Vata Liebe

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Vata Liebe ist im Ayurveda die Liebe eines Vata Typs, also die Liebe eines Menschen, bei dem Vata überwiegt. Vata Liebe ist auch ein spezieller Liebesstil, geprägt von Leichtigkeit, Lebendigkeit und Abwechslung. Vata steht für Leichtigkeit, für das Luft Element (Vayu), für Veränderung. Mit einem einfachen Ayurveda Test kannst du herausfinden, ob du ein Vata Typ bist.

Ayurveda: die drei Doshas

Vata Liebe allgemein

Vata Liebe ist abwechslungsreich, ideenreich, immer wieder frisch. Vata Liebe kann es geben zum Beruf, in der Partnerschaft, zu Kindern, zu Eltern, eigentlich zu allem. Wann immer eine Liebe mit Abwechslung, vielen Ideen und immer neuer Kreativität erfüllt ist, dann ist es eine Vata Liebe.

Die Liebe des Vata Typs in der Zweierbeziehung

Die ayurvedische Abhyanga-Massage hilft Vata-Ungleichgewicht auszugleichen.

Der Vata Typ liebt die Abwechslung, auch in der Liebe. Vata Menschen haben eine gewisse Neigung dazu, schnell zu entflammen - und schnell wieder zu verlöschen. Vata Typen, insbesondere die extravertierten Vata Menschen, neigen zu wechselnden Sexualpartnern und haben keine Schwierigkeiten, jemand Neues zu finden. Aber auch die Vata Menschen haben Sehnsucht nach etwas Beständigem. Der Hafen einer festen Beziehung, der Hafen der Ehe, kann ihnen die Festigkeit und das Vertrauen geben, damit sie ein Leben voller freudiger Abwechslung leben können.

Vata Menschen brauchen in der Liebe eine Mischung aus Verlässlichkeit und Abwechslung:

  • Feste Rituale in der Beziehung, wie z.B. feste gemeinsame Nachmittage/Abende in der Beziehung, Jahreszeitenrituale, Urlaubsrituale
  • Abwechslung und Spontanität im Alltag, beim Liebesspiel, beim Sex

Vata Typen brauchen die Verlässlichkeit, damit ihr Vata nicht in Angst umkippt. Ansonsten lieben Vata Menschen die Abwechslung, die spielerische Liebe, aufregende neue Aktivitäten, neuen Enthusiasmus, sich Einlassen auf immer wieder Neues. Wer sich auf einen Vata Menschen einlässt, sollte dem Rechnung tragen...

Die Sprunghaftigkeit des Vata-Temperamentes

Ein Eintrag im Yoga Vidya Lexikon der Persönlichkeit und eine Ausgabe des Ayurveda Podcast von www.yoga-vidya.de

Das Vata-Temperament ist das Luft-Temperament und Menschen mit hohem Vata-Anteil sind etwas sprunghafter als z. B. die Kapha-Typen. Kapha-Typen sind etwas beständiger. Dessen kann man sich bewusst sein. Angenommen, du bist jemand mit hohem Vata-Anteil, dann bist du jemand der etwas sprunghafter ist und das ist auch gut, dass du dir dessen bewusst bist. Sei Dir auch bewusst, dass andere damit vielleicht auch Schwierigkeiten haben.

Anzuerkennen, dass unterschiedliche Menschen, unterschiedliches Temperament haben, ist ein wichtiger Aspekt, um mit Menschen gut zu Recht zu kommen. Und auch anzuerkennen, dass dein eigenes Temperament manchmal von anderen als Zumutung empfunden wird, hilft auch, dass du mit anderen harmonischer sein kannst. Also wenn du sprunghaft bist, dann magst du das für ganz normal finden aber Kapha- und Pitta-Typen finden das nicht so okay. Wenn du ein Pitta-Temperament bist, dann wirst du einen Vata-Menschen öfters als sprunghaft und nervig erleben. Es ist ganz schön, mit ihm mal zwischendurch zusammen zu sein, aber ein Vata-Typ kann zwischendurch immer wieder etwas ankündigen, was er nicht umsetzt. Dafür toll finden, was er nachher nicht mehr gut findet. Er wird sich für etwas freiwillig melden, was er nachher nicht umsetzt. Er wird heute Himmel hoch jauchzend sein und morgen, dass ganz vergessen haben.

Die Sprunghaftigkeit des Vata-Temperamentes solltest du akzeptieren, wenn du Kapha- oder Pitta-Typ bist. So ist der Mensch eben. Zu probieren einen Vata-Menschen umzuerziehen, zu einem ruhigen, gemütlichen und zuverlässigen Zeitgenossen, ist ziemlicher Aufwand und vermutlich nicht von Erfolg gekrönt. Daher lerne es, den Vata-Menschen so zu akzeptieren, wie er ist. Wenn du selbst ein Vata-Mensch bist, dann sei dir bewusst, du bist sprunghaft und verpflichte dich vielleicht nicht voreilig zu etwas und sei dir bewusst, dass andere vielleicht etwas mehr, wie könnte man sagen, Verlässlichkeit einfordern werden. Daher als Vata-Typ bewahre dir eine gewisse Freiheit. Bewahre dir einen gewissen Enthusiasmus. Aber gleichzeitig sei dir auch bewusst, ein bisschen mehr Verlässlichkeit werden die anderen brauchen, damit man in einem Team zusammenwirken kann, muss man sich auf den anderen verlassen können.

Sprunghaftigkeit mag ganz schön sein, aber sie kommt auch an ihre Grenzen und grade im Umgang mit anderen solltest du eine gewisse Zuverlässigkeit haben. Du solltest aber natürlich auch den anderen sagen, ich bin ein Vata-Typ und ich habe den Enthusiasmus und ich habe die Begeisterung. Ich kann mich auf vieles schnell einstimmen und wenn ihr mal schnell jemanden braucht, der schnell aushilft, ich bin der Richtige dafür. Wenn ihr jemanden braucht, der schnell Hilfe holt und schnell Erkundigungen einholt – ich bin der Richtige dafür. Aber dafür bin ich nicht immer so ganz der Beständige.

Siehe auch

Literatur

  • Anselm Grün, Das Hohelied der Liebe: Münsterschwarzacher Geschenkheft (2011)
  • Stephan Hachtmann, Berührt vom Klang der Liebe: Wege zum Herzensgebet (2012)
  • Thich Nhat Hanh, Jesus und Buddha - Ein Dialog der Liebe (2010)
  • Franz Jalics, Der kontemplative Weg (2010)
  • Johannes XXIII., Das Herz muss voll Liebe sein (2013)
  • Ayya Khema, Das Größte ist die Liebe: Die Bergpredigt und das Hohelied der Liebe aus buddhistischer Sicht (2009)
  • Vasant Lad, Das große Ayurveda-Heilbuch (2011)
  • Vasant Lad und David Frawley, Die Ayurveda Pflanzen-Heilkunde (2011)
  • Swami Sivananda, Die Kraft der Gedanken (2012)
  • Swami Sivananda, Inspirierende Geschichten (2005)
  • Swami Sivananda, Japa Yoga (2003)
  • Swami Sivananda, Göttliche Erkenntnis (2001)
  • Swami Sivananda, Gedanken zur Kontemplation (1996)
  • Swami Sivananda, Hatha-Yoga. Der sichere Weg zu guter Gesundheit, langem Leben und Erweckung der höheren Kräfte (1964)
  • Swami Sivananda, Sadhana – Ein Lehrbuch mit Techniken zur spirituellen Vollkommenheit
  • Elmar Stapelfeldt, Praxis Ayurveda-Medizin: kaya-cikitsa. Therapiekonzepte für Innere Erkrankungen (2013)

Weblinks

Seminare

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