Kaliya: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Kategorie:Mahabharata]]
 
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Version vom 20. Juni 2022, 12:15 Uhr

Kaliya (Sanskrit: कालिय kāliya u. कालीय kālīya m. u. n.) ein schlangenförmiger Dämon (Naga), der von Krishna getötet wurde; schwarzes Sandelholz (Chandana). Ein Schlangenkönig, der fünf Köpfe hatte und in einem tiefen Becken der Yamuna mit zahlreichen Begleitern, Schlangen, lebte. Sein Mund erbrach Feuer und Rauch und er hinterließ in dem ganzen Land Müll.

Krishna tanzt auf einem Kopf von Kaliya.

Der Schlangendämon Kaliya

Kaliya war eine giftige Schlange, die in der Yamuna in Vrindavan lebte. Das Wasser um Vrindavan war giftig und kochte, kein Tier konnte an den Fluss gehen, nur ein einzelner Kadamba Baum wuchs am Ufer. Kaliya war in Ramanaka Dvipa zu Hause, doch er flüchtete aus Angst vor Garuda. Garuda wurde von einem Yogi verflucht, er durfte nicht nach Vrindavan kommen, so war dieser Ort der einzige sichere für Kaliya.

Einst spielten Krishna und die Hirtenjungen Bali, dieser fiel in den Fluss und Krishna sprang hinein, um ihn herauszuholen. Kaliya erschien mit 110 Häuptern, er versprühte sein Gift und wand sich um Krishnas Körper. Doch Krishna wurde so groß, dass Kaliya Ihn freilassen musste. Die Kuhhirten hatten Angst vor Kaliya, Krishna sprang auf eines seiner Häupter und begann auf diesem zu tanzen. Er schlug mit Seinen Füßen auf Kaliya ein. Die Frauen von Kaliya kamen zu Krishna und beteten für ihren Mann. Kaliya erkannte die Größe Krishnas, und er versprach, niemanden anzugreifen. Krishna schickte ihn zurück nach Ramanaka Dvipa.

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Krishna Lila: "Gnade für die Schlange Kaliya"

Früher hatte Garuda die Gewohnheit, Schlangen zu fressen. Daher hatten die Schlangen einst mit ihm eine Vereinbarung getroffen, wonach sie ihm einmal im Monat, am Tag des Neumonds, unter einem bestimmten Baum eine Schlange als Opfer darbringen sollten. Dafür blieben sie von Garuda verschont. Alle Schlangen-Stämme trugen ihren Teil zum Opfer für Garuda bei, und Garuda war zufrieden. Doch die Schlange Kaliya, ein Sohn von Kadru, war sehr stolz auf ihre Stärke. Daher beteiligte sie sich nicht an den Opfern für Garuda, sondern nahm sogar die Opfergaben weg, die für Garuda bestimmt waren. Das weckte Garudas Zorn und er griff Kaliya an. Da floh Kaliya und verbarg sich in einem tiefen Becken der Yamuna, von dem er wusste, dass Garuda nie wieder an diese Stelle kommen würde. Das hatte folgenden Hintergrund: Garuda hatte genau dort vor einiger Zeit einen Fisch gefangen und wollte ihn essen. Da sagte der Weise Saubhari zu ihm: „O Garuda! Iss diesen Fisch nicht.“ Doch Garuda hörte nicht auf ihn. Das Wehklagen der anderen Fische rührte den Weisen. Um sie zu retten, belegte er Garuda mit dem Fluch, dass er sterben werde, wenn er dieses Flussbecken jemals wieder aufsuchen würde. Kaliya wusste das und suchte daher dort Schutz mit seiner Schlangenfamilie. Krishna wusste, dass Kaliya mit seinem tödlichen Gift das Wasser der Yamuna vergiftet hatte. Er beschloss, Kaliya aus dem Fluss zu vertreiben und das Wasser wieder rein zu machen. Er kletterte auf einen der hohen Kadamba-Bäume und sprang ins Wasser. Kaliya griff ihn sofort an, biss ihn mehrmals und begann, sich eng um Krishna herumzuschlingen, bis dieser völlig in den Windungen des Schlangenleibes verschwunden war. Die Kühe weinten und die Hirtenjungen brachen vor Kummer am Ufer zusammen. Nanda und die anderen Gopas kamen auf der Suche nach Krishna herbei. Als sie ihn im tödlichen Griff der Schlange sahen, weinten sie bitterlich. Doch dann befreite sich Krishna aus der Umklammerung der Schlange und begann auf ihrem Kopf mit seinen Tausend Hauben zu tanzen. Krishna tanzte alle tausend Köpfe nieder, so dass sie zerschmetterten wurden. Während dies geschah, suchte Kaliya in Gedanken Zuflucht bei Gott. Seine Gattinnen flehten Krishna um das Leben ihres Gatten an. Da hielt Krishna mit seinem todbringenden Tanz inne, und Kaliya erlangte allmählich das Bewusstsein wieder. Krishna sprach: „O Kaliya! Bleibe nicht länger hier. Ziehe mit deiner Familie sofort ins Meer und überlasse das Wasser der Yamuna den Menschen und Tieren. Ich weiß, du hast die Insel Ramanaka aus Angst vor Garuda verlassen und dich in diesen Fluss geflüchtet. Aber jetzt, wo du die Spuren meiner Füße trägst, wird Garuda dich nicht anrühren.“ Und so zog Kaliya mit seinen Gattinnen, Freunden und Kindern auf die Insel Ramanaka im Meer zurück. Das Wasser der Yamuna wurde so rein und angenehm wie Nektar.

Siehe auch

Literatur

  • Bhagavad Gita, Teil der Mahabharata, mit Einführung in die Mahabharata
  • Dowson, John: A Classical Dictionary of Hindu Mythology and Religion – Geography, History and Religion; D.K.Printworld Ltd., New Delhi, India, 2005

Weblinks

Seminare

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