwendet.)

Om. Verehrung Vamana. (linke Bauchseite; die ersten drei Namen werden außerdem beim Acamana verwendet.)

Om. Verehrung Shridhara. (linker Oberarm; die ersten drei Namen werden außerdem beim Acamana verwendet.)

Om. Verehrung Hrishikesha. (linke Schulter; die ersten drei Namen werden außerdem beim Acamana verwendet.)

Om. Verehrung Padmanabha. (oberer Rücken; die ersten drei Namen werden außerdem beim Acamana verwendet.)

Om. Verehrung Damodara. (unterer Rücken; die ersten drei Namen werden außerdem beim Acamana verwendet.)

Fastengelöbnis
Auf Vasudeva ausgerichtet werde ich an Krishna-Ashtami im Monat Nabhas fasten, damit alles schuldhafte Handeln zur Ruhe komme.

Vishnus höchste Stätte, Rigveda 1.22.20–21
Om. Die Weisen schauen stets Vishnus höchste Stätte, wie ein Auge, das sich am Himmel weit ausspannt. Die inspirierten, wachen Sänger lassen jene höchste Stätte Vishnus erstrahlen.

Die Gabe der Hingabe, Bhagavad Gita 9.26
Wer mir mit Hingabe ein Blatt, eine Blüte, eine Frucht oder Wasser darbringt: Diese mit Hingabe dargebrachte Gabe eines aufrichtigen Menschen nehme ich an.

Dank an den Guru
Om. Verehrung dem erhabenen Guru, der mir, geblendet von der Finsternis des Nichtwissens, mit dem Stäbchen der Erkenntnissalbe die Augen geöffnet hat.

Verehrung Krishna Chaitanyas
Verehrung dir, dem überaus Freigebigen, der Liebe zu Krishna schenkt. Verehrung Krishna, der den Namen Krishna Chaitanya trägt und golden leuchtet.

Verehrung Govindas
Verehrung dem göttlichen Beschützer des heiligen Wissens, der für Kühe und Brahmanen sorgt. Wieder und wieder Verehrung Krishna, Govinda, der dem Wohl der Welt dient.

Die vollständigen 108 Namen Krishnas

1. Om. Verehrung dem erhabenen Krishna.

2. Om. Verehrung dem Gemahl Kamalas, der Göttin Lakshmi.

3. Om. Verehrung Vasudeva, dem Sohn Vasudevas.

4. Om. Verehrung dem Ewigen.

5. Om. Verehrung dem aus Vasudeva Geborenen.

6. Om. Verehrung dem Heiligen.

7. Om. Verehrung dem, der im göttlichen Spiel Menschengestalt annimmt.

8. Om. Verehrung dem Träger des Shrivatsa-Zeichens und des Kaustubha-Juwels.

9. Om. Verehrung dem Liebling Yashodas.

10. Om. Verehrung Hari, der Leid und Verstrickung hinwegnimmt.

11. Om. Verehrung dem Vierarmigen mit Diskus, Schwert, Keule, Muschel und weiteren Attributen.

12. Om. Verehrung dem Sohn und der Freude Devakis.

13. Om. Verehrung dem Herrn Shris.

14. Om. Verehrung dem geliebten Sohn des Hirten Nanda.

15. Om. Verehrung dem, der die Strömung der Yamuna besänftigte.

16. Om. Verehrung dem geliebten jüngeren Bruder Balabhadras.

17. Om. Verehrung dem, der Putana das Leben nahm.

18. Om. Verehrung dem Überwinder des Wagen-Dämons Shakatasura.

19. Om. Verehrung dem, der Nanda und die Menschen von Vraja erfreut.

20. Om. Verehrung dem, dessen Gestalt Sein, Bewusstsein und Glückseligkeit ist.

21. Om. Verehrung dem, dessen Glieder mit frischer Butter bestrichen sind.

22. Om. Verehrung dem Liebenswerten der Butterspiele; die besondere Quellenlesart wird unten erläutert.

23. Om. Verehrung dem Schuldlosen.

24. Om. Verehrung dem, der immer wieder frische Butter genießt.

25. Om. Verehrung dem, der Muchukunda seine Gnade schenkte.

26. Om. Verehrung dem Herrn der sechzehntausend Frauen.

27. Om. Verehrung dem in dreifach gebogener Haltung Stehenden.

28. Om. Verehrung dem von bezaubernder Gestalt.

29. Om. Verehrung dem Mond über dem Nektarmeer von Shukas Worten.

30. Om. Verehrung Govinda, der die Kühe erfreut.

31. Om. Verehrung dem Herrn der Yogis.

32. Om. Verehrung dem, der auf den Kälberweiden umhergeht.

33. Om. Verehrung dem Unendlichen.

34. Om. Verehrung dem Überwinder Dhenukasuras.

35. Om. Verehrung dem, der Trinavarta wie einen Grashalm gering machte.

36. Om. Verehrung dem, der die beiden Arjuna-Bäume zerbrach.

37. Om. Verehrung dem Spalter der hohen Palmbäume.

38. Om. Verehrung dem Herrn der Hirten und Hirtinnen.

39. Om. Verehrung dem Yogi.

40. Om. Verehrung dem, dessen Glanz dem von Millionen Sonnen gleicht.

41. Om. Verehrung dem Herrn der Erde.

42. Om. Verehrung dem höchsten Licht.

43. Om. Verehrung dem Herrn der Yadavas.

44. Om. Verehrung dem hervorragenden Träger des Yadu-Geschlechts.

45. Om. Verehrung dem mit einer Waldblumengirlande Geschmückten.

46. Om. Verehrung dem Gelbgekleideten.

47. Om. Verehrung dem, der den Parijata-Baum herbeiholte.

48. Om. Verehrung dem Träger des Govardhana-Berges.

49. Om. Verehrung Gopala, dem Hüter der Kühe.

50. Om. Verehrung dem Beschützer aller.

51. Om. Verehrung dem Ungeborenen.

52. Om. Verehrung dem Unbefleckten.

53. Om. Verehrung dem Vater Kamas.

54. Om. Verehrung dem Lotusäugigen.

55. Om. Verehrung dem Bezwinger Madhus.

56. Om. Verehrung dem Herrn Mathuras.

57. Om. Verehrung dem Herrn Dvarakas.

58. Om. Verehrung dem Starken.

59. Om. Verehrung dem, der in Vrindavans Hainen wandert.

60. Om. Verehrung dem mit einer Tulasi-Girlande Geschmückten.

61. Om. Verehrung dem, der das Syamantaka-Juwel zurückbrachte.

62. Om. Verehrung dem, dessen Wesen Nara und Narayana umfasst.

63. Om. Verehrung Krishna in der Begegnung mit Kubja; die besondere Quellenlesart wird unten erläutert.

64. Om. Verehrung dem Herrn der göttlichen Gestaltungskraft.

65. Om. Verehrung dem höchsten Purusha.

66. Om. Verehrung dem geschickten Kämpfer gegen die Ringer Mushtika und Chanura.

67. Om. Verehrung dem Feind der Verstrickung in Samsara.

68. Om. Verehrung dem Gegner Kamsas.

69. Om. Verehrung dem Gegner Muras.

70. Om. Verehrung dem, der Naraka ein Ende bereitete.

71. Om. Verehrung dem anfangslos in Brahman Lebenden.

72. Om. Verehrung dem, der Krishnaa, Draupadi, aus ihrer Not befreit.

73. Om. Verehrung dem, der Shishupalas Haupt abtrennte.

74. Om. Verehrung dem, der Duryodhanas Geschlecht ein Ende bereitete.

75. Om. Verehrung dem Segensspender für Vidura und Akrura.

76. Om. Verehrung dem, der seine universale Gestalt offenbarte.

77. Om. Verehrung dem Wahrhaftigen in seiner Rede.

78. Om. Verehrung dem, dessen Entschluss wahr wird.

79. Om. Verehrung dem, der Satyabhama liebt.

80. Om. Verehrung dem Siegreichen.

81. Om. Verehrung dem älteren Bruder Subhadras.

82. Om. Verehrung dem Überwinder.

83. Om. Verehrung dem, der Bhishma Befreiung schenkte.

84. Om. Verehrung dem Lehrer der Welt.

85. Om. Verehrung dem Herrn der Welt.

86. Om. Verehrung dem Meister des Flötenspiels.

87. Om. Verehrung dem Bezwinger des Stierdämons.

88. Om. Verehrung dem, der Banasuras Arme abtrennte.

89. Om. Verehrung dem, der Yudhishthira in seine Königsherrschaft einsetzte.

90. Om. Verehrung dem mit Pfauenfedern Geschmückten.

91. Om. Verehrung dem Wagenlenker Parthas, Arjunas.

92. Om. Verehrung dem Unmanifesten.

93. Om. Verehrung dem großen Meer des Nektars der Gita.

94. Om. Verehrung dem, dessen glückverheißende Lotusfüße von den Juwelen auf Kaliyas Hauben erstrahlen.

95. Om. Verehrung Damodara, dem mit einem Seil um den Leib Gebundenen.

96. Om. Verehrung dem Empfänger des Opfers.

97. Om. Verehrung dem Vernichter der Dämonenfürsten.

98. Om. Verehrung Narayana, der Zuflucht aller Wesen.

99. Om. Verehrung dem höchsten Brahman.

100. Om. Verehrung dem, dessen Reittier Garuda ist, der Schlangenverzehrer.

101. Om. Verehrung dem, der die Gewänder der im Wasser spielenden Gopis entwendete.

102. Om. Verehrung dem, dessen Lobpreis heiligt.

103. Om. Verehrung dem, dessen Füße eine heilige Zuflucht sind.

104. Om. Verehrung dem, der durch die Veden erkannt werden soll.

105. Om. Verehrung dem Schatz der Barmherzigkeit.

106. Om. Verehrung dem, der das Wesen aller heiligen Orte ist.

107. Om. Verehrung dem, der die Gestalt aller Grahas umfasst.

108. Om. Verehrung dem, der höher als das Höchste ist.

Quellen und Textgestalt

  • ISKCON Bangalore: Shri Krishna Janmashtami Vrata, 23 Seiten; Hauptablauf Seiten 6–18, Materialien und Tilaka Seiten 19–20, Namavali Seiten 21–23. Grundlage dieser ausführlichen Sampurna-Hausfassung. Die Darlegung religiös verheißener Früchte auf Seiten 4–5 wird hier nicht in Tatsachen- oder Erfolgsgarantien verwandelt.
  • ISKCON Bangalore: Sri Krishna Ashtottara Shata Namavali, offizieller Paralleltext für die 108 Namen. Gegenüber dem PDF sind insbesondere die Schreibungen śaṅkha, bhañjanāya, vatsavāṭa, sañcāriṇe, cāṇūra, satyabhāmā, pratiṣṭhātre, mahodadhaye und pannagāśana berichtigt. Die Reihenfolge und die eigenständigen 108 Namensrufe des Handbuchs bleiben erhalten; Nr. 22 und 63 werden oben ausdrücklich besprochen.
  • Krishna.com, Bhaktivedanta Book Trust: Tilaka – The Mark of God, besonders „How to Make Tilaka“ und „How to Apply Tilaka“, zur Form des Stirnzeichens und seiner praktischen Anwendung.
  • ISKCON Deity Worship Ministry: Sipping Water for Purification, Seiten 1–2, für das im Hauptheft nicht ausgeschriebene dreiteilige Grund-Acamana. Die dort ausdrücklich ebenfalls angebotene längere 24-Namen-Form und die anschließende gesonderte Arghya-Weihe sind nicht Bestandteile dieser gewählten Hausfolge.
  • Stotra Samhita: Shri Krishna Janmashtami Puja, nach dem Vrataraja, zur lesbaren Devanagari-Fassung des Fastenverses. Der Fehler kṛṣṇāṣtmyām nabhasyahm des englischen PDFs wird anhand des vollständigen Paralleltextes zu kṛṣṇāṣṭamyāṃ nabhasy aham berichtigt. Der übrige Ritualablauf dieser anderen Quelle wird nicht übernommen.

Die deutschen Gebetsübersetzungen sind eigene Arbeitsübersetzungen. Die Devanagari-Blöcke geben die hier verwendete IAST-Lesefassung wieder; sie sind keine zusätzliche Handschrift und kein unabhängig belegter Textzeuge. Die IAST-Schreibungen oṃ und ṃ werden vereinheitlicht; überflüssige Wortabstände innerhalb von Komposita sind entfernt. Die Gebete Prabhupadas und Chaitanyas behalten ihre traditionsbezogene Aussage. Der bengalische erklärende Tilaka-Merksatz des Hauptheftes ist kein in dieser Folge zusätzlich rezitiertes Sanskritmantra und wurde nicht in Sanskrit umgeschrieben.

Ergänzende Videos

Sukadev erzählt Geschichten von Krishna als Kind: eine Einstimmung auf das Fest.

Krishna-Puja-Mantras mit Sitaram aus dem Yoga-Vidya-Angebot. Diese Aufnahme gehört zu einer anderen Puja-Fassung; für die Bangalore-Hauszeremonie gelten die im Artikel ausgeschriebenen Texte.

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