Krishna Homa – Feuergebet für Gottesliebe und Wohlergehen

Aus Yogawiki

Krishna Homa – Feuergebet für Gottesliebe und Wohlergehen ist eine häusliche Feuerverehrung für Menschen, die sich Krishna mit Liebe zuwenden und materielles wie spirituelles Wohlergehen erbitten möchten. Die Anrufungen wenden sich an ihn als Govinda und als Geliebten der Gopis. In der Schlussgabe wird nicht nur eine Gabe, sondern das eigene Dasein Krishna anvertraut.

Darbringung in das heilige Feuer bei einer Homa im Yoga-Vidya-Ashram Westerwald.

Diese Anleitung zum Krishna Homa folgt der modernen, ausdrücklich vereinfachten Hausfassung Simplest Sri Krishna Homa aus der EasyHoma-Reihe von P. V. R. Narasimha Rao. Sie ist für die eigene häusliche Praxis gedacht; eine Priesterrolle wird darin nicht verlangt. Das Handbuch empfiehlt die Feier täglich, am Wochenende, an Krishna Ashtami oder beim Nakshatra Rohini. Eine feste Uhrzeit ist nicht vorgeschrieben; der Vorbereitungshinweis empfiehlt frühes Aufstehen. Ein sicher eingerichteter Feuerplatz im Freien eignet sich besonders. Anfangsgaben, Hauptverehrung, Schlussgaben und die vollständige Hingabe bilden ein eigenständiges Homa.

Vorbereitung und Materialien

Bade oder wasche dich und ziehe saubere, bequeme Kleidung an. Das Handbuch empfiehlt Ruhe, ausreichenden Schlaf und bereits am Vortag vegetarische, alkoholfreie Lebensführung. Die Feiernde oder der Feiernde spricht und opfert selbst; eine helfende Person kann Material reichen. Die eigenständige Kurzfassung verwendet keine zusätzlich vorausgesetzte ausführliche Tempelliturgie.

Bereite eine saubere, trockene, hitzebeständige Feuerschale auf feuerfester Unterlage vor. Dazu kommen trockene Kokosstücke oder unbehandeltes trockenes Brennholz, Streichhölzer und gegebenenfalls etwas Kampfer; Ghee (bzw. Pflanzenöl) in einem Metallgefäß mit eigenem Opferlöffel; Wasser mit einem zweiten Löffel sowie eine Auffangschale. Optional liegen Sesam und ungesalzene Nüsse für die Hauptgaben bereit. Stelle eine letzte etwas größere, zur kleinen Feuerstelle passende Gabe getrennt bereit. Pflanzenöl ist die auch im Handbuch zugelassene heutige Alternative. Es wird keine Lampe benötigt.

Halte brennbare Gegenstände und weite Kleidung vom Feuer fern. Innenräume kommen nur mit geeigneter Feuerstelle und ausreichender Lüftung infrage. Zange, sichere Löffelablage und Löschmittel gehören zur praktischen Einrichtung. Die Quellfassung ist eine kleine häusliche Feuerverehrung; dimensioniere Brennstoff und Gaben entsprechend. Bija-Silben wie Om oder die Silben in den Hauptmantras werden als heilige Klangformen rezitiert, nicht als gewöhnliche Wörter übersetzt.

Vollständiger Ablauf

1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
Setze dich mit Blick nach Osten vor das Homa Kunda. Nimm mit dem Wasserlöffel wenig Wasser in die rechte Hand. Sprich den Sankalpa; lass anschließend das Wasser über die Fingerspitzen vor dir auf sauberen Boden oder in die bereitgestellte Auffangschale fließen. Die Quelle erlaubt, den Vorsatz stattdessen in einer vertrauten Sprache zu sprechen.

bhūloke dharmasthāpanārthaṃ sarveṣāṃ janānāṃ sukhaśāntisiddhyarthaṃ śrīkṛṣṇa homakarma yathāśakti kariṣye

Bedeutung: Zur Festigung des Dharma auf Erden und zur Verwirklichung von Glück und Frieden für alle Menschen werde ich nach meinen Möglichkeiten das Shri-Krishna-Homa ausführen.

2. Das Feuer entzünden
Lege einige kleine trockene Kokosstücke oder Zweige in die Feuerschale. Entzünde sie mit dem Zündmittel; ein wenig Kampfer kann als Zündhilfe dienen. Bitte innerlich das heilige Feuer, die Verehrung zu tragen.

oṃ bhūr bhuvaḥ suvar oṃ

Bedeutung: Om, Erde, Zwischenraum und Himmel, Om.

3. Anfangsgabe an Prajapati
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Bewusstsein dem Göttlichen an.

oṃ prajāpataye svāhā

Bedeutung: Prajapati sei diese Gabe dargebracht.

4. Anfangsgabe an Indra
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei inspirierte Wahrnehmung dem Göttlichen an.

oṃ indrāya svāhā

Bedeutung: Indra sei diese Gabe dargebracht.

5. Anfangsgabe an Agni
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei geordnetes Denken dem Göttlichen an.

oṃ agnaye svāhā

Bedeutung: Agni sei diese Gabe dargebracht.

6. Anfangsgabe an Soma
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Fühlen und Intuition dem Göttlichen an.

oṃ somāya svāhā

Bedeutung: Soma sei diese Gabe dargebracht.

7. Anfangsgabe an die drei Welten
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei das Bewusstsein der körperlichen, geistigen und spirituellen Welt dem Göttlichen an.

oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā

Bedeutung: Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.

8. Anfangsgabe an Ganesha
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei vorausschauendes Handeln und das Vermeiden von Hindernissen dem Göttlichen an.

oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ svāhā

Bedeutung: Om, Gam: Verehrung Ganapati; diese Gabe sei dargebracht.

9. Anfangsgabe an Varuna
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Ausdauer beim Überwinden von Schwierigkeiten dem Göttlichen an.

oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ svāhā

Bedeutung: Om, Vam: Verehrung Varuna; diese Gabe sei dargebracht.

10. Hauptgebet 1: Krishna
Vergegenwärtige dir Krishna im Feuer und stelle dir vor, wie die Gabe angenommen wird. Sprich das folgende Gebet und gib beim abschließenden svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl), etwas Sesam oder ein kleines ungesalzenes Nussstück in die Flamme. Die Hauptgebete sind wählbare Alternativen. Für die einfache Hauptfassung verwende das erste Gebet. Wiederhole es ruhig so oft, wie deine Zeit und deine Kraft es erlauben; die Quelle setzt keine Mindestzahl. Die anderen vollständig angegebenen Gebete können vor Beginn an seiner Stelle gewählt werden. Wenn du mehrere verwendest, sprich sie nacheinander und bringe pro vollständiger Rezitation eine Gabe dar.

klīṃ kṛṣṇāya namaḥ svāhā

Bedeutung: Klim, Verehrung Krishna; diese Gabe sei dargebracht.

11. Alternative: Hauptgebet 2: Govinda, der Geliebte der Gopis
Vergegenwärtige dir Krishna im Feuer und stelle dir vor, wie die Gabe angenommen wird. Sprich das folgende Gebet und gib beim abschließenden svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl), etwas Sesam oder ein kleines ungesalzenes Nussstück in die Flamme.

klīṃ kṛṣṇāya govindāya gopījana vallabhāya svāhā

Bedeutung: Klim, Krishna, Govinda, dem Geliebten der Gopis, sei diese Gabe dargebracht.

12. Alternative: Hauptgebet 3: Vasudeva
Vergegenwärtige dir Krishna im Feuer und stelle dir vor, wie die Gabe angenommen wird. Sprich das folgende Gebet und gib beim abschließenden svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl), etwas Sesam oder ein kleines ungesalzenes Nussstück in die Flamme.

oṃ namo bhagavate vāsudevāya svāhā

Bedeutung: Om, Verehrung dem erhabenen Vasudeva; diese Gabe sei dargebracht.

13. Alternative: Hauptgebet 4: Die Namen Ramas und Krishnas
Vergegenwärtige dir Krishna im Feuer und stelle dir vor, wie die Gabe angenommen wird. Sprich das folgende Gebet und gib beim abschließenden svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl), etwas Sesam oder ein kleines ungesalzenes Nussstück in die Flamme.

oṃ hare rāma hare rāma rāma rāma hare hare |
hare kṛṣṇa hare kṛṣṇa kṛṣṇa kṛṣṇa hare hare | svāhā |

Bedeutung: Om, o Hari, o Rama, o Hari, o Rama, o Rama, o Rama, o Hari, o Hari; o Hari, o Krishna, o Hari, o Krishna, o Krishna, o Krishna, o Hari, o Hari. Diese Gabe sei dargebracht. Hare ist die anrufende Form des göttlichen Namens.

14. Schlussgabe an Agni
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei körperliches Erleben.

oṃ bhūḥ agnaye svāhā

Bedeutung: Om, Erde: Agni sei diese Gabe dargebracht.

15. Schlussgabe an Vayu
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei geistiges Erleben.

oṃ bhuvaḥ vāyave svāhā

Bedeutung: Om, Zwischenraum: Vayu sei diese Gabe dargebracht.

16. Schlussgabe an Surya
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei spirituelles Erleben.

oṃ suvaḥ sūryāya svāhā

Bedeutung: Om, Himmel: Surya sei diese Gabe dargebracht.

17. Schlussgabe an die drei Welten
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Entstehende an Prajapati.

oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā

Bedeutung: Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.

18. Schlussgabe an Vishnu
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Erhaltene an Vishnu.

oṃ viṣṇave svāhā

Bedeutung: Vishnu sei diese Gabe dargebracht.

19. Schlussgabe an Rudra
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Vergehende an Rudra.

oṃ rudrāya svāhā

Bedeutung: Rudra sei diese Gabe dargebracht.

20. Die vollständige Hingabe – Purnahuti
Nimm das bereitgelegte etwas größere, zur kleinen Flamme passende Kokosstück, eine Nuss oder einen Zweig. Bringe diese letzte größere Gabe bei svāhā dar. Vertraue bei dieser Purnahuti dein ganzes Dasein Krishna an.

klīṃ kṛṣṇāya govindāya gopījana vallabhāya svāhā

Bedeutung: Klim, Krishna, Govinda, dem Geliebten der Gopis, sei diese Gabe dargebracht.

21. Dem siebenzüngigen Feuer danken
Bringe noch einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) für Agni dar.

oṃ agnaye saptavate svāhā

Bedeutung: Om, Agni, dem siebenzüngigen Feuer, sei diese Gabe dargebracht.

22. In der Gegenwart der Gottheit verweilen
Lege den Löffel sicher ab. Verweile in Meditation und wiederhole innerlich das folgende Mantra, solange es für dich stimmig ist. Dabei werden keine weiteren Gaben dargebracht.

klīṃ kṛṣṇāya govindāya gopījana vallabhāya svāhā

Bedeutung: Klim, Krishna, Govinda, dem Geliebten der Gopis, sei diese Gabe dargebracht.

23. Frieden wünschen
Sprich den Friedensruf und beziehe dich selbst und alle anderen in diesen Wunsch ein.

oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ

Bedeutung: Om, Frieden, Frieden, Frieden.

Nachklang und Aufräumen
Nimm aus der stillen Namenverehrung die Bereitschaft mit, einer Begegnung ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken. Liebe wird greifbar, wenn du einen Menschen heute freundlich empfängst. Lass das Feuer beaufsichtigt ausbrennen und die Asche vollständig erkalten. Reinige danach die Geräte. Nicht geopferte saubere Lebensmittel bleiben zur Verwendung übrig; ins Feuer gegebene Stoffe werden nicht als Speise entnommen. Eine gesonderte Speiseweihung mit verteilbarem Prasad sieht diese Kurzfassung nicht vor. Sauberes Restwasser kann an eine Pflanze gegeben werden; das aufgefangene Vorsatzwasser gibst du an einen sauberen Ort. Diese Handhabung nach dem Ritual ist eine praktische redaktionelle Ergänzung.

Vollständige Rezitationsanhänge

Die Nummern entsprechen dem Ablauf. Die Hauptgebete sind Alternativen; die gewählte Wiederholungszahl gilt nur für den Hauptteil. Anfangs- und Schlussgaben werden jeweils einmal gesprochen. Die Rezitationen für Purnahuti und Meditation sind eigens vollständig wiederholt.

IAST

1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
bhūloke dharmasthāpanārthaṃ sarveṣāṃ janānāṃ sukhaśāntisiddhyarthaṃ śrīkṛṣṇa homakarma yathāśakti kariṣye

2. Das Feuer entzünden
oṃ bhūr bhuvaḥ suvar oṃ

3. Anfangsgabe an Prajapati
oṃ prajāpataye svāhā

4. Anfangsgabe an Indra
oṃ indrāya svāhā

5. Anfangsgabe an Agni
oṃ agnaye svāhā

6. Anfangsgabe an Soma
oṃ somāya svāhā

7. Anfangsgabe an die drei Welten
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā

8. Anfangsgabe an Ganesha
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ svāhā

9. Anfangsgabe an Varuna
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ svāhā

10. Hauptgebet 1: Krishna
klīṃ kṛṣṇāya namaḥ svāhā

11. Alternative: Hauptgebet 2: Govinda, der Geliebte der Gopis
klīṃ kṛṣṇāya govindāya gopījana vallabhāya svāhā

12. Alternative: Hauptgebet 3: Vasudeva
oṃ namo bhagavate vāsudevāya svāhā

13. Alternative: Hauptgebet 4: Die Namen Ramas und Krishnas
oṃ hare rāma hare rāma rāma rāma hare hare |
hare kṛṣṇa hare kṛṣṇa kṛṣṇa kṛṣṇa hare hare | svāhā |

14. Schlussgabe an Agni
oṃ bhūḥ agnaye svāhā

15. Schlussgabe an Vayu
oṃ bhuvaḥ vāyave svāhā

16. Schlussgabe an Surya
oṃ suvaḥ sūryāya svāhā

17. Schlussgabe an die drei Welten
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā

18. Schlussgabe an Vishnu
oṃ viṣṇave svāhā

19. Schlussgabe an Rudra
oṃ rudrāya svāhā

20. Die vollständige Hingabe – Purnahuti
klīṃ kṛṣṇāya govindāya gopījana vallabhāya svāhā

21. Dem siebenzüngigen Feuer danken
oṃ agnaye saptavate svāhā

22. In der Gegenwart der Gottheit verweilen
klīṃ kṛṣṇāya govindāya gopījana vallabhāya svāhā

23. Frieden wünschen
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ

Devanagari

1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
भूलोके धर्मस्थापनार्थं सर्वेषां जनानां सुखशान्तिसिद्ध्यर्थं श्रीकृष्ण होमकर्म यथाशक्ति करिष्ये

2. Das Feuer entzünden
ॐ भूर् भुवः सुवर् ॐ

3. Anfangsgabe an Prajapati
ॐ प्रजापतये स्वाहा

4. Anfangsgabe an Indra
ॐ इन्द्राय स्वाहा

5. Anfangsgabe an Agni
ॐ अग्नये स्वाहा

6. Anfangsgabe an Soma
ॐ सोमाय स्वाहा

7. Anfangsgabe an die drei Welten
ॐ भूर् भुवः सुवः स्वाहा

8. Anfangsgabe an Ganesha
ॐ गं गणपतये नमः स्वाहा

9. Anfangsgabe an Varuna
ॐ वं वरुणाय नमः स्वाहा

10. Hauptgebet 1: Krishna
क्लीं कृष्णाय नमः स्वाहा

11. Alternative: Hauptgebet 2: Govinda, der Geliebte der Gopis
क्लीं कृष्णाय गोविन्दाय गोपीजन वल्लभाय स्वाहा

12. Alternative: Hauptgebet 3: Vasudeva
ॐ नमो भगवते वासुदेवाय स्वाहा

13. Alternative: Hauptgebet 4: Die Namen Ramas und Krishnas
ॐ हरे राम हरे राम राम राम हरे हरे ।
हरे कृष्ण हरे कृष्ण कृष्ण कृष्ण हरे हरे । स्वाहा ।

14. Schlussgabe an Agni
ॐ भूः अग्नये स्वाहा

15. Schlussgabe an Vayu
ॐ भुवः वायवे स्वाहा

16. Schlussgabe an Surya
ॐ सुवः सूर्याय स्वाहा

17. Schlussgabe an die drei Welten
ॐ भूर् भुवः सुवः स्वाहा

18. Schlussgabe an Vishnu
ॐ विष्णवे स्वाहा

19. Schlussgabe an Rudra
ॐ रुद्राय स्वाहा

20. Die vollständige Hingabe – Purnahuti
क्लीं कृष्णाय गोविन्दाय गोपीजन वल्लभाय स्वाहा

21. Dem siebenzüngigen Feuer danken
ॐ अग्नये सप्तवते स्वाहा

22. In der Gegenwart der Gottheit verweilen
क्लीं कृष्णाय गोविन्दाय गोपीजन वल्लभाय स्वाहा

23. Frieden wünschen
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः

Deutsch

1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
Zur Festigung des Dharma auf Erden und zur Verwirklichung von Glück und Frieden für alle Menschen werde ich nach meinen Möglichkeiten das Shri-Krishna-Homa ausführen.

2. Das Feuer entzünden
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel, Om.

3. Anfangsgabe an Prajapati
Prajapati sei diese Gabe dargebracht.

4. Anfangsgabe an Indra
Indra sei diese Gabe dargebracht.

5. Anfangsgabe an Agni
Agni sei diese Gabe dargebracht.

6. Anfangsgabe an Soma
Soma sei diese Gabe dargebracht.

7. Anfangsgabe an die drei Welten
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.

8. Anfangsgabe an Ganesha
Om, Gam: Verehrung Ganapati; diese Gabe sei dargebracht.

9. Anfangsgabe an Varuna
Om, Vam: Verehrung Varuna; diese Gabe sei dargebracht.

10. Hauptgebet 1: Krishna
Klim, Verehrung Krishna; diese Gabe sei dargebracht.

11. Alternative: Hauptgebet 2: Govinda, der Geliebte der Gopis
Klim, Krishna, Govinda, dem Geliebten der Gopis, sei diese Gabe dargebracht.

12. Alternative: Hauptgebet 3: Vasudeva
Om, Verehrung dem erhabenen Vasudeva; diese Gabe sei dargebracht.

13. Alternative: Hauptgebet 4: Die Namen Ramas und Krishnas
Om, o Hari, o Rama, o Hari, o Rama, o Rama, o Rama, o Hari, o Hari; o Hari, o Krishna, o Hari, o Krishna, o Krishna, o Krishna, o Hari, o Hari. Diese Gabe sei dargebracht. Hare ist die anrufende Form des göttlichen Namens.

14. Schlussgabe an Agni
Om, Erde: Agni sei diese Gabe dargebracht.

15. Schlussgabe an Vayu
Om, Zwischenraum: Vayu sei diese Gabe dargebracht.

16. Schlussgabe an Surya
Om, Himmel: Surya sei diese Gabe dargebracht.

17. Schlussgabe an die drei Welten
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.

18. Schlussgabe an Vishnu
Vishnu sei diese Gabe dargebracht.

19. Schlussgabe an Rudra
Rudra sei diese Gabe dargebracht.

20. Die vollständige Hingabe – Purnahuti
Klim, Krishna, Govinda, dem Geliebten der Gopis, sei diese Gabe dargebracht.

21. Dem siebenzüngigen Feuer danken
Om, Agni, dem siebenzüngigen Feuer, sei diese Gabe dargebracht.

22. In der Gegenwart der Gottheit verweilen
Klim, Krishna, Govinda, dem Geliebten der Gopis, sei diese Gabe dargebracht.

23. Frieden wünschen
Om, Frieden, Frieden, Frieden.

Quellen und verwandte Themen

Das Kurzmanual druckt das Namenmantra mit Rama zuerst. Auch in der Meditation steht dort ausdrücklich „svāhā“; die Silbe bleibt erhalten, obwohl in diesem Abschnitt keine neue Feuergabe erfolgt.

Video und Seminare

Sukadev erläutert Homa, die Verehrung mit dem heiligen Feuer.

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