Shak
Shak (Sanskrit: शक् śak) ist eine Sanskrit Verbalwurzel (Dhatu) und bedeutet: vermögen, im Stande sein, können, machtvoll sein, ertragen; (Passiv:) überwunden werden, unterliegen, gezwungen werden können, möglich sein. Das PPP dieser Wurzel lautet Shakta.
Shak als Sanskrit Verbalwurzel (Dhatu)
śak ist ein Dhatu, ein Sanskrit Verbalwurzel, also ein Verb, das in den allermeisten Fällen aus einer Silbe besteht. Man spricht von Wurzel, weil daraus durch Voranstellen von Präfixen, also Präpositionen, und Hintenanstellen von Suffixen neue Wörter gebildet werden. Die altindischen Sanskrit Grammatiker wie Panini sprechen von Dhatus, Elementen, Grundbausteinen. Mehrsilbige Sanskritwörter werden zuallermeist aus diesen Dhatus, diesen Verbalwurzeln, gebildet.
Andere Schreibweisen für das Sanskritwort shak
Sanskrit wurde ursprünglich in der Devanagari Schrift geschrieben - und in Indien werden bis heute Sanskrit, Hindi, Bengali, Gujarati und Marathi in Devanagari geschrieben. Damit Europäer Sanskrit leichter lesen und schreiben können, gibt es verschiedene Arten der Umschrift, Transkription und Transliteration genannt. Die vereinfachte Umschrift für das Wort, das hier behandelt wird, ist shak. Im Devanagari Original schreibt man शक्. In der IAST Transliteration, die auch als wissenschaftliche Transkription bezeichnet wird, und welche die diakritischen Zeichen umfasst, schreibt man śak. In der Velthuis Umschrift sieht das so aus: "sak. Harvard-Kyoto Transliteration ist zak. In der im Internet viel gebrauchten Itrans Transkription wird geschrieben shak.
Weblink
Siehe auch
- Shakya
- Shakti
- Infinitiv
- Amrita Siddhi Vers 1.14
- HYP Jahresgruppe
- Sanskrit Kurs Lektion 109
- Sanskrit Kurs Lektion 111
- Sanskrit Verbal Roots List with English Translation
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- Sanskrit Verbalwurzeln Liste aller Dhatus mit deutscher Übersetzung
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- Veden
- Hindu Götter
Verbalwurzeln mit gleichen Anfangsbuchstaben
- shabd
- shach
- shad
- shai
- shakh
- shal
- shalbh
- sham
- shamb
- shan
- shank
- shans
- shap
- sharb
- shas
- shas
- shash
- shat
- shath
- shaut
- shav
Quelle
- P.V. Upadhya, Dhaturupa Chandrika with the Dhatupatha of Panini containing all irregular and noteworthy forms, Bombay, 1927.
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