Blauäugigkeit

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Blauäugigkeit - was ist das? Wie geht man damit um? Blauäugigkeit bedeutet Leichtgläubigkeit, Leichtsinnigkeit und Naivität. Blauäugigkeit kann positiv gesehen werden als eine Form der Unschuld. Blauäugigkeit kann aber auch eine Bezeichnung für Dummheit sein. Die Bezeichnung Blauäugigkeit kommt von blaue Augen. Neugeborene haben nahezu immer blaue Augen. So wird Unschuld und Naivität mit blauen Augen in Verbindung gebracht, ebenso Treue und Aufrichtigkeit.

Freude, ein Hintergrund von Blauäugigkeit

Umgang mit Blauäugigkeit Anderer

Blauäugigkeit ist ein interessanter Ausdruck. Blauäugigkeit hängt damit zusammen, dass Babys oft große blaue Augen haben. Die meisten Menschen haben bei der Geburt blaue Augen, zumindest in unseren Breiten. Erst im Laufe des Lebens werden die Augen dann grau, grün oder braun.

Von wen davon spricht, dass Menschen blauäugig sind, dann meint man, sie sind naiv, leichtgläubig. Manchmal gibt es Menschen die sehr blauäugig sind. Du magst dich darüber aufregen, dass Andere immer wieder Anderen zum Opfer fallen. Auch hier kannst du dich fragen, ob dich das wirklich kümmern muss.

Menschen lernen mit der Zeit. So wie Babys mit der Zeit lernen, so lernen auch Menschen, die längere Zeit blauäugig sind, anderes kennen. Du kannst ja auch die Blauäugigkeit nutzen, zum Wohl des anderen Menschen, indem du etwas anderes sagst glaubt er vielleicht auch dir. In diesem Sinne, wenn du glaubst, dass jemand Anderes einem anderen Menschen zu schnell seine Versprechen glaubt, dann sage ihm doch etwas anderes. Manchmal gilt aber auch einfach das Motto: „Halte dich raus. Menschen müssen ihre eigenen Erfahrungen machen.“

Blauäugigkeit - positiv und negativ

Ein Vortrag von Sukadev Bretz 2016

Die positiven Seiten

Blauäugigkeit ist ein interessanter Ausdruck. Blauäugigkeit steht ja für Naivität, es steht für grenzenloses Vertrauen. Blauäugigkeit heißt, dass man an Dinge heran geht und immer nur das Gute sieht. Der Ausdruck Blauäugigkeit kommt übrigens von den Babys her. Die meisten Babys sind, wenn sie jung sind, blauäugig, zumindest in Mitteleuropa. Wenn sie dann älter werden, dann verändert sich die Augenfarbe. Viele bekommen dann braune Augen oder graue Augen oder grüne Augen. Wenige bewahren sich die blauen Augen bis später. Und so steht Blauäugigkeit irgendwie für die Naivität eines Kindes. Wenn ein Baby einen anschaut: Grenzenloses Vertrauen. Für ein Baby sind die Erwachsenen - zumindest Mutter und Vater wie Gott. Grenzenloses Vertrauen bedeutet blauäugig: Der Vater hält das Baby an der Hand, wirft es in die Luft. Das Baby, das Kleinkind, hat grenzenloses Vertrauen. „Papa wird mich auffangen.“ Ein Baby hat grenzenloses Vertrauen. Was es zu essen kriegt, wird schon das Richtige sein. Blauäugigkeit halt.

Blaue Augen sind wunderschön und ein Inbegriff von Unschuld

Eine gewisse Blauäugigkeit ist auch später manchmal von Hilfe. Es gibt manche, die sind überskeptisch und haben viele Zweifel. Ständig denken sie, dass an einem anderem etwas nicht stimmt, das sie Hintergedanken haben. Und manche gehen blauäugiger ran. Sie gehen davon aus, jeder Mensch meint es gut. Jeder Mensch ist irgendwo gut zu mir, oder in der Situation. Oder die Aufgabe: Ich werde sie schon hin kriegen. Ich weiß zwar nicht was es ist. Eine gewisse Blauäugigkeit kann da hilfreich sein. Manchmal ist Naivität also gut.

Was kritisch an Blauäugigkeit sein kann

Jedoch nicht immer ist Naivität gut. Manchmal wird natürlich auch die Blauäugigkeit ausgenutzt. Manchmal verspricht man dann Sachen, die man nicht halten kann. Dann kommen die Grenzen der Blauäugigkeit. In diesem Sinne: Manchmal ist Blauäugigkeit gut, manchmal aber nicht. So kannst Du manchmal bei Dir selbst überlegen, ist vielleicht eine gesunde Naivität gut, oder erstmal dem anderen Vertrauensvorschuss zu geben. Erstmal zu sagen, ich gehe davon aus, der andere meint es gut. Das ist erstmal meine Hypothese. Und meine Behauptung ist, das ist erstmal eine gute Hypothese. In der Mehrheit der Fälle meinen es die Menschen gut. Und selbst, wenn sie es nicht so gut gemeint haben, wenn sie merken, Du glaubst, sie meinen es gut, dann meines sie es auch gut. Denn jeder Mensch tief im Inneren meint er es auch gut. Und Du wirst das stärker beleben, was Du im anderen siehst.

Wenn Du also blauäugig bist, wirst Du öfters das Gute im Anderen wach rufen. Wenn Du immer skeptisch bist, und der andere bemerkt, dass Du ihn skeptisch beäugst, dann wirst Du in ihm die weniger positiven Seiten hervorrufen. Und er wird selbst skeptisch sein und lange überlegen. Eine gewisse Blauäugigkeit ist gut. Aber dann gilt es zwischendurch mal einen Realitätscheck zu machen. Zu überlegen, ja, ist diese Blauäugigkeit angemessen? Hat sie sich bewährt gemacht? Welche Gefahren lauern? So könnte man auch sagen, 90% der Zeit Blauäugigkeit, 10% einen gewissen Skeptizismus. Das ist vielleicht ein gutes Rezept für Freude und liebevollen Umgang mit anderen.

Blauäugigkeit in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Blauäugigkeit gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Blauäugigkeit - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Blauäugigkeit sind zum Beispiel Naivität, Kritiklosigkeit, Gleichgültigkeit, Harmlosigkeit, Arglosigkeit, Gutgläubigkeit, Schlichtheit .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Synonyme mit positiver Konnotation

Synonyme mit positiver Konnation können helfen, eine scheinbare Schattenseite auch positiv zu sehen. Synonyme mit positiver Konnotation sind zum Beispiel

Antonyme Blauäugigkeit - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Blauäugigkeit sind zum Beispiel Manipulation, Unaufrichtigkeit, Unehrlichkeit

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Blauäugigkeit, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Blauäugigkeit stehen:

Eigenschaftsgruppe

Blauäugigkeit kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Blauäugigkeit sind zum Beispiel das Adjektiv blauäugig , sowie das Substantiv Blauäugiger.

Wer Blauäugigkeit hat, der ist blauäugig beziehungsweise ein Blauäugiger.

Siehe auch

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