Lebenslauf

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Lebenslauf meint den Verlauf eines Lebens und dann auch die schriftliche Darstellung davon. Ein Lebenslauf, ein Curriculum Vitae, gehört auch in eine Bewerbungsmappe - dieser Lebenslauf hat aber den Schwerpunkt auf der beruflichen Entwicklung eines Menschen. Lebenslauf an sich ist aber viel weitreichender und geht in alle Bereiche eines Lebens hinein. Eine Autobiographie, eine ausführliche schriftliche Darstellung eines Lebens, kann mehr Bereiche umfassen. Das Leben eines Menschen und sein Lebenslauf ist allerdings so komplex, dass wahrscheinlich nur Gott allein all seine Aspekte kennt und erfassen kann.

Krishna als Baby

Kurzlebenslauf von Krishna

Vishnu wollte sich inkarnieren um Bhumidevi, Mutter Erde, von den Torturen durch Dämonen wie Kamsa und seine Horden oder die Kauravas zu befreien. Zu dieser Zeit heiratete Vasudeva Devaki, eine Schwester Kamsas. Als Kamsa das Brautpaar nach der Hochzeitszeremonie nach Hause kutschierte, war plötzlich eine Stimme zu hören: „Oh törichter Kamsa! Der achte Sohn von Devaki wird deinen Untergang herbeiführen!“

Kamsa war außer sich vor Zorn. Er packte Devaki bei den Haaren und hob sein Schwert, um Devaki zu töten. Aber der gutmütige Vasudeva sprang dazwischen. „Halt ein, Kamsa! Willst du denn deine eigene Schwester an ihrem Hochzeitstag töten? Ich verspreche dir jedes einzelne Kind auszuhändigen, das Devaki gebären wird, aber lass sie leben.“ Kamsa willigte ein, aber er ließ das Paar einsperren.

Es kam so, dass Kamsa jedes Kind das Devaki zur Welt brachte, töten ließ. Als achtes Kind inkarnierte sich dann Vishnu als Krishna. Als Krishna auf die Welt kam, griff er natürlich ein. Alle Wachen schliefen ein, und Vasudeva brachte Krishna fort zu Yashoda, einer Ziehmutter. Stattdessen brachte er Yashodas neugeborene Tochter zurück. Kamsa nahm das Mädchen, schleuderte es mit aller Kraft auf den Boden, aber das Baby erhob sich in die Luft, verwandelte sich in die göttliche Mutter und sprach: „Was erreichst du schon durch meine Tötung, närrischer Kamsa? Dein Zerstörer lebt längst schon woanders.“

Kamsa sandte dann seine Leute aus, um alle Kinder zu töten. Er sandte dann auch noch gezielt einige Dämonen um Krishna und Balarama, einen Bruder Krishnas, der auch noch eine Teilinkarnation Vishnus war, zu töten. Aber alle Dämonen wurden von dem jungen Brüderpaar getötet.

Kamsa lud dann Krishna und Balarama zu einem Wettstreit in die Hauptstadt ein. Sie waren immer noch Kinder. Dort sollten sie an einem Ringen gegen die stärksten Kämpfer Kamsas teilnehmen. Fast anstrengungslos besiegten die beiden Brüder die Dämonen. Dann stürmte Krishna auf Kamsa, hub ihn in die Luft und schleuderte ihn mit solcher Kraft auf den Boden, dass er sein Ende fand. Bhumidevi, die Mutter Erde, war von ihrer größten Last befreit.

Jahre später unterstützte Krishna die ruhmreichen Pandavas in ihrem Kampf gegen die dämonischen Kauravas. In diesem Krieg wurden die Kauravas ausgelöscht. So wurde Bhumidevi auch von dieser Last befreit.

Die Yadavas, das Volk Krishnas, wurden in der Zwischenzeit immer hochmütiger und selbstsüchtiger. So bestimmte Krishna auch den Untergang seiner eigenen Rasse. Einige übermütige Jugendliche Yadavas wollten einigen heiligen Rishis einen Streich spielen. Sie verkleideten ein junges Mädchen als Schwangere und fragten die Rishis was wohl das Kind für ein Geschlecht haben würde. „Wie könnt ihr es nur wagen uns so respektlos zu behandeln?“ rief einer der Rishis, „sie wird eine Keule gebären die eure Rasse auslöschen wird ihr ignoranten Narren!“

Sie bekamen es mit der Angst zu tun, als sie tatsächlich eine Keule in den Händen hielten. Sie machten sich aus Angst daran, die Keule zu zerstören. Sie zermahlten die Keule in feines Pulver, welches sie in den Ozean streuten. Nur ein kleines Stück war zu hart um gemahlen zu werden. Dieses Stück warfen sie ebenso ins Meer. Aber das Pulver wurde wieder ans Land zurückgespült, wo es zu einem Gras namens Eraka heranwuchs. Und das kleine Stück der Keule wurde von einem Fisch verschluckt.

Der Fisch wurde von einem Jäger gefangen, welcher natürlich sehr erstaunt darüber war, in ihm ein Stück Metall zu finden. Er fertigte daraus eine Pfeilspitze an. Die Yadavas aber, die sich auch immer mehr der Trunkenheit hingaben, fingen an sich gegenseitig zu bekämpfen. Das Eraka-Gras wuchs zu Keulen heran mit denen sich die Yadavas schließlich gegenseitig erschlugen.

Der Jäger aber sah auf der Jagd hinter einem Busch das Maul eines Hirsches. Er spannte seinen Bogen mit dem Pfeil welchen er mit dem Stück Metall aus dem Fisch gefertigt hatte. Er schoss den Pfeil ab und traf. Aber er traf nicht einen Hirsch. Er hatte sich getäuscht. Das Hirschmaul war nämlich ein Fuß Krishnas, der sich unter einem Baum zur Rast hingesetzt hatte. Der Pfeil beendetet das Leben Krishnas und somit der Yadavas.

Vom Himmel regnete es Blumen, und himmlische Musik erfüllte das Firmament als Krishna starb und von der Erde in seine obere Welt, Vaikuntha, aufstieg.

Siehe auch

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