Virya: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Virya''' ([[Sanskrit]]: वीर्य vīrya ''n.'') Männlichkeit, Tapferkeit; [[Kraft]], Wirksamkeit, [[Energie]], [[Macht]]; Mannestat, Heldenkraft, -mut, -tat; männliche Kraft, männlicher Same ([[Retas]]); Gift ([[Visha]]).  
'''Virya''' ([[Sanskrit]]: वीर्य vīrya ''n.'') Männlichkeit, Tapferkeit; [[Kraft]], Wirksamkeit, [[Energie]], [[Macht]]; Mannestat, Heldenkraft, Heldenmut, Heldentat; männliche Kraft, männlicher Same ([[Retas]]); Gift ([[Visha]]).  


Virya bezeichnet eine grundsätzliche [[Eigenschaft]] oder "Potenz" von Stoffen, Heil- und Nahrungsmitteln. In der Regel werden zwei solche Potenzen angenommen, die der [[Sonne]] bzw. dem Feuer ([[Agni]]) zugehörige Potenz ([[Agneya]]) und die dem [[Mond]] ([[Soma]]) zugehörige Potenz [[Saumya]]. Nach dieser Unterscheidung werden alle Lebensmittel in warm bzw. erwärmend ([[Ushna]]) und kalt bzw. kühlend ([[Shita]]) eingeteilt.
Virya bezeichnet eine grundsätzliche [[Eigenschaft]] oder "Potenz" von Stoffen, Heil- und Nahrungsmitteln. In der Regel werden zwei solche Potenzen angenommen, die der [[Sonne]] bzw. dem Feuer ([[Agni]]) zugehörige Potenz ([[Agneya]]) und die dem [[Mond]] ([[Soma]]) zugehörige Potenz [[Saumya]]. Nach dieser Unterscheidung werden alle Lebensmittel in warm bzw. erwärmend ([[Ushna]]) und kalt bzw. kühlend ([[Shita]]) eingeteilt.
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*[[Ishadvirya]]
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*[[Ugravirya]]
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*[[Mahavirya]]
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*[[Shatavirya]]
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*[[Shivavirya]]
*[[Sahasravirya]]
*[[Shitaviryaka]]
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*[[Vira]]  
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*[[Bija]]   
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*[[Prabhava]]
*[[Prabhava]]
*[[Aharavidhi]]
*[[Aharavidhi]]
*[[HYP Jahresgruppe]]  
*[[Amrita Siddhi Sanskrittext und Übersetzung#Viveka 4 Vers 6: Tagundnachtgleiche im Körper|Amrita Siddhi Vers 4.6]]
*[[Amrita Siddhi Sanskrittext und Übersetzung#Viveka 15 Vers 3: Die schwache Person (Mridu)|Amrita Siddhi Vers 15.3]]
*[[Amrita Siddhi Sanskrittext und Übersetzung#Viveka 20 Vers 4: Kennzeichen der zweiten Stufe|Amrita Siddhi Vers 20.4]]
*[[HYP Jahresgruppe|Hatha Yoga Pradipika Sanskrittext und Übersetzung]]
*[[Sanskrit Kurs Lektion 1]]
*[[Sanskrit Kurs Lektion 1]]


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:Dr phil Oliver Hahn
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Aktuelle Version vom 21. Juli 2026, 08:17 Uhr

Virya (Sanskrit: वीर्य vīrya n.) Männlichkeit, Tapferkeit; Kraft, Wirksamkeit, Energie, Macht; Mannestat, Heldenkraft, Heldenmut, Heldentat; männliche Kraft, männlicher Same (Retas); Gift (Visha).

Virya bezeichnet eine grundsätzliche Eigenschaft oder "Potenz" von Stoffen, Heil- und Nahrungsmitteln. In der Regel werden zwei solche Potenzen angenommen, die der Sonne bzw. dem Feuer (Agni) zugehörige Potenz (Agneya) und die dem Mond (Soma) zugehörige Potenz Saumya. Nach dieser Unterscheidung werden alle Lebensmittel in warm bzw. erwärmend (Ushna) und kalt bzw. kühlend (Shita) eingeteilt.

Der Kopfstand ist eine gute Umkehrstellung, um Energie in Ojas zu verwandeln.

Sukadev über Virya

Niederschrift eines Vortragsvideos (2014) von Sukadev über Virya

Virya heißt Heldenhaftigkeit, Vira heißt ja Held. Virya, also Heldenhaftigkeit, heißt auch Energie, heißt insbesondere auch männliche Energie. Virya ist in einem anderen Kontext auch die männliche Samenflüssigkeit. Virya hat also verschiedenste Bedeutungen. Und es heißt manchmal, dass Virya in Ojas transformiert werden soll. Und das kann man auf mehrere Weisen interpretieren.

Zum einen kann man sagen, die sexuelle Energie, die Geschlechtsenergie soll umgewandelt werden, und daher ist es wichtig, dass Virya umgewandelt wird mit verschiedenen Techniken, mit verschiedenen Mudras, mit Umkehrstellungen, mit Mantras usw., um so Ojas, spirituelle Kraft, zu bekommen. Man kann aber auch sagen, dass es wichtig ist, Virya, die Heldenhaftigkeit und den Mut, die Menschen oft haben, um mehr Geld zu verdienen, um sich durchzusetzen usw., dass sie diese auch nutzen können, um spirituell voranzukommen. Und so wird aus Virya Ojas, spirituelle Kraft. Mehr Informationen über Virya auf unseren Internetseiten, auf www.yoga-vidya.de.

Siehe auch

Weblinks

Pranayama

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