Vierfüßlerstand

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Vierfüßlerstand

Der Vierfüßlerstand ist die Start- und Übergangshaltung für viele Bodenhaltungen und beginnt mit den Händen und Knien auf dem Boden. Die Handflächen sind direkt unter den Schultern. Die Knie sind hüftbreit auseinander, die Füße direkt hinter den Knien. Der Blick geht zwischen die Handflächen hinunter auf den Boden, der Kopf ist in einer Linie mit der Wirbelsäule. Die Finger sind gespreizt. Der Hals ist lang, die Schultern sind von den Ohren entfernt.

Vierfüßlerstand Katze - erläutert vom Yoga Standpunkt aus

Anleitung

Finde eine weiche Oberfläche - zum Beispiel eine Yogamatte. Komm zunächst in den Kniestand (das bedeutet, dass nur die Knie und Schienbeine den Boden berühren). Dann richtest du dich zunächst aus und überprüfst, ob deine Knie schulterweit auseinander liegen und mit dem Hüftgelenk übereinstimmen. Du solltest auch mittig auf der Matte platziert sein und genügend Platz haben, um dich vorwärts und rückwärts zu bewegen. Beuge dich nach vorne und stelle deine Hände in schulterweitem Abstand auf den Boden. Deine Finger zeigen nach vorne und deine Daumen nach innen. Dabei ist wichtig, das Gleichgewicht in die Mitte zu verlagern. Achte auf eine gerade Wirbelsäule (weder Hohlrücken noch Buckel. Es ist wichtig, dass du dein Becken nicht verdrehst, sondern immer den Bauch anspannst. Dein Kopf ist gerade und in Verlängerung der Wirbelsäule mit Blick auf den Boden.

Rückenübungen

Der Vierfüßlerstand dient der Beweglichkeit, dem Gleichgewicht und der Kräftigung des Beckens und des Rückens. Aus dieser Position kannat du weitere Rückenübungen machen, wie z.B. den Rücken einer Kuh oder den Buckel einer Katze.

Vierfüßigkeit

Vierfüßigkeit oder Pronogradenhaltung ist eine Form der terrestrischen Fortbewegung bei Tieren mit vier Gliedmaßen oder Beinen. Ein Tier oder eine Maschine, die sich normalerweise vierfüßig bewegt, wird als Vierbeiner bezeichnet, was "vier Fuß" bedeutet (aus dem Lateinischen quattuor für "vier" und pes für "Fuß").

Vierfüßigkeit, Vierfüßlerstand Zebra - erläutert vom Yoga Standpunkt aus

Die Mehrheit der Vierbeiner sind Wirbeltiere, einschließlich Säugetiere wie Rinder, Hunde und Katzen, und Reptilien wie Eidechsen. Nur wenige andere Tiere sind vierfüßig, obwohl einige Vögel wie der Schuhschnabel manchmal ihre Flügel benutzen, um sich nach dem Ausstossen auf Beute zu richten.

Vierbeiner und Tetrapoden

Obwohl die Wörter Vierbeiner und Tetrapod beide von Begriffen abgeleitet sind, die "vierfüßig" bedeuten, haben sie eine unterschiedliche Bedeutung. Ein Tetrapod ist jedes Mitglied der taxonomischen Einheit Tetrapoda (die durch den Abstammung von einem bestimmten vierbeinigen Vorfahren definiert ist), während ein Vierbeiner tatsächlich vier Gliedmaßen zur Fortbewegung verwendet. Nicht alle Tetrapoden sind Vierbeiner und nicht alle Vierbeiner sind Tetrapoden.

Die Unterscheidung zwischen Vierbeinern und Tetrapoden ist in der Evolutionsbiologie wichtig, insbesondere im Zusammenhang mit Tetrapoden, deren Gliedmaßen sich an andere Rollen angepasst haben (z.B. Hände beim Menschen, Flügel beim Vogel und Flossen bei Walen). Alle diese Tiere sind Tetrapoden, aber keines ist ein Vierbeiner. Selbst Schlangen, deren Gliedmaßen verkümmert oder ganz verloren sind, sind dennoch Tetrapoden. Die meisten Vierbeiner sind Tetrapoden, aber es gibt einige Ausnahmen. Zum Beispiel ist die Gottesanbeterin unter den Insekten eine Vierbeinerin.

Beim Menschen

Im Juli 2005 entdeckten Wissenschaftler in der ländlichen Türkei fünf kurdische Geschwister, die gelernt hatten, auf Händen und Füßen natürlich zu laufen. Im Gegensatz zu Schimpansen, die auf ihren Knöcheln herumlaufen, gingen die kurdischen Geschwister auf ihren Handflächen, so dass sie die Fingerfertigkeit bewahren konnten. Viele Menschen, insbesondere Parkour- und Freilaufpraktizierende finden Nutzen in vierfüßigen Bewegungen, um ihre volle Körperkraft aufzubauen. Kenichi Ito ist ein japanischer Mann, der für seine Geschwindigkeit bekannt ist auf vier Gliedmaßen zu laufen. Der Quadrupedalismus wird manchmal als auf allen Vieren bezeichnet und wird beim Kriechen vor allem von Säuglingen beobachtet.

Siehe auch

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