Vishnu Homa – Feuergebet für Beständigkeit und ein Leben im Dharma
Vishnu Homa – Feuergebet für Beständigkeit und ein Leben im Dharma wendet sich an Menschen, die ihren Alltag verlässlich, friedlich und im Einklang mit dem Dharma gestalten möchten. Vishnu wird als erhaltende göttliche Gegenwart verehrt: Das Feuergebet verbindet die Bitte um das Wohl aller Menschen mit der Bereitschaft, das eigene Denken und Handeln dem Guten zu widmen.

Diese Anleitung zum Vishnu Homa folgt der modernen, ausdrücklich vereinfachten Hausfassung Simplest Maha Vishnu Homa aus der EasyHoma-Reihe von P. V. R. Narasimha Rao. Sie ist für die eigene häusliche Praxis gedacht; eine Priesterrolle wird darin nicht verlangt. Das Handbuch empfiehlt die Feier täglich, mittwochs, am Wochenende oder an Ekadashi. Eine feste Uhrzeit ist nicht vorgeschrieben; der Vorbereitungshinweis empfiehlt frühes Aufstehen. Ein sicher eingerichteter Feuerplatz im Freien eignet sich besonders. Anfangsgaben, Hauptverehrung, Schlussgaben und die vollständige Hingabe bilden ein eigenständiges Homa.
Vorbereitung und Materialien
Bade oder wasche dich und ziehe saubere, bequeme Kleidung an. Das Handbuch empfiehlt Ruhe, ausreichenden Schlaf und bereits am Vortag vegetarische, alkoholfreie Lebensführung. Die Feiernde oder der Feiernde spricht und opfert selbst; eine helfende Person kann Material reichen. Die eigenständige Kurzfassung verwendet keine zusätzlich vorausgesetzte ausführliche Tempelliturgie.
Bereite eine saubere, trockene, hitzebeständige Feuerschale auf feuerfester Unterlage vor. Dazu kommen trockene Kokosstücke oder unbehandeltes trockenes Brennholz, Streichhölzer und gegebenenfalls etwas Kampfer; Ghee (bzw. Pflanzenöl) in einem Metallgefäß mit eigenem Opferlöffel; Wasser mit einem zweiten Löffel sowie eine Auffangschale. Optional liegen Sesam und ungesalzene Nüsse für die Hauptgaben bereit. Stelle eine letzte etwas größere, zur kleinen Feuerstelle passende Gabe getrennt bereit. Pflanzenöl ist die auch im Handbuch zugelassene heutige Alternative. Es wird keine Lampe benötigt.
Halte brennbare Gegenstände und weite Kleidung vom Feuer fern. Innenräume kommen nur mit geeigneter Feuerstelle und ausreichender Lüftung infrage. Zange, sichere Löffelablage und Löschmittel gehören zur praktischen Einrichtung. Die Quellfassung ist eine kleine häusliche Feuerverehrung; dimensioniere Brennstoff und Gaben entsprechend. Bija-Silben wie Om oder die Silben in den Hauptmantras werden als heilige Klangformen rezitiert, nicht als gewöhnliche Wörter übersetzt.
Vollständiger Ablauf
1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
Setze dich mit Blick nach Osten vor das Homa Kunda. Nimm mit dem Wasserlöffel wenig Wasser in die rechte Hand. Sprich den Sankalpa; lass anschließend das Wasser über die Fingerspitzen vor dir auf sauberen Boden oder in die bereitgestellte Auffangschale fließen. Die Quelle erlaubt, den Vorsatz stattdessen in einer vertrauten Sprache zu sprechen.
bhūloke dharmasthāpanārthaṃ sarveṣāṃ janānāṃ sukhaśāntisiddhyarthaṃ mahāviṣṇu homakarma yathāśakti kariṣye
Bedeutung: Zur Festigung des Dharma auf Erden und zur Verwirklichung von Glück und Frieden für alle Menschen werde ich nach meinen Möglichkeiten das Maha-Vishnu-Homa ausführen.
2. Das Feuer entzünden
Lege einige kleine trockene Kokosstücke oder Zweige in die Feuerschale. Entzünde sie mit dem Zündmittel; ein wenig Kampfer kann als Zündhilfe dienen. Bitte innerlich das heilige Feuer, die Verehrung zu tragen.
oṃ bhūr bhuvaḥ suvar oṃ
Bedeutung: Om, Erde, Zwischenraum und Himmel, Om.
3. Anfangsgabe an Prajapati
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Bewusstsein dem Göttlichen an.
oṃ prajāpataye svāhā
Bedeutung: Prajapati sei diese Gabe dargebracht.
4. Anfangsgabe an Indra
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei inspirierte Wahrnehmung dem Göttlichen an.
oṃ indrāya svāhā
Bedeutung: Indra sei diese Gabe dargebracht.
5. Anfangsgabe an Agni
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei geordnetes Denken dem Göttlichen an.
oṃ agnaye svāhā
Bedeutung: Agni sei diese Gabe dargebracht.
6. Anfangsgabe an Soma
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Fühlen und Intuition dem Göttlichen an.
oṃ somāya svāhā
Bedeutung: Soma sei diese Gabe dargebracht.
7. Anfangsgabe an die drei Welten
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei das Bewusstsein der körperlichen, geistigen und spirituellen Welt dem Göttlichen an.
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā
Bedeutung: Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.
8. Anfangsgabe an Ganesha
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei vorausschauendes Handeln und das Vermeiden von Hindernissen dem Göttlichen an.
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ svāhā
Bedeutung: Om, Gam: Verehrung Ganapati; diese Gabe sei dargebracht.
9. Anfangsgabe an Varuna
Gib bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) in die Flamme. In der inneren Deutung dieses Handbuchs vertraust du dabei Ausdauer beim Überwinden von Schwierigkeiten dem Göttlichen an.
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ svāhā
Bedeutung: Om, Vam: Verehrung Varuna; diese Gabe sei dargebracht.
10. Hauptgebet 1: Vishnu
Vergegenwärtige dir Vishnu im Feuer und stelle dir vor, wie die Gabe angenommen wird. Sprich das folgende Gebet und gib beim abschließenden svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl), etwas Sesam oder ein kleines ungesalzenes Nussstück in die Flamme. Die Hauptgebete sind wählbare Alternativen. Für die einfache Hauptfassung verwende das erste Gebet. Wiederhole es ruhig so oft, wie deine Zeit und deine Kraft es erlauben; die Quelle setzt keine Mindestzahl. Die anderen vollständig angegebenen Gebete können vor Beginn an seiner Stelle gewählt werden. Wenn du mehrere verwendest, sprich sie nacheinander und bringe pro vollständiger Rezitation eine Gabe dar.
oṃ viṣṇave namaḥ svāhā
Bedeutung: Om, Verehrung Vishnu; diese Gabe sei dargebracht.
11. Alternative: Hauptgebet 2: Narayana
Vergegenwärtige dir Vishnu im Feuer und stelle dir vor, wie die Gabe angenommen wird. Sprich das folgende Gebet und gib beim abschließenden svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl), etwas Sesam oder ein kleines ungesalzenes Nussstück in die Flamme.
oṃ namo nārāyaṇāya svāhā
Bedeutung: Om, Verehrung Narayana; diese Gabe sei dargebracht.
12. Alternative: Hauptgebet 3: Vasudeva
Vergegenwärtige dir Vishnu im Feuer und stelle dir vor, wie die Gabe angenommen wird. Sprich das folgende Gebet und gib beim abschließenden svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl), etwas Sesam oder ein kleines ungesalzenes Nussstück in die Flamme.
oṃ namo bhagavate vāsudevāya svāhā
Bedeutung: Om, Verehrung dem erhabenen Vasudeva; diese Gabe sei dargebracht.
13. Alternative: Hauptgebet 4: Vishnu als höchster Purusha
Vergegenwärtige dir Vishnu im Feuer und stelle dir vor, wie die Gabe angenommen wird. Sprich das folgende Gebet und gib beim abschließenden svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl), etwas Sesam oder ein kleines ungesalzenes Nussstück in die Flamme.
oṃ viṣṇuṃ jiṣṇuṃ mahāviṣṇuṃ prabhaviṣṇuṃ maheśvaraṃ |
aneka rūpa daityāntaṃ namāmi puruṣottamaṃ | svāhā |
Bedeutung: Om, ich verneige mich vor Vishnu, dem Siegreichen, dem großen Vishnu, dem Mächtigen, dem großen Herrn, dem Vielgestaltigen, dem Überwinder der Daityas und höchsten Purusha. Diese Gabe sei dargebracht.
14. Schlussgabe an Agni
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei körperliches Erleben.
oṃ bhūḥ agnaye svāhā
Bedeutung: Om, Erde: Agni sei diese Gabe dargebracht.
15. Schlussgabe an Vayu
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei geistiges Erleben.
oṃ bhuvaḥ vāyave svāhā
Bedeutung: Om, Zwischenraum: Vayu sei diese Gabe dargebracht.
16. Schlussgabe an Surya
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei spirituelles Erleben.
oṃ suvaḥ sūryāya svāhā
Bedeutung: Om, Himmel: Surya sei diese Gabe dargebracht.
17. Schlussgabe an die drei Welten
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Entstehende an Prajapati.
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā
Bedeutung: Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.
18. Schlussgabe an Vishnu
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Erhaltene an Vishnu.
oṃ viṣṇave svāhā
Bedeutung: Vishnu sei diese Gabe dargebracht.
19. Schlussgabe an Rudra
Bringe bei svāhā einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) dar. Nach der inneren Deutung des Handbuchs übergibst du dabei alles in dir Vergehende an Rudra.
oṃ rudrāya svāhā
Bedeutung: Rudra sei diese Gabe dargebracht.
20. Die vollständige Hingabe – Purnahuti
Nimm das bereitgelegte etwas größere, zur kleinen Flamme passende Kokosstück, eine Nuss oder einen Zweig. Bringe diese letzte größere Gabe bei svāhā dar. Vertraue bei dieser Purnahuti dein ganzes Dasein Vishnu an.
oṃ namo nārāyaṇāya svāhā
Bedeutung: Om, Verehrung Narayana; diese Gabe sei dargebracht.
21. Dem siebenzüngigen Feuer danken
Bringe noch einen kleinen Tropfen Ghee (bzw. Pflanzenöl) für Agni dar.
oṃ agnaye saptavate svāhā
Bedeutung: Om, Agni, dem siebenzüngigen Feuer, sei diese Gabe dargebracht.
22. In der Gegenwart der Gottheit verweilen
Lege den Löffel sicher ab. Verweile in Meditation und wiederhole innerlich das folgende Mantra, solange es für dich stimmig ist. Dabei werden keine weiteren Gaben dargebracht.
oṃ namo nārāyaṇāya
Bedeutung: Om, Verehrung Narayana.
23. Frieden wünschen
Sprich den Friedensruf und beziehe dich selbst und alle anderen in diesen Wunsch ein.
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ
Bedeutung: Om, Frieden, Frieden, Frieden.
Nachklang und Aufräumen
Wähle als persönliche Nachwirkung eine Zusage, die du heute zuverlässig einhalten möchtest. So bekommt die Verehrung des Erhaltenden eine konkrete Gestalt im Alltag. Lass das Feuer beaufsichtigt ausbrennen und die Asche vollständig erkalten. Reinige danach die Geräte. Nicht geopferte saubere Lebensmittel bleiben zur Verwendung übrig; ins Feuer gegebene Stoffe werden nicht als Speise entnommen. Eine gesonderte Speiseweihung mit verteilbarem Prasad sieht diese Kurzfassung nicht vor. Sauberes Restwasser kann an eine Pflanze gegeben werden; das aufgefangene Vorsatzwasser gibst du an einen sauberen Ort. Diese Handhabung nach dem Ritual ist eine praktische redaktionelle Ergänzung.
Vollständige Rezitationsanhänge
Die Nummern entsprechen dem Ablauf. Die Hauptgebete sind Alternativen; die gewählte Wiederholungszahl gilt nur für den Hauptteil. Anfangs- und Schlussgaben werden jeweils einmal gesprochen. Die Rezitationen für Purnahuti und Meditation sind eigens vollständig wiederholt.
IAST
1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
bhūloke dharmasthāpanārthaṃ sarveṣāṃ janānāṃ sukhaśāntisiddhyarthaṃ mahāviṣṇu homakarma yathāśakti kariṣye
2. Das Feuer entzünden
oṃ bhūr bhuvaḥ suvar oṃ
3. Anfangsgabe an Prajapati
oṃ prajāpataye svāhā
4. Anfangsgabe an Indra
oṃ indrāya svāhā
5. Anfangsgabe an Agni
oṃ agnaye svāhā
6. Anfangsgabe an Soma
oṃ somāya svāhā
7. Anfangsgabe an die drei Welten
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā
8. Anfangsgabe an Ganesha
oṃ gaṃ gaṇapataye namaḥ svāhā
9. Anfangsgabe an Varuna
oṃ vaṃ varuṇāya namaḥ svāhā
10. Hauptgebet 1: Vishnu
oṃ viṣṇave namaḥ svāhā
11. Alternative: Hauptgebet 2: Narayana
oṃ namo nārāyaṇāya svāhā
12. Alternative: Hauptgebet 3: Vasudeva
oṃ namo bhagavate vāsudevāya svāhā
13. Alternative: Hauptgebet 4: Vishnu als höchster Purusha
oṃ viṣṇuṃ jiṣṇuṃ mahāviṣṇuṃ prabhaviṣṇuṃ maheśvaraṃ |
aneka rūpa daityāntaṃ namāmi puruṣottamaṃ | svāhā |
14. Schlussgabe an Agni
oṃ bhūḥ agnaye svāhā
15. Schlussgabe an Vayu
oṃ bhuvaḥ vāyave svāhā
16. Schlussgabe an Surya
oṃ suvaḥ sūryāya svāhā
17. Schlussgabe an die drei Welten
oṃ bhūr bhuvaḥ suvaḥ svāhā
18. Schlussgabe an Vishnu
oṃ viṣṇave svāhā
19. Schlussgabe an Rudra
oṃ rudrāya svāhā
20. Die vollständige Hingabe – Purnahuti
oṃ namo nārāyaṇāya svāhā
21. Dem siebenzüngigen Feuer danken
oṃ agnaye saptavate svāhā
22. In der Gegenwart der Gottheit verweilen
oṃ namo nārāyaṇāya
23. Frieden wünschen
oṃ śāntiḥ śāntiḥ śāntiḥ
Devanagari
1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
भूलोके धर्मस्थापनार्थं सर्वेषां जनानां सुखशान्तिसिद्ध्यर्थं महाविष्णु होमकर्म यथाशक्ति करिष्ये
2. Das Feuer entzünden
ॐ भूर् भुवः सुवर् ॐ
3. Anfangsgabe an Prajapati
ॐ प्रजापतये स्वाहा
4. Anfangsgabe an Indra
ॐ इन्द्राय स्वाहा
5. Anfangsgabe an Agni
ॐ अग्नये स्वाहा
6. Anfangsgabe an Soma
ॐ सोमाय स्वाहा
7. Anfangsgabe an die drei Welten
ॐ भूर् भुवः सुवः स्वाहा
8. Anfangsgabe an Ganesha
ॐ गं गणपतये नमः स्वाहा
9. Anfangsgabe an Varuna
ॐ वं वरुणाय नमः स्वाहा
10. Hauptgebet 1: Vishnu
ॐ विष्णवे नमः स्वाहा
11. Alternative: Hauptgebet 2: Narayana
ॐ नमो नारायणाय स्वाहा
12. Alternative: Hauptgebet 3: Vasudeva
ॐ नमो भगवते वासुदेवाय स्वाहा
13. Alternative: Hauptgebet 4: Vishnu als höchster Purusha
ॐ विष्णुं जिष्णुं महाविष्णुं प्रभविष्णुं महेश्वरं ।
अनेक रूप दैत्यान्तं नमामि पुरुषोत्तमं । स्वाहा ।
14. Schlussgabe an Agni
ॐ भूः अग्नये स्वाहा
15. Schlussgabe an Vayu
ॐ भुवः वायवे स्वाहा
16. Schlussgabe an Surya
ॐ सुवः सूर्याय स्वाहा
17. Schlussgabe an die drei Welten
ॐ भूर् भुवः सुवः स्वाहा
18. Schlussgabe an Vishnu
ॐ विष्णवे स्वाहा
19. Schlussgabe an Rudra
ॐ रुद्राय स्वाहा
20. Die vollständige Hingabe – Purnahuti
ॐ नमो नारायणाय स्वाहा
21. Dem siebenzüngigen Feuer danken
ॐ अग्नये सप्तवते स्वाहा
22. In der Gegenwart der Gottheit verweilen
ॐ नमो नारायणाय
23. Frieden wünschen
ॐ शान्तिः शान्तिः शान्तिः
Deutsch
1. Den Vorsatz mit Wasser bekräftigen
Zur Festigung des Dharma auf Erden und zur Verwirklichung von Glück und Frieden für alle Menschen werde ich nach meinen Möglichkeiten das Maha-Vishnu-Homa ausführen.
2. Das Feuer entzünden
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel, Om.
3. Anfangsgabe an Prajapati
Prajapati sei diese Gabe dargebracht.
4. Anfangsgabe an Indra
Indra sei diese Gabe dargebracht.
5. Anfangsgabe an Agni
Agni sei diese Gabe dargebracht.
6. Anfangsgabe an Soma
Soma sei diese Gabe dargebracht.
7. Anfangsgabe an die drei Welten
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.
8. Anfangsgabe an Ganesha
Om, Gam: Verehrung Ganapati; diese Gabe sei dargebracht.
9. Anfangsgabe an Varuna
Om, Vam: Verehrung Varuna; diese Gabe sei dargebracht.
10. Hauptgebet 1: Vishnu
Om, Verehrung Vishnu; diese Gabe sei dargebracht.
11. Alternative: Hauptgebet 2: Narayana
Om, Verehrung Narayana; diese Gabe sei dargebracht.
12. Alternative: Hauptgebet 3: Vasudeva
Om, Verehrung dem erhabenen Vasudeva; diese Gabe sei dargebracht.
13. Alternative: Hauptgebet 4: Vishnu als höchster Purusha
Om, ich verneige mich vor Vishnu, dem Siegreichen, dem großen Vishnu, dem Mächtigen, dem großen Herrn, dem Vielgestaltigen, dem Überwinder der Daityas und höchsten Purusha. Diese Gabe sei dargebracht.
14. Schlussgabe an Agni
Om, Erde: Agni sei diese Gabe dargebracht.
15. Schlussgabe an Vayu
Om, Zwischenraum: Vayu sei diese Gabe dargebracht.
16. Schlussgabe an Surya
Om, Himmel: Surya sei diese Gabe dargebracht.
17. Schlussgabe an die drei Welten
Om, Erde, Zwischenraum und Himmel: Diese Gabe sei dargebracht.
18. Schlussgabe an Vishnu
Vishnu sei diese Gabe dargebracht.
19. Schlussgabe an Rudra
Rudra sei diese Gabe dargebracht.
20. Die vollständige Hingabe – Purnahuti
Om, Verehrung Narayana; diese Gabe sei dargebracht.
21. Dem siebenzüngigen Feuer danken
Om, Agni, dem siebenzüngigen Feuer, sei diese Gabe dargebracht.
22. In der Gegenwart der Gottheit verweilen
Om, Verehrung Narayana.
23. Frieden wünschen
Om, Frieden, Frieden, Frieden.
Quellen und verwandte Themen
- P. V. R. Narasimha Rao / EasyHoma: Simplest Maha Vishnu Homa, S. 1–3: vollständige Vorbereitung, Vorsatz, Anfangsgaben, Hauptverehrung, Schlussgaben, vollständige Hingabe und Meditation.
- Parallelfassung mit Devanagari-Mantras. Die Anleitung gibt die moderne eigenständige Hausfassung wieder.
- Divine Life Society: Sri Vishnu Sahasranama Stotram – Einleitungsverse, Vers 22, zum Wortlaut maheśvaram.
- Siehe auch: Homa, Agni, Bhakti, Vishnu.
Im vierten Hauptvers wird der offensichtliche Druckfehler „mheśvaraṃ“ als „maheśvaraṃ“ gelesen; der Wortlaut ist durch Vers 22 der Einleitung zum Vishnu Sahasranama in der Ausgabe der Divine Life Society bestätigt. Die übrige Auswahl folgt dem Kurzmanual.
Video und Seminare
Sukadev erläutert Homa, die Verehrung mit dem heiligen Feuer.
Hinduistische Rituale
- 20.12.2026 - 20.12.2026 Gita Jayanti
Die Bhagavad Gita hat Geburtstag. Immer Ende November bis Mitte Dezember, abhängig von der Mondphase, wird Gita Jayanti gefeiert. Wir wollen den Geburt…- Vani Devi Beldzik
- 26.12.2026 - 02.01.2027 Indische Rituale Ausbildung
Du interessierst dich für indische Rituale? Du hast die einzigartige Gelegenheit, in dieser Rituale Ausbildung bei Yoga Vidya die kleine Puja, große P…- Sukadev Bretz, Shankari Winkelbauer
Bhakti Yoga
- 15.11.2026 - 20.11.2026 HerzKraft - Mantrasingen, Harmoniumspiel und Trommeln lernen
Wir begehen den uralten Pfad des Bhakti-Yoga, den Yoga der Hingabe, und singen gemeinschaftlich herzstärkende Mantren aus eigener Komposition sowie and…- Shankara Stefan Maune, Sven Helbig
- 01.12.2026 - 01.12.2026 Mantra-Konzert
Aleah Gandarvika & Friends
18:45-19:45 Uhr- Aleah Gandarvika