Ettuthokai – Ainkurunuru
Ettuthokai – Ainkurunuru (Tamil: ஐங்குறுநூறு, Aiṅkuṟunūṟu; auch Aingurunuru, Ainkurunooru und Aingurunooru) lässt die großen Bewegungen des Herzens in kleinen Gedichten sichtbar werden. Ein Vogel im Küstenhain, die Blüte an einem Berghang, die erste Regenwolke und ein Kind zwischen seinen Eltern werden zu Trägern einer menschlichen Erfahrung. Liebe ist hier Freude, Sehnsucht und Verbundenheit, aber auch Streit, Unsicherheit und Verantwortung. Wer diesen Stimmen aufmerksam begegnet, kann lernen, wie viel ein einzelner Augenblick zu sagen vermag.
Ainkurunuru gehört zu den acht Sammlungen des Ettuthokai. Seine fünf Dichterhunderte entfalten fünf Landschaften der tamilischen Liebespoetik. Die Bilder laden zu einer wachen, mitfühlenden Lektüre ein, wie sie auch durch Yoga und Meditation vertieft werden kann. Die Gedichte sprechen dabei aus ihrer eigenen Welt: Ihr Gegenstand ist überwiegend menschliche Liebe.
Zur Ausgabe: Redaktionell zusammengestellte deutsche Lesefassung mit Umschrift und tamilischem Text. Die erhaltenen Texte der gewählten Quellen sind erfasst; Verluste und unsichere Deutungen bleiben ausdrücklich kenntlich. Die deutsche Prosa ist eine eigene Übersetzung aus dem Tamilischen. Diese Ausgabe ist keine kritische Edition; die im Text genannten philologischen Fragen bleiben offen.

Eigenständige Textausgaben: Ainkurunuru in römischer Umschrift · Ainkurunuru in tamilischer Schrift
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Deutsche Übersetzung des Ainkurunuru
Die folgende deutsche Prosafassung wurde aus dem tamilischen Grundtext erarbeitet. Die kurzen Gedichte werden jeweils als zusammenhängende Rede übersetzt. Die Namen der Landschaften bezeichnen poetische Zusammenhänge und sind keine Überschriften einzelner Lebenslehren. Die Anrede annāy kann je nach Szene einer Mutter oder einer vertrauten Frau gelten; wo die Rollenbestimmung unsicher ist, erläutern die Editionshinweise dies.
Eingangsverehrung
Redaktion: Ergänzung aus einer gesonderten Quelle; nicht in PM 28 enthalten.
Im Schatten der beiden Füße des Einen, der die dunkelblaue, rein geschmückte Frau als eine Hälfte seines Leibes trägt, entfalteten sich die drei Arten der Welt in ihrer Ordnung.
Marutam – Ackerland: Gedichte 1–100
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 1
›Es lebe Atan, es lebe Avini! Möge der Reis reichlich gedeihen und Gold sich mehren!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Es lebe der Mann aus dem fruchtbaren Ort, wo kleine Fische sich bei den knospenreichen Kanci-Zweigen sammeln! Auch sein Sänger möge leben!‹
Gedicht 2
›Es lebe Atan, es lebe Avini! Mögen die Felder tragen und Bittende kommen!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge die Liebe des Mannes von den kühlen Badestellen, wo Neytal und vielblättrige blaue Wasserlilien einander gleichen, von Generation zu Generation gedeihen!‹
Gedicht 3
›Es lebe Atan, es lebe Avini! Möge viel Milch fließen und die Zahl der Zugochsen wachsen!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge sein häusliches Leben gedeihen, das Leben des Mannes aus dem blütenreichen Ort, wo die säenden Bauern mit Reis heimkehren!‹
Gedicht 4
›Es lebe Atan, es lebe Avini! Mögen die Feinde sich von Grassamen ernähren und die Brahmanen ihre heiligen Texte rezitieren!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge die Brust des Mannes aus dem Ort mit blühendem Zuckerrohr und reifem Reis nicht zum Gemeingut aller werden!‹
Gedicht 5
›Es lebe Atan, es lebe Avini! Möge es keinen Hunger geben, mögen Krankheiten weichen!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge der Wagen des Mannes von der kühlen Badestelle, wo das Krokodil ganze Fische verschlingt, vor unserem Eingang stehen!‹
Gedicht 6
›Es lebe Atan, es lebe Avini! Möge die Feindschaft der Könige enden, mögen viele gute Jahre sich mehren!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge der Mann von der kühlen Badestelle mit den Lotusknospen im weiten Teich um ihre Hand bitten, und möge unser Vater sie ihm geben!‹
Gedicht 7
›Es lebe Atan, es lebe Avini! Möge das Rechte wachsen und das Unrechte vergehen!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge der Mann von der kühlen Badestelle, wo Vogelscharen auf dem reich blühenden Marutam sitzen, sie mit sich in seinen Ort nehmen!‹
Gedicht 8
›Es lebe Atan, es lebe Avini! Möge der König gerecht regieren und möge es keinen Diebstahl geben!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge der Eid des Mannes aus dem blütenreichen Ort wahr werden, wo ein schöner Pfau auf dem schwankenden Ast des Mangobaums sitzt!‹
Gedicht 9
›Es lebe Atan, es lebe Avini! Möge viel Gutes wachsen und kein Unheil entstehen!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge die Liebe des Mannes von der kühlen Badestelle, wo der fischgesättigte Reiher auf dem Strohhaufen ruht, nicht zum Gegenstand des Geredes werden!‹
Gedicht 10
›Es lebe Atan, es lebe Avini! Möge der Regen kommen und der Wohlstand gedeihen!‹ So betete unsere Herrin. Wir aber beteten: ›Möge der Mann von der kühlen Badestelle mit den blühenden Mangobäumen und den kleinen Fischen sie mit sich nehmen und heimführen!‹
Gedicht 11
Im Hof rankt sich die Vayalai-Pflanze um das Velam-Schilf. Aus Scham über die Grausamkeit des Mannes aus jenem Uferort sagen wir: ›Er ist gut.‹ Doch meine breiten, zarten Schultern sagen: ›Er ist es nicht.‹
Gedicht 12
Am Ufer blüht das Velam-Schilf wie Zuckerrohr. Die Grausamkeit des Mannes aus jenem Ort möchten wir wohl ertragen. Doch meine breiten, zarten Schultern vermögen es nicht.
Gedicht 13
Am nördlichen Ufer entfaltet das Velam-Schilf weiße Blüten wie die aufwallende Mähne eines schnellen, edlen Pferdes. Die Frauen des Mannes von jener kühlen Badestelle kennen selbst in der Nacht, wenn der Ort schläft, keinen Schlaf.
Gedicht 14
Das Velam mit seinen langen Blüten streift die üppigen jungen Triebe des nahen Mangobaums, der kleine Früchte trägt, und lässt sie schwanken. Die Brust des Mannes vom dunkelschimmernden Wasserplatz ist so sanft und lieblich, dass sie einen kühlen, friedlichen Schlaf schenkt.
Gedicht 15
Im alten Ort dient das Velam-Schilf den Frauen mit ihrem schönen Blätterschmuck als Floß, wenn sie in der angeschwollenen, über den Sand laufenden Flut baden. Er ist zwar ein Mann dieses Ortes – und doch ist er nicht mehr unser Mann.
Gedicht 16
In die dicken, hohlen Stängel des hochblühenden Velam füllen die jungen Frauen ihre Augenschminke. Wenn ich an den Mann aus diesem blütenreichen Ort denke, überzieht goldenes Gelb meine geschminkten, blumengleichen Augen.
Gedicht 17
Über den Büschen schwanken die weißen Velam-Blüten wie Reiher am Himmel. Der Mann aus jenem Ort sucht stets neue Frauen. Darum wird mein unerfahrenes Herz ganz leer.
Gedicht 18
In seinem Ackerland schwanken Cerunti und Velam wie dunkles Schilf und Zuckerrohr. Sagte er nicht: ›Ich werde dich nicht verlassen‹ – und ging doch, sodass meine Augen, zwei gleichen Blüten, weinen?
Gedicht 19
Auf dem Sandhügel duften die frisch blühenden großen Mangozweige im kühlen Hain wie die Leiber vereinter Liebender. Doch die weißen Velam-Blüten vertreiben ihre weiße Blütenpracht. Weil er aus einem solchen Ort stammt, bin ich verstört: Meine Augen vergießen Tränen wie regenbenetzte Blüten.
Gedicht 20
Eine sechsbeinige Hummel mit schönen Flügeln beschädigt die Blütenanlage des hundertblättrigen Lotus. Dort steht hohles Velam wie Bambus. Wenn ich an den Mann aus dem Ort nahe dieser Badestelle denke, werden die glänzenden Armreifen an meinen schönen Handgelenken locker und gleiten ab.
Gedicht 21
Am Ufer des alten Gewässers, wo Mulli hoch wächst, zerschneidet ein gefleckter Krebs die Wasserlilie. Wenn der Mann von jener kühlen Badestelle ihr doch liebevoll begegnet – weshalb werden ihre geschminkten Augen bleich, Mutter?
Gedicht 22
Der gefleckte Krebs spielt im Schlamm und kehrt in die Wurzelhöhle des Mulli zurück. Der Mann aus jenem Ort sprach Gutes, vereinte sich mit mir und sagte dann: ›Ich verlasse dich nicht.‹ Was bedeutet das jetzt, Mutter?
Gedicht 23
Wir trieben den Krebs aus der Mulli-Wurzelhöhle, pflückten Blumen und kamen zurück. Der Mann aus dem vom Wasser geschmückten Ort beruhigte uns und vereinte sich mit uns. Warum wird er jetzt zu einer Macht, die uns mit Schmerz heimsucht, Mutter?
Gedicht 24
In seinem Ort gibt es gefleckte Krebse, bei deren Geburt die Mutter stirbt, und Krokodile, die ihre Jungen fressen. Hat unser Geliebter etwa ihre Art angenommen? Warum nimmt er den Frauen, die er unter dem Klingen ihrer goldenen Armreifen umarmte, die Schönheit und verlässt sie, Mutter?
Gedicht 25
Der Krebs durchschneidet den roten Vayalai-Stängel, der im Schutz des Nachbargrundstücks frische grüne Früchte trägt. Die Brust des Mannes aus jenem Reisfeldort bringt vielen Frauen solchen Kummer, dass ihr Schmuck locker wird, Mutter.
Gedicht 26
Im schönen Karantai-Feld verlässt der Krebs seine Gefährtin und schneidet den zarten Stängel der Vallai-Pflanze durch. Der Mann aus jenem Ort unterscheidet nicht mehr zwischen uns und anderen. Warum ist er so geworden, Mutter?
Gedicht 27
Der Krebs nimmt eine Ähre aus dem Feld mit rotem Reis und geht in seine kühle Erdhöhle. Weshalb muss ich wegen des Mannes aus jenem Ort abmagern, sodass meine Armreifen locker werden, und solche Not erleiden, Mutter?
Gedicht 28
Wenn die Gottheit der Trinkwasserstelle ihr diese Krankheit gebracht hat, Mutter – warum magern dann um des Mannes aus dem Ort, wo der Krebs Spuren durch den kühlen Schlamm zieht, ihre Arme ab, ihre glänzenden Armreifen werden locker, und ihre zarten Schultern erbleichen?
Gedicht 29
In der Regenzeit bewachen die Hüter eilig die Felder, doch der Krebs schneidet die weißen Keime des ausgesäten Korns durch. Deine Tochter mit den fein gezeichneten Hüften hat sich an die Brust des Mannes aus jenem Ackerort geschmiegt. Warum ergreift sie nun Blässe, Mutter?
Gedicht 30
Der Krebs hat lange Augenstiele wie Neemknospen; in seine kühle Erdhöhle fällt reichlich die dunkle Blüte des Reises. Warum verliert sie um des Mannes aus jenem Ort ihre große Schönheit, Mutter?
Gedicht 31
Höre, Freundin, lebe wohl! Meint unser Geliebter etwa, sein Eid verpflichte ihn nicht mehr – jener Eid, den er zusammen mit den badenden Gefährtinnen an der großen Badestelle unseres Ortes mit dem alten, gebogenen Marutam-Baum schwor?
Gedicht 32
Höre, Freundin, lebe wohl! Weil unser Geliebter einen Tag zu uns kam, sollen seine anderen Frauen sieben Tage weinen. Sie schmelzen rasch dahin wie Wachs im Feuer.
Gedicht 33
Höre, Freundin, lebe wohl! Man sagt, unser Geliebter bade an der großen, blütenreichen Badestelle unter den hohen Marutam-Bäumen mit Frauen, die eine nach der anderen seine breite, mit kühlem Kranz geschmückte Brust an sich drücken.
Gedicht 34
Höre, Freundin, lebe wohl! Meine um diesen Fremden bleich gewordenen Augen haben die Farbe des Blütenstaubs der hohlstängeligen Wasserlilien angenommen, die im Teich unseres Ortes blühen.
Gedicht 35
Höre, Freundin, lebe wohl! Meine dunkelglänzende Schönheit ist nun so verblasst, dass sie noch heller erscheint als der zarte Stängel einer Wasserlilie aus unserem Dorfteich, dem man die äußeren Fasern abgestreift hat.
Gedicht 36
Höre, Freundin, lebe wohl! Wenn der Mann aus unserem Ort uns vergessen und ruhig leben kann, können auch wir ihn vergessen und ohne Gedanken an ihn zur Ruhe kommen – wenn nur unsere fischgleichen, geschminkten Augen sich der Blässe nicht beugen müssten.
Gedicht 37
Höre, Freundin, lebe wohl! Unser Geliebter versteht sich aufs Lügen, wahrhaftig aufs Lügen: Die Augen der Frauen, die ihn lieben, werden bleich und füllen sich mit Tränen. Er sorgt nicht dafür, dass der Eid, mit dem er sie beruhigte, wahr wird.
Gedicht 38
Höre, Freundin, lebe wohl! Unser Geliebter versteht offenbar nie diejenigen, die seinen Worten glaubten. Er hat uns verlassen, sodass wir weinen – uns mit dem sprossenzarten Leib und den glänzenden Armreifen an den Unterarmen.
Gedicht 39
Höre, Freundin, lebe wohl! Er umarmte mich innig an der warmen Brust. Dann ging er fort, sodass meine schön geschmückten, vollen Schultern abmagerten. Doch selbst wenn er mich verlassen hat, verlässt er mich nicht: Er bleibt in mir.
Gedicht 40
Höre, Freundin, lebe wohl! Man sagt, unser Geliebter habe uns mit den glänzenden Armreifen weinend zurückgelassen und sich im Ort seiner anderen Frauen niedergelassen – dieser Herr des Landes, wo springende Kentai-Fische die von Bienen umschlossenen Wasserlilien öffnen.
Gedicht 41
Man sagt, in seinem Ort liege ein weißblühender Teich mit lieblosen Krokodilen, die ihre eigenen Jungen fressen. Darum wohl lässt dieser Herr des Ortes die Leiber derer, die seinen Worten glaubten, golden bleich werden.
Gedicht 42
Herr des fruchtbaren Ortes, ist deine schön geschmückte Frau vor übergroßer Freude verwirrt? Sie hat begonnen, deine Brust entschieden zurückzuweisen – deine Brust, die wie die angeschwollene Kaveri allen offensteht.
Gedicht 43
Auf eine Schildkröte, die einem Messgefäß gleicht, sind viele kupferfarbene Junge geklettert und schlafen. Herr dieses fruchtbaren Ortes, dein Sänger ist noch verlogener als du; viele Eide hat er auf den Lippen.
Gedicht 44
Wie die jungen Schildkröten im großen, lieblichen Teich zum Gesicht ihrer Mutter blicken und dadurch wachsen, so ist sie auf deine Brust angewiesen, Herr. Erkenne dies und handle danach. Das ist auch das Rechte.
Gedicht 45
In der kalten Regenzeit führt der Fluss kühles, trübes Wasser; im Sommer nimmt er die Farbe eines Edelsteins an. Mit diesem Fluss ist dein Ort geschmückt, mein Geliebter. Meine Augen aber sind mit Blässe geschmückt.
Gedicht 46
Nicht nur dir – auch uns ist es angenehm, wenn du auf die Wünsche der schönen Frau eingehst, die deine Brust begehrt, dort bei ihr bleibst und uns hier keine Zuwendung schenkst.
Gedicht 47
Herr des Ortes, wo eine Sängertochter mit spitzen Zähnen ihren großen Korb mit köstlichen Ketiru-Fischen leert und die Hausfrau ihn mit den großen Bohnen füllt, die auf dem abgeernteten Feld wuchsen! Die schön geschmückten Gefährtinnen wissen, wie viele Lügen du sprichst, ganz wie dein Sänger.
Gedicht 48
Herr des Ortes, wo die junge, weißzähnige Tochter des geschickten Netzfischers ihren Korb mit Varal-Fischen leert und die Hausfrau ihn mit weißem Reis aus dem vergangenen Jahr füllt! Wir wünschen nicht, dass du hierherkommst, noch die Zeichen tragend, die deine andere Frau dir dort beigebracht hat.
Gedicht 49
Die Sängertochter mit schön geordnetem Haar und wiegendem Gang gibt wenige Fische hin und erhält viel Reis. Herr dieses reichen Ortes! Wessen Schönheit wird dein Sänger als Nächstes mit seinen Lügen zugrunde richten?
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 50
Wir und die Menschen, die dir verbunden sind, leiden. Herr des fruchtbaren Ortes mit den hohen Vanci-Bäumen, du gewährst keinen Schutz. Auch sie, die dein Herz gewonnen hat, weint.
Gedicht 51
Herr des Ortes, wo das scharfkrallige Weibchen den blauen Hahn der Wasservögel begehrt! Deine breite Brust ist für ihr sehnsüchtiges Leiden wie die saure Tamarindenfrucht, nach der eine Schwangere verlangt.
Gedicht 52
Während die junge Frau mit dem roten Mund, den rötlich geäderten kühlen Augen und den beim Flechten roter Vayalai-Ranken geröteten Fingern hier leidet – vor wessen Tür stand dein Wagen, mein Geliebter?
Gedicht 53
Wie könnte die Gottheit der Badestelle unser Leiden verursacht haben? Herr des Ackerlandes, wo die frische Flut ihre Schranken durchbricht, das Wasser aufwühlt und die Lotusblüten im Reisfeld sich öffnen: Dein geschworener Eid ist es!
Gedicht 54
Sie ist schön wie Tenur im guten Land des südlichen Königs mit dem starken Wagen, wo selbst im Sommer kühles Wasser fließt. Ihre schönen Armreifen werden locker. Ich fürchte um die Frauen mit Schilfgirlanden, die du aus anderen Orten mitgebracht hast, wenn auch sie an die Reihe kommen.
Gedicht 55
Sie ist schön wie Tenur des Königs, der freigebig Wagen schenkt, wo die Zuckerrohrpresse gegen das Trompeten der Elefanten anschreit. Du liebtest ihren schönen Schmuck und verließest sie. Nun ist ihre Stirn so bleich geworden, dass viele es sehen.
Gedicht 56
Sie ist schön wie Amur der siegreichen Chola, wo das Lampenlicht den Tag festhält, sodass man die Nacht nicht erkennt. Was nützen deine beschwichtigenden Worte, wenn ihre herrlich leuchtende Stirn dahinschwindet?
Gedicht 57
Ihre Schönheit vereinsamt, weil du sie verlässt – sie, schön wie Tenur mit den Wasserlilienfeldern und dem vielstrahligen Feuer, das selbst am Tag sichtbar ist. Besitzt deine andere Frau wirklich so viel Schönheit, mein Geliebter?
Gedicht 58
Sie ist schön wie Iruppai des freigebigen Viran, wo der weiße Reis zu Bergen aufgeschichtet ist. Du scheinst von ihrer Macht ergriffen zu sein. Doch du gehörst als Gatte einer anderen. Lebe wohl!
Gedicht 59
Höre, mein Geliebter, lebe wohl! Ich war dir ein Heilmittel, als dein liebendes Herz vor Kummer keinen Halt fand. Dass ich jetzt für sie kein Heilmittel sein kann, schmerzt mein Herz.
Gedicht 60
Herr des Reisfeldortes, wo der Kampul-Vogel im feuchten Ackerland nach seiner Gefährtin ruft! Ich sage dir: Immer wieder kommst du in unser großes Haus, während alles schläft. Fürchtest du denn nicht den Speer in der Hand ihres Vaters?
Gedicht 61
Reife, süße Mangofrüchte fallen von den duftenden Bäumen mit dumpfem Laut in den tiefen Teich. Wie Kalaar des freigebigen Matti sind jene schönen Frauen. Du aber suchst eine Schöne nach der anderen und begehrst stets eine neue Hochzeit.
Gedicht 62
Im gestreiften Schatten ruft ein kleines Vogelweibchen, einer Blume beim Indra-Fest ähnlich. Du hast die jungen Frauen dieses Ortes schon versammelt. In welchem Ort steht nun dein Wagen, mein Geliebter?
Gedicht 63
Herr des Ortes, wo der nach Fisch riechende Otter im Teich liegt und täglich einen Valai-Fisch erbeutet! Selbst wenn unsere Schönheit zugrunde geht, werden wir uns nicht an deine Brust schmiegen, die andere Frauen berührt hat.
Gedicht 64
Nicht nur einer oder zwei haben gesehen, wie du unter der lebhaften Schar deine geliebte Gefährtin umarmtest und in der schönen frischen Flut badetest. Es waren viele. Verbirg es nicht vor uns!
Gedicht 65
Herr des großen Wassers! Im Beet zwischen dem Zuckerrohr sind Wasserlilien gewachsen und stillen den Hunger der Bienen. Umarme nicht unseren Leib, der einen Sohn geboren hat: Er würde ja deine Brust verderben!
Gedicht 66
Ich bin nicht zornig; sage ohne Lüge: Wer ist sie, mein Geliebter, die dich davon abhielt, an deinen kleinen Sohn mit den unsicheren Schritten zu denken und mit dem Wagen in dein wohlhabendes Haus zurückzukehren?
Gedicht 67
Töricht ist sie, die du jetzt genommen hast! Man sagt, sie messe sich mit mir, obwohl ich mich nicht mit ihr messe, und rühme ihre große Schönheit. Doch zahlreicher als die Bienen, die Nektar aus offenen Blüten trinken, sind die Männer, durch die ihre helle Stirn schon bleich wurde.
Gedicht 68
Herr des Ortes, wo am frühen Morgen die dickstängeligen Wasserlilien sich wie Lotus öffnen! Achtet deine Frau uns denn nicht? Selbst wenn wir uns zurückhalten, hält sie sich nicht zurück.
Gedicht 69
Haben wir sie nicht gesehen, mein Geliebter, deine Frau? An der großen Badestelle, an der viele Menschen spielen, hatte die kühle Flut zusammen mit den Blüten ihr Sandhaus fortgeschwemmt. Da stand sie und weinte, bis ihre geschminkten Augen rot wurden.
Gedicht 70
Herr des reichen Ortes mit dem dunklen Teich, wo der Reiher viele Fische im feuchten Ackerland frisst und auf der Krone eines Marutam-Baums am Reisfeld ruht! Deine Frauen sind rein und duften. Wir gleichen Geistern; wir haben ja ein Kind geboren.
Gedicht 71
Man sagt, du habest gestern im Wasser deine geliebte Frau umarmt, die mit ihren klingenden kurzen Armreifen und dem schlanken, bambusgleichen Leib die Blicke auf sich zieht. Lässt sich das Gerede verbergen, mein Geliebter? Könnte man denn das Licht der Sonne zudecken?
Gedicht 72
Sie trägt Wasserlilien aus dem Feld in einem beweglichen Blättergewand an den fein gezeichneten Hüften, ihr Haar schwingt, ihre geschminkten Augen gleichen Kuvalai. Diese sanfte Schöne wurde meine Gefährtin beim Baden, als die blütenreiche frische Flut kam.
Gedicht 73
Als die junge Frau mit der hellen Stirn und dem strahlenden Schmuck ins Badebecken sprang und ihr schönes buntes Blätterkleid schwankte, wurde das Wasser der großen Badestelle kühl und duftete nach nektarreichen Kuvalai-Blüten.
Gedicht 74
Sie stieg auf den Marutam-Baum am Ufer und sprang ins Wasser. Ihr grüngoldener Schmuck glänzte sanft, und ihr kühles, duftendes Haar glich der Pracht eines Pfauenschweifs, der vom Himmel herabsinkt.
Gedicht 75
Unter den vielen Männern hier ist dir keiner gleich, mein Geliebter. Darum hat das Gerede im Ort begonnen: Sie badete mit dir im kühlen Wasser der großen Badestelle unter den altehrwürdigen, blühenden Marutam-Bäumen.
Gedicht 76
Die junge Frau mit dem weichen Haar, den frischen Schönheitsflecken und den glänzenden Armreifen gewann noch an Schönheit, weil sie mit dir im kühlen Wasser badete. Sie erschien selbst unter den himmlischen Frauen wie eine Göttin.
Gedicht 77
Höre, mein Geliebter, lebe wohl! Ich sage dir: Lass uns mit dir im kühlen, aufgewühlten Wasser baden, sodass die große Stadt darüber redet. Geh mit uns; geh nicht in dein Haus zurück!
Gedicht 78
Die frische Flut hat ihre Schranken durchbrochen und stürzt rasch auf ihrem Weg heran wie die mauerbrechenden Elefanten Killis, des Königs mit schnellen Pferden und langen Speeren mit leuchtender Blattspitze. Lass uns darin baden! Komm mit uns und nimm unser Floß, das unseren Schultern gleicht.
Gedicht 79
›Wessen Tochter ist diese mit den ruhigen Augen, die in der frischen Flut gebadet hat?‹ So fragtest du und fasstest mich an, mein Geliebter. Wessen Tochter ich auch sein mag – wer bist denn du, dessen Sohn bist du, der uns anfasst, ohne uns zu kennen?
Gedicht 80
Wir wollen nicht streiten; sage ohne Lüge: Du hast schönen Frauen deine Schultern als Halt gegeben und in der roten Flut des ersten Regens gebadet. Darum sind deine Augen so überaus rot, mein Geliebter.
Gedicht 81
Herr des Ortes mit dem Teich und dem blumengeschmückten Zugang, wo die vom Reiher aufgescheuchte weißbäuchige Schildkröte den trommelschlagenden Feldarbeitern als Nahrung dient! Du sagtest: ›Ich liebe dich.‹ Wenn deine Hausfrau das hört, wird sie sehr leiden.
Gedicht 82
Sänger, man sagt, deine Herrin sei zornig: Bienen, die den Blütenstaub des geöffneten, duftenden Kranzes auf der Brust unseres Geliebten getrunken hatten, seien gekommen und hätten sich in unser blütenreiches Haar gesetzt.
Gedicht 83
Auch wenn du mich nicht ehelich annimmst und mir keine Zuwendung schenkst, entferne dich wenigstens behutsam, damit ich überlebe. Dann können die Freundinnen mit den glänzenden Armreifen in deinem Ort weiterhin sagen: ›Der Herr der kühlen Badestelle ist noch wie früher.‹
Gedicht 84
Schon wenn sie nur davon hört, gerät sie in maßlosen Zorn. Was wird sie tun, wenn sie deine Brust sieht, die allen Geliebten offensteht – wie ein kühler Teich im Monat Tai, in dem viele Frauen mit Blumen in ihren Haarflechten baden und aus dem viele trinken?
Gedicht 85
In den duftenden, kühlen Nassfeldern ruft das weibliche Kampul mit weißer Stirn und rauer Stimme unter seinen Verwandten. Herr des fruchtbaren, reichen Ortes! Wenn du dich so wie ein kleines Kind aufführst, werden die Menschen, die dich sehen, nicht lachen?
Gedicht 86
Herr des Ortes, wo der lockende Ruf der weißköpfigen Reiher mit ihren weichen Flügeln über die langen Felder hallt! Hier können wir dir nur schwer Zuwendung schenken. Kehre lieber zu der Frau in deinem eigenen Haus zurück.
Gedicht 87
Die Hirten mit ihren vielen Kühen und Pakanrai-Kränzen benutzen Zuckerrohr als Wurfstock, um Mangofrüchte herabzuschlagen. Herr dieses reichen Ortes! Deine Frau streitet mit jeder. Warum sollte sie gerade uns verschonen?
Gedicht 88
Man sagt, unsere ältere Schwester wünsche, dass der Herr der kühlen Badestelle mit dem üppig blühenden, von Bienen geliebten Teich zu uns komme. Wir wünschen es ebenso, wie wir es von jeher taten.
Gedicht 89
Höre, Sänger, lebe wohl! Man sagt: ›Wie sehr er sie doch bevorzugt!‹ Aber unsere ältere Schwester wünscht ihrem Wesen nach nur, als die Frau des Mannes zu gelten, in dessen Ackerland die Bienen Blütenstaub verwehen.
Gedicht 90
Haben die Bienen ihre ausgezeichneten Eigenschaften von unserem Geliebten übernommen, oder hat unser Geliebter sie von den Bienen übernommen? Die Mutter seines Sohnes versteht diesen Zusammenhang nicht und streitet mit uns.
Gedicht 91
Der große, dunkle Büffelstier mit den gedrehten Hörnern verwirrt die Wasserlilien im duftenden Teich. Sie ist die Tochter des Mannes aus jenem Reisfeldort und trägt einen Kranz aus den Ranken des feuchten Ackerlandes.
Gedicht 92
Wenn wir dich gewinnen, junge Frau mit den glänzenden Armreifen, werden wir in den Ort deines Vaters kommen, wo die rotäugige Büffelkuh mit den schwarzen Hörnern ihr milchvolles Euter dem geliebten, neugeborenen Kalb hinhält.
Gedicht 93
Wie die kräftigen Büffelstiere, denen das gewöhnliche Weiden nicht genügt und die mit frischem Futter auch die Wasserlilien beschädigen, so haben die Bienen gehandelt. Obwohl ihnen viele Haine reichlich Nektar bieten, summen sie jetzt um die geöffneten Blüten in ihrem Haarknoten.
Gedicht 94
Im tiefen Schatten beim Teich im feuchten Ackerland stehen breitgehörnte Büffel wie Ringer bei ihren sanften Gefährtinnen. Dort liegt der Ort des Vaters dieser Frau, deren schön leuchtende Stirn dem Lotus gleicht, der im Reisfeld blüht.
Gedicht 95
Ein schwarzgehörnter Büffel zerreißt sein Seil, geht davon und frisst am Morgen langährige Reispflanzen. Der Mann aus jenem von Wasser umgebenen Ort hat uns selbst am Tag eine schwere, von Sehnsucht erfüllte Krankheit gebracht.
Gedicht 96
Im Schlamm, in dem die schön schreitenden Büffel gebadet haben, wachsen dunkelschimmernde Neytal und Ampal üppig durcheinander. Sie ist die Tochter des Mannes aus jenem Reisfeldort, und sie ist dem Herrn des Ackerlandes die liebe Gefährtin auf dem Lager.
Gedicht 97
Die Hörner des schwarzbeinigen Büffels sind mit großen weißen Pakanrai-Blüten durchflochten; sein Kalb erschrickt davor. Sie ist die Tochter des Mannes aus jenem Teichort – duftender und kühler noch als die Blumen des Teichs.
Gedicht 98
Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.
Herr des Ortes, wo der breitgehörnte Büffel im kühlen Wasser wie ein fest zusammengebundenes Boot aussieht! Sind dein Vater und deine Mutter denn strenger zu dir als diese junge Frau mit den glänzenden Armreifen?
Gedicht 99
Der Büffel im Reisfeld bringt mit den Ähren auch das Ameisennest in der Bittermelonenranke des Nassfelds durcheinander. Sie ist die Tochter des Mannes aus jenem blütenreichen Ort, die Frau mit den vollen Schultern, die meiner Krankheit zur Arznei wurde.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 100
Der Büffel scharrt auf dem Sandhügel und fördert den hellen Schmuck zutage, den badende Frauen dort abgelegt haben. Sie ist die Tochter des Mannes aus jenem reichen Ort; ihre Worte sind süßer als die Saitenklänge der Sänger.
Neytal – Meeresküste: Gedichte 101–200
Gedicht 101
Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Sieh dort: Der Wagen des Geliebten kommt, steigt und senkt sich über den Boden, zerreißt die schönen grünen Atumpu-Ranken und bringt die Neytal-Blumen durcheinander. Er bringt die Arznei gegen die Krankheit, die in den blumengleichen Augen deiner Tochter wohnt.
Gedicht 102
Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Die Glocken seines Wagens erklingen freudig. Mögen sie den unaufhörlichen Schmerz beenden, mit dem sie wie die Vögel am großen blauen Meer unseres Ortes klagt.
Gedicht 103
Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Der Herr der kühlen Badestelle, wo Punnai und Nalal blühen, ist ihr bestimmt. Darum ist auch ihre dunkelglänzende Schönheit nicht bloß für sie selbst bestimmt.
Gedicht 104
Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Als bei uns viele schliefen und ihre Schönheit schon sehr dahinschwand, kam mitten in der Nacht der wohlhabende Küstenherr auf seinem gut fahrenden Wagen. Dorthin führt sein Weg, in jenen Ort.
Gedicht 105
Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Die Wellen des rauschenden Meeres tragen Perlen auf den weißen Sand, wo sie aufblitzen. Der Herr jener kühlen Küste ist gekommen. Sieh ihre Stirn: Sie leuchtet nun kräftiger als Gold.
Gedicht 106
Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! In seinem Land tritt der kurzbeinige Schwan auf eine Muschel des kühlen Meeres, weil er sie für seinen Gefährten hält. Heller als diese Muschel glänzt ihr schöner, tränenbenetzter Leib. Sieh es und bedenke es!
Gedicht 107
Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Meine Freundin ist abgemagert, ihre leuchtende Stirn ist bleich, und Sehnsucht verzehrt sie. Jedes Mal, wenn sie die brechenden Wellen des kühlen Meeres hört, kann sie nicht schlafen. Das schmerzt mich.
Gedicht 108
Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Wenn der Herr der kühlen Küste, wo Muntakam in der Lagune blüht, meine Schultern verlassen hat – welche anderen Schultern liebt er dann?
Gedicht 109
Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Seit der Herr der blütenreichen Badestelle, wo Wasser durch die hohlen Neytal-Stängel dringt, meine Schultern verlassen hat, frage ich mich: Wann kehrt die Zeit wieder, in der er mir seine Zuwendung schenkte? Viele Tage sind vergangen.
Gedicht 110
Mutter, lebe wohl, höre, Mutter! Den Herrn der blütenreichen Badestelle, wo der Punnai seine goldene Farbe entfaltet, nennen wir unseren Herrn. Dieser Ort aber bezeichnet ihn als etwas anderes. Wird das Schicksal es wirklich so machen? Möge es uns günstig sein!
Gedicht 111
Höre, Freundin, lebe wohl! An der gewundenen Lagune steckt der Fischer den Köder an die Angelschnur und tötet den trächtigen Kayal-Fisch. Können wir, getrennt von der Liebe des Herrn jener Küste, weiterleben? Wir vermögen doch keine so schwere Entsagung zu üben.
Gedicht 112
Höre, Freundin, lebe wohl! Wir wollen selbst sehen, wie der Herr der großen Lagune kommt, die von grünblättrigen Cerunti-Blüten bedeckt ist. Das schamhafte Herz haben wir gewiss vergessen.
Gedicht 113
Höre, Freundin, lebe wohl! Gestern sagten die Leute, ich sei die Frau des Küstenherrn, dessen hohe Wellen den weißen Sand aufbrechen. Die Mutter hörte es und fragte: ›Kind?‹ Ich antwortete ganz leise: ›Ja, mich meinen sie.‹
Gedicht 114
Höre, Freundin, lebe wohl! Auch wenn wir dem Küstenherrn nicht entsprechen – wollen wir nicht in sein Land gehen, wo die Meeresreiher auf den großen Palmblättern rufen?
Gedicht 115
Höre, Freundin, lebe wohl! Der Herr der kühlen Küste, der an dem vielfältig schönen Ufer aus feinem Sand mit uns spielte, ist trotz der strengen Bewachung der Mutter heimlich gekommen und steht nun da.
Gedicht 116
Höre, Freundin, lebe wohl! Der Abend ist gekommen, und wir weinen; die blauen Wasserlilien in der dunklen Lagune schließen sich. Er hat einen Augenblick vor sich hergesandt, der dem Tod gleicht.
Gedicht 117
Höre, Freundin, lebe wohl! Wie grausam ist es, dass die Schönheit so verfällt bei denen, die den Herrn der klaren, edelsteingleichen Gewässer nicht vergessen können, wo schöne Punnai-Blüten jede Badestelle zeichnen.
Gedicht 118
Höre, Freundin, lebe wohl! Als ich heute den Unrechtschaffenen sah, ging ich hin, um zornig zu werden und ihm entgegenzutreten. Doch dann dachte ich nach, empfand Mitleid und kehrte um.
Gedicht 119
Höre, Freundin, lebe wohl! Weil er unsere Lage gar nicht versteht und sich an Fremdes hält, ist er wahrhaftig ohne große Liebe: der Herr der sanften Küste, der nicht kommt.
Gedicht 120
Höre, Freundin, lebe wohl! Meine zarten, zu bedauernden Schultern sind wieder überaus schön geworden, seit der Herr der sanften Küste zurückkam, wo das Wasser der reichen Lagune die Sandrinnen entfaltet.
Gedicht 121
Haben wir sie nicht gesehen, Küstenherr, deine Liebste? Sie sprang in das Meer mit den klaren Wellen und stand darin, bis ihr Muntakam-Kranz nass war.
Gedicht 122
Haben wir sie nicht gesehen, Küstenherr, deine Liebste? Als ihr glänzender Schmuck in den hohen Sand gefallen war, befragte sie den weißen Seevogel danach.
Gedicht 123
Haben wir sie nicht gesehen, Küstenherr, deine Liebste? Unter dem Rufen der Freundinnen mit den hellen Stirnen sprang sie in die Wellen des großen, kühlen Meeres.
Gedicht 124
Haben wir sie nicht gesehen, Küstenherr, deine Liebste? Weil das Meer ihre Sandpuppe fortgenommen hatte, nahm sie feinen Sand und wollte damit das Meer zuschütten.
Gedicht 125
Haben wir sie nicht gesehen, Küstenherr, deine Liebste? Die klaren Wellen hatten ihre Puppe fortgerissen, und sie stand weinend da, bis ihre geschminkten Augen rot waren.
Gedicht 126
Haben wir sie nicht gesehen, Küstenherr, deine Liebste? Als Bienenschwärme ihre geschminkten Augen umschwirrten, tauchte sie in die großen Wellen des klaren Meeres.
Gedicht 127
Haben wir sie nicht gesehen, Küstenherr, deine Liebste? Sie trug einen Tumpai-Kranz quer über ihrem fein geschmückten Leib und den jungen Brüsten.
Gedicht 128
Haben wir sie nicht gesehen, Küstenherr, deine Liebste? Sie hielt die Puppe, die keine Nahrung aufnehmen kann, an ihre noch milchlose Brust und gab ihr zu trinken.
Gedicht 129
Überlieferungslücke: Das Gedicht ist verloren.
Gedicht 130
Überlieferungslücke: Das Gedicht ist verloren.
Gedicht 131
Gut ist die Liebe zum Küstenherrn, Sänger – solange sich in diesem von Tillai-Bäumen umgebenen Ort das lärmende Gerede nicht erhebt.
Gedicht 132
Höre, Sänger, lebe wohl! In diesem Ort mit seinen Uferhainen voller Punnai-Knospen wird gerade die Art, wie er uns seine Zuwendung zeigt, zum Gerede.
Gedicht 133
Was soll ich tun, Sänger? Seit der Herr der sanften Küste fortging, sind meine mit gewundenen Armreifen geschmückten Schultern unaufhörlich verfallen.
Gedicht 134
Sieh, Sänger! Mit dem Küstenherrn, dessen großer Wagen von schnellen Pferden an der weiten Lagune gezogen wird, ist auch meine dunkelglänzende Schönheit zurückgekommen.
Gedicht 135
Wir wären nicht bekümmert, Sänger, könnten wir jener Frau begegnen: mit dem Neytal-Kranz, den vollen Schultern und den schön geformten, breiten Hüften.
Gedicht 136
Du hast wahrhaftig keine Scham, Sänger! Du verlierst Worte zugunsten des Herrn der Uferhaine, durch den meine schönen, glänzenden Armreifen locker geworden sind.
Gedicht 137
Eines will ich dich fragen, Sänger: Gewinnen die Frauen, die den Küstenherrn aus deinem Ort mit seinem starken Wagen lieben, ihre frühere, eigene Schönheit jemals zurück?
Gedicht 138
Du hast wahrhaftig kein gutes Wesen, Sänger! Du sprichst hier lieblos harte Vorwürfe aus, bringst uns aber den Herrn der sanften Küste nicht zurück.
Gedicht 139
Höre, Küstenherr, lebe wohl! Du verwirrst unsere kostbare Schönheit. Doch dein Sänger zerstört die Schönheit guter Frauen noch mehr als du.
Gedicht 140
Sieh, Sänger! Du kannst es ihm berichten: Seit der Herr der schönen Badestelle fortging, sind die hellen Armreifen von meinen schmal gewordenen Handgelenken geglitten.
Gedicht 141
Auf dem Sandhügel duften Nalal und Cerunti zusammen. Die kalte Badestelle, über die feine, kühle Gischt weht, hat mich bleich gemacht.
Gedicht 142
An den tief herabhängenden, büschelreichen Zweigen des Nalal auf dem Sandhügel rasten viele Vögel. An den Herrn dieser Küste will ich nicht denken, Freundin. Mögen meine Augen schlafen!
Gedicht 143
Herr der weiten, vogelreichen Küste mit Nalal-Bäumen auf den Sandhügeln! Ihre breiten, zarten Schultern schenkten dir zuerst Freude – und nun hast du ihnen Kummer bereitet.
Gedicht 144
Im dichten, blütenreichen Nalal-Gehölz auf dem Sandhügel schläft ein einzelner Seevogel. Um den Herrn dieser Küste ist meine dunkelglänzende Schönheit nun bleich geworden.
Gedicht 145
Die Flut biegt den großen, kleinblättrigen Zweig des Nalal auf dem Sandhügel herab. Der Herr dieser Küste hat jetzt die Blässe der dunkelglänzenden Frau vertrieben.
Gedicht 146
Die reifen Knospen des Nalal auf dem Sandhügel öffnen sich in duftenden Büscheln. Dem Herrn dieser Küste ist meine dunkelglänzende Schönheit wahrhaftig lieb.
Gedicht 147
An der Küste fertigen Frauen aus den Blüten und Blättern des Nalal auf den Sandhügeln schönen Schmuck. Ihr Herr hat als Preis für das kühle Blättergewand ein ganzes Land gegeben.
Gedicht 148
Geliebte, umarme voller Freude den Herrn der Küste, wo die weit ausladenden großen Nalal-Zweige auf den Sandhügeln lieblich duftende Blüten tragen.
Gedicht 149
Lass es dir nicht möglich sein, in der jungen Frau mit den sich entfaltenden Brüsten und den Schönheitsflecken wie Nalal-Blüten auf dem Sandhügel erst Verlangen zu wecken und sie dann zu verlassen.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 150
Die Wellen spielen an den großen, duftend blühenden Nalal-Zweigen auf dem Sandhügel. Schwer ist es, den Herrn dieser Küste zu gewinnen; selbst in der Vereinigung bringt er Schmerz.
Gedicht 151
Ein bedächtig schreitender Narai-Vogel geht hin, um das tote Junge eines weißen Kuruku zu sehen. Dabei tritt er auf die augengleichen Neytal-Blüten, die sich öffnen und unaufhörlich nach Nektar duften. Dem Herrn dieser Küste kann ich mit gebrochenem Herzen nicht zustimmen.
Gedicht 152
Der bedächtig schreitende Narai ging, um das tote Junge eines weißen Kuruku zu sehen, und klagt nun hilflos im Uferhain. Man sagt, der Küstenherr werde sie heiraten. Wie rechtschaffen er wohl ist – auch das ist seine Gnade!
Gedicht 153
Der bedächtig schreitende Narai ging, um das tote Junge eines weißen Kuruku zu sehen. Als er das Gefieder schüttelte, blieben Federn zurück, die sich im gewölbten Sand sammeln. Wird mein schönes langes Haar noch die Liebe des Herrn dieser Küste suchen?
Gedicht 154
Der bedächtig schreitende Narai ging, um das tote Junge eines weißen Kuruku zu sehen, und rastet im Uferhain. Was soll ich mit dem Herrn dieser Küste anfangen? Dieser ganze Ort verbreitet Unwahres.
Gedicht 155
Der bedächtig schreitende Narai ging, um das tote Junge eines weißen Kuruku zu sehen. Unter seinem Flügelschlagen wurden Neytal-Blüten zerdrückt und treiben mit der Flut durch die Lagune. Dem Herrn dieser Küste habe ich ein Kind geboren – eine Puppe aus grünem Schilf.
Gedicht 156
Der bedächtig schreitende Narai ging, um das tote Junge eines weißen Kuruku zu sehen. Rötlich gezeichnete Federn, die bei seinem Flügelschlagen ausfielen, verstreuen sich in der klaren Lagune. Ihr Herr ist mir ein Geliebter – der Mutter gilt er als ein anderer.
Gedicht 157
Der bedächtig schreitende Narai ging, um das tote Junge eines weißen Kuruku zu sehen, und bleibt vom Morgen bis zum Abend dort. Unser Geliebter kam nicht gemeinsam mit dem Herrn dieses klaren Meeres; er kam selbst und allein zu uns.
Gedicht 158
Der bedächtig schreitende Narai ging, um das tote Junge eines weißen Kuruku zu sehen, und kreist nun mit seinem Gefährten an der großen Bucht des Uferhains. Der Herr dieser kühlen Küste hat den Schmerz unserer Freundin mit dem schönen, dunkelglänzenden Leib gesehen.
Gedicht 159
Herr der kühlen Gewässer, wo der bedächtig schreitende Narai, der das tote Junge eines weißen Kuruku sehen wollte, nun vor Hunger leidet! Ich werde dich um nichts bitten. Gib nur die Schönheit zurück, die du ihr genommen hast, und gehe.
Gedicht 160
Herr der Küste, wo der bedächtig schreitende Narai, der das tote Junge eines weißen Kuruku sehen wollte, zu seinem Kummer noch weiteres Leiden erfährt! Sei ihr mehr als früher verbunden und umarme sie, mein Herr. Sie ist sehr verstört.
Gedicht 161
Am Ufer des weiten Meeres ruht der kleine weiße Wasservogel im dunkelästigen Punnai. Um den Herrn jener Küste welkt meine Stirn und verliert ihre Schönheit; das Herz, das ihn liebte, ist dem Leiden verfallen.
Gedicht 162
Am Ufer des weiten Meeres sucht der kleine weiße Wasservogel schwimmend im breiten Salzarm seine Nahrung und ruht dann im blütenduftenden Hain. Doch die Worte des Herrn jener Küste sind andere geworden.
Gedicht 163
Am Ufer des weiten Meeres schläft der kleine weiße Wasservogel beim Rauschen der Gischt im breiten Salzarm. Weil der Küstenherr mich verließ, haben auch die Armreifen mich verlassen: Sie glitten von meinen schön gegliederten Unterarmen.
Gedicht 164
Am Ufer des weiten Meeres sättigt sich der kleine weiße Wasservogel am Rande des Salzarms an Ayirai-Fischen. Der vornehme Wandel des Herrn der kühlen Küste blieb nicht unsere private Angelegenheit: Er hat öffentliches Gerede hervorgebracht.
Gedicht 165
Am Ufer des weiten Meeres frisst sich der kleine weiße Wasservogel im wasserreichen Salzarm an kleinen Fischen satt. Das Wort, das der Küstenherr mir gab, hat mir die glänzenden Reifen von den schön gegliederten Armen genommen.
Gedicht 166
Am Ufer des weiten Meeres erschrickt der kleine weiße Wasservogel vor den gestreiften weißen Ranken, die er für ein Netz hält. Seit die gute junge Frau dem Herrn der sanften Küste vertraut, sind ihre Augen wieder schön geworden.
Gedicht 167
Am Ufer des weiten Meeres frisst der kleine weiße Wasservogel Scharen von Ketiru-Fischen im breiten Salzarm. Der Küstenherr sprach, als wolle er mir seine Liebe schenken. Mag meine Schönheit schwinden, wenn er sie mir nun doch nicht schenkt!
Gedicht 168
Am Ufer des weiten Meeres legt der kleine weiße Wasservogel seine Eier in ein Boot, das an der Landestelle liegt. Der Herr der kühlen Küste hat der Frau mit der leuchtenden Stirn seine Liebe erwiesen; sie soll nun reichlich Milch trinken.
Gedicht 169
Am Ufer des weiten Meeres zieht der kleine weiße Wasservogel, des goldblütigen Nalal überdrüssig, in die schönen Zweige des Punnai, dessen Knospen sich öffnen. Freundin, obwohl ich weiß, wie wahrhaftig das Herz des Küstenherrn ist: Warum werden meine Augen dennoch bleich?
Gedicht 170
Am Ufer des weiten Meeres zerzaust der kleine weiße Wasservogel die Neytal-Blüten im breiten Salzarm. Wenn du sagst, der Küstenherr sei gut: Warum sind dann ihre geschminkten, vielblättrigen Blüten gleichen Augen so bleich geworden?
Gedicht 171
Mit dem lieblichen Klang der Wellen mischt sich in jeder Straße der liebliche Klang der Trommeln: So klingt Tonti. Wie diese Stadt ist die Frau mit den bambusgleichen Schultern und den leuchtenden Armreifen. Sie hat mein Herz genommen.
Gedicht 172
Die Frau mit den leuchtenden Armreifen hat mein Herz genommen! Wie die Wellen des mächtigen Meeres bei Tonti, an dessen kühler Küste Bienen summen, kenne auch ich des Nachts keinen Schlaf.
Gedicht 173
Auch des Nachts kennen sie keinen süßen Schlaf und erleiden die Qual einer Schlange: jene, die dem Zauber ihres langen, dunklen Haares erliegen, das wie die kühlen, duftenden Neytal-Blüten von Tonti riecht.
Gedicht 174
Wie Tonti mit seiner ehrfurchtgebietenden kühlen Küste ist die Frau mit dem feinen Schmuck, den geschminkten, rot geäderten Augen und dem schönen, glänzenden Leib. Mir, der ich ermattet war, hat sie den duftenden Hain als Ort unserer Begegnung genannt.
Gedicht 175
Wenn du uns wohlgesinnt bist, dann komm behutsam mit der Frau, deren Schultern Bambus gleichen und deren Stirn schön ist. Lebe lange, junge Frau! Bring deine Vorzüge mit, die denen von Tonti gleichen.
Gedicht 176
Meine Haltung und meinen Schlaf hat sie mir genommen, die Frau mit dem leuchtenden Armschmuck, die nach den kühlen, frischen Blüten von Tonti duftet. Ihre Hüften sind zart geformt und weit, ihr Leib gleicht einem gepflückten jungen Spross. Sag mir: Welchen Fehler habe ich begangen?
Gedicht 177
Auch wenn sie keinen Fehler begingen, müssen sie wohl zittern: jene, die die Schultern dieser Frau umfangen haben. Sie gleicht Tonti, wo die Flut auf lange Sandrücken steigt und die duftenden Muntakam-Blüten riechen.
Gedicht 178
Kann ich weiterleben, wenn du meine Schultern und mein Haar auf vielerlei Weise rühmst, mich ansiehst und begehrst, mir aber deine Liebe nicht schenkst? Ich gleiche doch Tonti, der Stadt Kuttuvans, der mit gerechtem Zepter herrscht.
Gedicht 179
Schenke ihr deine Liebe, lebe lange, Herr der wasserreichen Küste! Ihre kleine Stirn gleicht dem wohlklingenden Tonti, wo Garnelen an der Landestelle aufspringen, wenn Krabben sie anstoßen. Außer dir hat sie niemanden.
Gedicht 180
Vermähle dich bald mit ihr und empfange ihre Schönheit. Sie gleicht Tonti mit seinen reichen Landestellen, wo ein alter, flugunfähiger Wasservogel von den fetten Fischen lebt, die die Netzfischer aus dem weiten Meer bringen.
Gedicht 181
Frauen mit Neytal-Blüten gleichen, geschminkten Augen und schön gegliederten, bambusgleichen Armen spielen ihre Spiele und bilden auf einem weißen Sandhügel einen Kuravai-Reigen. Der Herr jener reichen Küste hat mir seine Liebe geschenkt. Nun ist es angenehm, in dieser lärmenden Stadt zu leben.
Gedicht 182
Auf seiner Brust duftet ein von Händen geflochtener Kranz aus Neytal- und Cerunti-Blüten. Kein Gott von gewaltiger Macht ist es: Der Mann, den sie an der großen Landestelle traf, hat sie in diesen Zustand versetzt.
Gedicht 183
Der Herr der Wälder mit ihren vielen Wasserfällen, der Herr des Hügellandes, der Herr der guten Felder, der Herr der kühlen Meeresküste ist fort. Hilflos machender Abend, du kommst früher als einst, noch am hellen Tag! In den gekrümmten Salzarmen schließen sich die Neytal-Blüten. Selbst wenn der Morgen kommt, ist niemand da, der mein Leid beseitigt.
Gedicht 184
Die Vögel, die im breiten Salzarm Fische fressen, verlassen die Neytal-Blüten und ruhen im jungen Küstenhain. Das Meer schmückt seinen Heimatort. Doch größer als das Meer ist für mich die Liebe, die uns verbindet.
Gedicht 185
An der Landestelle von Korkai wiegen sich Neytal-Blüten. Den dort glänzenden Perlen gleichen die Zähne in ihrem roten Mund. Die junge Frau trägt schöne, mit der Säge aus Muscheln geschnittene Armreifen; ihre süßen Worte klingen wie angeschlagene Saiten.
Gedicht 186
Herr der Küste, an der Frauen ihr nasses Haar trocknen und dabei einer schönen Schar von Reihern gleichen! Mutter sagte: ‚Geh nicht dorthin! Oft kommt ein Wagen zu dieser Landestelle und streift die üppigen Neytal-Blüten.‘
Gedicht 187
Fremde nehmen diese Blüten nicht. Auch die Frauen, die mit uns zum Baden ins Meer kommen, schmücken ihre Puppen nicht mit Kleidern aus wechselnden Neytal-Blättern. Da niemand sie als Leibschmuck trägt, pflücken sie nur wenige Blüten für einen Kranz.
Gedicht 188
In den breiten Salzarmen fressen Vögel Scharen kleiner roter Garnelen. An der großen Landestelle von Korkai, das dem König von Korkai gehört, öffnen sich in der Frühe die Neytal-Blüten. So überaus schön sind die Augen meiner Geliebten.
Gedicht 189
Feiner Punnai-Blütenstaub fällt auf die Neytal-Blüte; sie leuchtet wie ein Edelstein in Gold. Freundin, seit der Herr dieser sanften Küste gekommen ist, sind meine Augen wieder schön geworden.
Gedicht 190
Die großen, kühl duftenden Neytal-Blüten haben sich geöffnet. Wer den weißen Reis erntet, biegt sie beiseite und schneidet ihn. Der Herr jener sanften Küste ist es, der meine geschminkten, vielblättrigen Blüten gleichen Augen mit Tränen füllt.
Gedicht 191
An ihren Unterarmen sitzen dicht die aus Meeresmuscheln geschnittenen Reifen. Ihr dichtes Haar ist mit Blüten geschmückt, ihr Blattgewand hat die Schönheit des Nalal aus dem Küstenhain. Selten wie eine himmlische Frau der Berge ist sie: Sie nahm mein standlos gewordenes Herz und verbarg sich mit ihm.
Gedicht 192
Muscheln bewegen sich über den Grund, das Meer erhebt sein Brausen; an der klingenden, kühlen Landestelle werden die Boote ins Wasser geschoben. Als der Küstenherr fortging, wurden meine Armreifen locker. Nun sitzen sie wieder fest, Freundin!
Gedicht 193
Am langen Sandstrand, den rechtsgewundene Muscheln durchfurchen, vertreibt das Funkeln leuchtender Perlen die Dunkelheit. Herr jener reichen Küste: Sind die weißen Armreifen aus der brandenden See, die du mir gabst, denn wirklich gut für mich?
Gedicht 194
Herr der Küste, wir haben die junge Frau mit den leuchtenden, aus Meeresmuscheln gesägten Armreifen gesehen. ‚Sie hat sie heute erst machen lassen‘, sagte sie. Doch ihre Mutter schöpfte einen heftigen Verdacht. So steht es.
Gedicht 195
Die geliebte junge Frau des Küstenherrn, in dessen Meeresland die Paratavar Perlen aus Muscheln feilbieten, hat mir schwer zu überwindenden Schmerz bereitet. Sie allein hat mir auch die Ruhe süßen Schlafes geschenkt.
Gedicht 196
Herr der kühlen Küste, in deren klaren Salzarmen rote Garnelen gefangen werden! Wenn du die junge Frau mit dem dichten Haar und den schönen, aus Muscheln geschnittenen Armreifen begehrst, dann vermähle dich mit ihr und nimm sie zu dir.
Gedicht 197
Ihre glänzenden Armreifen klangen, als sie spielend eine Krabbe jagte. Dann neigte sie sich schüchtern und verbarg ihr Gesicht im Haar. Wenn der einsam machende Abend vergangen ist, wird sie mir ihren schönen Leib schenken.
Gedicht 198
Wir haben den Herrn mit den langen Armen gesehen. Er stand da und fragte nach der kleinen Landestelle beim blühenden Küstenhain, wo junge Frauen spielen: Armreifen an den Unterarmen, weiße Zähne in einem lieblichen Lächeln.
Gedicht 199
Komm, Freundin! Wir wollen den himmelhohen, langen Sandrücken an der großen Landestelle erklimmen, wo die lauten Wellen spielen. Unablässig wollen wir hinüberschauen zu dem vom Meer umbrandeten Land dessen, der unsere eng sitzenden Armreifen locker werden ließ.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 200
Der Küstenherr mit dem goldenen Wagen ist gekommen! Deine glänzenden Armreifen sollen wieder fest sitzen, deine schöne Stirn soll wieder leuchten. Ihr langen, rot geäderten Augen, entspannt euch! Lasst uns über die Blässe lachen, die uns unsere Schönheit raubte.
Kurinci – Bergland: Gedichte 201–300
Gedicht 201
Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Er trug sie selbst, und uns wurden sie zum Blattgewand: goldene Blüten, edelsteinfarbene Knospen. Was ist das wohl für ein Baum dort an seinem Berghang?
Gedicht 202
Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Wie die jungen Brahmanenknaben unseres Ortes tragen auch sie einen Schopf auf dem Kopf: die Pferde, auf denen der Herr der hohen Berge fährt.
Gedicht 203
Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Süßer als die Milch mit Honig aus unserem Garten ist mir das trübe Wasser seines Landes, das in einer laubbedeckten Vertiefung zurückbleibt, nachdem die Hirsche daraus getrunken haben.
Gedicht 204
Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Was soll das bedeuten? Wenn ich in der Schar der Frauen gehe, die den himmlischen Frauen der Berge gleichen, sehen die Leute immer wieder zu mir hin und sagen: ‚Wie gut sie ist, wie gut!‘ Nur für den Herrn der Berge bin ich wohl schlecht!
Gedicht 205
Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Meine Freundin ist sehr schamhaft; auch vor dir fürchtet sie sich. Doch sie sehnt sich danach, auf der weiten Brust des Herrn der hohen Berge mit ihren laut rauschenden weißen Wasserfällen zu schlafen. Das tut mir weh.
Gedicht 206
Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Sieh dort: Wie ein Wächter am Teich in der Regenzeit steht er da. Sein Blütenkranz ist vom Sprühregen nass; er trägt ein glänzendes Schwert und große, moosüberzogene Fußringe. Er ist gekommen, um in der kalten, taufeuchten Nacht hier zu verweilen.
Gedicht 207
Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Wird deine Hirse wohl richtig trocken werden? Sieh nur, wie sein langer, edelsteinfarbener Berg eine Regenwolke trägt: wie weißes Fett, das ein Stück Fleisch umhüllt.
Gedicht 208
Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! In die tiefen Gruben, in denen Waldleute nach Knollen gruben, fallen goldene, frische Venkai-Blüten. Jedes Mal, wenn sich der große, edelsteinfarbene Berg seines Landes verbarg, füllten sich ihre langen, schönen Blüten gleichen Augen mit Tränen.
Gedicht 209
Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Wenn du willst, dass ich ihn vergesse: Sein langer, edelsteinfarbener Berg erscheint mir doch unablässig, bekränzt von mächtigen, weißköpfigen Regenwolken, die den hellen Avarai-Blüten gleichen.
Gedicht 210
Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Wenn sie in unserem Garten auf den nach Fleisch riechenden Felsen steigt und zum blühenden Berg seines Landes hinübersieht, kann ihr Leiden sich lindern. Dann wird ihr glänzender, edelsteingleicher Schmuck wieder fest sitzen.
Gedicht 211
Liebe Freundin, an dem Hang mit seinen Vayalai-Ranken liegen Körnchen wie zerstoßene, mit Ghee vermengte schwarze Bohnen. Das Gewand aus wechselnden Asoka-Blättern, das von dort stammt, welkt dahin.
Gedicht 212
Liebe Freundin, in seinem Land verbrennen die Menschen Sandelholz; der aufsteigende Rauch duftet nach einer Mischung wohlriechender Stoffe. Er ist ein rechtschaffener Mann. Weshalb sollten wir uns von ihm trennen?
Gedicht 213
Liebe Freundin, vom duftenden Mangobaum fallen große, kühle Früchte, deren Stiele abgebrochen sind. Die Kuravar des Berghangs sammeln sie ein wie Hagelkörner aus dem Regen. Wenn er aus seinem guten Land hoch oben kommt, dann kann ich weiterleben.
Gedicht 214
Liebe Freundin, eine reife, duftende Jackfrucht fiel in die Spalte des großen Felsens und zerriss dort eine mächtige Honigwabe. In das schöne, ruhmreiche Land des Mannes von jenem Berg fließen nun die Tränen ihrer großen, kühlen Augen.
Gedicht 215
Liebe Freundin, die dunkle, edelsteinfarbene Biene gleicht einem Probierstein. Sie zieht durch eine schmale Öffnung und summt süßer als die Ambal-Flöte der Musiker nach Tattai und Tannumai. Wer selbst an einem solchen Abend mit blühenden Büschen fortgeht, ist auch zu noch Grausamerem fähig.
Gedicht 216
Liebe Freundin, der kurzbeinige, mächtige Tiger, ein geschickter Jäger, verbirgt sich im dichten Schatten eines fruchtbeladenen Jackbaums. Er will das schwankend gehende Junge packen, das eine Elefantin im hohen Dickicht geboren hat. Weshalb welkst du um den Mann aus jenem Land wie ein abgeschnittener Spross, sodass dein Leib ganz anders wird?
Gedicht 217
Liebe Freundin, an den großen Bergen sättigt sich eine zahlreiche Hirschherde an den duftenden, goldgleichen Blüten des Venkai. Der Herr dieses Waldlandes ist doch hierhergekommen. Weshalb wird dein Leib noch bleich?
Gedicht 218
Liebe Freundin, das Auge unter deiner feinen Braue zuckt, die Armreifen sitzen wieder fest am zart behaarten Unterarm. Wird der Herr des großen Felslandes kommen? Dort hat ein Tiger einen Elefanten verfehlt und brüllt in aufwallendem Zorn wie eine aufziehende Gewitterwolke.
Gedicht 219
Liebe Freundin, helle Venkai-Blüten mit dunklen Kelchblättern fallen von den schwarzstämmigen Bäumen und zeichnen Streifen auf die weite Fläche eines großen Felsens. Weil der Herr dieses schönen Berglandes fortging: Warum muss deine leuchtende Stirn deshalb so bleich werden?
Gedicht 220
Liebe Freundin, Regenwolken ergießen sich, und breite Wasserfälle stürzen durch Hänge mit schwankendem Bambus. An jedem Tag, der vergeht, ohne dass sie die weite, prächtige, berggleiche Brust des Herrn jenes Landes umfasst, füllen sich ihre kühlen, blütenblattgleichen Augen mit Tränen.
Gedicht 221
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Mein Geliebter sagt, er werde in sein Bergland ziehen. Dabei wird meine schöne Gestalt, die einer Bildgestalt gleicht, ihre Anmut verlieren, und mein schöner dunkler Leib wird bleich werden.
Gedicht 222
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Er mit der kühlen, duftenden Brust kam so gern zu uns und blieb hier. Wird er nun nicht mehr kommen? Du mit dem fein geordneten Haar: Meine Stirn wird bleich.
Gedicht 223
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Die Steinböcke steigen von unserem Berg hinab, die Kotal-Blüten wachsen hoch. Der kalte Nordwind mit seinem Tau quält hilflos die Menschen, die von ihren Geliebten getrennt sind. Unser Geliebter ist noch vor dieser frostigen Jahreszeit gekommen.
Gedicht 224
Höre, liebe Freundin, lebe lange! An unserem großen, edelsteinfarbenen Berg mit seinen weiten Hängen war es ihm einst leicht, mit uns in den klaren Wasserfällen zu baden. Nun soll es schwierig sein! Ich bin darüber bestürzt.
Gedicht 225
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Über den grünen Blättern im grünen Teich stehen kühle Kuvalai-Blüten. Wie ihr Inneres duftet das Haar der zarten Frau. Merkt unser Geliebter denn nicht, dass ihre schöne, leuchtende Stirn bleich wird?
Gedicht 226
Höre, liebe Freundin, lebe lange! An den kühlen, duftenden Hängen unseres Berges trinkt eine Biene aus duftenden Kantal-Büscheln und fliegt dann fort. Ebenso wandte sich jener Lieblose ab, nachdem er dir deine mächtige Schönheit genommen hatte. Jetzt ist er gekommen.
Gedicht 227
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Jeden Tag wird deine schöne Stirn bleicher, werden deine duftenden Schultern schmaler. Er sagte Worte, die uns glauben ließen, wir könnten die Trennung nicht ertragen, und lebt nun selbst von uns getrennt. Hast du den Eid, den er schwor, etwa preisgegeben?
Gedicht 228
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Wenn der Herr des langen Berges mit seinen weithin glänzenden Wasserfällen aus unserem Ort fortgeht, ohne dass seine flehentliche Bitte erfüllt wird: Was soll dann aus unserem süßen Leben werden?
Gedicht 229
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Ist der Pflichtvergessene, der uns weinen ließ und so viele Tage fernblieb, in der Nacht gekommen? Deine Stirn gewinnt ihre strahlende, goldgleiche Schönheit zurück.
Gedicht 230
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Mit uns zusammen bewachte er das Feld der kleinen Hirse. Er ließ deine zarten Schultern schmal und deine schöne Stirn bleich werden und nahm dir deine goldgleiche, strahlende Schönheit. Nun richten die Angehörigen die gute Hochzeit mit diesem Herrn der Berge aus.
Gedicht 231
Herr des hohen Berges, wie kannst du es über dich bringen, fortzugehen? Die schöne dunkle Farbe der geschmückten Frau mit dem langen, dichten Haar und den zarten Hautzeichnungen schwindet; Blässe breitet sich aus.
Gedicht 232
Weil du von diesem Fremdgewordenen getrennt bist, verliert dein blütengeschmücktes Haar seine natürliche Schönheit. Auch meine Augen regnen unaufhörlich Tränen, wie Perlen von einer zerrissenen Schnur.
Gedicht 233
Du wirst nicht kommen, und der Nordwind ist überaus grausam. An den steilen Berghängen spülen Wasserfälle schöne Edelsteine mit sich und stürzen rauschend herab. Geh nicht in dein felsiges Land!
Gedicht 234
Sie magern zu lassen, bis ihr blitzender Schmuck locker wird und ihre schöne Stirn erbleicht: Dazu führt es, dass sie nur im Traum zu dir gelangt. Im Wachen sieht sie deine Brust nicht.
Gedicht 235
Die gemeinsame Zeit der Liebenden ist kostbar, selbst wenn ihnen fehlerlose Zuneigung zuteilwird. Sollen wir sie umarmen, sodass ihr erlesener Schmuck klingt, und sagen: ‚Wir trennen uns nicht‘? Oder sollen wir aufbrechen?
Gedicht 236
Auch die Mutter weiß es nun, und das Gerede ist öffentlich geworden. Der schmerzende Nordwind und der Abend lassen das große, gute Haus einsam erscheinen. Lass uns in deinen Ort gehen. Sollen wir aufbrechen?
Gedicht 237
Wenn die Liebe uns treibt und das Herz sich quält, sodass wir kommen wollen, um dich zu sehen: Auf welcher Seite des weithin sichtbaren hohen Berges liegt dein Ort?
Gedicht 238
Selbst wenn der starke Widder mit seinen gebogenen Hörnern nicht zu ihr zurückkehrt, bleibt das wollige Weibchen voller Verlangen. Herr des großen, kühlen Berghangs mit den rauschenden Wasserfällen: Sobald du hierherkommst, wird ihre Schönheit zurückkehren.
Gedicht 239
Ein Elefant mit geflecktem Gesicht, an dessen Schläfen Bienen trinken, umarmt berauscht einen großen, rauen Felsen, den er für seine Gefährtin hält. Wenn du in dein schönes Bergland gehst und nicht wiederkommst, werden unsere wohlgeformten, bambusgleichen Schultern schwinden. Wir werden nicht leben können.
Gedicht 240
Wir sind nicht unwissend; wir wissen es durchaus. Deine Brust duftet nach dem Haar jener schönen Frau, nach Sandelholz, um das Schwärme von Bienen mit gezeichneten Flügeln kreisen.
Gedicht 241
Du mit den dicht stehenden Zähnen! Wenn die Mutter unser Leiden sieht und einen Velan holen lässt: Wird dieser Velan die Liebe des Herrn des duftenden Landes erkennen?
Gedicht 242
Aus Unwissenheit hält die Mutter es für eine Besessenheit, die ein Ritual verlangt, und leidet selbst schwere Qual. Es wäre grausam, sie unwissend zu lassen. Die Krankheit, die ihre geschminkten Augen, schönen Blüten mit dicht gereihten Blättern gleich, erbleichen lässt, hat der Mann vom fernen Berg verursacht.
Gedicht 243
Der unwissende Velan verehrt den Gott des pfefferbewachsenen Berghangs und sagt, ein Besessenheitsritual sei nötig. Mutter, wirst du ihm glauben? Soll das die Krankheit erklären, die ihre frischen Blüten gleichen, kühlen Augen so traurig gemacht hat?
Gedicht 244
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Wenn der Velan nicht den Berg jenes edlen Mannes besingt, dessen Land reich an kühlen, duftenden, vielfach blühenden Hainen ist: Was wird ihm sein Besessenheitsritual dann nützen?
Gedicht 245
Der Velan unseres Ortes beruft sich auf eine untrügliche Überlieferung. Er legt die Orakelknollen aus, hebt das Amulett und erklärt: ‚Murugan ist es.‘ Würde diese Bezeichnung auch auf den passen, der sie in diesen Zustand versetzt hat?
Gedicht 246
Der Velan hat alles für das Besessenheitsritual bereitet. Doch ihre Krankheit stammt vom Herrn des Berglandes: Dort umarmt ein mächtiger Tiger aus einer dunklen Felshöhle die täuschend echte Tigerinnenfigur, die die Bauern auf ihrem besäten Feld aufgestellt haben, und stillt auf dem freien Platz sein Verlangen.
Gedicht 247
Die Mutter hat den kundigen Mann kommen lassen. Wenn er innerhalb unseres schönen Hauses das Amulett hebt und sagt: ‚Murugan ist es‘ — ist das etwa der Name des Herrn des steilen Berglandes?
Gedicht 248
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Man hat den Hof mit frischem Sand schön hergerichtet. Wenn der erregte Velan, dessen Ritus den Himmel über dem Berg anruft, behauptet, die Orakelknollen würden die Wahrheit offenbaren: Dann steht es ja gut um die Schönheit dieser Frau!
Gedicht 249
Im mit frischem Sand bestreuten Hof legt der Velan seine Orakelknollen aus und sagt zur Mutter: ‚Murugan ist es.‘ Möge er lange leben! Den Herrn des ehrfurchtgebietenden Berges mit seinen quer herabstürzenden Wasserfällen kennt er jedenfalls nicht.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 250
Orakelknolle, die angeblich keine Lüge kennt! Wahrlich: Der männlich starke, siegreiche Vel, Herr unseres blühenden Valli-Waldes am edelsteinfarbenen Berg, wo die schönen Pfauen tanzen, ist es nicht, der ihre jungen, geschmückten Brüste in Liebesnot versetzt hat.
Gedicht 251
Herr des Landes, in dem die Wolke auf den Ruf des Kuravan vom Berg viele feine, kräftige Regentropfen ergießt! Schon wenn sie den schnell herabstürzenden Wasserfall bei eurem Ort am hohen Berghang sieht, weint sie.
Gedicht 252
Lebe lange, Freundin! Junge Wolken ziehen über den freien Platz und verhüllen die grasgedeckte Hütte des Kuravan am Berg. Der edle Mann aus jenem Land ist gekommen, noch bevor der große, kalte Nordwind der kühlen Jahreszeit Regen und schweren Tau miteinander vermischt.
Gedicht 253
Der Kuravan vom Berg verbrennt Sandelholz; sein duftender Rauch erfüllt das Bergland mit seinen honigduftenden Hängen. Wenn der Herr dieses Waldlandes um sie wirbt: Wird die Mutter dann auch die Hochzeit ausrichten, Freundin?
Gedicht 254
Der Kuravan vom Berg hat Sandelholz gefällt; duftender Rauch breitet sich aus. Die junge Frau mit der leuchtenden Stirn duftet nach Kantal, um die Bienen summen. Man hat sie angenommen und wird sie in das eigene Bergland mitnehmen.
Gedicht 255
Die geliebte Tochter des Kuravan vom Berg hat die zarte Anmut der himmlischen Frauen der Berge. Sie ist schön, ihre Brüste entfalten sich, ihr Mund ist rot, und auf ihrer Brust zeigt sich eine feine Zeichnung.
Gedicht 256
Die geliebte Tochter des Kuravan vom Berg trägt kühle Blätter und hat Haar, um das Bienen kreisen. Sie trägt Armreifen, ihre Zähne leuchten wie junge Knospen. Jung ist sie, doch ihr Zauber ist schwer zu ertragen.
Gedicht 257
Der Kuravan vom Berg verehrte die Gottheit und erhielt auf sein Flehen hin diese Tochter mit den weißen Armreifen. Nun füllen sich ihre langen, fein geäderten Augen mit Tränen. Das Land, in das du fortgehst, liegt so weit entfernt!
Gedicht 258
Die geliebte Tochter des Kuravan vom Berg geht anmutig wie ein schöner Pfau. Wenn der Herr des großen Berglandes um sie wirbt, wollen wir sie ihm geben; das wäre gut. Noch immer aber hört das Seufzen der Frau mit der schönen Stirn nicht auf.
Gedicht 259
Die geliebte Tochter des Kuravan vom Berg nahm einige Blüten des Venkai vom Dorfplatz und pries den im Berg wohnenden Gott, den Ursprung ihres Geschlechts. Ihre kühlen, duftenden Hände brachten ein süßes Opfer dar. Nach erblühtem Kantal duftend, mit gesenkten Augen: Sie hat uns in Liebesnot versetzt.
Gedicht 260
Die geliebte Tochter des Kuravan vom Berg, die Frau mit den zarten Schultern, ist nun schwer zu erreichen. Sie wird die grünen Papageien mit dem grünen Rücken nicht mehr verscheuchen: Die Hirse auf dem gemischten Feld ist reif geworden.
Gedicht 261
Ein furchtloser Eber frisst zarte Hirse und schläft zwischen harten Felsen. Fürchtet der Herr jenes Landes, mein Vater könnte von uns erfahren? Das muss wohl der Grund sein, weshalb er nicht kommt.
Gedicht 262
Ein furchtloser Eber frisst kleine Hirse und ruht mit seiner Gefährtin zwischen Felsblöcken. Freundin, kennt der Herr des leuchtenden Berglandes in seinem Verlangen auch das Heilmittel für mich — sein Kommen?
Gedicht 263
Die Hirse ist reif geworden und glänzt wie gutes Gold; ein Eber, dunkel wie ein Probierstein, frisst davon. Der Herr jenes Berglandes ist selbst gekommen. Mit ihm kam meine Schönheit zurück, Freundin.
Gedicht 264
Herr des wasserreichen Berghangs, wo ein Eber mit Hauern wie der junge Mond sich mit einer Gefährtin vereinigt, dunkel wie eine Kala-Frucht! Sieh nur: Die Augen der Frau, die du liebst, sind bleich geworden.
Gedicht 265
Ein Eber mit gebogenen weißen Hauern beschützt das gestreifte Junge, dessen Mutter ein Tiger getötet hat. Doch der Herr jenes Berglandes hat mich vergessen: Er verließ mich und unseren goldgleichen Sohn.
Gedicht 266
In seinem Land kämpft ein kurzbeiniger, mächtiger Tiger mit einem kleinenäugigen, überaus zornigen Eber. Der Herr jenes Landes besitzt offenbar viel Schamgefühl! Die Augen der Frau, die du liebst, haben jedenfalls Tränen hervorgebracht.
Gedicht 267
Ein kleinenäugiger, zorniger Eber schlägt zwischen den Felsen die Bogenschützen zurück und raubt Bergreis. Der Herr jenes Berglandes umwirbt die Frau, um deren Haar Bienen kreisen, und spricht doch ungehörige Worte. Seinen Worten zu vertrauen bedeutet Verderben.
Gedicht 268
Mit seinem breit gestreiften Jungen, das die Mutter verloren hat, fraß der Eber die kleine Hirse der Waldleute am fruchtbaren Berg. Nun schläft er auf dem hohen Gipfel. Was wird der Herr dieses guten Berglandes gewinnen, wenn er uns verlässt und sich von uns trennt?
Gedicht 269
In seinem Land haben die Eber den Boden aufgewühlt; die Ernte liegt verstreut auf dem Feld. Wenn er nicht kommt und noch länger dort bleibt, wirst du weinen, du mit den schönen Armreifen und dem dicht geordneten Haar. Ich törichte Freundin werde dann meine liebste Gefährtin verlieren.
Gedicht 270
An dem Hang, den knollensuchende Eber durchwühlt haben, ernteten die Waldleute die erste Frucht. Der Berg wirkt nun verlassen; allein sein Anblick erfüllt uns mit weinendem Schmerz. Unser Geliebter hat das erkannt und ist selbst gekommen.
Gedicht 271
Eine Äffin hat so viele Avarai-Bohnen gefressen, dass sie wie der Beutel eines Händlers aussieht. Wenn der Herr jenes Landes wollte, könnte er viele Frauen gewinnen. Doch weil sie seine langjährige Gefährtin ist, wird er ihr seine Liebe schenken.
Gedicht 272
Das ungestüme Junge einer schwarzfingrigen Äffin greift nach süßem Honig am steilen Felsen und springt dann zu einem nahen, furchterregend hohen Ast. Freundin, der Herr jenes Landes weiß nicht, wie er nachts kommen soll. Doch die Mutter sagt immer wieder: ‚Er kommt, er kommt.‘
Gedicht 273
Herr des schönen Berglandes, wo das ungestüme Junge einer zerzausten Äffin die korallenroten, leuchtenden jungen Blätter eines Asoka am Weg frisst! Wenn du fortgehst, wird die Frau, die in deiner Liebe lebt, noch mehr weinen als ich.
Gedicht 274
Der ungestüme Affenmann hört das Brüllen eines kräftigen, leuchtend gezeichneten Tigers und flieht hastig in die hohen Felsstufen des Berges. Freundin, der Herr jenes Landes ist fortgegangen — und hat die Schönheit meiner zarten Schultern und meinen Schlaf mitgenommen.
Gedicht 275
Herr des Landes, in dem ein dicht behaarter Affenmann, der Anführer seiner Schar, mit einem kleinen Stock auf einer weiten Felsplatte nach den Blasen des Regens schlägt! Wir lieben dich. Doch müsste unsere erlesene Schönheit welken, wenn du uns deine Gunst erwiesest?
Gedicht 276
Der Gefährte der Äffin, ein blätterfressender Affenmann, schlägt mit einer kühl duftenden Narai-Ranke nach den jungen Wolken über dem weiten Felsen. Herr jenes Landes: Auch wenn du mich nicht liebst, vermähle dich mit mir, bevor du gehst. Lass mich als Frau des Herrn des guten Berglandes gelten, wo Venkai an den Felshöhlen blüht.
Gedicht 277
Im Hof der Kuravar liegt ein Felsen, an dem Tiere sich reiben; dort springt die ungestüme Äffin mit ihrem Gefährten umher. Herr jenes Berglandes, ich sage dir: Warum verlässt du sie immer wieder und lässt ihre sanften Augen bleich werden, die den im Teich gewachsenen Kuvalai-Blüten gleichen?
Gedicht 278
Am Berghang springt ein kräftiges Affenjunges auf den aus einem Bambusknoten gewachsenen Halm. Der biegt sich zurück wie eine Angelrute, die einen Fisch hochzieht. Der Herr jenes Landes gab mir ein Leid, das die Betroffenen nie vergessen, und nahm mir die Schönheit, an der sich niemand sattsehen konnte.
Gedicht 279
Eine Äffin klettert, die Wurzeln des Itti umklammernd, am Felsen hinauf, frisst wilden Jasmin und springt mit ihrem Gefährten auf dem Berg herum. Herr jenes Landes: Wenn du kommst, unser Ort liegt zwischen Felsen. Doch das heimliche Tuscheln in der Siedlung wird dann zu offenem Gerede.
Gedicht 280
Das ungestüme Junge einer schwarzfingrigen Äffin klettert auf einen hohen, grünen Bambus. Es sieht aus, als schlage es mit einem Stöckchen nach dem Mond. Herr jenes Landes: Als ich hörte, du würdest um sie werben, habe ich es da nicht meiner Mutter gesagt?
Gedicht 281
Mögen die Papageien lange leben, selbst wenn unermessliche Weltalter vergangen sind! Sie haben uns gezeigt, wo die Frau mit dem glänzenden Schmuck, dem langen, dichten Haar und den schönen Schultern das Feld bewacht.
Gedicht 282
Herr des Landes, wo die kleinen Papageien aus dem Hain an die großen Ähren der kleinen Hirse am Berghang denken, obwohl die Frau mit den großen, kühlen Augen sie verscheucht! Komm nicht auf dem Waldpfad, auf dem die Elefanten mit ihren Stoßzähnen ziehen. Die schwer zu durchdringende Dunkelheit hat zugenommen.
Gedicht 283
Herr des Landes, wo die sanft sprechende Tochter eines furchtlosen Waldmannes die grünen kleinen Papageien von der Hirse im gemischten Feld vertreibt! Auch wenn du große Versprechen machst und dann fortgehst, gibt es noch viele Frauen, die in dein Netz aus Lügen geraten.
Gedicht 284
Wie außergewöhnlich sind doch die grünen Papageien mit ihren roten Schnäbeln! Obwohl sie sehen, dass auf dem weiten Feld nur noch die grünen Stoppeln der von den Berg-Kuravar geernteten Hirse stehen, können sie sich in ihrer großen Zuneigung nicht davon trennen.
Gedicht 285
Die Tochter der Kuravar mit dem langen, dunklen Haar und der schönen Stirn isst Mehl aus zarter Hirse und verscheucht mit einer Klapper kleine Papageien vom Bergreis. Herr jenes Landes, wie kannst du sie hier verlassen, sodass ihre eng sitzenden Armreifen locker werden?
Gedicht 286
Zwischen den weißen Stoppeln der geernteten kleinen Hirse tragen Avarai-Ranken Früchte; man verscheucht die Papageien, die dort einfallen. Der Herr dieses guten, fruchtbaren Berglandes scheint mich ohne Vorbehalt zu lieben, Freundin: Er nimmt meine schöne dunkle Farbe mit sich.
Gedicht 287
Herr des Landes, wo die in die Hirse einfallenden Papageien vor einem kurzbeinigen Steinbock auf dem hohen Berg erschrecken! Lügen kannst du wahrhaftig gut. Ebenso gut kannst du tun, was sich nicht gehört.
Gedicht 288
Herz, diese Hilfe war wirklich gut! Wie können wir sie angemessen erwidern? Die Papageien kommen zum ährigen Hirsefeld und bewirken damit, dass die zarte junge Frau es bewacht.
Gedicht 289
Die Papageien halten die süße Stimme der jungen Frau für die eines Artgenossen und ziehen zum grünen Hirsefeld am Hang. Offenbar wird man nun sogar ihr das Bewachen verbieten, weil man sie für einen Papagei hält. Herr des hohen Berges, wirb um sie und nimm sie zur Frau!
Gedicht 290
Die Papageien scheinen noch bevorzugter zu sein als ein König, der mit gerechtem Zepter herrscht. Die junge Frau mit dem dichten, blütenduftenden Haar sieht sie an — und verscheucht sie auch noch selbst!
Gedicht 291
Pfauen tanzen, Kutinnai-Vögel rufen einander zu. Dort, zwischen den Felsblöcken, liegt der überaus schöne Ort meiner Geliebten mit den bambusgleichen Schultern und dem erlesenen Blattgewand, das um ihre Hüften schwingt.
Gedicht 292
Herr des großen Berglandes, das kühle Regenwolken umfangen, wo Pfauen tanzen und große Bienen summen! Du hast sie begehrt und im guten Haus eine feierliche Hochzeit gehalten. Nun haben wir sie gewonnen, und unser Wohlergehen ist größer geworden. Uns ist sie sogar lieber als du.
Gedicht 293
Du hast mir mit deinen schönen Händen die Augen zugehalten; sie gleichen duftenden Kantal-Büscheln am Berghang. Frau mit den bambusgleichen Schultern, liebste Gefährtin meiner Ruhe, so prächtig wie ein Pfau: Wer außer dir wohnt in meinem Herzen?
Gedicht 294
Auf dem feurig blühenden Venkai sitzt ein Pfau und gleicht einer geschmückten Frau. Herr jenes Landes, wie gut du gehandelt hast! Möge dein Vater lange leben! Im guten Haus wird die Hochzeit gefeiert; man hat Blüten in ihr langes, dunkles Haar gesteckt.
Gedicht 295
Wird mein Herz zurückkommen? Oder bleibt es lieber dort und kehrt nicht wieder? Es ging mit dem Herrn des Berglandes, wo Pfauen vor den Feuern der Feldbauern fliehen und wie ballspielende Frauen umherlaufen, sodass die Vögel auf den Stoppeln aufgeschreckt werden.
Gedicht 296
Herr des Landes, wo die Pfauen am felsigen Hang die großen Hirseähren rauben, die eine junge Frau bewacht! Du kommst selbst mitten in der Nacht. Wenn ein wildes Tier dich anfiele — ich wüsste nicht, was ich tun sollte.
Gedicht 297
Auf einem weit ausladenden Venkai-Ast sitzt ein Pfau und gleicht einer blütenpflückenden Frau. Herr jenes Landes, selbst wenn du fortgehst: Die Liebe der Frau, die mit dir verbunden ist, wird sich nicht von dir lösen.
Gedicht 298
Im schönen Ort am Felsen tanzen Pfauen, weil sie das Nahen des Regens spüren. Selbst wenn die anmutig schreitende junge Frau uns ihre Liebe nicht schenkt: Wir denken an sie und wissen nicht, wie man sie vergessen könnte.
Gedicht 299
Am Hang des Berges unseres Herrn blühen weit geöffnete Kuvalai-Blüten im grünen Teich. Selbst sie vermögen kaum so aufzublühen wie die Augen dieser anmutig gehenden Frau mit dem schön geordneten Haar. Und selbst ein Pfau erreicht kaum ihre Zartheit.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 300
Der Herr des großen Felsberges, wo Pfauen ihr schönes Gefieder wie das Haar einer jungen Frau ausbreiten, ist gekommen. Die Angehörigen haben seiner Werbung zugestimmt. Du mit der schönen, süßen Rede: Möge dein Glück erstrahlen!
Palai – Trockenland: Gedichte 301–400
Gedicht 301
Reisende durch die schwer gangbare Wildnis bekränzen ihr Haupt mit makellosen weißen Blütenbüscheln des hohen Vellottiram. Herr des dunklen Berglandes, wenn du jene Berge überquerst, wird sie schwer leiden.
Gedicht 302
Das Vorhaben, schwer zu erlangenden Besitz zu erwerben, kann auch misslingen. Die Frau mit den schönen Schultern darf dich auch zurückhalten. Es wäre gut, wenn du nicht gingest und sie weinend zurückließest, während das reiche Haus verwaist.
Gedicht 303
Die Früchte des Banyan sind rot wie frische Tongefäße; sie halten die Vögel von ihrer Weiterreise ab. Lass die schwer gangbare Wildnis der heißen Jahreszeit kühl und angenehm werden: Nimm uns mit, junger Held!
Gedicht 304
Elefanten rauben das Wasser aus den schmalen Vertiefungen, die einfache Hirten mit ihren Stöcken für das Vieh gegraben haben. Wenn du die felsigen, sich verzweigenden Wege gehst, wird die zarte Frau mit dem langen, wolkengleichen Haar einsam sein. Starker Held, bring es nicht über dich!
Gedicht 305
Am verdorrten Berg umschlingt ein Elefant seine Gefährtin und zieht nicht in ein anderes Gebiet, obwohl Hunger ihn quält. Wenn die junge Frau mit den leuchtenden Armreifen leiden muss: Welchen Nutzen wird deine Reise dann bringen, junger Held?
Gedicht 306
Siegreicher Herr, wenn du die weite Wildnis durchquerst, werden die feinen Linien ihrer breit geschmückten Hüften verblassen. Die dunkelhäutige Frau mit dem festlich geschmückten Haar wird noch klagender weinen als eine Flöte.
Gedicht 307
Du willst die schwer gangbare Bergwildnis durchqueren, wo das prasselnde Feuer die starken Tiere erschreckt. Herr ohne Güte! Dein Besitz wird zu dir kommen, nachdem du dich von deiner bildschönen Gefährtin getrennt hast.
Gedicht 308
Es wäre gut, wenn du dich von der zarten Frau mit dem langen, dichten Haar nicht trenntest. Wenn du aber gehst, dann gehe erst, wenn der große, von Murugan bewohnte Berg seine leuchtenden, in Büscheln geöffneten Erul-Blüten verloren hat.
Gedicht 309
Du hast beschlossen, im heißen Monat die glühende Wildnis zu durchqueren. Schön! Herr des hohen Berglandes: Ist der Besitz, den du jenseits davon erwirbst, denn süßer als das Lächeln des Sohnes, den die Frau, die dich liebt, unter schwerer Geburt zur Welt brachte?
Gedicht 310
An ihren Hüften trägt sie goldene runde Plättchen und Reihen von Münzen; an ihren zarten Armen glänzen Reifen. Wenn du sie verlassen kannst, sodass dieser Schmuck locker wird, junger Held, dann ist die Schönheit ihrer erlesenen Stirn schwer zu bewahren.
Gedicht 311
Schon wenn Menschen, die Venkai-Blüten pflücken, die Melodie Pancuram anstimmen, erschrecken Reisende heftig vor dem Weg. Unser Geliebter hat jene Wälder durchquert. Mein Herz fragt sich: Wird er lange fortbleiben?
Gedicht 312
Möge er reich an Güte sein, reich an Güte! Selbst wenn Dürre herrscht, möge er reich an Güte sein: der Berg mit seinen hell glänzenden Wasserfällen, der meinen starken Geliebten verborgen hat.
Gedicht 313
Die Sehnsucht nach eurer Tochter verbrennt uns. Schwerer Schmerz lässt uns hinsinken, als verlöre sich das Leben; Sorge bedrängt das verwüstete Herz. Unsere Geliebte ist durch den Wald gegangen, der die dazwischenliegenden Länder voneinander trennt.
Gedicht 314
Leuchtende Armreifen wirbeln, Dämonen feiern ihr Mahl; mit schwarzäugigen Krähen kreisen Geier am Himmel. Kleineäugige Elefanten streifen umher und töten Menschen. Eine solche lange, schwer gangbare Wildnis, sagt man, sei der Weg dessen, der unserer Umarmung überdrüssig wurde.
Gedicht 315
Er hat uns ein Leid bereitet, das den Schmuck locker werden lässt, und ist durch einen Wald mit ausgewachsenen Bambushainen gezogen. Weit fort sei er, heißt es. Er hört nicht das laute Klagen meiner langen, kühlen Blüten gleichen Augen, in denen er einst Ruhe fand.
Gedicht 316
Goldene runde Plättchen und goldener Schmuck verlieren ihren Halt; die feinen Linien meiner weiten, einem Wagenpodest gleichen Hüften verblassen. Er selbst ist fortgegangen in den Wald, wo Omaibäume mit rauem Stamm und dichten Kronen wachsen und Tiger die Wege durchstreifen.
Gedicht 317
Komm, Freundin, lass uns überlegen, weshalb mein Herz so lange fortbleibt. Es ging in das Land dessen, der die schwer gangbare Wildnis des verödeten, versengten, glühenden Palai durchquert hat.
Gedicht 318
Meine erlesene Schönheit wird bleich, schweres Leid bedrängt mich, der glänzende Schmuck an meinen bambusgleichen Armen wird locker. Unser Verlangen hat er gründlich zerstört — er, der durch ein Gebiet mit laut dahinrasendem Feuer über die Berge mit hohen Gipfeln zog.
Gedicht 319
Die Sonnenstrahlen glänzen augenblendend und verbrennen das Land; die Bäume sind vertrocknet, Staub liegt hoch im Wald. Hat unser Geliebter ihn schon durchquert? Hat er uns vergessen, die wir ihn nicht vergessen?
Gedicht 320
Der heftig brausende Wind reißt die großen, hellen Blütenbüschel vom dornigen Stamm des Ilavam und streut sie über die weite Erde wie Feuerfunken eines Blitzschlags. Auf den sich verzweigenden Wegen jener schweren Wildnis ging der Mann fort, der uns diese unablässige, kaum erträgliche Krankheit gab.
Gedicht 321
Ein zerzaustes Habichtweibchen mit meißelförmigem Schnabel steigt in die schöne Astgabel eines Omaibaums mit dürrer Krone und ruft einsam im Wald, dessen Boden die Hitze verbrennt. Auch wenn ich viele Berge überquere, hinter denen andere Sprachen gesprochen werden: Die Vorzüge der Frau mit den leuchtenden Armreifen verlassen mich nicht.
Gedicht 322
Die Hitze dauerte an; der hohe Bambus litt, und die scharf strahlende Sonne sprengte die Felsen. Damals wart ihr heiß, ihr Wege durch die Wildnis. Jetzt aber seid ihr kühl geworden, jedes Mal, wenn ich an die Frau mit der leuchtenden Stirn denke.
Gedicht 323
Ein Rothund mit scharfen Zähnen lauert in der Kalli-Wildnis auf ein Wildschwein für seine trächtige Gefährtin. Herz, du hast die verzweigten Wege jener glühenden Wildnis überwunden und bist hier angekommen — dank der Vorzüge der Frau, die du liebst.
Gedicht 324
Auf dem langen Weg, den Feuer und sengende Sonne aufgezehrt haben, sehe ich sie gewiss, selbst wenn ich nur kurz die Augen schließe: In tiefer Nacht, im großen, geräumigen Haus, erscheint mir die schöne dunkle Frau, deren feine Hautzeichnung die Venkai-Blüte übertrifft und deren Haar von Honig duftet.
Gedicht 325
In der heißen Jahreszeit erschrecken Vögel vor dem Rascheln der Blätter des Arayam; sie fressen nicht und ziehen in ein anderes Gebiet. Die glühende, schwer gangbare Wildnis quält mich nicht, denn die Vorzüge meiner innig geliebten Frau begleiten mich.
Gedicht 326
Auf der weiten, flammenden Fläche findet die schöne Hirschkuh mit ihrem Jungen keinen Schatten und verschmachtet. Die Wege sind unvollständig, von Wasserstellen abgeschnitten. Schmerzhaft ist diese Wildnis! Doch süß sind die Vorzüge der sanft sprechenden Frau, die ich zurückließ.
Gedicht 327
Der kleineäugige Elefant fürchtet, sich seinen gezeichneten Rüssel zu verbrennen, und wagt kaum, den Boden zu berühren. In der Wildnis mit hohem Bambus sind die Haine in der Sonne verdorrt. Selbst solche schlimmen Wege kühlten die Vorzüge dieser edlen Frau für mich.
Gedicht 328
Feiner Regen hat die Wege gekühlt; duftende Blüten liegen auf ihnen. Doch selbst wenn sie kühl sind, bleiben sie mir heiß: Ich habe meine sanfte, geliebte Gefährtin zurückgelassen und durchquere Wälder mit ausgedörrten Hainen.
Gedicht 329
Wird mein starkes Herz mit mir zurückkehren, nachdem wir die menschenleere, verwüstete Weite und die glühende, schwer gangbare Wildnis überwunden haben? Die Frau, die ich zurückließ, hat es an sich genommen; ihre einst eng sitzenden Armreifen gleiten nun herab.
Gedicht 330
Wir sind zurückgekommen, nachdem wir die sonnenglühende, zu Staub verbrannte Wildnis durchquert haben. Künftig soll es keine solche Reise mehr geben! Sie weinte, ihre erlesene Schönheit zerfiel. Wird die Qual im Herzen der Frau mit den glänzenden Armreifen zur Ruhe kommen, wenn sie an jene von Strahlen versengte Wildnis denkt?
Gedicht 331
Höre, liebe Freundin, lebe lange! An den hohen Zweigen des schwarzstämmigen Mara öffnen sich große Blütenbüschel und duften so süß, dass die Reisenden in der schweren Wildnis an die Daheimgebliebenen denken. Dennoch, sagt man, seien die Bergwege, die er gegangen ist, leidvoll.
Gedicht 332
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Die Tierherden in dem bergreichen Wald besitzen offenbar keinerlei Güte. Sie haben ihm nicht gesagt: ‚Es ist grausam, sich von der Geliebten zu trennen. Geh nicht, Herr!‘
Gedicht 333
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Können die großen Vogelscharen in seinem guten Felsland denn gar nichts? Sie haben ihm nicht gesagt: ‚Wir leben mit unseren Gefährten zusammen. Wie kannst du getrennt von deiner Gefährtin leben?‘
Gedicht 334
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Er zog durch die felsige Wildnis, in der kleinblättrige Nellibäume wachsen, und mein törichtes Herz folgte ihm. Härter als Stein ist der Mann, der fortging und meine geschminkten, vielblättrigen Blüten gleichen Augen weinen ließ.
Gedicht 335
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Geier, rot wie frisches Blut, verzehren an den Felsen stark stinkendes Fleisch. Überaus grausam seien die Wege, heißt es, auf denen jener fortging, der so lange braucht, um zu uns zurückzukehren.
Gedicht 336
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Er vereinigte sich mit uns, als würde er uns niemals verlassen. Doch gefesselt an das Verlangen nach unbeständigem Besitz durchquerte gerade er die Wildnis, in der die sengende Hitze nicht enden will.
Gedicht 337
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Süßer als die begehrte Umarmung, in der Leib an Leib liegt und Hände einander umschließen, ist ihm offenbar der Besitz — ihm, der zu den großen, kalten Bergen gezogen ist.
Gedicht 338
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Am Hang blüht der hohe Ilavam ohne Blätter; er erscheint am Rand der Wildnis wie ein Feuer am Berg. Selbst in dieser Jahreszeit, in der Trennung besonders schwer ist, kann unser Geliebter sich trennen. Zu wahrhaft Schwerem ist er fähig!
Gedicht 339
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Gibt es in dem Land, in das unser Geliebter zog, denn keinen Abend, an dem Fledermäuse sich erheben, um die duftenden Früchte der kurzästigen, kleinblättrigen Nimbäume zu fressen?
Gedicht 340
Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.
Höre, liebe Freundin, lebe lange! Denkt unser Geliebter nicht an uns? Oder haben wir uns getäuscht? Er hat uns verlassen, und das Gerede im Ort breitet sich aus wie Feuer in trockenem Schilf.
Gedicht 341
Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der die Kuckucksfrau mit süßer Stimme ruft und der feine dunkle Sand sich in Wellenlinien bewegt.
Gedicht 342
Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der Bienen berauscht summen und der schwarzstämmige Nunavam mit seinen großen Ästen duftet.
Gedicht 343
Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der die üppigen, überaus schönen Knospen des fest verwurzelten Konkam aufbrechen.
Gedicht 344
Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.
Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der man die von keiner Hand geschaffenen Puppen pflückt, die der duftend blühende Kuravam hervorgebracht hat.
Gedicht 345
Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.
Er aber kommt nicht; die schöne Jahreszeit ist gekommen, in der frische Atiral-Blüten herabfallen und den dunklen Sand wie dichtes Haar schmücken.
Gedicht 346
Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der die schönen Zweige des Patiri blühen und der große, rotäugige Kuckuck ruft.
Gedicht 347
Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der Frauen ihre schönen jungen Brüste mit den Sprossen des Punku schmücken, dessen Blüten gerösteten Reiskörnern gleichen.
Gedicht 348
Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der unser kühler, duftender Hain aufblüht, geschmückt mit den rechts herum gewundenen Blüten des Mara.
Gedicht 349
Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der feuerfarbene junge Blätter hervorbrechen und die großen Äste des Mangobaums mit seinem schuppigen Stamm verhüllen.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 350
Er aber kommt nicht; die Jahreszeit ist gekommen, in der die hellen Blüten des Nimba herabregnen und Frauen mit süßen Worten ihren Geliebten besänftigen.
Gedicht 351
Reisende durch die schwere Wildnis essen die kleinen, von der Sonne ausgetrockneten Jackfrüchte am Weg und ziehen weiter. Diesen Wald hat er hinter sich gelassen und ist gekommen. Frau mit den geschminkten, vielblättrigen Blüten gleichen Augen: Nun möge das Welken deiner schönen Hüften enden.
Gedicht 352
Krieger treffen mit sicherem Pfeil; für die Getöteten stehen beschriftete Gedenksteine. An ihnen reiben Elefanten in heftigem Zorn ihre großen, rauen Rüssel. Unser Geliebter hat nicht gesagt, diese glühende Wildnis sei unüberwindlich. Er ist gekommen, Freundin!
Gedicht 353
Er, der über Berge mit großen, dunklen Hainen zog, ist gekommen, damit du seine prächtige, weite Brust glücklich umarmen kannst. Ihr leuchtender Schmuck glänzt wie ein roter Berg, an dem Feuerzungen spielen.
Gedicht 354
Ein Rothund hat sich mit seiner Gefährtin vereinigt und geht an einer Hirschkuh mit ihrem Jungen vorbei, ohne sie zu erlegen. Durch diese schwer gangbare Wildnis ist er eilig gekommen, von deinen Vorzügen hergeführt, Frau mit dem erlesenen Schmuck.
Gedicht 355
Frau mit dem schönen Schmuck, ich dachte an deine Schönheit. Ich sagte mir nicht: ‚Die schwer erfüllbare Jagd nach Besitz soll großen Reichtum bringen.‘ Ich kehrte um, dort im Wald mit verschlungenen Wegen, wo kleineäugige, vielfach gezeichnete Elefanten umherziehen.
Gedicht 356
Wie süß ist es, daran zu denken: In der Wildnis, die helles Feuer verzehrt hatte, zogen deine Vorzüge mein Herz zu dir zurück — wie ein mit Gold geschmücktes Seil, mit dem reiche Menschen einen Elefanten binden.
Gedicht 357
Kuravam blüht, Mara blüht; die Wildnis ist geschmückt. Als unser Geliebter den Wald so sah, wünschte er: ‚Die Reise zum Erwerb von Besitz soll ein Ende haben.‘ Er ist gekommen, Freundin, damit deine schöne, leuchtende dunkle Farbe wieder erstrahlt.
Gedicht 358
Mag er auch viele Berge mit hohen Gipfeln überquert haben: Werden ihn deine Augen lange fortbleiben lassen? Du denkst unablässig an ihn; so oft du sie trocknest, füllen sie sich wieder und lassen eine Flut hervorbrechen.
Gedicht 359
Als ich dich aus Verlangen nach schwer zu erwerbendem Besitz verließ, erschienen mir die Wege zwischen den großen Felsen überaus lang. Jetzt aber, da ich an dich denke und zurückkehre, du mit dem schönen Schmuck, sind die Wege durch die Wildnis kurz geworden.
Gedicht 360
Lang sind die Wege, von Feuer verzehrt und sengender Sonne ausgesetzt; schwer mögen sie sein, doch sie wurden leicht. Mein sehnsüchtiges Herz verlangte so sehr nach Vereinigung, dass ich den festen Wagen mit seinen schnellen Pferden antrieb und an dich denkend zurückkam, du mit dem langen, hirschgleichen Blick.
Gedicht 361
Junge Frau, am breiten, hellsandigen Ufer des Waldflusses mit seinen hohen Böschungen sammelst du weit geöffnete Patiri-Blüten des Sommers und flichtst einen Kranz. Noch gefährlicher als deine Augen sind deine Brüste; noch gefährlicher als deine Brüste sind deine breiten, weichen Schultern.
Gedicht 362
Du mit dem Blütenkranz auf der Brust! Wie konntest du nachts, während die Dunkelheit alles bedrängte, hierherkommen, von deinem liebenden Herzen geführt? Hast du auf den engen, von Grabhügeln gesäumten Wegen nicht an die große Gefahr durch die kleineäugigen Elefanten gedacht?
Gedicht 363
Schwester der geschickten Jäger mit Bogen und Pfeilen und roten Gewändern! Du selbst hältst die Zeichnung auf deiner Brust nur für einen Schönheitsschimmer. Mein von dir überwältigtes Herz hält sie für eine Macht, die Leiden bringt.
Gedicht 364
Held mit dem weißen Speer, eile nicht! Lass mir Zeit, der jungen Jägerin, der Schwester jener, die Stachelschweine essen, die Lage zu erklären und sie flehentlich zu bitten.
Gedicht 365
Junger Mangospross, welche Entsagung hast du geübt? Du besitzt so viel begehrenswerte Schönheit wie die prächtige Jägerin, die Vögel vom fetten Fleisch verscheucht, das ihre Brüder von den erlegten Herdentieren heimgebracht haben.
Gedicht 366
Redaktion: Die digitale Vorlage enthält ein fremdes bzw. beschädigtes Zeichen; weiterer Abgleich erforderlich.
Liebe Mutter, lebe lange, höre mich an! Wenn du mit zornroten Augen immerzu fragst: ‚Warum ist meine Freundin so bleich geworden?‘ — wird dadurch erkennbar, wie der Konkam mit seinen Büscheln junger Sprosse sie veränderte?
Gedicht 367
Er trug goldgleiche, frische Konkam-Blüten mit rauem Stängel, abwechselnd mit geöffneten Venkai-Büscheln. Im Sommer kam er mit seinem Wagen zum Waldfluss, der weit geöffnete Blüten trug. Mutter, ihr Leben ist nun mit dem Namen dieses Mannes verbunden.
Gedicht 368
Feuerfarbene Ilavam-Blüten fallen in großer Zahl und zeichnen den gefleckten Schatten des Punku, dessen Blüten geröstetem Reis gleichen. Herr, genieße mit uns die Freuden dieser kühlen, wasserreichen Sommerzeit — wenn deine Frau mit dem zarten Haar darüber nicht zugrunde geht.
Gedicht 369
Gestern, heißt es, hast du im duftenden, bienenbesuchten Hain mit seinen üppigen Blüten ein Stelldichein mit einer Frau gehalten, deren lächelnde Zähne einer Knospenreihe gleichen. Das Gerede darüber ist lauter als der Ruf des großen Kuckucks, der zu dieser Jahreszeit auf dem langen Ast des Kuravam sitzt.
Gedicht 370
An ihrem kühl duftenden Kranz aus Konkam-Blüten von reich verzweigten Ästen sammeln sich große Schwärme dunkelflügeliger Bienen. Wer ist die Frau, mit der du so gern zusammenlebst? Verbirg es nicht vor uns!
Gedicht 371
Pfauen tanzen zum Klang, der den Hörnern der Krieger gleicht. Regen möge auf die hohen, langen Berge fallen; die Wildnis möge überaus angenehm werden! Auf diesem Weg ist meine Tochter mit der mondsichelgleichen Stirn gegangen, überzeugt: ‚Dies ist der rechte Weg.‘
Gedicht 372
Hat sie auch an mich gedacht, meine Tochter? Sie zog über viele üppige Berge mit jenem jungen Stier von Mann, der durch feierliche Zusicherungen ihr Herz gewann, während im lauten alten Ort das Gerede anschwoll.
Gedicht 373
Möge die Mutter des jungen Helden mit dem fest gebundenen, starken Bogen jedes Mal weinenden Schmerz erfahren, wenn sie an ihn denkt! Er führte meine Tochter in die glühende Wildnis, wo ein alter Hirsch mit verzweigtem Geweih dem Tiger entkam und nun mit tiefer Stimme nach seiner Gefährtin ruft.
Gedicht 374
So oft ich darüber nachdenke: Möge es ein gutes Schicksal sein! Beschützt von einem jungen Stier von Mann mit unbezwinglicher Kraft durchquerte sie den Wald, den selbst der Affenmann nicht kennt — sie, deren Haar noch nicht in einen großen Knoten passt.
Gedicht 375
‚Das ist meine Puppe.‘ — ‚Das ist der grüne Papagei, den meine Kleine mit dem lebhaften Blick und der schönen, leuchtenden Stirn aufzog.‘ Jedes Mal, wenn ich diese Dinge sehe, gerate ich außer mir. Hat mich meine Tochter mit den blütengleichen Augen wirklich verlassen?
Gedicht 376
Nicht nur ich soll täglich weinen: Das Schicksal selbst möge brennen wie ein Feuer im Wald! Ohne Güte hat es die junge Frau mit den geschminkten, blütengleichen Augen fortgehen und sich mit ihm verbinden lassen, während das große, wohlgeordnete Haus laut aufgewühlt zurückblieb.
Gedicht 377
Auf dem Weg sehnt sich ein erschöpfter Elefant nach Wasser und atmet wie ein großes Blasinstrument im Zusammenspiel der Musik. Dorthin ist meine Tochter tatsächlich gegangen. Ball, Puppe und Spielknollen ließ sie uns zurück.
Gedicht 378
Am Abend erheben sich Fledermäuse und breiten ihre Flügel zum Flug aus. Soll ich um jene weinen, die fortging und uns einsam ließ? Ich leide um diese hier: Ohne ihre süß sprechende Gefährtin weint sie von Herzen, und ihre beiden schönen, geschminkten Augen füllen sich mit Tränen.
Gedicht 379
Ist es ihr süßer, mit dem Mann mit dem glänzenden weißen Speer fortzugehen, durch Haine an kalten Bergen, in denen Elefantenherden ziehen, als im Kreis der ihr lieben Freundinnen eine schöne Hochzeit zu feiern?
Gedicht 380
Sie mit den perlenweißen Zähnen und dem knospenhaften Lächeln ging mit ihm auf dem langen Weg durch die Wildnis. Ich habe offenbar nur den Namen ‚Mutter‘ erworben. Die sie ihm wirklich übergaben, waren ihre Freundinnen.
Gedicht 381
Wer sind diese Bemitleidenswerten? Sie haben viele grüne Nelli-Früchte gegessen und sitzen im gestreiften Schatten des rotstämmigen Mara. Liebende sind es, entschlossen, beieinanderzubleiben wie kurzbeinige Makanril-Vögel mit langen Flügeln.
Gedicht 382
Sie durchquert die schwere Wildnis mit dem jungen Helden, dessen Blick auf den geringsten Laut gerichtet ist, der einen weißen Speer und fest sitzende Fußringe trägt. Tagsüber rastete sie in einem kleinen, geschäftigen Ort. Die Mütter schöner, geschmückter Töchter in den dortigen Häusern empfinden tiefes Mitgefühl für sie.
Gedicht 383
Am Morgen, während Bienen summen, hielt der junge Mann in der Wildnis einen niedrigen Ast des hochstämmigen Mara fest, damit sie die weißen, rechtsgewundenen Blütenbüschel pflücken konnte. Sein Herz wurde froh, als er sah, wie die Frau mit dem schönen Haar die Blüten für sich selbst und für ihre Puppe aus Riedgras aufteilte.
Gedicht 384
Ihr Brahmanen mit bedächtigem Gang, die ihr in ferne Länder reist! Ich will euch um eines bitten: Sagt meinen Freundinnen mit den schön gegliederten Unterarmen in unserem Ort, sie habe den schweren Weg durchquert, damit die liebevoll gepflegte Schönheit, die man dort an ihr schätzte, wieder erblühe.
Gedicht 385
Ihr Reisenden auf dem Weg, lebt lange! Sagt meiner pflichtvergessenen Mutter, die meine schönen Schultern liebte und rühmte, mich aber einsperrte: ‚Mit dem furchtlosen jungen Helden bestieg sie den langen Wagen; hinter den Bergen, an denen mächtige Tiger jagen, hat sie viele weitere schwere Wildnisse durchquert.‘
Gedicht 386
Deine Tochter, die du unter schwerer Geburt zur Welt gebracht hast, ist mit ihrem geliebten Mann durch die Wege gezogen, auf denen kleineäugige Elefanten und Tiger streifen. Bleib nicht verstört und leidend im guten Haus mit seinen hohen Mauern zurück.
Gedicht 387
‚Ihr Brahmanen, deren Zunge die schwer zugängliche heilige Überlieferung spricht und deren Lebensführung der Tugend dient: Ich verneige mich vor euch!‘ So fragst du, schlichte Frau mit den leuchtenden Armreifen. Wir haben sie tatsächlich in der Wildnis gesehen. Ihr lieber Gefährte sprach ihr liebevoll zu, als sie über die hohen Felsberge ging.
Gedicht 388
Raste im gestreiften Schatten des schwarzstämmigen Ya, bis die Hitze der wie Feuer funkelnden Sonne nachlässt. Wenn du dann den kleinen Berg überquerst, wirst du sie sehen: Die Frau mit dem goldgleichen Leib und den eng sitzenden Armreifen und der Held mit dem siegreichen Speer sind auf diesem Wildnispfad vorausgegangen.
Gedicht 389
Herr, ihr sagt, meine bildschöne Tochter mit dem erlesenen Armschmuck sei langsam mit dem schwarzbärtigen jungen Helden gegangen, an dessen kräftigen Füßen kunstvoll gearbeitete Fußringe sitzen. Haben ihre zarten Füße mit den schönen Schellenringen den Weg wirklich bewältigt?
Gedicht 390
Du gehst zu guten Menschen, faltest die Hände und fragst immer wieder verstört nach ihr. Wir haben sie gewiss in der Wildnis gesehen, zusammen mit dem breitschultrigen jungen Helden mit dem starken Bogen.
Gedicht 391
Kleine schwarze Krähe mit makellosem Gefieder! Ich werde dir in einer goldgeschmückten Schale frisches, fettes Fleisch geben, damit du dich mit deiner liebevollen Sippe sättigst. Rufe meine Tochter mit dem schön geordneten Haar herbei, zusammen mit dem zorngewaltigen Helden mit dem siegreichen Speer!
Gedicht 392
Lebe lange, Freundin! Trauere nicht beim Anblick meiner Schultern, die ihre Bambusschönheit verloren haben, und meiner Stirn, deren Anmut die Sonne verbrannte. Wenn du traurig bist, bereitet es mir grenzenloses Leid, dass ich mit dem Herrn des guten Berglandes zurückgekommen bin.
Gedicht 393
Du mit den schönen Augen, die du unter dem Schmerz ihres Fortgehens dahinsankst und die Tugend selbst zornig tadeltest! Ist deine Tochter zurückgekommen, mit dem hitzigen jungen Helden und seinem weißen Speer voran, um deinem leidenden Herzen Sicherheit zu geben?
Gedicht 394
Sogar das lieblose Schicksal, das ohne edle Absicht verwirrenden Schmerz verursachte, hat nun Erbarmen gezeigt. Komm, zeige uns deine Tochter mit der kleinen Stirn und dem schön geordneten Haar, die durch die glühende Wildnis ging und selbst die großen, sanften Hirschkühe mit ihrer Schönheit übertraf.
Gedicht 395
Aus trockenem Bambus entstand ein scharfes Feuer, vom Wind genährt; seine langen, leuchtenden Zungen brüllten in den Felshöhlen. Diese schmerzliche, schwere Wildnis haben wir hinter uns. Geh nun ganz behutsam, lebe lange, junge Frau! Wir sind in unserem Bergland, wo blütengemischte Wasserfälle rauschend in dichte, große Haine fallen.
Gedicht 396
Raste ein wenig von der Mühe des Weges durch die Wildnis, junge Frau, während ich goldene Blütenbüschel des tigergezeichneten Venkai pflücke und neben deinem Haar befestige. Dann wollen wir in unseren prächtigen Felsenort einziehen; sei mein Gast!
Gedicht 397
Eilt voraus und sagt meinen Freundinnen mit ihrem süßen Lächeln: ‚Sie kommt zurück durch die geschmückte Wildnis, wo ein Rothund mit herabhängendem Nackenhaar an einem jungen Wildschwein vorbeigeht, ohne es zu töten.‘
Gedicht 398
‚Mögen dort viele Früchte reifen, die noch kein Vogel entdeckt hat! Möge dort reichlich Wasser stehen, das noch keine sanfte Hirschkuh kennt! Möge die Wildnis überaus angenehm sein!‘ So denke ich immer wieder und weine. Doch unser Ort, Freundin, ist noch weit mehr von Trauer erfüllt als ich.
Gedicht 399
Was wäre dagegen einzuwenden, der Mutter jenes lügengewandten jungen Helden mit dem siegreichen Speer und den makellos glänzenden Fußringen zu sagen: ‚Auch wenn ihr das Ablegen der Fußschellen in eurem Haus gefeiert habt — die eigentliche glückliche Hochzeit soll in unserem Haus stattfinden‘?
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 400
Schwankende Ranken gleichen Frauen, die die kriegergleichen Marabäume umschlingen. In dieser Sommerzeit mit reichlichem, kostbarem Wasser wird sie, mit ihrem Geliebten vereint, heute heimkehren: mit dem zorngewaltigen jungen Helden, der einen siegreichen Speer und erlesene Fußringe trägt. Die Nachricht ist gekommen, sie ist gekommen!
Mullai – Wald- und Weideland: Gedichte 401–500
Gedicht 401
Wie ein Hirschpaar, das sein Junges zwischen sich gelegt hat, liegen sie da, ihr Sohn in der Mitte. Wie überaus schön ist ihre ungestörte Ruhe! So etwas ist schwer zu finden, hier in der weiten, vom blauen Himmel umschlossenen Welt und auch in der jenseitigen.
Gedicht 402
Die Mutter umfängt ihren Sohn; er umarmt ihren Rücken und liegt liebevoll bei ihr. Süß ist diese Ruhe, wie der Klang, wenn Sänger die Saiten ihres Instruments streichen. Und sie besitzt eine tiefe Güte.
Gedicht 403
Die Liebe, die er für seine Gefährtin empfindet, ist nun auch für seinen Sohn groß geworden. Er sieht, wie das Kind, das den ruhmreichen Namen seines Großvaters trägt, lächeln lernt und mit unsicheren Schritten einen kleinen Wagen schiebt.
Gedicht 404
Die Frau mit der leuchtenden Stirn stillt ihren Sohn; er umfasst liebevoll ihren schmalen Rücken — der Herr des Landes mit den vielen niedrigen Hügeln, dessen kühles Weideland duftende Blüten schmücken.
Gedicht 405
Wie die rote Flamme in einer hell leuchtenden Lampenschale ist sie zum Licht des Hauses geworden: die Mutter des Sohnes des Herrn jenes Waldlandes, das nach starkem Regen viele Blüten schmücken.
Gedicht 406
Während sein Sohn mit den lieblichen, geschminkten Augen spielt, umarmt er seine Geliebte und sitzt glücklich da: der Herr des blütenreichen Waldlandes, wo Bienen durch pollenreiche Blüten summen.
Gedicht 407
Er umarmt seine geliebte Frau und erkennt die Freude, die im lieblichen Saitenspiel der Sänger liegt. So genießt der Herr des sanften Weidelandes das Glück der Vereinigung.
Gedicht 408
Die Sänger spielen die Mullai-Weise, und die Frau mit der leuchtenden Stirn und dem strahlenden Schmuck trägt Mullai-Blüten. Der edle Mann sitzt glücklich da, in Freude mit seinem Sohn, dessen Wesen alle Verstimmung vertreibt.
Gedicht 409
Der Vater umfängt seinen Sohn. Die sanft sprechende Mutter des Kindes umfängt beide. Wie süß ist ihre Ruhe! Sie kommt der ganzen weiten Welt gleich.
Gedicht 410
Am Abend, auf einem niedrigen Bett im Hof, hat er seine Frau zur Gefährtin, während der Sohn auf seiner Brust herumkrabbelt. Zu dieser Zeit voller Lachen und Freude passt die sanft verbindende Musik der Laute des Sängers.
Gedicht 411
Die Wolke donnert laut und verstreut schwere Tropfen; im lieblichen Waldland beginnt die Regenzeit. Komm schnell, du mit dem langen, dunklen Haar! Lass uns im frisch herabströmenden Wasser baden.
Gedicht 412
Kaya, Konrai, Neytal und Mullai blühen, dazu der sich öffnende Talavam und der Pitavam. Das Waldland ist herrlich mit Blüten geschmückt. Du mit den großen, schönen Augen, lass uns rasch baden gehen!
Gedicht 413
Im kühlen, duftenden Wald, der wie deine Stirn riecht, tanzen Pfauen, die dir gleichen. Die Regenzeit hat begonnen, Frau von großer Würde, ganz so, wie wir es uns wünschen.
Gedicht 414
Vögel und Tiere sind mit ihren Gefährten vereint und spielen glücklich; an Ästen und Ranken sind viele Blüten aufgegangen. Zarte Frau, wir haben den reichen, duftenden Wald gesehen.
Gedicht 415
Dies ist die Zeit, junge Frau, die wir ersehnten; dies ist der Wald, an den wir dachten. Wenn wir die Jugend glücklich miteinander verbringen, ist sie süß. Süß ist die Vereinigung mit dem geliebten Menschen.
Gedicht 416
Im Wald schimmert duftender Blütenstaub, berauschte Bienen summen um pollenreiche, schöne Büsche. Ein Elefant umschlingt seine sanfte Gefährtin. Ebenso sind wir vereint, junge Frau mit den leuchtenden Armreifen.
Gedicht 417
Die Regenzeit hat das Waldland erreicht; in den Feldern breitet sich der Glanz vieler Blüten aus. Bienen drängen sich schön um pollenreiche Blüten. Die Frau mit dem blütengeschmückten Haar hat mich umarmt.
Gedicht 418
Der Himmelsvogel sang, die Trockenheit wich, und unaufhörlich fallen schwere Tropfen. In diesem Wald erscheinst du so schön — bist du eine himmlische Frau? Du hast mich so umarmt, dass deine prächtigen Brüste mich ganz berührten.
Gedicht 419
Unsere Leben sind eins geworden in einer Liebe ohne Groll; wir kennen kein getrenntes Wohnen und genießen die neue Freude miteinander. Schau, junge Frau: Auch die Tiere des Waldes sind so liebevoll vereint wie wir.
Gedicht 420
Konrai blüht wie Gold, honigreicher Kaya wie ein Edelstein, dazu der Tonri: Wald, du hast große Schönheit gewonnen! Wir werden kommen, um dich zu sehen, ich und die Frau mit der leuchtenden Stirn, erfüllt vom Verlangen nach deiner erlesenen Schönheit.
Gedicht 421
Am Abend werfen die Hirten ihre weißen Stöcke; die im duftend blühenden Wald versteckten Hasen fliehen. Die von Schönheit erfüllten, bambusgleichen Schultern der Tochter des Herrn jenes Weidelandes haben meine Reise aufgehalten.
Gedicht 422
Wenn wir die kräftig laufenden Pferde vor dem langen, schnell fahrenden Wagen antreiben, sodass frische Mullai- und Talavam-Blüten von den langen Ranken fallen, und rasch heimkehren, muss die Frau mit den gereihten Armreifen nicht länger leiden.
Gedicht 423
Am großen Berg donnert es, Regen fällt. Dennoch hast du beschlossen, fortzugehen, sodass ihre leuchtende Stirn erbleicht. Wir können ohne dich nicht bestehen; auch ihre geschminkten, schönen Blüten gleichen Augen sind voller Tränen.
Gedicht 424
Wenn du fortgehst und die helle Stirn der geliebten Tochter des Herrn des geschmückten Waldlandes bleich werden lässt, dann wird dein geliebter Sohn nach ihrer Brust weinen — er, der einer in klarem Wasser geöffneten Lotosblüte gleicht.
Gedicht 425
Im Wald ruft die braunrückige Vogelfrau zur Freude ihres Gefährten, wie die Musiker eines Königs spielen. Wenn du den langen Wagen rasch lenkst, wird es uns leicht sein, die quälende, schwere Krankheit zu vertreiben.
Gedicht 426
Du mit der schönen Stirn, ich habe den schweren Dienst für den König mit dem siegreichen Speer aufgegeben und werde nun nicht mehr fortziehen: nicht mehr in die furchtbaren Schlachten, zu denen Trommeln donnernd rufen und in denen Könige fallen.
Gedicht 427
Redaktion: Die digitale Vorlage enthält eine fehlerhafte tamilische Zeichenfolge; weiterer Abgleich erforderlich.
Du mit den großen, blütengleichen Augen wolltest mich nicht ziehen lassen und sagtest: ‚Die Regenzeit steht bevor; aus dem Lager des kriegführenden Königs wird er nicht zurückkommen.‘ Deshalb habe ich meine Reise aufgegeben.
Gedicht 428
Die Wolke spannt den Regenbogen und beginnt laut rauschend zu regnen, sodass die Wagen nicht mehr fahren können. Der vom König aufgetragene große Dienst ruht. Nun habe ich begonnen, für dich da zu sein.
Gedicht 429
Du mit dem langen, dichten Haar: Wenn deine Blässe weicht, werden wir gehen, um den feindlichen König zu besiegen, dessen ungestüme Elefanten Festungen mit Siegesbannern niedergerissen haben.
Gedicht 430
Auf den langen Höhen blüht der kurzstämmige Konrai; seine leuchtenden Blütenblätter glänzen wie dickes Gold. Tochter des Herrn dieses Waldlandes, hör auf zu weinen! Ich werde die Reise aufgeben.
Gedicht 431
Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Auf den großen, schön gefärbten Höhen gibt es Pfauen mit edelsteinfarbenem Leib.
Gedicht 432
Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Dort sind junge Krieger, bekränzt mit Konrai wie geläutertem Gold, als gingen sie zu einer Hochzeit.
Gedicht 433
Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Dort liegt Wald, der die Regenzeit empfängt, während die Wolken reichlich Wasser ausgießen.
Gedicht 434
Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Kühler Regen schenkt Freude, und Hirschkühe spielen mit ihren Jungen.
Gedicht 435
Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Neytal blüht und schmückt den Boden; dazu gibt es goldgeschmückten Konrai und Pitavam.
Gedicht 436
Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Neben den leuchtenden Konrai-Büscheln, schön wie gutes Gold, blüht auch Kuruntu.
Gedicht 437
Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Kühler Regen mit Hagelkörnern fiel, und weißer Mullai blüht.
Gedicht 438
Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Viele Blüten öffnen sich an grünen Büschen; das Land besitzt alles, was Freude schenkt.
Gedicht 439
Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Dort gibt es weite, kühle Rastplätze in den Siedlungen der Hirten, die Kuruntu-Kränze tragen.
Gedicht 440
Gut ist der Weg, den dein Geliebter gegangen ist: Nach dem kühlen Regen dieser Jahreszeit blühen der hell leuchtende Tonri und der Talavam.
Gedicht 441
Die erstaunlichen Worte der guten Frau haben mir schweren Schmerz bereitet, zusammen mit dem Donner der Regentage, an denen die Trennung uns hilflos macht. Es wäre gut, wenn sie wüsste, wie sehr auch ich leide.
Gedicht 442
Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.
Wenn der schwere Kriegsdienst des zorngewaltigen Königs endet, wird sie gewiss freudig einen Gast empfangen dürfen: die Mutter meines Sohnes mit seinem Schmuck aus kleinen, palmfruchtgleichen Glöckchen, sie, deren Treue Arundhati gleicht, hoch in der Himmelswelt über dem dunklen Firmament.
Gedicht 443
Wenn der Dienst für den König mit den geweihten Trommeln endet, der viele himmelhohe Festungen erobert hat, wollen wir den guten Wagen besteigen, ohne an die weite Entfernung zu denken, und ihre schöne, leuchtende Stirn sehen, die der jungen Mondsichel gleicht.
Gedicht 444
Wir werden die Frau mit den schönen Schultern sehen, wenn der König mit dem siegreichen Speer endlich seinen Groll gegen die Feinde besänftigt und an die Rückkehr in sein Land denkt. Seine Elefanten rannten gegen hohe Festungsmauern, sodass die Ringe an ihren großen Stoßzähnen zersprangen und deren scharfe Spitzen stumpf wurden.
Gedicht 445
Herz, du hast die ruhmreiche, vortreffliche Geliebte verlassen und sie einsam zurückgelassen, um in dieses Lager mit seinem schweren Dienst zu kommen. Jetzt, da die Kühe ihre kräftigen Stiere umschmiegen und heimziehen, weinst du bei jedem Gedanken an sie und willst, dass auch ich eilig heimkehre.
Gedicht 446
Schöne dunkle Frau, wir werden dich glücklich sehen, während dein nach Mullai duftendes Haar seinen Wohlgeruch verbreitet: dann, wenn wir den schweren Dienst im Lager erfüllt haben und in unser geliebtes gutes Land zurückkehren.
Gedicht 447
Möge die Bindung an den Dienst des Königs sich lösen! Du mit der leuchtenden Stirn, wir wollen zusammen die besungene Landschaft sehen, wo Bienen mit bewegten Flügeln die roten, einem Eisvogelschnabel gleichen Talavam-Knospen öffnen, die im Tau gewachsen sind.
Gedicht 448
Am Morgen erschallen die Trommeln mit dröhnendem Klang; der zorngewaltige König nimmt seinen Kriegsdienst auf. An den sanften Senken blüht Mullai, und die Regenzeit beginnt mit schweren, anschwellenden Tropfen. Ich aber begegne schlafloser Unruhe, jedes Mal, wenn ich an die Frau mit dem schön geordneten Haar denke.
Gedicht 449
Die Räder drehen sich so, dass sie den steinigen Boden aufbrechen; kräftige Pferde, des Stehens im Stall überdrüssig, sind angespannt. Der Wagen ist fest und bereit. Wenn der Dienst für den König endet, werden wir die Frau mit der leuchtenden Stirn sehen.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 450
Mögen die Feindseligkeiten des schweren Krieges enden, in dem Trommeln einander antworten! Möge der ruhmreiche König an die Heimat denken! Dann könnten meine Augen an den jungen Brüsten der guten Frau zur Ruhe kommen, und die Krankheit, die mich heiß aufseufzen lässt, würde nachlassen.
Gedicht 451
Wie könnte ich meine Qual durch den Besuch seines Wagens stillen? Er verließ mich vor der Regenzeit und machte mich hilflos. Der König aber muss das schwer zu bezwingende Heer des Gegners beobachten und standhalten.
Gedicht 452
Die Wolke rauscht und gießt Wasser aus, sodass die vertrocknete Erde neu austreibt: Die Regenzeit ist da. Das Bemühen meines kampfbereiten Geliebten, Tribut zu gewinnen, hat die erlesene Schönheit meiner zarten Schultern verschwinden lassen. Stattdessen lässt es dort die goldfarbene Blässe der Pirkku-Blüte blühen.
Gedicht 453
In jeder Senke quaken Frösche, auf jeder Höhe rufen Vogelscharen mit lauter Stimme. Sieh dort: Die Regenzeit hat begonnen. Deshalb haben meine langen Augen begonnen, Wasser zu vergießen. Hat auch sein Wagen begonnen, sich zu uns auf den Weg zu machen?
Gedicht 454
Mullai umschlingt die grüne Talavam-Ranke, hegt seine schönen, mondgleichen Knospen und empfängt sehnsüchtig den Regen. Ebenso wartet meine schöne dunkle Farbe sehnsüchtig auf seinen Wagen.
Gedicht 455
Als wollte sie den Krieg der Könige besänftigen, donnert die Wolke wie eine Kriegstrommel: Die Regenzeit beginnt. Wie erbarmenswert, wie sehr erbarmenswert sind meine breiten, zarten Schultern! Ihr Glanz ist bleich geworden, ihr blitzender Schmuck wird locker, und ihre frühere Schönheit ist verloren.
Gedicht 456
Denkt er nicht an uns, Freundin? Die großen, weißblättrigen Pakanrai-Blüten gleichen dem Mond am Tag und schmücken mit hellen Ranken die grünen Inkai-Büsche. In dieser kalten Jahreszeit, vermischt mit schwerem Tau, wollte er gewiss mit uns zusammen hier wohnen. So versprach er es, bevor er ging.
Gedicht 457
Fallender Tau quält die Wasservögel; sie können ihm nicht entkommen und schreien. In dieser Jahreszeit, in der Trennung schwer zu ertragen ist, hat mein Geliebter doch gelernt, mich zu verlassen. Mein schlichtes Herz aber hat nicht gelernt, ihn zu vergessen.
Gedicht 458
Am Konrai hängen gebüschelte Früchte, lang wie Flöten. Seine kühlen Blüten empfangen den donnernden Regen, Tropfen haften an ihnen. Sie gleichen meinen Augen, die ihre herrliche Schönheit verloren haben, seit der große Schutzherr der Sänger fortging.
Gedicht 459
Werde ich seine kühle, duftende Brust umarmen können, sodass die Blässe von meinen zart gegliederten, bambusgleichen Armen weicht? Der Herr des guten Ackerlandes zog mit dem siegreichen König und seinem ruhmreichen Heer, das die Festungen der Feinde überwand.
Gedicht 460
Der zorngewaltige König ist des Lagers noch immer nicht müde; vom Herrn des weithin klingenden Berges kommt keine Botschaft. Der schmerzende Nordwind schüttelt die breitblättrige Banane bis zu ihrem Stamm. Was wird aus mir werden, der Erbarmenswerten?
Gedicht 461
Wolken voller Tropfen lassen die Pitavam-Knospen schön werden; der Wald empfängt die Feuchtigkeit. Die Regenzeit beginnt. Trauere nicht, lebe lange, Freundin! Er, der im Lager des siegreichen Königs ist, vermag keineswegs, ohne dich zufrieden zu leben.
Gedicht 462
Warum weinst du noch, junge Frau, beim Anblick der hängenden Konrai-Kränze? Der törichte Baum hat einen Regen zur falschen Zeit für die Regenzeit gehalten. Der Mann, der durch das knospensprengende Waldland zog, wird deine herrliche Schönheit nicht verwelken lassen.
Gedicht 463
Er kann nicht ausbleiben: Er wird die duftenden Blüten der Büsche zu einem schönen Kranz reihen und dein prächtiges Haar damit schmücken. Unser Geliebter blieb nur deshalb länger fort, Freundin, weil er kostbaren Schmuck aus dem Land der Feinde mitbringen will.
Gedicht 464
Karuvilai blüht wie ein Auge, die Pirkku-Ranke klettert über große Büsche und blüht wie Gold. Diese taukalte Jahreszeit wird er nicht vergessen — er, der so sehr danach verlangt, deine schönen Schultern zu umfangen.
Gedicht 465
Lebe lange, Freundin! Er wird den langen Wagen mit seinen aufrecht dahineilenden Pferden, schnell wie strömendes Wasser, antreiben und den regennassen Wald hinter sich lassen. Er wird kommen, damit du seine blumengeschmückte Brust glücklich umarmen kannst. Der kampfliebende König hat seine Feindschaft beendet.
Gedicht 466
Der große Auftrag des Königs ist erfüllt, und der Herr der mächtigen Elefanten mit erhobenen Stoßzähnen hat ihn entlassen. Frau mit der lieblichen, leuchtenden Stirn und der süßen Rede: Ich bin gewiss, dass er innerhalb der verabredeten Tage zurückkehren wird.
Gedicht 467
Lebe lange, Freundin! Magere nicht ab, bis dein schöner Schmuck locker wird; quäle dich nicht immerfort mit dem Gedanken: ‚Er ging seines Auftrags wegen und bleibt so lange fort.‘ Man sagt, der siegreiche König mit den kampfeswütigen Elefanten dränge noch mehr zur Heimkehr als wir.
Gedicht 468
Gestreifte Frösche quaken, andere Frösche antworten: Die Regenzeit hat begonnen. Heute wird unser Geliebter kommen, als willkommener Gast für deine schön gegliederten, bambusgleichen Arme.
Gedicht 469
Er ist der Herr des trockenen Ackerlandes, wo Wachteln die zum Trocknen ausgelegte grüne Hirse rauben. Um ihn herzuführen, steigt die Wolke auf; Donner erschüttert den schönen weiten Himmel, und Regen beginnt. Komm, du mit den blütengleichen Augen, lass uns schauen!
Gedicht 470
Regen kühlt die weite Erde, und Tag für Tag mischt sich schwerer Tau in die kalte Jahreszeit. Sollte dein Geliebter nicht an dich denken, du mit dem leuchtenden Schmuck: Würde der herrliche Anblick deiner schönen dunklen Gestalt ihm erlauben, dich zu vergessen?
Gedicht 471
Mein glänzender Armreif wird locker, mein Leib welkt, meine geschminkten, vielblättrigen Blüten gleichen Augen sind von Tränen erschüttert. Der tapfere Herr hat mich verlassen. Du scheinst das nicht zu begreifen und kommst noch immer zu mir. Welche Güte besitzt er denn?
Gedicht 472
Sänger, geschickt an der kleinen Laute! Die Jahreszeit, die dein Herr nannte, ist gekommen. Mag er auch nicht so empfinden wie wir: Dass er sich nicht einmal schämt, sein eigenes Wort falsch werden zu lassen, das schmerzt mich.
Gedicht 473
Geschickter Sänger, wenn du an deinen von vielen gepriesenen Herrn denkst und zu ihm aufbrechen willst: Vergiss uns nicht wie jener lügengewandte Mann, der uns diese schmerzvolle, schwere Qual bereitet hat.
Gedicht 474
‚Damit ihre makellose, leuchtende Stirn wieder strahlt, werde ich den langen Wagen mit seinen schnellen Pferden auf den Weg lenken und den Mann zurückbringen, der mit dem mächtigen Heer die roten Festungen der zornigen Feinde zerstörte.‘ Wie gut ist doch der Rat des Sängers!
Gedicht 475
Der Sänger mit der kleinen Laute sah meine welken Schultern, an denen die Armreifen den Halt verloren haben, und meine Augen, deren klare Schönheit geschwunden ist. Er klagte tief. Er gleicht nicht seinem Herrn, der sich von unserer heißen Liebe trennte; er besitzt große Zuneigung.
Gedicht 476
Die Wolken donnern, erfüllt vom Regen der Jahreszeit; die grüne Mullai-Ranke hat ihre Blüten hervorgebracht. Gibt es in dem Land, in das er zog, auch den lieblosen Abend, an dem Hirten mit vielen Rindern Blütenkränze zusammenfügen? Sag es, Sänger, der du mich zum Ausharren mahnst.
Gedicht 477
Blässe breitet sich in ihren langen, kühlen Blüten gleichen Augen aus; mit aufblühendem Groll und schwerem Schmerz ringt sie. Sänger, wenn du ihrem hilflosen Herzen noch eine kleine Weile als tröstender Gefährte beistehst, wirst du meinen Wagen dort sehen.
Gedicht 478
Sänger, der du die Mullai-Weise auf der guten Laute spielst! Sage uns, was unsere innig Geliebte sprach, als sie unsere Grausamkeit schalt, weil wir so lange fernblieben, als ihre Stirn welkte, ihre Gedanken sich verdunkelten und ihr Leiden sie schwer niederdrückte.
Gedicht 479
Sag es uns, herrlich sollst du erzählen! Mit jedem Erzählen ist es süß: Was sagte die Frau mit den kühlen Blüten gleichen Augen, als der erbarmungslose Nordwind mit schwerem Tau Tag für Tag ihre Einsamkeit verspottete, während ganze Länder zwischen uns lagen?
Gedicht 480
Ich bin nicht länger dein Sänger, und du bist nicht länger mein Herr. Du hast die Klage deiner innig Geliebten gehört, die im einsamen Haus weint und aus ihren kühlen, blütenblattgleichen, geschminkten Augen Tränen vergießt — und bist davon nicht einmal erschüttert!
Gedicht 481
Wagenlenker, ich denke an die schöne Frau mit den sanft geneigten, bambusgleichen Armen, den fein gezeichneten Hüften und dem roten Schmuck. Treibe die munteren, raschen Pferde deines Wagens mit dem Stachel an, damit diese Krankheit von mir weicht.
Gedicht 482
Lenker, fahre so schnell du kannst, damit wir der Frau mit dem erlesenen Schmuck ein höchst willkommener Gast sind. Bleiben wir auch nur einen Tag länger beim König mit dem weißen Speer und dem siegreichen Heer, wird er länger sein als ein Weltalter.
Gedicht 483
Blüten sind gefallen und haben den Weg geschmückt. Der König hat mich entlassen, die Pferde eilen. Lenker, treibe sie voran, damit die Frau mit der schönen Stirn ihre frühere Schönheit zurückgewinnt.
Gedicht 484
Die Hitze ist gewichen, der Regen hat begonnen; der Wald ist schön geworden. Es ist eine herrliche Zeit. Lenker, fahre schnell! Schon allzu lange blieben wir fort, als hätten wir die Frau mit dem schönen Schmuck vergessen.
Gedicht 485
Lenker, treibe den Wagen durch den blütengeschmückten Wald, wo Tiere fressen und fröhlich springen. Ihre schwere Qual soll enden; ich will sie umarmen, damit die Schönheit ihrer großen Schultern wiederkehrt.
Gedicht 486
Wozu unablässig an den großen, traurigen Abend denken und schwere Qual erleiden? Lenker, prüfe die Kraft deiner schnellen, vogelleicht laufenden Pferde und fahre, damit wir die edle Frau sehen, deren Umarmung uns niemals genügt.
Gedicht 487
Dies ist die Zeit, in der Getrennte aneinander denken. Verständiger Lenker, treibe den Wagen an, damit das Herz der Frau mit den eng sitzenden Armreifen froh wird.
Gedicht 488
Der wolkenreiche Himmel hat zu regnen begonnen. Dies ist die Zeit, in der meine vortreffliche Geliebte an mich denkt. Spanne die guten Pferde mit ihren wehenden Mähnen an und lenke den Wagen, damit ihr Kummer endet.
Gedicht 489
Schwärme schönflügeliger Bienen drängen sich; am Abend blüht Mullai auf dem weichen Boden. Damit die Frau mit dem leidenden Herzen froh wird, bewege die kräftigen, fein geflochtenen Zügel und fahre deinen langen Wagen mit den schnellen Pferden eilig voran.
Gedicht 490
Die Regenzeit ist zu uns gekommen, um uns die Frau mit der schönen, süßen Rede wiederzugeben. Lenke deshalb den langen Wagen mit den erlesenen Glocken schnell, damit das schwere Leid der Frau mit den schönen Armreifen endet.
Gedicht 491
Redaktion: Die digitale Vorlage enthält eine fehlerhafte tamilische Zeichenfolge; weiterer Abgleich erforderlich.
Die Zeit vor dem Regen quälte mich ohne Unterlass. Mit einem Herzen, das sich immer wieder schmerzend nach dir sehnte, bin ich eilig gekommen, junge Frau, um deine Schönheit zurückzubringen.
Gedicht 492
Pfauen tanzten und glichen dir; Mullai blühte und duftete wie deine schöne Stirn; die Tiere blickten scheu wie du. Nur an dich denkend bin ich gekommen, Frau mit der schönen Stirn — schneller noch als die Regenzeit.
Gedicht 493
Die Stiere brüllten in stolzer Erregung, und Donner antwortete; liebliche Hirschkühe zogen mit ihren Jungen umher. Die Regenzeit begann gerade, als wir, an dich denkend, zurückkehrten, du mit den schön gegliederten Unterarmen.
Gedicht 494
Bienen summen um den Blütenstaub, Frösche quaken, Mullai blüht im kühlen, duftenden Wald. Die Jahreszeit bringt Freude. Dein Wunsch ist erfüllt: Wir sind angekommen. Nun möge dein Leid enden.
Gedicht 495
Viele Blüten liegen auf der roten Erde; das Waldland hat seine Einsamkeit verloren und ist freundlich geworden. So waren die Wege, auf denen wir kamen, Frau mit den knospengleichen Zähnen. Bei jedem Gedanken an dich bebte mein Herz; ich wollte dein langes, dunkles Haar wieder schön schmücken.
Gedicht 496
Tiere ziehen ins Gebüsch, Varaku-Ähren stehen prächtig, die großen Berge wirken einsam, und die Regenzeit rauscht heftig heran. Du mit den großen, schönen Augen: Der Mann, der fern von dir lebte, ist gekommen, um deinen Armen ein Gefährte zu sein. Dein Haar soll wieder Lust auf frische Blüten haben.
Gedicht 497
Konrai blüht in vielen kurzen Kränzen; aus hohen roten Termitenhügeln schwärmen geflügelte Insekten. Tiere vergessen ihren Hunger: Die Regenzeit beginnt. Frau von großer Würde, an dich denkend ist der kampfbereite Held zurückgekehrt.
Gedicht 498
Die Schultern haben ihre Schönheit wiedergewonnen, die Armreifen sitzen fest, die langen, fein gezeichneten Augen strahlen wieder. Denn der König mit den hochhauerigen Elefanten hat den Dienst beendet; der Herr des Berglandes trieb seinen langen Wagen eilig an und kam zurück.
Gedicht 499
Pitavam blüht, Talavam setzt Knospen an. ‚Wenn sie den vom Regen geschmückten Wald sieht, wird sie sehr leiden‘, dachte unser Geliebter. Deshalb blieb er nicht bei seinem schweren Auftrag fort, sondern kam zurück, du mit der schönen, süßen Rede — und brachte deine erlesene Schönheit mit.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 500
Ihre geschminkten Augen, die blass wie Konrai-Blüten geworden waren, haben ihre alte Schönheit zurückgewonnen und gleichen wieder den Kuvalai-Blüten in den tiefen Bergteichen. Denn du bist gekommen, starker Held mit den schnellen Pferden, der du so lange im großen, weiten Lager des siegreichen Krieges bliebst.
Tamilischer Text in Transliteration
Die Umschrift gibt die tamilischen Buchstaben wieder: ā, ī, ū, ē und ō bezeichnen lange Vokale; ṭ, ṇ, ḷ, ṟ, ṉ und ḻ bewahren die tamilischen Lautunterscheidungen. Sie folgt genau dem hier gedruckten Lesetext, einschließlich ausdrücklich ausgewiesener Berichtigungen. Nicht korrigierte Zeichenfehler werden dadurch nicht geheilt.
Eingangsverehrung
Redaktion: Ergänzung aus einer gesonderten Quelle; nicht in PM 28 enthalten.
nīlamēṉi vāliḻai pākattu
oruvaṉ irutāḷ niḻaṟkīḻ
mūvakai ulakum mukiḻttaṉa muṟaiyē.
Marutam – Ackerland: Gedichte 1–100
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 1
vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi
neṟpala polika poṉperitu ciṟakka
eṉavēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē
naṉaiya kāñcic ciṉaiya ciṟumīṉ
yāṇar ūraṉ vāḻka
pāṇaṉum vāḻka eṉavēṭ ṭēmē.
Gedicht 2
vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi
viḷaika vayalē varuka iravalar
eṉavēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē
pallital nīlamoṭu neytal nikarkkum
taṇtuṟai yūraṉ kēṇmai
vaḻivḻic ciṟakka eṉavēṭ ṭēmē.
Gedicht 3
vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi
pālpala ūṟuka pakaṭupala ciṟakka
eṉavēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē
vittiya uḻavar nellōṭu peyarum
pūkkañu lūraṉ taṉmaṉai
vāḻkkai polika eṉvēṭ ṭēmē.
Gedicht 4
vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi
pakaivarpul ārka pārppār ōtuka
eṉavēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē
pūtta karumpiṟkāytta nelliṟ
kaḻaṉi yūraṉ mārpu
paḻaṉ mākaṟka eṉavēṭ ṭēmē.
Gedicht 5
vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi
paciyil ākuka piṇīkēṉ nīṅkuka
eṉavēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē
mutalai pōttu muḻumīṉ ārum
taṇtuṟai yūraṉ tērēm
muṉkaṭai niṟka eṉavēṭ ṭēmē.
Gedicht 6
vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi
vēntupakai taṇika yāṇṭupala nantuka
eṉavēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē
malrnta poykai mukainta tāmarait
taṇtuṟai yūraṇ varaika
entaiyum koṭukka eṉavēṭ ṭēmē.
Gedicht 7
vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi
aṟanaṉi ciṟakka allatu keṭuka
eṉa vēṭṭō ḷē yāyē yāmē
uḷai marutattukki kiḷaikkuru
taṇtuṟai yūraṉ taṉṉūrk
koṇṭaṉaṉ celka eṉavēṭ ṭēmē.
Gedicht 8
vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi
aracumuṟai ceyka kaḷavil lākuka
eṉavēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē
alaṅkuciṉai māattu aṇimayil irukkum
pukkañal ūraṉ cuḷīvaṇ
vāyppa tāka eṉavēṭṭō mē.
Gedicht 9
vāḻi ātaṉvāḻi aviṉi
naṉṟuperitu ciṟakka tītil ākuka
eṉa vēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē
kayalār nārai pōrviṉ cēkkum
taṇtuṟai yūraṉ kēṇmai
ampal ākaṟka eṉavēṭ ṭēmē.
Gedicht 10
vāḻi ātaṉ vāḻi aviṉi
māri vāykka vaḷanaṉi ciṟakka
eṉavēṭ ṭō ḷē yāyē yāmē
pūtta māattup pulālañ ciṟumīṉ
taṇtuṟai yūraṉ taṉṉōṭu
koṇṭaṉaṉ celka eṉavēṭ ṭēmē.
Gedicht 11
maṉainaṭu vayalai vēḻañ cuṟṟum
tuṟaikēḻ ūraṉ koṭumai nāṇi
nallaṉ eṉṟum yāmē
allaṉ eṉṉumeṉ taṭameṉ tōḷē.
Gedicht 12
karaicēr vēḻam karumpiṟ pūkkum
tuṟaikēḻ ūraṉ koṭumai naṉṟum
āṟṟuka tilla yāmē
tōṟkatillaeṉ taṭameṉ tōḷē.
Gedicht 13
pariyuṭai naṉmāṉ poṅkuḷai yaṉṉa
vaṭakarai vēḻam veṇpūp pakarum
taṇtuṟai yūraṇ peṇṭir
tuñcūr yāmattun tuyalaṟi yalarē
Gedicht 14
koṭippū vēḻam tīṇṭi ayala
vaṭukkoṇ māattu vaṇtaḷir nuṭaṅkum
maṇittuṟai vīraṉ mārpē
paṉittuyil ceyyum iṉcā yaṟṟē.
Gedicht 15
maṇlāṭu malirniṟai virumpiya oṇtaḻaip
puṉalāṭu makaḷirkkup puṇartuṇai utavum
vēḻa mūtūr ūraṉ
ūraṉ āyiṉum ūraṉal laṉṉē.
Gedicht 16
ōṅkupū vēḻattut tūmpuṭait tiraḷkāl
ciṟutoḻu makaḷir añcaṉam peyyum
pūkkañal ūraṉai yuḷḷip
pūppōl uṇkaṇ poṉpōrt taṉavē.
Gedicht 17
putaṉmicai nuṭaṅkum vēḻa veṇpū
vicumpāṭu kurukiṉ taṉṟum ūraṉ
putuvōr mēvalaṉ ākaliṉ
vaṟitā kiṉṟueṉ maṭaṅkeḻu neñcē.
Gedicht 18
iruñcā yaṉṉa ceruntiyoṭu vēḻam
karumpiṉ alamrum kaḻaṉi ūraṉ
poruntu mala raṉṉaeṉ kaṇṇaḻap
pirintaṉaṉ allaṉō piriyaleṉ eṉṟē.
Gedicht 19
ekkar māattup putuppūm peruñciṉai
puṇarntōr meymmaṇaṅk kamaḻum taṇpoḻil
vēḻaveṇpū veḷḷukai cīkkum
ūraṉ ākaliṉ kalaṅki
māri malariṉ kaṇpaṉi yukumē.
Gedicht 20
aṟucil kāla añciṟait tumpi
nūṟṟitaḻt tāmaraip pūcciṉai cīkkum
kāmpukaṇ ṭaṉṉa tūmpuṭai vēḻattut
tuṟainaṇi yūraṉai uḷḷiyeṉ
iṟaiyēr elvaḷai nekiḻpuō ṭummē.
Gedicht 21
muḷḷi nīṭiya mutunīr aṭaikaraip
puḷḷik kaḷvaṉ āmpal aṟukkum
taṇṭuṟai yyraṉ taḷippavum
uṇkaṇ pacappatu evaṉkol aṉṉāy
Gedicht 22
aḷḷal āṭiya puḷḷik kaḷvaṉ
muḷḷi vēraḷaic cellum ūraṉ
nallacolli maṇantuiṉi
nīyēṉ eṉṟatu evaṉkol aṉṉāy
Gedicht 23
muḷḷi vēraḷaik kaḷvaṉ āṭṭip
pūkkuṟṟu eytiya puṉal aṇi yūraṉ
tēṟṟañ ceytunap puṇarntiṉit
tākkaṇaṅku āva tevaṉkol aṉṉāy.
Gedicht 24
tāycāp piṟakkum puḷḷik kaḷvaṉoṭu
piḷlai taṉṉum mutalaittu avaṉūr
eytiṉaṉ akiṉṟu kollō makiḻnaṉ
polantoṭi teḷirppa muyaṅkiyavar
nalaṅkoṇṭu tuṟappatu evaṉkol aṉṉāy.
Gedicht 25
ayalpuṟan tanta puṉiṟṟuvaḷar paiṅkāy
vayalaic ceṅkoṭi kaḷvaṉ aṟukkum
kaḻaṉi yūraṉ mārpupalarkku
iḻainekiḻ cellal ākum aṉṉāy.
Gedicht 26
karantaiam ceṟuvil tuṇaituṟantu kaḷvaṉ
vaḷḷai meṉkāl aṟukkum ūraṉ
emmum piṟarum aṟiyāṉ
iṉṉaṉ āvatu evaṉkol aṉṉāy.
Gedicht 27
cennelam ceṟuvil katikoṇṭu kaḷvaṉ
taṇaka maṇ aḷaic cellum ūraṟku
evvaḷai nekiḻa cāay
allal uḻappatu evaṉkol aṉṉāy.
Gedicht 28
uṇtuṟai aṇaṅkivaḷ uṟainōy āyiṉ
taṇcēṟu kaḷvaṉ varikkum ūraṟku
oṇṭoṭi nekiḻac cāay
mentōḷ pacappatu evaṉkol aṉṉāy.
Gedicht 29
māri kaṭikoḷak kāvalar kaṭuka
vittiya veṉmuḷai kaḷvaṉ aṟukkum
kaḻaṉi ūraṉ mārpuṟa marīit
titalai alkul niṉmakaḷ
pacalai koḷvatu evaṉkol aṉṉāy.
Gedicht 30
vēppunaṉai yaṉṉa neṭuṅkaḷ kaḷvaṉ
taṇaka maṇaḷai niṟaiya nelliṉ
irumpū uṟaikkum ūraṟkuivaḷ
peruṅkaviṉ iḻappatu evaṉkol aṉṉāy.
Gedicht 31
amma vāḻi tōḻi makiḻnaṉ
kaṭaṉaṉṟu eṉṉum kollō
nammūr muṭamutir marutattup peruntuṟai
uṭaṉāṭu āyamōṭu uṟṟa cūḷē.
Gedicht 32
amma vāḻi tōḻi makiḻnaṉ
orunāḷ nammil vantataṟku eḻunāḷ
aḻupa eṉpaavaṉ peṇṭir
tīyuṟu meḻukiṉ ñekiḻvaṉar viraintē.
Gedicht 33
amma vāḻi tōḻi makiḻnaṉ
marutuyarntu ōṅkiya viripūm peruntuṟaip
peṇṭirōṭu āṭum eṉpataṉ
taṇtār akalam talaittalaik koḷavē.
Gedicht 34
amma vāḻi tōḻi nammūrp
poykaip pūtta puḻaṟkāl āmpal
tātuēr vaṇṇam koṇṭaṉa
ēti lāḷaṟkup pacantaeṉ kaṇṇē.
Gedicht 35
amma vāḻi tōḻi nammūrp
poykai āmpal nāruri meṉkāl
niṟattiṉum niḻaṟṟutal maṉṉē
iṉippacan taṉṟueṉ māmaik kaviṉē.
Gedicht 36
amma vāḻi tōḻi yūraṉ
nammaṟantu amaikuvaṉ āyiṉ nāmmaṟantu
uḷḷātu amaitalum amaikuvam maṉṉē
kayaleṉak karutiy uṇkaṇ
pacalaikku olkā ākutal peṟiṉē.
Gedicht 37
amma vāḻi tōḻi makiḻnaṉ
nayantōr uṇkaṇ pacantupaṉi malka
vallaṉ vallaṉ poyttal
tēṟṟāṉ uṟṟa cūḷvāyt talle
Gedicht 38
amma vāḻi tōḻi makinaṉ
taṉcol uṇarntōr aṟiyalaṉ eṉṟum
tantaḷir veḷavum mēṉi
oḷtōṭi muṉkai yāmaḻap pirintē.
Gedicht 39
amma vāḻi tōḻi yūraṉ
vemmulai yaṭaiya muyaṅki namvayiṉ
tiruntiḻaip paṇaittōḷ ñekiḻap
pirintaṉaṉ āyiṉum piriyalaṉ maṉṉē.
Gedicht 40
amma vāḻi tōḻi makinaṉ
oḷtoṭi muṉkai yām aḻap pirintutaṉ
peṇṭir ūr iṟai koṇṭaṉaṉ eṉpa
keṇṭai pāytara aviḻnta
vaṇṭupiṇi āmpal nāṭukiḻa vōṉē.
Gedicht 41
taṉpārpput tiṉṉum aṉpuil mutalaiyoṭu
veṇpūm poykaittu avaṉūreṉpa ataṉāl
taṉcol uṇarntōr mēṉi
poṉpōl ceyyum ūrkiḻa vōṉē.
Gedicht 42
makiḻmikac ciṟappa mayaṅkiṉaḷ kolō
yāṇar ūraniṉ māṉiḻai yarivai
kāviri malirniṟai yaṉṉaniṉ
mārpunaṉi vilakkal toṭaṅki yōḷē.
Gedicht 43
ampaṇat taṉṉa yāmai yēṟic
cempiṉ aṉṉa pārppup palatuñcum
yāṇar ūra niṉṉiṉum
pāṇaṉ poyyaṉ palcū ḷiṉaṉē.
Gedicht 44
tīmperum poykai yāmai iḷampārpput
tāymukam nōkki vaḷarnticiṉ āaṅku
atuvē aiyaniṉ mārpē
aṟintaṉai oḻukumati aṟaṉumār atuvē.
Gedicht 45
kūtir āyiṉ taṉkaliḻ tantu
vēṉil āyiṉ maṇiniṟaṅ koḷḷum
yāṟuaṇin taṉṟuniṉ ūrē
pacppaṇin taṉavāl makiḻnaeṉ kaṇṇē.
Gedicht 46
niṉakkē aṉṟuaḵtu emakkumār iṉitē
niṉmārpu naynta naṉṉutal arivai
vēṇṭiya kuṟippiṉai yāki
īṇṭunī aruḷātu āṇṭuṟai tallē.
Gedicht 47
muḷḷeyiṟṟup pāṇmakaḷ iṉkeṭiṟu corinta
akaṉperu vaṭṭi niṟaiya maṉaiyōḷ
arikāl perumpayaṟu niṟaikkum ūra
māṇimaḻai āyam aṟiyumniṉ
pāṇaṉ pōlap palapoyt tallē.
Gedicht 48
valaival pāṇmakaṉ vāleyiṟṟu maṭamakaḷ
varāal aorinta vaṭṭiyuḷ maṉaiyōḷ
yāṇṭukaḻi veṇṇel niṟaikkum ūra
vēṇṭēm perumaniṉ parattai
yāṇṭuc ceykuṟiyōṭu īṇṭunī varavē.
Gedicht 49
añcil ōti acainaṭaip pāṇmakaḷ
cilmīṉ corintu palnel peṟūum
yāṇar ūraniṉ pāṇmakaṉ
yārnalam citayap poykkumō iṉiyē.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 50
tuṇaiyōr celvamum yāmum varuntutum
vañci ōṅkiya yāṇar ūra
tañcam aruḷāy nīyēniṉ
neñcam peṟṟa ivaḷumār aḻumē.
Gedicht 51
nīruṟai kōḻi nīlac cēval
kūrukirp pēṭai vayāam ūra
puḷiṅkāy vēṭkaittu aṉṟuniṉ
malarnta mārpivaḷ vayāa nōykkē
Gedicht 52
vayalaic ceṅkoṭip piṇaiyal taiic
cevviral civanta cēyari maḻaikkaṇ
cevvāyk kuṟumakaḷ iṉaiya
evvāy muṉṉiṉṟu makiḻnaniṉ tērē.
Gedicht 53
tuṟaievaṉ aṇaṅkum yāmuṟṟa nōyē
ciṟaiyaḻi putuppuṉal pāynteṉak kalaṅkik
kaḻaṉit tāmarai malarum
paḻaṉa ūra nīyuṟṟa cūḷē.
Gedicht 54
tiṇtērt teṉṉavaṉ nalnāṭṭu uḷḷatai
vēṉil āyiṉum taṇpuṉal oḻukum
tēṉūr aṉṉa ivaḷ terivaḷai nekiḻa
ūriṉ ūraṉai nītara vanta
pañcāyk kōtai makaḷirkku
añcuval amma ammuṟai variṉē.
Gedicht 55
karumpiṉ entiram kaḷiṟetir piḷiṟrum
tērvaṇ kōmāṉ tēṉūr aṉṉaivaḷ
nallaṇi nayantunī tuṟattaliṉ
pallōr aṟiyap pacantaṉṟu nutalē.
Gedicht 56
pakalkoḷ viḷakkōṭu irānāḷ aṟiyā
velpōrc cōḻar āmūr aṉṉa ivaḷ
nalampeṟu cuṭarnutal tēmpa
evaṉpayam ceyyumnī tēṟṟiya moḻiyē.
Gedicht 57
pakaliṉ tōṉṟum palkatirt tīyiṉ
āmpal am ceṟuviṉ tēṉūr aṉṉa
ivaḷ nalam pulampap piriya
aṉainalam uṭaiyaḷō makiḻnaniṉ peṇṭē.
Gedicht 58
viṇṭu aṉṉa veṇṇel pōrviṉ
kaivaṇ virāaṉ iruppai aṉṉa
ivaḷ aṇaṅku uṟṟaṉai pōṟi
piṟarkku maṉaiyaiyāl vāḻi nīyē.
Gedicht 59
kēṭciṉ vāḻiyō makiḻna āṟṟuṟa
maiyal neñciṟku evvam tīra
niṉakkumarun tākiya yāṉiṉi
ivaṭkumaruntu aṉmai nōmeṉ neñcē.
Gedicht 60
paḻaṉak kampuḷ payirppeṭai akavum
kaḻaṉiyuraniṉ moḻival eṉṟum
tuṅcumaṉai neṭunakar varuti
añcā yōivaḷ tantaikai vēlē.
Gedicht 61
naṟuvaṭi māattu viḷaintuku tīppaḻam
neṭunīrp poykait tuṭumeṉa viḻūum
kaivaṇmatti kaḻāar aṉṉa
nallōr nallōr nāṭi
vatuvai ayara virumputi nīyē.
Gedicht 62
intira viḻaviṉ pūviṉ aṉṉa
puntalaip pēṭai variniḻal akavum
ivvūr maṅkaiyart tokuttuiṉi
evvūr niṉṟaṉṟu makiḻnaniṉ tērē.
Gedicht 63
poykaip paḷḷip pulavunāṟu nīrnāy
vāḷai nāḷirai peṟūum ūra
emnalam tolaiva tāyiṉum
tuṉṉalam perumapiṟart tōynta mārpē.
Gedicht 64
alamaral āyamōṭu amartuṇai taḻīi
nalamiku putuppuṉal āṭak kaṇṭō r
oruvarum iruvarum allar
palarē teyyaem maṟaiyā tīmē.
Gedicht 65
karumpunaṭu pāttiyil kalitta āmpal
curumpupaci kaḷaiyum perumpuṉa lūra
putalvaṉai īṉṟaem mēṉi
muyaṅkaṉmō teyyaniṉ mārpucitaip patuvē.
Gedicht 66
uṭaliṉēṉ allēṉ poyyātu uraimō
yāravaḷ makiḻna tāṉē tēroṭu
taḷarnaṭaip patalvaṉai yuḷḷiniṉ
vaḷavamaṉai varutalum veḷavi yōṉē.
Gedicht 67
maṭavaḷ ammanī iṉikkoṇṭō ḷē
taṉṉoṭu nikarā eṉṉoṭu nikarip
perunalam tarukkum eṉpa virimalart
tātuṇ vaṇṭiṉum palarē
ōti oṇṇutal pacappit tōrē.
Gedicht 68
kaṉṉi viṭiyal kaṇakkāl āmpal
tāmarai pōla malarum ūra
pēṇā ḷōniṉ peṇṭē
yāntaṉ aṭaṅkavum tāṉaṭaṅ kalaḷē.
Gedicht 69
kaṇṭaṉem allamō makiḻnaniṉ peṇṭē
palarāṭu perunturai malaroṭu vanta
taṇpuṉal vaṇṭal uytteṉa
uṇkaṇ civappa aḻutuniṉ ṟōḷē.
Gedicht 70
paḻaṉap paṉmīṉ arunta nārai
kaḻaṉi marutiṉ ceṉṉic cēkkum
mānīrp poykai yāṇar ūra
tūyar naṟiyarniṉ peṇṭir
pēey aṉaiyamyām cēypayan taṉamē.
Gedicht 71
cūtār kuṟuntoṭic cūramai nuṭakkattu
niṉveṅ kātali taḻīi nerunai
āṭiṉai eṉpa puṉalē alarē
maṟaittal ollumō makiḻna
putaittal ollumō ñāyiṟṟatu oḷiyē.
Gedicht 72
vayalmalar āmpal kayilamai nuṭaṅkutalait
titalai alkul tuyalvarum kūntal
kuvaḷai uṇkaṉ ēer melliyal
malarār malirniṟai vanteṉap
puṉalāṭu puṇartuṉai āyiṉaḷ emakkē.
Gedicht 73
vaṇṇa ontaḻai nuṭaṅka vāliḻai
oṇṇutal arivai paṇṇai pāynteṉak
kaḷnaṟuṅ kuvaḷai nāṟit
taṇṇeṉ ṟiciṉē peruntuṟaip puṉavē.
Gedicht 74
vicumpiḻi tōkaic cīrpōṉ ṟiciṉē
pacumpoṉ aviriḻai paiya niḻaṟṟak
karaicēr marutam ēṟip
paṇṇai pāyvōḷ taṇṇaṟuṅ katuppē.
Gedicht 75
palar ivaṇ ovvāy makiḻna ataṉāl
alartoṭaṅ kiṉṟāl ūrē malara
toṉṉilai marutattup peruntuṟai
niṉṉōṭu āṭiṉaḷ taṇpuṉal atuvē.
Gedicht 76
pañcāyk kūntal pacumalarc cuṇaṅkiṉ
taṇpuṇal āṭittal nalmmēm paṭṭaṉaḷ
oḷtoṭi maṭavarāl niṉṉōṭu
antara makaḷirkkut teyvamum pōṉṟē.
Gedicht 77
amma vāḻiyō makiḻnaniṉ moḻival
pērūr alareḻa nīralaik kalaṅki
niṉṉoṭu taṇpuṇal āṭutum
emmōṭu ceṉmō cellalniṉ maṉaiyē.
Gedicht 78
katirilai neṭuvēl kaṭumāṉ kiḷḷi
matilkol yāṉaiyiṉ kataḻpuneṟi vanta
ciṟaiyaḻi putuppuṉal āṭukam
emmoṭu koṇmōem tōḷpurai puṉaiyē.
Gedicht 79
putuppuṉal āṭi amartta kaṇṇaḷ
yārmakaḷ ivaḷeṉap paṟṟiya makiḻna
yārmakaḷ āyiṉum aṟiyā
nīyār makaṉaiem paṟṟiyōyē.
Gedicht 80
pulakkuvēm allēm poyyātu uraimō
nalattaku makaḷirkkut tōḷtuṇai yākit
talaippeyal cempuṉal āṭit
tavanaṉi civantaṉa makiḻnaniṉ kaṇṇē.
Gedicht 81
kuruku uṭait tūṇṭa veḷ akaṭṭu yāmai
arippaṟai viṉaiñar alkumicai kūṭṭum
malaraṇi vāyil poykai ūranī
eṉṉai nayantaṉeṉ eṉṟaniṉ
maṉaiyōḷ kēṭkiṉ varuntuvaḷ peritē.
Gedicht 82
vekuṇṭaṉaḷ eṉpa pāṇaniṉ talaimakaḷ
makiḻnaṉ mārpiṉ aviḻiṉar naṟuntārt
tātuṉ paṟavai vantuem
pōtār kūntal iruntaṉa eṉavē.
Gedicht 83
maṇantaṉai aruḷāy āyiṉum paiyat
taṇantaṉai yāki uymmō nummūr
oṇtoṭi muṉkai āyamum
taṇtuṟai yūraṉ paṇṭeṉap paṭaṟkē.
Gedicht 84
ceviyiṟ kēṭpiṉum colliṟantu vekuḷvōḷ
kaṇṇiṟ kāṇiṉ eṉā kuvaḷkol
naṟuvī aimpāl makaḷir āṭum
taiit taṇkayam pōlap
palarpaṭintu uṇṇuniṉ parattai mārpē.
Gedicht 85
veṇnutal kampuḷ arikkural pēṭai
taṇnaṟum paḻaṉattuk kiḷaiyōṭu ālum
maṟuvil yāṉarmalikēḻ ūranī
ciṟuvariṉ iṉaiya ceyti
nakārō perumaniṉ kaṇṭici ṇōrē.
Gedicht 86
veṇtalaik kurukiṉ meṉpaṟai viḷikkuṟal
nīḷvayal naṇṇi imiḻum ūra
em ivaṉ nalkutal aritu
nummaṉai maṭantaiyoṭu talaippey tīmē.
Gedicht 87
pakaṉṟaik kaṇṇip palāṉ kōvalar
karumpu kuṇilā māṅkaṉi yutirkkum
yāṇar ūrainiṉ maṉaiyōḷ
yāraiyum pulakkum emmaimaṟ ṟevaṉō.
Gedicht 88
vaṇṭuṟai nayavarum vaḷamalarp poykait
taṇtuṟai yūraṉai evvai emvayiṉ
varutal vēṇṭutum eṉpa
tollēm pōlyām atuvēṇ ṭutumē.
Gedicht 89
ammavāḻi pāṇa evvaikku
evaṉ peri taḷikkum eṉpa paḻaṉattu
vaṇṭu tātūtum ūraṉ
peṇṭeṉa virumpiṉṟu avaḷtaṉ paṇpē.
Gedicht 90
makiḻnaṉ māṇkuṇam vaṇṭukoṇ ṭaṉakol
vaṇṭiṉ māṇkuṇam makiḻnaṉkoṇ ṭāṉkol
aṉṉa tākalum aṟiyāḷ
emmoṭu pulakkumavaṉ putalvaṉ tāyē.
Gedicht 91
neṟimaruppu erumai nīlairum pōttu
veṟimalarp poykai āmpal mayakkum
kaḻaṉiyūraṉ makaḷivaḷ
paḻaṉa vetiriṉ koṭippiṇai yalaḷē.
Gedicht 92
karuṅkōṭṭu erumaic ceṅkaṇ puṉiṟṟuāk
kātaṟ kuḻavikku ūṟumulai maṭukkum
nuntai nummūr varutum
oṇtoṭi maṭantai niṉṉaiyām peṟiṉē.
Gedicht 93
erumainal ēṟṟiṉam mēyal arunteṉap
pacumō rōṭamōṭu āmpal ollā
ceyta iṉaiya maṉṟa palpoḻil
tātuṇa veṟukkaiya āki ivaḷ
pōtuaviḻ mucci yūtum vaṇṭē.
Gedicht 94
maḷḷar aṉṉa taṭaṅkōṭṭu erumai
makaḷir aṉṉa tuṇaiyōṭu vatiyum
niḻalmutir ilañcip paḻaṉat tatuvē
kaḻaṉit tāmarai malarum
kaviṉpeṟu cuṭarnūtal tantai ūrē.
Gedicht 95
karuṅkōṭṭu erumai kayiṟuparintu acaii
neṭuṅkatir nelliṉ nāḷmēyal ārum
puṉalmuṟ ṟūraṉ pakalum
paṭarmali arunōy ceytaṉaṉ emakkē.
Gedicht 96
aṇinaṭai erumai āṭiya aḷḷal
maṇiniṟa neytal āmapaloṭu kalikkum
kaḻaṉi ūraṉ makaḷivaḷ
paḻaṉ ūraṉ pāyaliṉ tuṇaiyē.
Gedicht 97
pakaṉṟai vāṉmalar miṭainta kōṭṭaik
karuntāḷ erumaik kaṉṟu verūum
poykai ūraṉ makaḷivaḷ
poykaip pūviṉum naṟuntaṇ ṇiyaḷē.
Gedicht 98
Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.
taṇpuṇal āṭum taṭaṅkōṭṭu erumai
tiṇpiṇi ampiyiṉ tōṉṟum ūra
oṇṭoṭi maṭamakaḷ ivaḷiṉum
nuntaiyum yāyum kaṭiyarō niṉṉē.
Gedicht 99
paḻaṉap pākal muyiṟumūcu kuṭampai
kaḻaṉi yerumai katiroṭu mayakkum
pūkkañal ūraṉ makaḷivaḷ
nōykkumarun tākiya paṇaittō ḷōḷē.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 100
puṉalāṭu makaḷir iṭṭa oḷḷiḻai
maṇalāṭu cimaiyattu erumai kiḷaikkum
yāṇar ūraṉ makaḷivaḷ
pāṇar narampiṉum iṉkiḷa viyaḷē.
Neytal – Meeresküste: Gedichte 101–200
Gedicht 101
aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉai utukkāṇ
ērkoṭip pācaṭumpu pariyaūrpu iḻipu
neytal mayakki vantaṉṟu niṉmakaḷ
pūppōl uṇkaṇ marīiya
nōykkumarun tākiya koṇkaṉ tērē.
Gedicht 102
aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉai nammūr
nīlniṟap peruṅkaṭal puḷḷiṉ āṉātu
tuṉpuṟu tuyaram nīṅka
iṉpuṟa icaikkum avar tērmaṇik kuralē.
Gedicht 103
aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉai puṉṉaiyoṭu
ñāḻal pūkkum taṇṇan tuṟaivaṉ
ivaṭkuamain taṉeṉāl tāṉē
taṉakku amainta taṉṟuivaḷ māmaik kaviṉē.
Gedicht 104
aṉṉai vaḻivēṇ ṭaṉṉai nammūrp
palarmaṭi poḻutiṉ nalammikac cāay
naḷḷeṉa vanta iyaltērc
celvak koṇkaṉ celvaṉaḵ tūrē.
Gedicht 105
aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉai muḻaṅkukaṭal
tiraitaru muttam veṇmaṇal imaikkum
taṇam thuṟavaṉ vanteṉap
poṉṉiṉum civantaṉṟu kaṇṭiciṉ nūtalē.
Gedicht 106
aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉai avarnāṭṭut
tutikkāl aṉṉam tuṇaicettu mitikkum
taṉkaṭal vaḷaiyiṉum ilaṅkumivaḷ
amkaliḻ ākam kaṇṭiciṉ niṉaintē.
Gedicht 107
aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉaieṉ tōḻi
cuṭarnutal pacappac cāayp paṭarmelintu
taṇkaṭal paṭutirai kēṭṭoṟum
tuñcāḷ ākutal nōkō yāṉē.
Gedicht 108
aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉai kaḻiya
muṇṭaka malarum taṇkaṭaṟ cērppaṉ
entōḷ tuṟantaṉaṉ āyiṉ
evaṉkol maṟṟavaṉ nayanta tōḷē.
Gedicht 109
aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉai neytal
nīrpaṭar tūmpiṉ pūkkeḻu tuṟaivaṉ
entōḷ tuṟanta kālai evaṉkol
paṉṉāḷ varumavaṉ aḷitta pōḻtē.
Gedicht 110
aṉṉai vāḻivēṇ ṭaṉṉai puṉṉai
poṉṉiṟam viriyum pūkkeḻu tuṟaivaṉai
eṉṉai eṉṟum yāmē ivvūr
piṟatoṉ ṟākak kūṟum
āṅkum ākkumō vaḻiya pālē.
Gedicht 111
amma vāḻi tōḻi pāṇaṉ
cūḻkaḻi maruṅkiṉ nāṇirai koḷīic
ciṉaikkayal māykkum tuṟaivaṉ kēṇmai
pirintum vāḻtumō nāmē
aruntavam muyaṟal āṟṟā tēmē.
Gedicht 112
amma vāḻi tōḻi pācilaic
cerunti tāya iruṅkaḻic cērppaṉ
tāṉvarak kāṇkuvam nāmē
maṟntōm maṉṟa nāṇuṭai neñcē.
Gedicht 113
amma vāḻi tōḻi neṉṉal
ōṅkutirai veṇmaṇal uṭaikkum tuṟaivaṟku
ūrār peṇṭeṉa moḻiya eṉṉai
atukēṭ ṭaṉṉāy eṉṟaṉaḷ aṉṉai
paipaya vemmai eṉṟaṉeṉ yāṉē.
Gedicht 114
amma vāḻi tōḻi koṇkaṉ
nērēm āyiṉum celkuvam kollō
kaṭaliṉ nārai iraṟṟum
maṭalam peṇṇai avaṉuṭai nāṭṭē.
Gedicht 115
amma vāḻi tōḻi paṉmāṇ
nuṇmaṇal aṭaikarai nammōṭu āṭiya
taṇṇan tuṟaivaṉ maṟaii
aṉṉai aruṅkaṭi vantuniṉ ṟōṉē.
Gedicht 116
amma vāḻi tōḻi nām aḻa
nīla iruṅkaḻi nīlam kūmpu
mālaivan taṉṟu maṉṟa
kālai yaṉṉa kālaimun tuṟuttē.
Gedicht 117
amma vāḻi tōḻi nalaṉē
iṉṉa tākutal koṭitē puṉṉai
yaṇimalar tuṟaitoṟum varikkum
maṇinīrc cērppaṉai maṟavā tōrkkē.
Gedicht 118
amma vāḻi tōḻi yāṉ iṉṟu
aṟaṉi lāḷaṉ kaṇṭa poḻutil
ciṉavuveṉ takaikkuṟavaṉ ceṉṟaṉeṉ
piṉniṉaintu iraṅkip peyartan tēṉē.
Gedicht 119
amma vāḻi tōḻi naṉṟum
eyyā maiyiṉ ētila paṟṟi
aṉpilaṉ maṉṟa peritē
meṉpulak koṇkaṉ vārā tōṉē.
Gedicht 120
amma vāḻi tōḻi nalamika
nalla āyiṉa aḷiyamel tōḷē
mallal iruṅkaḻi nīraṟalviriyum
mellam pulampaṉ vanta māṟē.
Gedicht 121
kaṇṭikum allamō koṇkaniṉ kēḷē
muṇṭakak kōtai naṉaiyat
teṇṭiraip pauvam pāyntuniṉ ṟōḷē.
Gedicht 122
kaṇṭakum allamō koṇkaniṉ kēḷē
oḷḷiḻai uyarmaṇal vīḻnteṉa
veḷḷāṅ kurukai viṉaivu vōḷē.
Gedicht 123
kaṇṭikum allamō koṇkaniṉ kēḷē
oṇṇutal āyam ārppat
taṇṇeṉ peruṅkaṭal tiraipāy vōḷē.
Gedicht 124
kaṇṭikum allamō koṇkaniṉ kēḷē
vaṇṭaṟ pāvai veḷavaliṉ
nuṇpoṭi aḷaiik kaṭaltūrp pōḷē.
Gedicht 125
kaṇṭikum allamō koṇkaniṉ
teṇṭirai pāvai veḷava
ūṇkaṇ civappa aḻutuniṉ ṟōḷē.
Gedicht 126
kaṇṭikum allamō koṇkaniṉ kēḷē
yuṇkaṇ vaṇṭiṉam moyppat
teṇkaṭaṟ peruntirai mūḻku vōḷē.
Gedicht 127
kaṇṭikum allamō koṇkaniṉ kēḷē
tumpai mālai iḷamulai
nuṇpūṇ ākam vilaṅku vōḷē.
Gedicht 128
kaṇṭikum allamō koṇkaniṉ kēḷē
uṟāa vaṟumulai maṭāa
uṇṇāp pāvaiyai ūṭṭu vōḷē.
Gedicht 129
Überlieferungslücke: Das Gedicht ist verloren.
Gedicht 130
Überlieferungslücke: Das Gedicht ist verloren.
Gedicht 131
naṇṟē pāṇa koṇkaṉatu naṭpē
tillai vēli ivvūrk
kalleṉ kauvai eḻāak kālē.
Gedicht 132
amma vāḻi pāṇa puṉṉai
arumpumali kāṉal ivvūr
alarā kiṉṟuavar aruḷu māṟē.
Gedicht 133
yāṉevaṉ ceykō pāṇa āṉātu
mellam pulampaṉ pirinteṉap
pulleṉ ṟaṉaeṉ purivaḷait tōḷē.
Gedicht 134
kāṇmati pāṇa iruṅkaḻip pāypari
neṭuntērk koṇka ṉōṭu
tāṉvan taṉṟueṉ māmaik kaviṉē.
Gedicht 135
paitalam allēm pāṇa paṇaittōḷ
aituamaintu akaṉṟa alkul
neytalam kaṇṇiyai nērtalnām peṟiṉē.
Gedicht 136
nāṇilai maṉṟa pāṇa nīyē
kōṇēr ilaṅkuvaḷai nekiḻtta
kāṉalam tuṟaivaṟkuc colukup pōyē.
Gedicht 137
niṉṉoṉṟu viṉavuval pāṇa nummūrt
tiṇtērk koṇkaṉai nayntōr
paṇṭait tannalam peṟupavō.
Gedicht 138
paṇpilai maṉṟa pāṇa ivvūr
aṉpila kaṭiya kaḻaṟi
meṉpulak koṇkaṉait tārā tōyē.
Gedicht 139
amma vāḻi koṇka emvayiṉ māṇnalam maruṭṭum niṉṉiṉum
pāṇaṉ nallōr nalamcitaik kummē.
Gedicht 140
kāṇmati pāṇanī yuraittaṟ kurikai
tuṟaikeḻu koṇkaṉ pirinteṉa
viṟaikēḻ elvaḷai nīṅkiya nilaiyē.
Gedicht 141
ekkar ñāḻal ceruntiyoṭu kamaḻat
tuvalait taṇtuḷi vīcip
payalai ceytaṉa paṉipaṭu tuṟaiyē.
Gedicht 142
ekkar ñāḻal iṟaṅku iṇarp paṭuciṉaip
puḷiṟai kūrum tuṟaivaṉai
uḷḷēṉ toḻi paṭīiyareṉ kaṇṇē.
Gedicht 143
ekkar ñāḻal puḷḷimiḻ akaṉtuṟai
iṉiya ceyta niṉṟupiṉ
muṉivu ceytaivaḷ taṭamel tōḷē.
Gedicht 144
ekkar ñāḻal iṇarpaṭu potumpart
taṉikkuru uṟaṅkum tuṟaivaṟku
iṉippacan taṉṟueṉ māmaik kaviṉē.
Gedicht 145
ekkar ñāḻal ciṟiyilaip peruñciṉai
ōtam vāṅkum tuṟaivaṉ
māyōḷ pacalai nīkkiṉaṉ iṉiyē.
Gedicht 146
ekkar ñāḻal arumpumutir aviḻiṇar
naṟiya kamaḻum tuṟaivaṟku
iṉiya maṉṟaeṉ māmaik kaviṉē.
Gedicht 147
ekkar ñāḻal malariṉ makaḷir
oḷtaḻai ayarum tuṟaivaṉ
taṇtaḻai vilaiyeṉa nalkiṉaṉ nāṭē.
Gedicht 148
ekkar ñāḻal ikantupaṭu peruñciṉai
vīiṉitu kamaḻum tuṟaivaṉai
nīyiṉitu muyaṅkuti kāta lōyē.
Gedicht 149
ekkar ñāḻal pūviṉ aṉṉa
cuṇaṅkuvaḷar iḷamulai maṭantaikku
aṇaṅkuvaḷarttu akaṟal vallā tīmō.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 150
ekkar ñāḻal naṟumalarp peruñciṉaip
puṇari tiḷaikkum tuṟaivaṉ
puṇarviṉ iṉṉāṉ arumpuṇar viṉaṉē.
Gedicht 151
veḷḷāṅ kurukiṉ piḷḷai cetteṉak
kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai
mitippa nakka kaṇpōl neytal
kaḷkamaḻntu āṉāt tuṟaivaṟku
nekka neñcam nērkal lēṉē.
Gedicht 152
veḷḷāṅ kurukiṉ piḷḷai cetteṉak
kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai
kaiyaṟupu iraṟṟum kāṉalam pulampam
turaivaṉ varaiyum eṉpa
aṟavaṉ pōlum aruḷumār atuvē.
Gedicht 153
veḷḷāṅ kurukiṉ piḷḷai cetteṉak
kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai
uḷara oḻinta tūvi kulavumaṇal
pōrviṉ peṟūum tuṟaivaṉ kēṇmai
naṉṉeṭuṅ kūntal nāṭumō maṟṟē.
Gedicht 154
veḷḷāṅk kurukiṉ piḷḷai cetteṉak
kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai
kāṉaṟ cēkkum tuṟaivaṉōṭu
yāṉevaṉ ceykō poykkum ivvūrē.
Gedicht 155
veḷḷāṅk kurukiṉ piḷḷai cetteṉak
kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai
pataippat tatainta neytal kaḻiya
ōtamoṭupeyarum tuṟaivataṟkup
paiñcāyp pāvai īṉṟaṉeṉ yāṉē.
Gedicht 156
veḷḷāṅk kurukiṉ piḷḷai cetteṉak
kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai
pataippa oḻinta cemmaṟut tūvi
teḷkaḻip parakkum turaivaṉ
eṉakkō kātalaṉ aṉaikkō vēṟē.
Gedicht 157
veḷḷāṅk kurukiṉ piḷḷai cetteṉak
kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai
kālai yiruntu mālaic cēkkum
teṇkaṭal cērppaṉoṭu vārāṉ
tāṉvan taṉaṉem kāta lōṉē.
Gedicht 158
veḷḷāṅk kurukiṉ piḷḷai cetteṉak
kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai
kāṉalam peruntuṟait tuṇaiyoṭu koṭkum
taṇṇan tuṟaivaṉ kaṇṭikkum
ammā mēṉiem tōḻiyatu tuyarē.
Gedicht 159
veḷḷāṅk kurukiṉ piḷḷai cetteṉak
kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai
pacitiṉa alkum paṉinīrc cērppa
niṉoṉṟu irakkuvaṉ allēṉ
tantaṉai ceṉmō koṇṭaivaḷ nalaṉē.
Gedicht 160
veḷḷāṅk kurukiṉ piḷḷai cetteṉak
kāṇiya ceṉṟa maṭanaṭai nārai
nontataṉ talaiyum nōymikum tuṟaiva
paṇṭaiyiṉ mikapperitu iṉaii
muyaṅkumati peruma mayṅkiṉaḷ peritē.
Gedicht 161
peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai
karuṅkōṭṭup puṉṉait taṅkum tuṟaivaṟkup
payantanutal aḻiyac cāay
nayanta neñcam nōyppā lḵtē.
Gedicht 162
peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai
nīttunīr iruṅkaḻi iraitērntu uṇṭu
pūkkamaḻ potumparc cēkkum
tuṟaivaṉ collō piṟavā yiṉavē.
Gedicht 163
peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai
iruṅkaḻit tuvalai oliyil tuñcum
tuṟaivaṉ tuṟanteṉat tuṟantueṉ
iṟaiyēr muṉkai nīkkiya vaḷaiyē.
Gedicht 164
iruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai
iruṅkaḻi maruṅkiṉ ayirai ārum
taṇṇan tuṟaivaṉ takuti
nammōṭu amaiyātu alarpayan taṉṟē.
Gedicht 165
peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai
ārukaḻic ciṟumīṉ āra māntum
tuṟaivaṉ colliya coleṉ
iṟaiyōr elvaḷai koṇṭuniṉ ṟatuvē.
Gedicht 166
peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai
variveṇ tāli valaicettu verūum
mellam pulampaṉ tēṟi
nalla vāyiṉa nallōḷ kaṇṇē.
Gedicht 167
peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai
iruṅkaḻi iṉakkeṭiṟu ārum tuṟaivaṉ
nalkuvaṉ pōlak kūṟi
nalkāṉ āyiṉum tolkē eṉṉē.
Gedicht 168
peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai
tuṟaipaṭi yampi akamaṉai īṉum
taṇṇan tūṟaivaṉ nalki
oḷnutal arivai pālā rummē.
Gedicht 169
peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai
poṉṉiṇār ñāḻal muṉaiyil potiyaviḻ
puṉṉaiyam pūñciṉaic cēkkum tuṟaivaṉ
neñcattu uṇmai yaṟintum
eṉceyap pacakkum tōḻiyeṉ kaṇṇē.
Gedicht 170
peruṅkaṭaṟ karaiyatu ciṟuveṇ kākkai
iruṅkaḻi neytal citaikkun tuṟaivaṉ
nallaṉ eṉṟi yāyiṉ
pallitaḻ uṇkaṇ pacattalmaṟ ṟevaṉō.
Gedicht 171
tiraiimiḻ iṉṉicai aḷaiki ayalatu
muḻavuimiḻ iṉṉicai maṟukutoṟu icaikkum
toṇṭi aṉṉa paṇaittōḷ
oḷtoṭi arivaieṉ neñcukoṇ ṭō ḷē.
Gedicht 172
oḷtoṭi arivai koṇṭaṉaḷ neñcē
vaṇṭimir paṉittuṟait toṇṭi āṅkaṇ
uravuk kaṭalolit tiraiyeṉa
iravi ṉāṉum tuyilaṟi yēṉē.
Gedicht 173
iravi ṉāṉum intuyil aṟiyātu
aravuṟu tuyaram eytupa toṇṭit
taṇnaṟu neytal nāṟum
piṉiruṅ kūntal aṇaṅkuṟ ṟōrē.
Gedicht 174
aṇaṅkuṭaip paṉittuṟait toṇṭi yaṉṉa
maṇaṅkamaḻ poḻiṟkuṟi nalkiṉaḷ nuṇaṅku iḻai
poṅkari paranta uṇkaṇ
amkalil mēṉi acaiiya emakkē.
Gedicht 175
emakkunayan taruḷiṉai yāyiṉ paṇaittōḷ
nalnutal arivaiyoṭu meṉmela iyali
vanticiṉ vāḻiyā maṭantai
toṇṭi yaṉṉaniṉ paṇpula koṇṭē.
Gedicht 176
paṇpum pāyalum koṇṭaṉaḷ toṇṭit
taṇkamaḻ putumalar nāṟum oṇṭoṭi
aituamaintu akaṉṟa alkul
koytaḷir mēṉi kūṟumati tavaṟē.
Gedicht 177
tavaṟilar āyiṉum paṉippa maṉṟa
ivaṟutirai tiḷaikkum iṭumaṇal neṭuṅkōṭṭu
muṇṭaka naṟumalar kamaḻum
toṇṭi aṉṉōḷ tōḷuṟ ṟōrē.
Gedicht 178
tōḷum kūntalum palapā rāṭṭi
vāḻtal ollumō maṟṟē ceṅkōl
kuṭṭuvaṉ toṇṭi yaṉṉa
eṉkaṇṭum nayantunī nalkākak kālē.
Gedicht 179
nalkumati vāḻiyō naḷinīrc cērppa
alavaṉ tākkat tuṟaiyiṟāp piṟaḻum
iṉṉolit toṇṭi aṟṟē
niṉṉalatu illā ivaḷciṟu nutavē.
Gedicht 180
ciṟunaṉai varaintaṉai koṇmō perunīr
valaivar tanta koḻumīṉ valcip
paṟaitapu mutukuruku irukkum
turaikeḻu toṇṭi aṉṉaivaḷ nalaṉē.
Gedicht 181
neytal uṇkaṇ ēr iṟaip paṇaintōḷ
poytal āṭiya poyyā makaḷir
kuppai veṇmaṇal kuravai niṟūun
tuṟaikeḻu koṇkaṉ nalki
uṟaivuiṉitu ammaiv aḻuṅkaḷ ūrē.
Gedicht 182
neytal naṟumalar ceruntiyoṭu viraiik
kaipuṉai naṟuntār kamaḻum mārpaṉ
aruntiṟal kaṭavuḷ allaṉ
peruntuṟaik kaṇṭuivaḷ aṇaṅki yōṉē.
Gedicht 183
kaṇaṅkoḷ aruvik kāṉkeḻu nāṭaṉ
kuṟumpoṟai nāṭaṉ nalvaya lūraṉ
taṇkaṭaṟ cērppaṉ pirinteṉap paṇṭaiyiṟ
kaṭumpakal varuti kaiyaṟu mālai
koṭuṅkaḻi neytalum kūmpak
kālai variṉum kaḷaiñarō ilarē.
Gedicht 184
neytal iruṅkaḻi neytal nīkki
mīṉunuṇ kurukuiḷaṅ kāṉal alkum
kaṭalaṇin taṉṟuavar ūrē
kaṭaliṉum perituemakku avaruṭai naṭpē.
Gedicht 185
alaṅkitaḻ neytal koṟkai muṉtuṟai
ilaṅkumuttu uṟaikkum eyiṟukeḻu tuvarvāy
arampōḻ avvaḷaik kuṟumakaḷ
narampuārt taṉṉa tīṅkiḷa viyaṉē.
Gedicht 186
nārai nalliṉam kaṭuppa makaḷir
nīrvār kūntal uḷarum tuṟaiva
poṅkuḻi neytal uṟaippa ittuṟai
palkāl varūum tēreṉac
celvā tīmō eṉṟaṉaḷ yāyē.
Gedicht 187
notuma lāḷar koḷḷār ivaiyē
emmoṭu vantu kaṭalāṭu makaḷirum
neytalam pakaittaḻaip pāvai puṉaiyār
uṭalakam koḷvōr iṉmaiyiṉ
toṭalaik kuṟṟa cilapū viṉarē.
Gedicht 188
iruṅkaḻic cēyiṟā iṉappuṉ ārum
koṟkaik kōmāṉ koṟkaiyam peruntuṟai
vaikaṟai malarumneytal pōlat
takaiperi tuṭai kātali kaṇṇē.
Gedicht 189
puṉṉai nuṉtātu uṟaittaru neytal
poṉpaṭu maṇiyil poṟpat tōṉṟum
mellam pulampaṉ vanteṉa
nallaṉa vāyiṉa tōḻiyeṉ kaṇṇē.
Gedicht 190
taṇṇaṟu neytal taḷaiyaviḻ vāṉpū
veṇṇel arinar māṟṟiṉar aṟukkum
mellam pulampaṉ maṉṟaem
pallitaḻ uṇkaṇ paṉicey tōṉē.
Gedicht 191
kaṭaṟkōṭu ceṟinta vaḷaivār muṉkaik
kaḻipput toṭarnta iṭumpal kūntal
kāṉal ñāḻaṟ kaviṉpeṟu taḻaiyaḷ
varaiyara makaḷiriṉ ariyaḷeṉ
niṟaiyaru neñcam koṇṭoḷit tōḷē.
Gedicht 192
kōṭupulaṅ koṭpak kaṭaleḻuntu muḻuṅkap
pāṭimiḻ paṉittuṟai yōṭukalam ukaikkum
tuṟaivaṉ pirinteṉa nekiḻntaṉa
vīṅkiṉa mātō toḻieṉ vaḷaiyē.
Gedicht 193
valampuriyuḻuta vārmaṇal aṭaikarai
ilaṅkukatir muttam iruḷkeṭa imaikkum
turaikeḻu koṇkanī tanta
aṟaipuṉal vālvaḷai nallavō tāmē.
Gedicht 194
kaṭaṟkō ṭaṟutta arampōḻ avvaḷai
oḷtoṭi maṭavaral kaṇṭikkum koṇka
naṉṉutal iṉṟumāl ceyteṉak
koṉoṉṟu kaṭuttaṉaḷ aṉṉaiyatu nilaiyē.
Gedicht 195
vaḷaipaṭu muttam paratavar pakarum
kaṭalkeḻu koṇkaṉ kātal maṭamakaḷ
keṭalarum tuyaram nalkip
paṭaliṉ pāyal nalki yōḷe.
Gedicht 196
kōṭīr elvaḷaik koḻumpal kūntal
āytoṭi maṭavaral vēṇṭuti yāyiṉ
teṉkaḻi cēyiṟāp paṭūum
taṉkaṭaṟ cērppa varaintaṉai koṇmō.
Gedicht 197
ilaṅkuvaḷai teḷirppa alavaṉ āṭṭi
mukamputai ctuppiṉaḷ iṟaiñcniṉ ṟōṉē
pulampukoḷ mālai maṟaiya
nalamkēḻ ākam nalkuvaḷ eṉakkē.
Gedicht 198
vaḷaiyaṇi muṉkai vāleyiṟṟu amarnakai
iḷaiyar āṭum taḷaiaviḻ kāṉal
kuṟuntuṟai viṉavi niṉṟa
neṭuntōḷ aṇṇal kaṇṭikkum yāmē.
Gedicht 199
kāṉalam peruntuṟaik kalitirai tiḷaikkum
vāṉuyar neṭumaṇal ēṟi āṉātu
kāṇkam vammō tōḻi
ceṟivaḷai nekiḻttōṉ eṟikaṭal nāṭē
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 200
ilaṅkuvīṅku elvaḷai āynūtal kaviṉap
polantērk koṇkaṉ vantaṉaṉ iṉiyē
vilaṅkuari neṭuṅkaṇ ñekiḻmati
nalaṅkavar pacalaiyai nakuka nāmē.
Kurinci – Bergland: Gedichte 201–300
Gedicht 201
aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉai eṉṉai
tāṉum malaintāṉ emakkum taḻaiyāyiṉa
poṉvī maṇiyarum piṉavē
eṉṉa maramkolavar cāral avvē.
Gedicht 202
aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉai nammūrp
pārppaṉak kuṟumakap pōlat tāmum
kuṭumit talaiya maṉṟa
neṭumalai nāṭaṉ ūrnta māvē.
Gedicht 203
aṉṉāy vāḻivēṉ ṭaṉṉainam paṭappai
tēṉmayaṅku pāliṉum iṉiya avarnāṭṭu
uvalai kūvaṟ kīḻa
māṉuṇṭu eñciya kaliḻi nīrē.
Gedicht 204
aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉaiaḵtu evaṉkol
varaiyara makaḷiriṉ niraiyuṭaṉ kuḻīip
peyarvaḻip peyar vaḻit tavirātu nōkki
nallaḷ nallaḷ eṉpa
tīyēṉ tilla malaikiḻa vōrkkē.
Gedicht 205
aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉaiyeṉ tōḻi
naṉināṉ uṭaiyaḷ niṉṉum añcum
oliveḷ ḷaruvi ōṅkumalai nāṭaṉ
malarnta mārpiṉ pāyal
tuñciya veyyaḷ nōkō yāṉē.
Gedicht 206
aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉai uvakkāṇ
mārik kuḷattuk kāppāḷ aṉṉaṉ
tūvaliṉ naṉainta toṭalai oḷvāḷ
pāci cūḻnta peruṅkaḻal
taṇpaṉi vaikiya vaikkac ciṉaṉē.
Gedicht 207
aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉai naṉṟum
uṇaṅkala kollōniṉ tiṉaiyē uvakkāṇ
niṇampoti vaḻukkil tōṉṟum
maḻaittalai vaittuavar maṇineṭuṅ kuṉṟē.
Gedicht 208
aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉai kāṉavar
kiḻaṅkakaḻ neṭuṅkuḻi malka vēṅkaip
poṉmali putuvīt tāam avar nāṭṭu
maṇiniṟa mālvarai maṟaitoṟu
aṇimalar neṭuṅkaṇ ārntaṉa paṉiyē.
Gedicht 209
aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉai nīmaṟṟu
yāṉavar maṟattal vēṇṭuti yāyiṉ
koṇṭal avaraip pūviṉ aṉṉa
veṇṭalai māmaḻai cūṭit
tōṉṟal aṉātuavar maṇineṭuṅ kuṉṟē.
Gedicht 210
aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉainam paṭappai
pulavuccēr tuṟukal ēṟi avarnāṭṭup
pūkkeḻu kuṉṟam nōkki niṉṟu
maṇipurai vayaṅkiḻamai nilaipeṟat
taṇitaṟkum urittuavaḷ uṟṟa nōyē.
Gedicht 211
neyyoṭu mayakkiya uḻuntunūṟ ṟaṉṉa
vayalaiyañ cilampiṉ talaiyatu
ceyalaiyam pakaittaḻi vāṭum aṉṉāy.
Gedicht 212
cānta marathṭa pūtiḻ eḻupukai
kūṭṭuvirai kamaḻum nāṭaṉ
aṟavaṟku evaṉō nāmaklvu aṉṉāy
Gedicht 213
naṟuvaṭi māattu mūkkiṟupu utirtta
īrntaṇ peruvaṭup pālaiyiṟ kuṟavar
uṟaivīḻ āliyal tokukkum cāral
mīmicai naṉṉāṭ ṭavarvariṉ
yāṉuyir vāḻtal kūṭum aṉṉāy.
Gedicht 214
cāral palaviṉ koḻuntuṇar naṟumpaḻam
iruṅkaḷ viṭaraḷai vīḻnteṉa veṟpil
peruntēṉ iṟāal kīṟum nāṭaṉ
pēramar maḻaikkaṇ kaḻilattaṉ
cīruṭai naṉṉāṭṭuc cellum aṉṉāy.
Gedicht 215
kaṭṭaḷai yaṉṉa maṇiniṟat tumpi
iṭṭiya kuyiṉṟa tuṟaivayiṉ celīiyar
taṭṭait taṇṇumaip piṉṉar iyavar
tīṅkuḻal āmpaliṉ iṉiya imirum
putaṉmalar mālaiyum pirivōr
itaṉiṉum koṭiya ceykuvar aṉṉāy.
Gedicht 216
kuṟuṅkai irumpulik kōḷval ēṟrai
neṭumputal kāṉattu maṭappiṭi īṉṟa
naṭuṅkunaṭaik kuḻavi koḷīiya palaviṉ
paḻantāṅku koḻuniḻal oḷikkum nāṭaṟkuk
koytiṭu taḷiriṉ vāṭiniṉ
meypiṟi tātal evaṉkol aṉṉāy.
Gedicht 217
peruvarai vēṇkkaip poṉmaruḷ naṟuvī
māṉiṉap peruṅkiḷai mēyal ārum
kāṉaka nāṭaṉ varavumivaṇ
mēṉi pacappatu evaṉkol aṉṉāy.
Gedicht 218
nuṇṇēr puruvatta kaṇṇum āṭum
mayirvār muṉkai vaḷaiyum coṟūum
kaḷiṟukōḷ piḻaitta katañciṟantu eḻupuli
eḻutaru maḻaiyiṉ kuḻumum
peruṅkaḷ nāṭaṉ varuṅkol aṉṉāy.
Gedicht 219
karuṅkāl vēṅkai māttakaṭṭu oḷvī
iruṅkaḷ viyalaṟai varippat tāam
naṉmalai nāṭaṉ pirinteṉa
oṇṇutal pacappatu evaṉkol aṉṉāy.
Gedicht 220
alaṅkumaḻai poḻinta akaṉkaṇ aruvi
āṭukaḻai aṭukkattu iḻitaru nāṭaṉ
peruvarai yaṉṉa tiruviṟal viyaṉmārpu
muyaṅkātu kaḻinta nāḷivaḷ
mayaṅkitaḻ maḻaikkaṇ kaliḻum aṉṉāy.
Gedicht 221
amma vāḻi tōḻi katalar
pāvai yaṉṉaeṉ āykaviṉ tolaiya
naṉmā mēṉi pacappac
celval eṉpatam malaikeḻu nāṭē.
Gedicht 222
amma vāḻi tōḻi nammūr
naṉintuvantu uṟaiyum naṟuntaṇ mārvaṉ
iṉ iṉi vārā māṟukol
ciṉṉirai ōtieṉ nutalpacap patuvē.
Gedicht 223
amma vāḻi tōḻi nammalai
varaiyām iḻiyak kōṭal nīṭak
kātalarp pirintōr kaiyaṟa naliyum
taṇpaṉi vaṭantai acciram
muntuvant taṉarnam kāta lōrē.
Gedicht 224
amma vāḻi tōḻi nammalai
maṇiniṟaṅ koṇṭa māmalai veṟpil
tuṇīnīr aruvi nammōṭu āṭal
eḷiya maṉāl avarkkiṉi
ariya ākutal maruṇṭaṉeṉ yāṉē.
Gedicht 225
amma vāḻi tōḻi paiñcuṉaip
pācaṭai nivanta paṉimalark kuvaḷai
uḷḷakaṅ kamaḻum kūntal melliyal
ērtikaḻ oṇṇutal pacattal
ōrār kolnam kāta lōrē.
Gedicht 226
amma vāḻi tōḻi nammalai
naṟuntaṇ cilampiṉ nāṟukulaik kāntaṉ
koṅkuuṉ vaṇṭiṉ peyarntupuṟa māṟiniṉ
vaṉpuṭai viṟaṟkaviṉ koṇṭa
vaṉpi lāḷaṉ vantaṉaṉ iṉiyē.
Gedicht 227
amma vāḻi tōḻi nāḷum
naṉṉutal pacappavaum naṟuntōḷ nekiḻavum
āṟṟalam yām eṉa matippak kūṟi
nappirintu uṟaitōr maṉṟanī
viṭṭaṉai yōavar uṟṟa cūḷē.
Gedicht 228
amma vāḻi tōḻi nammūr
nirantilaṅku aruviya neṭumalai nāṭaṉ
irantukuṟai yuṟāaṉ peyariṉ
eṉā vatukolnam iṉṉuyir nilaiyē.
Gedicht 229
amma vāḻi tōḻi nāmaḻap
paṉṉāḷ pirinta aṟaṉi lāḷaṉ
vantaṉa ṉōmaṟṟu iravil
poṉpōl viṟalkaviṉ koḷḷuniṉ nutalē.
Gedicht 230
amma vāḻi tōḻi nammoṭu
ciṟutiṉaik kāval nākip perituniṉ
meltōḷ nekiḻavum tirunutal pacappavum
poṉpōl viṟaṟkaviṉ tolaitta
kuṉṟa nāṭaṟku ayarvarnaṉ maṇaṉē.
Gedicht 231
yāṅkuval lunaiyō ōṅkal veṟpa
irumpal kūntal tiruntiḻai arivai
titalai māmai tēyap
pacalai pāyap pirivu teyyō.
Gedicht 232
pōtār kūntal iyalaṇi aḻuṅka
ēti lāḷaṉai nīpirin tataṟkē
aḻavir maṇippūṇ aṉaiyap
peyalā ṉāeṉ kaṇṇē teyyō.
Gedicht 233
varuvai yallai vāṭainaṉi koṭitē
aruvarai maruṅkiṉ āymaṇi varaṉṟi
olleṉa iḻitarum aruviniṉ
kalluṭai nāṭṭuc cellal teyyō.
Gedicht 234
miṉṉavir vayaṅkiḻai ñekiḻac cāay
naṉṉutal pacatta lāvatu tuṉṉik
kaṉaviṟ kāṇum ivaḷē
naṉaviṟ kāṇāḷniṉ mārpē teyyō.
Gedicht 235
kaiyuṟa vīḻnta maiyil vaṉmoṭu
aritu kātalarp poḻutē ataṉāl
teriyiḻai teḷirppa muyaṅkip
piriyalam eṉkamō eḻukamō teyyō.
Gedicht 236
aṉṉaiyum aṟintaṉaḷ alarum āyiṉṟu
naṉmaṉai neṭunakar pulampukoḷa uṟutarum
iṉṉā vāṭaiyum malaiyum
nummūrc celkam eḻukamō teyyō.
Gedicht 237
kāmam kaṭava uḷḷam iṉaippa
yāmvantu kāṇpatōr paruvam āyiṉ
ōṅkit tōṉṟum uyarvaraikku
yāṅkeṉap paṭuvatu nummūr teyyō.
Gedicht 238
vāykkōṭṭu vayattakar vārātu māṟiṉum
kurūumayirp puruvai ācaiyiṉ alkum
āal aruvit taṇmeruñ cilampa
nīivaṉ varūum kālai
mēvarum mātōivaḷ nalaṉē teyyō.
Gedicht 239
curumpuṇak kaḷitta pukarmuka vēḻam
irumpiṇart tuṟukal piṭicettut taḻūniṉ
kuṉṟukeḻu naṉṉāṭṭuc ceṉṟa piṉṟai
nēriṟaip paṇaittōḷ ñekiḻa
vārā yāyiṉ vāḻēm teyyō.
Gedicht 240
aṟiyōm allēm aṟintaṉam mātō
poṟivaric ciṟaiya vaṇṭiṉam moyppac
cāntam nāṟum naṟiyōḷ
kūntal nāṟumniṉ mārpē teyyō.
Gedicht 241
nammuṟu tuyaram nōkki aṉṉai
vēlaṉ tantā ḷāyiṉav vēlaṉ
veṟikamaḻ nāṭaṉ kēṇmai
aṟiyumō tilla ceṟiyeyiṟ ṟōyē.
Gedicht 242
aṟiyā maiyiṉ veṟiyeṉa mayaṅki
aṉṉaiyum aruntuyar uḻantaṉaḷ ataṉāl
eyyātu viṭutalō koṭitē niraiyitaḻ
āymalar uṇkaṇ pacappac
cēymalai nāṭaṉ ceyta nōyē.
Gedicht 243
kaṟivaḷar cilampiṉ kaṭavuḷ pēṇi
aṟiyā vēlaṉ veṟiyeṉak kūṟum
atumaṉam koḷkuvai aṉaiyivaḷ
putumalar maḻaikkaṇ pulampiya nōykkē.
Gedicht 244
amma vāḻi tōḻi paṉmalar
naṟuntaṇ cōlai nāṭukeḻa neṭuntakai
kuṉṟam pāṭāṉ āyiṉ
eṉpayañ ceyyumō vēlaṟkuav veṟiyē.
Gedicht 245
poyyā marapiṉ ūrmuku vēlaṉ
kalaṅkumeyp paṭuttuk kaṉṉan tūkki
murukeṉa moḻiyum āyiṉ
keḻutakai kol ivaḷ aṇaṅki yōṟkē.
Gedicht 246
veṟiceṟit taṉaṉē vēlaṉ kaṟiya
kaṉmukai vayappuli kalaṅkumeyp paṭūu
puṉpalam vittiya puṉavar puṇartta
meymmai yaṉṉa peṇpāṟ puṇarntu
maṉṟil paiyuḷ tīrum
kuṉṟa nāṭaṉ uṟīiya nōyē.
Gedicht 247
aṉṉai tantatu ākuvatu aṟivaṉ
poṉṉakar varaippiṉ kaṉṉam tūkki
murukeṉa moḻiyum āyiṉ
aruvarai nāṭaṉ peyarkolō atuvē.
Gedicht 248
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peym maṇal muṟṟam kaviṉpeṟa iyaṟṟi
malaivāṉ koṇṭa ciṉaiiyaf vēlaṉ
kaḻaṅkiṉāl aṟikuvatu eṉṟāl
naṉṟāl amma niṉṟaivaḷ nalaṉē.
Gedicht 249
peymmaṇal varaippiṉ kaḻaṅkupaṭuttu aṉṉaikku
murukeṉa moḻiyum vēlaṉ maṟṟavaṉ
vāḻiya vilaṅku maruvic
cūrmalai nāṭaṉai aṟiyā tōṉē.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 250
poypaṭu aṟiyāk kaḻaṅkē meyyē
maṇivaraik kaṭci maṭamayil ālumnam
malarnta vaḷḷiyam kāṉam kiḻavōṉ
āṇṭakai viṟalvēḷ allaṉivaḷ
pūṇtāṅku iḷamulai aṇaṅkiyōṉē.
Gedicht 251
kuṉṟak kuṟavaṉ ārppiṉ eḻili
nuṉpal aḻituḷi poḻiyum nāṭa
neṭuvaraip paṭappai nummūrk
kaṭuvaral aruvi kāṇiṉum aḻumē.
Gedicht 252
kuṉṟak kuṟavaṉ pulvēyk kurampai
maṉṟāṭu iḷamaḻai maṟaikkum nāṭaṉ
puraiyōṉ vāḻi tōḻi viraipeyal
arumpaṉi aḷaiiya kūtirp
peruntaṇ vāṭaiyiṉ muntuvan taṉaṉē.
Gedicht 253
kuṉṟak kuṟavaṉ cārnta naṟumpukai
tēṅakamaḻ cilampiṉ varaiyakam kamaḻum
kāṉaka nāṭaṉ varaiyiṉ
maṉṟalum uṭaiyaḷkol tōḻi yāyē.
Gedicht 254
kuṉṟak kuṟavaṉ āram aṟutteṉa
naṟumpukai cūḻntu kāntaḷ nāṟum
vaṇṭmir cuṭarnutal kuṟumakaḷ
koṇṭaṉar celvartam kuṉṟukeḻu nāṭṭē.
Gedicht 255
kuṉṟak kuṟavaṉ kātal maṭamakaḷ
varaiyara makaḷirp puraiyuñ cāyalaḷ
aiyaḷ arumpiya mulaiyaḷ
ceyya vāyiṉaḷ mārpiṉaḷ cuṇaṅkē.
Gedicht 256
kuṉṟak kuṟavaṉ kātal maṭamakaḷ
vaṇpaṭu kūntal tantaḻaik koṭicci
vaḷaiyaḷ muḷaivāḷ eyiṟṟaḷ
iḷaiyaḷ āyiṉum āraṇaṅ kiṉaṉē.
Gedicht 257
kuṉṟak kuṟavaṉ kaṭavuṭ pēṇi
irantaṉaṉ peṟṟa veḷvaḷaik kuṟumakaḷ
āyari neṭuṅkaḷ kaliḻac
cēyatāl teyyanī piriyum nāṭē.
Gedicht 258
kuṉṟak kuṟuvaṉ kātal maṭamakaḷ
aṇimayil aṉṉa acainaṭaik koṭicciyaip
peruvarai nāṭaṉ varaiyum āyiṉ
koṭuttaṉem āyiṉōm naṉṟē
iṉṉum āṉātu naṉṉutal tuyirē.
Gedicht 259
kuṉṟak kuṟavaṉ kātal maṭamakaḷ
maṉṟa vēṅkai malarcila koṇṭu
malaiyuṟai kaṭavuḷ kulamutal vaḻuttit
tēmpalic ceyta īrnaṟuṅ kaiyaḷ
malarnta kāntaḷ nāṟik
kaviḻnta kaṇṇaḷem aṇaṅki yōḷē.
Gedicht 260
kuṉṟak kuṟavaṉ kātal maṭamakaḷ
mentōḷ koṭicciyaip peṟaṟkaritu tilla
paimpuṟap paiṅkiḷi oppalar
puṉpula mayakkattu viḷaintaṉa tiṉaiyē.
Gedicht 261
mentiṉai mēynta taṟukaṇ paṉṟi
vaṉkal aṭukkattut tuñcum nāṭaṉ
entai aṟital añcik kol
atuvē maṉṟa vārā maiyē.
Gedicht 262
ciṟutiṉai mēynta taṟukaṇ paṉṟi
tuṟukal aṭukkattut tuṇaiyoṭu vatiyum
ilaṅkumalai nāṭaṉ varūum
maruntum aṟiyumkol tōḻiavaṉ viruppē
Gedicht 263
naṉpoṉ aṉṉa puṉiṟutīr ēṉal
kaṭṭaḷai aṉṉa kēḻal māntum
kuṉṟukeḻu nāṭaṉ tāṉum
vantaṉaṉ vantaṉṟu tōḻieṉ nalaṉē.
Gedicht 264
iḷampiṟai yaṉṉa kōṭṭa kēḻal
kaḷaṅkaṉi yaṉṉa peṇpāṟ puṇarum
ayantikaḻ cilmapa kaṇṭirum
payantaṉa mātōnī nayntōḷ kaṇṇē.
Gedicht 265
pulikol peṇpāl puvarik kuruḷai
vaḷaiveṇ maruppiṉ kēḻal purakkum
kuṉṟukeḻu nāṭaṉ maṟantaṉaṉ
poṉpōl putalvaṉōṭu eṉnīt tōṉē
Gedicht 266
ciṟukaṇ paṉṟip peruñciṉa oruttaloṭu
kuṟuṅkai irumpuli porūum nāṭaṉ
naṉināṇ uṭaimaiyam maṉṟa
paṉippayan taṉanī nayntōḷ kaṇṇē.
Gedicht 267
ciṟukaṇ paṟip peruñciṉa oruttal
tuṟukal aṭukkattu villōr māṟṟi
aivaṉam kavarum kuṉṟa nāṭaṉ
vaṇṭupaṭu kūntalaip pēṇip
paṇpila collum tēṟutal cettē.
Gedicht 268
tāay iḻanta taḻuvarik kuruḷaiyoṭu
vaḷamalaic ciṟutiṉai yṇīiya kāṉavar
varaiyōṅku uyarcimaik kēḻal uṟaṅkum
naṉmalai nāṭaṉ pirital
eṉpayakkum mōnam viṭṭut tuṟantē.
Gedicht 269
kēḻal uḻuteṉak kiḷarnta eruvai
viaḷainta ceṟuvil tōṉṟum nāṭaṉ
vārātu avaṇuṟai nīṭiṉ nērvaḷai
iṇai īr ōti nīyaḻat
tuṇainaṉi iḻakkuveṉ maṭamai yāṉē.
Gedicht 270
kiḻaṅkakaḻ kēḻal uḻuta cilampil
talaiviḷai kāṉavar koytaṉar poyrum
pulleṉ kuṉṟattup pulampukoḷ neṭuvarai
kāṇiṉum kaliḻunōy cettut
tāmvan taṉarnam kāta lōrē.
Gedicht 271
avarai arunta manti pakarvar
pakkiṉ tōṉṟum nāṭaṉ vēṇṭiṉ
palpacup peṇṭirum peṟukuvaṉ
tolkēḷ ākaliṉ nalkumāl ivaṭkē.
Gedicht 272
karuviral mantik kallā vaṉpaṟaḻ
aruvarait tīntēṉ eṭuppai ayalatu
urukeḻu neṭuñciṉaip pāyum nāṭaṉ
iraviṉ varutal aṟiyāṉ
varum varum eṉpaḷ tōḻiyāyē.
Gedicht 273
attac ceyalait tuppuṟaḻ oḷtaḷir
puntalai manti vaṉpaṟaḻ ārum
naṉmalai nāṭa nīceliṉ
niṉnayattu uṟaivi eṉṉiṉum kaḻilmē.
Gedicht 274
mantik kaṇavaṉ kallāk koṭuvaṉ
oṉkēḻ vayappuli kuḻumaliṉ vairaintuṭaṉ
kuṉṟuyar aṭukkam koḷḷum nāṭaṉ
ceṉṟaṉaṉ vāḻi tōḻiyeṉ
meltōḷ kaviṉum pāyalum koṇṭē.
Gedicht 275
kuraṅkiṉ taliavaṉ kurumayirk kaṭuvaṉ
cūralañc ciṟukōl koṇṭu viyalaṟai
māri mokkuḷ puṭaikkum nāṭa
yāmniṉ nayattaṉam eṉiṉumem
āynalam vāṭumō aruḷuti eṉiṉē.
Gedicht 276
mantik kātalaṉ muṟimēy kaṭuvaṉ
taṇkamaḻ naṟaikkoṭi koṇṭu viyalaṟaip
poṅkal iḷamaḻai puṭaikkum nāṭa
nayavāy āyiṉum varaintaṉai ceṉmō
kaṉmukai vēṅkai malarum
naṉmalai nāṭaṉ peṇṭeṉap paṭuttē.
Gedicht 277
kuṟavar muṉṟil mātīṇṭu tuṟukal
kallā manti kaṭuvaṉōṭu ukaḷum
kuṉṟa nāṭaniṉ moḻival eṉṟum
payappa nīttal eṉivaḷ
kayattuvaḷar kuvaḷaiyiṉ amartta kaṇṇē.
Gedicht 278
cilampiṉ vetirattuk kaṇviṭu kaḻaikkōl
kuraṅkiṉ vaṉparaḻ pāyntaṉa ilañci
mīṉeṟi tūṇṭiliṉ nivakkum nāṭaṉ
uṟṟōr maṟavā nōytantu
kaṇṭō r taṇṭā nalaṅkoṇ ṭaṉaṉē.
Gedicht 279
kal ivar iṟṟi pulluvaṉa eṟik
kuḷavi mēynta manti tuṇaiyōṭu
varaimicai ukaḷum nāṭa nīvariṉ
kallakat tatuem ūrē
ampal cēri alarām kaṭṭē.
Gedicht 280
karuviral mantik kallā vaṉpārppu
iruvetir īrṅkaḻai ēṟic ciṟukōl
matipuṭaip patupōla tōṉṟum nāṭa
varaintaṉai nīeṉak kēṭṭuyāṉ
uraittaṉeṉ allaṉō aḵteṉ yāykkē.
Gedicht 281
veḷḷa varampiṉ ūḻi pōkiyum
kiḷḷai vāḻiya palavē oḷḷiḻai
irumpal kūntal koṭicci
peruntōḷ kāval kāṭṭi yavvē.
Gedicht 282
cāral puṟatta peruṅkural ciṟutiṉaip
pēramar maḻaikkaṇ koṭicci kaṭiyavum
cōlaic ciṟukiḷi uṉṉu nāṭa
ariruḷ perukiṉa vāral
kōṭṭumā vāḻaṅkum kāṭṭaka neṟiyē.
Gedicht 283
vaṉkaṇ kāṉavaṉ meṉcol maṭamakaḷ
puṉpula mayakkattu uḻuta ēaṉal
paimpuṟac ciṟukiḷi kaṭiyum nāṭa
periya kūṟi nīppiṉum
poyvalaip paṭūum peṇṭutavap palavē.
Gedicht 284
ariya tāmē cevvāyp paiṅkiḷi
kuṉṟak kuṟavar koytiṉaip paiṅkāl
iruvai nīḷpuṉaṅ kaṇṭum
pirital tēṟṟāp pēraṉ piṉavē.
Gedicht 285
piṉṉiruṅ kūntal naṉṉutal kuṟamakaḷ
meltiṉai nuvaṉai yuṇṭu taṭṭaiyiṉ
aivaṉac ciṟukiḷi kaṭiyum nāṭa
vīṅkuvaḷai nekiḻap pirital
yāṅkuval lunaiyō īṅkivaḷ tuṟantē.
Gedicht 286
ciṟutiṉai koyta iruvai veṇkāl
kāytta avaraip paṭukiḷi kaṭiyum
yāṇa rākiya naṉmalai nāṭaṉ
pukariṉṟu nayantaṉaṉ pōlum
kavarum tōḻieṉ māmaik kaviṉē.
Gedicht 287
neṭuvarai micaiyatu kuṟuṅkāl varuṭai
tiṉaipāy kiḷḷai verūum nāṭa
vallai maṉṟa poyttal
vallāy maṉṟanī allatu ceyalē.
Gedicht 288
naṉṟē ceyta utavi naṉṟuterintu
yām evaṉ ceykuvam neñcē
melliyal koṭicci kāppap
palkural ēṉal pāttarum kiḷiyē.
Gedicht 289
koṭicci iṉkural kiḷicet taṭukkattup
paiṅkural ēṉal paṭartarum kiḷiyeṉak
kāvalum kaṭiyunar pōlvar
mālvarai nāṭa varaintaṉai koṇmō.
Gedicht 290
aṟampuri ceṅkōl maṉṉaṉiṉ tāmnaṉi
ciṟantaṉa pōlum kiḷḷai piṟaṅkiya
pūkkamaḻ kūntal koṭicci
nōkkavum paṭumavaḷ oppavum paṭumē.
Gedicht 291
mayilkaḷ ālak kuṭiñai iraṭṭum
tuṟukal aṭukkattu atuvē paṇaittōḷ
āytaḻai nuṭaṅkum alkul
kātali uṟaiyum naṉinal lūrē.
Gedicht 292
mayilkaḷ ālap peruntēṉ imirat
taṇmaḻai taḻīiya māmalai nāṭa
niṉṉiṉum ciṟantaṉaḷ emakkē nīnayantu
naṉmaṉai aruṅkaṭi ayara
emnalam ciṟappayām iṉippeṟ ṟōḷē.
Gedicht 293
cilampukamaḻ kāntaṉ naṟuṅkulai yaṉṉa
nalampeṟu kaiyiṉeṉ kaṇputait tōyē
pāyal intuṇai yākiya paṇaittōḷ
tōkai māṭciya maṭantai
nīyalatu uḷarōeṉ neñcamarn tōrē.
Gedicht 294
erimaruḷ vēṅkai irunta tōkai
iḻaiyaṇi maṭantaiyiṉ tōṉṟum nāṭa
iṉitucey taṉaiyāl nuntai vāḻiyar
naṉmaṉai vatuvai ayara ivaḷ
piṉṉaruṅ kūntal malar aṇin tōrē.
Gedicht 295
varuvatu kollō taṉē vārātu
avaṇuṟai mēvaliṉ amaivatu kollō
puṉavar koḷḷiyiṉ pukalvarum maññai
iruvi yirunta kuruvi varuntuṟap
pantāṭu makaḷiriṉ paṭartarum
kuṉṟukeḻu nāṭaṉoṭu ceṉṟaeṉ neñcē.
Gedicht 296
koṭicci kākkum peruṅkural ēṉal
aṭukkal maññai kavaru nāṭa
naṭunāḷ kaṅkulum varuti
kaṭumā tākkiṉ aṟiyēṉ yāṉē.
Gedicht 297
virinta vēṅkaip peruñciṉait tōkai
pūkkoy makaḷiriṉ tōṉṟum nāṭa
piriyiṉum piriva taṉṟē
niṉṉoṭu mēya maṭantai naṭpē.
Gedicht 298
maḻaivaravu aṟiyā maññai ālum
aṭukkal nallūr acainaṭaik koṭicci
tāṉem aruḷāḷ āyiṉum
yāmtaṉ uḷḷupu maṟntaṟi yēmē.
Gedicht 299
kuṉaṟa nāṭaṉ kuṉṟattuk kavāaṉ
paiñcuṉaip pūtta pakuvāyk kuvaḷaiyum
amcil ōti acainaṭaik koṭicci
kaṇpōl malartalum arituivaḷ
taṉpōl cāyal maññaikkum aritē.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 300
koṭicci kūntal pōlat tōkai
amciṟai vivarikkum peruṅkal veṟpaṉ
vantaṉaṉ etirntaṉar koṭaiyē
amtīm kiḷavi polikaniṉ ciṟappē.
Palai – Trockenland: Gedichte 301–400
Gedicht 301
mālveḷ ḷōttirattu maiyil vāliṇar
aruñcuram celvōr ceṉṉik kūṭṭum
avvarai yiṟakkuvai yāyiṉ
maivarai nāṭa varuntuvaḷ peritē.
Gedicht 302
arumperuḷ ceyviṉai tappaṟkum urittē
peruntōḷ arivai takaittaṟkum uriyaḷ
cellāy ayiṉō naṉṟē
mallam pulampa ivaḷaḻap pirintē.
Gedicht 303
putukkalat taṉṉa kaṉiya ālam
pōkiltaṉait taṭukkum vēṉil aruñcuram
taṇṇiya iṉiya vāka
emmoṭuñ ceṉmō viṭalai nīyē.
Gedicht 304
kallāk kōvalar kōliṉ tōṇṭiya
āṉnīrp pattal yāṉai veḷavum
kallatark kavalai celliṉ melliyal
puyalneṭuṅ kūntal pulampum
vayamāṉ tōṉṟal vallā tīmē.
Gedicht 305
kaḷiṟu piṭitaḻīip piṟapulam paṭarātu
pacitiṉa varuttam paitaṟu kuṉṟattuc
cuṭartoṭik kuṟumakaḷ iṉaiya
eṉappayañ ceyyumō viṭalainiṉ celavē.
Gedicht 306
velpōrk kurucilnī viyaṉcuram iṟappiṉ
palkaḻ alkul avvari vāṭak
kuḻaliṉum iṉaikuvaḷ peritē
viḻavoli kūntal māa yōḷē.
Gedicht 307
ñelikai muḻaṅkaḻal vayamā verūum
kuṉṟuṭai aruñcuram celavayarn taṉaiyē
naṉṟil koṇkaniṉ poruḷē
pāvai yaṉṉaniṉ tuṇaipirintu varumē.
Gedicht 308
palliruṅ kūntal melliya lōḷvayiṉ
piriyāy āyiṉum naṉṟē viriyiṇark
kāl eṟuḻ oḷvi tāaya
murukamar māmalai pirinteṉap pirimē.
Gedicht 309
vēṉil tiṅkaḷ veñcuram iṟantu
celavuayarn taṉaiyāl nīyē naṉṟu
niṉṉayantu uṟaivi kaṭuñcūl ciṟuvaṉ
muṟuval kāṇṭaliṉ iṉitō
iṟuvarai nāṭanī iṟantucey poruḷē.
Gedicht 310
polampacum pāṇṭil kācunirai alkul
ilaṅkuvaḷai meltōḷ iḻainilai nekiḻap
pirital valluvai āyiṉ
aritē viṭalai ivaḷ āynutaṟ kaviṉē.
Gedicht 311
vēṅkai koyyunar pañcuram viḷippiṉum
āriṭaic celvōr āṟunaṉi verūum
kāṭuiṟan taṉarē kātalar
nīṭuvar koleṉa niṉaiyumeṉ neñcē.
Gedicht 312
aṟañcā liyarō aṟañcā liyarē
vaṟaṉuṇ ṭāyiṉum aṟañcā liyarō
vāḷvaṉap puṟṟa aruvik
kōḷval eṉṉaiyai maṟinta kuṉṟē.
Gedicht 313
teṟuvatu amma nummakaḷ viruppē
uṟutuyar avalamoṭu uyircelac cāayp
pāḻpaṭu neñcam paṭar aṭak kalaṅka
nāṭuiṭai vilaṅkiya vaippiṉ
kāṭuiṟan taṉaḷnam kāta lōṉē
Gedicht 314
avirtoṭi koṭpak kaḻutupukavu ayarak
karṅkaṇ kākkaiyoṭu kaḻukuvicumpu akalac
ciṟukaṇ yāṉai āḷvīḻtut tiritrum
nīḷiṭai aruñcuram eṉpanam
tōḷiṭai muṉinar ceṉṟa āṟē.
Gedicht 315
pāyal koṇṭa paṉimalar neṭuṅkaṇ
pūcal kēḷār cēyar eṉpa
viḻainekiḻ cellal uṟīik
kaḻaimutir cōlaik kāṭuiṟan tōrē.
Gedicht 316
poṉcey pāṇṭil polaṅkalam nantat
tērakal alkul avvari vāṭa
iṟantōr maṉṟa tāmē piṟaṅkulaip
pullarai ōmai nīṭiya
pulivaḻaṅku atara kāṉat tāṉē.
Gedicht 317
cūḻkam vammō tōḻi pāḻpaṭṭup
paitaṟa venta pālai veṅkāṭṭu
aruñcuram iṟantōr tēettuc
ceṉra neñcam nīṭiya poruḷē.
Gedicht 318
āynalam pacappa arumpaṭar naliya
vēymaruḷ paṇaittōḷ villilai nekiḻa
nacainaṉi koṉṟōr maṉṟa icainimirntu
ōṭeri naṭanta vaippiṉ
kōṭuyar piṟaṅkal malai iṟan tōrē.
Gedicht 319
kaṇpora viḷaṅkiya katirteṟu vaippiṉ
maṇpurai perukiya marammuḷi kāṉam
iṟantaṉa rōnam kātalar
maṟantaṉa rōtil maṟavā nammē.
Gedicht 320
muḷḷarai ilavattu oḷḷiṉar vāṉpū
muḻaṅkal acaivaḷi eṭuppa vāṉattu
urumuppaṭu kaṉaliṉ irunilattu uṟaikkum
kavalai aruñcuram pōyiṉar
tavalil arunōy talaitan tōrē.
Gedicht 321
ulaṟutalaip paruntiṉ uḷivāyp pēṭai
alaṟutalai ōmai amkavaṭ ṭēṟip
pulampukoḷa viḷikkum nilamkāy kāṉattu
moḻipeyar paṉmalai iṟappiṉum
oḻital cellātu oṇṭoṭi kuṇaṉē.
Gedicht 322
neṭuṅkaḻai muṉiya vēṉil nīṭik
kaṭuṅkatir ñāyiṟu kalpakat teṟutaliṉ
veyya vāyiṉai muṉṉē iṉiyē
oṇṇutal arivaiyai yuḷḷutoṟum
taṇṇiya vāyiṉa curaṭtiṭai yāṟē.
Gedicht 323
vaḷḷeyiṟṟuc cennāy vayavuṟu piṇaviṟkuk
kaḷḷiyaṅ kaṭattiṉaik kēḻal pārkkum
veñcurak kavalai nīnti
vanta neñcam nī nayantōḷ paṇpē.
Gedicht 324
erikavarn tuṇṭa eṉṟūḻ nīḷiṭaic
ciṟitukaṇ paṭuppiṉum kāṇkuveṉ maṉṟa
naḷḷeṉ kaṅkul naḷimaṉai neṭunakar
vēṅkai veṉṟa cuṇaṅkiṉ
tampāy kūntal māa yōḷē.
Gedicht 325
vēṇil araiyattu ilaiyoli verīip
pōkil pukāvuṇṇātu piṟitupulam paṭarum
vempalai aruñcuram naliyātu
emvem kātali paṇputuṇaip peṟṟē.
Gedicht 326
aḻalavir naṉntalai niḻaliṭam peṟātu
maṭamāṉ amapiṉai maṟiyoṭu tiraṅka
nīrmaruṅku aṟutta nirampā iyaviṉ
iṉṉā maṉṟa curamē
iṉiya maṟaiyāṉ oḻintōḷ paṇpē.
Gedicht 327
poṟivarit taṭakkai vētal añcic
ciṟukaṇ yāṉai nilantoṭal celvā
veyiṉmuḷi cōlaiya vēyuyar curaṉē
aṉṉa āriṭai yāṉum
taṇmai ceytait takaiyōṉ paṇpē.
Gedicht 328
nuṇmaḻai taṉitteṉa naṟumalar tāayt
taṇṇiya vāyiṉum veyya maṉṟa
maṭavaral intuṇai oḻiyak
kaṭamutir cōlaiya kāṭiṟat tēṟkē.
Gedicht 329
āḷvaḻakku aṟṟa pāḻpaṭu naṉantalai
vemmuṉai aruñcuram nīnti nammoṭu
maṟutaru vatukol tāṉē ceṟitoṭi
kaḻintuku nilaiya vāka
oḻintōḷ koṇṭaeṉ uraṅkeḻu neñcē.
Gedicht 330
ventuka ḷākiya veyirkaṭam nīnti
vantaṉam āyiṉum oḻikaiṉic celavē
aḻuta kaṇṇaḷ āynalam citaiyak
katirteṟu vañcuram niṉaikkum
avirkol āytoṭi uḷḷattup paṭarē.
Gedicht 331
amma vāḻi tōḻi aviḻiṇark
karuṅkāl marāattu vaikiciṉai vāṉpū
aruñcuram cellunar oḻintōr uḷḷa
iṉiya kamḻum veṟpiṉ
iṉṉā eṉpaavar ceṉṟa āṟē.
Gedicht 332
amma vāḻi tōḻi eṉṉatūum
aṟanila maṉṟa tāmē viṟaṉmicaik
kuṉṟukeḻu kāṉathṭa paṇpiṉ mākkaṇam
koṭitē kātalip pirital
cellal aiya eṉṉā tavvē.
Gedicht 333
amma vāḻi tōḻi yāvatum
vallā kollō tāmē avaṇa
kalluṭai naṉṉāṭṭup puḷḷīṉap perntōṭu
yāam tuṇaipuṇarntu uṟaitum
yāṅkup pintuṟaiti eṉṉā tavvē.
Gedicht 334
amma vāḻi tōḻi ciṟiyilai
nelli nīṭiya kalvāy kaṭattiṭaip
pētai neñcam piṉcelac ceṉṟōr
kalliṉum valiyar maṉṟa
pllital uṇkaṇ aḻappirn tōrē.
Gedicht 335
amma vāḻi tōḻi namvayiṉ
neytō raṉṉa veviya eruvai
kaṟpuṭai maruṅkil kaṭumuṭai yārkkum
kaṭunaṉi kaṭiya eṉpa
nīṭi ivaṉ varunar ceṉṟa āṟē.
Gedicht 336
amma vāḻi tōḻi namvayiṉ
piriyalar pōlap puṇarntōr maṉṟa
niṉṟatil poruṭpiṇi muṟṟiya
eṉṟūḻ nīṭiya curaṉiṟan tōrē.
Gedicht 337
amma vāḻi tōḻi nam vayiṉ
meyyuṟa virumpiya kaikavar muyakkiṉum
iṉiya maṉṟa tāmē
paṉiyirum kuṉṟam ceṉṟōrkkup poruḷē.
Gedicht 338
amma vāḻi tōḻi cāral
ilaiyila valarnta ōṅkunilai ilavam
malaiyuṟu tīyil curamutal tōṉṟum
pirivaruṅ kālaiyum pirital
arituval lunarnam kāta lōrē.
Gedicht 339
amma vāḻi toḻi ciṟiyilaik
kuṟuñciṉai vēmpiṉ naṟumpaḻam uṇīiya
vāval ukakkum mālaiyum
iṉṟukol kātalavar ceṉṟa nāṭē.
Gedicht 340
Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.
amma vāḻi toḻi kātalar
uḷḷār kolnām maruḷuṟ ṟaṉamkol
viṭṭuc ceṉṟaṉar nammē
taṭṭait tīyiṉ ūralar eḻavē.
Gedicht 341
avarō vārār tāṉvan taṉṟē
kuyiṟpeṭai iṉkural akava
ayirkkēḻ nuṇṇaṟal nuṭaṅkum poḻutē.
Gedicht 342
avarō vārār tāṉvan taṉṟē
curumpukaḷittu ālum iruñciṉaik
karuṅkāl nuṇavam kamaḻum poḻutē.
Gedicht 343
avarō vārār tāṉvan taṉṟē
tiṇinilaik kōṅkam payanta
aṇimiku koḻumukai uṭaiyum poḻutē.
Gedicht 344
Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.
avarō vārār tāṉ vantaṉṟē
naṟum pūṅkuravam payanta
ceyyāp pāvai koyyum poḻutē.
Gedicht 345
Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.
avarō vārār tāṉ vantaṉṟē
putup pū atiral tāayk
katuppu aṟal aṇiyum kāmar poḻutē.
Gedicht 346
avarō vārār tāṉvan taṉṟē
añciṉaip pātiri alarnteṉac
ceṅkaṇa iruṅkuyil aṟaiyum poḻutē.
Gedicht 347
avarō vārār tāṉvan taṉṟē
eḻiltakai iḷamulai poliyap
porippūm puṉkiṉ muṟitimir poḻutē.
Gedicht 348
avarō vārār tāṉvan taṉṟē
valañcuri marāam vēyntunam
maṇṅkamaḻ taṇpoḻil malarum poḻutē.
Gedicht 349
avarō vārār tāṉvan taṉṟē
porikāl māñciṉai putaiya
erikāl iḷantaḷir īṉum poḻutē.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 350
avarō vārār tāṉvan taṉṟē
vēmpiṉ oṇpū uṟappat
tēmpaṭu kiḷaviyavart teḷīkkum pōtē.
Gedicht 351
atta palaviṉ veyiltiṉ ciṟukāy
aruñcuram celvōr aruntiṉar kaḻiyum
kāṭupiṉ oḻiya vantaṉar tīrkiṉip
pallital uṇkaṇ maṭantainiṉ
nalleḻil alkul vāṭiya nilaiyē.
Gedicht 352
viḻuttoṭai maṟavar villiṭat tolaintōr
eḻuttuṭai naṭukial aṉṉa viḻuppiṇarp
peruṅkai yāṉai iruñciṉam uṟaikkum
veñcuram ariya eṉṉār
vantaṉar tōḻinam kāta lōrē.
Gedicht 353
erikkoṭi kanalai iya cevvarai pōlac
cuṭarppūṇ viḷaṅkum enteḻil akalam
nī iṉitu muyaṅka vantaṉar
māyiruñ cōlai malaiyiṟan tōrē.
Gedicht 354
īrm piṇavu puṇarnta cennāy ēṟṟāi
maṟiyuṭai māṉpiṇai koḷḷātu kaḻiyum
ariya curaṉvan taṉarē
teriyiḻai arivainiṉ paṇputara viraintē.
Gedicht 355
tiruntiḻai arivai niṉṉalam uḷḷi
aruñceyal poruṭpiṇi peruntiru uṟukeṉac
collātu peyartan tēṉē palpoṟic
ciṟukaṇ yāṉai tiritarum
neṟivilaṅku atara kāṉat tāṉē.
Gedicht 356
uḷḷutaṟku iṉiya maṉṟa celvar
yāṉai piṇitta poṉpuṉai kayiṟṟiṉ
oḷḷeri mēynta curattiṭai
uḷḷam vāṅkat tantaniṉ kuṇaṉē.
Gedicht 357
kuravam malara maravam pūppac
curaṉaṇi koṇṭa kāṉam kāṇūu
aḻuṅkuka ceyporuḷ celavueṉa virumpiniṉ
amkaliḻ māmai kaviṉa
vantaṉar tōḻinam kāta lōrē.
Gedicht 358
kōṭuyar paṉmalai iṟantaṉar āyiṉum
nīṭaviṭumō maṟṟē nīṭuniṉaintu
tuṭaittoṟum tuṭaittoṟum kalaṅki
uṭiatteḻu veḷḷa mākiya kaṇṇē.
Gedicht 359
arumporuḷ vēṭkaiya mākiniṉ tuṟantu
peruṅkal atariṭaip pirinta kālait
tavanaṉi neṭiya vāyiṉa iṉiyē
aṇiyiḻai uḷḷiyām varutaliṉ
aṇiya vāyiṉa curattaiṭai yāṟē.
Gedicht 360
erikavarn tuṇṭa eṉṟūḻ nīḷiṭai
ariya vāyiṉum eḷiya aṉṟē
avavūṟu neñcam kalavunaṉi virumpik
kaṭumāṉ tiṇtēr kaṭaii
neṭumāṉ nōkkiniṉ uḷḷi varavē.
Gedicht 361
uyarkaraik kāṉyāṟṟu avirmaṇal akantuṟai
vēṉiṟ pātiri virimalar kuvaiit
toṭalai tai iya maṭavaral makaḷē
kaṇṇiṉum katavaniṉ mulaiyē
mulaiyiṉum katavaniṉ taṭameṉ tōḷē.
Gedicht 362
patukkait tāya otukkaruṅ kavalaic
ciṟukaṇ yāṉai uṟupakai niṉaiyātu
yākkuvan taṉaiyō pūntār mārpa
aruḷpuri neñcam uyttara
iruḷpora niṉṟa iravi ṉāṉē.
Gedicht 363
cilaiviṟ pakaḻic centuva rāṭaik
kolaival eyiṉar taṅkainiṉ mulaiya
cuṇaṅkeṉa niṉaiti nīyē
aṇaṅkeṉa niṉaiyumeṉ aṇaṅkuṟu neñcē.
Gedicht 364
muḷamā valci eyiṉar taṅkai
iḷamā eyiṟṟikkum innilai aṟiyac
colliṉēṉ irakkum aḷavai
veḷvēl viṭalai viraiyā tīmē.
Gedicht 365
kaṇamā tolaiccit taṉṉaiyar tanta
niṇavūṉ valcip paṭupuḷ oppum
nalamāṇ eyiṟṟi pōlap palamiku
nalnalam nayavara uṭaiyai
eṉnōṟ ṟaṉaiyō māiṉ taḷirē.
Gedicht 366
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aṉṉāy vāḻivēṇ ṭaṉṉai tōḻi
pacantaṉaḷ periteṉac civanta kaṇṇai
koṉṉē kaṭavuti yāyiṉ eṉṉatūum
aṟiya ākumō maṟṟē
muṟiyiṇark kōṅkaM payanta māṟē.
Gedicht 367
poriyaraik kōṅkiṉ poṉmaruḷ pacuvī
viriyiṇar vēṅkaiyoṭu vēṟupaṭa milaicci
virivumalar aṇinta vēṉil kāṉyāṟṟut
tēroṭu kuṟuka vantōṉ
pēroṭu puṇarntaṉṟu aṉṉaiivaḷ uyirē.
Gedicht 368
erippū ilavattu ūḻkaḻi paṉpalar
porippūm puṉkiṉ pukarniḻal varikkum
taṇpata vēṉil iṉpa nukarcci
emmoṭu koṇmō perumaniṉ
emmel ōti aḻivilaḷ eṉiṉē.
Gedicht 369
vaḷamalar tatinta vaṇṭupaṭu naṟumpoḻil
muḷainirai muṟuval oruttiyoṭu nerunal
kuṟinī ceytaṉai eṉpa alarē
kurava nīḷciṉai uṟaiyum
paruva mākkuyil kauvaiyil peritē.
Gedicht 370
vaṇciṉaik kōṅkiṉ taṇkamaḻ paṭalai
iruñciṟai vaṇṭiṉ peruṅkiḷai moyppa
nīnayantu uṟaiyap paṭṭō ḷ
yāva ḷōem maṟaiyā tīmē.
Gedicht 371
maḷḷar kōṭṭiṉ maññai yālum
uyarneṭum kuṉṟam paṭumaḻai talaiic
curanaṉi iṉiya vākuka tilla
aṟaneṟi ituveṉat teḷintaeṉ
piṟainutaṟ kuṟumakaḷ pōkiya curaṉē.
Gedicht 372
eṉṉum uḷḷiṉaḷ kollō taṉṉai
neñcuṇat tēṟṟiya vañciṉak kāḷaiyoṭu
aḻuṅkal mūtūr alareḻac
ceḻumpal kuṉṟam iṟantaeṉ makaḷē.
Gedicht 373
niṉaittoṟum kalilum iṭumpai eytuka
pulikkōṭ piḻaiṭta kavaikkōṭṭu mutukalai
māṉpiṇai aṇaitara āṇkural viḷikkum
veñcuram eṉmakaḷ uytta
vampamai valvilviṭalai tāyē.
Gedicht 374
pallūl niṉaippiṉum nalleṉ ṟūḻa
miḷi muṉpiṉ kāḷai kāppa
muṭiyakam pukāk kūntalaḷ
kaṭuvaṉum aṟiyāk kāṭuiṟan tōḷē.
Gedicht 375
ituveṉ pāvai pāvai itueṉ
alamaru nōkkiṉ nalamvaru cuṭarnutal
paiṅkiḷi eṭutta paiṅkiḷi eṉṟivai
kāṇtoṟum kāṇtoṟum kalaṅka
nīṅkiṉa ḷōeṉ pūṅka ṇōḷē.
Gedicht 376
nāḷtoṟum kaliḻum eṉṉiṉum iṭainiṉṟu
kāṭupaṭu tīyiṉ kaṉaliyar mātō
nalviṉai neṭunakar kalleṉak kalaṅkap
pūppurai uṇkaṇ maṭavaral
pōkkiya puṇartta aṟaṉil pālē.
Gedicht 377
nīrnacaikku ūkkiya uyaval yāṉai
iyampuṇar tūmpiṉ uyirkkum attam
ceṉṟaṉaḷ maṉṟaeṉ makaḷē
pantum pāvaiyum kaḻaṅkumemakku oḻittē.
Gedicht 378
celliya muyalip pāaya ciṟakar
vāval ukakkum mālaiyām pulampap
pōkiya avaṭkō nōvēṉ tēmoḻit
tuṇaiyilaḷ kaliḻum neñciṉ
iṇaiyēr uṇkaṇ ivaṭkunō vatumē.
Gedicht 379
taṉṉamar āyamoṭu naṉmaṇa nukarcciyiṉ
iṉitāṅ kollō taṉakkē paṉivarai
iṉakkaḷiṟu vaḻaṅkum cōlai
vayakkuṟu veḷvēl avaṟpuṇarntu celavē.
Gedicht 380
attam nīḷiṭai avaṉoṭu pōkiya
muttēr veṇpal mukiḻnakai maṭavaral
tāyar eṉṉum peyarē vallāṟu
eṭuttēṉ maṉṟa yāṉē
koṭuttōr maṉṟaavaḷ āyat tōrē.
Gedicht 381
paiṅkāy nelli palavuṭaṉ micaintu
ceṅkāl marāatta variniḻal iruntōr
yārkol aḷiyar tāmē vārciṟaik
kuṟuṅkāl makaṉṟil aṉṉa
uṭaṉpuṇar koḷkaik kāta lōrē.
Gedicht 382
puṉṉolikku amartta kaṇṇaṉ veḷvēl
tiruntukaḻ kāḷaiyoṭu aruñcuram kaḻivōḷ
elliṭai acainta kalleṉ cīṟūrp
puṉaiyiḻai makaḷirp payanta
maṉaikeḻu peṇṭirkku nōvumār peritē.
Gedicht 383
kōḷcurumpu araṟṟum nāḷcurattu amaṉṟa
neṭuṅkāṇ marāattuk kuṟuñciṉai paṟṟi
valñcuri vāliṇar koytaṟku niṉṟa
maḷḷaṉ uḷḷa makiḻkūrntuaṉṟē
pañcāyp pāvaikkum taṉakkum
amcāy kūntal āyvatu kaṇṭē.
Gedicht 384
cēṇpulam muṉṉiya acainaṭai antaṇir
nummoṉṟu irantaṉeṉ moḻival emmūr
āynayantu eṭutta āynalam kaliṉa
āriṭai iṟantaṉaḷ eṉmiṉ
nēr iṟai muṉkaieṉ āyat tōrkkē.
Gedicht 385
kaṭuṅkaṇ kāḷaiyoṭy neṭuntēr ēṟik
kōḷval vēṅkai malaiyiṟakkoḻiya
vēṟupal aruñcuram iṟantaṉaḷ avaḷeṉak
kūṟumiṉ vāḻiyō āṟucel mākkaḷ
naltōḷ nayantupā rāṭṭi
eṉkeṭuttu irunta aṟaṉil yāykkē.
Gedicht 386
puṉkaṇ yāṉaiyoṭu pulivaḻaṅku attam
naynta kātalaṟ puṇarntuceṉ ṟaṉaḷē
neṭuñcuvar nallil maruṇṭa
iṭumpai uṟaviniṉ kaṭuñcūl makaḷē.
Gedicht 387
aṟampuri arumaṟai naviṉṟa nāvil
tiṟampuri koḷkai antaṇīr toḻuvaleṉṟu
oḷtoṭi viṉavum pētaiyam peṇṭē
kaṇṭaṉem amma curattiṭai avaḷai
intuṇai iṉitupā rāṭṭak
kuṉṟuyar piṟaṅkal malaiyiṟant tōḷē.
Gedicht 388
nerumpavir kaṉali urppuciṉan taṇiyak
karuṅkāl yāttu variniḻal irīic
ciṟuvarai iṟappiṉ kāṇkuvai ceṟitoṭip
poṉṉēr mēṇi maṭantaiyoṭu
veṉvēl viṭalai muṉṉiya curaṉē.
Gedicht 389
ceyviṉai polinta ceṟikaḻal nōntāḷ
maiyaṇal kāḷaiyoṭu paiya iyalip
pāvai yaṉṉaeṉ āytoṭi maṭantai
ceṉṟaṉaḷ eṉṟir aiya
oṉṟiṉa vōavaḷ amcilam paṭiyē.
Gedicht 390
nallōr āṅkaṇ parntukai toḻutu
pallūḻ maṟuki vaṉavu vōyē
tiṇtōḷ valvil kāḷaiyoṭu
kaṇṭaṉem maṉṟa curattiṭai yāmē.
Gedicht 391
maṟuvil tūvic ciṟukaruṅ kākkai
aṉpuṭai marapiṉniṉ kiḷaiyōṭu ārap
paccūṉ peyta painniṇa valci
polampuṉai kalattil tarukuveṉ mātō
vemciṉa viṟalvēl kāḷaiyoṭu
amcil ōtiyai varakkarain tīmē.
Gedicht 392
vēyvaṉappu iḻanta tōḷum veyilteṟa
vāykaviṉ tonanta nutalum nōkkip
pariyal vāḻi tōḻi pariyiṉ
ellaiil iṭumpai tarūum
nalvarai nāṭaṉoṭu vanta māṟē.
Gedicht 393
tuṟantataṉ koṇṭu tuyaraṭac cāay
aṟampulantu paḻikkum aṇka ṇāṭṭi
evva neñciṟku ēma māka
vantaṉa ḷōniṉ makaḷē
ventiṟal veḷvēl viṭalaimun tuṟavē.
Gedicht 394
māṇpil koḷkaiyoṭu mayaṅkutuyar ceyta
aṉpil aṟāṉum aruḷiṟṟu maṉṟa
veñcuram iṟanta amcil ōtip
perumaṭa māṉpiṇai alaitta
ciṟunutal kuṟumakaḷ kāṭṭiya vammē.
Gedicht 395
muḷivayirp piṟanta vaḷivaḷar kūreric
cuṭarviṭu neṭuṅkoṭi viṭarkukai muḻaṅkum
iṉṉā aruñcuram tīrntaṉam meṉmela
ēkumati vāḻiyō kuṟumakaḷ pōtukalantu
kaṟaṅkicai aruvi vīḻum
piṟaṅkirum cōlainam malaikeḻu nāṭṭē.
Gedicht 396
pulippoṟi vēṅkaip poṉṉiṇar koytuniṇ
katuppayal aṇiyum aḷavai paipayac
curattiṭai ayarcciyai āṟuka maṭantai
kalkeḻu ciṟappiṉ nammūr
evvirun tākip pukuka nāmē.
Gedicht 397
kaviḻmayir eruttiṉ cennāy ēṟṟai
kuruḷaip paṉṟi koḷḷātu kaḻiyum
curaṉaṇi vārā niṉṟaṉaḷ eṉpatu
muṉṉuṟa virantanīr uraimiṉ
iṉnakai muṟuvaleṉ āyattōrkkē.
Gedicht 398
puḷḷum aṟiyāp palpaḻam paḻuṉi
maṭamāṉ aṟiyāt taṭanīr nilaiic
curanaṉi iṉiya vākuka eṉṟu
niṉaittoṟum kaliḻum eṉṉiṉum
mikapperitu pulampiṉṟu tōḻinam ūrē.
Gedicht 399
nummaṉaic cilampu kaḻīi ayariṉum
emmaṉai vatuvai naṉmaṇam kaḻikeṉac
colliṉ evaṉō maṟṟē veṉvēl
maiyaṟa viḷaṅkiya kaḻalaṭip
poyval kāḷaiyai īṉṟa tāykkē.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 400
maḷḷar aṉṉa maravan taḻīi
makaḷir aṉṉa āṭukoṭi nuṭakkum
arumpatam koṇṭa perumpata vēṉil
kātal puṇarntaṉaḷ āki āykaḻal
veñciṉa viralvēl kālaiyoṭu
iṉṟupuku tarumeṉa vantaṉṟu vantaṉṟu tūtē.
Mullai – Wald- und Weideland: Gedichte 401–500
Gedicht 401
maṟiyiṭaip paṭutta māṉpiṇai pōlap
putalvaṉ naṭuvaṇa ṉāka naṉṟum
iṉitu maṉṟaavar kiṭakkai muṉiviṉṟi
nīlniṟa viyalakam kavaiiya
īṉum umparum peṟalarum kuraittē.
Gedicht 402
putalvaṟ kavaiiya tāypuṟa muyaṅki
nacaiyiṉaṉ vatinta kiṭakkai pāṇar
narampuḷar muraṟkai pōla
iṉitāl amma paṇpumā ruṭaittē.
Gedicht 403
puṇarntakā taliyiṉ putalvaṉ talaiyum
amarnta uḷḷam peritā iṉṟē
akaṉperuñ ciṟappiṉ tantai peyaraṉ
muṟuvalil iṉṉakai payiṟṟic
ciṟutēr uruṭṭum taḷarnaṭai kaṇṭē.
Gedicht 404
vāḻnutal arivai makaṉmulai yūṭṭat
tāṉavaṉ ciṟupuṟam kavaiyiṉaṉ naṉṟu
naṟumpūm taṇpuṟa aṇinta
kuṟumpal poṟaiya nāṭukiḻa vōṉē.
Gedicht 405
oṇcuṭarp pāṇṭil ceñcuṭar pōla
maṉaikkuviḷak kāyiṉaḷ maṉṟa kaṉaippeyal
pūppala aṇinta vaippiṉ
puṟavaṇi nāṭaṉ putalvaṉ tāyē.
Gedicht 406
mātar uṇkaṇ makaṉviḷai yāṭak
kātalit taḻīi iṉitirun taṉaṉē
tātār piracam ūtum
pōtār puṟaviṉ nāṭukiḻa vōṉē.
Gedicht 407
naynta kātalit taḻīip pāṇar
naympaṭu muraṟkaiyiṉ yātta payaṉterintu
iṉpuṟu puṇarcci nukarum
meṉpula vaippiṉ nāṭukiḻa vōṉē.
Gedicht 408
pāṇar mullai pāṭac cuṭariḻai
vaṇutal arivai mullai malaiya
iṉitirun taṉaṉē neṭuntakai
tuṉitīra koḷkaittaṉ putalvaṉoṭu polintē.
Gedicht 409
putalvaṉ kavaiiyiṉaṉ tantai meṉmoḻip
putalvaṉ tāyō iruvarum kavaiyiṉaḷ
iṉitu maṉṟaavar kiṭakkai
naṉiyirum parappiṉiv ulakuṭaṉ uṟumē.
Gedicht 410
mālai muṉṟila kuṟuṅkāl kaṭṭil
maṉaiyōḷ tuṇaivi yākap putalvaṉ
mārpiṉ ūrum makiḻnakai iṉpap
poḻutiṟku ottaṉṟu maṉṉē
meṉpiṇit tamma pāṇaṉatu yāḻē.
Gedicht 411
ārkural eḻili aḻituḷi citaṟik
kārtoṭaṅ kiṉṟāl kāmar puṟavē
vīḻtaru putuppuṉal āṭukam
tāḻiruṅ kūntal vammaṭi viraintē.
Gedicht 412
kāyā koṉṟai neytal mullai
pōtaviḻ taḷavoṭu piṭavalarntu kaviṉip
pūvaṇi koṇṭaṉṟāl puṟavē
pēramark kaṇṇi āṭukam viraintē.
Gedicht 413
niṉṉutal nāṟum naṟuntaṇ puṟaviṉ
niṉṉē pōla maññai yālak
kārtoṭaṅ kiṉṟāl poḻutē
pēriyal arivai nānayattakavē.
Gedicht 414
puḷḷum māvum puṇarntiṉatu ukaḷak
kōṭṭavum koṭiyavum pūppala paḻuṉi
melliyal arivai kaṇṭiku
mallal ākiya maṇaṅ kamaḻ puṟavē.
Gedicht 415
ituvē maṭantainām mēviya poḻutē
utuvē maṭantainām uḷḷiya puṟavē
iṉituṭaṉ kaḻikkiṉ iḷamai
iṉitāl amma iṉiavarp puṇarvē.
Gedicht 416
pōtār naṟuntukaḷ kaviṉip puṟavil tātārntu
kaḷiccurumpu araṟṟum kāmar putaliṉ
maṭappiṭi taḻīiya māvē
cuṭarttoṭi maṭavaral puṇarntaṉam yāmē.
Gedicht 417
kārkalan taṉṟāl puṟavē palavuṭaṉ
nērparan taṉavāl puṉamē ērkalantu
tātār piracam moyppap
pōtār kūntal muyaṅkiṉaḷ emmē.
Gedicht 418
vāṉam pāṭi vaṟaṅkaḷaintu āṉātu
aḻituḷi talaiiya puṟaviṉ kāṇvara
vāṉara makaḷā nīyē
māṇmulai aṭaiya muyaṅki yōyē.
Gedicht 419
uyirkalantu oṉṟiya ceyirtīr kēṇmaip
pirintuṟal aṟiyā viruntu kavavi
nampōl nayavarap puṇarntaṉa
kaṇṭiku maṭavaral puṟaviṉ māvē.
Gedicht 420
poṉṉeṉamalarnta koṉṟai maṇiyeṉat
tēmpaṭu kāyā malarnta toṉṟiyoṭu
naṉṉalam eytiṉai puṟavē niṉṉaik
kāṇiya varutum yāmē
vāḷnutal arivaiyoṭu āynalam paṭarntē.
Gedicht 421
mālai veṇkāḻ kāvalar vīca
naṟumpūm puṟaviṉ oṭuṅkumuyal iriyum
puṉpula nāṭaṉ maṭamakaḷ
nalaṅkiṉar paṇaittōḷ vilaṅkiṉa celavē.
Gedicht 422
kaṭumpari neṭuntērk kālval puravi
neṭuṅkoṭi mullaiyoṭu taḷavamatir utira
viraiyupu kaṭai inām celliṉ
niraivaḷai muṉkai varuntalō ilaḷē.
Gedicht 423
māmalai iṭiyūut taḷīcorin taṉṟē
vāḷnutal pacappac celavayarn taṉaiyē
yāmē nintuṟantu amaiyalam
āymalar uṇkaṇum nīrniṟain taṉavē.
Gedicht 424
puṟavaṇi nāṭaṉ kātal maṭamakaḷ
oṇṇutal pacappa nīceliṉ teṇṇīrp
pōtaviḻ tāmarai aṉṉaniṉ
kātalaṉ putalvaṉ aḻumiṉi mulaikkē
Gedicht 425
puṉpuṟap pēṭai cēval iṉpuṟa
maṉṉar iyavariṉ iraṅkum kāṉam
vallai neṭuntēr kaṭaviṉ
allal arunōy oḻittal emak keḷitē.
Gedicht 426
veṉvēl vēntaṉ aruntoḻil tuṟantiṉi
naṉṉutal yāṉē celaoḻin taṉaṉē
muracupāṭu atira ēvi
aracupaṭak kaṭakkum aruñcamat tāṉē.
Gedicht 427
Redaktion: Die digitale Vorlage enthält eine fehlerhafte tamilische Zeichenfolge; weiterer Abgleich erforderlich.
pēramar malarkkaṇ maṭantai nīyē
kāretir oḻuteṉa viṭalol lāyē
pōruṭai vēntaṉ pācaṟai
vārāṉ avaṉeṉac celavaḻuṅ kiṉaṉē.
Gedicht 428
tērcela aḻuṅkat tiruvil kōli
ārkali eḻili cōrtoṭaṅ kiṉṟē
vēntuviṭu viḻuttoḻil oḻiya
yāntoṭaṅ kiṉṉāl niṉpuran taralē.
Gedicht 429
palliruṅ kūntal pacappu nīviṭiṉ
celvēm tilla yāmē ceṟṟār
velkoṭi araṇam murukkiya
kallā yāṉai ventupakai velaṟkē.
Gedicht 430
neṭumpoṟai micaiya kuṟuṅkāl koṉṟai
aṭarpoṉ eṉṉac cuṭaritaḻ pakarum
kāṉkeḻu nāṭaṉ makaḷō
aḻutal āṉṟiciṉ aḻuṅkuval celavē.
Gedicht 431
naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē
aṇiniṟa irumpoṟai mīmicai
maṇiniṟa uruviṉa tōkaiyum uṭaittē.
Gedicht 432
naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē
cuṭupoṉ aṉṉa koṉṟai cūṭik
kaṭipuku vaṉarpōl maḷḷarum uṭaittē
Gedicht 433
naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē
nīrppaṭa eḻili vīcum
kārppeyaṟku etiriya kāṉamum uṭaittē.
Gedicht 434
naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē
maṟiyuṭai māṇpiṇai ukaḷat
taṇpeyal poḻinta iṉpamum uṭaittē.
Gedicht 435
naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē
nilaṉ aṇi neytal malarap
polaṉaṇi koṉṟaiyum piṭavamum uṭaittē.
Gedicht 436
naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē
naṉpoṉ aṉṉa cuṭariṇark
koṉṟaiyoṭu malarnta kuruntumā ruṭaittē.
Gedicht 437
naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē
ālit taṇmaḻai talaiiya
vāliya malarnta mullaiyum uṭaittē.
Gedicht 438
naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē
paimputal pampū malara
iṉpuṟat taruna paṇpumār uṭaittē.
Gedicht 439
naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē
kuruntak kaṇṇik kōvalar
peruntaṇ nilaiya pākkamum uṭaittē.
Gedicht 440
naṉṟē kātalar ceṉṟa āṟē
taṉpeyal aḷitta poḻutiṉ
oṇcuṭart tōṉṟiyum taḷavamum uṭaittē.
Gedicht 441
aiya āyiṉa ceyyōḷ kaḷavi
kārnāḷ urumoṭu kaiyaṟap pirinteṉa
nōy naṉku ceytaṉ emakkē
yāmuṟu tuyaram avaḷ aṟiyiṉō naṉṟē.
Gedicht 442
Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.
peruñciṉa vēntaṉ aruntoḻil taṇiyiṉ
viruntu naṉi peṟutalum uriyaḷ mātō
iruṇṭu tōṉṟum vicumpiṉuyar nilaiyulakattu
aruntati aṉaiya kaṟpiṉ
kurumpai maṇippūṇ putalvaṉ tāyē
Gedicht 443
naṉicēttu eṉṉātu naltēr ēṟicceṉṟu
ilaṅku nilaviṉ iḷampiṟai pōlak
kāṇkuvam tilavaḷ kaviṉpeṟu cuṭarnutal
viṇṇuyar araṇpala veḷaviya
maṇṇuṟu muraciṉ vēntutoḻil viṭiṉē.
Gedicht 444
peruntōḷ maṭavaral kāṇkuvem tilla
nīṇmatil araṇam pāynteṉat toṭipiḷantu
vainnuti maḻukiya taṭaṅkōṭṭu yāṉai
veṉvēl vēntaṉ pakaitaṇintu
iṉṉum taṉṉāṭṭu muṉṉutal peṟiṉē.
Gedicht 445
pukaḻcāl ciṟappiṉ kātali pulampat
turāntuvan taṉaiyē aruntoḻil kaṭṭūr
nallēṟu taḻīi nākupeyar kālai
uḷlūtoṟum kaliḻum neñcam
vallē emmaiyum varaviḻain taṉaiyē.
Gedicht 446
mullai nāṟum kūntal kamḻkoḷa
nalla kāṇkuva māa yōyē
pācaṟai aruntoḻil utavinam
kātalnaṉ ṉāṭṭup pōtarum poḻutē.
Gedicht 447
piṇivīṭu peṟuka maṉṉavaṉ toḻilē
paṉivaḷar taḷaviṉ ciralvāyc cemmukai
yāṭu ciṟaivaṇṭu aḻippap
pāṭal cāṉṟa kāṇkamvāḷ nutalē.
Gedicht 448
taḻaṅkural muracam kālai iyampak
kaṭuñciṉa vēntaṉ toḻil etirn taṉaṉē.
mellaval maruṅkiṉ mullai pūppap
poṅkupeyal kaṉaituḷi kār etirn taṉṟē
añcil ōtiyai uḷlutoṟum
tuñcātu alamaral nāmetirn taṉamē.
Gedicht 449
murampukaṇ uṭaiyat tiriyum tikiriyoṭu
paṇainilai muṉaiiya vayamāp puṇarntu
tiṇṇitiṉ māṇṭaṉṟu tērē
oḷnutal kāṇkuvam vēntuviṉai muṭiṉē.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 450
muracumāṟu iraṭṭum aruntoḻil pakaitaṇintu
nāṭumuṉ ṉiyarō pīṭukeḻa vēntaṉ
veyya uyirkku nōytaṇiyac
ceyyōḷ ilamualaip paṭīiyareṉ kaṇṇē.
Gedicht 451
kārcey kālaiyoṭu kaiyaṟp pirintōr
tērtaru viruntil tavirkutal yāvatu
māṟṟarun tāṉai nōkki
āṟṟavum iruttal vēntaṉatu toḻilē.
Gedicht 452
vaṟnta ñālam taḷirppa vīcik
kaṟṅkural eḻili kārcey taṉṟē
pakaiveṅ kātalar tiṟaitaru muyaṟci
meltōḷ āykaviṉ maṟaiyap
poṉpuṉai pīrattu alarcey taṉṟē.
Gedicht 453
avaltoṟum tērai teviṭṭa micaitoṟum
veṅkural puḷḷiṉam olippa utukkāṇ
kārtoṭaṅ kiṉṟāl kālai ataṉāl
nīrtoṭaṅ kiṉavāl neṭuṅkaṇavar
tērtoṭaṅ kiṉṟāl namvayi nāṉē.
Gedicht 454
taḷaviṉ paiṅkoṭi taḻīip paiyeṉa
nilaviṉ aṉṉa nērumpu pēṇik
kārnayntu eytum mullai avar
tērnayantu uṟaiyum eṉ māmaik kaviṉē.
Gedicht 455
aracupakai taṇiya muracupaṭac ciṉai i
ārkural eḻili kārtoṭaṅ kiṉṟē
aḷiyavō aḷiya tāmēe oḷipacantu
miṉṉiḻai ñekiḻac cāayt
toṉṉalam iḻanta eṉ taṭamel tōḷē.
Gedicht 456
uḷḷār kollō tōḻi veḷḷitaḻp
pakalmati uruvail pakaṉṟai māmalar
veṇkoṭi īṅkai paimputal aṇiyum
arumpaṉi aḷai iya kūtir
oruṅkivaṇ uṟaital teḷintakaṉ ṟōrē.
Gedicht 457
peypaṉ naliya uytalcel lātu
kurukiṉam naralum pirivaruṅ kālait
thuṟantamai kallār kātalar
maṟantamai kallātu eṉ maṭaṅkeḻu neñcē.
Gedicht 458
tuṇarkkāyk koṉṟaik kuḻaṟpaḻam ūḻttaṉ
atirperyrkku etiriya citarkoḷ taṇmalar
pāṇar perumakaṉ pirinteṉa
māṇnalam iḻantaeṉ kaṇpōṉ ṟaṉavē.
Gedicht 459
meliṟaip paṇaittōḷ pacalai tīrap
pullavum iyaivatu kollō pullār
araṇka ṭanta cīrkeḻu tāṉai
velpōr vēntaṉoṭu ceṉṟā
nalvaya lūraṉ naṟuntaṇ mārpē.
Gedicht 460
peru ñciṉa veṉntaṉum pācaṟai muṉiyāṉ
iruṅkali veṟpaṉ tūtum tōṉṟā
tatai ilai vāḻai muḻumutal acaiya
iṉṉā vāṭaiyum alaikkum
eṉāku vaṉkol aḷiyeṉ yāṉē.
Gedicht 461
vāṉpicirk karuviyiṉ piṭavumukai takaiyak
kāṉpicir kaṟpak kārtoṭaṅ kiṉṟē
iṉaiyal vāḻi tōḻi eṉaiyatūum
niṉtuṟantu amaikuvar allar
veṟṟi vēntaṉ pācaṟai yōrē.
Gedicht 462
etila peymmaḻai kāreṉa mayaṅkiya
pētaiyam koṉṟaik kōtainilai nōkki
evaṉiṉi maṭantainiṉ kaliḻvē niṉvayiṉ
takaiyeḻil vāṭṭunar allar
mukaiyaviḻ puṟavuiṉ nāṭiṟan tōrē.
Gedicht 463
putaṉmicai naṟumalar kaviṉpeṟat toṭariniṉ
nalamiku kūntal takaikoḷap puṉaiya
vārātu amaiyalō ilarē nērār
nāṭupaṭu naṉkalam tarīiyar
nīṭiṉar tōḻinam kāta lōrē.
Gedicht 464
kaṇṇeṉak karuviḷai malarap poṉṉeṉa
ivarkoṭip pīram irumputal malarum
aṟciram maṟakkunar allarniṉ
naltōḷ maruvaraṟku ulamaru vōrē.
Gedicht 465
nīriruvu aṉṉa nimirpari neṭuntēr
kārcey kāṉam piṟpaṭak kanaṭaii
mayaṅku malar akalam nīiṉitu muyaṅka
varuvar vāḻi tōḻi
ceruvem kurucil taṇintaṉaṉ pakaiyē.
Gedicht 466
vēntuviṭu viḻuttoḻil eyti ēntukōṭṭu
aṇṇal yāṉai aracuviṭuttu iṉiyē
eṇṇiya nāḷakam varutal peṇṇiyal
kāmar cuṭarnutal viḷaṅkum
tēmoḻi arivai teḷinticiṉ yāṉē.
Gedicht 467
puṉaiiḻai nekiḻac cāay nontunontu
iṉaiyal vāḻiyō ikuḷai viṉaivayiṉ
ceṉṟōr nīṭiṉar periteṉat taṅkātu
nammiṉum viraiyum eṉpa
vemmuraṇ yāṉai viṟalpōr vēntē.
Gedicht 468
varinuṇal kaṟaṅkat tērai teviṭṭak
kārtoṭaṅ kiṉṟē kālai iṉiniṉ
nēriṟai paṇaittōṭku ārvirun tāka
varuvar iṉṟunam kāta lōrē.
Gedicht 469
paintiṉai uṇaṅkal cempūḻ kavarum
vaṉpula nāṭaṉ tarīiya valaṉērppu
amkaṇ iruvicumpu atira ēṟoṭu
peyaltoṭaṅ kiṉṟē vāṉam
kāṇkuvam vammō pūṅka ṇōyē.
Gedicht 470
irunilam kuḷirppa vīci alkalum
arumpaṉi aḷai iya aṟcirak kālai
uḷḷār kātala rāyiṉ oḷḷiḻai
ciṟappoṭu viḷaṅkiya kāṭci
maṟakka viṭumōniṉ māmaik kaviṉē.
Gedicht 471
evvaḷai nekiḻa mēṉi vāṭap
pallital ūṇkaṇ paṉi alaik kalaṅkat
tuṟantōṉ maṉṟa maṟaṅkeḻu kurucil
atumaṟṟu uṇrntaṉai pōlāy
iṉṉum varuti eṉavar takavē.
Gedicht 472
kaival cīṟiyāḻ pāṇa numarē
ceyta paruvam vantuniṉ ṟatuvē
emmiṉ uṇarā rāyiṉum tamvayiṉ
poypaṭu kiḷavi nāṇalum
eyyār ākutal nōkō yāṉē.
Gedicht 473
palarpukaḻ cirappiṉnum kurucil uḷḷic
celavunī nayṉataṉai yāyiṉ maṉṟa
iṉṉā arumpaṭar emvayiṉ ceyta
poyva lāḷar pōlak
kaival pāṇaem maṟāvā tīmē.
Gedicht 474
maiyaṟu cuṭarnutal viḷaṅkak kaṟuttōr
ceyyaraṇ citaitta cerumiku tāṉaiyoṭu
katampari neṭuṭntēr atarpaṭak kaṭaiic
ceṉṟavart tarukuval eṉṉum
naṉṟāl amma pāṇaṉatu aṟivē.
Gedicht 475
noṭinilai kalaṅka vāṭiya tōḷum
vaṭinalaṉ iḻantaeṉ kaṇṇum nōkkip
peritupulam piṇaṉē cīṟiyāḻp pāṇaṉ
emvem kātaloṭu pirintōr
tammōṉ pōlāṉ pēraṉ piṉaṉē.
Gedicht 476
karuvi vāṉam kārciṟant ārppa
paruvam ceytaṉa paiṅkoṭi mullai
pallāṉ kōvalar paṭalaik kūṭṭum
aṉpuil mālaiyum uṭaittō
vaṉpuṟai pāṇa avarceṉṟa nāṭē.
Gedicht 477
paṉimalar neṭuṅkaṇ pacalai pāyat
tuṉimalar tuyaramoṭu arumpaṭar uḻappōḷ
kaiyaṟu neñciṟku uyavuttuṇai yākac
ciṟuvarait taṅkuvai yāyiṉ
kāṇkuvai maṉāl pāṇaem tērē.
Gedicht 478
nīṭiṉam eṉṟu koṭumai tūṟṟi
vāṭiya nutala ḷākip piṟituniṉaintu
yāmvem kātali nōymikac cāayc
colliyatu uraimati nīyē
mullai nalyāḻp pāṇamaṟṟu emakkē.
Gedicht 479
collumati māṇa collutōṟu iṉiya
nāṭiṭai vilaṅkiya emvayiṉ nāḷtoṟum
arumpaṉi kalanta aruḷil vāṭai
taṉimai eḷḷum poḻutil
paṉimalark kaṇṇi kūṟiyatu emakkē.
Gedicht 480
niṉakkuyām pāṇarum allēm emakku
nīyum kurucilai yallai mātō
niṉvem kātali taṉimaṉaip pulampi
īritaḻ uṇkaṇ ukutta
pūcal kēṭṭu maruḷā tōyē.
Gedicht 481
cāyiṟaip paṇaittōḷ avvari alkul
cēyiḻai mātarai uḷḷi nōyviṭa
muḷ iṭṭu ūrmati valavaniṉ
puṉiyal kalimāp pūṇṭa tērē.
Gedicht 482
teriyiḻai arivaikkup peruvirun tāka
valviraittu kaṭavumati pākaveḷvēl
veṉṟaṭu tāṉai vēntaṉoṭu
nāḷiṭaic cēppiṉ ūḻiyiṉ neṭitē.
Gedicht 483
āṟuvaṉappu eyta alartā yiṉavē
vēntuviṭ ṭaṉaṉē māvirain taṉavē
muṉṉuṟak kaṭavumati pāka
naṉṉutal arivai taṉṉalam peṟavē.
Gedicht 484
vēṉil nīṅkak kārmaḻai talaiik
kāṭukaviṉ koṇṭaṉṟu poḻutu pāṭuciṟantu
kaṭiyak kaṭavumati pāka
neṭiya nīṭiṉam nēriḻai maṟantē.
Gedicht 485
arumpaṭar avalam avaḷum tīrap
peruntōḷ nalamvara yāmum muyaṅka
ēmati valava tērē
māruṇṭu ukaḷum malaraṇip puṟavē.
Gedicht 486
perumpuṉ mālai āṉatu niṉaii
arumpaṭar uḻaittal yāvatu eṉṟum
pulli āṟṟāp puraiyōḷ kāṇa
vaṉputerintu ūrmati valavaniṉ
puḷḷiyal kalaimāp pūṇṭatērē.
Gedicht 487
itumaṉ pirintōr uḷḷum poḻutē
ceṟitoṭi uḷḷam uvappa
matiyuṭai valava ēmati tērē.
Gedicht 488
karuvi vāṉam peyal toṭaṅkiṉṟē
peruviṟal kātali karutum poḻutē
viriuḷai naṉmāp pūṭṭip
paruvaral tīrak kaṭavumati tēre.
Gedicht 489
amcirai vaṇṭiṉ ariyiṉam moyppa
meṇpula mullai malarummālaip
paiyuḷ neñciṉ taiyal uvappa
nuṇpuri vaṇkayiṟu iyakkiniṉ
vaṇpari neṭuntēr kaṭavumati viraintē.
Gedicht 490
amtīm kiḷavi tāṉtara emvayiṉ
vantaṉṟu mātō kārē āvayiṉ
āyttoṭi arumpaṭar tīra
āymaṇi neṭuntēr kaṭavumati viraintē.
Gedicht 491
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kāretir kālaiyām ōviṉṟu naliya
nontunontu uyavum uḷḷamoṭu
vamtaṉem maṭantainiṉ ērtara viraintē.
Gedicht 492
niṉṉē pōlum maññai ālaniṉ
naṉṉutal nāṟum mullai malara
niṉṉē pōla māmaruṇṭu nōkka
niṉṉē uḷḷi vantaṉeṉ
nṉṉutal arivai kāriṉum viraintē.
Gedicht 493
ēṟumutaṇ ciṟappa ēṟetir iraṅka
mātar māṉpiṇai maṟiyoṭu maṟukak
kārtoṭaṅ kiṉṟē kālai
nēriṟai muṉkainiṉ uḷḷiyām varavē.
Gedicht 494
vaṇṭutātu ūtat tērai teviṭṭat
taṇkamaḻ puṟaviṉ mullia malara
iṉpuṟut taṉṟu poḻutē
niṉkuṟai vāyttaṉam tirkiṉip paṭarē.
Gedicht 495
cennnila maruṅkiṉ palmalar tāayp
pulamtīrntu iṉiya vāyiṉa puṟavē
piṉṉiruṅ kūntal naṉṉalam puṉaiya
uḷḷutoṟum kaviḻum neñcamoṭu
muḷeyiṟṟu arivaiyām vanta āṟē.
Gedicht 496
māputal cēra varaku iṇar ciṟappa
māmali pulampak kārkalittu alaippap
pēramarkkaṇṇi niṉpirintu uṟainar
tōḷtuṇai yāka vantaṉar
pōtuaviḻ kūntalum pūvirum pukavē.
Gedicht 497
kuṟumpal kōtai koṉṟai malara
neṭuñcem puṟṟam īyal pakara
māpaci maṟuppak kārtoṭaṅ kiṉṟē
pēriyal arivainiṉ uḷḷip
pōrvem kurucil vanta māṟē.
Gedicht 498
tōḷkaviṉ eytiṉa toṭinilai niṉṟaṉa
nīḷvari neṭuṅkaṇ vāḷvaṉappu uṟṟaṉa
vēntukōṭṭu yāṉai vēntutoḻil viṭṭeṉa
viraicelal neṭuntēr kaṭaii
varaiyaka nāṭaṉ vanta māṟē.
Gedicht 499
piṭavam malarat taḷavam naṉaiyak
kārkaviṉ koṇṭa kāṉam kāṇiṉ
varuntuvaḷ periteṉa arumtoḻiṟku akalātu
vantaṉar ālnam kātalar
amtīm kiḷaviniṉ āynalam koṇṭē.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 500
koṉṟaip pūviṉ pacanta uṇkaṇ
kuṉṟaka neṭuñcuṉaik kuvaḷai pōlat
tolkaviṉ peṟṟaṉa ivaṭkē velpōr
viyaṉneṭum pācaṟai nīṭiya
vayamāṉ tōṉṟalnī vanta māṟē.
Tamilischer Text in tamilischer Schrift
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Eingangsverehrung
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நீலமேனி வாலிழை பாகத்து
ஒருவன் இருதாள் நிழற்கீழ்
மூவகை உலகும் முகிழ்த்தன முறையே.
Marutam – Ackerland: Gedichte 1–100
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 1
வாழி ஆதன் வாழி அவினி
நெற்பல பொலிக பொன்பெரிது சிறக்க
எனவேட் டோ ளே யாயே யாமே
நனைய காஞ்சிச் சினைய சிறுமீன்
யாணர் ஊரன் வாழ்க
பாணனும் வாழ்க எனவேட் டேமே.
Gedicht 2
வாழி ஆதன் வாழி அவினி
விளைக வயலே வருக இரவலர்
எனவேட் டோ ளே யாயே யாமே
பல்லிதல் நீலமொடு நெய்தல் நிகர்க்கும்
தண்துறை யூரன் கேண்மை
வழிவ்ழிச் சிறக்க எனவேட் டேமே.
Gedicht 3
வாழி ஆதன் வாழி அவினி
பால்பல ஊறுக பகடுபல சிறக்க
எனவேட் டோ ளே யாயே யாமே
வித்திய உழவர் நெல்லோடு பெயரும்
பூக்கஞு லூரன் தன்மனை
வாழ்க்கை பொலிக என்வேட் டேமே.
Gedicht 4
வாழி ஆதன் வாழி அவினி
பகைவர்புல் ஆர்க பார்ப்பார் ஓதுக
எனவேட் டோ ளே யாயே யாமே
பூத்த கரும்பிற்காய்த்த நெல்லிற்
கழனி யூரன் மார்பு
பழன் மாகற்க எனவேட் டேமே.
Gedicht 5
வாழி ஆதன் வாழி அவினி
பசியில் ஆகுக பிணீகேன் நீங்குக
எனவேட் டோ ளே யாயே யாமே
முதலை போத்து முழுமீன் ஆரும்
தண்துறை யூரன் தேரேம்
முன்கடை நிற்க எனவேட் டேமே.
Gedicht 6
வாழி ஆதன் வாழி அவினி
வேந்துபகை தணிக யாண்டுபல நந்துக
எனவேட் டோ ளே யாயே யாமே
மல்ர்ந்த பொய்கை முகைந்த தாமரைத்
தண்துறை யூரண் வரைக
எந்தையும் கொடுக்க எனவேட் டேமே.
Gedicht 7
வாழி ஆதன் வாழி அவினி
அறநனி சிறக்க அல்லது கெடுக
என வேட்டோ ளே யாயே யாமே
உளை மருதத்துக்கி கிளைக்குரு
தண்துறை யூரன் தன்னூர்க்
கொண்டனன் செல்க எனவேட் டேமே.
Gedicht 8
வாழி ஆதன் வாழி அவினி
அரசுமுறை செய்க களவில் லாகுக
எனவேட் டோ ளே யாயே யாமே
அலங்குசினை மாஅத்து அணிமயில் இருக்கும்
புக்கஞல் ஊரன் சுளீவண்
வாய்ப்ப தாக எனவேட்டோ மே.
Gedicht 9
வாழி ஆதன்வாழி அவினி
நன்றுபெரிது சிறக்க தீதில் ஆகுக
என வேட் டோ ளே யாயே யாமே
கயலார் நாரை போர்வின் சேக்கும்
தண்துறை யூரன் கேண்மை
அம்பல் ஆகற்க எனவேட் டேமே.
Gedicht 10
வாழி ஆதன் வாழி அவினி
மாரி வாய்க்க வளநனி சிறக்க
எனவேட் டோ ளே யாயே யாமே
பூத்த மாஅத்துப் புலாலஞ் சிறுமீன்
தண்துறை யூரன் தன்னோடு
கொண்டனன் செல்க எனவேட் டேமே.
Gedicht 11
மனைநடு வயலை வேழஞ் சுற்றும்
துறைகேழ் ஊரன் கொடுமை நாணி
நல்லன் என்றும் யாமே
அல்லன் என்னுமென் தடமென் தோளே.
Gedicht 12
கரைசேர் வேழம் கரும்பிற் பூக்கும்
துறைகேழ் ஊரன் கொடுமை நன்றும்
ஆற்றுக தில்ல யாமே
தோற்கதில்லஎன் தடமென் தோளே.
Gedicht 13
பரியுடை நன்மான் பொங்குளை யன்ன
வடகரை வேழம் வெண்பூப் பகரும்
தண்துறை யூரண் பெண்டிர்
துஞ்சூர் யாமத்துந் துயலறி யலரே
Gedicht 14
கொடிப்பூ வேழம் தீண்டி அயல
வடுக்கொண் மாஅத்து வண்தளிர் நுடங்கும்
மணித்துறை வீரன் மார்பே
பனித்துயில் செய்யும் இன்சா யற்றே.
Gedicht 15
மண்லாடு மலிர்நிறை விரும்பிய ஒண்தழைப்
புனலாடு மகளிர்க்குப் புணர்துணை உதவும்
வேழ மூதூர் ஊரன்
ஊரன் ஆயினும் ஊரனல் லன்னே.
Gedicht 16
ஓங்குபூ வேழத்துத் தூம்புடைத் திரள்கால்
சிறுதொழு மகளிர் அஞ்சனம் பெய்யும்
பூக்கஞல் ஊரனை யுள்ளிப்
பூப்போல் உண்கண் பொன்போர்த் தனவே.
Gedicht 17
புதன்மிசை நுடங்கும் வேழ வெண்பூ
விசும்பாடு குருகின் தன்றும் ஊரன்
புதுவோர் மேவலன் ஆகலின்
வறிதா கின்றுஎன் மடங்கெழு நெஞ்சே.
Gedicht 18
இருஞ்சா யன்ன செருந்தியொடு வேழம்
கரும்பின் அலம்ரும் கழனி ஊரன்
பொருந்து மல ரன்னஎன் கண்ணழப்
பிரிந்தனன் அல்லனோ பிரியலென் என்றே.
Gedicht 19
எக்கர் மாஅத்துப் புதுப்பூம் பெருஞ்சினை
புணர்ந்தோர் மெய்ம்மணங்க் கமழும் தண்பொழில்
வேழவெண்பூ வெள்ளுகை சீக்கும்
ஊரன் ஆகலின் கலங்கி
மாரி மலரின் கண்பனி யுகுமே.
Gedicht 20
அறுசில் கால அஞ்சிறைத் தும்பி
நூற்றிதழ்த் தாமரைப் பூச்சினை சீக்கும்
காம்புகண் டன்ன தூம்புடை வேழத்துத்
துறைநணி யூரனை உள்ளியென்
இறையேர் எல்வளை நெகிழ்புஓ டும்மே.
Gedicht 21
முள்ளி நீடிய முதுநீர் அடைகரைப்
புள்ளிக் கள்வன் ஆம்பல் அறுக்கும்
தண்டுறை ய்ய்ரன் தளிப்பவும்
உண்கண் பசப்பது எவன்கொல் அன்னாய்
Gedicht 22
அள்ளல் ஆடிய புள்ளிக் கள்வன்
முள்ளி வேரளைச் செல்லும் ஊரன்
நல்லசொல்லி மணந்துஇனி
நீயேன் என்றது எவன்கொல் அன்னாய்
Gedicht 23
முள்ளி வேரளைக் கள்வன் ஆட்டிப்
பூக்குற்று எய்திய புனல் அணி யூரன்
தேற்றஞ் செய்துநப் புணர்ந்தினித்
தாக்கணங்கு ஆவ தெவன்கொல் அன்னாய்.
Gedicht 24
தாய்சாப் பிறக்கும் புள்ளிக் கள்வனொடு
பிள்லை தன்னும் முதலைத்து அவனூர்
எய்தினன் அகின்று கொல்லோ மகிழ்நன்
பொலந்தொடி தெளிர்ப்ப முயங்கியவர்
நலங்கொண்டு துறப்பது எவன்கொல் அன்னாய்.
Gedicht 25
அயல்புறந் தந்த புனிற்றுவளர் பைங்காய்
வயலைச் செங்கொடி கள்வன் அறுக்கும்
கழனி யூரன் மார்புபலர்க்கு
இழைநெகிழ் செல்லல் ஆகும் அன்னாய்.
Gedicht 26
கரந்தைஅம் செறுவில் துணைதுறந்து கள்வன்
வள்ளை மென்கால் அறுக்கும் ஊரன்
எம்மும் பிறரும் அறியான்
இன்னன் ஆவது எவன்கொல் அன்னாய்.
Gedicht 27
செந்நெலம் செறுவில் கதிகொண்டு கள்வன்
தண்அக மண் அளைச் செல்லும் ஊரற்கு
எவ்வளை நெகிழ சாஅய்
அல்லல் உழப்பது எவன்கொல் அன்னாய்.
Gedicht 28
உண்துறை அணங்கிவள் உறைநோய் ஆயின்
தண்சேறு கள்வன் வரிக்கும் ஊரற்கு
ஒண்டொடி நெகிழச் சாஅய்
மெந்தோள் பசப்பது எவன்கொல் அன்னாய்.
Gedicht 29
மாரி கடிகொளக் காவலர் கடுக
வித்திய வென்முளை கள்வன் அறுக்கும்
கழனி ஊரன் மார்புற மரீஇத்
திதலை அல்குல் நின்மகள்
பசலை கொள்வது எவன்கொல் அன்னாய்.
Gedicht 30
வேப்புநனை யன்ன நெடுங்கள் கள்வன்
தண்அக மண்அளை நிறைய நெல்லின்
இரும்பூ உறைக்கும் ஊரற்குஇவள்
பெருங்கவின் இழப்பது எவன்கொல் அன்னாய்.
Gedicht 31
அம்ம வாழி தோழி மகிழ்நன்
கடனன்று என்னும் கொல்லோ
நம்மூர் முடமுதிர் மருதத்துப் பெருந்துறை
உடனாடு ஆயமோடு உற்ற சூளே.
Gedicht 32
அம்ம வாழி தோழி மகிழ்நன்
ஒருநாள் நம்மில் வந்ததற்கு எழுநாள்
அழுப என்பஅவன் பெண்டிர்
தீயுறு மெழுகின் ஞெகிழ்வனர் விரைந்தே.
Gedicht 33
அம்ம வாழி தோழி மகிழ்நன்
மருதுயர்ந்து ஓங்கிய விரிபூம் பெருந்துறைப்
பெண்டிரோடு ஆடும் என்பதன்
தண்தார் அகலம் தலைத்தலைக் கொளவே.
Gedicht 34
அம்ம வாழி தோழி நம்மூர்ப்
பொய்கைப் பூத்த புழற்கால் ஆம்பல்
தாதுஏர் வண்ணம் கொண்டன
ஏதி லாளற்குப் பசந்தஎன் கண்ணே.
Gedicht 35
அம்ம வாழி தோழி நம்மூர்ப்
பொய்கை ஆம்பல் நார்உரி மென்கால்
நிறத்தினும் நிழற்றுதல் மன்னே
இனிப்பசந் தன்றுஎன் மாமைக் கவினே.
Gedicht 36
அம்ம வாழி தோழி யூரன்
நம்மறந்து அமைகுவன் ஆயின் நாம்மறந்து
உள்ளாது அமைதலும் அமைகுவம் மன்னே
கயலெனக் கருதிய் உண்கண்
பசலைக்கு ஒல்கா ஆகுதல் பெறினே.
Gedicht 37
அம்ம வாழி தோழி மகிழ்நன்
நயந்தோர் உண்கண் பசந்துபனி மல்க
வல்லன் வல்லன் பொய்த்தல்
தேற்றான் உற்ற சூள்வாய்த் தல்லெ
Gedicht 38
அம்ம வாழி தோழி மகிநன்
தன்சொல் உணர்ந்தோர் அறியலன் என்றும்
தந்தளிர் வெளவும் மேனி
ஒள்தோடி முன்கை யாம்அழப் பிரிந்தே.
Gedicht 39
அம்ம வாழி தோழி யூரன்
வெம்முலை யடைய முயங்கி நம்வயின்
திருந்திழைப் பணைத்தோள் ஞெகிழப்
பிரிந்தனன் ஆயினும் பிரியலன் மன்னே.
Gedicht 40
அம்ம வாழி தோழி மகிநன்
ஒள்தொடி முன்கை யாம் அழப் பிரிந்துதன்
பெண்டிர் ஊர் இறை கொண்டனன் என்ப
கெண்டை பாய்தர அவிழ்ந்த
வண்டுபிணி ஆம்பல் நாடுகிழ வோனே.
Gedicht 41
தன்பார்ப்புத் தின்னும் அன்புஇல் முதலையொடு
வெண்பூம் பொய்கைத்து அவனூர்என்ப அதனால்
தன்சொல் உணர்ந்தோர் மேனி
பொன்போல் செய்யும் ஊர்கிழ வோனே.
Gedicht 42
மகிழ்மிகச் சிறப்ப மயங்கினள் கொலோ
யாணர் ஊரநின் மானிழை யரிவை
காவிரி மலிர்நிறை யன்னநின்
மார்புநனி விலக்கல் தொடங்கி யோளே.
Gedicht 43
அம்பணத் தன்ன யாமை யேறிச்
செம்பின் அன்ன பார்ப்புப் பலதுஞ்சும்
யாணர் ஊர நின்னினும்
பாணன் பொய்யன் பல்சூ ளினனே.
Gedicht 44
தீம்பெரும் பொய்கை யாமை இளம்பார்ப்புத்
தாய்முகம் நோக்கி வளர்ந்திசின் ஆஅங்கு
அதுவே ஐயநின் மார்பே
அறிந்தனை ஒழுகுமதி அறனுமார் அதுவே.
Gedicht 45
கூதிர் ஆயின் தன்கலிழ் தந்து
வேனில் ஆயின் மணிநிறங் கொள்ளும்
யாறுஅணிந் தன்றுநின் ஊரே
பச்ப்பணிந் தனவால் மகிழ்நஎன் கண்ணே.
Gedicht 46
நினக்கே அன்றுஅஃது எமக்குமார் இனிதே
நின்மார்பு நய்ந்த நன்னுதல் அரிவை
வேண்டிய குறிப்பினை யாகி
ஈண்டுநீ அருளாது ஆண்டுறை தல்லே.
Gedicht 47
முள்ளெயிற்றுப் பாண்மகள் இன்கெடிறு சொரிந்த
அகன்பெரு வட்டி நிறைய மனையோள்
அரிகால் பெரும்பயறு நிறைக்கும் ஊர
மாணிமழை ஆயம் அறியும்நின்
பாணன் போலப் பலபொய்த் தல்லே.
Gedicht 48
வலைவல் பாண்மகன் வாலெயிற்று மடமகள்
வராஅல் அஒரிந்த வட்டியுள் மனையோள்
யாண்டுகழி வெண்ணெல் நிறைக்கும் ஊர
வேண்டேம் பெருமநின் பரத்தை
யாண்டுச் செய்குறியோடு ஈண்டுநீ வரவே.
Gedicht 49
அஞ்சில் ஓதி அசைநடைப் பாண்மகள்
சில்மீன் சொரிந்து பல்நெல் பெறூஉம்
யாணர் ஊரநின் பாண்மகன்
யார்நலம் சிதயப் பொய்க்குமோ இனியே.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 50
துணையோர் செல்வமும் யாமும் வருந்துதும்
வஞ்சி ஓங்கிய யாணர் ஊர
தஞ்சம் அருளாய் நீயேநின்
நெஞ்சம் பெற்ற இவளுமார் அழுமே.
Gedicht 51
நீருறை கோழி நீலச் சேவல்
கூருகிர்ப் பேடை வயாஅம் ஊர
புளிங்காய் வேட்கைத்து அன்றுநின்
மலர்ந்த மார்பிவள் வயாஅ நோய்க்கே
Gedicht 52
வயலைச் செங்கொடிப் பிணையல் தைஇச்
செவ்விரல் சிவந்த சேயரி மழைக்கண்
செவ்வாய்க் குறுமகள் இனைய
எவ்வாய் முன்னின்று மகிழ்நநின் தேரே.
Gedicht 53
துறைஎவன் அணங்கும் யாம்உற்ற நோயே
சிறையழி புதுப்புனல் பாய்ந்தெனக் கலங்கிக்
கழனித் தாமரை மலரும்
பழன ஊர நீயுற்ற சூளே.
Gedicht 54
திண்தேர்த் தென்னவன் நல்நாட்டு உள்ளதை
வேனில் ஆயினும் தண்புனல் ஒழுகும்
தேனூர் அன்ன இவள் தெரிவளை நெகிழ
ஊரின் ஊரனை நீதர வந்த
பஞ்சாய்க் கோதை மகளிர்க்கு
அஞ்சுவல் அம்ம அம்முறை வரினே.
Gedicht 55
கரும்பின் எந்திரம் களிறெதிர் பிளிற்ரும்
தேர்வண் கோமான் தேனூர் அன்னஇவள்
நல்லணி நயந்துநீ துறத்தலின்
பல்லோர் அறியப் பசந்தன்று நுதலே.
Gedicht 56
பகல்கொள் விளக்கோடு இராநாள் அறியா
வெல்போர்ச் சோழர் ஆமூர் அன்ன இவள்
நலம்பெறு சுடர்நுதல் தேம்ப
எவன்பயம் செய்யும்நீ தேற்றிய மொழியே.
Gedicht 57
பகலின் தோன்றும் பல்கதிர்த் தீயின்
ஆம்பல் அம் செறுவின் தேனூர் அன்ன
இவள் நலம் புலம்பப் பிரிய
அனைநலம் உடையளோ மகிழ்நநின் பெண்டே.
Gedicht 58
விண்டு அன்ன வெண்ணெல் போர்வின்
கைவண் விராஅன் இருப்பை அன்ன
இவள் அணங்கு உற்றனை போறி
பிறர்க்கு மனையையால் வாழி நீயே.
Gedicht 59
கேட்சின் வாழியோ மகிழ்ந ஆற்றுற
மையல் நெஞ்சிற்கு எவ்வம் தீர
நினக்குமருந் தாகிய யான்இனி
இவட்குமருந்து அன்மை நோம்என் நெஞ்சே.
Gedicht 60
பழனக் கம்புள் பயிர்ப்பெடை அகவும்
கழனியுரநின் மொழிவல் என்றும்
துங்சுமனை நெடுநகர் வருதி
அஞ்சா யோஇவள் தந்தைகை வேலே.
Gedicht 61
நறுவடி மாஅத்து விளைந்துகு தீப்பழம்
நெடுநீர்ப் பொய்கைத் துடுமென விழூஉம்
கைவண்மத்தி கழாஅர் அன்ன
நல்லோர் நல்லோர் நாடி
வதுவை அயர விரும்புதி நீயே.
Gedicht 62
இந்திர விழவின் பூவின் அன்ன
புந்தலைப் பேடை வரிநிழல் அகவும்
இவ்வூர் மங்கையர்த் தொகுத்துஇனி
எவ்வூர் நின்றன்று மகிழ்நநின் தேரே.
Gedicht 63
பொய்கைப் பள்ளிப் புலவுநாறு நீர்நாய்
வாளை நாளிரை பெறூஉம் ஊர
எம்நலம் தொலைவ தாயினும்
துன்னலம் பெருமபிறர்த் தோய்ந்த மார்பே.
Gedicht 64
அலமரல் ஆயமோடு அமர்துணை தழீஇ
நலமிகு புதுப்புனல் ஆடக் கண்டோ ர்
ஒருவரும் இருவரும் அல்லர்
பலரே தெய்யஎம் மறையா தீமே.
Gedicht 65
கரும்புநடு பாத்தியில் கலித்த ஆம்பல்
சுரும்புபசி களையும் பெரும்புன லூர
புதல்வனை ஈன்றஎம் மேனி
முயங்கன்மோ தெய்யநின் மார்புசிதைப் பதுவே.
Gedicht 66
உடலினேன் அல்லேன் பொய்யாது உரைமோ
யாரவள் மகிழ்ந தானே தேரொடு
தளர்நடைப் பதல்வனை யுள்ளிநின்
வளவமனை வருதலும் வெளவி யோனே.
Gedicht 67
மடவள் அம்மநீ இனிக்கொண்டோ ளே
தன்னொடு நிகரா என்னொடு நிகரிப்
பெருநலம் தருக்கும் என்ப விரிமலர்த்
தாதுண் வண்டினும் பலரே
ஓதி ஒண்ணுதல் பசப்பித் தோரே.
Gedicht 68
கன்னி விடியல் கணக்கால் ஆம்பல்
தாமரை போல மலரும் ஊர
பேணா ளோநின் பெண்டே
யாந்தன் அடங்கவும் தான்அடங் கலளே.
Gedicht 69
கண்டனெம் அல்லமோ மகிழ்நநின் பெண்டே
பலராடு பெருந்துரை மலரொடு வந்த
தண்புனல் வண்டல் உய்த்தென
உண்கண் சிவப்ப அழுதுநின் றோளே.
Gedicht 70
பழனப் பன்மீன் அருந்த நாரை
கழனி மருதின் சென்னிச் சேக்கும்
மாநீர்ப் பொய்கை யாணர் ஊர
தூயர் நறியர்நின் பெண்டிர்
பேஎய் அனையம்யாம் சேய்பயந் தனமே.
Gedicht 71
சூதார் குறுந்தொடிச் சூரமை நுடக்கத்து
நின்வெங் காதலி தழீஇ நெருநை
ஆடினை என்ப புனலே அலரே
மறைத்தல் ஒல்லுமோ மகிழ்ந
புதைத்தல் ஒல்லுமோ ஞாயிற்றது ஒளியே.
Gedicht 72
வயல்மலர் ஆம்பல் கயில்அமை நுடங்குதலைத்
திதலை அல்குல் துயல்வரும் கூந்தல்
குவளை உண்கன் ஏஎர் மெல்லியல்
மலரார் மலிர்நிறை வந்தெனப்
புனலாடு புணர்துனை ஆயினள் எமக்கே.
Gedicht 73
வண்ண ஒந்தழை நுடங்க வாலிழை
ஒண்ணுதல் அரிவை பண்ணை பாய்ந்தெனக்
கள்நறுங் குவளை நாறித்
தண்ணென் றிசினே பெருந்துறைப் புனவே.
Gedicht 74
விசும்பிழி தோகைச் சீர்போன் றிசினே
பசும்பொன் அவிரிழை பைய நிழற்றக்
கரைசேர் மருதம் ஏறிப்
பண்ணை பாய்வோள் தண்ணறுங் கதுப்பே.
Gedicht 75
பலர் இவண் ஒவ்வாய் மகிழ்ந அதனால்
அலர்தொடங் கின்றால் ஊரே மலர
தொன்னிலை மருதத்துப் பெருந்துறை
நின்னோடு ஆடினள் தண்புனல் அதுவே.
Gedicht 76
பஞ்சாய்க் கூந்தல் பசுமலர்ச் சுணங்கின்
தண்புணல் ஆடித்தல் நல்ம்மேம் பட்டனள்
ஒள்தொடி மடவரால் நின்னோடு
அந்தர மகளிர்க்குத் தெய்வமும் போன்றே.
Gedicht 77
அம்ம வாழியோ மகிழ்நநின் மொழிவல்
பேரூர் அலர்எழ நீரலைக் கலங்கி
நின்னொடு தண்புணல் ஆடுதும்
எம்மோடு சென்மோ செல்லல்நின் மனையே.
Gedicht 78
கதிரிலை நெடுவேல் கடுமான் கிள்ளி
மதில்கொல் யானையின் கதழ்புநெறி வந்த
சிறையழி புதுப்புனல் ஆடுகம்
எம்மொடு கொண்மோஎம் தோள்புரை புனையே.
Gedicht 79
புதுப்புனல் ஆடி அமர்த்த கண்ணள்
யார்மகள் இவளெனப் பற்றிய மகிழ்ந
யார்மகள் ஆயினும் அறியா
நீயார் மகனைஎம் பற்றியோயே.
Gedicht 80
புலக்குவேம் அல்லேம் பொய்யாது உரைமோ
நலத்தகு மகளிர்க்குத் தோள்துணை யாகித்
தலைப்பெயல் செம்புனல் ஆடித்
தவநனி சிவந்தன மகிழ்நநின் கண்ணே.
Gedicht 81
குருகு உடைத் தூண்ட வெள் அகட்டு யாமை
அரிப்பறை வினைஞர் அல்குமிசை கூட்டும்
மலரணி வாயில் பொய்கை ஊரநீ
என்னை நயந்தனென் என்றநின்
மனையோள் கேட்கின் வருந்துவள் பெரிதே.
Gedicht 82
வெகுண்டனள் என்ப பாணநின் தலைமகள்
மகிழ்நன் மார்பின் அவிழினர் நறுந்தார்த்
தாதுன் பறவை வந்துஎம்
போதார் கூந்தல் இருந்தன எனவே.
Gedicht 83
மணந்தனை அருளாய் ஆயினும் பையத்
தணந்தனை யாகி உய்ம்மோ நும்மூர்
ஒண்தொடி முன்கை ஆயமும்
தண்துறை யூரன் பண்டெனப் படற்கே.
Gedicht 84
செவியிற் கேட்பினும் சொல்லிறந்து வெகுள்வோள்
கண்ணிற் காணின் எனா குவள்கொல்
நறுவீ ஐம்பால் மகளிர் ஆடும்
தைஇத் தண்கயம் போலப்
பலர்படிந்து உண்ணுநின் பரத்தை மார்பே.
Gedicht 85
வெண்நுதல் கம்புள் அரிக்குரல் பேடை
தண்நறும் பழனத்துக் கிளையோடு ஆலும்
மறுவில் யானர்மலிகேழ் ஊரநீ
சிறுவரின் இனைய செய்தி
நகாரோ பெருமநின் கண்டிசி ணோரே.
Gedicht 86
வெண்தலைக் குருகின் மென்பறை விளிக்குறல்
நீள்வயல் நண்ணி இமிழும் ஊர
எம் இவன் நல்குதல் அரிது
நும்மனை மடந்தையொடு தலைப்பெய் தீமே.
Gedicht 87
பகன்றைக் கண்ணிப் பல்ஆன் கோவலர்
கரும்பு குணிலா மாங்கனி யுதிர்க்கும்
யாணர் ஊரைநின் மனையோள்
யாரையும் புலக்கும் எம்மைமற் றெவனோ.
Gedicht 88
வண்டுறை நயவரும் வளமலர்ப் பொய்கைத்
தண்துறை யூரனை எவ்வை எம்வயின்
வருதல் வேண்டுதும் என்ப
தொல்லேம் போல்யாம் அதுவேண் டுதுமே.
Gedicht 89
அம்மவாழி பாண எவ்வைக்கு
எவன் பெரி தளிக்கும் என்ப பழனத்து
வண்டு தாதூதும் ஊரன்
பெண்டென விரும்பின்று அவள்தன் பண்பே.
Gedicht 90
மகிழ்நன் மாண்குணம் வண்டுகொண் டனகொல்
வண்டின் மாண்குணம் மகிழ்நன்கொண் டான்கொல்
அன்ன தாகலும் அறியாள்
எம்மொடு புலக்கும்அவன் புதல்வன் தாயே.
Gedicht 91
நெறிமருப்பு எருமை நீலைரும் போத்து
வெறிமலர்ப் பொய்கை ஆம்பல் மயக்கும்
கழனியூரன் மகளிவள்
பழன வெதிரின் கொடிப்பிணை யலளே.
Gedicht 92
கருங்கோட்டு எருமைச் செங்கண் புனிற்றுஆக்
காதற் குழவிக்கு ஊறுமுலை மடுக்கும்
நுந்தை நும்மூர் வருதும்
ஒண்தொடி மடந்தை நின்னையாம் பெறினே.
Gedicht 93
எருமைநல் ஏற்றினம் மேயல் அருந்தெனப்
பசுமோ ரோடமோடு ஆம்பல் ஒல்லா
செய்த இனைய மன்ற பல்பொழில்
தாதுண வெறுக்கைய ஆகி இவள்
போதுஅவிழ் முச்சி யூதும் வண்டே.
Gedicht 94
மள்ளர் அன்ன தடங்கோட்டு எருமை
மகளிர் அன்ன துணையோடு வதியும்
நிழல்முதிர் இலஞ்சிப் பழனத் ததுவே
கழனித் தாமரை மலரும்
கவின்பெறு சுடர்நூதல் தந்தை ஊரே.
Gedicht 95
கருங்கோட்டு எருமை கயிறுபரிந்து அசைஇ
நெடுங்கதிர் நெல்லின் நாள்மேயல் ஆரும்
புனல்முற் றூரன் பகலும்
படர்மலி அருநோய் செய்தனன் எமக்கே.
Gedicht 96
அணிநடை எருமை ஆடிய அள்ளல்
மணிநிற நெய்தல் ஆமபலொடு கலிக்கும்
கழனி ஊரன் மகளிவள்
பழன் ஊரன் பாயல்இன் துணையே.
Gedicht 97
பகன்றை வான்மலர் மிடைந்த கோட்டைக்
கருந்தாள் எருமைக் கன்று வெரூஉம்
பொய்கை ஊரன் மகளிவள்
பொய்கைப் பூவினும் நறுந்தண் ணியளே.
Gedicht 98
Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.
தண்புணல் ஆடும் தடங்கோட்டு எருமை
திண்பிணி அம்பியின் தோன்றும் ஊர
ஒண்டொடி மடமகள் இவளினும்
நுந்தையும் யாயும் கடியரோ நின்னே.
Gedicht 99
பழனப் பாகல் முயிறுமூசு குடம்பை
கழனி யெருமை கதிரொடு மயக்கும்
பூக்கஞல் ஊரன் மகளிவள்
நோய்க்குமருந் தாகிய பணைத்தோ ளோளே.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 100
புனலாடு மகளிர் இட்ட ஒள்ளிழை
மணலாடு சிமையத்து எருமை கிளைக்கும்
யாணர் ஊரன் மகளிவள்
பாணர் நரம்பினும் இன்கிள வியளே.
Neytal – Meeresküste: Gedichte 101–200
Gedicht 101
அன்னை வாழிவேண் டன்னை உதுக்காண்
ஏர்கொடிப் பாசடும்பு பரியஊர்பு இழிபு
நெய்தல் மயக்கி வந்தன்று நின்மகள்
பூப்போல் உண்கண் மரீஇய
நோய்க்குமருந் தாகிய கொண்கன் தேரே.
Gedicht 102
அன்னை வாழிவேண் டன்னை நம்மூர்
நீல்நிறப் பெருங்கடல் புள்ளின் ஆனாது
துன்புறு துயரம் நீங்க
இன்புற இசைக்கும் அவர் தேர்மணிக் குரலே.
Gedicht 103
அன்னை வாழிவேண் டன்னை புன்னையொடு
ஞாழல் பூக்கும் தண்ணந் துறைவன்
இவட்குஅமைந் தனெனால் தானே
தனக்கு அமைந்த தன்றுஇவள் மாமைக் கவினே.
Gedicht 104
அன்னை வழிவேண் டன்னை நம்மூர்ப்
பலர்மடி பொழுதின் நலம்மிகச் சாஅய்
நள்ளென வந்த இயல்தேர்ச்
செல்வக் கொண்கன் செல்வனஃ தூரே.
Gedicht 105
அன்னை வாழிவேண் டன்னை முழங்குகடல்
திரைதரு முத்தம் வெண்மணல் இமைக்கும்
தணம் த்ஹுறவன் வந்தெனப்
பொன்னினும் சிவந்தன்று கண்டிசின் நூதலே.
Gedicht 106
அன்னை வாழிவேண் டன்னை அவர்நாட்டுத்
துதிக்கால் அன்னம் துணைசெத்து மிதிக்கும்
தன்கடல் வளையினும் இலங்கும்இவள்
அம்கலிழ் ஆகம் கண்டிசின் நினைந்தே.
Gedicht 107
அன்னை வாழிவேண் டன்னைஎன் தோழி
சுடர்நுதல் பசப்பச் சாஅய்ப் படர்மெலிந்து
தண்கடல் படுதிரை கேட்டொறும்
துஞ்சாள் ஆகுதல் நோகோ யானே.
Gedicht 108
அன்னை வாழிவேண் டன்னை கழிய
முண்டக மலரும் தண்கடற் சேர்ப்பன்
எந்தோள் துறந்தனன் ஆயின்
எவன்கொல் மற்றவன் நயந்த தோளே.
Gedicht 109
அன்னை வாழிவேண் டன்னை நெய்தல்
நீர்படர் தூம்பின் பூக்கெழு துறைவன்
எந்தோள் துறந்த காலை எவன்கொல்
பன்னாள் வரும்அவன் அளித்த போழ்தே.
Gedicht 110
அன்னை வாழிவேண் டன்னை புன்னை
பொன்னிறம் விரியும் பூக்கெழு துறைவனை
என்னை என்றும் யாமே இவ்வூர்
பிறதொன் றாகக் கூறும்
ஆங்கும் ஆக்குமோ வழிய பாலே.
Gedicht 111
அம்ம வாழி தோழி பாணன்
சூழ்கழி மருங்கின் நாண்இரை கொளீஇச்
சினைக்கயல் மாய்க்கும் துறைவன் கேண்மை
பிரிந்தும் வாழ்துமோ நாமே
அருந்தவம் முயறல் ஆற்றா தேமே.
Gedicht 112
அம்ம வாழி தோழி பாசிலைச்
செருந்தி தாய இருங்கழிச் சேர்ப்பன்
தான்வரக் காண்குவம் நாமே
மற்ந்தோம் மன்ற நாணுடை நெஞ்சே.
Gedicht 113
அம்ம வாழி தோழி நென்னல்
ஓங்குதிரை வெண்மணல் உடைக்கும் துறைவற்கு
ஊரார் பெண்டென மொழிய என்னை
அதுகேட் டன்னாய் என்றனள் அன்னை
பைபய வெம்மை என்றனென் யானே.
Gedicht 114
அம்ம வாழி தோழி கொண்கன்
நேரேம் ஆயினும் செல்குவம் கொல்லோ
கடலின் நாரை இரற்றும்
மடலம் பெண்ணை அவனுடை நாட்டே.
Gedicht 115
அம்ம வாழி தோழி பன்மாண்
நுண்மணல் அடைகரை நம்மோடு ஆடிய
தண்ணந் துறைவன் மறைஇ
அன்னை அருங்கடி வந்துநின் றோனே.
Gedicht 116
அம்ம வாழி தோழி நாம் அழ
நீல இருங்கழி நீலம் கூம்பு
மாலைவந் தன்று மன்ற
காலை யன்ன காலைமுந் துறுத்தே.
Gedicht 117
அம்ம வாழி தோழி நலனே
இன்ன தாகுதல் கொடிதே புன்னை
யணிமலர் துறைதொறும் வரிக்கும்
மணிநீர்ச் சேர்ப்பனை மறவா தோர்க்கே.
Gedicht 118
அம்ம வாழி தோழி யான் இன்று
அறன்இ லாளன் கண்ட பொழுதில்
சினவுவென் தகைக்குறவன் சென்றனென்
பின்நினைந்து இரங்கிப் பெயர்தந் தேனே.
Gedicht 119
அம்ம வாழி தோழி நன்றும்
எய்யா மையின் ஏதில பற்றி
அன்பிலன் மன்ற பெரிதே
மென்புலக் கொண்கன் வாரா தோனே.
Gedicht 120
அம்ம வாழி தோழி நலமிக
நல்ல ஆயின அளியமெல் தோளே
மல்லல் இருங்கழி நீரறல்விரியும்
மெல்லம் புலம்பன் வந்த மாறே.
Gedicht 121
கண்டிகும் அல்லமோ கொண்கநின் கேளே
முண்டகக் கோதை நனையத்
தெண்டிரைப் பௌவம் பாய்ந்துநின் றோளே.
Gedicht 122
கண்டகும் அல்லமோ கொண்கநின் கேளே
ஒள்ளிழை உயர்மணல் வீழ்ந்தென
வெள்ளாங் குருகை வினைவு வோளே.
Gedicht 123
கண்டிகும் அல்லமோ கொண்கநின் கேளே
ஒண்ணுதல் ஆயம் ஆர்ப்பத்
தண்ணென் பெருங்கடல் திரைபாய் வோளே.
Gedicht 124
கண்டிகும் அல்லமோ கொண்கநின் கேளே
வண்டற் பாவை வெளவலின்
நுண்பொடி அளைஇக் கடல்தூர்ப் போளே.
Gedicht 125
கண்டிகும் அல்லமோ கொண்கநின்
தெண்டிரை பாவை வெளவ
ஊண்கண் சிவப்ப அழுதுநின் றோளே.
Gedicht 126
கண்டிகும் அல்லமோ கொண்கநின் கேளே
யுண்கண் வண்டினம் மொய்ப்பத்
தெண்கடற் பெருந்திரை மூழ்கு வோளே.
Gedicht 127
கண்டிகும் அல்லமோ கொண்கநின் கேளே
தும்பை மாலை இளமுலை
நுண்பூண் ஆகம் விலங்கு வோளே.
Gedicht 128
கண்டிகும் அல்லமோ கொண்கநின் கேளே
உறாஅ வறுமுலை மடாஅ
உண்ணாப் பாவையை ஊட்டு வோளே.
Gedicht 129
Überlieferungslücke: Das Gedicht ist verloren.
Gedicht 130
Überlieferungslücke: Das Gedicht ist verloren.
Gedicht 131
நண்றே பாண கொண்கனது நட்பே
தில்லை வேலி இவ்வூர்க்
கல்லென் கௌவை எழாஅக் காலே.
Gedicht 132
அம்ம வாழி பாண புன்னை
அரும்புமலி கானல் இவ்வூர்
அலரா கின்றுஅவர் அருளு மாறே.
Gedicht 133
யானெவன் செய்கோ பாண ஆனாது
மெல்லம் புலம்பன் பிரிந்தெனப்
புல்லென் றனஎன் புரிவளைத் தோளே.
Gedicht 134
காண்மதி பாண இருங்கழிப் பாய்பரி
நெடுந்தேர்க் கொண்க னோடு
தான்வந் தன்றுஎன் மாமைக் கவினே.
Gedicht 135
பைதலம் அல்லேம் பாண பணைத்தோள்
ஐதுஅமைந்து அகன்ற அல்குல்
நெய்தலம் கண்ணியை நேர்தல்நாம் பெறினே.
Gedicht 136
நாணிலை மன்ற பாண நீயே
கோண்ஏர் இலங்குவளை நெகிழ்த்த
கானலம் துறைவற்குச் சொல்உகுப் போயே.
Gedicht 137
நின்னொன்று வினவுவல் பாண நும்மூர்த்
திண்தேர்க் கொண்கனை நய்ந்தோர்
பண்டைத் தந்நலம் பெறுபவோ.
Gedicht 138
பண்பிலை மன்ற பாண இவ்வூர்
அன்பில கடிய கழறி
மென்புலக் கொண்கனைத் தாரா தோயே.
Gedicht 139
அம்ம வாழி கொண்க எம்வயின் மாண்நலம் மருட்டும் நின்னினும்
பாணன் நல்லோர் நலம்சிதைக் கும்மே.
Gedicht 140
காண்மதி பாணநீ யுரைத்தற் குரிகை
துறைகெழு கொண்கன் பிரிந்தென
விறைகேழ் எல்வளை நீங்கிய நிலையே.
Gedicht 141
எக்கர் ஞாழல் செருந்தியொடு கமழத்
துவலைத் தண்துளி வீசிப்
பயலை செய்தன பனிபடு துறையே.
Gedicht 142
எக்கர் ஞாழல் இறங்கு இணர்ப் படுசினைப்
புள்இறை கூரும் துறைவனை
உள்ளேன் தொழி படீஇயர்என் கண்ணே.
Gedicht 143
எக்கர் ஞாழல் புள்ளிமிழ் அகன்துறை
இனிய செய்த நின்றுபின்
முனிவு செய்தஇவள் தடமெல் தோளே.
Gedicht 144
எக்கர் ஞாழல் இணர்படு பொதும்பர்த்
தனிக்குரு உறங்கும் துறைவற்கு
இனிப்பசந் தன்றுஎன் மாமைக் கவினே.
Gedicht 145
எக்கர் ஞாழல் சிறியிலைப் பெருஞ்சினை
ஓதம் வாங்கும் துறைவன்
மாயோள் பசலை நீக்கினன் இனியே.
Gedicht 146
எக்கர் ஞாழல் அரும்புமுதிர் அவிழிணர்
நறிய கமழும் துறைவற்கு
இனிய மன்றஎன் மாமைக் கவினே.
Gedicht 147
எக்கர் ஞாழல் மலரின் மகளிர்
ஒள்தழை அயரும் துறைவன்
தண்தழை விலையென நல்கினன் நாடே.
Gedicht 148
எக்கர் ஞாழல் இகந்துபடு பெருஞ்சினை
வீஇனிது கமழும் துறைவனை
நீயினிது முயங்குதி காத லோயே.
Gedicht 149
எக்கர் ஞாழல் பூவின் அன்ன
சுணங்குவளர் இளமுலை மடந்தைக்கு
அணங்குவளர்த்து அகறல் வல்லா தீமோ.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 150
எக்கர் ஞாழல் நறுமலர்ப் பெருஞ்சினைப்
புணரி திளைக்கும் துறைவன்
புணர்வின் இன்னான் அரும்புணர் வினனே.
Gedicht 151
வெள்ளாங் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்
காணிய சென்ற மடநடை நாரை
மிதிப்ப நக்க கண்போல் நெய்தல்
கள்கமழ்ந்து ஆனாத் துறைவற்கு
நெக்க நெஞ்சம் நேர்கல் லேனே.
Gedicht 152
வெள்ளாங் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்
காணிய சென்ற மடநடை நாரை
கையறுபு இரற்றும் கானலம் புலம்பம்
துரைவன் வரையும் என்ப
அறவன் போலும் அருளுமார் அதுவே.
Gedicht 153
வெள்ளாங் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்
காணிய சென்ற மடநடை நாரை
உளர ஒழிந்த தூவி குலவுமணல்
போர்வின் பெறூஉம் துறைவன் கேண்மை
நன்னெடுங் கூந்தல் நாடுமோ மற்றே.
Gedicht 154
வெள்ளாங்க் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்
காணிய சென்ற மடநடை நாரை
கானற் சேக்கும் துறைவனோடு
யானெவன் செய்கோ பொய்க்கும் இவ்வூரே.
Gedicht 155
வெள்ளாங்க் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்
காணிய சென்ற மடநடை நாரை
பதைப்பத் ததைந்த நெய்தல் கழிய
ஓதமொடுபெயரும் துறைவதற்குப்
பைஞ்சாய்ப் பாவை ஈன்றனென் யானே.
Gedicht 156
வெள்ளாங்க் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்
காணிய சென்ற மடநடை நாரை
பதைப்ப ஒழிந்த செம்மறுத் தூவி
தெள்கழிப் பரக்கும் துரைவன்
எனக்கோ காதலன் அனைக்கோ வேறே.
Gedicht 157
வெள்ளாங்க் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்
காணிய சென்ற மடநடை நாரை
காலை யிருந்து மாலைச் சேக்கும்
தெண்கடல் சேர்ப்பனொடு வாரான்
தான்வந் தனன்எம் காத லோனே.
Gedicht 158
வெள்ளாங்க் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்
காணிய சென்ற மடநடை நாரை
கானலம் பெருந்துறைத் துணையொடு கொட்கும்
தண்ணந் துறைவன் கண்டிக்கும்
அம்மா மேனிஎம் தோழியது துயரே.
Gedicht 159
வெள்ளாங்க் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்
காணிய சென்ற மடநடை நாரை
பசிதின அல்கும் பனிநீர்ச் சேர்ப்ப
நின்ஒன்று இரக்குவன் அல்லேன்
தந்தனை சென்மோ கொண்டஇவள் நலனே.
Gedicht 160
வெள்ளாங்க் குருகின் பிள்ளை செத்தெனக்
காணிய சென்ற மடநடை நாரை
நொந்ததன் தலையும் நோய்மிகும் துறைவ
பண்டையின் மிகப்பெரிது இனைஇ
முயங்குமதி பெரும மய்ங்கினள் பெரிதே.
Gedicht 161
பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை
கருங்கோட்டுப் புன்னைத் தங்கும் துறைவற்குப்
பயந்தநுதல் அழியச் சாஅய்
நயந்த நெஞ்சம் நோய்ப்பா ல்ஃதே.
Gedicht 162
பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை
நீத்துநீர் இருங்கழி இரைதேர்ந்து உண்டு
பூக்கமழ் பொதும்பர்ச் சேக்கும்
துறைவன் சொல்லோ பிறவா யினவே.
Gedicht 163
பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை
இருங்கழித் துவலை ஒலியில் துஞ்சும்
துறைவன் துறந்தெனத் துறந்துஎன்
இறையேர் முன்கை நீக்கிய வளையே.
Gedicht 164
இருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை
இருங்கழி மருங்கின் அயிரை ஆரும்
தண்ணந் துறைவன் தகுதி
நம்மோடு அமையாது அலர்பயந் தன்றே.
Gedicht 165
பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை
ஆருகழிச் சிறுமீன் ஆர மாந்தும்
துறைவன் சொல்லிய சொல்என்
இறையோர் எல்வளை கொண்டுநின் றதுவே.
Gedicht 166
பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை
வரிவெண் தாலி வலைசெத்து வெரூஉம்
மெல்லம் புலம்பன் தேறி
நல்ல வாயின நல்லோள் கண்ணே.
Gedicht 167
பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை
இருங்கழி இனக்கெடிறு ஆரும் துறைவன்
நல்குவன் போலக் கூறி
நல்கான் ஆயினும் தொல்கே என்னே.
Gedicht 168
பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை
துறைபடி யம்பி அகமனை ஈனும்
தண்ணந் தூறைவன் நல்கி
ஒள்நுதல் அரிவை பாலா ரும்மே.
Gedicht 169
பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை
பொன்னிணார் ஞாழல் முனையில் பொதியவிழ்
புன்னையம் பூஞ்சினைச் சேக்கும் துறைவன்
நெஞ்சத்து உண்மை யறிந்தும்
என்செயப் பசக்கும் தோழியென் கண்ணே.
Gedicht 170
பெருங்கடற் கரையது சிறுவெண் காக்கை
இருங்கழி நெய்தல் சிதைக்குந் துறைவன்
நல்லன் என்றி யாயின்
பல்லிதழ் உண்கண் பசத்தல்மற் றெவனோ.
Gedicht 171
திரைஇமிழ் இன்னிசை அளைகி அயலது
முழவுஇமிழ் இன்னிசை மறுகுதொறு இசைக்கும்
தொண்டி அன்ன பணைத்தோள்
ஒள்தொடி அரிவைஎன் நெஞ்சுகொண் டோ ளே.
Gedicht 172
ஒள்தொடி அரிவை கொண்டனள் நெஞ்சே
வண்டிமிர் பனித்துறைத் தொண்டி ஆங்கண்
உரவுக் கடல்ஒலித் திரையென
இரவி னானும் துயிலறி யேனே.
Gedicht 173
இரவி னானும் இந்துயில் அறியாது
அரவுறு துயரம் எய்துப தொண்டித்
தண்நறு நெய்தல் நாறும்
பின்இருங் கூந்தல் அணங்குற் றோரே.
Gedicht 174
அணங்குடைப் பனித்துறைத் தொண்டி யன்ன
மணங்கமழ் பொழிற்குறி நல்கினள் நுணங்கு இழை
பொங்கரி பரந்த உண்கண்
அம்கலில் மேனி அசைஇய எமக்கே.
Gedicht 175
எமக்குநயந் தருளினை யாயின் பணைத்தோள்
நல்நுதல் அரிவையொடு மென்மெல இயலி
வந்திசின் வாழியா மடந்தை
தொண்டி யன்னநின் பண்புல கொண்டே.
Gedicht 176
பண்பும் பாயலும் கொண்டனள் தொண்டித்
தண்கமழ் புதுமலர் நாறும் ஒண்டொடி
ஐதுஅமைந்து அகன்ற அல்குல்
கொய்தளிர் மேனி கூறுமதி தவறே.
Gedicht 177
தவறிலர் ஆயினும் பனிப்ப மன்ற
இவறுதிரை திளைக்கும் இடுமணல் நெடுங்கோட்டு
முண்டக நறுமலர் கமழும்
தொண்டி அன்னோள் தோள்உற் றோரே.
Gedicht 178
தோளும் கூந்தலும் பலபா ராட்டி
வாழ்தல் ஒல்லுமோ மற்றே செங்கோல்
குட்டுவன் தொண்டி யன்ன
என்கண்டும் நயந்துநீ நல்காகக் காலே.
Gedicht 179
நல்குமதி வாழியோ நளிநீர்ச் சேர்ப்ப
அலவன் தாக்கத் துறையிறாப் பிறழும்
இன்னொலித் தொண்டி அற்றே
நின்னலது இல்லா இவள்சிறு நுதவே.
Gedicht 180
சிறுநனை வரைந்தனை கொண்மோ பெருநீர்
வலைவர் தந்த கொழுமீன் வல்சிப்
பறைதபு முதுகுருகு இருக்கும்
துரைகெழு தொண்டி அன்னஇவள் நலனே.
Gedicht 181
நெய்தல் உண்கண் ஏர் இறைப் பணைந்தோள்
பொய்தல் ஆடிய பொய்யா மகளிர்
குப்பை வெண்மணல் குரவை நிறூஉந்
துறைகெழு கொண்கன் நல்கி
உறைவுஇனிது அம்மஇவ் அழுங்கள் ஊரே.
Gedicht 182
நெய்தல் நறுமலர் செருந்தியொடு விரைஇக்
கைபுனை நறுந்தார் கமழும் மார்பன்
அருந்திறல் கடவுள் அல்லன்
பெருந்துறைக் கண்டுஇவள் அணங்கி யோனே.
Gedicht 183
கணங்கொள் அருவிக் கான்கெழு நாடன்
குறும்பொறை நாடன் நல்வய லூரன்
தண்கடற் சேர்ப்பன் பிரிந்தெனப் பண்டையிற்
கடும்பகல் வருதி கையறு மாலை
கொடுங்கழி நெய்தலும் கூம்பக்
காலை வரினும் களைஞரோ இலரே.
Gedicht 184
நெய்தல் இருங்கழி நெய்தல் நீக்கி
மீனுநுண் குருகுஇளங் கானல் அல்கும்
கடல்அணிந் தன்றுஅவர் ஊரே
கடலினும் பெரிதுஎமக்கு அவருடை நட்பே.
Gedicht 185
அலங்கிதழ் நெய்தல் கொற்கை முன்துறை
இலங்குமுத்து உறைக்கும் எயிறுகெழு துவர்வாய்
அரம்போழ் அவ்வளைக் குறுமகள்
நரம்புஆர்த் தன்ன தீங்கிள வியனே.
Gedicht 186
நாரை நல்லினம் கடுப்ப மகளிர்
நீர்வார் கூந்தல் உளரும் துறைவ
பொங்குழி நெய்தல் உறைப்ப இத்துறை
பல்கால் வரூஉம் தேரெனச்
செல்வா தீமோ என்றனள் யாயே.
Gedicht 187
நொதும லாளர் கொள்ளார் இவையே
எம்மொடு வந்து கடலாடு மகளிரும்
நெய்தலம் பகைத்தழைப் பாவை புனையார்
உடலகம் கொள்வோர் இன்மையின்
தொடலைக் குற்ற சிலபூ வினரே.
Gedicht 188
இருங்கழிச் சேயிறா இனப்புன் ஆரும்
கொற்கைக் கோமான் கொற்கையம் பெருந்துறை
வைகறை மலரும்நெய்தல் போலத்
தகைபெரி துடை காதலி கண்ணே.
Gedicht 189
புன்னை நுன்தாது உறைத்தரு நெய்தல்
பொன்படு மணியில் பொற்பத் தோன்றும்
மெல்லம் புலம்பன் வந்தென
நல்லன வாயின தோழியென் கண்ணே.
Gedicht 190
தண்ணறு நெய்தல் தளையவிழ் வான்பூ
வெண்ணெல் அரிநர் மாற்றினர் அறுக்கும்
மெல்லம் புலம்பன் மன்றஎம்
பல்லிதழ் உண்கண் பனிசெய் தோனே.
Gedicht 191
கடற்கோடு செறிந்த வளைவார் முன்கைக்
கழிப்புத் தொடர்ந்த இடும்பல் கூந்தல்
கானல் ஞாழற் கவின்பெறு தழையள்
வரையர மகளிரின் அரியள்என்
நிறையரு நெஞ்சம் கொண்டொளித் தோளே.
Gedicht 192
கோடுபுலங் கொட்பக் கடலெழுந்து முழுங்கப்
பாடிமிழ் பனித்துறை யோடுகலம் உகைக்கும்
துறைவன் பிரிந்தென நெகிழ்ந்தன
வீங்கின மாதோ தொழிஎன் வளையே.
Gedicht 193
வலம்புரியுழுத வார்மணல் அடைகரை
இலங்குகதிர் முத்தம் இருள்கெட இமைக்கும்
துரைகெழு கொண்கநீ தந்த
அறைபுனல் வால்வளை நல்லவோ தாமே.
Gedicht 194
கடற்கோ டறுத்த அரம்போழ் அவ்வளை
ஒள்தொடி மடவரல் கண்டிக்கும் கொண்க
நன்னுதல் இன்றுமால் செய்தெனக்
கொன்ஒன்று கடுத்தனள் அன்னையது நிலையே.
Gedicht 195
வளைபடு முத்தம் பரதவர் பகரும்
கடல்கெழு கொண்கன் காதல் மடமகள்
கெடலரும் துயரம் நல்கிப்
படலின் பாயல் நல்கி யோளெ.
Gedicht 196
கோடீர் எல்வளைக் கொழும்பல் கூந்தல்
ஆய்தொடி மடவரல் வேண்டுதி யாயின்
தென்கழி சேயிறாப் படூஉம்
தன்கடற் சேர்ப்ப வரைந்தனை கொண்மோ.
Gedicht 197
இலங்குவளை தெளிர்ப்ப அலவன் ஆட்டி
முகம்புதை ச்துப்பினள் இறைஞ்ச்நின் றோனே
புலம்புகொள் மாலை மறைய
நலம்கேழ் ஆகம் நல்குவள் எனக்கே.
Gedicht 198
வளையணி முன்கை வாலெயிற்று அமர்நகை
இளையர் ஆடும் தளைஅவிழ் கானல்
குறுந்துறை வினவி நின்ற
நெடுந்தோள் அண்ணல் கண்டிக்கும் யாமே.
Gedicht 199
கானலம் பெருந்துறைக் கலிதிரை திளைக்கும்
வானுயர் நெடுமணல் ஏறி ஆனாது
காண்கம் வம்மோ தோழி
செறிவளை நெகிழ்த்தோன் எறிகடல் நாடே
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 200
இலங்குவீங்கு எல்வளை ஆய்நூதல் கவினப்
பொலந்தேர்க் கொண்கன் வந்தனன் இனியே
விலங்குஅரி நெடுங்கண் ஞெகிழ்மதி
நலங்கவர் பசலையை நகுக நாமே.
Kurinci – Bergland: Gedichte 201–300
Gedicht 201
அன்னாய் வாழிவேண் டன்னை என்னை
தானும் மலைந்தான் எமக்கும் தழையாயின
பொன்வீ மணியரும் பினவே
என்ன மரம்கொல்அவர் சாரல் அவ்வே.
Gedicht 202
அன்னாய் வாழிவேண் டன்னை நம்மூர்ப்
பார்ப்பனக் குறுமகப் போலத் தாமும்
குடுமித் தலைய மன்ற
நெடுமலை நாடன் ஊர்ந்த மாவே.
Gedicht 203
அன்னாய் வாழிவேன் டன்னைநம் படப்பை
தேன்மயங்கு பாலினும் இனிய அவர்நாட்டு
உவலை கூவற் கீழ
மானுண்டு எஞ்சிய கலிழி நீரே.
Gedicht 204
அன்னாய் வாழிவேண் டன்னைஅஃது எவன்கொல்
வரையர மகளிரின் நிரையுடன் குழீஇப்
பெயர்வழிப் பெயர் வழித் தவிராது நோக்கி
நல்லள் நல்லள் என்ப
தீயேன் தில்ல மலைகிழ வோர்க்கே.
Gedicht 205
அன்னாய் வாழிவேண் டன்னையென் தோழி
நனிநான் உடையள் நின்னும் அஞ்சும்
ஒலிவெள் ளருவி ஓங்குமலை நாடன்
மலர்ந்த மார்பின் பாயல்
துஞ்சிய வெய்யள் நோகோ யானே.
Gedicht 206
அன்னாய் வாழிவேண் டன்னை உவக்காண்
மாரிக் குளத்துக் காப்பாள் அன்னன்
தூவலின் நனைந்த தொடலை ஒள்வாள்
பாசி சூழ்ந்த பெருங்கழல்
தண்பனி வைகிய வைக்கச் சினனே.
Gedicht 207
அன்னாய் வாழிவேண் டன்னை நன்றும்
உணங்கல கொல்லோநின் தினையே உவக்காண்
நிணம்பொதி வழுக்கில் தோன்றும்
மழைத்தலை வைத்துஅவர் மணிநெடுங் குன்றே.
Gedicht 208
அன்னாய் வாழிவேண் டன்னை கானவர்
கிழங்ககழ் நெடுங்குழி மல்க வேங்கைப்
பொன்மலி புதுவீத் தாஅம் அவர் நாட்டு
மணிநிற மால்வரை மறைதொறு
அணிமலர் நெடுங்கண் ஆர்ந்தன பனியே.
Gedicht 209
அன்னாய் வாழிவேண் டன்னை நீமற்று
யான்அவர் மறத்தல் வேண்டுதி யாயின்
கொண்டல் அவரைப் பூவின் அன்ன
வெண்டலை மாமழை சூடித்
தோன்றல் அனாதுஅவர் மணிநெடுங் குன்றே.
Gedicht 210
அன்னாய் வாழிவேண் டன்னைநம் படப்பை
புலவுச்சேர் துறுகல் ஏறி அவர்நாட்டுப்
பூக்கெழு குன்றம் நோக்கி நின்று
மணிபுரை வயங்கிழமை நிலைபெறத்
தணிதற்கும் உரித்துஅவள் உற்ற நோயே.
Gedicht 211
நெய்யொடு மயக்கிய உழுந்துநூற் றன்ன
வயலையஞ் சிலம்பின் தலையது
செயலையம் பகைத்தழி வாடும் அன்னாய்.
Gedicht 212
சாந்த மரத்ஹ்ட பூதிழ் எழுபுகை
கூட்டுவிரை கமழும் நாடன்
அறவற்கு எவனோ நாமக்ல்வு அன்னாய்
Gedicht 213
நறுவடி மாஅத்து மூக்கிறுபு உதிர்த்த
ஈர்ந்தண் பெருவடுப் பாலையிற் குறவர்
உறைவீழ் ஆலியல் தொகுக்கும் சாரல்
மீமிசை நன்னாட் டவர்வரின்
யானுயிர் வாழ்தல் கூடும் அன்னாய்.
Gedicht 214
சாரல் பலவின் கொழுந்துணர் நறும்பழம்
இருங்கள் விடரளை வீழ்ந்தென வெற்பில்
பெருந்தேன் இறாஅல் கீறும் நாடன்
பேரமர் மழைக்கண் கழிலத்தன்
சீருடை நன்னாட்டுச் செல்லும் அன்னாய்.
Gedicht 215
கட்டளை யன்ன மணிநிறத் தும்பி
இட்டிய குயின்ற துறைவயின் செலீஇயர்
தட்டைத் தண்ணுமைப் பின்னர் இயவர்
தீங்குழல் ஆம்பலின் இனிய இமிரும்
புதன்மலர் மாலையும் பிரிவோர்
இதனினும் கொடிய செய்குவர் அன்னாய்.
Gedicht 216
குறுங்கை இரும்புலிக் கோள்வல் ஏற்ரை
நெடும்புதல் கானத்து மடப்பிடி ஈன்ற
நடுங்குநடைக் குழவி கொளீஇய பலவின்
பழந்தாங்கு கொழுநிழல் ஒளிக்கும் நாடற்குக்
கொய்திடு தளிரின் வாடிநின்
மெய்பிறி தாதல் எவன்கொல் அன்னாய்.
Gedicht 217
பெருவரை வேண்க்கைப் பொன்மருள் நறுவீ
மானினப் பெருங்கிளை மேயல் ஆரும்
கானக நாடன் வரவுமிவண்
மேனி பசப்பது எவன்கொல் அன்னாய்.
Gedicht 218
நுண்ணேர் புருவத்த கண்ணும் ஆடும்
மயிர்வார் முன்கை வளையும் சொறூஉம்
களிறுகோள் பிழைத்த கதஞ்சிறந்து எழுபுலி
எழுதரு மழையின் குழுமும்
பெருங்கள் நாடன் வருங்கொல் அன்னாய்.
Gedicht 219
கருங்கால் வேங்கை மாத்தகட்டு ஒள்வீ
இருங்கள் வியலறை வரிப்பத் தாஅம்
நன்மலை நாடன் பிரிந்தென
ஒண்ணுதல் பசப்பது எவன்கொல் அன்னாய்.
Gedicht 220
அலங்குமழை பொழிந்த அகன்கண் அருவி
ஆடுகழை அடுக்கத்து இழிதரு நாடன்
பெருவரை யன்ன திருவிறல் வியன்மார்பு
முயங்காது கழிந்த நாள்இவள்
மயங்கிதழ் மழைக்கண் கலிழும் அன்னாய்.
Gedicht 221
அம்ம வாழி தோழி கதலர்
பாவை யன்னஎன் ஆய்கவின் தொலைய
நன்மா மேனி பசப்பச்
செல்வல் என்பதம் மலைகெழு நாடே.
Gedicht 222
அம்ம வாழி தோழி நம்மூர்
நனிந்துவந்து உறையும் நறுந்தண் மார்வன்
இன் இனி வாரா மாறுகொல்
சின்னிரை ஓதிஎன் நுதல்பசப் பதுவே.
Gedicht 223
அம்ம வாழி தோழி நம்மலை
வரையாம் இழியக் கோடல் நீடக்
காதலர்ப் பிரிந்தோர் கையற நலியும்
தண்பனி வடந்தை அச்சிரம்
முந்துவந்த் தனர்நம் காத லோரே.
Gedicht 224
அம்ம வாழி தோழி நம்மலை
மணிநிறங் கொண்ட மாமலை வெற்பில்
துணீநீர் அருவி நம்மோடு ஆடல்
எளிய மன்ஆல் அவர்க்கினி
அரிய ஆகுதல் மருண்டனென் யானே.
Gedicht 225
அம்ம வாழி தோழி பைஞ்சுனைப்
பாசடை நிவந்த பனிமலர்க் குவளை
உள்ளகங் கமழும் கூந்தல் மெல்லியல்
ஏர்திகழ் ஒண்ணுதல் பசத்தல்
ஓரார் கொல்நம் காத லோரே.
Gedicht 226
அம்ம வாழி தோழி நம்மலை
நறுந்தண் சிலம்பின் நாறுகுலைக் காந்தன்
கொங்குஉன் வண்டின் பெயர்ந்துபுற மாறிநின்
வன்புடை விறற்கவின் கொண்ட
வன்பி லாளன் வந்தனன் இனியே.
Gedicht 227
அம்ம வாழி தோழி நாளும்
நன்னுதல் பசப்பவௌம் நறுந்தோள் நெகிழவும்
ஆற்றலம் யாம் என மதிப்பக் கூறி
நப்பிரிந்து உறைதோர் மன்றநீ
விட்டனை யோஅவர் உற்ற சூளே.
Gedicht 228
அம்ம வாழி தோழி நம்மூர்
நிரந்திலங்கு அருவிய நெடுமலை நாடன்
இரந்துகுறை யுறாஅன் பெயரின்
என்ஆ வதுகொல்நம் இன்னுயிர் நிலையே.
Gedicht 229
அம்ம வாழி தோழி நாம்அழப்
பன்னாள் பிரிந்த அறனி லாளன்
வந்தன னோமற்று இரவில்
பொன்போல் விறல்கவின் கொள்ளுநின் நுதலே.
Gedicht 230
அம்ம வாழி தோழி நம்மொடு
சிறுதினைக் காவல் நாகிப் பெரிதுநின்
மெல்தோள் நெகிழவும் திருநுதல் பசப்பவும்
பொன்போல் விறற்கவின் தொலைத்த
குன்ற நாடற்கு அயர்வர்நன் மணனே.
Gedicht 231
யாங்குவல் லுநையோ ஓங்கல் வெற்ப
இரும்பல் கூந்தல் திருந்திழை அரிவை
திதலை மாமை தேயப்
பசலை பாயப் பிரிவு தெய்யோ.
Gedicht 232
போதார் கூந்தல் இயலணி அழுங்க
ஏதி லாளனை நீபிரிந் ததற்கே
அழவிர் மணிப்பூண் அனையப்
பெயலா னாஎன் கண்ணே தெய்யோ.
Gedicht 233
வருவை யல்லை வாடைநனி கொடிதே
அருவரை மருங்கின் ஆய்மணி வரன்றி
ஒல்லென இழிதரும் அருவிநின்
கல்லுடை நாட்டுச் செல்லல் தெய்யோ.
Gedicht 234
மின்னவிர் வயங்கிழை ஞெகிழச் சாஅய்
நன்னுதல் பசத்த லாவது துன்னிக்
கனவிற் காணும் இவளே
நனவிற் காணாள்நின் மார்பே தெய்யோ.
Gedicht 235
கையுற வீழ்ந்த மையில் வன்மொடு
அரிது காதலர்ப் பொழுதே அதனால்
தெரியிழை தெளிர்ப்ப முயங்கிப்
பிரியலம் என்கமோ எழுகமோ தெய்யோ.
Gedicht 236
அன்னையும் அறிந்தனள் அலரும் ஆயின்று
நன்மனை நெடுநகர் புலம்புகொள உறுதரும்
இன்னா வாடையும் மலையும்
நும்மூர்ச் செல்கம் எழுகமோ தெய்யோ.
Gedicht 237
காமம் கடவ உள்ளம் இனைப்ப
யாம்வந்து காண்பதோர் பருவம் ஆயின்
ஓங்கித் தோன்றும் உயர்வரைக்கு
யாங்கெனப் படுவது நும்மூர் தெய்யோ.
Gedicht 238
வாய்க்கோட்டு வயத்தகர் வாராது மாறினும்
குரூஉமயிர்ப் புருவை ஆசையின் அல்கும்
ஆஅல் அருவித் தண்மெருஞ் சிலம்ப
நீஇவன் வரூஉம் காலை
மேவரும் மாதோஇவள் நலனே தெய்யோ.
Gedicht 239
சுரும்புணக் களித்த புகர்முக வேழம்
இரும்பிணர்த் துறுகல் பிடிசெத்துத் தழூநின்
குன்றுகெழு நன்னாட்டுச் சென்ற பின்றை
நேரிறைப் பணைத்தோள் ஞெகிழ
வாரா யாயின் வாழேம் தெய்யோ.
Gedicht 240
அறியோம் அல்லேம் அறிந்தனம் மாதோ
பொறிவரிச் சிறைய வண்டினம் மொய்ப்பச்
சாந்தம் நாறும் நறியோள்
கூந்தல் நாறும்நின் மார்பே தெய்யோ.
Gedicht 241
நம்முறு துயரம் நோக்கி அன்னை
வேலன் தந்தா ளாயின்அவ் வேலன்
வெறிகமழ் நாடன் கேண்மை
அறியுமோ தில்ல செறியெயிற் றோயே.
Gedicht 242
அறியா மையின் வெறியென மயங்கி
அன்னையும் அருந்துயர் உழந்தனள் அதனால்
எய்யாது விடுதலோ கொடிதே நிரையிதழ்
ஆய்மலர் உண்கண் பசப்பச்
சேய்மலை நாடன் செய்த நோயே.
Gedicht 243
கறிவளர் சிலம்பின் கடவுள் பேணி
அறியா வேலன் வெறியெனக் கூறும்
அதுமனம் கொள்குவை அனையிவள்
புதுமலர் மழைக்கண் புலம்பிய நோய்க்கே.
Gedicht 244
அம்ம வாழி தோழி பன்மலர்
நறுந்தண் சோலை நாடுகெழ நெடுந்தகை
குன்றம் பாடான் ஆயின்
என்பயஞ் செய்யுமோ வேலற்குஅவ் வெறியே.
Gedicht 245
பொய்யா மரபின் ஊர்முகு வேலன்
கலங்குமெய்ப் படுத்துக் கன்னந் தூக்கி
முருகென மொழியும் ஆயின்
கெழுதகை கொல் இவள் அணங்கி யோற்கே.
Gedicht 246
வெறிசெறித் தனனே வேலன் கறிய
கன்முகை வயப்புலி கலங்குமெய்ப் படூஉ
புன்பலம் வித்திய புனவர் புணர்த்த
மெய்ம்மை யன்ன பெண்பாற் புணர்ந்து
மன்றில் பையுள் தீரும்
குன்ற நாடன் உறீஇய நோயே.
Gedicht 247
அன்னை தந்தது ஆகுவது அறிவன்
பொன்னகர் வரைப்பின் கன்னம் தூக்கி
முருகென மொழியும் ஆயின்
அருவரை நாடன் பெயர்கொலோ அதுவே.
Gedicht 248
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பெய்ம் மணல் முற்றம் கவின்பெற இயற்றி
மலைவான் கொண்ட சினைஇயf வேலன்
கழங்கினால் அறிகுவது என்றால்
நன்றால் அம்ம நின்றஇவள் நலனே.
Gedicht 249
பெய்ம்மணல் வரைப்பின் கழங்குபடுத்து அன்னைக்கு
முருகென மொழியும் வேலன் மற்றவன்
வாழிய விலங்கு மருவிச்
சூர்மலை நாடனை அறியா தோனே.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 250
பொய்படு அறியாக் கழங்கே மெய்யே
மணிவரைக் கட்சி மடமயில் ஆலும்நம்
மலர்ந்த வள்ளியம் கானம் கிழவோன்
ஆண்டகை விறல்வேள் அல்லன்இவள்
பூண்தாங்கு இளமுலை அணங்கியோனே.
Gedicht 251
குன்றக் குறவன் ஆர்ப்பின் எழிலி
நுன்பல் அழிதுளி பொழியும் நாட
நெடுவரைப் படப்பை நும்மூர்க்
கடுவரல் அருவி காணினும் அழுமே.
Gedicht 252
குன்றக் குறவன் புல்வேய்க் குரம்பை
மன்றாடு இளமழை மறைக்கும் நாடன்
புரையோன் வாழி தோழி விரைபெயல்
அரும்பனி அளைஇய கூதிர்ப்
பெருந்தண் வாடையின் முந்துவந் தனனே.
Gedicht 253
குன்றக் குறவன் சார்ந்த நறும்புகை
தேஙகமழ் சிலம்பின் வரையகம் கமழும்
கானக நாடன் வரையின்
மன்றலும் உடையள்கொல் தோழி யாயே.
Gedicht 254
குன்றக் குறவன் ஆரம் அறுத்தென
நறும்புகை சூழ்ந்து காந்தள் நாறும்
வண்ட்மிர் சுடர்நுதல் குறுமகள்
கொண்டனர் செல்வர்தம் குன்றுகெழு நாட்டே.
Gedicht 255
குன்றக் குறவன் காதல் மடமகள்
வரையர மகளிர்ப் புரையுஞ் சாயலள்
ஐயள் அரும்பிய முலையள்
செய்ய வாயினள் மார்பினள் சுணங்கே.
Gedicht 256
குன்றக் குறவன் காதல் மடமகள்
வண்படு கூந்தல் தந்தழைக் கொடிச்சி
வளையள் முளைவாள் எயிற்றள்
இளையள் ஆயினும் ஆரணங் கினனே.
Gedicht 257
குன்றக் குறவன் கடவுட் பேணி
இரந்தனன் பெற்ற வெள்வளைக் குறுமகள்
ஆயரி நெடுங்கள் கலிழச்
சேயதால் தெய்யநீ பிரியும் நாடே.
Gedicht 258
குன்றக் குறுவன் காதல் மடமகள்
அணிமயில் அன்ன அசைநடைக் கொடிச்சியைப்
பெருவரை நாடன் வரையும் ஆயின்
கொடுத்தனெம் ஆயினோம் நன்றே
இன்னும் ஆனாது நன்னுதல் துயிரே.
Gedicht 259
குன்றக் குறவன் காதல் மடமகள்
மன்ற வேங்கை மலர்சில கொண்டு
மலையுறை கடவுள் குலமுதல் வழுத்தித்
தேம்பலிச் செய்த ஈர்நறுங் கையள்
மலர்ந்த காந்தள் நாறிக்
கவிழ்ந்த கண்ணள்எம் அணங்கி யோளே.
Gedicht 260
குன்றக் குறவன் காதல் மடமகள்
மெந்தோள் கொடிச்சியைப் பெறற்கரிது தில்ல
பைம்புறப் பைங்கிளி ஒப்பலர்
புன்புல மயக்கத்து விளைந்தன தினையே.
Gedicht 261
மெந்தினை மேய்ந்த தறுகண் பன்றி
வன்கல் அடுக்கத்துத் துஞ்சும் நாடன்
எந்தை அறிதல் அஞ்சிக் கொல்
அதுவே மன்ற வாரா மையே.
Gedicht 262
சிறுதினை மேய்ந்த தறுகண் பன்றி
துறுகல் அடுக்கத்துத் துணையொடு வதியும்
இலங்குமலை நாடன் வரூஉம்
மருந்தும் அறியும்கொல் தோழிஅவன் விருப்பே
Gedicht 263
நன்பொன் அன்ன புனிறுதீர் ஏனல்
கட்டளை அன்ன கேழல் மாந்தும்
குன்றுகெழு நாடன் தானும்
வந்தனன் வந்தன்று தோழிஎன் நலனே.
Gedicht 264
இளம்பிறை யன்ன கோட்ட கேழல்
களங்கனி யன்ன பெண்பாற் புணரும்
அயந்திகழ் சில்மப கண்டிரும்
பயந்தன மாதோநீ நய்ந்தோள் கண்ணே.
Gedicht 265
புலிகொல் பெண்பால் புவரிக் குருளை
வளைவெண் மருப்பின் கேழல் புரக்கும்
குன்றுகெழு நாடன் மறந்தனன்
பொன்போல் புதல்வனோடு என்நீத் தோனே
Gedicht 266
சிறுகண் பன்றிப் பெருஞ்சின ஒருத்தலொடு
குறுங்கை இரும்புலி பொரூஉம் நாடன்
நனிநாண் உடைமையம் மன்ற
பனிப்பயந் தனநீ நய்ந்தோள் கண்ணே.
Gedicht 267
சிறுகண் பறிப் பெருஞ்சின ஒருத்தல்
துறுகல் அடுக்கத்து வில்லோர் மாற்றி
ஐவனம் கவரும் குன்ற நாடன்
வண்டுபடு கூந்தலைப் பேணிப்
பண்பில சொல்லும் தேறுதல் செத்தே.
Gedicht 268
தாஅய் இழந்த தழுவரிக் குருளையொடு
வளமலைச் சிறுதினை ய்ணீஇய கானவர்
வரையோங்கு உயர்சிமைக் கேழல் உறங்கும்
நன்மலை நாடன் பிரிதல்
என்பயக்கும் மோநம் விட்டுத் துறந்தே.
Gedicht 269
கேழல் உழுதெனக் கிளர்ந்த எருவை
விஅளைந்த செறுவில் தோன்றும் நாடன்
வாராது அவண்உறை நீடின் நேர்வளை
இணை ஈர் ஓதி நீயழத்
துணைநனி இழக்குவென் மடமை யானே.
Gedicht 270
கிழங்ககழ் கேழல் உழுத சிலம்பில்
தலைவிளை கானவர் கொய்தனர் பொய்ரும்
புல்லென் குன்றத்துப் புலம்புகொள் நெடுவரை
காணினும் கலிழுநோய் செத்துத்
தாம்வந் தனர்நம் காத லோரே.
Gedicht 271
அவரை அருந்த மந்தி பகர்வர்
பக்கின் தோன்றும் நாடன் வேண்டின்
பல்பசுப் பெண்டிரும் பெறுகுவன்
தொல்கேள் ஆகலின் நல்குமால் இவட்கே.
Gedicht 272
கருவிரல் மந்திக் கல்லா வன்பறழ்
அருவரைத் தீந்தேன் எடுப்பை அயலது
உருகெழு நெடுஞ்சினைப் பாயும் நாடன்
இரவின் வருதல் அறியான்
வரும் வரும் என்பள் தோழியாயே.
Gedicht 273
அத்தச் செயலைத் துப்புறழ் ஒள்தளிர்
புந்தலை மந்தி வன்பறழ் ஆரும்
நன்மலை நாட நீசெலின்
நின்நயத்து உறைவி என்னினும் கழில்மே.
Gedicht 274
மந்திக் கணவன் கல்லாக் கொடுவன்
ஒன்கேழ் வயப்புலி குழுமலின் வைரைந்துடன்
குன்றுயர் அடுக்கம் கொள்ளும் நாடன்
சென்றனன் வாழி தோழியென்
மெல்தோள் கவினும் பாயலும் கொண்டே.
Gedicht 275
குரங்கின் தலிஅவன் குருமயிர்க் கடுவன்
சூரலஞ்ச் சிறுகோல் கொண்டு வியலறை
மாரி மொக்குள் புடைக்கும் நாட
யாம்நின் நயத்தனம் எனினும்எம்
ஆய்நலம் வாடுமோ அருளுதி எனினே.
Gedicht 276
மந்திக் காதலன் முறிமேய் கடுவன்
தண்கமழ் நறைக்கொடி கொண்டு வியலறைப்
பொங்கல் இளமழை புடைக்கும் நாட
நயவாய் ஆயினும் வரைந்தனை சென்மோ
கன்முகை வேங்கை மலரும்
நன்மலை நாடன் பெண்டெனப் படுத்தே.
Gedicht 277
குறவர் முன்றில் மாதீண்டு துறுகல்
கல்லா மந்தி கடுவனோடு உகளும்
குன்ற நாடநின் மொழிவல் என்றும்
பயப்ப நீத்தல் என்இவள்
கயத்துவளர் குவளையின் அமர்த்த கண்ணே.
Gedicht 278
சிலம்பின் வெதிரத்துக் கண்விடு கழைக்கோல்
குரங்கின் வன்பரழ் பாய்ந்தன இலஞ்சி
மீனெறி தூண்டிலின் நிவக்கும் நாடன்
உற்றோர் மறவா நோய்தந்து
கண்டோ ர் தண்டா நலங்கொண் டனனே.
Gedicht 279
கல் இவர் இற்றி புல்லுவன எறிக்
குளவி மேய்ந்த மந்தி துணையோடு
வரைமிசை உகளும் நாட நீவரின்
கல்லகத் ததுஎம் ஊரே
அம்பல் சேரி அலராம் கட்டே.
Gedicht 280
கருவிரல் மந்திக் கல்லா வன்பார்ப்பு
இருவெதிர் ஈர்ங்கழை ஏறிச் சிறுகோல்
மதிபுடைப் பதுபோல தோன்றும் நாட
வரைந்தனை நீஎனக் கேட்டுயான்
உரைத்தனென் அல்லனோ அஃதென் யாய்க்கே.
Gedicht 281
வெள்ள வரம்பின் ஊழி போகியும்
கிள்ளை வாழிய பலவே ஒள்ளிழை
இரும்பல் கூந்தல் கொடிச்சி
பெருந்தோள் காவல் காட்டி யவ்வே.
Gedicht 282
சாரல் புறத்த பெருங்குரல் சிறுதினைப்
பேரமர் மழைக்கண் கொடிச்சி கடியவும்
சோலைச் சிறுகிளி உன்னு நாட
அரிருள் பெருகின வாரல்
கோட்டுமா வாழங்கும் காட்டக நெறியே.
Gedicht 283
வன்கண் கானவன் மென்சொல் மடமகள்
புன்புல மயக்கத்து உழுத ஏஅனல்
பைம்புறச் சிறுகிளி கடியும் நாட
பெரிய கூறி நீப்பினும்
பொய்வலைப் படூஉம் பெண்டுதவப் பலவே.
Gedicht 284
அரிய தாமே செவ்வாய்ப் பைங்கிளி
குன்றக் குறவர் கொய்தினைப் பைங்கால்
இருவை நீள்புனங் கண்டும்
பிரிதல் தேற்றாப் பேரன் பினவே.
Gedicht 285
பின்னிருங் கூந்தல் நன்னுதல் குறமகள்
மெல்தினை நுவனை யுண்டு தட்டையின்
ஐவனச் சிறுகிளி கடியும் நாட
வீங்குவளை நெகிழப் பிரிதல்
யாங்குவல் லுநையோ ஈங்கிவள் துறந்தே.
Gedicht 286
சிறுதினை கொய்த இருவை வெண்கால்
காய்த்த அவரைப் படுகிளி கடியும்
யாண ராகிய நன்மலை நாடன்
புகரின்று நயந்தனன் போலும்
கவரும் தோழிஎன் மாமைக் கவினே.
Gedicht 287
நெடுவரை மிசையது குறுங்கால் வருடை
தினைபாய் கிள்ளை வெரூஉம் நாட
வல்லை மன்ற பொய்த்தல்
வல்லாய் மன்றநீ அல்லது செயலே.
Gedicht 288
நன்றே செய்த உதவி நன்றுதெரிந்து
யாம் எவன் செய்குவம் நெஞ்சே
மெல்லியல் கொடிச்சி காப்பப்
பல்குரல் ஏனல் பாத்தரும் கிளியே.
Gedicht 289
கொடிச்சி இன்குரல் கிளிசெத் தடுக்கத்துப்
பைங்குரல் ஏனல் படர்தரும் கிளியெனக்
காவலும் கடியுநர் போல்வர்
மால்வரை நாட வரைந்தனை கொண்மோ.
Gedicht 290
அறம்புரி செங்கோல் மன்னனின் தாம்நனி
சிறந்தன போலும் கிள்ளை பிறங்கிய
பூக்கமழ் கூந்தல் கொடிச்சி
நோக்கவும் படும்அவள் ஒப்பவும் படுமே.
Gedicht 291
மயில்கள் ஆலக் குடிஞை இரட்டும்
துறுகல் அடுக்கத்து அதுவே பணைத்தோள்
ஆய்தழை நுடங்கும் அல்குல்
காதலி உறையும் நனிநல் லூரே.
Gedicht 292
மயில்கள் ஆலப் பெருந்தேன் இமிரத்
தண்மழை தழீஇய மாமலை நாட
நின்னினும் சிறந்தனள் எமக்கே நீநயந்து
நன்மனை அருங்கடி அயர
எம்நலம் சிறப்பயாம் இனிப்பெற் றோளே.
Gedicht 293
சிலம்புகமழ் காந்தன் நறுங்குலை யன்ன
நலம்பெறு கையின்என் கண்புதைத் தோயே
பாயல் இந்துணை யாகிய பணைத்தோள்
தோகை மாட்சிய மடந்தை
நீயலது உளரோஎன் நெஞ்சமர்ந் தோரே.
Gedicht 294
எரிமருள் வேங்கை இருந்த தோகை
இழையணி மடந்தையின் தோன்றும் நாட
இனிதுசெய் தனையால் நுந்தை வாழியர்
நன்மனை வதுவை அயர இவள்
பின்னருங் கூந்தல் மலர் அணிந் தோரே.
Gedicht 295
வருவது கொல்லோ தனே வாராது
அவணுறை மேவலின் அமைவது கொல்லோ
புனவர் கொள்ளியின் புகல்வரும் மஞ்ஞை
இருவி யிருந்த குருவி வருந்துறப்
பந்தாடு மகளிரின் படர்தரும்
குன்றுகெழு நாடனொடு சென்றஎன் நெஞ்சே.
Gedicht 296
கொடிச்சி காக்கும் பெருங்குரல் ஏனல்
அடுக்கல் மஞ்ஞை கவரு நாட
நடுநாள் கங்குலும் வருதி
கடுமா தாக்கின் அறியேன் யானே.
Gedicht 297
விரிந்த வேங்கைப் பெருஞ்சினைத் தோகை
பூக்கொய் மகளிரின் தோன்றும் நாட
பிரியினும் பிரிவ தன்றே
நின்னொடு மேய மடந்தை நட்பே.
Gedicht 298
மழைவரவு அறியா மஞ்ஞை ஆலும்
அடுக்கல் நல்லூர் அசைநடைக் கொடிச்சி
தான்எம் அருளாள் ஆயினும்
யாம்தன் உள்ளுபு மற்ந்தறி யேமே.
Gedicht 299
குனற நாடன் குன்றத்துக் கவாஅன்
பைஞ்சுனைப் பூத்த பகுவாய்க் குவளையும்
அம்சில் ஓதி அசைநடைக் கொடிச்சி
கண்போல் மலர்தலும் அரிதுஇவள்
தன்போல் சாயல் மஞ்ஞைக்கும் அரிதே.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 300
கொடிச்சி கூந்தல் போலத் தோகை
அம்சிறை விவரிக்கும் பெருங்கல் வெற்பன்
வந்தனன் எதிர்ந்தனர் கொடையே
அம்தீம் கிளவி பொலிகநின் சிறப்பே.
Palai – Trockenland: Gedichte 301–400
Gedicht 301
மால்வெள் ளோத்திரத்து மையில் வாலிணர்
அருஞ்சுரம் செல்வோர் சென்னிக் கூட்டும்
அவ்வரை யிறக்குவை யாயின்
மைவரை நாட வருந்துவள் பெரிதே.
Gedicht 302
அரும்பெருள் செய்வினை தப்பற்கும் உரித்தே
பெருந்தோள் அரிவை தகைத்தற்கும் உரியள்
செல்லாய் அயினோ நன்றே
மல்லம் புலம்ப இவள்அழப் பிரிந்தே.
Gedicht 303
புதுக்கலத் தன்ன கனிய ஆலம்
போகில்தனைத் தடுக்கும் வேனில் அருஞ்சுரம்
தண்ணிய இனிய வாக
எம்மொடுஞ் சென்மோ விடலை நீயே.
Gedicht 304
கல்லாக் கோவலர் கோலின் தோண்டிய
ஆன்நீர்ப் பத்தல் யானை வெளவும்
கல்லதர்க் கவலை செல்லின் மெல்லியல்
புயல்நெடுங் கூந்தல் புலம்பும்
வயமான் தோன்றல் வல்லா தீமே.
Gedicht 305
களிறு பிடிதழீஇப் பிறபுலம் படராது
பசிதின வருத்தம் பைதறு குன்றத்துச்
சுடர்தொடிக் குறுமகள் இனைய
எனப்பயஞ் செய்யுமோ விடலைநின் செலவே.
Gedicht 306
வெல்போர்க் குருசில்நீ வியன்சுரம் இறப்பின்
பல்கழ் அல்குல் அவ்வரி வாடக்
குழலினும் இனைகுவள் பெரிதே
விழவொலி கூந்தல் மாஅ யோளே.
Gedicht 307
ஞெலிகை முழங்கழல் வயமா வெரூஉம்
குன்றுடை அருஞ்சுரம் செலவயர்ந் தனையே
நன்றில் கொண்கநின் பொருளே
பாவை யன்னநின் துணைபிரிந்து வருமே.
Gedicht 308
பல்லிருங் கூந்தல் மெல்லிய லோள்வயின்
பிரியாய் ஆயினும் நன்றே விரியிணர்க்
கால் எறுழ் ஒள்வி தாஅய
முருகமர் மாமலை பிரிந்தெனப் பிரிமே.
Gedicht 309
வேனில் திங்கள் வெஞ்சுரம் இறந்து
செலவுஅயர்ந் தனையால் நீயே நன்று
நின்னயந்து உறைவி கடுஞ்சூல் சிறுவன்
முறுவல் காண்டலின் இனிதோ
இறுவரை நாடநீ இறந்துசெய் பொருளே.
Gedicht 310
பொலம்பசும் பாண்டில் காசுநிரை அல்குல்
இலங்குவளை மெல்தோள் இழைநிலை நெகிழப்
பிரிதல் வல்லுவை ஆயின்
அரிதே விடலை இவள் ஆய்நுதற் கவினே.
Gedicht 311
வேங்கை கொய்யுநர் பஞ்சுரம் விளிப்பினும்
ஆரிடைச் செல்வோர் ஆறுநனி வெரூஉம்
காடுஇறந் தனரே காதலர்
நீடுவர் கொல்என நினையும்என் நெஞ்சே.
Gedicht 312
அறஞ்சா லியரோ அறஞ்சா லியரே
வறனுண் டாயினும் அறஞ்சா லியரோ
வாள்வனப் புற்ற அருவிக்
கோள்வல் என்னையை மறிந்த குன்றே.
Gedicht 313
தெறுவது அம்ம நும்மகள் விருப்பே
உறுதுயர் அவலமொடு உயிர்செலச் சாஅய்ப்
பாழ்படு நெஞ்சம் படர் அடக் கலங்க
நாடுஇடை விலங்கிய வைப்பின்
காடுஇறந் தனள்நம் காத லோனே
Gedicht 314
அவிர்தொடி கொட்பக் கழுதுபுகவு அயரக்
கர்ங்கண் காக்கையொடு கழுகுவிசும்பு அகலச்
சிறுகண் யானை ஆள்வீழ்துத் திரித்ரும்
நீளிடை அருஞ்சுரம் என்பநம்
தோளிடை முனிநர் சென்ற ஆறே.
Gedicht 315
பாயல் கொண்ட பனிமலர் நெடுங்கண்
பூசல் கேளார் சேயர் என்ப
விழைநெகிழ் செல்லல் உறீஇக்
கழைமுதிர் சோலைக் காடுஇறந் தோரே.
Gedicht 316
பொன்செய் பாண்டில் பொலங்கலம் நந்தத்
தேரகல் அல்குல் அவ்வரி வாட
இறந்தோர் மன்ற தாமே பிறங்குலைப்
புல்லரை ஓமை நீடிய
புலிவழங்கு அதர கானத் தானே.
Gedicht 317
சூழ்கம் வம்மோ தோழி பாழ்பட்டுப்
பைதற வெந்த பாலை வெங்காட்டு
அருஞ்சுரம் இறந்தோர் தேஎத்துச்
சென்ர நெஞ்சம் நீடிய பொருளே.
Gedicht 318
ஆய்நலம் பசப்ப அரும்படர் நலிய
வேய்மருள் பணைத்தோள் வில்லிலை நெகிழ
நசைநனி கொன்றோர் மன்ற இசைநிமிர்ந்து
ஓடெரி நடந்த வைப்பின்
கோடுயர் பிறங்கல் மலை இறந் தோரே.
Gedicht 319
கண்பொர விளங்கிய கதிர்தெறு வைப்பின்
மண்புரை பெருகிய மரம்முளி கானம்
இறந்தன ரோநம் காதலர்
மறந்தன ரோதில் மறவா நம்மே.
Gedicht 320
முள்ளரை இலவத்து ஒள்ளினர் வான்பூ
முழங்கல் அசைவளி எடுப்ப வானத்து
உருமுப்படு கனலின் இருநிலத்து உறைக்கும்
கவலை அருஞ்சுரம் போயினர்
தவலில் அருநோய் தலைதந் தோரே.
Gedicht 321
உலறுதலைப் பருந்தின் உளிவாய்ப் பேடை
அலறுதலை ஓமை அம்கவட் டேறிப்
புலம்புகொள விளிக்கும் நிலம்காய் கானத்து
மொழிபெயர் பன்மலை இறப்பினும்
ஒழிதல் செல்லாது ஒண்டொடி குணனே.
Gedicht 322
நெடுங்கழை முனிய வேனில் நீடிக்
கடுங்கதிர் ஞாயிறு கல்பகத் தெறுதலின்
வெய்ய வாயினை முன்னே இனியே
ஒண்ணுதல் அரிவையை யுள்ளுதொறும்
தண்ணிய வாயின சுரட்திடை யாறே.
Gedicht 323
வள்ளெயிற்றுச் செந்நாய் வயவுறு பிணவிற்குக்
கள்ளியங் கடத்தினைக் கேழல் பார்க்கும்
வெஞ்சுரக் கவலை நீந்தி
வந்த நெஞ்சம் நீ நயந்தோள் பண்பே.
Gedicht 324
எரிகவர்ந் துண்ட என்றூழ் நீளிடைச்
சிறிதுகண் படுப்பினும் காண்குவென் மன்ற
நள்ளென் கங்குல் நளிமனை நெடுநகர்
வேங்கை வென்ற சுணங்கின்
தம்பாய் கூந்தல் மாஅ யோளே.
Gedicht 325
வேணில் அரையத்து இலையொலி வெரீஇப்
போகில் புகாவுண்ணாது பிறிதுபுலம் படரும்
வெம்பலை அருஞ்சுரம் நலியாது
எம்வெம் காதலி பண்புதுணைப் பெற்றே.
Gedicht 326
அழலவிர் நன்ந்தலை நிழலிடம் பெறாது
மடமான் அமபினை மறியொடு திரங்க
நீர்மருங்கு அறுத்த நிரம்பா இயவின்
இன்னா மன்ற சுரமே
இனிய மறையான் ஒழிந்தோள் பண்பே.
Gedicht 327
பொறிவரித் தடக்கை வேதல் அஞ்சிச்
சிறுகண் யானை நிலந்தொடல் செல்வா
வெயின்முளி சோலைய வேய்உயர் சுரனே
அன்ன ஆர்இடை யானும்
தண்மை செய்தஇத் தகையோன் பண்பே.
Gedicht 328
நுண்மழை தனித்தென நறுமலர் தாஅய்த்
தண்ணிய வாயினும் வெய்ய மன்ற
மடவரல் இந்துணை ஒழியக்
கடமுதிர் சோலைய காடிறத் தேற்கே.
Gedicht 329
ஆள்வழக்கு அற்ற பாழ்படு நனந்தலை
வெம்முனை அருஞ்சுரம் நீந்தி நம்மொடு
மறுதரு வதுகொல் தானே செறிதொடி
கழிந்துகு நிலைய வாக
ஒழிந்தோள் கொண்டஎன் உரங்கெழு நெஞ்சே.
Gedicht 330
வெந்துக ளாகிய வெயிர்கடம் நீந்தி
வந்தனம் ஆயினும் ஒழிகஇனிச் செலவே
அழுத கண்ணள் ஆய்நலம் சிதையக்
கதிர்தெறு வஞ்சுரம் நினைக்கும்
அவிர்கொல் ஆய்தொடி உள்ளத்துப் படரே.
Gedicht 331
அம்ம வாழி தோழி அவிழிணர்க்
கருங்கால் மராஅத்து வைகிசினை வான்பூ
அருஞ்சுரம் செல்லுநர் ஒழிந்தோர் உள்ள
இனிய கம்ழும் வெற்பின்
இன்னா என்பஅவர் சென்ற ஆறே.
Gedicht 332
அம்ம வாழி தோழி என்னதூஉம்
அறநில மன்ற தாமே விறன்மிசைக்
குன்றுகெழு கானத்ஹ்ட பண்பின் மாக்கணம்
கொடிதே காதலிப் பிரிதல்
செல்லல் ஐய என்னா தவ்வே.
Gedicht 333
அம்ம வாழி தோழி யாவதும்
வல்லா கொல்லோ தாமே அவண
கல்லுடை நன்னாட்டுப் புள்ளீனப் பெர்ந்தோடு
யாஅம் துணைபுணர்ந்து உறைதும்
யாங்குப் பிந்துறைதி என்னா தவ்வே.
Gedicht 334
அம்ம வாழி தோழி சிறியிலை
நெல்லி நீடிய கல்வாய் கடத்திடைப்
பேதை நெஞ்சம் பின்செலச் சென்றோர்
கல்லினும் வலியர் மன்ற
ப்ல்லிதல் உண்கண் அழப்பிர்ந் தோரே.
Gedicht 335
அம்ம வாழி தோழி நம்வயின்
நெய்தோ ரன்ன வெவிய எருவை
கற்புடை மருங்கில் கடுமுடை யார்க்கும்
கடுநனி கடிய என்ப
நீடி இவன் வருநர் சென்ற ஆறே.
Gedicht 336
அம்ம வாழி தோழி நம்வயின்
பிரியலர் போலப் புணர்ந்தோர் மன்ற
நின்றதில் பொருட்பிணி முற்றிய
என்றூழ் நீடிய சுரன்இறந் தோரே.
Gedicht 337
அம்ம வாழி தோழி நம் வயின்
மெய்யுற விரும்பிய கைகவர் முயக்கினும்
இனிய மன்ற தாமே
பனியிரும் குன்றம் சென்றோர்க்குப் பொருளே.
Gedicht 338
அம்ம வாழி தோழி சாரல்
இலையில வலர்ந்த ஓங்குநிலை இலவம்
மலையுறு தீயில் சுரமுதல் தோன்றும்
பிரிவருங் காலையும் பிரிதல்
அரிதுவல் லுநர்நம் காத லோரே.
Gedicht 339
அம்ம வாழி தொழி சிறியிலைக்
குறுஞ்சினை வேம்பின் நறும்பழம் உணீஇய
வாவல் உகக்கும் மாலையும்
இன்றுகொல் காதலவர் சென்ற நாடே.
Gedicht 340
Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.
அம்ம வாழி தொழி காதலர்
உள்ளார் கொல்நாம் மருள்உற் றனம்கொல்
விட்டுச் சென்றனர் நம்மே
தட்டைத் தீயின் ஊரலர் எழவே.
Gedicht 341
அவரோ வாரார் தான்வந் தன்றே
குயிற்பெடை இன்குரல் அகவ
அயிர்க்கேழ் நுண்ணறல் நுடங்கும் பொழுதே.
Gedicht 342
அவரோ வாரார் தான்வந் தன்றே
சுரும்புகளித்து ஆலும் இருஞ்சினைக்
கருங்கால் நுணவம் கமழும் பொழுதே.
Gedicht 343
அவரோ வாரார் தான்வந் தன்றே
திணிநிலைக் கோங்கம் பயந்த
அணிமிகு கொழுமுகை உடையும் பொழுதே.
Gedicht 344
Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.
அவரோ வாரார் தான் வந்தன்றே
நறும் பூங்குரவம் பயந்த
செய்யாப் பாவை கொய்யும் பொழுதே.
Gedicht 345
Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.
அவரோ வாரார் தான் வந்தன்றே
புதுப் பூ அதிரல் தாஅய்க்
கதுப்பு அறல் அணியும் காமர் பொழுதே.
Gedicht 346
அவரோ வாரார் தான்வந் தன்றே
அஞ்சினைப் பாதிரி அலர்ந்தெனச்
செங்கண இருங்குயில் அறையும் பொழுதே.
Gedicht 347
அவரோ வாரார் தான்வந் தன்றே
எழில்தகை இளமுலை பொலியப்
பொரிப்பூம் புன்கின் முறிதிமிர் பொழுதே.
Gedicht 348
அவரோ வாரார் தான்வந் தன்றே
வலஞ்சுரி மராஅம் வேய்ந்துநம்
மண்ங்கமழ் தண்பொழில் மலரும் பொழுதே.
Gedicht 349
அவரோ வாரார் தான்வந் தன்றே
பொரிகால் மாஞ்சினை புதைய
எரிகால் இளந்தளிர் ஈனும் பொழுதே.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 350
அவரோ வாரார் தான்வந் தன்றே
வேம்பின் ஒண்பூ உறப்பத்
தேம்படு கிளவியவர்த் தெளீக்கும் போதே.
Gedicht 351
அத்த பலவின் வெயில்தின் சிறுகாய்
அருஞ்சுரம் செல்வோர் அருந்தினர் கழியும்
காடுபின் ஒழிய வந்தனர் தீர்கினிப்
பல்லிதல் உண்கண் மடந்தைநின்
நல்லெழில் அல்குல் வாடிய நிலையே.
Gedicht 352
விழுத்தொடை மறவர் வில்லிடத் தொலைந்தோர்
எழுத்துடை நடுகிஅல் அன்ன விழுப்பிணர்ப்
பெருங்கை யானை இருஞ்சினம் உறைக்கும்
வெஞ்சுரம் அரிய என்னார்
வந்தனர் தோழிநம் காத லோரே.
Gedicht 353
எரிக்கொடி கநலை இய செவ்வரை போலச்
சுடர்ப்பூண் விளங்கும் எந்தெழில் அகலம்
நீ இனிது முயங்க வந்தனர்
மாயிருஞ் சோலை மலையிறந் தோரே.
Gedicht 354
ஈர்ம் பிணவு புணர்ந்த செந்நாய் ஏற்றாஇ
மறியுடை மான்பிணை கொள்ளாது கழியும்
அரிய சுரன்வந் தனரே
தெரியிழை அரிவைநின் பண்புதர விரைந்தே.
Gedicht 355
திருந்திழை அரிவை நின்னலம் உள்ளி
அருஞ்செயல் பொருட்பிணி பெருந்திரு உறுகெனச்
சொல்லாது பெயர்தந் தேனே பல்பொறிச்
சிறுகண் யானை திரிதரும்
நெறிவிலங்கு அதர கானத் தானே.
Gedicht 356
உள்ளுதற்கு இனிய மன்ற செல்வர்
யானை பிணித்த பொன்புனை கயிற்றின்
ஒள்ளெரி மேய்ந்த சுரத்திடை
உள்ளம் வாங்கத் தந்தநின் குணனே.
Gedicht 357
குரவம் மலர மரவம் பூப்பச்
சுரன்அணி கொண்ட கானம் காணூஉ
அழுங்குக செய்பொருள் செலவுஎன விரும்பிநின்
அம்கலிழ் மாமை கவின
வந்தனர் தோழிநம் காத லோரே.
Gedicht 358
கோடுயர் பன்மலை இறந்தனர் ஆயினும்
நீடவிடுமோ மற்றே நீடுநினைந்து
துடைத்தொறும் துடைத்தொறும் கலங்கி
உடிஅத்தெழு வெள்ள மாகிய கண்ணே.
Gedicht 359
அரும்பொருள் வேட்கைய மாகிநின் துறந்து
பெருங்கல் அதரிடைப் பிரிந்த காலைத்
தவநனி நெடிய வாயின இனியே
அணியிழை உள்ளியாம் வருதலின்
அணிய வாயின சுரத்தைடை யாறே.
Gedicht 360
எரிகவர்ந் துண்ட என்றூழ் நீளிடை
அரிய வாயினும் எளிய அன்றே
அவவூறு நெஞ்சம் கலவுநனி விரும்பிக்
கடுமான் திண்தேர் கடைஇ
நெடுமான் நோக்கிநின் உள்ளி வரவே.
Gedicht 361
உயர்கரைக் கான்யாற்று அவிர்மணல் அகந்துறை
வேனிற் பாதிரி விரிமலர் குவைஇத்
தொடலை தை இய மடவரல் மகளே
கண்ணினும் கதவநின் முலையே
முலையினும் கதவநின் தடமென் தோளே.
Gedicht 362
பதுக்கைத் தாய ஒதுக்கருங் கவலைச்
சிறுகண் யானை உறுபகை நினையாது
யாக்குவந் தனையோ பூந்தார் மார்ப
அருள்புரி நெஞ்சம் உய்த்தர
இருள்பொர நின்ற இரவி னானே.
Gedicht 363
சிலைவிற் பகழிச் செந்துவ ராடைக்
கொலைவல் எயினர் தங்கைநின் முலைய
சுணங்கென நினைதி நீயே
அணங்கென நினையும்என் அணங்குறு நெஞ்சே.
Gedicht 364
முளமா வல்சி எயினர் தங்கை
இளமா எயிற்றிக்கும் இந்நிலை அறியச்
சொல்லினேன் இரக்கும் அளவை
வெள்வேல் விடலை விரையா தீமே.
Gedicht 365
கணமா தொலைச்சித் தன்னையர் தந்த
நிணவூன் வல்சிப் படுபுள் ஒப்பும்
நலமாண் எயிற்றி போலப் பலமிகு
நல்நலம் நயவர உடையை
என்நோற் றனையோ மாஇன் தளிரே.
Gedicht 366
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அன்னாய் வாழிவேண் டன்னை தோழி
பசந்தனள் பெரிதெனச் சிவந்த கண்ணை
கொன்னே கடவுதி யாயின் என்னதூஉம்
அறிய ஆகுமோ மற்றே
முறியிணர்க் கோங்கM பயந்த மாறே.
Gedicht 367
பொரியரைக் கோங்கின் பொன்மருள் பசுவீ
விரியிணர் வேங்கையொடு வேறுபட மிலைச்சி
விரிவுமலர் அணிந்த வேனில் கான்யாற்றுத்
தேரொடு குறுக வந்தோன்
பேரொடு புணர்ந்தன்று அன்னைஇவள் உயிரே.
Gedicht 368
எரிப்பூ இலவத்து ஊழ்கழி பன்பலர்
பொரிப்பூம் புன்கின் புகர்நிழல் வரிக்கும்
தண்பத வேனில் இன்ப நுகர்ச்சி
எம்மொடு கொண்மோ பெருமநின்
எம்மெல் ஓதி அழிவிலள் எனினே.
Gedicht 369
வளமலர் ததிந்த வண்டுபடு நறும்பொழில்
முளைநிரை முறுவல் ஒருத்தியொடு நெருநல்
குறிநீ செய்தனை என்ப அலரே
குரவ நீள்சினை உறையும்
பருவ மாக்குயில் கௌவையில் பெரிதே.
Gedicht 370
வண்சினைக் கோங்கின் தண்கமழ் படலை
இருஞ்சிறை வண்டின் பெருங்கிளை மொய்ப்ப
நீநயந்து உறையப் பட்டோ ள்
யாவ ளோஎம் மறையா தீமே.
Gedicht 371
மள்ளர் கோட்டின் மஞ்ஞை யாலும்
உயர்நெடும் குன்றம் படுமழை தலைஇச்
சுரநனி இனிய வாகுக தில்ல
அறநெறி இதுவெனத் தெளிந்தஎன்
பிறைநுதற் குறுமகள் போகிய சுரனே.
Gedicht 372
என்னும் உள்ளினள் கொல்லோ தன்னை
நெஞ்சுணத் தேற்றிய வஞ்சினக் காளையொடு
அழுங்கல் மூதூர் அலரெழச்
செழும்பல் குன்றம் இறந்தஎன் மகளே.
Gedicht 373
நினைத்தொறும் கலிலும் இடும்பை எய்துக
புலிக்கோட் பிழைட்த கவைக்கோட்டு முதுகலை
மான்பிணை அணைதர ஆண்குரல் விளிக்கும்
வெஞ்சுரம் என்மகள் உய்த்த
வம்பமை வல்வில்விடலை தாயே.
Gedicht 374
பல்லூல் நினைப்பினும் நல்லென் றூழ
மிளி முன்பின் காளை காப்ப
முடியகம் புகாக் கூந்தலள்
கடுவனும் அறியாக் காடுஇறந் தோளே.
Gedicht 375
இதுவென் பாவை பாவை இதுஎன்
அலமரு நோக்கின் நலம்வரு சுடர்நுதல்
பைங்கிளி எடுத்த பைங்கிளி என்றிவை
காண்தொறும் காண்தொறும் கலங்க
நீங்கின ளோஎன் பூங்க ணோளே.
Gedicht 376
நாள்தொறும் கலிழும் என்னினும் இடைநின்று
காடுபடு தீயின் கனலியர் மாதோ
நல்வினை நெடுநகர் கல்லெனக் கலங்கப்
பூப்புரை உண்கண் மடவரல்
போக்கிய புணர்த்த அறனில் பாலே.
Gedicht 377
நீர்நசைக்கு ஊக்கிய உயவல் யானை
இயம்புணர் தூம்பின் உயிர்க்கும் அத்தம்
சென்றனள் மன்றஎன் மகளே
பந்தும் பாவையும் கழங்கும்எமக்கு ஒழித்தே.
Gedicht 378
செல்லிய முயலிப் பாஅய சிறகர்
வாவல் உகக்கும் மாலையாம் புலம்பப்
போகிய அவட்கோ நோவேன் தேமொழித்
துணையிலள் கலிழும் நெஞ்சின்
இணையேர் உண்கண் இவட்குநோ வதுமே.
Gedicht 379
தன்னமர் ஆயமொடு நன்மண நுகர்ச்சியின்
இனிதாங் கொல்லோ தனக்கே பனிவரை
இனக்களிறு வழங்கும் சோலை
வயக்குறு வெள்வேல் அவற்புணர்ந்து செலவே.
Gedicht 380
அத்தம் நீளிடை அவனொடு போகிய
முத்தேர் வெண்பல் முகிழ்நகை மடவரல்
தாயர் என்னும் பெயரே வல்லாறு
எடுத்தேன் மன்ற யானே
கொடுத்தோர் மன்றஅவள் ஆயத் தோரே.
Gedicht 381
பைங்காய் நெல்லி பலவுடன் மிசைந்து
செங்கால் மராஅத்த வரிநிழல் இருந்தோர்
யார்கொல் அளியர் தாமே வார்சிறைக்
குறுங்கால் மகன்றில் அன்ன
உடன்புணர் கொள்கைக் காத லோரே.
Gedicht 382
புன்னொலிக்கு அமர்த்த கண்ணன் வெள்வேல்
திருந்துகழ் காளையொடு அருஞ்சுரம் கழிவோள்
எல்லிடை அசைந்த கல்லென் சீறூர்ப்
புனையிழை மகளிர்ப் பயந்த
மனைகெழு பெண்டிர்க்கு நோவுமார் பெரிதே.
Gedicht 383
கோள்சுரும்பு அரற்றும் நாள்சுரத்து அமன்ற
நெடுங்காண் மராஅத்துக் குறுஞ்சினை பற்றி
வல்ஞ்சுரி வாலிணர் கொய்தற்கு நின்ற
மள்ளன் உள்ள மகிழ்கூர்ந்துஅன்றே
பஞ்சாய்ப் பாவைக்கும் தனக்கும்
அம்சாய் கூந்தல் ஆய்வது கண்டே.
Gedicht 384
சேண்புலம் முன்னிய அசைநடை அந்தணிர்
நும்மொன்று இரந்தனென் மொழிவல் எம்மூர்
ஆய்நயந்து எடுத்த ஆய்நலம் கலின
ஆரிடை இறந்தனள் என்மின்
நேர் இறை முன்கைஎன் ஆயத் தோர்க்கே.
Gedicht 385
கடுங்கண் காளையொட்ய் நெடுந்தேர் ஏறிக்
கோள்வல் வேங்கை மலையிறக்கொழிய
வேறுபல் அருஞ்சுரம் இறந்தனள் அவளெனக்
கூறுமின் வாழியோ ஆறுசெல் மாக்கள்
நல்தோள் நயந்துபா ராட்டி
என்கெடுத்து இருந்த அறனில் யாய்க்கே.
Gedicht 386
புன்கண் யானையொடு புலிவழங்கு அத்தம்
நய்ந்த காதலற் புணர்ந்துசென் றனளே
நெடுஞ்சுவர் நல்லில் மருண்ட
இடும்பை உறவிநின் கடுஞ்சூல் மகளே.
Gedicht 387
அறம்புரி அருமறை நவின்ற நாவில்
திறம்புரி கொள்கை அந்தணீர் தொழுவலென்று
ஒள்தொடி வினவும் பேதையம் பெண்டே
கண்டனெம் அம்ம சுரத்திடை அவளை
இந்துணை இனிதுபா ராட்டக்
குன்றுயர் பிறங்கல் மலையிறந்த் தோளே.
Gedicht 388
நெரும்பவிர் கனலி உர்ப்புசினந் தணியக்
கருங்கால் யாத்து வரிநிழல் இரீஇச்
சிறுவரை இறப்பின் காண்குவை செறிதொடிப்
பொன்னேர் மேணி மடந்தையொடு
வென்வேல் விடலை முன்னிய சுரனே.
Gedicht 389
செய்வினை பொலிந்த செறிகழல் நோந்தாள்
மையணல் காளையொடு பைய இயலிப்
பாவை யன்னஎன் ஆய்தொடி மடந்தை
சென்றனள் என்றிர் ஐய
ஒன்றின வோஅவள் அம்சிலம் படியே.
Gedicht 390
நல்லோர் ஆங்கண் பர்ந்துகை தொழுது
பல்லூழ் மறுகி வனவு வோயே
திண்தோள் வல்வில் காளையொடு
கண்டனெம் மன்ற சுரத்திடை யாமே.
Gedicht 391
மறுவில் தூவிச் சிறுகருங் காக்கை
அன்புடை மரபின்நின் கிளையோடு ஆரப்
பச்சூன் பெய்த பைந்நிண வல்சி
பொலம்புனை கலத்தில் தருகுவென் மாதோ
வெம்சின விறல்வேல் காளையொடு
அம்சில் ஓதியை வரக்கரைந் தீமே.
Gedicht 392
வேய்வனப்பு இழந்த தோளும் வெயில்தெற
வாய்கவின் தொநந்த நுதலும் நோக்கிப்
பரியல் வாழி தோழி பரியின்
எல்லைஇல் இடும்பை தரூஉம்
நல்வரை நாடனொடு வந்த மாறே.
Gedicht 393
துறந்ததன் கொண்டு துயரடச் சாஅய்
அறம்புலந்து பழிக்கும் அண்க ணாட்டி
எவ்வ நெஞ்சிற்கு ஏம மாக
வந்தன ளோநின் மகளே
வெந்திறல் வெள்வேல் விடலைமுந் துறவே.
Gedicht 394
மாண்பில் கொள்கையொடு மயங்குதுயர் செய்த
அன்பில் அறானும் அருளிற்று மன்ற
வெஞ்சுரம் இறந்த அம்சில் ஓதிப்
பெருமட மான்பிணை அலைத்த
சிறுநுதல் குறுமகள் காட்டிய வம்மே.
Gedicht 395
முளிவயிர்ப் பிறந்த வளிவளர் கூர்எரிச்
சுடர்விடு நெடுங்கொடி விடர்குகை முழங்கும்
இன்னா அருஞ்சுரம் தீர்ந்தனம் மென்மெல
ஏகுமதி வாழியோ குறுமகள் போதுகலந்து
கறங்கிசை அருவி வீழும்
பிறங்கிரும் சோலைநம் மலைகெழு நாட்டே.
Gedicht 396
புலிப்பொறி வேங்கைப் பொன்னிணர் கொய்துநிண்
கதுப்பயல் அணியும் அளவை பைபயச்
சுரத்திடை அயர்ச்சியை ஆறுக மடந்தை
கல்கெழு சிறப்பின் நம்மூர்
எவ்விருந் தாகிப் புகுக நாமே.
Gedicht 397
கவிழ்மயிர் எருத்தின் செந்நாய் ஏற்றை
குருளைப் பன்றி கொள்ளாது கழியும்
சுரன்அணி வாரா நின்றனள் என்பது
முன்னுற விரந்தநீர் உரைமின்
இன்நகை முறுவல்என் ஆயத்தோர்க்கே.
Gedicht 398
புள்ளும் அறியாப் பல்பழம் பழுனி
மடமான் அறியாத் தடநீர் நிலைஇச்
சுரநனி இனிய வாகுக என்று
நினைத்தொறும் கலிழும் என்னினும்
மிகப்பெரிது புலம்பின்று தோழிநம் ஊரே.
Gedicht 399
நும்மனைச் சிலம்பு கழீஇ அயரினும்
எம்மனை வதுவை நன்மணம் கழிகெனச்
சொல்லின் எவனோ மற்றே வென்வேல்
மையற விளங்கிய கழலடிப்
பொய்வல் காளையை ஈன்ற தாய்க்கே.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 400
மள்ளர் அன்ன மரவந் தழீஇ
மகளிர் அன்ன ஆடுகொடி நுடக்கும்
அரும்பதம் கொண்ட பெரும்பத வேனில்
காதல் புணர்ந்தனள் ஆகி ஆய்கழல்
வெஞ்சின விரல்வேல் காலையொடு
இன்றுபுகு தருமென வந்தன்று வந்தன்று தூதே.
Mullai – Wald- und Weideland: Gedichte 401–500
Gedicht 401
மறியிடைப் படுத்த மான்பிணை போலப்
புதல்வன் நடுவண னாக நன்றும்
இனிது மன்றஅவர் கிடக்கை முனிவின்றி
நீல்நிற வியலகம் கவைஇய
ஈனும் உம்பரும் பெறலரும் குரைத்தே.
Gedicht 402
புதல்வற் கவைஇய தாய்புற முயங்கி
நசையினன் வதிந்த கிடக்கை பாணர்
நரம்புளர் முரற்கை போல
இனிதால் அம்ம பண்புமா ருடைத்தே.
Gedicht 403
புணர்ந்தகா தலியின் புதல்வன் தலையும்
அமர்ந்த உள்ளம் பெரிதா இன்றே
அகன்பெருஞ் சிறப்பின் தந்தை பெயரன்
முறுவலில் இன்னகை பயிற்றிச்
சிறுதேர் உருட்டும் தளர்நடை கண்டே.
Gedicht 404
வாழ்நுதல் அரிவை மகன்முலை யூட்டத்
தானவன் சிறுபுறம் கவையினன் நன்று
நறும்பூம் தண்புற அணிந்த
குறும்பல் பொறைய நாடுகிழ வோனே.
Gedicht 405
ஒண்சுடர்ப் பாண்டில் செஞ்சுடர் போல
மனைக்குவிளக் காயினள் மன்ற கனைப்பெயல்
பூப்பல அணிந்த வைப்பின்
புறவணி நாடன் புதல்வன் தாயே.
Gedicht 406
மாதர் உண்கண் மகன்விளை யாடக்
காதலித் தழீஇ இனிதிருந் தனனே
தாதார் பிரசம் ஊதும்
போதார் புறவின் நாடுகிழ வோனே.
Gedicht 407
நய்ந்த காதலித் தழீஇப் பாணர்
நய்ம்படு முரற்கையின் யாத்த பயன்தெரிந்து
இன்புறு புணர்ச்சி நுகரும்
மென்புல வைப்பின் நாடுகிழ வோனே.
Gedicht 408
பாணர் முல்லை பாடச் சுடரிழை
வணுதல் அரிவை முல்லை மலைய
இனிதிருந் தனனே நெடுந்தகை
துனிதீர கொள்கைத்தன் புதல்வனொடு பொலிந்தே.
Gedicht 409
புதல்வன் கவைஇயினன் தந்தை மென்மொழிப்
புதல்வன் தாயோ இருவரும் கவையினள்
இனிது மன்றஅவர் கிடக்கை
நனியிரும் பரப்பின்இவ் உலகுடன் உறுமே.
Gedicht 410
மாலை முன்றில குறுங்கால் கட்டில்
மனையோள் துணைவி யாகப் புதல்வன்
மார்பின் ஊரும் மகிழ்நகை இன்பப்
பொழுதிற்கு ஒத்தன்று மன்னே
மென்பிணித் தம்ம பாணனது யாழே.
Gedicht 411
ஆர்குரல் எழிலி அழிதுளி சிதறிக்
கார்தொடங் கின்றால் காமர் புறவே
வீழ்தரு புதுப்புனல் ஆடுகம்
தாழிருங் கூந்தல் வம்மடி விரைந்தே.
Gedicht 412
காயா கொன்றை நெய்தல் முல்லை
போதவிழ் தளவொடு பிடவலர்ந்து கவினிப்
பூவணி கொண்டன்றால் புறவே
பேரமர்க் கண்ணி ஆடுகம் விரைந்தே.
Gedicht 413
நின்னுதல் நாறும் நறுந்தண் புறவின்
நின்னே போல மஞ்ஞை யாலக்
கார்தொடங் கின்றால் பொழுதே
பேரியல் அரிவை நாநயத்தகவே.
Gedicht 414
புள்ளும் மாவும் புணர்ந்தினது உகளக்
கோட்டவும் கொடியவும் பூப்பல பழுனி
மெல்லியல் அரிவை கண்டிகு
மல்லல் ஆகிய மணங் கமழ் புறவே.
Gedicht 415
இதுவே மடந்தைநாம் மேவிய பொழுதே
உதுவே மடந்தைநாம் உள்ளிய புறவே
இனிதுடன் கழிக்கின் இளமை
இனிதால் அம்ம இனிஅவர்ப் புணர்வே.
Gedicht 416
போதார் நறுந்துகள் கவினிப் புறவில் தாதார்ந்து
களிச்சுரும்பு அரற்றும் காமர் புதலின்
மடப்பிடி தழீஇய மாவே
சுடர்த்தொடி மடவரல் புணர்ந்தனம் யாமே.
Gedicht 417
கார்கலந் தன்றால் புறவே பலவுடன்
நேர்பரந் தனவால் புனமே ஏர்கலந்து
தாதார் பிரசம் மொய்ப்பப்
போதார் கூந்தல் முயங்கினள் எம்மே.
Gedicht 418
வானம் பாடி வறங்களைந்து ஆனாது
அழிதுளி தலைஇய புறவின் காண்வர
வானர மகளா நீயே
மாண்முலை அடைய முயங்கி யோயே.
Gedicht 419
உயிர்கலந்து ஒன்றிய செயிர்தீர் கேண்மைப்
பிரிந்துறல் அறியா விருந்து கவவி
நம்போல் நயவரப் புணர்ந்தன
கண்டிகு மடவரல் புறவின் மாவே.
Gedicht 420
பொன்னெனமலர்ந்த கொன்றை மணியெனத்
தேம்படு காயா மலர்ந்த தொன்றியொடு
நன்னலம் எய்தினை புறவே நின்னைக்
காணிய வருதும் யாமே
வாள்நுதல் அரிவையொடு ஆய்நலம் படர்ந்தே.
Gedicht 421
மாலை வெண்காழ் காவலர் வீச
நறும்பூம் புறவின் ஒடுங்குமுயல் இரியும்
புன்புல நாடன் மடமகள்
நலங்கினர் பணைத்தோள் விலங்கின செலவே.
Gedicht 422
கடும்பரி நெடுந்தேர்க் கால்வல் புரவி
நெடுங்கொடி முல்லையொடு தளவமதிர் உதிர
விரையுபு கடை இநாம் செல்லின்
நிரைவளை முன்கை வருந்தலோ இலளே.
Gedicht 423
மாமலை இடியூஉத் தளீசொரிந் தன்றே
வாள்நுதல் பசப்பச் செலவயர்ந் தனையே
யாமே நிந்துறந்து அமையலம்
ஆய்மலர் உண்கணும் நீர்நிறைந் தனவே.
Gedicht 424
புறவணி நாடன் காதல் மடமகள்
ஒண்ணுதல் பசப்ப நீசெலின் தெண்ணீர்ப்
போதவிழ் தாமரை அன்னநின்
காதலன் புதல்வன் அழும்இனி முலைக்கே
Gedicht 425
புன்புறப் பேடை சேவல் இன்புற
மன்னர் இயவரின் இரங்கும் கானம்
வல்லை நெடுந்தேர் கடவின்
அல்லல் அருநோய் ஒழித்தல் எமக் கெளிதே.
Gedicht 426
வென்வேல் வேந்தன் அருந்தொழில் துறந்தினி
நன்னுதல் யானே செலஒழிந் தனனே
முரசுபாடு அதிர ஏவி
அரசுபடக் கடக்கும் அருஞ்சமத் தானே.
Gedicht 427
Redaktion: Die digitale Vorlage enthält eine fehlerhafte tamilische Zeichenfolge; weiterer Abgleich erforderlich.
பேரமர் மலர்க்கண் மடந்தை நீயே
காரெதிர் ஒழுதென விடல்ஒல் லாயே
போருடை வேந்தன் பாசறை
வாரான் அவனெனச் செலவழுங் கினனே.
Gedicht 428
தேர்செல அழுங்கத் திருவில் கோலி
ஆர்கலி எழிலி சோர்தொடங் கின்றே
வேந்துவிடு விழுத்தொழில் ஒழிய
யாந்தொடங் கின்னால் நின்புரந் தரலே.
Gedicht 429
பல்லிருங் கூந்தல் பசப்பு நீவிடின்
செல்வேம் தில்ல யாமே செற்றார்
வெல்கொடி அரணம் முருக்கிய
கல்லா யானை வெந்துபகை வெலற்கே.
Gedicht 430
நெடும்பொறை மிசைய குறுங்கால் கொன்றை
அடர்பொன் என்னச் சுடரிதழ் பகரும்
கான்கெழு நாடன் மகளோ
அழுதல் ஆன்றிசின் அழுங்குவல் செலவே.
Gedicht 431
நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே
அணிநிற இரும்பொறை மீமிசை
மணிநிற உருவின தோகையும் உடைத்தே.
Gedicht 432
நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே
சுடுபொன் அன்ன கொன்றை சூடிக்
கடிபுகு வனர்போல் மள்ளரும் உடைத்தே
Gedicht 433
நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே
நீர்ப்பட எழிலி வீசும்
கார்ப்பெயற்கு எதிரிய கானமும் உடைத்தே.
Gedicht 434
நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே
மறியுடை மாண்பிணை உகளத்
தண்பெயல் பொழிந்த இன்பமும் உடைத்தே.
Gedicht 435
நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே
நிலன் அணி நெய்தல் மலரப்
பொலன்அணி கொன்றையும் பிடவமும் உடைத்தே.
Gedicht 436
நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே
நன்பொன் அன்ன சுடரிணர்க்
கொன்றையொடு மலர்ந்த குருந்துமா ருடைத்தே.
Gedicht 437
நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே
ஆலித் தண்மழை தலைஇய
வாலிய மலர்ந்த முல்லையும் உடைத்தே.
Gedicht 438
நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே
பைம்புதல் பம்பூ மலர
இன்புறத் தருந பண்புமார் உடைத்தே.
Gedicht 439
நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே
குருந்தக் கண்ணிக் கோவலர்
பெருந்தண் நிலைய பாக்கமும் உடைத்தே.
Gedicht 440
நன்றே காதலர் சென்ற ஆறே
தன்பெயல் அளித்த பொழுதின்
ஒண்சுடர்த் தோன்றியும் தளவமும் உடைத்தே.
Gedicht 441
ஐய ஆயின செய்யோள் களவி
கார்நாள் உருமொடு கையறப் பிரிந்தென
நோய் நன்கு செய்தன் எமக்கே
யாம்உறு துயரம் அவள் அறியினோ நன்றே.
Gedicht 442
Redaktion: Nachgewiesene Berichtigung gegenüber PM 28; siehe Editionshinweise.
பெருஞ்சின வேந்தன் அருந்தொழில் தணியின்
விருந்து நனி பெறுதலும் உரியள் மாதோ
இருண்டு தோன்றும் விசும்பினுயர் நிலையுலகத்து
அருந்ததி அனைய கற்பின்
குரும்பை மணிப்பூண் புதல்வன் தாயே
Gedicht 443
நனிசேத்து என்னாது நல்தேர் ஏறிச்சென்று
இலங்கு நிலவின் இளம்பிறை போலக்
காண்குவம் தில்அவள் கவின்பெறு சுடர்நுதல்
விண்ணுயர் அரண்பல வெளவிய
மண்ணுறு முரசின் வேந்துதொழில் விடினே.
Gedicht 444
பெருந்தோள் மடவரல் காண்குவெம் தில்ல
நீண்மதில் அரணம் பாய்ந்தெனத் தொடிபிளந்து
வைந்நுதி மழுகிய தடங்கோட்டு யானை
வென்வேல் வேந்தன் பகைதணிந்து
இன்னும் தன்னாட்டு முன்னுதல் பெறினே.
Gedicht 445
புகழ்சால் சிறப்பின் காதலி புலம்பத்
துராந்துவந் தனையே அருந்தொழில் கட்டூர்
நல்லேறு தழீஇ நாகுபெயர் காலை
உள்லூதொறும் கலிழும் நெஞ்சம்
வல்லே எம்மையும் வரவிழைந் தனையே.
Gedicht 446
முல்லை நாறும் கூந்தல் கம்ழ்கொள
நல்ல காண்குவ மாஅ யோயே
பாசறை அருந்தொழில் உதவிநம்
காதல்நன் னாட்டுப் போதரும் பொழுதே.
Gedicht 447
பிணிவீடு பெறுக மன்னவன் தொழிலே
பனிவளர் தளவின் சிரல்வாய்ச் செம்முகை
யாடு சிறைவண்டு அழிப்பப்
பாடல் சான்ற காண்கம்வாள் நுதலே.
Gedicht 448
தழங்குரல் முரசம் காலை இயம்பக்
கடுஞ்சின வேந்தன் தொழில் எதிர்ந் தனனே.
மெல்லவல் மருங்கின் முல்லை பூப்பப்
பொங்குபெயல் கனைதுளி கார் எதிர்ந் தன்றே
அஞ்சில் ஓதியை உள்லுதொறும்
துஞ்சாது அலமரல் நாமெதிர்ந் தனமே.
Gedicht 449
முரம்புகண் உடையத் திரியும் திகிரியொடு
பணைநிலை முனைஇய வயமாப் புணர்ந்து
திண்ணிதின் மாண்டன்று தேரே
ஒள்நுதல் காண்குவம் வேந்துவினை முடினே.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 450
முரசுமாறு இரட்டும் அருந்தொழில் பகைதணிந்து
நாடுமுன் னியரோ பீடுகெழ வேந்தன்
வெய்ய உயிர்க்கு நோய்தணியச்
செய்யோள் இலமுஅலைப் படீஇயர்என் கண்ணே.
Gedicht 451
கார்செய் காலையொடு கையற்ப் பிரிந்தோர்
தேர்தரு விருந்தில் தவிர்குதல் யாவது
மாற்றருந் தானை நோக்கி
ஆற்றவும் இருத்தல் வேந்தனது தொழிலே.
Gedicht 452
வற்ந்த ஞாலம் தளிர்ப்ப வீசிக்
கற்ங்குரல் எழிலி கார்செய் தன்றே
பகைவெங் காதலர் திறைதரு முயற்சி
மெல்தோள் ஆய்கவின் மறையப்
பொன்புனை பீரத்து அலர்செய் தன்றே.
Gedicht 453
அவல்தொறும் தேரை தெவிட்ட மிசைதொறும்
வெங்குரல் புள்ளினம் ஒலிப்ப உதுக்காண்
கார்தொடங் கின்றால் காலை அதனால்
நீர்தொடங் கினவால் நெடுங்கணவர்
தேர்தொடங் கின்றால் நம்வயி நானே.
Gedicht 454
தளவின் பைங்கொடி தழீஇப் பையென
நிலவின் அன்ன நேரும்பு பேணிக்
கார்நய்ந்து எய்தும் முல்லை அவர்
தேர்நயந்து உறையும் என் மாமைக் கவினே.
Gedicht 455
அரசுபகை தணிய முரசுபடச் சினை இ
ஆர்குரல் எழிலி கார்தொடங் கின்றே
அளியவோ அளிய தாமேஎ ஒளிபசந்து
மின்னிழை ஞெகிழச் சாஅய்த்
தொன்னலம் இழந்த என் தடமெல் தோளே.
Gedicht 456
உள்ளார் கொல்லோ தோழி வெள்ளிதழ்ப்
பகல்மதி உருவைல் பகன்றை மாமலர்
வெண்கொடி ஈங்கை பைம்புதல் அணியும்
அரும்பனி அளை இய கூதிர்
ஒருங்கிவண் உறைதல் தெளிந்தகன் றோரே.
Gedicht 457
பெய்பன் நலிய உய்தல்செல் லாது
குருகினம் நரலும் பிரிவருங் காலைத்
த்ஹுறந்தமை கல்லார் காதலர்
மறந்தமை கல்லாது என் மடங்கெழு நெஞ்சே.
Gedicht 458
துணர்க்காய்க் கொன்றைக் குழற்பழம் ஊழ்த்தன்
அதிர்பெர்ய்ர்க்கு எதிரிய சிதர்கொள் தண்மலர்
பாணர் பெருமகன் பிரிந்தென
மாண்நலம் இழந்தஎன் கண்போன் றனவே.
Gedicht 459
மெலிறைப் பணைத்தோள் பசலை தீரப்
புல்லவும் இயைவது கொல்லோ புல்லார்
அரண்க டந்த சீர்கெழு தானை
வெல்போர் வேந்தனொடு சென்றா
நல்வய லூரன் நறுந்தண் மார்பே.
Gedicht 460
பெரு ஞ்சின வென்ந்தனும் பாசறை முனியான்
இருங்கலி வெற்பன் தூதும் தோன்றா
ததை இலை வாழை முழுமுதல் அசைய
இன்னா வாடையும் அலைக்கும்
என்ஆகு வன்கொல் அளியென் யானே.
Gedicht 461
வான்பிசிர்க் கருவியின் பிடவுமுகை தகையக்
கான்பிசிர் கற்பக் கார்தொடங் கின்றே
இனையல் வாழி தோழி எனையதூஉம்
நின்துறந்து அமைகுவர் அல்லர்
வெற்றி வேந்தன் பாசறை யோரே.
Gedicht 462
எதில பெய்ம்மழை காரென மயங்கிய
பேதையம் கொன்றைக் கோதைநிலை நோக்கி
எவன்இனி மடந்தைநின் கலிழ்வே நின்வயின்
தகையெழில் வாட்டுநர் அல்லர்
முகையவிழ் புறவுஇன் நாடிறந் தோரே.
Gedicht 463
புதன்மிசை நறுமலர் கவின்பெறத் தொடரிநின்
நலமிகு கூந்தல் தகைகொளப் புனைய
வாராது அமையலோ இலரே நேரார்
நாடுபடு நன்கலம் தரீஇயர்
நீடினர் தோழிநம் காத லோரே.
Gedicht 464
கண்ணெனக் கருவிளை மலரப் பொன்னென
இவர்கொடிப் பீரம் இரும்புதல் மலரும்
அற்சிரம் மறக்குநர் அல்லர்நின்
நல்தோள் மருவரற்கு உலமரு வோரே.
Gedicht 465
நீர்இருவு அன்ன நிமிர்பரி நெடுந்தேர்
கார்செய் கானம் பிற்படக் கநடைஇ
மயங்கு மலர் அகலம் நீஇனிது முயங்க
வருவர் வாழி தோழி
செருவெம் குருசில் தணிந்தனன் பகையே.
Gedicht 466
வேந்துவிடு விழுத்தொழில் எய்தி ஏந்துகோட்டு
அண்ணல் யானை அரசுவிடுத்து இனியே
எண்ணிய நாள்அகம் வருதல் பெண்ணியல்
காமர் சுடர்நுதல் விளங்கும்
தேமொழி அரிவை தெளிந்திசின் யானே.
Gedicht 467
புனைஇழை நெகிழச் சாஅய் நொந்துநொந்து
இனையல் வாழியோ இகுளை வினைவயின்
சென்றோர் நீடினர் பெரிதெனத் தங்காது
நம்மினும் விரையும் என்ப
வெம்முரண் யானை விறல்போர் வேந்தே.
Gedicht 468
வரிநுணல் கறங்கத் தேரை தெவிட்டக்
கார்தொடங் கின்றே காலை இனிநின்
நேர்இறை பணைத்தோட்கு ஆர்விருந் தாக
வருவர் இன்றுநம் காத லோரே.
Gedicht 469
பைந்தினை உணங்கல் செம்பூழ் கவரும்
வன்புல நாடன் தரீஇய வலன்ஏர்ப்பு
அம்கண் இருவிசும்பு அதிர ஏறொடு
பெயல்தொடங் கின்றே வானம்
காண்குவம் வம்மோ பூங்க ணோயே.
Gedicht 470
இருநிலம் குளிர்ப்ப வீசி அல்கலும்
அரும்பனி அளை இய அற்சிரக் காலை
உள்ளார் காதல ராயின் ஒள்ளிழை
சிறப்பொடு விளங்கிய காட்சி
மறக்க விடுமோநின் மாமைக் கவினே.
Gedicht 471
எவ்வளை நெகிழ மேனி வாடப்
பல்லிதல் ஊண்கண் பனி அலைக் கலங்கத்
துறந்தோன் மன்ற மறங்கெழு குருசில்
அதுமற்று உண்ர்ந்தனை போலாய்
இன்னும் வருதி என்அவர் தகவே.
Gedicht 472
கைவல் சீறியாழ் பாண நுமரே
செய்த பருவம் வந்துநின் றதுவே
எம்மின் உணரா ராயினும் தம்வயின்
பொய்படு கிளவி நாணலும்
எய்யார் ஆகுதல் நோகோ யானே.
Gedicht 473
பலர்புகழ் சிரப்பின்நும் குருசில் உள்ளிச்
செலவுநீ நய்னதனை யாயின் மன்ற
இன்னா அரும்படர் எம்வயின் செய்த
பொய்வ லாளர் போலக்
கைவல் பாணஎம் மறாவா தீமே.
Gedicht 474
மையறு சுடர்நுதல் விளங்கக் கறுத்தோர்
செய்யரண் சிதைத்த செருமிகு தானையொடு
கதம்பரி நெடுட்ந்தேர் அதர்படக் கடைஇச்
சென்றவர்த் தருகுவல் என்னும்
நன்றால் அம்ம பாணனது அறிவே.
Gedicht 475
நொடிநிலை கலங்க வாடிய தோளும்
வடிநலன் இழந்தஎன் கண்ணும் நோக்கிப்
பெரிதுபுலம் பிணனே சீறியாழ்ப் பாணன்
எம்வெம் காதலொடு பிரிந்தோர்
தம்மோன் போலான் பேரன் பினனே.
Gedicht 476
கருவி வானம் கார்சிறந்த் ஆர்ப்ப
பருவம் செய்தன பைங்கொடி முல்லை
பல்லான் கோவலர் படலைக் கூட்டும்
அன்புஇல் மாலையும் உடைத்தோ
வன்புறை பாண அவர்சென்ற நாடே.
Gedicht 477
பனிமலர் நெடுங்கண் பசலை பாயத்
துனிமலர் துயரமொடு அரும்படர் உழப்போள்
கையறு நெஞ்சிற்கு உயவுத்துணை யாகச்
சிறுவரைத் தங்குவை யாயின்
காண்குவை மன்ஆல் பாணஎம் தேரே.
Gedicht 478
நீடினம் என்று கொடுமை தூற்றி
வாடிய நுதல ளாகிப் பிறிதுநினைந்து
யாம்வெம் காதலி நோய்மிகச் சாஅய்ச்
சொல்லியது உரைமதி நீயே
முல்லை நல்யாழ்ப் பாணமற்று எமக்கே.
Gedicht 479
சொல்லுமதி மாண சொல்லுதோறு இனிய
நாடிடை விலங்கிய எம்வயின் நாள்தொறும்
அரும்பனி கலந்த அருளில் வாடை
தனிமை எள்ளும் பொழுதில்
பனிமலர்க் கண்ணி கூறியது எமக்கே.
Gedicht 480
நினக்குயாம் பாணரும் அல்லேம் எமக்கு
நீயும் குருசிலை யல்லை மாதோ
நின்வெம் காதலி தனிமனைப் புலம்பி
ஈரிதழ் உண்கண் உகுத்த
பூசல் கேட்டு மருளா தோயே.
Gedicht 481
சாய்இறைப் பணைத்தோள் அவ்வரி அல்குல்
சேயிழை மாதரை உள்ளி நோய்விட
முள் இட்டு ஊர்மதி வலவநின்
புன்இயல் கலிமாப் பூண்ட தேரே.
Gedicht 482
தெரியிழை அரிவைக்குப் பெருவிருந் தாக
வல்விரைத்து கடவுமதி பாகவெள்வேல்
வென்றடு தானை வேந்தனொடு
நாளிடைச் சேப்பின் ஊழியின் நெடிதே.
Gedicht 483
ஆறுவனப்பு எய்த அலர்தா யினவே
வேந்துவிட் டனனே மாவிரைந் தனவே
முன்னுறக் கடவுமதி பாக
நன்னுதல் அரிவை தன்னலம் பெறவே.
Gedicht 484
வேனில் நீங்கக் கார்மழை தலைஇக்
காடுகவின் கொண்டன்று பொழுது பாடுசிறந்து
கடியக் கடவுமதி பாக
நெடிய நீடினம் நேரிழை மறந்தே.
Gedicht 485
அரும்படர் அவலம் அவளும் தீரப்
பெருந்தோள் நலம்வர யாமும் முயங்க
ஏமதி வலவ தேரே
மாருண்டு உகளும் மலரணிப் புறவே.
Gedicht 486
பெரும்புன் மாலை ஆனது நினைஇ
அரும்படர் உழைத்தல் யாவது என்றும்
புல்லி ஆற்றாப் புரையோள் காண
வன்புதெரிந்து ஊர்மதி வலவநின்
புள்ளியல் கலைமாப் பூண்டதேரே.
Gedicht 487
இதுமன் பிரிந்தோர் உள்ளும் பொழுதே
செறிதொடி உள்ளம் உவப்ப
மதியுடை வலவ ஏமதி தேரே.
Gedicht 488
கருவி வானம் பெயல் தொடங்கின்றே
பெருவிறல் காதலி கருதும் பொழுதே
விரிஉளை நன்மாப் பூட்டிப்
பருவரல் தீரக் கடவுமதி தேரெ.
Gedicht 489
அம்சிரை வண்டின் அரியினம் மொய்ப்ப
மெண்புல முல்லை மலரும்மாலைப்
பையுள் நெஞ்சின் தையல் உவப்ப
நுண்புரி வண்கயிறு இயக்கிநின்
வண்பரி நெடுந்தேர் கடவுமதி விரைந்தே.
Gedicht 490
அம்தீம் கிளவி தான்தர எம்வயின்
வந்தன்று மாதோ காரே ஆவயின்
ஆய்த்தொடி அரும்படர் தீர
ஆய்மணி நெடுந்தேர் கடவுமதி விரைந்தே.
Gedicht 491
Redaktion: Die digitale Vorlage enthält eine fehlerhafte tamilische Zeichenfolge; weiterer Abgleich erforderlich.
காரெதிர் காலையாம் ஓவின்று நலிய
நொந்துநொந்து உயவும் உள்ளமொடு
வம்தனெம் மடந்தைநின் ஏர்தர விரைந்தே.
Gedicht 492
நின்னே போலும் மஞ்ஞை ஆலநின்
நன்னுதல் நாறும் முல்லை மலர
நின்னே போல மாமருண்டு நோக்க
நின்னே உள்ளி வந்தனென்
ந்ன்னுதல் அரிவை காரினும் விரைந்தே.
Gedicht 493
ஏறுமுதண் சிறப்ப ஏறெதிர் இரங்க
மாதர் மான்பிணை மறியொடு மறுகக்
கார்தொடங் கின்றே காலை
நேரிறை முன்கைநின் உள்ளியாம் வரவே.
Gedicht 494
வண்டுதாது ஊதத் தேரை தெவிட்டத்
தண்கமழ் புறவின் முல்லிஅ மலர
இன்புறுத் தன்று பொழுதே
நின்குறை வாய்த்தனம் திர்கினிப் படரே.
Gedicht 495
செந்ந்நில மருங்கின் பல்மலர் தாஅய்ப்
புலம்தீர்ந்து இனிய வாயின புறவே
பின்னிருங் கூந்தல் நன்னலம் புனைய
உள்ளுதொறும் கவிழும் நெஞ்சமொடு
முளெயிற்று அரிவையாம் வந்த ஆறே.
Gedicht 496
மாபுதல் சேர வரகு இணர் சிறப்ப
மாமலி புலம்பக் கார்கலித்து அலைப்பப்
பேரமர்க்கண்ணி நின்பிரிந்து உறைநர்
தோள்துணை யாக வந்தனர்
போதுஅவிழ் கூந்தலும் பூவிரும் புகவே.
Gedicht 497
குறும்பல் கோதை கொன்றை மலர
நெடுஞ்செம் புற்றம் ஈயல் பகர
மாபசி மறுப்பக் கார்தொடங் கின்றே
பேரியல் அரிவைநின் உள்ளிப்
போர்வெம் குருசில் வந்த மாறே.
Gedicht 498
தோள்கவின் எய்தின தொடிநிலை நின்றன
நீள்வரி நெடுங்கண் வாள்வனப்பு உற்றன
வேந்துகோட்டு யானை வேந்துதொழில் விட்டென
விரைசெலல் நெடுந்தேர் கடைஇ
வரையக நாடன் வந்த மாறே.
Gedicht 499
பிடவம் மலரத் தளவம் நனையக்
கார்கவின் கொண்ட கானம் காணின்
வருந்துவள் பெரிதென அரும்தொழிற்கு அகலாது
வந்தனர் ஆல்நம் காதலர்
அம்தீம் கிளவிநின் ஆய்நலம் கொண்டே.
Deutsch · Umschrift · Tamil Gedicht 500
கொன்றைப் பூவின் பசந்த உண்கண்
குன்றக நெடுஞ்சுனைக் குவளை போலத்
தொல்கவின் பெற்றன இவட்கே வெல்போர்
வியன்நெடும் பாசறை நீடிய
வயமான் தோன்றல்நீ வந்த மாறே.
Werk, Dichter und poetische Ordnung
Fünf Landschaften des Herzens
Ainkurunuru bedeutet sinngemäß „fünfhundert kurze Gedichte“. Es gehört zur Akam-Dichtung: Im Mittelpunkt stehen das innere Erleben und die Beziehungen Liebender. Seine traditionellen drei bis sechs Verszeilen können eine ganze Szene andeuten. Die deutsche Prosa macht diese Verdichtung lesbar, bildet aber das tamilische Metrum nicht nach.
| Nummern | Landschaft / Tiṇai | Traditionell zugeordneter Dichter | Häufige Beziehungssituation |
|---|---|---|---|
| 1–100 | Marutam: kultiviertes Fluss- und Ackerland | Orampokiyar (Ōrampōkiyār) | Häusliches Leben, Untreue, Streit und Versöhnung |
| 101–200 | Neytal: Meeresküste | Ammuvanar (Ammūvaṉār) | Sehnsucht, Ungewissheit und Erwartung |
| 201–300 | Kurinci (Kuṟiñci): Bergland | Kapilar (Kapilar) | Begegnung, heimliche Verbindung und Heiratswerbung |
| 301–400 | Palai (Pālai): ausgedörrtes Land | Otalantaiyar (Ōtalāntaiyār) | Trennung, Reise und gemeinsamer Aufbruch |
| 401–500 | Mullai: Wald- und Weideland | Peyanar (Pēyaṉār) | Warten, Heimkehr und häusliche Geborgenheit |
Diese Zuordnungen sind poetische Grundmuster. Nicht jedes Gedicht lässt sich auf ein einziges Stichwort reduzieren. Jedes Hundert gliedert sich in zehn Zehnergruppen; wiederkehrende Tiere, Pflanzen, Anreden oder Situationen schaffen Zusammenhänge zwischen den Einzelgedichten. Die Tonti-Gruppe 171–180 verbindet sogar Gedichtende und folgenden Gedichtanfang miteinander.
Sammlung und Überlieferung
Als Sammler gilt traditionell Kudalur Kilar (Kūṭalūr Kiḻār); als königlicher Förderer wird der Chera-Herrscher Yanaikkatcey Mantaran Ceral Irumporai genannt. Sammler, Förderer und Verfasser der fünf Dichterhunderte sind zu unterscheiden. Der vereinfachende Titel der benutzten Project-Madurai-Datei darf nicht zur Zuschreibung aller Gedichte an Kudalur Kilar führen. Die vorgeschaltete Gottesverehrung gehört zu einer eigenen Überlieferungsschicht.
Die Texte werden der alten tamilischen Sangam-Literatur zugerechnet. Die Entstehung einzelner Gedichte, ihre Sammlung und die späteren Kommentare sind verschiedene Vorgänge. Eine auf das Jahr genaue Datierung sämtlicher Verse ist nicht möglich. Die Verfasserzuordnungen sind traditionelle Angaben, keine modernen Autorschaftsnachweise.
Die Digitalfassung Project Madurai 28 ist die Hauptgrundlage dieser Arbeitsausgabe. Sie enthält zwei ausdrücklich verlorene Gedichte sowie zahlreiche Schreibfehler. Bei 344 und 345 stehen versehentlich andere Gedichte. Die hier benutzten Berichtigungen werden nachgewiesen; die ursprüngliche digitale Quelle bleibt im Begleitarchiv erhalten. Auch eine vollständige digitale Abschrift ersetzt den Vergleich mit Druckausgaben und Handschriften nicht.
Zentrale Themen und spirituelle Bedeutung
Wahrhaftigkeit und Verantwortung
Ainkurunuru stellt keine systematische Ethik auf. Seine Stimmen zeigen jedoch immer wieder, was Versprechen für andere Menschen bedeuten. Die Freundin fragt nach dem Wert einer Zusage, die Geliebte leidet an gebrochenem Vertrauen, der Reisende wägt Besitz gegen Nähe ab. In Gedicht 309 steht der Erwerb von Reichtum neben dem Lächeln eines Kindes. Solche Gegenüberstellungen können eine heutige Besinnung auf Wahrhaftigkeit, Mitgefühl und Verantwortung anregen.
Die Natur als Beziehungssprache
Die Landschaft ist mehr als Kulisse. Ein Tier, das bei seinem Gefährten bleibt, lässt die Trennung der Menschen schärfer hervortreten. Blüten, die zur versprochenen Rückkehrzeit erscheinen, machen das Ausbleiben des Geliebten spürbar. Zugleich bewahrt die Dichtung eine genaue Aufmerksamkeit für sichtbare Dinge. Wer ein Gedicht langsam liest und sein Naturbild innerlich nachklingen lässt, kann daraus eine persönliche Übung der Achtsamkeit machen. Diese Leseweise ist eine heutige Anregung und kein im Werk vorgeschriebenes Meditationsverfahren.
Shiva, Uma und Murugan
Die ergänzte Eingangsverehrung stellt die Welt unter die Füße des Einen, der die Göttin als eine Hälfte seines Leibes trägt. In der traditionellen Auslegung sind dies Shiva und Uma, in der Gestalt des Ardhanarishvara. Dieses religiöse Eingangsmotiv rahmt die Sammlung, macht aber nicht jede nachfolgende Liebesszene zu einer verschlüsselten Gotteslehre.
Die Gedichte 241–250 führen in das Umfeld des Muruga-Kultes. Ein Velan deutet das Leiden der Frau rituell, während Freundin und Lesende von ihrer Liebe wissen. Daraus entsteht ein dichterisches Spiel verschiedener Wissensstände. Der Text sollte in seiner historischen und religiösen Besonderheit gelesen werden. Eine Gleichsetzung des Rituals mit späteren Tantra-Verfahren wäre unbegründet.
Beziehungen zu anderen tamilischen Schriften
Die Liebespoetik verbindet Ainkurunuru mit Kuruntokai, Natrinai, Akananuru und Kalittokai. Spätere tamilische Werke wie Tirukkovaiyar, Tiruvasagam, Tiruppavai und Nachiyar Tirumoli verwenden verwandte Bildwelten in religiösen Zusammenhängen. Bei Andal wird die Sehnsucht ausdrücklich zur Gottesliebe. Ein Vergleich mit Tirumantiram oder dem Vijnana Bhairava Tantra kann unterschiedliche Formen spiritueller Aufmerksamkeit sichtbar machen; Ainkurunuru selbst gehört keiner tantrischen Lehrschriftgattung an.
Siehe auch
- Ettuthokai
- Ettuthokai – Kuruntokai
- Tirumantiram und Tirumular
- Tiruvasagam und Tirukkovaiyar
- Tiruppavai, Nachiyar Tirumoli und Andal
- Muruga, Shiva, Uma und Ardhanarishvara
- Bhakti Yoga, Karma Yoga und Mitgefühl
- Vijnana Bhairava Tantra und Indische Schriften
Quellen und Editionshinweise
- Project Madurai 28: Ainkurunuru, tamilischer digitaler Grundtext. Die Datei nennt Dr. Ram Ravindran für die Mitarbeit, M. Narayana Veluppillai für die Zusammenstellung und Project Madurai, © 1998–2021. Der unveränderte Quellenkopf ist im Begleitpaket dokumentiert.
- Vaidehi Herbert: Ettuthokai – Ainkurunūru, zum punktuellen Vergleich des alten tamilischen Wortlauts und einzelner Deutungsfragen. Die dortige moderne englische Gesamtübersetzung wird hier nicht nachübersetzt oder reproduziert.
- Tamilischer Vergleichstext mit Erläuterungen, insbesondere zu den in PM 28 vertauschten Texten 344 und 345.
- Shaivam: Ainkurunuru-Eingangsverehrung, Nachweis des ergänzten alten tamilischen Textes.
- Wikisource: digitalisiertes Druckzeugnis der Eingangsverehrung. Der automatisch erkannte Kommentartext dieser Seite enthält Fehler und ist keine zusätzliche Übersetzungsgrundlage.
Zur deutschen Fassung
Die Übersetzung ist eine neu erstellte Arbeitsfassung. Ihre vollständige Nummernfolge darf nicht mit einem abgeschlossenen philologischen Prüfverfahren verwechselt werden. Die folgenden Anmerkungen benennen besonders wichtige offene Fragen und bereits vorgenommene Berichtigungen.
0: Die Eingangsverehrung fehlt in PM 28. Sie wird hier als ausdrücklich ausgewiesene Ergänzung nach dem bei Shaivam veröffentlichten tamilischen Grundtext aufgenommen; ein digitalisiertes Druckzeugnis auf Wikisource bestätigt das Gedicht. Der Eine wird traditionell als Shiva mit Uma verstanden. Die Verehrung ist von den fünf Dichterhunderten zu unterscheiden.
1–10: Yāyē ist eine respektvolle Bezeichnung der Hauptfigur in der Rede ihrer Freundin; die Übertragung ‚unsere Herrin‘ soll keine zusätzliche, im Vers nicht genannte leibliche Mutter einführen. Atan und Avini bleiben Eigennamen.
4: Pul ist als dürftige Nahrung aus Grassamen verstanden, nicht als buchstäbliches Weiden auf Gras. Die Gegenüberstellung von gemeinschaftlichem Feld und exklusiver Liebe bleibt eine dichterische Aussage der Sprecherinnen.
14: Paṉittuyil ist als kühler, wohltuender Schlaf gelesen. Der weitere Kontext kann eine ironische Spannung zur Untreue des Mannes erzeugen.
19: Das Verhältnis von Velam-Blüten, Mangoästen und wehendem Blütenstaub bleibt im Detail zu kollationieren.
24, 44: Die Tierbilder beruhen auf historischen Vorstellungen, darunter das vermeintliche Sterben der Krebs-Mutter bei der Geburt und die vermeintliche Ernährung junger Schildkröten durch den Blick auf ihre Mutter. Sie sind keine naturwissenschaftlichen Aussagen.
39, 51, 54, 57: Satzanschluss, Verneinung und indirekte Bedeutung sind noch gegen eine kommentierte Ausgabe zu kontrollieren. Die deutsche Fassung ist hier eine vorläufige Lesart.
81, 88, 89, 93: Einzelne Bezeichnungen für Nahrung, Tierverhalten und Verwandtschaft sind nicht abschließend geklärt. Besonders die Rolle der als ältere Schwester angesprochenen Frau darf nicht vorschnell biografisch festgelegt werden.
98: PM 28 hat im Schlussvers tuṭiyarō; der Vergleichstext liest kaṭiyarō, ‚strenger/grausamer‘. Die Lesefassung berichtigt die Stelle ausdrücklich. Die Frage vergleicht die Eltern mit der Frau.
104, 109, 116: Die syntaktischen Beziehungen und die Deutung der Tageszeit beziehungsweise Todesmetapher bedürfen weiterer Kommentarkontrolle.
121–128: Sandpuppen und Spielhandlungen gehören zur poetischen Szene. Eine genaue Altersangabe wird daraus nicht abgeleitet.
129, 130: Die beiden Gedichte sind verloren. In allen drei Sprachabschnitten stehen ausdrücklich redaktionelle Verlustmeldungen; diese sind keine überlieferten Verse.
143, 147, 150: Die Wendungen zu Werbung, Brautgabe und der schmerzhaften Verbindung sind kontextgebunden. Gedicht 147 nennt die Gabe von Land; daraus wird keine allgemeine historische Heiratsregel abgeleitet.
151–160: Die wiederkehrende Wendung über das Junge des weißen Kuruku wird als Nachricht von dessen Tod gelesen. Eine andere Kommentierung versteht sie als Irrtum des Narai, der das Junge für sein eigenes hält. Narai und Kuruku bleiben teilweise als Vogelnamen stehen, weil ihre moderne zoologische Gleichsetzung nicht gesichert ist.
168: Das Milchtrinken wird in der Überlieferung mit wiederhergestelltem häuslichem Wohlergehen verbunden. Eine im Grundtext nicht ausdrücklich genannte Schwangerschaft wird nicht eingefügt.
171–180: Diese Zehnergruppe ist durch wiederaufgenommene Schluss- und Anfangswörter miteinander verknüpft, eine Antati-Struktur. Die deutsche Prosa bewahrt die Wiederholungen nach Möglichkeit, ohne die metrische Form zu imitieren.
173: Die Schlangenqual ist ein traditionelles Bild. Kommentare beziehen es auf die Vorstellung einer Schlange, die ihren kostbaren Stein verloren hat; es bedeutet hier nicht, dass ein Mensch gebissen wurde.
187, 194, 211, 213, 227, 235: Wortlaut, Sprecherrollen und einzelne Satzverbindungen dieser Stellen bleiben besonders prüfbedürftig; die Prosafassung beansprucht keine abschließende Entscheidung.
241–250: Velan bezeichnet den Ritualspezialisten des Murugan-Kultes. Veri, Orakelknollen und Amulett gehören zum dargestellten Kultzusammenhang. Die Gedichte spielen mit der Spannung zwischen ritueller Erklärung und dem Wissen um menschliche Liebe. Sie sind weder eine pauschale Ablehnung Murugans noch eine Anleitung zur Behandlung von Krankheiten.
248: Der in PM 28 beschädigte Ausdruck um malai/vāṉ und den erregten Velan ist in der deutschen Fassung vorläufig sinngemäß wiedergegeben; der Tamiltext ist an dieser Stelle noch nicht abschließend berichtigt.
266, 267, 269: Die Ironie von Scham, Vertrauen und Trennung sowie einzelne landwirtschaftliche Bilder erfordern weiteren Abgleich.
281: Die große Zeitangabe wird als unermessliche Weltalter wiedergegeben. Eine rechnerisch bestimmte Jahreszahl wird nicht festgelegt.
294, 308, 313, 314: Anrede, Zeitbedingung und Bildbezug sind noch philologisch zu kontrollieren. In Gedicht 314 ist insbesondere die Verbindung von Armreifen und Totenmahl textlich schwierig.
340: PM 28 wiederholt nach ‚er hat uns verlassen‘ eine entstellte Zeile. Die Lesefassung folgt dem vierzeiligen Grundtext der Vergleichsausgabe; der originale PM-Wortlaut bleibt im Quellenarchiv erhalten.
344, 345: PM 28 druckt hier versehentlich die Texte von 347 und 348. Die Lesefassung übernimmt die abweichenden, unter 344 und 345 nachgewiesenen alten Gedichte aus dem tamilischen Vergleichstext: Kuravam-Puppen und Atiral-Blüten. Es werden keine neuen Verse gedichtet.
366, 371–400: Die Stimme der Mutter, der Pflegemutter, der Freundin und der Reisenden wechselt. Pauschale Gleichsetzungen dieser Rollen sind zu vermeiden. Einzelne Zuordnungen und die stark verdichtete Szene von Gedicht 366 bedürfen weiterer Kontrolle.
399: Das Ablegen der Fußschellen ist ein in der Dichtung belegtes vorhochzeitliches Ritual. Es ist von der im Gedicht eigens erbetenen Hochzeit im mütterlichen Haus zu unterscheiden.
401–410: Die häuslichen Bilder sind poetische Einzelstimmen. Eine moralische Verpflichtung aller Menschen auf ein bestimmtes Familienmodell lässt sich daraus nicht ableiten.
442: PM 28 wiederholt am Ende kaṟpiṉ. Die Vergleichsausgabe liest tāyē, ‚Mutter‘. Die Berichtigung wird in der Lesefassung übernommen. Arundhati ist das traditionelle Bild ehelicher Treue; die Deutung des kleinen Schmuckes bleibt im Einzelnen offen.
443, 445, 454, 458, 469: Die Deutung von Trommelattributen, zeitlichen Anschlüssen, Pflanzenbildern und Wetterzeichen ist noch nicht abschließend kollationiert.
493: Ēṟu wird im ersten Vers als Stier und im anschließenden Gegenbild als Donner verstanden. Der erste Entwurf hatte beide Male Donner; diese Einebnung wurde berichtigt.
allgemein: Die PM-Datei enthält zahlreiche kleinere Schreib- und Kodierungsfehler. Nur einzeln nachgewiesene Stellen werden hier berichtigt; die übrigen werden nicht stillschweigend normalisiert. Pflanzen- und Tiernamen sind häufig bewusst als tamilische Namen belassen. Die gesamte deutsche Fassung benötigt noch eine vollständige philologische Schlussprüfung.
Videos und Seminare
Indische Schriften und Yoga-Schriften
Das folgende Video von Yoga Vidya bietet eine allgemeine Einführung in indische Schriften. Es ist kein Vortrag speziell über Ainkurunuru.
Seminare zu indischen Schriften
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Du interessierst dich für indische Rituale? Du hast die einzigartige Gelegenheit, in dieser Rituale Ausbildung bei Yoga Vidya die kleine Puja, große P…- Sukadev Bretz, Shankari Winkelbauer
- 01.01.2027 - 10.01.2027 Yogalehrer Weiterbildung Intensiv A1 - Jnana Yoga und Vedanta
Kompakte, vielseitige Weiterbildung für Yogalehrer rund um Jnana Yoga und Vedanta.
Tauche tief ein ins Jnana Yoga und Vedanta, studiere die indischen S…- Vedamurti Dr Olaf Schönert
Weitere Zugänge: Yoga und Meditation.
Ausklang
Ainkurunuru zeigt, wie aufmerksam Liebe sein kann: Sie bemerkt die erste Blüte, hört den Wagen in der Ferne und findet in einer Umarmung eine ganze Welt. Ebenso deutlich zeigt die Sammlung, wie verletzlich Menschen werden, wenn Vertrauen fehlt. Ihre Gedichte laden dazu ein, einander sorgfältiger wahrzunehmen. Möge aus diesem Lesen eine stille Bereitschaft wachsen, Versprechen ernst zu nehmen, Freude zu teilen und dem Leben mit einem offenen Herzen zu begegnen.
Die acht Sammlungen: Natrinai · Kuruntokai · Ainkurunuru · Patirruppattu · Paripatal · Kalittokai · Akananuru · Purananuru