Shak: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Yogawiki
Oliver Hahn (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Oliver Hahn (Diskussion | Beiträge)
 
(5 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
[[Datei:Narada Weiser Musik Wald.jpg|thumb|Narada Muni, ein großer Weiser, kannte alles über Sanskrit - und war voller [[Gottesliebe]]]]
'''Shak''' ([[Sanskrit]]: शक् śak) ist eine [[Sanskrit Verbalwurzel]] ([[Dhatu]]) und bedeutet:
'''Shak''' ([[Sanskrit]]: शक् śak) ist eine [[Sanskrit Verbalwurzel]] ([[Dhatu]]) und bedeutet:
vermögen, im Stande sein, [[können]], [[machtvoll sein]], [[ertragen]]; ([[Passiv]]:) überwunden werden, unterliegen, gezwungen werden können, möglich sein. Das [[PPP]] dieser Wurzel lautet [[Shakta]].  
vermögen, im Stande sein, [[können]], [[machtvoll sein]], [[ertragen]]; ([[Passiv]]:) überwunden werden, unterliegen, gezwungen werden können, möglich sein. Das [[PPP]] dieser Wurzel lautet [[Shakta]].  


==Shak als Sanskrit Verbalwurzel (Dhatu)==
==Shak als Sanskrit Verbalwurzel (Dhatu)==
[[Datei:Narada Weiser Musik Wald.jpg|thumb|Narada Muni, ein großer Weiser, kannte alles über Sanskrit - und war voller [[Gottesliebe]]]]
śak ist ein Dhatu, ein Sanskrit Verbalwurzel, also ein Verb, das in den allermeisten Fällen aus einer Silbe besteht. Man spricht von Wurzel, weil daraus durch Voranstellen von [[Präfix]]en, also Präpositionen, und Hintenanstellen von [[Suffix]]en neue Wörter gebildet werden. Die altindischen Sanskrit Grammatiker wie Panini sprechen von [[Dhatu]]s, [[Elemente]]n, Grundbausteinen. Mehrsilbige Sanskritwörter werden zuallermeist aus diesen Dhatus, diesen Verbalwurzeln, gebildet.
śak ist ein Dhatu, ein Sanskrit Verbalwurzel, also ein Verb, das in den allermeisten Fällen aus einer Silbe besteht. Man spricht von Wurzel, weil daraus durch Voranstellen von [[Präfix]]en, also Präpositionen, und Hintenanstellen von [[Suffix]]en neue Wörter gebildet werden. Die altindischen Sanskrit Grammatiker wie Panini sprechen von [[Dhatu]]s, [[Elemente]]n, Grundbausteinen. Mehrsilbige Sanskritwörter werden zuallermeist aus diesen Dhatus, diesen Verbalwurzeln, gebildet.


Zeile 11: Zeile 10:
Sanskrit wurde  ursprünglich in der [[Devanagari]] Schrift geschrieben - und in [[Indien]] werden bis heute Sanskrit, [[Hindi]], [[Bengali]], [[ Gujarati]] und [[Marathi]] in Devanagari geschrieben. Damit Europäer Sanskrit leichter lesen und schreiben können, gibt es verschiedene Arten der Umschrift, Transkription und Transliteration genannt. Die vereinfachte Umschrift für das Wort, das hier behandelt wird, ist shak. Im Devanagari Original schreibt man शक्. In der [[IAST]] [[Transliteration]], die auch als [[wissenschaftliche Transkription]] bezeichnet wird, und welche die diakritischen Zeichen umfasst, schreibt man śak. In der [[Velthuis]] Umschrift sieht das so aus:  "sak. [[Harvard-Kyoto]] Transliteration ist zak. In der im Internet viel gebrauchten [[Itrans]] Transkription wird geschrieben shak.
Sanskrit wurde  ursprünglich in der [[Devanagari]] Schrift geschrieben - und in [[Indien]] werden bis heute Sanskrit, [[Hindi]], [[Bengali]], [[ Gujarati]] und [[Marathi]] in Devanagari geschrieben. Damit Europäer Sanskrit leichter lesen und schreiben können, gibt es verschiedene Arten der Umschrift, Transkription und Transliteration genannt. Die vereinfachte Umschrift für das Wort, das hier behandelt wird, ist shak. Im Devanagari Original schreibt man शक्. In der [[IAST]] [[Transliteration]], die auch als [[wissenschaftliche Transkription]] bezeichnet wird, und welche die diakritischen Zeichen umfasst, schreibt man śak. In der [[Velthuis]] Umschrift sieht das so aus:  "sak. [[Harvard-Kyoto]] Transliteration ist zak. In der im Internet viel gebrauchten [[Itrans]] Transkription wird geschrieben shak.


{{#ev:youtube|K9EEkzrFaRc}}


==Weblink==
[[Datei:Pranayama.jpg|thumb|Pranayama]]
*[https://schriften.yoga-vidya.de/hatha-yoga-pradipika/2-kapitel-vers-74/ Hatha Yoga Pradipika 2.74]


{{#ev:youtube|K9EEkzrFaRc}}
==Siehe auch==
==Siehe auch==
*[[Shakya]]
*[[Shakya]]
*[[Shakti]]
*[[Shakti]]
*[[Infinitiv]]
*[[Infinitiv]]
*[[Amrita Siddhi Sanskrittext und Übersetzung#Viveka 1 Vers 14: Der Körper als Mikrokosmos|Amrita Siddhi Vers 1.14]]
*[[Amrita Siddhi Sanskrittext und Übersetzung#Viveka 6 Vers 8: Die fünf Haupt-Vayus|Amrita Siddhi Vers 6.8]]
*[[HYP Jahresgruppe|Hatha Yoga Pradipika Sanskrittext und Übersetzung]]
*[[Sanskrit Kurs Lektion 109]]
*[[Sanskrit Kurs Lektion 109]]
*[[Sanskrit Kurs Lektion 111]]
*[[Sanskrit Kurs Lektion 111]]
Zeile 54: Zeile 59:
==Quelle==
==Quelle==
*  P.V. Upadhya, Dhaturupa [[Chandrika]] with the [[Dhatupatha]] of [[Panini]] containing all irregular and noteworthy forms, [[Bombay]], 1927.
*  P.V. Upadhya, Dhaturupa [[Chandrika]] with the [[Dhatupatha]] of [[Panini]] containing all irregular and noteworthy forms, [[Bombay]], 1927.
==Seminare==
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/ Kundalini Yoga]===
<rss max=2>https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/kundalini-yoga/rssfeed.xml</rss>
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/ Indische Schriften]===
<rss max=2>https://www.yoga-vidya.de/seminare/interessengebiet/indische-schriften/rssfeed.xml</rss>
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/leiter/dr-phil-oliver-hahn/ TSA LUNG - tibetische Yogaübungen zur Aktivierung des feinstofflichen Körpers]===
'''<strong>[https://www.yoga-vidya.de/seminare/seminar/tsa-lung-tibetische-yogauebungen-zur-aktivierung-des-feinstofflichen-koerpers-a260626-3// 26.06.2026 - 28.06.2026 - TSA LUNG - tibetische Yogaübungen zur Aktivierung des feinstofflichen Körpers]</strong>'''
:In diesem Workshop erlernen und praktizieren wir eine Serie von fünf energetisierenden Übungen, die mit Körper, Aufmerksamkeit und Atmung arbeiten. Diese TSA LUNG genannte und ursprünglich aus Tibet stammende Praxis dient zur Aktivierung und Reinigung der Chakras und zur Harmonisierung ...
:Dr phil Oliver Hahn
===[https://www.yoga-vidya.de/seminare/leiter/dr-phil-oliver-hahn/ Jahresgruppe Sanskrit - Lektüre der AMRITA SIDDHI 2 - Online]===
'''<strong>[https://www.yoga-vidya.de/seminare/seminar/jahresgruppe-sanskrit-lektuere-der-amrita-siddhi-2-online-l270106-1// 06.01.2027 - 15.12.2027 - Jahresgruppe Sanskrit - Lektüre der AMRITA SIDDHI - Online]</strong>'''
:Die AMRITA SIDDHI ("Erlangung der Unsterblichkeit") ist ein bisher noch wenig bekannter Ur-Text zum Hatha Yoga, der aus einem tantrisch orientierten buddhistischen Umfeld stammt. Niedergeschrieben wurde er vermutlich im 11. Jahrhundert in Indien von Madhava Chandra. Der Verfasser lehrt in 36 kurzen Kapiteln die praktischen und theoretischen Grundlagen ...
:Dr phil Oliver Hahn


[[Kategorie:Sanskrit]]
[[Kategorie:Sanskrit]]

Aktuelle Version vom 10. Juni 2026, 17:15 Uhr

Narada Muni, ein großer Weiser, kannte alles über Sanskrit - und war voller Gottesliebe

Shak (Sanskrit: शक् śak) ist eine Sanskrit Verbalwurzel (Dhatu) und bedeutet: vermögen, im Stande sein, können, machtvoll sein, ertragen; (Passiv:) überwunden werden, unterliegen, gezwungen werden können, möglich sein. Das PPP dieser Wurzel lautet Shakta.

Shak als Sanskrit Verbalwurzel (Dhatu)

śak ist ein Dhatu, ein Sanskrit Verbalwurzel, also ein Verb, das in den allermeisten Fällen aus einer Silbe besteht. Man spricht von Wurzel, weil daraus durch Voranstellen von Präfixen, also Präpositionen, und Hintenanstellen von Suffixen neue Wörter gebildet werden. Die altindischen Sanskrit Grammatiker wie Panini sprechen von Dhatus, Elementen, Grundbausteinen. Mehrsilbige Sanskritwörter werden zuallermeist aus diesen Dhatus, diesen Verbalwurzeln, gebildet.

Andere Schreibweisen für das Sanskritwort shak

Sanskrit wurde ursprünglich in der Devanagari Schrift geschrieben - und in Indien werden bis heute Sanskrit, Hindi, Bengali, Gujarati und Marathi in Devanagari geschrieben. Damit Europäer Sanskrit leichter lesen und schreiben können, gibt es verschiedene Arten der Umschrift, Transkription und Transliteration genannt. Die vereinfachte Umschrift für das Wort, das hier behandelt wird, ist shak. Im Devanagari Original schreibt man शक्. In der IAST Transliteration, die auch als wissenschaftliche Transkription bezeichnet wird, und welche die diakritischen Zeichen umfasst, schreibt man śak. In der Velthuis Umschrift sieht das so aus: "sak. Harvard-Kyoto Transliteration ist zak. In der im Internet viel gebrauchten Itrans Transkription wird geschrieben shak.

Weblink

Pranayama

Siehe auch

Verbalwurzeln mit gleichen Anfangsbuchstaben

Quelle

Seminare

Kundalini Yoga

19.07.2026 - 24.07.2026 Chakra Healing Basisausbildung

In dieser Chakra Healing Ausbildung erfährst du das Wesentliche über die feinstofflichen Energiezentren, insbesondere die 7 Hauptchakras. Den Chakras …
Galit Zairi
19.07.2026 - 26.07.2026 Prana Heilung Ausbildung Grundkurs

Aufbauend auf den Lehren von Swami Sivananda und Swami Satyananda hat Dr. Nalini Sahay ein System der Prana Heilung entwickelt, mit dem Menschen mit wen…
Dr Nalini Sahay

Indische Schriften

02.08.2026 - 11.08.2026 Yogalehrer Weiterbildung Intensiv H - Gheranda Samhita

Gheranda Samhita – der 7-fache Weg zur Vollkommenheit. Genaue und exakte Beschreibung und Üben von Kriyas, Asanas, Mudras, Bandhas, Pranayama, Pratya…
Swami Saradananda
07.08.2026 - 09.08.2026 Tantra-Techniken zur Transformation

„Die meisten von uns schlafen, doch wissen wir dies erst, wenn wir aufwachen“ – Chitra Sukhu
Im Vijnana Bhairava, einer tantrischen Schrift, erkl…
Chitra Sukhu

TSA LUNG - tibetische Yogaübungen zur Aktivierung des feinstofflichen Körpers

26.06.2026 - 28.06.2026 - TSA LUNG - tibetische Yogaübungen zur Aktivierung des feinstofflichen Körpers

In diesem Workshop erlernen und praktizieren wir eine Serie von fünf energetisierenden Übungen, die mit Körper, Aufmerksamkeit und Atmung arbeiten. Diese TSA LUNG genannte und ursprünglich aus Tibet stammende Praxis dient zur Aktivierung und Reinigung der Chakras und zur Harmonisierung ...
Dr phil Oliver Hahn

Jahresgruppe Sanskrit - Lektüre der AMRITA SIDDHI 2 - Online

06.01.2027 - 15.12.2027 - Jahresgruppe Sanskrit - Lektüre der AMRITA SIDDHI - Online

Die AMRITA SIDDHI ("Erlangung der Unsterblichkeit") ist ein bisher noch wenig bekannter Ur-Text zum Hatha Yoga, der aus einem tantrisch orientierten buddhistischen Umfeld stammt. Niedergeschrieben wurde er vermutlich im 11. Jahrhundert in Indien von Madhava Chandra. Der Verfasser lehrt in 36 kurzen Kapiteln die praktischen und theoretischen Grundlagen ...
Dr phil Oliver Hahn