Miesepeter

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Ein Miesepeter ist jemand der immer unzufrieden ist, schlechte Laune verbreitet, über alles sich beschwert. Der Ausdruck Miesepeter ist ein Wort der Umgangssprache. "Miesepeter" wird auch spöttisch oder humorvoll gebraucht. Wenn man jemanden darauf aufmerksam machen will, dass er grundlos unzufrieden ist, kann man ihn freundlich-humorvoll "du Miesepeter" nennen.

Ein Miesepeter verbreitet schlechte Laune

Begriffsherkunft Miesepeter - Etymologie

Peter ist ein verbreiteter Vorname, zu manchen Zeiten war er einer der populärsten Vornamen in Deutschland überhaupt. Peter kommt natürlich vom lateinischen Namen Petrus, der Name des bekanntesten Jünger von Jesus. Das Wort mies kommt vom jiddischen Wort "mies". Dieses kommt vom aramäischen Wort "me'iss", welches widerlich heißt. Es gibt auch das hebräische Wort "ma'ass", welches verachten heißt, und welches wiederum von miuss "Ekel" kommt. Mies kann dann verbunden werden mit anderen Wörtern: So gibt es miese Laune, miese Stimme. Und natürlich gibt es dann die Miesmacher, die alles schlecht reden, den Miesepeter, der schlechte Laune hat und verbreitet und den Miesling, der alles ins Negative zieht.

Spirituelle Aspekte des Miesepeters

Ein Miesepeter kann einem die Laune verderben, einen runterziehen. Von daher würde man annehmen, es wäre gut, sich nicht mit Miesepetern zu umgeben und selbst eher die positive Seite von Dingen zu sehen.

Andererseits kann der Miesepeter einem helfen zu sehen, dass alles nicht so rosig ist, wie es scheint. Ein Miesepeter hilft manchmal dazu, die oberflächliche Betrachtungsweise zu überwinden.

Natürlich kann ein Miesepeter einem mit seiner Miesepetrigkeit auch die Inspiration für spirituelle Praktiken nehmen...

Oft braucht ein Miesepeter einfach Liebe. Die Miesepetrigkeit, die schlechte Laune ist manchmal einfach eine Bitte um Liebe und Trost.

Siehe auch