Swaminarayan Mahapuja

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Swaminarayan Mahapuja – gemeinschaftliche große Verehrung mit Gebet und Namensrezitation versammelt Familien und eine Satsang-Gemeinschaft, um Dankbarkeit, gemeinsame Anliegen und die Ausrichtung des Lebens auf Swaminarayan miteinander zu verbinden. Die Feier kann in einem Tempel, einem Satsang-Zentrum oder an einem dafür vorbereiteten Platz zu Hause stattfinden. Eine mit der Überlieferung vertraute Ritualleitung führt die Anwesenden durch die Handlungen; die Gemeinschaft antwortet, reicht Gaben und beteiligt sich an Gebet, Kirtan und Arati. Die hier beschriebene Fassung gehört zur Akshar-Purushottam-Tradition der BAPS und orientiert sich an der 2018 eingeführten Mahapuja-Liturgie.

Diese Traditionsangabe ist wesentlich: Andere Zweige der Swaminarayan-Bewegung besitzen eigene Mahapuja-Fassungen. In der hier gewählten Feier gehören Gunatitanand Swami und die entsprechende Guru Parampara zum Verehrungszusammenhang. Die Anleitung verbindet eine praktische deutsche Begleitung mit vollständig wiedergegebenen älteren vedischen Gebeten. Für die besonderen neueren Sanskritstrophen, die genaue Anrufungsordnung des Mandalas, die Sahajanand Namavali und die Gesänge wird das vollständige Liturgieheft verwendet. Dieses muss vor Beginn geöffnet oder ausgedruckt vorliegen. Der Artikel ist damit eine Begleitanleitung zur vollständigen Feier, keine neu komponierte Ersatzliturgie.

Gemeinschaft und Vorbereitung

Das Anliegen gemeinsam klären
Vor Beginn nennt die Familie der Ritualleitung den Anlass: einen Neubeginn, Dank für erfahrene Hilfe, eine gemeinsame Aufgabe oder die Bitte um inneren Frieden. Die Anliegen werden so formuliert, dass sie die Würde anderer Menschen achten. Die Namen der Beteiligten sowie Ort und Datum liegen lesbar bereit. Nicht anwesende Angehörige können im Gebet eingeschlossen werden. Eine Gabe für Tempel, Gemeinschaft oder einen guten Zweck wird vorab in einer frei gewählten Höhe vorgesehen.

Material und Aufgaben
Auf einer sauberen Unterlage stehen die geeignete Darstellung von Akshar-Purushottam und der zur Liturgie gehörende Mandalaplan. Für eine tatsächliche Waschung wird eine dafür geeignete kleine Murti in einer Auffangschale verwendet; gerahmte Bilder werden nicht übergossen. Bereit liegen ein Kalasha mit Wasser, Löffel, Auffanggefäße, Trinkwasser, Tücher, Blüten, Tulasi, Reis, Chandana, Kumkum, Schutzfäden, Gewand und heilige Schnur, Früchte, vegetarische Speisen, Räucherwerk, Glocke, Muschelhorn und eine Lampe mit Ghee (bzw. Pflanzenöl). Für Panchamrita dienen Milch (bzw. Pflanzenmilch), Joghurt (bzw. Pflanzenjoghurt), Ghee (bzw. Pflanzenöl), Honig (bzw. Pflanzensirup) und Zucker. Pflanzliche Alternativen sind heutige Anpassungen und werden mit der Ritualleitung vereinbart; die überlieferten Texte bleiben unverändert.

Eine Person ist nur für das Nachreichen der Gaben zuständig, eine für Flüssigkeiten und gebrauchte Gefäße, eine für die Begleitung des Gesangs. Vor der ersten Rezitation erklärt die Leitung, wie man Wasser hält, wohin es abgegeben wird und wann Reis oder Blüten dargebracht werden. Persönliche Trinkgefäße werden von den Gefäßen für die Murti getrennt. Die Gegenstände stehen in der Reihenfolge ihrer Verwendung; dadurch kann die Aufmerksamkeit bei der Verehrung bleiben.

Eröffnung und Ausrichtung

1. Licht und gemeinsame Sammlung
Die Lampe wird entzündet. Alle setzen sich so, dass sie Darstellung und Ritualleitung sehen können. Nach dem Mangala-Abschnitt der Liturgie bleibt ein kurzer Moment der Stille. Im Herzen wird Swaminarayan willkommen geheißen. Der vertraute Namensgruß kann gemeinsam gesprochen werden.

Sanskrit (IAST)
oṃ śrīsvāminārāyaṇāya namaḥ |
Devanagari
ॐ श्रीस्वामिनारायणाय नमः ।
Bedeutung: Om, Verehrung dem erhabenen Swaminarayan.

2. Achamana und Atemsammlung
Die Leitung führt durch die drei liturgischen Schlucke des Achamana. Jede Person nimmt nur wenig sauberes Trinkwasser aus dem eigenen Gefäß; anschließend werden die Hände gereinigt. Beim folgenden Pranayama wird der Atem ruhig geführt. Ein- und Ausatmen werden mit der inneren Gegenwart Akshar-Purushottams verbunden. Niemand muss den Atem gegen Unbehagen anhalten.

3. Frieden erbitten
Die Hände werden vor dem Herzen zusammengelegt. Zum Shanti Patha gehört der folgende ältere vedische Friedensruf. Während der Worte darf sich die Aufmerksamkeit von der eigenen Familie auf die ganze Welt ausweiten.

Sanskrit (IAST)
oṃ dyauḥ śāntir antarikṣaṃ śāntiḥ pṛthivī śāntir āpaḥ śāntir oṣadhayaḥ śāntiḥ |
vanaspatayaḥ śāntir viśve devāḥ śāntir brahma śāntiḥ sarvaṃ śāntiḥ śāntir eva śāntiḥ sā mā śāntir edhi |
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ ||
Devanagari
ॐ द्यौः शान्तिर् अन्तरिक्षं शान्तिः पृथिवी शान्तिर् आपः शान्तिर् ओषधयः शान्तिः ।
वनस्पतयः शान्तिर् विश्वे देवाः शान्तिर् ब्रह्म शान्तिः सर्वं शान्तिः शान्तिर् एव शान्तिः सा मा शान्तिर् एधि ।
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः ॥
Bedeutung: Frieden sei im Himmel, im Zwischenraum und auf der Erde; Frieden in den Wassern, in den Kräutern und Bäumen. Frieden sei in allen göttlichen Kräften, Frieden in Brahman, Frieden in allem. Frieden möge Frieden hervorbringen; dieser Frieden komme zu mir. Om, Frieden, Frieden, Frieden.

Sanskrit (IAST)
yato yataḥ samīhase tato no abhayaṃ kuru |
śaṃ naḥ kuru prajābhyo ’bhayaṃ naḥ paśubhyaḥ ||
viśvāni deva savitar duritāni parā suva |
yad bhadraṃ tan na ā suva ||
Devanagari
यतो यतः समीहसे ततो नो अभयं कुरु ।
शं नः कुरु प्रजाभ्यो ’भयं नः पशुभ्यः ॥
विश्वानि देव सवितर् दुरितानि परा सुव ।
यद् भद्रं तन् न आ सुव ॥
Bedeutung: Von welcher Seite du dich auch zu uns wendest, von dort schenke uns Furchtlosigkeit. Schenke unseren Menschen Wohlergehen und unseren Tieren Furchtlosigkeit. Göttlicher Savita, führe alles Unheil hinweg und bringe uns das Gute.

4. Segenszeichen und Schutzfaden
Beim Svasti Vachana wird zuerst die verehrte Darstellung geschmückt; anschließend erhalten die Teilnehmenden nach ihrer Zustimmung ein Stirnzeichen. Die Leitung bindet den zuvor dargebrachten Faden um das rechte Handgelenk. Er erinnert an die Bereitschaft, den Glauben im Handeln zu bewahren. Nicht die Festigkeit des Knotens, sondern die bewusste innere Zustimmung ist entscheidend. Die folgenden vedischen Verse begleiten den Segen.

Sanskrit (IAST)
svasti na indro vṛddhaśravāḥ svasti naḥ pūṣā viśvavedāḥ |
svasti nas tārkṣyo ariṣṭanemiḥ svasti no bṛhaspatir dadhātu ||
bhadraṃ karṇebhiḥ śṛṇuyāma devā bhadraṃ paśyemākṣabhir yajatrāḥ |
sthirair aṅgais tuṣṭuvāṃsas tanūbhir vyaśema devahitaṃ yad āyuḥ ||
Devanagari
स्वस्ति न इन्द्रो वृद्धश्रवाः स्वस्ति नः पूषा विश्ववेदाः ।
स्वस्ति नस् तार्क्ष्यो अरिष्टनेमिः स्वस्ति नो बृहस्पतिर् दधातु ॥
भद्रं कर्णेभिः शृणुयाम देवा भद्रं पश्येमाक्षभिर् यजत्राः ।
स्थिरैर् अङ्गैस् तुष्टुवांसस् तनूभिर् व्यशेम देवहितं यद् आयुः ॥
Bedeutung: Indra mit seinem großen Ruhm, der allwissende Pushan, Tarkshya mit dem unversehrten Rad und Brihaspati mögen uns Wohlergehen gewähren. Mögen wir Gutes hören und Gutes sehen; mit festen Gliedern und dankbarem Leib mögen wir die uns von den göttlichen Kräften zugedachte Lebenszeit erfüllen.

5. Die Lehrer verehren und Sankalpa fassen
Mit Blüten und Reis in der Hand erinnert die Gemeinschaft die in der Liturgie genannte Lehrerfolge. Danach hält die Hauptperson etwas Wasser und spricht den von der Leitung vorbereiteten Sankalpa nach. Die übrigen Teilnehmenden bestätigen innerlich ihr Anliegen. Das Wasser kommt anschließend in die Auffangschale. Die kosmischen Zeitangaben und Ortsnamen werden vorab geprüft, nicht während der Feier geraten.

6. Den Raum einbeziehen
Für Digrakshana gibt man nach den Ansagen der Leitung wenige Reiskörner in die benannten Richtungen. Danach wird der Wasserkrug berührt und mit Blüten und Reis geehrt. Beim Marjana werden wenige Tropfen des vorbereiteten Wassers auf Gegenstände und Teilnehmende gesprengt. Es genügt eine behutsame Geste; Personen oder elektrische Geräte werden nicht durchnässt.

7. Hände und Körper auf die Verehrung ausrichten
Die Leitung führt Kara Nyasa und Shadanga Nyasa in genau der im Liturgieheft gewählten Form aus. Die Teilnehmenden folgen den angesagten Berührungen. Die lange Fassung mit Upanishadenversen und die dort ebenfalls angebotene kurze Fassung sind Alternativen; sie werden nicht versehentlich doppelt ausgeführt. Die innere Haltung ist, sich im Brahmabhava dem Dienst an Purushottam zuzuwenden.

8. Dhyana und Avahana
Alle richten den Blick auf die Murti und sammeln die Aufmerksamkeit im Herzen. Bei der Anrufung ordnet die Ritualleitung die vorgesehenen Reisgaben den Feldern des Mandalas zu. Der genaue Plan der gewählten Liturgie liegt sichtbar daneben. Die Gemeinde hört jeden Namen, antwortet nach Anleitung und lässt den weiten Kreis der verehrten Lehrer und Gottesgestalten innerlich gegenwärtig werden.

Die Gaben der großen Verehrung

9. Einen Sitz und die Wassergaben anbieten
Die Murti erhält ihren Platz auf der vorbereiteten Unterlage. Fußwasser, Ehrengabe und Wasser für den Mund werden getrennt dargebracht. Für jede Gabe hebt die ausführende Person den Löffel kurz an, zeigt ihn der Murti und gibt die Flüssigkeit in die Auffangschale. Der begleitende Text unterscheidet diese Gaben; die Leitung macht auch die Gesten unterscheidbar.

10. Die Murti baden
Ein sauberes Tuch und leere Auffanggefäße liegen bereit. Zunächst wird Wasser gegeben. Für die Panchamrita-Waschung wird eine der beiden im Heft vorgesehenen Varianten gewählt: die gemeinsame Mischung oder fünf einzelne Waschungen. Bei der Einzelfolge kommt zwischen den Substanzen jeweils klares Wasser. Milch (bzw. Pflanzenmilch) und Ghee (bzw. Pflanzenöl) werden sparsam verwendet. Alle Flüssigkeiten werden aufgefangen.

11. Abtrocknen und bekleiden
Nach dem abschließenden klaren Wasser wird die Murti vorsichtig abgetrocknet und auf ihren Platz zurückgestellt. Gewand, Obergewand und Yajnopavita werden dargebracht. Wo ein Gegenstand symbolisch vertreten wird, erklärt die Leitung dies vorher. Die Murti wird nicht mit unnötig vielen Materialien verdeckt.

12. Duft, Blüten und Tulasi anbieten
Chandana wird an den geeigneten Stellen aufgetragen. Reis, Blüten und Tulasi werden geordnet zu Füßen der Darstellung gelegt. Die dazu vorgesehenen Stotra-Abschnitte werden aus dem Heft rezitiert. Ein schönes, übersichtliches Darbringen hilft dem Darshan: Die Gemeinschaft soll die verehrte Gestalt weiterhin gut betrachten können.

13. Räucherwerk und Licht zeigen
Eine beauftragte Person zeigt Duft und Licht in ruhigen kreisenden Bewegungen. Die Gemeinschaft folgt innerlich; es ist nicht nötig, dass alle gleichzeitig eine Flamme führen. Danach wird der Blick für einen Augenblick auf die geschmückte Gestalt gerichtet. In der Stille kann die äußere Schönheit zur Erinnerung an göttliche Güte werden.

14. Speisen darbringen
Die vegetarischen Speisen werden frisch in einer sauberen Schale bereitgestellt. Ein Tulasi-Blatt wird hinzugelegt. Beim Naivedya beziehungsweise Thal werden die Speisen der Murti gezeigt; während des Gesangs bleiben die Hände ruhig. Die Gaben werden noch nicht ausgeteilt. Wasser zum Trinken und zum Reinigen wird danach getrennt in die dafür bestimmte Schale gegeben.

15. Früchte, Mundgabe und Dakshina
Früchte und die vereinbarte duftende Mundgabe werden hingelegt. Die Beteiligten widmen ihre freiwillige Gabe für die Gemeinschaft. Wo königliche Ehren wie Fächer oder Schirm vorgesehen sind, werden sie nacheinander kurz gezeigt; die Geräte werden nicht wahllos neben die Murti gelegt.

16. Die 108 Namen gemeinsam verehren
Zur Sahajanand Namavali liegt die exakte Namensliste dieser Überlieferung vor. Die Leitung liest jeden Namen; die Gemeinde antwortet und gibt nach Anleitung Reis oder Blüten. Eine Zählhilfe wird neben der Schale geführt. Vor dem letzten Namen wird die im Heft vorgesehene Sammlung eingehalten. Eine andere Vishnu-Namensliste wird nicht unter demselben Titel eingesetzt.

17. Den Swaminarayan-Namen singen
Die Gemeinschaft singt den Swaminarayan-Namen in einem für alle gut tragbaren Rhythmus. Persönliche Wünsche dürfen in Dankbarkeit und Vertrauen übergehen. Die Leitung lässt den Gesang allmählich leiser werden und beschließt ihn deutlich, sodass niemand unbemerkt schon mit dem nächsten Schritt beginnt.

18. Arati feiern
Die vorbereitete Arati-Lampe wird gezeigt, während die zur gewählten Fassung gehörende Arati gesungen wird. Danach folgen die im Heft bezeichneten Wasserkreise und die Blumengabe. Die Lampe wird standsicher abgestellt. Wer den Lichtsegen empfängt, hält Abstand zur Flamme und führt die erwärmten Hände behutsam zum Gesicht.

19. Verneigung und Umrundung
Die im Heft angegebene Zahl der Verneigungen und Umrundungen wird vorher angesagt. Bei dieser Fassung sind sechs Verneigungen und wahlweise fünf oder elf Umrundungen vorgesehen. Wer sich nicht niederlegen oder gehen kann, vollzieht die Hingabe sitzend oder im Geist. Es wird genügend Platz gelassen, damit die Feier ruhig bleibt.

20. Mantrapushpanjali darbringen
Alle nehmen einige Blüten. Während der älteren vedischen Schlussverse und der traditionsspezifischen Gebete hält man die Gabe vor dem Herzen. Erst am Ende werden die Blüten dargebracht. Einer der in der Liturgie verwendeten vedischen Verse steht unmittelbar im Anschluss.

Sanskrit (IAST)
yajñena yajñam ayajanta devās tāni dharmāṇi prathamāny āsan |
te ha nākaṃ mahimānaḥ sacanta yatra pūrve sādhyāḥ santi devāḥ ||
Devanagari
यज्ञेन यज्ञम् अयजन्त देवास् तानि धर्माणि प्रथमान्य् आसन् ।
ते ह नाकं महिमानः सचन्त यत्र पूर्वे साध्याः सन्ति देवाः ॥
Bedeutung: Durch das Opfer verehrten die Götter das Opfer; dies waren die ersten heiligen Ordnungen. Mit dieser Größe gelangten sie zum Himmel, wo die früheren göttlichen Sadhyas wohnen.

Vollendung und gemeinsames Prasada

21. Beten, besinnen und um Verzeihung bitten
Die Hände bleiben gefaltet. In Prarthana, Besinnung auf die göttliche Wirksamkeit und Kshamapana wird die äußere Handlung innerlich abgeschlossen. Die Teilnehmenden können an einen konkreten Schritt denken, mit dem sie heute Liebe, Wahrhaftigkeit oder Dienst verwirklichen wollen. Die Bitte um Verzeihung gilt eigener Unaufmerksamkeit und begrenzter Kraft; sie braucht keine Selbstabwertung.

22. Die Feier widmen
Die Hauptperson hält für die Vollendungs- und Widmungsformeln jeweils etwas Wasser und gibt es nach der Rezitation in die Schale. Die Leitung trennt diese beiden Handlungen durch eine kurze Pause. Anschließend empfangen die Anwesenden den Segen und werden mit wenigen geweihten Reiskörnern berührt beziehungsweise bestreut, soweit sie dies wünschen.

23. Die Anrufung lösen und Prasada teilen
Beim Visarjana werden die für diese Feier eingeladenen Gegenwarten dankbar verabschiedet. Eine dauerhaft verehrte Murti bleibt an ihrem Platz; sie wird nicht wie ein vorübergehendes Festbild entsorgt. Die geweihte Blumengabe wird ehrfürchtig empfangen. Anschließend teilt die Gemeinschaft das Prasada. Die Gaben werden mit sauberen Händen ausgeteilt, und auch Helfende erhalten ihren Anteil.

Die Mahapuja endet nicht mit dem Abräumen. Eine Familie kann nach der Feier kurz besprechen, wie ihr Sankalpa im Alltag Gestalt annimmt: durch gemeinsames Gebet, versöhnliche Worte, Besuche bei einsamen Menschen oder einen regelmäßigen Dienst in der Gemeinschaft. So wird die große Verehrung zu einer Schule gelebter Bhakti.

Quellen und Einordnung

Siehe auch

Seminare

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