Shat Chakra Nirupana: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Shat Chakra Nirupana''', Sanskrit ṣaṭcakranirūpaṇa षट्चक्रनिरूपण ist der klassische Text zu den Chakras. Du findest hier den vollen Shat Chakra Nirupana Sanskrit Text, die Shatchakra Nirupana deutsche Übersetzung sowie einige Anmerkungen zur Bedeutung des Textes.
'''Shat Chakra Nirupana''' ([[Sanskrit]]: षट्चक्रनिरूपण ṣaṭ-cakra-nirūpaṇa ''n.'') wörtl.: "die Beschreibung ([[Nirupana]]) der  sechs ([[Shash]]) Energiezentren ([[Chakra]])", ist ein klassischer Text über die sechs Haupt-[[Chakra]]s. Du findest hier den vollen Shat Chakra Nirupana Sanskrit Text, das Shatchakra Nirupana deutsche Übersetzung sowie einige Anmerkungen zur Bedeutung des Textes.


[[Datei:RTEmagicC chakramann 01.jpg.jpg|thumb|Chakras und der menschliche Körper]]
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'''Vor-Vers'''
'''Vor-Vers'''


'''Atha tantrānusāreṇa ṣaṭ chakradi kramodvatah'''
Atha tantrānusāreṇa ṣaṭ chakradi kramodvatah<br>
 
Ucyate paramānanda-nirvāha-prathamāṅkurah
'''Ucyate paramānanda-nirvāha-prathamāṅkurah'''


'''Ich spreche jetzt von dem (ersten Schritt), der aus der Yogapflanze der vollständigen Verwirklichung des Brahman sprießt, die gemäß den Tantras durch die sechs Cakras und so weiter in ihrer richtigen Reihenfolge erreicht werden soll.'''
'''Ich spreche jetzt von dem (ersten Schritt), der aus der Yogapflanze der vollständigen Verwirklichung des Brahman sprießt, die gemäß den Tantras durch die sechs Cakras und so weiter in ihrer richtigen Reihenfolge erreicht werden soll.'''


'''Ucyate ParamAnanda = Sagt Paramananda. Atha = Jetzt. tantrAnusArena = folgend'''
Ucyate ParamAnanda = Sagt Paramananda. Atha = Jetzt. tantrAnusArena = folgend, die Tantras. PrathamAnkurah = Erster Schritt. nirvAha- = Vollständige Verwirklichung Sat Cakradi Kramodvatah = Erreicht mit Hilfe der sechs Chakras und anderen Dingen.


'''die Tantras PrathamAnkurah = Erster Schritt. nirvAha- = Vollständige Verwirklichung Sat Cakradi'''
Die sechs Chakras sind Muladhara, Svadhisthana, Manipura, Anahata, Vishuddha und Ajna. Nur der vollendete Kundalini Yogi kann die Prinzipien des Kundalini Yoga erklären. Weder der beste der Weisen noch der am weitesten Fortgeschrittene kann sie ohne die Gnade des Gurus erklären. Es ist voll von der Größe von''' śa''',''' ṣa''', Ha ( '''श ष''' '''ह '''die letzten drei Buchstaben des Sanskrit-Alphabets). ṣa, Sa, Ha weisen auf Brahma, Vishnu und Siva hin.


'''Kramodvatah = Erreicht mit Hilfe der sechs Chakras und anderen Dingen.'''
'''Strophe 1'''


Die sechs Chakras sind Muladhara, Svadhisthana, Manipura, Anahata, Vissuddha und Ajna. Nur der vollendete Kundalini Yogi kann die Prinzipien des Kundalini Yoga erklären. Weder der beste der Weisen noch der am weitesten Fortgeschrittene kann sie ohne die Gnade des Gurus erklären. Es
Merorbāhyapradeśe śaśi mihirasire savyadakṣe niṣaṇṇe <br>
Madhye nādi suṣuṁnātritaya-guṇamayi candrasūryagnirūpā<br>
Dhattūra-smera-puṣpagrathita-tamavapuḥ kandamadyacchirahstā<br>
Vajrākhyā meḍhradeśā cchirasi parigatā madyameऽsyā jvalanti<br>


ist voll von der Größe von''' śa''',''' ṣa''', Ha ( '''श ष'''  '''ह '''die letzten drei Buchstaben des Sanskrit-Alphabets). ṣa, Sa, Ha weisen auf Brahma, Vishnu und Siva hin.
'''Im Raum außerhalb des Meru, links und rechts, befinden sich die beiden Siras, Sasi und Mihira. Die Nadi Susumna, deren Substanz die dreifachen Gunas sind, befindet sich in der Mitte. Sie ist die Form von Mond, Sonne und Feuer; ihr Körper, eine Kette von blühenden Dhatura-Blumen, erstreckt sich bis zur Mitte des Kanda zum Kopf, und der Vajra in ihr erstreckt sich leuchtend vom Medhra zum Kopf.'''


ParamAnanda ist Höchste Glückseligkeit und Nityam, Vijananam und Anandam (Ewig, Wissen, Glückseligkeit). Andere
'''Kommentar''': Hier ist die Rede von Nadis und Chakras, deren Kenntnis für Kundalini Yoga notwendig ist. Meru ist buchstäblich ein Berg, der zentrale Pol der Welt; ebenso ist Meru die Wirbelsäule des menschlichen Körpers. Siras und Sasi sind der Mond und die Sonne, Ida und Pingala die Nadis der linken und rechten Seite. Gunas bezieht sich auf die Qualitäten der zentralen Susumna Nadi als Sattva, Rajas und Tamas.  


Dinge beziehen sich auf Nadis, Lingas, die fünf Elemente, Siva Sakti.... Darstellung: Veeraswamy Krishnaraj
''bāhyapradeśe ''= im Raum draußen. ''śaśi-mihira-sire ''= Mond und Sonne Nadis = Ida und Pingala-Nadis. Meru = Berg Meru = Wirbelsäule vom Muladhara Chakra bis zum Hals. ''savyadakṣe niṣaṇṇe ''= links und rechts platziert. ''Madhye-nādi-suṣuṁnā ''=
der zentrale Nadi oder Kanal = Susumna Nadi. Denken Sie daran, dass diese Nadis subtil sind und nicht anatomisch. Susumna Nadi erstreckt sich vom Muladhara bis zum Brahma Randhara'' - dem ''vorderen Fontanellenbereich. ''tritaya-guṇamayi ''= dessen Substanz die drei Gunas oder Modi sind: Sattva Rajas und Tamas. Es gibt ein zentrales Nadi, das drei Komponenten hat, eine Röhre innerhalb eines Röhre, insgesamt drei Röhren: Citrini Nadi ist Sattva; Vajra Nadi ist Rajas; Susumna Nadi ist
Tamas. Schlangenkraft: Auf Seite 150 werden Susumna Nadi, Vajrini Nadi, Citrini Nadi und die
zentrale Brahma Nadi oder Kanal. ''candrasūryagnirūpā ''= Mond-Sonne-Feuer-Form. Citrini Nadi ist blass und hat die Form des Mondes. Vajrini hat die Form der Sonne. Susumna ist feurig rot wie Feuer. ''kandamadyacchirahstā ''= Kanda-MadhyAt-SirahsthA = aus der Mitte des Kanda zum Kopf. Kanda bedeutet knollige Wurzel, die sich im Uro-Genital-Dreieck in  zwei Finger oberhalb des Anus und zwei Finger unterhalb der Wurzel des Schwanzes Phallus (medhra). 72K Nadis gehen aus dem Kanda hervor, von denen nur drei die wichtigsten sind wichtig: Ida, Pingala und Susumna. Susumna geht zum Hals, kommt aus dem  Wirbelsäule, geht zur Stirn, verläuft zwischen den mit Kundali vereinigten Augenbrauen, geht in der Nähe des Brahma Randhra und endet in der Nähe des 12-blättrigen Lotos. Susumna klammert sich an der Stiel von Sankhini auf seinem Weg durch das Rückenmark. Sankhini ist eine Nadi, die bei Kanda, erreicht die Kehle, teilt sich in zwei Zweige, ein Zweig geht zum linken Ohr
und die andere geht zur Krone. ''madyameऽsyā ''= Vajrah in ihr = in Susumna


''Strophe 1''
''Strophe 2''


'' ''
Tanmadhye citriņī sā praṇavavilāsitā yoginām yogagamyā<br>
Lūtātantūpameyā sakalasarasijān merumadhyāntarasthān<br>
Bhittva dedipyate tad-grathana-racanayā śuddha-bodha-svarūpā<br>
Tanamadhye brahmanāḍī harakukha-kuharadādi-devāntarātmā.<br>


'''Merorbāhyapradeśe śaśi mihirasire savyadakṣe niṣaṇṇe'''
'''In ihr befindet sich Citrini, die mit dem Glanz des Pranava glänzt und im Yoga von Yogis erreicht werden kann. Sie (Citrini) ist subtil wie der Faden einer Spinne und durchdringt alle Lotosblumen, die sich in der Wirbelsäule befinden, und ist reine Intelligenz. Sie (Citrini) ist schön durch diese (Lotosblumen), die an ihr aufgereiht sind. In ihrem Inneren (Citrini) befindet sich der Brahmanadi, der sich von der Öffnung des Monats Hara bis zu dem Ort jenseits davon erstreckt, wo Adi-deva ist.'''


'''Madhye nādi suṣuṁnātritaya-guṇamayi candrasūryagnirūpā'''
'''Tanmadhye '''= In ihr (Vajra). '''praṇavavilāsitā '''= glänzend innerhalb des Glanzes von Pranava (om). Sie nimmt den Glanz von Pranava im Ajna Chakra auf, wenn sie es durchquert. '''Lūtātantūpameyā '''= wie der Faden einer Spinne. Sie ist fein wie ein Spinnenfaden. '''sakalasarasijān merumadhyāntarasthān Bhittva dedipyate '''= Sie durchdringt alle Lotusse. '''Tanamadhye '''= in Ihr. Innerhalb von Citrini ist Brahma Nadi, durch die Kundalini von Muladhara zu Parama Siva geht. Kundalini ist von der Sabda Brahman. '''harakukha-kuhara '''= Die Mundöffnung von Hara. Es ist die Öffnung an der Spitze des Svayambhu Linga im Muladhara. Adi Deva ist der Höchste Bindu im Perikarp des 1000-blättrigen Lotos.


'''Dhattūra-smera-puṣpagrathita-tamavapuḥ kandamadyacchirahstā'''
Susumna = Su + Sumna = Ausgezeichnet + musikalische Hymne, Glück oder Freude = perfekte Harmonie. Alle diese wichtigen Nadis werden Susumna genannt. Im Wesentlichen besteht Susumna aus der Substanz des Rückenmarks mit den drei Nadis darin, die eine Röhre in der anderen liegen. Es gibt die '''zentrale Nadi (Brahma Nadi)''', die '''mittlere Nadi ist Chitra Nadi (AKA Citrini) '''und die '''äußere Nadi (Vajra Nadi)'''. Kundalini geht durch die zentrale Brahma Nadi. Erinnere dich daran, dass dies subtile Kanäle, Kanäle oder Nadis sind und keine anatomischen Einheiten. '''Chitra Nadi = Citrini = Die Nadi wird vermenschlicht und vergöttert.'''


'''Vajrākhyā meḍhradeśā cchirasi parigatā madyameऽsyā jvalanti'''


'''Im Raum außerhalb des Meru, links und rechts, befinden sich die beiden Siras, Sasi und Mihira. Die Nadi Susumna, deren Substanz die dreifachen Gunas sind, befindet sich in der Mitte. Sie ist die Form von Mond, Sonne und Feuer; ihr Körper, eine Kette von blühenden Dhatura-Blumen, erstreckt sich bis zur Mitte des Kanda zum Kopf, und der Vajra in ihr erstreckt sich leuchtend vom Medhra zum Kopf.'''


'''Kommentar''': Hier ist die Rede von Nadis und Chakras, deren Kenntnis für Kundalini Yoga notwendig ist. Meru ist buchstäblich ein Berg, der zentrale Pol der Welt; ebenso ist Meru die Wirbelsäule des menschlichen Körpers. Siras und Sasi sind der Mond und die Sonne, Ida und Pingala die Nadis der linken und rechten Seite. Gunas bezieht sich auf die Qualitäten der zentralen Susumna Nadi als Sattva, Rajas und Tamas. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm
''Strophe 3''


'''bāhyapradeśe '''= im Raum draußen. '''śaśi-mihira-sire '''= Mond und Sonne Nadis = Ida und
Vidyanmālā-vilāsā manimanasilasat-tantu-rūpa susūkṣmā<br>
śuddhajṅanaprabhodhā sakala-sukha-mayī śuddha-bodha-svabhāvā<br>
Brahma-dvāraṁ tadāsye pravilasati sudhādhāragamya-pradeśaṁ<br>
Granthi-sthānaṁ tadetat vadanamiti suṣuṁnākhya-nadyā lapanti.<br>


Pingala-Nadis. Meru = Berg Meru = Wirbelsäule vom Muladhara Chakra bis zum
'''Sie ist schön wie eine Blitzkette und fein wie eine (Lotos-)Faser und leuchtet im Geist der Weisen. Sie ist äußerst subtil, die Erweckerin des reinen Wissens, die Verkörperung aller Glückseligkeit, deren wahre Natur reines Bewusstsein ist. Das Brahma-dvara leuchtet in ihrem Mund. Dieser Ort ist der Eingang zu der von Ambrosia besprenkelten Region und wird der Knoten genannt, wie auch der Mund von Susumna'''.


den Hals. '''savyadakṣe niṣaṇṇe '''= links und rechts platziert. '''Madhye-nādi-suṣuṁnā '''=
Citrini, die durch Brahma Nadi, das innerste Rohr von Susumna Nadi, aufsteigt. Auch bekannt als Chitra Nadi.


der zentrale Nadi oder Kanal = Susumna Nadi. Denken Sie daran, dass diese Nadis subtil sind und nicht
''lasat-tantu-rūpa ''= Fein wie eine (Lotus-)Faser und leuchtend (wegen der Anwesenheit von Kundalini). ''sakala-sukha-mayī ''= Sukha ist Ananda oder spirituelle Glückseligkeit. Sie ist die Quelle von alle Glückseligkeit. ''Sukha ''= (wörtliche Bedeutung) angenehm, sanft, wohltuend. ''śuddha1-bodha-''


anatomisch. Susumna Nadi erstreckt sich vom Muladhara bis zum Brahma Randhara''' - dem '''vorderen
''svabhāvā ''= Dessen wahre Natur reines Bewusstsein ist. Wörtliche Bedeutung = Reine Bewusstheit durch natürliche Konstitution. ''Brahma-dvāraṁ ''= Brahmas Öffnung, Tor, Eingang oder Ausgang für Kundalini und ihr Aufstieg zu Siva oder Abstieg von Siva. ''tadāsye ''= ihr Mund. der Mund von Brahma Nadi. tadetat = der Ort in der Nähe des Eingangs.


Fontanellenbereich. '''tritaya-guṇamayi '''= dessen Substanz die drei Gunas oder Modi sind: Sattva
''sudhā1dhāra2gamya3-pradeśaṁ4 ''= wörtliche Bedeutung = Rein-enthaltende- Vereinigung von Parma-Siva und Sakti]-Ort = Der Ort, der Ambrosia (Suddha) enthält, die stammt aus der Vereinigung von Siva und Sakti. Hier ist die Vereinigung (StrIpum-yogAt = Frau-Mann Vereinigung) ist symbolisch. ''Granthi-sthānaṁ ''= Knoten-Ort = der Ort, an dem sich ein Knoten befindet die Wurzel aller Nadis.


Rajas und Tamas. Es gibt ein zentrales Nadi, das drei Komponenten hat, eine Röhre innerhalb eines
''sva-bhāvā: ''Kalicarana sagt, es bedeutet die Natur des Menschen. Sankara sagt, es bedeutet Jnana, das ist Paramatma oder göttliches oder spirituelles Jnana. Sankara liest śuddha-bodha-svabhāvā als śuddha-bhāvā-svabhāvā.


Röhre, insgesamt drei Röhren: Citrini Nadi ist Sattva; Vajra Nadi ist Rajas; Susumna Nadi ist
===Muladhara Chakra===


Tamas. Schlangenkraft: Auf Seite 150 werden Susumna Nadi, Vajrini Nadi, Citrini Nadi und die
'''Strophe 4 '''


zentrale Brahma Nadi oder Kanal. '''candrasūryagnirūpā '''= Mond-Sonne-Feuer-Form. Citrini Nadi
Athādhārapadmaṁ suṣuṁnākhya-lagnaṁ<br>
Dhvajādho gudordhvaṁ catuh-śoṇa-patraṁ.<br>
Adhovaktramudyat-suvarṇābhavrṇaih<br>
Vakarādisāntair yutaṁ veda-varṇaih.<br>


ist blass und hat die Form des Mondes. Vajrini hat die Form der Sonne. Susumna ist feurig rot wie
'''Als nächstes kommen wir zum Adhara Lotus. Er ist mit dem Mund der Susumna verbunden und befindet sich unterhalb der Genitalien und oberhalb des Anus. Er hat vier Blütenblätter von karminroter Farbe. Sein Kopf (Mund) hängt nach unten. Auf seinen Blütenblättern sind die vier Buchstaben von Va bis Sa in der glänzenden Farbe von Gold zu sehen.'''


Feuer. '''kandamadyacchirahstā '''= Kanda-MadhyAt-SirahsthA = aus der Mitte des
In den Versen 4 bis 13 beschreibt Paramanand das Muladhara Chakra. Adhara Lotus = Stütz-Lotus = Muladhara Chakra Lotus an der Basis der Wirbelsäule im uro-genitalen Dreieck.


Kanda zum Kopf. Kanda bedeutet knollige Wurzel, die sich im Uro-Genital-Dreieck in
''suṣuṁnākhya-lagnaṁ ''= Es ist mit dem Mund des Susumna verbunden. Die vier Blütenblätter des Muladhara Chakra befinden sich an der Kreuzung von Kanda und Susumna. ''Dhvajādho gudordhvaṁ ''= von unterhalb der Wurzel der Genitalien bis zur Susumna. ''catuh-śoṇa-patra''ṁ. = vier rote Blütenblätter. Rot oder karminrot. ''Vakarādisāntair yutaṁ veda-varṇaih. ''= Die vier
Buchstaben sind Va, śa (palatal), ṣ (zerebral) und Sa. ''Vedavarna = Veda Zeichen = bedeutet'' ''vier Vedas. ''Die Buchstaben auf den Blütenblättern sind im Uhrzeigersinn zu meditieren.


zwei Finger oberhalb des Anus und zwei Finger unterhalb der Wurzel des Schwanzes
Hier steht Veda für vier. Die Buchstaben des Alphabets auf jedem der Blütenblätter der Sechs Lotusblumen sollen meditiert werden, indem man einen Kreis von rechts nach links dreht.


Phallus (medhra). 72K Nadis gehen aus dem Kanda hervor, von denen nur drei die wichtigsten sind
(Dakṣināvartena: Richtung im Uhrzeigersinn.)


wichtig: Ida, Pingala und Susumna. Susumna geht zum Hals, kommt aus dem
'''Strophe 5'''


Wirbelsäule, geht zur Stirn, verläuft zwischen den mit Kundali vereinigten Augenbrauen, geht
Amuṣmin dharāyaś-catuṣkoṇa-cakraṁ<br>
Samudbhāsi śūlāṣṭakairāvṛtaṁ tat.<br>
Lasat pītā-varṇaṁ tadit-komalāngaṁ<br>
Tadante samāste dharāyāḥ svabījaṁ<br>


in der Nähe des Brahma Randhra und endet in der Nähe des 12-blättrigen Lotos. Susumna klammert sich an
'''In diesem (Lotus) befindet sich der quadratische Bereich (Cakra) von Prthivi, umgeben von acht leuchtenden Speeren. Es ist von leuchtend gelber Farbe und schön wie ein Blitz, so wie auch die Bija von Dhara, die sich darin befindet.'''


der Stiel von Sankhini auf seinem Weg durch das Rückenmark. Sankhini ist eine Nadi, die bei
Teile der Übersetzung stammen nicht von Woodroffe.


Kanda, erreicht die Kehle, teilt sich in zwei Zweige, ein Zweig geht zum linken Ohr
''Amuṣmin dharāyaś-catuṣkoṇa-cakraṁ ''= In diesem (Lotus), dem vierwinkligen Chakra der Erde.


und die andere geht zur Krone. '''madyameऽsyā '''= Vajrah in ihr = in Susumna
''dharāyāḥ svabīja''ṁ: Bija von Dhara: es ist das Wurzelmantra der Erde, Lam. Prithvi ist Erde, die
ist ein Tattva, Prinzip oder Baustein der Welt. ''śūlāṣṭa ''= Asta + Sula = 8 Speere. Acht Speere, die acht Richtungen oder Himmelsrichtungen bedeuten. ''Lasat pītā-varṇaṁ tadit-''komalāngaṁ ''= leuchtend gelbe Farbe, schön wie ein Blitz, mit einem zarten Körper.


Nadi. Präsentation: Veeraswamy Krishnaraj
''Tadante samāste dharāyāḥ svabījaṁ= ''darin sitzt die Bija von Dhara: es ist das Wurzelmantra der Erde, Lam. Prithvi ist Erde, die ein Tattva, Prinzip oder Baustein der Welt ist. Tad-ante = innerhalb der Region von Prithvi (Dhara Mandala), die die Bija der Erde ist: Lam. Dieses Bija ist von leuchtend gelber Farbe (Lasat-pIta-varnam = leuchtend gelbe Farbe). lam ist Aindra-BIja (Bija von Indra) von gelber Farbe, der vier Arme hat und in einer Hand den Donner hält, mächtig und auf dem Elefanten Airavata sitzend.


''Strophe 2''
Die Kundalini Chakras von Sahasrara bis Muladhara sind die Heimat für die Bausteine des menschlichen Körpers. Ajna Chakra ist die Heimat für den Geist, Vishuddha für Äther, Anahata für Luft, Manipura für Feuer, Svadhistana für Wasser und Muladhara für Erde. Alle Elemente haben eine bestimmte Form und Farbe: Erde ist gelb und viereckig, Wasser ist durchscheinend und halbmondförmig, Feuer ist rot und dreieckig, Luft ist blau und kreisförmig, Äther ist rauchig und oval. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm


'''Tanmadhye citriņī sā praṇavavilāsitā yoginām yogagamyā'''
In der Perikarp des Lotus ist die quadratische Erde vorhanden. Die Erde ist rund, aber ihre Darstellung hier ist ein Quadrat und von gelber Farbe. Die vier Winkel und vier Seiten haben die acht Speere (siehe Pfeile). Die Spitzen der Speere sind wie die Brust einer Frau oder der Berg geformt. Erinnern Sie sich an den Namen der majestätischen Berge Wyomings, "Grand Tetons" des Grand-Teton-Nationalparks. Woodroffe zitiert das Nirvana Tantra, indem er sagt, dass die acht Speere wie die sieben Kula-Berge sind: Nilacala, Mandara, Chandr Sekhara, Himalaya, Suvela, Malaya, und Suparvata. Die Speere sind die der Gottheit Dakkini, einer der Bhairavis (Gefährtin von Bhava-Siva) BHAIRAVI


'''Lūtātantūpameyā sakalasarasijān merumadhyāntarasthān'''
Das Bija Mantra (Lam) befindet sich genau in der Mitte der quadratischen Erde. Es ist von gelber Farbe. Es ist das Bija von Indra (dem Gott des Donners und des Blitzes der Indo-Arier), der den Donnerkeil in einer Hand hält und auf dem Elefanten Airavata sitzt. Die Bija der Erde und die von Indra sind die gleichen. Man sagt, dass Indra mächtige Arme hat; die Spitzen seiner Finger reichen bis zu den Knien. Indra ist das Oberhaupt der Götter und seine Physiognomie und sein Körperbau unterscheiden sich von dem der Menschen. Lange Hände, die bei einem erdgebundenen Menschen bis zu den Knien reichen, sind charakteristisch für das Marfan-Syndrom. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marfan's_syndrome">http://en.wikipedia.org/wiki/Marfan%27s_syndrome </a>Präsident Lincoln hatte das Marfan-Syndrom, und ich bezweifle, dass er eine Inkarnation des Donner- und Blitzgottes Indra der Indo-Arier ist.


'''Bhittva dedipyate tad-grathana-racanayā śuddha-bodha-svarūpā'''
Indra ist MAhA-bAhu, besessen von großen, langen Armen - ein Zeichen von Stärke. AjAnu-lambita-bAhu = Arme, die bis zu den Knien reichen. Der Elefant von Indra im Chakra steht für die Qualitäten des Tattva und die Fahrzeuge des Devatas darin. Das Chakra wird von DAkinI bewohnt, einem der großen BhairavIs.


'''Tanamadhye brahmanāḍī harakukha-kuharadādi-devāntarātmā.'''


'''In ihr befindet sich Citrini, die mit dem Glanz des Pranava glänzt und im Yoga von Yogis erreicht werden kann. Sie (Citrini) ist subtil wie der Faden einer Spinne und durchdringt alle Lotosblumen, die sich in der Wirbelsäule befinden, und ist reine Intelligenz. Sie (Citrini) ist schön durch die'''
'''Strophe 6'''


''' '''
Cuturbāhu-bhūṣaṁ gajendrādhi-rūḍhaṁ<br
tadaṅke navīnārka-tulya-prakāśaḥ.<br
śiśuḥ sṛṣṭkārī lasadveda-bāhuḥ<br
mukhāṁbhojalakṣmiś-caturbhāgabhedaḥ.


'''diese (Lotosblumen), die an ihr aufgereiht sind. In ihrem Inneren (Citrini) befindet sich der Brahmanadi, der sich von der Öffnung des Monats Hara bis zu dem Ort jenseits davon erstreckt, wo Adi-deva ist.'''
'''Mit vier Armen geschmückt und auf dem König der Elefanten reitend, trägt er auf seinem Schoß das Schöpferkind, strahlend wie die junge Sonne, die vier glänzende Arme hat und deren Lotosgesicht vierfachen Reichtum aufweist.'''


'''Tanmadhye '''= In ihr (Vajra). '''praṇavavilāsitā '''= glänzend innerhalb des Glanzes von Pranava (om). Sie nimmt den Glanz von Pranava im Ajna Chakra auf, wenn sie es durchquert. '''Lūtātantūpameyā '''= wie der Faden einer Spinne. Sie ist fein wie ein Spinnenfaden. '''sakalasarasijān merumadhyāntarasthān Bhittva dedipyate '''= Sie durchdringt alle Lotusse. '''Tanamadhye '''= in Ihr. Innerhalb von Citrini ist Brahma Nadi, durch die Kundalini von Muladhara zu Parama Siva geht. Kundalini ist von der Sabda Brahman. '''harakukha-kuhara '''= Die Mundöffnung von Hara. Es ist die Öffnung an der Spitze des Svayambhu Linga im Muladhara. Adi Deva ist der Höchste Bindu im Perikarp des 1000-blättrigen Lotos.
''Mit vier Armen geschmückt und auf dem König der Elefanten reitend, trägt er auf seinem Schoß das Schöpferkind, strahlend wie die junge Sonne, die vier glänzende Arme hat und deren Lotosgesicht vierfachen Reichtum aufweist.''


Susumna = Su + Sumna = Ausgezeichnet + musikalische Hymne, Glück oder Freude = perfekte Harmonie. Alle diese wichtigen Nadis werden Susumna genannt. Im Wesentlichen besteht Susumna aus der Substanz des Rückenmarks mit den drei Nadis darin, die eine Röhre in der anderen liegen. Es gibt die '''zentrale Nadi (Brahma Nadi)''', die '''mittlere Nadi ist Chitra Nadi (AKA Citrini) '''und die '''äußere Nadi (Vajra Nadi)'''. Kundalini geht durch die zentrale Brahma Nadi. Erinnere dich daran, dass dies subtile Kanäle, Kanäle oder Nadis sind und keine anatomischen Einheiten. '''Chitra Nadi = Citrini = Die Nadi wird vermenschlicht und vergöttert.'''
''Cuturbāhu-bhūṣaṁ gajendrādhi-rūḍhaṁ ''= Mit vier Armen verziert und reitend auf dem König der Elefanten. ''tadaṅke navīnārka-tulya-prakāśaḥ. ''= auf seinem Schoß (von Dhara Bija) leuchtend wie die junge Sonne. ''śiśuḥ sṛṣṭkārī ''= das Schöpferkind = Brahma. ''lasad-veda-bāhuḥ ''= leuchtende vier Arme. Veda = Vedas oder vier (wie in vier Vedas).


Siehe das nachstehende Diagramm
''mukhāṁbhojalakṣmiś-caturbhāgabheda''ḥ. = Die Freigebigkeit von dessen Lotosgesicht vierfach ist. Damit ist der viergesichtige Brahma gemeint. Manche ersetzen hier Bhedah mit Veda, was bedeutet, dass die Veden aus den vier Lotusgesichtern Brahmas hervorgegangen sind.


''Strophe 3''
[[Dhara]] Bija (Erd-[[Bija]]-[[Mantra]]) befindet sich in Muladhara und Schöpfer Brahma wohnt in seinem Bindu, das sich über Nada befindet. Der König der Unsterblichen, [[Indra]], sitzt auf dem Elefanten.


'' ''
'''Strophe 7'''


'''Vidyanmālā-vilāsā manimanasilasat-tantu-rūpa susūkṣmā'''
Vasedatra devī ca ḍākinyabhikhyā<br>
lasadeva bā-hūjjvalā rakta-netrā<br>
Samānoditāneka-sūrya-prakāśā<br>
prakāśaṁ vahantī sadā śuddha-buddheḥ<br>


'''śuddhajṅanaprabhodhā sakala-sukha-mayī śuddha-bodha-svabhāvā'''
'''Hier wohnt die Devi Dakini mit Namen; ihre vier Arme strahlen vor Schönheit, und ihre Augen sind leuchtend rot. Sie ist strahlend wie der Glanz vieler Sonnen, die gleichzeitig aufgehen. Sie ist die Trägerin der Offenbarung der immer reinen Intelligenz.'''


'''Brahma-dvāraṁ tadāsye pravilasati sudhādhāragamya-pradeśaṁ'''
''Vasedatra devī ca ḍākinyabhikhyā lasadeva bā-hūjjvalā rakta-netrā ''= Hier wohnt die Devi mit Namen Dakini; ihre vier Arme glänzen vor Schönheit, und ihre Augen sind strahlend rot. ''Samānoditāneka-sūrya-prakāśā ''= leuchtend wie der Glanz vieler Sonnen gleichzeitig aufsteigend. ''prakāśaṁ vahantī sadā śuddha-buddheḥ ''= Sie ist die Trägerin der Offenbarung der immer reinen Intelligenz.


'''Granthi-sthānaṁ tadetat vadanamiti suṣuṁnākhya-nadyā lapanti.'''
Dakini Sakti, die vorsitzende Gottheit, befindet sich im Adhara oder Muladhara Chakra und ermöglicht dem Yogi, Wissen über das Tattva (Tattva Jnana) zu erlangen. Dakini ist die Königin des Muladhara Chakra und auch der Türhüter. Dakini, Rakini, Kakini, Lakini, Sakini und Hakini (alle benannt nach den Sanskrit-Anfangsbuchstaben, Da, Ra usw.) sind die Königinnen der jeweiligen Chakras.  


'''Sie1 ist schön wie eine Blitzkette und fein wie eine (Lotos-)Faser und leuchtet im Geist der Weisen. Sie ist äußerst subtil, die Erweckerin des reinen Wissens, die Verkörperung aller Glückseligkeit, deren wahre Natur reines Bewusstsein ist. Das Brahma-dvara leuchtet in ihrem Mund. Dieser Ort ist der Eingang zu der von Ambrosia besprenkelten Region und wird der Knoten genannt, wie auch der Mund von Susumna''': Veeraswamy Krishnaraj
Die Meditation der Dakini ist wie folgt:  


She1 = Citrini, die durch Brahma Nadi, das innerste Rohr von Susumna Nadi, aufsteigt. Auch bekannt als Chitra Nadi.
Meditiere über sie, die rote, die rotäugige Dakini, im Muladhara, die in den Herzen der '''Pasus '''Schrecken verbreitet, die in ihren beiden Rechten Händen den Speer und die Khatvanga und in ihren beiden linken Händen das '''Schwert '''und einen Trinkbecher mit Wein gefüllt. Sie ist von grimmigem Temperament und zeigt ihre grimmigen Zähne.


'''lasat-tantu-rūpa '''= Fein wie eine (Lotus-)Faser und leuchtend (wegen der Anwesenheit von
Sie zermalmt die ganze Schar der Feinde. Sie ist von kräftigem Körperbau und liebt  '''Payasanna'''. So sollte sie von denjenigen meditiert werden, die sich Unsterblichkeit wünschen.


Kundalini). '''sakala-sukha-mayī '''= Sukha ist Ananda oder spirituelle Glückseligkeit. Sie ist die Quelle von
Sie hat '''Tilaka''', ein zinnoberrotes Zeichen auf der Stirn, und ihre Augen sind mit Collyrium verziert.  


alle Glückseligkeit. '''Sukha '''= (wörtliche Bedeutung) angenehm, sanft, wohltuend. '''śuddha1-bodha2-'''
in schwarzem Antilopenfell und mit verschiedenen Juwelen geschmückt.


'''svabhāvā3 '''= Dessen wahre Natur reines Bewusstsein ist. Wörtliche Bedeutung = Rein1
'''khatvanga '''= Ein Stab mit einem menschlichen Schädel am oberen Ende. '''Pasus = '''Die Unbeleuchteten.


Bewusstheit2 durch natürliche Konstitution3. '''Brahma-dvāraṁ '''= Brahmas Öffnung, Tor,
'''Schwert '''= wird bei Tieropfern verwendet. '''Payasanna = eine Art Milchpudding mit'''


Eingang oder Ausgang für Kundalini und ihr Aufstieg zu Siva oder Abstieg von Siva. '''tadāsye '''=
'''gekochte Milch, Reis, Butter, Zucker, Rosinen, Safran. Tilaka ist das rote Zinnoberrot'''


ihr Mund. der Mund von Brahma Nadi. tadetat = der Ort in der Nähe des Eingangs.
'''auf der Stirn getragen, um ihr Leben mit einem lebenden Ehemann anzuzeigen.'''


'''sudhā1dhāra2gamya3-pradeśaṁ4 '''= wörtliche Bedeutung = Rein-enthaltende- Vereinigung von
Der Lotus wird auf dem Pfad der Entsagung (Nivrrti Marga) und der Rückkehr zu Para umgedreht.


[Parma-Siva und Sakti]-Ort = Der Ort, der Ambrosia (Suddha) enthält, die
Brahman und im Leben des Handelns (Pravrrti Marga), wie von Siva zu


stammt aus der Vereinigung von Siva und Sakti. Hier ist die Vereinigung (StrIpum-yogAt = Frau-Mann
Parvati.


Vereinigung) ist symbolisch. '''Granthi-sthānaṁ '''= Knoten-Ort = der Ort, an dem sich ein Knoten befindet
Wir Erdbewohner befinden uns auf dem Pravrrti Marga, dem Pfad der Evolution, einem Pfad weg vom


die Wurzel aller Nadis.
Höchste Bewusstheit. Wir sind mit Unreinheiten behaftet (mummalam: drei


'''sva-bhāvā: '''Kalicarana sagt, es bedeutet die Natur des Menschen. Sankara sagt, es bedeutet Jnana, das
Unreinheiten, Anava, Maya und Kanma Malams. mehr dazu unter: Fibel in Saiva


ist Paramatma oder göttliches oder spirituelles Jnana. Sankara liest śuddha-bodha-svabhāvā als
Siddhanta. Diejenigen, die Nivrrti Marga betreiben, machen die zentripetale Reise in Richtung des Höchsten Bewusstseins und verschmelzen mit Ihm. Sie sind frei von Unreinheiten.


śuddha-bhāvā-svabhāvā. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm
Vajrākhyā viaktradeśe vlasati satataṁ karṇikā-madhyasaṁsṭhaṁ


Strophe 4
koṇaṁ tat traipurākhyaṁ taḍidiva vilasat-komalaṁ kāmarūpam


'''Athādhārapadmaṁ suṣuṁnākhya-lagnaṁ'''
kandarpo nāma vayur nivasati satataṁ tasya madhye samantāt


'''Dhvajādho gudordhvaṁ catuh-śoṇa-patraṁ.'''
jīveśo bandhu-jīva-prakaramabhί-hasan koṭisūrya-prakāśaḥ


'''Adhovaktramudyat-suvarṇābhavrṇaih'''
In der Nähe der Mündung des Nadi, der Vajra genannt wird, und in der Perikap (des Adhara-Lotus) leuchtet ständig das wunderschön leuchtende und weiche, blitzartige Dreieck, das Karmarupa ist und als Traipura bekannt ist. Es gibt immer und überall den Vayu, genannt Kandarpa, der von einer


'''Vakarādisāntair yutaṁ veda-varṇaih.'''
tiefer rot als die Bandhujiva-Blume, und ist der Herr der Wesen und leuchtend wie zehn Millionen Sonnen. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm


'''Als nächstes kommen wir zum Adhara Lotus1. Er ist mit dem Mund der Susumna verbunden und befindet sich unterhalb der Genitalien und oberhalb des Anus. Er hat vier Blütenblätter von karminroter Farbe. Sein Kopf'''
Das '''Dreieck '''des Mulachakra im Perikarp wird beschrieben. Das Dreieck nach Visvanatha und Gautamiya Tantra ist Iccha-Jnana-Kriyatmaka (die Kräfte des Willens, des Wissens und der Handlung). Das Dreieck ist das reizvolle Sakti Pitha, oberhalb von DharA-Bija. Die drei Linien sind VAmA, JyestA und Raudri. TANTRA7.gif zeigt das Dreieck unterhalb des Verses 37.


''' '''
'''Vajrākhyā viaktradeśe '''= in der Nähe der Mündung des Nadi namens Vajra. '''koṇaṁ tat'''


'''(Mund) hängt nach unten. Auf seinen Blütenblättern sind die vier Buchstaben von Va bis Sa in der glänzenden Farbe von Gold zu sehen.'''
'''traipurākhyaṁ '''= Das '''Dreieck '''wird so genannt wegen der Anwesenheit von Devi Traipura darin


In den Versen 4 bis 13 beschreibt Paramanand das Muladhara Chakra. Adhara Lotus1 = Stütz-Lotus = Muladhara Chakra Lotus an der Basis der Wirbelsäule im uro-genitalen Dreieck.
das Ka im Inneren des Dreiecks, das letztere Ka ist der Hauptbuchstabe von KAma Bija. Tantraraja Siva


'''suṣuṁnākhya-lagnaṁ '''= Es ist mit dem Mund des Susumna verbunden. Die vier Blütenblätter des
sagt zu Devi: "Der Buchstabe Ka ist deine Form". So ist Kam die Bija von KAmini und Klim ist die


Muladhara Chakra befinden sich an der Kreuzung von Kanda und Susumna. '''Dhvajādho'''
Mantra. Gehen Sie zu '''TANTRA''', um das '''Dreieck '''zu sehen'''.'''


'''gudordhvaṁ '''= von unterhalb der Wurzel der Genitalien bis zur Susumna. '''catuh-śoṇa-patra'''ṁ. =
Dieses Muladhara-Dreieck ist der Sthula (grobe) Aspekt des Suksma (subtilen) Kamaraja-Dreiecks im Sahasrara Chakra: Veeraswamy Krishnaraj


vier rote Blütenblätter. Rot oder karminrot. '''Vakarādisāntair yutaṁ veda-varṇaih. '''= Die vier
'''komala '''= weich = ölig und geschmeidig. '''kāmarūpam '''= das, was KAma zum Sein bringt


Buchstaben sind Va, śa (palatal), ṣ (zerebral) und Sa. '''Vedavarna = Veda Zeichen = bedeutet'''
gefühlt. Es ist die Verkörperung des Wunsches des Gottgeweihten. Es ist MadanAgArAtmaka und bedeutet


'''vier Vedas. '''Die Buchstaben auf den Blütenblättern sind im Uhrzeigersinn zu meditieren.
Kammer von Madana (Deva der Liebe) - die Yoni. '''kandarpa '''= Dies ist der Kandarpa-Vayu


Hier steht Veda für vier. Die Buchstaben des Alphabets auf jedem der Blütenblätter des
im Dreieck. '''jīveśa '''= Herr der Lebewesen. Das Fortbestehen des Lebens ist abhängig von kAma oder


Sechs Lotusblumen sollen meditiert werden, indem man einen Kreis von rechts nach links dreht.
Kandarpa-Vayu. Vayu = Luft. PrAna wohnt im Herzen; ApAna im Anus; Kandarpa-


(Dakṣināvartena: Richtung im Uhrzeigersinn.)
VAyu ist Teil des ApAna-VAyu. ApAna und PrAna ziehen sich gegenseitig an und verhindern so


''Strophe 5''
sich gegenseitig daran hindern, den Körper zu verlassen. Wenn sie im Einklang sind, verlassen sie den Körper.


'' ''
Kandarpa, der Teil von ApAna ist, ist der Herr des Lebens und verhindert das Verlassen von PrAna.


'''Amuṣmin dharāyaś-catuṣkoṇa-cakraṁ'''
der Körper. PrAna und ApAna sind die Erhalter des belebten Seins. '''koṭisūrya-prakāśaḥ '''=


'''Samudbhāsi śūlāṣṭakairāvṛtaṁ tat.'''
leuchtend wie zehn Millionen Sonnen. Siehe '''BG04 '''für die Beschreibung von Airs oder Vayus.


'''Lasat pītā-varṇaṁ tadit-komalāngaṁ'''
Tanmadhye lingarūpī druta-kanaka-kalā-komalaḥ paścimāsyah


'''Tadante samāste dharāyāḥ svabījaṁ'''
Jñāna dhyānaprakāsaḥ prathamakisalayākārarūpaḥ svayṃbhuḥ


'''In diesem (Lotus) befindet sich der quadratische Bereich (Cakra) von Prthivi, umgeben von acht leuchtenden Speeren. Es ist von leuchtend gelber Farbe und schön wie ein Blitz, so wie auch die Bija von Dhara, die sich darin befindet.'''
Vidyupūrṇēṇdubimba-prakara-karacaya-snigdha-saṁtānahāsī


Teile der Übersetzung stammen nicht von Woodroffe.
Kāsīvāsī vilāsī vilasati saridāvartarūpaprakāraḥ


'''Amuṣmin dharāyaś-catuṣkoṇa-cakraṁ '''= In diesem (Lotus), dem vierwinkligen Chakra der Erde.
Im Inneren (des Dreiecks) befindet sich '''Svayambhhu '''in Seiner Linga-Form, schön wie geschmolzenes Gold, mit Seinem Kopf nach unten. Er wird durch Wissen und Meditation offenbart und hat die Form und Farbe eines neuen Blattes. So wie die kühlen Strahlen des Blitzes und des Vollmondes bezaubern, so ist auch Seine Schönheit. Der Deva, der hier wie in Kasi glücklich wohnt, ist in Formen wie ein Strudel.


'''dharāyāḥ svabīja'''ṁ: Bija von Dhara: es ist das Wurzelmantra der Erde, Lam. Prithvi ist Erde, die
'''Svayambhhu '''= selbst-ursprünglich, selbst-existent. Der andere Name von Siva-Linga. Svayambhu ist sowohl Parabrahman als auch SabdaBrahman, was bedeutet, dass wir durch Jnana seine Attributlosigkeit (Brahman) und durch DhyAna seine Attributhaftigkeit (Isvara) erkennen.


ist ein Tattva, Prinzip oder Baustein der Welt. '''śūlāṣṭa '''= Asta + Sula = 8 Speere. Acht
Es gibt zwei Arten von Brahmanen: ParamBrahman und SabdaBrahman (höchstes Brahman ohne Eigenschaften und Klang-Brahman, das der Schöpfer des Universums ist). Aus Parabrahman entsteht Sabda oder Soundbrahman (Bindu, Kundalini), das der Ursprung von Klängen, Alphabeten, Silben, Worten, Prosa, Poesie und dem Universum der Wesen und der Materie ist. Durch spirituelles Wissen begreifen wir Parabrahman und durch Meditation das Sabdabrahman oder Isvara. Einfach ausgedrückt: Wir alle sind aus dem Gedanken, dem Klang und dem Wort von Sabdabrahman oder Gott (Logos) entstanden.


Speere, die acht Richtungen oder Himmelsrichtungen bedeuten. '''Lasat pītā-varṇaṁ tadit-'''
Tanmadhye lingarūpī svayṃbhu = In ihm (dem Dreieck) ist Svayambhhu in Seinem Linga.


'''komalāngaṁ '''= leuchtend gelbe Farbe, schön wie ein Blitz, mit einem zarten Körper.
Form. druta-kanaka-kalā-komalaḥ = Sein Körper hat den weichen Glanz von geschmolzenem Gold.


'''Tadante samāste dharāyāḥ svabījaṁ= '''darin sitzt die Bija von Dhara: es ist das Wurzelmantra
paścimāsyah = Sein Kopf ist nach unten gerichtet. Der ewig glückselige Svayambhu ist untätig


der Erde, Lam. Prithvi ist Erde, die ein Tattva, Prinzip oder Baustein der Welt ist. Tad-
hat seinen Kopf gesenkt, bereit, von KAma-Bija bewegt zu werden. Jñāna- dhyāna-prakāsaḥ =


ante = innerhalb der Region von Prithvi (Dhara Mandala), die die Bija der Erde ist: Lam. Diese
Enthüllt durch Wissen und Meditation. prathama-kisalayā-kāra-rūpaḥ = Die Form und Farbe neuer Blätter. Dies bezieht sich auf den Svayambhu Linga wie die spitz zulaufende Form der neuen ungeöffneten Blattknospe. (Er ist der schöne und blaugrüne Siva --Sivam-SyAmala-Sundaram. Vidyut-pūrṇēṇdu-bimba-prakara-karacaya-snigdha-saṁtāna-hāsī = So wie die kühlen Strahlen des Blitzes und des Vollmondes bezaubern, so ist Seine Schönheit. Kāsīvāsī vilāsī = Der Deva, der hier wie in KASi glücklich residiert. sarid-āvarta-rūpa-prakāraḥ = Wie ein Whirlpool (Whirlpool ist die Vertiefung an der Spitze der Linga.


Bija ist von leuchtend gelber Farbe (Lasat-pIta-varnam = leuchtend gelbe Farbe). lam ist Aindra-
<ol start="10">
<li>Tasyordhve bisatantu sodara-lasat sūkṣmā jaganmohini</li>
</ol>


BIja (Bija von Indra) von gelber Farbe, der vier Arme hat und in einem den Donner hält
brahmavāramukhaṁ mukhena madhuraṁ saṁchadayanti svayaṁ


Hand, mächtig und auf dem Elefanten Airavata sitzend.
śakāvarta nibhā navīna capalāmālā vilāsāspadā


Die Kundalini Chakras von Sahasrara bis Muladhara sind die Heimat für die Bausteine des menschlichen Körpers. Ajna Chakra ist die Heimat für den Geist, Vishuddha für Äther, Anahata für Luft, Manipura für Feuer, Svadhistana für Wasser und Muladhara für Erde. Alle Elemente haben eine bestimmte Form und Farbe: Erde ist gelb und viereckig, Wasser ist durchscheinend und halbmondförmig, Feuer ist rot und dreieckig, Luft ist blau und kreisförmig, Äther ist rauchig und oval. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm
suptā-sarpasaṁā śvopari lasāt sārdha-trivṛttākṛtiḥ


In der Perikarp des Lotus ist die quadratische Erde vorhanden. Die Erde ist rund, aber ihre Darstellung hier ist ein Quadrat und von gelber Farbe. Die vier Winkel und vier Seiten haben die acht Speere (siehe Pfeile). Die Spitzen der Speere sind wie die Brust einer Frau oder der Berg geformt. Erinnern Sie sich an den Namen der majestätischen Berge Wyomings, "Grand Tetons" des Grand-Teton-Nationalparks. Woodroffe zitiert das Nirvana Tantra, indem er sagt, dass die acht Speere wie die sieben Kula-Berge sind: Nilacala, Mandara, Chandr Sekhara, Himalaya, Suvela, Malaya, und Suparvata. Die Speere sind die der Gottheit Dakkini, einer der Bhairavis (Gefährtin von Bhava-Siva) BHAIRAVI
<ol start="11">
<li>Kūjantī kulakuņdalī ca madhuraṁ mattalimālā-sphuṭaṁ</li>
</ol>


Das Bija Mantra (Lam) befindet sich genau in der Mitte der quadratischen Erde. Es ist von gelber Farbe. Es ist das Bija von Indra (dem Gott des Donners und des Blitzes der Indo-Arier), der den Donnerkeil in einer Hand hält und auf dem Elefanten Airavata sitzt. Die Bija der Erde und die von Indra sind die gleichen. Man sagt, dass Indra mächtige Arme hat; die Spitzen seiner Finger reichen bis zu den Knien. Indra ist das Oberhaupt der Götter und seine Physiognomie und sein Körperbau unterscheiden sich von dem der Menschen. Lange Hände, die bei einem erdgebundenen Menschen bis zu den Knien reichen, sind charakteristisch für das Marfan-Syndrom. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marfan's_syndrome">http://en.wikipedia.org/wiki/Marfan%27s_syndrome </a>Präsident Lincoln hatte das Marfan-Syndrom, und ich bezweifle, dass er eine Inkarnation des Donner- und Blitzgottes Indra der Indo-Arier ist.
vācāṁ komalakāvya-bandaracanā bhdātibheda-kramaiḥ


Indra ist MAhA-bAhu, besessen von großen, langen Armen - ein Zeichen von Stärke. AjAnu-lambita-bAhu = Arme, die bis zu den Knien reichen. Der Elefant von Indra im Chakra steht für die Qualitäten des Tattva und die Fahrzeuge des Devatas darin. Das Chakra wird von DAkinI bewohnt, einem der großen BhairavIs.
śvāsocchvāsa-vibhañjanena jagatāṁ jīvo yayā dhāryate


Präsentation: Veeraswamy Krishnaraj
sā mūlāmbuja gahvare vilasati proddāma-dīptāvaliḥ


Cuturbāhu-bhūṣaṁ gajendrādhi-rūḍhaṁ
Darüber leuchtet die schlafende Kundalini, fein wie die Faser des Lotosstängels. Sie ist die Weltverwirrerin, die sanft den Mund von Brahma-dvara mit ihrem eigenen bedeckt. Wie die Spirale des


tadaṅke navīnārka-tulya-prakāśaḥ.
Ihre leuchtende, schlangenähnliche Form geht dreieinhalb Mal um Siva herum, und ihr Glanz ist wie der eines starken Blitzes junger, starker Blitze. Ihr süßes Murmeln ist wie das undeutliche Summen von Schwärmen liebestoller Bienen. Sie bringt melodiöse Poesie und Bandha und alle anderen Kompositionen in Prosa oder Versen in Folge oder anders in Samskrta, Prakrta und anderen Sprachen hervor. Sie ist es, die alle Wesen der Welt durch Inspiration und Ausatmung erhält und im Hohlraum des Wurzellotus (Mula) wie eine Kette strahlender Lichter leuchtet.


śiśuḥ sṛṣṭkārī lasadveda-bāhuḥ
'''Bericht''': Kundlini Sakti befindet sich in der Svayambhu-Linga. Devi-Kundalini erhält die Existenz der einzelnen Wesen (Jiva und Jivatma) durch die Funktionen der Inspiration und des Ausatmens aufrecht. Sie erzeugt den Klang von summenden Bienen und ist die Quelle der Sprache. Sie wohnt in der dreieckigen Vertiefung in der Perikarp des Muladhara-Lotus, der auf der Svayambhu-Linga ruht. Über ihr leuchtet die schlafende Kundalini und ihre leuchtende schlangenartige Form geht dreieinhalb Mal um Siva = Sie wickelt sich wie die Schlange dreieinhalb Mal um den Linga und mit ihrem Kopf darüber. Dieses MAyA ist Mir lieb, durch


mukhāṁbhojalakṣmiś-caturbhāgabhedaḥ.
die diese Welt verwirrt." Ihr süßes Murmeln ist wie das undeutliche Summen von Schwärmen liebestoller Bienen = Wenn sie erwacht ist, macht sie diesen Klang. Dies bezeichnet nach Sankara den Vaikhari-Zustand des Klangs (artikulierter Klang). Gehe zu '''Sabda oder Klang '''für eine vollständige Beschreibung des Klangs. melodiöse Poesie und Bandha = Die Komposition des Verses (der Verse) ist so angeordnet, dass sie wie ein Diagramm oder Bild aussieht, Beispiel: Ein Lotus (Padma-Bandha), ein Pferd (Asva-Bandha), bildhaftes Aussehen des Verses. Einatmung und Ausatmung, = Es wird gesagt, dass der Mensch 21600 Zyklen der Ein- und Ausatmung macht. Ohne sie gibt es keine Atmung.


'''Mit vier Armen geschmückt und auf dem König der Elefanten reitend, trägt er auf seinem Schoß das Schöpferkind, strahlend wie die junge Sonne, die vier glänzende Arme hat und deren Lotosgesicht vierfachen Reichtum aufweist.'''
<ol start="10">
<li>'''10. Tasyordhve bisatantu sodara-lasat sūkṣmā jaganmohini '''---Vers 10 Zeile 1</li>
</ol>


'''Cuturbāhu-bhūṣaṁ gajendrādhi-rūḍhaṁ '''= Mit vier Armen verziert und montiert
'''brahmavāramukhaṁ mukhena madhuraṁ saṁchadayanti svayaṁ '''---Verse 10 Zeile


auf dem König der Elefanten. '''tadaṅke navīnārka-tulya-prakāśaḥ. '''= auf seinem Schoß (von Dhara Bija)
2


leuchtend wie die junge Sonne. '''śiśuḥ sṛṣṭkārī '''= das Schöpferkind = Brahma. '''lasad-veda-'''
'''śakāvarta nibhā navīna capalāmālā vilāsāspadā '''---Vers 10 Zeile 3


'''bāhuḥ '''= leuchtende vier Arme. Veda = Vedas oder vier (wie in vier Vedas).
'''suptā-sarpasaṁā śvopari lasāt sārdha-trivṛttākṛtiḥ '''---Verse 10 Zeile 4


'''mukhāṁbhojalakṣmiś-caturbhāgabheda'''ḥ. = Die Freigebigkeit von dessen Lotosgesicht vierfach ist. Damit ist der viergesichtige Brahma gemeint. Manche ersetzen hier Bhedah mit Veda, was bedeutet, dass die Veden aus den vier Lotusgesichtern Brahmas hervorgegangen sind.
vācāṁ komalakāvya-bandaracanā bhdātibheda-kramaiḥ Strophe 11 Zeile 2


Dhara Bija (Erd-Bija-Mantra) befindet sich in Muladhara und Schöpfer Brahma wohnt in seinem Bindu, das sich über Nada befindet. Der König der Unsterblichen, Indra, sitzt auf dem Elefanten.
bisatantu sodara-lasat sūkṣmā = Glänzt fein wie die Fasern des Lotosstengels.


Vasedatra devī ca ḍākinyabhikhyā
jaganmohini = Weltverwirrer. madhuraṁ = Süß. Sie trinkt den Nektar


lasadeva bā-hūjjvalā rakta-netrā
der durch den süßen Brahma-dvara kommt. navīna- capalā-mālā vilāsāspadā = Ein starker


Samānoditāneka-sūrya-prakāśā
Blitz eines jungen Blitzes. Wörtlich: "im Besitz des Reichtums eines starken, jungen Blitzes


prakāśaṁ vahantī sadā śuddha-buddheḥ
Blitz.' komala-kāvya-banda-racanā-bhdātibheda-krama = Sie erzeugt wohlklingende Poesie.


'''Hier wohnt die Devi Dakini mit Namen; ihre vier Arme strahlen vor Schönheit, und ihre Augen sind leuchtend rot. Sie ist strahlend wie der Glanz vieler Sonnen, die gleichzeitig aufgehen. Sie ist die Trägerin der Offenbarung der immer reinen Intelligenz.'''
Devi Kundalini ist '''Srsti-rupa''', was bedeutet, dass sie in der Form der Schöpfung selbst ist. Sie ist '''Srsti-'''


'''Vasedatra devī ca ḍākinyabhikhyā lasadeva bā-hūjjvalā rakta-netrā '''= Hier wohnt der
'''Stithi-layatmika '''bedeutet: Sie ist Schöpfung, Existenz und Auflösung. Sie ist '''VisvAtitA'''


Devi Dakini mit Namen; ihre vier Arme glänzen vor Schönheit, und ihre Augen sind strahlend
Das bedeutet, dass sie jenseits des Universums ist; sie ist immanent und traszendiert das Universum. Sie


rot. '''Samānoditāneka-sūrya-prakāśā '''= leuchtend wie der Glanz vieler Sonnen
ist '''Jnana-Rupa''', was bedeutet, dass sie in der Form des Bewusstseins ist. Sie ist '''Urddhva-VAhini'''


gleichzeitig aufsteigen. '''prakāśaṁ vahantī sadā śuddha-buddheḥ '''=
was bedeutet, dass sie von Muladhara zu Sahasrara Chakras aufsteigt. Sie ist '''Ista-Deva-'''


Sie ist die Trägerin der Offenbarung der immer reinen Intelligenz.
'''SvarUpini''', was bedeutet, dass über sie als die besondere Devata meditiert wird. "Sie ist eine


Dakini Sakti, die vorsitzende Gottheit, befindet sich im Adhara oder Muladhara Chakra und ermöglicht die
Jungfrau von sechzehn Jahren in der Blüte ihrer ersten Jugend, mit sehr großen und schönen


Yogi, um Wissen über das Tattva (Tattva Jnana) zu erlangen. Dakini ist die Königin der
geformte Brüste, geschmückt mit allen möglichen Arten von Juwelen, glänzend wie der Vollmond, rot


Muladhara Chakra und auch der Türhüter. Dakini, Rakini, Kakini, Lakini,
in der Farbe, mit unruhigen Augen." Kundalini wird immer als rot (RaktA) meditiert in


Sakini und Hakini (alle benannt nach den Sanskrit-Anfangsbuchstaben, Da, Ra usw.) sind die
Farbe. Sie ist '''SyAma''', eine Frau, die im Winter warm und im Sommer kühl und glänzend ist


Königinnen der jeweiligen Chakras.
wie das geschmolzene Gold. Bevor sie die Chakras durchdringt, ist sie, das Brahman selbst


Die Meditation der Dakini ist wie folgt: Meditiere über sie, die rote, die rotäugige Dakini, im
leuchtend wie eine Million Monde, die gleichzeitig aufgehen, und hat vier Arme und drei


Muladhara, die in den Herzen der '''Pasus '''Schrecken verbreitet, die in ihren beiden Rechten
Augen. Ihre Hände machen die '''Vara- und Abhaya-Mudras '''(Segen gewähren und keine Angst haben).


Händen den Speer und die Khatvanga und in ihren beiden linken Händen das '''Schwert '''und eine
Pose der Hände), und hält ein Buch und eine Vina - ein Musikinstrument. Sie sitzt auf einem Löwen und


Trinkbecher mit Wein gefüllt. Sie ist von grimmigem Temperament und zeigt ihre grimmigen Zähne.
wenn sie zu ihrer eigenen Wohnstätte (Muladhara Chakra) geht, nimmt die Ehrfurcht gebietende Eine


Sie zermalmt die ganze Schar der Feinde. Sie ist von kräftigem Körperbau und liebt es
verschiedene Formen.


'''Payasanna'''. So sollte sie von denjenigen meditiert werden, die sich wünschen
Tanmadhye paramā kalātikuśalā sūkṣmātisūkṣmā parā


Unsterblichkeit.
Nityānada paraṁparātivigalat pīyūṣa-dhārādharā


Sie hat '''Tilaka''', ein zinnoberrotes Zeichen auf der Stirn, und ihre Augen sind mit Collyrium verziert.
Brahmāņḍādī katāhameva sakalaṁ yadbhāsayā bhāsate


in schwarzem Antilopenfell und mit verschiedenen Juwelen geschmückt.
seyaṁ śrī parameśvarī vijayate nityaprabhodhodayā


'''khatvanga '''= Ein Stab mit einem menschlichen Schädel am oberen Ende. '''Pasus = '''Die Unbeleuchteten.
In ihr regiert der herrschende Para, die Sri-Paramesvari, die Erweckerin des ewigen Wissens. Sie ist das allmächtige Kala, das auf wunderbare Weise zu erschaffen vermag und subtiler ist als das Subtilste. Sie ist das Gefäß des kontinuierlichen Stroms von Ambrosia, der aus der Ewigen Glückseligkeit fließt. Durch ihre Ausstrahlung wird das gesamte Universum und dieser Kessel erleuchtet:


'''Schwert '''= wird bei Tieropfern verwendet. '''Payasanna = eine Art Milchpudding mit'''
Veeraswamy Krishnaraj


'''gekochte Milch, Reis, Butter, Zucker, Rosinen, Safran. Tilaka ist das rote Zinnoberrot'''
In ihm = In Svayambhu-Linga. Para = AKA: Kundalini, Brahmani. In Kundalini ist der ParA-Zustand von Sabda oder Klang.


'''auf der Stirn getragen, um ihr Leben mit einem lebenden Ehemann anzuzeigen.'''
Strophe: KalA: Cit-KalA ist Devi, die Bewusstseins-Brahman ist und deren Teil oder Fragment im Geist der Menschen wohnt; das menschliche Bewusstsein ist von Cit-KalA abgeleitet; also ist sie Cit-KalA. Es ist das Brahman-Bewusstsein, von dem ein Fragment im menschlichen Geist enthalten ist, das ohne Cit-KalA nicht funktionieren kann. In der Bhagavad-Gita sagt Bhagavan: 15.7: Ein Fragment Meines eigenen Selbst wird die ewig lebende Seele in dieser Welt der Jivatmas und zieht die Sinne der materiellen Natur (Prakrti) an, von denen der Verstand der sechste ist. Cit-kalA vereinigt sich mit Lakshmi und erscheint als spitz zulaufende Flamme. Um alle Sünden loszulassen, meditiere über Kundalini innerhalb, oberhalb und unterhalb der Flamme als Brahma, Siva, SUra (Sonne) und Paramesvara; Vishnu, Prana, KAlAgni (das zerstörerische Feuer bei der Auflösung) und Chandra (Mond). atikuśalā = Sie ist wunderbar geschickt im Erschaffen. Nityānada


Der Lotus wird auf dem Pfad der Entsagung (Nivrrti Marga) und der Rückkehr zu Para umgedreht.
paraṁparātivigalat pīyūṣa-dhārādharā = Sie ist das Gefäß jenes kontinuierlichen Stroms von Ambrosia, der aus der Ewigen Glückseligkeit (Brahman) fließt. Nityananda = Ewige Glückseligkeit = Nirguna Brahman = Eigenschaftsloses Brahman = Unbegrenztes Brahman. Parampara = linearer Abstieg (Schritt für Schritt verbunden) wie folgt: Nirguna-Brahman→ Saguna-Brahman→ Sakti → NAda → Bindu → Kundalini. Cit-KalA ist eine andere Form der Kundalini. Die Ambrosia sickert Schritt für Schritt hinunter zu Paramesvari AKA CitkalA, der Nityananda-Parampara ist, ein Nachkomme des ursprünglichen Nirguna-Brahman. Eine andere Art, diesen Fluss von Ambrosia zu betrachten. Von Nityananda kommt dieser Nektar hinunter zu Para-Bindu, geht durch


Brahman und im Leben des Handelns (Pravrrti Marga), wie von Siva zu
Ajna Chakra, Visuddhar Chakra, Anahata, Manipura, Svadhistana, und erreicht


Parvati.
Muladhara. ativigalat pīyūṣa-dhārādharā = Sie ist das Gefäß des Stroms der Ambrosia, der reichlich von Nityananda fließt.


Wir Erdbewohner befinden uns auf dem Pravrrti Marga, dem Pfad der Evolution, einem Pfad weg vom
Cauldron = Kesselform der unteren Hälfte von Brahmanda (Brahmas Ei =Universum).


Höchste Bewusstheit. Wir sind mit Unreinheiten behaftet (mummalam: drei
Swami Paramananda spricht über die stabähnliche Para-Sakti, die wie ein gerader Faden über der Kundalini ist, die um den Svayambhu-Ling gewickelt ist. Sri-Paramesvari, deren Strahlung dieses Universum und seinen Kessel erhellt, wohnt im Svayambhu-Linga oberhalb der Kundalini, die dort aufgerollt ist und die oberste Herrschaft ausübt.


Unreinheiten, Anava, Maya und Kanma Malams. mehr dazu unter: Fibel in Saiva
paramā = Omnipotent. Sie ist Supreme MAyA. kalā = ist eine Form von NAda-Sakti.


Siddhanta. Diejenigen, die Nivrrti Marga betreiben, machen die zentripetale Reise in Richtung des Höchsten Bewusstseins und verschmelzen mit Ihm. Sie sind frei von Unreinheiten.
'''Dhyātvaitan-mūlacakrāntaravivaralasatkoṭisūryaprakāśāṁ'''


Vajrākhyā viaktradeśe vlasati satataṁ karṇikā-madhyasaṁsṭhaṁ
'''Vācāmēśo narendrah sa bhavati sahasā sarvavidyāvinodī'''


koṇaṁ tat traipurākhyaṁ taḍidiva vilasat-komalaṁ kāmarūpam
'''Ārogyaṁ tasya nityaṁ niravadhi ca mahānandaittāntarātmā'''


kandarpo nāma vayur nivasati satataṁ tasya madhye samantāt
'''Vākyaiḥ kāvyaprabandhaiḥ sakalasuragurūn sevate śuddhaśilaḥ.'''


jīveśo bandhu-jīva-prakaramabhί-hasan koṭisūrya-prakāśaḥ
Indem er so über sie meditiert, die im Mula-Cakra mit dem Glanz von zehn Millionen Sonnen leuchtet, wird ein Mensch Herr der Sprache und König unter den Menschen und ein Adept in allen Arten des Lernens. Er wird immer frei von allen Krankheiten, und sein innerster Geist wird von großer Freude erfüllt. Rein in seiner Gesinnung, durch seine tiefen und musikalischen Worte, dient er dem Ersten der Devas.


In der Nähe der Mündung des Nadi, der Vajra genannt wird, und in der Perikap (des Adhara-Lotus) leuchtet ständig das wunderschön leuchtende und weiche, blitzartige Dreieck, das Karmarupa ist und als Traipura bekannt ist. Es gibt immer und überall den Vayu, genannt Kandarpa, der von einer
Mula-Cakra = Wurzelchakra = Muladhara Chakra.


tiefer rot als die Bandhujiva-Blume, und ist der Herr der Wesen und leuchtend wie zehn Millionen Sonnen. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm
'''mūla-cakra antara-vivara-lasat-koṭisūrya-prakāśāṁ '''= Sie leuchtet im Muladhara


Das '''Dreieck '''des Mulachakra im Perikarp wird beschrieben. Das Dreieck nach Visvanatha und Gautamiya Tantra ist Iccha-Jnana-Kriyatmaka (die Kräfte des Willens, des Wissens und der Handlung). Das Dreieck ist das reizvolle Sakti Pitha, oberhalb von DharA-Bija. Die drei Linien sind VAmA, JyestA und Raudri. TANTRA7.gif zeigt das Dreieck unterhalb des Verses 37.
Chakra wie zehn Millionen Sonnen, die zur gleichen Zeit scheinen. '''Vākyaiḥ kāvya-'''


'''Vajrākhyā viaktradeśe '''= in der Nähe der Mündung des Nadi namens Vajra. '''koṇaṁ tat'''
'''prabandhaiḥ '''= Seine tiefen und musikalischen Worte. sevate = Er dient. Er benutzt seine Worte in


'''traipurākhyaṁ '''= Das '''Dreieck '''wird so genannt wegen der Anwesenheit von Devi Traipura darin
Lobeshymnen und ähnliche Zwecke. Er erfreut sie mit Worten des


das Ka im Inneren des Dreiecks, das letztere Ka ist der Hauptbuchstabe von KAma Bija. Tantraraja Siva
Verehrung. '''sakala-sura-gurūn '''= all-devas-guru-ähnliche Vortrefflichkeit. Alle die Ersten der


sagt zu Devi: "Der Buchstabe Ka ist deine Form". So ist Kam die Bija von KAmini und Klim ist die
Gottheiten. Sura-Gurun bezieht sich auf Brahma, Vishnu und Siva, die Dreifaltigkeit des Hinduismus. GurUn


Mantra.  Gehen Sie zu '''TANTRA''', um das '''Dreieck '''zu sehen'''.'''
wie Simha (Löwe), SArdUla (Tiger), NAga (Schlange) werden an männliche Namen angehängt, um anzudeuten


Dieses Muladhara-Dreieck ist der Sthula (grobe) Aspekt des Suksma (subtilen) Kamaraja-Dreiecks im Sahasrara Chakra: Veeraswamy Krishnaraj
Exzellenz. Beispiel: Er ist ein Löwe von einem Mann.


'''komala '''= weich = ölig und geschmeidig. '''kāmarūpam '''= das, was KAma zum Sein bringt
Zusammenfassung: Muladhara ist ein Lotus mit vier roten Blütenblättern, auf denen die goldenen Buchstaben Va, Śa stehen,


gefühlt. Es ist die Verkörperung des Wunsches des Gottgeweihten. Es ist MadanAgArAtmaka und bedeutet
Ṣa, Sa. Im Perikarp ist das DharA-mandala mit acht Speeren und im unteren Teil ist


Kammer von Madana (Deva der Liebe) - die Yoni. '''kandarpa '''= Dies ist der Kandarpa-Vayu
der DharA-Bija (Lam), der vier Arme hat und auf dem Elefanten Airavata sitzt. Er ist


im Dreieck. '''jīveśa '''= Herr der Lebewesen. Das Fortbestehen des Lebens ist abhängig von kAma oder
gelb, und hält Vajra (Donnerkeil) in seinen Händen. Im Inneren der Bindu von DharA-Bija befindet sich die


Kandarpa-Vayu. Vayu = Luft. PrAna wohnt im Herzen; ApAna im Anus; Kandarpa-
das viergesichtige Kind Brahma, das rot ist und vier Hände mit Danda (Stab) hat,


VAyu ist Teil des ApAna-VAyu. ApAna und PrAna ziehen sich gegenseitig an und verhindern so
Kamandalu (Kürbis), Rudraksa-Rosenkranz und Abhaya-Mudra (Fear-not-Pose). In der


sich gegenseitig daran hindern, den Körper zu verlassen. Wenn sie im Einklang sind, verlassen sie den Körper.
Perikarp neben Brahma ein roter Lotus, auf dem ein vierarmiger, rot gefärbter Mann sitzt.


Kandarpa, der Teil von ApAna ist, ist der Herr des Lebens und verhindert das Verlassen von PrAna.
Sakti DAkini, die vorsitzende Gottheit des Chakra (ChakrAdhisthAtrI), hält SUla (Speer),


der Körper. PrAna und ApAna sind die Erhalter des belebten Seins. '''koṭisūrya-prakāśaḥ '''=
KhatvAnga (Stab mit Schädel), Khadga (Schwert) und Casaka (Trinkbecher). In der


leuchtend wie zehn Millionen Sonnen. Siehe '''BG04 '''für die Beschreibung von Airs oder Vayus.
Perikarp ist ein blitzartiges Dreieck zu sehen, in dem sich kAma-VAyu und KAma-Bija befinden,


Tanmadhye lingarūpī druta-kanaka-kalā-komalaḥ paścimāsyah
die beide rot sind. Darüber befindet sich die Svayambhu-Linga, die SyAma-Varna (schwarz) ist.


Jñāna dhyānaprakāsaḥ prathamakisalayākārarūpaḥ svayṃbhuḥ
Farbe), und über und um dieses Linga herum ist Kundalini dreieinhalb Mal gewunden, und


Vidyupūrṇēṇdubimba-prakara-karacaya-snigdha-saṁtānahāsī
Über dieser letzten Erhebung, auf der Spitze des Linga, steht CitkalA.


Kāsīvāsī vilāsī vilasati saridāvartarūpaprakāraḥ
'''SVADHISTHANA'''


Im Inneren (des Dreiecks) befindet sich '''Svayambhhu '''in Seiner Linga-Form, schön wie geschmolzenes Gold, mit Seinem Kopf nach unten. Er wird durch Wissen und Meditation offenbart und hat die Form und Farbe eines neuen Blattes. So wie die kühlen Strahlen des Blitzes und des Vollmondes bezaubern, so ist auch Seine Schönheit. Der Deva, der hier wie in Kasi glücklich wohnt, ist in Formen wie ein Strudel.
''' '''


'''Svayambhhu '''= selbst-ursprünglich, selbst-existent. Der andere Name von Siva-Linga. Svayambhu ist sowohl Parabrahman als auch SabdaBrahman, was bedeutet, dass wir durch Jnana seine Attributlosigkeit (Brahman) und durch DhyAna seine Attributhaftigkeit (Isvara) erkennen.
''('Svadhisthana'''')'''''


Es gibt zwei Arten von Brahmanen: ParamBrahman und SabdaBrahman (höchstes Brahman ohne Eigenschaften und Klang-Brahman, das der Schöpfer des Universums ist). Aus Parabrahman entsteht Sabda oder Soundbrahman (Bindu, Kundalini), das der Ursprung von Klängen, Alphabeten, Silben, Worten, Prosa, Poesie und dem Universum der Wesen und der Materie ist. Durch spirituelles Wissen begreifen wir Parabrahman und durch Meditation das Sabdabrahman oder Isvara. Einfach ausgedrückt: Wir alle sind aus dem Gedanken, dem Klang und dem Wort von Sabdabrahman oder Gott (Logos) entstanden.
''''' '''''


Tanmadhye lingarūpī svayṃbhu = In ihm (dem Dreieck) ist Svayambhhu in Seinem Linga.
'''Sindūra-pūrarucirāruņapadmamanyat'''


Form. druta-kanaka-kalā-komalaḥ = Sein Körper hat den weichen Glanz von geschmolzenem Gold.
'''sauṣuṁņamadhyaghaṭitaṁ dhvajamūladeśe'''


paścimāsyah = Sein Kopf ist nach unten gerichtet. Der ewig glückselige Svayambhu ist untätig
'''Aṅgacchadaiḥ parivṛtaṁ''' '''taḍidābhavarņaiḥ'''


hat seinen Kopf gesenkt, bereit, von KAma-Bija bewegt zu werden. Jñāna- dhyāna-prakāsaḥ =
'''bādyaiḥ sabindu-lasitaiśca Puraṁdarāntaiḥ'''


Enthüllt durch Wissen und Meditation. prathama-kisalayā-kāra-rūpaḥ = Die Form und Farbe neuer Blätter. Dies bezieht sich auf den Svayambhu Linga wie die spitz zulaufende Form der neuen ungeöffneten Blattknospe. (Er ist der schöne und blaugrüne Siva --Sivam-SyAmala-Sundaram. Vidyut-pūrṇēṇdu-bimba-prakara-karacaya-snigdha-saṁtāna-hāsī = So wie die kühlen Strahlen des Blitzes und des Vollmondes bezaubern, so ist Seine Schönheit. Kāsīvāsī vilāsī = Der Deva, der hier wie in KASi glücklich residiert. sarid-āvarta-rūpa-prakāraḥ = Wie ein Whirlpool (Whirlpool ist die Vertiefung an der Spitze der Linga.
Ein weiterer Lotus1 befindet sich im Inneren der Susumna an der Wurzel der Genitalien und hat eine schöne zinnoberrote Farbe. Auf seinen sechs Blütenblättern stehen die Buchstaben von Ba bis Puramdara2, mit dem Bindu3


<ol start="10">
überlagert, von der leuchtenden Farbe des Blitzes. Präsentation: Veeraswamy Krishnaraj
<li>Tasyordhve bisatantu sodara-lasat sūkṣmā jaganmohini</li>
</ol>


brahmavāramukhaṁ mukhena madhuraṁ saṁchadayanti svayaṁ
ein weiterer Lotus1 = Svadhisthana Chakra. Puramdara2 = der Buchstabe La. Bindu3 = Das AnusvAra.


śakāvarta nibhā navīna capalāmālā vilāsāspadā
Svadhisthana: Der Ort von Sva, was Para-Linga oder Supreme Linga bedeutet. Dies ist der Sitz des Höchsten Linga.


suptā-sarpasaṁā śvopari lasāt sārdha-trivṛttākṛtiḥ
Fünf Verse von 14 bis 18 beschreiben das Svadhisthana Chakra von zinnoberroter Farbe. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm


<ol start="11">
'''Sindūra-pūra-rucirā-ruņa '''= Von einer schönen zinnoberroten Farbe. '''sauṣuṁņa-madhya-ghaṭitaṁ'''
<li>Kūjantī kulakuņdalī ca madhuraṁ mattalimālā-sphuṭaṁ</li>
</ol>


vācāṁ komalakāvya-bandaracanā bhdātibheda-kramaiḥ
= Im Inneren der Susumna platziert. Svadhisthana Chakra ist innerhalb der Susumna NAdi. '''dhvaja-'''


śvāsocchvāsa-vibhañjanena jagatāṁ jīvo yayā dhāryate
'''mūladeśe '''= An der Wurzel der Genitalien. '''Aṅga-chadaiḥ '''= An seinen sechs Blütenblättern. '''bādyaiḥ'''


sā mūlāmbuja gahvare vilasati proddāma-dīptāvaliḥ
'''sabindu-lasitaiśca Puraṁdarāntaiḥ '''= Der Buchstabe La, der die Bija von Puramdara oder


Darüber leuchtet die schlafende Kundalini, fein wie die Faser des Lotosstängels. Sie ist die Weltverwirrerin, die sanft den Mund von Brahma-dvara mit ihrem eigenen bedeckt. Wie die Spirale des
Indra. Die leuchtenden Buchstaben Ba, Bha, Ma, Ya, Ra, La sind die sechs Buchstaben, von denen einer auf


Ihre leuchtende, schlangenähnliche Form geht dreieinhalb Mal um Siva herum, und ihr Glanz ist wie der eines starken Blitzes junger, starker Blitze. Ihr süßes Murmeln ist wie das undeutliche Summen von Schwärmen liebestoller Bienen. Sie bringt melodiöse Poesie und Bandha und alle anderen Kompositionen in Prosa oder Versen in Folge oder anders in Samskrta, Prakrta und anderen Sprachen hervor. Sie ist es, die alle Wesen der Welt durch Inspiration und Ausatmung erhält und im Hohlraum des Wurzellotus (Mula) wie eine Kette strahlender Lichter leuchtet.
jedes der sechs Lotusblütenblätter.


'''Bericht''': Kundlini Sakti befindet sich in der Svayambhu-Linga. Devi-Kundalini erhält die Existenz der einzelnen Wesen (Jiva und Jivatma) durch die Funktionen der Inspiration und des Ausatmens aufrecht. Sie erzeugt den Klang von summenden Bienen und ist die Quelle der Sprache. Sie wohnt in der dreieckigen Vertiefung in der Perikarp des Muladhara-Lotus, der auf der Svayambhu-Linga ruht. Über ihr leuchtet die schlafende Kundalini und ihre leuchtende schlangenartige Form geht dreieinhalb Mal um Siva = Sie wickelt sich wie die Schlange dreieinhalb Mal um den Linga und mit ihrem Kopf darüber. Dieses MAyA ist Mir lieb, durch
Susumna = bedeutet, dass Susumna Nadi drei Röhren hat, die ineinander liegen. Die


die diese Welt verwirrt." Ihr süßes Murmeln ist wie das undeutliche Summen von Schwärmen liebestoller Bienen = Wenn sie erwacht ist, macht sie diesen Klang. Dies bezeichnet nach Sankara den Vaikhari-Zustand des Klangs (artikulierter Klang). Gehe zu '''Sabda oder Klang '''für eine vollständige Beschreibung des Klangs. melodiöse Poesie und Bandha = Die Komposition des Verses (der Verse) ist so angeordnet, dass sie wie ein Diagramm oder Bild aussieht, Beispiel: Ein Lotus (Padma-Bandha), ein Pferd (Asva-Bandha), bildhaftes Aussehen des Verses. Einatmung und Ausatmung, = Es wird gesagt, dass der Mensch 21600 Zyklen der Ein- und Ausatmung macht. Ohne sie gibt es keine Atmung.
Der zentrale Nadi oder Kanal ist der Brahma Nadi, in dem sich der Svadhisthana Lotus befindet.


<ol start="10">
''(''''Svadhisthana'''')''
<li>'''10. Tasyordhve bisatantu sodara-lasat sūkṣmā jaganmohini '''---Vers 10 Zeile 1</li>
</ol>


'''brahmavāramukhaṁ mukhena madhuraṁ saṁchadayanti svayaṁ '''---Verse 10 Zeile
'''Tasyāntre pravilasadviśadaprakāśa-'''


2
'''mambhojamaņdalamatho varuņasya tasya'''


'''śakāvarta nibhā navīna capalāmālā vilāsāspadā '''---Vers 10 Zeile 3
'''Ardhendurūpalasitaṁ saradinduśubhraṁ'''


'''suptā-sarpasaṁā śvopari lasāt sārdha-trivṛttākṛtiḥ '''---Verse 10 Zeile 4
'''vaṁkārabijamamalaṁ makarādhirūḍhaṁ.'''


vācāṁ komalakāvya-bandaracanā bhdātibheda-kramaiḥ Strophe 11 Zeile 2
In seinem Inneren1 befindet sich die weiße, leuchtende, wässrige Region Varunas, die die Form eines Halbmondes2 hat, und darin, auf einem Makara3 sitzend, befindet sich der Bija Vam, makellos und weiß wie der Herbstmond.


bisatantu sodara-lasat sūkṣmā = Glänzt fein wie die Fasern des Lotosstengels.
Innen1 = Innerhalb des Svadhisthana Lotus Chakra. Halbmond2 = Der Halbmond ist das Zeichen des Svadhisthana Chakra und Wasser ist das Element dieses Chakras. Makara3 = Ein legendäres Tier, wie es auf der Platte zu sehen ist.


jaganmohini = Weltverwirrer. madhuraṁ = Süß. Sie trinkt den Nektar
'''ambhojamaņdalam '''= Das Perikarp des Svadhisthana-Lotus-Chakras enthält die wässrige Region (Ambhoja Mandalam) von Varuna. Ardhendurūpalasitaṁ = Halbmondform leuchtend.


der durch den süßen Brahma-dvara kommt. navīna- capalā-mālā vilāsāspadā = Ein starker
viśadaprakāśam = leuchtend '''weiß'''.


Blitz eines jungen Blitzes. Wörtlich: "im Besitz des Reichtums eines starken, jungen Blitzes
Varuna Bija ist weiß und sitzt auf Makara, dem Träger des die Schlinge haltenden Varuna. Über


Blitz.' komala-kāvya-banda-racanā-bhdātibheda-krama = Sie erzeugt wohlklingende Poesie.
Varuna ist der vierarmige und blau gefärbte Hari (Vishnu), der der Anbetung würdig ist. Der Buchstabe Va in


Devi Kundalini ist '''Srsti-rupa''', was bedeutet, dass sie in der Form der Schöpfung selbst ist. Sie ist '''Srsti-'''
Vruna-Bija gehört zur Gruppe der Halbvokale: Ya, Ra, La, Va.


'''Stithi-layatmika '''bedeutet: Sie ist Schöpfung, Existenz und Auflösung. Sie ist '''VisvAtitA'''
''(''''Svadhisthana'''')''


Das bedeutet, dass sie jenseits des Universums ist; sie ist immanent und traszendiert das Universum. Sie
'''Tasyānkadeśakalito harireva pāyāt'''


ist '''Jnana-Rupa''', was bedeutet, dass sie in der Form des Bewusstseins ist. Sie ist '''Urddhva-VAhini'''
'''nīlaprākasaruciraśriyādadhānaḥ'''


was bedeutet, dass sie von Muladhara zu Sahasrara Chakras aufsteigt. Sie ist '''Ista-Deva-'''
'''Pītāmbaraḥ prathamayauvanagarvadhārī'''


'''SvarUpini''', was bedeutet, dass über sie als die besondere Devata meditiert wird. "Sie ist eine
'''śrīvatsakaustubhadharo dhṛtavedabāhuḥ.'''


Jungfrau von sechzehn Jahren in der Blüte ihrer ersten Jugend, mit sehr großen und schönen
Möge Hari, der darin ist1, der im Stolz der frühen Jugend ist, dessen Körper von leuchtendem Blau ist, das schön anzusehen ist, der in ein gelbes Gewand gekleidet ist, vierarmig ist und das Sri-vatsa2 und das Kaustubha3 trägt, uns beschützen!


geformte Brüste, geschmückt mit allen möglichen Arten von Juwelen, glänzend wie der Vollmond, rot
Möge Hari, der in ihm ist1 = Dieser Vers besagt, dass Vishnu der Varuna-Bija ist. Vishnu ist im Schoß der Bindu von VAm. Sri-vatsa2 = der Liebling von Sri oder Lakshmi. Dies ist die verheißungsvolle Haarlocke auf der Brust von Vishnu und seinem Avatara Krishna. Sie symbolisiert Prakrti (die Welt der Materie). Kaustubha3 = Der von Vishnu getragene Edelstein symbolisiert die Seelen, die mit dem Kaustubha-Edelstein vereinigt sind.


in der Farbe, mit unruhigen Augen." Kundalini wird immer als rot (RaktA) meditiert in
'''anka-deśa-kalita '''= In ihm. In der Bindu oberhalb von Varuna-Bija, in der gleichen Weise wie


Farbe. Sie ist '''SyAma''', eine Frau, die im Winter warm und im Sommer kühl und glänzend ist
Brahma befindet sich im Schoß von DharA-BijA (Erde Bija) im Muladhara Chakra. '''nīla-prākasa-'''


wie das geschmolzene Gold. Bevor sie die Chakras durchdringt, ist sie, das Brahman selbst
'''rucira-śriyam '''= Blauer Glanz glänzende Pracht. Er besitzt die bezaubernde Schönheit


leuchtend wie eine Million Monde, die gleichzeitig aufgehen, und hat vier Arme und drei
Seines blauen Glanzes. Sein leuchtender, strahlend blauer Körper (Vishnu) ist wunderschön anzuschauen.


Augen. Ihre Hände machen die '''Vara- und Abhaya-Mudras '''(Segen gewähren und keine Angst haben).
'''śrīvatsakaustubha '''= (Vishnu trägt) Srivatsa und Kaustubha Edelstein. Der Edelstein leuchtet wie


Pose der Hände), und hält ein Buch und eine Vina - ein Musikinstrument. Sie sitzt auf einem Löwen und
zehntausend Edelsteine; Seine VanamAla (Girlande aus Waldblumen) leuchtet wie zehntausend


wenn sie zu ihrer eigenen Wohnstätte (Muladhara Chakra) geht, nimmt die Ehrfurcht gebietende Eine
Monde. Die Haarlocke Srivatsa auf Seiner rechten Brust leuchtet wie zehntausend Monde. Alle


verschiedene Formen.
Diese werden bei der Verehrung von Vishnu gesungen. Meditiere über den dunkelblauen Hari (Vishnu), der


Tanmadhye paramā kalātikuśalā sūkṣmātisūkṣmā parā
Pitambara (gelbes Gewand) hält die Muschel, den Diskus, den Streitkolben und den Lotus in seinen vier


Nityānada paraṁparātivigalat pīyūṣa-dhārādharā
Hände. VanamAla (Waldblumengirlande = Ganzjährige Waldblumengirlande aus vielen


Brahmāņḍādī katāhameva sakalaṁ yadbhāsayā bhāsate
Farben und Schattierungen bis auf die Ebene von Vishnus Knien herab und hat in ihm Kadamba


seyaṁ śrī parameśvarī vijayate nityaprabhodhodayā
Blumen in der Mitte. Die Girlande symbolisiert die Elemente, Erde, Wasser, Feuer. Luft und


In ihr regiert der herrschende Para, die Sri-Paramesvari, die Erweckerin des ewigen Wissens. Sie ist das allmächtige Kala, das auf wunderbare Weise zu erschaffen vermag und subtiler ist als das Subtilste. Sie ist das Gefäß des kontinuierlichen Stroms von Ambrosia, der aus der Ewigen Glückseligkeit fließt. Durch ihre Ausstrahlung wird das gesamte Universum und dieser Kessel erleuchtet:
Äther. '''prathama-yauvana-garvadhārī ''': Von höchster Jugend, stolzer Vishnu.


Veeraswamy Krishnaraj
Die Waffen Vishnus: '''Streitkolben oder Keule '''symbolisiert Mahat (Adi-Buddhi, Universelle Intelligenz, Göttlicher Geist, Kosmischer Intellekt, Nous-Griechisch, Ausstrahlung des Universellen Absoluten). '''die Muschel''': Sattvic Ahamkara. Tugendhafter, selbst-erleuchteter Ich-Täter. Sattva = Tugend, Erleuchtung, erhellendes Wissen. Ahamkara = Ich-Täter, das Universelle Ego von Vishnu. '''Der Bogen '''= symbolisiert den tamasischen Ahamkara, der die Absorption des Universums bedeutet. Tamas = Dunkelheit. '''Das Schwert''': Göttliches Wissen. Seine Scheide: Unwissenheit. Der '''Diskus''': der Geist. Die Pfeile: die Sinne.


In ihm = In Svayambhu-Linga. Para = AKA: Kundalini, Brahmani. In Kundalini ist der ParA-Zustand von Sabda oder Klang.
In Muladhara sitzt Brahma auf seinem Transportmittel (Vahana) Hamsa und hier fliegt Vishnu auf Garuda (ein mythischer Vogel, der wie ein Adler aussieht).


Strophe: KalA: Cit-KalA ist Devi, die Bewusstseins-Brahman ist und deren Teil oder Fragment im Geist der Menschen wohnt; das menschliche Bewusstsein ist von Cit-KalA abgeleitet; also ist sie Cit-KalA. Es ist das Brahman-Bewusstsein, von dem ein Fragment im menschlichen Geist enthalten ist, das ohne Cit-KalA nicht funktionieren kann. In der Bhagavad-Gita sagt Bhagavan: 15.7: Ein Fragment Meines eigenen Selbst wird die ewig lebende Seele in dieser Welt der Jivatmas und zieht die Sinne der materiellen Natur (Prakrti) an, von denen der Verstand der sechste ist. Cit-kalA vereinigt sich mit Lakshmi und erscheint als spitz zulaufende Flamme. Um alle Sünden loszulassen, meditiere über Kundalini innerhalb, oberhalb und unterhalb der Flamme als Brahma, Siva, SUra (Sonne) und Paramesvara; Vishnu, Prana, KAlAgni (das zerstörerische Feuer bei der Auflösung) und Chandra (Mond). atikuśalā = Sie ist wunderbar geschickt im Erschaffen. Nityānada
''(''''Svadhisthana'''')''


paraṁparātivigalat pīyūṣa-dhārādharā = Sie ist das Gefäß jenes kontinuierlichen Stroms von Ambrosia, der aus der Ewigen Glückseligkeit (Brahman) fließt. Nityananda = Ewige Glückseligkeit = Nirguna Brahman = Eigenschaftsloses Brahman = Unbegrenztes Brahman. Parampara = linearer Abstieg (Schritt für Schritt verbunden) wie folgt: Nirguna-Brahman→ Saguna-Brahman→ Sakti → NAda → Bindu → Kundalini. Cit-KalA ist eine andere Form der Kundalini. Die Ambrosia sickert Schritt für Schritt hinunter zu Paramesvari AKA CitkalA, der Nityananda-Parampara ist, ein Nachkomme des ursprünglichen Nirguna-Brahman. Eine andere Art, diesen Fluss von Ambrosia zu betrachten. Von Nityananda kommt dieser Nektar hinunter zu Para-Bindu, geht durch
'''Atraiva bhāti satataṁ khalu rākiņī sā'''


Ajna Chakra, Visuddhar Chakra, Anahata, Manipura, Svadhistana, und erreicht
'''nīlāṁbujodarsahodarakāntiśobhā'''


Muladhara. ativigalat pīyūṣa-dhārādharā = Sie ist das Gefäß des Stroms der Ambrosia, der reichlich von Nityananda fließt.
'''Nānāyudhodyatakarairlasitāṅgalakṣmīṛ-'''


Cauldron = Kesselform der unteren Hälfte von Brahmanda (Brahmas Ei =Universum).
''' '''


Swami Paramananda spricht über die stabähnliche Para-Sakti, die wie ein gerader Faden über der Kundalini ist, die um den Svayambhu-Ling gewickelt ist. Sri-Paramesvari, deren Strahlung dieses Universum und seinen Kessel erhellt, wohnt im Svayambhu-Linga oberhalb der Kundalini, die dort aufgerollt ist und die oberste Herrschaft ausübt.
'''divyāṁbarābharaņabhūṣitaattacittā'''


paramā = Omnipotent. Sie ist Supreme MAyA. kalā = ist eine Form von NAda-Sakti.
Hier hält sich Rakini immer auf1. Sie hat die Farbe eines blauen Lotos. Die Schönheit ihres Körpers wird durch ihre erhobenen Arme, die verschiedene Waffen halten, noch verstärkt. Sie ist in himmlische Gewänder und Ornamente gekleidet, und ihr Geist ist durch das Trinken von Ambrosia erhaben.


'''Dhyātvaitan-mūlacakrāntaravivaralasatkoṭisūryaprakāśāṁ'''
Rakini verweilt immer1 = Rakini leuchtet (bhāti) hier im Svadhisthana Chakra.


'''Vācāmēśo narendrah sa bhavati sahasā sarvavidyāvinodī'''
'''nīlāṁbujodarsahodarakāntiśobhā '''= Ihre strahlende Schönheit gleicht dem Inneren des Blaus


'''Ārogyaṁ tasya nityaṁ niravadhi ca mahānandaittāntarātmā'''
Lotos.


'''Vākyaiḥ kāvyaprabandhaiḥ sakalasuragurūn sevate śuddhaśilaḥ.'''
Rakini ist die ansässige Devi des Svadhistana Chakra, die auf dem doppelten Lotus mit einer


Indem er so über sie meditiert, die im Mula-Cakra mit dem Glanz von zehn Millionen Sonnen leuchtet, wird ein Mensch Herr der Sprache und König unter den Menschen und ein Adept in allen Arten des Lernens. Er wird immer frei von allen Krankheiten, und sein innerster Geist wird von großer Freude erfüllt. Rein in seiner Gesinnung, durch seine tiefen und musikalischen Worte, dient er dem Ersten der Devas.
eine Blutspur, die aus ihren Nasenlöchern läuft. Meditieren Sie über die blau gefärbte Rakini mit roten Augen


Mula-Cakra = Wurzelchakra = Muladhara Chakra.
und grimmigen Zähnen. Sie ist der wütende Aspekt und hält in ihren Händen einen Speer, einen Lotus, eine


'''mūla-cakra antara-vivara-lasat-koṭisūrya-prakāśāṁ '''= Sie leuchtet im Muladhara
Trommel und eine Streitaxt. Sie gewährt erwünschte Segnungen und isst gerne Reis.


Chakra wie zehn Millionen Sonnen, die zur gleichen Zeit scheinen. '''Vākyaiḥ kāvya-'''
''(''''Svadhisthana'''')''


'''prabandhaiḥ '''= Seine tiefen und musikalischen Worte. sevate = Er dient. Er benutzt seine Worte in
'''Svādhiṣṭhānākhyametatsarasijamamalaṁ cintayedyomanusya-'''


Lobeshymnen und ähnliche Zwecke. Er erfreut sie mit Worten des
'''stasyāhaṁkāradoṣādiksakalarepuḥ kṣīyate tatkṣaņena'''


Verehrung. '''sakala-sura-gurūn '''= all-devas-guru-ähnliche Vortrefflichkeit. Alle die Ersten der
'''yogīśaḥsoऽpiṃohādbhutatimiracayebhānutulyaprakāśo'''


Gottheiten. Sura-Gurun bezieht sich auf Brahma, Vishnu und Siva, die Dreifaltigkeit des Hinduismus. GurUn
'''gadyaih padyaiḥ parabhandhairviracayati sudhāvākyasandoha lakṣmiḥ'''


wie Simha (Löwe), SArdUla (Tiger), NAga (Schlange) werden an männliche Namen angehängt, um anzudeuten
Wer über diesen makellosen Lotus meditiert, der Svadisthana genannt wird, wird sofort von all seinen Feinden befreit, wie z.B. dem Fehler von Aha kara und so weiter. Er wird zu einem Herrn unter den Yogis und ist wie die Sonne, die die dichte Dunkelheit der Unwissenheit erhellt. Der Reichtum seiner nektargleichen Worte fließt in Prosa und Versen in gut begründeten Reden.


Exzellenz. Beispiel: Er ist ein Löwe von einem Mann.
Feinde = Feinde der sechs Leidenschaften: KAma = Lust. Lobha = Gier. Moha = Verblendung. Mada = Stolz. MAtsaryya = Neid. Alle diese sechs Feinde entstehen aus Ahamkara, einem Gefühl der Kleinheit. kara = Egoismus.


Zusammenfassung: Muladhara ist ein Lotus mit vier roten Blütenblättern, auf denen die goldenen Buchstaben Va, Śa stehen,
Die Vorteile der Kontemplation des Svadhisthana Lotus Chakra werden beschrieben.


Ṣa, Sa. Im Perikarp ist das DharA-mandala mit acht Speeren und im unteren Teil ist
Ahaṁkāra-doṣādi: der Ahamkara-Fehler und so weiter. Siehe oben für die sechs Übel


der DharA-Bija (Lam), der vier Arme hat und auf dem Elefanten Airavata sitzt. Er ist
Veranlagungen. Diese sechs Feinde werden durch Kontemplation über Svadhisthana zerstört


gelb, und hält Vajra (Donnerkeil) in seinen Händen. Im Inneren der Bindu von DharA-Bija befindet sich die
Lotus-Chakra. Die Dunkelheit von MAyA und MohA wird zerstört.


das viergesichtige Kind Brahma, das rot ist und vier Hände mit Danda (Stab) hat,
'''Zusammenfassung der Verse 14 bis 18: Das '''Svadhisthana Lotus Chakra von zinnoberroter Farbe hat sechs Buchstaben (Ba, Bha, Ma, Ya, Ra, La) in der Farbe des Blitzes auf den Blütenblättern. Im Perikarp des Hauptlotus befindet sich ein weißer Bereich mit einem zweiten 8-blättrigen Lotus mit einem Halbmond in seiner Mitte. In diesem Bereich befindet sich der Varuna-Bija, VAM, der auf Makara sitzt und eine Schlinge in der Hand hält. In der Vertiefung von Bindu sitzt Vishnu auf Garuda und hält in seinen vier Händen die Muschel, den Diskus, den Streitkolben und den Lotus. Vishnu, jung und stolz, trägt ein gelbes Gewand, eine Girlande aus Waldblumen, das Zeichen von Srivatsa auf Seiner Brust und einen Edelstein Kaustubha auf Seiner Brust. Die grimmig aussehende Sakti Rakini mit drei Augen, hervorstehenden Reißzähnen und blutenden Nasenlöchern sitzt im Perikarp des roten Lotus, ist von syAma varna, hält in ihren vier Händen SUla, Abja, Damaru und Tanaka (einen Speer, einen Lotus, eine Trommel und eine Streitaxt) und isst gerne weißen Reis.


Kamandalu (Kürbis), Rudraksa-Rosenkranz und Abhaya-Mudra (Fear-not-Pose). In der
'''MANIPURA'''


Perikarp neben Brahma ein roter Lotus, auf dem ein vierarmiger, rot gefärbter Mann sitzt.
''' '''


Sakti DAkini, die vorsitzende Gottheit des Chakra (ChakrAdhisthAtrI), hält SUla (Speer),
'''Tasyordhve nābhimūle daśadalalasite pūrṇameghaprakāśe'''


KhatvAnga (Stab mit Schädel), Khadga (Schwert) und Casaka (Trinkbecher). In der
'''nīlāmbhojaprakāśairrupahitajaṭhare dādipāntaiḥ sacandraiḥ'''


Perikarp ist ein blitzartiges Dreieck zu sehen, in dem sich kAma-VAyu und KAma-Bija befinden,
'''Dhāyedvaisvānarauṇamihirasamaṁ maṇḍalam tat trikoṇaṁ'''


die beide rot sind. Darüber befindet sich die Svayambhu-Linga, die SyAma-Varna (schwarz) ist.
'''tadbāhye svastikāvyaistribhirabhilasitaṁ tatra vahneḥ svabījam.'''


Farbe), und über und um dieses Linga herum ist Kundalini dreieinhalb Mal gewunden, und
Darüber1, an der Wurzel des Nabels, befindet sich der leuchtende Lotus mit zehn Blütenblättern2, in der Farbe von schwer beladenen Regenwolken. In seinem Inneren befinden sich die Buchstaben Da bis Pha, in der Farbe des blauen Lotus, mit Nada und Bindu darüber. Meditiere dort über die Region des Feuers, dreieckig in der Form und leuchtend wie die aufgehende Sonne. Außerhalb befinden sich drei Svastika-Zeichen3, und innerhalb die Bija von Vahni selbst4.


Über dieser letzten Erhebung, auf der Spitze des Linga, steht CitkalA.
Darüber1 = Über dem Svadhisthana-Lotus-Chakra. der leuchtende Lotus mit zehn Blütenblättern2 = Das Manipura-Chakra, der Sitz des Elements Feuer, dessen Zeichen ein Dreieck ist.drei Svastika-Zeichen3 = Es ist ein glücksverheißendes Zeichen Im indischen Kontext steht das Svastika für das universelle Wohl. "'''Swasti'''"


'''SVADHISTHANA'''
bedeutet Wohlbefinden für alle, "ka" bedeutet Symbol. die Bija von Vahni selbst4 = Ram ist das Mantra des Feuers. Vahini = Feuer.


''' '''
'''Svastika '''(Ansate Cross) ist abgeleitet vom <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sanskrit_language">Sanskrit </a>'''''svastika '''''(in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Devanagari">Devanagari, </a><a href="http://en.wiktionary.org/wiki/À¤¸À¥Â">स्वस्स्िक)</a>, was soviel wie glücksbringendes oder glückverheißendes Objekt bedeutet, und


''('Svadhisthana'''')'''''
insbesondere ein Zeichen, das auf Personen und Dingen angebracht wird, um '''Glück zu bezeichnen'''. Es setzt sich zusammen aus <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Su-">'''''su- '''''</a><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cognate">(verwandt </a>mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ancient_Greek">griechisch</a> ευ-, ''eu-''), was "'''gut, wohl'''" bedeutet, und '''''asti''''', einem Verbalabstraktum zur Wurzel ''als ''"sein" (verwandt mit der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Romance_copula">romanischen Kopula, die</a> letztlich von der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Proto-Indo_European">protoindoeuropäischen </a>Wurzel ''*h1es- ''stammt); '''''svasti '''''bedeutet also "'''Wohlbefinden'''". Das Suffix ''-ka ''verstärkt die verbale Bedeutung oder verleiht den Sinn von "wohltuend", und ''svastika ''könnte daher wörtlich mit '''"das, was mit Wohlbefinden verbunden ist'''" übersetzt werden, entsprechend "'''Glücksbringer'''" oder "'''etwas, das verheißungsvoll ist'''<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Swastika#cite_note-0"><span style="text-decoration: line-through;">"</span>[1] </a>Das Wort erscheint erstmals im klassischen Sanskrit (in den Epen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ramayana">Ramayana </a>und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mahabharata">Mahabharata</a>)'''-Wikipedia.'''


''''' '''''
'''Das Svastika-Zeichen wird durch das Zeichnen eines Kreuzes und anschließender Linien, die im 90º-Winkel im Uhrzeigersinn verlaufen, erstellt.'''


'''Sindūra-pūrarucirāruņapadmamanyat'''
'''Dasa-dala-Lasit '''= '''Leuchtender Lotus mit zehn Blütenblättern. Der Lotus leuchtet aufgrund seiner zehn Blütenblätter'''. '''Purna-megha-prakase: von der Farbe der schweren Regenwolken. 2. Zeile. Nilambhoja-prakasair-upahita-jathare-dadi-phantaihsancandraih = die Farbe des blauen Lotos, die zehn'''


'''sauṣuṁņamadhyaghaṭitaṁ dhvajamūladeśe'''
'''Buchstaben Ḍa, Ḍha, Na, Ta, Tha, Da, Dha, Na, Pa, Pha auf zehn Blütenblättern, wie in der Abbildung dargestellt.'''


'''Aṅgacchadaiḥ parivṛtaṁ''' '''taḍidābhavarņaiḥ'''
'''Sacandraih = Mondpunkt. Die Buchstaben haben Bindu und NAda über sich. Aruna-Mihira-Samam: wie die junge Sonne.'''


'''bādyaiḥ sabindu-lasitaiśca Puraṁdarāntaiḥ'''
'''20.Dyāyenmeşādhirūdham navatapanaibhaṁ vedabāhūjvalāṇgaṁ'''


Ein weiterer Lotus1 befindet sich im Inneren der Susumna an der Wurzel der Genitalien und hat eine schöne zinnoberrote Farbe. Auf seinen sechs Blütenblättern stehen die Buchstaben von Ba bis Puramdara2, mit dem Bindu3
'''tatkroḍe rudramūrtiirnivasatī satataṁ suddhasindūrarāgaḥ'''


überlagert, von der leuchtenden Farbe des Blitzes. Präsentation: Veeraswamy Krishnaraj
'''Bhasmāliptāṅgabhūşābharaṇasitavapurvṛddhārūpī triṇetro'''


ein weiterer Lotus1 = Svadhisthana Chakra. Puramdara2 = der Buchstabe La. Bindu3 = Das AnusvAra.
'''lokānāmişṭadātābhayalsitakaraḥ sṛşṭstisaṁhārakarī.'''


Svadhisthana: Der Ort von Sva, was Para-Linga oder Supreme Linga bedeutet. Dies ist der Sitz des Höchsten Linga.
Meditiere über ihn (das Feuer), sitzend auf einem Widder, vierarmig, strahlend wie die aufgehende Sonne. In seinem Schoß wohnt Rudra, der einen reinen zinnoberroten Farbton hat. Er (Rudra) ist weiß von der Asche, mit der er


Fünf Verse von 14 bis 18 beschreiben das Svadhisthana Chakra von zinnoberroter Farbe. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm
ist verschmiert, von altertümlichem Aussehen und dreiäugig. Seine Hände sind in der Haltung, Segen zu gewähren und Furcht zu vertreiben1. Er ist der Zerstörer der Schöpfung.


'''Sindūra-pūra-rucirā-ruņa '''= Von einer schönen zinnoberroten Farbe. '''sauṣuṁņa-madhya-ghaṭitaṁ'''
Segen gewähren und Furcht vertreiben1 '''= '''die Gottheiten zeigen Handhaltungen, die Segen geben (Vara) und Furcht vertreiben (Abhaya Mudra)


= Im Inneren der Susumna platziert. Svadhisthana Chakra ist innerhalb der Susumna NAdi. '''dhvaja-'''
Meditation über Vahni (Feuer): Er sitzt auf einem Widder, in der einen Hand einen Rudraksa-Rosenkranz, in der anderen Sakti. Die anderen beiden Hände, die keine Waffen halten, gewähren Segen und unterdrücken Furcht. Rudra wird niemals auf einem Stier sitzend meditiert.


'''mūladeśe '''= An der Wurzel der Genitalien. '''Aṅga-chadaiḥ '''= An seinen sechs Blütenblättern. '''bādyaiḥ'''
'''Bhasmaliptanga-bhusabharana-sita-vapu = '''Sein Körper ist mit Asche beschmiert; seine Ornamente lassen ihn weiß erscheinen, obwohl er von roter Farbe ist.


'''sabindu-lasitaiśca Puraṁdarāntaiḥ '''= Der Buchstabe La, der die Bija von Puramdara oder
<ol start="21">
<li>21. '''Atrāste lākinī sā sakalaśubhakarī vedabāhūjjvalāṅgī'''</li>
</ol>


Indra. Die leuchtenden Buchstaben Ba, Bha, Ma, Ya, Ra, La sind die sechs Buchstaben, von denen einer auf
'''śyāmā pītāmbarādyairvividhaviracanālaṁkṛta mattacittā'''


jedes der sechs Lotusblütenblätter.
'''Dhyātvaitannābhipadmaṁ parabhavati nitarāṁ saṁhṛtau pālane '''vā


Susumna = bedeutet, dass Susumna Nadi drei Röhren hat, die ineinander liegen. Die
'''vāṇī tasyānanābje nivasati satataṁ jñānasaṁdohalakşmiḥ.'''


Der zentrale Nadi oder Kanal ist der Brahma Nadi, in dem sich der Svadhisthana Lotus befindet.
Hier wohnt Lakini, die Wohltäterin von allen. Sie ist vierarmig, hat einen strahlenden Körper, einen dunklen Teint, ist in ein gelbes Gewand gekleidet und mit verschiedenen Ornamenten geschmückt, und sie wird durch das Trinken von Ambrosia verherrlicht. Durch die Meditation über diesen Nabel Lotusthe wird die Macht, (die Welt) zu zerstören und zu erschaffen, erlangt. '''Vani '''mit all dem Reichtum des Wissens verweilt immer im Lotos Seines Gesichts.


''(''''Svadhisthana'''')''
'''Vani '''= Sarasvati , Devi oder Göttin der Sprache.


'''Tasyāntre pravilasadviśadaprakāśa-'''
'''lakini = '''Lakini wird wie folgt meditiert. Lass den ausgezeichneten Verehrer über die Devi Lakini meditieren, die blau ist und drei Gesichter und drei Augen auf jedem Gesicht hat, mit einem grimmigen Aussehen und mit hervorstehenden Zähnen. In ihrer rechten Hand hält sie den Donnerkeil und die Sakti (die Waffe von Vahini (Feuer)) und in der linken macht sie Gesten (Mudra), um Angst zu vertreiben und Segen zu gewähren. Sie befindet sich in der Perikarp des Nabels Lotus mit zehn Blütenblättern. Sie hat eine Vorliebe für Fleisch (Mamasi) und ihre Brust ist rötlich von Blut und Fett, das aus ihrem Mund tropft.


'''mambhojamaņdalamatho varuņasya tasya'''
Der Nabellotus wird Mani-pura genannt, die Stadt der Juwelen, weil er wie ein Edelstein glänzt.


'''Ardhendurūpalasitaṁ saradinduśubhraṁ'''
'''vividhaviracanālaṁkṛta = '''Mit verschiedenen Ornamenten geschmückt. Alle ihre Ornamente (Birnen und Edelsteine) sind in vielfältigen und schönen Mustern angeordnet.


'''vaṁkārabijamamalaṁ makarādhirūḍhaṁ.'''
Zusammenfassung der Verse 19 bis 21.


In seinem Inneren1 befindet sich die weiße, leuchtende, wässrige Region Varunas, die die Form eines Halbmondes2 hat, und darin, auf einem Makara3 sitzend, befindet sich der Bija Vam, makellos und weiß wie der Herbstmond.
Der Nabhi Padma - der Nabel-Lotus - ist regenwolkenfarben mit zehn schimmernden blauen Blütenblättern, auf denen die Buchstaben '''Ḍa, Ḍha, Na, Ta, Tha, Da, Dha, Na, Pa, Pha '''mit Bindu über jedem von ihnen stehen.


Innen1 = Innerhalb des Svadhisthana Lotus Chakra. Halbmond2 = Der Halbmond ist das Zeichen des Svadhisthana Chakra und Wasser ist das Element dieses Chakras. Makara3 = Ein legendäres Tier, wie es auf der Platte zu sehen ist.
Ein dreieckiger roter Bereich des Feuers mit Svastika-Zeichen auf seinen drei Seiten befindet sich in der Perikarp, in dem sich der vierarmige Bija des Feuers, Ram, befindet, der rot ist, auf einem Widder sitzt, in seinen Händen den Vajra (Donnerkeil) und die Sakti-Waffe hält und Zeichen von Vara und Abhaya macht. Rudra in roter Farbe sitzt auf einem Stier auf dem Schoß von Vahni-Bija, ist mit Asche beschmiert und erscheint alt. Sakti Lakini sitzt auf einem roten Lotus in der Fruchtwand. Sie ist blau, vierarmig, dreigesichtig mit drei Augen in jedem Gesicht, hält die Vajra- und Sakti-Waffen in ihren beiden Händen und macht Abhaya- und Vara-Mudras mit den anderen beiden Händen. Sie ist grimmig, hat vorstehende Zähne und isst gerne gekochten Reis und Dhal, vermischt mit Fleisch und Blut. Hier endet der dritte Abschnitt.


'''ambhojamaņdalam '''= Das Perikarp des Svadhisthana-Lotus-Chakras enthält die wässrige Region (Ambhoja Mandalam) von Varuna. Ardhendurūpalasitaṁ = Halbmondform leuchtend.
'''ANAHATA'''


viśadaprakāśam = leuchtend '''weiß'''.
''' '''


Varuna Bija ist weiß und sitzt auf Makara, dem Träger des die Schlinge haltenden Varuna. Über
<ol start="22">
<li>'''22. Tasyordhve hṛdi paṅkajaṁ sulalitaṁ bandhūkakantyujjvalaṁ'''</li>
</ol>


Varuna ist der vierarmige und blau gefärbte Hari (Vishnu), der der Anbetung würdig ist. Der Buchstabe Va in
'''kādyairdvādaśavarṇakairupahitaṁ sīndūrarāganvitaiḥ'''


Vruna-Bija gehört zur Gruppe der Halbvokale: Ya, Ra, La, Va.
'''Nāṁnāṇāhatasamjñakaṁ surataruṁ vācchātiriktapradaṁ'''


''(''''Svadhisthana'''')''
'''vāyormaṇdalamatra dhūmasadṛśaṁ şatkoṇaśobhānvitaṁ'''


'''Tasyānkadeśakalito harireva pāyāt'''
Darüber, im Herzen, befindet sich der bezaubernde Lotus, von der leuchtenden Farbe der Bandhuka-Blume, mit den zwölf Buchstaben, die mit Ka beginnen, in der Farbe von Zinnoberrot. Er ist unter dem Namen Anahata bekannt und gleicht dem himmlischen Wunschbaum, der sogar mehr als den Wunsch des Bittstellers gewährt. Die Region von Vayu, schön und mit sechs Ecken, die in ihrer Farbe dem Rauch gleicht, befindet sich hier. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm


'''nīlaprākasaruciraśriyādadhānaḥ'''
bezaubernder Lotus: Die Verse 22 bis 27 beschreiben das Anahata Lotus Chakra, über das im Herzen meditiert wird. Die 12 Buchstaben von Ka bis Tha befinden sich auf den Blütenblättern: Ka, Kha, Ga, Gha, Ña, Ca, Cha,


'''Pītāmbaraḥ prathamayauvanagarvadhārī'''
Ja, Jha, Na, Ṭa, Ṭha. Wunschbaum = Kalpa-taru ist ein Wunschbaum im Garten (Himmel) des


'''śrīvatsakaustubhadharo dhṛtavedabāhuḥ.'''
Oberhaupt der Götter Indra. Er gewährt alles, was man sich wünscht, und Moksa (Befreiung). sechs Ecken = siehe die ineinandergreifenden Dreiecke mit sechs Ecken (Sat-kona).


Möge Hari, der darin ist1, der im Stolz der frühen Jugend ist, dessen Körper von leuchtendem Blau ist, das schön anzusehen ist, der in ein gelbes Gewand gekleidet ist, vierarmig ist und das Sri-vatsa2 und das Kaustubha3 trägt, uns beschützen!
'''hṛdi paṅkajaṁ '''= Herzlotus. dvādaśavarṇa= 20 Buchstaben. '''Nāṁnāṇāhata-samjñaka'''ṁ:


Möge Hari, der in ihm ist1 = Dieser Vers besagt, dass Vishnu der Varuna-Bija ist. Vishnu ist im Schoß der Bindu von VAm. Sri-vatsa2 = der Liebling von Sri oder Lakshmi. Dies ist die verheißungsvolle Haarlocke auf der Brust von Vishnu und seinem Avatara Krishna. Sie symbolisiert Prakrti (die Welt der Materie). Kaustubha3 = Der von Vishnu getragene Edelstein symbolisiert die Seelen, die mit dem Kaustubha-Edelstein vereinigt sind.
Der Name Anahata ist bekannt. Die Munis nannten den Lotus Anahata, weil sie den Klang von sabdabrahman im Herzlotus hörten; es ist der unangeschlagene Klang, was bedeutet, dass der Klang nicht erzeugt wird.


'''anka-deśa-kalita '''= In ihm. In der Bindu oberhalb von Varuna-Bija, in der gleichen Weise wie
durch zwei klirrende Gegenstände. '''vāyormaṇdalaṁ '''= Vayu Mandalam oder Region der Luft.


Brahma befindet sich im Schoß von DharA-BijA (Erde Bija) im Muladhara Chakra. '''nīla-prākasa-'''
<ol start="23">
<li>'''23. Tanmadhye pavanākşaraṁ ca madhuraṁ dhūmāvalīdhūsaraṁ'''</li>
</ol>


'''rucira-śriyam '''= Blauer Glanz glänzende Pracht. Er besitzt die bezaubernde Schönheit
'''dhyayetpāṇicatuştayena lasitaṁ kṛşnādhirūḍhaṁ paraṁ'''


Seines blauen Glanzes. Sein leuchtender, strahlend blauer Körper (Vishnu) ist wunderschön anzuschauen.
''' '''


'''śrīvatsakaustubha '''= (Vishnu trägt) Srivatsa und Kaustubha Edelstein. Der Edelstein leuchtet wie
'''Tanmadhye karuṇānidnamamalaṁ''' '''haṁsābhamiśabhidhaṁ'''


zehntausend Edelsteine; Seine VanamAla (Girlande aus Waldblumen) leuchtet wie zehntausend
'''pāṇibhyāmabhayaṁ varaṁ ca vidadhallokatrayāṇāmapi'''


Monde. Die Haarlocke Srivatsa auf Seiner rechten Brust leuchtet wie zehntausend Monde. Alle
Meditiere darin über den süßen und ausgezeichneten '''Pavana Bija''', grau wie eine Rauchmasse, mit vier Armen und auf einer schwarzen Antilope sitzend. Und meditiere darin auch über '''den Wohnsitz der Barmherzigkeit''', den makellosen Herrn, der leuchtend wie die '''Sonne '''ist und dessen '''zwei Hände '''die Gesten machen, die Segnungen gewähren und die Ängste der drei Welten zerstreuen: Veeraswamy Krishnaraj


Diese werden bei der Verehrung von Vishnu gesungen. Meditiere über den dunkelblauen Hari (Vishnu), der
Purnananda Svami sagt, dass VAyu Bija im Anahata Chakra ist. '''Pavana Bija '''= Die Bija von Yam, grau wie eine Rauchmasse. '''der Wohnsitz der Barmherzigkeit '''= Sankara meint, dass es ein Ozean der Barmherzigkeit (Kripa Sagar oder KarunAvAridhi) ist.'''Sonne '''= Sonne ist Hamsa und auch der Name des Höchsten. Ham bedeutet Bewegung. Sie ist Aditya (Sonne), weil sie immerwährende Bewegung (SAyana) ist. Hamsa ist auch AntarAtmA (der innere Atman oder die Seele, Paramatman). Hamsa ist das Mantra eines jeden Atems. Dieses chantenlose Mantra durchdringt den ein- und ausströmenden Atem, den subtilen Klang "sah" beim Einströmen und den subtilen Klang "ham" beim Ausströmen. (Sa = Siva, Vishnu, Lakshmi oder Gauri [Parvati oder Sakti]; Ham = Ich bin; so = Parvati). Wenn man dieses feinstofflich klingende Mantra "soham", eine Ableitung von "sah-ham", chantet, entsteht durch Umkehrung "Hamsa". Sa (Sah) ist Sakti und Ha ist Siva. Soham, Hamsa und AUM (Pranava) sind äquipotent. Hamsah ist die Vereinigung von männlich und weiblich und das Universum ist Hamsah, so Woodroffe. Tirumular sagt, dass AUM, obwohl ein Wort mit drei Buchstaben, ein Mantra mit einem Buchstaben ist. Soham ist der unintonierte Klang der normalen Atmung und bedeutet "Ich bin Er", Hamsa bedeutet "Schwan" wie in Rama-Krishna Parma-Hamsa und steht für einen Asketen --Hamsan. Wir alle, einschließlich aller luftatmenden Lebewesen, rezitieren dieses Mantra "Soham" unbewusst ein ganzes Leben lang. Dieses chantenlose Mantra (Ajapa Japa) wird Ajapa Gayatri genannt. Während du dieses kanalfreie Soham ein- und ausatmest, identifizierst du dein individuelles Selbst mit dem Großen Selbst des Höchsten Wesens. Jeder Atemzug (und das Mantra), den du nimmst, durchdringt das gesamte Universum deines Körpers. Diese lebensspendende Kraft oder das Mantra hat das Große Selbst als Grundlage. '''zwei Hände = '''Bija hat Hände und Füße.


Pitambara (gelbes Gewand) hält die Muschel, den Diskus, den Streitkolben und den Lotus in seinen vier
Strophenerläuterung: '''pavanākşaraṁ '''= der Buchstabe von Pavana (Luft). Es ist Bija Yam. '''madhuraṁ '''=


Hände. VanamAla (Waldblumengirlande = Ganzjährige Waldblumengirlande aus vielen
süß und ausgezeichnet. '''dhūmāvalīdhūsaraṁ '''= Dhuma ist Rauch. Grau wie eine Masse von Rauch.


Farben und Schattierungen bis auf die Ebene von Vishnus Knien herab und hat in ihm Kadamba
Die schwarze Antilope, die für ihre Schnelligkeit bekannt ist, ist der Vahana (Träger) von Vayu (Luft), der seinen Ankusa (Stachel) auf dieselbe Weise trägt wie Varuna seine PAsa (Schlinge). Isa (Siva) ist in Vayu Bija.


Blumen in der Mitte. Die Girlande symbolisiert die Elemente, Erde, Wasser, Feuer. Luft und
<ol start="24">
<li>'''24. Atrāste khalu kākinī navataḍitpītā triṇetrā''' śubhā</li>
</ol>


Äther. '''prathama-yauvana-garvadhārī ''': Von höchster Jugend, stolzer Vishnu.
'''sarvālaṁkaraṇānvitā hītakari saṁyagjnānāṁ mudā'''


Die Waffen Vishnus: '''Streitkolben oder Keule '''symbolisiert Mahat (Adi-Buddhi, Universelle Intelligenz, Göttlicher Geist, Kosmischer Intellekt, Nous-Griechisch, Ausstrahlung des Universellen Absoluten). '''die Muschel''': Sattvic Ahamkara. Tugendhafter, selbst-erleuchteter Ich-Täter. Sattva = Tugend, Erleuchtung, erhellendes Wissen. Ahamkara = Ich-Täter, das Universelle Ego von Vishnu. '''Der Bogen '''= symbolisiert den tamasischen Ahamkara, der die Absorption des Universums bedeutet. Tamas = Dunkelheit. '''Das Schwert''': Göttliches Wissen. Seine Scheide: Unwissenheit. Der '''Diskus''': der Geist. Die Pfeile: die Sinne.
'''hastaiḥ pāśakapālaśobhanavarān saṁbibhrati cābhyaṁ'''


In Muladhara sitzt Brahma auf seinem Transportmittel (Vahana) Hamsa und hier fliegt Vishnu auf Garuda (ein mythischer Vogel, der wie ein Adler aussieht).
'''mattā pūrṇasudhārasārdrahṛdayā '''kaṅkālamālādharā


''(''''Svadhisthana'''')''
Hier wohnt Kakini, deren Farbe gelb ist wie ein neuer Blitz, beschwingt und verheißungsvoll, dreiäugig und die Wohltäterin aller. Sie trägt alle Arten von Ornamenten, und in ihren vier Händen trägt sie die Schlinge und den Schädel, und sie macht das Zeichen des Segens und das Zeichen, das die Angst vertreibt. Ihr Herz ist durch das Trinken von Nektar erweicht.


'''Atraiva bhāti satataṁ khalu rākiņī sā'''
Pandit Purnananda Svami sagt, dass es Sakti Kakini im Anahata Chakra gibt. '''mattā '''=


'''nīlāṁbujodarsahodarakāntiśobhā'''
beschwingt. Kakini ist beschwingt. '''pūrṇasudhārasārdrahṛdayā '''= Völlig reiner Nektar erweicht ihr Herz. Der Nektar fließt aus dem Sahasrara Chakra. Sie trägt die Haut einer schwarzen Antilope.


'''Nānāyudhodyatakarairlasitāṅgalakṣmīṛ-'''
Meditiere über Kakini, die im Fett eine Schlinge (PAsa), einen Dreizack (SUla), einen Schädel (KapAl) und eine Trommel (Damaru) in den Händen hält. Sie hat eine gebeugte Haltung, ist von gelber Hautfarbe, isst gerne


''' '''
Dadhy-anna (Quark und Reis) trinken VAruni (Reiswein). Die Sieben Saktis oder Yoginis haben jeweils einen Wohnsitz in einem der Dhatus (Schicht, Schicht, Bestandteil, Zutat): Chyle, Blut, Fleisch, Fett, Knochen, Mark, Samen, von denen manchmal 10 gegeben sind, die oben genannten 7 und Haare, Haut, Sehnen.


'''divyāṁbarābharaņabhūṣitaattacittā'''
<ol start="25">
<li>'''25. Etannīrajakarṇikāntaralasacchaktistrikoṇābhidha'''</li>
</ol>


Hier hält sich Rakini immer auf1. Sie hat die Farbe eines blauen Lotos. Die Schönheit ihres Körpers wird durch ihre erhobenen Arme, die verschiedene Waffen halten, noch verstärkt. Sie ist in himmlische Gewänder und Ornamente gekleidet, und ihr Geist ist durch das Trinken von Ambrosia erhaben.
'''vidyutkotisamānakomalavapuḥ sāste tadantargataḥ'''


Rakini verweilt immer1 = Rakini leuchtet (bhāti) hier im Svadhisthana Chakra.
'''Baṇākhyaḥ śivalinṅgakoऽpi kanakākārāṅgarāgojjvalo'''


'''nīlāṁbujodarsahodarakāntiśobhā '''= Ihre strahlende Schönheit gleicht dem Inneren des Blaus
'''maulau sūkşma-vibheda-yuṅ maṇiriva prollāsalakşmyālayaḥ'''


Lotos.
Die Sakti, deren zarter Körper wie zehn Millionen Blitze ist, befindet sich in der Perikarp dieses Lotus in Form eines Dreiecks (Trikona). Im Inneren des Dreiecks befindet sich die Siva-Linga, die unter dem Namen Bana bekannt ist. Dieser Linga ist wie glänzendes Gold, und auf seinem Kopf befindet sich eine winzige Öffnung wie in einem Edelstein. Er ist der prächtige Wohnsitz von Laksmi.


Rakini ist die ansässige Devi des Svadhistana Chakra, die auf dem doppelten Lotus mit einer
Pandit Purnananda Svami erzählt vom Dreieck (Trikona) im Perikarp des Anahata Lotus. '''trikoṇābhidha '''= In Form eines Dreiecks. Sakti erscheint als ein nach unten gerichtetes Dreieck mit der Spitze nach unten. Das nach unten gerichtete Dreieck symbolisiert das weibliche Wappen oder die Yoni, die ebenfalls wie ein umgekehrtes Dreieck erscheint, das sich unter Vayu-Bija befindet. Innerhalb des Dreiecks befindet sich die BAna-Linga. '''maulau sūkşma-'''


eine Blutspur, die aus ihren Nasenlöchern läuft. Meditieren Sie über die blau gefärbte Rakini mit roten Augen
'''vibheda-yuṅ maṇiḥ '''= auf seinem Kopf ist eine winzige Öffnung wie in einem Edelstein. vibheda = durchdringend.


und grimmigen Zähnen. Sie ist der wütende Aspekt und hält in ihren Händen einen Speer, einen Lotus, eine
'''sūkşma = winzig. maṇiḥ = Juwel. '''Dies ist die Beschreibung von Bāna-Linga. Die Öffnung ist der kleine Raum im Bindu, der sich innerhalb des Halbmondes befindet, der auf dem Kopf des Linga ist. Die Bindu befindet sich im Kopf des Siva-Linga. '''prollāsalakşmyālayaḥ '''= Prachtvoller Wohnsitz von Lakshmi. Alaya = Tempel, Wohnsitz,


Trommel und eine Streitaxt. Sie gewährt erwünschte Segnungen und isst gerne Reis.
<ol start="26">
<li>'''26. Dhyayedyo hṛdi paṅkajaṁ surataruṁ śarvasya pīthālayaṁ'''</li>
</ol>


''(''''Svadhisthana'''')''
'''devasyānila-hīna-dīpa-kalikā-haṁsena saṁ-śobhitaṁ'''


'''Svādhiṣṭhānākhyametatsarasijamamalaṁ cintayedyomanusya-'''
'''bhānormaṇdala-maṇditāntara-lasat kiñjalka-śobhādharaṁ'''


'''stasyāhaṁkāradoṣādiksakalarepuḥ kṣīyate tatkṣaņena'''
'''vācāmīśvara īśavaroऽpi jagatāṁ rakşavināśe kşamaḥ'''


'''yogīśaḥsoऽpiṃohādbhutatimiracayebhānutulyaprakāśo'''
Wer über diesen Herzlotus meditiert, wird (wie) der Herr der Sprache, und (wie) Isvara ist er in der Lage, die Welten zu schützen und zu zerstören. Dieser Lotus ist wie der himmlische Wunschbaum, der Wohnsitz und Sitz von '''Sarva'''. Er wird durch die '''Hamsa '''verschönert, die wie die gleichmäßige, spitz zulaufende Flamme einer Lampe an einem windstillen Ort ist. Die Fäden, die seine von der Sonnenregion erleuchtete Fruchtwand umgeben und schmücken, bezaubern. '''Sarva = Maha-Deva = Siva. Hamsa = Hier steht es für Jivatma.'''


'''gadyaih padyaiḥ parabhandhairviracayati sudhāvākyasandoha lakṣmiḥ'''
Pandit Purnananda Svami spricht über das Gute, das durch die Meditation über den Herzlotus gewonnen wird. '''Dhyayedyo hṛdi paṅkajaṁ surataruṁ śarvasya pīthālayaṁ '''= Wer über diesen Herzlotus meditiert, wird (wie) der Herr der Sprache, und (wie) Isvara ist er in der Lage, die Welten zu schützen und zu zerstören. '''anila-hīna-dīpa-kalikā-haṁsena saṁ-śobhitaṁ '''= Hamsa (Jivatma) ist wie die beständige Flamme einer Lampe an einem weiten Ort, und verstärkt die Seligkeit dieses Lotus. Surya Mandala befindet sich in der Perikarp des Anahata Lotus. '''bhānormaṇdala-maṇditāntara-lasat kiñjalka-'''


Wer über diesen makellosen Lotus meditiert, der Svadisthana genannt wird, wird sofort von all seinen Feinden befreit, wie z.B. dem Fehler von Aha kara und so weiter. Er wird zu einem Herrn unter den Yogis und ist wie die Sonne, die die dichte Dunkelheit der Unwissenheit erhellt. Der Reichtum seiner nektargleichen Worte fließt in Prosa und Versen in gut begründeten Reden.
'''śobhādharaṁ '''= Die Fäden, die das Perikarp umgeben und schmücken, erleuchtet von der Sonne


Feinde = Feinde der sechs Leidenschaften: KAma = Lust. Lobha = Gier. Moha = Verblendung. Mada = Stolz. MAtsaryya = Neid. Alle diese sechs Feinde entstehen aus Ahamkara, einem Gefühl der Kleinheit. kara = Egoismus.
Region, Charme. Die Filamente, die das Perikarp umgeben, sind von den Sonnenstrahlen durchdrungen und verleihen Schönheit und Charme. Die Fäden des Anahata-Lotus, die das Perikarp umgeben, sind die einzigen, die von den Sonnenstrahlen durchdrungen sind, während die Fäden der anderen Lotosblumen nicht von den Sonnenstrahlen berührt werden. BhAnu Mandala = Sonnen-Mandala. Die Region von Vayu bedeckt das gesamte Perikarp. Darüber befindet sich der Bereich von Surya oder der Sonne. Darüber befinden sich die Vayu-Bija und Trikona usw. Man sollte über all dies meditieren. Mam ist das Mantra der geistigen Verehrung in der Region des Feuers mit seinen zehn Kalas. Kala = Ziffer, Teil, Anteil. Die Regionen von Vahini (Feuer), Arka (Sonne) und Chandr (Mond) sind eins


Die Vorteile der Kontemplation des Svadhisthana Lotus Chakra werden beschrieben.
über den anderen. '''īśavar '''= Schöpfer. '''rakşavināśe kşamaḥ '''= Gleichermaßen fähig, die Welt zu schützen und zu zerstören. er kann das Universum erschaffen, erhalten und zerstören.


Ahaṁkāra-doṣādi: der Ahamkara-Fehler und so weiter. Siehe oben für die sechs Übel
<ol start="27">
<li>'''27. Yogīśo bhavati priyātpriyatamaḥ kāntākulasyāniśaṁ'''</li>
</ol>


Veranlagungen. Diese sechs Feinde werden durch Kontemplation über Svadhisthana zerstört
'''jñānīśoऽpi kṛti jitendriyagaṇo dhyānāvadhānakşamaḥ'''


Lotus-Chakra. Die Dunkelheit von MAyA und MohA wird zerstört.
'''Gadyaiḥ padyapadādibhiśca satataṁ kavyāmbhudhārāvaho'''


'''Zusammenfassung der Verse 14 bis 18: Das '''Svadhisthana Lotus Chakra von zinnoberroter Farbe hat sechs Buchstaben (Ba, Bha, Ma, Ya, Ra, La) in der Farbe des Blitzes auf den Blütenblättern. Im Perikarp des Hauptlotus befindet sich ein weißer Bereich mit einem zweiten 8-blättrigen Lotus mit einem Halbmond in seiner Mitte. In diesem Bereich befindet sich der Varuna-Bija, VAM, der auf Makara sitzt und eine Schlinge in der Hand hält. In der Vertiefung von Bindu sitzt Vishnu auf Garuda und hält in seinen vier Händen die Muschel, den Diskus, den Streitkolben und den Lotus. Vishnu, jung und stolz, trägt ein gelbes Gewand, eine Girlande aus Waldblumen, das Zeichen von Srivatsa auf Seiner Brust und einen Edelstein Kaustubha auf Seiner Brust. Die grimmig aussehende Sakti Rakini mit drei Augen, hervorstehenden Reißzähnen und blutenden Nasenlöchern sitzt im Perikarp des roten Lotus, ist von syAma varna, hält in ihren vier Händen SUla, Abja, Damaru und Tanaka (einen Speer, einen Lotus, eine Trommel und eine Streitaxt) und isst gerne weißen Reis.
'''lakşmiraṅgaṇadaivataḥ parapure śaktaḥ praveştuṁ kşaṇāt'''.


'''MANIPURA'''
Als Erster unter den Yogis ist er den Frauen lieber als der Liebste. Er ist außerordentlich weise und voll von edlen Taten. Seine Sinne sind vollkommen unter Kontrolle. Sein Geist ist in seiner intensiven Konzentration in Gedanken an Braham versunken. Seine inspirierte Rede fließt wie ein Strom von (klarem) Wasser. Er ist wie der Devata, der der Geliebte von '''Laksmi '''ist und nach Belieben den Körper eines anderen betreten kann. '''Laksmi '''= Lakshmi ist der Devata der Familie, was bedeutet, dass er immer wohlhabend ist.


''' '''
'''priyātpriyatamaḥ kāntākulasya '''= lieber als der Liebste zu den Frauen (weil er geschickt ist zu


'''Tasyordhve nābhimūle daśadalalasite pūrṇameghaprakāśe'''
sie erfreuen). Sankara sagt, dass er teurer ist als ihre Ehemänner. '''jitendriya-gaṇḥ '''= Seine Sinne


'''nīlāmbhojaprakāśairrupahitajaṭhare dādipāntaiḥ sacandraiḥ'''
sind vollständig unter Kontrolle. '''dhyānāvadhāna-kşamaḥ '''= Sein Geist ist in seiner intensiven Konzentration in Gedanken an das Braham vertieft. Dhyana ist Meditation --Brahma-Cintana, und AvadhAna bedeutet stetige und intensive Konzentration des Geistes. Der Yogi ist zu beidem fähig. '''kavyāmbhu-'''


'''Dhāyedvaisvānarauṇamihirasamaṁ maṇḍalam tat trikoṇaṁ'''
'''dhārā-vaha '''= Seine inspirierte Rede fließt wie ein Strom von (klarem) Wasser. '''lakşmī-raṅgaṇa-'''


'''tadbāhye svastikāvyaistribhirabhilasitaṁ tatra vahneḥ svabījam.'''
'''daivataḥ '''= Er ist wie der Devata, der die Geliebte von Laksmi ist. Slakshmi ist die Gefährtin von Vishnu. Rangana ist das Glück. Nachdem er in dieser Welt das beste Vergnügen genossen hat, wird er am Ende


Darüber1, an der Wurzel des Nabels, befindet sich der leuchtende Lotus mit zehn Blütenblättern2, in der Farbe von schwer beladenen Regenwolken. In seinem Inneren befinden sich die Buchstaben Da bis Pha, in der Farbe des blauen Lotus, mit Nada und Bindu darüber. Meditiere dort über die Region des Feuers, dreieckig in der Form und leuchtend wie die aufgehende Sonne. Außerhalb befinden sich drei Svastika-Zeichen3, und innerhalb die Bija von Vahni selbst4.
geht zur Wohnstätte der Befreiung. '''parapure '''= der Körper eines anderen. Er ist in der Lage, nach Belieben in den Körper eines anderen


Darüber1 = Über dem Svadhisthana-Lotus-Chakra. der leuchtende Lotus mit zehn Blütenblättern2 = Das Manipura-Chakra, der Sitz des Elements Feuer, dessen Zeichen ein Dreieck ist.drei Svastika-Zeichen3 = Es ist ein glücksverheißendes Zeichen Im indischen Kontext steht das Svastika für das universelle Wohl. "'''Swasti'''"
Körper. Er erhält die Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen, in die Festung eines Feindes einzudringen und über den Himmel zu fliegen.


bedeutet Wohlbefinden für alle, "ka" bedeutet Symbol. die Bija von Vahni selbst4 = Ram ist das Mantra des Feuers. Vahini = Feuer.
Zusammenfassung der Verse 22 bis 27 zum Anahata Chakra.


'''Svastika '''(Ansate Cross) ist abgeleitet vom <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sanskrit_language">Sanskrit </a>'''''svastika '''''(in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Devanagari">Devanagari, </a><a href="http://en.wiktionary.org/wiki/À¤¸À¥Â">स्वस्स्िक)</a>, was soviel wie glücksbringendes oder glückverheißendes Objekt bedeutet, und
Der Herz-Lotus in der Farbe der Bhaduka-Blume hat zinnoberrote Buchstaben von Ka bis Tha auf seinen 12 Blütenblättern mit Bindu über ihnen. Ein sechseckiges Vayu-Mandala von rauchiger Farbe befindet sich in seiner Schale; darüber befindet sich ein Surya-Mandala, in dem das Dreieck wie zehn Millionen Blitze leuchtet. Darüber befindet sich Vayu-Bija von rauchiger Farbe, der auf einer schwarzen Antilope sitzt, vierarmig ist und einen Ziegenbock (Ankusa) trägt. Im Schoß von Vayu-Bija verweilt der dreiäugige Isa, der wie Hamsa seine beiden Arme in Gesten ausstreckt, um Segen zu gewähren und Furcht zu vertreiben. Im Perikarp des Anahata-Lotus befindet sich ein weiterer roter Lotus, in dem die vierarmige Sakti Kakini mit goldener Farbe, gelbem Gewand, vielen Juwelen und einer Girlande aus Knochen verweilt, die PAsa (Schlinge), den KapAla (Schädel) trägt und Vara (Segen) und Abhaya (keine Angst) Zeichen macht. Ihr Herz ist durch den Nektar erweicht. Der goldfarbene Siva in der Form Bana-Linga mit Mondsichel und Bindu auf seiner Stirn verweilt in der Mitte des Dreiecks. Er ist freudig und voller Verlangen. Hamsa Jivatma unter ihm ist wie die gleichmäßig spitz zulaufende Flamme einer Lampe. Unter dem Perikarp befindet sich ein roter Lotus mit acht Blütenblättern, dessen Kopf nach oben gerichtet ist und der den Kalpa-Baum, den mit Juwelen besetzten Altar, der mit einer Markise, Fahnen und ähnlichem bedeckt ist, enthält und der Ort der geistigen Anbetung ist.


insbesondere ein Zeichen, das auf Personen und Dingen angebracht wird, um '''Glück zu bezeichnen'''. Es setzt sich zusammen aus <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Su-">'''''su- '''''</a><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cognate">(verwandt </a>mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ancient_Greek">griechisch</a> ευ-, ''eu-''), was "'''gut, wohl'''" bedeutet, und '''''asti''''', einem Verbalabstraktum zur Wurzel ''als ''"sein" (verwandt mit der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Romance_copula">romanischen Kopula, die</a> letztlich von der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Proto-Indo_European">protoindoeuropäischen </a>Wurzel ''*h1es- ''stammt); '''''svasti '''''bedeutet also "'''Wohlbefinden'''". Das Suffix ''-ka ''verstärkt die verbale Bedeutung oder verleiht den Sinn von "wohltuend", und ''svastika ''könnte daher wörtlich mit '''"das, was mit Wohlbefinden verbunden ist'''" übersetzt werden, entsprechend "'''Glücksbringer'''" oder "'''etwas, das verheißungsvoll ist'''<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Swastika#cite_note-0"><span style="text-decoration: line-through;">"</span>[1] </a>Das Wort erscheint erstmals im klassischen Sanskrit (in den Epen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ramayana">Ramayana </a>und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mahabharata">Mahabharata</a>)'''-Wikipedia.'''
'''VISUDDHA'''


'''Das Svastika-Zeichen wird durch das Zeichnen eines Kreuzes und anschließender Linien, die im 90º-Winkel im Uhrzeigersinn verlaufen, erstellt.'''
''' '''


'''Dasa-dala-Lasit '''= '''Leuchtender Lotus mit zehn Blütenblättern. Der Lotus leuchtet aufgrund seiner zehn Blütenblätter'''. '''Purna-megha-prakase: von der Farbe der schweren Regenwolken. 2. Zeile. Nilambhoja-prakasair-upahita-jathare-dadi-phantaihsancandraih = die Farbe des blauen Lotos, die zehn'''
<ol start="28">
<li>'''28. Viśuddhākhyaṁ kaṇṭhe sarasijamamalaṁ dhūmadhūmrāvabhāsaṁ'''</li>
</ol>


'''Buchstaben Ḍa, Ḍha, Na, Ta, Tha, Da, Dha, Na, Pa, Pha auf zehn Blütenblättern, wie in der Abbildung dargestellt.'''
'''svaraiḥ sarvaiḥ śoṇairdalaparilasitairdīpitaṁ dīptabuddheḥ'''


'''Sacandraih = Mondpunkt. Die Buchstaben haben Bindu und NAda über sich. Aruna-Mihira-Samam: wie die junge Sonne.'''
'''Samāste pūrneneduprathitatamanabhomaṇḍalaṁ vṛttarūpaṁ'''


'''20.Dyāyenmeşādhirūdham navatapanaibhaṁ vedabāhūjvalāṇgaṁ'''
'''himacchayanāgopari lasitatanoh suklavarnambarasya'''


'''tatkroḍe rudramūrtiirnivasatī satataṁ suddhasindūrarāgaḥ'''
''' '''


'''Bhasmāliptāṅgabhūşābharaṇasitavapurvṛddhārūpī triṇetro'''
<ol start="29">
<li>'''29. Bhujaiḥ pāśābhītyaṅkuśavaralasitaiḥ śobhitāṅgasya tasya'''</li>
</ol>


'''lokānāmişṭadātābhayalsitakaraḥ sṛşṭstisaṁhārakarī.'''
'''manoraṅke nityaṁ nivasati girijābhinnadeho himābhaḥ'''


Meditiere über ihn (das Feuer), sitzend auf einem Widder, vierarmig, strahlend wie die aufgehende Sonne. In seinem Schoß wohnt Rudra, der einen reinen zinnoberroten Farbton hat. Er (Rudra) ist weiß von der Asche, mit der er
'''Triṇetraḥ pañcāsyo lalitadaśabhujo vyāghracaramāmbaraḍhyaḥ'''


ist verschmiert, von altertümlichem Aussehen und dreiäugig. Seine Hände sind in der Haltung, Segen zu gewähren und Furcht zu vertreiben1. Er ist der Zerstörer der Schöpfung.
'''sadāpūrvo devaḥ siva iti ca samākhyānasiddhaḥ prasiddhaḥ'''


Segen gewähren und Furcht vertreiben1 '''= '''die Gottheiten zeigen Handhaltungen, die Segen geben (Vara) und Furcht vertreiben (Abhaya Mudra)
In der Kehle befindet sich der Lotus, genannt Visuddha, der rein und von rauchig-purpurner Farbe ist. Alle (sechzehn) leuchtenden Vokale auf seinen (sechzehn) Blütenblättern, die einen purpurnen Farbton haben, sind für denjenigen, dessen Geist (Buddhi) erleuchtet ist, deutlich sichtbar. In der Schale dieses Lotos befindet sich die Ätherische Region, kreisförmig und weiß wie der '''Vollmond'''. Auf einem Elefanten, der weiß wie Schnee ist, sitzt der '''Bija '''von '''Ambhara''', der von weißer Farbe ist. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm


Meditation über Vahni (Feuer): Er sitzt auf einem Widder, in der einen Hand einen Rudraksa-Rosenkranz, in der anderen Sakti. Die anderen beiden Hände, die keine Waffen halten, gewähren Segen und unterdrücken Furcht. Rudra wird niemals auf einem Stier sitzend meditiert.
Von Seinen vier Armen halten zwei die Schlinge und den Stachel, und die anderen beiden machen die Gesten, die Segen gewähren und Angst vertreiben. Diese tragen zu Seiner Schönheit bei. In '''Seinem Schoß '''wohnt immer der große schneeweiße Deva, dreiäugig und fünfgesichtig, mit zehn schönen Armen und bekleidet mit einem Tigerfell. Sein Körper ist mit dem von '''Girija '''vereint, und man kennt Ihn unter dem Namen '''Sada-Siva''', was soviel bedeutet wie.


'''Bhasmaliptanga-bhusabharana-sita-vapu = '''Sein Körper ist mit Asche beschmiert; seine Ornamente lassen ihn weiß erscheinen, obwohl er von roter Farbe ist.
'''Vollmond: '''Äther, dessen Mandala ein Kreis (Vrrta-rupa) ist, ist das Element des Visuddha Lotus Chakra. '''Bija '''= Ham ist das Bija von Visuddha. '''Ambhara = '''Ätherischer Bereich. bedeutet auch Gewand. Ambhara, weiß in seiner Bija-Form und mit weißem Gewand, sitzt auf einem Elefanten von der Farbe des Schnees. '''Sein Schoß: '''Ham (Nabho-Bija)'''. Girija = Giri ist Berg. Vom Berg geborene Devi. Tochter des Bergkönigs Himavat (Himalaya-Gebirge). Dies bezieht sich auf die androgyne Form von Siva-Sakti. Sada-Siva = der Ewig-Gnädige.'''


<ol start="21">
Vier Verse von 28 bis 31 beschreiben das Visuddha Lotus Chakra. Hamsa (der Jiva) erlangt Reinheit, daher wird dieser Lotus Visuddha (rein), ätherisch, groß und ausgezeichnet genannt. Visuddha in der Region der Kehle wird Visuddha genannt: Rein (amala = ohne Unreinheit), weil er tejo-maya ist.
<li>21. '''Atrāste lākinī sā sakalaśubhakarī vedabāhūjjvalāṅgī'''</li>
</ol>


'''śyāmā pītāmbarādyairvividhaviracanālaṁkṛta mattacittā'''
(gereinigt durch Feuer und seine Substanz ist Tejas) und daher frei von Unreinheit. '''svaraiḥ sarvaiḥ '''= alle


'''Dhyātvaitannābhipadmaṁ parabhavati nitarāṁ saṁhṛtau pālane '''
die Vokale, beginnend mit A-KAra (A) und endend mit Visarga, insgesamt 16 an der Zahl. '''dala-'''


'''vāṇī tasyānanābje nivasati satataṁ jñānasaṁdohalakşmiḥ.'''
'''parilasitaiḥ '''= leuchtend auf den Blütenblättern, 16 an der Zahl und rot in der Farbe mit Bindu über ihnen. Seine Filamente sind rötlich und es wird von Vyoma-Mandala geschmückt. '''Vyoma '''= Äther. Mandala = Region oder Kreis. dīpitam''' = '''deutlich sichtbar. Die Buchstaben sind gleichsam für den erleuchteten Geist erleuchtet


Hier wohnt Lakini, die Wohltäterin von allen. Sie ist vierarmig, hat einen strahlenden Körper, einen dunklen Teint, ist in ein gelbes Gewand gekleidet und mit verschiedenen Ornamenten geschmückt, und sie wird durch das Trinken von Ambrosia verherrlicht. Durch die Meditation über diesen Nabel Lotusthe wird die Macht, (die Welt) zu zerstören und zu erschaffen, erlangt. '''Vani '''mit all dem Reichtum des Wissens verweilt immer im Lotos Seines Gesichts.
(Dīpta-Buddhi). '''dīptabuddheh '''= Dessen Geist (Buddhi = Intellekt) erleuchtet ist. Der Intellekt ist durch ständiges Praktizieren von Yoga frei von den Unreinheiten weltlicher Beschäftigungen geworden.


'''Vani '''= Sarasvati , Devi oder Göttin der Sprache.
'''pūrnenedu-prathita-tama-nabhomaṇḍalaṁ vṛtta-rūpaṁ '''= die ätherische Region, kreisförmig in


'''lakini = '''Lakini wird wie folgt meditiert. Lass den ausgezeichneten Verehrer über die Devi Lakini meditieren, die blau ist und drei Gesichter und drei Augen auf jedem Gesicht hat, mit einem grimmigen Aussehen und mit hervorstehenden Zähnen. In ihrer rechten Hand hält sie den Donnerkeil und die Sakti (die Waffe von Vahini (Feuer)) und in der linken macht sie Gesten (Mudra), um Angst zu vertreiben und Segen zu gewähren. Sie befindet sich in der Perikarp des Nabels Lotus mit zehn Blütenblättern. Sie hat eine Vorliebe für Fleisch (Mamasi) und ihre Brust ist rötlich von Blut und Fett, das aus ihrem Mund tropft.
Form, und weiß wie der Vollmond. '''purnenedu '''= Vollmond. '''nabhomaṇḍalaṁ '''= Ätherisch


Der Nabellotus wird Mani-pura genannt, die Stadt der Juwelen, weil er wie ein Edelstein glänzt.
Region. '''vṛtta-rūpaṁ '''= Kreisförmig. Verschiedene Texte haben unterschiedliche Farben zugewiesen


'''vividhaviracanālaṁkṛta = '''Mit verschiedenen Ornamenten geschmückt. Alle ihre Ornamente (Birnen und Edelsteine) sind in vielfältigen und schönen Mustern angeordnet.
Ätherische Region: weiß, rauchig. '''hima-cchayanāgopari lasita-tanu '''= Auf einem Elefanten weiß wie


Zusammenfassung der Verse 19 bis 21.
Schnee sitzt. '''Nāga '''ist in diesem Zusammenhang nicht eine Schlange, sondern ein Elefant.


Der Nabhi Padma - der Nabel-Lotus - ist regenwolkenfarben mit zehn schimmernden blauen Blütenblättern, auf denen die Buchstaben '''Ḍa, Ḍha, Na, Ta, Tha, Da, Dha, Na, Pa, Pha '''mit Bindu über jedem von ihnen stehen.
<table>
 
<tbody>
Ein dreieckiger roter Bereich des Feuers mit Svastika-Zeichen auf seinen drei Seiten befindet sich in der Perikarp, in dem sich der vierarmige Bija des Feuers, Ram, befindet, der rot ist, auf einem Widder sitzt, in seinen Händen den Vajra (Donnerkeil) und die Sakti-Waffe hält und Zeichen von Vara und Abhaya macht. Rudra in roter Farbe sitzt auf einem Stier auf dem Schoß von Vahni-Bija, ist mit Asche beschmiert und erscheint alt. Sakti Lakini sitzt auf einem roten Lotus in der Fruchtwand. Sie ist blau, vierarmig, dreigesichtig mit drei Augen in jedem Gesicht, hält die Vajra- und Sakti-Waffen in ihren beiden Händen und macht Abhaya- und Vara-Mudras mit den anderen beiden Händen. Sie ist grimmig, hat vorstehende Zähne und isst gerne gekochten Reis und Dhal, vermischt mit Fleisch und Blut. Hier endet der dritte Abschnitt.
<tr>
<td width="87">
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="51">Bhujaih</td>
<td width="32">pasa</td>
</tr>
</tbody>
</table>
&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
bhityankusa-vara-lasitaih sobhitangasya '''(Bhujaiḥ pāśābhītyaṅkuśa-vara-lasitaiḥ'''


'''ANAHATA'''
'''śobhitāṅgasya) '''= Von seinen vier Armen halten zwei die Schlinge und den Stachel, und die anderen beiden machen die


''' '''
Gesten, die Segen gewähren und Angst vertreiben. Diese tragen zu Seiner Schönheit bei. tasya manoh = Sein Mantra = Die Bija von Ambara oder Äther = Ham. Die Bija (Wurzel) einer Sache ist diese Sache in ihrer Essenz.


<ol start="22">
'''tasya manor anke '''= Im Schoß Seiner Bija. Ham ist die Bija des Äthers in der Perikarp des Visuddha-Lotus und wir sollen darüber meditieren. '''girijabhinna-deha '''('''girijābhinna-deha) '''= der schneeweiße
<li>'''22. Tasyordhve hṛdi paṅkajaṁ sulalitaṁ bandhūkakantyujjvalaṁ'''</li>
</ol>


'''kādyairdvādaśavarṇakairupahitaṁ sīndūrarāganvitaiḥ'''
Deva, dessen Körper mit dem von Girija vereinigt oder untrennbar mit ihm verbunden ist. Das bedeutet, dass der Siva-Sakti-Körper androgyn ist, von goldener Farbe auf der linken Seite (Sakti) und schneeweiß auf der rechten Seite (Siva). Er, Sadasiva mit weißem Gewand, verweilt im Schoß von Nabho-Bija. Das Nirvana Tantra sagt: Innerhalb des Yantras (AmA KalA) befindet sich der Halb-Stier und Halb-Löwe (Simhasana), auf dem die Ewige Gauri (Sakti auf dem Halb-Löwen) mit Sada-Siva zu ihrer Rechten (auf dem Halb-Stier) sitzt. Sadasiva hat fünf Gesichter, drei Augen in jedem Gesicht, einen mit Asche beschmierten Körper, sieht aus wie ein Berg aus Silber und trägt das Fell eines Tigers und eine Girlande aus Schlangen als seinen Schmuck. Die Ewige Gauri (SadA-Gauri), die Hälfte von Siva's


'''Nāṁnāṇāhatasamjñakaṁ surataruṁ vācchātiriktapradaṁ'''
Körper, ist die Mutter des Universums. '''lalita-dasa-bhuja '''('''lalita-daśa-bhuja) '''= schön-zehn-


'''vāyormaṇdalamatra dhūmasadṛśaṁ şatkoṇaśobhānvitaṁ'''
Arme. Meditiere über Ihn als Deva mit zehn Armen, der die folgenden Waffen, Ausrüstungsgegenstände und Segnungen trägt. Zehn schöne Arme tragen das Folgende.


Darüber, im Herzen, befindet sich der bezaubernde Lotus, von der leuchtenden Farbe der Bandhuka-Blume, mit den zwölf Buchstaben, die mit Ka beginnen, in der Farbe von Zinnoberrot. Er ist unter dem Namen Anahata bekannt und gleicht dem himmlischen Wunschbaum, der sogar mehr als den Wunsch des Bittstellers gewährt. Die Region von Vayu, schön und mit sechs Ecken, die in ihrer Farbe dem Rauch gleicht, befindet sich hier. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm
<table>
 
<tbody>
bezaubernder Lotus: Die Verse 22 bis 27 beschreiben das Anahata Lotus Chakra, über das im Herzen meditiert wird. Die 12 Buchstaben von Ka bis Tha befinden sich auf den Blütenblättern: Ka, Kha, Ga, Gha, Ña, Ca, Cha,
<tr>
 
<td width="59">Sula</td>
Ja, Jha, Na, Ṭa, Ṭha. Wunschbaum = Kalpa-taru ist ein Wunschbaum im Garten (Himmel) des
<td width="67">Tanka</td>
<td width="59">Krpana</td>
<td width="80">Vajra</td>
<td width="59">Dahana</td>
<td width="119">Nagendra</td>
<td width="59">Ghanta</td>
<td width="59">Ankusa</td>
<td width="59">Pasa</td>
<td width="86">Abhitikara</td>
</tr>
<tr>
<td width="59">
Dreizack</td>
<td width="67">Streitaxt</td>
<td width="59">
Schwert</td>
<td width="80">
Thunderbolt</td>
<td width="59">
Feuer</td>
<td width="119">Schlangenkönig</td>
<td width="59">
Glocke</td>
<td width="59">
Goad</td>
<td width="59">
Schlinge</td>
<td width="86">Angstfrei-Zeichen</td>
</tr>
</tbody>
</table>


Oberhaupt der Götter Indra. Er gewährt alles, was man sich wünscht, und Moksa (Befreiung). sechs Ecken = siehe die ineinandergreifenden Dreiecke mit sechs Ecken (Sat-kona).
<ol start="30">
<li>'''30. Sudhāsindhoḥ suddha nivasati kamale sākinī pītavastrā'''</li>
</ol>


'''hṛdi paṅkajaṁ '''= Herzlotus. dvādaśavarṇa= 20 Buchstaben. '''Nāṁnāṇāhata-samjñaka'''ṁ:
'''śaram cāpaṁ pāśam sṛṇimapi dadhatí hastapadmaīścaturbhíḥ'''


Der Name Anahata ist bekannt. Die Munis nannten den Lotus Anahata, weil sie den Klang von sabdabrahman im Herzlotus hörten; es ist der unangeschlagene Klang, was bedeutet, dass der Klang nicht erzeugt wird.
'''sudh|mśoḥ saṁpūrṇaṁ śaśaparirahitaṁ maṇdalaṁ '''karṇikāyāṁ


durch zwei klirrende Gegenstände. '''vāyormaṇdalaṁ '''= Vayu Mandalam oder Region der Luft.
'''mahāmokşadvāraṁ śriyambhimataśīlasya śuddhendriyasya.'''


<ol start="23">
Reiner als der Ozean des Nektars ist die Sakti Sakini, die in diesem Lotus wohnt. Ihr Gewand ist gelb, und in ihren vier Lotushänden trägt sie den Bogen, den Pfeil, die Schlinge und den Stachel. Die gesamte Region des Mondes ohne das Zeichen des '''Hasen '''befindet sich in der Perikarp dieses Lotus. Diese (Region) ist das Tor zur großen Befreiung für denjenigen, der den Reichtum des Yoga begehrt und dessen Sinne rein und kontrolliert sind. '''hare '''= Hase auf dem Mond, Fleck auf dem Mond, Mensch auf dem Mond.
<li>'''23. Tanmadhye pavanākşaraṁ ca madhuraṁ dhūmāvalīdhūsaraṁ'''</li>
</ol>


'''dhyayetpāṇicatuştayena lasitaṁ kṛşnādhirūḍhaṁ paraṁ'''
Swami Purnananda sagt, dass Sakini im Perikarp des Visuddha Lotus Chakra verweilt.


''' '''
'''Sudhasindhoh suddha '''( '''Sudhāsindhoḥ suddha) '''= Reiner als der Ozean des Nektars.


'''Tanmadhye karuṇānidnamamalaṁ''' '''haṁsābhamiśabhidhaṁ'''
Sudhasindhu ist nach Sankara Chandra oder Mond. Sie ist reiner und weißer als


'''pāṇibhyāmabhayaṁ varaṁ ca vidadhallokatrayāṇāmapi'''
der Nektar im Mond. Sakini, der die Form des Lichts selbst hat (Jyotih-svarupa), ist weiß


Meditiere darin über den süßen und ausgezeichneten '''Pavana Bija''', grau wie eine Rauchmasse, mit vier Armen und auf einer schwarzen Antilope sitzend. Und meditiere darin auch über '''den Wohnsitz der Barmherzigkeit''', den makellosen Herrn, der leuchtend wie die '''Sonne '''ist und dessen '''zwei Hände '''die Gesten machen, die Segnungen gewähren und die Ängste der drei Welten zerstreuen: Veeraswamy Krishnaraj
und hitzefrei. Die Meditation auf Sahini ist wie folgt: "Der ausgezeichnete Sadhaka meditiert über


Purnananda Svami sagt, dass VAyu Bija im Anahata Chakra ist. '''Pavana Bija '''= Die Bija von Yam, grau wie eine Rauchmasse. '''der Wohnsitz der Barmherzigkeit '''= Sankara meint, dass es ein Ozean der Barmherzigkeit (Kripa Sagar oder KarunAvAridhi) ist.'''Sonne '''= Sonne ist Hamsa und auch der Name des Höchsten. Ham bedeutet Bewegung. Sie ist Aditya (Sonne), weil sie immerwährende Bewegung (SAyana) ist. Hamsa ist auch AntarAtmA (der innere Atman oder die Seele, Paramatman). Hamsa ist das Mantra eines jeden Atems. Dieses chantenlose Mantra durchdringt den ein- und ausströmenden Atem, den subtilen Klang "sah" beim Einströmen und den subtilen Klang "ham" beim Ausströmen. (Sa = Siva, Vishnu, Lakshmi oder Gauri [Parvati oder Sakti]; Ham = Ich bin; so = Parvati). Wenn man dieses feinstofflich klingende Mantra "soham", eine Ableitung von "sah-ham", chantet, entsteht durch Umkehrung "Hamsa". Sa (Sah) ist Sakti und Ha ist Siva. Soham, Hamsa und AUM (Pranava) sind äquipotent. Hamsah ist die Vereinigung von männlich und weiblich und das Universum ist Hamsah, so Woodroffe. Tirumular sagt, dass AUM, obwohl ein Wort mit drei Buchstaben, ein Mantra mit einem Buchstaben ist. Soham ist der unintonierte Klang der normalen Atmung und bedeutet "Ich bin Er", Hamsa bedeutet "Schwan" wie in Rama-Krishna Parma-Hamsa und steht für einen Asketen --Hamsan. Wir alle, einschließlich aller luftatmenden Lebewesen, rezitieren dieses Mantra "Soham" unbewusst ein ganzes Leben lang. Dieses chantenlose Mantra (Ajapa Japa) wird Ajapa Gayatri genannt. Während du dieses kanalfreie Soham ein- und ausatmest, identifizierst du dein individuelles Selbst mit dem Großen Selbst des Höchsten Wesens. Jeder Atemzug (und das Mantra), den du nimmst, durchdringt das gesamte Universum deines Körpers. Diese lebensspendende Kraft oder das Mantra hat das Große Selbst als Grundlage. '''zwei Hände = '''Bija hat Hände und Füße.
die Devi Sakini im Kehl-Lotus. Sie ist das Licht selbst. Sie trägt in ihren Lotus-Händen


Strophenerläuterung: '''pavanākşaraṁ '''= der Buchstabe von Pavana (Luft). Es ist Bija Yam. '''madhuraṁ '''=
die Schlinge, den Stachel, das Zeichen des Buches und macht Jnana-Mudra (Daumen und kleiner Finger)


süß und ausgezeichnet. '''dhūmāvalīdhūsaraṁ '''= Dhuma ist Rauch. Grau wie eine Masse von Rauch.
die sich an den Spitzen berühren). Sie macht die Pasus (die Uneingeweihten) wütend und hat ihre


Die schwarze Antilope, die für ihre Schnelligkeit bekannt ist, ist der Vahana (Träger) von Vayu (Luft), der seinen Ankusa (Stachel) auf dieselbe Weise trägt wie Varuna seine PAsa (Schlinge). Isa (Siva) ist in Vayu Bija.
Wohnsitz im Knochen (Sie ist die Devata des Asthi-Dhatu. Sie hat eine Vorliebe für Milchnahrung und bekommt


<ol start="24">
trunken und beschwingt von dem Nektar." Die Devi (Sakti Sakini) ist die Mondregion innerhalb des Mondes.
<li>'''24. Atrāste khalu kākinī navataḍitpītā triṇetrā''' śubhā</li>
</ol>


'''sarvālaṁkaraṇānvitā hītakari saṁyagjnānāṁ mudā'''
Perikarp. '''kamale '''= in diesem Lotus. in der Perikarp des Visuddha Chakra. '''sasa-pari-'''


'''hastaiḥ pāśakapālaśobhanavarān saṁbibhrati cābhyaṁ'''
'''rahita '''= In dieser Perikarp ist die makellose Region des Mondes, ohne den Fleck eines Hasen.


'''mattā pūrṇasudhārasārdrahṛdayā '''kaṅkālamālādharā
'''maha-moksa-dvaram '''('''mahā-mokşa-dvāraṁ ) '''= Großes-Himmel-Tor. Die Pforte zum


Hier wohnt Kakini, deren Farbe gelb ist wie ein neuer Blitz, beschwingt und verheißungsvoll, dreiäugig und die Wohltäterin aller. Sie trägt alle Arten von Ornamenten, und in ihren vier Händen trägt sie die Schlinge und den Schädel, und sie macht das Zeichen des Segens und das Zeichen, das die Angst vertreibt. Ihr Herz ist durch das Trinken von Nektar erweicht.
Große Befreiung - Nirvana Mukti (im Lobpreis dieses Mandalas) für diejenigen, die


Pandit Purnananda Svami sagt, dass es Sakti Kakini im Anahata Chakra gibt. '''mattā '''=
läuterten und bezwangen ihre Sinne, unter anderem durch Meditation in der


beschwingt. Kakini ist beschwingt. '''pūrṇasudhārasārdrahṛdayā '''= Völlig reiner Nektar erweicht ihr Herz. Der Nektar fließt aus dem Sahasrara Chakra. Sie trägt die Haut einer schwarzen Antilope.
Pfad des Yoga, erlangen sie die Befreiung (mukti). '''sriyambhimata-silasya '''('''śriyambhimata-'''


Meditiere über Kakini, die im Fett eine Schlinge (PAsa), einen Dreizack (SUla), einen Schädel (KapAl) und eine Trommel (Damaru) in den Händen hält. Sie hat eine gebeugte Haltung, ist von gelber Hautfarbe, isst gerne
'''śīlasya) '''= Wer den Reichtum des Yoga begehrt. Sri ist Reichtum (des Yoga). Diese Natur ist die


Dadhy-anna (Quark und Reis) trinken VAruni (Reiswein). Die Sieben Saktis oder Yoginis haben jeweils einen Wohnsitz in einem der Dhatus (Schicht, Schicht, Bestandteil, Zutat): Chyle, Blut, Fleisch, Fett, Knochen, Mark, Samen, von denen manchmal 10 gegeben sind, die oben genannten 7 und Haare, Haut, Sehnen.
Tor zur Befreiung. '''suddhendriya '''('''śuddhendriya) '''= Suddha + Indriya = Rein +


<ol start="25">
Sinne. Wessen Sinne rein und kontrolliert sind, dessen Präsentation: Veeraswamy Krishnaraj
<li>'''25. Etannīrajakarṇikāntaralasacchaktistrikoṇābhidha'''</li>
</ol>


'''vidyutkotisamānakomalavapuḥ sāste tadantargataḥ'''
Im Perikarp des Lotus von Nabho-Mandala: im Inneren des letzteren befindet sich das Dreieck, im Inneren


'''Baṇākhyaḥ śivalinṅgakoऽpi kanakākārāṅgarāgojjvalo'''
das ist das Chandra-Mandala, in dem sich Nabho-Bija (Ham) befindet. Denke an das Voll-


'''maulau sūkşma-vibheda-yuṅ maṇiriva prollāsalakşmyālayaḥ'''
Mond im Dreieck innerhalb der Perikarp; dort denke an den schneebedeckten Akasa, der auf der


Die Sakti, deren zarter Körper wie zehn Millionen Blitze ist, befindet sich in der Perikarp dieses Lotus in Form eines Dreiecks (Trikona). Im Inneren des Dreiecks befindet sich die Siva-Linga, die unter dem Namen Bana bekannt ist. Dieser Linga ist wie glänzendes Gold, und auf seinem Kopf befindet sich eine winzige Öffnung wie in einem Edelstein. Er ist der prächtige Wohnsitz von Laksmi.
der Elefant, dessen Gewand weiß ist. Da ist der Deva Sada-Siva, dessen Gewand weiß ist.


Pandit Purnananda Svami erzählt vom Dreieck (Trikona) im Perikarp des Anahata Lotus. '''trikoṇābhidha '''= In Form eines Dreiecks. Sakti erscheint als ein nach unten gerichtetes Dreieck mit der Spitze nach unten. Das nach unten gerichtete Dreieck symbolisiert das weibliche Wappen oder die Yoni, die ebenfalls wie ein umgekehrtes Dreieck erscheint, das sich unter Vayu-Bija befindet. Innerhalb des Dreiecks befindet sich die BAna-Linga. '''maulau sūkşma-'''
qualifiziert Akasa.


'''vibheda-yuṅ maṇiḥ '''= auf seinem Kopf ist eine winzige Öffnung wie in einem Edelstein. vibheda = durchdringend.
<ol start="31">
<li>'''31. Iha sthāne cittam niravadhi vinidhāyātmasampūrṇayogaḥ'''</li>
</ol>


'''sūkşma = winzig. maṇiḥ = Juwel. '''Dies ist die Beschreibung von Bāna-Linga. Die Öffnung ist der kleine Raum im Bindu, der sich innerhalb des Halbmondes befindet, der auf dem Kopf des Linga ist. Die Bindu befindet sich im Kopf des Siva-Linga. '''prollāsalakşmyālayaḥ '''= Prachtvoller Wohnsitz von Lakshmi. Alaya = Tempel, Wohnsitz,
'''kavirvāgamī jñānī sa bhavati nitarāṁ sādakaḥ''' śāntacetāḥ


<ol start="26">
'''Tríkālānāṁ darśī sakalahitakaro rogaśokapramuktaś-'''
<li>'''26. Dhyayedyo hṛdi paṅkajaṁ surataruṁ śarvasya pīthālayaṁ'''</li>
</ol>


'''devasyānila-hīna-dīpa-kalikā-haṁsena saṁ-śobhitaṁ'''
'''ciramjīvī jīvī niravadhivipadāṁ dhvaṁsahaṁsaprakāśaḥ.'''


'''bhānormaṇdala-maṇditāntara-lasat kiñjalka-śobhādharaṁ'''
Derjenige, der vollständiges Wissen über den Atma (Brahman) erlangt hat, wird durch ständige Konzentration seines Geistes (Citta) auf diesen Lotus ein großer Weiser, beredt und weise, und genießt ununterbrochenen Frieden des Geistes. Er sieht die drei Perioden und wird zum Wohltäter aller, frei von Krankheit und Leid und langlebig, und, wie Hamsa, zum Zerstörer endloser Gefahren.


'''vācāmīśvara īśavaroऽpi jagatāṁ rakşavināśe kşamaḥ'''
Svami Purnananda spricht über das Gute, das durch die Meditation auf das '''Visuddha-Chakra '''gewonnen wird'''.'''


Wer über diesen Herzlotus meditiert, wird (wie) der Herr der Sprache, und (wie) Isvara ist er in der Lage, die Welten zu schützen und zu zerstören. Dieser Lotus ist wie der himmlische Wunschbaum, der Wohnsitz und Sitz von '''Sarva'''. Er wird durch die '''Hamsa '''verschönert, die wie die gleichmäßige, spitz zulaufende Flamme einer Lampe an einem windstillen Ort ist. Die Fäden, die seine von der Sonnenregion erleuchtete Fruchtwand umgeben und schmücken, bezaubern. '''Sarva = Maha-Deva = Siva. Hamsa = Hier steht es für Jivatma.'''
'''atma-sampurna-yoga (ātma-sampūrṇa-yoga) '''= derjenige, der vollständiges Wissen über die Welt erlangt hat


Pandit Purnananda Svami spricht über das Gute, das durch die Meditation über den Herzlotus gewonnen wird. '''Dhyayedyo hṛdi paṅkajaṁ surataruṁ śarvasya pīthālayaṁ '''= Wer über diesen Herzlotus meditiert, wird (wie) der Herr der Sprache, und (wie) Isvara ist er in der Lage, die Welten zu schützen und zu zerstören. '''anila-hīna-dīpa-kalikā-haṁsena saṁ-śobhitaṁ '''= Hamsa (Jivatma) ist wie die beständige Flamme einer Lampe an einem weiten Ort, und verstärkt die Seligkeit dieses Lotus. Surya Mandala befindet sich in der Perikarp des Anahata Lotus. '''bhānormaṇdala-maṇditāntara-lasat kiñjalka-'''
Atman (Brahman) aufgrund der Tatsache, dass Brahman alldurchdringend ist. Eine andere Bedeutung ist: Jemand, der die Vollkommenheit des Yoga erreicht hat. Derjenige, der vollständiges Wissen über Atma erlangt hat, ruht wie das stille Wasser in der Tiefe. Eine solche Person ist ein Wissender (Jnani). Er ist in allen Sastras bewandert, ohne darin unterwiesen zu sein. "Er wird barmherzig und sucht keine Belohnung; sein Citta ist friedlich; er ist beständig, sanftmütig, bescheiden, mutig, vergebend, selbstbeherrscht, rein und dergleichen, und frei von Gier, Bosheit und Stolz." Bhagavad-Gita16.2 &amp; 3.


'''śobhādharaṁ '''= Die Fäden, die das Perikarp umgeben und schmücken, erleuchtet von der Sonne
'''Tri-kala darsi '''('''Tri-kāla darśī )'''= Drei-Perioden-Seher. er sieht die drei Perioden-Vergangenheit,


Region, Charme. Die Filamente, die das Perikarp umgeben, sind von den Sonnenstrahlen durchdrungen und verleihen Schönheit und Charme. Die Fäden des Anahata-Lotus, die das Perikarp umgeben, sind die einzigen, die von den Sonnenstrahlen durchdrungen sind, während die Fäden der anderen Lotosblumen nicht von den Sonnenstrahlen berührt werden. BhAnu Mandala = Sonnen-Mandala. Die Region von Vayu bedeckt das gesamte Perikarp. Darüber befindet sich der Bereich von Surya oder der Sonne. Darüber befinden sich die Vayu-Bija und Trikona usw. Man sollte über all dies meditieren. Mam ist das Mantra der geistigen Verehrung in der Region des Feuers mit seinen zehn Kalas. Kala = Ziffer, Teil, Anteil. Die Regionen von Vahini (Feuer), Arka (Sonne) und Chandr (Mond) sind eins
Gegenwart und Zukunft. Er sieht den Atma (das Selbst) und alle Objekte des Wissens darin. '''roga-'''


über den anderen. '''īśavar '''= Schöpfer. '''rakşavināśe kşamaḥ '''= Gleichermaßen fähig, die Welt zu schützen und zu zerstören. er kann das Universum erschaffen, erhalten und zerstören.
'''soka-pramuktah (roga-śoka-pramuktah) '''= Krankheit-Kummer-der Befreite. Frei von


<ol start="27">
Krankheit und Kummer - indem er Siddhi (spirituelle Vollkommenheit) in seinem Mantra erreicht hat. Er ist
<li>'''27. Yogīśo bhavati priyātpriyatamaḥ kāntākulasyāniśaṁ'''</li>
</ol>


'''jñānīśoऽpi kṛti jitendriyagaṇo dhyānāvadhānakşamaḥ'''
frei von MAyA und empfindet daher keinen Kummer. '''niravadhi-vipadam-dhvamsa-hamsa-prakasah'''


'''Gadyaiḥ padyapadādibhiśca satataṁ kavyāmbhudhārāvaho'''
'''(niravadhi-vipadāṁ dhvaṁsa-haṁsa-prakāśaḥ)_ '''= endlos-gefahren-zerstörende-Hamsa-


'''lakşmiraṅgaṇadaivataḥ parapure śaktaḥ praveştuṁ kşaṇāt'''.
zeigen, leuchten. Wie Hamsa, der Zerstörer von endlosen Gefahren. Der Sadhaka


Als Erster unter den Yogis ist er den Frauen lieber als der Liebste. Er ist außerordentlich weise und voll von edlen Taten. Seine Sinne sind vollkommen unter Kontrolle. Sein Geist ist in seiner intensiven Konzentration in Gedanken an Braham versunken. Seine inspirierte Rede fließt wie ein Strom von (klarem) Wasser. Er ist wie der Devata, der der Geliebte von '''Laksmi '''ist und nach Belieben den Körper eines anderen betreten kann. '''Laksmi '''= Lakshmi ist der Devata der Familie, was bedeutet, dass er immer wohlhabend ist.
wird zu Hamsa, der Antartma (inneren Seele), die in der Perikarp des Körpers wohnt.


'''priyātpriyatamaḥ kāntākulasya '''= lieber als der Liebste zu den Frauen (weil er geschickt ist zu
Sahasrara, denn er kann all diese Gefahren zerstören und im Ergebnis das Tor der


sie erfreuen). Sankara sagt, dass er teurer ist als ihre Ehemänner. '''jitendriya-gaṇḥ '''= Seine Sinne
Befreiung. Sankara nennt Hamsa Sonne. Hamsa ist der 12-blättrige Lotus unter Sahasrara.


sind vollständig unter Kontrolle. '''dhyānāvadhāna-kşamaḥ '''= Sein Geist ist in seiner intensiven Konzentration in Gedanken an das Braham vertieft. Dhyana ist Meditation --Brahma-Cintana, und AvadhAna bedeutet stetige und intensive Konzentration des Geistes. Der Yogi ist zu beidem fähig. '''kavyāmbhu-'''
Zusammenfassung des '''Visuddha Chakra'''


'''dhārā-vaha '''= Seine inspirierte Rede fließt wie ein Strom von (klarem) Wasser. '''lakşmī-raṅgaṇa-'''
Visuddha Chakra befindet sich an der Basis der Kehle mit rötlichen Filamenten und 16 Blütenblättern von


'''daivataḥ '''= Er ist wie der Devata, der die Geliebte von Laksmi ist. Slakshmi ist die Gefährtin von Vishnu. Rangana ist das Glück. Nachdem er in dieser Welt das beste Vergnügen genossen hat, wird er am Ende
rauchig-violetter Farbton und 16 rote Vokale auf den Blütenblättern mit Bindu darüber. Kreisförmig und


geht zur Wohnstätte der Befreiung. '''parapure '''= der Körper eines anderen. Er ist in der Lage, nach Belieben in den Körper eines anderen
Das weiße Nabho-Mandala befindet sich im Perikarp, in dem sich das Chandra-Mandala mit Elefanten-


Körper. Er erhält die Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen, in die Festung eines Feindes einzudringen und über den Himmel zu fliegen.
darüber ein weißer, gewandeter und vierarmiger Bija Ham, der in vier Händen hält


Zusammenfassung der Verse 22 bis 27 zum Anahata Chakra.
Schlinge und Stachel und macht Vara und Abhaya Mudras. In seinem Schoß sitzt Sada-Siva


Der Herz-Lotus in der Farbe der Bhaduka-Blume hat zinnoberrote Buchstaben von Ka bis Tha auf seinen 12 Blütenblättern mit Bindu über ihnen. Ein sechseckiges Vayu-Mandala von rauchiger Farbe befindet sich in seiner Schale; darüber befindet sich ein Surya-Mandala, in dem das Dreieck wie zehn Millionen Blitze leuchtet. Darüber befindet sich Vayu-Bija von rauchiger Farbe, der auf einer schwarzen Antilope sitzt, vierarmig ist und einen Ziegenbock (Ankusa) trägt. Im Schoß von Vayu-Bija verweilt der dreiäugige Isa, der wie Hamsa seine beiden Arme in Gesten ausstreckt, um Segen zu gewähren und Furcht zu vertreiben. Im Perikarp des Anahata-Lotus befindet sich ein weiterer roter Lotus, in dem die vierarmige Sakti Kakini mit goldener Farbe, gelbem Gewand, vielen Juwelen und einer Girlande aus Knochen verweilt, die PAsa (Schlinge), den KapAla (Schädel) trägt und Vara (Segen) und Abhaya (keine Angst) Zeichen macht. Ihr Herz ist durch den Nektar erweicht. Der goldfarbene Siva in der Form Bana-Linga mit Mondsichel und Bindu auf seiner Stirn verweilt in der Mitte des Dreiecks. Er ist freudig und voller Verlangen. Hamsa Jivatma unter ihm ist wie die gleichmäßig spitz zulaufende Flamme einer Lampe. Unter dem Perikarp befindet sich ein roter Lotus mit acht Blütenblättern, dessen Kopf nach oben gerichtet ist und der den Kalpa-Baum, den mit Juwelen besetzten Altar, der mit einer Markise, Fahnen und ähnlichem bedeckt ist, enthält und der Ort der geistigen Anbetung ist.
auf einem großen Löwensitz, der sich auf dem Rücken des Stiers befindet. Er ist in der Form von '''Ardha-narisvara''';


'''VISUDDHA'''
die Hälfte des Körpers schneeweiß Siva und die andere Hälfte golden Sakti, mit fünf Gesichtern, zehn Armen


''' '''
mit Dreizack, Streitaxt, Opferschwert, Donnerkeil, großer Schlange, Glocke, Stachel,


<ol start="28">
Schlinge und macht Abhaya-mudra. Er trägt ein Tigerfell, Asche auf Seinem ganzen Körper, eine
<li>'''28. Viśuddhākhyaṁ kaṇṭhe sarasijamamalaṁ dhūmadhūmrāvabhāsaṁ'''</li>
</ol>


'''svaraiḥ sarvaiḥ śoṇairdalaparilasitairdīpitaṁ dīptabuddheḥ'''
eine Girlande aus Schlangen um seinen Hals und ein nach unten gekehrtes Mondzeichen auf seiner Stirn


'''Samāste pūrneneduprathitatamanabhomaṇḍalaṁ vṛttarūpaṁ'''
die den Nektar fallen lassen. Innerhalb des Perikarps und in der Mondregion und auf den Knochen sitzend, ist


'''himacchayanāgopari lasitatanoh suklavarnambarasya'''
Sakti Sakini, weiß, vierarmig, fünfgesichtig und dreiäugig auf jedem Gesicht, bekleidet


''' '''
Sie ist gelb gekleidet und trägt in ihrer Hand einen Bogen, einen Pfeil, eine Schlinge und einen Stachel.


<ol start="29">
<ol start="31">
  <li>'''29. Bhujaiḥ pāśābhītyaṅkuśavaralasitaiḥ śobhitāṅgasya tasya'''</li>
  <li>'''31. Iha Sthne cittaṁ niravadhi nidhāyāttapavano'''</li>
</ol>
</ol>


'''manoraṅke nityaṁ nivasati girijābhinnadeho himābhaḥ'''
'''yadi kruddho yogī calayati samastaṁ tribhuvanaṁ'''


'''Triṇetraḥ pañcāsyo lalitadaśabhujo vyāghracaramāmbaraḍhyaḥ'''
'''Na ca brahmā vişṇur na ca hariharo naiva khamaṇī-'''


'''sadāpūrvo devaḥ siva iti ca samākhyānasiddhaḥ prasiddhaḥ'''
'''stadīyaṁ sāmarthyaṁ śamayatumalaṁ nāpi gaṇapaḥ.'''


In der Kehle befindet sich der Lotus, genannt Visuddha, der rein und von rauchig-purpurner Farbe ist. Alle (sechzehn) leuchtenden Vokale auf seinen (sechzehn) Blütenblättern, die einen purpurnen Farbton haben, sind für denjenigen, dessen Geist (Buddhi) erleuchtet ist, deutlich sichtbar. In der Schale dieses Lotos befindet sich die Ätherische Region, kreisförmig und weiß wie der '''Vollmond'''. Auf einem Elefanten, der weiß wie Schnee ist, sitzt der '''Bija '''von '''Ambhara''', der von weißer Farbe ist. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm
Der Yogi, dessen Geist ständig auf diesen Lotus fixiert ist, dessen Atem durch Kumbhaka (Anhalten des Atems) kontrolliert wird, ist in seinem '''Zorn '''in der Lage, alle drei Welten zu bewegen. Weder Brahma noch Visnu, weder Hari-Hara noch Surya (Sonne) noch Ganapa (Ganesa) sind in der Lage, seine Macht zu kontrollieren (Ihm zu widerstehen). '''zorn '''= Dies ist SturivAda = Lob seiner großen Kräfte. Wenn Er zornig werden würde, könnte Er die drei Welten bewegen.


Von Seinen vier Armen halten zwei die Schlinge und den Stachel, und die anderen beiden machen die Gesten, die Segen gewähren und Angst vertreiben. Diese tragen zu Seiner Schönheit bei. In '''Seinem Schoß '''wohnt immer der große schneeweiße Deva, dreiäugig und fünfgesichtig, mit zehn schönen Armen und bekleidet mit einem Tigerfell. Sein Körper ist mit dem von '''Girija '''vereint, und man kennt Ihn unter dem Namen '''Sada-Siva''', was soviel bedeutet wie.
Swami Purnannda spricht von der Kraft des Yogi.


'''Vollmond: '''Äther, dessen Mandala ein Kreis (Vrrta-rupa) ist, ist das Element des Visuddha Lotus Chakra. '''Bija '''= Ham ist das Bija von Visuddha. '''Ambhara = '''Ätherischer Bereich. bedeutet auch Gewand. Ambhara, weiß in seiner Bija-Form und mit weißem Gewand, sitzt auf einem Elefanten von der Farbe des Schnees. '''Sein Schoß: '''Ham (Nabho-Bija)'''. Girija = Giri ist Berg. Vom Berg geborene Devi. Tochter des Bergkönigs Himavat (Himalaya-Gebirge). Dies bezieht sich auf die androgyne Form von Siva-Sakti. Sada-Siva = der Ewig-Gnädige.'''
'''Ātta-pavana '''= sein Atem, kontrolliert durch Kumbhaka (Anhalten des Atems im Pranayama - Atem)
 
Kontrolle). '''harihara '''= Die Yugala--Kombinationsform von Vishnu und Siva. '''khamani '''= die
 
Juwel des Himmels = die Sonne.
 
Ende des 5. Abschnitts.
 
'''AJNA'''
 
sind die Buchstaben auf den Blütenblättern. !
 
Om ist der Bija-Buchstabe des Ajna Chakra.


Vier Verse von 28 bis 31 beschreiben das Visuddha Lotus Chakra. Hamsa (der Jiva) erlangt Reinheit, daher wird dieser Lotus Visuddha (rein), ätherisch, groß und ausgezeichnet genannt. Visuddha in der Region der Kehle wird Visuddha genannt: Rein (amala = ohne Unreinheit), weil er tejo-maya ist.
<ol start="32">
<li>'''32. Ājñanāmāmbujaṁ taddhimakarasadṛśam dhyānadhāmaprakāśaṁ'''</li>
</ol>


(gereinigt durch Feuer und seine Substanz ist Tejas) und daher frei von Unreinheit. '''svaraiḥ sarvaiḥ '''= alle
'''hakşābhyāṁ vai kalābhyāṁ parilasitavapurnetrapatraṁ suśubhraṁ'''


die Vokale, beginnend mit A-KAra (A) und endend mit Visarga, insgesamt 16 an der Zahl. '''dala-'''
'''Tanmadhye hākinī sā śaśisamadhavalā vaktraşaṭkaṁ dadhānā'''


'''parilasitaiḥ '''= leuchtend auf den Blütenblättern, 16 an der Zahl und rot in der Farbe mit Bindu über ihnen. Seine Filamente sind rötlich und es wird von Vyoma-Mandala geschmückt. '''Vyoma '''= Äther. Mandala = Region oder Kreis. dīpitam''' = '''deutlich sichtbar. Die Buchstaben sind gleichsam für den erleuchteten Geist erleuchtet
'''vidyāṁ''' '''mudrāṁ kapālaṁ ḍamarujapavaṭīṁ bibhrtī śuddhacittā.'''


(Dīpta-Buddhi). '''dīptabuddheh '''= Dessen Geist (Buddhi = Intellekt) erleuchtet ist. Der Intellekt ist durch ständiges Praktizieren von Yoga frei von den Unreinheiten weltlicher Beschäftigungen geworden.
''' '''


'''pūrnenedu-prathita-tama-nabhomaṇḍalaṁ vṛtta-rūpaṁ '''= die ätherische Region, kreisförmig in
Der Lotus namens '''Ajna '''ist wie der Mond (wunderschön weiß). Auf seinen beiden Blütenblättern befinden sich die Buchstaben Ha und Ksa, die ebenfalls weiß sind und seine Schönheit unterstreichen. Er erstrahlt in der Herrlichkeit von Dhyana (Meditation). In ihrem Inneren befindet sich die Sakti Hakini, deren sechs Gesichter wie so viele Monde sind. Sie hat sechs Arme, von denen sie in einem ein '''Buch '''hält; zwei andere sind in den Gesten des Vertreibens von Furcht und des Gewährens von Segen erhoben, und mit den übrigen hält sie einen Schädel, eine kleine Trommel und einen Rosenkranz. Ihr Geist ist rein (Suddha-Citta). '''Ajna '''= Befehl. Name des Lotus zwischen den Augenbrauen über dem Visuddha Chakra. '''Buch = '''Pustaka-Mudra. Eine Handgeste für Vidya oder Wissen.


Form, und weiß wie der Vollmond. '''purnenedu '''= Vollmond. '''nabhomaṇḍalaṁ '''= Ätherisch
Swami Purnananda spricht über das Ajna Chakra aus den Versen 32 bis 38


Region. '''vṛtta-rūpaṁ '''= Kreisförmig. Verschiedene Texte haben unterschiedliche Farben zugewiesen
Die Verse 32 bis 38 beschreiben das Ajna Chakra. '''Ajnanama (Ājña-nāmā) '''= Ajna Name. Der Lotus


Ätherische Region: weiß, rauchig. '''hima-cchayanāgopari lasita-tanu '''= Auf einem Elefanten weiß wie
namens Ajna. Ajna oder der Befehl des Gurus kommt zu diesem Lotus herab (GurorAjneti)


Schnee sitzt. '''Nāga '''ist in diesem Zusammenhang nicht eine Schlange, sondern ein Elefant.
zwischen den Augenbrauen. Nach dem Eindringen in die Kehle und den Gaumen nach oben gehend, wird das weiße


<table>
und der glücksverheißende Lotus (der Ort von Manas, dem Geist) zwischen den Augenbrauen erreicht wird
<tbody>
 
<tr>
von Kundali. Seine 2 Blütenblätter haben Ha und Ksa auf sich. '''himakara-sadrsam (hima-kara-'''
<td width="87">
 
<table width="100%">
'''sadṛśam) '''= Wie der Mond, schön weiß. oder Kühl wie die Mondstrahlen. Hima-kara ist
<tbody>
 
<tr>
Mond. Hima bedeutet kühl; Kara bedeutet Verursacher. Der Mond ist das Gefäß der Ambrosia
<td>
 
<table>
Nektar und kühl und schön weiß. '''dhyana-dhama-prakasam (dhyāna-dhāma-'''
<tbody>
 
<tr>
'''prakāśaṁ) '''= er leuchtet mit dem Glanz von Dhyana. Sein Körper leuchtet wie die Herrlichkeit von Dhyana
<td width="51">Bhujaih</td>
<td width="32">pasa</td>
</tr>
</tbody>
</table>
&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
bhityankusa-vara-lasitaih sobhitangasya '''(Bhujaiḥ pāśābhītyaṅkuśa-vara-lasitaiḥ'''


'''śobhitāṅgasya) '''= Von seinen vier Armen halten zwei die Schlinge und den Stachel, und die anderen beiden machen die
Sakti. '''netrapatraṁ '''= zwei Blütenblätter. Netra = Auge. '''Ha-ksabhyam kalabhyam-'''


Gesten, die Segen gewähren und Angst vertreiben. Diese tragen zu Seiner Schönheit bei. tasya manoh = Sein Mantra = Die Bija von Ambara oder Äther = Ham. Die Bija (Wurzel) einer Sache ist diese Sache in ihrer Essenz.
'''parilasitavapuh-susubhram '''= ('''Ha-kşābhyāṁ kalābhyāṁ parilasitavapuh su-śubhraṁ)'''


'''tasya manor anke '''= Im Schoß Seiner Bija. Ham ist die Bija des Äthers in der Perikarp des Visuddha-Lotus und wir sollen darüber meditieren. '''girijabhinna-deha '''('''girijābhinna-deha) '''= der schneeweiße
Die Buchstaben Ha und Ksa, die ebenfalls weiß sind. Hakini sa ( '''hākinī sā) '''= Sie ist Hakini, die


Deva, dessen Körper mit dem von Girija vereinigt oder untrennbar mit ihm verbunden ist. Das bedeutet, dass der Siva-Sakti-Körper androgyn ist, von goldener Farbe auf der linken Seite (Sakti) und schneeweiß auf der rechten Seite (Siva). Er, Sadasiva mit weißem Gewand, verweilt im Schoß von Nabho-Bija. Das Nirvana Tantra sagt: Innerhalb des Yantras (AmA KalA) befindet sich der Halb-Stier und Halb-Löwe (Simhasana), auf dem die Ewige Gauri (Sakti auf dem Halb-Löwen) mit Sada-Siva zu ihrer Rechten (auf dem Halb-Stier) sitzt. Sadasiva hat fünf Gesichter, drei Augen in jedem Gesicht, einen mit Asche beschmierten Körper, sieht aus wie ein Berg aus Silber und trägt das Fell eines Tigers und eine Girlande aus Schlangen als seinen Schmuck. Die Ewige Gauri (SadA-Gauri), die Hälfte von Siva's
ansässiger Devata des Ajna Chakra. '''mudram (mudrā) '''= Handhaltungen, die Gewährung darstellen


Körper, ist die Mutter des Universums. '''lalita-dasa-bhuja '''('''lalita-daśa-bhuja) '''= schön-zehn-
'''vidyam-mudram '''= dies kann auch die Handhaltung des


Arme. Meditiere über Ihn als Deva mit zehn Armen, der die folgenden Waffen, Ausrüstungsgegenstände und Segnungen trägt. Zehn schöne Arme tragen das Folgende.
Wissen.


<table>
Meditiere über Sakti Hakini, die weiß ist, im Knochenmark verweilt und in ihren Händen das Damaru, den Rosenkranz, den Schädel, das Vidya (Zeichen des Buches) und die Mudra (Handhaltung, die Segen gewährt und Angst vertreibt) hält. Sie hat sechs rote Gesichter mit jeweils drei Augen. Siehe unten. Sie sitzt auf einem weißen Lotus, mag mit Turmini gekochte Speisen und fühlt sich beschwingt, wenn sie Ambrosia trinkt.
<tbody>
<tr>
<td width="59">Sula</td>
<td width="67">Tanka</td>
<td width="59">Krpana</td>
<td width="80">Vajra</td>
<td width="59">Dahana</td>
<td width="119">Nagendra</td>
<td width="59">Ghanta</td>
<td width="59">Ankusa</td>
<td width="59">Pasa</td>
<td width="86">Abhitikara</td>
</tr>
<tr>
<td width="59">
Dreizack</td>
<td width="67">Streitaxt</td>
<td width="59">
Schwert</td>
<td width="80">
Thunderbolt</td>
<td width="59">
Feuer</td>
<td width="119">Schlangenkönig</td>
<td width="59">
Glocke</td>
<td width="59">
Goad</td>
<td width="59">
Schlinge</td>
<td width="86">Angstfrei-Zeichen</td>
</tr>
</tbody>
</table>


<ol start="30">
<ol start="33">
  <li>'''30. Sudhāsindhoḥ suddha nivasati kamale sākinī pītavastrā'''</li>
  <li>'''33. Etatpadmāntarāle nivasati ca manaḥ sūkşmarūpaṁ prasiddhaṁ'''</li>
</ol>
</ol>


'''śaram cāpaṁ pāśam sṛṇimapi dadhatí hastapadmaīścaturbhíḥ'''
'''yonau tatkaraṇikāyāmitaśivapadaṁ liṅgacihṇaprakāśaṁ'''


'''sudh|mśoḥ saṁpūrṇaṁ śaśaparirahitaṁ maṇdalaṁ '''karṇikāyāṁ
'''Vidyunmālāvilāsaṁ paramakulapadaṁ brahmasūtraprabhodaṁ'''


'''mahāmokşadvāraṁ śriyambhimataśīlasya śuddhendriyasya.'''
'''vedānāmādibījaṁ sthiratarahṛdayaścintayettatkrameṇa.'''


Reiner als der Ozean des Nektars ist die Sakti Sakini, die in diesem Lotus wohnt. Ihr Gewand ist gelb, und in ihren vier Lotushänden trägt sie den Bogen, den Pfeil, die Schlinge und den Stachel. Die gesamte Region des Mondes ohne das Zeichen des '''Hasen '''befindet sich in der Perikarp dieses Lotus. Diese (Region) ist das Tor zur großen Befreiung für denjenigen, der den Reichtum des Yoga begehrt und dessen Sinne rein und kontrolliert sind. '''hare '''= Hase auf dem Mond, Fleck auf dem Mond, Mensch auf dem Mond.
In diesem Lotus wohnt der subtile Geist (Manas). Es ist bekannt. Im Inneren der Yoni in der Perikarp ist der Siva, Itara genannt, in seiner phallischen Form. Er leuchtet hier wie eine Kette von Blitzen. Hier befindet sich auch die erste Bija der Veden, die der Sitz der ausgezeichneten Sakti ist und durch ihren Glanz das Brahma-Sutra sichtbar macht. Der Sadhaka mit festem Geist sollte über diese entsprechend der (vorgeschriebenen) Reihenfolge meditieren. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm


Swami Purnananda sagt, dass Sakini im Perikarp des Visuddha Lotus Chakra verweilt.
Swami spricht über das Manas, den Geist im Ajna Chakra. Swami Purnananda spricht über Ajna Chakra in den Versen 32 bis 38.


'''Sudhasindhoh suddha '''( '''Sudhāsindhoḥ suddha) '''= Reiner als der Ozean des Nektars.
'''Etatpadmantarale nivasati ca manah suksmarupam prasiddham (Etatpadmāntarāle'''


Sudhasindhu ist nach Sankara Chandra oder Mond. Sie ist reiner und weißer als
'''nivasati ca manaḥ sūkşmarūpaṁ prasiddhaṁ) '''= In diesem Lotus wohnt der subtile Geist


der Nektar im Mond. Sakini, der die Form des Lichts selbst hat (Jyotih-svarupa), ist weiß
(Manas). Das Manas liegt jenseits der Reichweite der Sinne. Was ist der Beweis für seine Existenz? Es ist allgemein anerkannt (prasiddha) und von AnAdi-Purusa als verwirklichte Sache überliefert. Manas
 
steht über der ersten Bija der Veden. '''linga-cihna-prakasam (liṅga-cihṇa-prakāśaṁ) '''= leuchtend


und hitzefrei. Die Meditation auf Sahini ist wie folgt: "Der ausgezeichnete Sadhaka meditiert über
Phallische Form. Sivalinga befindet sich in der Yoni innerhalb des Perikarps. Der Itara-Siva in Linga-Form ist


die Devi Sakini im Kehl-Lotus. Sie ist das Licht selbst. Sie trägt in ihren Lotus-Händen
innerhalb der Yoni. Itara-Sivapada innerhalb des Dreiecks im Perikarp ist weiß und kristallin


die Schlinge, den Stachel, das Zeichen des Buches und macht Jnana-Mudra (Daumen und kleiner Finger)
mit drei Augen. '''Vidyun-mala-vilasam (Vidyun-mālā-vilāsaṁ) '''= Linga ähnelt


die sich an den Spitzen berühren). Sie macht die Pasus (die Uneingeweihten) wütend und hat ihre
kontinuierliche Streifen von Blitzen. '''parama-kula-padam '''= Ausgezeichneter-Kula-Ort.


Wohnsitz im Knochen (Sie ist die Devata des Asthi-Dhatu. Sie hat eine Vorliebe für Milchnahrung und bekommt
die die Wohnstätte der ausgezeichnetsten Sakti ist. Kula ist die Sakti der dreieckigen Form. Akula ist


trunken und beschwingt von dem Nektar." Die Devi (Sakti Sakini) ist die Mondregion innerhalb des Mondes.
nicht Sakti, sondern Siva. Atma befindet sich in Form von Pranava im Dreieck in der Perikarp. Über


Perikarp. '''kamale '''= in diesem Lotus. in der Perikarp des Visuddha Chakra. '''sasa-pari-'''
es, die flammende Lampe ist das charmante NAda und Bindu ist MakAra (M von AUM). Manas


'''rahita '''= In dieser Perikarp ist die makellose Region des Mondes, ohne den Fleck eines Hasen.
'''vedanam-adibijam (vedānāmādibījaṁ) '''= Erste Bija der Veden.


'''maha-moksa-dvaram '''('''mahā-mokşa-dvāraṁ ) '''= Großes-Himmel-Tor. Die Pforte zum
Es bezieht sich auf das M von Pranava (AUM) im Perikarp des Lotus. '''brahma-sutra-prabhodam'''


Große Befreiung - Nirvana Mukti (im Lobpreis dieses Mandalas) für diejenigen, die
('''brahma-sūtra-prabhodaṁ)'''= macht das Brahma-sutra sichtbar. Brahma Sutra ist Brahma


läuterten und bezwangen ihre Sinne, unter anderem durch Meditation in der
Faden oder Citrini Nadi. Sutra ist Faden und verwandt mit Naht. Der Glanz von Pranava


Pfad des Yoga, erlangen sie die Befreiung (mukti). '''sriyambhimata-silasya '''('''śriyambhimata-'''
macht das Sutra sichtbar.


'''śīlasya) '''= Wer den Reichtum des Yoga begehrt. Sri ist Reichtum (des Yoga). Diese Natur ist die
Der SAdaka sollte über alle diese Dinge meditieren: Hakini im Perikarp, Manas, Itara Linga und Pranava in der vorgeschriebenen Reihenfolge.


Tor zur Befreiung. '''suddhendriya '''('''śuddhendriya) '''= Suddha + Indriya = Rein +
Die vertikale Linearität der Wesenheiten ist von unten nach oben: Zuerst '''Hakini '''in der Perikarp, '''Itara Linga '''im Dreieck über ihr, '''Pranava '''im Dreieck über Ihm, '''Manas '''an der Spitze.


Sinne. Wessen Sinne rein und kontrolliert sind, dessen Präsentation: Veeraswamy Krishnaraj
<ol start="34">
<li>'''34. Dhyānātmā sādhakendro bhavati prapure śighragāmī munindraḥ'''</li>
</ol>


Im Perikarp des Lotus von Nabho-Mandala: im Inneren des letzteren befindet sich das Dreieck, im Inneren
'''sarvajñah sarvadarśī sakalahitakarah sarvaśāstrarthavettā'''


das ist das Chandra-Mandala, in dem sich Nabho-Bija (Ham) befindet. Denke an das Voll-
'''Advaitācāravādī vilasati paramāpūrvasiddhipraśiddho'''


Mond im Dreieck innerhalb der Perikarp; dort denke an den schneebedeckten Akasa, der auf der
'''dīrghāyuḥ soऽpi kartā tribhuvanabhavane saṁhṛtau pālane ca.'''


der Elefant, dessen Gewand weiß ist. Da ist der Deva Sada-Siva, dessen Gewand weiß ist.
Der exzellente Sadhaka, dessen Atma nichts anderes ist als die Meditation über diesen Lotus, ist in der Lage, schnell und nach Belieben in den Körper eines anderen einzutreten, und er wird der exzellenteste unter den Munis, allwissend und allsehend. Er wird zum Wohltäter aller und ist in allen Sastras bewandert. Er verwirklicht seine Einheit mit dem Brahman und erwirbt ausgezeichnete und unbekannte Kräfte. Voller Ruhm und langlebig, wird er immer der Schöpfer, Zerstörer und Erhalter der drei Welten sein.


qualifiziert Akasa.
Swami Purnananda spricht über die Vorteile der Meditation über den Ajna Lotus, von Vers 32 bis 38.


<ol start="31">
'''munindrah '''= der Ausgezeichnetste unter den Munis. Muni bedeutet wörtlich "der Stille".
<li>'''31. Iha sthāne cittam niravadhi vinidhāyātmasampūrṇayogaḥ'''</li>
</ol>


'''kavirvāgamī jñānī sa bhavati nitarāṁ sādakaḥ''' śāntacetāḥ
Maunam ist Stille. Muni, der stille Yogi ist in Meditation und Yoga vollendet. Muni -


'''Tríkālānāṁ darśī sakalahitakaro rogaśokapramuktaś-'''
indra = Muni-König = der König unter den Munis = ausgezeichneter Muni. '''sarva-sastrarthavetta'''


'''ciramjīvī jīvī niravadhivipadāṁ dhvaṁsahaṁsaprakāśaḥ.'''
'''(sarva-śāstrarthavettā)'''= in allen Sastras bewandert. Versiert in der Bedeutung von


Derjenige, der vollständiges Wissen über den Atma (Brahman) erlangt hat, wird durch ständige Konzentration seines Geistes (Citta) auf diesen Lotus ein großer Weiser, beredt und weise, und genießt ununterbrochenen Frieden des Geistes. Er sieht die drei Perioden und wird zum Wohltäter aller, frei von Krankheit und Leid und langlebig, und, wie Hamsa, zum Zerstörer endloser Gefahren.
Bewandert in heiligen Texten und göttlichem Wissen. '''Advaitacara-vadi'''


Svami Purnananda spricht über das Gute, das durch die Meditation auf das '''Visuddha-Chakra '''gewonnen wird'''.'''
''' '''


'''atma-sampurna-yoga (ātma-sampūrṇa-yoga) '''= derjenige, der vollständiges Wissen über die Welt erlangt hat
('''Advaitācāra-vādī )'''= Er erkennt. Er weiß, dass das Universum und die Wesen Brahman sind. Die


Atman (Brahman) aufgrund der Tatsache, dass Brahman alldurchdringend ist. Eine andere Bedeutung ist: Jemand, der die Vollkommenheit des Yoga erreicht hat. Derjenige, der vollständiges Wissen über Atma erlangt hat, ruht wie das stille Wasser in der Tiefe. Eine solche Person ist ein Wissender (Jnani). Er ist in allen Sastras bewandert, ohne darin unterwiesen zu sein. "Er wird barmherzig und sucht keine Belohnung; sein Citta ist friedlich; er ist beständig, sanftmütig, bescheiden, mutig, vergebend, selbstbeherrscht, rein und dergleichen, und frei von Gier, Bosheit und Stolz." Bhagavad-Gita16.2 &amp; 3.
Das Universum ist Brahmans amsa oder Fragment. Er weiß, dass Brahman allein wirklich ist (Sat),


'''Tri-kala darsi '''('''Tri-kāla darśī )'''= Drei-Perioden-Seher. er sieht die drei Perioden-Vergangenheit,
alles andere ist unwirklich (Asat) und alles erstrahlt im Licht von Brahman.


Gegenwart und Zukunft. Er sieht den Atma (das Selbst) und alle Objekte des Wissens darin. '''roga-'''
Advaitavadi ist derjenige, der die Identität der individuellen Seele mit dem Universum erkannt hat.


'''soka-pramuktah (roga-śoka-pramuktah) '''= Krankheit-Kummer-der Befreite. Frei von
Höchsten Geist und predigt ihn anderen. '''parama-purva-siddhi (paramāpūrva-siddhi) '''=


Krankheit und Kummer - indem er Siddhi (spirituelle Vollkommenheit) in seinem Mantra erreicht hat. Er ist
ausgezeichnete und unbekannte Kräfte. '''prasiddha '''= voller Ruhm für seine Exzellenz. '''soऽpi karta'''


frei von MAyA und empfindet daher keinen Kummer. '''niravadhi-vipadam-dhvamsa-hamsa-prakasah'''
'''tribhuvana-bhavane samhrtau palane ca. (so'pi kartā tribhuvana-bhavane saṁhṛtau'''


'''(niravadhi-vipadāṁ dhvaṁsa-haṁsa-prakāśaḥ)_ '''= endlos-gefahren-zerstörende-Hamsa-
'''pālane ca.) '''= Er wird immer der Schöpfer, der Zerstörer und der Bewahrer, der drei


zeigen, leuchten. Wie Hamsa, der Zerstörer von endlosen Gefahren. Der Sadhaka
Welten. Dies ist Praśaṁsā-Vāda = Lobpreisung = Eulogie. Das Sadakha wird


wird zu Hamsa, der Antartma (inneren Seele), die in der Perikarp des Körpers wohnt.
Bei der Auflösung seines Körpers geht er im Höchsten auf und wird so zur Quelle von


Sahasrara, denn er kann all diese Gefahren zerstören und im Ergebnis das Tor der
Schöpfung, Bewahrung und Zerstörung. (Die allgemein vertretene Ansicht ist, dass das Individuum


Befreiung. Sankara nennt Hamsa Sonne. Hamsa ist der 12-blättrige Lotus unter Sahasrara.
Die Seele verschmilzt nicht buchstäblich mit Siva oder Vishnu in Vaikuntam oder der Mutter


Zusammenfassung des '''Visuddha Chakra'''
Die Göttin. Alle behalten ihre getrennten Identitäten. Sayujya, ein Zustand der Nähe und Vereinigung ist


Visuddha Chakra befindet sich an der Basis der Kehle mit rötlichen Filamenten und 16 Blütenblättern von
der höchste Zustand, den eine einzelne Seele in Vaikuntam oder anderen Himmeln erreichen kann. Es ist kein


rauchig-violetter Farbton und 16 rote Vokale auf den Blütenblättern mit Bindu darüber. Kreisförmig und
körperliche Vereinigung. Sie ist spirituell und doch ist sie keine Verschmelzung. Es ist wie ein Familientreffen; man


Das weiße Nabho-Mandala befindet sich im Perikarp, in dem sich das Chandra-Mandala mit Elefanten-
Ihr seid alle an einem Ort und doch getrennt; der Patriarch oder die Matriarchin ist an der Spitze der


darüber ein weißer, gewandeter und vierarmiger Bija Ham, der in vier Händen hält
den Haufen. Die Fähigkeit, etwas zu schaffen, zu erhalten und zu zerstören, ist also die alleinige Domäne,


Schlinge und Stachel und macht Vara und Abhaya Mudras. In seinem Schoß sitzt Sada-Siva
Privileg und Macht des Höchsten Wesens).


auf einem großen Löwensitz, der sich auf dem Rücken des Stiers befindet. Er ist in der Form von '''Ardha-narisvara''';
<ol start="35">
<li>35. Tadantaścakreऽsminnivasati satataṁ</li>
</ol>


die Hälfte des Körpers schneeweiß Siva und die andere Hälfte golden Sakti, mit fünf Gesichtern, zehn Armen
śuddhabuddhyantarātmā


mit Dreizack, Streitaxt, Opferschwert, Donnerkeil, großer Schlange, Glocke, Stachel,
Pradīpābhajyotiḥ praṇavaviracanārūpavarnaprākaśah


Schlinge und macht Abhaya-mudra. Er trägt ein Tigerfell, Asche auf Seinem ganzen Körper, eine
Tadūrdve candrārdhastadupari vilasadbindurūpī makāra


eine Girlande aus Schlangen um seinen Hals und ein nach unten gekehrtes Mondzeichen auf seiner Stirn
stadūrdhve nādoऽsau baladhavalasudhādhārasaṁtanahāsī.


die den Nektar fallen lassen. Innerhalb des Perikarps und in der Mondregion und auf den Knochen sitzend, ist
Innerhalb des Dreiecks in diesem Cakra wohnt immer die Kombination von '''Buchstaben''', die das Pranava bilden. Es ist der innere Atma als reiner Geist (Buddhi) und ähnelt in seiner Ausstrahlung einer Flamme. Darüber befindet sich der Halbmond, und darüber wiederum '''Ma-kara''', das in seiner Form von Bindu leuchtet. Darüber befindet sich Nada, dessen Weiße der von '''Balarama '''entspricht und die Strahlen des Mondes verbreitet.


Sakti Sakini, weiß, vierarmig, fünfgesichtig und dreiäugig auf jedem Gesicht, bekleidet
Swami Purnananda spricht über das Ajna Chakra in den Versen 32 bis 38.


Sie ist gelb gekleidet und trägt in ihrer Hand einen Bogen, einen Pfeil, eine Schlinge und einen Stachel.
'''Buchstaben '''= Das heißt, ''a ''und ''u, ''die durch Samdhi zu ''0 ''werden und so mit Anusvara ''(m) ''das Pranava oder Mantra ''Om ''bilden''.''


<ol start="31">
'''Ma-kara = '''Der Buchstabe M in seiner Bindu-Form in Candra-bindu. ... Darstellung: Veeraswamy Krishnaraj
<li>'''31. Iha Sthne cittaṁ niravadhi nidhāyāttapavano'''</li>
</ol>


'''yadi kruddho yogī calayati samastaṁ tribhuvanaṁ'''
'''Balarama '''= Samkara liest es als Jala-dhavala, usw., und erklärt es mit "weiß wie Wasser". Der letzte Teil kann auch bedeuten: "Die lächelnde Weiße entspricht der des Mondes".


'''Na ca brahmā vişṇur na ca hariharo naiva khamaṇī-'''
Der Autor möchte von der Anwesenheit des Pranava im Ajna-Cakra sprechen und sagt, dass in diesem Cakra und innerhalb des Dreiecks, von dem bereits die Rede war, stets die Kombination der Buchstaben A und U wohnt, die nach den Regeln der Sandhi den dreizehnten Vokal O bilden. Diese Buchstabenkombination ist Suddha-buddhyantaratma, d.h. der innerste Geist, der sich als reine Intelligenz (Buddhi) manifestiert. Es stellt sich die Frage, ob der dreizehnte Vokal (O) das ist. Um dies zu vermeiden, schränkt der Autor ein, indem er sagt: "Darüber ist der Halbmond, usw." Durch die Hinzufügung von Halbmond (Nada) und Bindu zu O wird das Pranava gebildet.


'''stadīyaṁ sāmarthyaṁ śamayatumalaṁ nāpi gaṇapaḥ.'''
Als nächstes nennt er seine Eigenschaften:


Der Yogi, dessen Geist ständig auf diesen Lotus fixiert ist, dessen Atem durch Kumbhaka (Anhalten des Atems) kontrolliert wird, ist in seinem '''Zorn '''in der Lage, alle drei Welten zu bewegen. Weder Brahma noch Visnu, weder Hari-Hara noch Surya (Sonne) noch Ganapa (Ganesa) sind in der Lage, seine Macht zu kontrollieren (Ihm zu widerstehen). '''zorn '''= Dies ist SturivAda = Lob seiner großen Kräfte. Wenn Er zornig werden würde, könnte Er die drei Welten bewegen.
Pradipabhajyotih (Pradīpābhajyotiḥ )= ''"''''Ähnelt ''''einer Flamme in ihrer Ausstrahlung? ''Aber wie kann dieser dreizehnte Vokal für sich allein Suddha-buddhyantaratma sein? Er sagt daher:


Swami Purnannda spricht von der Kraft des Yogi.
Tadurdve candrardhah (Tadūrdve candrārdha) = ''"Über ihm ist die Sichel''


'''Ātta-pavana '''= sein Atem, kontrolliert durch Kumbhaka (Anhalten des Atems im Pranayama - Atem)
''Mond" ''candrārdha = Halbmond oder Mondsichel


Kontrolle). '''harihara '''= Die Yugala--Kombinationsform von Vishnu und Siva. '''khamani '''= die
tadupari vilasad-bindu-rupi ma-kara(tadupari vilasad-bindurūpī


Juwel des Himmels = die Sonne.
makāra)''" ''''Und darüber wiederum ist ''ma-kāra'', leuchtend in seiner Form von Bindu", ''so wird es gezeigt


Ende des 5. Abschnitts.
dass durch die Platzierung der Mondsichel und des '''Bindu '''über dem dreizehnten Vokal das Pranava vollständig gebildet wird. '''Bindu '''= AnusvAra = Nachlaut, wenn AUM intoniert wird. au ist der 13. Vokal und m ist AnusvAra oder der Nachlaut. AnusvAra ist ein m mit einem Punkt darüber oder darunter (z. B.


'''AJNA'''
ṁ)


sind die Buchstaben auf den Blütenblättern. !
Das hier abgebildete AUM/Om zeigt den Punkt.


Om ist der Bija-Buchstabe des Ajna Chakra.
tadūrdhve nādo'sau-''" Darüber ist Nada''", d.h. über dem Pranava ist das Avantara (endgültige oder zweite) Nada, das gleichsam die Weiße von Baladeva und dem Mond herausfordert (bala-


<ol start="32">
dhavala-sudhā-dhāra-saṁthana-hāsī), Damit will er sagen, dass sie extrem weiß ist,
<li>'''32. Ājñanāmāmbujaṁ taddhimakarasadṛśam dhyānadhāmaprakāśaṁ'''</li>
</ol>


'''hakşābhyāṁ vai kalābhyāṁ parilasitavapurnetrapatraṁ suśubhraṁ'''
übertreffend, an Weiße sowohl Baladeva als auch die Strahlen des Mondes (Visvanatha sagt, bedeutet eine Vielzahl von Monden).


'''Tanmadhye hākinī sā śaśisamadhavalā vaktraşaṭkaṁ dadhānā'''
Manche lesen '''Tadadye nado'sau '''(anstelle von '''Tadurdhve nado'sau''') und interpretieren es als "Unterhalb von Bindu-rupi Ma-kara ist Nada". Aber das ist nicht korrekt. Der Text sagt: "Oberhalb davon ist wiederum Ma-


'''vidyāṁ''' '''mudrāṁ kapālaṁ ḍamarujapavaṭīṁ bibhrtī śuddhacittā.'''
kara, leuchtend in seiner Form von Bindu", und darunter befindet sich Nada; da dies so ist, ist es nutzlos zu wiederholen, dass Nada darunter ist.


''' '''
Außerdem liegt diese Nada jenseits der Nada, die Teil des Pranava ist, und ist Teil des differenzierenden (Bhidyamana) Para-bindu, das über dem Pranava steht. Wenn jedoch darauf gedrängt wird, dass es notwendig ist, die Details bei der Beschreibung des besonderen Pranava (Visista-Pranava) anzugeben, und gefragt wird: "Warum sagst du, dass eine zweite Nada unangebracht ist? ", dann kann die Lesart Tadadye nado'sau akzeptiert werden.


Der Lotus namens '''Ajna '''ist wie der Mond (wunderschön weiß). Auf seinen beiden Blütenblättern befinden sich die Buchstaben Ha und Ksa, die ebenfalls weiß sind und seine Schönheit unterstreichen. Er erstrahlt in der Herrlichkeit von Dhyana (Meditation). In ihrem Inneren befindet sich die Sakti Hakini, deren sechs Gesichter wie so viele Monde sind. Sie hat sechs Arme, von denen sie in einem ein '''Buch '''hält; zwei andere sind in den Gesten des Vertreibens von Furcht und des Gewährens von Segen erhoben, und mit den übrigen hält sie einen Schädel, eine kleine Trommel und einen Rosenkranz. Ihr Geist ist rein (Suddha-Citta). '''Ajna '''= Befehl. Name des Lotus zwischen den Augenbrauen über dem Visuddha Chakra. '''Buch = '''Pustaka-Mudra. Eine Handgeste für Vidya oder Wissen.
Aber lesen Sie. so sollte es in der folgenden Weise interpretiert werden: "Diese Nada, die unter dem Bindu-rupi Ma-kara gezeigt wird, ist Bala-dhavala-sudhadhara-samthana-hasi ''(v. ante), ''und die Nada, von der zuerst gesprochen wurde, wird auch so beschrieben. Eine solche Wiederholung ist frei von Tadel aufgrund der Maxime, dass "das Große keinen Beschränkungen unterworfen ist."


Swami Purnananda spricht über das Ajna Chakra aus den Versen 32 bis 38
<ol start="36">
<li>'''36. Iha sthāne līne susukhasādhane cetasi puraṁ'''</li>
</ol>


Die Verse 32 bis 38 beschreiben das Ajna Chakra. '''Ajnanama (Ājña-nāmā) '''= Ajna Name. Der Lotus
'''nirālambām badhvā paramagurusevāsuviditāṁ'''


namens Ajna. Ajna oder der Befehl des Gurus kommt zu diesem Lotus herab (GurorAjneti)
'''Tadabhyāsād yōgī pavanasuhṛdāṁ paśyati kaṇāṅ'''


zwischen den Augenbrauen. Nach dem Eindringen in die Kehle und den Gaumen nach oben gehend, wird das weiße
'''tatastanmadhyāntaḥ pravilasítarūpānapi sadā.'''


und der glücksverheißende Lotus (der Ort von Manas, dem Geist) zwischen den Augenbrauen erreicht wird
Wenn der Yogi das Haus, das '''ohne Stütze '''hängt, schließt, dessen Wissen er durch den Dienst des Parama-Guru erlangt hat, und wenn die Cetas durch wiederholte Praxis an diesem Ort, der die Wohnstätte ununterbrochener Glückseligkeit ist, aufgelöst werden, dann sieht er in der Mitte und im Raum über (dem Dreieck) deutlich leuchtende Feuerfunken.


von Kundali. Seine 2 Blütenblätter haben Ha und Ksa auf sich. '''himakara-sadrsam (hima-kara-'''
Swami Purnananda spricht über das Ajna Chakra in den Versen 32 bis 38.


'''sadṛśam) '''= Wie der Mond, schön weiß. oder Kühl wie die Mondstrahlen. Hima-kara ist
KOMMENTAR


Mond. Hima bedeutet kühl; Kara bedeutet Verursacher. Der Mond ist das Gefäß der Ambrosia
Nachdem er das Pranava beschrieben hat, spricht er nun von seiner Vereinigung (mit den Cetas), d''.h. vom ''Pranava-Yoga.


Nektar und kühl und schön weiß. '''dhyana-dhama-prakasam (dhyāna-dhāma-'''
Der Yogi sollte das Haus schließen (Puram baddhva), d.h. er sollte, mit seinem Geist auf die Handlung eingestellt, das innere Haus schließen; oder, mit anderen Worten, er sollte '''Yoni-Mudra '''in der vorgeschriebenen Weise machen und so das innere Haus effektiv schließen. Die Verwendung des Wortes ''Pur ''zeigt, dass die Yoni-Mudra gemeint ist. Wenn dann seine Cetas durch wiederholte Praxis (Abhyasa) oder Meditation auf das Pranava an diesem Ort (dem Ajna-Cakra) aufgelöst werden (Lina), sieht er innerhalb und im Raum oberhalb des Dreiecks, in dem sich das Pranava befindet, '''Feuerfunken '''(Pavana-suhrdarm kanan), oder, um es einfach auszudrücken, Lichtfunken, die Feuerfunken ähneln, erscheinen vor seinem geistigen Auge über dem Dreieck, auf dem das Pranava ruht. Durch Yoni-Mudra wird das innere Selbst (Antah-pUr) zurückgehalten und von der Außenwelt, der Region der materiellen Sinne, getrennt. Das Manas kann nicht gereinigt und gefestigt werden, wenn es nicht vollständig von der materiellen Sphäre losgelöst ist. Deshalb sollte der Geist (Manas) durch Yoni-Mudra vollständig losgelöst werden,


'''prakāśaṁ) '''= er leuchtet mit dem Glanz von Dhyana. Sein Körper leuchtet wie die Herrlichkeit von Dhyana
'''ohne Unterstützung = '''Niralarhba-puri. Niralamba ''(v. post) ''bedeutet das, was keine Stütze hat, d.h. das, wodurch die Verbindung des Geistes mit der Welt aufgehoben und die Verwirklichung des Unendlichen hergestellt wurde. Akasamamsi = dessen Fleisch oder Substanz Akasa ist (Rajanighantu Wörterbuch).


Sakti. '''netrapatraṁ '''= zwei Blütenblätter. Netra = Auge. '''Ha-ksabhyam kalabhyam-'''
'''Yoni-Mudra: '''d''.h. ''schließt die Wege des Geistes und konzentriert ihn in sich selbst.


'''parilasitavapuh-susubhram '''= ('''Ha-kşābhyāṁ kalābhyāṁ parilasitavapuh su-śubhraṁ)'''
'''Funken des Feuers = '''Pavana-suhrd-" Er, dessen Freund die Luft ist "= Feuer. Wenn der Wind weht, breitet sich das Feuer aus.


Die Buchstaben Ha und Ksa, die ebenfalls weiß sind. Hakini sa ( '''hākinī sā) '''= Sie ist Hakini, die
Yoni-Mudra, das das Manas von der Außenwelt trennt, wird so definiert: "Lege die linke Ferse gegen den Anus und die rechte Ferse auf den linken Fuß und sitze aufrecht, wobei dein Körper, dein Hals und dein Kopf eine gerade Linie bilden. Dann ziehe mit deinen Lippen, die wie '''ein Krähenschnabel '''geformt '''sind1''', Luft ein und fülle damit deinen Bauch. '''Als Nächstes2 '''schließe mit den Daumen deine Ohrlöcher, mit den Zeigefingern die Augen, mit den Mittelfingern die Nasenlöcher und mit den übrigen Fingern deinen Mund fest. Halte die '''Luft3 '''in dir zurück und meditiere mit kontrollierten Sinnen über das Marttra, wodurch du die Einheit (Ekatvam) von Prana und '''Manas4 '''erkennst. Dies ist Yoga, der Liebling der Yogis."


ansässiger Devata des Ajna Chakra. '''mudram (mudrā) '''= Handhaltungen, die Gewährung darstellen
Dass die Stetigkeit des Geistes durch die Zurückhaltung des Atems mit Hilfe von Mudra erzeugt wird, wird in Sruti gesagt: "Der Geist bewegt sich unter dem Einfluss von '''Hamsa5 '''hin und her, über verschiedene Themen; durch die Zurückhaltung von Harnsa wird der Geist zurückgehalten."


'''vidyam-mudram '''= dies kann auch die Handhaltung des
('''puraṁ badhvā) '''=''"''''Schließt ''''das Haus"''. Dies kann auch '''Khecari Mudra6 '''bedeuten.' Letzteres erzeugt ebenfalls Stetigkeit des Geistes.


Wissen.
Wie gesagt wurde: "Wie dadurch das Citta im Brahman ('''Kha7) '''umherwandert, und wie der Klang des '''ausgesprochenen Wortes8 '''auch im Äther (Kha) umherwandert, so wird Khecari Mudra von allen Siddhas geehrt."


Meditiere über Sakti Hakini, die weiß ist, im Knochenmark verweilt und in ihren Händen das Damaru, den Rosenkranz, den Schädel, das Vidya (Zeichen des Buches) und die Mudra (Handhaltung, die Segen gewährt und Angst vertreibt) hält. Sie hat sechs rote Gesichter mit jeweils drei Augen. Siehe unten. Sie sitzt auf einem weißen Lotus, mag mit Turmini gekochte Speisen und fühlt sich beschwingt, wenn sie Ambrosia trinkt.
'''der Schnabel einer Krähe1: KAki = Krähe. '''Das heißt, durch '''Kaki-Mudra''', sagt Sruti, dass, wenn Vayu durch dieses Mudra angezogen und durch Kurnbhaka gestoppt wird, Stetigkeit des Geistes erzeugt wird.


<ol start="33">
. Next2= Diese und die folgenden Verse finden sich im Sarada-Tilaka, Ch. XXV, vv. 45, 46. Der erste Teil dieser Passage beschreibt Siddhasana.
<li>'''33. Etatpadmāntarāle nivasati ca manaḥ sūkşmarūpaṁ prasiddhaṁ'''</li>
</ol>


'''yonau tatkaraṇikāyāmitaśivapadaṁ liṅgacihṇaprakāśaṁ'''
Die '''Luft zurückhalten3: '''Das heißt, durch Kumbhaka, das Zurückhalten der Luft in der Lunge.


'''Vidyunmālāvilāsaṁ paramakulapadaṁ brahmasūtraprabhodaṁ'''
'''Manas4: '''"Das heißt, rezitiere das Hamsa- oder Ajapa-Mantra oder atme Kumbhaka ein.


'''vedānāmādibījaṁ sthiratarahṛdayaścintayettatkrameṇa.'''
'''Hamsa5 '''= Der Jivatma, der sich als Prana manifestiert.


In diesem Lotus wohnt der subtile Geist (Manas). Es ist bekannt. Im Inneren der Yoni in der Perikarp ist der Siva, Itara genannt, in seiner phallischen Form. Er leuchtet hier wie eine Kette von Blitzen. Hier befindet sich auch die erste Bija der Veden, die der Sitz der ausgezeichneten Sakti ist und durch ihren Glanz das Brahma-Sutra sichtbar macht. Der Sadhaka mit festem Geist sollte über diese entsprechend der (vorgeschriebenen) Reihenfolge meditieren. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm
'''Khecari Mudra6 = '''Eine der Mudras des Hatha-Yoga. Siehe Einführung.


Swami spricht über das Manas, den Geist im Ajna Chakra. Swami Purnananda spricht über Ajna Chakra in den Versen 32 bis 38.
'''Kha7 = '''hat drei Bedeutungen - nämlich". Äther, Brahman und Raum zwischen den Augenbrauen (Ajna). Brahmananda, der Kommentator der Hatha-Yoga-Pradipika, nimmt bei der Interpretation dieses Verses (Kap. III, ''V. ''41) die letzte Bedeutung an und gibt ihm im Kommentar zu V. 55 der Hatha-Yoga-Pradipika die Bedeutung von Brahman.


'''Etatpadmantarale nivasati ca manah suksmarupam prasiddham (Etatpadmāntarāle'''
'''geäußertes Wort8 '''= ''Lit., ''Zunge.


'''nivasati ca manaḥ sūkşmarūpaṁ prasiddhaṁ) '''= In diesem Lotus wohnt der subtile Geist
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


(Manas). Das Manas liegt jenseits der Reichweite der Sinne. Was ist der Beweis für seine Existenz? Es ist allgemein anerkannt (prasiddha) und von AnAdi-Purusa als verwirklichte Sache überliefert. Manas
Das Citta ist '''Khecara1''', wenn es, getrennt von Manas und frei von jeglicher Anhaftung an alle weltlichen Dinge, zu '''Unmani2 '''wird.


steht über der ersten Bija der Veden. '''linga-cihna-prakasam (liṅga-cihṇa-prakāśaṁ) '''= leuchtend
'''Wie bereits gesagt wurde3 ''', ist der Yogi mit Unmani vereint; ohne Unmani gibt es keinen Yogi! Niralamba bedeutet das, was keine Stütze hat, d.h. das, von dem die Verbindung des Geistes mit der Welt entfernt worden ist.


Phallische Form. Sivalinga befindet sich in der Yoni innerhalb des Perikarps. Der Itara-Siva in Linga-Form ist
''" Das Wissen, das er durch den Dienst seines Paramaguru '''''--parama-guru- '''''erlangt hat''


innerhalb der Yoni. Itara-Sivapada innerhalb des Dreiecks im Perikarp ist weiß und kristallin
'''sevā-suviditāṁ '''('''Parama-gutu-seva-suviditam)'''.-Parama ist ausgezeichnet in dem Sinne, dass er


mit drei Augen. '''Vidyun-mala-vilasam (Vidyun-mālā-vilāsaṁ) '''= Linga ähnelt
eine hervorragende Yogapraxis (durch Unterweisungen) erlangt hat, die durch eine Reihe von spirituellen Lehrern (Gurus) überliefert wurde, und nicht das Ergebnis des '''Lernens von Büchern4'''


kontinuierliche Streifen von Blitzen. '''parama-kula-padam '''= Ausgezeichneter-Kula-Ort.
Dieses Wissen erhält man vom Guru, indem man ihn durch persönliche Dienste (Seva) erfreut. ''Vgl." ''Es kann durch die Anweisungen des Gurus erlangt werden, und nicht durch zehn Millionen Sastras."


die die Wohnstätte der ausgezeichnetsten Sakti ist. Kula ist die Sakti der dreieckigen Form. Akula ist
''" Der Aufenthaltsort der ununterbrochenen Glückseligkeit" '''''su-sukha-sādhane '''(Su-sukha-sadhana-e-i, d.h. dies ist


nicht Sakti, sondern Siva. Atma befindet sich in Form von Pranava im Dreieck in der Perikarp. Über
der Ort, an dem man sich eines Glücks erfreut, das durch nichts unterbrochen werden kann. Dieses Wort qualifiziert den ''Ort ''(Iha-sthane-e-i.e., Ajna-Cakra.)


es, die flammende Lampe ist das charmante NAda und Bindu ist MakAra (M von AUM). Manas
''"''''Feuerfunken, die deutlich leuchten" '''''pavana-suhṛdāṁ pravilasítarūpān kaṇāṅ '''('''Pavana-suhrdam pravilasitarupan kanan''').-Diese Feuerfunken leuchten ganz deutlich.


'''vedanam-adibijam (vedānāmādibījaṁ) '''= Erste Bija der Veden.
An anderer Stelle wird deutlich gesagt, dass das Pranava von Lichtfunken umgeben ist: "Darüber ist der flammenartige Atma, verheißungsvoll und in der Form wie das Pranava, auf allen Seiten von Lichtfunken umgeben."


Es bezieht sich auf das M von Pranava (AUM) im Perikarp des Lotus. '''brahma-sutra-prabhodam'''
'''Khecara1 '''= Was sich im Himmel oder im Äther bewegt. Es ist Manas, das das Citta der Freiheit beraubt, indem es Anhaftung an die Welt verursacht. Wenn es sich von Manas trennt, bewegt es sich frei im Äther und geht seinen eigenen Weg.


('''brahma-sūtra-prabhodaṁ)'''= macht das Brahma-sutra sichtbar. Brahma Sutra ist Brahma
'''Unmani2 '''= Unmani ist dort, wo, um ein Wort zu gebrauchen, die "Manasheit" von Manas aufhört. Siehe Anmerkung zu V. 40. Ut = ohne, und mani ist von Manas.


Faden oder Citrini Nadi. Sutra ist Faden und verwandt mit Naht. Der Glanz von Pranava
'''Wie gesagt3= '''Dies ist aus dem Jnanarnava-Tantra, Kap. XXIV, V. 37.


macht das Sutra sichtbar.
'''das Lernen aus Büchern4= ''', das bekanntermaßen in diesen Fragen unzureichend ist.


Der SAdaka sollte über alle diese Dinge meditieren: Hakini im Perikarp, Manas, Itara Linga und Pranava in der vorgeschriebenen Reihenfolge.
'''37.JvaladdIpākāraṁ tadanu ca navīnārkabahula-.'''


Die vertikale Linearität der Wesenheiten ist von unten nach oben: Zuerst '''Hakini '''in der Perikarp, '''Itara Linga '''im Dreieck über ihr, '''Pranava '''im Dreieck über Ihm, '''Manas '''an der Spitze.
'''prakāśaṁ jyotirvā gaganadharaṇīmadhyamilitaṁ'''


<ol start="34">
'''Iha sthāne sākşad bhavati bhagavāṅ pūrṇavibhavo-'''
<li>'''34. Dhyānātmā sādhakendro bhavati prapure śighragāmī munindraḥ'''</li>
</ol>


'''sarvajñah sarvadarśī sakalahitakarah sarvaśāstrarthavettā'''
'''svyayaḥ sākşi vaḥneḥ śaśimihirayormaṇdala iva.'''


'''Advaitācāravādī vilasati paramāpūrvasiddhipraśiddho'''
Dann sieht er auch das '''Licht1 ''', das die Form einer flammenden Lampe hat. Es ist strahlend wie die klar leuchtende Morgensonne und leuchtet zwischen dem Himmel und der '''Erde2 '''. Hier manifestiert sich der Bhagavan in der Fülle '''Seiner Macht3 '''. Er kennt keinen Verfall und ist Zeuge von allem und ist hier wie in der Region von '''Feuer, Mond und Sonne4 '''.


'''dīrghāyuḥ soऽpi kartā tribhuvanabhavane saṁhṛtau pālane ca.'''
Swami Purnananda spricht über das Ajna Chakra in den Versen 32 bis 38.


Der exzellente Sadhaka, dessen Atma nichts anderes ist als die Meditation über diesen Lotus, ist in der Lage, schnell und nach Belieben in den Körper eines anderen einzutreten, und er wird der exzellenteste unter den Munis, allwissend und allsehend. Er wird zum Wohltäter aller und ist in allen Sastras bewandert. Er verwirklicht seine Einheit mit dem Brahman und erwirbt ausgezeichnete und unbekannte Kräfte. Voller Ruhm und langlebig, wird er immer der Schöpfer, Zerstörer und Erhalter der drei Welten sein.
KOMMENTAR


Swami Purnananda spricht über die Vorteile der Meditation über den Ajna Lotus, von Vers 32 bis 38.
Yogis wie diese sehen neben den Funken des Lichts auch andere Visionen. Nachdem sie die feurigen Funken gesehen haben, sehen sie '''das Licht'''.5


'''munindrah '''= der Ausgezeichnetste unter den Munis. Muni bedeutet wörtlich "der Stille".
('''tadanu''')-d.h. "''dann"'', nachdem er die Funken gesehen hat, von denen im vorangegangenen Sloka die Rede war. Dann beschreibt er dieses Licht (Jyotih).


Maunam ist Stille. Muni, der stille Yogi ist in Meditation und Yoga vollendet. Muni -
'''gagana-dharaṇī madhya-militaṁ '''= ''"leuchtet zwischen dem Himmel und der Erde" ''- dieses zusammengesetzte Adjektiv bezeichnet Jyotil) oder Licht.


indra = Muni-König = der König unter den Munis = ausgezeichneter Muni. '''sarva-sastrarthavetta'''
'''Licht1 '''= Jyotih


'''(sarva-śāstrarthavettā)'''= in allen Sastras bewandert. Versiert in der Bedeutung von
'''Erde2 = '''Siehe Kommentar, ''Beitrag.''


Bewandert in heiligen Texten und göttlichem Wissen. '''Advaitacara-vadi'''
'''Seine Macht3 = '''Purna-vibhava, was jedoch, wie Kalicarana ''im Anschluss ''darlegt'', ''auf verschiedene Weise interpretiert werden kann. Nach Visvanatha enthält das zweite Kapitel des Kaivalya-Kalika-Tantra einen Vers, der besagt, dass die Gegenwart des alles durchdringenden Brahman durch Sein Handeln erkannt wird, so wie wir die Gegenwart von Rahu durch seine Wirkung auf Sonne und Mond erkennen.


''' '''
'''Feuer, Mond und Sonne4 = '''Das heißt, das Dreieck auf Manipitha innerhalb des A-ka-tha-Dreiecks. Siehe V. 4 des Padukapancaka,


('''Advaitācāra-vādī )'''= Er erkennt. Er weiß, dass das Universum und die Wesen Brahman sind. Die
'''das Licht'''.5 '''= '''Das practicle ''va ''wird im Text in einem umfassenden Sinn verwendet. (Praktikus = ? Partizip.)


Das Universum ist Brahmans amsa oder Fragment. Er weiß, dass Brahman allein wirklich ist (Sat),
'''Mehr zum A-Ka-Tha-Dreieck.'''


alles andere ist unwirklich (Asat) und alles erstrahlt im Licht von Brahman.
Sabdabrahman (Klang-Brahman) ist Klinisches Brahman oder Gott oder Göttin, was bedeutet, dass Er oder Sie nicht das ungreifbare, unsichtbare Wesen ist, sondern das greifbare, sichtbare Wesen, das das gesamte atmende, pulsierende Universum ist. Alles, was du siehst, hörst, fühlst, schmeckst und berührst, die Kräfte der Natur, das Universum jenseits dieser Erde sind alle Göttinnen. '''Kamakala '''ist das Sabdabrahman mit drei Saktis: Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung. Sie ist die Wohnstätte der Kraft (Sakti--AbalAlayam = AbalA + Alayam = Sakti + Wohnstätte). Diese Sakti wird durch ein umgedrehtes Dreieck dargestellt, dessen Seiten Wille, Handlung und Wissen sind. Diese drei Wesenheiten können in keine andere Form als ein Dreieck gebracht werden. Sie sind in ihren Teilen verschieden und doch Teile des Ganzen. Das Dreieck hat drei Ecken, die von drei Bindus besetzt sind: VAhini Bindu, Feuer; Chandra Bindu, Mond; Surya Bindu (Sonne). Diese Linien werden auch Sakti Vama (Schöpfung), Sakti Jyesthi (Erhaltung) und Sakti Raudri (Zerstörung) genannt. Die Saktis "sprossen aus drei Bindus". Die zugehörigen Gottheiten sind Brahma, Vishnu und Rudra mit ihren jeweiligen Gattinnen, Gunas, Rajas, Sattva und Tamas, und die damit verbundenen


Advaitavadi ist derjenige, der die Identität der individuellen Seele mit dem Universum erkannt hat.
Portfolios. Die Linien des Dreiecks bestehen aus 48 Buchstaben des Sanskrit-Alphabets, beginnend mit den Vokalen A. Die 16 Vokale bilden eine Linie; die zweite Linie ist die der 16 Konsonanten, beginnend mit Ka; die dritte Linie ist die der 16 Konsonanten, beginnend mit Tha; daher wird das Dreieck A-Ka-Tha-Dreieck genannt. Diese Linien werden auch Vama-Linie, Jyesta-Linie und Raudri-Linie genannt. Die Linie des Feuers ist


Höchsten Geist und predigt ihn anderen. '''parama-purva-siddhi (paramāpūrva-siddhi) '''=
Rajasische Vama-Linie; die Linie des Mondes ist die sattvische Jyesta-Linie; die Linie der Sonne ist die tamasische Raudri-Linie. Dieses umgekehrte Dreieck hat A an seiner Spitze, Ka an der rechten Ecke und Tha an der linken Ecke. Die übrigen Alphabete, ha, la, ksha, befinden sich in den inneren Ecken des Dreiecks. Sabdabrahman wird durch dieses dreieckige Kamakala (AbalAlaya = Wohnsitz der Sakti) dargestellt. Siehe das Diagramm unten.


ausgezeichnete und unbekannte Kräfte. '''prasiddha '''= voller Ruhm für seine Exzellenz. '''soऽpi karta'''
'''37.JvaladdIpākāraṁ tadanu ca navīnārkabahula-.'''


'''tribhuvana-bhavane samhrtau palane ca. (so'pi kartā tribhuvana-bhavane saṁhṛtau'''
'''prakāśaṁ jyotirvā gaganadharaṇīmadhyamilitaṁ'''


'''pālane ca.) '''= Er wird immer der Schöpfer, der Zerstörer und der Bewahrer, der drei
'''Iha sthāne sākşad bhavati bhagavāṅ pūrṇavibhavo-'''


Welten. Dies ist Praśaṁsā-Vāda = Lobpreisung = Eulogie. Das Sadakha wird
''' '''


Bei der Auflösung seines Körpers geht er im Höchsten auf und wird so zur Quelle von
'''svyayaḥ sākşi vaḥneḥ śaśimihirayormaṇdala iva. Fortsetzung'''


Schöpfung, Bewahrung und Zerstörung. (Die allgemein vertretene Ansicht ist, dass das Individuum
'''gagana'''(Himmel) ist der Himmel oder der leere Raum über Sankhini-Nadi (siehe Vers 40, ''post), ''und Dharani


Die Seele verschmilzt nicht buchstäblich mit Siva oder Vishnu in Vaikuntam oder der Mutter
(Erde) ist das Dhara-Mandala im Muladhara. Dieses Licht erstreckt sich auch vom Muladhara bis zum Sahasrara.


Die Göttin. Alle behalten ihre getrennten Identitäten. Sayujya, ein Zustand der Nähe und Vereinigung ist
Als nächstes spricht er von der Anwesenheit von Parama-Siva im Ajna-Cakra. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm


der höchste Zustand, den eine einzelne Seele in Vaikuntam oder anderen Himmeln erreichen kann. Es ist kein
''" Es ist hier" ''('''Iha sthāne''') - d.h. im Ajna-Cakra; Parama-Siva ist hier, wie im Sahasrara. Bhagavan ist Parama-Siva.


körperliche Vereinigung. Sie ist spirituell und doch ist sie keine Verschmelzung. Es ist wie ein Familientreffen; man
''" Manifestiert sich" ''('''sākşad bhavati''') - d.h., Er ist '''hier1'''.== (Er wird hier gesehen.)


Ihr seid alle an einem Ort und doch getrennt; der Patriarch oder die Matriarchin ist an der Spitze der
''"''''In der Fülle seiner Macht" ''('''pūrṇa-vibhava''')--Dieses zusammengesetzte Wort, das ''Bhagavan ''qualifiziert, kann unterschiedlich interpretiert werden.


den Haufen. Die Fähigkeit, etwas zu schaffen, zu erhalten und zu zerstören, ist also die alleinige Domäne,
'''''Purna-vibhava '''''kann auch auf die folgenden Arten interpretiert werden:


Privileg und Macht des Höchsten Wesens).
''(''''a'''') '''Purna '''''kann bedeuten: vollständig in sich selbst, und ''vibhava ''unendliche Kräfte, wie die Macht der Schöpfung usw. In diesem Fall würde das Wort bedeuten: "Einer, der solche Kräfte in sich hat, der der absolute Schöpfer, Zerstörer und Unterstützer des Universums ist."


<ol start="35">
''(''''b'''') '''Vibhava '''''wiederum kann "die vielgestaltige und grenzenlose Schöpfung" bedeuten und ''Purna ''"das sich Ausbreitende". In diesem Sinne bedeutet ''Purna-vibhava ''"Derjenige, von dem diese alles verbreitende und endlose (riesige) Schöpfung ausgegangen ist." ''Cj." ''Von dem all dies ausgegangen ist, und in dem sie leben, zu dem sie gehen und in den sie eingehen" ('''Sruti2''').
<li>35. Tadantaścakreऽsminnivasati satataṁ</li>
</ol>


śuddhabuddhyantarātmā
''(c) '''Vibhava '''''wiederum kann bedeuten: "allgegenwärtig" und ''Purna ''"allumfassend". Das würde dann bedeuten: "Er, der in seiner Allgegenwart alle Dinge durchdringt".


Pradīpābhajyotiḥ praṇavaviracanārūpavarnaprākaśah
''(''''d'''') '''''Puma3 '''kann auch die Eigenschaft von jemandem bedeuten, dessen Wunsch nicht durch das Ergebnis beeinflusst wird und der nicht an ein Objekt gebunden ist. ''Purna-vibhava ''würde dann jemanden bezeichnen, der diese Eigenschaft besitzt. '''Puma3 '''= Phalanupahita-visayitanaspadecchakatvam: Derjenige, dessen Wunsch nicht vom Ergebnis bewegt wird und der an kein Objekt gebunden ist; oder mit anderen Worten, derjenige, dessen Wege für uns unergründlich sind, da wir den Begrenzungen (Maya) unterliegen.


Tadūrdve candrārdhastadupari vilasadbindurūpī makāra
Alle Dinge außer Atma vergehen. Die Allgegenwart der ätherischen Region (Akasa) usw. ist nicht ewig existent. Das Nirvana-Tantra (Kap. IX) spricht ausführlich über die Anwesenheit von Parama-Siva im Ajna-Cakra.


stadūrdhve nādoऽsau baladhavalasudhādhārasaṁtanahāsī.
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Innerhalb des Dreiecks in diesem Cakra wohnt immer die Kombination von '''Buchstaben''', die das Pranava bilden. Es ist der innere Atma als reiner Geist (Buddhi) und ähnelt in seiner Ausstrahlung einer Flamme. Darüber befindet sich der Halbmond, und darüber wiederum '''Ma-kara''', das in seiner Form von Bindu leuchtet. Darüber befindet sich Nada, dessen Weiße der von '''Balarama '''entspricht und die Strahlen des Mondes verbreitet.
" Über diesem ''(d.h. ''Visuddha)-Lotus ist der Jnana-Lotus, der sehr schwer zu erreichen ist; '''er ist die Region1 '''des Vollmondes und hat zwei Blütenblätter." Und weiter: "In ihm, in der Form von ''Hamsah, ''ist die Bija von Sambhu"; und weiter: "So ist ''Hamsah ''in '''''Mani-dvipa2 '''''und in ihrem Schoß ist Parama-Siva, mit '''Siddha-Kali3 '''zu seiner Linken. Sie ist das eigentliche Selbst der ewigen Glückseligkeit." Mit ''Schoß ''ist der ''Raum ''innerhalb der ''Bindus ''gemeint, die den Visarga am Ende von '''Hamsah '''bilden'''.4'''


Swami Purnananda spricht über das Ajna Chakra in den Versen 32 bis 38.
<table>
 
<tbody>
'''Buchstaben '''= Das heißt, ''a ''und ''u, ''die durch Samdhi zu ''0 ''werden und so mit Anusvara ''(m) ''das Pranava oder Mantra ''Om ''bilden''.''
<tr>
<td width="156">
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="95">Unvergänglich</td>
<td width="64">'''Visarga.5'''</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" width="158">'''hier dargestellt.6'''</td>
</tr>
</tbody>
</table>
&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
So wurde bei der Beschreibung des Sahasrara gesagt: "Es gibt die zwei Bindus, die den Raum im Innern bilden, Parama-Siva." Wie es im Sahasrara ist, so '''ist es'''


'''Ma-kara = '''Der Buchstabe M in seiner Bindu-Form in Candra-bindu. ... Darstellung: Veeraswamy Krishnaraj
Wir sollen verstehen, dass diese beiden, Siva und Sakti, hier in Vereinigung (Bandhana) in der Form von Parabindu, als der Buchstabe Ma (Makaratma), sind, und dass sie von '''Maya '''umgeben (Accadana) sind'''.7 '''"Sie, die Ewige, verweilt hier (Ajna-Cakra) in der Form '''eines Gramms8'''," und erschafft Wesen (Bhutani)." Hier verweilt der Parama-Siva in der Form eines Gramms und erschafft gemäß dem '''Utkaladimata9 '''auch.


'''Balarama '''= Samkara liest es als Jala-dhavala, usw., und erklärt es mit "weiß wie Wasser". Der letzte Teil kann auch bedeuten: "Die lächelnde Weiße entspricht der des Mondes".
''" Wie Er im Bereich von Feuer, Mond und Sonne ist" '''''vaḥneḥ śaśimihirayor maṇdalamiva'''


Der Autor möchte von der Anwesenheit des Pranava im Ajna-Cakra sprechen und sagt, dass in diesem Cakra und innerhalb des Dreiecks, von dem bereits die Rede war, stets die Kombination der Buchstaben A und U wohnt, die nach den Regeln der Sandhi den dreizehnten Vokal O bilden. Diese Buchstabenkombination ist Suddha-buddhyantaratma, d.h. der innerste Geist, der sich als reine Intelligenz (Buddhi) manifestiert. Es stellt sich die Frage, ob der dreizehnte Vokal (O) das ist. Um dies zu vermeiden, schränkt der Autor ein, indem er sagt: "Darüber ist der Halbmond, usw." Durch die Hinzufügung von Halbmond (Nada) und Bindu zu O wird das Pranava gebildet.
(Vahneh sasimihirayor mandalamiva)-Wie die Anwesenheit Bhagavans in diesen Regionen wohl bekannt ist, so ist Er auch hier. Oder es könnte sein, dass der Autor meint, dass Er in der Form eines Grammkorns in den Regionen des Feuers, des Mondes und der Sonne, im Sahasrara, wohnt, so wohnt Er auch hier. Wir werden das Arka-, Indu- und Agni-Mandala im Sahasrara später beschreiben. In der Pitha-Puja sollte die Puja von Paramatma und Jinanatma auf den Mandalas von Sonne (Arka), Mond (Indu) und Feuer (Agni) durchgeführt werden. Mit Paramatma ist ParamaSiva gemeint, und mit Jaanatma Jaana-Sakti. Das Bindu sollte wie ein Kichererbsenkorn meditiert werden, das aus dem untrennbaren Paar Siva und Sakti besteht. (Das Korn, auf das Bezug genommen wird, ist unter seiner umgebenden Hülle in zwei Teile geteilt - zwei Keimblätter.


Als nächstes nennt er seine Eigenschaften:
'''es ist die Region1 = '''Purna-candrasya mandalam,


Pradipabhajyotih (Pradīpābhajyotiḥ )= ''"''''Ähnelt ''''einer Flamme in ihrer Ausstrahlung? ''Aber wie kann dieser dreizehnte Vokal für sich allein Suddha-buddhyantaratma sein? Er sagt daher:
'''''Mani-dvipa2 = '''''Die Insel der Edelsteine im Ozean der Ambrosia. Das Rudra-Yamala sagt, dass sie sich im Zentrum des Ozeans des Nektars außerhalb und jenseits der unzähligen Myriaden von Weltsystemen befindet, und dass dort die höchste Wohnstätte von Sri-vidya ist.


Tadurdve candrardhah (Tadūrdve candrārdha) = ''"Über ihm ist die Sichel''
'''Siddha-Kali3 = '''Eine Form von Sakti.


''Mond" ''candrārdha = Halbmond oder Mondsichel
'''Hamsah.4 =''''', ''die beiden Punkte, die die Aspirationsatmung am Ende von ''Hamsah ''bilden''.''


tadupari vilasad-bindu-rupi ma-kara(tadupari vilasad-bindurūpī
'''Visarga.5 = '''Unvergänglicher Visarga - Visargariipam avyayaril.


makāra)''" ''''Und darüber wiederum ist ''ma-kāra'', leuchtend in seiner Form von Bindu", ''so wird es gezeigt
'''Es wird hier dargestellt.6 = '''Das heißt, das Para-Bindu wird in der Ajiia durch das Bindu des Omkara dargestellt, das sein Pratika ist.


dass durch die Platzierung der Mondsichel und des '''Bindu '''über dem dreizehnten Vokal das Pranava vollständig gebildet wird. '''Bindu '''= AnusvAra = Nachlaut, wenn AUM intoniert wird. au ist der 13. Vokal und m ist AnusvAra oder der Nachlaut. AnusvAra ist ein m mit einem Punkt darüber oder darunter (z. B.
'''Maya.7 = '''Bindu ist der nasale Klang von Ma, das ein männlicher Buchstabe ist. Bindu ist hier die unmanifeste Ma.


ṁ)
'''Grammkorn8 '''=CaI,lakakara-riipiI,li. Siehe Einleitung. - Offenbar eine Schule mit diesem Namen.


Das hier abgebildete AUM/Om zeigt den Punkt.
'''Utkaladimata9 = '''Offenbar eine Schule mit diesem Namen.


tadūrdhve nādo'sau-''" Darüber ist Nada''", d.h. über dem Pranava ist das Avantara (endgültige oder zweite) Nada, das gleichsam die Weiße von Baladeva und dem Mond herausfordert (bala-
'''38.Iha sthāne vişṇoratulaparamāmodamadhure'''


dhavala-sudhā-dhāra-saṁthana-hāsī), Damit will er sagen, dass sie extrem weiß ist,
'''samāropya prāṇaṁ pramuditamanāḥ prāṇanidhane'''


übertreffend, an Weiße sowohl Baladeva als auch die Strahlen des Mondes (Visvanatha sagt, bedeutet eine Vielzahl von Monden).
'''Paraṁ nityaṁ devaṁ puruşamajamādyaṁ trijagatāṁ'''


Manche lesen '''Tadadye nado'sau '''(anstelle von '''Tadurdhve nado'sau''') und interpretieren es als "Unterhalb von Bindu-rupi Ma-kara ist Nada". Aber das ist nicht korrekt. Der Text sagt: "Oberhalb davon ist wiederum Ma-
'''purāṇaṁ yogīndraḥ praviśati ca vedāntaviditaṁ.'''


kara, leuchtend in seiner Form von Bindu", und darunter befindet sich Nada; da dies so ist, ist es nutzlos zu wiederholen, dass Nada darunter ist.
Dies ist die unvergleichliche und herrliche Wohnstätte von Visnu. Der ausgezeichnete Yogi legt zum Zeitpunkt des Todes freudig seinen Lebensatem (Prana)'''1 '''hier ab und betritt (nach dem Tod) jenen höchsten, ewigen, geburtslosen, uranfänglichen Deva, den Purusa, der vor den drei Welten war und der bekannt ist durch das


Außerdem liegt diese Nada jenseits der Nada, die Teil des Pranava ist, und ist Teil des differenzierenden (Bhidyamana) Para-bindu, das über dem Pranava steht. Wenn jedoch darauf gedrängt wird, dass es notwendig ist, die Details bei der Beschreibung des besonderen Pranava (Visista-Pranava) anzugeben, und gefragt wird: "Warum sagst du, dass eine zweite Nada unangebracht ist? ", dann kann die Lesart Tadadye nado'sau akzeptiert werden.
Vedanta. Präsentation: Veeraswamy Krishnaraj


Aber lesen Sie. so sollte es in der folgenden Weise interpretiert werden: "Diese Nada, die unter dem Bindu-rupi Ma-kara gezeigt wird, ist Bala-dhavala-sudhadhara-samthana-hasi ''(v. ante), ''und die Nada, von der zuerst gesprochen wurde, wird auch so beschrieben. Eine solche Wiederholung ist frei von Tadel aufgrund der Maxime, dass "das Große keinen Beschränkungen unterworfen ist."
Swami Purnananda spricht über das Ajna Chakra in den Versen 32 bis 38.


<ol start="36">
(Prana)'''1 = '''Vergleiche Bhagavad-Gita, Kap. VIII, ''Verse ''9 und 10'', ''und den Kommentar von Samkaracarya und Madhusadana-Sarasvatl zu diesen Versen.
<li>'''36. Iha sthāne līne susukhasādhane cetasi puraṁ'''</li>
</ol>


'''nirālambām badhvā paramagurusevāsuviditāṁ'''
Bhagavad-Gita


'''Tadabhyāsād yōgī pavanasuhṛdāṁ paśyati kaṇāṅ'''
8.10: Zur Zeit des Aufbruchs, mit dem Geist (auf den Herrn) in Hingabe fixiert, durch die Kraft des Yoga, mit seinem prāna zwischen den Augenbrauen fixiert, erreicht er Purusam und Divyam.


'''tatastanmadhyāntaḥ pravilasítarūpānapi sadā.'''
Prāna ist Leben und Atem; Purusum ist die Höchste Person; Divyam ist göttlich. Dieser besondere Moment im Leben und in der Zeit eines Yogis ist der vorletzte. Er hat die volle Kontrolle über sich selbst und konzentriert seine Aufmerksamkeit und seinen Lebensatem auf den Glabellar-Locus. Nach dem Kundalini Yoga ist die Glabellaebene das Ajna Chakra, das der Sitz des Geistes ist. Der Yogi, der sich zu dieser Ebene der Verwirklichung erhebt, löst (verbrennt) alle vorherigen Prārabda-Karmas auf, erhält Vijnāna oder die


Wenn der Yogi das Haus, das '''ohne Stütze '''hängt, schließt, dessen Wissen er durch den Dienst des Parama-Guru erlangt hat, und wenn die Cetas durch wiederholte Praxis an diesem Ort, der die Wohnstätte ununterbrochener Glückseligkeit ist, aufgelöst werden, dann sieht er in der Mitte und im Raum über (dem Dreieck) deutlich leuchtende Feuerfunken.
intuitionale Weisheit und Wissen und erlangt die Befreiung in diesem Leben: Das ist jivan mukti (Befreiung zu Lebzeiten); und er wird eins mit dem Göttlichen. Ein solcher Mensch ist Ramana Maharishi.


Swami Purnananda spricht über das Ajna Chakra in den Versen 32 bis 38.
Glabella = Trikuuti = Stirnknochen oder Stirnvorsprung.


KOMMENTAR
Weitere Informationen finden Sie unter Kundalini Power. Glabella = Fleck auf der Stirn zwischen den Augenbrauen.


Nachdem er das Pranava beschrieben hat, spricht er nun von seiner Vereinigung (mit den Cetas), d''.h. vom ''Pranava-Yoga.
8.11: Ich werde dir kurz den Pfad erklären, den die Veda Vidahs als Unvergänglich (Aksaram) bezeichnen und den die Asketen durch Bramacharya anstreben. Sie betreten Aksaram, indem sie sich von Leidenschaft befreien.


Der Yogi sollte das Haus schließen (Puram baddhva), d.h. er sollte, mit seinem Geist auf die Handlung eingestellt, das innere Haus schließen; oder, mit anderen Worten, er sollte '''Yoni-Mudra '''in der vorgeschriebenen Weise machen und so das innere Haus effektiv schließen. Die Verwendung des Wortes ''Pur ''zeigt, dass die Yoni-Mudra gemeint ist. Wenn dann seine Cetas durch wiederholte Praxis (Abhyasa) oder Meditation auf das Pranava an diesem Ort (dem Ajna-Cakra) aufgelöst werden (Lina), sieht er innerhalb und im Raum oberhalb des Dreiecks, in dem sich das Pranava befindet, '''Feuerfunken '''(Pavana-suhrdarm kanan), oder, um es einfach auszudrücken, Lichtfunken, die Feuerfunken ähneln, erscheinen vor seinem geistigen Auge über dem Dreieck, auf dem das Pranava ruht. Durch Yoni-Mudra wird das innere Selbst (Antah-pUr) zurückgehalten und von der Außenwelt, der Region der materiellen Sinne, getrennt. Das Manas kann nicht gereinigt und gefestigt werden, wenn es nicht vollständig von der materiellen Sphäre losgelöst ist. Deshalb sollte der Geist (Manas) durch Yoni-Mudra vollständig losgelöst werden,
Veda Vidhas sind diejenigen, die in den Veden bewandert sind. Aksara ist das unvergängliche Wort AUM. Brahmacharya oder Zölibat ist eine der angas, Glieder oder Stufen, die ein Asket erklimmen muss, bevor er als Asket bezeichnet werden kann.


'''ohne Unterstützung = '''Niralarhba-puri. Niralamba ''(v. post) ''bedeutet das, was keine Stütze hat, d.h. das, wodurch die Verbindung des Geistes mit der Welt aufgehoben und die Verwirklichung des Unendlichen hergestellt wurde. Akasamamsi = dessen Fleisch oder Substanz Akasa ist (Rajanighantu Wörterbuch).
Insgesamt gibt es acht Angas:


'''Yoni-Mudra: '''d''.h. ''schließt die Wege des Geistes und konzentriert ihn in sich selbst.
(1) Yama, Enthaltsamkeit (Don "ts)


'''Funken des Feuers = '''Pavana-suhrd-" Er, dessen Freund die Luft ist "= Feuer. Wenn der Wind weht, breitet sich das Feuer aus.
(2) Niyama, Zurückhaltung (Dos)


Yoni-Mudra, das das Manas von der Außenwelt trennt, wird so definiert: "Lege die linke Ferse gegen den Anus und die rechte Ferse auf den linken Fuß und sitze aufrecht, wobei dein Körper, dein Hals und dein Kopf eine gerade Linie bilden. Dann ziehe mit deinen Lippen, die wie '''ein Krähenschnabel '''geformt '''sind1''', Luft ein und fülle damit deinen Bauch. '''Als Nächstes2 '''schließe mit den Daumen deine Ohrlöcher, mit den Zeigefingern die Augen, mit den Mittelfingern die Nasenlöcher und mit den übrigen Fingern deinen Mund fest. Halte die '''Luft3 '''in dir zurück und meditiere mit kontrollierten Sinnen über das Marttra, wodurch du die Einheit (Ekatvam) von Prana und '''Manas4 '''erkennst. Dies ist Yoga, der Liebling der Yogis."
(3) Asana, Körperhaltungen


Dass die Stetigkeit des Geistes durch die Zurückhaltung des Atems mit Hilfe von Mudra erzeugt wird, wird in Sruti gesagt: "Der Geist bewegt sich unter dem Einfluss von '''Hamsa5 '''hin und her, über verschiedene Themen; durch die Zurückhaltung von Harnsa wird der Geist zurückgehalten."
(4) Prānayama, Atemkontrolle


('''puraṁ badhvā) '''=''"''''Schließt ''''das Haus"''. Dies kann auch '''Khecari Mudra6 '''bedeuten.' Letzteres erzeugt ebenfalls Stetigkeit des Geistes.
(5) Pratyahara, Abschaffung des Kontakts mit Sinnesobjekten


Wie gesagt wurde: "Wie dadurch das Citta im Brahman ('''Kha7) '''umherwandert, und wie der Klang des '''ausgesprochenen Wortes8 '''auch im Äther (Kha) umherwandert, so wird Khecari Mudra von allen Siddhas geehrt."
(6) Dharana, Konzentration


'''der Schnabel einer Krähe1: KAki = Krähe. '''Das heißt, durch '''Kaki-Mudra''', sagt Sruti, dass, wenn Vayu durch dieses Mudra angezogen und durch Kurnbhaka gestoppt wird, Stetigkeit des Geistes erzeugt wird.
(7) Dyana, Meditation


. Next2= Diese und die folgenden Verse finden sich im Sarada-Tilaka, Ch. XXV, vv. 45, 46. Der erste Teil dieser Passage beschreibt Siddhasana.
(8) Samādhi, Vereinigung oder Absorption


Die '''Luft zurückhalten3: '''Das heißt, durch Kumbhaka, das Zurückhalten der Luft in der Lunge.
'''38.Iha sthāne vişṇoratulaparamāmodamadhure'''


'''Manas4: '''"Das heißt, rezitiere das Hamsa- oder Ajapa-Mantra oder atme Kumbhaka ein.
'''samāropya prāṇaṁ pramuditamanāḥ prāṇanidhane'''


'''Hamsa5 '''= Der Jivatma, der sich als Prana manifestiert.
'''Paraṁ nityaṁ devaṁ puruşamajamādyaṁ trijagatāṁ'''


'''Khecari Mudra6 = '''Eine der Mudras des Hatha-Yoga. Siehe Einführung.
'''purāṇaṁ yogīndraḥ praviśati ca vedāntaviditaṁ. '''KOMMENTAR


'''Kha7 = '''hat drei Bedeutungen - nämlich". Äther, Brahman und Raum zwischen den Augenbrauen (Ajna). Brahmananda, der Kommentator der Hatha-Yoga-Pradipika, nimmt bei der Interpretation dieses Verses (Kap. III, ''V. ''41) die letzte Bedeutung an und gibt ihm im Kommentar zu V. 55 der Hatha-Yoga-Pradipika die Bedeutung von Brahman.
Er spricht nun über das Gute, das durch das Aufgeben des Prana durch Yoga im Ajna-Cakra gewonnen werden kann.


'''geäußertes Wort8 '''= ''Lit., ''Zunge.
Diese Strophe bedeutet: Der ausgezeichnete Yogi (Yogindra) zur Zeit des Todes ('''prāṇa-nidhane''') freudig


---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
('''pramudita-manā'''ḥ) legt sein Prana ('''prāṇaṁ samāropya''') in den Aufenthaltsort von Visnu im Ajna-


Das Citta ist '''Khecara1''', wenn es, getrennt von Manas und frei von jeglicher Anhaftung an alle weltlichen Dinge, zu '''Unmani2 '''wird.
Cakra ('''Iha sthāne vişṇoh - d'''.h. in der Wohnstätte Bhagavans in der bereits beschriebenen Bindu), und vergeht, um dann in den Höchsten Purusa einzugehen.


'''Wie bereits gesagt wurde3 ''', ist der Yogi mit Unmani vereint; ohne Unmani gibt es keinen Yogi! Niralamba bedeutet das, was keine Stütze hat, d.h. das, von dem die Verbindung des Geistes mit der Welt entfernt worden ist.
''" Zum Zeitpunkt des Todes" ''('''prāṇa-nidhane'''), das Herannahen des Todes spüren.


''" Das Wissen, das er durch den Dienst seines Paramaguru '''''--parama-guru- '''''erlangt hat''
''"''''Freudig" ''('''pramudita-manā'''ḥ)-freudig im Geiste in der Freude an der glückseligen Vereinigung mit Atma (Atmanandena hrsta-cittah.)


'''sevā-suviditāṁ '''('''Parama-gutu-seva-suviditam)'''.-Parama ist ausgezeichnet in dem Sinne, dass er
" '''Visnu'''"=Bhagavan=Parama-Siva (siehe vorherige Sloka).


eine hervorragende Yogapraxis (durch Unterweisungen) erlangt hat, die durch eine Reihe von spirituellen Lehrern (Gurus) überliefert wurde, und nicht das Ergebnis des '''Lernens von Büchern4'''
" ''Hier" ''('''Iha sthāne - '''d.h. im Bindu im Ajna-Cakra, von dem oben gesprochen wurde).


Dieses Wissen erhält man vom Guru, indem man ihn durch persönliche Dienste (Seva) erfreut. ''Vgl." ''Es kann durch die Anweisungen des Gurus erlangt werden, und nicht durch zehn Millionen Sastras."
''"''''Legt ''''die Priina hierher" ''('''Iha sthāneprāṇaṁ samāropya''') - d.h. er legt sie auf den bereits erwähnten Bindu. Er beschreibt Purusa als ewig.


''" Der Aufenthaltsort der ununterbrochenen Glückseligkeit" '''''su-sukha-sādhane '''(Su-sukha-sadhana-e-i, d.h. dies ist
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


der Ort, an dem man sich eines Glücks erfreut, das durch nichts unterbrochen werden kann. Dieses Wort qualifiziert den ''Ort ''(Iha-sthane-e-i.e., Ajna-Cakra.)
'''Paraṁ nityaṁ devaṁ puruşamajamādyaṁ trijagatāṁ'''


''"''''Feuerfunken, die deutlich leuchten" '''''pavana-suhṛdāṁ pravilasítarūpān kaṇāṅ '''('''Pavana-suhrdam pravilasitarupan kanan''').-Diese Feuerfunken leuchten ganz deutlich.
'''purāṇaṁ yogīndraḥ praviśati ca vedāntaviditaṁ. (38)'''


An anderer Stelle wird deutlich gesagt, dass das Pranava von Lichtfunken umgeben ist: "Darüber ist der flammenartige Atma, verheißungsvoll und in der Form wie das Pranava, auf allen Seiten von Lichtfunken umgeben."
" ''Ewig''''" ''('''''nityam''''') - unzerstörbar (VinaSarahitarm).


'''Khecara1 '''= Was sich im Himmel oder im Äther bewegt. Es ist Manas, das das Citta der Freiheit beraubt, indem es Anhaftung an die Welt verursacht. Wenn es sich von Manas trennt, bewegt es sich frei im Äther und geht seinen eigenen Weg.
" ''Geburtslos" ''('''''aja''''').


'''Unmani2 '''= Unmani ist dort, wo, um ein Wort zu gebrauchen, die "Manasheit" von Manas aufhört. Siehe Anmerkung zu V. 40. Ut = ohne, und mani ist von Manas.
" Er ist derjenige, der als der '''purāṇa Purusa1 '''bekannt ist'''.'''


'''Wie gesagt3= '''Dies ist aus dem Jnanarnava-Tantra, Kap. XXIV, V. 37.
'''''"Deva'''''" bedeutet derjenige, dessen Spiel Schöpfung, Existenz und Zerstörung ist.


'''das Lernen aus Büchern4= ''', das bekanntermaßen in diesen Fragen unzureichend ist.
''" ''''Der vor den drei Welten war" ''('''tri-jagatāṁ ādya'''ṁ)'''2 '''- Damit wird impliziert, dass Er die Ursache von allem ist, da Er allem vorausging.


'''37.JvaladdIpākāraṁ tadanu ca navīnārkabahula-.'''
''"''''Gewusst durch die Vedanta" ''('''vedānta-vidita'')''3 '''-Vedanta sind heilige Texte, die sich mit der Erforschung des Brahman beschäftigen. Er ist durch das Wissen (Jnana) über diese Texte bekannt.


'''prakāśaṁ jyotirvā gaganadharaṇīmadhyamilitaṁ'''
Die Art und Weise, wie das Prana an die Stelle von Visnu gesetzt wird (Pranaropana-prakara), wird im Folgenden beschrieben: Wenn der Yogi weiß, dass die Zeit für den Abgang des Prana naht, und froh ist, dass er bald im Brahman aufgehen wird, setzt er sich in Yogasana und hält seinen Atem durch Kumbhaka zurück. Dann führt er den Jivatma im Herzen zum Muladhara und erweckt durch''' das Zusammenziehen des Anus4 '''und andere vorgeschriebene Vorgänge die Kundalini. Als nächstes meditiert er über das blitzartige, glückselige Nada, das fadenförmig ist und dessen Substanz Kundali (Kundalini-maya) ist, Dann verschmilzt er die Hamsa, die das Paramatma in '''Form von Prana5 '''ist, mit dem Nada und führt sie zusammen mit dem Jiva durch die verschiedenen Cakras nach den Regeln von Cakra-bheda zum Ajna-Cakra. Dort löst er alle verschiedenen Elemente vom Groben bis zum Feinstofflichen, beginnend mit Prthivi, in Kundalini auf. Zuletzt vereinigt er sie und den Jivatma mit dem Bindu, dessen Substanz Siva und Sakti ist (Siva-Sakti-maya). Nachdem er dies getan hat, durchdringt er das Brahma-randhra, verlässt den Körper und geht im Brahman auf.


'''Iha sthāne sākşad bhavati bhagavāṅ pūrṇavibhavo-'''
1 '''Purana Purusa1 '''Nach Samkara ist es ein Adjektiv und bedeutet "Derjenige, der die Ursache der Schöpfung ist" und Ähnliches.


'''svyayaḥ sākşi vaḥneḥ śaśimihirayormaṇdala iva.'''
2 '''tri-jagatāṁ ādya'''ṁ)'''2 '''Das heißt, die drei Sphären Bhuh, Bhuvah, Svah, die Vyahrtis des Gayatri.


Dann sieht er auch das '''Licht1 ''', das die Form einer flammenden Lampe hat. Es ist strahlend wie die klar leuchtende Morgensonne und leuchtet zwischen dem Himmel und der '''Erde2 '''. Hier manifestiert sich der Bhagavan in der Fülle '''Seiner Macht3 '''. Er kennt keinen Verfall und ist Zeuge von allem und ist hier wie in der Region von '''Feuer, Mond und Sonne4 '''.
3 '''vedānta-vidita3 '''Samkara liest Vedanta-vihita und erklärt den Ausdruck so, dass er "dies ist die Lehre des Vedanta" bedeutet.


Swami Purnananda spricht über das Ajna Chakra in den Versen 32 bis 38.
4 '''durch das Zusammenziehen des Anus4 '''GudariI akuncya-das heißt, durch Asvini-Mudra.


KOMMENTAR
5 '''Form von Prana5 '''Pranarupa-svasa-paramatmakam. Siehe Jnana-arnava- Tantra, Kap. XXI, "VV. 13-18.


Yogis wie diese sehen neben den Funken des Lichts auch andere Visionen. Nachdem sie die feurigen Funken gesehen haben, sehen sie '''das Licht'''.5
'''ZUSAMMENFASSUNG DES AJNA CAKRA, VERSE 32 BIS 38'''


('''tadanu''')-d.h. "''dann"'', nachdem er die Funken gesehen hat, von denen im vorangegangenen Sloka die Rede war. Dann beschreibt er dieses Licht (Jyotih).
Das Ajna Cakra hat zwei Blütenblätter und ist weiß. Die Buchstaben Ha und Ksa, die '''weiß '''sind''',1 '''befinden sich auf den beiden Blütenblättern. Die vorsitzende Sakti des Cakra, Hakini, befindet sich in der Perikarp. Sie ist weiß, hat sechs rot gefärbte Gesichter mit jeweils drei Augen und sechs Armen und sitzt auf einem weißen Lotus. In ihren Händen zeigt sie '''Vara-mudra und Abhaya-mudra2 '''und hält einen Rudraksa-Rosenkranz, einen menschlichen Schädel, eine kleine Trommel und ein Buch. Über Ihr, in einem Trikona, befindet sich Itara-Linga, das blitzartig ist, und darüber, in einem anderen Trikona, ist der innere Atma (Antar-atma), glänzend wie eine Flamme. An seinen vier Seiten, die in der Luft schweben, sind Funken, die ein Licht umgeben, das durch seinen eigenen Glanz alles zwischen Mula und dem Brahmarandhra sichtbar macht. Darüber wiederum ist Manas, und über Manas, in der Region des Mondes, ist Hamsah, in dem Parama-Siva mit Seiner Sakti ist.


'''gagana-dharaṇī madhya-militaṁ '''= ''"leuchtet zwischen dem Himmel und der Erde" ''- dieses zusammengesetzte Adjektiv bezeichnet Jyotil) oder Licht.
''(Hier endet der sechste Abschnitt)''


'''Licht1 '''= Jyotih
'''[Visvanatha3 '''gibt im Kommentar zum Satcakra unter diesem Vers eine Beschreibung der Region jenseits des Ajna, d.h. jenseits des Samasti oder des kollektiven oder kosmischen Ajna, aus dem Svacchanda-samgraha: "'''Innerhalb des Bindu ist ein Raum '''von '''hundert Millionen Yojanas 4 '''und hell mit der Helligkeit von zehn Millionen Sonnen. Hier ist der Herr des Staates jenseits


'''Erde2 = '''Siehe Kommentar, ''Beitrag.''
Santi (Santyatitesvara), mit fünf Köpfen und zehn Armen und glänzend wie eine Masse von Blitzen. Zu Seiner Linken ist Santyatita Manonmani. Um sie herum befinden sich '''Nivrtti, Pratistha, Vidya und Santi.5. '''Jeder von ihnen ist mit einem Mond geschmückt und hat fünf Köpfe und zehn Arme. Dies ist Bindu-Tattva. Über Bindu ist Ardha-Kandra, mit den Kalas der letzteren, nämlich Jyotsna, Jyotsnavati, Kanti, Suprabha, Vimala. Über Ardha-Kandra ist Nibodhika, mit den Kalas der letzteren - Bandhati, Bodhini, Bodhii, Jnana-Bodha, Tamo'paha. . Über Nibodhika ist Nada und seine fünf Kalas - Indhika, Recika, Ordhvaga, Trasa und Parama. Auf dem Lotus über diesem letzten befindet sich Isvara, mit einer Größe von hundert Millionen Yojanas und glänzend wie zehntausend Monde. Er ist fünfköpfig, und jeder Kopf hat drei Augen. Sein Haar ist verfilzt, und er hält den Dreizack (Sula). Er ist derjenige, der nach oben geht (Urdhva-gamini), und in seiner Umarmung (Utsanga) ist der Kala Urdhva-gamini."]


'''Seine Macht3 = '''Purna-vibhava, was jedoch, wie Kalicarana ''im Anschluss ''darlegt'', ''auf verschiedene Weise interpretiert werden kann. Nach Visvanatha enthält das zweite Kapitel des Kaivalya-Kalika-Tantra einen Vers, der besagt, dass die Gegenwart des alles durchdringenden Brahman durch Sein Handeln erkannt wird, so wie wir die Gegenwart von Rahu durch seine Wirkung auf Sonne und Mond erkennen.
'''weiß,1 = '''Karbura = weiß und bedeutet auch ''bunt gemischt.''


'''Feuer, Mond und Sonne4 = '''Das heißt, das Dreieck auf Manipitha innerhalb des A-ka-tha-Dreiecks. Siehe V. 4 des Padukapancaka,
'''Vara-mudra und Abhaya-mudra,2 = '''''V. ''S. 337 ''ante.''


'''das Licht'''.5 '''= '''Das practicle ''va ''wird im Text in einem umfassenden Sinn verwendet. (Praktikus = ? Partizip.)
'''Visvanatha,3 '''Der Teil in Klammern ist meine Anmerkung. A.


'''Mehr zum A-Ka-Tha-Dreieck.'''
'''Innerhalb der Bindu ist ein Raum von hundert Millionen Yojanas 4 = '''Ein Yojana ist über acht Meilen.


Sabdabrahman (Klang-Brahman) ist Klinisches Brahman oder Gott oder Göttin, was bedeutet, dass Er oder Sie nicht das ungreifbare, unsichtbare Wesen ist, sondern das greifbare, sichtbare Wesen, das das gesamte atmende, pulsierende Universum ist. Alles, was du siehst, hörst, fühlst, schmeckst und berührst, die Kräfte der Natur, das Universum jenseits dieser Erde sind alle Göttinnen. '''Kamakala '''ist das Sabdabrahman mit drei Saktis: Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung. Sie ist die Wohnstätte der Kraft (Sakti--AbalAlayam = AbalA + Alayam = Sakti + Wohnstätte). Diese Sakti wird durch ein umgedrehtes Dreieck dargestellt, dessen Seiten Wille, Handlung und Wissen sind. Diese drei Wesenheiten können in keine andere Form als ein Dreieck gebracht werden. Sie sind in ihren Teilen verschieden und doch Teile des Ganzen. Das Dreieck hat drei Ecken, die von drei Bindus besetzt sind: VAhini Bindu, Feuer; Chandra Bindu, Mond; Surya Bindu (Sonne). Diese Linien werden auch Sakti Vama (Schöpfung), Sakti Jyesthi (Erhaltung) und Sakti Raudri (Zerstörung) genannt. Die Saktis "sprossen aus drei Bindus". Die zugehörigen Gottheiten sind Brahma, Vishnu und Rudra mit ihren jeweiligen Gattinnen, Gunas, Rajas, Sattva und Tamas, und die damit verbundenen
'''Nivrtti, Pratistha, Vidya und Santi.5 = '''Siehe zu den Kalas die Einleitung zu Band III, Tantrik-Texte, ed. Avalon. Siehe auch Einleitung zu diesem Band; und ''The Garlaruf of Letters.''


Portfolios. Die Linien des Dreiecks bestehen aus 48 Buchstaben des Sanskrit-Alphabets, beginnend mit den Vokalen A. Die 16 Vokale bilden eine Linie; die zweite Linie ist die der 16 Konsonanten, beginnend mit Ka; die dritte Linie ist die der 16 Konsonanten, beginnend mit Tha; daher wird das Dreieck A-Ka-Tha-Dreieck genannt. Diese Linien werden auch Vama-Linie, Jyesta-Linie und Raudri-Linie genannt. Die Linie des Feuers ist
<ol start="39">
<li>''' Layasthānaṁ vāyostadupari ca mahānādarūpam śivārdhaṁ'''</li>
</ol>


Rajasische Vama-Linie; die Linie des Mondes ist die sattvische Jyesta-Linie; die Linie der Sonne ist die tamasische Raudri-Linie. Dieses umgekehrte Dreieck hat A an seiner Spitze, Ka an der rechten Ecke und Tha an der linken Ecke. Die übrigen Alphabete, ha, la, ksha, befinden sich in den inneren Ecken des Dreiecks. Sabdabrahman wird durch dieses dreieckige Kamakala (AbalAlaya = Wohnsitz der Sakti) dargestellt. Siehe das Diagramm unten.
'''sirākāraṁ śāntaṁ varadamabhayaṁ śuddhabuddhiprakāśaṁ'''


'''37.JvaladdIpākāraṁ tadanu ca navīnārkabahula-.'''
'''Yadā yogī paśyed gurucaraṇayugāmbhōjasevāsuśīlas-'''
 
'''tadā vācāṁ siddhiḥ karakamalatale tasya bhūyāt sadaiva.'''


'''prakāśaṁ jyotirvā gaganadharaṇīmadhyamilitaṁ'''
''' '''


'''Iha sthāne sākşad bhavati bhagavāṅ pūrṇavibhavo-'''
Wenn die Handlungen des Yogis durch den Dienst an den Lotusfüßen seines Gurus in jeder Hinsicht gut sind, dann wird er darüber (d.h. im Ajna-Cakra) die Form des Mahanada sehen und im Lotus seiner Hand immer das Siddhi der Sprache1 halten. Der Mahanada, der der Ort der Auflösung von Vayu2 ist, ist die Hälfte von Siva und gleicht in seiner Form dem Pflug3. Er ist ruhig, gewährt Wohltaten und vertreibt Furcht und manifestiert reine Intelligenz (Buddhi)4.


''' '''
'''Layasthanam vāyostadupari ca mahānādarupaṁ''' śivārdhaṁ


'''svyayaḥ sākşi vaḥneḥ śaśimihirayormaṇdala iva. Fortsetzung'''
'''sirākāraṁ śantaṁ varadamabhayaṁ śuddhabuddhiprakāsaṁ'''


'''gagana'''(Himmel) ist der Himmel oder der leere Raum über Sankhini-Nadi (siehe Vers 40, ''post), ''und Dharani
'''Yadā yogi paśyed gurucaraņayugāmbhōjasevāsuśīlas-'''


(Erde) ist das Dhara-Mandala im Muladhara. Dieses Licht erstreckt sich auch vom Muladhara bis zum Sahasrara.
'''Tadā vācām siddiḥ karakamalatale tasya bhūyāt sadaiva.'''


Als nächstes spricht er von der Anwesenheit von Parama-Siva im Ajna-Cakra. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm
WENN die Handlungen des Yogis durch den Dienst an den Lotusfüßen seines Gurus in jeder Hinsicht gut sind, dann wird er darüber ''(d.h. im ''Ajna-cakra) die Form des Mahanada sehen und im Lotus seiner Hand immer das '''Siddhi der Rede '''halten'''.1 '''Der Mahanada, der der Ort der '''Auflösung von Vayu2 '''ist, ist die Hälfte von Siva und gleicht '''in seiner Form dem Pflug.3 '''Er ist ruhig, gewährt Wohltaten und vertreibt Furcht und macht '''reine Intelligenz (Buddhi) '''sichtbar'''. 4'''


''" Es ist hier" ''('''Iha sthāne''') - d.h. im Ajna-Cakra; Parama-Siva ist hier, wie im Sahasrara. Bhagavan ist Parama-Siva.
'''Siddhi der Sprache.1 = '''Das heißt, alle Kräfte der Sprache.


''" Manifestiert sich" ''('''sākşad bhavati''') - d.h., Er ist '''hier1'''.== (Er wird hier gesehen.)
'''Auflösung von Vayu 2 = '''Vayoh layasthanam. Samkara definiert es, indem er sagt: Etat sthanam vayoh virama-bhutam - dies ist der Ort, an dem Vayu aufhört zu sein.


''"''''In der Fülle seiner Macht" ''('''pūrṇa-vibhava''')--Dieses zusammengesetzte Wort, das ''Bhagavan ''qualifiziert, kann unterschiedlich interpretiert werden.
'''der Pflug in Form, 3 = '''Das heißt, Siva ist Hakara; und wenn der obere Teil von Ha entfernt wird, hat der verbleibende Teil des Buchstabens die Form eines indischen Pfluges.


'''''Purna-vibhava '''''kann auch auf die folgenden Arten interpretiert werden:
'''reine Intelligenz (Buddhi). 4 '''= Suddha-buddhi-prakasa.


''(''''a'''') '''Purna '''''kann bedeuten: vollständig in sich selbst, und ''vibhava ''unendliche Kräfte, wie die Macht der Schöpfung usw. In diesem Fall würde das Wort bedeuten: "Einer, der solche Kräfte in sich hat, der der absolute Schöpfer, Zerstörer und Unterstützer des Universums ist."
'''reine Intelligenz (Buddhi). 4 '''= Karanavantara-sarira, Karana=Ursache; Avantara = sekundär oder intermediär oder umfassend; Sarira=Körper. Der Körper wird so genannt, weil er vergeht und verblasst. Es ist abgeleitet von der Wurzel Sri, schwinden. Karanavantara-sarira würde demnach bedeuten: "das mittlere Sarira der Ursache". Die Hauptursache ist die Große Ursache. Ihre Wirkungen sind ebenfalls Zwischenursachen für das, was sie selbst hervorbringen; sie sind also sekundäre oder mittlere Kausalkörper. Nimmt man den Sakala-Paramesvara als erste Ursache an, so ist Mahanada eine seiner Wirkungen und ein Karanavantara-sarira in Bezug auf das, was er hervorbringt und was ihm folgt.


''(''''b'''') '''Vibhava '''''wiederum kann "die vielgestaltige und grenzenlose Schöpfung" bedeuten und ''Purna ''"das sich Ausbreitende". In diesem Sinne bedeutet ''Purna-vibhava ''"Derjenige, von dem diese alles verbreitende und endlose (riesige) Schöpfung ausgegangen ist." ''Cj." ''Von dem all dies ausgegangen ist, und in dem sie leben, zu dem sie gehen und in den sie eingehen" ('''Sruti2''').
KOMMENTAR


''(c) '''Vibhava '''''wiederum kann bedeuten: "allgegenwärtig" und ''Purna ''"allumfassend". Das würde dann bedeuten: "Er, der in seiner Allgegenwart alle Dinge durchdringt".
Er möchte nun den mittleren Kausalkörper '''(Karana-vantara-sarira) '''beschreiben, der sich oberhalb des Ajna-Cakra und unterhalb des Sahasrara befindet, und sagt: "Wenn die Handlungen des Yogis durch den Dienst an den Lotusfüßen des Gurus in jeder Hinsicht gut sind, dann sieht er das Bild des Yogi: Wenn die Handlungen des Yogi durch den Dienst an den Lotusfüßen seines Gurus in jeder Hinsicht gut sind, d.h. wenn er sich durch intensive Konzentration des Geistes in der Yogapraxis auszeichnet, dann sieht er das Bild von Maha-nada darüber (über dem Ajna-Cakra), und er wird vollendet in der Rede (Vak-siddha).


''(''''d'''') '''''Puma3 '''kann auch die Eigenschaft von jemandem bedeuten, dessen Wunsch nicht durch das Ergebnis beeinflusst wird und der nicht an ein Objekt gebunden ist. ''Purna-vibhava ''würde dann jemanden bezeichnen, der diese Eigenschaft besitzt. '''Puma3 '''= Phalanupahita-visayitanaspadecchakatvam: Derjenige, dessen Wunsch nicht vom Ergebnis bewegt wird und der an kein Objekt gebunden ist; oder mit anderen Worten, derjenige, dessen Wege für uns unergründlich sind, da wir den Begrenzungen (Maya) unterliegen.
'''Kāranā-vāntara-śarīra = '''Karana = Ursache; AvAntara = sekundär oder intermediär oder umfassend; Sarira = Körper. Der Körper wird so genannt, weil er schwindet und vergeht. Es ist abgeleitet von der Wurzel SrI, schwinden. '''Kāranā-vāntara-śarīra '''würde demnach "das mittlere Sarira der Ursache" bedeuten. Die


Alle Dinge außer Atma vergehen. Die Allgegenwart der ätherischen Region (Akasa) usw. ist nicht ewig existent. Das Nirvana-Tantra (Kap. IX) spricht ausführlich über die Anwesenheit von Parama-Siva im Ajna-Cakra.
Die primäre Ursache ist die Große Ursache. Ihre Wirkungen sind auch Zwischenursache für das, was sie selbst hervorbringen; sie sind also sekundäre oder mittlere Kausalkörper. Nehmen wir den sakala-paramesvara


--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
die Erste Ursache zu sein, ist Mahanada eine ihrer Wirkungen und ein '''Kāranā-vāntara-śarīra '''in Bezug auf das, was sie hervorbringt und was ihr folgt.


" Über diesem ''(d.h. ''Visuddha)-Lotus ist der Jnana-Lotus, der sehr schwer zu erreichen ist; '''er ist die Region1 '''des Vollmondes und hat zwei Blütenblätter." Und weiter: "In ihm, in der Form von ''Hamsah, ''ist die Bija von Sambhu"; und weiter: "So ist ''Hamsah ''in '''''Mani-dvipa2 '''''und in ihrem Schoß ist Parama-Siva, mit '''Siddha-Kali3 '''zu seiner Linken. Sie ist das eigentliche Selbst der ewigen Glückseligkeit." Mit ''Schoß ''ist der ''Raum ''innerhalb der ''Bindus ''gemeint, die den Visarga am Ende von '''Hamsah '''bilden'''.4'''
''"''''Handlungen, die ''''in jeder Hinsicht gut sind" ''('''suśīla''') - die gute Neigung zur Yogapraxis, die


<table>
bewundernswert, wenn man sich stark und ungeteilt dafür einsetzt. Dieses Ergebnis wird erreicht, indem man dem Guru dient.
<tbody>
 
<tr>
Der Autor relativiert dann Nada und sagt, es sei ''der Ort der Auflösung von Vayu ''('''vāyor-Laya-'''
<td width="156">
 
<table width="100%">
'''sthanam'''). Die Regel lautet: "Die Dinge lösen sich in das auf, woraus sie entstanden sind." Daher, obwohl in
 
Bhūta-suddhi und anderen Praktiken hat man gesehen, dass Vāyu sich in '''Sparśa-tattva auflöst,l '''und
 
letzteres in '''Vyoma: "2 '''Vayu löst sich auch in Nada auf. Wir haben die Autorität der Offenbarung (Sruti) für dies:
 
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="161">
<table width="100%">
<tbody>
<tbody>
<tr>
<tr>
Zeile 2.188: Zeile 2.268:
<tbody>
<tbody>
<tr>
<tr>
<td width="95">Unvergänglich</td>
<td width="105">stammte von</td>
<td width="64">'''Visarga.5'''</td>
<td width="53">'''I-kara.3'''</td>
</tr>
</tr>
<tr>
<tr>
<td colspan="2" width="158">'''hier dargestellt.6'''</td>
<td colspan="2" width="158">'''Repha (Ra-kara)3 '''origi</td>
</tr>
</tr>
</tbody>
</tbody>
Zeile 2.204: Zeile 2.284:
</tbody>
</tbody>
</table>
</table>
So wurde bei der Beschreibung des Sahasrara gesagt: "Es gibt die zwei Bindus, die den Raum im Innern bilden, Parama-Siva." Wie es im Sahasrara ist, so '''ist es'''
" Prthivi, die Besitzerin von Rasa (Rasa-vati),                                     Aus '''Ka-kara3''', der Rasa ist, entstanden die Wasser und '''Tlrthas4'''; aus nated '''Vahni-tattva5'''; aus '''Nada3 '''entstand '''Vayu6''', der alles Leben durchdringt (Sarva-Pranamaya). Aus '''Bindu3 '''entstand die '''Leere7 ''', die leer von allen Dingen ist und den Klang enthält. Und '''aus all diesen8 '''entstanden die fünfundzwanzig ''Tattvas'', die Guna-maya sind; dieses ganze Universum (Visva), das das weltliche Ei Brahmas ist, wird von Kalika durchdrungen."


Wir sollen verstehen, dass diese beiden, Siva und Sakti, hier in Vereinigung (Bandhana) in der Form von Parabindu, als der Buchstabe Ma (Makaratma), sind, und dass sie von '''Maya '''umgeben (Accadana) sind'''.7 '''"Sie, die Ewige, verweilt hier (Ajna-Cakra) in der Form '''eines Gramms8'''," und erschafft Wesen (Bhutani)." Hier verweilt der Parama-Siva in der Form eines Gramms und erschafft gemäß dem '''Utkaladimata9 '''auch.
'''Sparsa-tattva,l '''= Das "Berührungsprinzip", auch Tvak-tattva genannt. Zu Bhutasuddhi siehe die Beschreibung in der "Einführung in das TantraSastra" des Autors.


''" Wie Er im Bereich von Feuer, Mond und Sonne ist" '''''vaḥneḥ śaśimihirayor maṇdalamiva'''
'''Vyoma2 '''Äther.


(Vahneh sasimihirayor mandalamiva)-Wie die Anwesenheit Bhagavans in diesen Regionen wohl bekannt ist, so ist Er auch hier. Oder es könnte sein, dass der Autor meint, dass Er in der Form eines Grammkorns in den Regionen des Feuers, des Mondes und der Sonne, im Sahasrara, wohnt, so wohnt Er auch hier. Wir werden das Arka-, Indu- und Agni-Mandala im Sahasrara später beschreiben. In der Pitha-Puja sollte die Puja von Paramatma und Jinanatma auf den Mandalas von Sonne (Arka), Mond (Indu) und Feuer (Agni) durchgeführt werden. Mit Paramatma ist ParamaSiva gemeint, und mit Jaanatma Jaana-Sakti. Das Bindu sollte wie ein Kichererbsenkorn meditiert werden, das aus dem untrennbaren Paar Siva und Sakti besteht. (Das Korn, auf das Bezug genommen wird, ist unter seiner umgebenden Hülle in zwei Teile geteilt - zwei Keimblätter.
'''I-kara3; Ka-kara3; Repha (Ra-kara)3; Nada3: '''Der Bija Krim wird hier gebildet, Kakara = Kali; Ra-kara= Brahma als Feuer; Ikara= Mahamaya, Anusvara oder Candra-bindu (m) ist in zwei Teile geteilt, nämlich Nada, der Visvamata oder Mutter des Universums ist; und Bindu, der Duhkha-hara oder Entferner des Schmerzes (Bijakosa) ist.


'''es ist die Region1 = '''Purna-candrasya mandalam,
Alpha steht für A; ebenso steht Ka-kara für Ka.


'''''Mani-dvipa2 = '''''Die Insel der Edelsteine im Ozean der Ambrosia. Das Rudra-Yamala sagt, dass sie sich im Zentrum des Ozeans des Nektars außerhalb und jenseits der unzähligen Myriaden von Weltsystemen befindet, und dass dort die höchste Wohnstätte von Sri-vidya ist.
'''Tlrthas4 = '''Wallfahrtsorte, an denen die Gläubigen baden. Es bedeutet auch heiliges Wasser.


'''Siddha-Kali3 = '''Eine Form von Sakti.
'''Vahni-tattva5 = '''Feuer.


'''Hamsah.4 =''''', ''die beiden Punkte, die die Aspirationsatmung am Ende von ''Hamsah ''bilden''.''
'''Vayu6 = '''Luft.


'''Visarga.5 = '''Unvergänglicher Visarga - Visargariipam avyayaril.
'''Void7 = '''Gagana oder Äther.


'''Es wird hier dargestellt.6 = '''Das heißt, das Para-Bindu wird in der Ajiia durch das Bindu des Omkara dargestellt, das sein Pratika ist.
'''Aus all diesen8 '''Das heißt, aus KrIm, zusammengesetzt aus Ka+Ra+I+m.


'''Maya.7 = '''Bindu ist der nasale Klang von Ma, das ein männlicher Buchstabe ist. Bindu ist hier die unmanifeste Ma.
<ol start="39">
<li>'''''39''''. Layasthanam vāyostadupari ca ''mahānādarupaṁ śivārdhaṁ sirākāraṁ śantaṁ varadamabhayaṁ śuddhabuddhiprakāsaṁ Yadā ''yogi paśyed gurucaraņayugāmbhōjasevāsuśīlas-'''''</li>
</ol>
'''Tadā ''vācām ''siddiḥ ''karakamalatale tasya ''''bhūyāt sadaiva. --39'''''


'''Grammkorn8 '''=CaI,lakakara-riipiI,li. Siehe Einleitung. - Offenbar eine Schule mit diesem Namen.
Wir sollten uns daher bewusst machen, dass zu dem Zeitpunkt, an dem die Buchstaben des Kim-Mantras1 in das Subtile verschmolzen sind, VAyu in Nāda absorbiert wird.


'''Utkaladimata9 = '''Offenbar eine Schule mit diesem Namen.
''" Die Hälfte von Siva" ''('''''śivārdha''''') - Damit ist gemeint, dass Siva hier in der Form von Arddha-narisvara ist, die Hälfte ist Sakti, die Nāda ist.


'''38.Iha sthāne vişṇoratulaparamāmodamadhure'''
''Wie ein Pflug" ''('''''sirākāra''''') - Das Wort Sirā wird hier mit einem kurzen ''i ''geschrieben, und in Amara-Kośa wird es mit einem langen ī geschrieben, aber es ist eindeutig das gleiche Wort, da es mit einem dentalen ''s ''beginnt''.''


'''samāropya prāṇaṁ pramuditamanāḥ prāṇanidhane'''
''Vgl. ''"Darüber ist Mahanāda, in Form wie ein Pflug, und glänzend" (Isvara-Kartikeya-Sarṁvāda).2


'''Paraṁ nityaṁ devaṁ puruşamajamādyaṁ trijagatāṁ'''
Wenn der Text als "Sivākāra statt Sirākāra" gelesen wird, dann würde das bedeuten, dass der Nāda


'''purāṇaṁ yogīndraḥ praviśati ca vedāntaviditaṁ.'''
śiva-śaktimaya.3


Dies ist die unvergleichliche und herrliche Wohnstätte von Visnu. Der ausgezeichnete Yogi legt zum Zeitpunkt des Todes freudig seinen Lebensatem (Prana)'''1 '''hier ab und betritt (nach dem Tod) jenen höchsten, ewigen, geburtslosen, uranfänglichen Deva, den Purusa, der vor den drei Welten war und der bekannt ist durch das
''Vgl. ''Prayoga-sāra: "Die Sakti, die zum Sitz der Befreiung4 tendiert, wird männlich (Puṁrūpā-


Vedanta. Präsentation: Veeraswamy Krishnaraj
d.h. Bindu), wenn sie sich, von Nāda belebt, zu Siva5 (śivon-mukhi) wendet," Es ist


Swami Purnananda spricht über das Ajna Chakra in den Versen 32 bis 38.
Daher hat RaghavaBhatta gesagt, dass "Nāda und Bindu die Bedingungen sind, unter denen sie erschafft".6


(Prana)'''1 = '''Vergleiche Bhagavad-Gita, Kap. VIII, ''Verse ''9 und 10'', ''und den Kommentar von Samkaracarya und Madhusadana-Sarasvatl zu diesen Versen.
Es wurde an anderer Stelle gesagt: "Sie ist ewig7 und existiert als Cit (Cinmātrā)8: wenn sie in der Nähe der


Bhagavad-Gita
Licht, das sie nach Veränderung begehrt, wird sie massiv (Ghaņi-bhūya) und Bindu."


8.10: Zur Zeit des Aufbruchs, mit dem Geist (auf den Herrn) in Hingabe fixiert, durch die Kraft des Yoga, mit seinem prāna zwischen den Augenbrauen fixiert, erreicht er Purusam und Divyam.
1 Kim-Mantra1 = '''Krīn''',


Prāna ist Leben und Atem; Purusum ist die Höchste Person; Divyam ist göttlich. Dieser besondere Moment im Leben und in der Zeit eines Yogis ist der vorletzte. Er hat die volle Kontrolle über sich selbst und konzentriert seine Aufmerksamkeit und seinen Lebensatem auf den Glabellar-Locus. Nach dem Kundalini Yoga ist die Glabellaebene das Ajna Chakra, das der Sitz des Geistes ist. Der Yogi, der sich zu dieser Ebene der Verwirklichung erhebt, löst (verbrennt) alle vorherigen Prārabda-Karmas auf, erhält Vijnāna oder die
2 (Isvara-Kartikeya-Sarṁvāda). ''d.h., ''Sammohana-Tantra. Hrsg., R. M. Chattopadhyaya,


intuitionale Weisheit und Wissen und erlangt die Befreiung in diesem Leben: Das ist jivan mukti (Befreiung zu Lebzeiten); und er wird eins mit dem Göttlichen. Ein solcher Mensch ist Ramana Maharishi.
3 Nāda ist śiva-śaktimaya.3 = Das heißt, seine Substanz ist Siva und Sakti,


Glabella = Trikuuti = Stirnknochen oder Stirnvorsprung.
4 Befreiung4 = '''Nirāmaya-padōnmukhī '''= Diejenige, die dem Ort der Befreiung zugewandt ist: das ist Sakti im höchsten Zustand.


Weitere Informationen finden Sie unter Kundalini Power. Glabella = Fleck auf der Stirn zwischen den Augenbrauen.
5 Sie wendet sich Siva zu5 = Siva zugeneigt, auf ihn gerichtet oder mit erhobenem Gesicht, der sich hier um die Schöpfung kümmert. Das heißt, der erste Zustand ist Cit. Nāda ist das Mithah-samavāya von Sakti oder Bindu. Die Herstellung dieser Beziehung beflügelt sie, sich Siva zum Zwecke der Schöpfung zuzuwenden, wenn sie als Mann oder Bindu erscheint. Mithah-samvāya = Gegenseitiges Einverständnis oder Verpflichtung.


8.11: Ich werde dir kurz den Pfad erklären, den die Veda Vidahs als Unvergänglich (Aksaram) bezeichnen und den die Asketen durch Bramacharya anstreben. Sie betreten Aksaram, indem sie sich von Leidenschaft befreien.
6 Sie erschafft ".6 = '''Tasyā eva shakter nādabindū sriṣtyupayogyarūpau '''(Upayoga ist Fähigkeit oder Eignung zur Schöpfung).


Veda Vidhas sind diejenigen, die in den Veden bewandert sind. Aksara ist das unvergängliche Wort AUM. Brahmacharya oder Zölibat ist eine der angas, Glieder oder Stufen, die ein Asket erklimmen muss, bevor er als Asket bezeichnet werden kann.
7 Sie ist ewig7 = Nach einer anderen Lesart würde dieser Teil "Sie, die das Tattva ist" bedeuten.


Insgesamt gibt es acht Angas:
8 ('''Cinmātrā''')8: = Sie ist da, existierend als Cit, mit dem sie völlig vereinigt ist. Sie"


(1) Yama, Enthaltsamkeit (Don "ts)
misst Cit"-das heißt, koexistiert mit und als Cit, und ist auch formative Aktivität. Die obige Übersetzung ist die des Textes, aber der Vers ist an anderer Stelle zitiert worden, als ob er


(2) Niyama, Zurückhaltung (Dos)
Cinmātrajyotiṣah, und nicht Cinmātrā jyotiṣah, in welchem Fall die Übersetzung lauten würde: "Sie, die


(3) Asana, Körperhaltungen
Wenn Jyotih, das bloßes Bewusstsein ist, sich dem Wunsch nach Veränderung nähert, wird es massiv und nimmt die Form von Bindu an."


(4) Prānayama, Atemkontrolle
So in den Worten des verehrten (Srimat) Acarya: 1" Nada wird massiv und das Bindu." Wenn man all dies in Betracht zieht, ist die Schlussfolgerung, dass Sakti sich als Nada-Bindu manifestiert, wie Gold in Ohrringen aus Gold.2


(5) Pratyahara, Abschaffung des Kontakts mit Sinnesobjekten
Nada und Bindu sind wieder eins - das ist die Schlussfolgerung.


(6) Dharana, Konzentration
1 Samkaracarya,


(7) Dyana, Meditation
2 aus Gold.2 =Das heißt, sie sind beide aus Gold und haben die Form eines Ohrrings. ''CJ. ''Chandogya Up., 6. 1. 4. "Sanftmütiger, durch einen Klumpen Ton sind alle Dinge, die aus Ton bestehen, bekannt. Der Unterschied liegt in den Namen, die man ihm gibt, wenn man über ihn spricht. Der Lehm allein ist wirklich."


(8) Samādhi, Vereinigung oder Absorption
<ol start="40">
<li>'''40. Tadūrdhve śaṅkhinyā nivasati śikhare sūnyadeśe prakāśaṁ'''</li>
</ol>


'''38.Iha sthāne vişṇoratulaparamāmodamadhure'''
'''visargādhaḥ padmaṁ daśaśatadalaṁ pūrņacandrātiśubhraṁ'''


'''samāropya prāṇaṁ pramuditamanāḥ prāṇanidhane'''
'''Adhōvaktraṁ kāntam taruņaravikalākāntikiñjalkapuñjaṁ'''


'''Paraṁ nityaṁ devaṁ puruşamajamādyaṁ trijagatāṁ'''
'''ḷakārādyairvarņaiḥ pravilasitavapuḥ kevalānandarūpaṁ.'''


'''purāṇaṁ yogīndraḥ praviśati ca vedāntaviditaṁ. '''KOMMENTAR
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="238">
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="112">Vor allem aber, i</td>
<td width="122">n die freie Fläche1</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" width="234">mit tausend Blütenblättern2. Dieser Lotus, lus</td>
</tr>
</tbody>
</table>
&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
wo Sankhini Nadi ist, und unter Visarga ist der Lotus trous und weißer als der Vollmond, hat seinen Kopf gedreht


Er spricht nun über das Gute, das durch das Aufgeben des Prana durch Yoga im Ajna-Cakra gewonnen werden kann.
abwärts. Sie bezaubert. Seine gebündelten Filamente sind mit der Farbe der Voung-Sonne gefärbt. Ihr Körper leuchtet mit den Buchstaben, die mit A beginnen, und sie ist die absolute Glückseligkeit.3


Diese Strophe bedeutet: Der ausgezeichnete Yogi (Yogindra) zur Zeit des Todes ('''prāṇa-nidhane''') freudig
Der Acarya befiehlt, dass Sadhakas, die Samadhi Yoga praktizieren wollen, vor dieser Zeit mit aller Überlegung und Anstrengung alle Dinge in ihrer Reihenfolge vom Groben zum Feinstofflichen auflösen sollten.


('''pramudita-manā'''ḥ) legt sein Prana ('''prāṇaṁ samāropya''') in den Aufenthaltsort von Visnu im Ajna-
in Cidātmā ".4 Alle Dinge, sowohl grob- als auch feinstoffliche, die die Schöpfung ausmachen, sollten zuerst vermittelt werden. Da das Wissen darüber notwendig ist, werden sie hier im Detail beschrieben: Veeraswamy Krishnaraj


Cakra ('''Iha sthāne vişṇoh - d'''.h. in der Wohnstätte Bhagavans in der bereits beschriebenen Bindu), und vergeht, um dann in den Höchsten Purusa einzugehen.
1 in dem leeren Raum1: Dieser Ort wird im Svacchanda-samgraha, das von 'Visvanatha zitiert wird, der Höchste Äther (Parama-Vyoma) genannt. Parama-Vyoma ist der Name, der im Pancaratra dem Höchsten Himmel oder Vaikuntha gegeben wird, siehe Ahirbhudhnya, 49.


''" Zum Zeitpunkt des Todes" ''('''prāṇa-nidhane'''), das Herannahen des Todes spüren.
2 Lotus mit tausend Blütenblättern2: Der Sahasrāra wird Akula genannt, laut dem Svacchanda-samgraha, zitiert von Visvanatha.


''"''''Freudig" ''('''pramudita-manā'''ḥ)-freudig im Geiste in der Freude an der glückseligen Vereinigung mit Atma (Atmanandena hrsta-cittah.)
3 die absolute Glückseligkeit.3 : Kevalananda-rupam, d''.h. die ''Glückseligkeit des Brahman.


" '''Visnu'''"=Bhagavan=Parama-Siva (siehe vorherige Sloka).
4 Cidātmā ".4 :Die Atmā wird als Cit.


" ''Hier" ''('''Iha sthāne - '''d.h. im Bindu im Ajna-Cakra, von dem oben gesprochen wurde).
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''"''''Legt ''''die Priina hierher" ''('''Iha sthāneprāṇaṁ samāropya''') - d.h. er legt sie auf den bereits erwähnten Bindu. Er beschreibt Purusa als ewig.
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<tbody>
<tr>
<td width="114">
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="25">und</td>
<td width="85">Rupa-tattva.6</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" width="110">Nabho-mandala9</td>
</tr>
</tbody>
</table>
&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
Die fünf groben Elemente - Prthivi0 und so weiter - wurden als in den fünf Cakras von Muladhara bis Visuddha befindlich bezeichnet. Im Bhumandala1 im Mūladhara befinden sich die Füße, der Geruchssinn und das Gandha-tattva,2 denn das ist das t                                                      Im Vayumandala7 befinden sich der Penis, der Tastsinn und das Sparsa-tattva.8 Im Mūladhara befinden sich die Sprache, der Gehörsinn und das Sabda-tattva.10 Das sind insgesamt fünfzehn tattvas. Addiert man diese fünfzehn zu Prthivi und so weiter, erhält man zwanzig Brutto-Tattvas,


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Als nächstes gehen wir zu den subtilen Formen über. Im Ajna-Cakra ist vom subtilen Manas die Rede. Andere wurden im Kankalamalini-Tantra (Kap. II) erwähnt, als es um das Ajna-Cakra ging: "Hier leuchtet ständig das ausgezeichnete Manas, das durch die Anwesenheit der Sakti Hakini schön gemacht wurde, es ist glänzend und hat Buddhi11 , Prakrti12 und Ahamkara13 zu seinem Schmuck."


'''Paraṁ nityaṁ devaṁ puruşamajamādyaṁ trijagatāṁ'''
Aus dem oben Gesagten wird das Vorhandensein der drei subtilen Formen - nämlich Buddhi, Prakrti und Ahamkara - an dieser Stelle deutlich. Wir müssen jedoch wissen, dass Ahamkara nicht in der im obigen Zitat dargestellten Reihenfolge steht. Wir haben gesehen, dass vom Mūladhara aufwärts das Erzeugte unter dem Erzeuger steht; das, was aufgelöst wird, steht unter dem, in das es aufgelöst wird, und wir wissen auch, dass das Sabda-krama stärker ist als das Pāta-krama.14 Wir müssen uns daran erinnern, dass Vyoma in Ahamkara aufgelöst wird, und daher steht letzteres als nächstes über Vyoma. ''Vgl. ''"In Ahamkara sollte Vyoma mit Klang aufgelöst werden, und Ahamkara wiederum in Mahat." Ahamkara, als Ort der Auflösung, kommt zuerst über Vyoma (Äther), und darüber sind Buddhi und Prakrti.


'''purāṇaṁ yogīndraḥ praviśati ca vedāntaviditaṁ. (38)'''
Das Sarada-Tilaka (I. 17, 18) spricht von ihrer Verbindung als Janya (Wirkung, erzeugte, produzierte Substanz) und Janaka (Ursache, Erzeuger, Substrat).


" ''Ewig''''" ''('''''nityam''''') - unzerstörbar (VinaSarahitarm).
"Aus dem unmanifesten (Avyakta) Mula-bhūta, Para-vastu15 , als Vikrta, entstand Mahat-tattva.15 Aus diesem (Mahat-tattva) entstand Ahamkara, das je nach seiner Entstehungsquelle von dreierlei Art ist. "16 Mit Vikrti, das Veränderung bedeutet, ist hier die Widerspiegelung oder das Abbild (Prati-bimba)17 des Para-vastu gemeint, und als solche Widerspiegelung ist es Vikrti; da es aber die Prakrti von Mahat-tattva usw. ist, wird es auch Prakrti genannt.18 ''Vgl." ''Prakrti ist die Paramā (Höchste) Sakti, und Vikrti ist das Produkt davon."(Vikrtih pratibimbata.


" ''Geburtslos" ''('''''aja''''').
in einem Spiegel wird man gesehen, aber das Bild ist nicht man selbst). Es wurde auch schon gezeigt, dass die Prakrti des Para Brahman nur ein anderer Aspekt von Ihm ist (Pratibimba-svarupini).


" Er ist derjenige, der als der '''purāṇa Purusa1 '''bekannt ist'''.'''
0 Prthivi0: Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther.


'''''"Deva'''''" bedeutet derjenige, dessen Spiel Schöpfung, Existenz und Zerstörung ist.
1Bhumandala1 Region des Erd-Elements, oder Mūladhara-Cakra.


''" ''''Der vor den drei Welten war" ''('''tri-jagatāṁ ādya'''ṁ)'''2 '''- Damit wird impliziert, dass Er die Ursache von allem ist, da Er allem vorausging.
2 Gandha-tattva,2 Geruchsprinzip oder Tanmatra.


''"''''Gewusst durch die Vedanta" ''('''vedānta-vidita'')''3 '''-Vedanta sind heilige Texte, die sich mit der Erforschung des Brahman beschäftigen. Er ist durch das Wissen (Jnana) über diese Texte bekannt.
3 jala-mandala.3 Svadhistana, das ist die Region des Wassers (jala). ,


Die Art und Weise, wie das Prana an die Stelle von Visnu gesetzt wird (Pranaropana-prakara), wird im Folgenden beschrieben: Wenn der Yogi weiß, dass die Zeit für den Abgang des Prana naht, und froh ist, dass er bald im Brahman aufgehen wird, setzt er sich in Yogasana und hält seinen Atem durch Kumbhaka zurück. Dann führt er den Jivatma im Herzen zum Muladhara und erweckt durch''' das Zusammenziehen des Anus4 '''und andere vorgeschriebene Vorgänge die Kundalini. Als nächstes meditiert er über das blitzartige, glückselige Nada, das fadenförmig ist und dessen Substanz Kundali (Kundalini-maya) ist, Dann verschmilzt er die Hamsa, die das Paramatma in '''Form von Prana5 '''ist, mit dem Nada und führt sie zusammen mit dem Jiva durch die verschiedenen Cakras nach den Regeln von Cakra-bheda zum Ajna-Cakra. Dort löst er alle verschiedenen Elemente vom Groben bis zum Feinstofflichen, beginnend mit Prthivi, in Kundalini auf. Zuletzt vereinigt er sie und den Jivatma mit dem Bindu, dessen Substanz Siva und Sakti ist (Siva-Sakti-maya). Nachdem er dies getan hat, durchdringt er das Brahma-randhra, verlässt den Körper und geht im Brahman auf.
4 Rasa-tattva.4 Das Prinzip des Geschmacks.


1 '''Purana Purusa1 '''Nach Samkara ist es ein Adjektiv und bedeutet "Derjenige, der die Ursache der Schöpfung ist" und Ähnliches.
5 Vahni-mandala5 Manipura, das ist die Region des Feuers (Viihni).


2 '''tri-jagatāṁ ādya'''ṁ)'''2 '''Das heißt, die drei Sphären Bhuh, Bhuvah, Svah, die Vyahrtis des Gayatri.
6 Rupa-tattva.6 Das Prinzip des Sehens.


3 '''vedānta-vidita3 '''Samkara liest Vedanta-vihita und erklärt den Ausdruck so, dass er "dies ist die Lehre des Vedanta" bedeutet.
7 Vayumandala,7 Anahata, das ist die Region der Luft (Vayu).


4 '''durch das Zusammenziehen des Anus4 '''GudariI akuncya-das heißt, durch Asvini-Mudra.
8 Sparsa-tattva.8 Das Prinzip der Berührung.


5 '''Form von Prana5 '''Pranarupa-svasa-paramatmakam. Siehe Jnana-arnava- Tantra, Kap. XXI, "VV. 13-18.
9 Nabho-mandala9 Visuddha, das ist die Region des Äthers (Nabhas).


'''ZUSAMMENFASSUNG DES AJNA CAKRA, VERSE 32 BIS 38'''
10 Sabda-tattva.10 Das Prinzip des Klangs.


Das Ajna Cakra hat zwei Blütenblätter und ist weiß. Die Buchstaben Ha und Ksa, die '''weiß '''sind''',1 '''befinden sich auf den beiden Blütenblättern. Die vorsitzende Sakti des Cakra, Hakini, befindet sich in der Perikarp. Sie ist weiß, hat sechs rot gefärbte Gesichter mit jeweils drei Augen und sechs Armen und sitzt auf einem weißen Lotus. In ihren Händen zeigt sie '''Vara-mudra und Abhaya-mudra2 '''und hält einen Rudraksa-Rosenkranz, einen menschlichen Schädel, eine kleine Trommel und ein Buch. Über Ihr, in einem Trikona, befindet sich Itara-Linga, das blitzartig ist, und darüber, in einem anderen Trikona, ist der innere Atma (Antar-atma), glänzend wie eine Flamme. An seinen vier Seiten, die in der Luft schweben, sind Funken, die ein Licht umgeben, das durch seinen eigenen Glanz alles zwischen Mula und dem Brahmarandhra sichtbar macht. Darüber wiederum ist Manas, und über Manas, in der Region des Mondes, ist Hamsah, in dem Parama-Siva mit Seiner Sakti ist.
11 Buddhi11 Siehe nächste Anmerkung. Intellekt, Unterscheidung


''(Hier endet der sechste Abschnitt)''
12 Prakrti,12 Siehe Einleitung und Nachbemerkung'','' Kommentar. Sakti, die in Prakrti Tattva residiert, erschafft Objekte als getrennte Existenzen. die Sāṁkhya-Ansicht: ihr zufolge ist der Zustand des Gleichgewichts von


'''[Visvanatha3 '''gibt im Kommentar zum Satcakra unter diesem Vers eine Beschreibung der Region jenseits des Ajna, d.h. jenseits des Samasti oder des kollektiven oder kosmischen Ajna, aus dem Svacchanda-samgraha: "'''Innerhalb des Bindu ist ein Raum '''von '''hundert Millionen Yojanas 4 '''und hell mit der Helligkeit von zehn Millionen Sonnen. Hier ist der Herr des Staates jenseits
Sattva, Rajas und Tamas ist Prakrti, das auch Pradhana und Avyakta genannt wird. Dies ist das Höchste (Para-vastu).


Santi (Santyatitesvara), mit fünf Köpfen und zehn Armen und glänzend wie eine Masse von Blitzen. Zu Seiner Linken ist Santyatita Manonmani. Um sie herum befinden sich '''Nivrtti, Pratistha, Vidya und Santi.5. '''Jeder von ihnen ist mit einem Mond geschmückt und hat fünf Köpfe und zehn Arme. Dies ist Bindu-Tattva. Über Bindu ist Ardha-Kandra, mit den Kalas der letzteren, nämlich Jyotsna, Jyotsnavati, Kanti, Suprabha, Vimala. Über Ardha-Kandra ist Nibodhika, mit den Kalas der letzteren - Bandhati, Bodhini, Bodhii, Jnana-Bodha, Tamo'paha. . Über Nibodhika ist Nada und seine fünf Kalas - Indhika, Recika, Ordhvaga, Trasa und Parama. Auf dem Lotus über diesem letzten befindet sich Isvara, mit einer Größe von hundert Millionen Yojanas und glänzend wie zehntausend Monde. Er ist fünfköpfig, und jeder Kopf hat drei Augen. Sein Haar ist verfilzt, und er hält den Dreizack (Sula). Er ist derjenige, der nach oben geht (Urdhva-gamini), und in seiner Umarmung (Utsanga) ist der Kala Urdhva-gamini."]
13 Ahamkara13 Egoismus-Selbstbewußtsein.


'''weiß,1 = '''Karbura = weiß und bedeutet auch ''bunt gemischt.''
14 Pāta-krama.14 Das heißt, die tatsächliche Anordnung der Dinge im Vergleich zu der Reihenfolge, in der sie angegeben sind.


'''Vara-mudra und Abhaya-mudra,2 = '''''V. ''S. 337 ''ante.''
15 Para-vastu15; Mahat-tattva.15. Mahat-tattva ist ein Vikrti der Prakrti, das Mūlabhūta avyakta (unmanifestiertes Wurzelwesen) entspricht der Samkhyan Mūla-prakrti. Hier wird, wie Raghava-Bhatta sagt, Tattvasrsti angedeutet (Comm. to Ch. I, ''vv . ''17,18 of Sarada) , und interpretiert (Ch. I. vv. 17, 18) so: Unmanifestiertes Mūlabhūta Para-vastu kann entweder das Bindu oder Sabda Brahman bedeuten. Mit Vikrta ist die Bereitschaft oder Neigung zum Erschaffen (Srstyunmukha) gemeint. Von diesem Bindu oder Sabda-Brahman geht Mahat-tattva aus, womit das Padartha Mahat gemeint ist, das im Saivamata als Buddhi-tattva bekannt ist. Dieses Mahat oder Buddhi-tattva besteht aus den drei Gunas - Sattva, Rajas und Tamas. Das heißt, es umfasst Manas, Buddhi, Ahaṁkāra und Citta. Diese vier sind das Produkt (Kārya) der Gunas als Ursache (Kārana), und die Ursache (Kārana) ist in der Wirkung (Kārya) enthalten (Upacāra). Nachdem er die Worte Isana-Sivas zitiert hat, bemerkt Raghava, dass das Vamakesvara-Tantra auch sagt, dass aus dem unmanifesten Sabda-Brahman Buddhi-tattva entsteht, in dem Sattva Guna manifest ist. Er unterscheidet dann die Sāṁkhya-Ansicht, nach der der Zustand des Gleichgewichts von Sattva, Rajas und Tamas Prakrti ist, das auch Pradhana und Avyakta genannt wird. Dies ist das Höchste (Para-vastu). Aus einer Störung des Gleichgewichts der Gunas entsteht Mahat. Dieses Mahat besteht aus Gunas und ist die Ursache der Antahkaranas. Mit Gunas sind demnach die fünf Tanmatras, Sabda, Sparsa, etc. gemeint. Nach dieser Sichtweise entsteht auch aus Prakrti Mahat und aus letzterem Ahamkara. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm


'''Visvanatha,3 '''Der Teil in Klammern ist meine Anmerkung. A.
Raghava zeigt so die verschiedenen Möglichkeiten auf, wie der Text von Sarada aus der Sicht von Sakta, Saiva und Samkhya interpretiert werden kann.


'''Innerhalb der Bindu ist ein Raum von hundert Millionen Yojanas 4 = '''Ein Yojana ist über acht Meilen.
16 seine Erzeugungsquelle.16 Srsti-bheda - das heißt, ein Ahamkara ist das Ergebnis der Vorherrschaft von Sattva, ein anderes von Rajas und ein drittes von Tamas.


'''Nivrtti, Pratistha, Vidya und Santi.5 = '''Siehe zu den Kalas die Einleitung zu Band III, Tantrik-Texte, ed. Avalon. Siehe auch Einleitung zu diesem Band; und ''The Garlaruf of Letters.''
17 (Prati-bimba)17 Das ist im Sinne von Produkt. In Saiva-sakta-darsana ist Mulaprakrti selbst ein Produkt des Siva-sakti-tattva, denn das Selbst wird zum Objekt seiner selbst.


<ol start="39">
18 Prakrti.18 Das heißt, vom Standpunkt des Para-vastu aus betrachtet ist sie eine Wirkung, aber in Bezug auf das, was sie hervorbringt, ist sie eine Ursache.
<li>''' Layasthānaṁ vāyostadupari ca mahānādarūpam śivārdhaṁ'''</li>
</ol>


'''sirākāraṁ śāntaṁ varadamabhayaṁ śuddhabuddhiprakāśaṁ'''
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


'''Yadā yogī paśyed gurucaraṇayugāmbhōjasevāsuśīlas-'''
(1 1 Es wurde bereits gezeigt, dass die Prakrti des Para Brahman nur ein weiterer Aspekt von Ihm ist (Pratibimba-svarupini).


'''tadā vācāṁ siddhiḥ karakamalatale tasya bhūyāt sadaiva.'''
Nach Saradā-tilaka ist Mahat-tattva dasselbe wie Buddhi.2 Isāna-Siva sagt: "Die objektive Prakrti,3 die durch Sakti entwickelt wird, ist, wenn sie mit Sattva-Guna verbunden ist, Buddhi-tattva. Es ist diese Buddhi, von der im Samkhya als Mahat gesprochen wird."


''' '''
Mahat-tattva besteht aus den Gunas und dem Antah-karana. Die Gunas sind Sattva, Rajas und Tamas. Das Saradā-tilaka sagt: "Antahkarana ist das Manas, Buddhi, Ahamkara und Citta, des Atma.4 All diese sind in dem Begriff Mahat-tattva enthalten.


Wenn die Handlungen des Yogis durch den Dienst an den Lotusfüßen seines Gurus in jeder Hinsicht gut sind, dann wird er darüber (d.h. im Ajna-Cakra) die Form des Mahanada sehen und im Lotus seiner Hand immer das Siddhi der Sprache1 halten. Der Mahanada, der der Ort der Auflösung von Vayu2 ist, ist die Hälfte von Siva und gleicht in seiner Form dem Pflug3. Er ist ruhig, gewährt Wohltaten und vertreibt Furcht und manifestiert reine Intelligenz (Buddhi)4.
Nun kann eine Frage aufgeworfen werden - nämlich, wenn Manas innerhalb von Mahattattva ist, was ist dann mit dem, was in ''V. ''33 gesagt wurde, wo von Manas als einer unabhängigen Existenz gesprochen wurde? Die Antwort darauf ist, dass dieses Manas das Produkt von Ahamkara ist, und Raghava-Bhatta zitiert einen Text, in dem es heißt: "Insofern das andere Manas dasjenige ist, das auswählt und verwirft (Sa-semkalpa-vikalpaka) "5 , ist es bekanntlich das Produkt von Tejas.6 So wie Manas und andere Tattvas im Ajna-Cakra in ihrer Reihenfolge angeordnet sind, sollte man wissen, dass Ahamkara und andere über ihnen stehen. Im Ajna-Cakra sind Hakini, Itara-Linga, Pranava, Manas, Ahamkara, Buddhi und Prakrti nacheinander übereinander angeordnet. Da dem Candra-Mandala, von dem bereits die Rede war, kein Platz zugewiesen wurde, sollte man annehmen, dass es über all diesen steht. Auf die Frage, warum sie nicht unter all diesen steht, lautet die Antwort, dass im Sammohana-Tantra gesagt wird: "Der Mond (Indu) ist in der Stirn, und über ihm ist Bodhini selbst." Daraus geht hervor, dass sich Indu und Bodhini über dem Ajna-Cakra befinden, einer über dem anderen, ohne dass etwas dazwischen liegt. Bodhini steht über allem anderen.


'''Layasthanam vāyostadupari ca mahānādarupaṁ''' śivārdhaṁ
1 Produkt davon. "1 Vikrtih pratibimbatii-in einem Spiegel sieht man, aber das Bild ist nicht


'''sirākāraṁ śantaṁ varadamabhayaṁ śuddhabuddhiprakāsaṁ'''
sich selbst.


'''Yadā yogi paśyed gurucaraņayugāmbhōjasevāsuśīlas-'''
2 Buddhi.2 Raghava-Bhatta sagt, dass dies nach der Saiva-Lehre so ist.


'''Tadā vācām siddiḥ karakamalatale tasya bhūyāt sadaiva.'''
3 objektive Prakrti,3 Boddhavya-laksana---das heißt, das, was erkannt werden kann Jneya); die


WENN die Handlungen des Yogis durch den Dienst an den Lotusfüßen seines Gurus in jeder Hinsicht gut sind, dann wird er darüber ''(d.h. im ''Ajna-cakra) die Form des Mahanada sehen und im Lotus seiner Hand immer das '''Siddhi der Rede '''halten'''.1 '''Der Mahanada, der der Ort der '''Auflösung von Vayu2 '''ist, ist die Hälfte von Siva und gleicht '''in seiner Form dem Pflug.3 '''Er ist ruhig, gewährt Wohltaten und vertreibt Furcht und macht '''reine Intelligenz (Buddhi) '''sichtbar'''. 4'''
objektive oder manifestierte Prakrti.


'''Siddhi der Sprache.1 = '''Das heißt, alle Kräfte der Sprache.
4 Atma.4 Siehe Einleitung.


'''Auflösung von Vayu 2 = '''Vayoh layasthanam. Samkara definiert es, indem er sagt: Etat sthanam vayoh virama-bhutam - dies ist der Ort, an dem Vayu aufhört zu sein.
5 (Sa-semkalpa-vikalpaka), "5 Zu Sa-samkalpa-vikalpa siehe Einleitung.


'''der Pflug in Form, 3 = '''Das heißt, Siva ist Hakara; und wenn der obere Teil von Ha entfernt wird, hat der verbleibende Teil des Buchstabens die Form eines indischen Pfluges.
6 Tejas6 Das heißt, Taijasa ahamkara, das die Quelle der Indriyas ist.


'''reine Intelligenz (Buddhi). 4 '''= Suddha-buddhi-prakasa.
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'''reine Intelligenz (Buddhi). 4 '''= Karanavantara-sarira, Karana=Ursache; Avantara = sekundär oder intermediär oder umfassend; Sarira=Körper. Der Körper wird so genannt, weil er vergeht und verblasst. Es ist abgeleitet von der Wurzel Sri, schwinden. Karanavantara-sarira würde demnach bedeuten: "das mittlere Sarira der Ursache". Die Hauptursache ist die Große Ursache. Ihre Wirkungen sind ebenfalls Zwischenursachen für das, was sie selbst hervorbringen; sie sind also sekundäre oder mittlere Kausalkörper. Nimmt man den Sakala-Paramesvara als erste Ursache an, so ist Mahanada eine seiner Wirkungen und ein Karanavantara-sarira in Bezug auf das, was er hervorbringt und was ihm folgt.
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KOMMENTAR
Das Sammohana-Tantra spricht von der Ursache (Karanarūpa), die sich über dem Ajna-Cakra befindet: "Indu (der Mond, hier Bindu) ist in der Region der Stirn, und darüber ist Bodhini selbst. Über Bodhini leuchtet das ausgezeichnete Nada, in Form eines Halbmondes; darüber ist das glänzende Maha-nada, in Form eines Pfluges; darüber ist das Kalā, genannt '''Anji''', das Geliebte der Yogis. Über diesem letzten ist Unmani,1" das man, wenn man es erreicht hat, nicht mehr zurückkehrt."


Er möchte nun den mittleren Kausalkörper '''(Karana-vantara-sarira) '''beschreiben, der sich oberhalb des Ajna-Cakra und unterhalb des Sahasrara befindet, und sagt: "Wenn die Handlungen des Yogis durch den Dienst an den Lotusfüßen des Gurus in jeder Hinsicht gut sind, dann sieht er das Bild des Yogi: Wenn die Handlungen des Yogi durch den Dienst an den Lotusfüßen seines Gurus in jeder Hinsicht gut sind, d.h. wenn er sich durch intensive Konzentration des Geistes in der Yogapraxis auszeichnet, dann sieht er das Bild von Maha-nada darüber (über dem Ajna-Cakra), und er wird vollendet in der Rede (Vak-siddha).
In der obigen Passage, in den Worten "darüber ist Bodhini", steht das Wort "es" für die Stirn oder das Ajna-Cakra.


'''Kāranā-vāntara-śarīra = '''Karana = Ursache; AvAntara = sekundär oder intermediär oder umfassend; Sarira = Körper. Der Körper wird so genannt, weil er schwindet und vergeht. Es ist abgeleitet von der Wurzel SrI, schwinden. '''Kāranā-vāntara-śarīra '''würde demnach "das mittlere Sarira der Ursache" bedeuten. Die
Das Bhūta-suddhi-Tantra spricht von der Existenz des Bindu unterhalb von Bodhini: "Devi, oberhalb von Bindu und Mātrārdhā ist Nada, und darüber wiederum ist Maha-nada, das 'der Ort der Auflösung von Vayu ist." Mātrārdhā ist Mātrārdhā-Sakti2.


Die primäre Ursache ist die Große Ursache. Ihre Wirkungen sind auch Zwischenursache für das, was sie selbst hervorbringen; sie sind also sekundäre oder mittlere Kausalkörper. Nehmen wir den sakala-paramesvara
Die folgende Passage aus der Brhat-trl-vikrama-samhitā beweist, dass die Ardha-mātrā Sakti bedeutet: "Glänzend wie die junge Sonne ist Aksara, die Bindumat (Bindu selbst) ist; darüber ist Ardha-mātrā, verbunden mit dem Gāndhārarāga3."


die Erste Ursache zu sein, ist Mahanada eine ihrer Wirkungen und ein '''Kāranā-vāntara-śarīra '''in Bezug auf das, was sie hervorbringt und was ihr folgt.
Da die beiden obigen Passagen auf dasselbe hinweisen, müssen wir annehmen, dass Ardha-mātrā und Bodhini identisch sind. Bindu, Bodhini und Nada sind nur verschiedene Aspekte der Bindu-maya-para-sakti,


''"''''Handlungen, die ''''in jeder Hinsicht gut sind" ''('''suśīla''') - die gute Neigung zur Yogapraxis, die
1 Unmani,1 In dieser Passage ist Ajni Samani, Die Bhūta-suddhi (siehe ''Beitrag), ''macht auch eine Unterscheidung zwischen Ajni und Samani. Dies sind die Avāntarasarlras der Ersten Ursache, die im Laya-krama aufgezählt werden. Der aus dem Sārada zitierte Text gibt das Srsti-krama an.


bewundernswert, wenn man sich stark und ungeteilt dafür einsetzt. Dieses Ergebnis wird erreicht, indem man dem Guru dient.
2 Mātrārdhā-Sakti2. Mātrārdhā. Im Devi Bhigavata kommt der Ausdruck Ardhamātrā (der ein Name für Nada ist) in I, 1, v, 55 und III, 5, ''v, ''29 vor, und Nllakantha definiert ihn als Param padam = der höchste Zustand oder das Brahman. Der Ausdruck Ardha-matra kommt auch in Candi, I, 55, in praktisch demselben Sinne vor. Gopila Chakravarti zitiert eine Stelle, die besagt: "Ardha-mātra ist attributlos (Nirguna) und vom Yogi realisierbar." Er zitiert eine andere Stelle, die besagt: "Om - das sind die drei Veden, drei Lokas, und nach den drei Lokas ist Mātrārdhā das vierte - das Höchste Tattva", siehe Candl "Tvamudgithe ardhamatrasi " und Devibhāgavata, I, 5, ''v, ''55. Sruti sagt: "Du bist das Ardhamatra von Pranava, Gāyatri und Vyāhrti." Hier wird die Einheit von Devi und Brahman gezeigt. Sie ist Brahman, das mit Māya vereint ist (Māya-viśita-brahmarūpini). In der Nada-bindu Upanisad (V. 1) heißt es: "A-kāra ist der rechte Flügel (von Om, dargestellt als Vogel), U-


Der Autor relativiert dann Nada und sagt, es sei ''der Ort der Auflösung von Vayu ''('''vāyor-Laya-'''
kara ist der andere (linke) Flügel, Ma-kara der Schwanz, und Ardhamātra der Kopf. Sattva ist sein Körper, und Rajas und Tamas sind seine beiden Füße. Dharma ist sein rechtes Auge und Adharma ist sein linkes Auge. Das Bhurloka sind seine Füße, das Bhuvarloka seine Knie, das Svarloka seine Mitte, das Maharloka sein Nabel, Janaloka sein Herz, Tapoloka sein Hals und Satyaloka der Ort zwischen den Augenbrauen." Siehe auch Brahmavidya Up., v, 10.


'''sthanam'''). Die Regel lautet: "Die Dinge lösen sich in das auf, woraus sie entstanden sind." Daher, obwohl in
3 Gāndhārarāga3 Der dritte der sieben primären subtilen Töne.


Bhūta-suddhi und anderen Praktiken hat man gesehen, dass Vāyu sich in '''Sparśa-tattva auflöst,l '''und
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letzteres in '''Vyoma: "2 '''Vayu löst sich auch in Nada auf. Wir haben die Autorität der Offenbarung (Sruti) für dies:
Das Sarada-Tilaka sagt: "Aus dem Sakala Paramesvara.1 , der Sat, Cit und Ananda ist, emanierte Sakti; aus Sakti wiederum emanierte Nada; und Bindu hat seinen Ursprung aus Nada. Er, der Para-Sakti-maya ist, manifestiert sich auf drei verschiedene Arten. Bindu, Nada und Bija sind nur Seine verschiedenen Aspekte. Bindu ist Nadatmaka,2 Bija ist Sakti, und Nada wiederum ist die Vereinigung oder Beziehung des einen zum anderen.3 Davon sprechen alle, die in den Agamas4 bewandert sind",


<table>
" Para-Sakti-maya": Para=Siva; daher Siva-Sakti-maya = Bindu.
<tbody>
<tr>
<td width="161">
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="105">stammte von</td>
<td width="53">'''I-kara.3'''</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" width="158">'''Repha (Ra-kara)3 '''origi</td>
</tr>
</tbody>
</table>
&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
" Prthivi, die Besitzerin von Rasa (Rasa-vati),                                      Aus '''Ka-kara3''', der Rasa ist, entstanden die Wasser und '''Tlrthas4'''; aus nated '''Vahni-tattva5'''; aus '''Nada3 '''entstand '''Vayu6''', der alles Leben durchdringt (Sarva-Pranamaya). Aus '''Bindu3 '''entstand die '''Leere7 ''', die leer von allen Dingen ist und den Klang enthält. Und '''aus all diesen8 '''entstanden die fünfundzwanzig ''Tattvas'', die Guna-maya sind; dieses ganze Universum (Visva), das das weltliche Ei Brahmas ist, wird von Kalika durchdrungen."


'''Sparsa-tattva,l '''= Das "Berührungsprinzip", auch Tvak-tattva genannt. Zu Bhutasuddhi siehe die Beschreibung in der "Einführung in das TantraSastra" des Autors.
Der Bindu, der sich über der Stirn befindet, ist Nadatmaka - das heißt Sivatmaka5, Bija ist Sakti als Bodhini (Bodhint-rupam). Nada ist die Verbindung zwischen den beiden, durch die das eine auf das andere wirkt; daher ist es Kriya-Sakti. Über diesen drei steht Maha-nada. Dies wurde bereits gezeigt.


'''Vyoma2 '''Äther.
" Darüber ist Kalā," usw.: Kalā=Sakti. '''Anji ist krumm, schief, gebogen, Linie'''. Dies ist in der Form wie eine gebogene oder krumme Linie über einem Buchstaben. Diese Sakti erschien am Anfang der Schöpfung, ''vgl. ''Pancaratra: "So gesehen, manifestiert das Höchste Männliche am Anfang der Schöpfung die ewige Prakrti, die die Verkörperung von Sat, Cit und Ananda ist, in der alle Tattvas sind, und die die vorsitzende (Adhistātri) Devi der Schöpfung ist.


'''I-kara3; Ka-kara3; Repha (Ra-kara)3; Nada3: '''Der Bija Krim wird hier gebildet, Kakara = Kali; Ra-kara= Brahma als Feuer; Ikara= Mahamaya, Anusvara oder Candra-bindu (m) ist in zwei Teile geteilt, nämlich Nada, der Visvamata oder Mutter des Universums ist; und Bindu, der Duhkha-hara oder Entferner des Schmerzes (Bijakosa) ist.
Auch an anderer Stelle: "Aus dem unmanifestierten (Avyakta) Paramesvara, der vereinigten Siva und Sakti, ging die Adya (erste) Devi Bhagavati hervor, die Tripura-sundari ist, die Sakti, aus der Nada hervorging, und von dort kam Bindu."


Alpha steht für A; ebenso steht Ka-kara für Ka.
1 Paramesvara.1 Sarada, Kap. I, Vv. 7-9, Sakala, im Gegensatz zu Niskala, oder Nirguna, bedeutet vereint mit Kala, das nach Samkhya Sāmyāvasthā der Gunas ist, die Prakrti ist, nach den Vedantisten des (MāyaVāda) ist Kalā Avidya, im Saiva-Tantra ist Kalā Sakti (RaghavaBhatta),


'''Tlrthas4 = '''Wallfahrtsorte, an denen die Gläubigen baden. Es bedeutet auch heiliges Wasser.
2 Nadatmaka,2 Ein anderer Text hat Sivatmaka---das heißt, Bindu ist der Siva-Aspekt.


'''Vahni-tattva5 = '''Feuer.
3 Vereinigung oder Beziehung des einen zum anderen.3 Samavāya ksobhya ksobhaka-sambandha---lit., Verbindung, die die Verbindung der Gegenseitigkeit ist.


'''Vayu6 = '''Luft.
4 Agamas4 Siehe Einleitung.


'''Void7 = '''Gagana oder Äther.
5 Sivatmaka5 In der Benares-Ausgabe wie auch in Rasika Mohana Chattopadhyayas Ausgabe des Sarada-tilaka lautet der Text Sivātmaka, als ob er Bija qualifizieren würde, was fehlerhaft zu sein scheint.


'''Aus all diesen8 '''Das heißt, aus KrIm, zusammengesetzt aus Ka+Ra+I+m.
6 Sat, Cit und Ananda, in denen 6 Raghava steht: "Samasta-tattva-samghatma-spiūrtyadhisthatrirūpinim", was bedeutet: "Wer ist die Devi, die der Evolution oder Manifestation der gesamten Masse der Tattvas vorsteht oder sie lenkt".


<ol start="39">
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<li>'''''39''''. Layasthanam vāyostadupari ca ''mahānādarupaṁ śivārdhaṁ sirākāraṁ śantaṁ varadamabhayaṁ śuddhabuddhiprakāsaṁ Yadā ''yogi paśyed gurucaraņayugāmbhōjasevāsuśīlas-'''''</li>
</ol>
'''Tadā ''vācām ''siddiḥ ''karakamalatale tasya ''''bhūyāt sadaiva. --39'''''


Wir sollten uns daher bewusst machen, dass zu dem Zeitpunkt, an dem die Buchstaben des Kim-Mantras1 in das Subtile verschmolzen sind, VAyu in Nāda absorbiert wird.
" Oben ist Unmani," usw.: ''Vgl. ''"Indem man dorthin geht, wo die 'Manasheit' (Manastva) des Manas aufhört, Unmani genannt zu werden, deren Erreichung die geheime Lehre aller Tantras ist1."


''" Die Hälfte von Siva" ''('''''śivārdha''''') - Damit ist gemeint, dass Siva hier in der Form von Arddha-narisvara ist, die Hälfte ist Sakti, die Nāda ist.
Der Zustand von Unmani ist das Tattva, das die Beseitigung der Anhaftung bedeutet, die durch Manas an weltliche Objekte hervorgerufen wird.


''Wie ein Pflug" ''('''''sirākāra''''') - Das Wort Sirā wird hier mit einem kurzen ''i ''geschrieben, und in Amara-Kośa wird es mit einem langen ī geschrieben, aber es ist eindeutig das gleiche Wort, da es mit einem dentalen ''s ''beginnt''.''
Unmani ist wiederum von zweierlei Art: (1) Nirvana-kala-rūpa, das auch seinen Platz im Sahasrara2 hat; (2) Varnāvalī-rūpa, das auch seinen Platz in dieser Region hat. ''Vgl. ''Kankala-malini: "In der Perikarp des Sahasrara, innerhalb des Mondkreises gelegen, befindet sich das siebzehnte Kala, frei von Anhaftungen3. Der Name dieses Kalas ist Unmani, das das Band der Anhaftung an die Welt durchschneidet."


''Vgl. ''"Darüber ist Mahanāda, in Form wie ein Pflug, und glänzend" (Isvara-Kartikeya-Sarṁvāda).2
''Vgl. ''auch: "Durch geistige Rezitation des Mālā-varna (Buchstabenkranz) ist Unmani der Gewährer der Befreiung (erlangt)." Mālā-varna = Varnāvalī-rūpa.


Wenn der Text als "Sivākāra statt Sirākāra" gelesen wird, dann würde das bedeuten, dass der Nāda
Die Bhūta-suddhi spricht von der Samani unterhalb der Unmani. "Als nächstes kommt die Vyapika-Sakti (diffuse Energie), die die Menschen als Āñjī kennen. Samanī4 ist darüber, und Unmani ist über allem." Auch dies (Samani) ist ein Zwischenaspekt (Avāntara-rūpa) der Parasakti.


śiva-śaktimaya.3
Wir erhalten nun Folgendes:


''Vgl. ''Prayoga-sāra: "Die Sakti, die zum Sitz der Befreiung4 tendiert, wird männlich (Puṁrūpā-
Über dem Ajna-Cakra befindet sich die zweite Bindu, die Siva (Siva-svarūpa) ist. Über Bindu ist die Sakti Bodhini in der Form einer Ardhamātrā; als nächstes kommt Nada, die Vereinigung von Siva und Sakti, in der Form eines Halbmondes; als nächstes (darüber) kommt Mahanada, geformt wie ein Pflug; über Mahanada ist die Vyapika Sakti, gekrümmt (Āñjī) in der Form; über dieser letzten ist Samani und die höchste von all diesen ist U nmani. Dies ist die Reihenfolge, in der die sieben kausalen Formen (Karana-rūpa) angeordnet sind.


d.h. Bindu), wenn sie sich, von Nāda belebt, zu Siva5 (śivon-mukhi) wendet," Es ist
1Tantras1 Visvanatha zitiert das Svacchanda-samgraha, das von Unmani als über Samana stehend spricht, und sagt, dass es im Unmani-Stadium keine Erkenntnis gibt und kein Unterschied zwischen Kāla und Kalā gemacht wird; es gibt keinen Körper und keine Devatas und kein Aufhören der Kontinuität. Es ist der reine und süße Mund von Rudra. ''Vgl. ''Vrttīnaṁ manah in der Siva-Samhita, V, 219.


Daher hat RaghavaBhatta gesagt, dass "Nāda und Bindu die Bedingungen sind, unter denen sie erschafft".6
2 Sahasrara2 Sahasrārādharā, siehe Einleitung.


Es wurde an anderer Stelle gesagt: "Sie ist ewig7 und existiert als Cit (Cinmātrā)8: wenn sie in der Nähe der
3 Anhaftungen3 Sarva-samkalpa-rahitā- d.h. derjenige, der frei von jeglicher Anhaftung ist und durch nichts zu irgendeiner Handlung veranlasst wird. Die zitierten Passagen stammen aus Kap. v, Kankala-malini.


Licht, das sie nach Veränderung begehrt, wird sie massiv (Ghaņi-bhūya) und Bindu."
4 Samanī4 Visvanatha spricht von ihr als Samanā, und sagt, dass sie Cidānanda.svarūpa (d.h. Cit und Ananda) ist, und die Ursache aller Ursachen (Sarva.kāraņa-kāraņam): Veeraswamy


1 Kim-Mantra1 = '''Krīn''',
Krishnaraj


2 (Isvara-Kartikeya-Sarṁvāda). ''d.h., ''Sammohana-Tantra. Hrsg., R. M. Chattopadhyaya,
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3 Nāda ist śiva-śaktimaya.3 = Das heißt, seine Substanz ist Siva und Sakti,
<ol start="40">
<li>'''40. Tadūrdhve śaṅkhinyā nivasati śikhare sūnyadeśe prakāśaṁ'''</li>
</ol>
 
'''visargādhaḥ padmaṁ daśaśatadalaṁ pūrņacandrātiśubhraṁ'''
 
'''Adhōvaktraṁ kāntam taruņaravikalākāntikiñjalkapuñjaṁ'''
 
'''ḷakārādyairvarņaiḥ pravilasitavapuḥ kevalānandarūpaṁ. 40 '''Es ist nicht nötig, weiter ins Detail zu gehen. Lassen Sie uns also dem Text folgen.


4 Befreiung4 = '''Nirāmaya-padōnmukhī '''= Diejenige, die dem Ort der Befreiung zugewandt ist: das ist Sakti im höchsten Zustand.
In dem Wunsch, das Sahasrara zu beschreiben, spricht er in zehn weiteren Versen von ihm.


5 Sie wendet sich Siva zu5 = Siva zugeneigt, auf ihn gerichtet oder mit erhobenem Gesicht, der sich hier um die Schöpfung kümmert. Das heißt, der erste Zustand ist Cit. Nāda ist das Mithah-samavāya von Sakti oder Bindu. Die Herstellung dieser Beziehung beflügelt sie, sich Siva zum Zwecke der Schöpfung zuzuwenden, wenn sie als Mann oder Bindu erscheint. Mithah-samvāya = Gegenseitiges Einverständnis oder Verpflichtung.
''"''''Über all dies" ''('''Tadūrdhve''') - über alles, was zuvor beschrieben oder gesagt wurde.


6 Sie erschafft ".6 = '''Tasyā eva shakter nādabindū sriṣtyupayogyarūpau '''(Upayoga ist Fähigkeit oder Eignung zur Schöpfung).
''"''''Über ''''dem Kopf des Sankhini-Nadi''" - ein Anblick, der dem Schüler gegeben wurde.


7 Sie ist ewig7 = Nach einer anderen Lesart würde dieser Teil "Sie, die das Tattva ist" bedeuten.
''" Leerer Raum" ''('''Sūnya-deśa''') - d.h. der Ort, an dem es keine Nādis gibt; die Implikation ist, dass er oberhalb dessen liegt, wo susumna endet. .


8 ('''Cinmātrā''')8: = Sie ist da, existierend als Cit, mit dem sie völlig vereinigt ist. Sie"
''" Unter Visarga ist der Lotus mit den tausend Blütenblättern" - so ''lautet die Aussage des Sloka, Visarga befindet sich im oberen Teil des Brahma-randhra. ''Vgl. ''"(Meditiere) in dieser Öffnung über Visarga, den ewig Glückseligen und Makellosen." Es gibt weitere ähnliche Passagen.


misst Cit"-das heißt, koexistiert mit und als Cit, und ist auch formative Aktivität. Die obige Übersetzung ist die des Textes, aber der Vers ist an anderer Stelle zitiert worden, als ob er
''" ''('''Lalātadyaih varnaih pravilasitavapuh'''). Das Wort Lalāta steht für den ersten Vokal, A. Darunter ist zu verstehen, dass das zweite Lakāra (L) bei der Zählung der Buchstaben des Alphabets weggelassen werden soll. Bei der Zählung der fünfzig Buchstaben wird der zweite Lakāra1 immer ausgelassen.


Cinmātrajyotiṣah, und nicht Cinmātrā jyotiṣah, in welchem Fall die Übersetzung lauten würde: "Sie, die
Wenn der Text als "Lakārādyaih varņaih" gelesen wird, wie es von einigen getan wird, müssen wir Ksa-kāra bei der Zählung der Buchstaben weglassen. Die einundfünfzig Buchstaben können nicht als in den Blütenblättern des Sahasrāra2 enthalten angesehen werden. Bei einundfünfzig Buchstaben, die zwanzigmal wiederholt werden, ist die Zahl 1.020, und bei neunzehnmaliger Wiederholung sind es 969. Indem wir Ksakara weglassen, sind wir von dieser Schwierigkeit befreit. Mit "Lakārādyaih" ist nicht gemeint, dass die Buchstaben Viloma zu lesen sind.3 Der Kaṅkālamālinī sagt in der folgenden Passage deutlich, dass es Anuloma zu lesen ist4 "Der Große Lotus Sahasāra ist weiß und hat seinen Kopf nach unten, und die glänzenden Buchstaben von A-kāra (A), die mit dem letzten Buchstaben vor Ksakāra (Ksa) enden, schmücken ihn." Hier wird deutlich gesagt, dass der Buchstabe Ksa ausgelassen wird.


Wenn Jyotih, das bloßes Bewusstsein ist, sich dem Wunsch nach Veränderung nähert, wird es massiv und nimmt die Form von Bindu an."
'''Akārādi-ksa-kārāntaih''': Diese Verbindung, ksa-kārānta, würde, wenn sie von Bahu-vrīhi-samāsa5 gebildet wird, bedeuten, dass Ksakāra bei der Berechnung außen vor gelassen wird.


So in den Worten des verehrten (Srimat) Acarya: 1" Nada wird massiv und das Bindu." Wenn man all dies in Betracht zieht, ist die Schlussfolgerung, dass Sakti sich als Nada-Bindu manifestiert, wie Gold in Ohrringen aus Gold.2
1 Lakāra1 Vaidika Lakāra (La).


Nada und Bindu sind wieder eins - das ist die Schlussfolgerung.
2Sahasrāra2 einundfünfzig Buchstaben können nicht im Sahasrara angeordnet werden,


1 Samkaracarya,
3 Viloma.3 ''d.h. ''vom Ende zum Anfang.


2 aus Gold.2 =Das heißt, sie sind beide aus Gold und haben die Form eines Ohrrings. ''CJ. ''Chandogya Up., 6. 1. 4. "Sanftmütiger, durch einen Klumpen Ton sind alle Dinge, die aus Ton bestehen, bekannt. Der Unterschied liegt in den Namen, die man ihm gibt, wenn man über ihn spricht. Der Lehm allein ist wirklich."
4 Anuloma4 Von Anfang bis Ende.


<ol start="40">
5 Bahu-vrīhi-samāsa5 Eine Form der Sanskrit-Verbalverbindung.
<li>'''40. Tadūrdhve śaṅkhinyā nivasati śikhare sūnyadeśe prakāśaṁ'''</li>
</ol>


'''visargādhaḥ padmaṁ daśaśatadalaṁ pūrņacandrātiśubhraṁ'''
Es wird nichts über die Farbe der Buchstaben gesagt, und da die Mātrkā (Buchstaben) weiß sind, sind sie als weiß auf den Sahasrara-Blütenblättern zu verstehen. Diese Buchstaben gehen um das Sahasrara von rechts nach links.1


'''Adhōvaktraṁ kāntam taruņaravikalākāntikiñjalkapuñjaṁ'''
Manche lesen Pravilasita-tanuh anstelle von pravilasita-vapuh und sagen, dass, da das Wort ''padma ''alternativ im Geschlecht männlich wird (vā pumsi padmam), daher das Wort Tanu, das ein Wort im männlichen Geschlecht qualifiziert, selbst männlich ist. Das kann nicht sein. Das Verb Nivasati (=ist, wohnt) hat als Nominativ Padmam, und da es mit dem ''Bindu ''(m) endet, ist es im Geschlecht des Neutrums und nicht männlich. Denn in diesem Fall hätte es mit ''visarga (d.h. h) ''geendet, und sein Adjektiv ''tanu ''würde ebenfalls mit einem ''visarga'' enden''. ''Das Wort '''''tanu '''''(wenn ihre Lesart akzeptiert wird) würde im '''Neutrum '''stehen; daher kann es nicht mit einem ''Bindu'' enden''. ''Und wenn es kein Bindu gibt, wird das Metrum fehlerhaft. Die richtige Lesart ist daher Pravilasita-vapuh.


'''ḷakārādyairvarņaiḥ pravilasitavapuḥ kevalānandarūpaṁ.'''
Der Rest ist klar.
 
1von rechts nach links.1 Daksinavarta--die entgegengesetzte Richtung, in der die Zeiger einer Uhr laufen.
 
<ol start="41">
<li>Samāste tasyāntaḥ</li>
</ol>
 
sphurajjyotsnājalaḥ


<table>
<table>
<tbody>
<tbody>
<tr>
<tr>
<td width="238">
<td width="141">śaśaparirahitaḥ</td>
<table width="100%">
<td width="63">śuddha</td>
<tbody>
<td width="113">saṁpūrncund</td>
<tr>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="112">Vor allem aber, i</td>
<td width="122">n die freie Fläche1</td>
</tr>
</tr>
<tr>
<tr>
<td colspan="2" width="234">mit tausend Blütenblättern2. Dieser Lotus, lus</td>
<td colspan="2" width="205">paramarasacayasnigdha</td>
<td width="113">saṁtānahāsī.</td>
</tr>
</tr>
</tbody>
</tbody>
</table>
</table>
&nbsp;</td>
raḥ
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
wo Sankhini Nadi ist, und unter Visarga ist der Lotus trous und weißer als der Vollmond, hat seinen Kopf gedreht


abwärts. Sie bezaubert. Seine gebündelten Filamente sind mit der Farbe der Voung-Sonne gefärbt. Ihr Körper leuchtet mit den Buchstaben, die mit A beginnen, und sie ist die absolute Glückseligkeit.3
Trikoņaṁ tasyāntah sphurati ca satataṁ vidyudākārarūpam


Der Acarya befiehlt, dass Sadhakas, die Samadhi Yoga praktizieren wollen, vor dieser Zeit mit aller Überlegung und Anstrengung alle Dinge in ihrer Reihenfolge vom Groben zum Feinstofflichen auflösen sollten.
tadantahūanyaṁ tatsakala-suragaņaih sevitaṃ cātiguptaṁ.


in Cidātmā ".4 Alle Dinge, sowohl grob- als auch feinstoffliche, die die Schöpfung ausmachen, sollten zuerst vermittelt werden. Da das Wissen darüber notwendig ist, werden sie hier im Detail beschrieben: Veeraswamy Krishnaraj
In ihm (Sahasrara) ist der Vollmond, ohne das Zeichen des Hasen1, strahlend wie an einem klaren Himmel. Er gibt seine Strahlen in Hülle und Fülle ab und ist feucht und kühl wie Nektar. In seinem Inneren (Candra-mandala) befindet sich das Dreieck2 , das ständig wie ein Blitz leuchtet, und in diesem wiederum scheint die Große Leere3 , die von allen Suren4 bedient wird.


1 in dem leeren Raum1: Dieser Ort wird im Svacchanda-samgraha, das von 'Visvanatha zitiert wird, der Höchste Äther (Parama-Vyoma) genannt. Parama-Vyoma ist der Name, der im Pancaratra dem Höchsten Himmel oder Vaikuntha gegeben wird, siehe Ahirbhudhnya, 49.
KOMMENTAR


2 Lotus mit tausend Blütenblättern2: Der Sahasrāra wird Akula genannt, laut dem Svacchanda-samgraha, zitiert von Visvanatha.
Er spricht hier von der Existenz des Candra-mandala in der Perikarp des Sahasrara.


3 die absolute Glückseligkeit.3 : Kevalananda-rupam, d''.h. die ''Glückseligkeit des Brahman.
''strahlend wie ein klarer Himmel ''('''Suddha''') - gesehen an einem wolkenlosen Himmel ('''nirmalo-daya-viśista)'''


4 Cidātmā ".4 :Die Atmā wird als Cit.
''" Ist feucht und kühl," usw. ''('''Parama-rasa-cāya-snigdha-santāna-hāsī)'''. Snigdha, das hier feucht bedeutet, impliziert die Feuchtigkeit des Nektars.


-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1 ohne das Zeichen des Hasen1 Der Mann im Mond.


<table>
2 Dreieck2 Das A-ka-thādi-Dreieck nach Visvanatha.
<tbody>
<tr>
<td width="114">
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="25">und</td>
<td width="85">Rupa-tattva.6</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" width="110">Nabho-mandala9</td>
</tr>
</tbody>
</table>
&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
Die fünf groben Elemente - Prthivi0 und so weiter - wurden als in den fünf Cakras von Muladhara bis Visuddha befindlich bezeichnet. Im Bhumandala1 im Mūladhara befinden sich die Füße, der Geruchssinn und das Gandha-tattva,2 denn das ist das t                                                      Im Vayumandala7 befinden sich der Penis, der Tastsinn und das Sparsa-tattva.8 Im Mūladhara befinden sich die Sprache, der Gehörsinn und das Sabda-tattva.10 Das sind insgesamt fünfzehn tattvas. Addiert man diese fünfzehn zu Prthivi und so weiter, erhält man zwanzig Brutto-Tattvas,


Als nächstes gehen wir zu den subtilen Formen über. Im Ajna-Cakra ist vom subtilen Manas die Rede. Andere wurden im Kankalamalini-Tantra (Kap. II) erwähnt, als es um das Ajna-Cakra ging: "Hier leuchtet ständig das ausgezeichnete Manas, das durch die Anwesenheit der Sakti Hakini schön gemacht wurde, es ist glänzend und hat Buddhi11 , Prakrti12 und Ahamkara13 zu seinem Schmuck."
3 Große Leere3 Sūnya=Bindu-das rs, das Para-Bindu oder Isvara, das als Zentrum die Wohnstätte von Brahman (Brahmapada) hat. In den nördlichen Saiva- und Sakta-Schulen sind Sadasiva und Isvara die Nimesa- und Unmesa-Aspekte der Erfahrung, die zwischen Siva-Tattva und Suddha-vidya liegt, wobei ersteres Sūnyatisūnya genannt wird. Die Positionen der Sonnen- und Mondkreise im Sahasrara und des zwölfblättrigen Lotos mit der Kāmakalā sind im Text angegeben.


Aus dem oben Gesagten wird das Vorhandensein der drei subtilen Formen - nämlich Buddhi, Prakrti und Ahamkara - an dieser Stelle deutlich. Wir müssen jedoch wissen, dass Ahamkara nicht in der im obigen Zitat dargestellten Reihenfolge steht. Wir haben gesehen, dass vom Mūladhara aufwärts das Erzeugte unter dem Erzeuger steht; das, was aufgelöst wird, steht unter dem, in das es aufgelöst wird, und wir wissen auch, dass das Sabda-krama stärker ist als das Pāta-krama.14 Wir müssen uns daran erinnern, dass Vyoma in Ahamkara aufgelöst wird, und daher steht letzteres als nächstes über Vyoma. ''Vgl. ''"In Ahamkara sollte Vyoma mit Klang aufgelöst werden, und Ahamkara wiederum in Mahat." Ahamkara, als Ort der Auflösung, kommt zuerst über Vyoma (Äther), und darüber sind Buddhi und Prakrti.
''4 ''Suren4 d''.h. ''Devas.


Das Sarada-Tilaka (I. 17, 18) spricht von ihrer Verbindung als Janya (Wirkung, erzeugte, produzierte Substanz) und Janaka (Ursache, Erzeuger, Substrat).
Parama-rasa (Amrta) ist frei von Hitze. Daher die Bedeutung dieses zusammengesetzten Wortes: Seine Strahlen sind kühl und feucht und erzeugen ein Gefühl von lächelnder Fröhlichkeit.


"Aus dem unmanifesten (Avyakta) Mula-bhūta, Para-vastu15 , als Vikrta, entstand Mahat-tattva.15 Aus diesem (Mahat-tattva) entstand Ahamkara, das je nach seiner Entstehungsquelle von dreierlei Art ist. "16 Mit Vikrti, das Veränderung bedeutet, ist hier die Widerspiegelung oder das Abbild (Prati-bimba)17 des Para-vastu gemeint, und als solche Widerspiegelung ist es Vikrti; da es aber die Prakrti von Mahat-tattva usw. ist, wird es auch Prakrti genannt.18 ''Vgl." ''Prakrti ist die Paramā (Höchste) Sakti, und Vikrti ist das Produkt davon."(Vikrtih pratibimbata.
Die Kankala-malini spricht von der Anwesenheit von Antarātmā usw. im oberen Teil des Raumes unterhalb des Candra-mandala. Im Zusammenhang mit dem Sahasrāra heißt es: "In seiner Schale, oh Devesi, ist der Antarātmā. Darüber ist der Guru; die Mandalas von Sūrya und Candra sind auch dort. Darüber ist Mahā-vāyu, und dann der Brahmarandhra. In dieser Öffnung (Randhra) ist Visarga, der ewig Glückselige


in einem Spiegel wird man gesehen, aber das Bild ist nicht man selbst). Es wurde auch schon gezeigt, dass die Prakrti des Para Brahman nur ein anderer Aspekt von Ihm ist (Pratibimba-svarupini).
Brahman. Über diesem (Tadūrdhve) ist zuletzt die Devi Sankhinī, die erschafft, erhält und zerstört."


0 Prthivi0: Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther.
Samāste tasyāntaḥ śaśaparirahitaḥ śuddhasaṁpūrncandraḥ


1Bhumandala1 Region des Erd-Elements, oder Mūladhara-Cakra.
sphurajjyotsnājalaḥ paramarasacayasnigdhasaṁtānahāsī.


2 Gandha-tattva,2 Geruchsprinzip oder Tanmatra.
Trikoņaṁ tasyāntah sphurati ca satataṁ vidyudākārarūpam


3 jala-mandala.3 Svadhistana, das ist die Region des Wassers (jala). ,
tadantahūanyaṁ tatsakala-suragaņaih sevitaṃ cātiguptaṁ. --41


4 Rasa-tattva.4 Das Prinzip des Geschmacks.
''" ''''Innerhalb von Candra-mandala leuchtet ständig, wie ein Blitz, das Dreieck '',. ('''Trikonam tasyāntah vidyudākāra-rūpam''').- Das heißt, das leuchtende Dreieck ist da.


5 Vahni-mandala5 Manipura, das ist die Region des Feuers (Viihni).
''" ''''Darin leuchtet die große Leere" ''('''Tadantah sūnyam sphurati'''), das, was als Leere im Inneren ist, der Körper des Para-Bindu (Para-bindusarīram). Innerhalb des Dreiecks leuchtet die ausgezeichnete Bindu (Sūnya), oder innerhalb des Dreiecks leuchtet die Sūnya, die die ausgezeichnete Bindu ist.


6 Rupa-tattva.6 Das Prinzip des Sehens.
''Vgl. ''Todala- Tantra, 6. Ullāsa: "Das Höchste Licht ist formlos ('''Nirākara'''), und Bindu ist unvergänglich. Bindu bedeutet die Leere (Sūnya) und impliziert auch Guna." 1


7 Vayumandala,7 Anahata, das ist die Region der Luft (Vayu).
"Die Regel lautet: "Essen (Āhāra), Entleerung (Nirāhara), Geschlechtsverkehr (Vihāra) und Yoga sollten von demjenigen, der das Dharma kennt, im Geheimen getan werden." Daher dienen oder verehren Suras (Devas) Ihn im Geheimen.


8 Sparsa-tattva.8 Das Prinzip der Berührung.
1Guna auch." 1 Wenn es die Form von Bindu annimmt, ist es mit den funktionierenden Gunas, oder es ist dann Sakala.


9 Nabho-mandala9 Visuddha, das ist die Region des Äthers (Nabhas).
Gut verborgen und nur durch große Anstrengung zu erreichen ist das subtile Bindu (Sunya), das die Hauptwurzel der Befreiung ist und das reine '''Nirvana-kala '''mit '''Ama-Kala1 '''manifestiert. Hier ist der Deva, der allen als Parama-Siva bekannt ist. Er ist das Brahman und der Atma aller Wesen. In Ihm sind sowohl Rasa als auch Virasa2 vereint, und Er ist die Sonne, die die Finsternis des Nichtwissens3 und der Verblendung4 vernichtet.


10 Sabda-tattva.10 Das Prinzip des Klangs.
Suguptaṁ tadyatnādatiśayaparammoda-saṁtānarāśeḥ paraṁ kandaṁ sūkṣmaṁ sakalāśaśikalasuddharūpaprakāśaṁ


11 Buddhi11 Siehe nächste Anmerkung. Intellekt, Unterscheidung
lha sthāne devaḥ paramaśivasamākhyānasiddhaḥ prasiddhaḥ


12 Prakrti,12 Siehe Einleitung und Nachbemerkung'','' Kommentar. Sakti, die in Prakrti Tattva residiert, erschafft Objekte als getrennte Existenzen. die Sāṁkhya-Ansicht: ihr zufolge ist der Zustand des Gleichgewichts von
svarūpī sarvātmā rasavirasanutoऽiñānamohāndhahaṁsaḥ 42.


Sattva, Rajas und Tamas ist Prakrti, das auch Pradhana und Avyakta genannt wird. Dies ist das Höchste (Para-vastu).
Dieser Vers beschreibt den aufsteigenden Kurs der Befreiung der Seele, nachdem sie alle Unreinheiten abgestreift hat. Der Yogi geht bei seinem Aufstieg vom Muladhara Chakra nach Bindu, bevor er die anderen Saktis zur Verschmelzung mit Siva erreicht.


13 Ahamkara13 Egoismus-Selbstbewußtsein.
KOMMENTAR


14 Pāta-krama.14 Das heißt, die tatsächliche Anordnung der Dinge im Vergleich zu der Reihenfolge, in der sie angegeben sind.
Der Sinn ist, dass die Leere (Sūnya) sehr geheim und subtil ist und, wie später beschrieben, wie der zehnmillionste Teil eines Haarendes ist. Sie ist nur durch große Anstrengung zu erreichen, die in der langen und unaufhörlichen Ausführung von Dhyana und ähnlichen Praktiken besteht. Es manifestiert die Reinheit des sechzehnten Kala des Mondes zusammen mit der Nirvāna-Kalā - d.h., die Leere (Antah-sūnya) zusammen mit der Amā Kalā und der Nirvāna-Kalā innerhalb des Dreiecks wird durch Meditation (Dhyāna) verwirklicht (Prakāsam bhavati), es ist die Quelle der ganzen Masse der großen Glückseligkeit, die Befreiung ist. Einige jedoch lesen Sakalasasi-kalā-suddha-rūpa-prakāsam als Qualifizierung der großen Leere innerhalb des Dreiecks, und lesen '''sakala''' im Sinne von mit allen sechzehn kalās und sagen, dass der Para Bindu den Mond mit solchen kalās manifestiert.


15 Para-vastu15; Mahat-tattva.15. Mahat-tattva ist ein Vikrti der Prakrti, das Mūlabhūta avyakta (unmanifestiertes Wurzelwesen) entspricht der Samkhyan Mūla-prakrti. Hier wird, wie Raghava-Bhatta sagt, Tattvasrsti angedeutet (Comm. to Ch. I, ''vv . ''17,18 of Sarada) , und interpretiert (Ch. I. vv. 17, 18) so: Unmanifestiertes Mūlabhūta Para-vastu kann entweder das Bindu oder Sabda Brahman bedeuten. Mit Vikrta ist die Bereitschaft oder Neigung zum Erschaffen (Srstyunmukha) gemeint. Von diesem Bindu oder Sabda-Brahman geht Mahat-tattva aus, womit das Padartha Mahat gemeint ist, das im Saivamata als Buddhi-tattva bekannt ist. Dieses Mahat oder Buddhi-tattva besteht aus den drei Gunas - Sattva, Rajas und Tamas. Das heißt, es umfasst Manas, Buddhi, Ahaṁkāra und Citta. Diese vier sind das Produkt (Kārya) der Gunas als Ursache (Kārana), und die Ursache (Kārana) ist in der Wirkung (Kārya) enthalten (Upacāra). Nachdem er die Worte Isana-Sivas zitiert hat, bemerkt Raghava, dass das Vamakesvara-Tantra auch sagt, dass aus dem unmanifesten Sabda-Brahman Buddhi-tattva entsteht, in dem Sattva Guna manifest ist. Er unterscheidet dann die Sāṁkhya-Ansicht, nach der der Zustand des Gleichgewichts von Sattva, Rajas und Tamas Prakrti ist, das auch Pradhana und Avyakta genannt wird. Dies ist das Höchste (Para-vastu). Aus einer Störung des Gleichgewichts der Gunas entsteht Mahat. Dieses Mahat besteht aus Gunas und ist die Ursache der Antahkaranas. Mit Gunas sind demnach die fünf Tanmatras, Sabda, Sparsa, etc. gemeint. Nach dieser Sichtweise entsteht auch aus Prakrti Mahat und aus letzterem Ahamkara. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm
1 '''Ama-Kala1 '''Es gibt siebzehn Kalās (Ziffern) des Mondes, aber die nektartropfende Ama und die Nirvana-kalā werden erst in diesem Stadium enthüllt. Die anderen Kalās werden im Skanda-Purana Prabhāsa-Khanda erwähnt.


Raghava zeigt so die verschiedenen Möglichkeiten auf, wie der Text von Sarada aus der Sicht von Sakta, Saiva und Samkhya interpretiert werden kann.
2 Rasa und Virasa2 Die Glückseligkeit der Befreiung und die Glückseligkeit, die aus der Vereinigung von Siva und Sakti entsteht: ''siehe Beitrag.''


16 seine Erzeugungsquelle.16 Srsti-bheda - das heißt, ein Ahamkara ist das Ergebnis der Vorherrschaft von Sattva, ein anderes von Rajas und ein drittes von Tamas.
3 Dunkelheit des Nichtwissens3 Ajnana.


17 (Prati-bimba)17 Das ist im Sinne von Produkt. In Saiva-sakta-darsana ist Mulaprakrti selbst ein Produkt des Siva-sakti-tattva, denn das Selbst wird zum Objekt seiner selbst.
4 Verblendung4 Moha. Dieser Vers kommt in Tripurā-sāra-samuccaya, Kap. V. 40 vor.


18 Prakrti.18 Das heißt, vom Standpunkt des Para-vastu aus betrachtet ist sie eine Wirkung, aber in Bezug auf das, was sie hervorbringt, ist sie eine Ursache.
Dies muss bedacht werden. Wenn gesagt wurde, dass sich das Trikona (Dreieck) im Vollmond befindet, ist die Wiederholung dessen nutzlos. Außerdem haben wir im vorherigen Vers "durch die Suren gedient". Der Begriff "Dienst" ist, auf eine Leere angewandt, unangemessen. Das Objekt des Dienstes ist die Bindu innerhalb des Dreiecks. Wenn gesagt wird, dass die Leere aufgrund der Anwesenheit des Para-Bindu verehrt werden sollte, dann ist der Para-Bindu dort anwesend und es gibt keine Leere.


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<ol start="42">
<li>'''42. Suguptaṁ tadyatnādatiśayaparammoda-saṁtānarāśeḥ'''</li>
</ol>


(1 1 Es wurde bereits gezeigt, dass die Prakrti des Para Brahman nur ein weiterer Aspekt von Ihm ist (Pratibimba-svarupini).
'''param kandaṁ''' '''sūkṣmaṁ sakalāśaśikalasuddharūpaprakāśaṁ'''


Nach Saradā-tilaka ist Mahat-tattva dasselbe wie Buddhi.2 Isāna-Siva sagt: "Die objektive Prakrti,3 die durch Sakti entwickelt wird, ist, wenn sie mit Sattva-Guna verbunden ist, Buddhi-tattva. Es ist diese Buddhi, von der im Samkhya als Mahat gesprochen wird."
''" Gut verborgen" ''('''Suguptaṁ '''), weil es wie der zehnmillionste Teil eines Haares ist.


Mahat-tattva besteht aus den Gunas und dem Antah-karana. Die Gunas sind Sattva, Rajas und Tamas. Das Saradā-tilaka sagt: "Antahkarana ist das Manas, Buddhi, Ahamkara und Citta, des Atma.4 All diese sind in dem Begriff Mahat-tattva enthalten.
''" Durch große Anstrengung" ''('''Yatnāt'''), d.h. durch lang anhaltende Meditationspraxis (Dhyana) und so weiter.


Nun kann eine Frage aufgeworfen werden - nämlich, wenn Manas innerhalb von Mahattattva ist, was ist dann mit dem, was in ''V. ''33 gesagt wurde, wo von Manas als einer unabhängigen Existenz gesprochen wurde? Die Antwort darauf ist, dass dieses Manas das Produkt von Ahamkara ist, und Raghava-Bhatta zitiert einen Text, in dem es heißt: "Insofern das andere Manas dasjenige ist, das auswählt und verwirft (Sa-semkalpa-vikalpaka) "5 , ist es bekanntlich das Produkt von Tejas.6 So wie Manas und andere Tattvas im Ajna-Cakra in ihrer Reihenfolge angeordnet sind, sollte man wissen, dass Ahamkara und andere über ihnen stehen. Im Ajna-Cakra sind Hakini, Itara-Linga, Pranava, Manas, Ahamkara, Buddhi und Prakrti nacheinander übereinander angeordnet. Da dem Candra-Mandala, von dem bereits die Rede war, kein Platz zugewiesen wurde, sollte man annehmen, dass es über all diesen steht. Auf die Frage, warum sie nicht unter all diesen steht, lautet die Antwort, dass im Sammohana-Tantra gesagt wird: "Der Mond (Indu) ist in der Stirn, und über ihm ist Bodhini selbst." Daraus geht hervor, dass sich Indu und Bodhini über dem Ajna-Cakra befinden, einer über dem anderen, ohne dass etwas dazwischen liegt. Bodhini steht über allem anderen.
''"''''Hauptwurzel''''" ''('''Param kandam'''.l-e-Para bedeutet gewöhnlich oberste, ausgezeichnete; hier Chef, Haupt. Kanda = Mūla.


1 Produkt davon. "1 Vikrtih pratibimbatii-in einem Spiegel sieht man, aber das Bild ist nicht
''" Befreiung" usw. ''('''Atiśaya-paramāmoda-samtāna-rāśi''') - Das zusammengesetzte Wort bedeutet wörtlich die Kontinuität der ganzen Masse der großen und höchsten Glückseligkeit, und das ist Befreiung (Moksa),


sich selbst.
"''Manifestiert ''''usw., Amā-kalā " ''('''sakala-śaśi-kalā-suddha-rūpa-prakāśam''').-Dieses zusammengesetzte Wort ist wie folgt zu zerlegen:


2 Buddhi.2 Raghava-Bhatta sagt, dass dies nach der Saiva-Lehre so ist.
''Sakala=mit ''der Kalā: Kalā bedeutet hier Nirvana- Kalā, in dem Wort Sasi- Kalā bedeutet die Kalā Amā- Kalā, die sechzehnte Kalā, oder Ziffer, des Mondes. ''Suddha=rein; ''der Glanz wird durch nichts verdunkelt.


3 objektive Prakrti,3 Boddhavya-laksana---das heißt, das, was erkannt werden kann Jneya); die
Der Sinn ist, dass das Para-bindu, obwohl subtil und ansonsten nicht wahrnehmbar, durch Meditation (Dhyana) mit der Amā- Kalā und Nirvana- Kalā im Trikona gesehen wird. Wenn Sugopyam anstelle von Suguptarn gelesen wird, dann würde es durch Yatnāt qualifiziert werden.


objektive oder manifestierte Prakrti.
Einige lesen '''Sakala-sasi-kalā-suddha-rūpa-prakasam. '''um Sūnya im vorherigen Vers zu qualifizieren, und sagen, Sūnya bedeutet "leerer Raum", aber das ist absurd." 2


4 Atma.4 Siehe Einleitung.
Als nächstes spricht er von der Anwesenheit Parama-Sivas im Perikarp des Sahasrāra.


5 (Sa-semkalpa-vikalpaka), "5 Zu Sa-samkalpa-vikalpa siehe Einleitung.
1 Kanda bedeutet Zwiebel oder Wurzel. Der Yoginl-hrdaya sagt, dass diese Kanda die subtile Parananda-kanda-bindu-rupa ist, oder die Wurzel der höchsten Glückseligkeit in der Bindu-Form (Visvanatha).


6 Tejas6 Das heißt, Taijasa ahamkara, das die Quelle der Indriyas ist.
2 Dem Kommentator zufolge qualifiziert es Kanda. Bindu ist der Kreis O, die Leere ist das Brahmapada oder der Raum darin.


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lha sthāne devaḥ paramaśivasamākhyānasiddhaḥ prasiddhaḥ


Das Sammohana-Tantra spricht von der Ursache (Karanarūpa), die sich über dem Ajna-Cakra befindet: "Indu (der Mond, hier Bindu) ist in der Region der Stirn, und darüber ist Bodhini selbst. Über Bodhini leuchtet das ausgezeichnete Nada, in Form eines Halbmondes; darüber ist das glänzende Maha-nada, in Form eines Pfluges; darüber ist das Kalā, genannt '''Anji''', das Geliebte der Yogis. Über diesem letzten ist Unmani,1" das man, wenn man es erreicht hat, nicht mehr zurückkehrt."
svarūpī sarvātmā rasavirasanutoऽiñānamohāndhahaṁsaḥ 42. lha sthāne devaḥ paramaśivasamākhyānasiddhaḥ prasiddhaḥ


In der obigen Passage, in den Worten "darüber ist Bodhini", steht das Wort "es" für die Stirn oder das Ajna-Cakra.
svarūpī sarvātmā rasavirasanutoऽiñānamohāndhahaṁsaḥ 42.


Das Bhūta-suddhi-Tantra spricht von der Existenz des Bindu unterhalb von Bodhini: "Devi, oberhalb von Bindu und Mātrārdhā ist Nada, und darüber wiederum ist Maha-nada, das 'der Ort der Auflösung von Vayu ist." Mātrārdhā ist Mātrārdhā-Sakti2.
" ''Paramasiva " ''1 ('''Paramashiva-samākhyāna-siddha''').-Er, der unter dem Namen Parama Siva bekannt ist.


Die folgende Passage aus der Brhat-trl-vikrama-samhitā beweist, dass die Ardha-mātrā Sakti bedeutet: "Glänzend wie die junge Sonne ist Aksara, die Bindumat (Bindu selbst) ist; darüber ist Ardha-mātrā, verbunden mit dem Gāndhārarāga3."
''" Das Brahman" ''(Kharūpī).2-Kha=Ātmā, der Geist.


Da die beiden obigen Passagen auf dasselbe hinweisen, müssen wir annehmen, dass Ardha-mātrā und Bodhini identisch sind. Bindu, Bodhini und Nada sind nur verschiedene Aspekte der Bindu-maya-para-sakti,
''" Der Atma aller Wesen" ''('''Sarvātmā''').-Sarva=alle (Wesen). Er ist der Jivātma, aber in Wirklichkeit gibt es keinen Unterschied zwischen Jivātma und Paramātmā. Der Ātmā ist der Jīva. Das Adhyātma Rāmāyana sagt:


1 Unmani,1 In dieser Passage ist Ajni Samani, Die Bhūta-suddhi (siehe ''Beitrag), ''macht auch eine Unterscheidung zwischen Ajni und Samani. Dies sind die Avāntarasarlras der Ersten Ursache, die im Laya-krama aufgezählt werden. Der aus dem Sārada zitierte Text gibt das Srsti-krama an.
"Der Jivātma ist lediglich ein anderer Name (Paryāya) für den Paramātma, Wenn durch die Unterweisung des Acārya und der Sastras ihre Einheit erkannt wird, dann besitzt der Schüler Mūlavidyā bezüglich Jivātmā und Parammātā. "


2 Mātrārdhā-Sakti2. Mātrārdhā. Im Devi Bhigavata kommt der Ausdruck Ardhamātrā (der ein Name für Nada ist) in I, 1, v, 55 und III, 5, ''v, ''29 vor, und Nllakantha definiert ihn als Param padam = der höchste Zustand oder das Brahman. Der Ausdruck Ardha-matra kommt auch in Candi, I, 55, in praktisch demselben Sinne vor. Gopila Chakravarti zitiert eine Stelle, die besagt: "Ardha-mātra ist attributlos (Nirguna) und vom Yogi realisierbar." Er zitiert eine andere Stelle, die besagt: "Om - das sind die drei Veden, drei Lokas, und nach den drei Lokas ist Mātrārdhā das vierte - das Höchste Tattva", siehe Candl "Tvamudgithe ardhamatrasi " und Devibhāgavata, I, 5, ''v, ''55. Sruti sagt: "Du bist das Ardhamatra von Pranava, Gāyatri und Vyāhrti." Hier wird die Einheit von Devi und Brahman gezeigt. Sie ist Brahman, das mit Māya vereint ist (Māya-viśita-brahmarūpini). In der Nada-bindu Upanisad (V. 1) heißt es: "A-kāra ist der rechte Flügel (von Om, dargestellt als Vogel), U-
Auch die Sruti identifiziert das ''Tvam ''(Du) mit dem ''Tat ''(Das), wenn sie sagt: "Das bist du''" '''(Tat tvam asi''')''.


kara ist der andere (linke) Flügel, Ma-kara der Schwanz, und Ardhamātra der Kopf. Sattva ist sein Körper, und Rajas und Tamas sind seine beiden Füße. Dharma ist sein rechtes Auge und Adharma ist sein linkes Auge. Das Bhurloka sind seine Füße, das Bhuvarloka seine Knie, das Svarloka seine Mitte, das Maharloka sein Nabel, Janaloka sein Herz, Tapoloka sein Hals und Satyaloka der Ort zwischen den Augenbrauen." Siehe auch Brahmavidya Up., v, 10.
"''Rasa und Virasa" ''('''Rasa-virasamita''') - Rasa ist Paramānandarasa'', d.h. ''die Erfahrung von


3 Gāndhārarāga3 Der dritte der sieben primären subtilen Töne.
Höchste Glückseligkeit4. Virasa ist die Glückseligkeit, die das Produkt der Vereinigung von Siva und Sakti ist, Er ist beides. Oder Rasa kann die natürliche Anhaftung an weltlichen Genuss bedeuten, und Virasa die Loslösung von ihm. Die Bedeutung wäre dann: In Ihm ist die Höchste Glückseligkeit, die aus seiner Loslösung von weltlichen Genüssen entsteht5.


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''" Die Sonne''" = Hamsa, wie die Sonne die Dunkelheit vertreibt, so tut Er


Das Sarada-Tilaka sagt: "Aus dem Sakala Paramesvara.1 , der Sat, Cit und Ananda ist, emanierte Sakti; aus Sakti wiederum emanierte Nada; und Bindu hat seinen Ursprung aus Nada. Er, der Para-Sakti-maya ist, manifestiert sich auf drei verschiedene Arten. Bindu, Nada und Bija sind nur Seine verschiedenen Aspekte. Bindu ist Nadatmaka,2 Bija ist Sakti, und Nada wiederum ist die Vereinigung oder Beziehung des einen zum anderen.3 Davon sprechen alle, die in den Agamas4 bewandert sind",
Nichtwissen (Ajnāna) und Verblendung (Moha) zu vertreiben.


" Para-Sakti-maya": Para=Siva; daher Siva-Sakti-maya = Bindu.
1 Visvanatha sagt, dass dieser Siva der Saguna-Siva ist,


Der Bindu, der sich über der Stirn befindet, ist Nadatmaka - das heißt Sivatmaka5, Bija ist Sakti als Bodhini (Bodhint-rupam). Nada ist die Verbindung zwischen den beiden, durch die das eine auf das andere wirkt; daher ist es Kriya-Sakti. Über diesen drei steht Maha-nada. Dies wurde bereits gezeigt.
2 ''Vgl. ''Sruti "Kham Brahma" Chao 4-10-5; Br. -1-1. 3" Das bist du." Siehe Einleitung.


" Darüber ist Kalā," usw.: Kalā=Sakti. '''Anji ist krumm, schief, gebogen, Linie'''. Dies ist in der Form wie eine gebogene oder krumme Linie über einem Buchstaben. Diese Sakti erschien am Anfang der Schöpfung, ''vgl. ''Pancaratra: "So gesehen, manifestiert das Höchste Männliche am Anfang der Schöpfung die ewige Prakrti, die die Verkörperung von Sat, Cit und Ananda ist, in der alle Tattvas sind, und die die vorsitzende (Adhistātri) Devi der Schöpfung ist.
4 d''.h. ''Moksa.


Auch an anderer Stelle: "Aus dem unmanifestierten (Avyakta) Paramesvara, der vereinigten Siva und Sakti, ging die Adya (erste) Devi Bhagavati hervor, die Tripura-sundari ist, die Sakti, aus der Nada hervorging, und von dort kam Bindu."
5 Das heißt, der Rasa in Ihm ist Virasa geworden.


1 Paramesvara.1 Sarada, Kap. I, Vv. 7-9, Sakala, im Gegensatz zu Niskala, oder Nirguna, bedeutet vereint mit Kala, das nach Samkhya Sāmyāvasthā der Gunas ist, die Prakrti ist, nach den Vedantisten des (MāyaVāda) ist Kalā Avidya, im Saiva-Tantra ist Kalā Sakti (RaghavaBhatta),
<ol start="43">
<li>43. Sudhādhārāsāraṁ niravadhi vimuñcannatitarām</li>
</ol>


2 Nadatmaka,2 Ein anderer Text hat Sivatmaka---das heißt, Bindu ist der Siva-Aspekt.
yateḥ svātmajñānaṁ diśati bhagavān nirmalamateḥ.


3 Vereinigung oder Beziehung des einen zum anderen.3 Samavāya ksobhya ksobhaka-sambandha---lit., Verbindung, die die Verbindung der Gegenseitigkeit ist.
Samaste sarveśaḥ sakalasukhasaṁtānalaharī


4 Agamas4 Siehe Einleitung.
parivāko haṁsaḥ parama iti niāmnā paricitaḥ. 43


5 Sivatmaka5 In der Benares-Ausgabe wie auch in Rasika Mohana Chattopadhyayas Ausgabe des Sarada-tilaka lautet der Text Sivātmaka, als ob er Bija qualifizieren würde, was fehlerhaft zu sein scheint.
Indem er einen konstanten und üppigen Strom nektarähnlicher Essenz ausschüttet,1 unterweist der Bhagavan2 den Yati3 reinen Geistes in dem Wissen, durch das er die Einheit von Jivatma und Paramatma erkennt. Er durchdringt alle Dinge als ihr Herr, der der immer fließende und sich ausbreitende Strom aller Arten von Glückseligkeit ist, bekannt unter dem Namen Harnsah Parama (Paramahamsah).


6 Sat, Cit und Ananda, in denen 6 Raghava steht: "Samasta-tattva-samghatma-spiūrtyadhisthatrirūpinim", was bedeutet: "Wer ist die Devi, die der Evolution oder Manifestation der gesamten Masse der Tattvas vorsteht oder sie lenkt".
'''1Essenz1 '''Wie aus dem Kommentar hervorgeht'', ''kann dies auf verschiedene Weise wie folgt übersetzt werden: "Indem man einen ständigen und reichlichen Strom von Nektar ausschüttet, der dem silbernen Strahl des Mondes gleicht" ''oder ''''"''Durch unablässige und nektarähnliche Worte, die stark sind für die Zerstörung der Dunkelheit der Verblendung" ''oder ''"Durch ständige Wiederholung des Wortes, das in seiner Barmherzigkeit nektarähnlich ist und die Essenz des Brahma-Mantras enthält." www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm


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2 '''Bhagavan2 '''Das heißt, der Herr als Besitzer der sechs Formen von Aisvarya,


" Oben ist Unmani," usw.: ''Vgl. ''"Indem man dorthin geht, wo die 'Manasheit' (Manastva) des Manas aufhört, Unmani genannt zu werden, deren Erreichung die geheime Lehre aller Tantras ist1."
3 '''Yati3 '''Selbstbeherrscht, dessen Geist mit dem Objekt der Verehrung vereint ist.


Der Zustand von Unmani ist das Tattva, das die Beseitigung der Anhaftung bedeutet, die durch Manas an weltliche Objekte hervorgerufen wird.
KOMMENTAR


Unmani ist wiederum von zweierlei Art: (1) Nirvana-kala-rūpa, das auch seinen Platz im Sahasrara2 hat; (2) Varnāvalī-rūpa, das auch seinen Platz in dieser Region hat. ''Vgl. ''Kankala-malini: "In der Perikarp des Sahasrara, innerhalb des Mondkreises gelegen, befindet sich das siebzehnte Kala, frei von Anhaftungen3. Der Name dieses Kalas ist Unmani, das das Band der Anhaftung an die Welt durchschneidet."
''"''''Konstant und reichlich''''" ''('''Niravadhi atitaram''').


''Vgl. ''auch: "Durch geistige Rezitation des Mālā-varna (Buchstabenkranz) ist Unmani der Gewährer der Befreiung (erlangt)." Mālā-varna = Varnāvalī-rūpa.
''"''''Indem man einen Strom nektarähnlicher Essenz ausschüttet" ''('''Sudhā-dhārāsāram vimuñcan'''):


Die Bhūta-suddhi spricht von der Samani unterhalb der Unmani. "Als nächstes kommt die Vyapika-Sakti (diffuse Energie), die die Menschen als Āñjī kennen. Samanī4 ist darüber, und Unmani ist über allem." Auch dies (Samani) ist ein Zwischenaspekt (Avāntara-rūpa) der Parasakti.
1) Einen Strom von nektarähnlicher Essenz ausschütten.


Wir erhalten nun Folgendes:
2) Das Adhara (Aufnahmegefäß) von Sudha (Nektar) ist Sudhadhara, womit der Mond gemeint ist; Asara ist das, was von ihm fließt, ein Strom. Was nun vom Mond fließt, ist Nektar, der silbrig ist; daher bedeutet das ganze Wort "die silbernen Strahlen des Mondes". Dieses Adjektiv beweist, dass das qualifizierte Substantiv weiß oder durchsichtig ist wie der Mond. Schütteln = Vimuncan.


Über dem Ajna-Cakra befindet sich die zweite Bindu, die Siva (Siva-svarūpa) ist. Über Bindu ist die Sakti Bodhini in der Form einer Ardhamātrā; als nächstes kommt Nada, die Vereinigung von Siva und Sakti, in der Form eines Halbmondes; als nächstes (darüber) kommt Mahanada, geformt wie ein Pflug; über Mahanada ist die Vyapika Sakti, gekrümmt (Āñjī) in der Form; über dieser letzten ist Samani und die höchste von all diesen ist U nmani. Dies ist die Reihenfolge, in der die sieben kausalen Formen (Karana-rūpa) angeordnet sind.
<ol start="3">
<li>Asara kann wiederum "das, was geäußert wird", "Wort" bedeuten. Sudhadhara = Gefäß der Süße, die eine Eigenschaft des Nektars ist; daher Sudhadharasaram = nektarähnliches oder ambrosisches Wort. Die Bedeutung von Niravadhi wäre dann "zu jeder Zeit", und Atitaram würde bedeuten "mächtig in der Zerstörung der Dunkelheit, Unwissenheit oder Verblendung". Vimuncan sollte dann "Äußerung" bedeuten.</li>
</ol>
<ol start="4">
<li>Sudha wiederum kann "Nektar der Barmherzigkeit" bedeuten, und Sare ist ''"''Essenz''", d.h. ''die Essenz des Brahma-Mantras; und Dhara ist ein Strom (ständige Wiederholung) des barmherzigen Wortes, das die Essenz des Brahma-Mantras enthält.</li>
</ol>


1Tantras1 Visvanatha zitiert das Svacchanda-samgraha, das von Unmani als über Samana stehend spricht, und sagt, dass es im Unmani-Stadium keine Erkenntnis gibt und kein Unterschied zwischen Kāla und Kalā gemacht wird; es gibt keinen Körper und keine Devatas und kein Aufhören der Kontinuität. Es ist der reine und süße Mund von Rudra. ''Vgl. ''Vrttīnaṁ manah in der Siva-Samhita, V, 219.
yateḥ svātmajñānaṁ diśati bhagavān nirmalamateḥ. (Strophe 43 Zeile 2)


2 Sahasrara2 Sahasrārādharā, siehe Einleitung.
''" Belehrt die Yati," usw., ''(Bhagavān nirmala-mater yateh svātma-jñānam diśati),


3 Anhaftungen3 Sarva-samkalpa-rahitā- d.h. derjenige, der frei von jeglicher Anhaftung ist und durch nichts zu irgendeiner Handlung veranlasst wird. Die zitierten Passagen stammen aus Kap. v, Kankala-malini.
''" Yati" - derjenige'', dessen Geist intensiv auf dem Devata seiner Verehrung ruht.


4 Samanī4 Visvanatha spricht von ihr als Samanā, und sagt, dass sie Cidānanda.svarūpa (d.h. Cit und Ananda) ist, und die Ursache aller Ursachen (Sarva.kāraņa-kāraņam): Veeraswamy
''Wissen, durch das, etc., Paramātmā ''(svātma-jñāna): Svam= Jivatma und


Krishnaraj
Atma=Paramatma; und Jnana1 das, wodurch man weiß - nämlich das Taraka-brahma-Mantra, das zur Erkenntnis des Paramatma führt und dadurch dem Verehrer hilft, die Einheit von Jivatma und Paramatma zu erkennen. Disati = Upadisati (unterweist). Die obigen qualifizierenden Ausdrücke implizieren, dass das qualifizierte Substantiv der Guru ist, da die Anweisungen bezüglich des Taraka-brahma-mantra von Ihm ausgehen. So qualifiziert es "Parama-Siva" im vorangehenden Vers, da Er der Guru ist. ''Vgl. ''Gurus-tattva-nirūpana in Lalita-rahasya,


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Nachdem er den Guru als "den bekannten und ausgezeichneten Purusa, der immer der Freude am Selbst (Atma-rati-priya) zugetan ist", beschrieben hat, heißt es weiter: "Sein Geliebter ist der strahlende Eine, der auf dem Brahma-vartma (Brahman-Weg) nur schwer erreicht werden kann. Das Para-Brahman ist nur der Glanz ihrer Lotosfüße."


<ol start="40">
Mit der obigen Passage ist gemeint, dass die große Schönheit Ihrer Lotosfüße den Herz-Lotus von Parama-Siva, der Para-Brahman ist, überdeckt.
<li>'''40. Tadūrdhve śaṅkhinyā nivasati śikhare sūnyadeśe prakāśaṁ'''</li>
</ol>


'''visargādhaḥ padmaṁ daśaśatadalaṁ pūrņacandrātiśubhraṁ'''
1 Jnana1 Jnana ist spirituelles Wissen oder Weisheit, und Vijnana ist das Wissen über die materielle Welt (Wissenschaft).


'''Adhōvaktraṁ kāntam taruņaravikalākāntikiñjalkapuñjaṁ'''
2 der immer gern2 ist'', d.h. ''der sich in etwas vertieft.


'''ḷakārādyairvarņaiḥ pravilasitavapuḥ kevalānandarūpaṁ. 40 '''Es ist nicht nötig, weiter ins Detail zu gehen. Lassen Sie uns also dem Text folgen.
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In dem Wunsch, das Sahasrara zu beschreiben, spricht er in zehn weiteren Versen von ihm.
Der Platz für die Füße der strahlenden (Tejo-rūpa) Geliebten (Sakti) des Gurus ist auf der Brust des Gurus1 und nicht auf der eines anderen Purusa. Daher sind Parama-Siva und der Guru ein und dasselbe.


''"''''Über all dies" ''('''Tadūrdhve''') - über alles, was zuvor beschrieben oder gesagt wurde.
Das Nirvana-Tantra sagt auch2: "Im Lotus im Kopf ist Mahadeva - der Parama-Guru: Es gibt in den drei Welten niemanden, oh Devesi, der so sehr der Verehrung würdig ist wie Er. O Devi, meditiere über Seine Form3, die alle vier Gurus einschließt. "4


''"''''Über ''''dem Kopf des Sankhini-Nadi''" - ein Anblick, der dem Schüler gegeben wurde.
Dieser Parama Siva befindet sich außerhalb des Dreiecks im Perikarp und oberhalb der Hamsah, von der wir weiter unten sprechen.


''" Leerer Raum" ''('''Sūnya-deśa''') - d.h. der Ort, an dem es keine Nādis gibt; die Implikation ist, dass er oberhalb dessen liegt, wo susumna endet. .
Das kankāla~mālini Tantra5 sagt: "Im Perikarp dieses Lotus, ,O Devesi, ist der Antaratma, und darüber der Guru. Die Mandalas von Sonne und Mond sind auch dort." Und nachdem er von der Anwesenheit der verschiedenen Dinge in ihrer Reihenfolge bis zum Maha-sankhinl gesprochen hat, fährt er fort: "Darunter, oh Devesi, befindet sich das Trikona (Dreieck), das im Mandala des Mondes platziert ist; und nachdem man dort über das unvergängliche Kalā meditiert hat, (sollte man im Inneren über das 17. KalA meditieren, mit dem Namen NirvAna, das wie eine Mondsichel ist"(KutilA6).


''" Unter Visarga ist der Lotus mit den tausend Blütenblättern" - so ''lautet die Aussage des Sloka, Visarga befindet sich im oberen Teil des Brahma-randhra. ''Vgl. ''"(Meditiere) in dieser Öffnung über Visarga, den ewig Glückseligen und Makellosen." Es gibt weitere ähnliche Passagen.
1.Guru Dies ist ein Loblied auf Sakti, ohne die Siva Sava ist (ein Leichnam, der sich nicht bewegen kann).


''" ''('''Lalātadyaih varnaih pravilasitavapuh'''). Das Wort Lalāta steht für den ersten Vokal, A. Darunter ist zu verstehen, dass das zweite Lakāra (L) bei der Zählung der Buchstaben des Alphabets weggelassen werden soll. Bei der Zählung der fünfzig Buchstaben wird der zweite Lakāra1 immer ausgelassen.
2 Diese Passage findet sich im 3. Patala des Nirvana-Tantra (Rasika Mohana Chattopadhyaya's Edition, S. 3) und ist eine Antwort auf die folgende Frage der Devi: "Der Deva, der sich im Turiyadhama (dem vierten Zustand) befindet, ist zweifellos der Paramatma; wenn er sich im Lotus im Kopf befindet, wie kann ihm dann äußerlich Ehrerbietung erwiesen werden? "Das heißt, wie kann sich der Sadhaka vor dem verbeugen, der sich im Kopf befindet, der selbst verbeugt ist?


Wenn der Text als "Lakārādyaih varņaih" gelesen wird, wie es von einigen getan wird, müssen wir Ksa-kāra bei der Zählung der Buchstaben weglassen. Die einundfünfzig Buchstaben können nicht als in den Blütenblättern des Sahasrāra2 enthalten angesehen werden. Bei einundfünfzig Buchstaben, die zwanzigmal wiederholt werden, ist die Zahl 1.020, und bei neunzehnmaliger Wiederholung sind es 969. Indem wir Ksakara weglassen, sind wir von dieser Schwierigkeit befreit. Mit "Lakārādyaih" ist nicht gemeint, dass die Buchstaben Viloma zu lesen sind.3 Der Kaṅkālamālinī sagt in der folgenden Passage deutlich, dass es Anuloma zu lesen ist4 "Der Große Lotus Sahasāra ist weiß und hat seinen Kopf nach unten, und die glänzenden Buchstaben von A-kāra (A), die mit dem letzten Buchstaben vor Ksakāra (Ksa) enden, schmücken ihn." Hier wird deutlich gesagt, dass der Buchstabe Ksa ausgelassen wird.
3 meditiere über Seine Form3 Die vom Kommentator zitierte Stelle lautet "Tadamśaṁ" (sein Teil); in der Ausgabe von R. M. Chattopadhyaya heißt es "Tadrūpaṁ" (seine Form), diese Lesart wird hier übernommen.


'''Akārādi-ksa-kārāntaih''': Diese Verbindung, ksa-kārānta, würde, wenn sie von Bahu-vrīhi-samāsa5 gebildet wird, bedeuten, dass Ksakāra bei der Berechnung außen vor gelassen wird.
4 Gurus "4 , d''.h. ''Guru, Parama-Guru, Parapara-Guru und Paramesti-Guru.


1 Lakāra1 Vaidika Lakāra (La).
5 Das kankāla~mālini Tantra5 Diese Passage findet sich im Patala II (S. 3 von R. M. Chattopadhyaya's Edition), das in seiner Gesamtheit wie folgt lautet: "In ihm (Sahasrara), o Devesi, ist der Antaratma, und darüber Vāyu, und über Mahanada ist Brahmarandhra. Im Brahmarandhra ist Visarga, das ist ewiger Frieden und Glückseligkeit. (Frieden - Niranjana, was auch bedeutet: makellos, frei von Täuschung). Darüber befindet sich Devi Sankhini, die Schöpferin und Erhalterin und Zerstörerin. Nachdem er über das darunter liegende Dreieck meditiert hat, denkt er, dass Kailāsa (das Paradies von Siva) dort ist. Oh Mahadevi, indem man hier die ungestörten Cetas (Herz oder Geist) platziert, lebt man in Glückseligkeit bis zum Ende seines Lebens (Jīva-jīvi), frei von allen Übeln, und für einen solchen gibt es keine Wiedergeburt. Hier leuchtet ständig Amā Kalā, die weder Zunahme noch Verfall kennt, und in ihr befindet sich wiederum die siebzehnte Stelle, die als Nirvana-Kala bekannt ist. Innerhalb von Nirvana-Kala befindet sich das flimmernde Nibodhika. Darüber befindet sich das unmanifestierte Nada, leuchtend wie zehn Millionen Sonnen. Es ist die ausgezeichnete Nirvana-Sakti, die Ursache von allem. In dieser Sakti sollte man wissen, dass Siva, der unveränderlich und frei von Illusion ist, verweilt."


2Sahasrāra2 einundfünfzig Buchstaben können nicht im Sahasrara angeordnet werden,
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


3 Viloma.3 ''d.h. ''vom Ende zum Anfang.
6 KutilA: Siehe Jnanarva-Tantra XXIV, 36.


4 Anuloma4 Von Anfang bis Ende.
'''Nirvana Sakti hat zwei KalAs '''oder innere Kräfte: '''NirvAna KalA '''und '''AmA KalA''', die '''17. '''bzw. '''16. '''KalAs. Nirvana Sakti ist sowohl Unmani1''' als auch Samani2'''. Nirvana KalA ist '''Vyapini3 '''oder Sakti Svarupa und steht über dem 16. KalA. Nirvana Sakti ist Antargata (Bewohnerin) von Nirvana KalA. Ananda ist die Glückseligkeit oder Freude, die aus der Vereinigung von Para (Bindu-Rupa Siva) und ParA (Sakti oder Prakrti) entsteht; aus einer solchen Vereinigung fließt der Nektar, von dem AmA KalA das Gefäß ist. --Woodroffe. AmA ist derjenige, der die Körper aufrechterhält. AmA ist auch die Sakti (Urdhva Sakti-Rupa = Form der Sakti, die [die Seele] nach oben bewegt), die die Seele in Richtung (nach oben zu) Brahman treibt.


5 Bahu-vrīhi-samāsa5 Eine Form der Sanskrit-Verbalverbindung.
AmA KalA ist kreative Sakti und wird zu Nirvana KalA des reinen Bewusstseins.


Es wird nichts über die Farbe der Buchstaben gesagt, und da die Mātrkā (Buchstaben) weiß sind, sind sie als weiß auf den Sahasrara-Blütenblättern zu verstehen. Diese Buchstaben gehen um das Sahasrara von rechts nach links.1
'''NirvAna KalA '''= 17. KalA = Vyapini Tattva = Sakti Svarupa = VyApini Tattva. Es ist der Höchste Aspekt von VyApini Tattva als Vyapika. ist ausgezeichneter als Ama KalA. Es ist das CinmAtra SvabhAvA oder Reines


Manche lesen Pravilasita-tanuh anstelle von pravilasita-vapuh und sagen, dass, da das Wort ''padma ''alternativ im Geschlecht männlich wird (vā pumsi padmam), daher das Wort Tanu, das ein Wort im männlichen Geschlecht qualifiziert, selbst männlich ist. Das kann nicht sein. Das Verb Nivasati (=ist, wohnt) hat als Nominativ Padmam, und da es mit dem ''Bindu ''(m) endet, ist es im Geschlecht des Neutrums und nicht männlich. Denn in diesem Fall hätte es mit ''visarga (d.h. h) ''geendet, und sein Adjektiv ''tanu ''würde ebenfalls mit einem ''visarga'' enden''. ''Das Wort '''''tanu '''''(wenn ihre Lesart akzeptiert wird) würde im '''Neutrum '''stehen; daher kann es nicht mit einem ''Bindu'' enden''. ''Und wenn es kein Bindu gibt, wird das Metrum fehlerhaft. Die richtige Lesart ist daher Pravilasita-vapuh.
Bewusstseinsaspekt von AmA KalA. AmartAkArarUpini. '''VyApinI = Ausdehnend. Nirvana Sakti ist die Antargata (Einweihende) von Nirvana KalA.'''


Der Rest ist klar.
'''www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakren.htm'''


1von rechts nach links.1 Daksinavarta--die entgegengesetzte Richtung, in der die Zeiger einer Uhr laufen.
'''AmA KalA '''= 16. KalA = Vyapika Sakti = Paratpara = Gefäß für den Nektar, der aus der Vereinigung von Para (Bindurupa Siva) und ParA (Sakti) fließt. Es ist der schöpferische Aspekt (Anjani) von Vyapini Tattva. AmA ist sowohl Srstyunmukhi (auf die Schöpfung blickend) als auch Urddhva-Saktirupa (nach oben oder zur Befreiung blickend; führt die Seele zur Befreiung nach oben). Ama ist schöpferisch, Anjani und Adhomukhi, und befreiend. Srstyunmukhi ist Adhomukhi und bedeutet nach unten gerichteter Mund (Blütenblätter). Nach unten gedrehte Blütenblätter, bevor Kundali aufsteigt.


<ol start="41">
'''AmA KalA '''und '''NirvAna KalA '''sind zwei Aspekte ('''schöpferisch '''und '''erhaben''') von VyApini Tattva als '''VyApikA '''und '''Anjani'''. '''NirvAna KalA '''ist ausgezeichneter oder jenseits von '''AmA KalA.'''
<li>Samāste tasyāntaḥ</li>
</ol>


sphurajjyotsnājalaḥ
'''NirvAna Sakti '''oder Samani im Sakti Tattva ist der Aufenthaltsort von PAsajAla (Knechtschaft).


<table>
NirvAna KalA ist CinmAtra SvabhAvA oder der Aspekt des reinen Bewusstseins von dem, was im kreativen Aspekt AmA KalA genannt wird.
<tbody>
<tr>
<td width="141">śaśaparirahitaḥ</td>
<td width="63">śuddha</td>
<td width="113">saṁpūrncund</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" width="205">paramarasacayasnigdha</td>
<td width="113">saṁtānahāsī.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
raḥ


Trikoņaṁ tasyāntah sphurati ca satataṁ vidyudākārarūpam
----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


tadantahūanyaṁ tatsakala-suragaņaih sevitaṃ cātiguptaṁ.
Die obige Passage spricht von der Anwesenheit von Amā-Kala usw. innerhalb des Dreiecks im Candra-Mandala. Der Guru befindet sich also unter ihnen und über Antarātma. Wenn man nun fragt, wie es kommt, dass die Kankala-Malini den Guru über dem Antaratma platziert hat, der Guru aber als über der Hamsah stehend bezeichnet wird, lautet die Antwort, dass das Antarātma und die Hamsah ein und dasselbe sind.


In ihm (Sahasrara) ist der Vollmond, ohne das Zeichen des Hasen1, strahlend wie an einem klaren Himmel. Er gibt seine Strahlen in Hülle und Fülle ab und ist feucht und kühl wie Nektar. In seinem Inneren (Candra-mandala) befindet sich das Dreieck2 , das ständig wie ein Blitz leuchtet, und in diesem wiederum scheint die Große Leere3 , die von allen Suren4 bedient wird.
Guru Dhyana in Kankala-malini1: "Meditiere über deinen Guru, der auf einem leuchtenden Thron (Simhasana) sitzt, der auf dem ausgezeichneten Antarātma zwischen Nada und Bindu platziert ist", usw. Auch an anderer Stelle: "Meditiere über deinen' Guru, der das Abbild von Siva selbst ist, sitzend auf der Hamsa-pita, die Mantramaya ist." ''Vgl. ''auch das Annada-kalpa-Tantra2: "Meditiere über deinen Guru im weißen Lotus mit tausend Blütenblättern im Kopf; Er ist Parama-Siva, der auf der Hamsa zwischen den Filamenten sitzt."


KOMMENTAR
Präsentation: Veeraswamy Krishnaraj


Er spricht hier von der Existenz des Candra-mandala in der Perikarp des Sahasrara.
Bei sorgfältiger Betrachtung der oben genannten Autoritäten wird die Identität von Hamsa mit Antaratma deutlich. Unter dem Ausdruck "der eigene Guru, der Parama-Siva ist", ist zu verstehen, dass Parama-Siva selbst der Guru ist.


''strahlend wie ein klarer Himmel ''('''Suddha''') - gesehen an einem wolkenlosen Himmel ('''nirmalo-daya-viśista)'''
Die folgende Passage, die sich auf das Sahasrara bezieht, zeigt, dass Parama-Siva im Dreieck ist: "Innerhalb (oder in der Nähe) von ihm (Sahasrara) ist das blitzartige Dreieck, und innerhalb des Dreiecks sind die beiden Bindus, die das unvergängliche Visarga bilden - dort in der leeren Leere ist Parama Siva.


''" Ist feucht und kühl," usw. ''('''Parama-rasa-cāya-snigdha-santāna-hāsī)'''. Snigdha, das hier feucht bedeutet, impliziert die Feuchtigkeit des Nektars.
Diese widersprüchlichen Ansichten führen zu der Schlussfolgerung, dass sich der Guru innerhalb des Dreiecks befindet, d.h. in der Perikarp des umgedrehten Lotus mit zwölf Blütenblättern, unterhalb der Perikarp des Sahasrara und untrennbar von ihm. Dies wurde im Paduka-pancaka-Stotra3 deutlich gemacht. Aus diesen Passagen ist nicht abzuleiten, dass sich der Guru innerhalb des Dreiecks im Perikarp des Sahasrara befindet. Die dreieckige Hamsa befindet sich unterhalb des mittleren Dreiecks; andernfalls würde dies im Widerspruch zur Autorität des Kankala-malini-Tantra stehen.


1 ohne das Zeichen des Hasen1 Der Mann im Mond.
1 Kankala-malini1 Patala III.


2 Dreieck2 Das A-ka-thādi-Dreieck nach Visvanatha.
2 Annada-kalpa-Tantra2: Dieses Zitat ist in Prasannakumara Siistris Ausgabe dieses Tantra nicht nachweisbar.


3 Große Leere3 Sūnya=Bindu-das rs, das Para-Bindu oder Isvara, das als Zentrum die Wohnstätte von Brahman (Brahmapada) hat. In den nördlichen Saiva- und Sakta-Schulen sind Sadasiva und Isvara die Nimesa- und Unmesa-Aspekte der Erfahrung, die zwischen Siva-Tattva und Suddha-vidya liegt, wobei ersteres Sūnyatisūnya genannt wird. Die Positionen der Sonnen- und Mondkreise im Sahasrara und des zwölfblättrigen Lotos mit der Kāmakalā sind im Text angegeben.
3 Paduka-Pancaka-Stotra3: Siehe Anmerkungen zu V. 7 des Paduka-Pancaka.


''4 ''Suren4 d''.h. ''Devas.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Parama-rasa (Amrta) ist frei von Hitze. Daher die Bedeutung dieses zusammengesetzten Wortes: Seine Strahlen sind kühl und feucht und erzeugen ein Gefühl von lächelnder Fröhlichkeit.
Samaste sarveśaḥ sakalasukhasaṁtānalaharī


Die Kankala-malini spricht von der Anwesenheit von Antarātmā usw. im oberen Teil des Raumes unterhalb des Candra-mandala. Im Zusammenhang mit dem Sahasrāra heißt es: "In seiner Schale, oh Devesi, ist der Antarātmā. Darüber ist der Guru; die Mandalas von Sūrya und Candra sind auch dort. Darüber ist Mahā-vāyu, und dann der Brahmarandhra. In dieser Öffnung (Randhra) ist Visarga, der ewig Glückselige
parivāko haṁsaḥ parama iti niāmnā paricitaḥ. Strophe 43, Zeile 3-4


Brahman. Über diesem (Tadūrdhve) ist zuletzt die Devi Sankhinī, die erschafft, erhält und zerstört."
''" Er durchdringt alle Dinge als ihr Herr''" ('''Samaste sarveśah'''), d.h. in dieser Fruchtschale wohnt derjenige, der


Samāste tasyāntaḥ śaśaparirahitaḥ śuddhasaṁpūrncandraḥ
ist der Herr des Alls. Wenn man nun sagt, dass Parama-Siva da ist, hat man auch gesagt, dass Isvara (Herr) da ist; warum dann diese Wiederholung? Aber es gibt einen Grund dafür, wie die folgende Qualifizierung zeigt


sphurajjyotsnājalaḥ paramarasacayasnigdhasaṁtānahāsī.
Ausdrücke werden zeigen. Der Sarvesa (Herr von Allem) ist der Hamsa - d.h., Er ist das Mantra "Ham-Sah".


Trikoņaṁ tasyāntah sphurati ca satataṁ vidyudākārarūpam
''Vgl. ''Prapañca-sara: "Sie, deren Name Tattva ist, ist Cinmatra1: Wenn sie durch die Nähe zum Licht erschaffen will2 , wird sie massiv (Ghanibhūya) und nimmt die Form von Bindu an. Dann teilt sie sich mit der Zeit in zwei Teile: der rechte ist Bindu und der linke ist Visarga. Die rechte und die linke Seite werden jeweils als ''männlich ''und ''weiblich ''unterschieden''. ''Ham ist die Bindu, und Sah ist Visarga; Bindu ist Purusa, und Visarga ist Prakrti; Hamsah. ist die Vereinigung von Prakrti und Purusa, die


tadantahūanyaṁ tatsakala-suragaņaih sevitaṃ cātiguptaṁ. --41
durchdringen das Universum."


''" ''''Innerhalb von Candra-mandala leuchtet ständig, wie ein Blitz, das Dreieck '',. ('''Trikonam tasyāntah vidyudākāra-rūpam''').- Das heißt, das leuchtende Dreieck ist da.
Das Mahakali-Tantra spricht klar über dieses Thema (PatalaI): "In dem leeren Raum3 im Candra-Mandala4 , der sich innerhalb des Sahasrara befindet und mit einem himmlischen Tor geschmückt ist, befinden sich die Buchstaben Ham und Sah, über die man (meditiert), wenn man Ihn sieht, der rein ist wie ein Bergkristall und in ein reines, weißes, seidenes Gewand gekleidet ist, und so weiter." Hier ist ausdrücklich von den Buchstaben Ham und Sah die Rede.


''" ''''Darin leuchtet die große Leere" ''('''Tadantah sūnyam sphurati'''), das, was als Leere im Inneren ist, der Körper des Para-Bindu (Para-bindusarīram). Innerhalb des Dreiecks leuchtet die ausgezeichnete Bindu (Sūnya), oder innerhalb des Dreiecks leuchtet die Sūnya, die die ausgezeichnete Bindu ist.
Oder wenn Hamsa und Parama getrennt als Hamsa und Parama gelesen werden, würde es bedeuten: "Derjenige, der als Hamsa und Parama bekannt ist", Der Autor selbst spricht im neunundvierzigsten Vers von Ihm als Hamsa. Oder wenn die beiden Wörter zusammen gelesen werden, dann wäre die Bedeutung "Er, der unter dem Namen Parama-hamsa bekannt ist", durch eine der Ausnahmeregeln des Karmadhāraya-Samāsa ist dieses Wort gebildet worden, wobei das Wort "antah" weggelassen wurde. ''Vgl. ''Āgama-kalpa-druma: "Er wird Parama-hamsah genannt, der alles durchdringt, was sich bewegt und unbewegt ist."


''Vgl. ''Todala- Tantra, 6. Ullāsa: "Das Höchste Licht ist formlos ('''Nirākara'''), und Bindu ist unvergänglich. Bindu bedeutet die Leere (Sūnya) und impliziert auch Guna." 1
Samaste sarveśaḥ sakalasukhasaṁtānalaharī


"Die Regel lautet: "Essen (Āhāra), Entleerung (Nirāhara), Geschlechtsverkehr (Vihāra) und Yoga sollten von demjenigen, der das Dharma kennt, im Geheimen getan werden." Daher dienen oder verehren Suras (Devas) Ihn im Geheimen.
parivāko haṁsaḥ parama iti niāmnā paricitaḥ. Strophe 43, Zeile 3-4


1Guna auch." 1 Wenn es die Form von Bindu annimmt, ist es mit den funktionierenden Gunas, oder es ist dann Sakala.
''"''''Der der ewig Fließende ist" usw. ''('''Sakala-sukha-santāna-laharī-parīvāha'''), d.h. in Ihm manifestieren sich auf jede mögliche Weise alle Arten von unvergänglichem und zunehmendem Glück; das heißt, Er ist sozusagen eine unendliche Kette von Glück.


Gut verborgen und nur durch große Anstrengung zu erreichen ist das subtile Bindu (Sunya), das die Hauptwurzel der Befreiung ist und das reine '''Nirvana-kala '''mit '''Ama-Kala1 '''manifestiert. Hier ist der Deva, der allen als Parama-Siva bekannt ist. Er ist das Brahman und der Atma aller Wesen. In Ihm sind sowohl Rasa als auch Virasa2 vereint, und Er ist die Sonne, die die Finsternis des Nichtwissens3 und der Verblendung4 vernichtet.
Es wurde bereits gesagt, dass diese Hamsa unter Parama-Siva steht.


Suguptaṁ tadyatnādatiśayaparammoda-saṁtānarāśeḥ paraṁ kandaṁ sūkṣmaṁ sakalāśaśikalasuddharūpaprakāśaṁ
1 Cinmatra1 ''Vide ante, ''v. 39. Der hier zitierte Text unterscheidet sich von dem der von mir herausgegebenen Ausgabe (siehe Kap. I, Vv. 41-44, Tantrik-Texte, Bd. III).


lha sthāne devaḥ paramaśivasamākhyānasiddhaḥ prasiddhaḥ
2 create2 = Vicikīrsu---" möchte sich entstellen." Hier ist "Verzerrung" oder Betonung die Schöpfung. Siehe Einleitung.


svarūpī sarvātmā rasavirasanutoऽiñānamohāndhahaṁsaḥ 42.
3 leerer Raum3 = Sūnya. Der Sūnya ist der leere Raum innerhalb der Bindu.


Dieser Vers beschreibt den aufsteigenden Kurs der Befreiung der Seele, nachdem sie alle Unreinheiten abgestreift hat. Der Yogi geht bei seinem Aufstieg vom Muladhara Chakra nach Bindu, bevor er die anderen Saktis zur Verschmelzung mit Siva erreicht.
4 Candra-Mandala4 = Der Lokativ ist Sāmīpye-saptamī zu lesen, d.h. der Raum befindet sich nicht im, sondern in der Nähe des Candra-Mandala; andernfalls scheint es einen Widerspruch zu geben. Ende Strophe 43.


KOMMENTAR
<ol start="44">
<li>44. Śivasthānam śaivāḥ paramapuruṣaṁ vaiṣņavagaņā</li>
</ol>


Der Sinn ist, dass die Leere (Sūnya) sehr geheim und subtil ist und, wie später beschrieben, wie der zehnmillionste Teil eines Haarendes ist. Sie ist nur durch große Anstrengung zu erreichen, die in der langen und unaufhörlichen Ausführung von Dhyana und ähnlichen Praktiken besteht. Es manifestiert die Reinheit des sechzehnten Kala des Mondes zusammen mit der Nirvāna-Kalā - d.h., die Leere (Antah-sūnya) zusammen mit der Amā Kalā und der Nirvāna-Kalā innerhalb des Dreiecks wird durch Meditation (Dhyāna) verwirklicht (Prakāsam bhavati), es ist die Quelle der ganzen Masse der großen Glückseligkeit, die Befreiung ist. Einige jedoch lesen Sakalasasi-kalā-suddha-rūpa-prakāsam als Qualifizierung der großen Leere innerhalb des Dreiecks, und lesen '''sakala''' im Sinne von mit allen sechzehn kalās und sagen, dass der Para Bindu den Mond mit solchen kalās manifestiert.
lapantīti prāyo hariharapadam kecidapare.


1 '''Ama-Kala1 '''Es gibt siebzehn Kalās (Ziffern) des Mondes, aber die nektartropfende Ama und die Nirvana-kalā werden erst in diesem Stadium enthüllt. Die anderen Kalās werden im Skanda-Purana Prabhāsa-Khanda erwähnt.
Pabaṁ devyā devicaraņayugalāṁbhojarasikā


2 Rasa und Virasa2 Die Glückseligkeit der Befreiung und die Glückseligkeit, die aus der Vereinigung von Siva und Sakti entsteht: ''siehe Beitrag.''
munīndrā apyanye prakṛtipuruṣasthānamamalaṁ.


3 Dunkelheit des Nichtwissens3 Ajnana.
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="72">
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="2" width="46">Devi4</td>
<td width="57">aufrufen</td>
</tr>
<tr>
<td width="25">von</td>
<td width="21">Pra</td>
<td width="57">krti-</td>
</tr>
<tr>
<td width="25"></td>
<td width="21"></td>
<td width="57"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
Die Saivas nennen ihn den Wohnsitz von Siva1; die Vaisnavas nennen ihn Parama Purusa2; andere wiederum nennen ihn den Ort von Hari-Hara3. Diejenigen, die von einer Leidenschaft für die Lotusfüße des


4 Verblendung4 Moha. Dieser Vers kommt in Tripurā-sāra-samuccaya, Kap. V. 40 vor.
Es ist der ausgezeichnete Aufenthaltsort der Devi; und andere große Weisen (Munis) nennen ihn den reinen Ort Purusa5.


Dies muss bedacht werden. Wenn gesagt wurde, dass sich das Trikona (Dreieck) im Vollmond befindet, ist die Wiederholung dessen nutzlos. Außerdem haben wir im vorherigen Vers "durch die Suren gedient". Der Begriff "Dienst" ist, auf eine Leere angewandt, unangemessen. Das Objekt des Dienstes ist die Bindu innerhalb des Dreiecks. Wenn gesagt wird, dass die Leere aufgrund der Anwesenheit des Para-Bindu verehrt werden sollte, dann ist der Para-Bindu dort anwesend und es gibt keine Leere.
1 Siva1 Siva-sthanam.


<ol start="42">
2 Purusa2 d''.h., ''der Ort von Parama-Purusa---Visnu,
<li>'''42. Suguptaṁ tadyatnādatiśayaparammoda-saṁtānarāśeḥ'''</li>
</ol>


'''param kandaṁ''' '''sūkṣmaṁ sakalāśaśikalasuddharūpaprakāśaṁ'''
3 Hari-Hara3 Visnu und Siva.


''" Gut verborgen" ''('''Suguptaṁ '''), weil es wie der zehnmillionste Teil eines Haares ist.
4 Devi4 Sakti, oder die Göttin.


''" Durch große Anstrengung" ''('''Yatnāt'''), d.h. durch lang anhaltende Meditationspraxis (Dhyana) und so weiter.
5 Prakrti-Purusa5 Sakti-Siva,


''"''''Hauptwurzel''''" ''('''Param kandam'''.l-e-Para bedeutet gewöhnlich oberste, ausgezeichnete; hier Chef, Haupt. Kanda = Mūla.
KOMMENTAR


''" Befreiung" usw. ''('''Atiśaya-paramāmoda-samtāna-rāśi''') - Das zusammengesetzte Wort bedeutet wörtlich die Kontinuität der ganzen Masse der großen und höchsten Glückseligkeit, und das ist Befreiung (Moksa),
Da Hamsah, der alle Devatās ('''Sarvadevatāmaya''') und andere in sich hat, in dieser Perikarp ist, ist es der Ort der Devatās der Verehrung aller Klassen von Verehrern, wie Saivas, Sāktas, etc.


"''Manifestiert ''''usw., Amā-kalā " ''('''sakala-śaśi-kalā-suddha-rūpa-prakāśam''').-Dieses zusammengesetzte Wort ist wie folgt zu zerlegen:
''" Die Saivas" - d.h. ''die Verehrer von Siva - nennen es den Ort von Siva.


''Sakala=mit ''der Kalā: Kalā bedeutet hier Nirvana- Kalā, in dem Wort Sasi- Kalā bedeutet die Kalā Amā- Kalā, die sechzehnte Kalā, oder Ziffer, des Mondes. ''Suddha=rein; ''der Glanz wird durch nichts verdunkelt.
''"Die Vaisņavas6 nennen ihn Parama-Purusa", d.h. ''den Ort des Parama-Purusa oder ''Visņu ''(Vishnu).


Der Sinn ist, dass das Para-bindu, obwohl subtil und ansonsten nicht wahrnehmbar, durch Meditation (Dhyana) mit der Amā- Kalā und Nirvana- Kalā im Trikona gesehen wird. Wenn Sugopyam anstelle von Suguptarn gelesen wird, dann würde es durch Yatnāt qualifiziert werden.
''" Andere wiederum" ''(Kecid apare) - d.h. andere, die Hari-Hara verehren, oder, mit anderen Worten, die vereinigten ''Visņu ''und Siva und nicht Siva allein oder ''Visņu ''allein - nennen es den Ort von Hari-Hara7. Sie nennen ihn weder den Ort von Hari (Visnu) noch von Siva (Hara), sondern den Ort ihrer vereinigten Selbst.


Einige lesen '''Sakala-sasi-kalā-suddha-rūpa-prakasam. '''um Sūnya im vorherigen Vers zu qualifizieren, und sagen, Sūnya bedeutet "leerer Raum", aber das ist absurd." 2
6 ''Vaisņavas6 ''Verehrer von Visnu,


Als nächstes spricht er von der Anwesenheit Parama-Sivas im Perikarp des Sahasrāra.
7 Hari-Hara7 Hari-Hara-padam.


1 Kanda bedeutet Zwiebel oder Wurzel. Der Yoginl-hrdaya sagt, dass diese Kanda die subtile Parananda-kanda-bindu-rupa ist, oder die Wurzel der höchsten Glückseligkeit in der Bindu-Form (Visvanatha).
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


2 Dem Kommentator zufolge qualifiziert es Kanda. Bindu ist der Kreis O, die Leere ist das Brahmapada oder der Raum darin.
<ol start="44">
<li>44. Śivasthānam śaivāḥ paramapuruṣaṁ vaiṣņavagaņā</li>
</ol>


-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
lapantīti prāyo hariharapadam kecidapare.


lha sthāne devaḥ paramaśivasamākhyānasiddhaḥ prasiddhaḥ
Pabaṁ devyā devicaraņayugalāṁbhojarasikā


svarūpī sarvātmā rasavirasanutoऽiñānamohāndhahaṁsaḥ 42. lha sthāne devaḥ paramaśivasamākhyānasiddhaḥ prasiddhaḥ
munīndrā apyanye prakṛtipuruṣasthānamamalaṁ. Strophe 44


svarūpī sarvātmā rasavirasanutoऽiñānamohāndhahaṁsaḥ 42.
''" Andere große ''Weisen1" ('''Munīndrā apyanye''') - Damit meint der Autor hier die Verehrer des "Hamsah"-Mantras, die es den reinen Ort von Prakrti-Purusa nennen. Hamsah ist die Vereinigung von Prakrti und Purusa2 , daher ist es der Ort von Prakrti und Purusa,


" ''Paramasiva " ''1 ('''Paramashiva-samākhyāna-siddha''').-Er, der unter dem Namen Parama Siva bekannt ist.
Die obigen Ausführungen zeigen, dass, da dieser Lotus die Wohnstätte des Para Bindu ist, in dem alle Devatas sind, jeder Verehrer ihn den Ort der Devatās seiner eigenen, separaten Verehrung nennt.


''" Das Brahman" ''(Kharūpī).2-Kha=Ātmā, der Geist.
1 ''Andere große Weisen1 ''Muni bedeutet "Wissender" und sein Geist befindet sich daher immer in einem Zustand der Meditation.


''" Der Atma aller Wesen" ''('''Sarvātmā''').-Sarva=alle (Wesen). Er ist der Jivātma, aber in Wirklichkeit gibt es keinen Unterschied zwischen Jivātma und Paramātmā. Der Ātmā ist der Jīva. Das Adhyātma Rāmāyana sagt:
2 Purusa2 Hamsasva prakrti-puruṣobhayarūpatvāt. Ham ist der Purusa, und Sah ist Prakrti.


"Der Jivātma ist lediglich ein anderer Name (Paryāya) für den Paramātma, Wenn durch die Unterweisung des Acārya und der Sastras ihre Einheit erkannt wird, dann besitzt der Schüler Mūlavidyā bezüglich Jivātmā und Parammātā. "
<ol start="45">
<li>Idam sthānam jñātva niyatanijacitto naravaro</li>
</ol>


Auch die Sruti identifiziert das ''Tvam ''(Du) mit dem ''Tat ''(Das), wenn sie sagt: "Das bist du''" '''(Tat tvam asi''')''.
na bhūyāt saṁsāre punarapi na baddhastribhuvane.


"''Rasa und Virasa" ''('''Rasa-virasamita''') - Rasa ist Paramānandarasa'', d.h. ''die Erfahrung von
Samagrā saktiḥ syānniya mamanasastasya krtinaḥ


Höchste Glückseligkeit4. Virasa ist die Glückseligkeit, die das Produkt der Vereinigung von Siva und Sakti ist, Er ist beides. Oder Rasa kann die natürliche Anhaftung an weltlichen Genuss bedeuten, und Virasa die Loslösung von ihm. Die Bedeutung wäre dann: In Ihm ist die Höchste Glückseligkeit, die aus seiner Loslösung von weltlichen Genüssen entsteht5.
sadā kartuṁ hartuṁ khagatirapi vāņi suvimalā.


''" Die Sonne''" = Hamsa, wie die Sonne die Dunkelheit vertreibt, so tut Er
Der hervorragendste aller Menschen, der seinen Geist1 beherrscht und diesen Ort erkannt hat, wird nie wieder in der Wanderschaft2 geboren, da es in den drei Welten nichts gibt, was ihn bindet. Da er seinen Geist kontrolliert und sein Ziel erreicht hat, besitzt er die vollständige Macht, alles zu tun, was er wünscht, und alles zu verhindern, was seinem Willen zuwiderläuft. Er bewegt sich immer auf das Brahman3 zu. Seine Rede, ob in Prosa oder in Versen, ist immer rein und süß.
 
KOMMENTAR


Nichtwissen (Ajnāna) und Verblendung (Moha) zu vertreiben.
In diesem Vers spricht er von der Frucht einer vollständigen Kenntnis des Sahasrara, der Idee


1 Visvanatha sagt, dass dieser Siva der Saguna-Siva ist,
dass die Kenntnis dieses Ortes in seiner Gesamtheit erlangt werden soll


2 ''Vgl. ''Sruti "Kham Brahma" Chao 4-10-5; Br. -1-1. 3" Das bist du." Siehe Einleitung.
und im Detail.


4 d''.h. ''Moksa.
" Wer seinen Geist kontrolliert hat" ('''Niyata-nija-citta'''), d.h. wer die inneren Fähigkeiten kontrolliert und auf diesen Ort konzentriert hat. Ein solcher Mensch wird frei von Samsara, oder mit anderen Worten, er wird aus der Knechtschaft befreit, da es nichts gibt, was ihn in diesen Welten bindet oder anzieht. Mit Knechtschaft sind die Mayik-Bindungen von Tugend (Punya) und Sünde (Papa) gemeint.


5 Das heißt, der Rasa in Ihm ist Virasa geworden.
1 mind1 Citta.


<ol start="43">
2 Wandering2 Samsāra, die Welt der Geburt und Wiedergeburt, zu der die Menschen durch ihr Karma getrieben werden.
<li>43. Sudhādhārāsāraṁ niravadhi vimuñcannatitarām</li>
</ol>


yateḥ svātmajñānaṁ diśati bhagavān nirmalamateḥ.
3 Brahman3 Hier wird die Interpretation von Visvanatha übernommen, wonach Kha = Brahman ist. Da der Begriff auch "Luft" oder "Äther" bedeutet, lässt sich der Text mit "Er kann den Himmel durchstreifen" übersetzen.


Samaste sarveśaḥ sakalasukhasaṁtānalaharī
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


parivāko haṁsaḥ parama iti niāmnā paricitaḥ. 43
-------------------------


Indem er einen konstanten und üppigen Strom nektarähnlicher Essenz ausschüttet,1 unterweist der Bhagavan2 den Yati3 reinen Geistes in dem Wissen, durch das er die Einheit von Jivatma und Paramatma erkennt. Er durchdringt alle Dinge als ihr Herr, der der immer fließende und sich ausbreitende Strom aller Arten von Glückseligkeit ist, bekannt unter dem Namen Harnsah Parama (Paramahamsah).
Das Bhāgavata sagt: "Wenn die Handlung, die das Produkt des Wirkens der Gunas ist


'''1Essenz1 '''Wie aus dem Kommentar hervorgeht'', ''kann dies auf verschiedene Weise wie folgt übersetzt werden: "Indem man einen ständigen und reichlichen Strom von Nektar ausschüttet, der dem silbernen Strahl des Mondes gleicht" ''oder ''''"''Durch unablässige und nektarähnliche Worte, die stark sind für die Zerstörung der Dunkelheit der Verblendung" ''oder ''"Durch ständige Wiederholung des Wortes, das in seiner Barmherzigkeit nektarähnlich ist und die Essenz des Brahma-Mantras enthält." www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm
dem Selbst zugeschrieben wird, dann ist eine solche (falsche) Zuschreibung Knechtschaft und Samsara und Knechtschaft." Vgl. auch Bhagavad-Gita: "O Sohn von Kunti, der Mensch ist durch Handlungen gebunden, die das Produkt seiner eigenen Natur (Sva-bhāva) sind. "1


2 '''Bhagavan2 '''Das heißt, der Herr als Besitzer der sechs Formen von Aisvarya,
Diesen Körper zu bewohnen, um Papa (Sünde) und Punya (Tugend) zu erfahren, ist


3 '''Yati3 '''Selbstbeherrscht, dessen Geist mit dem Objekt der Verehrung vereint ist.
Knechtschaft. Im Himmel genießt man (die Frucht von) Punya, und in der Unterwelt (Patala) genießt man


KOMMENTAR
leidet Leid, und auf Erden ist der Mensch sowohl Papa als auch Punya unterworfen, denn die Tattva-


''"''''Konstant und reichlich''''" ''('''Niravadhi atitaram''').
jnanl (der, der die Wahrheit kennt) gibt es weder Punya noch Papa, die die Ursachen sind


''"''''Indem man einen Strom nektarähnlicher Essenz ausschüttet" ''('''Sudhā-dhārāsāram vimuñcan'''):
der Knechtschaft; sein angesammeltes (Saṁcita) Karma aus Verdienst (Punya) und Verdienstlosigkeit (Papa) ist


1) Einen Strom von nektarähnlicher Essenz ausschütten.
auch zerstört. Er ist folglich auch im Himmel (Svarga) nicht mehr gefesselt,


2) Das Adhara (Aufnahmegefäß) von Sudha (Nektar) ist Sudhadhara, womit der Mond gemeint ist; Asara ist das, was von ihm fließt, ein Strom. Was nun vom Mond fließt, ist Nektar, der silbrig ist; daher bedeutet das ganze Wort "die silbernen Strahlen des Mondes". Dieses Adjektiv beweist, dass das qualifizierte Substantiv weiß oder durchsichtig ist wie der Mond. Schütteln = Vimuncan.
Erde (Martya) oder der Unterwelt (Pātāla), und er ist nicht wahrhaftig verkörpert.2 Ein solcher Mensch


<ol start="3">
bleibt nur so lange auf der Erde, wie er nicht vollendet hat, was er begonnen hat. Er ist
<li>Asara kann wiederum "das, was geäußert wird", "Wort" bedeuten. Sudhadhara = Gefäß der Süße, die eine Eigenschaft des Nektars ist; daher Sudhadharasaram = nektarähnliches oder ambrosisches Wort. Die Bedeutung von Niravadhi wäre dann "zu jeder Zeit", und Atitaram würde bedeuten "mächtig in der Zerstörung der Dunkelheit, Unwissenheit oder Verblendung". Vimuncan sollte dann "Äußerung" bedeuten.</li>
</ol>
<ol start="4">
<li>Sudha wiederum kann "Nektar der Barmherzigkeit" bedeuten, und Sare ist ''"''Essenz''", d.h. ''die Essenz des Brahma-Mantras; und Dhara ist ein Strom (ständige Wiederholung) des barmherzigen Wortes, das die Essenz des Brahma-Mantras enthält.</li>
</ol>


yateḥ svātmajñānaṁ diśati bhagavān nirmalamateḥ. (Strophe 43 Zeile 2)
befreit, obwohl er lebt (Jivanmukta), und erlangt vollständige Befreiung bei der Auflösung des


''" Belehrt die Yati," usw., ''(Bhagavān nirmala-mater yateh svātma-jñānam diśati),
des Körpers.


''" Yati" - derjenige'', dessen Geist intensiv auf dem Devata seiner Verehrung ruht.
Das Kularnava-Tantra sagt: "Diejenigen, die das Brahman im Herzen haben, können sich


''Wissen, durch das, etc., Paramātmā ''(svātma-jñāna): Svam= Jivatma und
weder Verdienst, indem er hundert Pferdeopfer vollbringt, noch Verdienst, indem er hundert Menschen tötet


Atma=Paramatma; und Jnana1 das, wodurch man weiß - nämlich das Taraka-brahma-Mantra, das zur Erkenntnis des Paramatma führt und dadurch dem Verehrer hilft, die Einheit von Jivatma und Paramatma zu erkennen. Disati = Upadisati (unterweist). Die obigen qualifizierenden Ausdrücke implizieren, dass das qualifizierte Substantiv der Guru ist, da die Anweisungen bezüglich des Taraka-brahma-mantra von Ihm ausgehen. So qualifiziert es "Parama-Siva" im vorangehenden Vers, da Er der Guru ist. ''Vgl. ''Gurus-tattva-nirūpana in Lalita-rahasya,
Brahmanen". Auch in der Gita (III, 18) heißt es: "Für ihn gibt es nichts in dieser Welt, das


Nachdem er den Guru als "den bekannten und ausgezeichneten Purusa, der immer der Freude am Selbst (Atma-rati-priya) zugetan ist", beschrieben hat, heißt es weiter: "Sein Geliebter ist der strahlende Eine, der auf dem Brahma-vartma (Brahman-Weg) nur schwer erreicht werden kann. Das Para-Brahman ist nur der Glanz ihrer Lotosfüße."
getan oder nicht getan werden sollte. Für einen solchen Menschen gibt es keine Abhängigkeit von irgendeinem Wesen. "3


Mit der obigen Passage ist gemeint, dass die große Schönheit Ihrer Lotosfüße den Herz-Lotus von Parama-Siva, der Para-Brahman ist, überdeckt.
Die Subodhini4 interpretiert diesen Vers dahingehend, dass der "Wissende" (Tattvajnani)


1 Jnana1 Jnana ist spirituelles Wissen oder Weisheit, und Vijnana ist das Wissen über die materielle Welt (Wissenschaft).
kein Verdienst durch die Ausführung von Handlungen und kein Verdienst durch die Unterlassung von Handlungen.


2 der immer gern2 ist'', d.h. ''der sich in etwas vertieft.
Sruti5 spricht von der Zerstörung der angesammelten (Samcita) Punya und Papa: "Wenn


--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Manas, das jetzt auswählt und jetzt ablehnt, ist in Das aufgelöst; wenn Papa und Punya zerstört (wörtlich: verbrannt) sind, ist Sadasiva, der Sakti und Atma (if. Hamsah, ante) ist, Sankt." Vgl: Bhagavad-Gita: "Und so zerstört das Feuer des Wissens alle Handlungen."


Der Platz für die Füße der strahlenden (Tejo-rūpa) Geliebten (Sakti) des Gurus ist auf der Brust des Gurus1 und nicht auf der eines anderen Purusa. Daher sind Parama-Siva und der Guru ein und dasselbe.
1 Sva-bhāva), "1 Kap. XVIII, V. 60.


Das Nirvana-Tantra sagt auch2: "Im Lotus im Kopf ist Mahadeva - der Parama-Guru: Es gibt in den drei Welten niemanden, oh Devesi, der so sehr der Verehrung würdig ist wie Er. O Devi, meditiere über Seine Form3, die alle vier Gurus einschließt. "4
2 nicht wirklich verkörpert.2 Na sariri bhavati - obwohl er einen Körper hat, ist er nicht von ihm.


Dieser Parama Siva befindet sich außerhalb des Dreiecks im Perikarp und oberhalb der Hamsah, von der wir weiter unten sprechen.
3 keine Abhängigkeit von irgendeinem Wesen. "3 Telang's Übersetzung: "Er hat überhaupt kein Interesse an dem, was in dieser Welt getan wird, und auch kein Interesse an dem, was nicht getan wird; noch ist irgendein Interesse von ihm von irgendeinem Wesen abhängig" (S. 54, Sacred Books of the East, Band VIII).


Das kankāla~mālini Tantra5 sagt: "Im Perikarp dieses Lotus, ,O Devesi, ist der Antaratma, und darüber der Guru. Die Mandalas von Sonne und Mond sind auch dort." Und nachdem er von der Anwesenheit der verschiedenen Dinge in ihrer Reihenfolge bis zum Maha-sankhinl gesprochen hat, fährt er fort: "Darunter, oh Devesi, befindet sich das Trikona (Dreieck), das im Mandala des Mondes platziert ist; und nachdem man dort über das unvergängliche Kalā meditiert hat, (sollte man im Inneren über das 17. KalA meditieren, mit dem Namen NirvAna, das wie eine Mondsichel ist"(KutilA6).
4 Subodhini4 Das heißt, Sridhara-svamis Kommentar zur Gita.


1.Guru Dies ist ein Loblied auf Sakti, ohne die Siva Sava ist (ein Leichnam, der sich nicht bewegen kann).
5 Sruti5 Der zitierte Text stammt aus der Hamsa Upanisad, weicht aber leicht von den veröffentlichten Texten dieser Upanisad ab.


2 Diese Passage findet sich im 3. Patala des Nirvana-Tantra (Rasika Mohana Chattopadhyaya's Edition, S. 3) und ist eine Antwort auf die folgende Frage der Devi: "Der Deva, der sich im Turiyadhama (dem vierten Zustand) befindet, ist zweifellos der Paramatma; wenn er sich im Lotus im Kopf befindet, wie kann ihm dann äußerlich Ehrerbietung erwiesen werden? "Das heißt, wie kann sich der Sadhaka vor dem verbeugen, der sich im Kopf befindet, der selbst verbeugt ist?
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


3 meditiere über Seine Form3 Die vom Kommentator zitierte Stelle lautet "Tadamśaṁ" (sein Teil); in der Ausgabe von R. M. Chattopadhyaya heißt es "Tadrūpaṁ" (seine Form), diese Lesart wird hier übernommen.
---------------------------------


4 Gurus "4 , d''.h. ''Guru, Parama-Guru, Parapara-Guru und Paramesti-Guru.
<ol start="45">
<li>45. Idam sthānam jñātva niyatanijacitto naravaro</li>
</ol>


5 Das kankāla~mālini Tantra5 Diese Passage findet sich im Patala II (S. 3 von R. M. Chattopadhyaya's Edition), das in seiner Gesamtheit wie folgt lautet: "In ihm (Sahasrara), o Devesi, ist der Antaratma, und darüber Vāyu, und über Mahanada ist Brahmarandhra. Im Brahmarandhra ist Visarga, das ist ewiger Frieden und Glückseligkeit. (Frieden - Niranjana, was auch bedeutet: makellos, frei von Täuschung). Darüber befindet sich Devi Sankhini, die Schöpferin und Erhalterin und Zerstörerin. Nachdem er über das darunter liegende Dreieck meditiert hat, denkt er, dass Kailāsa (das Paradies von Siva) dort ist. Oh Mahadevi, indem man hier die ungestörten Cetas (Herz oder Geist) platziert, lebt man in Glückseligkeit bis zum Ende seines Lebens (Jīva-jīvi), frei von allen Übeln, und für einen solchen gibt es keine Wiedergeburt. Hier leuchtet ständig Amā Kalā, die weder Zunahme noch Verfall kennt, und in ihr befindet sich wiederum die siebzehnte Stelle, die als Nirvana-Kala bekannt ist. Innerhalb von Nirvana-Kala befindet sich das flimmernde Nibodhika. Darüber befindet sich das unmanifestierte Nada, leuchtend wie zehn Millionen Sonnen. Es ist die ausgezeichnete Nirvana-Sakti, die Ursache von allem. In dieser Sakti sollte man wissen, dass Siva, der unveränderlich und frei von Illusion ist, verweilt."
na bhūyāt saṁsāre punarapi na baddhastribhuvane.


---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
'''Samagrā saktiḥ '''syānniya mamanasastasya krtinaḥ


6 KutilA: Siehe Jnanarva-Tantra XXIV, 36.
sadā kartuṁ hartuṁ khagatirapi vāņi suvimalā. Strophe 45


'''Nirvana Sakti hat zwei KalAs '''oder innere Kräfte: '''NirvAna KalA '''und '''AmA KalA''', die '''17. '''bzw. '''16. '''KalAs. Nirvana Sakti ist sowohl Unmani1''' als auch Samani2'''. Nirvana KalA ist '''Vyapini3 '''oder Sakti Svarupa und steht über dem 16. KalA. Nirvana Sakti ist Antargata (Bewohnerin) von Nirvana KalA. Ananda ist die Glückseligkeit oder Freude, die aus der Vereinigung von Para (Bindu-Rupa Siva) und ParA (Sakti oder Prakrti) entsteht; aus einer solchen Vereinigung fließt der Nektar, von dem AmA KalA das Gefäß ist. --Woodroffe. AmA ist derjenige, der die Körper aufrechterhält. AmA ist auch die Sakti (Urdhva Sakti-Rupa = Form der Sakti, die [die Seele] nach oben bewegt), die die Seele in Richtung (nach oben zu) Brahman treibt.
Sruti5 spricht von der Zerstörung der angesammelten (Samcita) Punya und Papa: "Wenn


AmA KalA ist kreative Sakti und wird zu Nirvana KalA des reinen Bewusstseins.
Manas, das jetzt auswählt und jetzt ablehnt, ist in Das aufgelöst; wenn Papa und Punya zerstört (wörtlich: verbrannt) sind, ist Sadasiva, der Sakti und Atma (if. Hamsah, ante) ist, Santa1." Vgl: Bhagavad-Gita: "Und so vernichtet das Feuer des Wissens alle Handlungen.2"


'''NirvAna KalA '''= 17. KalA = Vyapini Tattva = Sakti Svarupa = VyApini Tattva. Es ist der Höchste Aspekt von VyApini Tattva als Vyapika. ist ausgezeichneter als Ama KalA. Es ist das CinmAtra SvabhAvA oder Reines
"Vollkommene Kraft" ('''Samagrā-saktī)''', d.h. eine Kraft, die ihn befähigt, alles zu tun. Mit Kraft oder Sakti ist die Fähigkeit gemeint, alles zu tun, was er zu tun wünscht3 und allem Unheil entgegenzuwirken, durch die Lüfte zu fliegen4 und große Kräfte der Rede und der poetischen Komposition zu besitzen.


Bewusstseinsaspekt von AmA KalA. AmartAkArarUpini. '''VyApinI = Ausdehnend. Nirvana Sakti ist die Antargata (Einweihende) von Nirvana KalA.'''
1Santa1 Das heißt, Frieden und Ruhe wie die ruhige Oberfläche eines Ozeans sind charakteristisch für den Höchsten Staat.


'''www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakren.htm'''
2 das Feuer der Erkenntnis vernichtet alle Handlungen.2" IV, 37.


'''AmA KalA '''= 16. KalA = Vyapika Sakti = Paratpara = Gefäß für den Nektar, der aus der Vereinigung von Para (Bindurupa Siva) und ParA (Sakti) fließt. Es ist der schöpferische Aspekt (Anjani) von Vyapini Tattva. AmA ist sowohl Srstyunmukhi (auf die Schöpfung blickend) als auch Urddhva-Saktirupa (nach oben oder zur Befreiung blickend; führt die Seele zur Befreiung nach oben). Ama ist schöpferisch, Anjani und Adhomukhi, und befreiend. Srstyunmukhi ist Adhomukhi und bedeutet nach unten gerichteter Mund (Blütenblätter). Nach unten gedrehte Blütenblätter, bevor Kundali aufsteigt.
3 Fähigkeit, alles zu tun, was er zu tun wünscht3 Ein solcher Mensch mag eine solche Macht haben, aber er wird sie nicht unrechtmäßig ausüben.


'''AmA KalA '''und '''NirvAna KalA '''sind zwei Aspekte ('''schöpferisch '''und '''erhaben''') von VyApini Tattva als '''VyApikA '''und '''Anjani'''. '''NirvAna KalA '''ist ausgezeichneter oder jenseits von '''AmA KalA.'''
4 durch die Luft fliegen4 Khagati; das ist die Interpretation von Kallcarana.


'''NirvAna Sakti '''oder Samani im Sakti Tattva ist der Aufenthaltsort von PAsajAla (Knechtschaft).
<ol start="46">
<li>Atrāste śiśūsuryasodarakalā candrasya sā sodaśī</li>
</ol>


NirvAna KalA ist CinmAtra SvabhAvA oder der Aspekt des reinen Bewusstseins von dem, was im kreativen Aspekt AmA KalA genannt wird.
śuddhā nirajasūkşmatantuśatadhābhāgaikararūpā parā.


----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Vidyyutkotisamānakomalatanūrvidyotitādhomukhī


Die obige Passage spricht von der Anwesenheit von Amā-Kala usw. innerhalb des Dreiecks im Candra-Mandala. Der Guru befindet sich also unter ihnen und über Antarātma. Wenn man nun fragt, wie es kommt, dass die Kankala-Malini den Guru über dem Antaratma platziert hat, der Guru aber als über der Hamsah stehend bezeichnet wird, lautet die Antwort, dass das Antarātma und die Hamsah ein und dasselbe sind.
nityānandapararṁparātivigalat-pīyūşadhārādharā.


Guru Dhyana in Kankala-malini1: "Meditiere über deinen Guru, der auf einem leuchtenden Thron (Simhasana) sitzt, der auf dem ausgezeichneten Antarātma zwischen Nada und Bindu platziert ist", usw. Auch an anderer Stelle: "Meditiere über deinen' Guru, der das Abbild von Siva selbst ist, sitzend auf der Hamsa-pita, die Mantramaya ist." ''Vgl. ''auch das Annada-kalpa-Tantra2: "Meditiere über deinen Guru im weißen Lotus mit tausend Blütenblättern im Kopf; Er ist Parama-Siva, der auf der Hamsa zwischen den Filamenten sitzt."
Hier ist das ausgezeichnete (höchste) sechzehnte Kala des Mondes. Sie ist rein und ähnelt (in der Farbe) der jungen Sonne. Sie ist so dünn wie der hundertste Teil einer Faser im Stängel des Lotus. Sie ist glänzend1 und weich wie zehn Millionen Blitze, und sie ist nach unten gerichtet. Aus ihr, deren Quelle das Brahman ist, fließt reichlich der ununterbrochene Strom des Nektars2 (oder: Sie ist das Gefäß des Stroms des ausgezeichneten Nektars, der aus der glückseligen Vereinigung von Para und Parâ kommt).3


Präsentation: Veeraswamy Krishnaraj
KOMMENTAR


Bei sorgfältiger Betrachtung der oben genannten Autoritäten wird die Identität von Hamsa mit Antaratma deutlich. Unter dem Ausdruck "der eigene Guru, der Parama-Siva ist", ist zu verstehen, dass Parama-Siva selbst der Guru ist.
Die Verse 41 und 42 sprechen von der Gegenwart von Amā-kala, Nirvāna-kalā und Para-Bindu,


Die folgende Passage, die sich auf das Sahasrara bezieht, zeigt, dass Parama-Siva im Dreieck ist: "Innerhalb (oder in der Nähe) von ihm (Sahasrara) ist das blitzartige Dreieck, und innerhalb des Dreiecks sind die beiden Bindus, die das unvergängliche Visarga bilden - dort in der leeren Leere ist Parama Siva.
innerhalb des Dreiecks im Perikarp des Sahasrāra, möchte Er sie nun beschreiben durch


Diese widersprüchlichen Ansichten führen zu der Schlussfolgerung, dass sich der Guru innerhalb des Dreiecks befindet, d.h. in der Perikarp des umgedrehten Lotus mit zwölf Blütenblättern, unterhalb der Perikarp des Sahasrara und untrennbar von ihm. Dies wurde im Paduka-pancaka-Stotra3 deutlich gemacht. Aus diesen Passagen ist nicht abzuleiten, dass sich der Guru innerhalb des Dreiecks im Perikarp des Sahasrara befindet. Die dreieckige Hamsa befindet sich unterhalb des mittleren Dreiecks; andernfalls würde dies im Widerspruch zur Autorität des Kankala-malini-Tantra stehen.
ihre charakteristischen Eigenschaften und spricht in diesem Vers von den besonderen Merkmalen von Amā-


1 Kankala-malini1 Patala III.
kalā. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm


2 Annada-kalpa-Tantra2: Dieses Zitat ist in Prasannakumara Siistris Ausgabe dieses Tantra nicht nachweisbar.
1 glänzend1 Kālīcarana liest "Vidyotitā", aber Saṁkara liest "Nityodita, " " ständig leuchtend".


3 Paduka-Pancaka-Stotra3: Siehe Anmerkungen zu V. 7 des Paduka-Pancaka.
2 Nektar2 Alternative Lesart des Kommentators: "Nityananda-pararhparativigalat-piyiisa-dhara-dhara". Parampara kann "in einem kontinuierlichen Verlauf" bedeuten, oder Pararn kann Siva und Para-Sakti bedeuten, Dieser Bedeutungsunterschied ist auf die verschiedenen Lesarten dieser Worte zurückzuführen.


---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
3 glückselige Vereinigung von Para und Parâ).3 Para kann nach Samkara Para, Pasyanti, Madhyama und Vaikhari zusammen bedeuten. Para und Para sind die Bindu-riipa Siva und Sakti.


Samaste sarveśaḥ sakalasukhasaṁtānalaharī
<ol start="46">
<li>'''46. Atrāste śiśūsuryasodarakalā candrasya sā sodaśī'''</li>
</ol>


parivāko haṁsaḥ parama iti niāmnā paricitaḥ. Strophe 43, Zeile 3-4
'''śuddhā nirajasūkşmatantuśatadhābhāgaikararūpā parā.'''


''" Er durchdringt alle Dinge als ihr Herr''" ('''Samaste sarveśah'''), d.h. in dieser Fruchtschale wohnt derjenige, der
'''Vidyyutkotisamānakomalatanūrvidyotitādhomukhī'''


ist der Herr des Alls. Wenn man nun sagt, dass Parama-Siva da ist, hat man auch gesagt, dass Isvara (Herr) da ist; warum dann diese Wiederholung? Aber es gibt einen Grund dafür, wie die folgende Qualifizierung zeigt
'''nityānandapararṁparātivigalat-pīyūşadhārādharā. 46'''


Ausdrücke werden zeigen. Der Sarvesa (Herr von Allem) ist der Hamsa - d.h., Er ist das Mantra "Ham-Sah".
''"''''Ausgezeichnet oder erhaben" ''('''Para''') - d.h. sie ist Cit-Sakti. In der Prabhasa-khanda findet sich die folgende Passage: "Die ausgezeichnete Maya, die die Körper aller, die Körper haben, aufrechterhält." Dies ist ein Attribut von Ama.


''Vgl. ''Prapañca-sara: "Sie, deren Name Tattva ist, ist Cinmatra1: Wenn sie durch die Nähe zum Licht erschaffen will2 , wird sie massiv (Ghanibhūya) und nimmt die Form von Bindu an. Dann teilt sie sich mit der Zeit in zwei Teile: der rechte ist Bindu und der linke ist Visarga. Die rechte und die linke Seite werden jeweils als ''männlich ''und ''weiblich ''unterschieden''. ''Ham ist die Bindu, und Sah ist Visarga; Bindu ist Purusa, und Visarga ist Prakrti; Hamsah. ist die Vereinigung von Prakrti und Purusa, die
''" Das sechzehnte Kala des Mondes" ''('''candrasya sodaśī ''') - Damit ist gemeint, dass er von Ama-kala1 spricht.


durchdringen das Universum."
" Rein" ('''śuddhā'''), d.h. makellos.


Das Mahakali-Tantra spricht klar über dieses Thema (PatalaI): "In dem leeren Raum3 im Candra-Mandala4 , der sich innerhalb des Sahasrara befindet und mit einem himmlischen Tor geschmückt ist, befinden sich die Buchstaben Ham und Sah, über die man (meditiert), wenn man Ihn sieht, der rein ist wie ein Bergkristall und in ein reines, weißes, seidenes Gewand gekleidet ist, und so weiter." Hier ist ausdrücklich von den Buchstaben Ham und Sah die Rede.
"Sie gleicht," usw., ('''śiśu-sūrya-sodara-kalā- '''('''śiśūsuryasodarakalā)'''-damit wird die Röte dieser Kalā angedeutet.


Oder wenn Hamsa und Parama getrennt als Hamsa und Parama gelesen werden, würde es bedeuten: "Derjenige, der als Hamsa und Parama bekannt ist", Der Autor selbst spricht im neunundvierzigsten Vers von Ihm als Hamsa. Oder wenn die beiden Wörter zusammen gelesen werden, dann wäre die Bedeutung "Er, der unter dem Namen Parama-hamsa bekannt ist", durch eine der Ausnahmeregeln des Karmadhāraya-Samāsa ist dieses Wort gebildet worden, wobei das Wort "antah" weggelassen wurde. ''Vgl. ''Āgama-kalpa-druma: "Er wird Parama-hamsah genannt, der alles durchdringt, was sich bewegt und unbewegt ist."
" Dünn wie der hundertste Teil einer Faser im Stiel des Lotos" ('''Nīrajasūkṣma-tantu-śatadhā-bhāgaika-rūpa'''). -Dünn wie der hundertste Teil einer Faser im Lotosstängel, der der Länge nach gespalten ist.


Samaste sarveśaḥ sakalasukhasaṁtānalaharī
" Dessen Quelle das Brahman ist" ('''Nityānanda-paraṁpara''').-Nityananda=Pūrņananda=Brahman.


parivāko haṁsaḥ parama iti niāmnā paricitaḥ. Strophe 43, Zeile 3-4
. "Wenn die letzten beiden zusammengesetzten Wörter als ein langes zusammengesetztes Wort gelesen werden, wie folgt, Pūrņananda-paraṁparati-vigalat-pīyūṣa-dhārā-dharā, ist die Bedeutung, wie in Klammern am Ende des Verses angegeben. Ananda bedeutet dann die Freude der Vereinigung, und Paraṁ-Parā bedeutet dann Siva und Sakti,


''"''''Der der ewig Fließende ist" usw. ''('''Sakala-sukha-santāna-laharī-parīvāha'''), d.h. in Ihm manifestieren sich auf jede mögliche Weise alle Arten von unvergänglichem und zunehmendem Glück; das heißt, Er ist sozusagen eine unendliche Kette von Glück.
Para = '''Bindu-rūpa''', Siva; Parā = Prakrti, Sakti. Ānanda ist die Freude, die sich aus dem


Es wurde bereits gesagt, dass diese Hamsa unter Parama-Siva steht.
Vereinigung der beiden, und aus dieser Vereinigung fließt der Nektar, von dem Amā-kalā der


1 Cinmatra1 ''Vide ante, ''v. 39. Der hier zitierte Text unterscheidet sich von dem der von mir herausgegebenen Ausgabe (siehe Kap. I, Vv. 41-44, Tantrik-Texte, Bd. III).
Gefäß.


2 create2 = Vicikīrsu---" möchte sich entstellen." Hier ist "Verzerrung" oder Betonung die Schöpfung. Siehe Einleitung.
1 Ama-kala1 Visvanatha sagt, dass diese Amā-kalā Urdhva-sakti-rupa ist, oder die sich nach oben (zum Brahman) bewegende Sakti.


3 leerer Raum3 = Sūnya. Der Sūnya ist der leere Raum innerhalb der Bindu.
<ol start="47">
<li>Nirvāṇākhyakalā parā paratparā sāste tadantargatā</li>
</ol>


4 Candra-Mandala4 = Der Lokativ ist Sāmīpye-saptamī zu lesen, d.h. der Raum befindet sich nicht im, sondern in der Nähe des Candra-Mandala; andernfalls scheint es einen Widerspruch zu geben. Ende Strophe 43.
Keśāgrasya sahasradhā vibhajitasyaikāmśarūpā satī.


<ol start="44">
Bhutānāmadhidaivataṁ bhagavati nityaprabodhodayā
<li>44. Śivasthānam śaivāḥ paramapuruṣaṁ vaiṣņavagaņā</li>
</ol>


lapantīti prāyo hariharapadam kecidapare.
Candrārdhāngasamānabhaṇguravatī sarvārkatulyaprabhā


Pabaṁ devyā devicaraņayugalāṁbhojarasikā
In ihm (Ama-Kala) ist Nirvana-Kala, ausgezeichneter als die Ausgezeichneten. Sie ist so subtil wie der tausendste Teil eines Haarendes und hat die Form einer Mondsichel. Sie ist die ewig existierende Bhagavati, die der Devata ist, der alle Wesen durchdringt. Sie gewährt göttliches Wissen und ist so strahlend wie das Licht aller Sonnen, die zur gleichen Zeit scheinen.


munīndrā apyanye prakṛtipuruṣasthānamamalaṁ.
KOMMENTAR


<table>
In dieser Strophe wird der Nirvana-kalā beschrieben.
<tbody>
<tr>
<td width="72">
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="2" width="46">Devi4</td>
<td width="57">aufrufen</td>
</tr>
<tr>
<td width="25">von</td>
<td width="21">Pra</td>
<td width="57">krti-</td>
</tr>
<tr>
<td width="25"></td>
<td width="21"></td>
<td width="57"></td>
</tr>
</tbody>
</table>
&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
Die Saivas nennen ihn den Wohnsitz von Siva1; die Vaisnavas nennen ihn Parama Purusa2; andere wiederum nennen ihn den Ort von Hari-Hara3. Diejenigen, die von einer Leidenschaft für die Lotusfüße des


Es ist der ausgezeichnete Aufenthaltsort der Devi; und andere große Weisen (Munis) nennen ihn den reinen Ort Purusa5.
<ol start="47">
<li>47. Nirvāṇākhyakalā '''parā paratparā '''sāste '''tadantargatā'''</li>
</ol>


1 Siva1 Siva-sthanam.
'''Keśāgrasya sahasradhā vibhajitasyaikāmśarūpā '''satī.


2 Purusa2 d''.h., ''der Ort von Parama-Purusa---Visnu,
Bhutānāmadhidaivataṁ bhagavati nityaprabodhodayā


3 Hari-Hara3 Visnu und Siva.
'''Candrārdhāngasamānabhaṇguravatī '''sarvārkatulyaprabhā-47


4 Devi4 Sakti, oder die Göttin.
" Im Inneren" ('''Tadantargatā'''), d.h. im Schoß1 von Ama-kalā, wurde der Kala bereits als der "sichelförmige siebzehnte Kalā innerhalb von Amā beschrieben, der unter dem Namen Nirvana-kalā bekannt ist."


5 Prakrti-Purusa5 Sakti-Siva,
" Ausgezeichneter als die Ausgezeichneten" ('''Parā-paratarā'''). Die Amā-Kalā ist ausgezeichnet; diese ist ausgezeichneter als die Amā, Wenn" Parātparatarā " für ' Parā-paratarā angenommen wird, dann wird die Bedeutung sein, dass sie die Ausgezeichnetste ist.


KOMMENTAR
" Sie ist so fein wie ein Haar" ('''Keśāgrasya sahasradhā vibhajitasyaikāmśa-rūpa''') - Sie ist so groß wie der tausendste Teil des Endes eines Haares, so fein ist Sie.


Da Hamsah, der alle Devatās ('''Sarvadevatāmaya''') und andere in sich hat, in dieser Perikarp ist, ist es der Ort der Devatās der Verehrung aller Klassen von Verehrern, wie Saivas, Sāktas, etc.
"Von der Gestalt der Mondsichel" ('''Candrārdhānga-samāna-bhangu- ravatī''') - wie Amā-Kalā ist sie in der Gestalt der Mondsichel,


''" Die Saivas" - d.h. ''die Verehrer von Siva - nennen es den Ort von Siva.
1 in den Schoß1 von Ama-kalā gelegt Das heißt, innerhalb der Kurve von Amā-Kalā. Visvanatha sagt, nicht innerhalb von Amā-


''"Die Vaisņavas6 nennen ihn Parama-Purusa", d.h. ''den Ort des Parama-Purusa oder ''Visņu ''(Vishnu).
Kalā, aber innerhalb des Candra-Mandala, von dem das Amā-Kalā eine der Ziffern ist, ist Nirvana-Kalā, sagt er,


''" Andere wiederum" ''(Kecid apare) - d.h. andere, die Hari-Hara verehren, oder, mit anderen Worten, die vereinigten ''Visņu ''und Siva und nicht Siva allein oder ''Visņu ''allein - nennen es den Ort von Hari-Hara7. Sie nennen ihn weder den Ort von Hari (Visnu) noch von Siva (Hara), sondern den Ort ihrer vereinigten Selbst.
Vyāpinī-tattva.


6 ''Vaisņavas6 ''Verehrer von Visnu,
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7 Hari-Hara7 Hari-Hara-padam.
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'''Bhutānāmadhidaivataṁ '''bhagavati '''nityaprabodhodayā''', Strophe 47 Zeile 3


<ol start="44">
" Jene Devatā, die alle Wesen durchdringt" ('''Bhūtānām adhidaivata'''ṁ).Adhi-daivataṁ=Hārdda-caitanyam,l und diese Kalā ist Hārdda-caitanyasvarūpa aller Wesen.
<li>44. Śivasthānam śaivāḥ paramapuruṣaṁ vaiṣņavagaņā</li>
</ol>


lapantīti prāyo hariharapadam kecidapare.
"Sie gewährt göttliches Wissen" ('''Nitya-prabodhodayā'''), d.h. sie gewährt Tattva-jnana oder Wissen über das Brahman.


Pabaṁ devyā devicaraņayugalāṁbhojarasikā
'''Candrārdhāngasamānabhaṇguravatī '''sarvārkatulyaprabhā- Strophe 47 Zeile 4


munīndrā apyanye prakṛtipuruṣasthānamamalaṁ. Strophe 44
" Und ist glänzend," usw. ('''Sarvārka-tulya-prabhā''').-Es gibt zwölf Sonnen (Dvādaśāditya). "Wenn alle zwölf Sonnen leuchten" - so ist ihr Glanz. Dieses Adjektiv impliziert auch, dass sie rot ist.


''" Andere große ''Weisen1" ('''Munīndrā apyanye''') - Damit meint der Autor hier die Verehrer des "Hamsah"-Mantras, die es den reinen Ort von Prakrti-Purusa nennen. Hamsah ist die Vereinigung von Prakrti und Purusa2 , daher ist es der Ort von Prakrti und Purusa,
1 Hārdda-caitanyam. Amara definiert Hārdda als Prema, Sneha ''- d.h., ''Zuneigung, Liebe. Das heißt, die Istadevata, die im Herzen verehrt wird; die Sakti, die selbst das Herz des Herrn ist. Das Wort ist abgeleitet von hṛd=Herz. Die


Die obigen Ausführungen zeigen, dass, da dieser Lotus die Wohnstätte des Para Bindu ist, in dem alle Devatas sind, jeder Verehrer ihn den Ort der Devatās seiner eigenen, separaten Verehrung nennt.
Devata existiert auch als das, was als Hardda-kalā bezeichnet wird, siehe Einleitung: Veeraswamy Krishnaraj


1 ''Andere große Weisen1 ''Muni bedeutet "Wissender" und sein Geist befindet sich daher immer in einem Zustand der Meditation.
<ol start="48">
<li>Etasyā madhyadeśe vilasati paramāpūrvanirvāṇaśaktiḥ</li>
</ol>


2 Purusa2 Hamsasva prakrti-puruṣobhayarūpatvāt. Ham ist der Purusa, und Sah ist Prakrti.
Kotyādityaprakāśā tribhuvanajananī koṭibhāgaikarūpā.


<ol start="45">
Keśāgrasyātisūkşmā niravadhi vigalapremadhārādharā sā
<li>Idam sthānam jñātva niyatanijacitto naravaro</li>
</ol>


na bhūyāt saṁsāre punarapi na baddhastribhuvane.
Sarveşam jīvabhūtā munimanasi mudā tattvabhodhaṁ vahanti.


Samagrā saktiḥ syānniya mamanasastasya krtinaḥ
In ihrem mittleren Raum (d.h. in der Mitte des Nirvana-kala) leuchtet die höchste und ursprüngliche NirvAna-Sakti1; sie ist strahlend wie zehn Millionen Sonnen und ist die Mutter der drei Welten. Sie ist äußerst subtil und gleicht dem zehnmillionsten Teil eines Haarendes. Sie enthält in sich den ständig fließenden Strom der Freude2 und ist das Leben aller Wesen. Sie trägt gnädig das Wissen der Wahrheit (Tattva)3 in den Geist der Weisen.


sadā kartuṁ hartuṁ khagatirapi vāņi suvimalā.
KOMMENTAR Er spricht nun von dem Para-Bindu.


Der hervorragendste aller Menschen, der seinen Geist1 beherrscht und diesen Ort erkannt hat, wird nie wieder in der Wanderschaft2 geboren, da es in den drei Welten nichts gibt, was ihn bindet. Da er seinen Geist kontrolliert und sein Ziel erreicht hat, besitzt er die vollständige Macht, alles zu tun, was er wünscht, und alles zu verhindern, was seinem Willen zuwiderläuft. Er bewegt sich immer auf das Brahman3 zu. Seine Rede, ob in Prosa oder in Versen, ist immer rein und süß.
" Sein" (Etasyah), d.h. des Nirvana-kala,


KOMMENTAR
" Mitte" ('''Madhya-deśe''') - innerhalb des Schoßes.4


In diesem Vers spricht er von der Frucht einer vollständigen Kenntnis des Sahasrara, der Idee
Etasyā madhyadeśe vilasati paramāpūrvanirvāṇaśaktiḥ Strophe 48, Zeile 1


dass die Kenntnis dieses Ortes in seiner Gesamtheit erlangt werden soll
" Die höchste und ursprüngliche Nirvāna-Sakti" ('''Paramā-pūrva-nirvāna-śakti= paramā apūrva-nirvāna-sakti''').-Parama5- d.h., das Höchste Brahman als sakti. Apūrva - d.h. Sie , vor der es nichts gab, da Sie am Anfang der Schöpfung erschienen ist.


und im Detail.
1NirvAna-Sakti1 Dies ist nach Visvanatha die Samanapada oder Samani Sakti, dieser Zustand ist nicht frei von der Vielzahl der Bindungen (Pasajala).


" Wer seinen Geist kontrolliert hat" ('''Niyata-nija-citta'''), d.h. wer die inneren Fähigkeiten kontrolliert und auf diesen Ort konzentriert hat. Ein solcher Mensch wird frei von Samsara, oder mit anderen Worten, er wird aus der Knechtschaft befreit, da es nichts gibt, was ihn in diesen Welten bindet oder anzieht. Mit Knechtschaft sind die Mayik-Bindungen von Tugend (Punya) und Sünde (Papa) gemeint.
2 fließender Strom der Fröhlichkeit2 Prema. Siehe Anmerkungen, ''post.''


1 mind1 Citta.
3 Wissen der Wahrheit (Tattva)3 Dieses Wort "Tattva" wurde von Visvanatha als Sivabhedajnanam bezeichnet - d.h. die Nicht-Unterscheidung zwischen Siva und Sive.


2 Wandering2 Samsāra, die Welt der Geburt und Wiedergeburt, zu der die Menschen durch ihr Karma getrieben werden.
4 Innerhalb des Schoßes.4 Das heißt, innerhalb der Sichel. Nach Visvanatha weist der Lokativ auf Nähe hin und bedeutet nahe der Mitte, aber etwas darüber.


3 Brahman3 Hier wird die Interpretation von Visvanatha übernommen, wonach Kha = Brahman ist. Da der Begriff auch "Luft" oder "Äther" bedeutet, lässt sich der Text mit "Er kann den Himmel durchstreifen" übersetzen.
5 ''Parama5 ''Dieses Wort wurde von Samkara so definiert, dass es "Diejenige, die so groß ist wie der Para oder das Höchste" bedeutet. Visvanatha sagt, es bedeute "Diejenige, die die Zukunft misst (Para = Uttara-kāla)", d.h. alle zukünftige Zeit ist in ihrer Kontrolle.


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Das Bhāgavata sagt: "Wenn die Handlung, die das Produkt des Wirkens der Gunas ist
'''Etasyā madhyadeśe vilasati paramāpūrvanirvāṇaśaktiḥ '''Strophe 48 Zeile 1


dem Selbst zugeschrieben wird, dann ist eine solche (falsche) Zuschreibung Knechtschaft und Samsara und Knechtschaft." Vgl. auch Bhagavad-Gita: "O Sohn von Kunti, der Mensch ist durch Handlungen gebunden, die das Produkt seiner eigenen Natur (Sva-bhāva) sind. "1
'''Kotyādityaprakāśā tribhuvanajananī koṭibhāgaikarūpā. '''Strophe 48 Zeile 2


Diesen Körper zu bewohnen, um Papa (Sünde) und Punya (Tugend) zu erfahren, ist
'''Keśāgrasyātisūkşmā niravadhi vigalapremadhārādharā sā '''Vers 48 Zeile 3


Knechtschaft. Im Himmel genießt man (die Frucht von) Punya, und in der Unterwelt (Patala) genießt man
'''Sarveşam jīvabhūtā munimanasi mudā tattvabhodhaṁ vahanti. '''Vers 48, Zeile 4: "Glänzt" ('''Vilasati parama''')1 , d.h. wohnt in vollem Glanz.


leidet Leid, und auf Erden ist der Mensch sowohl Papa als auch Punya unterworfen, denn die Tattva-
" Mutter der drei Welten" ('''Tri-bhuvana-janani'''), d.h. sie ist der Ursprung des Universums, das Svarga, Martya, Patala und dergleichen umfasst.2


jnanl (der, der die Wahrheit kennt) gibt es weder Punya noch Papa, die die Ursachen sind
"Sie ist äußerst subtil, wie der zehnmillionste Teil eines Haarendes" ('''Keśāgrasya-koţi-bhāgaika-rūpa-tiśukşmā''') - wie der zehnmillionste Teil eines Haarendes, ist sie äußerst subtil.


der Knechtschaft; sein angesammeltes (Saṁcita) Karma aus Verdienst (Punya) und Verdienstlosigkeit (Papa) ist
"Sie birgt in sich den unaufhörlich fließenden Strom der Freude" ('''Niravadhi-vigalat-prema-dhārā-dharā'''). Prema ist die Zärtlichkeit des Geistes, die durch das Gefühl der Freude hervorgerufen wird; das heißt, sie birgt in sich den Strom des ausgezeichneten Nektars, der seinen Ursprung in der glückseligen Vereinigung von Siva und Sakti hat und der unaufhörlich fließt.


auch zerstört. Er ist folglich auch im Himmel (Svarga) nicht mehr gefesselt,
." Ist das Leben aller Wesen " ('''Sarveśāṁ jīva-bhūta''') - d.h. belebte Wesen sind nur ein Teil von ihr.


Erde (Martya) oder der Unterwelt (Pātāla), und er ist nicht wahrhaftig verkörpert.2 Ein solcher Mensch
Vgl. "O Devl, so wie Funken aus einer Flamme fliegen, so entspringt das Parabindu (als Jiva) aus Ihr (Nirvāṇa-Sakti) und wird wissend3 , wenn es die Erde berührt. "4


bleibt nur so lange auf der Erde, wie er nicht vollendet hat, was er begonnen hat. Er ist
Mit "ihr" ist die Sakti gemeint, die im Para-Bindu ist, der sowohl Siva als auch Sakti ist.


befreit, obwohl er lebt (Jivanmukta), und erlangt vollständige Befreiung bei der Auflösung des
Von ihr geht der Jiva aus.


des Körpers.
Nirvana-Sakti befindet sich unterhalb von Nirvana-kala, und über


Das Kularnava-Tantra sagt: "Diejenigen, die das Brahman im Herzen haben, können sich
rūpa6, Vgl. "Innerhalb des Nirvana (Kalā) befindet sich der feurige (Va


weder Verdienst, indem er hundert Pferdeopfer vollbringt, noch Verdienst, indem er hundert Menschen tötet
<table>
<tbody>
<tr>
<td colspan="2" width="80">Nibodhika5</td>
<td width="70">das ist</td>
<td width="43">Nada-</td>
</tr>
<tr>
<td width="68">hni-rūpa)</td>
<td width="12">N</td>
<td colspan="2" width="113">ibodhika, die</td>
</tr>
<tr>
<td width="68"></td>
<td width="12"></td>
<td width="70"></td>
<td width="43"></td>
</tr>
</tbody>
</table>


Brahmanen". Auch in der Gita (III, 18) heißt es: "Für ihn gibt es nichts in dieser Welt, das
unmanifestierte Nada7; darüber befindet sich die höchste Nirvana-Sakti, die die Ursache von allem ist und


getan oder nicht getan werden sollte. Für einen solchen Menschen gibt es keine Abhängigkeit von irgendeinem Wesen. "3
ist vom Glanz von zehn Millionen Sonnen erfüllt.


Die Subodhini4 interpretiert diesen Vers dahingehend, dass der "Wissende" (Tattvajnani)
1 Parama - Diejenige, die mit dem Höchsten (Para) koexistent oder gleichrangig ist, oder diejenige, die das Höchste kennt. Dies bezieht sich auf Maya.


kein Verdienst durch die Ausführung von Handlungen und kein Verdienst durch die Unterlassung von Handlungen.
2 und dergleichen.2 Himmel, Erde und Unterwelt.


Sruti5 spricht von der Zerstörung der angesammelten (Samcita) Punya und Papa: "Wenn
3 wissend3 Samjñāyuktah, d''.h., ''Jiva-Bewusstsein. Es kann auch bedeuten 'wird mit einem Namen ausgestattet'. Name und Form charakterisieren die Welt wie Sat, Cit und Ānanda das Brahman.


Manas, das jetzt auswählt und jetzt ablehnt, ist in Das aufgelöst; wenn Papa und Punya zerstört (wörtlich: verbrannt) sind, ist Sadasiva, der Sakti und Atma (if. Hamsah, ante) ist, Sankt." Vgl: Bhagavad-Gita: "Und so zerstört das Feuer des Wissens alle Handlungen."
''Vgl. ''Asti bhati priyam rfipam nama cetyamsa-pancakam.


1 Sva-bhāva), "1 Kap. XVIII, V. 60.
Adyam trayam Brahma-rupam jagadrupam tato dvayam,


2 nicht wirklich verkörpert.2 Na sariri bhavati - obwohl er einen Körper hat, ist er nicht von ihm.
4 die Erde. "4 Yadā bhūmau patati tadā sam ñāyukto bhavati. Hier wird von der Erschaffung des Jiva gesprochen. Der zitierte Text ist aus dem Nirvana-tantra I.


3 keine Abhängigkeit von irgendeinem Wesen. "3 Telang's Übersetzung: "Er hat überhaupt kein Interesse an dem, was in dieser Welt getan wird, und auch kein Interesse an dem, was nicht getan wird; noch ist irgendein Interesse von ihm von irgendeinem Wesen abhängig" (S. 54, Sacred Books of the East, Band VIII).
5 Nibodhika5 Siehe Einleitung und Anmerkung zu V. 40, insbesondere den Teil, der sich mit Nada, Bodhini und Bindu beschäftigt.


4 Subodhini4 Das heißt, Sridhara-svamis Kommentar zur Gita.
6 Nada-rūpa6 Das ist Sakti, als Nada,


5 Sruti5 Der zitierte Text stammt aus der Hamsa Upanisad, weicht aber leicht von den veröffentlichten Texten dieser Upanisad ab.
7 unmanifestierter Nada Avyakta-nada-unmanifestierter Klang.


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<ol start="45">
In ihr befindet sich das Brahman1 , das der unveränderliche Siva2 ist; hier befindet sich das
<li>45. Idam sthānam jñātva niyatanijacitto naravaro</li>
</ol>


na bhūyāt saṁsāre punarapi na baddhastribhuvane.
Kundali-Sakti vergnügt sich mit Paramatma."


'''Samagrā saktiḥ '''syānniya mamanasastasya krtinaḥ
Nibodhikā ist eine Phase von Avyakta-nada (Avyakta-nādātmikā), und ist feuerartig. Raghava-


sadā kartuṁ hartuṁ khagatirapi vāņi suvimalā. Strophe 45
bhatta sagt: "Nāda existiert in drei Zuständen. Wenn Tamo-guna vorherrschend ist, ist es lediglich


Sruti5 spricht von der Zerstörung der angesammelten (Samcita) Punya und Papa: "Wenn
Klang unmanifestiert (Avyakta-nada)3 in der Natur von Dhvani; wenn Rajo-guna mehr ist


Manas, das jetzt auswählt und jetzt ablehnt, ist in Das aufgelöst; wenn Papa und Punya zerstört (wörtlich: verbrannt) sind, ist Sadasiva, der Sakti und Atma (if. Hamsah, ante) ist, Santa1." Vgl: Bhagavad-Gita: "Und so vernichtet das Feuer des Wissens alle Handlungen.2"
dominant ist, gibt es einen Klang, bei dem die Buchstaben etwas versetzt sind4; wenn


"Vollkommene Kraft" ('''Samagrā-saktī)''', d.h. eine Kraft, die ihn befähigt, alles zu tun. Mit Kraft oder Sakti ist die Fähigkeit gemeint, alles zu tun, was er zu tun wünscht3 und allem Unheil entgegenzuwirken, durch die Lüfte zu fliegen4 und große Kräfte der Rede und der poetischen Komposition zu besitzen.
das Sattvaguna überwiegt, nimmt Nada die Form von Bindu5 an." Folglich Nada, Bindu,


1Santa1 Das heißt, Frieden und Ruhe wie die ruhige Oberfläche eines Ozeans sind charakteristisch für den Höchsten Staat.
und Nibodhika sind jeweils die Sonne, der Mond und das Feuer6 und ihre Aktivitäten sind


2 das Feuer der Erkenntnis vernichtet alle Handlungen.2" IV, 37.
Jnāna, Iccha und Kriya, Jnana wiederum ist das Feuer, Iccha der Mond und Kriya die Sonne. Diese


3 Fähigkeit, alles zu tun, was er zu tun wünscht3 Ein solcher Mensch mag eine solche Macht haben, aber er wird sie nicht unrechtmäßig ausüben.
wurde in der Sarada gesagt. Insofern wurde gesagt, dass Nirvana Sakti


4 durch die Luft fliegen4 Khagati; das ist die Interpretation von Kallcarana.
über dem feurigen (Vahni-rūpa) Nibodhika liegt, sollten die Weisen schlussfolgern, dass die NirvānaSakti


<ol start="46">
über den Mandalas der Sonne, des Mondes und des Feuers platziert.
<li>Atrāste śiśūsuryasodarakalā candrasya sā sodaśī</li>
</ol>


śuddhā nirajasūkşmatantuśatadhābhāgaikararūpā parā.
Dies wurde im Kularnava-Tantra, im ParaBrahma-dhyana, klar dargelegt, das


Vidyyutkotisamānakomalatanūrvidyotitādhomukhī
beginnt: "Der Bindu-rūpa Para-Brahma im Sahasrāra", und endet: "Verschönert durch die


nityānandapararṁparātivigalat-pīyūşadhārādharā.
drei Mandalas innerhalb des Dreiecks im Perikarp". Mit drei Mandalas sind gemeint die


Hier ist das ausgezeichnete (höchste) sechzehnte Kala des Mondes. Sie ist rein und ähnelt (in der Farbe) der jungen Sonne. Sie ist so dünn wie der hundertste Teil einer Faser im Stängel des Lotus. Sie ist glänzend1 und weich wie zehn Millionen Blitze, und sie ist nach unten gerichtet. Aus ihr, deren Quelle das Brahman ist, fließt reichlich der ununterbrochene Strom des Nektars2 (oder: Sie ist das Gefäß des Stroms des ausgezeichneten Nektars, der aus der glückseligen Vereinigung von Para und Parâ kommt).3
Mandalas von Sonne, Mond und Feuer. Wir werden zeigen, dass die Nirvana-Sakti in der Form von


KOMMENTAR
Para-bindu (Para-bindu-rūpā).


Die Verse 41 und 42 sprechen von der Gegenwart von Amā-kala, Nirvāna-kalā und Para-Bindu,
1 Brahman1 Nirañjana. Dieses Wort kann entweder gleichbedeutend sein mit Nir+añjana ''(d.h., ''unbefleckt) oder Nih--añjana (unbeeinflusst von Freude oder Schmerz, unbewegt). Es ist einer der Aspekte des Brahman.


innerhalb des Dreiecks im Perikarp des Sahasrāra, möchte Er sie nun beschreiben durch
2 Siva2 Nirvikara. Manche lesen Nirvikalpa, oder von unkonditioniertem, Bewusstsein. Nirvikalpa ist auch die letzte Stufe von Samadhi, in der es keine (Nir) spezifischen Unterscheidungen (Vikalpa) gibt; und kein "dies" und "das".


ihre charakteristischen Eigenschaften und spricht in diesem Vers von den besonderen Merkmalen von Amā-
3 (Avyakta-nada)3 Tamo-gunādhikyena kevala-dhvanyātmako'vyakta-nādah.


kalā. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm
4 die Buchstaben4 Raja ādhikyena kiṁcidvarṇa-baddha-nyāsātmakah. Der Sinn scheint zu sein, dass die Buchstaben ohnehin zusammen in massiver undifferenzierter Form existieren.
 
5 Bindu5 Sattvadhikyena bindu-rūpah.


1 glänzend1 Kālīcarana liest "Vidyotitā", aber Saṁkara liest "Nityodita, " " ständig leuchtend".
6 Feuer6 Tatash cha nāda-bindu-nibodhikā arkendu-vahni-rūpah. Jñāna ist Feuer, weil es alle Handlungen verbrennt. Wenn


2 Nektar2 Alternative Lesart des Kommentators: "Nityananda-pararhparativigalat-piyiisa-dhara-dhara". Parampara kann "in einem kontinuierlichen Verlauf" bedeuten, oder Pararn kann Siva und Para-Sakti bedeuten, Dieser Bedeutungsunterschied ist auf die verschiedenen Lesarten dieser Worte zurückzuführen.
das Ergebnis der Handlung realisiert ist, hört die Handlung auf (siehe Anmerkung zu V. 45). Icchā ist der Mond, denn Icchā ist der Vorläufer der Schöpfung und ist ewig. Der Mond enthält die Amā-kalā, die weder Zunahme noch Verfall kennt. Kriyā ist die Sonne, denn wie die Sonne macht sie alles sichtbar. Ohne Streben kann es keine Verwirklichung und Manifestation geben. ''Vgl." ''Wie eine Sonne alle Lokas manifestiert" (Gītā).


3 glückselige Vereinigung von Para und Parâ).3 Para kann nach Samkara Para, Pasyanti, Madhyama und Vaikhari zusammen bedeuten. Para und Para sind die Bindu-riipa Siva und Sakti.
Der Text wird klarer, wenn man eine Einteilung in die folgenden Gruppen vornimmt: (I) Nada, Sonne, Kriyā; (2) Bindu, Mond, Icchā; (3) Nibodhikā, Feuer, Jñana. Aber siehe Einleitung.


<ol start="46">
<ol start="49">
  <li>'''46. Atrāste śiśūsuryasodarakalā candrasya sā sodaśī'''</li>
  <li>Tasyā madhyātarāle śivapadamamalaṁ śāśvataṁ yogigamyaṁ</li>
</ol>
</ol>


'''śuddhā nirajasūkşmatantuśatadhābhāgaikararūpā parā.'''
Nityānandābhidhānam sakalasukhamayaṁ śuddhabhodhasvarūpaṁ.


'''Vidyyutkotisamānakomalatanūrvidyotitādhomukhī'''
Kecidbrahmābhidhānaṁ padmiti sudhiyo vaişṇavaṁ tallapanti


'''nityānandapararṁparātivigalat-pīyūşadhārādharā. 46'''
Keciddhaṁsakhyametatkimapi sukṛitno mokşamātma-prabodhaṁ


''"''''Ausgezeichnet oder erhaben" ''('''Para''') - d.h. sie ist Cit-Sakti. In der Prabhasa-khanda findet sich die folgende Passage: "Die ausgezeichnete Maya, die die Körper aller, die Körper haben, aufrechterhält." Dies ist ein Attribut von Ama.
In ihr befindet sich der immerwährende Ort, der als die Wohnstätte von Siva1 bezeichnet wird, der frei von Maya ist, nur von Yogis erreicht werden kann und unter dem Namen Nityananda bekannt ist. Er ist voll von jeder Form der Glückseligkeit2 und ist das reine Wissen selbst3. Manche nennen es Brahman, andere nennen es Hamsa. Die Weisen bezeichnen ihn als den Wohnsitz von Visnu, und die Rechtschaffenen4 sprechen von ihm als dem unaussprechlichen Ort der Erkenntnis des Atma oder dem Ort der Befreiung.


''" Das sechzehnte Kala des Mondes" ''('''candrasya sodaśī ''') - Damit ist gemeint, dass er von Ama-kala1 spricht.
KOMMENTAR


" Rein" ('''śuddhā'''), d.h. makellos.
Er spricht vom Para-Brahma-sthāna (Ort des Para-Brahma) in der inneren Leere


"Sie gleicht," usw., ('''śiśu-sūrya-sodara-kalā- '''('''śiśūsuryasodarakalā)'''-damit wird die Röte dieser Kalā angedeutet.
Nirvana-Sakti.


" Dünn wie der hundertste Teil einer Faser im Stiel des Lotos" ('''Nīrajasūkṣma-tantu-śatadhā-bhāgaika-rūpa'''). -Dünn wie der hundertste Teil einer Faser im Lotosstängel, der der Länge nach gespalten ist.
1 Siva1 Siva-padam oder Zustand von Siva. Dies, sagt Visvanatha, ist der Unmani-Zustand von Sakti, in dem es


" Dessen Quelle das Brahman ist" ('''Nityānanda-paraṁpara''').-Nityananda=Pūrņananda=Brahman.
weder '''Kāla '''noch Kalā, weder '''Zeit '''noch Raum. Es ist der Körper von Siva (Siva-tanu). Es wird dann gesagt Unmanyante Para-


. "Wenn die letzten beiden zusammengesetzten Wörter als ein langes zusammengesetztes Wort gelesen werden, wie folgt, Pūrņananda-paraṁparati-vigalat-pīyūṣa-dhārā-dharā, ist die Bedeutung, wie in Klammern am Ende des Verses angegeben. Ananda bedeutet dann die Freude der Vereinigung, und Paraṁ-Parā bedeutet dann Siva und Sakti,
sivah, Der folgende Vers, der im Padma-Purana (Uttara-Khanda, Kap. 78, V. 43) vorkommt, bringt die Idee auf den Punkt


Para = '''Bindu-rūpa''', Siva; Parā = Prakrti, Sakti. Ānanda ist die Freude, die sich aus dem
eine populärere Form. Sie lautet:


Vereinigung der beiden, und aus dieser Vereinigung fließt der Nektar, von dem Amā-kalā der
Saivāh Saurāsh ca Gāneśāh Vaişnavas śākti-pūjakāh.


Gefäß.
Māmeva prāpnuvantī hi varsāṁbhah sāgaraṁ yathā.


1 Ama-kala1 Visvanatha sagt, dass diese Amā-kalā Urdhva-sakti-rupa ist, oder die sich nach oben (zum Brahman) bewegende Sakti.
" Saivas, Sauras, Ganesas, Vaisnavas und Saktas, alle kommen wahrlich zu mir wie Regenwasser zum Ozean."


<ol start="47">
2 Glückseligkeit2 Sakala-sukhamayam. Visvanatha liest hier Parama-kulapadarn, was er als Param interpretiert
<li>Nirvāṇākhyakalā parā paratparā sāste tadantargatā</li>
</ol>


Keśāgrasya sahasradhā vibhajitasyaikāmśarūpā satī.
Akula-padaṁ, oder die Wohnstätte des Höchsten Siva, der als Akula bekannt ist, so wie Kula Sakti ist, wird so genannt


Bhutānāmadhidaivataṁ bhagavati nityaprabodhodayā
denn hier findet das Universum seine Ruhe.


Candrārdhāngasamānabhaṇguravatī sarvārkatulyaprabhā
3 reines Wissen selbst3 Suddha-bodha-svarūpaṁ www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm


In ihm (Ama-Kala) ist Nirvana-Kala, ausgezeichneter als die Ausgezeichneten. Sie ist so subtil wie der tausendste Teil eines Haarendes und hat die Form einer Mondsichel. Sie ist die ewig existierende Bhagavati, die der Devata ist, der alle Wesen durchdringt. Sie gewährt göttliches Wissen und ist so strahlend wie das Licht aller Sonnen, die zur gleichen Zeit scheinen.
4 Männer4 Sukŗtinah,


KOMMENTAR
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


In dieser Strophe wird der Nirvana-kalā beschrieben.
------------------------------------------


<ol start="47">
<ol start="49">
  <li>47. Nirvāṇākhyakalā '''parā paratparā '''sāste '''tadantargatā'''</li>
  <li>'''49. Tasyā madhyātarāle śivapadamamalaṁ śāśvataṁ yogigamyaṁ Strophe 49 Zeile 1'''</li>
</ol>
</ol>


'''Keśāgrasya sahasradhā vibhajitasyaikāmśarūpā '''satī.
'''Nityānandābhidhānam sakalasukhamayaṁ śuddhabhodhasvarūpaṁ. Strophe 49 Zeile 2'''


Bhutānāmadhidaivataṁ bhagavati nityaprabodhodayā
'''Kecidbrahmābhidhānaṁ padmiti sudhiyo vaişṇavaṁ tallapanti Vers 49 Zeile 3'''


'''Candrārdhāngasamānabhaṇguravatī '''sarvārkatulyaprabhā-47
'''Keciddhaṁsakhyametatkimapi sukṛitno mokşamātma-prabodhaṁ Vers 49 Zeile 4 '''"In ihr" ('''Tasyāh madhyāntarale''') d.h. im Nirvana1


" Im Inneren" ('''Tadantargatā'''), d.h. im Schoß1 von Ama-kalā, wurde der Kala bereits als der "sichelförmige siebzehnte Kalā innerhalb von Amā beschrieben, der unter dem Namen Nirvana-kalā bekannt ist."
Sakti in ihrer Form von Param Bindu, d.h. der leere Raum innerhalb der Bindu.


" Ausgezeichneter als die Ausgezeichneten" ('''Parā-paratarā'''). Die Amā-Kalā ist ausgezeichnet; diese ist ausgezeichneter als die Amā, Wenn" Parātparatarā " für ' Parā-paratarā angenommen wird, dann wird die Bedeutung sein, dass sie die Ausgezeichnetste ist.
" Wohnsitz von Siva" ('''Siva-pada''') - dies ist der Ort des Brahman.


" Sie ist so fein wie ein Haar" ('''Keśāgrasya sahasradhā vibhajitasyaikāmśa-rūpa''') - Sie ist so groß wie der tausendste Teil des Endes eines Haares, so fein ist Sie.
" Frei von Maya" ('''Amala''') - d.h. frei von der Unreinheit von Maya.


"Von der Gestalt der Mondsichel" ('''Candrārdhānga-samāna-bhangu- ravatī''') - wie Amā-Kalā ist sie in der Gestalt der Mondsichel,
"Berufen" - d.h. von denen, die das Tattva kennen.


1 in den Schoß1 von Ama-kalā gelegt Das heißt, innerhalb der Kurve von Amā-Kalā. Visvanatha sagt, nicht innerhalb von Amā-
"Nur für Yogis erreichbar" ('''Yogi-gaṁyam''') - Aufgrund seiner extremen Subtilität ist es jenseits des Rahmens von Wort und Geist, ist nur für Yogis durch reines jñāna2 erreichbar.


Kalā, aber innerhalb des Candra-Mandala, von dem das Amā-Kalā eine der Ziffern ist, ist Nirvana-Kalā, sagt er,
" Manche nennen es "- d.h. die Vedāntisten ('''Vaidāntikas''') nennen es.


Vyāpinī-tattva.
" Unbeschreiblich" ('''Kimapi'''), d.h. Wunder-anregend.


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"Ort der Erkenntnis der Ātmā" '''(Ātmā -prabodham''') - Der Ort, an dem die Ātmā gesehen oder realisiert wird.


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"Befreiung." ('''Mokşa''')-d.h., wo man von Māyā, von der man umgeben ist, befreit wird.


'''Bhutānāmadhidaivataṁ '''bhagavati '''nityaprabodhodayā''', Strophe 47 Zeile 3
Seien Sie nun so gut und markieren Sie folgendes: das Para-Bindu, das Prakrti und Purusa ist


" Jene Devatā, die alle Wesen durchdringt" ('''Bhūtānām adhidaivata'''ṁ).Adhi-daivataṁ=Hārdda-caitanyam,l und diese Kalā ist Hārdda-caitanyasvarūpa aller Wesen.
ist umgeben3 von Maya und befindet sich innerhalb des Dreiecks im Perikarp des Lotus einer


"Sie gewährt göttliches Wissen" ('''Nitya-prabodhodayā'''), d.h. sie gewährt Tattva-jnana oder Wissen über das Brahman.
tausend Blütenblätter. So wurde es gesagt:


'''Candrārdhāngasamānabhaṇguravatī '''sarvārkatulyaprabhā- Strophe 47 Zeile 4
"In der Satya-Ioka ist die formlose und glänzende Eine; Sie hat sich selbst umgeben von


" Und ist glänzend," usw. ('''Sarvārka-tulya-prabhā''').-Es gibt zwölf Sonnen (Dvādaśāditya). "Wenn alle zwölf Sonnen leuchten" - so ist ihr Glanz. Dieses Adjektiv impliziert auch, dass sie rot ist.
Māyā, und ist wie ein Grammkorn; ohne Hände, Füße und dergleichen. Sie ist Mond, Sonne,


1 Hārdda-caitanyam. Amara definiert Hārdda als Prema, Sneha ''- d.h., ''Zuneigung, Liebe. Das heißt, die Istadevata, die im Herzen verehrt wird; die Sakti, die selbst das Herz des Herrn ist. Das Wort ist abgeleitet von hṛd=Herz. Die
und Feuer. Wenn sie die Hülle (Bandhana) der Māyā abwirft (Utsŗjya), wird sie von


Devata existiert auch als das, was als Hardda-kalā bezeichnet wird, siehe Einleitung: Veeraswamy Krishnaraj
zweifachen Aspekt (Dvidhā bhitvā) und Unmukhi,4 dann auf die Teilung oder Trennung von


<ol start="48">
Aus der Verbindung von Siva und Sakti5 erwächst die schöpferische Idee "6.
<li>Etasyā madhyadeśe vilasati paramāpūrvanirvāṇaśaktiḥ</li>
</ol>


Kotyādityaprakāśā tribhuvanajananī koṭibhāgaikarūpā.
Das Wort" Satya-Ioka " in der obigen Passage bedeutet Sahasrāra, auch wenn. "Der attributlose Bindu ist ohne Zweifel die Ursache (des Erreichens) von Siddhis. Manche sagen, dass der Deva, der eins ist, makellos


Keśāgrasyātisūkşmā niravadhi vigalapremadhārādharā sā
1 Nirvana1 Visvanatha sagt Samana,


Sarveşam jīvabhūtā munimanasi mudā tattvabhodhaṁ vahanti.
2 jñāna2 Spirituelles Wissen, wie es gesagt wird: Mokse dhir jnanam anyatra vijnanam shilpa-sastrayoh. Das Wissen


In ihrem mittleren Raum (d.h. in der Mitte des Nirvana-kala) leuchtet die höchste und ursprüngliche NirvAna-Sakti1; sie ist strahlend wie zehn Millionen Sonnen und ist die Mutter der drei Welten. Sie ist äußerst subtil und gleicht dem zehnmillionsten Teil eines Haarendes. Sie enthält in sich den ständig fließenden Strom der Freude2 und ist das Leben aller Wesen. Sie trägt gnädig das Wissen der Wahrheit (Tattva)3 in den Geist der Weisen.
das Moksa (Befreiung) erlangt, wird Jnana genannt, andere Formen des Wissens, wie die schönen Künste und die Sastras, sind Vijnana.


KOMMENTAR Er spricht nun von dem Para-Bindu.
3 Prakrti und Purusa ist umgeben3 Maya- bandhana-cchadita- prakrti- purusatmaka-para, bindu.


" Sein" (Etasyah), d.h. des Nirvana-kala,
4 Unmukhi,4 Mit Unmukhi ist gemeint, dass sie sich auf die Schöpfung konzentriert.


" Mitte" ('''Madhya-deśe''') - innerhalb des Schoßes.4
S Sakti5 Śiva-Śakti-vighāgena. Mit Teilung oder Trennung ist nicht gemeint, dass Siva wirklich geteilt oder getrennt ist von


Etasyā madhyadeśe vilasati paramāpūrvanirvāṇaśaktiḥ Strophe 48, Zeile 1
Sakti - denn die beiden sind immer ein und dasselbe -, sondern dass Sakti, die latent als eins mit dem Brahman in der Auflösung existiert, bei der Schöpfung als das manifestierte Universum von ihm auszugehen scheint.


" Die höchste und ursprüngliche Nirvāna-Sakti" ('''Paramā-pūrva-nirvāna-śakti= paramā apūrva-nirvāna-sakti''').-Parama5- d.h., das Höchste Brahman als sakti. Apūrva - d.h. Sie , vor der es nichts gab, da Sie am Anfang der Schöpfung erschienen ist.
6 Sŗṣţi-kalpanā, Das heißt, das Subjekt kennt sich selbst als Objekt.


1NirvAna-Sakti1 Dies ist nach Visvanatha die Samanapada oder Samani Sakti, dieser Zustand ist nicht frei von der Vielzahl der Bindungen (Pasajala).
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2 fließender Strom der Fröhlichkeit2 Prema. Siehe Anmerkungen, ''post.''
(Nirañjana), allumfassend (Mahā-pūrna) und vereint mit der ursprünglichen Sakti wie in Form einer


3 Wissen der Wahrheit (Tattva)3 Dieses Wort "Tattva" wurde von Visvanatha als Sivabhedajnanam bezeichnet - d.h. die Nicht-Unterscheidung zwischen Siva und Sive.
Grammkorn1 ist Brahmā, und von einigen wird Er wiederum Visnu genannt; von anderen wiederum wird Er der Deva Rudra genannt."


4 Innerhalb des Schoßes.4 Das heißt, innerhalb der Sichel. Nach Visvanatha weist der Lokativ auf Nähe hin und bedeutet nahe der Mitte, aber etwas darüber.
Der leuchtende leere Raum innerhalb der Nirvāna-Sakti ''(d.h. ''der äußere Kreis des Para-bindu),


5 ''Parama5 ''Dieses Wort wurde von Samkara so definiert, dass es "Diejenige, die so groß ist wie der Para oder das Höchste" bedeutet. Visvanatha sagt, es bedeute "Diejenige, die die Zukunft misst (Para = Uttara-kāla)", d.h. alle zukünftige Zeit ist in ihrer Kontrolle.
das winziger ist als der zehnmillionste Teil eines Haarendes, ist nach Ansicht des Autors die Wohnstätte des Brahman (Brahma-pada). ''Vgl." ''In ihm2 befindet sich Para-Bindu, dessen Natur es ist, zu erschaffen, zu erhalten und zu zerstören. Der Raum darin ist Siva selbst und Bindu3 ist Parama-kundali."


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Auch: "Der Umfang (Vŗtta) ist die Kundalini-Sakti, und sie besitzt die drei Gunas, die


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Der innere Raum, o geliebter Maheśāni, ist sowohl Siva als auch Sakti4."


'''Etasyā madhyadeśe vilasati paramāpūrvanirvāṇaśaktiḥ '''Strophe 48 Zeile 1
Dieser Bindu ist nach Ansicht einiger Isvara, die Ursache von allem. Einige Paurānikas nennen Ihn Mahā-Visnu; andere nennen Ihn Brahma Purusa,


'''Kotyādityaprakāśā tribhuvanajananī koṭibhāgaikarūpā. '''Strophe 48 Zeile 2
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="112">
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="7">e</td>
<td width="101">Brahma-Männchen.5</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" width="108">Pradhana". 6</td>
</tr>
</tbody>
</table>
&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
. ''Vgl." ''Es gab weder Tag noch Nacht, weder das Firmament noch die Erde, weder Finsternis noch irgendein anderes Licht; es gab ''das, was ''das Gehör wahrnehmen konnte, und die anderen Quellen der Erkenntnis, die sich mit den


'''Keśāgrasyātisūkşmā niravadhi vigalapremadhārādharā sā '''Vers 48 Zeile 3
Der Sarada7 sagt: "Der ewige Siva sollte sowohl als Nirguna (ohne Attribute) als auch als Saguna (mit Attributen) bekannt sein. Er ist Nirguna, wenn er losgelöst von den Wirkungen der Prakrti betrachtet wird, aber wenn er Sakala ''(d.h. ''mit Prakrti verbunden) ist, ist er Saguna." 8


'''Sarveşam jīvabhūtā munimanasi mudā tattvabhodhaṁ vahanti. '''Vers 48, Zeile 4: "Glänzt" ('''Vilasati parama''')1 , d.h. wohnt in vollem Glanz.
Dies zeigt, dass der Bindu Saguna-Brahman ist. Wir sollten wissen, dass Saguna-Brahman in Wirklichkeit nur einer ist, obwohl Er je nach den Neigungen der Menschen mit verschiedenen Namen bezeichnet wird. Es ist nicht nötig, auf weitere Einzelheiten einzugehen.


" Mutter der drei Welten" ('''Tri-bhuvana-janani'''), d.h. sie ist der Ursprung des Universums, das Svarga, Martya, Patala und dergleichen umfasst.2
1 Grammkorn1 Canaka, das unter seiner äußeren Hülle zwei ungeteilte Hälften enthält.


"Sie ist äußerst subtil, wie der zehnmillionste Teil eines Haarendes" ('''Keśāgrasya-koţi-bhāgaika-rūpa-tiśukşmā''') - wie der zehnmillionste Teil eines Haarendes, ist sie äußerst subtil.
2 Darin2 anscheinend NirvAna-kalA,


"Sie birgt in sich den unaufhörlich fließenden Strom der Freude" ('''Niravadhi-vigalat-prema-dhārā-dharā'''). Prema ist die Zärtlichkeit des Geistes, die durch das Gefühl der Freude hervorgerufen wird; das heißt, sie birgt in sich den Strom des ausgezeichneten Nektars, der seinen Ursprung in der glückseligen Vereinigung von Siva und Sakti hat und der unaufhörlich fließt.
3 Bindu3 Das heißt, der Umfang im Gegensatz zum inneren Raum. '


." Ist das Leben aller Wesen " ('''Sarveśāṁ jīva-bhūta''') - d.h. belebte Wesen sind nur ein Teil von ihr.
4 Sakti4 Jñānarṇava-Tantra, XXIV, 21.


Vgl. "O Devl, so wie Funken aus einer Flamme fliegen, so entspringt das Parabindu (als Jiva) aus Ihr (Nirvāṇa-Sakti) und wird wissend3 , wenn es die Erde berührt. "4
5 Brahma-Männchen.5 Pradhānikam Brahma-pumān.


Mit "ihr" ist die Sakti gemeint, die im Para-Bindu ist, der sowohl Siva als auch Sakti ist.
6 Pradhana." 6 Kālikā-Purāṇa, XXIV, ''v, ''125.


Von ihr geht der Jiva aus.
7 Sarada7 Ch. I.


Nirvana-Sakti befindet sich unterhalb von Nirvana-kala, und über
8 Saguna." 8 Und so sagt auch die Saktānanda-taraṇginī (Kap. I) von der Devi, dass Maha-māyā ohne māyā Nirguna ist, und mit māyā Saguna.


rūpa6, Vgl. "Innerhalb des Nirvana (Kalā) befindet sich der feurige (Va
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<table>
ZUSAMMENFASSUNG DER VERSE 41 BIS 49
<tbody>
<tr>
<td colspan="2" width="80">Nibodhika5</td>
<td width="70">das ist</td>
<td width="43">Nada-</td>
</tr>
<tr>
<td width="68">hni-rūpa)</td>
<td width="12">N</td>
<td colspan="2" width="113">ibodhika, die</td>
</tr>
<tr>
<td width="68"></td>
<td width="12"></td>
<td width="70"></td>
<td width="43"></td>
</tr>
</tbody>
</table>


unmanifestierte Nada7; darüber befindet sich die höchste Nirvana-Sakti, die die Ursache von allem ist und
Oberhalb (des Endes) der Suṣumnā-Nadi ist der Lotus mit tausend Blütenblättern; er ist weiß und hat seine


ist vom Glanz von zehn Millionen Sonnen erfüllt.
Der Kopf ist nach unten gerichtet; seine Staubfäden sind rot. Die fünfzig Buchstaben des Alphabets von A bis La, die ebenfalls weiß sind, kreisen zwanzigmal um seine tausend Blütenblätter. Auf seinem Perikarp ist


1 Parama - Diejenige, die mit dem Höchsten (Para) koexistent oder gleichrangig ist, oder diejenige, die das Höchste kennt. Dies bezieht sich auf Maya.
Hamsah, und darüber steht der Guru, der Parama-Siva selbst ist. Oberhalb des Gurus sind die Sūrya-


2 und dergleichen.2 Himmel, Erde und Unterwelt.
und Candra-Mandalas, und über ihnen Mahā-vāyu. Über letzterem befindet sich Brahmarandhra, und darüber Mahasankhini. Im Mandala des Mondes ist' das blitzartige Dreieck, in dem sich das sechzehnte Kalā 1 des Mondes befindet, das so fein ist wie der hundertste Teil des Lotos-


3 wissend3 Samjñāyuktah, d''.h., ''Jiva-Bewusstsein. Es kann auch bedeuten 'wird mit einem Namen ausgestattet'. Name und Form charakterisieren die Welt wie Sat, Cit und Ānanda das Brahman.
Faser und von roter Farbe, mit nach unten gerichtetem Mund. Im Schoß dieses Kala befindet sich das Nirvana-Kala, subtil wie der tausendste Teil des Endes eines Haares, ebenfalls rot und mit nach unten gerichtetem Mund. Unterhalb des Nirvana-Kala befindet sich das Nibodhika genannte Feuer, das eine Form von Avyakta-nada ist.2


''Vgl. ''Asti bhati priyam rfipam nama cetyamsa-pancakam.
Über ihm (Nibodhika) und innerhalb von Nirvanakala befindet sich Para Bindu, das sowohl Siva als auch Sakti ist. Die Sakti dieses ParaBindu ist die Nirvana-Sakti, die Licht (Tejas) ist und in der Form von Hamsah (Hamsa-rupa) existiert und so subtil ist wie der zehnmillionste Teil des Endes eines Haares. Diese Hamsah


Adyam trayam Brahma-rupam jagadrupam tato dvayam,
ist Jiva. Innerhalb des Bindu befindet sich die Leere (Sūnya), die das Brahma-pada (Ort des Brahman) ist.


4 die Erde. "4 Yadā bhūmau patati tadā sam ñāyukto bhavati. Hier wird von der Erschaffung des Jiva gesprochen. Der zitierte Text ist aus dem Nirvana-tantra I.
Nach der Ansicht, die im fünften Kapitel des Agamakalpa-druma und anderen Werken zum Ausdruck kommt, befindet sich das Dreieck A-Ka-Tha3 in der Perikarp des Sahasrara. An seinen drei Ecken befinden sich drei Bindus: der untere Bindu an der Spitze des Dreiecks ist Ha-kara4 und ist männlich (Purusa); und die beiden Bindus an den Ecken bilden den Visarga in der Form Sa 5 und repräsentieren Prakrti. Hamsah, das Purusa und Prakrti ist, zeigt sich also in der Form von drei Bindus. In ihrer Mitte ist Ama-kala, und in ihrem Schoß ist Nirvana-Sakti, und der leere Raum innerhalb von Nirvana-Sakti ist Para-brahman. Es wurde gesagt: "Innerhalb des Mandalas des Mondes im weißen Lotus mit tausend Blütenblättern leuchtet wie ein Blitz das Dreieck A-Ka- Tha, vereint mit


5 Nibodhika5 Siehe Einleitung und Anmerkung zu V. 40, insbesondere den Teil, der sich mit Nada, Bodhini und Bindu beschäftigt.
1 Kalā 1 Das heißt, Amā-kalā,


6 Nada-rūpa6 Das ist Sakti, als Nada,
2 Avyakta-nada.2 Avyakta-nadatmaka-nibodhikiākhya-vahni.


7 unmanifestierter Nada Avyakta-nada-unmanifestierter Klang.
3 das Dreieck A-Ka-Tha3 Das heißt, die Buchstaben, die in Form des Dreiecks angeordnet sind, auf das in ''V, ''4 des Paduka-panchaka Bezug genommen wird. Die Devi ist Matrka-mayi.


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''4 Die ''Spitze des Dreiecks ist Ha-kara4'', d.h. ''Ham, der die "männliche" Bindu repräsentiert,


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5 Sa 5 Das heißt, wörtlich "stehendes Sa" oder Visarga, in der Form Sa. Der Buchstabe Sa, oder genauer gesagt Sa ohne Vokal, verwandelt sich in Visargah; so wird Tejas zu Tejah, Rajas zu Rajah.


In ihr befindet sich das Brahman1 , das der unveränderliche Siva2 ist; hier befindet sich das
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Kundali-Sakti vergnügt sich mit Paramatma."
Ha-La-Ksa1 Darin befindet sich das ausgezeichnete (Para) Bindu (Sunya), das unter Visarga liegt. In dieser Region befindet sich das nach unten gewandte sechzehnte Kala (AmA KalA), von der Farbe der aufgehenden Sonne, in der Form wie die Mondsichel, die einen Strom von Nektar ausströmt, und in ihr befindet sich Para-Sakti, die die Ausstrahlung von zehn Millionen Sonnen besitzt. Sie ist so subtil wie der tausendste Teil der Lotusfaser und ist Cidātmikā.2 In Ihr ist Bindu, der Nirañjana-Purusa, der jenseits von Geist und Sprache ist und Saccidananda ist, und Visarga (der auch dort ist) ist Prakrti. Hamsa, der sowohl Pum3 als auch Prakrti ist, leuchtet durch Seine eigene Ausstrahlung."


Nibodhikā ist eine Phase von Avyakta-nada (Avyakta-nādātmikā), und ist feuerartig. Raghava-
Diejenigen, die dieser Ansicht folgen, stellen Sa-kāra über die Bindu, und stellen den Guru über Visarga4 und Bindu, die zusammen Hamsah bilden. Das Nirvana-Tantra spricht davon, dass der Guru die Para Bindu-rupa-Sakti verehrt, ihr nahe ist und sich im Akt der Verehrung mit ihr befindet. Der Verehrer sollte immer auf einer niedrigeren Ebene als und vor dem Objekt der Verehrung sitzen und niemals auf einer höheren Ebene als und hinter dem Objekt der Verehrung. ''Vgl. ''Nirvana5: "Meditiere über die Niranjana Devi innerhalb des Satyaloka im Cintāmani-gŗha6 , wie sie auf dem juwelenbesetzten Thron oder Löwensitz (Simhasana) sitzt, und über deinen Guru, wie er in ihrer Nähe ist und sie verehrt."


bhatta sagt: "Nāda existiert in drei Zuständen. Wenn Tamo-guna vorherrschend ist, ist es lediglich
Das Mahakali-Tantra spricht darüber hinaus ausdrücklich von der Anwesenheit des Gurus über den beiden Buchstaben Ham und Sah7. Sollte es Texte geben, die sich von den hier angenommenen unterscheiden oder sie ergänzen, so sind sie als Hinweis auf andere Methoden und Meinungen zu verstehen.


Klang unmanifestiert (Avyakta-nada)3 in der Natur von Dhvani; wenn Rajo-guna mehr ist
''(''''Dies ist ''''das Ende des siebten Abschnitts)''


dominant ist, gibt es einen Klang, bei dem die Buchstaben etwas versetzt sind4; wenn
1 Ha-La-Ksa1 Diese Varnas befinden sich innerhalb des Dreiecks A-Ka-Tha.


das Sattvaguna überwiegt, nimmt Nada die Form von Bindu5 an." Folglich Nada, Bindu,
2 Cidātmikā.2 Von der Natur der Cit. ''Vgl. die ''Definition von Maya-Sakti in Tattvai Samdoha 14.


und Nibodhika sind jeweils die Sonne, der Mond und das Feuer6 und ihre Aktivitäten sind
3 Pum3 Das Männchen, Purusa,


Jnāna, Iccha und Kriya, Jnana wiederum ist das Feuer, Iccha der Mond und Kriya die Sonne. Diese
4 Visarga4 Lit. Generator von Visarga, denn von Sa kommt Visarga.


wurde in der Sarada gesagt. Insofern wurde gesagt, dass Nirvana Sakti
5 Nirvana5 Nirvana- Tantra, Kap. X.


über dem feurigen (Vahni-rūpa) Nibodhika liegt, sollten die Weisen schlussfolgern, dass die NirvānaSakti
6 Cintāmani-gŗha6 Der Raum aus Cintāmani-Stein, der alle Wünsche gewährt, beschrieben im Rudra-yāmala und Brahmānda-Purāna, Die Lalita bezieht sich darauf, dass er der Ort oder Ursprung all jener Mantras ist, die alle gewünschten Objekte (Cintita) schenken.


über den Mandalas der Sonne, des Mondes und des Feuers platziert.
7 Ham und Sah7 Im Jñānārnava Tantra (I, v. 13) heißt es: ,. Pārvati, im Hakāra mit Bindu (Ham) ist Brahma, und, oh Mahesvara, die beiden Bindus von Visarga (Sah) sind Hari und ich selbst. Aufgrund dieser untrennbaren Verbindung sprechen die Menschen in dieser Welt von Hari-Hara,"


Dies wurde im Kularnava-Tantra, im ParaBrahma-dhyana, klar dargelegt, das
'''DIE KUNDALINI'''


beginnt: "Der Bindu-rūpa Para-Brahma im Sahasrāra", und endet: "Verschönert durch die
''' '''


drei Mandalas innerhalb des Dreiecks im Perikarp". Mit drei Mandalas sind gemeint die
<ol start="50">
<li>Hūṁkāreṇaiva devīm yamaniyamasamabhyāsaśīlaḥ suśīlo</li>
</ol>


Mandalas von Sonne, Mond und Feuer. Wir werden zeigen, dass die Nirvana-Sakti in der Form von
Jñātva śrīṇāthavaktrāt-kramamiti ca mahāmokşavartmaprakāśaṁ


Para-bindu (Para-bindu-rūpā).
Brahmadvārasya madye viracavati sa tāṁ śuddhabuddhisvabhāvo


1 Brahman1 Nirañjana. Dieses Wort kann entweder gleichbedeutend sein mit Nir+añjana ''(d.h., ''unbefleckt) oder Nih--añjana (unbeeinflusst von Freude oder Schmerz, unbewegt). Es ist einer der Aspekte des Brahman.
Bhitvā talliṅgarūpam pavanadahanayorākrameṇaiva guptaṁ.


2 Siva2 Nirvikara. Manche lesen Nirvikalpa, oder von unkonditioniertem, Bewusstsein. Nirvikalpa ist auch die letzte Stufe von Samadhi, in der es keine (Nir) spezifischen Unterscheidungen (Vikalpa) gibt; und kein "dies" und "das".
Derjenige, dessen Wesen durch die Praxis von Yama, Niyama und dergleichen gereinigt ist,1 lernt aus dem Mund seines Gurus den Prozess, der den Weg zur Entdeckung der großen Befreiung öffnet. Derjenige, dessen ganzes Wesen in das Brahman eingetaucht ist, erweckt dann die Devi durch Hurh-kara, durchdringt das Zentrum des Linga, dessen Mund geschlossen und daher unsichtbar ist, und platziert sie mit Hilfe der Luft und des Feuers (in ihm) im Brahmadvara.2


3 (Avyakta-nada)3 Tamo-gunādhikyena kevala-dhvanyātmako'vyakta-nādah.
KOMMENTAR


4 die Buchstaben4 Raja ādhikyena kiṁcidvarṇa-baddha-nyāsātmakah. Der Sinn scheint zu sein, dass die Buchstaben ohnehin zusammen in massiver undifferenzierter Form existieren.
Nachdem er die Cakras beschrieben hat, die mit dem Sahasrara enden, möchte er nun über die


5 Bindu5 Sattvadhikyena bindu-rūpah.
Vereinigung der Kundalini, und im Vorfeld verweist er auf die Art und Weise, die Kundalini zu erwecken3.


6 Feuer6 Tatash cha nāda-bindu-nibodhikā arkendu-vahni-rūpah. Jñāna ist Feuer, weil es alle Handlungen verbrennt. Wenn
Der Sinn dieses Verses ist, dass der Mann, der Erfolg im Yoga erlangt hat


das Ergebnis der Handlung realisiert ist, hört die Handlung auf (siehe Anmerkung zu V. 45). Icchā ist der Mond, denn Icchā ist der Vorläufer der Schöpfung und ist ewig. Der Mond enthält die Amā-kalā, die weder Zunahme noch Verfall kennt. Kriyā ist die Sonne, denn wie die Sonne macht sie alles sichtbar. Ohne Streben kann es keine Verwirklichung und Manifestation geben. ''Vgl." ''Wie eine Sonne alle Lokas manifestiert" (Gītā).
lernt von seinem Guru den Prozess, der darin besteht, das Herz zu kontrahieren, zu wecken


Der Text wird klarer, wenn man eine Einteilung in die folgenden Gruppen vornimmt: (I) Nada, Sonne, Kriyā; (2) Bindu, Mond, Icchā; (3) Nibodhikā, Feuer, Jñana. Aber siehe Einleitung.
Kundalini durch die Kraft der Luft und des Feuers, und so weiter4 , und er hat es von den


<ol start="49">
Mund seines Gurus, erweckt er die Kundalini, indem er sie mit Luft und Feuer angreift und durch die Äußerung
<li>Tasyā madhyātarāle śivapadamamalaṁ śāśvataṁ yogigamyaṁ</li>
</ol>


Nityānandābhidhānam sakalasukhamayaṁ śuddhabhodhasvarūpaṁ.
die Kūrca-Präsentation: Veeraswamy Krishnaraj


Kecidbrahmābhidhānaṁ padmiti sudhiyo vaişṇavaṁ tallapanti
1 dergleichen,1 siehe Einleitung.


Keciddhaṁsakhyametatkimapi sukṛitno mokşamātma-prabodhaṁ
2 Brahmadvara.2 Das heißt, innerhalb von Citriņi-Nadi.


In ihr befindet sich der immerwährende Ort, der als die Wohnstätte von Siva1 bezeichnet wird, der frei von Maya ist, nur von Yogis erreicht werden kann und unter dem Namen Nityananda bekannt ist. Er ist voll von jeder Form der Glückseligkeit2 und ist das reine Wissen selbst3. Manche nennen es Brahman, andere nennen es Hamsa. Die Weisen bezeichnen ihn als den Wohnsitz von Visnu, und die Rechtschaffenen4 sprechen von ihm als dem unaussprechlichen Ort der Erkenntnis des Atma oder dem Ort der Befreiung.
3 Kundalini3 In dem als Satcakrabheda bekannten Yoga-Prozess, der in der Einleitung allgemein beschrieben wird, aber


KOMMENTAR
die praktisch vom Guru gelernt werden müssen.


Er spricht vom Para-Brahma-sthāna (Ort des Para-Brahma) in der inneren Leere
4 und so weiter4 Der Kommentator Sarnkara, der die Goraksa Samhita zitiert, sagt, dass Luft das Feuer nach oben treibt,


Nirvana-Sakti.
und das Feuer erweckt die Kundalini und auch sie geht nach oben.


1 Siva1 Siva-padam oder Zustand von Siva. Dies, sagt Visvanatha, ist der Unmani-Zustand von Sakti, in dem es
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weder '''Kāla '''noch Kalā, weder '''Zeit '''noch Raum. Es ist der Körper von Siva (Siva-tanu). Es wird dann gesagt Unmanyante Para-
-----------------------------


sivah, Der folgende Vers, der im Padma-Purana (Uttara-Khanda, Kap. 78, V. 43) vorkommt, bringt die Idee auf den Punkt
<ol start="50">
<li>'''50. Hūṁkāreṇaiva devīm yamaniyamasamabhyāsaśīlaḥ suśīlo '''-Strophe 50, Zeile 1</li>
</ol>


eine populärere Form. Sie lautet:
'''Jñātva śrīṇāthavaktrāt-kramamiti ca mahāmokşavartmaprakāśaṁ '''-Vers 50, Zeile 2


Saivāh Saurāsh ca Gāneśāh Vaişnavas śākti-pūjakāh.
'''Brahmadvārasya madye viracavati sa tāṁ śuddhabuddhisvabhāvo '''-Strophe 50, Zeile 3


Māmeva prāpnuvantī hi varsāṁbhah sāgaraṁ yathā.
'''Bhitvā talliṅgarūpam pavanadahanayorākrameṇaiva guptaṁ. '''-Strophe 50, Zeile 4


" Saivas, Sauras, Ganesas, Vaisnavas und Saktas, alle kommen wahrlich zu mir wie Regenwasser zum Ozean."
" '''Hum'''" und das Durchstechen des Mundes des Svayambhu-Linga platziert die Kundalini im Brahmadvara, oder, mit anderen Worten, im Mund des Nādi Citrinl,


2 Glückseligkeit2 Sakala-sukhamayam. Visvanatha liest hier Parama-kulapadarn, was er als Param interpretiert
''" Derjenige, dessen Natur gereinigt ist" ''('''Suṣila'''), d.h. derjenige, der regelmäßig Yama usw. praktiziert und sich selbst trainiert hat.


Akula-padaṁ, oder die Wohnstätte des Höchsten Siva, der als Akula bekannt ist, so wie Kula Sakti ist, wird so genannt
''" Durch Üben von Yama, Niyama," usw. ''('''Yama-niyama-sama-bhyāsaśila'''). -Es muss beachtet werden


denn hier findet das Universum seine Ruhe.
dass die Vollkommenheit in den vorbereitenden Yogapraktiken 1 nicht nur durch die Praxis von Yama und Niyama erreicht wird. Vielmehr muss der Sadhaka durch die Praxis solche Neigungen wie Lust, Zorn und dergleichen zerstören, die den Yoga behindern, und andere kultivieren, wie z.B. die Kontrolle der inneren Luft, Stetigkeit des Geistes usw., die bei der Yogapraxis hilfreich sind. Dies ist der Grund, warum in


3 reines Wissen selbst3 Suddha-bodha-svarūpaṁ www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm
In Vers 54 hat der Autor das Wort "Yamādyaih" im Plural verwendet. Yama und dergleichen praktizieren


4 Männer4 Sukŗtinah,
ist jedoch für diejenigen notwendig, deren Geist durch Lust und andere Neigungen gestört ist. Wenn jedoch ein Mensch aufgrund von Verdienst und Glück, die er in einer früheren Geburt erworben hat, und aufgrund seiner Natur frei von Zorn, Begierde und anderen Leidenschaften ist, dann ist er ohne die vorbereitenden Praktiken zu wahrem Yoga fähig. Dies muss gut verstanden werden.


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'''Jñātva śrīṇāthavaktrāt-kramamiti ca mahāmokşavartmaprakāśaṁ '''-Vers 50, Zeile 2


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''"''''Aus dem Mund seines Gurus" ''('''Sri-nātha-vaktrāt''') - Der Prozess kann nicht ohne den


<ol start="49">
Anweisungen des Gurus. Daher wurde gesagt: "Es kann nur vom Guru gelernt werden und nicht von zehn Millionen Sastras."
<li>'''49. Tasyā madhyātarāle śivapadamamalaṁ śāśvataṁ yogigamyaṁ Strophe 49 Zeile 1'''</li>
</ol>


'''Nityānandābhidhānam sakalasukhamayaṁ śuddhabhodhasvarūpaṁ. Strophe 49 Zeile 2'''
" ''Prozess" ''('''Krama''') - Schritte, Reihenfolge.


'''Kecidbrahmābhidhānaṁ padmiti sudhiyo vaişṇavaṁ tallapanti Vers 49 Zeile 3'''
''" die den Weg zur Entdeckung der großen Befreiung öffnet" ''('''Mahamoksa-vartma-prakāśa) '''- damit ist der "Prozess" gemeint, durch den der Eintritt in den Kanal des Nādi


'''Keciddhaṁsakhyametatkimapi sukṛitno mokşamātma-prabodhaṁ Vers 49 Zeile 4 '''"In ihr" ('''Tasyāh madhyāntarale''') d.h. im Nirvana1
Citrinl wird geöffnet. Der 'Weg der Befreiung' (Moksa-vartma) ist der Weg durch den Kanal in Citrini). Die 'Entdeckung' (Prakāśa) wird gemacht, indem man sich einen Weg durch ihn bahnt.


Sakti in ihrer Form von Param Bindu, d.h. der leere Raum innerhalb der Bindu.
" ''Er" ''('''Sah''') - d.h. der Mann, der sich durch seinen Erfolg in der Yoga-Praxis ausgezeichnet hat.


" Wohnsitz von Siva" ('''Siva-pada'''ṁ) - dies ist der Ort des Brahman.
'''Brahmadvārasya madye viracavati sa tāṁ śuddhabuddhisvabhāvo '''-Strophe 50, Zeile 3


" Frei von Maya" ('''Amala'''ṁ) - d.h. frei von der Unreinheit von Maya.
''" dessen ganzes Wesen in das Brahman eingetaucht ist" ''(śuddha-buddhisvabhāva 2) -Suddha-buddhi


"Berufen" - d.h. von denen, die das Tattva kennen.
bedeutet das Brahman, und derjenige, dessen Svabhava (eigenes Wesen) in Ihm ist. Dieses zusammengesetzte Wort kann auch bedeuten: "Derjenige, dessen Wesen (Bhava) aufgrund der Reinheit seines Geistes (Suddha-buddhi) in den Geist (Sva=Atma) eingetaucht ist."


"Nur für Yogis erreichbar" ('''Yogi-gaṁyam''') - Aufgrund seiner extremen Subtilität ist es jenseits des Rahmens von Wort und Geist, ist nur für Yogis durch reines jñāna2 erreichbar.
1 Yoga-Praktiken 1 Anga-Yoga. Siehe Einleitung und Visvanatha, der das GautamīyaTantra zitiert (Siehe ''Beitrag, ''S. 123.)


" Manche nennen es "- d.h. die Vedāntisten ('''Vaidāntikas''') nennen es.
2 śuddha-buddhisvabhāva 2 Samkara liest prabhava, und gibt die Passage wieder als "Derjenige, dessen Kraft auf der Reinheit der Buddhi beruht".


" Unbeschreiblich" ('''Kimapi'''), d.h. Wunder-anregend.
'''Hūṁkāreṇaiva devīm yamaniyamasamabhyāsaśīlaḥ suśīlo '''-Strophe 50, Zeile 1


"Ort der Erkenntnis der Ātmā" '''(Ātmā -prabodham''') - Der Ort, an dem die Ātmā gesehen oder realisiert wird.
"Das Agama-kalpa-druma sagt: "Dann, nachdem du geistig Hamsa rezitiert hast, ziehe den Anus sanft zusammen. "1 Daraus folgt, dass bei der Bewegung von Kuṅḍalinī das Hamsa-Mantra ausgesprochen werden sollte. Der Autor des Lalita-rahasya folgt dem und sagt, dass bei der Bewegung von Kuṅḍalinī das Mantra "Hūṁ Harṁsah" verwendet werden sollte. Aber aus der Tatsache, dass der Teil zusammengezogen werden soll, nachdem das Haṁsa-Mantra rezitiert wurde, scheint die Absicht zu sein, dass die Jīvātmā, die die Form der Flamme einer Lampe hat, durch die Rezitation des Haṁsa-Mantras vom Herzen zum Mūlādhara gebracht und dann zusammen mit Kuṅḍalinī bewegt werden soll.


"Befreiung." ('''Mokşa''')-d.h., wo man von Māyā, von der man umgeben ist, befreit wird.
Das Āgama-kalpa-druma sagt in einem weiteren Abschnitt: "Das Anheben und wieder Anheben des


Seien Sie nun so gut und markieren Sie folgendes: das Para-Bindu, das Prakrti und Purusa ist
Sakti mit der Atmā aus der Wohnstätte von Brahmā2 sollte der ausgezeichnete Sādhaka (und so


ist umgeben3 von Maya und befindet sich innerhalb des Dreiecks im Perikarp des Lotus einer
fort)." Dies zeigt, dass sie zusammen mit Atmā oder Jivātmā weggeführt werden sollte. Der Kālī-


tausend Blütenblätter. So wurde es gesagt:
Kulāmrta hat: -- Nachdem Jīva durch das Haṁsa-Mantra vom Herzen zum Mūla geführt wurde


"In der Satya-Ioka ist die formlose und glänzende Eine; Sie hat sich selbst umgeben von
Lotus3, und nachdem er die Paradevatā Kuṅḍalinī durch Hūṁ-kāra erweckt hat," Die Kaņkala-malini


Māyā, und ist wie ein Grammkorn; ohne Hände, Füße und dergleichen. Sie ist Mond, Sonne,
sagt: "Oh Tochter des Königs der Berge, nachdem du die Jīvātmā durch den Pranava angezogen hast,


und Feuer. Wenn sie die Hülle (Bandhana) der Māyā abwirft (Utsŗjya), wird sie von
lass den Sadhaka Prana und Gandha4 mit Kuṅḍalinī mit Hilfe des ' So' ham ' bewegen


zweifachen Aspekt (Dvidhā bhitvā) und Unmukhi,4 dann auf die Teilung oder Trennung von
Mantra, und lass die Devi in das Svadhistāna eintreten."


Aus der Verbindung von Siva und Sakti5 erwächst die schöpferische Idee "6.
Die Weisen sollten aus den obigen Texten verstehen, daß die Jīvātmā gebracht werden sollte


Das Wort" Satya-Ioka " in der obigen Passage bedeutet Sahasrāra, auch wenn. "Der attributlose Bindu ist ohne Zweifel die Ursache (des Erreichens) von Siddhis. Manche sagen, dass der Deva, der eins ist, makellos
aus dem Herzen mit Hilfe des Pranava- oder Haṁsa-Mantras, und dann Kuṅḍalinī


1 Nirvana1 Visvanatha sagt Samana,
sollte allein durch die Kūrcabija geweckt werden.


2 jñāna2 Spirituelles Wissen, wie es gesagt wird: Mokse dhir jnanam anyatra vijnanam shilpa-sastrayoh. Das Wissen
'''Bhitvā talliṅgarūpam pavanadahanayorākrameṇaiva guptaṁ. '''-Strophe 50, Zeile 4


das Moksa (Befreiung) erlangt, wird Jnana genannt, andere Formen des Wissens, wie die schönen Künste und die Sastras, sind Vijnana.
" Dieses Wort kann entweder als Adjektiv gelesen werden, das Linga qualifiziert, und bedeutet "unmanifestiert", weil der Mund geschlossen ist.5 Oder es kann als Adverb gelesen werden, das "Orte" qualifiziert, und dann würde das Wort "unmerklich" bedeuten.


3 Prakrti und Purusa ist umgeben3 Maya- bandhana-cchadita- prakrti- purusatmaka-para, bindu.
Im Agama-kalpa-druma, Pañcama-sākhā, ist der Modus des Weckens der Kuṅḍalinī


4 Unmukhi,4 Mit Unmukhi ist gemeint, dass sie sich auf die Schöpfung konzentriert.
detailliert beschrieben: "Nachdem man sich in die Wohnung gesetzt hat


S Sakti5 Śiva-Śakti-vighāgena. Mit Teilung oder Trennung ist nicht gemeint, dass Siva wirklich geteilt oder getrennt ist von
1 sanft den Anus zusammenziehen. "1 śanair ākuñcayed gudaṁ - das heißt, durch Asvinī-mudrā.


Sakti - denn die beiden sind immer ein und dasselbe -, sondern dass Sakti, die latent als eins mit dem Brahman in der Auflösung existiert, bei der Schöpfung als das manifestierte Universum von ihm auszugehen scheint.
2 Brahmā2 Brahma ist im Mūlādhāra,


6 Sŗṣţi-kalpanā, Das heißt, das Subjekt kennt sich selbst als Objekt.
3 Mūla Lotus3 Mukhāmbhuja, Dies könnte eine falsche Schreibweise für Mulāmbuja sein.


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4Gundha4 d.h. Prthivi.


(Nirañjana), allumfassend (Mahā-pūrna) und vereint mit der ursprünglichen Sakti wie in Form einer
6 geschlossen.5 Auf der Spitze des Liṅga ist Nāda-bindu - d.h. Candra-Bindu, der Mund ist der Bindu, der


Grammkorn1 ist Brahmā, und von einigen wird Er wiederum Visnu genannt; von anderen wiederum wird Er der Deva Rudra genannt."
Kuṅḍalinī durchbohrt.


Der leuchtende leere Raum innerhalb der Nirvāna-Sakti ''(d.h. ''der äußere Kreis des Para-bindu),
DIE SECHS ZENTREN UND DIE MACHT DER SCHLANGE


das winziger ist als der zehnmillionste Teil eines Haarendes, ist nach Ansicht des Autors die Wohnstätte des Brahman (Brahma-pada). ''Vgl." ''In ihm2 befindet sich Para-Bindu, dessen Natur es ist, zu erschaffen, zu erhalten und zu zerstören. Der Raum darin ist Siva selbst und Bindu3 ist Parama-kundali."
Padmāsana-Haltung, die beiden Hände sollten in den Schoß gelegt werden. Danach, nachdem


Auch: "Der Umfang (Vŗtta) ist die Kundalini-Sakti, und sie besitzt die drei Gunas, die
Wenn man geistig das Harṁsa-Mantra rezitiert, sollte der Anus sanft zusammengezogen werden. Man sollte


Der innere Raum, o geliebter Maheśāni, ist sowohl Siva als auch Sakti4."
dann wiederholt die Luft auf dieselbe Weise anheben,1. und nachdem er sie angehoben hat, soll er die Luft durchstoßen


Dieser Bindu ist nach Ansicht einiger Isvara, die Ursache von allem. Einige Paurānikas nennen Ihn Mahā-Visnu; andere nennen Ihn Brahma Purusa,
Kakra. Ich spreche jetzt über seine Prozesse. Im Mūlādhāra ist der Lotus ein sehr schönes Dreieck.


<table>
In ihm ist Kāma2 (glänzend) wie zehn Millionen junge Sonnen; über ihm (Kāma) und Svayambhu-Linga umgebend, ist Kundalinl-Sakti." Auch cj. Als Ergebnis der Erregung durch
<tbody>
<tr>
<td width="112">
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="7">e</td>
<td width="101">Brahma-Männchen.5</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" width="108">Pradhana". 6</td>
</tr>
</tbody>
</table>
&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
. ''Vgl." ''Es gab weder Tag noch Nacht, weder das Firmament noch die Erde, weder Finsternis noch irgendein anderes Licht; es gab ''das, was ''das Gehör wahrnehmen konnte, und die anderen Quellen der Erkenntnis, die sich mit den


Der Sarada7 sagt: "Der ewige Siva sollte sowohl als Nirguna (ohne Attribute) als auch als Saguna (mit Attributen) bekannt sein. Er ist Nirguna, wenn er losgelöst von den Wirkungen der Prakrti betrachtet wird, aber wenn er Sakala ''(d.h. ''mit Prakrti verbunden) ist, ist er Saguna." 8
der Kāmāgni und der Wirkung des Kūrca-Mantras auf sie, wird sie von dem Wunsch nach


Dies zeigt, dass der Bindu Saguna-Brahman ist. Wir sollten wissen, dass Saguna-Brahman in Wirklichkeit nur einer ist, obwohl Er je nach den Neigungen der Menschen mit verschiedenen Namen bezeichnet wird. Es ist nicht nötig, auf weitere Einzelheiten einzugehen.
Para-Haṁsa. "3


1 Grammkorn1 Canaka, das unter seiner äußeren Hülle zwei ungeteilte Hälften enthält.
Der Bhūta-suddhi4 sagt auch: "O Siva, der Sadhaka sollte die Brust zusammenziehen (wörtl,


2 Darin2 anscheinend NirvAna-kalA,
Herz), wobei er seinen Atem dort verweilen lässt,5 und er sollte die Basis der Kehle kontrollieren und


3 Bindu3 Das heißt, der Umfang im Gegensatz zum inneren Raum. '
anderen Teilen des Körpers,6 und dann das plötzliche Öffnen der Tür mit Hilfe eines schlüsselartigen


4 Sakti4 Jñānarṇava-Tantra, XXIV, 21.
Bewegung (Kuñcikā)7 und (das Feuer der Begierde) sollte angezündet werden, oh Paramesvarl, mittels


5 Brahma-Männchen.5 Pradhānikam Brahma-pumān.
der Luft (Pavana)." "Dann die Schlange8 , die auf dem Linga im Mūlādhāra schläft.


6 Pradhana." 6 Kālikā-Purāṇa, XXIV, ''v, ''125.
und der von der Hitze des Feuers gestochen wird, sollte im Linga am Mund erweckt werden


7 Sarada7 Ch. I.
der Yoni und durch die Hitze (ihres Verlangens) gewaltsam nach oben geführt werden9." "Bewege die Luft in


8 Saguna." 8 Und so sagt auch die Saktānanda-taraṇginī (Kap. I) von der Devi, dass Maha-māyā ohne māyā Nirguna ist, und mit māyā Saguna.
der Nadi nach den Regeln des Kumbhaka (Atemanhalten) und der Methode


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vom Guru gezeigt. Lass den so kontrollierten Jiva durch den verborgenen Durchgang geführt werden, und


ZUSAMMENFASSUNG DER VERSE 41 BIS 49
durch den nach oben gerichteten Atem alle Lotosblumen dazu bringen, ihre Köpfe nach oben zu drehen. Nachdem sie vollständig


Oberhalb (des Endes) der Suṣumnā-Nadi ist der Lotus mit tausend Blütenblättern; er ist weiß und hat seine
Sie erweckt hat, möge der Weise sie zu Bhānu (der Sonne) auf dem Gipfel des Meru (d.h. des Sahasrāra) führen."


Der Kopf ist nach unten gerichtet; seine Staubfäden sind rot. Die fünfzig Buchstaben des Alphabets von A bis La, die ebenfalls weiß sind, kreisen zwanzigmal um seine tausend Blütenblätter. Auf seinem Perikarp ist
1Weg,1Tena vartmanā--derjenige, auf dem Kundalinl gehen soll.


Hamsah, und darüber steht der Guru, der Parama-Siva selbst ist. Oberhalb des Gurus sind die Sūrya-
2 Kāma2 Die Kama-vayu, oder Luft von Kama.


und Candra-Mandalas, und über ihnen Mahā-vāyu. Über letzterem befindet sich Brahmarandhra, und darüber Mahasankhini. Im Mandala des Mondes ist' das blitzartige Dreieck, in dem sich das sechzehnte Kalā 1 des Mondes befindet, das so fein ist wie der hundertste Teil des Lotos-
3 Para-Haṁsa. "3 Param Haṁsābhilāsinī - d.h., die Leidenschaft ist in ihr erregt, und sie wird vom Feuer getrieben


Faser und von roter Farbe, mit nach unten gerichtetem Mund. Im Schoß dieses Kala befindet sich das Nirvana-Kala, subtil wie der tausendste Teil des Endes eines Haares, ebenfalls rot und mit nach unten gerichtetem Mund. Unterhalb des Nirvana-Kala befindet sich das Nibodhika genannte Feuer, das eine Form von Avyakta-nada ist.2
von Kāma gegenüber dem Paraṁ Haṁsa im Sahasrāra.


Über ihm (Nibodhika) und innerhalb von Nirvanakala befindet sich Para Bindu, das sowohl Siva als auch Sakti ist. Die Sakti dieses ParaBindu ist die Nirvana-Sakti, die Licht (Tejas) ist und in der Form von Hamsah (Hamsa-rupa) existiert und so subtil ist wie der zehnmillionste Teil des Endes eines Haares. Diese Hamsah
4 Bhūta-suddhi4 Diese Passage ist undeutlich und kann in der einzigen veröffentlichten Ausgabe des Buches nicht gefunden werden.


ist Jiva. Innerhalb des Bindu befindet sich die Leere (Sūnya), die das Brahma-pada (Ort des Brahman) ist.
Tantra, sondern ähnelt bestimmten Passagen im Hathayogapradīpikā, die sich mit Bhūta-śuddhi befassen, Es


Nach der Ansicht, die im fünften Kapitel des Agamakalpa-druma und anderen Werken zum Ausdruck kommt, befindet sich das Dreieck A-Ka-Tha3 in der Perikarp des Sahasrara. An seinen drei Ecken befinden sich drei Bindus: der untere Bindu an der Spitze des Dreiecks ist Ha-kara4 und ist männlich (Purusa); und die beiden Bindus an den Ecken bilden den Visarga in der Form Sa 5 und repräsentieren Prakrti. Hamsah, das Purusa und Prakrti ist, zeigt sich also in der Form von drei Bindus. In ihrer Mitte ist Ama-kala, und in ihrem Schoß ist Nirvana-Sakti, und der leere Raum innerhalb von Nirvana-Sakti ist Para-brahman. Es wurde gesagt: "Innerhalb des Mandalas des Mondes im weißen Lotus mit tausend Blütenblättern leuchtet wie ein Blitz das Dreieck A-Ka- Tha, vereint mit
scheint Passagen aus verschiedenen Texten zu enthalten, um den Prozess des Bhūta-śuddhi zu veranschaulichen. Der Kommentator


1 Kalā 1 Das heißt, Amā-kalā,
hat jedoch den Prozess in seinen eigenen Worten noch deutlicher beschrieben.


2 Avyakta-nada.2 Avyakta-nadatmaka-nibodhikiākhya-vahni.
5 dort,5 so schließt er den Durchgang des aufsteigenden Atems ab.


3 das Dreieck A-Ka-Tha3 Das heißt, die Buchstaben, die in Form des Dreiecks angeordnet sind, auf das in ''V, ''4 des Paduka-panchaka Bezug genommen wird. Die Devi ist Matrka-mayi.
6 den Körper, d.h. den Brustkorb und den Anus, und verschließt so den Durchgang der aufwärts und abwärts gerichteten Luft.


''4 Die ''Spitze des Dreiecks ist Ha-kara4'', d.h. ''Ham, der die "männliche" Bindu repräsentiert,
7 (Kuñcikā)7 Das ist die Bewegung des Kāma-vāyu, von der nachher gesprochen wird.


5 Sa 5 Das heißt, wörtlich "stehendes Sa" oder Visarga, in der Form Sa. Der Buchstabe Sa, oder genauer gesagt Sa ohne Vokal, verwandelt sich in Visargah; so wird Tejas zu Tejah, Rajas zu Rajah.
8 Schlange8 Nāginī; einer der Namen von Kundalinl.


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9 aufwärts9 Das heißt, das Trikona im Muladhara, das die Svayambhu-Linga umgibt.


Ha-La-Ksa1 Darin befindet sich das ausgezeichnete (Para) Bindu (Sunya), das unter Visarga liegt. In dieser Region befindet sich das nach unten gewandte sechzehnte Kala (AmA KalA), von der Farbe der aufgehenden Sonne, in der Form wie die Mondsichel, die einen Strom von Nektar ausströmt, und in ihr befindet sich Para-Sakti, die die Ausstrahlung von zehn Millionen Sonnen besitzt. Sie ist so subtil wie der tausendste Teil der Lotusfaser und ist Cidātmikā.2 In Ihr ist Bindu, der Nirañjana-Purusa, der jenseits von Geist und Sprache ist und Saccidananda ist, und Visarga (der auch dort ist) ist Prakrti. Hamsa, der sowohl Pum3 als auch Prakrti ist, leuchtet durch Seine eigene Ausstrahlung."
Beachten Sie nun das Verfahren, das sich aus der sorgfältigen Prüfung der oben genannten Punkte ergibt


Diejenigen, die dieser Ansicht folgen, stellen Sa-kāra über die Bindu, und stellen den Guru über Visarga4 und Bindu, die zusammen Hamsah bilden. Das Nirvana-Tantra spricht davon, dass der Guru die Para Bindu-rupa-Sakti verehrt, ihr nahe ist und sich im Akt der Verehrung mit ihr befindet. Der Verehrer sollte immer auf einer niedrigeren Ebene als und vor dem Objekt der Verehrung sitzen und niemals auf einer höheren Ebene als und hinter dem Objekt der Verehrung. ''Vgl. ''Nirvana5: "Meditiere über die Niranjana Devi innerhalb des Satyaloka im Cintāmani-gŗha6 , wie sie auf dem juwelenbesetzten Thron oder Löwensitz (Simhasana) sitzt, und über deinen Guru, wie er in ihrer Nähe ist und sie verehrt."
TextI.: Der Yogi sollte in der richtigen Haltung sitzen und seine beiden Hände mit den Handflächen


Das Mahakali-Tantra spricht darüber hinaus ausdrücklich von der Anwesenheit des Gurus über den beiden Buchstaben Ham und Sah7. Sollte es Texte geben, die sich von den hier angenommenen unterscheiden oder sie ergänzen, so sind sie als Hinweis auf andere Methoden und Meinungen zu verstehen.
nach oben in den Schoß legen und seinen Geist (Citta) durch das Khechari Mudra beruhigen. Als nächstes sollte er


''(''''Dies ist ''''das Ende des siebten Abschnitts)''
fülle das Innere seines Körpers mit Luft und halte sie durch Kumbhaka2 fest und ziehe das Herz3 zusammen


1 Ha-La-Ksa1 Diese Varnas befinden sich innerhalb des Dreiecks A-Ka-Tha.
Auf diese Weise wird das Entweichen des aufsteigenden Atems gestoppt. Dann, wenn er spürt, dass der


2 Cidātmikā.2 Von der Natur der Cit. ''Vgl. die ''Definition von Maya-Sakti in Tattvai Samdoha 14.
die Luft in ihm vom Bauch bis zur Kehle durch die Kanäle in der Kehle nach unten strömt


3 Pum3 Das Männchen, Purusa,
die Nadis, sollte er den Anus zusammenziehen und die abwärts gerichtete Luft (Apana) anhalten; dann, wieder


4 Visarga4 Lit. Generator von Visarga, denn von Sa kommt Visarga.
Nachdem er die Luft aufgewirbelt hat, soll er die Kama4 innerhalb des Dreiecks im Perikarp der


5 Nirvana5 Nirvana- Tantra, Kap. X.
Muladhara Lotus eine Drehung von links nach rechts (Vāmāvartena); dadurch wird das Feuer von


6 Cintāmani-gŗha6 Der Raum aus Cintāmani-Stein, der alle Wünsche gewährt, beschrieben im Rudra-yāmala und Brahmānda-Purāna, Die Lalita bezieht sich darauf, dass er der Ort oder Ursprung all jener Mantras ist, die alle gewünschten Objekte (Cintita) schenken.
Kama wird dort entzündet, und Kundalini wird dadurch erhitzt (erregt). Er sollte dann


7 Ham und Sah7 Im Jñānārnava Tantra (I, v. 13) heißt es: ,. Pārvati, im Hakāra mit Bindu (Ham) ist Brahma, und, oh Mahesvara, die beiden Bindus von Visarga (Sah) sind Hari und ich selbst. Aufgrund dieser untrennbaren Verbindung sprechen die Menschen in dieser Welt von Hari-Hara,"
die Mündung des Svayambhu-Linga zu durchstoßen und durch die Öffnung mit Hilfe der"


'''DIE KUNDALINI'''
Hūṁ " Bija, führe sie, die die Vereinigung5 mit Parama-Siva wünscht, in den Mund des


''' '''
Citrini-Nadi. Dies ist der klare Sinn der Texte.


<ol start="50">
<ol>
  <li>Hūṁkāreṇaiva devīm yamaniyamasamabhyāsaśīlaḥ suśīlo</li>
  <li>TextI Die in Anführungszeichen gesetzten Passagen werden hier aus verschiedenen Büchern zitiert: über Hathayoga,</li>
</ol>
</ol>


Jñātva śrīṇāthavaktrāt-kramamiti ca mahāmokşavartmaprakāśaṁ
2 Kumbhaka2 Zurückhalten des Atems im Prāņāyāma.


Brahmadvārasya madye viracavati sa tāṁ śuddhabuddhisvabhāvo
3 Herz3 Hrdayaṁ akūñcayet---das heißt, durch Jālaṁdhara-Bandha, usw. Siehe Einleitung.


Bhitvā talliṅgarūpam pavanadahanayorākrameṇaiva guptaṁ.
4 Kama4 Kāma-vāyu.


Derjenige, dessen Wesen durch die Praxis von Yama, Niyama und dergleichen gereinigt ist,1 lernt aus dem Mund seines Gurus den Prozess, der den Weg zur Entdeckung der großen Befreiung öffnet. Derjenige, dessen ganzes Wesen in das Brahman eingetaucht ist, erweckt dann die Devi durch Hurh-kara, durchdringt das Zentrum des Linga, dessen Mund geschlossen und daher unsichtbar ist, und platziert sie mit Hilfe der Luft und des Feuers (in ihm) im Brahmadvara.2
5 Vereinigung5 Sāma-rasya, ein Begriff, der auf der materiellen Ebene zur Bezeichnung der sexuellen Vereinigung verwendet wird.


KOMMENTAR
<ol start="51">
<li>Bhitvā lingatrayaṁ tatparamarasaśive sūkşmadhāmṇi pradīpe</li>
</ol>


Nachdem er die Cakras beschrieben hat, die mit dem Sahasrara enden, möchte er nun über die
Sā devī śuddhasattvā taḍidiva vilasattanturūpasvarūpā.


Vereinigung der Kundalini, und im Vorfeld verweist er auf die Art und Weise, die Kundalini zu erwecken3.
Brahmākhyāyāḥ sirāyāḥ sakalasarasijaṁ prāpya dedīpyate


Der Sinn dieses Verses ist, dass der Mann, der Erfolg im Yoga erlangt hat
Tanmokşākhyānandarūpam ghaṭayati sahasā sūkşmatālakşaṇena.


lernt von seinem Guru den Prozess, der darin besteht, das Herz zu kontrahieren, zu wecken
DIE Devi, die Suddha-sattva1 ist, durchdringt die drei Lingas, und nachdem sie alle Lotusse erreicht hat, die als Brahma-nadi-Lotusse bekannt sind, erstrahlt sie darin in der Fülle ihres Glanzes. Danach geht sie in ihrem subtilen Zustand, glänzend wie ein Blitz und fein wie die Lotosfaser, zu dem schimmernden, flammenartigen Siva, der Höchsten Glückseligkeit, und erzeugt plötzlich die Glückseligkeit der Befreiung.


Kundalini durch die Kraft der Luft und des Feuers, und so weiter4 , und er hat es von den
KOMMENTAR


Mund seines Gurus, erweckt er die Kundalini, indem er sie mit Luft und Feuer angreift und durch die Äußerung
Jetzt spricht er von der Art der Vereinigung von Kuņḍalinī (mit Siva). Die Bedeutung dieser


die Kūrca-Präsentation: Veeraswamy Krishnaraj
Vers, kurz gesagt, ist, dass die Devi Kuņḍalinī die drei Liṅgas durchdringt - nämlich Svayambhu,


1 dergleichen,1 siehe Einleitung.
Bāņa und Itara2 und verschafft sich so einen Durchgang; und wenn sie die Lotosblumen in der Nādī, die Brahma-Nādī genannt wird, erreicht (oder zu ihr gehört), erstrahlt sie in der Fülle ihres Glanzes in diesen Lotosblumen. Wenn sie sich dann in ihrer subtilen Form, fein wie die Lotosfaser, Siva nähert, der die Höchste Glückseligkeit3 selbst ist, und der in seiner Bindu-Form im Perikarp des Sahasrara ist, bringt sie dem Sadhaka die Glückseligkeit der ewigen Befreiung4 , wenn man das am wenigsten erwartet.


2 Brahmadvara.2 Das heißt, innerhalb von Citriņi-Nadi.
-- Durchbohren" (Bheda) bedeutet, einen Durchgang durch etwas zu schaffen, das blockiert ist.


3 Kundalini3 In dem als Satcakrabheda bekannten Yoga-Prozess, der in der Einleitung allgemein beschrieben wird, aber
1 Suddha-sattva1 Eine Form des verkörperten Caitanya. Siehe Kommentar, Post. Caitanya: Bewusstsein; Intelligenz, Empfindung, Seele, Geist; die Universelle Seele oder der Geist.


die praktisch vom Guru gelernt werden müssen.
'''2 '''Itara2 '''In '''den Mūlādhāra-, Anāhata- bzw. Ājña-Kakras.


4 und so weiter4 Der Kommentator Sarnkara, der die Goraksa Samhita zitiert, sagt, dass Luft das Feuer nach oben treibt,
3 Höchste Glückseligkeit3 Paramarasa-Paramānanda.


und das Feuer erweckt die Kundalini und auch sie geht nach oben.
4 Befreiung4 Mokśākhyānandarūpaṁ=Nityānandarūpa-muktiṁ.


---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
<ol start="51">
<li>'''51. Bhitvā lingatrayaṁ tatparamarasaśive sūkşmadhāmṇi pradīpe '''--Verse 51 Zeile 1</li>
</ol>


-----------------------------
'''Sā devī śuddhasattvā taḍidiva vilasattanturūpasvarūpā. '''-Vers 51 Zeile 2


<ol start="50">
'''Brahmākhyāyāḥ''' '''sirāyāḥ sakalasarasijaṁ prāpya dedīpyate '''--Verse 51 Zeile 3
<li>'''50. Hūṁkāreṇaiva devīm yamaniyamasamabhyāsaśīlaḥ suśīlo '''-Strophe 50, Zeile 1</li>
</ol>


'''Jñātva śrīṇāthavaktrāt-kramamiti ca mahāmokşavartmaprakāśaṁ '''-Vers 50, Zeile 2
'''Tanmokşākhyānandarūpam ghaṭayati sahasā sūkşmatālakşaṇena'''. -Vers 51 Zeile 4 " '''Śuddha-sattvā'''."-Sattva, Ati-sattva, Parama-sattva, Suddha-sattva und Visuddha-sattva sind die fünf verschiedenen Grade von Caitanya, die den Körper durchdringen1. Suddha-sattva ist also die vierte [Turiya] Stufe. Mit Brahmanādī ist Citriņī gemeint. Die Lotosblumen sind die sechs Lotosblumen, die auf Citriņī aufgereiht sind, (Ati = überragend) Caitanya: Bewusstsein.


'''Brahmadvārasya madye viracavati sa tāṁ śuddhabuddhisvabhāvo '''-Strophe 50, Zeile 3
" Die drei Lingas" ('''Liṅga-traya'''ṁ) - die bereits beschriebenen drei Liṅgās. Darunter ist zu verstehen, dass die sechs Cakras und fünf Sivas eingeschlossen sind. Sie durchdringt all diese, die insgesamt vierzehn Knoten (Granthi) bilden.


'''Bhitvā talliṅgarūpam pavanadahanayorākrameṇaiva guptaṁ. '''-Strophe 50, Zeile 4
Die Sāktānanda-tarangiņī spricht von "Sie, die den Kanal des Brahman2 entlanggeht


" '''Hum'''" und das Durchstechen des Mundes des Svayambhu-Linga platziert die Kundalini im Brahmadvara, oder, mit anderen Worten, im Mund des Nādi Citrinl,
die vierzehn Knoten durchstochen haben3."


''" Derjenige, dessen Natur gereinigt ist" ''('''Suṣila'''), d.h. derjenige, der regelmäßig Yama usw. praktiziert und sich selbst trainiert hat.
Das Svatantra-Tantra spricht von den Unterscheidungsmerkmalen von Liṅga und Śiva.


''" Durch Üben von Yama, Niyama," usw. ''('''Yama-niyama-sama-bhyāsaśila'''). -Es muss beachtet werden
" Die Devi geht zu Brahman (Niskala)4 , nachdem sie die Śivas durchbohrt hat, die in den sechs


dass die Vollkommenheit in den vorbereitenden Yogapraktiken 1 nicht nur durch die Praxis von Yama und Niyama erreicht wird. Vielmehr muss der Sadhaka durch die Praxis solche Neigungen wie Lust, Zorn und dergleichen zerstören, die den Yoga behindern, und andere kultivieren, wie z.B. die Kontrolle der inneren Luft, Stetigkeit des Geistes usw., die bei der Yogapraxis hilfreich sind. Dies ist der Grund, warum in
Cakras. Wenn Sie jedes der verschiedenen Cakras erreicht, erlangt Sie die Schönheit


In Vers 54 hat der Autor das Wort "Yamādyaih" im Plural verwendet. Yama und dergleichen praktizieren
charakteristisch für jeden und verzaubert Maheśāna5; und nachdem er dort wiederholt


ist jedoch für diejenigen notwendig, deren Geist durch Lust und andere Neigungen gestört ist. Wenn jedoch ein Mensch aufgrund von Verdienst und Glück, die er in einer früheren Geburt erworben hat, und aufgrund seiner Natur frei von Zorn, Begierde und anderen Leidenschaften ist, dann ist er ohne die vorbereitenden Praktiken zu wahrem Yoga fähig. Dies muss gut verstanden werden.
Ihn, der von Freude erfüllt ist, erreicht sie den Ewigen (Sāśvata). Man sagt, er sei


'''Jñātva śrīṇāthavaktrāt-kramamiti ca mahāmokşavartmaprakāśaṁ '''-Vers 50, Zeile 2
transpierced (Bhinna), as He is bewitched by Parā."


''"''''Aus dem Mund seines Gurus" ''('''Sri-nātha-vaktrāt''') - Der Prozess kann nicht ohne den
Das Māyā-Tantra sagt: "Die Devi geht entlang des Śakti-mārga und durchdringt die drei Lingas


Anweisungen des Gurus. Daher wurde gesagt: "Es kann nur vom Guru gelernt werden und nicht von zehn Millionen Sastras."
in den Cakras in jeder ihrer verschiedenen Formen6 (Tattadrūpena), und nachdem sie die Vereinigung erreicht hat


" ''Prozess" ''('''Krama''') - Schritte, Reihenfolge.
(im Sahasrāra) mit Niṣkala (Brahman) ist sie zufrieden." Tattadrūpena - d.h. im


''" die den Weg zur Entdeckung der großen Befreiung öffnet" ''('''Mahamoksa-vartma-prakāśa) '''- damit ist der "Prozess" gemeint, durch den der Eintritt in den Kanal des Nādi
Formen Vaikharī, Madhyamā, und Paśyantī. Tatta(d) = zugehörig. Tattad-rūpena


Citrinl wird geöffnet. Der 'Weg der Befreiung' (Moksa-vartma) ist der Weg durch den Kanal in Citrini). Die 'Entdeckung' (Prakāśa) wird gemacht, indem man sich einen Weg durch ihn bahnt.
zu den Formen gehören.


" ''Er" ''('''Sah''') - d.h. der Mann, der sich durch seinen Erfolg in der Yoga-Praxis ausgezeichnet hat.
Es wurde gesagt, dass7 "Der erste Zustand (Bhāva) ist Vaikharl, und Madhyama befindet sich in


'''Brahmadvārasya madye viracavati sa tāṁ śuddhabuddhisvabhāvo '''-Strophe 50, Zeile 3
das Herz; zwischen den Augenbrauen ist der Pasyanti-Zustand, und der Para-Zustand befindet sich in der


''" dessen ganzes Wesen in das Brahman eingetaucht ist" ''(śuddha-buddhisvabhāva 2) -Suddha-buddhi
Bindu8". Die Bedeutung des obigen Zitats ist, dass die vier klangerzeugenden


bedeutet das Brahman, und derjenige, dessen Svabhava (eigenes Wesen) in Ihm ist. Dieses zusammengesetzte Wort kann auch bedeuten: "Derjenige, dessen Wesen (Bhava) aufgrund der Reinheit seines Geistes (Suddha-buddhi) in den Geist (Sva=Atma) eingetaucht ist."
(Śabdotpādikā) Śaktis - nämlich Para, Pasyanti, Madhyama und Vaikhari - sind identisch mit


1 Yoga-Praktiken 1 Anga-Yoga. Siehe Einleitung und Visvanatha, der das GautamīyaTantra zitiert (Siehe ''Beitrag, ''S. 123.)
Kuṇḍalinī (Kuṇḍalinyabheda-rūpā).


2 śuddha-buddhisvabhāva 2 Samkara liest prabhava, und gibt die Passage wieder als "Derjenige, dessen Kraft auf der Reinheit der Buddhi beruht".
1 Caitanya durchdringt den Körper1 Śarīrāvacchinna-Caitanya.


'''Hūṁkāreṇaiva devīm yamaniyamasamabhyāsaśīlaḥ suśīlo '''-Strophe 50, Zeile 1
2 Brahman2 Brahma-randhra, der Kanal in Citrini wird Brahmanāḍī und Brahma-randhra genannt.


"Das Agama-kalpa-druma sagt: "Dann, nachdem du geistig Hamsa rezitiert hast, ziehe den Anus sanft zusammen. "1 Daraus folgt, dass bei der Bewegung von Kuṅḍalinī das Hamsa-Mantra ausgesprochen werden sollte. Der Autor des Lalita-rahasya folgt dem und sagt, dass bei der Bewegung von Kuṅḍalinī das Mantra "Hūṁ Harṁsah" verwendet werden sollte. Aber aus der Tatsache, dass der Teil zusammengezogen werden soll, nachdem das Haṁsa-Mantra rezitiert wurde, scheint die Absicht zu sein, dass die Jīvātmā, die die Form der Flamme einer Lampe hat, durch die Rezitation des Haṁsa-Mantras vom Herzen zum Mūlādhara gebracht und dann zusammen mit Kuṅḍalinī bewegt werden soll.
3 Knoten3 Das heißt, 3 Lingas, 6 Cakras und die 5 Sivas - nämlich Brahma und der Rest - in den 5 Cakras.


Das Āgama-kalpa-druma sagt in einem weiteren Abschnitt: "Das Anheben und wieder Anheben des
4 Brahman (Niskala)4 Das Höchste oder Nirguna-Brahman.


Sakti mit der Atmā aus der Wohnstätte von Brahmā2 sollte der ausgezeichnete Sādhaka (und so
5 Maheśāna5 Das heißt, der Śiva im jeweiligen Cakra.


fort)." Dies zeigt, dass sie zusammen mit Atmā oder Jivātmā weggeführt werden sollte. Der Kālī-
6 Ihre verschiedenen Formen6 Das heißt, sie vereinigt sich bei ihrem Gang entlang der Nāḍī mit jedem der Lingas in dieser


Kulāmrta hat: -- Nachdem Jīva durch das Haṁsa-Mantra vom Herzen zum Mūla geführt wurde
die Form von Hers, die einer solchen Vereinigung angemessen ist.


Lotus3, und nachdem er die Paradevatā Kuṅḍalinī durch Hūṁ-kāra erweckt hat," Die Kaņkala-malini
7 dass7 Siehe Kommentar zu V. I I, ante.


sagt: "Oh Tochter des Königs der Berge, nachdem du die Jīvātmā durch den Pranava angezogen hast,
8 Bindu8 Nach V. I I ist Para im Mūlādhāra, Paśyantī im Svadhiṣṭhāna, Madhymā im Anāhatā und


lass den Sadhaka Prana und Gandha4 mit Kuṅḍalinī mit Hilfe des ' So' ham ' bewegen
Vaikharī im Mund. Was hier beschrieben wird, ist jedoch Layakrama.


Mantra, und lass die Devi in das Svadhistāna eintreten."
Wenn also Kuṇḍālinī beginnt, ins Sahasrara zu gehen, wird sie in ihrer Form von Vaikhari


Die Weisen sollten aus den obigen Texten verstehen, daß die Jīvātmā gebracht werden sollte
verhext Svayaṁbhū-Liṅga; sie verhext dann in ähnlicher Weise Bāna-Liṅga im Herzen als


aus dem Herzen mit Hilfe des Pranava- oder Haṁsa-Mantras, und dann Kuṅḍalinī
Madhyama, und Itara-Liṅga zwischen den Augenbrauen als Pasyanti, und dann, wenn sie


sollte allein durch die Kūrcabija geweckt werden.
erreicht Para-Bindu Sie erlangt das Stadium von Parā (Parābhāva},


'''Bhitvā talliṅgarūpam pavanadahanayorākrameṇaiva guptaṁ. '''-Strophe 50, Zeile 4
Die Methode des Cakra-bheda wird so beschrieben: "Oh Paramesvart, lass den Sadhaka


" Dieses Wort kann entweder als Adjektiv gelesen werden, das Linga qualifiziert, und bedeutet "unmanifestiert", weil der Mund geschlossen ist.5 Oder es kann als Adverb gelesen werden, das "Orte" qualifiziert, und dann würde das Wort "unmerklich" bedeuten.
zusammen mit ihr die Lotosblumen, die sich auf den Citrini befinden, und die ihren Ursprung in der


Im Agama-kalpa-druma, Pañcama-sākhā, ist der Modus des Weckens der Kuṅḍalinī
Schlamm aus Blut und Fett.1 Er soll2 in den Kanal (Nāla)3 von links, von unten, eintreten und


detailliert beschrieben: "Nachdem man sich in die Wohnung gesetzt hat
Auf diese Weise wird Cakrabheda (das Durchstechen des Cakra) bewirkt. Nachdem das Cakra auf diese Weise durchstochen wurde


1 sanft den Anus zusammenziehen. "1 śanair ākuñcayed gudaṁ - das heißt, durch Asvinī-mudrā.
sechs Cakras, sollte sie zusammen mit Jiva so geführt werden, wie der Reiter eine trainierte Stute an der Hand führt.


2 Brahmā2 Brahma ist im Mūlādhāra,
Zügel." www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm


3 Mūla Lotus3 Mukhāmbhuja, Dies könnte eine falsche Schreibweise für Mulāmbuja sein.
. Auch wenn. "Die Devi sollte durch das Hamsa-Mantra zum Sahasrara durch die Vereinigungspunkte der sechs Cakras (mit dem Nadi entlang der Straße von Susurnna) geführt werden."


4Gundha4 d.h. Prthivi.
'''Bhitvā lingatrayaṁ tatparamarasaśive sūkşmadhāmṇi pradīpe '''--Verse 51 Zeile 1


6 geschlossen.5 Auf der Spitze des Liṅga ist Nāda-bindu - d.h. Candra-Bindu, der Mund ist der Bindu, der
"Schimmernd wie eine Flamme" ('''Sūkṣma-dhāmnī-pradīpe'''). Der Schimmer ist die Hamsa, die die leuchtende Energie (Tejas) des Para Bindu ist, in ihrem Aspekt als Nirvana-Sakti (Nirvāṇa-śaktyātmaka). Die Parama-Śiva leuchtet mit ihr.


Kuṅḍalinī durchbohrt.
Wir beschreiben nun, wie die Freude der Befreiung zustande kommt.


DIE SECHS ZENTREN UND DIE MACHT DER SCHLANGE
Die Devi bewirkt durch das Auflösen der Kundalini im Para-Bindu die Befreiung von einigen


Padmāsana-Haltung, die beiden Hände sollten in den Schoß gelegt werden. Danach, nachdem
Sadhakas durch ihre Meditation über die Identität von Siva und Atma in der Bindu. Sie


Wenn man geistig das Harṁsa-Mantra rezitiert, sollte der Anus sanft zusammengezogen werden. Man sollte
tut dies bei anderen durch einen ähnlichen Prozess und durch ihre Meditation über Sakti4. Unter


dann wiederholt die Luft auf dieselbe Weise anheben,1. und nachdem er sie angehoben hat, soll er die Luft durchstoßen
In anderen Fällen geschieht dies wiederum durch die Konzentration der Gedanken auf das Parama-Puruṣa,


Kakra. Ich spreche jetzt über seine Prozesse. Im Mūlādhāra ist der Lotus ein sehr schönes Dreieck.
und in anderen Fällen durch die Meditation des Sadhaka über die Glückseligkeit der Vereinigung mit dem Bindu von


In ihm ist Kāma2 (glänzend) wie zehn Millionen junge Sonnen; über ihm (Kāma) und Svayambhu-Linga umgebend, ist Kundalinl-Sakti." Auch cj. Als Ergebnis der Erregung durch
Siva und Sakti.


der Kāmāgni und der Wirkung des Kūrca-Mantras auf sie, wird sie von dem Wunsch nach
1 Fett.1 Lotosblumen wachsen im Schlamm, und diese Lotosblumen wachsen im Blut und Fett des Körpers. Der Prozess


Para-Haṁsa. "3
ist Kundlini-Yoga, oder, wie es im Tippani von Sarnkara heißt, Bhūta-śuddhi.


Der Bhūta-suddhi4 sagt auch: "O Siva, der Sadhaka sollte die Brust zusammenziehen (wörtl,
2 Lass ihn2 als den Sadhaka, der den Jivatma aus dem Herzen in den Mūlādhāra gebracht hat, und somit


Herz), wobei er seinen Atem dort verweilen lässt,5 und er sollte die Basis der Kehle kontrollieren und
sich mit Kundalini identifiziert, ist es derjenige, der eintritt.


anderen Teilen des Körpers,6 und dann das plötzliche Öffnen der Tür mit Hilfe eines schlüsselartigen
8 (Nāla)3 Das heißt, der Nādi.


Bewegung (Kuñcikā)7 und (das Feuer der Begierde) sollte angezündet werden, oh Paramesvarl, mittels
4 Sakti4 Saktyātmaka-cintana; oder es kann Meditation über die Vereinigung von Siva und Sakti bedeuten.


der Luft (Pavana)." "Dann die Schlange8 , die auf dem Linga im Mūlādhāra schläft.
........................................................................................................................................................................


und der von der Hitze des Feuers gestochen wird, sollte im Linga am Mund erweckt werden
..................


der Yoni und durch die Hitze (ihres Verlangens) gewaltsam nach oben geführt werden9." "Bewege die Luft in
Das Māyā-Tantra sagt1: "Diejenigen, die im Yoga gelehrt sind, sagen, es sei die Vereinigung von Jiva und Atma. Nach Ansicht anderer (d.h. Saivas) ist es die Erfahrung der Identität von Siva und Atma. Die Agama-vādis verkünden, dass Yoga2 das Wissen (Jñāna) in Bezug auf Sakti ist. Andere sagen, dass das Wissen der Purāna-Purusa Yoga ist, und wieder andere, die Prakrti-vādīs, erklären, dass die Glückseligkeit der Vereinigung von Siva und Sakti Yoga ist. "3 Mit" Vereinigung von Jiva und Atma " ist Samadhi gemeint, mit Yoga ist das gemeint, wodurch die Einheit mit dem Paramatma erreicht wird. Nachdem er von Samadhi gesprochen hat, geht er auf die verschiedenen Arten von Yoga in Dhyana ein. Mit "Glückseligkeit der Vereinigung (Samarasya) von Siva und Sakti" ist das Gefühl des Genusses gemeint, das aus der Vereinigung von männlich und weiblich entsteht. 4


der Nadi nach den Regeln des Kumbhaka (Atemanhalten) und der Methode
Das Bṛhat-Śrīkrama spricht von der Art und Weise, in der darüber meditiert werden soll: "Sie


vom Guru gezeigt. Lass den so kontrollierten Jiva durch den verborgenen Durchgang geführt werden, und
mit dem Auge des Wissens5 den makellosen Kalā sehen, der mit Cidānanda6 vereint ist auf


durch den nach oben gerichteten Atem alle Lotosblumen dazu bringen, ihre Köpfe nach oben zu drehen. Nachdem sie vollständig
Nada. Er ist der Mahadeva, weiß wie reiner Kristall, und ist die strahlende Erste Ursache.


Sie erweckt hat, möge der Weise sie zu Bhānu (der Sonne) auf dem Gipfel des Meru (d.h. des Sahasrāra) führen."
(Bimba-rūpanidāna7)." und Sie ist Parā, die liebliche Frau von schönem Körper8, deren


1Weg,1Tena vartmanā--derjenige, auf dem Kundalinl gehen soll.
Die Glieder sind kraftlos wegen ihrer großen Leidenschaft9."


2 Kāma2 Die Kama-vayu, oder Luft von Kama.
Mit Kalā ist im obigen Kundalinl gemeint, Bimba-rūpa-nidāna qualifiziert Para-Śiva oder


3 Para-Haṁsa. "3 Param Haṁsābhilāsinī - d.h., die Leidenschaft ist in ihr erregt, und sie wird vom Feuer getrieben
Cidānanda. Cidānanda ist der Bindu-rūpa Śiva oder Para-Śiva.


von Kāma gegenüber dem Paraṁ Haṁsa im Sahasrāra.
1 Das Māyā-Tantra sagt1 Diese Verse kommen auch in Kap. XXV, Vv, 1, 2 des Sarada-Tilaka vor. Durch "Vereinigung von Jiva


4 Bhūta-suddhi4 Diese Passage ist undeutlich und kann in der einzigen veröffentlichten Ausgabe des Buches nicht gefunden werden.
und Atma" ist die Erkenntnis der Identität des Individuums mit dem höchsten Geist gemeint, wie sie in


Tantra, sondern ähnelt bestimmten Passagen im Hathayogapradīpikā, die sich mit Bhūta-śuddhi befassen, Es
das Mahavakya ," Tat tvam asi (Das bist du)." Mit Purāṇa-Puruṣa ist der Puruṣa im Sāmkhya-Darśana


scheint Passagen aus verschiedenen Texten zu enthalten, um den Prozess des Bhūta-śuddhi zu veranschaulichen. Der Kommentator
gemeint; die Vaisnava verstehen darunter. Narayana (kollektive Menschheit). Mit "Wissen von Sakti" ist gemeint


hat jedoch den Prozess in seinen eigenen Worten noch deutlicher beschrieben.
das Wissen, dass Sakti untrennbar von Siva ist.


5 dort,5 so schließt er den Durchgang des aufsteigenden Atems ab.
2 Yoga2 Saktyatmaka- jñāna.


6 den Körper, d.h. den Brustkorb und den Anus, und verschließt so den Durchgang der aufwärts und abwärts gerichteten Luft.
3 Vereinigung von Siva und Sakti ist Yoga. "3 Sāmarasyātmakaṁ jñānam, Tantrāntara sagt, dass Sāma-rasya die


7 (Kuñcikā)7 Das ist die Bewegung des Kāma-vāyu, von der nachher gesprochen wird.
Dhyāna eines Kulayogī.


8 Schlange8 Nāginī; einer der Namen von Kundalinl.
4 Vereinigung von männlich und weiblich. 4 Strīpumyogāt yat saukhyaṁ sāmarasyaṁ prakīṛtam, Mit anderen Worten, die


9 aufwärts9 Das heißt, das Trikona im Muladhara, das die Svayambhu-Linga umgibt.
Glückseligkeit der Vereinigung von Siva und Sakti, von der die sexuelle Vereinigung die materielle Form ist.


Beachten Sie nun das Verfahren, das sich aus der sorgfältigen Prüfung der oben genannten Punkte ergibt
5 Wissen5 jñāna -cakśuh.


TextI.: Der Yogi sollte in der richtigen Haltung sitzen und seine beiden Hände mit den Handflächen
6 Cidānanda6 Cidānanda ist Bewusstseins-Glückseligkeit.


nach oben in den Schoß legen und seinen Geist (Citta) durch das Khechari Mudra beruhigen. Als nächstes sollte er
7 Bimba-rūpanidāna7 Eine abweichende Lesart ist Bindu-rūpa-nidāna die Erste Ursache in der Bindu-Form.


fülle das Innere seines Körpers mit Luft und halte sie durch Kumbhaka2 fest und ziehe das Herz3 zusammen
8 schöner Körper8 Vāmoru--lit., schöne Schenkel, wobei der Teil als Beispiel für das Ganze gewählt wird.


Auf diese Weise wird das Entweichen des aufsteigenden Atems gestoppt. Dann, wenn er spürt, dass der
9 Leidenschaft9 Madālasa-vapuh.


die Luft in ihm vom Bauch bis zur Kehle durch die Kanäle in der Kehle nach unten strömt
........................................................................................................................................................................


die Nadis, sollte er den Anus zusammenziehen und die abwärts gerichtete Luft (Apana) anhalten; dann, wieder
....................


Nachdem er die Luft aufgewirbelt hat, soll er die Kama4 innerhalb des Dreiecks im Perikarp der
Es wurde auch an anderer Stelle gesagt: "Nach der Vereinigung von Kundali mit dem Sūnya-rūpa1 Para-


Muladhara Lotus eine Drehung von links nach rechts (Vāmāvartena); dadurch wird das Feuer von
Siva, und nachdem er die so vereinigte Devi dazu gebracht hatte, den ausgezeichneten Nektar aus ihrem


Kama wird dort entzündet, und Kundalini wird dadurch erhitzt (erregt). Er sollte dann
Sie sollte auf die gleiche Weise in die Kula-Höhle2 zurückgebracht werden."


die Mündung des Svayambhu-Linga zu durchstoßen und durch die Öffnung mit Hilfe der"
" Nachdem er sie zusammengebracht und über ihre Vereinigung3 meditiert hat," soll der Deha-devata4


Hūṁ " Bija, führe sie, die die Vereinigung5 mit Parama-Siva wünscht, in den Mund des
mit dem Nektar zufrieden sein, der aus einer solchen Verbindung fließt."


Citrini-Nadi. Dies ist der klare Sinn der Texte.
Die Gandharva-mālikā spricht von einem anderen Prozess: "Das Sahasrara ist das schöne


<ol>
und verheißungsvollen Ort von Sada-Siva, der frei von Sorgen und göttlich schön ist mit
<li>TextI Die in Anführungszeichen gesetzten Passagen werden hier aus verschiedenen Büchern zitiert: über Hathayoga,</li>
</ol>


2 Kumbhaka2 Zurückhalten des Atems im Prāņāyāma.
Bäume, die immer Blumen und Früchte tragen und mit ihnen geschmückt sind. Der Kalpa-Baum5 fügt hinzu


3 Herz3 Hrdayaṁ akūñcayet---das heißt, durch Jālaṁdhara-Bandha, usw. Siehe Einleitung.
zu seiner Schönheit. Dieser Baum enthält alle fünf Elemente und ist im Besitz der drei


4 Kama4 Kāma-vāyu.
Gunas. Die vier Vedas sind seine vier Zweige. Sie ist mit schönen, unvergänglichen Blumen beladen


5 Vereinigung5 Sāma-rasya, ein Begriff, der auf der materiellen Ebene zur Bezeichnung der sexuellen Vereinigung verwendet wird.
die gelb, weiß, schwarz, rot, grün und bunt gefärbt sind. Nach der Meditation


<ol start="51">
auf diese Weise auf den Kalpa-Baum, dann meditiere über den Juwelenaltar darunter. O
<li>Bhitvā lingatrayaṁ tatparamarasaśive sūkşmadhāmṇi pradīpe</li>
</ol>


Sā devī śuddhasattvā taḍidiva vilasattanturūpasvarūpā.
Schöne, darauf steht ein schönes Bett, geschmückt mit verschiedenen Stoffen und


Brahmākhyāyāḥ sirāyāḥ sakalasarasijaṁ prāpya dedīpyate
Mandara-Blüten und mit vielen verschiedenen Düften versehen. Dort befindet sich Mahadeva


Tanmokşākhyānandarūpam ghaṭayati sahasā sūkşmatālakşaṇena.
ständig verweilt. Meditiere über Sadasiva, der wie der reinste Kristall ist, geschmückt mit


DIE Devi, die Suddha-sattva1 ist, durchdringt die drei Lingas, und nachdem sie alle Lotusse erreicht hat, die als Brahma-nadi-Lotusse bekannt sind, erstrahlt sie darin in der Fülle ihres Glanzes. Danach geht sie in ihrem subtilen Zustand, glänzend wie ein Blitz und fein wie die Lotosfaser, zu dem schimmernden, flammenartigen Siva, der Höchsten Glückseligkeit, und erzeugt plötzlich die Glückseligkeit der Befreiung.
alle Arten von Edelsteinen, langarmig6 und von bezaubernder Schönheit. Er ist immer gnädig und


KOMMENTAR
lächelnd. In seinen Ohren trägt er Ohrringe, und eine Kette aus Edelsteinen ist um seinen Hals geschlungen. Eine Girlande


Jetzt spricht er von der Art der Vereinigung von Kuņḍalinī (mit Siva). Die Bedeutung dieser
von tausend Lotosblumen, die auf Seinem Hals ruhen, schmückt Seinen Körper. Er hat acht Arme und drei


Vers, kurz gesagt, ist, dass die Devi Kuņḍalinī die drei Liṅgas durchdringt - nämlich Svayambhu,
Augen wie die Blütenblätter des Lotos. An Seinen beiden Füßen trägt Er glitzernden Zehenschmuck, und


Bāņa und Itara2 und verschafft sich so einen Durchgang; und wenn sie die Lotosblumen in der Nādī, die Brahma-Nādī genannt wird, erreicht (oder zu ihr gehört), erstrahlt sie in der Fülle ihres Glanzes in diesen Lotosblumen. Wenn sie sich dann in ihrer subtilen Form, fein wie die Lotosfaser, Siva nähert, der die Höchste Glückseligkeit3 selbst ist, und der in seiner Bindu-Form im Perikarp des Sahasrara ist, bringt sie dem Sadhaka die Glückseligkeit der ewigen Befreiung4 , wenn man das am wenigsten erwartet.
Sein Körper ist Sabda-Brahma (Sabda-Brahma-maya). Oh Lotosäugiger, meditiere so über


-- Durchbohren" (Bheda) bedeutet, einen Durchgang durch etwas zu schaffen, das blockiert ist.
Sein grober Körper (Sthula-vapuh), Er ist der ruhende, leichenähnliche7 Deva innerhalb des Lotus


1 Suddha-sattva1 Eine Form des verkörperten Caitanya. Siehe Kommentar, Post. Caitanya: Bewusstsein; Intelligenz, Empfindung, Seele, Geist; die Universelle Seele oder der Geist.
der nichtig ist."


'''2 '''Itara2 '''In '''den Mūlādhāra-, Anāhata- bzw. Ājña-Kakras.
Auch: "Meditiere über die Devi-Kundalini, die die Svayambhu-Linga umgibt. Führe die


3 Höchste Glückseligkeit3 Paramarasa-Paramānanda.
Devi, mit Hilfe des Hamsa-Mantras zum Sahasrara, wo, oh Paramesvari, der


4 Befreiung4 Mokśākhyānandarūpaṁ=Nityānandarūpa-muktiṁ.
großer Deva Sadasiva.


<ol start="51">
1 Sūnya-rūpa1 Sūnya-rūpa. Sūnya bedeutet "die Leere" oder der Raum innerhalb des Bindu - des Siva, der das ist, der
<li>'''51. Bhitvā lingatrayaṁ tatparamarasaśive sūkşmadhāmṇi pradīpe '''--Verse 51 Zeile 1</li>
</ol>


'''Sā devī śuddhasattvā taḍidiva vilasattanturūpasvarūpā. '''-Vers 51 Zeile 2
Oberster Siva.


'''Brahmākhyāyāḥ''' '''sirāyāḥ sakalasarasijaṁ prāpya dedīpyate '''--Verse 51 Zeile 3
2 Kula-Hohlraum2 Kula-gahvara: der Muladhara.


'''Tanmokşākhyānandarūpam ghaṭayati sahasā sūkşmatālakşaṇena'''. -Vers 51 Zeile 4 " '''Śuddha-sattvā'''."-Sattva, Ati-sattva, Parama-sattva, Suddha-sattva und Visuddha-sattva sind die fünf verschiedenen Grade von Caitanya, die den Körper durchdringen1. Suddha-sattva ist also die vierte [Turiya] Stufe. Mit Brahmanādī ist Citriņī gemeint. Die Lotosblumen sind die sechs Lotosblumen, die auf Citriņī aufgereiht sind, (Ati = überragend) Caitanya: Bewusstsein.
3 union3 Samarasya : u. ante.


" Die drei Lingas" ('''Liṅga-traya'''ṁ) - die bereits beschriebenen drei Liṅgās. Darunter ist zu verstehen, dass die sechs Cakras und fünf Sivas eingeschlossen sind. Sie durchdringt all diese, die insgesamt vierzehn Knoten (Granthi) bilden.
4 Deha-devata4 Das heißt, der Körper des Sadhaka wird als Devata betrachtet.


Die Sāktānanda-tarangiņī spricht von "Sie, die den Kanal des Brahman2 entlanggeht
5 Der Kalpa-Baum5 Ein himmlischer Wunschbaum, der alle Früchte gewährt.


die vierzehn Knoten durchstochen haben3."
6 langarmig6 Assoziiert mit der Vorstellung von Stärke.


Das Svatantra-Tantra spricht von den Unterscheidungsmerkmalen von Liṅga und Śiva.
7 leichenähnlich7 Siva ohne Sakti ist Sava (Leichnam): Devi-bhagavatam, und V. I des Anandalahari.


" Die Devi geht zu Brahman (Niskala)4 , nachdem sie die Śivas durchbohrt hat, die in den sechs
........................................................................................................................................................................


Cakras. Wenn Sie jedes der verschiedenen Cakras erreicht, erlangt Sie die Schönheit
.................


charakteristisch für jeden und verzaubert Maheśāna5; und nachdem er dort wiederholt
Und dann platziere dort die schöne Kundalini, die durch ihr Verlangen erregt ist. Kundalini, O


Ihn, der von Freude erfüllt ist, erreicht sie den Ewigen (Sāśvata). Man sagt, er sei
Geliebte, wacht dann auf und küsst den Lotusmund von Siva, der sich über die


transpierced (Bhinna), as He is bewitched by Parā."
Duft Ihres lotusähnlichen Mundes, und, oh Devesi, Sie genießt Sadasiva dann nur ein ganz kleines


Das Māyā-Tantra sagt: "Die Devi geht entlang des Śakti-mārga und durchdringt die drei Lingas
während sofort, o Devi, o Paramesvarl, Nektar austritt. Dieser Nektar


in den Cakras in jeder ihrer verschiedenen Formen6 (Tattadrūpena), und nachdem sie die Vereinigung erreicht hat
der aus ihrer Vereinigung hervorgeht, hat die Farbe von lac1. Mit diesem Nektar, oh Devesi, sollte die


(im Sahasrāra) mit Niṣkala (Brahman) ist sie zufrieden." Tattadrūpena - d.h. im
Para-Devata2 befriedigt werden. Nachdem er so die Devatas in den sechs Cakras mit diesem


Formen Vaikharī, Madhyamā, und Paśyantī. Tatta(d) = zugehörig. Tattad-rūpena
sollte der Weise sie auf die gleiche Weise nach Muladhara zurückbringen,


zu den Formen gehören.
Der Geist sollte in diesem Prozess des Gehens und Kommens dort aufgelöst werden3. O Parvatl, er


Es wurde gesagt, dass7 "Der erste Zustand (Bhāva) ist Vaikharl, und Madhyama befindet sich in
Derjenige, der diesen Yoga Tag für Tag praktiziert, wird von Verfall und Tod befreit, und er wird befreit von


das Herz; zwischen den Augenbrauen ist der Pasyanti-Zustand, und der Para-Zustand befindet sich in der
die Knechtschaft dieser Welt".


Bindu8". Die Bedeutung des obigen Zitats ist, dass die vier klangerzeugenden
Andere ähnliche Prozesse sollten in anderen Tantras gesucht werden: Veeraswamy Krishnaraj


(Śabdotpādikā) Śaktis - nämlich Para, Pasyanti, Madhyama und Vaikhari - sind identisch mit
1 lac1 Rot, die Farbe von Lac, ist auch die Farbe des Rajoguna,


Kuṇḍalinī (Kuṇḍalinyabheda-rūpā).
2 Para-Devata2 Kundalini.


1 Caitanya durchdringt den Körper1 Śarīrāvacchinna-Caitanya.
3 dort aufgelöst3 Im Sivasthanam.


2 Brahman2 Brahma-randhra, der Kanal in Citrini wird Brahmanāḍī und Brahma-randhra genannt.
<ol start="52">
<li>Nītvā tāṁ kulakuṇḍalīṁ layavaśājjīvena sārdhaṁ sudhīr</li>
</ol>


3 Knoten3 Das heißt, 3 Lingas, 6 Cakras und die 5 Sivas - nämlich Brahma und der Rest - in den 5 Cakras.
mokṣe dhāmani śuddhapadmasadane śaive pare svāmini.


4 Brahman (Niskala)4 Das Höchste oder Nirguna-Brahman.
Dhyāyediṣṭaphalapradāṁ bhagavatīṁ caitanyarūpāṁ parāṁ


5 Maheśāna5 Das heißt, der Śiva im jeweiligen Cakra.
Yogīndro gurupādapadmayugalālambī samādhau yataḥ.


6 Ihre verschiedenen Formen6 Das heißt, sie vereinigt sich bei ihrem Gang entlang der Nāḍī mit jedem der Lingas in dieser
Der weise und ausgezeichnete Yogi, der in Ekstase1 versunken und den Lotusfüßen seines Gurus ergeben ist, sollte Kula-Kundali zusammen mit dem Jiva zu ihrem Herrn, dem Para-siva, in die Wohnstätte der Befreiung innerhalb des reinen Lotus führen und über sie meditieren, die alle Wünsche als Caitanya-rupa-Bhagavati2 erfüllt. Wenn er auf diese Weise Kula-Kundalini führt, sollte er alle Dinge in ihr aufgehen lassen.


die Form von Hers, die einer solchen Vereinigung angemessen ist.
KOMMENTAR


7 dass7 Siehe Kommentar zu V. I I, ante.
Nachdem er über den Dhyana-Yoga von Kundalinl gesprochen hat, spricht er nun über den Samadhi-Yoga


8 Bindu8 Nach V. I I ist Para im Mūlādhāra, Paśyantī im Svadhiṣṭhāna, Madhymā im Anāhatā und
der Kundalini. Der Inhalt dieses Verses ist, dass der weise (Sudhi) und ausgezeichnete Yogi


Vaikharī im Mund. Was hier beschrieben wird, ist jedoch Layakrama.
(Yogindra), der die Absicht hat, Samadhi zu erlangen, sollte zuallererst diejenige führen, die


Wenn also Kuṇḍālinī beginnt, ins Sahasrara zu gehen, wird sie in ihrer Form von Vaikhari
erweckt, die dann mit ihrem Jiva das Brahmadvara erreicht und so die


verhext Svayaṁbhū-Liṅga; sie verhext dann in ähnlicher Weise Bāna-Liṅga im Herzen als
Absorption in sich selbst von allem, während sie sich fortbewegt. Wenn Sie, die die Ista-


Madhyama, und Itara-Liṅga zwischen den Augenbrauen als Pasyanti, und dann, wenn sie
Devata und die Spenderin aller guten Früchte zu ihrem Herrn geführt wird und mit Ihm, dem Para-Bindu, vereint ist, sollte sie als das Höchste (Parā, d.h. Para-Bindu, Param-bindu-svarupam) meditiert werden. Wenn sie zu ihrem Herrn Siva, dem Para-Bindu, geführt und mit Ihm vereinigt wurde, sollte sie als die Ista-devata meditiert werden, die gute Früchte gewährt.


erreicht Para-Bindu Sie erlangt das Stadium von Parā (Parābhāva},
1 Ekstase1 Samadhi, Video Einleitung und Post, Kommentar.


Die Methode des Cakra-bheda wird so beschrieben: "Oh Paramesvart, lass den Sadhaka
2 Caitanya-rupa-Bhagavati2 Die Devi, die die Cit in allen Körpern ist.


zusammen mit ihr die Lotosblumen, die sich auf den Citrini befinden, und die ihren Ursprung in der
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Schlamm aus Blut und Fett.1 Er soll2 in den Kanal (Nāla)3 von links, von unten, eintreten und
....................


Auf diese Weise wird Cakrabheda (das Durchstechen des Cakra) bewirkt. Nachdem das Cakra auf diese Weise durchstochen wurde
Er sollte dort (im Sahasrara) das Para-Bindu in das Cidatma1 auflösen, das sich in


sechs Cakras, sollte sie zusammen mit Jiva so geführt werden, wie der Reiter eine trainierte Stute an der Hand führt.
die Leere innerhalb der Bindu, und sollte über sie (Kundalini) als Suddha- meditieren


Zügel." www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm
caitanya-rupa2. Auf diese Weise verwirklicht er die Identität von Jiva und Atma, indem er sich in


. Auch wenn. "Die Devi sollte durch das Hamsa-Mantra zum Sahasrara durch die Vereinigungspunkte der sechs Cakras (mit dem Nadi entlang der Straße von Susurnna) geführt werden."
selbst, dass "Ich bin Er" (So'ham); und nachdem er das Citta aufgelöst hat, bleibt er unbewegt,


'''Bhitvā lingatrayaṁ tatparamarasaśive sūkşmadhāmṇi pradīpe '''--Verse 51 Zeile 1
aufgrund seines umfassenden und alles durchdringenden Wissens.


"Schimmernd wie eine Flamme" ('''Sūkṣma-dhāmnī-pradīpe'''). Der Schimmer ist die Hamsa, die die leuchtende Energie (Tejas) des Para Bindu ist, in ihrem Aspekt als Nirvana-Sakti (Nirvāṇa-śaktyātmaka). Die Parama-Śiva leuchtet mit ihr.
Der verehrte Lehrer (Srimat-Acarya)3 hat gesagt: "Der Weise sollte die


Wir beschreiben nun, wie die Freude der Befreiung zustande kommt.
Karana4 Ma-kara in das Cidatma, und erkenne: "Ich bin Cidatma, ich bin ewig, rein


Die Devi bewirkt durch das Auflösen der Kundalini im Para-Bindu die Befreiung von einigen
(Suddha), erleuchtet (Buddha), befreit (Mukta); ich bin das, was allein ist (Sat),


Sadhakas durch ihre Meditation über die Identität von Siva und Atma in der Bindu. Sie
Ich bin die Höchste Glückseligkeit, in der alle Glückseligkeit ist, und Vasudevas eigene


tut dies bei anderen durch einen ähnlichen Prozess und durch ihre Meditation über Sakti4. Unter
Selbst, ich bin-Om5 Nachdem er erkannt hat, dass der Geist (Citta) das Unterscheidungsmerkmal ist, absorbiert er es


In anderen Fällen geschieht dies wiederum durch die Konzentration der Gedanken auf das Parama-Puruṣa,
in sein Zeugnis6 Lasst den Geist (Citta) nicht abgelenkt werden, wenn er in Cidatma vertieft ist.


und in anderen Fällen durch die Meditation des Sadhaka über die Glückseligkeit der Vereinigung mit dem Bindu von
Lass ihn (den Sadhaka) in der Fülle seiner Erleuchtung ruhen wie ein tiefer und unbewegter


Siva und Sakti.
Ozean".


1 Fett.1 Lotosblumen wachsen im Schlamm, und diese Lotosblumen wachsen im Blut und Fett des Körpers. Der Prozess
" Ma-kara7: Dies wird für diejenigen gesagt, die Sadhakas des Pranava sind, Von Karana ist hier


ist Kundlini-Yoga, oder, wie es im Tippani von Sarnkara heißt, Bhūta-śuddhi.
bedeutete Para-Bindu. Mit "Ich bin Vasudeva" (Vasudevo'ham) wird auf die Vaisnavas angespielt (siehe ante, Vv. 44, 49).


2 Lass ihn2 als den Sadhaka, der den Jivatma aus dem Herzen in den Mūlādhāra gebracht hat, und somit
Wir sehen also, dass der Verehrer eines bestimmten Devata erkennen sollte, dass die Kundalini


sich mit Kundalini identifiziert, ist es derjenige, der eintritt.
eins mit dem Objekt seiner Verehrung. Bei der Pranava-Verehrung zum Beispiel wird der Verehrer


8 (Nāla)3 Das heißt, der Nādi.
seine Identität mit dem Omkara verwirklicht; in anderen Formen der Verehrung verwirklicht er seine Identität


4 Sakti4 Saktyātmaka-cintana; oder es kann Meditation über die Vereinigung von Siva und Sakti bedeuten.
mit der Kundalini, die durch alle Mantras der verschiedenen Verehrer verkörpert wird.


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Das Tantrantara sagt: "Der König unter den Yogis wird voll von Brahma-Glückseligkeit, indem er


..................
der großen Leere, die im Licht der Sonne, des Mondes und der Erde liegt.


Das Māyā-Tantra sagt1: "Diejenigen, die im Yoga gelehrt sind, sagen, es sei die Vereinigung von Jiva und Atma. Nach Ansicht anderer (d.h. Saivas) ist es die Erfahrung der Identität von Siva und Atma. Die Agama-vādis verkünden, dass Yoga2 das Wissen (Jñāna) in Bezug auf Sakti ist. Andere sagen, dass das Wissen der Purāna-Purusa Yoga ist, und wieder andere, die Prakrti-vādīs, erklären, dass die Glückseligkeit der Vereinigung von Siva und Sakti Yoga ist. "3 Mit" Vereinigung von Jiva und Atma " ist Samadhi gemeint, mit Yoga ist das gemeint, wodurch die Einheit mit dem Paramatma erreicht wird. Nachdem er von Samadhi gesprochen hat, geht er auf die verschiedenen Arten von Yoga in Dhyana ein. Mit "Glückseligkeit der Vereinigung (Samarasya) von Siva und Sakti" ist das Gefühl des Genusses gemeint, das aus der Vereinigung von männlich und weiblich entsteht. 4
Feuer8".


Das Bṛhat-Śrīkrama spricht von der Art und Weise, in der darüber meditiert werden soll: "Sie
1 Cidatma1Das Brahman als Cit. 2 Reine Cit.


mit dem Auge des Wissens5 den makellosen Kalā sehen, der mit Cidānanda6 vereint ist auf
2 Suddha-caitanya-rupa2 Reines Zitat.


Nada. Er ist der Mahadeva, weiß wie reiner Kristall, und ist die strahlende Erste Ursache.
3 (Srimat-Acarya)3 Das heißt, Samkaracarya,


(Bimba-rūpanidāna7)." und Sie ist Parā, die liebliche Frau von schönem Körper8, deren
4 Karana4 Das heißt, die Bindu ist Ma-kara. Es ist das Karana oder die Ursache von allem.


Die Glieder sind kraftlos wegen ihrer großen Leidenschaft9."
5 Om5


Mit Kalā ist im obigen Kundalinl gemeint, Bimba-rūpa-nidāna qualifiziert Para-Śiva oder
Cidātmāhaṁ nitya-śuddha-buddha-mukta-sadavayaḥ


Cidānanda. Cidānanda ist der Bindu-rūpa Śiva oder Para-Śiva.
Paramānanda-saṁdoho'ham vāsudevo'haṁ om iti.


1 Das Māyā-Tantra sagt1 Diese Verse kommen auch in Kap. XXV, Vv, 1, 2 des Sarada-Tilaka vor. Durch "Vereinigung von Jiva
6 Zeuge6 Das ist die Atmā, von der es heißt Atma sākṣi ceta kevalo nirguṇaśca.


und Atma" ist die Erkenntnis der Identität des Individuums mit dem höchsten Geist gemeint, wie sie in
7 Ma-kara7 Das Bindu ist das Ma-kara.


das Mahavakya ," Tat tvam asi (Das bist du)." Mit Purāṇa-Puruṣa ist der Puruṣa im Sāmkhya-Darśana
8 Licht der Sonne, des Mondes und des Feuers8 Das heißt, in der Region des Sahasrara. Siehe V. 4 des Pādukā-


gemeint; die Vaisnava verstehen darunter. Narayana (kollektive Menschheit). Mit "Wissen von Sakti" ist gemeint
Pfannkuchen.


das Wissen, dass Sakti untrennbar von Siva ist.
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2 Yoga2 Saktyatmaka- jñāna.
................................................


3 Vereinigung von Siva und Sakti ist Yoga. "3 Sāmarasyātmakaṁ jñānam, Tantrāntara sagt, dass Sāma-rasya die
<ol start="52">
<li>52. '''Nītvā tāṁ kulakuṇḍalīṁ layavaśājjīvena sārdhaṁ sudhīr '''--Verse 52 Zeile 1</li>
</ol>


Dhyāna eines Kulayogī.
'''mokṣe dhāmani śuddhapadmasadane śaive pare svāmini'''.-- Strophe 52 Zeile 2


4 Vereinigung von männlich und weiblich. 4 Strīpumyogāt yat saukhyaṁ sāmarasyaṁ prakīṛtam, Mit anderen Worten, die
'''Dhyāyediṣṭaphalapradāṁ bhagavatīṁ caitanyarūpāṁ parāṁ -- '''Strophe 52 Zeile 3


Glückseligkeit der Vereinigung von Siva und Sakti, von der die sexuelle Vereinigung die materielle Form ist.
'''Yogīndro gurupādapadmayugalālambī samādhau yata'''ḥ. --Strophe 52, Zeile 4: "Führe Kundali zusammen mit Jiva" ('''Jīvena sārdham nitvā''') - Das Jivatma, das die Hamsa ist, in Form der spitzen Flamme eines Lichtes, sollte von seinem Platz im Herzen zum Muladhara gebracht werden und dann zusammen mit Kundalini geführt werden.


5 Wissen5 jñāna -cakśuh.
"Wohnsitz der Befreiung" ('''Mokṣe dhāmani''') - dies qualifiziert den Reinen Lotus (Suddha-padma1). Hier ist es, wo die Befreiung erlangt wird.


6 Cidānanda6 Cidānanda ist Bewusstseins-Glückseligkeit.
" Ergeben zu den zwei Lotusfüßen seines Gurus" ('''Guru-pāda-padma-yugalālambī''') - dies qualifiziert Yogindra (ausgezeichneter Yogi). Der Autor meint, dass Siddhi nur durch die Anweisungen des Gurus erlangt werden kann. Der Sadhaka sollte daher Schutz zu seinen Füßen suchen.


7 Bimba-rūpanidāna7 Eine abweichende Lesart ist Bindu-rūpa-nidāna die Erste Ursache in der Bindu-Form.
"In Ekstase versunken" ('''Samādhau yata'''ḥ.) - Das Kulārṇava-Tantra (ix, 9) definiert Samadhi so: "Samadhi ist jene Art der Kontemplation2 a, in der es weder 'hier' noch 'nicht hier' gibt, die Erleuchtung ist und still ist wie der Ozean, und die die Leere selbst ist3."


8 schöner Körper8 Vāmoru--lit., schöne Schenkel, wobei der Teil als Beispiel für das Ganze gewählt wird.
Auch an anderer Stelle: "Die Munis erklären, dass die ständige Erkenntnis der Identität des


9 Leidenschaft9 Madālasa-vapuh.
Jivatma mit dem Paramatma ist Samadhi, das heißt, eines der acht Glieder (Anga) der


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Yoga4." Pataiijali definiert" Yoga als die Kontrolle der Modifikationen (oder Funktionen) von


....................
Citta (Yogas-citta-vrtti-nirodhah), "


Es wurde auch an anderer Stelle gesagt: "Nach der Vereinigung von Kundali mit dem Sūnya-rūpa1 Para-
Rapt ('''Yatāh'''.)-d.h., derjenige, der es ständig und mit ungeteilter Aufmerksamkeit praktiziert.


Siva, und nachdem er die so vereinigte Devi dazu gebracht hatte, den ausgezeichneten Nektar aus ihrem
'''Nītvā tāṁ kulakuṇḍalīṁ layavaśājjīvena sārdhaṁ sudhīr '''--Verse 52 Zeile 1


Sie sollte auf die gleiche Weise in die Kula-Höhle2 zurückgebracht werden."
" Wenn er die Kula-Kundalini führt, sollte er alle Dinge in ihr absorbieren" (Laya-vasāt-nitvā5) - Im Folgenden wird der Prozess der Absorption gezeigt:


" Nachdem er sie zusammengebracht und über ihre Vereinigung3 meditiert hat," soll der Deha-devata4
"O Deveśī, das Laṁ-kāra6 sollte als nächstes im Dreieck meditiert werden; dort sollte


mit dem Nektar zufrieden sein, der aus einer solchen Verbindung fließt."
auch Brahma und dann Kāma-deva kontempliert werden. Nachdem Jiva dort mit dem


Die Gandharva-mālikā spricht von einem anderen Prozess: "Das Sahasrara ist das schöne
Äußerung des Pranava, soll er die Frau führen, die sich nach der Befriedigung des


und verheißungsvollen Ort von Sada-Siva, der frei von Sorgen und göttlich schön ist mit
Ihre Leidenschaft7," an den Ort ihres Mannes8," Oh Königin der Devas, Oh große Königin,


Bäume, die immer Blumen und Früchte tragen und mit ihnen geschmückt sind. Der Kalpa-Baum5 fügt hinzu
O Geliebter meines Lebens, lass ihn an Ghrāṇa (Prthivl) denken und über die anbetungswürdige Sakti meditieren


zu seiner Schönheit. Dieser Baum enthält alle fünf Elemente und ist im Besitz der drei
Dākinī.


Gunas. Die vier Vedas sind seine vier Zweige. Sie ist mit schönen, unvergänglichen Blumen beladen
1 Suddha-padma1 Samkara liest es als Sukla-padma, weißer Lotos.


die gelb, weiß, schwarz, rot, grün und bunt gefärbt sind. Nach der Meditation
2 Kontemplation2 Dhyana,


auf diese Weise auf den Kalpa-Baum, dann meditiere über den Juwelenaltar darunter. O
3 Die Leere selbst3 Svarūpa-sūnya.


Schöne, darauf steht ein schönes Bett, geschmückt mit verschiedenen Stoffen und
4 Yoga4 Dies ist aus Sarada-Tilaka, Kap. XXV, V. 26.


Mandara-Blüten und mit vielen verschiedenen Düften versehen. Dort befindet sich Mahadeva
5 Laya-vasāt-nitvā5 Visvanatha liest es als Naya-vaśāt,


ständig verweilt. Meditiere über Sadasiva, der wie der reinste Kristall ist, geschmückt mit
6 Laṁ-kāra6 Bija von Pṛthivī.


alle Arten von Edelsteinen, langarmig6 und von bezaubernder Schönheit. Er ist immer gnädig und
7 Ihre Leidenschaft7 Visarga-nāśa-kāminī.


lächelnd. In seinen Ohren trägt er Ohrringe, und eine Kette aus Edelsteinen ist um seinen Hals geschlungen. Eine Girlande
8 Ihr Ehemann8 Das heißt, der Bindu im Sahasrāra.


von tausend Lotosblumen, die auf Seinem Hals ruhen, schmückt Seinen Körper. Er hat acht Arme und drei
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Augen wie die Blütenblätter des Lotos. An Seinen beiden Füßen trägt Er glitzernden Zehenschmuck, und
.......................


Sein Körper ist Sabda-Brahma (Sabda-Brahma-maya). Oh Lotosäugiger, meditiere so über
O Tochter des Berges, o Königin der Ganas1, o Mutter, all diese sollten geführt werden


Sein grober Körper (Sthula-vapuh), Er ist der ruhende, leichenähnliche7 Deva innerhalb des Lotus
in Prthivi."


der nichtig ist."
Auch: "Dann, oh große Königin, sollte die gesegnete Prthivi in Gandha absorbiert werden, und


Auch: "Meditiere über die Devi-Kundalini, die die Svayambhu-Linga umgibt. Führe die
dann, oh Tochter des Bergkönigs, sollte der Jivatma (aus dem Herzen) gezogen werden


Devi, mit Hilfe des Hamsa-Mantras zum Sahasrara, wo, oh Paramesvari, der
mit dem Pranava (Mantra), und der Sadhaka sollte Prāṇa2 Gandha3 führen, und


großer Deva Sadasiva.
Kundalini in Svadhisthana mit dem Mantra So'ham."


1 Sūnya-rūpa1 Sūnya-rūpa. Sūnya bedeutet "die Leere" oder der Raum innerhalb des Bindu - des Siva, der das ist, der
Und weiter: "In seinem (Svadhisthana) Perikarp sollte über Varuna und Hari4 meditiert werden.


Oberster Siva.
Und, oh Schöner, nachdem du über Rākinī5 meditiert hast, sollten all diese und Gandha (Geruch)


2 Kula-Hohlraum2 Kula-gahvara: der Muladhara.
in Rasa (Geschmack) absorbiert werden, und Jivatma, Kundalinj und Rasa, sollten in


3 union3 Samarasya : u. ante.
Manipura".


4 Deha-devata4 Das heißt, der Körper des Sadhaka wird als Devata betrachtet.
Und weiter: "Oh, du schöne Hüfte6 (Susroni}, in ihrer7 Fruchtschale sollte der Sadhaka


5 Der Kalpa-Baum5 Ein himmlischer Wunschbaum, der alle Früchte gewährt.
meditiere über das Feuer, und auch über Rudra, der der Zerstörer von allem ist, als in Gesellschaft


6 langarmig6 Assoziiert mit der Vorstellung von Stärke.
mit der Sakti Lakini und schön anzuschauen. Und, oh Sive, lass ihn als Nächstes über die Sakti Lakini meditieren.


7 leichenähnlich7 Siva ohne Sakti ist Sava (Leichnam): Devi-bhagavatam, und V. I des Anandalahari.
und absorbiere all dies und Rasa (Geschmack) in Rupa (Sehkraft), und


........................................................................................................................................................................
Danach führen Jivatma, Kundalini und Rupa in Anahata."


.................
Und weiter: "Lass ihn in seiner8 Fruchtschale über Vayu meditieren, der in der Region von Jiva wohnt,


Und dann platziere dort die schöne Kundalini, die durch ihr Verlangen erregt ist. Kundalini, O
wie auch auf der Yoni-Mandala, die durch das Vorhandensein der Bana-Mandala verschönert wird.


Geliebte, wacht dann auf und küsst den Lotusmund von Siva, der sich über die
Linga. Lass ihn dort auch über Vayu9 meditieren, der mit Rakini vereint ist, und berühre


Duft Ihres lotusähnlichen Mundes, und, oh Devesi, Sie genießt Sadasiva dann nur ein ganz kleines
(Tvākindriya oder Sparsa), und dort, o Du, der Du läuterst, Jiva, Kundalini und Rupa,


während sofort, o Devi, o Paramesvarl, Nektar austritt. Dieser Nektar
sollte in Sparśa (Berührung) gelegt werden, und dann sollten Jiva, Kundalini und Sparsa, in


der aus ihrer Vereinigung hervorgeht, hat die Farbe von lac1. Mit diesem Nektar, oh Devesi, sollte die
im Visuddha platziert." www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm


Para-Devata2 befriedigt werden. Nachdem er so die Devatas in den sechs Cakras mit diesem
Und weiter: "Lasst ihn in seiner10 Fruchtschale über die ätherische Region11 und über Siva meditieren


sollte der Weise sie auf die gleiche Weise nach Muladhara zurückbringen,
begleitet von Sakinl, und nachdem er die Sprache (Vak) und das Gehör (Srotra) in


Der Geist sollte in diesem Prozess des Gehens und Kommens dort aufgelöst werden3. O Parvatl, er
Lass ihn, oh Tochter des Berges, all dies und Spada in Sabda unterbringen.


Derjenige, der diesen Yoga Tag für Tag praktiziert, wird von Verfall und Tod befreit, und er wird befreit von
(Klang), und lege Jiva Kundalinl und Sabda in das Ajna-Cakra."


die Knechtschaft dieser Welt".
Die obigen Passagen stammen aus dem Kankalamalini-Tantra.


Andere ähnliche Prozesse sollten in anderen Tantras gesucht werden: Veeraswamy Krishnaraj
1 Ganas1 Begleiter (Upadevatā) von Siva, von dem Gaṇeśa der Herr ist.


1 lac1 Rot, die Farbe von Lac, ist auch die Farbe des Rajoguna,
2 Prāṇa2 Sic im Text: Quaere Ghrāṇa oder Prāna im Sinne von Haṁsa.


2 Para-Devata2 Kundalini.
3 Gandha3 d.h., Gandha-Tanmātra.


3 dort aufgelöst3 Im Sivasthanam.
4 Hari4 d.h. Visnu,


<ol start="52">
5 Rākinī5 Purāṇkariṇī-einer ihrer Namen.
<li>Nītvā tāṁ kulakuṇḍalīṁ layavaśājjīvena sārdhaṁ sudhīr</li>
</ol>


mokṣe dhāmani śuddhapadmasadane śaive pare svāmini.
6 i schöne Hüften6, d.h. jemand, der eine schöne Figur hat, wobei der Teil für das Ganze ausgewählt wird.


Dhyāyediṣṭaphalapradāṁ bhagavatīṁ caitanyarūpāṁ parāṁ
7 in seinem7 " Sein"-d.h., von Maṇipura-padma.


Yogīndro gurupādapadmayugalālambī samādhau yataḥ.
8 in seinem8 " Sein"-d.h. von Anāhata-padma.


Der weise und ausgezeichnete Yogi, der in Ekstase1 versunken und den Lotusfüßen seines Gurus ergeben ist, sollte Kula-Kundali zusammen mit dem Jiva zu ihrem Herrn, dem Para-siva, in die Wohnstätte der Befreiung innerhalb des reinen Lotus führen und über sie meditieren, die alle Wünsche als Caitanya-rupa-Bhagavati2 erfüllt. Wenn er auf diese Weise Kula-Kundalini führt, sollte er alle Dinge in ihr aufgehen lassen.
9 Vayu9 Vayu ist hier Iśa, der Herr der Luft.


KOMMENTAR
10 in seinem10 Viśuddha-padma.


Nachdem er über den Dhyana-Yoga von Kundalinl gesprochen hat, spricht er nun über den Samadhi-Yoga
11 Region11 Akāśa.


der Kundalini. Der Inhalt dieses Verses ist, dass der weise (Sudhi) und ausgezeichnete Yogi
............................................................................................................................................


(Yogindra), der die Absicht hat, Samadhi zu erlangen, sollte zuallererst diejenige führen, die
..................................................


erweckt, die dann mit ihrem Jiva das Brahmadvara erreicht und so die
(Vak) und Hören (Srotra), im Äther, so möge er, o Tochter des Berges, alle


Absorption in sich selbst von allem, während sie sich fortbewegt. Wenn Sie, die die Ista-
diese und Spada in Sabda (Sound), und platzieren Sie Jiva Kundalinl, und Sabda, in der Ajiia-


Devata und die Spenderin aller guten Früchte zu ihrem Herrn geführt wird und mit Ihm, dem Para-Bindu, vereint ist, sollte sie als das Höchste (Parā, d.h. Para-Bindu, Param-bindu-svarupam) meditiert werden. Wenn sie zu ihrem Herrn Siva, dem Para-Bindu, geführt und mit Ihm vereinigt wurde, sollte sie als die Ista-devata meditiert werden, die gute Früchte gewährt.
Cakra."


1 Ekstase1 Samadhi, Video Einleitung und Post, Kommentar.
Die obigen Passagen stammen aus dem Kankalamalini-Tantra.


2 Caitanya-rupa-Bhagavati2 Die Devi, die die Cit in allen Körpern ist.
" Dreieck" in der obigen Darstellung ist das Dreieck im Muladhara, von dem aus die


........................................................................................................................................................................
der Beginn gemacht wird. Lam-kara sollte wie innerhalb dieses Dreiecks meditiert werden.


....................
Das Führen des Jiva mit dem Gebrauch des Pranava ist eine Variante der Praxis. " Visarga-nāsakāmiṇī";


Er sollte dort (im Sahasrara) das Para-Bindu in das Cidatma1 auflösen, das sich in
Mit Visarga ist die Aufregung gemeint, die durch ein Übermaß an Kāma (Verlangen) verursacht wird. Die


die Leere innerhalb der Bindu, und sollte über sie (Kundalini) als Suddha- meditieren
zusammengesetztes Wort bedeutet Diejenige, die nach der Befriedigung ihres Verlangens (Kāma) strebt. Das Bringen von


caitanya-rupa2. Auf diese Weise verwirklicht er die Identität von Jiva und Atma, indem er sich in
Jiva durch das Hamsa-Mantra ist, nach der Lehre einiger, "Ort ihres Ehemannes".


selbst, dass "Ich bin Er" (So'ham); und nachdem er das Citta aufgelöst hat, bleibt er unbewegt,
(Patyau pade): Dies ist der Bindu, der Siva im Lotus mit den tausend Blütenblättern. Sadhaka


aufgrund seines umfassenden und alles durchdringenden Wissens.
sollte sie dorthin führen.


Der verehrte Lehrer (Srimat-Acarya)3 hat gesagt: "Der Weise sollte die
Das Bija Lam, Brahma, Kamadeva, Dakini-Sakti und der Geruchssinn


Karana4 Ma-kara in das Cidatma, und erkenne: "Ich bin Cidatma, ich bin ewig, rein
(Ghrāṇendriya) - all diese werden in Prthivi absorbiert, und Prthivi wird in die


(Suddha), erleuchtet (Buddha), befreit (Mukta); ich bin das, was allein ist (Sat),
Gandha-tattva. Jivatma, Kundalini und Gandhatattva werden nach oben gezogen durch das


Ich bin die Höchste Glückseligkeit, in der alle Glückseligkeit ist, und Vasudevas eigene
Pranava, und durch das So'harn Mantra in die Svadhisthana gebracht. Dies ist der Prozess


Selbst, ich bin-Om5 Nachdem er erkannt hat, dass der Geist (Citta) das Unterscheidungsmerkmal ist, absorbiert er es
durchgängig angewendet werden. Nachdem man Jiva, Kundalini und Sabda-tattva in Ajna-


in sein Zeugnis6 Lasst den Geist (Citta) nicht abgelenkt werden, wenn er in Cidatma vertieft ist.
Cakra, Sabda-tattva sollte in Aharnkara absorbiert werden, das dort ist, und Ahamkara


Lass ihn (den Sadhaka) in der Fülle seiner Erleuchtung ruhen wie ein tiefer und unbewegter
in Mahat-tattva, und Mahat-tattva in Suksma-prakrti, dessen Name Hiranya-


Ozean".
garbha, und Prakrti wieder in Para-Bindu,


" Ma-kara7: Dies wird für diejenigen gesagt, die Sadhakas des Pranava sind, Von Karana ist hier
Das Mantra-Tantra-Prakasa sagt: "Lass Vyoma (Äther) in Ahamkara absorbiert werden, und


bedeutete Para-Bindu. Mit "Ich bin Vasudeva" (Vasudevo'ham) wird auf die Vaisnavas angespielt (siehe ante, Vv. 44, 49).
letzteres mit Sabda in Mahat und Mahat wiederum in das Unmanifeste (Avyakta),


Wir sehen also, dass der Verehrer eines bestimmten Devata erkennen sollte, dass die Kundalini
oberste (Para), Ursache (Karana), aller Sakti, Lass den Sadhaka aufmerksam denken, dass


eins mit dem Objekt seiner Verehrung. Bei der Pranava-Verehrung zum Beispiel wird der Verehrer
alle Dinge, die mit Prthivi beginnen, in Visnu1, der Ursache, die Sat, Cit und


seine Identität mit dem Omkara verwirklicht; in anderen Formen der Verehrung verwirklicht er seine Identität
Ananda."


mit der Kundalini, die durch alle Mantras der verschiedenen Verehrer verkörpert wird.
Das heißt, Mahat, das alle Saktis (Sarva-Sakti) ist, sollte in Suksma- absorbiert werden.


Das Tantrantara sagt: "Der König unter den Yogis wird voll von Brahma-Glückseligkeit, indem er
Prakrti, die unter dem Namen Hiranya-garbha bekannt ist, und diese Prakrti sollte


der großen Leere, die im Licht der Sonne, des Mondes und der Erde liegt.
absorbiert in Para, womit die Ursache in Form von Para-Bindu gemeint ist. In diesem


Feuer8".
Verbindung hat der Acarya die Regel aufgestellt, dass das Grobe in das Feinstoffliche aufgelöst werden sollte2. Cj.:" Es sollte aufmerksam betrachtet und praktiziert werden, dass das Grobe in das Feinstoffliche absorbiert wird und alles in Cidatma."


1 Cidatma1Das Brahman als Cit. 2 Reine Cit.
1 Visnu1 Visnu wird in diesem speziellen Tantra spezifiziert, aber es kann jeder andere Devata sein, der der Ista-devata ist


2 Suddha-caitanya-rupa2 Reines Zitat.
des Sadhaka.


3 (Srimat-Acarya)3 Das heißt, Samkaracarya,
2 subtle2 Vide, v, 40 und Kommentar darunter.


4 Karana4 Das heißt, die Bindu ist Ma-kara. Es ist das Karana oder die Ursache von allem.
............................................................................................................................................


5 Om5
..................................................


Cidātmāhaṁ nitya-śuddha-buddha-mukta-sadavayaḥ
Die Absorption aller Dinge, die mit Prthivl beginnt und mit Anahata1 endet, dauert


Paramānanda-saṁdoho'ham vāsudevo'haṁ om iti.
Ort auf die oben genannte Art und Weise, so dass die Füße und der Geruchssinn


6 Zeuge6 Das ist die Atmā, von der es heißt Atma sākṣi ceta kevalo nirguṇaśca.
(Ghranendriya) und alles, was mit Prthivi zu tun hat, werden an der Stelle von Prthivi aufgelöst, da sie


7 Ma-kara7 Das Bindu ist das Ma-kara.
in Prthivi enthalten,


8 Licht der Sonne, des Mondes und des Feuers8 Das heißt, in der Region des Sahasrara. Siehe V. 4 des Pādukā-
Ähnlich verhält es sich mit den Händen, dem Geschmackssinn (Rasanendriya) und allem, was mit Wasser zu tun hat,


Pfannkuchen.
werden in der Region des Wassers aufgelöst. In der Region des Feuers (Vahni-sthana) sind aufgelöst


...........................................................................................................................................
der Anus, der Sinn des Sehens (Cakśurindriya) und alles, was mit dem Feuer zu tun hat. In der Region


................................................
der Luft (Vāyusthāna) die Genitalien, der Tastsinn (Tvākindriya) und alles, was dazugehört


<ol start="52">
zu Vayu, werden aufgelöst. An der Stelle von Akasa sind die Sinne der Sprache (Vak) aufgelöst.
<li>52. '''Nītvā tāṁ kulakuṇḍalīṁ layavaśājjīvena sārdhaṁ sudhīr '''--Verse 52 Zeile 1</li>
</ol>


'''mokṣe dhāmani śuddhapadmasadane śaive pare svāmini'''.-- Strophe 52 Zeile 2
und Hören (Śrotrendriya) und alles, was zu Akasa (Äther) gehört.


'''Dhyāyediṣṭaphalapradāṁ bhagavatīṁ caitanyarūpāṁ parāṁ -- '''Strophe 52 Zeile 3
Im Ajna-Cakra die Auflösung von Ahamkara, Mahat, Sūkṣmaprakrti, und so weiter,


'''Yogīndro gurupādapadmayugalālambī samādhau yata'''ḥ. --Strophe 52, Zeile 4: "Führe Kundali zusammen mit Jiva" ('''Jīvena sārdham nitvā''') - Das Jivatma, das die Hamsa ist, in Form der spitzen Flamme eines Lichtes, sollte von seinem Platz im Herzen zum Muladhara gebracht werden und dann zusammen mit Kundalini geführt werden.
stattfindet, wobei sich jeder in seine eigene unmittelbare Ursache auflöst. Die Buchstaben des Alphabets


"Wohnsitz der Befreiung" ('''Mokṣe dhāmani''') - dies qualifiziert den Reinen Lotus (Suddha-padma1). Hier ist es, wo die Befreiung erlangt wird.
sollte dann in umgekehrter Reihenfolge (Viloma) absorbiert werden, beginnend mit Ksa-kara und


" Ergeben zu den zwei Lotusfüßen seines Gurus" ('''Guru-pāda-padma-yugalālambī''') - dies qualifiziert Yogindra (ausgezeichneter Yogi). Der Autor meint, dass Siddhi nur durch die Anweisungen des Gurus erlangt werden kann. Der Sadhaka sollte daher Schutz zu seinen Füßen suchen.
und endet mit Akara. Mit "alle Dinge" ist gemeint, dass "'Bindu", "Bodhini" und so weiter, die


"In Ekstase versunken" ('''Samādhau yata'''ḥ.) - Das Kulārṇava-Tantra (ix, 9) definiert Samadhi so: "Samadhi ist jene Art der Kontemplation2 a, in der es weder 'hier' noch 'nicht hier' gibt, die Erleuchtung ist und still ist wie der Ozean, und die die Leere selbst ist3."
oben als kausale Körper (Karana Sarira) gezeigt wurden, sollten in einem


Auch an anderer Stelle: "Die Munis erklären, dass die ständige Erkenntnis der Identität des
umgekehrte Ordnung (Vilomena) in die Ur-Ursache (Adi-kārana) - den Para-Bindu,


Jivatma mit dem Paramatma ist Samadhi, das heißt, eines der acht Glieder (Anga) der
So bleibt das Brahman allein.


Yoga4." Pataiijali definiert" Yoga als die Kontrolle der Modifikationen (oder Funktionen) von
Der Prozess wird folgendermaßen beschrieben: "Der Sadhaka, der auf diese Weise seinen Entschluss gefasst hat


Citta (Yogas-citta-vrtti-nirodhah), "
(Samkalpa), sollte die Buchstaben des Alphabets im Nyāsa-sthāna2 auflösen3 Der


Rapt ('''Yatāh'''.)-d.h., derjenige, der es ständig und mit ungeteilter Aufmerksamkeit praktiziert.
Auflösung von Ksa in La und La in Ha; Ha wiederum wird in Sa aufgelöst und Sa in ṣa,


'''Nītvā tāṁ kulakuṇḍalīṁ layavaśājjīvena sārdhaṁ sudhīr '''--Verse 52 Zeile 1
und so geht es weiter, bis A erreicht ist. Das sollte sehr sorgfältig gemacht werden."


" Wenn er die Kula-Kundalini führt, sollte er alle Dinge in ihr absorbieren" (Laya-vasāt-nitvā5) - Im Folgenden wird der Prozess der Absorption gezeigt:
Auch4: "Löse die beiden Buchstaben in Bindu auf, und löse Bindu in Kalā auf. Lösen Sie Kalā auf


"O Deveśī, das Laṁ-kāra6 sollte als nächstes im Dreieck meditiert werden; dort sollte
in Nāda, und löse Nāda in Nādānta5 auf, und dieses in Unmanī, und Unmanī in Viṣṇu-


auch Brahma und dann Kāma-deva kontempliert werden. Nachdem Jiva dort mit dem
vaktra6 ; Fortsetzung auf der nächsten Seite.


Äußerung des Pranava, soll er die Frau führen, die sich nach der Befriedigung des
1 Anahata1 Dies scheint ein Irrtum zu sein, denn der letzte Mahabhuta Akasa wird in Visuddha aufgelöst,


Ihre Leidenschaft7," an den Ort ihres Mannes8," Oh Königin der Devas, Oh große Königin,
2 auflösen2 Samharet,


O Geliebter meines Lebens, lass ihn an Ghrāṇa (Prthivl) denken und über die anbetungswürdige Sakti meditieren
3 Nyāsa-sthāna3 Die Orte, an denen die Varnas im Matrkli-Nyasa platziert wurden.


Dākinī.
4 Auch4 Hier ist der Anuloma-Prozess dargestellt. Die beiden Buchstaben sind Ha und Kṣa.


1 Suddha-padma1 Samkara liest es als Sukla-padma, weißer Lotos.
5 Nādānta5 , d.h. das, was jenseits von Nada ist, siehe Einleitung.


2 Kontemplation2 Dhyana,
6 Viṣṇu-vaktra6 Pum-Bindu; v. post.


3 Die Leere selbst3 Svarūpa-sūnya.
........................................................................................................................................................................


4 Yoga4 Dies ist aus Sarada-Tilaka, Kap. XXV, V. 26.
....................


5 Laya-vasāt-nitvā5 Visvanatha liest es als Naya-vaśāt,
Visnu-vaktra sollte in Guru-vaktra aufgelöst werden1 Der ausgezeichnete Sadhaka soll dann


6 Laṁ-kāra6 Bija von Pṛthivī.
Erkenne, dass alle Buchstaben in Parama-Siva aufgelöst sind."


7 Ihre Leidenschaft7 Visarga-nāśa-kāminī.
Mit Visnu-vaktra ist Pum-Bindu gemeint. "Das Surya-Bindu wird das Gesicht genannt, und darunter


8 Ihr Ehemann8 Das heißt, der Bindu im Sahasrāra.
sind Mond und Feuer." "Bindu wird als das Männliche bezeichnet, und Visarga ist Prakrti2."


........................................................................................................................................................................
Alle diese Autoritäten implizieren dasselbe und beweisen, dass es der Mund von Visnu" ist.


.......................
"(Visnu-vaktra), wo die Auflösung stattfinden sollte. Das Folgende aus Kesavacarya3


O Tochter des Berges, o Königin der Ganas1, o Mutter, all diese sollten geführt werden
führt ebenfalls zu demselben Ergebnis:


in Prthivi."
"Führe sie (Unmani) in das Männliche, das Bindu ist; führe Bindu in Parātma, und


Auch: "Dann, oh große Königin, sollte die gesegnete Prthivi in Gandha absorbiert werden, und
Parātma in Kāla-tattva, und letzteres in Sakti, und Sakti in Cidātma, welches das


dann, oh Tochter des Bergkönigs, sollte der Jivatma (aus dem Herzen) gezogen werden
Der Höchste (Kevala), der Ruhige (Sānta) und Strahlende."


mit dem Pranava (Mantra), und der Sadhaka sollte Prāṇa2 Gandha3 führen, und
Wir haben gesehen, dass sich jedes in seine eigene unmittelbare Ursache auflöst.


Kundalini in Svadhisthana mit dem Mantra So'ham."
Nadanta ist daher in Vyapika-Sakti aufgelöst, die Vyapika-Sakti in Unmani und


Und weiter: "In seinem (Svadhisthana) Perikarp sollte über Varuna und Hari4 meditiert werden.
Unrnani in Samani4 und Samani in Visnu-vaktra. Wenn die Buchstaben auf diese Weise entstanden sind


Und, oh Schöner, nachdem du über Rākinī5 meditiert hast, sollten all diese und Gandha (Geruch)
aufgelöst sind, werden alle sechs Cakras aufgelöst, da die Blütenblätter der Lotosblumen aus


in Rasa (Geschmack) absorbiert werden, und Jivatma, Kundalinj und Rasa, sollten in
Buchstaben5.


Manipura".
Das Visvasāra-Tantra sagt: "Die Blütenblätter der Lotosblumen sind die Buchstaben des Alphabets,


Und weiter: "Oh, du schöne Hüfte6 (Susroni}, in ihrer7 Fruchtschale sollte der Sadhaka
beginnend mit A6. Das Sammohana-Tantra7 beschreibt die Auflösung8 der Lotosblumen


meditiere über das Feuer, und auch über Rudra, der der Zerstörer von allem ist, als in Gesellschaft
und die Blütenblätter so: "Löse die Buchstaben von Va bis Sa der Blütenblätter in Brahma auf,9 und


mit der Sakti Lakini und schön anzuschauen. Und, oh Sive, lass ihn als Nächstes über die Sakti Lakini meditieren.
Brahma in den Lotus aus sechs Blütenblättern auflösen, der die Buchstaben Ba bis La enthält und der


und absorbiere all dies und Rasa (Geschmack) in Rupa (Sehkraft), und
wird Svadhisthana genannt.


Danach führen Jivatma, Kundalini und Rupa in Anahata."
1 Guru-vaktra1 Das heißt, der Mund des Höchsten Bindu (zitiert aus Sarada-Tilaka, Kap. V, Vv. l34-l3!1). Vgl. auch Sarada, Kap. XII, 123, und Kularnava, IV, 76.


Und weiter: "Lass ihn in seiner8 Fruchtschale über Vayu meditieren, der in der Region von Jiva wohnt,
2 Prakrti2 Vgl. Sarada, Kap. XXV, v, 51. Auch Nitya-ṣoḍaśikā, I, 201, und Kāma- Kalāvilāsa.


wie auch auf der Yoni-Mandala, die durch das Vorhandensein der Bana-Mandala verschönert wird.
3 Kesavacarya3 Auch Kesava-Bharati genannt - ein großer Vaisnava-Lehrer, der Śrī-Caitanya den


Linga. Lass ihn dort auch über Vayu9 meditieren, der mit Rakini vereint ist, und berühre
der größte unter den heutigen Vaisnavas, in Samnyasa oder den Pfad der Entsagung.


(Tvākindriya oder Sparsa), und dort, o Du, der Du läuterst, Jiva, Kundalini und Rupa,
4 Samani4 Sic. Dies steht im Widerspruch zu anderen Texten, nach denen Unmani über Samani steht,


sollte in Sparśa (Berührung) gelegt werden, und dann sollten Jiva, Kundalini und Sparsa, in
5 Buchstaben5 Padma-dalnāṁ varṇa-mayatvāt,


im Visuddha platziert." www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm
6 A6 Ādivarṇātmakaṁ patraṁ padmanām pārikīrtitaṁ.


Und weiter: "Lasst ihn in seiner10 Fruchtschale über die ätherische Region11 und über Siva meditieren
7 Sammohana-Tantra7 Kap. IV. Die zitierte Stelle findet sich auch im Sarada-Tilaka, Kap. V, Vv, 129-134.


begleitet von Sakinl, und nachdem er die Sprache (Vak) und das Gehör (Srotra) in
8 Auflösung8 Vilaya.


Lass ihn, oh Tochter des Berges, all dies und Spada in Sabda unterbringen.
9 Brahma,9 Das heißt, Muladhara, wo Brahma oder Kamalāsana ist.


(Klang), und lege Jiva Kundalinl und Sabda in das Ajna-Cakra."
........................................................................................................................................................................


Die obigen Passagen stammen aus dem Kankalamalini-Tantra.
................


1 Ganas1 Begleiter (Upadevatā) von Siva, von dem Gaṇeśa der Herr ist.
Tut dies, wie der Guru es anordnet." Und so weiter. Und endet mit:


2 Prāṇa2 Sic im Text: Quaere Ghrāṇa oder Prāna im Sinne von Haṁsa.
" Der Weise sollte ihn (Visuddha) dann in den (Lotus aus) zwei Blütenblättern auflösen, die


3 Gandha3 d.h., Gandha-Tanmātra.
die beiden Buchstaben Ha und Ksa enthält, und lösen Sie die beiden Buchstaben auf, die in letzterem enthalten sind


4 Hari4 d.h. Visnu,
Lotos in Bindu, und löse Bindu in Kalā auf." 1


5 Rākinī5 Purāṇkariṇī-einer ihrer Namen.
Wir sehen also, dass die vier Buchstaben im Muladhara darin aufgelöst sind und Muladhara


6 i schöne Hüften6, d.h. jemand, der eine schöne Figur hat, wobei der Teil für das Ganze ausgewählt wird.
wird in Svadhisthana aufgelöst. Wenn man auf diese Weise fortfährt, bis das Ajna-Cakra erreicht ist, wird der


7 in seinem7 " Sein"-d.h., von Maṇipura-padma.
Die Buchstaben Ha und Ksa, die sich dort befinden, werden ebenfalls an diesem Ort aufgelöst. Dann wird der Lotus selbst


8 in seinem8 " Sein"-d.h. von Anāhata-padma.
wird in Bindu aufgelöst, Bindu in Bodhini, und auf diese Art und Weise, wie bereits gezeigt


9 Vayu9 Vayu ist hier Iśa, der Herr der Luft.
wird alles aufgelöst, in Para-Bindu. Wenn das Ajna-Cakra aufgelöst ist, wird alles, was es


10 in seinem10 Viśuddha-padma.
Hākinī, Itara-Linga, Pranava - sind nicht in der Lage zu existieren, wenn sie nicht in der Schale sind.


11 Region11 Akāśa.
Unterstützung, und deshalb werden diese nach der Auflösung in Prakrti auch in


............................................................................................................................................
Para-Bindu.


..................................................
1Auflösung von Bindu in Kalā." 1 Das heißt, das Bindu des Ajna-Cakra wird aufgelöst in


(Vak) und Hören (Srotra), im Äther, so möge er, o Tochter des Berges, alle
Kundalini.


diese und Spada in Sabda (Sound), und platzieren Sie Jiva Kundalinl, und Sabda, in der Ajiia-
<ol start="53">
<li>Lākṣābhaṁ paramāmṛtaṁ paraśivātpītvā Punaḥ kuṇḍalī</li>
</ol>


Cakra."
Nityānandamahodayāt kulapathānmūle viśetsundarī.


Die obigen Passagen stammen aus dem Kankalamalini-Tantra.
Taddivyāmṛtadhārayā sthiramatiḥ saṁtarpayeddaivataṁ


" Dreieck" in der obigen Darstellung ist das Dreieck im Muladhara, von dem aus die
Yogī yogaparaṁparāviditayā brahmāṇḍabhāṇḍasthitaṁ.


der Beginn gemacht wird. Lam-kara sollte wie innerhalb dieses Dreiecks meditiert werden.
<table>
 
<tbody>
Das Führen des Jiva mit dem Gebrauch des Pranava ist eine Variante der Praxis. " Visarga-nāsakāmiṇī";
<tr>
 
<td width="136">
Mit Visarga ist die Aufregung gemeint, die durch ein Übermaß an Kāma (Verlangen) verursacht wird. Die
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="89">er ausgezeichnet</td>
<td width="16">rot1</td>
<td width="40">nec</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" width="105">Transzendent Bl</td>
<td width="40">Ausgabe2</td>
</tr>
</tbody>
</table>
&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
Das wunderschöne Kundali trinkt den von Para-Siva stammenden Teer und kehrt von dort, wo das Ewige in                                                                    all seiner Herrlichkeit leuchtet, entlang des Pfades von Kula3 zurück und tritt wieder in das Muladhara ein. Der Yogi, der Stetigkeit des Geistes erlangt hat, bringt Opfergaben


zusammengesetztes Wort bedeutet Diejenige, die nach der Befriedigung ihres Verlangens (Kāma) strebt. Das Bringen von
(Tarpana) an den Ista-devata und an die Devatas in den sechs Zentren (Cakra), Dākinī und andere, mit jenem Strom himmlischen Nektars, der sich im Gefäß4 von Brahmanda befindet, dessen Wissen er durch die Tradition der Gurus erlangt hat.


Jiva durch das Hamsa-Mantra ist, nach der Lehre einiger, "Ort ihres Ehemannes".
KOMMENTAR


(Patyau pade): Dies ist der Bindu, der Siva im Lotus mit den tausend Blütenblättern. Sadhaka
Er spricht nun darüber, was nach all den verschiedenen beschriebenen Yoga-Arten getan werden sollte


sollte sie dorthin führen.
verstanden worden sind. Die Bedeutung dieses Verses ist, dass das schöne Kundali die


Das Bija Lam, Brahma, Kamadeva, Dakini-Sakti und der Geruchssinn
ausgezeichneten Nektar, der von ParaSiva stammt und aus dem Ort des Ewigen hervorgegangen ist


(Ghrāṇendriya) - all diese werden in Prthivi absorbiert, und Prthivi wird in die
und der transzendentalen Glückseligkeit geht sie den Pfad von Kula entlang und tritt wieder in Muladhara ein.


Gandha-tattva. Jivatma, Kundalini und Gandhatattva werden nach oben gezogen durch das
Der' Yogi, nachdem er die verschiedenen erwähnten Dinge verstanden hat (Tat-tad-dhyānā-


Pranava, und durch das So'harn Mantra in die Svadhisthana gebracht. Dies ist der Prozess
nantaram), sollte an die untrennbare Vereinigung5 von Siva und Sakti denken, und mit dem


durchgängig angewendet werden. Nachdem man Jiva, Kundalini und Sabda-tattva in Ajna-
ausgezeichneten Nektar, der aus der Glückseligkeit einer solchen Vereinigung mit Para-Siva entsteht, opfern


Cakra, Sabda-tattva sollte in Aharnkara absorbiert werden, das dort ist, und Ahamkara
(Tarpana) zur Kundalini.


in Mahat-tattva, und Mahat-tattva in Suksma-prakrti, dessen Name Hiranya-
1 rot1 Samkara sagt, dass es so gefärbt ist, weil es mit der Menstruationsflüssigkeit vermischt ist, die


garbha, und Prakrti wieder in Para-Bindu,
ist symbolisch, wie der Rest seiner erotischen Bildsprache. Rot ist die Farbe der Rajo-Guna,


Das Mantra-Tantra-Prakasa sagt: "Lass Vyoma (Äther) in Ahamkara absorbiert werden, und
2 Transzendente Glückseligkeit2 Brahman ist Ewigkeit und Glückseligkeit.


letzteres mit Sabda in Mahat und Mahat wiederum in das Unmanifeste (Avyakta),
3 Pfad von Kula,3 Der Kanal im Citrini-nādl.


oberste (Para), Ursache (Karana), aller Sakti, Lass den Sadhaka aufmerksam denken, dass
4 das Gefäß4 Das Gefäß ist Kundalini,


alle Dinge, die mit Prthivi beginnen, in Visnu1, der Ursache, die Sat, Cit und
5 untrennbare Verbindung5 Sāmarasya,


Ananda."
............................................................................................................................................................ .....................................


Das heißt, Mahat, das alle Saktis (Sarva-Sakti) ist, sollte in Suksma- absorbiert werden.
<ol start="53">
<li>53. Lākṣābhaṁ paramāmṛtaṁ paraśivātpītvā Punaḥ kuṇḍalī....Verse 53 Zeile 1 '''Nityānandamahodayāt kulapathānmūle '''viśetsundarī.....Vers 53 Zeile 2 '''Taddivyāmṛtadhārayā sthiramatiḥ saṁtarpayeddaivataṁ '''....Vers 53 Zeile 3 '''Yogī yogaparaṁparāviditayā brahmāṇḍabhāṇḍasthitaṁ. '''....Verse 53 Zeile 4</li>
</ol>


Prakrti, die unter dem Namen Hiranya-garbha bekannt ist, und diese Prakrti sollte
" Pfad von Kula" (kulapathā) - Der Pfad des Brahman, der Kanal in Citrini,


absorbiert in Para, womit die Ursache in Form von Para-Bindu gemeint ist. In diesem
Kundalī trinkt den Nektar, mit dem Tarpana für sie gemacht wird. Die folgende Autorität


Verbindung hat der Acarya die Regel aufgestellt, dass das Grobe in das Feinstoffliche aufgelöst werden sollte2. Cj.:" Es sollte aufmerksam betrachtet und praktiziert werden, dass das Grobe in das Feinstoffliche absorbiert wird und alles in Cidatma."
sagt: "Nachdem sie ihre Vereinigung vollzogen und ihr zu trinken gegeben hatten", usw. Es folgt,


1 Visnu1 Visnu wird in diesem speziellen Tantra spezifiziert, aber es kann jeder andere Devata sein, der der Ista-devata ist
deshalb wird sie zum Trinken gebracht. Der Nektar ist rot wie die Farbe von Lack.


des Sadhaka.
" Von dort, wo die ewige und transzendente Glückseligkeit leuchtet" ('''Nityānandamahodayāt) '''- das heißt, sie kehrt von dem Ort zurück, wo die ewige und transzendente Glückseligkeit genossen wird - d.h., wo das Brahman klar verwirklicht ist.


2 subtle2 Vide, v, 40 und Kommentar darunter.
" Wieder in den Mūlādhāra eintretend" (mūle viśet), muss sie auf dieselbe Weise zurückgebracht werden, wie sie nach oben geführt wurde. So wie sie beim Aufstieg durch die verschiedenen Linga und Cakras in ihrer Reihenfolge (Cakra-bheda-kramena) gegangen ist, so tut sie es auch bei der Rückkehr zum Muladhara.


............................................................................................................................................
Der verehrte Große Lehrer sagt: "Kundālinī 1Du besprenkelst alle Dinge mit dem


..................................................
Strom von Nektar, der von den Spitzen Deiner beiden Füße fließt; und wenn Du zu Deinen Füßen zurückkehrst


Die Absorption aller Dinge, die mit Prthivl beginnt und mit Anahata1 endet, dauert
Du belebst und machst sichtbar, was vorher unsichtbar war, und


Ort auf die oben genannte Art und Weise, so dass die Füße und der Geruchssinn
Wenn Du Deinen Aufenthaltsort erreichst, nimmst Du Deine schlangenartige Windung wieder auf und schläfst." 2


(Ghranendriya) und alles, was mit Prthivi zu tun hat, werden an der Stelle von Prthivi aufgelöst, da sie
"Wenn Du zurückkehrst, belebst Du und machst sichtbar." Dies beschreibt die Rückkehr von


in Prthivi enthalten,
Kuṇḍalī an ihren eigenen Platz. Wenn Sie zurückkehrt, infundiert Sie Rasa in die verschiedenen Dinge, die Sie


Ähnlich verhält es sich mit den Händen, dem Geschmackssinn (Rasanendriya) und allem, was mit Wasser zu tun hat,
in sich aufgesogen hatte, als sie nach oben ging, und durch die Infusion von Rasa3,


werden in der Region des Wassers aufgelöst. In der Region des Feuers (Vahni-sthana) sind aufgelöst
Sie macht sie alle sichtbar und manifest. Ihr Übergang war Laya-krama4 und ihre Rückkehr


der Anus, der Sinn des Sehens (Cakśurindriya) und alles, was mit dem Feuer zu tun hat. In der Region
Srsti-krama5 Daher wurde gesagt: "Kuṇḍalī, der die Glückseligkeit ist,6 die Königin der Suren,7


der Luft (Vāyusthāna) die Genitalien, der Tastsinn (Tvākindriya) und alles, was dazugehört
geht auf die gleiche Weise auf den Adhara8 Lotus zurück."


zu Vayu, werden aufgelöst. An der Stelle von Akasa sind die Sinne der Sprache (Vak) aufgelöst.
1 Kundālinī 1 Kuhara ist ein Hohlraum; Kuharini wäre dann diejenige, deren Wohnsitz ein Hohlraum ist.


und Hören (Śrotrendriya) und alles, was zu Akasa (Äther) gehört.
den Hohlraum des Muladhara.


Im Ajna-Cakra die Auflösung von Ahamkara, Mahat, Sūkṣmaprakrti, und so weiter,
2 Deine schlangenartige Windung und dein Schlaf." 2 Zitiert aus dem berühmten Anandalahari-Stotra,


stattfindet, wobei sich jeder in seine eigene unmittelbare Ursache auflöst. Die Buchstaben des Alphabets
Welle der Glückseligkeit Hymne, die Samkaracarya zugeschrieben wird, siehe "Welle der Glückseligkeit", eine Übersetzung, von
<ol start="1961">
<li>Avalon. '''Avalon, Arthur und Woodroffe, Sir John'''. Wave of Bliss. Madras: Ganesh and Co., 1961.</li>
</ol>


sollte dann in umgekehrter Reihenfolge (Viloma) absorbiert werden, beginnend mit Ksa-kara und
3 Rasa3 Rasa: Saft, Saft des Lebens - das heißt, sie belebt sie wieder.


und endet mit Akara. Mit "alle Dinge" ist gemeint, dass "'Bindu", "Bodhini" und so weiter, die
4 aya-krama4 Siehe V. 52 und nächste Anmerkung.


oben als kausale Körper (Karana Sarira) gezeigt wurden, sollten in einem
5 Srsti-krama5 Das heißt, sie erschafft oder belebt wieder, wenn sie zu ihrer eigenen Wohnstätte zurückkehrt; nur


umgekehrte Ordnung (Vilomena) in die Ur-Ursache (Adi-kārana) - den Para-Bindu,
da sie auf ihrem Weg nach oben alles "vernichtet" oder absorbiert.


So bleibt das Brahman allein.
6 Glückseligkeit,6 Mudrā-kārā-s-rhar ist Ananda-rūpiṇī; denn Mudra=Ananda-dāyinī. Mudra ist


Der Prozess wird folgendermaßen beschrieben: "Der Sadhaka, der auf diese Weise seinen Entschluss gefasst hat
abgeleitet von Mud = ānanda (Glückseligkeit)+Rāti=dadati (gibt): Mudra bedeutet also, dass


(Samkalpa), sollte die Buchstaben des Alphabets im Nyāsa-sthāna2 auflösen3 Der
die Glückseligkeit schenkt.


Auflösung von Ksa in La und La in Ha; Ha wiederum wird in Sa aufgelöst und Sa in ṣa,
7 Suren,7Sura =Deva. Hier die verschiedenen Devas in den Cakras.


und so geht es weiter, bis A erreicht ist. Das sollte sehr sorgfältig gemacht werden."
8 Adhara8 Lotus, d.h. Muladhara.


Auch4: "Löse die beiden Buchstaben in Bindu auf, und löse Bindu in Kalā auf. Lösen Sie Kalā auf
............................................................................................................................................


in Nāda, und löse Nāda in Nādānta5 auf, und dieses in Unmanī, und Unmanī in Viṣṇu-
.............................................


vaktra6 ; Fortsetzung auf der nächsten Seite.
Im Bhūta-śuddhi-prakaraṇa steht folgendes: "Lasst die Tattvas Prthivi usw. in ihrem


1 Anahata1 Dies scheint ein Irrtum zu sein, denn der letzte Mahabhuta Akasa wird in Visuddha aufgelöst,
Ordnung, wie auch Jiva und Kundalini, von Paramatma zurückgeführt werden und jeder in seine


2 auflösen2 Samharet,
jeweilige Position". Sie wird dann besonders beschrieben: "Sie ist glänzend, wenn sie zuerst.


3 Nyāsa-sthāna3 Die Orte, an denen die Varnas im Matrkli-Nyasa platziert wurden.
und sie ist strahlend1 , wenn sie zurückkehrt."


4 Auch4 Hier ist der Anuloma-Prozess dargestellt. Die beiden Buchstaben sind Ha und Kṣa.
Taddivyāmṛtadhārayā sthiramatiḥ saṁtarpayeddaivataṁ ....Verse 53 Zeile 3


5 Nādānta5 , d.h. das, was jenseits von Nada ist, siehe Einleitung.
" Strom des himmlischen Nektars" ('''Divyāmṛtadhārā''')---Dies ist der ausgezeichnete Nektar, der, wie bereits gezeigt wurde, durch die Vereinigung2 von Siva und Sakti erzeugt wird und in einem Strom vom Brahma-randhra zum Muladhara fließt. Aus diesem Grund sagt der Autor in V. 3, dass "das Brahma-dvara, das in ihrem Mund leuchtet, der Eingang zu dem Ort ist, der mit Ambrosia besprenkelt ist."


6 Viṣṇu-vaktra6 Pum-Bindu; v. post.
Yogī '''yogaparaṁparāviditayā brahmāṇḍabhāṇḍasthita'''ṁ. ....Verse 53 Zeile 4


........................................................................................................................................................................
" Wissen, das er durch die Tradition der Gurus erlangt hat" ('''Yoga-paramparā-viditayā''') - dies qualifiziert den "Nektarstrom". Es bedeutet, dass das Wissen aus Anweisungen (in der Yogapraxis) gewonnen wird, die traditionell durch die Nachfolge der Gurus weitergegeben wurden.


....................
" Was im Gefäß von Brahmāṇda ist" ('''Brahmanda- Bhāṇḍa -sthitarn'''), -das bezeichnet Amrta (Nektar).3 Das Gefäß oder die Stütze (Bhāṇḍa), auf der das Brahmanda (Universum) ruht, ist Kundalinl, Kundalini ist die Bhāṇḍa, da sie die Quelle (Yoni) von allem ist.


Visnu-vaktra sollte in Guru-vaktra aufgelöst werden1 Der ausgezeichnete Sadhaka soll dann
Mit "Daivatam4 " sind die Istadevata und Dakini und andere in den sechs Cakras gemeint. Es hat


Erkenne, dass alle Buchstaben in Parama-Siva aufgelöst sind."
gesagt wurde: "Oh Devesi, mit diesem Nektar sollte man dem Para- (oder dem Bösen) ein Opfer (Tarpana) bringen.


Mit Visnu-vaktra ist Pum-Bindu gemeint. "Das Surya-Bindu wird das Gesicht genannt, und darunter
devata, und dann, nachdem er Tarpaṇa an den Devatas in den sechs Cakras getan hat", und so weiter.


sind Mond und Feuer." "Bindu wird als das Männliche bezeichnet, und Visarga ist Prakrti2."
1 ambrosial1 Weil Ambrosia (Amrta) Leben gibt.


Alle diese Autoritäten implizieren dasselbe und beweisen, dass es der Mund von Visnu" ist.
2 union2 Samarasya.


"(Visnu-vaktra), wo die Auflösung stattfinden sollte. Das Folgende aus Kesavacarya3
3 Amrta (Nektar).3 Visvanatha liest dies als ein Adjektiv, das Daivatam qualifiziert, und dies scheint mehr in


führt ebenfalls zu demselben Ergebnis:
mit dem Text übereinstimmen. Der Brahmanda wird mit einem Bhanda verglichen, und die Devatas sind in "dem". Die


"Führe sie (Unmani) in das Männliche, das Bindu ist; führe Bindu in Parātma, und
Mit diesem Nektarstrom wird dann den Devatas, die sich im Universum befinden, ein Opfer dargebracht. Oder, gemäß


Parātma in Kāla-tattva, und letzteres in Sakti, und Sakti in Cidātma, welches das
Kallcarana, den Devatas wird das Amrta geopfert, das Kundali getrunken hat.


Der Höchste (Kevala), der Ruhige (Sānta) und Strahlende."
4Daivatam4 Daivatam ist die Sammelform der Devatas.


Wir haben gesehen, dass sich jedes in seine eigene unmittelbare Ursache auflöst.
<ol start="54">
<li>Jñātvaitatkramamuttamaṁ yatamanā yogi yamādyair-yutaḥ</li>
</ol>


Nadanta ist daher in Vyapika-Sakti aufgelöst, die Vyapika-Sakti in Unmani und
śrīdīkṣāgurupādapadmayuglāmodaprvāhodayāt.


Unrnani in Samani4 und Samani in Visnu-vaktra. Wenn die Buchstaben auf diese Weise entstanden sind
Samśare na hi janyate na hi kadā saṁkṣīyate saṁkṣaye


aufgelöst sind, werden alle sechs Cakras aufgelöst, da die Blütenblätter der Lotosblumen aus
nityānandaparaṁparāpramuditaḥ śāntaḥ satāmagraṇīḥ.


Buchstaben5.
DER Yogi, der nach der Praxis von Yama, Niyama und dergleichen1 diese ausgezeichnete Methode von den beiden Lotusfüßen des glückverheißenden Diksa-Gurus2 gelernt hat, die die Quelle ununterbrochener Freude sind, und dessen Geist (Manas) kontrolliert ist, wird niemals wieder in dieser Welt (Samsara) geboren. Für ihn gibt es keine Auflösung, nicht einmal zum Zeitpunkt der endgültigen Auflösung.3 Er ist erfüllt von der ständigen Erkenntnis dessen, was die Quelle der ewigen Glückseligkeit ist.4 Er wird voller Frieden und der Erste unter allen Yogis.5


Das Visvasāra-Tantra sagt: "Die Blütenblätter der Lotosblumen sind die Buchstaben des Alphabets,
KOMMENTAR


beginnend mit A6. Das Sammohana-Tantra7 beschreibt die Auflösung8 der Lotosblumen
Er spricht hier von dem Nutzen, den man aus der Kenntnis der Yogamethode ziehen kann.


und die Blütenblätter so: "Löse die Buchstaben von Va bis Sa der Blütenblätter in Brahma auf,9 und
<ol start="54">
<li>'''54. Jñātvaitatkramamuttamaṁ yatamanā yogi yamādyair-yutaḥ '''---Vers 54 Zeile 1</li>
</ol>


Brahma in den Lotus aus sechs Blütenblättern auflösen, der die Buchstaben Ba bis La enthält und der
'''śrīdīkṣāgurupādapadmayuglāmodaprvāhodayāt'''. ---Vers 54 Zeile 2


wird Svadhisthana genannt.
'''Samśare na hi janyate na hi kadā saṁkṣīyate saṁkṣaye '''---Verse 54 Zeile 3


1 Guru-vaktra1 Das heißt, der Mund des Höchsten Bindu (zitiert aus Sarada-Tilaka, Kap. V, Vv. l34-l3!1). Vgl. auch Sarada, Kap. XII, 123, und Kularnava, IV, 76.
'''nityānandaparaṁparāpramuditaḥ śāntaḥ satāmagraṇī'''ḥ. ---Vers 54 Zeile 4


2 Prakrti2 Vgl. Sarada, Kap. XXV, v, 51. Auch Nitya-ṣoḍaśikā, I, 201, und Kāma- Kalāvilāsa.
" Von den Lotosfüßen seines glückverheißenden Diksa-guru, die die Quelle ununterbrochener Freude sind" ('''Sri-dīkśā-guru-pāda-padma-yugalā-moda-pravāhodayāt'''). -Amoda bedeutet Freude oder Glückseligkeit; und mit Pravaha ist ununterbrochene und kontinuierliche Verbindung gemeint. Amoda pravaha bedeutet also Nityananda, oder "Ewige Glückseligkeit". Diese Glückseligkeit kommt von den Lotusfüßen des Gurus, die auch zur Erkenntnis der Yoga-Praxis führen.


3 Kesavacarya3 Auch Kesava-Bharati genannt - ein großer Vaisnava-Lehrer, der Śrī-Caitanya den
1 wie,1 siehe Einleitung.


der größte unter den heutigen Vaisnavas, in Samnyasa oder den Pfad der Entsagung.
2 Diksa-guru,2 Der Guru, der ihm die Einweihung gegeben hat.


4 Samani4 Sic. Dies steht im Widerspruch zu anderen Texten, nach denen Unmani über Samani steht,
3 Endgültige Auflösung3 Saṁkṣaya = Pralaya.


5 Buchstaben5 Padma-dalnāṁ varṇa-mayatvāt,
4 Ewige Glückseligkeit.4 Nityānanda = Brahman.


6 A6 Ādivarṇātmakaṁ patraṁ padmanām pārikīrtitaṁ.
5 alle Yogis.5 Satām - wörtlich, "des Guten".


7 Sammohana-Tantra7 Kap. IV. Die zitierte Stelle findet sich auch im Sarada-Tilaka, Kap. V, Vv, 129-134.
............................................................................................................................................


8 Auflösung8 Vilaya.
...............................................


9 Brahma,9 Das heißt, Muladhara, wo Brahma oder Kamalāsana ist.
Vom Diksa-Guru wird hier gesprochen, weil er der erste ist, der einweiht, und auch wegen seiner


........................................................................................................................................................................
Vorrang. Aber in seiner Abwesenheit kann man bei anderen Gurus Zuflucht suchen. Es hat


................
Deshalb wurde gesagt: "Wie eine Biene, die Honig sucht, von einer Blüte zur anderen geht, so


Tut dies, wie der Guru es anordnet." Und so weiter. Und endet mit:
geht der Schüler, der nach Wissen (Jnana) strebt, von einem Guru zum anderen1."


" Der Weise sollte ihn (Visuddha) dann in den (Lotus aus) zwei Blütenblättern auflösen, die
'''nityānandaparaṁparāpramuditaḥ''' śāntaḥ '''satāmagraṇī'''ḥ. ---Vers 54 Zeile 4


die beiden Buchstaben Ha und Ksa enthält, und lösen Sie die beiden Buchstaben auf, die in letzterem enthalten sind
" Erfüllt von der ständigen Verwirklichung dessen, was die Quelle der Ewigen Glückseligkeit ist" ('''Nityānanda-pararṁparā-pramudita''') - d.h., der mit dem Strom der Ewigen Glückseligkeit vereint ist.


Lotos in Bindu, und löse Bindu in Kalā auf." 1
"Der Erste unter den Guten" ('''Satām agraiṇiḥ)'''.) - d.h., er wird zu den Besten unter den Guten gezählt, die die Yogis sind.


Wir sehen also, dass die vier Buchstaben im Muladhara darin aufgelöst sind und Muladhara
1 von einem Guru zum anderen gehen1." Dies ist aus dem XII. Kapitel des Niruttara-Tantra. Dieser Vers


wird in Svadhisthana aufgelöst. Wenn man auf diese Weise fortfährt, bis das Ajna-Cakra erreicht ist, wird der
kommt auch in Kularnava (Tantrik-Texte, Bd. V), Kap. XIII, 132 vor.


Die Buchstaben Ha und Ksa, die sich dort befinden, werden ebenfalls an diesem Ort aufgelöst. Dann wird der Lotus selbst
55.Yosdhīte niśi saṁdhyayorathe divā yogī svabhāvasthito


wird in Bindu aufgelöst, Bindu in Bodhini, und auf diese Art und Weise, wie bereits gezeigt
mokṣajñānanidānametadamalaṁ śuddhaṁ ca guptaṁ paraṁ.
 
Śrīmacchrīgurupādapadmayugalālambī yatāntarmanā-
 
stasyavaśyamabhīṣṭadaivatapade ceto narīnṛtyate.
 
WENN der Yogi, der den Lotusfüßen seines Gurus ergeben ist, mit unerschütterlichem Herzen und konzentriertem Geist dieses Werk liest, das die höchste Quelle des Wissens über die Befreiung ist, und das fehlerlos, rein und höchst geheim ist, dann tanzt sein Geist ganz sicher zu den Füßen seines Ista-devata.
 
KOMMENTAR
 
Er spricht hier von dem Nutzen, der sich aus dem Studium der Verse über die sechs
 
Kakren,


wird alles aufgelöst, in Para-Bindu. Wenn das Ajna-Cakra aufgelöst ist, wird alles, was es
'''55.Yosdhīte niśi saṁdhyayorathe divā yogī '''svabhāvasthito---Verse 55 Zeile 1


Hākinī, Itara-Linga, Pranava - sind nicht in der Lage zu existieren, wenn sie nicht in der Schale sind.
'''mokṣajñānanidānametadamalaṁ śuddhaṁ ca guptaṁ paraṁ. '''---Vers 55 Zeile 2


Unterstützung, und deshalb werden diese nach der Auflösung in Prakrti auch in
'''Śrīmacchrīgurupādapadmayugalālambī yatāntarmanā- '''---Verse 55 Zeile 3


Para-Bindu.
'''stasyavaśyamabhīṣṭadaivatapade ceto narīnṛtyate. '''---Vers 55 Zeile 4


1Auflösung von Bindu in Kalā." 1 Das heißt, das Bindu des Ajna-Cakra wird aufgelöst in
" Unerschütterliches Herz" ('''Svabhāva-sthitah'''), d.h. vertieft in sein eigenes wahres spirituelles Wesen.


Kundalini.
"Konzentrierter Geist" ('''Yatāntarmanāh''') - d.h. derjenige, der durch die Praxis des Yoga seinen Geist stabilisiert und auf den inneren Geist (Antarātma) konzentriert hat,


<ol start="53">
Der Rest ist klar. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm
<li>Lākṣābhaṁ paramāmṛtaṁ paraśivātpītvā Punaḥ kuṇḍalī</li>
</ol>


Nityānandamahodayāt kulapathānmūle viśetsundarī.
Hier endet der achte Abschnitt der Erläuterung der Verse, die die Sechs beschreiben


Taddivyāmṛtadhārayā sthiramatiḥ saṁtarpayeddaivataṁ
Cakras, die Teil des Sri-tattva-cintamaṇī sind, verfasst von Srl-Pūrnanandayati,


Yogī yogaparaṁparāviditayā brahmāṇḍabhāṇḍasthitaṁ.
1 Geist 1 Cetas oder Citta.


<table>
Klicken Sie hier, um zu Kundalini Power zu gelangen
<tbody>
<tr>
<td width="136">
<table width="100%">
<tbody>
<tr>
<td>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="89">er ausgezeichnet</td>
<td width="16">rot1</td>
<td width="40">nec</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2" width="105">Transzendent Bl</td>
<td width="40">Ausgabe2</td>
</tr>
</tbody>
</table>
&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
Das wunderschöne Kundali trinkt den von Para-Siva stammenden Teer und kehrt von dort, wo das Ewige in                                                                    all seiner Herrlichkeit leuchtet, entlang des Pfades von Kula3 zurück und tritt wieder in das Muladhara ein. Der Yogi, der Stetigkeit des Geistes erlangt hat, bringt Opfergaben


(Tarpana) an den Ista-devata und an die Devatas in den sechs Zentren (Cakra), Dākinī und andere, mit jenem Strom himmlischen Nektars, der sich im Gefäß4 von Brahmanda befindet, dessen Wissen er durch die Tradition der Gurus erlangt hat.
Klicken Sie hier für Verse und Kommentare zu Paduka Panchaka


KOMMENTAR
Dies sind nur Verse. Es gibt eine separate Datei Paduka Panchaka mit Kommentar wie oben erwähnt.


Er spricht nun darüber, was nach all den verschiedenen beschriebenen Yoga-Arten getan werden sollte
&nbsp;


verstanden worden sind. Die Bedeutung dieses Verses ist, dass das schöne Kundali die
==Siehe auch==
*[[Sahasrara Chakra]]
*[[Ajna Chakra]]
*[[Vishuddha Chakra]]
*[[Anahata Chakra]]
*[[Manipura Chakra]]
*[[Swadhisthana Chakra]]
*[[Muladhara Chakra]]
*[[Madhya Chakra]] 
*[[Vyomachakra]]
*[[29 Chakras]]
*[[Chakravaka]]
*[[Chakravaki]]
*[[Chakramudga]]
*[[Chakramarda]]
*[[Chakragaja]]
*[[Chakravartin]]
*[[Chakra Kaumudi]]
*[[Amrita Siddhi Sanskrittext und Übersetzung]]
*[[HYP Jahresgruppe|Hatha Yoga Pradipika Sanskrittext und Übersetzung]]
*[[Sanskrit Kurs Lektion 1]]


ausgezeichneten Nektar, der von ParaSiva stammt und aus dem Ort des Ewigen hervorgegangen ist
==Literatur==
 
und der transzendentalen Glückseligkeit geht sie den Pfad von Kula entlang und tritt wieder in Muladhara ein.
 
Der' Yogi, nachdem er die verschiedenen erwähnten Dinge verstanden hat (Tat-tad-dhyānā-
 
nantaram), sollte an die untrennbare Vereinigung5 von Siva und Sakti denken, und mit dem
 
ausgezeichneten Nektar, der aus der Glückseligkeit einer solchen Vereinigung mit Para-Siva entsteht, opfern
 
(Tarpana) zur Kundalini.
 
1 rot1 Samkara sagt, dass es so gefärbt ist, weil es mit der Menstruationsflüssigkeit vermischt ist, die
 
ist symbolisch, wie der Rest seiner erotischen Bildsprache. Rot ist die Farbe der Rajo-Guna,
 
2 Transzendente Glückseligkeit2 Brahman ist Ewigkeit und Glückseligkeit.
 
3 Pfad von Kula,3 Der Kanal im Citrini-nādl.
 
4 das Gefäß4 Das Gefäß ist Kundalini,
 
5 untrennbare Verbindung5 Sāmarasya,
 
............................................................................................................................................................ .....................................
 
<ol start="53">
<li>53. Lākṣābhaṁ paramāmṛtaṁ paraśivātpītvā Punaḥ kuṇḍalī....Verse 53 Zeile 1 '''Nityānandamahodayāt kulapathānmūle '''viśetsundarī.....Vers 53 Zeile 2 '''Taddivyāmṛtadhārayā sthiramatiḥ saṁtarpayeddaivataṁ '''....Vers 53 Zeile 3 '''Yogī yogaparaṁparāviditayā brahmāṇḍabhāṇḍasthitaṁ. '''....Verse 53 Zeile 4</li>
</ol>
 
" Pfad von Kula" (kulapathā) - Der Pfad des Brahman, der Kanal in Citrini,
 
Kundalī trinkt den Nektar, mit dem Tarpana für sie gemacht wird. Die folgende Autorität
 
sagt: "Nachdem sie ihre Vereinigung vollzogen und ihr zu trinken gegeben hatten", usw. Es folgt,
 
deshalb wird sie zum Trinken gebracht. Der Nektar ist rot wie die Farbe von Lack.
 
" Von dort, wo die ewige und transzendente Glückseligkeit leuchtet" ('''Nityānandamahodayāt) '''- das heißt, sie kehrt von dem Ort zurück, wo die ewige und transzendente Glückseligkeit genossen wird - d.h., wo das Brahman klar verwirklicht ist.
 
" Wieder in den Mūlādhāra eintretend" (mūle viśet), muss sie auf dieselbe Weise zurückgebracht werden, wie sie nach oben geführt wurde. So wie sie beim Aufstieg durch die verschiedenen Linga und Cakras in ihrer Reihenfolge (Cakra-bheda-kramena) gegangen ist, so tut sie es auch bei der Rückkehr zum Muladhara.
 
Der verehrte Große Lehrer sagt: "Kundālinī 1Du besprenkelst alle Dinge mit dem
 
Strom von Nektar, der von den Spitzen Deiner beiden Füße fließt; und wenn Du zu Deinen Füßen zurückkehrst
 
Du belebst und machst sichtbar, was vorher unsichtbar war, und
 
Wenn Du Deinen Aufenthaltsort erreichst, nimmst Du Deine schlangenartige Windung wieder auf und schläfst." 2
 
"Wenn Du zurückkehrst, belebst Du und machst sichtbar." Dies beschreibt die Rückkehr von
 
Kuṇḍalī an ihren eigenen Platz. Wenn Sie zurückkehrt, infundiert Sie Rasa in die verschiedenen Dinge, die Sie
 
in sich aufgesogen hatte, als sie nach oben ging, und durch die Infusion von Rasa3,
 
Sie macht sie alle sichtbar und manifest. Ihr Übergang war Laya-krama4 und ihre Rückkehr
 
Srsti-krama5 Daher wurde gesagt: "Kuṇḍalī, der die Glückseligkeit ist,6 die Königin der Suren,7
 
geht auf die gleiche Weise auf den Adhara8 Lotus zurück."
 
1 Kundālinī 1 Kuhara ist ein Hohlraum; Kuharini wäre dann diejenige, deren Wohnsitz ein Hohlraum ist.
 
den Hohlraum des Muladhara.
 
2 Deine schlangenartige Windung und dein Schlaf." 2 Zitiert aus dem berühmten Anandalahari-Stotra,
 
Welle der Glückseligkeit Hymne, die Samkaracarya zugeschrieben wird, siehe "Welle der Glückseligkeit", eine Übersetzung, von
<ol start="1961">
<li>Avalon. '''Avalon, Arthur und Woodroffe, Sir John'''. Wave of Bliss. Madras: Ganesh and Co., 1961.</li>
</ol>
 
3 Rasa3 Rasa: Saft, Saft des Lebens - das heißt, sie belebt sie wieder.
 
4 aya-krama4 Siehe V. 52 und nächste Anmerkung.
 
5 Srsti-krama5 Das heißt, sie erschafft oder belebt wieder, wenn sie zu ihrer eigenen Wohnstätte zurückkehrt; nur
 
da sie auf ihrem Weg nach oben alles "vernichtet" oder absorbiert.
 
6 Glückseligkeit,6 Mudrā-kārā-s-rhar ist Ananda-rūpiṇī; denn Mudra=Ananda-dāyinī. Mudra ist
 
abgeleitet von Mud = ānanda (Glückseligkeit)+Rāti=dadati (gibt): Mudra bedeutet also, dass
 
die Glückseligkeit schenkt.
 
7 Suren,7Sura =Deva. Hier die verschiedenen Devas in den Cakras.
 
8 Adhara8 Lotus, d.h. Muladhara.
 
............................................................................................................................................
 
.............................................
 
Im Bhūta-śuddhi-prakaraṇa steht folgendes: "Lasst die Tattvas Prthivi usw. in ihrem
 
Ordnung, wie auch Jiva und Kundalini, von Paramatma zurückgeführt werden und jeder in seine
 
jeweilige Position". Sie wird dann besonders beschrieben: "Sie ist glänzend, wenn sie zuerst.
 
und sie ist strahlend1 , wenn sie zurückkehrt."
 
Taddivyāmṛtadhārayā sthiramatiḥ saṁtarpayeddaivataṁ ....Verse 53 Zeile 3
 
" Strom des himmlischen Nektars" ('''Divyāmṛtadhārā''')---Dies ist der ausgezeichnete Nektar, der, wie bereits gezeigt wurde, durch die Vereinigung2 von Siva und Sakti erzeugt wird und in einem Strom vom Brahma-randhra zum Muladhara fließt. Aus diesem Grund sagt der Autor in V. 3, dass "das Brahma-dvara, das in ihrem Mund leuchtet, der Eingang zu dem Ort ist, der mit Ambrosia besprenkelt ist."
 
Yogī '''yogaparaṁparāviditayā brahmāṇḍabhāṇḍasthita'''ṁ. ....Verse 53 Zeile 4
 
" Wissen, das er durch die Tradition der Gurus erlangt hat" ('''Yoga-paramparā-viditayā''') - dies qualifiziert den "Nektarstrom". Es bedeutet, dass das Wissen aus Anweisungen (in der Yogapraxis) gewonnen wird, die traditionell durch die Nachfolge der Gurus weitergegeben wurden.
 
" Was im Gefäß von Brahmāṇda ist" ('''Brahmanda- Bhāṇḍa -sthitarn'''), -das bezeichnet Amrta (Nektar).3 Das Gefäß oder die Stütze (Bhāṇḍa), auf der das Brahmanda (Universum) ruht, ist Kundalinl, Kundalini ist die Bhāṇḍa, da sie die Quelle (Yoni) von allem ist.
 
Mit "Daivatam4 " sind die Istadevata und Dakini und andere in den sechs Cakras gemeint. Es hat
 
gesagt wurde: "Oh Devesi, mit diesem Nektar sollte man dem Para- (oder dem Bösen) ein Opfer (Tarpana) bringen.
 
devata, und dann, nachdem er Tarpaṇa an den Devatas in den sechs Cakras getan hat", und so weiter.
 
1 ambrosial1 Weil Ambrosia (Amrta) Leben gibt.
 
2 union2 Samarasya.
 
3 Amrta (Nektar).3 Visvanatha liest dies als ein Adjektiv, das Daivatam qualifiziert, und dies scheint mehr in
 
mit dem Text übereinstimmen. Der Brahmanda wird mit einem Bhanda verglichen, und die Devatas sind in "dem". Die
 
Mit diesem Nektarstrom wird dann den Devatas, die sich im Universum befinden, ein Opfer dargebracht. Oder, gemäß
 
Kallcarana, den Devatas wird das Amrta geopfert, das Kundali getrunken hat.
 
4Daivatam4 Daivatam ist die Sammelform der Devatas.
 
<ol start="54">
<li>Jñātvaitatkramamuttamaṁ yatamanā yogi yamādyair-yutaḥ</li>
</ol>
 
śrīdīkṣāgurupādapadmayuglāmodaprvāhodayāt.
 
Samśare na hi janyate na hi kadā saṁkṣīyate saṁkṣaye
 
nityānandaparaṁparāpramuditaḥ śāntaḥ satāmagraṇīḥ.
 
DER Yogi, der nach der Praxis von Yama, Niyama und dergleichen1 diese ausgezeichnete Methode von den beiden Lotusfüßen des glückverheißenden Diksa-Gurus2 gelernt hat, die die Quelle ununterbrochener Freude sind, und dessen Geist (Manas) kontrolliert ist, wird niemals wieder in dieser Welt (Samsara) geboren. Für ihn gibt es keine Auflösung, nicht einmal zum Zeitpunkt der endgültigen Auflösung.3 Er ist erfüllt von der ständigen Erkenntnis dessen, was die Quelle der ewigen Glückseligkeit ist.4 Er wird voller Frieden und der Erste unter allen Yogis.5
 
KOMMENTAR
 
Er spricht hier von dem Nutzen, den man aus der Kenntnis der Yogamethode ziehen kann.
 
<ol start="54">
<li>'''54. Jñātvaitatkramamuttamaṁ yatamanā yogi yamādyair-yutaḥ '''---Vers 54 Zeile 1</li>
</ol>
 
'''śrīdīkṣāgurupādapadmayuglāmodaprvāhodayāt'''. ---Vers 54 Zeile 2
 
'''Samśare na hi janyate na hi kadā saṁkṣīyate saṁkṣaye '''---Verse 54 Zeile 3
 
'''nityānandaparaṁparāpramuditaḥ śāntaḥ satāmagraṇī'''ḥ. ---Vers 54 Zeile 4
 
" Von den Lotosfüßen seines glückverheißenden Diksa-guru, die die Quelle ununterbrochener Freude sind" ('''Sri-dīkśā-guru-pāda-padma-yugalā-moda-pravāhodayāt'''). -Amoda bedeutet Freude oder Glückseligkeit; und mit Pravaha ist ununterbrochene und kontinuierliche Verbindung gemeint. Amoda pravaha bedeutet also Nityananda, oder "Ewige Glückseligkeit". Diese Glückseligkeit kommt von den Lotusfüßen des Gurus, die auch zur Erkenntnis der Yoga-Praxis führen.
 
1 wie,1 siehe Einleitung.
 
2 Diksa-guru,2 Der Guru, der ihm die Einweihung gegeben hat.
 
3 Endgültige Auflösung3 Saṁkṣaya = Pralaya.
 
4 Ewige Glückseligkeit.4 Nityānanda = Brahman.
 
5 alle Yogis.5 Satām - wörtlich, "des Guten".
 
............................................................................................................................................
 
...............................................
 
Vom Diksa-Guru wird hier gesprochen, weil er der erste ist, der einweiht, und auch wegen seiner
 
Vorrang. Aber in seiner Abwesenheit kann man bei anderen Gurus Zuflucht suchen. Es hat
 
Deshalb wurde gesagt: "Wie eine Biene, die Honig sucht, von einer Blüte zur anderen geht, so
 
geht der Schüler, der nach Wissen (Jnana) strebt, von einem Guru zum anderen1."
 
'''nityānandaparaṁparāpramuditaḥ''' śāntaḥ '''satāmagraṇī'''ḥ. ---Vers 54 Zeile 4
 
" Erfüllt von der ständigen Verwirklichung dessen, was die Quelle der Ewigen Glückseligkeit ist" ('''Nityānanda-pararṁparā-pramudita''') - d.h., der mit dem Strom der Ewigen Glückseligkeit vereint ist.
 
"Der Erste unter den Guten" ('''Satām agraiṇiḥ)'''.) - d.h., er wird zu den Besten unter den Guten gezählt, die die Yogis sind.
 
1 von einem Guru zum anderen gehen1." Dies ist aus dem XII. Kapitel des Niruttara-Tantra. Dieser Vers
 
kommt auch in Kularnava (Tantrik-Texte, Bd. V), Kap. XIII, 132 vor.
 
55.Yosdhīte niśi saṁdhyayorathe divā yogī svabhāvasthito
 
mokṣajñānanidānametadamalaṁ śuddhaṁ ca guptaṁ paraṁ.
 
Śrīmacchrīgurupādapadmayugalālambī yatāntarmanā-
 
stasyavaśyamabhīṣṭadaivatapade ceto narīnṛtyate.
 
WENN der Yogi, der den Lotusfüßen seines Gurus ergeben ist, mit unerschütterlichem Herzen und konzentriertem Geist dieses Werk liest, das die höchste Quelle des Wissens über die Befreiung ist, und das fehlerlos, rein und höchst geheim ist, dann tanzt sein Geist ganz sicher zu den Füßen seines Ista-devata.
 
KOMMENTAR
 
Er spricht hier von dem Nutzen, der sich aus dem Studium der Verse über die sechs
 
Kakren,
 
'''55.Yosdhīte niśi saṁdhyayorathe divā yogī '''svabhāvasthito---Verse 55 Zeile 1
 
'''mokṣajñānanidānametadamalaṁ śuddhaṁ ca guptaṁ paraṁ. '''---Vers 55 Zeile 2
 
'''Śrīmacchrīgurupādapadmayugalālambī yatāntarmanā- '''---Verse 55 Zeile 3
 
'''stasyavaśyamabhīṣṭadaivatapade ceto narīnṛtyate. '''---Vers 55 Zeile 4
 
" Unerschütterliches Herz" ('''Svabhāva-sthitah'''), d.h. vertieft in sein eigenes wahres spirituelles Wesen.
 
"Konzentrierter Geist" ('''Yatāntarmanāh''') - d.h. derjenige, der durch die Praxis des Yoga seinen Geist stabilisiert und auf den inneren Geist (Antarātma) konzentriert hat,
 
Der Rest ist klar. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm
 
Hier endet der achte Abschnitt der Erläuterung der Verse, die die Sechs beschreiben
 
Cakras, die Teil des Sri-tattva-cintamaṇī sind, verfasst von Srl-Pūrnanandayati,
 
1 Geist 1 Cetas oder Citta.
 
Klicken Sie hier, um zu Kundalini Power zu gelangen
 
Klicken Sie hier für Verse und Kommentare zu Paduka Panchaka
 
Dies sind nur Verse. Es gibt eine separate Datei Paduka Panchaka mit Kommentar wie oben erwähnt.
 
&nbsp;
 
==Siehe auch==
*[[29 Chakras]]
*[[Sahasrara Chakra]]
*[[Ajna Chakra]]
*[[Vishuddha Chakra]]
*[[Anahata Chakra]]
*[[Manipura Chakra]]
*[[Swadhisthana Chakra]]
*[[Muladhara Chakra]]
*[[Madhya Chakra]] 
*[[Vyomachakra]]
*[[Chakravaka]]
*[[Chakravaki]]
*[[Chakramudga]]
*[[Chakramarda]]
*[[Chakragaja]]
*[[Chakravartin]]
*[[Chakra Kaumudi]]
 
==Literatur==
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p249_Kundalini-Yoga// Kundalini Yoga von Swami Sivananda]
*[https://www.yoga-vidya.de/shop/product_info.php?info=p249_Kundalini-Yoga// Kundalini Yoga von Swami Sivananda]
*Swami Vishnudevananda: Meditation und Mantras. 1986, ISBN 978-3-930716-02-9
*Swami Vishnudevananda: Meditation und Mantras. 1986, ISBN 978-3-930716-02-9
Zeile 5.130: Zeile 4.978:


==Weblinks==
==Weblinks==
*[https://www.wisdomlib.org/hinduism/book/shat-cakra-nirupana-english/d/doc1144814.html Shat Chakra Nirupana - Sanskrittext mit Śrī-Kālīcaraṇas Kommentar und englischer Übersetzung]
*[https://www.yoga-vidya.de/chakra Chakra Portal]
*[https://www.yoga-vidya.de/chakra Chakra Portal]
*[https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] Portal
*[https://www.yoga-vidya.de/prana/ Prana] Portal
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==Seminare==
==Seminare==
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/sanskrit-und-devanagari/ Sanskrit und Devanagari]===
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===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/chakras/ Chakras]===
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===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energiearbeit]===
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/energiearbeit/ Energiearbeit]===
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===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Kundalini Yoga]===
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Kundalini Yoga]===
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===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/leiter/dr-phil-oliver-hahn/ Yoga und Meditation im Alltag]===
'''<strong>[https://www.yoga-vidya.de/seminare/seminar/yoga-und-meditation-im-alltag-n270207-4// 07.02.27-12.02.27 - Yoga und Meditation im Alltag]</strong>'''
:Dieses Seminar lädt dich ein, deine Yoga- und Meditationspraxis spielerisch und alltagstauglich zu erweitern. Um dich mit der Achtsamkeit auf den Körper, deine Atmung, Gedanken und Gefühle an jedem Ort und zu jeder Zeit in deinem Zentrum zu sammeln, braucht es …


:Dr phil Oliver Hahn


 
[[Kategorie:Glossar]]
[[Kategorie:Sanskrit]]
[[Kategorie:Sanskrit Text]]
[[Kategorie:Sanskrit Text]]
[[Kategorie:Kundalini Yoga]]
[[Kategorie:Kundalini Yoga]]

Aktuelle Version vom 21. August 2026, 11:40 Uhr

Shat Chakra Nirupana (Sanskrit: षट्चक्रनिरूपण ṣaṭ-cakra-nirūpaṇa n.) wörtl.: "die Beschreibung (Nirupana) der sechs (Shash) Energiezentren (Chakra)", ist ein klassischer Text über die sechs Haupt-Chakras. Du findest hier den vollen Shat Chakra Nirupana Sanskrit Text, das Shatchakra Nirupana deutsche Übersetzung sowie einige Anmerkungen zur Bedeutung des Textes.

Chakras und der menschliche Körper
Darstellung der sieben Hauptchakras

Geschichte des Shat Chakra Nirupana

Shat Chakra Nirupana wurde vermutlich um 1526 n.Chr. geschrieben von dem Tantra Meister Swami Purnananda. Er stammt aus Kasyappa Gotra. Er erreichte Siddhi, also die Vollendung, im Vasishtashrama, ca. 10 km entfernt von Gauhati in Assam, Indien. Swami Purnananda schrieb auch einige weitere Tantra Schriften. Shat Chakra Nirupana ist Teil des Shri Tattva Chintamani. Sir John Woodroffe veröffentlichte im 19. Jahrhundert das Shat Chakra Nirupana zusammen mit einem ausführlichen Kommentar unter dem Pseudonym Arthur Avalon.

Bedeutung des Shat Chakra Nirupana

Das Shat Chakra Nirupana ist der wichtigste Grundlagentext zu den 7 Chakras. Auch wenn Shat Chakra übersetzt heißt "sechs Chakras", werden doch alle 7 Chakras beschrieben. Die klassischen Zuordnungen der Farben, der Chakratiere, der Götter und Göttinnen im Chakra, der Mantras etc., die man die vielen anderen Tantra Schriften findet, werden im Shat Chakra Nirupana sehr prägnant beschrieben. Swami Sivanananda, Swami Vishnu-devananda und in deren Tradition auch Yoga Vidya beziehen sich in ihren Chakra Lehren auf das Shat Chakra Nirupana - ähnlich wie die meisten Hatha Yoga und Kundalini Yoga Meister Indiens.

Shat Chakra Nirupana Text in deutscher Übersetzung

Hier findest du den ganzen Text der 55 Strophen des Shatchakranirupana in deutscher Übersetzung:

Einleitende Verse

Einleitungsvers

Ich spreche jetzt über den ersten aufkeimenden Schößling (der Yogapflanze), über das Aufkommen der vollständigen Brahmanverwirklichung, wie man es tantragemäß vermittels der sechs Chakras usw. nach der ihnen eigengesetzlichen Reihenfolge herbeiführen kann.

Vers 1 Shat Chakra Nirupana
Räumlich außerhalb der Meru liegen, rechts- und linksläufig angeordnet, die beiden Shiras: Shashi und Mihira. Die substanzialitär aus der dreifältigen Guna bestehende Nadi Sushumna verläuft in der Mitte. Dem Ausdruck nach ist sie Mond, Sonne und Feuer; ihr System – einer Reihe aufblühender Dhusturablüten vergleichbar – erstreckt sich von der Kanda-Mitte bis zum Kopf, und die in ihrem Innern verlaufende leuchtende Vajra reicht vom Medhra bis zum Kopf.

Vers 2 Shat Chakra Nirupana
In ihrem Innern läuft die Chitrini, sie erstrahlt vom Glanze des Pranava und ist für Yogis durch Yoga erreichbar. Sie (Chitrini) ist fein wie ein Spinnenfaden, sie durchdringt alle im Rückgrat untergebrachten Lotosse und ist reine Erkenntnis. Sie (Chitrini) ist schön wegen dieser an ihr aufgereihten (Lotosse). Im Innern der (Chitrini) läuft die Brahma-Nadi, sie erstreckt sich von der Mundöffnung Haras bis jenseits der Stätte, wo der Adiveda herrscht.

Vers 3 Shat Chakra Nirupana
Sie ist schön wie eine Blitzkette, zart wie eine (Lotos-)Faser, und strahlt im Geiste der Weisen. Sie ist äußerst subtil, ist die Erweckerin der Reinen Erkenntnis; ist die Verkörperung aller Wonnen, deren wahre Naturbeschaffenheit reine Bewusstheit ist. Die Brahma-Dvara leuchtet an ihrer Mündung. Diese Stelle ist der Zugang zu der mit Ambrosia übersprühten Sphäre und man nennt sie den Knoten oder auch den Mund der Sushumna.

Beschreibung des Muladhara Chakra

Yantra des Muladhara Chakras

Vers 4 Shat Chakra Nirupana
Nun kommen wir zum Adhara Lotos. Am Sushumna-Eingang befestigt, liegt er unterhalb der Genitalien und oberhalb des Anus. Er hat vier karminrote Blätter. Sein Blütenkopf (seine Mündung) hängt nach unten. Auf den Blütenblättern trägt er die vier goldschimmernden Buchstaben Va bis Sa.

Vers 5 Shat Chakra Nirupana
In diesem (Lotos) liegt die quadratische Sphäre (Chakra) für Prithivi, sie ist von 8 glänzenden Speeren umgeben. Leuchtend gelb ist sie und wie ein Blitz so schön; das gleiche gilt auch für das in ihr befindliche Dhara-Bija.

Vers 6 Shat Chakra Nirupana
Mit vier Armen geschmückt und auf dem königlichen Elefanten aufgesessen, trägt Er im Schoß, strahlend wie die Morgenröte, das Schöpferkind; es hat vier leuchtende Arme und sein Reichtum ist ein viergesichtiges Lotosantlitz.

Vers 7 Shat Chakra Nirupana
Hier weilt die mit dem Name Dakini bezeichnete Devi; ihre vier Arme erstrahlen in Schönheit und ihre Augen funkeln rot. Sie leuchtet wie die Pracht vieler gleichzeitig aufgehender Sonnen. Sie gilt als die Überbringerin der Offenbarung von der ewig reinen Einsicht.

Vers 8 Shat Chakra Nirupana
Dicht bei der Öffnung der Nadi mit Namen Vajra und in der Fruchthülle (des Adhara Lotos) leuchtet unaufhörlich das prächtig lichtvolle und blitzähnliche Dreieck, die liebliche Kamarupa, man kennt es auch unter der Bezeichnung Traipura. Dort gibt es immer und überall den Kandarupa genannten Vayu, er ist von einem dunkleren Rot als die Bandhujivablüte, er ist der Gebieter der Kreaturen und strahlt wie zehn Millionen Sonnen.

Vers 9 Shat Chakra Nirupana
Im Innern (des Dreiecks) befindet sich der Svayambhu in seiner Lingaform, er ist schön wie geschmolzenes Gold und hat den Kopf nach unten hängen. Durch Erkenntnis und Meditation wird er enthüllt, er hat Form und Farbe eines frischen Blattes. Seine Schönheit wirkt bezaubernd wie die kühlen Blitzstrahlen, wie die Strahlen des kalten Vollmondlichts. Der hier so glücklich wie in Kashi herrschende Deva nimmt strudelförmige Beschaffenheit an.

Vers 10 Shat Chakra Nirupana
Über ihm leuchtet die schlafende Kundalini, sie ist fein wie eine Lotosstengelfaser. Sie gilt als die Weltverwirrerin, friedlich-zahm bedeckt sie mit ihrem Maul die Brahma-Dvara-Mündung. Wie die Spirale einer Muschelschale windet sich ihr leuchtender und schlangenförmiger Leib dreieinhalbmal um den Shiva, und ihr Glanz ist so heftig wie das grelle Aufzucken eines frischen gewaltigen Blitzes.

Vers 11 Shat Chakra Nirupana
Ihr lieblich raunendes Geflüster klingt wie das unbestimmbare Summen eines liebestrunkenen Bienenschwarmes. In Sanskrit, Prakrit und den übrigen Sprachen erzeugt sie wohlklingende Poesie, Bandha und alle anderen Werke in Prosa oder Versform, in Stufenfolge oder sonst wie. Sie erhält am Leben alle Wesen der Welt vermittels des Ein- und Aushauchs und leuchtet in der Höhle des Wurzel (Mula-)Lotos wie eine Kette funkelnder Lichter.

Vers 12 Shat Chakra Nirupana
In seinem Innern regiert die vorherrschende Para, die Shri Parameshvari, die Erweckerin der Ewigen Weisheit. Sie gilt als die Allmächtige Kala, sie zeigt in schöpferischer Hinsicht ein erstaunliches Geschick und ist subtiler noch als das Subtilste. Sie repräsentiert das Behältnis für den aus der Ewigen Wonne ununterbrochen ausfließenden Ambrosiastrom. Ihr Strahlenglanz erhellt dieses ganze Universum und diesen Riesenkessel.

Vers 13 Shat Chakra Nirupana
Wenn ein Mensch über die im Innern des Mula Chakra mit zehnmillionenfachem Sonnenglanz Leuchtende in dieser Weise seine Betrachtungen anstellt, wird er zum Sprachbeherrscher, zum königlichen Menschen und Adepten in allen Wissenschaften. Er befreit sich für immer von allem krankheitlichen Übel, und seine innerste Geistseele frohlockt in übergroßer Freude. Fleckenlos im Gemüt steht er den höchsten Devas mit seinen tiefsinnigen und wohlklingenden Worten zu Diensten.

Beschreibung des Svadhisthana Chakra

Yantra des Swadhisthana

Vers 14 Shat Chakra Nirupana
Es gibt noch einen im Innern der Sushumna untergebrachten weiteren Lotos an der Genitalwurzel von schöner scharlachroter Farbe. Auf den sechs Blütenblättern finden wir die blitzartig leuchtenden Buchstaben Ba bis Purandara mit dem darübergetüpfelten Bindu.

Vers 15 Shat Chakra Nirupana
In seinem Innern liegt die halbmondförmige weiße, leuchtende Wasserregion, Varuna, und in dieser wieder finden wir, auf einem Makara reitend, das Bija Vam, makellos und bleich wie der Herbstmond.

Vers 16 Shat Chakra Nirupana
Möge der in seinem Innern befindliche und der Vollkraft erster Jugendfrische sich erfreuende Hari, dessen Körper man in strahlendem und vollendet schönem Blau erkennen kann, möge der gelbgewandete, die Shri-Vatsa und den Kaustubha tragende vierarmige Hari uns beschützen.

Vers 17 Shat Chakra Nirupana
Hier wohnt immer die Rakini. Sie hat die Farbe des blauen Lotos. Ihre Körperschönheit wird noch gesteigert durch die emporgehobenen Arme, in denen sie verschiedene Waffen trägt. Sie ist in himmlische Gewänder gekleidet und mit Ornamenten verziert, und ihr Gemüt ist vom Ambrosiatrinken in verzückter Stimmung.

Vers 18 Shat Chakra Nirupana
Wer über diesen fleckenlosen Lotos mit Namen Svadhisthana seine Betrachtungen anstellt, wird von all seinen Feinden, beispielsweise vom Charakterfehler Ahamkara usw., augenblicklich befreit. Er wird zum Herrn unter den Yogis, und wie die erleuchtende Sonne vertreibt er die undurchdringliche Finsternis der Unwissenheit. In wohldurchdachtem Redestrom fließen seine nektargleichen Worte in Prosa und Vers.

Manipura Chakra Beschreibung

Yantra des Manipura Chakras

Vers 19 Shat Chakra Nirupana
Über diesem und an der Nabelwurzel befindet sich der strahlende zehnblättrige Lotos von der Farbe schwerbeladener Regenwolken. In seinem Innern sind die Buchstaben Da bis Pha mit dem Nada und Bindu darüber, sie haben das Kolorit des blauen Lotos. Dort meditiere über die dreieckig geformte und wie die aufgehende Sonne leuchtende Feuerregion. An ihrem Außenrand sind drei Svastika-Zeichen angebracht, und im Innern liegt das Vahni Bija selbst.

Vers 20 Shat Chakra Nirupana
Meditiere über Ihn, den auf einem Widder reitenden und wie die aufgehende Sonne leuchtenden vierarmigen Feuergott. In seinem Schoß wohnt stets und immerdar der ganz zinnoberrote Rudra. Er (Rudra) ist weiß von der Asche, mit der er sich eingerieben hat; er ist dreiäugig, von ehrwürdigem Aussehen, und mit den Händen macht er die gnadenschenkende und die Fürchte-dich-nicht-Geste. Er gilt als der Zerstörer der Schöpfung.

Vers 21 Shat Chakra Nirupana
Hier wohnt Lakini, die Wohltäterin für alles. Vierarmig ist sie, hat einen strahlenden Körper, ist tiefdunkel (an Körperfarbe), gelbgewandet, mit den verschiedensten Ornamenten verziert und vom Trinken des Ambrosia in gehobener Stimmung. Wenn man über diesen Nabellotos seine Betrachtungen anstellt, erwirbt man die Fähigkeit (die Welt) zu zerstören und zu erschaffen. Vani weilt stets mit allem Erkenntnisreichtum in seinem Antlitzlotos.

Anahata Chakra Beschreibung

Yantra des Anahata Chakras

Vers 22 Shat Chakra Nirupana
Darüber, im Herzen, in der leuchtenden Farbe der Bandhuka Blüte, liegt der bezaubernde Lotos mit den zwölf zinnoberroten Buchstaben, angefangen mit dem Ka. Bekannt unter dem Namen Anahata, ist er wie der himmlische Wunschbaum, er gewährt sogar mehr als (der Flehende) begehrt. Hier ist die vollendet schöne sechseckige Vayu-Region, sie erinnert in etwa an farbigen Rauch.

Vers 23 Shat Chakra Nirupana
Meditiere in seinem Innern über das liebliche und vortreffliche Pavana Bija, es ist grau wie eine Rauchwolke, es hat vier Arme und reitet auf einer schwarzen Antilope. Und (meditiere) weiter in seinem Innern über die „Wohnstätte der Göttlichen Barmherzigkeit“, über den hell wie die Sonne leuchtenden makellosen Gebieter, der mit beiden Händen den gnadenschenkenden Gestus macht und die Furcht aus den drei Welten vertreibt.

Vers 24 Shat Chakra Nirupana
Hier wohnt Kakini, in ihrer grellgelben Farbe gleicht sie in etwa einem frischen Blitz, erheitert ist sie und Gutes verheißend, sie hat drei Augen und ist die Wohltäterin aller. Schmuck jeglicher Art trägt sie, und mit den vier Händen hält sie Schlinge und Trinkschale und macht das Zeichen der Gnadenausteilung und den furchtvertreibenden Gestus. Ihr Gemüt ist vom Nektartrinken besänftigt.

Vers 25 Shat Chakra Nirupana
Die Shakti, deren zarter Körper gleichsam wie zehnmillionen Blitze leuchtet, repräsentiert sich in der Fruchthülle dieses Lotos in Gestalt eines Dreiecks (trikona). Im Dreiecksinnern finden wir den unter dem Namen Vana bekannten Shivalinga. Dieser Linga leuchtet wie Gold und trägt an seiner Spitze eine winzige Öffnung wie eine Gemme. Er gilt als die schimmernde Wohnstatt Lakshmis.

Vers 26 Shat Chakra Nirupana
Wer über diesen Herzlotos seine Betrachtungen anstellt, wird (gleichsam) zum Sprachgott, und (wie) Ishvara ist er imstande, die Welten zu beschirmen und zu zerstören. Dieser Lotos gleicht dem himmlischen Wunschbaum, der Wohnstatt und dem Throne Sharvas. Er wird verschönert durch den Hamsa, den man gewissermaßen mit dem unbewegt brennenden Flammenkegel einer an einem windstillen Ort aufgestellten Lampe vergleichen kann. Bezaubernd schön sind die von der Sonnenregion beleuchteten, die Fruchthülle umgebenden und verzierenden Staubfäden.

Vers 27 Shat Chakra Nirupana
Als Rangerster unter den Yogis ist er immer wieder zärtlicher als der Liebste den Frauen gegenüber, er ist in höchstem Maße weise und von edlem Tatendrange erfüllt. Die Sinne hat er vollständig in seiner Gewalt. In äußerster Konzentration ist seine Geistseele mit Betrachtungen über das Brahman ganz in Anspruch genommen. Seine inspirierte Sprache fließt wie ein Strom (klaren) Wassers. Er gleicht dem Devata, dem Geliebten der Lakshmi, und durch einen Willensakt kann er in den Körper eines anderen übertreten.

Beschreibung des Vishuddha Chakra

Vers 28 Shat Chakra Nirupana
An der Kehle finden wir das sogenannte Vishuddha, einen rauchig-purpurfarbenen reinen Lotos. Alle auf seinen (sechzehn) Blütenblättern karminfarbig erstrahlenden (sechzehn) Vokale werden deutlich sichtbar demjenigen, der im Geiste (buddhi) innerlich erleuchtet ist. In der Fruchthülle dieses Lotos finden wir die kreisförmige und dem Vollmond ähnelnde weiße Äther-Region. Auf einem schneeweißen Elefanten reitet das weiße Bija Ambara.

Vers 29 Shat Chakra Nirupana
Von seinen vier Armen halten zwei die Schlinge und den Stachelstock, und mit den restlichen zwei macht er den gnadengewährenden und den furchtvertreibenden Gestus. Sie ergänzen seine Schönheit. In seinem Schoß weilt stets der dreiäugige, fünfgesichtige, mit zehn schönen Armen versehene und mit einem Tigerfell bekleidete, große schneeweiße Deva. Sein Körper ist verschmolzen mit dem Körper der Girija, und man kennt ihn unter dem Namen Sada-Shiva.

Vers 30 Shat Chakra Nirupana
Reiner als der Nektar-Ozean ist die in diesem Lotos weilende Shakti Shakini. Sie ist gelbgewandet und trägt in den vier Lotoshänden Bogen, Pfeil, Fangschlinge und Stachelstock. Die ganze Mondsphäre, ohne die Hasenspur, erfüllt die Fruchthülle dieses Lotos. Diese (Region) ist der Zugang zur endgültigen Erlösung für denjenigen, der den Yogareichtum begehrt, der seine Sinne geläutert und beherrschen gelernt hat.

Vers 31 Shat Chakra Nirupana
Wer das vollständige Wissen um den Atma (das Brahman) erlangt hat, wird kraft seiner ständigen Geistes-(chitta-)Konzentration auf diesen Lotos ein berühmter Weiser, wird beredsam und klug und erfreut sich eines ununterbrochenen Geistesfriedens. Er sieht die drei Zeitperioden, wird zum Wohltäter aller, wird von Krankheit und Sorge frei, wird langlebig und wie der Hamsa zum Zerstörer endloser Gefahren.

Vers 31 A Shat Chakra Nirupana
Ein Yogi, der seinen Geist ununterbrochen auf diesen Lotos fixiert und seinen Atem durch Kumbhaka bezwungen hat, wäre in seinem Zorn imstande, alle drei Welten in Bewegung zu setzen. Weder Brahma noch Vishnu, weder Hari-Hara noch Surya noch Ganapa könnte seine Macht bezähmen (könnte ihm widerstehen).

Ajna Chakra Beschreibung

Yantra des Ajna Chakras

Vers 32 Shat Chakra Nirupana
Der Lotos mit Namen Ajna ähnelt dem Mond (so vollendet weiß ist er). Auf seinen zwei Blütenblättern stehen die Buchstaben Ha und Ksha, auch sie sind weiß und steigern seine Pracht. Er leuchtet in der Glorie der Dhyana. In seinem Innern befindet sich die Shakti Hakini, ihre sechs Antlitze ähneln sechs Monden. Sie hat sechs Arme, in dem einen hält sie ein Buch, zwei weitere hat sie erhoben und macht den Fürchte-dich-nicht- und den genadengewährenden Gestus, und mit den übrigen hält sei einen Menschenschädel, eine kleine Handtrommel und einen Rosenkranz. Ihr Geist ist unbefleckt (Shuddha-chitta).

Vers 33 Shat Chakra Nirupana
Im Innern dieses Lotos weilt der subtile Geist (manas). Er ist gut bekannt. In der in der Fruchthülle gelegenenen Yoni steckt der Shiva in seiner Phallusform, der sogenannte Itara. Er leuchtet hier wie eine Kettenfolge aufflammender Blitze. Auch das erste Bija der Veden, die Wohnung der überaus vortrefflichen Shakti, ist hier, durch seinen Glanz lässt es die Brahma Sutra sichtbar werden. Der Sadhaka soll der (vorgeschriebenen) Anordnung gemäß mit beharrlichem Geiste über diese Dinge nachsinnen.

Vers 34 Shat Chakra Nirupana
Der vortreffliche Sadhaka, dessen Atma aus nichts anderem als aus einer Meditation über diesen Lotos besteht, ist imstande, nach Belieben den Körper eines anderen unverzüglich zu betreten, er wird zum Vortrefflichsten unter den Munis, er wird allwissend und allsehend. Er wird zum Wohltäter aller und ist in allen Shastras bewandert. Er verwirklicht die Einswerdung mit dem Brahman und erwirbt sich außergewöhnliche und unbekannte Kräfte. Reich an Ruhm und langlebig wird er immer wieder zum Schöpfer, Zerstörer und Erhalter der drei Welten.

Vers 35 Shat Chakra Nirupana
Im Innern des in diesem Chakra vorhandenen Dreiecks ist die das Pranava bildende Buchstabenkombination stets vorhanden. Es ist der als der innere Atma bezeichnete reine Geist (buddhi), in seinem Strahlenglanz ähnelt er einer Flamme. Darüber liegt der (zunehmende) Halbmond, und über diesem finden wir das in seiner Binduform erstrahlende Ma-kara. Über diesem liegt der Nada, er ist so rein weiß wie Balarama und verbreitet diffuses Mondlicht.

Vers 36 Shat Chakra Nirupana
Wenn der Yogi das ohne Stütze schwebende Haus verschließt, das zu wissen der Parama-Guru ihn durch Unterweisung gelehrt hat, und wenn er durch wiederholtes Üben die Chetas in diesem Ort, in diese Wohnung ununterbrochener Wonne, hat aufgehen lassen, erkennt er in der Mitte (des Dreiecks) und im Raume darüber deutliche leuchtende Feuerfunken.

Vers 37 Shat Chakra Nirupana
Er sieht dann auch das Licht, das in Gestalt einer lodernden Flamme erscheint. Es strahlt wie die klar leuchtende Morgensonne und erglüht zwischen Himmel und Erde. Denn hier offenbart sich der Bhagavan in der Fülle seiner Macht. Er kennt keinen Verfall, er ist Augenzeuge für alles und ist hier so wie er in der Feuer-, Mond- und Sonnenregion auftritt.

Vers 38 Hier ist die unvergleichliche und ergötzliche Wohnstatt Vishnus. Freudig platziert der vortreffliche Yogi in der Todesstunde den Lebensatem (prana) an diese Stelle und versenkt sich (nach dem Tode) in den Allerhöchsten, Ewigen, Ungeborenen, Uranfänglichen Deva, in den Purusha, der vor den drei Welten schon war und durch das Vedanta bekannt ist.

Vers 39 Shat Chakra Nirupana
Wenn die zu den Lotosfüßen seines Guru verrichteten Taten des Yogi in jeder Hinsicht gut sind, wird er über ihm (i. e. Ajna Chakra) die Erscheinungsform des Mahananda erblicken und wird in seinem Handlotos die Sprach-Siddhi für immer innehaben. Mahananda, der Ort der Vayu-Auflösung, ist der halbe Shiva, und seine Form ähnelt einem Pflug, er ist still, gewährt Gnaden, verbannt Furcht und macht den reinen Intellekt (buddhi, das höhere Erkenntnisvermögen) offenbar.

Sahasrara Chakra Beschreibung

Yantra des Sahasrara Chakra

Vers 40 Shat Chakra Nirupana
Über allen diesen, im leeren Raum, in welchem die Shankhini Nadi verläuft, und unter der Visarga, liegt der Tausendblättrige Lotos. Dieser Lotos, strahlend und heller als der Vollmond, hat den Blütenkopf nach unten hängen. Er wirkt zauberhaft. Seine Staubfädenbüschel sind mit der Farbe der aufgehenden Sonne getüncht. Sein Blütenleib erstrahlt in den mit A beginnenden Buchstaben, er gilt als die absolute Wonne.

Vers 41 Shat Chakra Nirupana
Im (Sahasrara) Innern ist der Vollmond ohne die Hasenspur, strahlend wie am klaren Himmel. In verschwenderischer Fülle verbreitet er sein Strahlenlicht und ist feucht und kühl wie Nektar. Im Innern (des Chandra-Mandala) befindet sich das unaufhörlich blitzartig leuchtende Dreieck, und in diesem wieder strahlt die Große Leere, die insgeheim von allen Suras verehrt wird.

Vers 42 Shat Chakra Nirupana
Gut verborgen und nur mit großer Anstrengung zu erreichen ist der subtile Bindu (shunya), er gilt als die Hauptwurzel der endgültigen Erlösung, er manifestiert die reine Nirvana-Kala mit der Ama-Kala. Hier herrscht der Deva, den alle als Parama-Shiva kennen. Er ist das Brahman und der Atma aller Lebewesen. In Ihm sind verschmolzen Rasa und auch Virasa, und Er ist die Sonne, die das Dunkel der Unwissenheit und des Irrtums vernichtet.

Vers 43 Shat Chakra Nirupana
Einen unaufhörlichen und verschwenderischen Strom nektarähnlicher Substanz ausgießend belehrt der Bhagavan den Yati reinen Gemüts in dem Wissen, wie man die Gleichheit von Jivatma und Paramatma verwirklicht. Er durchdringt alle Dinge als ihr Herr, er ist immer der fließende und sich ausbreitende Wonnestrom aller Art, und man kennt ihn unter dem Namen Hamsah Parama (parama-hamsah).

Vers 44 Shat Chakra Nirupana
Die Shaivas nennen ihn die Wohnung Shivas; die Vaishnavas nennen ihn Parama Purusha, andere wieder bezeichnen ihn als den Ort des Hari-Hara. Diejenigen, die mit leidenschaftlichem Eifer nach den Lotosfüßen der Devi trachten, nennen ihn den vorzüglichen Aufenthalt der Devi und andere große Weise (munis) bezeichnen ihn als die reine Stätte des Prakriti-Purusha.

Vers 45 Shat Chakra Nirupana
Jener höchst vortreffliche Mann, der sein Gemüt beherrscht und diesen Ort erfahren hat, wird in die Wandelwelt nicht mehr wiedergeboren, weil es in den drei Welten nichts mehr gibt, was ihn fesseln könnte. Da er sein Chitta unterworfen und sein Ziel erreicht hat, besitzt er die vollkommene Gewalt, alles zu tun, was er will und alles zu verhindern, was sich seinem Willen widersetzt. Er bewegt sich nur auf Brahman zu. Seine Rede, sei sie in Prosa, sei sie in Vers, ist immer rein und wohlklingend.

Vers 46 Shat Chakra Nirupana
Hier herrscht die vortreffliche (höchste) sechzehnte Mond-Kala. Sie ist rein und (ihre Farbe) erinnert an die frühe Morgensonne. Sie ist so fein wie der hundertste Teil einer Lotosstengelfaser. Sie strahlt wie zehnmillionen aufleuchtender Blitze und ist dennoch mild, sie ist nach unten gerichtet. Der Brahman ist ihre Quelle, und in verschwenderischer Fülle ergießt sie den ununterbrochenen Nektarstrom (oder: sie ist das Behältnis für den Strom des köstlichen Nektars, der bei der beseligenden Vereinigung von Para und Paraa ausfließt.).

Vers 47 Shat Chakra Nirupana
Im Innern (der Ama-Kala) befindet sich die Nirvana-Kala, sie ist noch vortrefflicher als die Vortreffliche. Sie ist so subtil wie der tausendste Teil einer Haarspitze und hat die Form des zunehmenden Mondes. Sie ist die immer bestehende Bhagavati, sie ist die Devata, die alle Wesen durchdringt. Sie gewährt göttliche Erkenntnis und strahlt so hell wie das Licht aller gleichzeitig leuchtenden Sonnen.

Vers 48 Shat Chakra Nirupana
In ihrem Mittelraum (d. h. in der Mitte der Nivana-Kala) leuchtet die Höchste und Uranfängliche Nirvana Shakti. Sie leuchtet wie zehnmillionen Sonnen und gilt als die Mutter der drei Welten. Sie ist äußerst subtil, gleichsam wie der zehnmillionste Teil einer Haarspitze. Sie enthält in ihrem Innern den ununterbrochen fließenden Freudenstrom und ist das Leben aller Wesen. Das Wissen um die Wahrheit (tattva) gießt sie huldvoll in die Herzen der Weisen.

Vers 49 Shat Chakra Nirupana
In ihrem Innern liegt die immerwährende Stätte, genannt die Wohnung Shivas, von Maya unberührt, ist sie nur für Yogis erreichbar, und man kennt sie unter dem Namen Nityananda. Angefüllt von Wonne jeder Form, ist sie das Reine Wissen als solches. Einige nennen das das Brahman, andere nennen das den Hamsa. Weise Männer schildern sie als die Wohnstatt Vishnus, und Rechtschaffene verherrlichen sie als die unaussprechliche Stätte des Wissens um den Atma oder als den Ort der Endgültigen Erlösung.

Kundalini und Kundalini Erweckung

Die Kundalini wird als Schlange dargestellt.

Vers 50 Shat Chakra Nirupana
Wer seine physische Natur durch Yama-, Niyamapraxis usw. geläutert hat, lernt aus dem Munde seines Guru das Verfahren, das ihm den Pfad zur Enthüllung der endgültigen Erlösung zugänglich macht. Wenn er dann sein ganzes Sein in das Brahman versenkt hat, erweckt er durch Hum-Kara die Devi, durchdringt das Lingazentrum, dessen Mündung geschlossen und deshalb unsichtbar ist, und bringt sie vermittels der (in ihm inwendigen) Luft und des Feuers in das Innere der Brahmadvara.

Vers 51 Shat Chakra Nirupana
Die im Shuddha-Sattva-Zustand sich befindende Devi durchdringt die drei Lingas, und wenn sie alle unter dem Namen Brahma-Nadi-Lotosse bekannten Lotosse erreicht hat, erstrahlt sie darin in ihrer ganzen Lichtfülle. Danach geht sie, strahlend wie ein Blitz und fein wie eine Lotosfaser, in ihrem Subtilzustand zum flammenähnlich schimmernden Shiva, zur Höchsten Wonne, und bewirkt urplötzlich die beseligende Wonne endgültiger Erlösung.

Vers 52 Shat Chakra Nirupana
Zu den Lotosfüßen seines Guru der Andacht gänzlich hingegeben, soll der in Ekstase vertiefte, weise und vortreffliche Yogi die Kula-Kundalini mit dem Jiva zusammen in die Erlösungsstätte im Innern des reinen Lotos zum Parashiva, ihrem Gebieter, einführen und soll darüber nachsinnen, wie sie als Chaitanyarupa-Bhagavati alle Wünsche erfüllt. Wenn er die Kula-Kundalini in dieser Weise entlangführt, soll er alle Dinge in sie aufgehen lassen.

Vers 53 Shat Chakra Nirupana
Die schöne Kundalini trinkt den aus dem Para Shiva ausfließenden köstlichen roten Nektar, begibt sich dann von da, wo die Ewige und Transzendente Wonne in all ihrer Herrlichkeit leuchtet, auf den Heimweg, den Kula-Pfad entlang, und betritt wieder das Muladhara. Wenn der Yogi die Gleichförmigkeit im Gemüt erreicht hat, verrichtet er mit diesem im Brahmanda-Gefäß befindlichen Strom himmlischen Nektars Opfergaben (tarpana) an den Ishta-Devata und an die Devatas in den sechs Zentren (chakra), an die Dakini und die übrigen, gemäß der Kenntnis, die er aus der Tradition der Gurus übernommen hat.

Die Befreiung, Moksha und der Guru

Vers 54 Shat Chakra Nirupana
Wenn der Yogi nach der Yama-, Niyamapraxis usw. diese vortreffliche Methode von den beiden Lotosfüßen des glückverheißenden Diksha-Guru, die ihm eine Quelle ununterbrochener Freude werden, erlernt hat, und wenn er sein Gemüt (manas) beherrscht hat, wird er in diese Welt (samsara) nicht mehr wiedergeboren. Für ihn gibt es keinen Tod, auch nicht beim Zeitpunkt der Endauflösung. Erfreut durch die ständige Vergegenwärtigung dessen, das die Quelle der Ewigen Seligkeit ist, ist er von Frieden ganz erfüllt und wird einer der ersten unter allen Yogis.

Vers 55 Shat Chakra Nirupana
Wenn der zu den Lotosfüßen seines Guru in andachtsvoller Hingabe (sitzende) Yogi dieses Werk, das die höchste Quelle für das Wissen um die endgültige Erlösung, das fehlerlos, rein und äußerst geheim ist, ungestörten Gemüts und mit konzentriertem Geist liest, tanzt sein Geist (chitta) ganz gewiss zu den Füßen seines Ishta-Devata

Shat Chakra Nirupana Sanskrit Text

Hier der Sanskrit Text des Shat Chakra Nirupana, auch Shatchakranirupana bzw. Satcakranirupana geschrieben.

Einleitende Verse

Atha tantrānusāreṇa ṣaṭ chakradi kramodvatah
Ucyate paramānanda-nirvāha-prathamāṅkurah |0||


Merorbāhyapradeśe śaśi mihirasire savyadakṣe niṣaṇṇe
Madhye nādi suṣuṁnātritaya-guṇamayi candrasūryagnirūpā
Dhattūra-smera-puṣpagrathita-tamavapuḥ kandamadyacchirahstā
Vajrākhyā meḍhradeśā cchirasi parigatā madyameऽsyā jvalanti ||1||


Tanmadhye citriņī sā praṇavavilāsitā yoginām yogagamyā
Lūtātantūpameyā sakalasarasijān merumadhyāntarasthān
Bhittva dedipyate tad-grathana-racanayā śuddha-bodha-svarūpā
Tanamadhye brahmanāḍī harakukha-kuharadādi-devāntarātmā. ||2||
Vidyanmālā-vilāsā manimanasilasat-tantu-rūpa susūkṣmā
śuddhajṅanaprabhodhā sakala-sukha-mayī śuddha-bodha-svabhāvā
Brahma-dvāraṁ tadāsye pravilasati sudhādhāragamya-pradeśaṁ
Granthi-sthānaṁ tadetat vadanamiti suṣuṁnākhya-nadyā lapanti ||3||

Shat Chakra Nirupana über das Muladhara Chakra

Athādhārapadmaṁ suṣuṁnākhya-lagnaṁ
Dhvajādho gudordhvaṁ catuh-śoṇa-patraṁ.
Adhovaktramudyat-suvarṇābhavrṇaih
Vakarādisāntair yutaṁ veda-varṇaih. ||4||
Amuṣmin dharāyaś-catuṣkoṇa-cakraṁ
Samudbhāsi śūlāṣṭakairāvṛtaṁ tat.
Lasat pītā-varṇaṁ tadit-komalāngaṁ
Tadante samāste dharāyāḥ svabījaṁ. ||5||
Cuturbāhu-bhūṣaṁ gajendrādhi-rūḍhaṁ
tadaṅke navīnārka-tulya-prakāśaḥ.
śiśuḥ sṛṣṭkārī lasadveda-bāhuḥ
mukhāṁbhojalakṣmiś-caturbhāgabhedaḥ. ||6||
Vasedatra devī ca ḍākinyabhikhyā
lasadeva bā-hūjjvalā rakta-netrā
Samānoditāneka-sūrya-prakāśā
prakāśaṁ vahantī sadā śuddha-buddheḥ ||7||


Vajrākhyā viaktradeśe vlasati satataṁ karṇikā-madhyasaṁsṭhaṁ
koṇaṁ tat traipurākhyaṁ taḍidiva vilasat-komalaṁ kāmarūpam
kandarpo nāma vayur nivasati satataṁ tasya madhye samantāt
jīveśo bandhu-jīva-prakaramabhί-hasan koṭisūrya-prakāśaḥ ||8||


Tanmadhye lingarūpī druta-kanaka-kalā-komalaḥ paścimāsyah
Jñāna dhyānaprakāsaḥ prathamakisalayākārarūpaḥ svayṃbhuḥ
Vidyupūrṇēṇdubimba-prakara-karacaya-snigdha-saṁtānahāsī
Kāsīvāsī vilāsī vilasati saridāvartarūpaprakāraḥ ||9||
Tasyordhve bisatantu sodara-lasat sūkṣmā jaganmohini
brahmavāramukhaṁ mukhena madhuraṁ saṁchadayanti svayaṁ
śakāvarta nibhā navīna capalāmālā vilāsāspadā
suptā-sarpasaṁā śvopari lasāt sārdha-trivṛttākṛtiḥ ||10||


Kūjantī kulakuņdalī ca madhuraṁ mattalimālā-sphuṭaṁ
vācāṁ komalakāvya-bandaracanā bhdātibheda-kramaiḥ
śvāsocchvāsa-vibhañjanena jagatāṁ jīvo yayā dhāryate
sā mūlāmbuja gahvare vilasati proddāma-dīptāvaliḥ ||11||


Tanmadhye paramā kalātikuśalā sūkṣmātisūkṣmā parā
Nityānada paraṁparātivigalat pīyūṣa-dhārādharā
Brahmāņḍādī katāhameva sakalaṁ yadbhāsayā bhāsate
seyaṁ śrī parameśvarī vijayate nityaprabhodhodayā ||12||


Dhyātvaitan-mūlacakrāntaravivaralasatkoṭisūryaprakāśāṁ
Vācāmēśo narendrah sa bhavati sahasā sarvavidyāvinodī
Ārogyaṁ tasya nityaṁ niravadhi ca mahānandaittāntarātmā
Vākyaiḥ kāvyaprabandhaiḥ sakalasuragurūn sevate śuddhaśilaḥ. ||13||

Shatchakra Nirupana Sanskrit Text zu Swadhishthana Chakra

Sindūra-pūrarucirāruņapadmamanyat
sauṣuṁņamadhyaghaṭitaṁ dhvajamūladeśe
Aṅgacchadaiḥ parivṛtaṁ taḍidābhavarņaiḥ
bādyaiḥ sabindu-lasitaiśca Puraṁdarāntaiḥ ||14||


Tasyāntre pravilasadviśadaprakāśa-
mambhojamaņdalamatho varuņasya tasya
Ardhendurūpalasitaṁ saradinduśubhraṁ
vaṁkārabijamamalaṁ makarādhirūḍhaṁ. ||15||


Tasyānkadeśakalito harireva pāyāt
nīlaprākasaruciraśriyādadhānaḥ
Pītāmbaraḥ prathamayauvanagarvadhārī
śrīvatsakaustubhadharo dhṛtavedabāhuḥ. ||16||


Atraiva bhāti satataṁ khalu rākiņī sā
nīlāṁbujodarsahodarakāntiśobhā
Nānāyudhodyatakarairlasitāṅgalakṣmīṛ-
divyāṁbarābharaņabhūṣitaattacittā ||17||


Svādhiṣṭhānākhyametatsarasijamamalaṁ cintayedyomanusya
stasyāhaṁkāradoṣādiksakalarepuḥ kṣīyate tatkṣaņena
yogīśaḥsoऽpiṃohādbhutatimiracayebhānutulyaprakāśo
gadyaih padyaiḥ parabhandhairviracayati sudhāvākyasandoha lakṣmiḥ ||18||


Sanskrit Verse Shat Chakra Nirupana zum Manipura Chakra

Tasyordhve nābhimūle daśadalalasite pūrṇameghaprakāśe
nīlāmbhojaprakāśairrupahitajaṭhare dādipāntaiḥ sacandraiḥ
Dhāyedvaisvānarauṇamihirasamaṁ maṇḍalam tat trikoṇaṁ
tadbāhye svastikāvyaistribhirabhilasitaṁ tatra vahneḥ svabījam. ||19||


Dyāyenmeşādhirūdham navatapanaibhaṁ vedabāhūjvalāṇgaṁ
tatkroḍe rudramūrtiirnivasatī satataṁ suddhasindūrarāgaḥ
Bhasmāliptāṅgabhūşābharaṇasitavapurvṛddhārūpī triṇetro
lokānāmişṭadātābhayalsitakaraḥ sṛşṭstisaṁhārakarī. ||20||


Atrāste lākinī sā sakalaśubhakarī vedabāhūjjvalāṅgī
śyāmā pītāmbarādyairvividhaviracanālaṁkṛta mattacittā
Dhyātvaitannābhipadmaṁ parabhavati nitarāṁ saṁhṛtau pālane vā
vāṇī tasyānanābje nivasati satataṁ jñānasaṁdohalakşmiḥ.||21||

Anahata Chakra Verse aus dem Shat Chakra Nirupana Sanskrit Text

Tasyordhve hṛdi paṅkajaṁ sulalitaṁ bandhūkakantyujjvalaṁ
kādyairdvādaśavarṇakairupahitaṁ sīndūrarāganvitaiḥ
Nāṁnāṇāhatasamjñakaṁ surataruṁ vācchātiriktapradaṁ
vāyormaṇdalamatra dhūmasadṛśaṁ şatkoṇaśobhānvitaṁ ||22||


Tanmadhye pavanākşaraṁ ca madhuraṁ dhūmāvalīdhūsaraṁ
dhyayetpāṇicatuştayena lasitaṁ kṛşnādhirūḍhaṁ paraṁ
Tanmadhye karuṇānidnamamalaṁ haṁsābhamiśabhidhaṁ
pāṇibhyāmabhayaṁ varaṁ ca vidadhallokatrayāṇāmapi ||23||


Atrāste khalu kākinī navataḍitpītā triṇetrā śubhā
sarvālaṁkaraṇānvitā hītakari saṁyagjnānāṁ mudā
hastaiḥ pāśakapālaśobhanavarān saṁbibhrati cābhyaṁ
mattā pūrṇasudhārasārdrahṛdayā kaṅkālamālādharā ||24||


Etannīrajakarṇikāntaralasacchaktistrikoṇābhidha
vidyutkotisamānakomalavapuḥ sāste tadantargataḥ
Baṇākhyaḥ śivalinṅgakoऽpi kanakākārāṅgarāgojjvalo
maulau sūkşma-vibheda-yuṅ maṇiriva prollāsalakşmyālayaḥ ||25||


Dhyayedyo hṛdi paṅkajaṁ surataruṁ śarvasya pīthālayaṁ
devasyānila-hīna-dīpa-kalikā-haṁsena saṁ-śobhitaṁ
bhānormaṇdala-maṇditāntara-lasat kiñjalka-śobhādharaṁ
vācāmīśvara īśavaroऽpi jagatāṁ rakşavināśe kşamaḥ ||26||


Yogīśo bhavati priyātpriyatamaḥ kāntākulasyāniśaṁ
jñānīśoऽpi kṛti jitendriyagaṇo dhyānāvadhānakşamaḥ
Gadyaiḥ padyapadādibhiśca satataṁ kavyāmbhudhārāvaho
lakşmiraṅgaṇadaivataḥ parapure śaktaḥ praveştuṁ kşaṇāt ||27||


Vishuddha Chakra gemäß Shat Chakra Nirupana Text

Viśuddhākhyaṁ kaṇṭhe sarasijamamalaṁ dhūmadhūmrāvabhāsaṁ
svaraiḥ sarvaiḥ śoṇairdalaparilasitairdīpitaṁ dīptabuddheḥ
Samāste pūrneneduprathitatamanabhomaṇḍalaṁ vṛttarūpaṁ
himacchayanāgopari lasitatanoh suklavarnambarasya ||28||


Bhujaiḥ pāśābhītyaṅkuśavaralasitaiḥ śobhitāṅgasya tasya
manoraṅke nityaṁ nivasati girijābhinnadeho himābhaḥ
Triṇetraḥ pañcāsyo lalitadaśabhujo vyāghracaramāmbaraḍhyaḥ
sadāpūrvo devaḥ siva iti ca samākhyānasiddhaḥ prasiddhaḥ ||29||


Sudhāsindhoḥ suddha nivasati kamale sākinī pītavastrā
śaram cāpaṁ pāśam sṛṇimapi dadhatí hastapadmaīścaturbhíḥ
sudh|mśoḥ saṁpūrṇaṁ śaśaparirahitaṁ maṇdalaṁ karṇikāyāṁ
mahāmokşadvāraṁ śriyambhimataśīlasya śuddhendriyasya. ||30||


Iha sthāne cittam niravadhi vinidhāyātmasampūrṇayogaḥ
kavirvāgamī jñānī sa bhavati nitarāṁ sādakaḥ śāntacetāḥ
Tríkālānāṁ darśī sakalahitakaro rogaśokapramuktaś-
ciramjīvī jīvī niravadhivipadāṁ dhvaṁsahaṁsaprakāśaḥ. ||31||


(31. Vers andere Version)

Iha Sthne cittaṁ niravadhi nidhāyāttapavano
yadi kruddho yogī calayati samastaṁ tribhuvanaṁ
Na ca brahmā vişṇur na ca hariharo naiva khamaṇī-
stadīyaṁ sāmarthyaṁ śamayatumalaṁ nāpi gaṇapaḥ. ||31A||

Ajna Chakra Beschreibung im Shat Chakra Nirupana Sanskrit Text

Ājñanāmāmbujaṁ taddhimakarasadṛśam dhyānadhāmaprakāśaṁ
hakşābhyāṁ vai kalābhyāṁ parilasitavapurnetrapatraṁ suśubhraṁ
Tanmadhye hākinī sā śaśisamadhavalā vaktraşaṭkaṁ dadhānā
vidyāṁ mudrāṁ kapālaṁ ḍamarujapavaṭīṁ bibhrtī śuddhacittā.||32||


Etatpadmāntarāle nivasati ca manaḥ sūkşmarūpaṁ prasiddhaṁ
yonau tatkaraṇikāyāmitaśivapadaṁ liṅgacihṇaprakāśaṁ
Vidyunmālāvilāsaṁ paramakulapadaṁ brahmasūtraprabhodaṁ
vedānāmādibījaṁ sthiratarahṛdayaścintayettatkrameṇa. ||33||


Dhyānātmā sādhakendro bhavati prapure śighragāmī munindraḥ
sarvajñah sarvadarśī sakalahitakarah sarvaśāstrarthavettā
Advaitācāravādī vilasati paramāpūrvasiddhipraśiddho
dīrghāyuḥ soऽpi kartā tribhuvanabhavane saṁhṛtau pālane ca. ||34||


Tadantaścakreऽsminnivasati satataṁ
śuddhabuddhyantarātmāPradīpābhajyotiḥ praṇavaviracanārūpavarnaprākaśah
Tadūrdve candrārdhastadupari vilasadbindurūpī makāra
stadūrdhve nādoऽsau baladhavalasudhādhārasaṁtanahāsī. ||35||


Iha sthāne līne susukhasādhane cetasi puraṁ
nirālambām badhvā paramagurusevāsuviditāṁ
Tadabhyāsād yōgī pavanasuhṛdāṁ paśyati kaṇāṅ
tatastanmadhyāntaḥ pravilasítarūpānapi sadā. ||36||


JvaladdIpākāraṁ tadanu ca navīnārkabahulaprakāśaṁ
jyotirvā gaganadharaṇīmadhyamilitaṁ
Iha sthāne sākşad bhavati bhagavāṅ pūrṇavibhavo
svyayaḥ sākşi vaḥneḥ śaśimihirayormaṇdala iva. ||37||


Iha sthāne vişṇoratulaparamāmodamadhure
samāropya prāṇaṁ pramuditamanāḥ prāṇanidhane
Paraṁ nityaṁ devaṁ puruşamajamādyaṁ trijagatāṁ
purāṇaṁ yogīndraḥ praviśati ca vedāntaviditaṁ. ||38||


Layasthānaṁ vāyostadupari ca mahānādarūpam śivārdhaṁ
sirākāraṁ śāntaṁ varadamabhayaṁ śuddhabuddhiprakāśaṁ
Yadā yogī paśyed gurucaraṇayugāmbhōjasevāsuśīlas-
tadā vācāṁ siddhiḥ karakamalatale tasya bhūyāt sadaiva. ||39||


Sahasrara Chakra Beschreibung im Shat Chakra Nirupana Sanskrit Text

Tadūrdhve śaṅkhinyā nivasati śikhare sūnyadeśe prakāśaṁ
visargādhaḥ padmaṁ daśaśatadalaṁ pūrņacandrātiśubhraṁ
Adhōvaktraṁ kāntam taruņaravikalākāntikiñjalkapuñjaṁ
ḷakārādyairvarņaiḥ pravilasitavapuḥ kevalānandarūpaṁ. ||40||


Samāste tasyāntaḥ śaśaparirahitaḥ śuddhasaṁpūrncandraḥ
sphurajjyotsnājalaḥ paramarasacayasnigdhasaṁtānahāsī.
Trikoņaṁ tasyāntah sphurati ca satataṁ vidyudākārarūpam
tadantahūanyaṁ tatsakala-suragaņaih sevitaṃ cātiguptaṁ. ||41||


Suguptaṁ tadyatnādatiśayaparammoda-saṁtānarāśeḥ
paraṁ kandaṁ sūkṣmaṁ sakalāśaśikalasuddharūpaprakāśaṁ
Iha sthāne devaḥ paramaśivasamākhyānasiddhaḥ prasiddhaḥ
svarūpī sarvātmā rasavirasanutoऽiñānamohāndhahaṁsaḥ ||42||


Sudhādhārāsāraṁ niravadhi vimuñcannatitarām
yateḥ svātmajñānaṁ diśati bhagavān nirmalamateḥ.
Samaste sarveśaḥ sakalasukhasaṁtānalaharī
parivāko haṁsaḥ parama iti niāmnā paricitaḥ. ||43||


Śivasthānam śaivāḥ paramapuruṣaṁ vaiṣņavagaņā
lapantīti prāyo hariharapadam kecidapare.
Pabaṁ devyā devicaraņayugalāṁbhojarasikā
munīndrā apyanye prakṛtipuruṣasthānamamalaṁ. ||44||


Idam sthānam jñātva niyatanijacitto naravaro
na bhūyāt saṁsāre punarapi na baddhastribhuvane.
Samagrā saktiḥ syānniya mamanasastasya krtinaḥ
sadā kartuṁ hartuṁ khagatirapi vāņi suvimalā. ||45||


Atrāste śiśūsuryasodarakalā candrasya sā sodaśī
śuddhā nirajasūkşmatantuśatadhābhāgaikararūpā parā.
Vidyyutkotisamānakomalatanūrvidyotitādhomukhī
nityānandapararṁparātivigalat-pīyūşadhārādharā. ||46||


Nirvāṇākhyakalā parā paratparā sāste tadantargatā
Keśāgrasya sahasradhā vibhajitasyaikāmśarūpā satī.
Bhutānāmadhidaivataṁ bhagavati nityaprabodhodayā
Candrārdhāngasamānabhaṇguravatī sarvārkatulyaprabhā ||47||


Etasyā madhyadeśe vilasati paramāpūrvanirvāṇaśaktiḥ
Kotyādityaprakāśā tribhuvanajananī koṭibhāgaikarūpā.
Keśāgrasyātisūkşmā niravadhi vigalapremadhārādharā sā
Sarveşam jīvabhūtā munimanasi mudā tattvabhodhaṁ vahanti. ||48||


Tasyā madhyātarāle śivapadamamalaṁ śāśvataṁ yogigamyaṁ
Nityānandābhidhānam sakalasukhamayaṁ śuddhabhodhasvarūpaṁ.
Kecidbrahmābhidhānaṁ padmiti sudhiyo vaişṇavaṁ tallapanti
Keciddhaṁsakhyametatkimapi sukṛitno mokşamātma-prabodhaṁ ||49||


Verse über die Kundalini im Shat Chakra Nirupana Sanskrit Text

Hūṁkāreṇaiva devīm yamaniyamasamabhyāsaśīlaḥ suśīlo
Jñātva śrīṇāthavaktrāt-kramamiti ca mahāmokşavartmaprakāśaṁ
Brahmadvārasya madye viracavati sa tāṁ śuddhabuddhisvabhāvo
Bhitvā talliṅgarūpam pavanadahanayorākrameṇaiva guptaṁ. ||50||


Bhitvā lingatrayaṁ tatparamarasaśive sūkşmadhāmṇi pradīpe
Sā devī śuddhasattvā taḍidiva vilasattanturūpasvarūpā.
Brahmākhyāyāḥ sirāyāḥ sakalasarasijaṁ prāpya dedīpyate
Tanmokşākhyānandarūpam ghaṭayati sahasā sūkşmatālakşaṇena. ||51||


Nītvā tāṁ kulakuṇḍalīṁ layavaśājjīvena sārdhaṁ sudhīr
mokṣe dhāmani śuddhapadmasadane śaive pare svāmini.
Dhyāyediṣṭaphalapradāṁ bhagavatīṁ caitanyarūpāṁ parāṁ
Yogīndro gurupādapadmayugalālambī samādhau yataḥ. ||52||


Lākṣābhaṁ paramāmṛtaṁ paraśivātpītvā Punaḥ kuṇḍalī
Nityānandamahodayāt kulapathānmūle viśetsundarī.
Taddivyāmṛtadhārayā sthiramatiḥ saṁtarpayeddaivataṁ
Yogī yogaparaṁparāviditayā brahmāṇḍabhāṇḍasthitaṁ. ||53||


Jñātvaitatkramamuttamaṁ yatamanā yogi yamādyair-yutaḥ
śrīdīkṣāgurupādapadmayuglāmodaprvāhodayāt.
Samśare na hi janyate na hi kadā saṁkṣīyate saṁkṣaye
nityānandaparaṁparāpramuditaḥ śāntaḥ satāmagraṇīḥ. ||54||


Yosdhīte niśi saṁdhyayorathe divā yogī svabhāvasthito
mokṣajñānanidānametadamalaṁ śuddhaṁ ca guptaṁ paraṁ.
Śrīmacchrīgurupādapadmayugalālambī yatāntarmanā-
stasyavaśyamabhīṣṭadaivatapade ceto narīnṛtyate. ||55||

Shat Chakra Nirupana Sanskrit Text, Übersetzung, Wort-für-Wort-Übersetzung, Kommentar

Autor: Purnananda-Svami (1526 CE); Kommentar: Kalicarana auf Sanskrit; Englische Übersetzung: Sir John Woodroffe

Quelle: Serptent Power by Arthur Avalaon

Svami Pūrnānanda, ein Brahmane der Kasyappa Gotra, schrieb das Shat-Chakra-Nirupana (1526 u.Z., SAka Jahr 1448) und erreichte Siddhi in VasisthAsrama, etwa sieben Meilen von Gauhati, Assam, Indien. Er schrieb viele andere tantrische Werke. Dieses Werk ist Teil von Sri-Tattva-Cintamani.

Die Übersetzung einiger Sanskrit-Wörter und -Sätze folgt dem Monier-Williams-Wörterbuch und kann von derjenigen von Woodroffe abweichen. Zu Ihrer Erleichterung sind die Abschnitte der Verse und ihre Übersetzung farblich gekennzeichnet, um sie leichter erkennen zu können.

Vor-Vers

Atha tantrānusāreṇa ṣaṭ chakradi kramodvatah
Ucyate paramānanda-nirvāha-prathamāṅkurah

Ich spreche jetzt von dem (ersten Schritt), der aus der Yogapflanze der vollständigen Verwirklichung des Brahman sprießt, die gemäß den Tantras durch die sechs Cakras und so weiter in ihrer richtigen Reihenfolge erreicht werden soll.

Ucyate ParamAnanda = Sagt Paramananda. Atha = Jetzt. tantrAnusArena = folgend, die Tantras. PrathamAnkurah = Erster Schritt. nirvAha- = Vollständige Verwirklichung Sat Cakradi Kramodvatah = Erreicht mit Hilfe der sechs Chakras und anderen Dingen.

Die sechs Chakras sind Muladhara, Svadhisthana, Manipura, Anahata, Vishuddha und Ajna. Nur der vollendete Kundalini Yogi kann die Prinzipien des Kundalini Yoga erklären. Weder der beste der Weisen noch der am weitesten Fortgeschrittene kann sie ohne die Gnade des Gurus erklären. Es ist voll von der Größe von śa, ṣa, Ha ( श ष die letzten drei Buchstaben des Sanskrit-Alphabets). ṣa, Sa, Ha weisen auf Brahma, Vishnu und Siva hin.

Strophe 1

Merorbāhyapradeśe śaśi mihirasire savyadakṣe niṣaṇṇe
Madhye nādi suṣuṁnātritaya-guṇamayi candrasūryagnirūpā
Dhattūra-smera-puṣpagrathita-tamavapuḥ kandamadyacchirahstā
Vajrākhyā meḍhradeśā cchirasi parigatā madyameऽsyā jvalanti

Im Raum außerhalb des Meru, links und rechts, befinden sich die beiden Siras, Sasi und Mihira. Die Nadi Susumna, deren Substanz die dreifachen Gunas sind, befindet sich in der Mitte. Sie ist die Form von Mond, Sonne und Feuer; ihr Körper, eine Kette von blühenden Dhatura-Blumen, erstreckt sich bis zur Mitte des Kanda zum Kopf, und der Vajra in ihr erstreckt sich leuchtend vom Medhra zum Kopf.

Kommentar: Hier ist die Rede von Nadis und Chakras, deren Kenntnis für Kundalini Yoga notwendig ist. Meru ist buchstäblich ein Berg, der zentrale Pol der Welt; ebenso ist Meru die Wirbelsäule des menschlichen Körpers. Siras und Sasi sind der Mond und die Sonne, Ida und Pingala die Nadis der linken und rechten Seite. Gunas bezieht sich auf die Qualitäten der zentralen Susumna Nadi als Sattva, Rajas und Tamas.

bāhyapradeśe = im Raum draußen. śaśi-mihira-sire = Mond und Sonne Nadis = Ida und Pingala-Nadis. Meru = Berg Meru = Wirbelsäule vom Muladhara Chakra bis zum Hals. savyadakṣe niṣaṇṇe = links und rechts platziert. Madhye-nādi-suṣuṁnā = der zentrale Nadi oder Kanal = Susumna Nadi. Denken Sie daran, dass diese Nadis subtil sind und nicht anatomisch. Susumna Nadi erstreckt sich vom Muladhara bis zum Brahma Randhara - dem vorderen Fontanellenbereich. tritaya-guṇamayi = dessen Substanz die drei Gunas oder Modi sind: Sattva Rajas und Tamas. Es gibt ein zentrales Nadi, das drei Komponenten hat, eine Röhre innerhalb eines Röhre, insgesamt drei Röhren: Citrini Nadi ist Sattva; Vajra Nadi ist Rajas; Susumna Nadi ist Tamas. Schlangenkraft: Auf Seite 150 werden Susumna Nadi, Vajrini Nadi, Citrini Nadi und die zentrale Brahma Nadi oder Kanal. candrasūryagnirūpā = Mond-Sonne-Feuer-Form. Citrini Nadi ist blass und hat die Form des Mondes. Vajrini hat die Form der Sonne. Susumna ist feurig rot wie Feuer. kandamadyacchirahstā = Kanda-MadhyAt-SirahsthA = aus der Mitte des Kanda zum Kopf. Kanda bedeutet knollige Wurzel, die sich im Uro-Genital-Dreieck in zwei Finger oberhalb des Anus und zwei Finger unterhalb der Wurzel des Schwanzes Phallus (medhra). 72K Nadis gehen aus dem Kanda hervor, von denen nur drei die wichtigsten sind wichtig: Ida, Pingala und Susumna. Susumna geht zum Hals, kommt aus dem Wirbelsäule, geht zur Stirn, verläuft zwischen den mit Kundali vereinigten Augenbrauen, geht in der Nähe des Brahma Randhra und endet in der Nähe des 12-blättrigen Lotos. Susumna klammert sich an der Stiel von Sankhini auf seinem Weg durch das Rückenmark. Sankhini ist eine Nadi, die bei Kanda, erreicht die Kehle, teilt sich in zwei Zweige, ein Zweig geht zum linken Ohr und die andere geht zur Krone. madyameऽsyā = Vajrah in ihr = in Susumna

Strophe 2

Tanmadhye citriņī sā praṇavavilāsitā yoginām yogagamyā
Lūtātantūpameyā sakalasarasijān merumadhyāntarasthān
Bhittva dedipyate tad-grathana-racanayā śuddha-bodha-svarūpā
Tanamadhye brahmanāḍī harakukha-kuharadādi-devāntarātmā.

In ihr befindet sich Citrini, die mit dem Glanz des Pranava glänzt und im Yoga von Yogis erreicht werden kann. Sie (Citrini) ist subtil wie der Faden einer Spinne und durchdringt alle Lotosblumen, die sich in der Wirbelsäule befinden, und ist reine Intelligenz. Sie (Citrini) ist schön durch diese (Lotosblumen), die an ihr aufgereiht sind. In ihrem Inneren (Citrini) befindet sich der Brahmanadi, der sich von der Öffnung des Monats Hara bis zu dem Ort jenseits davon erstreckt, wo Adi-deva ist.

Tanmadhye = In ihr (Vajra). praṇavavilāsitā = glänzend innerhalb des Glanzes von Pranava (om). Sie nimmt den Glanz von Pranava im Ajna Chakra auf, wenn sie es durchquert. Lūtātantūpameyā = wie der Faden einer Spinne. Sie ist fein wie ein Spinnenfaden. sakalasarasijān merumadhyāntarasthān Bhittva dedipyate = Sie durchdringt alle Lotusse. Tanamadhye = in Ihr. Innerhalb von Citrini ist Brahma Nadi, durch die Kundalini von Muladhara zu Parama Siva geht. Kundalini ist von der Sabda Brahman. harakukha-kuhara = Die Mundöffnung von Hara. Es ist die Öffnung an der Spitze des Svayambhu Linga im Muladhara. Adi Deva ist der Höchste Bindu im Perikarp des 1000-blättrigen Lotos.

Susumna = Su + Sumna = Ausgezeichnet + musikalische Hymne, Glück oder Freude = perfekte Harmonie. Alle diese wichtigen Nadis werden Susumna genannt. Im Wesentlichen besteht Susumna aus der Substanz des Rückenmarks mit den drei Nadis darin, die eine Röhre in der anderen liegen. Es gibt die zentrale Nadi (Brahma Nadi), die mittlere Nadi ist Chitra Nadi (AKA Citrini) und die äußere Nadi (Vajra Nadi). Kundalini geht durch die zentrale Brahma Nadi. Erinnere dich daran, dass dies subtile Kanäle, Kanäle oder Nadis sind und keine anatomischen Einheiten. Chitra Nadi = Citrini = Die Nadi wird vermenschlicht und vergöttert.


Strophe 3

Vidyanmālā-vilāsā manimanasilasat-tantu-rūpa susūkṣmā
śuddhajṅanaprabhodhā sakala-sukha-mayī śuddha-bodha-svabhāvā
Brahma-dvāraṁ tadāsye pravilasati sudhādhāragamya-pradeśaṁ
Granthi-sthānaṁ tadetat vadanamiti suṣuṁnākhya-nadyā lapanti.

Sie ist schön wie eine Blitzkette und fein wie eine (Lotos-)Faser und leuchtet im Geist der Weisen. Sie ist äußerst subtil, die Erweckerin des reinen Wissens, die Verkörperung aller Glückseligkeit, deren wahre Natur reines Bewusstsein ist. Das Brahma-dvara leuchtet in ihrem Mund. Dieser Ort ist der Eingang zu der von Ambrosia besprenkelten Region und wird der Knoten genannt, wie auch der Mund von Susumna.

Citrini, die durch Brahma Nadi, das innerste Rohr von Susumna Nadi, aufsteigt. Auch bekannt als Chitra Nadi.

lasat-tantu-rūpa = Fein wie eine (Lotus-)Faser und leuchtend (wegen der Anwesenheit von Kundalini). sakala-sukha-mayī = Sukha ist Ananda oder spirituelle Glückseligkeit. Sie ist die Quelle von alle Glückseligkeit. Sukha = (wörtliche Bedeutung) angenehm, sanft, wohltuend. śuddha1-bodha-

svabhāvā = Dessen wahre Natur reines Bewusstsein ist. Wörtliche Bedeutung = Reine Bewusstheit durch natürliche Konstitution. Brahma-dvāraṁ = Brahmas Öffnung, Tor, Eingang oder Ausgang für Kundalini und ihr Aufstieg zu Siva oder Abstieg von Siva. tadāsye = ihr Mund. der Mund von Brahma Nadi. tadetat = der Ort in der Nähe des Eingangs.

sudhā1dhāra2gamya3-pradeśaṁ4 = wörtliche Bedeutung = Rein-enthaltende- Vereinigung von Parma-Siva und Sakti]-Ort = Der Ort, der Ambrosia (Suddha) enthält, die stammt aus der Vereinigung von Siva und Sakti. Hier ist die Vereinigung (StrIpum-yogAt = Frau-Mann Vereinigung) ist symbolisch. Granthi-sthānaṁ = Knoten-Ort = der Ort, an dem sich ein Knoten befindet die Wurzel aller Nadis.

sva-bhāvā: Kalicarana sagt, es bedeutet die Natur des Menschen. Sankara sagt, es bedeutet Jnana, das ist Paramatma oder göttliches oder spirituelles Jnana. Sankara liest śuddha-bodha-svabhāvā als śuddha-bhāvā-svabhāvā.

Muladhara Chakra

Strophe 4

Athādhārapadmaṁ suṣuṁnākhya-lagnaṁ
Dhvajādho gudordhvaṁ catuh-śoṇa-patraṁ.
Adhovaktramudyat-suvarṇābhavrṇaih
Vakarādisāntair yutaṁ veda-varṇaih.

Als nächstes kommen wir zum Adhara Lotus. Er ist mit dem Mund der Susumna verbunden und befindet sich unterhalb der Genitalien und oberhalb des Anus. Er hat vier Blütenblätter von karminroter Farbe. Sein Kopf (Mund) hängt nach unten. Auf seinen Blütenblättern sind die vier Buchstaben von Va bis Sa in der glänzenden Farbe von Gold zu sehen.

In den Versen 4 bis 13 beschreibt Paramanand das Muladhara Chakra. Adhara Lotus = Stütz-Lotus = Muladhara Chakra Lotus an der Basis der Wirbelsäule im uro-genitalen Dreieck.

suṣuṁnākhya-lagnaṁ = Es ist mit dem Mund des Susumna verbunden. Die vier Blütenblätter des Muladhara Chakra befinden sich an der Kreuzung von Kanda und Susumna. Dhvajādho gudordhvaṁ = von unterhalb der Wurzel der Genitalien bis zur Susumna. catuh-śoṇa-patraṁ. = vier rote Blütenblätter. Rot oder karminrot. Vakarādisāntair yutaṁ veda-varṇaih. = Die vier Buchstaben sind Va, śa (palatal), ṣ (zerebral) und Sa. Vedavarna = Veda Zeichen = bedeutet vier Vedas. Die Buchstaben auf den Blütenblättern sind im Uhrzeigersinn zu meditieren.

Hier steht Veda für vier. Die Buchstaben des Alphabets auf jedem der Blütenblätter der Sechs Lotusblumen sollen meditiert werden, indem man einen Kreis von rechts nach links dreht.

(Dakṣināvartena: Richtung im Uhrzeigersinn.)

Strophe 5

Amuṣmin dharāyaś-catuṣkoṇa-cakraṁ
Samudbhāsi śūlāṣṭakairāvṛtaṁ tat.
Lasat pītā-varṇaṁ tadit-komalāngaṁ
Tadante samāste dharāyāḥ svabījaṁ

In diesem (Lotus) befindet sich der quadratische Bereich (Cakra) von Prthivi, umgeben von acht leuchtenden Speeren. Es ist von leuchtend gelber Farbe und schön wie ein Blitz, so wie auch die Bija von Dhara, die sich darin befindet.

Teile der Übersetzung stammen nicht von Woodroffe.

Amuṣmin dharāyaś-catuṣkoṇa-cakraṁ = In diesem (Lotus), dem vierwinkligen Chakra der Erde.

dharāyāḥ svabījaṁ: Bija von Dhara: es ist das Wurzelmantra der Erde, Lam. Prithvi ist Erde, die ist ein Tattva, Prinzip oder Baustein der Welt. śūlāṣṭa = Asta + Sula = 8 Speere. Acht Speere, die acht Richtungen oder Himmelsrichtungen bedeuten. Lasat pītā-varṇaṁ tadit-komalāngaṁ = leuchtend gelbe Farbe, schön wie ein Blitz, mit einem zarten Körper.

Tadante samāste dharāyāḥ svabījaṁ= darin sitzt die Bija von Dhara: es ist das Wurzelmantra der Erde, Lam. Prithvi ist Erde, die ein Tattva, Prinzip oder Baustein der Welt ist. Tad-ante = innerhalb der Region von Prithvi (Dhara Mandala), die die Bija der Erde ist: Lam. Dieses Bija ist von leuchtend gelber Farbe (Lasat-pIta-varnam = leuchtend gelbe Farbe). lam ist Aindra-BIja (Bija von Indra) von gelber Farbe, der vier Arme hat und in einer Hand den Donner hält, mächtig und auf dem Elefanten Airavata sitzend.

Die Kundalini Chakras von Sahasrara bis Muladhara sind die Heimat für die Bausteine des menschlichen Körpers. Ajna Chakra ist die Heimat für den Geist, Vishuddha für Äther, Anahata für Luft, Manipura für Feuer, Svadhistana für Wasser und Muladhara für Erde. Alle Elemente haben eine bestimmte Form und Farbe: Erde ist gelb und viereckig, Wasser ist durchscheinend und halbmondförmig, Feuer ist rot und dreieckig, Luft ist blau und kreisförmig, Äther ist rauchig und oval. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm

In der Perikarp des Lotus ist die quadratische Erde vorhanden. Die Erde ist rund, aber ihre Darstellung hier ist ein Quadrat und von gelber Farbe. Die vier Winkel und vier Seiten haben die acht Speere (siehe Pfeile). Die Spitzen der Speere sind wie die Brust einer Frau oder der Berg geformt. Erinnern Sie sich an den Namen der majestätischen Berge Wyomings, "Grand Tetons" des Grand-Teton-Nationalparks. Woodroffe zitiert das Nirvana Tantra, indem er sagt, dass die acht Speere wie die sieben Kula-Berge sind: Nilacala, Mandara, Chandr Sekhara, Himalaya, Suvela, Malaya, und Suparvata. Die Speere sind die der Gottheit Dakkini, einer der Bhairavis (Gefährtin von Bhava-Siva) BHAIRAVI

Das Bija Mantra (Lam) befindet sich genau in der Mitte der quadratischen Erde. Es ist von gelber Farbe. Es ist das Bija von Indra (dem Gott des Donners und des Blitzes der Indo-Arier), der den Donnerkeil in einer Hand hält und auf dem Elefanten Airavata sitzt. Die Bija der Erde und die von Indra sind die gleichen. Man sagt, dass Indra mächtige Arme hat; die Spitzen seiner Finger reichen bis zu den Knien. Indra ist das Oberhaupt der Götter und seine Physiognomie und sein Körperbau unterscheiden sich von dem der Menschen. Lange Hände, die bei einem erdgebundenen Menschen bis zu den Knien reichen, sind charakteristisch für das Marfan-Syndrom. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marfan's_syndrome">http://en.wikipedia.org/wiki/Marfan%27s_syndrome </a>Präsident Lincoln hatte das Marfan-Syndrom, und ich bezweifle, dass er eine Inkarnation des Donner- und Blitzgottes Indra der Indo-Arier ist.

Indra ist MAhA-bAhu, besessen von großen, langen Armen - ein Zeichen von Stärke. AjAnu-lambita-bAhu = Arme, die bis zu den Knien reichen. Der Elefant von Indra im Chakra steht für die Qualitäten des Tattva und die Fahrzeuge des Devatas darin. Das Chakra wird von DAkinI bewohnt, einem der großen BhairavIs.


Strophe 6

Cuturbāhu-bhūṣaṁ gajendrādhi-rūḍhaṁ<br tadaṅke navīnārka-tulya-prakāśaḥ.<br śiśuḥ sṛṣṭkārī lasadveda-bāhuḥ<br mukhāṁbhojalakṣmiś-caturbhāgabhedaḥ.

Mit vier Armen geschmückt und auf dem König der Elefanten reitend, trägt er auf seinem Schoß das Schöpferkind, strahlend wie die junge Sonne, die vier glänzende Arme hat und deren Lotosgesicht vierfachen Reichtum aufweist.

Mit vier Armen geschmückt und auf dem König der Elefanten reitend, trägt er auf seinem Schoß das Schöpferkind, strahlend wie die junge Sonne, die vier glänzende Arme hat und deren Lotosgesicht vierfachen Reichtum aufweist.

Cuturbāhu-bhūṣaṁ gajendrādhi-rūḍhaṁ = Mit vier Armen verziert und reitend auf dem König der Elefanten. tadaṅke navīnārka-tulya-prakāśaḥ. = auf seinem Schoß (von Dhara Bija) leuchtend wie die junge Sonne. śiśuḥ sṛṣṭkārī = das Schöpferkind = Brahma. lasad-veda-bāhuḥ = leuchtende vier Arme. Veda = Vedas oder vier (wie in vier Vedas).

mukhāṁbhojalakṣmiś-caturbhāgabhedaḥ. = Die Freigebigkeit von dessen Lotosgesicht vierfach ist. Damit ist der viergesichtige Brahma gemeint. Manche ersetzen hier Bhedah mit Veda, was bedeutet, dass die Veden aus den vier Lotusgesichtern Brahmas hervorgegangen sind.

Dhara Bija (Erd-Bija-Mantra) befindet sich in Muladhara und Schöpfer Brahma wohnt in seinem Bindu, das sich über Nada befindet. Der König der Unsterblichen, Indra, sitzt auf dem Elefanten.

Strophe 7

Vasedatra devī ca ḍākinyabhikhyā
lasadeva bā-hūjjvalā rakta-netrā
Samānoditāneka-sūrya-prakāśā
prakāśaṁ vahantī sadā śuddha-buddheḥ

Hier wohnt die Devi Dakini mit Namen; ihre vier Arme strahlen vor Schönheit, und ihre Augen sind leuchtend rot. Sie ist strahlend wie der Glanz vieler Sonnen, die gleichzeitig aufgehen. Sie ist die Trägerin der Offenbarung der immer reinen Intelligenz.

Vasedatra devī ca ḍākinyabhikhyā lasadeva bā-hūjjvalā rakta-netrā = Hier wohnt die Devi mit Namen Dakini; ihre vier Arme glänzen vor Schönheit, und ihre Augen sind strahlend rot. Samānoditāneka-sūrya-prakāśā = leuchtend wie der Glanz vieler Sonnen gleichzeitig aufsteigend. prakāśaṁ vahantī sadā śuddha-buddheḥ = Sie ist die Trägerin der Offenbarung der immer reinen Intelligenz.

Dakini Sakti, die vorsitzende Gottheit, befindet sich im Adhara oder Muladhara Chakra und ermöglicht dem Yogi, Wissen über das Tattva (Tattva Jnana) zu erlangen. Dakini ist die Königin des Muladhara Chakra und auch der Türhüter. Dakini, Rakini, Kakini, Lakini, Sakini und Hakini (alle benannt nach den Sanskrit-Anfangsbuchstaben, Da, Ra usw.) sind die Königinnen der jeweiligen Chakras.

Die Meditation der Dakini ist wie folgt:

Meditiere über sie, die rote, die rotäugige Dakini, im Muladhara, die in den Herzen der Pasus Schrecken verbreitet, die in ihren beiden Rechten Händen den Speer und die Khatvanga und in ihren beiden linken Händen das Schwert und einen Trinkbecher mit Wein gefüllt. Sie ist von grimmigem Temperament und zeigt ihre grimmigen Zähne.

Sie zermalmt die ganze Schar der Feinde. Sie ist von kräftigem Körperbau und liebt Payasanna. So sollte sie von denjenigen meditiert werden, die sich Unsterblichkeit wünschen.

Sie hat Tilaka, ein zinnoberrotes Zeichen auf der Stirn, und ihre Augen sind mit Collyrium verziert.

in schwarzem Antilopenfell und mit verschiedenen Juwelen geschmückt.

khatvanga = Ein Stab mit einem menschlichen Schädel am oberen Ende. Pasus = Die Unbeleuchteten.

Schwert = wird bei Tieropfern verwendet. Payasanna = eine Art Milchpudding mit

gekochte Milch, Reis, Butter, Zucker, Rosinen, Safran. Tilaka ist das rote Zinnoberrot

auf der Stirn getragen, um ihr Leben mit einem lebenden Ehemann anzuzeigen.

Der Lotus wird auf dem Pfad der Entsagung (Nivrrti Marga) und der Rückkehr zu Para umgedreht.

Brahman und im Leben des Handelns (Pravrrti Marga), wie von Siva zu

Parvati.

Wir Erdbewohner befinden uns auf dem Pravrrti Marga, dem Pfad der Evolution, einem Pfad weg vom

Höchste Bewusstheit. Wir sind mit Unreinheiten behaftet (mummalam: drei

Unreinheiten, Anava, Maya und Kanma Malams. mehr dazu unter: Fibel in Saiva

Siddhanta. Diejenigen, die Nivrrti Marga betreiben, machen die zentripetale Reise in Richtung des Höchsten Bewusstseins und verschmelzen mit Ihm. Sie sind frei von Unreinheiten.

Vajrākhyā viaktradeśe vlasati satataṁ karṇikā-madhyasaṁsṭhaṁ

koṇaṁ tat traipurākhyaṁ taḍidiva vilasat-komalaṁ kāmarūpam

kandarpo nāma vayur nivasati satataṁ tasya madhye samantāt

jīveśo bandhu-jīva-prakaramabhί-hasan koṭisūrya-prakāśaḥ

In der Nähe der Mündung des Nadi, der Vajra genannt wird, und in der Perikap (des Adhara-Lotus) leuchtet ständig das wunderschön leuchtende und weiche, blitzartige Dreieck, das Karmarupa ist und als Traipura bekannt ist. Es gibt immer und überall den Vayu, genannt Kandarpa, der von einer

tiefer rot als die Bandhujiva-Blume, und ist der Herr der Wesen und leuchtend wie zehn Millionen Sonnen. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm

Das Dreieck des Mulachakra im Perikarp wird beschrieben. Das Dreieck nach Visvanatha und Gautamiya Tantra ist Iccha-Jnana-Kriyatmaka (die Kräfte des Willens, des Wissens und der Handlung). Das Dreieck ist das reizvolle Sakti Pitha, oberhalb von DharA-Bija. Die drei Linien sind VAmA, JyestA und Raudri. TANTRA7.gif zeigt das Dreieck unterhalb des Verses 37.

Vajrākhyā viaktradeśe = in der Nähe der Mündung des Nadi namens Vajra. koṇaṁ tat

traipurākhyaṁ = Das Dreieck wird so genannt wegen der Anwesenheit von Devi Traipura darin

das Ka im Inneren des Dreiecks, das letztere Ka ist der Hauptbuchstabe von KAma Bija. Tantraraja Siva

sagt zu Devi: "Der Buchstabe Ka ist deine Form". So ist Kam die Bija von KAmini und Klim ist die

Mantra. Gehen Sie zu TANTRA, um das Dreieck zu sehen.

Dieses Muladhara-Dreieck ist der Sthula (grobe) Aspekt des Suksma (subtilen) Kamaraja-Dreiecks im Sahasrara Chakra: Veeraswamy Krishnaraj

komala = weich = ölig und geschmeidig. kāmarūpam = das, was KAma zum Sein bringt

gefühlt. Es ist die Verkörperung des Wunsches des Gottgeweihten. Es ist MadanAgArAtmaka und bedeutet

Kammer von Madana (Deva der Liebe) - die Yoni. kandarpa = Dies ist der Kandarpa-Vayu

im Dreieck. jīveśa = Herr der Lebewesen. Das Fortbestehen des Lebens ist abhängig von kAma oder

Kandarpa-Vayu. Vayu = Luft. PrAna wohnt im Herzen; ApAna im Anus; Kandarpa-

VAyu ist Teil des ApAna-VAyu. ApAna und PrAna ziehen sich gegenseitig an und verhindern so

sich gegenseitig daran hindern, den Körper zu verlassen. Wenn sie im Einklang sind, verlassen sie den Körper.

Kandarpa, der Teil von ApAna ist, ist der Herr des Lebens und verhindert das Verlassen von PrAna.

der Körper. PrAna und ApAna sind die Erhalter des belebten Seins. koṭisūrya-prakāśaḥ =

leuchtend wie zehn Millionen Sonnen. Siehe BG04 für die Beschreibung von Airs oder Vayus.

Tanmadhye lingarūpī druta-kanaka-kalā-komalaḥ paścimāsyah

Jñāna dhyānaprakāsaḥ prathamakisalayākārarūpaḥ svayṃbhuḥ

Vidyupūrṇēṇdubimba-prakara-karacaya-snigdha-saṁtānahāsī

Kāsīvāsī vilāsī vilasati saridāvartarūpaprakāraḥ

Im Inneren (des Dreiecks) befindet sich Svayambhhu in Seiner Linga-Form, schön wie geschmolzenes Gold, mit Seinem Kopf nach unten. Er wird durch Wissen und Meditation offenbart und hat die Form und Farbe eines neuen Blattes. So wie die kühlen Strahlen des Blitzes und des Vollmondes bezaubern, so ist auch Seine Schönheit. Der Deva, der hier wie in Kasi glücklich wohnt, ist in Formen wie ein Strudel.

Svayambhhu = selbst-ursprünglich, selbst-existent. Der andere Name von Siva-Linga. Svayambhu ist sowohl Parabrahman als auch SabdaBrahman, was bedeutet, dass wir durch Jnana seine Attributlosigkeit (Brahman) und durch DhyAna seine Attributhaftigkeit (Isvara) erkennen.

Es gibt zwei Arten von Brahmanen: ParamBrahman und SabdaBrahman (höchstes Brahman ohne Eigenschaften und Klang-Brahman, das der Schöpfer des Universums ist). Aus Parabrahman entsteht Sabda oder Soundbrahman (Bindu, Kundalini), das der Ursprung von Klängen, Alphabeten, Silben, Worten, Prosa, Poesie und dem Universum der Wesen und der Materie ist. Durch spirituelles Wissen begreifen wir Parabrahman und durch Meditation das Sabdabrahman oder Isvara. Einfach ausgedrückt: Wir alle sind aus dem Gedanken, dem Klang und dem Wort von Sabdabrahman oder Gott (Logos) entstanden.

Tanmadhye lingarūpī svayṃbhu = In ihm (dem Dreieck) ist Svayambhhu in Seinem Linga.

Form. druta-kanaka-kalā-komalaḥ = Sein Körper hat den weichen Glanz von geschmolzenem Gold.

paścimāsyah = Sein Kopf ist nach unten gerichtet. Der ewig glückselige Svayambhu ist untätig

hat seinen Kopf gesenkt, bereit, von KAma-Bija bewegt zu werden. Jñāna- dhyāna-prakāsaḥ =

Enthüllt durch Wissen und Meditation. prathama-kisalayā-kāra-rūpaḥ = Die Form und Farbe neuer Blätter. Dies bezieht sich auf den Svayambhu Linga wie die spitz zulaufende Form der neuen ungeöffneten Blattknospe. (Er ist der schöne und blaugrüne Siva --Sivam-SyAmala-Sundaram. Vidyut-pūrṇēṇdu-bimba-prakara-karacaya-snigdha-saṁtāna-hāsī = So wie die kühlen Strahlen des Blitzes und des Vollmondes bezaubern, so ist Seine Schönheit. Kāsīvāsī vilāsī = Der Deva, der hier wie in KASi glücklich residiert. sarid-āvarta-rūpa-prakāraḥ = Wie ein Whirlpool (Whirlpool ist die Vertiefung an der Spitze der Linga.

  1. Tasyordhve bisatantu sodara-lasat sūkṣmā jaganmohini

brahmavāramukhaṁ mukhena madhuraṁ saṁchadayanti svayaṁ

śakāvarta nibhā navīna capalāmālā vilāsāspadā

suptā-sarpasaṁā śvopari lasāt sārdha-trivṛttākṛtiḥ

  1. Kūjantī kulakuņdalī ca madhuraṁ mattalimālā-sphuṭaṁ

vācāṁ komalakāvya-bandaracanā bhdātibheda-kramaiḥ

śvāsocchvāsa-vibhañjanena jagatāṁ jīvo yayā dhāryate

sā mūlāmbuja gahvare vilasati proddāma-dīptāvaliḥ

Darüber leuchtet die schlafende Kundalini, fein wie die Faser des Lotosstängels. Sie ist die Weltverwirrerin, die sanft den Mund von Brahma-dvara mit ihrem eigenen bedeckt. Wie die Spirale des

Ihre leuchtende, schlangenähnliche Form geht dreieinhalb Mal um Siva herum, und ihr Glanz ist wie der eines starken Blitzes junger, starker Blitze. Ihr süßes Murmeln ist wie das undeutliche Summen von Schwärmen liebestoller Bienen. Sie bringt melodiöse Poesie und Bandha und alle anderen Kompositionen in Prosa oder Versen in Folge oder anders in Samskrta, Prakrta und anderen Sprachen hervor. Sie ist es, die alle Wesen der Welt durch Inspiration und Ausatmung erhält und im Hohlraum des Wurzellotus (Mula) wie eine Kette strahlender Lichter leuchtet.

Bericht: Kundlini Sakti befindet sich in der Svayambhu-Linga. Devi-Kundalini erhält die Existenz der einzelnen Wesen (Jiva und Jivatma) durch die Funktionen der Inspiration und des Ausatmens aufrecht. Sie erzeugt den Klang von summenden Bienen und ist die Quelle der Sprache. Sie wohnt in der dreieckigen Vertiefung in der Perikarp des Muladhara-Lotus, der auf der Svayambhu-Linga ruht. Über ihr leuchtet die schlafende Kundalini und ihre leuchtende schlangenartige Form geht dreieinhalb Mal um Siva = Sie wickelt sich wie die Schlange dreieinhalb Mal um den Linga und mit ihrem Kopf darüber. Dieses MAyA ist Mir lieb, durch

die diese Welt verwirrt." Ihr süßes Murmeln ist wie das undeutliche Summen von Schwärmen liebestoller Bienen = Wenn sie erwacht ist, macht sie diesen Klang. Dies bezeichnet nach Sankara den Vaikhari-Zustand des Klangs (artikulierter Klang). Gehe zu Sabda oder Klang für eine vollständige Beschreibung des Klangs. melodiöse Poesie und Bandha = Die Komposition des Verses (der Verse) ist so angeordnet, dass sie wie ein Diagramm oder Bild aussieht, Beispiel: Ein Lotus (Padma-Bandha), ein Pferd (Asva-Bandha), bildhaftes Aussehen des Verses. Einatmung und Ausatmung, = Es wird gesagt, dass der Mensch 21600 Zyklen der Ein- und Ausatmung macht. Ohne sie gibt es keine Atmung.

  1. 10. Tasyordhve bisatantu sodara-lasat sūkṣmā jaganmohini ---Vers 10 Zeile 1

brahmavāramukhaṁ mukhena madhuraṁ saṁchadayanti svayaṁ ---Verse 10 Zeile

2

śakāvarta nibhā navīna capalāmālā vilāsāspadā ---Vers 10 Zeile 3

suptā-sarpasaṁā śvopari lasāt sārdha-trivṛttākṛtiḥ ---Verse 10 Zeile 4

vācāṁ komalakāvya-bandaracanā bhdātibheda-kramaiḥ Strophe 11 Zeile 2

bisatantu sodara-lasat sūkṣmā = Glänzt fein wie die Fasern des Lotosstengels.

jaganmohini = Weltverwirrer. madhuraṁ = Süß. Sie trinkt den Nektar

der durch den süßen Brahma-dvara kommt. navīna- capalā-mālā vilāsāspadā = Ein starker

Blitz eines jungen Blitzes. Wörtlich: "im Besitz des Reichtums eines starken, jungen Blitzes

Blitz.' komala-kāvya-banda-racanā-bhdātibheda-krama = Sie erzeugt wohlklingende Poesie.

Devi Kundalini ist Srsti-rupa, was bedeutet, dass sie in der Form der Schöpfung selbst ist. Sie ist Srsti-

Stithi-layatmika bedeutet: Sie ist Schöpfung, Existenz und Auflösung. Sie ist VisvAtitA

Das bedeutet, dass sie jenseits des Universums ist; sie ist immanent und traszendiert das Universum. Sie

ist Jnana-Rupa, was bedeutet, dass sie in der Form des Bewusstseins ist. Sie ist Urddhva-VAhini

was bedeutet, dass sie von Muladhara zu Sahasrara Chakras aufsteigt. Sie ist Ista-Deva-

SvarUpini, was bedeutet, dass über sie als die besondere Devata meditiert wird. "Sie ist eine

Jungfrau von sechzehn Jahren in der Blüte ihrer ersten Jugend, mit sehr großen und schönen

geformte Brüste, geschmückt mit allen möglichen Arten von Juwelen, glänzend wie der Vollmond, rot

in der Farbe, mit unruhigen Augen." Kundalini wird immer als rot (RaktA) meditiert in

Farbe. Sie ist SyAma, eine Frau, die im Winter warm und im Sommer kühl und glänzend ist

wie das geschmolzene Gold. Bevor sie die Chakras durchdringt, ist sie, das Brahman selbst

leuchtend wie eine Million Monde, die gleichzeitig aufgehen, und hat vier Arme und drei

Augen. Ihre Hände machen die Vara- und Abhaya-Mudras (Segen gewähren und keine Angst haben).

Pose der Hände), und hält ein Buch und eine Vina - ein Musikinstrument. Sie sitzt auf einem Löwen und

wenn sie zu ihrer eigenen Wohnstätte (Muladhara Chakra) geht, nimmt die Ehrfurcht gebietende Eine

verschiedene Formen.

Tanmadhye paramā kalātikuśalā sūkṣmātisūkṣmā parā

Nityānada paraṁparātivigalat pīyūṣa-dhārādharā

Brahmāņḍādī katāhameva sakalaṁ yadbhāsayā bhāsate

seyaṁ śrī parameśvarī vijayate nityaprabhodhodayā

In ihr regiert der herrschende Para, die Sri-Paramesvari, die Erweckerin des ewigen Wissens. Sie ist das allmächtige Kala, das auf wunderbare Weise zu erschaffen vermag und subtiler ist als das Subtilste. Sie ist das Gefäß des kontinuierlichen Stroms von Ambrosia, der aus der Ewigen Glückseligkeit fließt. Durch ihre Ausstrahlung wird das gesamte Universum und dieser Kessel erleuchtet:

Veeraswamy Krishnaraj

In ihm = In Svayambhu-Linga. Para = AKA: Kundalini, Brahmani. In Kundalini ist der ParA-Zustand von Sabda oder Klang.

Strophe: KalA: Cit-KalA ist Devi, die Bewusstseins-Brahman ist und deren Teil oder Fragment im Geist der Menschen wohnt; das menschliche Bewusstsein ist von Cit-KalA abgeleitet; also ist sie Cit-KalA. Es ist das Brahman-Bewusstsein, von dem ein Fragment im menschlichen Geist enthalten ist, das ohne Cit-KalA nicht funktionieren kann. In der Bhagavad-Gita sagt Bhagavan: 15.7: Ein Fragment Meines eigenen Selbst wird die ewig lebende Seele in dieser Welt der Jivatmas und zieht die Sinne der materiellen Natur (Prakrti) an, von denen der Verstand der sechste ist. Cit-kalA vereinigt sich mit Lakshmi und erscheint als spitz zulaufende Flamme. Um alle Sünden loszulassen, meditiere über Kundalini innerhalb, oberhalb und unterhalb der Flamme als Brahma, Siva, SUra (Sonne) und Paramesvara; Vishnu, Prana, KAlAgni (das zerstörerische Feuer bei der Auflösung) und Chandra (Mond). atikuśalā = Sie ist wunderbar geschickt im Erschaffen. Nityānada

paraṁparātivigalat pīyūṣa-dhārādharā = Sie ist das Gefäß jenes kontinuierlichen Stroms von Ambrosia, der aus der Ewigen Glückseligkeit (Brahman) fließt. Nityananda = Ewige Glückseligkeit = Nirguna Brahman = Eigenschaftsloses Brahman = Unbegrenztes Brahman. Parampara = linearer Abstieg (Schritt für Schritt verbunden) wie folgt: Nirguna-Brahman→ Saguna-Brahman→ Sakti → NAda → Bindu → Kundalini. Cit-KalA ist eine andere Form der Kundalini. Die Ambrosia sickert Schritt für Schritt hinunter zu Paramesvari AKA CitkalA, der Nityananda-Parampara ist, ein Nachkomme des ursprünglichen Nirguna-Brahman. Eine andere Art, diesen Fluss von Ambrosia zu betrachten. Von Nityananda kommt dieser Nektar hinunter zu Para-Bindu, geht durch

Ajna Chakra, Visuddhar Chakra, Anahata, Manipura, Svadhistana, und erreicht

Muladhara. ativigalat pīyūṣa-dhārādharā = Sie ist das Gefäß des Stroms der Ambrosia, der reichlich von Nityananda fließt.

Cauldron = Kesselform der unteren Hälfte von Brahmanda (Brahmas Ei =Universum).

Swami Paramananda spricht über die stabähnliche Para-Sakti, die wie ein gerader Faden über der Kundalini ist, die um den Svayambhu-Ling gewickelt ist. Sri-Paramesvari, deren Strahlung dieses Universum und seinen Kessel erhellt, wohnt im Svayambhu-Linga oberhalb der Kundalini, die dort aufgerollt ist und die oberste Herrschaft ausübt.

paramā = Omnipotent. Sie ist Supreme MAyA. kalā = ist eine Form von NAda-Sakti.

Dhyātvaitan-mūlacakrāntaravivaralasatkoṭisūryaprakāśāṁ

Vācāmēśo narendrah sa bhavati sahasā sarvavidyāvinodī

Ārogyaṁ tasya nityaṁ niravadhi ca mahānandaittāntarātmā

Vākyaiḥ kāvyaprabandhaiḥ sakalasuragurūn sevate śuddhaśilaḥ.

Indem er so über sie meditiert, die im Mula-Cakra mit dem Glanz von zehn Millionen Sonnen leuchtet, wird ein Mensch Herr der Sprache und König unter den Menschen und ein Adept in allen Arten des Lernens. Er wird immer frei von allen Krankheiten, und sein innerster Geist wird von großer Freude erfüllt. Rein in seiner Gesinnung, durch seine tiefen und musikalischen Worte, dient er dem Ersten der Devas.

Mula-Cakra = Wurzelchakra = Muladhara Chakra.

mūla-cakra antara-vivara-lasat-koṭisūrya-prakāśāṁ = Sie leuchtet im Muladhara

Chakra wie zehn Millionen Sonnen, die zur gleichen Zeit scheinen. Vākyaiḥ kāvya-

prabandhaiḥ = Seine tiefen und musikalischen Worte. sevate = Er dient. Er benutzt seine Worte in

Lobeshymnen und ähnliche Zwecke. Er erfreut sie mit Worten des

Verehrung. sakala-sura-gurūn = all-devas-guru-ähnliche Vortrefflichkeit. Alle die Ersten der

Gottheiten. Sura-Gurun bezieht sich auf Brahma, Vishnu und Siva, die Dreifaltigkeit des Hinduismus. GurUn

wie Simha (Löwe), SArdUla (Tiger), NAga (Schlange) werden an männliche Namen angehängt, um anzudeuten

Exzellenz. Beispiel: Er ist ein Löwe von einem Mann.

Zusammenfassung: Muladhara ist ein Lotus mit vier roten Blütenblättern, auf denen die goldenen Buchstaben Va, Śa stehen,

Ṣa, Sa. Im Perikarp ist das DharA-mandala mit acht Speeren und im unteren Teil ist

der DharA-Bija (Lam), der vier Arme hat und auf dem Elefanten Airavata sitzt. Er ist

gelb, und hält Vajra (Donnerkeil) in seinen Händen. Im Inneren der Bindu von DharA-Bija befindet sich die

das viergesichtige Kind Brahma, das rot ist und vier Hände mit Danda (Stab) hat,

Kamandalu (Kürbis), Rudraksa-Rosenkranz und Abhaya-Mudra (Fear-not-Pose). In der

Perikarp neben Brahma ein roter Lotus, auf dem ein vierarmiger, rot gefärbter Mann sitzt.

Sakti DAkini, die vorsitzende Gottheit des Chakra (ChakrAdhisthAtrI), hält SUla (Speer),

KhatvAnga (Stab mit Schädel), Khadga (Schwert) und Casaka (Trinkbecher). In der

Perikarp ist ein blitzartiges Dreieck zu sehen, in dem sich kAma-VAyu und KAma-Bija befinden,

die beide rot sind. Darüber befindet sich die Svayambhu-Linga, die SyAma-Varna (schwarz) ist.

Farbe), und über und um dieses Linga herum ist Kundalini dreieinhalb Mal gewunden, und

Über dieser letzten Erhebung, auf der Spitze des Linga, steht CitkalA.

SVADHISTHANA

('Svadhisthana')

Sindūra-pūrarucirāruņapadmamanyat

sauṣuṁņamadhyaghaṭitaṁ dhvajamūladeśe

Aṅgacchadaiḥ parivṛtaṁ taḍidābhavarņaiḥ

bādyaiḥ sabindu-lasitaiśca Puraṁdarāntaiḥ

Ein weiterer Lotus1 befindet sich im Inneren der Susumna an der Wurzel der Genitalien und hat eine schöne zinnoberrote Farbe. Auf seinen sechs Blütenblättern stehen die Buchstaben von Ba bis Puramdara2, mit dem Bindu3

überlagert, von der leuchtenden Farbe des Blitzes. Präsentation: Veeraswamy Krishnaraj

ein weiterer Lotus1 = Svadhisthana Chakra. Puramdara2 = der Buchstabe La. Bindu3 = Das AnusvAra.

Svadhisthana: Der Ort von Sva, was Para-Linga oder Supreme Linga bedeutet. Dies ist der Sitz des Höchsten Linga.

Fünf Verse von 14 bis 18 beschreiben das Svadhisthana Chakra von zinnoberroter Farbe. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm

Sindūra-pūra-rucirā-ruņa = Von einer schönen zinnoberroten Farbe. sauṣuṁņa-madhya-ghaṭitaṁ

= Im Inneren der Susumna platziert. Svadhisthana Chakra ist innerhalb der Susumna NAdi. dhvaja-

mūladeśe = An der Wurzel der Genitalien. Aṅga-chadaiḥ = An seinen sechs Blütenblättern. bādyaiḥ

sabindu-lasitaiśca Puraṁdarāntaiḥ = Der Buchstabe La, der die Bija von Puramdara oder

Indra. Die leuchtenden Buchstaben Ba, Bha, Ma, Ya, Ra, La sind die sechs Buchstaben, von denen einer auf

jedes der sechs Lotusblütenblätter.

Susumna = bedeutet, dass Susumna Nadi drei Röhren hat, die ineinander liegen. Die

Der zentrale Nadi oder Kanal ist der Brahma Nadi, in dem sich der Svadhisthana Lotus befindet.

('Svadhisthana')

Tasyāntre pravilasadviśadaprakāśa-

mambhojamaņdalamatho varuņasya tasya

Ardhendurūpalasitaṁ saradinduśubhraṁ

vaṁkārabijamamalaṁ makarādhirūḍhaṁ.

In seinem Inneren1 befindet sich die weiße, leuchtende, wässrige Region Varunas, die die Form eines Halbmondes2 hat, und darin, auf einem Makara3 sitzend, befindet sich der Bija Vam, makellos und weiß wie der Herbstmond.

Innen1 = Innerhalb des Svadhisthana Lotus Chakra. Halbmond2 = Der Halbmond ist das Zeichen des Svadhisthana Chakra und Wasser ist das Element dieses Chakras. Makara3 = Ein legendäres Tier, wie es auf der Platte zu sehen ist.

ambhojamaņdalam = Das Perikarp des Svadhisthana-Lotus-Chakras enthält die wässrige Region (Ambhoja Mandalam) von Varuna. Ardhendurūpalasitaṁ = Halbmondform leuchtend.

viśadaprakāśam = leuchtend weiß.

Varuna Bija ist weiß und sitzt auf Makara, dem Träger des die Schlinge haltenden Varuna. Über

Varuna ist der vierarmige und blau gefärbte Hari (Vishnu), der der Anbetung würdig ist. Der Buchstabe Va in

Vruna-Bija gehört zur Gruppe der Halbvokale: Ya, Ra, La, Va.

('Svadhisthana')

Tasyānkadeśakalito harireva pāyāt

nīlaprākasaruciraśriyādadhānaḥ

Pītāmbaraḥ prathamayauvanagarvadhārī

śrīvatsakaustubhadharo dhṛtavedabāhuḥ.

Möge Hari, der darin ist1, der im Stolz der frühen Jugend ist, dessen Körper von leuchtendem Blau ist, das schön anzusehen ist, der in ein gelbes Gewand gekleidet ist, vierarmig ist und das Sri-vatsa2 und das Kaustubha3 trägt, uns beschützen!

Möge Hari, der in ihm ist1 = Dieser Vers besagt, dass Vishnu der Varuna-Bija ist. Vishnu ist im Schoß der Bindu von VAm. Sri-vatsa2 = der Liebling von Sri oder Lakshmi. Dies ist die verheißungsvolle Haarlocke auf der Brust von Vishnu und seinem Avatara Krishna. Sie symbolisiert Prakrti (die Welt der Materie). Kaustubha3 = Der von Vishnu getragene Edelstein symbolisiert die Seelen, die mit dem Kaustubha-Edelstein vereinigt sind.

anka-deśa-kalita = In ihm. In der Bindu oberhalb von Varuna-Bija, in der gleichen Weise wie

Brahma befindet sich im Schoß von DharA-BijA (Erde Bija) im Muladhara Chakra. nīla-prākasa-

rucira-śriyam = Blauer Glanz glänzende Pracht. Er besitzt die bezaubernde Schönheit

Seines blauen Glanzes. Sein leuchtender, strahlend blauer Körper (Vishnu) ist wunderschön anzuschauen.

śrīvatsakaustubha = (Vishnu trägt) Srivatsa und Kaustubha Edelstein. Der Edelstein leuchtet wie

zehntausend Edelsteine; Seine VanamAla (Girlande aus Waldblumen) leuchtet wie zehntausend

Monde. Die Haarlocke Srivatsa auf Seiner rechten Brust leuchtet wie zehntausend Monde. Alle

Diese werden bei der Verehrung von Vishnu gesungen. Meditiere über den dunkelblauen Hari (Vishnu), der

Pitambara (gelbes Gewand) hält die Muschel, den Diskus, den Streitkolben und den Lotus in seinen vier

Hände. VanamAla (Waldblumengirlande = Ganzjährige Waldblumengirlande aus vielen

Farben und Schattierungen bis auf die Ebene von Vishnus Knien herab und hat in ihm Kadamba

Blumen in der Mitte. Die Girlande symbolisiert die Elemente, Erde, Wasser, Feuer. Luft und

Äther. prathama-yauvana-garvadhārī : Von höchster Jugend, stolzer Vishnu.

Die Waffen Vishnus: Streitkolben oder Keule symbolisiert Mahat (Adi-Buddhi, Universelle Intelligenz, Göttlicher Geist, Kosmischer Intellekt, Nous-Griechisch, Ausstrahlung des Universellen Absoluten). die Muschel: Sattvic Ahamkara. Tugendhafter, selbst-erleuchteter Ich-Täter. Sattva = Tugend, Erleuchtung, erhellendes Wissen. Ahamkara = Ich-Täter, das Universelle Ego von Vishnu. Der Bogen = symbolisiert den tamasischen Ahamkara, der die Absorption des Universums bedeutet. Tamas = Dunkelheit. Das Schwert: Göttliches Wissen. Seine Scheide: Unwissenheit. Der Diskus: der Geist. Die Pfeile: die Sinne.

In Muladhara sitzt Brahma auf seinem Transportmittel (Vahana) Hamsa und hier fliegt Vishnu auf Garuda (ein mythischer Vogel, der wie ein Adler aussieht).

('Svadhisthana')

Atraiva bhāti satataṁ khalu rākiņī sā

nīlāṁbujodarsahodarakāntiśobhā

Nānāyudhodyatakarairlasitāṅgalakṣmīṛ-

divyāṁbarābharaņabhūṣitaattacittā

Hier hält sich Rakini immer auf1. Sie hat die Farbe eines blauen Lotos. Die Schönheit ihres Körpers wird durch ihre erhobenen Arme, die verschiedene Waffen halten, noch verstärkt. Sie ist in himmlische Gewänder und Ornamente gekleidet, und ihr Geist ist durch das Trinken von Ambrosia erhaben.

Rakini verweilt immer1 = Rakini leuchtet (bhāti) hier im Svadhisthana Chakra.

nīlāṁbujodarsahodarakāntiśobhā = Ihre strahlende Schönheit gleicht dem Inneren des Blaus

Lotos.

Rakini ist die ansässige Devi des Svadhistana Chakra, die auf dem doppelten Lotus mit einer

eine Blutspur, die aus ihren Nasenlöchern läuft. Meditieren Sie über die blau gefärbte Rakini mit roten Augen

und grimmigen Zähnen. Sie ist der wütende Aspekt und hält in ihren Händen einen Speer, einen Lotus, eine

Trommel und eine Streitaxt. Sie gewährt erwünschte Segnungen und isst gerne Reis.

('Svadhisthana')

Svādhiṣṭhānākhyametatsarasijamamalaṁ cintayedyomanusya-

stasyāhaṁkāradoṣādiksakalarepuḥ kṣīyate tatkṣaņena

yogīśaḥsoऽpiṃohādbhutatimiracayebhānutulyaprakāśo

gadyaih padyaiḥ parabhandhairviracayati sudhāvākyasandoha lakṣmiḥ

Wer über diesen makellosen Lotus meditiert, der Svadisthana genannt wird, wird sofort von all seinen Feinden befreit, wie z.B. dem Fehler von Aha kara und so weiter. Er wird zu einem Herrn unter den Yogis und ist wie die Sonne, die die dichte Dunkelheit der Unwissenheit erhellt. Der Reichtum seiner nektargleichen Worte fließt in Prosa und Versen in gut begründeten Reden.

Feinde = Feinde der sechs Leidenschaften: KAma = Lust. Lobha = Gier. Moha = Verblendung. Mada = Stolz. MAtsaryya = Neid. Alle diese sechs Feinde entstehen aus Ahamkara, einem Gefühl der Kleinheit. kara = Egoismus.

Die Vorteile der Kontemplation des Svadhisthana Lotus Chakra werden beschrieben.

Ahaṁkāra-doṣādi: der Ahamkara-Fehler und so weiter. Siehe oben für die sechs Übel

Veranlagungen. Diese sechs Feinde werden durch Kontemplation über Svadhisthana zerstört

Lotus-Chakra. Die Dunkelheit von MAyA und MohA wird zerstört.

Zusammenfassung der Verse 14 bis 18: Das Svadhisthana Lotus Chakra von zinnoberroter Farbe hat sechs Buchstaben (Ba, Bha, Ma, Ya, Ra, La) in der Farbe des Blitzes auf den Blütenblättern. Im Perikarp des Hauptlotus befindet sich ein weißer Bereich mit einem zweiten 8-blättrigen Lotus mit einem Halbmond in seiner Mitte. In diesem Bereich befindet sich der Varuna-Bija, VAM, der auf Makara sitzt und eine Schlinge in der Hand hält. In der Vertiefung von Bindu sitzt Vishnu auf Garuda und hält in seinen vier Händen die Muschel, den Diskus, den Streitkolben und den Lotus. Vishnu, jung und stolz, trägt ein gelbes Gewand, eine Girlande aus Waldblumen, das Zeichen von Srivatsa auf Seiner Brust und einen Edelstein Kaustubha auf Seiner Brust. Die grimmig aussehende Sakti Rakini mit drei Augen, hervorstehenden Reißzähnen und blutenden Nasenlöchern sitzt im Perikarp des roten Lotus, ist von syAma varna, hält in ihren vier Händen SUla, Abja, Damaru und Tanaka (einen Speer, einen Lotus, eine Trommel und eine Streitaxt) und isst gerne weißen Reis.

MANIPURA

Tasyordhve nābhimūle daśadalalasite pūrṇameghaprakāśe

nīlāmbhojaprakāśairrupahitajaṭhare dādipāntaiḥ sacandraiḥ

Dhāyedvaisvānarauṇamihirasamaṁ maṇḍalam tat trikoṇaṁ

tadbāhye svastikāvyaistribhirabhilasitaṁ tatra vahneḥ svabījam.

Darüber1, an der Wurzel des Nabels, befindet sich der leuchtende Lotus mit zehn Blütenblättern2, in der Farbe von schwer beladenen Regenwolken. In seinem Inneren befinden sich die Buchstaben Da bis Pha, in der Farbe des blauen Lotus, mit Nada und Bindu darüber. Meditiere dort über die Region des Feuers, dreieckig in der Form und leuchtend wie die aufgehende Sonne. Außerhalb befinden sich drei Svastika-Zeichen3, und innerhalb die Bija von Vahni selbst4.

Darüber1 = Über dem Svadhisthana-Lotus-Chakra. der leuchtende Lotus mit zehn Blütenblättern2 = Das Manipura-Chakra, der Sitz des Elements Feuer, dessen Zeichen ein Dreieck ist.drei Svastika-Zeichen3 = Es ist ein glücksverheißendes Zeichen Im indischen Kontext steht das Svastika für das universelle Wohl. "Swasti"

bedeutet Wohlbefinden für alle, "ka" bedeutet Symbol. die Bija von Vahni selbst4 = Ram ist das Mantra des Feuers. Vahini = Feuer.

Svastika (Ansate Cross) ist abgeleitet vom <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sanskrit_language">Sanskrit </a>svastika (in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Devanagari">Devanagari, </a><a href="http://en.wiktionary.org/wiki/À¤¸À¥Â">स्वस्स्िक)</a>, was soviel wie glücksbringendes oder glückverheißendes Objekt bedeutet, und

insbesondere ein Zeichen, das auf Personen und Dingen angebracht wird, um Glück zu bezeichnen. Es setzt sich zusammen aus <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Su-">su- </a><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cognate">(verwandt </a>mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ancient_Greek">griechisch</a> ευ-, eu-), was "gut, wohl" bedeutet, und asti, einem Verbalabstraktum zur Wurzel als "sein" (verwandt mit der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Romance_copula">romanischen Kopula, die</a> letztlich von der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Proto-Indo_European">protoindoeuropäischen </a>Wurzel *h1es- stammt); svasti bedeutet also "Wohlbefinden". Das Suffix -ka verstärkt die verbale Bedeutung oder verleiht den Sinn von "wohltuend", und svastika könnte daher wörtlich mit "das, was mit Wohlbefinden verbunden ist" übersetzt werden, entsprechend "Glücksbringer" oder "etwas, das verheißungsvoll ist<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Swastika#cite_note-0">"[1] </a>Das Wort erscheint erstmals im klassischen Sanskrit (in den Epen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ramayana">Ramayana </a>und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mahabharata">Mahabharata</a>)-Wikipedia.

Das Svastika-Zeichen wird durch das Zeichnen eines Kreuzes und anschließender Linien, die im 90º-Winkel im Uhrzeigersinn verlaufen, erstellt.

Dasa-dala-Lasit = Leuchtender Lotus mit zehn Blütenblättern. Der Lotus leuchtet aufgrund seiner zehn Blütenblätter. Purna-megha-prakase: von der Farbe der schweren Regenwolken. 2. Zeile. Nilambhoja-prakasair-upahita-jathare-dadi-phantaihsancandraih = die Farbe des blauen Lotos, die zehn

Buchstaben Ḍa, Ḍha, Na, Ta, Tha, Da, Dha, Na, Pa, Pha auf zehn Blütenblättern, wie in der Abbildung dargestellt.

Sacandraih = Mondpunkt. Die Buchstaben haben Bindu und NAda über sich. Aruna-Mihira-Samam: wie die junge Sonne.

20.Dyāyenmeşādhirūdham navatapanaibhaṁ vedabāhūjvalāṇgaṁ

tatkroḍe rudramūrtiirnivasatī satataṁ suddhasindūrarāgaḥ

Bhasmāliptāṅgabhūşābharaṇasitavapurvṛddhārūpī triṇetro

lokānāmişṭadātābhayalsitakaraḥ sṛşṭstisaṁhārakarī.

Meditiere über ihn (das Feuer), sitzend auf einem Widder, vierarmig, strahlend wie die aufgehende Sonne. In seinem Schoß wohnt Rudra, der einen reinen zinnoberroten Farbton hat. Er (Rudra) ist weiß von der Asche, mit der er

ist verschmiert, von altertümlichem Aussehen und dreiäugig. Seine Hände sind in der Haltung, Segen zu gewähren und Furcht zu vertreiben1. Er ist der Zerstörer der Schöpfung.

Segen gewähren und Furcht vertreiben1 = die Gottheiten zeigen Handhaltungen, die Segen geben (Vara) und Furcht vertreiben (Abhaya Mudra)

Meditation über Vahni (Feuer): Er sitzt auf einem Widder, in der einen Hand einen Rudraksa-Rosenkranz, in der anderen Sakti. Die anderen beiden Hände, die keine Waffen halten, gewähren Segen und unterdrücken Furcht. Rudra wird niemals auf einem Stier sitzend meditiert.

Bhasmaliptanga-bhusabharana-sita-vapu = Sein Körper ist mit Asche beschmiert; seine Ornamente lassen ihn weiß erscheinen, obwohl er von roter Farbe ist.

  1. 21. Atrāste lākinī sā sakalaśubhakarī vedabāhūjjvalāṅgī

śyāmā pītāmbarādyairvividhaviracanālaṁkṛta mattacittā

Dhyātvaitannābhipadmaṁ parabhavati nitarāṁ saṁhṛtau pālane

vāṇī tasyānanābje nivasati satataṁ jñānasaṁdohalakşmiḥ.

Hier wohnt Lakini, die Wohltäterin von allen. Sie ist vierarmig, hat einen strahlenden Körper, einen dunklen Teint, ist in ein gelbes Gewand gekleidet und mit verschiedenen Ornamenten geschmückt, und sie wird durch das Trinken von Ambrosia verherrlicht. Durch die Meditation über diesen Nabel Lotusthe wird die Macht, (die Welt) zu zerstören und zu erschaffen, erlangt. Vani mit all dem Reichtum des Wissens verweilt immer im Lotos Seines Gesichts.

Vani = Sarasvati , Devi oder Göttin der Sprache.

lakini = Lakini wird wie folgt meditiert. Lass den ausgezeichneten Verehrer über die Devi Lakini meditieren, die blau ist und drei Gesichter und drei Augen auf jedem Gesicht hat, mit einem grimmigen Aussehen und mit hervorstehenden Zähnen. In ihrer rechten Hand hält sie den Donnerkeil und die Sakti (die Waffe von Vahini (Feuer)) und in der linken macht sie Gesten (Mudra), um Angst zu vertreiben und Segen zu gewähren. Sie befindet sich in der Perikarp des Nabels Lotus mit zehn Blütenblättern. Sie hat eine Vorliebe für Fleisch (Mamasi) und ihre Brust ist rötlich von Blut und Fett, das aus ihrem Mund tropft.

Der Nabellotus wird Mani-pura genannt, die Stadt der Juwelen, weil er wie ein Edelstein glänzt.

vividhaviracanālaṁkṛta = Mit verschiedenen Ornamenten geschmückt. Alle ihre Ornamente (Birnen und Edelsteine) sind in vielfältigen und schönen Mustern angeordnet.

Zusammenfassung der Verse 19 bis 21.

Der Nabhi Padma - der Nabel-Lotus - ist regenwolkenfarben mit zehn schimmernden blauen Blütenblättern, auf denen die Buchstaben Ḍa, Ḍha, Na, Ta, Tha, Da, Dha, Na, Pa, Pha mit Bindu über jedem von ihnen stehen.

Ein dreieckiger roter Bereich des Feuers mit Svastika-Zeichen auf seinen drei Seiten befindet sich in der Perikarp, in dem sich der vierarmige Bija des Feuers, Ram, befindet, der rot ist, auf einem Widder sitzt, in seinen Händen den Vajra (Donnerkeil) und die Sakti-Waffe hält und Zeichen von Vara und Abhaya macht. Rudra in roter Farbe sitzt auf einem Stier auf dem Schoß von Vahni-Bija, ist mit Asche beschmiert und erscheint alt. Sakti Lakini sitzt auf einem roten Lotus in der Fruchtwand. Sie ist blau, vierarmig, dreigesichtig mit drei Augen in jedem Gesicht, hält die Vajra- und Sakti-Waffen in ihren beiden Händen und macht Abhaya- und Vara-Mudras mit den anderen beiden Händen. Sie ist grimmig, hat vorstehende Zähne und isst gerne gekochten Reis und Dhal, vermischt mit Fleisch und Blut. Hier endet der dritte Abschnitt.

ANAHATA

  1. 22. Tasyordhve hṛdi paṅkajaṁ sulalitaṁ bandhūkakantyujjvalaṁ

kādyairdvādaśavarṇakairupahitaṁ sīndūrarāganvitaiḥ

Nāṁnāṇāhatasamjñakaṁ surataruṁ vācchātiriktapradaṁ

vāyormaṇdalamatra dhūmasadṛśaṁ şatkoṇaśobhānvitaṁ

Darüber, im Herzen, befindet sich der bezaubernde Lotus, von der leuchtenden Farbe der Bandhuka-Blume, mit den zwölf Buchstaben, die mit Ka beginnen, in der Farbe von Zinnoberrot. Er ist unter dem Namen Anahata bekannt und gleicht dem himmlischen Wunschbaum, der sogar mehr als den Wunsch des Bittstellers gewährt. Die Region von Vayu, schön und mit sechs Ecken, die in ihrer Farbe dem Rauch gleicht, befindet sich hier. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm

bezaubernder Lotus: Die Verse 22 bis 27 beschreiben das Anahata Lotus Chakra, über das im Herzen meditiert wird. Die 12 Buchstaben von Ka bis Tha befinden sich auf den Blütenblättern: Ka, Kha, Ga, Gha, Ña, Ca, Cha,

Ja, Jha, Na, Ṭa, Ṭha. Wunschbaum = Kalpa-taru ist ein Wunschbaum im Garten (Himmel) des

Oberhaupt der Götter Indra. Er gewährt alles, was man sich wünscht, und Moksa (Befreiung). sechs Ecken = siehe die ineinandergreifenden Dreiecke mit sechs Ecken (Sat-kona).

hṛdi paṅkajaṁ = Herzlotus. dvādaśavarṇa= 20 Buchstaben. Nāṁnāṇāhata-samjñakaṁ:

Der Name Anahata ist bekannt. Die Munis nannten den Lotus Anahata, weil sie den Klang von sabdabrahman im Herzlotus hörten; es ist der unangeschlagene Klang, was bedeutet, dass der Klang nicht erzeugt wird.

durch zwei klirrende Gegenstände. vāyormaṇdalaṁ = Vayu Mandalam oder Region der Luft.

  1. 23. Tanmadhye pavanākşaraṁ ca madhuraṁ dhūmāvalīdhūsaraṁ

dhyayetpāṇicatuştayena lasitaṁ kṛşnādhirūḍhaṁ paraṁ

Tanmadhye karuṇānidnamamalaṁ haṁsābhamiśabhidhaṁ

pāṇibhyāmabhayaṁ varaṁ ca vidadhallokatrayāṇāmapi

Meditiere darin über den süßen und ausgezeichneten Pavana Bija, grau wie eine Rauchmasse, mit vier Armen und auf einer schwarzen Antilope sitzend. Und meditiere darin auch über den Wohnsitz der Barmherzigkeit, den makellosen Herrn, der leuchtend wie die Sonne ist und dessen zwei Hände die Gesten machen, die Segnungen gewähren und die Ängste der drei Welten zerstreuen: Veeraswamy Krishnaraj

Purnananda Svami sagt, dass VAyu Bija im Anahata Chakra ist. Pavana Bija = Die Bija von Yam, grau wie eine Rauchmasse. der Wohnsitz der Barmherzigkeit = Sankara meint, dass es ein Ozean der Barmherzigkeit (Kripa Sagar oder KarunAvAridhi) ist.Sonne = Sonne ist Hamsa und auch der Name des Höchsten. Ham bedeutet Bewegung. Sie ist Aditya (Sonne), weil sie immerwährende Bewegung (SAyana) ist. Hamsa ist auch AntarAtmA (der innere Atman oder die Seele, Paramatman). Hamsa ist das Mantra eines jeden Atems. Dieses chantenlose Mantra durchdringt den ein- und ausströmenden Atem, den subtilen Klang "sah" beim Einströmen und den subtilen Klang "ham" beim Ausströmen. (Sa = Siva, Vishnu, Lakshmi oder Gauri [Parvati oder Sakti]; Ham = Ich bin; so = Parvati). Wenn man dieses feinstofflich klingende Mantra "soham", eine Ableitung von "sah-ham", chantet, entsteht durch Umkehrung "Hamsa". Sa (Sah) ist Sakti und Ha ist Siva. Soham, Hamsa und AUM (Pranava) sind äquipotent. Hamsah ist die Vereinigung von männlich und weiblich und das Universum ist Hamsah, so Woodroffe. Tirumular sagt, dass AUM, obwohl ein Wort mit drei Buchstaben, ein Mantra mit einem Buchstaben ist. Soham ist der unintonierte Klang der normalen Atmung und bedeutet "Ich bin Er", Hamsa bedeutet "Schwan" wie in Rama-Krishna Parma-Hamsa und steht für einen Asketen --Hamsan. Wir alle, einschließlich aller luftatmenden Lebewesen, rezitieren dieses Mantra "Soham" unbewusst ein ganzes Leben lang. Dieses chantenlose Mantra (Ajapa Japa) wird Ajapa Gayatri genannt. Während du dieses kanalfreie Soham ein- und ausatmest, identifizierst du dein individuelles Selbst mit dem Großen Selbst des Höchsten Wesens. Jeder Atemzug (und das Mantra), den du nimmst, durchdringt das gesamte Universum deines Körpers. Diese lebensspendende Kraft oder das Mantra hat das Große Selbst als Grundlage. zwei Hände = Bija hat Hände und Füße.

Strophenerläuterung: pavanākşaraṁ = der Buchstabe von Pavana (Luft). Es ist Bija Yam. madhuraṁ =

süß und ausgezeichnet. dhūmāvalīdhūsaraṁ = Dhuma ist Rauch. Grau wie eine Masse von Rauch.

Die schwarze Antilope, die für ihre Schnelligkeit bekannt ist, ist der Vahana (Träger) von Vayu (Luft), der seinen Ankusa (Stachel) auf dieselbe Weise trägt wie Varuna seine PAsa (Schlinge). Isa (Siva) ist in Vayu Bija.

  1. 24. Atrāste khalu kākinī navataḍitpītā triṇetrā śubhā

sarvālaṁkaraṇānvitā hītakari saṁyagjnānāṁ mudā

hastaiḥ pāśakapālaśobhanavarān saṁbibhrati cābhyaṁ

mattā pūrṇasudhārasārdrahṛdayā kaṅkālamālādharā

Hier wohnt Kakini, deren Farbe gelb ist wie ein neuer Blitz, beschwingt und verheißungsvoll, dreiäugig und die Wohltäterin aller. Sie trägt alle Arten von Ornamenten, und in ihren vier Händen trägt sie die Schlinge und den Schädel, und sie macht das Zeichen des Segens und das Zeichen, das die Angst vertreibt. Ihr Herz ist durch das Trinken von Nektar erweicht.

Pandit Purnananda Svami sagt, dass es Sakti Kakini im Anahata Chakra gibt. mattā =

beschwingt. Kakini ist beschwingt. pūrṇasudhārasārdrahṛdayā = Völlig reiner Nektar erweicht ihr Herz. Der Nektar fließt aus dem Sahasrara Chakra. Sie trägt die Haut einer schwarzen Antilope.

Meditiere über Kakini, die im Fett eine Schlinge (PAsa), einen Dreizack (SUla), einen Schädel (KapAl) und eine Trommel (Damaru) in den Händen hält. Sie hat eine gebeugte Haltung, ist von gelber Hautfarbe, isst gerne

Dadhy-anna (Quark und Reis) trinken VAruni (Reiswein). Die Sieben Saktis oder Yoginis haben jeweils einen Wohnsitz in einem der Dhatus (Schicht, Schicht, Bestandteil, Zutat): Chyle, Blut, Fleisch, Fett, Knochen, Mark, Samen, von denen manchmal 10 gegeben sind, die oben genannten 7 und Haare, Haut, Sehnen.

  1. 25. Etannīrajakarṇikāntaralasacchaktistrikoṇābhidha

vidyutkotisamānakomalavapuḥ sāste tadantargataḥ

Baṇākhyaḥ śivalinṅgakoऽpi kanakākārāṅgarāgojjvalo

maulau sūkşma-vibheda-yuṅ maṇiriva prollāsalakşmyālayaḥ

Die Sakti, deren zarter Körper wie zehn Millionen Blitze ist, befindet sich in der Perikarp dieses Lotus in Form eines Dreiecks (Trikona). Im Inneren des Dreiecks befindet sich die Siva-Linga, die unter dem Namen Bana bekannt ist. Dieser Linga ist wie glänzendes Gold, und auf seinem Kopf befindet sich eine winzige Öffnung wie in einem Edelstein. Er ist der prächtige Wohnsitz von Laksmi.

Pandit Purnananda Svami erzählt vom Dreieck (Trikona) im Perikarp des Anahata Lotus. trikoṇābhidha = In Form eines Dreiecks. Sakti erscheint als ein nach unten gerichtetes Dreieck mit der Spitze nach unten. Das nach unten gerichtete Dreieck symbolisiert das weibliche Wappen oder die Yoni, die ebenfalls wie ein umgekehrtes Dreieck erscheint, das sich unter Vayu-Bija befindet. Innerhalb des Dreiecks befindet sich die BAna-Linga. maulau sūkşma-

vibheda-yuṅ maṇiḥ = auf seinem Kopf ist eine winzige Öffnung wie in einem Edelstein. vibheda = durchdringend.

sūkşma = winzig. maṇiḥ = Juwel. Dies ist die Beschreibung von Bāna-Linga. Die Öffnung ist der kleine Raum im Bindu, der sich innerhalb des Halbmondes befindet, der auf dem Kopf des Linga ist. Die Bindu befindet sich im Kopf des Siva-Linga. prollāsalakşmyālayaḥ = Prachtvoller Wohnsitz von Lakshmi. Alaya = Tempel, Wohnsitz,

  1. 26. Dhyayedyo hṛdi paṅkajaṁ surataruṁ śarvasya pīthālayaṁ

devasyānila-hīna-dīpa-kalikā-haṁsena saṁ-śobhitaṁ

bhānormaṇdala-maṇditāntara-lasat kiñjalka-śobhādharaṁ

vācāmīśvara īśavaroऽpi jagatāṁ rakşavināśe kşamaḥ

Wer über diesen Herzlotus meditiert, wird (wie) der Herr der Sprache, und (wie) Isvara ist er in der Lage, die Welten zu schützen und zu zerstören. Dieser Lotus ist wie der himmlische Wunschbaum, der Wohnsitz und Sitz von Sarva. Er wird durch die Hamsa verschönert, die wie die gleichmäßige, spitz zulaufende Flamme einer Lampe an einem windstillen Ort ist. Die Fäden, die seine von der Sonnenregion erleuchtete Fruchtwand umgeben und schmücken, bezaubern. Sarva = Maha-Deva = Siva. Hamsa = Hier steht es für Jivatma.

Pandit Purnananda Svami spricht über das Gute, das durch die Meditation über den Herzlotus gewonnen wird. Dhyayedyo hṛdi paṅkajaṁ surataruṁ śarvasya pīthālayaṁ = Wer über diesen Herzlotus meditiert, wird (wie) der Herr der Sprache, und (wie) Isvara ist er in der Lage, die Welten zu schützen und zu zerstören. anila-hīna-dīpa-kalikā-haṁsena saṁ-śobhitaṁ = Hamsa (Jivatma) ist wie die beständige Flamme einer Lampe an einem weiten Ort, und verstärkt die Seligkeit dieses Lotus. Surya Mandala befindet sich in der Perikarp des Anahata Lotus. bhānormaṇdala-maṇditāntara-lasat kiñjalka-

śobhādharaṁ = Die Fäden, die das Perikarp umgeben und schmücken, erleuchtet von der Sonne

Region, Charme. Die Filamente, die das Perikarp umgeben, sind von den Sonnenstrahlen durchdrungen und verleihen Schönheit und Charme. Die Fäden des Anahata-Lotus, die das Perikarp umgeben, sind die einzigen, die von den Sonnenstrahlen durchdrungen sind, während die Fäden der anderen Lotosblumen nicht von den Sonnenstrahlen berührt werden. BhAnu Mandala = Sonnen-Mandala. Die Region von Vayu bedeckt das gesamte Perikarp. Darüber befindet sich der Bereich von Surya oder der Sonne. Darüber befinden sich die Vayu-Bija und Trikona usw. Man sollte über all dies meditieren. Mam ist das Mantra der geistigen Verehrung in der Region des Feuers mit seinen zehn Kalas. Kala = Ziffer, Teil, Anteil. Die Regionen von Vahini (Feuer), Arka (Sonne) und Chandr (Mond) sind eins

über den anderen. īśavar = Schöpfer. rakşavināśe kşamaḥ = Gleichermaßen fähig, die Welt zu schützen und zu zerstören. er kann das Universum erschaffen, erhalten und zerstören.

  1. 27. Yogīśo bhavati priyātpriyatamaḥ kāntākulasyāniśaṁ

jñānīśoऽpi kṛti jitendriyagaṇo dhyānāvadhānakşamaḥ

Gadyaiḥ padyapadādibhiśca satataṁ kavyāmbhudhārāvaho

lakşmiraṅgaṇadaivataḥ parapure śaktaḥ praveştuṁ kşaṇāt.

Als Erster unter den Yogis ist er den Frauen lieber als der Liebste. Er ist außerordentlich weise und voll von edlen Taten. Seine Sinne sind vollkommen unter Kontrolle. Sein Geist ist in seiner intensiven Konzentration in Gedanken an Braham versunken. Seine inspirierte Rede fließt wie ein Strom von (klarem) Wasser. Er ist wie der Devata, der der Geliebte von Laksmi ist und nach Belieben den Körper eines anderen betreten kann. Laksmi = Lakshmi ist der Devata der Familie, was bedeutet, dass er immer wohlhabend ist.

priyātpriyatamaḥ kāntākulasya = lieber als der Liebste zu den Frauen (weil er geschickt ist zu

sie erfreuen). Sankara sagt, dass er teurer ist als ihre Ehemänner. jitendriya-gaṇḥ = Seine Sinne

sind vollständig unter Kontrolle. dhyānāvadhāna-kşamaḥ = Sein Geist ist in seiner intensiven Konzentration in Gedanken an das Braham vertieft. Dhyana ist Meditation --Brahma-Cintana, und AvadhAna bedeutet stetige und intensive Konzentration des Geistes. Der Yogi ist zu beidem fähig. kavyāmbhu-

dhārā-vaha = Seine inspirierte Rede fließt wie ein Strom von (klarem) Wasser. lakşmī-raṅgaṇa-

daivataḥ = Er ist wie der Devata, der die Geliebte von Laksmi ist. Slakshmi ist die Gefährtin von Vishnu. Rangana ist das Glück. Nachdem er in dieser Welt das beste Vergnügen genossen hat, wird er am Ende

geht zur Wohnstätte der Befreiung. parapure = der Körper eines anderen. Er ist in der Lage, nach Belieben in den Körper eines anderen

Körper. Er erhält die Fähigkeit, sich unsichtbar zu machen, in die Festung eines Feindes einzudringen und über den Himmel zu fliegen.

Zusammenfassung der Verse 22 bis 27 zum Anahata Chakra.

Der Herz-Lotus in der Farbe der Bhaduka-Blume hat zinnoberrote Buchstaben von Ka bis Tha auf seinen 12 Blütenblättern mit Bindu über ihnen. Ein sechseckiges Vayu-Mandala von rauchiger Farbe befindet sich in seiner Schale; darüber befindet sich ein Surya-Mandala, in dem das Dreieck wie zehn Millionen Blitze leuchtet. Darüber befindet sich Vayu-Bija von rauchiger Farbe, der auf einer schwarzen Antilope sitzt, vierarmig ist und einen Ziegenbock (Ankusa) trägt. Im Schoß von Vayu-Bija verweilt der dreiäugige Isa, der wie Hamsa seine beiden Arme in Gesten ausstreckt, um Segen zu gewähren und Furcht zu vertreiben. Im Perikarp des Anahata-Lotus befindet sich ein weiterer roter Lotus, in dem die vierarmige Sakti Kakini mit goldener Farbe, gelbem Gewand, vielen Juwelen und einer Girlande aus Knochen verweilt, die PAsa (Schlinge), den KapAla (Schädel) trägt und Vara (Segen) und Abhaya (keine Angst) Zeichen macht. Ihr Herz ist durch den Nektar erweicht. Der goldfarbene Siva in der Form Bana-Linga mit Mondsichel und Bindu auf seiner Stirn verweilt in der Mitte des Dreiecks. Er ist freudig und voller Verlangen. Hamsa Jivatma unter ihm ist wie die gleichmäßig spitz zulaufende Flamme einer Lampe. Unter dem Perikarp befindet sich ein roter Lotus mit acht Blütenblättern, dessen Kopf nach oben gerichtet ist und der den Kalpa-Baum, den mit Juwelen besetzten Altar, der mit einer Markise, Fahnen und ähnlichem bedeckt ist, enthält und der Ort der geistigen Anbetung ist.

VISUDDHA

  1. 28. Viśuddhākhyaṁ kaṇṭhe sarasijamamalaṁ dhūmadhūmrāvabhāsaṁ

svaraiḥ sarvaiḥ śoṇairdalaparilasitairdīpitaṁ dīptabuddheḥ

Samāste pūrneneduprathitatamanabhomaṇḍalaṁ vṛttarūpaṁ

himacchayanāgopari lasitatanoh suklavarnambarasya

  1. 29. Bhujaiḥ pāśābhītyaṅkuśavaralasitaiḥ śobhitāṅgasya tasya

manoraṅke nityaṁ nivasati girijābhinnadeho himābhaḥ

Triṇetraḥ pañcāsyo lalitadaśabhujo vyāghracaramāmbaraḍhyaḥ

sadāpūrvo devaḥ siva iti ca samākhyānasiddhaḥ prasiddhaḥ

In der Kehle befindet sich der Lotus, genannt Visuddha, der rein und von rauchig-purpurner Farbe ist. Alle (sechzehn) leuchtenden Vokale auf seinen (sechzehn) Blütenblättern, die einen purpurnen Farbton haben, sind für denjenigen, dessen Geist (Buddhi) erleuchtet ist, deutlich sichtbar. In der Schale dieses Lotos befindet sich die Ätherische Region, kreisförmig und weiß wie der Vollmond. Auf einem Elefanten, der weiß wie Schnee ist, sitzt der Bija von Ambhara, der von weißer Farbe ist. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm

Von Seinen vier Armen halten zwei die Schlinge und den Stachel, und die anderen beiden machen die Gesten, die Segen gewähren und Angst vertreiben. Diese tragen zu Seiner Schönheit bei. In Seinem Schoß wohnt immer der große schneeweiße Deva, dreiäugig und fünfgesichtig, mit zehn schönen Armen und bekleidet mit einem Tigerfell. Sein Körper ist mit dem von Girija vereint, und man kennt Ihn unter dem Namen Sada-Siva, was soviel bedeutet wie.

Vollmond: Äther, dessen Mandala ein Kreis (Vrrta-rupa) ist, ist das Element des Visuddha Lotus Chakra. Bija = Ham ist das Bija von Visuddha. Ambhara = Ätherischer Bereich. bedeutet auch Gewand. Ambhara, weiß in seiner Bija-Form und mit weißem Gewand, sitzt auf einem Elefanten von der Farbe des Schnees. Sein Schoß: Ham (Nabho-Bija). Girija = Giri ist Berg. Vom Berg geborene Devi. Tochter des Bergkönigs Himavat (Himalaya-Gebirge). Dies bezieht sich auf die androgyne Form von Siva-Sakti. Sada-Siva = der Ewig-Gnädige.

Vier Verse von 28 bis 31 beschreiben das Visuddha Lotus Chakra. Hamsa (der Jiva) erlangt Reinheit, daher wird dieser Lotus Visuddha (rein), ätherisch, groß und ausgezeichnet genannt. Visuddha in der Region der Kehle wird Visuddha genannt: Rein (amala = ohne Unreinheit), weil er tejo-maya ist.

(gereinigt durch Feuer und seine Substanz ist Tejas) und daher frei von Unreinheit. svaraiḥ sarvaiḥ = alle

die Vokale, beginnend mit A-KAra (A) und endend mit Visarga, insgesamt 16 an der Zahl. dala-

parilasitaiḥ = leuchtend auf den Blütenblättern, 16 an der Zahl und rot in der Farbe mit Bindu über ihnen. Seine Filamente sind rötlich und es wird von Vyoma-Mandala geschmückt. Vyoma = Äther. Mandala = Region oder Kreis. dīpitam = deutlich sichtbar. Die Buchstaben sind gleichsam für den erleuchteten Geist erleuchtet

(Dīpta-Buddhi). dīptabuddheh = Dessen Geist (Buddhi = Intellekt) erleuchtet ist. Der Intellekt ist durch ständiges Praktizieren von Yoga frei von den Unreinheiten weltlicher Beschäftigungen geworden.

pūrnenedu-prathita-tama-nabhomaṇḍalaṁ vṛtta-rūpaṁ = die ätherische Region, kreisförmig in

Form, und weiß wie der Vollmond. purnenedu = Vollmond. nabhomaṇḍalaṁ = Ätherisch

Region. vṛtta-rūpaṁ = Kreisförmig. Verschiedene Texte haben unterschiedliche Farben zugewiesen

Ätherische Region: weiß, rauchig. hima-cchayanāgopari lasita-tanu = Auf einem Elefanten weiß wie

Schnee sitzt. Nāga ist in diesem Zusammenhang nicht eine Schlange, sondern ein Elefant.

<tbody> </tbody>
<tbody> </tbody>
<tbody> </tbody>
Bhujaih pasa
 

bhityankusa-vara-lasitaih sobhitangasya (Bhujaiḥ pāśābhītyaṅkuśa-vara-lasitaiḥ

śobhitāṅgasya) = Von seinen vier Armen halten zwei die Schlinge und den Stachel, und die anderen beiden machen die

Gesten, die Segen gewähren und Angst vertreiben. Diese tragen zu Seiner Schönheit bei. tasya manoh = Sein Mantra = Die Bija von Ambara oder Äther = Ham. Die Bija (Wurzel) einer Sache ist diese Sache in ihrer Essenz.

tasya manor anke = Im Schoß Seiner Bija. Ham ist die Bija des Äthers in der Perikarp des Visuddha-Lotus und wir sollen darüber meditieren. girijabhinna-deha (girijābhinna-deha) = der schneeweiße

Deva, dessen Körper mit dem von Girija vereinigt oder untrennbar mit ihm verbunden ist. Das bedeutet, dass der Siva-Sakti-Körper androgyn ist, von goldener Farbe auf der linken Seite (Sakti) und schneeweiß auf der rechten Seite (Siva). Er, Sadasiva mit weißem Gewand, verweilt im Schoß von Nabho-Bija. Das Nirvana Tantra sagt: Innerhalb des Yantras (AmA KalA) befindet sich der Halb-Stier und Halb-Löwe (Simhasana), auf dem die Ewige Gauri (Sakti auf dem Halb-Löwen) mit Sada-Siva zu ihrer Rechten (auf dem Halb-Stier) sitzt. Sadasiva hat fünf Gesichter, drei Augen in jedem Gesicht, einen mit Asche beschmierten Körper, sieht aus wie ein Berg aus Silber und trägt das Fell eines Tigers und eine Girlande aus Schlangen als seinen Schmuck. Die Ewige Gauri (SadA-Gauri), die Hälfte von Siva's

Körper, ist die Mutter des Universums. lalita-dasa-bhuja (lalita-daśa-bhuja) = schön-zehn-

Arme. Meditiere über Ihn als Deva mit zehn Armen, der die folgenden Waffen, Ausrüstungsgegenstände und Segnungen trägt. Zehn schöne Arme tragen das Folgende.

<tbody> </tbody>
Sula Tanka Krpana Vajra Dahana Nagendra Ghanta Ankusa Pasa Abhitikara
Dreizack Streitaxt Schwert Thunderbolt Feuer Schlangenkönig Glocke Goad Schlinge Angstfrei-Zeichen
  1. 30. Sudhāsindhoḥ suddha nivasati kamale sākinī pītavastrā

śaram cāpaṁ pāśam sṛṇimapi dadhatí hastapadmaīścaturbhíḥ

sudh|mśoḥ saṁpūrṇaṁ śaśaparirahitaṁ maṇdalaṁ karṇikāyāṁ

mahāmokşadvāraṁ śriyambhimataśīlasya śuddhendriyasya.

Reiner als der Ozean des Nektars ist die Sakti Sakini, die in diesem Lotus wohnt. Ihr Gewand ist gelb, und in ihren vier Lotushänden trägt sie den Bogen, den Pfeil, die Schlinge und den Stachel. Die gesamte Region des Mondes ohne das Zeichen des Hasen befindet sich in der Perikarp dieses Lotus. Diese (Region) ist das Tor zur großen Befreiung für denjenigen, der den Reichtum des Yoga begehrt und dessen Sinne rein und kontrolliert sind. hare = Hase auf dem Mond, Fleck auf dem Mond, Mensch auf dem Mond.

Swami Purnananda sagt, dass Sakini im Perikarp des Visuddha Lotus Chakra verweilt.

Sudhasindhoh suddha ( Sudhāsindhoḥ suddha) = Reiner als der Ozean des Nektars.

Sudhasindhu ist nach Sankara Chandra oder Mond. Sie ist reiner und weißer als

der Nektar im Mond. Sakini, der die Form des Lichts selbst hat (Jyotih-svarupa), ist weiß

und hitzefrei. Die Meditation auf Sahini ist wie folgt: "Der ausgezeichnete Sadhaka meditiert über

die Devi Sakini im Kehl-Lotus. Sie ist das Licht selbst. Sie trägt in ihren Lotus-Händen

die Schlinge, den Stachel, das Zeichen des Buches und macht Jnana-Mudra (Daumen und kleiner Finger)

die sich an den Spitzen berühren). Sie macht die Pasus (die Uneingeweihten) wütend und hat ihre

Wohnsitz im Knochen (Sie ist die Devata des Asthi-Dhatu. Sie hat eine Vorliebe für Milchnahrung und bekommt

trunken und beschwingt von dem Nektar." Die Devi (Sakti Sakini) ist die Mondregion innerhalb des Mondes.

Perikarp. kamale = in diesem Lotus. in der Perikarp des Visuddha Chakra. sasa-pari-

rahita = In dieser Perikarp ist die makellose Region des Mondes, ohne den Fleck eines Hasen.

maha-moksa-dvaram (mahā-mokşa-dvāraṁ ) = Großes-Himmel-Tor. Die Pforte zum

Große Befreiung - Nirvana Mukti (im Lobpreis dieses Mandalas) für diejenigen, die

läuterten und bezwangen ihre Sinne, unter anderem durch Meditation in der

Pfad des Yoga, erlangen sie die Befreiung (mukti). sriyambhimata-silasya (śriyambhimata-

śīlasya) = Wer den Reichtum des Yoga begehrt. Sri ist Reichtum (des Yoga). Diese Natur ist die

Tor zur Befreiung. suddhendriya (śuddhendriya) = Suddha + Indriya = Rein +

Sinne. Wessen Sinne rein und kontrolliert sind, dessen Präsentation: Veeraswamy Krishnaraj

Im Perikarp des Lotus von Nabho-Mandala: im Inneren des letzteren befindet sich das Dreieck, im Inneren

das ist das Chandra-Mandala, in dem sich Nabho-Bija (Ham) befindet. Denke an das Voll-

Mond im Dreieck innerhalb der Perikarp; dort denke an den schneebedeckten Akasa, der auf der

der Elefant, dessen Gewand weiß ist. Da ist der Deva Sada-Siva, dessen Gewand weiß ist.

qualifiziert Akasa.

  1. 31. Iha sthāne cittam niravadhi vinidhāyātmasampūrṇayogaḥ

kavirvāgamī jñānī sa bhavati nitarāṁ sādakaḥ śāntacetāḥ

Tríkālānāṁ darśī sakalahitakaro rogaśokapramuktaś-

ciramjīvī jīvī niravadhivipadāṁ dhvaṁsahaṁsaprakāśaḥ.

Derjenige, der vollständiges Wissen über den Atma (Brahman) erlangt hat, wird durch ständige Konzentration seines Geistes (Citta) auf diesen Lotus ein großer Weiser, beredt und weise, und genießt ununterbrochenen Frieden des Geistes. Er sieht die drei Perioden und wird zum Wohltäter aller, frei von Krankheit und Leid und langlebig, und, wie Hamsa, zum Zerstörer endloser Gefahren.

Svami Purnananda spricht über das Gute, das durch die Meditation auf das Visuddha-Chakra gewonnen wird.

atma-sampurna-yoga (ātma-sampūrṇa-yoga) = derjenige, der vollständiges Wissen über die Welt erlangt hat

Atman (Brahman) aufgrund der Tatsache, dass Brahman alldurchdringend ist. Eine andere Bedeutung ist: Jemand, der die Vollkommenheit des Yoga erreicht hat. Derjenige, der vollständiges Wissen über Atma erlangt hat, ruht wie das stille Wasser in der Tiefe. Eine solche Person ist ein Wissender (Jnani). Er ist in allen Sastras bewandert, ohne darin unterwiesen zu sein. "Er wird barmherzig und sucht keine Belohnung; sein Citta ist friedlich; er ist beständig, sanftmütig, bescheiden, mutig, vergebend, selbstbeherrscht, rein und dergleichen, und frei von Gier, Bosheit und Stolz." Bhagavad-Gita16.2 & 3.

Tri-kala darsi (Tri-kāla darśī )= Drei-Perioden-Seher. er sieht die drei Perioden-Vergangenheit,

Gegenwart und Zukunft. Er sieht den Atma (das Selbst) und alle Objekte des Wissens darin. roga-

soka-pramuktah (roga-śoka-pramuktah) = Krankheit-Kummer-der Befreite. Frei von

Krankheit und Kummer - indem er Siddhi (spirituelle Vollkommenheit) in seinem Mantra erreicht hat. Er ist

frei von MAyA und empfindet daher keinen Kummer. niravadhi-vipadam-dhvamsa-hamsa-prakasah

(niravadhi-vipadāṁ dhvaṁsa-haṁsa-prakāśaḥ)_ = endlos-gefahren-zerstörende-Hamsa-

zeigen, leuchten. Wie Hamsa, der Zerstörer von endlosen Gefahren. Der Sadhaka

wird zu Hamsa, der Antartma (inneren Seele), die in der Perikarp des Körpers wohnt.

Sahasrara, denn er kann all diese Gefahren zerstören und im Ergebnis das Tor der

Befreiung. Sankara nennt Hamsa Sonne. Hamsa ist der 12-blättrige Lotus unter Sahasrara.

Zusammenfassung des Visuddha Chakra

Visuddha Chakra befindet sich an der Basis der Kehle mit rötlichen Filamenten und 16 Blütenblättern von

rauchig-violetter Farbton und 16 rote Vokale auf den Blütenblättern mit Bindu darüber. Kreisförmig und

Das weiße Nabho-Mandala befindet sich im Perikarp, in dem sich das Chandra-Mandala mit Elefanten-

darüber ein weißer, gewandeter und vierarmiger Bija Ham, der in vier Händen hält

Schlinge und Stachel und macht Vara und Abhaya Mudras. In seinem Schoß sitzt Sada-Siva

auf einem großen Löwensitz, der sich auf dem Rücken des Stiers befindet. Er ist in der Form von Ardha-narisvara;

die Hälfte des Körpers schneeweiß Siva und die andere Hälfte golden Sakti, mit fünf Gesichtern, zehn Armen

mit Dreizack, Streitaxt, Opferschwert, Donnerkeil, großer Schlange, Glocke, Stachel,

Schlinge und macht Abhaya-mudra. Er trägt ein Tigerfell, Asche auf Seinem ganzen Körper, eine

eine Girlande aus Schlangen um seinen Hals und ein nach unten gekehrtes Mondzeichen auf seiner Stirn

die den Nektar fallen lassen. Innerhalb des Perikarps und in der Mondregion und auf den Knochen sitzend, ist

Sakti Sakini, weiß, vierarmig, fünfgesichtig und dreiäugig auf jedem Gesicht, bekleidet

Sie ist gelb gekleidet und trägt in ihrer Hand einen Bogen, einen Pfeil, eine Schlinge und einen Stachel.

  1. 31. Iha Sthne cittaṁ niravadhi nidhāyāttapavano

yadi kruddho yogī calayati samastaṁ tribhuvanaṁ

Na ca brahmā vişṇur na ca hariharo naiva khamaṇī-

stadīyaṁ sāmarthyaṁ śamayatumalaṁ nāpi gaṇapaḥ.

Der Yogi, dessen Geist ständig auf diesen Lotus fixiert ist, dessen Atem durch Kumbhaka (Anhalten des Atems) kontrolliert wird, ist in seinem Zorn in der Lage, alle drei Welten zu bewegen. Weder Brahma noch Visnu, weder Hari-Hara noch Surya (Sonne) noch Ganapa (Ganesa) sind in der Lage, seine Macht zu kontrollieren (Ihm zu widerstehen). zorn = Dies ist SturivAda = Lob seiner großen Kräfte. Wenn Er zornig werden würde, könnte Er die drei Welten bewegen.

Swami Purnannda spricht von der Kraft des Yogi.

Ātta-pavana = sein Atem, kontrolliert durch Kumbhaka (Anhalten des Atems im Pranayama - Atem)

Kontrolle). harihara = Die Yugala--Kombinationsform von Vishnu und Siva. khamani = die

Juwel des Himmels = die Sonne.

Ende des 5. Abschnitts.

AJNA

sind die Buchstaben auf den Blütenblättern. !

Om ist der Bija-Buchstabe des Ajna Chakra.

  1. 32. Ājñanāmāmbujaṁ taddhimakarasadṛśam dhyānadhāmaprakāśaṁ

hakşābhyāṁ vai kalābhyāṁ parilasitavapurnetrapatraṁ suśubhraṁ

Tanmadhye hākinī sā śaśisamadhavalā vaktraşaṭkaṁ dadhānā

vidyāṁ mudrāṁ kapālaṁ ḍamarujapavaṭīṁ bibhrtī śuddhacittā.

Der Lotus namens Ajna ist wie der Mond (wunderschön weiß). Auf seinen beiden Blütenblättern befinden sich die Buchstaben Ha und Ksa, die ebenfalls weiß sind und seine Schönheit unterstreichen. Er erstrahlt in der Herrlichkeit von Dhyana (Meditation). In ihrem Inneren befindet sich die Sakti Hakini, deren sechs Gesichter wie so viele Monde sind. Sie hat sechs Arme, von denen sie in einem ein Buch hält; zwei andere sind in den Gesten des Vertreibens von Furcht und des Gewährens von Segen erhoben, und mit den übrigen hält sie einen Schädel, eine kleine Trommel und einen Rosenkranz. Ihr Geist ist rein (Suddha-Citta). Ajna = Befehl. Name des Lotus zwischen den Augenbrauen über dem Visuddha Chakra. Buch = Pustaka-Mudra. Eine Handgeste für Vidya oder Wissen.

Swami Purnananda spricht über das Ajna Chakra aus den Versen 32 bis 38

Die Verse 32 bis 38 beschreiben das Ajna Chakra. Ajnanama (Ājña-nāmā) = Ajna Name. Der Lotus

namens Ajna. Ajna oder der Befehl des Gurus kommt zu diesem Lotus herab (GurorAjneti)

zwischen den Augenbrauen. Nach dem Eindringen in die Kehle und den Gaumen nach oben gehend, wird das weiße

und der glücksverheißende Lotus (der Ort von Manas, dem Geist) zwischen den Augenbrauen erreicht wird

von Kundali. Seine 2 Blütenblätter haben Ha und Ksa auf sich. himakara-sadrsam (hima-kara-

sadṛśam) = Wie der Mond, schön weiß. oder Kühl wie die Mondstrahlen. Hima-kara ist

Mond. Hima bedeutet kühl; Kara bedeutet Verursacher. Der Mond ist das Gefäß der Ambrosia

Nektar und kühl und schön weiß. dhyana-dhama-prakasam (dhyāna-dhāma-

prakāśaṁ) = er leuchtet mit dem Glanz von Dhyana. Sein Körper leuchtet wie die Herrlichkeit von Dhyana

Sakti. netrapatraṁ = zwei Blütenblätter. Netra = Auge. Ha-ksabhyam kalabhyam-

parilasitavapuh-susubhram = (Ha-kşābhyāṁ kalābhyāṁ parilasitavapuh su-śubhraṁ)

Die Buchstaben Ha und Ksa, die ebenfalls weiß sind. Hakini sa ( hākinī sā) = Sie ist Hakini, die

ansässiger Devata des Ajna Chakra. mudram (mudrā) = Handhaltungen, die Gewährung darstellen

vidyam-mudram = dies kann auch die Handhaltung des

Wissen.

Meditiere über Sakti Hakini, die weiß ist, im Knochenmark verweilt und in ihren Händen das Damaru, den Rosenkranz, den Schädel, das Vidya (Zeichen des Buches) und die Mudra (Handhaltung, die Segen gewährt und Angst vertreibt) hält. Sie hat sechs rote Gesichter mit jeweils drei Augen. Siehe unten. Sie sitzt auf einem weißen Lotus, mag mit Turmini gekochte Speisen und fühlt sich beschwingt, wenn sie Ambrosia trinkt.

  1. 33. Etatpadmāntarāle nivasati ca manaḥ sūkşmarūpaṁ prasiddhaṁ

yonau tatkaraṇikāyāmitaśivapadaṁ liṅgacihṇaprakāśaṁ

Vidyunmālāvilāsaṁ paramakulapadaṁ brahmasūtraprabhodaṁ

vedānāmādibījaṁ sthiratarahṛdayaścintayettatkrameṇa.

In diesem Lotus wohnt der subtile Geist (Manas). Es ist bekannt. Im Inneren der Yoni in der Perikarp ist der Siva, Itara genannt, in seiner phallischen Form. Er leuchtet hier wie eine Kette von Blitzen. Hier befindet sich auch die erste Bija der Veden, die der Sitz der ausgezeichneten Sakti ist und durch ihren Glanz das Brahma-Sutra sichtbar macht. Der Sadhaka mit festem Geist sollte über diese entsprechend der (vorgeschriebenen) Reihenfolge meditieren. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm

Swami spricht über das Manas, den Geist im Ajna Chakra. Swami Purnananda spricht über Ajna Chakra in den Versen 32 bis 38.

Etatpadmantarale nivasati ca manah suksmarupam prasiddham (Etatpadmāntarāle

nivasati ca manaḥ sūkşmarūpaṁ prasiddhaṁ) = In diesem Lotus wohnt der subtile Geist

(Manas). Das Manas liegt jenseits der Reichweite der Sinne. Was ist der Beweis für seine Existenz? Es ist allgemein anerkannt (prasiddha) und von AnAdi-Purusa als verwirklichte Sache überliefert. Manas

steht über der ersten Bija der Veden. linga-cihna-prakasam (liṅga-cihṇa-prakāśaṁ) = leuchtend

Phallische Form. Sivalinga befindet sich in der Yoni innerhalb des Perikarps. Der Itara-Siva in Linga-Form ist

innerhalb der Yoni. Itara-Sivapada innerhalb des Dreiecks im Perikarp ist weiß und kristallin

mit drei Augen. Vidyun-mala-vilasam (Vidyun-mālā-vilāsaṁ) = Linga ähnelt

kontinuierliche Streifen von Blitzen. parama-kula-padam = Ausgezeichneter-Kula-Ort.

die die Wohnstätte der ausgezeichnetsten Sakti ist. Kula ist die Sakti der dreieckigen Form. Akula ist

nicht Sakti, sondern Siva. Atma befindet sich in Form von Pranava im Dreieck in der Perikarp. Über

es, die flammende Lampe ist das charmante NAda und Bindu ist MakAra (M von AUM). Manas

vedanam-adibijam (vedānāmādibījaṁ) = Erste Bija der Veden.

Es bezieht sich auf das M von Pranava (AUM) im Perikarp des Lotus. brahma-sutra-prabhodam

(brahma-sūtra-prabhodaṁ)= macht das Brahma-sutra sichtbar. Brahma Sutra ist Brahma

Faden oder Citrini Nadi. Sutra ist Faden und verwandt mit Naht. Der Glanz von Pranava

macht das Sutra sichtbar.

Der SAdaka sollte über alle diese Dinge meditieren: Hakini im Perikarp, Manas, Itara Linga und Pranava in der vorgeschriebenen Reihenfolge.

Die vertikale Linearität der Wesenheiten ist von unten nach oben: Zuerst Hakini in der Perikarp, Itara Linga im Dreieck über ihr, Pranava im Dreieck über Ihm, Manas an der Spitze.

  1. 34. Dhyānātmā sādhakendro bhavati prapure śighragāmī munindraḥ

sarvajñah sarvadarśī sakalahitakarah sarvaśāstrarthavettā

Advaitācāravādī vilasati paramāpūrvasiddhipraśiddho

dīrghāyuḥ soऽpi kartā tribhuvanabhavane saṁhṛtau pālane ca.

Der exzellente Sadhaka, dessen Atma nichts anderes ist als die Meditation über diesen Lotus, ist in der Lage, schnell und nach Belieben in den Körper eines anderen einzutreten, und er wird der exzellenteste unter den Munis, allwissend und allsehend. Er wird zum Wohltäter aller und ist in allen Sastras bewandert. Er verwirklicht seine Einheit mit dem Brahman und erwirbt ausgezeichnete und unbekannte Kräfte. Voller Ruhm und langlebig, wird er immer der Schöpfer, Zerstörer und Erhalter der drei Welten sein.

Swami Purnananda spricht über die Vorteile der Meditation über den Ajna Lotus, von Vers 32 bis 38.

munindrah = der Ausgezeichnetste unter den Munis. Muni bedeutet wörtlich "der Stille".

Maunam ist Stille. Muni, der stille Yogi ist in Meditation und Yoga vollendet. Muni -

indra = Muni-König = der König unter den Munis = ausgezeichneter Muni. sarva-sastrarthavetta

(sarva-śāstrarthavettā)= in allen Sastras bewandert. Versiert in der Bedeutung von

Bewandert in heiligen Texten und göttlichem Wissen. Advaitacara-vadi

(Advaitācāra-vādī )= Er erkennt. Er weiß, dass das Universum und die Wesen Brahman sind. Die

Das Universum ist Brahmans amsa oder Fragment. Er weiß, dass Brahman allein wirklich ist (Sat),

alles andere ist unwirklich (Asat) und alles erstrahlt im Licht von Brahman.

Advaitavadi ist derjenige, der die Identität der individuellen Seele mit dem Universum erkannt hat.

Höchsten Geist und predigt ihn anderen. parama-purva-siddhi (paramāpūrva-siddhi) =

ausgezeichnete und unbekannte Kräfte. prasiddha = voller Ruhm für seine Exzellenz. soऽpi karta

tribhuvana-bhavane samhrtau palane ca. (so'pi kartā tribhuvana-bhavane saṁhṛtau

pālane ca.) = Er wird immer der Schöpfer, der Zerstörer und der Bewahrer, der drei

Welten. Dies ist Praśaṁsā-Vāda = Lobpreisung = Eulogie. Das Sadakha wird

Bei der Auflösung seines Körpers geht er im Höchsten auf und wird so zur Quelle von

Schöpfung, Bewahrung und Zerstörung. (Die allgemein vertretene Ansicht ist, dass das Individuum

Die Seele verschmilzt nicht buchstäblich mit Siva oder Vishnu in Vaikuntam oder der Mutter

Die Göttin. Alle behalten ihre getrennten Identitäten. Sayujya, ein Zustand der Nähe und Vereinigung ist

der höchste Zustand, den eine einzelne Seele in Vaikuntam oder anderen Himmeln erreichen kann. Es ist kein

körperliche Vereinigung. Sie ist spirituell und doch ist sie keine Verschmelzung. Es ist wie ein Familientreffen; man

Ihr seid alle an einem Ort und doch getrennt; der Patriarch oder die Matriarchin ist an der Spitze der

den Haufen. Die Fähigkeit, etwas zu schaffen, zu erhalten und zu zerstören, ist also die alleinige Domäne,

Privileg und Macht des Höchsten Wesens).

  1. 35. Tadantaścakreऽsminnivasati satataṁ

śuddhabuddhyantarātmā

Pradīpābhajyotiḥ praṇavaviracanārūpavarnaprākaśah

Tadūrdve candrārdhastadupari vilasadbindurūpī makāra

stadūrdhve nādoऽsau baladhavalasudhādhārasaṁtanahāsī.

Innerhalb des Dreiecks in diesem Cakra wohnt immer die Kombination von Buchstaben, die das Pranava bilden. Es ist der innere Atma als reiner Geist (Buddhi) und ähnelt in seiner Ausstrahlung einer Flamme. Darüber befindet sich der Halbmond, und darüber wiederum Ma-kara, das in seiner Form von Bindu leuchtet. Darüber befindet sich Nada, dessen Weiße der von Balarama entspricht und die Strahlen des Mondes verbreitet.

Swami Purnananda spricht über das Ajna Chakra in den Versen 32 bis 38.

Buchstaben = Das heißt, a und u, die durch Samdhi zu 0 werden und so mit Anusvara (m) das Pranava oder Mantra Om bilden.

Ma-kara = Der Buchstabe M in seiner Bindu-Form in Candra-bindu. ... Darstellung: Veeraswamy Krishnaraj

Balarama = Samkara liest es als Jala-dhavala, usw., und erklärt es mit "weiß wie Wasser". Der letzte Teil kann auch bedeuten: "Die lächelnde Weiße entspricht der des Mondes".

Der Autor möchte von der Anwesenheit des Pranava im Ajna-Cakra sprechen und sagt, dass in diesem Cakra und innerhalb des Dreiecks, von dem bereits die Rede war, stets die Kombination der Buchstaben A und U wohnt, die nach den Regeln der Sandhi den dreizehnten Vokal O bilden. Diese Buchstabenkombination ist Suddha-buddhyantaratma, d.h. der innerste Geist, der sich als reine Intelligenz (Buddhi) manifestiert. Es stellt sich die Frage, ob der dreizehnte Vokal (O) das ist. Um dies zu vermeiden, schränkt der Autor ein, indem er sagt: "Darüber ist der Halbmond, usw." Durch die Hinzufügung von Halbmond (Nada) und Bindu zu O wird das Pranava gebildet.

Als nächstes nennt er seine Eigenschaften:

Pradipabhajyotih (Pradīpābhajyotiḥ )= "'Ähnelt 'einer Flamme in ihrer Ausstrahlung? Aber wie kann dieser dreizehnte Vokal für sich allein Suddha-buddhyantaratma sein? Er sagt daher:

Tadurdve candrardhah (Tadūrdve candrārdha) = "Über ihm ist die Sichel

Mond" candrārdha = Halbmond oder Mondsichel

tadupari vilasad-bindu-rupi ma-kara(tadupari vilasad-bindurūpī

makāra)" 'Und darüber wiederum ist ma-kāra, leuchtend in seiner Form von Bindu", so wird es gezeigt

dass durch die Platzierung der Mondsichel und des Bindu über dem dreizehnten Vokal das Pranava vollständig gebildet wird. Bindu = AnusvAra = Nachlaut, wenn AUM intoniert wird. au ist der 13. Vokal und m ist AnusvAra oder der Nachlaut. AnusvAra ist ein m mit einem Punkt darüber oder darunter (z. B.

ṁ)

Das hier abgebildete AUM/Om zeigt den Punkt.

tadūrdhve nādo'sau-" Darüber ist Nada", d.h. über dem Pranava ist das Avantara (endgültige oder zweite) Nada, das gleichsam die Weiße von Baladeva und dem Mond herausfordert (bala-

dhavala-sudhā-dhāra-saṁthana-hāsī), Damit will er sagen, dass sie extrem weiß ist,

übertreffend, an Weiße sowohl Baladeva als auch die Strahlen des Mondes (Visvanatha sagt, bedeutet eine Vielzahl von Monden).

Manche lesen Tadadye nado'sau (anstelle von Tadurdhve nado'sau) und interpretieren es als "Unterhalb von Bindu-rupi Ma-kara ist Nada". Aber das ist nicht korrekt. Der Text sagt: "Oberhalb davon ist wiederum Ma-

kara, leuchtend in seiner Form von Bindu", und darunter befindet sich Nada; da dies so ist, ist es nutzlos zu wiederholen, dass Nada darunter ist.

Außerdem liegt diese Nada jenseits der Nada, die Teil des Pranava ist, und ist Teil des differenzierenden (Bhidyamana) Para-bindu, das über dem Pranava steht. Wenn jedoch darauf gedrängt wird, dass es notwendig ist, die Details bei der Beschreibung des besonderen Pranava (Visista-Pranava) anzugeben, und gefragt wird: "Warum sagst du, dass eine zweite Nada unangebracht ist? ", dann kann die Lesart Tadadye nado'sau akzeptiert werden.

Aber lesen Sie. so sollte es in der folgenden Weise interpretiert werden: "Diese Nada, die unter dem Bindu-rupi Ma-kara gezeigt wird, ist Bala-dhavala-sudhadhara-samthana-hasi (v. ante), und die Nada, von der zuerst gesprochen wurde, wird auch so beschrieben. Eine solche Wiederholung ist frei von Tadel aufgrund der Maxime, dass "das Große keinen Beschränkungen unterworfen ist."

  1. 36. Iha sthāne līne susukhasādhane cetasi puraṁ

nirālambām badhvā paramagurusevāsuviditāṁ

Tadabhyāsād yōgī pavanasuhṛdāṁ paśyati kaṇāṅ

tatastanmadhyāntaḥ pravilasítarūpānapi sadā.

Wenn der Yogi das Haus, das ohne Stütze hängt, schließt, dessen Wissen er durch den Dienst des Parama-Guru erlangt hat, und wenn die Cetas durch wiederholte Praxis an diesem Ort, der die Wohnstätte ununterbrochener Glückseligkeit ist, aufgelöst werden, dann sieht er in der Mitte und im Raum über (dem Dreieck) deutlich leuchtende Feuerfunken.

Swami Purnananda spricht über das Ajna Chakra in den Versen 32 bis 38.

KOMMENTAR

Nachdem er das Pranava beschrieben hat, spricht er nun von seiner Vereinigung (mit den Cetas), d.h. vom Pranava-Yoga.

Der Yogi sollte das Haus schließen (Puram baddhva), d.h. er sollte, mit seinem Geist auf die Handlung eingestellt, das innere Haus schließen; oder, mit anderen Worten, er sollte Yoni-Mudra in der vorgeschriebenen Weise machen und so das innere Haus effektiv schließen. Die Verwendung des Wortes Pur zeigt, dass die Yoni-Mudra gemeint ist. Wenn dann seine Cetas durch wiederholte Praxis (Abhyasa) oder Meditation auf das Pranava an diesem Ort (dem Ajna-Cakra) aufgelöst werden (Lina), sieht er innerhalb und im Raum oberhalb des Dreiecks, in dem sich das Pranava befindet, Feuerfunken (Pavana-suhrdarm kanan), oder, um es einfach auszudrücken, Lichtfunken, die Feuerfunken ähneln, erscheinen vor seinem geistigen Auge über dem Dreieck, auf dem das Pranava ruht. Durch Yoni-Mudra wird das innere Selbst (Antah-pUr) zurückgehalten und von der Außenwelt, der Region der materiellen Sinne, getrennt. Das Manas kann nicht gereinigt und gefestigt werden, wenn es nicht vollständig von der materiellen Sphäre losgelöst ist. Deshalb sollte der Geist (Manas) durch Yoni-Mudra vollständig losgelöst werden,

ohne Unterstützung = Niralarhba-puri. Niralamba (v. post) bedeutet das, was keine Stütze hat, d.h. das, wodurch die Verbindung des Geistes mit der Welt aufgehoben und die Verwirklichung des Unendlichen hergestellt wurde. Akasamamsi = dessen Fleisch oder Substanz Akasa ist (Rajanighantu Wörterbuch).

Yoni-Mudra: d.h. schließt die Wege des Geistes und konzentriert ihn in sich selbst.

Funken des Feuers = Pavana-suhrd-" Er, dessen Freund die Luft ist "= Feuer. Wenn der Wind weht, breitet sich das Feuer aus.

Yoni-Mudra, das das Manas von der Außenwelt trennt, wird so definiert: "Lege die linke Ferse gegen den Anus und die rechte Ferse auf den linken Fuß und sitze aufrecht, wobei dein Körper, dein Hals und dein Kopf eine gerade Linie bilden. Dann ziehe mit deinen Lippen, die wie ein Krähenschnabel geformt sind1, Luft ein und fülle damit deinen Bauch. Als Nächstes2 schließe mit den Daumen deine Ohrlöcher, mit den Zeigefingern die Augen, mit den Mittelfingern die Nasenlöcher und mit den übrigen Fingern deinen Mund fest. Halte die Luft3 in dir zurück und meditiere mit kontrollierten Sinnen über das Marttra, wodurch du die Einheit (Ekatvam) von Prana und Manas4 erkennst. Dies ist Yoga, der Liebling der Yogis."

Dass die Stetigkeit des Geistes durch die Zurückhaltung des Atems mit Hilfe von Mudra erzeugt wird, wird in Sruti gesagt: "Der Geist bewegt sich unter dem Einfluss von Hamsa5 hin und her, über verschiedene Themen; durch die Zurückhaltung von Harnsa wird der Geist zurückgehalten."

(puraṁ badhvā) ="'Schließt 'das Haus". Dies kann auch Khecari Mudra6 bedeuten.' Letzteres erzeugt ebenfalls Stetigkeit des Geistes.

Wie gesagt wurde: "Wie dadurch das Citta im Brahman (Kha7) umherwandert, und wie der Klang des ausgesprochenen Wortes8 auch im Äther (Kha) umherwandert, so wird Khecari Mudra von allen Siddhas geehrt."

der Schnabel einer Krähe1: KAki = Krähe. Das heißt, durch Kaki-Mudra, sagt Sruti, dass, wenn Vayu durch dieses Mudra angezogen und durch Kurnbhaka gestoppt wird, Stetigkeit des Geistes erzeugt wird.

. Next2= Diese und die folgenden Verse finden sich im Sarada-Tilaka, Ch. XXV, vv. 45, 46. Der erste Teil dieser Passage beschreibt Siddhasana.

Die Luft zurückhalten3: Das heißt, durch Kumbhaka, das Zurückhalten der Luft in der Lunge.

Manas4: "Das heißt, rezitiere das Hamsa- oder Ajapa-Mantra oder atme Kumbhaka ein.

Hamsa5 = Der Jivatma, der sich als Prana manifestiert.

Khecari Mudra6 = Eine der Mudras des Hatha-Yoga. Siehe Einführung.

Kha7 = hat drei Bedeutungen - nämlich". Äther, Brahman und Raum zwischen den Augenbrauen (Ajna). Brahmananda, der Kommentator der Hatha-Yoga-Pradipika, nimmt bei der Interpretation dieses Verses (Kap. III, V. 41) die letzte Bedeutung an und gibt ihm im Kommentar zu V. 55 der Hatha-Yoga-Pradipika die Bedeutung von Brahman.

geäußertes Wort8 = Lit., Zunge.


Das Citta ist Khecara1, wenn es, getrennt von Manas und frei von jeglicher Anhaftung an alle weltlichen Dinge, zu Unmani2 wird.

Wie bereits gesagt wurde3 , ist der Yogi mit Unmani vereint; ohne Unmani gibt es keinen Yogi! Niralamba bedeutet das, was keine Stütze hat, d.h. das, von dem die Verbindung des Geistes mit der Welt entfernt worden ist.

" Das Wissen, das er durch den Dienst seines Paramaguru --parama-guru- erlangt hat

sevā-suviditāṁ (Parama-gutu-seva-suviditam).-Parama ist ausgezeichnet in dem Sinne, dass er

eine hervorragende Yogapraxis (durch Unterweisungen) erlangt hat, die durch eine Reihe von spirituellen Lehrern (Gurus) überliefert wurde, und nicht das Ergebnis des Lernens von Büchern4

Dieses Wissen erhält man vom Guru, indem man ihn durch persönliche Dienste (Seva) erfreut. Vgl." Es kann durch die Anweisungen des Gurus erlangt werden, und nicht durch zehn Millionen Sastras."

" Der Aufenthaltsort der ununterbrochenen Glückseligkeit" su-sukha-sādhane (Su-sukha-sadhana-e-i, d.h. dies ist

der Ort, an dem man sich eines Glücks erfreut, das durch nichts unterbrochen werden kann. Dieses Wort qualifiziert den Ort (Iha-sthane-e-i.e., Ajna-Cakra.)

"'Feuerfunken, die deutlich leuchten" pavana-suhṛdāṁ pravilasítarūpān kaṇāṅ (Pavana-suhrdam pravilasitarupan kanan).-Diese Feuerfunken leuchten ganz deutlich.

An anderer Stelle wird deutlich gesagt, dass das Pranava von Lichtfunken umgeben ist: "Darüber ist der flammenartige Atma, verheißungsvoll und in der Form wie das Pranava, auf allen Seiten von Lichtfunken umgeben."

Khecara1 = Was sich im Himmel oder im Äther bewegt. Es ist Manas, das das Citta der Freiheit beraubt, indem es Anhaftung an die Welt verursacht. Wenn es sich von Manas trennt, bewegt es sich frei im Äther und geht seinen eigenen Weg.

Unmani2 = Unmani ist dort, wo, um ein Wort zu gebrauchen, die "Manasheit" von Manas aufhört. Siehe Anmerkung zu V. 40. Ut = ohne, und mani ist von Manas.

Wie gesagt3= Dies ist aus dem Jnanarnava-Tantra, Kap. XXIV, V. 37.

das Lernen aus Büchern4= , das bekanntermaßen in diesen Fragen unzureichend ist.

37.JvaladdIpākāraṁ tadanu ca navīnārkabahula-.

prakāśaṁ jyotirvā gaganadharaṇīmadhyamilitaṁ

Iha sthāne sākşad bhavati bhagavāṅ pūrṇavibhavo-

svyayaḥ sākşi vaḥneḥ śaśimihirayormaṇdala iva.

Dann sieht er auch das Licht1 , das die Form einer flammenden Lampe hat. Es ist strahlend wie die klar leuchtende Morgensonne und leuchtet zwischen dem Himmel und der Erde2 . Hier manifestiert sich der Bhagavan in der Fülle Seiner Macht3 . Er kennt keinen Verfall und ist Zeuge von allem und ist hier wie in der Region von Feuer, Mond und Sonne4 .

Swami Purnananda spricht über das Ajna Chakra in den Versen 32 bis 38.

KOMMENTAR

Yogis wie diese sehen neben den Funken des Lichts auch andere Visionen. Nachdem sie die feurigen Funken gesehen haben, sehen sie das Licht.5

(tadanu)-d.h. "dann", nachdem er die Funken gesehen hat, von denen im vorangegangenen Sloka die Rede war. Dann beschreibt er dieses Licht (Jyotih).

gagana-dharaṇī madhya-militaṁ = "leuchtet zwischen dem Himmel und der Erde" - dieses zusammengesetzte Adjektiv bezeichnet Jyotil) oder Licht.

Licht1 = Jyotih

Erde2 = Siehe Kommentar, Beitrag.

Seine Macht3 = Purna-vibhava, was jedoch, wie Kalicarana im Anschluss darlegt, auf verschiedene Weise interpretiert werden kann. Nach Visvanatha enthält das zweite Kapitel des Kaivalya-Kalika-Tantra einen Vers, der besagt, dass die Gegenwart des alles durchdringenden Brahman durch Sein Handeln erkannt wird, so wie wir die Gegenwart von Rahu durch seine Wirkung auf Sonne und Mond erkennen.

Feuer, Mond und Sonne4 = Das heißt, das Dreieck auf Manipitha innerhalb des A-ka-tha-Dreiecks. Siehe V. 4 des Padukapancaka,

das Licht.5 = Das practicle va wird im Text in einem umfassenden Sinn verwendet. (Praktikus = ? Partizip.)

Mehr zum A-Ka-Tha-Dreieck.

Sabdabrahman (Klang-Brahman) ist Klinisches Brahman oder Gott oder Göttin, was bedeutet, dass Er oder Sie nicht das ungreifbare, unsichtbare Wesen ist, sondern das greifbare, sichtbare Wesen, das das gesamte atmende, pulsierende Universum ist. Alles, was du siehst, hörst, fühlst, schmeckst und berührst, die Kräfte der Natur, das Universum jenseits dieser Erde sind alle Göttinnen. Kamakala ist das Sabdabrahman mit drei Saktis: Schöpfung, Erhaltung und Zerstörung. Sie ist die Wohnstätte der Kraft (Sakti--AbalAlayam = AbalA + Alayam = Sakti + Wohnstätte). Diese Sakti wird durch ein umgedrehtes Dreieck dargestellt, dessen Seiten Wille, Handlung und Wissen sind. Diese drei Wesenheiten können in keine andere Form als ein Dreieck gebracht werden. Sie sind in ihren Teilen verschieden und doch Teile des Ganzen. Das Dreieck hat drei Ecken, die von drei Bindus besetzt sind: VAhini Bindu, Feuer; Chandra Bindu, Mond; Surya Bindu (Sonne). Diese Linien werden auch Sakti Vama (Schöpfung), Sakti Jyesthi (Erhaltung) und Sakti Raudri (Zerstörung) genannt. Die Saktis "sprossen aus drei Bindus". Die zugehörigen Gottheiten sind Brahma, Vishnu und Rudra mit ihren jeweiligen Gattinnen, Gunas, Rajas, Sattva und Tamas, und die damit verbundenen

Portfolios. Die Linien des Dreiecks bestehen aus 48 Buchstaben des Sanskrit-Alphabets, beginnend mit den Vokalen A. Die 16 Vokale bilden eine Linie; die zweite Linie ist die der 16 Konsonanten, beginnend mit Ka; die dritte Linie ist die der 16 Konsonanten, beginnend mit Tha; daher wird das Dreieck A-Ka-Tha-Dreieck genannt. Diese Linien werden auch Vama-Linie, Jyesta-Linie und Raudri-Linie genannt. Die Linie des Feuers ist

Rajasische Vama-Linie; die Linie des Mondes ist die sattvische Jyesta-Linie; die Linie der Sonne ist die tamasische Raudri-Linie. Dieses umgekehrte Dreieck hat A an seiner Spitze, Ka an der rechten Ecke und Tha an der linken Ecke. Die übrigen Alphabete, ha, la, ksha, befinden sich in den inneren Ecken des Dreiecks. Sabdabrahman wird durch dieses dreieckige Kamakala (AbalAlaya = Wohnsitz der Sakti) dargestellt. Siehe das Diagramm unten.

37.JvaladdIpākāraṁ tadanu ca navīnārkabahula-.

prakāśaṁ jyotirvā gaganadharaṇīmadhyamilitaṁ

Iha sthāne sākşad bhavati bhagavāṅ pūrṇavibhavo-

svyayaḥ sākşi vaḥneḥ śaśimihirayormaṇdala iva. Fortsetzung

gagana(Himmel) ist der Himmel oder der leere Raum über Sankhini-Nadi (siehe Vers 40, post), und Dharani

(Erde) ist das Dhara-Mandala im Muladhara. Dieses Licht erstreckt sich auch vom Muladhara bis zum Sahasrara.

Als nächstes spricht er von der Anwesenheit von Parama-Siva im Ajna-Cakra. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm

" Es ist hier" (Iha sthāne) - d.h. im Ajna-Cakra; Parama-Siva ist hier, wie im Sahasrara. Bhagavan ist Parama-Siva.

" Manifestiert sich" (sākşad bhavati) - d.h., Er ist hier1.== (Er wird hier gesehen.)

"'In der Fülle seiner Macht" (pūrṇa-vibhava)--Dieses zusammengesetzte Wort, das Bhagavan qualifiziert, kann unterschiedlich interpretiert werden.

Purna-vibhava kann auch auf die folgenden Arten interpretiert werden:

('a') Purna kann bedeuten: vollständig in sich selbst, und vibhava unendliche Kräfte, wie die Macht der Schöpfung usw. In diesem Fall würde das Wort bedeuten: "Einer, der solche Kräfte in sich hat, der der absolute Schöpfer, Zerstörer und Unterstützer des Universums ist."

('b') Vibhava wiederum kann "die vielgestaltige und grenzenlose Schöpfung" bedeuten und Purna "das sich Ausbreitende". In diesem Sinne bedeutet Purna-vibhava "Derjenige, von dem diese alles verbreitende und endlose (riesige) Schöpfung ausgegangen ist." Cj." Von dem all dies ausgegangen ist, und in dem sie leben, zu dem sie gehen und in den sie eingehen" (Sruti2).

(c) Vibhava wiederum kann bedeuten: "allgegenwärtig" und Purna "allumfassend". Das würde dann bedeuten: "Er, der in seiner Allgegenwart alle Dinge durchdringt".

('d') Puma3 kann auch die Eigenschaft von jemandem bedeuten, dessen Wunsch nicht durch das Ergebnis beeinflusst wird und der nicht an ein Objekt gebunden ist. Purna-vibhava würde dann jemanden bezeichnen, der diese Eigenschaft besitzt. Puma3 = Phalanupahita-visayitanaspadecchakatvam: Derjenige, dessen Wunsch nicht vom Ergebnis bewegt wird und der an kein Objekt gebunden ist; oder mit anderen Worten, derjenige, dessen Wege für uns unergründlich sind, da wir den Begrenzungen (Maya) unterliegen.

Alle Dinge außer Atma vergehen. Die Allgegenwart der ätherischen Region (Akasa) usw. ist nicht ewig existent. Das Nirvana-Tantra (Kap. IX) spricht ausführlich über die Anwesenheit von Parama-Siva im Ajna-Cakra.


" Über diesem (d.h. Visuddha)-Lotus ist der Jnana-Lotus, der sehr schwer zu erreichen ist; er ist die Region1 des Vollmondes und hat zwei Blütenblätter." Und weiter: "In ihm, in der Form von Hamsah, ist die Bija von Sambhu"; und weiter: "So ist Hamsah in Mani-dvipa2 und in ihrem Schoß ist Parama-Siva, mit Siddha-Kali3 zu seiner Linken. Sie ist das eigentliche Selbst der ewigen Glückseligkeit." Mit Schoß ist der Raum innerhalb der Bindus gemeint, die den Visarga am Ende von Hamsah bilden.4

<tbody> </tbody>
<tbody> </tbody>
<tbody> </tbody>
Unvergänglich Visarga.5
hier dargestellt.6
 

So wurde bei der Beschreibung des Sahasrara gesagt: "Es gibt die zwei Bindus, die den Raum im Innern bilden, Parama-Siva." Wie es im Sahasrara ist, so ist es

Wir sollen verstehen, dass diese beiden, Siva und Sakti, hier in Vereinigung (Bandhana) in der Form von Parabindu, als der Buchstabe Ma (Makaratma), sind, und dass sie von Maya umgeben (Accadana) sind.7 "Sie, die Ewige, verweilt hier (Ajna-Cakra) in der Form eines Gramms8," und erschafft Wesen (Bhutani)." Hier verweilt der Parama-Siva in der Form eines Gramms und erschafft gemäß dem Utkaladimata9 auch.

" Wie Er im Bereich von Feuer, Mond und Sonne ist" vaḥneḥ śaśimihirayor maṇdalamiva

(Vahneh sasimihirayor mandalamiva)-Wie die Anwesenheit Bhagavans in diesen Regionen wohl bekannt ist, so ist Er auch hier. Oder es könnte sein, dass der Autor meint, dass Er in der Form eines Grammkorns in den Regionen des Feuers, des Mondes und der Sonne, im Sahasrara, wohnt, so wohnt Er auch hier. Wir werden das Arka-, Indu- und Agni-Mandala im Sahasrara später beschreiben. In der Pitha-Puja sollte die Puja von Paramatma und Jinanatma auf den Mandalas von Sonne (Arka), Mond (Indu) und Feuer (Agni) durchgeführt werden. Mit Paramatma ist ParamaSiva gemeint, und mit Jaanatma Jaana-Sakti. Das Bindu sollte wie ein Kichererbsenkorn meditiert werden, das aus dem untrennbaren Paar Siva und Sakti besteht. (Das Korn, auf das Bezug genommen wird, ist unter seiner umgebenden Hülle in zwei Teile geteilt - zwei Keimblätter.

es ist die Region1 = Purna-candrasya mandalam,

Mani-dvipa2 = Die Insel der Edelsteine im Ozean der Ambrosia. Das Rudra-Yamala sagt, dass sie sich im Zentrum des Ozeans des Nektars außerhalb und jenseits der unzähligen Myriaden von Weltsystemen befindet, und dass dort die höchste Wohnstätte von Sri-vidya ist.

Siddha-Kali3 = Eine Form von Sakti.

Hamsah.4 =, die beiden Punkte, die die Aspirationsatmung am Ende von Hamsah bilden.

Visarga.5 = Unvergänglicher Visarga - Visargariipam avyayaril.

Es wird hier dargestellt.6 = Das heißt, das Para-Bindu wird in der Ajiia durch das Bindu des Omkara dargestellt, das sein Pratika ist.

Maya.7 = Bindu ist der nasale Klang von Ma, das ein männlicher Buchstabe ist. Bindu ist hier die unmanifeste Ma.

Grammkorn8 =CaI,lakakara-riipiI,li. Siehe Einleitung. - Offenbar eine Schule mit diesem Namen.

Utkaladimata9 = Offenbar eine Schule mit diesem Namen.

38.Iha sthāne vişṇoratulaparamāmodamadhure

samāropya prāṇaṁ pramuditamanāḥ prāṇanidhane

Paraṁ nityaṁ devaṁ puruşamajamādyaṁ trijagatāṁ

purāṇaṁ yogīndraḥ praviśati ca vedāntaviditaṁ.

Dies ist die unvergleichliche und herrliche Wohnstätte von Visnu. Der ausgezeichnete Yogi legt zum Zeitpunkt des Todes freudig seinen Lebensatem (Prana)1 hier ab und betritt (nach dem Tod) jenen höchsten, ewigen, geburtslosen, uranfänglichen Deva, den Purusa, der vor den drei Welten war und der bekannt ist durch das

Vedanta. Präsentation: Veeraswamy Krishnaraj

Swami Purnananda spricht über das Ajna Chakra in den Versen 32 bis 38.

(Prana)1 = Vergleiche Bhagavad-Gita, Kap. VIII, Verse 9 und 10, und den Kommentar von Samkaracarya und Madhusadana-Sarasvatl zu diesen Versen.

Bhagavad-Gita

8.10: Zur Zeit des Aufbruchs, mit dem Geist (auf den Herrn) in Hingabe fixiert, durch die Kraft des Yoga, mit seinem prāna zwischen den Augenbrauen fixiert, erreicht er Purusam und Divyam.

Prāna ist Leben und Atem; Purusum ist die Höchste Person; Divyam ist göttlich. Dieser besondere Moment im Leben und in der Zeit eines Yogis ist der vorletzte. Er hat die volle Kontrolle über sich selbst und konzentriert seine Aufmerksamkeit und seinen Lebensatem auf den Glabellar-Locus. Nach dem Kundalini Yoga ist die Glabellaebene das Ajna Chakra, das der Sitz des Geistes ist. Der Yogi, der sich zu dieser Ebene der Verwirklichung erhebt, löst (verbrennt) alle vorherigen Prārabda-Karmas auf, erhält Vijnāna oder die

intuitionale Weisheit und Wissen und erlangt die Befreiung in diesem Leben: Das ist jivan mukti (Befreiung zu Lebzeiten); und er wird eins mit dem Göttlichen. Ein solcher Mensch ist Ramana Maharishi.

Glabella = Trikuuti = Stirnknochen oder Stirnvorsprung.

Weitere Informationen finden Sie unter Kundalini Power. Glabella = Fleck auf der Stirn zwischen den Augenbrauen.

8.11: Ich werde dir kurz den Pfad erklären, den die Veda Vidahs als Unvergänglich (Aksaram) bezeichnen und den die Asketen durch Bramacharya anstreben. Sie betreten Aksaram, indem sie sich von Leidenschaft befreien.

Veda Vidhas sind diejenigen, die in den Veden bewandert sind. Aksara ist das unvergängliche Wort AUM. Brahmacharya oder Zölibat ist eine der angas, Glieder oder Stufen, die ein Asket erklimmen muss, bevor er als Asket bezeichnet werden kann.

Insgesamt gibt es acht Angas:

(1) Yama, Enthaltsamkeit (Don "ts)

(2) Niyama, Zurückhaltung (Dos)

(3) Asana, Körperhaltungen

(4) Prānayama, Atemkontrolle

(5) Pratyahara, Abschaffung des Kontakts mit Sinnesobjekten

(6) Dharana, Konzentration

(7) Dyana, Meditation

(8) Samādhi, Vereinigung oder Absorption

38.Iha sthāne vişṇoratulaparamāmodamadhure

samāropya prāṇaṁ pramuditamanāḥ prāṇanidhane

Paraṁ nityaṁ devaṁ puruşamajamādyaṁ trijagatāṁ

purāṇaṁ yogīndraḥ praviśati ca vedāntaviditaṁ. KOMMENTAR

Er spricht nun über das Gute, das durch das Aufgeben des Prana durch Yoga im Ajna-Cakra gewonnen werden kann.

Diese Strophe bedeutet: Der ausgezeichnete Yogi (Yogindra) zur Zeit des Todes (prāṇa-nidhane) freudig

(pramudita-manāḥ) legt sein Prana (prāṇaṁ samāropya) in den Aufenthaltsort von Visnu im Ajna-

Cakra (Iha sthāne vişṇoh - d.h. in der Wohnstätte Bhagavans in der bereits beschriebenen Bindu), und vergeht, um dann in den Höchsten Purusa einzugehen.

" Zum Zeitpunkt des Todes" (prāṇa-nidhane), das Herannahen des Todes spüren.

"'Freudig" (pramudita-manāḥ)-freudig im Geiste in der Freude an der glückseligen Vereinigung mit Atma (Atmanandena hrsta-cittah.)

" Visnu"=Bhagavan=Parama-Siva (siehe vorherige Sloka).

" Hier" (Iha sthāne - d.h. im Bindu im Ajna-Cakra, von dem oben gesprochen wurde).

"'Legt 'die Priina hierher" (Iha sthāneprāṇaṁ samāropya) - d.h. er legt sie auf den bereits erwähnten Bindu. Er beschreibt Purusa als ewig.


Paraṁ nityaṁ devaṁ puruşamajamādyaṁ trijagatāṁ

purāṇaṁ yogīndraḥ praviśati ca vedāntaviditaṁ. (38)

" Ewig'" (nityam) - unzerstörbar (VinaSarahitarm).

" Geburtslos" (aja).

" Er ist derjenige, der als der purāṇa Purusa1 bekannt ist.

"Deva" bedeutet derjenige, dessen Spiel Schöpfung, Existenz und Zerstörung ist.

" 'Der vor den drei Welten war" (tri-jagatāṁ ādyaṁ)2 - Damit wird impliziert, dass Er die Ursache von allem ist, da Er allem vorausging.

"'Gewusst durch die Vedanta" (vedānta-vidita)3 -Vedanta sind heilige Texte, die sich mit der Erforschung des Brahman beschäftigen. Er ist durch das Wissen (Jnana) über diese Texte bekannt.

Die Art und Weise, wie das Prana an die Stelle von Visnu gesetzt wird (Pranaropana-prakara), wird im Folgenden beschrieben: Wenn der Yogi weiß, dass die Zeit für den Abgang des Prana naht, und froh ist, dass er bald im Brahman aufgehen wird, setzt er sich in Yogasana und hält seinen Atem durch Kumbhaka zurück. Dann führt er den Jivatma im Herzen zum Muladhara und erweckt durch das Zusammenziehen des Anus4 und andere vorgeschriebene Vorgänge die Kundalini. Als nächstes meditiert er über das blitzartige, glückselige Nada, das fadenförmig ist und dessen Substanz Kundali (Kundalini-maya) ist, Dann verschmilzt er die Hamsa, die das Paramatma in Form von Prana5 ist, mit dem Nada und führt sie zusammen mit dem Jiva durch die verschiedenen Cakras nach den Regeln von Cakra-bheda zum Ajna-Cakra. Dort löst er alle verschiedenen Elemente vom Groben bis zum Feinstofflichen, beginnend mit Prthivi, in Kundalini auf. Zuletzt vereinigt er sie und den Jivatma mit dem Bindu, dessen Substanz Siva und Sakti ist (Siva-Sakti-maya). Nachdem er dies getan hat, durchdringt er das Brahma-randhra, verlässt den Körper und geht im Brahman auf.

1 Purana Purusa1 Nach Samkara ist es ein Adjektiv und bedeutet "Derjenige, der die Ursache der Schöpfung ist" und Ähnliches.

2 tri-jagatāṁ ādyaṁ)2 Das heißt, die drei Sphären Bhuh, Bhuvah, Svah, die Vyahrtis des Gayatri.

3 vedānta-vidita3 Samkara liest Vedanta-vihita und erklärt den Ausdruck so, dass er "dies ist die Lehre des Vedanta" bedeutet.

4 durch das Zusammenziehen des Anus4 GudariI akuncya-das heißt, durch Asvini-Mudra.

5 Form von Prana5 Pranarupa-svasa-paramatmakam. Siehe Jnana-arnava- Tantra, Kap. XXI, "VV. 13-18.

ZUSAMMENFASSUNG DES AJNA CAKRA, VERSE 32 BIS 38

Das Ajna Cakra hat zwei Blütenblätter und ist weiß. Die Buchstaben Ha und Ksa, die weiß sind,1 befinden sich auf den beiden Blütenblättern. Die vorsitzende Sakti des Cakra, Hakini, befindet sich in der Perikarp. Sie ist weiß, hat sechs rot gefärbte Gesichter mit jeweils drei Augen und sechs Armen und sitzt auf einem weißen Lotus. In ihren Händen zeigt sie Vara-mudra und Abhaya-mudra2 und hält einen Rudraksa-Rosenkranz, einen menschlichen Schädel, eine kleine Trommel und ein Buch. Über Ihr, in einem Trikona, befindet sich Itara-Linga, das blitzartig ist, und darüber, in einem anderen Trikona, ist der innere Atma (Antar-atma), glänzend wie eine Flamme. An seinen vier Seiten, die in der Luft schweben, sind Funken, die ein Licht umgeben, das durch seinen eigenen Glanz alles zwischen Mula und dem Brahmarandhra sichtbar macht. Darüber wiederum ist Manas, und über Manas, in der Region des Mondes, ist Hamsah, in dem Parama-Siva mit Seiner Sakti ist.

(Hier endet der sechste Abschnitt)

[Visvanatha3 gibt im Kommentar zum Satcakra unter diesem Vers eine Beschreibung der Region jenseits des Ajna, d.h. jenseits des Samasti oder des kollektiven oder kosmischen Ajna, aus dem Svacchanda-samgraha: "Innerhalb des Bindu ist ein Raum von hundert Millionen Yojanas 4 und hell mit der Helligkeit von zehn Millionen Sonnen. Hier ist der Herr des Staates jenseits

Santi (Santyatitesvara), mit fünf Köpfen und zehn Armen und glänzend wie eine Masse von Blitzen. Zu Seiner Linken ist Santyatita Manonmani. Um sie herum befinden sich Nivrtti, Pratistha, Vidya und Santi.5. Jeder von ihnen ist mit einem Mond geschmückt und hat fünf Köpfe und zehn Arme. Dies ist Bindu-Tattva. Über Bindu ist Ardha-Kandra, mit den Kalas der letzteren, nämlich Jyotsna, Jyotsnavati, Kanti, Suprabha, Vimala. Über Ardha-Kandra ist Nibodhika, mit den Kalas der letzteren - Bandhati, Bodhini, Bodhii, Jnana-Bodha, Tamo'paha. . Über Nibodhika ist Nada und seine fünf Kalas - Indhika, Recika, Ordhvaga, Trasa und Parama. Auf dem Lotus über diesem letzten befindet sich Isvara, mit einer Größe von hundert Millionen Yojanas und glänzend wie zehntausend Monde. Er ist fünfköpfig, und jeder Kopf hat drei Augen. Sein Haar ist verfilzt, und er hält den Dreizack (Sula). Er ist derjenige, der nach oben geht (Urdhva-gamini), und in seiner Umarmung (Utsanga) ist der Kala Urdhva-gamini."]

weiß,1 = Karbura = weiß und bedeutet auch bunt gemischt.

Vara-mudra und Abhaya-mudra,2 = V. S. 337 ante.

Visvanatha,3 Der Teil in Klammern ist meine Anmerkung. A.

Innerhalb der Bindu ist ein Raum von hundert Millionen Yojanas 4 = Ein Yojana ist über acht Meilen.

Nivrtti, Pratistha, Vidya und Santi.5 = Siehe zu den Kalas die Einleitung zu Band III, Tantrik-Texte, ed. Avalon. Siehe auch Einleitung zu diesem Band; und The Garlaruf of Letters.

  1. Layasthānaṁ vāyostadupari ca mahānādarūpam śivārdhaṁ

sirākāraṁ śāntaṁ varadamabhayaṁ śuddhabuddhiprakāśaṁ

Yadā yogī paśyed gurucaraṇayugāmbhōjasevāsuśīlas-

tadā vācāṁ siddhiḥ karakamalatale tasya bhūyāt sadaiva.

Wenn die Handlungen des Yogis durch den Dienst an den Lotusfüßen seines Gurus in jeder Hinsicht gut sind, dann wird er darüber (d.h. im Ajna-Cakra) die Form des Mahanada sehen und im Lotus seiner Hand immer das Siddhi der Sprache1 halten. Der Mahanada, der der Ort der Auflösung von Vayu2 ist, ist die Hälfte von Siva und gleicht in seiner Form dem Pflug3. Er ist ruhig, gewährt Wohltaten und vertreibt Furcht und manifestiert reine Intelligenz (Buddhi)4.

Layasthanam vāyostadupari ca mahānādarupaṁ śivārdhaṁ

sirākāraṁ śantaṁ varadamabhayaṁ śuddhabuddhiprakāsaṁ

Yadā yogi paśyed gurucaraņayugāmbhōjasevāsuśīlas-

Tadā vācām siddiḥ karakamalatale tasya bhūyāt sadaiva.

WENN die Handlungen des Yogis durch den Dienst an den Lotusfüßen seines Gurus in jeder Hinsicht gut sind, dann wird er darüber (d.h. im Ajna-cakra) die Form des Mahanada sehen und im Lotus seiner Hand immer das Siddhi der Rede halten.1 Der Mahanada, der der Ort der Auflösung von Vayu2 ist, ist die Hälfte von Siva und gleicht in seiner Form dem Pflug.3 Er ist ruhig, gewährt Wohltaten und vertreibt Furcht und macht reine Intelligenz (Buddhi) sichtbar. 4

Siddhi der Sprache.1 = Das heißt, alle Kräfte der Sprache.

Auflösung von Vayu 2 = Vayoh layasthanam. Samkara definiert es, indem er sagt: Etat sthanam vayoh virama-bhutam - dies ist der Ort, an dem Vayu aufhört zu sein.

der Pflug in Form, 3 = Das heißt, Siva ist Hakara; und wenn der obere Teil von Ha entfernt wird, hat der verbleibende Teil des Buchstabens die Form eines indischen Pfluges.

reine Intelligenz (Buddhi). 4 = Suddha-buddhi-prakasa.

reine Intelligenz (Buddhi). 4 = Karanavantara-sarira, Karana=Ursache; Avantara = sekundär oder intermediär oder umfassend; Sarira=Körper. Der Körper wird so genannt, weil er vergeht und verblasst. Es ist abgeleitet von der Wurzel Sri, schwinden. Karanavantara-sarira würde demnach bedeuten: "das mittlere Sarira der Ursache". Die Hauptursache ist die Große Ursache. Ihre Wirkungen sind ebenfalls Zwischenursachen für das, was sie selbst hervorbringen; sie sind also sekundäre oder mittlere Kausalkörper. Nimmt man den Sakala-Paramesvara als erste Ursache an, so ist Mahanada eine seiner Wirkungen und ein Karanavantara-sarira in Bezug auf das, was er hervorbringt und was ihm folgt.

KOMMENTAR

Er möchte nun den mittleren Kausalkörper (Karana-vantara-sarira) beschreiben, der sich oberhalb des Ajna-Cakra und unterhalb des Sahasrara befindet, und sagt: "Wenn die Handlungen des Yogis durch den Dienst an den Lotusfüßen des Gurus in jeder Hinsicht gut sind, dann sieht er das Bild des Yogi: Wenn die Handlungen des Yogi durch den Dienst an den Lotusfüßen seines Gurus in jeder Hinsicht gut sind, d.h. wenn er sich durch intensive Konzentration des Geistes in der Yogapraxis auszeichnet, dann sieht er das Bild von Maha-nada darüber (über dem Ajna-Cakra), und er wird vollendet in der Rede (Vak-siddha).

Kāranā-vāntara-śarīra = Karana = Ursache; AvAntara = sekundär oder intermediär oder umfassend; Sarira = Körper. Der Körper wird so genannt, weil er schwindet und vergeht. Es ist abgeleitet von der Wurzel SrI, schwinden. Kāranā-vāntara-śarīra würde demnach "das mittlere Sarira der Ursache" bedeuten. Die

Die primäre Ursache ist die Große Ursache. Ihre Wirkungen sind auch Zwischenursache für das, was sie selbst hervorbringen; sie sind also sekundäre oder mittlere Kausalkörper. Nehmen wir den sakala-paramesvara

die Erste Ursache zu sein, ist Mahanada eine ihrer Wirkungen und ein Kāranā-vāntara-śarīra in Bezug auf das, was sie hervorbringt und was ihr folgt.

"'Handlungen, die 'in jeder Hinsicht gut sind" (suśīla) - die gute Neigung zur Yogapraxis, die

bewundernswert, wenn man sich stark und ungeteilt dafür einsetzt. Dieses Ergebnis wird erreicht, indem man dem Guru dient.

Der Autor relativiert dann Nada und sagt, es sei der Ort der Auflösung von Vayu (vāyor-Laya-

sthanam). Die Regel lautet: "Die Dinge lösen sich in das auf, woraus sie entstanden sind." Daher, obwohl in

Bhūta-suddhi und anderen Praktiken hat man gesehen, dass Vāyu sich in Sparśa-tattva auflöst,l und

letzteres in Vyoma: "2 Vayu löst sich auch in Nada auf. Wir haben die Autorität der Offenbarung (Sruti) für dies:

<tbody> </tbody>
<tbody> </tbody>
<tbody> </tbody>
stammte von I-kara.3
Repha (Ra-kara)3 origi
 

" Prthivi, die Besitzerin von Rasa (Rasa-vati), Aus Ka-kara3, der Rasa ist, entstanden die Wasser und Tlrthas4; aus nated Vahni-tattva5; aus Nada3 entstand Vayu6, der alles Leben durchdringt (Sarva-Pranamaya). Aus Bindu3 entstand die Leere7 , die leer von allen Dingen ist und den Klang enthält. Und aus all diesen8 entstanden die fünfundzwanzig Tattvas, die Guna-maya sind; dieses ganze Universum (Visva), das das weltliche Ei Brahmas ist, wird von Kalika durchdrungen."

Sparsa-tattva,l = Das "Berührungsprinzip", auch Tvak-tattva genannt. Zu Bhutasuddhi siehe die Beschreibung in der "Einführung in das TantraSastra" des Autors.

Vyoma2 Äther.

I-kara3; Ka-kara3; Repha (Ra-kara)3; Nada3: Der Bija Krim wird hier gebildet, Kakara = Kali; Ra-kara= Brahma als Feuer; Ikara= Mahamaya, Anusvara oder Candra-bindu (m) ist in zwei Teile geteilt, nämlich Nada, der Visvamata oder Mutter des Universums ist; und Bindu, der Duhkha-hara oder Entferner des Schmerzes (Bijakosa) ist.

Alpha steht für A; ebenso steht Ka-kara für Ka.

Tlrthas4 = Wallfahrtsorte, an denen die Gläubigen baden. Es bedeutet auch heiliges Wasser.

Vahni-tattva5 = Feuer.

Vayu6 = Luft.

Void7 = Gagana oder Äther.

Aus all diesen8 Das heißt, aus KrIm, zusammengesetzt aus Ka+Ra+I+m.

  1. 39'. Layasthanam vāyostadupari ca mahānādarupaṁ śivārdhaṁ sirākāraṁ śantaṁ varadamabhayaṁ śuddhabuddhiprakāsaṁ Yadā yogi paśyed gurucaraņayugāmbhōjasevāsuśīlas-

Tadā vācām siddiḥ karakamalatale tasya 'bhūyāt sadaiva. --39

Wir sollten uns daher bewusst machen, dass zu dem Zeitpunkt, an dem die Buchstaben des Kim-Mantras1 in das Subtile verschmolzen sind, VAyu in Nāda absorbiert wird.

" Die Hälfte von Siva" (śivārdha) - Damit ist gemeint, dass Siva hier in der Form von Arddha-narisvara ist, die Hälfte ist Sakti, die Nāda ist.

Wie ein Pflug" (sirākāra) - Das Wort Sirā wird hier mit einem kurzen i geschrieben, und in Amara-Kośa wird es mit einem langen ī geschrieben, aber es ist eindeutig das gleiche Wort, da es mit einem dentalen s beginnt.

Vgl. "Darüber ist Mahanāda, in Form wie ein Pflug, und glänzend" (Isvara-Kartikeya-Sarṁvāda).2

Wenn der Text als "Sivākāra statt Sirākāra" gelesen wird, dann würde das bedeuten, dass der Nāda

śiva-śaktimaya.3

Vgl. Prayoga-sāra: "Die Sakti, die zum Sitz der Befreiung4 tendiert, wird männlich (Puṁrūpā-

d.h. Bindu), wenn sie sich, von Nāda belebt, zu Siva5 (śivon-mukhi) wendet," Es ist

Daher hat RaghavaBhatta gesagt, dass "Nāda und Bindu die Bedingungen sind, unter denen sie erschafft".6

Es wurde an anderer Stelle gesagt: "Sie ist ewig7 und existiert als Cit (Cinmātrā)8: wenn sie in der Nähe der

Licht, das sie nach Veränderung begehrt, wird sie massiv (Ghaņi-bhūya) und Bindu."

1 Kim-Mantra1 = Krīn,

2 (Isvara-Kartikeya-Sarṁvāda). d.h., Sammohana-Tantra. Hrsg., R. M. Chattopadhyaya,

3 Nāda ist śiva-śaktimaya.3 = Das heißt, seine Substanz ist Siva und Sakti,

4 Befreiung4 = Nirāmaya-padōnmukhī = Diejenige, die dem Ort der Befreiung zugewandt ist: das ist Sakti im höchsten Zustand.

5 Sie wendet sich Siva zu5 = Siva zugeneigt, auf ihn gerichtet oder mit erhobenem Gesicht, der sich hier um die Schöpfung kümmert. Das heißt, der erste Zustand ist Cit. Nāda ist das Mithah-samavāya von Sakti oder Bindu. Die Herstellung dieser Beziehung beflügelt sie, sich Siva zum Zwecke der Schöpfung zuzuwenden, wenn sie als Mann oder Bindu erscheint. Mithah-samvāya = Gegenseitiges Einverständnis oder Verpflichtung.

6 Sie erschafft ".6 = Tasyā eva shakter nādabindū sriṣtyupayogyarūpau (Upayoga ist Fähigkeit oder Eignung zur Schöpfung).

7 Sie ist ewig7 = Nach einer anderen Lesart würde dieser Teil "Sie, die das Tattva ist" bedeuten.

8 (Cinmātrā)8: = Sie ist da, existierend als Cit, mit dem sie völlig vereinigt ist. Sie"

misst Cit"-das heißt, koexistiert mit und als Cit, und ist auch formative Aktivität. Die obige Übersetzung ist die des Textes, aber der Vers ist an anderer Stelle zitiert worden, als ob er

Cinmātrajyotiṣah, und nicht Cinmātrā jyotiṣah, in welchem Fall die Übersetzung lauten würde: "Sie, die

Wenn Jyotih, das bloßes Bewusstsein ist, sich dem Wunsch nach Veränderung nähert, wird es massiv und nimmt die Form von Bindu an."

So in den Worten des verehrten (Srimat) Acarya: 1" Nada wird massiv und das Bindu." Wenn man all dies in Betracht zieht, ist die Schlussfolgerung, dass Sakti sich als Nada-Bindu manifestiert, wie Gold in Ohrringen aus Gold.2

Nada und Bindu sind wieder eins - das ist die Schlussfolgerung.

1 Samkaracarya,

2 aus Gold.2 =Das heißt, sie sind beide aus Gold und haben die Form eines Ohrrings. CJ. Chandogya Up., 6. 1. 4. "Sanftmütiger, durch einen Klumpen Ton sind alle Dinge, die aus Ton bestehen, bekannt. Der Unterschied liegt in den Namen, die man ihm gibt, wenn man über ihn spricht. Der Lehm allein ist wirklich."

  1. 40. Tadūrdhve śaṅkhinyā nivasati śikhare sūnyadeśe prakāśaṁ

visargādhaḥ padmaṁ daśaśatadalaṁ pūrņacandrātiśubhraṁ

Adhōvaktraṁ kāntam taruņaravikalākāntikiñjalkapuñjaṁ

ḷakārādyairvarņaiḥ pravilasitavapuḥ kevalānandarūpaṁ.

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Vor allem aber, i n die freie Fläche1
mit tausend Blütenblättern2. Dieser Lotus, lus
 

wo Sankhini Nadi ist, und unter Visarga ist der Lotus trous und weißer als der Vollmond, hat seinen Kopf gedreht

abwärts. Sie bezaubert. Seine gebündelten Filamente sind mit der Farbe der Voung-Sonne gefärbt. Ihr Körper leuchtet mit den Buchstaben, die mit A beginnen, und sie ist die absolute Glückseligkeit.3

Der Acarya befiehlt, dass Sadhakas, die Samadhi Yoga praktizieren wollen, vor dieser Zeit mit aller Überlegung und Anstrengung alle Dinge in ihrer Reihenfolge vom Groben zum Feinstofflichen auflösen sollten.

in Cidātmā ".4 Alle Dinge, sowohl grob- als auch feinstoffliche, die die Schöpfung ausmachen, sollten zuerst vermittelt werden. Da das Wissen darüber notwendig ist, werden sie hier im Detail beschrieben: Veeraswamy Krishnaraj

1 in dem leeren Raum1: Dieser Ort wird im Svacchanda-samgraha, das von 'Visvanatha zitiert wird, der Höchste Äther (Parama-Vyoma) genannt. Parama-Vyoma ist der Name, der im Pancaratra dem Höchsten Himmel oder Vaikuntha gegeben wird, siehe Ahirbhudhnya, 49.

2 Lotus mit tausend Blütenblättern2: Der Sahasrāra wird Akula genannt, laut dem Svacchanda-samgraha, zitiert von Visvanatha.

3 die absolute Glückseligkeit.3 : Kevalananda-rupam, d.h. die Glückseligkeit des Brahman.

4 Cidātmā ".4 :Die Atmā wird als Cit.


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und Rupa-tattva.6
Nabho-mandala9
 

Die fünf groben Elemente - Prthivi0 und so weiter - wurden als in den fünf Cakras von Muladhara bis Visuddha befindlich bezeichnet. Im Bhumandala1 im Mūladhara befinden sich die Füße, der Geruchssinn und das Gandha-tattva,2 denn das ist das t Im Vayumandala7 befinden sich der Penis, der Tastsinn und das Sparsa-tattva.8 Im Mūladhara befinden sich die Sprache, der Gehörsinn und das Sabda-tattva.10 Das sind insgesamt fünfzehn tattvas. Addiert man diese fünfzehn zu Prthivi und so weiter, erhält man zwanzig Brutto-Tattvas,

Als nächstes gehen wir zu den subtilen Formen über. Im Ajna-Cakra ist vom subtilen Manas die Rede. Andere wurden im Kankalamalini-Tantra (Kap. II) erwähnt, als es um das Ajna-Cakra ging: "Hier leuchtet ständig das ausgezeichnete Manas, das durch die Anwesenheit der Sakti Hakini schön gemacht wurde, es ist glänzend und hat Buddhi11 , Prakrti12 und Ahamkara13 zu seinem Schmuck."

Aus dem oben Gesagten wird das Vorhandensein der drei subtilen Formen - nämlich Buddhi, Prakrti und Ahamkara - an dieser Stelle deutlich. Wir müssen jedoch wissen, dass Ahamkara nicht in der im obigen Zitat dargestellten Reihenfolge steht. Wir haben gesehen, dass vom Mūladhara aufwärts das Erzeugte unter dem Erzeuger steht; das, was aufgelöst wird, steht unter dem, in das es aufgelöst wird, und wir wissen auch, dass das Sabda-krama stärker ist als das Pāta-krama.14 Wir müssen uns daran erinnern, dass Vyoma in Ahamkara aufgelöst wird, und daher steht letzteres als nächstes über Vyoma. Vgl. "In Ahamkara sollte Vyoma mit Klang aufgelöst werden, und Ahamkara wiederum in Mahat." Ahamkara, als Ort der Auflösung, kommt zuerst über Vyoma (Äther), und darüber sind Buddhi und Prakrti.

Das Sarada-Tilaka (I. 17, 18) spricht von ihrer Verbindung als Janya (Wirkung, erzeugte, produzierte Substanz) und Janaka (Ursache, Erzeuger, Substrat).

"Aus dem unmanifesten (Avyakta) Mula-bhūta, Para-vastu15 , als Vikrta, entstand Mahat-tattva.15 Aus diesem (Mahat-tattva) entstand Ahamkara, das je nach seiner Entstehungsquelle von dreierlei Art ist. "16 Mit Vikrti, das Veränderung bedeutet, ist hier die Widerspiegelung oder das Abbild (Prati-bimba)17 des Para-vastu gemeint, und als solche Widerspiegelung ist es Vikrti; da es aber die Prakrti von Mahat-tattva usw. ist, wird es auch Prakrti genannt.18 Vgl." Prakrti ist die Paramā (Höchste) Sakti, und Vikrti ist das Produkt davon."(Vikrtih pratibimbata.

in einem Spiegel wird man gesehen, aber das Bild ist nicht man selbst). Es wurde auch schon gezeigt, dass die Prakrti des Para Brahman nur ein anderer Aspekt von Ihm ist (Pratibimba-svarupini).

0 Prthivi0: Erde, Wasser, Feuer, Luft, Äther.

1Bhumandala1 Region des Erd-Elements, oder Mūladhara-Cakra.

2 Gandha-tattva,2 Geruchsprinzip oder Tanmatra.

3 jala-mandala.3 Svadhistana, das ist die Region des Wassers (jala). ,

4 Rasa-tattva.4 Das Prinzip des Geschmacks.

5 Vahni-mandala5 Manipura, das ist die Region des Feuers (Viihni).

6 Rupa-tattva.6 Das Prinzip des Sehens.

7 Vayumandala,7 Anahata, das ist die Region der Luft (Vayu).

8 Sparsa-tattva.8 Das Prinzip der Berührung.

9 Nabho-mandala9 Visuddha, das ist die Region des Äthers (Nabhas).

10 Sabda-tattva.10 Das Prinzip des Klangs.

11 Buddhi11 Siehe nächste Anmerkung. Intellekt, Unterscheidung

12 Prakrti,12 Siehe Einleitung und Nachbemerkung, Kommentar. Sakti, die in Prakrti Tattva residiert, erschafft Objekte als getrennte Existenzen. die Sāṁkhya-Ansicht: ihr zufolge ist der Zustand des Gleichgewichts von

Sattva, Rajas und Tamas ist Prakrti, das auch Pradhana und Avyakta genannt wird. Dies ist das Höchste (Para-vastu).

13 Ahamkara13 Egoismus-Selbstbewußtsein.

14 Pāta-krama.14 Das heißt, die tatsächliche Anordnung der Dinge im Vergleich zu der Reihenfolge, in der sie angegeben sind.

15 Para-vastu15; Mahat-tattva.15. Mahat-tattva ist ein Vikrti der Prakrti, das Mūlabhūta avyakta (unmanifestiertes Wurzelwesen) entspricht der Samkhyan Mūla-prakrti. Hier wird, wie Raghava-Bhatta sagt, Tattvasrsti angedeutet (Comm. to Ch. I, vv . 17,18 of Sarada) , und interpretiert (Ch. I. vv. 17, 18) so: Unmanifestiertes Mūlabhūta Para-vastu kann entweder das Bindu oder Sabda Brahman bedeuten. Mit Vikrta ist die Bereitschaft oder Neigung zum Erschaffen (Srstyunmukha) gemeint. Von diesem Bindu oder Sabda-Brahman geht Mahat-tattva aus, womit das Padartha Mahat gemeint ist, das im Saivamata als Buddhi-tattva bekannt ist. Dieses Mahat oder Buddhi-tattva besteht aus den drei Gunas - Sattva, Rajas und Tamas. Das heißt, es umfasst Manas, Buddhi, Ahaṁkāra und Citta. Diese vier sind das Produkt (Kārya) der Gunas als Ursache (Kārana), und die Ursache (Kārana) ist in der Wirkung (Kārya) enthalten (Upacāra). Nachdem er die Worte Isana-Sivas zitiert hat, bemerkt Raghava, dass das Vamakesvara-Tantra auch sagt, dass aus dem unmanifesten Sabda-Brahman Buddhi-tattva entsteht, in dem Sattva Guna manifest ist. Er unterscheidet dann die Sāṁkhya-Ansicht, nach der der Zustand des Gleichgewichts von Sattva, Rajas und Tamas Prakrti ist, das auch Pradhana und Avyakta genannt wird. Dies ist das Höchste (Para-vastu). Aus einer Störung des Gleichgewichts der Gunas entsteht Mahat. Dieses Mahat besteht aus Gunas und ist die Ursache der Antahkaranas. Mit Gunas sind demnach die fünf Tanmatras, Sabda, Sparsa, etc. gemeint. Nach dieser Sichtweise entsteht auch aus Prakrti Mahat und aus letzterem Ahamkara. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm

Raghava zeigt so die verschiedenen Möglichkeiten auf, wie der Text von Sarada aus der Sicht von Sakta, Saiva und Samkhya interpretiert werden kann.

16 seine Erzeugungsquelle.16 Srsti-bheda - das heißt, ein Ahamkara ist das Ergebnis der Vorherrschaft von Sattva, ein anderes von Rajas und ein drittes von Tamas.

17 (Prati-bimba)17 Das ist im Sinne von Produkt. In Saiva-sakta-darsana ist Mulaprakrti selbst ein Produkt des Siva-sakti-tattva, denn das Selbst wird zum Objekt seiner selbst.

18 Prakrti.18 Das heißt, vom Standpunkt des Para-vastu aus betrachtet ist sie eine Wirkung, aber in Bezug auf das, was sie hervorbringt, ist sie eine Ursache.


(1 1 Es wurde bereits gezeigt, dass die Prakrti des Para Brahman nur ein weiterer Aspekt von Ihm ist (Pratibimba-svarupini).

Nach Saradā-tilaka ist Mahat-tattva dasselbe wie Buddhi.2 Isāna-Siva sagt: "Die objektive Prakrti,3 die durch Sakti entwickelt wird, ist, wenn sie mit Sattva-Guna verbunden ist, Buddhi-tattva. Es ist diese Buddhi, von der im Samkhya als Mahat gesprochen wird."

Mahat-tattva besteht aus den Gunas und dem Antah-karana. Die Gunas sind Sattva, Rajas und Tamas. Das Saradā-tilaka sagt: "Antahkarana ist das Manas, Buddhi, Ahamkara und Citta, des Atma.4 All diese sind in dem Begriff Mahat-tattva enthalten.

Nun kann eine Frage aufgeworfen werden - nämlich, wenn Manas innerhalb von Mahattattva ist, was ist dann mit dem, was in V. 33 gesagt wurde, wo von Manas als einer unabhängigen Existenz gesprochen wurde? Die Antwort darauf ist, dass dieses Manas das Produkt von Ahamkara ist, und Raghava-Bhatta zitiert einen Text, in dem es heißt: "Insofern das andere Manas dasjenige ist, das auswählt und verwirft (Sa-semkalpa-vikalpaka) "5 , ist es bekanntlich das Produkt von Tejas.6 So wie Manas und andere Tattvas im Ajna-Cakra in ihrer Reihenfolge angeordnet sind, sollte man wissen, dass Ahamkara und andere über ihnen stehen. Im Ajna-Cakra sind Hakini, Itara-Linga, Pranava, Manas, Ahamkara, Buddhi und Prakrti nacheinander übereinander angeordnet. Da dem Candra-Mandala, von dem bereits die Rede war, kein Platz zugewiesen wurde, sollte man annehmen, dass es über all diesen steht. Auf die Frage, warum sie nicht unter all diesen steht, lautet die Antwort, dass im Sammohana-Tantra gesagt wird: "Der Mond (Indu) ist in der Stirn, und über ihm ist Bodhini selbst." Daraus geht hervor, dass sich Indu und Bodhini über dem Ajna-Cakra befinden, einer über dem anderen, ohne dass etwas dazwischen liegt. Bodhini steht über allem anderen.

1 Produkt davon. "1 Vikrtih pratibimbatii-in einem Spiegel sieht man, aber das Bild ist nicht

sich selbst.

2 Buddhi.2 Raghava-Bhatta sagt, dass dies nach der Saiva-Lehre so ist.

3 objektive Prakrti,3 Boddhavya-laksana---das heißt, das, was erkannt werden kann Jneya); die

objektive oder manifestierte Prakrti.

4 Atma.4 Siehe Einleitung.

5 (Sa-semkalpa-vikalpaka), "5 Zu Sa-samkalpa-vikalpa siehe Einleitung.

6 Tejas6 Das heißt, Taijasa ahamkara, das die Quelle der Indriyas ist.



Das Sammohana-Tantra spricht von der Ursache (Karanarūpa), die sich über dem Ajna-Cakra befindet: "Indu (der Mond, hier Bindu) ist in der Region der Stirn, und darüber ist Bodhini selbst. Über Bodhini leuchtet das ausgezeichnete Nada, in Form eines Halbmondes; darüber ist das glänzende Maha-nada, in Form eines Pfluges; darüber ist das Kalā, genannt Anji, das Geliebte der Yogis. Über diesem letzten ist Unmani,1" das man, wenn man es erreicht hat, nicht mehr zurückkehrt."

In der obigen Passage, in den Worten "darüber ist Bodhini", steht das Wort "es" für die Stirn oder das Ajna-Cakra.

Das Bhūta-suddhi-Tantra spricht von der Existenz des Bindu unterhalb von Bodhini: "Devi, oberhalb von Bindu und Mātrārdhā ist Nada, und darüber wiederum ist Maha-nada, das 'der Ort der Auflösung von Vayu ist." Mātrārdhā ist Mātrārdhā-Sakti2.

Die folgende Passage aus der Brhat-trl-vikrama-samhitā beweist, dass die Ardha-mātrā Sakti bedeutet: "Glänzend wie die junge Sonne ist Aksara, die Bindumat (Bindu selbst) ist; darüber ist Ardha-mātrā, verbunden mit dem Gāndhārarāga3."

Da die beiden obigen Passagen auf dasselbe hinweisen, müssen wir annehmen, dass Ardha-mātrā und Bodhini identisch sind. Bindu, Bodhini und Nada sind nur verschiedene Aspekte der Bindu-maya-para-sakti,

1 Unmani,1 In dieser Passage ist Ajni Samani, Die Bhūta-suddhi (siehe Beitrag), macht auch eine Unterscheidung zwischen Ajni und Samani. Dies sind die Avāntarasarlras der Ersten Ursache, die im Laya-krama aufgezählt werden. Der aus dem Sārada zitierte Text gibt das Srsti-krama an.

2 Mātrārdhā-Sakti2. Mātrārdhā. Im Devi Bhigavata kommt der Ausdruck Ardhamātrā (der ein Name für Nada ist) in I, 1, v, 55 und III, 5, v, 29 vor, und Nllakantha definiert ihn als Param padam = der höchste Zustand oder das Brahman. Der Ausdruck Ardha-matra kommt auch in Candi, I, 55, in praktisch demselben Sinne vor. Gopila Chakravarti zitiert eine Stelle, die besagt: "Ardha-mātra ist attributlos (Nirguna) und vom Yogi realisierbar." Er zitiert eine andere Stelle, die besagt: "Om - das sind die drei Veden, drei Lokas, und nach den drei Lokas ist Mātrārdhā das vierte - das Höchste Tattva", siehe Candl "Tvamudgithe ardhamatrasi " und Devibhāgavata, I, 5, v, 55. Sruti sagt: "Du bist das Ardhamatra von Pranava, Gāyatri und Vyāhrti." Hier wird die Einheit von Devi und Brahman gezeigt. Sie ist Brahman, das mit Māya vereint ist (Māya-viśita-brahmarūpini). In der Nada-bindu Upanisad (V. 1) heißt es: "A-kāra ist der rechte Flügel (von Om, dargestellt als Vogel), U-

kara ist der andere (linke) Flügel, Ma-kara der Schwanz, und Ardhamātra der Kopf. Sattva ist sein Körper, und Rajas und Tamas sind seine beiden Füße. Dharma ist sein rechtes Auge und Adharma ist sein linkes Auge. Das Bhurloka sind seine Füße, das Bhuvarloka seine Knie, das Svarloka seine Mitte, das Maharloka sein Nabel, Janaloka sein Herz, Tapoloka sein Hals und Satyaloka der Ort zwischen den Augenbrauen." Siehe auch Brahmavidya Up., v, 10.

3 Gāndhārarāga3 Der dritte der sieben primären subtilen Töne.


Das Sarada-Tilaka sagt: "Aus dem Sakala Paramesvara.1 , der Sat, Cit und Ananda ist, emanierte Sakti; aus Sakti wiederum emanierte Nada; und Bindu hat seinen Ursprung aus Nada. Er, der Para-Sakti-maya ist, manifestiert sich auf drei verschiedene Arten. Bindu, Nada und Bija sind nur Seine verschiedenen Aspekte. Bindu ist Nadatmaka,2 Bija ist Sakti, und Nada wiederum ist die Vereinigung oder Beziehung des einen zum anderen.3 Davon sprechen alle, die in den Agamas4 bewandert sind",

" Para-Sakti-maya": Para=Siva; daher Siva-Sakti-maya = Bindu.

Der Bindu, der sich über der Stirn befindet, ist Nadatmaka - das heißt Sivatmaka5, Bija ist Sakti als Bodhini (Bodhint-rupam). Nada ist die Verbindung zwischen den beiden, durch die das eine auf das andere wirkt; daher ist es Kriya-Sakti. Über diesen drei steht Maha-nada. Dies wurde bereits gezeigt.

" Darüber ist Kalā," usw.: Kalā=Sakti. Anji ist krumm, schief, gebogen, Linie. Dies ist in der Form wie eine gebogene oder krumme Linie über einem Buchstaben. Diese Sakti erschien am Anfang der Schöpfung, vgl. Pancaratra: "So gesehen, manifestiert das Höchste Männliche am Anfang der Schöpfung die ewige Prakrti, die die Verkörperung von Sat, Cit und Ananda ist, in der alle Tattvas sind, und die die vorsitzende (Adhistātri) Devi der Schöpfung ist.

Auch an anderer Stelle: "Aus dem unmanifestierten (Avyakta) Paramesvara, der vereinigten Siva und Sakti, ging die Adya (erste) Devi Bhagavati hervor, die Tripura-sundari ist, die Sakti, aus der Nada hervorging, und von dort kam Bindu."

1 Paramesvara.1 Sarada, Kap. I, Vv. 7-9, Sakala, im Gegensatz zu Niskala, oder Nirguna, bedeutet vereint mit Kala, das nach Samkhya Sāmyāvasthā der Gunas ist, die Prakrti ist, nach den Vedantisten des (MāyaVāda) ist Kalā Avidya, im Saiva-Tantra ist Kalā Sakti (RaghavaBhatta),

2 Nadatmaka,2 Ein anderer Text hat Sivatmaka---das heißt, Bindu ist der Siva-Aspekt.

3 Vereinigung oder Beziehung des einen zum anderen.3 Samavāya ksobhya ksobhaka-sambandha---lit., Verbindung, die die Verbindung der Gegenseitigkeit ist.

4 Agamas4 Siehe Einleitung.

5 Sivatmaka5 In der Benares-Ausgabe wie auch in Rasika Mohana Chattopadhyayas Ausgabe des Sarada-tilaka lautet der Text Sivātmaka, als ob er Bija qualifizieren würde, was fehlerhaft zu sein scheint.

6 Sat, Cit und Ananda, in denen 6 Raghava steht: "Samasta-tattva-samghatma-spiūrtyadhisthatrirūpinim", was bedeutet: "Wer ist die Devi, die der Evolution oder Manifestation der gesamten Masse der Tattvas vorsteht oder sie lenkt".


" Oben ist Unmani," usw.: Vgl. "Indem man dorthin geht, wo die 'Manasheit' (Manastva) des Manas aufhört, Unmani genannt zu werden, deren Erreichung die geheime Lehre aller Tantras ist1."

Der Zustand von Unmani ist das Tattva, das die Beseitigung der Anhaftung bedeutet, die durch Manas an weltliche Objekte hervorgerufen wird.

Unmani ist wiederum von zweierlei Art: (1) Nirvana-kala-rūpa, das auch seinen Platz im Sahasrara2 hat; (2) Varnāvalī-rūpa, das auch seinen Platz in dieser Region hat. Vgl. Kankala-malini: "In der Perikarp des Sahasrara, innerhalb des Mondkreises gelegen, befindet sich das siebzehnte Kala, frei von Anhaftungen3. Der Name dieses Kalas ist Unmani, das das Band der Anhaftung an die Welt durchschneidet."

Vgl. auch: "Durch geistige Rezitation des Mālā-varna (Buchstabenkranz) ist Unmani der Gewährer der Befreiung (erlangt)." Mālā-varna = Varnāvalī-rūpa.

Die Bhūta-suddhi spricht von der Samani unterhalb der Unmani. "Als nächstes kommt die Vyapika-Sakti (diffuse Energie), die die Menschen als Āñjī kennen. Samanī4 ist darüber, und Unmani ist über allem." Auch dies (Samani) ist ein Zwischenaspekt (Avāntara-rūpa) der Parasakti.

Wir erhalten nun Folgendes:

Über dem Ajna-Cakra befindet sich die zweite Bindu, die Siva (Siva-svarūpa) ist. Über Bindu ist die Sakti Bodhini in der Form einer Ardhamātrā; als nächstes kommt Nada, die Vereinigung von Siva und Sakti, in der Form eines Halbmondes; als nächstes (darüber) kommt Mahanada, geformt wie ein Pflug; über Mahanada ist die Vyapika Sakti, gekrümmt (Āñjī) in der Form; über dieser letzten ist Samani und die höchste von all diesen ist U nmani. Dies ist die Reihenfolge, in der die sieben kausalen Formen (Karana-rūpa) angeordnet sind.

1Tantras1 Visvanatha zitiert das Svacchanda-samgraha, das von Unmani als über Samana stehend spricht, und sagt, dass es im Unmani-Stadium keine Erkenntnis gibt und kein Unterschied zwischen Kāla und Kalā gemacht wird; es gibt keinen Körper und keine Devatas und kein Aufhören der Kontinuität. Es ist der reine und süße Mund von Rudra. Vgl. Vrttīnaṁ manah in der Siva-Samhita, V, 219.

2 Sahasrara2 Sahasrārādharā, siehe Einleitung.

3 Anhaftungen3 Sarva-samkalpa-rahitā- d.h. derjenige, der frei von jeglicher Anhaftung ist und durch nichts zu irgendeiner Handlung veranlasst wird. Die zitierten Passagen stammen aus Kap. v, Kankala-malini.

4 Samanī4 Visvanatha spricht von ihr als Samanā, und sagt, dass sie Cidānanda.svarūpa (d.h. Cit und Ananda) ist, und die Ursache aller Ursachen (Sarva.kāraņa-kāraņam): Veeraswamy

Krishnaraj


  1. 40. Tadūrdhve śaṅkhinyā nivasati śikhare sūnyadeśe prakāśaṁ

visargādhaḥ padmaṁ daśaśatadalaṁ pūrņacandrātiśubhraṁ

Adhōvaktraṁ kāntam taruņaravikalākāntikiñjalkapuñjaṁ

ḷakārādyairvarņaiḥ pravilasitavapuḥ kevalānandarūpaṁ. 40 Es ist nicht nötig, weiter ins Detail zu gehen. Lassen Sie uns also dem Text folgen.

In dem Wunsch, das Sahasrara zu beschreiben, spricht er in zehn weiteren Versen von ihm.

"'Über all dies" (Tadūrdhve) - über alles, was zuvor beschrieben oder gesagt wurde.

"'Über 'dem Kopf des Sankhini-Nadi" - ein Anblick, der dem Schüler gegeben wurde.

" Leerer Raum" (Sūnya-deśa) - d.h. der Ort, an dem es keine Nādis gibt; die Implikation ist, dass er oberhalb dessen liegt, wo susumna endet. .

" Unter Visarga ist der Lotus mit den tausend Blütenblättern" - so lautet die Aussage des Sloka, Visarga befindet sich im oberen Teil des Brahma-randhra. Vgl. "(Meditiere) in dieser Öffnung über Visarga, den ewig Glückseligen und Makellosen." Es gibt weitere ähnliche Passagen.

" (Lalātadyaih varnaih pravilasitavapuh). Das Wort Lalāta steht für den ersten Vokal, A. Darunter ist zu verstehen, dass das zweite Lakāra (L) bei der Zählung der Buchstaben des Alphabets weggelassen werden soll. Bei der Zählung der fünfzig Buchstaben wird der zweite Lakāra1 immer ausgelassen.

Wenn der Text als "Lakārādyaih varņaih" gelesen wird, wie es von einigen getan wird, müssen wir Ksa-kāra bei der Zählung der Buchstaben weglassen. Die einundfünfzig Buchstaben können nicht als in den Blütenblättern des Sahasrāra2 enthalten angesehen werden. Bei einundfünfzig Buchstaben, die zwanzigmal wiederholt werden, ist die Zahl 1.020, und bei neunzehnmaliger Wiederholung sind es 969. Indem wir Ksakara weglassen, sind wir von dieser Schwierigkeit befreit. Mit "Lakārādyaih" ist nicht gemeint, dass die Buchstaben Viloma zu lesen sind.3 Der Kaṅkālamālinī sagt in der folgenden Passage deutlich, dass es Anuloma zu lesen ist4 "Der Große Lotus Sahasāra ist weiß und hat seinen Kopf nach unten, und die glänzenden Buchstaben von A-kāra (A), die mit dem letzten Buchstaben vor Ksakāra (Ksa) enden, schmücken ihn." Hier wird deutlich gesagt, dass der Buchstabe Ksa ausgelassen wird.

Akārādi-ksa-kārāntaih: Diese Verbindung, ksa-kārānta, würde, wenn sie von Bahu-vrīhi-samāsa5 gebildet wird, bedeuten, dass Ksakāra bei der Berechnung außen vor gelassen wird.

1 Lakāra1 Vaidika Lakāra (La).

2Sahasrāra2 einundfünfzig Buchstaben können nicht im Sahasrara angeordnet werden,

3 Viloma.3 d.h. vom Ende zum Anfang.

4 Anuloma4 Von Anfang bis Ende.

5 Bahu-vrīhi-samāsa5 Eine Form der Sanskrit-Verbalverbindung.

Es wird nichts über die Farbe der Buchstaben gesagt, und da die Mātrkā (Buchstaben) weiß sind, sind sie als weiß auf den Sahasrara-Blütenblättern zu verstehen. Diese Buchstaben gehen um das Sahasrara von rechts nach links.1

Manche lesen Pravilasita-tanuh anstelle von pravilasita-vapuh und sagen, dass, da das Wort padma alternativ im Geschlecht männlich wird (vā pumsi padmam), daher das Wort Tanu, das ein Wort im männlichen Geschlecht qualifiziert, selbst männlich ist. Das kann nicht sein. Das Verb Nivasati (=ist, wohnt) hat als Nominativ Padmam, und da es mit dem Bindu (m) endet, ist es im Geschlecht des Neutrums und nicht männlich. Denn in diesem Fall hätte es mit visarga (d.h. h) geendet, und sein Adjektiv tanu würde ebenfalls mit einem visarga enden. Das Wort tanu (wenn ihre Lesart akzeptiert wird) würde im Neutrum stehen; daher kann es nicht mit einem Bindu enden. Und wenn es kein Bindu gibt, wird das Metrum fehlerhaft. Die richtige Lesart ist daher Pravilasita-vapuh.

Der Rest ist klar.

1von rechts nach links.1 Daksinavarta--die entgegengesetzte Richtung, in der die Zeiger einer Uhr laufen.

  1. Samāste tasyāntaḥ

sphurajjyotsnājalaḥ

<tbody> </tbody>
śaśaparirahitaḥ śuddha saṁpūrncund
paramarasacayasnigdha saṁtānahāsī.

raḥ

Trikoņaṁ tasyāntah sphurati ca satataṁ vidyudākārarūpam

tadantahūanyaṁ tatsakala-suragaņaih sevitaṃ cātiguptaṁ.

In ihm (Sahasrara) ist der Vollmond, ohne das Zeichen des Hasen1, strahlend wie an einem klaren Himmel. Er gibt seine Strahlen in Hülle und Fülle ab und ist feucht und kühl wie Nektar. In seinem Inneren (Candra-mandala) befindet sich das Dreieck2 , das ständig wie ein Blitz leuchtet, und in diesem wiederum scheint die Große Leere3 , die von allen Suren4 bedient wird.

KOMMENTAR

Er spricht hier von der Existenz des Candra-mandala in der Perikarp des Sahasrara.

strahlend wie ein klarer Himmel (Suddha) - gesehen an einem wolkenlosen Himmel (nirmalo-daya-viśista)

" Ist feucht und kühl," usw. (Parama-rasa-cāya-snigdha-santāna-hāsī). Snigdha, das hier feucht bedeutet, impliziert die Feuchtigkeit des Nektars.

1 ohne das Zeichen des Hasen1 Der Mann im Mond.

2 Dreieck2 Das A-ka-thādi-Dreieck nach Visvanatha.

3 Große Leere3 Sūnya=Bindu-das rs, das Para-Bindu oder Isvara, das als Zentrum die Wohnstätte von Brahman (Brahmapada) hat. In den nördlichen Saiva- und Sakta-Schulen sind Sadasiva und Isvara die Nimesa- und Unmesa-Aspekte der Erfahrung, die zwischen Siva-Tattva und Suddha-vidya liegt, wobei ersteres Sūnyatisūnya genannt wird. Die Positionen der Sonnen- und Mondkreise im Sahasrara und des zwölfblättrigen Lotos mit der Kāmakalā sind im Text angegeben.

4 Suren4 d.h. Devas.

Parama-rasa (Amrta) ist frei von Hitze. Daher die Bedeutung dieses zusammengesetzten Wortes: Seine Strahlen sind kühl und feucht und erzeugen ein Gefühl von lächelnder Fröhlichkeit.

Die Kankala-malini spricht von der Anwesenheit von Antarātmā usw. im oberen Teil des Raumes unterhalb des Candra-mandala. Im Zusammenhang mit dem Sahasrāra heißt es: "In seiner Schale, oh Devesi, ist der Antarātmā. Darüber ist der Guru; die Mandalas von Sūrya und Candra sind auch dort. Darüber ist Mahā-vāyu, und dann der Brahmarandhra. In dieser Öffnung (Randhra) ist Visarga, der ewig Glückselige

Brahman. Über diesem (Tadūrdhve) ist zuletzt die Devi Sankhinī, die erschafft, erhält und zerstört."

Samāste tasyāntaḥ śaśaparirahitaḥ śuddhasaṁpūrncandraḥ

sphurajjyotsnājalaḥ paramarasacayasnigdhasaṁtānahāsī.

Trikoņaṁ tasyāntah sphurati ca satataṁ vidyudākārarūpam

tadantahūanyaṁ tatsakala-suragaņaih sevitaṃ cātiguptaṁ. --41

" 'Innerhalb von Candra-mandala leuchtet ständig, wie ein Blitz, das Dreieck ,. (Trikonam tasyāntah vidyudākāra-rūpam).- Das heißt, das leuchtende Dreieck ist da.

" 'Darin leuchtet die große Leere" (Tadantah sūnyam sphurati), das, was als Leere im Inneren ist, der Körper des Para-Bindu (Para-bindusarīram). Innerhalb des Dreiecks leuchtet die ausgezeichnete Bindu (Sūnya), oder innerhalb des Dreiecks leuchtet die Sūnya, die die ausgezeichnete Bindu ist.

Vgl. Todala- Tantra, 6. Ullāsa: "Das Höchste Licht ist formlos (Nirākara), und Bindu ist unvergänglich. Bindu bedeutet die Leere (Sūnya) und impliziert auch Guna." 1

"Die Regel lautet: "Essen (Āhāra), Entleerung (Nirāhara), Geschlechtsverkehr (Vihāra) und Yoga sollten von demjenigen, der das Dharma kennt, im Geheimen getan werden." Daher dienen oder verehren Suras (Devas) Ihn im Geheimen.

1Guna auch." 1 Wenn es die Form von Bindu annimmt, ist es mit den funktionierenden Gunas, oder es ist dann Sakala.

Gut verborgen und nur durch große Anstrengung zu erreichen ist das subtile Bindu (Sunya), das die Hauptwurzel der Befreiung ist und das reine Nirvana-kala mit Ama-Kala1 manifestiert. Hier ist der Deva, der allen als Parama-Siva bekannt ist. Er ist das Brahman und der Atma aller Wesen. In Ihm sind sowohl Rasa als auch Virasa2 vereint, und Er ist die Sonne, die die Finsternis des Nichtwissens3 und der Verblendung4 vernichtet.

Suguptaṁ tadyatnādatiśayaparammoda-saṁtānarāśeḥ paraṁ kandaṁ sūkṣmaṁ sakalāśaśikalasuddharūpaprakāśaṁ

lha sthāne devaḥ paramaśivasamākhyānasiddhaḥ prasiddhaḥ

svarūpī sarvātmā rasavirasanutoऽiñānamohāndhahaṁsaḥ 42.

Dieser Vers beschreibt den aufsteigenden Kurs der Befreiung der Seele, nachdem sie alle Unreinheiten abgestreift hat. Der Yogi geht bei seinem Aufstieg vom Muladhara Chakra nach Bindu, bevor er die anderen Saktis zur Verschmelzung mit Siva erreicht.

KOMMENTAR

Der Sinn ist, dass die Leere (Sūnya) sehr geheim und subtil ist und, wie später beschrieben, wie der zehnmillionste Teil eines Haarendes ist. Sie ist nur durch große Anstrengung zu erreichen, die in der langen und unaufhörlichen Ausführung von Dhyana und ähnlichen Praktiken besteht. Es manifestiert die Reinheit des sechzehnten Kala des Mondes zusammen mit der Nirvāna-Kalā - d.h., die Leere (Antah-sūnya) zusammen mit der Amā Kalā und der Nirvāna-Kalā innerhalb des Dreiecks wird durch Meditation (Dhyāna) verwirklicht (Prakāsam bhavati), es ist die Quelle der ganzen Masse der großen Glückseligkeit, die Befreiung ist. Einige jedoch lesen Sakalasasi-kalā-suddha-rūpa-prakāsam als Qualifizierung der großen Leere innerhalb des Dreiecks, und lesen sakala im Sinne von mit allen sechzehn kalās und sagen, dass der Para Bindu den Mond mit solchen kalās manifestiert.

1 Ama-Kala1 Es gibt siebzehn Kalās (Ziffern) des Mondes, aber die nektartropfende Ama und die Nirvana-kalā werden erst in diesem Stadium enthüllt. Die anderen Kalās werden im Skanda-Purana Prabhāsa-Khanda erwähnt.

2 Rasa und Virasa2 Die Glückseligkeit der Befreiung und die Glückseligkeit, die aus der Vereinigung von Siva und Sakti entsteht: siehe Beitrag.

3 Dunkelheit des Nichtwissens3 Ajnana.

4 Verblendung4 Moha. Dieser Vers kommt in Tripurā-sāra-samuccaya, Kap. V. 40 vor.

Dies muss bedacht werden. Wenn gesagt wurde, dass sich das Trikona (Dreieck) im Vollmond befindet, ist die Wiederholung dessen nutzlos. Außerdem haben wir im vorherigen Vers "durch die Suren gedient". Der Begriff "Dienst" ist, auf eine Leere angewandt, unangemessen. Das Objekt des Dienstes ist die Bindu innerhalb des Dreiecks. Wenn gesagt wird, dass die Leere aufgrund der Anwesenheit des Para-Bindu verehrt werden sollte, dann ist der Para-Bindu dort anwesend und es gibt keine Leere.

  1. 42. Suguptaṁ tadyatnādatiśayaparammoda-saṁtānarāśeḥ

param kandaṁ sūkṣmaṁ sakalāśaśikalasuddharūpaprakāśaṁ

" Gut verborgen" (Suguptaṁ ), weil es wie der zehnmillionste Teil eines Haares ist.

" Durch große Anstrengung" (Yatnāt), d.h. durch lang anhaltende Meditationspraxis (Dhyana) und so weiter.

"'Hauptwurzel'" (Param kandam.l-e-Para bedeutet gewöhnlich oberste, ausgezeichnete; hier Chef, Haupt. Kanda = Mūla.

" Befreiung" usw. (Atiśaya-paramāmoda-samtāna-rāśi) - Das zusammengesetzte Wort bedeutet wörtlich die Kontinuität der ganzen Masse der großen und höchsten Glückseligkeit, und das ist Befreiung (Moksa),

"Manifestiert 'usw., Amā-kalā " (sakala-śaśi-kalā-suddha-rūpa-prakāśam).-Dieses zusammengesetzte Wort ist wie folgt zu zerlegen:

Sakala=mit der Kalā: Kalā bedeutet hier Nirvana- Kalā, in dem Wort Sasi- Kalā bedeutet die Kalā Amā- Kalā, die sechzehnte Kalā, oder Ziffer, des Mondes. Suddha=rein; der Glanz wird durch nichts verdunkelt.

Der Sinn ist, dass das Para-bindu, obwohl subtil und ansonsten nicht wahrnehmbar, durch Meditation (Dhyana) mit der Amā- Kalā und Nirvana- Kalā im Trikona gesehen wird. Wenn Sugopyam anstelle von Suguptarn gelesen wird, dann würde es durch Yatnāt qualifiziert werden.

Einige lesen Sakala-sasi-kalā-suddha-rūpa-prakasam. um Sūnya im vorherigen Vers zu qualifizieren, und sagen, Sūnya bedeutet "leerer Raum", aber das ist absurd." 2

Als nächstes spricht er von der Anwesenheit Parama-Sivas im Perikarp des Sahasrāra.

1 Kanda bedeutet Zwiebel oder Wurzel. Der Yoginl-hrdaya sagt, dass diese Kanda die subtile Parananda-kanda-bindu-rupa ist, oder die Wurzel der höchsten Glückseligkeit in der Bindu-Form (Visvanatha).

2 Dem Kommentator zufolge qualifiziert es Kanda. Bindu ist der Kreis O, die Leere ist das Brahmapada oder der Raum darin.


lha sthāne devaḥ paramaśivasamākhyānasiddhaḥ prasiddhaḥ

svarūpī sarvātmā rasavirasanutoऽiñānamohāndhahaṁsaḥ 42. lha sthāne devaḥ paramaśivasamākhyānasiddhaḥ prasiddhaḥ

svarūpī sarvātmā rasavirasanutoऽiñānamohāndhahaṁsaḥ 42.

" Paramasiva " 1 (Paramashiva-samākhyāna-siddha).-Er, der unter dem Namen Parama Siva bekannt ist.

" Das Brahman" (Kharūpī).2-Kha=Ātmā, der Geist.

" Der Atma aller Wesen" (Sarvātmā).-Sarva=alle (Wesen). Er ist der Jivātma, aber in Wirklichkeit gibt es keinen Unterschied zwischen Jivātma und Paramātmā. Der Ātmā ist der Jīva. Das Adhyātma Rāmāyana sagt:

"Der Jivātma ist lediglich ein anderer Name (Paryāya) für den Paramātma, Wenn durch die Unterweisung des Acārya und der Sastras ihre Einheit erkannt wird, dann besitzt der Schüler Mūlavidyā bezüglich Jivātmā und Parammātā. "

Auch die Sruti identifiziert das Tvam (Du) mit dem Tat (Das), wenn sie sagt: "Das bist du" (Tat tvam asi).

"Rasa und Virasa" (Rasa-virasamita) - Rasa ist Paramānandarasa, d.h. die Erfahrung von

Höchste Glückseligkeit4. Virasa ist die Glückseligkeit, die das Produkt der Vereinigung von Siva und Sakti ist, Er ist beides. Oder Rasa kann die natürliche Anhaftung an weltlichen Genuss bedeuten, und Virasa die Loslösung von ihm. Die Bedeutung wäre dann: In Ihm ist die Höchste Glückseligkeit, die aus seiner Loslösung von weltlichen Genüssen entsteht5.

" Die Sonne" = Hamsa, wie die Sonne die Dunkelheit vertreibt, so tut Er

Nichtwissen (Ajnāna) und Verblendung (Moha) zu vertreiben.

1 Visvanatha sagt, dass dieser Siva der Saguna-Siva ist,

2 Vgl. Sruti "Kham Brahma" Chao 4-10-5; Br. -1-1. 3" Das bist du." Siehe Einleitung.

4 d.h. Moksa.

5 Das heißt, der Rasa in Ihm ist Virasa geworden.

  1. 43. Sudhādhārāsāraṁ niravadhi vimuñcannatitarām

yateḥ svātmajñānaṁ diśati bhagavān nirmalamateḥ.

Samaste sarveśaḥ sakalasukhasaṁtānalaharī

parivāko haṁsaḥ parama iti niāmnā paricitaḥ. 43

Indem er einen konstanten und üppigen Strom nektarähnlicher Essenz ausschüttet,1 unterweist der Bhagavan2 den Yati3 reinen Geistes in dem Wissen, durch das er die Einheit von Jivatma und Paramatma erkennt. Er durchdringt alle Dinge als ihr Herr, der der immer fließende und sich ausbreitende Strom aller Arten von Glückseligkeit ist, bekannt unter dem Namen Harnsah Parama (Paramahamsah).

1Essenz1 Wie aus dem Kommentar hervorgeht, kann dies auf verschiedene Weise wie folgt übersetzt werden: "Indem man einen ständigen und reichlichen Strom von Nektar ausschüttet, der dem silbernen Strahl des Mondes gleicht" oder '"Durch unablässige und nektarähnliche Worte, die stark sind für die Zerstörung der Dunkelheit der Verblendung" oder "Durch ständige Wiederholung des Wortes, das in seiner Barmherzigkeit nektarähnlich ist und die Essenz des Brahma-Mantras enthält." www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm

2 Bhagavan2 Das heißt, der Herr als Besitzer der sechs Formen von Aisvarya,

3 Yati3 Selbstbeherrscht, dessen Geist mit dem Objekt der Verehrung vereint ist.

KOMMENTAR

"'Konstant und reichlich'" (Niravadhi atitaram).

"'Indem man einen Strom nektarähnlicher Essenz ausschüttet" (Sudhā-dhārāsāram vimuñcan):

1) Einen Strom von nektarähnlicher Essenz ausschütten.

2) Das Adhara (Aufnahmegefäß) von Sudha (Nektar) ist Sudhadhara, womit der Mond gemeint ist; Asara ist das, was von ihm fließt, ein Strom. Was nun vom Mond fließt, ist Nektar, der silbrig ist; daher bedeutet das ganze Wort "die silbernen Strahlen des Mondes". Dieses Adjektiv beweist, dass das qualifizierte Substantiv weiß oder durchsichtig ist wie der Mond. Schütteln = Vimuncan.

  1. Asara kann wiederum "das, was geäußert wird", "Wort" bedeuten. Sudhadhara = Gefäß der Süße, die eine Eigenschaft des Nektars ist; daher Sudhadharasaram = nektarähnliches oder ambrosisches Wort. Die Bedeutung von Niravadhi wäre dann "zu jeder Zeit", und Atitaram würde bedeuten "mächtig in der Zerstörung der Dunkelheit, Unwissenheit oder Verblendung". Vimuncan sollte dann "Äußerung" bedeuten.
  1. Sudha wiederum kann "Nektar der Barmherzigkeit" bedeuten, und Sare ist "Essenz", d.h. die Essenz des Brahma-Mantras; und Dhara ist ein Strom (ständige Wiederholung) des barmherzigen Wortes, das die Essenz des Brahma-Mantras enthält.

yateḥ svātmajñānaṁ diśati bhagavān nirmalamateḥ. (Strophe 43 Zeile 2)

" Belehrt die Yati," usw., (Bhagavān nirmala-mater yateh svātma-jñānam diśati),

" Yati" - derjenige, dessen Geist intensiv auf dem Devata seiner Verehrung ruht.

Wissen, durch das, etc., Paramātmā (svātma-jñāna): Svam= Jivatma und

Atma=Paramatma; und Jnana1 das, wodurch man weiß - nämlich das Taraka-brahma-Mantra, das zur Erkenntnis des Paramatma führt und dadurch dem Verehrer hilft, die Einheit von Jivatma und Paramatma zu erkennen. Disati = Upadisati (unterweist). Die obigen qualifizierenden Ausdrücke implizieren, dass das qualifizierte Substantiv der Guru ist, da die Anweisungen bezüglich des Taraka-brahma-mantra von Ihm ausgehen. So qualifiziert es "Parama-Siva" im vorangehenden Vers, da Er der Guru ist. Vgl. Gurus-tattva-nirūpana in Lalita-rahasya,

Nachdem er den Guru als "den bekannten und ausgezeichneten Purusa, der immer der Freude am Selbst (Atma-rati-priya) zugetan ist", beschrieben hat, heißt es weiter: "Sein Geliebter ist der strahlende Eine, der auf dem Brahma-vartma (Brahman-Weg) nur schwer erreicht werden kann. Das Para-Brahman ist nur der Glanz ihrer Lotosfüße."

Mit der obigen Passage ist gemeint, dass die große Schönheit Ihrer Lotosfüße den Herz-Lotus von Parama-Siva, der Para-Brahman ist, überdeckt.

1 Jnana1 Jnana ist spirituelles Wissen oder Weisheit, und Vijnana ist das Wissen über die materielle Welt (Wissenschaft).

2 der immer gern2 ist, d.h. der sich in etwas vertieft.


Der Platz für die Füße der strahlenden (Tejo-rūpa) Geliebten (Sakti) des Gurus ist auf der Brust des Gurus1 und nicht auf der eines anderen Purusa. Daher sind Parama-Siva und der Guru ein und dasselbe.

Das Nirvana-Tantra sagt auch2: "Im Lotus im Kopf ist Mahadeva - der Parama-Guru: Es gibt in den drei Welten niemanden, oh Devesi, der so sehr der Verehrung würdig ist wie Er. O Devi, meditiere über Seine Form3, die alle vier Gurus einschließt. "4

Dieser Parama Siva befindet sich außerhalb des Dreiecks im Perikarp und oberhalb der Hamsah, von der wir weiter unten sprechen.

Das kankāla~mālini Tantra5 sagt: "Im Perikarp dieses Lotus, ,O Devesi, ist der Antaratma, und darüber der Guru. Die Mandalas von Sonne und Mond sind auch dort." Und nachdem er von der Anwesenheit der verschiedenen Dinge in ihrer Reihenfolge bis zum Maha-sankhinl gesprochen hat, fährt er fort: "Darunter, oh Devesi, befindet sich das Trikona (Dreieck), das im Mandala des Mondes platziert ist; und nachdem man dort über das unvergängliche Kalā meditiert hat, (sollte man im Inneren über das 17. KalA meditieren, mit dem Namen NirvAna, das wie eine Mondsichel ist"(KutilA6).

1.Guru Dies ist ein Loblied auf Sakti, ohne die Siva Sava ist (ein Leichnam, der sich nicht bewegen kann).

2 Diese Passage findet sich im 3. Patala des Nirvana-Tantra (Rasika Mohana Chattopadhyaya's Edition, S. 3) und ist eine Antwort auf die folgende Frage der Devi: "Der Deva, der sich im Turiyadhama (dem vierten Zustand) befindet, ist zweifellos der Paramatma; wenn er sich im Lotus im Kopf befindet, wie kann ihm dann äußerlich Ehrerbietung erwiesen werden? "Das heißt, wie kann sich der Sadhaka vor dem verbeugen, der sich im Kopf befindet, der selbst verbeugt ist?

3 meditiere über Seine Form3 Die vom Kommentator zitierte Stelle lautet "Tadamśaṁ" (sein Teil); in der Ausgabe von R. M. Chattopadhyaya heißt es "Tadrūpaṁ" (seine Form), diese Lesart wird hier übernommen.

4 Gurus "4 , d.h. Guru, Parama-Guru, Parapara-Guru und Paramesti-Guru.

5 Das kankāla~mālini Tantra5 Diese Passage findet sich im Patala II (S. 3 von R. M. Chattopadhyaya's Edition), das in seiner Gesamtheit wie folgt lautet: "In ihm (Sahasrara), o Devesi, ist der Antaratma, und darüber Vāyu, und über Mahanada ist Brahmarandhra. Im Brahmarandhra ist Visarga, das ist ewiger Frieden und Glückseligkeit. (Frieden - Niranjana, was auch bedeutet: makellos, frei von Täuschung). Darüber befindet sich Devi Sankhini, die Schöpferin und Erhalterin und Zerstörerin. Nachdem er über das darunter liegende Dreieck meditiert hat, denkt er, dass Kailāsa (das Paradies von Siva) dort ist. Oh Mahadevi, indem man hier die ungestörten Cetas (Herz oder Geist) platziert, lebt man in Glückseligkeit bis zum Ende seines Lebens (Jīva-jīvi), frei von allen Übeln, und für einen solchen gibt es keine Wiedergeburt. Hier leuchtet ständig Amā Kalā, die weder Zunahme noch Verfall kennt, und in ihr befindet sich wiederum die siebzehnte Stelle, die als Nirvana-Kala bekannt ist. Innerhalb von Nirvana-Kala befindet sich das flimmernde Nibodhika. Darüber befindet sich das unmanifestierte Nada, leuchtend wie zehn Millionen Sonnen. Es ist die ausgezeichnete Nirvana-Sakti, die Ursache von allem. In dieser Sakti sollte man wissen, dass Siva, der unveränderlich und frei von Illusion ist, verweilt."


6 KutilA: Siehe Jnanarva-Tantra XXIV, 36.

Nirvana Sakti hat zwei KalAs oder innere Kräfte: NirvAna KalA und AmA KalA, die 17. bzw. 16. KalAs. Nirvana Sakti ist sowohl Unmani1 als auch Samani2. Nirvana KalA ist Vyapini3 oder Sakti Svarupa und steht über dem 16. KalA. Nirvana Sakti ist Antargata (Bewohnerin) von Nirvana KalA. Ananda ist die Glückseligkeit oder Freude, die aus der Vereinigung von Para (Bindu-Rupa Siva) und ParA (Sakti oder Prakrti) entsteht; aus einer solchen Vereinigung fließt der Nektar, von dem AmA KalA das Gefäß ist. --Woodroffe. AmA ist derjenige, der die Körper aufrechterhält. AmA ist auch die Sakti (Urdhva Sakti-Rupa = Form der Sakti, die [die Seele] nach oben bewegt), die die Seele in Richtung (nach oben zu) Brahman treibt.

AmA KalA ist kreative Sakti und wird zu Nirvana KalA des reinen Bewusstseins.

NirvAna KalA = 17. KalA = Vyapini Tattva = Sakti Svarupa = VyApini Tattva. Es ist der Höchste Aspekt von VyApini Tattva als Vyapika. ist ausgezeichneter als Ama KalA. Es ist das CinmAtra SvabhAvA oder Reines

Bewusstseinsaspekt von AmA KalA. AmartAkArarUpini. VyApinI = Ausdehnend. Nirvana Sakti ist die Antargata (Einweihende) von Nirvana KalA.

www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakren.htm

AmA KalA = 16. KalA = Vyapika Sakti = Paratpara = Gefäß für den Nektar, der aus der Vereinigung von Para (Bindurupa Siva) und ParA (Sakti) fließt. Es ist der schöpferische Aspekt (Anjani) von Vyapini Tattva. AmA ist sowohl Srstyunmukhi (auf die Schöpfung blickend) als auch Urddhva-Saktirupa (nach oben oder zur Befreiung blickend; führt die Seele zur Befreiung nach oben). Ama ist schöpferisch, Anjani und Adhomukhi, und befreiend. Srstyunmukhi ist Adhomukhi und bedeutet nach unten gerichteter Mund (Blütenblätter). Nach unten gedrehte Blütenblätter, bevor Kundali aufsteigt.

AmA KalA und NirvAna KalA sind zwei Aspekte (schöpferisch und erhaben) von VyApini Tattva als VyApikA und Anjani. NirvAna KalA ist ausgezeichneter oder jenseits von AmA KalA.

NirvAna Sakti oder Samani im Sakti Tattva ist der Aufenthaltsort von PAsajAla (Knechtschaft).

NirvAna KalA ist CinmAtra SvabhAvA oder der Aspekt des reinen Bewusstseins von dem, was im kreativen Aspekt AmA KalA genannt wird.


Die obige Passage spricht von der Anwesenheit von Amā-Kala usw. innerhalb des Dreiecks im Candra-Mandala. Der Guru befindet sich also unter ihnen und über Antarātma. Wenn man nun fragt, wie es kommt, dass die Kankala-Malini den Guru über dem Antaratma platziert hat, der Guru aber als über der Hamsah stehend bezeichnet wird, lautet die Antwort, dass das Antarātma und die Hamsah ein und dasselbe sind.

Guru Dhyana in Kankala-malini1: "Meditiere über deinen Guru, der auf einem leuchtenden Thron (Simhasana) sitzt, der auf dem ausgezeichneten Antarātma zwischen Nada und Bindu platziert ist", usw. Auch an anderer Stelle: "Meditiere über deinen' Guru, der das Abbild von Siva selbst ist, sitzend auf der Hamsa-pita, die Mantramaya ist." Vgl. auch das Annada-kalpa-Tantra2: "Meditiere über deinen Guru im weißen Lotus mit tausend Blütenblättern im Kopf; Er ist Parama-Siva, der auf der Hamsa zwischen den Filamenten sitzt."

Präsentation: Veeraswamy Krishnaraj

Bei sorgfältiger Betrachtung der oben genannten Autoritäten wird die Identität von Hamsa mit Antaratma deutlich. Unter dem Ausdruck "der eigene Guru, der Parama-Siva ist", ist zu verstehen, dass Parama-Siva selbst der Guru ist.

Die folgende Passage, die sich auf das Sahasrara bezieht, zeigt, dass Parama-Siva im Dreieck ist: "Innerhalb (oder in der Nähe) von ihm (Sahasrara) ist das blitzartige Dreieck, und innerhalb des Dreiecks sind die beiden Bindus, die das unvergängliche Visarga bilden - dort in der leeren Leere ist Parama Siva.

Diese widersprüchlichen Ansichten führen zu der Schlussfolgerung, dass sich der Guru innerhalb des Dreiecks befindet, d.h. in der Perikarp des umgedrehten Lotus mit zwölf Blütenblättern, unterhalb der Perikarp des Sahasrara und untrennbar von ihm. Dies wurde im Paduka-pancaka-Stotra3 deutlich gemacht. Aus diesen Passagen ist nicht abzuleiten, dass sich der Guru innerhalb des Dreiecks im Perikarp des Sahasrara befindet. Die dreieckige Hamsa befindet sich unterhalb des mittleren Dreiecks; andernfalls würde dies im Widerspruch zur Autorität des Kankala-malini-Tantra stehen.

1 Kankala-malini1 Patala III.

2 Annada-kalpa-Tantra2: Dieses Zitat ist in Prasannakumara Siistris Ausgabe dieses Tantra nicht nachweisbar.

3 Paduka-Pancaka-Stotra3: Siehe Anmerkungen zu V. 7 des Paduka-Pancaka.


Samaste sarveśaḥ sakalasukhasaṁtānalaharī

parivāko haṁsaḥ parama iti niāmnā paricitaḥ. Strophe 43, Zeile 3-4

" Er durchdringt alle Dinge als ihr Herr" (Samaste sarveśah), d.h. in dieser Fruchtschale wohnt derjenige, der

ist der Herr des Alls. Wenn man nun sagt, dass Parama-Siva da ist, hat man auch gesagt, dass Isvara (Herr) da ist; warum dann diese Wiederholung? Aber es gibt einen Grund dafür, wie die folgende Qualifizierung zeigt

Ausdrücke werden zeigen. Der Sarvesa (Herr von Allem) ist der Hamsa - d.h., Er ist das Mantra "Ham-Sah".

Vgl. Prapañca-sara: "Sie, deren Name Tattva ist, ist Cinmatra1: Wenn sie durch die Nähe zum Licht erschaffen will2 , wird sie massiv (Ghanibhūya) und nimmt die Form von Bindu an. Dann teilt sie sich mit der Zeit in zwei Teile: der rechte ist Bindu und der linke ist Visarga. Die rechte und die linke Seite werden jeweils als männlich und weiblich unterschieden. Ham ist die Bindu, und Sah ist Visarga; Bindu ist Purusa, und Visarga ist Prakrti; Hamsah. ist die Vereinigung von Prakrti und Purusa, die

durchdringen das Universum."

Das Mahakali-Tantra spricht klar über dieses Thema (PatalaI): "In dem leeren Raum3 im Candra-Mandala4 , der sich innerhalb des Sahasrara befindet und mit einem himmlischen Tor geschmückt ist, befinden sich die Buchstaben Ham und Sah, über die man (meditiert), wenn man Ihn sieht, der rein ist wie ein Bergkristall und in ein reines, weißes, seidenes Gewand gekleidet ist, und so weiter." Hier ist ausdrücklich von den Buchstaben Ham und Sah die Rede.

Oder wenn Hamsa und Parama getrennt als Hamsa und Parama gelesen werden, würde es bedeuten: "Derjenige, der als Hamsa und Parama bekannt ist", Der Autor selbst spricht im neunundvierzigsten Vers von Ihm als Hamsa. Oder wenn die beiden Wörter zusammen gelesen werden, dann wäre die Bedeutung "Er, der unter dem Namen Parama-hamsa bekannt ist", durch eine der Ausnahmeregeln des Karmadhāraya-Samāsa ist dieses Wort gebildet worden, wobei das Wort "antah" weggelassen wurde. Vgl. Āgama-kalpa-druma: "Er wird Parama-hamsah genannt, der alles durchdringt, was sich bewegt und unbewegt ist."

Samaste sarveśaḥ sakalasukhasaṁtānalaharī

parivāko haṁsaḥ parama iti niāmnā paricitaḥ. Strophe 43, Zeile 3-4

"'Der der ewig Fließende ist" usw. (Sakala-sukha-santāna-laharī-parīvāha), d.h. in Ihm manifestieren sich auf jede mögliche Weise alle Arten von unvergänglichem und zunehmendem Glück; das heißt, Er ist sozusagen eine unendliche Kette von Glück.

Es wurde bereits gesagt, dass diese Hamsa unter Parama-Siva steht.

1 Cinmatra1 Vide ante, v. 39. Der hier zitierte Text unterscheidet sich von dem der von mir herausgegebenen Ausgabe (siehe Kap. I, Vv. 41-44, Tantrik-Texte, Bd. III).

2 create2 = Vicikīrsu---" möchte sich entstellen." Hier ist "Verzerrung" oder Betonung die Schöpfung. Siehe Einleitung.

3 leerer Raum3 = Sūnya. Der Sūnya ist der leere Raum innerhalb der Bindu.

4 Candra-Mandala4 = Der Lokativ ist Sāmīpye-saptamī zu lesen, d.h. der Raum befindet sich nicht im, sondern in der Nähe des Candra-Mandala; andernfalls scheint es einen Widerspruch zu geben. Ende Strophe 43.

  1. 44. Śivasthānam śaivāḥ paramapuruṣaṁ vaiṣņavagaņā

lapantīti prāyo hariharapadam kecidapare.

Pabaṁ devyā devicaraņayugalāṁbhojarasikā

munīndrā apyanye prakṛtipuruṣasthānamamalaṁ.

<tbody> </tbody>
<tbody> </tbody>
<tbody> </tbody>
Devi4 aufrufen
von Pra krti-
 

Die Saivas nennen ihn den Wohnsitz von Siva1; die Vaisnavas nennen ihn Parama Purusa2; andere wiederum nennen ihn den Ort von Hari-Hara3. Diejenigen, die von einer Leidenschaft für die Lotusfüße des

Es ist der ausgezeichnete Aufenthaltsort der Devi; und andere große Weisen (Munis) nennen ihn den reinen Ort Purusa5.

1 Siva1 Siva-sthanam.

2 Purusa2 d.h., der Ort von Parama-Purusa---Visnu,

3 Hari-Hara3 Visnu und Siva.

4 Devi4 Sakti, oder die Göttin.

5 Prakrti-Purusa5 Sakti-Siva,

KOMMENTAR

Da Hamsah, der alle Devatās (Sarvadevatāmaya) und andere in sich hat, in dieser Perikarp ist, ist es der Ort der Devatās der Verehrung aller Klassen von Verehrern, wie Saivas, Sāktas, etc.

" Die Saivas" - d.h. die Verehrer von Siva - nennen es den Ort von Siva.

"Die Vaisņavas6 nennen ihn Parama-Purusa", d.h. den Ort des Parama-Purusa oder Visņu (Vishnu).

" Andere wiederum" (Kecid apare) - d.h. andere, die Hari-Hara verehren, oder, mit anderen Worten, die vereinigten Visņu und Siva und nicht Siva allein oder Visņu allein - nennen es den Ort von Hari-Hara7. Sie nennen ihn weder den Ort von Hari (Visnu) noch von Siva (Hara), sondern den Ort ihrer vereinigten Selbst.

6 Vaisņavas6 Verehrer von Visnu,

7 Hari-Hara7 Hari-Hara-padam.


  1. 44. Śivasthānam śaivāḥ paramapuruṣaṁ vaiṣņavagaņā

lapantīti prāyo hariharapadam kecidapare.

Pabaṁ devyā devicaraņayugalāṁbhojarasikā

munīndrā apyanye prakṛtipuruṣasthānamamalaṁ. Strophe 44

" Andere große Weisen1" (Munīndrā apyanye) - Damit meint der Autor hier die Verehrer des "Hamsah"-Mantras, die es den reinen Ort von Prakrti-Purusa nennen. Hamsah ist die Vereinigung von Prakrti und Purusa2 , daher ist es der Ort von Prakrti und Purusa,

Die obigen Ausführungen zeigen, dass, da dieser Lotus die Wohnstätte des Para Bindu ist, in dem alle Devatas sind, jeder Verehrer ihn den Ort der Devatās seiner eigenen, separaten Verehrung nennt.

1 Andere große Weisen1 Muni bedeutet "Wissender" und sein Geist befindet sich daher immer in einem Zustand der Meditation.

2 Purusa2 Hamsasva prakrti-puruṣobhayarūpatvāt. Ham ist der Purusa, und Sah ist Prakrti.

  1. Idam sthānam jñātva niyatanijacitto naravaro

na bhūyāt saṁsāre punarapi na baddhastribhuvane.

Samagrā saktiḥ syānniya mamanasastasya krtinaḥ

sadā kartuṁ hartuṁ khagatirapi vāņi suvimalā.

Der hervorragendste aller Menschen, der seinen Geist1 beherrscht und diesen Ort erkannt hat, wird nie wieder in der Wanderschaft2 geboren, da es in den drei Welten nichts gibt, was ihn bindet. Da er seinen Geist kontrolliert und sein Ziel erreicht hat, besitzt er die vollständige Macht, alles zu tun, was er wünscht, und alles zu verhindern, was seinem Willen zuwiderläuft. Er bewegt sich immer auf das Brahman3 zu. Seine Rede, ob in Prosa oder in Versen, ist immer rein und süß.

KOMMENTAR

In diesem Vers spricht er von der Frucht einer vollständigen Kenntnis des Sahasrara, der Idee

dass die Kenntnis dieses Ortes in seiner Gesamtheit erlangt werden soll

und im Detail.

" Wer seinen Geist kontrolliert hat" (Niyata-nija-citta), d.h. wer die inneren Fähigkeiten kontrolliert und auf diesen Ort konzentriert hat. Ein solcher Mensch wird frei von Samsara, oder mit anderen Worten, er wird aus der Knechtschaft befreit, da es nichts gibt, was ihn in diesen Welten bindet oder anzieht. Mit Knechtschaft sind die Mayik-Bindungen von Tugend (Punya) und Sünde (Papa) gemeint.

1 mind1 Citta.

2 Wandering2 Samsāra, die Welt der Geburt und Wiedergeburt, zu der die Menschen durch ihr Karma getrieben werden.

3 Brahman3 Hier wird die Interpretation von Visvanatha übernommen, wonach Kha = Brahman ist. Da der Begriff auch "Luft" oder "Äther" bedeutet, lässt sich der Text mit "Er kann den Himmel durchstreifen" übersetzen.



Das Bhāgavata sagt: "Wenn die Handlung, die das Produkt des Wirkens der Gunas ist

dem Selbst zugeschrieben wird, dann ist eine solche (falsche) Zuschreibung Knechtschaft und Samsara und Knechtschaft." Vgl. auch Bhagavad-Gita: "O Sohn von Kunti, der Mensch ist durch Handlungen gebunden, die das Produkt seiner eigenen Natur (Sva-bhāva) sind. "1

Diesen Körper zu bewohnen, um Papa (Sünde) und Punya (Tugend) zu erfahren, ist

Knechtschaft. Im Himmel genießt man (die Frucht von) Punya, und in der Unterwelt (Patala) genießt man

leidet Leid, und auf Erden ist der Mensch sowohl Papa als auch Punya unterworfen, denn die Tattva-

jnanl (der, der die Wahrheit kennt) gibt es weder Punya noch Papa, die die Ursachen sind

der Knechtschaft; sein angesammeltes (Saṁcita) Karma aus Verdienst (Punya) und Verdienstlosigkeit (Papa) ist

auch zerstört. Er ist folglich auch im Himmel (Svarga) nicht mehr gefesselt,

Erde (Martya) oder der Unterwelt (Pātāla), und er ist nicht wahrhaftig verkörpert.2 Ein solcher Mensch

bleibt nur so lange auf der Erde, wie er nicht vollendet hat, was er begonnen hat. Er ist

befreit, obwohl er lebt (Jivanmukta), und erlangt vollständige Befreiung bei der Auflösung des

des Körpers.

Das Kularnava-Tantra sagt: "Diejenigen, die das Brahman im Herzen haben, können sich

weder Verdienst, indem er hundert Pferdeopfer vollbringt, noch Verdienst, indem er hundert Menschen tötet

Brahmanen". Auch in der Gita (III, 18) heißt es: "Für ihn gibt es nichts in dieser Welt, das

getan oder nicht getan werden sollte. Für einen solchen Menschen gibt es keine Abhängigkeit von irgendeinem Wesen. "3

Die Subodhini4 interpretiert diesen Vers dahingehend, dass der "Wissende" (Tattvajnani)

kein Verdienst durch die Ausführung von Handlungen und kein Verdienst durch die Unterlassung von Handlungen.

Sruti5 spricht von der Zerstörung der angesammelten (Samcita) Punya und Papa: "Wenn

Manas, das jetzt auswählt und jetzt ablehnt, ist in Das aufgelöst; wenn Papa und Punya zerstört (wörtlich: verbrannt) sind, ist Sadasiva, der Sakti und Atma (if. Hamsah, ante) ist, Sankt." Vgl: Bhagavad-Gita: "Und so zerstört das Feuer des Wissens alle Handlungen."

1 Sva-bhāva), "1 Kap. XVIII, V. 60.

2 nicht wirklich verkörpert.2 Na sariri bhavati - obwohl er einen Körper hat, ist er nicht von ihm.

3 keine Abhängigkeit von irgendeinem Wesen. "3 Telang's Übersetzung: "Er hat überhaupt kein Interesse an dem, was in dieser Welt getan wird, und auch kein Interesse an dem, was nicht getan wird; noch ist irgendein Interesse von ihm von irgendeinem Wesen abhängig" (S. 54, Sacred Books of the East, Band VIII).

4 Subodhini4 Das heißt, Sridhara-svamis Kommentar zur Gita.

5 Sruti5 Der zitierte Text stammt aus der Hamsa Upanisad, weicht aber leicht von den veröffentlichten Texten dieser Upanisad ab.



  1. 45. Idam sthānam jñātva niyatanijacitto naravaro

na bhūyāt saṁsāre punarapi na baddhastribhuvane.

Samagrā saktiḥ syānniya mamanasastasya krtinaḥ

sadā kartuṁ hartuṁ khagatirapi vāņi suvimalā. Strophe 45

Sruti5 spricht von der Zerstörung der angesammelten (Samcita) Punya und Papa: "Wenn

Manas, das jetzt auswählt und jetzt ablehnt, ist in Das aufgelöst; wenn Papa und Punya zerstört (wörtlich: verbrannt) sind, ist Sadasiva, der Sakti und Atma (if. Hamsah, ante) ist, Santa1." Vgl: Bhagavad-Gita: "Und so vernichtet das Feuer des Wissens alle Handlungen.2"

"Vollkommene Kraft" (Samagrā-saktī), d.h. eine Kraft, die ihn befähigt, alles zu tun. Mit Kraft oder Sakti ist die Fähigkeit gemeint, alles zu tun, was er zu tun wünscht3 und allem Unheil entgegenzuwirken, durch die Lüfte zu fliegen4 und große Kräfte der Rede und der poetischen Komposition zu besitzen.

1Santa1 Das heißt, Frieden und Ruhe wie die ruhige Oberfläche eines Ozeans sind charakteristisch für den Höchsten Staat.

2 das Feuer der Erkenntnis vernichtet alle Handlungen.2" IV, 37.

3 Fähigkeit, alles zu tun, was er zu tun wünscht3 Ein solcher Mensch mag eine solche Macht haben, aber er wird sie nicht unrechtmäßig ausüben.

4 durch die Luft fliegen4 Khagati; das ist die Interpretation von Kallcarana.

  1. Atrāste śiśūsuryasodarakalā candrasya sā sodaśī

śuddhā nirajasūkşmatantuśatadhābhāgaikararūpā parā.

Vidyyutkotisamānakomalatanūrvidyotitādhomukhī

nityānandapararṁparātivigalat-pīyūşadhārādharā.

Hier ist das ausgezeichnete (höchste) sechzehnte Kala des Mondes. Sie ist rein und ähnelt (in der Farbe) der jungen Sonne. Sie ist so dünn wie der hundertste Teil einer Faser im Stängel des Lotus. Sie ist glänzend1 und weich wie zehn Millionen Blitze, und sie ist nach unten gerichtet. Aus ihr, deren Quelle das Brahman ist, fließt reichlich der ununterbrochene Strom des Nektars2 (oder: Sie ist das Gefäß des Stroms des ausgezeichneten Nektars, der aus der glückseligen Vereinigung von Para und Parâ kommt).3

KOMMENTAR

Die Verse 41 und 42 sprechen von der Gegenwart von Amā-kala, Nirvāna-kalā und Para-Bindu,

innerhalb des Dreiecks im Perikarp des Sahasrāra, möchte Er sie nun beschreiben durch

ihre charakteristischen Eigenschaften und spricht in diesem Vers von den besonderen Merkmalen von Amā-

kalā. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm

1 glänzend1 Kālīcarana liest "Vidyotitā", aber Saṁkara liest "Nityodita, " " ständig leuchtend".

2 Nektar2 Alternative Lesart des Kommentators: "Nityananda-pararhparativigalat-piyiisa-dhara-dhara". Parampara kann "in einem kontinuierlichen Verlauf" bedeuten, oder Pararn kann Siva und Para-Sakti bedeuten, Dieser Bedeutungsunterschied ist auf die verschiedenen Lesarten dieser Worte zurückzuführen.

3 glückselige Vereinigung von Para und Parâ).3 Para kann nach Samkara Para, Pasyanti, Madhyama und Vaikhari zusammen bedeuten. Para und Para sind die Bindu-riipa Siva und Sakti.

  1. 46. Atrāste śiśūsuryasodarakalā candrasya sā sodaśī

śuddhā nirajasūkşmatantuśatadhābhāgaikararūpā parā.

Vidyyutkotisamānakomalatanūrvidyotitādhomukhī

nityānandapararṁparātivigalat-pīyūşadhārādharā. 46

"'Ausgezeichnet oder erhaben" (Para) - d.h. sie ist Cit-Sakti. In der Prabhasa-khanda findet sich die folgende Passage: "Die ausgezeichnete Maya, die die Körper aller, die Körper haben, aufrechterhält." Dies ist ein Attribut von Ama.

" Das sechzehnte Kala des Mondes" (candrasya sodaśī ) - Damit ist gemeint, dass er von Ama-kala1 spricht.

" Rein" (śuddhā), d.h. makellos.

"Sie gleicht," usw., (śiśu-sūrya-sodara-kalā- (śiśūsuryasodarakalā)-damit wird die Röte dieser Kalā angedeutet.

" Dünn wie der hundertste Teil einer Faser im Stiel des Lotos" (Nīrajasūkṣma-tantu-śatadhā-bhāgaika-rūpa). -Dünn wie der hundertste Teil einer Faser im Lotosstängel, der der Länge nach gespalten ist.

" Dessen Quelle das Brahman ist" (Nityānanda-paraṁpara).-Nityananda=Pūrņananda=Brahman.

. "Wenn die letzten beiden zusammengesetzten Wörter als ein langes zusammengesetztes Wort gelesen werden, wie folgt, Pūrņananda-paraṁparati-vigalat-pīyūṣa-dhārā-dharā, ist die Bedeutung, wie in Klammern am Ende des Verses angegeben. Ananda bedeutet dann die Freude der Vereinigung, und Paraṁ-Parā bedeutet dann Siva und Sakti,

Para = Bindu-rūpa, Siva; Parā = Prakrti, Sakti. Ānanda ist die Freude, die sich aus dem

Vereinigung der beiden, und aus dieser Vereinigung fließt der Nektar, von dem Amā-kalā der

Gefäß.

1 Ama-kala1 Visvanatha sagt, dass diese Amā-kalā Urdhva-sakti-rupa ist, oder die sich nach oben (zum Brahman) bewegende Sakti.

  1. Nirvāṇākhyakalā parā paratparā sāste tadantargatā

Keśāgrasya sahasradhā vibhajitasyaikāmśarūpā satī.

Bhutānāmadhidaivataṁ bhagavati nityaprabodhodayā

Candrārdhāngasamānabhaṇguravatī sarvārkatulyaprabhā

In ihm (Ama-Kala) ist Nirvana-Kala, ausgezeichneter als die Ausgezeichneten. Sie ist so subtil wie der tausendste Teil eines Haarendes und hat die Form einer Mondsichel. Sie ist die ewig existierende Bhagavati, die der Devata ist, der alle Wesen durchdringt. Sie gewährt göttliches Wissen und ist so strahlend wie das Licht aller Sonnen, die zur gleichen Zeit scheinen.

KOMMENTAR

In dieser Strophe wird der Nirvana-kalā beschrieben.

  1. 47. Nirvāṇākhyakalā parā paratparā sāste tadantargatā

Keśāgrasya sahasradhā vibhajitasyaikāmśarūpā satī.

Bhutānāmadhidaivataṁ bhagavati nityaprabodhodayā

Candrārdhāngasamānabhaṇguravatī sarvārkatulyaprabhā-47

" Im Inneren" (Tadantargatā), d.h. im Schoß1 von Ama-kalā, wurde der Kala bereits als der "sichelförmige siebzehnte Kalā innerhalb von Amā beschrieben, der unter dem Namen Nirvana-kalā bekannt ist."

" Ausgezeichneter als die Ausgezeichneten" (Parā-paratarā). Die Amā-Kalā ist ausgezeichnet; diese ist ausgezeichneter als die Amā, Wenn" Parātparatarā " für ' Parā-paratarā angenommen wird, dann wird die Bedeutung sein, dass sie die Ausgezeichnetste ist.

" Sie ist so fein wie ein Haar" (Keśāgrasya sahasradhā vibhajitasyaikāmśa-rūpa) - Sie ist so groß wie der tausendste Teil des Endes eines Haares, so fein ist Sie.

"Von der Gestalt der Mondsichel" (Candrārdhānga-samāna-bhangu- ravatī) - wie Amā-Kalā ist sie in der Gestalt der Mondsichel,

1 in den Schoß1 von Ama-kalā gelegt Das heißt, innerhalb der Kurve von Amā-Kalā. Visvanatha sagt, nicht innerhalb von Amā-

Kalā, aber innerhalb des Candra-Mandala, von dem das Amā-Kalā eine der Ziffern ist, ist Nirvana-Kalā, sagt er,

Vyāpinī-tattva.



Bhutānāmadhidaivataṁ bhagavati nityaprabodhodayā, Strophe 47 Zeile 3

" Jene Devatā, die alle Wesen durchdringt" (Bhūtānām adhidaivataṁ).Adhi-daivataṁ=Hārdda-caitanyam,l und diese Kalā ist Hārdda-caitanyasvarūpa aller Wesen.

"Sie gewährt göttliches Wissen" (Nitya-prabodhodayā), d.h. sie gewährt Tattva-jnana oder Wissen über das Brahman.

Candrārdhāngasamānabhaṇguravatī sarvārkatulyaprabhā- Strophe 47 Zeile 4

" Und ist glänzend," usw. (Sarvārka-tulya-prabhā).-Es gibt zwölf Sonnen (Dvādaśāditya). "Wenn alle zwölf Sonnen leuchten" - so ist ihr Glanz. Dieses Adjektiv impliziert auch, dass sie rot ist.

1 Hārdda-caitanyam. Amara definiert Hārdda als Prema, Sneha - d.h., Zuneigung, Liebe. Das heißt, die Istadevata, die im Herzen verehrt wird; die Sakti, die selbst das Herz des Herrn ist. Das Wort ist abgeleitet von hṛd=Herz. Die

Devata existiert auch als das, was als Hardda-kalā bezeichnet wird, siehe Einleitung: Veeraswamy Krishnaraj

  1. Etasyā madhyadeśe vilasati paramāpūrvanirvāṇaśaktiḥ

Kotyādityaprakāśā tribhuvanajananī koṭibhāgaikarūpā.

Keśāgrasyātisūkşmā niravadhi vigalapremadhārādharā sā

Sarveşam jīvabhūtā munimanasi mudā tattvabhodhaṁ vahanti.

In ihrem mittleren Raum (d.h. in der Mitte des Nirvana-kala) leuchtet die höchste und ursprüngliche NirvAna-Sakti1; sie ist strahlend wie zehn Millionen Sonnen und ist die Mutter der drei Welten. Sie ist äußerst subtil und gleicht dem zehnmillionsten Teil eines Haarendes. Sie enthält in sich den ständig fließenden Strom der Freude2 und ist das Leben aller Wesen. Sie trägt gnädig das Wissen der Wahrheit (Tattva)3 in den Geist der Weisen.

KOMMENTAR Er spricht nun von dem Para-Bindu.

" Sein" (Etasyah), d.h. des Nirvana-kala,

" Mitte" (Madhya-deśe) - innerhalb des Schoßes.4

Etasyā madhyadeśe vilasati paramāpūrvanirvāṇaśaktiḥ Strophe 48, Zeile 1

" Die höchste und ursprüngliche Nirvāna-Sakti" (Paramā-pūrva-nirvāna-śakti= paramā apūrva-nirvāna-sakti).-Parama5- d.h., das Höchste Brahman als sakti. Apūrva - d.h. Sie , vor der es nichts gab, da Sie am Anfang der Schöpfung erschienen ist.

1NirvAna-Sakti1 Dies ist nach Visvanatha die Samanapada oder Samani Sakti, dieser Zustand ist nicht frei von der Vielzahl der Bindungen (Pasajala).

2 fließender Strom der Fröhlichkeit2 Prema. Siehe Anmerkungen, post.

3 Wissen der Wahrheit (Tattva)3 Dieses Wort "Tattva" wurde von Visvanatha als Sivabhedajnanam bezeichnet - d.h. die Nicht-Unterscheidung zwischen Siva und Sive.

4 Innerhalb des Schoßes.4 Das heißt, innerhalb der Sichel. Nach Visvanatha weist der Lokativ auf Nähe hin und bedeutet nahe der Mitte, aber etwas darüber.

5 Parama5 Dieses Wort wurde von Samkara so definiert, dass es "Diejenige, die so groß ist wie der Para oder das Höchste" bedeutet. Visvanatha sagt, es bedeute "Diejenige, die die Zukunft misst (Para = Uttara-kāla)", d.h. alle zukünftige Zeit ist in ihrer Kontrolle.



Etasyā madhyadeśe vilasati paramāpūrvanirvāṇaśaktiḥ Strophe 48 Zeile 1

Kotyādityaprakāśā tribhuvanajananī koṭibhāgaikarūpā. Strophe 48 Zeile 2

Keśāgrasyātisūkşmā niravadhi vigalapremadhārādharā sā Vers 48 Zeile 3

Sarveşam jīvabhūtā munimanasi mudā tattvabhodhaṁ vahanti. Vers 48, Zeile 4: "Glänzt" (Vilasati parama)1 , d.h. wohnt in vollem Glanz.

" Mutter der drei Welten" (Tri-bhuvana-janani), d.h. sie ist der Ursprung des Universums, das Svarga, Martya, Patala und dergleichen umfasst.2

"Sie ist äußerst subtil, wie der zehnmillionste Teil eines Haarendes" (Keśāgrasya-koţi-bhāgaika-rūpa-tiśukşmā) - wie der zehnmillionste Teil eines Haarendes, ist sie äußerst subtil.

"Sie birgt in sich den unaufhörlich fließenden Strom der Freude" (Niravadhi-vigalat-prema-dhārā-dharā). Prema ist die Zärtlichkeit des Geistes, die durch das Gefühl der Freude hervorgerufen wird; das heißt, sie birgt in sich den Strom des ausgezeichneten Nektars, der seinen Ursprung in der glückseligen Vereinigung von Siva und Sakti hat und der unaufhörlich fließt.

." Ist das Leben aller Wesen " (Sarveśāṁ jīva-bhūta) - d.h. belebte Wesen sind nur ein Teil von ihr.

Vgl. "O Devl, so wie Funken aus einer Flamme fliegen, so entspringt das Parabindu (als Jiva) aus Ihr (Nirvāṇa-Sakti) und wird wissend3 , wenn es die Erde berührt. "4

Mit "ihr" ist die Sakti gemeint, die im Para-Bindu ist, der sowohl Siva als auch Sakti ist.

Von ihr geht der Jiva aus.

Nirvana-Sakti befindet sich unterhalb von Nirvana-kala, und über

rūpa6, Vgl. "Innerhalb des Nirvana (Kalā) befindet sich der feurige (Va

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Nibodhika5 das ist Nada-
hni-rūpa) N ibodhika, die

unmanifestierte Nada7; darüber befindet sich die höchste Nirvana-Sakti, die die Ursache von allem ist und

ist vom Glanz von zehn Millionen Sonnen erfüllt.

1 Parama - Diejenige, die mit dem Höchsten (Para) koexistent oder gleichrangig ist, oder diejenige, die das Höchste kennt. Dies bezieht sich auf Maya.

2 und dergleichen.2 Himmel, Erde und Unterwelt.

3 wissend3 Samjñāyuktah, d.h., Jiva-Bewusstsein. Es kann auch bedeuten 'wird mit einem Namen ausgestattet'. Name und Form charakterisieren die Welt wie Sat, Cit und Ānanda das Brahman.

Vgl. Asti bhati priyam rfipam nama cetyamsa-pancakam.

Adyam trayam Brahma-rupam jagadrupam tato dvayam,

4 die Erde. "4 Yadā bhūmau patati tadā sam ñāyukto bhavati. Hier wird von der Erschaffung des Jiva gesprochen. Der zitierte Text ist aus dem Nirvana-tantra I.

5 Nibodhika5 Siehe Einleitung und Anmerkung zu V. 40, insbesondere den Teil, der sich mit Nada, Bodhini und Bindu beschäftigt.

6 Nada-rūpa6 Das ist Sakti, als Nada,

7 unmanifestierter Nada Avyakta-nada-unmanifestierter Klang.



In ihr befindet sich das Brahman1 , das der unveränderliche Siva2 ist; hier befindet sich das

Kundali-Sakti vergnügt sich mit Paramatma."

Nibodhikā ist eine Phase von Avyakta-nada (Avyakta-nādātmikā), und ist feuerartig. Raghava-

bhatta sagt: "Nāda existiert in drei Zuständen. Wenn Tamo-guna vorherrschend ist, ist es lediglich

Klang unmanifestiert (Avyakta-nada)3 in der Natur von Dhvani; wenn Rajo-guna mehr ist

dominant ist, gibt es einen Klang, bei dem die Buchstaben etwas versetzt sind4; wenn

das Sattvaguna überwiegt, nimmt Nada die Form von Bindu5 an." Folglich Nada, Bindu,

und Nibodhika sind jeweils die Sonne, der Mond und das Feuer6 und ihre Aktivitäten sind

Jnāna, Iccha und Kriya, Jnana wiederum ist das Feuer, Iccha der Mond und Kriya die Sonne. Diese

wurde in der Sarada gesagt. Insofern wurde gesagt, dass Nirvana Sakti

über dem feurigen (Vahni-rūpa) Nibodhika liegt, sollten die Weisen schlussfolgern, dass die NirvānaSakti

über den Mandalas der Sonne, des Mondes und des Feuers platziert.

Dies wurde im Kularnava-Tantra, im ParaBrahma-dhyana, klar dargelegt, das

beginnt: "Der Bindu-rūpa Para-Brahma im Sahasrāra", und endet: "Verschönert durch die

drei Mandalas innerhalb des Dreiecks im Perikarp". Mit drei Mandalas sind gemeint die

Mandalas von Sonne, Mond und Feuer. Wir werden zeigen, dass die Nirvana-Sakti in der Form von

Para-bindu (Para-bindu-rūpā).

1 Brahman1 Nirañjana. Dieses Wort kann entweder gleichbedeutend sein mit Nir+añjana (d.h., unbefleckt) oder Nih--añjana (unbeeinflusst von Freude oder Schmerz, unbewegt). Es ist einer der Aspekte des Brahman.

2 Siva2 Nirvikara. Manche lesen Nirvikalpa, oder von unkonditioniertem, Bewusstsein. Nirvikalpa ist auch die letzte Stufe von Samadhi, in der es keine (Nir) spezifischen Unterscheidungen (Vikalpa) gibt; und kein "dies" und "das".

3 (Avyakta-nada)3 Tamo-gunādhikyena kevala-dhvanyātmako'vyakta-nādah.

4 die Buchstaben4 Raja ādhikyena kiṁcidvarṇa-baddha-nyāsātmakah. Der Sinn scheint zu sein, dass die Buchstaben ohnehin zusammen in massiver undifferenzierter Form existieren.

5 Bindu5 Sattvadhikyena bindu-rūpah.

6 Feuer6 Tatash cha nāda-bindu-nibodhikā arkendu-vahni-rūpah. Jñāna ist Feuer, weil es alle Handlungen verbrennt. Wenn

das Ergebnis der Handlung realisiert ist, hört die Handlung auf (siehe Anmerkung zu V. 45). Icchā ist der Mond, denn Icchā ist der Vorläufer der Schöpfung und ist ewig. Der Mond enthält die Amā-kalā, die weder Zunahme noch Verfall kennt. Kriyā ist die Sonne, denn wie die Sonne macht sie alles sichtbar. Ohne Streben kann es keine Verwirklichung und Manifestation geben. Vgl." Wie eine Sonne alle Lokas manifestiert" (Gītā).

Der Text wird klarer, wenn man eine Einteilung in die folgenden Gruppen vornimmt: (I) Nada, Sonne, Kriyā; (2) Bindu, Mond, Icchā; (3) Nibodhikā, Feuer, Jñana. Aber siehe Einleitung.

  1. Tasyā madhyātarāle śivapadamamalaṁ śāśvataṁ yogigamyaṁ

Nityānandābhidhānam sakalasukhamayaṁ śuddhabhodhasvarūpaṁ.

Kecidbrahmābhidhānaṁ padmiti sudhiyo vaişṇavaṁ tallapanti

Keciddhaṁsakhyametatkimapi sukṛitno mokşamātma-prabodhaṁ

In ihr befindet sich der immerwährende Ort, der als die Wohnstätte von Siva1 bezeichnet wird, der frei von Maya ist, nur von Yogis erreicht werden kann und unter dem Namen Nityananda bekannt ist. Er ist voll von jeder Form der Glückseligkeit2 und ist das reine Wissen selbst3. Manche nennen es Brahman, andere nennen es Hamsa. Die Weisen bezeichnen ihn als den Wohnsitz von Visnu, und die Rechtschaffenen4 sprechen von ihm als dem unaussprechlichen Ort der Erkenntnis des Atma oder dem Ort der Befreiung.

KOMMENTAR

Er spricht vom Para-Brahma-sthāna (Ort des Para-Brahma) in der inneren Leere

Nirvana-Sakti.

1 Siva1 Siva-padam oder Zustand von Siva. Dies, sagt Visvanatha, ist der Unmani-Zustand von Sakti, in dem es

weder Kāla noch Kalā, weder Zeit noch Raum. Es ist der Körper von Siva (Siva-tanu). Es wird dann gesagt Unmanyante Para-

sivah, Der folgende Vers, der im Padma-Purana (Uttara-Khanda, Kap. 78, V. 43) vorkommt, bringt die Idee auf den Punkt

eine populärere Form. Sie lautet:

Saivāh Saurāsh ca Gāneśāh Vaişnavas śākti-pūjakāh.

Māmeva prāpnuvantī hi varsāṁbhah sāgaraṁ yathā.

" Saivas, Sauras, Ganesas, Vaisnavas und Saktas, alle kommen wahrlich zu mir wie Regenwasser zum Ozean."

2 Glückseligkeit2 Sakala-sukhamayam. Visvanatha liest hier Parama-kulapadarn, was er als Param interpretiert

Akula-padaṁ, oder die Wohnstätte des Höchsten Siva, der als Akula bekannt ist, so wie Kula Sakti ist, wird so genannt

denn hier findet das Universum seine Ruhe.

3 reines Wissen selbst3 Suddha-bodha-svarūpaṁ www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm

4 Männer4 Sukŗtinah,



  1. 49. Tasyā madhyātarāle śivapadamamalaṁ śāśvataṁ yogigamyaṁ Strophe 49 Zeile 1

Nityānandābhidhānam sakalasukhamayaṁ śuddhabhodhasvarūpaṁ. Strophe 49 Zeile 2

Kecidbrahmābhidhānaṁ padmiti sudhiyo vaişṇavaṁ tallapanti Vers 49 Zeile 3

Keciddhaṁsakhyametatkimapi sukṛitno mokşamātma-prabodhaṁ Vers 49 Zeile 4 "In ihr" (Tasyāh madhyāntarale) d.h. im Nirvana1

Sakti in ihrer Form von Param Bindu, d.h. der leere Raum innerhalb der Bindu.

" Wohnsitz von Siva" (Siva-padaṁ) - dies ist der Ort des Brahman.

" Frei von Maya" (Amalaṁ) - d.h. frei von der Unreinheit von Maya.

"Berufen" - d.h. von denen, die das Tattva kennen.

"Nur für Yogis erreichbar" (Yogi-gaṁyam) - Aufgrund seiner extremen Subtilität ist es jenseits des Rahmens von Wort und Geist, ist nur für Yogis durch reines jñāna2 erreichbar.

" Manche nennen es "- d.h. die Vedāntisten (Vaidāntikas) nennen es.

" Unbeschreiblich" (Kimapi), d.h. Wunder-anregend.

"Ort der Erkenntnis der Ātmā" (Ātmā -prabodham) - Der Ort, an dem die Ātmā gesehen oder realisiert wird.

"Befreiung." (Mokşa)-d.h., wo man von Māyā, von der man umgeben ist, befreit wird.

Seien Sie nun so gut und markieren Sie folgendes: das Para-Bindu, das Prakrti und Purusa ist

ist umgeben3 von Maya und befindet sich innerhalb des Dreiecks im Perikarp des Lotus einer

tausend Blütenblätter. So wurde es gesagt:

"In der Satya-Ioka ist die formlose und glänzende Eine; Sie hat sich selbst umgeben von

Māyā, und ist wie ein Grammkorn; ohne Hände, Füße und dergleichen. Sie ist Mond, Sonne,

und Feuer. Wenn sie die Hülle (Bandhana) der Māyā abwirft (Utsŗjya), wird sie von

zweifachen Aspekt (Dvidhā bhitvā) und Unmukhi,4 dann auf die Teilung oder Trennung von

Aus der Verbindung von Siva und Sakti5 erwächst die schöpferische Idee "6.

Das Wort" Satya-Ioka " in der obigen Passage bedeutet Sahasrāra, auch wenn. "Der attributlose Bindu ist ohne Zweifel die Ursache (des Erreichens) von Siddhis. Manche sagen, dass der Deva, der eins ist, makellos

1 Nirvana1 Visvanatha sagt Samana,

2 jñāna2 Spirituelles Wissen, wie es gesagt wird: Mokse dhir jnanam anyatra vijnanam shilpa-sastrayoh. Das Wissen

das Moksa (Befreiung) erlangt, wird Jnana genannt, andere Formen des Wissens, wie die schönen Künste und die Sastras, sind Vijnana.

3 Prakrti und Purusa ist umgeben3 Maya- bandhana-cchadita- prakrti- purusatmaka-para, bindu.

4 Unmukhi,4 Mit Unmukhi ist gemeint, dass sie sich auf die Schöpfung konzentriert.

S Sakti5 Śiva-Śakti-vighāgena. Mit Teilung oder Trennung ist nicht gemeint, dass Siva wirklich geteilt oder getrennt ist von

Sakti - denn die beiden sind immer ein und dasselbe -, sondern dass Sakti, die latent als eins mit dem Brahman in der Auflösung existiert, bei der Schöpfung als das manifestierte Universum von ihm auszugehen scheint.

6 Sŗṣţi-kalpanā, Das heißt, das Subjekt kennt sich selbst als Objekt.


(Nirañjana), allumfassend (Mahā-pūrna) und vereint mit der ursprünglichen Sakti wie in Form einer

Grammkorn1 ist Brahmā, und von einigen wird Er wiederum Visnu genannt; von anderen wiederum wird Er der Deva Rudra genannt."

Der leuchtende leere Raum innerhalb der Nirvāna-Sakti (d.h. der äußere Kreis des Para-bindu),

das winziger ist als der zehnmillionste Teil eines Haarendes, ist nach Ansicht des Autors die Wohnstätte des Brahman (Brahma-pada). Vgl." In ihm2 befindet sich Para-Bindu, dessen Natur es ist, zu erschaffen, zu erhalten und zu zerstören. Der Raum darin ist Siva selbst und Bindu3 ist Parama-kundali."

Auch: "Der Umfang (Vŗtta) ist die Kundalini-Sakti, und sie besitzt die drei Gunas, die

Der innere Raum, o geliebter Maheśāni, ist sowohl Siva als auch Sakti4."

Dieser Bindu ist nach Ansicht einiger Isvara, die Ursache von allem. Einige Paurānikas nennen Ihn Mahā-Visnu; andere nennen Ihn Brahma Purusa,

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e Brahma-Männchen.5
Pradhana". 6
 

. Vgl." Es gab weder Tag noch Nacht, weder das Firmament noch die Erde, weder Finsternis noch irgendein anderes Licht; es gab das, was das Gehör wahrnehmen konnte, und die anderen Quellen der Erkenntnis, die sich mit den

Der Sarada7 sagt: "Der ewige Siva sollte sowohl als Nirguna (ohne Attribute) als auch als Saguna (mit Attributen) bekannt sein. Er ist Nirguna, wenn er losgelöst von den Wirkungen der Prakrti betrachtet wird, aber wenn er Sakala (d.h. mit Prakrti verbunden) ist, ist er Saguna." 8

Dies zeigt, dass der Bindu Saguna-Brahman ist. Wir sollten wissen, dass Saguna-Brahman in Wirklichkeit nur einer ist, obwohl Er je nach den Neigungen der Menschen mit verschiedenen Namen bezeichnet wird. Es ist nicht nötig, auf weitere Einzelheiten einzugehen.

1 Grammkorn1 Canaka, das unter seiner äußeren Hülle zwei ungeteilte Hälften enthält.

2 Darin2 anscheinend NirvAna-kalA,

3 Bindu3 Das heißt, der Umfang im Gegensatz zum inneren Raum. '

4 Sakti4 Jñānarṇava-Tantra, XXIV, 21.

5 Brahma-Männchen.5 Pradhānikam Brahma-pumān.

6 Pradhana." 6 Kālikā-Purāṇa, XXIV, v, 125.

7 Sarada7 Ch. I.

8 Saguna." 8 Und so sagt auch die Saktānanda-taraṇginī (Kap. I) von der Devi, dass Maha-māyā ohne māyā Nirguna ist, und mit māyā Saguna.


ZUSAMMENFASSUNG DER VERSE 41 BIS 49

Oberhalb (des Endes) der Suṣumnā-Nadi ist der Lotus mit tausend Blütenblättern; er ist weiß und hat seine

Der Kopf ist nach unten gerichtet; seine Staubfäden sind rot. Die fünfzig Buchstaben des Alphabets von A bis La, die ebenfalls weiß sind, kreisen zwanzigmal um seine tausend Blütenblätter. Auf seinem Perikarp ist

Hamsah, und darüber steht der Guru, der Parama-Siva selbst ist. Oberhalb des Gurus sind die Sūrya-

und Candra-Mandalas, und über ihnen Mahā-vāyu. Über letzterem befindet sich Brahmarandhra, und darüber Mahasankhini. Im Mandala des Mondes ist' das blitzartige Dreieck, in dem sich das sechzehnte Kalā 1 des Mondes befindet, das so fein ist wie der hundertste Teil des Lotos-

Faser und von roter Farbe, mit nach unten gerichtetem Mund. Im Schoß dieses Kala befindet sich das Nirvana-Kala, subtil wie der tausendste Teil des Endes eines Haares, ebenfalls rot und mit nach unten gerichtetem Mund. Unterhalb des Nirvana-Kala befindet sich das Nibodhika genannte Feuer, das eine Form von Avyakta-nada ist.2

Über ihm (Nibodhika) und innerhalb von Nirvanakala befindet sich Para Bindu, das sowohl Siva als auch Sakti ist. Die Sakti dieses ParaBindu ist die Nirvana-Sakti, die Licht (Tejas) ist und in der Form von Hamsah (Hamsa-rupa) existiert und so subtil ist wie der zehnmillionste Teil des Endes eines Haares. Diese Hamsah

ist Jiva. Innerhalb des Bindu befindet sich die Leere (Sūnya), die das Brahma-pada (Ort des Brahman) ist.

Nach der Ansicht, die im fünften Kapitel des Agamakalpa-druma und anderen Werken zum Ausdruck kommt, befindet sich das Dreieck A-Ka-Tha3 in der Perikarp des Sahasrara. An seinen drei Ecken befinden sich drei Bindus: der untere Bindu an der Spitze des Dreiecks ist Ha-kara4 und ist männlich (Purusa); und die beiden Bindus an den Ecken bilden den Visarga in der Form Sa 5 und repräsentieren Prakrti. Hamsah, das Purusa und Prakrti ist, zeigt sich also in der Form von drei Bindus. In ihrer Mitte ist Ama-kala, und in ihrem Schoß ist Nirvana-Sakti, und der leere Raum innerhalb von Nirvana-Sakti ist Para-brahman. Es wurde gesagt: "Innerhalb des Mandalas des Mondes im weißen Lotus mit tausend Blütenblättern leuchtet wie ein Blitz das Dreieck A-Ka- Tha, vereint mit

1 Kalā 1 Das heißt, Amā-kalā,

2 Avyakta-nada.2 Avyakta-nadatmaka-nibodhikiākhya-vahni.

3 das Dreieck A-Ka-Tha3 Das heißt, die Buchstaben, die in Form des Dreiecks angeordnet sind, auf das in V, 4 des Paduka-panchaka Bezug genommen wird. Die Devi ist Matrka-mayi.

4 Die Spitze des Dreiecks ist Ha-kara4, d.h. Ham, der die "männliche" Bindu repräsentiert,

5 Sa 5 Das heißt, wörtlich "stehendes Sa" oder Visarga, in der Form Sa. Der Buchstabe Sa, oder genauer gesagt Sa ohne Vokal, verwandelt sich in Visargah; so wird Tejas zu Tejah, Rajas zu Rajah.


Ha-La-Ksa1 Darin befindet sich das ausgezeichnete (Para) Bindu (Sunya), das unter Visarga liegt. In dieser Region befindet sich das nach unten gewandte sechzehnte Kala (AmA KalA), von der Farbe der aufgehenden Sonne, in der Form wie die Mondsichel, die einen Strom von Nektar ausströmt, und in ihr befindet sich Para-Sakti, die die Ausstrahlung von zehn Millionen Sonnen besitzt. Sie ist so subtil wie der tausendste Teil der Lotusfaser und ist Cidātmikā.2 In Ihr ist Bindu, der Nirañjana-Purusa, der jenseits von Geist und Sprache ist und Saccidananda ist, und Visarga (der auch dort ist) ist Prakrti. Hamsa, der sowohl Pum3 als auch Prakrti ist, leuchtet durch Seine eigene Ausstrahlung."

Diejenigen, die dieser Ansicht folgen, stellen Sa-kāra über die Bindu, und stellen den Guru über Visarga4 und Bindu, die zusammen Hamsah bilden. Das Nirvana-Tantra spricht davon, dass der Guru die Para Bindu-rupa-Sakti verehrt, ihr nahe ist und sich im Akt der Verehrung mit ihr befindet. Der Verehrer sollte immer auf einer niedrigeren Ebene als und vor dem Objekt der Verehrung sitzen und niemals auf einer höheren Ebene als und hinter dem Objekt der Verehrung. Vgl. Nirvana5: "Meditiere über die Niranjana Devi innerhalb des Satyaloka im Cintāmani-gŗha6 , wie sie auf dem juwelenbesetzten Thron oder Löwensitz (Simhasana) sitzt, und über deinen Guru, wie er in ihrer Nähe ist und sie verehrt."

Das Mahakali-Tantra spricht darüber hinaus ausdrücklich von der Anwesenheit des Gurus über den beiden Buchstaben Ham und Sah7. Sollte es Texte geben, die sich von den hier angenommenen unterscheiden oder sie ergänzen, so sind sie als Hinweis auf andere Methoden und Meinungen zu verstehen.

('Dies ist 'das Ende des siebten Abschnitts)

1 Ha-La-Ksa1 Diese Varnas befinden sich innerhalb des Dreiecks A-Ka-Tha.

2 Cidātmikā.2 Von der Natur der Cit. Vgl. die Definition von Maya-Sakti in Tattvai Samdoha 14.

3 Pum3 Das Männchen, Purusa,

4 Visarga4 Lit. Generator von Visarga, denn von Sa kommt Visarga.

5 Nirvana5 Nirvana- Tantra, Kap. X.

6 Cintāmani-gŗha6 Der Raum aus Cintāmani-Stein, der alle Wünsche gewährt, beschrieben im Rudra-yāmala und Brahmānda-Purāna, Die Lalita bezieht sich darauf, dass er der Ort oder Ursprung all jener Mantras ist, die alle gewünschten Objekte (Cintita) schenken.

7 Ham und Sah7 Im Jñānārnava Tantra (I, v. 13) heißt es: ,. Pārvati, im Hakāra mit Bindu (Ham) ist Brahma, und, oh Mahesvara, die beiden Bindus von Visarga (Sah) sind Hari und ich selbst. Aufgrund dieser untrennbaren Verbindung sprechen die Menschen in dieser Welt von Hari-Hara,"

DIE KUNDALINI

  1. Hūṁkāreṇaiva devīm yamaniyamasamabhyāsaśīlaḥ suśīlo

Jñātva śrīṇāthavaktrāt-kramamiti ca mahāmokşavartmaprakāśaṁ

Brahmadvārasya madye viracavati sa tāṁ śuddhabuddhisvabhāvo

Bhitvā talliṅgarūpam pavanadahanayorākrameṇaiva guptaṁ.

Derjenige, dessen Wesen durch die Praxis von Yama, Niyama und dergleichen gereinigt ist,1 lernt aus dem Mund seines Gurus den Prozess, der den Weg zur Entdeckung der großen Befreiung öffnet. Derjenige, dessen ganzes Wesen in das Brahman eingetaucht ist, erweckt dann die Devi durch Hurh-kara, durchdringt das Zentrum des Linga, dessen Mund geschlossen und daher unsichtbar ist, und platziert sie mit Hilfe der Luft und des Feuers (in ihm) im Brahmadvara.2

KOMMENTAR

Nachdem er die Cakras beschrieben hat, die mit dem Sahasrara enden, möchte er nun über die

Vereinigung der Kundalini, und im Vorfeld verweist er auf die Art und Weise, die Kundalini zu erwecken3.

Der Sinn dieses Verses ist, dass der Mann, der Erfolg im Yoga erlangt hat

lernt von seinem Guru den Prozess, der darin besteht, das Herz zu kontrahieren, zu wecken

Kundalini durch die Kraft der Luft und des Feuers, und so weiter4 , und er hat es von den

Mund seines Gurus, erweckt er die Kundalini, indem er sie mit Luft und Feuer angreift und durch die Äußerung

die Kūrca-Präsentation: Veeraswamy Krishnaraj

1 dergleichen,1 siehe Einleitung.

2 Brahmadvara.2 Das heißt, innerhalb von Citriņi-Nadi.

3 Kundalini3 In dem als Satcakrabheda bekannten Yoga-Prozess, der in der Einleitung allgemein beschrieben wird, aber

die praktisch vom Guru gelernt werden müssen.

4 und so weiter4 Der Kommentator Sarnkara, der die Goraksa Samhita zitiert, sagt, dass Luft das Feuer nach oben treibt,

und das Feuer erweckt die Kundalini und auch sie geht nach oben.



  1. 50. Hūṁkāreṇaiva devīm yamaniyamasamabhyāsaśīlaḥ suśīlo -Strophe 50, Zeile 1

Jñātva śrīṇāthavaktrāt-kramamiti ca mahāmokşavartmaprakāśaṁ -Vers 50, Zeile 2

Brahmadvārasya madye viracavati sa tāṁ śuddhabuddhisvabhāvo -Strophe 50, Zeile 3

Bhitvā talliṅgarūpam pavanadahanayorākrameṇaiva guptaṁ. -Strophe 50, Zeile 4

" Hum" und das Durchstechen des Mundes des Svayambhu-Linga platziert die Kundalini im Brahmadvara, oder, mit anderen Worten, im Mund des Nādi Citrinl,

" Derjenige, dessen Natur gereinigt ist" (Suṣila), d.h. derjenige, der regelmäßig Yama usw. praktiziert und sich selbst trainiert hat.

" Durch Üben von Yama, Niyama," usw. (Yama-niyama-sama-bhyāsaśila). -Es muss beachtet werden

dass die Vollkommenheit in den vorbereitenden Yogapraktiken 1 nicht nur durch die Praxis von Yama und Niyama erreicht wird. Vielmehr muss der Sadhaka durch die Praxis solche Neigungen wie Lust, Zorn und dergleichen zerstören, die den Yoga behindern, und andere kultivieren, wie z.B. die Kontrolle der inneren Luft, Stetigkeit des Geistes usw., die bei der Yogapraxis hilfreich sind. Dies ist der Grund, warum in

In Vers 54 hat der Autor das Wort "Yamādyaih" im Plural verwendet. Yama und dergleichen praktizieren

ist jedoch für diejenigen notwendig, deren Geist durch Lust und andere Neigungen gestört ist. Wenn jedoch ein Mensch aufgrund von Verdienst und Glück, die er in einer früheren Geburt erworben hat, und aufgrund seiner Natur frei von Zorn, Begierde und anderen Leidenschaften ist, dann ist er ohne die vorbereitenden Praktiken zu wahrem Yoga fähig. Dies muss gut verstanden werden.

Jñātva śrīṇāthavaktrāt-kramamiti ca mahāmokşavartmaprakāśaṁ -Vers 50, Zeile 2

"'Aus dem Mund seines Gurus" (Sri-nātha-vaktrāt) - Der Prozess kann nicht ohne den

Anweisungen des Gurus. Daher wurde gesagt: "Es kann nur vom Guru gelernt werden und nicht von zehn Millionen Sastras."

" Prozess" (Krama) - Schritte, Reihenfolge.

" die den Weg zur Entdeckung der großen Befreiung öffnet" (Mahamoksa-vartma-prakāśa) - damit ist der "Prozess" gemeint, durch den der Eintritt in den Kanal des Nādi

Citrinl wird geöffnet. Der 'Weg der Befreiung' (Moksa-vartma) ist der Weg durch den Kanal in Citrini). Die 'Entdeckung' (Prakāśa) wird gemacht, indem man sich einen Weg durch ihn bahnt.

" Er" (Sah) - d.h. der Mann, der sich durch seinen Erfolg in der Yoga-Praxis ausgezeichnet hat.

Brahmadvārasya madye viracavati sa tāṁ śuddhabuddhisvabhāvo -Strophe 50, Zeile 3

" dessen ganzes Wesen in das Brahman eingetaucht ist" (śuddha-buddhisvabhāva 2) -Suddha-buddhi

bedeutet das Brahman, und derjenige, dessen Svabhava (eigenes Wesen) in Ihm ist. Dieses zusammengesetzte Wort kann auch bedeuten: "Derjenige, dessen Wesen (Bhava) aufgrund der Reinheit seines Geistes (Suddha-buddhi) in den Geist (Sva=Atma) eingetaucht ist."

1 Yoga-Praktiken 1 Anga-Yoga. Siehe Einleitung und Visvanatha, der das GautamīyaTantra zitiert (Siehe Beitrag, S. 123.)

2 śuddha-buddhisvabhāva 2 Samkara liest prabhava, und gibt die Passage wieder als "Derjenige, dessen Kraft auf der Reinheit der Buddhi beruht".

Hūṁkāreṇaiva devīm yamaniyamasamabhyāsaśīlaḥ suśīlo -Strophe 50, Zeile 1

"Das Agama-kalpa-druma sagt: "Dann, nachdem du geistig Hamsa rezitiert hast, ziehe den Anus sanft zusammen. "1 Daraus folgt, dass bei der Bewegung von Kuṅḍalinī das Hamsa-Mantra ausgesprochen werden sollte. Der Autor des Lalita-rahasya folgt dem und sagt, dass bei der Bewegung von Kuṅḍalinī das Mantra "Hūṁ Harṁsah" verwendet werden sollte. Aber aus der Tatsache, dass der Teil zusammengezogen werden soll, nachdem das Haṁsa-Mantra rezitiert wurde, scheint die Absicht zu sein, dass die Jīvātmā, die die Form der Flamme einer Lampe hat, durch die Rezitation des Haṁsa-Mantras vom Herzen zum Mūlādhara gebracht und dann zusammen mit Kuṅḍalinī bewegt werden soll.

Das Āgama-kalpa-druma sagt in einem weiteren Abschnitt: "Das Anheben und wieder Anheben des

Sakti mit der Atmā aus der Wohnstätte von Brahmā2 sollte der ausgezeichnete Sādhaka (und so

fort)." Dies zeigt, dass sie zusammen mit Atmā oder Jivātmā weggeführt werden sollte. Der Kālī-

Kulāmrta hat: -- Nachdem Jīva durch das Haṁsa-Mantra vom Herzen zum Mūla geführt wurde

Lotus3, und nachdem er die Paradevatā Kuṅḍalinī durch Hūṁ-kāra erweckt hat," Die Kaņkala-malini

sagt: "Oh Tochter des Königs der Berge, nachdem du die Jīvātmā durch den Pranava angezogen hast,

lass den Sadhaka Prana und Gandha4 mit Kuṅḍalinī mit Hilfe des ' So' ham ' bewegen

Mantra, und lass die Devi in das Svadhistāna eintreten."

Die Weisen sollten aus den obigen Texten verstehen, daß die Jīvātmā gebracht werden sollte

aus dem Herzen mit Hilfe des Pranava- oder Haṁsa-Mantras, und dann Kuṅḍalinī

sollte allein durch die Kūrcabija geweckt werden.

Bhitvā talliṅgarūpam pavanadahanayorākrameṇaiva guptaṁ. -Strophe 50, Zeile 4

" Dieses Wort kann entweder als Adjektiv gelesen werden, das Linga qualifiziert, und bedeutet "unmanifestiert", weil der Mund geschlossen ist.5 Oder es kann als Adverb gelesen werden, das "Orte" qualifiziert, und dann würde das Wort "unmerklich" bedeuten.

Im Agama-kalpa-druma, Pañcama-sākhā, ist der Modus des Weckens der Kuṅḍalinī

detailliert beschrieben: "Nachdem man sich in die Wohnung gesetzt hat

1 sanft den Anus zusammenziehen. "1 śanair ākuñcayed gudaṁ - das heißt, durch Asvinī-mudrā.

2 Brahmā2 Brahma ist im Mūlādhāra,

3 Mūla Lotus3 Mukhāmbhuja, Dies könnte eine falsche Schreibweise für Mulāmbuja sein.

4Gundha4 d.h. Prthivi.

6 geschlossen.5 Auf der Spitze des Liṅga ist Nāda-bindu - d.h. Candra-Bindu, der Mund ist der Bindu, der

Kuṅḍalinī durchbohrt.

DIE SECHS ZENTREN UND DIE MACHT DER SCHLANGE

Padmāsana-Haltung, die beiden Hände sollten in den Schoß gelegt werden. Danach, nachdem

Wenn man geistig das Harṁsa-Mantra rezitiert, sollte der Anus sanft zusammengezogen werden. Man sollte

dann wiederholt die Luft auf dieselbe Weise anheben,1. und nachdem er sie angehoben hat, soll er die Luft durchstoßen

Kakra. Ich spreche jetzt über seine Prozesse. Im Mūlādhāra ist der Lotus ein sehr schönes Dreieck.

In ihm ist Kāma2 (glänzend) wie zehn Millionen junge Sonnen; über ihm (Kāma) und Svayambhu-Linga umgebend, ist Kundalinl-Sakti." Auch cj. Als Ergebnis der Erregung durch

der Kāmāgni und der Wirkung des Kūrca-Mantras auf sie, wird sie von dem Wunsch nach

Para-Haṁsa. "3

Der Bhūta-suddhi4 sagt auch: "O Siva, der Sadhaka sollte die Brust zusammenziehen (wörtl,

Herz), wobei er seinen Atem dort verweilen lässt,5 und er sollte die Basis der Kehle kontrollieren und

anderen Teilen des Körpers,6 und dann das plötzliche Öffnen der Tür mit Hilfe eines schlüsselartigen

Bewegung (Kuñcikā)7 und (das Feuer der Begierde) sollte angezündet werden, oh Paramesvarl, mittels

der Luft (Pavana)." "Dann die Schlange8 , die auf dem Linga im Mūlādhāra schläft.

und der von der Hitze des Feuers gestochen wird, sollte im Linga am Mund erweckt werden

der Yoni und durch die Hitze (ihres Verlangens) gewaltsam nach oben geführt werden9." "Bewege die Luft in

der Nadi nach den Regeln des Kumbhaka (Atemanhalten) und der Methode

vom Guru gezeigt. Lass den so kontrollierten Jiva durch den verborgenen Durchgang geführt werden, und

durch den nach oben gerichteten Atem alle Lotosblumen dazu bringen, ihre Köpfe nach oben zu drehen. Nachdem sie vollständig

Sie erweckt hat, möge der Weise sie zu Bhānu (der Sonne) auf dem Gipfel des Meru (d.h. des Sahasrāra) führen."

1Weg,1Tena vartmanā--derjenige, auf dem Kundalinl gehen soll.

2 Kāma2 Die Kama-vayu, oder Luft von Kama.

3 Para-Haṁsa. "3 Param Haṁsābhilāsinī - d.h., die Leidenschaft ist in ihr erregt, und sie wird vom Feuer getrieben

von Kāma gegenüber dem Paraṁ Haṁsa im Sahasrāra.

4 Bhūta-suddhi4 Diese Passage ist undeutlich und kann in der einzigen veröffentlichten Ausgabe des Buches nicht gefunden werden.

Tantra, sondern ähnelt bestimmten Passagen im Hathayogapradīpikā, die sich mit Bhūta-śuddhi befassen, Es

scheint Passagen aus verschiedenen Texten zu enthalten, um den Prozess des Bhūta-śuddhi zu veranschaulichen. Der Kommentator

hat jedoch den Prozess in seinen eigenen Worten noch deutlicher beschrieben.

5 dort,5 so schließt er den Durchgang des aufsteigenden Atems ab.

6 den Körper, d.h. den Brustkorb und den Anus, und verschließt so den Durchgang der aufwärts und abwärts gerichteten Luft.

7 (Kuñcikā)7 Das ist die Bewegung des Kāma-vāyu, von der nachher gesprochen wird.

8 Schlange8 Nāginī; einer der Namen von Kundalinl.

9 aufwärts9 Das heißt, das Trikona im Muladhara, das die Svayambhu-Linga umgibt.

Beachten Sie nun das Verfahren, das sich aus der sorgfältigen Prüfung der oben genannten Punkte ergibt

TextI.: Der Yogi sollte in der richtigen Haltung sitzen und seine beiden Hände mit den Handflächen

nach oben in den Schoß legen und seinen Geist (Citta) durch das Khechari Mudra beruhigen. Als nächstes sollte er

fülle das Innere seines Körpers mit Luft und halte sie durch Kumbhaka2 fest und ziehe das Herz3 zusammen

Auf diese Weise wird das Entweichen des aufsteigenden Atems gestoppt. Dann, wenn er spürt, dass der

die Luft in ihm vom Bauch bis zur Kehle durch die Kanäle in der Kehle nach unten strömt

die Nadis, sollte er den Anus zusammenziehen und die abwärts gerichtete Luft (Apana) anhalten; dann, wieder

Nachdem er die Luft aufgewirbelt hat, soll er die Kama4 innerhalb des Dreiecks im Perikarp der

Muladhara Lotus eine Drehung von links nach rechts (Vāmāvartena); dadurch wird das Feuer von

Kama wird dort entzündet, und Kundalini wird dadurch erhitzt (erregt). Er sollte dann

die Mündung des Svayambhu-Linga zu durchstoßen und durch die Öffnung mit Hilfe der"

Hūṁ " Bija, führe sie, die die Vereinigung5 mit Parama-Siva wünscht, in den Mund des

Citrini-Nadi. Dies ist der klare Sinn der Texte.

  1. TextI Die in Anführungszeichen gesetzten Passagen werden hier aus verschiedenen Büchern zitiert: über Hathayoga,

2 Kumbhaka2 Zurückhalten des Atems im Prāņāyāma.

3 Herz3 Hrdayaṁ akūñcayet---das heißt, durch Jālaṁdhara-Bandha, usw. Siehe Einleitung.

4 Kama4 Kāma-vāyu.

5 Vereinigung5 Sāma-rasya, ein Begriff, der auf der materiellen Ebene zur Bezeichnung der sexuellen Vereinigung verwendet wird.

  1. Bhitvā lingatrayaṁ tatparamarasaśive sūkşmadhāmṇi pradīpe

Sā devī śuddhasattvā taḍidiva vilasattanturūpasvarūpā.

Brahmākhyāyāḥ sirāyāḥ sakalasarasijaṁ prāpya dedīpyate

Tanmokşākhyānandarūpam ghaṭayati sahasā sūkşmatālakşaṇena.

DIE Devi, die Suddha-sattva1 ist, durchdringt die drei Lingas, und nachdem sie alle Lotusse erreicht hat, die als Brahma-nadi-Lotusse bekannt sind, erstrahlt sie darin in der Fülle ihres Glanzes. Danach geht sie in ihrem subtilen Zustand, glänzend wie ein Blitz und fein wie die Lotosfaser, zu dem schimmernden, flammenartigen Siva, der Höchsten Glückseligkeit, und erzeugt plötzlich die Glückseligkeit der Befreiung.

KOMMENTAR

Jetzt spricht er von der Art der Vereinigung von Kuņḍalinī (mit Siva). Die Bedeutung dieser

Vers, kurz gesagt, ist, dass die Devi Kuņḍalinī die drei Liṅgas durchdringt - nämlich Svayambhu,

Bāņa und Itara2 und verschafft sich so einen Durchgang; und wenn sie die Lotosblumen in der Nādī, die Brahma-Nādī genannt wird, erreicht (oder zu ihr gehört), erstrahlt sie in der Fülle ihres Glanzes in diesen Lotosblumen. Wenn sie sich dann in ihrer subtilen Form, fein wie die Lotosfaser, Siva nähert, der die Höchste Glückseligkeit3 selbst ist, und der in seiner Bindu-Form im Perikarp des Sahasrara ist, bringt sie dem Sadhaka die Glückseligkeit der ewigen Befreiung4 , wenn man das am wenigsten erwartet.

-- Durchbohren" (Bheda) bedeutet, einen Durchgang durch etwas zu schaffen, das blockiert ist.

1 Suddha-sattva1 Eine Form des verkörperten Caitanya. Siehe Kommentar, Post. Caitanya: Bewusstsein; Intelligenz, Empfindung, Seele, Geist; die Universelle Seele oder der Geist.

2 Itara2 In den Mūlādhāra-, Anāhata- bzw. Ājña-Kakras.

3 Höchste Glückseligkeit3 Paramarasa-Paramānanda.

4 Befreiung4 Mokśākhyānandarūpaṁ=Nityānandarūpa-muktiṁ.

  1. 51. Bhitvā lingatrayaṁ tatparamarasaśive sūkşmadhāmṇi pradīpe --Verse 51 Zeile 1

Sā devī śuddhasattvā taḍidiva vilasattanturūpasvarūpā. -Vers 51 Zeile 2

Brahmākhyāyāḥ sirāyāḥ sakalasarasijaṁ prāpya dedīpyate --Verse 51 Zeile 3

Tanmokşākhyānandarūpam ghaṭayati sahasā sūkşmatālakşaṇena. -Vers 51 Zeile 4 " Śuddha-sattvā."-Sattva, Ati-sattva, Parama-sattva, Suddha-sattva und Visuddha-sattva sind die fünf verschiedenen Grade von Caitanya, die den Körper durchdringen1. Suddha-sattva ist also die vierte [Turiya] Stufe. Mit Brahmanādī ist Citriņī gemeint. Die Lotosblumen sind die sechs Lotosblumen, die auf Citriņī aufgereiht sind, (Ati = überragend) Caitanya: Bewusstsein.

" Die drei Lingas" (Liṅga-trayaṁ) - die bereits beschriebenen drei Liṅgās. Darunter ist zu verstehen, dass die sechs Cakras und fünf Sivas eingeschlossen sind. Sie durchdringt all diese, die insgesamt vierzehn Knoten (Granthi) bilden.

Die Sāktānanda-tarangiņī spricht von "Sie, die den Kanal des Brahman2 entlanggeht

die vierzehn Knoten durchstochen haben3."

Das Svatantra-Tantra spricht von den Unterscheidungsmerkmalen von Liṅga und Śiva.

" Die Devi geht zu Brahman (Niskala)4 , nachdem sie die Śivas durchbohrt hat, die in den sechs

Cakras. Wenn Sie jedes der verschiedenen Cakras erreicht, erlangt Sie die Schönheit

charakteristisch für jeden und verzaubert Maheśāna5; und nachdem er dort wiederholt

Ihn, der von Freude erfüllt ist, erreicht sie den Ewigen (Sāśvata). Man sagt, er sei

transpierced (Bhinna), as He is bewitched by Parā."

Das Māyā-Tantra sagt: "Die Devi geht entlang des Śakti-mārga und durchdringt die drei Lingas

in den Cakras in jeder ihrer verschiedenen Formen6 (Tattadrūpena), und nachdem sie die Vereinigung erreicht hat

(im Sahasrāra) mit Niṣkala (Brahman) ist sie zufrieden." Tattadrūpena - d.h. im

Formen Vaikharī, Madhyamā, und Paśyantī. Tatta(d) = zugehörig. Tattad-rūpena

zu den Formen gehören.

Es wurde gesagt, dass7 "Der erste Zustand (Bhāva) ist Vaikharl, und Madhyama befindet sich in

das Herz; zwischen den Augenbrauen ist der Pasyanti-Zustand, und der Para-Zustand befindet sich in der

Bindu8". Die Bedeutung des obigen Zitats ist, dass die vier klangerzeugenden

(Śabdotpādikā) Śaktis - nämlich Para, Pasyanti, Madhyama und Vaikhari - sind identisch mit

Kuṇḍalinī (Kuṇḍalinyabheda-rūpā).

1 Caitanya durchdringt den Körper1 Śarīrāvacchinna-Caitanya.

2 Brahman2 Brahma-randhra, der Kanal in Citrini wird Brahmanāḍī und Brahma-randhra genannt.

3 Knoten3 Das heißt, 3 Lingas, 6 Cakras und die 5 Sivas - nämlich Brahma und der Rest - in den 5 Cakras.

4 Brahman (Niskala)4 Das Höchste oder Nirguna-Brahman.

5 Maheśāna5 Das heißt, der Śiva im jeweiligen Cakra.

6 Ihre verschiedenen Formen6 Das heißt, sie vereinigt sich bei ihrem Gang entlang der Nāḍī mit jedem der Lingas in dieser

die Form von Hers, die einer solchen Vereinigung angemessen ist.

7 dass7 Siehe Kommentar zu V. I I, ante.

8 Bindu8 Nach V. I I ist Para im Mūlādhāra, Paśyantī im Svadhiṣṭhāna, Madhymā im Anāhatā und

Vaikharī im Mund. Was hier beschrieben wird, ist jedoch Layakrama.

Wenn also Kuṇḍālinī beginnt, ins Sahasrara zu gehen, wird sie in ihrer Form von Vaikhari

verhext Svayaṁbhū-Liṅga; sie verhext dann in ähnlicher Weise Bāna-Liṅga im Herzen als

Madhyama, und Itara-Liṅga zwischen den Augenbrauen als Pasyanti, und dann, wenn sie

erreicht Para-Bindu Sie erlangt das Stadium von Parā (Parābhāva},

Die Methode des Cakra-bheda wird so beschrieben: "Oh Paramesvart, lass den Sadhaka

zusammen mit ihr die Lotosblumen, die sich auf den Citrini befinden, und die ihren Ursprung in der

Schlamm aus Blut und Fett.1 Er soll2 in den Kanal (Nāla)3 von links, von unten, eintreten und

Auf diese Weise wird Cakrabheda (das Durchstechen des Cakra) bewirkt. Nachdem das Cakra auf diese Weise durchstochen wurde

sechs Cakras, sollte sie zusammen mit Jiva so geführt werden, wie der Reiter eine trainierte Stute an der Hand führt.

Zügel." www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm

. Auch wenn. "Die Devi sollte durch das Hamsa-Mantra zum Sahasrara durch die Vereinigungspunkte der sechs Cakras (mit dem Nadi entlang der Straße von Susurnna) geführt werden."

Bhitvā lingatrayaṁ tatparamarasaśive sūkşmadhāmṇi pradīpe --Verse 51 Zeile 1

"Schimmernd wie eine Flamme" (Sūkṣma-dhāmnī-pradīpe). Der Schimmer ist die Hamsa, die die leuchtende Energie (Tejas) des Para Bindu ist, in ihrem Aspekt als Nirvana-Sakti (Nirvāṇa-śaktyātmaka). Die Parama-Śiva leuchtet mit ihr.

Wir beschreiben nun, wie die Freude der Befreiung zustande kommt.

Die Devi bewirkt durch das Auflösen der Kundalini im Para-Bindu die Befreiung von einigen

Sadhakas durch ihre Meditation über die Identität von Siva und Atma in der Bindu. Sie

tut dies bei anderen durch einen ähnlichen Prozess und durch ihre Meditation über Sakti4. Unter

In anderen Fällen geschieht dies wiederum durch die Konzentration der Gedanken auf das Parama-Puruṣa,

und in anderen Fällen durch die Meditation des Sadhaka über die Glückseligkeit der Vereinigung mit dem Bindu von

Siva und Sakti.

1 Fett.1 Lotosblumen wachsen im Schlamm, und diese Lotosblumen wachsen im Blut und Fett des Körpers. Der Prozess

ist Kundlini-Yoga, oder, wie es im Tippani von Sarnkara heißt, Bhūta-śuddhi.

2 Lass ihn2 als den Sadhaka, der den Jivatma aus dem Herzen in den Mūlādhāra gebracht hat, und somit

sich mit Kundalini identifiziert, ist es derjenige, der eintritt.

8 (Nāla)3 Das heißt, der Nādi.

4 Sakti4 Saktyātmaka-cintana; oder es kann Meditation über die Vereinigung von Siva und Sakti bedeuten.

........................................................................................................................................................................

..................

Das Māyā-Tantra sagt1: "Diejenigen, die im Yoga gelehrt sind, sagen, es sei die Vereinigung von Jiva und Atma. Nach Ansicht anderer (d.h. Saivas) ist es die Erfahrung der Identität von Siva und Atma. Die Agama-vādis verkünden, dass Yoga2 das Wissen (Jñāna) in Bezug auf Sakti ist. Andere sagen, dass das Wissen der Purāna-Purusa Yoga ist, und wieder andere, die Prakrti-vādīs, erklären, dass die Glückseligkeit der Vereinigung von Siva und Sakti Yoga ist. "3 Mit" Vereinigung von Jiva und Atma " ist Samadhi gemeint, mit Yoga ist das gemeint, wodurch die Einheit mit dem Paramatma erreicht wird. Nachdem er von Samadhi gesprochen hat, geht er auf die verschiedenen Arten von Yoga in Dhyana ein. Mit "Glückseligkeit der Vereinigung (Samarasya) von Siva und Sakti" ist das Gefühl des Genusses gemeint, das aus der Vereinigung von männlich und weiblich entsteht. 4

Das Bṛhat-Śrīkrama spricht von der Art und Weise, in der darüber meditiert werden soll: "Sie

mit dem Auge des Wissens5 den makellosen Kalā sehen, der mit Cidānanda6 vereint ist auf

Nada. Er ist der Mahadeva, weiß wie reiner Kristall, und ist die strahlende Erste Ursache.

(Bimba-rūpanidāna7)." und Sie ist Parā, die liebliche Frau von schönem Körper8, deren

Die Glieder sind kraftlos wegen ihrer großen Leidenschaft9."

Mit Kalā ist im obigen Kundalinl gemeint, Bimba-rūpa-nidāna qualifiziert Para-Śiva oder

Cidānanda. Cidānanda ist der Bindu-rūpa Śiva oder Para-Śiva.

1 Das Māyā-Tantra sagt1 Diese Verse kommen auch in Kap. XXV, Vv, 1, 2 des Sarada-Tilaka vor. Durch "Vereinigung von Jiva

und Atma" ist die Erkenntnis der Identität des Individuums mit dem höchsten Geist gemeint, wie sie in

das Mahavakya ," Tat tvam asi (Das bist du)." Mit Purāṇa-Puruṣa ist der Puruṣa im Sāmkhya-Darśana

gemeint; die Vaisnava verstehen darunter. Narayana (kollektive Menschheit). Mit "Wissen von Sakti" ist gemeint

das Wissen, dass Sakti untrennbar von Siva ist.

2 Yoga2 Saktyatmaka- jñāna.

3 Vereinigung von Siva und Sakti ist Yoga. "3 Sāmarasyātmakaṁ jñānam, Tantrāntara sagt, dass Sāma-rasya die

Dhyāna eines Kulayogī.

4 Vereinigung von männlich und weiblich. 4 Strīpumyogāt yat saukhyaṁ sāmarasyaṁ prakīṛtam, Mit anderen Worten, die

Glückseligkeit der Vereinigung von Siva und Sakti, von der die sexuelle Vereinigung die materielle Form ist.

5 Wissen5 jñāna -cakśuh.

6 Cidānanda6 Cidānanda ist Bewusstseins-Glückseligkeit.

7 Bimba-rūpanidāna7 Eine abweichende Lesart ist Bindu-rūpa-nidāna die Erste Ursache in der Bindu-Form.

8 schöner Körper8 Vāmoru--lit., schöne Schenkel, wobei der Teil als Beispiel für das Ganze gewählt wird.

9 Leidenschaft9 Madālasa-vapuh.

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Es wurde auch an anderer Stelle gesagt: "Nach der Vereinigung von Kundali mit dem Sūnya-rūpa1 Para-

Siva, und nachdem er die so vereinigte Devi dazu gebracht hatte, den ausgezeichneten Nektar aus ihrem

Sie sollte auf die gleiche Weise in die Kula-Höhle2 zurückgebracht werden."

" Nachdem er sie zusammengebracht und über ihre Vereinigung3 meditiert hat," soll der Deha-devata4

mit dem Nektar zufrieden sein, der aus einer solchen Verbindung fließt."

Die Gandharva-mālikā spricht von einem anderen Prozess: "Das Sahasrara ist das schöne

und verheißungsvollen Ort von Sada-Siva, der frei von Sorgen und göttlich schön ist mit

Bäume, die immer Blumen und Früchte tragen und mit ihnen geschmückt sind. Der Kalpa-Baum5 fügt hinzu

zu seiner Schönheit. Dieser Baum enthält alle fünf Elemente und ist im Besitz der drei

Gunas. Die vier Vedas sind seine vier Zweige. Sie ist mit schönen, unvergänglichen Blumen beladen

die gelb, weiß, schwarz, rot, grün und bunt gefärbt sind. Nach der Meditation

auf diese Weise auf den Kalpa-Baum, dann meditiere über den Juwelenaltar darunter. O

Schöne, darauf steht ein schönes Bett, geschmückt mit verschiedenen Stoffen und

Mandara-Blüten und mit vielen verschiedenen Düften versehen. Dort befindet sich Mahadeva

ständig verweilt. Meditiere über Sadasiva, der wie der reinste Kristall ist, geschmückt mit

alle Arten von Edelsteinen, langarmig6 und von bezaubernder Schönheit. Er ist immer gnädig und

lächelnd. In seinen Ohren trägt er Ohrringe, und eine Kette aus Edelsteinen ist um seinen Hals geschlungen. Eine Girlande

von tausend Lotosblumen, die auf Seinem Hals ruhen, schmückt Seinen Körper. Er hat acht Arme und drei

Augen wie die Blütenblätter des Lotos. An Seinen beiden Füßen trägt Er glitzernden Zehenschmuck, und

Sein Körper ist Sabda-Brahma (Sabda-Brahma-maya). Oh Lotosäugiger, meditiere so über

Sein grober Körper (Sthula-vapuh), Er ist der ruhende, leichenähnliche7 Deva innerhalb des Lotus

der nichtig ist."

Auch: "Meditiere über die Devi-Kundalini, die die Svayambhu-Linga umgibt. Führe die

Devi, mit Hilfe des Hamsa-Mantras zum Sahasrara, wo, oh Paramesvari, der

großer Deva Sadasiva.

1 Sūnya-rūpa1 Sūnya-rūpa. Sūnya bedeutet "die Leere" oder der Raum innerhalb des Bindu - des Siva, der das ist, der

Oberster Siva.

2 Kula-Hohlraum2 Kula-gahvara: der Muladhara.

3 union3 Samarasya : u. ante.

4 Deha-devata4 Das heißt, der Körper des Sadhaka wird als Devata betrachtet.

5 Der Kalpa-Baum5 Ein himmlischer Wunschbaum, der alle Früchte gewährt.

6 langarmig6 Assoziiert mit der Vorstellung von Stärke.

7 leichenähnlich7 Siva ohne Sakti ist Sava (Leichnam): Devi-bhagavatam, und V. I des Anandalahari.

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Und dann platziere dort die schöne Kundalini, die durch ihr Verlangen erregt ist. Kundalini, O

Geliebte, wacht dann auf und küsst den Lotusmund von Siva, der sich über die

Duft Ihres lotusähnlichen Mundes, und, oh Devesi, Sie genießt Sadasiva dann nur ein ganz kleines

während sofort, o Devi, o Paramesvarl, Nektar austritt. Dieser Nektar

der aus ihrer Vereinigung hervorgeht, hat die Farbe von lac1. Mit diesem Nektar, oh Devesi, sollte die

Para-Devata2 befriedigt werden. Nachdem er so die Devatas in den sechs Cakras mit diesem

sollte der Weise sie auf die gleiche Weise nach Muladhara zurückbringen,

Der Geist sollte in diesem Prozess des Gehens und Kommens dort aufgelöst werden3. O Parvatl, er

Derjenige, der diesen Yoga Tag für Tag praktiziert, wird von Verfall und Tod befreit, und er wird befreit von

die Knechtschaft dieser Welt".

Andere ähnliche Prozesse sollten in anderen Tantras gesucht werden: Veeraswamy Krishnaraj

1 lac1 Rot, die Farbe von Lac, ist auch die Farbe des Rajoguna,

2 Para-Devata2 Kundalini.

3 dort aufgelöst3 Im Sivasthanam.

  1. Nītvā tāṁ kulakuṇḍalīṁ layavaśājjīvena sārdhaṁ sudhīr

mokṣe dhāmani śuddhapadmasadane śaive pare svāmini.

Dhyāyediṣṭaphalapradāṁ bhagavatīṁ caitanyarūpāṁ parāṁ

Yogīndro gurupādapadmayugalālambī samādhau yataḥ.

Der weise und ausgezeichnete Yogi, der in Ekstase1 versunken und den Lotusfüßen seines Gurus ergeben ist, sollte Kula-Kundali zusammen mit dem Jiva zu ihrem Herrn, dem Para-siva, in die Wohnstätte der Befreiung innerhalb des reinen Lotus führen und über sie meditieren, die alle Wünsche als Caitanya-rupa-Bhagavati2 erfüllt. Wenn er auf diese Weise Kula-Kundalini führt, sollte er alle Dinge in ihr aufgehen lassen.

KOMMENTAR

Nachdem er über den Dhyana-Yoga von Kundalinl gesprochen hat, spricht er nun über den Samadhi-Yoga

der Kundalini. Der Inhalt dieses Verses ist, dass der weise (Sudhi) und ausgezeichnete Yogi

(Yogindra), der die Absicht hat, Samadhi zu erlangen, sollte zuallererst diejenige führen, die

erweckt, die dann mit ihrem Jiva das Brahmadvara erreicht und so die

Absorption in sich selbst von allem, während sie sich fortbewegt. Wenn Sie, die die Ista-

Devata und die Spenderin aller guten Früchte zu ihrem Herrn geführt wird und mit Ihm, dem Para-Bindu, vereint ist, sollte sie als das Höchste (Parā, d.h. Para-Bindu, Param-bindu-svarupam) meditiert werden. Wenn sie zu ihrem Herrn Siva, dem Para-Bindu, geführt und mit Ihm vereinigt wurde, sollte sie als die Ista-devata meditiert werden, die gute Früchte gewährt.

1 Ekstase1 Samadhi, Video Einleitung und Post, Kommentar.

2 Caitanya-rupa-Bhagavati2 Die Devi, die die Cit in allen Körpern ist.

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Er sollte dort (im Sahasrara) das Para-Bindu in das Cidatma1 auflösen, das sich in

die Leere innerhalb der Bindu, und sollte über sie (Kundalini) als Suddha- meditieren

caitanya-rupa2. Auf diese Weise verwirklicht er die Identität von Jiva und Atma, indem er sich in

selbst, dass "Ich bin Er" (So'ham); und nachdem er das Citta aufgelöst hat, bleibt er unbewegt,

aufgrund seines umfassenden und alles durchdringenden Wissens.

Der verehrte Lehrer (Srimat-Acarya)3 hat gesagt: "Der Weise sollte die

Karana4 Ma-kara in das Cidatma, und erkenne: "Ich bin Cidatma, ich bin ewig, rein

(Suddha), erleuchtet (Buddha), befreit (Mukta); ich bin das, was allein ist (Sat),

Ich bin die Höchste Glückseligkeit, in der alle Glückseligkeit ist, und Vasudevas eigene

Selbst, ich bin-Om5 Nachdem er erkannt hat, dass der Geist (Citta) das Unterscheidungsmerkmal ist, absorbiert er es

in sein Zeugnis6 Lasst den Geist (Citta) nicht abgelenkt werden, wenn er in Cidatma vertieft ist.

Lass ihn (den Sadhaka) in der Fülle seiner Erleuchtung ruhen wie ein tiefer und unbewegter

Ozean".

" Ma-kara7: Dies wird für diejenigen gesagt, die Sadhakas des Pranava sind, Von Karana ist hier

bedeutete Para-Bindu. Mit "Ich bin Vasudeva" (Vasudevo'ham) wird auf die Vaisnavas angespielt (siehe ante, Vv. 44, 49).

Wir sehen also, dass der Verehrer eines bestimmten Devata erkennen sollte, dass die Kundalini

eins mit dem Objekt seiner Verehrung. Bei der Pranava-Verehrung zum Beispiel wird der Verehrer

seine Identität mit dem Omkara verwirklicht; in anderen Formen der Verehrung verwirklicht er seine Identität

mit der Kundalini, die durch alle Mantras der verschiedenen Verehrer verkörpert wird.

Das Tantrantara sagt: "Der König unter den Yogis wird voll von Brahma-Glückseligkeit, indem er

der großen Leere, die im Licht der Sonne, des Mondes und der Erde liegt.

Feuer8".

1 Cidatma1Das Brahman als Cit. 2 Reine Cit.

2 Suddha-caitanya-rupa2 Reines Zitat.

3 (Srimat-Acarya)3 Das heißt, Samkaracarya,

4 Karana4 Das heißt, die Bindu ist Ma-kara. Es ist das Karana oder die Ursache von allem.

5 Om5

Cidātmāhaṁ nitya-śuddha-buddha-mukta-sadavayaḥ

Paramānanda-saṁdoho'ham vāsudevo'haṁ om iti.

6 Zeuge6 Das ist die Atmā, von der es heißt Atma sākṣi ceta kevalo nirguṇaśca.

7 Ma-kara7 Das Bindu ist das Ma-kara.

8 Licht der Sonne, des Mondes und des Feuers8 Das heißt, in der Region des Sahasrara. Siehe V. 4 des Pādukā-

Pfannkuchen.

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  1. 52. Nītvā tāṁ kulakuṇḍalīṁ layavaśājjīvena sārdhaṁ sudhīr --Verse 52 Zeile 1

mokṣe dhāmani śuddhapadmasadane śaive pare svāmini.-- Strophe 52 Zeile 2

Dhyāyediṣṭaphalapradāṁ bhagavatīṁ caitanyarūpāṁ parāṁ -- Strophe 52 Zeile 3

Yogīndro gurupādapadmayugalālambī samādhau yataḥ. --Strophe 52, Zeile 4: "Führe Kundali zusammen mit Jiva" (Jīvena sārdham nitvā) - Das Jivatma, das die Hamsa ist, in Form der spitzen Flamme eines Lichtes, sollte von seinem Platz im Herzen zum Muladhara gebracht werden und dann zusammen mit Kundalini geführt werden.

"Wohnsitz der Befreiung" (Mokṣe dhāmani) - dies qualifiziert den Reinen Lotus (Suddha-padma1). Hier ist es, wo die Befreiung erlangt wird.

" Ergeben zu den zwei Lotusfüßen seines Gurus" (Guru-pāda-padma-yugalālambī) - dies qualifiziert Yogindra (ausgezeichneter Yogi). Der Autor meint, dass Siddhi nur durch die Anweisungen des Gurus erlangt werden kann. Der Sadhaka sollte daher Schutz zu seinen Füßen suchen.

"In Ekstase versunken" (Samādhau yataḥ.) - Das Kulārṇava-Tantra (ix, 9) definiert Samadhi so: "Samadhi ist jene Art der Kontemplation2 a, in der es weder 'hier' noch 'nicht hier' gibt, die Erleuchtung ist und still ist wie der Ozean, und die die Leere selbst ist3."

Auch an anderer Stelle: "Die Munis erklären, dass die ständige Erkenntnis der Identität des

Jivatma mit dem Paramatma ist Samadhi, das heißt, eines der acht Glieder (Anga) der

Yoga4." Pataiijali definiert" Yoga als die Kontrolle der Modifikationen (oder Funktionen) von

Citta (Yogas-citta-vrtti-nirodhah), "

Rapt (Yatāh.)-d.h., derjenige, der es ständig und mit ungeteilter Aufmerksamkeit praktiziert.

Nītvā tāṁ kulakuṇḍalīṁ layavaśājjīvena sārdhaṁ sudhīr --Verse 52 Zeile 1

" Wenn er die Kula-Kundalini führt, sollte er alle Dinge in ihr absorbieren" (Laya-vasāt-nitvā5) - Im Folgenden wird der Prozess der Absorption gezeigt:

"O Deveśī, das Laṁ-kāra6 sollte als nächstes im Dreieck meditiert werden; dort sollte

auch Brahma und dann Kāma-deva kontempliert werden. Nachdem Jiva dort mit dem

Äußerung des Pranava, soll er die Frau führen, die sich nach der Befriedigung des

Ihre Leidenschaft7," an den Ort ihres Mannes8," Oh Königin der Devas, Oh große Königin,

O Geliebter meines Lebens, lass ihn an Ghrāṇa (Prthivl) denken und über die anbetungswürdige Sakti meditieren

Dākinī.

1 Suddha-padma1 Samkara liest es als Sukla-padma, weißer Lotos.

2 Kontemplation2 Dhyana,

3 Die Leere selbst3 Svarūpa-sūnya.

4 Yoga4 Dies ist aus Sarada-Tilaka, Kap. XXV, V. 26.

5 Laya-vasāt-nitvā5 Visvanatha liest es als Naya-vaśāt,

6 Laṁ-kāra6 Bija von Pṛthivī.

7 Ihre Leidenschaft7 Visarga-nāśa-kāminī.

8 Ihr Ehemann8 Das heißt, der Bindu im Sahasrāra.

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O Tochter des Berges, o Königin der Ganas1, o Mutter, all diese sollten geführt werden

in Prthivi."

Auch: "Dann, oh große Königin, sollte die gesegnete Prthivi in Gandha absorbiert werden, und

dann, oh Tochter des Bergkönigs, sollte der Jivatma (aus dem Herzen) gezogen werden

mit dem Pranava (Mantra), und der Sadhaka sollte Prāṇa2 Gandha3 führen, und

Kundalini in Svadhisthana mit dem Mantra So'ham."

Und weiter: "In seinem (Svadhisthana) Perikarp sollte über Varuna und Hari4 meditiert werden.

Und, oh Schöner, nachdem du über Rākinī5 meditiert hast, sollten all diese und Gandha (Geruch)

in Rasa (Geschmack) absorbiert werden, und Jivatma, Kundalinj und Rasa, sollten in

Manipura".

Und weiter: "Oh, du schöne Hüfte6 (Susroni}, in ihrer7 Fruchtschale sollte der Sadhaka

meditiere über das Feuer, und auch über Rudra, der der Zerstörer von allem ist, als in Gesellschaft

mit der Sakti Lakini und schön anzuschauen. Und, oh Sive, lass ihn als Nächstes über die Sakti Lakini meditieren.

und absorbiere all dies und Rasa (Geschmack) in Rupa (Sehkraft), und

Danach führen Jivatma, Kundalini und Rupa in Anahata."

Und weiter: "Lass ihn in seiner8 Fruchtschale über Vayu meditieren, der in der Region von Jiva wohnt,

wie auch auf der Yoni-Mandala, die durch das Vorhandensein der Bana-Mandala verschönert wird.

Linga. Lass ihn dort auch über Vayu9 meditieren, der mit Rakini vereint ist, und berühre

(Tvākindriya oder Sparsa), und dort, o Du, der Du läuterst, Jiva, Kundalini und Rupa,

sollte in Sparśa (Berührung) gelegt werden, und dann sollten Jiva, Kundalini und Sparsa, in

im Visuddha platziert." www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm

Und weiter: "Lasst ihn in seiner10 Fruchtschale über die ätherische Region11 und über Siva meditieren

begleitet von Sakinl, und nachdem er die Sprache (Vak) und das Gehör (Srotra) in

Lass ihn, oh Tochter des Berges, all dies und Spada in Sabda unterbringen.

(Klang), und lege Jiva Kundalinl und Sabda in das Ajna-Cakra."

Die obigen Passagen stammen aus dem Kankalamalini-Tantra.

1 Ganas1 Begleiter (Upadevatā) von Siva, von dem Gaṇeśa der Herr ist.

2 Prāṇa2 Sic im Text: Quaere Ghrāṇa oder Prāna im Sinne von Haṁsa.

3 Gandha3 d.h., Gandha-Tanmātra.

4 Hari4 d.h. Visnu,

5 Rākinī5 Purāṇkariṇī-einer ihrer Namen.

6 i schöne Hüften6, d.h. jemand, der eine schöne Figur hat, wobei der Teil für das Ganze ausgewählt wird.

7 in seinem7 " Sein"-d.h., von Maṇipura-padma.

8 in seinem8 " Sein"-d.h. von Anāhata-padma.

9 Vayu9 Vayu ist hier Iśa, der Herr der Luft.

10 in seinem10 Viśuddha-padma.

11 Region11 Akāśa.

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(Vak) und Hören (Srotra), im Äther, so möge er, o Tochter des Berges, alle

diese und Spada in Sabda (Sound), und platzieren Sie Jiva Kundalinl, und Sabda, in der Ajiia-

Cakra."

Die obigen Passagen stammen aus dem Kankalamalini-Tantra.

" Dreieck" in der obigen Darstellung ist das Dreieck im Muladhara, von dem aus die

der Beginn gemacht wird. Lam-kara sollte wie innerhalb dieses Dreiecks meditiert werden.

Das Führen des Jiva mit dem Gebrauch des Pranava ist eine Variante der Praxis. " Visarga-nāsakāmiṇī";

Mit Visarga ist die Aufregung gemeint, die durch ein Übermaß an Kāma (Verlangen) verursacht wird. Die

zusammengesetztes Wort bedeutet Diejenige, die nach der Befriedigung ihres Verlangens (Kāma) strebt. Das Bringen von

Jiva durch das Hamsa-Mantra ist, nach der Lehre einiger, "Ort ihres Ehemannes".

(Patyau pade): Dies ist der Bindu, der Siva im Lotus mit den tausend Blütenblättern. Sadhaka

sollte sie dorthin führen.

Das Bija Lam, Brahma, Kamadeva, Dakini-Sakti und der Geruchssinn

(Ghrāṇendriya) - all diese werden in Prthivi absorbiert, und Prthivi wird in die

Gandha-tattva. Jivatma, Kundalini und Gandhatattva werden nach oben gezogen durch das

Pranava, und durch das So'harn Mantra in die Svadhisthana gebracht. Dies ist der Prozess

durchgängig angewendet werden. Nachdem man Jiva, Kundalini und Sabda-tattva in Ajna-

Cakra, Sabda-tattva sollte in Aharnkara absorbiert werden, das dort ist, und Ahamkara

in Mahat-tattva, und Mahat-tattva in Suksma-prakrti, dessen Name Hiranya-

garbha, und Prakrti wieder in Para-Bindu,

Das Mantra-Tantra-Prakasa sagt: "Lass Vyoma (Äther) in Ahamkara absorbiert werden, und

letzteres mit Sabda in Mahat und Mahat wiederum in das Unmanifeste (Avyakta),

oberste (Para), Ursache (Karana), aller Sakti, Lass den Sadhaka aufmerksam denken, dass

alle Dinge, die mit Prthivi beginnen, in Visnu1, der Ursache, die Sat, Cit und

Ananda."

Das heißt, Mahat, das alle Saktis (Sarva-Sakti) ist, sollte in Suksma- absorbiert werden.

Prakrti, die unter dem Namen Hiranya-garbha bekannt ist, und diese Prakrti sollte

absorbiert in Para, womit die Ursache in Form von Para-Bindu gemeint ist. In diesem

Verbindung hat der Acarya die Regel aufgestellt, dass das Grobe in das Feinstoffliche aufgelöst werden sollte2. Cj.:" Es sollte aufmerksam betrachtet und praktiziert werden, dass das Grobe in das Feinstoffliche absorbiert wird und alles in Cidatma."

1 Visnu1 Visnu wird in diesem speziellen Tantra spezifiziert, aber es kann jeder andere Devata sein, der der Ista-devata ist

des Sadhaka.

2 subtle2 Vide, v, 40 und Kommentar darunter.

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Die Absorption aller Dinge, die mit Prthivl beginnt und mit Anahata1 endet, dauert

Ort auf die oben genannte Art und Weise, so dass die Füße und der Geruchssinn

(Ghranendriya) und alles, was mit Prthivi zu tun hat, werden an der Stelle von Prthivi aufgelöst, da sie

in Prthivi enthalten,

Ähnlich verhält es sich mit den Händen, dem Geschmackssinn (Rasanendriya) und allem, was mit Wasser zu tun hat,

werden in der Region des Wassers aufgelöst. In der Region des Feuers (Vahni-sthana) sind aufgelöst

der Anus, der Sinn des Sehens (Cakśurindriya) und alles, was mit dem Feuer zu tun hat. In der Region

der Luft (Vāyusthāna) die Genitalien, der Tastsinn (Tvākindriya) und alles, was dazugehört

zu Vayu, werden aufgelöst. An der Stelle von Akasa sind die Sinne der Sprache (Vak) aufgelöst.

und Hören (Śrotrendriya) und alles, was zu Akasa (Äther) gehört.

Im Ajna-Cakra die Auflösung von Ahamkara, Mahat, Sūkṣmaprakrti, und so weiter,

stattfindet, wobei sich jeder in seine eigene unmittelbare Ursache auflöst. Die Buchstaben des Alphabets

sollte dann in umgekehrter Reihenfolge (Viloma) absorbiert werden, beginnend mit Ksa-kara und

und endet mit Akara. Mit "alle Dinge" ist gemeint, dass "'Bindu", "Bodhini" und so weiter, die

oben als kausale Körper (Karana Sarira) gezeigt wurden, sollten in einem

umgekehrte Ordnung (Vilomena) in die Ur-Ursache (Adi-kārana) - den Para-Bindu,

So bleibt das Brahman allein.

Der Prozess wird folgendermaßen beschrieben: "Der Sadhaka, der auf diese Weise seinen Entschluss gefasst hat

(Samkalpa), sollte die Buchstaben des Alphabets im Nyāsa-sthāna2 auflösen3 Der

Auflösung von Ksa in La und La in Ha; Ha wiederum wird in Sa aufgelöst und Sa in ṣa,

und so geht es weiter, bis A erreicht ist. Das sollte sehr sorgfältig gemacht werden."

Auch4: "Löse die beiden Buchstaben in Bindu auf, und löse Bindu in Kalā auf. Lösen Sie Kalā auf

in Nāda, und löse Nāda in Nādānta5 auf, und dieses in Unmanī, und Unmanī in Viṣṇu-

vaktra6 ; Fortsetzung auf der nächsten Seite.

1 Anahata1 Dies scheint ein Irrtum zu sein, denn der letzte Mahabhuta Akasa wird in Visuddha aufgelöst,

2 auflösen2 Samharet,

3 Nyāsa-sthāna3 Die Orte, an denen die Varnas im Matrkli-Nyasa platziert wurden.

4 Auch4 Hier ist der Anuloma-Prozess dargestellt. Die beiden Buchstaben sind Ha und Kṣa.

5 Nādānta5 , d.h. das, was jenseits von Nada ist, siehe Einleitung.

6 Viṣṇu-vaktra6 Pum-Bindu; v. post.

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Visnu-vaktra sollte in Guru-vaktra aufgelöst werden1 Der ausgezeichnete Sadhaka soll dann

Erkenne, dass alle Buchstaben in Parama-Siva aufgelöst sind."

Mit Visnu-vaktra ist Pum-Bindu gemeint. "Das Surya-Bindu wird das Gesicht genannt, und darunter

sind Mond und Feuer." "Bindu wird als das Männliche bezeichnet, und Visarga ist Prakrti2."

Alle diese Autoritäten implizieren dasselbe und beweisen, dass es der Mund von Visnu" ist.

"(Visnu-vaktra), wo die Auflösung stattfinden sollte. Das Folgende aus Kesavacarya3

führt ebenfalls zu demselben Ergebnis:

"Führe sie (Unmani) in das Männliche, das Bindu ist; führe Bindu in Parātma, und

Parātma in Kāla-tattva, und letzteres in Sakti, und Sakti in Cidātma, welches das

Der Höchste (Kevala), der Ruhige (Sānta) und Strahlende."

Wir haben gesehen, dass sich jedes in seine eigene unmittelbare Ursache auflöst.

Nadanta ist daher in Vyapika-Sakti aufgelöst, die Vyapika-Sakti in Unmani und

Unrnani in Samani4 und Samani in Visnu-vaktra. Wenn die Buchstaben auf diese Weise entstanden sind

aufgelöst sind, werden alle sechs Cakras aufgelöst, da die Blütenblätter der Lotosblumen aus

Buchstaben5.

Das Visvasāra-Tantra sagt: "Die Blütenblätter der Lotosblumen sind die Buchstaben des Alphabets,

beginnend mit A6. Das Sammohana-Tantra7 beschreibt die Auflösung8 der Lotosblumen

und die Blütenblätter so: "Löse die Buchstaben von Va bis Sa der Blütenblätter in Brahma auf,9 und

Brahma in den Lotus aus sechs Blütenblättern auflösen, der die Buchstaben Ba bis La enthält und der

wird Svadhisthana genannt.

1 Guru-vaktra1 Das heißt, der Mund des Höchsten Bindu (zitiert aus Sarada-Tilaka, Kap. V, Vv. l34-l3!1). Vgl. auch Sarada, Kap. XII, 123, und Kularnava, IV, 76.

2 Prakrti2 Vgl. Sarada, Kap. XXV, v, 51. Auch Nitya-ṣoḍaśikā, I, 201, und Kāma- Kalāvilāsa.

3 Kesavacarya3 Auch Kesava-Bharati genannt - ein großer Vaisnava-Lehrer, der Śrī-Caitanya den

der größte unter den heutigen Vaisnavas, in Samnyasa oder den Pfad der Entsagung.

4 Samani4 Sic. Dies steht im Widerspruch zu anderen Texten, nach denen Unmani über Samani steht,

5 Buchstaben5 Padma-dalnāṁ varṇa-mayatvāt,

6 A6 Ādivarṇātmakaṁ patraṁ padmanām pārikīrtitaṁ.

7 Sammohana-Tantra7 Kap. IV. Die zitierte Stelle findet sich auch im Sarada-Tilaka, Kap. V, Vv, 129-134.

8 Auflösung8 Vilaya.

9 Brahma,9 Das heißt, Muladhara, wo Brahma oder Kamalāsana ist.

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Tut dies, wie der Guru es anordnet." Und so weiter. Und endet mit:

" Der Weise sollte ihn (Visuddha) dann in den (Lotus aus) zwei Blütenblättern auflösen, die

die beiden Buchstaben Ha und Ksa enthält, und lösen Sie die beiden Buchstaben auf, die in letzterem enthalten sind

Lotos in Bindu, und löse Bindu in Kalā auf." 1

Wir sehen also, dass die vier Buchstaben im Muladhara darin aufgelöst sind und Muladhara

wird in Svadhisthana aufgelöst. Wenn man auf diese Weise fortfährt, bis das Ajna-Cakra erreicht ist, wird der

Die Buchstaben Ha und Ksa, die sich dort befinden, werden ebenfalls an diesem Ort aufgelöst. Dann wird der Lotus selbst

wird in Bindu aufgelöst, Bindu in Bodhini, und auf diese Art und Weise, wie bereits gezeigt

wird alles aufgelöst, in Para-Bindu. Wenn das Ajna-Cakra aufgelöst ist, wird alles, was es

Hākinī, Itara-Linga, Pranava - sind nicht in der Lage zu existieren, wenn sie nicht in der Schale sind.

Unterstützung, und deshalb werden diese nach der Auflösung in Prakrti auch in

Para-Bindu.

1Auflösung von Bindu in Kalā." 1 Das heißt, das Bindu des Ajna-Cakra wird aufgelöst in

Kundalini.

  1. Lākṣābhaṁ paramāmṛtaṁ paraśivātpītvā Punaḥ kuṇḍalī

Nityānandamahodayāt kulapathānmūle viśetsundarī.

Taddivyāmṛtadhārayā sthiramatiḥ saṁtarpayeddaivataṁ

Yogī yogaparaṁparāviditayā brahmāṇḍabhāṇḍasthitaṁ.

<tbody> </tbody>
<tbody> </tbody>
<tbody> </tbody>
er ausgezeichnet rot1 nec
Transzendent Bl Ausgabe2
 

Das wunderschöne Kundali trinkt den von Para-Siva stammenden Teer und kehrt von dort, wo das Ewige in all seiner Herrlichkeit leuchtet, entlang des Pfades von Kula3 zurück und tritt wieder in das Muladhara ein. Der Yogi, der Stetigkeit des Geistes erlangt hat, bringt Opfergaben

(Tarpana) an den Ista-devata und an die Devatas in den sechs Zentren (Cakra), Dākinī und andere, mit jenem Strom himmlischen Nektars, der sich im Gefäß4 von Brahmanda befindet, dessen Wissen er durch die Tradition der Gurus erlangt hat.

KOMMENTAR

Er spricht nun darüber, was nach all den verschiedenen beschriebenen Yoga-Arten getan werden sollte

verstanden worden sind. Die Bedeutung dieses Verses ist, dass das schöne Kundali die

ausgezeichneten Nektar, der von ParaSiva stammt und aus dem Ort des Ewigen hervorgegangen ist

und der transzendentalen Glückseligkeit geht sie den Pfad von Kula entlang und tritt wieder in Muladhara ein.

Der' Yogi, nachdem er die verschiedenen erwähnten Dinge verstanden hat (Tat-tad-dhyānā-

nantaram), sollte an die untrennbare Vereinigung5 von Siva und Sakti denken, und mit dem

ausgezeichneten Nektar, der aus der Glückseligkeit einer solchen Vereinigung mit Para-Siva entsteht, opfern

(Tarpana) zur Kundalini.

1 rot1 Samkara sagt, dass es so gefärbt ist, weil es mit der Menstruationsflüssigkeit vermischt ist, die

ist symbolisch, wie der Rest seiner erotischen Bildsprache. Rot ist die Farbe der Rajo-Guna,

2 Transzendente Glückseligkeit2 Brahman ist Ewigkeit und Glückseligkeit.

3 Pfad von Kula,3 Der Kanal im Citrini-nādl.

4 das Gefäß4 Das Gefäß ist Kundalini,

5 untrennbare Verbindung5 Sāmarasya,

............................................................................................................................................................ .....................................

  1. 53. Lākṣābhaṁ paramāmṛtaṁ paraśivātpītvā Punaḥ kuṇḍalī....Verse 53 Zeile 1 Nityānandamahodayāt kulapathānmūle viśetsundarī.....Vers 53 Zeile 2 Taddivyāmṛtadhārayā sthiramatiḥ saṁtarpayeddaivataṁ ....Vers 53 Zeile 3 Yogī yogaparaṁparāviditayā brahmāṇḍabhāṇḍasthitaṁ. ....Verse 53 Zeile 4

" Pfad von Kula" (kulapathā) - Der Pfad des Brahman, der Kanal in Citrini,

Kundalī trinkt den Nektar, mit dem Tarpana für sie gemacht wird. Die folgende Autorität

sagt: "Nachdem sie ihre Vereinigung vollzogen und ihr zu trinken gegeben hatten", usw. Es folgt,

deshalb wird sie zum Trinken gebracht. Der Nektar ist rot wie die Farbe von Lack.

" Von dort, wo die ewige und transzendente Glückseligkeit leuchtet" (Nityānandamahodayāt) - das heißt, sie kehrt von dem Ort zurück, wo die ewige und transzendente Glückseligkeit genossen wird - d.h., wo das Brahman klar verwirklicht ist.

" Wieder in den Mūlādhāra eintretend" (mūle viśet), muss sie auf dieselbe Weise zurückgebracht werden, wie sie nach oben geführt wurde. So wie sie beim Aufstieg durch die verschiedenen Linga und Cakras in ihrer Reihenfolge (Cakra-bheda-kramena) gegangen ist, so tut sie es auch bei der Rückkehr zum Muladhara.

Der verehrte Große Lehrer sagt: "Kundālinī 1Du besprenkelst alle Dinge mit dem

Strom von Nektar, der von den Spitzen Deiner beiden Füße fließt; und wenn Du zu Deinen Füßen zurückkehrst

Du belebst und machst sichtbar, was vorher unsichtbar war, und

Wenn Du Deinen Aufenthaltsort erreichst, nimmst Du Deine schlangenartige Windung wieder auf und schläfst." 2

"Wenn Du zurückkehrst, belebst Du und machst sichtbar." Dies beschreibt die Rückkehr von

Kuṇḍalī an ihren eigenen Platz. Wenn Sie zurückkehrt, infundiert Sie Rasa in die verschiedenen Dinge, die Sie

in sich aufgesogen hatte, als sie nach oben ging, und durch die Infusion von Rasa3,

Sie macht sie alle sichtbar und manifest. Ihr Übergang war Laya-krama4 und ihre Rückkehr

Srsti-krama5 Daher wurde gesagt: "Kuṇḍalī, der die Glückseligkeit ist,6 die Königin der Suren,7

geht auf die gleiche Weise auf den Adhara8 Lotus zurück."

1 Kundālinī 1 Kuhara ist ein Hohlraum; Kuharini wäre dann diejenige, deren Wohnsitz ein Hohlraum ist.

den Hohlraum des Muladhara.

2 Deine schlangenartige Windung und dein Schlaf." 2 Zitiert aus dem berühmten Anandalahari-Stotra,

Welle der Glückseligkeit Hymne, die Samkaracarya zugeschrieben wird, siehe "Welle der Glückseligkeit", eine Übersetzung, von

  1. Avalon. Avalon, Arthur und Woodroffe, Sir John. Wave of Bliss. Madras: Ganesh and Co., 1961.

3 Rasa3 Rasa: Saft, Saft des Lebens - das heißt, sie belebt sie wieder.

4 aya-krama4 Siehe V. 52 und nächste Anmerkung.

5 Srsti-krama5 Das heißt, sie erschafft oder belebt wieder, wenn sie zu ihrer eigenen Wohnstätte zurückkehrt; nur

da sie auf ihrem Weg nach oben alles "vernichtet" oder absorbiert.

6 Glückseligkeit,6 Mudrā-kārā-s-rhar ist Ananda-rūpiṇī; denn Mudra=Ananda-dāyinī. Mudra ist

abgeleitet von Mud = ānanda (Glückseligkeit)+Rāti=dadati (gibt): Mudra bedeutet also, dass

die Glückseligkeit schenkt.

7 Suren,7Sura =Deva. Hier die verschiedenen Devas in den Cakras.

8 Adhara8 Lotus, d.h. Muladhara.

............................................................................................................................................

.............................................

Im Bhūta-śuddhi-prakaraṇa steht folgendes: "Lasst die Tattvas Prthivi usw. in ihrem

Ordnung, wie auch Jiva und Kundalini, von Paramatma zurückgeführt werden und jeder in seine

jeweilige Position". Sie wird dann besonders beschrieben: "Sie ist glänzend, wenn sie zuerst.

und sie ist strahlend1 , wenn sie zurückkehrt."

Taddivyāmṛtadhārayā sthiramatiḥ saṁtarpayeddaivataṁ ....Verse 53 Zeile 3

" Strom des himmlischen Nektars" (Divyāmṛtadhārā)---Dies ist der ausgezeichnete Nektar, der, wie bereits gezeigt wurde, durch die Vereinigung2 von Siva und Sakti erzeugt wird und in einem Strom vom Brahma-randhra zum Muladhara fließt. Aus diesem Grund sagt der Autor in V. 3, dass "das Brahma-dvara, das in ihrem Mund leuchtet, der Eingang zu dem Ort ist, der mit Ambrosia besprenkelt ist."

Yogī yogaparaṁparāviditayā brahmāṇḍabhāṇḍasthitaṁ. ....Verse 53 Zeile 4

" Wissen, das er durch die Tradition der Gurus erlangt hat" (Yoga-paramparā-viditayā) - dies qualifiziert den "Nektarstrom". Es bedeutet, dass das Wissen aus Anweisungen (in der Yogapraxis) gewonnen wird, die traditionell durch die Nachfolge der Gurus weitergegeben wurden.

" Was im Gefäß von Brahmāṇda ist" (Brahmanda- Bhāṇḍa -sthitarn), -das bezeichnet Amrta (Nektar).3 Das Gefäß oder die Stütze (Bhāṇḍa), auf der das Brahmanda (Universum) ruht, ist Kundalinl, Kundalini ist die Bhāṇḍa, da sie die Quelle (Yoni) von allem ist.

Mit "Daivatam4 " sind die Istadevata und Dakini und andere in den sechs Cakras gemeint. Es hat

gesagt wurde: "Oh Devesi, mit diesem Nektar sollte man dem Para- (oder dem Bösen) ein Opfer (Tarpana) bringen.

devata, und dann, nachdem er Tarpaṇa an den Devatas in den sechs Cakras getan hat", und so weiter.

1 ambrosial1 Weil Ambrosia (Amrta) Leben gibt.

2 union2 Samarasya.

3 Amrta (Nektar).3 Visvanatha liest dies als ein Adjektiv, das Daivatam qualifiziert, und dies scheint mehr in

mit dem Text übereinstimmen. Der Brahmanda wird mit einem Bhanda verglichen, und die Devatas sind in "dem". Die

Mit diesem Nektarstrom wird dann den Devatas, die sich im Universum befinden, ein Opfer dargebracht. Oder, gemäß

Kallcarana, den Devatas wird das Amrta geopfert, das Kundali getrunken hat.

4Daivatam4 Daivatam ist die Sammelform der Devatas.

  1. Jñātvaitatkramamuttamaṁ yatamanā yogi yamādyair-yutaḥ

śrīdīkṣāgurupādapadmayuglāmodaprvāhodayāt.

Samśare na hi janyate na hi kadā saṁkṣīyate saṁkṣaye

nityānandaparaṁparāpramuditaḥ śāntaḥ satāmagraṇīḥ.

DER Yogi, der nach der Praxis von Yama, Niyama und dergleichen1 diese ausgezeichnete Methode von den beiden Lotusfüßen des glückverheißenden Diksa-Gurus2 gelernt hat, die die Quelle ununterbrochener Freude sind, und dessen Geist (Manas) kontrolliert ist, wird niemals wieder in dieser Welt (Samsara) geboren. Für ihn gibt es keine Auflösung, nicht einmal zum Zeitpunkt der endgültigen Auflösung.3 Er ist erfüllt von der ständigen Erkenntnis dessen, was die Quelle der ewigen Glückseligkeit ist.4 Er wird voller Frieden und der Erste unter allen Yogis.5

KOMMENTAR

Er spricht hier von dem Nutzen, den man aus der Kenntnis der Yogamethode ziehen kann.

  1. 54. Jñātvaitatkramamuttamaṁ yatamanā yogi yamādyair-yutaḥ ---Vers 54 Zeile 1

śrīdīkṣāgurupādapadmayuglāmodaprvāhodayāt. ---Vers 54 Zeile 2

Samśare na hi janyate na hi kadā saṁkṣīyate saṁkṣaye ---Verse 54 Zeile 3

nityānandaparaṁparāpramuditaḥ śāntaḥ satāmagraṇīḥ. ---Vers 54 Zeile 4

" Von den Lotosfüßen seines glückverheißenden Diksa-guru, die die Quelle ununterbrochener Freude sind" (Sri-dīkśā-guru-pāda-padma-yugalā-moda-pravāhodayāt). -Amoda bedeutet Freude oder Glückseligkeit; und mit Pravaha ist ununterbrochene und kontinuierliche Verbindung gemeint. Amoda pravaha bedeutet also Nityananda, oder "Ewige Glückseligkeit". Diese Glückseligkeit kommt von den Lotusfüßen des Gurus, die auch zur Erkenntnis der Yoga-Praxis führen.

1 wie,1 siehe Einleitung.

2 Diksa-guru,2 Der Guru, der ihm die Einweihung gegeben hat.

3 Endgültige Auflösung3 Saṁkṣaya = Pralaya.

4 Ewige Glückseligkeit.4 Nityānanda = Brahman.

5 alle Yogis.5 Satām - wörtlich, "des Guten".

............................................................................................................................................

...............................................

Vom Diksa-Guru wird hier gesprochen, weil er der erste ist, der einweiht, und auch wegen seiner

Vorrang. Aber in seiner Abwesenheit kann man bei anderen Gurus Zuflucht suchen. Es hat

Deshalb wurde gesagt: "Wie eine Biene, die Honig sucht, von einer Blüte zur anderen geht, so

geht der Schüler, der nach Wissen (Jnana) strebt, von einem Guru zum anderen1."

nityānandaparaṁparāpramuditaḥ śāntaḥ satāmagraṇīḥ. ---Vers 54 Zeile 4

" Erfüllt von der ständigen Verwirklichung dessen, was die Quelle der Ewigen Glückseligkeit ist" (Nityānanda-pararṁparā-pramudita) - d.h., der mit dem Strom der Ewigen Glückseligkeit vereint ist.

"Der Erste unter den Guten" (Satām agraiṇiḥ).) - d.h., er wird zu den Besten unter den Guten gezählt, die die Yogis sind.

1 von einem Guru zum anderen gehen1." Dies ist aus dem XII. Kapitel des Niruttara-Tantra. Dieser Vers

kommt auch in Kularnava (Tantrik-Texte, Bd. V), Kap. XIII, 132 vor.

55.Yosdhīte niśi saṁdhyayorathe divā yogī svabhāvasthito

mokṣajñānanidānametadamalaṁ śuddhaṁ ca guptaṁ paraṁ.

Śrīmacchrīgurupādapadmayugalālambī yatāntarmanā-

stasyavaśyamabhīṣṭadaivatapade ceto narīnṛtyate.

WENN der Yogi, der den Lotusfüßen seines Gurus ergeben ist, mit unerschütterlichem Herzen und konzentriertem Geist dieses Werk liest, das die höchste Quelle des Wissens über die Befreiung ist, und das fehlerlos, rein und höchst geheim ist, dann tanzt sein Geist ganz sicher zu den Füßen seines Ista-devata.

KOMMENTAR

Er spricht hier von dem Nutzen, der sich aus dem Studium der Verse über die sechs

Kakren,

55.Yosdhīte niśi saṁdhyayorathe divā yogī svabhāvasthito---Verse 55 Zeile 1

mokṣajñānanidānametadamalaṁ śuddhaṁ ca guptaṁ paraṁ. ---Vers 55 Zeile 2

Śrīmacchrīgurupādapadmayugalālambī yatāntarmanā- ---Verse 55 Zeile 3

stasyavaśyamabhīṣṭadaivatapade ceto narīnṛtyate. ---Vers 55 Zeile 4

" Unerschütterliches Herz" (Svabhāva-sthitah), d.h. vertieft in sein eigenes wahres spirituelles Wesen.

"Konzentrierter Geist" (Yatāntarmanāh) - d.h. derjenige, der durch die Praxis des Yoga seinen Geist stabilisiert und auf den inneren Geist (Antarātma) konzentriert hat,

Der Rest ist klar. www.bhagavadgitausa.com/Shat-Chakra-Nirupana-Kundalini Chakras.htm

Hier endet der achte Abschnitt der Erläuterung der Verse, die die Sechs beschreiben

Cakras, die Teil des Sri-tattva-cintamaṇī sind, verfasst von Srl-Pūrnanandayati,

1 Geist 1 Cetas oder Citta.

Klicken Sie hier, um zu Kundalini Power zu gelangen

Klicken Sie hier für Verse und Kommentare zu Paduka Panchaka

Dies sind nur Verse. Es gibt eine separate Datei Paduka Panchaka mit Kommentar wie oben erwähnt.

 

Siehe auch

Literatur

  • Kundalini Yoga von Swami Sivananda
  • Swami Vishnudevananda: Meditation und Mantras. 1986, ISBN 978-3-930716-02-9
  • Swami Saradananda: The Essential Guide to Chakras
  • Swami Saradananda: Chakra Meditation

Weblinks

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