Dandakaranya

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1. Dandakaranya, ( Sanskrit दण्डकारण्य daṇḍakāraṇya n. ) Daṇḍaka-Wildnis/Wald, s. daṇḍaka-vana.

2. Dandakaranya, (Oriya: ଦଣ୍ଡକାରଣ୍ୟ, Telugu: దండకారణ్యం, Tamil: Tantakaraniyam, Malay: Indrapawanan, Marathi: दंडकारण्य) ist ein aus spiritueller Sicht bedeutendes Gebiet Indiens. Dandakaranya entspricht in etwa dem heutigen Distrikt Bastar im östlichen Zentralindien. Das Gebiet liegt auf moderater Höhe und umfasst ca. 92.200 km². Es wird begrenzt durch die Abujhmar Berge im Westen und die Ghats im Osten. Weiter gehören dazu die Staaten Orissa, Maharashtra, Andhra Pradesh und Teile von Chhattisgarh. Von Nord nach Süd hat Dandakaranya eine Länge von 320 km, von Ost nach West eine Länge von 480 km. Dandakaranya kann mit ‚Wald der Strafe‘ übersetzt werden. Dandakaranya ist in vielen religiösen Erzählungen der Hindus ein wichtiger Ort. In diesem Gebiet vollzog sich der Wendepunkt im berühmten Sanskrit Epos Ramayana. Die hinduistische Trinität (Brahma, Vishnu, Shiva) verabschiedete hier ihren göttlichen Plan die Dämonen auszurotten. Laut der Ramayana war Dandakaranya die Heimat vieler todbringender Dämonen. Verbannte lebten hier und Weise mussten das Gebiet durchqueren, um zu den Vindhya Bergen zu gelangen. Rama, seine Frau Sita und sein Bruder Lakshmana verbrachten in Dandakaranya 13 Jahre im Exil. Shurpanakha traf hier Rama und verliebte sich in ihn. Als Rama sie abwies wurde er von ihren Brüdern, Khara und Dushan, angegriffen. Doch Rama tötete sie in der folgenden Schlacht.

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