Rüdheit

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Rüdheit - praktische Lebenshilfe zu einem schwierigen Thema. Rüdheit ist die Bezeichnung für ein rüdes Benehmen, Grobheit, Grobschlächtigkeit. Rüdheit muss dabei nicht unbedingt negativ sein: In manchen Gesellschaftsschichten mag ein rüdes Benehmen vorherrschen, das weniger kulturell überformt, dafür umso herzlicher ist. Das Substantiv Rüdheit kommt vom Adjektiv rüde, roh und ungesittet, auch gemein und hässlich. So gibt es den rüden Jargon, eine rüde Vorgehensweise, rüde Sitten. Das Adjektiv rüde mit der Bedeutung von grober, ungehobelter Art, ungesittet, roh, rau rücksichtslos, auch gefühllos, kommt vom französischen rude und wurde im 17. Jahrhundert in die deutsche Sprache übernommen. Das französische Adjektiv rude wiederum stammt vom lateinischen rudis, unbearbeitet, ungebildet, kunstlos, wild, roh. Ein spiritueller Mensch bemüht sich um Mitgefühl, um ein liebevolles Benehmen und versucht, allzu große Rüdheit zu vermeiden.

Mitgefühl ist eine Hilfe beim Umgang mit Rüdheit

Rüdheit in Beziehung zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen

Rüdheit gehört zur Gruppe der Persönlichkeitsmerkmale, Schattenseiten, Laster und Tugenden. Um dieses Charaktermerkmal besser zu verstehen, wollen wir es in Beziehung setzen mit anderen:

Synonyme Rüdheit - ähnliche Eigenschaften

Synonyme Rüdheit sind zum Beispiel Grobheit, Grobschlächtigkeit, Primitivität, Rauheit, .

Man kann die Synonyme in zwei Gruppen einteilen, solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation:

Synonyme mit negativer Konnotation

Synonyme, die gemeinhin als negativ gedeutet werden, sind zum Beispiel

Antonyme Rüdheit - Gegenteile

Antonyme sind Gegenteile. Antonyme, also Gegenteile, von Rüdheit sind zum Beispiel Feinheit, Zartheit, Sanftheit, Edelmut, Detailtreue, Mimosenhaftigkeit, Überempfindlichkeit, Schmalz, Verweichlichung, Zimperlichkeit . Man kann auch die Antonyme, die Gegenteile, einteilen in solche mit positiver Konnotation und solche mit negativer Konnotation.

Antonyme mit positiver Konnotation

Antonyme, also Gegenteile, zu einem Laster, einer Schattenseite, einer negativen Persönlichkeitseigenschaft, werden gemeinhin als Gegenpol interpretiert. Diese kann man kultivieren, um das Laster, die Schattenseite zu überwinden. Hier also einige Gegenpole zu Rüdheit, die eine positive Konnotation haben:

Antonyme mit negativer Konnotation

Nicht immer ist das Gegenteil einer Schattenseite, eines Lasters, gleich positiv. Hier einige Beispiele von Antonymen zu Rüdheit, die aber auch nicht als so vorteilhaft angesehen werden:

Eigenschaften im Alphabet davor oder danach

Hier einige Eigenschaften, die im Alphabet vor oder nach Rüdheit stehen:

Eigenschaftsgruppe

Rüdheit kann gezählt werden zu folgenden beiden Eigenschaftsgruppen:

Verwandte Wörter

Verwandte Wörter zu Rüdheit sind zum Beispiel das Adjektiv rüde , sowie das Substantiv Rüder.

Wer Rüdheit hat, der ist rüde beziehungsweise ein Rüder.

Siehe auch

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