Ettuthokai – Ainkurunuru

Aus Yogawiki

Ettuthokai – Ainkurunuru (Tamil: ஐங்குறுநூறு, Aiṅkuṟunūṟu; auch Aingurunuru, Ainkurunooru und Aingurunooru) lässt die großen Bewegungen des Herzens in kleinen Gedichten sichtbar werden. Ein Vogel im Küstenhain, die Blüte an einem Berghang, die erste Regenwolke und ein Kind zwischen seinen Eltern werden zu Trägern einer menschlichen Erfahrung. Liebe ist hier Freude, Sehnsucht und Verbundenheit, aber auch Streit, Unsicherheit und Verantwortung. Wer diesen Stimmen aufmerksam begegnet, kann lernen, wie viel ein einzelner Augenblick zu sagen vermag.

Ainkurunuru gehört zu den acht Sammlungen des Ettuthokai. Seine fünf Dichterhunderte entfalten fünf Landschaften der tamilischen Liebespoetik. Die Bilder laden zu einer wachen, mitfühlenden Lektüre ein, wie sie auch durch Yoga und Meditation vertieft werden kann. Die Gedichte sprechen dabei aus ihrer eigenen Welt: Ihr Gegenstand ist überwiegend menschliche Liebe.

Zur Ausgabe: Redaktionell zusammengestellte deutsche Lesefassung mit Umschrift und tamilischem Text. Die erhaltenen Texte der gewählten Quellen sind erfasst; Verluste und unsichere Deutungen bleiben ausdrücklich kenntlich. Die deutsche Prosa ist eine eigene Übersetzung aus dem Tamilischen. Diese Ausgabe ist keine kritische Edition; die im Text genannten philologischen Fragen bleiben offen.

Muruga ist im Ainkurunuru besonders im Umfeld des Velan-Rituals gegenwärtig. Die spätere Darstellung dient der religiösen Einordnung; sie bildet keine historische Sangam-Szene ab.

Eigenständige Textausgaben: Ainkurunuru in römischer Umschrift · Ainkurunuru in tamilischer Schrift

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Deutsche Übersetzung des Ainkurunuru

Die folgende deutsche Prosafassung wurde aus dem tamilischen Grundtext erarbeitet. Die kurzen Gedichte werden jeweils als zusammenhängende Rede übersetzt. Die Namen der Landschaften bezeichnen poetische Zusammenhänge und sind keine Überschriften einzelner Lebenslehren. Die Anrede annāy kann je nach Szene einer Mutter oder einer vertrauten Frau gelten; wo die Rollenbestimmung unsicher ist, erläutern die Editionshinweise dies.

Eingangsverehrung

Redaktion: Ergänzung aus einer gesonderten Quelle; nicht in PM 28 enthalten.

Im Schatten der beiden Füße des Einen, der die dunkelblaue, rein geschmückte Frau als eine Hälfte seines Leibes trägt, entfalteten sich die drei Arten der Welt in ihrer Ordnung.

Marutam – Ackerland: Gedichte 1–100

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 1

›Es lebe Atan, es lebe Avini! Möge der Reis reichlich gedeihen und Gold sich mehren!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Es lebe der Mann aus dem fruchtbaren Ort, wo kleine Fische sich bei den knospenreichen Kanci-Zweigen sammeln! Auch sein Sänger möge leben!‹

Gedicht 2

›Es lebe Atan, es lebe Avini! Mögen die Felder tragen und Bittende kommen!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge die Liebe des Mannes von den kühlen Badestellen, wo Neytal und vielblättrige blaue Wasserlilien einander gleichen, von Generation zu Generation gedeihen!‹

Gedicht 3

›Es lebe Atan, es lebe Avini! Möge viel Milch fließen und die Zahl der Zugochsen wachsen!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge sein häusliches Leben gedeihen, das Leben des Mannes aus dem blütenreichen Ort, wo die säenden Bauern mit Reis heimkehren!‹

Gedicht 4

›Es lebe Atan, es lebe Avini! Mögen die Feinde sich von Grassamen ernähren und die Brahmanen ihre heiligen Texte rezitieren!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge die Brust des Mannes aus dem Ort mit blühendem Zuckerrohr und reifem Reis nicht zum Gemeingut aller werden!‹

Gedicht 5

›Es lebe Atan, es lebe Avini! Möge es keinen Hunger geben, mögen Krankheiten weichen!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge der Wagen des Mannes von der kühlen Badestelle, wo das Krokodil ganze Fische verschlingt, vor unserem Eingang stehen!‹

Gedicht 6

›Es lebe Atan, es lebe Avini! Möge die Feindschaft der Könige enden, mögen viele gute Jahre sich mehren!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge der Mann von der kühlen Badestelle mit den Lotusknospen im weiten Teich um ihre Hand bitten, und möge unser Vater sie ihm geben!‹

Gedicht 7

›Es lebe Atan, es lebe Avini! Möge das Rechte wachsen und das Unrechte vergehen!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge der Mann von der kühlen Badestelle, wo Vogelscharen auf dem reich blühenden Marutam sitzen, sie mit sich in seinen Ort nehmen!‹

Gedicht 8

›Es lebe Atan, es lebe Avini! Möge der König gerecht regieren und möge es keinen Diebstahl geben!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge der Eid des Mannes aus dem blütenreichen Ort wahr werden, wo ein schöner Pfau auf dem schwankenden Ast des Mangobaums sitzt!‹

Gedicht 9

›Es lebe Atan, es lebe Avini! Möge viel Gutes wachsen und kein Unheil entstehen!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge die Liebe des Mannes von der kühlen Badestelle, wo der fischgesättigte Reiher auf dem Strohhaufen ruht, nicht zum Gegenstand des Geredes werden!‹

Gedicht 10

›Es lebe Atan, es lebe Avini! Möge der Regen kommen und der Wohlstand gedeihen!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge der Mann von der kühlen Badestelle mit den blühenden Mangobäumen und den kleinen Fischen sie mit sich nehmen und heimführen!‹

Gedicht 11

Im Hof rankt sich die Vayalai-Pflanze um das Velam-Schilf. Aus Scham über die Grausamkeit des Mannes aus jenem Uferort sagen wir: ›Er ist gut.‹ Doch meine breiten, zarten Schultern sagen: ›Er ist es nicht.‹

Gedicht 12

Am Ufer blüht das Velam-Schilf wie Zuckerrohr. Die Grausamkeit des Mannes aus jenem Ort möchten wir wohl ertragen. Doch meine breiten, zarten Schultern vermögen es nicht.

Gedicht 13

Am nördlichen Ufer entfaltet das Velam-Schilf weiße Blüten wie die aufwallende Mähne eines schnellen, edlen Pferdes. Die Frauen des Mannes von jener kühlen Badestelle kennen selbst in der Nacht, wenn der Ort schläft, keinen Schlaf.

Gedicht 14

Das Velam mit seinen langen Blüten streift die üppigen jungen Triebe des nahen Mangobaums, der kleine Früchte trägt, und lässt sie schwanken. Die Brust des Mannes vom dunkelschimmernden Wasserplatz ist so sanft und lieblich, dass sie einen kühlen, friedlichen Schlaf schenkt.

Gedicht 15

Im alten Ort dient das Velam-Schilf den Frauen mit ihrem schönen Blätterschmuck als Floß, wenn sie in der angeschwollenen, über den Sand laufenden Flut baden. Er ist zwar ein Mann dieses Ortes – und doch ist er nicht mehr unser Mann.

Gedicht 16

In die dicken, hohlen Stängel des hochblühenden Velam füllen die jungen Frauen ihre Augenschminke. Wenn ich an den Mann aus diesem blütenreichen Ort denke, überzieht goldenes Gelb meine geschminkten, blumengleichen Augen.

Gedicht 17

Über den Büschen schwanken die weißen Velam-Blüten wie Reiher am Himmel. Der Mann aus jenem Ort sucht stets neue Frauen. Darum wird mein unerfahrenes Herz ganz leer.

Gedicht 18

In seinem Ackerland schwanken Cerunti und Velam wie dunkles Schilf und Zuckerrohr. Sagte er nicht: ›Ich werde dich nicht verlassen‹ – und ging doch, sodass meine Augen, zwei gleichen Blüten, weinen?

Gedicht 19

Auf dem Sandhügel duften die frisch blühenden großen Mangozweige im kühlen Hain wie die Leiber vereinter Liebender. Doch die weißen Velam-Blüten vertreiben ihre weiße Blütenpracht. Weil er aus einem solchen Ort stammt, bin ich verstört: Meine Augen vergießen Tränen wie regenbenetzte Blüten.

Gedicht 20

Eine sechsbeinige Hummel mit schönen Flügeln beschädigt die Blütenanlage des hundertblättrigen Lotus. Dort steht hohles Velam wie Bambus. Wenn ich an den Mann aus dem Ort nahe dieser Badestelle denke, werden die glänzenden Armreifen an meinen schönen Handgelenken locker und gleiten ab.

Gedicht 21

Am Ufer des alten Gewässers, wo Mulli hoch wächst, zerschneidet ein gefleckter Krebs die Wasserlilie. Wenn der Mann von jener kühlen Badestelle ihr doch liebevoll begegnet – weshalb werden ihre geschminkten Augen bleich, Mutter?

Gedicht 22

Der gefleckte Krebs spielt im Schlamm und kehrt in die Wurzelhöhle des Mulli zurück. Der Mann aus jenem Ort sprach Gutes, vereinte sich mit mir und sagte dann: ›Ich verlasse dich nicht.‹ Was bedeutet das jetzt, Mutter?

Gedicht 23

Wir trieben den Krebs aus der Mulli-Wurzelhöhle, pflückten Blumen und kamen zurück. Der Mann aus dem vom Wasser geschmückten Ort beruhigte uns und vereinte sich mit uns. Warum wird er jetzt zu einer Macht, die uns mit Schmerz heimsucht, Mutter?

Gedicht 24

In seinem Ort gibt es gefleckte Krebse, bei deren Geburt die Mutter stirbt, und Krokodile, die ihre Jungen fressen. Hat unser Geliebter etwa ihre Art angenommen? Warum nimmt er den Frauen, die er unter dem Klingen ihrer goldenen Armreifen umarmte, die Schönheit und verlässt sie, Mutter?

Gedicht 25

Der Krebs durchschneidet den roten Vayalai-Stängel, der im Schutz des Nachbargrundstücks frische grüne Früchte trägt. Die Brust des Mannes aus jenem Reisfeldort bringt vielen Frauen solchen Kummer, dass ihr Schmuck locker wird, Mutter.

Gedicht 26

Im schönen Karantai-Feld verlässt der Krebs seine Gefährtin und schneidet den zarten Stängel der Vallai-Pflanze durch. Der Mann aus jenem Ort unterscheidet nicht mehr zwischen uns und anderen. Warum ist er so geworden, Mutter?

Gedicht 27

Der Krebs nimmt eine Ähre aus dem Feld mit rotem Reis und geht in seine kühle Erdhöhle. Weshalb muss ich wegen des Mannes aus jenem Ort abmagern, sodass meine Armreifen locker werden, und solche Not erleiden, Mutter?

Gedicht 28

Wenn die Gottheit der Trinkwasserstelle ihr diese Krankheit gebracht hat, Mutter – warum magern dann um des Mannes aus dem Ort, wo der Krebs Spuren durch den kühlen Schlamm zieht, ihre Arme ab, ihre glänzenden Armreifen werden locker, und ihre zarten Schultern erbleichen?

Gedicht 29

In der Regenzeit bewachen die Hüter eilig die Felder, doch der Krebs schneidet die weißen Keime des ausgesäten Korns durch. Deine Tochter mit den fein gezeichneten Hüften hat sich an die Brust des Mannes aus jenem Ackerort geschmiegt. Warum ergreift sie nun Blässe, Mutter?

Gedicht 30

Der Krebs hat lange Augenstiele wie Neemknospen; in seine kühle Erdhöhle fällt reichlich die dunkle Blüte des Reises. Warum verliert sie um des Mannes aus jenem Ort ihre große Schönheit, Mutter?

Gedicht 31

Höre, Freundin, lebe wohl! Meint unser Geliebter etwa, sein Eid verpflichte ihn nicht mehr – jener Eid, den er zusammen mit den badenden Gefährtinnen an der großen Badestelle unseres Ortes mit dem alten, gebogenen Marutam-Baum schwor?

Gedicht 32

Höre, Freundin, lebe wohl! Weil unser Geliebter einen Tag zu uns kam, sollen seine anderen Frauen sieben Tage weinen. Sie schmelzen rasch dahin wie Wachs im Feuer.

Gedicht 33

Höre, Freundin, lebe wohl! Man sagt, unser Geliebter bade an der großen, blütenreichen Badestelle unter den hohen Marutam-Bäumen mit Frauen, die eine nach der anderen seine breite, mit kühlem Kranz geschmückte Brust an sich drücken.

Gedicht 34

Höre, Freundin, lebe wohl! Meine um diesen Fremden bleich gewordenen Augen haben die Farbe des Blütenstaubs der hohlstängeligen Wasserlilien angenommen, die im Teich unseres Ortes blühen.

Gedicht 35

Höre, Freundin, lebe wohl! Meine dunkelglänzende Schönheit ist nun so verblasst, dass sie noch heller erscheint als der zarte Stängel einer Wasserlilie aus unserem Dorfteich, dem man die äußeren Fasern abgestreift hat.

Gedicht 36

Höre, Freundin, lebe wohl! Wenn der Mann aus unserem Ort uns vergessen und ruhig leben kann, können auch wir ihn vergessen und ohne Gedanken an ihn zur Ruhe kommen – wenn nur unsere fischgleichen, geschminkten Augen sich der Blässe nicht beugen müssten.

Gedicht 37

Höre, Freundin, lebe wohl! Unser Geliebter versteht sich aufs Lügen, wahrhaftig aufs Lügen: Die Augen der Frauen, die ihn lieben, werden bleich und füllen sich mit Tränen. Er sorgt nicht dafür, dass der Eid, mit dem er sie beruhigte, wahr wird.

Gedicht 38

Höre, Freundin, lebe wohl! Unser Geliebter versteht offenbar nie diejenigen, die seinen Worten glaubten. Er hat uns verlassen, sodass wir weinen – uns mit dem sprossenzarten Leib und den glänzenden Armreifen an den Unterarmen.

Gedicht 39

Höre, Freundin, lebe wohl! Er umarmte mich innig an der warmen Brust. Dann ging er fort, sodass meine schön geschmückten, vollen Schultern abmagerten. Doch selbst wenn er mich verlassen hat, verlässt er mich nicht: Er bleibt in mir.

Gedicht 40

Höre, Freundin, lebe wohl! Man sagt, unser Geliebter habe uns mit den glänzenden Armreifen weinend zurückgelassen und sich im Ort seiner anderen Frauen niedergelassen – dieser Herr des Landes, wo springende Kentai-Fische die von Bienen umschlossenen Wasserlilien öffnen.

Gedicht 41

Man sagt, in seinem Ort liege ein weißblühender Teich mit lieblosen Krokodilen, die ihre eigenen Jungen fressen. Darum wohl lässt dieser Herr des Ortes die Leiber derer, die seinen Worten glaubten, golden bleich werden.

Gedicht 42

Herr des fruchtbaren Ortes, ist deine schön geschmückte Frau vor übergroßer Freude verwirrt? Sie hat begonnen, deine Brust entschieden zurückzuweisen – deine Brust, die wie die angeschwollene Kaveri allen offensteht.

Gedicht 43

Auf eine Schildkröte, die einem Messgefäß gleicht, sind viele kupferfarbene Junge geklettert und schlafen. Herr dieses fruchtbaren Ortes, dein Sänger ist noch verlogener als du; viele Eide hat er auf den Lippen.

Gedicht 44

Wie die jungen Schildkröten im großen, lieblichen Teich zum Gesicht ihrer Mutter blicken und dadurch wachsen, so ist sie auf deine Brust angewiesen, Herr. Erkenne dies und handle danach. Das ist auch das Rechte.

Gedicht 45

In der kalten Regenzeit führt der Fluss kühles, trübes Wasser; im Sommer nimmt er die Farbe eines Edelsteins an. Mit diesem Fluss ist dein Ort geschmückt, mein Geliebter. Meine Augen aber sind mit Blässe geschmückt.

Gedicht 46

Nicht nur dir – auch uns ist es angenehm, wenn du auf die Wünsche der schönen Frau eingehst, die deine Brust begehrt, dort bei ihr bleibst und uns hier keine Zuwendung schenkst.

Gedicht 47

Herr des Ortes, wo eine Sängertochter mit spitzen Zähnen ihren großen Korb mit köstlichen Ketiru-Fischen leert und die Hausfrau ihn mit den großen Bohnen füllt, die auf dem abgeernteten Feld wuchsen! Die schön geschmückten Gefährtinnen wissen, wie viele Lügen du sprichst, ganz wie dein Sänger.

Gedicht 48

Herr des Ortes, wo die junge, weißzähnige Tochter des geschickten Netzfischers ihren Korb mit Varal-Fischen leert und die Hausfrau ihn mit weißem Reis aus dem vergangenen Jahr füllt! Wir wünschen nicht, dass du hierherkommst, noch die Zeichen tragend, die deine andere Frau dir dort beigebracht hat.

Gedicht 49

Die Sängertochter mit schön geordnetem Haar und wiegendem Gang gibt wenige Fische hin und erhält viel Reis. Herr dieses reichen Ortes! Wessen Schönheit wird dein Sänger als Nächstes mit seinen Lügen zugrunde richten?

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 50

Wir und die Menschen, die dir verbunden sind, leiden. Herr des fruchtbaren Ortes mit den hohen Vanci-Bäumen, du gewährst keinen Schutz. Auch sie, die dein Herz gewonnen hat, weint.

Gedicht 51

Herr des Ortes, wo das scharfkrallige Weibchen den blauen Hahn der Wasservögel begehrt! Deine breite Brust ist für ihr sehnsüchtiges Leiden wie die saure Tamarindenfrucht, nach der eine Schwangere verlangt.

Gedicht 52

Während die junge Frau mit dem roten Mund, den rötlich geäderten kühlen Augen und den beim Flechten roter Vayalai-Ranken geröteten Fingern hier leidet – vor wessen Tür stand dein Wagen, mein Geliebter?

Gedicht 53

Wie könnte die Gottheit der Badestelle unser Leiden verursacht haben? Herr des Ackerlandes, wo die frische Flut ihre Schranken durchbricht, das Wasser aufwühlt und die Lotusblüten im Reisfeld sich öffnen: Dein geschworener Eid ist es!

Gedicht 54

Sie ist schön wie Tenur im guten Land des südlichen Königs mit dem starken Wagen, wo selbst im Sommer kühles Wasser fließt. Ihre schönen Armreifen werden locker. Ich fürchte um die Frauen mit Schilfgirlanden, die du aus anderen Orten mitgebracht hast, wenn auch sie an die Reihe kommen.

Gedicht 55

Sie ist schön wie Tenur des Königs, der freigebig Wagen schenkt, wo die Zuckerrohrpresse gegen das Trompeten der Elefanten anschreit. Du liebtest ihren schönen Schmuck und verließest sie. Nun ist ihre Stirn so bleich geworden, dass viele es sehen.

Gedicht 56

Sie ist schön wie Amur der siegreichen Chola, wo das Lampenlicht den Tag festhält, sodass man die Nacht nicht erkennt. Was nützen deine beschwichtigenden Worte, wenn ihre herrlich leuchtende Stirn dahinschwindet?

Gedicht 57

Ihre Schönheit vereinsamt, weil du sie verlässt – sie, schön wie Tenur mit den Wasserlilienfeldern und dem vielstrahligen Feuer, das selbst am Tag sichtbar ist. Besitzt deine andere Frau wirklich so viel Schönheit, mein Geliebter?

Gedicht 58

Sie ist schön wie Iruppai des freigebigen Viran, wo der weiße Reis zu Bergen aufgeschichtet ist. Du scheinst von ihrer Macht ergriffen zu sein. Doch du gehörst als Gatte einer anderen. Lebe wohl!

Gedicht 59

Höre, mein Geliebter, lebe wohl! Ich war dir ein Heilmittel, als dein liebendes Herz vor Kummer keinen Halt fand. Dass ich jetzt für sie kein Heilmittel sein kann, schmerzt mein Herz.

Gedicht 60

Herr des Reisfeldortes, wo der Kampul-Vogel im feuchten Ackerland nach seiner Gefährtin ruft! Ich sage dir: Immer wieder kommst du in unser großes Haus, während alles schläft. Fürchtest du denn nicht den Speer in der Hand ihres Vaters?

Gedicht 61

Reife, süße Mangofrüchte fallen von den duftenden Bäumen mit dumpfem Laut in den tiefen Teich. Wie Kalaar des freigebigen Matti sind jene schönen Frauen. Du aber suchst eine Schöne nach der anderen und begehrst stets eine neue Hochzeit.

Gedicht 62

Im gestreiften Schatten ruft ein kleines Vogelweibchen, einer Blume beim Indra-Fest ähnlich. Du hast die jungen Frauen dieses Ortes schon versammelt. In welchem Ort steht nun dein Wagen, mein Geliebter?

Gedicht 63

Herr des Ortes, wo der nach Fisch riechende Otter im Teich liegt und täglich einen Valai-Fisch erbeutet! Selbst wenn unsere Schönheit zugrunde geht, werden wir uns nicht an deine Brust schmiegen, die andere Frauen berührt hat.

Gedicht 64

Nicht nur einer oder zwei haben gesehen, wie du unter der lebhaften Schar deine geliebte Gefährtin umarmtest und in der schönen frischen Flut badetest. Es waren viele. Verbirg es nicht vor uns!

Gedicht 65

Herr des großen Wassers! Im Beet zwischen dem Zuckerrohr sind Wasserlilien gewachsen und stillen den Hunger der Bienen. Umarme nicht unseren Leib, der einen Sohn geboren hat: Er würde ja deine Brust verderben!

Gedicht 66

Ich bin nicht zornig; sage ohne Lüge: Wer ist sie, mein Geliebter, die dich davon abhielt, an deinen kleinen Sohn mit den unsicheren Schritten zu denken und mit dem Wagen in dein wohlhabendes Haus zurückzukehren?

Gedicht 67

Töricht ist sie, die du jetzt genommen hast! Man sagt, sie messe sich mit mir, obwohl ich mich nicht mit ihr messe, und rühme ihre große Schönheit. Doch zahlreicher als die Bienen, die Nektar aus offenen Blüten trinken, sind die Männer, durch die ihre helle Stirn schon bleich wurde.

Gedicht 68

Herr des Ortes, wo am frühen Morgen die dickstängeligen Wasserlilien sich wie Lotus öffnen! Achtet deine Frau uns denn nicht? Selbst wenn wir uns zurückhalten, hält sie sich nicht zurück.

Gedicht 69

Haben wir sie nicht gesehen, mein Geliebter, deine Frau? An der großen Badestelle, an der viele Menschen spielen, hatte die kühle Flut zusammen mit den Blüten ihr Sandhaus fortgeschwemmt. Da stand sie und weinte, bis ihre geschminkten Augen rot wurden.

Gedicht 70

Herr des reichen Ortes mit dem dunklen Teich, wo der Reiher viele Fische im feuchten Ackerland frisst und auf der Krone eines Marutam-Baums am Reisfeld ruht! Deine Frauen sind rein und duften. Wir gleichen Geistern; wir haben ja ein Kind geboren.

Gedicht 71

Man sagt, du habest gestern im Wasser deine geliebte Frau umarmt, die mit ihren klingenden kurzen Armreifen und dem schlanken, bambusgleichen Leib die Blicke auf sich zieht. Lässt sich das Gerede verbergen, mein Geliebter? Könnte man denn das Licht der Sonne zudecken?

Gedicht 72

Sie trägt Wasserlilien aus dem Feld in einem beweglichen Blättergewand an den fein gezeichneten Hüften, ihr Haar schwingt, ihre geschminkten Augen gleichen Kuvalai. Diese sanfte Schöne wurde meine Gefährtin beim Baden, als die blütenreiche frische Flut kam.

Gedicht 73

Als die junge Frau mit der hellen Stirn und dem strahlenden Schmuck ins Badebecken sprang und ihr schönes buntes Blätterkleid schwankte, wurde das Wasser der großen Badestelle kühl und duftete nach nektarreichen Kuvalai-Blüten.

Gedicht 74

Sie stieg auf den Marutam-Baum am Ufer und sprang ins Wasser. Ihr grüngoldener Schmuck glänzte sanft, und ihr kühles, duftendes Haar glich der Pracht eines Pfauenschweifs, der vom Himmel herabsinkt.

Gedicht 75

Unter den vielen Männern hier ist dir keiner gleich, mein Geliebter. Darum hat das Gerede im Ort begonnen: Sie badete mit dir im kühlen Wasser der großen Badestelle unter den altehrwürdigen, blühenden Marutam-Bäumen.

Gedicht 76

Die junge Frau mit dem weichen Haar, den frischen Schönheitsflecken und den glänzenden Armreifen gewann noch an Schönheit, weil sie mit dir im kühlen Wasser badete. Sie erschien selbst unter den himmlischen Frauen wie eine Göttin.

Gedicht 77

Höre, mein Geliebter, lebe wohl! Ich sage dir: Lass uns mit dir im kühlen, aufgewühlten Wasser baden, sodass die große Stadt darüber redet. Geh mit uns; geh nicht in dein Haus zurück!

Gedicht 78

Die frische Flut hat ihre Schranken durchbrochen und stürzt rasch auf ihrem Weg heran wie die mauerbrechenden Elefanten Killis, des Königs mit schnellen Pferden und langen Speeren mit leuchtender Blattspitze. Lass uns darin baden! Komm mit uns und nimm unser Floß, das unseren Schultern gleicht.

Gedicht 79

›Wessen Tochter ist diese mit den ruhigen Augen, die in der frischen Flut gebadet hat?‹ So fragtest du und fasstest mich an, mein Geliebter. Wessen Tochter ich auch sein mag – wer bist denn du, dessen Sohn bist du, der uns anfasst, ohne uns zu kennen?

Gedicht 80

Wir wollen nicht streiten; sage ohne Lüge: Du hast schönen Frauen deine Schultern als Halt gegeben und in der roten Flut des ersten Regens gebadet. Darum sind deine Augen so überaus rot, mein Geliebter.

Gedicht 81

Herr des Ortes mit dem Teich und dem blumengeschmückten Zugang, wo die vom Reiher aufgescheuchte weißbäuchige Schildkröte den trommelschlagenden Feldarbeitern als Nahrung dient! Du sagtest: ›Ich liebe dich.‹ Wenn deine Hausfrau das hört, wird sie sehr leiden.

Gedicht 82

Sänger, man sagt, deine Herrin sei zornig: Bienen, die den Blütenstaub des geöffneten, duftenden Kranzes auf der Brust unseres Geliebten getrunken hatten, seien gekommen und hätten sich in unser blütenreiches Haar gesetzt.

Gedicht 83

Auch wenn du mich nicht ehelich annimmst und mir keine Zuwendung schenkst, entferne dich wenigstens behutsam, damit ich überlebe. Dann können die Freundinnen mit den glänzenden Armreifen in deinem Ort weiterhin sagen: ›Der Herr der kühlen Badestelle ist noch wie früher.‹

Gedicht 84

Schon wenn sie nur davon hört, gerät sie in maßlosen Zorn. Was wird sie tun, wenn sie deine Brust sieht, die allen Geliebten offensteht – wie ein kühler Teich im Monat Tai, in dem viele Frauen mit Blumen in ihren Haarflechten baden und aus dem viele trinken?

Gedicht 85

In den duftenden, kühlen Nassfeldern ruft das weibliche Kampul mit weißer Stirn und rauer Stimme unter seinen Verwandten. Herr des fruchtbaren, reichen Ortes! Wenn du dich so wie ein kleines Kind aufführst, werden die Menschen, die dich sehen, nicht lachen?

Gedicht 86

Herr des Ortes, wo der lockende Ruf der weißköpfigen Reiher mit ihren weichen Flügeln über die langen Felder hallt! Hier können wir dir nur schwer Zuwendung schenken. Kehre lieber zu der Frau in deinem eigenen Haus zurück.

Gedicht 87

Die Hirten mit ihren vielen Kühen und Pakanrai-Kränzen benutzen Zuckerrohr als Wurfstock, um Mangofrüchte herabzuschlagen. Herr dieses reichen Ortes! Deine Frau streitet mit jeder. Warum sollte sie gerade uns verschonen?

Gedicht 88

Man sagt, unsere ältere Schwester wünsche, dass der Herr der kühlen Badestelle mit dem üppig blühenden, von Bienen geliebten Teich zu uns komme. Wir wünschen es ebenso, wie wir es von jeher taten.

Gedicht 89

Höre, Sänger, lebe wohl! Man sagt: ›Wie sehr er sie doch bevorzugt!‹ Aber unsere ältere Schwester wünscht ihrem Wesen nach nur, als die Frau des Mannes zu gelten, in dessen Ackerland die Bienen Blütenstaub verwehen.

Gedicht 90

Haben die Bienen ihre ausgezeichneten Eigenschaften von unserem Geliebten übernommen, oder hat unser Geliebter sie von den Bienen übernommen? Die Mutter seines Sohnes versteht diesen Zusammenhang nicht und streitet mit uns.

Gedicht 91

Der große, dunkle Büffelstier mit den gedrehten Hörnern verwirrt die Wasserlilien im duftenden Teich. Sie ist die Tochter des Mannes aus jenem Reisfeldort und trägt einen Kranz aus den Ranken des feuchten Ackerlandes.

Gedicht 92

Wenn wir dich gewinnen, junge Frau mit den glänzenden Armreifen, werden wir in den Ort deines Vaters kommen, wo die rotäugige Büffelkuh mit den schwarzen Hörnern ihr milchvolles Euter dem geliebten, neugeborenen Kalb hinhält.

Gedicht 93

Wie die kräftigen Büffelstiere, denen das gewöhnliche Weiden nicht genügt und die mit frischem Futter auch die Wasserlilien beschädigen, so haben die Bienen gehandelt. Obwohl ihnen viele Haine reichlich Nektar bieten, summen sie jetzt um die geöffneten Blüten in ihrem Haarknoten.

Gedicht 94

Im tiefen Schatten beim Teich im feuchten Ackerland stehen breitgehörnte Büffel wie Ringer bei ihren sanften Gefährtinnen. Dort liegt der Ort des Vaters dieser Frau, deren schön leuchtende Stirn dem Lotus gleicht, der im Reisfeld blüht.

Gedicht 95

Ein schwarzgehörnter Büffel zerreißt sein Seil, geht davon und frisst am Morgen langährige Reispflanzen. Der Mann aus jenem von Wasser umgebenen Ort hat uns selbst am Tag eine schwere, von Sehnsucht erfüllte Krankheit gebracht.

Gedicht 96

Im Schlamm, in dem die schön schreitenden Büffel gebadet haben, wachsen dunkelschimmernde Neytal und Ampal üppig durcheinander. Sie ist die Tochter des Mannes aus jenem Reisfeldort, und sie ist dem Herrn des Ackerlandes die liebe Gefährtin auf dem Lager.

Gedicht 97

Die Hörner des schwarzbeinigen Büffels sind mit großen weißen Pakanrai-Blüten durchflochten; sein Kalb erschrickt davor. Sie ist die Tochter des Mannes aus jenem Teichort – duftender und kühler noch als die Blumen des Teichs.

Gedicht 98

Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.

Herr des Ortes, wo der breitgehörnte Büffel im kühlen Wasser wie ein fest zusammengebundenes Boot aussieht! Sind dein Vater und deine Mutter denn strenger zu dir als diese junge Frau mit den glänzenden Armreifen?

Gedicht 99

Der Büffel im Reisfeld bringt mit den Ähren auch das Ameisennest in der Bittermelonenranke des Nassfelds durcheinander. Sie ist die Tochter des Mannes aus jenem blütenreichen Ort, die Frau mit den vollen Schultern, die meiner Krankheit zur Arznei wurde.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 100

Der Büffel scharrt auf dem Sandhügel und fördert den hellen Schmuck zutage, den badende Frauen dort abgelegt haben. Sie ist die Tochter des Mannes aus jenem reichen Ort; ihre Worte sind süßer als die Saitenklänge der Sänger.

Neytal – Meeresküste: Gedichte 101–200

Gedicht 101

Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Sieh dort: Der Wagen des Geliebten kommt, steigt und senkt sich über den Boden, zerreißt die schönen grünen Atumpu-Ranken und bringt die Neytal-Blumen durcheinander. Er bringt die Arznei gegen die Krankheit, die in den blumengleichen Augen deiner Tochter wohnt.

Gedicht 102

Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Die Glocken seines Wagens erklingen freudig. Mögen sie den unaufhörlichen Schmerz beenden, mit dem sie wie die Vögel am großen blauen Meer unseres Ortes klagt.

Gedicht 103

Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Der Herr der kühlen Badestelle, wo Punnai und Nalal blühen, ist ihr bestimmt. Darum ist auch ihre dunkelglänzende Schönheit nicht bloß für sie selbst bestimmt.

Gedicht 104

Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Als bei uns viele schliefen und ihre Schönheit schon sehr dahinschwand, kam mitten in der Nacht der wohlhabende Küstenherr auf seinem gut fahrenden Wagen. Dorthin führt sein Weg, in jenen Ort.

Gedicht 105

Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Die Wellen des rauschenden Meeres tragen Perlen auf den weißen Sand, wo sie aufblitzen. Der Herr jener kühlen Küste ist gekommen. Sieh ihre Stirn: Sie leuchtet nun kräftiger als Gold.

Gedicht 106

Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! In seinem Land tritt der kurzbeinige Schwan auf eine Muschel des kühlen Meeres, weil er sie für seinen Gefährten hält. Heller als diese Muschel glänzt ihr schöner, tränenbenetzter Leib. Sieh es und bedenke es!

Gedicht 107

Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Meine Freundin ist abgemagert, ihre leuchtende Stirn ist bleich, und Sehnsucht verzehrt sie. Jedes Mal, wenn sie die brechenden Wellen des kühlen Meeres hört, kann sie nicht schlafen. Das schmerzt mich.

Gedicht 108

Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Wenn der Herr der kühlen Küste, wo Muntakam in der Lagune blüht, meine Schultern verlassen hat – welche anderen Schultern liebt er dann?

Gedicht 109

Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Seit der Herr der blütenreichen Badestelle, wo Wasser durch die hohlen Neytal-Stängel dringt, meine Schultern verlassen hat, frage ich mich: Wann kehrt die Zeit wieder, in der er mir seine Zuwendung schenkte? Viele Tage sind vergangen.

Gedicht 110

Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Den Herrn der blütenreichen Badestelle, wo der Punnai seine goldene Farbe entfaltet, nennen wir unseren Herrn. Dieser Ort aber bezeichnet ihn als etwas anderes. Wird das Schicksal es wirklich so machen? Möge es uns günstig sein!

Gedicht 111

Höre, Freundin, lebe wohl! An der gewundenen Lagune steckt der Fischer den Köder an die Angelschnur und tötet den trächtigen Kayal-Fisch. Können wir, getrennt von der Liebe des Herrn jener Küste, weiterleben? Wir vermögen doch keine so schwere Entsagung zu üben.

Gedicht 112

Höre, Freundin, lebe wohl! Wir wollen selbst sehen, wie der Herr der großen Lagune kommt, die von grünblättrigen Cerunti-Blüten bedeckt ist. Das schamhafte Herz haben wir gewiss vergessen.

Gedicht 113

Höre, Freundin, lebe wohl! Gestern sagten die Leute, ich sei die Frau des Küstenherrn, dessen hohe Wellen den weißen Sand aufbrechen. Die Mutter hörte es und fragte: ›Kind?‹ Ich antwortete ganz leise: ›Ja, mich meinen sie.‹

Gedicht 114

Höre, Freundin, lebe wohl! Auch wenn wir dem Küstenherrn nicht entsprechen – wollen wir nicht in sein Land gehen, wo die Meeresreiher auf den großen Palmblättern rufen?

Gedicht 115

Höre, Freundin, lebe wohl! Der Herr der kühlen Küste, der an dem vielfältig schönen Ufer aus feinem Sand mit uns spielte, ist trotz der strengen Bewachung der Mutter heimlich gekommen und steht nun da.

Gedicht 116

Höre, Freundin, lebe wohl! Der Abend ist gekommen, und wir weinen; die blauen Wasserlilien in der dunklen Lagune schließen sich. Er hat einen Augenblick vor sich hergesandt, der dem Tod gleicht.

Gedicht 117

Höre, Freundin, lebe wohl! Wie grausam ist es, dass die Schönheit so verfällt bei denen, die den Herrn der klaren, edelsteingleichen Gewässer nicht vergessen können, wo schöne Punnai-Blüten jede Badestelle zeichnen.

Gedicht 118

Höre, Freundin, lebe wohl! Als ich heute den Unrechtschaffenen sah, ging ich hin, um zornig zu werden und ihm entgegenzutreten. Doch dann dachte ich nach, empfand Mitleid und kehrte um.

Gedicht 119

Höre, Freundin, lebe wohl! Weil er unsere Lage gar nicht versteht und sich an Fremdes hält, ist er wahrhaftig ohne große Liebe: der Herr der sanften Küste, der nicht kommt.

Gedicht 120

Höre, Freundin, lebe wohl! Meine zarten, zu bedauernden Schultern sind wieder überaus schön geworden, seit der Herr der sanften Küste zurückkam, wo das Wasser der reichen Lagune die Sandrinnen entfaltet.

Gedicht 121

Haben wir sie nicht gesehen, Küstenherr, deine Liebste? Sie sprang in das Meer mit den klaren Wellen und stand darin, bis ihr Muntakam-Kranz nass war.

Gedicht 122

Haben wir sie nicht gesehen, Küstenherr, deine Liebste? Als ihr glänzender Schmuck in den hohen Sand gefallen war, befragte sie den weißen Seevogel danach.

Gedicht 123

Haben wir sie nicht gesehen, Küstenherr, deine Liebste? Unter dem Rufen der Freundinnen mit den hellen Stirnen sprang sie in die Wellen des großen, kühlen Meeres.

Gedicht 124

Haben wir sie nicht gesehen, Küstenherr, deine Liebste? Weil das Meer ihre Sandpuppe fortgenommen hatte, nahm sie feinen Sand und wollte damit das Meer zuschütten.

Gedicht 125

Haben wir sie nicht gesehen, Küstenherr, deine Liebste? Die klaren Wellen hatten ihre Puppe fortgerissen, und sie stand weinend da, bis ihre geschminkten Augen rot waren.

Gedicht 126

Haben wir sie nicht gesehen, Küstenherr, deine Liebste? Als Bienenschwärme ihre geschminkten Augen umschwirrten, tauchte sie in die großen Wellen des klaren Meeres.

Gedicht 127

Haben wir sie nicht gesehen, Küstenherr, deine Liebste? Sie trug einen Tumpai-Kranz quer über ihrem fein geschmückten Leib und den jungen Brüsten.

Gedicht 128

Haben wir sie nicht gesehen, Küstenherr, deine Liebste? Sie hielt die Puppe, die keine Nahrung aufnehmen kann, an ihre noch milchlose Brust und gab ihr zu trinken.

Gedicht 129

Überlieferungslücke: Das Gedicht ist verloren.

Gedicht 130

Überlieferungslücke: Das Gedicht ist verloren.

Gedicht 131

Gut ist die Liebe zum Küstenherrn, Sänger – solange sich in diesem von Tillai-Bäumen umgebenen Ort das lärmende Gerede nicht erhebt.

Gedicht 132

Höre, Sänger, lebe wohl! In diesem Ort mit seinen Uferhainen voller Punnai-Knospen wird gerade die Art, wie er uns seine Zuwendung zeigt, zum Gerede.

Gedicht 133

Was soll ich tun, Sänger? Seit der Herr der sanften Küste fortging, sind meine mit gewundenen Armreifen geschmückten Schultern unaufhörlich verfallen.

Gedicht 134

Sieh, Sänger! Mit dem Küstenherrn, dessen großer Wagen von schnellen Pferden an der weiten Lagune gezogen wird, ist auch meine dunkelglänzende Schönheit zurückgekommen.

Gedicht 135

Wir wären nicht bekümmert, Sänger, könnten wir jener Frau begegnen: mit dem Neytal-Kranz, den vollen Schultern und den schön geformten, breiten Hüften.

Gedicht 136

Du hast wahrhaftig keine Scham, Sänger! Du verlierst Worte zugunsten des Herrn der Uferhaine, durch den meine schönen, glänzenden Armreifen locker geworden sind.

Gedicht 137

Eines will ich dich fragen, Sänger: Gewinnen die Frauen, die den Küstenherrn aus deinem Ort mit seinem starken Wagen lieben, ihre frühere, eigene Schönheit jemals zurück?

Gedicht 138

Du hast wahrhaftig kein gutes Wesen, Sänger! Du sprichst hier lieblos harte Vorwürfe aus, bringst uns aber den Herrn der sanften Küste nicht zurück.

Gedicht 139

Höre, Küstenherr, lebe wohl! Du verwirrst unsere kostbare Schönheit. Doch dein Sänger zerstört die Schönheit guter Frauen noch mehr als du.

Gedicht 140

Sieh, Sänger! Du kannst es ihm berichten: Seit der Herr der schönen Badestelle fortging, sind die hellen Armreifen von meinen schmal gewordenen Handgelenken geglitten.

Gedicht 141

Auf dem Sandhügel duften Nalal und Cerunti zusammen. Die kalte Badestelle, über die feine, kühle Gischt weht, hat mich bleich gemacht.

Gedicht 142

An den tief herabhängenden, büschelreichen Zweigen des Nalal auf dem Sandhügel rasten viele Vögel. An den Herrn dieser Küste will ich nicht denken, Freundin. Mögen meine Augen schlafen!

Gedicht 143

Herr der weiten, vogelreichen Küste mit Nalal-Bäumen auf den Sandhügeln! Ihre breiten, zarten Schultern schenkten dir zuerst Freude – und nun hast du ihnen Kummer bereitet.

Gedicht 144

Im dichten, blütenreichen Nalal-Gehölz auf dem Sandhügel schläft ein einzelner Seevogel. Um den Herrn dieser Küste ist meine dunkelglänzende Schönheit nun bleich geworden.

Gedicht 145

Die Flut biegt den großen, kleinblättrigen Zweig des Nalal auf dem Sandhügel herab. Der Herr dieser Küste hat jetzt die Blässe der dunkelglänzenden Frau vertrieben.

Gedicht 146

Die reifen Knospen des Nalal auf dem Sandhügel öffnen sich in duftenden Büscheln. Dem Herrn dieser Küste ist meine dunkelglänzende Schönheit wahrhaftig lieb.

Gedicht 147

An der Küste fertigen Frauen aus den Blüten und Blättern des Nalal auf den Sandhügeln schönen Schmuck. Ihr Herr hat als Preis für das kühle Blättergewand ein ganzes Land gegeben.

Gedicht 148

Geliebte, umarme voller Freude den Herrn der Küste, wo die weit ausladenden großen Nalal-Zweige auf den Sandhügeln lieblich duftende Blüten tragen.

Gedicht 149

Lass es dir nicht möglich sein, in der jungen Frau mit den sich entfaltenden Brüsten und den Schönheitsflecken wie Nalal-Blüten auf dem Sandhügel erst Verlangen zu wecken und sie dann zu verlassen.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 150

Die Wellen spielen an den großen, duftend blühenden Nalal-Zweigen auf dem Sandhügel. Schwer ist es, den Herrn dieser Küste zu gewinnen; selbst in der Vereinigung bringt er Schmerz.

Gedicht 151

Ein bedächtig schreitender Narai-Vogel geht hin, um das tote Junge eines weißen Kuruku zu sehen. Dabei tritt er auf die augengleichen Neytal-Blüten, die sich öffnen und unaufhörlich nach Nektar duften. Dem Herrn dieser Küste kann ich mit gebrochenem Herzen nicht zustimmen.

Gedicht 152

Der bedächtig schreitende Narai ging, um das tote Junge eines weißen Kuruku zu sehen, und klagt nun hilflos im Uferhain. Man sagt, der Küstenherr werde sie heiraten. Wie rechtschaffen er wohl ist – auch das ist seine Gnade!

Gedicht 153

Der bedächtig schreitende Narai ging, um das tote Junge eines weißen Kuruku zu sehen. Als er das Gefieder schüttelte, blieben Federn zurück, die sich im gewölbten Sand sammeln. Wird mein schönes langes Haar noch die Liebe des Herrn dieser Küste suchen?

Gedicht 154

Der bedächtig schreitende Narai ging, um das tote Junge eines weißen Kuruku zu sehen, und rastet im Uferhain. Was soll ich mit dem Herrn dieser Küste anfangen? Dieser ganze Ort verbreitet Unwahres.

Gedicht 155

Der bedächtig schreitende Narai ging, um das tote Junge eines weißen Kuruku zu sehen. Unter seinem Flügelschlagen wurden Neytal-Blüten zerdrückt und treiben mit der Flut durch die Lagune. Dem Herrn dieser Küste habe ich ein Kind geboren – eine Puppe aus grünem Schilf.

Gedicht 156

Der bedächtig schreitende Narai ging, um das tote Junge eines weißen Kuruku zu sehen. Rötlich gezeichnete Federn, die bei seinem Flügelschlagen ausfielen, verstreuen sich in der klaren Lagune. Ihr Herr ist mir ein Geliebter – der Mutter gilt er als ein anderer.

Gedicht 157

Der bedächtig schreitende Narai ging, um das tote Junge eines weißen Kuruku zu sehen, und bleibt vom Morgen bis zum Abend dort. Unser Geliebter kam nicht gemeinsam mit dem Herrn dieses klaren Meeres; er kam selbst und allein zu uns.

Gedicht 158

Der bedächtig schreitende Narai ging, um das tote Junge eines weißen Kuruku zu sehen, und kreist nun mit seinem Gefährten an der großen Bucht des Uferhains. Der Herr dieser kühlen Küste hat den Schmerz unserer Freundin mit dem schönen, dunkelglänzenden Leib gesehen.

Gedicht 159

Herr der kühlen Gewässer, wo der bedächtig schreitende Narai, der das tote Junge eines weißen Kuruku sehen wollte, nun vor Hunger leidet! Ich werde dich um nichts bitten. Gib nur die Schönheit zurück, die du ihr genommen hast, und gehe.

Gedicht 160

Herr der Küste, wo der bedächtig schreitende Narai, der das tote Junge eines weißen Kuruku sehen wollte, zu seinem Kummer noch weiteres Leiden erfährt! Sei ihr mehr als früher verbunden und umarme sie, mein Herr. Sie ist sehr verstört.

Gedicht 161

Am Ufer des weiten Meeres ruht der kleine weiße Wasservogel im dunkelästigen Punnai. Um den Herrn jener Küste welkt meine Stirn und verliert ihre Schönheit; das Herz, das ihn liebte, ist dem Leiden verfallen.

Gedicht 162

Am Ufer des weiten Meeres sucht der kleine weiße Wasservogel schwimmend im breiten Salzarm seine Nahrung und ruht dann im blütenduftenden Hain. Doch die Worte des Herrn jener Küste sind andere geworden.

Gedicht 163

Am Ufer des weiten Meeres schläft der kleine weiße Wasservogel beim Rauschen der Gischt im breiten Salzarm. Weil der Küstenherr mich verließ, haben auch die Armreifen mich verlassen: Sie glitten von meinen schön gegliederten Unterarmen.

Gedicht 164

Am Ufer des weiten Meeres sättigt sich der kleine weiße Wasservogel am Rande des Salzarms an Ayirai-Fischen. Der vornehme Wandel des Herrn der kühlen Küste blieb nicht unsere private Angelegenheit: Er hat öffentliches Gerede hervorgebracht.

Gedicht 165

Am Ufer des weiten Meeres frisst sich der kleine weiße Wasservogel im wasserreichen Salzarm an kleinen Fischen satt. Das Wort, das der Küstenherr mir gab, hat mir die glänzenden Reifen von den schön gegliederten Armen genommen.

Gedicht 166

Am Ufer des weiten Meeres erschrickt der kleine weiße Wasservogel vor den gestreiften weißen Ranken, die er für ein Netz hält. Seit die gute junge Frau dem Herrn der sanften Küste vertraut, sind ihre Augen wieder schön geworden.

Gedicht 167

Am Ufer des weiten Meeres frisst der kleine weiße Wasservogel Scharen von Ketiru-Fischen im breiten Salzarm. Der Küstenherr sprach, als wolle er mir seine Liebe schenken. Mag meine Schönheit schwinden, wenn er sie mir nun doch nicht schenkt!

Gedicht 168

Am Ufer des weiten Meeres legt der kleine weiße Wasservogel seine Eier in ein Boot, das an der Landestelle liegt. Der Herr der kühlen Küste hat der Frau mit der leuchtenden Stirn seine Liebe erwiesen; sie soll nun reichlich Milch trinken.

Gedicht 169

Am Ufer des weiten Meeres zieht der kleine weiße Wasservogel, des goldblütigen Nalal überdrüssig, in die schönen Zweige des Punnai, dessen Knospen sich öffnen. Freundin, obwohl ich weiß, wie wahrhaftig das Herz des Küstenherrn ist: Warum werden meine Augen dennoch bleich?

Gedicht 170

Am Ufer des weiten Meeres zerzaust der kleine weiße Wasservogel die Neytal-Blüten im breiten Salzarm. Wenn du sagst, der Küstenherr sei gut: Warum sind dann ihre geschminkten, vielblättrigen Blüten gleichen Augen so bleich geworden?

Gedicht 171

Mit dem lieblichen Klang der Wellen mischt sich in jeder Straße der liebliche Klang der Trommeln: So klingt Tonti. Wie diese Stadt ist die Frau mit den bambusgleichen Schultern und den leuchtenden Armreifen. Sie hat mein Herz genommen.

Gedicht 172

Die Frau mit den leuchtenden Armreifen hat mein Herz genommen! Wie die Wellen des mächtigen Meeres bei Tonti, an dessen kühler Küste Bienen summen, kenne auch ich des Nachts keinen Schlaf.

Gedicht 173

Auch des Nachts kennen sie keinen süßen Schlaf und erleiden die Qual einer Schlange: jene, die dem Zauber ihres langen, dunklen Haares erliegen, das wie die kühlen, duftenden Neytal-Blüten von Tonti riecht.

Gedicht 174

Wie Tonti mit seiner ehrfurchtgebietenden kühlen Küste ist die Frau mit dem feinen Schmuck, den geschminkten, rot geäderten Augen und dem schönen, glänzenden Leib. Mir, der ich ermattet war, hat sie den duftenden Hain als Ort unserer Begegnung genannt.

Gedicht 175

Wenn du uns wohlgesinnt bist, dann komm behutsam mit der Frau, deren Schultern Bambus gleichen und deren Stirn schön ist. Lebe lange, junge Frau! Bring deine Vorzüge mit, die denen von Tonti gleichen.

Gedicht 176

Meine Haltung und meinen Schlaf hat sie mir genommen, die Frau mit dem leuchtenden Armschmuck, die nach den kühlen, frischen Blüten von Tonti duftet. Ihre Hüften sind zart geformt und weit, ihr Leib gleicht einem gepflückten jungen Spross. Sag mir: Welchen Fehler habe ich begangen?

Gedicht 177

Auch wenn sie keinen Fehler begingen, müssen sie wohl zittern: jene, die die Schultern dieser Frau umfangen haben. Sie gleicht Tonti, wo die Flut auf lange Sandrücken steigt und die duftenden Muntakam-Blüten riechen.

Gedicht 178

Kann ich weiterleben, wenn du meine Schultern und mein Haar auf vielerlei Weise rühmst, mich ansiehst und begehrst, mir aber deine Liebe nicht schenkst? Ich gleiche doch Tonti, der Stadt Kuttuvans, der mit gerechtem Zepter herrscht.

Gedicht 179

Schenke ihr deine Liebe, lebe lange, Herr der wasserreichen Küste! Ihre kleine Stirn gleicht dem wohlklingenden Tonti, wo Garnelen an der Landestelle aufspringen, wenn Krabben sie anstoßen. Außer dir hat sie niemanden.

Gedicht 180

Vermähle dich bald mit ihr und empfange ihre Schönheit. Sie gleicht Tonti mit seinen reichen Landestellen, wo ein alter, flugunfähiger Wasservogel von den fetten Fischen lebt, die die Netzfischer aus dem weiten Meer bringen.

Gedicht 181

Frauen mit Neytal-Blüten gleichen, geschminkten Augen und schön gegliederten, bambusgleichen Armen spielen ihre Spiele und bilden auf einem weißen Sandhügel einen Kuravai-Reigen. Der Herr jener reichen Küste hat mir seine Liebe geschenkt. Nun ist es angenehm, in dieser lärmenden Stadt zu leben.

Gedicht 182

Auf seiner Brust duftet ein von Händen geflochtener Kranz aus Neytal- und Cerunti-Blüten. Kein Gott von gewaltiger Macht ist es: Der Mann, den sie an der großen Landestelle traf, hat sie in diesen Zustand versetzt.

Gedicht 183

Der Herr der Wälder mit ihren vielen Wasserfällen, der Herr des Hügellandes, der Herr der guten Felder, der Herr der kühlen Meeresküste ist fort. Hilflos machender Abend, du kommst früher als einst, noch am hellen Tag! In den gekrümmten Salzarmen schließen sich die Neytal-Blüten. Selbst wenn der Morgen kommt, ist niemand da, der mein Leid beseitigt.

Gedicht 184

Die Vögel, die im breiten Salzarm Fische fressen, verlassen die Neytal-Blüten und ruhen im jungen Küstenhain. Das Meer schmückt seinen Heimatort. Doch größer als das Meer ist für mich die Liebe, die uns verbindet.

Gedicht 185

An der Landestelle von Korkai wiegen sich Neytal-Blüten. Den dort glänzenden Perlen gleichen die Zähne in ihrem roten Mund. Die junge Frau trägt schöne, mit der Säge aus Muscheln geschnittene Armreifen; ihre süßen Worte klingen wie angeschlagene Saiten.

Gedicht 186

Herr der Küste, an der Frauen ihr nasses Haar trocknen und dabei einer schönen Schar von Reihern gleichen! Mutter sagte: ‚Geh nicht dorthin! Oft kommt ein Wagen zu dieser Landestelle und streift die üppigen Neytal-Blüten.‘

Gedicht 187

Fremde nehmen diese Blüten nicht. Auch die Frauen, die mit uns zum Baden ins Meer kommen, schmücken ihre Puppen nicht mit Kleidern aus wechselnden Neytal-Blättern. Da niemand sie als Leibschmuck trägt, pflücken sie nur wenige Blüten für einen Kranz.

Gedicht 188

In den breiten Salzarmen fressen Vögel Scharen kleiner roter Garnelen. An der großen Landestelle von Korkai, das dem König von Korkai gehört, öffnen sich in der Frühe die Neytal-Blüten. So überaus schön sind die Augen meiner Geliebten.

Gedicht 189

Feiner Punnai-Blütenstaub fällt auf die Neytal-Blüte; sie leuchtet wie ein Edelstein in Gold. Freundin, seit der Herr dieser sanften Küste gekommen ist, sind meine Augen wieder schön geworden.

Gedicht 190

Die großen, kühl duftenden Neytal-Blüten haben sich geöffnet. Wer den weißen Reis erntet, biegt sie beiseite und schneidet ihn. Der Herr jener sanften Küste ist es, der meine geschminkten, vielblättrigen Blüten gleichen Augen mit Tränen füllt.

Gedicht 191

An ihren Unterarmen sitzen dicht die aus Meeresmuscheln geschnittenen Reifen. Ihr dichtes Haar ist mit Blüten geschmückt, ihr Blattgewand hat die Schönheit des Nalal aus dem Küstenhain. Selten wie eine himmlische Frau der Berge ist sie: Sie nahm mein standlos gewordenes Herz und verbarg sich mit ihm.

Gedicht 192

Muscheln bewegen sich über den Grund, das Meer erhebt sein Brausen; an der klingenden, kühlen Landestelle werden die Boote ins Wasser geschoben. Als der Küstenherr fortging, wurden meine Armreifen locker. Nun sitzen sie wieder fest, Freundin!

Gedicht 193

Am langen Sandstrand, den rechtsgewundene Muscheln durchfurchen, vertreibt das Funkeln leuchtender Perlen die Dunkelheit. Herr jener reichen Küste: Sind die weißen Armreifen aus der brandenden See, die du mir gabst, denn wirklich gut für mich?

Gedicht 194

Herr der Küste, wir haben die junge Frau mit den leuchtenden, aus Meeresmuscheln gesägten Armreifen gesehen. ‚Sie hat sie heute erst machen lassen‘, sagte sie. Doch ihre Mutter schöpfte einen heftigen Verdacht. So steht es.

Gedicht 195

Die geliebte junge Frau des Küstenherrn, in dessen Meeresland die Paratavar Perlen aus Muscheln feilbieten, hat mir schwer zu überwindenden Schmerz bereitet. Sie allein hat mir auch die Ruhe süßen Schlafes geschenkt.

Gedicht 196

Herr der kühlen Küste, in deren klaren Salzarmen rote Garnelen gefangen werden! Wenn du die junge Frau mit dem dichten Haar und den schönen, aus Muscheln geschnittenen Armreifen begehrst, dann vermähle dich mit ihr und nimm sie zu dir.

Gedicht 197

Ihre glänzenden Armreifen klangen, als sie spielend eine Krabbe jagte. Dann neigte sie sich schüchtern und verbarg ihr Gesicht im Haar. Wenn der einsam machende Abend vergangen ist, wird sie mir ihren schönen Leib schenken.

Gedicht 198

Wir haben den Herrn mit den langen Armen gesehen. Er stand da und fragte nach der kleinen Landestelle beim blühenden Küstenhain, wo junge Frauen spielen: Armreifen an den Unterarmen, weiße Zähne in einem lieblichen Lächeln.

Gedicht 199

Komm, Freundin! Wir wollen den himmelhohen, langen Sandrücken an der großen Landestelle erklimmen, wo die lauten Wellen spielen. Unablässig wollen wir hinüberschauen zu dem vom Meer umbrandeten Land dessen, der unsere eng sitzenden Armreifen locker werden ließ.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 200

Der Küstenherr mit dem goldenen Wagen ist gekommen! Deine glänzenden Armreifen sollen wieder fest sitzen, deine schöne Stirn soll wieder leuchten. Ihr langen, rot geäderten Augen, entspannt euch! Lasst uns über die Blässe lachen, die uns unsere Schönheit raubte.

Kurinci – Bergland: Gedichte 201–300

Gedicht 201

Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Er trug sie selbst, und uns wurden sie zum Blattgewand: goldene Blüten, edelsteinfarbene Knospen. Was ist das wohl für ein Baum dort an seinem Berghang?

Gedicht 202

Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Wie die jungen Brahmanenknaben unseres Ortes tragen auch sie einen Schopf auf dem Kopf: die Pferde, auf denen der Herr der hohen Berge fährt.

Gedicht 203

Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Süßer als die Milch mit Honig aus unserem Garten ist mir das trübe Wasser seines Landes, das in einer laubbedeckten Vertiefung zurückbleibt, nachdem die Hirsche daraus getrunken haben.

Gedicht 204

Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Was soll das bedeuten? Wenn ich in der Schar der Frauen gehe, die den himmlischen Frauen der Berge gleichen, sehen die Leute immer wieder zu mir hin und sagen: ‚Wie gut sie ist, wie gut!‘ Nur für den Herrn der Berge bin ich wohl schlecht!

Gedicht 205

Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Meine Freundin ist sehr schamhaft; auch vor dir fürchtet sie sich. Doch sie sehnt sich danach, auf der weiten Brust des Herrn der hohen Berge mit ihren laut rauschenden weißen Wasserfällen zu schlafen. Das tut mir weh.

Gedicht 206

Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Sieh dort: Wie ein Wächter am Teich in der Regenzeit steht er da. Sein Blütenkranz ist vom Sprühregen nass; er trägt ein glänzendes Schwert und große, moosüberzogene Fußringe. Er ist gekommen, um in der kalten, taufeuchten Nacht hier zu verweilen.

Gedicht 207

Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Wird deine Hirse wohl richtig trocken werden? Sieh nur, wie sein langer, edelsteinfarbener Berg eine Regenwolke trägt: wie weißes Fett, das ein Stück Fleisch umhüllt.

Gedicht 208

Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! In die tiefen Gruben, in denen Waldleute nach Knollen gruben, fallen goldene, frische Venkai-Blüten. Jedes Mal, wenn sich der große, edelsteinfarbene Berg seines Landes verbarg, füllten sich ihre langen, schönen Blüten gleichen Augen mit Tränen.

Gedicht 209

Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Wenn du willst, dass ich ihn vergesse: Sein langer, edelsteinfarbener Berg erscheint mir doch unablässig, bekränzt von mächtigen, weißköpfigen Regenwolken, die den hellen Avarai-Blüten gleichen.

Gedicht 210

Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Wenn sie in unserem Garten auf den nach Fleisch riechenden Felsen steigt und zum blühenden Berg seines Landes hinübersieht, kann ihr Leiden sich lindern. Dann wird ihr glänzender, edelsteingleicher Schmuck wieder fest sitzen.

Gedicht 211

Liebe Freundin, an dem Hang mit seinen Vayalai-Ranken liegen Körnchen wie zerstoßene, mit Ghee vermengte schwarze Bohnen. Das Gewand aus wechselnden Asoka-Blättern, das von dort stammt, welkt dahin.

Gedicht 212

Liebe Freundin, in seinem Land verbrennen die Menschen Sandelholz; der aufsteigende Rauch duftet nach einer Mischung wohlriechender Stoffe. Er ist ein rechtschaffener Mann. Weshalb sollten wir uns von ihm trennen?

Gedicht 213

Liebe Freundin, vom duftenden Mangobaum fallen große, kühle Früchte, deren Stiele abgebrochen sind. Die Kuravar des Berghangs sammeln sie ein wie Hagelkörner aus dem Regen. Wenn er aus seinem guten Land hoch oben kommt, dann kann ich weiterleben.

Gedicht 214

Liebe Freundin, eine reife, duftende Jackfrucht fiel in die Spalte des großen Felsens und zerriss dort eine mächtige Honigwabe. In das schöne, ruhmreiche Land des Mannes von jenem Berg fließen nun die Tränen ihrer großen, kühlen Augen.

Gedicht 215

Liebe Freundin, die dunkle, edelsteinfarbene Biene gleicht einem Probierstein. Sie zieht durch eine schmale Öffnung und summt süßer als die Ambal-Flöte der Musiker nach Tattai und Tannumai. Wer selbst an einem solchen Abend mit blühenden Büschen fortgeht, ist auch zu noch Grausamerem fähig.

Gedicht 216

Liebe Freundin, der kurzbeinige, mächtige Tiger, ein geschickter Jäger, verbirgt sich im dichten Schatten eines fruchtbeladenen Jackbaums. Er will das schwankend gehende Junge packen, das eine Elefantin im hohen Dickicht geboren hat. Weshalb welkst du um den Mann aus jenem Land wie ein abgeschnittener Spross, sodass dein Leib ganz anders wird?

Gedicht 217

Liebe Freundin, an den großen Bergen sättigt sich eine zahlreiche Hirschherde an den duftenden, goldgleichen Blüten des Venkai. Der Herr dieses Waldlandes ist doch hierhergekommen. Weshalb wird dein Leib noch bleich?

Gedicht 218

Liebe Freundin, das Auge unter deiner feinen Braue zuckt, die Armreifen sitzen wieder fest am zart behaarten Unterarm. Wird der Herr des großen Felslandes kommen? Dort hat ein Tiger einen Elefanten verfehlt und brüllt in aufwallendem Zorn wie eine aufziehende Gewitterwolke.

Gedicht 219

Liebe Freundin, helle Venkai-Blüten mit dunklen Kelchblättern fallen von den schwarzstämmigen Bäumen und zeichnen Streifen auf die weite Fläche eines großen Felsens. Weil der Herr dieses schönen Berglandes fortging: Warum muss deine leuchtende Stirn deshalb so bleich werden?

Gedicht 220

Liebe Freundin, Regenwolken ergießen sich, und breite Wasserfälle stürzen durch Hänge mit schwankendem Bambus. An jedem Tag, der vergeht, ohne dass sie die weite, prächtige, berggleiche Brust des Herrn jenes Landes umfasst, füllen sich ihre kühlen, blütenblattgleichen Augen mit Tränen.

Gedicht 221

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Mein Geliebter sagt, er werde in sein Bergland ziehen. Dabei wird meine schöne Gestalt, die einer Bildgestalt gleicht, ihre Anmut verlieren, und mein schöner dunkler Leib wird bleich werden.

Gedicht 222

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Er mit der kühlen, duftenden Brust kam so gern zu uns und blieb hier. Wird er nun nicht mehr kommen? Du mit dem fein geordneten Haar: Meine Stirn wird bleich.

Gedicht 223

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Die Steinböcke steigen von unserem Berg hinab, die Kotal-Blüten wachsen hoch. Der kalte Nordwind mit seinem Tau quält hilflos die Menschen, die von ihren Geliebten getrennt sind. Unser Geliebter ist noch vor dieser frostigen Jahreszeit gekommen.

Gedicht 224

Höre, liebe Freundin, lebe lange! An unserem großen, edelsteinfarbenen Berg mit seinen weiten Hängen war es ihm einst leicht, mit uns in den klaren Wasserfällen zu baden. Nun soll es schwierig sein! Ich bin darüber bestürzt.

Gedicht 225

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Über den grünen Blättern im grünen Teich stehen kühle Kuvalai-Blüten. Wie ihr Inneres duftet das Haar der zarten Frau. Merkt unser Geliebter denn nicht, dass ihre schöne, leuchtende Stirn bleich wird?

Gedicht 226

Höre, liebe Freundin, lebe lange! An den kühlen, duftenden Hängen unseres Berges trinkt eine Biene aus duftenden Kantal-Büscheln und fliegt dann fort. Ebenso wandte sich jener Lieblose ab, nachdem er dir deine mächtige Schönheit genommen hatte. Jetzt ist er gekommen.

Gedicht 227

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Jeden Tag wird deine schöne Stirn bleicher, werden deine duftenden Schultern schmaler. Er sagte Worte, die uns glauben ließen, wir könnten die Trennung nicht ertragen, und lebt nun selbst von uns getrennt. Hast du den Eid, den er schwor, etwa preisgegeben?

Gedicht 228

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Wenn der Herr des langen Berges mit seinen weithin glänzenden Wasserfällen aus unserem Ort fortgeht, ohne dass seine flehentliche Bitte erfüllt wird: Was soll dann aus unserem süßen Leben werden?

Gedicht 229

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Ist der Pflichtvergessene, der uns weinen ließ und so viele Tage fernblieb, in der Nacht gekommen? Deine Stirn gewinnt ihre strahlende, goldgleiche Schönheit zurück.

Gedicht 230

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Mit uns zusammen bewachte er das Feld der kleinen Hirse. Er ließ deine zarten Schultern schmal und deine schöne Stirn bleich werden und nahm dir deine goldgleiche, strahlende Schönheit. Nun richten die Angehörigen die gute Hochzeit mit diesem Herrn der Berge aus.

Gedicht 231

Herr des hohen Berges, wie kannst du es über dich bringen, fortzugehen? Die schöne dunkle Farbe der geschmückten Frau mit dem langen, dichten Haar und den zarten Hautzeichnungen schwindet; Blässe breitet sich aus.

Gedicht 232

Weil du von diesem Fremdgewordenen getrennt bist, verliert dein blütengeschmücktes Haar seine natürliche Schönheit. Auch meine Augen regnen unaufhörlich Tränen, wie Perlen von einer zerrissenen Schnur.

Gedicht 233

Du wirst nicht kommen, und der Nordwind ist überaus grausam. An den steilen Berghängen spülen Wasserfälle schöne Edelsteine mit sich und stürzen rauschend herab. Geh nicht in dein felsiges Land!

Gedicht 234

Sie magern zu lassen, bis ihr blitzender Schmuck locker wird und ihre schöne Stirn erbleicht: Dazu führt es, dass sie nur im Traum zu dir gelangt. Im Wachen sieht sie deine Brust nicht.

Gedicht 235

Die gemeinsame Zeit der Liebenden ist kostbar, selbst wenn ihnen fehlerlose Zuneigung zuteilwird. Sollen wir sie umarmen, sodass ihr erlesener Schmuck klingt, und sagen: ‚Wir trennen uns nicht‘? Oder sollen wir aufbrechen?

Gedicht 236

Auch die Mutter weiß es nun, und das Gerede ist öffentlich geworden. Der schmerzende Nordwind und der Abend lassen das große, gute Haus einsam erscheinen. Lass uns in deinen Ort gehen. Sollen wir aufbrechen?

Gedicht 237

Wenn die Liebe uns treibt und das Herz sich quält, sodass wir kommen wollen, um dich zu sehen: Auf welcher Seite des weithin sichtbaren hohen Berges liegt dein Ort?

Gedicht 238

Selbst wenn der starke Widder mit seinen gebogenen Hörnern nicht zu ihr zurückkehrt, bleibt das wollige Weibchen voller Verlangen. Herr des großen, kühlen Berghangs mit den rauschenden Wasserfällen: Sobald du hierherkommst, wird ihre Schönheit zurückkehren.

Gedicht 239

Ein Elefant mit geflecktem Gesicht, an dessen Schläfen Bienen trinken, umarmt berauscht einen großen, rauen Felsen, den er für seine Gefährtin hält. Wenn du in dein schönes Bergland gehst und nicht wiederkommst, werden unsere wohlgeformten, bambusgleichen Schultern schwinden. Wir werden nicht leben können.

Gedicht 240

Wir sind nicht unwissend; wir wissen es durchaus. Deine Brust duftet nach dem Haar jener schönen Frau, nach Sandelholz, um das Schwärme von Bienen mit gezeichneten Flügeln kreisen.

Gedicht 241

Du mit den dicht stehenden Zähnen! Wenn die Mutter unser Leiden sieht und einen Velan holen lässt: Wird dieser Velan die Liebe des Herrn des duftenden Landes erkennen?

Gedicht 242

Aus Unwissenheit hält die Mutter es für eine Besessenheit, die ein Ritual verlangt, und leidet selbst schwere Qual. Es wäre grausam, sie unwissend zu lassen. Die Krankheit, die ihre geschminkten Augen, schönen Blüten mit dicht gereihten Blättern gleich, erbleichen lässt, hat der Mann vom fernen Berg verursacht.

Gedicht 243

Der unwissende Velan verehrt den Gott des pfefferbewachsenen Berghangs und sagt, ein Besessenheitsritual sei nötig. Mutter, wirst du ihm glauben? Soll das die Krankheit erklären, die ihre frischen Blüten gleichen, kühlen Augen so traurig gemacht hat?

Gedicht 244

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Wenn der Velan nicht den Berg jenes edlen Mannes besingt, dessen Land reich an kühlen, duftenden, vielfach blühenden Hainen ist: Was wird ihm sein Besessenheitsritual dann nützen?

Gedicht 245

Der Velan unseres Ortes beruft sich auf eine untrügliche Überlieferung. Er legt die Orakelknollen aus, hebt das Amulett und erklärt: ‚Murugan ist es.‘ Würde diese Bezeichnung auch auf den passen, der sie in diesen Zustand versetzt hat?

Gedicht 246

Der Velan hat alles für das Besessenheitsritual bereitet. Doch ihre Krankheit stammt vom Herrn des Berglandes: Dort umarmt ein mächtiger Tiger aus einer dunklen Felshöhle die täuschend echte Tigerinnenfigur, die die Bauern auf ihrem besäten Feld aufgestellt haben, und stillt auf dem freien Platz sein Verlangen.

Gedicht 247

Die Mutter hat den kundigen Mann kommen lassen. Wenn er innerhalb unseres schönen Hauses das Amulett hebt und sagt: ‚Murugan ist es‘ — ist das etwa der Name des Herrn des steilen Berglandes?

Gedicht 248

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Man hat den Hof mit frischem Sand schön hergerichtet. Wenn der erregte Velan, dessen Ritus den Himmel über dem Berg anruft, behauptet, die Orakelknollen würden die Wahrheit offenbaren: Dann steht es ja gut um die Schönheit dieser Frau!

Gedicht 249

Im mit frischem Sand bestreuten Hof legt der Velan seine Orakelknollen aus und sagt zur Mutter: ‚Murugan ist es.‘ Möge er lange leben! Den Herrn des ehrfurchtgebietenden Berges mit seinen quer herabstürzenden Wasserfällen kennt er jedenfalls nicht.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 250

Orakelknolle, die angeblich keine Lüge kennt! Wahrlich: Der männlich starke, siegreiche Vel, Herr unseres blühenden Valli-Waldes am edelsteinfarbenen Berg, wo die schönen Pfauen tanzen, ist es nicht, der ihre jungen, geschmückten Brüste in Liebesnot versetzt hat.

Gedicht 251

Herr des Landes, in dem die Wolke auf den Ruf des Kuravan vom Berg viele feine, kräftige Regentropfen ergießt! Schon wenn sie den schnell herabstürzenden Wasserfall bei eurem Ort am hohen Berghang sieht, weint sie.

Gedicht 252

Lebe lange, Freundin! Junge Wolken ziehen über den freien Platz und verhüllen die grasgedeckte Hütte des Kuravan am Berg. Der edle Mann aus jenem Land ist gekommen, noch bevor der große, kalte Nordwind der kühlen Jahreszeit Regen und schweren Tau miteinander vermischt.

Gedicht 253

Der Kuravan vom Berg verbrennt Sandelholz; sein duftender Rauch erfüllt das Bergland mit seinen honigduftenden Hängen. Wenn der Herr dieses Waldlandes um sie wirbt: Wird die Mutter dann auch die Hochzeit ausrichten, Freundin?

Gedicht 254

Der Kuravan vom Berg hat Sandelholz gefällt; duftender Rauch breitet sich aus. Die junge Frau mit der leuchtenden Stirn duftet nach Kantal, um die Bienen summen. Man hat sie angenommen und wird sie in das eigene Bergland mitnehmen.

Gedicht 255

Die geliebte Tochter des Kuravan vom Berg hat die zarte Anmut der himmlischen Frauen der Berge. Sie ist schön, ihre Brüste entfalten sich, ihr Mund ist rot, und auf ihrer Brust zeigt sich eine feine Zeichnung.

Gedicht 256

Die geliebte Tochter des Kuravan vom Berg trägt kühle Blätter und hat Haar, um das Bienen kreisen. Sie trägt Armreifen, ihre Zähne leuchten wie junge Knospen. Jung ist sie, doch ihr Zauber ist schwer zu ertragen.

Gedicht 257

Der Kuravan vom Berg verehrte die Gottheit und erhielt auf sein Flehen hin diese Tochter mit den weißen Armreifen. Nun füllen sich ihre langen, fein geäderten Augen mit Tränen. Das Land, in das du fortgehst, liegt so weit entfernt!

Gedicht 258

Die geliebte Tochter des Kuravan vom Berg geht anmutig wie ein schöner Pfau. Wenn der Herr des großen Berglandes um sie wirbt, wollen wir sie ihm geben; das wäre gut. Noch immer aber hört das Seufzen der Frau mit der schönen Stirn nicht auf.

Gedicht 259

Die geliebte Tochter des Kuravan vom Berg nahm einige Blüten des Venkai vom Dorfplatz und pries den im Berg wohnenden Gott, den Ursprung ihres Geschlechts. Ihre kühlen, duftenden Hände brachten ein süßes Opfer dar. Nach erblühtem Kantal duftend, mit gesenkten Augen: Sie hat uns in Liebesnot versetzt.

Gedicht 260

Die geliebte Tochter des Kuravan vom Berg, die Frau mit den zarten Schultern, ist nun schwer zu erreichen. Sie wird die grünen Papageien mit dem grünen Rücken nicht mehr verscheuchen: Die Hirse auf dem gemischten Feld ist reif geworden.

Gedicht 261

Ein furchtloser Eber frisst zarte Hirse und schläft zwischen harten Felsen. Fürchtet der Herr jenes Landes, mein Vater könnte von uns erfahren? Das muss wohl der Grund sein, weshalb er nicht kommt.

Gedicht 262

Ein furchtloser Eber frisst kleine Hirse und ruht mit seiner Gefährtin zwischen Felsblöcken. Freundin, kennt der Herr des leuchtenden Berglandes in seinem Verlangen auch das Heilmittel für mich — sein Kommen?

Gedicht 263

Die Hirse ist reif geworden und glänzt wie gutes Gold; ein Eber, dunkel wie ein Probierstein, frisst davon. Der Herr jenes Berglandes ist selbst gekommen. Mit ihm kam meine Schönheit zurück, Freundin.

Gedicht 264

Herr des wasserreichen Berghangs, wo ein Eber mit Hauern wie der junge Mond sich mit einer Gefährtin vereinigt, dunkel wie eine Kala-Frucht! Sieh nur: Die Augen der Frau, die du liebst, sind bleich geworden.

Gedicht 265

Ein Eber mit gebogenen weißen Hauern beschützt das gestreifte Junge, dessen Mutter ein Tiger getötet hat. Doch der Herr jenes Berglandes hat mich vergessen: Er verließ mich und unseren goldgleichen Sohn.

Gedicht 266

In seinem Land kämpft ein kurzbeiniger, mächtiger Tiger mit einem kleinenäugigen, überaus zornigen Eber. Der Herr jenes Landes besitzt offenbar viel Schamgefühl! Die Augen der Frau, die du liebst, haben jedenfalls Tränen hervorgebracht.

Gedicht 267

Ein kleinenäugiger, zorniger Eber schlägt zwischen den Felsen die Bogenschützen zurück und raubt Bergreis. Der Herr jenes Berglandes umwirbt die Frau, um deren Haar Bienen kreisen, und spricht doch ungehörige Worte. Seinen Worten zu vertrauen bedeutet Verderben.

Gedicht 268

Mit seinem breit gestreiften Jungen, das die Mutter verloren hat, fraß der Eber die kleine Hirse der Waldleute am fruchtbaren Berg. Nun schläft er auf dem hohen Gipfel. Was wird der Herr dieses guten Berglandes gewinnen, wenn er uns verlässt und sich von uns trennt?

Gedicht 269

In seinem Land haben die Eber den Boden aufgewühlt; die Ernte liegt verstreut auf dem Feld. Wenn er nicht kommt und noch länger dort bleibt, wirst du weinen, du mit den schönen Armreifen und dem dicht geordneten Haar. Ich törichte Freundin werde dann meine liebste Gefährtin verlieren.

Gedicht 270

An dem Hang, den knollensuchende Eber durchwühlt haben, ernteten die Waldleute die erste Frucht. Der Berg wirkt nun verlassen; allein sein Anblick erfüllt uns mit weinendem Schmerz. Unser Geliebter hat das erkannt und ist selbst gekommen.

Gedicht 271

Eine Äffin hat so viele Avarai-Bohnen gefressen, dass sie wie der Beutel eines Händlers aussieht. Wenn der Herr jenes Landes wollte, könnte er viele Frauen gewinnen. Doch weil sie seine langjährige Gefährtin ist, wird er ihr seine Liebe schenken.

Gedicht 272

Das ungestüme Junge einer schwarzfingrigen Äffin greift nach süßem Honig am steilen Felsen und springt dann zu einem nahen, furchterregend hohen Ast. Freundin, der Herr jenes Landes weiß nicht, wie er nachts kommen soll. Doch die Mutter sagt immer wieder: ‚Er kommt, er kommt.‘

Gedicht 273

Herr des schönen Berglandes, wo das ungestüme Junge einer zerzausten Äffin die korallenroten, leuchtenden jungen Blätter eines Asoka am Weg frisst! Wenn du fortgehst, wird die Frau, die in deiner Liebe lebt, noch mehr weinen als ich.

Gedicht 274

Der ungestüme Affenmann hört das Brüllen eines kräftigen, leuchtend gezeichneten Tigers und flieht hastig in die hohen Felsstufen des Berges. Freundin, der Herr jenes Landes ist fortgegangen — und hat die Schönheit meiner zarten Schultern und meinen Schlaf mitgenommen.

Gedicht 275

Herr des Landes, in dem ein dicht behaarter Affenmann, der Anführer seiner Schar, mit einem kleinen Stock auf einer weiten Felsplatte nach den Blasen des Regens schlägt! Wir lieben dich. Doch müsste unsere erlesene Schönheit welken, wenn du uns deine Gunst erwiesest?

Gedicht 276

Der Gefährte der Äffin, ein blätterfressender Affenmann, schlägt mit einer kühl duftenden Narai-Ranke nach den jungen Wolken über dem weiten Felsen. Herr jenes Landes: Auch wenn du mich nicht liebst, vermähle dich mit mir, bevor du gehst. Lass mich als Frau des Herrn des guten Berglandes gelten, wo Venkai an den Felshöhlen blüht.

Gedicht 277

Im Hof der Kuravar liegt ein Felsen, an dem Tiere sich reiben; dort springt die ungestüme Äffin mit ihrem Gefährten umher. Herr jenes Berglandes, ich sage dir: Warum verlässt du sie immer wieder und lässt ihre sanften Augen bleich werden, die den im Teich gewachsenen Kuvalai-Blüten gleichen?

Gedicht 278

Am Berghang springt ein kräftiges Affenjunges auf den aus einem Bambusknoten gewachsenen Halm. Der biegt sich zurück wie eine Angelrute, die einen Fisch hochzieht. Der Herr jenes Landes gab mir ein Leid, das die Betroffenen nie vergessen, und nahm mir die Schönheit, an der sich niemand sattsehen konnte.

Gedicht 279

Eine Äffin klettert, die Wurzeln des Itti umklammernd, am Felsen hinauf, frisst wilden Jasmin und springt mit ihrem Gefährten auf dem Berg herum. Herr jenes Landes: Wenn du kommst, unser Ort liegt zwischen Felsen. Doch das heimliche Tuscheln in der Siedlung wird dann zu offenem Gerede.

Gedicht 280

Das ungestüme Junge einer schwarzfingrigen Äffin klettert auf einen hohen, grünen Bambus. Es sieht aus, als schlage es mit einem Stöckchen nach dem Mond. Herr jenes Landes: Als ich hörte, du würdest um sie werben, habe ich es da nicht meiner Mutter gesagt?

Gedicht 281

Mögen die Papageien lange leben, selbst wenn unermessliche Weltalter vergangen sind! Sie haben uns gezeigt, wo die Frau mit dem glänzenden Schmuck, dem langen, dichten Haar und den schönen Schultern das Feld bewacht.

Gedicht 282

Herr des Landes, wo die kleinen Papageien aus dem Hain an die großen Ähren der kleinen Hirse am Berghang denken, obwohl die Frau mit den großen, kühlen Augen sie verscheucht! Komm nicht auf dem Waldpfad, auf dem die Elefanten mit ihren Stoßzähnen ziehen. Die schwer zu durchdringende Dunkelheit hat zugenommen.

Gedicht 283

Herr des Landes, wo die sanft sprechende Tochter eines furchtlosen Waldmannes die grünen kleinen Papageien von der Hirse im gemischten Feld vertreibt! Auch wenn du große Versprechen machst und dann fortgehst, gibt es noch viele Frauen, die in dein Netz aus Lügen geraten.

Gedicht 284

Wie außergewöhnlich sind doch die grünen Papageien mit ihren roten Schnäbeln! Obwohl sie sehen, dass auf dem weiten Feld nur noch die grünen Stoppeln der von den Berg-Kuravar geernteten Hirse stehen, können sie sich in ihrer großen Zuneigung nicht davon trennen.

Gedicht 285

Die Tochter der Kuravar mit dem langen, dunklen Haar und der schönen Stirn isst Mehl aus zarter Hirse und verscheucht mit einer Klapper kleine Papageien vom Bergreis. Herr jenes Landes, wie kannst du sie hier verlassen, sodass ihre eng sitzenden Armreifen locker werden?

Gedicht 286

Zwischen den weißen Stoppeln der geernteten kleinen Hirse tragen Avarai-Ranken Früchte; man verscheucht die Papageien, die dort einfallen. Der Herr dieses guten, fruchtbaren Berglandes scheint mich ohne Vorbehalt zu lieben, Freundin: Er nimmt meine schöne dunkle Farbe mit sich.

Gedicht 287

Herr des Landes, wo die in die Hirse einfallenden Papageien vor einem kurzbeinigen Steinbock auf dem hohen Berg erschrecken! Lügen kannst du wahrhaftig gut. Ebenso gut kannst du tun, was sich nicht gehört.

Gedicht 288

Herz, diese Hilfe war wirklich gut! Wie können wir sie angemessen erwidern? Die Papageien kommen zum ährigen Hirsefeld und bewirken damit, dass die zarte junge Frau es bewacht.

Gedicht 289

Die Papageien halten die süße Stimme der jungen Frau für die eines Artgenossen und ziehen zum grünen Hirsefeld am Hang. Offenbar wird man nun sogar ihr das Bewachen verbieten, weil man sie für einen Papagei hält. Herr des hohen Berges, wirb um sie und nimm sie zur Frau!

Gedicht 290

Die Papageien scheinen noch bevorzugter zu sein als ein König, der mit gerechtem Zepter herrscht. Die junge Frau mit dem dichten, blütenduftenden Haar sieht sie an — und verscheucht sie auch noch selbst!

Gedicht 291

Pfauen tanzen, Kutinnai-Vögel rufen einander zu. Dort, zwischen den Felsblöcken, liegt der überaus schöne Ort meiner Geliebten mit den bambusgleichen Schultern und dem erlesenen Blattgewand, das um ihre Hüften schwingt.

Gedicht 292

Herr des großen Berglandes, das kühle Regenwolken umfangen, wo Pfauen tanzen und große Bienen summen! Du hast sie begehrt und im guten Haus eine feierliche Hochzeit gehalten. Nun haben wir sie gewonnen, und unser Wohlergehen ist größer geworden. Uns ist sie sogar lieber als du.

Gedicht 293

Du hast mir mit deinen schönen Händen die Augen zugehalten; sie gleichen duftenden Kantal-Büscheln am Berghang. Frau mit den bambusgleichen Schultern, liebste Gefährtin meiner Ruhe, so prächtig wie ein Pfau: Wer außer dir wohnt in meinem Herzen?

Gedicht 294

Auf dem feurig blühenden Venkai sitzt ein Pfau und gleicht einer geschmückten Frau. Herr jenes Landes, wie gut du gehandelt hast! Möge dein Vater lange leben! Im guten Haus wird die Hochzeit gefeiert; man hat Blüten in ihr langes, dunkles Haar gesteckt.

Gedicht 295

Wird mein Herz zurückkommen? Oder bleibt es lieber dort und kehrt nicht wieder? Es ging mit dem Herrn des Berglandes, wo Pfauen vor den Feuern der Feldbauern fliehen und wie ballspielende Frauen umherlaufen, sodass die Vögel auf den Stoppeln aufgeschreckt werden.

Gedicht 296

Herr des Landes, wo die Pfauen am felsigen Hang die großen Hirseähren rauben, die eine junge Frau bewacht! Du kommst selbst mitten in der Nacht. Wenn ein wildes Tier dich anfiele — ich wüsste nicht, was ich tun sollte.

Gedicht 297

Auf einem weit ausladenden Venkai-Ast sitzt ein Pfau und gleicht einer blütenpflückenden Frau. Herr jenes Landes, selbst wenn du fortgehst: Die Liebe der Frau, die mit dir verbunden ist, wird sich nicht von dir lösen.

Gedicht 298

Im schönen Ort am Felsen tanzen Pfauen, weil sie das Nahen des Regens spüren. Selbst wenn die anmutig schreitende junge Frau uns ihre Liebe nicht schenkt: Wir denken an sie und wissen nicht, wie man sie vergessen könnte.

Gedicht 299

Am Hang des Berges unseres Herrn blühen weit geöffnete Kuvalai-Blüten im grünen Teich. Selbst sie vermögen kaum so aufzublühen wie die Augen dieser anmutig gehenden Frau mit dem schön geordneten Haar. Und selbst ein Pfau erreicht kaum ihre Zartheit.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 300

Der Herr des großen Felsberges, wo Pfauen ihr schönes Gefieder wie das Haar einer jungen Frau ausbreiten, ist gekommen. Die Angehörigen haben seiner Werbung zugestimmt. Du mit der schönen, süßen Rede: Möge dein Glück erstrahlen!

Palai – Trockenland: Gedichte 301–400

Gedicht 301

Reisende durch die schwer gangbare Wildnis bekränzen ihr Haupt mit makellosen weißen Blütenbüscheln des hohen Vellottiram. Herr des dunklen Berglandes, wenn du jene Berge überquerst, wird sie schwer leiden.

Gedicht 302

Das Vorhaben, schwer zu erlangenden Besitz zu erwerben, kann auch misslingen. Die Frau mit den schönen Schultern darf dich auch zurückhalten. Es wäre gut, wenn du nicht gingest und sie weinend zurückließest, während das reiche Haus verwaist.

Gedicht 303

Die Früchte des Banyan sind rot wie frische Tongefäße; sie halten die Vögel von ihrer Weiterreise ab. Lass die schwer gangbare Wildnis der heißen Jahreszeit kühl und angenehm werden: Nimm uns mit, junger Held!

Gedicht 304

Elefanten rauben das Wasser aus den schmalen Vertiefungen, die einfache Hirten mit ihren Stöcken für das Vieh gegraben haben. Wenn du die felsigen, sich verzweigenden Wege gehst, wird die zarte Frau mit dem langen, wolkengleichen Haar einsam sein. Starker Held, bring es nicht über dich!

Gedicht 305

Am verdorrten Berg umschlingt ein Elefant seine Gefährtin und zieht nicht in ein anderes Gebiet, obwohl Hunger ihn quält. Wenn die junge Frau mit den leuchtenden Armreifen leiden muss: Welchen Nutzen wird deine Reise dann bringen, junger Held?

Gedicht 306

Siegreicher Herr, wenn du die weite Wildnis durchquerst, werden die feinen Linien ihrer breit geschmückten Hüften verblassen. Die dunkelhäutige Frau mit dem festlich geschmückten Haar wird noch klagender weinen als eine Flöte.

Gedicht 307

Du willst die schwer gangbare Bergwildnis durchqueren, wo das prasselnde Feuer die starken Tiere erschreckt. Herr ohne Güte! Dein Besitz wird zu dir kommen, nachdem du dich von deiner bildschönen Gefährtin getrennt hast.

Gedicht 308

Es wäre gut, wenn du dich von der zarten Frau mit dem langen, dichten Haar nicht trenntest. Wenn du aber gehst, dann gehe erst, wenn der große, von Murugan bewohnte Berg seine leuchtenden, in Büscheln geöffneten Erul-Blüten verloren hat.

Gedicht 309

Du hast beschlossen, im heißen Monat die glühende Wildnis zu durchqueren. Schön! Herr des hohen Berglandes: Ist der Besitz, den du jenseits davon erwirbst, denn süßer als das Lächeln des Sohnes, den die Frau, die dich liebt, unter schwerer Geburt zur Welt brachte?

Gedicht 310

An ihren Hüften trägt sie goldene runde Plättchen und Reihen von Münzen; an ihren zarten Armen glänzen Reifen. Wenn du sie verlassen kannst, sodass dieser Schmuck locker wird, junger Held, dann ist die Schönheit ihrer erlesenen Stirn schwer zu bewahren.

Gedicht 311

Schon wenn Menschen, die Venkai-Blüten pflücken, die Melodie Pancuram anstimmen, erschrecken Reisende heftig vor dem Weg. Unser Geliebter hat jene Wälder durchquert. Mein Herz fragt sich: Wird er lange fortbleiben?

Gedicht 312

Möge er reich an Güte sein, reich an Güte! Selbst wenn Dürre herrscht, möge er reich an Güte sein: der Berg mit seinen hell glänzenden Wasserfällen, der meinen starken Geliebten verborgen hat.

Gedicht 313

Die Sehnsucht nach eurer Tochter verbrennt uns. Schwerer Schmerz lässt uns hinsinken, als verlöre sich das Leben; Sorge bedrängt das verwüstete Herz. Unsere Geliebte ist durch den Wald gegangen, der die dazwischenliegenden Länder voneinander trennt.

Gedicht 314

Leuchtende Armreifen wirbeln, Dämonen feiern ihr Mahl; mit schwarzäugigen Krähen kreisen Geier am Himmel. Kleineäugige Elefanten streifen umher und töten Menschen. Eine solche lange, schwer gangbare Wildnis, sagt man, sei der Weg dessen, der unserer Umarmung überdrüssig wurde.

Gedicht 315

Er hat uns ein Leid bereitet, das den Schmuck locker werden lässt, und ist durch einen Wald mit ausgewachsenen Bambushainen gezogen. Weit fort sei er, heißt es. Er hört nicht das laute Klagen meiner langen, kühlen Blüten gleichen Augen, in denen er einst Ruhe fand.

Gedicht 316

Goldene runde Plättchen und goldener Schmuck verlieren ihren Halt; die feinen Linien meiner weiten, einem Wagenpodest gleichen Hüften verblassen. Er selbst ist fortgegangen in den Wald, wo Omaibäume mit rauem Stamm und dichten Kronen wachsen und Tiger die Wege durchstreifen.

Gedicht 317

Komm, Freundin, lass uns überlegen, weshalb mein Herz so lange fortbleibt. Es ging in das Land dessen, der die schwer gangbare Wildnis des verödeten, versengten, glühenden Palai durchquert hat.

Gedicht 318

Meine erlesene Schönheit wird bleich, schweres Leid bedrängt mich, der glänzende Schmuck an meinen bambusgleichen Armen wird locker. Unser Verlangen hat er gründlich zerstört — er, der durch ein Gebiet mit laut dahinrasendem Feuer über die Berge mit hohen Gipfeln zog.

Gedicht 319

Die Sonnenstrahlen glänzen augenblendend und verbrennen das Land; die Bäume sind vertrocknet, Staub liegt hoch im Wald. Hat unser Geliebter ihn schon durchquert? Hat er uns vergessen, die wir ihn nicht vergessen?

Gedicht 320

Der heftig brausende Wind reißt die großen, hellen Blütenbüschel vom dornigen Stamm des Ilavam und streut sie über die weite Erde wie Feuerfunken eines Blitzschlags. Auf den sich verzweigenden Wegen jener schweren Wildnis ging der Mann fort, der uns diese unablässige, kaum erträgliche Krankheit gab.

Gedicht 321

Ein zerzaustes Habichtweibchen mit meißelförmigem Schnabel steigt in die schöne Astgabel eines Omaibaums mit dürrer Krone und ruft einsam im Wald, dessen Boden die Hitze verbrennt. Auch wenn ich viele Berge überquere, hinter denen andere Sprachen gesprochen werden: Die Vorzüge der Frau mit den leuchtenden Armreifen verlassen mich nicht.

Gedicht 322

Die Hitze dauerte an; der hohe Bambus litt, und die scharf strahlende Sonne sprengte die Felsen. Damals wart ihr heiß, ihr Wege durch die Wildnis. Jetzt aber seid ihr kühl geworden, jedes Mal, wenn ich an die Frau mit der leuchtenden Stirn denke.

Gedicht 323

Ein Rothund mit scharfen Zähnen lauert in der Kalli-Wildnis auf ein Wildschwein für seine trächtige Gefährtin. Herz, du hast die verzweigten Wege jener glühenden Wildnis überwunden und bist hier angekommen — dank der Vorzüge der Frau, die du liebst.

Gedicht 324

Auf dem langen Weg, den Feuer und sengende Sonne aufgezehrt haben, sehe ich sie gewiss, selbst wenn ich nur kurz die Augen schließe: In tiefer Nacht, im großen, geräumigen Haus, erscheint mir die schöne dunkle Frau, deren feine Hautzeichnung die Venkai-Blüte übertrifft und deren Haar von Honig duftet.

Gedicht 325

In der heißen Jahreszeit erschrecken Vögel vor dem Rascheln der Blätter des Arayam; sie fressen nicht und ziehen in ein anderes Gebiet. Die glühende, schwer gangbare Wildnis quält mich nicht, denn die Vorzüge meiner innig geliebten Frau begleiten mich.

Gedicht 326

Auf der weiten, flammenden Fläche findet die schöne Hirschkuh mit ihrem Jungen keinen Schatten und verschmachtet. Die Wege sind unvollständig, von Wasserstellen abgeschnitten. Schmerzhaft ist diese Wildnis! Doch süß sind die Vorzüge der sanft sprechenden Frau, die ich zurückließ.

Gedicht 327

Der kleineäugige Elefant fürchtet, sich seinen gezeichneten Rüssel zu verbrennen, und wagt kaum, den Boden zu berühren. In der Wildnis mit hohem Bambus sind die Haine in der Sonne verdorrt. Selbst solche schlimmen Wege kühlten die Vorzüge dieser edlen Frau für mich.

Gedicht 328

Feiner Regen hat die Wege gekühlt; duftende Blüten liegen auf ihnen. Doch selbst wenn sie kühl sind, bleiben sie mir heiß: Ich habe meine sanfte, geliebte Gefährtin zurückgelassen und durchquere Wälder mit ausgedörrten Hainen.

Gedicht 329

Wird mein starkes Herz mit mir zurückkehren, nachdem wir die menschenleere, verwüstete Weite und die glühende, schwer gangbare Wildnis überwunden haben? Die Frau, die ich zurückließ, hat es an sich genommen; ihre einst eng sitzenden Armreifen gleiten nun herab.

Gedicht 330

Wir sind zurückgekommen, nachdem wir die sonnenglühende, zu Staub verbrannte Wildnis durchquert haben. Künftig soll es keine solche Reise mehr geben! Sie weinte, ihre erlesene Schönheit zerfiel. Wird die Qual im Herzen der Frau mit den glänzenden Armreifen zur Ruhe kommen, wenn sie an jene von Strahlen versengte Wildnis denkt?

Gedicht 331

Höre, liebe Freundin, lebe lange! An den hohen Zweigen des schwarzstämmigen Mara öffnen sich große Blütenbüschel und duften so süß, dass die Reisenden in der schweren Wildnis an die Daheimgebliebenen denken. Dennoch, sagt man, seien die Bergwege, die er gegangen ist, leidvoll.

Gedicht 332

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Die Tierherden in dem bergreichen Wald besitzen offenbar keinerlei Güte. Sie haben ihm nicht gesagt: ‚Es ist grausam, sich von der Geliebten zu trennen. Geh nicht, Herr!‘

Gedicht 333

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Können die großen Vogelscharen in seinem guten Felsland denn gar nichts? Sie haben ihm nicht gesagt: ‚Wir leben mit unseren Gefährten zusammen. Wie kannst du getrennt von deiner Gefährtin leben?‘

Gedicht 334

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Er zog durch die felsige Wildnis, in der kleinblättrige Nellibäume wachsen, und mein törichtes Herz folgte ihm. Härter als Stein ist der Mann, der fortging und meine geschminkten, vielblättrigen Blüten gleichen Augen weinen ließ.

Gedicht 335

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Geier, rot wie frisches Blut, verzehren an den Felsen stark stinkendes Fleisch. Überaus grausam seien die Wege, heißt es, auf denen jener fortging, der so lange braucht, um zu uns zurückzukehren.

Gedicht 336

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Er vereinigte sich mit uns, als würde er uns niemals verlassen. Doch gefesselt an das Verlangen nach unbeständigem Besitz durchquerte gerade er die Wildnis, in der die sengende Hitze nicht enden will.

Gedicht 337

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Süßer als die begehrte Umarmung, in der Leib an Leib liegt und Hände einander umschließen, ist ihm offenbar der Besitz — ihm, der zu den großen, kalten Bergen gezogen ist.

Gedicht 338

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Am Hang blüht der hohe Ilavam ohne Blätter; er erscheint am Rand der Wildnis wie ein Feuer am Berg. Selbst in dieser Jahreszeit, in der Trennung besonders schwer ist, kann unser Geliebter sich trennen. Zu wahrhaft Schwerem ist er fähig!

Gedicht 339

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Gibt es in dem Land, in das unser Geliebter zog, denn keinen Abend, an dem Fledermäuse sich erheben, um die duftenden Früchte der kurzästigen, kleinblättrigen Nimbäume zu fressen?

Gedicht 340

Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.

Höre, liebe Freundin, lebe lange! Denkt unser Geliebter nicht an uns? Oder haben wir uns getäuscht? Er hat uns verlassen, und das Gerede im Ort breitet sich aus wie Feuer in trockenem Schilf.

Gedicht 341

Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der die Kuckucksfrau mit süßer Stimme ruft und der feine dunkle Sand sich in Wellenlinien bewegt.

Gedicht 342

Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der Bienen berauscht summen und der schwarzstämmige Nunavam mit seinen großen Ästen duftet.

Gedicht 343

Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der die üppigen, überaus schönen Knospen des fest verwurzelten Konkam aufbrechen.

Gedicht 344

Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.

Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der man die von keiner Hand geschaffenen Puppen pflückt, die der duftend blühende Kuravam hervorgebracht hat.

Gedicht 345

Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.

Er aber kommt nicht; die schöne Jahreszeit ist gekommen, in der frische Atiral-Blüten herabfallen und den dunklen Sand wie dichtes Haar schmücken.

Gedicht 346

Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der die schönen Zweige des Patiri blühen und der große, rotäugige Kuckuck ruft.

Gedicht 347

Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der Frauen ihre schönen jungen Brüste mit den Sprossen des Punku schmücken, dessen Blüten gerösteten Reiskörnern gleichen.

Gedicht 348

Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der unser kühler, duftender Hain aufblüht, geschmückt mit den rechts herum gewundenen Blüten des Mara.

Gedicht 349

Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der feuerfarbene junge Blätter hervorbrechen und die großen Äste des Mangobaums mit seinem schuppigen Stamm verhüllen.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 350

Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der die hellen Blüten des Nimba herabregnen und Frauen mit süßen Worten ihren Geliebten besänftigen.

Gedicht 351

Reisende durch die schwere Wildnis essen die kleinen, von der Sonne ausgetrockneten Jackfrüchte am Weg und ziehen weiter. Diesen Wald hat er hinter sich gelassen und ist gekommen. Frau mit den geschminkten, vielblättrigen Blüten gleichen Augen: Nun möge das Welken deiner schönen Hüften enden.

Gedicht 352

Krieger treffen mit sicherem Pfeil; für die Getöteten stehen beschriftete Gedenksteine. An ihnen reiben Elefanten in heftigem Zorn ihre großen, rauen Rüssel. Unser Geliebter hat nicht gesagt, diese glühende Wildnis sei unüberwindlich. Er ist gekommen, Freundin!

Gedicht 353

Er, der über Berge mit großen, dunklen Hainen zog, ist gekommen, damit du seine prächtige, weite Brust glücklich umarmen kannst. Ihr leuchtender Schmuck glänzt wie ein roter Berg, an dem Feuerzungen spielen.

Gedicht 354

Ein Rothund hat sich mit seiner Gefährtin vereinigt und geht an einer Hirschkuh mit ihrem Jungen vorbei, ohne sie zu erlegen. Durch diese schwer gangbare Wildnis ist er eilig gekommen, von deinen Vorzügen hergeführt, Frau mit dem erlesenen Schmuck.

Gedicht 355

Frau mit dem schönen Schmuck, ich dachte an deine Schönheit. Ich sagte mir nicht: ‚Die schwer erfüllbare Jagd nach Besitz soll großen Reichtum bringen.‘ Ich kehrte um, dort im Wald mit verschlungenen Wegen, wo kleineäugige, vielfach gezeichnete Elefanten umherziehen.

Gedicht 356

Wie süß ist es, daran zu denken: In der Wildnis, die helles Feuer verzehrt hatte, zogen deine Vorzüge mein Herz zu dir zurück — wie ein mit Gold geschmücktes Seil, mit dem reiche Menschen einen Elefanten binden.

Gedicht 357

Kuravam blüht, Mara blüht; die Wildnis ist geschmückt. Als unser Geliebter den Wald so sah, wünschte er: ‚Die Reise zum Erwerb von Besitz soll ein Ende haben.‘ Er ist gekommen, Freundin, damit deine schöne, leuchtende dunkle Farbe wieder erstrahlt.

Gedicht 358

Mag er auch viele Berge mit hohen Gipfeln überquert haben: Werden ihn deine Augen lange fortbleiben lassen? Du denkst unablässig an ihn; so oft du sie trocknest, füllen sie sich wieder und lassen eine Flut hervorbrechen.

Gedicht 359

Als ich dich aus Verlangen nach schwer zu erwerbendem Besitz verließ, erschienen mir die Wege zwischen den großen Felsen überaus lang. Jetzt aber, da ich an dich denke und zurückkehre, du mit dem schönen Schmuck, sind die Wege durch die Wildnis kurz geworden.

Gedicht 360

Lang sind die Wege, von Feuer verzehrt und sengender Sonne ausgesetzt; schwer mögen sie sein, doch sie wurden leicht. Mein sehnsüchtiges Herz verlangte so sehr nach Vereinigung, dass ich den festen Wagen mit seinen schnellen Pferden antrieb und an dich denkend zurückkam, du mit dem langen, hirschgleichen Blick.

Gedicht 361

Junge Frau, am breiten, hellsandigen Ufer des Waldflusses mit seinen hohen Böschungen sammelst du weit geöffnete Patiri-Blüten des Sommers und flichtst einen Kranz. Noch gefährlicher als deine Augen sind deine Brüste; noch gefährlicher als deine Brüste sind deine breiten, weichen Schultern.

Gedicht 362

Du mit dem Blütenkranz auf der Brust! Wie konntest du nachts, während die Dunkelheit alles bedrängte, hierherkommen, von deinem liebenden Herzen geführt? Hast du auf den engen, von Grabhügeln gesäumten Wegen nicht an die große Gefahr durch die kleineäugigen Elefanten gedacht?

Gedicht 363

Schwester der geschickten Jäger mit Bogen und Pfeilen und roten Gewändern! Du selbst hältst die Zeichnung auf deiner Brust nur für einen Schönheitsschimmer. Mein von dir überwältigtes Herz hält sie für eine Macht, die Leiden bringt.

Gedicht 364

Held mit dem weißen Speer, eile nicht! Lass mir Zeit, der jungen Jägerin, der Schwester jener, die Stachelschweine essen, die Lage zu erklären und sie flehentlich zu bitten.

Gedicht 365

Junger Mangospross, welche Entsagung hast du geübt? Du besitzt so viel begehrenswerte Schönheit wie die prächtige Jägerin, die Vögel vom fetten Fleisch verscheucht, das ihre Brüder von den erlegten Herdentieren heimgebracht haben.

Gedicht 366

Redaktion: Die digitale Vorlage enthält ein fremdes bzw. beschädigtes Zeichen; weiterer Abgleich erforderlich.

Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Wenn du mit zornroten Augen immerzu fragst: ‚Warum ist meine Freundin so bleich geworden?‘ — wird dadurch erkennbar, wie der Konkam mit seinen Büscheln junger Sprosse sie veränderte?

Gedicht 367

Er trug goldgleiche, frische Konkam-Blüten mit rauem Stängel, abwechselnd mit geöffneten Venkai-Büscheln. Im Sommer kam er mit seinem Wagen zum Waldfluss, der weit geöffnete Blüten trug. Mutter, ihr Leben ist nun mit dem Namen dieses Mannes verbunden.

Gedicht 368

Feuerfarbene Ilavam-Blüten fallen in großer Zahl und zeichnen den gefleckten Schatten des Punku, dessen Blüten geröstetem Reis gleichen. Herr, genieße mit uns die Freuden dieser kühlen, wasserreichen Sommerzeit — wenn deine Frau mit dem zarten Haar darüber nicht zugrunde geht.

Gedicht 369

Gestern, heißt es, hast du im duftenden, bienenbesuchten Hain mit seinen üppigen Blüten ein Stelldichein mit einer Frau gehalten, deren lächelnde Zähne einer Knospenreihe gleichen. Das Gerede darüber ist lauter als der Ruf des großen Kuckucks, der zu dieser Jahreszeit auf dem langen Ast des Kuravam sitzt.

Gedicht 370

An ihrem kühl duftenden Kranz aus Konkam-Blüten von reich verzweigten Ästen sammeln sich große Schwärme dunkelflügeliger Bienen. Wer ist die Frau, mit der du so gern zusammenlebst? Verbirg es nicht vor uns!

Gedicht 371

Pfauen tanzen zum Klang, der den Hörnern der Krieger gleicht. Regen möge auf die hohen, langen Berge fallen; die Wildnis möge überaus angenehm werden! Auf diesem Weg ist meine Tochter mit der mondsichelgleichen Stirn gegangen, überzeugt: ‚Dies ist der rechte Weg.‘

Gedicht 372

Hat sie auch an mich gedacht, meine Tochter? Sie zog über viele üppige Berge mit jenem jungen Stier von Mann, der durch feierliche Zusicherungen ihr Herz gewann, während im lauten alten Ort das Gerede anschwoll.

Gedicht 373

Möge die Mutter des jungen Helden mit dem fest gebundenen, starken Bogen jedes Mal weinenden Schmerz erfahren, wenn sie an ihn denkt! Er führte meine Tochter in die glühende Wildnis, wo ein alter Hirsch mit verzweigtem Geweih dem Tiger entkam und nun mit tiefer Stimme nach seiner Gefährtin ruft.

Gedicht 374

So oft ich darüber nachdenke: Möge es ein gutes Schicksal sein! Beschützt von einem jungen Stier von Mann mit unbezwinglicher Kraft durchquerte sie den Wald, den selbst der Affenmann nicht kennt — sie, deren Haar noch nicht in einen großen Knoten passt.

Gedicht 375

‚Das ist meine Puppe.‘ — ‚Das ist der grüne Papagei, den meine Kleine mit dem lebhaften Blick und der schönen, leuchtenden Stirn aufzog.‘ Jedes Mal, wenn ich diese Dinge sehe, gerate ich außer mir. Hat mich meine Tochter mit den blütengleichen Augen wirklich verlassen?

Gedicht 376

Nicht nur ich soll täglich weinen: Das Schicksal selbst möge brennen wie ein Feuer im Wald! Ohne Güte hat es die junge Frau mit den geschminkten, blütengleichen Augen fortgehen und sich mit ihm verbinden lassen, während das große, wohlgeordnete Haus laut aufgewühlt zurückblieb.

Gedicht 377

Auf dem Weg sehnt sich ein erschöpfter Elefant nach Wasser und atmet wie ein großes Blasinstrument im Zusammenspiel der Musik. Dorthin ist meine Tochter tatsächlich gegangen. Ball, Puppe und Spielknollen ließ sie uns zurück.

Gedicht 378

Am Abend erheben sich Fledermäuse und breiten ihre Flügel zum Flug aus. Soll ich um jene weinen, die fortging und uns einsam ließ? Ich leide um diese hier: Ohne ihre süß sprechende Gefährtin weint sie von Herzen, und ihre beiden schönen, geschminkten Augen füllen sich mit Tränen.

Gedicht 379

Ist es ihr süßer, mit dem Mann mit dem glänzenden weißen Speer fortzugehen, durch Haine an kalten Bergen, in denen Elefantenherden ziehen, als im Kreis der ihr lieben Freundinnen eine schöne Hochzeit zu feiern?

Gedicht 380

Sie mit den perlenweißen Zähnen und dem knospenhaften Lächeln ging mit ihm auf dem langen Weg durch die Wildnis. Ich habe offenbar nur den Namen ‚Mutter‘ erworben. Die sie ihm wirklich übergaben, waren ihre Freundinnen.

Gedicht 381

Wer sind diese Bemitleidenswerten? Sie haben viele grüne Nelli-Früchte gegessen und sitzen im gestreiften Schatten des rotstämmigen Mara. Liebende sind es, entschlossen, beieinanderzubleiben wie kurzbeinige Makanril-Vögel mit langen Flügeln.

Gedicht 382

Sie durchquert die schwere Wildnis mit dem jungen Helden, dessen Blick auf den geringsten Laut gerichtet ist, der einen weißen Speer und fest sitzende Fußringe trägt. Tagsüber rastete sie in einem kleinen, geschäftigen Ort. Die Mütter schöner, geschmückter Töchter in den dortigen Häusern empfinden tiefes Mitgefühl für sie.

Gedicht 383

Am Morgen, während Bienen summen, hielt der junge Mann in der Wildnis einen niedrigen Ast des hochstämmigen Mara fest, damit sie die weißen, rechtsgewundenen Blütenbüschel pflücken konnte. Sein Herz wurde froh, als er sah, wie die Frau mit dem schönen Haar die Blüten für sich selbst und für ihre Puppe aus Riedgras aufteilte.

Gedicht 384

Ihr Brahmanen mit bedächtigem Gang, die ihr in ferne Länder reist! Ich will euch um eines bitten: Sagt meinen Freundinnen mit den schön gegliederten Unterarmen in unserem Ort, sie habe den schweren Weg durchquert, damit die liebevoll gepflegte Schönheit, die man dort an ihr schätzte, wieder erblühe.

Gedicht 385

Ihr Reisenden auf dem Weg, lebt lange! Sagt meiner pflichtvergessenen Mutter, die meine schönen Schultern liebte und rühmte, mich aber einsperrte: ‚Mit dem furchtlosen jungen Helden bestieg sie den langen Wagen; hinter den Bergen, an denen mächtige Tiger jagen, hat sie viele weitere schwere Wildnisse durchquert.‘

Gedicht 386

Deine Tochter, die du unter schwerer Geburt zur Welt gebracht hast, ist mit ihrem geliebten Mann durch die Wege gezogen, auf denen kleineäugige Elefanten und Tiger streifen. Bleib nicht verstört und leidend im guten Haus mit seinen hohen Mauern zurück.

Gedicht 387

‚Ihr Brahmanen, deren Zunge die schwer zugängliche heilige Überlieferung spricht und deren Lebensführung der Tugend dient: Ich verneige mich vor euch!‘ So fragst du, schlichte Frau mit den leuchtenden Armreifen. Wir haben sie tatsächlich in der Wildnis gesehen. Ihr lieber Gefährte sprach ihr liebevoll zu, als sie über die hohen Felsberge ging.

Gedicht 388

Raste im gestreiften Schatten des schwarzstämmigen Ya, bis die Hitze der wie Feuer funkelnden Sonne nachlässt. Wenn du dann den kleinen Berg überquerst, wirst du sie sehen: Die Frau mit dem goldgleichen Leib und den eng sitzenden Armreifen und der Held mit dem siegreichen Speer sind auf diesem Wildnispfad vorausgegangen.

Gedicht 389

Herr, ihr sagt, meine bildschöne Tochter mit dem erlesenen Armschmuck sei langsam mit dem schwarzbärtigen jungen Helden gegangen, an dessen kräftigen Füßen kunstvoll gearbeitete Fußringe sitzen. Haben ihre zarten Füße mit den schönen Schellenringen den Weg wirklich bewältigt?

Gedicht 390

Du gehst zu guten Menschen, faltest die Hände und fragst immer wieder verstört nach ihr. Wir haben sie gewiss in der Wildnis gesehen, zusammen mit dem breitschultrigen jungen Helden mit dem starken Bogen.

Gedicht 391

Kleine schwarze Krähe mit makellosem Gefieder! Ich werde dir in einer goldgeschmückten Schale frisches, fettes Fleisch geben, damit du dich mit deiner liebevollen Sippe sättigst. Rufe meine Tochter mit dem schön geordneten Haar herbei, zusammen mit dem zorngewaltigen Helden mit dem siegreichen Speer!

Gedicht 392

Lebe lange, Freundin! Trauere nicht beim Anblick meiner Schultern, die ihre Bambusschönheit verloren haben, und meiner Stirn, deren Anmut die Sonne verbrannte. Wenn du traurig bist, bereitet es mir grenzenloses Leid, dass ich mit dem Herrn des guten Berglandes zurückgekommen bin.

Gedicht 393

Du mit den schönen Augen, die du unter dem Schmerz ihres Fortgehens dahinsankst und die Tugend selbst zornig tadeltest! Ist deine Tochter zurückgekommen, mit dem hitzigen jungen Helden und seinem weißen Speer voran, um deinem leidenden Herzen Sicherheit zu geben?

Gedicht 394

Sogar das lieblose Schicksal, das ohne edle Absicht verwirrenden Schmerz verursachte, hat nun Erbarmen gezeigt. Komm, zeige uns deine Tochter mit der kleinen Stirn und dem schön geordneten Haar, die durch die glühende Wildnis ging und selbst die großen, sanften Hirschkühe mit ihrer Schönheit übertraf.

Gedicht 395

Aus trockenem Bambus entstand ein scharfes Feuer, vom Wind genährt; seine langen, leuchtenden Zungen brüllten in den Felshöhlen. Diese schmerzliche, schwere Wildnis haben wir hinter uns. Geh nun ganz behutsam, lebe lange, junge Frau! Wir sind in unserem Bergland, wo blütengemischte Wasserfälle rauschend in dichte, große Haine fallen.

Gedicht 396

Raste ein wenig von der Mühe des Weges durch die Wildnis, junge Frau, während ich goldene Blütenbüschel des tigergezeichneten Venkai pflücke und neben deinem Haar befestige. Dann wollen wir in unseren prächtigen Felsenort einziehen; sei mein Gast!

Gedicht 397

Eilt voraus und sagt meinen Freundinnen mit ihrem süßen Lächeln: ‚Sie kommt zurück durch die geschmückte Wildnis, wo ein Rothund mit herabhängendem Nackenhaar an einem jungen Wildschwein vorbeigeht, ohne es zu töten.‘

Gedicht 398

‚Mögen dort viele Früchte reifen, die noch kein Vogel entdeckt hat! Möge dort reichlich Wasser stehen, das noch keine sanfte Hirschkuh kennt! Möge die Wildnis überaus angenehm sein!‘ So denke ich immer wieder und weine. Doch unser Ort, Freundin, ist noch weit mehr von Trauer erfüllt als ich.

Gedicht 399

Was wäre dagegen einzuwenden, der Mutter jenes lügengewandten jungen Helden mit dem siegreichen Speer und den makellos glänzenden Fußringen zu sagen: ‚Auch wenn ihr das Ablegen der Fußschellen in eurem Haus gefeiert habt — die eigentliche glückliche Hochzeit soll in unserem Haus stattfinden‘?

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 400

Schwankende Ranken gleichen Frauen, die die kriegergleichen Marabäume umschlingen. In dieser Sommerzeit mit reichlichem, kostbarem Wasser wird sie, mit ihrem Geliebten vereint, heute heimkehren: mit dem zorngewaltigen jungen Helden, der einen siegreichen Speer und erlesene Fußringe trägt. Die Nachricht ist gekommen, sie ist gekommen!

Mullai – Wald- und Weideland: Gedichte 401–500

Gedicht 401

Wie ein Hirschpaar, das sein Junges zwischen sich gelegt hat, liegen sie da, ihr Sohn in der Mitte. Wie überaus schön ist ihre ungestörte Ruhe! So etwas ist schwer zu finden, hier in der weiten, vom blauen Himmel umschlossenen Welt und auch in der jenseitigen.

Gedicht 402

Die Mutter umfängt ihren Sohn; er umarmt ihren Rücken und liegt liebevoll bei ihr. Süß ist diese Ruhe, wie der Klang, wenn Sänger die Saiten ihres Instruments streichen. Und sie besitzt eine tiefe Güte.

Gedicht 403

Die Liebe, die er für seine Gefährtin empfindet, ist nun auch für seinen Sohn groß geworden. Er sieht, wie das Kind, das den ruhmreichen Namen seines Großvaters trägt, lächeln lernt und mit unsicheren Schritten einen kleinen Wagen schiebt.

Gedicht 404

Die Frau mit der leuchtenden Stirn stillt ihren Sohn; er umfasst liebevoll ihren schmalen Rücken — der Herr des Landes mit den vielen niedrigen Hügeln, dessen kühles Weideland duftende Blüten schmücken.

Gedicht 405

Wie die rote Flamme in einer hell leuchtenden Lampenschale ist sie zum Licht des Hauses geworden: die Mutter des Sohnes des Herrn jenes Waldlandes, das nach starkem Regen viele Blüten schmücken.

Gedicht 406

Während sein Sohn mit den lieblichen, geschminkten Augen spielt, umarmt er seine Geliebte und sitzt glücklich da: der Herr des blütenreichen Waldlandes, wo Bienen durch pollenreiche Blüten summen.

Gedicht 407

Er umarmt seine geliebte Frau und erkennt die Freude, die im lieblichen Saitenspiel der Sänger liegt. So genießt der Herr des sanften Weidelandes das Glück der Vereinigung.

Gedicht 408

Die Sänger spielen die Mullai-Weise, und die Frau mit der leuchtenden Stirn und dem strahlenden Schmuck trägt Mullai-Blüten. Der edle Mann sitzt glücklich da, in Freude mit seinem Sohn, dessen Wesen alle Verstimmung vertreibt.

Gedicht 409

Der Vater umfängt seinen Sohn. Die sanft sprechende Mutter des Kindes umfängt beide. Wie süß ist ihre Ruhe! Sie kommt der ganzen weiten Welt gleich.

Gedicht 410

Am Abend, auf einem niedrigen Bett im Hof, hat er seine Frau zur Gefährtin, während der Sohn auf seiner Brust herumkrabbelt. Zu dieser Zeit voller Lachen und Freude passt die sanft verbindende Musik der Laute des Sängers.

Gedicht 411

Die Wolke donnert laut und verstreut schwere Tropfen; im lieblichen Waldland beginnt die Regenzeit. Komm schnell, du mit dem langen, dunklen Haar! Lass uns im frisch herabströmenden Wasser baden.

Gedicht 412

Kaya, Konrai, Neytal und Mullai blühen, dazu der sich öffnende Talavam und der Pitavam. Das Waldland ist herrlich mit Blüten geschmückt. Du mit den großen, schönen Augen, lass uns rasch baden gehen!

Gedicht 413

Im kühlen, duftenden Wald, der wie deine Stirn riecht, tanzen Pfauen, die dir gleichen. Die Regenzeit hat begonnen, Frau von großer Würde, ganz so, wie wir es uns wünschen.

Gedicht 414

Vögel und Tiere sind mit ihren Gefährten vereint und spielen glücklich; an Ästen und Ranken sind viele Blüten aufgegangen. Zarte Frau, wir haben den reichen, duftenden Wald gesehen.

Gedicht 415

Dies ist die Zeit, junge Frau, die wir ersehnten; dies ist der Wald, an den wir dachten. Wenn wir die Jugend glücklich miteinander verbringen, ist sie süß. Süß ist die Vereinigung mit dem geliebten Menschen.

Gedicht 416

Im Wald schimmert duftender Blütenstaub, berauschte Bienen summen um pollenreiche, schöne Büsche. Ein Elefant umschlingt seine sanfte Gefährtin. Ebenso sind wir vereint, junge Frau mit den leuchtenden Armreifen.

Gedicht 417

Die Regenzeit hat das Waldland erreicht; in den Feldern breitet sich der Glanz vieler Blüten aus. Bienen drängen sich schön um pollenreiche Blüten. Die Frau mit dem blütengeschmückten Haar hat mich umarmt.

Gedicht 418

Der Himmelsvogel sang, die Trockenheit wich, und unaufhörlich fallen schwere Tropfen. In diesem Wald erscheinst du so schön — bist du eine himmlische Frau? Du hast mich so umarmt, dass deine prächtigen Brüste mich ganz berührten.

Gedicht 419

Unsere Leben sind eins geworden in einer Liebe ohne Groll; wir kennen kein getrenntes Wohnen und genießen die neue Freude miteinander. Schau, junge Frau: Auch die Tiere des Waldes sind so liebevoll vereint wie wir.

Gedicht 420

Konrai blüht wie Gold, honigreicher Kaya wie ein Edelstein, dazu der Tonri: Wald, du hast große Schönheit gewonnen! Wir werden kommen, um dich zu sehen, ich und die Frau mit der leuchtenden Stirn, erfüllt vom Verlangen nach deiner erlesenen Schönheit.

Gedicht 421

Am Abend werfen die Hirten ihre weißen Stöcke; die im duftend blühenden Wald versteckten Hasen fliehen. Die von Schönheit erfüllten, bambusgleichen Schultern der Tochter des Herrn jenes Weidelandes haben meine Reise aufgehalten.

Gedicht 422

Wenn wir die kräftig laufenden Pferde vor dem langen, schnell fahrenden Wagen antreiben, sodass frische Mullai- und Talavam-Blüten von den langen Ranken fallen, und rasch heimkehren, muss die Frau mit den gereihten Armreifen nicht länger leiden.

Gedicht 423

Am großen Berg donnert es, Regen fällt. Dennoch hast du beschlossen, fortzugehen, sodass ihre leuchtende Stirn erbleicht. Wir können ohne dich nicht bestehen; auch ihre geschminkten, schönen Blüten gleichen Augen sind voller Tränen.

Gedicht 424

Wenn du fortgehst und die helle Stirn der geliebten Tochter des Herrn des geschmückten Waldlandes bleich werden lässt, dann wird dein geliebter Sohn nach ihrer Brust weinen — er, der einer in klarem Wasser geöffneten Lotosblüte gleicht.

Gedicht 425

Im Wald ruft die braunrückige Vogelfrau zur Freude ihres Gefährten, wie die Musiker eines Königs spielen. Wenn du den langen Wagen rasch lenkst, wird es uns leicht sein, die quälende, schwere Krankheit zu vertreiben.

Gedicht 426

Du mit der schönen Stirn, ich habe den schweren Dienst für den König mit dem siegreichen Speer aufgegeben und werde nun nicht mehr fortziehen: nicht mehr in die furchtbaren Schlachten, zu denen Trommeln donnernd rufen und in denen Könige fallen.

Gedicht 427

Redaktion: Die digitale Vorlage enthält eine fehlerhafte tamilische Zeichenfolge; weiterer Abgleich erforderlich.

Du mit den großen, blütengleichen Augen wolltest mich nicht ziehen lassen und sagtest: ‚Die Regenzeit steht bevor; aus dem Lager des kriegführenden Königs wird er nicht zurückkommen.‘ Deshalb habe ich meine Reise aufgegeben.

Gedicht 428

Die Wolke spannt den Regenbogen und beginnt laut rauschend zu regnen, sodass die Wagen nicht mehr fahren können. Der vom König aufgetragene große Dienst ruht. Nun habe ich begonnen, für dich da zu sein.

Gedicht 429

Du mit dem langen, dichten Haar: Wenn deine Blässe weicht, werden wir gehen, um den feindlichen König zu besiegen, dessen ungestüme Elefanten Festungen mit Siegesbannern niedergerissen haben.

Gedicht 430

Auf den langen Höhen blüht der kurzstämmige Konrai; seine leuchtenden Blütenblätter glänzen wie dickes Gold. Tochter des Herrn dieses Waldlandes, hör auf zu weinen! Ich werde die Reise aufgeben.

Gedicht 431

Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Auf den großen, schön gefärbten Höhen gibt es Pfauen mit edelsteinfarbenem Leib.

Gedicht 432

Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Dort sind junge Krieger, bekränzt mit Konrai wie geläutertem Gold, als gingen sie zu einer Hochzeit.

Gedicht 433

Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Dort liegt Wald, der die Regenzeit empfängt, während die Wolken reichlich Wasser ausgießen.

Gedicht 434

Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Kühler Regen schenkt Freude, und Hirschkühe spielen mit ihren Jungen.

Gedicht 435

Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Neytal blüht und schmückt den Boden; dazu gibt es goldgeschmückten Konrai und Pitavam.

Gedicht 436

Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Neben den leuchtenden Konrai-Büscheln, schön wie gutes Gold, blüht auch Kuruntu.

Gedicht 437

Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Kühler Regen mit Hagelkörnern fiel, und weißer Mullai blüht.

Gedicht 438

Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Viele Blüten öffnen sich an grünen Büschen; das Land besitzt alles, was Freude schenkt.

Gedicht 439

Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Dort gibt es weite, kühle Rastplätze in den Siedlungen der Hirten, die Kuruntu-Kränze tragen.

Gedicht 440

Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Nach dem kühlen Regen dieser Jahreszeit blühen der hell leuchtende Tonri und der Talavam.

Gedicht 441

Die erstaunlichen Worte der guten Frau haben mir schweren Schmerz bereitet, zusammen mit dem Donner der Regentage, an denen die Trennung uns hilflos macht. Es wäre gut, wenn sie wüsste, wie sehr auch ich leide.

Gedicht 442

Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.

Wenn der schwere Kriegsdienst des zorngewaltigen Königs endet, wird sie gewiss freudig einen Gast empfangen dürfen: die Mutter meines Sohnes mit seinem Schmuck aus kleinen, palmfruchtgleichen Glöckchen, sie, deren Treue Arundhati gleicht, hoch in der Himmelswelt über dem dunklen Firmament.

Gedicht 443

Wenn der Dienst für den König mit den geweihten Trommeln endet, der viele himmelhohe Festungen erobert hat, wollen wir den guten Wagen besteigen, ohne an die weite Entfernung zu denken, und ihre schöne, leuchtende Stirn sehen, die der jungen Mondsichel gleicht.

Gedicht 444

Wir werden die Frau mit den schönen Schultern sehen, wenn der König mit dem siegreichen Speer endlich seinen Groll gegen die Feinde besänftigt und an die Rückkehr in sein Land denkt. Seine Elefanten rannten gegen hohe Festungsmauern, sodass die Ringe an ihren großen Stoßzähnen zersprangen und deren scharfe Spitzen stumpf wurden.

Gedicht 445

Herz, du hast die ruhmreiche, vortreffliche Geliebte verlassen und sie einsam zurückgelassen, um in dieses Lager mit seinem schweren Dienst zu kommen. Jetzt, da die Kühe ihre kräftigen Stiere umschmiegen und heimziehen, weinst du bei jedem Gedanken an sie und willst, dass auch ich eilig heimkehre.

Gedicht 446

Schöne dunkle Frau, wir werden dich glücklich sehen, während dein nach Mullai duftendes Haar seinen Wohlgeruch verbreitet: dann, wenn wir den schweren Dienst im Lager erfüllt haben und in unser geliebtes gutes Land zurückkehren.

Gedicht 447

Möge die Bindung an den Dienst des Königs sich lösen! Du mit der leuchtenden Stirn, wir wollen zusammen die besungene Landschaft sehen, wo Bienen mit bewegten Flügeln die roten, einem Eisvogelschnabel gleichen Talavam-Knospen öffnen, die im Tau gewachsen sind.

Gedicht 448

Am Morgen erschallen die Trommeln mit dröhnendem Klang; der zorngewaltige König nimmt seinen Kriegsdienst auf. An den sanften Senken blüht Mullai, und die Regenzeit beginnt mit schweren, anschwellenden Tropfen. Ich aber begegne schlafloser Unruhe, jedes Mal, wenn ich an die Frau mit dem schön geordneten Haar denke.

Gedicht 449

Die Räder drehen sich so, dass sie den steinigen Boden aufbrechen; kräftige Pferde, des Stehens im Stall überdrüssig, sind angespannt. Der Wagen ist fest und bereit. Wenn der Dienst für den König endet, werden wir die Frau mit der leuchtenden Stirn sehen.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 450

Mögen die Feindseligkeiten des schweren Krieges enden, in dem Trommeln einander antworten! Möge der ruhmreiche König an die Heimat denken! Dann könnten meine Augen an den jungen Brüsten der guten Frau zur Ruhe kommen, und die Krankheit, die mich heiß aufseufzen lässt, würde nachlassen.

Gedicht 451

Wie könnte ich meine Qual durch den Besuch seines Wagens stillen? Er verließ mich vor der Regenzeit und machte mich hilflos. Der König aber muss das schwer zu bezwingende Heer des Gegners beobachten und standhalten.

Gedicht 452

Die Wolke rauscht und gießt Wasser aus, sodass die vertrocknete Erde neu austreibt: Die Regenzeit ist da. Das Bemühen meines kampfbereiten Geliebten, Tribut zu gewinnen, hat die erlesene Schönheit meiner zarten Schultern verschwinden lassen. Stattdessen lässt es dort die goldfarbene Blässe der Pirkku-Blüte blühen.

Gedicht 453

In jeder Senke quaken Frösche, auf jeder Höhe rufen Vogelscharen mit lauter Stimme. Sieh dort: Die Regenzeit hat begonnen. Deshalb haben meine langen Augen begonnen, Wasser zu vergießen. Hat auch sein Wagen begonnen, sich zu uns auf den Weg zu machen?

Gedicht 454

Mullai umschlingt die grüne Talavam-Ranke, hegt seine schönen, mondgleichen Knospen und empfängt sehnsüchtig den Regen. Ebenso wartet meine schöne dunkle Farbe sehnsüchtig auf seinen Wagen.

Gedicht 455

Als wollte sie den Krieg der Könige besänftigen, donnert die Wolke wie eine Kriegstrommel: Die Regenzeit beginnt. Wie erbarmenswert, wie sehr erbarmenswert sind meine breiten, zarten Schultern! Ihr Glanz ist bleich geworden, ihr blitzender Schmuck wird locker, und ihre frühere Schönheit ist verloren.

Gedicht 456

Denkt er nicht an uns, Freundin? Die großen, weißblättrigen Pakanrai-Blüten gleichen dem Mond am Tag und schmücken mit hellen Ranken die grünen Inkai-Büsche. In dieser kalten Jahreszeit, vermischt mit schwerem Tau, wollte er gewiss mit uns zusammen hier wohnen. So versprach er es, bevor er ging.

Gedicht 457

Fallender Tau quält die Wasservögel; sie können ihm nicht entkommen und schreien. In dieser Jahreszeit, in der Trennung schwer zu ertragen ist, hat mein Geliebter doch gelernt, mich zu verlassen. Mein schlichtes Herz aber hat nicht gelernt, ihn zu vergessen.

Gedicht 458

Am Konrai hängen gebüschelte Früchte, lang wie Flöten. Seine kühlen Blüten empfangen den donnernden Regen, Tropfen haften an ihnen. Sie gleichen meinen Augen, die ihre herrliche Schönheit verloren haben, seit der große Schutzherr der Sänger fortging.

Gedicht 459

Werde ich seine kühle, duftende Brust umarmen können, sodass die Blässe von meinen zart gegliederten, bambusgleichen Armen weicht? Der Herr des guten Ackerlandes zog mit dem siegreichen König und seinem ruhmreichen Heer, das die Festungen der Feinde überwand.

Gedicht 460

Der zorngewaltige König ist des Lagers noch immer nicht müde; vom Herrn des weithin klingenden Berges kommt keine Botschaft. Der schmerzende Nordwind schüttelt die breitblättrige Banane bis zu ihrem Stamm. Was wird aus mir werden, der Erbarmenswerten?

Gedicht 461

Wolken voller Tropfen lassen die Pitavam-Knospen schön werden; der Wald empfängt die Feuchtigkeit. Die Regenzeit beginnt. Trauere nicht, lebe lange, Freundin! Er, der im Lager des siegreichen Königs ist, vermag keineswegs, ohne dich zufrieden zu leben.

Gedicht 462

Warum weinst du noch, junge Frau, beim Anblick der hängenden Konrai-Kränze? Der törichte Baum hat einen Regen zur falschen Zeit für die Regenzeit gehalten. Der Mann, der durch das knospensprengende Waldland zog, wird deine herrliche Schönheit nicht verwelken lassen.

Gedicht 463

Er kann nicht ausbleiben: Er wird die duftenden Blüten der Büsche zu einem schönen Kranz reihen und dein prächtiges Haar damit schmücken. Unser Geliebter blieb nur deshalb länger fort, Freundin, weil er kostbaren Schmuck aus dem Land der Feinde mitbringen will.

Gedicht 464

Karuvilai blüht wie ein Auge, die Pirkku-Ranke klettert über große Büsche und blüht wie Gold. Diese taukalte Jahreszeit wird er nicht vergessen — er, der so sehr danach verlangt, deine schönen Schultern zu umfangen.

Gedicht 465

Lebe lange, Freundin! Er wird den langen Wagen mit seinen aufrecht dahineilenden Pferden, schnell wie strömendes Wasser, antreiben und den regennassen Wald hinter sich lassen. Er wird kommen, damit du seine blumengeschmückte Brust glücklich umarmen kannst. Der kampfliebende König hat seine Feindschaft beendet.

Gedicht 466

Der große Auftrag des Königs ist erfüllt, und der Herr der mächtigen Elefanten mit erhobenen Stoßzähnen hat ihn entlassen. Frau mit der lieblichen, leuchtenden Stirn und der süßen Rede: Ich bin gewiss, dass er innerhalb der verabredeten Tage zurückkehren wird.

Gedicht 467

Lebe lange, Freundin! Magere nicht ab, bis dein schöner Schmuck locker wird; quäle dich nicht immerfort mit dem Gedanken: ‚Er ging seines Auftrags wegen und bleibt so lange fort.‘ Man sagt, der siegreiche König mit den kampfeswütigen Elefanten dränge noch mehr zur Heimkehr als wir.

Gedicht 468

Gestreifte Frösche quaken, andere Frösche antworten: Die Regenzeit hat begonnen. Heute wird unser Geliebter kommen, als willkommener Gast für deine schön gegliederten, bambusgleichen Arme.

Gedicht 469

Er ist der Herr des trockenen Ackerlandes, wo Wachteln die zum Trocknen ausgelegte grüne Hirse rauben. Um ihn herzuführen, steigt die Wolke auf; Donner erschüttert den schönen weiten Himmel, und Regen beginnt. Komm, du mit den blütengleichen Augen, lass uns schauen!

Gedicht 470

Regen kühlt die weite Erde, und Tag für Tag mischt sich schwerer Tau in die kalte Jahreszeit. Sollte dein Geliebter nicht an dich denken, du mit dem leuchtenden Schmuck: Würde der herrliche Anblick deiner schönen dunklen Gestalt ihm erlauben, dich zu vergessen?

Gedicht 471

Mein glänzender Armreif wird locker, mein Leib welkt, meine geschminkten, vielblättrigen Blüten gleichen Augen sind von Tränen erschüttert. Der tapfere Herr hat mich verlassen. Du scheinst das nicht zu begreifen und kommst noch immer zu mir. Welche Güte besitzt er denn?

Gedicht 472

Sänger, geschickt an der kleinen Laute! Die Jahreszeit, die dein Herr nannte, ist gekommen. Mag er auch nicht so empfinden wie wir: Dass er sich nicht einmal schämt, sein eigenes Wort falsch werden zu lassen, das schmerzt mich.

Gedicht 473

Geschickter Sänger, wenn du an deinen von vielen gepriesenen Herrn denkst und zu ihm aufbrechen willst: Vergiss uns nicht wie jener lügengewandte Mann, der uns diese schmerzvolle, schwere Qual bereitet hat.

Gedicht 474

‚Damit ihre makellose, leuchtende Stirn wieder strahlt, werde ich den langen Wagen mit seinen schnellen Pferden auf den Weg lenken und den Mann zurückbringen, der mit dem mächtigen Heer die roten Festungen der zornigen Feinde zerstörte.‘ Wie gut ist doch der Rat des Sängers!

Gedicht 475

Der Sänger mit der kleinen Laute sah meine welken Schultern, an denen die Armreifen den Halt verloren haben, und meine Augen, deren klare Schönheit geschwunden ist. Er klagte tief. Er gleicht nicht seinem Herrn, der sich von unserer heißen Liebe trennte; er besitzt große Zuneigung.

Gedicht 476

Die Wolken donnern, erfüllt vom Regen der Jahreszeit; die grüne Mullai-Ranke hat ihre Blüten hervorgebracht. Gibt es in dem Land, in das er zog, auch den lieblosen Abend, an dem Hirten mit vielen Rindern Blütenkränze zusammenfügen? Sag es, Sänger, der du mich zum Ausharren mahnst.

Gedicht 477

Blässe breitet sich in ihren langen, kühlen Blüten gleichen Augen aus; mit aufblühendem Groll und schwerem Schmerz ringt sie. Sänger, wenn du ihrem hilflosen Herzen noch eine kleine Weile als tröstender Gefährte beistehst, wirst du meinen Wagen dort sehen.

Gedicht 478

Sänger, der du die Mullai-Weise auf der guten Laute spielst! Sage uns, was unsere innig Geliebte sprach, als sie unsere Grausamkeit schalt, weil wir so lange fernblieben, als ihre Stirn welkte, ihre Gedanken sich verdunkelten und ihr Leiden sie schwer niederdrückte.

Gedicht 479

Sag es uns, herrlich sollst du erzählen! Mit jedem Erzählen ist es süß: Was sagte die Frau mit den kühlen Blüten gleichen Augen, als der erbarmungslose Nordwind mit schwerem Tau Tag für Tag ihre Einsamkeit verspottete, während ganze Länder zwischen uns lagen?

Gedicht 480

Ich bin nicht länger dein Sänger, und du bist nicht länger mein Herr. Du hast die Klage deiner innig Geliebten gehört, die im einsamen Haus weint und aus ihren kühlen, blütenblattgleichen, geschminkten Augen Tränen vergießt — und bist davon nicht einmal erschüttert!

Gedicht 481

Wagenlenker, ich denke an die schöne Frau mit den sanft geneigten, bambusgleichen Armen, den fein gezeichneten Hüften und dem roten Schmuck. Treibe die munteren, raschen Pferde deines Wagens mit dem Stachel an, damit diese Krankheit von mir weicht.

Gedicht 482

Lenker, fahre so schnell du kannst, damit wir der Frau mit dem erlesenen Schmuck ein höchst willkommener Gast sind. Bleiben wir auch nur einen Tag länger beim König mit dem weißen Speer und dem siegreichen Heer, wird er länger sein als ein Weltalter.

Gedicht 483

Blüten sind gefallen und haben den Weg geschmückt. Der König hat mich entlassen, die Pferde eilen. Lenker, treibe sie voran, damit die Frau mit der schönen Stirn ihre frühere Schönheit zurückgewinnt.

Gedicht 484

Die Hitze ist gewichen, der Regen hat begonnen; der Wald ist schön geworden. Es ist eine herrliche Zeit. Lenker, fahre schnell! Schon allzu lange blieben wir fort, als hätten wir die Frau mit dem schönen Schmuck vergessen.

Gedicht 485

Lenker, treibe den Wagen durch den blütengeschmückten Wald, wo Tiere fressen und fröhlich springen. Ihre schwere Qual soll enden; ich will sie umarmen, damit die Schönheit ihrer großen Schultern wiederkehrt.

Gedicht 486

Wozu unablässig an den großen, traurigen Abend denken und schwere Qual erleiden? Lenker, prüfe die Kraft deiner schnellen, vogelleicht laufenden Pferde und fahre, damit wir die edle Frau sehen, deren Umarmung uns niemals genügt.

Gedicht 487

Dies ist die Zeit, in der Getrennte aneinander denken. Verständiger Lenker, treibe den Wagen an, damit das Herz der Frau mit den eng sitzenden Armreifen froh wird.

Gedicht 488

Der wolkenreiche Himmel hat zu regnen begonnen. Dies ist die Zeit, in der meine vortreffliche Geliebte an mich denkt. Spanne die guten Pferde mit ihren wehenden Mähnen an und lenke den Wagen, damit ihr Kummer endet.

Gedicht 489

Schwärme schönflügeliger Bienen drängen sich; am Abend blüht Mullai auf dem weichen Boden. Damit die Frau mit dem leidenden Herzen froh wird, bewege die kräftigen, fein geflochtenen Zügel und fahre deinen langen Wagen mit den schnellen Pferden eilig voran.

Gedicht 490

Die Regenzeit ist zu uns gekommen, um uns die Frau mit der schönen, süßen Rede wiederzugeben. Lenke deshalb den langen Wagen mit den erlesenen Glocken schnell, damit das schwere Leid der Frau mit den schönen Armreifen endet.

Gedicht 491

Redaktion: Die digitale Vorlage enthält eine fehlerhafte tamilische Zeichenfolge; weiterer Abgleich erforderlich.

Die Zeit vor dem Regen quälte mich ohne Unterlass. Mit einem Herzen, das sich immer wieder schmerzend nach dir sehnte, bin ich eilig gekommen, junge Frau, um deine Schönheit zurückzubringen.

Gedicht 492

Pfauen tanzten und glichen dir; Mullai blühte und duftete wie deine schöne Stirn; die Tiere blickten scheu wie du. Nur an dich denkend bin ich gekommen, Frau mit der schönen Stirn — schneller noch als die Regenzeit.

Gedicht 493

Die Stiere brüllten in stolzer Erregung, und Donner antwortete; liebliche Hirschkühe zogen mit ihren Jungen umher. Die Regenzeit begann gerade, als wir, an dich denkend, zurückkehrten, du mit den schön gegliederten Unterarmen.

Gedicht 494

Bienen summen um den Blütenstaub, Frösche quaken, Mullai blüht im kühlen, duftenden Wald. Die Jahreszeit bringt Freude. Dein Wunsch ist erfüllt: Wir sind angekommen. Nun möge dein Leid enden.

Gedicht 495

Viele Blüten liegen auf der roten Erde; das Waldland hat seine Einsamkeit verloren und ist freundlich geworden. So waren die Wege, auf denen wir kamen, Frau mit den knospengleichen Zähnen. Bei jedem Gedanken an dich bebte mein Herz; ich wollte dein langes, dunkles Haar wieder schön schmücken.

Gedicht 496

Tiere ziehen ins Gebüsch, Varaku-Ähren stehen prächtig, die großen Berge wirken einsam, und die Regenzeit rauscht heftig heran. Du mit den großen, schönen Augen: Der Mann, der fern von dir lebte, ist gekommen, um deinen Armen ein Gefährte zu sein. Dein Haar soll wieder Lust auf frische Blüten haben.

Gedicht 497

Konrai blüht in vielen kurzen Kränzen; aus hohen roten Termitenhügeln schwärmen geflügelte Insekten. Tiere vergessen ihren Hunger: Die Regenzeit beginnt. Frau von großer Würde, an dich denkend ist der kampfbereite Held zurückgekehrt.

Gedicht 498

Die Schultern haben ihre Schönheit wiedergewonnen, die Armreifen sitzen fest, die langen, fein gezeichneten Augen strahlen wieder. Denn der König mit den hochhauerigen Elefanten hat den Dienst beendet; der Herr des Berglandes trieb seinen langen Wagen eilig an und kam zurück.

Gedicht 499

Pitavam blüht, Talavam setzt Knospen an. ‚Wenn sie den vom Regen geschmückten Wald sieht, wird sie sehr leiden‘, dachte unser Geliebter. Deshalb blieb er nicht bei seinem schweren Auftrag fort, sondern kam zurück, du mit der schönen, süßen Rede — und brachte deine erlesene Schönheit mit.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 500

Ihre geschminkten Augen, die blass wie Konrai-Blüten geworden waren, haben ihre alte Schönheit zurückgewonnen und gleichen wieder den Kuvalai-Blüten in den tiefen Bergteichen. Denn du bist gekommen, starker Held mit den schnellen Pferden, der du so lange im großen, weiten Lager des siegreichen Krieges bliebst.

Tamilischer Text in Transliteration

Die Umschrift gibt die tamilischen Buchstaben wieder: ā, ī, ū, ē und ō bezeichnen lange Vokale; ṭ, ṇ, ḷ, ṟ, ṉ und ḻ bewahren die tamilischen Lautunterscheidungen. Sie folgt genau dem hier gedruckten Lesetext, einschließlich ausdrücklich ausgewiesener Berichtigungen. Nicht korrigierte Zeichenfehler werden dadurch nicht geheilt.

Eingangsverehrung

Redaktion: Ergänzung aus einer gesonderten Quelle; nicht in PM 28 enthalten.

nīlamēṉi vāliḻai pākattu
oruvaṉ irutāḷ niḻaṟkīḻ
mūvakai ulakum mukiḻttaṉa muṟaiyē.

Marutam – Ackerland: Gedichte 1–100

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 1

vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi

neṟpala polika poṉperitu ciṟakka

eṉavēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē

naṉaiya kāñcic ciṉaiya ciṟumīṉ

yāṇar ūraṉ vāḻka

pāṇaṉum vāḻka eṉavēṭ ṭēmē.

Gedicht 2

vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi

viḷaika vayalē varuka iravalar

eṉavēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē

pallital nīlamoṭu neytal nikarkkum

taṇtuṟai yūraṉ kēṇmai

vaḻivḻic ciṟakka eṉavēṭ ṭēmē.

Gedicht 3

vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi

pālpala ūṟuka pakaṭupala ciṟakka

eṉavēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē

vittiya uḻavar nellōṭu peyarum

pūkkañu lūraṉ taṉmaṉai

vāḻkkai polika eṉvēṭ ṭēmē.

Gedicht 4

vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi

pakaivarpul ārka pārppār ōtuka

eṉavēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē

pūtta karumpiṟkāytta nelliṟ

kaḻaṉi yūraṉ mārpu

paḻaṉ mākaṟka eṉavēṭ ṭēmē.

Gedicht 5

vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi

paciyil ākuka piṇīkēṉ nīṅkuka

eṉavēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē

mutalai pōttu muḻumīṉ ārum

taṇtuṟai yūraṉ tērēm

muṉkaṭai niṟka eṉavēṭ ṭēmē.

Gedicht 6

vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi

vēntupakai taṇika yāṇṭupala nantuka

eṉavēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē

malrnta poykai mukainta tāmarait

taṇtuṟai yūraṇ varaika

entaiyum koṭukka eṉavēṭ ṭēmē.

Gedicht 7

vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi

aṟanaṉi ciṟakka allatu keṭuka

eṉa vēṭṭō ḷē yāyē yāmē

uḷai marutattukki kiḷaikkuru

taṇtuṟai yūraṉ taṉṉūrk

koṇṭaṉaṉ celka eṉavēṭ ṭēmē.

Gedicht 8

vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi

aracumuṟai ceyka kaḷavil lākuka

eṉavēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē

alaṅkuciṉai māattu aṇimayil irukkum

pukkañal ūraṉ cuḷīvaṇ

vāyppa tāka eṉavēṭṭō mē.

Gedicht 9

vāḻi ātaṉvāḻi aviṉi

naṉṟuperitu ciṟakka tītil ākuka

eṉa vēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē

kayalār nārai pōrviṉ cēkkum

taṇtuṟai yūraṉ kēṇmai

ampal ākaṟka eṉavēṭ ṭēmē.

Gedicht 10

vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi

māri vāykka vaḷanaṉi ciṟakka

eṉavēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē

pūtta māattup pulālañ ciṟumīṉ

taṇtuṟai yūraṉ taṉṉōṭu

koṇṭaṉaṉ celka eṉavēṭ ṭēmē.

Gedicht 11

maṉainaṭu vayalai vēḻañ cuṟṟum

tuṟaikēḻ ūraṉ koṭumai nāṇi

nallaṉ eṉṟum yāmē

allaṉ eṉṉumeṉ taṭameṉ tōḷē.

Gedicht 12

karaicēr vēḻam karumpiṟ pūkkum

tuṟaikēḻ ūraṉ koṭumai naṉṟum

āṟṟuka tilla yāmē

tōṟkatillaeṉ taṭameṉ tōḷē.

Gedicht 13

pariyuṭai naṉmāṉ poṅkuḷai yaṉṉa

vaṭakarai vēḻam veṇpūp pakarum

taṇtuṟai yūraṇ peṇṭir

tuñcūr yāmattun tuyalaṟi yalarē

Gedicht 14

koṭippū vēḻam tīṇṭi ayala

vaṭukkoṇ māattu vaṇtaḷir nuṭaṅkum

maṇittuṟai vīraṉ mārpē

paṉittuyil ceyyum iṉcā yaṟṟē.

Gedicht 15

maṇlāṭu malirniṟai virumpiya oṇtaḻaip

puṉalāṭu makaḷirkkup puṇartuṇai utavum

vēḻa mūtūr ūraṉ

ūraṉ āyiṉum ūraṉal laṉṉē.

Gedicht 16

ōṅkupū vēḻattut tūmpuṭait tiraḷkāl

ciṟutoḻu makaḷir añcaṉam peyyum

pūkkañal ūraṉai yuḷḷip

pūppōl uṇkaṇ poṉpōrt taṉavē.

Gedicht 17

putaṉmicai nuṭaṅkum vēḻa veṇpū

vicumpāṭu kurukiṉ taṉṟum ūraṉ

putuvōr mēvalaṉ ākaliṉ

vaṟitā kiṉṟueṉ maṭaṅkeḻu neñcē.

Gedicht 18

iruñcā yaṉṉa ceruntiyoṭu vēḻam

karumpiṉ alamrum kaḻaṉi ūraṉ

poruntu mala raṉṉaeṉ kaṇṇaḻap

pirintaṉaṉ allaṉō piriyaleṉ eṉṟē.

Gedicht 19

ekkar māattup putuppūm peruñciṉai

puṇarntōr meymmaṇaṅk kamaḻum taṇpoḻil

vēḻaveṇpū veḷḷukai cīkkum

ūraṉ ākaliṉ kalaṅki

māri malariṉ kaṇpaṉi yukumē.

Gedicht 20

aṟucil kāla añciṟait tumpi

nūṟṟitaḻt tāmaraip pūcciṉai cīkkum

kāmpukaṇ ṭaṉṉa tūmpuṭai vēḻattut

tuṟainaṇi yūraṉai uḷḷiyeṉ

iṟaiyēr elvaḷai nekiḻpuō ṭummē.

Gedicht 21

muḷḷi nīṭiya mutunīr aṭaikaraip

puḷḷik kaḷvaṉ āmpal aṟukkum

taṇṭuṟai yyraṉ taḷippavum

uṇkaṇ pacappatu evaṉkol aṉṉāy

Gedicht 22

aḷḷal āṭiya puḷḷik kaḷvaṉ

muḷḷi vēraḷaic cellum ūraṉ

nallacolli maṇantuiṉi

nīyēṉ eṉṟatu evaṉkol aṉṉāy

Gedicht 23

muḷḷi vēraḷaik kaḷvaṉ āṭṭip

pūkkuṟṟu eytiya puṉal aṇi yūraṉ

tēṟṟañ ceytunap puṇarntiṉit

tākkaṇaṅku āva tevaṉkol aṉṉāy.

Gedicht 24

tāycāp piṟakkum puḷḷik kaḷvaṉoṭu

piḷlai taṉṉum mutalaittu avaṉūr

eytiṉaṉ akiṉṟu kollō makiḻnaṉ

polantoṭi teḷirppa muyaṅkiyavar

nalaṅkoṇṭu tuṟappatu evaṉkol aṉṉāy.

Gedicht 25

ayalpuṟan tanta puṉiṟṟuvaḷar paiṅkāy

vayalaic ceṅkoṭi kaḷvaṉ aṟukkum

kaḻaṉi yūraṉ mārpupalarkku

iḻainekiḻ cellal ākum aṉṉāy.

Gedicht 26

karantaiam ceṟuvil tuṇaituṟantu kaḷvaṉ

vaḷḷai meṉkāl aṟukkum ūraṉ

emmum piṟarum aṟiyāṉ

iṉṉaṉ āvatu evaṉkol aṉṉāy.

Gedicht 27

cennelam ceṟuvil katikoṇṭu kaḷvaṉ

taṇaka maṇ aḷaic cellum ūraṟku

evvaḷai nekiḻa cāay

allal uḻappatu evaṉkol aṉṉāy.

Gedicht 28

uṇtuṟai aṇaṅkivaḷ uṟainōy āyiṉ

taṇcēṟu kaḷvaṉ varikkum ūraṟku

oṇṭoṭi nekiḻac cāay

mentōḷ pacappatu evaṉkol aṉṉāy.

Gedicht 29

māri kaṭikoḷak kāvalar kaṭuka

vittiya veṉmuḷai kaḷvaṉ aṟukkum

kaḻaṉi ūraṉ mārpuṟa marīit

titalai alkul niṉmakaḷ

pacalai koḷvatu evaṉkol aṉṉāy.

Gedicht 30

vēppunaṉai yaṉṉa neṭuṅkaḷ kaḷvaṉ

taṇaka maṇaḷai niṟaiya nelliṉ

irumpū uṟaikkum ūraṟkuivaḷ

peruṅkaviṉ iḻappatu evaṉkol aṉṉāy.

Gedicht 31

amma vāḻi tōḻi makiḻnaṉ

kaṭaṉaṉṟu eṉṉum kollō

nammūr muṭamutir marutattup peruntuṟai

uṭaṉāṭu āyamōṭu uṟṟa cūḷē.

Gedicht 32

amma vāḻi tōḻi makiḻnaṉ

orunāḷ nammil vantataṟku eḻunāḷ

aḻupa eṉpaavaṉ peṇṭir

tīyuṟu meḻukiṉ ñekiḻvaṉar viraintē.

Gedicht 33

amma vāḻi tōḻi makiḻnaṉ

marutuyarntu ōṅkiya viripūm peruntuṟaip

peṇṭirōṭu āṭum eṉpataṉ

taṇtār akalam talaittalaik koḷavē.

Gedicht 34

amma vāḻi tōḻi nammūrp

poykaip pūtta puḻaṟkāl āmpal

tātuēr vaṇṇam koṇṭaṉa

ēti lāḷaṟkup pacantaeṉ kaṇṇē.

Gedicht 35

amma vāḻi tōḻi nammūrp

poykai āmpal nāruri meṉkāl

niṟattiṉum niḻaṟṟutal maṉṉē

iṉippacan taṉṟueṉ māmaik kaviṉē.

Gedicht 36

amma vāḻi tōḻi yūraṉ

nammaṟantu amaikuvaṉ āyiṉ nāmmaṟantu

uḷḷātu amaitalum amaikuvam maṉṉē

kayaleṉak karutiy uṇkaṇ

pacalaikku olkā ākutal peṟiṉē.

Gedicht 37

amma vāḻi tōḻi makiḻnaṉ

nayantōr uṇkaṇ pacantupaṉi malka

vallaṉ vallaṉ poyttal

tēṟṟāṉ uṟṟa cūḷvāyt talle

Gedicht 38

amma vāḻi tōḻi makinaṉ

taṉcol uṇarntōr aṟiyalaṉ eṉṟum

tantaḷir veḷavum mēṉi

oḷtōṭi muṉkai yāmaḻap pirintē.

Gedicht 39

amma vāḻi tōḻi yūraṉ

vemmulai yaṭaiya muyaṅki namvayiṉ

tiruntiḻaip paṇaittōḷ ñekiḻap

pirintaṉaṉ āyiṉum piriyalaṉ maṉṉē.

Gedicht 40

amma vāḻi tōḻi makinaṉ

oḷtoṭi muṉkai yām aḻap pirintutaṉ

peṇṭir ūr iṟai koṇṭaṉaṉ eṉpa

keṇṭai pāytara aviḻnta

vaṇṭupiṇi āmpal nāṭukiḻa vōṉē.

Gedicht 41

taṉpārpput tiṉṉum aṉpuil mutalaiyoṭu

veṇpūm poykaittu avaṉūreṉpa ataṉāl

taṉcol uṇarntōr mēṉi

poṉpōl ceyyum ūrkiḻa vōṉē.

Gedicht 42

makiḻmikac ciṟappa mayaṅkiṉaḷ kolō

yāṇar ūraniṉ māṉiḻai yarivai

kāviri malirniṟai yaṉṉaniṉ

mārpunaṉi vilakkal toṭaṅki yōḷē.

Gedicht 43

ampaṇat taṉṉa yāmai yēṟic

cempiṉ aṉṉa pārppup palatuñcum

yāṇar ūra niṉṉiṉum

pāṇaṉ poyyaṉ palcū ḷiṉaṉē.

Gedicht 44

tīmperum poykai yāmai iḷampārpput

tāymukam nōkki vaḷarnticiṉ āaṅku

atuvē aiyaniṉ mārpē

aṟintaṉai oḻukumati aṟaṉumār atuvē.

Gedicht 45

kūtir āyiṉ taṉkaliḻ tantu

vēṉil āyiṉ maṇiniṟaṅ koḷḷum

yāṟuaṇin taṉṟuniṉ ūrē

pacppaṇin taṉavāl makiḻnaeṉ kaṇṇē.

Gedicht 46

niṉakkē aṉṟuaḵtu emakkumār iṉitē

niṉmārpu naynta naṉṉutal arivai

vēṇṭiya kuṟippiṉai yāki

īṇṭunī aruḷātu āṇṭuṟai tallē.

Gedicht 47

muḷḷeyiṟṟup pāṇmakaḷ iṉkeṭiṟu corinta

akaṉperu vaṭṭi niṟaiya maṉaiyōḷ

arikāl perumpayaṟu niṟaikkum ūra

māṇimaḻai āyam aṟiyumniṉ

pāṇaṉ pōlap palapoyt tallē.

Gedicht 48

valaival pāṇmakaṉ vāleyiṟṟu maṭamakaḷ

varāal aorinta vaṭṭiyuḷ maṉaiyōḷ

yāṇṭukaḻi veṇṇel niṟaikkum ūra

vēṇṭēm perumaniṉ parattai

yāṇṭuc ceykuṟiyōṭu īṇṭunī varavē.

Gedicht 49

añcil ōti acainaṭaip pāṇmakaḷ

cilmīṉ corintu palnel peṟūum

yāṇar ūraniṉ pāṇmakaṉ

yārnalam citayap poykkumō iṉiyē.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 50

tuṇaiyōr celvamum yāmum varuntutum

vañci ōṅkiya yāṇar ūra

tañcam aruḷāy nīyēniṉ

neñcam peṟṟa ivaḷumār aḻumē.

Gedicht 51

nīruṟai kōḻi nīlac cēval

kūrukirp pēṭai vayāam ūra

puḷiṅkāy vēṭkaittu aṉṟuniṉ

malarnta mārpivaḷ vayāa nōykkē

Gedicht 52

vayalaic ceṅkoṭip piṇaiyal taiic

cevviral civanta cēyari maḻaikkaṇ

cevvāyk kuṟumakaḷ iṉaiya

evvāy muṉṉiṉṟu makiḻnaniṉ tērē.

Gedicht 53

tuṟaievaṉ aṇaṅkum yāmuṟṟa nōyē

ciṟaiyaḻi putuppuṉal pāynteṉak kalaṅkik

kaḻaṉit tāmarai malarum

paḻaṉa ūra nīyuṟṟa cūḷē.

Gedicht 54

tiṇtērt teṉṉavaṉ nalnāṭṭu uḷḷatai

vēṉil āyiṉum taṇpuṉal oḻukum

tēṉūr aṉṉa ivaḷ terivaḷai nekiḻa

ūriṉ ūraṉai nītara vanta

pañcāyk kōtai makaḷirkku

añcuval amma ammuṟai variṉē.

Gedicht 55

karumpiṉ entiram kaḷiṟetir piḷiṟrum

tērvaṇ kōmāṉ tēṉūr aṉṉaivaḷ

nallaṇi nayantunī tuṟattaliṉ

pallōr aṟiyap pacantaṉṟu nutalē.

Gedicht 56

pakalkoḷ viḷakkōṭu irānāḷ aṟiyā

velpōrc cōḻar āmūr aṉṉa ivaḷ

nalampeṟu cuṭarnutal tēmpa

evaṉpayam ceyyumnī tēṟṟiya moḻiyē.

Gedicht 57

pakaliṉ tōṉṟum palkatirt tīyiṉ

āmpal am ceṟuviṉ tēṉūr aṉṉa

ivaḷ nalam pulampap piriya

aṉainalam uṭaiyaḷō makiḻnaniṉ peṇṭē.

Gedicht 58

viṇṭu aṉṉa veṇṇel pōrviṉ

kaivaṇ virāaṉ iruppai aṉṉa

ivaḷ aṇaṅku uṟṟaṉai pōṟi

piṟarkku maṉaiyaiyāl vāḻi nīyē.

Gedicht 59

kēṭciṉ vāḻiyō makiḻna āṟṟuṟa

maiyal neñciṟku evvam tīra

niṉakkumarun tākiya yāṉiṉi

ivaṭkumaruntu aṉmai nōmeṉ neñcē.

Gedicht 60

paḻaṉak kampuḷ payirppeṭai akavum

kaḻaṉiyuraniṉ moḻival eṉṟum

tuṅcumaṉai neṭunakar varuti

añcā yōivaḷ tantaikai vēlē.

Gedicht 61

naṟuvaṭi māattu viḷaintuku tīppaḻam

neṭunīrp poykait tuṭumeṉa viḻūum

kaivaṇmatti kaḻāar aṉṉa

nallōr nallōr nāṭi

vatuvai ayara virumputi nīyē.

Gedicht 62

intira viḻaviṉ pūviṉ aṉṉa

puntalaip pēṭai variniḻal akavum

ivvūr maṅkaiyart tokuttuiṉi

evvūr niṉṟaṉṟu makiḻnaniṉ tērē.

Gedicht 63

poykaip paḷḷip pulavunāṟu nīrnāy

vāḷai nāḷirai peṟūum ūra

emnalam tolaiva tāyiṉum

tuṉṉalam perumapiṟart tōynta mārpē.

Gedicht 64

alamaral āyamōṭu amartuṇai taḻīi

nalamiku putuppuṉal āṭak kaṇṭō r

oruvarum iruvarum allar

palarē teyyaem maṟaiyā tīmē.

Gedicht 65

karumpunaṭu pāttiyil kalitta āmpal

curumpupaci kaḷaiyum perumpuṉa lūra

putalvaṉai īṉṟaem mēṉi

muyaṅkaṉmō teyyaniṉ mārpucitaip patuvē.

Gedicht 66

uṭaliṉēṉ allēṉ poyyātu uraimō

yāravaḷ makiḻna tāṉē tēroṭu

taḷarnaṭaip patalvaṉai yuḷḷiniṉ

vaḷavamaṉai varutalum veḷavi yōṉē.

Gedicht 67

maṭavaḷ ammanī iṉikkoṇṭō ḷē

taṉṉoṭu nikarā eṉṉoṭu nikarip

perunalam tarukkum eṉpa virimalart

tātuṇ vaṇṭiṉum palarē

ōti oṇṇutal pacappit tōrē.

Gedicht 68

kaṉṉi viṭiyal kaṇakkāl āmpal

tāmarai pōla malarum ūra

pēṇā ḷōniṉ peṇṭē

yāntaṉ aṭaṅkavum tāṉaṭaṅ kalaḷē.

Gedicht 69

kaṇṭaṉem allamō makiḻnaniṉ peṇṭē

palarāṭu perunturai malaroṭu vanta

taṇpuṉal vaṇṭal uytteṉa

uṇkaṇ civappa aḻutuniṉ ṟōḷē.

Gedicht 70

paḻaṉap paṉmīṉ arunta nārai

kaḻaṉi marutiṉ ceṉṉic cēkkum

mānīrp poykai yāṇar ūra

tūyar naṟiyarniṉ peṇṭir

pēey aṉaiyamyām cēypayan taṉamē.

Gedicht 71

cūtār kuṟuntoṭic cūramai nuṭakkattu

niṉveṅ kātali taḻīi nerunai

āṭiṉai eṉpa puṉalē alarē

maṟaittal ollumō makiḻna

putaittal ollumō ñāyiṟṟatu oḷiyē.

Gedicht 72

vayalmalar āmpal kayilamai nuṭaṅkutalait

titalai alkul tuyalvarum kūntal

kuvaḷai uṇkaṉ ēer melliyal

malarār malirniṟai vanteṉap

puṉalāṭu puṇartuṉai āyiṉaḷ emakkē.

Gedicht 73

vaṇṇa ontaḻai nuṭaṅka vāliḻai

oṇṇutal arivai paṇṇai pāynteṉak

kaḷnaṟuṅ kuvaḷai nāṟit

taṇṇeṉ ṟiciṉē peruntuṟaip puṉavē.

Gedicht 74

vicumpiḻi tōkaic cīrpōṉ ṟiciṉē

pacumpoṉ aviriḻai paiya niḻaṟṟak

karaicēr marutam ēṟip

paṇṇai pāyvōḷ taṇṇaṟuṅ katuppē.

Gedicht 75

palar ivaṇ ovvāy makiḻna ataṉāl

alartoṭaṅ kiṉṟāl ūrē malara

toṉṉilai marutattup peruntuṟai

niṉṉōṭu āṭiṉaḷ taṇpuṉal atuvē.

Gedicht 76

pañcāyk kūntal pacumalarc cuṇaṅkiṉ

taṇpuṇal āṭittal nalmmēm paṭṭaṉaḷ

oḷtoṭi maṭavarāl niṉṉōṭu

antara makaḷirkkut teyvamum pōṉṟē.

Gedicht 77

amma vāḻiyō makiḻnaniṉ moḻival

pērūr alareḻa nīralaik kalaṅki

niṉṉoṭu taṇpuṇal āṭutum

emmōṭu ceṉmō cellalniṉ maṉaiyē.

Gedicht 78

katirilai neṭuvēl kaṭumāṉ kiḷḷi

matilkol yāṉaiyiṉ kataḻpuneṟi vanta

ciṟaiyaḻi putuppuṉal āṭukam

emmoṭu koṇmōem tōḷpurai puṉaiyē.

Gedicht 79

putuppuṉal āṭi amartta kaṇṇaḷ

yārmakaḷ ivaḷeṉap paṟṟiya makiḻna

yārmakaḷ āyiṉum aṟiyā

nīyār makaṉaiem paṟṟiyōyē.

Gedicht 80

pulakkuvēm allēm poyyātu uraimō

nalattaku makaḷirkkut tōḷtuṇai yākit

talaippeyal cempuṉal āṭit

tavanaṉi civantaṉa makiḻnaniṉ kaṇṇē.

Gedicht 81

kuruku uṭait tūṇṭa veḷ akaṭṭu yāmai

arippaṟai viṉaiñar alkumicai kūṭṭum

malaraṇi vāyil poykai ūranī

eṉṉai nayantaṉeṉ eṉṟaniṉ

maṉaiyōḷ kēṭkiṉ varuntuvaḷ peritē.

Gedicht 82

vekuṇṭaṉaḷ eṉpa pāṇaniṉ talaimakaḷ

makiḻnaṉ mārpiṉ aviḻiṉar naṟuntārt

tātuṉ paṟavai vantuem

pōtār kūntal iruntaṉa eṉavē.

Gedicht 83

maṇantaṉai aruḷāy āyiṉum paiyat

taṇantaṉai yāki uymmō nummūr

oṇtoṭi muṉkai āyamum

taṇtuṟai yūraṉ paṇṭeṉap paṭaṟkē.

Gedicht 84

ceviyiṟ kēṭpiṉum colliṟantu vekuḷvōḷ

kaṇṇiṟ kāṇiṉ eṉā kuvaḷkol

naṟuvī aimpāl makaḷir āṭum

taiit taṇkayam pōlap

palarpaṭintu uṇṇuniṉ parattai mārpē.

Gedicht 85

veṇnutal kampuḷ arikkural pēṭai

taṇnaṟum paḻaṉattuk kiḷaiyōṭu ālum

maṟuvil yāṉarmalikēḻ ūranī

ciṟuvariṉ iṉaiya ceyti

nakārō perumaniṉ kaṇṭici ṇōrē.

Gedicht 86

veṇtalaik kurukiṉ meṉpaṟai viḷikkuṟal

nīḷvayal naṇṇi imiḻum ūra

em ivaṉ nalkutal aritu

nummaṉai maṭantaiyoṭu talaippey tīmē.

Gedicht 87

pakaṉṟaik kaṇṇip palāṉ kōvalar

karumpu kuṇilā māṅkaṉi yutirkkum

yāṇar ūrainiṉ maṉaiyōḷ

yāraiyum pulakkum emmaimaṟ ṟevaṉō.

Gedicht 88

vaṇṭuṟai nayavarum vaḷamalarp poykait

taṇtuṟai yūraṉai evvai emvayiṉ

varutal vēṇṭutum eṉpa

tollēm pōlyām atuvēṇ ṭutumē.

Gedicht 89

ammavāḻi pāṇa evvaikku

evaṉ peri taḷikkum eṉpa paḻaṉattu

vaṇṭu tātūtum ūraṉ

peṇṭeṉa virumpiṉṟu avaḷtaṉ paṇpē.

Gedicht 90

makiḻnaṉ māṇkuṇam vaṇṭukoṇ ṭaṉakol

vaṇṭiṉ māṇkuṇam makiḻnaṉkoṇ ṭāṉkol

aṉṉa tākalum aṟiyāḷ

emmoṭu pulakkumavaṉ putalvaṉ tāyē.

Gedicht 91

neṟimaruppu erumai nīlairum pōttu

veṟimalarp poykai āmpal mayakkum

kaḻaṉiyūraṉ makaḷivaḷ

paḻaṉa vetiriṉ koṭippiṇai yalaḷē.

Gedicht 92

karuṅkōṭṭu erumaic ceṅkaṇ puṉiṟṟuāk

kātaṟ kuḻavikku ūṟumulai maṭukkum

nuntai nummūr varutum

oṇtoṭi maṭantai niṉṉaiyām peṟiṉē.

Gedicht 93

erumainal ēṟṟiṉam mēyal arunteṉap

pacumō rōṭamōṭu āmpal ollā

ceyta iṉaiya maṉṟa palpoḻil

tātuṇa veṟukkaiya āki ivaḷ

pōtuaviḻ mucci yūtum vaṇṭē.

Gedicht 94

maḷḷar aṉṉa taṭaṅkōṭṭu erumai

makaḷir aṉṉa tuṇaiyōṭu vatiyum

niḻalmutir ilañcip paḻaṉat tatuvē

kaḻaṉit tāmarai malarum

kaviṉpeṟu cuṭarnūtal tantai ūrē.

Gedicht 95

karuṅkōṭṭu erumai kayiṟuparintu acaii

neṭuṅkatir nelliṉ nāḷmēyal ārum

puṉalmuṟ ṟūraṉ pakalum

paṭarmali arunōy ceytaṉaṉ emakkē.

Gedicht 96

aṇinaṭai erumai āṭiya aḷḷal

maṇiniṟa neytal āmapaloṭu kalikkum

kaḻaṉi ūraṉ makaḷivaḷ

paḻaṉ ūraṉ pāyaliṉ tuṇaiyē.

Gedicht 97

pakaṉṟai vāṉmalar miṭainta kōṭṭaik

karuntāḷ erumaik kaṉṟu verūum

poykai ūraṉ makaḷivaḷ

poykaip pūviṉum naṟuntaṇ ṇiyaḷē.

Gedicht 98

Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.

taṇpuṇal āṭum taṭaṅkōṭṭu erumai

tiṇpiṇi ampiyiṉ tōṉṟum ūra

oṇṭoṭi maṭamakaḷ ivaḷiṉum

nuntaiyum yāyum kaṭiyarō niṉṉē.

Gedicht 99

paḻaṉap pākal muyiṟumūcu kuṭampai

kaḻaṉi yerumai katiroṭu mayakkum

pūkkañal ūraṉ makaḷivaḷ

nōykkumarun tākiya paṇaittō ḷōḷē.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 100

puṉalāṭu makaḷir iṭṭa oḷḷiḻai

maṇalāṭu cimaiyattu erumai kiḷaikkum

yāṇar ūraṉ makaḷivaḷ

pāṇar narampiṉum iṉkiḷa viyaḷē.

Neytal – Meeresküste: Gedichte 101–200

Gedicht 101

aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉai utukkāṇ

ērkoṭip pācaṭumpu pariyaūrpu iḻipu

neytal mayakki vantaṉṟu niṉmakaḷ

pūppōl uṇkaṇ marīiya

nōykkumarun tākiya koṇkaṉ tērē.

Gedicht 102

aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉai nammūr

nīlniṟap peruṅkaṭal puḷḷiṉ āṉātu

tuṉpuṟu tuyaram nīṅka

iṉpuṟa icaikkum avar tērmaṇik kuralē.

Gedicht 103

aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉai puṉṉaiyoṭu

ñāḻal pūkkum taṇṇan tuṟaivaṉ

ivaṭkuamain taṉeṉāl tāṉē

taṉakku amainta taṉṟuivaḷ māmaik kaviṉē.

Gedicht 104

aṉṉai vaḻivēṇ ṭaṉṉai nammūrp

palarmaṭi poḻutiṉ nalammikac cāay

naḷḷeṉa vanta iyaltērc

celvak koṇkaṉ celvaṉaḵ tūrē.

Gedicht 105

aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉai muḻaṅkukaṭal

tiraitaru muttam veṇmaṇal imaikkum

taṇam thuṟavaṉ vanteṉap

poṉṉiṉum civantaṉṟu kaṇṭiciṉ nūtalē.

Gedicht 106

aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉai avarnāṭṭut

tutikkāl aṉṉam tuṇaicettu mitikkum

taṉkaṭal vaḷaiyiṉum ilaṅkumivaḷ

amkaliḻ ākam kaṇṭiciṉ niṉaintē.

Gedicht 107

aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉaieṉ tōḻi

cuṭarnutal pacappac cāayp paṭarmelintu

taṇkaṭal paṭutirai kēṭṭoṟum

tuñcāḷ ākutal nōkō yāṉē.

Gedicht 108

aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉai kaḻiya

muṇṭaka malarum taṇkaṭaṟ cērppaṉ

entōḷ tuṟantaṉaṉ āyiṉ

evaṉkol maṟṟavaṉ nayanta tōḷē.

Gedicht 109

aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉai neytal

nīrpaṭar tūmpiṉ pūkkeḻu tuṟaivaṉ

entōḷ tuṟanta kālai evaṉkol

paṉṉāḷ varumavaṉ aḷitta pōḻtē.

Gedicht 110

aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉai puṉṉai

poṉṉiṟam viriyum pūkkeḻu tuṟaivaṉai

eṉṉai eṉṟum yāmē ivvūr

piṟatoṉ ṟākak kūṟum

āṅkum ākkumō vaḻiya pālē.

Gedicht 111

amma vāḻi tōḻi pāṇaṉ

cūḻkaḻi maruṅkiṉ nāṇirai koḷīic

ciṉaikkayal māykkum tuṟaivaṉ kēṇmai

pirintum vāḻtumō nāmē

aruntavam muyaṟal āṟṟā tēmē.

Gedicht 112

amma vāḻi tōḻi pācilaic

cerunti tāya iruṅkaḻic cērppaṉ

tāṉvarak kāṇkuvam nāmē

maṟntōm maṉṟa nāṇuṭai neñcē.

Gedicht 113

amma vāḻi tōḻi neṉṉal

ōṅkutirai veṇmaṇal uṭaikkum tuṟaivaṟku

ūrār peṇṭeṉa moḻiya eṉṉai

atukēṭ ṭaṉṉāy eṉṟaṉaḷ aṉṉai

paipaya vemmai eṉṟaṉeṉ yāṉē.

Gedicht 114

amma vāḻi tōḻi koṇkaṉ

nērēm āyiṉum celkuvam kollō

kaṭaliṉ nārai iraṟṟum

maṭalam peṇṇai avaṉuṭai nāṭṭē.

Gedicht 115

amma vāḻi tōḻi paṉmāṇ

nuṇmaṇal aṭaikarai nammōṭu āṭiya

taṇṇan tuṟaivaṉ maṟaii

aṉṉai aruṅkaṭi vantuniṉ ṟōṉē.

Gedicht 116

amma vāḻi tōḻi nām aḻa

nīla iruṅkaḻi nīlam kūmpu

mālaivan taṉṟu maṉṟa

kālai yaṉṉa kālaimun tuṟuttē.

Gedicht 117

amma vāḻi tōḻi nalaṉē

iṉṉa tākutal koṭitē puṉṉai

yaṇimalar tuṟaitoṟum varikkum

maṇinīrc cērppaṉai maṟavā tōrkkē.

Gedicht 118

amma vāḻi tōḻi yāṉ iṉṟu

aṟaṉi lāḷaṉ kaṇṭa poḻutil

ciṉavuveṉ takaikkuṟavaṉ ceṉṟaṉeṉ

piṉniṉaintu iraṅkip peyartan tēṉē.

Gedicht 119

amma vāḻi tōḻi naṉṟum

eyyā maiyiṉ ētila paṟṟi

aṉpilaṉ maṉṟa peritē

meṉpulak koṇkaṉ vārā tōṉē.

Gedicht 120

amma vāḻi tōḻi nalamika

nalla āyiṉa aḷiyamel tōḷē

mallal iruṅkaḻi nīraṟalviriyum

mellam pulampaṉ vanta māṟē.

Gedicht 121

kaṇṭikum allamō koṇkaniṉ kēḷē

muṇṭakak kōtai naṉaiyat

teṇṭiraip pauvam pāyntuniṉ ṟōḷē.

Gedicht 122

kaṇṭakum allamō koṇkaniṉ kēḷē

oḷḷiḻai uyarmaṇal vīḻnteṉa

veḷḷāṅ kurukai viṉaivu vōḷē.

Gedicht 123

kaṇṭikum allamō koṇkaniṉ kēḷē

oṇṇutal āyam ārppat

taṇṇeṉ peruṅkaṭal tiraipāy vōḷē.

Gedicht 124

kaṇṭikum allamō koṇkaniṉ kēḷē

vaṇṭaṟ pāvai veḷavaliṉ

nuṇpoṭi aḷaiik kaṭaltūrp pōḷē.

Gedicht 125

kaṇṭikum allamō koṇkaniṉ

teṇṭirai pāvai veḷava

ūṇkaṇ civappa aḻutuniṉ ṟōḷē.

Gedicht 126

kaṇṭikum allamō koṇkaniṉ kēḷē

yuṇkaṇ vaṇṭiṉam moyppat

teṇkaṭaṟ peruntirai mūḻku vōḷē.

Gedicht 127

kaṇṭikum allamō koṇkaniṉ kēḷē

tumpai mālai iḷamulai

nuṇpūṇ ākam vilaṅku vōḷē.

Gedicht 128

kaṇṭikum allamō koṇkaniṉ kēḷē

uṟāa vaṟumulai maṭāa

uṇṇāp pāvaiyai ūṭṭu vōḷē.

Gedicht 129

Überlieferungslücke: Das Gedicht ist verloren.

Gedicht 130

Überlieferungslücke: Das Gedicht ist verloren.

Gedicht 131

naṇṟē pāṇa koṇkaṉatu naṭpē

tillai vēli ivvūrk

kalleṉ kauvai eḻāak kālē.

Gedicht 132

amma vāḻi pāṇa puṉṉai

arumpumali kāṉal ivvūr

alarā kiṉṟuavar aruḷu māṟē.

Gedicht 133

yāṉevaṉ ceykō pāṇa āṉātu

mellam pulampaṉ pirinteṉap

pulleṉ ṟaṉaeṉ purivaḷait tōḷē.

Gedicht 134

kāṇmati pāṇa iruṅkaḻip pāypari

neṭuntērk koṇka ṉōṭu

tāṉvan taṉṟueṉ māmaik kaviṉē.

Gedicht 135

paitalam allēm pāṇa paṇaittōḷ

aituamaintu akaṉṟa alkul

neytalam kaṇṇiyai nērtalnām peṟiṉē.

Gedicht 136

nāṇilai maṉṟa pāṇa nīyē

kōṇēr ilaṅkuvaḷai nekiḻtta

kāṉalam tuṟaivaṟkuc colukup pōyē.

Gedicht 137

niṉṉoṉṟu viṉavuval pāṇa nummūrt

tiṇtērk koṇkaṉai nayntōr

paṇṭait tannalam peṟupavō.

Gedicht 138

paṇpilai maṉṟa pāṇa ivvūr

aṉpila kaṭiya kaḻaṟi

meṉpulak koṇkaṉait tārā tōyē.

Gedicht 139

amma vāḻi koṇka emvayiṉ māṇnalam maruṭṭum niṉṉiṉum

pāṇaṉ nallōr nalamcitaik kummē.

Gedicht 140

kāṇmati pāṇanī yuraittaṟ kurikai

tuṟaikeḻu koṇkaṉ pirinteṉa

viṟaikēḻ elvaḷai nīṅkiya nilaiyē.

Gedicht 141

ekkar ñāḻal ceruntiyoṭu kamaḻat

tuvalait taṇtuḷi vīcip

payalai ceytaṉa paṉipaṭu tuṟaiyē.

Gedicht 142

ekkar ñāḻal iṟaṅku iṇarp paṭuciṉaip

puḷiṟai kūrum tuṟaivaṉai

uḷḷēṉ toḻi paṭīiyareṉ kaṇṇē.

Gedicht 143

ekkar ñāḻal puḷḷimiḻ akaṉtuṟai

iṉiya ceyta niṉṟupiṉ

muṉivu ceytaivaḷ taṭamel tōḷē.

Gedicht 144

ekkar ñāḻal iṇarpaṭu potumpart

taṉikkuru uṟaṅkum tuṟaivaṟku

iṉippacan taṉṟueṉ māmaik kaviṉē.

Gedicht 145

ekkar ñāḻal ciṟiyilaip peruñciṉai

ōtam vāṅkum tuṟaivaṉ

māyōḷ pacalai nīkkiṉaṉ iṉiyē.

Gedicht 146

ekkar ñāḻal arumpumutir aviḻiṇar

naṟiya kamaḻum tuṟaivaṟku

iṉiya maṉṟaeṉ māmaik kaviṉē.

Gedicht 147

ekkar ñāḻal malariṉ makaḷir

oḷtaḻai ayarum tuṟaivaṉ

taṇtaḻai vilaiyeṉa nalkiṉaṉ nāṭē.

Gedicht 148

ekkar ñāḻal ikantupaṭu peruñciṉai

vīiṉitu kamaḻum tuṟaivaṉai

nīyiṉitu muyaṅkuti kāta lōyē.

Gedicht 149

ekkar ñāḻal pūviṉ aṉṉa

cuṇaṅkuvaḷar iḷamulai maṭantaikku

aṇaṅkuvaḷarttu akaṟal vallā tīmō.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 150

ekkar ñāḻal naṟumalarp peruñciṉaip

puṇari tiḷaikkum tuṟaivaṉ

puṇarviṉ iṉṉāṉ arumpuṇar viṉaṉē.

Gedicht 151

veḷḷāṅ kurukiṉ piḷḷai cetteṉak

kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai

mitippa nakka kaṇpōl neytal

kaḷkamaḻntu āṉāt tuṟaivaṟku

nekka neñcam nērkal lēṉē.

Gedicht 152

veḷḷāṅ kurukiṉ piḷḷai cetteṉak

kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai

kaiyaṟupu iraṟṟum kāṉalam pulampam

turaivaṉ varaiyum eṉpa

aṟavaṉ pōlum aruḷumār atuvē.

Gedicht 153

veḷḷāṅ kurukiṉ piḷḷai cetteṉak

kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai

uḷara oḻinta tūvi kulavumaṇal

pōrviṉ peṟūum tuṟaivaṉ kēṇmai

naṉṉeṭuṅ kūntal nāṭumō maṟṟē.

Gedicht 154

veḷḷāṅk kurukiṉ piḷḷai cetteṉak

kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai

kāṉaṟ cēkkum tuṟaivaṉōṭu

yāṉevaṉ ceykō poykkum ivvūrē.

Gedicht 155

veḷḷāṅk kurukiṉ piḷḷai cetteṉak

kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai

pataippat tatainta neytal kaḻiya

ōtamoṭupeyarum tuṟaivataṟkup

paiñcāyp pāvai īṉṟaṉeṉ yāṉē.

Gedicht 156

veḷḷāṅk kurukiṉ piḷḷai cetteṉak

kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai

pataippa oḻinta cemmaṟut tūvi

teḷkaḻip parakkum turaivaṉ

eṉakkō kātalaṉ aṉaikkō vēṟē.

Gedicht 157

veḷḷāṅk kurukiṉ piḷḷai cetteṉak

kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai

kālai yiruntu mālaic cēkkum

teṇkaṭal cērppaṉoṭu vārāṉ

tāṉvan taṉaṉem kāta lōṉē.

Gedicht 158

veḷḷāṅk kurukiṉ piḷḷai cetteṉak

kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai

kāṉalam peruntuṟait tuṇaiyoṭu koṭkum

taṇṇan tuṟaivaṉ kaṇṭikkum

ammā mēṉiem tōḻiyatu tuyarē.

Gedicht 159

veḷḷāṅk kurukiṉ piḷḷai cetteṉak

kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai

pacitiṉa alkum paṉinīrc cērppa

niṉoṉṟu irakkuvaṉ allēṉ

tantaṉai ceṉmō koṇṭaivaḷ nalaṉē.

Gedicht 160

veḷḷāṅk kurukiṉ piḷḷai cetteṉak

kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai

nontataṉ talaiyum nōymikum tuṟaiva

paṇṭaiyiṉ mikapperitu iṉaii

muyaṅkumati peruma mayṅkiṉaḷ peritē.

Gedicht 161

peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai

karuṅkōṭṭup puṉṉait taṅkum tuṟaivaṟkup

payantanutal aḻiyac cāay

nayanta neñcam nōyppā lḵtē.

Gedicht 162

peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai

nīttunīr iruṅkaḻi iraitērntu uṇṭu

pūkkamaḻ potumparc cēkkum

tuṟaivaṉ collō piṟavā yiṉavē.

Gedicht 163

peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai

iruṅkaḻit tuvalai oliyil tuñcum

tuṟaivaṉ tuṟanteṉat tuṟantueṉ

iṟaiyēr muṉkai nīkkiya vaḷaiyē.

Gedicht 164

iruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai

iruṅkaḻi maruṅkiṉ ayirai ārum

taṇṇan tuṟaivaṉ takuti

nammōṭu amaiyātu alarpayan taṉṟē.

Gedicht 165

peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai

ārukaḻic ciṟumīṉ āra māntum

tuṟaivaṉ colliya coleṉ

iṟaiyōr elvaḷai koṇṭuniṉ ṟatuvē.

Gedicht 166

peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai

variveṇ tāli valaicettu verūum

mellam pulampaṉ tēṟi

nalla vāyiṉa nallōḷ kaṇṇē.

Gedicht 167

peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai

iruṅkaḻi iṉakkeṭiṟu ārum tuṟaivaṉ

nalkuvaṉ pōlak kūṟi

nalkāṉ āyiṉum tolkē eṉṉē.

Gedicht 168

peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai

tuṟaipaṭi yampi akamaṉai īṉum

taṇṇan tūṟaivaṉ nalki

oḷnutal arivai pālā rummē.

Gedicht 169

peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai

poṉṉiṇār ñāḻal muṉaiyil potiyaviḻ

puṉṉaiyam pūñciṉaic cēkkum tuṟaivaṉ

neñcattu uṇmai yaṟintum

eṉceyap pacakkum tōḻiyeṉ kaṇṇē.

Gedicht 170

peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai

iruṅkaḻi neytal citaikkun tuṟaivaṉ

nallaṉ eṉṟi yāyiṉ

pallitaḻ uṇkaṇ pacattalmaṟ ṟevaṉō.

Gedicht 171

tiraiimiḻ iṉṉicai aḷaiki ayalatu

muḻavuimiḻ iṉṉicai maṟukutoṟu icaikkum

toṇṭi aṉṉa paṇaittōḷ

oḷtoṭi arivaieṉ neñcukoṇ ṭō ḷē.

Gedicht 172

oḷtoṭi arivai koṇṭaṉaḷ neñcē

vaṇṭimir paṉittuṟait toṇṭi āṅkaṇ

uravuk kaṭalolit tiraiyeṉa

iravi ṉāṉum tuyilaṟi yēṉē.

Gedicht 173

iravi ṉāṉum intuyil aṟiyātu

aravuṟu tuyaram eytupa toṇṭit

taṇnaṟu neytal nāṟum

piṉiruṅ kūntal aṇaṅkuṟ ṟōrē.

Gedicht 174

aṇaṅkuṭaip paṉittuṟait toṇṭi yaṉṉa

maṇaṅkamaḻ poḻiṟkuṟi nalkiṉaḷ nuṇaṅku iḻai

poṅkari paranta uṇkaṇ

amkalil mēṉi acaiiya emakkē.

Gedicht 175

emakkunayan taruḷiṉai yāyiṉ paṇaittōḷ

nalnutal arivaiyoṭu meṉmela iyali

vanticiṉ vāḻiyā maṭantai

toṇṭi yaṉṉaniṉ paṇpula koṇṭē.

Gedicht 176

paṇpum pāyalum koṇṭaṉaḷ toṇṭit

taṇkamaḻ putumalar nāṟum oṇṭoṭi

aituamaintu akaṉṟa alkul

koytaḷir mēṉi kūṟumati tavaṟē.

Gedicht 177

tavaṟilar āyiṉum paṉippa maṉṟa

ivaṟutirai tiḷaikkum iṭumaṇal neṭuṅkōṭṭu

muṇṭaka naṟumalar kamaḻum

toṇṭi aṉṉōḷ tōḷuṟ ṟōrē.

Gedicht 178

tōḷum kūntalum palapā rāṭṭi

vāḻtal ollumō maṟṟē ceṅkōl

kuṭṭuvaṉ toṇṭi yaṉṉa

eṉkaṇṭum nayantunī nalkākak kālē.

Gedicht 179

nalkumati vāḻiyō naḷinīrc cērppa

alavaṉ tākkat tuṟaiyiṟāp piṟaḻum

iṉṉolit toṇṭi aṟṟē

niṉṉalatu illā ivaḷciṟu nutavē.

Gedicht 180

ciṟunaṉai varaintaṉai koṇmō perunīr

valaivar tanta koḻumīṉ valcip

paṟaitapu mutukuruku irukkum

turaikeḻu toṇṭi aṉṉaivaḷ nalaṉē.

Gedicht 181

neytal uṇkaṇ ēr iṟaip paṇaintōḷ

poytal āṭiya poyyā makaḷir

kuppai veṇmaṇal kuravai niṟūun

tuṟaikeḻu koṇkaṉ nalki

uṟaivuiṉitu ammaiv aḻuṅkaḷ ūrē.

Gedicht 182

neytal naṟumalar ceruntiyoṭu viraiik

kaipuṉai naṟuntār kamaḻum mārpaṉ

aruntiṟal kaṭavuḷ allaṉ

peruntuṟaik kaṇṭuivaḷ aṇaṅki yōṉē.

Gedicht 183

kaṇaṅkoḷ aruvik kāṉkeḻu nāṭaṉ

kuṟumpoṟai nāṭaṉ nalvaya lūraṉ

taṇkaṭaṟ cērppaṉ pirinteṉap paṇṭaiyiṟ

kaṭumpakal varuti kaiyaṟu mālai

koṭuṅkaḻi neytalum kūmpak

kālai variṉum kaḷaiñarō ilarē.

Gedicht 184

neytal iruṅkaḻi neytal nīkki

mīṉunuṇ kurukuiḷaṅ kāṉal alkum

kaṭalaṇin taṉṟuavar ūrē

kaṭaliṉum perituemakku avaruṭai naṭpē.

Gedicht 185

alaṅkitaḻ neytal koṟkai muṉtuṟai

ilaṅkumuttu uṟaikkum eyiṟukeḻu tuvarvāy

arampōḻ avvaḷaik kuṟumakaḷ

narampuārt taṉṉa tīṅkiḷa viyaṉē.

Gedicht 186

nārai nalliṉam kaṭuppa makaḷir

nīrvār kūntal uḷarum tuṟaiva

poṅkuḻi neytal uṟaippa ittuṟai

palkāl varūum tēreṉac

celvā tīmō eṉṟaṉaḷ yāyē.

Gedicht 187

notuma lāḷar koḷḷār ivaiyē

emmoṭu vantu kaṭalāṭu makaḷirum

neytalam pakaittaḻaip pāvai puṉaiyār

uṭalakam koḷvōr iṉmaiyiṉ

toṭalaik kuṟṟa cilapū viṉarē.

Gedicht 188

iruṅkaḻic cēyiṟā iṉappuṉ ārum

koṟkaik kōmāṉ koṟkaiyam peruntuṟai

vaikaṟai malarumneytal pōlat

takaiperi tuṭai kātali kaṇṇē.

Gedicht 189

puṉṉai nuṉtātu uṟaittaru neytal

poṉpaṭu maṇiyil poṟpat tōṉṟum

mellam pulampaṉ vanteṉa

nallaṉa vāyiṉa tōḻiyeṉ kaṇṇē.

Gedicht 190

taṇṇaṟu neytal taḷaiyaviḻ vāṉpū

veṇṇel arinar māṟṟiṉar aṟukkum

mellam pulampaṉ maṉṟaem

pallitaḻ uṇkaṇ paṉicey tōṉē.

Gedicht 191

kaṭaṟkōṭu ceṟinta vaḷaivār muṉkaik

kaḻipput toṭarnta iṭumpal kūntal

kāṉal ñāḻaṟ kaviṉpeṟu taḻaiyaḷ

varaiyara makaḷiriṉ ariyaḷeṉ

niṟaiyaru neñcam koṇṭoḷit tōḷē.

Gedicht 192

kōṭupulaṅ koṭpak kaṭaleḻuntu muḻuṅkap

pāṭimiḻ paṉittuṟai yōṭukalam ukaikkum

tuṟaivaṉ pirinteṉa nekiḻntaṉa

vīṅkiṉa mātō toḻieṉ vaḷaiyē.

Gedicht 193

valampuriyuḻuta vārmaṇal aṭaikarai

ilaṅkukatir muttam iruḷkeṭa imaikkum

turaikeḻu koṇkanī tanta

aṟaipuṉal vālvaḷai nallavō tāmē.

Gedicht 194

kaṭaṟkō ṭaṟutta arampōḻ avvaḷai

oḷtoṭi maṭavaral kaṇṭikkum koṇka

naṉṉutal iṉṟumāl ceyteṉak

koṉoṉṟu kaṭuttaṉaḷ aṉṉaiyatu nilaiyē.

Gedicht 195

vaḷaipaṭu muttam paratavar pakarum

kaṭalkeḻu koṇkaṉ kātal maṭamakaḷ

keṭalarum tuyaram nalkip

paṭaliṉ pāyal nalki yōḷe.

Gedicht 196

kōṭīr elvaḷaik koḻumpal kūntal

āytoṭi maṭavaral vēṇṭuti yāyiṉ

teṉkaḻi cēyiṟāp paṭūum

taṉkaṭaṟ cērppa varaintaṉai koṇmō.

Gedicht 197

ilaṅkuvaḷai teḷirppa alavaṉ āṭṭi

mukamputai ctuppiṉaḷ iṟaiñcniṉ ṟōṉē

pulampukoḷ mālai maṟaiya

nalamkēḻ ākam nalkuvaḷ eṉakkē.

Gedicht 198

vaḷaiyaṇi muṉkai vāleyiṟṟu amarnakai

iḷaiyar āṭum taḷaiaviḻ kāṉal

kuṟuntuṟai viṉavi niṉṟa

neṭuntōḷ aṇṇal kaṇṭikkum yāmē.

Gedicht 199

kāṉalam peruntuṟaik kalitirai tiḷaikkum

vāṉuyar neṭumaṇal ēṟi āṉātu

kāṇkam vammō tōḻi

ceṟivaḷai nekiḻttōṉ eṟikaṭal nāṭē

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 200

ilaṅkuvīṅku elvaḷai āynūtal kaviṉap

polantērk koṇkaṉ vantaṉaṉ iṉiyē

vilaṅkuari neṭuṅkaṇ ñekiḻmati

nalaṅkavar pacalaiyai nakuka nāmē.

Kurinci – Bergland: Gedichte 201–300

Gedicht 201

aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉai eṉṉai

tāṉum malaintāṉ emakkum taḻaiyāyiṉa

poṉvī maṇiyarum piṉavē

eṉṉa maramkolavar cāral avvē.

Gedicht 202

aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉai nammūrp

pārppaṉak kuṟumakap pōlat tāmum

kuṭumit talaiya maṉṟa

neṭumalai nāṭaṉ ūrnta māvē.

Gedicht 203

aṉṉāy vāḻivēṉ ṭaṉṉainam paṭappai

tēṉmayaṅku pāliṉum iṉiya avarnāṭṭu

uvalai kūvaṟ kīḻa

māṉuṇṭu eñciya kaliḻi nīrē.

Gedicht 204

aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉaiaḵtu evaṉkol

varaiyara makaḷiriṉ niraiyuṭaṉ kuḻīip

peyarvaḻip peyar vaḻit tavirātu nōkki

nallaḷ nallaḷ eṉpa

tīyēṉ tilla malaikiḻa vōrkkē.

Gedicht 205

aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉaiyeṉ tōḻi

naṉināṉ uṭaiyaḷ niṉṉum añcum

oliveḷ ḷaruvi ōṅkumalai nāṭaṉ

malarnta mārpiṉ pāyal

tuñciya veyyaḷ nōkō yāṉē.

Gedicht 206

aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉai uvakkāṇ

mārik kuḷattuk kāppāḷ aṉṉaṉ

tūvaliṉ naṉainta toṭalai oḷvāḷ

pāci cūḻnta peruṅkaḻal

taṇpaṉi vaikiya vaikkac ciṉaṉē.

Gedicht 207

aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉai naṉṟum

uṇaṅkala kollōniṉ tiṉaiyē uvakkāṇ

niṇampoti vaḻukkil tōṉṟum

maḻaittalai vaittuavar maṇineṭuṅ kuṉṟē.

Gedicht 208

aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉai kāṉavar

kiḻaṅkakaḻ neṭuṅkuḻi malka vēṅkaip

poṉmali putuvīt tāam avar nāṭṭu

maṇiniṟa mālvarai maṟaitoṟu

aṇimalar neṭuṅkaṇ ārntaṉa paṉiyē.

Gedicht 209

aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉai nīmaṟṟu

yāṉavar maṟattal vēṇṭuti yāyiṉ

koṇṭal avaraip pūviṉ aṉṉa

veṇṭalai māmaḻai cūṭit

tōṉṟal aṉātuavar maṇineṭuṅ kuṉṟē.

Gedicht 210

aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉainam paṭappai

pulavuccēr tuṟukal ēṟi avarnāṭṭup

pūkkeḻu kuṉṟam nōkki niṉṟu

maṇipurai vayaṅkiḻamai nilaipeṟat

taṇitaṟkum urittuavaḷ uṟṟa nōyē.

Gedicht 211

neyyoṭu mayakkiya uḻuntunūṟ ṟaṉṉa

vayalaiyañ cilampiṉ talaiyatu

ceyalaiyam pakaittaḻi vāṭum aṉṉāy.

Gedicht 212

cānta marathṭa pūtiḻ eḻupukai

kūṭṭuvirai kamaḻum nāṭaṉ

aṟavaṟku evaṉō nāmaklvu aṉṉāy

Gedicht 213

naṟuvaṭi māattu mūkkiṟupu utirtta

īrntaṇ peruvaṭup pālaiyiṟ kuṟavar

uṟaivīḻ āliyal tokukkum cāral

mīmicai naṉṉāṭ ṭavarvariṉ

yāṉuyir vāḻtal kūṭum aṉṉāy.

Gedicht 214

cāral palaviṉ koḻuntuṇar naṟumpaḻam

iruṅkaḷ viṭaraḷai vīḻnteṉa veṟpil

peruntēṉ iṟāal kīṟum nāṭaṉ

pēramar maḻaikkaṇ kaḻilattaṉ

cīruṭai naṉṉāṭṭuc cellum aṉṉāy.

Gedicht 215

kaṭṭaḷai yaṉṉa maṇiniṟat tumpi

iṭṭiya kuyiṉṟa tuṟaivayiṉ celīiyar

taṭṭait taṇṇumaip piṉṉar iyavar

tīṅkuḻal āmpaliṉ iṉiya imirum

putaṉmalar mālaiyum pirivōr

itaṉiṉum koṭiya ceykuvar aṉṉāy.

Gedicht 216

kuṟuṅkai irumpulik kōḷval ēṟrai

neṭumputal kāṉattu maṭappiṭi īṉṟa

naṭuṅkunaṭaik kuḻavi koḷīiya palaviṉ

paḻantāṅku koḻuniḻal oḷikkum nāṭaṟkuk

koytiṭu taḷiriṉ vāṭiniṉ

meypiṟi tātal evaṉkol aṉṉāy.

Gedicht 217

peruvarai vēṇkkaip poṉmaruḷ naṟuvī

māṉiṉap peruṅkiḷai mēyal ārum

kāṉaka nāṭaṉ varavumivaṇ

mēṉi pacappatu evaṉkol aṉṉāy.

Gedicht 218

nuṇṇēr puruvatta kaṇṇum āṭum

mayirvār muṉkai vaḷaiyum coṟūum

kaḷiṟukōḷ piḻaitta katañciṟantu eḻupuli

eḻutaru maḻaiyiṉ kuḻumum

peruṅkaḷ nāṭaṉ varuṅkol aṉṉāy.

Gedicht 219

karuṅkāl vēṅkai māttakaṭṭu oḷvī

iruṅkaḷ viyalaṟai varippat tāam

naṉmalai nāṭaṉ pirinteṉa

oṇṇutal pacappatu evaṉkol aṉṉāy.

Gedicht 220

alaṅkumaḻai poḻinta akaṉkaṇ aruvi

āṭukaḻai aṭukkattu iḻitaru nāṭaṉ

peruvarai yaṉṉa tiruviṟal viyaṉmārpu

muyaṅkātu kaḻinta nāḷivaḷ

mayaṅkitaḻ maḻaikkaṇ kaliḻum aṉṉāy.

Gedicht 221

amma vāḻi tōḻi katalar

pāvai yaṉṉaeṉ āykaviṉ tolaiya

naṉmā mēṉi pacappac

celval eṉpatam malaikeḻu nāṭē.

Gedicht 222

amma vāḻi tōḻi nammūr

naṉintuvantu uṟaiyum naṟuntaṇ mārvaṉ

iṉ iṉi vārā māṟukol

ciṉṉirai ōtieṉ nutalpacap patuvē.

Gedicht 223

amma vāḻi tōḻi nammalai

varaiyām iḻiyak kōṭal nīṭak

kātalarp pirintōr kaiyaṟa naliyum

taṇpaṉi vaṭantai acciram

muntuvant taṉarnam kāta lōrē.

Gedicht 224

amma vāḻi tōḻi nammalai

maṇiniṟaṅ koṇṭa māmalai veṟpil

tuṇīnīr aruvi nammōṭu āṭal

eḷiya maṉāl avarkkiṉi

ariya ākutal maruṇṭaṉeṉ yāṉē.

Gedicht 225

amma vāḻi tōḻi paiñcuṉaip

pācaṭai nivanta paṉimalark kuvaḷai

uḷḷakaṅ kamaḻum kūntal melliyal

ērtikaḻ oṇṇutal pacattal

ōrār kolnam kāta lōrē.

Gedicht 226

amma vāḻi tōḻi nammalai

naṟuntaṇ cilampiṉ nāṟukulaik kāntaṉ

koṅkuuṉ vaṇṭiṉ peyarntupuṟa māṟiniṉ

vaṉpuṭai viṟaṟkaviṉ koṇṭa

vaṉpi lāḷaṉ vantaṉaṉ iṉiyē.

Gedicht 227

amma vāḻi tōḻi nāḷum

naṉṉutal pacappavaum naṟuntōḷ nekiḻavum

āṟṟalam yām eṉa matippak kūṟi

nappirintu uṟaitōr maṉṟanī

viṭṭaṉai yōavar uṟṟa cūḷē.

Gedicht 228

amma vāḻi tōḻi nammūr

nirantilaṅku aruviya neṭumalai nāṭaṉ

irantukuṟai yuṟāaṉ peyariṉ

eṉā vatukolnam iṉṉuyir nilaiyē.

Gedicht 229

amma vāḻi tōḻi nāmaḻap

paṉṉāḷ pirinta aṟaṉi lāḷaṉ

vantaṉa ṉōmaṟṟu iravil

poṉpōl viṟalkaviṉ koḷḷuniṉ nutalē.

Gedicht 230

amma vāḻi tōḻi nammoṭu

ciṟutiṉaik kāval nākip perituniṉ

meltōḷ nekiḻavum tirunutal pacappavum

poṉpōl viṟaṟkaviṉ tolaitta

kuṉṟa nāṭaṟku ayarvarnaṉ maṇaṉē.

Gedicht 231

yāṅkuval lunaiyō ōṅkal veṟpa

irumpal kūntal tiruntiḻai arivai

titalai māmai tēyap

pacalai pāyap pirivu teyyō.

Gedicht 232

pōtār kūntal iyalaṇi aḻuṅka

ēti lāḷaṉai nīpirin tataṟkē

aḻavir maṇippūṇ aṉaiyap

peyalā ṉāeṉ kaṇṇē teyyō.

Gedicht 233

varuvai yallai vāṭainaṉi koṭitē

aruvarai maruṅkiṉ āymaṇi varaṉṟi

olleṉa iḻitarum aruviniṉ

kalluṭai nāṭṭuc cellal teyyō.

Gedicht 234

miṉṉavir vayaṅkiḻai ñekiḻac cāay

naṉṉutal pacatta lāvatu tuṉṉik

kaṉaviṟ kāṇum ivaḷē

naṉaviṟ kāṇāḷniṉ mārpē teyyō.

Gedicht 235

kaiyuṟa vīḻnta maiyil vaṉmoṭu

aritu kātalarp poḻutē ataṉāl

teriyiḻai teḷirppa muyaṅkip

piriyalam eṉkamō eḻukamō teyyō.

Gedicht 236

aṉṉaiyum aṟintaṉaḷ alarum āyiṉṟu

naṉmaṉai neṭunakar pulampukoḷa uṟutarum

iṉṉā vāṭaiyum malaiyum

nummūrc celkam eḻukamō teyyō.

Gedicht 237

kāmam kaṭava uḷḷam iṉaippa

yāmvantu kāṇpatōr paruvam āyiṉ

ōṅkit tōṉṟum uyarvaraikku

yāṅkeṉap paṭuvatu nummūr teyyō.

Gedicht 238

vāykkōṭṭu vayattakar vārātu māṟiṉum

kurūumayirp puruvai ācaiyiṉ alkum

āal aruvit taṇmeruñ cilampa

nīivaṉ varūum kālai

mēvarum mātōivaḷ nalaṉē teyyō.

Gedicht 239

curumpuṇak kaḷitta pukarmuka vēḻam

irumpiṇart tuṟukal piṭicettut taḻūniṉ

kuṉṟukeḻu naṉṉāṭṭuc ceṉṟa piṉṟai

nēriṟaip paṇaittōḷ ñekiḻa

vārā yāyiṉ vāḻēm teyyō.

Gedicht 240

aṟiyōm allēm aṟintaṉam mātō

poṟivaric ciṟaiya vaṇṭiṉam moyppac

cāntam nāṟum naṟiyōḷ

kūntal nāṟumniṉ mārpē teyyō.

Gedicht 241

nammuṟu tuyaram nōkki aṉṉai

vēlaṉ tantā ḷāyiṉav vēlaṉ

veṟikamaḻ nāṭaṉ kēṇmai

aṟiyumō tilla ceṟiyeyiṟ ṟōyē.

Gedicht 242

aṟiyā maiyiṉ veṟiyeṉa mayaṅki

aṉṉaiyum aruntuyar uḻantaṉaḷ ataṉāl

eyyātu viṭutalō koṭitē niraiyitaḻ

āymalar uṇkaṇ pacappac

cēymalai nāṭaṉ ceyta nōyē.

Gedicht 243

kaṟivaḷar cilampiṉ kaṭavuḷ pēṇi

aṟiyā vēlaṉ veṟiyeṉak kūṟum

atumaṉam koḷkuvai aṉaiyivaḷ

putumalar maḻaikkaṇ pulampiya nōykkē.

Gedicht 244

amma vāḻi tōḻi paṉmalar

naṟuntaṇ cōlai nāṭukeḻa neṭuntakai

kuṉṟam pāṭāṉ āyiṉ

eṉpayañ ceyyumō vēlaṟkuav veṟiyē.

Gedicht 245

poyyā marapiṉ ūrmuku vēlaṉ

kalaṅkumeyp paṭuttuk kaṉṉan tūkki

murukeṉa moḻiyum āyiṉ

keḻutakai kol ivaḷ aṇaṅki yōṟkē.

Gedicht 246

veṟiceṟit taṉaṉē vēlaṉ kaṟiya

kaṉmukai vayappuli kalaṅkumeyp paṭūu

puṉpalam vittiya puṉavar puṇartta

meymmai yaṉṉa peṇpāṟ puṇarntu

maṉṟil paiyuḷ tīrum

kuṉṟa nāṭaṉ uṟīiya nōyē.

Gedicht 247

aṉṉai tantatu ākuvatu aṟivaṉ

poṉṉakar varaippiṉ kaṉṉam tūkki

murukeṉa moḻiyum āyiṉ

aruvarai nāṭaṉ peyarkolō atuvē.

Gedicht 248

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peym maṇal muṟṟam kaviṉpeṟa iyaṟṟi

malaivāṉ koṇṭa ciṉaiiyaf vēlaṉ

kaḻaṅkiṉāl aṟikuvatu eṉṟāl

naṉṟāl amma niṉṟaivaḷ nalaṉē.

Gedicht 249

peymmaṇal varaippiṉ kaḻaṅkupaṭuttu aṉṉaikku

murukeṉa moḻiyum vēlaṉ maṟṟavaṉ

vāḻiya vilaṅku maruvic

cūrmalai nāṭaṉai aṟiyā tōṉē.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 250

poypaṭu aṟiyāk kaḻaṅkē meyyē

maṇivaraik kaṭci maṭamayil ālumnam

malarnta vaḷḷiyam kāṉam kiḻavōṉ

āṇṭakai viṟalvēḷ allaṉivaḷ

pūṇtāṅku iḷamulai aṇaṅkiyōṉē.

Gedicht 251

kuṉṟak kuṟavaṉ ārppiṉ eḻili

nuṉpal aḻituḷi poḻiyum nāṭa

neṭuvaraip paṭappai nummūrk

kaṭuvaral aruvi kāṇiṉum aḻumē.

Gedicht 252

kuṉṟak kuṟavaṉ pulvēyk kurampai

maṉṟāṭu iḷamaḻai maṟaikkum nāṭaṉ

puraiyōṉ vāḻi tōḻi viraipeyal

arumpaṉi aḷaiiya kūtirp

peruntaṇ vāṭaiyiṉ muntuvan taṉaṉē.

Gedicht 253

kuṉṟak kuṟavaṉ cārnta naṟumpukai

tēṅakamaḻ cilampiṉ varaiyakam kamaḻum

kāṉaka nāṭaṉ varaiyiṉ

maṉṟalum uṭaiyaḷkol tōḻi yāyē.

Gedicht 254

kuṉṟak kuṟavaṉ āram aṟutteṉa

naṟumpukai cūḻntu kāntaḷ nāṟum

vaṇṭmir cuṭarnutal kuṟumakaḷ

koṇṭaṉar celvartam kuṉṟukeḻu nāṭṭē.

Gedicht 255

kuṉṟak kuṟavaṉ kātal maṭamakaḷ

varaiyara makaḷirp puraiyuñ cāyalaḷ

aiyaḷ arumpiya mulaiyaḷ

ceyya vāyiṉaḷ mārpiṉaḷ cuṇaṅkē.

Gedicht 256

kuṉṟak kuṟavaṉ kātal maṭamakaḷ

vaṇpaṭu kūntal tantaḻaik koṭicci

vaḷaiyaḷ muḷaivāḷ eyiṟṟaḷ

iḷaiyaḷ āyiṉum āraṇaṅ kiṉaṉē.

Gedicht 257

kuṉṟak kuṟavaṉ kaṭavuṭ pēṇi

irantaṉaṉ peṟṟa veḷvaḷaik kuṟumakaḷ

āyari neṭuṅkaḷ kaliḻac

cēyatāl teyyanī piriyum nāṭē.

Gedicht 258

kuṉṟak kuṟuvaṉ kātal maṭamakaḷ

aṇimayil aṉṉa acainaṭaik koṭicciyaip

peruvarai nāṭaṉ varaiyum āyiṉ

koṭuttaṉem āyiṉōm naṉṟē

iṉṉum āṉātu naṉṉutal tuyirē.

Gedicht 259

kuṉṟak kuṟavaṉ kātal maṭamakaḷ

maṉṟa vēṅkai malarcila koṇṭu

malaiyuṟai kaṭavuḷ kulamutal vaḻuttit

tēmpalic ceyta īrnaṟuṅ kaiyaḷ

malarnta kāntaḷ nāṟik

kaviḻnta kaṇṇaḷem aṇaṅki yōḷē.

Gedicht 260

kuṉṟak kuṟavaṉ kātal maṭamakaḷ

mentōḷ koṭicciyaip peṟaṟkaritu tilla

paimpuṟap paiṅkiḷi oppalar

puṉpula mayakkattu viḷaintaṉa tiṉaiyē.

Gedicht 261

mentiṉai mēynta taṟukaṇ paṉṟi

vaṉkal aṭukkattut tuñcum nāṭaṉ

entai aṟital añcik kol

atuvē maṉṟa vārā maiyē.

Gedicht 262

ciṟutiṉai mēynta taṟukaṇ paṉṟi

tuṟukal aṭukkattut tuṇaiyoṭu vatiyum

ilaṅkumalai nāṭaṉ varūum

maruntum aṟiyumkol tōḻiavaṉ viruppē

Gedicht 263

naṉpoṉ aṉṉa puṉiṟutīr ēṉal

kaṭṭaḷai aṉṉa kēḻal māntum

kuṉṟukeḻu nāṭaṉ tāṉum

vantaṉaṉ vantaṉṟu tōḻieṉ nalaṉē.

Gedicht 264

iḷampiṟai yaṉṉa kōṭṭa kēḻal

kaḷaṅkaṉi yaṉṉa peṇpāṟ puṇarum

ayantikaḻ cilmapa kaṇṭirum

payantaṉa mātōnī nayntōḷ kaṇṇē.

Gedicht 265

pulikol peṇpāl puvarik kuruḷai

vaḷaiveṇ maruppiṉ kēḻal purakkum

kuṉṟukeḻu nāṭaṉ maṟantaṉaṉ

poṉpōl putalvaṉōṭu eṉnīt tōṉē

Gedicht 266

ciṟukaṇ paṉṟip peruñciṉa oruttaloṭu

kuṟuṅkai irumpuli porūum nāṭaṉ

naṉināṇ uṭaimaiyam maṉṟa

paṉippayan taṉanī nayntōḷ kaṇṇē.

Gedicht 267

ciṟukaṇ paṟip peruñciṉa oruttal

tuṟukal aṭukkattu villōr māṟṟi

aivaṉam kavarum kuṉṟa nāṭaṉ

vaṇṭupaṭu kūntalaip pēṇip

paṇpila collum tēṟutal cettē.

Gedicht 268

tāay iḻanta taḻuvarik kuruḷaiyoṭu

vaḷamalaic ciṟutiṉai yṇīiya kāṉavar

varaiyōṅku uyarcimaik kēḻal uṟaṅkum

naṉmalai nāṭaṉ pirital

eṉpayakkum mōnam viṭṭut tuṟantē.

Gedicht 269

kēḻal uḻuteṉak kiḷarnta eruvai

viaḷainta ceṟuvil tōṉṟum nāṭaṉ

vārātu avaṇuṟai nīṭiṉ nērvaḷai

iṇai īr ōti nīyaḻat

tuṇainaṉi iḻakkuveṉ maṭamai yāṉē.

Gedicht 270

kiḻaṅkakaḻ kēḻal uḻuta cilampil

talaiviḷai kāṉavar koytaṉar poyrum

pulleṉ kuṉṟattup pulampukoḷ neṭuvarai

kāṇiṉum kaliḻunōy cettut

tāmvan taṉarnam kāta lōrē.

Gedicht 271

avarai arunta manti pakarvar

pakkiṉ tōṉṟum nāṭaṉ vēṇṭiṉ

palpacup peṇṭirum peṟukuvaṉ

tolkēḷ ākaliṉ nalkumāl ivaṭkē.

Gedicht 272

karuviral mantik kallā vaṉpaṟaḻ

aruvarait tīntēṉ eṭuppai ayalatu

urukeḻu neṭuñciṉaip pāyum nāṭaṉ

iraviṉ varutal aṟiyāṉ

varum varum eṉpaḷ tōḻiyāyē.

Gedicht 273

attac ceyalait tuppuṟaḻ oḷtaḷir

puntalai manti vaṉpaṟaḻ ārum

naṉmalai nāṭa nīceliṉ

niṉnayattu uṟaivi eṉṉiṉum kaḻilmē.

Gedicht 274

mantik kaṇavaṉ kallāk koṭuvaṉ

oṉkēḻ vayappuli kuḻumaliṉ vairaintuṭaṉ

kuṉṟuyar aṭukkam koḷḷum nāṭaṉ

ceṉṟaṉaṉ vāḻi tōḻiyeṉ

meltōḷ kaviṉum pāyalum koṇṭē.

Gedicht 275

kuraṅkiṉ taliavaṉ kurumayirk kaṭuvaṉ

cūralañc ciṟukōl koṇṭu viyalaṟai

māri mokkuḷ puṭaikkum nāṭa

yāmniṉ nayattaṉam eṉiṉumem

āynalam vāṭumō aruḷuti eṉiṉē.

Gedicht 276

mantik kātalaṉ muṟimēy kaṭuvaṉ

taṇkamaḻ naṟaikkoṭi koṇṭu viyalaṟaip

poṅkal iḷamaḻai puṭaikkum nāṭa

nayavāy āyiṉum varaintaṉai ceṉmō

kaṉmukai vēṅkai malarum

naṉmalai nāṭaṉ peṇṭeṉap paṭuttē.

Gedicht 277

kuṟavar muṉṟil mātīṇṭu tuṟukal

kallā manti kaṭuvaṉōṭu ukaḷum

kuṉṟa nāṭaniṉ moḻival eṉṟum

payappa nīttal eṉivaḷ

kayattuvaḷar kuvaḷaiyiṉ amartta kaṇṇē.

Gedicht 278

cilampiṉ vetirattuk kaṇviṭu kaḻaikkōl

kuraṅkiṉ vaṉparaḻ pāyntaṉa ilañci

mīṉeṟi tūṇṭiliṉ nivakkum nāṭaṉ

uṟṟōr maṟavā nōytantu

kaṇṭō r taṇṭā nalaṅkoṇ ṭaṉaṉē.

Gedicht 279

kal ivar iṟṟi pulluvaṉa eṟik

kuḷavi mēynta manti tuṇaiyōṭu

varaimicai ukaḷum nāṭa nīvariṉ

kallakat tatuem ūrē

ampal cēri alarām kaṭṭē.

Gedicht 280

karuviral mantik kallā vaṉpārppu

iruvetir īrṅkaḻai ēṟic ciṟukōl

matipuṭaip patupōla tōṉṟum nāṭa

varaintaṉai nīeṉak kēṭṭuyāṉ

uraittaṉeṉ allaṉō aḵteṉ yāykkē.

Gedicht 281

veḷḷa varampiṉ ūḻi pōkiyum

kiḷḷai vāḻiya palavē oḷḷiḻai

irumpal kūntal koṭicci

peruntōḷ kāval kāṭṭi yavvē.

Gedicht 282

cāral puṟatta peruṅkural ciṟutiṉaip

pēramar maḻaikkaṇ koṭicci kaṭiyavum

cōlaic ciṟukiḷi uṉṉu nāṭa

ariruḷ perukiṉa vāral

kōṭṭumā vāḻaṅkum kāṭṭaka neṟiyē.

Gedicht 283

vaṉkaṇ kāṉavaṉ meṉcol maṭamakaḷ

puṉpula mayakkattu uḻuta ēaṉal

paimpuṟac ciṟukiḷi kaṭiyum nāṭa

periya kūṟi nīppiṉum

poyvalaip paṭūum peṇṭutavap palavē.

Gedicht 284

ariya tāmē cevvāyp paiṅkiḷi

kuṉṟak kuṟavar koytiṉaip paiṅkāl

iruvai nīḷpuṉaṅ kaṇṭum

pirital tēṟṟāp pēraṉ piṉavē.

Gedicht 285

piṉṉiruṅ kūntal naṉṉutal kuṟamakaḷ

meltiṉai nuvaṉai yuṇṭu taṭṭaiyiṉ

aivaṉac ciṟukiḷi kaṭiyum nāṭa

vīṅkuvaḷai nekiḻap pirital

yāṅkuval lunaiyō īṅkivaḷ tuṟantē.

Gedicht 286

ciṟutiṉai koyta iruvai veṇkāl

kāytta avaraip paṭukiḷi kaṭiyum

yāṇa rākiya naṉmalai nāṭaṉ

pukariṉṟu nayantaṉaṉ pōlum

kavarum tōḻieṉ māmaik kaviṉē.

Gedicht 287

neṭuvarai micaiyatu kuṟuṅkāl varuṭai

tiṉaipāy kiḷḷai verūum nāṭa

vallai maṉṟa poyttal

vallāy maṉṟanī allatu ceyalē.

Gedicht 288

naṉṟē ceyta utavi naṉṟuterintu

yām evaṉ ceykuvam neñcē

melliyal koṭicci kāppap

palkural ēṉal pāttarum kiḷiyē.

Gedicht 289

koṭicci iṉkural kiḷicet taṭukkattup

paiṅkural ēṉal paṭartarum kiḷiyeṉak

kāvalum kaṭiyunar pōlvar

mālvarai nāṭa varaintaṉai koṇmō.

Gedicht 290

aṟampuri ceṅkōl maṉṉaṉiṉ tāmnaṉi

ciṟantaṉa pōlum kiḷḷai piṟaṅkiya

pūkkamaḻ kūntal koṭicci

nōkkavum paṭumavaḷ oppavum paṭumē.

Gedicht 291

mayilkaḷ ālak kuṭiñai iraṭṭum

tuṟukal aṭukkattu atuvē paṇaittōḷ

āytaḻai nuṭaṅkum alkul

kātali uṟaiyum naṉinal lūrē.

Gedicht 292

mayilkaḷ ālap peruntēṉ imirat

taṇmaḻai taḻīiya māmalai nāṭa

niṉṉiṉum ciṟantaṉaḷ emakkē nīnayantu

naṉmaṉai aruṅkaṭi ayara

emnalam ciṟappayām iṉippeṟ ṟōḷē.

Gedicht 293

cilampukamaḻ kāntaṉ naṟuṅkulai yaṉṉa

nalampeṟu kaiyiṉeṉ kaṇputait tōyē

pāyal intuṇai yākiya paṇaittōḷ

tōkai māṭciya maṭantai

nīyalatu uḷarōeṉ neñcamarn tōrē.

Gedicht 294

erimaruḷ vēṅkai irunta tōkai

iḻaiyaṇi maṭantaiyiṉ tōṉṟum nāṭa

iṉitucey taṉaiyāl nuntai vāḻiyar

naṉmaṉai vatuvai ayara ivaḷ

piṉṉaruṅ kūntal malar aṇin tōrē.

Gedicht 295

varuvatu kollō taṉē vārātu

avaṇuṟai mēvaliṉ amaivatu kollō

puṉavar koḷḷiyiṉ pukalvarum maññai

iruvi yirunta kuruvi varuntuṟap

pantāṭu makaḷiriṉ paṭartarum

kuṉṟukeḻu nāṭaṉoṭu ceṉṟaeṉ neñcē.

Gedicht 296

koṭicci kākkum peruṅkural ēṉal

aṭukkal maññai kavaru nāṭa

naṭunāḷ kaṅkulum varuti

kaṭumā tākkiṉ aṟiyēṉ yāṉē.

Gedicht 297

virinta vēṅkaip peruñciṉait tōkai

pūkkoy makaḷiriṉ tōṉṟum nāṭa

piriyiṉum piriva taṉṟē

niṉṉoṭu mēya maṭantai naṭpē.

Gedicht 298

maḻaivaravu aṟiyā maññai ālum

aṭukkal nallūr acainaṭaik koṭicci

tāṉem aruḷāḷ āyiṉum

yāmtaṉ uḷḷupu maṟntaṟi yēmē.

Gedicht 299

kuṉaṟa nāṭaṉ kuṉṟattuk kavāaṉ

paiñcuṉaip pūtta pakuvāyk kuvaḷaiyum

amcil ōti acainaṭaik koṭicci

kaṇpōl malartalum arituivaḷ

taṉpōl cāyal maññaikkum aritē.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 300

koṭicci kūntal pōlat tōkai

amciṟai vivarikkum peruṅkal veṟpaṉ

vantaṉaṉ etirntaṉar koṭaiyē

amtīm kiḷavi polikaniṉ ciṟappē.

Palai – Trockenland: Gedichte 301–400

Gedicht 301

mālveḷ ḷōttirattu maiyil vāliṇar

aruñcuram celvōr ceṉṉik kūṭṭum

avvarai yiṟakkuvai yāyiṉ

maivarai nāṭa varuntuvaḷ peritē.

Gedicht 302

arumperuḷ ceyviṉai tappaṟkum urittē

peruntōḷ arivai takaittaṟkum uriyaḷ

cellāy ayiṉō naṉṟē

mallam pulampa ivaḷaḻap pirintē.

Gedicht 303

putukkalat taṉṉa kaṉiya ālam

pōkiltaṉait taṭukkum vēṉil aruñcuram

taṇṇiya iṉiya vāka

emmoṭuñ ceṉmō viṭalai nīyē.

Gedicht 304

kallāk kōvalar kōliṉ tōṇṭiya

āṉnīrp pattal yāṉai veḷavum

kallatark kavalai celliṉ melliyal

puyalneṭuṅ kūntal pulampum

vayamāṉ tōṉṟal vallā tīmē.

Gedicht 305

kaḷiṟu piṭitaḻīip piṟapulam paṭarātu

pacitiṉa varuttam paitaṟu kuṉṟattuc

cuṭartoṭik kuṟumakaḷ iṉaiya

eṉappayañ ceyyumō viṭalainiṉ celavē.

Gedicht 306

velpōrk kurucilnī viyaṉcuram iṟappiṉ

palkaḻ alkul avvari vāṭak

kuḻaliṉum iṉaikuvaḷ peritē

viḻavoli kūntal māa yōḷē.

Gedicht 307

ñelikai muḻaṅkaḻal vayamā verūum

kuṉṟuṭai aruñcuram celavayarn taṉaiyē

naṉṟil koṇkaniṉ poruḷē

pāvai yaṉṉaniṉ tuṇaipirintu varumē.

Gedicht 308

palliruṅ kūntal melliya lōḷvayiṉ

piriyāy āyiṉum naṉṟē viriyiṇark

kāl eṟuḻ oḷvi tāaya

murukamar māmalai pirinteṉap pirimē.

Gedicht 309

vēṉil tiṅkaḷ veñcuram iṟantu

celavuayarn taṉaiyāl nīyē naṉṟu

niṉṉayantu uṟaivi kaṭuñcūl ciṟuvaṉ

muṟuval kāṇṭaliṉ iṉitō

iṟuvarai nāṭanī iṟantucey poruḷē.

Gedicht 310

polampacum pāṇṭil kācunirai alkul

ilaṅkuvaḷai meltōḷ iḻainilai nekiḻap

pirital valluvai āyiṉ

aritē viṭalai ivaḷ āynutaṟ kaviṉē.

Gedicht 311

vēṅkai koyyunar pañcuram viḷippiṉum

āriṭaic celvōr āṟunaṉi verūum

kāṭuiṟan taṉarē kātalar

nīṭuvar koleṉa niṉaiyumeṉ neñcē.

Gedicht 312

aṟañcā liyarō aṟañcā liyarē

vaṟaṉuṇ ṭāyiṉum aṟañcā liyarō

vāḷvaṉap puṟṟa aruvik

kōḷval eṉṉaiyai maṟinta kuṉṟē.

Gedicht 313

teṟuvatu amma nummakaḷ viruppē

uṟutuyar avalamoṭu uyircelac cāayp

pāḻpaṭu neñcam paṭar aṭak kalaṅka

nāṭuiṭai vilaṅkiya vaippiṉ

kāṭuiṟan taṉaḷnam kāta lōṉē

Gedicht 314

avirtoṭi koṭpak kaḻutupukavu ayarak

karṅkaṇ kākkaiyoṭu kaḻukuvicumpu akalac

ciṟukaṇ yāṉai āḷvīḻtut tiritrum

nīḷiṭai aruñcuram eṉpanam

tōḷiṭai muṉinar ceṉṟa āṟē.

Gedicht 315

pāyal koṇṭa paṉimalar neṭuṅkaṇ

pūcal kēḷār cēyar eṉpa

viḻainekiḻ cellal uṟīik

kaḻaimutir cōlaik kāṭuiṟan tōrē.

Gedicht 316

poṉcey pāṇṭil polaṅkalam nantat

tērakal alkul avvari vāṭa

iṟantōr maṉṟa tāmē piṟaṅkulaip

pullarai ōmai nīṭiya

pulivaḻaṅku atara kāṉat tāṉē.

Gedicht 317

cūḻkam vammō tōḻi pāḻpaṭṭup

paitaṟa venta pālai veṅkāṭṭu

aruñcuram iṟantōr tēettuc

ceṉra neñcam nīṭiya poruḷē.

Gedicht 318

āynalam pacappa arumpaṭar naliya

vēymaruḷ paṇaittōḷ villilai nekiḻa

nacainaṉi koṉṟōr maṉṟa icainimirntu

ōṭeri naṭanta vaippiṉ

kōṭuyar piṟaṅkal malai iṟan tōrē.

Gedicht 319

kaṇpora viḷaṅkiya katirteṟu vaippiṉ

maṇpurai perukiya marammuḷi kāṉam

iṟantaṉa rōnam kātalar

maṟantaṉa rōtil maṟavā nammē.

Gedicht 320

muḷḷarai ilavattu oḷḷiṉar vāṉpū

muḻaṅkal acaivaḷi eṭuppa vāṉattu

urumuppaṭu kaṉaliṉ irunilattu uṟaikkum

kavalai aruñcuram pōyiṉar

tavalil arunōy talaitan tōrē.

Gedicht 321

ulaṟutalaip paruntiṉ uḷivāyp pēṭai

alaṟutalai ōmai amkavaṭ ṭēṟip

pulampukoḷa viḷikkum nilamkāy kāṉattu

moḻipeyar paṉmalai iṟappiṉum

oḻital cellātu oṇṭoṭi kuṇaṉē.

Gedicht 322

neṭuṅkaḻai muṉiya vēṉil nīṭik

kaṭuṅkatir ñāyiṟu kalpakat teṟutaliṉ

veyya vāyiṉai muṉṉē iṉiyē

oṇṇutal arivaiyai yuḷḷutoṟum

taṇṇiya vāyiṉa curaṭtiṭai yāṟē.

Gedicht 323

vaḷḷeyiṟṟuc cennāy vayavuṟu piṇaviṟkuk

kaḷḷiyaṅ kaṭattiṉaik kēḻal pārkkum

veñcurak kavalai nīnti

vanta neñcam nī nayantōḷ paṇpē.

Gedicht 324

erikavarn tuṇṭa eṉṟūḻ nīḷiṭaic

ciṟitukaṇ paṭuppiṉum kāṇkuveṉ maṉṟa

naḷḷeṉ kaṅkul naḷimaṉai neṭunakar

vēṅkai veṉṟa cuṇaṅkiṉ

tampāy kūntal māa yōḷē.

Gedicht 325

vēṇil araiyattu ilaiyoli verīip

pōkil pukāvuṇṇātu piṟitupulam paṭarum

vempalai aruñcuram naliyātu

emvem kātali paṇputuṇaip peṟṟē.

Gedicht 326

aḻalavir naṉntalai niḻaliṭam peṟātu

maṭamāṉ amapiṉai maṟiyoṭu tiraṅka

nīrmaruṅku aṟutta nirampā iyaviṉ

iṉṉā maṉṟa curamē

iṉiya maṟaiyāṉ oḻintōḷ paṇpē.

Gedicht 327

poṟivarit taṭakkai vētal añcic

ciṟukaṇ yāṉai nilantoṭal celvā

veyiṉmuḷi cōlaiya vēyuyar curaṉē

aṉṉa āriṭai yāṉum

taṇmai ceytait takaiyōṉ paṇpē.

Gedicht 328

nuṇmaḻai taṉitteṉa naṟumalar tāayt

taṇṇiya vāyiṉum veyya maṉṟa

maṭavaral intuṇai oḻiyak

kaṭamutir cōlaiya kāṭiṟat tēṟkē.

Gedicht 329

āḷvaḻakku aṟṟa pāḻpaṭu naṉantalai

vemmuṉai aruñcuram nīnti nammoṭu

maṟutaru vatukol tāṉē ceṟitoṭi

kaḻintuku nilaiya vāka

oḻintōḷ koṇṭaeṉ uraṅkeḻu neñcē.

Gedicht 330

ventuka ḷākiya veyirkaṭam nīnti

vantaṉam āyiṉum oḻikaiṉic celavē

aḻuta kaṇṇaḷ āynalam citaiyak

katirteṟu vañcuram niṉaikkum

avirkol āytoṭi uḷḷattup paṭarē.

Gedicht 331

amma vāḻi tōḻi aviḻiṇark

karuṅkāl marāattu vaikiciṉai vāṉpū

aruñcuram cellunar oḻintōr uḷḷa

iṉiya kamḻum veṟpiṉ

iṉṉā eṉpaavar ceṉṟa āṟē.

Gedicht 332

amma vāḻi tōḻi eṉṉatūum

aṟanila maṉṟa tāmē viṟaṉmicaik

kuṉṟukeḻu kāṉathṭa paṇpiṉ mākkaṇam

koṭitē kātalip pirital

cellal aiya eṉṉā tavvē.

Gedicht 333

amma vāḻi tōḻi yāvatum

vallā kollō tāmē avaṇa

kalluṭai naṉṉāṭṭup puḷḷīṉap perntōṭu

yāam tuṇaipuṇarntu uṟaitum

yāṅkup pintuṟaiti eṉṉā tavvē.

Gedicht 334

amma vāḻi tōḻi ciṟiyilai

nelli nīṭiya kalvāy kaṭattiṭaip

pētai neñcam piṉcelac ceṉṟōr

kalliṉum valiyar maṉṟa

pllital uṇkaṇ aḻappirn tōrē.

Gedicht 335

amma vāḻi tōḻi namvayiṉ

neytō raṉṉa veviya eruvai

kaṟpuṭai maruṅkil kaṭumuṭai yārkkum

kaṭunaṉi kaṭiya eṉpa

nīṭi ivaṉ varunar ceṉṟa āṟē.

Gedicht 336

amma vāḻi tōḻi namvayiṉ

piriyalar pōlap puṇarntōr maṉṟa

niṉṟatil poruṭpiṇi muṟṟiya

eṉṟūḻ nīṭiya curaṉiṟan tōrē.

Gedicht 337

amma vāḻi tōḻi nam vayiṉ

meyyuṟa virumpiya kaikavar muyakkiṉum

iṉiya maṉṟa tāmē

paṉiyirum kuṉṟam ceṉṟōrkkup poruḷē.

Gedicht 338

amma vāḻi tōḻi cāral

ilaiyila valarnta ōṅkunilai ilavam

malaiyuṟu tīyil curamutal tōṉṟum

pirivaruṅ kālaiyum pirital

arituval lunarnam kāta lōrē.

Gedicht 339

amma vāḻi toḻi ciṟiyilaik

kuṟuñciṉai vēmpiṉ naṟumpaḻam uṇīiya

vāval ukakkum mālaiyum

iṉṟukol kātalavar ceṉṟa nāṭē.

Gedicht 340

Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.

amma vāḻi toḻi kātalar

uḷḷār kolnām maruḷuṟ ṟaṉamkol

viṭṭuc ceṉṟaṉar nammē

taṭṭait tīyiṉ ūralar eḻavē.

Gedicht 341

avarō vārār tāṉvan taṉṟē

kuyiṟpeṭai iṉkural akava

ayirkkēḻ nuṇṇaṟal nuṭaṅkum poḻutē.

Gedicht 342

avarō vārār tāṉvan taṉṟē

curumpukaḷittu ālum iruñciṉaik

karuṅkāl nuṇavam kamaḻum poḻutē.

Gedicht 343

avarō vārār tāṉvan taṉṟē

tiṇinilaik kōṅkam payanta

aṇimiku koḻumukai uṭaiyum poḻutē.

Gedicht 344

Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.

avarō vārār tāṉ vantaṉṟē
naṟum pūṅkuravam payanta
ceyyāp pāvai koyyum poḻutē.

Gedicht 345

Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.

avarō vārār tāṉ vantaṉṟē
putup pū atiral tāayk
katuppu aṟal aṇiyum kāmar poḻutē.

Gedicht 346

avarō vārār tāṉvan taṉṟē

añciṉaip pātiri alarnteṉac

ceṅkaṇa iruṅkuyil aṟaiyum poḻutē.

Gedicht 347

avarō vārār tāṉvan taṉṟē

eḻiltakai iḷamulai poliyap

porippūm puṉkiṉ muṟitimir poḻutē.

Gedicht 348

avarō vārār tāṉvan taṉṟē

valañcuri marāam vēyntunam

maṇṅkamaḻ taṇpoḻil malarum poḻutē.

Gedicht 349

avarō vārār tāṉvan taṉṟē

porikāl māñciṉai putaiya

erikāl iḷantaḷir īṉum poḻutē.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 350

avarō vārār tāṉvan taṉṟē

vēmpiṉ oṇpū uṟappat

tēmpaṭu kiḷaviyavart teḷīkkum pōtē.

Gedicht 351

atta palaviṉ veyiltiṉ ciṟukāy

aruñcuram celvōr aruntiṉar kaḻiyum

kāṭupiṉ oḻiya vantaṉar tīrkiṉip

pallital uṇkaṇ maṭantainiṉ

nalleḻil alkul vāṭiya nilaiyē.

Gedicht 352

viḻuttoṭai maṟavar villiṭat tolaintōr

eḻuttuṭai naṭukial aṉṉa viḻuppiṇarp

peruṅkai yāṉai iruñciṉam uṟaikkum

veñcuram ariya eṉṉār

vantaṉar tōḻinam kāta lōrē.

Gedicht 353

erikkoṭi kanalai iya cevvarai pōlac

cuṭarppūṇ viḷaṅkum enteḻil akalam

nī iṉitu muyaṅka vantaṉar

māyiruñ cōlai malaiyiṟan tōrē.

Gedicht 354

īrm piṇavu puṇarnta cennāy ēṟṟāi

maṟiyuṭai māṉpiṇai koḷḷātu kaḻiyum

ariya curaṉvan taṉarē

teriyiḻai arivainiṉ paṇputara viraintē.

Gedicht 355

tiruntiḻai arivai niṉṉalam uḷḷi

aruñceyal poruṭpiṇi peruntiru uṟukeṉac

collātu peyartan tēṉē palpoṟic

ciṟukaṇ yāṉai tiritarum

neṟivilaṅku atara kāṉat tāṉē.

Gedicht 356

uḷḷutaṟku iṉiya maṉṟa celvar

yāṉai piṇitta poṉpuṉai kayiṟṟiṉ

oḷḷeri mēynta curattiṭai

uḷḷam vāṅkat tantaniṉ kuṇaṉē.

Gedicht 357

kuravam malara maravam pūppac

curaṉaṇi koṇṭa kāṉam kāṇūu

aḻuṅkuka ceyporuḷ celavueṉa virumpiniṉ

amkaliḻ māmai kaviṉa

vantaṉar tōḻinam kāta lōrē.

Gedicht 358

kōṭuyar paṉmalai iṟantaṉar āyiṉum

nīṭaviṭumō maṟṟē nīṭuniṉaintu

tuṭaittoṟum tuṭaittoṟum kalaṅki

uṭiatteḻu veḷḷa mākiya kaṇṇē.

Gedicht 359

arumporuḷ vēṭkaiya mākiniṉ tuṟantu

peruṅkal atariṭaip pirinta kālait

tavanaṉi neṭiya vāyiṉa iṉiyē

aṇiyiḻai uḷḷiyām varutaliṉ

aṇiya vāyiṉa curattaiṭai yāṟē.

Gedicht 360

erikavarn tuṇṭa eṉṟūḻ nīḷiṭai

ariya vāyiṉum eḷiya aṉṟē

avavūṟu neñcam kalavunaṉi virumpik

kaṭumāṉ tiṇtēr kaṭaii

neṭumāṉ nōkkiniṉ uḷḷi varavē.

Gedicht 361

uyarkaraik kāṉyāṟṟu avirmaṇal akantuṟai

vēṉiṟ pātiri virimalar kuvaiit

toṭalai tai iya maṭavaral makaḷē

kaṇṇiṉum katavaniṉ mulaiyē

mulaiyiṉum katavaniṉ taṭameṉ tōḷē.

Gedicht 362

patukkait tāya otukkaruṅ kavalaic

ciṟukaṇ yāṉai uṟupakai niṉaiyātu

yākkuvan taṉaiyō pūntār mārpa

aruḷpuri neñcam uyttara

iruḷpora niṉṟa iravi ṉāṉē.

Gedicht 363

cilaiviṟ pakaḻic centuva rāṭaik

kolaival eyiṉar taṅkainiṉ mulaiya

cuṇaṅkeṉa niṉaiti nīyē

aṇaṅkeṉa niṉaiyumeṉ aṇaṅkuṟu neñcē.

Gedicht 364

muḷamā valci eyiṉar taṅkai

iḷamā eyiṟṟikkum innilai aṟiyac

colliṉēṉ irakkum aḷavai

veḷvēl viṭalai viraiyā tīmē.

Gedicht 365

kaṇamā tolaiccit taṉṉaiyar tanta

niṇavūṉ valcip paṭupuḷ oppum

nalamāṇ eyiṟṟi pōlap palamiku

nalnalam nayavara uṭaiyai

eṉnōṟ ṟaṉaiyō māiṉ taḷirē.

Gedicht 366

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aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉai tōḻi

pacantaṉaḷ periteṉac civanta kaṇṇai

koṉṉē kaṭavuti yāyiṉ eṉṉatūum

aṟiya ākumō maṟṟē

muṟiyiṇark kōṅkaM payanta māṟē.

Gedicht 367

poriyaraik kōṅkiṉ poṉmaruḷ pacuvī

viriyiṇar vēṅkaiyoṭu vēṟupaṭa milaicci

virivumalar aṇinta vēṉil kāṉyāṟṟut

tēroṭu kuṟuka vantōṉ

pēroṭu puṇarntaṉṟu aṉṉaiivaḷ uyirē.

Gedicht 368

erippū ilavattu ūḻkaḻi paṉpalar

porippūm puṉkiṉ pukarniḻal varikkum

taṇpata vēṉil iṉpa nukarcci

emmoṭu koṇmō perumaniṉ

emmel ōti aḻivilaḷ eṉiṉē.

Gedicht 369

vaḷamalar tatinta vaṇṭupaṭu naṟumpoḻil

muḷainirai muṟuval oruttiyoṭu nerunal

kuṟinī ceytaṉai eṉpa alarē

kurava nīḷciṉai uṟaiyum

paruva mākkuyil kauvaiyil peritē.

Gedicht 370

vaṇciṉaik kōṅkiṉ taṇkamaḻ paṭalai

iruñciṟai vaṇṭiṉ peruṅkiḷai moyppa

nīnayantu uṟaiyap paṭṭō ḷ

yāva ḷōem maṟaiyā tīmē.

Gedicht 371

maḷḷar kōṭṭiṉ maññai yālum

uyarneṭum kuṉṟam paṭumaḻai talaiic

curanaṉi iṉiya vākuka tilla

aṟaneṟi ituveṉat teḷintaeṉ

piṟainutaṟ kuṟumakaḷ pōkiya curaṉē.

Gedicht 372

eṉṉum uḷḷiṉaḷ kollō taṉṉai

neñcuṇat tēṟṟiya vañciṉak kāḷaiyoṭu

aḻuṅkal mūtūr alareḻac

ceḻumpal kuṉṟam iṟantaeṉ makaḷē.

Gedicht 373

niṉaittoṟum kalilum iṭumpai eytuka

pulikkōṭ piḻaiṭta kavaikkōṭṭu mutukalai

māṉpiṇai aṇaitara āṇkural viḷikkum

veñcuram eṉmakaḷ uytta

vampamai valvilviṭalai tāyē.

Gedicht 374

pallūl niṉaippiṉum nalleṉ ṟūḻa

miḷi muṉpiṉ kāḷai kāppa

muṭiyakam pukāk kūntalaḷ

kaṭuvaṉum aṟiyāk kāṭuiṟan tōḷē.

Gedicht 375

ituveṉ pāvai pāvai itueṉ

alamaru nōkkiṉ nalamvaru cuṭarnutal

paiṅkiḷi eṭutta paiṅkiḷi eṉṟivai

kāṇtoṟum kāṇtoṟum kalaṅka

nīṅkiṉa ḷōeṉ pūṅka ṇōḷē.

Gedicht 376

nāḷtoṟum kaliḻum eṉṉiṉum iṭainiṉṟu

kāṭupaṭu tīyiṉ kaṉaliyar mātō

nalviṉai neṭunakar kalleṉak kalaṅkap

pūppurai uṇkaṇ maṭavaral

pōkkiya puṇartta aṟaṉil pālē.

Gedicht 377

nīrnacaikku ūkkiya uyaval yāṉai

iyampuṇar tūmpiṉ uyirkkum attam

ceṉṟaṉaḷ maṉṟaeṉ makaḷē

pantum pāvaiyum kaḻaṅkumemakku oḻittē.

Gedicht 378

celliya muyalip pāaya ciṟakar

vāval ukakkum mālaiyām pulampap

pōkiya avaṭkō nōvēṉ tēmoḻit

tuṇaiyilaḷ kaliḻum neñciṉ

iṇaiyēr uṇkaṇ ivaṭkunō vatumē.

Gedicht 379

taṉṉamar āyamoṭu naṉmaṇa nukarcciyiṉ

iṉitāṅ kollō taṉakkē paṉivarai

iṉakkaḷiṟu vaḻaṅkum cōlai

vayakkuṟu veḷvēl avaṟpuṇarntu celavē.

Gedicht 380

attam nīḷiṭai avaṉoṭu pōkiya

muttēr veṇpal mukiḻnakai maṭavaral

tāyar eṉṉum peyarē vallāṟu

eṭuttēṉ maṉṟa yāṉē

koṭuttōr maṉṟaavaḷ āyat tōrē.

Gedicht 381

paiṅkāy nelli palavuṭaṉ micaintu

ceṅkāl marāatta variniḻal iruntōr

yārkol aḷiyar tāmē vārciṟaik

kuṟuṅkāl makaṉṟil aṉṉa

uṭaṉpuṇar koḷkaik kāta lōrē.

Gedicht 382

puṉṉolikku amartta kaṇṇaṉ veḷvēl

tiruntukaḻ kāḷaiyoṭu aruñcuram kaḻivōḷ

elliṭai acainta kalleṉ cīṟūrp

puṉaiyiḻai makaḷirp payanta

maṉaikeḻu peṇṭirkku nōvumār peritē.

Gedicht 383

kōḷcurumpu araṟṟum nāḷcurattu amaṉṟa

neṭuṅkāṇ marāattuk kuṟuñciṉai paṟṟi

valñcuri vāliṇar koytaṟku niṉṟa

maḷḷaṉ uḷḷa makiḻkūrntuaṉṟē

pañcāyp pāvaikkum taṉakkum

amcāy kūntal āyvatu kaṇṭē.

Gedicht 384

cēṇpulam muṉṉiya acainaṭai antaṇir

nummoṉṟu irantaṉeṉ moḻival emmūr

āynayantu eṭutta āynalam kaliṉa

āriṭai iṟantaṉaḷ eṉmiṉ

nēr iṟai muṉkaieṉ āyat tōrkkē.

Gedicht 385

kaṭuṅkaṇ kāḷaiyoṭy neṭuntēr ēṟik

kōḷval vēṅkai malaiyiṟakkoḻiya

vēṟupal aruñcuram iṟantaṉaḷ avaḷeṉak

kūṟumiṉ vāḻiyō āṟucel mākkaḷ

naltōḷ nayantupā rāṭṭi

eṉkeṭuttu irunta aṟaṉil yāykkē.

Gedicht 386

puṉkaṇ yāṉaiyoṭu pulivaḻaṅku attam

naynta kātalaṟ puṇarntuceṉ ṟaṉaḷē

neṭuñcuvar nallil maruṇṭa

iṭumpai uṟaviniṉ kaṭuñcūl makaḷē.

Gedicht 387

aṟampuri arumaṟai naviṉṟa nāvil

tiṟampuri koḷkai antaṇīr toḻuvaleṉṟu

oḷtoṭi viṉavum pētaiyam peṇṭē

kaṇṭaṉem amma curattiṭai avaḷai

intuṇai iṉitupā rāṭṭak

kuṉṟuyar piṟaṅkal malaiyiṟant tōḷē.

Gedicht 388

nerumpavir kaṉali urppuciṉan taṇiyak

karuṅkāl yāttu variniḻal irīic

ciṟuvarai iṟappiṉ kāṇkuvai ceṟitoṭip

poṉṉēr mēṇi maṭantaiyoṭu

veṉvēl viṭalai muṉṉiya curaṉē.

Gedicht 389

ceyviṉai polinta ceṟikaḻal nōntāḷ

maiyaṇal kāḷaiyoṭu paiya iyalip

pāvai yaṉṉaeṉ āytoṭi maṭantai

ceṉṟaṉaḷ eṉṟir aiya

oṉṟiṉa vōavaḷ amcilam paṭiyē.

Gedicht 390

nallōr āṅkaṇ parntukai toḻutu

pallūḻ maṟuki vaṉavu vōyē

tiṇtōḷ valvil kāḷaiyoṭu

kaṇṭaṉem maṉṟa curattiṭai yāmē.

Gedicht 391

maṟuvil tūvic ciṟukaruṅ kākkai

aṉpuṭai marapiṉniṉ kiḷaiyōṭu ārap

paccūṉ peyta painniṇa valci

polampuṉai kalattil tarukuveṉ mātō

vemciṉa viṟalvēl kāḷaiyoṭu

amcil ōtiyai varakkarain tīmē.

Gedicht 392

vēyvaṉappu iḻanta tōḷum veyilteṟa

vāykaviṉ tonanta nutalum nōkkip

pariyal vāḻi tōḻi pariyiṉ

ellaiil iṭumpai tarūum

nalvarai nāṭaṉoṭu vanta māṟē.

Gedicht 393

tuṟantataṉ koṇṭu tuyaraṭac cāay

aṟampulantu paḻikkum aṇka ṇāṭṭi

evva neñciṟku ēma māka

vantaṉa ḷōniṉ makaḷē

ventiṟal veḷvēl viṭalaimun tuṟavē.

Gedicht 394

māṇpil koḷkaiyoṭu mayaṅkutuyar ceyta

aṉpil aṟāṉum aruḷiṟṟu maṉṟa

veñcuram iṟanta amcil ōtip

perumaṭa māṉpiṇai alaitta

ciṟunutal kuṟumakaḷ kāṭṭiya vammē.

Gedicht 395

muḷivayirp piṟanta vaḷivaḷar kūreric

cuṭarviṭu neṭuṅkoṭi viṭarkukai muḻaṅkum

iṉṉā aruñcuram tīrntaṉam meṉmela

ēkumati vāḻiyō kuṟumakaḷ pōtukalantu

kaṟaṅkicai aruvi vīḻum

piṟaṅkirum cōlainam malaikeḻu nāṭṭē.

Gedicht 396

pulippoṟi vēṅkaip poṉṉiṇar koytuniṇ

katuppayal aṇiyum aḷavai paipayac

curattiṭai ayarcciyai āṟuka maṭantai

kalkeḻu ciṟappiṉ nammūr

evvirun tākip pukuka nāmē.

Gedicht 397

kaviḻmayir eruttiṉ cennāy ēṟṟai

kuruḷaip paṉṟi koḷḷātu kaḻiyum

curaṉaṇi vārā niṉṟaṉaḷ eṉpatu

muṉṉuṟa virantanīr uraimiṉ

iṉnakai muṟuvaleṉ āyattōrkkē.

Gedicht 398

puḷḷum aṟiyāp palpaḻam paḻuṉi

maṭamāṉ aṟiyāt taṭanīr nilaiic

curanaṉi iṉiya vākuka eṉṟu

niṉaittoṟum kaliḻum eṉṉiṉum

mikapperitu pulampiṉṟu tōḻinam ūrē.

Gedicht 399

nummaṉaic cilampu kaḻīi ayariṉum

emmaṉai vatuvai naṉmaṇam kaḻikeṉac

colliṉ evaṉō maṟṟē veṉvēl

maiyaṟa viḷaṅkiya kaḻalaṭip

poyval kāḷaiyai īṉṟa tāykkē.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 400

maḷḷar aṉṉa maravan taḻīi

makaḷir aṉṉa āṭukoṭi nuṭakkum

arumpatam koṇṭa perumpata vēṉil

kātal puṇarntaṉaḷ āki āykaḻal

veñciṉa viralvēl kālaiyoṭu

iṉṟupuku tarumeṉa vantaṉṟu vantaṉṟu tūtē.

Mullai – Wald- und Weideland: Gedichte 401–500

Gedicht 401

maṟiyiṭaip paṭutta māṉpiṇai pōlap

putalvaṉ naṭuvaṇa ṉāka naṉṟum

iṉitu maṉṟaavar kiṭakkai muṉiviṉṟi

nīlniṟa viyalakam kavaiiya

īṉum umparum peṟalarum kuraittē.

Gedicht 402

putalvaṟ kavaiiya tāypuṟa muyaṅki

nacaiyiṉaṉ vatinta kiṭakkai pāṇar

narampuḷar muraṟkai pōla

iṉitāl amma paṇpumā ruṭaittē.

Gedicht 403

puṇarntakā taliyiṉ putalvaṉ talaiyum

amarnta uḷḷam peritā iṉṟē

akaṉperuñ ciṟappiṉ tantai peyaraṉ

muṟuvalil iṉṉakai payiṟṟic

ciṟutēr uruṭṭum taḷarnaṭai kaṇṭē.

Gedicht 404

vāḻnutal arivai makaṉmulai yūṭṭat

tāṉavaṉ ciṟupuṟam kavaiyiṉaṉ naṉṟu

naṟumpūm taṇpuṟa aṇinta

kuṟumpal poṟaiya nāṭukiḻa vōṉē.

Gedicht 405

oṇcuṭarp pāṇṭil ceñcuṭar pōla

maṉaikkuviḷak kāyiṉaḷ maṉṟa kaṉaippeyal

pūppala aṇinta vaippiṉ

puṟavaṇi nāṭaṉ putalvaṉ tāyē.

Gedicht 406

mātar uṇkaṇ makaṉviḷai yāṭak

kātalit taḻīi iṉitirun taṉaṉē

tātār piracam ūtum

pōtār puṟaviṉ nāṭukiḻa vōṉē.

Gedicht 407

naynta kātalit taḻīip pāṇar

naympaṭu muraṟkaiyiṉ yātta payaṉterintu

iṉpuṟu puṇarcci nukarum

meṉpula vaippiṉ nāṭukiḻa vōṉē.

Gedicht 408

pāṇar mullai pāṭac cuṭariḻai

vaṇutal arivai mullai malaiya

iṉitirun taṉaṉē neṭuntakai

tuṉitīra koḷkaittaṉ putalvaṉoṭu polintē.

Gedicht 409

putalvaṉ kavaiiyiṉaṉ tantai meṉmoḻip

putalvaṉ tāyō iruvarum kavaiyiṉaḷ

iṉitu maṉṟaavar kiṭakkai

naṉiyirum parappiṉiv ulakuṭaṉ uṟumē.

Gedicht 410

mālai muṉṟila kuṟuṅkāl kaṭṭil

maṉaiyōḷ tuṇaivi yākap putalvaṉ

mārpiṉ ūrum makiḻnakai iṉpap

poḻutiṟku ottaṉṟu maṉṉē

meṉpiṇit tamma pāṇaṉatu yāḻē.

Gedicht 411

ārkural eḻili aḻituḷi citaṟik

kārtoṭaṅ kiṉṟāl kāmar puṟavē

vīḻtaru putuppuṉal āṭukam

tāḻiruṅ kūntal vammaṭi viraintē.

Gedicht 412

kāyā koṉṟai neytal mullai

pōtaviḻ taḷavoṭu piṭavalarntu kaviṉip

pūvaṇi koṇṭaṉṟāl puṟavē

pēramark kaṇṇi āṭukam viraintē.

Gedicht 413

niṉṉutal nāṟum naṟuntaṇ puṟaviṉ

niṉṉē pōla maññai yālak

kārtoṭaṅ kiṉṟāl poḻutē

pēriyal arivai nānayattakavē.

Gedicht 414

puḷḷum māvum puṇarntiṉatu ukaḷak

kōṭṭavum koṭiyavum pūppala paḻuṉi

melliyal arivai kaṇṭiku

mallal ākiya maṇaṅ kamaḻ puṟavē.

Gedicht 415

ituvē maṭantainām mēviya poḻutē

utuvē maṭantainām uḷḷiya puṟavē

iṉituṭaṉ kaḻikkiṉ iḷamai

iṉitāl amma iṉiavarp puṇarvē.

Gedicht 416

pōtār naṟuntukaḷ kaviṉip puṟavil tātārntu

kaḷiccurumpu araṟṟum kāmar putaliṉ

maṭappiṭi taḻīiya māvē

cuṭarttoṭi maṭavaral puṇarntaṉam yāmē.

Gedicht 417

kārkalan taṉṟāl puṟavē palavuṭaṉ

nērparan taṉavāl puṉamē ērkalantu

tātār piracam moyppap

pōtār kūntal muyaṅkiṉaḷ emmē.

Gedicht 418

vāṉam pāṭi vaṟaṅkaḷaintu āṉātu

aḻituḷi talaiiya puṟaviṉ kāṇvara

vāṉara makaḷā nīyē

māṇmulai aṭaiya muyaṅki yōyē.

Gedicht 419

uyirkalantu oṉṟiya ceyirtīr kēṇmaip

pirintuṟal aṟiyā viruntu kavavi

nampōl nayavarap puṇarntaṉa

kaṇṭiku maṭavaral puṟaviṉ māvē.

Gedicht 420

poṉṉeṉamalarnta koṉṟai maṇiyeṉat

tēmpaṭu kāyā malarnta toṉṟiyoṭu

naṉṉalam eytiṉai puṟavē niṉṉaik

kāṇiya varutum yāmē

vāḷnutal arivaiyoṭu āynalam paṭarntē.

Gedicht 421

mālai veṇkāḻ kāvalar vīca

naṟumpūm puṟaviṉ oṭuṅkumuyal iriyum

puṉpula nāṭaṉ maṭamakaḷ

nalaṅkiṉar paṇaittōḷ vilaṅkiṉa celavē.

Gedicht 422

kaṭumpari neṭuntērk kālval puravi

neṭuṅkoṭi mullaiyoṭu taḷavamatir utira

viraiyupu kaṭai inām celliṉ

niraivaḷai muṉkai varuntalō ilaḷē.

Gedicht 423

māmalai iṭiyūut taḷīcorin taṉṟē

vāḷnutal pacappac celavayarn taṉaiyē

yāmē nintuṟantu amaiyalam

āymalar uṇkaṇum nīrniṟain taṉavē.

Gedicht 424

puṟavaṇi nāṭaṉ kātal maṭamakaḷ

oṇṇutal pacappa nīceliṉ teṇṇīrp

pōtaviḻ tāmarai aṉṉaniṉ

kātalaṉ putalvaṉ aḻumiṉi mulaikkē

Gedicht 425

puṉpuṟap pēṭai cēval iṉpuṟa

maṉṉar iyavariṉ iraṅkum kāṉam

vallai neṭuntēr kaṭaviṉ

allal arunōy oḻittal emak keḷitē.

Gedicht 426

veṉvēl vēntaṉ aruntoḻil tuṟantiṉi

naṉṉutal yāṉē celaoḻin taṉaṉē

muracupāṭu atira ēvi

aracupaṭak kaṭakkum aruñcamat tāṉē.

Gedicht 427

Redaktion: Die digitale Vorlage enthält eine fehlerhafte tamilische Zeichenfolge; weiterer Abgleich erforderlich.

pēramar malarkkaṇ maṭantai nīyē

kāretir ஦oḻuteṉa viṭalol lāyē

pōruṭai vēntaṉ pācaṟai

vārāṉ avaṉeṉac celavaḻuṅ kiṉaṉē.

Gedicht 428

tērcela aḻuṅkat tiruvil kōli

ārkali eḻili cōrtoṭaṅ kiṉṟē

vēntuviṭu viḻuttoḻil oḻiya

yāntoṭaṅ kiṉṉāl niṉpuran taralē.

Gedicht 429

palliruṅ kūntal pacappu nīviṭiṉ

celvēm tilla yāmē ceṟṟār

velkoṭi araṇam murukkiya

kallā yāṉai ventupakai velaṟkē.

Gedicht 430

neṭumpoṟai micaiya kuṟuṅkāl koṉṟai

aṭarpoṉ eṉṉac cuṭaritaḻ pakarum

kāṉkeḻu nāṭaṉ makaḷō

aḻutal āṉṟiciṉ aḻuṅkuval celavē.

Gedicht 431

naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē

aṇiniṟa irumpoṟai mīmicai

maṇiniṟa uruviṉa tōkaiyum uṭaittē.

Gedicht 432

naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē

cuṭupoṉ aṉṉa koṉṟai cūṭik

kaṭipuku vaṉarpōl maḷḷarum uṭaittē

Gedicht 433

naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē

nīrppaṭa eḻili vīcum

kārppeyaṟku etiriya kāṉamum uṭaittē.

Gedicht 434

naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē

maṟiyuṭai māṇpiṇai ukaḷat

taṇpeyal poḻinta iṉpamum uṭaittē.

Gedicht 435

naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē

nilaṉ aṇi neytal malarap

polaṉaṇi koṉṟaiyum piṭavamum uṭaittē.

Gedicht 436

naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē

naṉpoṉ aṉṉa cuṭariṇark

koṉṟaiyoṭu malarnta kuruntumā ruṭaittē.

Gedicht 437

naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē

ālit taṇmaḻai talaiiya

vāliya malarnta mullaiyum uṭaittē.

Gedicht 438

naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē

paimputal pampū malara

iṉpuṟat taruna paṇpumār uṭaittē.

Gedicht 439

naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē

kuruntak kaṇṇik kōvalar

peruntaṇ nilaiya pākkamum uṭaittē.

Gedicht 440

naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē

taṉpeyal aḷitta poḻutiṉ

oṇcuṭart tōṉṟiyum taḷavamum uṭaittē.

Gedicht 441

aiya āyiṉa ceyyōḷ kaḷavi

kārnāḷ urumoṭu kaiyaṟap pirinteṉa

nōy naṉku ceytaṉ emakkē

yāmuṟu tuyaram avaḷ aṟiyiṉō naṉṟē.

Gedicht 442

Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.

peruñciṉa vēntaṉ aruntoḻil taṇiyiṉ

viruntu naṉi peṟutalum uriyaḷ mātō

iruṇṭu tōṉṟum vicumpiṉuyar nilaiyulakattu

aruntati aṉaiya kaṟpiṉ

kurumpai maṇippūṇ putalvaṉ tāyē

Gedicht 443

naṉicēttu eṉṉātu naltēr ēṟicceṉṟu

ilaṅku nilaviṉ iḷampiṟai pōlak

kāṇkuvam tilavaḷ kaviṉpeṟu cuṭarnutal

viṇṇuyar araṇpala veḷaviya

maṇṇuṟu muraciṉ vēntutoḻil viṭiṉē.

Gedicht 444

peruntōḷ maṭavaral kāṇkuvem tilla

nīṇmatil araṇam pāynteṉat toṭipiḷantu

vainnuti maḻukiya taṭaṅkōṭṭu yāṉai

veṉvēl vēntaṉ pakaitaṇintu

iṉṉum taṉṉāṭṭu muṉṉutal peṟiṉē.

Gedicht 445

pukaḻcāl ciṟappiṉ kātali pulampat

turāntuvan taṉaiyē aruntoḻil kaṭṭūr

nallēṟu taḻīi nākupeyar kālai

uḷlūtoṟum kaliḻum neñcam

vallē emmaiyum varaviḻain taṉaiyē.

Gedicht 446

mullai nāṟum kūntal kamḻkoḷa

nalla kāṇkuva māa yōyē

pācaṟai aruntoḻil utavinam

kātalnaṉ ṉāṭṭup pōtarum poḻutē.

Gedicht 447

piṇivīṭu peṟuka maṉṉavaṉ toḻilē

paṉivaḷar taḷaviṉ ciralvāyc cemmukai

yāṭu ciṟaivaṇṭu aḻippap

pāṭal cāṉṟa kāṇkamvāḷ nutalē.

Gedicht 448

taḻaṅkural muracam kālai iyampak

kaṭuñciṉa vēntaṉ toḻil etirn taṉaṉē.

mellaval maruṅkiṉ mullai pūppap

poṅkupeyal kaṉaituḷi kār etirn taṉṟē

añcil ōtiyai uḷlutoṟum

tuñcātu alamaral nāmetirn taṉamē.

Gedicht 449

murampukaṇ uṭaiyat tiriyum tikiriyoṭu

paṇainilai muṉaiiya vayamāp puṇarntu

tiṇṇitiṉ māṇṭaṉṟu tērē

oḷnutal kāṇkuvam vēntuviṉai muṭiṉē.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 450

muracumāṟu iraṭṭum aruntoḻil pakaitaṇintu

nāṭumuṉ ṉiyarō pīṭukeḻa vēntaṉ

veyya uyirkku nōytaṇiyac

ceyyōḷ ilamualaip paṭīiyareṉ kaṇṇē.

Gedicht 451

kārcey kālaiyoṭu kaiyaṟp pirintōr

tērtaru viruntil tavirkutal yāvatu

māṟṟarun tāṉai nōkki

āṟṟavum iruttal vēntaṉatu toḻilē.

Gedicht 452

vaṟnta ñālam taḷirppa vīcik

kaṟṅkural eḻili kārcey taṉṟē

pakaiveṅ kātalar tiṟaitaru muyaṟci

meltōḷ āykaviṉ maṟaiyap

poṉpuṉai pīrattu alarcey taṉṟē.

Gedicht 453

avaltoṟum tērai teviṭṭa micaitoṟum

veṅkural puḷḷiṉam olippa utukkāṇ

kārtoṭaṅ kiṉṟāl kālai ataṉāl

nīrtoṭaṅ kiṉavāl neṭuṅkaṇavar

tērtoṭaṅ kiṉṟāl namvayi nāṉē.

Gedicht 454

taḷaviṉ paiṅkoṭi taḻīip paiyeṉa

nilaviṉ aṉṉa nērumpu pēṇik

kārnayntu eytum mullai avar

tērnayantu uṟaiyum eṉ māmaik kaviṉē.

Gedicht 455

aracupakai taṇiya muracupaṭac ciṉai i

ārkural eḻili kārtoṭaṅ kiṉṟē

aḷiyavō aḷiya tāmēe oḷipacantu

miṉṉiḻai ñekiḻac cāayt

toṉṉalam iḻanta eṉ taṭamel tōḷē.

Gedicht 456

uḷḷār kollō tōḻi veḷḷitaḻp

pakalmati uruvail pakaṉṟai māmalar

veṇkoṭi īṅkai paimputal aṇiyum

arumpaṉi aḷai iya kūtir

oruṅkivaṇ uṟaital teḷintakaṉ ṟōrē.

Gedicht 457

peypaṉ naliya uytalcel lātu

kurukiṉam naralum pirivaruṅ kālait

thuṟantamai kallār kātalar

maṟantamai kallātu eṉ maṭaṅkeḻu neñcē.

Gedicht 458

tuṇarkkāyk koṉṟaik kuḻaṟpaḻam ūḻttaṉ

atirperyrkku etiriya citarkoḷ taṇmalar

pāṇar perumakaṉ pirinteṉa

māṇnalam iḻantaeṉ kaṇpōṉ ṟaṉavē.

Gedicht 459

meliṟaip paṇaittōḷ pacalai tīrap

pullavum iyaivatu kollō pullār

araṇka ṭanta cīrkeḻu tāṉai

velpōr vēntaṉoṭu ceṉṟā

nalvaya lūraṉ naṟuntaṇ mārpē.

Gedicht 460

peru ñciṉa veṉntaṉum pācaṟai muṉiyāṉ

iruṅkali veṟpaṉ tūtum tōṉṟā

tatai ilai vāḻai muḻumutal acaiya

iṉṉā vāṭaiyum alaikkum

eṉāku vaṉkol aḷiyeṉ yāṉē.

Gedicht 461

vāṉpicirk karuviyiṉ piṭavumukai takaiyak

kāṉpicir kaṟpak kārtoṭaṅ kiṉṟē

iṉaiyal vāḻi tōḻi eṉaiyatūum

niṉtuṟantu amaikuvar allar

veṟṟi vēntaṉ pācaṟai yōrē.

Gedicht 462

etila peymmaḻai kāreṉa mayaṅkiya

pētaiyam koṉṟaik kōtainilai nōkki

evaṉiṉi maṭantainiṉ kaliḻvē niṉvayiṉ

takaiyeḻil vāṭṭunar allar

mukaiyaviḻ puṟavuiṉ nāṭiṟan tōrē.

Gedicht 463

putaṉmicai naṟumalar kaviṉpeṟat toṭariniṉ

nalamiku kūntal takaikoḷap puṉaiya

vārātu amaiyalō ilarē nērār

nāṭupaṭu naṉkalam tarīiyar

nīṭiṉar tōḻinam kāta lōrē.

Gedicht 464

kaṇṇeṉak karuviḷai malarap poṉṉeṉa

ivarkoṭip pīram irumputal malarum

aṟciram maṟakkunar allarniṉ

naltōḷ maruvaraṟku ulamaru vōrē.

Gedicht 465

nīriruvu aṉṉa nimirpari neṭuntēr

kārcey kāṉam piṟpaṭak kanaṭaii

mayaṅku malar akalam nīiṉitu muyaṅka

varuvar vāḻi tōḻi

ceruvem kurucil taṇintaṉaṉ pakaiyē.

Gedicht 466

vēntuviṭu viḻuttoḻil eyti ēntukōṭṭu

aṇṇal yāṉai aracuviṭuttu iṉiyē

eṇṇiya nāḷakam varutal peṇṇiyal

kāmar cuṭarnutal viḷaṅkum

tēmoḻi arivai teḷinticiṉ yāṉē.

Gedicht 467

puṉaiiḻai nekiḻac cāay nontunontu

iṉaiyal vāḻiyō ikuḷai viṉaivayiṉ

ceṉṟōr nīṭiṉar periteṉat taṅkātu

nammiṉum viraiyum eṉpa

vemmuraṇ yāṉai viṟalpōr vēntē.

Gedicht 468

varinuṇal kaṟaṅkat tērai teviṭṭak

kārtoṭaṅ kiṉṟē kālai iṉiniṉ

nēriṟai paṇaittōṭku ārvirun tāka

varuvar iṉṟunam kāta lōrē.

Gedicht 469

paintiṉai uṇaṅkal cempūḻ kavarum

vaṉpula nāṭaṉ tarīiya valaṉērppu

amkaṇ iruvicumpu atira ēṟoṭu

peyaltoṭaṅ kiṉṟē vāṉam

kāṇkuvam vammō pūṅka ṇōyē.

Gedicht 470

irunilam kuḷirppa vīci alkalum

arumpaṉi aḷai iya aṟcirak kālai

uḷḷār kātala rāyiṉ oḷḷiḻai

ciṟappoṭu viḷaṅkiya kāṭci

maṟakka viṭumōniṉ māmaik kaviṉē.

Gedicht 471

evvaḷai nekiḻa mēṉi vāṭap

pallital ūṇkaṇ paṉi alaik kalaṅkat

tuṟantōṉ maṉṟa maṟaṅkeḻu kurucil

atumaṟṟu uṇrntaṉai pōlāy

iṉṉum varuti eṉavar takavē.

Gedicht 472

kaival cīṟiyāḻ pāṇa numarē

ceyta paruvam vantuniṉ ṟatuvē

emmiṉ uṇarā rāyiṉum tamvayiṉ

poypaṭu kiḷavi nāṇalum

eyyār ākutal nōkō yāṉē.

Gedicht 473

palarpukaḻ cirappiṉnum kurucil uḷḷic

celavunī nayṉataṉai yāyiṉ maṉṟa

iṉṉā arumpaṭar emvayiṉ ceyta

poyva lāḷar pōlak

kaival pāṇaem maṟāvā tīmē.

Gedicht 474

maiyaṟu cuṭarnutal viḷaṅkak kaṟuttōr

ceyyaraṇ citaitta cerumiku tāṉaiyoṭu

katampari neṭuṭntēr atarpaṭak kaṭaiic

ceṉṟavart tarukuval eṉṉum

naṉṟāl amma pāṇaṉatu aṟivē.

Gedicht 475

noṭinilai kalaṅka vāṭiya tōḷum

vaṭinalaṉ iḻantaeṉ kaṇṇum nōkkip

peritupulam piṇaṉē cīṟiyāḻp pāṇaṉ

emvem kātaloṭu pirintōr

tammōṉ pōlāṉ pēraṉ piṉaṉē.

Gedicht 476

karuvi vāṉam kārciṟant ārppa

paruvam ceytaṉa paiṅkoṭi mullai

pallāṉ kōvalar paṭalaik kūṭṭum

aṉpuil mālaiyum uṭaittō

vaṉpuṟai pāṇa avarceṉṟa nāṭē.

Gedicht 477

paṉimalar neṭuṅkaṇ pacalai pāyat

tuṉimalar tuyaramoṭu arumpaṭar uḻappōḷ

kaiyaṟu neñciṟku uyavuttuṇai yākac

ciṟuvarait taṅkuvai yāyiṉ

kāṇkuvai maṉāl pāṇaem tērē.

Gedicht 478

nīṭiṉam eṉṟu koṭumai tūṟṟi

vāṭiya nutala ḷākip piṟituniṉaintu

yāmvem kātali nōymikac cāayc

colliyatu uraimati nīyē

mullai nalyāḻp pāṇamaṟṟu emakkē.

Gedicht 479

collumati māṇa collutōṟu iṉiya

nāṭiṭai vilaṅkiya emvayiṉ nāḷtoṟum

arumpaṉi kalanta aruḷil vāṭai

taṉimai eḷḷum poḻutil

paṉimalark kaṇṇi kūṟiyatu emakkē.

Gedicht 480

niṉakkuyām pāṇarum allēm emakku

nīyum kurucilai yallai mātō

niṉvem kātali taṉimaṉaip pulampi

īritaḻ uṇkaṇ ukutta

pūcal kēṭṭu maruḷā tōyē.

Gedicht 481

cāyiṟaip paṇaittōḷ avvari alkul

cēyiḻai mātarai uḷḷi nōyviṭa

muḷ iṭṭu ūrmati valavaniṉ

puṉiyal kalimāp pūṇṭa tērē.

Gedicht 482

teriyiḻai arivaikkup peruvirun tāka

valviraittu kaṭavumati pākaveḷvēl

veṉṟaṭu tāṉai vēntaṉoṭu

nāḷiṭaic cēppiṉ ūḻiyiṉ neṭitē.

Gedicht 483

āṟuvaṉappu eyta alartā yiṉavē

vēntuviṭ ṭaṉaṉē māvirain taṉavē

muṉṉuṟak kaṭavumati pāka

naṉṉutal arivai taṉṉalam peṟavē.

Gedicht 484

vēṉil nīṅkak kārmaḻai talaiik

kāṭukaviṉ koṇṭaṉṟu poḻutu pāṭuciṟantu

kaṭiyak kaṭavumati pāka

neṭiya nīṭiṉam nēriḻai maṟantē.

Gedicht 485

arumpaṭar avalam avaḷum tīrap

peruntōḷ nalamvara yāmum muyaṅka

ēmati valava tērē

māruṇṭu ukaḷum malaraṇip puṟavē.

Gedicht 486

perumpuṉ mālai āṉatu niṉaii

arumpaṭar uḻaittal yāvatu eṉṟum

pulli āṟṟāp puraiyōḷ kāṇa

vaṉputerintu ūrmati valavaniṉ

puḷḷiyal kalaimāp pūṇṭatērē.

Gedicht 487

itumaṉ pirintōr uḷḷum poḻutē

ceṟitoṭi uḷḷam uvappa

matiyuṭai valava ēmati tērē.

Gedicht 488

karuvi vāṉam peyal toṭaṅkiṉṟē

peruviṟal kātali karutum poḻutē

viriuḷai naṉmāp pūṭṭip

paruvaral tīrak kaṭavumati tēre.

Gedicht 489

amcirai vaṇṭiṉ ariyiṉam moyppa

meṇpula mullai malarummālaip

paiyuḷ neñciṉ taiyal uvappa

nuṇpuri vaṇkayiṟu iyakkiniṉ

vaṇpari neṭuntēr kaṭavumati viraintē.

Gedicht 490

amtīm kiḷavi tāṉtara emvayiṉ

vantaṉṟu mātō kārē āvayiṉ

āyttoṭi arumpaṭar tīra

āymaṇi neṭuntēr kaṭavumati viraintē.

Gedicht 491

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kāretir kālaiyām ōviṉṟu naliya

஦nontunontu uyavum uḷḷamoṭu

vamtaṉem maṭantainiṉ ērtara viraintē.

Gedicht 492

niṉṉē pōlum maññai ālaniṉ

naṉṉutal nāṟum mullai malara

niṉṉē pōla māmaruṇṭu nōkka

niṉṉē uḷḷi vantaṉeṉ

nṉṉutal arivai kāriṉum viraintē.

Gedicht 493

ēṟumutaṇ ciṟappa ēṟetir iraṅka

mātar māṉpiṇai maṟiyoṭu maṟukak

kārtoṭaṅ kiṉṟē kālai

nēriṟai muṉkainiṉ uḷḷiyām varavē.

Gedicht 494

vaṇṭutātu ūtat tērai teviṭṭat

taṇkamaḻ puṟaviṉ mullia malara

iṉpuṟut taṉṟu poḻutē

niṉkuṟai vāyttaṉam tirkiṉip paṭarē.

Gedicht 495

cennnila maruṅkiṉ palmalar tāayp

pulamtīrntu iṉiya vāyiṉa puṟavē

piṉṉiruṅ kūntal naṉṉalam puṉaiya

uḷḷutoṟum kaviḻum neñcamoṭu

muḷeyiṟṟu arivaiyām vanta āṟē.

Gedicht 496

māputal cēra varaku iṇar ciṟappa

māmali pulampak kārkalittu alaippap

pēramarkkaṇṇi niṉpirintu uṟainar

tōḷtuṇai yāka vantaṉar

pōtuaviḻ kūntalum pūvirum pukavē.

Gedicht 497

kuṟumpal kōtai koṉṟai malara

neṭuñcem puṟṟam īyal pakara

māpaci maṟuppak kārtoṭaṅ kiṉṟē

pēriyal arivainiṉ uḷḷip

pōrvem kurucil vanta māṟē.

Gedicht 498

tōḷkaviṉ eytiṉa toṭinilai niṉṟaṉa

nīḷvari neṭuṅkaṇ vāḷvaṉappu uṟṟaṉa

vēntukōṭṭu yāṉai vēntutoḻil viṭṭeṉa

viraicelal neṭuntēr kaṭaii

varaiyaka nāṭaṉ vanta māṟē.

Gedicht 499

piṭavam malarat taḷavam naṉaiyak

kārkaviṉ koṇṭa kāṉam kāṇiṉ

varuntuvaḷ periteṉa arumtoḻiṟku akalātu

vantaṉar ālnam kātalar

amtīm kiḷaviniṉ āynalam koṇṭē.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 500

koṉṟaip pūviṉ pacanta uṇkaṇ

kuṉṟaka neṭuñcuṉaik kuvaḷai pōlat

tolkaviṉ peṟṟaṉa ivaṭkē velpōr

viyaṉneṭum pācaṟai nīṭiya

vayamāṉ tōṉṟalnī vanta māṟē.

Tamilischer Text in tamilischer Schrift

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Eingangsverehrung

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நீலமேனி வாலிழை பாகத்து
ஒருவன் இருதாள் நிழற்கீழ்
மூவகை உலகும் முகிழ்த்தன முறையே.

Marutam – Ackerland: Gedichte 1–100

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 1

வாழி ஆதன் வாழி அவினி

நெற்பல பொலிக பொன்பெரிது சிறக்க

எனவேட் டோ ளே யாயே யாமே

நனைய காஞ்சிச் சினைய சிறுமீன்

யாணர் ஊரன் வாழ்க

பாணனும் வாழ்க எனவேட் டேமே.

Gedicht 2

வாழி ஆதன் வாழி அவினி

விளைக வயலே வருக இரவலர்

எனவேட் டோ ளே யாயே யாமே

பல்லிதல் நீலமொடு நெய்தல் நிகர்க்கும்

தண்துறை யூரன் கேண்மை

வழிவ்ழிச் சிறக்க எனவேட் டேமே.

Gedicht 3

வாழி ஆதன் வாழி அவினி

பால்பல ஊறுக பகடுபல சிறக்க

எனவேட் டோ ளே யாயே யாமே

வித்திய உழவர் நெல்லோடு பெயரும்

பூக்கஞு லூரன் தன்மனை

வாழ்க்கை பொலிக என்வேட் டேமே.

Gedicht 4

வாழி ஆதன் வாழி அவினி

பகைவர்புல் ஆர்க பார்ப்பார் ஓதுக

எனவேட் டோ ளே யாயே யாமே

பூத்த கரும்பிற்காய்த்த நெல்லிற்

கழனி யூரன் மார்பு

பழன் மாகற்க எனவேட் டேமே.

Gedicht 5

வாழி ஆதன் வாழி அவினி

பசியில் ஆகுக பிணீகேன் நீங்குக

எனவேட் டோ ளே யாயே யாமே

முதலை போத்து முழுமீன் ஆரும்

தண்துறை யூரன் தேரேம்

முன்கடை நிற்க எனவேட் டேமே.

Gedicht 6

வாழி ஆதன் வாழி அவினி

வேந்துபகை தணிக யாண்டுபல நந்துக

எனவேட் டோ ளே யாயே யாமே

மல்ர்ந்த பொய்கை முகைந்த தாமரைத்

தண்துறை யூரண் வரைக

எந்தையும் கொடுக்க எனவேட் டேமே.

Gedicht 7

வாழி ஆதன் வாழி அவினி

அறநனி சிறக்க அல்லது கெடுக

என வேட்டோ ளே யாயே யாமே

உளை மருதத்துக்கி கிளைக்குரு

தண்துறை யூரன் தன்னூர்க்

கொண்டனன் செல்க எனவேட் டேமே.

Gedicht 8

வாழி ஆதன் வாழி அவினி

அரசுமுறை செய்க களவில் லாகுக

எனவேட் டோ ளே யாயே யாமே

அலங்குசினை மாஅத்து அணிமயில் இருக்கும்

புக்கஞல் ஊரன் சுளீவண்

வாய்ப்ப தாக எனவேட்டோ மே.

Gedicht 9

வாழி ஆதன்வாழி அவினி

நன்றுபெரிது சிறக்க தீதில் ஆகுக

என வேட் டோ ளே யாயே யாமே

கயலார் நாரை போர்வின் சேக்கும்

தண்துறை யூரன் கேண்மை

அம்பல் ஆகற்க எனவேட் டேமே.

Gedicht 10

வாழி ஆதன் வாழி அவினி

மாரி வாய்க்க வளநனி சிறக்க

எனவேட் டோ ளே யாயே யாமே

பூத்த மாஅத்துப் புலாலஞ் சிறுமீன்

தண்துறை யூரன் தன்னோடு

கொண்டனன் செல்க எனவேட் டேமே.

Gedicht 11

மனைநடு வயலை வேழஞ் சுற்றும்

துறைகேழ் ஊரன் கொடுமை நாணி

நல்லன் என்றும் யாமே

அல்லன் என்னுமென் தடமென் தோளே.

Gedicht 12

கரைசேர் வேழம் கரும்பிற் பூக்கும்

துறைகேழ் ஊரன் கொடுமை நன்றும்

ஆற்றுக தில்ல யாமே

தோற்கதில்லஎன் தடமென் தோளே.

Gedicht 13

பரியுடை நன்மான் பொங்குளை யன்ன

வடகரை வேழம் வெண்பூப் பகரும்

தண்துறை யூரண் பெண்டிர்

துஞ்சூர் யாமத்துந் துயலறி யலரே

Gedicht 14

கொடிப்பூ வேழம் தீண்டி அயல

வடுக்கொண் மாஅத்து வண்தளிர் நுடங்கும்

மணித்துறை வீரன் மார்பே

பனித்துயில் செய்யும் இன்சா யற்றே.

Gedicht 15

மண்லாடு மலிர்நிறை விரும்பிய ஒண்தழைப்

புனலாடு மகளிர்க்குப் புணர்துணை உதவும்

வேழ மூதூர் ஊரன்

ஊரன் ஆயினும் ஊரனல் லன்னே.

Gedicht 16

ஓங்குபூ வேழத்துத் தூம்புடைத் திரள்கால்

சிறுதொழு மகளிர் அஞ்சனம் பெய்யும்

பூக்கஞல் ஊரனை யுள்ளிப்

பூப்போல் உண்கண் பொன்போர்த் தனவே.

Gedicht 17

புதன்மிசை நுடங்கும் வேழ வெண்பூ

விசும்பாடு குருகின் தன்றும் ஊரன்

புதுவோர் மேவலன் ஆகலின்

வறிதா கின்றுஎன் மடங்கெழு நெஞ்சே.

Gedicht 18

இருஞ்சா யன்ன செருந்தியொடு வேழம்

கரும்பின் அலம்ரும் கழனி ஊரன்

பொருந்து மல ரன்னஎன் கண்ணழப்

பிரிந்தனன் அல்லனோ பிரியலென் என்றே.

Gedicht 19

எக்கர் மாஅத்துப் புதுப்பூம் பெருஞ்சினை

புணர்ந்தோர் மெய்ம்மணங்க் கமழும் தண்பொழில்

வேழவெண்பூ வெள்ளுகை சீக்கும்

ஊரன் ஆகலின் கலங்கி

மாரி மலரின் கண்பனி யுகுமே.

Gedicht 20

அறுசில் கால அஞ்சிறைத் தும்பி

நூற்றிதழ்த் தாமரைப் பூச்சினை சீக்கும்

காம்புகண் டன்ன தூம்புடை வேழத்துத்

துறைநணி யூரனை உள்ளியென்

இறையேர் எல்வளை நெகிழ்புஓ டும்மே.

Gedicht 21

முள்ளி நீடிய முதுநீர் அடைகரைப்

புள்ளிக் கள்வன் ஆம்பல் அறுக்கும்

தண்டுறை ய்ய்ரன் தளிப்பவும்

உண்கண் பசப்பது எவன்கொல் அன்னாய்

Gedicht 22

அள்ளல் ஆடிய புள்ளிக் கள்வன்

முள்ளி வேரளைச் செல்லும் ஊரன்

நல்லசொல்லி மணந்துஇனி

நீயேன் என்றது எவன்கொல் அன்னாய்

Gedicht 23

முள்ளி வேரளைக் கள்வன் ஆட்டிப்

பூக்குற்று எய்திய புனல் அணி யூரன்

தேற்றஞ் செய்துநப் புணர்ந்தினித்

தாக்கணங்கு ஆவ தெவன்கொல் அன்னாய்.

Gedicht 24

தாய்சாப் பிறக்கும் புள்ளிக் கள்வனொடு

பிள்லை தன்னும் முதலைத்து அவனூர்

எய்தினன் அகின்று கொல்லோ மகிழ்நன்

பொலந்தொடி தெளிர்ப்ப முயங்கியவர்

நலங்கொண்டு துறப்பது எவன்கொல் அன்னாய்.

Gedicht 25

அயல்புறந் தந்த புனிற்றுவளர் பைங்காய்

வயலைச் செங்கொடி கள்வன் அறுக்கும்

கழனி யூரன் மார்புபலர்க்கு

இழைநெகிழ் செல்லல் ஆகும் அன்னாய்.

Gedicht 26

கரந்தைஅம் செறுவில் துணைதுறந்து கள்வன்

வள்ளை மென்கால் அறுக்கும் ஊரன்

எம்மும் பிறரும் அறியான்

இன்னன் ஆவது எவன்கொல் அன்னாய்.

Gedicht 27

செந்நெலம் செறுவில் கதிகொண்டு கள்வன்

தண்அக மண் அளைச் செல்லும் ஊரற்கு

எவ்வளை நெகிழ சாஅய்

அல்லல் உழப்பது எவன்கொல் அன்னாய்.

Gedicht 28

உண்துறை அணங்கிவள் உறைநோய் ஆயின்

தண்சேறு கள்வன் வரிக்கும் ஊரற்கு

ஒண்டொடி நெகிழச் சாஅய்

மெந்தோள் பசப்பது எவன்கொல் அன்னாய்.

Gedicht 29

மாரி கடிகொளக் காவலர் கடுக

வித்திய வென்முளை கள்வன் அறுக்கும்

கழனி ஊரன் மார்புற மரீஇத்

திதலை அல்குல் நின்மகள்

பசலை கொள்வது எவன்கொல் அன்னாய்.

Gedicht 30

வேப்புநனை யன்ன நெடுங்கள் கள்வன்

தண்அக மண்அளை நிறைய நெல்லின்

இரும்பூ உறைக்கும் ஊரற்குஇவள்

பெருங்கவின் இழப்பது எவன்கொல் அன்னாய்.

Gedicht 31

அம்ம வாழி தோழி மகிழ்நன்

கடனன்று என்னும் கொல்லோ

நம்மூர் முடமுதிர் மருதத்துப் பெருந்துறை

உடனாடு ஆயமோடு உற்ற சூளே.

Gedicht 32

அம்ம வாழி தோழி மகிழ்நன்

ஒருநாள் நம்மில் வந்ததற்கு எழுநாள்

அழுப என்பஅவன் பெண்டிர்

தீயுறு மெழுகின் ஞெகிழ்வனர் விரைந்தே.

Gedicht 33

அம்ம வாழி தோழி மகிழ்நன்

மருதுயர்ந்து ஓங்கிய விரிபூம் பெருந்துறைப்

பெண்டிரோடு ஆடும் என்பதன்

தண்தார் அகலம் தலைத்தலைக் கொளவே.

Gedicht 34

அம்ம வாழி தோழி நம்மூர்ப்

பொய்கைப் பூத்த புழற்கால் ஆம்பல்

தாதுஏர் வண்ணம் கொண்டன

ஏதி லாளற்குப் பசந்தஎன் கண்ணே.

Gedicht 35

அம்ம வாழி தோழி நம்மூர்ப்

பொய்கை ஆம்பல் நார்உரி மென்கால்

நிறத்தினும் நிழற்றுதல் மன்னே

இனிப்பசந் தன்றுஎன் மாமைக் கவினே.

Gedicht 36

அம்ம வாழி தோழி யூரன்

நம்மறந்து அமைகுவன் ஆயின் நாம்மறந்து

உள்ளாது அமைதலும் அமைகுவம் மன்னே

கயலெனக் கருதிய் உண்கண்

பசலைக்கு ஒல்கா ஆகுதல் பெறினே.

Gedicht 37

அம்ம வாழி தோழி மகிழ்நன்

நயந்தோர் உண்கண் பசந்துபனி மல்க

வல்லன் வல்லன் பொய்த்தல்

தேற்றான் உற்ற சூள்வாய்த் தல்லெ

Gedicht 38

அம்ம வாழி தோழி மகிநன்

தன்சொல் உணர்ந்தோர் அறியலன் என்றும்

தந்தளிர் வெளவும் மேனி

ஒள்தோடி முன்கை யாம்அழப் பிரிந்தே.

Gedicht 39

அம்ம வாழி தோழி யூரன்

வெம்முலை யடைய முயங்கி நம்வயின்

திருந்திழைப் பணைத்தோள் ஞெகிழப்

பிரிந்தனன் ஆயினும் பிரியலன் மன்னே.

Gedicht 40

அம்ம வாழி தோழி மகிநன்

ஒள்தொடி முன்கை யாம் அழப் பிரிந்துதன்

பெண்டிர் ஊர் இறை கொண்டனன் என்ப

கெண்டை பாய்தர அவிழ்ந்த

வண்டுபிணி ஆம்பல் நாடுகிழ வோனே.

Gedicht 41

தன்பார்ப்புத் தின்னும் அன்புஇல் முதலையொடு

வெண்பூம் பொய்கைத்து அவனூர்என்ப அதனால்

தன்சொல் உணர்ந்தோர் மேனி

பொன்போல் செய்யும் ஊர்கிழ வோனே.

Gedicht 42

மகிழ்மிகச் சிறப்ப மயங்கினள் கொலோ

யாணர் ஊரநின் மானிழை யரிவை

காவிரி மலிர்நிறை யன்னநின்

மார்புநனி விலக்கல் தொடங்கி யோளே.

Gedicht 43

அம்பணத் தன்ன யாமை யேறிச்

செம்பின் அன்ன பார்ப்புப் பலதுஞ்சும்

யாணர் ஊர நின்னினும்

பாணன் பொய்யன் பல்சூ ளினனே.

Gedicht 44

தீம்பெரும் பொய்கை யாமை இளம்பார்ப்புத்

தாய்முகம் நோக்கி வளர்ந்திசின் ஆஅங்கு

அதுவே ஐயநின் மார்பே

அறிந்தனை ஒழுகுமதி அறனுமார் அதுவே.

Gedicht 45

கூதிர் ஆயின் தன்கலிழ் தந்து

வேனில் ஆயின் மணிநிறங் கொள்ளும்

யாறுஅணிந் தன்றுநின் ஊரே

பச்ப்பணிந் தனவால் மகிழ்நஎன் கண்ணே.

Gedicht 46

நினக்கே அன்றுஅஃது எமக்குமார் இனிதே

நின்மார்பு நய்ந்த நன்னுதல் அரிவை

வேண்டிய குறிப்பினை யாகி

ஈண்டுநீ அருளாது ஆண்டுறை தல்லே.

Gedicht 47

முள்ளெயிற்றுப் பாண்மகள் இன்கெடிறு சொரிந்த

அகன்பெரு வட்டி நிறைய மனையோள்

அரிகால் பெரும்பயறு நிறைக்கும் ஊர

மாணிமழை ஆயம் அறியும்நின்

பாணன் போலப் பலபொய்த் தல்லே.

Gedicht 48

வலைவல் பாண்மகன் வாலெயிற்று மடமகள்

வராஅல் அஒரிந்த வட்டியுள் மனையோள்

யாண்டுகழி வெண்ணெல் நிறைக்கும் ஊர

வேண்டேம் பெருமநின் பரத்தை

யாண்டுச் செய்குறியோடு ஈண்டுநீ வரவே.

Gedicht 49

அஞ்சில் ஓதி அசைநடைப் பாண்மகள்

சில்மீன் சொரிந்து பல்நெல் பெறூஉம்

யாணர் ஊரநின் பாண்மகன்

யார்நலம் சிதயப் பொய்க்குமோ இனியே.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 50

துணையோர் செல்வமும் யாமும் வருந்துதும்

வஞ்சி ஓங்கிய யாணர் ஊர

தஞ்சம் அருளாய் நீயேநின்

நெஞ்சம் பெற்ற இவளுமார் அழுமே.

Gedicht 51

நீருறை கோழி நீலச் சேவல்

கூருகிர்ப் பேடை வயாஅம் ஊர

புளிங்காய் வேட்கைத்து அன்றுநின்

மலர்ந்த மார்பிவள் வயாஅ நோய்க்கே

Gedicht 52

வயலைச் செங்கொடிப் பிணையல் தைஇச்

செவ்விரல் சிவந்த சேயரி மழைக்கண்

செவ்வாய்க் குறுமகள் இனைய

எவ்வாய் முன்னின்று மகிழ்நநின் தேரே.

Gedicht 53

துறைஎவன் அணங்கும் யாம்உற்ற நோயே

சிறையழி புதுப்புனல் பாய்ந்தெனக் கலங்கிக்

கழனித் தாமரை மலரும்

பழன ஊர நீயுற்ற சூளே.

Gedicht 54

திண்தேர்த் தென்னவன் நல்நாட்டு உள்ளதை

வேனில் ஆயினும் தண்புனல் ஒழுகும்

தேனூர் அன்ன இவள் தெரிவளை நெகிழ

ஊரின் ஊரனை நீதர வந்த

பஞ்சாய்க் கோதை மகளிர்க்கு

அஞ்சுவல் அம்ம அம்முறை வரினே.

Gedicht 55

கரும்பின் எந்திரம் களிறெதிர் பிளிற்ரும்

தேர்வண் கோமான் தேனூர் அன்னஇவள்

நல்லணி நயந்துநீ துறத்தலின்

பல்லோர் அறியப் பசந்தன்று நுதலே.

Gedicht 56

பகல்கொள் விளக்கோடு இராநாள் அறியா

வெல்போர்ச் சோழர் ஆமூர் அன்ன இவள்

நலம்பெறு சுடர்நுதல் தேம்ப

எவன்பயம் செய்யும்நீ தேற்றிய மொழியே.

Gedicht 57

பகலின் தோன்றும் பல்கதிர்த் தீயின்

ஆம்பல் அம் செறுவின் தேனூர் அன்ன

இவள் நலம் புலம்பப் பிரிய

அனைநலம் உடையளோ மகிழ்நநின் பெண்டே.

Gedicht 58

விண்டு அன்ன வெண்ணெல் போர்வின்

கைவண் விராஅன் இருப்பை அன்ன

இவள் அணங்கு உற்றனை போறி

பிறர்க்கு மனையையால் வாழி நீயே.

Gedicht 59

கேட்சின் வாழியோ மகிழ்ந ஆற்றுற

மையல் நெஞ்சிற்கு எவ்வம் தீர

நினக்குமருந் தாகிய யான்இனி

இவட்குமருந்து அன்மை நோம்என் நெஞ்சே.

Gedicht 60

பழனக் கம்புள் பயிர்ப்பெடை அகவும்

கழனியுரநின் மொழிவல் என்றும்

துங்சுமனை நெடுநகர் வருதி

அஞ்சா யோஇவள் தந்தைகை வேலே.

Gedicht 61

நறுவடி மாஅத்து விளைந்துகு தீப்பழம்

நெடுநீர்ப் பொய்கைத் துடுமென விழூஉம்

கைவண்மத்தி கழாஅர் அன்ன

நல்லோர் நல்லோர் நாடி

வதுவை அயர விரும்புதி நீயே.

Gedicht 62

இந்திர விழவின் பூவின் அன்ன

புந்தலைப் பேடை வரிநிழல் அகவும்

இவ்வூர் மங்கையர்த் தொகுத்துஇனி

எவ்வூர் நின்றன்று மகிழ்நநின் தேரே.

Gedicht 63

பொய்கைப் பள்ளிப் புலவுநாறு நீர்நாய்

வாளை நாளிரை பெறூஉம் ஊர

எம்நலம் தொலைவ தாயினும்

துன்னலம் பெருமபிறர்த் தோய்ந்த மார்பே.

Gedicht 64

அலமரல் ஆயமோடு அமர்துணை தழீஇ

நலமிகு புதுப்புனல் ஆடக் கண்டோ ர்

ஒருவரும் இருவரும் அல்லர்

பலரே தெய்யஎம் மறையா தீமே.

Gedicht 65

கரும்புநடு பாத்தியில் கலித்த ஆம்பல்

சுரும்புபசி களையும் பெரும்புன லூர

புதல்வனை ஈன்றஎம் மேனி

முயங்கன்மோ தெய்யநின் மார்புசிதைப் பதுவே.

Gedicht 66

உடலினேன் அல்லேன் பொய்யாது உரைமோ

யாரவள் மகிழ்ந தானே தேரொடு

தளர்நடைப் பதல்வனை யுள்ளிநின்

வளவமனை வருதலும் வெளவி யோனே.

Gedicht 67

மடவள் அம்மநீ இனிக்கொண்டோ ளே

தன்னொடு நிகரா என்னொடு நிகரிப்

பெருநலம் தருக்கும் என்ப விரிமலர்த்

தாதுண் வண்டினும் பலரே

ஓதி ஒண்ணுதல் பசப்பித் தோரே.

Gedicht 68

கன்னி விடியல் கணக்கால் ஆம்பல்

தாமரை போல மலரும் ஊர

பேணா ளோநின் பெண்டே

யாந்தன் அடங்கவும் தான்அடங் கலளே.

Gedicht 69

கண்டனெம் அல்லமோ மகிழ்நநின் பெண்டே

பலராடு பெருந்துரை மலரொடு வந்த

தண்புனல் வண்டல் உய்த்தென

உண்கண் சிவப்ப அழுதுநின் றோளே.

Gedicht 70

பழனப் பன்மீன் அருந்த நாரை

கழனி மருதின் சென்னிச் சேக்கும்

மாநீர்ப் பொய்கை யாணர் ஊர

தூயர் நறியர்நின் பெண்டிர்

பேஎய் அனையம்யாம் சேய்பயந் தனமே.

Gedicht 71

சூதார் குறுந்தொடிச் சூரமை நுடக்கத்து

நின்வெங் காதலி தழீஇ நெருநை

ஆடினை என்ப புனலே அலரே

மறைத்தல் ஒல்லுமோ மகிழ்ந

புதைத்தல் ஒல்லுமோ ஞாயிற்றது ஒளியே.

Gedicht 72

வயல்மலர் ஆம்பல் கயில்அமை நுடங்குதலைத்

திதலை அல்குல் துயல்வரும் கூந்தல்

குவளை உண்கன் ஏஎர் மெல்லியல்

மலரார் மலிர்நிறை வந்தெனப்

புனலாடு புணர்துனை ஆயினள் எமக்கே.

Gedicht 73

வண்ண ஒந்தழை நுடங்க வாலிழை

ஒண்ணுதல் அரிவை பண்ணை பாய்ந்தெனக்

கள்நறுங் குவளை நாறித்

தண்ணென் றிசினே பெருந்துறைப் புனவே.

Gedicht 74

விசும்பிழி தோகைச் சீர்போன் றிசினே

பசும்பொன் அவிரிழை பைய நிழற்றக்

கரைசேர் மருதம் ஏறிப்

பண்ணை பாய்வோள் தண்ணறுங் கதுப்பே.

Gedicht 75

பலர் இவண் ஒவ்வாய் மகிழ்ந அதனால்

அலர்தொடங் கின்றால் ஊரே மலர

தொன்னிலை மருதத்துப் பெருந்துறை

நின்னோடு ஆடினள் தண்புனல் அதுவே.

Gedicht 76

பஞ்சாய்க் கூந்தல் பசுமலர்ச் சுணங்கின்

தண்புணல் ஆடித்தல் நல்ம்மேம் பட்டனள்

ஒள்தொடி மடவரால் நின்னோடு

அந்தர மகளிர்க்குத் தெய்வமும் போன்றே.

Gedicht 77

அம்ம வாழியோ மகிழ்நநின் மொழிவல்

பேரூர் அலர்எழ நீரலைக் கலங்கி

நின்னொடு தண்புணல் ஆடுதும்

எம்மோடு சென்மோ செல்லல்நின் மனையே.

Gedicht 78

கதிரிலை நெடுவேல் கடுமான் கிள்ளி

மதில்கொல் யானையின் கதழ்புநெறி வந்த

சிறையழி புதுப்புனல் ஆடுகம்

எம்மொடு கொண்மோஎம் தோள்புரை புனையே.

Gedicht 79

புதுப்புனல் ஆடி அமர்த்த கண்ணள்

யார்மகள் இவளெனப் பற்றிய மகிழ்ந

யார்மகள் ஆயினும் அறியா

நீயார் மகனைஎம் பற்றியோயே.

Gedicht 80

புலக்குவேம் அல்லேம் பொய்யாது உரைமோ

நலத்தகு மகளிர்க்குத் தோள்துணை யாகித்

தலைப்பெயல் செம்புனல் ஆடித்

தவநனி சிவந்தன மகிழ்நநின் கண்ணே.

Gedicht 81

குருகு உடைத் தூண்ட வெள் அகட்டு யாமை

அரிப்பறை வினைஞர் அல்குமிசை கூட்டும்

மலரணி வாயில் பொய்கை ஊரநீ

என்னை நயந்தனென் என்றநின்

மனையோள் கேட்கின் வருந்துவள் பெரிதே.

Gedicht 82

வெகுண்டனள் என்ப பாணநின் தலைமகள்

மகிழ்நன் மார்பின் அவிழினர் நறுந்தார்த்

தாதுன் பறவை வந்துஎம்

போதார் கூந்தல் இருந்தன எனவே.

Gedicht 83

மணந்தனை அருளாய் ஆயினும் பையத்

தணந்தனை யாகி உய்ம்மோ நும்மூர்

ஒண்தொடி முன்கை ஆயமும்

தண்துறை யூரன் பண்டெனப் படற்கே.

Gedicht 84

செவியிற் கேட்பினும் சொல்லிறந்து வெகுள்வோள்

கண்ணிற் காணின் எனா குவள்கொல்

நறுவீ ஐம்பால் மகளிர் ஆடும்

தைஇத் தண்கயம் போலப்

பலர்படிந்து உண்ணுநின் பரத்தை மார்பே.

Gedicht 85

வெண்நுதல் கம்புள் அரிக்குரல் பேடை

தண்நறும் பழனத்துக் கிளையோடு ஆலும்

மறுவில் யானர்மலிகேழ் ஊரநீ

சிறுவரின் இனைய செய்தி

நகாரோ பெருமநின் கண்டிசி ணோரே.

Gedicht 86

வெண்தலைக் குருகின் மென்பறை விளிக்குறல்

நீள்வயல் நண்ணி இமிழும் ஊர

எம் இவன் நல்குதல் அரிது

நும்மனை மடந்தையொடு தலைப்பெய் தீமே.

Gedicht 87

பகன்றைக் கண்ணிப் பல்ஆன் கோவலர்

கரும்பு குணிலா மாங்கனி யுதிர்க்கும்

யாணர் ஊரைநின் மனையோள்

யாரையும் புலக்கும் எம்மைமற் றெவனோ.

Gedicht 88

வண்டுறை நயவரும் வளமலர்ப் பொய்கைத்

தண்துறை யூரனை எவ்வை எம்வயின்

வருதல் வேண்டுதும் என்ப

தொல்லேம் போல்யாம் அதுவேண் டுதுமே.

Gedicht 89

அம்மவாழி பாண எவ்வைக்கு

எவன் பெரி தளிக்கும் என்ப பழனத்து

வண்டு தாதூதும் ஊரன்

பெண்டென விரும்பின்று அவள்தன் பண்பே.

Gedicht 90

மகிழ்நன் மாண்குணம் வண்டுகொண் டனகொல்

வண்டின் மாண்குணம் மகிழ்நன்கொண் டான்கொல்

அன்ன தாகலும் அறியாள்

எம்மொடு புலக்கும்அவன் புதல்வன் தாயே.

Gedicht 91

நெறிமருப்பு எருமை நீலைரும் போத்து

வெறிமலர்ப் பொய்கை ஆம்பல் மயக்கும்

கழனியூரன் மகளிவள்

பழன வெதிரின் கொடிப்பிணை யலளே.

Gedicht 92

கருங்கோட்டு எருமைச் செங்கண் புனிற்றுஆக்

காதற் குழவிக்கு ஊறுமுலை மடுக்கும்

நுந்தை நும்மூர் வருதும்

ஒண்தொடி மடந்தை நின்னையாம் பெறினே.

Gedicht 93

எருமைநல் ஏற்றினம் மேயல் அருந்தெனப்

பசுமோ ரோடமோடு ஆம்பல் ஒல்லா

செய்த இனைய மன்ற பல்பொழில்

தாதுண வெறுக்கைய ஆகி இவள்

போதுஅவிழ் முச்சி யூதும் வண்டே.

Gedicht 94

மள்ளர் அன்ன தடங்கோட்டு எருமை

மகளிர் அன்ன துணையோடு வதியும்

நிழல்முதிர் இலஞ்சிப் பழனத் ததுவே

கழனித் தாமரை மலரும்

கவின்பெறு சுடர்நூதல் தந்தை ஊரே.

Gedicht 95

கருங்கோட்டு எருமை கயிறுபரிந்து அசைஇ

நெடுங்கதிர் நெல்லின் நாள்மேயல் ஆரும்

புனல்முற் றூரன் பகலும்

படர்மலி அருநோய் செய்தனன் எமக்கே.

Gedicht 96

அணிநடை எருமை ஆடிய அள்ளல்

மணிநிற நெய்தல் ஆமபலொடு கலிக்கும்

கழனி ஊரன் மகளிவள்

பழன் ஊரன் பாயல்இன் துணையே.

Gedicht 97

பகன்றை வான்மலர் மிடைந்த கோட்டைக்

கருந்தாள் எருமைக் கன்று வெரூஉம்

பொய்கை ஊரன் மகளிவள்

பொய்கைப் பூவினும் நறுந்தண் ணியளே.

Gedicht 98

Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.

தண்புணல் ஆடும் தடங்கோட்டு எருமை

திண்பிணி அம்பியின் தோன்றும் ஊர

ஒண்டொடி மடமகள் இவளினும்

நுந்தையும் யாயும் கடியரோ நின்னே.

Gedicht 99

பழனப் பாகல் முயிறுமூசு குடம்பை

கழனி யெருமை கதிரொடு மயக்கும்

பூக்கஞல் ஊரன் மகளிவள்

நோய்க்குமருந் தாகிய பணைத்தோ ளோளே.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 100

புனலாடு மகளிர் இட்ட ஒள்ளிழை

மணலாடு சிமையத்து எருமை கிளைக்கும்

யாணர் ஊரன் மகளிவள்

பாணர் நரம்பினும் இன்கிள வியளே.

Neytal – Meeresküste: Gedichte 101–200

Gedicht 101

அன்னை வாழிவேண் டன்னை உதுக்காண்

ஏர்கொடிப் பாசடும்பு பரியஊர்பு இழிபு

நெய்தல் மயக்கி வந்தன்று நின்மகள்

பூப்போல் உண்கண் மரீஇய

நோய்க்குமருந் தாகிய கொண்கன் தேரே.

Gedicht 102

அன்னை வாழிவேண் டன்னை நம்மூர்

நீல்நிறப் பெருங்கடல் புள்ளின் ஆனாது

துன்புறு துயரம் நீங்க

இன்புற இசைக்கும் அவர் தேர்மணிக் குரலே.

Gedicht 103

அன்னை வாழிவேண் டன்னை புன்னையொடு

ஞாழல் பூக்கும் தண்ணந் துறைவன்

இவட்குஅமைந் தனெனால் தானே

தனக்கு அமைந்த தன்றுஇவள் மாமைக் கவினே.

Gedicht 104

அன்னை வழிவேண் டன்னை நம்மூர்ப்

பலர்மடி பொழுதின் நலம்மிகச் சாஅய்

நள்ளென வந்த இயல்தேர்ச்

செல்வக் கொண்கன் செல்வனஃ தூரே.

Gedicht 105

அன்னை வாழிவேண் டன்னை முழங்குகடல்

திரைதரு முத்தம் வெண்மணல் இமைக்கும்

தணம் த்ஹுறவன் வந்தெனப்

பொன்னினும் சிவந்தன்று கண்டிசின் நூதலே.

Gedicht 106

அன்னை வாழிவேண் டன்னை அவர்நாட்டுத்

துதிக்கால் அன்னம் துணைசெத்து மிதிக்கும்

தன்கடல் வளையினும் இலங்கும்இவள்

அம்கலிழ் ஆகம் கண்டிசின் நினைந்தே.

Gedicht 107

அன்னை வாழிவேண் டன்னைஎன் தோழி

சுடர்நுதல் பசப்பச் சாஅய்ப் படர்மெலிந்து

தண்கடல் படுதிரை கேட்டொறும்

துஞ்சாள் ஆகுதல் நோகோ யானே.

Gedicht 108

அன்னை வாழிவேண் டன்னை கழிய

முண்டக மலரும் தண்கடற் சேர்ப்பன்

எந்தோள் துறந்தனன் ஆயின்

எவன்கொல் மற்றவன் நயந்த தோளே.

Gedicht 109

அன்னை வாழிவேண் டன்னை நெய்தல்

நீர்படர் தூம்பின் பூக்கெழு துறைவன்

எந்தோள் துறந்த காலை எவன்கொல்

பன்னாள் வரும்அவன் அளித்த போழ்தே.

Gedicht 110

அன்னை வாழிவேண் டன்னை புன்னை

பொன்னிறம் விரியும் பூக்கெழு துறைவனை

என்னை என்றும் யாமே இவ்வூர்

பிறதொன் றாகக் கூறும்

ஆங்கும் ஆக்குமோ வழிய பாலே.

Gedicht 111

அம்ம வாழி தோழி பாணன்

சூழ்கழி மருங்கின் நாண்இரை கொளீஇச்

சினைக்கயல் மாய்க்கும் துறைவன் கேண்மை

பிரிந்தும் வாழ்துமோ நாமே

அருந்தவம் முயறல் ஆற்றா தேமே.

Gedicht 112

அம்ம வாழி தோழி பாசிலைச்

செருந்தி தாய இருங்கழிச் சேர்ப்பன்

தான்வரக் காண்குவம் நாமே

மற்ந்தோம் மன்ற நாணுடை நெஞ்சே.

Gedicht 113

அம்ம வாழி தோழி நென்னல்

ஓங்குதிரை வெண்மணல் உடைக்கும் துறைவற்கு

ஊரார் பெண்டென மொழிய என்னை

அதுகேட் டன்னாய் என்றனள் அன்னை

பைபய வெம்மை என்றனென் யானே.

Gedicht 114

அம்ம வாழி தோழி கொண்கன்

நேரேம் ஆயினும் செல்குவம் கொல்லோ

கடலின் நாரை இரற்றும்

மடலம் பெண்ணை அவனுடை நாட்டே.

Gedicht 115

அம்ம வாழி தோழி பன்மாண்

நுண்மணல் அடைகரை நம்மோடு ஆடிய

தண்ணந் துறைவன் மறைஇ

அன்னை அருங்கடி வந்துநின் றோனே.

Gedicht 116

அம்ம வாழி தோழி நாம் அழ

நீல இருங்கழி நீலம் கூம்பு

மாலைவந் தன்று மன்ற

காலை யன்ன காலைமுந் துறுத்தே.

Gedicht 117

அம்ம வாழி தோழி நலனே

இன்ன தாகுதல் கொடிதே புன்னை

யணிமலர் துறைதொறும் வரிக்கும்

மணிநீர்ச் சேர்ப்பனை மறவா தோர்க்கே.

Gedicht 118

அம்ம வாழி தோழி யான் இன்று

அறன்இ லாளன் கண்ட பொழுதில்

சினவுவென் தகைக்குறவன் சென்றனென்

பின்நினைந்து இரங்கிப் பெயர்தந் தேனே.

Gedicht 119

அம்ம வாழி தோழி நன்றும்

எய்யா மையின் ஏதில பற்றி

அன்பிலன் மன்ற பெரிதே

மென்புலக் கொண்கன் வாரா தோனே.

Gedicht 120

அம்ம வாழி தோழி நலமிக

நல்ல ஆயின அளியமெல் தோளே

மல்லல் இருங்கழி நீரறல்விரியும்

மெல்லம் புலம்பன் வந்த மாறே.

Gedicht 121

கண்டிகும் அல்லமோ கொண்கநின் கேளே

முண்டகக் கோதை நனையத்

தெண்டிரைப் பௌவம் பாய்ந்துநின் றோளே.

Gedicht 122

கண்டகும் அல்லமோ கொண்கநின் கேளே

ஒள்ளிழை உயர்மணல் வீழ்ந்தென

வெள்ளாங் குருகை வினைவு வோளே.

Gedicht 123

கண்டிகும் அல்லமோ கொண்கநின் கேளே

ஒண்ணுதல் ஆயம் ஆர்ப்பத்

தண்ணென் பெருங்கடல் திரைபாய் வோளே.

Gedicht 124

கண்டிகும் அல்லமோ கொண்கநின் கேளே

வண்டற் பாவை வெளவலின்

நுண்பொடி அளைஇக் கடல்தூர்ப் போளே.

Gedicht 125

கண்டிகும் அல்லமோ கொண்கநின்

தெண்டிரை பாவை வெளவ

ஊண்கண் சிவப்ப அழுதுநின் றோளே.

Gedicht 126

கண்டிகும் அல்லமோ கொண்கநின் கேளே

யுண்கண் வண்டினம் மொய்ப்பத்

தெண்கடற் பெருந்திரை மூழ்கு வோளே.

Gedicht 127

கண்டிகும் அல்லமோ கொண்கநின் கேளே

தும்பை மாலை இளமுலை

நுண்பூண் ஆகம் விலங்கு வோளே.

Gedicht 128

கண்டிகும் அல்லமோ கொண்கநின் கேளே

உறாஅ வறுமுலை மடாஅ

உண்ணாப் பாவையை ஊட்டு வோளே.

Gedicht 129

Überlieferungslücke: Das Gedicht ist verloren.

Gedicht 130

Überlieferungslücke: Das Gedicht ist verloren.

Gedicht 131

நண்றே பாண கொண்கனது நட்பே

தில்லை வேலி இவ்வூர்க்

கல்லென் கௌவை எழாஅக் காலே.

Gedicht 132

அம்ம வாழி பாண புன்னை

அரும்புமலி கானல் இவ்வூர்

அலரா கின்றுஅவர் அருளு மாறே.

Gedicht 133

யானெவன் செய்கோ பாண ஆனாது

மெல்லம் புலம்பன் பிரிந்தெனப்

புல்லென் றனஎன் புரிவளைத் தோளே.

Gedicht 134

காண்மதி பாண இருங்கழிப் பாய்பரி

நெடுந்தேர்க் கொண்க னோடு

தான்வந் தன்றுஎன் மாமைக் கவினே.

Gedicht 135

பைதலம் அல்லேம் பாண பணைத்தோள்

ஐதுஅமைந்து அகன்ற அல்குல்

நெய்தலம் கண்ணியை நேர்தல்நாம் பெறினே.

Gedicht 136

நாணிலை மன்ற பாண நீயே

கோண்ஏர் இலங்குவளை நெகிழ்த்த

கானலம் துறைவற்குச் சொல்உகுப் போயே.

Gedicht 137

நின்னொன்று வினவுவல் பாண நும்மூர்த்

திண்தேர்க் கொண்கனை நய்ந்தோர்

பண்டைத் தந்நலம் பெறுபவோ.

Gedicht 138

பண்பிலை மன்ற பாண இவ்வூர்

அன்பில கடிய கழறி

மென்புலக் கொண்கனைத் தாரா தோயே.

Gedicht 139

அம்ம வாழி கொண்க எம்வயின் மாண்நலம் மருட்டும் நின்னினும்

பாணன் நல்லோர் நலம்சிதைக் கும்மே.

Gedicht 140

காண்மதி பாணநீ யுரைத்தற் குரிகை

துறைகெழு கொண்கன் பிரிந்தென

விறைகேழ் எல்வளை நீங்கிய நிலையே.

Gedicht 141

எக்கர் ஞாழல் செருந்தியொடு கமழத்

துவலைத் தண்துளி வீசிப்

பயலை செய்தன பனிபடு துறையே.

Gedicht 142

எக்கர் ஞாழல் இறங்கு இணர்ப் படுசினைப்

புள்இறை கூரும் துறைவனை

உள்ளேன் தொழி படீஇயர்என் கண்ணே.

Gedicht 143

எக்கர் ஞாழல் புள்ளிமிழ் அகன்துறை

இனிய செய்த நின்றுபின்

முனிவு செய்தஇவள் தடமெல் தோளே.

Gedicht 144

எக்கர் ஞாழல் இணர்படு பொதும்பர்த்

தனிக்குரு உறங்கும் துறைவற்கு

இனிப்பசந் தன்றுஎன் மாமைக் கவினே.

Gedicht 145

எக்கர் ஞாழல் சிறியிலைப் பெருஞ்சினை

ஓதம் வாங்கும் துறைவன்

மாயோள் பசலை நீக்கினன் இனியே.

Gedicht 146

எக்கர் ஞாழல் அரும்புமுதிர் அவிழிணர்

நறிய கமழும் துறைவற்கு

இனிய மன்றஎன் மாமைக் கவினே.

Gedicht 147

எக்கர் ஞாழல் மலரின் மகளிர்

ஒள்தழை அயரும் துறைவன்

தண்தழை விலையென நல்கினன் நாடே.

Gedicht 148

எக்கர் ஞாழல் இகந்துபடு பெருஞ்சினை

வீஇனிது கமழும் துறைவனை

நீயினிது முயங்குதி காத லோயே.

Gedicht 149

எக்கர் ஞாழல் பூவின் அன்ன

சுணங்குவளர் இளமுலை மடந்தைக்கு

அணங்குவளர்த்து அகறல் வல்லா தீமோ.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 150

எக்கர் ஞாழல் நறுமலர்ப் பெருஞ்சினைப்

புணரி திளைக்கும் துறைவன்

புணர்வின் இன்னான் அரும்புணர் வினனே.

Gedicht 151

வெள்ளாங் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்

காணிய சென்ற மடநடை நாரை

மிதிப்ப நக்க கண்போல் நெய்தல்

கள்கமழ்ந்து ஆனாத் துறைவற்கு

நெக்க நெஞ்சம் நேர்கல் லேனே.

Gedicht 152

வெள்ளாங் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்

காணிய சென்ற மடநடை நாரை

கையறுபு இரற்றும் கானலம் புலம்பம்

துரைவன் வரையும் என்ப

அறவன் போலும் அருளுமார் அதுவே.

Gedicht 153

வெள்ளாங் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்

காணிய சென்ற மடநடை நாரை

உளர ஒழிந்த தூவி குலவுமணல்

போர்வின் பெறூஉம் துறைவன் கேண்மை

நன்னெடுங் கூந்தல் நாடுமோ மற்றே.

Gedicht 154

வெள்ளாங்க் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்

காணிய சென்ற மடநடை நாரை

கானற் சேக்கும் துறைவனோடு

யானெவன் செய்கோ பொய்க்கும் இவ்வூரே.

Gedicht 155

வெள்ளாங்க் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்

காணிய சென்ற மடநடை நாரை

பதைப்பத் ததைந்த நெய்தல் கழிய

ஓதமொடுபெயரும் துறைவதற்குப்

பைஞ்சாய்ப் பாவை ஈன்றனென் யானே.

Gedicht 156

வெள்ளாங்க் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்

காணிய சென்ற மடநடை நாரை

பதைப்ப ஒழிந்த செம்மறுத் தூவி

தெள்கழிப் பரக்கும் துரைவன்

எனக்கோ காதலன் அனைக்கோ வேறே.

Gedicht 157

வெள்ளாங்க் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்

காணிய சென்ற மடநடை நாரை

காலை யிருந்து மாலைச் சேக்கும்

தெண்கடல் சேர்ப்பனொடு வாரான்

தான்வந் தனன்எம் காத லோனே.

Gedicht 158

வெள்ளாங்க் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்

காணிய சென்ற மடநடை நாரை

கானலம் பெருந்துறைத் துணையொடு கொட்கும்

தண்ணந் துறைவன் கண்டிக்கும்

அம்மா மேனிஎம் தோழியது துயரே.

Gedicht 159

வெள்ளாங்க் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்

காணிய சென்ற மடநடை நாரை

பசிதின அல்கும் பனிநீர்ச் சேர்ப்ப

நின்ஒன்று இரக்குவன் அல்லேன்

தந்தனை சென்மோ கொண்டஇவள் நலனே.

Gedicht 160

வெள்ளாங்க் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்

காணிய சென்ற மடநடை நாரை

நொந்ததன் தலையும் நோய்மிகும் துறைவ

பண்டையின் மிகப்பெரிது இனைஇ

முயங்குமதி பெரும மய்ங்கினள் பெரிதே.

Gedicht 161

பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை

கருங்கோட்டுப் புன்னைத் தங்கும் துறைவற்குப்

பயந்தநுதல் அழியச் சாஅய்

நயந்த நெஞ்சம் நோய்ப்பா ல்ஃதே.

Gedicht 162

பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை

நீத்துநீர் இருங்கழி இரைதேர்ந்து உண்டு

பூக்கமழ் பொதும்பர்ச் சேக்கும்

துறைவன் சொல்லோ பிறவா யினவே.

Gedicht 163

பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை

இருங்கழித் துவலை ஒலியில் துஞ்சும்

துறைவன் துறந்தெனத் துறந்துஎன்

இறையேர் முன்கை நீக்கிய வளையே.

Gedicht 164

இருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை

இருங்கழி மருங்கின் அயிரை ஆரும்

தண்ணந் துறைவன் தகுதி

நம்மோடு அமையாது அலர்பயந் தன்றே.

Gedicht 165

பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை

ஆருகழிச் சிறுமீன் ஆர மாந்தும்

துறைவன் சொல்லிய சொல்என்

இறையோர் எல்வளை கொண்டுநின் றதுவே.

Gedicht 166

பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை

வரிவெண் தாலி வலைசெத்து வெரூஉம்

மெல்லம் புலம்பன் தேறி

நல்ல வாயின நல்லோள் கண்ணே.

Gedicht 167

பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை

இருங்கழி இனக்கெடிறு ஆரும் துறைவன்

நல்குவன் போலக் கூறி

நல்கான் ஆயினும் தொல்கே என்னே.

Gedicht 168

பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை

துறைபடி யம்பி அகமனை ஈனும்

தண்ணந் தூறைவன் நல்கி

ஒள்நுதல் அரிவை பாலா ரும்மே.

Gedicht 169

பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை

பொன்னிணார் ஞாழல் முனையில் பொதியவிழ்

புன்னையம் பூஞ்சினைச் சேக்கும் துறைவன்

நெஞ்சத்து உண்மை யறிந்தும்

என்செயப் பசக்கும் தோழியென் கண்ணே.

Gedicht 170

பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை

இருங்கழி நெய்தல் சிதைக்குந் துறைவன்

நல்லன் என்றி யாயின்

பல்லிதழ் உண்கண் பசத்தல்மற் றெவனோ.

Gedicht 171

திரைஇமிழ் இன்னிசை அளைகி அயலது

முழவுஇமிழ் இன்னிசை மறுகுதொறு இசைக்கும்

தொண்டி அன்ன பணைத்தோள்

ஒள்தொடி அரிவைஎன் நெஞ்சுகொண் டோ ளே.

Gedicht 172

ஒள்தொடி அரிவை கொண்டனள் நெஞ்சே

வண்டிமிர் பனித்துறைத் தொண்டி ஆங்கண்

உரவுக் கடல்ஒலித் திரையென

இரவி னானும் துயிலறி யேனே.

Gedicht 173

இரவி னானும் இந்துயில் அறியாது

அரவுறு துயரம் எய்துப தொண்டித்

தண்நறு நெய்தல் நாறும்

பின்இருங் கூந்தல் அணங்குற் றோரே.

Gedicht 174

அணங்குடைப் பனித்துறைத் தொண்டி யன்ன

மணங்கமழ் பொழிற்குறி நல்கினள் நுணங்கு இழை

பொங்கரி பரந்த உண்கண்

அம்கலில் மேனி அசைஇய எமக்கே.

Gedicht 175

எமக்குநயந் தருளினை யாயின் பணைத்தோள்

நல்நுதல் அரிவையொடு மென்மெல இயலி

வந்திசின் வாழியா மடந்தை

தொண்டி யன்னநின் பண்புல கொண்டே.

Gedicht 176

பண்பும் பாயலும் கொண்டனள் தொண்டித்

தண்கமழ் புதுமலர் நாறும் ஒண்டொடி

ஐதுஅமைந்து அகன்ற அல்குல்

கொய்தளிர் மேனி கூறுமதி தவறே.

Gedicht 177

தவறிலர் ஆயினும் பனிப்ப மன்ற

இவறுதிரை திளைக்கும் இடுமணல் நெடுங்கோட்டு

முண்டக நறுமலர் கமழும்

தொண்டி அன்னோள் தோள்உற் றோரே.

Gedicht 178

தோளும் கூந்தலும் பலபா ராட்டி

வாழ்தல் ஒல்லுமோ மற்றே செங்கோல்

குட்டுவன் தொண்டி யன்ன

என்கண்டும் நயந்துநீ நல்காகக் காலே.

Gedicht 179

நல்குமதி வாழியோ நளிநீர்ச் சேர்ப்ப

அலவன் தாக்கத் துறையிறாப் பிறழும்

இன்னொலித் தொண்டி அற்றே

நின்னலது இல்லா இவள்சிறு நுதவே.

Gedicht 180

சிறுநனை வரைந்தனை கொண்மோ பெருநீர்

வலைவர் தந்த கொழுமீன் வல்சிப்

பறைதபு முதுகுருகு இருக்கும்

துரைகெழு தொண்டி அன்னஇவள் நலனே.

Gedicht 181

நெய்தல் உண்கண் ஏர் இறைப் பணைந்தோள்

பொய்தல் ஆடிய பொய்யா மகளிர்

குப்பை வெண்மணல் குரவை நிறூஉந்

துறைகெழு கொண்கன் நல்கி

உறைவுஇனிது அம்மஇவ் அழுங்கள் ஊரே.

Gedicht 182

நெய்தல் நறுமலர் செருந்தியொடு விரைஇக்

கைபுனை நறுந்தார் கமழும் மார்பன்

அருந்திறல் கடவுள் அல்லன்

பெருந்துறைக் கண்டுஇவள் அணங்கி யோனே.

Gedicht 183

கணங்கொள் அருவிக் கான்கெழு நாடன்

குறும்பொறை நாடன் நல்வய லூரன்

தண்கடற் சேர்ப்பன் பிரிந்தெனப் பண்டையிற்

கடும்பகல் வருதி கையறு மாலை

கொடுங்கழி நெய்தலும் கூம்பக்

காலை வரினும் களைஞரோ இலரே.

Gedicht 184

நெய்தல் இருங்கழி நெய்தல் நீக்கி

மீனுநுண் குருகுஇளங் கானல் அல்கும்

கடல்அணிந் தன்றுஅவர் ஊரே

கடலினும் பெரிதுஎமக்கு அவருடை நட்பே.

Gedicht 185

அலங்கிதழ் நெய்தல் கொற்கை முன்துறை

இலங்குமுத்து உறைக்கும் எயிறுகெழு துவர்வாய்

அரம்போழ் அவ்வளைக் குறுமகள்

நரம்புஆர்த் தன்ன தீங்கிள வியனே.

Gedicht 186

நாரை நல்லினம் கடுப்ப மகளிர்

நீர்வார் கூந்தல் உளரும் துறைவ

பொங்குழி நெய்தல் உறைப்ப இத்துறை

பல்கால் வரூஉம் தேரெனச்

செல்வா தீமோ என்றனள் யாயே.

Gedicht 187

நொதும லாளர் கொள்ளார் இவையே

எம்மொடு வந்து கடலாடு மகளிரும்

நெய்தலம் பகைத்தழைப் பாவை புனையார்

உடலகம் கொள்வோர் இன்மையின்

தொடலைக் குற்ற சிலபூ வினரே.

Gedicht 188

இருங்கழிச் சேயிறா இனப்புன் ஆரும்

கொற்கைக் கோமான் கொற்கையம் பெருந்துறை

வைகறை மலரும்நெய்தல் போலத்

தகைபெரி துடை காதலி கண்ணே.

Gedicht 189

புன்னை நுன்தாது உறைத்தரு நெய்தல்

பொன்படு மணியில் பொற்பத் தோன்றும்

மெல்லம் புலம்பன் வந்தென

நல்லன வாயின தோழியென் கண்ணே.

Gedicht 190

தண்ணறு நெய்தல் தளையவிழ் வான்பூ

வெண்ணெல் அரிநர் மாற்றினர் அறுக்கும்

மெல்லம் புலம்பன் மன்றஎம்

பல்லிதழ் உண்கண் பனிசெய் தோனே.

Gedicht 191

கடற்கோடு செறிந்த வளைவார் முன்கைக்

கழிப்புத் தொடர்ந்த இடும்பல் கூந்தல்

கானல் ஞாழற் கவின்பெறு தழையள்

வரையர மகளிரின் அரியள்என்

நிறையரு நெஞ்சம் கொண்டொளித் தோளே.

Gedicht 192

கோடுபுலங் கொட்பக் கடலெழுந்து முழுங்கப்

பாடிமிழ் பனித்துறை யோடுகலம் உகைக்கும்

துறைவன் பிரிந்தென நெகிழ்ந்தன

வீங்கின மாதோ தொழிஎன் வளையே.

Gedicht 193

வலம்புரியுழுத வார்மணல் அடைகரை

இலங்குகதிர் முத்தம் இருள்கெட இமைக்கும்

துரைகெழு கொண்கநீ தந்த

அறைபுனல் வால்வளை நல்லவோ தாமே.

Gedicht 194

கடற்கோ டறுத்த அரம்போழ் அவ்வளை

ஒள்தொடி மடவரல் கண்டிக்கும் கொண்க

நன்னுதல் இன்றுமால் செய்தெனக்

கொன்ஒன்று கடுத்தனள் அன்னையது நிலையே.

Gedicht 195

வளைபடு முத்தம் பரதவர் பகரும்

கடல்கெழு கொண்கன் காதல் மடமகள்

கெடலரும் துயரம் நல்கிப்

படலின் பாயல் நல்கி யோளெ.

Gedicht 196

கோடீர் எல்வளைக் கொழும்பல் கூந்தல்

ஆய்தொடி மடவரல் வேண்டுதி யாயின்

தென்கழி சேயிறாப் படூஉம்

தன்கடற் சேர்ப்ப வரைந்தனை கொண்மோ.

Gedicht 197

இலங்குவளை தெளிர்ப்ப அலவன் ஆட்டி

முகம்புதை ச்துப்பினள் இறைஞ்ச்நின் றோனே

புலம்புகொள் மாலை மறைய

நலம்கேழ் ஆகம் நல்குவள் எனக்கே.

Gedicht 198

வளையணி முன்கை வாலெயிற்று அமர்நகை

இளையர் ஆடும் தளைஅவிழ் கானல்

குறுந்துறை வினவி நின்ற

நெடுந்தோள் அண்ணல் கண்டிக்கும் யாமே.

Gedicht 199

கானலம் பெருந்துறைக் கலிதிரை திளைக்கும்

வானுயர் நெடுமணல் ஏறி ஆனாது

காண்கம் வம்மோ தோழி

செறிவளை நெகிழ்த்தோன் எறிகடல் நாடே

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 200

இலங்குவீங்கு எல்வளை ஆய்நூதல் கவினப்

பொலந்தேர்க் கொண்கன் வந்தனன் இனியே

விலங்குஅரி நெடுங்கண் ஞெகிழ்மதி

நலங்கவர் பசலையை நகுக நாமே.

Kurinci – Bergland: Gedichte 201–300

Gedicht 201

அன்னாய் வாழிவேண் டன்னை என்னை

தானும் மலைந்தான் எமக்கும் தழையாயின

பொன்வீ மணியரும் பினவே

என்ன மரம்கொல்அவர் சாரல் அவ்வே.

Gedicht 202

அன்னாய் வாழிவேண் டன்னை நம்மூர்ப்

பார்ப்பனக் குறுமகப் போலத் தாமும்

குடுமித் தலைய மன்ற

நெடுமலை நாடன் ஊர்ந்த மாவே.

Gedicht 203

அன்னாய் வாழிவேன் டன்னைநம் படப்பை

தேன்மயங்கு பாலினும் இனிய அவர்நாட்டு

உவலை கூவற் கீழ

மானுண்டு எஞ்சிய கலிழி நீரே.

Gedicht 204

அன்னாய் வாழிவேண் டன்னைஅஃது எவன்கொல்

வரையர மகளிரின் நிரையுடன் குழீஇப்

பெயர்வழிப் பெயர் வழித் தவிராது நோக்கி

நல்லள் நல்லள் என்ப

தீயேன் தில்ல மலைகிழ வோர்க்கே.

Gedicht 205

அன்னாய் வாழிவேண் டன்னையென் தோழி

நனிநான் உடையள் நின்னும் அஞ்சும்

ஒலிவெள் ளருவி ஓங்குமலை நாடன்

மலர்ந்த மார்பின் பாயல்

துஞ்சிய வெய்யள் நோகோ யானே.

Gedicht 206

அன்னாய் வாழிவேண் டன்னை உவக்காண்

மாரிக் குளத்துக் காப்பாள் அன்னன்

தூவலின் நனைந்த தொடலை ஒள்வாள்

பாசி சூழ்ந்த பெருங்கழல்

தண்பனி வைகிய வைக்கச் சினனே.

Gedicht 207

அன்னாய் வாழிவேண் டன்னை நன்றும்

உணங்கல கொல்லோநின் தினையே உவக்காண்

நிணம்பொதி வழுக்கில் தோன்றும்

மழைத்தலை வைத்துஅவர் மணிநெடுங் குன்றே.

Gedicht 208

அன்னாய் வாழிவேண் டன்னை கானவர்

கிழங்ககழ் நெடுங்குழி மல்க வேங்கைப்

பொன்மலி புதுவீத் தாஅம் அவர் நாட்டு

மணிநிற மால்வரை மறைதொறு

அணிமலர் நெடுங்கண் ஆர்ந்தன பனியே.

Gedicht 209

அன்னாய் வாழிவேண் டன்னை நீமற்று

யான்அவர் மறத்தல் வேண்டுதி யாயின்

கொண்டல் அவரைப் பூவின் அன்ன

வெண்டலை மாமழை சூடித்

தோன்றல் அனாதுஅவர் மணிநெடுங் குன்றே.

Gedicht 210

அன்னாய் வாழிவேண் டன்னைநம் படப்பை

புலவுச்சேர் துறுகல் ஏறி அவர்நாட்டுப்

பூக்கெழு குன்றம் நோக்கி நின்று

மணிபுரை வயங்கிழமை நிலைபெறத்

தணிதற்கும் உரித்துஅவள் உற்ற நோயே.

Gedicht 211

நெய்யொடு மயக்கிய உழுந்துநூற் றன்ன

வயலையஞ் சிலம்பின் தலையது

செயலையம் பகைத்தழி வாடும் அன்னாய்.

Gedicht 212

சாந்த மரத்ஹ்ட பூதிழ் எழுபுகை

கூட்டுவிரை கமழும் நாடன்

அறவற்கு எவனோ நாமக்ல்வு அன்னாய்

Gedicht 213

நறுவடி மாஅத்து மூக்கிறுபு உதிர்த்த

ஈர்ந்தண் பெருவடுப் பாலையிற் குறவர்

உறைவீழ் ஆலியல் தொகுக்கும் சாரல்

மீமிசை நன்னாட் டவர்வரின்

யானுயிர் வாழ்தல் கூடும் அன்னாய்.

Gedicht 214

சாரல் பலவின் கொழுந்துணர் நறும்பழம்

இருங்கள் விடரளை வீழ்ந்தென வெற்பில்

பெருந்தேன் இறாஅல் கீறும் நாடன்

பேரமர் மழைக்கண் கழிலத்தன்

சீருடை நன்னாட்டுச் செல்லும் அன்னாய்.

Gedicht 215

கட்டளை யன்ன மணிநிறத் தும்பி

இட்டிய குயின்ற துறைவயின் செலீஇயர்

தட்டைத் தண்ணுமைப் பின்னர் இயவர்

தீங்குழல் ஆம்பலின் இனிய இமிரும்

புதன்மலர் மாலையும் பிரிவோர்

இதனினும் கொடிய செய்குவர் அன்னாய்.

Gedicht 216

குறுங்கை இரும்புலிக் கோள்வல் ஏற்ரை

நெடும்புதல் கானத்து மடப்பிடி ஈன்ற

நடுங்குநடைக் குழவி கொளீஇய பலவின்

பழந்தாங்கு கொழுநிழல் ஒளிக்கும் நாடற்குக்

கொய்திடு தளிரின் வாடிநின்

மெய்பிறி தாதல் எவன்கொல் அன்னாய்.

Gedicht 217

பெருவரை வேண்க்கைப் பொன்மருள் நறுவீ

மானினப் பெருங்கிளை மேயல் ஆரும்

கானக நாடன் வரவுமிவண்

மேனி பசப்பது எவன்கொல் அன்னாய்.

Gedicht 218

நுண்ணேர் புருவத்த கண்ணும் ஆடும்

மயிர்வார் முன்கை வளையும் சொறூஉம்

களிறுகோள் பிழைத்த கதஞ்சிறந்து எழுபுலி

எழுதரு மழையின் குழுமும்

பெருங்கள் நாடன் வருங்கொல் அன்னாய்.

Gedicht 219

கருங்கால் வேங்கை மாத்தகட்டு ஒள்வீ

இருங்கள் வியலறை வரிப்பத் தாஅம்

நன்மலை நாடன் பிரிந்தென

ஒண்ணுதல் பசப்பது எவன்கொல் அன்னாய்.

Gedicht 220

அலங்குமழை பொழிந்த அகன்கண் அருவி

ஆடுகழை அடுக்கத்து இழிதரு நாடன்

பெருவரை யன்ன திருவிறல் வியன்மார்பு

முயங்காது கழிந்த நாள்இவள்

மயங்கிதழ் மழைக்கண் கலிழும் அன்னாய்.

Gedicht 221

அம்ம வாழி தோழி கதலர்

பாவை யன்னஎன் ஆய்கவின் தொலைய

நன்மா மேனி பசப்பச்

செல்வல் என்பதம் மலைகெழு நாடே.

Gedicht 222

அம்ம வாழி தோழி நம்மூர்

நனிந்துவந்து உறையும் நறுந்தண் மார்வன்

இன் இனி வாரா மாறுகொல்

சின்னிரை ஓதிஎன் நுதல்பசப் பதுவே.

Gedicht 223

அம்ம வாழி தோழி நம்மலை

வரையாம் இழியக் கோடல் நீடக்

காதலர்ப் பிரிந்தோர் கையற நலியும்

தண்பனி வடந்தை அச்சிரம்

முந்துவந்த் தனர்நம் காத லோரே.

Gedicht 224

அம்ம வாழி தோழி நம்மலை

மணிநிறங் கொண்ட மாமலை வெற்பில்

துணீநீர் அருவி நம்மோடு ஆடல்

எளிய மன்ஆல் அவர்க்கினி

அரிய ஆகுதல் மருண்டனென் யானே.

Gedicht 225

அம்ம வாழி தோழி பைஞ்சுனைப்

பாசடை நிவந்த பனிமலர்க் குவளை

உள்ளகங் கமழும் கூந்தல் மெல்லியல்

ஏர்திகழ் ஒண்ணுதல் பசத்தல்

ஓரார் கொல்நம் காத லோரே.

Gedicht 226

அம்ம வாழி தோழி நம்மலை

நறுந்தண் சிலம்பின் நாறுகுலைக் காந்தன்

கொங்குஉன் வண்டின் பெயர்ந்துபுற மாறிநின்

வன்புடை விறற்கவின் கொண்ட

வன்பி லாளன் வந்தனன் இனியே.

Gedicht 227

அம்ம வாழி தோழி நாளும்

நன்னுதல் பசப்பவௌம் நறுந்தோள் நெகிழவும்

ஆற்றலம் யாம் என மதிப்பக் கூறி

நப்பிரிந்து உறைதோர் மன்றநீ

விட்டனை யோஅவர் உற்ற சூளே.

Gedicht 228

அம்ம வாழி தோழி நம்மூர்

நிரந்திலங்கு அருவிய நெடுமலை நாடன்

இரந்துகுறை யுறாஅன் பெயரின்

என்ஆ வதுகொல்நம் இன்னுயிர் நிலையே.

Gedicht 229

அம்ம வாழி தோழி நாம்அழப்

பன்னாள் பிரிந்த அறனி லாளன்

வந்தன னோமற்று இரவில்

பொன்போல் விறல்கவின் கொள்ளுநின் நுதலே.

Gedicht 230

அம்ம வாழி தோழி நம்மொடு

சிறுதினைக் காவல் நாகிப் பெரிதுநின்

மெல்தோள் நெகிழவும் திருநுதல் பசப்பவும்

பொன்போல் விறற்கவின் தொலைத்த

குன்ற நாடற்கு அயர்வர்நன் மணனே.

Gedicht 231

யாங்குவல் லுநையோ ஓங்கல் வெற்ப

இரும்பல் கூந்தல் திருந்திழை அரிவை

திதலை மாமை தேயப்

பசலை பாயப் பிரிவு தெய்யோ.

Gedicht 232

போதார் கூந்தல் இயலணி அழுங்க

ஏதி லாளனை நீபிரிந் ததற்கே

அழவிர் மணிப்பூண் அனையப்

பெயலா னாஎன் கண்ணே தெய்யோ.

Gedicht 233

வருவை யல்லை வாடைநனி கொடிதே

அருவரை மருங்கின் ஆய்மணி வரன்றி

ஒல்லென இழிதரும் அருவிநின்

கல்லுடை நாட்டுச் செல்லல் தெய்யோ.

Gedicht 234

மின்னவிர் வயங்கிழை ஞெகிழச் சாஅய்

நன்னுதல் பசத்த லாவது துன்னிக்

கனவிற் காணும் இவளே

நனவிற் காணாள்நின் மார்பே தெய்யோ.

Gedicht 235

கையுற வீழ்ந்த மையில் வன்மொடு

அரிது காதலர்ப் பொழுதே அதனால்

தெரியிழை தெளிர்ப்ப முயங்கிப்

பிரியலம் என்கமோ எழுகமோ தெய்யோ.

Gedicht 236

அன்னையும் அறிந்தனள் அலரும் ஆயின்று

நன்மனை நெடுநகர் புலம்புகொள உறுதரும்

இன்னா வாடையும் மலையும்

நும்மூர்ச் செல்கம் எழுகமோ தெய்யோ.

Gedicht 237

காமம் கடவ உள்ளம் இனைப்ப

யாம்வந்து காண்பதோர் பருவம் ஆயின்

ஓங்கித் தோன்றும் உயர்வரைக்கு

யாங்கெனப் படுவது நும்மூர் தெய்யோ.

Gedicht 238

வாய்க்கோட்டு வயத்தகர் வாராது மாறினும்

குரூஉமயிர்ப் புருவை ஆசையின் அல்கும்

ஆஅல் அருவித் தண்மெருஞ் சிலம்ப

நீஇவன் வரூஉம் காலை

மேவரும் மாதோஇவள் நலனே தெய்யோ.

Gedicht 239

சுரும்புணக் களித்த புகர்முக வேழம்

இரும்பிணர்த் துறுகல் பிடிசெத்துத் தழூநின்

குன்றுகெழு நன்னாட்டுச் சென்ற பின்றை

நேரிறைப் பணைத்தோள் ஞெகிழ

வாரா யாயின் வாழேம் தெய்யோ.

Gedicht 240

அறியோம் அல்லேம் அறிந்தனம் மாதோ

பொறிவரிச் சிறைய வண்டினம் மொய்ப்பச்

சாந்தம் நாறும் நறியோள்

கூந்தல் நாறும்நின் மார்பே தெய்யோ.

Gedicht 241

நம்முறு துயரம் நோக்கி அன்னை

வேலன் தந்தா ளாயின்அவ் வேலன்

வெறிகமழ் நாடன் கேண்மை

அறியுமோ தில்ல செறியெயிற் றோயே.

Gedicht 242

அறியா மையின் வெறியென மயங்கி

அன்னையும் அருந்துயர் உழந்தனள் அதனால்

எய்யாது விடுதலோ கொடிதே நிரையிதழ்

ஆய்மலர் உண்கண் பசப்பச்

சேய்மலை நாடன் செய்த நோயே.

Gedicht 243

கறிவளர் சிலம்பின் கடவுள் பேணி

அறியா வேலன் வெறியெனக் கூறும்

அதுமனம் கொள்குவை அனையிவள்

புதுமலர் மழைக்கண் புலம்பிய நோய்க்கே.

Gedicht 244

அம்ம வாழி தோழி பன்மலர்

நறுந்தண் சோலை நாடுகெழ நெடுந்தகை

குன்றம் பாடான் ஆயின்

என்பயஞ் செய்யுமோ வேலற்குஅவ் வெறியே.

Gedicht 245

பொய்யா மரபின் ஊர்முகு வேலன்

கலங்குமெய்ப் படுத்துக் கன்னந் தூக்கி

முருகென மொழியும் ஆயின்

கெழுதகை கொல் இவள் அணங்கி யோற்கே.

Gedicht 246

வெறிசெறித் தனனே வேலன் கறிய

கன்முகை வயப்புலி கலங்குமெய்ப் படூஉ

புன்பலம் வித்திய புனவர் புணர்த்த

மெய்ம்மை யன்ன பெண்பாற் புணர்ந்து

மன்றில் பையுள் தீரும்

குன்ற நாடன் உறீஇய நோயே.

Gedicht 247

அன்னை தந்தது ஆகுவது அறிவன்

பொன்னகர் வரைப்பின் கன்னம் தூக்கி

முருகென மொழியும் ஆயின்

அருவரை நாடன் பெயர்கொலோ அதுவே.

Gedicht 248

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பெய்ம் மணல் முற்றம் கவின்பெற இயற்றி

மலைவான் கொண்ட சினைஇயf வேலன்

கழங்கினால் அறிகுவது என்றால்

நன்றால் அம்ம நின்றஇவள் நலனே.

Gedicht 249

பெய்ம்மணல் வரைப்பின் கழங்குபடுத்து அன்னைக்கு

முருகென மொழியும் வேலன் மற்றவன்

வாழிய விலங்கு மருவிச்

சூர்மலை நாடனை அறியா தோனே.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 250

பொய்படு அறியாக் கழங்கே மெய்யே

மணிவரைக் கட்சி மடமயில் ஆலும்நம்

மலர்ந்த வள்ளியம் கானம் கிழவோன்

ஆண்டகை விறல்வேள் அல்லன்இவள்

பூண்தாங்கு இளமுலை அணங்கியோனே.

Gedicht 251

குன்றக் குறவன் ஆர்ப்பின் எழிலி

நுன்பல் அழிதுளி பொழியும் நாட

நெடுவரைப் படப்பை நும்மூர்க்

கடுவரல் அருவி காணினும் அழுமே.

Gedicht 252

குன்றக் குறவன் புல்வேய்க் குரம்பை

மன்றாடு இளமழை மறைக்கும் நாடன்

புரையோன் வாழி தோழி விரைபெயல்

அரும்பனி அளைஇய கூதிர்ப்

பெருந்தண் வாடையின் முந்துவந் தனனே.

Gedicht 253

குன்றக் குறவன் சார்ந்த நறும்புகை

தேஙகமழ் சிலம்பின் வரையகம் கமழும்

கானக நாடன் வரையின்

மன்றலும் உடையள்கொல் தோழி யாயே.

Gedicht 254

குன்றக் குறவன் ஆரம் அறுத்தென

நறும்புகை சூழ்ந்து காந்தள் நாறும்

வண்ட்மிர் சுடர்நுதல் குறுமகள்

கொண்டனர் செல்வர்தம் குன்றுகெழு நாட்டே.

Gedicht 255

குன்றக் குறவன் காதல் மடமகள்

வரையர மகளிர்ப் புரையுஞ் சாயலள்

ஐயள் அரும்பிய முலையள்

செய்ய வாயினள் மார்பினள் சுணங்கே.

Gedicht 256

குன்றக் குறவன் காதல் மடமகள்

வண்படு கூந்தல் தந்தழைக் கொடிச்சி

வளையள் முளைவாள் எயிற்றள்

இளையள் ஆயினும் ஆரணங் கினனே.

Gedicht 257

குன்றக் குறவன் கடவுட் பேணி

இரந்தனன் பெற்ற வெள்வளைக் குறுமகள்

ஆயரி நெடுங்கள் கலிழச்

சேயதால் தெய்யநீ பிரியும் நாடே.

Gedicht 258

குன்றக் குறுவன் காதல் மடமகள்

அணிமயில் அன்ன அசைநடைக் கொடிச்சியைப்

பெருவரை நாடன் வரையும் ஆயின்

கொடுத்தனெம் ஆயினோம் நன்றே

இன்னும் ஆனாது நன்னுதல் துயிரே.

Gedicht 259

குன்றக் குறவன் காதல் மடமகள்

மன்ற வேங்கை மலர்சில கொண்டு

மலையுறை கடவுள் குலமுதல் வழுத்தித்

தேம்பலிச் செய்த ஈர்நறுங் கையள்

மலர்ந்த காந்தள் நாறிக்

கவிழ்ந்த கண்ணள்எம் அணங்கி யோளே.

Gedicht 260

குன்றக் குறவன் காதல் மடமகள்

மெந்தோள் கொடிச்சியைப் பெறற்கரிது தில்ல

பைம்புறப் பைங்கிளி ஒப்பலர்

புன்புல மயக்கத்து விளைந்தன தினையே.

Gedicht 261

மெந்தினை மேய்ந்த தறுகண் பன்றி

வன்கல் அடுக்கத்துத் துஞ்சும் நாடன்

எந்தை அறிதல் அஞ்சிக் கொல்

அதுவே மன்ற வாரா மையே.

Gedicht 262

சிறுதினை மேய்ந்த தறுகண் பன்றி

துறுகல் அடுக்கத்துத் துணையொடு வதியும்

இலங்குமலை நாடன் வரூஉம்

மருந்தும் அறியும்கொல் தோழிஅவன் விருப்பே

Gedicht 263

நன்பொன் அன்ன புனிறுதீர் ஏனல்

கட்டளை அன்ன கேழல் மாந்தும்

குன்றுகெழு நாடன் தானும்

வந்தனன் வந்தன்று தோழிஎன் நலனே.

Gedicht 264

இளம்பிறை யன்ன கோட்ட கேழல்

களங்கனி யன்ன பெண்பாற் புணரும்

அயந்திகழ் சில்மப கண்டிரும்

பயந்தன மாதோநீ நய்ந்தோள் கண்ணே.

Gedicht 265

புலிகொல் பெண்பால் புவரிக் குருளை

வளைவெண் மருப்பின் கேழல் புரக்கும்

குன்றுகெழு நாடன் மறந்தனன்

பொன்போல் புதல்வனோடு என்நீத் தோனே

Gedicht 266

சிறுகண் பன்றிப் பெருஞ்சின ஒருத்தலொடு

குறுங்கை இரும்புலி பொரூஉம் நாடன்

நனிநாண் உடைமையம் மன்ற

பனிப்பயந் தனநீ நய்ந்தோள் கண்ணே.

Gedicht 267

சிறுகண் பறிப் பெருஞ்சின ஒருத்தல்

துறுகல் அடுக்கத்து வில்லோர் மாற்றி

ஐவனம் கவரும் குன்ற நாடன்

வண்டுபடு கூந்தலைப் பேணிப்

பண்பில சொல்லும் தேறுதல் செத்தே.

Gedicht 268

தாஅய் இழந்த தழுவரிக் குருளையொடு

வளமலைச் சிறுதினை ய்ணீஇய கானவர்

வரையோங்கு உயர்சிமைக் கேழல் உறங்கும்

நன்மலை நாடன் பிரிதல்

என்பயக்கும் மோநம் விட்டுத் துறந்தே.

Gedicht 269

கேழல் உழுதெனக் கிளர்ந்த எருவை

விஅளைந்த செறுவில் தோன்றும் நாடன்

வாராது அவண்உறை நீடின் நேர்வளை

இணை ஈர் ஓதி நீயழத்

துணைநனி இழக்குவென் மடமை யானே.

Gedicht 270

கிழங்ககழ் கேழல் உழுத சிலம்பில்

தலைவிளை கானவர் கொய்தனர் பொய்ரும்

புல்லென் குன்றத்துப் புலம்புகொள் நெடுவரை

காணினும் கலிழுநோய் செத்துத்

தாம்வந் தனர்நம் காத லோரே.

Gedicht 271

அவரை அருந்த மந்தி பகர்வர்

பக்கின் தோன்றும் நாடன் வேண்டின்

பல்பசுப் பெண்டிரும் பெறுகுவன்

தொல்கேள் ஆகலின் நல்குமால் இவட்கே.

Gedicht 272

கருவிரல் மந்திக் கல்லா வன்பறழ்

அருவரைத் தீந்தேன் எடுப்பை அயலது

உருகெழு நெடுஞ்சினைப் பாயும் நாடன்

இரவின் வருதல் அறியான்

வரும் வரும் என்பள் தோழியாயே.

Gedicht 273

அத்தச் செயலைத் துப்புறழ் ஒள்தளிர்

புந்தலை மந்தி வன்பறழ் ஆரும்

நன்மலை நாட நீசெலின்

நின்நயத்து உறைவி என்னினும் கழில்மே.

Gedicht 274

மந்திக் கணவன் கல்லாக் கொடுவன்

ஒன்கேழ் வயப்புலி குழுமலின் வைரைந்துடன்

குன்றுயர் அடுக்கம் கொள்ளும் நாடன்

சென்றனன் வாழி தோழியென்

மெல்தோள் கவினும் பாயலும் கொண்டே.

Gedicht 275

குரங்கின் தலிஅவன் குருமயிர்க் கடுவன்

சூரலஞ்ச் சிறுகோல் கொண்டு வியலறை

மாரி மொக்குள் புடைக்கும் நாட

யாம்நின் நயத்தனம் எனினும்எம்

ஆய்நலம் வாடுமோ அருளுதி எனினே.

Gedicht 276

மந்திக் காதலன் முறிமேய் கடுவன்

தண்கமழ் நறைக்கொடி கொண்டு வியலறைப்

பொங்கல் இளமழை புடைக்கும் நாட

நயவாய் ஆயினும் வரைந்தனை சென்மோ

கன்முகை வேங்கை மலரும்

நன்மலை நாடன் பெண்டெனப் படுத்தே.

Gedicht 277

குறவர் முன்றில் மாதீண்டு துறுகல்

கல்லா மந்தி கடுவனோடு உகளும்

குன்ற நாடநின் மொழிவல் என்றும்

பயப்ப நீத்தல் என்இவள்

கயத்துவளர் குவளையின் அமர்த்த கண்ணே.

Gedicht 278

சிலம்பின் வெதிரத்துக் கண்விடு கழைக்கோல்

குரங்கின் வன்பரழ் பாய்ந்தன இலஞ்சி

மீனெறி தூண்டிலின் நிவக்கும் நாடன்

உற்றோர் மறவா நோய்தந்து

கண்டோ ர் தண்டா நலங்கொண் டனனே.

Gedicht 279

கல் இவர் இற்றி புல்லுவன எறிக்

குளவி மேய்ந்த மந்தி துணையோடு

வரைமிசை உகளும் நாட நீவரின்

கல்லகத் ததுஎம் ஊரே

அம்பல் சேரி அலராம் கட்டே.

Gedicht 280

கருவிரல் மந்திக் கல்லா வன்பார்ப்பு

இருவெதிர் ஈர்ங்கழை ஏறிச் சிறுகோல்

மதிபுடைப் பதுபோல தோன்றும் நாட

வரைந்தனை நீஎனக் கேட்டுயான்

உரைத்தனென் அல்லனோ அஃதென் யாய்க்கே.

Gedicht 281

வெள்ள வரம்பின் ஊழி போகியும்

கிள்ளை வாழிய பலவே ஒள்ளிழை

இரும்பல் கூந்தல் கொடிச்சி

பெருந்தோள் காவல் காட்டி யவ்வே.

Gedicht 282

சாரல் புறத்த பெருங்குரல் சிறுதினைப்

பேரமர் மழைக்கண் கொடிச்சி கடியவும்

சோலைச் சிறுகிளி உன்னு நாட

அரிருள் பெருகின வாரல்

கோட்டுமா வாழங்கும் காட்டக நெறியே.

Gedicht 283

வன்கண் கானவன் மென்சொல் மடமகள்

புன்புல மயக்கத்து உழுத ஏஅனல்

பைம்புறச் சிறுகிளி கடியும் நாட

பெரிய கூறி நீப்பினும்

பொய்வலைப் படூஉம் பெண்டுதவப் பலவே.

Gedicht 284

அரிய தாமே செவ்வாய்ப் பைங்கிளி

குன்றக் குறவர் கொய்தினைப் பைங்கால்

இருவை நீள்புனங் கண்டும்

பிரிதல் தேற்றாப் பேரன் பினவே.

Gedicht 285

பின்னிருங் கூந்தல் நன்னுதல் குறமகள்

மெல்தினை நுவனை யுண்டு தட்டையின்

ஐவனச் சிறுகிளி கடியும் நாட

வீங்குவளை நெகிழப் பிரிதல்

யாங்குவல் லுநையோ ஈங்கிவள் துறந்தே.

Gedicht 286

சிறுதினை கொய்த இருவை வெண்கால்

காய்த்த அவரைப் படுகிளி கடியும்

யாண ராகிய நன்மலை நாடன்

புகரின்று நயந்தனன் போலும்

கவரும் தோழிஎன் மாமைக் கவினே.

Gedicht 287

நெடுவரை மிசையது குறுங்கால் வருடை

தினைபாய் கிள்ளை வெரூஉம் நாட

வல்லை மன்ற பொய்த்தல்

வல்லாய் மன்றநீ அல்லது செயலே.

Gedicht 288

நன்றே செய்த உதவி நன்றுதெரிந்து

யாம் எவன் செய்குவம் நெஞ்சே

மெல்லியல் கொடிச்சி காப்பப்

பல்குரல் ஏனல் பாத்தரும் கிளியே.

Gedicht 289

கொடிச்சி இன்குரல் கிளிசெத் தடுக்கத்துப்

பைங்குரல் ஏனல் படர்தரும் கிளியெனக்

காவலும் கடியுநர் போல்வர்

மால்வரை நாட வரைந்தனை கொண்மோ.

Gedicht 290

அறம்புரி செங்கோல் மன்னனின் தாம்நனி

சிறந்தன போலும் கிள்ளை பிறங்கிய

பூக்கமழ் கூந்தல் கொடிச்சி

நோக்கவும் படும்அவள் ஒப்பவும் படுமே.

Gedicht 291

மயில்கள் ஆலக் குடிஞை இரட்டும்

துறுகல் அடுக்கத்து அதுவே பணைத்தோள்

ஆய்தழை நுடங்கும் அல்குல்

காதலி உறையும் நனிநல் லூரே.

Gedicht 292

மயில்கள் ஆலப் பெருந்தேன் இமிரத்

தண்மழை தழீஇய மாமலை நாட

நின்னினும் சிறந்தனள் எமக்கே நீநயந்து

நன்மனை அருங்கடி அயர

எம்நலம் சிறப்பயாம் இனிப்பெற் றோளே.

Gedicht 293

சிலம்புகமழ் காந்தன் நறுங்குலை யன்ன

நலம்பெறு கையின்என் கண்புதைத் தோயே

பாயல் இந்துணை யாகிய பணைத்தோள்

தோகை மாட்சிய மடந்தை

நீயலது உளரோஎன் நெஞ்சமர்ந் தோரே.

Gedicht 294

எரிமருள் வேங்கை இருந்த தோகை

இழையணி மடந்தையின் தோன்றும் நாட

இனிதுசெய் தனையால் நுந்தை வாழியர்

நன்மனை வதுவை அயர இவள்

பின்னருங் கூந்தல் மலர் அணிந் தோரே.

Gedicht 295

வருவது கொல்லோ தனே வாராது

அவணுறை மேவலின் அமைவது கொல்லோ

புனவர் கொள்ளியின் புகல்வரும் மஞ்ஞை

இருவி யிருந்த குருவி வருந்துறப்

பந்தாடு மகளிரின் படர்தரும்

குன்றுகெழு நாடனொடு சென்றஎன் நெஞ்சே.

Gedicht 296

கொடிச்சி காக்கும் பெருங்குரல் ஏனல்

அடுக்கல் மஞ்ஞை கவரு நாட

நடுநாள் கங்குலும் வருதி

கடுமா தாக்கின் அறியேன் யானே.

Gedicht 297

விரிந்த வேங்கைப் பெருஞ்சினைத் தோகை

பூக்கொய் மகளிரின் தோன்றும் நாட

பிரியினும் பிரிவ தன்றே

நின்னொடு மேய மடந்தை நட்பே.

Gedicht 298

மழைவரவு அறியா மஞ்ஞை ஆலும்

அடுக்கல் நல்லூர் அசைநடைக் கொடிச்சி

தான்எம் அருளாள் ஆயினும்

யாம்தன் உள்ளுபு மற்ந்தறி யேமே.

Gedicht 299

குனற நாடன் குன்றத்துக் கவாஅன்

பைஞ்சுனைப் பூத்த பகுவாய்க் குவளையும்

அம்சில் ஓதி அசைநடைக் கொடிச்சி

கண்போல் மலர்தலும் அரிதுஇவள்

தன்போல் சாயல் மஞ்ஞைக்கும் அரிதே.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 300

கொடிச்சி கூந்தல் போலத் தோகை

அம்சிறை விவரிக்கும் பெருங்கல் வெற்பன்

வந்தனன் எதிர்ந்தனர் கொடையே

அம்தீம் கிளவி பொலிகநின் சிறப்பே.

Palai – Trockenland: Gedichte 301–400

Gedicht 301

மால்வெள் ளோத்திரத்து மையில் வாலிணர்

அருஞ்சுரம் செல்வோர் சென்னிக் கூட்டும்

அவ்வரை யிறக்குவை யாயின்

மைவரை நாட வருந்துவள் பெரிதே.

Gedicht 302

அரும்பெருள் செய்வினை தப்பற்கும் உரித்தே

பெருந்தோள் அரிவை தகைத்தற்கும் உரியள்

செல்லாய் அயினோ நன்றே

மல்லம் புலம்ப இவள்அழப் பிரிந்தே.

Gedicht 303

புதுக்கலத் தன்ன கனிய ஆலம்

போகில்தனைத் தடுக்கும் வேனில் அருஞ்சுரம்

தண்ணிய இனிய வாக

எம்மொடுஞ் சென்மோ விடலை நீயே.

Gedicht 304

கல்லாக் கோவலர் கோலின் தோண்டிய

ஆன்நீர்ப் பத்தல் யானை வெளவும்

கல்லதர்க் கவலை செல்லின் மெல்லியல்

புயல்நெடுங் கூந்தல் புலம்பும்

வயமான் தோன்றல் வல்லா தீமே.

Gedicht 305

களிறு பிடிதழீஇப் பிறபுலம் படராது

பசிதின வருத்தம் பைதறு குன்றத்துச்

சுடர்தொடிக் குறுமகள் இனைய

எனப்பயஞ் செய்யுமோ விடலைநின் செலவே.

Gedicht 306

வெல்போர்க் குருசில்நீ வியன்சுரம் இறப்பின்

பல்கழ் அல்குல் அவ்வரி வாடக்

குழலினும் இனைகுவள் பெரிதே

விழவொலி கூந்தல் மாஅ யோளே.

Gedicht 307

ஞெலிகை முழங்கழல் வயமா வெரூஉம்

குன்றுடை அருஞ்சுரம் செலவயர்ந் தனையே

நன்றில் கொண்கநின் பொருளே

பாவை யன்னநின் துணைபிரிந்து வருமே.

Gedicht 308

பல்லிருங் கூந்தல் மெல்லிய லோள்வயின்

பிரியாய் ஆயினும் நன்றே விரியிணர்க்

கால் எறுழ் ஒள்வி தாஅய

முருகமர் மாமலை பிரிந்தெனப் பிரிமே.

Gedicht 309

வேனில் திங்கள் வெஞ்சுரம் இறந்து

செலவுஅயர்ந் தனையால் நீயே நன்று

நின்னயந்து உறைவி கடுஞ்சூல் சிறுவன்

முறுவல் காண்டலின் இனிதோ

இறுவரை நாடநீ இறந்துசெய் பொருளே.

Gedicht 310

பொலம்பசும் பாண்டில் காசுநிரை அல்குல்

இலங்குவளை மெல்தோள் இழைநிலை நெகிழப்

பிரிதல் வல்லுவை ஆயின்

அரிதே விடலை இவள் ஆய்நுதற் கவினே.

Gedicht 311

வேங்கை கொய்யுநர் பஞ்சுரம் விளிப்பினும்

ஆரிடைச் செல்வோர் ஆறுநனி வெரூஉம்

காடுஇறந் தனரே காதலர்

நீடுவர் கொல்என நினையும்என் நெஞ்சே.

Gedicht 312

அறஞ்சா லியரோ அறஞ்சா லியரே

வறனுண் டாயினும் அறஞ்சா லியரோ

வாள்வனப் புற்ற அருவிக்

கோள்வல் என்னையை மறிந்த குன்றே.

Gedicht 313

தெறுவது அம்ம நும்மகள் விருப்பே

உறுதுயர் அவலமொடு உயிர்செலச் சாஅய்ப்

பாழ்படு நெஞ்சம் படர் அடக் கலங்க

நாடுஇடை விலங்கிய வைப்பின்

காடுஇறந் தனள்நம் காத லோனே

Gedicht 314

அவிர்தொடி கொட்பக் கழுதுபுகவு அயரக்

கர்ங்கண் காக்கையொடு கழுகுவிசும்பு அகலச்

சிறுகண் யானை ஆள்வீழ்துத் திரித்ரும்

நீளிடை அருஞ்சுரம் என்பநம்

தோளிடை முனிநர் சென்ற ஆறே.

Gedicht 315

பாயல் கொண்ட பனிமலர் நெடுங்கண்

பூசல் கேளார் சேயர் என்ப

விழைநெகிழ் செல்லல் உறீஇக்

கழைமுதிர் சோலைக் காடுஇறந் தோரே.

Gedicht 316

பொன்செய் பாண்டில் பொலங்கலம் நந்தத்

தேரகல் அல்குல் அவ்வரி வாட

இறந்தோர் மன்ற தாமே பிறங்குலைப்

புல்லரை ஓமை நீடிய

புலிவழங்கு அதர கானத் தானே.

Gedicht 317

சூழ்கம் வம்மோ தோழி பாழ்பட்டுப்

பைதற வெந்த பாலை வெங்காட்டு

அருஞ்சுரம் இறந்தோர் தேஎத்துச்

சென்ர நெஞ்சம் நீடிய பொருளே.

Gedicht 318

ஆய்நலம் பசப்ப அரும்படர் நலிய

வேய்மருள் பணைத்தோள் வில்லிலை நெகிழ

நசைநனி கொன்றோர் மன்ற இசைநிமிர்ந்து

ஓடெரி நடந்த வைப்பின்

கோடுயர் பிறங்கல் மலை இறந் தோரே.

Gedicht 319

கண்பொர விளங்கிய கதிர்தெறு வைப்பின்

மண்புரை பெருகிய மரம்முளி கானம்

இறந்தன ரோநம் காதலர்

மறந்தன ரோதில் மறவா நம்மே.

Gedicht 320

முள்ளரை இலவத்து ஒள்ளினர் வான்பூ

முழங்கல் அசைவளி எடுப்ப வானத்து

உருமுப்படு கனலின் இருநிலத்து உறைக்கும்

கவலை அருஞ்சுரம் போயினர்

தவலில் அருநோய் தலைதந் தோரே.

Gedicht 321

உலறுதலைப் பருந்தின் உளிவாய்ப் பேடை

அலறுதலை ஓமை அம்கவட் டேறிப்

புலம்புகொள விளிக்கும் நிலம்காய் கானத்து

மொழிபெயர் பன்மலை இறப்பினும்

ஒழிதல் செல்லாது ஒண்டொடி குணனே.

Gedicht 322

நெடுங்கழை முனிய வேனில் நீடிக்

கடுங்கதிர் ஞாயிறு கல்பகத் தெறுதலின்

வெய்ய வாயினை முன்னே இனியே

ஒண்ணுதல் அரிவையை யுள்ளுதொறும்

தண்ணிய வாயின சுரட்திடை யாறே.

Gedicht 323

வள்ளெயிற்றுச் செந்நாய் வயவுறு பிணவிற்குக்

கள்ளியங் கடத்தினைக் கேழல் பார்க்கும்

வெஞ்சுரக் கவலை நீந்தி

வந்த நெஞ்சம் நீ நயந்தோள் பண்பே.

Gedicht 324

எரிகவர்ந் துண்ட என்றூழ் நீளிடைச்

சிறிதுகண் படுப்பினும் காண்குவென் மன்ற

நள்ளென் கங்குல் நளிமனை நெடுநகர்

வேங்கை வென்ற சுணங்கின்

தம்பாய் கூந்தல் மாஅ யோளே.

Gedicht 325

வேணில் அரையத்து இலையொலி வெரீஇப்

போகில் புகாவுண்ணாது பிறிதுபுலம் படரும்

வெம்பலை அருஞ்சுரம் நலியாது

எம்வெம் காதலி பண்புதுணைப் பெற்றே.

Gedicht 326

அழலவிர் நன்ந்தலை நிழலிடம் பெறாது

மடமான் அமபினை மறியொடு திரங்க

நீர்மருங்கு அறுத்த நிரம்பா இயவின்

இன்னா மன்ற சுரமே

இனிய மறையான் ஒழிந்தோள் பண்பே.

Gedicht 327

பொறிவரித் தடக்கை வேதல் அஞ்சிச்

சிறுகண் யானை நிலந்தொடல் செல்வா

வெயின்முளி சோலைய வேய்உயர் சுரனே

அன்ன ஆர்இடை யானும்

தண்மை செய்தஇத் தகையோன் பண்பே.

Gedicht 328

நுண்மழை தனித்தென நறுமலர் தாஅய்த்

தண்ணிய வாயினும் வெய்ய மன்ற

மடவரல் இந்துணை ஒழியக்

கடமுதிர் சோலைய காடிறத் தேற்கே.

Gedicht 329

ஆள்வழக்கு அற்ற பாழ்படு நனந்தலை

வெம்முனை அருஞ்சுரம் நீந்தி நம்மொடு

மறுதரு வதுகொல் தானே செறிதொடி

கழிந்துகு நிலைய வாக

ஒழிந்தோள் கொண்டஎன் உரங்கெழு நெஞ்சே.

Gedicht 330

வெந்துக ளாகிய வெயிர்கடம் நீந்தி

வந்தனம் ஆயினும் ஒழிகஇனிச் செலவே

அழுத கண்ணள் ஆய்நலம் சிதையக்

கதிர்தெறு வஞ்சுரம் நினைக்கும்

அவிர்கொல் ஆய்தொடி உள்ளத்துப் படரே.

Gedicht 331

அம்ம வாழி தோழி அவிழிணர்க்

கருங்கால் மராஅத்து வைகிசினை வான்பூ

அருஞ்சுரம் செல்லுநர் ஒழிந்தோர் உள்ள

இனிய கம்ழும் வெற்பின்

இன்னா என்பஅவர் சென்ற ஆறே.

Gedicht 332

அம்ம வாழி தோழி என்னதூஉம்

அறநில மன்ற தாமே விறன்மிசைக்

குன்றுகெழு கானத்ஹ்ட பண்பின் மாக்கணம்

கொடிதே காதலிப் பிரிதல்

செல்லல் ஐய என்னா தவ்வே.

Gedicht 333

அம்ம வாழி தோழி யாவதும்

வல்லா கொல்லோ தாமே அவண

கல்லுடை நன்னாட்டுப் புள்ளீனப் பெர்ந்தோடு

யாஅம் துணைபுணர்ந்து உறைதும்

யாங்குப் பிந்துறைதி என்னா தவ்வே.

Gedicht 334

அம்ம வாழி தோழி சிறியிலை

நெல்லி நீடிய கல்வாய் கடத்திடைப்

பேதை நெஞ்சம் பின்செலச் சென்றோர்

கல்லினும் வலியர் மன்ற

ப்ல்லிதல் உண்கண் அழப்பிர்ந் தோரே.

Gedicht 335

அம்ம வாழி தோழி நம்வயின்

நெய்தோ ரன்ன வெவிய எருவை

கற்புடை மருங்கில் கடுமுடை யார்க்கும்

கடுநனி கடிய என்ப

நீடி இவன் வருநர் சென்ற ஆறே.

Gedicht 336

அம்ம வாழி தோழி நம்வயின்

பிரியலர் போலப் புணர்ந்தோர் மன்ற

நின்றதில் பொருட்பிணி முற்றிய

என்றூழ் நீடிய சுரன்இறந் தோரே.

Gedicht 337

அம்ம வாழி தோழி நம் வயின்

மெய்யுற விரும்பிய கைகவர் முயக்கினும்

இனிய மன்ற தாமே

பனியிரும் குன்றம் சென்றோர்க்குப் பொருளே.

Gedicht 338

அம்ம வாழி தோழி சாரல்

இலையில வலர்ந்த ஓங்குநிலை இலவம்

மலையுறு தீயில் சுரமுதல் தோன்றும்

பிரிவருங் காலையும் பிரிதல்

அரிதுவல் லுநர்நம் காத லோரே.

Gedicht 339

அம்ம வாழி தொழி சிறியிலைக்

குறுஞ்சினை வேம்பின் நறும்பழம் உணீஇய

வாவல் உகக்கும் மாலையும்

இன்றுகொல் காதலவர் சென்ற நாடே.

Gedicht 340

Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.

அம்ம வாழி தொழி காதலர்

உள்ளார் கொல்நாம் மருள்உற் றனம்கொல்

விட்டுச் சென்றனர் நம்மே

தட்டைத் தீயின் ஊரலர் எழவே.

Gedicht 341

அவரோ வாரார் தான்வந் தன்றே

குயிற்பெடை இன்குரல் அகவ

அயிர்க்கேழ் நுண்ணறல் நுடங்கும் பொழுதே.

Gedicht 342

அவரோ வாரார் தான்வந் தன்றே

சுரும்புகளித்து ஆலும் இருஞ்சினைக்

கருங்கால் நுணவம் கமழும் பொழுதே.

Gedicht 343

அவரோ வாரார் தான்வந் தன்றே

திணிநிலைக் கோங்கம் பயந்த

அணிமிகு கொழுமுகை உடையும் பொழுதே.

Gedicht 344

Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.

அவரோ வாரார் தான் வந்தன்றே
நறும் பூங்குரவம் பயந்த
செய்யாப் பாவை கொய்யும் பொழுதே.

Gedicht 345

Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.

அவரோ வாரார் தான் வந்தன்றே
புதுப் பூ அதிரல் தாஅய்க்
கதுப்பு அறல் அணியும் காமர் பொழுதே.

Gedicht 346

அவரோ வாரார் தான்வந் தன்றே

அஞ்சினைப் பாதிரி அலர்ந்தெனச்

செங்கண இருங்குயில் அறையும் பொழுதே.

Gedicht 347

அவரோ வாரார் தான்வந் தன்றே

எழில்தகை இளமுலை பொலியப்

பொரிப்பூம் புன்கின் முறிதிமிர் பொழுதே.

Gedicht 348

அவரோ வாரார் தான்வந் தன்றே

வலஞ்சுரி மராஅம் வேய்ந்துநம்

மண்ங்கமழ் தண்பொழில் மலரும் பொழுதே.

Gedicht 349

அவரோ வாரார் தான்வந் தன்றே

பொரிகால் மாஞ்சினை புதைய

எரிகால் இளந்தளிர் ஈனும் பொழுதே.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 350

அவரோ வாரார் தான்வந் தன்றே

வேம்பின் ஒண்பூ உறப்பத்

தேம்படு கிளவியவர்த் தெளீக்கும் போதே.

Gedicht 351

அத்த பலவின் வெயில்தின் சிறுகாய்

அருஞ்சுரம் செல்வோர் அருந்தினர் கழியும்

காடுபின் ஒழிய வந்தனர் தீர்கினிப்

பல்லிதல் உண்கண் மடந்தைநின்

நல்லெழில் அல்குல் வாடிய நிலையே.

Gedicht 352

விழுத்தொடை மறவர் வில்லிடத் தொலைந்தோர்

எழுத்துடை நடுகிஅல் அன்ன விழுப்பிணர்ப்

பெருங்கை யானை இருஞ்சினம் உறைக்கும்

வெஞ்சுரம் அரிய என்னார்

வந்தனர் தோழிநம் காத லோரே.

Gedicht 353

எரிக்கொடி கநலை இய செவ்வரை போலச்

சுடர்ப்பூண் விளங்கும் எந்தெழில் அகலம்

நீ இனிது முயங்க வந்தனர்

மாயிருஞ் சோலை மலையிறந் தோரே.

Gedicht 354

ஈர்ம் பிணவு புணர்ந்த செந்நாய் ஏற்றாஇ

மறியுடை மான்பிணை கொள்ளாது கழியும்

அரிய சுரன்வந் தனரே

தெரியிழை அரிவைநின் பண்புதர விரைந்தே.

Gedicht 355

திருந்திழை அரிவை நின்னலம் உள்ளி

அருஞ்செயல் பொருட்பிணி பெருந்திரு உறுகெனச்

சொல்லாது பெயர்தந் தேனே பல்பொறிச்

சிறுகண் யானை திரிதரும்

நெறிவிலங்கு அதர கானத் தானே.

Gedicht 356

உள்ளுதற்கு இனிய மன்ற செல்வர்

யானை பிணித்த பொன்புனை கயிற்றின்

ஒள்ளெரி மேய்ந்த சுரத்திடை

உள்ளம் வாங்கத் தந்தநின் குணனே.

Gedicht 357

குரவம் மலர மரவம் பூப்பச்

சுரன்அணி கொண்ட கானம் காணூஉ

அழுங்குக செய்பொருள் செலவுஎன விரும்பிநின்

அம்கலிழ் மாமை கவின

வந்தனர் தோழிநம் காத லோரே.

Gedicht 358

கோடுயர் பன்மலை இறந்தனர் ஆயினும்

நீடவிடுமோ மற்றே நீடுநினைந்து

துடைத்தொறும் துடைத்தொறும் கலங்கி

உடிஅத்தெழு வெள்ள மாகிய கண்ணே.

Gedicht 359

அரும்பொருள் வேட்கைய மாகிநின் துறந்து

பெருங்கல் அதரிடைப் பிரிந்த காலைத்

தவநனி நெடிய வாயின இனியே

அணியிழை உள்ளியாம் வருதலின்

அணிய வாயின சுரத்தைடை யாறே.

Gedicht 360

எரிகவர்ந் துண்ட என்றூழ் நீளிடை

அரிய வாயினும் எளிய அன்றே

அவவூறு நெஞ்சம் கலவுநனி விரும்பிக்

கடுமான் திண்தேர் கடைஇ

நெடுமான் நோக்கிநின் உள்ளி வரவே.

Gedicht 361

உயர்கரைக் கான்யாற்று அவிர்மணல் அகந்துறை

வேனிற் பாதிரி விரிமலர் குவைஇத்

தொடலை தை இய மடவரல் மகளே

கண்ணினும் கதவநின் முலையே

முலையினும் கதவநின் தடமென் தோளே.

Gedicht 362

பதுக்கைத் தாய ஒதுக்கருங் கவலைச்

சிறுகண் யானை உறுபகை நினையாது

யாக்குவந் தனையோ பூந்தார் மார்ப

அருள்புரி நெஞ்சம் உய்த்தர

இருள்பொர நின்ற இரவி னானே.

Gedicht 363

சிலைவிற் பகழிச் செந்துவ ராடைக்

கொலைவல் எயினர் தங்கைநின் முலைய

சுணங்கென நினைதி நீயே

அணங்கென நினையும்என் அணங்குறு நெஞ்சே.

Gedicht 364

முளமா வல்சி எயினர் தங்கை

இளமா எயிற்றிக்கும் இந்நிலை அறியச்

சொல்லினேன் இரக்கும் அளவை

வெள்வேல் விடலை விரையா தீமே.

Gedicht 365

கணமா தொலைச்சித் தன்னையர் தந்த

நிணவூன் வல்சிப் படுபுள் ஒப்பும்

நலமாண் எயிற்றி போலப் பலமிகு

நல்நலம் நயவர உடையை

என்நோற் றனையோ மாஇன் தளிரே.

Gedicht 366

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அன்னாய் வாழிவேண் டன்னை தோழி

பசந்தனள் பெரிதெனச் சிவந்த கண்ணை

கொன்னே கடவுதி யாயின் என்னதூஉம்

அறிய ஆகுமோ மற்றே

முறியிணர்க் கோங்கM பயந்த மாறே.

Gedicht 367

பொரியரைக் கோங்கின் பொன்மருள் பசுவீ

விரியிணர் வேங்கையொடு வேறுபட மிலைச்சி

விரிவுமலர் அணிந்த வேனில் கான்யாற்றுத்

தேரொடு குறுக வந்தோன்

பேரொடு புணர்ந்தன்று அன்னைஇவள் உயிரே.

Gedicht 368

எரிப்பூ இலவத்து ஊழ்கழி பன்பலர்

பொரிப்பூம் புன்கின் புகர்நிழல் வரிக்கும்

தண்பத வேனில் இன்ப நுகர்ச்சி

எம்மொடு கொண்மோ பெருமநின்

எம்மெல் ஓதி அழிவிலள் எனினே.

Gedicht 369

வளமலர் ததிந்த வண்டுபடு நறும்பொழில்

முளைநிரை முறுவல் ஒருத்தியொடு நெருநல்

குறிநீ செய்தனை என்ப அலரே

குரவ நீள்சினை உறையும்

பருவ மாக்குயில் கௌவையில் பெரிதே.

Gedicht 370

வண்சினைக் கோங்கின் தண்கமழ் படலை

இருஞ்சிறை வண்டின் பெருங்கிளை மொய்ப்ப

நீநயந்து உறையப் பட்டோ ள்

யாவ ளோஎம் மறையா தீமே.

Gedicht 371

மள்ளர் கோட்டின் மஞ்ஞை யாலும்

உயர்நெடும் குன்றம் படுமழை தலைஇச்

சுரநனி இனிய வாகுக தில்ல

அறநெறி இதுவெனத் தெளிந்தஎன்

பிறைநுதற் குறுமகள் போகிய சுரனே.

Gedicht 372

என்னும் உள்ளினள் கொல்லோ தன்னை

நெஞ்சுணத் தேற்றிய வஞ்சினக் காளையொடு

அழுங்கல் மூதூர் அலரெழச்

செழும்பல் குன்றம் இறந்தஎன் மகளே.

Gedicht 373

நினைத்தொறும் கலிலும் இடும்பை எய்துக

புலிக்கோட் பிழைட்த கவைக்கோட்டு முதுகலை

மான்பிணை அணைதர ஆண்குரல் விளிக்கும்

வெஞ்சுரம் என்மகள் உய்த்த

வம்பமை வல்வில்விடலை தாயே.

Gedicht 374

பல்லூல் நினைப்பினும் நல்லென் றூழ

மிளி முன்பின் காளை காப்ப

முடியகம் புகாக் கூந்தலள்

கடுவனும் அறியாக் காடுஇறந் தோளே.

Gedicht 375

இதுவென் பாவை பாவை இதுஎன்

அலமரு நோக்கின் நலம்வரு சுடர்நுதல்

பைங்கிளி எடுத்த பைங்கிளி என்றிவை

காண்தொறும் காண்தொறும் கலங்க

நீங்கின ளோஎன் பூங்க ணோளே.

Gedicht 376

நாள்தொறும் கலிழும் என்னினும் இடைநின்று

காடுபடு தீயின் கனலியர் மாதோ

நல்வினை நெடுநகர் கல்லெனக் கலங்கப்

பூப்புரை உண்கண் மடவரல்

போக்கிய புணர்த்த அறனில் பாலே.

Gedicht 377

நீர்நசைக்கு ஊக்கிய உயவல் யானை

இயம்புணர் தூம்பின் உயிர்க்கும் அத்தம்

சென்றனள் மன்றஎன் மகளே

பந்தும் பாவையும் கழங்கும்எமக்கு ஒழித்தே.

Gedicht 378

செல்லிய முயலிப் பாஅய சிறகர்

வாவல் உகக்கும் மாலையாம் புலம்பப்

போகிய அவட்கோ நோவேன் தேமொழித்

துணையிலள் கலிழும் நெஞ்சின்

இணையேர் உண்கண் இவட்குநோ வதுமே.

Gedicht 379

தன்னமர் ஆயமொடு நன்மண நுகர்ச்சியின்

இனிதாங் கொல்லோ தனக்கே பனிவரை

இனக்களிறு வழங்கும் சோலை

வயக்குறு வெள்வேல் அவற்புணர்ந்து செலவே.

Gedicht 380

அத்தம் நீளிடை அவனொடு போகிய

முத்தேர் வெண்பல் முகிழ்நகை மடவரல்

தாயர் என்னும் பெயரே வல்லாறு

எடுத்தேன் மன்ற யானே

கொடுத்தோர் மன்றஅவள் ஆயத் தோரே.

Gedicht 381

பைங்காய் நெல்லி பலவுடன் மிசைந்து

செங்கால் மராஅத்த வரிநிழல் இருந்தோர்

யார்கொல் அளியர் தாமே வார்சிறைக்

குறுங்கால் மகன்றில் அன்ன

உடன்புணர் கொள்கைக் காத லோரே.

Gedicht 382

புன்னொலிக்கு அமர்த்த கண்ணன் வெள்வேல்

திருந்துகழ் காளையொடு அருஞ்சுரம் கழிவோள்

எல்லிடை அசைந்த கல்லென் சீறூர்ப்

புனையிழை மகளிர்ப் பயந்த

மனைகெழு பெண்டிர்க்கு நோவுமார் பெரிதே.

Gedicht 383

கோள்சுரும்பு அரற்றும் நாள்சுரத்து அமன்ற

நெடுங்காண் மராஅத்துக் குறுஞ்சினை பற்றி

வல்ஞ்சுரி வாலிணர் கொய்தற்கு நின்ற

மள்ளன் உள்ள மகிழ்கூர்ந்துஅன்றே

பஞ்சாய்ப் பாவைக்கும் தனக்கும்

அம்சாய் கூந்தல் ஆய்வது கண்டே.

Gedicht 384

சேண்புலம் முன்னிய அசைநடை அந்தணிர்

நும்மொன்று இரந்தனென் மொழிவல் எம்மூர்

ஆய்நயந்து எடுத்த ஆய்நலம் கலின

ஆரிடை இறந்தனள் என்மின்

நேர் இறை முன்கைஎன் ஆயத் தோர்க்கே.

Gedicht 385

கடுங்கண் காளையொட்ய் நெடுந்தேர் ஏறிக்

கோள்வல் வேங்கை மலையிறக்கொழிய

வேறுபல் அருஞ்சுரம் இறந்தனள் அவளெனக்

கூறுமின் வாழியோ ஆறுசெல் மாக்கள்

நல்தோள் நயந்துபா ராட்டி

என்கெடுத்து இருந்த அறனில் யாய்க்கே.

Gedicht 386

புன்கண் யானையொடு புலிவழங்கு அத்தம்

நய்ந்த காதலற் புணர்ந்துசென் றனளே

நெடுஞ்சுவர் நல்லில் மருண்ட

இடும்பை உறவிநின் கடுஞ்சூல் மகளே.

Gedicht 387

அறம்புரி அருமறை நவின்ற நாவில்

திறம்புரி கொள்கை அந்தணீர் தொழுவலென்று

ஒள்தொடி வினவும் பேதையம் பெண்டே

கண்டனெம் அம்ம சுரத்திடை அவளை

இந்துணை இனிதுபா ராட்டக்

குன்றுயர் பிறங்கல் மலையிறந்த் தோளே.

Gedicht 388

நெரும்பவிர் கனலி உர்ப்புசினந் தணியக்

கருங்கால் யாத்து வரிநிழல் இரீஇச்

சிறுவரை இறப்பின் காண்குவை செறிதொடிப்

பொன்னேர் மேணி மடந்தையொடு

வென்வேல் விடலை முன்னிய சுரனே.

Gedicht 389

செய்வினை பொலிந்த செறிகழல் நோந்தாள்

மையணல் காளையொடு பைய இயலிப்

பாவை யன்னஎன் ஆய்தொடி மடந்தை

சென்றனள் என்றிர் ஐய

ஒன்றின வோஅவள் அம்சிலம் படியே.

Gedicht 390

நல்லோர் ஆங்கண் பர்ந்துகை தொழுது

பல்லூழ் மறுகி வனவு வோயே

திண்தோள் வல்வில் காளையொடு

கண்டனெம் மன்ற சுரத்திடை யாமே.

Gedicht 391

மறுவில் தூவிச் சிறுகருங் காக்கை

அன்புடை மரபின்நின் கிளையோடு ஆரப்

பச்சூன் பெய்த பைந்நிண வல்சி

பொலம்புனை கலத்தில் தருகுவென் மாதோ

வெம்சின விறல்வேல் காளையொடு

அம்சில் ஓதியை வரக்கரைந் தீமே.

Gedicht 392

வேய்வனப்பு இழந்த தோளும் வெயில்தெற

வாய்கவின் தொநந்த நுதலும் நோக்கிப்

பரியல் வாழி தோழி பரியின்

எல்லைஇல் இடும்பை தரூஉம்

நல்வரை நாடனொடு வந்த மாறே.

Gedicht 393

துறந்ததன் கொண்டு துயரடச் சாஅய்

அறம்புலந்து பழிக்கும் அண்க ணாட்டி

எவ்வ நெஞ்சிற்கு ஏம மாக

வந்தன ளோநின் மகளே

வெந்திறல் வெள்வேல் விடலைமுந் துறவே.

Gedicht 394

மாண்பில் கொள்கையொடு மயங்குதுயர் செய்த

அன்பில் அறானும் அருளிற்று மன்ற

வெஞ்சுரம் இறந்த அம்சில் ஓதிப்

பெருமட மான்பிணை அலைத்த

சிறுநுதல் குறுமகள் காட்டிய வம்மே.

Gedicht 395

முளிவயிர்ப் பிறந்த வளிவளர் கூர்எரிச்

சுடர்விடு நெடுங்கொடி விடர்குகை முழங்கும்

இன்னா அருஞ்சுரம் தீர்ந்தனம் மென்மெல

ஏகுமதி வாழியோ குறுமகள் போதுகலந்து

கறங்கிசை அருவி வீழும்

பிறங்கிரும் சோலைநம் மலைகெழு நாட்டே.

Gedicht 396

புலிப்பொறி வேங்கைப் பொன்னிணர் கொய்துநிண்

கதுப்பயல் அணியும் அளவை பைபயச்

சுரத்திடை அயர்ச்சியை ஆறுக மடந்தை

கல்கெழு சிறப்பின் நம்மூர்

எவ்விருந் தாகிப் புகுக நாமே.

Gedicht 397

கவிழ்மயிர் எருத்தின் செந்நாய் ஏற்றை

குருளைப் பன்றி கொள்ளாது கழியும்

சுரன்அணி வாரா நின்றனள் என்பது

முன்னுற விரந்தநீர் உரைமின்

இன்நகை முறுவல்என் ஆயத்தோர்க்கே.

Gedicht 398

புள்ளும் அறியாப் பல்பழம் பழுனி

மடமான் அறியாத் தடநீர் நிலைஇச்

சுரநனி இனிய வாகுக என்று

நினைத்தொறும் கலிழும் என்னினும்

மிகப்பெரிது புலம்பின்று தோழிநம் ஊரே.

Gedicht 399

நும்மனைச் சிலம்பு கழீஇ அயரினும்

எம்மனை வதுவை நன்மணம் கழிகெனச்

சொல்லின் எவனோ மற்றே வென்வேல்

மையற விளங்கிய கழலடிப்

பொய்வல் காளையை ஈன்ற தாய்க்கே.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 400

மள்ளர் அன்ன மரவந் தழீஇ

மகளிர் அன்ன ஆடுகொடி நுடக்கும்

அரும்பதம் கொண்ட பெரும்பத வேனில்

காதல் புணர்ந்தனள் ஆகி ஆய்கழல்

வெஞ்சின விரல்வேல் காலையொடு

இன்றுபுகு தருமென வந்தன்று வந்தன்று தூதே.

Mullai – Wald- und Weideland: Gedichte 401–500

Gedicht 401

மறியிடைப் படுத்த மான்பிணை போலப்

புதல்வன் நடுவண னாக நன்றும்

இனிது மன்றஅவர் கிடக்கை முனிவின்றி

நீல்நிற வியலகம் கவைஇய

ஈனும் உம்பரும் பெறலரும் குரைத்தே.

Gedicht 402

புதல்வற் கவைஇய தாய்புற முயங்கி

நசையினன் வதிந்த கிடக்கை பாணர்

நரம்புளர் முரற்கை போல

இனிதால் அம்ம பண்புமா ருடைத்தே.

Gedicht 403

புணர்ந்தகா தலியின் புதல்வன் தலையும்

அமர்ந்த உள்ளம் பெரிதா இன்றே

அகன்பெருஞ் சிறப்பின் தந்தை பெயரன்

முறுவலில் இன்னகை பயிற்றிச்

சிறுதேர் உருட்டும் தளர்நடை கண்டே.

Gedicht 404

வாழ்நுதல் அரிவை மகன்முலை யூட்டத்

தானவன் சிறுபுறம் கவையினன் நன்று

நறும்பூம் தண்புற அணிந்த

குறும்பல் பொறைய நாடுகிழ வோனே.

Gedicht 405

ஒண்சுடர்ப் பாண்டில் செஞ்சுடர் போல

மனைக்குவிளக் காயினள் மன்ற கனைப்பெயல்

பூப்பல அணிந்த வைப்பின்

புறவணி நாடன் புதல்வன் தாயே.

Gedicht 406

மாதர் உண்கண் மகன்விளை யாடக்

காதலித் தழீஇ இனிதிருந் தனனே

தாதார் பிரசம் ஊதும்

போதார் புறவின் நாடுகிழ வோனே.

Gedicht 407

நய்ந்த காதலித் தழீஇப் பாணர்

நய்ம்படு முரற்கையின் யாத்த பயன்தெரிந்து

இன்புறு புணர்ச்சி நுகரும்

மென்புல வைப்பின் நாடுகிழ வோனே.

Gedicht 408

பாணர் முல்லை பாடச் சுடரிழை

வணுதல் அரிவை முல்லை மலைய

இனிதிருந் தனனே நெடுந்தகை

துனிதீர கொள்கைத்தன் புதல்வனொடு பொலிந்தே.

Gedicht 409

புதல்வன் கவைஇயினன் தந்தை மென்மொழிப்

புதல்வன் தாயோ இருவரும் கவையினள்

இனிது மன்றஅவர் கிடக்கை

நனியிரும் பரப்பின்இவ் உலகுடன் உறுமே.

Gedicht 410

மாலை முன்றில குறுங்கால் கட்டில்

மனையோள் துணைவி யாகப் புதல்வன்

மார்பின் ஊரும் மகிழ்நகை இன்பப்

பொழுதிற்கு ஒத்தன்று மன்னே

மென்பிணித் தம்ம பாணனது யாழே.

Gedicht 411

ஆர்குரல் எழிலி அழிதுளி சிதறிக்

கார்தொடங் கின்றால் காமர் புறவே

வீழ்தரு புதுப்புனல் ஆடுகம்

தாழிருங் கூந்தல் வம்மடி விரைந்தே.

Gedicht 412

காயா கொன்றை நெய்தல் முல்லை

போதவிழ் தளவொடு பிடவலர்ந்து கவினிப்

பூவணி கொண்டன்றால் புறவே

பேரமர்க் கண்ணி ஆடுகம் விரைந்தே.

Gedicht 413

நின்னுதல் நாறும் நறுந்தண் புறவின்

நின்னே போல மஞ்ஞை யாலக்

கார்தொடங் கின்றால் பொழுதே

பேரியல் அரிவை நாநயத்தகவே.

Gedicht 414

புள்ளும் மாவும் புணர்ந்தினது உகளக்

கோட்டவும் கொடியவும் பூப்பல பழுனி

மெல்லியல் அரிவை கண்டிகு

மல்லல் ஆகிய மணங் கமழ் புறவே.

Gedicht 415

இதுவே மடந்தைநாம் மேவிய பொழுதே

உதுவே மடந்தைநாம் உள்ளிய புறவே

இனிதுடன் கழிக்கின் இளமை

இனிதால் அம்ம இனிஅவர்ப் புணர்வே.

Gedicht 416

போதார் நறுந்துகள் கவினிப் புறவில் தாதார்ந்து

களிச்சுரும்பு அரற்றும் காமர் புதலின்

மடப்பிடி தழீஇய மாவே

சுடர்த்தொடி மடவரல் புணர்ந்தனம் யாமே.

Gedicht 417

கார்கலந் தன்றால் புறவே பலவுடன்

நேர்பரந் தனவால் புனமே ஏர்கலந்து

தாதார் பிரசம் மொய்ப்பப்

போதார் கூந்தல் முயங்கினள் எம்மே.

Gedicht 418

வானம் பாடி வறங்களைந்து ஆனாது

அழிதுளி தலைஇய புறவின் காண்வர

வானர மகளா நீயே

மாண்முலை அடைய முயங்கி யோயே.

Gedicht 419

உயிர்கலந்து ஒன்றிய செயிர்தீர் கேண்மைப்

பிரிந்துறல் அறியா விருந்து கவவி

நம்போல் நயவரப் புணர்ந்தன

கண்டிகு மடவரல் புறவின் மாவே.

Gedicht 420

பொன்னெனமலர்ந்த கொன்றை மணியெனத்

தேம்படு காயா மலர்ந்த தொன்றியொடு

நன்னலம் எய்தினை புறவே நின்னைக்

காணிய வருதும் யாமே

வாள்நுதல் அரிவையொடு ஆய்நலம் படர்ந்தே.

Gedicht 421

மாலை வெண்காழ் காவலர் வீச

நறும்பூம் புறவின் ஒடுங்குமுயல் இரியும்

புன்புல நாடன் மடமகள்

நலங்கினர் பணைத்தோள் விலங்கின செலவே.

Gedicht 422

கடும்பரி நெடுந்தேர்க் கால்வல் புரவி

நெடுங்கொடி முல்லையொடு தளவமதிர் உதிர

விரையுபு கடை இநாம் செல்லின்

நிரைவளை முன்கை வருந்தலோ இலளே.

Gedicht 423

மாமலை இடியூஉத் தளீசொரிந் தன்றே

வாள்நுதல் பசப்பச் செலவயர்ந் தனையே

யாமே நிந்துறந்து அமையலம்

ஆய்மலர் உண்கணும் நீர்நிறைந் தனவே.

Gedicht 424

புறவணி நாடன் காதல் மடமகள்

ஒண்ணுதல் பசப்ப நீசெலின் தெண்ணீர்ப்

போதவிழ் தாமரை அன்னநின்

காதலன் புதல்வன் அழும்இனி முலைக்கே

Gedicht 425

புன்புறப் பேடை சேவல் இன்புற

மன்னர் இயவரின் இரங்கும் கானம்

வல்லை நெடுந்தேர் கடவின்

அல்லல் அருநோய் ஒழித்தல் எமக் கெளிதே.

Gedicht 426

வென்வேல் வேந்தன் அருந்தொழில் துறந்தினி

நன்னுதல் யானே செலஒழிந் தனனே

முரசுபாடு அதிர ஏவி

அரசுபடக் கடக்கும் அருஞ்சமத் தானே.

Gedicht 427

Redaktion: Die digitale Vorlage enthält eine fehlerhafte tamilische Zeichenfolge; weiterer Abgleich erforderlich.

பேரமர் மலர்க்கண் மடந்தை நீயே

காரெதிர் ஦ஒழுதென விடல்ஒல் லாயே

போருடை வேந்தன் பாசறை

வாரான் அவனெனச் செலவழுங் கினனே.

Gedicht 428

தேர்செல அழுங்கத் திருவில் கோலி

ஆர்கலி எழிலி சோர்தொடங் கின்றே

வேந்துவிடு விழுத்தொழில் ஒழிய

யாந்தொடங் கின்னால் நின்புரந் தரலே.

Gedicht 429

பல்லிருங் கூந்தல் பசப்பு நீவிடின்

செல்வேம் தில்ல யாமே செற்றார்

வெல்கொடி அரணம் முருக்கிய

கல்லா யானை வெந்துபகை வெலற்கே.

Gedicht 430

நெடும்பொறை மிசைய குறுங்கால் கொன்றை

அடர்பொன் என்னச் சுடரிதழ் பகரும்

கான்கெழு நாடன் மகளோ

அழுதல் ஆன்றிசின் அழுங்குவல் செலவே.

Gedicht 431

நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே

அணிநிற இரும்பொறை மீமிசை

மணிநிற உருவின தோகையும் உடைத்தே.

Gedicht 432

நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே

சுடுபொன் அன்ன கொன்றை சூடிக்

கடிபுகு வனர்போல் மள்ளரும் உடைத்தே

Gedicht 433

நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே

நீர்ப்பட எழிலி வீசும்

கார்ப்பெயற்கு எதிரிய கானமும் உடைத்தே.

Gedicht 434

நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே

மறியுடை மாண்பிணை உகளத்

தண்பெயல் பொழிந்த இன்பமும் உடைத்தே.

Gedicht 435

நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே

நிலன் அணி நெய்தல் மலரப்

பொலன்அணி கொன்றையும் பிடவமும் உடைத்தே.

Gedicht 436

நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே

நன்பொன் அன்ன சுடரிணர்க்

கொன்றையொடு மலர்ந்த குருந்துமா ருடைத்தே.

Gedicht 437

நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே

ஆலித் தண்மழை தலைஇய

வாலிய மலர்ந்த முல்லையும் உடைத்தே.

Gedicht 438

நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே

பைம்புதல் பம்பூ மலர

இன்புறத் தருந பண்புமார் உடைத்தே.

Gedicht 439

நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே

குருந்தக் கண்ணிக் கோவலர்

பெருந்தண் நிலைய பாக்கமும் உடைத்தே.

Gedicht 440

நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே

தன்பெயல் அளித்த பொழுதின்

ஒண்சுடர்த் தோன்றியும் தளவமும் உடைத்தே.

Gedicht 441

ஐய ஆயின செய்யோள் களவி

கார்நாள் உருமொடு கையறப் பிரிந்தென

நோய் நன்கு செய்தன் எமக்கே

யாம்உறு துயரம் அவள் அறியினோ நன்றே.

Gedicht 442

Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.

பெருஞ்சின வேந்தன் அருந்தொழில் தணியின்

விருந்து நனி பெறுதலும் உரியள் மாதோ

இருண்டு தோன்றும் விசும்பினுயர் நிலையுலகத்து

அருந்ததி அனைய கற்பின்

குரும்பை மணிப்பூண் புதல்வன் தாயே

Gedicht 443

நனிசேத்து என்னாது நல்தேர் ஏறிச்சென்று

இலங்கு நிலவின் இளம்பிறை போலக்

காண்குவம் தில்அவள் கவின்பெறு சுடர்நுதல்

விண்ணுயர் அரண்பல வெளவிய

மண்ணுறு முரசின் வேந்துதொழில் விடினே.

Gedicht 444

பெருந்தோள் மடவரல் காண்குவெம் தில்ல

நீண்மதில் அரணம் பாய்ந்தெனத் தொடிபிளந்து

வைந்நுதி மழுகிய தடங்கோட்டு யானை

வென்வேல் வேந்தன் பகைதணிந்து

இன்னும் தன்னாட்டு முன்னுதல் பெறினே.

Gedicht 445

புகழ்சால் சிறப்பின் காதலி புலம்பத்

துராந்துவந் தனையே அருந்தொழில் கட்டூர்

நல்லேறு தழீஇ நாகுபெயர் காலை

உள்லூதொறும் கலிழும் நெஞ்சம்

வல்லே எம்மையும் வரவிழைந் தனையே.

Gedicht 446

முல்லை நாறும் கூந்தல் கம்ழ்கொள

நல்ல காண்குவ மாஅ யோயே

பாசறை அருந்தொழில் உதவிநம்

காதல்நன் னாட்டுப் போதரும் பொழுதே.

Gedicht 447

பிணிவீடு பெறுக மன்னவன் தொழிலே

பனிவளர் தளவின் சிரல்வாய்ச் செம்முகை

யாடு சிறைவண்டு அழிப்பப்

பாடல் சான்ற காண்கம்வாள் நுதலே.

Gedicht 448

தழங்குரல் முரசம் காலை இயம்பக்

கடுஞ்சின வேந்தன் தொழில் எதிர்ந் தனனே.

மெல்லவல் மருங்கின் முல்லை பூப்பப்

பொங்குபெயல் கனைதுளி கார் எதிர்ந் தன்றே

அஞ்சில் ஓதியை உள்லுதொறும்

துஞ்சாது அலமரல் நாமெதிர்ந் தனமே.

Gedicht 449

முரம்புகண் உடையத் திரியும் திகிரியொடு

பணைநிலை முனைஇய வயமாப் புணர்ந்து

திண்ணிதின் மாண்டன்று தேரே

ஒள்நுதல் காண்குவம் வேந்துவினை முடினே.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 450

முரசுமாறு இரட்டும் அருந்தொழில் பகைதணிந்து

நாடுமுன் னியரோ பீடுகெழ வேந்தன்

வெய்ய உயிர்க்கு நோய்தணியச்

செய்யோள் இலமுஅலைப் படீஇயர்என் கண்ணே.

Gedicht 451

கார்செய் காலையொடு கையற்ப் பிரிந்தோர்

தேர்தரு விருந்தில் தவிர்குதல் யாவது

மாற்றருந் தானை நோக்கி

ஆற்றவும் இருத்தல் வேந்தனது தொழிலே.

Gedicht 452

வற்ந்த ஞாலம் தளிர்ப்ப வீசிக்

கற்ங்குரல் எழிலி கார்செய் தன்றே

பகைவெங் காதலர் திறைதரு முயற்சி

மெல்தோள் ஆய்கவின் மறையப்

பொன்புனை பீரத்து அலர்செய் தன்றே.

Gedicht 453

அவல்தொறும் தேரை தெவிட்ட மிசைதொறும்

வெங்குரல் புள்ளினம் ஒலிப்ப உதுக்காண்

கார்தொடங் கின்றால் காலை அதனால்

நீர்தொடங் கினவால் நெடுங்கணவர்

தேர்தொடங் கின்றால் நம்வயி நானே.

Gedicht 454

தளவின் பைங்கொடி தழீஇப் பையென

நிலவின் அன்ன நேரும்பு பேணிக்

கார்நய்ந்து எய்தும் முல்லை அவர்

தேர்நயந்து உறையும் என் மாமைக் கவினே.

Gedicht 455

அரசுபகை தணிய முரசுபடச் சினை இ

ஆர்குரல் எழிலி கார்தொடங் கின்றே

அளியவோ அளிய தாமேஎ ஒளிபசந்து

மின்னிழை ஞெகிழச் சாஅய்த்

தொன்னலம் இழந்த என் தடமெல் தோளே.

Gedicht 456

உள்ளார் கொல்லோ தோழி வெள்ளிதழ்ப்

பகல்மதி உருவைல் பகன்றை மாமலர்

வெண்கொடி ஈங்கை பைம்புதல் அணியும்

அரும்பனி அளை இய கூதிர்

ஒருங்கிவண் உறைதல் தெளிந்தகன் றோரே.

Gedicht 457

பெய்பன் நலிய உய்தல்செல் லாது

குருகினம் நரலும் பிரிவருங் காலைத்

த்ஹுறந்தமை கல்லார் காதலர்

மறந்தமை கல்லாது என் மடங்கெழு நெஞ்சே.

Gedicht 458

துணர்க்காய்க் கொன்றைக் குழற்பழம் ஊழ்த்தன்

அதிர்பெர்ய்ர்க்கு எதிரிய சிதர்கொள் தண்மலர்

பாணர் பெருமகன் பிரிந்தென

மாண்நலம் இழந்தஎன் கண்போன் றனவே.

Gedicht 459

மெலிறைப் பணைத்தோள் பசலை தீரப்

புல்லவும் இயைவது கொல்லோ புல்லார்

அரண்க டந்த சீர்கெழு தானை

வெல்போர் வேந்தனொடு சென்றா

நல்வய லூரன் நறுந்தண் மார்பே.

Gedicht 460

பெரு ஞ்சின வென்ந்தனும் பாசறை முனியான்

இருங்கலி வெற்பன் தூதும் தோன்றா

ததை இலை வாழை முழுமுதல் அசைய

இன்னா வாடையும் அலைக்கும்

என்ஆகு வன்கொல் அளியென் யானே.

Gedicht 461

வான்பிசிர்க் கருவியின் பிடவுமுகை தகையக்

கான்பிசிர் கற்பக் கார்தொடங் கின்றே

இனையல் வாழி தோழி எனையதூஉம்

நின்துறந்து அமைகுவர் அல்லர்

வெற்றி வேந்தன் பாசறை யோரே.

Gedicht 462

எதில பெய்ம்மழை காரென மயங்கிய

பேதையம் கொன்றைக் கோதைநிலை நோக்கி

எவன்இனி மடந்தைநின் கலிழ்வே நின்வயின்

தகையெழில் வாட்டுநர் அல்லர்

முகையவிழ் புறவுஇன் நாடிறந் தோரே.

Gedicht 463

புதன்மிசை நறுமலர் கவின்பெறத் தொடரிநின்

நலமிகு கூந்தல் தகைகொளப் புனைய

வாராது அமையலோ இலரே நேரார்

நாடுபடு நன்கலம் தரீஇயர்

நீடினர் தோழிநம் காத லோரே.

Gedicht 464

கண்ணெனக் கருவிளை மலரப் பொன்னென

இவர்கொடிப் பீரம் இரும்புதல் மலரும்

அற்சிரம் மறக்குநர் அல்லர்நின்

நல்தோள் மருவரற்கு உலமரு வோரே.

Gedicht 465

நீர்இருவு அன்ன நிமிர்பரி நெடுந்தேர்

கார்செய் கானம் பிற்படக் கநடைஇ

மயங்கு மலர் அகலம் நீஇனிது முயங்க

வருவர் வாழி தோழி

செருவெம் குருசில் தணிந்தனன் பகையே.

Gedicht 466

வேந்துவிடு விழுத்தொழில் எய்தி ஏந்துகோட்டு

அண்ணல் யானை அரசுவிடுத்து இனியே

எண்ணிய நாள்அகம் வருதல் பெண்ணியல்

காமர் சுடர்நுதல் விளங்கும்

தேமொழி அரிவை தெளிந்திசின் யானே.

Gedicht 467

புனைஇழை நெகிழச் சாஅய் நொந்துநொந்து

இனையல் வாழியோ இகுளை வினைவயின்

சென்றோர் நீடினர் பெரிதெனத் தங்காது

நம்மினும் விரையும் என்ப

வெம்முரண் யானை விறல்போர் வேந்தே.

Gedicht 468

வரிநுணல் கறங்கத் தேரை தெவிட்டக்

கார்தொடங் கின்றே காலை இனிநின்

நேர்இறை பணைத்தோட்கு ஆர்விருந் தாக

வருவர் இன்றுநம் காத லோரே.

Gedicht 469

பைந்தினை உணங்கல் செம்பூழ் கவரும்

வன்புல நாடன் தரீஇய வலன்ஏர்ப்பு

அம்கண் இருவிசும்பு அதிர ஏறொடு

பெயல்தொடங் கின்றே வானம்

காண்குவம் வம்மோ பூங்க ணோயே.

Gedicht 470

இருநிலம் குளிர்ப்ப வீசி அல்கலும்

அரும்பனி அளை இய அற்சிரக் காலை

உள்ளார் காதல ராயின் ஒள்ளிழை

சிறப்பொடு விளங்கிய காட்சி

மறக்க விடுமோநின் மாமைக் கவினே.

Gedicht 471

எவ்வளை நெகிழ மேனி வாடப்

பல்லிதல் ஊண்கண் பனி அலைக் கலங்கத்

துறந்தோன் மன்ற மறங்கெழு குருசில்

அதுமற்று உண்ர்ந்தனை போலாய்

இன்னும் வருதி என்அவர் தகவே.

Gedicht 472

கைவல் சீறியாழ் பாண நுமரே

செய்த பருவம் வந்துநின் றதுவே

எம்மின் உணரா ராயினும் தம்வயின்

பொய்படு கிளவி நாணலும்

எய்யார் ஆகுதல் நோகோ யானே.

Gedicht 473

பலர்புகழ் சிரப்பின்நும் குருசில் உள்ளிச்

செலவுநீ நய்னதனை யாயின் மன்ற

இன்னா அரும்படர் எம்வயின் செய்த

பொய்வ லாளர் போலக்

கைவல் பாணஎம் மறாவா தீமே.

Gedicht 474

மையறு சுடர்நுதல் விளங்கக் கறுத்தோர்

செய்யரண் சிதைத்த செருமிகு தானையொடு

கதம்பரி நெடுட்ந்தேர் அதர்படக் கடைஇச்

சென்றவர்த் தருகுவல் என்னும்

நன்றால் அம்ம பாணனது அறிவே.

Gedicht 475

நொடிநிலை கலங்க வாடிய தோளும்

வடிநலன் இழந்தஎன் கண்ணும் நோக்கிப்

பெரிதுபுலம் பிணனே சீறியாழ்ப் பாணன்

எம்வெம் காதலொடு பிரிந்தோர்

தம்மோன் போலான் பேரன் பினனே.

Gedicht 476

கருவி வானம் கார்சிறந்த் ஆர்ப்ப

பருவம் செய்தன பைங்கொடி முல்லை

பல்லான் கோவலர் படலைக் கூட்டும்

அன்புஇல் மாலையும் உடைத்தோ

வன்புறை பாண அவர்சென்ற நாடே.

Gedicht 477

பனிமலர் நெடுங்கண் பசலை பாயத்

துனிமலர் துயரமொடு அரும்படர் உழப்போள்

கையறு நெஞ்சிற்கு உயவுத்துணை யாகச்

சிறுவரைத் தங்குவை யாயின்

காண்குவை மன்ஆல் பாணஎம் தேரே.

Gedicht 478

நீடினம் என்று கொடுமை தூற்றி

வாடிய நுதல ளாகிப் பிறிதுநினைந்து

யாம்வெம் காதலி நோய்மிகச் சாஅய்ச்

சொல்லியது உரைமதி நீயே

முல்லை நல்யாழ்ப் பாணமற்று எமக்கே.

Gedicht 479

சொல்லுமதி மாண சொல்லுதோறு இனிய

நாடிடை விலங்கிய எம்வயின் நாள்தொறும்

அரும்பனி கலந்த அருளில் வாடை

தனிமை எள்ளும் பொழுதில்

பனிமலர்க் கண்ணி கூறியது எமக்கே.

Gedicht 480

நினக்குயாம் பாணரும் அல்லேம் எமக்கு

நீயும் குருசிலை யல்லை மாதோ

நின்வெம் காதலி தனிமனைப் புலம்பி

ஈரிதழ் உண்கண் உகுத்த

பூசல் கேட்டு மருளா தோயே.

Gedicht 481

சாய்இறைப் பணைத்தோள் அவ்வரி அல்குல்

சேயிழை மாதரை உள்ளி நோய்விட

முள் இட்டு ஊர்மதி வலவநின்

புன்இயல் கலிமாப் பூண்ட தேரே.

Gedicht 482

தெரியிழை அரிவைக்குப் பெருவிருந் தாக

வல்விரைத்து கடவுமதி பாகவெள்வேல்

வென்றடு தானை வேந்தனொடு

நாளிடைச் சேப்பின் ஊழியின் நெடிதே.

Gedicht 483

ஆறுவனப்பு எய்த அலர்தா யினவே

வேந்துவிட் டனனே மாவிரைந் தனவே

முன்னுறக் கடவுமதி பாக

நன்னுதல் அரிவை தன்னலம் பெறவே.

Gedicht 484

வேனில் நீங்கக் கார்மழை தலைஇக்

காடுகவின் கொண்டன்று பொழுது பாடுசிறந்து

கடியக் கடவுமதி பாக

நெடிய நீடினம் நேரிழை மறந்தே.

Gedicht 485

அரும்படர் அவலம் அவளும் தீரப்

பெருந்தோள் நலம்வர யாமும் முயங்க

ஏமதி வலவ தேரே

மாருண்டு உகளும் மலரணிப் புறவே.

Gedicht 486

பெரும்புன் மாலை ஆனது நினைஇ

அரும்படர் உழைத்தல் யாவது என்றும்

புல்லி ஆற்றாப் புரையோள் காண

வன்புதெரிந்து ஊர்மதி வலவநின்

புள்ளியல் கலைமாப் பூண்டதேரே.

Gedicht 487

இதுமன் பிரிந்தோர் உள்ளும் பொழுதே

செறிதொடி உள்ளம் உவப்ப

மதியுடை வலவ ஏமதி தேரே.

Gedicht 488

கருவி வானம் பெயல் தொடங்கின்றே

பெருவிறல் காதலி கருதும் பொழுதே

விரிஉளை நன்மாப் பூட்டிப்

பருவரல் தீரக் கடவுமதி தேரெ.

Gedicht 489

அம்சிரை வண்டின் அரியினம் மொய்ப்ப

மெண்புல முல்லை மலரும்மாலைப்

பையுள் நெஞ்சின் தையல் உவப்ப

நுண்புரி வண்கயிறு இயக்கிநின்

வண்பரி நெடுந்தேர் கடவுமதி விரைந்தே.

Gedicht 490

அம்தீம் கிளவி தான்தர எம்வயின்

வந்தன்று மாதோ காரே ஆவயின்

ஆய்த்தொடி அரும்படர் தீர

ஆய்மணி நெடுந்தேர் கடவுமதி விரைந்தே.

Gedicht 491

Redaktion: Die digitale Vorlage enthält eine fehlerhafte tamilische Zeichenfolge; weiterer Abgleich erforderlich.

காரெதிர் காலையாம் ஓவின்று நலிய

஦நொந்துநொந்து உயவும் உள்ளமொடு

வம்தனெம் மடந்தைநின் ஏர்தர விரைந்தே.

Gedicht 492

நின்னே போலும் மஞ்ஞை ஆலநின்

நன்னுதல் நாறும் முல்லை மலர

நின்னே போல மாமருண்டு நோக்க

நின்னே உள்ளி வந்தனென்

ந்ன்னுதல் அரிவை காரினும் விரைந்தே.

Gedicht 493

ஏறுமுதண் சிறப்ப ஏறெதிர் இரங்க

மாதர் மான்பிணை மறியொடு மறுகக்

கார்தொடங் கின்றே காலை

நேரிறை முன்கைநின் உள்ளியாம் வரவே.

Gedicht 494

வண்டுதாது ஊதத் தேரை தெவிட்டத்

தண்கமழ் புறவின் முல்லிஅ மலர

இன்புறுத் தன்று பொழுதே

நின்குறை வாய்த்தனம் திர்கினிப் படரே.

Gedicht 495

செந்ந்நில மருங்கின் பல்மலர் தாஅய்ப்

புலம்தீர்ந்து இனிய வாயின புறவே

பின்னிருங் கூந்தல் நன்னலம் புனைய

உள்ளுதொறும் கவிழும் நெஞ்சமொடு

முளெயிற்று அரிவையாம் வந்த ஆறே.

Gedicht 496

மாபுதல் சேர வரகு இணர் சிறப்ப

மாமலி புலம்பக் கார்கலித்து அலைப்பப்

பேரமர்க்கண்ணி நின்பிரிந்து உறைநர்

தோள்துணை யாக வந்தனர்

போதுஅவிழ் கூந்தலும் பூவிரும் புகவே.

Gedicht 497

குறும்பல் கோதை கொன்றை மலர

நெடுஞ்செம் புற்றம் ஈயல் பகர

மாபசி மறுப்பக் கார்தொடங் கின்றே

பேரியல் அரிவைநின் உள்ளிப்

போர்வெம் குருசில் வந்த மாறே.

Gedicht 498

தோள்கவின் எய்தின தொடிநிலை நின்றன

நீள்வரி நெடுங்கண் வாள்வனப்பு உற்றன

வேந்துகோட்டு யானை வேந்துதொழில் விட்டென

விரைசெலல் நெடுந்தேர் கடைஇ

வரையக நாடன் வந்த மாறே.

Gedicht 499

பிடவம் மலரத் தளவம் நனையக்

கார்கவின் கொண்ட கானம் காணின்

வருந்துவள் பெரிதென அரும்தொழிற்கு அகலாது

வந்தனர் ஆல்நம் காதலர்

அம்தீம் கிளவிநின் ஆய்நலம் கொண்டே.

Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 500

கொன்றைப் பூவின் பசந்த உண்கண்

குன்றக நெடுஞ்சுனைக் குவளை போலத்

தொல்கவின் பெற்றன இவட்கே வெல்போர்

வியன்நெடும் பாசறை நீடிய

வயமான் தோன்றல்நீ வந்த மாறே.

Werk, Dichter und poetische Ordnung

Fünf Landschaften des Herzens

Ainkurunuru bedeutet sinngemäß „fünfhundert kurze Gedichte“. Es gehört zur Akam-Dichtung: Im Mittelpunkt stehen das innere Erleben und die Beziehungen Liebender. Seine traditionellen drei bis sechs Verszeilen können eine ganze Szene andeuten. Die deutsche Prosa macht diese Verdichtung lesbar, bildet aber das tamilische Metrum nicht nach.

Nummern Landschaft / Tiṇai Traditionell zugeordneter Dichter Häufige Beziehungssituation
1–100 Marutam: kultiviertes Fluss- und Ackerland Orampokiyar (Ōrampōkiyār) Häusliches Leben, Untreue, Streit und Versöhnung
101–200 Neytal: Meeresküste Ammuvanar (Ammūvaṉār) Sehnsucht, Ungewissheit und Erwartung
201–300 Kurinci (Kuṟiñci): Bergland Kapilar (Kapilar) Begegnung, heimliche Verbindung und Heiratswerbung
301–400 Palai (Pālai): ausgedörrtes Land Otalantaiyar (Ōtalāntaiyār) Trennung, Reise und gemeinsamer Aufbruch
401–500 Mullai: Wald- und Weideland Peyanar (Pēyaṉār) Warten, Heimkehr und häusliche Geborgenheit

Diese Zuordnungen sind poetische Grundmuster. Nicht jedes Gedicht lässt sich auf ein einziges Stichwort reduzieren. Jedes Hundert gliedert sich in zehn Zehnergruppen; wiederkehrende Tiere, Pflanzen, Anreden oder Situationen schaffen Zusammenhänge zwischen den Einzelgedichten. Die Tonti-Gruppe 171–180 verbindet sogar Gedichtende und folgenden Gedichtanfang miteinander.

Sammlung und Überlieferung

Als Sammler gilt traditionell Kudalur Kilar (Kūṭalūr Kiḻār); als königlicher Förderer wird der Chera-Herrscher Yanaikkatcey Mantaran Ceral Irumporai genannt. Sammler, Förderer und Verfasser der fünf Dichterhunderte sind zu unterscheiden. Der vereinfachende Titel der benutzten Project-Madurai-Datei darf nicht zur Zuschreibung aller Gedichte an Kudalur Kilar führen. Die vorgeschaltete Gottesverehrung gehört zu einer eigenen Überlieferungsschicht.

Die Texte werden der alten tamilischen Sangam-Literatur zugerechnet. Die Entstehung einzelner Gedichte, ihre Sammlung und die späteren Kommentare sind verschiedene Vorgänge. Eine auf das Jahr genaue Datierung sämtlicher Verse ist nicht möglich. Die Verfasserzuordnungen sind traditionelle Angaben, keine modernen Autorschaftsnachweise.

Die Digitalfassung Project Madurai 28 ist die Hauptgrundlage dieser Arbeitsausgabe. Sie enthält zwei ausdrücklich verlorene Gedichte sowie zahlreiche Schreibfehler. Bei 344 und 345 stehen versehentlich andere Gedichte. Die hier benutzten Berichtigungen werden nachgewiesen; die ursprüngliche digitale Quelle bleibt im Begleitarchiv erhalten. Auch eine vollständige digitale Abschrift ersetzt den Vergleich mit Druckausgaben und Handschriften nicht.

Zentrale Themen und spirituelle Bedeutung

Wahrhaftigkeit und Verantwortung

Ainkurunuru stellt keine systematische Ethik auf. Seine Stimmen zeigen jedoch immer wieder, was Versprechen für andere Menschen bedeuten. Die Freundin fragt nach dem Wert einer Zusage, die Geliebte leidet an gebrochenem Vertrauen, der Reisende wägt Besitz gegen Nähe ab. In Gedicht 309 steht der Erwerb von Reichtum neben dem Lächeln eines Kindes. Solche Gegenüberstellungen können eine heutige Besinnung auf Wahrhaftigkeit, Mitgefühl und Verantwortung anregen.

Die Natur als Beziehungssprache

Die Landschaft ist mehr als Kulisse. Ein Tier, das bei seinem Gefährten bleibt, lässt die Trennung der Menschen schärfer hervortreten. Blüten, die zur versprochenen Rückkehrzeit erscheinen, machen das Ausbleiben des Geliebten spürbar. Zugleich bewahrt die Dichtung eine genaue Aufmerksamkeit für sichtbare Dinge. Wer ein Gedicht langsam liest und sein Naturbild innerlich nachklingen lässt, kann daraus eine persönliche Übung der Achtsamkeit machen. Diese Leseweise ist eine heutige Anregung und kein im Werk vorgeschriebenes Meditationsverfahren.

Shiva, Uma und Murugan

Die ergänzte Eingangsverehrung stellt die Welt unter die Füße des Einen, der die Göttin als eine Hälfte seines Leibes trägt. In der traditionellen Auslegung sind dies Shiva und Uma, in der Gestalt des Ardhanarishvara. Dieses religiöse Eingangsmotiv rahmt die Sammlung, macht aber nicht jede nachfolgende Liebesszene zu einer verschlüsselten Gotteslehre.

Die Gedichte 241–250 führen in das Umfeld des Muruga-Kultes. Ein Velan deutet das Leiden der Frau rituell, während Freundin und Lesende von ihrer Liebe wissen. Daraus entsteht ein dichterisches Spiel verschiedener Wissensstände. Der Text sollte in seiner historischen und religiösen Besonderheit gelesen werden. Eine Gleichsetzung des Rituals mit späteren Tantra-Verfahren wäre unbegründet.

Beziehungen zu anderen tamilischen Schriften

Die Liebespoetik verbindet Ainkurunuru mit Kuruntokai, Natrinai, Akananuru und Kalittokai. Spätere tamilische Werke wie Tirukkovaiyar, Tiruvasagam, Tiruppavai und Nachiyar Tirumoli verwenden verwandte Bildwelten in religiösen Zusammenhängen. Bei Andal wird die Sehnsucht ausdrücklich zur Gottesliebe. Ein Vergleich mit Tirumantiram oder dem Vijnana Bhairava Tantra kann unterschiedliche Formen spiritueller Aufmerksamkeit sichtbar machen; Ainkurunuru selbst gehört keiner tantrischen Lehrschriftgattung an.

Siehe auch

Quellen und Editionshinweise

Zur deutschen Fassung

Die Übersetzung ist eine neu erstellte Arbeitsfassung. Ihre vollständige Nummernfolge darf nicht mit einem abgeschlossenen philologischen Prüfverfahren verwechselt werden. Die folgenden Anmerkungen benennen besonders wichtige offene Fragen und bereits vorgenommene Berichtigungen.

0: Die Eingangsverehrung fehlt in PM 28. Sie wird hier als ausdrücklich ausgewiesene Ergänzung nach dem bei Shaivam veröffentlichten tamilischen Grundtext aufgenommen; ein digitalisiertes Druckzeugnis auf Wikisource bestätigt das Gedicht. Der Eine wird traditionell als Shiva mit Uma verstanden. Die Verehrung ist von den fünf Dichterhunderten zu unterscheiden.

1–10: Yāyē ist eine respektvolle Bezeichnung der Hauptfigur in der Rede ihrer Freundin; die Übertragung ‚unsere Herrin‘ soll keine zusätzliche, im Vers nicht genannte leibliche Mutter einführen. Atan und Avini bleiben Eigennamen.

4: Pul ist als dürftige Nahrung aus Grassamen verstanden, nicht als buchstäbliches Weiden auf Gras. Die Gegenüberstellung von gemeinschaftlichem Feld und exklusiver Liebe bleibt eine dichterische Aussage der Sprecherinnen.

14: Paṉittuyil ist als kühler, wohltuender Schlaf gelesen. Der weitere Kontext kann eine ironische Spannung zur Untreue des Mannes erzeugen.

19: Das Verhältnis von Velam-Blüten, Mangoästen und wehendem Blütenstaub bleibt im Detail zu kollationieren.

24, 44: Die Tierbilder beruhen auf historischen Vorstellungen, darunter das vermeintliche Sterben der Krebs-Mutter bei der Geburt und die vermeintliche Ernährung junger Schildkröten durch den Blick auf ihre Mutter. Sie sind keine naturwissenschaftlichen Aussagen.

39, 51, 54, 57: Satzanschluss, Verneinung und indirekte Bedeutung sind noch gegen eine kommentierte Ausgabe zu kontrollieren. Die deutsche Fassung ist hier eine vorläufige Lesart.

81, 88, 89, 93: Einzelne Bezeichnungen für Nahrung, Tierverhalten und Verwandtschaft sind nicht abschließend geklärt. Besonders die Rolle der als ältere Schwester angesprochenen Frau darf nicht vorschnell biografisch festgelegt werden.

98: PM 28 hat im Schlussvers tuṭiyarō; der Vergleichstext liest kaṭiyarō, ‚strenger/grausamer‘. Die Lesefassung berichtigt die Stelle ausdrücklich. Die Frage vergleicht die Eltern mit der Frau.

104, 109, 116: Die syntaktischen Beziehungen und die Deutung der Tageszeit beziehungsweise Todesmetapher bedürfen weiterer Kommentarkontrolle.

121–128: Sandpuppen und Spielhandlungen gehören zur poetischen Szene. Eine genaue Altersangabe wird daraus nicht abgeleitet.

129, 130: Die beiden Gedichte sind verloren. In allen drei Sprachabschnitten stehen ausdrücklich redaktionelle Verlustmeldungen; diese sind keine überlieferten Verse.

143, 147, 150: Die Wendungen zu Werbung, Brautgabe und der schmerzhaften Verbindung sind kontextgebunden. Gedicht 147 nennt die Gabe von Land; daraus wird keine allgemeine historische Heiratsregel abgeleitet.

151–160: Die wiederkehrende Wendung über das Junge des weißen Kuruku wird als Nachricht von dessen Tod gelesen. Eine andere Kommentierung versteht sie als Irrtum des Narai, der das Junge für sein eigenes hält. Narai und Kuruku bleiben teilweise als Vogelnamen stehen, weil ihre moderne zoologische Gleichsetzung nicht gesichert ist.

168: Das Milchtrinken wird in der Überlieferung mit wiederhergestelltem häuslichem Wohlergehen verbunden. Eine im Grundtext nicht ausdrücklich genannte Schwangerschaft wird nicht eingefügt.

171–180: Diese Zehnergruppe ist durch wiederaufgenommene Schluss- und Anfangswörter miteinander verknüpft, eine Antati-Struktur. Die deutsche Prosa bewahrt die Wiederholungen nach Möglichkeit, ohne die metrische Form zu imitieren.

173: Die Schlangenqual ist ein traditionelles Bild. Kommentare beziehen es auf die Vorstellung einer Schlange, die ihren kostbaren Stein verloren hat; es bedeutet hier nicht, dass ein Mensch gebissen wurde.

187, 194, 211, 213, 227, 235: Wortlaut, Sprecherrollen und einzelne Satzverbindungen dieser Stellen bleiben besonders prüfbedürftig; die Prosafassung beansprucht keine abschließende Entscheidung.

241–250: Velan bezeichnet den Ritualspezialisten des Murugan-Kultes. Veri, Orakelknollen und Amulett gehören zum dargestellten Kultzusammenhang. Die Gedichte spielen mit der Spannung zwischen ritueller Erklärung und dem Wissen um menschliche Liebe. Sie sind weder eine pauschale Ablehnung Murugans noch eine Anleitung zur Behandlung von Krankheiten.

248: Der in PM 28 beschädigte Ausdruck um malai/vāṉ und den erregten Velan ist in der deutschen Fassung vorläufig sinngemäß wiedergegeben; der Tamiltext ist an dieser Stelle noch nicht abschließend berichtigt.

266, 267, 269: Die Ironie von Scham, Vertrauen und Trennung sowie einzelne landwirtschaftliche Bilder erfordern weiteren Abgleich.

281: Die große Zeitangabe wird als unermessliche Weltalter wiedergegeben. Eine rechnerisch bestimmte Jahreszahl wird nicht festgelegt.

294, 308, 313, 314: Anrede, Zeitbedingung und Bildbezug sind noch philologisch zu kontrollieren. In Gedicht 314 ist insbesondere die Verbindung von Armreifen und Totenmahl textlich schwierig.

340: PM 28 wiederholt nach ‚er hat uns verlassen‘ eine entstellte Zeile. Die Lesefassung folgt dem vierzeiligen Grundtext der Vergleichsausgabe; der originale PM-Wortlaut bleibt im Quellenarchiv erhalten.

344, 345: PM 28 druckt hier versehentlich die Texte von 347 und 348. Die Lesefassung übernimmt die abweichenden, unter 344 und 345 nachgewiesenen alten Gedichte aus dem tamilischen Vergleichstext: Kuravam-Puppen und Atiral-Blüten. Es werden keine neuen Verse gedichtet.

366, 371–400: Die Stimme der Mutter, der Pflegemutter, der Freundin und der Reisenden wechselt. Pauschale Gleichsetzungen dieser Rollen sind zu vermeiden. Einzelne Zuordnungen und die stark verdichtete Szene von Gedicht 366 bedürfen weiterer Kontrolle.

399: Das Ablegen der Fußschellen ist ein in der Dichtung belegtes vorhochzeitliches Ritual. Es ist von der im Gedicht eigens erbetenen Hochzeit im mütterlichen Haus zu unterscheiden.

401–410: Die häuslichen Bilder sind poetische Einzelstimmen. Eine moralische Verpflichtung aller Menschen auf ein bestimmtes Familienmodell lässt sich daraus nicht ableiten.

442: PM 28 wiederholt am Ende kaṟpiṉ. Die Vergleichsausgabe liest tāyē, ‚Mutter‘. Die Berichtigung wird in der Lesefassung übernommen. Arundhati ist das traditionelle Bild ehelicher Treue; die Deutung des kleinen Schmuckes bleibt im Einzelnen offen.

443, 445, 454, 458, 469: Die Deutung von Trommelattributen, zeitlichen Anschlüssen, Pflanzenbildern und Wetterzeichen ist noch nicht abschließend kollationiert.

493: Ēṟu wird im ersten Vers als Stier und im anschließenden Gegenbild als Donner verstanden. Der erste Entwurf hatte beide Male Donner; diese Einebnung wurde berichtigt.

allgemein: Die PM-Datei enthält zahlreiche kleinere Schreib- und Kodierungsfehler. Nur einzeln nachgewiesene Stellen werden hier berichtigt; die übrigen werden nicht stillschweigend normalisiert. Pflanzen- und Tiernamen sind häufig bewusst als tamilische Namen belassen. Die gesamte deutsche Fassung benötigt noch eine vollständige philologische Schlussprüfung.

Videos und Seminare

Indische Schriften und Yoga-Schriften

Das folgende Video von Yoga Vidya bietet eine allgemeine Einführung in indische Schriften. Es ist kein Vortrag speziell über Ainkurunuru.

Seminare zu indischen Schriften

26.12.2026 - 02.01.2027 Indische Rituale Ausbildung

Du interessierst dich für indische Rituale? Du hast die einzigartige Gelegenheit, in dieser Rituale Ausbildung bei Yoga Vidya die kleine Puja, große P…
Sukadev Bretz, Shankari Winkelbauer
01.01.2027 - 10.01.2027 Yogalehrer Weiterbildung Intensiv A1 - Jnana Yoga und Vedanta

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Tauche tief ein ins Jnana Yoga und Vedanta, studiere die indischen S…
Vedamurti Dr Olaf Schönert

Weitere Zugänge: Yoga und Meditation.

Ausklang

Ainkurunuru zeigt, wie aufmerksam Liebe sein kann: Sie bemerkt die erste Blüte, hört den Wagen in der Ferne und findet in einer Umarmung eine ganze Welt. Ebenso deutlich zeigt die Sammlung, wie verletzlich Menschen werden, wenn Vertrauen fehlt. Ihre Gedichte laden dazu ein, einander sorgfältiger wahrzunehmen. Möge aus diesem Lesen eine stille Bereitschaft wachsen, Versprechen ernst zu nehmen, Freude zu teilen und dem Leben mit einem offenen Herzen zu begegnen.

Die acht Sammlungen: Natrinai · Kuruntokai · Ainkurunuru · Patirruppattu · Paripatal · Kalittokai · Akananuru · Purananuru